Tierisch Menschlich· Folge 6

006: In der Kürze liegt die Würze

Donnerstag, 2. April 2026 · 26 min

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Shownotes

Wenn die Technik streikt, muss auch beim Podcast mal Zeit eingespart werden – trotzdem schaffen es Martin und Katharina, einige spannende Themen unterzubringen: Timmy der Buckelwal und wie dieser den Gemeinschaftsgeist fördert, sowie ein Tierschutzprojekt, das den beiden besonders am Herzen liegt.
Außerdem: Tipps vom Hundeprofi zur Intonation in der Hund-Mensch-Beziehung und wie Haie Freundschaften pflegen – in der Rubrik „Neues aus der Wissenschaft".
Rasseportrait: Nächste Woche wieder – versprochen!

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Und jetzt frage ich mich, wie wäre es denn gewesen, wenn da so eine Kuh gelegen hätte und die wäre nicht wieder runtergekommen von der Sandbank. Und ich bin ganz, ganz sicher, dass die Feuerwehr Niendorf die auch gerettet hätte. Und dieses Foto ist so witzig. Ich freue mich drauf. Ja, ich werde es dir schätzen. Es ist wirklich lustig.

Es ist tatsächlich so, dass aufgrund deines Aufrufs ich noch einige Zuschriften erhalten habe. Und soll ich dir mal was sagen? Es gehen doch einige in diese Richtung. Liebe Katharina, lass dich bitte nicht unter Druck setzen. Lass dich nicht von deinem Weg abbringen. Herzlich willkommen zu Tierisch-Menschlich, dem Podcast mit Wissenschaftsjournalistin Katharina Adig und Hundeprofi Martin Rütter.

So, jetzt können wir starten, wenn du magst. Yes, warum denn auch nicht? Ich habe heute, glaube ich, zwölf Lebensjahre verloren und zwar aufgrund von technischen Schwierigkeiten. Das wird deswegen auch leider heute eine sehr kurze Folge sein. Ich könnte wirklich ein Buch darüber schreiben, was jetzt auch noch alles schiefgegangen ist.

Angefangen davon, dass das Projekt einfach nicht reagiert hat auf mich. Also als wäre es ein Screenshot. Ich habe mich zwischendurch wirklich gefühlt, als wäre ich komplett irre. Aber ich würde jetzt tatsächlich, weil wir noch ein paar Sachen haben, die sogar wirklich interessant sind. Die da oben regulieren dich.

Merkst du das? Ich glaube das auch. Ich weiß einfach zu viel. Also es ist Sonntag, der 29. März. Es ist jetzt 11.10 Uhr, obwohl es eigentlich erst 10 Uhr sein sollte, um den Podcast zu starten. Der Buckelwald schwimmt aktuell, glaube ich, wieder oder ist wieder gestrandet. Man weiß es nicht. Genau, man weiß es nicht. Aber heute ist ja, und das ist ganz wichtig, Sonntag.

Wenn das ausgestrahlt wird am Donnerstag, kann er A, schon verstorben sein, B, kann schon er wieder im freien Meer sein, C, werden wir vielleicht noch weitere, Videos bekommen von Leuten, die unter der Dusche, sich theatralisch filmen. Das kann alles möglich sein. Ich habe eine Sache gesehen, die mich auch noch ein bisschen irritiert hat.

Erstmal ganz beeindruckend, wie viele Menschen da wieder zusammengekommen sind, um dieses Tier zu retten. Und ich glaube auch, dass Wale gerade uns ja auch besonders ansprechen, weil die. So träge und gutmütig wirken und dann auch so hilflos gleichzeitig, wenn sie dann da so rumliegen und irgendwie finde ich, kommt da alles zusammen, was einem als Mensch auch leidtun muss, wenn man dann so ein Wal sieht, wie er fast verreckt.

Ich fand eine Sache aber auch kurios und da habe ich auch wieder gedacht, wir sind auch einfach die verrückteste Spezies auf dem Planeten. Von der Feuerwehr Niendorf, die sich wirklich sehr verdient gemacht hat, glaube ich, um diese Wahlrettung und da auch großen Einsatz gezeigt hat. Sehr schönen Text geschrieben bei Instagram und ganz zum Schluss steht da aber noch vielen Dank an.

