
Best-of: Der Luke Skywalker von der Slackline – Profi Lukas Irmler
Freitag, 11. September 2026 · 57 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Erneut ein Best-of aus dem Podcast-Archiv: Balancieren auf einem nur 2,5 Zentimeter schmalen Band – und das oft Hunderte Meter über dem Abgrund. In Episode 51 haben mein damaliger Co-Host Gerald Ciolek und ich mit dem Profi-Slackliner Lukas Irmler gesprochen.
Das Faszinierende: Am Anfang seiner beeindruckenden Karriere stand ausgerechnet die Höhenangst. Lukas erzählt, wie er diesen vermeintlichen Feind überwunden hat und sprichwörtlich über sich hinausgewachsen ist. Lukas hält zahlreiche Weltrekorde auf dem Highline-Band. Er überquerte in Schweden die mit rund 2.000 Metern längste Slackline der Welt, meisterte als erster Mensch die spektakulären Victoriafälle in Simbabwe und wagt sich für seine atemberaubenden Aktionen mitunter sogar blind aufs Seil.
Übrigens: Lukas ruht sich keineswegs auf seinen Erfolgen aus! Kürzlich hat er sich einen ganz persönlichen Lebenstraum erfüllt: Gemeinsam mit einem internationalen Team überquerte er die spektakulären Angel Falls in Venezuela – den höchsten Wasserfall der Welt. Nach einem strapaziösen, sechstägigen Marsch durch den Dschungel spannte die Crew eine 148 Meter lange Highline atemberaubende 1.000 Meter direkt über dem Abgrund. Ein neuer, sagenhafter Guinness-Weltrekord und ein weiteres Kapitel in Lukas' faszinierender Karriere!
Viel Spaß beim erneuten Hören!
Werbung:
Partner dieser Folge sind Blackroll, JOIN und der ADAC.
Partner dieser Folge ist Blackroll. Mit dem Aktionscode OUTSIDE10 erhaltet ihr einen Preisvorteil von 10 % auf alle nicht reduzierten Produkte im deutschen und schweizer Onlineshop (blackroll.com/de/de/shop).
JOIN ist die #1 KI Trainings-App für Radfahrerinnen und Radfahrer. Im Zuge unserer Kooperation mit JOIN könnt ihr 30 Tage lang JOIN gratis nutzen, ohne Zahlungsdaten angeben zu müssen. Das ganze endet also automatisch, falls ihr es so wünscht. Nutzt dafür den exklusiven Link: join.cc/outsideisfree (join.cc/de/campaigns/outsideisfree).
Partner dieser Folge ist der ADAC, der übrigens 1903 als Motorradfahrer-Verein startete. Schaut euch speziell die ADAC-Fahrradversicherung (adac.de/produkte/versicherungen/fahrradversich…) an.
Newsletter von Outside ist free abonnieren. (bde14400.sibforms.com/serve/MUIFACWIK8LqCYCEOG…)
Outside ist free unterstützen. (steadyhq.com/de/outside-is-free/about)
Die Webseite zum Podcast: outsideisfree.de
Der Podcast wird außerdem unterstützt vom Radclub in der BVA BikeMedia. radclub.de
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Outside is Free. Mein Name ist Daniel Lenz, Journalist aus Köln. Wir schauen regelmäßig unser Archiv das schon über hundertfünfzig Folgen umfasst und bringen Noch mal Highlights aus den vergangenen Jahren. Wir haben diesem Podcast ja schon viele Sportarten und Abenteuerformate beleuchtet, weil dieses Thema war schon damals – wir sprechen von Folge Einundfünfzig eine Klasse für sich!
Balancieren auf einem nur zwei Komma fünf Zentimeter schmalen Band und das oft hundertem Meter über dem Abgrund. In dieser Folge haben mein damaliger Chorus Geralt Ciolek und ich mit dem Profi Slackliner Lukas Irmler gesprochen. Das Faszinierende, am Anfang seiner beeindruckenden Karriere stand ausgerechnet die Höhenangst.
Lukas erzählt in der Folge wie er diesen vermeintlichen Feind überwunden hat und sprich wörtlich über sich hinausgewachsen ist. Er hält zahlreiche Weltrekorde auf dem Highline-Band – er überquerte zum Beispiel in Schweden, die mit rund zweitausend Metern längste Slackline der Welt meisterte als erster Mensch die spektakulären Victoria-Fälle und wagt sich für seine atemberaubenden Aktionen mit unter sogar blind auf Seil.
Übrigens, Lukas ruht sich keineswegs aus seinen Erfolgen aus – kürzlich hat er sich einen ganz persönlichen Lebenstraum erfüllt. Gemeinsam mit einem internationalen Team überquerte er die spektakulären Angel Falls in Venezuela den höchsten Wasserfall der Welt! Nach einem strapaziösen, sechstägigen Mars durch den Dschungel spannte die Crew eine hundred und vierzig Meter lange Highline atemberaubende tausend Meter direkt über dem Abgrund.
Ein neuer, sagenhafter Guinness Weltrekord und ein weiteres Kapitel in Lukas faszinierender Karriere! Viel Spaß beim erneuten Hören! Herzlich Willkommen Lukas. Ja, herzlichen Dank dass ich bei euch sein darf. Vielen Dank für die Einladung. Hallo auch von mir. So wir starten wie immer Mit den Shortcuts, die ihr schon kennt.
Das sind kurze Fragen und wir möchten dich bitten möglichst kurz auch zu antworten. Lukas Star Wars oder Star Trek? Star Wars auf jeden Fall! Dein Spitzname ist ja Luke Skywalker, oder?! Ja genau das hat sich so ein bisschen von einem speziellen Slackline-Trick, den ich als erster geschafft habe abgeleitet.
Er hieß schon so bevor ich ihn geschafft hatte und deswegen ist Star Wars für Slacklines auf jeden fall immer schon sehr wichtig gewesen. Was ist es für einen Kunststück? Das heißt der Luke Skywalker und ist im Grunde genommen ein. man schwingt an dem Sicherungssein, mit dem er das Lackland festgebunden ist quasi einmal im Kreis um die Leine rum.
Und landet am Schluss wieder auf den Füßen. da sind. das ist quasi echt die große Schwierigkeit dann widerstehen zu bleiben. Okay habe ich im Video schon von dir gesehen sah wirklich spekul aus. du arbeitest ja auch als coach. was war bis? Mein seltsamster Klient. Also im Grunde genommen... Schwierig zu sagen, kurz soll's sein, gell?
Ich hatte mal ein Bodybuilder der bei mir im Highline-Kurs war und das war im selben Kurs wie ein ganz ganz kleines, schmächtiges Mädel und der Bodybuilders hat es genau einmal geschafft auf die Slackler hochzuklettern und dann war er fertig! Und das Mädel, das ist an dem Tag mindestens fünfzigmal hochgeklettert.
Ich glaube wir haben nie vergessen wie er verwundert der am Rand saß und ihr zugeschaut hat und einfach nicht verstehen konnte wie sie quasi ohne jegliche im Buskeln das schafft was ihm quasi da nur einmal gelungen ist. Das war glaube ich echt eine ganz spannende Erfahrung zu sehen dass alle Kraft der Welt manchmal einfach nichts bringt wenn man sie nicht einsetzen kann in den Umfeld wo man ist.
Und dann hast du ihn aber unter deine Fitte hier genommen und er ist über das Seil dann wie so ein junger Gott balanciert, oder? Er hat auf jeden Fall dem Tag noch geschafft, ein bisschen rüber zu laufen. Aber mit ein bisschen Festhalten von oben – das war seine große Stärke, da konnte er sein Beats selbst ausspielen!
Ich denke man muss ja nicht jeder sozusagen zu dem Sport auch finden. also ich glaube er ist dann auf jeden fall lieber bei seinen Gewichten geblieben. Aber er hatte einen tollen Tag und einen schönen Einblick und hat auf den Fall auch festgestellt dass eben Kraft alleine nicht immer zum Ziel führt. Okay Es gibt ja eigentlich in jeder Branche immer so einen Buzzword Bingo.
Welche Begriffe gehören denn zum Coaching, Buzzword bingo? Innere Stärke, Konzentrationen, Fokus auf jeden Fall Selbstvertrauen für mich und ich denke dann vor allem auch Herausforderungen und zwar Herausforderung als positive Sache anzunehmen, an der man wachsen kann. Okay was ist der Korean Butt Bounce?
Ja, das ist ein Trick auf der Slackland bei dem ich mich quasi aus dem Stehen auf den Hintern fallen lasse und wieder nach oben Federe. Und da ich jeweils einen Fuß auf jeder Seite der Leine habe, springe ich fast in meinen Schritt als ich lande auf meinem Hintern... ...und Feder wieder hoch! Das ist dann die koreanische Version von diesem Butt Bounce.
Das ist ein Trick mit dem ich auch einen Weltrekord aufgestellt hab nämlich die meisten Wiederholungen einer Minute. Es ist ganz spannend weil es eigentlich aus dem Yultari, also das ist so der japanische Seiltan der koreanische saal-tanz und da haben die leute das früher schon auch so hanfszeilen mit federn gespannt sozusagen gemacht.
Und ins lecklein haben wir es dann eigentlich quasi so auch mehr oder weniger selber entdeckt diesen trick und erst später diese parallele eigentlich gefunden. was macht den perfekten highlight spot aus? Ich sage mir, der perfekte Highland-Sport ist eigentlich ein Postkartenbild. Wo man unbedingt schon immer mal hinreisen wollte und wo einfach ganz klar ist dass sozusagen da zwei Punkte miteinander verbunden werden wollen.
