
On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6
Auf einen Kaffee mit Patrik Schill (Original Härtsfelder Musikanten Dorfmerkingen) - Wie wird man erfolgreich 275 Jahre alt?
Montag, 9. März 2026 · 35 min
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Shownotes
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Patrick Schill, 1. Vorsitzende, der Original Härtsfelder Musikanten Dorfmerkingen spricht mit mir über einen der ältesten Vereine Süddeutschlands. Das Blasorchester feiert sein 275jähriges Jubiläum.
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Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen hierbei auf einen Kaffee mit dem Kleinformat im Blasmusik-Podcast, bei dem ich mich mit einem Gast treffe und über ein Thema, einen Kaffee lang, spreche. Und mein heutiger Gast ist Patrick Schill. Er ist Vorsitzender der Original Herzfelder Musikanten Dorf Märkingen.
Und dieses Blasorchester feiert in diesem Jahr ihr 275-jähriges Jubiläum. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. 275 Jahre gibt es diesen Verein schon. Und somit gehören sie zu den ältesten Blaskapellen in Süddeutschland. Und wir sprechen ein bisschen drüber, wie die Geschichte dahinter ist.
Was macht dieser Musikverein? Und da kann ich jetzt schon mal ein bisschen verraten. Die machen eine ganz schöne Menge. Und das schon über einen sehr, sehr langen Zeitraum. Und natürlich sprechen wir auch über ihr sehr ausladendes Jubiläumsfest mit einem richtig tollen Programm und grandiosen Line-up.
Also schnappt euch einen Kaffee und ab geht's. Und die erste Frage ist, wie du deinen Kaffee trinkst? Mit Milch und Zucker. Okay. Patrick, du hast mich angeschrieben, weil ihr dieses Jahr ein großes Jubiläum feiert. Vielleicht kannst du dich kurz vorstellen, welche Funktion du hast und für wen du sprichst.
Ja, mein Name ist Patrick Schill. Ich bin aus der Vorsitzender vom Musikverein Originalharzfalder Musikanten auf Morgingen. Eigentlich ein ganz normaler Musikverein. Den Beinamen gibt es seit den 70er Jahren. Die Altvorderin in unserem Verein haben sich den damals ausgedacht. Der ist auch eingetragen und geschützt, die Originalharzfalder Musikanten.
Und wir sind eigentlich mehr unter dem Namen Harzfalder Musikanten wie Musikverein auf Morgien bekannt.
Okay.
Weißt du, warum das damals gemacht wurde? Nein, die wolltet einfach eine besondere Beiname haben. Warum die das genau gemacht haben, das kann ich gar nicht sagen. Okay.
Du hast doch schön gesagt, ihr seid eigentlich ein ganz normaler Musikverein. War das jetzt auf den Namen bezogen oder warum eigentlich?
Ja, weil manches bei uns doch ein bisschen anders bzw. besonders läuft. Also wir haben zum Beispiel zehn Tonträger, das nicht jeder Musikverein macht.
Das stimmt.
Und das war schon früher so. Wir waren einer der ersten Vereine, die ein Gesangsduo hatten früher. Die erste Lautsprecheranlage. Und das war damals schon was Besonderes und das hat sie eigentlich so fortgeführt durch die Dirigenten, durch die musikalische Leiter, die haben immer so ihre besonderen Werte darauf gelegt, dass die musikalische Entwicklung einfach immer weitergeht.
Wie groß ist euer Orchester? Naja, im Konzertmeister sind offiziell 63 drin. Sagen wir um die 50 bis 55 aktive Musiker. Ohne Jugendkapelle und Flötenkinder und was alles dazugehört. Okay.
Ihr feiert dieses Jahr 275 Jahre. Das heißt, du hast es mir auch schon gesagt, ihr gehört zu den ältesten Kapellen Süddeutschlands. Wie schafft man das, das so lang, aber auch so erfolgreich durchzuziehen? Also 10-Tonträger kommt ja auch nicht von nix.
Ja, also ich denke, dass die Musik in unserem Dorf einfach verwurzelt ist. 1751, es ist im Deckenfresco bei uns in der Kirche. Das ist daher der Nachweis. Es gibt wohl, bei uns gibt es so einen Hobbyforscher, so ein der Stadtarchivar von Neresheim, Dr. Holger Fedina, der hat wohl im Archiv beim Fürst Wallerstein in Oettingen irgendwelche frühere urkundlichen Erwähnungen noch gefunden über die Musiker vom Herzfeld.
Aber 1751 ist verbrieft, dass es dort Musiker, Bläser auf dem Herzfeld in Daufmarchen gab. Das war früher richtige Wandermusiker, also es ist beurkundet bis Venedig. In ganz Europa ein Hochzeitspaar hat wohl sind Geschichten, ob sie stimmen, wissen wir nicht, aber hat wohl extra die Hochzeit verschoben, um die Ankunft der Daufmorigen Musikanten abzuwarten, dass die auf der Hochzeit spielen.
