Thema des Tages

Der Verbrenner ist tot, Brüssel weiß es nur noch nicht

Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 40 min

MP3

Shownotes

Wir sprechen mit dem Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer über den E-Auto-Boom in Europa und warum Brüssel trotzdem versucht, den Verbrenner zu retten
E-Auto-Neuzulassungen boomen in Europa derzeit wie verrückt. Grund ist natürlich der gestiegene Benzinpreis, aber auch die Fortschritte in der Technologie und der gesunkene Preis machen die Fahrzeuge für die breite Masse attraktiver. Trotzdem arbeitet man in Brüssel derzeit lieber an einem Ende vom Verbrenner-Aus. Kann die europäische Industrie diesen Strukturwandel überstehen? Wacht die Politik rechtzeitig auf und ist so ein Umstieg wirklich sinnvoll? Darüber sprechen wir heute mit dem Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer.

Thema des Tages LIVE am 07.11.2026 – jetzt Tickets sichern:
Thema des Tages:Trumps Endgame – im RadioKulturhaus (oeticket.com/noapp/event/standard-live-podcast…)

Unterstützt uns! Mit einem STANDARD-Abo für nur einen Euro im ersten Monat. Nur solange die Aktion läuft: derstandard.at/smartabo (checkout.derstandard.at/produkt/der-standard-s…)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Elektroautos brechen derzeit einen Verkaufsrekord nach dem anderen. Und während die Kunden offenbar inzwischen ganz gerne elektrisch fahren, tüftelt man in Brüssel weiter an einem Ende des Verbrenner aus! Warum boomen E-Autos? Warum boomt gleichzeitig das lobbyierende Industrie gegen sie? und erkennen europäische Hersteller noch rechtzeitig die Zeichen der Zeit?

oder gilt das alte Sprichwort? Geh mit der Zeit, sonst gehst du mit der zeit. All das besprechen wir heute. Ich bin Daniel Retschitzegger. Das ist Thema des Tages Und wenn Ihr Thema des Tages einmal live erleben möchtet, dann habt ihr bald schon wieder die Gelegenheit dazu. Und zwar am siebten November!

Da sprechen Scholdt und ich im Radiokulturhaus über Trumps Endgame – die letzten zwei Jahre seiner Amtszeit nach den Mithirms. Zu Gast sind die US-Experten Sandra Navidi und Reinhard Heinisch. Tickets gibt's in den Shownotes. Wenn ihr dabei seid, könnt ihr exklusiv Fragen vor Ort stellen. Wir freuen uns natürlich auch über ein Meet & Greet.

Jetzt geht es los mit der Podcastfolge. Ja, Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöfer heute hier im Standard Podcast. Herzlich willkommen! Grüß Gott. Hallo Herr Duden Höfer, niemals zuvor sind in Deutschland antheilig zumindest so viele E-Autos verkauft worden wie derzeit. Im September waren es ganze vierunddreißig Komma.

fünf Prozent der neuen Meldungen und auch für Österreich gibt's Zahlen. da war uns von jener bis september insgesamt sechsundzwanzig Kommas. zwei Prozent. können wir hier von einem kurzseitigen Peak aufgrund der extremen Energiepreise sprechen oder ist Europa jetzt endgültig auf den Geschmack gekommen?

Also ich glaube, wir gehen in die Elektromobilität. Momentan ist das natürlich verstärkt durch die hohen Ölpreise aber diese hohe ÖlPreise bleiben ja die Breitstoffpreise bei den Konsumenten im Kopf im Gedächtnis hängen. man erinnert sich immer wieder daran was da passiert ist und man will nicht absichern.

Das ist eine Geschichte. Und die Absicherung wie es möglich mit dem Elektroauto. Das zweite Argument ist, dass die Elektroautos in den letzten zwei drei Jahren deutlich im Preisabstand zu den Verbrennern gesunken sind. Wir schauen uns das in Deutschland an und vergleichen da immer die fünfundzwanzig meistverkauften Verbrenne mit den fünfund zwanzigmeist verkauften Elektroauto.

Und es sieht so aus, Preisabstand zwischen dem batterieelektrischen Auto und dem Verbrenner, gerade noch so zwei Tausend Einhundert Euro beträgt derzeit. Und die Tendenz ist eher, dass er weiter sinkt. Das dritte Argument? Es kommen immer mehr neue Elektroautos in den Markt. Allein in Deutschland haben wir zwei Hundert-Siebzig unterschiedliche Modelle.

Es kommt auch der VW-Konzernstärker mit kleineren Fahrzeugen wie dem Polo ID und Englisch in den Markt, die dann die Euro-Preisgrenze dann unterschreiten. Also es geht den richtigen Weg, die Fahrzeuge werden deutlich attraktiver für die Kunden weil sie preiskünstiger werden. Die Auswahl wird immer größer.

bisher waren sehr stark die SUVs vertreten Und die Hörnölpreise bleiben im Gedächtnis Vorhanden. Stehen wir vor so einem Moment bei den E-Autos? österreichischen Wirtschaftsminister Wolfgang Hartmannsdorfer hernehmen, der scheint eher kein großer Fan zu sein. Er spricht hier – und ich zitiere jetzt von einem Wiener Babel -, die glaubt jeder könne sich ein E-Auto leisten.