Und das ist dann eigentlich mein Traumspot. Wenn der doch noch schwer zu erreichen ist, dann umso besser! Wir beschäftigen uns in unserem Podcast auch mit kleinen Abenteuern den Abenteuren die vor der eigenen Haustür vielleicht stattfinden. Das sind ja auch Abenteuer, die jetzt gerade in der Corona Zeit sehr wichtig waren.
was war denn dein größtes kleines Abenteurer? Also mein größtes kleines Abenteuer war im Frühjahr diesen Jahres. Ich habe nämlich auch das Skifahren sehr stark entdeckt in meiner neuen Heimat hier vor Alpen und hab da sozusagen schon von Anfang an irgendwie so die Idee im Kopf gehabt, die kompletten bayerischen Voralpen damals von Lenkries Richtung Intahl quasi zu übt durch Schreiten auf Skiern Und habe das dann im Frühjahr an einem guten Tag tatsächlich machen können.
Das war auf jeden Fall direkt vor der Haustür, mit dem Zug sozusagen hingefahren und am Schluss wieder zurück. Aber ein grandioser Tag und echt ein großes kleines Abenteuer! Was war dein größtes Abenteu? Ich glaube... Mein größtes Abenteuer war tatsächlich eine Expedition, die ich letztes Jahr gemacht habe im Grunde genommen zu den Seven Summits der Alpen.
Also wir waren auf den höchsten Gipfeln des sieben Alpenländer. also keine einzelne Expedition in der Form aber eine sozusagen aneinander gehängte Reise wo wir auf diesen sieben Gipfel waren und da unter anderem eben auch auf dem Mont Blanc. und das war schon alles in allem echt einfach ne Riesenherausforderung in dem alpinen hohen Rahmen dann eben auch mein Slektar noch mit im Gepäck zu haben die man da dann so um sich rum hat, Wind, Schnee und Kälte natürlich auch.
Dann auch noch über so eine Line zu laufen. Ja cool! Vielen Dank für die Shortcuts. Gerne gerne. Lukas lasst uns vielleicht mal ein bisschen über die Anfänge des Slacklines sprechen. Woher kommt diese Disziplin? Und wie ist sie entstanden? Das Balancieren auf Drahtseilen ist ja eigentlich schon Jahrtausende alt.
Es gibt es immer in verschiedensten Kulturen entwickelt worden und das Slackline ist eher eine moderne Interpretation davon, die aus dem Klettersport hervorgegangen ist. Das war so dass sie mich aus Semity Valley, also der Wiegestätte des modernen Kletnersports in USA ein paar Kletterer an ihren Ruhetagen auch Ketten rumbalanciert haben.
Einfach so als Just for Fun. Irgendwann sind die mal auf die Idee... kommen, ihr Kletterseil zu spannen und da das Seil rund und rollend nicht sonderlich gut zu belaufen war haben sie dann irgendwann den Gedanken gehabt so ein flaches Band zu spannen was die halt für so Knoten schlingen und solche Sachen quasi schon hatten.
Haben das zwischen zwei Bäume reingehängt und festgestellt dass es eine wahnsinnig coole Freizeitaktivität ist. Und so hat sich eigentlich das Slackline dann entwickelt. Als es nach Europa gekommen ist und hier auch von ein paar Spangurtunternehmen sozusagen ein bisschen als Trendsportart entdeckt wurde, ist es auf jeden Fall größer geworden und so habe ich dann auch dazu gefunden.
Inzwischen hat sich der schon wirklich zu einem eigenständigen Sport entwickelt wo es am Anfang tatsächlich nur ein Hobby von Kletterkern war. Wann ist die Disziplin entstanden? Also ganz genau, es ist ein bisschen schwierig einzugrenzen. Aber in den Achtziger Jahren, Anfang der Achtzeiger Jahre ist es in USA eigentlich schon entstanden aber so richtig losgegangen.
mit dem Slackline ist das dann tatsächlich erst als es nach Europa gekommen ist eigentlich zu Anfang der zweitausender Jahre und dann ist es eigentlich zur Trendsportart geworden hat sich eigentlich überall verbreitet und ist dann auch erst sozusagen wirklich zu einer Sportart geworden die dann auch eigene Disziplinen entwickelt hat.
Wo liegen denn deine Anfänger im Slackline? Also wo hast du die Sportart für dich entdeckt oder wie? Ja, mein allererster Kontakt war eigentlich recht glücklich. Ich könnte mal im Nachhinein sagen, dass ich es bei meinen Nachbarn im Garten das erste Mal gesehen habe. Da hatte der, den ich schon von Kleran kannte, da eine Schlecklein gespannt bei sich im Gartens.
Das war in Europa eigentlich noch völlig unbekannt. Also extremes Glück, könnte man sagen, als ich es schon einmal das erste mal gesehen hab'. Habs dann dort auch versucht, hatte aber keine Chance. also ich bin wirklich gar nicht entstehen gekommen. Ich habe überhaupt nicht verstanden wie man darauf irgendwie die Balance finden soll und der erste mal für mich eigentlich so gesagt hätte es ist sicherlich nicht mein Sport.
Hatte damals halt gerade mit dem Klettern begonnen und eigentlich gedacht so damit meine finale Städte des Sports gefunden zu haben. Und dann hatten wir hinter der Kletterhalle eben auch so ein Lecklern hängen Und da musste ich dann immer vorbeidaufen, wenn ich zum Klettern gegangen bin. Jedes Mal habe ich mir gedacht war jetzt kannst du es immer noch nicht.
Irgendwann hab ich mir dann gedacht so der Ehrgeiz würde dann so groß dass sich mir gedacht habe ich nehme eine Woche mal gehen jeden Tag dahin und üb bis ich da rüber komme. wenn ich einmal rüber gelaufen bin kann das gut sein lassen aber einmal muss ich schaffen. Nach der Woche habe ich es geschafft diese zehn Meter hinter der Kletter alle zu laufen und dann habe ich mich irgendwie umgedreht und mir gedacht ja schon Wahnsinn irgendwie von der Woche war das doch volligst undenkbar.
Und jetzt hat es einmal geklappt und mal schauen was da vielleicht noch geht. Von dort an war die Reise irgendwie eine andere als ich gedacht hatte. Du hast dann aber auch erstmal Chemie- und Wirtschaftswissenschaften studiert, um am Ende professioneller Slackliner zu werden. Du sagtest gerade das war nicht unbedingt der Plan.
Hat dir das in irgendeiner Weise geholfen? Das Studium oder dich von Anfang an nicht... ... voll auf den Sport zu konzentrieren, sondern das erst mal langsam und semi-professionell anzugehen. Ja es war beim Slagline halt glaube damals auch überhaupt gar nicht vorstellbar... ...dass man das irgendwie zu einem Beruf machen könnte oder dass das irgendwie solch Züge annehmen könnte,... ...das man davon irgendwie leben kann oder damit sein Leben gestaltet.
Deswegen war das am Anfang wirklich absolut eigentlich... ... just for fun und ich hatte halt natürlich das Studium schon angefangen. Und war auch ehrlich gesagt sehr begeistert im Chemiestudium, mir hat es immer Spaß gemacht Sachen auszuprobieren... ...und ich glaube das war schon etwas was sich dann irgendwo im Sport ein bisschen ja auch weitergeführt habe weil ich beim Slackline natürlich auch eigentlich die größte Freude daran habe Sachen auszuprobieren die irgendwie noch nicht so sicher gehen oder wo man nicht wirklich weiß ob's geht oder wie es geht.
Und diese Experimentierfreude glaube ich die hab' ich auf jeden Fall schon mitgenommen. aus dem Studium und auch so ein bisschen Ja im Chemie lernt man halt einfach schon auch, dass echt ein Riesenproblem oft vor einem liegt und man muss es irgendwie in kleine Stücke zerteilen. Und jedes Stück wird so einzeln bearbeitet und am Schluss kann man den ganzen Elefanten wieder zusammensetzen.
Ich glaube das ist überall so. im Leben aber auch im Sport ist es oft ganz wichtig sich eine Herausforderung erstmal zu zerlegen im Prinzip Komponenten oder halt rauszufinden was sind die Teile, die ich dafür können muss. und wenn man zum Beispiel ein Beispiel nimmt. Im Slackline habe jetzt seit Jahren versuche ich einen Handstand auf das Slackline zu machen und inzwischen klappt es auch ganz gut.
aber am Anfang habe ich natürlich ... keine Chance gehabt, irgendwie da sofort in den Handstrom auf ein Slackern zu kommen. Das heißt ich muss dem Prinzip mir erstmal überlegen hey... wie kriege ich meine Hände irgendwie an dieses Slackern gewöhnt sozusagen? und was für Vorübungen, was für Schritte könnte ich da sozusagen entwickeln um mich daran irgendwie anzunähern?
Und ich glaube dafür war das Studium auf jeden Fall super gut! Ich habe dann ja noch Wirtschaftswissenschaften studiert einfach auch um meinen Horizont vielleicht ein bisschen zu erweitern. Und das ist sicherlich auch etwas was wir jetzt heutzutage auch im Vorträgen und meinem Coaching natürlich wahnsinnig viel hilft weil ich halt die Sprache von den Leuten auch spreche vor denen ich dann stehe und auch ein bisschen weiß, wie deren Lebenswirklichkeit ausschaut.
