On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6

Auf einen Kaffee mit Maria Wunder (Musikschulleiterin) - Wie planst du dein Jahr?

Donnerstag, 8. Januar 2026 · 36 min

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Shownotes

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Maria Wunder ist Musikschulleiterin, Klarinettistin und Macherin. Sie war schon mal zu Gast und ein Reel über ihre Planung hat mich veranlasst, ein wenig darüber mit ihr zu reden. Wie plant sie ihr Jahr, welche Tolle benutzt sie und was sind vielleicht ihre Ziele.
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Herzlich willkommen zu Auf einen Kaffee mit Here im Blasmusik Podcast. Ich wünsche euch zunächst ein frohes neues Jahr anders, you have it gestart. Anfang des Jahres is Planungszeit. Maria Wunder ist Kleinitistin, Musikschulleiterin, Macherin. Sie war hier schon mal zu Gast und da haben wir ganz viel über ihre Tätigkeiten gesprochen und sie hatte jetzt ein Real über Planung drin.

Und deswegen dachte ich, lass uns doch einfach mal sprechen und ein bisschen reinschauen, wie sie Planung versteht, was sie tut, welche Tools sie benutzt und welche Ziele sie vielleicht hat. Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß. Das Ganze heißt ja auf einen Kaffee mit. Und die erste Frage wäre, wie du deinen Kaffee trinkst.

Schwarz. Ich trinke meinen Kaffee am liebsten schwarz, aber ich bin pingerlich. Ich trinke gerne guten Kaffee. Also wir haben eine Siebträgermaschine, zwar jetzt auch nicht die beste und hochwertigste, aber ja, ich mag das gerne einfach. Langgezogenen Espresso. Oder auch Espresso.

Okay. Ich habe dich ja angeschrieben, weil du so einen schönen Post gemacht hast, über wie du dich strukturierst und planst, weil du machst ja ziemlich viel. Du warst ja schon mal zu Gast und hast ja von allen Tätigkeiten berichtet, also Musikschulleitung, Klarinette zu spielen im Landesblasorchester, du spielst ja noch sonst irgendwelche Mucken noch.

Also ganz, ganz viel zu tun. Und da das Thema Plan ja immer wichtig ist, mich auch interessiert, dachte ich, ich schreibe dich an und wir reden ein bisschen drüber, wie du das machst.

Ja, voll gern. Das ist ja auch jetzt gerade zu Jahresbeginn, ist es immer wieder eine neue Motivation anzufangen und das Jahr zu planen und zu schauen, was lief im letzten Jahr gut und wie kann man sich vielleicht auch in manchen Situationen doch besser vorbereiten.

Also geht beim Planen bei dir auch so eine Reflexion einher?

Ja, voll. Also für mich ist es schon auch wichtig, dass ich am Anfang des Jahres, so wie ich es jetzt auch gemacht habe, mein Jahr schon mal vorplane. Und deswegen habe ich auch jetzt in diesem Jahr wieder ganz bewusst auf Papier zurückgegriffen. Ich hatte ganz früher Bullet Journals gemacht. Ich weiß nicht, ob du das kennst.

Karierte, ne? Und dann selber alles schreiben. Auch so ein bisschen zur Beruhigung und um vom PC oder vom Handy wegzukommen. Und dann habe ich das aber irgendwann digital gemacht auf dem iPad. Ich hatte dann eine App, wo ich dann noch Bullet Journal digital machen konnte, weil ich es auch einfach sehr hilfreich finde für einen klaren Kopf und für eine gute Planung.

Je weniger Gadgets du hast, umso einfacher und klarer ist es. Gerade für Menschen, die ein Geschäftshandy haben oder so, wird es maximal kompliziert. Finde ich super ätzend. Naja, und jetzt habe ich mich wieder hingesetzt, um einfach mein Jahr komplett auf Papier zu planen. Und ich finde das schon sehr hilfreich.

Gerade auch nicht nur, das kennst du, wenn man im Schulbetrieb ist. Man ist an die Ferien gebunden, sowieso braucht man die erstmal alle im Überblick und man plant dann sein eigenes Schuljahr und bei mir ist eben die Schule mein Hauptjob und da drumherum muss ich halt alle anderen Sachen planen. Und wenn ich das nicht vorher mache, dann verpasse ich auch womöglich ganz viel.

Weil ich dann einfach mich verplane und merke, oh Mist, ich wollte doch eigentlich dahin, ich wollte doch eigentlich das machen und dann geht es plötzlich nicht mehr.

Was hat dich jetzt veranlasst, vom iPad wieder auf Papier zu gehen?

Das ist eine gute Frage. Ich fand es, glaube ich, doch nicht so ideal, weil du am iPad halt nicht dieses Blättern hast und ich mag tatsächlich, ich mag einfach Papier und Stifte sehr.

Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Ja, und deswegen, also ich steige jetzt zwar bei Noten um auf iPad, was ich übrigens für die Planung auch mega erfrischend finde, weil ich hatte schon sehr oft die Situation, dass ich irgendwo war und gedacht habe, ah, jetzt eine halbe Stunde üben, wäre cool. Bereitest dich auf was vor, aber hast die Noten nicht da.

