On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6

Auf einen Kaffee mit Christoph Moschberger (Trompete) - Wie geht richtiges Timing?

Montag, 2. März 2026 · 42 min

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Shownotes

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Christoph Moschberger gehört zu den bekanntesten Trompetern unserer Zeit. Er spielt nicht nur bei Federspiel, sondern auch bei der "Kleinen Egerländer Besetzung", der Blasmusiksupergroup und war lange Zeit auch bei Sing mein Song dabei. Er war zuletzt in der ersten Staffel zu Gast, deshalb haben wir uns auf einen Kaffee getroffen und ein wenig geplaudert.
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Ihr wollt den "Zweitakter"? -> edition-moschberger.com/ZWEITAKTER-Band-2-p786…
Hörbeispiele:
1) Der Grantler mit Bernhard Holl
2) In fröhlicher Runde mit Bernhard Holl
3) Hand in Hand mit Alexander Wurz
4) Zum Abschied mit Robbert Vos
4) Bebop Boarischer mit Thomas Gansch
5) Paris - Wien Nonstop mit Thomas Winalek und Robert Eitzinger
Um diesen Podcast weiterhin so regelmäßig machen zu können, würde ich mich über eure Unterstützung bei Patreon (patreon.com/andyschreck) freuen.

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Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen hier am Montag und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Auf einen Kaffee mit dem Kleinformat hier im Blasmusik Podcast, bei dem ich mich mit einem Gast über ein spezielles Thema unterhalte. Mein heutiger Gast ist ein alter Bekannter. Er war schon in den Anfangszeiten mal zu Gast and you kennt ihn mit Sicherheit alle.

Es ist kein geringerer als Christoph Moschberger. Er ist Trompeter der Gruppe Fiderspiel, man kennt ihn aber auch von der kleinen Egeländer Besetzung, von Sing Mein Song, von Gregor Meile Bapp and ganz, ganz vielen anderen Projekten, bei denen er schon Trompede gespielt hat. Christoph hat vor kurzem einen neuen Musikband seine Duette, nämlich den Zweitakt der Band 2, veröffentlicht.

Und deswegen sprechen wir heute so ein bisschen, aber es soll nicht nur darum gehen, sondern es geht auch um Timing. Also wenn ihr wissen wollt, wie bekomme ich Timing, was ist Timing? Wann groft es denn richtig? Dann wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß, schnappt euch einen Kaffee und los geht's mit Christopher Moschberger.

Du kennst die erste Frage. Wie trinkst du deinen Kaffee?

Ja, das ist der falsche Tag heute. Ich bin in einem Hotel und habe so einen ganz generischen Vollautomaten-Café, der halbwegs seine Wirkung zeigt, aber auf kulinarischer Ebene nicht Besthalten kann. Nee, ich bin ein bisschen eingekippt in das Kaffeethema. Ich habe eine schöne, große, fette Siebträgermaschine zu Hause und mache am liebsten typisch italienischen Espresso.

Also genau, den verlängere ich mir manchmal zu einem Americano, dass ich ein bisschen länger was davon habe für das Handling im Tag und trinke auch mal ein Cappuccino, wenn meine Frau einen mittrinkt. Aber ansonsten bin ich irgendwo zwischen Americano, Lungo und Espresso und Cappuccino unterwegs.

Ah ja. Wenn du schon so tief in einem Kaffeezimmer bist, bist du dann auch schon in diese Latte-Artsache eingestiegen? Oder ist das noch weit weg?

Nee, also Latte Art nicht. Ich kann gut aufschäumen und kann, glaube ich, einen guten Cappuccino machen, aber es ist eher das Zufallprinzip, was da dann oben rauskommt. Manchmal ist es aber tatsächlich ganz schön. Aber ich kann jetzt da keine Teddybärchen drauf zeichnen mit Milchschaum, das geht nicht.

Okay, komm vielleicht noch, wenn du noch mehr Interesse drinnen bist. Okay. Du hattest mich ja auch angeschrieben und du würdest gerne mal ein bisschen auch über Timing sprechen. Und da kam natürlich gelegen, dass du deine neuen Zweitakter, den Band 2, herausgebracht hast, den ich auch schon anspielen durfte.

Wir hatten sehr viel Spaß an Weihnachten. Also war es sehr sperrt, als wir das ausgepackt haben, aber wir hatten sehr viel Spaß damit.

Side-Reading-Test.

Genau, das war am Heiligen Abend. Genau. Grundsätzlich die Frage, warum Band 2? Wahrscheinlich, weil Band 1 gut lief, aber das ist ja meistens nicht der einzige Grund. Es muss einem ja auch meistens irgendwas einfallen und ein bisschen Spaß dabei auch sein, das zu erstellen.

Es hat eh lange gedauert, wenn man ehrlich ist. Also es ist, ich sage mal, die Leute liegen mir schon lange in den Ohren tatsächlich. Also das Feedback, die Resonanz zu Band 1 war auch wirklich überwältigend gut. Damals, das hat, glaube ich, so ein bisschen den Zeitgeist getroffen. Wir hatten irgendwie die Pandemie, man durfte nicht so viel zusammenspielen.

Deswegen waren natürlich Duette, die ein bisschen auch Lebendigkeit haben und nicht nur so langsam erweisend sind und so, glaube ich, kam da ganz gut an und wurden von vielen gespielt. Und das hat mich natürlich wahnsinnig gefreut. Und da kam natürlich gleich mal die Frage, hey, wann gibt es ein neues Material?

Und ich habe dann tatsächlich eine Weile gebraucht, weil das Leben einfach sehr intensiv war bis dahin und ich viele, viele andere Dinge gemacht habe auf verschiedenen Ebenen im Leben. Aber ich habe relativ bald angefangen, Stücke zu schreiben. Also das erste Stück, das war eh gleich mal da nach Band 1, nach dem Release von Band 1, die Flotte Lotte war das, das älteste jetzt aus dem Book.