So dass sich dann vielleicht die eine oder andere Erfahrung, die ich gemacht habe auf den Alltag oder das Geschäftsleben schlussendlich einfach übertragen kann. Ja du sagst die Herausforderungen Sachen ausprobieren was fasziniert dich sonst noch besonders am Slackline? Also das Wunderbare an Slackline ist es im Grunde genommen... Eigentlich eine total meditative Sache ist bei der man auch komplett irgendwie so in den flow gerät, wo man einfach absolut im hier und jetzt ist wirklich auf seine umgebung wahrnimmt.
Also es glaubt immer keiner dass mal wenn wir aus einer hunderten Meter hohen slackline steht. Ich glaube alle meister total im fokus tunnel und blendet alles um sich rum aus. aber das geht ja gar nicht. also diese umgebungen ist er so gewaltig die kann man nicht auf dauer ausblenden und das will man eigentlich auch gar nicht weil das ist natürlich auch das was die ganze sache so besonders macht.
und für mich ist es eben eigentlich das schöne dass slackline Aber grundsätzlich immer dasselbe ist, aber je nachdem an welchem Ort man es transferiert. In welche Umgebung man es packt, wenn man immer ein komplett neues Erlebnis hat und das ist halt oft auch einfach bei mir inzwischen ganz viel um den Weg geht also gar nicht unbedingt um die Slackline die ich laufen will sondern eigentlich um den weg der mich da hin führt zu dieser Leine.
was für Aktivitäten was wir Sportarten sozusagen auf diesem Weg dann so liegen um den zu zu gehen. Das ist eigentlich das, was mich oft fast mehr reizt inzwischen als die Leine weil Slacklinen kann ich inzwischen tatsächlich ganz gut. Das habe ich die letzten Jahre so viel geübt. und jetzt sozusagen mit allen möglichen Alpinensportarten auch in Verbindung zu bringen oder auch mit Ausdauern Komponenten zu verbinden ist halt einfach etwas wo man immer wieder sozusagen erst sich fühlt wie so ein kleiner Studium eigentlich keine Ahnung was er tut.
Ja, du hast es auch mal sehr treffend als bewegte Meditation bezeichnet was ich irgendwie sehr passend finde. Und Du sprachst witzigerweise eben auch vom Flow und das ist ein Begriff über den haben wir bei unserem einem unserer letzten Gespräche auch gesprochen mit Harald Philipp dem Bike Bergsteiger.
Und Harald ist übrigens auch jemand, der von sich gesagt hat dass er Höhenangst hat. Der klettert mit seinem Bike Berge hoch fährt dann am Gipfelgrad entlang und es wird mir schlechter davon wenn ich mir die Videos anschaue und er sagt das er sich trotzdem auf seinen Bike sicher fühlt. aber sobald er vom Bike runtersteigt und zu Fuß geht hat er Höhe angst.
Das hast du von dir auch gesagt, dass du mal Höhen Angst hattest zumindest ne? Ja absolut, also ich kann mich dann mit Marl tatsächlich sehr gut identifizieren und mir geht es oft genauso. Ich hatte zu Beginn meiner Slacklang-Karriere eigentlich nicht das Gefühl Höhenangst zu haben. Also ich war Kletterer, ich war es gewohnt in hohen Wänden rumzuhängen.
Das hat mir alles nix ausgemacht! Und da haben wir unsere erste Slackline mal nicht ein Meter über dem Boden sondern fünf Meter über den Boden zwischen zwei Bäumen gespannt, haben uns da schon auch gesichert. aber da habe ich ja nicht das erste Mal so festgestellt dass auch ich Höhen angst hab Und das hat dann echt ziemlich krass zugeschlagen.
Also ich hatte volle Panikattacke, ich musste echt nicht mehr wie man aufsteht oder wie ich jetzt irgendwie von dieser Leine wieder runterkomme und also wirklich so ein kompletter Blackout eigentlich. und als ich damit da unten stand und hochschaut habe, hab ich mir gedacht hey Lukas ist es fünf Meter hoch, hast du was hast dich zwar so angestellt?
Ich bin da wieder hoch geklettert und habe mich wieder draufgesetzt und hatte im Grunde genommen eigentlich dasselbe Erlebnis nochmal. hatte keine Chance am Anfang mich da irgendwie quasi meine Fähigkeiten abzurufen. Und das ist eigentlich das was Angst mit uns oft anstellt, dass sie uns quasi einfach so alles raubt, was wir eigentlich können und unsere Fähigkeiten beraubt sozusagen.
Und schlussendlich war das aber für mich dann auch wieder so ein Punkt wo ich festgestellt habe, das ist ja eigentlich total genial weil... Ich hab was wo ich eigentlich weiß! Ich kann das! Das einzige was mir im Weg steht ist mein Kopf. Und jetzt ist halt die Herausforderung quasi rauszufinden, wie ich meinen Kopf überlistet kriege oder wie ich sozusagen diese Angst soweit gezähmt bekomme.
Dass sich das was ich eigentlich er kann trotzdem abrufen kann. und das war dann eigentlich so am Anfang Beim Highline so, wo ich gedacht habe das wird nie sein dass es angstfrei wird. Ich hab immer gewusst Es wird immer Angst dabei sein und es wird immer irgendwie unangenehm sein. aber ich hatte halt diesen ultra Wunsch einfach mal über so ein hohes Leckland rüber zu laufen.
dann habe ich mir sozusagen immer wieder mich in die Situation reinbegeben. ja jetzt Jahre danach kann ich sagen habe ich tatsächlich eine Situation die mir früher Panik gemacht hat ihnen was verwandelt was jetzt eigentlich ne Kraftquelle ist. Und das ist das Verrückte, was unsere Konfortzone so ausmacht.
Weil am Anfang lieben manche Dinge sehr, sehr weit außerhalb dieser Komfortzone und sind unvorstellbar für uns. Aber wenn wir uns sozusagen lang genug daran tasten dann können die irgendwann mal Teil davon werden... ...und dann kann sogar sowas, wovon man irgendwann früher mal Panik hatte jetzt etwas werden, was einem wirklich auch Kraft spenden kann.
Das schon cool! Also durch die schiere Wiederholung quasi hast du diese Angst überwunden? Ja, also es sind mehrere Komponenten. Also Wiederholung ist absolut wichtig vor allem aber wiederholungen mit positiven Erlebnissen. Es geht halt darum dich im Prinzip umzukonditionieren und das andere ist natürlich schon auch sozusagen Vertrauen aufzubauen.
Ich meine zu analysieren warum man überhaupt Angst hat und für mich war ganz wesentlich halt auch zu begreifen dass die Angst die ich auf einer Highline habe einfach subjektiv ist. Die ist nicht rational begründet weil natürlich ist es ein Abgrund drunter und wenn ich da abstürze dann sterbe ich und das ist der Grund warum mein Körper sozusagen in diesem Panikmodus verfällt.
Aber ich habe ja eine Vorkehrung getroffen. Ich habe eine Sicherung, ich hab ein Klettergurt an und kann nicht abstürzen.". Und sozusagen diesen Abgrund zu überbrücken zwischen dem Verständnis und dem Gefühl... Das ist oft auch tatsächlich in der Welt, in der wir leben eigentlich die entscheidende Sache um eine Angst herzuwerden weil die wenigsten Ängste, die wir haben sind wirklich begründet.
Die meisten davon sind einfach ein subjektives Gefühl Und die können wir tatsächlich durch Wiederholung, auch durch Unkonditionierung sozusagen eigentlich ganz gut in Griff kriegen. Da muss man keine Angst haben mal über die Angst drüber zu gehen weil wenn man die Vorkehrungen getroffen hat dass man nicht abstürzen kann dann muss man es auch mal erleben.
Wir haben uns im Podcast auch schon darüber unterhalten bei den Rundfahrten oder wo auch immer in den großen Bergen, in den hohen Bergen unterwegs warst und dann mit hunderthundertzwanzig die Abfahrt runtergebrettet bist. Wie hast du denn da deine Ängste überwunden? Du hast immer gesagt wird es ist einfach ausgeblendet ne?
Ja das ist halt diese Komfortzone wo wir ja schon öfter gesprochen haben. Sachen die man oft wiederholt, wo man eine gewisse Sicherheit drin hat... Die bereiten einem irgendwann keine Angst mehr. und wenn man irgendwie auf dem Rad quasi groß geworden ist und sich da über Jahre immer weiter ran tastet und sich einfach sicher fühlt.
Und ich auch der eigenen Fähigkeiten sicher ist, dann bereitet das einem halt keine Angst mehr. Genau, ich glaube der wichtige Teil davon ist dieses was du gerade gesagt hast dieses Randtasten also so Schritt für Schritt. Ich meine wenn mal wenn ich mich jetzt aufs Rad setzen würde und da runterfahren würde wo du runter fährst dann hätte ich auf jeden Fall Panik.
das ist ja auch gut so weil ich habe eben nicht die Fähigkeiten ich hab es nicht im Griff Und deswegen sollte ich auch Angst haben. aber wenn ich mir eben Schritt für schritt daran getastet habe Dann bringt man die Fährigkeiten mit und dann hat man sozusagen die angst irgendwann sozusagen bewusst Im griff oder man kann sie auch ausschalten weil es einfach passt.
