UNFILTERED Podcast· Staffel 1· Folge 11

Ep. 11, Harald Christ – Der 500-Milliarden-Euro-Mann: Vom Arbeiterkind zum Multimillionär

Donnerstag, 25. Dezember 2025 · 1 h 08

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Shownotes

Wenn du verstehen willst, wie Politik und Wirtschaft in Deutschland wirklich funktionieren, dann reicht Zeitunglesen nicht.
Dann musst du Menschen zuhören, bei denen Politiker zu Hause am Küchentisch sitzen – nicht fürs Foto, sondern für echte Gespräche.

Harald Christ ist genau so jemand.
Vom Arbeiterkind zum Multimillionär. Investor, Netzwerker, Berater der Bundesregierung.
Er bewegt sich dort, wo Entscheidungen vorbereitet werden – lange bevor sie öffentlich werden.

In dieser Folge sprechen wir offen über Einfluss ohne Amt, über Nähe zur Politik, über Macht, Verantwortung und darüber, warum Harald Christ sagt:
„Ich bin zu reich für aktive Politik.“

Wenn du wissen willst,
– warum Geld und Politik untrennbar verbunden sind
– wie Netzwerke wirklich entstehen
– und warum manche Menschen gestalten, ohne jemals gewählt worden zu sein

dann musst du diese Folge hören.

Alles andere ist Oberfläche.
Das hier ist UNFILTERED.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Vom Arbeiterkind zum Multimillionär Harald Christ hat den Aufstieg geschafft und verbindet heute Wirtschaft, Politik und Tech wie kaum ein anderer aktiv in verschiedene Aufsichtsräten und bestens vernetzt in der Politik. Er organisiert und verwaltet Milliardendeals, viel Spaß mit der heutigen Folge. In der Generation von dir, ihr werdet arbeiten, mindestens bis man 70 ist.

Wieviel Mitarbeiter hast du dann damals geführt? Es waren ja viele 1000 und dann fangen wir an, von morgens bis abends unser Land schlecht zu reden. Ich will es mal für eine jüngere Zielgruppe übersetzen. Ich bin einfach zu reich für die Politik. Jetzt guckt nicht so kritisch, ich weiß, du bist etwas schockiert. Siehst du das mit Blick auf die Zukunft, gerade die Politik? Zum Beispiel die AF D Partei, die ja nicht mit guten Lösungen glänzt, sondern mit Destruktivität, mit Ängsten. Ich bin, und das sage ich hier sehr deutlich, auch bewusst zu einer Kamera ab dem zweiten Halbjahr 226. Als allererste Frage würde ich erst mal fragen, wie beschreibst du heute deine Tätigkeit eigentlich sag ich mal, du hast so n ausführliches Leben, hast

ganz viele Rollen, wie würdest du das aktuelle denn jetzt überhaupt beschreiben? Ja, erst mal schön hier zu sein. Danke für die Einladung. Sehr gerne. Das kann man gar nicht so beschreiben. Meine Tätigkeit, meine Tätigkeit ist mein Leben, also ich hab ja das, was mir im Leben am meisten Freude gemacht.

Auch zum Beruf gemacht und das fließt sozusagen ineinander über. Deswegen ist es gar nicht so einfach zu beschreiben, also wenn ich gefragt werde, wie ich mich beschreibe, bin ich Unternehmer, und das ist das eigentlich, was es am besten trifft. Obwohl sag ich mal, das ja inzwischen darüber hinaus auch ist. Du bist Stifter, ziehst dich selber auch als Gestalter sag ich mal, hast sehr großen Einfluss letztendlich, also ist ja darüber hinaus auch die Rolle, muss man wirklich sagen. Ja, diese Einflussfrage krieg ich oft gestellt, die nehm ich gar nicht so wahr.

Ich mach halt einfach gerne Dinge, hinter der ich einen Sinn auch sehe und die mich auch positiv motivieren, und zwar eigentlich in allen Ebenen in meiner Stiftung, das sind das sind ist n Engagement was ich, was mich seit Jahrzehnten begleitet, ich hab mich ja seit Jahrzehnten für. Unsere Demokratie, vor allem aber auch für Diversity eingesetzt und deswegen die Stiftung für Demokratie in Vielfalt gegründet vor 5 Jahren unternehmerisch betreue ich ne Reihe von spannenden Kunden und Projekte, hinter denen ich ja auch wirklich wichtige Chancen und Möglichkeiten für unser Land sehe. Ganz nebenbei verdiene ich auch Geld damit, auf gar keine Frage, weil man ist ja Unternehmer, um auch erfolgreich zu sein und nicht.

Nur um Dinge zu machen, die einem Spaß machen. Aber schön ist es, wenn die Dinge ineinander überfließen. Ich mach sehr viel gesellschaftspolitisch, ja, ich bin in Aufsichtsräten, ich bin in Beiräten, also so mit einer Sache alleine wird es mir schnell langweilig werden und das ist ja vielleicht auch n Grund, warum ich ja doch recht früh meine Konzernkarrieren abgebrochen hab und hab mich einfach auf Dinge konzentriert, wo ich für mein Leben auch am meisten Perspektive und Sinn rausnehme.

Und angefangen hat das ganze ja in in Worms, also in der Nähe von Worms, in der in der Rheinland Pfalz. Dort bist du aufgewachsen. Ich bin geboren in Worms und bin im Landkreis Alzey, Worms, also bei Worms, aufgewachsen. Das ist Rheinhessen, das ist ja die größte Weineinbauregion Deutschlands, und die Rheinhessen sind so geprägt, dass wir generell wenig Resignements haben, viel Humor.

Durch die Fassennacht und auch durch durch die Weinregionen, die Weinfeste. Da ist man sehr gesellig und wir gehören glaub ich zu der Volksgruppe in Deutschland, die mit allen irgendwie können. