
SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen
#128 Philipp Kerth
Montag, 15. Juni 2026 · 38 min
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Shownotes
Was sind Hyperschallraketen? Wie groß ist zurzeit der Entwicklungsvorsprung von Russland, China und den USA? Und warum bietet genau diese Schlüsseltechnologie die Chance für Europa, militärisch souveräner zu werden? Unser Host Thomas Ramge spricht mit: Dr. Philipp Kerth, Co-Gründer des deutsch-britischen Dual-Use-Startups Hypersonica.
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Jetzt könnte man natürlich diese beiden Hypershare Konzepte als Gefahr sehen, weil ja China und Russland die entwickeln. Aber wir sollten es umgekehrt eher als Chance sehen dass das eine Schlüsseltechnologie ist, die wirklich zu unserer zuvorrennen Abschreckung und zuvor in Verteidigungsfähigkeiten sehr effektiv beitragen kann also sogenannte Deep Precision Strikes im gegnerischen Territorium durchzuführen die souveräne Abschreckung aufzubauen, die wir jetzt brauchen um unsere Wertige zu halten und unseren Frieden und unsere Freiheit zu sichern.
Danke für Ihr Interesse! Herzlich willkommen zum Podcast für Menschen, die Neues neu denken. Mein Name ist Thomas Rammgund. ich freue mich sehr auf unseren heutigen Gast Dr. Philipp Kehrt. Philipp ist Co-Gründer von HyperSonicar ein deutsch-britisches Startup für Hypershallraketen Also jenen ultraschnellen, vor allen Dingen militärischen Raketen von den viele von uns, die sich jetzt nicht so sehr für Militärtechnik interessieren zum ersten Mal im Zuge des Ukraine-Kriegs gehört haben.
Danke Philipp, dass du dir die Zeit nimmst! Ja danke dir, danke euch, dass ich da sein darf. Philipp Du bist vom Haus aus Physiker. First Principle first? Was ist Hyperschall? Also Hyperschild grundsätzlich beschreibt ein Feld der Flüchtmechanik Also das Feld, was sich mit flugend ungefähr mehr als fünfwache Schallgeschwindigkeit auseinandersetzt und es sind ungefähr sechstausend kmh und aufwärts.
Und man zieht genau da einen eigenen Bereich in der Flötmechanik, weil da spezifische Effekte einfach wichtig werden. Also ich grenze das gerne erst mal voneinander ab. also man unterscheidet bei Strömungen erstmal zwischen kompressiblen Strömung und inkompressiblen strömungen. Ich fange jetzt wirklich so von Grund auf mehr an, first principle.
Vorsicht, vorsichtig! Jetzt gar keine für sich Vorlesung. Was sind die Herausforderungen? wenn man mit diesen Geschwindigkeiten, Raketen durch die Luft schießt. Ja, also die Spezifika, die sich da ergeben sind sehr hohe Temperaturen. Also den Bereich Hyperscheu, den trennt man ab weil eben da gerade die Temperatur durch starke Reibung oder auch starke Kompressionen um den Flugkörper wirklich wichtig wird.
Ich denke viele kennen vielleicht die Bilder von wieder eintretenden Raumkapseln wenn sie aus dem Weltall zurückkommen und es da unglaublich glüht an der Oberfläche. Das ist wirklich dieses Hyperschall-Flugregime wo sich alles extremer hetzt. Und es gibt auch immer eine schöne Geschichte, es gibt ein Buch das heißt Breaking the Heat Barrier über Hyperschall.
Also wenn man sozusagen in den Überschall geht der ist ja so ab Mach eins dann bricht man die Schallmauer und wenn man einen Hyper-Schall will dann brricht man die Hitze-Mauer. Mach fünf genau! Dann gibt's noch ein Problem mit einem Plasma was sich um die Rakete bilden kann sodass es schwieriger ist von Außensignalen an das Ding ran zu senden.
richtig? Genau, richtig. Also bei wirklich höheren Hyperscheigeschwindigkeiten bilden sich dann signifikante Mengen an Plasma um den Flugkörper oder auch die Wiedereintrittsphäre. Also zum Beispiel beim Space Shuttle, oder auch bei Raumkapseln ist das so. und dann reist beim Wiederaintritt vor einigen Minuten der Funk-Kontakt ab weil man eben durch dieses Plasma nichts durchbekommt.
Und da werden aber auch aktuell technische Lösungen dafür erarbeitet. Das ist natürlich physikalisch wirklich ein interessantes Phänomen und technisch eine gute Herausforderung, die man mittlerweile gut knacken kann. So, mal von den Grundlagen zu einer Herausforderung der Technik selbst. Erstmal was ist überhaupt?
ne oder wie funktioniert eine Hyperschallrakete? Da gibt es ja auch unterschiedliche Typen. und worin unterscheiden die sich jetzt vom klassischen ballistischen Raketen? Genau wie du richtig gesagt hast, man muss zwischen verschiedenen Typen unterscheiden. Also grundsätzlich was haben alle gemeinsam?
