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Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 48· Folge 195

Folge 195 - Interview 149 - Udo

Freitag, 24. Januar 2025 · 1 h 28

MP3

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Udo.

Zunächst bin ich davon ausgegangen, dass ich mit Udo spreche als dem Mann von Annette (Folge 171). Udo hat jedoch eine ganz eigene Geschichte, was den Alkohol angeht. Und so ist es wirklich spannend zu hören, wie Udo den Alkohol hinter sich gelassen hat und wie er es erlebt hat, als Annette aufhörte zu trinken.

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Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.

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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Heute gibt's die 195 Folge im 149 Interview sprach ich mal wieder mit einem Mann, nämlich mit Udo und bevor ich über Udo spreche und mit Udo spreche, möchte ich kurz noch mal etwas zur letzten Folge mit Annika sagen. Ich habe einige Nachrichten dazu bekommen, dass es sie triggert, wie Annika mit dem Thema Silvester und Champagner umgeht.

Mit diesem halben Glas. Und ja, ich verstehe das, dass es triggert und ich glaube, ich habe in der Folge auch sehr deutlich gesagt, dass das kein Modell ist, was man nachmachen sollte und auch irgendwie ein bisschen schräg ist. Also lass dich dadurch nicht verunsichern. Ja, bleib dir treu, trink keinen Tropfen, es ist.

Wenn man diesen Podcast hört, findet man entweder meine Stimme ganz toll oder oder man hat ein Thema mit Alkohol. Und wenn du ein Thema nicht mit meiner Stimme hast, sondern mit dem anderen, dann lass es einfach. Lass jeden Tropfen Alkohol weg, es ist eine gewaltige Gefahr, die besteht und das muss ja nicht sein, also lass es einfach Dankeschön. Und wenn wir schon dabei sind, was du nicht lassen solltest, ist auf meine Seite zu gehen.

Die nennt sich Hypnose in den Walddörfern, abgekürzt www.hidw.de, da findest du etwas über meine Arbeit, wie ich Menschen dabei helfe, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, Probleme hinter sich zu lassen oder schlechte Gewohnheiten abzulegen. Und abgelegt hat auch Udo etwas, nämlich den Alkohol. Er hat das Thema nie hinter sich gelassen. Er trinkt nun seit 20 Jahren nicht mehr und beschäftigt sich regelmäßig quasi wöchentlich mit dem Thema Alkohol. Und wie bin ich jetzt an Udo gekommen oder Udo an mich, nämlich über seine liebe Frau, die Annette, mit der ich in der Folge 171 gesprochen habe, und Udo hat die Folge gehört beziehungsweise die beiden haben sich darüber unterhalten und dann hat Udo gesagt, Mensch, ich

kann doch auch mal mit Kai sprechen und die Intention war ursprünglich von meinen. Meiner Seite okay dann sprechen wir mal über seine Sicht der Dinge. Wie das war damals mit Annette und dem Alkohol und was ich wirklich nicht wusste vor dem Interview, dass Udo selber ein massives Alkoholproblem hatte und ehrlich gesagt möchte ich mich jetzt auch nicht vergreifen, ich weiß gar nicht, ob man jetzt sagt, ein Alkoholproblem hatte oder noch hat, weil wenn er jetzt Alkohol trinken würde, hätte er wieder ein Problem, wenn er den Alkohol nicht trinkt.

Weiß ich gar nicht. Ist ne Frage der Semantik möchte ich mich nicht festlegen. Also Udo hat früher selber zu viel getrunken, massiv zu viel wie er da rausgekommen ist, was er dann gemacht hat, darüber sprechen wir und wir sprechen auch darüber, wie es denn war, als. Annette festgestellt hat, dass sie zu viel trinkt und den Alkohol weglassen möchte. Und was ich wirklich interessant finde, ist auf der einen Seite haben wir jemanden, der sich mit dem Thema Alkohol sehr gut auskennt und schon sehr lange, nämlich länger als die beiden sich kennen und auf der anderen Seite haben wir eine Frau, die. In dem Fall dann auch wohl voller Ängsten ist und voller Sorgen.

Wie ist das, wenn ich den Alkohol weglasse und so weiter und dann hören wir, wie Odo damit umgegangen ist, wie die beiden darüber gesprochen haben und möglicherweise findet noch mal ein Gespräch statt zwischen den beiden. Ich bin mir relativ sicher, dass es so ist. Odo ist sehr aufgeräumt, erzählt viel auch über die Anonymen Alkoholiker. Zu denen er regelmäßig geht.

Und das finde ich sehr erhellend, weil wir so mal einen Einblick bekommen, wie es denn tatsächlich in diesem Kreis aussieht und es nicht immer nur aus dritter Hand hören. Und jetzt habe ich schon wieder genug gesabbelt Lehn dich zurück, ruckel die Kopfhörer zurecht, hier kommt Udo Hallo, lieber Udo. Hallo Kai.

Du bist der Mann von Annette. Ich falle mal gleich mit der Tür ins Haus. Mit Annette habe ich gesprochen, in der Folge 171, das war im Juno letzten Jahres, ja und Du hast dich freundlicherweise gemeldet und hast gesagt, Mensch, wäre das nicht mal gut, dass ich a über die Geschichte von Annette aus meiner Sicht spreche, das habe ich in meinem Podcast jetzt schon, glaube ich zweimal gemacht, finde ich total interessant und. Und dann wollen wir auch über deine Geschichte sprechen. Gerne.

Und ich weiß jetzt über dich nur, dass du der Mann von Annette bist. Erhell uns doch mal so ein bisschen. Ja, ich, ich bin jetzt in der dritten Ehe, also ich hatte schon vorher 2 Frauen, also ich bin, vielleicht fange ich damit an, ich bin 64 Jahre alt, ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen. Habe dann meine normale Schule gemacht, Fachabitur, bin dann zur Bundeswehr gegangen, weil ich nicht wusste, was ich nach der Schule anfange.

Das hat mir ganz gut gefallen, war dort auch 8 Jahre, dann gab es meinen ersten beruflichen Knick, den ich auch nicht ganz so gut vertragen habe, bin dann, habe danach studiert Betriebswirtschaft und bin anschließend in die Versicherungsbranche eingestiegen, eigentlich war das ein Zufall. War nie mein Traumberuf und ist es auch heute noch nicht. Aber früher hat man immer gesagt, besser so als auf der Straße zu sitzen und dann habe ich halt in der Versicherung gearbeitet, habe dann meine meine erste Frau dann geheiratet, mit der habe ich dann auch ein Kind gehabt, leider hatte ich dann auch 2 Schicksalsschläge, 2 Kinder sind leider verstorben.

In der zweiten Ehe, die Dame hat mir dann 3 Kinder mitgebracht in die Ehe und das war also ganz gut. Ja, ich habe diese Kinder sehr geliebt und die Liebe ich heute noch und dann habe ich Annette, eigentlich hatte ich nach der letzten dann gesagt, ich will etwas Single bleiben und so und durch einen ja wieder wieder so ein Zufall habe ich dann Annette kennengelernt und dann hat sich meine Ganze.

Zielvorstellung und Vorstellung wieder über den Haufen gerollt und dann haben wir dann halt dann auch relativ schnell gesagt, dass wir heiraten werden. Finde ich gut. Darf ich noch mal nachfragen. 2 Kinder verloren also. Ja, das erste Kind, das wir dann verloren haben, war der plötzliche Kindstod.

Ich weiß. Nicht. Ja, ja, klar. Das war an einem Morgen und das war. Gönnen so was meinen ärgsten Feinden nicht so eine Situation zu erleben. Also es war wirklich von aus dem heiteren Himmel und das zweite ist dann leider eine Frühgeburt gewesen. Wir wollten dann diese Lücke dann auch schließen, in der Hoffnung, dass die Trauer nicht ganz so schlimm wird und und, und das war natürlich schon ein bisschen zeitlich versetzt alles, aber da ist dann halt die Frühgeburt gewesen mit einem angeborenen Herzfehler und bei einer, ja, ich sag mal einer vorbeugenden Operation ist sie dann auch verstorben und.

Gott, Oh Gott. Das war halt dann halt, wo wir dann auch gesagt haben, also die Familienplanung hört jetzt hier auf und ja, es war auch sehr einschneidend und sehr prägend. Also heute bin ich da jetzt weit von weg, also ich erinnere mich noch daran, aber gefühlsmäßig bin ich da jetzt schon sehr stabil, kann. Man.

Sagen plötzlicher Kindstod ist also. Nachdem ich das letzte Mal da nachgeguckt habe, das ist. 13 Jahre 14 Jahre her, als mein Sohn geboren wurde. Mein zweites Kind ist immer noch nicht so richtig erforscht, eigentlich, was da passiert, ne. Also zu der damaligen Zeit hat man gar nichts so richtig darüber gewusst.

Wir war, ich hatte dann zu dieser Zeit ist immer so eine, so eine komische Sache, man denkt immer so Schicksal hab ich in einem der Spiegelzeitschrift darüber was gelesen. So, und als meine Frau nach dem Baby guckte und dann ganz laut meinen Namen schrie, ist mir das sofort durch den Kopf geschossen. Da ist es so und es war halt dann so und ja, also es ist, man sagte so mit dem Bau schlafen und dass es zu warm wird und das Herz einfach stehen bleibt.

Also ich habe es dann auch nachher nicht mehr verfolgt. Ja, ist auch nicht so wichtig. Ich habe das gemerkt, als meine Tochter hat dann ja jetzt mir auch 2 Enkel geschenkt und der Junge, der war ab und zu mal bei mir und ich krieg da keine Ruhe. Ja, also wenn der Junge da ist und übernachtet hier, dann muss ich alles 5 bis 10 Minuten nachhören, atmet er dann noch wenn er schläfst und so was das ist nicht ganz so einfach, das ist halt da merke ich halt immer noch wenn ich in der Verantwortung stehe auf jemanden aufzupassen in dem Alter, dass ich da noch keine Ruhe finden werde.

Das wird sich auch nicht ändern, ja. Da fällt mir ein, wir haben damals auch schon als meine Tochter geboren wurde, ist nun schon 16 Jahre her, die hat so ne Mathe unter ihre unter ihre Matratze gekriegt. Und die so. Was heißt das nicht genau und das Ding prüft, ob da Bewegung, also ob da n Herzschlag stattfindet und wenn nicht gibt es n Alarm.

Kannst dir vorstellen, so ein Ding setz doch mal aus. Also der Alarm funktioniert mal irgendwie nicht so richtig oder jemand nimmt das Kind aus dem Bett. Also meine Frau, in dem Fall natürlich und da stand ich aber im Bett, ne Gott, oh Gott, du musst das Ding ausmachen, aber also das ist so ein Ding glaube ich, das hat mich damals beruhigt, ja, weil ich natürlich diese Thematik irgendwie, das war nicht bei meinem Sohn, sondern schon bei meiner Tochter, kannte ich und hat sich auch total Schiss vor ja ja, kommt nicht oft vor, ja, aber gut.

Naja, aber glaube ich sehr, dass das, dass das etwas ist, was traumatisch ist und auch wirklich tiefe Spuren hinterlässt. Ja. Und jetzt zu was fröhlicherem du hast denn Annette kennengelernt und hast, Ach komm, kannst du noch mal heiraten? Und ich kenne Annette ja nur online, wir haben uns ein paar Mal online gesehen, ich kenne sie nicht persönlich und ich kann das gut verstehen, ich glaube.

Bin mir nicht ganz so sicher, inwieweit sie jetzt diese Geschichte erzählt hat. Ich war damals so einer Führungsfunktion in so einer Maßnahme und der Sozialpädagoge kam auf mich zu und sagte du, ich weiß gar nicht, ob ich dir das sagen soll, meine Freundin war so eine Freundin von ihm, arbeitet in einer Schule und die Rektorin will dich kennenlernen.

Handy ja gar nicht. Ja, so kam das zustande. Dann hatte ich dann nur gesagt, ich hab da nichts dagegen. Also wenn jetzt dein Interesse oder dein Bestell könnt ihr mich gerne mal anschreiben whatsapp oder so kam dieser Kontakt zustande. Interessant jetzt, jetzt hör ich dich wieder nicht Udo. Oh Entschuldigung.

