On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6
Auf einen Kaffee mit meiner Frau Hannah - Silvesterspecial - Wer oder was bestimmt für dich was Erfolg ist?
Mittwoch, 31. Dezember 2025 · 52 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Schreib mir gern dein Feedback! (buzzsprout.com/1023469/fan_mail/new)
Zum Jahresende haben sich meine Frau Hannah und ich endlich hingesetzt und eine Folge aufgenommen. Dabei sprechen wir am Anfang über ihre Aufgabe im Podcast und reflektieren dann beide unser Jahr. Zwischen Podcast, Musik und Persönlichem ist alles dabei.
Wir hoffen, es gefällt euch.
Instagram
@andyschreck_ (instagram.com/andyschreck_)
Um diesen Podcast weiterhin so regelmäßig machen zu können, würde ich mich über eure Unterstützung bei Patreon (patreon.com/andyschreck) freuen.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen hier am Silvester zu einer Silvesterausgabe von Auf ein Kaffee mit. Mein heutiger Gast ist meine liebe Frau Hannah und wer mich auf Instagram verfolgt, der weiß, wir hatten das schon öfters geplant und immer kam irgendetwas dazwischen, kind krank oder sonstige Dinge, die plötzlich gemacht werden mussten.
Heute haben wir es endlich geschafft, für euch eine kleine Silvester-Special-Folge aufzunehmen. Und wir haben uns hingesetzt und etwas geplaudert. Wir plaudern unter anderem am Anfang über ihre Aufgabe hier im Podcast, denn die ist gar nicht so klein. Dann gehen wir ein bisschen in die Jahresreflexion.
Es geht um musikalische Dinge, über den Podcast natürlich, aber auch über persönliche Sachen. Ihr werdet vielleicht am Anfang merken, dass das für uns beide doch ein bisschen komisch ist, in so einem Format miteinander zu sprechen. Ich hoffe, euch gefällt es trotzdem, denn wir waren am Schluss uns total und der will das überhaupt jemand hören.
Schreibt uns gerne, ob euch das gefallen hat, dann wissen wir, dass wir sowas vielleicht nochmal machen könnten. Schreibt uns auch gerne, wenn ihr sagt, okay, war ganz nett, aber brauchen wir nicht. Dann wissen wir auch, dass wir das in Zukunft lassen sollen. Ich wünsche euch jetzt noch ein paar schöne Stunden, bevor das neue Jahr beginnt.
Und vielleicht habt ihr jetzt ein bisschen Spaß mit unserer Folge. Ich würde genauso starten wie sonst auch, ohne große Begrüßung, sondern wir starten direkt rein. Geht's dir gut?
Mir geht es immer besser jetzt.
Immer besser. Okay, wahrscheinlich läuft das ja unter einen langen Kaffee mit. Und dann wäre trotzdem die erste Frage, auch wenn ich das weiß, wie trinkst du deinen Kaffee?
Also ich bin ja so ein Genusstrinker, also ich trinke Kaffee jetzt nicht unbedingt jeden Tag. Kann auch mal vorkommen, dass ich zwei Wochen keinen Kaffee trinke. Wenn ich Kaffee trinke, dann mit einem großen Schluck Hafermilch oder so. Oder einfach einen Espresso.
Und das geht ohne Milch.
Ja, das geht ohne Milch.
Warum?
Ich weiß nicht, ich finde ein guter Espresso braucht es nicht. Also ich hatte schon mal Espresso Macchiato mit so ein bisschen Schäumchen obendrauf. Der war auch gut, aber das mache ich nicht. Nee, da brauche ich das nicht.
Ich freue mich, dass ich heute meine liebe Frau begrüßen darf hier im Podcast. Wir haben es jetzt schon viermal probiert. Und jetzt toi toi toi. Mal sehen, ob wir es durchziehen können. Bevor wir so diesen Jahresrückblick machen, vielleicht, was ist deine Aufgabe im Podcast?
Ja, also als alles begonnen hat, als du während Corona angefangen hast, da war, das war nicht meine Aufgabe, aber das habe ich gemacht. Da haben wir zusammen überlegt, welcher Name könnte das sein, wie könnte das Logo aussehen, so ein paar grundlegende Dinge zum Podcast haben wir irgendwie gemeinsam festgelegt, würde ich jetzt behaupten.
Also ich weiß nicht, ob du mir dazu stimmst. Und daraus hat sich so ein bisschen ergeben, dadurch, dass ich das dann beruflich auch gemacht habe, dass ich eben für die ganze Grafik zuständig bin. Das heißt, alles, was irgendwie an Werbung rausgeht, also Thumbnails, alles, was auf YouTube ist, was auf den ganzen Streaming-Plattformen ist, dann, wenn wir irgendwie auf Festivals oder so unterwegs sind, dann hast du so ein Roll-Up dabei, die Sachen mache ich.
Das ist so erstmal so diese Hauptaufgabe, die Zitate, alles, was dann printmäßig gedruckt wird für unterwegs. Genau, das ist so aktuell die Hauptaufgabe eigentlich im Alltag, würde ich sagen. Und dann seelische Unterstützung und ja, du erzählst mir immer fleißig die Begrüßungen der Menschen, beziehungsweise halt auch welche Fragen du so stellst.
Und das ist immer ganz spannend, glaube ich, für mich, aber für dich vielleicht auch. Da kannst du ja noch was dazu sagen. Ich kenne die Leute ja meistens nicht eben davor oder habe kein Bild im Kopf, schon weil das ja eigentlich nicht meine Szene der Musik ist. Und da ist es doch ganz spannend, was mich da auch interessieren würde, auch vielleicht als Außenstehender.
Ja, also ich bin noch so das Korrektiv.
Das stimmt. Du sagst mir auch immer, wie oft ich M sage.
Ja, das werde ich jetzt auch tun. Ich bin es ja gar nicht gewohnt.
Alle Printsachen und alle Grafiksachen, hast du gesagt. Und da muss man ja ganz ehrlich sein, wir sind ja noch, also ich sage noch, vielleicht wären wir es mal noch größer, noch so ein Hobbyprojekt. Also wir könnten ja noch viel, viel mehr machen und viel, viel ausgecheckter. Geht es ja manchmal so, dass du denkst, wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich gerne noch mehr tun oder bist du froh, dass es nur so ist?
