On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6
Auf einen Kaffee mit Florian Schaubach - Was ist ein Brass Boat?
Montag, 23. März 2026 · 29 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Schreib mir gern dein Feedback! (buzzsprout.com/1023469/fan_mail/new)
Florian Schaubach ist Organisator des Brass Boats eine Idee, die u.a von Thomas Gansch kam. Eine Idee, die Blasmusik mit einer Schiffsreise inkl. Konzerten und Workshops verbindet.
Instagram
@brass_boat (instagram.com/brass_boat)
@andyschreck_ (instagram.com/andyschreck_)
Mehr Infos oder zur Buchung einer Kabine kommt ihr hier:
brassboat.com/en
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Einen wunderschönen guten Morgen hierbei auf einen Kaffee mit dem kleinen Format beim Blasmusik-Podcast. Ich freue mich, dass ihr eingeschaltet habt. Schnappt euch am besten gleich schon eure Tasse oder vielleicht steht ihr ja schon vor euch und ich darf ganz kurz über meinen heutigen Gast sprechen. Das ist Florian Schaubach.
Er ist Veranstalter des Brassboats. Zusammen mit Thomas Gantz haben die zwei sich eine ganz interessante Idee überlegt, wie man Blasmusik mit einer Schiffsreise verbinden kann. Und was sich genau dahinter verbirgt, das erfahrt ihr jetzt. Und die Standardfrage, bevor wir dann zum richtigen Thema kommen, ist, wie du deinen Kaffee trinkst.
Stark.
Okay.
Stark und stark ist mal wichtig und meistens mit Milch, aber gerne auch Espresso.
Okay. Stark, weil du aufwachen musst morgens.
Weil ich aufwachen muss und tatsächlich, weil meine Kardiologin hat mir geraten, und das war einer der besten Ratschläge, die ich jemals bekommen habe, sie hat mir geraten, sie können so viel Kaffee trinken, wie Sie wollen, bis 12 Uhr mittags, aber trinken Sie keinen Kaffee mehr nach zwölf. Deswegen versuche ich jetzt immer von sechs, meistens stehe ich um sechs auf, von sechs bis zwölf so viel Kaffee so wie möglich unterzubringen.
Okay.
Ja, das liest man ja immer häufiger, aber als Lehrer ist das ein bisschen schwieriger, so um zwölf dann Cut zu machen mit dem Kaffee.
Ja, es war am Anfang für mich auch nicht leicht, aber dafür klappt es jetzt mit dem Schlaf viel besser.
Ja, sollte ich vielleicht auch mal ausrufen. Okay, es soll ja eigentlich nicht um Kaffee gehen, sondern um eine ganz, ganz tolle Sache, nämlich das Brassboat, bei dem du bzw. deine Firma und auch Thomas Gantz quasi mit on board sind, wenn wir schon bei dem Bild dann auch bleiben. Kannst du ganz kurz erklären, was ist das Brassboard und vor allen Dingen, wo kommt die Idee eigentlich her?
Ja, also wir sind ja, also meine Frau und ich, MS6, Travel ⁇ Music, machen jetzt in mittlerweile dritter Generation Musikreisen. Da haben wir uns sehr lange auf den klassischen Musikbereich spezialisiert, auf den Opernbereich spezialisiert, haben zum Beispiel Kreuzfahrten gemacht mit den Wiener Philharmonikern, mit Stars wie Igor Lewitt, mit Opernsängern wie jetzt Thomas Hampson, Juan Diego Flores war schon mal dabei.
Vor letztes Jahr hatten wir, ne, letztes Jahr hatten wir Diana Damrau dabei. Ja, und wir versuchen uns da auch immer, was die Musikrichtungen angeht, neu zu orientieren, neue Zielgruppen zu finden. And über einen Management-Kontact is dann der Thomas Gantz an uns herangetreten and we uns dann vorstellen können, ihm eine Stelle as Capitän anzubieten.
And ja, daraus ist dann das Prossport eigentlich entstanden. Also he had gesagt, yeah, I find the idea eighteen ganz toll. Er verbringt gerne Zeit mit seinen Fans, mit Blasmusikern generell. Er ist ein absoluter Kenner, er ist ein absoluter Virtuoser natürlich, aber er ist vor allem jemand, dem das Thema Blasmusik sehr, sehr wichtig ist.
