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Shownotes
Heute zu Gast: Maik Klotz, Entwickler von RetroMac (myretromac.app) und simplebanking.de (und macht außerdem den Payment & Banking Fintech Podcast (podcasts.apple.com/de/podcast/payment-banking-…))
Aufreger der Woche: Sven wünscht sich einen Privat-Modus für Apple Music ++ MediaMarkt: wie lange man wohl 32,98 € hinterherlaufen muss? (Es geht um: John Williams: In Vienna (store.deutschegrammophon.com/de-de/products/jo…))
Neues aus Cupertino: Beats hat Mut zu Farben: Ladekabel jetzt auch in Powerpink (maclife.de/news/powerpink-statt-langeweile-bea…)
Streaming & Gaming: The Dark Wizard (hbomax.com/de/de/shows/dark-wizard/76e78c26-21…) bei HBO Max ++ Schöner kacheln: store.steampowered.com/app/1455840/Dorfromantik, jetzt auch auf dem Mac ++ Dredge Rip-off bei Apple Arcade? Creatures of the Deep+ (apps.apple.com/app/id6756007771) ++ In Vorfreude auf Control Resonant: „The Art and Making of Control“ (Artbook zum Spieletipp „Control“ wieder zu haben! (future-press.com/shop/the-art-and-making-of-co…))
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Moin Moin und hallo. Heute Schleifenquadrat 291 mit reduzierter Mannstärke auf Deck. Der Herr Schack lässt sich krankheitsbedingt entschuldigen. Heute mit dabei … Sven Möller, Moin Moin. Der Stefan Molz aus Bremen und mit Stargast heute. Mike, hallo. Schön, dass ich dabei sein darf. Ein verschmitztes Lachen.
Ja, wir dachten mal, wir holen uns mal wieder einen Gast rein, weil so im eigenen Safte zu liegen, bringt uns ja inhaltlich auch immer nach vorne. Frischer Wind, also Mike ist umtriebiger Mac-Entwickler, so bin ich auf dich, Mike, aufmerksam geworden, über deine App Simple Banking. Und dann ein paar Tage später gedacht, was, wie, wo, noch eine App, Retro-Mac, aha, Retro sowieso mein Ding, auch mal ausprobieren, dann noch eine weitere App entdeckt, die so ein bisschen auf dem Retro-Mac-Gedanken aufsetzt, Reframe und gedacht, was, wie, noch eine App, dann versuchst du ein bisschen reinzulesen, wer ist dieser Mensch, aha, der podcastet auch, aha, der ist auch in diesen Fintech-Themen unterwegs, Also eigentlich habe ich dich schon vorgestellt, aber führ doch gerne mal ein bisschen weiter aus.
Wer bist du, was machst du, wo kommst du her, wo gehst du hin? Ich fange mal an, wo ich herkomme. Ich komme aus dem schönen Siegerland. Also für die, die es nicht kennen, was ist schlimmer als verlieren? Siegen. So der schöne Spruch, eine Provinz voller Leben, würde man auch sagen. Kleiner Funfact, wir haben mehr Wald als der Bayerische Wald und das Grombacher Bier kommt aus dem Siegerland und viel mehr gibt es auch tatsächlich nicht aus Siegen zu berichten.
Ja, was mache ich? Ich bin eigentlich, beschäftige ich mich von Berufswegen tatsächlich mit den Bedarfen oder Bedürfnissen von Menschen. Das hört sich jetzt fast schon philosophisch oder psychologisch an, aber darum geht es gar nicht, sondern wenn wir uns anschauen und das ist jetzt erstmal völlig egal, in welcher Branche wir unterwegs sind, dann haben wir natürlich getrieben durch die Digitalisierung, ganz viele neue Technologien erlebt und erleben auch ehrlicherweise jeden Tag neue aber am Ende des Tages muss ja der Wurm dem Fisch und nicht dem Angler schmecken und da versuche ich mich immer so ein bisschen drum zu kümmern soll heißen eigentlich verdiene ich mein Geld, Innerhalb der Sparkassenfinanzgruppe, das sind die Roten. Und dort kümmere ich
mich um das Thema, nicht alleine, also mit einem riesengroßen Team zusammen, um das Thema digitales Banking und solche Themen wie digitale Wallets. Und das ist schon so ein bisschen, glaube ich, die Brücke zum Thema Fintech. Ich bin in dieser Bubble, muss man sagen, in der Finanzindustrie oder deutsche Kreditwirtschaft jetzt seit alter weiser Mann, seit etlichen Jahrzehnten, muss man ja fast sagen, unterwegs.
Und dann hat man natürlich auch einiges kommen und. Gehen sehen, so muss man sagen. Und immer wieder ist es das gleiche Problem. Wir erleben irgendeine neue Technologie. Wir haben das damals 2012 erlebt, als alle irgendwie gesagt haben, wir machen jetzt mobiles Bezahlen. Und alle haben es irgendwie nicht so aufgesetzt, bis dann Apple kam.
Die haben dann gezeigt, wie man das Nutzer und Nutzerinnen freundlich macht und dann wird auch ein Schuh draus. Und das ist so ein bisschen mein Antrieb, immer so ein bisschen zu gucken, was haben eigentlich die Menschen da draußen davon. Und ja, und dann kam dann irgendwie dann eins zum anderen sozusagen.
Und ja, in der Tat, Simple Banking ist so ein kleines, es ist wirklich nur ein Hobby, also nicht nur so zu sagen, es ist ein Hobby. Aber im Grunde ging es genau auch um die Fragestellung. Also was brauchen eigentlich die Menschen da draußen? Und das war so der Antrieb, warum ich das entwickelt habe. Kennst du Ümmit Merikler? Der ist auch irgendwie im Dunstkreise dieser Roten unterwegs und arbeitet für Starfinance.
Also zumindest das letzte Mal, als ich nachgeschlagen habe, was der Ümmit dann so macht. Er ist nämlich auch ein ehemaliger MacLife-Mensch. Ja, okay. Die Welt ist in der Tat klein. Ich muss dazu sagen, die Sparkassenfinanzgruppe ist sehr groß. Also es gibt sehr viele Menschen, die arbeiten. Und die Starfinance hat natürlich auch viele Menschen.
Wahrscheinlich schon. Aber direkt zur Ehrenrettung. Wenn er das jetzt hört und sagt, er kennt uns doch. Ich habe ein sehr, sehr schlechtes Namensgedächtnis. Ja, das Problem habe ich auch. Jeden Morgen vor dem Spiegel denke ich mir, wer ist das hier? Und warum steht der jetzt hier? Ja. Ja, spannend. Dann bist du quasi derjenige, der bei der Sparkasse den Leuten dort gesagt hat, dieses Apple Pay ist gar nicht so verkehrt.
Macht mal, dass das irgendwie auch in Deutschland funktioniert. Ich würde jetzt gerne die Legende aufrechterhalten, dass ich das war. Aber das war vor meiner Zeit. Ich bin tatsächlich erst seit drei Jahren innerhalb der Gruppe. Aber ich habe vielleicht schon zumindest dazu beigetragen, dass es die eine oder andere Entwicklung gibt, von der wir auch in Zukunft hoffentlich, nicht nur hoffentlich, davon gehe ich aus, hören werden.
Und wenn man sagen wird, cool, dass wir das jetzt machen oder dass die Sparkassenfinanzgruppe das macht. Aber in anderen Kontexten geht es genau darum. Also ich habe mich immer so ein bisschen persönlich gesehen als so eine interne Unternehmensberatung. Also wenn es darum geht, den Menschen, also man ist ja manchmal so ein bisschen betriebsblind, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht und vor allen Dingen, das ist total gefährlich und das hat überhaupt nichts mit Banken zu tun oder, mit der Finanzindustrie zu tun, sondern.
Wenn man so eine gewisse Größe erreicht hat, dann glaubt man natürlich, man ist unangreifbar, man ist unantastbar und alles, es kann eigentlich gar nichts mehr passieren. Und wir haben die in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte immer wieder erlebt und ihr kennt den Nokia-Effekt. 2007 war der Nokia-Chef Man of the Year auf dem Forbes-Magazin, während drei Monate später irgendwie das iPhone vorgestellt wurde und zwei Jahre später Nokia nur noch einen Marktanteil von drei Prozent hatte.
Also das kann dann mal schnell gehen. Das wird bei Banken nicht ganz so schnell gehen, weil das Dreckheitsmoment bei den Menschen natürlich ein anderes ist. Aber auch, wenn wir uns jetzt mal so die traditionellen Banken anschauen, ich will jetzt gar nicht so hier einen Fintech-Podcast draus machen, aber die traditionellen Banken anschauen, das sind so die Genossenschaftsbanken, die Sparkassen, also die Banken, die es jetzt schon seit 20, 30, 40, 100 Jahren gibt.
Da gab es ja eine Entwicklung, und du hast es eben gesagt, Fintech, sowas wie eine N26, Trade Republic, Scalable. Das heißt, da sind ja neue Mitspieler auf den Markt gekommen und die man sehr ernst nehmen muss und die man auch inzwischen sehr ernst nimmt. Das hat man vor vielleicht zehn Jahren noch nicht so ernst genommen, da muss man auch selbstkritisch sein.
Aber was machen die? Die machen genau das. Die gucken sich an, was brauchen die Kunden da draußen. Und wenn man sich jetzt so diese Neo-Broker anschaut, dann stellt man fest, okay, was für ein Problem lösen die? Ja, einfaches Trading. War halt vorher super kompliziert. Jetzt kann es jeder oder jede. Und das ist so ein bisschen, da hätte man noch selber drauf kommen können, wenn man ehrlich ist.
Aber oft kommt man eben nicht drauf. Und ich versuche so ein bisschen den Finger in die Wunde zu legen. Und auch da, das mache ich ja nicht alleine, da gibt es noch ganz, ganz viele andere, noch viel tollere Menschen in den Banken und in unterschiedlichen Unternehmen, die genau das Gleiche tun und oft auch besser als ich.
Ja, ich stelle mir das auch schwierig vor, insofern, dass gerade die Alteingesessenen so ein bisschen unter dem Druck stehen, dass deren Kunden, so langsam wegsterben und man das Problem hat, ja auch neue zu akquirieren und dass man genau dann halt in dem Wettbewerb auch, mit den neuen Spielern am Markt steht und dann halt Produkte haben muss, die auch möglichst attraktiv sind.
Das fängt bei mir an, wenn ich so als Sparkassenkunde schaue, Kreditkarten umsetze, sehe ich immer erst nach zwei, drei Tagen bei mir auf dem Konto. Wenn ich mit Revolut zahle, ist das eine Sache von bling, plong und sofort da. Klar, das sind so Sachen, die vielleicht dann auch irgendwie den Ausschlag geben.
Und die Youngster dann eher zu Revolut und Co. gehen lassen, als vielleicht zur Sparkasse. Ja, genau. Ich könnte jetzt natürlich ganz viele Gründe nennen, warum das so ist und auch gute Gründe. Und auch da muss man natürlich sagen, gerade so Neobanken, also wir sind ja alle reguliert. Alle Banken sind reguliert.
Und Regulation oder Regulatorik führt ja dazu, dass es ein Rahmenwerk gibt, an das man sich halten muss. Punkt. Jetzt kann man natürlich so ein Regelwerk auch auslegen, unterschiedlich auslegen und das haben auch in der Vergangenheit gelernt, also nicht wir, das mussten diese Neobanken lernen, dass die das Regelwerk vielleicht manchmal etwas zu großzügig ausgelebt haben oder ausgelegt haben.
Und das führt dazu, dass es dann schon mal Ärger von der Finanzaufsicht gibt, von der Bankenaufsicht, von der BaFin, aber hat natürlich in Richtung Kunde wiederum dafür gesorgt, dass sie halt Sachen gemacht haben, die die anderen halt nicht gemacht haben. Also das ist immer dieses, wie soll ich sagen, diese Gratwanderung.
Aber was du gerade sagst, ist ganz interessant. Weil wenn man sich anschaut, wie kommen heute Kundinnen und Kunden an ihr Konto? Und das ist heute tatsächlich nicht ganz so anders, wie das in meiner Jugend. Lang ist es her, deswegen nachher auch das Thema Retro-Mac. Man kriegt das ja quasi verehrt. Die Eltern sind bei der Sparkasse, dann ist man halt auch bei der Sparkasse.