Ja. Also eigentlich denke ich eher, es wäre cool, wenn wir cool, wenn wir die Muße hätten und uns aktiv die Zeit nehmen würden, alles nochmal so ein bisschen über den Haufen zu schmeißen und nochmal mit jetzt mehr Know-how irgendwie dran zu gehen, weil vieles haben wir auch übernommen vom Anfang, was wir ziemlich unwissend einfach mal gemacht haben und haben es nur in manchen Dingen ein bisschen modernisiert, sag ich mal.
Aber um das jetzt nicht komplett umzuschmeißen, ja, also die Grundzüge von Anfang sind einfach noch da. Und jetzt denke ich mir so, ah, ohne dass ich jetzt gerade konkrete Ideen im Kopf habe, aber ich würde manches schon gerne nochmal ganz anders angehen, das schon. Aber da muss man wirklich Zeit rein investieren.
Und jetzt mit den zwei Kiddies, das passiert ja alles meistens irgendwie abends, ist dann doch, ja, ich glaube, das kommt jetzt noch in nächster Zeit.
Das könnte man ja 26 angehen, dass es zur siebten Staffel neu aussieht.
Zum Beispiel Jahresvorsatz 1.
Ja. Ihr könnt ja mal rückmelden, ob ihr die Grafik so okay findet oder ob ihr sagt, das sieht ganz schön alt aus.
Genau, das nehme ich auch gar nicht persönlich dann.
Wie sieht das jetzt? Also, manche fragen sich jetzt, wie sieht der zeitliche Ablauf aus, wenn so eine Folge rauskommt? Wann bist du tätig? Und ja.
Dann, wenn eigentlich alles hochgeladen ist, werde ich tätig und habe meine Standarddateien, die ich sozusagen bearbeite. Das heißt einmal das Thumbnail für zum Beispiel Spotify oder so, da anschließend dann für YouTube. Dann kommen die ganzen Zitate, die sind ja dann eben auch schon rausgehört aus den Folgen.
Und dann wiederum, wenn das alles komplett fertig ist, kriegst du das und lädst du es wiederum hoch. Genau. Also so simpel gesagt der Ablauf.
Also die Zitate kriege ich meistens vom Leander, meinen Cutter, der schreibt ganz viel raus und davon suche ich mir dann noch welche aus, die ich gut, also die ich am besten fit. Und dann kriegst du die. Und dann kriege ich die wieder.
Und wenn sie super gut sind, dann landen sie sogar auf den Karten.
Das stimmt. Da müssten wir auch wieder neue machen.
Genau. Da könnt ihr ja mal reinschreiben, welche Zitate euch besonders inspiriert haben.
Genau. Was so dieses Jahr hängen geblieben ist. Das führt mich zur Zuhörerfrage, was deine Lieblingsfolge war. Du hörst ja nicht alles, aber manches hörst du ja tatsächlich komplett.
Ja, aber das liegt auch daran, dass wir uns davor einfach schon sehr viel über die Folgen unterhalten, beziehungsweise wenn du aufgenommen hast, an dem Abend oder so, unterhalten wir uns ja auch dann einfach viel drüber, worum ging es, wie war die Stimmung und so weiter. Und dann habe ich nicht immer das Bedürfnis, da nochmal reinzuhören, weil es mir für den Eindruck irgendwie reicht, muss ich gestehen.
Aber das heißt nicht, dass ich die Folgen an sich, also dass ich keine Ahnung habe, sondern ja, das gesprochene Wort nicht unbedingt immer kenne, aber weiß, worum es geht. Was war die Frage?
Deine Lieblingsfolge.
Achso, ja, genau. Also, ich muss sagen, thematisch fand ich bisher, und ich glaube, da hattest du jetzt schon oder hattet ihr schon zwei davon, die Folgen mit der Mona, Mona Köppen, total cool, auch die letzte mit den Mindset-Themen. Das finde ich super spannend, ehrlich gesagt, weil das ist auch abgesehen, also jetzt mal von der Blastmusik irgendwie auf jeden übertragbar natürlich und gerade auch im Hinblick auf das eigene Lernen und auch im Hinblick auf, wie will man das den Kindern weitervermitteln und was sieht man dann schon, was man vielleicht auch selbst irgendwie falsch weitergibt, weil man es so gelernt hat.
Da finde ich das wirklich, wirklich spannend. Genau. Und was ich aber sagen muss, was total hängen geblieben ist, die Folge fand ich genial, aber ich muss dazu sagen, ich kenne ihn ja auch persönlich, deswegen. Ich habe auch. Also, ich fand die Folge mit Manuel Viehmann ultra gut.
Aber die war gar nicht dieses Jahr.
Nein, die war nicht dieses Jahr. Ich dachte insgesamt. Du hast gefragt, welche Folge insgesamt.
Okay, nehme ich so, aber auch dieses Jahr.
Okay, also Manuel Viehmann, ich muss mich einfach so oft wegschmeißen, es ist köstlich.
Das hört er bestimmt gerne, wenn er das jetzt hier hört.
Und bei dem anderen müsste ich jetzt ehrlich gesagt gerade mal gucken, wenn du mich lässt.
unknown Guck.
Ich hätte ja gedacht, also ich hatte ja eine Vermutung, was es ist.
Was denn?
Das sage ich dir noch nicht.
Dieses Jahr?
Ja.
Ich weiß es.
Also?
Also, die Folge mit Miriam Hanika.
Das habe ich gedacht.
Du hast es dir gedacht. Ja, ich weiß gar nicht, ob es die Folge an sich war, die mich so überzeugt hat. Aber nachdem wir auf einem Live-Konzert bei ihr waren, bin ich einfach absolut Fan.
Das war aber auch nach der Folge erst, gell?
Ja, das stimmt. Aber das erweitert ja mein Gesamtbild. Und das ist einfach so schön. Es ist so schön. Wir haben ja jetzt zwei Platten. Ja. Auch noch, gell? Und das ist einfach so eine liebe Seele mit so wahren Worten, die sie spricht. Es macht nur Spaß. Es ist nur schön gewesen. Wir waren bei ihr in so einer Kleinkunstbühne, würde ich jetzt sagen.
Und das war ganz intim und ruhig gesagt.
So wie das Gespräch, glaube ich.
Ja, fantastisch. Die Folge.