Und dann kommt ein Burgerproduzent, also ein Burgerlieferant, der offenbar die Verpflegung übernommen hatte, die Speisen. Vielen Dank an F*** für die leckeren Burger. Und jetzt frage ich mich, wie wäre es denn gewesen, wenn da so eine Kuh gelegen hätte und die wäre nicht wieder runtergekommen von der Sandbank.

Und ich bin ganz, ganz sicher, dass die Feuerwehr Niendorf die auch gerettet hätte und auch nicht weniger Einsatz dafür gezeigt hätte. Und das führt doch wieder einmal mehr zur Feststellung, wir sind einfach eine sehr verrückte Spezies. Also ich bin ja nur froh, dass sich der Polizist angerückt ist, der damals den Wels im Teich erschossen hat.

Ja, der finale Rettung ist mit dem Wels. Der hätte gesagt, so pass mal auf, jetzt hier der Wels, der hat am Menschen genuckelt. Dieser Wal guckt ja auch schon ein bisschen streng. Dann überende ich das jetzt mal hier. Übrigens, auch da, also nochmal jetzt bei aller Flapserei und bei allem Zynismus, Was ich wirklich das Positive daran finde, ist tatsächlich genau das, was du relativ früh gesagt hast, nämlich, dass da Menschen zusammenkommen.

Und das ist einfach erstmal wieder cool. Zum Thema Menschen zusammenkommen, Leute, es ist Mut- und Setzzeit. Bitte auch im Wald den Hund gerne anleihen und auch in den Feldern, auch wenn es gewisse Jagdinfluencer gibt, die an Tag 1 denken, das ist Brut- und Setzzeit und Tag 2 voller Stolz präsentieren, wie der eigene Hund Hunderte von Metern durch die Felder brettert, weil man ja gerade Nachsuche trainieren würde.

Dass dieser Hund auch übrigens nur ein paar Meter an einer stark befahrenen Landstraße entlang brettert. Hey, es ist ja nur ein Gebrauchsgegenstand. Aber Leute, bitte jetzt haltet euch daran gut und setzt seid echtes Thema. Absolut. Ich habe noch aus der beliebten Rubrik gesprochen. Neues aus der Wissenschaft. Habe ich noch zwei kleine Geschichten aus der Unterwasserwelt, wenn ich dir die nur vortragen darf.

Neues aus der Wissenschaft. Kurzverständlich relevant. Aktuelle Forschung zu verhalten, lernen, Emotionen. Eingeordnet und übersetzt ins echte Leben. Also Wissenschaft, kein echtes Leben. Wer Wissenschaft ist, das wahre Leben. Wissenschaft ist, das Stolpern nach vorne durch Erkenntnis. Und erstens, es wurden Pottwale beobachtet, die sowas ähnliches wie eine Hebamme dabei hatten bei einer Walgeburt.

Und es gibt ja immer wieder so Dinge, wo man denkt, auch da ist der Mensch allein. Also wie zum Beispiel mit dem Thema Geburtshilfe. Ähnliche Sachen hat man, also dass zum Beispiel auch Elefantenkühe dann zusammenstehen und dass die eine gewisse Schutzmauer aufstellen sozusagen. Das hat man schon auch bei anderen Tieren erlebt, aber so bei Pottwalen in dieser Form noch nicht.

Also da gibt es ganz beeindruckende Drohnenaufnahmen, die zeigen, wie die Tiere sich so zusammenscharen, um dieses Kalb zu schützen, um diese Geburt zu bewachen. Und irgendwann plöppt das dann auf, das Kleine. Es ist wirklich ganz ergreifend, wenn man diese Bilder sieht. Und eine zweite Geschichte aus der Unterwasserwelt, weniger charismatisch, weniger beliebt sind ja nach wie vor Haie.

Und Haie bilden auch Freundschaften, hättest du es gedacht? Ich hätte es nicht gedacht, aber nicht, weil ich den weißen Hai geguckt habe, sondern weil ich immer dachte, dass der Hai als solcher eher so ein bisschen einzelgängerisch unterwegs ist. Auch wenn man die ja in Gruppen schon oft gesehen hat, aber hätte ich nicht gedacht, wäre nicht so das Erste, was ich vermutete.