Also, das finde ich ist für mich jetzt schon was, hat sich jetzt erst die letzten vier Wochen oder so bei mir etabliert. Bin jetzt gespannt, wie es auch dann in der Umsetzung geht. Also ich habe es vereinzelt schon mal gemacht, aber jetzt so auch Landesblasorchester habe ich noch nicht gemacht. Finde ich mega erfrischend, einfach zu wissen, ich kann zu jeder Zeit alles überall spielen.

Da bin ich noch nicht. Also Noten auf iPad, weiß ich nicht. Es gibt ja auch viele Dirigierkollegen, die das mittlerweile auch mit dem iPad machen. Ah, aber es ist schon klein. Kommt natürlich drauf an, wie groß dein iPad halt ist, aber ich möchte es trotzdem nicht, weil ich dann schon auch, also ich will blättern einfach.

Allein das Blättern gibt mir schon so ein Gefühl, glaube ich, von wo sind wir im Stück? Weil ich ja doch so ein bisschen weiß. Weißt du, wie ich mein?

Ja, ich verstehe es. Aber du kennst bestimmt auch, wenn es so eine richtig schöne Stelle ist, ist es richtig leise und auf einmal kommt die Partitur so.

Ja, gut, dann darf man halt nicht blättern.

Das stimmt. Oder es ist eine schlechte Bindung. Das gibt es ja auch manchmal, weil es einfach schlecht gebunden ist.

Das stimmt. Was hast du dir jetzt für einen Kalender geholt?

Ich habe mir einen ganz normalen Kalender geholt, der quasi aber wie ein Bullet Journal ist, aber das, wofür ich keine Zeit mehr habe, ist einfach schon vorbereitet. Also ich habe mir einen Kalender geholt, der hat eine Jahresübersicht, ist für mich unglaublich wichtig, dass ich wirklich sehe, wann sind Ferien.

Dann habe ich eine Monatsübersicht, was auch sehr wichtig ist, damit ich wirklich immer direkt gucken kann, okay, wie viele Konzerte habe ich im Februar schon, welches Wochenende habe ich noch frei, weil das wird bei dir ähnlich sein, die Wochenenden sind immer sofort zu. Und dann habe ich aber wirklich pro Tag.

Also ich brauche nicht eine Woche, sondern ich muss schon auch einen Tag haben, weil ich dann auch mir, also pro Tag ein Blatt, weil ich mir dann schon auch einfach meine täglichen To-Do-Star reinschreibe. Und dann auch solche Sachen wie, wenn ich weiß, in zwei Wochen haben wir Konferenz, irgendeine Konferenz von irgendeinem Vorstand oder sonst was, dann weiß ich zwei Wochen vorher, wenn ich die Einladende bin, dann muss die Tagesordnung rausgeschickt werden oder sowas.

Also dass ich mir wirklich auch solche Sachen dann direkt beim Eintragen vom Termin rückwärts plane und weiß, so, setzt jetzt die Timeline, weil sonst vergisst du es. Wiedervorlage nennt man das im öffentlichen Dienst. Auf Wiederverlage, nee, auf Wiederverlage stimmt gar nicht. Wiedervorlage ist, wenn du die Nachbearbeitung im Blick haben musst.

Aber auch das ist wichtig, wenn du dann nochmal auf Rückmeldungen wartest. Weil ich habe oft das Problem, mag jetzt an dem Business liegen, in dem wir arbeiten. Ich mag das immer nicht. Ich bin im öffentlichen Dienst und ganz viele in der Personalverwaltung reden über meine Lehrkräfte als die Künstler, die so schlecht organisiert werden.

Und ich finde, es gibt ganz viele Künstler, die sind hervorragend organisiert, weil sie es oft auch müssen.

Genau.

Genau, und genau, aber da merke ich einfach, ich muss dann schon auch in gewisser Weise, aber das sind auch ganz oft einfach andere Abteilungen im öffentlichen Dienst, dahinter sein. Also du kannst nicht darauf vertrauen, dass wenn du eine E-Mail rausschickst, du auch wirklich eine Antwort kriegst. Ich würde mal behaupten, bei mir kann man darauf vertrauen, dass ich das nicht vergesse.

Auch mir geht mal was durch, aber ja, da muss man immer hinterher sein.

Okay. Also du setzt dich jetzt quasi hin und schreibst ja erstmal die Ferien dann auf.

Genau, ich markiere die mit Farben.

Okay. Welche Farbe benutzt du?

Ich glaube, ich habe jetzt Blau und Grün genommen für 26 und 27 schon. Ah nee, Orange und Grün.

Du planst schon in 27 rein.

Ich habe meine 27 Ferien auch schon eingetragen. Ja, also die größten Termine, Schule und Landesblasorchester stehen bei mir bis 28, 29.

Okay.

Ich finde das schon sehr wichtig. Ja, weißt du, wenn du, das sind jetzt also meine Hauptsachen natürlich, die Musikschule und das Landesblasorchester. Und wenn ich da halt wirklich zu 100% dabei sein möchte, und das muss ich, weil bei dem einen kriege ich mein Geld und bei dem anderen habe ich ein Commitment, dass ich Konzertmeisterin bin, dann dürfen sich einfach Termine nicht überschneiden.