Ja, die ist auch hängen geblieben bei mir.
Und da wurdest du, denke ich, auch des Öfteren mal drauf angesprochen. Also ich habe schon öfters mitgekriegt, dass über die Folge gesprochen wurde.
Das war auch die erste Folge, wo ich mal probiert hatte, Musik reinzuschneiden, damit man so einen Eindruck kriegt.
Finde ich übrigens immer noch eine sehr gute Sache.
Ja, ist so eine Rechtslaufung. Ja. Muss man immer so ein bisschen aufpassen. Ob das so geht. Wie nimmst du von außen, der jetzt so fünf Jahre Podcast war?
Das musst du spezifizieren.
Naja, das ist ja ganz klein mal gestartet und nimmt jetzt schon zumindest im zeitlichen Ablauf unseres Lebens einen größeren Teil ein.
Ja, so nehme ich das wahr. Okay. Nein, also ich bin ja nicht Konsument, sondern ich sehe ja die Arbeit dahinter. Und das ist gar nicht negativ gemeint, sondern das lohnt sich jede Minute. Aber natürlich sehe ich das einfach als auch als Arbeit ein Stück weit an. Schöne Arbeit. Und irgendwie macht es Spaß, dass sowohl ich in meinen Dingen, wenn auch natürlich, wir hatten es gerade darüber zeitlich noch ein bisschen eingeschränkt gerade, aber mittelfristig gesehen.
Und aber auch vor allem du, du hast keinen Chef bei der Sache. Das heißt, du kannst alles ausprobieren, du kannst Fragen stellen, die du willst. Und das ist wie so ein kleiner Spielplatz. Das ist das Schönste an der Sache.
Das stimmt.
Ja.
Ich finde es wirklich gut, dass ich mal machen kann, was ich will.
Ja, genau. Und ich glaube, das ist doch, ist auch der Punkt, der dich so zufrieden macht mit dem Ganzen. Ja. Weil du hast ja viele, ich würde sogar fast sagen, alle, oder? Bereiche in deinem Leben, wo du auch immer einfach viele Leute um dich hast und viele Leute wollen, also du musst Kompromisse finden und Leute wollen immer mitbestimmen und es geht immer darum, ganz viele Menschen auch mit einzubeziehen und glücklich zu machen und so.
Und da denke ich, da bist du dein eigener Herr.
Das stimmt. Das ist tatsächlich ein ganz großer Punkt, der mir, glaube ich, da Spaß macht. Ich war noch nie unzufrieden bei dem Projekt.
Nee, es gab mal ein, zwei Gespräche, wo ich weiß, du kamst irgendwie runter vom Schreibtisch und hast dann so gemeint, ja, mal gucken. Das war nicht so, ihr wart nicht so auf einer Wellenlänge.
Gut, aber das gibt es ja, deswegen ist es ja nicht schlecht.
Nein, das ist nicht schlecht, aber das war so das Negativste, was ich mitbekommen habe.
Gehen wir mal so zum Jahresrückblick. Was hat dieses Jahr für dich zu einem guten Jahr gemacht? Ich glaube, ich kenne die Antworten.
Ja, das ist natürlich. Also auf persönlicher Ebene jetzt, ja. Ich habe meinen Abschluss dieses Jahr gemacht. Juhu! Und schönerweise einen sehr guten Abschluss. Da bin ich doch ganz stolz auf mich. Klopf, klopf. Und das irgendwie zusätzlich zu allem, was wir so nebenbei noch haben. Das war wirklich auch ein großer Meilenstein jetzt.
Der glaube ich, ja, da bin ich einfach froh, dass das Kapitel wieder abgeschlossen ist und jetzt irgendwie so was Neues starten kann. Das ist halt ein Riesending gewesen. Dann haben wir ja nebenbei irgendwie auch noch ein zweites Baby bekommen.
Der gerade schlummert.
War auch irgendwie noch los. Ja, und seither bin ich ja in Elternzeit. Das heißt, jetzt beruflich ist da nicht wirklich viel passiert. Und ich genieße einfach sehr, dass sich die Weichen jetzt neu stellen. Das ist für mich 2025 und 26, jetzt kommt gerade so das Bild oben drüber für mich. Ja, ich war jetzt lange irgendwie so auf einer Spur unterwegs, weil ich auch wusste, ich muss, um mein Ziel zu erreichen und jetzt ist irgendwie, ja, jetzt konnte ich mir Gedanken machen und Zeit, um auszuscheren.
Man darf ja nebenbei noch erwähnen, dass du ein Kleinunternehmen oder ein Medienkleinunternehmen gegründet hast. Die Kreuz B Media. Also wer da draußen Grafiken braucht oder Audio, sind wir nämlich jetzt auch angefragt worden für 26. Da darf ich aber noch nicht so viel drüber sprechen. Der kann sich gerne melden.
CD-Cover, Plattencover.
Gut, gibt es nicht mehr so viel, aber hast du auch gemacht.
Aber für Liebhaber?
Hast du gemacht, ja. Ganz viele Konzertplakate, Werbesachen und Werbeideen. Genau, könnt ihr euch gerne mal melden. Du hast auch Fragen aufgeschrieben, das weiß ich.
Ich habe Fragen aufgeschrieben. Ich weiß noch nicht so ganz, in welcher Reihenfolge ich sie stellen soll, weil so ein paar sind eigentlich dabei. Das wäre dann so eine Schnellfragerunde am Ende. Deswegen fange ich mal mit den langen Fragen an. Und zwar frage ich mich, welche Menschen dich dieses Jahr geprägt haben oder dein Jahr besonders geprägt haben.
Außer Familie. Und sage jetzt nicht sowas wie, ja, total viele Menschen und ich bin dankbar dafür, weil ganz viele natürlich dürftest du dich mit vielen Menschen unterhalten und jeder ist was Besonderes, aber Leute bleiben ja hängen manchmal und die will ich wissen.
Außerhalb der Familie. Ja. Okay. Da fällt mir als erstes gleich, und eigentlich wollte ich mit ihm heute aufnehmen, der Georg Pranger ein, weil wir uns spannenderweise nur einmal getroffen haben dieses Jahr. Und er ist ja Österreicher und er war in Bad Homburg, also eine Stunde von hier und dann oder knappe Stunde, dann bin ich hingefahren und der hatte eine Probe gehabt und dann haben wir uns danach noch unterhalten und haben noch was getrunken.