Das ist hier genauso. Ja. Was aber jetzt anders ist, und das ist ein größeres Problem, diese Stickiness, die geht verloren. Weil die werden, also ich sehe das bei meinem Sohn, der ist jetzt 20. Genau bei der Sparkasse, wie es sich gehört. Und der kam dann irgendwann an und sagte, Papa, ich will hier so ein Konto bei der 3T Republic machen. Und ich sage, ja, warum willst du denn das machen?
Und dann guckt er mich an und sagt, sag mal, weißt du eigentlich, wie geil die Karte aussieht? Da geht es nicht um Konditionen oder einfaches Banking oder sonst irgendwas, sondern es sind diese einfachen Dinge. Und das sind so Sachen, da beschäftigen wir uns. Es gab jetzt ein großes Relaunch des neuen Sparkassendesign.
Jetzt ist er etwas zufriedener. aber. Da müssen sich alle Banken mit beschäftigen und, Wie gesagt, es soll ja kein Banken-Podcast werden. Das passiert auch, nicht bei allen gleichermaßen gut. Aber das ist ja kein, wie soll ich sagen, das ist ein stetiges Rennen. Weil die anderen wiederum, die pennen ja auch nicht.
Und was passiert jetzt? Wir erleben ja nicht nur irgendwelche Neobanken, sondern wir erleben ja jetzt auch noch mal eine ganz andere Entwicklung. Das heißt, vielleicht kommen wir da gleich noch zu, getrieben durch AI oder KI, je nachdem, wie man es jetzt betitelt, passiert ja so ein krasser Paradigmenwechsel.
Das heißt, das UX verändert sich gerade. Wenn jetzt ganz viel Menschen in ChatGBT oder ich glaube in Deutschland ist eher ChatGBT oder Cloud, ist ja erstmal egal, unterwegs sind, dann kommt ja irgendwann auch die Frage, ja warum mache ich eigentlich nicht das Banking auch direkt in meinem Chatbot? Weil der kann mir dann auch noch sagen, wo die Kohle hingeht und kann mir vielleicht sogar noch Tipps geben.
In den USA passiert das. Da gibt es genau schon diese Kooperationen mit OpenAI und Played beispielsweise. Und da hast du dein Banking in ChatGBT. Und das ist natürlich nochmal eine ganz andere Hausnummer. Das heißt, man könnte fast sagen, dass das Betriebssystem sich gerade in einem krassen Wandel unterzieht.
Ohne genau zu wissen, wo es hingeht. Also das kann auch nochmal in eine ganz andere Richtung gehen, aber es deutet sich so ab, als ob irgendwie diese großen KI-Plattformen da momentan zumindest. Ganz gut in Anführungsstrichen unterwegs sind und dass das die Art und Weise, wie wir mit Apps, mit Software interagieren, nachhaltig verändern könnte. Das so.
Das mache ich. Ja, aber oh, da kann man ja ganz weit denken und spinnen und auch so Fragen stellen. Sind dann nicht irgendwann OpenAI und Co. Letztlich vielleicht auch die Banken? Und braucht es dann noch klassische Banken, wenn man selbst direkt am Kunden sitzt? Weil das Wichtigste ist ja eigentlich immer erst mal am Kunden zu sitzen, oder?
Ja, aber auch das ist wieder interessant. Das sehen wir übrigens bei Apple und haben ja auch bei Google mit Google Pay gesehen. Die großen, in dem Fall waren es jetzt, ist ja auch schon wieder zehn Jahre her, oder ich glaube, wann ist Apple Pay eingeführt worden? Ja, vor zehn Jahren. Mehr sogar. Kommt ja ein Jahr.
Ja, irgendwie sowas. Ähm ... Die wollen gar keine Bank sein. Was sie wollen, ist nur die Schnittstelle. Also diese langweiligen Sachen, so hinten KYC-Prozesse, also den Kunden onboarden, Kreditprüfungen, Schufa-Krams, also all das, was dazugehört, damit so ein Kunde überhaupt mal sein Bankkonto hat, das ist langweilig.
Das tut weh, das machen die nicht. Ich meine, guckt ihr an, in den USA hat Apple das ganze Thema Apple Card an Goldman Sachs damals abgegeben. Genau, die haben ja auch getrennt und wieder einen neuen Partner. Ja, die fanden es im Nachhinein nicht ganz so witzig, weil die Konditionen eher mäßig gut waren, zumindest für Goldman.
Aber daran siehst du, die wollen das gar nicht. Das heißt, dieses Kerngeschäft, also dieses, was im Hintergrund passiert, das ist gar nicht deren Antrieb. Und das siehst du auch bei OpenAI. Die bauen ja eher Schnittstellen. Also wenn du dir anschaust, was es mittlerweile auch für Apps im Chat-GPT-Store gibt, da gibt es eine Adobe-App, da gibt es eine, keine Ahnung was, Canva und noch eine Million Sachen, Hotelsuche.
Die wollen selber das gar nicht machen. aber die wollen halt auf die Daten zugreifen. Und das ist so ein bisschen, damit muss man sich auseinandersetzen. Am Ende des Tages muss sich jeder die Frage stellen, und das ist auch völlig, wie gesagt, industrieunabhängig, wie schafft man es, da zu sein, wo der Kunde ist?
Und dann ist es auch egal, ob der Kunde jetzt eine App XY nutzt. Am Ende des Tages ist er ja ein Kunde bei der DKB, ist er ein Kunde bei der Sparkasse, bei der Volksbank, wie sie alle heißen. Und damit muss man sich halt auseinandersetzen. Eher dafür zu sorgen, dass man den Kundinnen und Kunden da draußen es ermöglicht, halt auf der Plattform ihrer Wahl aktiv zu sein.
So ein bisschen wie eine E-Mail-Adresse. Ich meine, natürlich findet das Google irgendwie cool, wenn du dich bei Google Mail einloggst. Aber wenn du jetzt Outlook benutzen willst, dann fangen die auch nicht an zu weinen. Oder Apple Mail. Hauptsache, am Ende steht halt da die Google Mail-Adresse hinten.
Und so ist es so ein bisschen, vielleicht so um die Brücke zu schlagen, ist es etwas, wo man sich auch in der Kreditwirtschaft oder in der Finanzindustrie... Tatsächlich kann ich mich daran erinnern, vor nicht allzu langer Zeit war es heute, die Banking-App meines Vertrauens, also die Sparkassen-App geöffnet zu haben.
Und ganz oben war ein Texteingabefeld, so im Chatbot-Style mit, was wollen Sie denn heute tun? Ich habe mal nicht draufgeklickt und mich in Gespräche verwickeln lassen. Und wer weiß, was da kommt. Wollen sie irgendwie einen Kredit? Brauchen sie irgendeine Art von Finanzierung? Aber wie du schon sagtest, dieser Gedanke, da irgendwie so eine Chatbot-Oberfläche auszurollen und da weg von der klassischen, App zu gehen, das scheint ja schon mal so im Ansatz zumindest ausprobiert zu werden.
Also wir sehen das ganz extrem bei zwei Mitspielern. Das ist einmal die aus Holland. Ich muss irgendwann mal nachfragen, wie es ausgesprochen wird. Ich glaube Bunk oder Bank, also B-U-N-Q. Ja, die haben einen hervorragenden KI-Support, mit dem wir uns gerade mit unserem Geschäftskonto rumärgern. Okay, der Support vielleicht nicht so gut, aber was sie haben, ist Finn als Assistant in der Bank-App.
Und der ist schon ganz gut, wenn es darum geht, Alltagsfragen zu beantworten. Und ebenfalls sehr mutig war der Rollout von Revolut in UK, die ja komplett UK, ich glaube 12 Millionen Kunden in England, die die neue Revolut App bekommen haben, ebenfalls auch mit Revolut Air. Heißt es, oder es heißt nur er, AI by Revolut, genau.
Und ich glaube, die Kunst besteht darin, den Kundinnen und Kunden nicht permanent etwas verkaufen zu wollen. Und jetzt kommen wir vielleicht so ein bisschen auch zur Brücke zu Simple Banking. Die Kunst besteht ja darin, den Kundinnen und Kunden die Fragen zu beantworten, die sie treiben. Und wenn man sich so ein bisschen anschaut, das kann man bei einem selber gucken.
Ich meine, wenn wir auf unsere eigene finanzielle Situation schauen, es gab, jeder von uns hatte wahrscheinlich schon mal gute Phasen, also gute Phasen sind meistens weniger als die schlechten Phasen, aber gerade wenn man irgendwie einen Berufseinstieg hat. Oder nach der Ausbildung, oder während der Ausbildung, Geld ist knapp.
Und da gibt es so viele Fragen um die eigene finanzielle Situation, die bis heute Banken oder anders, wo sich Banken in der Vergangenheit bis heute, oft zu verkompliziert drangegangen sind. Also so einfache Fragen wie, wie hoch sind meine monatlichen Fixkosten? Ich war vor zehn Jahren mal an einem User Research beteiligt, das war total klasse, also es war total Wahnsinn.
Wir haben mit zehn Leuten gesprochen, mit fünf Frauen und fünf Männern und eine einfache Frage und wir könnten das jetzt hier spielen, wie sehen eure monatliche Fixkosten aus. Und dann fangt ihr an zu rechnen, wie einen Handyvertrag, Miete oder Abtrag vom Haus, whatever. Und dann kommt irgendeine Zahl raus.
Und dann haben wir uns hingesetzt mit denen und die Umsätze sind wir durchgegangen. Und es war nicht eine Person dabei, die unterhalb von 25 Prozent daneben lag. Also alle hatten 25, manche hatten 50 Prozent höhere Fixkosten. Das heißt, du hast gar nicht im Kopf, wo deine ganze Kohle immer hingeht. Und das ist eine ganz einfache Frage.
Das ist ja eigentlich auch eine Sache, die eigentlich in der Erziehung oder in der Schule mitgegeben werden müsste. Also ich kann mich daran erinnern, dass ich bei meinem Start ins Erwachsenenleben, doch schon so ein paar Mal in Schlettern kam, auch was Finanzielles betraf, einfach weil ich es nicht aus dem Elternhaus heraus gelernt habe.
In der Schule war das sowieso nie ein Thema und wahrscheinlich wäre ich an der Stelle froh gewesen, wenn ich einen Chatbot hätte fragen können, ey, wie schaut's aus? Und vielleicht dann auch so eine Assistenz quasi an der Hand habe, die mich irgendwie auch proaktiv warnt mit, hey, das ist ja toll, dass du dir jetzt wieder irgendwie ein neues iPhone gekauft hast, aber ...
Es war vielleicht keine so gute Idee. Ja, und was du ansprichst, woher sollen wir es lernen? Wenn wir uns anschauen, unsere Eltern, ich würde jetzt mal unterstellen, die sind so in einer ähnlichen Generation wahrscheinlich, so Babyboomer. Und wie war das früher? Mama und Papa sind einmal zur Bankfiliale gegangen, einmal in der Woche, haben sich ihre 100 oder 200 D-Mark geholt.
Und dann hatten die eine Budgetierung, indem sie ins Portemonnaie guckten. Das heißt, sie wussten zu jedem Zeitpunkt, wo ist das Geld. Da gab es auch nicht irgendwie Kreditkarten, Gab es schon, das war ja total unüblich. So, heute kriegst du ja eine Kreditkarte, wenn du beim Mediamarkt dir eine Finanzierung machst. Da kriegst du auch eine Post nach Hause. Herzlichen Glückwunsch, hier ist deine Kreditkarte.
Nutze sie oder lass es. Das ist ja total absurd, was da mittlerweile alles dranhängt. Das heißt, du hast heute x Zahlungsströme. Du hast Kreditkarte, du hast eine Jurocard, eine Debitcard. Du hast PayPal, Klana. Wie sie alle heißen, you name it. Dann hast du, genau, Klana, buy now, pay later. dann kannst du hier noch einen Ratenkredit, da noch was. Es wird einem ja auch unendlich einfach gemacht, dann hast du noch irgendwie drei Handyverträge, zwei davon liegen in der Schublade. Das heißt, Die Finanzströme sind ja viel komplexer geworden. Also du hast heute sehr leicht und sehr viele Möglichkeiten, Geld auszugeben.
Und wie sollen wir das von unseren Eltern gelernt haben? Ich meine, da war nichts mit Digitalisierung. Und jetzt haben wir genau das Problem. Und in der digitalisierten Welt, da reicht es nicht aus, ins Popmanage zu gucken. Da brauchst du halt auch eine entsprechende Lösung, die dir halt dabei hilft.