Sie bewegen sich mit Hyperscheigeschwindigkeit also sie bewegen es sich mit mehr als fünffacher Scheigeschwindigkeit und tun das auf eine kontrollierte Art und Weise und das wäre auch die Abgrenzung zu den ballistischen Raketen. Wenn man jetzt von dem ballistischem Konzept ausgeht dann startet eine ballistische Rakete angetrieben vom Feststoffbooster steigt dann durch die Atmosphäre, erreicht er auch Hyperscheigeschwindigkeit auf ihrem Weg aus der Atmosphere raus und fliegt dann auf einer sehr hohen gekrümmten eben so genannten ballistischen Flugbahn lange Zeit durchs Weltall.
Und tritt dann auf eine Wurfkurve wieder in die Atmisfere ein und fällt sozusagen auf ihr Ziel. Während dieses Flugs entlang der ballistische Flugbahn ist sie nur sehr wenig steuerbar. also man kann ein bisschen die Traektorie ändern, damit man das Ziel genauer trifft. Aber man kann jetzt keine größeren Manöver durchführen und zusätzlich dazu dass die ballistische Rakete eben nicht wirklich manövrierfähig ist fliegt sie sehr hoch.
das heißt man kann sie auch sehr früh schon auf dem Radar erkennen und hat also jede Menge eigentlich Zeit Gegenmaßnahmen einzuleiten. Und bei hyperscharaketen da entfernt man jetzt diese beiden Nachteile. Hyperscheiraketen werden auch erst mal von einem Feststoff-Triebwerk auf Hyperschallgeschwindigkeit beschleunigt und klingen dann in der Atmosphäre aus, in der oberen Atmosphere.
Und da gibt es zwei verschiedene Typen die ich jetzt mal grundsätzlich darstellen würde. Einmal gibt's den Hyperschlag Leitflugkörper und dann gibts noch die Hypershall Cruisemassal also den Hyberschall Marsh Flugkörper. Beim Hypershake Leit flugkölper ist es so großer Atmosphärenhöhe in der hohen Atmosfäre von seinem Booster aus und gleitet dann auf kontrollierte Art und Weise durch die Atmosfiere.
Und bleibt dabei eben voll manövrierfähig, also er gleitet bei Hyperscheigeschwindigkeit bis er an seinen Ziel ankommt. Und während diesem Gleitflug ist der Gleidflugkörper Vollmanifrierfähig, er kann also ausweichen. Er kann sein Ziel ändern und er fliegt deutlich tiefer als die ballistische Rakete, die ja hoch bis ins Weltall geht und ist dadurch auch deutlich später zu erkennen.
Und wenn man jetzt den Marsflugkörper nimmt dann kommt zusätzlich zum Hyperscheig Leitflug der keinen eigenen Antrieb hat noch ein Antrieb dazu bei hyperscheige Schwindigkeit. Also man fliege dann angetrieben in der hohen Atmosphäre nähert sich dadurch eben dem Ziel an. Also die beiden Kernvorteile sind sozusagen eine tiefere Flughöhe, verglichen mit ballistischen Raketen und dadurch eine deutlich spätere Erkennbarkeit und eben diese Manövrierfähigkeit, die die Unsicherheit für jegliche Abwehrarchitekturen eben deutlich erhöht und dadurch eben die Trefferwahrscheinlichkeit.
Und jetzt könnte man natürlich diese beiden Hypershellkonzepte irgendwie als Gefahr sehen, weil ja China oder Russland die entwickeln. Aber wir sollten es umgekehrt eher als Chance sehen, dass das eine Schlüsseltechnologie ist, die wirklich zu unserer souveränen Abschreckung und zu unseren souverännen Verteidigungsfähigkeiten sehr effektiv beitragen kann.
Also durch diese Fähigkeiten von Hyperscheiraketen kann man sich sehr schnell und sehr gezielt wirklich eine Fähigkeit erarbeiten sogenannte Deep Precision Strikes, also im gegnerischen Territorium durchzuführen und dadurch eben die souveräne Abschreckung aufzubauen. Die wir jetzt brauchen um unsere Werte hier zu halten, um unseren Frieden und unsere Freiheit zu sichern.
Und der militärische Fachbegriff ist ja glaube ich in diesem Zusammenhang die strategischer Verteidigungsfähigkeit wieder herzustellen. Nun haben wir Europa, Deutschland hat diese Raketen ja noch nicht. Aber die Russen haben sie ein bisschen umstritten gewissermaßen wie diese Kindschallrakete, die man aus der Ukraine kennt inwieweit jetzt eine echte Hyperschallrakette mit vollen manövrierfähigkeiten ist und inwie weit nicht.
aber lasst mich anders fragen Haben wir denn die Chance überhaupt aufzuholen? technisch? Ja absolut. Wir gehen davon aus, dass wir mit dem richtigen industriellen Ansatz und auch dem richtigem Entwicklungsansatz bei Hyperschei die Führung übernehmen können. Also wir müssen uns vielleicht eingestehen, dass wir beim Thema Raumfahrt ein bisschen hinten dran sind, allgemein global gesehen.