Und das letzte kam dann so quasi anfang des Jahres oder so im Frühjahr diesen Jahres, kurz before ich das dann angefangen habe, fertig zu machen dazu. Das heißt, es war eine längere Reise. And that es ein Band 2 gibt, war mir eigentlich relativ bald klar, weil ich da sehr viel Span have, solche stuffs to schreck, and while it's eighteen good from the hands.

Mir fallen melodies and I was inspired by music that I heard, durch Spieler and Spielerin, who I hear, which so impressive, and then notice me was and when I have anzuarbeiten. That is a fleißarbeit, dass man das auch wirklich so herrichtet, dass it's auch wirklich im Duett und jetzt in dem Fall ja auch irgendwie im Trio auch gut spielbar ist und Sinn macht.

Aber es ist einfach sehr schön und natürlich ist es toll, wenn man was schreibt und es dann auch wirklich praktiziert wird von den ganzen MusikerInnen da draußen. Das finde ich super, da kommt halt was zurück. Das ist was anderes, als wenn man Musik schreibt, die dann im Schrank liegt, die auch schön ist, wo man auch stolz drauf ist.

Aber wenn das quasi Teil, ja, keine Ahnung, der gespielten Blas- und Volksmusik wird, ist es doch super.

Der ganz große Vorteil ist natürlich, du brauchst auch nicht viele Leute. Bei anderen Stücken braucht man ja dann immer erstmal wieder so zwölf, damit man Rhythmusgruppe und Melodie und bei Duetten ist es natürlich gut schnell und spielbar.

Ja, das ist der Vorteil, aber natürlich auch genau die Herausforderung, der man sich da stellt.

Du hast ja gesagt, in dem Band ist so ein bisschen Timing auch so der Fokus im Vergleich vielleicht auch zu Band 1. Warum ist dir Timing so wichtig? Habe ich das gesagt, kann ich mir gar nicht mehr daran erinnern. Timing, ja. Doch, hast du mal gesagt.

Naja, nee, es ist, glaube ich. Naja, ich sag mal, also Timing, wir reden jetzt, um das vielleicht auch klar to definieren, this begriff. From timing spreading, man, this rhythmic feel, or the rhythmic forstanding, the inner pulse, that man as a speaker have must and for all then have must when man has a rhythm group that the art for it.

And that is not really in a duet or in a trio, where a schlagzeug there is, or a guitar, or an accordion, or something that the girl spent, or quite the pulse held with the tuba, wahnside without. Let's say it is this. Wir tauchen jetzt gerade schon ziemlich deep ein in das ganze Thema. Es war jetzt gar nicht so, meine Absicht habe ich gar nicht mal genau gewusst.

Aber ich kann dir ein Beispiel geben. Ich sag mal, du spielst eine Polka und dann ist der kleinste rhythmische musikalische Nenner sind die Achtel. Das heißt, das ist das, wo alles zusammenfügt. Da muss man sich, da müssen sich alle Gewerke müssen sich da synchronisieren. Der Vorschlag, Nachschlag, wenn man Melodien spielt, wenn man so quasi filt spielt by den Klarinetten oder irgendwie sowas, das ist das, wo es zusammen geht.

In the kleinere Einheit, when man 16 spielt, that schneller sind als 8, sozusagen, that can manage. It's bad, this can't be quite in concurrence with the poison, basically. When you quite not the acht machines and machines with the 16th, what you will, then it's not moving. So that's the du weed up tip to do we do that.

This is quite this where man zusammen geht. And not chip, chip, chip, chip, chip, dipped-lip, dip, tip, diddl lip, dip, dip. This funktioniert nicht. Genau, das ist zum Beispiel zu wissen. Hey, wo bin ich gerade? Spiele ich im Borischen, spiele ich in Polka, und das ändert schon ein bisschen Ding, wie man gewisse Dinge anlegt.

Und das kommt natürlich zwangsläufig jetzt in diesen Stücken schon zur Geltung, wenn man wirklich in die Tiefe geht. Man kann sich natürlich auch einfach so spielen, aber wenn man wirklich durchleuchtet und versucht, das Stil echt zu spielen, sag ich mal, dann geht es schon ein bisschen darum und dann fordert es auch ein bisschen mehr.

Genau. Genauso wie zum Beispiel so Walzer, die jetzt von der Prägung, also vom musikalischen Kontext halt ein bisschen unterschiedlich angelegt sind. Ich habe zum Beispiel einen Walzer drin, der ist jetzt eher so wienerisch inspiriert, sage ich mal. Und da ist es auch ein bisschen eine andere Art zu spielen.

Ich kann das manchmal gar nicht so sehr in Theorien packen. Das ist ja keine Wissenschaft oder keine Masterarbeit, die man da abgibt, sondern keine Doktorarbeit, sondern es ist Musik, die inspiriert ist durch Menschen und durch Vorbilder. Und sage ich mal, klasse Dinge. Und da stehen bei mir eigentlich immer sehr viele Stereotypen so im Kopf davor.

Wenn ich Stücke schreibe, habe ich einfach oftmals Spieler und Spielerinnen im geistigen Auge vor mir, für die ich das schreibe.

Kannst du noch bei ein, zwei Stücken genau sagen, wie du da im Kopf hattest? Kannst du das noch so ein bisschen zurückverfolgen oder verschwimmt das?

Ne, das ist relativ klar. Ihr müsst einfach nur schauen, mit wem ich das eingespielt habe bei den Videos. Okay. Also es ist relativ klar, dass zum Beispiel die erste Nummer in fröhlicher Runde da denke ich an den Bernie Holl, an so ein Wilderer Musi und quasi so Danzmusik, so eine flotte, ziehende, nach vorne drückende Polka.