Und klar, du hast die Banking-Apps, da kannst du reinschauen. Aber die fasst ja im Zweifel auch nicht alles ab. Wenn du da nicht alle Konten eingebunden hast, dann hast du halt nur die Sicht auf dieses eine Konto. Und das ist sicherlich ein Thema, warum heute auch Menschen, insbesondere junge Menschen, neben der Tatsache, dass es ohnehin leicht ist, verführt zu werden. Aber es ist auch schwer, Überblick zu halten.
Ja, aber allein schon mal im Auge zu behalten, was auf dem Konto so passiert, ist ja schon mal ein ganz wichtiger Schritt, um den Bogen quasi zu Simple Banking zu bekommen. Und kann mich erinnern, dass ich die App relativ Zeit nach, glaube ich, nach der ersten Vorstellung installiert und ausprobiert habe und ich bin erstaunt, wie sie inzwischen schon gewachsen ist, weil es fing quasi tatsächlich erstmal an mit Simple Banking und, ich habe es wahrgenommen einfach als App in der Menüleiste, also Manulet unter macOS, wo du einfach gesehen hast, okay, da ist der Kontostand, da passiert was irgendwie, was draufgebucht, was abgebucht und du hast einfach so einen groben Überblick über Dinge, die quasi...
Tagesaktuell, stundenaktuell, minutenaktuell, weiß ich nicht, da habe ich nicht drauf geachtet, so passieren. Aber immer so ein halbes Auge, okay, der und der hat abgebucht. Das ist immer ganz interessant zu wissen, was da so passiert, anstatt das irgendwie nur einmal im Monat auf dem Kontoauszug zu sehen.
Weil es einem auch die Möglichkeit gibt, eventuell zu reagieren. Es gibt durchaus auch mal Geschichten, wo du dich wunderst, okay, warum ist da jetzt irgendwie eine Abbuchung passiert, die war nicht autorisiert oder ich habe vergessen, was zu kündigen Dann bin ich vielleicht auch besser dran, wenn ich heute handel und nicht erst zum Monatsabschluss.
Und dann kamen nach und nach immer mehr Funktionen. Jetzt gibt es beispielsweise auch so einen Financial Health Index, wo man einen Score hat und mal mehr, mal weniger Rot und Grün. Bei mir gerade mehr Rot als Grün, aber gut. Das ist ja Urlaubszeit. Ja, genau, da darf das. Aber genau, was war deine Idee, Simple Banking zu entwickeln?
Aber vielleicht sogar noch einen Schritt davor. Also so deiner Vita bisher habe ich nicht entnommen, dass du so ganz klassisch vom Programmieren gekommen bist. Bist du das, was man einen Vibe-Coder nennt? Ja, total. Es werden jetzt ganz viele Entwickler die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Ich kann auch ein bisschen Legenden oder mit Mythen vielleicht auch gleichzeitig ein bisschen aufräumen.
Fangen wir vielleicht erst mal an zu der eigentlichen Idee. Also du hast es wunderbar beschrieben. Also der Antrieb war relativ leicht. Auch das wissen wir Menschen. Egal, du kannst jetzt da eine Studie von der Bitcoin oder es gibt noch irgendwie 100 andere Banken, hauen ja auch immer wieder regelmäßig solche Zahlen raus.
Menschen gehen zwischen, je nachdem, drei bis fünfmal die Woche, manchmal mehr, manchmal weniger, gucken die halt auf ihr Konto. Und der wichtigste Indikator, aber übrigens auch mehrfach am Tag zum Teil, der wichtigste Indikator ist das, was du gerade gesagt hast, der Kontostand. Weil daraus leitet sich erstmal alles ab. Wenn der Kontostand hoch ist, freuen wir uns.
Und wenn wir jetzt nicht irgendwie Elon Musk sind, der schaut wahrscheinlich nicht mehr auf seinen Kontostand und vielleicht noch ein paar andere auch. Aber das Gros der Menschen, die machen noch sowas. So, und jetzt kann man natürlich sagen, ja, Mike, es gibt doch irgendwie, nimm doch die App deiner Bank, die App Sparkasse, die App der Deutschen Bank oder whatever, aber ich sitze den ganzen Tag am Rechner und ich bekomme, ich sehe an meinem MacBook alles, was passiert und ich habe mich gefragt, warum sehe ich eigentlich nicht den Kontostand?
Das ist das, was mich doch eigentlich immer wieder interessiert. Ich sitze den ganzen Tag da, mein Handy ist auch schon mal auf lautlos, sowas soll es geben, und dann ist es doch gut, wenn ich es mitbekomme, weil wenn ich dann reagieren muss und wenn ich nochmal irgendwie eine Rechnung raussuchen muss, weil irgendwie da was abgeht, was irgendwie nicht ganz okay ist oder ich zumindest mal das hinterfragen will, Auch das wissen wir. Dann gehen Menschen doch eher wieder an den Rechner, gucken nach der Mail, gucken nach der Rechnung.
Und da habe ich gedacht, okay, dann lass doch Banking da stattfinden, wo es ist. Und da ich Mac-User bin, lag es irgendwie nahe, das in der Menubar des Macs zu machen. Und du hast es wunderbar gesagt. Das war die ursprüngliche Idee von Simple Banking. Inzwischen gibt es schon die ersten Stimmen, die sagen, Simple Banking ist gar nicht mehr so simpel, weil zu viele Funktionen drin sind. Auch da muss ich mich doch arg zügeln.
Da brauchst du einen Simple-Modus. Da brauchst du einen Simple-Modus, genau. Also das wird auch einen Relaunch geben in absehbarer Zeit, wo dann nochmal Sachen wirklich vereinfacht sind und so ein bisschen de-clustert Sachen, die irgendwie Unsinn waren, wieder rausfliegen. Aber das ist die ursprüngliche Idee, genau. Also relativ einfach, du hast den Kontostand, machst einen Doppelklick, hast eine Umsatzliste, fertig. Hast noch eine Suche da drin, kannst Filter nach Einnahmen ausgaben.
Aber das ist eigentlich so die grundsätzliche Idee. Jetzt hast du was gesagt. Ja, Sven, bitte. Ja, aber wichtig ist ja einmal, glaube ich, das war mir nicht so klar, dass es eine reine Lese-App ist. Also die nur deine Umsätze anzeigt und darstellt und aufbereitet und nicht dazu da ist, Überweisungen zu tätigen etc.
Auch. Inzwischen gibt es ein Modul dafür tatsächlich, weil viele Kunden fragen kann. Aber was du sagst, Sven, ist total richtig. Und das war auch der, ich habe mir das überlegt, okay, wenn du so eine App bringst, meine Banking hat was mit Vertrauen zu tun. Ich bin, wie du es gerade gesagt hast, mich kennt man nicht als Entwickler. Das heißt, Vertrauen ist gleich nicht vorhanden. Und, Aber um direkt zu sagen, die Banking-Funktionalität, die kann man natürlich selber entwickeln.
Es gibt in Europa einen Standard, das ist der Open Banking-Standard, der ist von der EU her reguliert in der Payment Service Directive, das ist also im Prinzip die Zahlungsrichtlinie. Da ist das reguliert, dass alle Banken in Europa Kontoinformationsdienste in Form von Schnittstellen zur Verfügung stellen müssen. Alle Banken in Europa müssen das tun.
Jetzt gibt es natürlich Entwickler, sehr gute Entwickler. Money Money zum Beispiel, sehr bekannte Mac-Software. Der ist hergegangen und, jede einzelne Bank spricht direkt an. Das ist super viel Arbeit. Hast natürlich auf der anderen Seite alles in deiner Hand. Das konnte ich gar nicht, wollte ich gar nicht.
Und dann gibt es wiederum Anbieter, die Open Banking Provider oder Open Banking Anbieter, die im Prinzip dir eine Schnittstelle geben als Entwickler und hinten raus alles für dich machen. Das heißt, die sorgen dafür, dass die Kommunikation zwischen den Banken sauber ist. Da gibt es in Europa vier, fünf, sechs.
Manche sind mittlerweile Teil von großen US-Firmen, wie beispielsweise Visa. Und ich habe halt jemanden gesucht oder ich kannte in dem Fall jemanden aus der Branche, der a. in Deutschland sitzt und vor allen Dingen sehr datensparsam ist. Das ist Jaxi, ist ein Unternehmen in Nürnberg. Und was ist da so außergewöhnlich?
Die Schnittstelle, die ich nutze, stellt eine 1 zu 1 Verbindung, das ist anders als bei den anderen Open Banking Anbietern, die es gibt, eine 1 zu 1 Verbindung zwischen dem Nutzer oder der Nutzerin und der Bank her. Das heißt, es gibt diese eigentliche Verbindung, also da, wo die Umsätze hin und her fließen, die gehen nicht über Dritte.
Das war mir ganz wichtig, weil wenn irgendwas über Dritte geht, dann hat das immer so einen Fadenbeigeschmack. Da brauchst du schon extrem viel Vertrauen. Das können sich große Firmen leisten. Wenn du so einer bist wie jetzt ich, der um die Ecke kommt, der kannst du das nicht bringen. Und das war schon mal der erste wichtige Punkt. Der zweite wichtige Punkt war halt genau das, was Sven gesagt hat, dass ich in den ersten Versionen, und ich wollte es auch eigentlich so beibehalten, später war das dann nochmal so ein Selbstläufer, aber wenn du dir die App installierst, es gibt nur einen lesenden Zugriff.
Also du konntest erst mal kein Geld senden. Mittlerweile gibt es so ein kleines mini kostenpflichtiges Add-on, das Geld senden Modul. Dann geht auch das, weil halt die Nutzerinnen und Nutzer Anfragen zugenommen haben. Das ist super cool, aber ich will auch Geld senden. Ja, aber der Hammer ist ja, also du sagst, ein Modul. Also du klickst halt in der Menüleiste, auf den Papierflieger und dann klappt eben einfach das Menü aus, wo du dann einfach die Daten eingibst, Betrag, IBAN, Betreff.
Ja, 40, Karotti, muss ja schnell gehen. Genau, also simpel. Ja, genau, auch das war so ein bisschen der Punkt. Auch da wird übrigens JAXI als Schnittstelle genutzt. Auch da hast du wieder eine 1 zu 1 Verbindung. Und was ganz wichtig ist, Aber sowohl die Freigabe der Kontoinformationen als auch natürlich die Freigabe, einer Transaktion läuft immer über das TAN-Verfahren, da gibt es ja unterschiedliche, das TAN-Verfahren deiner Bank.
Das heißt, es kann gar nicht so sein, das ist zum Glück ja auch reguliert. Das ist Teil der Regulatorik, dass es immer einen zweiten Faktor braucht. Das heißt, du kannst, egal wer Zugriff, welche App Zugriff, auf deinem Bankkonto hat, im schlimmsten Fall kann sie nur lesen, um Geld wirklich zu senden, musst du immer den Betrag nochmal zusätzlich in der App freigeben.
Und auch bei der Ersteinrichtung ja auch. Das habt ihr ja gesehen, wenn du diesen Konto einrichtest, da muss einmal der Zuge freigegeben werden. Das heißt, es ist super transparent. Auch das war mir wichtig. Super transparent, das zu spielen. Und was du gesagt hast, das Thema Wipecoding. Also ich kann rudimentär Code lesen und ich mit etwas Anlaufzeit, wahrscheinlich zwölf Jahre oder so, hätte ich auch das hinbekommen, was ich jetzt gebaut habe.
Aber in der Tat war, wenn du so ein bisschen in dieser AI-Bubble unterwegs bist, dann beschäftigst du dich natürlich auch automatisch mit den Werkzeugen. Und ich habe relativ früh angefangen, mich mit diesen Tools zu beschäftigen und habe alles Mögliche so gemacht. Erst machst du jetzt für dich so ein bisschen was zu Hause und habe dann überlegt, okay, schaffe ich es, eine eigene Banking-App zu bauen? Und jetzt werden natürlich die Entwickler sagen, das stimmt doch gar nicht. hat er ja gar nicht selber gebaut, hat ja Cloud oder OpenAI Codex gemacht.
Und da sage ich dann immer, weißt du, nur weil du einen Thermomix zu Hause stehen hast, musst du dir trotzdem Gedanken darüber machen, wie das Gericht aussieht und die Zutaten kaufen und auch überlegen, was du da machst. Und das ist immer so mein Vergleich, weil es ist nicht damit getan, und das meine ich jetzt mit so ein bisschen Mythbuster-mäßig, also du schreibst keinen Prompt in Claude oder im Tool deiner Wahl nach dem Motto, mach mir mal eine Banking-App.
