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Retterview· Staffel 2· Folge 320

Notfallreform 2026: Guter Schritt – reicht das?

Sonntag, 18. Oktober 2026 · 1 h 29

MP3

Shownotes

NOTFALLREFORM: WAS VERBESSERT SICH – UND WAS FEHLT?

Ein Beschluss ist ein Anfang. Entscheidend ist, welche Hilfe bei den Menschen ankommt. In Folge 320 ordnen Samy Splint und Max Trapp die Notfallreform verständlich ein und diskutieren, was sich an der gesamten Versorgungskette ändern muss.

DARÜBER SPRECHEN WIR
• 112 und 116117: Wie aus vernetzten Rufnummern verlässliche Hilfe werden soll.
• Integrierte Notfallzentren und Versorgung vor Ort: Chancen der vorgesehenen Änderungen.
• Regionale Unterschiede: Warum gute Beispiele bundesweit Wirkung entfalten müssen.
• Notfallsanitäter: gesetzliche Befugnisse, Ausstattung und die Umsetzung im Alltag.
• Leitstellen, Telefonreanimation, Ersthelfer und Defibrillatoren: Hilfe beginnt vor dem Rettungswagen.
• Digitalisierung und Qualität: verlässliche Übergaben, vergleichbare Ergebnisse und Lernen aus Fehlern.
• Erfahrungen aus Deutschland und Österreich – und was wir daraus lernen können.

Zum Einstieg: unser neuer Markenauftritt, eure Kommentare zu „Krank zur Arbeit?“ und die Frage, wann wir auf Twitch live sind.

ZUM WEITERLESEN
Unser Blogartikel: Notfallreform 2026 – richtiger Schritt im Bundestag, noch lange nicht genug
retterview.de/notfallreform-2026-bundestagsbes…

QUELLEN UND EINORDNUNG
Redaktioneller Stand: 18. Oktober 2026. Die Folge bespricht den Bundestagsbeschluss vom 15. Oktober 2026. Bundestagsbeschluss, Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens, Verkündung, Inkrafttreten und praktische Umsetzung sind unterschiedliche Schritte. Vorgesehene Änderungen sind damit nicht automatisch bereits geltendes Recht. Unsere Bewertungen und Reformideen sind als solche zu verstehen; regionale Beispiele lassen sich nicht pauschal auf ganz Deutschland übertragen.

Deutscher Bundestag: Beschluss zur Reform der Notfallversorgung
bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw42-de… (bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw42-de…)

Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zur Notfallreform
bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetz… (bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetz…)

Bereits geltendes Recht: § 2a Notfallsanitätergesetz
gesetze-im-internet.de/notsang/__2a.html (gesetze-im-internet.de/notsang/__2a.html)

EURE ERFAHRUNGEN SIND GEFRAGT
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Max, bist du schon wieder nur am Selbstbegutachten in der Kamera? Ich mach die Kameras bald aus, wenn du hier mal aufhörst. Hört ein, deine Arme zu flexen hier. Ich hab gerade gesehen, dass da so der eine oder andere Muskelstrang im Unterarm so ein bisschen durchkommt. Finde ich faszinierend. Ja, ist ja gut. Du bist fit. Okay, es sieht toll aus.

Das sehe ich sonst immer so selten. Sonst merke ich das immer nur, wenn deine ganzen Kollegen mich belabern, dass sie alle irgendwie Blut von mir haben wollen. Das auch auf jeden Fall, ja. Sorry, ich bin noch ein bisschen vielleicht kaputt auch, ein bisschen gereizt vielleicht auch. Wieso? Woran liegt's? Wir hatten Blaulichttag bei uns, also der dritte Blaulichttag in Rostock, da waren alle Ehrenamtlichen dabei, war richtig cool, das Wetter hat nicht so mitgespielt, muss man sagen, es hat am Anfang geregnet, dann war es in Ordnung, aber es war halt kalt, wie das so ist, so Wind und so weiter.

Gestern, strahlender Sonnenschein, 22, 23 Grad, da war ich noch auf der Wache arbeiten. Ich hab gesehen, vom Tanzen hat's dich nicht abgehalten, wa? Nee, ich musste mich ja irgendwie warm halten, nee, war aber auch lustig, wir hatten auch Tänzerinnen und so weiter, aber naja. Nee, aber auch, und das muss ich auch sagen, mich hat natürlich auch ein bisschen was beschäftigt oder ziemlich doll jetzt gerade. Ich habe wirklich die letzten zwei, drei Tage so viel recherchiert, so viel nachgedacht und dachte so, Max, wir müssen noch mal eine Folge darüber machen.

Die Notfallreform ist da, beziehungsweise wurde jetzt vom Bundestag beschlossen und dementsprechend dachte ich, komm, wir werden mal drüber reden. Ist ein bisschen trocken wahrscheinlich für dich, aber ich glaube, wir müssen das mal bequatschen. Ich habe ja schon gesehen, du hast ja auf Social Media schon ein bisschen einen rausgehauen. Auf jeden Fall. Lass uns mal starten.

Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster mit Max und Notfallsanitäter Sammy. Oh ja, da ist echt viel abgegangen und dementsprechend muss man heute auch mal das nehmen, das Thema. Ich glaube, es ist so aktuell und es kommen auch immer wieder Fragen von euch dazu. Hey, wie siehst du denn das? Habt ihr das nochmal? Ihr habt zwar eine Folge schon gemacht, da ging es aber nur um die 112 und die 116, 117. Ist das wirklich jetzt die Lösung für alles? Und darüber wollen wir heute einfach mal ein bisschen quatschen, Max.

Deswegen bin ich mal gespannt. Aber du hast letztens erschrocken gesagt, Christian, was ist mit unserer Webseite passiert? Oh ja, genau. Ich bekomme ja dann immer nur so zwischenzeitlich, wenn ich dann mal selber ein bisschen recherchiere oder darauf hingewiesen werde, bekomme ich immer nur gewisse Veränderungen mit, weil du machst ja das Ganze, die ganze Programmierarbeit.

Würdest du dir sagen, ich beziehe dich nicht ein oder was? Nee, ich lasse dich einfach, ich lasse dir deinen Freiraum, lass dich frei machen und... Manchmal ist es besser, wenn ich mal weniger weiß. Ich sollte mal mit KI am besten irgendwelche Bilder von dir erstellen. So, keine Ahnung, in einem schönen Ballettrock oder sowas. Dafür bin ich eitel genug, dass ich das auch im Schlaf noch mitbekomme.

Da geht direkt die Anlagen, sie reden bei mir an. Und da merke ich, irgendwer hat irgendwo wieder Schwachsinn über mich gepostet. Nee, aber tatsächlich, ich habe mich mal ein paar Nächte, Tage damit beschäftigt. Einfach mal komplett Retterview. Einmal reformieren, sage ich einfach mal so. Also neues Markendesign, neue Farben, außer das Retterview-Logo, das bleibt natürlich, ist ja auch geschützt.

Und habe dann gesagt, komm, es sollte anders aussehen. Und dann habe ich gleich einen Post dazu rausgehauen, gestern zur Reform, und habe die Webseite komplett umgebaut. Da sind auch noch ein paar Funktionen versteckt, die seht ihr noch nicht, die werden noch fertig. Wie zum Beispiel ein Fachwörter-Quiz, für dich, Max.

Ach ja, ich habe schon Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Ich glaube, das wird euch gefallen, weil es macht so die Spaß, ist so ein bisschen mehrmäßig manchmal und manchmal auch einfach was eingeben und mal gucken, was da falsch ist. Und es werden noch andere Sachen kommen, aber zum Beispiel auch die Live-Section, also wo man dann auch zum Beispiel Twitch und sowas dann eben auf der Webseite sehen kann.

Ich habe gesehen, wir können auch folgen, können wir jetzt auch live über die Webseite machen, richtig? Und so richtig kommentieren. Du kannst so richtig die Retterview-Folge, sobald die draußen ist, also immer um 12 Uhr am Sonntag, meistens, wenn nicht gerade irgendwas verzögert. Ich weiß nicht, wir nehmen diese Folge jetzt gerade einen Tag vor Release unserer nächsten Folge auf quasi.

Deswegen bin ich mal gespannt, aber ich werde mich einfach heute noch hinsetzen. Und je nachdem, ob du es heute verkackst, Max, muss ich heute schneiden oder nicht. Ob? Ob? Das ist kein Ob mehr. It's not an if, it's a when. So nämlich. Da muss ich immer ein bisschen, nein. Ich finde, ach, man muss auch nicht so viel schneiden, außer halt Max.

Ja. Ja, eigentlich ist es easy. Nee, und die Folgen, das kann man auf jeden Fall auf der Webseite sehen. Das ist so was frech, wirklich. Kannst du auf der Webseite hören. Und sehen kann man unsere Folgen übrigens immer erst so einen Monat später, weil Videoschneiden ist nochmal ein bisschen was anderes.

Wir nehmen zwar hier live auf und wir haben auch einen Live-Schnitt hier durch unsere ganze Technik, die wir hier so stehen haben, aber man möchte ja trotzdem nochmal ein bisschen was reinhauen oder mal ein paar Quellen angeben oder halt mal so einen Einblender machen und das bedarf halt Zeit. Und dementsprechend kriegt ihr es auf YouTube, gegebenenfalls auch auf den jeweiligen Plattformen dann auch als Video.

Ich muss sagen, tatsächlich, Apple macht da noch nicht so ganz mit. Aber Spotify, da haben wir schon mal einmal getestet. Eine Folge ist ja als Video draußen und funktioniert ganz gut. Dementsprechend einfach mal warten. Aber ihr könnt ja gerne selbst mal reinschreiben, nutzt die Kommentarfunktion auf der Webseite zu den Folgen.

Ihr könnt auch wieder Fragen stellen, das funktioniert auch. Ihr seht unser Merch, ihr seht, ihr es hört und viele, viele andere Infos. Und was ich auch schön finde, Auch Blog-Einträge, also ich schreibe ja ab und zu mal was, ab und zu habe ich mal was zu vertellen. Ich glaube, da hast du auch schon was zur Notfallreform drin, oder? Da habe ich tatsächlich auch schon was reingeschrieben für die heutige Folge, um das einfach nochmal nachzulesen mit Quellenangaben, mit Verlinkungen und so weiter.

Und ich finde, dadurch ist die Webseite einfach nicht mehr so eine Podcast-Seite, wo man mal ganz kurz Hallo sagt. Wir müssen übrigens dazu auch noch mal Profilfotos von uns machen. Ja, immer ran da. Also Fotosessions bin ich immer zu haben für. Ich brauche immer neue Fotos. Ich habe tatsächlich kaum welche von mir.

Also ich nehme selber kaum welche auf. Apropos, ich habe vorhin Twitch erwähnt. Sophie hat gefragt, also eine Sophie, hat gefragt, wann wir denn immer auf Twitch live sind. Und ich muss sagen, die letzte Folge war wieder sehr witzig. Sie war auch teilweise ein bisschen schwarz und humorschwarz. Also ich finde es ja wunderschön, wie du für die Clips sorgst.

Also ich finde das so toll. Ich hatte am Anfang, mir ging so der Arsch aufgrund, als dass ich irgendwas Falsches sage. Aber es ist von Folge zu Folge, jedes Mal, wenn wir live sind, bist du derjenige, der die Clips sorgst. Das war so spontan mit dem Zug erwischen und oh Gott. Also Sophie, um deine Frage zu beantworten, Retterview ist immer montags.

Ab 20 Uhr, mittlerweile 20 Uhr, weil wer weiß, was noch so passiert live. Und dementsprechend kannst du uns ab 20 Uhr ungefähr auf Twitch immer sehen. Und da reden wir nicht nur über Rettungsdienst, sondern eigentlich auch über alles andere, was uns gerade so in den Kopf kommt. Und das ist so ultra witzig, weil erstens die Community auf Twitch, aber auch auf Discord, die mitmacht zum Beispiel, was die manchmal raushauen, die triggern einen auch so ein bisschen, irgendwas Böses zu sagen oder manchmal den schwarzen Humor rauszuholen.

Aber es passte auch ganz gut, weil gerade just an diesem Moment, und das war nicht geplant, kam ja unsere schwarze Humortasse raus. Oh ja. Die es jetzt seit neuestem im Shop übrigens auch gibt. Könnt ihr mal reingucken. Werbung. Und dementsprechend fand ich das doch ganz witzig, dass wir das dann rausgekommen haben.

Worum es da genau geht, ich weiß noch nicht, ob ich es als Real mal irgendwo veröffentliche. Ich glaube nicht. Ich glaube nicht. Das Ding ist, ich finde persönlich so, Twitch ist halt für mich der Lieblingspart, sage ich mal so. Weil das ist so ... Das ist so diese relaxte Couch-Ecke, wo man einfach nur so über Gott und die Welt redet. Bisschen Rettungsdienst, Medizin, Pflege, alles irgendwo mit einbaut.

Aber es ist halt so ein allgemeinerer, ungeskripteter Talk. Macht immer sehr viel Spaß, gerade auch mit den Leuten ein bisschen zu interagieren. Das ist ja auch, was es dann eben ausmacht. Ich glaube, deswegen ist Twitch auch so beliebt. Ja. Ich dachte immer so, was sollen wir da? Tatsächlich mit uns, mit dem, was wir da drauf machen, war ich das erste Mal auf Twitch zu Besuch. Vorher habe ich noch nie irgendwas auf Twitch gesehen.

Ich muss sagen, ich bin ja auch total ein Newbie, was da drin ist, aber wir hatten ja auch gute Hilfe jetzt und dementsprechend bin ich mal gespannt. Guckt auf jeden Fall rein, geht gerne auf Twitch und meldet euch da auch gerne an, einfach, es macht ursinnig Spaß, wenn viele Leute da mitquatschen und mitmachen und teilen dürft ihr es alle mal.

So, wir haben aber auch weitere Kommentare bekommen und natürlich auch auf der Webseite mittlerweile Kommentare zufolge. Und der nächste Kommentar, da muss ich mal ein bisschen reinlesen, damit man so ein bisschen versteht. Es ging ja damals in der letzten Folge um, krank machen, beziehungsweise krank sein. Krank zur Arbeit.