Oder so ein Borischer, irgendwie auch wie jetzt auch so an den Bernie, also da ist so dieses Alpenländisch-Leicht dreckige, sag ich mal, wie die Musikspizer, dieses Ding. Dann habe ich eine Nummer, die Hand in Hand, die ist so richtig, sag ich mal, egerländerisch, tänzerisch, aber immer elegant und rund.

Und das ist, die habe ich mit dem Alex gespielt, da ist einfach genau das so der Sound, den ich da im Ohr habe mit dem Alex Wurz. Jetzt wiener Federspiel spielen, with Winch and Roli, with Tuba and Bastrompete. He had this kammermusikalisch, was auch eleganter, but then sehr, sag ich mal, yeah, Philipp, my Federspiel sagt immer situationselastisch.

Also, man beat, man verzögert, and it is so ein bisschen genau this ding. This is day so diese Wiener Musik, diese Kammermusik. Noch ein Beispiel. Ja, genau. Die letzte Nummer zum Abschied zum Beispiel war da eben diesen Euphonium Sound im Ohr. Das ist ja so ein Irisch, so ein irischer, inspirierter Walzer mit so ganz vielen Borduen-Noten drin, die liegen bleiben, so ein bisschen Reibungen.

Und da hatte ich genau dieses eigentlich auch so ein bisschen this Vibrato von so einem Cornet oder irgendwie so anders Euphonium im Ore. And I'm gonna Robert Foss aus Holland, der echt an Euphonium Cory Faye is weltweit, had this with me eingespield. And this is not, there gets off, that spielt me this.

Man trifft sich in a probe, or zwischendurch, ich baue kurz my Zoom auf anderem, and then this is offgenoming. It's often to angle, and du merkst aber in the meisten, that it's matched. When many Leute had, then they are genuine, wherefore they stay and what they do, and this is tall. Oder zum Beispiel Thomas Gansch, Bibob Borishop.

That's genau this thing. This is a number, this is a Boris who verschränkt mit Biboblines and so jay-sy-Augenzwinkern da drin. Und natürlich, das passt einfach wie die fast aufs Auge, dann mit ihm. Genau. Es gibt eine zusätzliche Bassstimme. Also es funktioniert im Duo. It funktioniert auch im Duo mit zwei Horn, zwei Flügeln oder zwei Tenure, aber auch gemischt.

Das ist jetzt auch quasi so ausgecheckt, das war beim ersten Pand auch noch nicht so ganz so ausgefuckt. Also man kann quasi die Duos spielen, dass sie immer gut passen, and man hat eine Bassstimme dazu. Das ist eine ausnotierte Two-Bass-Stimme, die sich musikalisch gut einfügt, die auch bewusst nicht so kompliziert, sag ich mal, gehalten ist, sondern als Basis gibt es.

Da sind nämlich auch Akkorde mit dabei. Das heisst, wenn man einfach dazu basteln will, wie man so schön sagt, also dazu improvisieren will, als Bassspieler kann man das natürlich frei gestalten. Man hat ein bisschen Anlage oder Anhaltspunkt, harmonischer Art. Und man kann natürlich eben auch zum Beispiel einen Gitarristen oder einen Akkordeonspieler oder einen Hafenspieler dazu holen, der Begleitung spielt.

Und dann ist es eigentlich so im Quartett, klingt das gleich mal wie eine volle Band. So, da ist dann auch alles da. Das funktioniert dann irgendwie echt ganz gut. Es funktioniert aber auch super im Trio. Also das macht wirklich Spaß, weil das natürlich gleich so ein bisschen nochmal einen fetteren Charakter kriegt.

Aber es ist immer lustig, wenn es einmal da war, wenn man einmal mit Tuba gespielt hat, so an einem Abend, dann spielt man ohne Tuba, denkt man, hä, da fehlt doch was. Aber wenn man nur zu zweit spielt, dann hast du es eigentlich gar nicht so. Dann passiert das so im Kopf. Dann läuft im Kopf so die Begleitung.

Wie viele Videos hast du schon geschickt bekommen von Menschen, die das einfach so für sich gespielt haben und sich gedacht haben: Ach komm, wir nehmen das mal auf und schicken das mal.

Boah, ich habe sie nicht gezählt. Es war im Corona was mehr, das muss ich sagen. Da hat man gemerkt, da war es schon mehr, weil einfach die Leute glaube ich, that was the alltages. Man hat sich getroffen und hat zu zweit musiziert, oder? Oder vielleicht zu dritt, oder so in kleinen Gruppen. But I have a few videos gone and so cool.

I've also been geposting and so. And this is a very good idea. I have lustiger videos or aufnahmen, which the people with mir spielen. Denn es gibt jetzt auch Play-alons. Also ich habe all Play-alongs so eingerichtet, dass man entweder als Tenor Spieler the third stream spielt and I spired the first stimulus, or events can the first spielen and the twice.

Oder auch du bist, da hat man beide Stimmen. Also for the Bass Spieler and Bassspielerinnen is that. And that's nature lustig, there comes out. It's spannend for the Leute. And trotzdem so that manner spielen kann. Also man muss es ein bisschen straighter spielen, als vielleicht das ausmusizieren würde jetzt when we beide da sitzen und spielen.

Das war ein bisschen ein schmaler Grad, tatsächlich. Aber ich glaube, es ist mir halbwegs gelungen.

Da komme ich gleich nochmal dazu. Ich würde gerne nochmal über Timing und so sprechen, weil ich find das grundsätzlich ein spannendes Feld. Du bist ja von Hause aus erstmal studierte Jazz-Trompete and sehr, sehr groove-orientierte Musik, die ja eigentlich auch immer mit Rhythmusgruppe function hauptsächlich.