Also da kriegst du vielleicht einen Kontostand angezeigt, im besten Fall. Aber was ich ja hier gemacht habe, war, ich habe mir sehr viele Gedanken, ich habe unglaublich viel gemalt, also wirklich geskribbelt, so auf Papier, so wie ich das haben wollte. Und dann habe ich natürlich die Werkzeuge, die es alle gibt, gesagt, okay, so soll das aussehen.
Und baue mir das mal als Click-Dummy. Und dann da drin rumgespielt. Also ich habe Token verbrannt, wahrscheinlich hätte ich auch irgendwann einen Entwickler dafür bezahlen. Aber das ist so ein bisschen, das heißt, du als Produkt, also wenn du so eine gewisse Produktdenker hast, Du steckst so viel Gehirn in das Thema rein, weil das nimmt dir die AI nicht ab oder die KI deiner Wahl.
Ja, und du hast halt den Vorteil, dass du direkt ins Produkt gehen kannst und nicht noch jemanden hast, der dazwischen sitzt. Du bist sehr viel näher immer an allem dran. Ich habe keine Aktien in Vibe-Coding, dass ich hier irgendeine App programmieren würde, Aber so kleinere Tools und Basteleien, sei es jetzt irgendwie, um auch mal, keine Ahnung, einen Artikel aus dem gedruckten Magazin nach online zu bringen, dass man selbst nicht mehr irgendwie das Drupal-Backend im Browser bedienen muss, funktioniert prima.
Oder anderes Beispiel, Flugpreissuche, das ich mir dann eben mit Cloud-Code-gestützten Python-Skript bauen lasse, das mir meine Flugpreise für meine Wunschtermine abgreift und mir dann jeden Morgen um 8.15 Uhr ein PDF auf den Schreibtisch legt. Funktioniert auch prima. Also... Und man muss auch ein bisschen sagen, ich verstehe Menschen, die sagen, also ich gucke selber sehr kritisch da drauf. Also wenn du, ihr seid ja auch bei Reddit wahrscheinlich immer mal wieder unterwegs und wenn du dir da die Subs anschaust, da siehst du inzwischen insbesondere bei Mac-Apps.
Eigenwerbung sowieso, aber du siehst viel so AI-Slop. Also wirklich so Apps, wo du dir denkst, echt jetzt noch ein Clipboard-Manager für Lifetime, 9 Dollar, irgendwas, wo dann irgendwelche Leute irgendwie versuchen, die schnelle Mark zu machen oder Euro oder Dollar, whatever. Das nervt schon, aber du siehst darunter auch wirklich immer wieder Perlen.
Meine. Aber auch andere natürlich, wo du denkst, ja, mag sein, dass der das Vibe-Coded hat. Aber so what? Wenn das Ergebnis stimmt, ja. Ja, klar. Und glaubt denn irgendjemand da draußen, dass die Entwickler, die richtig noch programmieren gelernt haben, die Tools nicht nutzen? Also die sind ja jetzt noch schneller und noch besser unterwegs.
Und die haben halt den Vorteil, die können halt mit den Werkzeugen nicht so wie ich sprechen. Also ich habe auch manchmal, das ist ja auch so absurd, also wenn du Wipecodest, du hast manchmal so Dinge wie, mach mir den Button oben rechts etwas weiter runter, dass der Button auf einmal unter der Tischkante ist, so weit unten.
Das heißt, etwas weiter unten wird jetzt nicht so interpretiert, wie du es gerne hättest. Und das ist natürlich, wenn du Entwickler bist, dann kannst du natürlich sehr viel klarer kommunizieren. Und wenn du es irgendwann mal so ein bisschen was damit gearbeitet hast, dann weißt du auch, worauf du achten musst.
Aber, und das ist ganz wichtig, es ist Arbeit. Es ist Arbeit. Und ich kann jedem nur sagen, der darüber lacht, mach mal selbst. Es ist kein Ding. Die Schnittstellen sind alle da. Mach mal, baue mal nach. Und ich hab's dann auch, das war ja auch das nächste Transparenzthema, mir war klar, das hab ich, glaub ich, gar nicht erwähnt, ich hab das alles von vornherein nach GitHub geladen.
Also jeder kann sich den Code runterladen, jeder kann den Code kopieren. Es gibt jetzt, ich hab einen gesehen, der hat eine Windows-Version draus gemacht. Hey, so what? Also ich will damit ja kein Geld verdienen. Also mir ging's nur da drum... Ich fühle mich schon ein bisschen wie so ein Johanniter, ja, einem Dienst in der Menschheit sozusagen.
Spannend, also du hattest Reddit erwähnt, ich merke das hier tatsächlich auch einfach an unserem Mailpostfach, dass wir inzwischen viel, viel mehr, Pressemitteilungen bekommen zu neuen Apps, wo du aber auch merkst und so ein bisschen schon das Gefühl hast, dass etwas formelhaft daherkommt, dass es Teil des Prozesses ist, auch am Ende des Tages gleich noch die Pressemeldung, zur App an X-Kontakt.
Kontakte rauszuschicken und zu hoffen, dass da irgendwie was passiert. Aber auch nicht schlimm, weil letztlich, ich finde es auch super, dass Werkzeuge so demokratisiert werden und jeder kann, der möchte, aber nicht jeder, der kann, kann halt auch. Also nicht jeder, der will, kann auch. Also das ist genau das Ding, wie du sagtest. Also nur den Thermomix da stehen zu haben, macht dir halt irgendwie noch kein leckeres Süppchen.
Ich glaube, wenn man sich überhaupt die Entwicklung im AI-Bereich anschaut und das, was wir ja gerade jetzt beim Coding erleben, haben wir ja vor einem Jahr mit Bildgenerierung erlebt, haben wir ein Jahr vorher mit Textgenerierung erlebt. Und die Angst erst mal ist berechtigt, dass halt bestimmte Berufsgruppen darunter leiden. Ich meine, ihr seid Journalisten und das ist nicht cool, wenn jetzt viele Menschen auf einmal Texte schreiben können.
Ihr habt das gelernt, ihr habt unglaublich viel Erfahrung. Und das ist erst mal keine so schöne Entwicklung für den eigenen Berufsstand. Aber, und das ist so ein bisschen das, was ich erlebe, ja, AI, die Texte werden natürlich besser, aber am Ende brauchst du immer die Expertise. Du brauchst immer den Menschen dahinter, der sich Gedanken gemacht hat.
Und da sind wir zum Glück noch nicht. Deswegen ist es für mich eher momentan so eine Art verlängerte Werkbank. Und ich glaube, wenn du jetzt oder ihr zwei jetzt einen Text für das Magazin oder für das Portal komplett AI schreiben lässt, aber mit eurem Input, dann ist es immer noch euer Input und immer noch eure Gedanken und ihr habt euch und dann passt der Twist nicht und dann lasst ihr den Twist umschreiben.
Ja, also das ist alles Arbeit und was wir, das ist so ein bisschen wie früher haben die Leute auf Papier geschrieben, dann kam die Schreibmaschine, dann kam der Computer, dann kam irgendwie Karl Klammer und hat uns die Rechtschreibungprüfung mitgebracht und heute haben wir halt irgendwie AI. Das sind Dinger, da kann man immer kritisch drauf gucken, aber es gibt halt auch eben, ich würde es nicht so schwarz-weiß sehen.
Ja, da kommt es auch nicht weiter mit. Also letztlich sind Dinge immer im Wandel, und man ist Teil des Wandels und entweder geht man denen mit oder ist dann halt doch derjenige, der abgehängt wird. Aber ich sehe auch eher die Chancen als die Risiken, weil wenn ich nur Risiken sehen würde, dann würde ich ja morgens auch nicht mehr aufstehen wollen.
Risiken sehe ich ja immer, wenn ich solche Kommentare von Sam Altman höre, so nach dem Motto, ja, die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit ausstippt, liegt bei 25 Prozent. Das sind so Dinge, wo ich mir schon sage, okay, warum sagt er das? Das ist jetzt nicht so vertrauenswürdig. Oder der Chef von Anthropic.
Aber ja, also das ist so. Genau, das war die Idee zu Simple Banking und, hab eine kleine Community, die es nutzt. Das macht mich glücklich. Wie lange gibt's die App? Angefangen hab ich im Februar erst mal so Friends and Family und ich glaube, im März oder so bin ich live gegangen. Das Lustige ist, die Domäne, die hatte ich, die habe ich schon seit zehn Jahren.
Ich habe die irgendwann mal durch etwas Glück registriert. Und das war geil. Ich habe immer gedacht, irgendwann kommt jemand und gibt dir eine Million Euro dafür. Ist nicht passiert. Jetzt musst du es selber machen. Und dieses Geld-Senden-Modul für zehn Euro bin ich noch weit von entfernt für zwei Millionen.
Also ich sage mal so, die Token haben sich noch nicht bezahlt gemacht, die ich bisher da rausgegeben habe. Da musst du das mal deinen Sparkassenfreunden zeigen. Das ist eigentlich schon ganz geil. Wollt ihr das nicht haben? Vielleicht hört das ja der eine oder andere. Ja, Simple Banking. Aber damit nicht genug. Da scheinst du auf den Geschmack gekommen zu sein.
Ja, das ist jetzt tatsächlich, das hört sich jetzt blöd an, aber fast noch mehr Herzensprojekt. Das wird der Bubble, der Fintech-Bubble nicht gefallen. Ich bin ja ein Kind der 90er, also Kind im Sinne von, das war so Stumm und Drang Zeit und ich weiß nicht, ich sehe ja auch so zwei, drei graue Haare bei euch.
Wir sind ja so ein bisschen wahrscheinlich alle so sozialisiert, so mit den ersten, so weiß ich, Windows 95, vielleicht sogar 311, dann kamen irgendwie die ersten Ego-Shooter, Doom, also die ganzen Klassiker und diese ganzen Retro-Konsolen, das ist so ein Ding, was schon immer meins war. Also ich war immer irgendwie daran gebastelt, so ein Stück Jugend zurückzuholen.
Man wird älter, dann fängt man an, irgendwie so nostalgisch zu werden. Ich habe auch noch hier ein paar Übsefte liegen. Top. Die Salzgräbschen schwimmen auch noch im Aquarium. Lustigerweise, ich habe tatsächlich, es gab ja immer so eine Neuauflage und die sind auch geschlüpft tatsächlich. Nicht schlecht.
Aber erst im Erwachsenenalter. Früher als Kind ist da nie was passiert. Aber ich hatte auch den Ostereierbaum, das war schon besser. Und ich hab dann überlegt und wenn du in dieser Konsolenwelt unterwegs bist, da wird relativ viel, also wenn es darum geht, hier so Super Nintendo zu emulieren, natürlich alles super legal aber da willst du natürlich auch dann, diesen alten Monitor-Vibe haben also, CRT oder diese Kathoden-Strahlröhren.
Also die richtig großen schweren Kisten Ja. Diese Pal, wenn da diese Fehler da drin waren, das ist gekrisselt. Und da habe ich mir so gedacht, es wäre doch eigentlich geil, wenn ich so alte, so die ganzen alten Videos von früher, was ich hier so MTV, die kannst du ja überall bei YouTube angucken, wenn ich die mit so einem Shader hätte.
Und da kam eigentlich die ursprüngliche Idee her, dass ich gesagt habe, okay, das wäre doch eigentlich cool, wenn ich mir so, ich habe hier einen zweiten Monitor, wie die meisten, wenn ich da drauf irgendwie so die ganzen alten 80er, 90er Dinger laufen lassen kann, aber halt so mit VHS, oder Composite-Ausgang. Also wirklich so gekrisselt.
Und dann kam dann eins zum anderen. Da habe ich gedacht, auf einem Bein kannst du irgendwie nicht stehen. Irgendwie nur so ein bisschen Filter drüberlegen. Das ist auch doof. Und dann habe ich gedacht, wäre das nicht irgendwie cool, wenn mein Mac, ich habe hier so ein MacBook Air und ich habe hier noch ein Mac Mini, das sind ja alles irgendwie so auch irgendwie krasse Maschinen.
