Schleifenquadrat· Staffel 4· Folge 293

SQ293 Odyssee nach Olympia

Freitag, 7. August 2026 · 1 h 59

MP3

Shownotes

Aufreger der Woche: Das Bermuda-Dreieck unterm Schreibtisch

Neues aus Cupertino: Speicher-Krise erreicht Apple endgültig (maclife.de/news/macbook-air-bericht-ueber-deut…) ++ Apple erzielt fast 50 % des weltweiten Smartphone-Umsatzes (maclife.de/news/apple-erreicht-49-prozent-des-…) ++ Universelle Zwischenablage mit Windows (iphone-ticker.de/ios-28-universelle-zwischenab…), dank EU ++ Apples Private Relay kaputt (engadget.com/2231360/apple-private-relay-featu…)?

Hardware: Exoskelett als Upgrade für die Beine: Bergauf und bergab mit den Hypershell X Ultra S (eu.hypershell.tech/de-de/products/new-hypershe…)

Apps: Das Geld im Blick mit ActualBudget (actualbudget.org) und apps.apple.com/de/app/actuali/id6764063765%20A… ++ Bizzfed (bizzfed.de/profile/sebastianschack) statt LinkedIn ++ Kostet keinen müden Cent: Poinpy (apps.apple.com/de/app/poinpy/id1529163722) ist zurück!

Streaming & Gaming: So geht Kino: „Die Odyssee“ von Christopher Nolan (upig.de/micro/die-odyssee) + Die Odyssee (ardsounds.de/sendung/die-odyssee-erzaehlt-von-…) auf ARD Sounds zur Vorbereitung auf den Film ++ Neu aufgelegt: Kap der Angst (tv.apple.com/de/show/kap-der-angst/umc.cmc.377…) auf Apple TV ++ Nicht nur Apple, auch BMW macht Werbung an falscher Stelle (golem.de/news/in-car-entertainment-bmw-zeigt-s…)

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Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Schleifenquadrat, Ausgabe 2.293 heute mit. Urlaubsbedingt sind wir wieder einmal ausgedünnt am Start. Auf Sven müsst ihr heute verzichten, dafür bin ich dabei, Stefan Molz. Und ich, Sebastian Schack, guten Tag. Ich habe die vergangenen Episode natürlich gehört, nachdem ihr sie veröffentlicht hattet. Und da hattest du auch schon angekündigt, Urlaubsbedingt und weniger Leute und wird eine kurze Episode.

Und dann waren das irgendwie über zwei Stunden, die ich mir da irgendwie noch gegeben habe. Kann das sein? Könnte passiert sein, ja. Man nimmt sich immer irgendwie vor, komm heute, komm immer auf den Punkt. Ich glaube, wir müssen uns mal vornehmen, nicht mehr anzukündigen am Anfang, wie lange so eine Sendung wohl werden wird.

Ja, das ist aber so genau. Also mein Problem sowieso, du bist da auch nicht, unschuldig, wenn man um Seitenumfänge diskutiert, wo es dann heißt, bei mir ist besonders schlimm. Das heißt, der Herr Molls macht eine Seite, dann sagt Sven Schnell, also zwei Seiten planen ich schon mal auf mindestens eine und dann darf er noch kürzen.

Genau, also es ist eine hohe Kunst, auf den Punkt zu kommen. Wir versuchen, die weiter zu kultivieren, aber rechnet nicht damit, regelmäßig mit kurzen Episoden hier. Ich habe das als freier Autor für MacLive auch noch nicht abgelegt. Also das ist natürlich ein Privileg, was man als Chefredakteur genießt, einfach einen Artikel zu schreiben, dann selbst festzustellen, ach so, das sind sechs statt vier Seiten geworden.

Und auch bevor irgendwas sagen, kann den Seitenplan anzupassen, aber es gar nicht erst groß auffällt. Das habe ich auch nicht ganz abgelegt, das ist ein Habitus. Ja, eine große Macht, die man da an den Händen hat, aber ich setze sie nur fürs Gute rein. Natürlich, natürlich. Gerade setzt du ja auch Macht fürs Gute ein mit dem Thema Aufräumen. Ich sehe, was Hörende jetzt nicht sehen, aber bei dir sieht alles anders aus. Das sieht aus, als ob du gerade in großer Umbauphase wärst.

Ja, es begab sich, dass ich hier mal auf die Idee kam, einen neuen Stehschreibtisch ausprobieren zu wollen. Und feststellt da, wenn ich das alles in richtig machen möchte, dann sollte ich auch mal dieses Arbeitszimmer ausmisten. Ist ja auch schon so ein paar Jahre her, dass man sich hier eingelebt hat.

Und wie das nun mal so ist mit dem Einleben. Man stellt jede Ecke mit irgendwas voll und vor allem beim Abtauchen unter den alten Stehschreibtisch stellt man fest, ah, okay, da sind die ganzen Kabel, die ich immer kaufe, die ich immer nachkaufe, weil sie weg sind und äußerst oft mit der Feststellung verbunden, naja, die haben zwei offene Enden, also hängt ja gar nichts mehr dran.

Genau, deswegen kleiner Spoiler, hier steht demnächst ein Stehschreibtisch von Secret Lab, eigentlich so eine Gaming-Marke, aber nach, ausgiebiger Marktrecherche auch einer der Hersteller, die besonders gedobt werden für hochintegrierte Lösungen in Sachen Kabelkanal und Anbauteilen etc. pp. Und ich wollte einfach mal was haben, was irgendwie auch zu ist, wo man irgendwie Dinge reinschubst, Deckel zu und es sieht dann erstmal ordentlich aus.

Im Idealfall sieht es dann auch drin ordentlich aus, so mit aufgerollten Kabeln oder kürzeren Kabeln und Kabelbindern und allem Schnickschnack. Aber dass hier diese losen Strippen rumhängen, das bringt mich um den Verstand. Also zumindest so ich hinschaue und ich schaue, glaube ich, oft genug unter den Tisch, weil irgendwas Neues angeschlossen werden möchte, um ausprobiert zu werden.

Genau, deswegen hier großes Reinemachen, großes Möbelrücken. Und. Der Aufreger ist dabei einfach die Feststellung, es sammelt sich einfach so viel Krams im Laufe der Zeit an. Und auch so viel Krams, wo man sich denkt, warum habe ich den Kram überhaupt hier stehen? Es ist dann befreiend zu sagen, hier, ich mache mal so ein paar Säcke auf.

Elektroschrott, gelber Müll, Hausmüll. Ähm... Mal gucken. Ich habe das ja auch jüngst durch und ich habe einfach zum Nachmittag hingesetzt und angefangen Kabel zu konfektionieren. Weil alle Verlängerungskabel, die ich ja so habe oder überhaupt Kabel, egal ob jetzt Strom oder Netzwerk, alles nicht die richtige Länge.

Und habe mir von beiden einfach mal so eine Rolle gekauft und ein paar Stecker und saß hier am Nachmittag und habe Stromkabel, Netzwerkkabel zusammengebaut, um etwas in der richtigen Länge zu haben. Um nicht immer irgendwie ein Stromkabel hier auf Spannung hängen zu haben, dafür aber in einer anderen Ecke mit irgendwie zwei Meter irgendwie aufgerollt in der Ecke, weil da ein Kabel zu lang ist. Und Netzwerkkabel genauso.

Hier sind verschiedene Dinge, die hier an Netzwerkkabeln dranhängen. Und es sind immer alles so drei Meter Kabel, weil ich einfach mal einen Sack davon gekauft habe von drei Meter Kabeln. Und viele davon sind nicht viel weiter als einen halben Meter entfernt von dem jeweiligen Gerät. Und das macht auch was fürs Auge, wenn das alles nicht mehr so wulstig irgendwie rum ist. Das geht hier so, auf dem Tisch geht es so, weil von nie aus sehe ich das alles nicht.

Aber wenn man ins Zimmer reinkommt und von da auf so einen Blick unter den Tisch steht, dann ist das jetzt alles angenehmer geworden. Ja, ich hatte mal von, ach wie... Blue Lounge, glaube ich. So ein sah aus wie ein schicker Mülleimer, war aber eine Kabeltonne. Das war auch nicht schlecht. Einfach nur so eine kleine Steckdosenleiste rein, Netzteile reinschmeißen, überschüssiges Kabel aufwickeln und man durfte halt nicht gucken, wie warm es da drin wird. Wahrscheinlich, die Ursache für den nächsten Hausbrand. Auch dieses Aufwickeln von Kabeln ist ja gar nicht so gut, weil du baust dir damit ja eigentlich Spulen.

Ja, je nachdem, wie gut die Kabel isoliert sind dabei, aber ja. Ja, wenn man die günstigen nimmt. Ja, kann man gerne vermeiden. Das macht schon Sinn, Kabel der Länge nach zu verlegen irgendwo. Aber das ist natürlich die Premium-Lösung. Auf Bedarf selbst zu konfektionieren, geht natürlich bei Netzwerkkabeln, ist noch relativ easy. Dann brauchst du vielleicht noch irgendeine Krimp-Zange und so ein Krams und ein bisschen Übung.

Aber so ein Thunderbolt-Kabel oder sowas wirst du dir nicht selbst sagen. Das mache ich auch nicht, nee. Aber Stromkabel ist halt ähnlich einfach. Das ist ja noch einfacher als Netzwerkabler, weil du noch zwei Drähte hast. Dafür gibt es, ich bin für sachdienliche Hinweise dankbar, so Stecker zum, Selbstdranschrauben, Stecker und Buchsen auch, die gibt es ausschließlich in Hässlich, habe ich festgestellt.

Und ja, nicht alles muss ein Designobjekt sein, aber wenn man durch Baumärkte geht, auf Amazon guckt, naja, Kupplung und Stecker Schuko zum Selbstkonfektionieren. Alles hässlich. Und manchmal lässt es sich ja nicht vermeiden, dass so ein Kabel aufschnittlich doch irgendwie im Weg liegt. Und es sieht halt auch immer einfach scheiße aus.

Aber das Luxusproblem, weiß ich. Und es ist auch nur das Arbeitszimmer, weiß ich. Trotzdem hätte es dir irgendwie ein Gut gegeben oder ein Hübsch gegeben oder hätte ich sie gefunden, hätte ich da einen Euro mehr für bezahlt. Schon mal bei, naja, will man wahrscheinlich auch nicht. Hätte ich jetzt gesagt, bei AliExpress gucken.

Da sehen sie vielleicht besser aus, aber dann sagt auch jeder Elektriker nein. Ja, genau. Da hatte ich die Zeit. Ich meine, ich habe ja vor Jahren mal mein Fachinformatiker gemacht für Systemintegration. Ich habe auch einiges mit Strom zu tun gehabt, so ist nicht. Das ist die handwerkliche Seite des Ganzen, keine Programmierung.

Ohne Programmierung, genau. Oder mit wenig Programmierung. Also nur an, aus. Genau. Von daher, ich habe da schon einen gewissen Grad an Kompetenz und traue mir da einiges zu, aber ich hätte auch einfach keinen Bock, jetzt dann bei verschiedenen günstigen Anbietern Stecker und Kupplungen zu bestellen und dann festzustellen, nee, die taugen auch nicht, nee, die taugen auch nicht.

Dann lieber gleich was hoffentlich Anständiges kaufen, aber halt in hässlich. Da waren sie günstig, von daher, ich hätte jetzt gar keine Hemmung, die nochmal aufzutauschen, sag die nie Hinweise gerne. Wie lange braucht man für das Konfektionieren von einem Strom und oder Netzwerkkabel? Wenn man das einigermaßen vernünftige Stecker kauft, dann sind die ja aufschraubbar und nicht mit so einem, also es gibt die ja in günstig und dann hast du so, es sind jetzt so zwei Schalen, die aufeinander sitzen, mit diesem Schuko-Stecker, und der Kupplung und du hast so ein günstiger, die muss man irgendwie aufhebeln mit, dem Phasenprüfer oder so, dann bei jeder dritte bricht die kaputt.

Das gibt die aber auch zum Aufschrauben und das ist natürlich ein Trivial. Da musst du halt, dass das Kabel auf die richtige Länge einmal schneiden, abisolieren und dann, wie mit Lüster in Klemm auch, du hängst die Drähte rein, schraubst die fest, legst den anderen Teil des Steckers drauf, schraubst das Ding fest, fertig.

Und wenn du es die ersten dreimal gemacht hast, brauchst du es für den vierten keine zwei Minuten. Und was sagt die Versicherung dazu? Also wirklich rein Interesse halber, weil ich meine, wenn man irgendwie gegen man kann sich gegen alles versichern, und wahrscheinlich auch gegen irgendwie die, Eigentumsverlust durch Brände etc. pp.

Und wahrscheinlich muss man dann damit rechnen, wenn es mal brennt, dass geguckt wird, was dann da vielleicht die Ursache gewesen sein könnte. Es sind dann irgendwie so selbst gebastelte Kabeln im Zweifelsfall die Krux, die einem dann irgendwie die Auszahlung von der Versicherung. Ich habe die Versicherung jetzt nicht gefragt, weil ich mich ja für Fachpersonal halte in dem Zusammenhang qua Ausbildung.

Zertifiziert. Genau. Ich wüsste gerade nicht wo, aber irgendwo habe ich das auch noch rumliegen. Da mache ich mir nur ein wenig Sorgen drum. Okay, ich sehe schon, ich bestelle mir dann lieber die Kabel auf die Länge, für die ich sie dann auch irgendwie hier nachlesen brauche. Klar, das gibt es auch. Es gibt ja auch genug Online-Shops, die das dann fertig konfessioniert auf einen Zentimeter genau schicken. Das sieht auch super aus.

So ein Kaltgerätestecker zehn Zentimeter lang. Ich weiß nicht, ob es eine Mindestlänge gibt, aber wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist es ihnen das scheißegal. Die machen das halt so, wie du es brauchst. Aber das macht wirklich so wahnsinnig viel aus, wenn du nicht diese aufgerollten Kabelmeter in der Gegend rumfliegen hast.

Aber ich versuche nachher mal nebenbei, wenn du einen längeren Redeteil hast, versuche ich mal rauszufinden, wie das mit Versicherung so ist und reiche das hier nach. Und wenn ich mich nicht mehr zu Wort melde, ist es komplex und dann machen wir das von anders. Gut. Zum Aufregen gab es gar nicht die Tage, oder? Es ist zu warm.

Man könnte sich natürlich noch über das Wetter aufregen, aber ich glaube, das haben wir inzwischen alle mehr oder weniger aufgegeben. Das denke ich auch. Aber wir können uns, also das ist schon das erste echte Thema des Tages, aber es ist natürlich auch irgendwie ein Aufreger, diese Speicherkrise, die um sich greift und jetzt dann auch endgültig Apple erreicht hat.

Also in Schritt 1 war das ja, Apple muss sich hinstellen und sagen, hey, also unsere Geräte, die werden teurer, weil alles gerade teurer wird. Und hat das ja in so einem Stufenmodell irgendwie gemacht. Und das scheint auch in sich ein schlüssiges Modell zu sein, aber halt teilweise ja wirklich unsummen teurer geworden.

Jetzt ist es aber auch so, dass Apple teilweise gar nicht mehr liefern kann, beziehungsweise Lieferzeiten auf Wochen zurückgestuft werden. Ich meine, da ging es um das MacBook Air M5 vor allem, was so die meisten Schlagzeilen gemacht hat. Ich habe inzwischen aber auch gesehen, dass einige MacBook Pro-Konfigurationen und auch nicht mehr morgen abholbar oder bis in der 48 Stunden bestellbar, sondern, ja, ja, es ist so ein bisschen, zwei Wochen neu oder irgendwie sowas.