Und obwohl das schon kurzer Abend war, ist er ziemlich hängen geblieben. Und das hatte ich schon mal mit ihm, nämlich letztes Jahr. Da haben wir uns das erste Mal persönlich außerhalb irgendwelchen Zoom-Meetings getroffen. Und da war das genauso. Und ich kann dir gar nicht sagen, warum, aber es blieb sehr hängen.
Und so eine Begegnung hatte ich dieses Jahr nochmal. Und zwar, also, man muss das ein bisschen spezifizieren. Ich durfte mich ja im Juli mit Labras Banda unterhalten im Biergarten. Das fand ich mega. Ich fand die alle super. Und fand die total super.
Baby on board. Ja.
Und fand die alle super, wie sie auch nach dem Gespräch mir gegenüber waren. Oder auch unserer Tochter, weil die durfte dann auch mit in den Backstage. Und den Corinnian, den hatte ich ja vorher schon gekannt und super verstanden, aber wenig das erste Mal, mit dem ich so richtig auch gesprochen hatte, war mit dem Matthias Hofmann, dem Tubisten.
Und den habe ich nochmal getroffen im Herbst bei den Grundjuwen der Blasmusik. Da war er als Mischer. Und wir haben uns da auch echt lange unterhalten und das war auch so, wie wenn wir uns schon länger kennen. Und das sind so zwei Begegnungen, glaube ich, die sind ziemlich hängen geblieben. Dass es Menschen gibt, mit denen es sofort Klick macht.
Obwohl man gar nicht so viel Zeit mit denen verbringt. Also ich hoffe, die zwei sehen das genauso, aber du hast ja mich gefragt. Genau. Wer ist, wer was?
Nein, nein, nein, nein, keine Rückfragen. Nicht dieselbe, nein, nein, nein. Nicht dieselbe Rückfrage. Du hast dir auch Fragen überlegt, nimm deine.
Okay. Wer oder was bestimmt der Zeit am stärksten, was Erfolg für dich ist?
Ach du, ach du Liebezeit, warte, da muss ich jetzt kurz drüber nachdenken. Sag nochmal.
Wer oder was bestimmt am stärksten zurzeit, was Erfolg für dich ist?
Okay, also wir klabustern das mal auseinander. Die Frage ist ja erstmal, was definiere ich als Erfolg? Und dann ist ja noch die Frage. Wie oder was? Auch da wieder die Frage, persönlich oder beruflich. Was auch immer. Ich muss sagen, Erfolg ist da das falsche Wort. Aber auf persönlicher Ebene bin ich sehr gesegnet und habe das Gefühl, ich habe alles, was ich mir hätte wünschen können, irgendwie bei mir und erreicht, wenn man das so sagen kann.
Da gibt es nichts, wo ich noch hin will, weißt du? Deswegen würde ich das jetzt auf berufliche Dinge beziehen. Also ich würde schon sagen, so direkte Freunde in meinem Umfeld, glaube ich. Ich habe das Glück, dass ich Menschen in meinem Umfeld habe, die sehr wissbegierig sind und sehr zukunftsgerichtet sind.
Die bleiben alle nicht stehen. Das ist wie, weiß ich nicht, die laufen so alle, habe ich so das Gefühl, ein Stück vor mir her und ich darf da mich dran orientieren. Und wenn ich mal irgendwie das Gefühl habe, ich bin in einem Loch oder ich bin zu langsam, dann gucke ich mir die an und denke, hey, cool, guck mal, die schaffen das auch alle und da will ich auch hin.
Und gerade beruflich ist es natürlich so, dadurch, dass ich jetzt den Fokus aktuell auf Familie habe, kommt meine berufliche Karriere sozusagen erst oder mein der Teil, wo das einfach im Fokus steht. Und da sind natürlich viele, die auch vielleicht gleich alt sind wie ich, mir einfach vorauskommen. Und das finde ich so schön, dass ich da in meinem nahen Umfeld bei den Menschen, die ich irgendwie gern habe und die mich gern haben, ja, so zugucken darf, wie es geht und wo es hingehen kann.
Ja, ich weiß nicht, ob das eine gute Antwort ist. Aber gerade so, ja, hab da so ein, zwei im Kopf. Ich bin dran. Okay.
Ich finde, wir sollten Gegenfragen erlauben. Doch.
Eine Frage, die ich besonders schön finde. Achtung. Soll das neue Jahr 2026 mehr Konstanz oder mehr Veränderung bringen für dich?
Konstante Veränderung. Nein. Bin ja schon jemand, der schon auch mag, wenn es mal ruhig ist. Aber es sollte trotzdem immer so ein bisschen nach vorne gehen. Weil ich glaube, wenn immer alles gleich ist und sich nichts entwickelt, dann wird mir schnell langweilig.
Aber Konstanz ist ja nicht Stillstand. Aber wenn du das Gefühl hast, dein Jahr war einfach sehr turbulent, dann kann ich mir schon vorstellen, dass du dir auch vielleicht wünschst, es sei mal ein bisschen ruhiger oder die Dinge werden nicht jeden Tag anders. Unsere Woche ist ja, es gleicht ja keinen Tag dem anderen.
Das stimmt und das glaubt uns keiner. Aber es ist wirklich so. Woran das liegt, weiß ich eigentlich gar nicht.
Wir können gar nichts dafür sagen.
Weil der Stundenplan ist ja immer gleich in der Schule.
Ja, an dem liegt es nicht.
Und abends habe ich natürlich manchmal Interviews, und die wichtigsten Proben habe ich am Wochenende. Weiß gar nicht, warum ist das dann immer so bei uns?
Komisch, passiert einfach.
Dann wünsche ich mir, wenn Konstanz nicht heißt, stillstand, dann das. Dass es schon so bleiben darf, wie es dies ja war. Vielleicht kann man ja noch an ein, zwei Stellschrauben drehen, dass es an manchen Stellen ruhiger wird und vielleicht an ein, zwei Stellen, vielleicht was du den Podcast betrifft, noch ein bisschen anders wird.
Okay, spannend.
Hast du nicht mit gerechnet?
Nee, gar nicht.
Wieso?
Ich hätte gedacht, höher, schneller, weiter.