Aber wäre das nicht irgendwie witzig, wenn die so aussehen könnten, wie halt macOS früher aussah. Und ich kann mich noch daran erinnern, meine erste Begegnung mit Mac war tatsächlich System 7. Da habe ich es selber nicht genutzt. Da habe ich es aber bei einem Designer von uns in der Firma, der hatte das. Und ich war total fasziniert von dem, damals hieß es ja noch nicht Doc, sondern dieser Control-Strip, der so aufklappte.
Ich bin immer da hingegangen, hab den immer nur auf und zu geklappt, weil ich das so hinfand. Und die Icons sahen total geil aus. Das war so die Grafik, das sah ja schon immer ein bisschen besser aus. Ja, und dann, bei mir ist das so, dann war ich auf einmal so ein Rabbit Hole. Und dann hab ich gedacht, okay, jetzt fängst du erst mal an.
Mein Einstieg war ja nicht Mac, sondern mein Einstieg war ja, also Windows 3.11 mal ganz am Anfang, aber dann kam ja irgendwann Windows 95 und jetzt baust du mal Windows 95 nach. Und das ist, jetzt mal Vibe-Coding hin und her, das ist unglaublich viel Recherchearbeit, weil du musst natürlich gucken, wie sahen die Wallpaper von damals aus?
Wie sahen die Mauszeiger von damals aus? Wie sah genau die Startleiste aus? Das dann alles nachzubauen, ist relativ viel so Arbeit und dann auf einmal sah mein Mac aus wie Win95. Jetzt bin ich nicht so der Win95-Fan. Okay, mach's mal weiter mit Windows XP. Windows XP war schon schwieriger, weil da gab's schon Hintergrundbilder, da gab's nicht nur eine Luna-Oberfläche, sondern da gab's ja irgendwie drei unterschiedliche.
Und so kam dann eins zum anderen. Und dann erinnerte ich mich, ich hab dann irgendwann angefangen, damals rumzuspielen mit BOS. Das poppte auf einmal auf. Und da dachte ich mir, wie geil war dieses System dann? Wie schön das war. Und dann wird's richtig schwierig, weil da findest du nichts mehr für. Also du findest natürlich noch ROMs, dann kannst du sie irgendwie dann installieren.
Dann dauert das irgendwie drei Stunden, bis deine virtuelle Maschine irgendwie läuft. Aber du bist dann am Recherchieren und dann kam, wie gesagt, dann eins zum anderen. Und dann mittlerweile kann, das ist ja Retro-Mac, also wirklich alle klassischen Betriebssysteme. Angefangen von tatsächlich System 6, das ist jetzt gerade live gegangen, komplett in monochrom, alle Icons monochrom, auch nur so 2D-Icons.
Ich komme gar nicht hinterher mit der Update-Frequenz bei dir. Ich habe es gehört, jedes Mal, wenn ich den Mac irgendwie mal neu starte, steht da auch gleich, ja, ja, hier, Version so und so. Es geht relativ schnell, ja, ja, das ist so. Aber das, und das macht halt Spaß. Und wenn du dann, wie gesagt, dann, dann hab ich dann angefangen, weil das Problem ist bei Mac, du kannst eigentlich gar nichts groß themen oder skinnen oder wie auch immer.
Bei Windows gab's, gibt's, glaub ich, sogar immer noch, Window Blinds, da kannst du ja komplett irgendwie die Menüleiste alles. Das geht bei Mac nicht. Bei Mac kannst du das Dock austauschen oder vielmehr das originale Dock ausblenden und halt ein alternatives Dock anzeigen, das geht. Da kannst du ja jetzt auch ein Windows oder Mac OS X, habe ich gebaut.
Das sieht dann auch genauso aus, verhält sich auch so. Wenn du dann aber dein Safari startest, dann ist es halt genau so, wie Safari halt aussieht. Du hast halt dann eben nicht oben diese schöne Aqua Ampel, sondern halt so, wie es halt heute aussieht. und, Dann habe ich halt gesagt, okay, das ist auch blöd. Und habe dann angefangen, einzelne Apps nachzubauen. Das ist natürlich ein Fass ohne Boden.
Also es ist ein absolutes Fass ohne Boden. Und ich habe mich jetzt erst mal beschränkt eigentlich nur auf den Browser. Und das war dann die Geburtsstunde, tatsächlich von Reframe. Das ist so quasi die Single-Auskopplung, oder? Bitte? Das ist quasi die Single-Auskopplung zu Retro-Mac. Und das feiere ich ja total. Und das ist total geil.
Auch das liegt ja alles auf der Straße. Also es gibt Chromium, das kannst du halt als Basis nehmen, kannst du den eigenen, da hast du quasi die Browser-Engine und darum habe ich dann gesagt, okay, wie sahen denn die Browser von früher aus? Netscap Communicator, Internet Explorer 3, Netscap Gold, ja, wir hatten ja noch so schöne Namen, Netscap Gold, ja, da fühlt man sich noch so richtig gut, ja, oder die ersten Safari-Versionen.
Da kostet ein Browser auch noch Geld, also. Ja, absolut. Oder Netscape, auch geil, für macOS 4.0. Sah super cool aus. Was macht Reframe als Browser? Also ein ganz normaler Browser erstmal, kannst du ganz normal mit surfen, aber du kannst halt on the fly die Themes, die Skins auswechseln. Und mit Theme meine ich nicht nur Button, sondern der komplette Browser sieht dann so aus wie Netskapp Communicator oder, ich habe es gerade gesagt, Safari. was habe ich noch?
Wie hieß denn der erste nochmal? Lynx, war das Lynx, glaube ich. Wie die ersten Browser halt aussahen, zum Teil sehr hässlich, muss man auch sagen, andere wiederum sehr schön. Und verhält sich dann auch entsprechend. Und dann habe ich gedacht, naja, das ist auch irgendwie nur so mittelcool, wenn du dir die Webseiten angucken kannst, wie sie jetzt so aussehen. Also hast du einen Netscape-Communicator- Browser und da wird dann irgendwie eBay angezeigt.
Und dann gibt es ja die Wayback-Machine. Und das Schöne ist an der Wayback-Machine, die hat auch eine Schnittstelle. Und dann habe ich gedacht, na, now we are talking. Und da habe ich die Schnittstelle eingebunden. Und du kannst halt quasi in so einen Time-Travel-Modus gehen und kannst halt dann einfach das Jahr ändern. Und dann sieht nicht nur dein Browser so aus, sondern natürlich die Webseite, wie sie zu dem damaligen Zeitpunkt halt aussah aus.
Der Nutzen, das ist ganz wichtig, der ist null. Also es gibt keinen Nutzen dahinter. Aber es fühlt sich einfach gut an. Ein bisschen Freude ist vielleicht dabei, wenn man in alte Welten eintaucht. Ja, Megafreude. Also ich hatte echt super Spaß mit, vor allem mit Wayback Machine. Und das war der ultimative Retro-Flashback.
Und auch das ist ein Rebretor, wenn ich das noch sagen darf, weil ich das so geil finde. Also erstens mal, du fängst dann an, wirklich zu recherchieren, welche Browser gab es alle. Also damals war der Browsermarkt ja noch ein bisschen breiter, aber es gibt auch tausend, welche ich nie von gehört habe.
Und dann habe ich mir gedacht, das wäre da irgendwie nur die alte Webseiteanzeige, ist ja auch nur so mäßig cool. Lass uns doch die Geschwindigkeit aufsehen wie früher. Und jetzt kannst du halt einstellen, dass du halt 28.8 oder 56k oder ISDN, das heißt, der drosselt an die Geschwindigkeit. Das ist so ein bisschen, wenn man sich selbst geißeln will oder wenn man seinen Kindern mal zeigen will, hier, so war Internet.
Und in der Version, die jetzt live geht bald, habe ich noch was, ich finde es so geil. Du kannst das Modem einschalten, basically. Also du kannst halt draufklicken, dann kriegst du halt den ... Mit dem Dial-Up-Tone. Natürlich. Ja, hervorragend. Und erst dann wird auch die Seite aufgebaut. Also es ist kürzlich einfach nur der Ton, sondern dann ist die Seite aufgebaut und du hast dann unten auch so diese kleinen blinkenden Lichter, wie es früher war.
Herrlich. Ja, genau. Und das macht einfach nur Spaß. Ich hab dann, weil ein paar dann auch geschrieben haben, bei Reddit, supergeil, ich will das auch so daily nutzen, was ich dann tatsächlich noch mit reingenommen habe. aber auch das ist ja Open-Source. Ich habe Ublock mit eingebunden. Das heißt, du kannst ihn auch tatsächlich nutzen, ganz normal fürs Browsen.
Und wenn du zwischendurch so ein Nostalgie-Flash haben willst, dann machst du halt einen Teil. Aber auch so Kleinigkeiten. Du hast ja auch die Splash-Screens von den Browsern mit drin. Genau so, wenn du in Retro-Mac quasi eins der Themes anwählst, dann bootet das Theme ja auch. Und du hast dann auch den Windows-95-Startbildschirm oder so mit dran. Das ist schon ...
Ja, nicht nur das. Also die Maustage werden jetzt auch getauscht. Also du hast jetzt auch die alten Maustage. Der Sound, genau. Dog, die Fenster. Und wie gesagt, mit Reframe kannst du dann, also sieht es schon sehr so aus. Und das Schöne ist, es gibt ja so ein paar sehr geile Entwickler, die haben auch wirklich, fernab von dem, was ich gemacht habe, auch früher schon so eigene Apps gebaut, die dann in diesem macOS 10 Design waren.
Und was ich so ein bisschen jetzt gerade so überlege, glaube ich, so einen kleinen App-Store, also es geht nicht darum, Geld zu verdienen, Retro-Mac ist auch kostenlos, geht eher darum zu sagen, okay, ich kann mir jetzt noch, ich gebe dir zum Beispiel für macOS auch diesen Winamp-Port, dass du dir dann, das heißt dann irgendwie Winamp, keine Ahnung was, aber dann lädst du dir das, oder Reamp heißt es, glaube ich, und dann kannst du dir die macOS-Variante runterladen, dann sieht es aus wie Winamp früher, aber es ist halt eine Mac-Application.
Wie gesagt, Rabbit Hole. Also du kannst da, und ich sehe das auch von den Usern, also die schreiben dann so Mails, ich habe einen aus den USA, der ist total verrückt, der hat sich so ein, das habe ich mir dann auch geholt, ihr kennt das, ich habe das auch, glaube ich, vorgestellt, wie heißt das Ding, Wonky irgendwas, also ein Mini-Monitor auf den Mac Mini, der sieht dann aus, warte mal, wie heißt denn das Ding? Warte, ich gucke da hinten.
Ach ja, doch, hier steht es doch. Wokie, Wokies. Wokeys M5 Tockingstation. Ja, da hat er es. Und der hat einen eigenen YouTube-Channel und der feiert die Software, weil der kann dann auf diesem externen, lässt er dann das so aussehen wie macOS früher und auf seinem Hauptmonitor hat er halt ein ganz normales Mac.
Das ist so die ganze Herrlichkeit. Jetzt die Frage, was kommt als nächstes? Also ich will tatsächlich, also was ich machen möchte ist Simple Banking wieder, ich hab da, das ist auch leider und ich bin in die gleiche Falle getappt wie viele große Softwarefirmen, noch ein Feature, noch ein Feature, noch ein Feature und dadurch wird eine Applikation nicht zwangsläufig simpler.
Das heißt, ich will so ein bisschen wieder zurückdrehen. Ein guter Freund von mir ist ein richtiger Interaction-Designer. Das heißt, da werden wir mal so eine Runde zusammendrehen. Und auch bei Simple Banking auch vielleicht da nochmal einen Satz zu sagen. Ich habe natürlich in meinem Freundeskreis auch echte Entwickler, insbesondere die Kolleginnen und Kollegen von Yaxi, die da die Open Banking-Stelle bereitgestellt haben, die haben auch immer mal wieder in den Code geguckt, dass das alles sauber ist.
Also es gab diverse Security Audits und das will ich so ein bisschen glatt ziehen und das ist das eine und beim Thema Retro-Mac oder auch Reframe, ganz ehrlich, also es gibt so viel Retro. Also mein Traum, wenn ich das sagen darf, das ist total schwer umzusetzen, aber wir alle erinnern uns noch an die gute alte ICQ-Zeit.
Das wäre natürlich ein Träumchen, also da irgendwas zu bauen, was so aussieht, ist ja das eine, aber was zu bauen, wo ich wirklich, das Blöde ist bei Mac, iMessage ist als Schnittstelle nicht offen. Das heißt, man kann leider nicht einfach eine Drittanbieter-App und dann, klar, jetzt kannst du irgendwie so Telegram oder so, aber das ist dann nicht mehr ganz so cool.
