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Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 210

Folge 210 - Interview 160 - Birgitta

Freitag, 2. Mai 2025 · 1 h 03

MP3

Shownotes

Birgitta ist 66 Jahre und hat gut 50 Jahre getrunken.

Dann hat sie - mit reichlich Anlauf - mit einem mal aufgehört und lebt seitdem komplett nüchtern.

Wir sprechen über ihre Reise zur Nüchternheit und darüber, warum sie es überhaupt schaffen konnte, vom Alkohol loszukommen.

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Das Coaching von Gaby findest Du hier:
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Das Forum, über das Birgitta spricht, findest Du hier: alkohol-ade.com

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Wenn Du Deine Geschichte mit uns teilen möchtest - via Interview oder im Rahmen von "Deine Story", dann melde Dich gern bei mir! Ich brauche dringend Gesprächspartner und freue mich über jede und jeden, der/die/das sich bei mir meldet. Jede Nachricht wird beantwortet: kai@tanzenkannmanauchaufbrause.de

Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.

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Ewige Dankbarkeit und die Erwähnung Deines Namens im Podcast am Freitag sind Dir gewiss! .....

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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Heute gibt es die 210 Folge und heute am 1. Mai 2025 hatte ich das Glück mit Birgitta sprechen zu können. Wie du vielleicht mitbekommen hast, gab es in der letzten Woche keine Folge dazu sage ich gleich noch was. Ich war dann auf der Suche und habe in meinem Forum bei Rauschluss glücklich gefragt, wer hat denn kurzfristig Zeit und hat die Liebe Gabi Gutzek den Kontakt zu Brigitta hergestellt und so konnte ich heute mit ihr ein Interview führen. Ja, was war geschehen in der vergangenen Woche hatte ich die Möglichkeit ein Interview zu führen. Und erstmalig in der Geschichte dieses Podcasts habe ich denn das Interview abgesagt, weil ich

mit meinen Gedanken einfach woanders war. Ich war nicht fit, ich war im Stress, möchte ich mal so sagen, ich bin ausgezogen mit meinen Kindern und da stand ich vor ein paar Herausforderungen, unter anderem technischer Art, die ich einfach lösen musste, und dann habe ich mir gedacht, dann kann ich nicht. Völlig entspannten Interview führen wenn ich mit den Gedanken ganz woanders bin.

Ich hoffe, du siehst es mir nach. Ja, und jetzt habe ich wieder ein anderes Setup. Beim letzten Mal habe ich ja mit dem iphone meine Aufnahmen gemacht, jetzt habe ich hier so ein tolles Mikro und morgen am 2. Mai bekomme ich dann vielleicht mein richtiges Mikro wieder und meinen großen imac. Aber das ist natürlich auch alles gar nicht so wichtig.

Heute geht es um Birgitta, die ich glaube fast sogar einen Rekord aufstellt in diesem Podcast. Nämlich, sie hat ungefähr 50 Jahre lang getrunken, und dass sie es geschafft hat, vom Trinken loszukommen, finde ich wirklich sehr bemerkenswert, dem ist eine lange Reise vorausgegangen, dazu wird sie uns eine ganze Menge erzählen.

Und ich glaube, ohne diese Reise, die sie gemacht hat, also Reise im bildlichen Sinne, wäre sie nicht dort, wo sie heute ist. Und auf dem zweiten Teil ihrer Reise hat sie eine Person begleitet, über die wir selbstverständlich auch sprechen. Nur kurz, aber ich glaube, der Dank geht da sehr stark in die Richtung eben dieser Person, über die wir sprechen werden, und bevor es losgeht, möchte ich noch über Personen sprechen, die mir Gutes haben zukommen lassen, nämlich die Liebe Martina.

Hat mir eine Unterstützung geschickt. Reichliche Unterstützung für Brause bzw Kaffee für den Podcast. Herzlichen Dank dafür und dann hat mir die Liebe Christa eine sehr ergreifende Nachricht geschrieben. Liebe Christa, vielen, vielen Dank dafür, ich weiß, du bist eine treue hörerin, du hast mich schon so sehr unterstützt und diese Mail, die hat mir sehr gut getan, vielen vielen Dank es ist schön zu wissen in.

Zeiten, die schwierig sind, diese Unterstützung zu haben. Danke sehr und last but not least eine riesige Spende von Wiebke. Herzlichen Dank liebe Wiebke, Du hast mir auch dazu eine tolle Nachricht geschickt. Genau das war kurz vor Ostern, Du wünscht mir schönes Osterfest, einen tollen Neustart und alles Gute der Welt, alles Glück der Welt. Und ja, und hast angeboten oder vorgeschlagen, dass wir doch von dem Geld, das du mir geschickt hast, ein Eis essen gehen. Und das haben wir auch tatsächlich gemacht. Vielen, vielen Dank dafür, liebe Wiebke, und so ein Eis, auch wenn ich ja wenig Süßes esse, inzwischen aber so ein Eis tut doch der Seele auch mal ganz gut, also vielen Dank dafür. Ich ahne es, du kannst es nicht

mehr abwarten. Lehn dich zurück, ruckel die Kopfhörer zurecht, hier kommt Birgitta. Guten Morgen, liebe Birgitta. Guten Morgen, lieber Kai. Wir hatten gestern ein Blind Date. Wir wurden verkuppelt von der lieben Gabi Gutzek, die in der Rausschluss glücklich Gruppe gesehen hat, dass ich für heute noch einen Interviewpartner haben möchte, damit am Freitag wieder mal eine Folge erscheinen kann und dann hat sie mir deine Nummer gegeben und hat gesagt, Ruf die Birgitta an, ist eine ganz tolle Frau und jetzt sind wir mal gespannt und.

Jojo große Lorbeeren vorweg. Ja, das ist doch schön. Ist doch, ist doch gut, erzähl mal ein bisschen was über dich, Brigitta. Über Milch. Ich bin 66 geworden jetzt, vor ein paar Tagen, seit einem Jahr vor einem Jahr ungefähr ein bisschen mehr bin ich auf Gabi gestoßen, nach einer furchtbaren Nacht, ich habe früher halt ganz regelmäßig Alkohol getrunken. Ich glaube 50 Jahre und ja, 50 Jahre, das ist schon ganz schön viel.

Naja, in unterschiedlichen Mengen und ja, ich hatte mal so eine richtig eklige quatterige Nacht, vielleicht erinnerst du dich an sowas wo man nicht schlafen kann, wo einem der Puls hochschlägt wo man anfängt zu schwitzen und nicht weiß wie man seine Zukunft und den Tag bewältigen kann und da habe ich im Internet. Gesucht und bin auf Alkohol agd und die Gabi gestoßen und hab die angerufen, ja.

Was die da mit dir gemacht hat oder was dann passiert ist, da kommen wir gleich noch zu. Ja, was machst du beruflich, wie ist so dein, was machst du so im Leben? Oh, ich bin ja 66, da fängt ja das Leben an. Das heißt, wann begibt sich hin, den schönen Teil des Lebens in die Rente und ich bin gerade hier an die Ostsee gezogen.

Ach, wie schön, ja, wo kommst du ursprünglich her? Du, ich bin viel umgezogen. Ich bin im Rheinland geboren, habe in Spanien gelebt, in Ostwestfalen, in Dresden, in Hamburg und Dortmund. In Darmstadt brauche ich dir jetzt nicht alles, glaube ich zu erzählen, das wird zu lang, ein sehr bewegtes Leben. Ja, wie schön wolltest du das immer so oder war das irgendwie? Wie kam es dazu, dass du so viel umgezogen wirst? Das ist ja sehr ungewöhnlich.

Naja, bis 20 wurde ich umgezogen von den Eltern. Irgendwie habe ich das wohl adaptiert, dieses hat natürlich auch so, man hat so keine Heimat und muss sich immer wieder auf neue Leute einstellen, große Vorteile, große Nachteile, irgendwann hat es mir dann Spaß gemacht. Ja, warst du immer auf der Suche nach etwas?