Nee, ist gar nicht so. Mache ich den Eindruck von außen.
Das eigentlich wäre jetzt so die An die Antwort gewesen.
Nee. Also ja, natürlich. Ich würde ja lügen, wenn ich jetzt behaupten würde, dass das. Deswegen sage ich ja, es soll ja immer vorwärts gehen. Also im Podcast darf es gern noch ein bisschen vorwärts gehen. Aber das ist ja keine Veränderung, hast du gesagt.
Jetzt nicht so kleinkariert denken. Ich meinte ja nur, dass Konstanz nichts Negatives ist. Ja, aber es ist halt schon, aber hast du, hast du, also dein Bauchgefühl sagt, es sollte eher konstant bleiben. Zu welchem Wort fühlst du dich mehr hingezogen?
Das ist eine gute Frage. Zur konstanten Veränderung.
Ja, das ist ja eine Mogelpackung. Ist mal nicht die Frage.
Aber wie soll ich das denn erklären? Also ich finde es schon gut, wie es ist. Es gibt aber schon Dinge, da würde ich gern noch so ein bisschen. Also im Podcast darf sich noch ein paar Dinge entwickeln. Da kommt dann auch in den nächsten paar Wochen was, was ich ja ausprobiert habe. Kann ich ja auch drüber sprechen, dass ich eine englische Folge aufgenommen habe mich sehr herausgefordert hat.
Also gedanklich zumindest. Und ob es gut geworden ist, weiß ich immer noch nicht. Ich habe noch keine Rückmeldung vom Lehrenden, ob man sich das überhaupt anhören kann. Und wenn das einigermaßen ist, würde ich das gerne noch ein bisschen probieren, um zumindest persönlich zu reifen, auch wenn es keiner hören will.
Und wenn das Veränderung ist, dann Veränderung. Zum Beispiel.
Okay.
Eine kleine Werbung in eigener Sache. Wenn euch der Podcast gefällt und wenn ihr der Meinung seid, dass diese Arbeit, die ich da reinstecke, gut ist und wenn ihr wollt, dass der Podcast weiterhin so regelmäßig erscheint, dann lade ich euch recht herzlich ein, mich auf Patreon zu unterstützen. Im Hintergrund arbeiten nämlich noch zwei weitere Menschen für mich, um diesen Podcast am Laufen zu halten, damit ihr regelmäßig was zum Hören bekommt.
Und da würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn ich ein wenig die Kosten decken kann. Und da kommt ihr ins Spiel und deshalb gibt es Patreon. Da könnt ihr mich monatlich mit ganz kleinem Geld unterstützen. Ich würde mich sehr freuen und als Dankeschön bekommt ihr die meisten Folgen schon vorab und natürlich auch ohne Färbung.
Den Link findet ihr natürlich wie immer in den Shownotes. Und jetzt geht es weiter mit der Folge. Ich habe eine lustige Frage gefunden. Bin sehr gespannt. Womit bist du dir und anderen, also und oder anderen, auf die Nerven gegangen?
Ich war diesmal sehr ungeduldig, wann dieses Kind auf die Welt kommt.
Das stimmt. Letztes Mal warst du es noch gechillder.
Und ich glaube, ich glaube, ich bin meiner Mama auf die Nerven gegangen. Weil ich sie einfach sehr oft damit beerdigt habe, ob es nicht jetzt losgeht und wann dieses Kind jetzt kommt.
Wobei am Tag selbst warst du auch sehr chillig. Ja. Ich habe noch eine Frage, die da dran anschließt. Womit bin ich dir auf die Nerven gegangen?
Womit bist du mir auf die Nerven gegangen? Also ich muss sagen, so spontan klingelt jetzt gar nichts. Ich finde, dass ich schon sehr abgefärbt habe und dass du schon total, du bist viel entspannter geworden.
Das hat mich auch dieses Jahr überrascht, dass es echt Situationen gab, wo ich mir gedacht habe, okay.
Also da hättest du vor fünf Jahren noch anders reagiert. Einfach weil manchmal die Dinge, die ja schnell zu viel sind, ne, oder viele Menschen zu viel sind manchmal oder so. Und das sind Situationen, die sind mir dann manchmal auf den Keks gegangen. Nee, da, also habe ich jetzt gerade gar nichts so spontan.
unknown Okay.
Ja. Und ich glaube, ich bin dir auf die Nerven gegangen mit meinem Mützentick.
Damit kann ich mittlerweile leben.
Na, siehst du. Das ist doch aber auch das Schöne. Ganz schöne Mützen sind. Jetzt so nach zehn Jahren da.
Das stimmt.
Wir gleichen uns an. Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Angst vor was? Egal was.
Das ist dann die Frage.
Ich würde, also wenn jetzt Angst vor gar nichts, dann würde ich es zumindest mal beruflich so nehmen, würde ich gerne mehr das hier machen. Und sagen, okay, ich gehe mal das Risiko ein und mache mal noch mehr. Was dazu führt, dass ich in meinem anderen Beruf weniger machen müsste, weil sonst geht es ja zeitlich nicht aus.
Dann ist die Frage, ob sich das finanziell auffangen lässt. Und wenn es damit nichts zu tun haben soll, wenn ich keine Angst hätte, dann würde ich, glaube ich, gerne klettern am Berg. Aber ich habe zu viel Schiss.
Wow.
Was?
Davon habe ich jetzt gar nicht gerechnet.
Sondern. Schön. Was hast du gedacht? Was würdest du machen, wenn du keine Angst hättest?
Ich würde sehr gerne mal weit verreisen.
Allein.
So richtig weit. Nicht unbedingt weit. Und obwohl ich noch zwei weitere Sprachen sprechen kann und wahrscheinlich auch so, dass man mich gut verstehen würde, traue ich mich überhaupt nicht. Also ich glaube immer, ich würde dort nicht klarkommen, weil die Leute mich nicht verstehen. Wirklich, ich habe so eine richtige Angst davor, dass ich irgendwie nicht klarkomme.
Und es ist interessant, weil selbst meine Eltern, die jetzt nicht wirklich Englisch können, haben diese Angst nicht. Also selbst die würden wahrscheinlich sagen, ich komme mit Händen und Füßen klar. Also ich würde gerne diese Angst verlieren, irgendwo hinzureisen, komplett neue Kultur und so weiter. Und einfach irgendwie versuchen, mich auf Kauderwelsch mit den Menschen zu unterhalten und irgendwie ein Stück Landkultur kennenzulernen.