Aber das wäre, also wirklich zu gucken, was gab es damals, was uns eigentlich irgendwie, wo wir so groß geworden sind. Also was waren so damals die Applications? Also ihr kennt das ja, ihr habt ja die gleichen Tools wahrscheinlich genutzt. Das ist so ein bisschen, ja. Mal gucken. Also es wird sicherlich nicht langweilig.
Bei RetroBank ist es nicht so schlimm, wenn es mehr wird, weil das ist halt so eine richtige Nerd-Software. Also da spielt es halt mit rum. Bei Simple Banking muss es wieder simpler werden. Also, aber ob neue Sachen kommen, keine Ahnung. Ich muss ja auch arbeiten ab und an. Also das ist sehr viel. Und auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Also deswegen. Aber bestimmt kommt noch mal irgendwann was.
Aber was ich sagen kann ist, und das ist vielleicht so ein bisschen an die Hörerinnen und Hörer da draußen, scheut euch nicht, euch die Tools anzugucken. Also es spielt rum. Also man kann ja nichts kaputt machen. Also solange man das jetzt, also ich kenne mittlerweile im Freundeskreis eine Bekannte, die hat sich eine eigene Fitness-App fürs Android einfach gebaut, die für sich so das ein bisschen anders macht und ihr Lebensmittel trackt als alle Dinge da draußen.
Why not? Also, oder ein guter Freund von mir, so Fotobücher macht der und der hat halt keine gute Fotosoftware gefunden, die ihm die Fotos so sauber ordnet, ja. Der hat sich halt einfach selber was gebaut. Und solche Dinger, ey, probiert das einfach aus. Ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, es gibt ja...
Viele Menschen wissen einfach gar nicht, was sie überhaupt umsetzen können. Denen fehlt irgendwie der Mut oder die Vision, dass vieles möglich ist. Das ist ein Chatbot. Man kann erstmal drauf losquatschen und dann sieht man, wohin das führt. Und ich glaube, das ist ganz interessant, ich weiß nicht, ob ihr es schon hattet auf dem Portal, aber ich bin mir sicher, ihr kennt es.
Also Raycast als Lösung ja sowieso, die haben letzte Woche oder vorletzte Woche Glaze vorgestellt. Und das ist ja so ein bisschen Wipe-Coding für Anfänger. Also da kannst du ja wirklich einfach irgendwie einen Prompt reinhauen und du hast relativ schnell eine App, du musst da auch kein X-Code und so installieren.
Und das nur mal auszuprobieren, ich glaube, das kann man nur jedem empfehlen. Also macht einfach, baut. Wird die Softwareanbieter da draußen nicht gefallen, aber hey, sonst ist es lebt. Ja, und wenn ihr selbst dann von dem überzeugt seid, was ihr gebaut habt, dann gerne auch eine Mail an uns. Wenn es uns taugt, berichten wir auch gern drüber. Und ich bin mir sicher, Mike, du, wir haben auch nicht das letzte Mal gequatscht. Ich bin mir sicher, da kommt noch mehr.
Supergeiles Zeug und für mich auch der Beweis, dass das Vibe-Coding halt wirklich zu Produkten führt, die super sind. Und nicht nur, wie du sagtest, ja, AI-Slop von wegen. Also, wer da mit Köpfchen hinter sitzt und die Werkzeuge zu bedienen weiß und die passenden Ideen hat, der bringt doch auch Großartiges raus.
Ich kann nur an der Stelle Danke sagen und vor allen Dingen auch Danke an euch. Ich meine, ihr seid eine große Redaktion, ihr beschäftigt euch damit und ich finde es supergut, dass ihr auch offen seid für solches. Ihr hättet auch sagen können, was soll der Mist. Von der Seite, mich hat das total gefreut. Es war eine Ehre, heute hier sein zu dürfen.
Ich kann an der Seite nur noch mal Danke an euch beide sagen für die Zeit und ja, gerne wieder. Danke dir. Vielen Dank. So, das war das Gespräch mit Mike. Ich bin selbst begeisterter Retro-Mac-Anwender. Also jetzt nicht jeden Tag 24 Stunden am Rechner und sitze hier vor macOS 9 oder so. Aber es ist echt eine Zeitmaschine.
Und ein guter Weg, um sich mal so für 10 Minuten am Tag weniger alt zu fühlen. Und wie Mike schon sagt, so ein bisschen zurück in die 90er. Als die Welt noch besser war. Ja, so ein bisschen entschleunigt auch. Jetzt gerade, als er sagte, bei Reframe dann auch noch, mit dem Modem und so. Das ist natürlich, dann dauert halt ein bisschen länger.
Dann nimmt man sich halt mehr Zeit dafür. Ist schon ganz witzig, alles, was er da umsetzen kann. Das sieht alles ja auch fantastisch aus. Also ich war mir auch erst nicht sicher, ob das geweip-coded ist. Mhm. Und dachte, ha, vielleicht, aber ich habe damit auch kein Problem. Also wenn das Ergebnis stimmt, bin ich damit fein.
Nur, ich habe es halt auch für die kommende Ausgabe zum Anlass genommen, halt im Editorial darauf einzugehen, weil ich echt gemerkt habe, wie das Postfach irgendwie immer voller und voller wird mit Anfragen von App-Entwicklern. Und da sind auch gute Sachen dabei, keine Frage, aber da ist auch vieles dabei, wo ich mir denke, okay, das habe ich aber schon zehnmal woanders gesehen.
Ja, das ist halt die Gefahr, dass du einfach so Kopien von existierenden das die so überhandeln. Ja, und Kopien von Kopien von Kopien. Ja. Und dann irgendwie auch noch so mit der Selbstverständlichkeit, sich da irgendwie noch ein Abo gleich dran zu hängen. Und dann denke ich mir, naja. Als VHS-Kinder wissen wir ja, dass eine Kopie von einer Kopie nicht unbedingt besser wird. Das ist in digitalen Zeiten ja ein bisschen anders.
Aber wir kennen es ja noch, wie es früher war. Oder auch Musikkassetten. Ja, ja. Ach, ist schön. Auf jeden Fall. So retro ist, finde ich, ganz lustig. Bei Mode finde ich es nicht ganz so schön, dass immer wieder alles wiederkommt. Da gibt es auch Dinge, die könnten auch gerne in der Versorgung verschwunden bleiben.
Verschwunden bleiben? Verschwunden bleiben. Aber hier, diesen Blick auf damals, finde ich echt, das ist sehr witzig. Und ich meine, umso besser, wenn der Entwickler auch noch so auf zack ist und charmant und weiß, von was er da spricht. Das ist prima. Aber ich glaube nicht, dass sein Tag nur 24 Stunden hatte.
Nee, nee, ich glaube, der hat da irgendwie noch so ein Superheldenkostüm und eine. Zeitmaschine oder so. Ach ja, genau. Heute haben wir gesagt, machen wir ein bisschen kürzer mit dem Herrn Schack, der krank ist. Wir müssen gleich raus, ihm eine Tasse Tee machen, deswegen jetzt ein bisschen kürzer. Aber aufregen wollen wir uns trotzdem einmal, ne?
Aufregen geht immer, oder? Ich fange an. Ich habe nämlich, also da habe ich ja schon häufiger gesagt, ich, höre ja viel und gerne Musik und die Kinder sind natürlich auch angefixt und hören auch gerne und viel Musik und manchmal fahre ich die dann natürlich auch irgendwo hin oder zur Schule oder so und dann wollen die natürlich auch ihre Musik hören und ich will einfach, ich wünschte mir so, es gäbe ein, für Apple Music gäbe es so einen privaten Modus, wo ich anschalte, so alles, was ich jetzt abspiele, ignorierst du einfach für die Zukunft.
Das hat nichts mit mir zu tun. Oder wenn man mal auf einer Party ist und dann ist da irgendwie Schlager-Time und dann will man nicht, dass in zukünftigen Playlists überall den Schlager oder Kindermusik oder was auch immer auftaucht. Und der ganze Algorithmus ist kaputt. Ja, wenn es einfach nur im Verlauf wäre, wäre es ja nicht so schlimm.
Aber wenn es dann quasi herangezogen wird. Das merke ich auf jeden Fall. Ich höre ja dann auch häufig die, also so Playlists, die für mich zusammengestellt werden, so neue Musik oder so. und wenn ich dann plötzlich höre irgendwie so Deutschrap und dann denke ich so, was zur Hölle, das war ich nicht. Ja, ich stelle mir das gerade vor, den Schreckmoment, wenn zwischen dem Metal auf einmal Helene Fischer, ja.
Ja, so weit kommt das noch. Genau, das gilt es eigentlich zu verhindern und da würde ich mir wünschen, einfach so ein Button, wo man draufklicken kann, so ein Privatmusikhören-Modus oder so. Ich glaube nicht, dass wir das kriegen. Das ist ja auch ein sehr enges Zeitfenster, in dem das passiert, wenn die Kinder irgendwie anfangen Musik zu hören, bis sie das eigene Handy haben.
Es dauert ja gar nicht so lange, dann sollt ihr die Musik machen und ihre eigenen, ihren eigenen Algorithmus füttern. Aber im Moment stört mich das. Also eine Multi-User-Oberfläche wäre vielleicht eine Lösung. Beim Apple TV hast du ja die Möglichkeit, dann entsprechend zwischen den Familienmitgliedern umzuschalten und dann zahlt quasi die Wiedergabe auch auf deren Musikgeschmack ein und nicht auf den eigenen.
Das hatten wir ja auch schon mal fürs iPad diskutiert, dass es da auch sinnvoll wäre, verschiedene User zu haben. Aber das ist ja nicht das, was Apple will. Apple will ja, dass jeder alle Geräte einmal hat, bis auf Apple TV. Ich wollte gerade sagen, also es ist glaube ich keine Frage, können wir das machen, sondern eher eine, wollen wir das machen, weil es hängt ja auch Umsatz dran.
Naja, das war mal ein kurzer Aufreger. Ja, bei mir gibt es auch nur einen kurzen Aufreger. Ich habe mal wieder mich dazu verleiten lassen, Dinge zu bestellen, nachdem ich, Wie kam ich dazu? Warum habe ich das eigentlich bestellt? Das ist die eigentliche Frage. Genau. Jetzt gucke ich mal in Simple Banking, was da zu sagen.
Warum da schon wieder 32,98 Euro vom Konto sind. Nee, tatsächlich, Anlass, ich hole etwas weiter aus. Wir hatten ja das Sommerfest mit der neuen Redaktion sozusagen, mit den Kollegen in München vor Ort von unter anderem der Connect Und der Audio-Stereo-Play, die dort wundervolle Testlabore haben und unter anderem auch ein Heimkino, wo unter anderem ein Bond-Film zur Schau getragen wurde.
Vor allem aber eine Live-Blu-Ray in super-duper Dolby Atmos surround John Williams in Vienna. Und das klang so dermaßen beeindruckend, dass ich noch gleich am Abend auf dem Hotelzimmer mir... Da entsprechend den Warenkorb füllte und dachte, ja gut, das ist dann auch übermorgen bei mir. Tags darauf kam die Mail von Media, es ist ja schön, dass du die bestellt hast, das ist auch nicht mehr verfügbar, wir stornieren dir das mal.
Ich dachte, okay, hat wohl nicht sollen sein, weil ich dachte natürlich auch gleich, wenn es irgendwo die Limited Edition gibt von der Blu-Ray, die vor, keine Ahnung, vier Jahren erschienen ist, dann schießt du dir die, weil die kostet halt auch nur ein paar Euro mehr. Aber siehe da, beim Mediamarkt war das gute Stück dann wieder verfügbar.
Und ich habe gedacht, okay, vielleicht ist das einfach irgendwie ein Fehler. Aber Versand von einem anderen Markt. Also beim Mediamarkt scheint man einfach auch mal tatsächlich Ware aus den Märkten zu bekommen. Und eine andere Filiale hatte das wohl noch vor. Und ich habe gedacht, okay, bestelle ich halt nochmal.
Also nochmal 32,98 Euro bezahlt. Bei den ersten hieß es, ja, ja, wir haben gesehen, wir haben es storniert. Wir starten das mal zurück. Genau, und auf die Erstattung warte ich. Die zweite Bestellung hat mich problemfrei erreicht und hat mich bereits begeistert. Auch wenn ich hier nicht die Surround-Anlage stehen habe, die die gutesten in München da in ihrem Hörlabor haben aufspielen lassen.