Und das geht nur, wenn du wirklich langfristig planst. Aber sonst, ich habe nichts mit Farben oder sowas. Also eigentlich habe ich einfach geguckt, was sieht schön aus. Ich bin eigentlich ein sehr farbloser Mensch. Tatsächlich.

Das heißt, du schreibst auch ohne Farben in Noten. Ja. Ja, du guckst mich so an. Ich mag das auch nicht, aber ich habe auch schon mit Kollegen und Kolleginnen gespielt, da ist alles bunt. Irgendwie. Sprünge und dann eine andere Farbe für Dynamik und da würde ich total wahnsinnig werden. Nee, ich.

Mag ich auch nicht. Also ich habe Ausrufezeichen gern. Oder ein X oder ein Herz. Aber nee, ich male mir auch nichts in die Noten. Also ich schreibe einfach nur.

Aber ein Herz ist gemalt.

Nee, das war jetzt im Kalender. Im Kalender male ich dann mal ein Herz oder sowas, wenn ich auch merke, es war was gut. Oh, das mache ich übrigens auch gerne. Ich trage mir dann im Nachhinein auch nochmal ein und markiere, ob es gut oder schlecht war. Weil ich schaue meinen Kalender auch eigentlich immer durch.

Deswegen freut es mich, dass ich ihn jetzt wieder in Papierform habe. Spätestens, wenn ich meine Steuer mache. Und dann siehst du nochmal, kannst richtig schön reflektieren.

Ja, ich schreibe mir immer auf, was in der Woche gut war, und dann nochmal davon die Highlights vom Monat.

Mega!

Das mache ich schon.

Das habe ich zu meinen Bullet-Journal-Zeiten auch gemacht und dann habe ich auch so Habit-Tracking gemacht. Und eben die Gratitudes, für was man dankbar ist, quasi jetzt, ohne jetzt zu esoterisch zu werden. Aber ich finde es schon auch mal wichtig. Das war gerade auch in Zeiten, wenn es einem eben auch vielleicht nicht so gut geht aus diversen Gründen, dann doch mal zu schauen, ey, was war eigentlich der Lichtblick in dieser Woche?

Aber dazu habe ich momentan keine Zeit, was natürlich schade ist, weil man sich, also ich finde, bewusst leben, das ist eigentlich auch so ein Vorsatz für mich in 2026, habe ich, glaube ich, auch gepostet jetzt. Ich habe eigentlich keine Vorsätze, aber ich finde bewusstes Leben unglaublich wichtig und wir alle machen das viel zu wenig.

Was hält sich davon ab?

Bewusst zu leben. Naja, man möchte, glaube ich, einfach auch alles irgendwie schnell machen. Das ganze Leben ist ja auch so schnell, die Menschen erwarten sehr schnell eine Rückmeldung. Manchmal macht man es vielleicht aus Bequemlichkeit, man sagt Dinge zu, wo man sagt, ja, das ist jetzt leichter, da gehe ich lieber heute Abend mal zu denen zu Besuch, obwohl man selber eigentlich denkt, nee, eigentlich möchte ich das nicht.

Und sich da vielleicht mal einen kurzen Moment zu überlegen, was entscheide ich jetzt bewusst? Und dann auch oftmals merkt man dann ja auch, okay, selbst wenn ich jetzt bewusst Nein sage, ist es vielleicht gar nicht so schlimm. Für mich fühlt es sich jetzt einfach nur gerade so schlimm an. Hast du nicht jetzt mit deiner Frau im Podcast, deine Frau lernt jetzt Nein sagen.

Und in dem Moment, wo sie Nein sagt, fühlt es sich nicht gut an, aber danach dann schon.

Ja.

So, und das ist ja auch was, was man bewusst machen muss.

Ja, wir hatten so vor Weihnachten so ein, zwei Themen, wo sie dann auch bewusst Nein gesagt hat. Und sobald es rum war, habe ich gefragt, irgendwie fühlst du dich gar nicht gut und eine Stunde später war es okay. Und am Tag selbst, dann war es sowieso gut. Ja. Aber das muss man lernen, tatsächlich. Also da bin ich auch noch weit weg davon.

Aber nochmal zurück zum Plan. Wie vermeidest du? Da können wir ja dabei bleiben, jetzt auch von dem Szenarium, also ich kenne das ja. Wochenende, Wochenende, Wochenende Auftritt, Auftritt, Auftritt, dann guckt man hinten, oh, da ist auch noch was frei und irgendwann merkt man, ach scheiße, es ist ja alles zu.

Und meistens hinten raus vom Jahr denkt man sich, oh nein, es ist doch, die ist ja wieder zu viel, weil ich bin super müde und so toll, dass alles ist. Ich habe wieder den gleichen Fehler gemacht.