Da hat uns die Wiebke eine große, große Nachricht geschickt. Wiebke, verzeih es mir bitte, ich versuche ein bisschen abzukürzen, weil wir haben ja auch nicht so viele Minuten, aber letzten Endes entscheiden wir ja, wie lang es ist. Wiebke hat nämlich geschrieben, bei ihr war es nicht das Kranksein, sondern sie war schwanger.

Wie ein Kollege sagt sie auch, es auch noch betont hat, ich solle mich daher nicht so anstellen. Das ist schon mal ein krasser Move von dem Kollegen, zu sagen, stell dich mal nicht so an als schwangere Person. Sie hatte Übelkeit, sie hatte Erbrechen Tag und Nacht, ja, teilweise ging es dann eben ins Beschäftigungverbot.

Mit Womax hat sie dann manchmal den Vormittag irgendwie noch geschafft, wo ich mich gerade mal frage, da muss ich mal reingucken, Womax? Geht das überhaupt bei Schwangerschaft? Da müsste ich ja da reinschauen. Ich bin jetzt gerade nicht so firm, ich müsste in meine SAAs gucken, ob man Womax bei Schwangerschaft auch nimmt. Ich glaube, da geht es immer auch um das Trimester nachher, ob das geht.

Naja, auf jeden Fall, danach ging wirklich bei ihr nichts mehr. Das hat sie auch so geschrieben. Das habe ich dann durchgezogen bis zur 24. Woche. Ab ins Krankenhaus mit vorzeitigen Wehen und verkürzten Gebärmutterhals. Zum Glück ist alles gut gegangen. Das Wunder wird bald acht Jahre alt. Das freut mich auf jeden Fall schon mal, dass das Kind auch gut gedeiht und mittlerweile schon acht Jahre alt geworden ist.

Und dann schreibt sie, aber Dank. Haha, weder von den Kollegen noch von den Chefs. Stattdessen durfte ich nach der Elternzeit gehen, weil ich nicht mehr so flexibel war wie vorher. Und das ist die Kurzfassung, schreibt sie. Wenn ich jetzt, aus welchem Grund auch immer, nicht fit genug bin für die Arbeit, bleibe ich zu Hause.

Kindkrank heißt, ich bin krank. Zu Hause bleiben. Und meine neue Chefin ist da auch wirklich super. Es gibt kein schlechtes Gewissen mehr, was einen eingeredet wird, sondern nur eine gute Besserung. Und freundlicherweise werden meine Krankentage nicht mehr in der Lohnabrechnung summiert aufgeführt jedes Jahr.

Und im Dezember mit Textmarker markiert. Was zur Hölle? Was hat dein alter Chef da gemacht? Damit man sich selbst ausrechnen kann, was man an Weihnachtsgeld abgezogen bekommt. 5 Euro pro Krankentag. Und sie schreibt noch keinen Scherz. Ich kann das gar nicht glauben. Ich kann das nicht. Dass es so eine Chefs gibt, also so eine Führungsstruktur.

Das ist schon ein starkes Statement von der Chefetage, definitiv. Zumal man, soweit ich weiß, auch für gewisse Krankentage, auch gewisse Kosten von der Krankenkasse zurückbekommt, als Chef und so weiter. Naja, nach meinem Autounfall im Januar hat mir mein Chef mehrfach angeboten, dass ich so lange zu Hause bleiben kann, wie ich es brauche.

Kein Drängeln, nichts, um doch wieder zu arbeiten. Daher Augen auf bei der Arbeitgeberwahl und wer krank ist, gehört nach Hause. Gesundheit geht vor. Also bleib gesund, ihr zwei. Viel Spaß noch weiter in meinem Podcast. Wiebke, mein Gott, du hast dich ja wirklich offenbart und ich bin ein bisschen erschrocken.

Aber es soll solche Arbeitgeber geben. Und ich finde es krass. Max, du bist ja nicht unbedingt in einem Beschäftigungsverhältnis, außer bei mir so rein hypothetisch. Ich finde, wir sollten ja auch mal streichen. Das kann ich nur so unterstreichen, wirklich. Ist ein Risiko, ist ein Risiko. Also krass auf jeden Fall. Nein, natürlich, jeder sollte gucken, wie und was es ihm gut geht und vor allem krank, die Kollegen anstecken und so weiter.

Und gerade Schwangerschaft gucken, Abwahn, Beschäftigungsverbot, das muss man einfach kurz besprechen und dann auch wirklich resolut sein, so schwer es einem auch fällt. Aber wenn dann auch der Arbeitgeber kommt und sagt, nee, also so läuft's nicht, ne, nee, da will ich ausrasten, geht gar nicht, hab ich überhaupt kein Verständnis für.

So, Max, wir haben den Patrick noch. Und Patrick fand unsere Fit-Folge doch gar nicht so schlecht. Was hat er denn geschrieben? Patrick hat erzählt, dass er, bei der, ich habe ja zwischenzeitlich darüber erzählt, dass eigentlich, wenn du dich körperlich dann irgendwie positiv entwickelst und fitter wirst, dann brauchst du nicht damit rechnen, dass die Leute zu dir ankommen und dir groß irgendwie Lobpreisungen geben, sondern du wirst mehr schlechte Kommentare hören.

Und das hat er aufgefasst und meinte, dass er das leider auch festgestellt hat. Patrick erwähnte, dass er mal über 120 Kilo gewogen hat und dann 35 Kilo abgenommen. Erst mal, Patrick, starke Nummer, wirklich. Also von 120 Kilo überhaupt in die, ich weiß jetzt nicht, wie groß du bist, aber von da aus überhaupt in die Bewegung wieder reinzukommen und.

Halt diesen ersten Schritt zu machen, das stelle ich mir wahnsinnig hart vor. Und dann 35 Kilo abgenommen, hoffentlich über einen längeren Zeitraum, langsam und gesund. Stark. Wirklich Respekt. Und er hat geschrieben, dass er da dann auch Sprüche bekommen hat, wie du siehst so dünn aus, du siehst so krank aus, sieht nicht gesund aus, obwohl man so fit ist wie noch nie zuvor.

Und ja, das ... Kann ich tatsächlich genau so bestätigen. Die Story hab ich wahrscheinlich schon hunderte Male gehört. Aus allen möglichen Bereichen. Und ich würd das nicht zu ernst nehmen. Weil am Ende, überlegt euch genau, woher dieser Kommentar kommt. Und dieser Kommentar kommt nicht aus Hass oder, irgendwas. Dieser Kommentar oder diese Kommentare ...

Das ist nichts Persönliches gegenüber euch in der Regel. In der Regel ist es eher ein Statement von der Person selber, wie sie sich mit sich selbst fühlt. Ich hätte das auch, und das hat mich immer so ein bisschen verwundert, als ich die Wache jetzt so ein bisschen aufgebaut habe, war es für mich so, dass auch einige gesagt haben, boah, du siehst ganz schön abgemacht, ein bisschen krank aus. Ich dachte so, ey Leute, ich fühle mich gut.

Ich fühle mich wirklich gut und ich finde das auch gut, dass ich nicht mehr so, ich habe mich ein bisschen unwohl gefühlt, also auch im Körper. Und wenn man jetzt in den Spiegel geguckt hatte, dann war das gut. Auch Haltung so ein bisschen mehr angenommen, jetzt gerade heute nicht, ich bin einmal kaputt, ich halte mich nicht.

Ich gehe hier zusammen wie so ein Plump, sag ich wirklich, ich sack heute hier zusammen. Das hat man auch bemerkt, also ganz ehrlich, wenn ich bei jemandem sehe, dass er abgenommen hat, dann sage ich nicht so, boah, das sieht aber krank aus oder geht es dir gut, sondern sage ich, fühlst du dich gut damit?

Dann sage ich, ey, er hat gesehen, da hat sich was verändert bei dir und geht es dir gut damit oder fühlst du dich gut damit? Statt zu sagen, oh, das sieht aber erschrecklich aus und das kriegst du immer wieder. Auch in die andere Richtung. Aha, hier, guck mal, hast du eine schöne Wampe bekommen und alles.

Gut, kann ich jetzt drüberstehen? Ich sage dann auch mal, ja, wer redet, der fettet. Aber im Hintergrund mache ich mir schon mal Gedanken und denke so, könnte mal besser werden. Aber das muss jeder für sich selbst wissen. Das müssen wir auch einfach mal dazu sagen. Wir sind hier nicht der Maßstab. Wir sind hier einmal der Maßstab. Jeder sollte sich da so wohlfühlen, wie er eben ist. Ja, also danke Patrick für das Feedback. Ich finde das immer sehr gut.

Ludwig hat unsere letzte Folge auch zum Kranksein gehört und schrieb, dass er selbst im Rettungsdienst tätig ist. Und er sagt selbst, dass es für ihn wie eine Therapiesitzung war. Ich verstehe nicht ganz, was er damit meint. Wie eine Therapiesitzung. Also wie therapeutisch das gewesen sein konnte und wie er das meint.

Entweder meint er es, er hat sich sonst auch immer krank zur Arbeit geschleppt und ist dann einfach jetzt nicht mehr hingegangen, weil er halt, wenn er krank ist, okay. Aber es hat ihm wohl richtig gut getan. Und es freut mich natürlich auch, wenn man sowas dahin bekommt. Das baut natürlich auf. Was ich aber korrigieren muss zur letzten Folge, weil er das gerade so anspricht, dass das alles toll ist. Und Daumen hoch, wir wollen ja nicht eine Lobpreisung.

Es gab auch eine kleine Kritik zu PTBS. Ich habe da ein bisschen was ausgeschlossen, was nicht so richtig war. Ich habe nämlich davon geredet, dass man PDBS bei dauerhafter Belastung und so ähnliches bekommt. Und das ist tatsächlich deklinatorisch nicht ganz korrekt. Deklinatorisch ist eine posttraumatische Belastungsstörung.

Nämlich daraus resultiert, dass du eine oder mehrere traumatische Erfahrungen gemacht hast, die Ereignisse eben draufgekommen. Das war auch so das, was ich eigentlich mitteilen wollte, aber manchmal drücke ich mich halt auch einfach scheiße aus. Manchmal ist es auch wirklich so, dass ich zu schnell rede und wieder was verschlucke oder aufgeregt bin.

Auch ich bin aber noch aufgeregt. 300 wieviel Folgen? Das ist ja mal so. Aber danke trotzdem für den Hinweis, dass wir das nochmal klarstellen können. Alles andere kann man ja nochmal psychologisch besprechen. Aber wie gesagt, ich finde das immer gut, wenn die Leute da auch gleich mal intervenieren und ein bisschen hinterher sind.

Es gäbe noch viel mehr Kommentare. Du hast vorhin gelacht, als du die Kommentare gelesen hast. Irgendwie hast du die fast nicht mehr einbekommen. Ich habe irgendwas auf Spotify gelesen. Was war das? Ich glaube von Anna oder so. Kurz noch den letzten Song genießen oder kurz noch im Auto sitzen bleiben, den letzten Song genießen. Anna, 34, Notärztin. Fand ich stark.

Ach so, so von wegen sich mal was Gutes tun und so weiter. Ich hoffe, ich habe den Namen jetzt richtig gesagt. Also, aber stark, musste ich kurz lachen. Das ist aber, für mich ist das schon eine olle Kamelle, dieser Witz. Aber wenn er dich noch begeistert, dann ja. Ich fand ihn gut. Einmal einen Song zu Ende hören im Auto. Anna, 35, Notärztin am Einsatzort.

Sehr gut. Und alle klopfen so an der Scheibe. Hey, willst du nicht mal aufsteigen? Aber das ist mein Lieblingslied. Genau. That's our song. What is that? Mega, gut. Ja, Max, wollen wir mal einsteigen in dieses interessante Thema, weil es ist tatsächlich aus sozialen Medien, aber auch aus den Nachrichten nicht mehr rauszudenken. Am 15. Februar, äh, falsch, 15. Februar, 15. Oktober.

Du hast den Post auf Social Media auch, glaube ich, ein bisschen kritisch eröffnet. Ich kann mich entsinnen, die Tagesschau schrieb in ihrer Titelbeschreibung für ein kleines Interview. Notfallreform, ein Versuch, aber kein Durchbruch. Das klingt jetzt erstmal nicht so wahnsinnig begeisternd, wenn ich das so als Außenstehender so lese. Es ist super interessant, vor allen Dingen, weil bei mir erstmal auf den sozialen Medien, aber sonst wo, das immer andersrum war. Für mich fühlte es sich so als ob alle das total feiern, was da passiert ist.

Man kann auch gewisse Sachen feiern, aber für mich mit meinem Hintergrund Jetzt nachdem der Beschluss kam oder im Vorfeld? Ja, nachdem dieser Beschluss des Bundestages jetzt kam am 15.10. Dass jetzt eine Notfallreform geschlossen ist. Übrigens der vierte Anlauf seit 2018. Das muss man mal wirklich mit dazu sagen. Also seitdem wird an dieser Reform geschraubt, gemacht, getan und versucht, da mal Beschluss zu befassen.

Und ich dachte mir so, das ist ganz toll, dass ihr das alle hyped, aber es ist echt nur die Spitze des Eisbergs, die hier gerade ein bisschen abgeschmolzen wird. Und da konnte ich irgendwann nicht mehr an mich halten und habe angefangen, mir aufzuschreiben, gestern, vorgestern und so weiter und auch schon die letzten Zeiten.

Was muss sich denn alles so ändern jetzt meiner Meinung nach? Warum ärgert es mich gerade noch trotzdem so ein bisschen? Das klingt wie, ich sehe immer alles so negativ. Ich finde, da sind einige gute Sachen drin. Also wir haben da wirklich die Vernetzung der 112 mit der F6, F7. Wird beschlossen. Mega gut.

Die dann muss man sagen, die GKV-Leistung die eigenständige Sachleistung also Gesundheits- und Krankenversicherung heißt GKV die. Die besagt eben, dass die Rettungsdienstversorgung vor Ort endlich eine eigenständige Versorgung ist. Das heißt, es gibt Geld für den Rettungswagen, wenn da niemanden mitnimmt, um es mal ganz kurz zu sagen.