Und das hat sich komplett durchgezogen. Das hieß dann früher Bühlerscher Musikverein, Blechmusikverein. Also da ging es dann schon im 19. Jahrhundert auf Blechglassinstrumente über und nach dem Krieg dann natürlich klar die Neugründung. Und seitdem gab es eigentlich, kann man kaum klaren, aber es waren genau drei Dirigenten bis zum aktuellen.
Also der aktuelle Dirigent ist unser vierter Dirigent nach dem Krieg. Also drei Persönlichkeiten haben das eigentlich so aufgebaut, mitgeprägt. Adolf Minig war der erste nach dem Krieg und dann Stefan Hell, der hat dann so die ersten CDs aufgenommen. Vier, wenn ich es richtig weiß, ja, vier Stück. Ne, drei waren sie entschuldigung, drei CDs unter Stefan Hell und dann war 1989 unser letzter bis vor drei Jahren Hermann Rupp, unser Dirigent, der leider verstorben ist.
Der hat ja auch die Vollblutmusikanten gegründet, ist mit dem Europameister geworden und der hat so Ende der 80er, 1989, hat er dann das Dirigentenamt übernommen. Und der hat es dann nochmal auf eine andere Stufe gehoben. Er hat es dann einfach nochmal einen anderen Anspruch an die Musiker gestellt und die haben alle mitzogen.
Der Kern der Kapelle war damals in seinem Alter. Es waren natürlich auch ältere dabei, aber so, wo er gestartet ist, war der Kern. So seine Budys aus der Jugendkapelle und mit denen hat er das dann mit aufgezogen.
Also so Anfang 20 dann rum.
Ne, nee. Ja, er war Ende 20. Wo Dirigent war. Und dann so das erste Mal ging man dann. Also man war vorher auch schon im Tonstudio Koch in Albigen Alb. Und dann ging er zum Städtel Wolfgang Städtele nach Bad Warishofen, Studio 80. Das war dann so die erste, also wirklich die drei folgende CDs hat man bei dem aufgenommen im Studio 80.
Und 2001, das war so meine erste Erfahrung, die ich eigentlich so teilen kann. Das war dann das Jubiläum 250 Jahre Blasmusik. Ich mit zarte 13 durfte ich schon teilnehmen und auch auf der Bühne sitze als Schlagzeuger. Und das war schon ein Erlebnis, das war damals SWR IV Hörerfest, das gibt es halt gar nicht mehr die Veranstaltung.
Das kann man sich für damalige Verhältnisse war, das wirklich top of the Pop mit live Üwagen aus dem Festzeit, Toni Marshall, Fernando Express, Rainer Nitszke hat die durch die Sendung geführt, also live und auch wir. Wir, das war gar nicht so einfach damals, Playback im Festzeit, dass auch die Zuschauer das nicht gemerkt haben, weil wir natürlich nicht live im Radio gespielt sind, sondern es kam von der CD runter.
Aber mir saßen die auf der Bühne. Also das war schon ein tolles Erlebnis, damals die 250 Jahre. Und diese, das haben wir dann wirklich durch kontinuierliche Jugendarbeit auch. Hier, das ist Dorf, würde ich jetzt mal sagen. Es gibt bei uns eigentlich Fußball oder Musik. Musik, ja.
Wie groß ist euer Dorf, damit man das mal so gut hat?
1000 Einwohner ungefähr. Oh, okay. Aber auch der Fußball, also der hält auch mit der Musik hier stand. Also ja, darf Marien, ich weiß nicht, Sportfreunde darf Marien gegen RB Leipzig im DFB-Pokal. Zum zweiten Mal, vor Anfang der, ich glaube 98 oder 99 war es, war CG die Stuttgarter Kickers auch schon mal im DFB-Pokal.
Also zwischenzeitlich Oberliga, jetzt wieder Verbandsliga, also schon höherklassig der Fußball. Und ja, diese zwei Dinge, die tragen einfach. Und diese Weiterentwicklung, das war immer mit Hilfe der Musikschule solide Ausbildung. Da hat Auderhammer sehr viel Wert drauf gelegt, dass einfach das musikalische Niveau immer passt und auch immer hier, wir sind nach wie vor ein Verein, ganz klar.
Es gibt wie in jedem Verein stärkere Spieler und schwächere Spieler. Das wird abgewechselt bei der CD-Aufnahme zum Beispiel. Also es wird versucht, dass jeder drankommt und jeder mit draufspielt. Und wenn es nur ein Stück ist, wenn jetzt da ein ganz junger aus der Jugendkapelle kommt, klar, der kann keine 14 Titel mit draufspielen, das ist logisch, aber dann wird gesagt, okay, konzentriere dich drauf, zwei, drei Titel und dann spielt er die mit auf die CD.