Und hast du viele Pop-Produktionen gespielt mit Rhythmusgruppe and jetzt spielst du in a band that kein Drummer hat? Also jetzt muss von euch irgendwie the groove. Hast du tips for mention that zu sagen, okay, ich möchte on my timing? Um, beim Üben machen. Wie machst du das? Oder wie hast du das im Studio kennengelernt?

Oder war das nie das Thema, weil man da sowieso so mit reingewachsen ist, weil die Musik halt so groofbasierend ist, dass man das irgendwie schon mitkriegt?

Ja, ich glaube, es ist auf jeden Fall eine Sache, wie erfasst man Musik? Also mit welchem Brille hat man auch, wenn man Musik hört? Auf was achte ich, was scanne ich ab? Und das ist, glaube ich, schon ein Unterschied zwischen einer klassischen Ausbildung und einer, sagen wir mal einfach, popular- oder jazzmusikbasierten Ausbildung, dass eigentlich natürlich ein erstes Ding ist, erstmal Groß, Form und Harmonie.

Dass ich überlege, okay, was habe ich hier? Habe ich für einen ternär-basierten Rhythmus, der eben geschafft ist, wie man so schön sagt. Swing oder irgendwie eben, keine Ahnung, auch zwölf Achtel Afro-Beat-mäßig kann ja auch sein. Also einfach was, wie unterteile ich meine Noten? Oder bin ich eben binär unterwegs, im Funk, or überhaupt in der Popmusik oft oder so?

Und das sind jetzt zwei Schwarz-Weiß-Bilder, wo es ja dazwischen ganz viele Schattierungen gibt. Und darüber redet man ja eigentlich. Das ist dann das, daran habe ich schon, glaube ich, in den Jahren durch meine Arbeit mit einfach auch sauguten Schlagzeugern and Rhythmusgruppen and Gitarristen and Bassisten, wo es wirklich darum geht, hey, wo spielen wir jetzt gerade?

Also, auf welchem spielen wir mehr Laid back oder komplett irgendwie ein bisschen ahead. Also, eigentlich genau wo platziert man das. Und das ist natürlich als Bläser in einer Band extrem wichtig, weil man spielt, wenn es ein Groove da ist, spielt man halt oft auch rhythmisch. Patterns, Kicks oder irgendwie sowas und die müssen natürlich hundertprozentig synchronisiert sein with the Schlagzeug und mit der ganzen Band, dann fängt es an to groove.

Da ist der Focus einfach wahnsinnig wichtig, and so hear ich muss, and da bin ich auch wahnsinnig biggy and empfindlich, merke ich jetzt irgendwie. When we zum Beispiel Stücke probing anders and irgendwann spielt es immer wieder, and is in a completely tempo, weil man es dann irgendwie schneller spielt.

Man achtet nicht drauf, weil man macht irgendwelche Planning-Sachen oder Zusammenspiel Dinge, aber man verliert das Tempo. Deswegen ist for me ein Metronom einfach so wichtig by sowas. Wenn wir Nummern, die rhythmisch basiert sind, ein oder neu erarbeiten, dann haben wir tatsächlich ganz. Oft üben wir mit einem Klick, einfach mit einem lauten Klick auf über eine Bluetooth-Box, wo man einfach sagt, das ist mal, das ist quasi unser Beat.

Und gerade wenn man neue Musik zum ersten Mal spielt, die keiner von uns kennt, man will ja aufeinander achten. Und wenn ich weiß, der andere hat irgendwie eine vorgezogene Achtel an der Stelle, ich spiele aber auf die Eins, das muss ich ja erfassen. Und wenn man vielleicht noch nicht so ganz synchronisiert ist, dann hilft einfach so ein Klick, dass man einfach schneller erfasst, ah, der macht das und das, so ist das gemeint, der spielt da eine Triole, ich spiele da weiter.

Also das ist einfach so ein bisschen, ja, wie soll ich sagen, mal, ein grober Rahmen, bevor man dann, wie so Stützräder am Fahrrad, die zwar völlig aus der Mode sind, aber irgendwie, man hat mal ganz grob eine Richtung vorgegeben und rollt schon mal dahin und dann irgendwann nimmt man sie weg.

Darf ich dazu was fragen?

Ja.

Ist das eine Idee, die du mitgebracht hast oder haben die vorher auch schon mit Klick und so gebracht?

Nö, nein, nein, das war, glaube ich, vorher auch schon so, glaube ich. Also müsst ihr jetzt nachfragen. Es ist vielleicht mehr. Also ich glaube, die, ja, ich sage mal, der Fokus ist ein bisschen drauf schon gewandert und ich glaube auch meine Stücke, die ich mitbringe, sind einfach groofbasierter als vielleicht ein paar andere Dinge, die vorher waren.

Aber das ist ja gar nicht, ich meine, das Spannende ist ja, man hat am Anfang ist man so genau in diesem Fahrwasser und man tanzt es genau nach und spielt es richtig. Und irgendwann kriegt eine Nummer, eben auch wenn kein Schlagzeuger da ist, einen gewissen, schleift sich so ein, dann ist es nicht mehr ganz rund, dann sind die Achtel nicht mehr alle ganz gerade oder dann hat das so ein leichtes, das ist, sagen wir, es wird einfach lebendig, die ganze Geschichte.

Und das muss man miteinander arbeiten. Es gab zum Beispiel Nummern, da bin ich ins Ensemble gekommen zu Federspiel, die haben die ewig gespielt. Eben von meinem Vorgänger vom Ajac, der ja mexikanische Wurzeln hat, der hat viel so auch eben mexikanische, lateinamerikanisch-basierte Volksmusik mitgebracht, teilweise gesungen.