Das sind so Sachen, da kann man sagen, okay, finde ich gut. Auch die Einrichtung von integrierten Notfallzentren, sprich also Notaufnahme plus Kassenärztlicher Notdienst. Alles toll. Wirklich, habe ich mir schon lange gewünscht. Erlebe ich teilweise, auch wir in Rostock haben schon ein INZ übrigens. Ein Klinikum Südstadt hat sowas. Da ist ein Kassenarzt direkt neben Notaufnahme.

Und das heißt, da kann man schon an einem gemeinsamen Tresen sagen, okay, Sie gehen mal eher zum Kassenarzt und Sie kommen mal mit in die Notaufnahme. Das klingt ja doch schon mal ein bisschen interessant. Also da wird das schon gelebt. Und wir haben in Deutschland halt auch einige Projekte, nicht viele, aber ein paar.

Da wird schon so als Leuchtturm in die richtige Richtung gestrahlt. Kannst du davon was benennen? Oldenburg zum Beispiel. Oldenburg ist ein Stadt, es gibt vier akkreditierte Leitstellen in Deutschland, die tatsächlich, wo man sagen kann, die machen es richtig. Oldenburg ist ein Leuchtturm davon, liegt in Niedersachsen und die haben es irgendwann mal geschafft, einiges zusammenzuschmeißen und zu sagen, wir denken mal ganz anders und wir machen es einfach.

Und das finde ich spannend. Und ich spoilere jetzt mal noch nicht. Wir können danach noch mal drüber reden, wie ich auf diese ganze Sache komme. Vielleicht hätte ich es auch einfach nur hinnehmen können. Aber das Kernproblem ist eben, gute Einzelteile helfen halt nur, wenn... Die Übergänge vom ersten Anruf bis hin eben zur Weiterbehandlung absolut gut funktionieren.

Und das nervt mich immer so ein bisschen, wenn man dann immer nur so kleinteilig irgendwelche Sachen reformiert, statt das große Problem anzugehen. Aber das ist jetzt alles noch sehr gefaselt, muss ich sagen. Da müssen wir mal, glaube ich, ins Detail gehen. Wir reden jetzt erstmal nur von einem Beschluss, noch nicht über geltendes Recht, oder? Genau, richtig. Also es ist erstmal nur der Bundestagsbeschluss.

Das ist natürlich Bundesrat, Gesetzgebung und dergleichen. Das heißt, das ist noch nicht fest und es steht auch noch nicht fest, wann das umgesetzt wird, so richtig. Also wir reden jetzt hier, wie gesagt, nur schon mal davon, dass der Bundestag es endlich mal geschafft hat, da eine Notfallreform zu beschließen von sich aus.

Und wenn man jetzt mal so im Sozialkundeunterricht so ein bisschen reinguckt, Gesetzgebungsverfahren und dergleichen, es geht ja hier um Gesetzesänderung, dann müssen hier noch Bundesrat, also quasi die Bundesländer, zusammen zustimmen und dementsprechend dann, ihr Go geben und dann kann daraus schon bei einem einfachen Gesetzgebungsverfahren eigentlich schon geltendes Recht werden, muss dann vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden und guckt werden, dass das alles auch verfassungsmäßig richtig ist und ja, dann, Wäre das in Ordnung, dann würde sich zumindest das, was da beschlossen ist, schon mal ändern. So ein kleiner Ausflug zumindest in Gesetzgebung.

Warum ist diese Unterscheidung für Menschen und ich sag mal jetzt für unsere Kritik relevant? Weil es nicht die absolute Lösung ist, finde ich. Also es gibt viel mehr Sachen, an denen wir arbeiten müssen, an denen wir kippen müssen und man muss einfach auch Kritik daran üben, denn auch hier werden wieder Sparmaßnahmen betrieben, meiner Meinung nach, die, an der falschen Stelle angesetzt werden, im Rettungsdienst, in der Pflege und dergleichen.

Wobei ich denke und das denken auch ein paar andere und ich erzähle euch nachher auch, woher ich diese ganzen Sachen habe, auch die ich so kenne, weil das schwillt schon seit ein bisschen länger in mir und ich sehe, dass, wir könnten an ganz anderen Stellen in Deutschland ansetzen, um Geld einzusparen.

Und zwar nicht, dass es so vielen Leuten unbedingt wehtun müsste, sondern dass wir dieses gesparte Geld nehmen könnten und es dann umlagern könnten, um Rettungsdienst, Rettungskette, Versorgung der Patienten effizienter und besser zu machen. Und ich glaube, dass sich die Menschen, und ich hoffe nicht, dass es so ist, nicht irgendwo in die Irre führen lassen. Jetzt nur, weil wir eine Notfallreform beschlossen haben und die sagen, gab doch was Gutes.

Das Problem dabei ist, die Leute kennen einige Probleme. Wenn ich, keine Ahnung, zu einer Tankstelle fahre, wissen alle mittlerweile teuer, weil Benzin teuer, weil jeder davon betroffen ist. Jeder kann darüber reden, weil er es irgendwie schon erfahren hat. Ein Rettungswagen hat bisher nicht jeder Bürger gesehen. Und dementsprechend kann er nicht wissen, dass das jetzt der Stand ist.

Nur die, die mal im Rettungswagen saßen, die mal mit uns geredet haben, die vielleicht erfahren haben auch, dass da was nicht so richtig läuft, die können vielleicht mal daraus berichten, da ist irgendwas im Busch. Und dementsprechend weiß die breite Bevölkerung einfach nicht, worauf es wirklich ankommt. Deswegen machen wir ja Retterview.

Damit ich es dir erkläre. Ja, danke schön. Und du bremst mich bitte auf, wenn ich zu deep hineingehe. Das ist ja auch mal wichtig. Weil ich finde es so klasse, dass du immer da bist, weil du sollst mir ja auch quasi aufzeigen, ob ich immer zu weit abschweife oder unverständlich werde, was das angeht.

Manchmal weiß ich so, worüber ich rede. Du weißt, ich könnte mit dir acht Stunden abschweifen und es nicht mal mitkriegen, wie man wahrscheinlich auch schon in der einen oder anderen Folge oder im Stream gemerkt hat. Ja, ist so. Also generell, das ist ja, wir haben es ja in der letzten Folge auch schon festgestellt, das ist halt so ein fettes Thema mit so viel.

Also ich selber habe bei der Recherche darüber jeweils so drei bis fünf Minuten Videos irgendwo gefunden und dann arbeitest du dich so ein bisschen rein und dann redest du in der Folge so drüber und dann kommt hier noch ein kleiner Punkt und da noch ein Unterpunkt und da noch ein Unterpunkt. Und auf einmal sind so eine Stunde, 15 Minuten rum und du hast das Gefühl, du hast eigentlich gar nicht so richtig abgedeckt, weil halt überall so viel dazugehört.

Und ich selber als Außenstehender, ich kann es halt auch wirklich nur durch deine Erzählung dann auch irgendwie nachvollziehen, weil wie du sagst, ich bin halt nicht aktiv. Und andere eben durch Presseartikel und der Investigativjournalismus, der teilweise auch schon betrieben wurde in diese Richtung, aber auch meiner Meinung nach, es gab gute Artikel wirklich, die mussten aber aufgrund von Sendezeit oder auch Komplexität eines Themas teilweise abgebrochen werden.

Also die haben dann irgendwo Schluss gemacht, wo wir dachten, aber das war doch noch nicht alles. Aber da gab es schon echt gut, Report Mainz zum Beispiel, hat da schon einiges benannt, was wirklich wichtig ist, aber es fehlt immer was. Es fehlen immer so Puzzleteile, die ganz leicht zu finden sind, aber darüber reden wir später mal. Ich glaube, wir sollten erstmal in den Beschluss ein bisschen reingucken.

Ja, ich habe ja vorhin von diesen Sachleistungen geredet, also die GKV-Sachleistung für die Notfallrettung, sprich das Sozialgesetzbuch soll verändert werden und dementsprechend soll man natürlich, auch eine Notfallversorgung vor Ort, die auch vor Ort belassen werden kann, bezahlen. Das ist gut. Der Sprechwunsch sagte, das wird man im Rettungsdienst nicht merken, zum Beispiel in seinem Reel, dass sich irgendwas verändert.

Ich sehe das ein bisschen anders, weil wenn wir nachher, ja, wir werden es erstmal merken, weil die Patienten wahrscheinlich statt 10 Euro, Gebühr nachher 15 Euro an die Krankenkassen zahlen sind. Okay, ein bisschen teurer geworden. Dass man dementsprechend, merken wir es nicht direkt mittelbar nahbar.

Es wird keiner im Einsatz sagen, ach Mensch, ja, jetzt haben wir wieder ein bisschen was verdient für uns, auch wenn wir den Patienten zu Hause gelassen haben. Aber wir werden es gegebenenfalls nachher dann an solchen Themen merken, die ja aufgekommen sind, schon muss ein Patienten Rettungswagen mit 600 Euro oder sowas mitbezahlen und dergleichen.

Und das gegebenenfalls, das kann ich nur hoffen, auch die Träger, die den Rettungsdienst quasi leiten und führen und auf die Zahlen gucken müssen, vielleicht ein bisschen entspannter werden, weil jetzt gesagt werden kann, hey, wir müssen Fehleinsätze. Sprich, jetzt ist es ja so, wenn Rettungswagen niemanden transportiert, dann gibt es kein Geld.

So, egal, was ich da gemacht habe. Und wenn ich da drei Spritzen reingehauen habe, ich kriege kein Geld. Ist einfach so, weil der Patient verweigert hat oder was auch immer. Oder der Notarzt gesagt hat, wir nehmen nicht mehr, wir müssen nicht mit. Wie gesagt, Transportverweigerung, all das geht. Das heißt, ich muss die Einsätze, die wirklich gefahren und transportiert werden, höher Kosten aufhören. Also wenn wir beide hier zum Beispiel, keine Ahnung, ein T-Shirt bedrucken und der Kunde zahlt das nicht und jetzt haben wir das T-Shirt aber verbraucht. Verschliffst beim nächsten drauf, ja.

Verschlissen, weil der Kunde gesagt hat, nee, jetzt will ich es doch nicht mehr. Ja, doof für uns. Da müssen wir die nächsten T-Shirts teurer machen, die nächsten Tassen. Und so ist es im Rettungsdienst halt auch. Man muss sich irgendwo mitisieren und das versucht man damit zu verhindern. Das nächste ist, ich habe es ja schon gesagt, die 116, 117, 112, die sollen vernetzt werden, sprich, es soll Fallübergaben geben.

Wenn ich in der 112 etwas abfrage und ich merke, in der 112, das ist nichts für die 112. Darüber muss man auch nochmal reden, ob das wirklich so passiert. Dann könnte jetzt die 112 diesen Fall übergeben an die 116, 117, ohne den Anrufer großartig allein zu lassen. Ohne, dass der Anrufer in der 116, 117 nochmal alles erzählen muss.

Und dementsprechend der Patient nicht mehr abgewiesen werden kann. Das wäre auf jeden Fall schon mal ein schöner Schritt. Aber wenn die 112 keine richtigen guten Abfragesysteme hat, die auch Nein sagen können, dann können wir uns das auch sparen. Und wie fände ich Nein sagen können? Darauf kann man ja später nochmal eingehen, finde ich, aber es ist einfach so, dass, ach, du nimmst einfach jetzt rein. Ist egal.

Wenn, das musst du dir vorstellen, du hast ja ein Abfragesystem. In Deutschland immer unterschiedliche. Da gibt es ProQA, was sehr gut ist tatsächlich. Es gibt NOAS und viele, viele andere Software mit Abfragesystemen. Standardisierte Abfragen, nennen es einige. Ob das wirklich so standardisiert ist, sei mal dahingestellt.

Und diese Systeme versuchen herauszufinden, ist es ein Notfall, was für ein Notfall, muss ein Notarzt mit, muss da eine andere Alarm- und Ausrückgeordnung angewendet werden. Auf jeden Fall ist es in Deutschland so, dass oft das System nie Nein sagen kann. Das heißt, es fährt letzten Endes irgendwann immer ein Rettungswagen, wenn man die 112 wählt. Das ist einfach so.

Das kann man auch gar nicht abstreiten, weil man muss einfach in die Zahlen reingucken. Es gibt genügend Beweise dafür, dass die meisten Systeme sagen, Rettungswagen, ich schicke mal die Leute dahin, die gucken mal. Und dann fährt ein Rettungswagen. Warum? Also warum entscheidet das System das so? Rechtlich, das macht nicht das System, das machen die Menschen dahinter und das System.

Das ist eine Kombination aus beidem. Das sind so Sachen wie ärztliche Leiter, die natürlich da auch noch ihre Hand drüber haben. Das sind rechtliche Sachen, wo natürlich auch die Disponentinnen und Disponenten Angst haben, dass sie dafür rechtlich belangt werden können, weil sie Nein gesagt haben, weil sie Sorge haben, das falsch einzuschätzen.

Das kommt alles so obendrauf. Wir brauchen dann einfach mehr Sicherheit für die Leute und das kriegt man nur hin, indem man dann anfängt standardisierte Abfragen zu machen, dass wir nicht mehr den einzelnen Menschen und seine Entscheidungen bewerten, sondern wirklich das System im Ganzen. Sprich, das System hat gesagt, Herzinfarkt, ja, ich habe entschieden, dass es keins ist, aufgrund verschiedener Abfrageschämata, aufgrund von verschiedener Fallstricke, die sagen, Sorry, also bei all dem, was der beschreibt, wird das nicht ein Herzinfarkt jetzt sein.

Und wenn das doch mal ein Fehler sein sollte bei kleinen Prozentzahlen oder auch vielleicht bei einer hohen, dann müssen wir das System verändern und nicht die Menschen, die dahinter stehen. Und das ist aber das große Problem. Zurzeit bewerten wir immer nur die Menschen, die das entscheiden, weil wir nicht überall stand, die sie da abfragen haben.

Die meisten, und das muss man sich mal vorstellen, in der Leitstelle arbeiten Notfallsanitäter, Rettungssanitäter, also, Notfallsanitäter drei Jahre examiniert, um am Computer zu sitzen, Notrufe zu hören und den Leuten einzuschätzen, sollen sie in der Rettungssange rufen oder nicht. Sie benutzen vielleicht mal irgendein Abfrageschema, aber das ist nicht groß komplex.