Ja, also ich möchte jetzt nicht zu perfekt rüberkommen. Also ich habe diese Sachen auch. Also gerade jetzt im Dezember hatte ich schon auch wieder Phasen, wo ich dachte, meine Güte, Maria, hast du jetzt aber wieder ordentlich was draufgepackt. Aber ich habe im Büro in der Musikschule Fokuszeiten. Die versuche ich mir immer frei zu halten für auch fokussiertes Arbeiten.

Einfach.

Sind die fest oder nimmst du dir die jeden Tag?

Die sind fest, mittwochs und freitags vormittags. Nehme ich mir eigentlich auf die Freiheit, im Homeoffice zu arbeiten. Aber ich muss jetzt schon gestehen, habe ich die letzten Wochen vor Schuljahresende nicht gemacht. Also das geht aber dann auch manchmal nicht. Aber was ich wirklich mache, ist, ich bin bei Urlaub sehr strikt.

Also ich antworte schon mal auf schnelle Nachrichten. Ich bin generell ein Fan von alles, was ich in einer Minute erledigen kann, mache ich sofort, weil es mich sonst auch beschäftigt aus dem Kopf, aus dem Sinn. Aber ich plane schon auch mit meinem Partner einfach den Urlaub dann. Und bin dann auch so frei, dass ich echt auch sage, diese sechs Wochen Sommerferien, da ist zwar die erste Woche und die letzte Woche ist noch irgendwas, ja, aber ansonsten ist das für mich Urlaub oder ich beschäftige mich mit Dingen, die ich selbst gewählt habe für mich.

Und wenn es musizieren ist, dann ist es musizieren, aber es ist jetzt wirklich nur das, was ich gerne mache. Dafür sind aber die anderen Wochen schon auch knackig. Und Faschingsferien, Pfingstferien, Osterferien bin ich schon auch immer gut dabei. Nehme mir dann mal vielleicht so vier Tage Wellnis, mal wieder langes Wochenende oder sowas.

Aber ich mache auch einfach alles so gern, was ich mache, weißt du?

Ja, ich kenne das. Also, aber irgendwie, wenn wir ja von Jahr zu Jahr besser werden. Und jedes Jahr am Anfang des Jahres, denke ich mir, dieses Jahr wird es anders.

Aber das ist ja bei einer Jahresplanung dann eben gut. Jetzt schon gleich zu wissen, ich brauche jetzt schon gleich fixe Termine, wann ich in den Urlaub gehe. Und das steht bei mir schon. Und ich weiß auch schon, welche Ferien, Faschingsferien zum Beispiel, bin ich jetzt schon beschäftigt. Aber die, was kommt danach?

Osterferien, weiß ich jetzt schon, da werde ich mir nichts reinlegen. Dass ich dann auch einfach mal einen Moment habe zu durchatmen.

Okay, und wenn jetzt das Megakonzert um die Ecke käme, würdest du ja sagen.

Ich würde es erst mit Walter absprechen. Und der würde dann sagen, du hast doch Bock drauf. Dann würde ich ihn fragen, kommst du mit und sollen wir danach noch einen Tag dranhängen und in der Stadt bleiben? Und dann würde er sagen, ja komm, lass machen.

Irgendwie so. Okay, weil das Konzert an sich ist es ja nicht, nur du müsstest dich ja auch vorbereiten.

Ja. Es kommt voll drauf an, was für ein Konzert. Muss ich auch fairerweise sagen. Also ich spiele nicht mehr alles. Ich spiele wirklich nicht mehr alles, weil ich auch teilweise ganz schlecht unterirdisch bezahlt finde. Und ja, dann denke ich mir auch manchmal, auch wenn es dann menschlich nicht so cool ist, denke ich mir, nee, also alles spielen muss ich nicht.

Aber ich spiele die Sachen, die mir Spaß machen. Und wenn dann jemand anruft, kannst du heute Abend Eiskönigin spielen, spiele ich Eiskönigin. Dafür muss ich aber auch nicht mehr so viel üben, weil ich das schon geübt habe. Jetzt zum Beispiel hatte ich eine Anfrage von Württembergischer Philharmonie am 5.

Januar, war jetzt auch ein bisschen stressig für mich, war super kurzfristig, aber ich hatte mega Bock drauf. Hatte aber kurz das Bauchgefühl so, ah, ich bin unsicher. Und danach habe ich mir gedacht, gut, dass du es gemacht hast, bin richtig dran gewachsen, war eine total gute Erfahrung für mich. Ach, ich glaube, das ist.

Ich glaube, alle Menschen, die wirklich gerne mucken und Musik machen und so weiter, haben dieses Problem. Und dann musst du halt wirklich für dich abwägen. Ist es ein Projekt, wo ich denke, ja, da werde ich mega beseelt, auch wenn ich, das ist ein komisches Wort, aber beseelt rausgehen, dann ist es ja auch wieder was, wo du Energie raus mitnimmst.

Was sind so Tipps für Menschen, die jetzt zuhören und sagen, okay, habe ich das verstanden, ich muss jetzt Ferien planen. Hast du noch Planungstipps für Menschen, die eher unorganisiert sind?

Ja, also. Für mich ist es zum einen eben wichtig, wenn du viel hast, dann ist es vielleicht schon ein von Tag zu Tag Plan, aber es ist wirklich schon auch wichtig, dass du grundsätzlich in großen Abschnitten planst, ob das jetzt Monat für Monat ist. Ich mache das tatsächlich auch ein ganzes Jahr, immer am Anfang des Jahres.