Ja. Natürlich sonst, sonst kommt man auch glaube ich nicht ans Trinken oder? In den meisten Fällen ist das ja so, dass man, dass man das ja also jedenfalls bei mir war es so auf jeden Fall. Okay wann, wann hast du denn angefangen mit der Trinkerei? Uns war das gemacht. Es ist viele, viele Jahre her.

Bei uns war das ganz normal, dass abends entweder Wasser auf dem Tisch stand oder rein, oder. Oder wenn die Oma kam, Bier oder Schnaps. Ich kenne das eigentlich gar nicht anders, als dass man abends Wein trinkt. Ja. Und irgendwann durfte ich mittrinken und geraucht wurde auch damals. Es war irgendwie nichts Ungewöhnliches, und so war das erstmal ganz völlig normaler Bestandteil meines Lebens und wurde ja früher auch immer als großer Genuss kultiviert.

Dann musste man ja auch die ganzen Weingüter kennen und einkaufen. Hinfahren also. Es war eigentlich Kultur. Wann hast du denn? Wann hast du denn angefangen damit zu trinken? Willst du aussehen? Boah, eigentlich ganz schön. Da habe ich nicht die Flasche ausgetrunken. Aber natürlich hat man da so ein Gläschen Mithaben dürfen, ja.

Wow. Nun bekomme ich aber hatte ich mit Sicherheit eine Alkoholiker Mutan, die war auch noch, sage ich mal, sehr psychisch auffällig. Also. Die haben nicht umsonst so viel getrunken, die Familie, aber ja, das war so. Wann hast du denn realisiert, dass deine Mutter ein Alkoholproblem hat? Ganz früh.

Meine Oma hat mich damals da schon gerettet. Ich bin immer wieder zu meiner Oma gegeben worden, die hat dann einfach massig getrunken und hat irre Flaschen von meinen Freunden verstecken lassen und. Ja, war einfach ganz viel betrunken und tagsüber nicht ansprechbar. Das ist. Klassisch ja, also. Dein Vater, ja. Du, der ist früh verunglückt, da war ich schon 6 Monate 6 Wochen alt.

Ich habe immer so eine Vaterfigur, hat mir immer gefehlt im Leben. Oh, das tut mir leid. Wow, das heißt, du bist mit deiner Mutter alleine aufgewachsen und. Ich hatte eine ganz, ganz, ganz, ganz tolle Oma, die mich immer gerettet hat und wo ich glücklicherweise auch immer zeitweise hingegeben worden bin.

Und da mich erholen konnte und wachsen konnte und in die Pubertät gehen konnte und dann mit 17, musste ich wieder zu meiner Mutter und hat sie mich dann rausgerettet und mir eine Wohnung besorgt. Ja, aber da war natürlich schon ganz schön viel passiert, so ne. Da war die Seele. Schon kaputt? Ja, wann ging denn das bei dir los, dass du so für dich getrunken hast?

Für mich alleine. Ich war immer in Beziehung. So richtig für mich alleine, das ging eigentlich ganz spät. Erst Wurst du mal. Ich bin ja dann, habe ja dann meine Karriere gemacht und bin im außen gewesen und Erfolg wollte ich haben und schön dastehen und wie man das so macht, wenn man innerlich die Inhalte hat, dann die Inhalte im Außen gesucht und so richtig für mich allein getrunken habe ich eigentlich erst spät so. 5555, wo ich mich einsam, richtig einsam gefühlt habe und verloren.

Und dass mein Antidepressivum wurde. Und woher hast du denn in Begleitung getrunken? Verstehe ich das so richtig? Ja, abends zum Essen, also ja nicht so exzessiv. Klar bin ich auf einem Kater aufgewacht, aber als ich jung war, Mensch, da ist man halt trotzdem aufgestanden. Das musst du dir jetzt nicht so vorstellen, dass man sich jeden Tag komplett die Kante gegeben hat, aber halt immer regelmäßig. Und ich habe mich halt auch immer mehr daran gewöhnt, so dass eine Flasche Wein konnte ich echt gut vertragen, ohne dass das irgendeiner gemerkt hat. Oh, ist schon was.

Ne Flasche Wein. Furchtbar, wenn man sich das aus heutiger Sicht vorstellt. Es gibt da so Bilder, wo die ganzen Flaschen und Gläser stehen, ich bin im Körper so dankbar und. Dass er das irgendwie schon mal ganz gut bislang mitgemacht hat. Und wenn du, wenn du so regelmäßig abends getrunken hast, wie war denn das?

Oder wie schätzt Du das ein, wie das bei der Arbeit ging, also konntest du da noch deine ganze Leistung abrufen oder war das schwierig wie ich meine, du kanntest das ja wahrscheinlich gar nicht anders, dann aber aus heutiger Sicht, wie wird es? Beurteilen. Also ich habe schon volle Panne gegeben. Ich wolle Kanne gehen, viel zu viel, das war unglaublich anspielend, anstrengend, denn du musst es ja nicht nur deine Arbeit machen, du musst es ja auch, sage ich mal, die ganze Fiasko in dir selber überspielen, das macht ja deine Seele total dunkel und bitter und das muss ja überspielt werden oder muss nicht, aber nicht gespielt und natürlich über überspielt.

Heute weiß ich das, auch wenn so Leute in. Manchmal, so Trinker, die oder die viel trinken, die treten dann ja so laut und so nach außen auf, das ist reines Überspielen von Unsicherheit und dass es einem in Wirklichkeit ganz schrecklich geht. Ja, jetzt hast du eben gesagt, das weißt du heute, das heißt zu der Zeit, als du selber noch so aktiv getrunken hast, war dir das gar nicht bewusst.

Ich kannte das ja nicht anders und ich habe dann auch mal eine Zeit lang immer so trinkpausen gemacht. Und da ging es mir nicht gut. Bin ich eigentlich immer. Manchmal habe ich ein Jahr geschafft, mal anderthalb, dann mal ein paar Monate, aber mir ging es mit Alkohol besser in der Zeit so schlimm der Kater auch war.

Was hat der Alkohol denn gemacht, dass es dir besser ging? Beruhigt haben ein großes Thema mit Verlassensein und Einsamkeit durch die Kindheit also. Das stellt man natürlich, das stellt man natürlich auch später, da stellt sich natürlich erst später dar, und ja, hat viel Schmerz gedeckelt, Schmerz, Kummer, Depression, ja ein großes Inneres, ein großes Inneres Loch im Grunde und.

Aber das wurde dann so wie ich den Alkohol verstehe, immer nur dann gestopft. Dieses Loch, wenn du getrunken hast. Das heißt am nächsten Morgen oder auch in der Nacht hat sich das wieder aufgetan, oder? So ist es. Und dann sind halt diese grauenvollen, katerigen Nächte, wenn man nicht durchschlafen kann, wo ich mich wie in der Hölle gefühlt habe, dem Ende nah. Ja, und du hast ja gesagt, du hast auch mal so ein Jahr anderthalb, nichts getrunken.

War es denn wirklich so, dass das Ganze das ganze Jahr über dir schlechter ging als zu den Zeiten, als du getrunken hast? Das kann ich kaum glauben. Nee, natürlich ging es mir körperlich besser, aber es man für mich war es so, ich musste halt erst meine Hausaufgaben machen, dass ich. Nüchterne Zeit so zu schätzen weiß und zu lieben lerne, wie ich es heute kannte. Also diese ganze Belohnung, die habe ich eigentlich erst im letzten Jahr erfahren, die das nüchterne Leben einem schenkt. Also diese Freude morgens aufstehen und sich einfach glücklich und dankbar fühlen und Blingen der Tag ist meiner, ohne dass es gespielt und aufgesetzt ist, sondern einfach weil das Innere komplett mit diesem

Gefühl davor geht. Das habe ich erst im letzten Jahr erlebt. Ja, ich hatte ja die Hausaufgaben nicht mehr, ich hatte ja immer Sehnsucht, ich hatte immer Sehnsucht, ich hatte immer Trauer, und dann war der seelische Schmerz, sage ich jetzt mal, oder das Unverarbeitete war schlimmer als das nüchtern Gefühl, also habe ich lieber abends einen schönen Wein aufgemacht und mich glücklich gefühlt, ein gutes Essen dazu und.