Hing da, nee, da hing nicht doch, hing da gerade so eine Bang und Olufsen dran oder so? Ja, es klang auch immer alles einfach nach, alles, was hier steht, ist groß, gut und teuer. Und die Zahl, wir hatten uns ja irgendwie den Spaß gemacht und auch immer mal nachgefragt, als wir in den verschiedenen Testlaboren waren, so nach dem Motto, wie viel Geld muss man denn wirklich ausgeben, um was Gescheites zu bekommen?
Ich glaube, beim Fernsehen war da sinngemäß irgendwie so eine Zahl von, ja, für 1000 Euro kriegst du schon was Geiles. Beim Thema Heimkino, Das ist teurer. Ja, wobei ich glaube, da war Conclusio war auch so eine Soundbar für 1000 Euro, ist auch schon besser als das. Besser als nix, genau. Aber wenn man so richtig einsteigen will, klingt es auch nach 2000-3000 Euro, ist eher der Einstieg.
Genau, also bei mir auf kleinerem Kaliber abgespielt und, sehr dran erfreut, allerdings immer noch am Hinterherlaufen von diesen initialen 32 98 zwischenzeitlich mal den gutesten, Mediamarktsupport kontaktiert, wo es hieß, ja, ja, wir forschen nach. Nochmal nachgefragt, es hieß, ja, ja, wir forschen nach.
Und jetzt ein drittes Mal nachgefasst mit Fristsetzung, weil ich finde so, naja, zwei Wochen ist es bestimmt schon her. Ja, wie lange kann das dauern? Das kann ja nicht so lange dauern, genau. Also gerade wenn man so einen Kreditkarteneinzug macht, dann ist das ja auch schnell wieder zurück und Und meine letzte Mail war etwas unfreundlicher. Mal gucken, ob darauf reagiert wird.
Ansonsten, ich bin mir auch nicht zu blöd, dann halt in der Woche so einen Chargeback zu machen, wenn das irgendwie eskaliert. Aber es ist nervig, dass so Prozesse nicht weiter automatisiert sind. Die sind wahrscheinlich gerade beschäftigt. Werden die nicht gerade gekauft von JD? Genau, von Joybuy hier in Deutschland.
Irgendwann, haben wir nur noch The Shop. Vielleicht werden Prozesse dann ja besser, wenn sie aufgekauft werden. Weil man kann über Amazon sagen, was man will, aber die sind so digital aufgestellt, da ist immer eigentlich immer alles zur vollsten Zufriedenheit schnell und gut abgeklärt. Ähm, manchmal hängt man dann vielleicht doch irgendwie fünf Minuten länger im Chat, aber im Ergebnis glaube ich, die die Zahl der Vorfälle, wo ich sage, ich bin da unzufrieden nach Hause gegangen, lässt sich an einer Hand über die letzten Jahrzehnte abzählen.
Mhm. So, aber wie weit wollen wir denn jetzt noch einsteigen? Wie weit wollen wir noch einsteigen? Komm, wir machen noch, Neues aus Cupertino ist ja tatsächlich nur so eine Fußnote. Passt fast zu den 32,98, weil wenn ich die hätte, dann könnte ich mir jetzt ein neues Kabel kaufen. Und zwar von Beats.
Ich glaube, da kostet die große, die lange Version 29,99. Beats macht ja inzwischen auch Zubehör für iPhone und Co. Darunter beispielsweise Cases für das iPhone, aber auch Ladekabel in verschiedenen Längen, in verschiedenen Spezifikationen, also Ladegeschwindigkeiten, aber vor allem in verschiedenen Farben.
Das gibt es nämlich bei Apple nicht. Und die Kabel an sich, die sind gut gemacht. Die haben so eine Stoffummantelung, die haben auch so einen Knickschutz direkt am Stecker und die fühlen sich jetzt so einem Apple-Kabel nicht unterlegen an. Mindestens gleichwertig, würde ich mal behaupten. Die kommen wahrscheinlich aus derselben Fabrik.
Das könnte schon sein, ja. Aber in der Fabrik haben sie auf jeden Fall noch einen anderen Farbtopf als den mit Beiß. Und die Neuheit diese Woche war eben, es gibt das Kabel jetzt auch in Powerpink. Powerpink sogar. Nicht nur ein einfaches Pink, Powerpink. Das ist gut. Also wer es sonst irgendwie mit Einhörnern und Barbie hat, kann jetzt zugreifen.
Oder die Farbe eignet sich auch hervorragend für alle, die ihre Kabel immer verlegen, weil das sticht einem einfach ins Auge. Ja, jetzt muss Apple nur nachziehen, ne? Also, so ein pinkes iPhone. Ja, aber so knallpink. Also, Apple ist ja bei Farben immer so dann doch etwas zurückhaltender. Mhm. Ach ja, genau. Aber ich glaube, so viel mehr Neues aus Cupertino gab es auch nicht. Neue Beta-Versionen, wer halt die Developer-Beta mitläuft, durfte irgendwie im Laufe der Woche halt all seine Geräte aktualisieren.
Ich warte noch auf die Public-Beta. Ja, das ist auch immer zu empfehlen. Wobei ich sagen muss, ich bin ja hier in so einem Beta-Lauf dann doch gezwungenerweise mit dabei, um mitreden zu können. Und ich kann mich nicht erinnern, jemals eine Entwickler-Beta am Laufen gehabt zu haben, die so schnurrt. Das wirkt schon alles sehr fertig.
Das macht Spaß. Ja, ansonsten, lass uns doch zum rauswerfen in der heutigen etwas verkürzten Episode noch einmal Streaming und Gaming. Ich hab gelesen, du hast Dinge geguckt, ich hab Dinge gespielt, das ist doch ganz gut. Dann fang ich mal an. Ich hab was geguckt und zwar bei HBO Max. Da findet man ja immer mal wieder was ganz Gutes. und auch hier seine Dokuserie in vier Teilen, und heißt The Dark Wizard. Die schlägt so ein bisschen in die Kerbe wie der Dokumentarfilm Free Solo mit Alex Handel, der ja den El Capitan im Nationalpark einfach mal ohne Seil hochgeklettert ist.
Der Film war ja schon beeindruckend, Den habe ich glaube ich auch damals im Kino gesehen, weil der einfach so bombastische Bilder hat. Der The Dark Wizard ist ähnlich, also spielt auch viel in dem Nationalpark, spielt auch viel am Kapitan und hat auch eine gewisse Schnittmenge mit Alex Hanold, weil nämlich die Serie dreht sich um Dean Potter.
Der aber anders als Alex Handel nicht ein reiner Free-Solo-Kletterer ist, sondern der so mal alles kombiniert, was irgendwie gefährlich ist. Und deswegen heißt es auch The Dark Wizard, weil es wird auch ein bisschen klar, dass er mit seinen eigenen Dämonen irgendwie kämpft. Während Alex Handel ja so wirkt wie der, besondere Kletterer, der weiß, was er tut und einfach keine Angst hat, ist das bei Dean Potter ein bisschen anders, der wirklich, also der macht das, um irgendwas zu bekämpfen, wo man aber nicht genau weiß, was.
Also der klettert auch mal ohne Seil und macht aber auch dieses Highlining. Später fängt er dann auch mit dem, wie heißt das, Bassjumpen an und weil das dann noch nicht reicht, macht er auch noch Naja. Wenn man schon mal oben ist, gell. Ja genau, das ging so ein bisschen darum, dass er ja Free Solo klettert, aber sich nicht so sicher war und deswegen irgendwie eine Sicherung haben wollte und dachte, ja, dann nehme ich halt einen Schirm nach oben.
Was ja aber auch nicht unbedingt, naja, es ist auch gefährlich so. Man fällt ja nicht kontrolliert. Man fällt ja dann meistens unkontrolliert. Naja, also das ist eine ganz andere Geschichte als die von Alex Handel. Und sie ist aber, diese vier Folgen sind einfach wahnsinnig gut erzählt. Die haben so eine gute Dramaturgie.
Also wenn man nichts von der Geschichte sonst weiß, von dem Menschen... Es ist spannend, der Geschichte zu folgen. Es kommen auch diverse Wegbegleiter zu Wort und etc. Also da gibt es schöne Bilder und wirklich auch eine spannende Geschichte dazu. Das kann ich empfehlen. Auch für Leute, die jetzt selbst nicht klettern oder so, sondern einfach um zu gucken, warum macht jemand sowas.
Ja, ich habe Höhenangst, aber ich glaube, so am Fernseher kann ich das ganz gut aushalten. Musst du ja nicht auf der Vision Pro gucken. Genau, tatsächlich gibt es auf der Vision Pro so ein Apple Immersive Stück von einer Slack-Kleinerin, glaube ich, die, ich glaube, in Norwegen irgendwo, über so einen Abgrund und das ist wirklich immersive.
Ja, ist schon beeindruckend. Ja. Ja, spannend. Ist ein englischsprachiges Original, oder? Ja, es gibt Untertitel, glaube ich. Oder ist das übersetzt? Das weiß ich jetzt nicht mehr. Okay, also es funktioniert wahrscheinlich auch viel mit den Bildern. Ja, reiche ich noch nach. Ja, ich habe derweil ein ganz bisschen gespielt.
Einfach, weil ich mitbekommen habe, dass Dorfromantik, das Spiel inzwischen, also nach Jahren, keine Ahnung, nach vier Jahren oder so, dann auch doch mal eine Mac-Version spendiert bekam. Die ist jetzt neu, ja? Die ist neu, genau. Ist ja verrückt. Wer das verpasst hat, Dorfromantik ist ein Kartenlegespiel, ursprünglich ein Computerspiel, das dann danach zum Brettspiel geworden ist.
Und so ein bisschen, ich finde, es ist eine entspanntere Version von Carcassonne. Auf jeden Fall, ja. Und am Computer, also eine Tasse Tee, Kärtchen legen, Felder aneinander, Wiesen, Wälder, Häuschen, dafür Punkte bekommen, aber nie irgendwie abgestraft werden, sondern einfach entspannt schöne Landschaften bauen, das ist, Hat Spaß gemacht.
Wir haben hier in der Familie, wir sind noch nicht ganz durch. Uns fehlt, glaube ich, immer noch der Heißluft-Landeplatz oder 300 Punkte fehlen uns noch. Also das letzte Quäntchen fehlt. Ich finde es sehr spannend bei dem Brettspiel, das ist ja eins der wenigen Brettspiele, dass wir so einen Progress haben.
Also wo du dann auch wirklich weiterkommst und neue Dinge freischaltest sozusagen. Das fand ich wahnsinnig gut umgesetzt. Und ansonsten, ich weiß nicht, wenn man so ein bisschen nerdig unterwegs ist, reicht es einem ja schon eine schöne Landschaft zu bauen manchmal. Also dass die Kärtchen gut zueinander passen und auch hübsch aussehen.
Manchmal ist das, steht das dem Gewinn vielleicht auch im Weg, dass man lieber die Karte dahin packt, wo sie schön ausseht, nicht da, wo sie am meisten Punkte bringt. Aber ich finde auch, das ist sehr entschleunigend. Dadurch, dass das ja auch ein kooperatives Spiel ist, spiele ich es auch immer mal wieder gerne.
Und dass es jetzt auf dem Mac erschienen ist, ist natürlich auch lustig. Eigentlich warte ich immer noch auf die iPad-Version, die ja auch mal angekündigt war. Ja gut, das ist ja der erste Schritt, denke ich mal. Wenn das Spiel schon mal den Sprung auf den Mac geschafft hat, dann ist ja der Weg aufs iPad nicht mehr so weit. Wahrscheinlich ist die Bindung nicht ganz trivial.
Keine Ahnung. Ich weiß nicht, aber wieso? Muss man da nicht auch nur einfach Kärtchen irgendwo hinlegen? Ja, du kannst ja noch irgendwie rotieren. Ja gut. Das kann das iPad auch. Das kann das iPad auch, ja. Aber wenn du ein Spiel so entwickelt hast, dass es nicht mit Touch funktioniert, sondern mit Maus und Tastatur, ist vielleicht doch mal was anderes. Keine Ahnung, was die Gründe sind.
Theoretisch könnte man ja einfach mal bei den Entwicklern nachfragen. Weil, wenn ich mich recht entsinne, ist das dann ein Team aus deutschen Studenten, die das Spiel entwickelt haben. Dorfromatik, der Name legt es auch nah, dass es ein deutscher Titel ist. Hast du nicht sogar eine Auszeichnung gewonnen als Brettspiel, als Spiel des Jahres oder sowas?