Das ist schon echt das Drama. Auch perspektivisch oft zu lesen, wenn ihr irgendeinen Computer braucht, dann lieber jetzt kaufen, weil es wird auf absehbare Zeit nicht besser werden. Und vor allem nicht mehr günstiger, ja. Ja gut, besser, Also die Technik wird sicherlich noch besser werden, aber in Bezug auf die Preise geht es, glaube ich, momentan nur in eine Richtung.

Es sei denn, diese KI-Bubble platzt dann mal irgendwann doch. Ja. Ja, mal gucken, wie das sich so entwickelt. Aber momentan, das ist ja wirklich, also es macht wenig Spaß. Und ich bin, also selbst Apple, mit denen wir wirklich alles Geld der Welt zur Verfügung haben und ja sehr viel auf Vorrat beauftragen und eigentlich alle Pipelines anzapfen können, alle Hersteller anzapfen können.

Aber zum einen reicht das offensichtlich nicht mehr, weil dann doch andere Chip-Hersteller oder Nvidia und Co. Noch mehr Geld bezahlen, um weiter vorne in der Pipeline zu stehen. Ja, die werden sich ja nicht auf zehn Jahre vertraglich festlegen, sondern, keine Ahnung, vielleicht mal 24 Monate, wenn es hochkommt, ein guter Kunde.

Aber irgendwann laufen halt die guten Konditionen aus und wenn der Markt dann sagt, ja, da ist mehr zu holen, wird nachverhandelt und dann zahlt auch Apple mehr. Und letztlich der Kunde auch. Ich weiß nicht, wie viel Apple selbst bereit ist, quasi gegen die Marge zu rechnen und da entsprechend abzufangen.

Ich vermute mal, da ist man nicht so entgegenkommend. Würde ich auch denken, ja. Andererseits denke ich auch, das sehe ich auch ein Stück weit als Chance, dass Menschen vielleicht jetzt auch feststellen, mit prohibitiv hohen Preisen für neue iPhone-Modelle und neue Macs, dass man ja eigentlich auch schon was in der Tasche hat, das auch noch funktioniert.

Und was kann das Neue eigentlich mehr als das Alte? Und dann vielleicht doch auch nochmal eine andere Form der Nachhaltigkeit gelebt wird. Halt aus dem Sachzwang heraus irgendwie dieses Populne nicht in der genügenden Tiefe vorzuhalten, um die geforderten Preise zu zahlen oder vielleicht auch zahlen zu wollen. Ich meine, letztlich ist es ja irgendwie auch Spekulation.

Die Dinger sind ja nicht tatsächlich mehr wert, sondern es ist der Markt, der den Preis regelt. Und ich hätte jetzt auch ungern Lust, mal eben das Doppelte für ein MacBook Pro zu zahlen, obwohl es halt eigentlich das gleiche Gerät ist wie vorgestern. Ich habe hier das Phänomen mit einer Grafikkarte, die ich vor eineinhalb Jahren, einem Jahr schon ein bisschen her gekauft habe für, glaube ich, zwei, drei oder sowas.

Und die kostet jetzt mal locker das Doppelte. Also hätte ich das damals gewusst, wäre das eine Wertanlage gewesen, sich mit Grafikkarten einzudecken. Ja, verrückt. Aber ich glaube gerade die neuen iPhones, die werden da auch so der, der letzte Test irgendwie sein, was so geht und was nicht geht. Ich glaube, bei Max ist es ja immer noch so, dass zum einen kauft man die nicht so wahnsinnig häufig neu, so als normaler Mensch zumindest, und hat da, glaube ich, kein gutes Verhältnis zu den Preisen.

Ich meine, klar, wenn du dir jetzt in der Recherchephase gerade bist und noch nicht den Kauf zum Kauf entschieden hast und dann von heute auf morgen feststellst, aha, 300 Euro teurer, klar, das kriegen Leute mit, das verstehen Menschen auch, dass das gerade eine scheiß Situation ist, aber grundsätzlich haben Menschen da, glaube ich, ein anderes Verhältnis zu den Preisen als halt bei Smartphones, weil Menschen kaufen seit Jahren Smartphones und alle paar Jahre wieder und haben, glaube ich, ein ganz gutes Gefühl dafür, was ein Smartphone kosten sollte.

Und wenn Apple jetzt, keine Ahnung, das werden sie, hoffe ich, nicht tun, aber wenn jetzt irgendwie dann sich herausstellt, ach so, ja, das neue iPhone 18 Pro Startpreis 13,99, das werden Menschen merken und das werden Menschen auch, denke ich, nicht mitgehen, in Klammern können, in vielen Teilen. Ja, und vielleicht eben das auch zum Anlass nehmen, um zu hinterfragen, was bekomme ich dafür eigentlich mehr?

Ja. Und vielleicht bringt das aber Apple auch in den Zwang tatsächlich nochmal substanziell, funktional was Neues zu integrieren. Anstatt so in den letzten Jahren war da ja doch eher Salami-Taktik und irgendwie wie der Standpunkt ja auch bei uns eher so dieses Thema Smartphone schon weitestgehend ausentwickelt.

Mhm. Oder sie schmeißen Boni rein, die nicht wirklich was wehtun. Hier kaufst du das iPhone und dann kriegst du automatisch noch ein Jahr iCloud Ultra Plus Premium mit dazu. Oder hier ist irgendwie ein Jahr Apple Music mit drin oder irgendwie sowas. Dass sich für mich der Kauf irgendwie rechnet und für Apple trotzdem gleichzeitig da eigentlich nicht viel passiert. Weil der Pro verkauft im iPhone einen Apple Music Nutzer mehr, den sie da irgendwie bestremen müssen. Das dürfte in der Rechnung aufgehen.

Ja, und es ist ja dann aber eher ein Scheinrabatt, weil viele Menschen werden ja schon ein Abo besitzen. Also ich sehe das ja auch, das heißt ja immer, wenn du ein neues Gerät kaufst, kriegst du so viele Monate dies, das und jenes kostenlos dazu und dann aber in Kleingedruckten als Neukunde. So oft will ich ja irgendwie neue Apple-Geräte stehen haben, weil ich ja ansonsten hätte ich gefühlt zehn Abos parallel am Laufen.

Ja, bleibt auf jeden Fall spannend in jederlei Hinsicht. Also was die Preisgestaltung angeht, was die Funktionalität angeht, ob da irgendwie substanziell nachgelegt wird, vielleicht auch jetzt schon im Wissen mit, für Menschen wird die Entscheidung schwerer liegen, mehr Geld auszugeben und vielleicht müssen wir dann auch mehr bieten, um eine Kaufentscheidung entsprechend zu beeinflussen.

Dann ja auch das gesamte Umfeld mit den Gerüchten, dass es ja eigentlich schon als Gesetz gilt, dass jetzt im September die Pro-Modelle, kommen und die regulären iPhone-Neuheiten dann erst im Frühjahr. Also es scheint viel in Bewegung zu sein und, Auf jeden Fall spannend und spannender als in den Vorjahren.

Und ich glaube zumindest in der informierten Bubble werden es die Geräte ja ohnehin schwierig haben, weil es schon viel georakelt wird um das 2027er Modell, was ja das 20 Jahre iPhone-Jubiläumsmodell wäre. Also völlig dahingestellt, ob Apple sich da was Besonderes für einfallen lässt oder ob die einfach ihr Ding durchziehen oder eine besondere Marke in Japan, die drum stricken vielleicht auch nur oder so.

Aber die Hoffnung ist natürlich da, dass 2027 der nächste echte große Sprung stattfindet. Vielleicht auch designtechnisch. Ja gut, aber es ist natürlich schlau, da überhaupt nicht drüber zu reden, weil man möchte ja 2026 auch noch was verkaufen. An Apple-Stelle ja, aber Menschen reden ja. Also klar, in unserer kleinen feinen Bubble, aber da reden Menschen ja drüber.

Wenn Apple jetzt die Preise anzieht fürs 18 Pro-Modell und da nicht so wahnsinnig viel technische Neuerung drin steckt, dann weiß ich, wer sein Geld spart und nicht jetzt wechselt, sondern mal guckt, was nächstes Jahr so passiert. Im Jubiläumsjahr. Jubiläum. Ja. Naja, Apple wird sich schon was einfallen lassen, weil die ja eine Position zu verteidigen haben.

Ich habe gelesen, in einer Studie ist ein großes Wort, aber Untersuchung von Counterpoint Research, dass im jetzt gerade abgelaufenen, also finanziell abgelaufenen, bewerteten zweiten Quartal 2026 jeder zweite Dollar im weltweiten Smartphone-Geschäft bei Apple gelandet ist. Und das ist natürlich ein völliger Wahnsinn, weil, nach wie vor Apple ja, der US-Markt ist sehr gut in Apples Hand, aber abgesehen vom US-Markt ist Apple ja eigentlich einer unter vielen Smartphone-Anbietern.

Und ja, klar, Apple verkauft vor allem die hochpreisigen Geräte, Samsung hat auch teure Geräte, ist mir schon klar. Aber wenn man sich den ganzen Android-Markt anguckt, Das ist ja breit gestreut, die Preise, die man da so zahlen kann. Und gemessen daran, dass Apple ja nun auch recht wenige, vergleichsweise wenige Modelle gleichzeitig ins Rennen schickt, ist das schon ziemlich irre, dass sie dann da die Hälfte des gesamten Smartphone-Umsatzes einstreichen.

Ja, ist natürlich auch total clever. Also das ganze Kleinvieh, irgendwo kümmert ihr euch mal drum und man selbst konzentriert sich halt auf, die Flaggschiffe und die, wo Marge halt auch tatsächlich was bedeutet. Ja. Aber ja, das zählt da irgendwie so mit diesem Themenkomplex noch rein. Was ich allerdings interessanter fand, was in der letzten Woche so an mir vorbeigeflogen ist, ist ein Hinweis auf iOS 28.

Ja, 28. Ja, das ist gerade eine 27er Beta, weiß ich schon, aber. Europa. Diese viel gescholtene EU, die ja dann hier und da doch für sinnvolle Dinge sorgt. Und so scheint es so zu sein, dass Apple für iOS 28 eine neue Schnittstelle vorbereitet, die den Austausch der Zwischenablage zwischen iPhone und Achtung, Windows-System ermöglicht.

Und das fände ich ja mal ganz geil. Also ich gehe zurück auf so eine Interoperabilitätsanfrage, heißt es dann glaube ich von Microsoft. Im Rahmen der diversen Regelungen, die die EU so vorsieht, soll dann auch ein Feature entsprechend sein, EU-only funktioniert, also mal umgekehrt. Wir kriegen zwar kein Apple Intelligence auf dem iPhone, zumindest die neue Variante davon nicht, aber dafür Interoperabilität zwischen Windows-System und dem iPhone.

Und das wäre tatsächlich, fände ich tatsächlich ganz geil. Das ist ein Feature, was ich zwischen Mac und iPhone wirklich, also öfter als mir lieb ist, jedenfalls nutze. Diese geteilte Zwischenablage, die dann da um Texte von A nach B zu kopieren. Anfrage bedeutet, Microsoft hat einen Wunschzettel und sagt, hey, wir finden das nicht gut, dass die Systeme nicht zusammenarbeiten.

Bitte EU setzt das für uns durch, dass Apple seine Plattform für uns öffnen muss und wir haben keinerlei Kosten, sondern nur Vorteile oder wie funktioniert das? Also ich verstehe das so, dass man erstmal im Rahmen von, das müsste eigentlich auch der DMA sein, das müsste, habe ich mir nicht aufgeschrieben, ich Idiot, aber müsste eigentlich auch der DMA sein, natürlich Anfragen an sowas stellen kann und sagen, hey, also wir glauben im Rahmen von diesem DMA müsste das hier anders sein.

Und da gibt es natürlich so einige Fälle, wo Apple sich sehr auf die Hinterbeine stellt und die dann sehr laut werden und Rechtsstreitigkeiten enden. Und es scheint aber auch Dinge zu sein, wo Apple hier offensichtlich keinen Laut macht, bisher zumindest nicht, sondern wo man da irgendeinen Mehrwert drin zu sehen scheint.

Das könnte auch darin begründet sein, dass man ja auch iPhones als Businessgeräte verkauft. Und in dieser Businesswelt es ja auch Menschen geben soll, die nicht mit Macs arbeiten. Wenn man da also auch tatsächlich jetzt schon eine Kundschaft hat, die davon profitieren würde, aber gar keinen Einfluss darauf hat, ob sie mit einem Windows oder einem Mac arbeiten, also die, selbst wenn sie wollten, kein Mac kaufen könnten, da gehöre ich in meinem aktuellen Job dazu.

Ich wollte gerade sagen, ich höre da eine persönliche Leidensgeschichte. Ja, so und genau, das scheint jetzt irgendwie voran zu schreiten. Und es gibt einen Zeitplan, der jetzt irgendwie bis Herbst 27 reicht, und die EU gibt im Wesentlichen vor, also das ist keine Anfrage, die man an die EU richtet, sondern die EU sieht aber vor, dass die, Es gibt vor, nach welchem Prozess Apple, also nicht nur Apple, aber im konkreten Fall Apple, mit so Interoperabilitätsanfragen umgehen muss.

Da gibt es irgendwelche Phasen, wo man erstmal prüft, ob das eine sinnvolle Anfrage ist, im Sinne der Norm sinnvoll. Ist das von diesem Case oder von dieser Vorgabe hier eigentlich gedeckt, von der Linie des DMAs gedeckt und dann muss es irgendwie, ich weiß nicht, 40 Tage später oder sowas, muss es so eine, Planungsphase sein und danach muss es eine Developmentphase anschließen, die nicht länger als X dauern darf. Also es scheint in Jahren bemessen zu sein.

Das klingt sehr nach Bürokratie und sehr nach Europa, ja. Ja, aber wahrscheinlich muss man es auch so machen, weil sonst Dinge auch verschleppt werden. Aber wie gesagt, ich unterstelle hier einfach mal, dass es hier auch ein gemeinsames Interesse geben könnte. Und gleichzeitig glaube ich auch, dass das Apple da nicht mitspielen würde, wenn es diese EU-Vorgaben nicht gäbe. Sonst stünde ja gar nicht zur Debatte, ob das ein EU-Only-Feature ist, sonst würden wir weltweit ausrollen.

Aber ich glaube schon, dass Apple da auch was für sich drin sieht, sonst hätten wir da von Apples Seite schon was zugehört. Ja, aber wie toll das mit dieser Globalisierung funktioniert, dass freie Märkte und alles und auf einmal gibt es Spezialversionen für hier, dort und drüben. Ja, ja. Naja, das gibt es an mehreren Stellen. Es gibt ja auch eine Diskussion, die habe ich jetzt ehrlicherweise nicht weiter verfolgt, weil die für mich im Alltag keine Relevanz hat.

Aber ich erinnere mich an eine Diskussion, da ging es um, systemweite Unterstützung in Apple-Geräten für Google Cast, also analog zur, Airplay-Unterstützung. Das scheint ja nun irgendwie nicht zu passieren zumindest habe ich da jetzt nichts von gelesen nichts von gehört, nichts von festgestellt in iOS 27 aber das ist ja auch was, was mit 28 dann passiert aber ich habe noch lange nichts mehr zugehört, das scheint also irgendwie sich totgelaufen zu haben.

Ja ich habe halt das Gefühl oft gibt es irgendwelche Geschichten, die da hat sich irgendwie mal was tolles einfallen lassen, aber es spielt halt in der Praxis keine Rolle also ich finde diese ganze Side-Doding-Geschichte ist im Ergebnis ja, eine Nullnummer. Also ich müsste schwer nachdenken, ob wir überhaupt schon mal Leserpost bekommen haben zum Thema Sideloading und berichtet auch mal darüber. Und das ist für mich total spannend und wichtig, dass das funktioniert.