Und dann war alles perfekt. Scheinbar. Ja, also heute weißt du ja sicherlich, dass Alkohol auch depressiv macht. Das heißt, wenn es dir ohnehin schon schlecht geht und du dann trinkst, dann verstärkt es dieses Gefühl immer nur noch mehr, also es wird dadurch nicht, also vielleicht in dem Moment ist es dann besser, ja klar, aber es kommt dann doppelt und dreifach wieder zurück.

So ist es ganz genau Münze. Ja, ist ein ganz großer Kampf gewesen. Die Tragik bei dir liegt natürlich darin, dass du es gar nie anders kanntest, ne? Ja. Und das, das habe ich so auch noch nicht gehört, weil alle, mit denen ich bisher gesprochen habe, die haben zumindest eine gewisse Phase ihres Lebens gar nichts getrunken also. Sie fing dann irgendwann mal an, früher oder später. Aber dass jemand jetzt so quasi aus der Kindheit bringt und dass sie auch nie so nachhaltig aufgehört hat, Wow, Puh, und was hat dich denn dazu bewogen zu sagen, ich möchte da jetzt raus, weil du es ja nicht anders kanntest? Also erst mal war.

Also ganz praktisch war es, dass ich noch mal geheiratet habe und. Und meine Freundinnen aus Köln wollten vorher kommen und wir wollten so einen Ladies Abschied machen. Und ich habe gemerkt, Mensch, wenn die jetzt kommen und wir feiern am Tag vorher, ich schaffe das nicht nur ein Glas zu trinken, was mache ich und das hat mich so bedrückt, ich wollte natürlich die schönste strahlende Braut überhaupt sein, wie man das so als Braut möchte.

Und Nein, das geht nicht. Es, es stimmt hier was nicht, es stimmt was nicht und ich war dann wirklich so verkatert und furchtbar in dieser Nacht und als ich, ich muss jetzt auf Gabi zurückkommen, weil als ich nie gelesen habe, das war so eine durch ihre Sprache, wie die mich angesprochen hat, wie ich mich da abgeholt gefühlt habe, das war wieso eine Offenbarung, als ob mir da jemand die Wahrheit sagt, und ich konnte das 1 zu 1 annehmen, und das hatte ich. Nie gehabt.

Wie bist du Aufgabe gekommen? Sag das mal er. Hat einfach nachts im Internet rum gegoogelt und ich hatte schon alle möglichen Alkoholbücher und irgendwie ganz hinten habe ich dann Alkohol Ade gefunden, durchgelesen mitten in der Nacht. Ja so kam das, also es musste jemand kommen dem er mich in meiner Sprache in meinen.

Niveau sage ich jetzt nicht hochgestochen, sondern einfach auf dem Level besser als gesagt auf dem Level die ich stehe komplett abgeholt hat. Und ja, das war im Augenblick in diesem Fall Gabi bei mir ja. Ja, dann hast du das Buch gelesen und dann hast du gemerkt oder für dich erkannt. OK, es gibt auch ein Leben ohne Alkohol oder was?

Was waren so die Gedanken? Ich habe die sofort angeschrieben. Am Morgen um 6 noch. Und habe sie dann um Coaching gebeten. Und dann hat das so richtig so klack, klack, klack, klack, klack, eingeschlagen. Und so wie ich Gabi kenne, hat sie sich auch sofort bei dir gemeldet, oder? Ja, sofort. Ja, cool, oder?

Ja, war ganz toll, jemanden zu haben, der einem so das Gefühl gibt, du kannst mich immer anrufen. Ich bin immer für dich da, ich verstehe jede Faser von dem, was du denkst, weil ich selber durchgemacht habe und. Und weil ich auch vielleicht ein ähnlicher Typ bin oder muss ja auch immer so eine menschliche Note auch stimmen.

Ja, ich glaube, dass es ganz, ganz viel Halt gibt. Wenn du erkennst, da ist jemand der, der dich versteht, so wie du bist. Und so wie du, wie du das Leben bisher erlebt hast und nicht sagt, so hä sogar kein Verständnis dafür aufbringt. Also. Meine meine persönliche These ist ja, es ist immer gut, wenn jemand, der zum Beispiel Suchtberatung macht, auch selber mal ein Thema damit hatte. Dann sagen andere, die jetzt nie Alkohol getrunken haben zum Beispiel, naja, wenn du zum Onkologen gehst, der muss ja auch nicht vorher Krebs gehabt haben, ja, stimmt, ist aber in meinen Augen ein bisschen was anderes, weil hier geht es ja ganz, ganz klar um die Psyche und um um so Beweggründe, warum trinkt denn jemand und das kann

jemand, der nie getrunken hat, glaube ich gar nicht nachempfinden. Was macht denn der Alkohol mit dem Körper? Was macht das im Geist? Ja, was passiert da? Und das kannst du nicht aus dem Lehrbuch lernen. Das ist ganz meine Meinung. Wir hatten, ich schreibe ja im Forum gerne mit, da hatten wir mal ja auf die Diskussion und dann sagt einer ja, ein Bankberater, der muss auch nicht Millionär sein, nee, besser ist es, er ist Millionär als Bankberater oder er hat das alles schon mal durchgemacht, weil die Verständnisebene ist eine ungleich andere, das kann man.

Kann man nicht im Schulbuch lernen? Das geht einfach nicht und ich habe schon einiges erlebt. Ich habe natürlich auch zwischendurch mal versucht und geguckt und. So ja ja, und zum Bankberater kann ich dir sagen, als ich anfing, selber ein bisschen Geld anzulegen, habe ich ein anderes Verständnis dafür bekommen, für die Sorgen und Nöte meiner Kunden ist so Fakt.

Ja, also ich will nicht sagen, dass jemand, der kein Geld anlegen kann, schlechter Berater ist, aber. Wie du es sagst, ja jemand, der das selber schon durchgemacht hat und weiß auch wie es ist, wenn man mal Geld verliert an der Börse. Ja, das ist was anderes, da berätst du deine Kunden anders. Bin ich komplett bei dir?

Ja, okay, also du hast es war, denn du hast vorhin gesagt, da kommen wir jetzt mal zu zu dieser Nacht, die war das, die Nacht, wo du denn Gabi gefunden, wo du Gabi gefunden hast. Ja. Also war Verzweiflung. Ja, so richtig am Rande des Abkommens. Ich wusste da nicht mehr weiter jetzt. Hast du gesagt, das hing zusammen mit deiner mit deiner Eheschließung und da ging es ja wahrscheinlich nicht nur um den nächsten Tag, sondern auch um das, was dann kommt, oder?

Also eigentlich ging es um die Hochzeit. Ich war so jemand, so jetzt je älter ich wurde, um so. Leichter. Also ich hab mich nie irgendwie so öffentlich betrunken oder der Mann hat auch immer gesagt, Mensch, eigentlich hab ich es gar nicht so richtig gemerkt. Ich weiß zwar, du hast viel getrunken und ich hab mir Sorgen gemacht, aber irgendwie ich war nie so jemand der jetzt.

Aggressiv wurde oder Streit vom Zaum gebracht hat oder irgendwie was gecancelt hat. Also das war jetzt nicht so, dass er sagt es jedenfalls, dann muss ich es also hinnehmen, dass die Beziehung da jetzt groß runter gelitten hat. Ich habe mich einfach zurückgezogen und dann vor mich hingetrunken so und dass ich keinen gestört habe, das Telefon weit weg gelegt und am liebsten so die Tür zugemacht, ja.