Und für mich ist es eben unglaublich hilfreich, was ich vorhin auch schon gesagt habe, dass ich alles digital verfügbar habe. Also dass du nicht weißt, okay, die Termine von der Arbeit habe ich dort, die Termine vom Musikverein habe ich in dieser App, die Termine da habe ich dann in meinem Papierkalender.

Ich finde, das ist schon wirklich was, was unglaublich hilft. Und dadurch hast du dann auch weniger Abhängigkeiten. Also du kannst dann nicht einfach sagen, ja, ups, das war jetzt irgendwo anders, sondern nee, du bist für dich verantwortlich und du bist für deine Termine verantwortlich. Und ja, idealerweise hast du dann auch einen Arbeitgeber, der dir den Kalender auf dein privates Handy geben lässt oder einen Verein, der sagt, wir arbeiten mit Google-Einträgen oder sowas.

Also das geht ja alles mittlerweile, ist ja alles mega gut möglich. Und du solltest halt nicht schleifen lassen. Du musst immer up-to-date sein. Und was mir total viel hilft, sind, wenn ich Termine habe, was Konzerte sind. Jetzt zum Beispiel spiele ich bald wieder eine Umrahmung mit Duo-Fluss. Da habe ich jetzt sehr lange nichts gespielt.

Das letzte war jetzt in der Biennale im Juli, im letzten Sommer, aber Umrahmungen haben wir jetzt schon relativ lange nicht mehr gespielt. Dann muss ich mir aktiv vier Wochen vorher einen Termin in den Kalender machen. Achtung, du hast in vier Wochen Duo-Flutz-Umrahmung. Schau mal, was dir da für Stücke spielt.

Also ich finde, sowas ist einfach unabdingbar. Also, weil auch gerade jetzt bei den Terminen, die ich habe, heißt ja nicht nur, ich gehe da hin, sondern es ist meistens ja auch, dass du dich halt darauf vorbereiten musst. Ja. Und was natürlich, denke ich, auch sehr wichtig ist, dass man einfach auch priorisiert für sich.

Also gerade wenn man merkt, man ist jemand, der sehr schnell überfordert ist mit allem, auch mit vielen Terminen, dass man vielleicht dann auch einfach nochmal sagt, okay, was ist jetzt für mich Priorität? Und was sage ich zu? Und vielleicht sage ich auch manchmal Dinge nur zu und sage, ich komme vielleicht.

Ich melde mich spontan oder sowas. Ich weiß nicht. Auch das hat wieder was mit Mut zu tun. Ja.

Was sind, das hat ja auch ein bisschen was mit Planen zu tun, Ziele in dem Jahr für dich?

Für mich in diesem Jahr sind die Ziele, hm, naja, zum einen habe ich vorhin auch schon gesagt, ich möchte auf jeden Fall bewusster leben. Jetzt nicht im Sinne von ultra gesund oder sowas, sondern wirklich ganz bewusst Entscheidungen treffen, weil ich sehr oft am Struggeln bin und unsicher bin. Und davon, ja, davon möchte ich auf jeden Fall weg.

Also ich lasse mich unglaublich schnell verunsichern, auch was Social Media anbelangt, lasse ich mich sehr schnell verunsichern. Und da denke ich mir einfach, nee, komm, mach einfach. Du lebst nur einmal und mach einfach. Ich glaube, das ist so ein bisschen ein Ziel, dass ich mir auch, dass ich mir ruhig auch was zutrauen kann und es auch völlig in Ordnung ist, wenn es nicht alle gut finden.

Das ist total spannend, weil du wirkst, zumindest das, was man auf Social Media sieht, ganz anders.

Ja, das weiß ich, habe ich auch schon oft gehört. Also auch im Job kriege ich immer wieder gesagt, ich bin wirklich so selbstbewusst und ja, ja, aber diese Selbstzweifel sind schon da.

Aber woher kommt das? Es gibt doch keinen Grund. Also jetzt allein von dem, was du tust und was du bisher geschafft hast, gibt es ja keinen Grund, an sich zu zweifeln, oder?

Nee, ja, also ich meine, das ist immer so leicht gesagt. Ich glaube, es gibt immer irgendeinen Grund, den man halt selber sieht, ob der jetzt realistisch oder ob der blöd ist. Das ist die andere Sache. Aber ich glaube, es ist auch einfach so eine Kultur, ne? Man möchte halt auch einfach immer schneller, weiter, besser, ja.

Ja, weiß nicht. Ich bin, glaube ich, schon auch sehr ehrgeizig und auch immer gespannt, wo es noch so hingeht. Und möchte mich aber auf gar keinen Fall irgendwie in so eine Richtung drängen lassen, die irgendwie auch mein Künstler da sein auch irgendwie noch kleiner macht. Und ich glaube, das ist so dann manchmal diese Gratwanderung, die man, die man eben.