Da geht es eher um andere Dinge als letztlich um das Ergebnis, dass du Tritte mit einem App-Store auf das Gerät lassen kann, sondern eher um Marktmacht Monopole und wer macht die Regeln. Wahrscheinlich ist dann das tatsächliche Sideloading nur ein Abfallprodukt der ganzen Diskussion drumherum, aber, Ich selbst habe es nur ausprobiert und nicht in der Nutzung.

Ich kenne auch niemanden jetzt tatsächlich, der sagt, ohne Sideloading könnte ich mein iPhone nicht mehr nutzen. Nee, und ich finde es auch gleichzeitig ein bisschen befremdlich, wie wenig da passiert, ehrlicherweise. Also gemessen an dem Geschrei, was wir in den letzten Jahren hatten von verschiedensten Herstellern, Streaming-Anbieter, Browser-Hersteller, was Apple doch alles verbietet und Apple doch alles untersagt und alles nicht geht.

Die hätten jetzt ja alle eine Möglichkeit, im Zweifel ihren eigenen Store aufzumachen oder sich in irgendeinen Store reinzuhängen und da halt die Software anzubieten, wie sie eigentlich machen wollten, ohne all diese bösen Einschränkungen von Apple. Und dass das nicht wirklich stattfindet. Ich glaube, Epic ist so eine der wenigen Ausnahmen, die ja haben ihren eigenen Store hochgezogen, inzwischen haben sie ihren eigenen Store hochgezogen.

Die haben ihren eigenen Store, ja. Sie machen sogar auf dem iPhone die gleiche Geschichte wie auf dem PC. Nämlich, dass sie dir Gratis-Apps anbieten, um dich dazu zu bringen, den Epic Store. Tatsächlich war das bei mir auch der Use Case, das einfach mal ausprobieren zu wollen. Ist dann aber auch wieder runtergeflogen.

Ja. Und ich habe auch nur ein paar Sachen gefunden, wo Apps dann waren, so ja, ich verstehe schon, dass Apple euch nicht haben will, ich aber auch irgendwie nicht. Und es ist gut, dass ihr einen Ort habt, für Menschen, die das vielleicht Nische, die noch nischiger unterwegs sind als ich. Das ist ja alles schön und gut. Von daher, ich unterstütze das ja grundsätzlich.

Ja, aber dann kauft euch doch irgendwas mit Linux und, Gut ist. Also ich sehe da auch, wahrscheinlich ist der Effekt auch der, wenn du dann die Möglichkeit hast und einen eigenen Store anbieten könntest, dann sitzt du da erstmal mit dem Taschenrechner und stellst fest, das ist ja auch alles gar nicht so einfach.

Und da ist es natürlich viel geiler, sich da in so eine bestehende Infrastruktur reinzuhängen. Und ich meine, Apple bekommt ja, gut, die machen ihren Schnitt, aber für den Schnitt bieten sie ja was. Also nicht nur die Plattform an sich, weil ohne iPhones gäbe es halt auch keinen Markt überhaupt für die Apps, sondern eben auch das Ganze drumherum.

Und das ist der Punkt, wo ich halt so enttäuscht bin. Also ich hatte, als die ganze Instruktion aufkam um Sideloading und andere Stores, Fan ist das falsche Wort, aber ich war ja schon überzeugt davon, dass es eine gute Sache ist, dass da Druck drauf gemacht wird. Hätte jetzt, wäre davon ausgegangen, dass genau diese Rechnungen schon passiert sind, also bevor da rumgeschrien wird.

Dass das Menschen festgestellt haben, das können wir alles günstiger und besser und einfacher machen, als Apple das hier gerade uns durchexerzieren lässt. Das scheint halt in den allermeisten Fällen sich nicht bewahrheitet zu haben. Sonst gäbe es halt entsprechende Stores oder zumindest App-Angebote in den Stores, die es denn gibt.

Mal gucken, was da noch so passiert. Und gleichzeitig ist es ja auch eine Wahrheit, dass sich immer mehr von Funktionalität ins Web verlagert und dass auch vieles gar nicht mehr in den Apps selbst stattfinden muss und viele Apps ja auch nur noch Views sind für Anwendungen, die online stattfinden. Vielleicht hat sich in diesen Jahren dieses Streit angehalten, hat der Bedarf auch reduziert.

Aber, so ganz generell ist es auch der Beweis dafür, es wird halt nicht so wie sagt man das Sprechwort, es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Also das Geschrei ist immer erstmal groß und natürlich klar, in der Berichterstattung ist das Geschrei immer besonders groß, wenn es irgendwie auch um Apple geht.

Aber am Ende des Tages war es vielleicht halt auch ein Nicht-Thema. Und die Frage ist, wem das mehr schadet. Also schadet das der EU im Sinne von, dass die Nutzer dann sehen, die fordern hier mal irgendeinen Scheiß, den keiner braucht und keiner will. Oder schadet es den Firmen, die vorher rumgeschrien haben, das sind vielleicht auch die EU, sagen wir mal hier, das dritte Mal, dass ihr hier irgendwie CETA und Mordio schreit und wir machen hier irgendwie Dinge und dann kommt nichts.

Vielleicht ist, vielleicht machen wir davon nicht mehr. Mag ja auch eine Ich würde fast behaupten, alle Beteiligten hinterlassen auf ihre ganze eigene Art und Weise nicht den besten Eindruck auf dem Spielfeld. Ja, das ist wahrscheinlich die Wahrheit dahinter, aber, das, was bleibt, ja. Aber jetzt hast du mich auf die Idee gebracht, man kann also Anforderungsprofile, stellen und die Frage ist, kann man das nur als Unternehmen oder könnte ich jetzt auch auf die Idee kommen?

Ich glaube nicht als Stefan Molls Privat zumindest. Da wird schon mal die erste Hürde sein. Aber Stefan Molls GmbH kann das vielleicht tun. Ich weiß noch nicht, was die Hürden sind. Das müsste man sich mal genauer angucken. Also kein MagSafe auf Gardena. Wenn Husqvarna das anfragt, das ist vielleicht...

Naja. Dann habe ich noch was mitgebracht, das habe ich heute erst gelesen. Bei Apple ist wieder was kaputt und das finde ich problematisch. Ja, das ist so ein lecker Ductus wie diese Geschichte mit Hide My E-Mail, oder? Ja, genau, diese iCloud plus, IP Relay heißt anders. Mir ist der Name gerade eingefallen. Ich gucke mir das nebenbei hier gerade auf meinem iPhone nochmal an, wie die Funktion heißt.

Jedenfalls geht es darum, die IP-Adresse zu verschleiern und das ist natürlich eine iCloud-Funktion, vor allem für Safari Traffic Private Relay heißt es übrigens. Ja. Stellt sich raus, auf speziell präparierten Seiten, mit speziell präparierten Webseiten, kann man sehr wohl die exakten IP-Adressen auslesen.

Sowas ähnliches hatten wir neulich schon mal. Da ging es darum, um diese Funktion von, wenn ich mir ein neues Konto erstelle, egal bei welchem, fast egal bei welchem Webdienst, habe ich die Option E-Mail-Adresse verbergen. Und das System, ob so ein iOS oder MacOS oder iPadOS, erstellt dann eine Einmal-E-Mail-Adresse, den Forward ist auf meine eigentliche E-Mail-Adresse, die ich bei Apple hinterlegt habe.

Und früher waren das so kryptische Zeichenketten, inzwischen sind das so Wortketten, die man sich noch einigermaßen merken kann. Also ich habe hier was, weil ich gucke kurz, was ich nicht mehr nutze. Das hier nutze ich nicht mehr. Früher hatte ich hier den ersten Account, bei diesem Dienst, den ich nicht mehr nutze, fing an mit ZGQRH8 und ging irgendwie Zeichenkette und so weiter.

Und jetzt ist das hier Bruder minus Rosiger minus dann eine Nummer. Eine Nummer in Folge. Also Dinge, die man sich auch noch mal merken könnte. Und das war neulich schon mal kaputt. Und konnte man umgehen, sozusagen von außen mit auslesen, was da für eine echte Mailadresse dann hinterher ging. Ja, kaputt ist ja schon, das trifft den Kern ja nicht. Also im Prinzip wurde deine Identität ja dann doch offengelegt.

Was einen Beigeschmack hatte insofern, als dass Apple wohl schon relativ früh darüber informiert war, aber erst dann gehandelt hat, als es quasi in die breite Öffentlichkeit ging. Und das ist natürlich so konträr zu dem Auftreten Apples im Marketing und in der Öffentlichkeit in Bezug auf, ja, wir sind die Guten, wir achten auf Datenschutz und Privatsphäre und wenn man dann so ein Loch in der Sicherheit, in der Technik längere Zeit umgestopft lässt, nagt das natürlich schon.

Ja, und nicht nur das, sondern ein Teil davon ist, weswegen das ja auch doppelt und dreifach ätzend ist, das ist halt ein bezahlter Dienst. Das ist Teil von iCloud Plus. Und also ich zahle da jetzt schon ein Obolus monatlich für mehr Privatsphäre durch Nutzung von Apple Geräten, Apple System. Themen.

Und da habe ich auch noch mal einen anderen, also ich zumindest habe noch mal einen anderen Anspruch an, der Scheiß hat zu funktionieren, als wenn es so eine kostenlose Dreingabe wäre, wo noch Beta dran steht oder irgendwie sowas, sondern, ich zahle da gutes Geld für. Und ja, so gemessen an allem, was ich von iCloud so nutze und diesem Premium plus Ultra Abo, was ich da habe, ist sicherlich Private Relay, kleiner Anteil, noch kleiner Anteil ist diese Hide My E-Mail Adressgeschichte.

Aber man verlässt sich ja trotzdem drauf, weil es wird ja auch entsprechend vermarktet und verkauft. Und bei dieser IP-Verschleierung geht es ja vor allem auch darum, dass zu deiner Person keine Werbeprofile im Hintergrund aufgebaut werden. Und dann gibt es natürlich auch die andere Seite der Industrie, wo man sich ein bisschen reinlesen kann und das schnell zum Rabbit holt wird.

Genauso wie auf der einen Seite für in Anführungszeichen Gute gekämpft wird, wird eben auf der anderen Seite für die dunkle Seite der Macht gekämpft und, ja, es gibt Mittel und Wege dann eben doch Profile zu erstellen und das ist so ein, kalter Krieg, so ein Wettrüsten, aber der bedarf natürlich beider Seiten, dass sie da irgendwie entsprechend auch gleichziehen und Apple könnte sich da offensichtlich ein bisschen mehr rein investieren, Das Problem ist jetzt aber erstmal behoben.

Wahrscheinlich gibt es, während wir darüber sprechen, schon irgendwie wieder neue Lücken, die halt Menschen wie wir noch nicht kennen und die an finsteren Orten bereits hochgehandelt werden, aber, irgendwo ist eine KI ausgebrochen und nutzt die Lücke schon aktiv. Und noch lachen wir, aber wir sprechen uns nochmal.

Von so einer ausgebrochenen KI. Also, nee, da gehen wir jetzt nicht rein. Ich habe das Gefühl, das hat auch was von Marketing-Stunt. Ja, eben. Aber, ja. Im Zweifel auf Kosten anderer, aber, ja. Wir sprechen jetzt von der ausgebrochenen MacLife. Ja. Wie sie eigenmächtig in die Haushalte bislang uninformierter Apple-User reinflattert und viel Begeisterung und Nutzwert sorgt.

Das wäre mal ein Marketing-Stunt. Ungefragt eine Million drucken und verschicken. Wie viele Einwohner hat Deutschland? Paar und 80 sind wir. Bäume haben wir genug. Gerade im Apple-Kosmos hat man eine gute Erfahrung damit, Menschen ungefragt irgendwas in den Postergang zu legen. Ja, genau. Irgendwelche YouTube-Alben oder sowas.

Ja, ja. Naja, gut. Aber immerhin U2 und nicht Helene Fischer. Und das Gute ist ja, inzwischen könntest du diese 80 Millionen Hefte wahrscheinlich alleine austragen mit technischer Unterstützung. Wir sind bei der Hardware angekommen und ja, wer hätte das gedacht? Also so nah wie jetzt fühlte ich mich selbst körperlich dem Terminator noch nie.

Es geht um das Thema Exoskelett und da hatte ich vor ein paar Monaten mal angefangen, mich reinzulesen, und dann schnell festgestellt, Also wenn es darum geht, was einigermaßen Bezahlbares, mal so ins Auge zu fassen, landet man schnell beim Anbieter Hypershell. Und der hat jetzt Ende Juli eine neue Version seines Exoskeletts auf den Markt gebracht.

Heißt, Hypershell, man hat die Apple-Namensgebung übernommen. X-Ultra-S, also Apple-Namensgebung perfektioniert. Ist ein Exoskelett? Was ist ein Exoskelett? Exoskelett für die Beinchen. Heißt, was habe ich da in der Hand? Ich habe im Prinzip sowas, was erstmal aussieht wie ein Gürtel, den ich mir um die Hüfte schnalle.

Und an dem Gürtel sind an der Seite Carbonstangen. Carbonstege, die am Bein runterlaufen und die dann so zwei, drei Finger breit über dem Knie mit so einer Art Klett befestigt werden. In dem Gurt, den man umhat, sitzen am Ansatz von den, karbonstähigen Motoren und die Motoren machen im Prinzip nichts anderes, als die natürliche Bewegung beim Laufen zu unterstützen oder dagegen zu arbeiten. Kommen wir später zu.

Also wie beim Pedelec quasi. Ja, im Prinzip ist es ein E-Bike für die Beine. Das heißt, wenn ich mein Bein hebe, dann zieht der Motor quasi mit und unterstützt. Und der Effekt ist tatsächlich einfach der, dass einem das Gehen leichter fällt. Das Ding hat 1000 Watt Spitzenleistung, also steckt eine Menge Energie drin, und du kannst es fein dosieren.

Also du hast natürlich, so spinnen wir den Bogen in Richtung Mac Live und Apple, das Ganze funktioniert natürlich mit einer App, mit einer App auf dem iPhone, aber auch mit einer App auf der Apple Watch. Was gar nicht so verkehrt ist, weil sobald man diesen Gurt umgelegt hat, stellt man auch fest, es ist keine so wahnsinnig gute Idee, jetzt noch irgendwas in die Hosentaschen stecken zu wollen.

Trägt zwar jetzt nicht so dick auf, aber man hat trotzdem was an den Beinen und trotzdem was im Weg. Das heißt, am besten hat man dann doch noch eine Männerhandtasche dabei oder einen kleinen Rucksack, wenn man irgendwas am Körper trägt, um es dann eben doch mitführen zu können. Und klar, Steuerung über eine Apple Watch ist dann natürlich nochmal deutlich praktischer. Geht auch am Gerät, das kann man so ein bisschen bedienen mit so einer Bedienlogik.

Drücken, gedrückt halten, mehrmals drücken, so ähnlich wie man so eine DJI Drohne ein- und ausschaltet. Dann piept es auch schön und macht und tut. Aber visuell ansprechender und zielführender ist halt die Bedienung über die App. Und in der hat man dann ganz verschiedene Möglichkeiten einzustellen. Es gibt verschiedene Betriebsmodi von dem Hypershell Exoskelett.