für alle deutschen Zuhörerinnen und Zuhöre übersetzt also wohlhabende Städter fahren elektrisch am Land dominierter Verbrenner. Stimmt das denn wirklich noch so? Schauen Sie, die meisten Elektroautos verkauft werden sind ja in der Preisklasse zwischen dreißigundvierzigtausend Euro. Also das was normal ein gut ausgestatteter Golf oder kleiner Passat kostet also Autos für jedermann.

da ist auf einer Seite Tesla mit dabei. Tesla hat es sehr geschickt gemacht durch neue Produktionstechnologien die Fahrzeuge in Preisgruppen zu bringen die hoch spannend sind. und zum zweiten ist es dabei das Skoda. Skoda ist ja mittlerweile der neue VW Star geworden. Alles andere im VW-Konzern, egal ob es Audi ist oder ob es Branche ist und ob es die Marke Volkswagen ist, tut sich unendlich weh.

Skoda is da blickblig! Und Skoda geht nach vorne mit vielen... E-Auto verkäufen, die natürlich in vernünftigen Preisgrenzen sind. Also die Vorstellung oder das Argument, dass können sich nur Reiche leisten ist ehrig. wer das behauptet, lebt nicht auf dieser Welt.". Was ich sehr interessant finde, Sie haben jetzt schon mehrfach von diesem Einsteigersegment gesprochen und sind sie nicht alleine mit dieser Einschätzung?

Da gibt es beispielsweise einen Bericht Electric Car E-Autoreport heißt der und dessen Herausgeber sagt, Teil des E-Automarktes ist. Ich nenne nur ein Beispiel, das mir kürzlich unter die Nase gekommen ist was ich sehr interessant finde, Renault beispielsweise einen E-ZV vorgestellt auch optisch sehr interessantes Gerät.

aber sie haben schon den ID Polo angesprochen, den Skoda Epic also ebenfalls ein Einstiegerfahrzeug. Ist das quasi jetzt das neue Auto für die Massen? Ist es der neue Volkswagen. Ja und schauen Sie, dass die Einstiegsmodelle, die kleineren Modelle erst jetzt so richtig in den Markt kommen hat natürlich auch ein paar Gründe.

Die Hauptgrund ist die Batterie. Die Batterie war bisher in der Vergangenheit bis zu vierzig Prozent für dem Preis von einem Elektroauto zuständig also ist ein sehr wertschaffendes Teil. aber die Batterien hat man weiter entwickelt Baderienmaterial in Kobalt und ähnliche Nickel, die sehr teuer sind. Die hat man ersetzt durch dieses Eisen-Liziumphosphat was man da hat also LFP.

Dadurch werden die Batterien preisgünstiger. Die Produktionsprozesse von den Batterien werden ständig verbessert. Bei den Produktionsprocessen treten noch viele Probleme auf dann Qualitätsprobleme bei den Batterien bringen, die man dann nochmal neu produzieren muss und die Kosten nach... oben treiben.

Das sind alles Dinge, die dazu führen dass besseren Produktionsprozessen mit besseren Materialien, preisgünstigeren Material und die Batterie billiger wird und man dann natürlich viel stärker und besser in die Einstiegsmodelle einsteigen kann.". Ein Gegenargument das sehr viele immer wieder nennen unter sie befürchten ist der Wiederverkaufswert bei den E-Autos würde sich Technisch so viel weiterentwickeln, dass ein Fahrzeug vor ein paar Jahren sich vielleicht viel Geld gekauft habe.

Mehr oder weniger nach einigen Jahren nichts mehr wert ist. und ein zweites Argument ist immer die Batterie. der wird dann auch gerne vergleich mit Handys aufgestellt. Nach ein paar jahren ist diese Batterie einfach kaputt. Können Sie dem irgendwas entgegensetzen? Also, dass die Batterien eine kurze Lebenslaue haben.

Diese Einschätzung ist ebenfalls völlig daneben und falsch. Das hat man in vielen Tests nachgewiesen wie zum Beispiel den ADAC in Deutschland oder andere Verbrauchergruppen, die permanente Fahrzeuge testen und da hat man rausgefunden dass die Lebensdauern von den Batterien eher bei fünfhunderttausend Kilometer liegen statt bei hunderttaußen oder zwehundert tausend.

Was passiert ist, dass die Leistungsfähigkeit der Batterie schwächer wird? So viel beim Handy. wenn sie das längere Zeit haben dann wird die Speicherfähigkeit etwas kleiner aber die Batterie selbst hält. Die Batterie ist stabil. also des Argumenten die Batterien sind nicht leistungsfähig greift Wirklich nicht.

Das wurde es, was wir sehen ist das natürlich die älteren Elektroautos. jetzt denke ich zum Beispiel an den Renault Zoe der vor sechs sieben Jahren auf dem Markt gekommen ist. Der hat natürlich einen schlechten Wiederverkaufswert. Das muss man ganz klar sagen, einfach deshalb weil die Leistungsdaten von diesem Fahrzeug damals im Vergleich zu den heutigen sehr überschaubar sind also Ladezeiten oder Reichweiten bei dem Fahrzeug als kleine Batterien drin waren Weil die Batterietechnik noch nicht so weit fortgeschritten war.