Ja. Ich glaube, da hat man es manchmal leichter, wenn man einfach wirklich ein Künstler ist und sagt, so ich mach das jetzt und alles, was ich mache, ist einfach halt auch meins und ja, ist schwierig zu beschreiben, ehrlich gesagt.

Mit was könnte ich dich jetzt verunsichern, wenn es Richtung Social Media geht?

Wenn du jetzt sagst, Maria, deine letzten Reels waren aber super komisch, was willst du damit sagen? Ich glaube, damit könntest du mich schon verunsichern. Und womit man mich eher nicht verunsichern kann, ist, glaube ich, wenn man sagt, wow, dein Ton klingt nicht so cool auf den Reals. Weil ich mir denke, ja, das ist jetzt gerade, du hörst es an deinem Handy, ich spiele es irgendwie hier irgendwie ein.

Damit könnte man mich, glaube ich, nicht so verunsichern. Kommen in ein Konzert und urteile dann, wie gut ich Lernette spiele. Aber gerade in denen, wo ich auch dann so ein bisschen rede, auch jetzt gerade dieses Reel, wo ich über meine Planung spreche. Wenn jetzt jemand darunter posten würde, und tatsächlich hatte ich das auch schon mal, da habe ich viel über meine Schulleitungstätigkeit Reels gemacht.

Und dann schreiben andere Schulleitungen. Es war eine Frau, die 20 Jahre älter ist als ich. Oh wow, als würden wir das nicht alle so machen, drunter. Und sowas verunsichert mich.

Wie bist du denn damit umgegangen? Mit dem Kommentar.

Ich glaube, ich habe da dann erstmal nicht drauf reagiert und dann habe ich aber irgendwie sowas gesagt wie, ja, das glaube ich, geht uns allen gleich oder so. Irgendwie so habe ich es dann.

Die Frage, die ich mir immer wieder stelle, also ich habe nicht oft solche Sachen tatsächlich, aber ich lese das ja auch bei anderen. Und die Frage, die ich mir dann immer stelle, ist, warum müssen wir darauf antworten? Man kann es auch einfach stehen lassen. Also ich könnte es auch nicht stehen lassen, bin ich ganz ehrlich, ich würde mir da auch, glaube ich, schwer tun.

Ja, das stimmt. Man könnte es auch einfach stehen lassen. Habe ich, glaube ich, auch schon mal gemacht. Aber gerade wenn es jetzt Schulleiterkollegen sind, dann tue ich mich schon auch schwer. Ich habe da irgendwie schon das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, weil ich da schon auch des Öfteren Erfahrungen gemacht habe aufgrund meines Alters und der Öffentlichkeit, die ich ja doch irgendwie habe.

Also ich bin bei uns auch halt im Vorstand und im Landesverband bin ich einfach auch sehr präsent, weil ich mich halt auch einfach gerne engagiere. Da kriege ich schon oft die Kritik, ja, was will die Junge jetzt da uns sagen, wie Musikschulleitung geht? Und das ist ja gar nicht mein Ziel. Also, und ich möchte eigentlich nur ermutigen, dass man, wenn man so ist wie ich und das Umfeld so ist wie bei mir, dann kann man mit einer guten Planung und einer guten Organisation, kann man Schulleitung sein, man kann Klarinette spielen, man kann tolle Sachen erleben, man kann mal Campingurlaub machen, keine Ahnung.

Also es geht. Es geht einfach. Und ich will ja auch nur irgendwie einen Einblick schaffen in eigentlich das coolste Berufsbild ever. Also, wenn du mit Musik arbeitest und selber noch viel spielen kannst und ich bin Schulleitung geworden, weil ich, glaube ich, einfach eine Affinität und eine Liebe, klingt jetzt blöd, für Planung und Organisation habe.

Also das war schon immer meins. Ich kann einfach gut organisieren. Und ich mache es gern.

Okay. Ich nur so hype, bin ich auch ehrlich.

Ist ja auch voll in Ordnung. Also, aber man braucht dann halt eben, weil man muss sich halt, glaube ich, auch ein bisschen zu zwingen. Man kann es auch lernen. Also das ist ja ein Ritual, es hat ja eigentlich, es ist ja nur ein Ritual. In dem Moment, wo du sagst, okay, ich setze mich jetzt jeden Montag hin und plane meine Woche.

Also das ist halt einfach was, dazu muss man sich zwingen oder einmal im Monat.

Machst du das montags oder wie machst du das?

Nee, ich mach das jetzt nicht montags. Es ist bei mir unterschiedlich. Also in der Schule haben wir es mittwochs. Der Walter und ich für unsere Schmiede, wir haben es Dienstagabends. Ich glaube, der Walter macht es immer montags und das steht bei mir eben auch im Kalender. Das ist zum Beispiel auch was Wichtiges, den Kalender meines Partners synchronisiert zu haben auf meinem Endgerät.

Das macht es mir natürlich auch nochmal leichter zu planen. Ich mache tatsächlich das nicht einmal die Woche, weil ich es halt, ich mache es, glaube ich, längerfristig und dann lebe ich Tag für Tag. Das geht aber nur, weil ich langfristig alles geplant habe und im Blick habe.