Jetzt hör ich dich wieder. Bitte. Jetzt höre ich dich wieder. Ja, du musst wohl sehr nah dranbleiben, so. Okay, also Annette, war die Rektorin. Ja, genau, genau. Und hat die hat, die dich irgendwie in einer. Ich glaube, die beiden haben. Sie gesehen, oder? Die beiden haben sich also die die Freundin von meinem Kollegen, die ist da wohl Schulsozialarbeiterin gewesen.

Und dann haben die sich auch immer wieder unterhalten und da sagte sie. Du, da kenne ich jemanden und so kam das wohl zustande, dass man darüber gesprochen hat und dann sagt, ja, das wäre doch schön, wenn du den immer kennen lernst. Also auf jeden Fall kam diese Information zu mir und ich hatte die Annette ja vorher, ich hätte sie halt so nie kennengelernt.

Ja, da wäre der Zufall schon sehr groß groß gewesen, dass ich dann halt der Annette Mal über den Weg gelaufen bin, wäre und wir hatten natürlich auch sehr unterschiedliche. Soziale Umwelten also, auf das ich mal überschnitten hätte, das wäre unwahrscheinlich gewesen. Ja, so war es dann halt so haben wir uns dann halt kennengelernt und wir haben uns dann auch relativ schnell ja wieder verabredet und relativ kam das Gefühl der Liebe dann relativ schnell hoch und ja, so haben wir uns dann halt dann kennengelernt, lieben gelernt.

Und ich glaube, ein Jahr später hatte ich ihr dann schon den Heiratsantrag gemacht. War das so ein richtiges Blind Date oder wie? Es war eigentlich ein Blind Date. Also ich hatte. Ich hatte natürlich dann auf der Homepage der Schule geguckt, wie sieht sie aus, ja, und dem Mal an, dass Annette wohl ähnliche Recherchen gemacht hat und wir haben uns dann verabredet, in der Dortmunder Mitte an einem Brunnen, der heute immer noch ein sehr wichtiger Punkt ist in unserem, in unserem Leben und ich. Weiß jetzt gar nicht, ich glaube an einem Samstag, das weiß ich nicht mehr genau, an einem Samstag Nachmittag um 15:00 Uhr haben wir uns da per blind Date sozusagen getroffen und dann haben wir uns ganz kurz guten

Tag gesagt, ja dann, was machen wir jetzt und dann sind wir ganz schnell. Annette hat so einen Stechschritt, habe ich immer gesagt zu dem zu dem Kaffee gelaufen und haben dort dann halt einen Kaffee getrunken und haben uns dann wie man das halt so macht ausgetauscht. Bei so einem Termin. Hallo, wer bist du denn, was ist das, was man so macht? Natürlich immer mit großen Aufregungen und die Frage ist das denn so richtig, was ich da mache? Soll ich nicht lieber abhauen, aber dann a ja sagt oder A sagt der muss auch B sagen und.

Dann. So, als wenn zumindest mal den Nachmittag überstehen. Ne. Genau. Genau. Wie lange ist das her? Ich mein 2017, glaube ich, haben wir uns. Kennengelernt, Ah OK, also noch gar nicht so lange. Her. So lange ist das noch nicht. Und jetzt? Ich bin nur ein kleines bisschen jünger, ich bin werde jetzt 58, also in unserem Alter sage ich mal ja, die Frauen auch nicht so mal eben in der Disco kennen, ne?

Nein, nein, nein. Ich weiß gar nicht, ob dort Diskotheken existieren. Nee, ich glaube, die habe ich heute morgen gerade mit der Kliente drüber gesprochen, glaube ich auch nicht. Nee, also genau spannend, total mutig, dass ihr beide euch drauf eingelassen habt. So ein Blindnet ist ja boah, da muss man schon ein bisschen Mut aufbringen, oder? Ja, das ist, das ist schon nicht einfach. Ich hatte das schon mal gemacht.

Meine zweite Ehefrau hatte ich ihn ja auf einer ähnlichen Art und Weise kennengelernt. Es ist nicht ganz so einfach, also man kommt immer wieder in diese Zweifel. Vor dem Termin ist das richtig, was du da tust? Sollst du nicht lieber weggehen und hoffentlich blamierst du dich nicht? Das sind diese ganzen Fragen, die man sich dann immer stellt, ob das alles richtig ist, welchen weg man anschlägt. Ja, also ich kenne mich mit blind Dates relativ gut aus. Habe ich also auch schon vor der Internetzeit und so hatte ich ein paar Blind Dates und das war im Nachhinein. Natürlich nicht immer erfolgreich, ja, aber es war immer lustig irgendwie.

Ich finde, wenn man, wenn man mal seine eigene Komfortzone verlässt, und das ist ja das ja, da bist du ja wirklich, stehst ja nackig auf dem Tablett, sozusagen, ich finde das total gut, ja, toll. Also ich habe die hatte jetzt auch schon Erfahrung damit im Vorfeld. Annette glaube, ich war da unbedarft, die hatte das vorher, glaube ich, noch nicht so gemacht.

Aber man merkt natürlich, das auch die ersten die ersten, ich sag mal die ersten Viertel die 15 Minuten, das ist schon ein bisschen hölzern. Ja, aber das ist ja auch ja ich. Ich find das irgendwie lustig, weil ja beide irgendwie, also wer da total abgeklärt hingeht, ja. Der hat das vielleicht 100 Mal gemacht, aber dann stimmt da irgendwas nicht. Ne, also dann.

Macht auch keinen Sinn, also wenn da diese Aufregung fehlt, dann braucht man es auch gar nicht machen. Ja, finde ich auch klasse und dann seid ihr euch schnell näher gekommen und nach einem Jahr gab es einen Heiratsantrag. Hast du gesagt, komm hier nicht mehr heiraten, vergessen wir mal. Ja, ja, ja.

Also wir hatten dann, wir haben ja beide uns in die Insel Fuerteventura verliebt und wir waren da. Zum zweiten Mal im Urlaub. Es war dann halt Heiligabend und da hatte ich gesagt okay neben dem üblichen Schmuckgeschenk werde ihr den Heiratsantrag machen und dann bin ich dann vor ihr in die Knie gegangen und habe sie dann gefragt und sie hat dann sehr laut geantwortet, so dass sie das wohl in der Hotelanlage auch gut gehört haben, dass wir da.

Ja, ja, die war, die war doch sehr überrascht. Aber sie hat sich auch sehr, sehr gut groß gefreut. Man merkte ihr das natürlich auch an und das passte wirklich, also es war kein überlegen und so und überraschend, sondern es kam. Wieso habe ich das erlebt, wie aus der Pistole geschossen und sehr laut, ja ja ja sowas, es war schon OK. Toll, wie romantisch.

In die Planung gegangen und haben dann halt. Ja. Dann n halbes Jahr später haben wir dann. Geheiratet, ja, und ich weiß ja Annette, wenn man jetzt die Folge 171 noch mal hört, ihre erste Ehe war ja, ich möchte mal gelinde sagen, nicht einfach zum zum Ende hin. Und dann warst du wahrscheinlich der der rettende Prinz. So ne, so ein bisschen ja, sie aus der Lethargie gezogen, oder? Ja, ich mein, die war ja, die waren ja da schon getrennt, sie waren ja nicht inoffiziell, aber die waren schon getrennt. Annette wohnte alleine, ich wohnte alleine und ja, wir haben uns eigentlich ganz gut ergänzt, also wir, vor allen Dingen ist es ja so, dass wir sehr viele gemeinsame Interessen haben. Und was mir besonders gut

gefiel, dass ich mit ihr so auf auf gleicher Augenhöhe sprechen konnte. Und das war in in den Vorbeziehungen nicht immer ganz so der Fall. Also da gab es ja immer sehr unterschiedliche Vorstellungen und bei Annette merkte ich dann relativ schnell, nee, das passt alles, ja, da kann ich auch sehr tiefgehend diskutieren, und das war also schon schon sehr beeindruckend da, was ich dann mit ihr dann auch erlebt habe und.

Und auch die, die die Planungen und das Leben an sich war relativ einfach zu gestalten. Also war jetzt über Diskussionen und sowas, so sagen wir das und das machen wir gerne, machen wir ne oder das ist heute noch so, dass wir also wenn ich ganz ehrlich bin, so richtig gestritten haben wir uns das bisher noch nicht, es gab da schon mal Unstimmigkeiten, aber.

Das würde ich noch nicht mal als Streit zeichnen, sondern wir sind uns immer relativ schnell einig geworden. Und ja, ich mein, Ich bin so ganz kein kein großer Freund von Kompromissen, aber auch da sind wir uns sehr schnell einig, dass man halt dann auch. Jeder ein bisschen was abgibt und dann halt ein gemeinsames bekommt.

Ja, klingt sehr erwachsen. Ja, bei jüngeren Leuten würde ich sagen, es klingt naiv, aber bei euch würde ich jetzt sagen, es klingt erwachsen und auch der Erfahrung geschuldet wahrscheinlich ne. Ich würde eher sagen, dass ich naiv, ich sag mal vielleicht vorher war ja die Situation, dass ich immer so das Gefühl hatte, bei bei den Damen, ich bin immer so der. Der der Prinz mit dem weißen Schimmel, ja der dann halt irgendwelche Rettungsaktionen macht und das passte halt nicht immer so, war nicht immer so an, war nicht richtig und bei Annette brauchte ich das nicht.

Natürlich ich fand, wenn man aus so einer aus so einer Ehe rauskommt, ist das immer mit irgendwelchen. Düsteren Gedanken und depressiven Verstimmungen hat das immer mit zu tun. Also so ganz glücklich und jauchzend habe ich eigentlich keinen kennengelernt, der aus einer langfristigen Beziehung kam.

Ja, da glaube ich, ist das denn, wenn das so ist, dann ist da viel showbuy ne, ich glaube auch, dass es immer schmerzhaft, weil es ja auch immer bedeutet oder immer verknüpft ist mit der Frage habe ich was falsch gemacht oder wenn man weiß, dass man was falsch gemacht hat, ist das halt auch nicht schön.

Und und selbst wenn man feststellt, OK, ich habe mich ganz damals mal völlig falsch entschieden, ja, es kann ja auch eine Erkenntnis sein, die dann tragisch ist, weil dann habe ich so viele Jahre investiert und ja, aber schön, dass ihr euch dann gefunden habt, und jetzt kommen wir mal zum Thema, als ihr euch kennenlerntet hast du oder anders, du trägst keinen Alkohol mehr, oder? Seit über 20 Jahren trinke ich keinen Alkohol mehr. Ich bin alle bekennender Alkoholiker, also trockener Alkoholiker, trinke jetzt seit über 20 Jahren keinen Alkohol mehr als die zweite Ehe kurz vorm Platzen war. Meine zweite Ehefrau hat mir auch massiven Alkoholkonsum vorgeworfen und ich gesagt habe, wieso so schlimm ist das gar nicht.

Da kam mir irgendwann mal die Idee, dass ich vielleicht mal zu den Anonymen Alkoholikern gehe, ich das gedacht habe, habe ich mich selbst erschrocken. Da sagte ich, wie komme ich denn auf die anonymen Alkoholiker, denn ich kannte keinen in meinem Umfeld, der jemals da war, oder vielleicht war jemand da war, er hat nie was gesagt, ich wusste von dieser, von dieser Organisation, von dieser, von dieser Veranstaltung kannte ich gar nichts. Ja.