Übrigens auf Mallorca ein Hai. Vorbei geschwommen. Schöne Videos habe ich gesehen. Da ist so eine Gruppe, so eine Surfschule. Also Leute, die da surfen lernen. Und da ist ein Jungtier, man schätzt es so auf drei Meter, schwimmt da so vorbei, ganz ruhig, ganz friedlich. Und was mir so gefällt ist, mit welcher Begeisterung, also im positivsten Sinne, das Tier gefilmt wurde und eben kein Gekreische und Hysterie, sondern alle so voller Faszination waren.

Niemand ist losgewetzt und hat die Harpune gesucht. Nein, auch nicht wieder den Polizisten, der den Welt erlöst hat. Also man hat das mit den Haien schon immer auch gemutmaßt. Und jetzt gibt es eben Beobachtungen, die haben stattgefunden im Shark Reef Marine Reserve im Inselstaat Fidschi. Und da gab es schon vor 25 Jahren die sehr gute Idee, doch mal ein Schutzgebiet für mehrere Haiarten aufzumachen.

Und da hat man es eben gesehen, dass das nicht zufällig ist, welcher Hai neben welchem anderen Hai so lang schwimmt und dass sie sich doch ihre Leute suchen. Und dann vor diesem Hintergrund habe ich auch schon den nächsten Tipp. Dieses Buch wurde mir heute empfohlen von einem unserer Gastgeber. Wir sind nämlich gerade unterwegs.

Es ist ein Lexikon über verschiedene Haifischarten. Fünf-Minuten-Geschichten Haifische heißt es. Es ist von dieser Reihe National Geographic Kids erschienen. Und auch da steht es schon drin, dass Haie Freundschaften schließen. Ich schreibe mir das gerade auf. Das ist super, weil das Osterfest ja vor der Tür steht. Das ist das beste Geschenk für Ostern.

Ich glaube, ich weiß, an wen du das verschenken willst. Das ist eine sehr gute Idee. Und jetzt, obwohl wir so wenig Zeit haben, ich müsste noch ganz dringend eine andere Sache loswerden. Ja, und jetzt auch gar keine Panik verbreiten. Also wir nutzen unsere Zeit. Also im Zweifel, wenn man aus diesem vielleicht 20-Minuten-Podcast, die heute entstehen, mehr haben will, kann man auch halt Beschwindigkeit hören.

Immer zu empfehlen, wenn man ein bisschen aufgeregt ist und eine zweite Person unserer Gastgeber hier hat nämlich eine Frage. Verstehen Hunde alles, was Menschen sagen? Nein. Zack. Ja, also natürlich. Also wir wissen, dass ein Hund sich viele, viele, viele, viele Wörter merken kann und auch natürlich sogar logische Rückschlüsse ziehen kann.

Also wir hatten ja dieses Thema, du bringst dem Hund bei, hol Kegel, hol Würfel. Diese beiden Produkte kann er dann auseinanderhalten. Er weiß, wofür der Kegel steht, wofür der Würfel steht. Und dann legst du eine Socke dazu und sagst immer wieder hol Socke, obwohl er erkennt holen, aber er kennt nicht das Wort Socke und dann kann er rückschließen und sagen, ah okay, es ist nicht Würfel, es ist nicht Kegel, dann kann es eigentlich logischerweise das andere sein.

Das kombiniert auch nicht jeder Hund sofort und oft hat es dann auch mit Lernerfahrung zu tun, also wie viel kann ein Hund lernen. Was aber ein Hund sicherlich nicht unterscheiden kann, ist das Wort Sitz und Flitz. Und was in allererster Linie geht es um die Intonation, also um den Singsang, den du loslässt.

Das Beispiel haben wir hier glaube ich auch schon mal besprochen, wenn du deinem Hund immer sagst, der Papa kommt von der Arbeit und der Hund rast freudig in den Vorgarten, hat es damit zu tun, dass du selber in einer gewissen Erregung bist, der Hund weiß, ah okay, das ist ungefähr so diese Zeit und wenn du aber in dem gleichen Ton sagen würdest, wir fahren zum Tierarzt und lassen dich einschläfern, würde der Hund ziemlich sicher mit der größeren oder mit der gleichen Wahrscheinlichkeit freudig erregt in Garten rennen.

Also es geht da um, wie betonen wir Dinge? Und das ist der Grund, warum ich die Leute, naja, in aller Regel darum bitte, wenn sie mit einem Hund trainieren, relativ kurze Signalstrukturen zu wählen. Also man kann einem Hund natürlich beibringen, sei bitte so lieb und mach mal Platz. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man da bei der Intonation es immer wieder anders ein bisschen formuliert, ist doch relativ hoch.