Jetzt muss ich mal. In dem Zusammenhang muss ich mal was fragen, wenn du alleine getrunken hast für dich hattest du mal das Gefühl, dass das Leben irgendwie da draußen stattfindet. Nein, eigentlich nicht. Ich komme, wenn wir dazu vielleicht kommen, was mich gereizt hat, ich bin ja dann viel in in.

In in die östlichen Länder gereist und hab viel in den östlichen Weisheiten gesucht und im Grunde ist das ja Imagination. Alles die Gedanken. Alles, ob ich jetzt betrunkene Gedanken habe oder nüchterne oder meinetwegen unter LSD, es sind ja alles Gedanken und das ist ja in dem Augenblick für mich real.

Das Leben findet ja trotzdem für mich statt, nicht draußen, sondern das hat für mich ja verschönert durch den Alkohol und schön gewaschen, tatsächlich stattgefunden und das war ja für mich auch in Ordnung, ich habe es mir ja schön getrunken. Okay nee, das war nicht. Ich finde ich, ich sage mal, warum ich das denke. Ich kam mal irgendwann zu dem Punkt, da habe ich, habe ich relativ viel ferngesehen damals, Filme, Serien, blablabla und irgendwann kam ich mal drauf, da habe ich irgend so eine komische.

Reality Show gesehen irgend so ein Scheiß. Ja wo eine Familie bei ihrem Leben gefilmt wurde und da denke ich Moment mal, ich sitze zu Hause und gucke mir an wie eine andere Familie ihren Alltag bewältigt. Was ist das denn für ein Scheiß? Ja, also ich habe ja ein eigenes Leben und warum gucke ich mir das Leben der anderen an und warum sorge ich nicht dafür, dass mein Leben so ist, dass es eigentlich verfilmt werden könnte?

Also warum gehe ich nicht raus, treffe Leute, gucke mir schöne Orte an oder mache irgendwas nettes und. Sondern guck mir den Quatsch der anderen an und das war das fand ich irgendwie erschütternd, dass ich anderen beim Leben zugucke. Aber das hattest du nicht das Gefühl. Nee, das ist ja was anderes. Dann bist du, bist du im draußen und guckst dir was anderes an und bist nicht bei mir selbst.

Aber ich war ja mir selbst in meinen Gefühlen, in meinen Gedanken, in meinen Planungen, nur halt verschönert, also schön. Zu tun okay ja, verstehe. Vielen Dank. Das ist irgendwas. Jetzt glaube ich das falsche Wort. Aber ja. Ja, okay und dein Mann, den du geheiratet hast, den wie lange Kanntet ihr euch vorher?

2 Jahre und anderthalb. Ja, da hat der euch ja relativ schnell entschieden, ne? Ja, auf was sollen wir noch warten? Ja, alles gut, ja. Ist gut so, ja. Ich bei meiner zweiten Ehe war ich, habe ich auch keine 2 Jahre gewartet, also finde ich gut. Ja, das muss man nicht irgendwann, wenn man so merkt.

Mensch, du hast einen schönen Sommer, wie viele hast du noch kommen dann ihr lieber ran und gebt Platz. Gut, ja. Und du hast ja gesagt, dein Mann hat das gar nicht gemerkt, was mit dir los. War er hat das gemerkt, aber ich hab mich nicht irgendwie aggressiv oder sonstwie verhalten. Ich war im Apparat und so, ich hab das, ich hab das irgendwie mir eintrainiert, dass das ja, dass das einfach nicht auffällig war, auch wenn ich jetzt irgendwo auf einer Fete war und so. Ja klar hab ich da getrunken, aber ich es. Das war jetzt einfach nicht großartig dramatisch. Früher, als ich jung war, ja, da sind wir, aber alle getrunken, sind über die Tische gefallen oder was weiß ich, aber so in den letzten Jahren habe ich

dieses alleine trinken regelrecht kultiviert, aus Kummer, richtig, aus Kummer. Ja, und hast du denn den Kummer mit deinem Mann mal geteilt? Hast du ihm das gesagt? Ja, ich hab das schon erzählt, aber er ist ja nicht mein Therapeut und sag ich mal, wenn du so Kummer hast, was macht einer, der ja nicht dein Thema ist und so neben doch dein Mann, der versucht dir zu helfen, der versucht das zu schultern, der versucht irgendwas Schlaues zu sagen, aber das hilft ja allen nicht damit kommt. Ja, an diesen diesen Schmerz im Herzen nicht. Das hilft ja nicht weiter, das kannst du ja nur alleine aufdröseln, oder ich, ich rede immer, ich konnte das nur alleine aufdröseln für mich, und das ist mir auch glücklicherweise gelungen ohne

den Mann, das ist eine ganze Arbeit, die muss man ganz, ganz, ganz alleine für sich machen. Wie ist dir das gelungen? Das ist ja die Frage, die sich viele Stellen, wie komme ich da ran und wie kann ich das arbeiten? Gabi hat mal im Forum die Frage gestellt, um das wie man damit umgeht. Man hört auf zu trinken und wird dann gesund und ich glaube bei mir hat es tatsächlich so viele Jahre gedauert, weil ich erst diesen psychotherapeutischen Gesundungsprozess mit mir selber allerdings durchgegangen bin, sodass ich dann irgendwie fertig war und denke jetzt jetzt fehlt nur noch, dass der Alkohol weg ist.

Also jetzt kann ich diesen. Krückstock diese Hilfe, dieses Scheinbild, dieses Gift weglassen. Und tatsächlich habe ich mal früher, mal, ich komme ja aus so einer Generation, ich hätte schon damals mit meiner Mutter, hätte mich schon Jugendamt in Obhut nehmen sollen, und das ist einfach so die Zeit damals, da hat sich da keiner großartig drum gekümmert, ich bin das Halt so gewohnt, dass man seine Sachen selber lösen muss, ich hatte auch mal Selbstmordversucht und. Saß ich in der Klinik, da konnte gar keiner was mit mir anfangen, obwohl ich erst 19 oder 18 war.

Also von außen war ich euch jetzt nicht gewöhnt, Hilfe zu bekommen und habe dann, nachdem ich schon noch da, nachdem ich 50 geworden bin und damals habe ich in Spanien gelebt und war in einer ganz, ganz furchtbaren Phase, einmal lebte man da ja so in einer Freizeitgesellschaft. Alle, die man kannte, waren dann meistens im Urlaub und und die man nicht kannte, waren eigentlich dem Alkohol leicht verfallen.

Also es war ganz normal. Man traf sich morgens um 11 auf dem Markt und gab es erstmal einen Rosado und dann gab es den nächsten Rosado und dann ging man irgendwie angehört Kuddelt nach Hause und wer viel Kondition hat macht dann abends weiter und da hat mich eine schlimme. Partnergeschichte getroffen eine ganz schmerzhafte Trennung mit super toxischen Beziehungen und ich habe mich dann total alleine zurückgezogen und einfach hätte ich mich tot getrunken, wenn ich da geblieben wäre. Ich habe das gemerkt, also wenn ich hier bleibe, weitermache, dann sterbe ich einfach da dran und dann habe ich den Absprung geschafft, und zwar hat eine Freundin mir den Rat gegeben, die kam gerade aus Sri Lanka von

der Ayurveda Kur. Hat gesagt, Fahr da mal hin. Ja und dann bin ich das erste Mal mit einem ganz anderen denken, nämlich mit diesem östlichen Denken in Kontakt gekommen mit den buddhistischen Mönchen, mit dieser ganzen Art, die Welt anders zu sehen, anders zu deuten, mit Gedanken anders umzugehen, mit Schuldgefühlen anders umzugehen, nicht nur dies, Buddhismus ist ja im Augenblick hier völlig in und modern so. Sehr esoterisch, aber in Wirklichkeit sind das ja ganz praktische Anleitungen.