Und trotzdem hatte ich den Gedanken, ich könnte doch da mal hingehen und dann bin ich halt nach Hause. Ich war damals unterwegs, bin nach Hause, habe dann den Computer angeworfen und habe dann mal geguckt, was ist das überhaupt, das sind ja die Anonymen Alkoholiker, habe mich dann auch getraut, also auch so blind Date, mäßig ja in die Kontaktstelle hier in Dortmund zu gehen um mal zu schauen, was die sie da zu sagen haben und damals war es immer noch so, dass ich immer noch so. Nicht sagen konnte, ich bin Alkoholiker, ja, ich habe immer noch so innerlich so gemeint ich ich Vertrag nicht so viel, also ich habe das immer weit von mir geschoben und da bei den Anonymen Alkoholikern bin ich

aber dann ganz schnell zu dem Ergebnis gekommen, ich bin Alkoholiker. Und habe dann auch gesagt, hier, wir begrüßen uns ja immer so, wenn wir uns was sagen, ich bin Udo, Ich bin Alkoholiker, das ist immer so, dieser dieser Einstieg in die Rede dort, und das habe ich dann auch schnell sehr schnell gemacht und ich sage mal, das wirst du wahrscheinlich auch von vielen deiner Podcast Teilnehmern da gehört haben. Zu Beginn ist man sehr euphorisch immer, man sagt ja, die ersten Leser stehen gelassen, die erste Woche, ja jetzt weiß ich, wie es geht.

Ja. Warum habe ich das nicht noch vorher gemacht und nach einem halben Jahr hatte ich dann auch noch mal einen heftigen Rückfall, heftigen 14 Tage und ich habe es trotzdem geschafft. So, ich habe mir gesagt, wie münchhausen mich an dem Zopf dann aus dem Sumpf zu ziehen und kalt zu entgiften. Und seitdem dem seitdem trinke ich nicht mehr, weil ich dann noch gesagt habe, jetzt muss ich mich Kanonen noch Spatzen schießen, also neben den Anonymen Alkoholikern bin ich dann noch zur Diakonie gegangen, dann habe ich mich noch mal so eine online ja Therapie angeschlossen in der Diakonie, das ging dann bestimmt auch noch mal 34 Jahre, da gab's dann auch noch mal parallel im Anschluss noch so eine Gruppe, in der ich dann weiterging, also dann habe

ich gesagt, ich will das einfach, ich möchte nicht mehr trinken. Und das hat dann geklappt und heute ja, nach über 20 Jahren ist Alkohol, ich gehe immer noch jede Woche einmal nach dem anonymen Alkoholiker, so mein mein, mein Rhythmus, und ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen, dass ich hier bei uns in die LWL Klinik gehe, da werden die Entgiftungen durchgeführt, da werden immer diese diese Vorstellungen runden der Selbsthilfegruppen öffentlich angeboten und. Und ich bin da halt bei den Anonymen Alkoholikern und erkläre denen dann halt, was wir da machen. Ja, da.

Habe ich in diesem Jahr jetzt angefangen, um vielleicht auch den ein oder anderen Halt begrüßen zu können? In den Kontakt stelle, um dann zu sagen okay, wie können wir dir helfen? Ja, dieses dieses Aussprechen. Ich bin Alkoholiker, wie war das für dich? Im Nachhinein habe ich da auch gemerkt, ich bin schon so ein Mitläufer. Ja, also ich kam an dem Abend in diese, wie sage ich mal zum Tisch, an dem Tisch saßen 12 Leute, nachdem ich so ein kurzes Einführungsgespräch hatte, und dann gibt es da einen Gruppensprecher und dann, wenn die Leute sich dann gemeldet haben, ich sage, ich bin Peter, Ich bin Alkoholiker, ich bin Marion, Ich bin Alkoholiker und Alkoholikerin, und ich wollte dann auch was sagen, und dann

sagte, Ich bin Udo. Und, und ich bin Alkoholiker, so, weil die alle gemacht haben, habe ich gesagt, Ich bin Alkoholiker und dann habe ich dann nur kurz meine Geschichte erzählt. Das war jetzt noch nicht sofort, dass ich dann sofort davon überzeugt war, dass ich Alkoholiker bin, ich hatte ja immer noch die Hoffnung, dass es halt vielleicht nicht so ist. Aber es war dann zunächst einmal schon für mich einmal ausgesprochen Monate oder vielleicht Jahre später. Wir haben ja dieses 12 Schritte Programm bei den AS und der erste Schritt.

Wir gaben zu, dass wir den Alkohol gegenüber machtlos sind und unser Leben nicht mehr meistern konnten. Den habe ich dann auch mal immer vorgelesen und so und monate Jahre später sagte ich, Mensch, dieser erste Schritt ist die Bekenntnis zum Alkoholismus, also dass ich sage, ich bin Alkoholiker, so, da gibt es halt nasse und trockene und.

Diese nasse Zeit habe ich natürlich auch erlebt und stark erlebt. Und dann dachte ich, jetzt möchte ich trockener Alkoholiker werden, ich bin Alkoholiker und da gibt es für mich jetzt auch kein Vertun mehr. Ja, also ich trinke jetzt seit 20 Jahren nicht mehr, aber ich bin immer noch, wenn ich sage, Alkoholiker, am Anfang war das halt nicht so einfach mit den Leuten darüber zu reden, das ist immer diese diese Scham, die man hat.

Ja. Heute gehe ich da recht offen mit um und. Auch diese Ängste, die man damals hatte, so was wie verhalte ich mich, wenn mich jemand was anbietet, dann ist hier heute ist das für mich völlig egal. Ich sag mal, bringt nichts und es passiert eigentlich auch nichts. Ich hatte das Glück, dass ich zunächst aufgehört habe zu rauchen, dann aufgehört habe zu trinken, also normalerweise ist es immer andersrum, ich musste aber den Weg gehen und deswegen wusste ich, das wird nicht einfach.

Aber ich hatte mir gesagt, ich will, ich will das so, ich will das jetzt so haben und dann habe ich das halt mit Hilfe von AA, also rauchen, aufhören habe ich mit Hilfe von endlich Nichtraucher mit dem Buch und bei den Alkoholikern habe ich das mit den mit den Alkoholen habe ich Anonymen Alkoholikern.

Ja, die Anonymen Alkoholiker. Korrigiere mich, wenn ich da falsch liege, aber so wie ich das verstehe, sagen ja mehr oder weniger. Wenn. Ich das richtig zusammenkriege, dass ich nicht schuld daran bin, wo ich gelandet bin oder wo wo ich jetzt stehe, sondern dass es der Alkohol war, eine höhere Macht, eine höhere Macht ist da im Spiel und die Kritik lautet. OK, wenn ich die Verantwortung mehr oder weniger abgebe an an was auch immer, weil die Macht wird ja nicht definiert, glaube ich.

Bei den AS ist nicht der Liebe Gott oder soll ich Teufel Alkohol, sondern eine höhere Macht. Genau. Wenn die Verantwortung abgegeben wird, denn, so habe ich gehört, dann mache man sich das doch relativ leicht. Ist ja dieses 12 Schritte Programm und als ich diese 12 Schritte zum ersten Mal gesehen habe, habe ich gesagt, erst mal habe ich mich gesagt mit 12 Schritte, das geht aber schnell, also da will ich ja schnell.

Ja. Es ist natürlich durchtränkt durch spirituelle Gedanken. Ich sag mal so ein bisschen die Basis von von von Anonymen Alkoholikern, und es beruht alles auf Freiwilligkeit. Ich war und bin eigentlich immer noch nicht so, dass ich sagen würde, ich bin nach hoch. Gläubig oder so was. Ja, ich habe dann gesagt, OK, die höhere macht, ich fand es auch ein bisschen erschreckend, als ich am Anfang oder das erste Mal da war, dass man sich sozusagen zum Schluss mal an die Hand nimmt, ja, und dann heißt es bei uns den Gelassenheitsspruch, den sagen wir dann nicht auf, und das war für mich zunächst aber auch ein bisschen befremdlich, aber das ist heute für mich jetzt gang und gäbe. Ja, es gibt halt auch in diesem

Schritte Programm, auch wir übergaben das an die höhere Macht, ja um das Halt fortzufahren. Das ist aber jetzt nicht der Punkt, wo wie ich das jetzt so angegangen habe. Ich habe gesagt, also ich sag mal die Situation so wie ich das da empfinde, die 12 Schritte sind wichtig, aber man schafft das auch nicht in in 14 Tagen da durchzuarbeiten, es ist dann halt wir reden ja immer so, nur nur für die nächsten 24 Stunden. Das ist, das ist das erste Glas stehen zu beginn 90 tage 90 meetings.

Also man soll da jeden Tag hinkommen, das kann man in Dortmund machen, und ich habe dann halt die Möglichkeit genutzt, meine ganzen Probleme, die ich so in mir rumwälzte, auf diesen Tisch zu laden und den Leuten sozusagen zum Teilen gegeben, ja. Mit der höheren Macht. Ich bin dann auch, das war auch eine Zeit lang, wo ich dann halt so depressiv, ein bisschen drauf war, das war so, wo die zweite Ehe kaputt gegangen ist. Dann bin ich auch viel spazieren gegangen, das ist also auch irgendwie so eine Art körperliche Reaktion, wenn man aufhört zu trinken, man will sich irgendwie bewegen, man will der Natur verbunden waren, so habe ich das also von vielen auch gehört, und da kam ich dann so langsam wieder so an die Situation, dass ich gesagt habe.

Ich hab dann immer gesagt, Herr, hier bin ich jetzt wieder ne so, wenn du mal Zeit hast. Ach so so n Zwiegespräch ja den richtigen Glauben entwickelt wie man den so kennt, dass man da wirklich so felsenfest von überzeugt ist. Ne, an diese höhere Macht, das bin ich nicht das das bin ich, das ist nicht so mein Ding ich ich hab auch vor kurzem haben wir noch bei anonymen Alkohol darüber gesprochen, ich hab auch immer das Problem mit der Krankheit gehabt.

Alkoholismus ist eine Krankheit. Ja, hatte ich immer so ein bisschen das Problem. Wir können ja heute sagen in Deutschland, wir können froh sein, dass es als Krankheit anerkannt ist, sonst hätten die Leute wirklich große Probleme, es würde keine Entgiftung geben, es würde keine Therapien geben, die müssen das alles selbst bezahlen, aber ich persönlich hab da immer ein bisschen Probleme, hab da mir ein bisschen ein bisschen ja schwer getan, das so als Krankheit anzuerkennen und auch. Auch die Tatsache, dass ich durch spirituelle Gedanken oder durch die höhere Macht mit dem Trinken aufhöre. Ich, ich muss dafür sorgen.

Ja, was ist deine deine Kritik an dem an der an dem Wort Krankheit? Ja, das ist halt so. Ich habe mal von mir, so wage ich habe ja gerade erzählt, ich habe ja dann erst, nachdem ich da das erste Mal durch die Tür von AA gegangen bin, ich bin Alkoholiker. Und ich habe mich mit diesen, mit diesen Begrifflichkeiten und alkoholikern gar nicht auseinandergesetzt.

Ich war also krank, ohne es zu wissen, bis ich gesagt habe, ich bin Alkoholiker, es hat mir auch keiner gesagt, es hat mir kein Arzt gesagt, im Umfeld hat man gesagt, du trinkst zu viel, ich lief also krank durch die Gegend und das ist so ein bisschen die Situation, wo ich sage, mit der Krankheit, und ja, ich brauchte die Diakonie, ich hatte dann so einen Therapeuten, eine Therapeutin, die mich dann geholfen hat.

Es ging aber eigentlich. Jetzt nicht mit dem Umgang mit Alkohol, sondern es ging eigentlich um mich. Ja, wie nehme ich die? Die Umwelt war, wie gehe ich mit mir selbst um, was ist mein, was ist mein Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und solche Dinge, das war mit Alkohol immer nur wenig verbunden, also diese Gespräche und.

Ja, also ich hab ich hab das jetzt schon anerkannt mit der mit der Krankheit. Ja nach dieser langen Zeit und ich hab auch viel gelesen diesbezüglich darüber und es ist auch so, es ist ja auch ne ne Suchterkrankung ist nun mal auch ne Erkrankung und wenn man die jetzt halt nicht bekämpft, dann ist es halt dann in der Regel ist es der Tod.