Es gibt einmal so eine Art Eco-Modus. Der heißt nicht nur eine Art Eco-Modus, der heißt auch Eco-Modus. Spart Energie im Sinne auch vom Akkuverbrauch. Der Hersteller gibt an, im Eco-Modus hält das Gerät so rund 30 Kilometer. Also die muss man erstmal laufen wollen überhaupt am Tag. Und du kannst innerhalb dieses Modus halt eben von 0 bis 100 Prozent Unterstützung zuschalten.

Und dann gibt es noch einen Hyper-Modus, da heißt die Unterstützung stärker. Und es gibt noch den, der war zuletzt, als ich ihn ausprobiert habe, noch in der Beta, den Fitness-Modus. Der dreht das Ganze um, der steuert nämlich quasi nicht so, dass er das Bein entlastet, sondern er drückt quasi dagegen. Das Geh wird anstrengender.

Was total gemein ist, wenn du das nicht erwartest oder am besten noch im Gehen umschaltest, und er hält mich da auf einmal fest. Kurze Zwischenfrage. Diese 100% von den Geraten, um das zu verstanden zu haben, das basiert sich auf die Motorenleistung. Das ist nicht so, also beim, keine Ahnung, Pedelec unterstützt mich ja auch nur beim Treten. Das gibt es bei DS-Pedelecs, wo ich dann gar nicht mehr, wo ich gar keine eigene Kraft mehr aufwende. Das ist bei 100% nicht darauf.

Es ist nicht so, dass du, wenn du 100% reindrehst, gegangen wirst. Und auch in die Richtung denken und das geht auch alleine. Nicht ganz so, aber doch erstaunlich nah in diese Richtung. So, der Erstkontakt mit dem Exoskelett war auf einem Test-Event in München, was ganz eine gute Wahl ist, weil hier so im norddeutschen Flachland halt auch gar nicht so wahnsinnig viel an Bergen ist.

Und man bei dem Test-Event sagte, ja, wir haben hier diesen Olympiapark und, wir haben hier auch diesen berühmten Berg im Olympiapark, also berühmt zumindest seit dem letzten Taylor Swift Konzert. Wo man auch mal hochstopfen kann. Und ja, da kann man wirklich hochstopfen und das ist ohne Unterstützung von so einem Exoskelett auch gar nicht mal so unanstrengend, vor allem wenn man quasi das Ding quer hoch geht.

Und wir waren da in einer größeren Truppe unterwegs. Viele Männlein und Weib dann eben mit diesem Extroskelett an den Beinen rumgeschnallt, den Berg auf und den Berg hinab. Und da war schon das Urteil, die Unterstützung ist wirklich stark zu merken. Das macht definitiv einen Unterschied. Was ich spannend fand, war vor allem der Unterschied bergab.

Das hat mir fast noch besser gefallen als berghoch, weil das neue Gerät hat eine, wie sollte es anders sein? Ich meine, heutzutage AI muss überall drin sein. Erkennt automatisch, was du denn gerade so läufst und erkennt dann auch entsprechend beispielsweise bergab. Und bergab kommt quasi die Logik zum Einsatz, dass es doch besser ist, dich abzubremsen.

Um das Knie zu entlasten und dir einen sicheren Tritt zu verschaffen, als zu sagen, jetzt gebe ich nochmal extra Gas, dann ist er auch schneller unten. Das fand ich wirklich beeindruckend, aber auch sonst fand ich einfach zum Strecke machen den Unterschied schon deutlich, wenn man da auch nur 20, 30 Prozent im Eco-Modus reingerät hat, dass es einfach weniger schnell schlapp macht.

Und der Effekt, glaube ich, der ist, dass du mit dem gleichen Verschleiß am eigenen Körper einfach mehr Strecke machen kannst und weiterkommst. Vermarktet wird das Ganze explizit nicht als Gesundheits-Gadget, also es ist kein Medizingerät. Also jemand, der jetzt irgendwie aufgrund von Krankheit denkt, das könnte eine Lösung sein, Für den ist es zumindest offiziell keine, weil es eben nicht zertifiziert ist als Medizinprodukt.

Aber auch da angefangen mal so ein bisschen querzulesen. Und es gibt schon auch Menschen, die so mit Fatigue-Syndrom etc. Sagen, das ist für die eine Hilfe. Also wahrscheinlich schade es sich, das auszuprobieren. Aber die Krankenkasse zahlt es halt nicht. Und es ist halt eben nicht offiziell dafür gemacht und gedacht. ähm.

Also es gibt schon nochmal so einen extra Schub und entlastet und ich fand es super, das halt einfach mal so feindosiert einstellen zu können. Dann gibt es natürlich auch noch den Gag, so ähnlich wie beim One Move, da gibt es auch den Boost-Button. Das war natürlich auch beim Anlegen, wenn ich irgendwo eine Rakete sehe, wo ich drauf drücken kann als Button, dann drücke ich dann drauf.

Und das ist der Button, da wirst du dann wirklich fast gegangen. So fühlt sich also ein Extroskelett an. Da kriegst du einen extra Boost, der dauert dann auch nur 30 Sekunden und danach fährst du quasi auf das voreingestellte Level zurück an Unterstützung. Aber dann auch die Erkenntnis mit, es ist gar nicht immer nötig, dass du jetzt irgendwie im super duper Modus 100% Unterstützung fährst, sondern einfach, dass du 30% sind schon mal ganz gut.

Und das habe ich dann halt nicht nur in München im Rahmen von diesem Test-Event mit hier mal auf den Olympia-Berg hoch und runter, sondern dann auch am gleichen Abend zu Hause ausprobieren dürfen. Denn es begab sich, dass der Flug verspätet war. Ich spätabends noch in Bremen ankam und siehe da, die Straßenbahn nicht auf mich warten wollte am Flughafen und ich mir dann die Beine umgeschnallt habe, weil ich war zu geizig für das Uber, und dann losgelaufen bin.

30 Kilometer. Ja, das ist schon ein Stück, aber ich bin auch nicht alles gelaufen. Also irgendwann war ich dann doch nicht schneller als die nächste Straßenbahn, die gekommen ist, die nächste Nachtlinie. Ich war schon ein bisschen unterwegs, aber eigentlich war ich total müde und geschafft, weil es war auch ein super langer Tag.

Aber da einfach noch mal zu sehen, dass man da... Die paar extra Meter rausholen kann, obwohl man eigentlich gar nicht, mehr wollte. Das fand ich schon spannend. Das war für mich auch nochmal so ein Augenöffner mit, das Ding taugt schon was und bringt was. Auch jenseits von so einer Situation habe ich es dann halt auch getragen beim Gassigehen. Dann habe ich hier mal um den See gelaufen und festgestellt, dann ist man schon Schritten zackiger unterwegs.

Der Hund guckt einen auch schon ein bisschen merkwürdig an. Er guckt auch erstmal so ein bisschen merkwürdig mit, okay, ist da jemand hinter uns her, es macht komische Geräusche. Ja, man hört das Exoskelett arbeiten, auch je nachdem, welche Unterstützungsstufe gewählt ist, aber ich fand es jetzt nie so störend, als dass ich sagen würde, man hört da irgendwie die Maschine nebendran klappern.

Der Hund ist ja das eine. Ich frage mich, wie reagieren echte Menschen? Also klar, wenn so eine Gruppe da den Berg hochläuft, so dann gucken halt, gibt es Menschen, jetzt sind wir eine Truppe von Bekloppten, lass die mal machen. Aber wenn man da jetzt so alleine mit durch die Gegend läuft, ich habe schon so ein Bild von mir hier, von Wallace & Gromit and the wrong trousers, wo er diese automatischen Hosen anhat.

Ich weiß, es ist nicht ganz so und es ist deutlich weniger auftragend und deutlich dezenter vom Design her, als die automatischen Hosen. da in den Wallace und Gromit-Filmen. Es ist jetzt nicht so dezent, weil man trägt das ja über den Hosen. Aber tatsächlich habe ich mir auch vorgestellt, dass die Blicke urteilender wären.

Naja, Menschen drehen sich um und gucken vielleicht auch mal, aber jetzt nicht so, als dass man denkt, man ist jetzt irgendwie der letzte Honk. Also ich gehe damit eher in die Öffentlichkeit, als dass ich mir eine Vision Pro aufsetzen würde. Aber ist das natürlich auch reine Spekulation? Meinst du, wenn man es ja sieht, es ist ja erst mal merkwürdig.

Und meinst du, dass das weniger urteilende Blicke, als du erwartet hättest, weil Menschen genau davon ausgehen, was du gerade erzählt hast, das wird schon ein medizinsches Device sein, der wird das schon brauchen? Könnte ich mir vorstellen. Ich habe auch noch mal gefragt, also es waren auch entsprechend, Produktmanagerinnen vor Ort und gut, klar, die lassen ihr Produkt natürlich immer im Besten nicht dastehen, aber es war schon so ein Gespräch auf informeller Ebene, und dann von mir auch die Nachfrage, wie das dann wäre, also im Heimatmarkt, ob das da irgendwie eine Geschichte ist, die vielleicht noch irgendwie, gängiger, etablierter ist.

Und es wäre durchaus gängig, dass ältere Menschen in China auch so Unterstützung, am Körper tragen und das da vollkommen normal wäre. Und ja, man hätte hier schon den einen oder anderen Blick gemerkt, aber... Man ginge davon aus, dass es auch hier mehr zur Normalität würde. Also gut, was anderes hätte ich an der Stelle wahrscheinlich auch nicht gesagt, aber, ich war überrascht darüber. Also ich weiß natürlich nicht, was die Leute am Ende des Tages zu Hause erzählt haben.

Aber ich finde es, also es sieht nicht entstellend aus, ganz und gar nicht. Man wird auch nicht angehalten und gefragt, mein Gott, haben wir dafür irgendwie einen Waffenschein? Im Ergebnis finde ich es einfach super praktisch klar, jetzt kann man darüber diskutieren, heißt natürlich vom Hersteller 30 Kilometer, aber dann im Kleingedruckten, ja, Eco-Modus und einstellige Prozentzahl beim Unterstützungsgrad aber so 15 Kilometer kommst du damit irgendwie auch und die musst du halt auch erstmal machen und, das ist schon ein Tagesprogramm für für normalen Menschen.

Und wenn du das Tagesprogramm reißt und dann halt irgendwie merkst, du hast halt am Ende des Tages doch noch ein bisschen mehr Energie, ist das doch ein Win-Win. Wie war denn der Akkustand, also hast du darauf geachtet, auf den Akkustand, vor und nach Erklimmen des Olympiaberges? Wir haben die Geräte angelegt mit 100 Prozent und ich hatte, als ich nach Hause gekommen bin, also nach dem ganzen, ja, vom Flughafen aus noch losgestapft, ich glaube 35 Prozent oder sowas und ich bin echt an dem Tag viel gelaufen und auch mit, KI-Modus und höheren Unterstützungsstufen, weil wer kann, der kann. Ähm.

Noch eine Praxisfrage, direkt aus der Reise. Geht das im Handgepäck oder explodieren dann die Scanner-Anschlughefen? Ja, tatsächlich dreht es natürlich ein bisschen auf. Es gibt so ein kleiner, ich glaube, da wirst du gleich rausgewunken. Das Ganze steckt in so einem kleinen Köfferchen, würde ich mal sagen. nicht so groß wie ein, Kabinen, wie sagt man, Bordkoffer? Ich würde sagen, halb so groß ungefähr.

Also schon ordentlich zum Tragen. Du kannst aber das Gerät selbst theoretisch einfach ins Aufgabegepäck stecken, weil du kannst den Akku, rausnehmen und den Akku kannst du natürlich und musst du natürlich ja auch im Handgepäck mitnehmen und der ist von der Kapazität so gewählt, dass er entsprechend, auch überall erlaubt ist, mit an Bord zu nehmen.

Da gibt es diese 100 Wattstunden Regelung. Ach guck, wir hatten noch eine Frage. Ich habe mir gerade angeguckt, es gibt ja auf der Webseite gibt es, hast du ja schon erzählt, Pro, Max, Ultra als so Modelle und bei den Pro und Max stehen 30 Kilometer dabei und bei Ultra stehen 30 Kilometer mal zwei als Reichweite dabei.

Ist das einfach bezogen auf, man kann dann weiter einen Akku anschließen oder man hat einen Wechselakku dabei? Genau, da liegt einfach noch ein zweiter Akku mit bei. Deswegen das mal zwei. Also du sagst es genau, es gibt verschiedene Modellvarianten und die unterscheiden sich primär durch die Anzahl der Modi und durch die, Die Wattzahl, also wie stark quasi die Motoren sind und ob ein oder zwei Akkus mit beiliegen und natürlich preislich.

Also das Grundmodell Pro S, und mein Pro ist ja schon mal und dann auch noch S, das geht los bei 999 Euro. Das nächstgrößere Max S 1.5 und das große Ultra S sind dann 2.000 also eben doppelt so viel und, ich habe jetzt nur das Ultra S getragen, das richtet sich glaube ich ganz klar an Leute, die, es auch ausreizen in Form von viel wandern und ein aktives, sportliches Leben führen und einfach da sich halt noch einen Kilometer mehr, rauszuholen, erhoffen.

Ich glaube aber für Alltag und leichtere Touren und sowas, tut es auch ganz klar eins der kleineren und günstigeren Modelle. Punkt ist so ein bisschen, ich würde es immer erstmal ausprobieren, bevor ich es kaufe. Aber ich glaube das war auch schnell an dem Punkt, wenn man es dann ausprobiert hat, ist er schnell wirklich so ein Aha.

Ey, das funktioniert wirklich und ey, das ist wirklich gut. Also ich möchte nicht sagen, ich bin nach Hause gegangen worden, aber. Ich kann es mir schon vorstellen und gerade auch, also ich kann es mir auch im Job vorstellen, also nicht in meinem Job, weil mein Job ist, findet in diesem Berufstuhl hier statt.

Ja, beim Sitzen hilft es nicht so viel. Nee, genau. Also Sitzen ist tatsächlich auch so ein Problem, weil du hast halt diesen Hüftgurt um und wenn du das beispielsweise in der Ende Mönchner U-Bahn anhast, dann sitzt du halt irgendwie doof. Also du sitzt für dich selbst doof, weil du dich halt nicht hinten anlehnen kannst.

Du sitzt aber auch für alle anderen doof, weil du quasi dem Gegenüber auch noch mit fast auf dem Schoß sitzt, weil du entsprechend halt hinten Abstand zur Lehne halten musst. Und nicht mal da fragt jemand nach, wenn man da mit dem Ding komisch in der U-Bahn rumsitzt? Wahrscheinlich. Also ich bin nicht Münchner genug, um beurteilen zu können, ob da häufiger irgendwelche Freaks rumlaufen und man deswegen nicht mehr irgendwie, schräg angeschaut wird.

Aber ich habe jetzt nicht viel mehr an urteilenden Blicken erhalten als sonst. Okay. Ja, macht einen coolen Eindruck. Ich habe ja gesagt, das nächste Mal, wenn du hier irgendwo in der Gegend bist, und wir eine Runde laufen, dann schnallst du dir das um die Beine. Und ich drücke dir den Hund in die Hand und sage, ich gehe mal einen Kaffee trinken, du läufst jetzt nochmal 20 Kilometer.

Das nächste Mal ist schon, also noch nicht terminiert, aber es ist schon geplant. Ich mache Meldung. Vielleicht fühlst du dich ja so ein bisschen wie so ein Astronaut, so mit so auf, keine Ahnung, so ein Viertel runter geregelte Schwerkraft und dann leichtfüßig. In Zukunft lässt du das Auto zu Hause stehen und statt zu pendeln mit Bus, Zug, Bahn.