Das ist ein Argument. Aber heute ist man so, dass man sehr weit ist und das was heute auf dem Markt ist kann wirklich großen Ansprüchen genügen. und wer dann immer noch sich unsicherer fühlt der soll doch auf Leasing gehen denn bei Leasing habe ich überhaupt kein Problem mit dem Restwert. den Rest wert übernimmt die Leasing Gesellschaft und ich kann für monatlich einen bestimmten Betrag mit Sicherheit und ohne große Risiko mit dem Auto fahren.

Umgekehrt gibt es jetzt auch Stimmen, die durchaus sagen wenn ich mir noch einen neuen Verbrenner kaufe dann habe ich wahrscheinlich in einigen Jahren eher Probleme damit den am Gebrauchmarkt loszuwerden. Ist da was dran? Ich glaube ja. Ein Paradebeispiel ist vielleicht der Diesel. Wir in Europa und Österreich hatten Periode, eine Zeit bei der war der Diesel über alles.

Wir hatten Dieselanteile die gingen bis zu fünfzig Prozent hoch. Der Diesel war ein gutes Aggregat ist leistungsfähig hat niedrigen Verbrauch weil der Energieinhalt beim Kraftstoffdiesel natürlich viel höher ist als beim klassischen Benzin. aber der diesel hat Nebenwirkungen und die Nebenwirkungen sind zum Beispiel Abgaswerte die schwierig sind im Vergleich zu dem, was heute von den Regulierungsvorschriften verlangt wird.

Und diese schwierigen Abgasvorschriften oder die extremen stärkeren Abgasvorzriften führen natürlich dazu, dass Abgasreinigungen immer stärker und kostenintensiver werden. Das hat der Diesel Stück für Stück aus dem Markt gedrängt. zusätzlich mit den Hybriden also das sind wir ja dann schon Stück für Stück in kleinen Stufen ins Elektroauto gegangen.

und beim reinen Batterie-Elektroauto brauchen wir dann die ersten Schritte nicht mehr, aber wir haben sie schon gepackt. Also es zeigt das Verbrenner in der Zukunft eher für Oldtimer Rennen vielleicht noch interessant sind in zehn Jahren, in fünfzehn Jahren. Aber für die Massenmotorisierung für den Gebrauchtwagenpark würde ich darin eher Risikensehen.

Sie haben jetzt schon den Hybrid angesprochen. Schreibt mal dieses Thema vielleicht auch noch, weil der hat ja auch einen gewissen Anteil bei den Neuzulassungen und da gibt es durchaus kritische Stimmen die sagen das ist ganz banal gesagt das schlechteste aus beiden Welten. wie sind sie das? Man muss schauen, was Hybrid ist.

Es fing an mit Toyota und dem Hybrid, der leicht unterstützte, aber dazu geführt hat, dass Bremsenergie wieder genutzt werden konnte im Fahrzeug und damit der Treibstoffverbrauch gesenkt wurde. Dann geht es weiter mit den Hybriden, das man diese sogenannten Achtentvierzig Volt-Hybride gemacht hat. Die sind heute sehr wichtig.

Da hat man mehr Speichermöglichkeit für Bremsstrom, den man zurück gewinnt und ähnliche Dinge. Und dann geht es natürlich nach den Achtendvierzig-Wolltybritten in die Plug-In Hybrider. Plug-IN Hybrider zeichnet sich heute bei den deutschen Autobauern so aus dass sie genutzt werden um Performance Daten besser zu erreichen, um Beschleunigungen besser zu erreichen.

also die sind mehr performance orientiert. Wenn ich nach China schaue, da funktioniert es so dass man bei den Plaginhybräden einfache Motoren nennt die dann Kosten günstiger sind und dann die Möglichkeit schafft das man lange Strecken mit dem Fahrzeug ohne nachzuladen oder zu tanken überbrücken kann.

Ein Beispiel ist ein Fahrzeug was vorgestellt worden ist von Xiaomi. Das ist ein chinesischer Autobauer. Xiaomi hat einen sogenannten Nomad-Fahrzeug vorgestellt, ein SUV vorgestellt der angeblich bis zu eineinthausend fünfhundert Kilometer ohne Nachttanken oder ohne Stromtanken funktioniert und fahren kann also in chinesischen Fahrzucklern die man da gemacht hat.

Also von daher ja Es ist eine Übergangstechnologie, aber man sollte sie nicht gleich verbannen sondern anschauen wie man mit dieser Übergangstechnologie zur Hand kommt. Wenn wir hier von tausend Kilometern sprechen ich glaube das sind diese sogenannten Range Extender. diese meinen oder? Absolut absolut!

Das sind die Range Extenders. also der läuft permanent mit nach achtzig oder hundert Kilometer oder fünfzig Kilometer schaltet sich der Reklisente ein und tut permanent die Batterie mit laden. Ein ähnliches Konzept hatte ja... BMW vor einigen Jahren schon mit dem i-III, den man damals auf den Markt gebracht hat.

Bei der man dann also mit dieser Range X-Center Technologie im Prinzip dann versucht hat in die Elektromobilität zu gehen. allerdings sie war nicht ganz erfolgreich. Range X Center zeichnet sich dadurch aus dass preisgünstige Verbrennungsmotoren in den Fahrzeugen sitzen und nicht hochwertige Verbremungsmotorien so wie wir es ja von den deutschen Autobauern zum Beispiel kennen.