Und dann fängt der Hund an, sich einzelne Wörter rauszupicken und zu sagen, ah, er singt hier, manchmal sagt er, mach mal bitte Platz. Und beim nächsten Mal sagt er, mach mal bitte Platz. Und dann fischt er sich die einzelnen Wörter raus. Du machst es dem Hund damit aber unglaublich schwer. Und diese Frage habe ich hunderte, vielleicht tausende Male gehört.

Also ich habe einen Hund aus Rumänien adoptiert. Ich kann aber kein Rumänisch. Wie verbleiben wir denn da jetzt? Und das ist natürlich absurd, weil der Hund natürlich sowieso 99% der Dinge, die er mit dir kommuniziert, geht über Körpersprache und Kommunikation. Deshalb bitte ich ja auch die Leute, stell dich mal mit dem Rücken zum Hund, streck die Arme in die Luft und sag Sitz.

Die Wahrscheinlichkeit, wenn dein Hund nicht sehr auf das Wort Sitz konditioniert ist, dass er sich dann hinsetzt, ist doch relativ gering, weil du in einer ganz anderen Körperhaltung bist. Deshalb ist es ja auch, wenn wir zum Beispiel Hunde für Filme trainieren, ist es extrem wichtig, sehr genau zu sein, was Signilstrukturen mit den Fingern anbelangt, weil ich kann nicht in die Szene reinrufen.

Wenn ich aber zum Beispiel einen Hund trainiere, der auf eine sehr große Distanz von mir aus dem Border Collie an der Herde oder einem Jagdhund im Gebrauch, dass ich da über einen Pfiff, der über eine weite Strecke geht, gut ankonditioniere, und er ja gar nicht gucken kann oder nicht gucken will, was ich da zeige, ist ja klar.

Also wir kennen das ja von den Hydro-Hunden mit den zig verschiedenen Signaltönen, und da geht es dann eben um eine sehr optische, um eine wenig optische Kommunikation, sondern rein akustische. Was gestern übrigens auch noch für Verblüffung gesorgt hat, ist, ihr habt ja im Shop diese Futterbeutel, die in verschiedenen Farben auftreten.

Und einer dieser Beutel ist in Orange und sicher nicht, weil das eine von dir so präferierte Farbe ist. vorbei. Könnte ich mir sogar vorstellen. Der Vorteil von diesem Beutel ist ja, wenn du ihn auf die grüne Wiese liegst, du selbst siehst doch genau, wo er ist. Aber der Hund hat eben Schwierigkeiten, den zu finden, weil er eben die Farbwahrnehmung, weil die Farbwahrnehmung so anders ist, dass er dann eher über Nasenarbeit dahin kommt oder gut aufpasst, wenn der Beutel fliegt.

Ja und deshalb macht es zum Beispiel ja auch Sinn, wenn wir im Wasser apportieren, ist es eben, finde ich, eben den Leuchtturm, der da auf dem Markt ist, der dann auch wirklich im Wasser so ein bisschen hochkant, senkrecht steht, der ist für den Hund, während er schwimmt, wirklich viel besser zu sehen, als ein Dummy, das da flach liegt.

Also so ein paar Kleinigkeiten spielen schon eine Rolle und die machen es auch dem Hund leicht oder bewusst auch mal schwer. Also sehr, sehr bewusst haben wir ja auch Beutel, die so eher eine Grasfarbe haben, dass man sagt, nee, er soll ja so gut wie es geht über die Nase suchen und so wenig wie möglich über die Augen. Also wenn das gewünscht ist.

Also wenn es eine Beschäftigungsfamilie brauchen ist. Ja. Übrigens, ich war im Tierheim Mönchengladbach vor ein paar Tagen. Auf privatem Interesse? Nein. Nein, nein. Ich bin nicht auf der Suche nach einem Hund, falls das jetzt kommt. Ne, wir hatten, also wir haben bei uns beim Tierheim Mönchengladbach, Einfach random hat Johanna da angerufen und gesagt, ey, wir haben euch im Internet gesehen und Martin hätte total Lust, mal vorbeizukommen und vielleicht so ein Drei-Minüter für Instagram zu machen und ein bisschen über euch zu erzählen und so.