Und dann habe ich, dadurch habe ich durch Yoga und meditieren und viel Beschäftigung mit dieser Weisheitslehre bin ich mehrere Jahre jedes Jahr in die Cluesa gefahren, nach Indien, nach Thailand, nach Sri Lanka, bin Rumgereist und habe das aufgesaugt, wieso ein Schwamm, und das hat mir geholfen in mir.

Den Frieden zu finden. Es hat aber ganz lange gedauert und auch die Disziplin war das Yoga dann selber, also um die körperliche Arbeit, dass ich die Ruhe und den Frieden gefunden habe und die Sichtweise, die innere Haltung gefunden habe, mich und die Welt anders zu betrachten, betrachten, sodass ich heilen konnte, habe ich jetzt einen sehr langen Satz gemacht, ne, ja. Ja.

Aus heutiger Sicht war es das war für dich wohl der richtige Weg, das so zu machen und auch in der es hat ja relativ lange gedauert, dann ne. 6 Jahre ah ne länger hat es gedauert. Ja ne ja bis ich wirklich aufgehört habe zu trinken hat es 10 Jahre gedauert, ja. Das heißt aber dann auch, als du da auf der Suche warst. Oder dem dem Ruf deiner Freundin da gefolgt bist. Dann musst du ja auch sehr diszipliniert dabei gewesen sein.

Also immer dran zu bleiben und nicht aufzugeben, ne, weil ich könnte mir vorstellen, zwischendurch gibt es ja auch mal so Rückschläge wo du merkst, so, jetzt komme ich hier nicht weiter. Nee. Krass. Und natürlich war das auch immer, da hat man natürlich abiah natürlich nicht getrunken oder so und dann bin ich in den Flieger gegangen und hab den Champagner links stehen lassen, der die Stewardess gereicht hat und war da einfach auf Askese. Bei dir im Flugzeug gab's Champagner? Wow, bei.

Emirates Roman Air ja, das ist ja kein Kurzstrengender Landflieger, da gibt's noch Champagner. Champagner kenne ich nur aus der ersten Klasse, aber gut. Ja, vielleicht war es dir auch. Stark. Und dann hast du Gabi kennengelernt, wie seid ihr dann, wie seid ihr denn vorgegangen, dann wirst du ja wahrscheinlich gesagt haben, guck mal das und das und das und das habe ich schon gemacht, also ich habe quasi die Software schon mal ein bisschen überarbeitet und jetzt fehlt noch ein ein Stückchen hier. Wenn du die Software einmal durchgespult hast und einen neuen Reset gemacht hast, dann musst du ja gucken, wie klappt das in der Praxis und das fehlte mir ja und vor allen Dingen auch so komplett ehrlich zu sein und

auch wirklich nicht ein Partner oder eine Freundin oder was weiß ich damit zu belasten und dann sind viele kleine Dinge im Leben wo es hakt, da ist auf einer Hochzeit einer der sich daneben bin, wo du 3 Tage drüber nachdenken musst, denen ist irgendein Verwandter der. Der blöd dir blöd kommt und dich links liegen lässt. Und wie auch immer, das sind ja ganz viele Kleinigkeiten, die dich dann wieder in den alten Mustern abholen und das war so unsagbar gut sofort, also zeitnah, nicht sofort mit jemandem darüber sprechen zu können, also so eine Art verhaltenstherapeutische Entwicklung oder verhaltenstherapeutische Maßnahme zusammen durchzuspielen, die man dann umsetzen kann. Um für sich selber in diese

vermeintlichen früheren misslingenden Dinge in was Positives, in was Großartiges zu verwandeln und die Schönste, das muss ich wirklich sagen, habe ich mir heute überlegt, was ist mein Resümee? Das schönste Resümee ist eigentlich, dass in diesem Jahr so viel Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein in mir gewachsen ist. Das ist so unglaublich, das macht mich so glücklich, jeden Tag und offensichtlich Strahl ich das auch aus da also die meine Umwelt begegnet mir auch anders, das spüre ich auch, und das ist eigentlich das allergrößte Geschenk. Und wenn du trinkst, fühlst du dich immer irgendwie schuldig. Du hast oder du weißt nicht, was hast du gesagt, du hast doch irgendwie einen Scheiß gebaut,

du, ich bin jeden morgen mit so mit so einer Last auf mir aufgebracht und habe das versucht zu übertünchen und jetzt konnte ich mich das erst mal richtig entwickeln in meinem hohen Alter. Es ist so schön, so schön wirklich. Ja, jetzt stelle ich dir mal eine Frage. Entschuldigung, erzähl. Ja, nee, gut. Ich stelle ich dir mal eine Frage, wo ich wo ich eine Idee habe, wie die Antwort lauten könnte. Ich stelle Sie aber trotzdem.

Jetzt hast du ja für deinen Weg sehr viel Geld ausgegeben und sehr viel Aufwand betrieben. Das ist so ein Argument. Das höre ich so oft. Also wir haben zum Beispiel in Deutschland den größten Ashram Europas, da kannst du das Ganze genauso machen und kannst gegen Mithilfe da wohnen. Und Nee, das ist keine Frage des Geldes, jetzt hatte ich das Glück, dass ich mir, dass ich da jetzt.

Einen guten Sitzplatz buchen konnte aber wie viele Leute sind auf Bali und so weiter und in Indien reisen herum, gehen ihre spirituellen Wege einfach mit Work and Travel und mit einem echt Lob Bett, das ist keine, das war keine Klasse, ganz gewiss nicht und die Mönche können sowieso nicht leiden, da wirst du sowieso schnell zusammengestutzt und musst dann auf der Pritsche schlafen, da gibt es auch kein 5 Sterne Bett.

Gut, aber also noch mal, du hast viel, also du hast ja viel Zeit investiert und viel Geld, die Fliegerei und so weiter das kostet ja das Geld. So und jetzt gibt es bestimmt jemanden der das hört und sagt ja, also die Vegeta, die hat ja sicherlich Geld, sonst wäre das ja gar nicht gegangen und die hat ja auch die Zeit, oh, ich hasse es.

Was sagst du denn, was sagst du denn so jemandem? Dann denke ich, du hast das nicht verstanden. Dann erklär es mal in kurzen Worten. Ich muss auch in der heutigen Zeit, wo so viele digitale Nomaden durch die Welt fahren und die youtube Kanäle bevölkern, muss ich doch jetzt nicht erklären, wie man reisen kann und trotzdem arbeiten und leben kann.

Das ist doch weiter ganz normal. Das ist doch jetzt nicht wie früher irgendwelchen Jetset oder was auch immer. Vorbehalten. Und es gibt ja auch in Deutschland zum Beispiel, ich wohne in Ostwestfalen auch, und da haben wir so eine Stadt, da sind so viele Retreats, wenn man überhaupt diesen westlichen Weg folgen will, das ist ja eine ganz andere Frage, wo man buddhistische Retreats macht, wo man hinduistische Betriebsmarkt macht, wo man im Internet, gibt es so viele Möglichkeiten, sich mit diesen Lehren auseinanderzusetzen, so bin ich ja auch darauf gekommen, ich habe youtube. Tube ohne Ende gehört.

Ich kann ja nicht mein ganzes Leben so stabil ändern, nur weil ich einmal in Sri Lanka zur Ayurveda Kur war. Das das stimmt nicht, das kann man sich selber raussuchen und im Gegenteil, das sind ja meist Leute, die eine gute Absicht haben, zum Beispiel hier dieser Aschram in Horn, Bad Meinberg da. Da kannst du wirklich mithelfen, da ist, die haben ganz viele Leute, die drogenabhängig waren, alkoholabhängig waren, die da eine Heimat gefunden haben, und wenn es nur erst mal ein Urlaub von sich selber ist.