So ganz ist mir der Nutzen dieser Technologie aber noch nicht klar, wenn Sie sagen die europäischen Autohersteller verwenden Hybridechnologie um quasi bessere Besteiligungsdaten und ähnliches hervorzubringen. gut vielleicht für die paar Raser unter uns wird das schon ganz nett sein aber ich glaube für den normalen Verbrauch eher egal.

aber auch tausende Kilometer durchgehend zu fahren also ich weiß nicht wie stark die Blase und die Konzentration sein muss dass man tausend Kilometer ohne Pause überhaupt körperlich Schafft. Wer braucht das? Beim Elektroauto ist es so, dass er auf die Ladeinfrastruktur angewiesen sind und zum Beispiel in China ist sie im ländlichen Raum nicht zu stark ausgeprägt wie in den Großstadtregionen, die man da hat.

Ähnliches könnte auch bei uns der Fall sein In einigen Ländern. Von daher ist es eine Möglichkeit solche Infrastruktur Sprachpunkte zu überbrücken mit einer Technologie Preis günstig ist also von daher es hat seine Platz. Der Platz wird immer kleiner werden, klar je stärker die Batterien in Reichweiten gehen, die spannend sind.

heute ist man bei sechshundert Kilometer fünfhundert Kilometer dabei was gut ist. aber den Diesel und da haben ja viele Leute davon geschwärmt gerade in Österreich Den Diesel den haben sie für Reichweite bis zu tausend Kilometer Also Plug-in Hybrider Einstiegsender und der Diesel, die liegen gar nicht so weit auseinander.

Während also sich der Markt wie wir jetzt gerade gelernt haben weiterentwickelt und die Kunden offensichtlich auch E-Autos kaufen wollen scheint ein Teil zumindest der Politik in Brüssel aber andere Ideen zu haben. Ende November soll das Parlament dort erneut darüber abstimmen wie man denn das Verbrenner aus lockern wird dieses Aus mit dem Jahr zwei tausendfünfunddreißig was ja ursprünglich geplant war.

ist das sinnvoll irrelevant schädlich? Was sagen Sie dazu? Also es ist irgendwo verrückt, wenn man so bezeichnen will. Es soll ja so sein dass jetzt zum Pariser Autosalon Macron der französische Präsident der deutsche Kanzler Merz und andere sich treffen mit der EU-Präsidentin um dann auch nochmal über dieses Thema zu sprechen.

Viele Politiker bei uns meinen sie können die Automobilindustrie in Europa retten wenn sie den Verbrennungsmotor in die Zukunft heben. Diese Vorstellung ist nach meiner Einschätzung schräg oder falsch. Wir müssen uns darauf einstellen, dass der Verbrennungsmotor immer weniger Möglichkeiten hat und jetzt nicht nur Zukunft aufbauen die wenig tragfähig ist.

Das Kuriose daran ist das wir unsere Einstellungen bei den Politikern immer wieder wechseln nach einigen Jahren. zuerst gab es eine Periode Ja wir wollen voll elektrisch fahren ja wir wollen Green Deal machen von der EU-Kommission. Und heute ist man so weit, dass man sagt, Green Deal brauchen wir das wirklich?

Trump in Amerika macht Black Deal. Lass uns in Richtung von Trump diese Sachen weiterentwickeln was völlig Falsches denn wie der Klimawandel wirkt. Das sieht man in Österreich, das sieht man im Deutschland, da sieht man weltweit. also wir müssen etwas dagegen tun und von daher die jetzige Umfaltpolitik jetzt in diesen Black Deal einzugehen und alles wieder so zu machen, wie es früher war nach meiner Einschätzung falsch.

Das fällt uns auf die Füße und das Hauptergebnis wird sein dass unsere Industrie Zeit verliert wichtige Zeit, um im Rennen gegen den Chinesen die sehr weit entwickelte Technologien haben zurückfallen werden. Wir werden bequemer denn wir haben den Verbrennungsmotor und der hält ja ewig und die Politik gibt uns alle Rahmenrichtlinien um dann bei Emissionsregulierungen und Vorschriften so verfahren zu können dass wir ohne Sorgen in der Zukunft oder in die Zukunft mit unserer alten Technologie gehen können.

heute wird auch niemand mehr der ÖBB oder bei der deutschen Bahn auf die Ideen kommen, Dampflokmaschinen wieder einzusetzen. So ähnlich kann man das vergleichen. Na gut wenn man beim Beispiel Wien bleibt hier fahren noch Viakarumme also von Pferden gezogene Kutschen. aber das ist eh etwas für Touristen und vielleicht jetzt auch nicht unbedingt repräsentiv für den ganzen Kontinent?

Aber egal! macht man sich nicht auch ein bisschen einfach, wenn man sagt na gut die Politik ist schuld denn die Industrie ist ja durchaus auch dahinter dass dieses Verbrenner ausgekippt wird. Der Spiegel beispielsweise berichtet das Lobbyisten der Autobranche in Brüssel offensichtlich inzwischen ganz offen die Nähe zur extrem rechten Fraktionen im EU-Parlament suchen und hier quasi lobbyieren wollen.

Das bedeutet ja nichts anderes als auf der einen Seite die Politik vielleicht umkippt, aber auf der anderen Seite die Industrie auch quasi diesen Schubs gibt. Bei der Industrie ist es nachvollziehbar dass man versucht das was man heute als Basistechnologie hat in die Zukunft zu führen und damit Lobbyismus zu betreiben.