Und da sah er einfach die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Musikern und Musikerinnen zu reisen. Also eine großartige Möglichkeit, um vielleicht auch Blasmusik neu zu erfahren, aber vielleicht auch die Verbindung mit seinen Fans vielleicht auch neu zu erfahren. Genau. Und dann haben wir das letztes Jahr im Frühsommer das erste Mal durchgeführt.
War ein richtig guter Erfolg für uns, auch für Thomas. Also die Leute, die dabei waren, waren absolut begeistert davon.
Letztes Jahr war die Reiseroute wie?
Letztes Jahr ging es los in Köln. Nee, es ging los in Düsseldorf, Entschuldigung. Von Düsseldorf. Ja, genau, genau, genau. Aber wir waren auf dem Rhein und auf diversen holländischen und belgischen Wasserstraßen unterwegs. Wir hatten ein Konzert mit der Blasmusik Supergroup in Nimärchen. Wir hatten ein Konzert in Antwerpen mit Notzelbrass, mehrere Konzerte an Bord und wir waren eben in Amsterdam, in Antwerpen, in Rotterdam, in Nijmärchen, Köln, Düsseldorf, Utrecht, genau.
Und haben uns da die Wasserstraßen angeschaut, die Landschaft angeschaut und sehr viel miteinander gequatscht, gemeinsam musiziert und ganz tolle Konzerte auch erlebt. Warst du da auch dabei? Ich war da auch dabei, ja. Also das ist ganz wichtig für uns. Wir sind ein Familienunternehmen. Wir schätzen das auch sehr, diese Erfahrung mit zu gestalten.
Also wir sehen uns da schon auch irgendwo als, ja, wie soll ich sagen, Vermittler ist vielleicht nicht das richtige Wort. Aber im eigentlichen Sinne des Wortes als Organisator und auch wir versuchen einfach eine gute Stimmung, eine gute Atmosphäre zu schaffen, wo sich wirklich alle Beteiligten wohlfühlen.
Das ist uns ganz wichtig, dass bei unseren Reisen die Gäste eine gute Zeit haben, die Musikerinnen und Musiker eine gute Zeit haben. Ja, und wenn alle, die dabei sind, eine gute Zeit haben, haben wir meistens auch eine gute Zeit.
Das glaube ich. Wenn ihr euch, du hast ja gesagt, ihr macht das in dritter Generation und vor allen Dingen Musikreisen, machst du dann auch selber Musik?
Ich versuche es. Also ja, ich spiele sehr, sehr gerne. Ich spiele E-Bass, aber nicht besonders gut. Also ich bin absoluter Auto, also semi-Autodidakt, würde ich mal sagen. Ich spiele sehr gerne, aber schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr in aktiven Formationen.
Aber das ist natürlich wahrscheinlich auch eine Zeitfrage. Also sowas zu organisieren, dann will man noch mitfahren und dann ist ja nebenbei wahrscheinlich gar nicht mehr so viel Platz, um zu sagen, immer ist fest in der Formation auch drin. Ich glaube, es ist keine Zeitfrage, es ist eine Talentfrage.
unknown Okay.
Das kann ich nicht unterstellen.
Die Zeit würde ich gerne aufbringen, aber ich glaube, da haben ein paar Sachen so von mir mit Genetik und Erziehung nicht ganz so funktioniert. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Also wir fühlen uns einfach in der Rolle als Organisatoren. Also wir sind ja auch Konzertveranstalter. Hier im Süden von Österreich, wo wir eben zu Hause sind, veranstalten, so das jetzt mittlerweile mein Schwiegervater macht es, veranstaltet 30, 40 Konzerte im Jahr, hauptsächlich auch im klassischen Bereich, aber auch im gehobeneren, sag ich jetzt mal, Unterhaltungsbereich, was ist jetzt teuer, ist das Salonorchester Alhambra mal wieder dabei, auch mit Thomas Gantsch eben.
Vorletztes Jahr hatten wir Breinschmidt und Gantsch eben auch dabei. Das war auch ganz toll. Also wir fühlen uns in dieser Rolle als Organisatoren sehr, sehr wohl. Und das passt, glaube ich, ganz gut, wenn man denen ihr Instrument so gut beherrschen, wie es da Thomas die Trompete oder Leonard Paul, die Posaune, wenn man denen zuschaut, wir denken uns dann immer, okay, wir möchten vielleicht so gut die Reisen organisieren, wie die spielen können.
Und dann sind wir. Das ist doch auch gut. Ja, genau.