Wir müssen es vielleicht auch eingestehnen das wir bei dem Thema KI etwas hinten dran sein. aber Hyperschall ist jetzt wirklich die Möglichkeit Die Opportunity, dass Europa mal weltweit führend wird in dieser Schlüsseltechnologie. also mit Schlüssel Technologie meine ich eben die Fähigkeit sich manövrierfähig bei diesen hohen Geschwindigkeiten zu bewegen.
und da geht's jetzt eben darum innovative Wege zu finden, möglichst schnell und möglichst kosteneffizient zu diesen Technologien zu kommen. Also jetzt hier nicht irgendwie zwanzig Jahre mit zwanziger Milliarden sich da langsam hinzubewegen sondern das wirklich auf dem Wege von Rapid Prototyping zu machen und dem Weg den wir verfolgen.
also innerhalb von Neun Monaten sind wir für unseren ersten Prototypen von einer Zeichnung bis zu einem fertigen Prototyp gegangen, der dann unsere Facility verlassen hat. Und das ist eben genauer der Ansatz den wir mitbringen – also schnelle Iterationen, kostengünstige Entwicklung Wirklich die Konzentration von diesem Hyperschall-Talent jetzt auf eine Firma, um das so schnell wie möglich in die Anwendung zu bringen und mit den Ansätzen können wir auf jeden Fall die Technologiehyperschallen nach Europa holen.
Und das ist, wie gesagt für unsere Fähigkeiten ja aktuell essentiell – in der aktuellen Situation essenziell! Und wir finden in Europa den Forschungsbackbauen, den technologischen Backbauen um diese Art von Entwicklung wirklich durchzuführen. Also definitiv ja…. Was meinst du mit Backbone? Was sind dann gewissermaßen die günstigen Voraussetzungen, die euch helfen jetzt schnell in diesem radikal-schnellen Entwicklungsprozess voranzukommen.
Ich gehe nochmal zwei Schritte auch zeitlich zurück. also Hyperscheu kam in Wellen würde ich jetzt sagen. so von mir aus ist ja bei Schall immer so glaube ich Genau. Aber historisch gesehen war die erste Hyperschallwelle so um die, ja, vierziger-fuchziger rum wo man damals interkontinental Raketen aber dann auch die Wiedereintrittskapseln für den Raum fortentwickelt hat.
also das würde ich als erste Hyberschallwelle bezeichnen. da muss sich insbesondere mit ballistischen Hyperschildflug bzw. Atmosphären eintritt beschäftigt. und an der zweiten Hyperscheinwelle war so das Space Shuttle Zeitalter wo man sich wirklich mit Raumfähren und dann in gewisser Weise schon limitiert, da man eine Willefähigkeit beim Wiedereintritt beschäftigt hat.
Und was die wenigsten wissen, das gab damals auch ein europäisches Projekt, was dem Space Shuttle nicht gleich aber ähnlich war, das hieß damals der Hermesgleiter. also es war auch ne Raumfahre diese sozusagen ja Anders designed war als ein Space Shuttle, die eben payload in das Weltall und aus dem Weltall zurückbringen sollte.
Das Projekt wurde dann leider eingestellt, das Space Shutle wurde auch eingestellt damals aus Kostengründen und damit ist so die zweite Hyperschalwelle in ungefähr Ende neunzigern stark eingebrochen. Und seitdem ist das Feld teilweise vernachlässigt worden aber es wurde eben auch teilweise weiter geforscht.
wir haben heute deutliche Fortschritte im Vergleich zu den Neunzigern, was Materialien angeht. Was Simulationsmethoden angeht und was Fertigungsmethodes angeht? Und das kommt uns natürlich jetzt zugute! Also die ganzen Grundlagen, die man wirklich braucht um Hyperschild-Technologie nach vorn zu treiben ist in vielen hochkompetenten Forschungsinstituten in Deutschland, in Europa wirklich vorhanden.
also wir haben das Grauenhofer Institut Deutsche Institut für Luft und Raumfahrt des DLR, also wo wirklich viel gemacht worden ist an Grundlagenarbeit. Und der Punkt den HyperSonica wirklich bringt ist dieser rapide Drive sozusagen von wissenschaftlichen Erkenntnissen die zu nutzen sich die Zunutze zu machen und es so schnell wie möglich in Produkt zu überführen mit diesen schnellen technologischen Interaktionen damit Europa eben auch zu Fähigkeiten kommt und das nicht in der Grundlagenforschung irgendwie zu belassen.
Da ist es ja schon nicht mehr, wenn man auf eurer Webseite guckt dann sieht man einen sehr gut gemachten Film fast so space-exertisch wie die erste Prototyp in Norwegen vor einer Kulisse Schneebedeckter Berge den Himmel steigt. Wo steht ihr? Also was hat dieser Prototypen gezeigt und was sind jetzt die nächsten Interaktionsschritte?
Also HS-I war für uns erstmal ein wirklich wichtiger Meinstein, wichtiger Erfolg. Wir sind mit HS- I der am dritten Februar gestartet ist das erste privat finanzierte europäische Unternehmen geworden was eine Hyperscheirakete getestet hat. HS-i war ein ballistischer Prototyp einer Hyperschiraquette. wir haben also in Norwegen diesen Prototypen getestet, der hat über sechsfache Schallgeschwindigkeit erreicht.