Aber dadurch, dass ich das auch von der Kindheit her nie kennengelernt habe, so weit weg zu sein, habe ich da irgendwie Bammel. Also, es ist eigentlich ziemlich leicht zu erreichen.
Vielleicht solltest du die englischsprachigen Folgen machen, um die Angst vorm Sprechen zu verlieren. Aber das ist mit ein Grund, warum ich das mache. Oder warum ich nicht.
Ich finde es auch krass mutig, muss ich ehrlich sagen. Weil du hast das so lange vor dir hergeschoben, vor allem auch aus der Angst heraus, so, das will sich einfach dann auch niemand anhören. Weil ungefähr so viele Menschen so viel besser sprechen, weil sie es vielleicht von der Arbeit her jeden Tag müssen.
Aber es gäbe einfach eine Riesenliste an Menschen, die du dann einladen könntest. Deswegen versuche ich es ja.
Wie lange habe ich das jetzt vor mir hergeschrieben? Zwei Jahre?
Länger.
Drei Jahre? Aber immerhin habe ich es gemacht.
Wie gesagt, ich bin da sehr stolz auf dich. Also jetzt musst du es nur noch veröffentlichen.
Vielleicht gucken wir mal.
Das bedarf ja auch nochmal der Schippe.
Was war dein Highlight-Konzert?
Dieses Jahr? Auf welchen Konzerten waren wir? Können wir es kurz durchgehen?
Miriam Hanniker. Also ich war noch auf ein paar. Ich weiß nicht.
Ich war schwanger.
Du warst schwanger. Das stimmt. Aber du warst auch auf ein paar Konzerten von mir. Okay, das sind keine Highlights. Wo wärst du gern mal hingegangen? Wo wärst du gern mitgegangen?
Auf wie vielen Konzerten warst du denn ohne mich?
Labras Banda.
Ja.
Gregor Meile.
Ja. Wow, dieses Jahr war irgendwie echt nicht so viel, ne?
Nee. Aber ich habe gezählt, ich habe selber 23 Konzerte gespielt. Bleibt da auch nicht mehr so viel Zeit zum Gehen. Ah, doch, wir waren noch bei Lawrence.
Ja, ist dieses Jahr allerdings nicht mein Highlight. Das war es letztes Jahr. Mit Abstand. Ich würde sogar sagen, das Lawrence-Konzert letztes Jahr.
Vor zwei Jahren.
Ja, war das wirklich beste Konzert, auf dem ich jemals war? Dieses Jahr nicht. Ich glaube, auch da ist die Antwort wieder Miriam Haneker. Das war einfach so toll. Das war so toll. Gänsehaut, noch und nöcher.
Soll ich dir meine Highlights sagen?
unknown Ja.
Also, natürlich vorneweg Labras Banda wegen Interview, Zeit mit denen verbringen, aber auch weil Lotti dabei war. Also ihr erstes großes Konzert. Und die hat sich da super wohl gefühlt. Und von denen, die ich gemacht habe, gibt es auch zwei Antworten. Das eine hat leider nicht stattgefunden und ich hoffe, das findet nächstes Jahr statt.
Wir wollten eigentlich ein Hauskonzert geben. Gell?
Aber das ist ja kein Konzert, auf das du gegangen wärst.
Nein, aber es wäre, nö, aber ich habe ja nach einem Highlight-Konzert gefragt. Ja. Und das war in der Vorbereitung schon mein Highlight, dass ich mit euch Musik machen durfte. Also so ein Funzimmer-Konzert. Und dann habe ich ja leider Armschmerzen bekommen, ziemlich dolle. Eine, äh, was war's? Ich weiß es gar nicht mehr.
Enge Sehnenentzündung.
Bizeps.
Bizeps-Szenen. Bizeps-Szenene. Keine Ahnung.
Gibt es die Bizeps-Szene?
Gibt's. Die Bizeps-Szene gibt es nur nicht. Genau, und deswegen ist es dann ausgefallen und dann haben wir seitdem keinen Termin mehr gefunden. Und das zweite Highlight-Konzert war eins mit dem Ensemble, mit Birth Therapy. Und zwar das in Bing. Weißt du warum? Also weil, das kann man ja mal kurz erklären.
Du meinst menschlich quasi?
Ja.
Achso, ja, das verstehe ich.
Weil, also ich finde, Konzerte verbindet man ja oft auch mit menschlichen Dingen zu. Weil wir sind ja eigentlich zwölf Blechbläser und hatten an dem Konzert sowieso schon zwei Aushilfen dabei, an den Posaunen und an der Trompete noch einen. Also drei. So, und dann ist das Blöde passiert, dass unser Turbist noch einen Autounfall hatte.
Auf der Anfahrt zum Konzert.
Genau, dem ist Gott sei Dank nichts passiert, aber er konnte nicht kommen. Und dann war die Frage, was tun wir? Sagen wir es ab oder spielen wir? Und wenn wir spielen, wie spielen wir? Und was machen wir überhaupt? Und was ich super fand, obwohl wir noch gar nicht lange zusammenspielen und Teile untereinander sich auch noch gar nicht lange kennen, war relativ schnell klar, wir machen das.
Und haben das dann ganz witzig gelöst, denn unser Bassposaunist hat zufälligerweise eine Tuba im Auto gehabt, der war eh schon unterwegs. Und unser Hornist hat gesagt, mein Bruder ist aber Basposaunist. So, und dann hatten wir da drüben eine Posaunenregel, wo einfach inklusive Tuba von fünf tiefen Blech, einfach vier Aushilfen da stand, beziehungsweise Menschen nicht an der Position gespielt haben, die sie gespielt haben.
Und das war trotzdem sehr gut, weil wir auch gar nicht so lange Zeit hatten zum Anspielen. Aber was ich so krass fand, war dieser Spirit. Also es war niemand dabei, der irgendwie gemuselt hat und gesagt, ja, lass mir das, das ist vielleicht doof für unseren Namen.
Ja, es wäre viel leichter gewesen, einfach abzusagen.