Ja, ich mache das ja kaum noch, fast ausschließt das Auto, aber grundsätzlich als Bahnpendler zwischen Kiel und Hamburg ist das glaube ich wirklich hilfreich, wenn du dann mal wieder in Frist hängen bleibst, sagen kannst, ach, die restlichen 40 Kilometer laufe ich, 40 reichen dann genau nicht. Ja, dann vielleicht doch lieber ein Klapprad.

Aber ja. Ich fand es wirklich erstaunlich, weil der erste Eindruck war erstmal, okay, sowas gibt es und das ist bestimmt vor allem Marketing und eher ein Gimmick. Aber zu sehen, dass es wirklich auch in der Praxis einen Wert hat und entlastet, dann doch mal irgendwie den ein oder anderen Meter weiterkommt, ohne sich vollkommen vor Ausgabe zu fühlen.

Man muss dazu sagen, ich bin jetzt auch einer der Typen, die Trainingszustand nicht existent haben, aber die es vielleicht daher auch noch eher merken, wenn sie irgendwie Unterstützung erfahren. Ich finde es vor allem überraschend, wie günstig, also falsches Wort, aber hättest du mir das Ding jetzt irgendwie gezeigt oder ein Foto von dir mit dem Ding an und sagst, guck mal hier, Exoskelett, kann ich 30 Kilometer mit weit laufen, was schätzt du denn für einen Preis?

Der Preis ist heiß. Hätte ich auf jeden Fall nicht 1.500 gesagt, sondern ich hätte etwas deutlich Höheres gesagt. Ich bin mir ziemlich sicher. Es ist natürlich jetzt im Nachhinein schwierig da zu sagen, was man gesagt hätte. Aber so aus dem Bauch heraus, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht 1.500 gedacht hätte, sondern das vierfache Minis.

Waren 1999. Ja gut, du hast ja vorhin gesagt, das hat irgendwie noch zwei, drei Modi mehr und hat einen Akku mit dabei. Aber sonst ist es ja das gleiche Gerät von daher. Ja. Jetzt müsste es noch das Ganze geben für die Arme. Damit man auch schwerer tragen kann. Ich bin nicht gerade, vielleicht ist das auch eine doofe Frage, aber unterstützt das in Anführungszeichen, es müsste eigentlich bei allen Bewegungen unterstützen, wo ich die Knie bewege. Das heißt, auch wenn ich Dinge aus der Hüfte, aus dem Knie heraus hebe, müsste das ja auch eine Unterstützung sein, oder?

Nicht wirklich, da habe ich es nicht gemerkt. Also es ist primär wirklich beim Laufen, Gehen, Rennen, also wirklich beim sich klassisch fortbewegen. Es ist auch nicht so, dass du jetzt irgendwie zum super Basketballspieler wirst, weil du auf einmal drei Meter hoch springst aus dem Stand. Ja, okay. Trotzdem ganz, ganz cool.

Also ich bin ja immer für jedes Gadget zu haben, bin aber auch, schnell enttäuscht, weil oft hält der Glanz halt nur eine Akkuladung lang und danach liegt es irgendwie auf dem Stapel von kann zurück, weil wird eh nie genutzt, aber das macht schon Spaß und, ich hoffe so ein bisschen, dass das auch tatsächlich dabei hilft, Gewohnheiten zu formen, weil wenn man merkt, okay, es ist gleich auch ein bisschen leichter, Strecke zu machen, dann geht man vielleicht auch mehr Strecke und am Ende des Tages ist es nicht so, dass man, nur entlastet, weil es wäre natürlich für den Körper nicht unbedingt sinnvoll zu sagen, ja komm, wir schauen, dass du verkümmerst und die Maschine macht alles, sondern dass du dann einfach,

mehr Distanz machen kannst, bei gleichem Krafteinsatz. Das finde ich eigentlich eine ganz, Ganz gute Idee. Und wie gesagt, ich muss das noch so ein bisschen kultivieren. Der Hund guckt mich schon schräg an, hat schon Angst. Aber das ist glaube ich auch, weil das ist ja eine Erfahrung, die ich auch mit dem Pedelec gemacht habe.

Ja, klar, das reduziert den Kraftaufwand merklich und pro Kilometer trainiert mich das weniger und sorgt für weniger, Übung und Gewichtsverlust in meinem Fall, als auf einem normalen, was ist denn das, das ist das Fußpendant zu manuell, manuell betrieben Fahrrad. Aber dadurch, dass ich halt deutlich mehr Kilometer damit abgerissen habe, als ich jemals vorher mit einem normalen Fahrrad abgerissen habe, hat das, glaube ich, schon einen Mehrwert gebracht für meinen Fitnessstand.

Und inzwischen, also vor allem auch von der, was du sagst, von der Gewöhnung her, inzwischen habe ich ja kein Pedelec mehr, sondern fahre wieder ein normales Fahrrad. Ich führe da kein Tagebuch drüber, aber ich würde jetzt denken, dass ich jetzt nicht viel weniger Fahrrad fahre, als ich das vorher mit dem Pedelec getan habe.

Eben weil es jetzt so Teil ist von, wie ich mich hier so durch die Gegend bewege. Oder wieder geworden ist, weil das war es natürlich früher auch schon mal und das ist ja irgendwann, ja nicht verlernt, aber irgendwann, verkümmern lassen, dass die Motivation zum Fahrradfahren, das hat das Paddleback auch wieder geweckt.

Ich glaube ja schon, dass das dazu führt, dass du klar, auch in dem Fall, weniger Training erfährst pro gelaufenen Kilometer, aber halt mehr Kilometer machen. Wobei du da ja tatsächlich auch umgekehrt sagen kannst, ich hau jetzt den Fitnessmodus rein und wundere mich, warum das Gehen auf einmal so schwer ist.

Du kannst es auch provozieren und sagen, ich möchte jetzt trainieren. Das muss man schon sehr wollen dann, aber ja. Ja, ich muss zugeben, es ist jetzt auch nicht der präferierte Modus in meiner... Nicht das Wetter dafür. Sowieso nicht, ne. Okay. Wenn man so ein Ding haben will, muss man ja trotzdem darauf irgendwie sparen. Also die meisten von uns werden darauf sparen müssen.

Und wenn man Geld sparen möchte, muss man seine Finanzen so ein bisschen im Blick haben. Ich habe das über Jahre, ich will nicht sagen Jahrzehnte, weil Plural falsch wäre, aber zehn Jahre sind es bestimmt, habe ich da für YNAB genutzt, YNAB, eine Kurzform für You Need a Budget. Und das kommt zwar oder kam schon immer mit so einer ganz fancy Philosophie daher, so mehrere Regeln, die da aufgestellt wurden und eine davon ist give every dollar a job und basiert darauf, dass man.

Zu Beginn eines Monats bis zum Ende eines Monats für den nächsten Monat schon mal alles Geld, was man einnimmt, bis auf den letzten Cent verplant und sagt, hey, ich werde hier Ja, völlig überraschend werde ich auch in diesem Monat 37,50 Euro für Internetzugang brauchen und völlig überraschend werde ich auch in diesem Monat meine Miete bezahlen müssen in Höhe von, ach so, kenne ich schon, das ist ja interessant.

Und dann hat man seine Fixkosten schon abgetragen und sieht, was man noch über hat an Geld und kann das dann verteilen auf Dinge, die keine Fixkosten sind. Dann kann man zum Beispiel sagen, naja gut, in den letzten Monaten habe ich immer so und so viel Euro für Lebensmittel und Haushaltsgegenstände, keine Ahnung, Toilettenpapier und WC-Reiniger ausgegeben.

Das wird wohl ungefähr wieder das sein und kann das verplanen und hat am Ende noch so ein Budget über für, keine Ahnung, Spaß und Freizeit und sagt, ja und außerdem möchte ich hier jeden Monat. Und 47,93 Euro ansparen für den nächsten Urlaub. So Dinge halt. Im Prinzip nichts anderes, als was Menschen schon seit Ewigkeiten machen.

Früher, ich kenne es von, ich glaube, entweder war es meine Großeltern oder meine Großtante. Jemand hat das auch mit Briefumschlägen gemacht. und am Anfang des Monats und am Anfang des Geldes das Geld in Briefumschläge wegsortiert und dann wusste man halt, was man ausgeben kann und wann Budget alles. Das Ganze ins Digitale übertragen.

Hat mit YNAB super geklappt. YNAB gab es nur in englischer Sprache. Ist trotzdem kein Problem, weil man es nur einmal verstanden haben, das System. Und dann gibt man ja den Kategorien ohnehin einen eigenen Namen und die waren dann täuscht. Theoretisch konnte man damit auch oder kann man auch immer noch damit Bankkonten direkt verknüpfen, sodass man Transaktionen nicht manuell eintragen muss, sondern dass es automatisch dann stattfindet.

Das ging nicht mit europäischen, deutschen Konten. Fand ich aber auch gar nicht so wild, weil es mir darum ging, ein Gefühl dafür zu haben, zu bekommen, zu behalten, wo ich eigentlich Geld für ausgebe und habe das dann sehr bewusst alles immer manuell eingetragen. Klar, jetzt wiederkehrende Ausgaben wie halt dann Stromrechnung oder so, das nicht, das habe ich Automatismus da eingetragen, aber wenn ich aus dem Aldi rauskomme, dann wollte ich da schon bewusst eintragen, 52,80 Euro, und habe das in meinem Fall immer schon auf den nächsten vollen 5 Euro aufgerundet in dem Wissen, irgendwann werde ich vergessen, irgendwas da einzutragen und dann habe ich so einen kleinen Puffer mir automatisch, egal.

Naja, ich habe das so genutzt und war damit happy mit über Jahre und das hat mal, ich glaube, angefangen mit 20 Dollar im Jahr oder so und dann war es jetzt eine ganze Zeit lang irgendwas in den 30ern, 35 oder 38 Dollar im Jahr. Jetzt habe ich eine E-Mail nicht gut genug gelesen und habe gerade vor einem Monat die nächste Abo-Verlängerung reinbekommen und der Bums kostet inzwischen über 100 Euro oder 100 Dollar im Jahr.

Und da habe ich geschluckt. Das ist eine Menge Geld dafür, dass das hier schon irgendwie eine glorifizierte Excel-Tabelle ist mit eigenen Apps und dieser Automatisierung und tollen Auswertungen. Aber am Ende ist es eine glorifizierte Excel-Tabelle, wo ich eintrage, das möchte ich gerne ausgeben, das habe ich ausgegeben, das ist Differenz und eine Funktion, die mir rechtzeitig Bescheid sagt, oh, da bist du jetzt aber schon deutlich übersollt für diesen Monat.

Also habe ich geguckt, was es da wohl so an Alternativen gibt. Hinweisen, das ist nicht meine Lösung geworden, möchte ich auf eine App, die aber grundsätzlich empfehlenswert ist. Ich bin nur mit der nicht warm geworden. Und ich glaube, das liegt sehr daran, dass ich aus dieser YNAB-Logik komme. Es gibt Haushaltsbuch Money Control. Das ist auch eine deutsche App.

Die gibt es auch schon seit 15 Jahren. ich glaube vor 15 Jahren habe ich da gelesen und ist auch, werben auch damit, das finde ich ganz lustig, im App Store gibt es extra so eine Kachel dafür in der Vorschau, habe ich mir gescreenshotet, fair für dich, Einmalkauf 2011, 15 Jahre kostenlose Updates, weiter aktiv.

Und das ist schon sehr fair und wie gesagt, ich bin jetzt gar nicht darauf aus, da eine Alternative zu finden, die ein Einmalkauf wäre und der In-Up-Kauf ist hier auch. Komplett paket 15 Euro, Ja, und dann gibt es auch irgendwelche Web-Dienste, die man auch abonnieren kann, wo dann wahrscheinlich irgendwas synchronisiert wird über, egal, kostet halt irgendwie einen Betrag X.

Mir war das nur zu teuer, diese 100 Euro da im Jahr jetzt auszugeben, nachdem ich jetzt einmal voll reingefallen bin, weil ich die Mail nicht richtig gelesen habe und habe also Alternativen geguckt, die bestenfalls eins zu eins so funktionieren, wie YNAP das tut, weil ich damit sehr zufrieden bin und sehr gut hinkomme.

Und wie gesagt, ich glaube auch, hätte ich mit Money Control angefangen. Wäre ich damit auch super glücklich. Von daher, wenn ihr noch gar nichts in der Richtung macht, guckt euch das mal an. Das ist auf jeden Fall der einfacherer Weg, als den, den ich gewählt habe, oder komfortablerer Weg auf jeden Fall.

Guckt euch zuerst Money Control an und dann meine Lösung. Was ist meine Lösung? Meine Lösung ist Actual Budget zu finden unter actualbudget.org. Ist auch in den Shownotes verlinkt. Das hat so vom Look and Feel her, von der Funktionalität her, ist das alles schon sehr wie YNAP. Das hat ein paar Funktionen, die noch darüber hinaus gehen, finde ich sogar, und die es interessanter machen.

Das hat grundsätzlich auch eine Bank-Synchronisation, also das, was ich vorhin nutzen konnte, kann ich jetzt aus anderen Gründen nicht nutzen, weil der Partner dafür für EU und UK ist GoCardless. Und die sind gerade irgendwie, die haben wohl mehr Kundinnen bekommen, als wir es gerechnet haben. Die haben Probleme mit dem Ansturm und nehmen gerade keine neuen Kunden auf für ihren Dienst.

Stand vorgestern zumindest. Aber grundsätzlich kann man als Mensch in der EU, bei GoCardless das quasi als Synchronisierungsdienst, sich da einkaufen, als Synchronisierungsdienst über diese Schnittstellen, die hier nun über EU-weit zur Verfügung stehen, für Kundinnen in den USA und Kanada gibt es das gleiche in grün und heißt SimpleFin. Ähm...

Genau. Man kann auch Daten migrieren, zufälligerweise vor allem und zuvorderst von YNAB. Es ist also kein Zufall, dass das alles sehr aussieht wie YNAB. Was ist der große Vorteil von Actual Budget? Es läuft lokal. Das heißt, ich könnte das auf meinem Rechner installieren. Das fand ich jetzt gar nicht interessant, weil ich so unterwegs meine App nutzen möchte.

Von daher läuft das hier auf meinem NAS, was über eine Mechanik, über die ich ein anderes Mal rede, weil auch kompliziert, ist die auch online erreichbar. Das ist etwas mehr fancy als so eine dünne DNS-Lösung, wie man das vielleicht noch kennt. Ich habe was anderes gebastelt, erzähle ich einen anderen Mal.

Aber ich habe das als Docker-Container auf meinem NAS installiert und eine eigenständige offizielle iPhone-App gibt es nicht. Es gibt aber eine quasi inoffizielle App, die heißt Actually, also A-C-T-U-A-L-I, die im Prinzip genau das abbildet, was das Ding halt auch in der Webansicht dann abbildet. Wobei ich eigentlich noch nie so Budgetplanung, auch ein Windup nicht auf dem iPhone gemacht habe, was ich vor allem genutzt habe, um unterwegs schnell unkompliziert Transaktionen eintragen zu können, um halt nicht abends irgendwie Kassenbons wälzen zu müssen, sondern, ich komme aus dem Aldi raus und kann das dann 10 Sekunden einmal eintragen, booms, aus, fertig.

Genau, das passt also auch ganz gut zu meinem Ansatz. Ansatz, Dienste, die ich selbst betreiben kann, selbst zu betreiben. Im Sinne von, alle Daten sind irgendwie so bei mir und das ist irgendwie ganz nett. Das mache ich hier jetzt mit Actual Budget und das hat im Prinzip alles, was ich vorher auch hatte. Das wirft hinten schicke Grafiken raus, schicke Statistiken raus, so wie ich eigentlich mein Geld ausgebe.