Haben sich alle wirklich wie Bolle gefreut und waren so unfassbar aufgeregt. Ist ein relativ kleines Tierheim, ist städtisch, aber braucht auch Spenden. Also wir werden natürlich hier in den Kreinen setzen und das Tierheim verlinken oder den Instagram-Account. Die brauchen dringend Spenden. Ein relativ kleines Team, neun Mitarbeiter, haben auch nicht unfassbar viele Tiere, aber es ist richtig cool dort.

Also sehr engagierte Leute und was da wieder der Moment war, stellvertretende Tierheimleiterin, junge Frau, 24 Jahre alt, rote Ohren. Ich bin so aufgeregt, ich bin so aufgeregt, ich gucke deine Sendung, seit ich ein kleines Kind bin und du denkst, oh nein, oh nein, ich bin so furchtbar alt. Und dann kommt einer von den Tierpflegern.

38 Jahre alt und sagt, ey, ich will mal Danke sagen, wenn es dich nicht gegeben hätte, ich hätte nie diesen Beruf gemacht. Ich sage, warum, was ist denn passiert? Ich gucke, dass ich ein Kind bin. Oh nein, jetzt, oh nein, jetzt, oh Gott, wie schrecklich. Aber lange Rede, kurzer Sinn, ein unglaublich nettes Team und ein tolles Team, wo man wirklich auch mal hin kann.

Und natürlich haben die ein Vermittlungsinteresse, aber eigentlich waren wir da, um Geld zu spenden. Und das wussten wir aber nicht. Wir haben ja Hundeshampoo und Pflegeprodukte mit Pättchen auf den Markt gebracht. Und Pättchen hat wirklich sehr, sehr schnell gesagt, ey, lass uns ein paar Cent pro Packung irgendwie spenden.

Und da hieß es ja zu Anfang, ja, paar Cent, paar Cent, weil ist doch nicht viel. Und wir haben jetzt schon in kürzester Zeit, konnten wir einen Spendencheck von 10.000 Euro dahin bringen. Das ist aber stattlich. Und die haben sich so gefreut, also so aus tiefster Seele gefreut, weil sie es natürlich gar nicht erwartet haben.

Und das war ein richtig schöner Nachmittag. Also das war so für alle Beteiligten. Die haben sich, glaube ich, sehr über die Wertschätzung gefreut, dass wir da hingekommen sind und einfach nur mal sagen wollten, danke für die Arbeit, die ihr macht. Für uns war das aber auch so schön, wie die sich gefreut haben.

Richtig toll. Also Thea Mönchengladbach ruhig mal bei Instagram gucken. Ist übrigens auch schon mein Tipp des Tages. Okay. Ich habe den Eindruck, wir haben auf eine Sache noch nicht ausreichend hingewiesen. Und zwar wird am 20. November eine Art Mitgliederversammlung stattfinden. Und zwar in Gelsenkirchen.

Wir werden dort einen Live-Podcast haben. Und wir sind jetzt nicht beschlussfähig für alle möglichen Fragen. Aber es werden dort auch einige Dinge zur Abstimmung kommen. Ja, unter anderem werden wir dort live abstimmen, ob der Doc-Song wiederkommt. Also, wer sich daran beteiligen möchte, kommt bitte zu einer Veranstaltung.

Das ist eine sehr gute Idee, fällt mir gerade ein. Auf den Schreck. Es ist tatsächlich so, dass aufgrund deines Aufrufs ich noch einige Zuschriften erhalten habe. Und soll ich dir mal was sagen? Es gehen doch einige in diese Richtung. Liebe Katharina, lass dich bitte nicht unter Druck setzen. Lass dich nicht von deinem Weg abbringen.

Ich habe genauso gelitten wie du. Ich habe mir die ausgedruckt und als Stickbild habe ich mir die auch an die Wand gehängt. Ist das einseitig übrig, der Stadt und? Das heißt also, die vielen sehnsüchtigen Nachrichten, wir wollen den Docksong wieder. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, das weißt du ja, nur der Wahrheit.

Deswegen, ja, so ist ja gerade die Lage der Situation. Ich zähle noch aus, aber um auf das Thema zurückzukommen, guckt doch mal, ob ihr da Lust habt. 20. November, es ist für eine sehr gute Sache. Stichwort Herzensangelegenheit. Wir packen den Link auch noch in die Shownotes. jetzt ist das so, bei einem kurzen Podcast, wenn man da auch noch Werbung reinpackt, das kann schon mal sauer aufstoßen.