Da. Muss auch der Typ zu sein? Ich hatte jetzt mit einer anderen Antwort gerechnet. Aber gut. Warum? Was hast du denn gedacht? Ich bin da ein bisschen allergisch, wenn ich das höre. Vielleicht ist mir bei mir gleich eine Klappe gefallen. Ja, ich. Deshalb stelle ich ja solche Fragen ja, weil ich ja ahne, dass manche sich sozusagen, also die sich eben genau diese Frage stellen. Ich hätte mit der Antwort gerechnet, dass du sagst, naja, stimmt, ich habe da viel investiert, Zeit und Geld hast du ja, es geht ja nicht darum, was andere machen könnten, sondern.

Dass du auf jeden Fall. Zeit und Geld gekostet hat das auch. Ja gut, dafür bin ich nicht in anderen. Ja gut, ich will mich jetzt auch nicht verteidigen, ist auch genau. Nee, nee, darum geht es auch und ich hätte mit der Antwort gerechnet, dass du sagst, ja stimmt, dafür habe ich aber auch mein Leben zurück beziehungsweise führe jetzt das Leben, dass ich vielleicht schon hätte früher führen können und dass ich mir immer so gewünscht habe.

Ah, jetzt weiß ich was, was du anders gedacht hast als ich. Nein, ich hab das nicht aus als jetzt als Therapie oder als was Schwieriges was ich mir jetzt aufoktroyiere empfunden, sondern ich bin mal von Anfang an hingefahren mit Freude um zu lernen um mich zu entgesten und mich zu entschlacken um das aufzusaugen. Ich hab das nie als jetzt so wie man viel investieren muss, wenn man in Persönlichkeitsentwicklung kannst du ja auch Haufen Geld investieren, so hab ich das nicht empfunden, das war wirklich ein Urlaub. Zu mir selbst, ja.

Ja genau, also du hast es natürlich freiwillig gemacht und hast da deinen Weg gefunden. Okay, ich lass das mal so stehen, ja. Gut. Was hast du denn mit Gabi anders? Was hat denn Gabi mit dir gemacht, dass du jetzt da stehst, wo du stehst? Es ist ja irgendwie, ich finde es erstaunlich, wenn du sagst, ich habe über 50 Jahre getrunken und. Jetzt trinkst du nicht mehr und führst ein tolles Leben. Offenbar.

Ja, weißt du, dass ich mich das selber manchmal frage, weil die hat ja jetzt nicht irgendwie einen großen Zauberstab rausgeholt oder außer natürlich ihre NEMS. Das hat also ihre Nahrungsergänzungsmittel, die in ihren Büchern beschrieben sind, die. Für mich eine großartige Therapie waren, aber ansonsten hat sie ja beim Coaching jetzt nicht da irgendwie gezaubert, sondern sie hat mich einfach immer so genommen, wie ich bin und genau da abgeholt, wo ich gestanden habe und immer mit mir. Einen Schritt nach dem anderen erarbeitet aber so, dass ich nie was aufgezwungen bekommen habe, sondern jedes Mal aus vollem Herzen, dass diese Schritte gehen konnte. Und das ist eine große Kunst.

Also es hört sich so einfach an, sich mit irgendwelchen doofen Ratschlägen und was weiß ich zurückzuhalten oder du musst du sollst, sondern einfach mich genommen, wie ich bin und an die Hand ge mit mir zusammen. Ja, und das also ich ehrlich gesagt, ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, Gabi macht das ja immer persönlich. Also du kriegst da nicht irgendwie ein Video oder sonst irgendwas oder wie wie macht du das? Ach ich will ich du jetzt genau kann ich also sie macht glaube ich auch so 30 Tage, aber das kenne ich nicht, da kann man, das gibt es ja, kannst du ja von mehreren kaufen, so eine 30 Tage Leitung im Coaching.

Inwieweit das individuell ist, weiß ich nicht. Aber du hast ja auch regelmäßig mit ihr auch gesprochen dann. Ja, weil mir das das Wert war. Ich habe mir das jetzt zum Beispiel Geld, ich habe mir ausgerechnet, Mensch, na klar muss die Frau Geld verdienen und soll sie ja auch, sonst kann sie mich ja gar nicht gut beraten, was habe ich schon eingespart, da kann ich sie jede Woche eigentlich mal anrufen.

Habe ich nicht gemacht, weil man braucht ja auch seine Wege dazwischen. Also einfach eine Investition. Ja, ja, das ist ja auch so ein Punkt, der häufig kritisiert wird, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Da heißt es denn ja, mit dem mit dem Leid der anderen Geld verdienen und dann sage ich, das ist totaler Schwachsinn, ja, also man kann es so sehen, aber wenn das so wäre.

Und das so verwerflich wäre, dann hätten wir gar kein Gesundheitssystem in Deutschland. Ja, und dann hätten wir niemals die Möglichkeit, außer Du hast Leute, die gar nicht auf Geld angewiesen sind, sondern die das aus reiner Freude machen und ihre gesamte Energie da investieren, um anderen zu helfen.

Kostenlos ist schwierig. Also man kann Glück haben. Natürlich kann man solche Menschen bei DNA s oder was auch immer finden, aber. Ich finde, das ist nun mal ihr ihr Job und sie macht den hervorragend, also bezahlt es ja auch. Ja, genau, ja. Ich tue ich, also ich mein weiß sie vielleicht gar nicht, ich bin Hypnotiseur. Ja, ja, siehst du.

Mal guck mal, ich verdiene ja auch Geld damit, dass es anderen besser gehen möge. Und ja, also ich finde das. Sind das Feine. Darf ich dich mal was? Fragen? Unbedingt. Was hast du denn für Erfahrungen mit Hypnose und Alkoholabhängigkeit? Machst du das? Also ich muss da ein bisschen vorsichtig sein, wie ich das jetzt formuliere, also mit Menschen, die so in der Grauzone sich bewegen, so graubereichstrinker habe ich sehr, sehr gute Erfahrungen. Wir haben Menschen, die jetzt.

Hart abhängig sind auch körperlich abhängig und so. Da lasse ich selbstverständlich die Finger von, weil ich kein Therapeut bin und das auch gar nicht so eng begleiten kann. Aber wenn jemand sagt, Hey, ich trinke und ich kann aber auch mal eine Zeit lang nichts trinken, ja, ohne dass ich gleich in Ohnmacht falle, dann sind das Leute, denen ich sehr gerne helfe und auch tatsächlich sehr erfolgreich.

Also ich sage denen ganz klar, das und das sind meine Bedingungen, also die erste Bedingung, da fallen schon mal leider welche raus. Ich sage, wenn wir zusammenarbeiten, dann musst du, dann musst du dir klar darüber sein, dass du nie wieder trinken wirst. Ja, also es gibt ja die Leute, die sagen, ich möchte gerne weniger trinken oder ich will nur auf Geburtstag von Oma trinken oder so, und dann sage ich, da bin ich raus aus der Nummer da, das mache ich nicht, gibt es bei mir nicht.

Sehr gut. Weißt du warum ich frage, ich hab mal eine Heilpraktikerausbildung gemacht, gestanden so und damals, das ist natürlich 20 Jahre her und da war war diese Hypnose, das ging immer ums kontrollierte Trinken, die die die Hypnose. Ging immer ums kontrollierte Trinken und ich war damals schon der Meinung, dass das eigentlich nicht klappen kann und ich bin sehr dankbar zu hören, dass es das jetzt auch gibt, um wirklich komplett nüchtern zu leben und mit dem Alkohol komplett Schlüssel ja dieses Hin und her gezier. Also das ist, das ist ja immer wieder, oder ich höre es häufiger mal, ja, ich möchte gerne weniger trinken. Und dann sage ich, warum möchtest du weniger trinken? Ja, so unter der Woche bla bla

bla und ich will nur am Wochenende sage ich Unsinn, weil du jedes Mal bei jedem Glas, bei jeder Flasche, bei jedem Tag wo du drüber denkst nachdenkst ob du was trinkst hast du ja immer diesen inneren Dialog trinke ich jetzt ein Glas trinke ich 2 ja und jeder der ein Thema, auch eine ansatzweise mit Alkohol kennt diese Diskussion und da ist meine Antwort, es ist viel einfacher. Und viel entspannter von vornherein zu sagen, ich trinke gar nichts, alles andere ist Quälerei und funktioniert auch nicht.