Jetzt könnte man ja meinen, Lukas wenn man eine gewisse Routine hat dann wird die Angst automatisch überwunden. aber du hast natürlich auch immer wieder neue Herausforderungen gesucht. Ich denke an diese Geschichte in Peru. da bist du oder habt ihr in einem Vulkaneslecklein gespannt? Ich glaube vierhundertdreißig Meter lang auf insgesamt fünftausend siebenhundert Meter Höhe was... Keinen Mensch vorgemacht hat was du natürlich auch vorher nicht gemacht hast.
also nichts mit Routine. die höchste Highline der Welt war das selbst in so einem Moment. Bist du dann nicht panisch das kannst du dann auch ausblenden, bei den Sachen ist es tatsächlich immer total spannend weil des was mich bei diesen Projekten ja eigentlich quasi herausfordert ist ein erster Linie mal eigentlich der Weg bis zur Slackline Und da kann ich mich auch tatsächlich sehr gut, auch mit Marat Philipp wieder eigentlich identifizieren.
Ich hatte am Anfang auch im Gebirge oft eigentlich wenn wir unterwegs waren für so Trips eigentlich immer am meisten Angst bis sozusagen die Slacklern mal hin. und sobald ich in die Slackler eingebunden war und quasi drauf gesessen bin dann war ich ja in meinem Element. Dann hat eigentlich alles wieder gepasst.
aber sozusagen diese ganze Zeit davor wo man halt am Aufstieg ist, wo man am Aufbau ist... diesen ganzen Faktoren ausgesetzt ist und eben nicht gesichert ist, ist eigentlich fast das gefährlichere. Und für mich ist es halt so dass sozusagen dann trotzdem natürlich bei so einer Aktion wie im Peru die Slackline halt ja ganz anders ist als sonst hat extrem wenig Sauerstoff da oben sind natürlich auch immer gewisse Winde da.
in dem Vulkan war's auch noch so dass natürlich so Schwefeldämpfe aufgestiegen sind. Die haben dann in den Augen so getränt also die Augen haben dann angefangen zu tränen weil der Schwefelsäure sozusagen im Auge halt brennt Und man hat einfach da wirklich so Faktoren, die man halt nie sonst hat. Die hauen einen schon erst mal um.
und aber das ist eigentlich genau das Gefühl was ich suche also das Gefühl dass sich halt eben wirklich wieder an meine Grenze getrieben werde und teilweise auch drüber. und in Peru hat man es ja auch gesehen Ich konnte die Leine nicht komplett überqueren bei dem Trip musste in der Mitte umdrehen weil wir einfach so viele Dreher in den Band drin hatten dass ich nicht weitergehen konnte Und ich glaube da war natürlich ein bisschen frustriert, dass es nicht komplett geschafft haben, woüber zu laufen.
Aber gleichzeitig war echt genau das was ich gesucht habe. Ich hab eigentlich einen Gefühl gesucht sozusagen mal wieder eine Grenze aufgezeigt zu kriegen und auch wieder das Gefühl zu haben so okay du hast jetzt echt weit getrieben aber hier ist Schluss. Und ich glaub das braucht man auch manchmal. Um dann nochmal zurückzukehren oder ist das jetzt adacta gelegt?
Ja, also wir haben auf jeden Fall, ich habe auf jeden fall Pläne nochmal über sechstausend Meter zu gehen um da noch mal eine Highline zu machen. Ich hab da auch verschiedene Sachen schon im Kopf wo ich hin will und da wird sich sicherlich die nächsten ein zwei Jahre. dann wenn man jetzt auch wieder reisen kann und Plänen machen kann wird es sich da sicherlich auch des einen der Andrückung kritisieren.
Was war denn sonst spektakulär? Diese Victoria Fälle das war auch ziemlich cool. oder Die Victoria Fälle sind nach wie vor eine der schönsten Highlights, die ich je machen durfte. Das ist der größte Wasserfall in der Welt und im Grunde genommen ist es einfach eine unglaubliche Menge an Wasser, die da jede Sekunde runterstürzt.
Und das zeigt einem so... Trastisch wie stark und wie mächtig die Natur ist, wie klein man selber ist. Da ist eine riesige Spray Wolke, man ist da quasi ständig im Regen. wenn man dann da versucht rüber zu laufen... ...und ja es ist einfach einschüchternd wenn man den ganzen Tag allein diesen Donner von diesem Wasserfall eigentlich hört!
Und gleichzeitig ist es aber unglaublich schön, weil natürlich einfach durch diesen Spray-Nebel sozusagen wenn die Sonne da rein scheint hat man eigentlich immer Regenbogen. Wenn man auf dieser Slacklein mitten über der Schlucht, wie hundert Meter hoch auch steht dann sieht man den kreisrunden geschlossenen Regenburger unter sich.
Weil sie sozusagen in diesem Nebel... die Sonne so bricht und das ist halt mit einem Unabmeter Radius oder so. Also, es ist irre riesig, irre krass! Und also sowas habe ich halt noch nie vorher, noch nie danach gesehen – ist eigentlich so ein Halo-Effekt, den man von Wolken vielleicht so im Miniformat kennt aber halt sowas mal wirklich quasi durch eine komplette Schlucht unter sich zu sehen was wir eben auch nur aus der einen Perspektive sonst so sehen kann.
Das war schon einfach absolut einzigartige Natur. Ja auch dazu gibt's ein ganz schönes Video Kann da auch sehen, wie du das genossen hast. Du bist einmal erstmal komplett drüber gegangen und dann glaube ich nochmal zurück ein bisschen in der Mitte geblieben und hast dann die Aussicht genossen. Dann warst so viel entspannter wahrscheinlich noch.
Ja grundsätzlich ist es ja bei so Slackline schon irgendwo das Ziel von der einen Seite auf die andere Sturzfeuer rüber zu laufen, also wie bei einer Kletterroute immer komplett hoch klettern möchte. So ist halt bei der Slackline immer diese Überquerung schon irgendwie ein wichtiger Teil und deswegen ist natürlich meistens der erste Lauf oder zumindest so lange bis man's einmal geschafft hat, ist man schon relativ fokussiert auf das Slackline auf sozusagen die Ausgleichsbeschichten Schon irgendwo gestresst, weil man natürlich eine Leistung abrufen will.
Und wenn man das dann mal geschafft hat, dann macht der Fokus einmal auf und man kann wirklich auch die komplette Umgebung sehen... ...und dann fängt eigentlich der Teil an wofür man es wirklich macht. Weil man macht's halt um an diesem Ort zu stehen, um die Welt aus der Perspektive sehen zu können... ...um einfach sich alles mal anzuschauen!
... wo man eigentlich sonst nie stehen könnte, oder? Und das ist eigentlich genau das was dann sozusagen die große Belohnung... ...ist. und ja das findet dann meistens auf dem Rückweg statt. Oder wenn man da noch Zeit hat macht bei der Mitte noch den einen oder anderen Trick setzt sich auch mal seitlich hin oder schaut sich einfach so die Landschaft an für ein paar Minuten weil es halt einfach wirklich einmalige Erlebnisse sind, die man so nie wieder zurück sieht.
Wir haben jetzt schon ein paar deiner Abenteuer besprochen. du hast fünf kindes Weltrekorde glaube ich insgesamt. welcher war denn der wichtigste? Ich glaube, für mich war der wichtigste schon tatsächlich die längste Highland der Welt. Weil das einfach so ein ganz... Ich will nicht sagen ein einfacher Rekord, weil einfach war es wirklich nicht.
Aber so eine einfache Idee ist, weil am Anfang ist es ja so, man spannt seines Läcklern zwischen zwei Bäumen und man begreift relativ schnell wenn man die länger spannend wird schwieriger oder? Und dann will man auch irgendwie diese Länge steigern und wir haben das eigentlich damals schon angefangen irgendwie dann so von zehn auf fünfzehn Meter zu steigeren mal zwanzig Meter zu machen und irgendwann waren es nochmal hundert und dann zweihundert aber das wirklich halt da mal... mehr als ein Kilometer geht, das war eigentlich unvorstellbar.
und dass wir jetzt quasi letztes Jahr in Schweden über zwei Kilometer langes Lackland aufbauen konnten. Und da rüberlaufen ist es immer noch für mich nicht richtig greifbar oder? Da sozusagen mal diesen absoluten längeren Rekord zu haben, ist glaube ich schon der Rekorder gewesen, der mir am wichtigsten ist.
Wie läuft das praktisch ab, wenn man so eine Slackline aufbaut? Also man spielt dann Schnickchnack Schnuck und einer muss durchs Tal auf einen anderen Gipfel laufen. Und die anderen warten bis die Leine gespannt ist. oder wie funktioniert das? Ja schön wäre es, wenn es nur einer wäre. Also es ist tatsächlich recht kompliziert und das auch ein riesen Logistikprozess.
also wir haben auch bei diesen lange Lines gehts erstmal darum überhaupt einen Platz dafür zu finden dass eigentlich schon die erste große Hürde weil man braucht natürlich irgendwie große Erhebungen die einigermaßen gleich hoch sind die halt den richtigen Abstand voneinander haben und wo dazwischen im Idealfall halt möglichst wenig Ist.
also im Sinne von Zivilisation sowieso nicht, weil wenn das über Straßen oder Stromleitung oder andere Sachen ginge dann wäre da recht schnell Schluss mit Genehmigung etc. Deswegen sucht man sich irgendwie schon Wildnis und man sucht sich vor allem aber auch so Wildnis die relativ... Die relativ arm ist an Vegetation weil im Prinzip natürlich alles was da im Weg steht jeder Fluss jeder Baum ist alles ein Hindernis.
Und es findet zwar doch schon so statt dass man im Prinzip eine Verbindung durch die Luft herstellt. also man versucht dann im Prinzip eigentlich mit einer Drohne der Angelschnur rüber zu fliegen und an dieser angelschnuhr quasi dann eine dickere Schnur hinterher zu ziehen und an der dann wiederum sozusagen Seile.