Okay. Wann war die letzte CD-Aufnahme?
Jetzt aktuell, im November. Also aufs Jubiläum gibt es natürlich eine neue CD, logischerweise. Die ist gerade in den letzten Zügen. Also es ist alles eingespielt. Der Dirigent ist jetzt dann im Tonstudio zum Abmischen. Und dann geht es ins Presspark und so am Jubiläum präsentieren wir dann die CD am Donnerstagabend im Festseil.
Okay. Willst du schon ein bisschen verraten, was drauf sein wird oder darfst du darüber noch nicht sprechen?
Das weiß ich nicht, das habe ich nicht abgesprochen. Dirigentin. Es wird ein buntes Potpourri, kann ich sagen. Also wir haben das auch, das zieht sich auch eigentlich immer durch. Es sind Soli dabei, es sind mehrische Titel dabei, böhmische Titel dabei, Altes, Neues. Es gibt eine extra Jubiläumspolka.
Selbst komponiert von unserem Klarinettisten und einem Dirigent, die haben da zusammengearbeitet. Und auch mit Donere Titel, Oh Water Night, das ist ja ein extra Arrangement von unserem Dirigenten, auch unsere Sängerin, zugeschnitten. Ja, also wirklich alles dabei, was das hat begehrt. Cool. Habt ihr einen festen Turnus, wann ihr diese CDs macht?
Ja, eigentlich immer alle fünf Jahre.
Alle fünf.
Wie viele Auftritte spielt ihr im Jahr? Das ist unterschiedlich. Also es gibt so Auftritte, die sind standardmäßig dabei. Ich sage mal, das sind so vier, fünf, sechs. Ein ganz berühmter ist bei uns ein Waldfest, das spielen wir seit 50 Jahren, da gibt es auch keinen Vertrag. Da heißt es dann am Schluss ausbezahlt, Gewitterung unterschrieben, tschüss, bis nächstes Jahr.
Und es ist ja immer zur gleichen Zeit. Und wenn wir dann mal nicht spielen, letztes Jahr war da die Witterung ein bisschen schlecht. Und wir mussten schon mal nach diesem Auftritt die Anlage komplett putzen. Mispult Aufschrauber, Auslehrer, Föhner. Und dann haben wir letztes Jahr aufgrund der Widerung abgesagt und dann war der Aufschrei groß.
Warum will ich jetzt nicht auf dieses Fest kommen, weil wir gehören zu diesem Fest dazu. Und dann noch so, ich sage jetzt mal, Heimattage waren in Baden-Württemberg gibt es die Heimattage. Das war letztes Jahr Nerestage, nee, 24 war das in Neresheim. Da hat man natürlich dann mehr. Da haben wir dann zum Beispiel auch beim Herzfeld-Tattoo.
Tattoo sagt ja was bestimmt. Ja, ja. Da haben wir beim ersten Harzfeld-Tattoo mitgewirkt. Und da war dann natürlich auch der große Landesfestumzug, da durfte man dann im Festzeit spielen. Also so im Schnitt kommen wir immer ohne, ich sag mal, ohne die klassische Musikverein, Ständchen und was, Beerdigungen, so auf 20, 15 bis 20 Auftritte kommen wir schon.
Okay, weil die Frage, die sich mir natürlich gleich stellt, wenn ich CD aufnahme, das ist natürlich auch eine finanzielle Sache, die ja gar nicht so ohne ist.
Ja, aber das refinanziert sich ja ziemlich gut. Es wird schwieriger. Früher war das natürlich einfacher. Aber natürlich wird er nicht mehr die Menge. Ja, also ich weiß noch zu meiner Anfangszeite, da hat man 100 oder 1500 CDs bestellt. Das ist natürlich nicht mehr der Fall, ganz klar. Aber wir sind auch, natürlich, wir müssen mit der Zeit gehen, wir sind auf Spotify überall vertreten.
Deswegen, man adert nicht mehr so viel, aber das ist ja auch ein Zeitdokument.
Das auf jeden Fall, aber refinanziert sich das für ein Verein noch, weil so physisch verkauft man ja gar nicht mehr so viel.
Nee, also jetzt bei der letzten war, die letzte ist ein bisschen Sonderfall. Also jetzt nicht die Jubiläumsstudie, sondern die davor, das war, da wurde man gefördert vom Land Bad Würterberg, das war so nach der Corona-Zeit so eine Kulturförderung. Und da davor aber schon mit der Verkaufszahl, ja, hat sich schon ziemlich.