Es ist über dreihundert Kilometer geflogen und was für uns essentiell war, war vor allem das Testen von Subsystemen die in diesem Prototyp waren damit wir validieren dass sie bei Hyperschallgeschindlichkeit funktionieren. und zweitens aber – und das ist das allerwichtigste war es die Validierung des Entwicklungsprozesses.
Also wir haben praktisch innerhalb von neun Monaten, von einer Zeichnung bis zu einem fertigen Prototypen entwickelt der dann nach Norwegen verschifft wurde und dann eben getestet worden ist. Und die Daten die dabei entstanden sind bei uns Das sind für uns sehr wichtig in dem Testflug. Aber was wirklich noch viel wichtiger ist, ist die Validierung dieses Entwicklungsprozesses eben von der Zeichnung bis dahin.
Weil da konnten wir wirklich lernen wie machen wir das? Wie gehen wir auch die Regulatorik an und haben das alles nach... sozusagen höchsten Sicherheitsstandards und so weiter durchgeführt. Und diese Learnings und diesen Prozess, den können wir jetzt eben nehmen und noch weiter komprimieren um die nächsten Interaktionen für komplexere Prototypen dann noch schneller hinten dran zu hängen.
Was genau die komplexeren Prototyp sind da werde ich mich jetzt noch bedeckt halten. natürlich. aber dieses Learning und auch die IP die Erfahrung die in der Firma entstanden ist diese Entwicklung in der Geschwindigkeit durchzuführen das war für uns das wertvollste. Darfst du denn sagen, welchen Typus von Hyperschallraket hier entwickelt?
Oder würde das auch schon bereits und dann um das Feld der militärischen Geheimhaltung fallen? oder ist es sogar noch offen. Weil ich habe auch gelesen dass was ihr macht ja im Grunde eine Plattform Technologie ist also dass man im Grund auf eurer Basis wahrscheinlich viele unterschiedliche Typen von Raketen entwickeln kann.
Ja, also wir halten uns da aktuell noch zurück mit Statements hinsichtlich des Typus. Wirklich generell machen es so schnell wie möglich diese Fähigkeit manövrierfähigen Hyperscheul eben von einem Konzept in die Realität zu bringen und zu einem Produkt zu bringen, zur Fähigkeiten zu bringen. Und das ist eben auch genau diese Schlüssel-Fähigkeit, die dann entsteht – und das ist genau wie du sagst, das ist eine Plattformfähigkeit!
Also da können sich dann verschiedene Konzepte daraus ergeben. aber die wirkliche Innovationen, die Sprunginnovation wofür ja auch die Sprint steht, ist diesen manövarierfähigen Hypercheuflug bei geschwindigem Oberhalb von Mach fünf unter Kontrolle zu bekommen und das eben in kurzen Zeiträumen und für geringe Kosten.
Ist er dein deutsch-britisches Startup? Du hast ihn in München ursprünglich studiert, dann in Oxford promoviert. Warum Deutsch-Britisch jetzt? Wie kamst du dieser Zusammenarbeit? naheliegend wäre er vielleicht auch ein deutsch-französisches Startup gewesen oder so. Ist das eine rein biografische Gegebenheit, weil du und deinen Co-Gründer eben diese deutschbritische Biographie haben?
Oder hat das auch durchaus strategische Gründe? Also tatsächlich beides! Erstmal natürlich die biografischen Gründe, also mein Mitgründer Mark und ich. Wir haben uns kennengelernt in der Hyperschei-Gruppe in Oxford zu den persönlichen Backgrounds. Mark war sozusagen noch länger in UK als ich. Der hat seinen Undergrad, seinen Bachelor & Master am Imperial College gemacht in Luft- und Raumvertechnik und ist eben danach nach Oxford gegangen.
Und ich war zuerst an der TU München, habe Physik studiert und bin dann nach Oxford gegangen. Ich hab in dem Bereich Hyperschall gewechselt um da zu promovieren. Und Mark und ich haben uns in den UK in Oxford kennengelernt und haben dann eben entschieden, okay, Hyperschild ist diese Schlüsseltechnologie.
Wir sehen was das für einen Einfluss hat auf globaler Ebene. wir sehen die Entwicklungen im China, wir sehen aber auch die Entwicklungen in den USA. Und wir wollten uns eben wirklich hinstellen und sagen, das ist ein Thema für Europa. Das war ein Thema, was wir in Europa europäisch bauen können – auch sozusagen für unseren Bedarf jetzt!
Dann ist daraus Hypersonica entstanden. Da hat sich es extrem gut getroffen, dass erstens Großbritannien und Deutschland einen Abkommen unterzeichnet haben des Trinity House Agreement. In diesem Trinity House Agreement geht es vor allem um Defense Kooperationen, auch im Bereich Deep Precision Strike.
Und genau diesen Deep Preision Strike kann ja die Schlüsseltechnologie Hypersholl liefern auf wirklich innovative und auch game-changing Art und Weise. Zusätzlich dazu haben die Briten ein Hypersonics Framework vor einigen Jahren schon ins Leben gerufen. also das ist eine Milliarde Pfund schweres Framework vom Verteidigungsministerium in UK und das dient eben dazu, dass Hypershalls Strike-Fähigkeiten entwickelt werden sollen.