Aber vor allen Dingen, also weil ich gefragt habe, ob du Musik machst, ist ja auch, dann weiß man ja auch so ein bisschen, wie Musiker ticken. Das macht es ja so ein bisschen, also es ist ja für uns Musiker auch immer ganz gut, wenn der Veranstalter weiß, wie so ein Musiker tickt, dann weiß der Veranstalter, was braucht der denn eigentlich.
Deswegen ist es ja, glaube ich, ganz gut, zumindest mal Einblicke gehabt zu haben, wie so Musikerköpfe manchmal so.
Genau. Und ich glaube, gerade jetzt beim Brassboard, was da für mich persönlich jetzt eine ganz interessante Erfahrung war, das war ja tatsächlich die erste Reise, wo es auch darum ging, dass die Gäste mitmachen, dass die auch Workshops jetzt mit dem Thomas machen oder mit dem Leonard machen. Und ich war bei den Workshops auch dabei, habe mir das angeschaut, habe teilweise auch ein bisschen mitgefilmt.
Und da durfte ich vielleicht jetzt auch meine kleine Hobby-Musiker-Ambition auch mit reinnehmen und fühlte mich dadurch auch irgendwie den Gästen irgendwo nahe, weil ich mir gedacht habe, okay, ich bin jetzt kein Blasmusiker, ja, aber das eine oder andere konnte ich bei den Workshops trotzdem mitnehmen.
Also da waren schon speziell im Bereich Arrangement und so schon ein paar Gusto-Stückern dabei, wie wir Österreicher sagen, speziell von Leonard Paul, der hat da mal die Dominante und Subdominante so gut erklärt, wie das in meinem Leben noch niemand geschafft hat.
Also ich schaue so in die Runde und denke mir, okay, welche Instrumente haben wir? Und dann sehe ich, da sitzt zum Beispiel ein Teilnehmer mit einer Gitarre, habe ich mir gedacht, sie ist ja wunderbar, die Gitarre und das Meer, Freddie Quinn ist unter uns. Dann sehe ich eben eine Flöte, ein Saxophon.
Und ich meine, das ist nicht wertend, aber das kann auch furchtbar enden. Denn in dem Fall hatten wir sozusagen Glück, denn die Flötistin konnte super spielen und hat wirklich super Ohren gehabt und hat sofort folgen können. Also wenn ich ihr gesagt habe, benimm ich wie einen Nachtegal auf einem Abendbaum, dann hat sie das sofort in die Datum gesetzt.
Was aber, wenn sie das nicht gekonnt hätte, dann hätte mir ja auch was einfallen müssen. Und das sind immer die spannenden Situationen, denn auch bitte wieder nicht missverstehen, das Unvermögen. Wenn jetzt jemand etwas eben noch nicht oder gar nicht kann, was er gerne kennen oder können würde, das kann ich ja niemandem zur Last legen.
Aber ich kann damit umgehen, denn in Wirklichkeit nimmt sozusagen eine oder einer den Kelch, der uns alle betrifft, nämlich dass wir irgendwas nicht können. Und es trotzdem tun sollen.
Genau, du sprich schon an, es gibt auf dieser Reise, also es ist ja nicht nur, wir fahren auf dem Boot und gucken uns die Landschaft an und es gibt ein Konzert, sondern es ist ja quasi ziemlich aktiv. Es wird Workshops geben.
Genau.
Wer ist dieses Jahr dabei? Es ist ja Thomas dabei, Leonard Paul ist dabei, wer ist da noch dabei?
Korrekt, also heuer haben wir neu dabei, weil nicht alle ein Blechblasinstrument beherrschen und weil es doch in der Blasmusik-Szene doch auch den ein oder anderen Holzbläser und die ein oder andere Holzbläserin gibt. Soll es geben, genau. Haben wir uns gedacht, wir laden auch jemanden ein, der das Holzblasen ganz gut beherrscht.
Und deswegen haben wir heuer den Josef Menzel dabei. Der wird sich um die HolzbläserInnen kümmern. Dann haben wir auch einen Workshop mit dem Roman Rindberger, wo wir noch nicht genau wissen, ob es da ums Musizieren gehen wird oder ums Eisbaden oder dergleichen.
Die Frage habe ich mir nämlich gestellt, als ich das gelesen habe, ob Roman Eisbaden mit euch.
Das können wir noch nicht sagen. Also, das Programm der Detailprogramm der Workshops steht noch nicht fest, aber es wird, wir versuchen bei den Workshops auch immer mal abzufragen, wer ist von den Gästen dabei, wie ist die Verteilung von den Instrumenten. Wir versuchen bewusst auch immer Themen anzubieten, wo man sagt, also so wie letztes Jahr war da eben Arrangement, Schlager arrangieren dabei.
Versuchen auch Themen bewusst zu nehmen, die sich jetzt nicht ganz spezifisch an ein spezielles Instrument oder einen speziellen Instrumentalisten richten, sondern wirklich auch Themen anzubieten, wo alle MusikerInnen davon profitieren können. Und wir schauen uns einfach an bei den, also bei den Anmeldungen fragen wir auch ab, welches Instrument spielt ihr, nehmt ihr das mit, um dann eine gute Mischung anbieten zu können an instrumentenspezifischen Themen und generellen Musikthemen.
Genau. Also der Roman Rindberger wird dabei sein und Josef Menzel ist heuer neu und natürlich Leonhard und Thomas werden auch wieder ein bisschen was bei den Gästen mitteilen und hoffentlich auch beibringen.
Ich habe auch einen Workshop gemacht, wo es um freies Musizieren geht. Und das ist immer besonders interessant, weil man da so ein bisschen versuchen kann, die Leute aus der Reserve zu locken und sie dazu zu bekommen, dass sie ohne Noten sich Spielen trauen. Und das ist immer super zu beobachten. Das hat großen Spaß gemacht.
Ich habe gelesen, es gibt ja auch neu jetzt irgendwie so, wie stand es so schön drin? DJ Gunsch und MC Paul. Was verbirgt sich in der. Also ich kann mir einiges vorstellen bei den Spreads.
Wir haben ja von der Ausgabe letzten Jahr natürlich auch Feedback eingeholt bei den Gästen, was wir vielleicht auch noch besser machen könnten. Und einer der Wünsche war eben mehr Party. Okay. Ich kann mir nicht vorstellen, wie noch mehr geht, aber ein Wunsch war eben mehr Party.
Beim Blasmusikern geht es immer mehr.
Ja, das haben wir schon gemerkt, ja. Genau. Und dann weiss nicht mehr genau, wie es zu der Idee kam, dass wir gesagt haben, Thomas hat ja ein unglaubliches Wissen und der kennt YouTube-Videos von und er erklärt das dann immer bei seinen Konzernen. Ich war jetzt bei letztes Jahr bei uns hier in Ossja bei einem Konzert von der Supergroup, wo er irgendwie von einer Aufnahme aus den 70er Jahren von einem Astronautenmarsch aus der Tschechischen Republik erzählt hat und was das für eine tolle Aufnahme wäre.
Und dass er das auf YouTube gesehen hätte, und dann denke ich mir, wow, der Mann kennt wirklich viel, wenn nicht sogar alles. Und da kam, war eigentlich so die erste Idee, wir könnten doch so einen Filmabend machen. Thomas Gantz präsentiert seine besten Geheimtipps von YouTube und moderiert das so ein bisschen.
Und dann haben wir gedacht, nee, das ist vielleicht doch ein bisschen zu statisch, und sind dann eben dorthin gekommen, dass er gesagt hat, ja, also ich habe schon so früher, also in meiner Jugend auch ab und zu mal aufgelegt. Und dann haben wir gesagt, ja, warum machen wir das nicht? Warum machst du nicht mal einen Abend den DJ und bist vollkommen befreit von irgendwelchen Tätigkeiten, die jetzt tatsächlich deinen Mund in Anspruch nehmen würden.
Und gleichzeitig kriegen die Gäste auch ein bisschen Geschmack für deinen privaten Musikgeschmack, vielleicht auch abseits der Blasmusik. Und der Leonhard hat dann gleich gesagt, ja, ich mache den MC, ich werde das moderieren. Wie genau das dann aussieht, das kann ich auch noch nicht sagen. Ich habe das noch nicht miterlebt.
Aber es war so ein Idee und dann haben wir gesagt, ja, okay, wir probieren das mal aus.
Total spannend, weil ich jetzt tatsächlich nicht damit gerechnet hätte, dass da wirklich was aufgelegt wird. Ich dachte, okay, irgendwie dadurch, dass beide ja gefühlt alles aus dem Hut spielen können, wird dann irgendwie eingeworfen, das und das spielen und dann spielen die einfach. Aber auflegen, ist eine coole Idee, tatsächlich, weil es mal einen anderen Aspekt des Künstlers offenbart.
Vielleicht, ja. Also wie gesagt, die Idee war ursprünglich einfach so, okay, was guckst du so auf YouTube? Und da ist dann eben in die reine akustische Richtung gegangen. Und man muss auch sagen, also die haben auch, die Jungs haben auch richtig viel zu tun. Da Thomas spielt mit Notzill, er spielt wieder mit wieder Gansch und Paul, er spielt dann mit der Schlagertherapie.
Also der freut, der macht die Workshops, wo er natürlich auch ein bisschen bläst. Und der freut sich, glaube ich, auch mal, wenn er den Lippen mal ein bisschen Pause geben kann. Genau. Und es gibt noch mehr Abendprogramme, gell? Es gibt noch mehr Abendprogramme. Das war auch ein Wunsch, dem wir gern entgegengekommen sind.
Wir machen die statt Open Mic Nights machen wir Open Brass Nights. Wir haben gesehen, heuer, sorry, letztes Jahr, eben 2025, war es so, dass sich ganz viele auch internationale Freundschaften gebildet haben, die dann gesagt haben: ey, ich hätte hier ein Quartett, das könnten wir doch gemeinsam spielen, du hast das Flügelhorn dabei, ich habe hier die Trompete dabei, vielleicht finden wir noch jemanden mit Posaunen, dann können wir gemeinsam was machen.
Und da gab es eigentlich, die haben das dann einfach so am Schiff, am Nachmittag irgendwie gemacht, und wir haben nicht so wirklich den Rahmen dafür. Wir hatten nicht den Rahmen dafür geschaffen. Und diesen Rahmen wird es eben heuer am Schiff geben, dass wir dezidiert sagen, okay, heute gibt es die Stage für alle, die Bock haben, jetzt mal gemeinsam für alle anderen, mit allen anderen gemeinsam was zu machen.
Cool. Für alle, die jetzt sagen, okay, Dozent weiß ich, Workshop weiß ich, aber das Wichtigste, wo fährt es denn lang diesmal?
Also, wir sind in Südfrankreich unterwegs diesmal. Oh, aber eine schöne Gegend. Es geht los in Lyon. Es wird ein ganz cooles Konzert in Avignon mit Nozzlebras an Land geben. Es sind da auf Flüssen Rhone und Sohn unterwegs. Es auch, glaube ich, zu der Zeit Anfang November noch sollte hoffentlich ein angenehmes herbstliches Wetter sein, wo man auch noch vielleicht ein bisschen Zeit an Deck verbringen kann.
Wir schauen uns wunderschöne Städte an. Also es ist Avignon ist natürlich dabei, Lyon ist eine ganz tolle Stadt. Arles ist dabei, gibt es ein ganz tolles Museum und da ist auch dieses Van Gogh. Also Van Gogh ist ja sehr stark verbunden mit der Region und natürlich eine wunderbare Landschaft.
Cool. Und für wen ist es? Muss ich irgendwie? Oder was muss ich auch vom Instrument mitbringen, dass ich sagen kann, okay, ich kann da mitmachen? Oder darf da jeder?
Es darf jeder mit dabei sein. Also das Instrument mitbringen ist auch nicht Muss. Ich glaube, für den ein oder anderen Tubisten und die eine oder andere Tubistin ist das mit der Tuba auch schwierig. Das ist ein Thema, wo wir auch gesagt haben, wir werden Tuben zur Verfügung stellen, um auch denen die Möglichkeit zu geben, jetzt ein wirklich, jetzt nicht gerade handliches Instrument, obwohl natürlich sicher jeder gerne im eigenen Instrument spielt bei der Tuba, ist es dann doch so, dass wir da was zur Verfügung stellen.
Wir arbeiten auch an einer Kooperation mit einem Instrumentenhersteller, wo wir das noch im Laufe der nächsten Wochen hoffentlich präsentieren werden, diese Zusammenarbeit. Genau. Und man kann, man darf das Instrument mitbringen, man soll vielleicht, wenn man bei den Workshops mitmachen möchte. Vom Skill-Level her hatten wir wirklich von Leuten, die einfach gerne Blasmusik machen und in diversen Formationen dabei sind, bis hin zur Kapellmeisterin alles dabei.