Und natürlich Sponsoren nicht zu vergessen, ja. Man sucht natürlich dann immer Sponsoren auch, das ist klar. Und jetzt, das ist so jetzt die erste, wo man wirklich ohne Corona-Sondereffekt, ohne das ist auch schon besprochen worden in der Vorstandssitzung, dass die Menge natürlich runtergeschraubt wird.
Du hast vorhin so in so einem Nebensatz erwähnt, ihr seid irgendwie 50 Musiker und Musikerinnen, wenn man ja Flötenkids und Jugendkapelle und den ganzen Jugendapparat nicht mit dazu zählt. Und du sagst, okay, Fußball ist bei euch auch erfolgreich. Jetzt stellen sich gleich mehrere Fragen. Was schafft euer Dorf, was andere nicht schaffen, dass Kultur irgendwie so hochgehalten wird, dass es zwei Lager gibt, Sport und Musik, die erfolgreich und niveauvoll agieren.
Weil das gibt es ja oft dann nur eins, so, wenn es überhaupt eins gibt. Also, wie ist es möglich, dass das irgendwie so dieser Zusammenhalt im Dorf bei euch so funktioniert, dass das sich alles trägt?
Tja, das ist eine gute Frage. Ich glaube, das ist. Man wächst da so hinein, ja. Also man kriegt das ja von den, also wenn ich an meinen ersten Vorstand denke bei den Herzfelder, wo ich mit 13 dann, oder ich bin ja mit 11, aber habe ich zum ersten Mal am Konzert die Zugabe mitspielen dürfen. Und wenn du die dann so miterlebst und auch wie der des Jubiläums 2001 gemanagt hat, und du kriegst es natürlich dann auch von seinem Kollegen vom Sportverein mit.
Und wir haben da schon einen gewissen Anspruch an uns selber. Das ist manchmal ganz gefährlich, weil man natürlich auch nicht zu viel erwarten darf, weil es immer noch ein Verein ist. Aber wir sind schon eine eingeschworene Gemeinschaft. Und das macht es auch besonders. Also mir bietet auch was. Also nicht jeder Verein geht zum Beispiel nach Kanada eine Woche, drei Wochen oder ja, eine ganze drei Woche.
Nicht jeder Verein macht CD-Aufnahme. SWR4 Blechduell haben wir damals mitgemacht, 2015. Also wir Europameisterschaft in Bamberg haben wir Teilgenommen 2017. Wir versuchen schon das dementsprechend dann attraktiv zu gestalten, dass wir die Leute möglichst halten. Es sind, also das brauchen wir aber nicht denken, ohne jetzt meine Kollegen von den Sportfreunden beim Fußball ist das nicht mehr so einfach.
Da sind es natürlich viele Auswärtige auch. Jetzt bei uns sind es eigentlich viele, die sehr lang uns die Treue haltet, auch über das Studium hinweg, die dann zwar weiter weg arbeitet, aber am Wochenende dann einfach wieder zurückkommen. Und so schafft man es einfach das Niveau auch über Zeit lang zu halten.
Trotzdem stellt sich mir immer wieder die Frage, weil ich finde, das ist immer so ein Spagat zwischen wir bieten was, also Europameisterschaft und so, das ist aber zeitgleich ja auch verbunden mit Verpflichtung, eine gewisse Disziplin. Ich muss ja da sein zum Beruben, sonst kann ich ja keinen Wettbewerb spielen.
Wie schafft ihr das nach innen zu kommunizieren, dass die Moral der Truppe trotzdem hochgehängt bleibt? Oder er hat sich das so eingespielt, dass das eigentlich so ein, okay, das war schon immer so und wir laufen da einfach mit, weil es einfach unser Ding auch so ist.
Ich glaube schon, dass das mittlerweile so ist. Am Anfang war das natürlich schwer. Da unser alter Dirigent Hermann Rupp, der hat es natürlich schon ein bisschen früher versucht, an der Europameisterschaft oder so teilzunehmen. Da war dann die Begeisterung nicht ganz so da, dann hat man es wieder sein lassen, dann hat er es etwa fünf Jahre später nochmal aufs Tableau gebracht.
Und dann ändert sich auch die Zeit und ändert sich auch der Fokus von manchen. Und dann wird es, denke ich, schon möglich, dass wir, ich weiß nicht, woran es liegt, es ist bei uns einfach so. Wir machen trotzdem Faschingsbälle. Wir machen trotzdem unser Garterfest. Und wir machen auch Bras mit Böhmisch.
Ja, das liegt vielleicht, wir haben kurz zuerst eine Umfrage gemacht, Arbeit in der Fahrstandschaft, da waren ganz viele Antworten. Sie sind froh, dass sie in so einem aktiven Verein teilnehmen. Oder Teil davon sind von so einem aktiven Verein. Für manche, wenn das, ich kann das natürlich nachvollziehen, es gibt wie in jedem Verein aktivere und nicht so aktive.