Ich habe jetzt in meinem Fall testweise, habe ich mal dieses YNAB-Import gemacht, das funktioniert. Wollte es aber bewusst nicht machen. Ich wollte es bewusst als Cut nutzen, um das neu aufzusetzen, einmal komplett. Und habe einfach auch Dinge über Bord werfen, die sich historisch schon eingeschlichen haben in meiner YNAB-Konfiguration.

Das heißt, ich habe das jetzt zum 1. Juli angefangen zu nutzen. Also jetzt war es fünf Wochen, sechs Wochen und bin da sehr, sehr happy mit. Ich überlege gerade, ich habe irgendwas vergessen zu erzählen, was ich noch erzählen wollte. Achso, ja, genau. Es ist diese die eine Sache, die ich da nerviger finde, als das bei YNAB war.

Wiederkehrende Zahlvorgänge, Transaktionen einzutragen, ist hier ein bisschen komplexer und es muss in der richtigen Reihenfolge passieren. Man kann grundsätzlich erstmal einen Terminplan anlegen und da trage ich dann zum Beispiel ein an jedem ersten eines Monats O2 Mobilfunk 20 Euro. Dann passiert das erstmal, aber das geht von meinem virtuellen Konto dann ab, was ich da angelegt habe.

Aber das wird auf keine Kategorie gebucht. So habe ich natürlich eine Ausgabenkategorie, die heißt irgendwie Mobilfunk und Internet. Dafür muss man noch eine Regel anlegen. Das kann man zwar im selben Atemzug machen, aber es bedeutet deutlich mehr Klicks, als es ein YNAP gebraucht hätte. Das ist doof. Auf der anderen Seite, das macht man nicht so oft.

Einmal in der Regel. Und dann kommt ab und zu ja nochmal eine neue Versicherung dazu, ein neues Abo oder sowas. Das heißt, ein paar Mal im Jahr muss man halt irgendwie sowas anlegen, wirklich auf. Und das ist jetzt einmal Initial gewesen, was ja doch irgendwie 20, 30 einträgt. Ja, da stehe ich jetzt und bin happy und werde im nächsten Jahr nicht nochmal 100 Euro.

Hat sich ja schon gelohnt. Die Frage, die ich jetzt hätte, wäre, inwiefern, inwiefern integriert sich sowas sinnvoll in Dinge wie Steuererklärung, in Dinge wie vielleicht, das ist gerade so ein Ding, an dem ich sitze, so ein Paypal-Less, Archiv im Sinne von, ja, ja, ich digitalisiere auch alles, was hier an Briefpost reinkommt und an E-Mail-Rechnungen und habe die zentral abgelegt, sodass ich da quasi auch einen Abgleich habe über, sind Rechnungen schon bezahlt und, wenn ich gefragt werde, ob ich zu irgendwas Belege habe, ja, hier habe ich die Belege und inwiefern greifen da Dinge ineinander oder sind das dann einfach, Datenbanken mit ja im Kern ähnlichen Informationen, die einfach nebeneinander

her existieren, aber nichts voneinander wissen. Vor allem Letzteres. Also, man kann Daten aus Actual Budget auch exportieren, in verschiedensten Formaten. Ich habe aber nichts gefunden, wo ich automatisch mit irgendwas spreche. Also, ich nutze Wieso-Steuer, zum Beispiel für Steuererklärung und für Finanzamt zur Kommunikation.

Ich habe nichts gefunden, wie man das da direkt reinknuppern könnte. Vielleicht kann sowas dann Claude Cowork regeln. Aber erstmal kann ich, eine JSON-Datei exportieren von verschiedenen Transaktionen, entweder von allem oder auch Dinge, die ich jetzt irgendwie nur als finanzamtsrelevant tage, die in einem bestimmten Abschnitt landen oder sowas.

Das ginge wohl schon, aber dass so ein Automatismus drin ist, hätte ich jetzt so nicht gesehen. Funktioniert für mich, aber auch in zweierlei Hinsicht. Zum einen das mit die Bank. Also ich habe ein Unterkonto mit einer eigenen IBAN, wo freiberufliche Einnahmen darauf eingehen, und ich habe eine eigenständige Kreditkarte, die auch für freiberufliche Tätigkeiten gedacht sind.

Das geht zwar am Ende auf das selbe Girokonto bei mir, aber ich kann es dann halt über die Karte filtern. Ausgaben, die ich hier über diese Karte getätigt habe, sind halt steuererklärungsrelevant hinterher. Aber das, ja, so eine direkte Verknüpfung ist, habe ich nicht gefunden und ich stöbe hier gerade nebenbei durch Dokumentationen, scheint nicht vorgesehen zu sein.

Es gibt eine API, Tja. Na gut, ich bin hier auch gerne einer von den Fällen, die Probleme größer denken, als sie tatsächlich sind. Da ist natürlich die Frage, wie sinnvoll ist das da, die Datenbanken untereinander zu, machen? Wenn die Daten schon da sind, wäre es ja nur logisch, wenn sie in irgendeiner Art und Weise...

Ja, also ich vermisse es auch nicht, weil ich es vorher auch nicht hatte. Und ich sehe hier, aber es gibt ActualQL. ActualQL ist a new query language introduced in version, hast du nicht gesehen. This allows you to query data any way you like. For example, previously we provided bla bla bla method. You could actually provide lightweight syntax for querying data.

Ja, ja, das stimmt auch so. Also offensichtlich kann man über eine Schnittstelle alles rausholen, was da irgendwie geht. Die Frage ist, wo es dann hingeht danach. Also wie kriege ich den Anschluss an was anderes hin? Aber es ist erstmal so intrinsisch hier nicht vorgesehen. Aber wie gesagt, das hatte ich vorher auch nicht, von daher ist es insofern kein Verlust.

Und für die 100 Euro, die ich im Jahr spar, kann ich es im Zweifel auch mal im Nachmittag schnell händisch machen. Ich finde, es sieht interessant aus, aber mir wäre das zu kompliziert. Ich habe zu wenig Geld, als dass ich das lohnen würde. Ich denke ja gerade, wenn man wenig Geld hat, lohnt sich das.

Also da komme ich ja her, sodass ich vor zig Jahren in die Situation gelaufen bin, am Ende des Geldes noch zwölf Monate über gehabt zu haben. Und darüber habe ich das für mich so entdeckt, das kann nicht sein, das... Das ist der Punkt, wo du gedacht hast, Chefredakteur von der MacLive. Das lohnt sich nicht. Das lohnt sich nicht. Habe ich zum Glück eingangs schon gesagt, dass ich deutlich über zehn Jahre das genutzt habe.

Aber ja, das ist so, da habe ich meine Zeit so mit verbracht. Ja, auch das ist, ich bin ja auch gerade so ein bisschen dran zu gucken, was man so an Webdiensten, selbst übernehmen kann und wie gesagt, mein, Experimentierfeld gerade ist irgendwie so das papierlose Büro, und Dinge halt nicht mehr irgendwo in die Cloud hochladen und erstmal, überall meine Daten wieder eingesammelt und festgestellt, dass ich mit diesen ganzen Scanner-Apps, ob es jetzt irgendwie die Adobe-Scan-App ist oder Scanbot oder wie sie alle heißen, quer verteilt über Google Drive und iCloud in verschiedensten Ordnerstrukturen Scans von an und dazu mal gefunden habe.

Aber es hat was Befreiendes zu merken, man ist irgendwie her über die eigenen Daten und hat das Gefühl, okay, jetzt habe ich mal eine Anlaufstelle, wo irgendwie alles drin landet. Die aber nochmal viel mehr Gewicht hat. Habe ich aber auch mit angefangen. Und also mit Paypal das NGX und habe mir ein paar andere noch angeguckt, die es da so gibt. Da gibt es ja ein paar, je nachdem, was man so erreichen möchte. Jetzt sag mir nicht.

Es gibt was Besseres. Ich habe keinen Bock mehr, mich mal was anderes reinzupassen. Besser weiß ich nicht. Ich habe auch keinen abschließenden Test gemacht, weil dann kam die Public Beta von macOS raus und diese Free-to-Siemens-Scanner-Software Software. Läuft Fiene 1 auf macOS 27 Public Beta. Findet aber auch meinen Scanner. Ich habe ja so ein iX500 rumstehen.

Findet den auch. Kann den einrichten und kann auf Scannen drücken und da passiert einfach nichts über Stunden. Von daher, ich habe nichts mehr eingescannt in letzter Zeit. Und habe dieses papierlose Büro-Ding erstmal wieder aufgegeben und werde das nochmal angehen, so wie ich auch wieder diesen Scanner 5 Jahre kümmern kann.

Das ist eine hervorragende. Kostenfreie App, mit der du halt auch direkt in das Archiv reinscannen kannst und ich finde das so super praktisch. Welche wäre das denn wohl? Die heißt einfach Paperless. Fürs iPhone oder für den Mac? Fürs iPhone. Okay. Und da kannst du komplett einfach dein Archiv durchsuchen und filtern und Verschlagwortungen ändern.

Ja gut, aber damit kann ich nicht meinen iX-MF100-Scanner ansprechen. Nee, nee, du nützt dann quasi die Kamera im iPhone als Scanner, weil ich möchte auch gar keinen Scanner mehr hier irgendwo stehen haben, was soll ich mir da irgendwelchen, Technik von vor zehn Jahren. Ich habe mir jetzt so eine Versicherungspolize hier zugeschickt bekommen, die hat irgendwie 24 Seiten, den möchte ich jetzt nicht schon Seite für Seite mit dem iPhone abfotografieren, den möchte ich hier schön als Stapel reinschmeißen und dann soll das irgendwo rausfallen.

Ja, aber bekommt man die nicht sowieso noch nochmal als E-Mail-Anhang digital? In dem Fall nicht, aber das, vielleicht hast du recht. Dann würde ich die 24 Seiten einscannen und mir jedes Mal auf die Schulter klopfen und sagen, endlich diese Ecke in meinem Arbeitszimmer habe ich mir zurückerobert, weil da jetzt nicht mehr irgendwie dieses blöde Scan-Ding rumsteht.

Ich stehe auf dem Drucker drauf, den ich auch noch brauche. Von daher. Dann könntest du was anderes draufstellen. Ja, ja, ja. Naja, ich habe noch was anderes angeguckt und das ist tatsächlich nur ein kleiner Hinweis. LinkedIn. Es ist ja einfach, also ja, ich bin da auch ab und zu unterwegs und schreibe auch ab und zu was, so ist das ja alles gar nicht, ich bin auch nicht frei von Schuld, aber so richtig geil ist das da alles nicht.

Das macht wenig Spaß und ab und zu rotze ich da nochmal was rein. Und naja, ich habe mir umgeguckt, gibt es da nicht auch bessere Lösungen? Und es gab ja mal eine ganze Zeit lang eine ganz gute europäische Lösung im Sinne von, also gut im Sinne von Feature-Parität und ich glaube sogar älter als LinkedIn, aber das müsste ich nachgucken, mit Xing, was auch vorher irgendwie anders hieß, Open Business irgendwas oder so.

Da bin ich irgendwann weggegangen, als die sich dann mit diesen Nazis da verbrüdert haben, mit irgendwie Rechtsnazis, vielleicht der falsche Begriff, aber diesem starken Rechtsausleger Tischi und da irgendwie Tischis Welt veröffentlicht und der hat auch da irgendwie dann, bei Xing Dinge veröffentlichen dürfen und Riesenaufschrei und das auch Jahre her, aber da habe ich damals mein Konto gelöscht.

LinkedIn ist Microsoft inzwischen, das macht auch vieles nicht besser. Und ich bin gestoßen auf BizFed, B-I-Z-Z-F-E-D. Da erkennt man schon an dem ZZ, dass das automatisch ist, das ist fancy, das muss also gut sein, in Abkürzung mit Business, mit zwei Z sogar. So wie CC-Top. Ja, genau. Und hinten FED, also FED, wie Fediverse, wie föderiert und das ist es dann auch.

So BizFed ist sowas ähnliches wie LinkedIn, könnte sowas werden wie LinkedIn, basiert aber auf dem selben Protokoll, auf denen auch Mastodon so funktioniert. Man könnte also sagen, das ist einfach auch nur eine weitere Fediverse-Instanz. Es ist noch sehr in den Anfängen, da laufen nicht so wahnsinnig viele Menschen rum, aber ich bin jetzt einer von denen, die da ein Profil haben, bisfett.de slash Profile slash Sebastian Schack.

Egal, wer irgendwo was Neues aufmacht, du bist immer der Erste. Ja, also ich probiere solche Dinge auf jeden Fall gerne aus, sagen wir so. Und LinkedIn nervt mich hinreichend, dass ich dafür zu haben wäre, da was anderes, LinkedIn anzuzünden und was anderes zu machen. Das geht bisher aus verschiedenen Gründen nicht auch, weil LinkedIn tatsächlich, sinnvoll ist für das, was ich beruflich so mache.

Aber perspektivisch davon weg wollen und ich im Sinne von dem Digital Independence Day betreibe ich da jetzt zumindest mal diese Plus A1 Strategie die besagt, wenn du von dem einen schlechten Dienst also schlecht im Sinne von Qualität oder weil du das nicht mehr magst oder so aus Gründen nicht wegkommst, dann bleib da doch, aber mach das doch auch noch woanders und das suche ich gerade, bisfett.de könnt ihr euch mal angucken, könnt ihr mal ausprobieren, vielleicht werden wir ja mehr Leute dort Ja.

Wäre zu begrüßen, weil jedes Mal, wenn ich auf LinkedIn klicke, das ist so, wie man geht in so einen vollen Raum und dann... Man hat keinen Bock auf die Menschen und Leute und vor allem die Art, wie sie miteinander reden. Ja. Ach ja. Ich habe auch noch was. Eine App. Aber eigentlich ist es fast ein Spiel. Aber deswegen steht es auch am Ende von Apps. PointP ist zurück.

Ich weiß nicht, wahrscheinlich habe ich schon mal vor vielen, vielen hundert Episoden von PointP geschwärmt. Damals war das ein Spiel, das in diesem Netflix, du hast Spiele im Abo mit drin und weißt davon nichts, enthalten war von dem Macher von Downwell. Im Prinzip, also wenn man es das erste Mal sieht, wird man wahrscheinlich sagen, das kommt einem bekannt vor, weil es von der Spielmechanik so ein ganz bisschen wirkt, vielleicht wie Doodle Jump.

Man erinnert sich, also eines der ersten wirklich großen, populären iPhone-Spiele, mit so einem kleinen Monsterchen versuchen, im Bildschirm vertikal immer weiter nach oben, nach oben, nach oben zu kommen, zu hüpfen, zu springen, Dinge einzusammeln und unterwegs nicht hochzugehen. Und im Prinzip ist Point P vom Spielprinzip, wie gesagt, ganz ähnlich, nur, dass man da mit Wandsprüngen arbeitet und unterwegs, beim Springen über die Level verteilte Früchte einsammeln muss, die einem angesagt werden, welche Früchte man doch bitte einzusammeln hat, weil es ist das Saftrezept, dass das blaue Monster am unteren Bildschirmrand, Und immer und immer wieder in die Runde wirft mit, mach mir den Saft, sonst mache ich dich tot.

Und dabei halt immer weiter nach oben und oben und oben hüpft und nach und nach, immer mehr Boni freischaltet. Man startet mit einer sehr begrenzten Anzahl an Sprüngen und erhält dann halt immer weitere sogenannte Sprungkugeln. Das heißt, man kann einfach dann nochmal neu ansetzen zum Sprung und dann mehr Früchte sammeln.

