Technik aufs Ohr - Der Podcast für Ingenieur*innen und Technikfans
Folge 263 - Ausfälle von Haushaltsgeräten: geplant oder Pech gehabt?
Donnerstag, 29. Oktober 2026 · 41 min
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Shownotes
Gäste: Prof. Dr. Stefan Einbock, Enrico Belmonte
Die Wohnung ist voller Gäste, das schmutzige Geschirr stapelt sich in der Küche und ausgerechnet jetzt gibt die Spülmaschine ihren Geist auf. Jeder kennt diese oder ähnliche Situationen, in denen Technik genau dann versagt, wenn man am meisten auf sie angewiesen ist. Hätte sich der Ausfall vorhersehen lassen und wie wird überhaupt die Haltbarkeit von Geräten in der Entwicklung berücksichtigt?
Genau dieser Frage geht Host Gudrun Huneke nach und begrüßt im Podcast zwei Experten für Zuverlässigkeitsmanagement: Enrico Belmonte, Zuverlässigkeitsexperte bei Electrolux und Prof. Dr. Stefan Einbock, der an der DHBW Stuttgart zu Betriebsfestigkeit und Zuverlässigkeit forscht. Beide sind Mitglieder im VDI-Fachausschuss „Zuverlässigkeitsmanagement“ und haben an der Richtlinie VDI 4003 zum Zuverlässigkeitsmanagement mitgewirkt.
Links zur Folge:
Prof. Dr. Stefan Einbock, DHBW Stuttgart (www2.hb.dhbw-stuttgart.de/~ek)
VDI-Handbuch "Zuverlässigkeit" (vdi.de/mitgliedschaft/vdi-richtlinien/details/…)
Buch "Technische Zuverlässigkeit mit MINITAB®", Prof. Dr. Stefan Einbock (buchshop.bod.de/technische-zuverlaessigkeit-mi…)
Geplante Obsoleszenz (de.wikipedia.org/wiki/Geplante_Obsoleszenz)
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Musik- und Audioproduktion:
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Faulhaber. Seit nineteenhundert-siebenundvierzig ihr Spezialist für Miniatur und Mikroantriebssysteme Präzision, Zuverlässigkeit und Qualität auf kleinstem Raum Perfekt für Automatisierung, Robotik Luft- und Raumfahrt, Optik sowie Medizin. Mit dem weltweit größten Produktportfolio sowie Standorten und Partnern in über dreißig Ländern sind wir immer nah an ihren Anforderungen.
Faul Haber Für Antriebslösungen die Begeister Zuverlässigkeit von Produkten und Kosten, das ist ja eigentlich ein Widerspruch. Je zuvorlässiger ich mein Produkt mache umso teurer wird es! Und dem Widerspruch den bekomme ich eigentlich in der Entwicklung nur aufgelöst wenn nicht auch eine endliche Lebensdauer auslege.
Dann werden die Kosten deutlich nach unten gehen. Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von Technik Aufs Ohr. Ich bin Gudrun und freue mich dass ihr zuhört. Heute sprechen wir über etwas, das sich ja alle von euch kennen. Stellt euch vor, das Haus ist voller Gäste in der Küche stapelt sich das Geschirr und ausgerechnet jetzt schreckt die Spülmaschine!
Warum passiert sowas immer dann wenn man es am wenigsten gebrauchen kann? Und hätte man den Ausfall vielleicht vorhersehen können? Hätte man viel leicht mit einem guten Zuverlässigkeitsmanagement. Zufallässigkeitesmanagement ist heute unser Thema. Wir sprechen darüber warum Produkte überhaupt kaputt gehen was das für uns als Kundinnen und Kunden bedeutet Und warum das nicht nur unseren Geldbeutel und manchmal unsere Nerven betrifft, sondern ganze Branchen und die Reputation von Herstellern beeinflusst.
Ich freue mich jetzt zwei ausgewiesene Experten bei Technik aufs Orbe grüßen zu dürfen! Bei uns ist Enrico Belmonte Zuverlässigkeits-Experte bei Electrolux – der da den Praxisblick aus der Industrie mitbringt – und Professor Stefan Einbock, der als Professor für Konstruktionen und Entwicklung an der DHBW Stuttgart unter anderem zur Betriebsfestigkeit und Zufallässigkeit forscht.
Beide sind Teil des VDI-Fachausschusses Zuverlässigkeitsmanagement und haben an der Richtlinie VDI fourtausend drei zum zuverläßigkeites Manager mitgearbeitet. Herzlich willkommen, schön dass ihr da seid! Hallo zusammen! Denken wir doch nochmal an die Party von eben. Wahrscheinlich kennt es jeder das ein Haushaltsgerät genau im unpassendsten Moment sein Geist aufgibt.
Ist das denn wirklich Zufall oder muss ich davon ausgehen, dass Geräte nur für eine begrenzte Zeit zuverlässig ihre Dienste tun? Ja also... Zuerst Haushaltgeräte machen unser Leben einfacher. Wir benutzen sie jeden Tag und nehmen es meistens als selbstähnliche, dass sie funktionieren. Und dabei geht nicht nur um Komfort weil Haushalt-Geräte werden verbunden mit sauberem Wäschchen, sauberen Geschirr oder leckerem Essen.
Deswegen sind der wichtigen Teil unseres Lebens. Natürlich wenn ein Gerät plötzlich ausfällt das kostet Zeit, das koste Nerven und das kostet häufig auch Geld. Und deswegen als Zuverlässigkeit-Ingenieurin versuchen wir Produkte zu schaffen, die über viele Jahre hinweg zuverläßig funktionieren. Und dabei ist ganz wichtig zu sagen dass das Design vor der Liabilität oder auf Deutsch die Zuflässigkeiten gestalten ein ganz wichtiger Rolle spielt weil wir als Produkte auszulegen, indem sie zuverlässig funktionieren und das heißt Materialentscheidungen, Geometrieentscheiden zu treffen um damit die Produkte gut funktionieren.