Das darf man nicht beheimlichen, das ist ganz klar so. Aber wenn es musikalisch gilt, dann sind eigentlich immer alle da.
Ist die Ausrichtung, also so wie es klingt, ist es ja sehr, sehr auf traditionelle Blasmusik und so ausgerichtet und Handelsmusik.
Nein, nein. Wir haben wir eigentlich ziemlich gut zweigeteilt, sage ich mal. Bis zur Sommerpause wird eigentlich nur böhmisch Märisch gebrobt. Und ab der Sommerpause wird dann sinfonisch konzertante Blasmusik auf unser Jahreskonzert. Da haben wir uns schon lange nicht mehr einen Wertungsspiel gestellt.
Das letzte war, glaube ich, 2008 oder so. Nein, stimmt gar nicht. In Neuler. Bei uns in der Ortschaft waren wir 2003, 2022, kurz nach Corona, auch in der Höchststufe in sinfonische Blasmusik. Also wir teilen das schon auf. Es gibt auch Spieler, explizit, die diese zwei Teilungen wünschen. Also die möchten auch nicht das ganze Januar Böhmisch-Meeresspielen, sondern die freuen sich dann wirklich auf die sinfonische Blasmusik ab September.
Das wurde dann auch ab September konsequent geprobt. Und da laufen dann halt noch ein paar Festler, die man immer hat im September. Laufert dann noch mit als böhmischer Auftritt. Aber geprobt wird ab da eigentlich immer nur synfonisch.
Aber krass, dass ihr das dann auch in der Höchststufe macht. Ich bin ein bisschen beeindruckt gerade. Naja, weil oft ist es ja so, und das ist ja auch völlig okay, dass man sagt, okay, das ist unser Steckenpferd, das andere machen wir halt dann so nebenbei mit, je nachdem in welche Richtung wir geht.
Aber bei euch klingt das ja so tatsächlich okay. Erstes Halbjahr machen wir bemisch menschliche Musik mit Herzblut und so richtig gut wie es geht. Und dann im September oder nach der Pause kommt der Schalter und dann machen wir halt richtig gut symphonische Blasmusik.
Filmnacht haben wir schon oft gemacht. Filmmusik dann ja, also es war schon. Das Wertungsspiel war in der Oberstufe, da muss ich mich nochmal korrigieren, das ist der falsche Eindruck, aber wir haben auch schon unseren Höchststufe ein Stück herangewagt. Also es ist nicht so, dass wir uns das da davor verstecken.
Ist es schwer aus eurer Sicht, Jugendliche noch dafür zu begeistern oder ist das bei euch einfach so, weil das so im Dorf irgendwie gelebt wird und sehr viel nach außen gelebt wird, noch nicht so schwer?
Ja, doch, doch, das darf man nicht schön reden. Vor allem Instrumente, also gefühlt sind jetzt die letzten paar Jahre aus der Jugendkapelle leider nur bestimmte Instrumentergruppe, am tiefer Blech, Kranzering, Posaune, Tuba, Tenoran, Bariton. Aber es kommt immer noch was nach, natürlich nicht mehr so in der Menge wie früher.
Das muss man ganz klar so sagen. Es kommen jetzt, da sind jetzt auch gerade die geburtenschwachen Jahrgänge dran. Das wird hoffentlich wieder besser. Wir versuchen da auch Gegner zu steuern. Wir haben da ja super, super Partner. Bei uns gibt es das Schulprojekt Jeki, jedem Kind ein Instrument. Und es läuft über die Schule in Ehresheim, wird es da gemacht, auch bei uns in der Fahrginge mit der Grundschule.
Und dann geht die direkt über bei uns in die Bläserklasse, wenn das Jeki aufhört in der Grundschule. Und ich denke, das ist ja der einzig gangbare Weg, wie man das oft dauerhaft sichert.
Was würdest du jedem Verein, also ich bin ja gebürtiger Bayer, ich wohne jetzt seit fünf Jahren in Rheinland-Pfalz. Was würdest du aus deiner Sicht gerade nördlichen Vereinen raten, damit irgendwie die Blasmusik einen besseren Stellenwert in der Ortschaft bekommt?
Es ist ganz schwierig, wenn das nicht verwurzelt ist. Denn man muss das langsam aufbauen. Man braucht einen langen Atem, denke ich. Wir leben ganz eindeutig heute noch von der Substanz, die die, ich sage mal, die Altvorderen, die heute übrigens, wir dürfen jetzt ja nicht Senior-Kapelle nennen. Das sind die Stammtischmusikanten, aber da sieht man, dass das wirklich verwurzelt ist.
Die treffen sich jetzt alle 14 Tage montags bei uns im Musikgeheim und das ist eine komplette Besetzung. Drei Posauner, zwei Tuben, Flügelhörn, Trompete, Tenoren, Barrieren, alles besetzt. Und das sind alles 60 Offerts. Und das sind welche Mitte 70 und so weiter, die jetzt einfach lusten, gemütlicher und nicht so streng.
Verein. Wenn das nicht verwurzelt ist, ist das echt schwierig. Und man muss immer dranbleiben. Also es gibt auch bei uns Durchstrecke. Gab auch bei uns Durchstrecke. Das muss man ganz klar so sagen. Aber wenn man nicht dran bleibt und nicht dahinter her ist, dass es immer weitergeht oder dass es eine Entwicklung gibt, dann bleibt man stehen.
Das ist ganz klar.
Ihr seid sehr aktiv, das hast du schon selber gesagt. Ihr habt auch ein eigenes kleines Festival, Grass Meets Böhmisch, ins Leben gerufen. Wie schwer ist es, dafür auch Helfer zu finden? Weil Musik machen ist das eine. Selber Sachen ausrichten und dann nur den helfen, einen Paar zu haben, ist ja wieder das andere.
Also da gibt es bei uns überhaupt keine Probleme, weil alle scharf sind. Also alle aktiven Musiker sind da scharf drauf, zu helfen, weil sie die Bands natürlich hören wollen. Und auch wir haben wirklich tolle und ruhige, passive Mitglieder und auch ehemalige Musiker, die jetzt gerade bei den Stammtischmusikern wieder angefangen haben, Musik zu machen.
Aber wenn es da gilt und du fragst, kannst du eine Schicht Bier zapfen, dann heißt es eigentlich ganz, ganz selten Nein. Also die Verbundenheit zum Verein ist immer noch irgendwie da, auch wenn sie nicht mehr aktiv Musik da hat.
Cool. Kommen wir zu eurem großen Jubiläumsfest. 3.6. bis 7.6. Du hast mir damals auch einen Flyer geschickt. Da ist ja aller Hand geboden. Also da habt ihr euch ja jetzt auch nicht lumpen lassen, gell? Ja. Da habt ihr schon ganz schön ausgepackt. Willst du mal ein bisschen erzählen, was geplant ist?
Ja, also am Mittwoch starten wir. Wir haben es Trachtenabstauben genannt. Das ist bei uns in der Region, ist da ein großes Volksfest in Nördlingen, das ist in Bayern. Da gibt es so ein Sprichwort Pfingstwochaus, Messwochei. Also da beginnt quasi die Nördlinger Messe. Und deswegen nennen wir das Trachterabstauben mit den Lederabälle.
Da haben wir auch einen persönlichen Bezug dazu, unser Trompeter Lukas Eberle, der hat da schon ein paar Mal ausgeholfen bei den Lederabälle. Und so ist das eigentlich entstanden. Wir haben da lange überlegt, ob wir den Mittwochabend machen oder nicht, weil das Zelt steht eh, ja, aber dann wieder Band und so weiter.
Aber wir haben uns dann dafür entschieden, das so zu machen. Donnerstag ist Tag der Bläserjugend zunächst. Da startet dann unsere Stammtischmusikanten. Die haben da ihren ersten großen Festzeitauftritt sozusagen. Und dann ist der ganze Tag über wie so, ja, wie sollen wir es nennen? So Mini-Olympiade mit Spielen für Jugendkapelle.
Und dann wollte man denen einfach auch eine Bühne geben, immer große Festzeit mal zu spielen. Also da hat jede Jugendkapelle so eine Stunde oder anderthalb. Cool. Zeit sich zu präsentieren. Wie groß wird das Festzeit sein? Das Festzeit wird 2000 Sitzplätze haben. 2200. 60 auf 30 Meter. Ja, ja.
Okay. Das ist meine Ansage von der Jugendkapelle.
Ja, und das war die dann der ganze Nachmittag und nebenher halt die laufen die Spiele. Neben dem Festzeit. Das haben wir uns ein bisschen abgeguckt bei einem Verein, der vor drei Jahren, 100 Jahren gefeiert hat, die haben das schon gemacht und wir fanden das echt cool und das ist ja bei der Jugendkapelle echt gut angekommen.
Und dann abends spielt er ein befreundeter Verein. Nachmittags, abends im VR Ohrenheim, das ist bei uns ein Nachbar drauf und abends man hat mir dann selber CD-Präsentation im Festzeit. Und Freitag ist dann Festzeitfets, Le Schuk, internationaler DJ. Da freuen wir uns schon richtig drauf. Also der da müssen wir auch nochmal richtig aufrischte Technik.
Also mit CO2-Kanone, Konfetti-Kanone und so weiter. Die Flammerwerfer mussten wir leider absprechen im Festzeit.
Kann man einmal machen.