Außer bewusst erleben, noch ein Ziel für dieses Jahr?

Noch mehr mutig sein auf Bühnen. Ich hatte jetzt ein ganz tolles Projekt, die Ladies' Night, wo wir einen lyrischen Abend hatten mit Lyrik und Musik. Und da spreche ich jetzt auch Gedichte, was für mich was ganz Neues ist. Und ich habe einfach das Gefühl, dass wir uns alle mehr trauen könnten und ich habe da einfach mega Spaß dran.

Und ich möchte mich trauen, auch Dinge auszuprobieren, die vielleicht erstmal out of Comfort Zone sind. Weil das bin ich in meinem persönlichen Umfeld immer sehr gerne und da ist es auch immer witzig, aber es weiß jeder, was die Freunde und Familie gut finden, heißt noch nicht. Genau. Und ja, aber ich glaube, das wäre jetzt sowas, ich habe mir darüber nicht so viel Gedanken gemacht, obwohl ein Neujahr ist und man das ja vielleicht tun sollte.

Deswegen dachte ich, du hast alles durchgeplant, deswegen dachte ich, du hast vielleicht da auch schon.

Sowas plane ich tatsächlich nicht. Also ich plane meine Termine und meine beruflichen Ziele, meine LBO-Ziele, was ich jetzt für ein neues Ensemble, was wir damit machen, sowas plane ich. Aber jetzt, was so für mich persönlich, ja.

Aber es ist ja auch nicht, also wenn du den Rest im Griff hast, dann ist das ja alles gut. Was nervt dich denn bei anderen, wenn es um Planung geht? Außer dass sie keinen Kalender führen.

Ach, auch eben, wenn man unsicher ist und so rumshaky ist und ja, ich kann das auch überhaupt nicht abhaben, wenn ich schon sehe, dass jemand eine Zettelwirtschaft hat. Oder ja, ich mag es nicht, wenn man nicht pünktlich ist, wenn man Termine verschwitzt, mag ich auch überhaupt nicht. Also ich bin da schon sehr pingelig, muss ich schon sagen.

Und manchmal, gerade wenn es eben um den beruflichen Kontext geht, aber auch sowas wie jetzt in einem Orchester wie dem Landesblasorchester zu spielen, auch wenn das jetzt nicht dein Beruf ist, das ist ein Commitment und ich mag das nicht, wenn man da unzuverlässig ist. Das kann ich wirklich nicht ausstehen.

Weil da so viele Menschen dran hängen, gerade im Vereinsleben, die sich da alles für, also ganz viele machen sich halt alles möglich und es ist so oft so, dass es dann ein, zwei, drei Personen gibt, wegen denen kannst du dann irgendwie kurzfristig musst du mit einem, hast du keine zweite Trompete oder so, ist jetzt so ein Beispiel.

Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Trompeter. Aber nee, ist einfach ein Beispiel jetzt. Diese Unzuverlässigkeit, das mag ich nicht.

Würdest du es auch jemandem dann sagen?

Ja. Auf jeden Fall. Also in meinem Beruf muss ich das machen und ich würde es auch so, wenn ich weiß, ich bin davon abhängig. Ich bemühe mich, im Sportverein habe ich das auch immer gesagt. Ich komme hier jede Woche ins Training und ich finde es mega blöd, dass du nicht ins Training kommst. Finde ich schon.

Muss man sagen.

Gibt es Gründe, die du akzeptierst, warum dann jemand nicht kann?

Ja, voll. Also Gründe gibt es immer. Es ist halt immer die Frage, warum kommt jemand nicht? Also natürlich gibt es immer Gründe, ob jemand krank ist, ob jemand sich nicht gut fühlt. Und wegen mir kann er auch sagen, er hat Magen-Darm, obwohl es ihm gerade einfach anderweitig nicht gut fühlt und er sich nicht in der Lage fühlt.

Und es ist ja auch immer eine Sache, ob jemand einmal unzuverlässig ist. Ich meine, mir rutscht auch was durch. Und ich fühle mich dann auch immer ultraschlecht, wenn ich irgendwas verschwitze. Aber meistens ist es ja so, dass das schon auch ein Muster ist. Und ich glaube, das hat dann auch einfach was, ich finde, das hat auch was mit fehlender Wertschätzung zu tun, ob bewusst oder unterbewusst.

Und das mag ich einfach nicht, weil deswegen plane ich auch so, meine Zeit ist sehr kostbar, weil ich möchte sehr viel erleben, solange ich das kann, solange mein Umfeld das hergibt. Und deswegen bin ich da schon sehr pingelig.

Auf was freust du dich in dem Jahr am meisten?

Eigentlich auf meinen Urlaub im Sommer. Wir fahren mit dem Rad nach Holland. Allerdings nehmen wir auch mit dem LBO beim ECWO in Stuttgart teil. Das ist natürlich schon auch was, worauf ich mich freue.

Das ist aber erstmal.

Aber das ist eben, das ist erst im November. Momentan freue ich mich am meisten auf den. Wir gehen nach Kerkrade zum WMC und danach gehen wir noch Radfahren in Holland. Und darauf freue ich mich gerade am meisten, muss ich sagen. Schön.

