Ordentlich aufgeräumt – mit Melanie Pires Marques· Folge 40

#40 Loslassen im Herbst: Einfaches Ausmisten in der dunklen Jahreszeit

Montag, 26. Oktober 2026 · 15 min

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Shownotes

Wenn es früh dunkel wird und wir uns wieder mehr drinnen aufhalten, dürfen auch spontane Ausmist-Aktionen ihren Platz haben. In dieser Folge erzähle ich dir, wie ich an einem grauen Wochenende meinen Keller in einer Stunde auf Vordermann gebracht habe und was dir beim entspannten Loslassen im Herbst hilft.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
• Warum spontanes Ausmisten in der dunklen Jahreszeit völlig in Ordnung ist und wann du große Projekte besser lässt
• Wie du mit kaputten Dingen und einer Wegwerf-Kiste leicht ins Loslassen kommst
• Warum Dinge, an die du nicht gut herankommst, nicht genutzt werden, und wie du dein Zuhause im Herbst gemütlicher machst
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Draußen ist es grau, dunkel und die Uhr wurde gerade umgestellt. Genau in dieser Zeit meldet sich bei vielen von uns ganz leise das Bedürfnis, ich würde jetzt gerne mal wieder ein bisschen mehr Platz schaffen. Und heute erzähle ich dir, warum du diesem Bedürfnis auch im Herbst ganz entspannt nachgeben darfst.

Und ich erzähle dir, wie ich meinen Keller endlich mal wieder auf Vordermann gebracht habe, denn irgendwie wird er automatisch immer so voll. Und ich erzähle dir, wie ich es geschafft habe, dass er jetzt endlich mal aufgeräumt bleibt, welche Dinge ich hier auf jeden Fall vorher nutze und welche ich danach nicht mehr brauche.

Willkommen bei ordentlich aufgeräumt, deinem Podcast für mehr Einfachheit im Haushalt und leichte Ordnung in deinen Räumen. Ich bin Melanie Piris Marcus und ich zeige dir, wie dein Haushalt mit all seinen Aufgaben ganz entspannt nebenbei funktionieren kann. Ohne Perfektion und ganz ohne Stress. Dafür mit mehr Leichtigkeit, mehr Übersicht und mehr Zeit für das, was dir wirklich wichtig ist.

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich kein großer Fan von großen Ausmistaktionen bin. Ich mag es lieber, wenn Ordnung zu einer Routine wird, die entspannt nebenbei läuft. Und der wir auch Zeit und Raum geben dürfen, wenn wir das Bedürfnis haben nach Veränderung. Genau deshalb erzähle ich dir heute in dieser Podcast-Folge, wie ich das angehe und warum es nicht darum geht, dass du dein ganzes Wochenende dafür nutzen solltest, dein Haus auf den Kopf zu stellen.

Ich bin aber auch der Meinung, dass wenn es dunkel wird, dürfen wir gerne unseren Bedürfnissen ein bisschen mehr Raum geben. Denn wir halten uns ja im Herbst und im Winter mehr auf als innen, also mehr innen auf als außen und die große Ausmistaktion dann manchmal schon ganz von hinten ruft und du das Bedürfnis nach mehr Platz hast.

Und genau darum geht es heute. Um Loslassen im Herbst und um ein einfaches Ausmisten jetzt in der dunklen Jahreszeit. Warum die dunkle Jahreszeit uns nach innen zieht, klar, weil es kalt wird, weil es dunkel wird und weil man das einfach im Oktober, November, Dezember und Januar so macht. Aber mal ganz ehrlich, irgendwie trauern wir dem Sommer noch ein bisschen nach.

Bei mir ist es dieses Jahr irgendwie ein bisschen mehr als sonst. Ich bin noch nicht bereit für Dunkelheit um 16 Uhr. Aber es nützt ja nichts. Der Widerstand ist ja nur in mir und die Zeit läuft ja trotzdem. Ach, apropos Zeit, vielleicht hast du es noch nicht mitbekommen, aber die Zeit wurde umgestellt.

Eine Stunde nach hinten. Wenn du das noch nicht gemacht hast, dann mach das jetzt mal schnell. Ich habe auf jeden Fall wieder einiges im Keller gefunden und die Ecke von außen wurde nach innen getragen. Ich liebe meine Kinder und ich finde es ganz toll, dass sie auch immer mithelfen. Auch mein Mann räumt dann gerne die Sachen von der Terrasse und auch vom Garten in den Keller.