Genau. Sondern jeder hat gesagt, das machen wir einfach. Und die Stimmung war auch vorher total gut. Also es war auch keiner dabei, der irgendwie, weiß ich nicht, sondern es war einfach klar, das ist die Situation. Wir machen einfach das Beste draus und gucken. Und das ist tatsächlich ziemlich hingeblieben.
Fand ich ein cooles Konzert.
Bis auf den Hall.
Ja, gut, es ist halt ein Basilika, was soll ich dazu sagen?
Du hast eine Frage: Kopf oder Bauch? Was würdest du mittlerweile sagen?
Ich würde, glaube ich, gern Bauch sagen. Ich glaube, ich bin aber immer noch zu verkopft. Wobei das stimmt nicht, weil ich mich manchmal in Dinge rein, also gerade wenn es so Sachen sind, die einem Angst machen, dann bin ich nicht rational. Was ja ein Kopfmensch wäre. Wobei ich das ein bisschen besser in den Griff gekriegt habe.
Nachdem ich mir jetzt immer aufschreibe, was das Allerschlimmste wäre, was sehr wahrscheinlich ist und was das Unwahrscheinlichste ist, was passiert. Ja, mache ich. Bei so großen Dingen, wo ich gar nicht loslassen kann, mache ich das. Und das hilft mir ein bisschen. Weil dann denkst du in verschiedene Richtungen.
Aber ich glaube, ja, grundsätzlich bin ich, glaube ich, immer noch ein Kopfmensch.
Glaubst du, du liest dein, wie nennt man das denn in dem Fall, Tagebuch oder?
Schön, das ist schon neudeutsche Wort.
Glaubst du, du liest das jetzt nochmal? Oder stellst du es in den Schrank und das war gut, dass es dich begleitet hat?
Ich habe tatsächlich dieses Jahr, glaube ich, mal vor eins von vor ein paar Jahren mal durchgeblendert. Far ich schon ganz spannend. Mach ich schon noch. Nicht regelmäßig, aber irgendwann kommt das. Um zu sehen, was er einmal so beschäftigt hat. Worin bist du besser geworden?
Also, ich bin ja eigentlich schon ein chaotischer Mensch.
Das sagst du nicht.
Also, ich wenn mich Dinge dann begeistern oder wenn ich dann was im Kopf habe, dann will ich immer sofort anfangen und dann lasse ich viele andere Dinge liegen und dann. Ich weiß nicht, ich finde, also keine Ahnung, ich habe keine Antwort darauf. Wie war die Frage?
Worin bist du besser geworden?
Im Nein sagen.
Stimmt. Und du rechtfertigst dich bei mir weniger. Also auch wenn du bei anderen Nein sagst.
Ja, das lerne ich.
Fühlst du dich gut an?
Der Moment Nein, danach ja.
Okay.
Was ist dein liebster Lifehack? Coole Frage, oder?
Ich zähle das als Lifehack. Also das, was ich gerade schon mal erklärt hatte mit den Problemen Auseinandersetzen und sich diese drei Varianten aufschreiben, das finde ich schon ziemlich gut mittlerweile. Das ansonsten habe ich, glaube ich, keine fancy Lifehacks. Mach halt einfach. Hast du einen?
Nur beim Kochen und Backen.
Und die verretzte nicht.
Das stimmt leider.
Welche Frage nimmst du mit ins nächste Jahr?
Die Frage, also, ja, das ist eigentlich nichts Spezifisches, wie sich mein Leben jetzt entwickelt. Ich habe vorhin davon gesprochen, dass sich jetzt Weichen stellen oder Weichen stellen müssen auch. Und die Frage, wo es mich mal hinführt, was interessiert mich, wofür brenne ich? Wer bin ich jetzt nach zwei Kindern?
Also was heißt nach zwei Kindern? Aber das macht ja persönlich total viel mit einem und andere Dinge sind wichtig. Und jetzt nach dem Abschluss, ja, ganz groß die Frage und das Fragezeichen in meinem Kopf. Wo kann ich meinen, weiß ich nicht, Stempel draufsetzen, wo kann ich irgendwie meinen Beitrag leisten?
Wo werde ich gebraucht? Wo will ich hin? Wo habe ich auch das Gefühl, das ist sinnvoll, dass ich da bin? Ja. Schon sehr der berufliche Kontext.
Okay.
Hab nichts mehr. Du hast vorhin gesagt, ich soll nicht so viel machen.
Das ist keine Frage mehr.
Frage: Beeinflussen deine Träume dein Leben?
Ich hoffe doch.
Träumst du?
Also du meinst jetzt die Träume, die man nachts hat, oder die Lebensträume?
Deine Entscheidung.
Naja, ich habe schon irgendwie so, was ich gerne noch so machen möchte. Also dementsprechend ja. Das, was ich nachts träume, wenn ich träume, hoffe ich nicht, dass das mein Leben beeinflusst. Da ist ganz viel krudes Zeug dabei.
Bei deinen Lebensträumen, also erreichst du viel von diesen Zielen, die du dir steckst? Weil oftmals haben ja Menschen Ziele und schreiben vielleicht schöne Ziele auch auf, aber schreiben sie im nächsten Jahr wieder auf und wieder auf?
Einige ja. Natürlich nicht alle, weil ich mir meistens zu viele aufschreibe. Und wie wir ja festgestellt haben, sind unsere Tage ja sehr knapp und teilweise chaotisch und ziemlich durchgedaktet. Und dann fällt doch das ein oder andere hinten runter. Und deswegen gibt es so ein paar Sachen. Also zum Beispiel so sportliche Ziele, die fallen komischerweise, also was heißt komischerweise, aber die fallen hinten ein bisschen runter.
Weil ich sage immer, ich habe keine Zeit dafür. Dann gibt es wieder andere Menschen, die sagen, ich nehme hier keine Zeit dafür. Das kann beides stimmen. Aber dann müsste ich was anderes sein lassen. Und dann ist es mir doch nicht wichtig genug. So, weil ich ja nur Abendszeit habe. Also, ich komme sperrt, dann will ich ja noch Zeit.
Mit dir verbringen und auch mit den Kindern. Und ich kann ja nicht jeden Abend bis zehn am Schreibtisch sitzen, weil ich sollte vielleicht auch noch Schule vorbereiten, was korrigieren. Dann will ich ja noch Noten schreiben ab und zu oder muss oder darf. Üben wir manchmal nicht verkehrt. Mache ich ja auch nicht jeden Tag.