Okay, das heißt also aktuell haben wir quasi ein System, wo die Menschen dahinter, große Entscheidungsverantwortung tragen und dementsprechend dann auch einfach sich absichern wollen, weil sie dann sagen, okay, ich kann jetzt in dem Moment gerade nicht wirklich abschätzen, ob... Dass das wirklich der Notfall ist, den der Patient da beschreibt.

Deswegen schicke ich ein Rettungsmittel, um festzustellen, ob es ein Notfall ist. Und was du jetzt dir eher wünschen würdest, wäre ein System, wo, quasi aus dem Schema schon hervorgeht, ob der Rettungswagen geschickt wird oder nicht, ohne dass die Person selber eine Entscheidung groß fällen muss und damit sich in Gefahr begibt.

Genau, dass der Mensch quasi dahinter nur noch der Hörende ist, Zuhörende. Und das System anhand von, wie gesagt, da gibt es wirklich gute Systeme, Fallstricken und Mindmaps, sich langhangelt und guckt, ist es lebensbedrohlich. Und der Rettungsdienst ist nur für lebensbedrohliche Sachen da. Und da gibt es ganz wenige Fragen, die man teilweise stellen muss, um rauszufinden, ob der da ist. Atmung, Kreislauf, Bewusstsein, sowas in die Richtung Verletzung, Unfall, so eine Faktoren müssten schon mal abgesprochen werden. Und dann kann man noch so in kleine Teile reingehen.

Und wichtig aber dann ist, dass wir dann nicht sagen, nee, sorry, ist nichts für die 112 und tschüss, sondern dass wir dann diese Vernetzung 116, 117 haben und die Leute weiterleiten. Und die 116, 117 dann, das wurde auch mitunter beschlossen, eine Gesundheitshotline wird, wo richtig noch weiter abgefragt wird, wo schemenhaft mit weiteren standardisierten Abfragen gesagt wird, Mensch, erzählen Sie mal Kopfschmerzen, das ist doch ultra interessant.

Wie ist denn das passiert, ist der jetzt genauso heftig und so weiter. Oder unklares Abdomen, unklarer Bauch, seit wann bestehen die Symptome, waren die stechend, waren die hiebartig, ist der Bauch brett hart. Und wenn man da in der 11, 6, 11, 7 merkt, oh warte mal, stopp, ich habe mir jetzt ein bisschen mehr Zeit genommen, ich habe das nochmal kurz abgefragt, das klingt mir doch nach Notfall, dann kann die wieder weiterleiten.

Und die 112 kann das auch auswerten und sagen, ah, gut, dass du das rausgefunden hast, okay, schicke ich einen Rettungswagen, weil, muss ich jetzt nicht nochmal abfragen. Wir brauchen insgesamt ein System, wo der Kunde, sprich der Patient, der Betroffene, nicht alleingelassen wird mit seiner Hilfe und immer Hilfe erfahrt, ob es am Telefon ist oder durch andere Instanzen. Genau.

Noch eine andere Sache, gehen wir erstmal die Reform nochmal kurz durch. Wir brauchen frühe Hilfe, das wird auch beschlossen. Wir wollen eine Telefonreanimationsanleitung zu 100% haben, das ist ultra wichtig, dass wir eine Telefonreha am Telefon bei 100% der möglichen Rehapflichtigen Patienten machen.

Das haben wir noch nicht überall. Wir haben noch nicht überall, dass wir 100% Telefon-Reha anleiten. Also das zeigen auch hier wieder, da wo die Reha wirklich möglich ist und so weiter, haben wir uns teilweise sogar ein bisschen, vielleicht verschlechtert sogar. Müsste mal gucken. Egal, ist subjektiv von mir. Aber nein, wir machen nicht zu 100% Reha. Definitiv nicht.

Genau. Dann wird auch noch gesagt, es soll ein Fachgremium geben, was bundesweite Rahmenbedingungen vorsieht. Da muss man definitiv noch ein bisschen anknüpfen an dem Fachgremium, also wie weit soll das gehen? Werden wirklich Kompetenzen für Notfallsanitäter beschlossen, die bundesweit einheitlich sind? Zur Zeit muss man sich vorstellen, für die, die es nicht wissen, wir haben roundabout 300 Kreise.

In 300 Kreisen wird gerade überall beschlossen. Was ist auf einem Rettungswagen drauf? Was nicht? Individuell für jeden Kreis. 300 Stück. Was darf der Notfallsanitäter machen und was nicht, bis der Notarzt kommt oder andere ärztliche Hilfe eben da ist. Und ja, das heißt also, dein Leben oder dein Überleben manchmal könnte, ganz, ganz böse gesagt, und da müssen wir wirklich ehrlich sein, von deiner Postleitzahl abhängen.

Deine Überlebenschancen. Deine Überlebenschancen manchmal auch. Das ist wieder sehr überspitzt für die einen oder anderen, aber es ist doch so. Wo überlebe ich am besten? Ah, gute Frage, habe ich noch nicht rausgefunden. Das wäre doch mal nett. Vielleicht in Oldenburg. Das wäre doch mal nett to know.

Es gibt schon einige Kreise, da muss man sagen, da ist das wirklich sehr, sehr großes Potpourri an Medikamenten und auch die Kompetenzen. Aber das ist halt immer nur so ein kleiner Teil. Und es kann noch nicht sein, dass die Postleitzahl, in der ich gerade hingefallen bin, einen Unfall habe, darüber entscheidet, ob ich jetzt gut oder schlecht behandelt werde oder vielleicht auch gar nicht.

Ob eine Behandlung unterlassen wird, nur weil jemand, weil jemand in diesem Kreis sagt, nee, ist nicht so. Oder weil jemand einfach sagt, ich nehme das runter. Vom Rettungswagen. Kassel, super Beispiel dafür. Okay, das ist Tomicum. Ein Mittel, womit ich jemandem Schmerzen nehmen kann. Und auch noch dieses traumatische Ereignis eines Unfalls mit Midazolam.

Kannst du ein bisschen auch Amnesien hervorrufen, dass die Menschen sich wohlfühlen in diesem Notfall gerade, jetzt nicht komplett weggebeamt sind, aber eben so, dass sie nachher tatsächlich eine Gedächtnislehrung haben. Und das nicht als Trauma. wir haben es vorhin angesprochen, als traumatisches Ereignis, nachher in Erinnerung haben. Gibt es in Kassel nicht.

Frechheit. Ich will mein Trauma, bitte. Ja, ne? Das ist wirklich krass. Aber gut, das sind jetzt so die paar Sachen, die jetzt beschlossen wurden in diesem Reformbeschluss. Und man könnte noch viel weitergehen. Definitiv. Wenn ... Wenn davon schon so viel im Beschluss steht, was wünschst du dir denn noch? Was fehlt denn noch?

Naja, also, oh Gott, wo soll ich anfangen? Wir müssen eigentlich, glaube ich, nur zu unseren Nachbarn gucken. Unseren Nachbarn. Und jetzt komme ich mal dazu, warum ich mich hier jetzt mal ganz kurz so hinstelle und das alles so toll küm behaupte. Ich glaube, zwei oder drei Jahre mittlerweile bin ich ja immer mal irgendwo hin eingeladen worden.

Nach österreich schweiz dänemark. Einige länder auf jeden fall unsere nachbarn und bin natürlich auch mit zusammen mit louis zum beispiel auch teilweise in deutschland rumgetourt und wir haben uns da auch einiges angeguckt mal kinzig kreis waren wir in vielen vielen interessanten rettungsdiensten und haben mal geguckt was ist und wurden, dann natürlich auch zum beispiel nach stuttgart eingeladen und dort wurde uns dann mal mitgeteilt.

Wie es denn so zu laufen hat eigentlich und welche Lösungen da so sein sollten. Und schon alleine, als ich aus Wien kam, aus Niederösterreich kam und mir das alles angekündigt habe, aus den ganzen anderen Ländern, ist mir immer eins aufgefallen. Die sind massiv weiter als wir. Massiv. Sei es, dass wir Digitalisierung überhaupt noch nicht verstanden haben in Deutschland.

Wirklich. Digitalisierung. Wir denken immer, wir haben das nur, weil wir jetzt WhatsApp und Instagram bedienen können und ein bisschen KI und sowas alles auf unserem Handy bedienen können. Aber sorry, das haben wir noch gar nicht implementiert in die Systeme, wo es wirklich wichtig ist. Das stimmt. Ich nehme mal ein ganz kleines Beispiel, damit es alle verstehen.

Wenn du dein Handy hast, was hast du auf deinem Handy so alles an Apps, die du zur Kommunikation unbedingt benutzt? Nenn mir mal nur zwei, drei. WhatsApp, vielleicht noch irgendwie iMessage. Hast du Gesundheitsdaten auf deinem Handy gespeichert, so Notfallpass? Irgendwas eingetragen? Ich glaube nicht. Okay, Schande über dich.

Sollte man auf jeden Fall machen. So ein bisschen Allergien, ein bisschen Vorerkrankungen, sofern du welche hast. Medikamente, okay. Aber auch so Körpergröße niemals in die Health-App eingespeichert? Doch, in der Health-App habe ich meistens gespeichert. Und Kilogewicht, Roundabout auch. Du hast so eine Smartwatch? Nee, hast du nicht. Auch kein Fitbit oder sowas?

Okay, das ist schon mal gespeichert. Aber du hast Messenger-Dienste auf jeden Fall drauf. Wie interessant wäre es denn für dich, du bist jetzt 24, den Notruf über WhatsApp zu wählen, sprich zu schreiben? Das wäre schon ziemlich entspannt. Findest du es entspannter als anzurufen? Also ich glaube, in so einer Situation würde ich lieber anrufen. Okay. Einfach.

Haben wir auch so gelernt in Deutschland. Genau, also generell, wenn es dringend ist, dann rufe ich an. Das wäre jetzt so meine Intention. Intention, nein. Okay, mal anders. Wenn du jetzt nicht einen Notruf nimmst, dann einfach mal so eine Gesundheitsfrage, so eine Gesundheitsberatung haben möchtest, würdest du es dann doch schon mal eher aufschreiben, als Anruf anzurufen? Dann ja. Wahrscheinlich eher, ja.

Können wir in Deutschland nicht. Können wir nicht. Nee. Es gibt zum Beispiel bei Google und bei Apple seit schon längerer Zeit die sogenannten, jetzt muss ich überlegen, wie es heißt, Emergency Enhanced Data oder irgendwie sowas. Also auf jeden Fall, wenn du den Notruf wählst, in vielen anderen Ländern um uns herum.

Dann ist es so, dass mit diesem Anruf, oder eben auch mit den Schriftstücken automatisch, wenn man jetzt die 112 zum Beispiel wählt oder eben die 144 in Niederösterreich, automatisch diese Emergency-Daten, Notfallpass, gegebenenfalls auch Gesundheitsdaten, mitgeschickt werden und die genutzt werden können.

In der Leitstelle, aber auch in Wales zum Beispiel, ebenso. Die sind da komplett vernetzt. Also Wales und so weiter war auch oder ist auch DSVGO. Das heißt, es ist nicht mal ein Datenschutzproblem. Und bei uns scheitert es am ... Wir können es nicht. Das Einzige, wie wir einen Notruf absetzen können, ist per Telefon 112 wählen.

Und dann können wir noch nicht mal in allen Kreisen, in vielen schon, noch nicht mal die Handys orten. Wir können es in vielen Kreisen per AML, das geht. Das ist mittlerweile auch ganz gut schon, aber nicht alle. Das heißt, nicht mal das ist einheitlich, wo ich sage, das ist das Einfachste der Welt mittlerweile. Aber woran hapert es? Also warum kriegen wir es nicht umgesetzt?

Umstellung, keine Ahnung, 300 Kreise, 244 Leitstellen, die wir so in Deutschland haben. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Ich könnte es noch mit vielen anderen Sachen begründen. Also Infrastruktur grundsätzlich. Ja, Infrastrukturprobleme. All das spielt eben mit rein. Und ich muss mir das mal einfach vorstellen.

Die können sogar sagen, ach Mensch, Herr Trapp, Sie sind es ja wieder, der Anruf hat. Nein, also man könnte tatsächlich, das ist auch in Wales zum Beispiel möglich, man könnte jetzt sogar so weitergehen und sagen, Mensch, Herr Trapps, ihr habt vor einem Jahr schon mal angerufen, besteht diese Erkrankung noch bei Ihnen und so weiter, nur dass wir das mal mitnehmen.

Also auch ein bisschen gespeichert, dass man mit diesen Gesundheitsdaten und Notfalldaten auch was anfangen kann. Jetzt kommt es auch noch. Was denkst du denn, wie das, also wie ist es, du hast die 112 gewählt, beziehungsweise hast den Kassenarzt angerufen, 116, 117, hast dem alles erzählt und der sagt, gehen Sie mal in die Notaufnahme.

So, musst du in der Notaufnahme nochmal alles erzählen? In Deutschland nicht mehr in der Notaufnahme. Ich würde jetzt aber mal sagen, ja. Ja, ist auch so. Das heißt, jedes Mal, wenn du irgendwie eine Instanz in dieser Rettungskette weitergehst, musst du immer wieder von vorne anfangen in Deutschland.

So in anderen Ländern bekommst du Niederösterreich. Fand ich total geil. Ich habe mich da hingesetzt mit der Dame, das gemacht. Da habe ich gesagt, was ist denn das für ein Code? Na, den Code bekommt jeder. Entweder kriegst du so einen QR-Code oder kriegst halt eine Nummer. Und mit der Nummer gehst du dann ins nächste Krankenhaus oder in die nächste Ambulanz und sagst die einfach. und die wissen, ach, ich sehe alles, was sie schon besprochen haben.

Super, ja, wir können ihnen gleich weiterhelfen. Einfachste Sachen, so was programmiere ich teilweise, sag ich jetzt mal, Über Nacht, wenn man jetzt mal so ein kleines Ding nehmen würde. Aber das ist doch so eine einfache, geile Idee. Es wäre auf jeden Fall sehr ressourcensparend. Das gibt es nicht in Deutschland.