Ja und deswegen hab ich da so n bisschen Schwierigkeiten gehabt weil ich gesagt hab wie kann es denn sein, dass man gar. Nicht weiß, dass man. Krank ist ja. Und dann wird man, wird man zum Alter gegangen, bin ich krank. Ja, das war so ein bisschen dieser dieser Stolperstein, den ich hatte, verstehe. Naja, also in den meisten Fällen, also nicht in allen, aber in den allermeisten Fällen ist ja Alkohol ein Ergebnis aus Themen, die man mit sich rumträgt so wie du ja auch sagst, die Diakonie, da habt ihr über über deinen, über deine persönlichen Probleme gesprochen und der Alkohol ist das, womit du versucht hast.

Das zu unterdrücken, die Probleme, die ja dann, wie Heinz Rühmann damals schon gesagt hat, die Ertrinken ja nicht, sondern die können ja schwimmen, die kommen halt immer wieder hoch. Aber den Ansatz finde ich gut. Ja zu sagen, es geht dabei nicht nicht. Wirklich um den. Alkohol, sondern um die also wie in der Diakonie, sondern um die Themen, die dahinter stecken. Und wenn du die Themen erledigt hast, dann kannst du auch das Thema Alkohol vernünftig angehen, oder? Ja.

Also. Also ich habe ja nun. Auch die so viele Lebensgeschichten. Jetzt gehört über diese 20 Jahre meine eigene Lebensgeschichte. Ich habe meinen ersten Vollrausch gehabt, ich schätze mal, ich war so 13 Jahre alt, das war Geburtstag von meinem Freund und damals noch d Mark Zeiten haben wir uns eine 2 Liter lambrusco gekauft für eine Mark 99.

Wir fühlten uns ganz erwachsen und männlich und haben den dann getrunken. Und ich wusste gar nicht, was mit mir passiert. Ich hab da auch, ich hab gesagt, OK, schmeckt so, schmeckt so aber nach 0,7 Liter oder nach einem Liter oder so was war, es war da auch aus, ich glaub dann war ich auch schon kurz von der Alkoholvergiftung und das war der Eintritt von dem zum Alkohol jetzt weiß ich jetzt nicht inwieweit. Dieses, das war schon zu geführt hat, dass ich dadurch schon schüchterner wurde oder wie auch immer, auf jeden Fall habe ich den Alkohol die ganze Zeit dann immer wieder. Benutzt.

Gebraucht. Einfach. Getrunken war ja 8 Jahre bei der Bundeswehr, das war auch. Das war auch eine Sauferei. Das war wirklich eine Sauferei. Und als ich dann aufgehört habe mit der Bundeswehr, ging das nicht ganz so dramatisch weiter. Aber es ging, ging weiter, ja, und dann gab es immer wieder die Exzesse und trotzdem.

Hatte ich immer noch ich. Schaffe es ja noch 3 Tage und so trinke ich ja keinen Alkohol. Sehr gut, genau war. Auch mal am. Fernsehen nur 3 Flaschen Bier und so, das kann ja nicht sein, dass ich alkoholik diese ganz alte Geschichte, ja, ich leb nicht am Bahnhof, ich hab meine Arbeit noch und. Und trotzdem hätte, wenn ich das heute mit den heutigen Kenntnissen, würde ich ja sagen, da hast du aber schon ganz schön ein Problem gehabt.

Ja klar, also. Alkohol erfüllt ja, in Unmaßen konsumiert, erfüllt. Ja, immer einen Zweck. Also als Kind wolltet ihr das Ausprobieren, als Jungs ja, logisch, aber dann geht's ja los, oder bist du auf einer Party, bist schüchtern, was machst du? Knatterst. Dir einen rein. Und dann bist du plötzlich der coole Udo oder der coole Kai.

Das heißt, kannst die Frauen ansprechen, kannst lustig tanzen, dies und das, ja, dann hast du irgendwann mal richtige Probleme. Was machst du? Trinkst was und? Ja. Dadurch wird es halt nicht besser. Dann ne das Verrückte. Ist ja. Dass wir uns dann in der nassen Zeit uns vorgaukeln, dass das eine Lösung sein könnte oder zumindestens auch ne ne Lücke ist oder ne kleine Auszeit hat. Ich kann ja heute sagen, nach 20 Jahren nicht trinken, dass ich mir diese ganzen Zeit vorher was vorgemacht habe. Natürlich habe ich jetzt auch Probleme, ja ob das gesundheitlich ist oder wer mit mit mit den mit den Kindern ist oder wie auch immer, natürlich habe ich da beruflich. Ja, aber wenn.

Ich da jetzt. Immer trinken würde. Ich hätte genügend Gründe zum Trinken, klar, aber ich trinke jetzt nicht mehr, ich komme ja gar nicht mehr auf die Idee, was ich. Trinken sollte. Aber. Das war damals so, dass ich da der Meinung war, das ist halt diese sucht. Ich sag mal, dieser Schalter, der so trinken, trinken und das ist halt ist halt nicht so also. Ich bin natürlich ein bisschen.

Enttäuscht. Dass ich mein Leben zum Teil einfach so vergeudet habe. Ich habe immer. Ich habe immer sehr viel. Sehnsucht gehabt nach bestimmten Werten, also Wachstum, liebe, Weiterentwicklung. Also das, das waren so Familien, das waren immer so so Sachen, das würde ich gerne machen, konnte ihr in.

Meiner nassen Zeit. Nicht leben konnte es einfach nicht. Ne, also das ging dann erst los. Als ich dann aufgehört hab zu trinken, da konnte ich dann sagen, OK, jetzt kann ich mich mal auch an die auf diese Sache mal konzentrieren. Ja also fang mal an zu lernen ja lernen ja was was dir Spaß macht ja so was kann ich sagen, Suff nicht, das funktionierte nicht, das funktionierte nicht, ich hab mal irgendwo. Gelesen oder gehört?

Ich weiß es gar nicht mehr, dass wenn man. Zu viel Alkohol trinkt. Dass man in der Entwicklung stehen bleibt und dass viele Menschen, die jetzt, ich sag mal mit 50 aufhören zu trinken oder mit 40 und mit 20 angefangen haben, im Grunde genommen da stehen, wo sie mit 20 standen, als sie angefangen haben. Ist das so?

Siehst du das auch so, genauso ich. Sag mal, die Reife Alkohol verhindert das Reifen des Menschen. Du. Kommst nicht. In die Tiefe. Du kannst nicht reif werden, also du kannst nicht wie. Gesagt, ja, das. Ist also diese Reife so, wie ich sage, das, was du gesagt hast, kann ich nur bestätigen. Erst wenn der Alkohol nicht mehr in dir wütet, ja, kannst du auch Reifen nicht altern, sondern wirklich reifen.

Du kannst mit mit Dingen dann ganz anders umgehen, du reagierst nicht wie ein Kind, du bist nicht trotzig so. Das ist halt dann die Reife. Das Problem ist so ein bisschen die Leute, die ich natürlich da auch kennengelernt haben, die da diese Geduld relativ schnell verloren haben und wieder rückfällig werden, dass das halt was langfristiges ist.

Das ist halt, wenn man sie sagen, auch bei dem anonym, das sagt man wollen, es ist kein Sprint, es ist ein Marathon, ja man hält, man hört zwar gleich mit dem Trinken auf, aber damit sind, ja ist ja deine Entwicklung nicht wieder. Geht die sofort, dass sie ein Sprung nach vorne geht? Das macht auch keinen Sprung, gibt ja das schöne Bild mit dem Frosch in dem Topf, den man, wenn man so langsam die das Wasser erhitzt, so ähnlich ist das auch man man merkt erst später die Situation und da ich ja immer einmal in die Woche noch nach A gehe und immer wieder auch die Sache höre, habe ich immer die Möglichkeit immer zu sagen, Mhm, wie würde ich wohl jetzt aussehen, wenn ich jetzt das nicht aufgehört hätte,

wenn ich da jetzt woanders wäre und dann? Wie würde ich da aussehen? Ja, ich, also ich war durch den Alkohol wog ich so um die 6062 Kilo, ich habe kaum was gegessen, ja warte mal bisschen was ich esse, kann ich auch trinken. Ja, diese ganzen Sprüche dazu kam ja noch, dass ich dann in dieser Zeit auch noch geraucht habe, ich war sportlich überhaupt nichts drauf, da war gar nichts, ja und? Das hat.

Sich ja dann auch. Erst nachdem ich aufgehört habe zu trinken, geändert ja. Ich wollte dann wieder sportlich werden. Ich wollte dann auch meinen Körper ein anderes Aussehen verpassen und so was und dann habe ich das gemacht und das geht natürlich auch nicht von jetzt auf nachher muss man dann auch erstmal Ziel setzen und dann dranbleiben und machen und machen und machen.

Das ist halt leider, leider. Dass die Leute das da total. Ja, zu schnell. Aufgeben oder auch die, die es ist ja noch nicht mal Arbeit. Es ist einfach nur abwarten, aushalten und abwarten. Ja, also ich. Glaube, was wichtig ist auch, und das hast du ja richtig gemacht, zu lernen. Mit den eigenen.

Themen, die einen umtreiben, umzugehen, wenn man das nicht gelernt hat, weil man immer sagt okay, ich habe ein Problem, was mache ich trinke, dann ist das Problem erst mal weg, es ist ja faktisch so, in dem Moment ist das Problem nicht mehr präsent, wenn man besoffen ist. Ja, es ist ja leider so, kommt dann natürlich wieder, meist mit noch anderen Themen, aber ich glaube, dieser Umgang mit den eigenen, mit der eigenen Psyche, das ist das Wesentliche. Was auch dafür sorgt, dass man das wie beim wenn du sagst Marathon ja, wenn dir jemand eine Banane reicht oder was zu trinken, dann kann es funktionieren. Wenn du bei dem Marathon läufst und da niemand am am Rand steht und dir eine Banane oder Wasser

reicht, dann brichst du irgendwann ab, dann kommst du nicht weiter, du brauchst die Unterstützung ja, also ich hatte. Dir? Ja nun. Ob das nun die Anonymen gewesen sind? Man hätte schon einen gut Templer und und so weiter und sofort. Es gibt ja die unterschiedlichsten Selbsthilfegruppen, es gibt ja auch von der Diakonie, nennt sich dann ein Freundeskreis und so was, das haben wir ja auch gemacht, das hat mir schon geholfen, immer mal wieder auch wieder wach zu werden. Man hat natürlich auch Rückfälle mitbekommen, die man dann auch, ich habe da lieber ihr als ich und. Ja, wie du schon sagtest.

Also es ist halt der Alkohol. Das, was wir heute sagen können, so mit der Reife und das, was du so beschrieben hast, das kannst du als anderer Alkoholiker kannst du das doch nicht mal sagen, du kannst doch nicht mal sagen, dass du trinkst, weil du ein Problem hast. Du trinkst, weil du trinkst. Wir würden heute aus der aus der Entfernung sagen, ich habe damals getrunken, weil ich jetzt vom Brief vom Finanzamt gekriegt habe, ja, ich muss ja auch für jede, für jede.

Ich sag mal in Anführungszeichen, missetat brauche ich ja auch eine Entschuldigung. Warum habe ich getrunken, aber in der damaligen Zeit hatte ich doch überhaupt keine, ich fühlte mich dann männlich oder so, oder jetzt wird aber mal Zeit, jetzt muss ich mir mal einen trinken, da habe ich mich doch nicht reflektiert, da habe ich doch einfach nur haben wir was im Kühlschrank, nee, dann fahre ich noch mal zur Tanke oder sowas, ja klar, genau.

Hätten. Wir damals dieses ich sag mal Tiefe nachdenken. Wären wir vielleicht eher auf die Idee gekommen, nicht mehr zu trinken? Aber es ist ja halt so, wir reden ja auch immer von dem Tiefpunkt, ja irgendwie dann passieren sollte, um dann halt Nein zu sagen und so weiter ich sehe das heute so, ich.

Wäre das noch? Diese Kurve noch ein bisschen flacher verlaufen, wäre ich auch länger in dem Alkohol geblieben. Die Situation mit meiner zweiten Ehefrau hat. Mich genau an diesen Punkt gebracht, wo ich sagte, ich muss jetzt darüber nachdenken und hatte dadurch das Glück, dass ich sagen konnte, oh, da ist was dran, ja.