An den Politikern müssen wir uns überlegen wie wir in die zukunft gehen mit unseren Demokratien? Die Politiker, die in Brüssel, in Wien oder Berlin aktiv sind und in den Regierungsverantwortungen sind, haben wir gewählt. Also wir sind diejenigen, die sagen Wir wollen eine Zukunft bei der das Elektroauto eine große Rolle spielt Und wir wollen für Klimaschutz kämpfen.

Wir haben kein Interesse daran zu kämpfen und verbrauchen liebe unser Geld dadurch, dass wir mehr Konsum haben oder ähnliches. Das sind Entscheidungen in demokratischen Strukturen die immer wieder sich ändern, immer wieder neue Mehrheiten suchen. man wird schnell mit irgendwelchen Wahlgeschenken beklückt und fällt dann oft auf Dinge rein.

das ist ein Teil nach meiner Einschätzung Ein Problemteil unserer demokratischen Systeme, die wir haben. Ja das ist hervorragend dass wir demokratische Systeme haben aber Grundsatzentscheidungen die darf man nicht alle vier Jahre neu überdenken. und wenn man grundsätzte Entscheidungen zum Beispiel in Brüssel in der EU nimmt wenn sie mit sieben zwanzig Partnern an einem Tisch sitzen Da kommt nicht eine langfristige Strategie raus, sondern da kommt es heraus was man alle paar Jahre wieder nach Gustau für den einzelnen ändert damit er zustimmens wird.

und das unterscheidet uns sehr stark von dem was in China passiert. In China hat man ein Land was in der Entwicklungsland war vor vierzig fünfzig Jahren in eine Technologie Nation verwandelt und wie hat man das gemacht? in dem er langfristig plant. Da gibt es eine Zahl, die nennt sich sechsenachsig drei.

Sechsenachtzig war im Jahr neunzeinzechsundsechsstich, den dritten Monat, das ist der März da tagt immer in China der Nationalen Kongress, der Volkskongress und der verabschiedet dann seine fünf Jahrespläne Und damals hat Deng Chao Ping, der war damals Präsident hieß er nicht, er war damals Führer fünfzehn Technologiefelder und Wissenschaftsfelder identifizieren lassen, die China seit dieser Zeit systematisch investiert.

Deshalb sind die besten Universitäten im Technologiebereich nicht in Stanford, nicht den USA oder Europa Die sitzen in China. Das kann man an Rankings sehen, die zum Beispiel das Magazin Nature, naturwissenschaftliches Magazin aufstellt. also der Weg muss sein mit langen Atem und einer Strategie in die Zukunft zu gehen nicht alle drei vier Jahre wieder alles umzusetzen oder umzuwerfen und dann wieder zurückgehen und wieder zwei Schritte nach vorne.

deshalb verliert Europa sehr viel in seiner Geschwindigkeit. ich möchte nur an dieser Stelle dazu sagen Ich bin persönlich sehr froh, dass ich in Europa lebe und ob jetzt die Autoindustrie nicht so gut funktioniert oder schon. So eine Demokratie hat auch schon was. weil ich weiß auch von Ihnen Herr Duttenhofer das sie teilweise harte Kritik üben an Brüssel und das könnten Sie in anderen Ländern wo dieses System einer Demokratie nicht vorherrscht?

Nicht so einfach! Also ich möchte das nur auch an dieser Stelle festhalten. aber es gibt ja auch Beispiele... Es geht darum die Demokratie als Grenze infrage zu stellen sondern es geht darum dass man bestimmte langfristige Entscheidungen eben so prägt, dass sie nicht permanent umgeworfen werden. Ich zahle Ihnen ein Beispiel aus der Schweiz.

Schweiz ist ein Land bei dem jeder an Demokratie sofort denkt. In der Schweiz gibt es eine Astra bis es eine Straßengehörde. Alle Einnahmen von Verkehrssteuern, Straßensteuer-, Treibstoffsteuers kommen zu dieser Astra. Diese Astra ist eine unabhängige Behörde. Der Haushalt der Astra ist in keinem politischen Budgetplan irgendwo vorhanden.

Also die können langfristig ihre Infrastruktur aufhauen, deshalb kann man in Schweiz durch Tunnels fahren und in Deutschland brechen die Brücken zusammen weil man eine langfristige Strategie hat. also wir können beides verbinden. Wir müssen nur schauen dass wir aus diesen züglichen Bewegungen die haben zwei Schritte vor drei Schritte zurück nicht weitermachen.

Schauen Sie diese Geschichte mit Green Deal und jetzt Black Deal, was soll denn da draus werden? In zwei Jahren machen wir wieder Green Deal! Wir verlieren Zeit, wir verlieren Technologien... Ich glaube das ist ein großes Problem, das betrifft nicht die Automobilindustrie sondern es betriffe uns dass wir uns Gedanken machen sollten wie wir mit unseren Systemen in die Zukunft gehen wie langfristige Strategien absichern können.

Aber so ganz klar ist mir das trotzdem nicht der Totenhöhe von ich, vielleicht bin auch einfach anderer Meinung. es mag sein aber wenn wir jetzt die Industrie hernehmen Geh mit der Zeit oder geh mit derzeit, das ist auch dieses alte Sprichwort. Und wenn man von Seitenindustrie sieht auf der ganzen Welt wird Elektro immer wichtiger und ich produziere trotzdem weiterhin meinen Verbrenner dann ist es doch relativ egal was Brüssel macht.