Aber was soll ich sagen? Nützt ja nichts. Und nichts kommt nichts. Soweit würde ich nicht gehen. Das sehe ich nur gerade noch so ein bisschen kommen, auch schon mal um diese Zuschriften vorzugreifen. Jetzt ist 11.27 Uhr. Ich sehe das auf der Uhr. Hast du vielleicht noch einen Musikwunsch oder wird der jetzt einfach automatisch von der KI eingesetzt und es ist immer Nein, also erst mal...

Der Petri-Song, den du noch nicht genannt hast. Genau, nein, erst mal möchte ich wirklich noch mal Entschuldigung sagen, dass wir diesmal so kurz sind, weil es wirklich ein technisches Problem gab und wir beide weiter müssen. Erst hattest du ein kurzes technisches Problem, das hätte uns auf keinen Fall so den Hals gebrochen und dann war ich's.

Ja, also das ist ja auch bei keinem von uns beiden eine Mutwilligkeit, sondern einfach eine massive Verblödung. Das heißt, ich möchte aber ähm, sozusagen jetzt keine Hektik verbreiten und möchte darauf hinweisen, dass wir auch schon viele Podcast-Folgen gemacht haben, die lang waren. Und niemand wird es uns übel nehmen, beides nicht. Da gab es auch nichts extra.

Nee, gab es keine Hektik. Und zwar möchte ich, das war ein Wunsch von einer. Sag ich mal, klugen Frau, die sich an mich gewandt hat. Eine tolle Frau, die mir geschrieben hat. Politisch engagiert, Richterin, ein wirklich kluger Mensch. Und sie wünscht sich gerne, dass ich aufhöre, Wolle Petri mir zu wünschen.

Also mit anderen Worten, Musikgeschmack hat sie nicht. Ich möchte mir also an der Stelle deshalb von Wolle Petri wünschen, ganz oder gar nicht. Sie hat aber noch ein weiteren Liederwunsch, den ich hier aufnehmen möchte, aus aktuellem Anlass. Und zwar von der Band Lumpenpack, das Lied Boys. Das interessiert mich sehr. Ich schließe direkt einen Musikwunsch an, und zwar von Element of Crime, weil es mir gerade einfiel, diese Liedzeile Ohne Klarheit in der Sprache ist der Mensch nur ein Gartenzwerg.

Und das kommt aus dem Lied Alle vier Minuten. Und jetzt könnten wir noch ein Geburtstagsliedchen anstimmen, denn an dieser Stelle müssen wir ganz herzliche Geburtstagsgrüße ausrichten. Mittlerweile, wenn man diese Folge hören kann, verspätet. Aber heute hat Christian Klotz Geburtstag, der sich um insbesondere die Facebook- und Instagram- Seiten kümmert, die sowas sind wie eine Seite von Hörerinnen und Hörerinnen für Hörer und Hörerinnen dieses Podcasts.

Und da sind immer wieder, wie ich finde, erstaunliche Dinge, die da auch in den Kommentaren passieren. Da kommt die Community offenbar zusammen und ich bin auch immer wieder ganz erstaunt, welche Themen sich da rausgegriffen werden. Vielen Dank dafür. Heute kann es regnen, stürmen oder schneiden. Du strahlst ja selber wieder Sonne scheinbar. Jetzt haben wir den Klitsch zu Ende gespielt.

In diesem Sinne Prost. Ich habe noch eine Frage. Ich muss Personalausweis und Reisepass verlängern lassen. Vielen Dank. Und dann muss man diese biometrischen Fotos machen. Und man darf dann nicht lächeln. Nein. Also mini-lächeln darf man, glaube ich. Ich mache sowas eigentlich sonst immer in irgendwelchen heutigen Bahnhof-Fotoautomaten.

Nun bin ich aber in ein Fotoschulio gegangen. Das finde ich nicht fair. Jeder sieht da scheiße drauf aus, weil man nämlich genau diese Bilder nur in diesen Boxen macht. Absolut. Und ich habe sie in einem professionellen Fotostudio gemacht und habe, als er mir die Fotos in die Hand gedrückt hat, einen richtigen Lahnfall bekommen und weiß, dass ich die sozusagen in den Giftschrank packen werde und wieder in den Fotoautomaten gehe.