Und wenn jetzt noch eine KI im Notruf, im Notfall oder sagen wir mal erstmal bei den Chats. Bei den Chats zum Beispiel hilft 120 Sprachen zu übersetzen im Chat. Du schreibst rein und die KI antwortet für dich dann auf der anderen Sprache, weil das andere zum Beispiel jemand aus der Ukraine ist oder aus Ungarn oder aus keiner Ahnung irgendwo, also dem Kongo oder sowas ähnliches, dann ja, kann die Software das.

Und das ist kein Hexenwerk, Max. Wir beide haben schon Webseiten zusammen gestaltet und können mittels eines Plugins mittlerweile unsere ganzen Webseiten mit einem Klick übersetzen. Warum sollte man das nicht? Also so eine Sache, die sind so Digitalisierung. Und wenn jetzt eine KI uns auch noch hilft, zu entscheiden in gewissen Sachen, ob das ein Notfall ist oder eher was nicht, dann haben wir gewonnen.

Aber das haben wir halt nicht. Gibt es da schon etablierte Systeme? ProQA zum Beispiel, habe ich vorhin erwähnt. Wird in Oldenburg, glaube ich, sogar angewandt. Jetzt müsste ich lügen. Aber die machen das. Via KI. Via dieser Schnittstelle und KI, genau. Das sind natürlich Behandlungspfadet. Die sind auch abgestimmt mit den ärztlichen Leitern. Die haben auch gesagt, so machen wir das. Und das funktioniert ganz gut.

Und was noch dazu kommt, ich glaube, die haben aus vier oder fünf Leitstellen eine gemacht. Eine für... Richtig und wichtig. Also die haben Ressourcen schon gespart. Das ist wirklich... Also, und da stellt sich ja immer die Frage, immer wenn ich wieder zurück nach Deutschland gekommen bin oder irgendwie in meine Heimat, habe ich mich gefragt, warum machen wir das noch nicht?

Ich bin wirklich manchmal wütend enttäuscht zurückgekommen und dachte so, das geht nicht. Und wenn wir jetzt mal ganz kurz politisch werden. Den Beschluss, wir haben uns nicht angehört. Ich habe mir angeguckt, welche Parteien dafür gestimmt haben und welche sich enthalten haben. Ihr dürft das sehr gerne mal selbst gucken, wie das ist. Gebt das gerne mal bei Google ein, wo ich mich denke, so Mensch, für Heimateinsätzen und so weiter.

Du weißt, wovon ich rede. Ja, die haben sich enthalten in der ganzen Sache, was den Fortschritt angeht. Also von daher, ich will da jetzt nicht zu sehr ins Politische reingehen. Max, du googelst das mal ganz kurz, du kannst es kurz reinhauen. Ihr könnt das auch machen und wir gehen in eine ganz kurze Werbepause und, sprechen mal ganz gleich weiter, was könnte man alles so verändern und was durfte ich durch eben jene, wie zum Beispiel die Björn-Steiger-Stiftung, alles so mitbekommen und erfahren und sehen, was in Deutschland meiner Meinung nach, gut etablierbar ist. Bis gleich.

Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster. Mit Max und Notfallsanitäter Sammy. Ja, wieder zurück und ihr merkt schon, es ist ein interessantes Thema. Ich hoffe, ihr habt euch nicht zu sehr aufgeregt und ich hoffe, ihr seid auch gut mitgekommen. Max, bist du noch mitgekommen oder kapitulierst du voll? Vor allen Dingen habe ich mir gerade dann tatsächlich mal die Abstimmung rausgesucht und ich sehe für Ja gestimmt haben CDU, CSU, SPD, Bündnis 90 die Grünen und enthalten haben sie Fraktionen der AfD und die Linke.

Also die beiden Parteien, die durch den Staat rennen und allen erzählen, wie volksnah sie sind und dass sie ja quasi die breite Bevölkerung vertreten, das sind genau die, die sich bei diesem wichtigen Beschluss raushalten. Das ist interessant. Ja gut, letzten Endes muss man sagen, die Linke, da ist ja auch Stella Merindino zum Beispiel drin und so weiter.

Da muss man auch sagen, Notfallreform, man kann sich enthalten, weil man sagt, da müssen wir dran schrauben. Also man kann das zweiseitig sehen, auch für die AfD zum Beispiel. Da können wir auch sagen, wir haben uns enthalten, weil ganz ehrlich, das ist noch nicht das Gelbe vom Ei. So wie ich es jetzt auch hier programmiere. Das kann ich dir auch noch vorlesen.

Die AfD fordert auskömmliche finanzielle Absicherung. Sie erinnerte daran, dass es bei einem Notfall um Minuten geht und schon 15 Minuten aus Sicht der Betroffenen eine Ewigkeit sein können. Sie bezweifeln jedoch, dass die Finanzierung des Vorhabens ausreichend ist und fordert da eine auskömmliche Absicherung der Notverrettung.

Zitat, die Vorhaltung ist keine Verschwendung, sie ist unser aller Lebenssicherung. Ja, ach Mensch, Minuten, diese Hilfsfrist, das finde ich immer ganz spannend. Wir pochen immer tierisch auf Hilfsfristen. Wir pochen immer tierisch auf. Da muss einer immer ganz, ganz, ganz schnell, also muss ein Rettungswagen, muss immer ganz, ganz schnell da sein. Ich rede jetzt vom Rettungswagen.

Keine raffa Frage. Wenn eine Reanimation stattfindet, muss jemand schnell da sein, um die sogenannte behandlungsfreie Zeit so kurz wie möglich zu halten. Das heißt, man muss also, wir sind immer noch bei der Leitstelle tatsächlich, man muss erstmal erkennen und gegebenenfalls beraten. Aber in der Reanimation heißt es, sehr schnell erkennen.

Deswegen in diesem Abfrageschema, Schnellfragen, Atmung, Bewusstsein vorhanden, ja, nein. Das haben wir im Erste-Hilfe-Kurs alle gelernt. Du noch nicht, Max, du bist noch dran. Aber das ist das Erste, was du machst. Ansprechen, anfassen, anschauen. Also gucken, ist der Bewusstsein. Und wenn er atmet, okay, stabile Seitenlage. Wenn nicht, Reanimation.

Ansprechen, anfassen, anschauen, das kenne ich. Als DJ-Gang und Gäbe. Man nennt das auch gerne das Disco-Prinzip tatsächlich. Ja, genau. Grundsätzlich beim Gästen anfassen. Ansprechen, ansprechen und anfassen. Was kann ich dir sagen, ob ich dir deine Musik unterfülle? Das kennen wir beide aus dem Club. Das kann ich gut erzählen.

Und dann heißt es doch erst mal früh helfen. Sprich, ich alarmiere Ersthelfer. Eine Ersthelfer-App. Wurde übrigens auch Gott sei Dank beschlossen, dass wir das voranbringen müssen. Wie schnell, wie wir es machen, leider noch überhaupt nicht beschlossen. Und ich sehe schon, das wird auch ein Flickenteppich aus ganz vielen Anbietern mit ganz vielen Schnittstellen. Einfach eine Schnittstelle.

Ja, ist einfach so. Weil guck dir die Karte an, wie viele Anbieter wir allein für diese Ersthelfer-App haben. Wenn ich nach Ostvorpommern gehe, habe ich, glaube ich, Core-Helfer, Helper. Und wenn ich nach Westmecklenburg allein gehe oder Nordwestmecklenburg, dann habe ich hier Katretter oder irgendwie was in die Richtung.

Auf jeden Fall, ich glaube ASB schockt. So, aber das heißt, ich brauche zwei Apps, um durch Mecklenburg-Vorpommern zu streifen. Und in der Mitte Mecklenburg-Vorpommerns, da haben wir gar nichts. Da ist einfach weiß. Da gibt es keine Apps. Da kriegst du also keinen Ersthelfer einfach mal ran für eine Reanimation. So, aber neun verschiedene Anbieter übrigens. Genau.

Neun verschiedene Anbieter. Neun mittlerweile, also muss man sich mal vorstellen. Statt eine Schnittstelle zu bieten. Ich finde es in Ordnung, wenn es mehrere Anbieter gibt, weil der eine findet die App toller oder was auch immer. Aber eine Schnittstelle für alles. Dass die Leitstelle nur auf den Knopf drückt und sagt, hier braucht man Ersthelfer.

Und dann werden diese Apps alarmiert, weil die Schnittstelle sagt, hey, ich bräuchte mal jemanden. Egal wer von den neun, ich brauche jemanden. Also es heißt, wir brauchen frühe Hilfe und geeignete Hilfe. Ersthelfer und brauchen wir einen Rettungswagen. oder brauchen wir lieber einen Kassenarzt? Also irgendwie sowas in die Richtung.

Nicht für die Reanimation einen Kassenarzt, aber für kleine Sachen. Und dann behandelt man das. Entweder wir reanimieren jemanden oder es kommt ein Kassenarzt oder man geht zu einem Arzt. Dann wird man vielleicht sicher übergeben. Entweder man ist schon, das reicht schon, dass man dem vielleicht mal eine Tablette verschrieben hat oder aber man übergibt dem im Krankenhaus.

Und aus all diesen Ergebnissen lernen wir es. Und das Coole, zum Beispiel bei ProQA, es ist wirklich keine Werbung für dieses System, Aber es ist halt eins, was ich kennenlernen durfte. Das profitiert aus über 80 Millionen Eingaben pro Jahr, glaube ich, oder so, in Leitstellen, die das benutzen. Kann als QM-System benutzt werden. Wenn ich heute in einer deutschen Leitstelle anrufe, in den meisten zumindest, dann kann ich nicht messen, und das behaupte ich felsenfest, nicht messen, ob der Schlaganfall wirklich ein Schlaganfall war bis zum Schluss.

Mehr als 100 Millionen Notrufe pro Jahr werden strukturiert erfasst und bearbeitet. Das musst du dir mal vorstellen, 100 Millionen mittlerweile. Das ist eine Zahl, ich habe gerade gegoogelt. Aber wir können halt niemals in unserem System Achso, ja, alle Angaben ohne Gewehr. Ich google hier zwischenzeitlich immer ein bisschen mit, aber um jetzt umfassende Belege hier rauszusuchen, dafür fehlt mir leider ein bisschen die Zeit.

Und wir können nicht erfassen, ob das alles richtig ist, weil wir keine Rückmeldung in diesem ganzen System bekommen. Wir haben nichts Messbares. Wir haben keine Abfrageschema, die messbar sind. Wir haben keine Rückmeldung großartig aus den Rettungswagen, ob das so ist, außer dass wir das Protokoll vielleicht lesen oder so.

Und wir kriegen von den Kliniken nichts zurück. Oft nicht. Wir könnten mal in Iwena reingucken, was da so vielleicht drinsteht, aber so richtig erfasst in einem System, was QM-basiert ist, ist nicht. Und Qualitätsmanagement, das wird uns immer aufgebildet, wie ich den Rettungswagen reinige, wie ich meine Listen führe für mein Wachbuch und so weiter.

Es wird überall gemacht. Aber da, wo es drauf ankommt, wo Menschenleben auf dem Spiel stehen, da haben wir kein richtiges großes QM, um zu sehen, ob unser System funktioniert, was Reanimation, äh, was die Leitstelle, die Abfrage, Notruf angeht. Also da muss man mit Qualität beginnen. Und da frage ich mich manchmal auch, und das habe ich auch mittlerweile erfahren, das hat uns Herr Kwojka zum Beispiel auch ganz, ganz klar gesagt von der Björnsteiger Stiftung.

Wir gießen so viel Geld in Beton, in neue Leitstellen, in so viel. 244 Leitstellen haben wir in Deutschland. 240 irgendwie so was roundabout. Und jetzt gucken wir mal nach jeder Österreich. Ich glaube, der hat aus 80 Leitstellen. Weitaus weniger gemacht. Ich glaube, ich weiß nicht mehr genau die Zahlen.

Ich müsste wirklich nachgucken. Ich glaube, der hat die um 50 Prozent reduziert. Also auf so round about 40. Vielleicht kannst du ja mal gucken, Niederösterreich, wie viele Leitstellen die haben. Aber der hat massiv runtergesetzt. Und das fand ich so cool. Und da ist mir alles aus dem Gesicht gefallen in Niederösterreich.

Die haben Homeoffice in der Leitstelle. Das mag man sich nicht vorstellen. Da gehen Menschen tatsächlich nach Hause, um Notrufe zu disponieren. Also, die haben einen Raum, der muss natürlich gesichert und abgeschlossen sein. Da können die sich reinsetzen und von zu Hause aus Gesundheitsberatung machen, disponieren, Notrufe annehmen.

Okay, ich weiß nicht, ob das ist. Eine zentrale Leitstelle und, diese zentrale Leitstelle wird an vier Standorten betrieben. Ja. Ist das? That's the point, ja. Also mehr als 50 Prozent. Also du hast, verstehe ich das richtig, dass die vier Leitstellen dann quasi haben? Und dezentrale Leute, wir haben, 244 und die sind nur ein Bundesland in Österreich, nur mal so gesagt.

Ja, und es funktioniert, es funktioniert, weil erstens, also da werden ja einige gesagt, Gott, der Mansen hier, der Sammy, der nimmt uns hier gerade die Arbeitsplätze weg. Nein, wir versuchen sie nur zu verlagern. Wir versuchen sie irgendwo, ich würde mir wünschen, sie einfach, zu reduzieren, dass wir nicht immer riesige Gebäude bauen müssen, die Millionen von Euro kosten für sechs Leitstellenmonitore alleine schon, die da ein Disponent vor sich kleben hat.

Während in Niederösterreich zum Beispiel zwei Monitore ausreichen. Vielleicht ein dritter, wenn man nochmal in Social Media ein bisschen chatten möchte. Aber man da so viel reinkippt in neue Gebäude und alles mögliche, dass man so denkt, das kann nicht wahr sein. Warum raffen wir es nicht? Warum laufen wir denn blind durch Europa und gucken nicht mal zu unseren Nachbarländern, die es richtig machen, die es vollkommen kapiert haben?

Da versucht auch der ein oder andere immer noch was zu verbessern. Das ist auch vollkommen in Ordnung des Fortschritts wegen. Aber die meisten haben es kapiert. Ich muss im Übrigen auch ganz kurz die vier Leitstellen noch mal ins Verhältnis setzen. Ich habe gerade mal durchgerechnet, was das pro Kopf für Deutschland bedeuten würde. Wie viele Leitstellen wir hier für unsere 80 Millionen Einwohner rund bräuchten.