Und dann erst die Slackline, also das ist wie bei einem Brückenbau so step by step auch. aber diese erste Verbindung überhaupt herzustellen ist halt oft eigentlich schon eine Herausforderung, die auch mal ganz schnell ein zwei Tage oder länger dauern kann und wo man halt eigentlich dann schon auch so zehn bis dreißig Leute beschäftigen kann je nachdem wie komplex die Umgebung ist.
Was zeichnet denn einen guten Slackliner aus? vielleicht mal von den physischen Fähigkeiten. Wir haben eben gehört der Bodybuilder ist es schonmal nicht. was muss man mitbringen um guter Slackliner zu werden? Ja also wenn ich noch ganz kurz auf die psychologischen Aspekte eingehen darf dann würde ich sagen, das ist tatsächlich so die Hartnäckigkeit oder Frustrations-Toleranz weil er sich fast noch nie jemanden gesehen der auf einer Slackline wirklich sofort irgendwie da ... die Chance hatte, drauf zu stehen oder zu balancieren.
Also eigentlich jeder fällt da erstmal zig Male runter. und bei Kindern ist halt so... ...die machen einfach immer weiter bis sie es halt irgendwann mal einen Schritt geschafft haben. Und bei Erwachsenen ist halt meistens so, die probieren zwei-drei Mal und dann sagen sie ah das kann ich nicht! Dann ist es halt einfach so ein... für sie quasi einfach vorbei.
also Sie können das nicht, haben die Fähigkeit nicht und da ist auch gar nicht der Gedanke da dass man die aufbauen könnte Oder es ist vielleicht der Gedankedar aber der Aufwand steht nicht in Relation zu dem was sie da quasi daraus kriegen. Aber deswegen glaube ich ist wirklich ganz wichtig, dass man sozusagen damit umgehen kann.
Dass man erstmal sechzig-siebzig mal scheitern wird bevor man den ersten Schritt schafft. und wenn wer das nicht kann, wer es nicht verträgt, wer da auch nicht Lust drauf hat der wird über ein Slackline nie irgendwo hinkommen weil da gibt's nichts was geschenkt wird so und man muss sich da alles echt erarbeiten.
und es ist einfach ein Medium, das man so nicht gewohnt ist. also diese wackelnde Balance die gibts einfach nicht so oft in anderen Aspekten des Lebens. Deswegen ist es einfach immer etwas ganz Neues. Aber wenn man jetzt so auf die physischen Sachen eingeht, also ich glaube es ist tatsächlich natürlich absolut hilfreich eine koordinativen Background zu haben.
Also jegliche Koordinationssportart surfen selbstverständlich Fahrrad fahren andere Sachen alles wo irgendwo in einer gewissen Form von Balance vom Körpergefühl dabei wird hilfrecht sein auf jeden Fall. aber dann ist es glaube ich tatsächlich so dass es grundsätzlich schon ganz gut ist wenn man nicht zu groß ist Und auch nicht zu schwer.
Es hat einfach den Hintergrund, dass am Anfang die Slackline halt meistens relativ niedrig und fest gespannt ist... ...und wenn man halt einfach zu schwer ist dann steht mal recht schnell an Boden oder muss die Slacklin halt strafferspannen? Das macht es gar nicht unbedingt leichter weil sie da immer schneller schwingt auch.
Deswegen glaube ich haben das Kinder schon sehr leicht, weil die einfach kleinen... flexibel, beweglich und leicht sind. Aber grundsätzlich kann, glaube ich, Sleckland wirklich jeder lernen und auch wenn man sich jetzt so die Leute anschaut, die wirklich gut sind dann gibt es da eigentlich keine Merkmale sozusagen, die total einheitlich werden.
also es gibt sowohl sehr kleine muskulöse Leute als auch sehr große Leute, die supergut sind. und was ich glaub, da gibt's wirklich physionomisch keine so großen Einschränkungen. Was gibt es denn für Disziplinen im Slackline? Also ist das immer nur quasi wer die sturzfreie Überquerung? oder gibt's auch Disziplin, weil nicht auf Zeit.
Wer ist der schnellste? Wer macht die spektakulärsten Stunts? und wie sieht sich das aus? Ja also es gibt ja zwischen einen Haufen verschiedene Disziplingen. Im Grunde genommen kann man schon mal unterscheiden so zwischen... ... dem sag ich nochmal Low Linen, also den normalen Slack Linen... ... was halt über Boden Absprunghöhe stattfindet und dem High Linen.
Was halt im Grunde genommen halt dann in großer Höhe stattfinden, wo man sich auch sichern will und wo man Klettergurt anhat... ...und auch gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen muss. Das sind mal so die grundsätzlichen Unterscheidungen... ...dann gibt es noch ein paar andere Spielformen wie zum Beispiel das Water Lining,... ...also wenn man über Wasser Slack Lined... ...was im Sommer ganz cool ist, weil man sich natürlich schön abkühlen kann.
Aber was tatsächlich viel schwieriger ist als über Boden! Weil das Wasser eben keine konstante Fläche hat. Das hat auch Reflektion, es hat Bewegung und lenkt dementsprechend extrem ab. also die visuelle Orientierung ist halt extrem eingeschränkt über Wasser... ...und deswegen ist es wahnsinnig schwierig auch über Wasser irgendwie gerade länger das Ganze zu machen.
Genau deswegen hat man so slow line, das waterline, das High Line und dann gibt es nochmal natürlich so Unterteilungen. Wir haben früher auch noch das Long Line gehabt wo sie im Prinzip einfach um Länge ging. Das ist inzwischen ein bisschen im High Line aufgegangen weil die längstens slacklines sind, inzwischen einfach Highlines und nicht mehr irgendwie slacklines über Boden.
Beim Highline ist es inzwischen so, dass man schon sagen kann also das quasi High-End Slackline in einer Hinsicht sozusagen das lange Laufen ist. Also die langen Distanzen sind. Das andere wäre dann eher sozusagen auch das was ich viel mache halt alpines Highline im Grunde genommen. Also halt eigentlich so der Alpinismus Gedanke dabei wo man halt in Gebirge einfach an schwer erreichbare Orte die Slackline aufbaut.
Und dann gibt es halt noch eine ganz große Szene inzwischen auch mit Highline Freestyle, was im Grunde genommen eigentlich genau das ist was du auch meintest. also da wo man wirklich auch Tricks macht drauf und man mit dem Band hoch-und runter schwingt wie so ein Trampolin. Also man verlässt bei der Highline das Band nicht komplett, also man hat sozusagen nicht so dass man darauf springt, das kann man auf niedrigen strafgespannten Slacklines schon auch machen, da nennt man's dann Trick Lines.
aber auf den Highlines ist es beim Freestyle so, dass man eigentlich den Kontakt zur Leine schon immer behält aber halt trotzdem meterweit mit der sozusagen ausgelenkt werden kann. Und dabei kann man dann auch eben so Rotationen, Saltos quasi machen und alle möglichen echt spektakulären Tricks. Was sind also die spektakelärsten Tricks?
Wir haben eben schon Handstand gehört, Salto's oder den Korean Butt Bounce. was gibt es da sonst noch? Ja das... Das sind alles so Elemente, die man machen kann. Der Luke Skywalker ist eben auch einer der Freestyle Tricks, der aber nur auf sehr speziellen Slacklines möglich ist. Da braucht man eine hohe Spannung und eine kurze Leine – das ist ein bisschen anders als bei den meisten anderen Tricks.
Einer der High-End Tricks momentan zum Beispiel heißt All Mightie Flip. Da ist es im Prinzip so, dass man sich vorstellen kann, man schwingt sozusagen seitlich stehend auf der Leine hoch und runter und wenn die Leine nach oben schwingen, dann hakt man einen Fuß unter die Leinen ein und bleibt mit dem anderen drauf stehen.
Und schwingt dann quasi einmal um die Leine rum, und am Schluss steht man wieder drauf. Man hält sich eben nicht fest mit den Händen oder irgendwas sondern hält sich nur mit dem einen Fuß ein bisschen fest unten quasi... ...und das sieht halt extrem unmöglich aus! Weil wir eigentlich am Anfang als ich denke der muss festgeklebt sein auf der Leine, das geht gar nicht anders.
Aber dieser kurze Toe-Hook der Kletterer wird es kennen also wenn man quasi mit den Zehen so ein bissel drunter einhängt, der macht's dann möglich dass man da einmal herumschwingt und das war auch so einer der Werfen eigentlich für unmöglich gehaltenen Tricks in der langen Zeit. Ich werde das nächste Mal beim Joggen im Kölner Grüngörte immer die Ortsansässigen Slackliner fragen, ob sie mir nicht was vorführen können.
Die Jungs, die da irgendwie... In dreißig Zentimeter Höhe auf den Meter fünfzig jede Leins gespannt haben aber ich glaube... Das ist immer die Standardfrage, die dann der vorbei Joggende noch herrscht also... Do a Backflip! Ich hab das dann früher, tatsächlich als ich noch auf Trickline war immer gemacht und da waren die Leute mal ein bisschen schockiert.
Also man kann auch auf eine so straffgespannte Leide aus Salthus springen und dann wieder auf den Füßen landen. Das habe ich früher auch relativ viel gemacht. jetzt ist nicht mehr so mein Hauptfokus aber da gibt es inzwischen auch Jungs, die das natürlich auf einem total krassen Level machen muss auch inzwischen mehr als eine Rotation gemacht wird wo zweifache, dreifache Salthuss gemacht werden also sein im Grunde genommen Trampolin springen auf dem schnellsten Trampoline der Welt das Blindbalancieren, was du glaube ich auch mal in Russland auf einer tausend Meter Slackline gemacht hast.