Und da ist teilweise der Groove, das eiert komplett dahin. Also, sag ich mal, im positiven Sinne. Das hat einfach so eine Begleitung, die geht nach vorne, geht nach hinten, geht nach vorne, geht nach hinten, ist in sich total schlüssig. Aber bis ich das mal verstanden habe, dachte ich, was macht ihr denn da?

So, das war wirklich am Anfang der Wahnsinn. Und mittlerweile bin ich selber Teil dieses eiernden etwas, was sich einschleift. Aber der Weg dahin zum Aufräumen ist es wahnsinnig wichtig. Und es gibt natürlich auch manchmal Dinge, da kann man nicht drüber diskutieren. Da ist eine 4 und ist eine 4-unter und eine 1 ist eine Eins, es ist einfach so.

Da muss man einfach so quasi das starre Muster einfach halten. Und wie gesagt, also ein innerer Puls, je mehr man mit Metronom arbeitet, desto mehr schärft sich ein innerer Puls. Ich finde das auch aus spielerischer Sicht, also um mich trompeterisch weiterzukommen, ich übe ganz oft wirklich mit Metronom zu Hause.

Ich mache mir beim Einspielen teilweise einfach ein Metronom an, auf Tempo 70 oder irgendwas. Das läuft leise dahin. Und jede Dschikovitz-Samp-Übung, die ich irgendwie spiele, quasi jeder Einatmen, den ich spiele, versuche ich die Note auf einen Schlag zu spielen. Das ist automatisch schon mal, synchronisierst du dein ganzen Prozess bis zum Beginn des Tons, einatmen, stoßen, alles was da passiert auf einen Zielpunkt.

Und das ist natürlich das, was letztendlich in 95% der Fälle von uns verlangt wird als Musiker, weil entweder steht ein Dirigent da oder es läuft ein Stück, das schon vorgegeben ist. Die Note, die ich jetzt spiele, kommt zu diesem Zeitpunkt auf die Eins. Ich kann nicht sagen, ich halte mir jetzt ein und jetzt spiele ich los.

Das gibt es in Kadenzen oder wenn man alleine spielt oder sowas, ja, aber in den meisten Fällen bin ich ja fremd bestimmt. Und da kann man so ein bisschen dem entgegenwägen, dass man eigentlich ein Gefühl dafür kriegen, was sich denn da für Abläufe passieren. Und das ist bei manchen mehr, bei manchen weniger.

Der eine dreht irgendwie das Mundstück so ein und muss dann irgendwie da ein bisschen den Kopf schief und so. Es kann ja alles funktionieren. Also es ist nicht keine Wertung, aber sich darüber bewusst zu machen und das so unterschwellig, so ein bisschen quasi zu kontrollieren. Deswegen, da hilft Metronom extrem.

Was würdest du jetzt jemandem sagen, der sagt, ja, aber Metronom schränkt mich in meine Musikalität ein? Das höre ich nämlich oft.

Das ist Bullshit, finde ich. Das ist eigentlich nicht wirklich gehaltvoll, glaube ich. Das hängt komplett vom musikalischen Kontext ab. Weil das Ding ist, ja, du musst lernen mit einem Spielen. Ich habe in my Leben so viel auf Click gespielt, mit einem Stöpsel in the ear quasi, and trotzdem, also Popmusik oder Dinge, die auch agogic had and the growstufen, which spielt man, who verzögered man.

You must also with the click to argue and also learn hitting or from the click to spielen. And nature has music that she not durchklicken lässt. Ich habe es alle mal probiert, wo ich diese Playlons aufgenommen habe, habe ich einen Click nehmen. Einfach weil ich gemerkt habe, man spielt eine Phrase. Und dieser Eins ist zu 100%, wenn du keine Bass hast, dabei hast du zu spät.

Weil du holst Luft, du hast ein bisschen mehr Agogik drin. Wenn jetzt aber das Spiel, dann ist sie drauf. Also wenn ein Bass durchspielt, dann ist sie natürlich drauf. Weil man da folgt, genau. Jetzt habe ich mir gedacht, okay, wenn da irgendjemand dazu spielen soll, dann ist es ja voll schwierig, wenn die dann warten müssen.

Und habe versucht, mir da aber bewusst zu machen, ich muss nach vorne spielen. Trotzdem atmet das andere ein bisschen mehr. Das heißt, man muss zum Einüben und zum Selektieren, sage ich mal, und zum, ne, selektieren ist das falsche Wort, zum Sensibilisieren vom Timing ist im Metronom extrem wichtig. Und dann kommt die Musicalität.

Also wenn du mit, das kann man einfach probieren, wenn ihr mit Metronom als Ensemble a stuck durchspielt, straight, zum Beispiel gemeinsam synchronisiert auf den Puls and macht zwei Minuten, macht das Metronom then weg, dann spielt ihr die Nummer anders. Dann hat man einfach mehr quasi den inneren Rhythmus and the focus.

Man synchronisiert sich einfach mehr. Und dann kann Musicalität stattfinden. That's what in negative since Musicalität, vielleicht jetzt so in dem Sinne, when man diese Aussage normal aufgreift, dass ein Metronom die Musikalität einschreicht, hieß ja that jeder seinen eigenen inneren Puls hat. And jeder macht da eine extra Kurve und sowas, dann ist aber an den gewissen Stellen, wo man zusammenkommen muss, funktioniert es nicht mehr.

Also es ist ein super Tool. Und dann zum Beispiel mit Ronom ist die Frage, wie setze ich das ein? Habe ich jetzt eine Nummer, die zum Beispiel, wenn es jetzt ein bisschen swingiger ist, zum Beispiel, mir fällt jetzt gerade ein Dedoedo, Fedo Vedo, da, Mr. Anthony Spoogie oder sowas. Irgendwie so ein Ding.