Ja, bestimmt. Weiß ich jetzt nicht. Aber es gibt es gerade für 7,80 Euro bei Steam. Ja, es ist noch bis morgen, oder? Warte mal. Wahrscheinlich morgen nicht mehr. Es ist gerade Steam Summer Sale. Kann man das sehen, wie lange der endet? Ach Gott, ich schneide das raus. Es endet in 37 Minuten. Lass es drin, weil ich meine, danach ist es auch nicht viel teurer.
Nee, du kostest 13 Euro, oder? Habe ich das richtig? Ja, aber ich glaube, selbst die 13 Euro ist das Spiel wert. Also ich habe es mir auch gekauft. Und es gibt noch Erweiterungen. Ist auch richtig, ne? Ja, die habe ich aber auch nicht. Hast du nicht? Ach nee, das ist der Soundtrack. Complete Set, genau, Soundtrack gibt es, ja.
Und irgendwas, aber das ist auch nur für Windows offensichtlich die Mittelalter-Variante. Okay, die ist eh nur für Windows. Dann brauchen wir die nicht. Ja, aber das wäre ja nochmal eine Idee. Schön für den Urlaub ein bisschen Dorfomantik spielen. Das scheint mir ehmals zu gehen. Also tatsächlich, wie du schon sagtest, für aufs iPad wäre das ideal.
Ja, da warte ich noch ein bisschen drauf. Irgendwann gab es mal eine Ankündigung. Ich gucke mal schnell. Ob es da irgendwas Neues gibt. Aber nee, hier steht in der Entwicklung ja, genaues Datum gibt es nicht. Ja. Aber wäre schön. Warten wir ab. Ich meine, ist ja nicht so, dass es nicht genügend andere Spiele auch auf dem iPad gäbe. Beispielsweise auf Apple Arcade.
Ja, Apple Arcade, da habe ich mal eins runtergeladen, weil mich das interessierte, was das denn wohl sei. Es heißt Creatures of the Deep Plus. Also es ist quasi die Apple Arcade Variante von einem bestehenden Spiel. Was ja manchmal nicht schlecht ist, weil dann so Sachen rausfallen wie, Werbung. In der Bekäufe.
In der Bekäufe, die gibt es hier alle nicht. Was ich natürlich sehr gut finde. Aber bei Creatures of the Deep musste ich natürlich sofort an Dredge denken. Und es hat auch so ein bisschen, also ihm fehlt die Düsternis, man ist auch ein Fischer und muss irgendwie so, angeln auf dem Wasser, es ist auch sehr entspannt, die Musik ist auch sehr entspannt, und natürlich geht es darum immer mehr neue Fische und man muss Aufträge erfüllen und kann dann seine Insel da immer erweitern und wenn ich mir die Screenshots angucke, passiert da noch relativ viel.
Ich war jetzt nur so ein bisschen im ersten Gewässer ein bisschen angeln. Das hat mir schon gut gefallen, weil es ist sehr entspannt. Allerdings gibt es das nur auf iPhone und iPad. Es gibt keine Mac-Version. Das finde ich auch ein bisschen lustig. Ich dachte, bei Arcade ist immer auch eine Mac-Version dabei.
Naja, oft, aber nicht immer. Okay, dann trügt mich das. Aber ja, das ist auch, wenn eine Dorfromantik zu entspannt ist, ob man trotzdem was Entspanntes haben will. Finde ich Creatures of the Deep ganz lustig. Und wer gar nicht entspannt haben will, der spielt dann Dredge mit hier Cthulhu Horror und. Dredge gibt es auch im Apple.
Arcade. Ich glaube, ja. Ja, ja, gibt es auch Dredge Plus. Das fand ich auch großartig. Das habe ich auch gespielt, habe ich glaube ich auch durchgespielt. Da gibt es ja eine richtige Story. Wenn ich mich recht entsinne. Aber auch für die Arcade? Das weiß ich nicht. Aber die Optik, also der Look von den beiden Spielen ist auch schon irgendwie vergleichbar.
Klar, Dredge ist dunkel und düsterer, aber so von der Grafik her ist das ähnlich. Ist beides ganz gut, ne? Auf jeden Fall. Also ein bisschen was zu spielen gibt's im Juli auch. Genau. Das ist das Sommerloch. Bevor es dann irgendwann losgeht und Hit auf Hit folgt und, Menschen schon Angst haben vor dem neuen GTA und ihre Spiele alle vorweg veröffentlichen und im ganzen November erscheint nur ein Spiel.
Ja, das ist echt ein bisschen lustig. Als würden alle das spielen. Das glaube ich ja gar nicht. Ja, ich glaube, es ist schon ein kulturelles Phänomen und das wird zweistellige Millionenzahlen bewegen. Aber auch, was dann so hinten dran steht, gibt ja jetzt so die Kontroverse, das Spiel kommt in den Handel in so einer Box, aber in dieser Box steckt keine, Blu-Ray mehr, sondern nur ein Download-Code, womit man ja irgendwie erst mal leben könnte.
Aber eigentlich stellt sich dann auch recht schnell heraus, geschickter Schachzug, weil damit killt man mal eben den kompletten Gebrauchtmarkt. Ja, dann nehmen sie das vorweg, was Sony jetzt gerade angekündigt hat. Einfach gar keine PlayStation-Spiele mehr auf Disc rausbringen zu wollen. Ja, es war eine Frage der Zeit. Ist natürlich nicht so cool, gerade bei so Einzelspieler-Games wie GTA, ist ja eigentlich ursprünglich mal wahr.
Es ist ja durchaus sinnvoll, das zu spielen auf Disc und dann weiterzugeben. Ja gut, aber GTA ist, ich glaube, Take-Two ist da schon sehr auf den Geschmack gekommen. Auf den Geschmack des Geldes? Genau. Game as a Service und dir halt irgendwelche, keine Ahnung, neuen Autos und sonst irgendwelche hübschen Dinge für echtes Geld im virtuellen Leben zu verkaufen und damit viel, viel Geld zu verdienen.
Da gab es zuletzt auch mal irgendwo ein Leak, wo dann Zahlen rumkamen, was die denn mit diesen ganzen In-App-Käufen im GTA verdienen. Und das ist schon unheilig. Also da kann ich auch verstehen, dass die den Gedanken haben, hey, wie können wir da vielleicht noch ein paar Dollar mehr rausholen? Also ich nehme dem, du hast noch nicht vorbestellt.
Ja gut, ich meine, was digitales vorbestellen ist immer so, es wird nicht vergriffen sein. Die Bits und Bites gehen nicht leer. Die haben natürlich da irgendwelche Vorbesteller-Boni, da müsste man nochmal drauf gucken, was da drin steckt. Du kannst die vorab runterladen. Ja gut, aber ich meine, das ist ja, man stirbt auch nicht, wenn man das nicht gleich am 19.11.
Wird loszocken können. Und ich glaube auch nicht, dass das Internet dann zusammenbricht. Ob man da die Zeit braucht, um das vorab zu laden, keine Ahnung. Mir müsste man zusätzlich noch eine Playstation 5 verkaufen, dann würde ich drüber nachdenken. Aber da die Preise da jetzt auch alle nach oben gehen.
Aber wer weiß, wie viel Speicher du brauchst. Vielleicht musst du auch gleich schon so einen SSD-Riegel mit dazu stopfen, weil du sonst genau ein Spiel installieren kannst, nämlich GTA. Würde mir ja grundsätzlich erstmal reichen. Ja, vor allem bei dem Spiel. Ich glaube, da bist du auch ein Jahresprojekt, wenn du das.
Ja. Aber weißt du, die Playstation 5 wird doch auch irgendwie teurer, ne? Die ist schon teurer geworden. Die ist schon teurer geworden. Zumindest die Pro ist teurer geworden. Und ich hatte mir noch eine geschossen, bevor sie teurer geworden ist. Das ist quasi schon eine Geldanlage. Hätte man mal vor einem Jahr in oder zwei in RAM investiert, da wäre man jetzt ein gemachter Mann. Da würden wir jetzt nicht mehr hier sitzen.
Ich wollte gerade mal gucken. Die Pro gibt es noch nicht so lange, oder? Ja, doch. Doch, auch schon. Auch schon, keine Ahnung, zwei, drei Jahre. Okay. Naja, es sind auf jeden Fall keine guten Zeiten, um irgendeine Hardware zu kaufen. Nee, auch was bei Xbox passiert. Kompletter Kahlschlag bei den Entwicklern.
Man trennt sich da von diversen Studios, unter anderem auch von Double Fine, das Studio von Tim Schäfer. Von Ehren, das Day of the Tentacle und vielen anderen tollen Spielen wie Psychonauts, aber wahrscheinlich hat man bei Microsoft gesehen, das bewegt keine Stückzahlen, das kann weg. Aber ich glaube, die führen das als Indie-Studio weiter, immerhin das.
Aber auch bei id Software und Betheda und sowas schwer die Axt angesetzt. Das riecht alles so ein bisschen nach, wir setzen mal die Leute vor die Tür, die wir irgendwie durch KI ersetzt bekommen könnten. Ob das der Qualität der Spiele so zuträglich sein wird. Also, keine Ahnung. Aber Xbox hat mich sowieso verloren.
Ach, und bei Xbox haben sie auch noch den leitenden Entwickler vor die Tür gesetzt, der für Rückwärtskompatibilität verantwortlich war. Und das war für mich immer so das Argument zu sagen, ey, ich bin eigentlich, Xbox-Mensch, weil ich halt auch heute noch quasi meine Xbox 360-Spiele auf der aktuellen Konsole spielen könnte. Aber wenn sie da jetzt vielleicht auch, die Verbindung in die Vergangenheit kappen und bei der nächsten Xbox sagen, ja, Rückwärtskompatibilität war einmal oder es kommt nur noch aus der Cloud oder so, wüsste ich auch nicht. Ja.
Genau, aber ich glaube, das war jetzt genug Gaming, bla bla, zum Rausschmiss. Ah doch, ich freue mich noch auf Control Resonant, wenn das da kommt. Also das ist für mich das viel größere Ding als GTA. Wann kommt das raus? Das kommt Mitte September, glaube ich. Also ich möchte nicht lügen, sowas wie 25. September.
Jetzt bin ich gespannt, ob das auch stimmt. Das muss ich mal eben überprüfen. Wenn ich das aus dem Kopf weiß, weiß ich, ich habe ein Problem. So schwierig sein Release Date, 24. September. Schau mal, bin ich einen Tag zu spät. Das ist ja auch quasi gleich noch im Urlaub. Das ist noch vor dem Urlaub. Das ist nach den iPhones.
Oh ja. Genau. Vielleicht bringen sie ja auch gleich eine iPhone-Version, um das neue iPhone zu pushen. Man wird noch träumen dürfen. Ja. Ah, aber was ich gemacht habe, wo wir schon bei Control sind, es gibt einen Nachdruck vom Artwork Buch zu Control. Das war lange Zeit vergriffen und zu exorbitanten Preisen unter anderem in der Bucht zu haben.
990 Euro oder sowas wollte ich nicht ausgeben, aber für 50 Euro habe ich gedacht, klicke ich mir das mal. Wenn alles gut geht, sollte das Anfang August hier liegen. Ich gucke mal, ob das noch zu haben ist und wird den Link in die Shownotes packen. Weil ich meine, so als Apple-Anwender liebt man gutes Design und wenn ein Spiel gutes Design hat, dann ist das Control und alles von Remedy.
Da kann man sich auch in den Bildern verlieren. Das ist so ein bisschen, glaube ich, wie ach, das ist auch so ein Nordländer mit seinen, der hat auch Bilderbücher so Illustrationen und gerne mal so dystopische Geschichten. Simon Stollenhawk. Genau. So in die Richtung gehend. Da kann man einfach auch mal die Artworks aus dem Spiel auf sich wirken lassen und dann passieren auch so Dinge im Kopf.
Ja, das Spiel mochte ich auch sehr gerne. Gut, dann würde ich hier gerne mal Pause machen und meinen Hals etwas schonen. Das ist eine gute Idee. Ja, dir gute Besserung, Sebastian gute Besserung. Yes. Und dann hören wir uns in zwei Wochen. Ja, genau so ist es. Bis denn dann. Danke fürs Zuhören. Auf Wiederhören.