Nur irgendwie haben sie immer das Bedürfnis, alles, was an freie Flächen zu bieten ist, vollzustellen. In dem Fall hat es wieder mal den Keller betroffen. Ich bin schon ein paar Mal die letzten Tage über die ganzen Sachen von der Terrasse im Keller drüber gestolpert. Und dieses Mal habe ich mir gedacht, nein, so kann das nicht bleiben.

Ja, ich habe jetzt auch dafür ein Wochenende genutzt, aber nur kurze Zeitfenster, weil mich das Dübersteigen über diese Sommersachen einfach so genervt hat. Und diesen Impuls darfst du natürlich schon Zeit und Raum geben. Denn wenn du das Bedürfnis hast, Platz zu schaffen, dann solltest du das auf jeden Fall auch nutzen.

Ich meine damit aber nicht, ein Acht-Stunden-Projekt daraus zu machen, sondern wirklich dem Impuls folgen und versuchen auch wirklich möglichst schnell gleich ein positives Ergebnis zu schaffen. Es hat bei uns am Wochenende geregnet und ich habe mir gedacht, das ist doch perfekt. Bevor ich jetzt wieder irgendwo oben in den Räumen vor mich hin tümpel, irgendwas Sinnloses mache oder am Ende vielleicht doch bei Instagram lande, habe ich mir gedacht, nutze ich einfach mal die Stunde im Keller.

Und nachdem ich ja jetzt wirklich schon so lange Ordnungscoach bin und mit meinen Kunden seit mehr als zehn Jahren auch vieles ausgemistet habe, weiß ich natürlich, wo meine Grenzen sind, was ich definitiv nicht mache und wie ich schnell zu einem guten Ergebnis komme. Und das habe ich dann natürlich auch hier in der Podcast-Folge für dich heute dabei.

Denn ich weiß, wie es auch ganz schnell wieder negativ ausfallen kann. Warum du große Projekte vielleicht noch lassen solltest. Und das ist ein wirklich wichtiger Punkt, den ich dir mitgeben möchte. Wenn du dir also hier noch nicht sicher bist, dass du die Selbstkontrolle hast und auch die Selbstdisziplin, große Projekte definitiv anzugehen, solltest du sie vermeiden.

Denn leider hat das oft zur Folge, dass wir genervt aus der Aufgabe herausgehen und frustriert erstmal gar nicht wieder anfangen. Und dann ist Garage, Dachboden, Keller, Vorratsraum oder wo auch immer bei dir das größte Chaos herrscht, ein ganz langes Projekt. Und es bleibt auch immer das Gefühl, hängen, Ausmisten ist nichts für mich.

Ich kann es einfach nicht. Aber oft liegt es einfach nur daran, dass wir so einen Perfektionismus in uns tragen, dass wir auch immer an uns selber appellieren, wenn ich es jetzt schon angehe, muss es auch abgeschlossen und perfekt sein. Also, wenn du merkst, dass dich schon der Gedanke an deinen Keller oder an deinen Dachboden erschöpft, such dir lieber einen kleinen, überschaubaren Bereich, bei dem du auch wirklich schnell zum Ergebnis kommst und nicht deinen ganzen Urlaubstag oder dein ganzes Wochenende dafür herhalten muss.

Ein Regalfach, eine Ecke oder vielleicht so wie in meinem Fall, einfach nur den Boden frei machen. Ich sag dir jetzt, wie ich im Keller mal vorgegangen bin. Ich mache mir dann immer so ein bisschen einen Plan, eine schöne Musik an und wühle mich erstmal durch den Boden. Musik verändert meine Stimmung und ich kann dann auch mal die Playlist hören, die meine Kinder und meinen Mann einfach nur furchtbar finden.

Aber zurück zur Aufgabe. Der Boden war voll und mich hat es gestört, drüber zu steigen. Also beginnt man natürlich auch erstmal mit dem Boden. Da findet man auch immer irgendwas, was man eigentlich gar nicht mehr braucht oder was vielleicht im Sommer sogar defekt wurde. Ich starte dann also wirklich erstmal mit der groben Sortierung der defekten Sachen.

Ich habe im Keller eine Kiste. Das ist ein großer Unzugskarton, der auch stabil ist. Und da kommen über einen längeren Zeitraum erstmal defekte Sachen rein. Also den kann auch jeder nutzen. Den nutzt auch mein Sohn und mein Mann, wenn er im Vorbeigehen einfach etwas findet, was weggeworfen werden kann.

Und diese Kiste, die wird dann auf jeden Fall immer mal so alle zwei, drei Monate ausgeleert und gleich weggeworfen. Schon alleine das tut wirklich gut und defekte Sachen müssen wir auch nicht lange behalten und auch keine große Entscheidung treffen, denn die dürfen definitiv schneller gehen. Und dann hast du auch gleich bestimmt schon einige Flächen frei bekommen.