Und basierend dann auch auf den akademischen Umfeldern der Talentbasis, die wir vorgefunden haben – und wirklich diesen persönlichen Hintergrund in beiden Ländern da... was beitragen zu wollen zur Verteidigung, aber dann natürlich daraus auch zur gesamteuropäischen Verteiligung ist das Unternehmen auf der geografischen Achse einfach entstanden und wächst jetzt in beiden Ländern an beiden Standorten ganz kräftig.
Wie ist bei dir dieses Interesse für militärische Anwendungen gewachsen? Zufällig oder war das schon immer vorhanden? Man spricht ja auch gerne von Dulius und auch ihr habt den Anspruch dass eure Technologie auch in eine zivilen Raumfahrt eingesetzt werden kann. Ist das ja offenkundig? Der Schwerpunkt liegt eher auf der militärischen Anwendung.
Wie kam es dazu, dass ihr in dieses Feld reingegangen seid, ist mitbedient? Also ich spreche einfach für mich persönlich, glaube ich bin persönlich aufgewachsen mit einem sehr tiefen grundlegenden Verständnis dafür, dass die wunderbaren Grundwerte, die wir hier in Europa genießen können also Frieden, Freiheit, Sicherheit auch der Wohlstand, Demokratie alles andere als selbstverständlich sind.
Also wenn wir in der... Ja, in der Welt um uns schauen. Dann gibt es viele Orte wo die Menschen diese Werte nicht genießen können und ist aber auch in der Geschichte nicht viele Zeiträume wo man diese Worte genießen konnte. Und das ist für mich was ich ganz fundamental einfach bewahren möchte und der größtmögliche Beitrag den Marc und Ich für uns persönlich da sehen ist eben dieses Unternehmen aufzubauen und Europa wirklich auf ganz verantwortliche und wertgetriebene Weise solche Technologien zur Verfügung zu stellen.
Also das Interesse auch an den militärischen kommt wirklich aus dieser Grundüberzeugung, dass dadurch und in der jetzigen Zeit unsere Grundwerte, unsere Lebensgrundlage eigentlich erhalten bleibt. Und das kombiniert sich bei mir mit einer sehr tiefen technischen Faszination einfach für diese Themen die sich auch wirklich aus früher Kindheit ergeben hat.
Also ich glaube, meine Reise zu diesen Technologien hat im Deutschen Museum tatsächlich begonnen. Da habe mich mein Vater in einem sehr jungen Kindesalter immer mit hingenommen und da dann die ganzen Raumschiffe und Raumkapseln auch Flugzeuge zu sehen – das war für mich der Triggerpunkt. Und ab dann war ich sozusagen verloren auf positive Art und Weise!
Und gerade dieses Feldhyperscheid, das kombiniert ja wirklich sehr viel. Also es kombinierte fundamentale Physik und die technologischen Herausforderungen. Es kombinierten viele spannende Technologiefelder also von Materialien der Elektronik, die dahinter steht der Physik irgendwie die Flugdynamik zu berechnen, der Fluidmechanik in der ich letztendlich und Marc auch promoviert habe und dann in Kombination eben mit diesem mit dieser Möglichkeit jetzt hier diesen Beitrag zu leisten, zur europäischen Verteidigung.
Das treibt mich wirklich jeden Tag an. Was heißt das für euch? Was heißt es auch für euch persönlich? Ich nehme an dass ihr da dann auch Sicherheitsregeln beachten müsst. Ja selbstverständlich also militärische Entwicklungen findet unter den höchsten Sicherheitsstandards statt und da setzen wir selbstverständliche jede Art von Regularien um.
Das braucht seine Arbeit. Auch der Teil braucht sozusagen seine Arbeit, nicht nur die Technologie sondern auch alles außen rum und wir sind uns da wirklich der Verantwortung bewusst und stehen jeden Tag auf dafür dass wir auch den Dingen gerecht werden. Aber ich meine es jetzt auch persönlich fühlt ihr euch dann auch persönlich bedroht oder kann das dazu schwierigen Situationen für euch kommen?
Mir für mich persönlich ist es so, wie gesagt diese Grundwerte Friedenfreiheit, Sicherheit und Demokratie. Ich nehme die als extremes Privileg war und dafür stehe ich ohne jedes Wenn und Aube ein. Beeindruckend! Wie nimmst du die Entwicklung in der europäischen oder in der deutschen Defense-Starter Szene wahr?
Ihr seid ja jetzt quasi ein Beispiel und vielleicht auch ein besonders eindrückliches Beispiel von mehreren oder sogar vielen. Also grundsätzlich die Entwicklung ist sehr positiv. Wir sehen viele Unternehmen, die sich verschiedenen Themen widmen natürlich von KI, Drohnenabwehr im Hyperschall. also da entsteht ein Ökosystem was sowohl für die verteidigungstechnischen Aspekte natürlich einen sehr wertvollen Beitrag liefert aber auch für die Wirtschaft.
und bezogen jetzt ganz konkret aus dem Thema Hyperschei ist das für uns eigentlich eine Chance. die Möglichkeit bei Hypershall und vielleicht spricht es ja für verschiedene andere Technologien eben durch diese Situation, durch diese Notwendigkeit jetzt ein innovatives Ökosystem zu schaffen wo dann wieder viele Sekundärtechnologien davon abfallen.