Ich kann sie ja trotzdem durchziehen. Also man kann jetzt von Elon Musk halten was man will aber dass die US-Regierung sonderlich elektroautofreundlich ist würde niemand behaupten. und trotzdem produziert und verkauft er mit Tesla wahnsinnig viele E-Autos. Die Industrie richtet sich immer nach dem was da Kunde will.

also müssen wir Den Kunden überzeugen, dass bestimmte Dinge besser oder weniger gut sind. Ein Argument den Kunden zu überzeugen sind zum Beispiel die Spritpreise, die wir derzeit. Der fährt jeden Tag in eine Tankstelle vorbei und sieht diese zwei Euro fünfzehnt als zwei Euro dreißig für ein Liederdiesel jeweils.

Das bleibt im Gedächtnis hängen. das wurde. Der Kunde guckt natürlich auch auf dem Preis, den er ausgibt für ein Fahrzeug. Und da sehen wir das diese Preise sich sehr stark angeglichen haben. Zum dritten sehen wir dass das Elektroauto mit Innovation nach vorne gekommen ist. Das bleiben wir bei. Tesla hat ja dieses sogenannte Gigacasting gemacht.

Also große Strukturteile des Autos werden in einem Arbeitsgang im Prinzip gegossen, mit flüssigem Aluminium gegossen um dann weniger Roboter haben zu müssen die dann Schweißteile zusammen bringen. Die großen Pressen die man hat...die Chinesen haben das übernommen! Die Europäer sind das ein bisschen zurückhaltend, schauen Sie sich das an.

Das sind Bressen die mit über neuntausend Tonnen Druckgewicht oder Press-Gewicht Sparzeugteile wie das Frontend und das Rehrend in einem Arbeitsgang machen. Und dann können sie die Kosten natürlich deutlich reduzieren. Das ist nur ein Beispiel von vielen Beispielen, die mit Elon Musk gekommen sind. also die Autobauern.

Die richten sich danach, was der Kunde will und müssen in ihren Technologien schauen. Dass die Technologin zu dem passen, was er kundet will. Und das hat Tesla sehr gut kapiert. Übrigens auch dadurch dass man diese Varianten vielfällt. Schauen Sie mal bei BMW zum Beispiel in den Katalog, was man dafür Fahrzeug oder die Konfigurator der Fahrzeuge konfigurieren kann.

Eine riesige Menge! Jede zusätzliche Variante bringt ihnen zusätzlichen Kosten in der Produktion und im Vertrieb. Tesla hat zwei Modelle mit ein paar Farbkombinationen, mit Standardausstattungen so dass man besser und schneller in klassischen Produktionsprozessen arbeiten kann. Das gehört natürlich auch mit dazu und da sehen wir das die Chinesen bei diesen Dingen sehr viel schneller, lernfähiger sind als klassische europäischer Autobauer.

Es ist eigentlich nichts anderes als das alte iPhone-Modell oder anstatt fünfzig verschiedene Geräte gibt es einfach ein schwarzes und ein weißes. Man hat heute schon ein bisschen laden das aber ursprünglich hat man so angefangen? Na es ist ein iPhone Modell dass man das macht. Man ist von Nokia gekommen mit hunderttausend Möglichkeiten und Tasten und Kombinationen.

und dann hat man gesehen Die zweitbeste Lösung ist und die Touchpoint-Technologie, die überlegende Lösung ist. Und so sieht es im Automobilbereich auch aus. Man muss schauen dass man diese Dinge aufnimmt und nicht invented. hier also geht uns nichts an dann eher in die Zukunft schiebt und damit kann Kunden verlieren, denn Kunden achten auf Preise, Kunden auf Qualität und Kunden achte darauf auch wieder Verkaufswert von Fahrzeugen.

Ja, unterschiedlich auch auf Bequemlichkeit. oder also wenn ich mich jetzt als Eigenbeispiel hernehme... Ich verwende ein Auto dafür um von A nach B zu kommen und das möglichst bequem und möglichst kostensparend. Ich hätte auch gar keine Lust mir auf irgendeiner Website hunderttausend Konfigurationen anzuschauen.

Ich will einfach... Ich will meine Farbe aussuchen und jetzt it! Absolut richtig. aber wir haben uns in so eine Marketingstrategie hinein entwickelt. Schauen Sie mal Porsche an, der neue Weg von Porsche soll jetzt sein dass man noch mehr Individualität macht. also das ist Leder nochmal ein Stück eleganter machen und dann fünftausend Euro mehr dafür verlangen können oder ähnliches.

wir gehen in eine Richtung wo wir glauben die individualisieren da umso besser ist es für den Kunden und gehen davon aus dass der Kunde jeden Preis bezahlt. Das ist völlig falsch. Das neue Kundendenken sieht so aus, dass man sagt wir wollen Produkte die hohe Qualität haben und die gut und leistungsfähig sind aber... Er tut mir ver, wenn wir über dieses Kundeninteresse sprechen.