Und dann gibt es ja noch den Podcast. Also irgendwo ist halt dann auch rum mit der Zeit. Das könnte ich alles streichen, dann könnte ich Sport machen, das stimmt. Dafür habe ich aber dieses Jahr mehr geschafft, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Das sind ja auch knapp 30 Kilometer am Tag. Mit einem E-Bike immerhin, aber ich fahre so zumindest.
So, also von der Sicht, viele Dinge ja, einige Dinge bleiben auf der Strecke. Ich glaube, das ist aber normal, weil ich mir aber auch zu viel vornehme. Wie ist das denn bei dir? Hast du Ziele für 26?
Ja, 2026 haben wir viel Umstellung, finde ich. Das heißt, Kind Nummer eins kommt in die Schule, Kind Nummer zwei kommt in eine Art der Fremdbetreuung, was auch immer, Tagesmutter oder wie. Ich fange wieder zu arbeiten an. Es ist das letzte Mal, dass wir nochmal so einen großen Urlaub machen können, bevor ja irgendwie die Lotti auch gebunden ist an Schulferien.
Das heißt, wir haben nochmal Elternzeit. Wir können die einfach nochmal irgendwie besonders nutzen. Das heißt, ich wünsche mir, dass diese ganzen Neuanfänge so wünscht, also laufen, wie wir sie uns wünschen und irgendwie wir alle so unseren Platz neu finden, glaube ich.
Aber das ist ja nur ein Wunsch, das ist ja kein Ziel, oder?
Das ist schon irgendwie auch ein Ziel, oder? Also ich habe das Ziel, dass die Leute einen guten Schulstaat hat. Okay. Ist das kein Ziel?
Ich finde bei Zielen, die müssen wir ja jetzt nicht on record machen, aber ich finde, Ziele sind ja immer so definiert, dass man da auch Einfluss drauf hat. Also in dem Fall müsste man sich ja überlegen, was können wir tun, damit das passiert. Alles, ansonsten wäre es ja nur ein Wunsch.
Gut, dann streichen wir das jetzt alles.
Also.
Ja, dann streichen wir das.
Also man kann sich ja trotzdem überlegen, was können wir tun, damit es ein guter Schulstart wird, aber wir haben halt nicht alles im Griff.
Dann brauchst du keine Antwort von mir auf die Frage.
Weil ich habe kein Ziel. Also das, was ich schon gesagt habe halt.
Welche Musik hat dich dieses Jahr begleitet?
Also, wenn ich jetzt mal gucke bei Apple Music, dann habe ich da Bibi Blocksberg, Eiskönigin.
Okay.
Auch schöne Musik, die Eiskönigin. Zwei, vor allen Dingen.
Ja, also. Okay, Martha. Auch hier, also es ist ziemlich monothematisch, merke ich. Miriam Hanika.
Okay.
Remember Monday. Vision String Quartet.
Oh ja, das haben wir letztes Jahr entdeckt, gell?
Ja, aber das habe ich dieses Jahr viel gehört.
Das wäre noch ein Konzert für ein 26, wo wir mal hin können.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Jahr viel Podcast gehört habe und weniger Musik in dem Sinne.
Was sind deine musikalischen Vorsätze für nächstes Jahr?
Ich möchte meine Geige wieder auspacken.
Da freue ich mich.
Ich möchte meine Geige wieder auspacken und eigentlich.
Und sein Wohnzimmerkonzert machen.
Und eigentlich auch wieder singen in einem Chor. Oder in irgendeiner Form des Ensembles einfach. Das wäre schön. Das wäre so das größte Ziel. Aber da habe ich ehrlich gesagt noch nicht richtig geguckt und noch nichts Gutes hier gefunden.
Also, wenn draußen Menschen zuhören in der Mainzer Umgebung, die noch eine fantastische Mittelstimmensängerin brauchen.
Oder dass es einfach einen guten Popjazz-Core gibt.
Genau. Was hast du Neues dieses Jahr ausprobiert?
Hast du da was?
Hast du ein Neues ausprobiert?
Ja.
Ja, übeltechnisch vielleicht. Ein paar neue Dinge. Sie an mir rumgedoktert dieses Jahr. Und einige Probleme gelöst, glaube ich. Also ich verstehe jetzt immer mehr, was Matthias Schorn mal im Podcast gesagt hat, dass er nach seinem Studium das Spielen oder das Musizieren wieder neu lernen musste. Das verstehe ich immer mehr und bin da, glaube ich, auf einem sehr, sehr guten Weg oder schon sehr weit auf dem Weg wieder.
So dieses Selbstverurteilen beim Üben gibt es nicht mehr so sehr. Und damit einhergehend auch andere spieltechnische Probleme, die witzigerweise oft nur beim Üben aufgetreten sind. Macht es aber auch Mürbe. Naja. Hast du noch was? Dann habe ich noch eine zum Schluss. Was möchtest du loslassen?
Meine Selbstzweifel und das Gefühl, dass das alles nicht so reicht und langt, was ich so tue, was mich manchmal in schwachen Momenten überkommt. Weil eigentlich, glaube ich, bin ich schon eine ganz patente Person.
Was würdest du dir für den Podcast jetzt im nächsten Jahr noch wünschen? Als halbaussenstehende Person.
Ich wünsche mir, dass du die englische Folge veröffentlichst. Für dich vorab, also vor allem für dich persönlich, weil du daran wieder wächst. Das ist eigentlich der größte Wunsch, weil, wenn du das zulässt, ich habe es vorhin schon gesagt, dann hast du einfach ganz viele mehr Menschen, die dich interessieren, die du interviewen kannst.
Und ich glaube, das wäre doch das Ziel.
Das wäre ziemlich cool.
Ja.
Ich habe da eine ganze Latte voll. Gucken wir mal, ob die in ein paar Wochen online geht. Dann wünschen wir euch jetzt einen guten Not, denn in ein paar Stunden beginnt das neue Jahr. Ich hoffe, ihr kommt gut rüber. Und ich hoffe, euch hat das hier so ein bisschen gefallen.
Eine kleine Quatschrunde am Abend.
Ja, und ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal dabei seid. In ein paar Wochen geht es dann schon weiter mit der ersten großen regulären Folge. Bis dahin.
Frohes Neues!
Frohes Neues.