Und was macht. Es mir. Was macht es mir jetzt aus, wenn ich nichts denke? Ja, was passiert dann genau? Am Anfang. Ich. Meine sagte so, dass du auch NLP und so was machst ne und gemacht hast oder so ne NLP nicht mach. Hypnose ja, Hypnose ja, gut dann. Bin ich auch im Teil in diesem. Ich hatte mal auch mal so.

Trossen mit Ericsson und so was. Ich hab das mal mal interessiert und ich bin da sehr ziel und orientiert und als ich anonym hingegangen bin, sagte ich ja, was hab ich hier für ein Ziel, ein Ziel nicht zu trinken ist für mich da kein Ziel, dann habe ich mir halt da auch Ziele formuliert. Was ich dann? Halt mit meiner trockenen Zeit dann erreichen will. Und dann kamen halt wieder die Werte, die ich dann so reingenommen habe und so OK.

Wenn ich die Liebe haben möchte, wenn ich Familie haben will, wenn ich Wachstum haben will, wenn ich Gesundheit haben will, also Gesundheit war bei mir ja auch intony. Robin sagt dir was. Was war ja ja auch das erste Buch, was ich von dem gelesen hab. Dann geht diese, diese kleine Übung, da schreib mal die 10 Werte auf, die dir besonders wichtig sind und dann mach mal in so ne Reihenfolge. Und dann habe ich die das auch mal gemacht und dann war Gesundheit auf Platz 7.

Sag ich mal einfach und auf Platz 7 und dann sagt er dann in dem Buch äh und wenn Gesundheit nicht auf 1 ist, brauchst du alles. Das kannst du alles vergessen, dann dachte. Ich hä, was soll das denn jetzt, ne? So, ja, wir waren nachgedacht, da sagte ich, Ah, hat eigentlich Recht und dann habe ich auch die Gesundheit auf Platz 1 gesetzt und da ging nichts anders.

Ich konnte dann nicht mehr rauchen, ich konnte dann nicht mehr trinken, ich musste dann Sport machen, ich habe auf Platz 1. Und ein Ziel ist, ich will mindestens 90 Jahre alt werden. Ja, ja und ohne. Gesundheit ist halt alles nichts, ne da hilft ihr das Geld nicht, da hilft ihr eine tolle Partnerin nicht.

Ja nix. Ich hatte jetzt eine Woche Zahnschmerzen. Zahnfleischentzündung, aua, ja. Da. Ist auch nichts, dann bleibst du bin auch zu Hause geblieben, aber da guckst du kein Fernsehen, du kannst dich auf nichts konzentrieren, du bist nur mit dich selbst beschäftigen oder den nimmst du doch noch Tabletten oder so was und deswegen ist Gesundheit schon extrem wichtig für mich, also auch dann halt so zu leben, dass ich halt gesund bleibe. Ja, es gibt ja auch ich.

Kenne ja jetzt über meinen Podcast auch viele Sportler. Ja, die gesagt haben, ich habe Marathon Ultras, alles mögliche Ja oder Annette rudern ja so und das auf der einen Seite und dann die Sauferei auf der anderen Seite, ja das beißt sich eben komplett da das das gehört gar nicht zusammen, aber lustigerweise können diese Menschen Content die ich kenne, die trinken alle nicht mehr. Das so trennen ja auf der einen Seite, ernähren sich vegan und leben gesund und saufen dann hä ja wo keiner von denen mir erklären kann, wie das zusammenpasst. Nee, das ist auch.

Manche Dinge kann man ja einfach nicht erklären von von der, von der Logik her einfach nicht nachzuvollziehen. Genau Jahre später. Sagt man dann ja total bescheuert, was ich da gemacht habe. Ne genau. Mhm. Wie viele Leute? Hast du jetzt über die A as kennengelernt, die ihre Geschichten mit dir geteilt haben? Ach also über 20 Jahre das.

Ist halt immer das Problem. Also das. Sind ja alles offene. Meetings also dürfen ja jeder, der meint, er ist Alkoholiker, darf ja daran teilnehmen. Ich habe am Anfang nicht nur 90 Meetings gemacht, ich glaube 200 am Stück, an dem Wochenende sogar zweimal morgens und abends. Und da habe ich über die Jahre, ich weiß es nicht, Hunderte Hunderte kennengelernt, da waren welche dabei, die waren nur einmal da.

Ja, es waren aber auch welche dabei, die Waren dauerhaft da. Ich habe auch so traurige Tragödien gehört, da war jemand dabei, ewig und 3 Tage trocken, ja dann hat er getrunken, tot, ja weil er dann halt besoffen Treppe runtergefallen ist und alles alles gesagt, auch der Tod wird jetzt natürlich bei den AAS immer. Häufiger.

Man kriegt das immer mehr mit, das hängt aber auch mit dem Alter zusammen. Also wir haben aber auch in Anführungsstrichen Nachwuchsprobleme, man. Hört zwar auf der. Einen Seite, dass der Alkoholismus ungebremst weiter geht. Aber die Leute finden den Weg halt nicht zu den Selbsthilfegruppen. Es geht nun mal relativ schnell zu den Kliniken, ja, die sind relativ schnell voll, aber das dauerhaft in Angriff zu nehmen, das ist halt noch ein bisschen zu wenig das. Also da sind schon viele und ich habe die Anonymität und auch die.

Die die Trennung. Zwischen dem anonym und meinem Privatleben, also auch auch so gemacht. Ich habe da jetzt nicht so großartige Freundschaften gesucht, in die es auch außerhalb des Tisches da genutzt hätte, sondern ich habe das so getrennt, ich bin halt zu den Meetings gegangen oder gehe noch zu den Meetings und.

Sonst ist da jetzt eigentlich hab ich gesagt, man man trifft sich mal zufällig, dann halt in der Stadt oder so und dann sagt man so guten Tag, also man ist halt anonym, man sagt ja auch nicht dann ja so und aber ansonsten ist das ist das nicht so, ich halte diese Einrichtungen überhaupt egal, ich hab, wir haben ja auch die Diskussion immer wär ich besser und so ich hab ich hab diese Bundesliga der Selbsthilfegruppen, da mach ich. Ist das egal, wenn das blaue Kreuz den einem hilft, dann hilft dem das ja, das vom Alkohol wegzunehmen. Und bei mir ist halt die anonymen Alkoholiker. Ich habe auch nur die nur die ausprobiert. Ja, ich kenne die anderen, deswegen kann ich da nichts zu sagen, wie die Arbeiten, also es

ist aber auch das hört sich ja immer so an, das ist ja einfach nur so eine Zusammenkunft von Betroffenen, ja, und die haben sich ein bisschen organisiert, also der Organisationsgrad ist ja nun relativ gering. Da ist jetzt einer an dem Abend, der dann vorne sitzt und der so ein bisschen das Gespräch leitet. Ja, der dann sagt, du bist jetzt dran und du bist jetzt dran und du bist jetzt dran, sag mal so, jetzt ist die Zeit rum und dann hauen wir wieder alle ab, ne mehr ist das ja. Nicht also ist.

Jetzt keinen. Da gibt es keinen Fest eingestellten Therapeuten oder Arzt, der dich dann halt zur Sprechstunde einlädt oder sowas. Ja, also da ist halt, wir haben eine sehr preisgünstige Wohnung und in der finden dann die Meetings statt. Ja, OK. Häufig ist das ja irgendwie in der Kirche in so einem Nebenraum oder so was. Ihr habt da eine eine ganze Wohnung für die Meetings haben wir mal.

Vor. Jahren ist das. Mal passiert, dass dieser dieser Vermieter dort AA das sehr kostengünstig dort angeboten hat. Die haben jetzt auch noch mal die die Mieten erhöht und es gab da auch ein bisschen Probleme, ob wir die überhaupt stemmen können, weil wir reden wir, wir leben ja nur von Spenden. Also nur von eigenen Spenden, also nach jedem Meeting wird dann halt immer was in den Hut getan und dann wird am Ende des Monats nachgerechnet, Wieviel haben wir da zusammen und dann zahlen wir da die Mieten und Stromkosten und sowas also das ist. Halt eine ganz.

Eine Zusammenkunft von Leuten, die Betroffenen, mehr ist es einfach nicht. Natürlich habe ich die, die. Therapeuten auch aufgesucht und bei der Diakonie, da war ja war jetzt so eine Art. Der Nachsorge nannte sich das dann so und ich war zum damaligen Zeitpunkt selbstständig und ich konnte mir es nicht erlauben.

Ich hätte es gerne gemacht in so eine Reha zu gehen. Wie lange geht die 3 Monate? Oder so was. Ja, das hätte ich gerne gemacht, aber das konnte ich nicht, weil ich dann hätte ich kein Geld verdienen und zu der damaligen Zeit noch schlimmer gewesen. Die. Was ich. Auch häufig höre ich, war nie bei den As, aber dass die wie du selber ja auch schon bestätigt hast, die Überalterung findet da gewaltig statt und dass da viele Leute sitzen, die eben da schon 2030 Jahre sind und jeden Tag wieder sagen, Ich bin Alkoholiker und.

Das jetzt nicht besonders. Attraktiv für junge Leute wirkt. Na ja, gut, Alkoholismus ist. Der der Alkoholismus, der dann behandelt wird, ist eigentlich Mittelalter. Alter Sachen, also der achtzehnjährige Zwanzigjährige, der kommt noch nicht, ja, der ist einfach noch gar nicht so weit, dass der in überhaupt überhaupt in die Nähe des der Gedanken kommt. Ich bin Alkoholiker, ja, also es gibt schon ein Paar ein paar jüngere, die so 30 + -3 Jahre sind, die dann sich schon schon mal verlaufen bei uns, aber das ist natürlich auch sehr wenig, ich glaube auch in anderen Einrichtungen ist es so, also das sind die bestimmt.

Die. Mittelalter und alten, die dann hinkommen, diese alten Hasen, so wie du gesagt hast, ja, die sagen natürlich auch, und das ist ja nun auch leider so, dass man ja nie. Gesund wird wir. Reden zwar auch von Genesung, bei der bei der AA aber das erste Glas reicht ja aus um alles das was du dir aufgebaut hast wieder kaputt zu machen und.

Da kann gut 20 Jahre dabei sein. 30 Jahre ist auch scheißegal. Die Leute habe ich nun auch leider kennengelernt und das ist so, dass dass wir können das ja nicht anders machen, also die jungen Leute, wir würden die ja auch gerne ne mit dazu nehmen, aber wir, wir machen ja auch verschiedene Sachen, also wir sind jetzt ja in dem Krankenhaus.

Da ist auch das Krankenhaus sehr froh über jede Selbsthilfegruppe, die da kommt. Aber wir können das jetzt von uns sagen, die sehr froh sind, dass wir da da so einen Auftritt machen im letzten Jahr so eine NRW Veranstaltung hier in Dortmund, da kommen halt die ganzen Alkoholiker, da kommt halt auch immer jemand von der Klinik und von der Stadt Dortmund, die dann auch dann das Gesundheitsamt, die sie mal so erzählen und die sind sehr froh, dass es solche Einrichtungen gibt immer noch gibt. Die dann halt das auch nutzen können um halt, ich sag mal ganz schwierige Fälle, auch da mal hinzubringen, ja oder mal heranzuführen.

Das ist dann aber schon ganz gut, also das ist dann schon ganz gut. Es. Gibt immer Kritik. Ne, aber wir sind ja auch, ich sag mal, wir sind ja alle keine, wir sind Profis im Saufen ja Wesen oder sind sie immer noch, ja, aber wir sind ja keine Profis, wir sind keine Ärzte, wir sind keine Therapeuten, nee, und dann sitzt ja auch kein. Marketing Heini, der irgendwie paar lustige tik toks veröffentlicht.