Also du hast vorher kurz das Dual News Thema angesprochen und das ist völlig richtig aktuell, ist unsere Entwicklung zu sehr überwiegenden Anteilen von der Verteidigung getrieben. Aber die Schlüsseltechnologie-Hyperschall kann ja auch auf Raumfahrtanwendungen finden, vielleicht irgendwann auf Luftfahrt.
Das heißt wir haben jetzt einfach die Möglichkeit das zum Beispiel für Hyperschalls hier einen schnell iterierenden sehr schnell innovierender und auch sehr kostengünstig innovierende Technologiesektor entsteht der dann auch wieder diese Dual Use oder diese zivilen Vorteile bringt und dadurch eben auch vielleicht Europa bei der Technologiehyperschalle zum Beispiel führend machen kann.
Was werden das denn für zivile Anwendungen in der zivilen Raumfahrt, die da in Frage kämen oder die was so entfernt hat Perspektive schon irgendwie meins auch genehm. Grundsätzlich wieder zurück zum Bereich Hyperscheu geht es um den Flug mit mehr als fünffacher Scheigeschwindigkeit. wenn man ich habe vorhin die Kapseln angesprochen die eben aus dem Weltraum zurück kommen die dann ganz heiß werden und glühen Jede Technologie die man jetzt für diese Waffengattung entwickelt, die einem hilft präziser effizienter bei hyperscheuer Geschwindigkeit zu fliegen.
Die hilft einem natürlich auch bessere Konzepte für den Atmosphären-Eintritt zu finden und das sozusagen effizienter zu machen. Gewichtsverhältnisse zu verbessern also ein großes Thema ist irgendwie immer man braucht eben weil es so heiß wird einen großen Thermalschutz Und das Gewichtsverhältnis zwischen Thermalschutz und sozusagen Payload, die man zurückbringen kann ist immer ein Faktor.
Weil es einfach Geld kostet oder die Kosten pro Kilogramm treibt. Wenn man da bessere Möglichkeiten jetzt in der Waffentechnologie findet dann hätte das einen direkten Einfluss auf diese Wiedereintrittskonzepte. und eben Payload aus dem Weltall zurückzuholen, ist eine genauso wichtige Säule in der Raumfahrtökonomie die auch mächtig wächst wie Payload nach oben ins Weltall zu bringen.
Und eben PayLoad zurückzuholen heißt sich sehr intensiv mit dem Feldhyperschalt auseinanderzusetzen und genau dafür entwickeln wir die Schlüsseltechnologien. Eine ganz ferne Vision wäre noch Hyperscheifflug, also im Luftfahrtsektor sozusagen. Also da stehen dann in wirklich einer Zukunft die Konzepte mit Passagierflugzeugen oder Transportflugzeuge.
Aber da ist noch eine Weile hin. Schade! Ich wollte gerade fragen ob ich denn mal in der halben Stunde irgendwie nach New York fliegen kann und so... Eine Stunde wäre es ja trotzdem, merke ich gerade. Das ist aber ein... Ist das Science-Fiction? Oder ist das was anderes? Also einen Flugzeug, den irgendwie doppelt so schnell fliegt wie die Concorde?
Science Fiction ist es auf keinen Fall. Es gilt eben diese Schlüsseltechnologien halt sehr schnell wie möglich voran zu treiben und dann in Realität umzusetzen, aber wir tun das eben Schritt für Schritt. Du hast eben ja schon angedeutet dass ihr mit relativ wenig Geld mit der nationalen Vergleich jetzt sehr schnell trotzdem Prototypen bauen können.
Gebt uns nochmal ein Gefühl dafür, wieviel ihr bisher eingesammelt habt an Geld und was für die nächsten Schritte dann an zusätzlicher Finanzierung nötig ist? Insgesamt hat HyperSonica ungefähr twenty-fünf Millionen eingesammlet. Die letzte Finanzierungsrunde waren dreiundzwanzig Komma Drei Millionen Euro eben auch mit Beteiligung der Sprint.
Was wir aktuell sehen, ist die gleiche Dynamik, die im Raum fort im New Space Sector entstanden ist. Also wie haben ja da auch gesehen das große Programme, die oft geführt wurden von Regierungen eben abgelöst worden sind durch schnell iterierende Player allen voran, natürlich SpaceX. Und jetzt kann man ein ganz konkretes Beispiel nehmen.
SpaceX hat circa vierhundert Millionen Dollar gebraucht um die Falcon Nine zu entwickeln also den jetzt erfolgreichsten Launcher was Zahlen angeht an Staats und auch an Pilot, die in den Orbit verbracht worden ist. Und die NASA hat eine Studie durchgeführt und da kam dabei raus, dass sie irgendwas von zwei bis vier Milliarden gebraucht hätten um diese gleiche Fähigkeit zu entwickeln.