Denn ich habe ja schon seit vielen Jahren doch relativ lichtes Haar bekommen und relativ große Geheimratsecke mir vorne. Aufgrund unserer Familientradition würde ich mich sogar als extrem kopfbehaart sehen, weil alle Männer bei uns in der Familie so mit 28 schon richtig Blätter hatten. So, jetzt hat der Kollege, der da auch vorher so ein bisschen auf Künstler gemacht hat.

Und ich immer gesagt habe, pass auf, drück einfach drauf, brauche ich für ein Pär so, mach mal. Nein, nein, er leuchtet hier noch aus, er war auch sehr mürrisch und hat so ein bisschen getan, als wäre er quasi der Karl Lagerfeld, der Fotografen. Und dann hat Hein Blöck das aber so ausgeleuchtet und die Fotos, ich schicke dir nachher ein Foto.

Und zwar so ausgeleuchtet, dass quasi die Geheimratsecken ausgeleuchtet waren und in der Mitte so ein kleiner dunkler Fleck. Es sieht also original so aus, als wäre ich der dicke Bruder von Friedrich Merz. Und es ist wirklich zum Schreien komisch geworden. Und ich habe natürlich sofort den Impuls, da packe ich auf jeden Fall in meinen Ausweis, weil das total witzig aussieht.

Es gibt aber hier reichlich Familienmitglieder die sich zur Adoption freigeben wollen, wenn ich das mache. Aber ich schicke dir diese Bilder, es ist unfassbar. Und aufgrund dieser Bilder habe ich, und das ist jetzt kein Witz, ernsthaft angefangen zu recherchieren Haartransplantation, weil es sah so, ich hatte das, das bin nicht ich, ich musste richtig lachen.

Und es ist das erste Mal, weil ich sonst immer gesagt habe, wenn mir die Haare ausgehen, ist mir scheißegal, mit Verlaub gesagt. Das ist das erste Mal, dass ich wirklich gedacht habe, Sag mal, oder soll ich es machen? Das war ganz krass, dass ich mich dabei so... Aber hast du denn den Eindruck, dass du nicht gerade so einen Status Quo hältst oder wird es weniger?

Dass ich jeden Tag über eine neue Operation nachdenke? Nein, aber geht der Haaransatz weiter nach hinten Richtung Nacken oder ist da eine Stabilation eingetreten? Also ich muss gestehen, ich habe mir da vorher keine Gedanken drüber gemacht. Das ist ja wirklich einfach so. Also ich will jetzt nicht sagen, dass ich morgens in den Spiegel schaue und sage, Junge, da hat die Natur aber richtig zugeschlagen.

Aber ich bin irgendwie so halbwegs im Reinen mit mir und ich mache mir darüber auch nicht so richtig ernste Gedanken. Ich habe aber hier in dem Podcast schon mal gesagt, wenn das mit den Tränensäcken überhandnimmt, dann werde ich das machen lassen. Und das meine ich auch genauso, wie ich sage. Weil da irgendwie, das sieht für mich irgendwie komisch aus.

Aber so mit den Haaren, ich habe noch nicht einmal in meinem ganzen Leben jemals darüber nachgedacht und dieses Foto ist so witzig. Ich freue mich drauf. Ja, ich werde es sehr schätzen. Das ist wirklich lustig. Vielleicht heilt mich das auch von diesem Technik-Desaster eben. Jetzt würde ich auf jeden Fall zum Lachen bringen.

Das Schlimme ist, du wirst wahrscheinlich sagen, hä, du siehst immer so. Kannst du auch mal das Bild? Und dann ist es gemein. Mach es bitte nicht. So Leute, es war die kürzeste Folge der Welt. Vielleicht kommen wir ins Kindesbuch dafür. Beim nächsten Mal wieder mehr. Beim nächsten Mal mehr. Ich habe ein Rasseporträt dabei. Es wird um einen 15.000 Jahre alten Hund gehen.

Die Themen gehen uns nicht aus. So ist es nicht. Und der 15.000 Jahre alte Hund, der zieht dennoch an der Leine? Der zieht noch an der Leine, ja. Der beißt dann noch den Postboten, der seit 15.000 Jahren zur Höhle kommt. Vor der Tür steht. Ja. Gut, dann in dem Sinne nochmal, legt euch wieder hin. Legt euch wieder hin.

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