Das kann ich auch mit der Drohne um. Wenn ich aber dann das Methoden of 1 und 3 mache, ist total unelegant und nicht natürlich. Das heißt einfach zu checken, da nehme ich das Methoden auf 2 und 4. Und dann hast du genau das automatisch schon ein anderes Grundgefühl dazu. Und natürlich auch zu sagen, erst kleine Einheiten, Viertel und dann zu versuchen, auf halbe zu gehen oder auf ganze zu gehen.

Also je größer man den Puls spürt und ein Stück spielen kann, je klarer man, je länger man die Abstände zwischen den einzelnen Methoden rumschlägen gut halten kann, desto sicherer bist du im inneren Puls. Und das ist einfach wahnsinnig wichtig. Das ist so eine Übung. Und ja, eine andere Geschichte, die ich auch für mich nach wie vor mache und was ich immer merke, wo die Leute so ein bisschen, also auch manchmal den Knoten ins Gehirn bekommen, ist, dass man sich so ein bisschen von den Schlagzeugern was abschaut.

Die haben ja ganz oft, wenn man einfach mit beiden Handy quasi auf den Schenkel trommelt, rechts ist quasi die Achtel und links sind die 16. Also einfach rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts. Und dann versuchst du verschiedene Beton to make it.

Dicko, decko, decko, decko, dick, it's not the right hand. Dicko, dick, dick, die quasi draufhaut. So, then probierst du the linker hand. Eins. What do you mean? So this thing. And there are quite rhythmic patterns that you want to spend, in these 16ths, that's clear to me, and so with rechts and links, that you have this in the current reincomes.

When you're so typical sechnote, which in funk often, you have so much kick, so a conga, zumbe. So here, Gloria Estefan ist es doch, gell? So was, these things. Sondern dass du eigentlich schon anhebst, quasi gedanklich, anvisierst, innerlich läuft, und dann kannst du ganz anders musizieren. Du kannst ganz andere Dinge spielen und du hast eine ganz andere Vorstellung von Timing und Platzierung.

Und this is natürlich basiert auf Popularmusik. Und wenn das alle machen und so denken, dann kann man natürlich auch ohne Schlagzeug viel griffiger und einfach besser zusammenspielen. Das ist so eine interne Vorstellung. Kann man auch auf die Volksmusik übertragen. Genau das, was ich meine. Oder auf die Blasmusik.

Also jetzt schweifen ein bisschen aus, merke ich. Aber ja.

Nicht schlimm. Was passiert während des Konzerts bei dir? Bist du also? Es sind ja dann verschiedene Sachen. Ihr spielt sowieso auswendig, dann ist es auf dieses Aufeinanderhören, dann spielt man eine Melodie, dann will man vielleicht ein bisschen gestalten. Bist du immer im Fokus des Timings oder wie verliert man sich nicht auch mal irgendwie plötzlich festzustellen, oh, muss.

Also weißt du, was ich meine? Ich finde immer so innerliche Prozesse im Kopf spannend.

Oder bist du voll im Flow und spielst. Naja, ich meine natürlich ganz viele Dinge davon sind schon irgendwie unterbewusst. Und wenn ich Musik mache, habe ich automatisch so einen kleinen internen Schlagzeuger in mir sitzen, der so mich antreibt und der gewisse Dinge macht. Das ist automatisch im Körper drin.

Auch. Ich weiß auch nicht. Das ist ganz oft, also zum Leidwesen meiner Frau, ich trommle ganz oft vor mich hin. Oder wenn ich irgendwie sitze oder irgendwas tue, dann ist es ganz oft, dass ich irgendwie so, wahrscheinlich auch im Leidwesen meiner Kollegen im Brennbus oder so, dass es irgendwie, dass ich eben das, was ich gerade gemacht habe, irgendwie so ein Beat trommle oder sowas.

Das ist oft, findet einfach Rhythmus in meinem Körper statt, irgendwie so. Und das ist auch beim Konzert nicht anders. Natürlich, wenn ich eine Nummer spiele, dann bin ich da im Flow. Aber es ist nicht so, dass ich mich jetzt darauf konzentrieren muss oder ganz bewusst so. Man merkt halt genau den Unterschied, ob man etwas, man könnte sagen, im Körper hat oder ob man sich noch ganz kognitiv darauf konzentrieren muss, wenn jetzt zum Beispiel auch etwas schwierigere Taktarten da sind, oder Taktwechsel, dass du an Anfang natürlich an einer Stelle denken, there is so ein Wechsel zwischen 5-Vierteltakt und 4-Viertel-Takt, and there are not Liga Noten by us, where am I jeder so, and then we're so quite

gonna be grosser geworden, dieser Pulse. There is more, bam, then mehr da. Under zum Beispiel in so eine bulgarische Elf-Achtel Nummer, die wir jetzt gerade spielen, die jetzt gerade konkret in meinem Kopf ist, Gankino Horror, this is natürlich ein kompletter, da hast du die ganze Zeit. Das ist quasi, da ist irgendwie ganz ein ungerader Puls, ein ungerader Wärm, der immer weiterläuft.

Und der Irgendwann ist da im Körper und da kann man da auch, muss man nicht mehr mitzählen. Dann triffst du die eins und dann denkst du einfach in größeren Abständen. Und das ist, glaube ich, automatisch auch, wenn es um Timing oder auch Forcierung geht, wichtig, dass man nicht Note für Note buchstabiert, sondern einfach die Pakete, die zusammenhängenden Noten rhythmischer Art, also quasi diese rhythmischen Patterns, wie man sagt, einfach gut erkennt.