Ja das kann man auch mal behaupten! Weiß man ja nicht ob Sie es wirklich geschafft hätten oder? Genau. Gehen wir aber nicht davon aus, dass diese Schätzung noch einhundert Prozent sicher ist. Ja, also wir sehen da diesen Faktor. Achtzig Prozent-Reduktionen bis zu neunzig Prozent Reduktion je nachdem welche Zäume von der NASA aus der errechneten Spanne nimmt.
und tatsächlich sehen wir jetzt die gleiche Produktion in der Entwicklung die wir durchführen. HSI war eben der Entwicklungsprozess den wir für einen einstelligen Millionenbetrag durchgeführt haben und es gibt vergleichbare Projekte, wo das für sehr viel höhere Summen erfolgt. Also wir sehen einfach die gleiche Kostenreduktionen, die im New Space Bereich passiert ist.
und warum ist es so? Es ist das gleiche Rezept. also zuerst diese radikale Fokussierung auf das essentielle, man baut ein Unternehmen für ein Problem. Man baut einen Unternehmen in seiner Struktur, in seinen Prozessen aber auch in seinem Wissen um diese Schlüsseltechnologie außen herum Und man tut das auf eine Art und Weise, die dann auch mit der Technologieentwicklung interagiert.
Also ich hatte vorher dieses schnelle Iterieren, dieses schneelle Testen angesprochen. also alles ist bei uns darauf ausgerichtet so schnell wie möglich eben von einem Konzept in den tatsächlichen Tests zu kommen und dann von diesen Daten zu lernen. Das gilt für den Flugtest aber das gilt auch schon für Boden-Tests für sozusagen kleiner skalige Experimente Und dadurch kann man sich eben diese Kostenreduktionen erarbeiten.
Und das Zweite ist natürlich, also Hyperschall ist schon ein Nischenthema weil es ja seit den Neunzigern etwas wieder reduziert worden ist dass etwas vernachlässigt worden ist. Und wir haben wirklich dieses Talent über den Forschungs-Background von Mark und mir, dieses Nischenhypertalent in Deutschland und insbesondere auch in Großbritannien eben zusammenziehen können – und wirklich diese Leute mit der Ken-Expertise wie ein Gravitationszentrum angezogen um diese Technologie dann entwickeln zu können.
Also das Rezept basiert sozusagen auf diesen schnellen Testen, schnell zu Hardware kommen, schnell iterieren sozusagen Konzeption des Unternehmens und eben auf diese Hyperschild-Expertise, die wir hier zusammenmischen. Und deswegen ja... Wir versuchen hier nicht den nächsten Prime Player nach dem gleichen Rezept zu bauen sondern wir suchen uns wirklich okay.
wo gibt es Beispiele? Wo Technologien in hoch regulierten Umfeldern deutlich schneller entwickelt worden sind, als es bisher der Fall war und übertragen das dann. Und werden fündig im Raumfahrtsektor und üertragen das jetzt auf den Strike missile Sektor um eben ja diese Produkte jetzt in der Geschwindigkeit auch einen Preis herzustellen was wirklich für Europa ein Unterschied macht und dabei sozusagen diese Schlüsseltechnologie Hyperscale mitzunehmen.
Das hört sich wirklich nach einem guten Paket an. insgesamt Hör ich da auch aus, dass ihr eigentlich oder euch nicht bange ist um künftige Finanzierung? Nein das Interesse von Investoren ist sehr hoch und wir sehen das Potenzial einfach an der Technologie Hyperschei. Dass die jetzt direkt einen Beitrag leisten kann zu ganz akuten Problemen eben in der europäischen Abschreckung.
Wir haben gesehen, dass wir diese Abschreikungslücke haben. Wir haben auch die Bedeutung der Technologien in der Ukraine gesehen Wie du völlig richtig gesagt hast, man kann sich darüber streiten. Ist die Künsche eine echte Hyperscheidrakite oder nicht? Fakt ist diese Systeme finden Anwendung und fakt ist aber vor allem das System mit großer Reichweite eine hohe Bedeutung haben.
Und dann ist wiederum ein Fakt dass das Pan-Europäisch sehr viel als Priorität ausgerufen ist so was zu entwickeln und sowas zu beschaffen. also wir sehen einfach direkt einen akuten Impact, den diese Technologie wirklich haben kann. Und dann gleichzeitig sehen wir aber den weiten Lookout was diese Technologien noch an Potenzial hat über diese DeepStrike Systeme hinaus.
und das ist eine Kombination wo wir natürlich zu Recht glaube ich ein sehr großes Interesse sind es jetzt zu finanzieren und das spezifisch auch in Europa aufzubauen weil die Zutaten einfach passen von der Talent-Basis vom Bedarf von den Testmöglichkeiten, wir konnten in Norwegen wirklich wunderbar testen.
Und jetzt eben durch uns das alles zu bündeln und so durchzuführen. Lieber Hörerinnen und Hörern, schaut euch mal den Film an auf der Webseite Lassenorigen, der ist wirklich gut gemacht und wirklich beeindruckend. Optimistisches Szenario! Jetzt verstanden das im Grunde alle Schalter auf Grün stehen, dass er wirklich gute Voraussetzungen hat.