Da wären es dann umgesetzt 185 Leitstellen. Bei uns jetzt, wenn man das auf das Verhältnis rechnet. Genau, wenn man Niederösterreich hat 1,729 Millionen Einwohner, Soweit ich mich erinnern kann, hat man zu uns mal gesagt, 80 Leitstellen in Deutschland würden reichen. Das will ich nicht anzweifeln, ich sag nur, umgerechnet wäre das bei dem, was die pro Einwohner quasi oder ...

Pro Leitstelle an Einwohnern bedienen, wenn man bei uns das hochrechnet auf die 80 Millionen, dann würden wir auf 185 Leitstellen kommen. Aber es wären immerhin schon mal 60 Leitstellen weniger. Ja. Und dann kommt noch ein Satz, den ich immer wieder erfahre. Und auch wenn ich heute mit Leitstellen-Disponenten rede und sage, Mensch, wie sieht es denn aus mit strukturierter Abfrage, evidenzbasierter Abfrage, sagt er, ich bin ja kein interessierter Affe, ich habe hier Erfahrung, ich weiß, wie es funktioniert.

Das ist eins zu eins eine Aussage, die ich mal von Disponenten bekommen habe. Ich bin kein interessierter Affe. Wer braucht evidenzbasierte Abfrage, wenn ihr mich... Und das wurde auch schon gesagt, als wir da mal gefragt haben. Das war in den anderen Ländern auch so. Da hat man natürlich auch erst mal negativ auf alles geguckt. Und ich kann es verstehen, Veränderung ist immer...

Und man fragt sich halt auch, kann der Computer wirklich das machen, was ich als Fachkraft von manchen Menschen über 30 Jahre Rettungsdienst wirklich machen kann? Und ja... Ja, weil Notruf, wenn man das jetzt mal so nimmt, an sich erst mal, wenn man wirklich rational denkt und handelt, nicht so schwer ist.

Das klingt jetzt wirklich böse und dafür werden mich viele, viele Leute köpfen. Ich wollte gerade sagen, ich höre schon den Unmut der Leute bis hier. Genau. Aber ich weiß als Notfallsanitäter, wie eine Reanimation geht. Ich weiß auch, wie ich sie anleiten kann. Wenn du neben mir stehst, könnte ich dich sofort anleiten und würde dir eine 1A Reanimation hinlegen, weil ich dich anleiten kann.

Aber wie ich das per Telefon machen soll, wie ich das richtig mache, jedes Mal mit der gleichen Qualität, ohne nachzudenken, einfach nur rangehen, das kann kein erfahrener Notfallsaniteter. und die gehören auf die Straße. Also das können die wahrscheinlich auch. Ich möchte nicht, ich möchte behaupten, es können auch, sorry, ich nehme das ein bisschen zurück.

Ich behaupte, das können auch viele Notfallsanitäter. Aber das in der gleichen Qualität, das wird schon schwierig. Ich glaube, es geht halt vor allen Dingen einfach um die Kontinuität, dass du halt das gleichmäßig überall hast. Weil du hast vielleicht an der einen Stelle, hast du den gut mit den 30 Jahren erforscht. Mal weg von der Reha, alle anderen Abfragen auch.

Immer gleichgestellt, immer gleich gemacht. Dann kannst du es auch messen. Und da kannst du auch sagen, aha, hier müssen wir nachjustieren, aber wenn das jeder anders macht, weil es halt so macht, weil es so gut kann, weil es seine Erfahrungen dahingehend sind, dann kommen wir niemals auf irgendein Qualitätsziel, Qualitätsergebnis, dann können wir das nicht messen.

Und das ist ja das, was wir beide hier auch immer in der Firma versuchen, messbare Sachen gegenseitig, das kriegt man nicht hin, wenn man nicht irgendwann mal standardisiert arbeiten würde. Definitiv. Diese Leute, die so ausgebildet sind, Staatsexamen haben, die dran sind und so weiter, die gehören nicht in eine Leitstelle, die gehören auf die Straße, da brauchen wir die Notfallsanitäter.

Die müssen da anpacken, die müssen was machen, die müssen Entscheidungen treffen. Und da kommen wir mal weg von der Leitstelle. Ihr wisst jetzt, was ich auf jeden Fall meine. Ich hoffe mal, dass wir irgendwann nochmal in sowas reingucken können. Ich will dazu nochmal ein Video irgendwann machen. Ich habe ein bisschen Material ja früher mal gesammelt. Das konnte ich bisher nicht ausstrahlen.

Ich muss wirklich sagen, wir haben das wirklich die letzten zwei, drei Jahre relativ geheim gemacht. Also auch ich so sage jetzt mal. Vor meinem Arbeitgeber und so weiter. Ich war gerne da, aber die Vorbereitung, mein Video zum Beispiel im Februar, das war ein Randtasten. Da muss man einfach sagen. Es war ein Randtasten, um zu gucken, wie wird reagiert. Und es ist genauso reagiert worden. Es wurde gut reagiert. Es wurde wundervoll reagiert.

Es wurde wundervoll reagiert. Ich habe ja selber auch ein bisschen was von außen mitbekommen, so an Reaktionen. Ja, ich finde, mit so einiger Kritik ist man da schon sehr gut umgegangen. Also vor allen Dingen fand ich es auch sehr schön, wie persönlich dann einiges genommen wurde. Ich meine, wenn ich mich recht entsinne, dann hast du über ganz Deutschland in deinem Video gesprochen. Natürlich, darum geht es ja auch.

Genau, und dann wurde auf einmal über individuelle Sachen, wurde halt dann reagiert mit, ja, aber ich mache das anders. Das ist schön, du heißt, glaube ich, nicht Deutschland. Ja. So, das war nicht das Anliegen hinter dem Video. Ja, richtig. Nur mal so als Nebensatz, fand ich sehr interessant. Und lass uns das ganz kurz auseinandernehmen, auch wenn ich da wieder Schelte bekomme, aber wir müssen drüber reden, weil es drückt so sehr, Max. Es drückt wirklich, bis heute drückt es mir auf der Seele, dass ich dazu nichts sagen soll mehr.

Aber es ist doch so. Wie gesagt, 300 Kreise, mehr als 300 Kreise haben wir in Deutschland und Föderalismus pur, weil in jedem Kreis entschieden werden kann, Medikament, wie viele sind drauf, was ist drauf und wer darf was. Bundesweit hat der Bundesgesetzgeber da wirklich was Gutes gemacht, wir haben Notfallsanrichteter gesetzt, das ist bundesweit gleich.

Das heißt also, ich darf invasive und medikamentöse Maßnahmen machen. Um Lebensgefahr und weitere Schäden abzuwenden. Also nur mal so nebenbei, als du mir das mit dem Notfallsanitätergesetz erzählt hast und, auch dann, als du deinen Notfallsanitäter gemacht hast und mir da so voller Stolz erzählt hast, so hey, ja, ich kann jetzt dieses und jenes und welches machen, was ich vorher nicht durfte und so, da, fand ich erst mal cool, als ich dann irgendwie so ein Jahr später so allmählich mitbekommen habe, was dann so wirklich passiert ist.

Weiß ich nicht. Du hast Andreas Drobeck kennengelernt. Genau. Der war ja auch jeder. Ich habe von dir quasi alles Wirkliche gehört, was jetzt im Notfallsanitätergesetz drinsteht. Und dann habe ich gehört, dass du irgendwie so 10.000 Sachen gefühlt doch nicht machen darfst und war erst mal sehr überrascht, weil ich mir dachte, hä, aber es gibt doch ein Gesetz dazu.

Wie kann es sein, dass es im Gesetz steht, aber du wirst es trotzdem nicht anwenden? Ja, also wir haben, als ich dieses Video gemacht habe im Februar, haben wir so massiv viele Zuschriften bekommen, über Instagram, über E-Mail. Ich habe ja selbst auch mit Chris Grüne, also mit Christian Stroda und mit Andreas Drobe, wir haben zusammengearbeitet, wir saßen da wirklich und bekamen all diese Meldungen zusammen auf den Tisch gelegt und standen da, wir müssen was tun.

Sei es in irgendwelche Landtage gehen, sei es ein Video machen, was war mein Part dann, und auch Andreas Part zum Beispiel, Artikel schreiben, das hat Christian Stroda wunderbar bei Doc-Checks gemacht, also wir mussten was tun, weil das das drängte uns so sehr auf der Seele, dass Kollegen ankamen und sagten, sie haben geheult an der Notaufnahme, dass sie hätten helfen können.

Aber es nicht konnten, weil kein Medikament da ist. Oder es nicht durften, weil sie die Konsequenzen gefürchtet haben, durch ihre ärztlichen Leitungen. Wie gesagt, ich möchte per se sagen, nicht alle ärztlichen Leitungen sind schlecht. Nicht alle ärztlichen Leitungen, die hauen da auf den Knüppel, sondern sind förderlich.

Aber es gibt viele ärztliche Leitungen, die das eben immer noch so machen. Es gibt Freigaben für sämtliche Medikamente, obwohl sie erlernt und beherrscht sind. Freigaben, dieses Wort alleine, nee. Da gibt es nur Versandet der Gesetz. Das sagt, mach es, wenn SAAs da sind, beziehungsweise wenn du es machen musst, weil du es erlernt und beherrscht hast.

Da ist man eindeutig gewesen. Dazu gibt es Gerichtsurteile und trotzdem versucht man immer noch, das Ganze klein zu halten. Boah, ich könnte mich schon wieder aufregen. Ich glaube, das ist so ein Thema, da könnte man auch wieder eine ganze Folge, drüber machen, warum das so ist, wie man an diesen Punkt gekommen ist und so weiter.

Und jetzt muss ich mir vorstellen, stellen wir einfach vor, ich brauche mit meinem Rettungswagen vielleicht irgendwohin mal 20 Minuten, weil der Weg sehr lang ist. Das kann durchaus passieren. Patient hat Schmerzen. Verkehrsunfall. Oder ist die Treppe runtergestürzt. Hat Schmerzen. Quält sich vor Schmerzen. Da wartet auf mich 20 Minuten. Damit ich feststellen muss, kann ich nicht geben.

Was der braucht, kann ich gerade nicht geben, weil es nicht drauf ist. Oder weil ich es halt irgendwie nicht anwenden darf, weil ich sonst eher befürchten muss, dass ich jetzt einen vierseitigen Text schreiben soll dazu. Obwohl ich nur das mache, was mein Job ist. Dann rufe ich einen Notarzt. Der kann auch mal 20, 30, 40, 50 Minuten brauchen. Gibt es auch.

Nicht überall, keine Sorge, aber gibt es auch. Das heißt, der Patient erwartet effizient dann 40, 50, 60 Minuten mal irgendwo auf dem ländlichen Bereich auf irgendeinen Notarzt. Wie gesagt, ich rede jetzt hier nicht von meinem Landkreis. Ich rede jetzt von irgendwelchen ländlichen Bereichen, wo ich das herhabe, was ich hier gerade erzähle.

Nicht mein Landkreis. So der Worst Case. Ja, Worst Case. Und das ist doch perfide. Und genau das ärgert mich halt in der ganzen Sache. Ja, klar. Das müssen wir ändern. Bundeseinheitliche Standards und auch Berechtigung für Notfalle, die es ja theoretisch gibt, aber sie müssen auch durchgeführt werden und es, muss dafür gesorgt werden, dass es auch so ausgeführt werden kann und nicht als Konkurrenz gesehen wird.

Wir Notfallsanitäter sind zu euch Ärzten keine Konkurrenz. Ihr habt sechs, zwölf Jahre oder länger studiert, seid wirklich Profis in Intensivmedizin, in allen möglichen anderen, überhaupt keine Frage. Aber die Sachen in der Prämedizin oder Präklinik, die kriegen wir auch im größten Teil nicht alle hin.

Und das haben auch mittlerweile auch ein paar Untersuchungen gesagt. 95 Prozent der Notarzteinsätze oder 80 Prozent der Notarzteinsätze, die teilweise beschickt werden, schon von vornherein, waren unnötig. Also so eine Sachen. Da sind wir wieder bei Abfrageschema und Substitution der Ärzte. Was spannend ist, Max, oh, ich sehe schon, das wird eine eineinhalb Stunden Folge hier, aber wir müssen drüber reden.

Und darf ich dir mal was Perfides erzählen? Du erzählst mir den ganzen Tag nur Perfides. Was ich wieder mitbekommen habe, das hat man mir auch damals schon erzählt. Es gibt Kreise, die arbeiten gut zusammen, die sind vernetzt miteinander. Muss ich auch mal sagen, unsere Kreise hier, auch top, Rostock und Landkreis, die quatschen wir dann an, die sehen ihre Fahrzeuge gegenseitig, das ist cool, das wünscht man sich ja auch.

Jetzt gibt es aber viele Kreise. Nehmen wir mal so, du hast Kreis A. Da steht ein Rettungswagen drei Kilometer an der Kreisgrenze. Oh ja, warte, den kenne ich. Zu Kreis B. Ja, genau, zu Kreis B. Okay, das kennst du schon. Zu Kreis B. In Kreis B passiert auch drei Kilometer vor der Kreisgrenze ein Unfall.

25 Kilometer weiter ist aber erst in Kreis B der Rettungswagen das Kreis B. Jetzt musst du dir vorstellen, Kreis B bekommt einen Anruf, hier ist ein Unfall passiert. Ja. Und der braucht jetzt einen Rettungswagen. Er weiß nicht, dass der RTW in Kreis A viel näher dran ist, weil die sich gar nicht sehen. Die sind nicht vernetzt miteinander.

Das heißt, er schickt 25 Kilometer entfernten RTW dahin zum Unfall und die warten länger. Vielleicht sogar lebensbedrohliche Minuten. Und das ist in Deutschland in vielen Kreisen noch so. Das ist alles nur nicht eine schlechte Vernetzung. Keine einheitliche Vernetzung. Und das wäre so einfach, wenn die Leitstellen miteinander vernetzt sind.