Und dieses Gefühl vom Loslassen defekter Sachen gibt dir auch mehr Selbstvertrauen. Und wenn du jetzt auch merkst, ach, das ist eine gute Idee, dann setz sie doch jetzt gleich mal um. Die Kiste muss auch nicht im Flur oder dir ständig im Weg stehen. Nein, sie kann wirklich so genutzt werden, dass alle daran teilhaben können.

Am besten in einer Nische oder in einem Raum, den du zwar öfter nutzt, aber wo sie dir nicht im Weg steht. Und dann ist es natürlich auch wichtig, dass du deinen Familienmitgliedern sagst, hey, pass mal auf, hier ist jetzt seit ab heute eine Kiste, wo alle defekten Sachen reinkommen dürfen. Und die fahren dir dann auch gemeinsam, inklusive der Kinder, zum Wertstoffhof.

Denn mir ist vor kurzem aufgefallen, dass wir unsere Kinder oft von so alltäglichen banalen Sachen oft raushalten. Aber wie sollen sie es denn lernen, dass der Recyclinghof dafür da ist? Ich kriege oft bei Facebook und Instagram die Frage, ja, kann ich das denn jetzt irgendwie wegwerfen oder muss das auf den Recyclinghof und jetzt habe ich eine große Kiste, was mache ich mit ihr?

Und diesen großen Müllsack. Ja, und da darfst du deine Kinder ab und zu gerne mal mitnehmen, damit sie auch diesen Prozess erleben von Anfang bis zum Ende, was ihnen dann in Zukunft definitiv schon einige Baustellen erleichtert. Warum freie Flächen im Familienalltag schnell verschwinden. Lass mich nochmal kurz zu den freien Flächen zurückgehen.

Denn ich möchte dir hier nochmal ein bisschen genauer erklären, warum freie Flächen gerade für Familienmitglieder so einladend wirken. Und bestimmt kennst du das auch. Du hast gerade den Flur freigeräumt und die Ablageflächen oder du bist in der Küche endlich fertig und dann ist es irgendwie wie durch Zauberhand schnell wieder voll.

Und man denkt sich, was soll das eigentlich? Sehen die denn nicht, dass ich das gerade aufgeräumt habe? Und ich muss dir hier sagen, nein, sie empfinden es nicht so wie du. Sie wissen ja nicht, was du vorher gemacht hast. Und sie sehen ja auch nicht, dass du dich damit jetzt vielleicht schon eine längere Zeit beschäftigt hast.

Aber kein Grund zur Ärgernis oder zur Aufgeregtheit. Auch hier gibt es eine simple Lösung. Kommunikation. Also in Zukunft würde es doch helfen, wenn wir einfach sagen, Mensch, guckt mal, die freien Flächen, die sehen doch so viel einladender aus. Aber nicht für deine Sachen, sondern für Ruhe und Entspannung.

Ich möchte nicht euch ständig hinterherräumen, können wir uns darauf einigen, dass die Dinge einfach frei bleiben? Und dann wird schon jeder seine Lösung für sich finden. Natürlich darfst du hier auch keine Wunde erwarten, das wird nicht von heute auf morgen funktionieren, aber sind wir mal ehrlich, das Chaos ist auch nicht an einem Tag entstanden, sondern auch Stück für Stück.

Loslassen darf sich definitiv leicht anfühlen. Und ich habe für meinen Keller ungefähr eine Stunde gebraucht und dann war der Boden wieder komplett frei. Dabei habe ich dann auch ein paar Sachen aussortiert, die wir definitiv nicht mehr brauchen und Fehlkäufe gleich bei Kleinanzeigen eingestellt. Das funktioniert manchmal auch sehr gut und wir haben hier noch eine Trödelgruppe vor Ort, wo wir die Dinge auch einstellen.

Und wenn sie nicht weggehen, habe ich mir immer eine Deadline gesetzt von vier Wochen und dann werden sie einfach gespendet. Ich finde, wenn wir eine Kiste haben, wo die Sachen definitiv gleich rein können, haben wir uns hier auch schon eine Methode angeeignet, die das Ausmisten im Prinzip auch leichter macht.

Jetzt nochmal zurück zu der Motivation, der du definitiv auch Raum geben darfst. Aber unterschätze deine Motivationen nicht. Und da ist leider der größte Fehler. Wenn wir nur motiviert anfangen auszumisten, wird das Endergebnis lange auf sich warten lassen. Und da spreche ich wirklich aus Erfahrung. Nicht nur bei mir selber, sondern bei all meinen Kunden.