Und das ist tatsächlich unser Ziel. Ihr sprecht in dem Zusammenhang in der Zuverläßigkeitstechnik ja immer von der sogenannten Badewanne Kurve wenn es um Statistik von Ausführen geht. Darf ich noch kurz was einhaken? Ja klar! Zuverlässigkeit von Produkten und Kosten, das ist ja eigentlich ein Widerspruch.
Je zuvorlässiger ich mein Produkt mache umso teurer wird es! Und den Widerspruch den bekomme ich eigentlich in der Entwicklung nur aufgelöst wenn ich auch eine endliche Lebensdauer auslege. Dann werden die Kosten deutlich nach unten gehen. und das zweite was wichtiges bei Produkten viele Produkte wollen wir ganz bewusst nicht sehr alt haben.
also zum Beispiel kein Mensch möchte einen fünfzehn Jahre altes Handy haben Weil sich Funktionen und Technologien so schnell weiterentwickeln. Und aus den Gründen raus macht es oft Sinn, dass wir die Lebensdauer von Produkten tatsächlich begrenzen oder auf gezielt Lebensdauern auslegen. Ja ich glaube das ist ein wichtiges Thema was Professor Heimbach jetzt erwähnt hat weil die Obsolistenz kann der schildrische Natur sein also man tauscht einen Handy nicht kaputt ist, sondern weil vielleicht die Software nicht mehr up-to-date ist oder die Kamera verhaltet ist.
Weil die neue so bessere Funktionen haben. Aber es gibt eine Absoleszenz wo man Produkte tauscht, weil sie kaputt werden und das ist ein Beispiel von Haushaltgeräten. Es gibt auch Literatur-Reserche, die zeigen die meistens ersetzen eine Waschmaschine weil einfach kaputt ist oder das betrifft Auto. Aber die Absolistenz wie der Professor Heimburg gesagt hat es nicht nur weil Produkte kaputt gehen sondern ja weil vielleicht also von Klamotten haltmodisch werden oder für Elektronik die die Software nicht mehr abgedatet.
Ja also die Anfragen muss man natürlich unterscheiden. Genau die Anforderung sich einfach vom Nutzer verändert und auch der Wunsch noch etwas neuere. Okay, dann würde ich jetzt gerne mal ... In der Zuverlässigkeitstechnik sprecht er von der sogenannten Badewannenkurve. wenn es also auch um die Statistik von Ausfällen geht.
Können dir einmal kurz erläutern was denn damit eigentlich gemeint ist? Ja so die Badewanne Kurve ist eine von den berühmtesten Modellen der Zufallessigkeit zeigt ein Diagramm, die wie eine Badewanne aussieht. Man zeigt die Ausfallrate über die Zeit und genau wenn man sich die Sterbendaten zum Beispiel an Menschen anschaut vor Fünfzig Jahre da sieht tatsächlich dass diese die Sterberate tatsächlich wie eine eine Badawanne aussieht weil vor Fünftig Jahre in Europa Also in dem ersten Lebensjahr war das Risiko zu sterben vergleichsweise hoch.
Dann singt es über die Zeit, dann bleibt konstant und dann steigt wieder. Und das ist ziemlich interessant weil man kann diese Beispiele aus der Menschlesleben auch auf Produkte übertragen. Das heißt im Anfang Sehen wir, dass die Sterberate ziemlich hoch ist. Dann geht runter und dann bleibt konstant und dann steigt wieder.
Und das Sterberat so auch hier am Anfang ist wegen ... weil die Produkte so anfälliger sind wo einige Produkte anfälliger sind gegenüber Mechanismen, die auftreten können. Zum Beispiel eine Lotzstelle und ein Schweißnaht im Prozess, falls gemacht wurde. Das heißt wenn das Produkt installiert wird dann geht es sofort kaputt!
Also das heißt, die Produkte sind alle gleich aber tatsächlich die Streuen. Die Toleranzenstreuen, die Materialeigenschaftenstreuen und die Prozessparameterstreuen. Und deswegen die Produkten, die anfälliger sind, gehen sofort kaputt. Dann bleiben nur die Digitalke, wenn sie diese Phasen... diese Phase überleben, dann zeigen wir eine mehr oder weniger konstante Sterbenrate und aufgrund von der Zeitabhängenmechanismen wie Verschleißer, Alterung und Gemutung werden sie die Sterberate wieder ansteigen.
Nur ein Punkt aus der Praxis. Wir akzeptieren nicht dass die Sterbe rate wie eine Badewanne kurve aussieht. Wir arbeiten dafür, dass die Stellberate am Anfang sehr niedrig ist. In dem wir das Prozess zum Beispiel in den Griff haben und dass der Moment wo der Stellberat wieder ansteigt... nach rechts so verschieben wird.
So spät wie möglich stattfindet, also dass man quasi am Anfang das sind ja auch die wenn ich das richtig verstehe in der Beschreibung Wenn es da wirklich geht eine defekte Schweißnaht irgendein Kabel keine Ahnung ist nicht richtig eingebaut. Das sind ja auf die Bereiche Da fällt ja die Gewährleistungen und die Garantie.