Ich glaube da müssen wir ganz kurz auch noch über ein Land sprechen nämlich über Norwegen. das sind so gut wie alle Neuzulassungen inzwischen elektrisch. also da scheint dieser Umstieg funktioniert zu haben. ich habe eine sehr interessante Zahl. im August gab es insgesamt onehundert sieben und siebzig also wirklich nur eins.

sieben sieben ohne tausend neu wegen ohne e-Antrieb als ein verschwindendes geringer Anteil. Wie haben die norweger das geschafft? Gut bei den Norwegen ist es so, dass man dann die Fahrzeugsteuer und die Mehrwertsteuer auf die Elektroautos im Prinzip nullgesetzt hat. Und die klassischen Verbrenner haben eine hohe Steuer drauf und von daher ging durch diesen Preisimpuls für die Kunden der Wege relativ schnell.

also man ist direkt ins Elektroauto gestiegen. Also es zeigt wieder reagieren auf Preise. Und wenn preise vernünftig sind, dann reagieren die Kunden so, dass sie genau die Produkte kaufen von denen wir glauben das sie zukunftsfähig sind. Das ist der Teil von Norwegen was ich gerade gesagt habe. ne? Neun in neunzig Prozent aller Neuwagen waren im August voll elektrisch.

Wenn wir jetzt nach Dänemark gehen, da waren es nur noch ein paar Prozent. Also Dänemark hätte auch niemand gedacht. Wenn man nach Belgien und anderen Ländern gehen und die Niederlande gehen, waren es bis zu fünfzig Prozent. Wir gehen in die Richtung Elektromobilität. Die Preise der Fahrzeuge sind wichtig.

Und die Unterhaltskosten wie zum Beispiel die Treibstoffkosten prägen das Rennen eines Elektroautos. Also wir sind wieder am Anfang dieses Gespräches angekommen. oder die kleinen Fahrzeuge, die günstig sind. Sind die Zukunft, wenn ich auch interessant bin, weil die großen Riesen-SUVs, die ja durchaus einiges gekostet haben, die scheinen irgendwie eher mehr out so sein?

Oder also auch das Interesse des Kunden scheint sich geändert zu haben? Kundengruppen und sie haben immer Kundengruppe, die große SUVs holen. Es ist insgesamt. vor dreißigvierzig Jahren haben wir uns in Europa amüsiert darüber welche verrückten Autos die Amerikaner fahren. Diese SUV sind ja von Amerika zu uns rübergekommen und da braucht kein Mensch.

Dann haben wir festgestellt, dass diese höhere Sitzposition unsere Bevölkerung wird ja nicht gerade jünger sondern das umgekehrt ist der Fall. Dass die höhere sitz positionen die größere Übersicht über die Straße für die Menschen Spannend ist. Man will nicht unbedingt der W in Porsche neuen Elf direkt auf dem Asphalt sitzen, sondern man freut sich wenn man höher sitzt und kann leichter einsteigen.

Das ist ergonomisch besser. das ist der Trend dieser SUVs sind diese SUV's. die gibt es dann in riesen Gawelsformen meinetwegen bei BMW mit dem Xieb und wie die alle heißen aber es gibt sie natürlich auch in kleineren Versionen, meinetwegen bei VW mit dem Tiguan oder T-Rock und ähnlichen. Also diese höher aufgebauten Version sind schon ganz interessant und die werden jetzt zusätzlich ergänzt dadurch dass man die klassischen Limousine und die Hedgebackformen ebenfalls viel stärker ins Elektroauto mit rein bringt.

Herr Dudenhöfer beobachten wir hier und ich glaube das läuft hinaus derzeit den Tod des Verbrenners zumindest aufraten? Also wir gehen in eine Richtung, wo die Verbrenner immer weniger werden. In China funktioniert es schneller. In Amerika weiß niemand wie die Zukunft von Amerika aussieht. Das ist ein sehr instabiles Land geworden, wo viele in Amerika auf Distanz gehen aber das ist ein großer Markt.

der Verbrenner ein sehr langes Leben haben. Für die amerikanische Industrie ist es einfach und Donald Trump und die Republikaner verkaufen gerne Öl, Nutzenöl egal wie die Komplikationen oder Auswirkungen auf Klima sind. das interessiert in Amerika bei scheinbar der republikanischen Partei wirklich niemand.

Das ist Haare sträubend, was da passiert. In Europa, das sind so eine Zwischenposition und in Europa kann man ganz klar sehen dass die nordischen Länder sehr stark in die Elektromobilität gehen und ins Hütländer Stück für Stück nachziehen. Also, es ist ja dieses Thema Technologieoffenheit und Verbrennerverbot, was man jetzt aushebeln will, in den Markt bringen darf, die null CO-Zweihemissionen haben.

Also kein Verbrennerverbot sondern eine Forderung Null CO-zweih. das wird möglicherweise jetzt aufgeweicht aber die Richtung geht nach meiner Einschätzung weiter. und was auch noch wichtig ist für die europäische Autoindustrie Stichwort VW. wir haben es jetzt noch gar nicht so genau angesprochen Beispielsweise jetzt wieder sehr schlechte Zahlen veröffentlicht.

Trotz dieses E-Auto Booms wird es ihre Einschätzung nach die europäische Autoindustrie schaffen, quasi sich gegen China durchzusetzen oder fahren in Eidingan auf Europas Straßen nur noch BYDs und wie sie alle heißen? Also was man jetzt macht ist dass man der europäischen Industrie Zeit zur Anpassung gibt.

Die EU Kommission hat sich geeinigt mit dem Industrie Ministerium in China dass jetzt die Hybride begrenzt werden in ihrer Höhe von den Exporten nach Europa. Aber gleichzeitig werden natürlich Ischinesien nach Autofabriken, BYD und andere Autofapriken in Europa bauen um die Fahrzeuge dann in Europa zu bauen.

was wir machen müssen Die richtige Strategie kennt vermutlich noch niemand aber es ist eine sehr schwierige Entscheidung. In China verlieren wir massenweise Verkäufe. Warum? Erstens von der Technologie von den Fahrzeugen und zweitens von einer Preisstruktur. Unsere Fahrzeuge sind für die Chinesen zu peuer geworden, was wir bieten deutlich teuer.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel. In Deutschland kostet er neue BMW iX-Trei, um zu haben. Damit man in China wieder den Fuß in den Markt kriegt, bietet man den jetzt an, umgerechnet für fünfunddreißigtausend Euro. Also wie da noch Geld verdient werden soll, das weiß höchstens der Liebe Gott. Man geht in Konfrontation ohne die Technik zu verändern.

Das Gegenbeispiel oder ein anderes Beispiel ist VW. VW hat eine Strategie nennt sich In China für China. Dort versucht man die Fahrzeuge nicht in Deutschland zu entwickeln nach deutschem Gusto von den Ingenieuren, sondern in China zu entwickeln. Mit längeren Arbeitszeiten mit anderen Technologien und mit der Zusammenarbeit mit Chinesen.

X-Peng oder Chao Pong wie die Chinesende zu sagen ist ein Autobauer mit dem arbeitet man sehr eng zusammen um dann diesen Kostenunderschied den man hat wieder einfangen zu können. übrigens auch ganz interessant. Die Europäer haben das bisher nicht geschafft aber Tesla hat es sehr gut geschafft. Tesla ist in China ein sehr erfolgreiches Fahrzeug, trotz dieser starken Konkurrenz von den Chinesen.

und warum? Weil Tesla in Technologien geht die eben bessere Kostensstrukturen durch die Produktionstechnik erlauben. Ein Thema ist dieses Gigacasting Das andere ist, dass man frühzeitig in die Batterie gegangen ist. Das dritte ist, das man Konzentration hat und keine Tausenden unterschiedliche Modelle im Markt hat sondern zwei Modelle mit überschaubareren Features, die man dann auswählen kann.

Das sind Dinge... Ich glaube es ist ein großer Nachdenkprozess den man in der deutschen oder europäischen Automobilindustrie machen muss um die richtige Strategie für die Zukunft zu finden. Die richtige Strategien für die In China erfolgreich. Wenn man das nicht schafft, wird man auch Europa verlieren und irgendwann USA.

also die große Herausforderung ist in China wieder erfolgreich zu werden. Zum Abschluss eine kleine Detailfrage im Rande was hat China für ein Interesse dass europäische Autohersteller bei ihnen jetzt Autos produzieren? China ist so strukturiert. Das kam jetzt auch bei diesen Diskussionen zu dieser Obergrenze für Hybridfahrzeuge zum Tage des Teaching Ping.

der chinesische Ministerpräsident sagt, wir sind nicht die Russen. Wir wollen nicht weltweit Länder zerstören. Menschen töten aggressiv gegen Länder vorgehen sondern wir haben eine Strategie das wir mit anderen Ländern zusammenarbeiten wollen. dass wir gewinnen, aber das auch die anderen gewinnen. Ein klassisches Win-Win Instrument ist der Internationalhandel.

Der internationalen Handel, wo wir exportieren, aber auch importieren. Wir müssen nur gucken, dass wir dieses Gleichgewicht schaffen. damit verbessert sich China und damit verbessern sie uns. Deshalb hat China ein Interesse mit unseren Unternehmen weiter in die Zukunft zu gehen. Die Chinesen sind völlig undokomatischer, als man so gemeinhin denkt.

In China gibt es viele Formen von Unternehmenstypen also ich nenne ihn in Xiaomi oder NIO oder andere. die haben ihrem Firmensetz auf den Cayman Islands muss man mal vorstellen. Also man ist sehr flexibel in dem was man machen kann. Man hat natürlich die Produktion und das Unternehmen ganz in China sitzen.

Aber die Registrierung für das Unternehmen liegt auf Steuergründen und anderen Gründen, damit man viel Geld ansammeln kann aus Gewinnen, die man wieder ins Unternehmen reininvestiert in den Cayman Islands. Also man ist sehr daran interessiert, Wachstum zu produzieren. China war vor fünfzig Jahren ein Entwicklungsland sowie der Kongo oder so wie Indien.

China ist heute weiter! als wir und die USA einfach dadurch, dass man Stück für Stück langfristig planen und Wohlstand für alle versucht zu erzeugen. Der Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöfer war das. vielen Dank für Ihre Zeit uns viele Einschätzungen heute und beste Grüße nach Deutschland! Gerne, danke, tschüss, schönen Tag.

Und wenn euch Thema des Tages gefallen hat, dann könnt ihr uns am besten weiterhin über ein Standard-Abo unterstützen. Da gibt's derzeit auch ein exklusives Angebot – das erste Monat für nur einen Euro! Alle Informationen in den Shownotes. Nicht vergessen unseren Kanal auch abonnieren auf der Podcastplattform Eurowal oder auch auf YouTube, da sind wir mit Videopodcasts vertreten.

einfach den Kanal abonnieren und die Glocke drücken. Ich bin Daniel Rentschezecker, vielen Dank fürs dabei sein und bis zum nächsten Mal.

0:00 / 0:00