Ja. Das ist ganz anderes, das waren es auch wichtig. Jeden Tag versuche, andere Richtung. Das für jeden, was dabei ist. Und dann natürlich Samstag, Bras mit Böhmisch, XXL deshalb, weil es natürlich sonst immer im Oktober in einem Stadel bei uns stattfindet. 400 Personen, 450, passt er da rein. 500 immer, wenn man quetschet.
Und jetzt natürlich das große Fest halt. Das ist natürlich schon toll und deswegen auch im Juni. Ich denke, wir haben vier klasse Kabellen geholt für den Abend oder für den Nachmittag, startet um 17 Uhr. Und am Sonntag, das gibt dann der grönende Abschluss sozusagen das Kreis Musikfest. Wir haben jetzt schon 2000 aktive Musiker angemeldet.
Okay. Also unser Kreisverband 72, wenn ich es richtig weiß, oder 73, sind in unserem Kreisverband Musikvereine. Und Anmeldungen haben wir aktuell, ja, mir kratzert, wir sind über 2000 an aktiven Musiker, die dann für den Sonntag.
Okay, wann sagt ihr, okay, jetzt können wir nicht mehr? Das wissen wir nicht, ob wir das sagen.
Also wir haben, es gibt alternative Stuhlpläne, die von 14 Reihen dann auf 16 Reihen aufstocken und dann wird es irgendwann irgendwie ein Platz, aber bis jetzt sind wir noch nicht so weit. Natürlich, wir hoffen natürlich aufs Wetter, dann können wir ein bisschen außen. Warmzahl noch aufstuhlen. Wir hoffen darauf das Beste, weil an dem Wochenende wird es natürlich auf keinen Fall regnen.
Da gibt es einen Gemeinschaftskor und dann den Umzug und dann anschließender Fahneinmarsch, den dann Blech Express spielt und dann bei uns wird der Fahneinmarsch bei jedem Kreismusikfest so richtig zelebriert, also wirklich mit Konfettikanone und so weiter. Also da geht dann richtig der Punk ab. Und dann abends machen wir auch einen Zapferstreich, großer Zapferstreich an dem Sonntag.
Und dann sind wir alle froh, dass die fünf Tage top gelaufen sind um zehn, wenn der Zapferstreich vorbei ist, da mache ich dann gemütlich das erste Bier auf.
Du hast gerade noch gesagt, ihr habt Top-Kapellen geholt. Willst du noch ganz kurz sagen, welche das am Samstag sind? Ja, wir starten mit Sprenzblech.
Dann kommt eine kleine Dorfmusik. Dann kommt Josef Menzel zu uns ins Festzeit und abschließend tun wir den Tag mit PS reloaded. Mit der XXL Besetzung. Nein, leider nicht. Das hat sich leider geändert. Also es kommt jetzt die normale Besetzung. Okay. Ja, Josef Menzel. Und wir haben da auch versucht, wieder alle Richtungen abzudecken.
Das machen wir eigentlich immer bei dem Festival. Also wirklich, wenn ich jetzt an letzte DCR denke, da war zum Beispiel Capelle Son so da. Also ganz andere Richtung. Michael Meyer, große böhmische Besetzung, Southbrass, kleine Besetzung. Wir versuchen da eigentlich immer alle Genres abzudecken. Heiligsblechle als großer, ganz großer böhmische Besetzung, ja.
Das ist nicht einfach, aber wir versuchen es eigentlich immer so durchzuziehen. Dorfmusik, das war eine Spontanecheidung, weil die waren vor zwei Jahren da und die haben bei uns den Saal abgebrannt. Das muss man einfach so sagen. Da haben wir dann gleich gesagt, die holen wir für unser großes Jubiläum auch wieder.
Und die andere, wir haben einen, wie soll ich sagen, einen sehr großen Menzel-Fan bei uns im Verein, der wollte unbedingt, dass der kommt. Und das haben wir dann auch geschafft, ihn zu engagieren.
Okay. Also das klingt nach einem sehr, sehr coolen Line-up, so vier Tage lang. Also wirklich von bis. Am besten mietet man sich irgendwo Ferienwohnungen und geht da vier Tage lang hin.
Genau. Und das dort zählt es irgendwo. Ja, und dafür gibt es ja auch das Golden Ticket, da kriegt man sogar noch Rabatt.
Okay. Das verlinke ich in den Shownotes, dass die Leute gleich dahin gehen können. Ja, cool. Welche oder was habt ihr noch vor in dem Jubiläumsjahr? Oder sagt ihr, okay, das ist schon Brocken, das.
Nee, das war am Anfang wirklich vor, war es noch vor Corona oder war es kurz nach Corona? Das haben wir wirklich eine Umfrage gemacht, weil jeder oder viele Vereine gestaltet ja ihr Jubiläum unterschiedlich. Manche haben drei Tage, manche vier Tage. Manche verteilen das übers ganze Jahr mit besonderen Events.