Ne, das verstehe ich schon. Also klar, Verrückte ist ja, man kriegt ja so. Ein bisschen raus, welche Berufsgruppen mäße da ist ja nun wirklich alles vertreten. Ja, das ist wirklich alles vertreten. Also wirklich gesagt auch von dem von dem Arbeitslosen ja, der wirklich dann vom Bahnhof kommt. Ja, und der sich dann mal nutzt um das auch zu werden, bis hinzu einem Manager, der ich weiß nicht wieviel Geld verdient und der da ja in AA auch die Möglichkeit sieht dann Alkoholismus zu bekämpfen oder damit umzugehen. Ja, also dazwischen ist alles ja, Krankenschwestern, Lehrer, Verkäufer, was da alles ist.

Ja, das ist. Die Leute, die dann halt dann auch diese 30 Jahre hinter sich haben. Ja, man merkt dann immer diese Dankbarkeit, auch ne, dass sie da ihre Dreistigkeit hinter ist ja auch so. Wenn ich am meistens gehe ich. Donnerstag hin, wenn ich Donnerstag abends rausgehe, dann. Denke ich noch ein bisschen drüber nach.

Und dann bin ich schon wieder raus. Dann bin ich in meiner anderen Welt wieder. Dann denke ich morgen an den Beruf, also ich bin dann kein Alkoholiker mehr, also nur, dass ich da einmal kurz hingehe und da. OK, interessanter. Punkt. Also das Thema beschäftigt dich dann, wenn du da bist, aber. Sonst im Leben.

Nicht, nicht mehr, gar nicht mehr. Ja, weil das ist. Auch so ein Punkt. Ich habe das nie verstanden. Ja, wenn ich so denke, gut, du bist jetzt seit 20 Jahren dabei, du gehst da hin und sagst ich bin Udo, Ich bin Alkoholiker, da denke ich immer, OK, ja verstehe ich. Aber. Damit wärmt man ja. Irgendwie diese alte Geschichte auch immer wieder auf, um um die Flamme so ein bisschen am am Lodern zu halten, um die Erinnerung nicht zu verschütten.

Ne, das ist ein Punkt, der. Mir nicht immer so gut gefällt, weil wir sagen ja immer, wir sollen im heute Leben. Ja und nicht im gestern und im Ja, genau das beißt ein. Bisschen ne, aber wir gehen. Natürlich immer gerne zurück. Wie waren wir, als wir noch nass waren, da erzählen wir dann immer so kleine Geschichten, was uns alles passiert ist und.

Es ist halt immer so gerade. Wenn neue kommen, ja, dann sagen wir immer, dem Neuen gehört das Meeting. Ja, und dann erzählen wir in der Regel immer, wie wir hierher gefunden haben. Zu den Anonymen Alkoholikern, und dann geht es dann halt wieder in die Vergangenheit rein und dann nehme ich das dann wieder so.

Ich, ich habe diese Möglichkeiten immer mal genutzt, dass ich gesagt, ja, ich sitze jetzt hier nach 20 Jahren, wo ich vorher schon mal sagte, ja, und wenn ich jetzt überlegen würde, ich würde jetzt nicht hier sitzen. Sondern weiter gesoffen hätten. Dann würde ich etwa vielleicht gar nicht mehr hier sitzen, sondern liegen und nicht mehr so sein, und ich hätte viele, viele, viele, viele Dinge nicht erlebt, Annette kennengelernt, ich hätte ja Annette nicht besoffen kennengelernt, hätte ich gemacht.

Ich hätte in meinem Beruf nicht ich hätte, wir würden nicht so viel reisen, das würde alles nicht sein. Dann gehe ich von felsenfest aus, ja, und das ist so der Punkt, wo ich sage, also eigentlich diese nasse Zeit, und dann kommt ja dieser dieser Schnitt, und ab da war ich trocken, so was hat sich da alles geändert bei mir, ja, und da hat sich alles geändert, ja, ich bin jetzt 20 Kilo schwerer, ich habe jetzt graue Haare, meine Tochter ist erwachsen, hat 2 Kinder. Ich habe meinen Beruf gewechselt. Ich wohne mit Annette jetzt zwar auch noch in Dortmund, aber ganz woanders.

Ich habe dieses soziale Umfeld nicht mehr, da ich den Beruf gewechselt habe, habe ich auch viele, kenne ich viele Leute gar nicht mehr, also es hat sich, ich bin eigentlich ein anderer Mensch geworden, ja. Von außen. Also innen ist natürlich immer noch viel dabei, man trägt ja die Erinnerung mit sich, aber es hat sich alles geändert, hat sich angeändert. Das ist, wo ich dann sage, ja, das ist halt so, das muss man mitberücksichtigen, das ist wieder so, man muss einfach warten, aushalten, aushalten, das ist halt, ich glaube, dieses manchmal hört sich das ja so auch bei mir an, nach 20 Jahren, ja, ich habe dann gesagt, Ich bin Alkoholiker und dann war alles gut, so einfach war das nicht, ich habe also auch ein halbes Jahr eine Rückfrage

gehabt, fühlte mich danach auch wie alle anderen, die ich da mit Rückfrage kennengelernt habe, jämmerlich, absolut jämmerlich. Selbstmitleid hoch 3 und dann geht es ja wieder von vorne los und dann bleibt, bleibt es jetzt dabei und dann halt zu sagen okay, wie geht es jetzt weiter, merkt man halt ach guck mal, das ist besser gelaufen und hier bin ich mutiger geworden und das macht jetzt so und das ist jetzt so und jetzt glaube ich schon mal 1000 Meter und nicht nach 400 Meter also das wird alles.

Besser. Und. Du bist damals. Selber drauf gekommen, dass du ein. Das zu einem Thema heißt mit Alkohol oder ja meine. Frau meine, meine zweite. Frau, die sagte mir, ich Verlass dich wird so Abbießend abgekürzt. Ich verlass dich, die ist auch in einem Haushalt groß geworden, wo der Vater wohl auch zu viel Alkohol getrunken hat und das hat sie wohl bei mir auch beobachtet und war der Meinung, dass ich dann auch zu viel trinke. Ich war nicht der Meinung, ich dachte, ich habe so viel Sorgen und so viel Probleme kommen wir wieder zu dem Thema, dass ich einfach mal als Entspannung brauche. Aber das hat ihr.

Hat ihr nicht gereicht und hat dann die hat die Reißleine gezogen und ist ausgezogen. Oder hat dann die ist noch nicht. Ausgezogen, aber die wollte kurz davon kurz weg, kurz davor und dann war für mich die Situation, das war ja jetzt die zweite Ehe da, die kann doch nicht wahr sein, das ist schon wieder, das kann doch nicht wahr sein, die war total am Boden zerstört und ich weiß noch, das war im Sommer dann. In der Geschichte erzähl ich auch ganz gerne, ich bin alleine da ins Kino gegangen, da sollte irgendwas mit den Bulli Herbert, irgendwie mit den mit den mit dem Raumschiff da kommen und so lachen und ich sitz dann da und denk dann halt, was ich vorhin schon mal gesagt hab, ich könnte

ja mal zur Eheberatung gehen, ich bin anonymen Alkoholiker und dann was hab ich denn gerade anonymer Alkoholiker? Wolltest du das jetzt wirklich annehmen, was deine Frau dir sagt, dass du Alkoholiker bist? Ja, warum hast du das denn gerade gedacht? Ja, so so, ich konnte es. Kaum abwarten, bis der Film. Zu Ende ist bin nach Hause gefahren, den Computer an. Ich hatte damals die Möglichkeit Internet und dann habe ich dann gegoogelt und habe dann mir die anonymen Alkoholiker angeschaut und da war eine eine Lebensgeschichte. Ich habe mich mit den Alkoholkrankheiten noch nie beschäftigt gehabt, ich habe nur gesoffen und dann habe ich diese Lebensgeschichte gelesen und dann sagte ich eben. Das bin ich doch.

Der war auch Handelsvertreter, der war, also hat er auch verkauft und hatte dann halt das Bier dann mal im Schreibtisch versteckt und solche Sachen. Ja, und deshalb mache ich doch auch, dann mache ich doch auch, als ich das gelesen habe, was da vorbei war, da reifte ganz schnell der Gedanke, dann scheine ich, scheine ich ja wohl auch Alkoholiker zu sein.

Ja, und das? Dann habe ich da angerufen in Dortmund und bin dann hingefahren und bin erst die Straße rauf und runter gegangen und habe natürlich auch wie bei dem Blind Date gesagt, eigentlich ist das doch gar nicht so schlimm was du da. Machst du trinkst da gar? Nicht so viel, aber ich habe mir dann doch das Herz in die Hand genommen, habe dann gedrückt und bin hoch gegangen und dann bin ich dann da rein und Udo Alkoholiker und.

Ja, damit ist eigentlich auch nur das Ziel gewachsen. Ich möchte nicht mehr trinken, ne, ist super. Ich muss mal ganz kurz die Tür hier aufmachen, da sitzt jemand an einem Jiaut warte mal alles klar. Unterhalte mich hier mit Udo ich. Kann jetzt nicht so. Entschuldigung, da bin ich wieder kein Problem, ja. So, und jetzt hast du.

Annette kennengelernt. Also erstmal vielen Dank für die Einblicke in die Welt der Anonymen Alkoholiker. Ich finde es ganz spannend, dass man nicht nur immer von außen zu bewerten, ohne ohne Ahnung davon zu haben, sondern mal von innen jemand auch der 20 Jahre dabei ist. Ja, ich kenne einige, die da mal hingegangen sind, gesagt haben, es war jetzt eine gute, aber nicht meine Veranstaltung, aber finde ich ganz spannend. Du hast denn Annette kennengelernt und Annette hat zu dem Zeitpunkt, als ihr euch kennengelernt habt, ja noch ordentlich getrunken.

Ne, ja. Also ich war nie ein. Militanter Nichtraucher und oder auch militanter Trinker. Ich hab das immer gut ausgehalten und ich ich hab das auch jetzt nicht, ich wollte auch gar nicht, ich wollte jetzt auch Annette in keinster Weise kontrollieren, ich hatte mein Problem und ich hab das selbst im Griff gehabt.

Und ich habe natürlich. Schon beobachtet, dass sie gerne abends ihr Bierchen, wie man so schön sagt, aufgemacht hat und auch getrunken hat, ja. Und wir haben. Jetzt auch 2 neue Kätzchen. Das. Ist auch eine Hübsche. Und ich habe, ich habe das. Da ich mich ja vor Augen hatte, also ich habe ja gesoffen bis zum Stillstand, dann auch ja Ohnmacht, Koma bis zur Krankheit, diese, diese säuferkrankheit, wenn man morgens wach wird, ne so dann gar nichts geht und so was, das war bei Annette. Nicht so der.

Fall so nicht beobachtet. Ich habe schon war schon mal der Meinung, dass sie vielleicht den auch missbräuchlich benutzt in. Dem wie bei schwierigen bei schwierigen Tagen schon mal ein Glas trinkt. Mehr sowas. Aber ich habe sie eigentlich nie erlebt, dass sie wirklich so. Nicht ansprechbar. War zumindest hat sie sich gut versteckt. Also das habe ich jetzt so nicht erlebt und deswegen war ich auch am Anfang eigentlich ein bisschen überrascht, als sie sagte, sie möchte jetzt auch nicht mehr trinken. Ja, ich war.

Überrascht. Da hat sich irgendwas. In ihr. Aufgebaut ja, und auch vielleicht Ängste, den Umgang mit Alkohol. Und dann sagt die, ja, ich kann das nur unterstützen, ja, warum, warum nicht? Also das ist jetzt nicht das Gefühl am Anfang, das Gefühl vom Verzicht, ja, Lebensqualität lässt nach und so was, aber wenn man das eine Zeit lang hinter sich gebracht hat, ist das ist das egal, klar, dann erkennt man. Dass das kein Verzicht ist, ne, im Gegenteil hast du eher Freiheiten, die man dazu gewinnt, ja. Und sie hat.