Ja, das ist Schritt 2. Also das ist meine erste Bedingung, ich sage, ich mache es nur, wenn du bereit bist, nie wieder trinken zu wollen, sonst nicht, und das hinterfrage ich das, da frage ich sehr intensiv, dann sage ich, wenn wir das machen, dann nur, wenn du ein bestimmtes Kontingent, einen Termin bei mir buchst, weil. Mit dem Aufhören mit der Sauferei ist es nicht getan. Das ist Schritt 1.

Ja, also erstmal vom Alkohol, also den Alkohol erstmal stehen zu lassen, das ist der erste Schritt und der zweite Schritt ist dann das, was du ja gemacht hast. Ja zu gucken, den Schritt, den du vorher gemacht hast. Warum trinke ich denn überhaupt, also wo ist denn der Schmerz und ich war früher immer der Meinung, es gibt Menschen so wie mich, die trinken, weil sie fröhlich sein wollen und.

Und da sage ich heute, nach über 4 Jahren, da habe ich mich getäuscht. Es ist nicht so. Okay. Ja, also ich, ich bin heute, ich bin heute der Überzeugung, jeder, der zu viel trinkt, hat einen. Ich wollte gerade sagen, einen Grund, also da gibt es eine Ursache dafür, ja, das habe ich früher anders gesehen, das habe ich auch in meinem Interview.

In mehreren Interviews habe ich das so gesagt, und das sehe ich heute anders. Und da helfe ich den Leuten dabei, dem auf den Grund zu gehen und das zu heilen. Und. Das ist ja in der Regel ist es ja die Kindheit, und dann habe ich in diesem Paket, sage ich, dann auch immer, da sind dann noch ein 2 Termine, wenn jetzt alles fein ist. Ja, du trinkst nicht mehr, du hast deine Kindheit auch gearbeitet, denn es ist da immer noch ein bisschen Luft für anderes, was jeder mit sich herumdreht, jeder hat ja so ein paar Sachen, die irgendwie.

Angeguckt werden wollen, ja. Genau. Ich möchte ganz kurz mit dem Kontrollierten Trinken, das habe ich so viele Jahre gemacht, das ist so eine Last und du wirst nie wirklich frei, so wie du es auch gesagt hast. Das wollte ich einfach nur noch bestätigen. Es ist viel schöner zu sagen, ich lasse es jetzt einfach sein.

Ja. Ist unglaublich. Auch was ich dann in einem selber entwickeln kann. Die Freiheit, die man bringt, und das Potenzial, was sich daraus für einen ergibt. Überlege mal, wieviel da in dem Gehirn gebunden ist. Wenn du dich ständig hast, du ja auch so gesagt damit beschäftigen musst. Und ich habe eine eine enge Verwandte, möchte ich es mal sagen, die mir jetzt am Wochenende gesagt hat, dass sie jetzt mehrere 100 Tage nichts trinkt und dann sagt sie wow, und es ist so schön, nicht mehr drüber nachzudenken.

Trinke ich noch ein Glas oder lasse ich es jetzt, sagt sie. Hey, die Entscheidung ist vorher schon gefallen. Wie schön ist denn das? Ganz toll, ja. Und das muss ich auch sagen, das Stelle ich immer wieder fest. Und vielleicht ist es dir auch so ergangen, wenn man es drauf anlegt, dann ist es gar nicht so schwer, mit dem Trinken aufzuhören. Überhaupt nicht.

War bei mir so, aber ich hatte jetzt glücklicherweise nicht hier so einen heftigen Entzug oder Suchtdruck, oder? Genau das ist das ist was anderes. Ja, aber ich spreche jetzt von dieser graubereichs trinkerei, da ist, wenn man die Entscheidung mal getroffen hat, dann ist es auch bei meinen Klienten, erlebe ich das immer wieder und bei mir war es auch so, dass sie gesagt hat, wow, ich kann ja gar nicht. Tot, um vor Kummer, wenn ich nicht trinke. Ja, also wenn ich das körperliche jetzt mal außen vor lasse, das ist ja gar nicht so schlimm, abends nüchtern ins Bett zu gehen, das das, das ist ja das erstaunliche, wenn jemand das über Jahre oder Jahrzehnte sogar macht, dann kann man sich ja im Traum nicht vorstellen,

wie sich das anfühlt, vielleicht auch mal irgendwo hinzugehen, nüchtern zu sein oder abends ins Bett zu gehen und nüchtern zu sein. Und wenn man das mal ausprobiert und feststellt, Wow, es ist gar nicht so schwierig. Tja, es ist meine Erkenntnis, ja, es gilt auch nicht für jeden und da gibt es jetzt draußen bestimmt viele, die sagen, ja, ja, ja, du hast gut reden, nee, ich habe das ja selber alles durch und du bist der wandelnde Beweis.

Ja, nach über 50 Jahren trinkerei, ja, und da ist es zum einen glaube ich, ja jemanden. In deinem Fall jemanden zu haben, der genau deine Sprache spricht und dann auch genau darauf eingeht. Ja, es hilft ja nichts, wenn du rechts denkst und der sagt, Geh mal links, ja, es funktioniert nicht, also rechts meine ich jetzt vom Weg ja nicht anders, das ist wichtig und dann kann es, dann kann es leicht sein, muss es nicht, aber kann es. Ja, so war es von mir.

Und jetzt sag mir doch mal, Birgitta, was hat sich denn? Für dich in deinem Leben verändert jetzt, wo du nichts mehr trinkst. Beschreib das mal also. Das habe ich vorhin schon angerissen. Das Großartigste ist eigentlich, dass ich mich selbst kennengelernt habe, dass ich mein Potenzial, das denkst du, die ist 66, das müsste sie doch wissen, das blüht auf.

Was ich alles noch an mir entdecke, was ich kann, wozu ich Lust hab, ob das Ausdauer ist, Disziplin oder also dieses Selbstwertgefühl, das selbst selbstgefühl für mich selber, für meinen Körper, für meinen Geist. Dass ich dem auch immer trauen kann, mich immer drauf verlassen kann. Und diese Erholung, die durch das Nichttrinken eingeleitet worden ist, durch das sich nicht beschäftigen mit dem Trinken, dass das Thema einfach raus ist, das ist so, bietet so viel Freiheit, so viel Freiraum für Kreativität, für schöne Dinge, Glück zuzulassen.

Also, das ist das größte Geschenk meines Lebens, wirklich ja. Und jetzt hast du ja die letzten Jahre. Ihr habt weiter. Ich wollte sagen, natürlich kommen wir dann auch mal zu zu betrauern, Mensch, konntest du das nicht früher haben, aber dann hat mir tatsächlich so diese Weisheitsgedanken, die ich woanders dann einatmen konnte, geholfen, das einfach anzunehmen, dass das mein Leben ist und zu meinem Leben dazu gehört hat, der Schritt und dass das einfach da, wo ich stehe, ein individueller Punkt ist. Und.

Sodass ich allgemein sehr dankbar sein kann, ohne das nachträglich betrauern zu müssen. Das ist auch ein großes Geschenk. Ja toll, es würde dir ja auch überhaupt nichts bringen, jetzt die Jahre zu verfluchen. Ne. Und wie erlebst du das jetzt, wo du nicht mehr dich zurückziehst und alleine trinkst, musst du ja plötzlich unfassbar viel Zeit haben, oder ich? Ja, ich.