Dann lass mal das so als Abschluss stehen. Ja, voll gern. Vielen Dank, dass du so ein bisschen Einblick in Planung und wie wichtig Planung auch ist gegeben hast.

Ja, ich hoffe, ich konnte ein bisschen was dazu Gutes beitragen. Ich glaube, ein Wundermittel gibt es nicht. Es hat viel mit Einstellung und Routine zu tun.

Glaube ich auch, so dieses Hinsetzen. Und ich freue mich, mein Kalender ist noch nicht da, deswegen konnte ich noch nicht anfangen. Oh nein.

Was hast du für einen besonderen Kalender, dass er noch nicht da ist?

Das ist eine. Also ich hatte sieben Jahre lang diesen Kalender.

Ah ja.

Von Klarheit, ich kann dir mal kurz Werbung an. Und die haben aber dieses Design jetzt komplett geändert. Okay. Und ich habe das beim Bestellen aber nicht gesehen.

Ah.

Und jetzt ist es nur noch ein Halbjahreskalender, damit kann ich schon gar nichts anfangen.

Ach, das geht ja gar nicht.

Ja. Und auch innen ist das Design anders und das hat mich völlig durcheinander gebracht, weil dieses Design und das hat jetzt so gut funktioniert die letzten sieben Jahre. Ja. Und jetzt habe ich versucht, nicht zu lange mit Recherche zu benutzen, was man so alles machen kann und habe mir jetzt was bestellt, aber das kommt erst am Montag.

Okay. Ja, nee, Halbjahreskalender habe ich gar kein Verständnis für.

Ich auch nicht.

Gar keinen Sinn.

Nee. Deswegen, ich habe da auch gar nicht nachgelesen, weil ich dachte, also wer rechnet denn damit? Ja. Naja, so ist das. Und dann setze ich mich auch hin und plane. Bis dahin helfe ich mich tatsächlich zu zetteln. Und natürlich, ich habe trotzdem noch Termine im Handy, so ist es nicht.

Finde ich aber auch wichtig, weil, wie gesagt, immer alles skriftbereit haben. Ich finde Termine im Handy absolut notwendig.

Ja, genau, das ist so zur Übersicht und dann, wenn es dann so an den Workflow geht, bin ich auf dem analogen Papier daheim. Das ist so meins.

Das klingt doch hervorragend. Das ist super, wie du es machst, weil du vorher gesagt hast, das ist nicht ganz so deins, aber.

Nee, organisieren, also irgendwelche Dinge organisieren, das ist nicht. Also ich mache das schon und ich glaube mittlerweile besser als noch vor zehn Jahren, aber ich kann mir Schöneres vorstellen, sagen wir es mal so.

Ja.

Aber ich muss mich ja organisieren mit Schule, Spielen, Podcast hier so, das ist Familie. Das geht ja gar nicht anders.

Eben.

Wobei mir, muss ich auch ehrlich gestehen, letztes Jahr, ich glaube, zwei Aufnahmetermine fast durchgerutscht werden.

Okay. Aber Ausnahmesituationen waren das dann, nehme ich an.

Ja, bei dem einen war es ein Missverständnis, ich dachte, wir machen erst eine Woche später. Okay. Und das andere hat sich irgendwie nicht auf dem Schirm. Ich kann dir ja gar nicht sagen, warum. Ich habe beide trotzdem gemacht, weil wir Gott sei Dank noch so eine halbe Stunde vorher geschrieben haben.

Und dann dachte ich, oh. Und jetzt an die Hörer da draußen, ihr könnt ja mal die Folgen anhören und euch überlegen, welche das waren.

So, genau. Detektiv spielen. Ich werde auf jeden Fall mal. Also es war, was war es, kannst du sagen, es war eine lange oder eine kurze.

Das waren, nee, sowohl eine lange als auch eine kurze.

Okay, also liebe Hörer, ihr müsst einfach alles hören jetzt. Genau, genau.

Und bei dem einen war ich tatsächlich super unvorbereitet, also nicht so vorbereitet, wie ich gerne gewesen wäre, aber ich glaube, man merkt es nicht.

Okay. Ja. Das wird bestimmt keiner rauskriegen.

Bis jetzt hat sich noch keiner gemeldet nach der Folge. Somit. Was habe ich, hast du denn da für einen Schluss erzählt?

Sehr gut.

Gut, dann bedanke ich mich, dass du so spontan Zeit hattest.

Ja, sehr gern. Danke dir.

Das war's schon wieder mit Auf einen Kaffee mit und auch dieses Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, dass ihr hier zu Gast seid. Wenn ihr eine Idee habt, eine Veranstaltung, eine CD, ihr seid eine Gruppe, oder ihr wollt einfach mal nur über Blasmusik, Musik oder das Leben plaudern, dann meldet euch gerne unter blasmusikpodcast at gmx.de oder schreibt mich auch gerne auf Instagram an.

Ich freue mich von euch zu hören und hoffe, ihr seid auch beim nächsten Mal wieder dabei. Nächste Woche geht es dann mit den großen Folgen wieder los. Bis dahin, macht's gut. Euer Andi.

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