Das ist einfach größer betrachtet. Dann ist es eben nicht, wie wenn man ein Gedicht rezitiert, dann willst du auch nicht jeden einzelnen Buchstaben, dir nacheinander lernen, sondern du lernst schon mal zumindest, weißt du, was ein Wort bedeutet in sich. Und im besten Falle fügst du Wörter zu setzen zusammen und dann kannst du deinen Satz auch sinngemäß irgendwie merken.

Also das macht dann aus verschiedenen Ebenen. Es ist dann auch leichter, das auswendig zu lernen und zu erfassen. Und auch in eigenen Worten wiederzugeben. Also die Story, die da gespielt wird. Und das ist dann quasi Improvisation, wenn du so willst.

Ja, schönes Bild. Lass uns doch mal ganz kurz zu den zwei Taktern zurückkehren. Welches Stück ist so dein Herzensstück von denen? Ich weiß, das sind dann immer alle, weil man so geschrieben hat, aber es gibt doch bestimmt eins, wo du dir denkst, ah.

Naja, das ist, durch das, dass es so eine lange Reise war, also einfach so viel Zeit, war das in verschiedenen, keine Ahnung, Lebensphasen, irgendwie auch Momenten, wo ich irgendwie Inspiration gefunden habe. Aber ich kann da jetzt keins rausnehmen.

Das ist wirklich schwierig. Also es ist echt, das wäre nicht gerecht. Den anderen Stücken gegenüber klingt es ein bisschen blöd, aber nee, es ist irgendwie alles, es ist sehr viel Herzbut drin in dem ganzen Projekt, das muss ich einfach sagen.

Und ich bin irgendwie sehr, ich muss echt sagen, ich bin echt stolz auf das zweite Buch, weil es eigentlich von dem Inhalten, also unabhängig vom Handling, dass jetzt irgendwie noch andere Dinge funktionieren. Und aber auch mit diesen Playlons oder anderen Sachen, finde ich es irgendwie einfach kompositorisch gesehen, muss ich für mich sagen, da steckt viel drin, wo ich stolz drauf bin, wo ich sage, okay, das sind coole Farben, das sind coole Dinge da, das ist ein bisschen bunter und irgendwie, ich habe mich da irgendwie ausprobiert und habe da irgendwie, das ist sich am Ende dann, wie man so schön sagt, auf Österreichisch ausgegangen.

Deswegen ist das ganze Buch ein Baby oder ein Lieblingsbaby.

Okay. Also, wie ich es schon mal am Anfang gesagt habe, die lassen sich alles sehr schön spielen, auch die zweite Stimme. Das ist ja auch nicht immer so, dass zweite Stimmen schön liegen oder auch Spaß machen zum Spielen. Ich finde, die geben sich beide nichts. Also irgendwie hat jeder genug zu tun, uns einfach schön zu spielen.

Danke. Und jeder hat seine Aufgabe. Also ich finde, die sind ja sehr gut gelungen. Also das ist wirklich schöne Musik. Und dadurch, dass es so breit gefächert ist, vom Borischen bis zum Wiener Walzer, ist halt auch wirklich mal viel Abwechslung dabei. Das ist ja oft so in so Duettbüchern, da ist von vorne bis hinten, merkst du, die sind schon alle gleich.

Und das ist aber hier nicht so. Dadurch, dass es so Stilvielfalt ist, schlägt man auf und denkt sich, ach cool, wieder was Neues.

Ja, das ist schön zu hören. Das ist auf jeden Fall. Also mein Anspruch ist bei allen Stücken, die ich da geschrieben habe, dass es einfach Stücke sind, die ich auch irgendwie wirklich aufführen würde. Das sind Kompositionen. Das sind nicht nur irgendwie, okay. Da geht sich nicht aus als Nummer für eine Bühne, sondern das ist wirklich Nummer, um die mir irgendwie auch am Herzen liegen.

Wird es ein Band 3 geben?

Habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Wahrscheinlich schon, irgendwann, weil es wird ja nicht aufhören, Spaß zu machen, solche Nummern zu schreiben. Aber ich bin jetzt nicht quasi in den Startlöchern schon. Genau, sind gerade andere Vogel. Der Vogel ist gerade irgendwie anders und es ist einfach, irgendwann kommt es wieder.

Da kommt die Laune und dann fließt auch wieder fließen die Stücke da wieder raus. Und ja. Also es ist einfach am Ende des Tages, es ist ja eine One-Man-Show oder eine Two-Man-Show. Ich und meine Frau machen das mehr oder weniger selbst alles vom ganzen Ding. Da kannst du zwar kaufen bei den Verlagen oder so, aber bis das Ding dann wirklich fertig ist und gelayoutet und die Playlons oben sind und auch wirklich alle Stücke so ausgefuchst sind und kontrolliert und gemacht und geschrieben sind, das ist einfach ein langer Weg.

So, nebenher. Ich mache noch andere Dinge auch noch. Deswegen braucht es einfach Zeit. Aber ich habe mich dann irgendwann damit abgefunden, dass es einfach Zeit braucht und das ist auch gut so. Das ist nicht schlimm. Sonst steht so ein innerer Druck, jetzt sofort nachlegen und so. Das ist ja oftmals so die Gesellschaft und auch die Geschwindigkeit von der wir ausgesetzt sind, was einfach die Geschwindigkeit der Welt oder der Medien, Social Media.

Man hat immer das Gefühl, man macht man so auf, ich muss jetzt was Neues machen. Es muss jetzt was draus. Oh Gott, die, die, die, gefühlt man wird abgehängt von der Welt. Manchmal gibt es so kurze Panikmomente, finde ich. Also bei mir.

Hast du die wirklich noch?