Auf jeden Fall Ja noch für mich als Kunden Wird das hier abfangen was zu Beginn beginnt Und danach geht's also darum eine möglichst lange Nutzungsdauer Zu ermöglichen und Halbbarkeit des Gerätes bevor die Kurve dann wieder ansteigt. Genau und ich kann auf diese drei Bereiche unterschiedlich reagieren.
Der erste Bereich, das wurde ja gerade schön angesprochen. Das sind oft Fertigungsprobleme, Fertigungsehler die ich durch einen guten Prozess in den Griff bekomme. Das ist die Garantiefälle. der zweite Bereich. Der ist ein bisschen blöd weil er ist quasi nicht greifbar für uns in der Zuverlässigkeitstechnik.
Es sind zufallsbedingte Ausfälle da habe ich einfach ein bisschen Pech oder es eine Fehlbedienung vom Kunde Material gewesen, das war einfach ein bisschen pech zufällig der Fehler. Und der hintere, der letzte Teil den haben wir im Griff über die ganzen Berechnungsmethoden, Auslegungs-Methoden und Testmethodes, für dem beliebig designen können.
Also da sind unsere größte Handhabe drin! Die Kurve sieht nicht mehr wie eine Badewanne... sondern wie eine Okay-Schläge. Also das heißt konstant, also niedrig am Anfang, niedrigkonstant über die Zeit und dann man kann natürlich nicht verweiden, dass die Produkte verhalten oder verschleißen. Natürlich irgendwann verschleißt es einfach stattfindet.
Stefan du hast es gerade schon kurz erklärt aber kannst du nochmal aus technischer Sicht erklären was überhaupt zuverlässig bedeutet? Gibt's da eine Definition? Oder es hängt ja auch wie du gerade schon erklärt hast wahrscheinlich von unterschiedlichen Faktoren ab? Ja genau Eigentlich verbindet man mit zuverlässig immer die Situation, dass mein Produkt funktioniert und das tut was es soll also seine Funktion erfüllt.
In der Technik verbinden wir damit immer noch eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Wir sagen zum Beispiel zehn Prozent unserer Produkte dürfen uns in den ersten fünfzehn Jahren ausfallen. Die neunzig Prozent der restlichen Produkte müssen länger leben. Deshalb sind wir der technischen Interpretation damit, weil wir nie hundert Prozent Sicherheit garantieren können.
Es gibt aber neben dran also neben der Zuverlässigkeit noch ein zweites Thema. das wird oft synonym verwendet. es ist die Verfügbarkeit und das ist ein Thema. wenn wir zum Beispiel Bahn fahren dann möchten ja eigentlich eine oder einen Auto nutzen oder sowas. dann möchten wir dass das Auto verfügbar ist oder das Internet verfügbare ist und das sind bisschen andere Dinge da.
Um Verfügbarkeiten zu gewährleisten, nutzen wir oft präventive Wartungen. Das heißt, wir tauschen bewusst Bauteile aus vor ihrem Lebensdauerende um sicherzustellen dass die Produkte sichern funktionieren. Wir machen da viel der Serviceintervalle. Wir kennen es vom Auto zum Beispiel beim Bremsenverschleiß über den TÜV oder so wo wir ja auch präuentiv arbeiten Inspektionen durchführen.
Es sind also mal Unterschiede zwischen Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Zuverlässigkeit ist eigentlich immer irgendwas mit Statistik, also mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit verbunden und mit einer Lebensdauer verbunden. Das heißt ich möchte zehn Prozent der Produkte sollen fünfzehn Jahre halten. Ja danke für die Einordnung!
Ich möchte etwas ergänzen. natürlich ist Zuflässigkeit eine muss man statistisch betrachten aber ich mag das Konzept Zuflässigkeit als seine Produkt Eigenschaft zu verstehen Weil wenn man ein Produkt auslegt, ist die Zuverlässigkeit schon da. Also man kann natürlich lange testen oder man kann viel Test machen aber die Tests an sich verbessern die Zufallessigkeit nicht.
Deswegen das Konzept glaube ich, das wichtigeste Konzept ist dass die Zuffällessigkeit im Design mitbetrachtet werden soll. Also das bedeutet gute Materialentscheidungen, Geometrieentscheide und Lastentscheiden zu treffen. Weil wenn das Produkt so produziert wird dann ist die Zufressigkeit schon intrinsisch im Produkt.
Ja okay danke für die Einordnung! Und die Unterscheidung war mir bisher auch... Ist natürlich völlig einleuchtend war mir aber auch nicht so bewusst. Gern wird auch noch mal zu dem Beispiel vom Anfang zurück in die Küche. Die Spülmaschine läuft zum Beispiel bei einer Großfamilie sicher mehrmals am Tag, in einem Single-Haushalt aber weit weniger oft?
Wie findet ihr denn bei der Entwicklung heraus welchen Belastungen ein Gerät tatsächlich standhalten muss?". Ja und das ist eine spannende Frage weil die Haushaltsgeräte werden tatsächlich unterschiedlich verwendet. ja ich habe selber vier Kinder. deswegen funktioniert bei uns so Spulmaschine und Waschmaschine ziemlich oft.
Und das ist nur natürlich ein Thema, so wie viele Ziegeln werden gefahren? Aber der zweite Thema ist auch welche Ziegel. Man kann zum Beispiel bei der Wasch Maschine die Wasch-Maschine unterschiedlich beladen man kann unterschiedliche Temperaturen ausfehlen es gibt unterschiedliche Parameter und alle diese Parameter werden von uns untersucht und in einen sogenannten Mission Profile zusammengefasst.
Das nutzen wir dann, um die Produkte auszulegen. Das ist eine tolle Frage also gerade von Herrn Bellmont toll angesprochen. Dieses Mission Profil das ist eigentlich so das spannendste an der ganzen Zuverlässigkeitsauslegung. Das rauszufinden was macht denn jetzt eigentlich der Kunde mit meinem Produkt am Ende?