Es werden teilweise noch Faxe geschickt an Leitstellen. Fax. Nein. Oder es wird halt angerufen und gesagt, die in deinem Kreis A. Warte mal, warte mal. Wir sind in 2026 und da werden noch Faxe durch die Idee geschickt. Fax gibt es noch. Okay. Das ist so dermaßen. Nicht überall, wie gesagt. Ich rede nicht immer von allen. Aber wenn es nur einmal passiert, ist das so dermaßen traurig.

Da kann ich eigentlich nur noch drüber lachen. Wirklich? Das ist schon ziemlich erbärmlich. Und da muss man mal vorstellen. Oder Kreis A ruft Kreis B an, die rufen an und erzählen denen alles. Dabei könnte doch Kreis A einfach auf den Knopf drücken und sagen, hey, schicke das nächste Rettungsmittel. Das heißt also, das nächste Fahrzeug ist nicht immer automatisch das Richtige, weil dein Kreis das sagt, sondern das System muss komplett vernetzt werden.

Unsere Leitstellen müssen vernetzt werden. Warum? Weil wir verschiedene Systeme haben. Jeder denkt, er hat das Beste erfunden oder hat gekauft, aber die sind nicht vernetzt. Warum nicht? Das hat man auch geklärt mittlerweile. Und ja, dann sagt der eine, oh Gott, weißt du, wie die Karten dann aussehen würden, wenn ich alle Rettungsmittel sehe? Ja, du kannst aber auch filtern.

Und letzten Endes, wenn das System für dich entscheidet, welche Rettungswahlen kommt, das machen die nämlich auch. Die Dame, der Herr, erzählt irgendwas, gibt alles ein, tippt was in sein System ein und gleichzeitig werden die Rettungsmittel schon alarmiert. Ist das jetzt im aktuellen Beschluss optimiert worden? Nein.

Natürlich, warum auch? Vieles, was ich dir gerade erzähle, ist nicht beschlossen worden. Es gibt nur eine Vernetzung zu 1, 2, 1, 6, 1, 7. Es gibt eine Kostenoptimierung für Rettungswagen und so weiter. Es gibt die INZs in den Notaufnahmen, das ist vielleicht ganz cool. Aber der Rettungswagen fällt trotzdem immer noch. Und da muss ich dann Luis, wie ich vorhin sagte, auch wieder recht geben, um den Rahmen zu schließen.

So langsam tasten wir uns oder so langsam sehe ich den Kern des Problems und warum die Aufregung nach dem Beschluss doch irgendwie fast größer ist als davor. Das ist natürlich, wenn du nicht mal so eine Vernetzung geschaffen kriegst, das ist ein Armutszeugnis, das kann man nicht anders betreiben. Ich muss sagen, unsere Fahrzeuge, die wir haben, die sind modern ausgestattet, um mal was Positives zu sagen. Wir haben wirklich geile Rettungswagen teilweise, größtenteils, nicht klein, teilweise, wir haben größtenteils richtig gute Rettungswagen, gut ausgestattet, ein guter Standard auch in Europa.

Manchmal muss ich auch sagen, da können sich dann mal an ein paar von uns was abschneiden. Keine Frage, aber alles andere, sorry, ja, was bringt mir die Qualität auf der Straße etwas, wenn ich sie dorthin schicke, wo sie gar nicht gebraucht wird? Okay, wir haben eine random Frage zwischendurch. Was oder wo hast du den schlechtesten Rettungswagen bisher gesehen und warum?

Meinst du jetzt im Ausland? Genau. Also in ausländischen, ich würde nicht schlecht sagen, aber ich war erstaunt zum Beispiel, wie klein der Rettungswagen in Wien war. Funktioniert hat es trotzdem. Aber da hattest du zum Beispiel nicht auf jeder Seite Zugangsmöglichkeiten zum Patienten. Da lag der Patient dann auf der einen Seite, auf der anderen Seite war ein Stuhl und dann wird gefahren.

Warum ist das so? Ich habe nicht nachgefragt. Das muss ich Mario Krammel nochmal fragen. Kann er mir nochmal erzählen? Die haben uns eingeladen, auch mal nach Wien zu kommen und nochmal einen Podcast gemeinsam zu machen. Würde mich mal interessieren. Aber wenn wir dann da sind, dann wirst du trotzdem aus dem Staun nicht mehr rauskommen. Wir konnten trotzdem jedem helfen.

Aber das war schon wirklich irrsinnig erstaunlich. Bester Rettungswagen, den du gesehen hast und warum? Ich möchte meinen Kinzig-Kreis in Deutschland, war der beste Rettungswagen. Mit der Ausstattung, wie man das aufgebaut hat, da ist schon einiges drin. Es gibt auf Messen manchmal Rettungswagen, die jetzt nicht im Dienst sind, wo ich sage, boah, wenn man das so machen würde, ist cool. Da sind die Geschmäcker aber auch unterschiedlich, wie man da arbeitet.

Aber so an sich haben wir einen guten Dienststandard in Deutschland, was man da gar nicht so großartig unterscheiden kann. Ja, diese Standards müssen komplett in Fahrzeuge ankommen mit der Vernetzung und allem drum und dran. Telenotarzt ist keine schlechte Sache zum Beispiel, wurde auch nicht viel großartig beschlossen.

Wir brauchen die Ersthelfer-Apps. Ersthelfer-Apps können Leben retten. Ich habe sie mir installiert bei mir. Ich habe zum Beispiel jetzt bei mir hier ASB Schock drauf, weil ich in Mecklenburg-Vorpommern ab und zu mal unterwegs bin. Ich habe mir auch die Region der Lebensretter runtergeladen. Ich muss immer warten auf eine Freigabe von irgendwem.

Mittlerweile darf ich das gucken, aber sie löst halt bei mir in Rostock nicht aus, weil wir keine haben. Wir haben keine Lebensretter-App. Das Einzige, was ich hier sehen kann, ist ein Kataster, bestehend aus vielen Defibrillatoren. Wo ist ein Defi? Und ganz ehrlich, traurige Sache. Wir bräuchten mehr Defis auf der Straße, die einfach erreichbar sind.

In Rostock? Ja, in Wien zum Beispiel, da werden mehrere Leute alarmiert. Ein paar Leute rennen dann zur Reanimation hin und andere werden zum Defi geschickt. Der meistens, wenn man mal so über die Straßen Wiens guckt, 30, 45 Laufsekunden entfernt ist. Und dann werden die damit hingeschickt, dass die dann gleichzeitig eintreffen.

Die Polizei, komplett ausgestattet mit Defis, alle. Und wenn eine Reanimation stattfindet. Unsere nicht? Nee. Okay. Nee, keineswegs. Wenn eine Reanimation stattfindet, nicht mal die Feuerwehren, nicht mal alle Feuerwehren. Das fängt man jetzt gerade erst an. Da warst du noch nicht im Podcast, aber du hast es mitbekommen, als Maik und ich hierfür AID und so weiter teilweise auf Feuerwehren geworben haben.

Das ist so der Anfang. Das wird noch nicht mal groß. Es gibt Feuerwehren, die machen das, Freiwillige, First Responder, Feuerwehren und so weiter, aber noch lange nicht. So in Wien, wie gesagt, Feuerwehr, Polizei und natürlich die Rettungswagen. Alle mit Defis ausgestattet oder eben mit Fachpersonal oder Personal, die werden alle geschult auf Erste Hilfe.

Und als ich in Wien eine Woche mitgefahren bin, zusammen mit Louis, wir sind ja verschiedene Stationen durchgegangen, habe ich alleine an zwei Tagen, an denen ich auf dem RTW war, beziehungsweise auf dem, Field Supervisor, wo wir dann oft zur Reanimation gefahren sind, zwei Reanimationen mit Polizisten und Polizisten gehabt, die schon fertig waren.

In Anführungsstrichen, der Patient hat wieder gelebt. Weil die in der Nähe waren, weil die sowieso immer auf Streife sind. So ein Rettungswagen, der steht an einem Standort meistens, wenn er nicht gerade ihn abgeliefert hat. Ja, also wirklich, da kann man, da kann man schon ... Schon einiges machen, ja.

Wir transportieren viel zu viele Menschen in die Kliniken. Wir müssten da viel mehr Entscheidungen auch treffen dürfen, ob jemand zu Hause bleiben kann oder nicht. Beziehungsweise darf der Patient nicht alleine gelassen werden. Die 116, 117 sollte relativ fix anfangen. Also das soll ja wohl passieren. Da bin ich mal sehr gespannt, ob das funktioniert. Aber ich bin auch optimistisch, dass man das hinbekommt, dass wirklich Arzttermine vergeben werden. Das passiert ja teilweise schon.

Über die IF6, IF7 und Gesundheitsberatung passiert. Man kann doch am Telefon auch schon vieles einfach so lösen. Dann nehmen wir was hin. Eine akute Community Nurse, Acute Community Nurse, heißt das Ganze in Niederösterreich zum Beispiel, ist eine Krankenschwester, die fährt mit so einem NEF-artigen Fahrzeug auch mal hin, wenn es gar nicht mehr am Telefon geht und gibt dort echt praktische Tipps für Pflege und so weiter auch.

Kann mit einem Telenotarzt auch ärztliche Entscheidungen treffen. Also wir haben es alles. insgesamt haben wir es doch irgendwo schon mal alle gesehen und gemacht. Und jetzt kommen die meisten und sagen, ja, kostet alles zu viel Geld. Früher haben wir, glaube ich, roundabout 4 Milliarden bezahlt. Mittlerweile zahlen wir über 8 Milliarden Euro für den Rettungsdienst.

Haben Rettungswagen aufgestockt, haben Personal aufgestockt und so weiter. Trotzdem sterben nicht weniger Menschen. Könnte auch daran liegen, dass wir ein bisschen älter geworden sind. Ja, okay. Aber das ist nicht der einzige Grund. Also wirklich nicht. Und da müssen wir wirklich ein bisschen drauf gucken. Also das.

Triggert mich immer wieder, wenn irgendjemand mal erzählt, wie toll wir doch vielleicht hier in unserem Gesundheitssystem Deutschlands sind. Tut mir leid, nein. Kann ich aus der Präklinik sagen und aus all dem, was ich gesehen habe, sind wir noch lange nicht mal mit dieser Notfallreform. Und wenn wir dann auch anfangen, beim Personal zu sparen und bei den Hilfsorganisationen und bei Luftrettungsdiensten und so weiter, weil man denkt, damit könnte man sparen, dann hier mal so ein ganz kleiner Tipp, wie man sparen könnte.

Leitstellen reduzieren, nicht so viel Geld in Beton stecken zum Beispiel, könnte man sich schon einiges sparen, jährlich vor allen Dingen. Das ist so das, was ich zumindest für mich rausrecherchiert habe und rausgefunden habe oder uns auch mitgeteilt wurde. Das wäre schon mal eine Schiene nicht so viele Fehleinsätze für Rettungswagen ganz einfach, also, produziere ich Fehleinsätze, steigert das die Kosten, weil ich Ausgaben habe, aber keine Einnahmen habe, könnte ich auch schon mal viele sparen, die Krankenkassen könnten daran auch sehr gut sparen, muss man wirklich sagen, da ist schon einiges an Milliarden, glaube ich, weg, wenn man das so machen würde, also beziehungsweise an Ausgaben, Milliarden, wäre da schon mal auf jeden

Fall gespart boah, was könnte man noch machen, mit dem Naja klar, wenn eine Person am Telefon erfährt, was sie tun kann, dann überrennen sie nicht die Notaufnahmen. Dann würden auch Krankenhäuser zum Beispiel nicht viele Patienten aufnehmen müssen. Weißt du, dass Notaufnahmen kaum Geld bekommen dafür, dass du in der Notaufnahme bist?

Weißt du, ganz grob gesagt, wie Krankenhäuser Geld verdienen? Stationäre Aufnahme. Man nennt das auch DRGs. Du kennst das teilweise, wir sitzen ja manchmal in solchen Sitzungen drin, aber davon erzähle ich jetzt nichts, weil da sind wir auch nur Dienstleister. Aber DRGs, das sind quasi so festgelegte Summen, die man für gewisse Behandlungen, Aufnahme und so weiter bekommt. Das ist wie so ein Katalog.

Für das und das, für die Diagnose bekommst du das und das Geld. Und stationäre Aufnahmen bedeutet, das heißt, wir überfüllen teilweise auch Krankenhäuser, nur das Geld deswegen. Damit man davon was bekommt. Weil wir die Notaufnahmen überfluten mit Patienten und in Anführungsstrichen, sage ich jetzt mal, mehr Geld ausgeben für die vielleicht nur Krankenhausbehandlung, in der Notaufnahme, als eben die Leute, die eigentlich nur zum Kassenarzt gehören.

Oder vielleicht auch einfach mal mit einer Suppe ins Bett. Oder kein Ibuprofen oder sowas. Ja, es ist so. Das müssen wir gar nicht mehr betreiben. Gott, ich rede schon wieder zu viel. Max, du bist so still. Aber du hörst zu. Es ist interessant, es ist ja ein wahnsinnig emotional aufgeladenes Thema und ich verstehe auch warum.

Ja, wenn du halt, Du hast dir als, ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage, wenn ich mir die Gehaltsklasse des durchschnittlichen Rettungssanitäter so angucke, dann hat man sich für diesen Beruf jetzt nicht entschieden, weil man reich werden will. Und sehr, sehr viele. Bei Notfallssanitäter glaube ich auch, aber ja. Ja, genau. So, und, wenn du in diesem Beruf bist, dann möchtest du irgendwo Menschen helfen.

Und natürlich, wenn du dich dann auch weiterbildest, und ich denke, der Großteil der Leute, die in diesen Weiterbildungen sitzen, dann nicht einfach nur um Stunden abzubuckeln, sondern um tatsächlich besser zu werden, dann tust du das mit der Intention, bessere Hilfe leisten zu können. Und wenn du dann von Gesetzesseite aus die Möglichkeit hast, gewisse Behandlungen zu treffen, wenn deine Ausbildung es zulässt, du hast alle Grundlagen dafür gelegt, dass du endlich das tun kannst, was du gerne tun möchtest und den Menschen helfen.

Und dann am Ende sorgt so ein kaputtes System dafür, dass du eben doch nicht optimal Hilfe leisten kannst, dass du eben doch, wie heißt das, Bagatell-Einsätze? Ja, sagt man nicht so gerne, Low-Code-Einsätze, ich weiß nicht, wie man es bezeichnen möchte. Einsätze, die nicht akut gefährdet sind. Genau, dass du dann halt einfach Sachen fährst, die jetzt nicht der Notfall sind, für den du eigentlich ausgebildet bist.

Natürlich ist es extrem frustrierend. Und natürlich könntest du jetzt zwei Stunden einen Rant darüber schmeißen. Wie viele Lücken da einfach noch sind. Dementsprechend, feuerfrei, hau raus. Also, es ist ... Ja, also viele sagen dann jetzt oder würden wahrscheinlich auch sagen, Mensch, also du bezeichnest ja immer die regionalen Unterschiede so als kritisch und so weiter, sondern willst du den Föderalismus abschaffen? Nein, nicht unbedingt.

Wenn der Föderalismus dazu führt, dass trotzdem die Länder zusammenarbeiten können und gemeinsame Standards entwickeln, habe ich überhaupt nichts gegen für die föderalistischen Strukturen. Aber zur Zeit ist es wirklich so, der Rettungsdienst gehört immer noch zur Gefahrenabwehr, weil man ihn dazu bezeichnet und Gefahrenabwehr ist Ländersache.

Hat einen Grund auch, warum wir das so machen, das ist auch regionale Unterschiede in gewissen Infrastrukturen und dergleichen, aber eigentlich gehört er ins Gesundheitssystem und das ist Bundessache, ist einfach so. Sozialgesetzbuch und so weiter. Das müssen wir noch begreifen. Egal, dann lassen wir es halt einfach in der Gefahrenabwehr.

Aber bitte, liebe Länder, dann kümmert euch darum, euch gemeinsam auf einheitliche Standards zu verständigen. Das ist so meine Forderung. Einheitliche Standards sorgen auch für Kostenersparnis, wenn man das so durchzieht, wie ich das jetzt hier teilweise rausgehauen habe, wie es andere, viele, viele andere aber mittlerweile auch sagen, sei es der DBRD, sei es die Björnsteiger Stiftung, sei es auch die Linken zum Beispiel teilweise, die das dann auch da mit raushauen, sei es auch Janosch Dahmen zum Beispiel und viele, viele andere, die sagen, wir brauchen ein einheitliches System.

Die Menschen dürfen nicht ungleich behandelt werden und deswegen gibt es auch eine Verfassungsklage durch die Björnsteiger Stiftung übrigens. Wir erwarten eine Verfassungsklage oder eine Verfassungsverhandlung von der Björn-Steiger-Stiftung. Die wurde gesetzt, die wird auch verhandelt gegen die Bundesrepublik Deutschland und das Land Baden-Württemberg für ein einheitliches System, also für Gleichbehandlung der Patienten, egal wo du bist.

Und da bin ich sehr gespannt, was rauskommt und was passiert vor allen Dingen, wenn das dem stattgegeben wird. Definitiv. Ich frage mich halt immer, warum? Wenn ich mit dir quatsche, dann höre ich genau diese Kernpunkte, die du genannt hast, höre ich daraus. Wenn ich. Mit Kollegen, von denen ich mich unterhalte, dann höre ich genau diese Kernpunkte raus.

Wenn ich in Social Media reingucke bei anderen Referencern, dann höre ich genau diese Kernpunkte raus. Ich kann jetzt noch weitermachen, aber you get the gist. Jeder sagt da das Gleiche. Da frage ich mich immer so ein bisschen. Warum ist es so verdammt schwer, das umzusetzen? Warum muss erst irgendwo geklagt werden? Warum muss erst irgendwo fetter Journalismus, betrieben werden, bis irgendjemand aufwacht und sagt, oh ja, vielleicht sollten wir hier im Gesetz mal ein bisschen rumschrauben.

Ich verstehe es nicht, wie man im Rettungsdienst, wie man so auf einer Wellenlänge überall sein kann und trotzdem von oben es nicht gesehen wird, beziehungsweise es 2026 braucht, um dann zu sagen, oh, vielleicht gehen wir jetzt mal langsam ein paar Schritte. Was ich nach über zehn Jahren Rettungsdienst und mittlerweile, boah, 22 Jahre Katastrophenschutz und so weiter immer gesehen habe, es liegt immer an Menschen.

Es liegt immer an denen, die sagen, wir machen es. Es sind immer einzelne Köpfe, die sagen, wir machen es oder wir machen es nicht. Und es sind auch immer einzelne Köpfe, die entweder sagen, boah, ich sehe da viele Probleme und andere sagen, ich sehe da Lösungen oder Lösungsansätze. Und wenn wir unser Ego mal beiseite lassen und unsere Probleme, die wir dann immer gleich sehen und unseren Pessimismus und so weiter, sondern einfach nur mal zuhören oder auch mal irgendwo hingehen, auch zu Symposien und dann einfach mal mit denen reden oder wir gehen einfach mal in ein Nachbarland.

Hey, in Europa kann man das übrigens ohne Zoll und den ganzen anderen Bums. Dann würden wir schon viele Erkenntnisse haben. Und wenn wir das mitnehmen und uns zusammen mit den Bund, den Ländern, den Trägern, den Leistungserbringenden und den Krankenkassen zusammensetzen, erkennbare Aufgaben, Finanzierung und Kontrolle schaffen würden, dann würden wir hier so einiges hinbekommen.

Und auch vielleicht was sparen. Wenn man nämlich Leistungen bündelt und zusammensetzt in ein System, Dann müssen wir nicht für jedes einzelne System so viel ausgeben, sondern nur für ein System eine gewisse Summe und glaube mir oder ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass das nicht teurer ist als das, was wir jetzt hier gerade ausgeben.

Ja, ich gehe davon aus, dass ein gut optimiertes System immer weniger Kosten, also weniger unnötige Kosten verursachen wird, als ein eben nicht ausgereiftes System zu 100%. Wenn wir ein Leinstellensystem zum Beispiel auch evidenzbasiert machen, wenn wir ein Leinstellensystem, also dieses Abfragesystem und so weiter, so machen, dass ein System entscheidet, wie der Mensch ist.

Wales, überall, teilweise auch Niederösterreich, da sitzen Menschen, die haben noch niemals auf dem Rettungswagen gesessen. Die eine hatte ich auch mal kennengelernt, die war Verwaltungsangestellte zum Beispiel. Die geht da durch und die sagt, die fühlt sich wohl, das funktioniert. Weil wir nicht dann an sie rangehen und sagen, was hast du da entschieden?

Das System hat entschieden. Und das System müssen wir optimieren. Und glaubt mal nicht, dass das so oft vorkommt, dass gesagt wird, oh Gott, da wurde falsch entschieden. Aber wir lernen draus. Und wenn wir das nicht machen, also wir müssen fair vergleichen, wir müssen geeignete Kennzahlen schaffen. Wir können ja nicht mal sagen, wie schlecht oder gut wir sind, weil wir keine richtigen Zahlen haben. Wir haben nur Geldzahlen und Einsatzzahlen.

Ach ja, Geld übrigens, haben wir auch noch ausgegeben. Wir haben keine richtigen Kennzahlen in Deutschland, um zu sagen, wie kacke wir sind. Wir haben ein Reha-Register. Das ist so nett ausgedrückt. Wir haben keine richtigen Daten, um zu belegen, wie kacke wir eigentlich sind. Wahrscheinlich haben wir genau deswegen keine Daten. Wir haben Reha-Register, das ist freiwillig. Damit erfassen wir roundabout die Hälfte, nicht mal die Hälfte dessen an Reanimationen, die in Deutschland passieren.

Das ist wirklich so. Nein, nicht so, die Hälfte der Bürger erfassen wir damit. So, da ist jeder freiwillig mitgemacht. Das ist nicht verpflichtend zum Beispiel. Wir können nicht gucken, ob der Notfall, was ich vorhin schon sagte, nicht angerufen hat, ob der wirklich ein Herzinfarkt war. Können wir nicht sehen.

So, wie sollen wir es denn bewerten, wenn wir es nicht sehen können, weil wir nichts schaffen dafür. Und das ist wirklich, ich habe für meine Wache so ein kleines Programm geschrieben, wo ich sehe, wie effektiv mein Rettungswagen arbeitet. Habe ich zum Beispiel gemacht, nur für uns und unsere Kollegen intern so im Kreis.

Ich sehe ausrückliche Zeiten. Ich erinnere mich und ich kriege immer noch Puls. Und das habe ich binnen zwei Tagen programmiert, ich kann programmieren, ja, aber das ging so easy und KI hat da auch geholfen, die Struktur zu haben, also es ist nicht schwer, wirklich ne, ich kriege mich auch, ich kriege schon wieder Blutdruck.

Ein bisschen Blutdruck ist ja von uns gar nicht so schlecht also wirklich, das sind so Sachen und ich glaube, man kann auch gerne, ich glaube, das werden wir auf YouTube nochmal machen oder sonst wo wir können ja mal drüber reden, was müssten wir als erstes verändern was müssten wir machen und, es werden auch noch Sachen wahrscheinlich auch nochmal ausgestrahlt werden.

Ich denke mal, dass die Kollegen Björn-Steiger-Stiftung und KUKAI da noch einige Sachen drauf haben. Weißt du, worauf ich Bock hätte? Wenn wir mal so einen Samstagabend-Twitch-Stream anpeilen, lass uns das Thema da gerne doch nochmal mit der Community auseinandernehmen. Das können wir gerne mal machen.

Ich glaube, es ist so Samstagabend eine schöne Zeit, wo jeder irgendwie verfügbar oder viele verfügbar sein könnten. Und lass uns doch einfach mal mit der Community darüber debattieren. Weil ich glaube, es wird da eine Menge Leute geben, die da gerne was zu sagen würden. Genau. Resümieren wir mal ganz kurz.

Der Bundestagsbeschluss ist ein relevanter Anfang, das muss man wirklich sagen. Aber die Verbesserung vor Ort ist einfach der Maßstab, finde ich. Also gute Hilfe beim ersten Kontakt braucht eben auch verlässliche Übergänge. Das ist einfach so. Wir haben den Erstkontakt, aber wir brauchen dann auch, die Rettungskette muss auch gut funktionieren.

Wir haben zwar schon gute regionale Lösungen, aber wir brauchen bundesweite Lösungen. Und jetzt wäre vielleicht mal so die Frage an die Community, welchen Schritt nach dem Notruf würdet ihr mal genauer gerne verstehen, was da so passiert. Kann man ja gerne mal irgendwann aufdröseln. Ich bin sehr gespannt, ob da jetzt ein paar Kommentare auf drauf kommen oder ob die Leute komplett erschlagen sind.

Aber es tut, das muss ich wirklich sagen, gut, Max, dass ich das alles mal rauslassen durfte, was ich jetzt so seit, ich sag erst mal zwei Jahren, aber mittlerweile seit ein paar Monaten auf mich, auf mir rum lasse, weil das sind so Sachen, die Sachen, die musste ich selbst erst mal verarbeiten. Ich kann zu Hause nicht viel darüber reden, das ist überhaupt no front gegen meinen Partner, der hat da Rettungsdienst-affin.

Es ist genau das, was ich vorhin meinte, so als Außenstehender, ja, du bekommst halt ab und zu die Erzählung mit, aber so richtig selber abschätzen, du siehst halt nur die drei Minuten dann im Fernsehen, wo dann kurz drüber gesprochen wird, ja, hier werden A, B und C ein bisschen optimiert und jetzt ist alles super.

Das heißt also, man kann gar nicht wirklich, man kriegt gar nicht wirklich mit, wie frustrierend es für Beteiligte teilweise sein kann. Ja, und das auch in Worte zu fassen, dass, sagen wir mal, die Bevölkerung das auch wirklich versteht, was da ist und. Auch die Kolleginnen und Kollegen manchmal, die in dem System drin sind, die das zwar merken, aber auch noch nicht definieren können für sich.

Ich hoffe, ich konnte da ein bisschen von der Seele auf einander reden. Also das war mir ein, als ich heute reinkam und sagte, Max, wir müssen über die Notfallreform reden, wir müssen es jetzt tun, ganz ehrlich. Tut mir wirklich leid, dass wir heute so spät mit dem Thema kommen und hier auch so kurzfristig, aber das tat gut.

Ja, du, richtig und wichtig. Also guckt gerne rein, schaut, wenn ihr das nochmal nachlesen wollt, gerne auch nochmal in unseren Retterview-Blog. Dort haben wir auch nochmal einiges aufgefasst und reingeschrieben und ich bin sehr gespannt, wie eure Reaktion darauf ist. Schreibt auf retterview.de in die Kommentare, schreibt auf Spotify, schreibt uns eine E-Mail.

Sind wir sehr gerne. Wir lesen super gerne und würden uns freuen, wenn da was ist. Aber schreibt auf WhatsApp, da kann ich mitlesen. Das stimmt. Kommt gerne am Montag zu uns in den Twitch-Livestream. Und guckt euch an, wie Chris Clips produziert. Ihr könnt uns auch gerne sagen, worüber wir mal reden sollen, aber es ist halt einfach ein sehr lustiger Stream.

Wir sitzen im Studio und quatschen hier wild umher. Machen Reactions auch mal auf gewisse Sachen oder hauen irgendein Thema mal durcheinander. Das ist auch mal gut. Man muss ja auch einfach mal, es heißt ja auch Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster. Den Spaß findet ihr auch auf Twitch. Den Spaß bekommt ihr einfach auf Twitch.

Ich liebe es. Ich freue mich jetzt schon drauf. Max, danke, dass du mir heute mein Zuhörer warst bei fast anderthalb Minuten, äh, anderthalb Stunden nur. Anderthalb Stunden Podcast. Ja, ähm. Ja, jetzt muss ich mich erst mal erholen. Wollen wir ein Döner essen gehen? Ja, wir können, na klar. So ein paar Kilo auf die Dings hauen wir. Genau.

Erstmal wieder ein bisschen fetten. Ja, Winter kommt, es ist kalt geworden. Da braucht man ein bisschen Polster. In diesem Sinne, passt auf euch auf, lasst euren Frust vielleicht auch in den Kommentaren raus. Wir hören und sehen uns, Max. Ciao, ciao. Ciao.

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