And ich hatte auch das Gefühl, dass wir da alle gut abholen konnten und dass da alle was mitnehmen konnten. Deswegen haben wir jetzt auch, ich plaudere da jetzt ein bisschen als Nähkästchen. Natürlich kam, als wir mit dem Projekt anfangen, stand dann irgendwann so dieses große neudeutsche Wort Masterclass irgendwo im Raum, können wir das nicht so nennen.
Und wir wollten, wir haben uns dann auch gemeinsam mit den Künstlern, also der Input kam da tatsächlich von den Künstlern, haben wir gesagt, wir wollen Impulse schaffen. Wir wollen irgendwas nehmen, wo sich so aus dem nach dem Supermarktprinzip wirklich jeder was mitnehmen kann und wo alle abgeholt werden.
Ob das jetzt jemand ist, der dreimal, viermal in der Woche probiert oder ob das jemand ist, der wirklich nur ab und zu das mal macht oder wo das vielleicht eine Jugendliebe, die Blasmusik eine Jugendliebe war, die jetzt immer noch so nebenher weitergeht, es soll wirklich jeder und jede abgeholt werden und es soll für jeden und jede was dabei sein.
Insofern ist es ganz sicher nichts, wo wir sagen, das wäre jetzt eine ganz elitäre Sache, wo man, keine Ahnung, Abzeichen so und so mitbringen müsste, sondern es ist wirklich, also wir hatten, wir waren, und das weiß ich auch von den Buchungen für heuer, wir sind demografisch noch breiter aufgestellt.
Also letztes Jahr war es wirklich so, dass wir von, sag ich jetzt mal, Anfang 20 bis Mitte 70 alles dabei hatten. Ach cool. Und wirklich auch aus sehr vielen verschiedenen Ländern. And this Mitte 20 gets jetzt auch nochmal ein bisschen mehr nach dem, was ich jetzt so mit Buching. Genau. And it should really be where the verb element not the instrument is.
Sondern das verbindende Element, die Liebe zur Blasmusik ist.
Ich finde es schön, dass es immer mehr solche Begegnungsstätten auch gibt und dass ihr da natürlich jetzt auch die Möglichkeit schafft, weil ich finde, das hat mich immer auch an der Blasmusik als Jugendlicher gereizt, nämlich mit Älteren zusammenzuspielen. Also dass da so verschiedene Generationen zusammenkommen, weil man dann doch auch voneinander profitiert.
Und ich glaube, in der heutigen Zeit ist das gar nicht so verkehrt, wenn wir mal wieder mehr miteinander musizieren und sprechen, verschiedene Generationen. Und nicht immer nur denken, okay, die machen das und die machen das, sondern wir machen das gemeinsam.
Also das fand ich auch, fand ich auch als, oder fanden wir als Organisatoren super spannend und schön dann auch, dass wir gesehen haben, wie groß dieses verbindende Element der Blasmusik dann ist und wie unterschiedlich von Herkunft bis hin zu Alter die Gäste that dabei waren eigentlich waren. Trotzdem hatten alle gemeinsam eine gute Zeit.
And we have mit Thomas gesprochen und haben das auch irgendwo auf Video mal gesagt, es ist so schön, ich glaube, Leonard hat es gesagt, glaube ich, es ist so schön, jeder weiß, wenn er Bock hat, mit jemandem zu sprechen, mit jemandem Spaß zu haben, mit jemandem vielleicht ein Bierchen zu trinken oder ein Glas Wein, dann gibt es die Möglichkeit dazu, wenn sich jemand zurückziehen möchte, gibt es immer eine Kabine, in die man sich zurückziehen möchte, wenn man in der Stadt ist, gemeinsam mit jemandem, den man schon länger kennt oder gerade erst kennengelernt hat, einen Ausflug machen will, sich ein Museum anschauen will, vielleicht ein spezielles Café oder ein Restaurant anziehen will, dann kann
man das machen. Wenn man das nicht will, kann man das auch nicht machen. Also es gibt die Möglichkeit, gemeinsame Dinge zu erleben und trotzdem dann auch wieder in kleineren Gruppen oder auch ganz nur für sich oder mit seiner Familie vielleicht zu sein. Also all das ist möglich. Und da waren wir sehr, sehr froh, dass wir auch das Feedback hatten, dass sich alle wirklich diesbezüglich sehr wohl gefühlt hatten.