Ist das eine eigene Disziplin? Oder war das eher so ein Freestyle von dir? Ja, es ist schon irgendwo eine Disziplin. also es gibt zumindest auch eine Rekorddisziplin inzwischen darüber und... Es ist einfach schon wieder eine spezielle Form der Balance weil man eben die visuelle Referenz rausnimmt. Und wenn man sich so ein bisschen anschaut wie man überhaupt sozusagen auf einem Lecklern oder eigentlich egal auf was seine Balance hält dann hat man immer so drei Möglichkeiten.
das eine ist um unser Innenohr sozusagen also unser Gleichgewichtsoorgan im Innenohhr dass uns sagt so wie unser Kopf so in welcher Lage der ist und wir schließen dann mit dem Körper zu einer ähnlichen Lage. Das zweite ist dann unser sensorisches Feedback, also unser Muskelfeedback. Sprich einfach zu wissen wo ist mein Arm?
Wo ist mein Bein im Raum so? Dieses was man ja auch oft als Koordination einfach bezeichnet und da ist aber halt ganz ganz wichtig eben diese visuelle Referenz weil wir einfach mit unseren Augen eigentlich am allerschnellsten sehen in welche Richtung im Raum wir uns bewegen ... und dementsprechend agieren können.
Und das ist beim Slackline halt einfach auch wahnsinnig wichtig... ...und es merkt man, wenn wir über Wasser unterwegs sind,... ...dass das nicht mehr so gut funktioniert und dass man dann quasi echt Probleme hat die Balance zu halten... ...einfach seitlich umfällt. Wenn man sich eben die Augen verbindet, dann ist halt dieses Element der Balance sozusagen komplett weg.
Das haben wir da doch nicht mehr! Dann muss man sich halt mit anderen Sinnen behelfen... ...das ist eigentlich schon ganz spannend weil man dann echt noch viel besser in den Flow gerät... ...weil man keine Ablenkung mehr hat. also... ... visuelle Ablenkung ist eigentlich immer das, was am stärksten auf uns einwirkt.
Und das merken wir auch alle in dem Leben dass wir führen... ...dass wir eigentlich permanent und visuell irgendwie mit Sachen beschäftigen. Und dass es extrem schwer ist da wegzuschauen wenn ein Fernseher irgendwo im Restaurant läuft dann geht der Blick immer zu diesem Fernsehe oder egal ob du willst oder nicht.
Deswegen sage ich ganz cool, wenn du diese visuelle Referenz rausnimmst,... ...dann bist du auf jeden Fall sofort viel mehr bei dir. Du checkst sofort! Du musst dich jetzt einfach wirklich mit dem... Punkt auseinandersetzen, wo du jetzt gerade bist. Du kannst nicht nach vorne schauen und kannst nicht noch hinten schauen, sondern du kannst nur den jetzigen Moment spüren.".
Und das ist eigentlich wahnsinnig cool! Das war eigentlich das was mich dann auch echt fasziniert hat am Blitzleckland, dass man eigentlich sozusagen durch das, was man es schwieriger macht aber auch ein ganz neues Erlebnis schafft bei dem man sich auch sehr viel mit sich selber auseinander setzt und wo's eben auch noch viel meditativer wird.
weil alleine halt mal eine Stunde mit geschlossenen Augen auf so einen Wand zu balancieren ist natürlich schon irgendwie bisschen krass. fernkopf Stelle ich mir unglaublich schwierig vor Balance, ohne halt diese visuelle Komponente zu schaffen. Ich kenne das irgendwie vom Skitouren oder Skielaufen wenn man wirklich mal einen schlechten Tag hat und schlechtes Wetter hat und steht irgendwo oben völlig in der Suppe und hat keine Konturen mehr um sich herum.
also alles ist neblig der Schnee weiß die Wolken sind weiß. Das ist im Prinzip als wärst du blind weil merkst nicht mehr ob du dich vorwärts bewegt spürst es vielleicht noch aber du kannst deine Geschwindigkeit nicht mehr einschätzen Du siehst nicht wie steil der Hang ist. Es ist mir schon regelmäßig passiert, dass man dann versucht, irgendeinen Turn zu ziehen und einfach auf der Hüfte landet, wenn man viel, viel langsamer war als eigentlich gedacht.
Das stelle ich mir unglaublich schwierig vor da den Umschwung zu schaffen oder sich nur noch ohne die visuelle Komponente das Gleichgewicht zu halten.". Ja, also dieser Whiteout ist tatsächlich ein ganz gutes Beispiel. Da hat man eben auch gar kein Gespür mehr dafür wo man sich eigentlich befindet. und auf der Slack-Land ist es ein bisschen anders weil die Leine einem zumindest so ein direktes Feedback unter den Füßen gibt und da hat man zumindest so wirklich eine Komponente zu deren Material Kontakt hat.
Man ist ja dann oft barfuß unterwegs oder mit sehr dünnen Schuhen das heißt man spürt dann wirklich auch ganz viel dar. Und es ist dann auf langen Lines eh ganz spannend, weil da alle Punkte soweit weg sind. Dass diese visuelle Referenz auch gar nicht mehr so gut funktioniert. und da ist dann spannend dass man wirklich merkt eigentlich das der Unterschied auf wirklich lange Highlands zwischen blind und nicht blind nicht mehr So groß ist wie aus einer kurzen Stacker tatsächlich.
und aber es ist natürlich schon so dass wir da halt einfach erst mal lernen muss damit umzugehen und das klappt nicht beim ersten mal. aber wenn man sich da ein paar stunden und paar tage mit auseinandersetzt dann lernt der körper sehr schnell auch diesen sinn sozusagen zu ersetzen und es ist ein ganz spannender prozess.
wir haben eingangs schon mal über gefahren beziehungsweise deine deine anfängliche höhen angst gesprochen. sagt dass die gefahr eigentlich nur subjektiv ist. gibt es wirklich keine objektiven gefahren beim slackline oder welche wären das also. Ich würde auf keinen Fall sagen, dass es keine Objektiven gefahren gibt.
Das wäre definitiv falsch! Also zu einem gewissen grad hängt es halt sehr stark ab, wenn was für eine Umgebung als Lecklein geht. Wenn man jetzt im Parks-Leckleins geht dann sind die Umgebungsparameter sozusagen relativ eng also da kann nicht so viel sein oder sich verändern. Wenn wir jetzt irgendwie über den Schluchtsleckleinen geht und seine Flecken auf beiden Seiten an stabilen Ankerpunkten wie Bäume etc.
verankert alles redundant und doppelt absichert und dann sozusagen auch gegenseitig ein Partnercheck kontrolliert dass man auch eingebunden ist usw.. dann ist es eigentlich auf einem Sicherheitslevel betreibbar wie Sportklettern. Also da kann immer was sein, ja also ein Restrisiko ist immer vorhanden aber im Grunde genommen rational realistisch betrachtet kann eigentlich nicht wirklich viel passieren wenn man das Ganze dann halt in krassere Längen treibt, in große Höhen treibt oder im Alpine Raum macht und dann ist natürlich sozusagen durch das Set an Parametern das sich nach außen hin einfach auch als unkontrollierbar darstellt immer bedeuten mehr Restrisiko dabei.
Auch auf einer sehr, sehr langen Heilung kann man eigentlich kaum gerettet werden also auch eine Helikopterrettung ist fast nicht möglich. Also es ist zumindest sehr schwierig und wenn da sich große Winde irgendwie quasi annähern oder wenn das Wetter umschwingt dann kann man da sehr schnell von der okayen Situation in die einfach wirklich lebensbedrohliche Situation kommen.
Deswegen ist halt bei all diesen Sachen extrem wichtig, dass man halt sein Risiko irgendwie sind vollmanaged und das man halt quasi einfach versucht diese Parameter die man nicht im Griff hat. Zumindest so weit abzuschätzen, dass mal eine realistische Einschätzung treffen kann was für ein Risiko man sich aussetzt.
Man ist beim Slackline grundsätzlich schon immer gesichert was einem dann auch irgendwann das Gefühl von großer Sicherheit vorspiegelt weil man ja oft schon reingestürzt ist in die Sicherung. es hat immer gehalten Aber es ist halt klar, dass die Ankerpunkte sozusagen eigentlich der Dreh- und Angelpunkt sind.
Und wenn halt die Anckerpunkte nix tauchen oder irgendwie diese Lecklein dann in den Ankerpunkten reißt... ...dann bringt einem die Sicherung halt auch nichts! Deswegen ist auf jeden Fall ein Risiko da und das ist halt eben das Entscheidende und auch das Spannende quasi da sozusagen zu vermitteln und einen Weg zu finden wo man halt für sich selber auch sagt Es ist ein vertretbares Risiko oder halt in manchen Fällen natürlich auch zu sagen hey das Risiko ist zu groß Dann müssen wir umdrehen Als sagen das ja eigentlich fast schon menschlich oder gerade in Extrem-Sportarten, das Risiko eher mal ein bisschen nach oben zu schrauben.
Gibt es sowas wie einen Free Solo beim Slackline? Oder man kennt's vom Klettern? Ja also man kann natürlich die Sicherung weglassen. Das ist beim Kletdern auch eine sehr populäre oder in den vergangenen Jahren jetzt sehr populär geworden Sache. und beim Slacklinem, beim Highline geht das natürlich auch wird auch gemacht, also es gibt nicht viele Leute das machen genauso im Klettern auch.