Naja, ganz tief drin, irgendwie so ist es so, wo ich denke, oh, jetzt wär's mal wieder gut. Und dann irgendwann hab ich es gleich wieder. Dann mache ich mir einen guten Kaffee und dann danach geht es wieder besser. Um wieder das Thema zu machen.

Weil ich mir, also jetzt wo du das sagst, wird mir das nochmal bewusst. Was ich sehr bewundere an dir, ist, du bist jetzt zwar irgendwie bist du präsent als Trompeter, aber du bist jetzt keiner, der alle zwei Tage einen Instagram-Post ablässt und hier noch ein Video und da noch ein Video und hier noch und da.

Und ich habe immer das Gefühl, okay, du bist aus diesem Hamsterrad so ein bisschen raus. Und ich finde das ziemlich cool. Ich werde da manchmal auch gern so nebendran denken, ach komm, dann hast du halt heute einfach nichts gepostet, dann ist auch okay. Also ich bewundere das so ein bisschen, aber.

Definitiv bin ich ein bisschen raus aus dem Hamsterrad, das muss ich schon sagen, ja. Aber natürlich kann ich mich denen trotzdem nicht ganz erwehren, weil es ist natürlich schon auch ein wichtiges Tool. Und da findet wahnsinnig viel statt, brauchen wir nicht reden. Und wenn man einfach auch eigene Dinge tut und den Leuten das zeigen möchte, dann muss man das Game halt ein bisschen mitspielen, leider, auf einem gewissen Ding.

Aber ich sage mal, mir fällt es immer leicht, also das ist, wenn ich was zum Sagen habe, dann mache ich das total gerne. Also wenn ich Inhalte habe, die ich präsentieren kann, wo ich sagen kann, da stehe ich dahinter. Da gibt es Sachen, die auch einen Mehrwert haben, inhaltlich. Also jetzt zum Beispiel diese Zweitakte-Videos.

Ich war jetzt ja schon wirklich deutlich aktiver, als wo ich vorher mal. Und natürlich, weil ich Musik zum zeigen habe, weil es einfach da Dinge kommen, wo ich das Gefühl habe, hey, ich gebe irgendwie meinen Followern und Followerinnen auch irgendwie was, wo es was zum Schauen gibt und zum Hören gibt und einen Einblick gibt.

Und ich tue mich unglaublich schwer mit diesem immer wieder, also Dinge wiederholen, die das eigentlich von uns abverlangt, das System oder der Algorithmus, dass man eigentlich ständig postet und eigentlich sich immer wieder wiederholt, gewisse Dinge. Dass es halt auch jeder sieht, im besten Fall oder viele Leute von deinen Followern sehen.

Das ist halt ein bisschen vorgegeben, aber mich ötet das einfach selber wahnsinnig an und stößt es auch ein bisschen ab, das zu tun. Und deswegen mache ich das, glaube ich, nicht so oft. Nur wenn es wirklich sein muss. Und genau. Aber wenn ich neue Inhalte habe, wenn ich Dinge habe, die rauskommen, und da war jetzt einfach relativ viel wieder.

Wir haben mit Federspiel wahnsinnig viele neue Dinge rausgebracht. Wir haben die zwei Tage, die sind da, jetzt kommt dann wieder neue Musik, mein Album kommt bald raus. Oder die Musik von dem Orchesterprojekt, was ich auch vor mittlerweile drei Jahren gemacht habe mit dem WDR. Genau, das liegt ja auch schon eigentlich fertig in der Schublade und ich kam einfach noch nicht dazu, das irgendwie hinauszubringen.

Und das, dem werde ich mich jetzt widmen und so weiter und so fort. Dann kommt mit der kleinen Besetzung kommen schöne neue Dinge. Also es ist irgendwie cool, wenn Inhalte da sind, dann kann man sie auch teilen, finde ich. Und dann ist es auch super. So nehme ich das auch wahr, also für mich als Konsument auf diesen sozialen Medien, ich finde es ja super.

Also ich kippe total rein, wenn ich irgendwie neue Sachen entdecke und Inhalte entdecke, das ist total super. Und ich schalte sofort ab, wenn ich irgendwie merke, das habe ich dort schon dreimal gehört.

Okay. Willst du noch irgendwas Wichtiges über deine Noten sagen? Ich finde, wir haben, glaube ich, alles gesagt, was es gibt. Nee, das Wichtigste, kaufen. Unbedingt kaufen.

Wenn man mag, schafft man sie gerne. Ja, dann kauft sie. Das ist gut, das ist schön. Wenn es dir gefällt, dann sag dir das. Ich bin nicht, ich werde die Leute nicht dazu zwingen. Aber ich bin stolz darauf und ich glaube, man kann sehr viel Spaß damit haben.

Auf jeden Fall.

Genau. Ansonsten haben wir, glaube ich, alles gesagt an diesem schönen Standard.

Haben wir alles gesagt. Gut. Ich danke dir. Das war die Folge mit Christoph Moschberger. Ich hoffe, euch hat es gefallen und ihr konntet ein bisschen was mitnehmen. Und vielleicht holt ihr auch das Metronom mal wieder raus und es wird zu einem ständigen Begleiter eures Übens. Wie fandet ihr diese Folge, die sich tatsächlich jetzt mal ganz nah an einem Thema orientiert hat?

Wenn ihr sagt, sowas hätte ich gerne öfter, dann schreibt mir gerne und macht am besten noch Themenvorschläge, entweder über blasmusikpodcast.gmx.de, oder ihr schreibt es auch bei den Apple-Kommentaren oder auch auf Spotify gerne dazu. Dann geht es nicht verloren. Ich hoffe, ihr seid beim nächsten Mal wieder dabei und wünsche euch jetzt eine schöne Woche mit ganz viel Blasmusik und das Übung nicht vergessen.

Macht's gut, euer Adobe.

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