Das auch. Relativ ne. Bei bei meiner Annette hab ich natürlich gemerkt, die hat so die ist so ne so ne routinenmensch ja ne so ne so ne Routine und dann ne dann ist halt 18:00 Uhr und dann macht man so ne Fläche Bier auf und dann und so so das war im Urlaub war es halt so ne war dann immer so auf auf den Balkon gegangen ist und hat ihr ein Bier aufgemacht und so ein Bier und dann hat einer geraucht und hat ihr Buch gelesen und wenn man das jetzt alles nicht mehr macht, dann macht es ja auch keinen Sinn, dass man auf Balkon geht ja also.

Man muss ja nicht mehr rauchen und das war so ein bisschen schwierig für sie. Jetzt ja sogar, und auch da hatte sie auch Befürchtungen davor. Was macht sie jetzt, ja, wie geht sie damit um, aber auch das sind ja Dinge, die hat sie jetzt gut im Griff, also ich will jetzt gar nicht sagen, dass Sie das noch ein Problem hatte, sie hat. Sich da nie angesprochen.

Gefühlt mit mir nach einer anonymen Arthromolika zu gehen, das hat sie also nie gewollt. Ich habe auch da gar nicht drauf gedrängt, sie hat ja. Da die Natalie Stüben ja. Die hat ja. Darüber ist sie dann wohl gestolpert und hat dann auch gemerkt, dass sie da was machen kann. Und sie hat jetzt hier auch in in Dortmund, ich sag mal. So eine private Gruppe, die.

Sie da wohl immer mal trifft, das ist ihrs. Ja, da soll sie da hingehen und machen und ich gehe halt dann zu meinen anonymen, ja ich weiß. In der Folge. Hat sie mir erzählt in dem Interview, dass Sie das Buch gelesen hat von Natalie Stüben. Ich. Weiß gar nicht, wie das heißt, nüchtern die beste Entscheidung meines Lebens oder irgendwie sowas.

Ja, ja, und sie hat dir das Buch gezeigt und wollte irgendwie was sagen, dann brach es auch jetzt aus ihr heraus, so, nachdem so die Erkenntnis, ich gestehe jetzt was, was in mir vorgeht, was du gar nicht gesehen hast, von außen nicht sehen konntest, dass sie da solche. Kämpfe. Ausgetragen hat ne. Das ist das Verrückte.

Weil ich, wenn ich sag mal von mir, ich bin Profi, ja was Alkoholismus ja, weil ich das die lange ganze Zeit selber mit mir rumgetragen habe ich jede Woche jemanden sehe und ich ja eigentlich hier mit jemandem zusammenlebe, wo ich jetzt das gar nicht wahrgenommen habe, dass da so ein Problem besteht.

Ja, also ich hätte, ich habe ja, natürlich hat sie die Frage gestellt, wie ich das einschätze und so, aber ich habe das wirklich nicht so gesehen, wie sie das dann nachher dann auch für dich beschrieben hat, also dass das dann doch schon. Angstbesessen war. Und und schwierig. Und dann dachte ich dann, hör auf.

Genau. Ja, aber das ist erstaunlich. Ich meine, du bist Profi im im Trinken und im nicht trinken bist du Profi. Ja, mit so vielen Jahren Erfahrung bei den AS bist du Profi, lebst mit jemandem zusammen und kannst das von außen nicht erkennen, weil du kannst natürlich nicht hinter ihren Kopf gucken.

Was da drin vorgeht und erstaunlich ist ja, dass auch die Menge, die für sie schon kritisch war, für dich nicht erkennbar ein Titelchen zu viel war. Ja, das macht das Ganze irgendwie ein bisschen gruselig, finde ich ne, oder ja, ja, das. Ist auch so im im Nachgang, wenn man überlegt hat, ja, also weil ich eine ganz andere.

Trinkweise hatte. Oder verstehe eine. Ganz andere einen. Ganz anderen Zugang zum Alkohol und ja, das war was trinkt die denn da ich. Sehe ja auch andere. Leute, die dann halt was trinken und dann sind die am nächsten Tag und dann trinken die jetzt wieder. In 3 Wochen geht. Bei mir wird man ja gar nicht gehen.

Ja also auch ein Bier würde ich dann sagen, gib mal den Kasten her, das war. Ja, bei Annette. Alles so nicht zu behoben. Ich weiß. Im Nachhinein ist man ja immer etwas klüger. Ja, also ist ja immer so, ich kenne ja diese ganzen Geschichten, auch die bei AA so sind. Ja, ich hab ja immer nur am Wochenende und.

Ich. Konnte auch aussitzen und sowas. Ja und all solche Sachen und. Das habe ich dann. So schon ein bisschen mit verbunden, auch mit Annette. Ja, die hat sich da wirklich auch im Griff gehabt. Ja, ich kann, konnte die inneren Kämpfe nicht erkennen, das konnte ich nicht erkennen, also da hat sie sich wirklich gut gut gehalten, das hat sie mit sich selber ausgemacht, ich bin ja froh, dass sie dann zu dem Punkt gekommen ist, wo es bei weitem noch meiner Ansicht nach nicht schlimm gewesen ist.

Ja, dass das dann halt dann für sie jetzt schon genug war, dass sie sagte, ich mag das nicht mehr. Das Gleiche ist beim Rauchen jetzt, die kann man ja auch aufgehört beim Rauchen auch gut, das weiß ich zufällig ganz. Genau ne. Ja genau das ist. Genau, du hast ja da sehr stark geholfen. Ja, ja, vielen. Dank dafür.

Ja, gerne. Hat sie ja bezahlt. Du musst ja helfen. Ja, genau. Ich, ich glaube, das ist auch wirklich das schwierige und du hast jetzt gesagt, ich glaube, sie war gar nicht an dem Punkt, wo es so kritisch war, aber das ist ja auch die eigene Wahrnehmung, immer dann so, und das habe ich eben bei mir selber auch erlebt, ich habe meiner Freundin auch irgendwann gesagt, Hey, der habe ich ein Video gezeigt und natürlich stüben damals ja, die ihre Geschichte erzählt und sie sagt dann so.

Was hat das denn mit dir zu tun? Und dann sage ich, das ist meine Geschichte, ja, und da ist auch so aus mir herausgebrochen, fing ich auch an zu heulen, weil ich gedacht, ich kann es ihr nicht sagen, ja und ich kann es auch nicht in Worte fassen, was mich da umtreibt, also in welcher Angst ich mich befinde.

Oder warum ich? Aufgehört habe zu trinken. Ja, wenn ich sage, ja, ich glaube, es wurde ein bisschen viel, ja sagt das alles und nichts, ja, aber. Ich hatte mal im Interview einen, der hat mir gesagt, das zitiere ich häufiger mal, der hat mit dem Führ ich ein Interview und ich frag nie nach Mengen im Podcast, weil es egal ist, wenn jemand 5 Flaschen am Tag trinkt.

Schnaps ja und das überlebt hat, dann kann das genauso schlimm sein wie wenn jemand 6. Bier trinkt. Ja, das ist egal. Die Menge spielt keine Rolle, das weißt du natürlich viel besser. Und bei dem war es so, der hat mir gesagt, ich trinke. Ich habe 3 Bier in der Woche getrunken, jeden Freitag so, und dann sage ich okay und was war's?

Ja, sagt er, das Thema war, dass ich von Samstagmorgen bis Freitagnachmittag an diese 3 Bier gedacht habe. Und das macht mich zum. Alkoholiker. Okay. Und das finde ich. Spannend, weil das glaube ich genau den Kern trifft. Also es macht nicht. Es ist nicht die Menge. Ja, irgendwann ist es die Menge, weil es dann körperlich wird, aber wenn die Psyche sich immer nur um dieses Thema dreht, und da ist es ja egal, ob du jetzt morgens trinkst, mittags, abends oder einmal die Woche, und bei dem war das so und das fand ich so erstaunlich. Ja, und deshalb?

Komme ich jetzt wieder zu Annette? Ja, sie hat jetzt für dich in deiner Wahrnehmung wenig getrunken und kontrolliert. Aber für sie war das eben schon so, dass sie sagt, Wow, das ist ein ernstes Problem, ja. Man sagt ja auch bei bei bei uns jetzt oder überhaupt sagt man ja, es ist ja dann körperliche, geistige und seelige seelische Erkrankung bei diesen körperlichen und geistigen, das kann man vielleicht noch von außen noch ganz gut erkennen, seelische ist immer ganz schwierig für sie, genau das zu erkennen. Und.

Da ist dann halt immer, auch dann kann man auch mit 3 mit 3 Flaschen Bier kann man dann schon sagen, ich bin in der, in der in der Seele bin ich dann schon genau ja. Dann würden wir natürlich sagen. OK, aber das tut doch noch nicht. Ist nicht schlimm, also genau. Das ist halt dieser Punkt und. Na ja, ich, ich hab ja, ich hab ja auch immer gesagt, ich hab wahrscheinlich immer wenn ich dann meine meine Witze daraus mache, sagt er, ja, ich hab früher auch nur weil ich hab gesagt ich hab ich hab auch angefangen ne nur alle. Jede Woche nur am Samstag zu trinken. Ja dann bin ich 17 geworden.

Ja, dann habe ich halt von 17 habe ich dann auch Mittwoch getrunken, ja und dann habe ich dann gesagt, so und dann war ich dann 20 dann habe ich gesagt, Na, aber bei der Bundeswehr, da habe ich dann Montag, Dienstag, Mittwoch getrunken und am Freitag sind wir nach Hause gefahren und so, also diese ganzen Sprüche, die kenne ich natürlich auch, ja, die war da, ja, ich hab das gemacht, das gemacht, aber das Alkoholismus ist ja nicht statisch, ja, es ist ja genau, es wird ja immer, es gibt dann wieder eine Möglichkeit, wo man dann.

Aus der Routine wieder ausbricht und wo man was Neues probiert und noch mal was neues und dann ist es wenig, dann trinkt man Schnaps und dann trinkt man noch mehr Schnaps und dann ist ja das, man kriegt ja da kein Ende, bis halt wie gesagt dann entweder kommt die Klinik, dann gibt gar nichts mehr, dann ist das Problem ja. Selbst wenn die Klinik.

Kommt und die Erkenntnis nicht, dann funktioniert es halt auch nicht, ne. Nein, nein. Ich komm wieder raus und dann geht es dann wieder weiter. Ist schon wieder so und das war halt das, was ich bei Annette nicht gesehen hab. Ich konnte ja nicht in die Seele schauen, genau natürlich. Nicht schauen und dieses dieses.

Leid, die sie hatte, das war halt mit diesen 3 Flaschen Bier, die sie getrunken hat, das war für mich jetzt nicht, ja. Da konnte ich keine keinen. Zugang haben und sagte, da könnte was sein. Haben uns. Über meine Situation immer unterhalten, hat da immer neugierig nachgefragt und so. Und was mache ich denn da bei AAA und was war denn mit dir? Da war so was, ja und?

Vielleicht hat das dazu ja. Auch geführt, dass sie sagte, der Ausstieg aus dem Alkohol ist vielleicht auch eine gute Lösung und nicht einen Weg zu finden, mit Alkohol in irgendeiner Form eine Alternative, ja. Indem man. Sagt nur Mittwoch oder sowas und ganz aufhören, das ist auch. Ich glaube, dass sie da jetzt das auch für sehr sehr gut findet. Ja ja, das weiß ich ja auf.

Jeden Fall. Ihr habt dann danach habt ihr sicherlich auch ausführlich darüber gesprochen, warum was jetzt bei ihr eigentlich los war, oder? Ja, wir haben. Das nicht ganz so tief besprochen. Wir haben immer mal wieder gesprochen, also ich. Würde das Gespräch. Ja, auch nie ablehnen oder sowas. Aber dann muss ich schon kommen um da mir was zu machen.

Ich habe mir schon ein paar Fragen auch gestellt und warum und so und. Ich habe ja auch gemerkt, dass. Sie, dass sie weiterhin über Facebook da im Kontakt bleibt, dass sie auch Telefonate hat und dass sie jetzt auch diese Gruppe hat. Und dann sagt ich ja, dann ist das okay, dann hat sie da jemanden.