Aber nee, nee, ich bin total. Ich bin super. Also ich will von dir hyperaktiv wenig sagen, aber ich mache immer irgendwas, ich fotografiere, ich reise, ich habe meinen Hund dich gern ins Meer, ich lerne Leute kennen, ich richte gerade ein kleines neues Häuschen hier ein, ich habe gute Freunde, ich schreibe, ich verdiene nur noch Geld, also ich bin völlig sehr aktiv Oh Marvin.

Guck mal, bist du auch das ist ja aber die Zeit, die du vorher mit dem Trinken gefüllt hast. Die füllst du jetzt anders. Ja, den ganzen Tag habe ich ja nicht getrunken, aber ich war immer durch. Das trinken, sage ich mal beschädigt ne, ja, das ist toll, auch mal, der Körper hat so viel Energie jetzt noch mal entwickelt, das bin ich schon auch mal müde oder so, dass ich mal einen Tag Ruhe brauche, aber das ist wundervoll. Ich bin richtig happy und das geht jetzt schon ein Jahr. Die Phase, ja, da muss ja was dran sein. Ja und Spoiler.

Das verändert sich noch mal weiter. Ja, das kann ich dir sagen, das wird noch mal nach 2 Jahren, nach 3 Jahren verändert sich dann noch mehr, also der Körper verändert sich noch mal mehr und auch dein Geist wird noch klarer, das magst du dir jetzt im Moment nicht vorstellen, aber das wird so sein, das wirst du erleben.

Ja, also ich kann zum Beispiel, ich hab jetzt sprachen wieder angefangen und dann denkt man eher, je älter man wird, das klappt. Nee, das klappt super, das macht richtig Spaß, also ja. Was für eine Sprache willst du denn lernen? Also im Augenblick will ich mein Wirtschaftsenglisch verbessern. Oha, ich.

Lauter Wirtschaftspodcast und sowas oder jetzt also mit dem Telefon fotografieren, das war ja so viel Technik mit dem Ganzen entwickeln und so, da muss ich mich auch schon ganz schön reinfuchsen, also so komplexe Dinge, die werden ganz leicht, man kann sich auch viel besser konzentrieren und die Gedanken sind einfacher, also das Denken ist leichter, die merken auch. Toll.

Ich kann nur Mut machen. Super. Ja. Wie geht da in meinem in meinem Podcast ist es üblich, dass meine Gäste einen Tipp geben an ihre Zuhörerinnen und Zuhörer? Was hast du denn für einen Tipp? Einfach angehen also nicht einfach, ja, wirklich, oh, einen Tipp, da muss ich drüber nachdenken, ich habe ja selber so lange gebraucht. Also was ich ganz wichtig fand, die Gemeinschaft in diesem Fall war das Bochum, weil in der ersten Zeit kommt dann doch so, ach, das ist doch so einfach, auch ich könnte doch doch beim Italiener mal wieder ein Gläschen probieren und so, das fand ich ganz schwierig, also immer mit Menschen zusammen sein, die im gleichen Thema sind. Wo man sich gegenseitig stützt

und stärkt. Ich finde das auch super wichtig, Hilfe zu haben, egal welche, ob das ein guter Arzt ist oder ein Coach oder die Arzt muss man sich wirklich ganz individuell suchen und wenn man sich mal vertan hat, das kann halt nicht jeder, vor allen Dingen passt nicht jeder zusammen oder nicht all dann muss man halt weitersuchen das das ist das Wichtige das nicht alleine zu machen und.

Und ich mich auch sofort überall gesagt. Ich trinke nichts mehr oder ich trinke nichts. Manchmal, wenn ich neue Leute kennenlerne, sage ich das im 2.3. Satz und das hat sie mir so erleichtert, dass mir keiner irgendwie was anbietet und irgendwie schaffe ich das sozusagen, dass da keine große Diskussion entsteht. Gut und wen möchtest du grüßen?

Vegeta? Und natürlich muss ich Grafik wissen und mein liebes Forum, falls einer hört, das ist. Das Forum Alkohol Ade von das Gabi ins Leben gerufen hat. Ja. Ja, schön. Da hören dich auch manche, also viele hören da viele Podcasts, deshalb hatte ich auch mal bei dir reingehört, ja. Siehst du mal. Ich glaube, in der Anfangszeit sind solche Mutmacher. Geschichten total wichtig.

Ja, das finde ich auch und das ist, das ist ja auch so ein psychologisches Ding, wenn man erkennt, dass man mit seinem Thema nicht alleine ist. Denn ist es nicht mehr so hoffnungslos? Ja, also für mich war damals, als ich gehört habe, dass ich war jetzt zwischen naja. Also genau, ich nenne es mal diese Graubereichs trinken.

Ja, also du bist nicht abhängig, aber du bist halt auch nicht mehr ganz so frei in der Entscheidung und dieser Begriff allein graubereichs trinken ist fand ich so schön, weil der es so gut zusammengefasst hat, richtig und wenn du merkst du bist da nicht alleine mit dem Thema, es gibt da noch andere und dann dann ist es irgendwie nicht mehr so schwer, das macht es in dem Moment nicht nicht sehr leicht, aber es ist doch irgendwie. Hat es mir Mut gemacht zu erkennen? Wow, ja, und ich finde, man muss das auch immer gar nicht so benennen dieses Thema, ja, man muss sich sagen, ich bin Alkoholiker oder ich bin dies oder ich bin das, sondern einfach nur ich habe hier ein Thema und ich möchte das gerne angehen, mache ich auch, in

welcher Form auch immer, ja. Dafür haben die Menschen zu viele Schubladen. Das im Gegensatz ist da nicht so gut. Ich sage immer ganz oft, es versteht ja nicht gleich sogar ich darf es leider nicht. An der Theke, wenn wir eine Praline mit Algor. Ich darf leider nicht, versteht jeder keine Diskussion fühlt.

Er fühlt sich nicht diskriminiert, weil ich mich darüber erhebe, moralisch, wenn er gerne die Praline mag. Ja genau, Brigitta, ich danke dir an diesem 1. Mai. Feiertag hast du dir die Zeit genommen, mit mir eine Stunde zu sprechen, finde ich ganz, ganz großartig. Dankeschön und Du hast mir tatsächlich auch aus einer Bedrolie herausgeholfen, weil ich ja für morgen, also wenn man das hier hört, heute oder wann auch immer, eine Folge rausbringen wollte, weil es letzte Woche keine gab und da hast du mich gerettet.

Vielen, vielen Dank dafür und es war ein tolles Gespräch, ich danke dir, du. Das hat mir auch richtig Spaß gemacht und ich hoffe, ich konnte ein bisschen was Vernünftiges weitergeben. Unbedingt viele neue Einblicke und das finde ich sehr toll. Dankeschön, alles Gute für Dich Birgitta, Mach's gut, Dankeschön.

Birgitta, Ich werde dich im Auge behalten und ich fand es ganz toll, dass du mit mir gesprochen hast. Auch so spontan. Vielen, vielen Dank dafür. Ja, ich habe mir eben noch mal Teile des Interviews angehört und habe natürlich gehört, der Klang war jetzt so naja. Mir mittel, ich habe das Interview geführt mit meinen Kopfhörern, mit den Air Pods Macs und mit dem Mikrofon hat das leider nicht geklappt, aber ich verspreche ich hoffe ich kann versprechen. Naja ich nehme an, dass ich beim nächsten Gespräch mein richtiges Mikro wieder am Start habe, ich bin nämlich jetzt dabei mit meinen Kindern gemeinsam unseren Hausstand wieder zusammen zu kramen und da hoffe ich, dass da alles bei sein wird. Ich hoffe, es wird nächste Woche

eine neue Folge geben und bis es soweit ist, denke mal dran tanzen kann man auch auf Brause.

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