Nicht viele Leute sowas machen. ich hab's selber auch schon gemacht habe allerdings vor etlichen Jahren dann eigentlich mehr oder weniger damit aufgehört weil ich für mich selber einfach eben genau im Prinzip dieses Risikomanagement betrieben habe mir überlegt haben wie viel ist es mir wert? Also was für ein Gefühl gibt mir das?
Wieviel Spaß macht mir das sozusagen und was für den Restrisiko habe ich dabei? Was kann ich davon kontrollieren und was nicht? Und da sind es halt dann leider so banale Sachen, die echt das Leben kosten können. Also ich meine im Grunde genommen weiß halt nie ob dir eine Biene da irgendwie ins T-Shirt fliegt oben drauf oder ein Vogel dessen Territorium du gerade eingedrungen bist, keine Lust auf dich hat.
also da können wirklich viele verrückte Dinge passieren, die auch passieren und wenn man halt ohne Sicherung unterwegs ist, kann sowas halt sehr schnell sehr schief gehen. Da hat's halt nicht nur was damit zu tun, wie gut man selber die Situation im Griff hat. Sondern es gibt immer eben diese Parameter aus dem Rum, die man einfach nicht beeinflussen kann auf die man keinen Effekt hat und das ist dann beim Free Solo Highline natürlich schon ein großes Restrisiko.
Man muss dazusagen, es ist bisher noch nie jemand beim Free solo Highline gestorben, was ich glaube schon mal dafür spricht dass es nur Leute machen, die sich wirklich auch sicher fühlen in den Bereich. dann aber es muss schlussendlich für mich eigentlich jeder ganz persönlich... diese Entscheidung treffen, ob er das möchte.
Und für mich war da eigentlich auch immer ganz wichtig dass es keine Entscheidung sein sollte die irgendwie von außen beeinflusst ist. also ich möchte das nicht machen um mich in einem sport irgendwie zu in eine position zu bringen dass sich bewundert werde oder anderes weil ich mir da einfach auch denke ich möchte eigentlich nicht derjenige sein der andere leute dazu motiviert das zu machen sondern wenn man diesen wunsch hat das zu tun dann muss das aus einem ganz tief selber kommen und dann muss man es eigentlich auch nur für sich selber machen Und dann finde ich das vertretbar, aber sobald eine externe oder extrinsische Motivation dazukommt ist es glaube ich verdammt gefährlich.
Zudem wie du schon sagst es gibt genug andere Faktoren die Risiken bergen. wir sprachen irgendwie Eingang zu was als penis leg line der Weg allein schon dahin der genug fahren birgt wo du glaub ich aber mit dem Kletter hintergrund ja eigentlich ganz gut aufgestellt bist oder? Ja für mich ist es natürlich so, dass ich eigentlich schon vor dem Slackline das Klettern recht ambitioniert betrieben habe.
aber man muss auch dazu sagen. Ich hatte davor dann also was wirklich alpine bergsteigen oder auch mehr sehr längen klettern etc. Oder selbst absichern die Kletter und angeht hat dich nicht so viel erfahren und das hat sich dann schon auch erst alles so ergeben. durch meine Slackline Ambitionen oder durch die Projekte die Ziele die ich mir ausgesucht hab wurde einfach klar war so ich muss halt einfach meinen Kletter meine Kletterfähigkeiten einfach ein bisschen ausbauen lernen, wir verstehen.
Und das ist dann im Grunde genommen halt eben auch genau das was einem diese Sicherheit gibt dass man dann eben das Restrisiko kleiner kriegt oder wenn du halt einfach genügend Ressourcen hast also genügent Ausdauer mitbringst, dass du einfach noch viel mehr aushältst als das was du vorhast Wenn du einfach auch über den Kletterschwierigkeiten drüber stehst, wenn du einfach das alles gut beherrscht Dann kann man sich sowas zutrauen und sonst ist es natürlich auch einfach verdammt großes Risiko.
Wir haben ja schon viel jetzt über die Psychologie dabei gesprochen, vielleicht suchen wir ganz kurz nochmal in diese Situation rein wenn du die Leine betrittst. Da hat mein Kollege von dir gesagt er empfindet da so ein Gefühl der Beklemmung auch des Zweifels. ist es bei dir auch so wenn auf das Seiltritt vor dem ersten Schritt quasi?
Ich glaube es hängt ganz gern stark davon ab, was es für ein Sleckland ist. Wenn es ein Slekland ist wo ich genau weiß dass sich die gut laufen kann wie das nicht super lang oder einfach nicht super schwierig dann ist es eher wirklich die Vorfreude und bin ich einfach aufgeregt und gespannt was da draußen so kommt.
oder ich habe irgendwas im Kopf was ich machen möchte und dann macht's einfach wirklich Spaß ... tolles Gefühl, also dahin zu schweben. Wenn es aber als eben ein sehr langes Läcklern zum Beispiel ist oder einfach eine sehr herausfordernde Leine in irgendeiner Form dann ist absolut so dass die ersten Schritte eigentlich ganz viel so Zweifel und Unsicherheit bergen weil man einfach nicht weiß was auf einen zukommt.
wie wird sich die Leine anfühlen? Wie steil wird das Seil am Anfang? Wie schwierig mit Seilen überhaupt die Balance zu halten? Wie fühlt sich's an? Und dann ist es wirklich so, dass man einfach mit jedem Schritt halt den Mann schafft dem er irgendwie auch weiter kommt gewinnt man irgendwie erkenntnis.
Man hat immer mehr gespürt dafür was die Leine macht, was um einen rum so passiert wie sich das anfühlt, wie gut man den Ballon aushalten kann. und dann gewinnten wir eigentlich mit jedem Schritt Selbstsicherheit. Und das Ganze baut sich dann oft ein bisschen auf bis man in der Mitte ist und sich denkt jetzt habe ich schon die Hälfte geschafft mega cool und man ist langsam so richtig eingegroovt und es fühlt sich gut an.
und dann kommt irgendwann diese Komponente dazu dass man auf einmal eine Erwartungshaltung aufbaut und dass man sich dann zu denken mehr als die Mitte geschafft. Also jetzt solltest du es schon auch zum Ende schaffen, weil du hast gerade schon richtig viel investiert oder? Du bist jetzt schon den halben Weg erfolgreich gegangen und so... Und dann scheidet auf einmal dein Kopf um von so einem Gewinner mindset.
Beim Anfang ist halt jeder Schritt ein Schritt in die richtige Richtung. Jeder Schritt ist ein Erfolg, jeder Schritt ist gut, du kriegst mehr Sicherheit etc. Ab der Mitte wird's dann irgendwann oft so genau das Gegenteil wo man dann auf einmal das Gefühl hat hey jeder Schritt könnte jetzt der nächste Seite wo ich abrutsche, wo ich daneben steig, wo Ich einen Fehler mache ... die Leine irgendwie in Schwingungen gereiht oder so was.
Und wo man dann auf einmal quasi bei jedem Schritt das Gefühl hat, alles zu verlieren... ...was man bis dahin sozusagen schon gewonnen hat. Das ist eine ganz spannende psychologische Sache. wenn wir dann eben von einem Gewinner Mindset in einen Verlierer Mindset wechselt eigentlich und dann ganz oft halt so negative Gedankenspiralen losgehen.
Da ist es dann immer für mich ganz entscheidend einfach mich wirklich wieder auf das Einzige zurück konzentrieren, was ich wirklich im Griff hab' und das ist halt der nächste Schritt! Und nicht an die nächsten zehn zu denken, mich an den letzten fünf oder irgendwas. Sondern einfach nur der nächste Schritt perfekt zu gehen und dann quasi im Moment sozusagen einfach das Beste zu machen was da gerade möglich ist... ...und dann schafft man es manchmal und manchmal reicht's halt auch nicht.
Das ist interessant weil man tatsächlich denkt wenn man die Hälfte geschafft hat dann müsste es eigentlich einfacher werden. hast du das aus anderen Sportarten auch schon mal gehört dass es eben genauso ist wie bei dir? Also Ich kenn's vom Klettern einfach auch, weil man eine Route klettert und hat eigentlich die schwierigen Stellen schon geschafft.
Und das ist aber trotzdem halt zum Schluss noch einfach Ausdauer dabei und man kletterte dann so dahin und verkrampft sich und denkt sich jetzt habe ich es schon einmal geschafft diese schwierige Stelle. Wer weiß ob ich das noch jemals nochmal schaffe oder so? Und ich glaube, dass ist halt schon ganz viel in unserem Kopf.
In dem Moment wo du einfach quasi verkrampfst, wo du das Gefühl hast, du willst etwas erzwingen oder wo du unlocker wirst ... diese Siege eigentlich schon in Händen hältst und so einfach nicht sozusagen loslassen willst oder den nicht verlieren willst, dann wird es einfach unentspannt. Und durch das Unentspannte bist du beim Slackline halt einfach sofort auch dabei dass du natürlich Fehler machst, dass du nicht so weich und agil sozusagen Kleinigkeiten ausgleichst sondern dass du große Bewegungen auslöst.
Dass du einfach eckiger, kantiger gehst, dass Du einfach viel mehr Spannung im der Muskulatur hast die einfach Kraft verschwendet Und wo man dann ganz schnell sozusagen eben in so einen negativen Loop kommt, wo man sich halt im Prinzip eigentlich selber sabotiert. Also woher man was Ähnliches kennt ist tatsächlich von Radrennen.
also ich kenne das hier von den Niedermann-Rennen auch rund um Köln hier, wo wir wohnen da ist es tatsächlich so dass die schlimmsten Stürze auf der letzten Kilometer passieren weil sie Konzentration nachlässt. Und das wiederum Gerhard ist natürlich spannend, weil deine große Stärke des Sprinten ja immer nur auf den letzten tausend Metern so richtig zum zugekommen.