Ja, es ist ja so. Wenn man merkt, man, man ist mit Leidensgenossen zusammen, dann dann ist das schon einfacher. Man muss das nicht alleine bekämpfen oder alleine tragen und so. Weiter. Und ich. Glaube, wenn sie das jetzt nicht hätte, diese diese, diese Möglichkeit mit anderen Leuten da sich auszutauschen, dann müssten wir wahrscheinlich auch, dann müssten wir mehr reden. Aber so hat sie das ganz gut hinbekommen. Sie erzählt mir gerne von.

Von Fällen und Gegebenheiten, die sie halt im Internet liest. Ja, in ihrer Gruppe. Und dann so Rückfälle, die dann kommen und so weiter und dann dann. Gebe ich dann schon meine. Meinungen, das sind wirklich schon Meinungen. Das ist. Einfach meine persönliche Meinung, die ich dann sage, also da ja okay, da gibt es mir die aber auch geprägt sind, einfach durch diese durch AA also ich bin das habe ich vor kurzem noch gesagt, ich bin. Geprägt und sozialisiert von AA wenn man am Anfang so häufig da war und wenn man jede Woche dort hingeht, dann ist das nicht nur einfach so, dass man halt irgendwie eine Werbung guckt oder so was, sondern das ist ein Teil in mir und ein Teil des Gedankenguts, vielleicht Körper,

Geist und Seele, das mit AA dann zusammenhängt und. Und das sich eigentlich ja. Immer nur um den Alkohol dreht und ich natürlich Verständnis habe für die Leute, die noch trinken. Ja und auch Sage kommt, kommt dann hin. Aber ich habe meistens dann nicht so viel Verständnis, wenn man da nichts tut, da dann nur leidet und Mitleid erhaschen will, dann hätte ich damit ein bisschen Schwierigkeiten. Ja, das verstehe.

Ich dann sollen sie schon, dann sollen. Sie schon was tun dafür, das ist ja auch nicht die Idee. Ne. Und es ist ja auch nicht so, dass man dann sich offenbart und die anderen dafür sorgen, dass es einem dann besser geht. Man muss schon, wenn man selber nichts macht, passiert genau nichts. Ich. Meine.

Ich will jetzt auch gar nicht so. Ich will auch keine Werbung machen für AA, das muss jeder selber sehen, aber ich kann ja nur von dem Bereich reden, ich kenn nur den ja so und wenn man da nur so sitzt, man kann natürlich auch dahin kommen zum Meeting, man sitzt sich da nur hin und hört nur, aber irgendwann geht die Schleuse auf und dann erzählt man da. Ich glaube bei.

Bei jedem ist irgendwas, immer ist irgendwas Mama Kindheit. Ich bin auch schon aus den aus den Meetings rausgegangen und habe dann meine Tochter angerufen und habe dann gefragt, du, hier hast du mich als Vater empfunden, bin ich ein guter Vater? Ja, ich kenne natürlich immer hier, ich habe ja bei den AA s ja mal gemerkt hier die meine Mutter oder mein Vater, meine Eltern sag ich immer, wie bin ich denn jetzt heute, ja, wie bin ich und dann zu meiner Tochter und sag Papa ist mit dir, was bist du krank ja nein, ich wollte nur wissen, also da sind viele viele.

Es ist einfach so, dass man da viel reflektiert. Also das habe ich jetzt wirklich gelernt, auch dabei, dass man viel hinterfragt. Warum hast du das jetzt getan, warum hast du das jetzt gedacht, warum tust du das, was ist das Ziel, was ist das ansonsten, viel, viel, wenn man das macht, und das ist, das war auch mit sicherlich ein Erfolg, um so lange auch trocken zu bleiben, das gehört mit dazu.

Gibt es für dich. Situationen, wo du heute noch manchmal denkst, jetzt könnte ich mir vorstellen, was zu trinken. Ich habe mir ganz am Anfang diesen Gedanken einfach erlaubt. Ich sage, dass ich sage, vor kurzem habe ich meiner Freundin auch gesagt, Ach, da sind wir ganz verrückt, ich bin mit dem Auto gefahren und uns kamen Fahrradfahrer entgegen und. Und dann sagte ich so im Kopf, Oh Radler, sagt, Oh, Oh Radler, könnte ich mir doch auch mal wieder trinken. So, und da dachte ich da gerade gedacht, trinkst du doch nicht, ne, also da hab ich gesagt, aber ich hab gesagt, ich erlaube mir das ich bei mir geißel mich jetzt nicht und dann sag ich auch du hast jetzt an Alkohol gedacht sag ich ja das ist genauso wenn ich jetzt ne dann

sag ich ja nett denn wenn ich jetzt mal einer hübschen Frau hinterher gucke ja ich guck dann nur hinterher aber ich kenn ja nicht hinterher und mach ihr den Antrag und sowas ne sondern so denk ich das auch. Okay. Da habe ich jetzt. Nee, da habe ich keine Berührungsängste. Also ich bin sehr konsequent immer noch. Also ich habe ich mal AA gelernt, also ich trinke keine alkoholfreies Bier, ich trinke keinen Punsch, das lasse ich alles weg, ja, ich schaffe es noch nicht mal fast Brause zu trinken, weil das ja auch von der Brauerei kommt und in den Bierflaschen ist.

Das tue ich alles nicht. Ich achte darauf, dass in dem Essen dort kein kein Alkohol mit drin ist. Ich spucke essen wieder aus, wenn man mir sagte, da ist Wein drin, verkocht oder sowas, ja dann sage ich, darf ich das nicht, weil das habe ich jetzt so gelernt, ich weiß jetzt nicht, ob das jetzt wirklich so ist, aber wenn ich einmal mir gestatten würde, das so zu machen, dann hätte ich schon wieder den ersten. Kleinen Riss in meiner Mauer zum Einstellen, deswegen mache ich das gar nicht.

Also ich, ich achte darauf. All das sind Dinge, die auch zu meinem Wert Gesundheit zählen, ja, das gehört einfach mit dazu, achte auf dich und versuche den Alkohol wirklich aus deinem Leben heraus zu packen und da, so lebe ich halt immer noch, also da achte ich drauf, geht alles gut, ich habe nicht das Gefühl. Dass ich da in Sack und Asche und den Verzicht durch das durch meinen Lebenssteuern ja toll.

Übrigens, deine Folge dieses Interview kommt am 24. Raus. Nächste Woche Freitag. Ach schon, ja ja. Und vielleicht ist das. Ja, dann die Gelegenheit für Annette, Mal mit dir darüber zu sprechen, das noch mal aufzurollen. Mit Sicherheit ein Angebot, liebe Annette, Das ist sicher lieber Udo, Ich finde das sehr, sehr erhellend alles.

Du machst mit. Sehr. Aufgeräumten, sehr, sehr bedachten Eindruck. Ich finde es toll, wie du mit deinem Thema umgehst. Auch, dass du damit so offen umgehst, dass du da sagst, ja, es ist halt so, freue mich, dass du Annette kennengelernt hast. Freue mich auch für Annette, dass sie dich kennengelernt hat und in meinem Podcast ist es so üblich, dass ich am Ende immer Frage, welchen. Welchen Tipp hast du an?

Deine Hörerinnen und Hörer und. Und B wen möchtest du grüßen? Welchen Tipp, welchen Tipp? Ja, wir schießen jetzt so viele Gedanken über den Kopf, aber was ich gerade, also das das Leben zu lieben, ja und zu genießen, so, so lange und wie es geht und dass man wirklich. Auf die Gesundheit achtet und nicht nur immer gesagt, Bleib gesund, sondern darauf achtet, also die Gesundheit ist extrem wertvolles, was wir haben und da sollte man da ganz, ganz toll drauf aufpassen, egal ob das Alkohol ist, ob das Zucker ist, ob das Rauchen ist, da sollte man auch mal nachdenken. Sehr gut.

Ja, grüßen. Natürlich meine. Frau natürlich meine Familie, die das sicherlich auch dann auch anhört und den einen oder anderen, der das auch von meinem Beruf hört. Aber ich werde es auch am Donnerstag in der AA Gruppe sagen, dass ich da einen Podcast mit dir auf ja sehr gut freue. Ich mich kriege ja vielleicht ein paar neue Hörer dazu die AA Gruppe.

In Dortmund in der Dudenstraße. Klasse herzliche. Grüße auch von mir die Gruppe. Vielen Dank. Also ich danke. Dir, lieber Udo, alles Gute für dich. Grüße Annette von mir mach ich. Und. Ja, dann viel Spaß beim Gespräch mit Annette nach diesem nach dem Anhören des Podcasts. Ich bedanke mich bei dir wünsche.

Dir noch einen schönen Tag und mache weiter mit der Arbeit. Dankeschön, Tschüss bis. Dann Tschüss. Und ist das nicht ein. Tolles Gespräch, toller Gesprächspartner. Ich fand das wirklich sehr erfrischend. Und freue mich, lieber Udo, dass du dich zur Verfügung gestellt hast. Wünsche mir, dass das viel mehr Frauen und Männer machen, die auch eine Geschichte zur Geschichte zu erzählen haben.

Und deine Geschichte war für mich jetzt noch mal besonders interessant, weil ich ja nicht wusste, also bevor wir sprachen, dass du eben auch eine Alkoholhistorie hast. Wirklich toll und liebe Annette, auch an dich noch mal ein herzlicher Dank und ein Glückwunsch an euch beide, dass ihr euch gefunden habt. Ich kann mir vorstellen, ihr seid ein tolles Paar und bin mir sicher, dass ihr noch ganz, ganz, ganz viele tolle Jahre zusammen haben werdet und ich bin gespannt. Liebe Annette, lieber Udo, vielleicht erzählt mir ja einer von euch beiden, ob das Gespräch stattgefunden hat und. Was sich daraus ergeben hat.

Und wenn du jetzt den Eindruck hast, meine Güte, die Podcasts folgen werden ja immer länger von dem Krei, dann ist das wohl in den letzten Wochen tatsächlich so und ich hoffe nicht, dass du den Eindruck hast, ich versuche das irgendwie künstlich in die Länge zu ziehen, im Gegenteil, manchmal drücke ich ein bisschen auf die Bremse, aber ich finde es einfach toll, wenn die Leute erstmal erzählen, dann möchte ich auch die Geschichte zu Ende hören und möchte meine Fragen noch platzieren. Und ja, dann ist es mal eine Stunde, mal sind es anderthalb Stunden, dann kommt natürlich mein Gesabbel davor und danach noch dazu und schwuppsi Wupps ist der Abend fast vorbei. Ich hoffe es gefällt dir

trotzdem, ansonsten hast du natürlich auch immer die Möglichkeit die Folgen aufzuteilen, wenn. Sie dir zu lang sind. Bei Ben Hur damals, als ich den im Kino gesehen habe, gab es auch eine Pause zwischendurch. Okay, das waren 4 Stunden, das war noch ein bisschen länger. Und wenn du dich fragst, wie es denn so weitergeht in der nächsten Woche, kommt n Interview mit Andreas Chermin, der Andy mit I, der ein Buch geschrieben hat und das Buch ist jetzt veröffentlicht worden. Ich hab erst überlegt, schiebe ich das auf nen Dienstag oder lasse ich es am Freitag ich hab jetzt mich entschieden die Folge kommt am Freitag raus, die wird als. Ja, werbesendung will ich gar nicht mal sagen, weil wir kaum über das Buch sprechen, sondern

eher um die Intention und über seine Geschichte. Nachdem wir das erste Mal miteinander sprachen, da ist schon mal wieder eine ganze Zeit vergangen und das ist auch eine spannende Folge, freudig drauf und dann ist es das auch schon fast wieder mit den Folgen, die ich hier auf Halde habe und. Und möglicherweise, weil es immer so ein Theater ist für mich. Neue Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zu finden, werde ich ab der Folge 200 den Rhythmus etwas verändern. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber vielleicht kommt es dazu, wir werden es erleben, aber bis es soweit ist und bis die nächste Folge rauskommt, denk immer dran, tanzen kann man auch.

Auf Brause.

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