Und das haben wir gesagt, wir wollen ein Festwochenende und da konzentrieren wir uns darauf. Und dann geht die normale Saison trotzdem weiter. Also es ist trotzdem bei uns Stadtfest, es ist trotzdem bei uns Waldfest, Dorffest, wo wir spielen müssen. Die ganz normale Auftritte laufen weiter, das Herzfall-Tattoo wird es wieder geben.
Macht ihr das eigentlich?
Nein, nein, das veranstaltet die Stadt Neresheim. Und da sind wir nur ein Teil davon. Also wenn man da die Profis-Gruppe sieht aus der Schweiz und so, da geht es ja schon nochmal anders zur Seite. Das könnten wir gar nicht, das könnten wir gar nicht einstudieren. Weil das ist was, was man nicht so gut beherrscht, das ist das Marschieren.
Das müssen wir tatsächlich noch. Unser Dirigent hat ja schon ein paar Marschmusikprobe angesetzt fürs Jubiläum, dass wir da ordentlich ins Fest halt einmarschieren.
Ja, aber dafür macht man es halt auch, also mittlerweile zu wenig. Also ich marschier mit meinem Verein, glaube ich, auch fast gar nicht mehr.
Ja, ist ja nicht so. In der Tat so.
Also wenn ich überlege, wie ich vor 30 Jahren oder 20 Jahren noch wie viel ich da marschiert bin in den Musikvereinen, wo ich noch gespielt habe als Jugendlicher, das passiert ja auch heutzutage irgendwie nicht mehr. Also zumindest aus der Ecke, wo ich bin.
Ja, oder halt nur die Umzüge und da sind dann immer nicht alle da und dann sieht es gleich wieder ganz anders aus.
Genau. Ja, cool. Ich glaube, wir haben alles soweit mal umrissen, was euren Verein ausmacht. Und auch das Festival. Oder?
Ja, ich habe, glaube ich, alles erzählt, was an diesem Wochenende, warum es sich lohnt, dem Wochenende nach Taufmaringer zu kommen.
Auf jeden Fall. Wie gesagt, ich verlinke alles in den Shownotes und ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass es euch noch weitere 275 Jahre gibt. Also dann kann ich leider kein Interview mehr machen, um das rauszufinden, wie das dann abläuft. Aber ich finde es sehr bemerkenswert und ich finde es cool, dass du auch angefragt hast, um einfach auch so ein paar Dinge zu teilen, was ihr so macht, welche Ideen ihr so habt, auch gerade an so einem Jubiläumsfest, dass man sagt, okay, man bietet Junkerwellen eine Bühne, macht nebenbei noch Spiele, dass andere Vereine sich vielleicht auch ein bisschen was abgucken können.
Gerne. Wir sind ja ganz bereit, wenn da Fragen von anderen da sind, das ist nichts Geheimes, was mir da und auch noch das Rad neu erfunden. Das muss man auch ganz klar so sagen. Wir machen auch gerade das Beste.
Genau. Aber das ist es ja, entweder gibt es Leute, die meinen, sie müssen das Rad neuer finden, dann kommt auch nichts raus. Oder weiß nicht, ich finde einfach drüber zu reden und zu teilen, das tut unsere Szene, glaube ich, ganz gut. Ja, das stimmt.
Und du kannst, ich muss viele meiner Kollegen hier im Urschleibkreis, Nolfer, die schon Jubiläum hattet, wenn da wieder auf WhatsApp kommt, ich habe wieder Frage. Wie habt ihr das gemacht?
Aber das soll ja auch gut werden, warum soll man da nicht auch teilen und Erfahrungen austauschen? Patrick, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und so ein bisschen Einblick gegeben hast. Und wie gesagt, alle Links in den Shownotes, ihr kommt alle, die das gehört haben, und am besten vorher noch die Jubiläums-CD vorbestellen.
Genau. Ja, ich bedanke mich bei dir, Andi, dass ihr gerne über Topistikfreund auf Morgi hier sprechen durftet. Und wir hoffen natürlich auf ganz viele Gäste in der Morgi.
Gerne. Das war es schon wieder, und wenn ihr auch mal zu Gast sein wollt, um euren Verein, euer Fest, eure Idee, euer Kinderkonzert, euer Konzept für Jugendarbeit oder sonstige Dinge zu präsentieren, zu besprechen oder auch mal kritische Dinge zu äußern, dann schreibt mir gerne über blasmusikpodcast.gmx.de oder auch gerne auf Instagram.
Ich freue mich über eure Nachricht und ich hoffe, ihr seid auch am Donnerstag dabei. Da gibt es eine neue große Folge und mein Gast war Marvin Frey. Also seid sehr gespannt und bis dahin wünsche ich euch eine gute Woche. Macht's gut, euer Andi.