Und wenn du mehr Früchte sammelst, am Ende werden die Rezepte immer länger, dann kriegst du immer mehr Erfahrungspunkte und Levelpunkte und steigst dann halt auch mal weiter in der Rangfolge auf, schaltest weitere, Level frei, schaltest aber auch nach und nach immer weitere extra frei, beispielsweise das...

Dass Früchte auch in Doppelten, in Paaren erscheinen können oder dass du höher springst etc. Und das hat eine unglaubliche Suchtmechanik, sodass man da immer gerne mal 8, 5 Minuten Zeit, komm ich spiele eine Runde Pointy und eine halbe Stunde später merkt man, es war halt nicht nur eine Runde. Das Spiel war lange Zeit wie gesagt in diesem Netflix-Paket mit drin, wer so ein Netflix-Abo hat der kann sich auch, ich glaube auch heute noch eine Auswahl an Spielen, auf sein iPhone-Laden aus dem App-Store und bezahlt dafür nichts weiter außer, dass er eben sich mit seinem Netflix-Account anmelden muss, sonst kann er die Spiele nicht spielen, und Pompey war halt eben hinter dieser Netflix-Paywall und ist dann irgendwann

waren unveröffentlicht worden. Man konnte es dann auch gar nicht mehr spielen, selbst wenn man es noch installiert hatte. Und selbst wenn man noch ein Netflix-Abo hatte. Und das war ein bisschen tragisch. Also man hatte es damals vielleicht auch schon mehr als einmal durchgespielt. Aber es war einfach mal weg. Das war schlimm.

Es gab dann auch einen, oder es gibt auch einen Subreddit zu dem Spiel, wo Menschen immer wieder fragten, wo bleibt Point P? Und siehe da, vor einigen Tagen Deswegen tauchte das Spiel wieder im App Store auf und das sogar vollkommen kostenfrei, also ohne Werbung, ohne irgendwelche In-App-Käufe. Der einzige In-App-Kauf, der sich sehr versteckt irgendwo in den Menüs tummelt, ist der mit, dir gefällt das Ganze hier, dann kannst du hier klein, mittel, groß spenden an den Entwickler.

Und das finde ich ein super faires Preismodell, weil du kannst es ausprobieren und wenn du merkst, okay, du greifst da wirklich häufiger zu, kannst du dir halt überlegen, ob du da den einen oder anderen Euro mit hingibst. Wahrscheinlich wird sich das Spiel durch den Netflix-Deal damals ohnehin schon amortisiert haben für den Entwickler, aber schön, dass es wieder da ist.

Schön, dass es auf aktueller Hardware läuft und, der Meinung ist, er brüchte vielleicht nochmal irgendwie was, um die ein oder andere Wartezeit zu überbrücken, dem sei Point. Und ich hoffe, du Sebastian hast jetzt geklickt und schaust dir das an und denkst, ah ja, da hat der mal schon mal irgendwie drüber geredet. Ich habe keine Ahnung, was der von mir will. Das Spiel war scheiße.

Aber Ja, ja, also ich erinnere mich daran, aber ich habe das... Du hast das Ding gespielt, dann hol es jetzt nach. Doch, doch, ich habe es auch gespielt, aber ich habe es noch nicht gefunden hier. Aber kann ich vielleicht hier nochmal gucken? Ich glaube, 168. Achso, du guckst. Ah, das ist wirklich schon irgendwie 130 Episoden her.

Das war auch ich. Der darüber geredet hat, oder? Also es kommt mir so vor. Als wäre es gestern gewesen. Ich bin ziemlich sicher. Ich gucke gerade auf 138. Ich will die Suche auch was gefunden haben. Das scheint eine Lüge zu sein. Aber 168, da ist es drin als, schlimmer als Heroin und Crack, Point P via Netflix.

Ja, genau, ich kann mich, ja, ja, und es ist wirklich so. Dieselbe Episode, in der wir auch über Tetris 99 und Tetris Effect gesprochen haben. Siehst du. Mit Sophie noch. Damals. Ja. Vor dem ersten großen. Großen, so ungefähr, ja. Okay. Das war's mit den Apps, oder? Das war's mit den Apps. Aber wir waren beide im Kino.

Nicht zusammen, aber im selben Film und haben die Odyssee gesehen. Ich glaube, inhaltlich spoilern kann man nicht viel. Das Ding ist irgendwie 3000 Jahre alt oder was? 2500 Jahre alt? Irgendwie so. Irgendwie 7., 8. Jahrhundert vor Christus. Das war tatsächlich so der erste Flash, nachdem man das hat nach dem Film so ein bisschen setzen lassen mit, hey, die Geschichte ist 3000 Jahre alt und erzählt sie sich immer noch.

Und auch so Geschichten wie so Sprachbilder, sowas wie Bizirzen oder Argus-Augen oder all sowas, wo du denkst, okay, oder überhaupt die namensgebende Odyssee, dass sich solche Begrifflichkeiten und solche Sprachbilder über Jahrtausende gehalten haben. Also das ist schon großes Kino. Ein Teil der Forschergemeinde geht von einer Entstehung um 730, 720 vor Christus aus, ein anderer Teil der Tätiefassung ungefähr auf 670 bzw. 660 vor Christus.

Ja, da kann man sich auch reinlesen, dann liest man, ja, man sei sich ja auch gar nicht so sicher, ob der gute Homer, nicht Homer, das Ganze tatsächlich alles selbst geschrieben hätte. Aber darum geht es ja nicht. Also da gewinnt heute sowieso keiner mehr irgendwelche, VG Ward oder sonst was. unter jedem.

Aber ich glaube, über Inhalte müssen wir auch gar nicht groß reden an der Stelle. Oder hattest du das vor, über den Inhalt des Films zu reden? Nein, nein. Also eher in Bezug auf, wie Großkino tatsächlich noch sein kann und überraschend und so ein Moment, ein bisschen wie Herr der Ringe, wo man sagt, wow, also das ist wirklich auch episch.

Das habe ich auch erwartet. Deswegen habe ich keine Kost und Mühen gescheut und bin zu wilde Hamburg gefahren. Da gibt es in diesem Westfield-Einkaufszentrum was. Es ist aus der Hölle das Ding, finde ich. Ich finde es hässlich wie die Nacht. Und ich finde es nicht gut strukturiert. Es ist wahrscheinlich auch so gedacht, dass man sich nicht gut zurechtfindet, sondern dass man möglichst vielen Läden vorbeikommt und versucht.

Auf dem man eigentlich hin möchte. Oder? Du fällst irgendwo raus und stehst dann ganz woanders und da stehen irgendwelche Monster. da. Es fühlt sich so an, oder? Ja. Aber da drin ist ein hochmoderner neuer Kinokomplex und die haben auch ein riesengroßes Dolby Cinema, einen Dolby Cinema Kinosaal da drin.

Und ich dachte, okay, das ist jetzt mal, das lohnt sich mal da hinzufahren. Ich war schon mal in diesem Kino, ich habe da Das Turnout gesehen, aber nicht in diesem Dolby Cinema Kino, sondern in einem der normalen Kinosaile da. Die haben da auch verschiedene, sie haben da auch irgendwie diese, ich habe vergessen, die heißen die D-Box, ich glaube die heißen die D-Box.

Chairs oder so, diese Spiele mit Wackeln, gibt es auch alles. Naja, aber ich war jetzt in Dolby Cinema für Bild- und Tonqualität und war jetzt in keinem IMAX-Kino irgendwie, also in keinem von diesen weltweit zwölf Kinos, wo die da sind, wo der Film auch noch von Filmen gezeigt wird und nicht als Digitalprojektion.

Ja, ist aber auch so ein bisschen, Marketing. Es ist ja schon zum Meme geworden mit Menschen, die, keine Ahnung, das Ganze auf der Apple Watch gucken angeblich und The Way Nolan Intended It. Ich finde es erstmal großartig, dass Christopher Nolan, den ich mir noch alle zu Füßen liegen und dass ich um Geld keine Sorgen machen werde oder Budget keine Sorgen machen werde, Filme erstmal in der bestmöglichen Qualität aufnimmt.

Und so ja auch für die Ewigkeit in einer Form festhält, dass auch in Generationen noch da dann irgendwelche 8K, 12K, 16K, was auch immer. Ich weiß gar nicht. Wo die Kopien von gezogen werden können. Auflösung, die theoretische Auflösung von Filmkorn liegt irgendwie. Weiß ich gerade auch nicht, aber über 4K auf jeden Fall. Also 4K ist nicht das Ende von dem, was da gerade reicht. Gerade wenn es halt IMAX 70mm Film ist.

Naja, jedenfalls war ich in so einem Kino und eigentlich, wie gesagt, zum Inhalt gar nicht viel zu erzählen, aber Aber wenn ihr ein Kino in der Nähe habt, was irgendwie eine enorm große Leinwand hat und der ganze Kinotechnik, ich glaube, das ist ein Film, der davon profitiert. Ja, ich war nämlich nicht im Westfield, sondern im Cinemax hier in Bremen und, habe mich etwas locken lassen von dem unschlagbar günstigen Angebot von 5,99 Euro auf allen Plätzen.

Es waren auch so ziemlich alle Plätze verkauft, weil ich glaube, Menschen kamen auf die Idee zu sagen, vielleicht ist er ja Klimaanlage. Und hey, der Film, der geht so lang, da kriege ich ja auch was für meine 599er-Klima. Ja, entsprechend voll war der Saal. Und so die Projektionsqualität fand ich jetzt auch nicht so super.

Ich bin jetzt kein Filmkritiker und von Filmtechnik habe ich auch nicht viel Ahnung. Aber das sah stellenweise schon nicht so aus, wie ich es mir gewünscht hätte und habe das Gefühl, wenn ich es irgendwann nochmal zu Hause auf dem Fernseher gucke, könnte ich mehr Spaß dran haben als im Kino. Und ich bin da halt bewusst hingefahren, weil die mit all den Schlagwörtern da werben, die mich triggern.

Die reden hier von atemberaubendem Sound, mit Dolby, aber das stimmt doch, das ist schon beeindruckend gut. Das ist auch ein cooles Kino-Design, man sieht also auf allen Plätzen, ich hatte jetzt nicht zwar relativ kurzfristige Entscheidungen, das zu tun, ich hatte also nicht keine Plätze Mitte Mitte, sondern eher Richtung Rand raus und sie trotzdem gut.

Und die schreiben hier von 20.000 Watt Soundleistung, 8 Subwoofer, 116 weitere Lautsprecher auf 51 Kanälen. Man hat also wirklich einen echten Rundum-Sound und die Leinwandgröße, das ist bei weitem nicht die größte Leinwand, habe ich inzwischen gelernt. Die steht in Leonberg, glaube ich. Ich war neulich zu Gast bei Audiodump und wurde da nicht korrigiert, aber darauf hingewiesen.

Das ist das größte Kino Europas der Welt, irgendwie so, in Leonberg steht. Aber hier in Hamburg, in diesem Saal, sind es immerhin auch siebeneinhalb mal 18 Meter. Im Zweifelsfall, setz dich weiter nach vorne, dann wird die Leimann doch größer. So, genau. Aber ja, das war schon ein Erlebnis. Und es ist natürlich auch nicht ganz günstig in solchen Kinos. und es kostet ein Arm und ein Bein und wenn man Popcorn dazu haben will, muss man auch die Niere oben drauf liegen. Aber, das ist dann.

Was ein bisschen tragisch ist, gerade der Gedanke mit, ich schaue es dann nochmal auf den Fernseher. Ich würde es natürlich auch super gerne in der Vision Pro gucken, weil da wäre natürlich auch. Originalzuschnitt des Bildes kein Thema, weil ob du da jetzt irgendwie eine normale 16 zu 9 Darstellung hast oder eben 1,45 zu Schieß mich tot, spielt da keine Rolle. Da ist der Saal so, wie du ihn haben möchtest.

Es gibt tatsächlich auch eine IMAX-App für die Vision Pro, aber wahrscheinlich ist es so eine Lizenzgeschichte, dass es da vor allem irgendwelche Dokus gibt und keine Kinofilme. Das wäre nochmal was also IMAX Leute, ihr könntet Geld verdienen, wenn ihr versucht diese Filme auf die Vision Pro zu bekommen, weil ich glaube Leute die eine Vision Pro haben und Bock auf so eine Filme die zahlen auch mehr als, die 13,99 die sonst im TV Store von Apple für so einen Film aufgerufen werden, aber das wäre nochmal was aber sonst, also klar audiovisuell super beeindruckend auch Hut erzählt.

Also ich hatte jetzt auch nicht das Gefühl mit der Überlänge, die der Film hat, gelangweilt da zu sitzen und zu denken, wann geht es hier mal irgendwie weiter. Sondern der Film hat die Länge auch gebraucht. Also ich hatte teilweise sogar das Gefühl, der hätte sich an der einen oder anderen Stelle noch mal ein bisschen mehr Zeit nehmen können.

Ich habe auch nicht auf die Uhr geguckt. Das ging zügig rum. Und inhaltlich, da kann man nichts spoilern. Es gab eine schlimme Szene. Die hat meine Frau und mich mitgenommen. Die hat mein Hund. Ja, natürlich. Das war so super klar, als du den Hund am Anfang gesehen hast, wie das ausgeht. Ich habe nur drauf gewartet.

Es geht mir aber auch so. Es ist völlig egal, wie viele hunderte Menschen dazwischen durch abgemetzelt werden, das lächle ich alles weg. Hunde, immer schwierig. Ja, und es resoniert natürlich noch mal ganz anders mit einem, wenn man selbst einen Hund hat. Das glaube ich, ja. Ja, wenn ihr gut vorbereitet sein wollt, oder den Film schon gesehen habt und denkt, das kann ja nicht alles gewesen sein.

Aber was ich auch noch interessant fand, war diese, also was mich auch noch geschockt hat, war diese, Kriegsszene in Droja, die ja schon sehr explizit dargestellt war und dass das Thema glaube ich noch viel, also ich habe nicht die, keine Ahnung, 27 Gesänge von Homer gelesen oder gesungen oder was auch sonst, aber man hatte schon das Gefühl, dass da so eine Interpretation und ein aktueller Spin mit reinkam, weil so viel vom Verfall der Sitten und Regeln, gesprochen, Und der Krieg auch nochmal so stark.

Hervorgehoben, in Szene gesetzt wurde und, so mit dem Unterton, mit Geschichte wiederholt sich. Und dass das, was quasi vor 3000 Jahren geschrieben stand, auch heute noch für die Menschen ein aktuelles Thema ist. Ich fand schon, dass das Ganze auch so eine gewisse Meta-Ebene hatte. Und das fand ich schon stark.

Also es war nicht nur irgendwie Popcorn und audiovisuell beeindruckend, sondern auf mehreren Ebenen irgendwie auch nach dem Kino noch beschäftigen. Definitiv, ja. Wenn ihr da nicht, wenn ihr entweder vorbereitet da in diesen Film gehen wollt, inhaltlich vorbereitet da in den Film gehen wollt oder nach dem Film noch mehr Details haben wollt, bei ARD Sounds gibt es eine ganz gute Reihe, sind acht Episoden jeweils so 50 Minuten die Odyssee erzählt von Maike Rötzer, erzählt die Odyssee einmal nach.

Muss man Maike Rötzer kennen? Ich kannte sie vorher nicht steht hier aber groß dran, ich habe sie jetzt auch nicht recherchiert, aber sie erzählt das ganz gut, hat so den Twist noch mit drin, das ist aber nicht statt der eigentlichen Erzählung, sondern ergänzend, dass sie überall da, wo sie das anbietet, nochmal einen Blick wirft auf die Rolle von verschiedenen Frauen, weil das kommt, in vielen Verfilmungen der Odyssee, auch die, die ich so vorher kannte, oder Hörspielen, kommt das gerne zu kurz, gleichzeitig sind das an verschiedenen Stellen sehr wichtige Figuren in der Erzählung.