Also ist es sehr realistisch jetzt ein optimistisches Szenario für Alper Sonica zu zeichnen? Wo steht ihr in einem Jahr, wo in drei Jahren, wo fünf Jahre und wo vielleicht in zehn Jahren? Das erklärte Ziel ist bis zum Jahr zwanzig neunundzwanzig. Das ist ja auch vom Generalinspektor... die ausgeschriebene Zeitleiste eben Beschaffungen durchzuführen, Technologien zu entwickeln.
Um eben die Sicherheitslage zu verbessern. bis zum Jahr zwanzig neunundzwanzig wollen wir Deutschland und Europa mit der Fähigkeit Hyperschall Deep Strike ausstatten. also das wäre sozusagen wirklich die drei Jahresvision und in der fünf-Jahres Vision sehen wir natürlich Upgrades dieser möglichen Systeme um für noch besseren Schutz zu sorgen auch weitere europäische Länder damit auszustatten.
Und natürlich die weitere Vision wäre dann, weitere Hyperschild-Konzepte zu entwickeln und sich sozusagen Schritt für Schritt in diese Schlüsseltechnologie mit hineinzuarbeiten. Das kann ich dir das tatsächlich nicht sagen. Ich weiß nicht, ob der Hermes irgendwo ausgestellt ist. Denkt irgendwo. Ich schalke sofort nachher noch.
Aber nicht in München sonst hättest du ihn ja mit deinem Besuch und deinen Papa als Kind gesehen? Nein nein aber das wäre hier auch nochmal eine Vision. Genau! Ich habe noch zwei Fragen. Eine persönlich habt einem LinkedIn Profil entnommen dass du zeitweise Gleitinstructor warst. Welches ist das? Segelflug oder ist es diese Gleitschirme, was war dein Hobby in den Zusammenhang?
Genau ich bin Segelflüger. seitlich achtzehn bin habe ich mit dem Segelfliegen angefangen. Das ist allerdings kein Hyperschall gleiten, sondern deutlich im Unterschallbereich macht aber trotzdem wirklich extrem Spaß. Ich finde es ein sehr schönes Hobby den Teamgeist am Flugplatz und dann auch das Erlebnis mit der Thermek da unter den Wolken Segel zu fliegen ist einfach extrem schön.
Ich fliege in den Alpen, da auch die Natur zu genießen und mache das eben jetzt schon fast zehn Jahre das Hobby. Und war in England damals an der Uni Oxford auch Mitglied vom Verein Und bin da eben Fluglehrer geworden und habe insbesondere Anfänger ausgebildet. Es war auch eine spannende Erfahrung dann, Leuten zum ersten Mal das Steuer von dem Flugzeug zu übergeben um sie daran heranzuführen jetzt sowas zu machen vielleicht auch ein bisschen über die eigene Komfortzone hinauszugehen und es war auf jeden Fall ein spannendes Hobby.
und aktuell wird mich aber eher viel schneller fliegenden Dingen als den Segiflug. der steht aktuell etwas hinten an der Liste. Also ein Segelflug in Hyperschall, das wäre glaube ich ein bisschen stressig. Man will ja nicht mehr so viel Spaß machen. Man würde glaube ich dem Konzept des Segel Flugs eigentlich halt diametral entgegenlaufen.
Letzte Frage stelle ich allen meinen Gästen Philipp du kennst sie welche Sprung Innovation wünschst du dir denn für das Jahr zwanzig fünfzig die nix mit Hyperschild zu tun hat? Boah! Ich wünsche allen Fusionskomponies extrem viel Erfolg und bin mir auch sehr sicher dass die richtigen Leute daran arbeiten dass wir bis zwanzivfünfzig in der Kernfusion oder vielleicht auch schon viel früher, so gut wie die Leute sind, die da dran sind.
Dass wir da wirklich kreifbare Ergebnisse haben – das wäre cool! Da schlägt auch wieder das Physikerherz zu mir. Ich bin ja in Garching ausgebildet worden und da ist dann eben an das MPP Max Planck Institut für Plasma-Physik natürlich maßgeblich an der Fusion mitgearbeitet worden ist. Und so ein Fusionsreaktor, das ist schon auch wirklich ein faszinierendes Gerät Da will man das Plasma, da braucht man es.
Bei euch ist das Plasma eher störend. Klasse Philipp! Ganz ganz herzlichen Dank für deine Zeit und wir wünschen dir natürlich ganz viel und wünscht euch ganz ganz viel Glück auch in unserem eigenen Interesse dass ihr Erfolg habt mit eurem Konzept. Ja danke fürs zuhören und bis bald. Danke auch euch liebe Hörerinnen und Hörern.
Ganz herzliche Dank für eure Zeit und für eurer Aufmerksamkeit. Wenn euch unser Podcast gefällt, dann freuen wir uns natürlich sehr. Wenn ihr diese oder andere Folgen mit Freundinnen und Freunden teilt, die das interessieren könnte, wenn ihr unseren Podcast in eurer Podcast-App bewertet oder uns vielleicht eine kleine Review hinterlasst.
Produziert wurde diese Folge wie alle anderen auch von Max Zöllnern. Danke, Max! In vierzehn Tagen kommt dann die nächste Episode und bis dahin gilt ebenfalls wie immer. Bleibt neugierig?