Man muss sich das klar machen. Wenn wir jetzt ein Auto bauen, dann verkaufen wir das fünfzehn Millionen Mal und dann gibt es fünfzehnt Millionen Kunden. von denen wird jeder sein Produkt eigenständig nach eigenen Ideen betreiben und eigene Profile fahren und so was. Und das rauszufinden ist wirklich spannend.
Was man dann versucht oft ist, man versucht Cluster zu bilden oder Gemeinsamkeiten zu finden. Bei der Spülmaschine ist es sehr hohe Temperaturen einmal. Ich habe sehr niedrige Temperature, ich habe sie sehr voll beladen oder wenig Beladen beim Auto. Ich fahre auf der Autobahn und in der Innenstadt. Ich hab ein Taxibetrieb.
Das sind alles unterschiedliche Lasten und die muss ich berücksichtigen. Und am Ende stellt sich die Frage, auf welchen von den Fahrertypen Nutzer Typen lege ich denn jetzt meine Spül Maschine aus? Oder mein Fahrzeug? Also lasse ich die gedanklich immer voll beladen, immer bei heißen Temperaturen viermal am Tag laufen?
oder mache ich nicht irgendwie eine Mischkalkulation? und da kann vielleicht auch später mal das Internet helfen oder Sensoren, Kundenbefragungen manchmal aus Simulationen um da genauer zu werden. Und interessant an der Stelle ist dass es eine Waschmaschine komplizierter ist als ein Flugzeug? Ein Flugzeug, die Lasten sind ziemlich konstant oder fuhrsehbare.
Bei der Waschmaschine ist tatsächlich die Benutzung viel komplizierter, weil es natürlich auch im Auto das Gleiche ist. Die Leute nutzen das Produkt komplett unterschiedlich. Wie sieht es denn mit einer Nutzung aus, für die die Geräte in erster Linie gar nicht vorgesehen sind? Also mit Belastungen, die sich aus dem Umfeld ergeben, indem es eingesetzt wird, die aber nichts mit der eigentlichen Funktion zu tun haben.
Ja man unterscheidet zwischen Intended Use und dann Missuse. okay also zum Beispiel eine Waschmaschine ist davor entwickelt worden um welche zu waschen ja nicht um Irgendwie Schraube zu waschen oder irgendetwas. Das ist natürlich eine Fehlanwendung, ein Missuse das nicht gestartet ist. Weil es kann auch gefährlich sein aber natürlich so wie entwickeln die Produkte vor einem gewissen Nutzung.
Was interessant ist sind vorhersehbare Fehl-Anwendungen. und dann mag ich ein Beispiel also bei der Spulmaschine Wenn die Tour offen ist, dann die kleine Kinder, die klätern gerne drauf. Also meine haben niemand das gemacht. und natürlich das ist eine Fehlanwendung weil es keine Treppenstufe ist. aber das ist vorerst.
aber und an der Stelle als Firma die Produkte entwickeln müssen wir das mit berücksichtigen. Es kann nicht sein dass die Tourschniere kaputt gehen weil das gefährlich sein wird. Deswegen muss man natürlich unterscheiden in der Design. Und für die Felsanwendungen muss man die Maßnahmen einleiten. Man kann nicht unterstreichen, also gerade Haushaltsgeräte scheinen sehr interessant für Kinder zu sein.
Meines sind immer auf dem Staubsauger mitgefahren während ich gesaugt habe und dann geht es eben wie gesagt um diesen verhersebaren Missionen, den man auslegen möchte. Da gab es einen, was man halt auf keinen Fall tun darf ist, der sich dann im Euros also Kosten gegen Menschenleben rechne. Und da gab's einen bekannten Fall von dem Fortinto wo man das getan hat und man wusste es gibt den vorhersehbaren Missbrauch dass man einen Unfall hat, dass man quasi hinten ein Auffahrunfall hat und dabei hätte sich der Tank entzünden können vom Fahrzeug.
Das wusste man! Man hätte jetzt umkonstruieren müssen... ...das wäre teurer geworden. Und dann hat man Prozesskosten gegen Konstruktionskosten gerechnet und festgestellt, dass die Prozesskosten geringer sind als die Konstruktionskosten. Das ist statistisch und betriebswirtschaftlich toll gemacht gewesen aber natürlich völlig unmöglich.
also kann ich auf keinen Fall tun das sich hier Menschen leben gegen Euros. rechne kamen auch zum Skandal kam dann auch zur Klage musste da noch nachgebessert werden Also dann vorhersehbar missbraucht darf nicht zum Schaden führen und muss sicher ausgelegt werden. Und niemals gegen Geld rechnen. Ja, das ist ja auch nicht wieder aufzuwägen am Ende.
Enrico wenn wir uns jetzt angucken ihr wollt ein Gerät neu entwickeln oder eine Weiterentwicklung ist geplant worauf legt man denn am ende den Fokus? Wenn es um Haltbarkeit geht? geht es ums Material oder um die Konstruktion, um den Komfort? Wie geht ihr da heran? heran? Wie ich davor gesagt habe, Zuflässigkeit gestalten ist natürlich ein wichtiger Schritt.
Das heißt man muss die richtige Hebel finden um das Design zuverlässig zu gestalten. und an der Stelle möchte ich kurz das Thema Belastung und Belastbarkeit erwähnen weil auf einem Produkt Wir haben hier zwei Gestaltungsebene. Auf einer Seite versuchen wir die Beanspruchung zu reduzieren, die geometrieabhängig ist.