Das heißt du musst es immer bis zum Schluss diesen Fokus behalten, war das schwierig? Ja ich glaube da muss man unterscheiden und das sind ja schon vielleicht auch andere Disziplinen. Ich denke mal beim... Vielleicht fahr' sich's aus falsch auf aber im Slackline bisher die ganze Zeit. du hast eben gesagt bewegte Meditation in irgendwie einem Modus wenn wir jetzt über Radrennen sprichst Du musst ja wirklich irgendwo noch mal umschalten können auf den letzten drei hundert Metern, wenn es aus Finale zugeht.
Auf einen Sprint und da würde ich fast sagen hilft einem dieses why. jetzt geht das um den Sieg? Jetzt will ich das schaffen weil du einfach dich in anderen Modus begeben musst. also Du musst vielleicht auch mehr riskieren. klar die Stürze passieren Weil beim jedermannsport weil die Konzentration nachlässt und weil einige vielleicht auch nicht richtig Rad fahren können.
aber bei dem Profis Sag ich mal klar, weil einem einfach bewusst mehr Risiko in Kauf nimmt was aber eher zielführend ist da. Ja klar. Lukas die Konzentration so also während des Balanciens über das Seil so stark dass du dann auch so richtig müde bist oder auch geistig müde wenn du dann quasi die Distanz absolviert hast?
Ja es ist auf jeden Fall eine große mentale Herausforderung, wo man echt einfach über ne Stunde oder länger halt irgendwie versucht sein Fokus natürlich voll und ganz bei der Sache zu halten was ihn nicht immer gelingt. also man hat dann schon auch auf das Lektor immer so ein bisschen das Gefühl wie Sekundenschlaf.
Also wenn man dann einfach irgendwie so einen Fehltritt macht oder fast stolpert und sich dann so denkt wo war ich die letzten fünf Sekunden? Du warst da gar nicht mehr dabei! Ich glaube das ist ganz menschlich Wann immer wir versuchen halt irgendwie uns lange Zeit auf eine Sache zu konzentrieren, dass wir zwischendrin abschweifen müssen.
Aber beim Slackline geht es viel darum einfach den Fokus dann schnellstmöglich wieder zurückzuholen oder? Und bei mir ist es schon auch so wie der Gerber das jetzt auch gerade gesagt hat also, dass es beim SlackLine schon Abschnitte gibt. Also am Anfang ist es so ein Prinzip da wirds sehr steil weg ab und da hast du ne ganz andere... Herausforderungen vom Gehen her auch als sagen in der Mitte wo es eigentlich recht flach dahin geht da kannst du richtig Gas geben da kannst Du auch richtig flott und schnell unterwegs sein.
Und am Schluss wird's eben wieder recht steil, und dann musst du sozusagen deine ganze Körperposition auch wieder umstellen weil deine Balance natürlich auf keinem ebenden Untergrund mehr stattfindet und auf einem immer steiler werden denn nach vorne. Da geht es auch irgendwann drum ob man mit den Füßen sozusagen auch irgendwie droht abzurutschen weil also solche langen Lines die können am schluss echt richtig richtig steil werden Da brauchst du auch gute Flexibilität im Sprunggelenk, dass du dann überhaupt da noch gescheit stehen kannst ohne den Fussing zu weit rausdrehen zu müssen.
Und da ist es schon oft so, dass einfach manche Leute die mögen das runtergehen gar nicht und es gibt andere Leute, die mögendes hoch gehen überhaupt nicht... ...und da ist jeder ein bisschen anders! Am Schluss ist es ganz viel wie wir uns im Training auch konditionieren auf was. Da ist es bei mir zum Beispiel auch so, ich mich eigentlich im Training immer darauf selber konditutioniere, dass ich den Teil ab der Mitte Bis zum Ende sozusagen, dass ich da nie falle.
Also ich sorge eigentlich dafür, dass sich dann nie stürze. So dass ich dann sozusagen auch wenn ich so ein Rekord versuche... ...dann eben wenn ich in diese Zone komme wo eigentlich die natürlichen Zweifel kommen oder der Druck sozusagen auch langsam dazu kommt Dann dagegen halten kann in der Form das ich halt sage also nach der Mitte fallig nicht mehr.
Und das gibt einem halt dann die Sicherheit, dass man einfach genauso entspannt. Genauso relaxed und genauso sozusagen agil einfach weitergeht... ...und sich nicht sozusagen in diese negativen Gedankenspiralen reinziehen lässt. Aber da muss jeder irgendwo so ein bisschen seine eigene Strategie finden weil ich glaube es hat ganz viel damit zu tun wie man sich eben auf sowas auch vorbereitet.. ..und was man davor eben für sich dann auch als positives Training einsetzt.
Ganz viele ist schon so dass man sich im Kopf halt auch sowas vorbereiten muss. Ich hätte nie gedacht, dass es so eine psychologische Disziplin ist tatsächlich. Wie ist denn der letzte Schritt dann? Da kann ja wahrscheinlich eigentlich nichts mehr passieren oder? Ja also für mich ist es tatsächlich so das die letzten paar Schritte dann eigentlich... Also da ist dann wie soll man sagen die Selbstsicherheit.. Es ist so riesig, dass man irgendwie gefühlt einfach alles kann und da weiß man einfach Mars geschafft und da gibt's keinerlei Zweifel mehr.
und deswegen macht mir die eigentlich sehr schnell überzeugt und auch immer hundertprozent sicher in eigentlich schon dieser kompletten Euphorie des Wissens, dass man es jetzt geschafft hat oder? Und das ist schon einfach immer ein geiles Gefühl. Vor allem auch einfach ein cooles Gefühl wenn man dann von der Leine runter kommt wieder festboden unter sich hat, sich umdreht und einfach auf diesen ganzen Weg zurück schaut dem er da als gerade gegangen ist Dann ist das schon immer irgendwie... Ja, irgendwie für mich auch ein magisches Gefühl weil man sich es irgendwie nie so richtig vorstellen kann dass das jetzt wirklich passiert ist.
Wir haben gesagt die Disziplin ist irgendwo in den Achtzigern entstanden. Das hieße ja wenn sie damals um die dreißig waren gehen Sie mittlerweile auf die siebzig zu? Ist das ein Alter in dem er noch slackleinen kann? oder wie lange planst du für dich das noch weiter zu betreiben? Es ist eine gute Frage.
also tatsächlich ist so dass ich eigentlich eher die erste Generation der professionell slackleinenden Menschen bin. Also die Leute, die das in den Achtzigern so angefangen haben, die haben das eigentlich nie wirklich in ein professionelles Level getrieben und die haben dann teilweise auch schon sehr bald wieder aufgehört damit und gibt eigentlich wenige oder keine fast ich weiß, die seitdem noch slackleinen.
Deswegen ist so mitte Ende Dreißig das höchste Alter eines sehr professionellen Slackleiners momentan Wobei es einfach schon auch cool ist, zu sehen dass inzwischen auch viele Leute teilweise erst mit vierzig in den Sport dazukommen und innerhalb von wenigen Jahren auch richtig viel lernen können. Und ich habe irgendwie vor kurzem mal ein tolles Erlebnis gehabt.
da hab ich jemanden getroffen. der ist jetzt sechsundneunzig und er hat jetzt eben hatte. ein paar Wochen bevor wir uns getroffen haben, hat er bei sich im Garten angefangen zu slackleiten mit zwei Wanderstöcken so ein bisschen als Stütze links und rechts. Und da habe ich mir dann echt gedacht, es gibt eigentlich keine Ausrede warum dieser Sport nicht bis runter funktionieren sollte.
Ich meine, ich werde vielleicht keine Luke Skywalkers, keine Ricca Salters oder sowas mehr machen jetzt mit neunzig aber erst mal auf seiner Leine laufen das sollte schon noch drin sein. Sehr cool! Ansonsten weitere... Spannende Projekte, wo du vielleicht schon ein bisschen tiesern kannst die anstehen oder ja also ich arbeite tatsächlich immer noch sehr viel im akkubatischen Bereich jetzt gerade an dem Handstand zum Beispiel.
Ich will da eigentlich eine Minute auf das Leckler in den Handstand balancieren schaffen sozusagen. Ich bin da schon verdammt knapp dran jetzt gewesen die letzten Wochen und es war eigentlich eines meiner großen Ziele für dieses Jahr. Jetzt hat er sich echt nicht mehr so viele Wochen. schauen mal ob das doch klappt.
Aber spätestens im nächsten Jahr sollte das hinhauen und ansonsten habe ich auf jeden Fall noch ein paar Expeditionsgedanken für über sechstausend Meter Highline gehen. Und ich will vor allem eigentlich in den nächsten Jahren schauen, dass ich es nach Antarktika schaffe also auf dem siebten Kontinent weil auf allen anderen Sechs Kontinenten hatte schon die Ehre Slackline gehen zu dürfen und jetzt würde ich dann ganz gerne auch auf dem Sieben Kontinent irgendwo meine Slackline entspannen.
Sehr cool! Ja, wir wünschen dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg für deine weiteren Projekte und die nächsten Jahre. Und vielen Dank für das Gespräch! Vielen Dank, dass ich bei euch sein durfte. Es war echt spannend und herzlichen Dank! Alles Gute Reis!