Manchmal ist es sogar besser, wenn du richtig euphorisch bist, die Musik richtig Spaß macht, die Ergebnisse schon ganz gut sind, mittendrin einfach aufzuhören. Vielleicht denkst du dir jetzt beim Zuhören, wie bitte? Wenn ich schon im Flow bin, mache ich selbstverständlich weiter. Aber das ist der entscheidende Fehler, der leider ganz oft dann ins andere umschwenkt.

Denn was ist, wenn in deinem Keller oder da, wo du dich gerade befindest beim Ausmisten, genau ein Teil kommt, das dich wieder komplett aus der Bahn wirft, eine Erinnerung aufbringt, die dich irgendwie aus dem Konzept bringt und die dich nicht weitermachen lässt. Du überlegst und die Zeit rennt. Deshalb ist es manchmal wirklich sinnvoller, in der guten Phase aufzuhören und vielleicht nicht unbedingt das Ergebnis zufriedenstellend beenden zu können.

Aber der Schlüssel zum Erfolg beim Ausmisten ist, dass du positiv rausgehst und wieder positiv anfangen kannst. Geh mal in dich und überleg einfach, wie ist es denn, wenn du Aufgaben erfolgreich und glücklich beenden kannst. Dann hast du natürlich beim nächsten Mal auch viel mehr Lust, wieder anzufangen, als wie wenn du schon genervt auf Biegen und Brechen dich zwingen musst, diese Aufgabe fertig zu machen.

Und wenn du wissen möchtest, welcher Typ du bist beim Aufräumen, beim Ausmisten oder auch hier beim Zuhören, dann empfehle ich dir meinen Ordnungstyp Selbsttest. Den bekommst du für 0 Euro. Es sind sechs Fragen und den Link findest du hier unten unter der Podcast-Folge oder natürlich auch bei www.raumtraum-ordnung.de Schrägstrich Selbsttest.

Und da bin ich schon ganz gespannt. Mach den auf jeden Fall mal, denn du bekommst dann auch sofort dein Ergebnis und weißt dann vielleicht auch schon mal, warum das Ausmisten bei dir langfristig genau mit dieser Art und Weise besser funktioniert und warum es einfach manchmal überhaupt nicht funktioniert hat.

Ich hoffe, dass du jetzt natürlich auch in dieser Podcast-Folge den Herbst für dich nutzt, die schönen Farben, manchmal auch die verregneten Tage und dein Zuhause so gemütlich werden lässt, dass du entspannt nach einem stressigen Arbeitstag auch mal alle vier Gliedmaßen hochlegen kannst. Und noch ein kleiner Tipp am Rande, weißt du, was bei mir auch manchmal hilft in den Räumen, wo ich lebe und wo wir uns oft aufhalten?

Ich habe das am Wochenende auch noch schnell für mich umgesetzt. Ich habe einfach mal ein paar Möbel verrückt umgestellt und habe einen Spiegel ausgetauscht. Du musst dazu nichts Neues kaufen, aber wenn du deine Möbel einfach manchmal umstellst und da reicht auch schon ein Tisch oder eine Vase verschenkst und weggibst, dann finde ich, hat das auch schon etwas von neuem, frischen Wind.

Sei da auch mal ein bisschen kreativ und wenn du da noch mehr Input brauchst, dann folg mir auf jeden Fall hier auch bei Instagram. Hör meinen Podcast, empfehle ihn auch bitte unbedingt weiter, wenn du jemanden kennst, der sich beim Ausmisten und in seinen Räumen aktuell auch extrem schwer tut. Denn ich finde, ausmisten kann so viel befreiend sein und Spaß machen, auch im Keller.

Und mit der richtigen Musik oder mit der richtigen motivierenden Podcast-Folge hast du dann natürlich auch nach kurzer Zeit schon echte, schnelle und tolle Ergebnisse. Und das war es auch schon wieder für heute. Ich hoffe, diese Podcast-Folge hat dir gefallen und du konntest dir etwas für deinen Alltag mitnehmen.

Wenn du keine Folge mehr verpassen möchtest, dann abonniere meinen Podcast sehr gerne. Und wenn dir ordentlich aufgeräumt gefällt, freue ich mich natürlich auch über eine positive Bewertung. Damit hilfst du nicht nur mir, sondern auch den anderen, diesen Podcast zu finden und vielleicht ebenfalls Ordnung und ein leichteres Ausmisten in ihren Haushalt zu bringen.

Bis zur nächsten Folge, deine Melanie.

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