Du hast vorher noch so in so einem Nebensatz gesagt, es haben sich so internationale Freundschaften ergeben. Was heißt international, aus welchen Ländern kamen die letztes Jahr?
Also, wir hatten Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Schweiz natürlich. Wir hatten Menschen aus den Niederlanden, wir hatten Belgier dabei. Wir hatten Menschen aus den USA dabei. Ehrlich? Ja, das war ganz toll. Das war ganz, ganz toll. Krass. Die haben das dann, die haben nicht nur die Woche gemacht, die haben das schon auch mit einem etwas längeren Europatrip verbunden.
Habe ich was vergessen? Ich glaube, Südtirol war dabei. Ja, aber ich sage jetzt mal Mittel- und Westeuropa plus. Ja. Genau, und das sieht auch für heuer wieder so in die Richtung ganz gut aus. Also wir freuen uns über alle. Also Blasmusik spricht keine Sprache. Das stimmt.
Kabinen gibt es noch zum Buchen. Dann verlinkt mir das in den Shownotes, dass alle, die das jetzt, die das jetzt gehört haben und sagen, okay, da will ich unbedingt dabei sein, weil ich erstens die Künstler super fit und Frankreich auch nochmal sehen will. Und dann haben wir, glaube ich, das Wichtigste vorgestellt, oder?
Gibt es noch irgendwas, wo ist so dein Highlight, was hängen geblieben ist letztes Jahr, wo du sagst, boah, da erinnere ich mich noch gern dran?
Boah, so viel! Wow, ich sage dir drei Highlights, okay? Und ich versuche dir, ich gib dir einen, also my musicalisches Highlight war Nutsell Brass in Antwerpen to erleben in Königin Elisabeth Halle, die eine großartige Akustik hatte mit Nozzle Brass, die in absoluter Top-Form waren. Und wo dann die Leute, die am Boot, also am Schiff dabei waren, einen Song mitgesungen hatten, den sie in einem Workshop am Tag davor einstudiert hatten.
Und von den ganzen 700 anderen Leuten, die da waren, wusste natürlich niemand, warum da jetzt gerade so 80, 90 Leute mitsingen. Aber die, die mitgesungen hatten, wussten natürlich, um was es geht. Und ich glaube, das war für alle, die dabei waren, ein spezieller Moment. Denn so, das war es so auf musikalischer Ebene.
Dann auf persönlicher Ebene habe ich es ganz toll gefunden, dass wir zwei Gäste dabei hatten, die sich Tattoos von ihren Instrumenten gemacht hatten. Also Saxophon und Posaune, um sich ein Souvenir von dieser Reise mitzunehmen.
Ach, auf der Reise, das ist zu.
Auf der Reise wurde das Tattoo gemacht, ja. Okay, cool. Genau. Das war sehr, sehr cool. Ja, und für mich persönlich war es einfach, für uns, glaube ich, ist es einfach so als Organisatoren natürlich dann immer ein großes Durchatmen und eine große Freude, wenn man einfach sieht, dass es funktioniert, dass alle eine gute Zeit haben.
Und das ist das, was wir als Unternehmen machen möchten. Wir möchten einzigartige Verbindungen schaffen und unvergessliche, die zu unvergesslichen Erlebnissen werden. Und wenn uns das gelingt, dann sind wir super, super happy. Also insofern war vielleicht die ganze Reise für mich das Highlight.
Okay.
Das ist ein schönes Schlusswort.
Ich finde, dem kann man gar nichts mehr hinzufügen, weil das ist ein schöner Gedanke. Dann sage ich vielen Dank, Florian. Danke, Juan, die Zeit genommen hast, hier so ein bisschen das Brasseboard auch mal vorzustellen, dass man auch weiß, was da eigentlich passiert. Und ja, danke. Ich sage danke.
Der Musik schlechthin. Diese Spange, die ist so wichtig, weil es zeigt sich, dass tatsächlich das gemeinsame Musik machen mehr ist als nur ein bisschen in ein Instrument hinein zu husten in unserem Fall, sondern dass das in Wirklichkeit einfach Lebensinhalt ist und gemeinsame Lebenszeit ist. Und das ist vielleicht ein Faktor, den kann man nicht genug unterstreichen und den man vielleicht sogar gerne unterschätzt.
Ich glaube, dass da durchaus ein großes Potenzial da ist. Und zwar nicht nur in einem mäßig qualitativen Level, sondern es geht darum, dass das natürlich auch in einer Top-Qualität stattfinden muss.