Auf der anderen Seite versuchen wir die Beansprubbarkeit zu erhöhen, damit die zwei große weit voneinander bleiben. Natürlich muss man sowohl die Beandsprüche als auch die Beamsprubbbarkeit statistisch bewerten. Das heißt es gibt eine Verteilung von der Beansprüchbarkeit und wenn man die zwei Kurve miteinander vergleicht, dann kann man die Ausverständlichkeit oder die Zuverlässigkeit berechnen.
Das heißt, die Antwort auf deine Frage ist, man soll die Mechanismen, die Scheidungsrekanismen untersuchen und verstehen und dagegen achten indem man die richtige Ebel findet. Die kann man Material-, Geometrie-Prozess sein. Da hast du jetzt viel darüber gesagt, wie das auch berechnet wird. Aber wie testet ihr dann wirklich ob es oder auch die Verbesserung ausfällt?
Ist das wirklich nur so ein statistischer Prozess oder... Nein also man an der Stelle unterscheidet man zwischen Zufallessigkeit, Estimation sozusagen ja mir fehlt jetzt das deutsche Wort dafür unter die Zufälligkeit Verifikation in dem also in der erste Phase wie ich gesagt habe Ja, also ich muss die Schädigungsmechanismen annehmen und dann dagegen achten und eine Geometrie oder ein Vorschlag im Muster erzeugen.
Und dann kommt der wichtige Schritt als Testing wo die Zuflössigkeit Verifikation gemacht wird und das fährt auf schienene Ebene gemacht. man wird so auf komponente Ebene also Komponentenversuche gemacht um zu sehen Wann die Bauteile kaputt gehen und warum? Und dann werden auch Verifikationsversuche auf Systemebene durchgeführt.
Ja, okay danke noch mal für die Einordnung. Vielleicht noch ein Hinweis. Du hattest ja gefragt wegen Material oder Konstruktion also ich kann ja dann über das Material reagieren. Ich kann aber auch über die Geometrie reagieren dass sich Bauteilige schickter auslege Und oft, also nicht immer aber oft ist es so das Material eigentlich mehr oder weniger vorgegeben durch andere Funktionen.
Also weil's zum Beispiel Lebensmittel echt sein muss oder es muss korrosionsbeständig sein oder es muß optisch besonders schön sein. Also ganz andere Eigenschaften die mir der Zuverlässigkeit nicht primär was zu tun haben. Das heißt oft kann ich im Material gar nicht so viel spielen in der Geometrie kann ich aber oft dagegen sehr viel machen.
Also gerade was in Richtung Festigkeit geht Und da ist oft die Natur ein guter Lehrmeister. Die kann mir oft zeigen, wie ich den Bauteile so optimiere, dass sie möglichst hohe Lebensdauern haben. Also zum Beispiel an Knochen kann man das schön sehen. Da hat es dann keine Kerben drin oder einen Baumstämmen oder beim Flug haben wir die Flügel uns abgeguckt.
Es sind ganz viele Beispiele, die man so in der Natur lernen können und ich glaube die Konstruktion ist so, also das Design selber ist eine große Hebel Material auch aber oft eingeschränkt, weil wir dort viele andere Funktionen noch drin verbergen müssen. Ja das hat der Enrico ja auch schon ganz zu Beginn gesagt wie zentral das eigentlich ist dass direkt die Zuverlässigkeit im Design mitgedacht und von Anfang an mit geplant wird.
Stefan wenn wir uns jetzt Geräte angucken die werden in allen Bereichen immer komplexer und auch die technischen Anforderungen verändern sich. Wenn ich jetzt so ans Internet auf Zings denke also meine Waschmaschine hat inzwischen die Möglichkeit mir übers Smartphone Nachricht zu schicken wenn sie fertig ist oder per Smartphone starten.
Wie haben sich aber auch die Belastungstests dadurch verändert? Denn es geht ja in diesem Fall bestimmt immer weniger um mechanische Belastungen als auch darum, dass sich die Anforderungen der Kundinnen und Kunden total verschoben haben. Und wie weit schlicht sich das auch im Design wieder? Ja, das ist eine spannende Frage weil ich letztens nicht die Waschmaschine nutzen konnte, weil sie einen Update gemacht hatte was in Richtung Verfügbarkeit geht und ziemlich ärgerlich ist wenn ich dann spüren möchte Wie ändert sich das?
Ich glaube ein großes Thema ist, was man beachten muss. Dass wir über das Internet oder die Internetanbindung ja die Software vom System ändern können und zwar jederzeit. Die Hardware können aber nicht ändern. Die ist ja fix! Und jetzt kann es passieren dass Kunden eine gute Idee haben was an neuen Funktionen eines Produkt reinkommen sollte.
beim Tesla war das zum Beispiel so. da hat man Sitzvorstellungen automatisch rein gebracht Wodurch der Motor von dem Sitzversteller aber plötzlich fünf mal zehnmal so viel betrieben wurde, wie ursprünglich gedacht. Das heißt über die neuen Funktionen bringe ich Kundenbegeisterung rein Aber die Produkte können dadurch ganz andere Lasten sehen Die vorher gar nicht auf dem Schirm hatte, das heißt Ich muss jetzt eigentlich stärker in eine robuste Auslegungen gehen.
Also ich muss eher mehr die Mechanik als Robustor gestalten und dann künftig neue Lastfälle berücksichtigen zu können. Ja, das hattest du ja auch zu Beginn schon mal gesagt dass es da eine Rückkopplung dann geben kann, dass ich all diese Nutzungen auch auslese. wie nutzt der Kunde das eigentlich? Wie ist vielleicht auch nicht geplant und erwartet hätte um mich in den nächsten Schritt daran anzupassen.