Sei es irgendwie Penelope, die Frau von Odysseus oder Athene, die Göttin, die da irgendwie viel. Leistet, verschiedene Weise in diesem Film oder in der Geschichte und Kalypso, und Kirke und wie sie alle heißen und da immer nochmal einen besonderen Blick drauf wirft und, Das du zum einen ins Verhältnis zur damaligen Zeit setzt und da kommt man doch mit, dass das Homer schon, nicht zurecht an der Stelle bis heute noch quasi in Relevanz hat und gelesen wird und viele Frauen da erstaunlich wichtige Rollen drin haben und im Originaltext auch wichtige und größere Rollen haben als in vielen Erzählungen, die seitdem passiert sind.

Es ist aber jetzt nicht, dass es irgendwie das große feministische Machwerk wäre und nur darauf geguckt wird, aber überall da, wo sich der Blick darauf anbietet, nimmt sie auch die Ausfahrt und erzählt das nochmal mit, was ich persönlich ganz nett fand. Die Odyssee erzählt von Maike Rötzer bei ARD Sounds.

Sehr gut, das nehme ich heute schon mal mit als Empfehlung für den Einschlaf-Podcast. Ich dachte um 30 Kilometer Hunde spazieren, oder? Ja, danach. Nachdem ich dich noch heute Abend besucht habe im Kiel. Da habe ich noch was geguckt. Also ich habe es noch nicht ganz fertig geguckt, aber mir fehlt nur noch der Schluss quasi.

Und ich habe jetzt schon genug davon gesehen, um das empfehlen zu können. Und zwar gibt es Remake würde ich gar nicht sagen, aber es gibt Kap der Angst als Thriller-Serie bei Apple TV. Kap der Angst Cape 4. Bin ich gespannt, weil wir sind, glaube ich, so nach den ersten drei oder vier Folgen hat es uns einfach nicht mehr so gepackt, als dass wir jeden Mittwoch oder Freitag, ich weiß nicht, wann es immer neue Folgen gab, da standen und gesagt haben, jetzt brauchen wir eine neue Folge.

Interessant. Ich habe den Film in Anführungszeichen, es gibt mehrere Verfilmungen dieser Geschichte, das Buch ist von 85 glaube ich. Es gibt eine Verfilmung von Martin Scorsese von, weiß ich nicht, habe ich vergessen, aus welchem Jahr. Der ist jetzt auch als Produzent beteiligt, genauso wie Steven Spielberg an dieser Apple TV-Verfilmung.

Aber Produzent bedeutet ja nur, der gibt sein Geld. Im Zweifel das, aber, Ausführender Produzent steht hier mit drin. Das ist der, der die Brieftasche öffnet. Ich habe das nie genau verstanden, welche Produzentenrolle was eigentlich so tut. Aber ja, relativ hochgerechtig besetzt. Amy Adams ist dabei, Javier Badem ist dabei, der den Bösen quasi spielt.

Und es ist nicht nur für Apple-Verhältnisse, aber auch für Apple-Verhältnisse, ziemlich gewalttätig und auch dargestellte Gewalt ist teilweise nicht ohne. Gleichwohl ist das Ganze vor allem so eine Psychothriller Geschichte. Es geht um Anwaltsstaatsanwaltspaar, die offensichtlich in der Vergangenheit mal was verkackt haben, weswegen Max Cady, das ist der, der Geschwister von Javier Badem, im Knast gelandet ist und da, kommt jetzt raus und macht durch mal mehr, mal weder subtile Taten, die aber nie so richtig nachweisbar und vor allem auch nicht angreifbar sind.

Der Anwaltsfamilie, die dann auch zwei Kinder, oder Juristenfamilie, die auch zwei Kinder haben, das Leben ein Stück weit zur Hölle und verwickelt die natürlich auch daran und die unternehmen dann irgendwelche Gegenmaßnahmen, die jetzt auch nicht, Deutlich weniger verwerflich sind, als das Max Cady so tut, vielleicht weniger gewalttätig, aber nicht weniger verwerflich sind und das schaukelt sich so hoch und, ich fand es tatsächlich von der ersten Episode an recht spannend, jetzt bin ich da auch relativ spät eingestiegen und habe die ersten drei Episoden an einem Abend quasi geguckt.

Letztendlich war auch die beste Strategie bei so einer Serie, sehr spät einzusteigen. Genau, war zwar nicht geplant, sondern ich bin einfach sehr spät darauf gestoßen und hatte jetzt auch die letzten Wochen viel um die Ohren, hab wenig Fernsehen geguckt, aber ja. Genau, ich find's tatsächlich, ich find's gut verfilmt, ich hab da Spaß, wie gesagt, das ist relativ, aber so.

Ich guck das gerne, das ist vielleicht das Richtige. Das nimmt mich dann doch mit auf die Reise und ich bin da dann doch recht involviert und die Cliffhanger funktionieren ganz gut für mich am Ende von Episodes. Dass ich ja doch immer noch ein bisschen weiter gucke, als ich eigentlich das tun wollen würde. Ähm, Man sieht also ein Stück weit, ich habe das noch nicht zu Ende geguckt, aber bislang, man begleitet auch so ein bisschen den Zerfall dieser Familie, die dann alle irgendwie auch einen Hau weg haben und sich in verschiedener Form da, involvieren und aber auch manipuliert werden, sowohl von Max Cady selbst, auch von dessen vermeintlicher Tochter oder dessen vermeintlicher Andertochter oder weil da noch so eine Familie rumhängt.

Und es ist also verworren, dass es relativ viele Figuren involviert, die nicht so richtig durchschaubar sind, in dem, welche Rolle sie eigentlich spielen oder auf welcher Seite sie im Zweifel auch stehen. Ich fand, das war der Punkt, wo es für mich ein bisschen konstruiert wirkte. Ah, jetzt kommt noch eine mysteriöse Figur, aber die ist vor allem erstmal mysteriös, um mysteriös zu sein.

Ja. Naja, es werden also eine ganze Menge Themen auch behandelt. Es geht darum, dass natürlich dieses Staatsanwaltspaar um sich selbst, auch um die Kinder sorgt, um die zu schützen. Gleichzeitig werden die Kinder von denen ganz gut aufgewiegelt, auch gegen ihre Eltern mit Taten und Worten. Und es geht darum, irgendwie den Anschein zu wahren, den diese Familie hat.

Und es geht um das Justizsystem als Ganzes. Und es geht um Gefängnisgeschichten, die in Rückblenden erzählt werden, die auch nicht ohne sind. Das sind ehrlicherweise die gewaltvollsten Szenen, die ich so, also für meinen Geschmack jedenfalls. Von daher, wenn ihr da irgendwie Schwierigkeiten habt, wisst ihr, aha, immer wenn ins Gefängnis geschaltet wird, dann könnt ihr schon mal irgendwie den Schal für die Augen bereithalten oder so.

Ja, aber wenn ihr in die Otti-See geguckt habt. Dann… Das ist sicherlich richtig, ja. Jedenfalls, ich habe da gute, interessante Filme und Serienabend mit verbracht und würde das erstmal empfehlen zu schauen, auch wenn ihr es gerade gehört habt. Ist nicht für jeden, nicht jeder findet das. Was ja aber auch kein Werturteil sein muss.

Vielleicht muss ich mir nochmal einen Ruck geben und werde dann eines Besseren, belehrt, aber ich hätte das Gefühl, es wirkt irgendwie konstruiert. Wenn du sagst, das löst sich irgendwie gut auf, dann wäre es vielleicht noch mal ein Versuch wert, sich da dran zu hängen. Aber Das werde ich dir bis zur nächsten Episode erzählen, dann wüsste ich das auch.

Okay. Ich habe hier noch ein anderes Projekt am Start, was das Apple TV nachholen, erfolgreich über viele Jahre, weil ich dachte, irgendwas mit Fußball, geh mir weg mit Fußball, ich hab keinen Bock auf Fußball. Aber Sven sagte, mehr als einmal, du Stefan, dass Fußball ist eigentlich gar kein Thema. Es geht um Menschen und um Geschichten. Und das ist gut. Schau das mal an.

Und genau, jetzt haben wir hier angefangen und können nicht aufhören. Und wir müssen gucken, dass wir uns das so gut einteilen, dass wir jetzt nicht irgendwie zwischendrin trocken laufen mit der gerade begonnenen vierten Staffel und uns das irgendwie alles schön noch strecken, dass wir da bis Anfang Oktober mit hinkommen.

Da habe ich auch voll drauf reingefallen, dass Apple in der also wenn man, auf einer Serienseite in Apple TV geht, dann sieht man ja so einzelne Kacheln für die einzelnen Episoden und Apple zeigt ja auch immer schon eine Kachel an für die kommende Episode und ich trottel, habe natürlich das gesehen, ha, zwei neue Episoden, da kann man das schon mal angucken, anfangen zu gucken und habe dann festgestellt, nee, ist nur eine neue Episode, die jetzt, gestern erschienen ist. Also wir nehmen heute am Donnerstag auf, die Mittwoch erschienen ist.

Ja, jetzt habe ich also eine Episode gesehen und denkst dir, ach, das ist alles scheiße, jetzt muss ich wieder eine Woche warten. Aber ja, Ted Lasso, jetzt nach wie vor, ich bin ein großer Fan. Ja, jetzt verstehe ich, warum. Sehr gut. Da habe ich noch ein Thema mitgebracht, das inzwischen, also als ich es in den Sendungsplan aufgenommen habe, hatten wir das noch quasi exklusiv.

Zu dem Zeitpunkt, wo die Sendung erscheint, ist das überall einmal durchgelaufen. Und zwar, dass nicht nur Apple schlechte Entscheidungen trifft, wo man eigentlich überall so Werbung platzieren könnte, so mitten in so einem Betriebssystem zum Beispiel, was Apple an verschiedenen Stellen tut, sondern auch der kleine, sympathische, mittelständische Autohersteller aus München, BMW, hat sich gedacht.

Wir verkaufen so Autos mit Displays drin. Die müssen ja was anzeigen. Wie gut wäre das, wenn wir eine in Anführungszeichen, Kooperation mit Sony Pictures hätten, und da Werbung machen würden für den neuen, gerade im Kino befindlichen Spider-Man-Film. Jetzt habe ich also so ein Auto, was mir auch noch Werbung anzeigt.

Also nicht nur, dass wie bei vielen Autos ich die Softwarequalität und das Softwaredesign fragwürdig finde, das mag aber ein sehr subjektiver Eindruck sein, sondern es ist da auch noch Werbung drin. Es ist ein bisschen so wie bei den Kindles, die man ja auch, kann man das immer noch in zwei Varianten kaufen, manchmal konnte man sie eine Zeit lang kaufen in einer Werbefreiung, in einer Werbeversion, wo man dann immerhin nur auf dem Startbildschirm, das ist hier bei den BMW auch, das ist nicht so, dass dann durch die Navigation da auf einmal ein Spider-Man fliegt, sondern es ist.

Nur beim Start des Fahrzeuges, was ich aber schlimm genug finde, dass da jetzt also Werbung dann angezeigt wird. Da hat sich das Investment von, weiß ich nicht, 50.000 Euro auf, als ich so ein BMW locker kostet, der hat sicherlich sehr gelohnt. War BMW nicht auch schon mal in der Kritik, ob der Freischaltung von, genau, da ging es um diese Sitzheizung, glaube ich, damals.

Die hatten es auch schon und die hatten auch das Carplay-Abo, wo du bezahlt hast, damit Carplay da aktiv bleibt, da haben die auch mit rumgespielt und mhm. Es gibt eine Vorgeschichte. Das heißt, da kann ich es ja noch irgendwie nachvollziehen, weil das ist ja dann irgendwie auch eine Funktion. Und Funktion gegen Geld, okay, das Konzept kenne ich, aber wenn du ein Fahrzeug kaufst und dann auf einmal nachträglich Werbung reingespielt bekommst, ich stelle mir das, ich weiß nicht genau, also ich habe das gerade hier gesehen, wie es denn aussieht, aber nicht, ob man es wegdrücken kann.

Ich stelle mir gerade vor, ich habe es eilig, will losfahren, starte das Fahrzeug und dann heißt es ja, bevor du irgendwas auf diesem Dashboard sehen kannst, guckst du dir jetzt bitte erstmal diesen Spider-Man-Trailer ist es ja gar nicht mal so eine Animation an, aber warte es halt eben doch deine 20 Sekunden, bis das durchgelaufen ist.

In 20 Sekunden bin ich schon am anderen Ende der Stadt. Also in so einem W&B. Ja. Was ich nett finde ist, ich zitiere hier einen Artikel von golem.de, die hier schreiben. In einer Stellungnahme gegenüber dem US-Blog The Autopian erklärte BMW, dass das Unternehmen die Aktion im Zeitraum vom 27. Juli bis zum 10.

August 2026 als Achtung, besondere Überraschung für die Nutzer vorgesehen hat. Beim Start des Fahrzeugs erscheint ein Banner auf dem Control-Display. Über dieses Banner startet die Animation mit passender Hintergrundmusik und einer abgestülpten Ambientebeleuchtung. Das ist das Letzte, was ich möchte.

Ja. Ja, das ist natürlich keine Werbung, sondern BMW begründet die Maßnahme mit einer Partnerschaft mit den Machern des Films Spider-Man Brand New Day in dem Streifen, so noch Fahrzeuge des Herstellers zu sehen. Ich wollte gerade sagen, da wird kein Geld geflossen sein, sondern du zeigst, mir deins, ich zeige dir deins.

Ja, schön. Nein, danke. Möchte ich bitte nicht haben. Genauso wenig, wie ich Werbung in, iOS-Einstellungen haben möchte. Ja, auch schon alles gesehen. Ja. Sie haben nur noch sieben Tage. Wollen Sie wirklich auf dieses tolle AppleCare verzichten? Ja, zum Beispiel. Und Apple hat ja auch an verschiedenen Stellen schon Werbung gemacht für Apple Music und Apple TV.

Also ja, ich verstehe natürlich, dass die Verlockung nahe liegt dafür, gerade im Apple-Feld, wo es ja noch für eigene Dienste ist und nicht jetzt irgendwie für ein Fremdprodukt. Aber das ist halt nicht das, was man für Apple-Produkte kauft. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich, also hätte ich das Geld, um mir ein BMW zu leisten, würde ich dann auch nicht kaufen, um dann noch Werbung angezeigt zu bekommen.

Beziehungsweise dann würde ich gerne den Deal dazu sehen, so dass ich hier vor jedem Fahrzeugstart 30 Sekunden Werbung bekomme. Dafür ist die Karre aber 10.000 Euro günstiger oder irgendwie sowas. Ja. Naja. Das war eigentlich noch ein Aufreger, aber der passte hier irgendwie, fand ich, besser hin als nach, ganz nach vorne.

Ja, das Aufregen über die vielen Kabel unterm Schreibtisch, das war auch schon kräftezehrend genug. Ich habe immer noch Sch... Es geht nämlich gleich weiter mit unterm Schreibtisch. Na gut. Dann würde ich denken, mach du da mal weiter. Wir machen hier Schluss für heute. Vielen Dank fürs Zuhören und dann hören wir uns in 14 Tagen wieder.

Und das ist dann ja aller Voraussicht nach auch schon die letzte Episode vor dem neuen iPhone-Event, oder? Wenn ich mich nicht ganz falsch rechne gerade. Ich würde auch so rechnen wollen, ja. Ja, gut. Alles klar, ja, vielen Dank für eure Zeit und bis denn dann. Schönes Wochenende, bis dann. Zack.

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