Und das natürlich jetzt für uns als Zuverlässigkeitsingenieurin ein ziemliches Dilemma weil eigentlich wollen wir die Produkte gerne verkaufen und die sollen auch gut sein und die sind auch noch schick sein und über Updates wollen wir auch neue Funktionen reinbringen Und das ist ja auch eigentlich das was ein kundenden Produkt ausmacht heutzutage, die Software in vielen Fällen.
Die Hardware ist ja mehr oder weniger als gegeben. vorausgesetzt und jetzt ist es halt spannend wie können wir unsere Produkte ohne vorher die Use Cases zu wissen? Vorher schon abschätzen was könnte da kommen robuster gestalten und sicher gestalten. Wenn wir dann natürlich neue Use Cages haben, dann können wir wenn die eingeführt sind Dann können wir mit den Methoden berechnen, wie groß ist denn der Einfluss auf die Systemzuverlässigkeit.
Können wir das tun? Können man die Dinge einsetzen ja oder nein? und wie müsste vielleicht neuer Proben oder was müssten wir ändern? Ich glaube in dieser Stelle so bietet sich die FMRA sehr gut an weil man kann mit FMRA also Film-Modern Effektanalyses sich Fragen stellen. zu, was der Stefan gesagt hat und zwar welche Use Cases können entstehen die wir nicht geplant haben.
Und da ich glaube diese durchgedachte Design ist sehr wichtig und man muss das in der erste Phase der Entwicklung viel Zeit investieren weil ansonsten Überraschungen können sehr schmerzhaft sein. über das Internet Daten an das Gerät schicken, aber ich kann auch Daten empfangen. Das heißt... Ich könnte jetzt natürlich die Lasten vom Kunde genau erfassen.
Also ich könnte jetzt zum Beispiel genau messen wie oft habe denn es ich als Einbock meine Waschmaschine voll beladen gehabt oder mit hohen Temperaturen gehabt oder so was und könnte damit für meine spezifische Wasch-Maschine sogar ein gewisses Risiko ausgeben dass er ausfällt? Ja Ja, und an der Stelle also kleine Ergänzung.
Zuflüssigkeitsingenieur war mehr oder weniger ein Hardware-Engineer, so das hat mit Daten wenigstens zu tun gehabt in der Vergangenheit aber jetzt aufgrund von der... viele neue Daten, die wir bekommen, die Freiraum in Design ermöglichen. Dann muss man sich auch mit Statistik oder viel mehr Statistisch auskennen.
Das ist keine klassische Statistischen Verzufallessung, also Weibelplot und solche Sachen. Sondern tatsächlich das geht um Mission Profile. wie kann man Daten verarbeiten? Und das ist glaube ich eine neue Herausforderung. Das finde ich sehr spannend für die Neue zuverlässigartige Ingenieure, die diesen Weg ja gehen wollen.
Das muss ich unterstreichen. wirklich das sind so tolle Türen da aufgehen, so spannende Themen hierauf gehen. also das ist wirklich macht jetzt richtig Spaß! Es ist auch auf jeden Fall was man als Kunde erlebt dass die Sachen immer mehr kastemeist sind. Also jeder hat eine ganz individuelle Einstellung, eine ganz individuelle Lösung und erwartet es natürlich oft diese Möglichkeiten bei seinen Produkten.
Aber wie sieht das denn überhaupt mit meiner Rolle als Kundin oder als Nutzerin aus? Kann ich dann irgendetwas tun, um ein Gerät lange zuverlässig nutzen zu können? Ja klar. Es gibt einfache Maßnahmen. ja... Nicht auf die Spielmaschine setzen! Als Kind ist es möglich, als Erwachsener macht weniger Sinn.
Wir legen nicht dagegen raus. Das ist ein Missus Aber die Geräte müssen bestimmungsgemäß verwenden werden. Das ist auch ohne Fragen und ein gutes Beispiel ist die Spulmaschine, also die regelmässige Verwendung von Regeneriersalz ist ein guter Beispiel weil das vermeidet die Kalkab-Lagerungen und ja sie sind verantwortlich vor Ausfälle zum Beispiel.
deswegen man soll darauf achten dass die Waschmaschine wie beispielsweise die Haushaltgeräte gut gewartet werden. Ich glaube, das ist die Altbruchschaft. Und normal? Also neben dem Bestimmungsgemäßen gebrauchst du normale Belastungen und sind oft besser als extreme. Also wenn ich mit einem Auto normal fahre, ist es oft besser, wenn ich jetzt extrem schnell oder extrem langsam oder extrem voll beladen fahne.
Wenn ich jetzt mein Feuerzeug irgendwie... Wenn ich damit einmal eine Kerze anmache, dann ist es besser Weiß ich nicht. Auf dem Konzert stundenlang beleuchtet? Genau, genau! Das ist ja wichtig. oder auch die Lasten. also wenn ich jetzt meine... Wenn ich an Kühlschrank denke oder sowas dann kann ich den natürlich im Innenbereich aufstellen.
oder ich kann natürlich auch im Außenbereich im Carport aufstellen weil ich da für die Partie des Bier kalt stellen möchte. Wenn es der Innenbereich wahrscheinlich der bessere. Ja okay danke. Wenn wir jetzt auf die Preise schauen dann sind ja Haushaltsgeräte heute oft viel günstiger als das früher der Fall war.
Wie entscheidet ihr als Hersteller denn, welche Lebensdauer ein Produkt erreichen soll ohne Kosten und Nutzen aus dem Blick zu verlieren? Also da die passende Waage zu finden. Ich glaube das ist die Kunst der Zuversigkeitgestaltung. ja weil wir versuchen das Produkteoptimier zugestalten. Das ist natürlich nicht einfach, aber indem man auf die unterschiedliche Hebel arbeitet, Material-, Geometrie-Prozess und wenn man tatsächlich die Mechanismen kennt dann kann man dagegen auslegen.
Also der Zufall ist natürlich eine der wichtigsten Parameter der Haushaltgeräte. also unsere Kunden wollen dass die Produkte gut funktionieren oder über viele Jahre gut funktionierend. Das heißt, wir machen das Beste draus und wir versuchen tatsächlich die optimale Zufalligkeit zu liefern. Und es ist natürlich auch eine Marketingfrage und eine Frage wie schnell sich Produkte alternen.
Ein Handy alters relativ schnell zum Beispiel ein Fahrzeug deutlich langsamer und ne Brücke eben noch langsame Und allein das gibt schon vor, so für so eine Brücke in den Lebensdauer zu fordern von fünfzig bis hundert Jahren ist sicherlich sinnvoll. Bei einem Handy ist sicher total daneben. Ja auch unrealistisch.
Es gibt ja Telefone die sind Jahrhunderte Jahre alt aber die will jetzt heute auch keiner mehr haben. Das muss man unterscheiden und dann spielt ganz viel eine Rolle der Nutzer weil ich kann meine Produkte auf den Nutzer anpassen oft mit wenigen Änderungen. ein Beispiel sind Bohrmaschinen. Wenn ich die für den Privatgebrauch mache, dann brauche ich vielleicht im Monat mal, weiß ich nicht, zehn Löcher.
Als Profi oder als Handwerker brauche natürlich am Tag locker hundert oder fünfhundert Löcher und jetzt kann ich mir die Produkte anschauen und überlegen welche Komponenten verschleißend sind und könnte dann zwei Linien rausbringen eine Heimerkerlinie und eine Profilinie. Ähnliches gibt es bei Fahrzeugen.
also da habe ich eben das Fahrzeug für die Rennstrecke Und das Fahrzeug für die Eisdiele, beide sehen sportlich aus. Das eine kann Rennstrecke und das andere kann eben schnell beschleunigen aber das war es auch dann. Man kann damit gezielt Kosten reduzieren oder anpassen je nachdem. Du hast gerade auch schon den Bogen ein bisschen geschlagen und das gesagt, ihr habt eine andere Anforderung zum Beispiel beim Brückenbau oder auch jetzt für die Handwerkerlinie.
Wie sieht es denn bei Industrieanlagen oder im Bahnverkehr aus? Da hat natürlich einen Ausfall komplett andere Folgen als wenn ich jetzt zu Hause mal selber spülen muss auf einer Party. Welche Rolle spielt also Zuverlässigkeitsmanagement in einem großen industriellen Maßstab? Ich glaube bei Industriereinlagen, Bahnverkehren so was da spielt eher die Verfügbarkeit ne große Rolle.
Also da muss ich sicherstellen in der Industrieanlage, in einer Fertigungsansage dass die funktioniert und es sich immer fertigen kann. Bei der Bahn ist vielleicht Deutschland hier ein schlechtes Beispiel. aber soll dich sicherstellen das ich eben immer pünktlich einen Zug habe und ich fahre jetzt selber sehr viel Bahn und ich merke dass viele von den Fehlern die auftreten oder die von dem Problemen eigentlich so Wartungsthemen sind, dass eine Türe defekt ist und deswegen ist Außen-Einsteigen sehr lange dauert dann sind Signale defekt Es sind Schienen irgendwie überaltert.
Und das wären weichen, sind kaputt und das wären alles Dinge die ich eine vorbeugende Wartung in den Griff kriegen könnte. Dann fahre natürlich die Komponenten nicht mehr bis ans lebensdauer Ende. Ich tausche aus wenn sie noch funktionieren. Das ist dann natürlich teurer. es kostet auch Zeit und Aufwand weil er die Wartungen dann öfters machen muss.
Aber ich kann dadurch eben sicherstellen dass mein Produkt wirklich verfügbar ist und dass ich halt eben das auch nutzen kann. und bei Industrieanlagen ist es eben sehr essenziell, dass ich eben Motoren, Getriebe, Zahnräder, was ich was regelmäßig warte vorbeugend austausche. Und dann ein sicheres Produkt habe.
ja, ein verfügbares Produkt hat.". Das ist ja wohl das Schade. nicht da auch schon eine andere Kosten-Nutzenrechnung als Bayern? Wenn ich denke okay dann brauchen die zwei Minuten länger zum Einsteigen während wenn man in Industrie Anlage still steht mit allen die da in der Halle stehen hat das natürlich für mich auch ganz andere Auswirkungen.
Danke für die Einordnung. Vorgespräch hat in dem Zusammenhang auch erzählt, dass beim Zuverlässigkeitsmanagement der Klimawandel eine immer größere Rolle spielt zum Beispiel wenn Materialien durch starke Sonneneinstrahlung stärker belastet werden. welche anderen Effekte gibt es denn da und wie können Verbraucher und Hersteller darauf reagieren und sich darauf einstellen?
Das ist aus meiner Sicht auch ein sehr spannendes Thema weil wir natürlich bei der Zufallässigkeitstechnik ganz viel aus der Vergangenheit lernen. das heißt Wir haben jetzt Produkte gefertigt, die haben in der Vergangenheit immer gewisse Lasten gesehen und auch eine gewisse Zuveruntersichtigkeit gegeben.
Und jetzt schließen wir mit dem auf die Zukunft! Wenn ich jetzt Hersteller bin von einem Rollladen, also bei mir ist es zum Beispiel passiert dass sich meine Rolläden, das sind Kunststoff-Rollläden auf der Sonnenseite stark verborgen haben und ich die tauschen muss weil die Temperaturen eben viel höher geworden sind und die Sonneinstrahlungzeiten höher geworden sein.
Jetzt kann nicht mehr aus der Vergange die Temperaturen abschätzen auf die Zukunft, weil sie sich jetzt deutlich erhöhen werden in der Zukunft. Das heißt ich muss mir jetzt systematisch Gedanken machen ändern sich Lasten in der zukunft größer stärker als bisher und wir erleben das ja schon Der Asphalt der Welt sich stärker auf den Straßen, Schienen verbiegen sich wieder Weil die Temperatur hinzunehmen und es wird bei vielen anderen Produkten auch der Fall sein.
Ja, und es gibt Schademechanismen die tatsächlich Temperatur getrieben sind wie zum Beispiel Alterung. Und man darf auch ein paar Grad mehr nicht vernachlässigen weil bedeutet da der gesetzte Alterumregel, demische Alterum-Regel exponential ist dann bedeutet auch ein Paar Grad mehr also Eine Verkürzung der Lebensdauer, die ziemlich groß wird.
Deswegen für solche Mechanismen kann die Klimawandel natürlich eine wichtige Rolle spielen. Zum Abschluss möchten wir jetzt gerne wie immer zum Ende der Folge einen Blick in die Zukunft mit euch werfen. was glaubt ihr wohin die weitere Entwicklung geht? zu immer mehr Komfort und zu komplexerer Technik?
oder gibt es wohl eher eine Trendwende hin wieder zur mehr Simplizität zugunsten einer längeren Haltbarkeit? Also ich denke, das geht ganz klar mehr in Richtung Software. Mehr Internet-Anbindung. Das heißt wir haben Produkte viel, viel mehr über die Software definiert als über die Hardware wie das bisher der Fall war.
Ich denke dass werden alle wesentlichen Produkte irgendwie ins Internet gelangen also Internet of Things irgendwie mit dem Internet verbunden sein. Wir werden vielmehr Daten bekommen Aus den Produkten, aus der Nutzung und können damit dann super reagieren auch. Wir brauchen glaube ich dann eine robuste Hardware die lange funktioniert und quasi das Rückgrat ist für das ganze Produkt.
aber ich glaub verkauft werden die Produkte über die Software in vielen Fällen oder die Software und die Funktionen die da mit möglich sind. Ja ich denke ich bin der gleiche Meinung wie Stefan. Ich glaube Küsse Intelligenz natürlich wird die größte Rolle spielen, und zwar werden es nicht nur mehr Daten generiert sondern die Kunst wird sein wie diese unterschiedliche Datensätze miteinander sprechen können.
Und das ist natürlich eine große Herausforderung was für mich besonders interessant ist dass diese Entwicklung extrem schnell ist Und wir als Zuverlässigkeits-Engineer sind gefragt, diese Antworten zu geben. Die können natürlich Richtung Software, weil man kann auch die Last durch Software updaten und nicht nur bestimmen, sondern tatsächlich festlegen.
Genau! Aber wir müssen auch ein Hardware liefern, diese Komplexität aushalten kann und das ist natürlich eine kritische Frage vor die Zukunft. Vielleicht noch einen Satz zum Thema künstlicher Intelligenz, also es spielt eine große Rolle, wird eine große Role spielen? Kann man wahnsinnig bereichern sein bei mir Stellen von Modellen, Datenauswertungen beim Berechnen von Zuvorlässigkeiten?
Wir dürfen aber auf keinen Fall die biologische Intelligenze vergessen weil wir machen ja Produkte für Menschen Und wir sollten auf jeden Fall alles kritisch hinterfragen. Wir sollten uns überlegen, auch als Menschen welche Lastfälle können denn auftreten? Gerade bei der Extrapolation kann ja nur das lernen was es in der Vergangenheit gab und gerade wenn's in die Zukunft geht... Das ist so ein bisschen das Thema auch für sich eine Zufordersichtigkeitstechnik machen.
Da brauchen wir die menschliche Expertise Vorschönungskraft kreativität und auch Expertise. ganz wichtig! Also soll es nicht zu sehr darauf verlassen auf die KI? Das ist tatsächlich meine Angst für die zukünftige Generationen. Wenn der AI alles machen kann, man kann sich komplett drauf verlassen und wenn wir das so akzeptieren dann werden natürlich unsere zukunftlichen Ingenieure nicht nach Exzellenzen streben Und das ist natürlich ein großer Risiko, dass wir uns nicht leisten können.
Ich glaube die Herausforderung für die zukünftige Generationen ist extrem hoch aber die KI müssen wir definitiv managen und es wird unser Leben bestimmt bei vielen Sachen einfacher machen. Aber wir müssen auch die Kontrolle halten. Ja, vielen Dank für die Einblicke in Zuverlässigkeitsmanagement über das wir uns sonst oft nur Gedanken machen wenn es uns akut betrifft.
Da kommt ihr auf die zuverläsigkeites Management Ingenieure der Zukunft noch einiges spannende zu und Sie haben bestimmt heute gesehen was sie diesem Berufszweig noch so erwarten kann. Vielen dank für das Gespräch! Danke! Wenn ihr noch mehr wissen wollt, werft gerne einen Blick in unsere Show Notes, sendet uns Feedback und eure Vorschläge an podcast.de oder über unsere bekannten Social Media Kanäle.
Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!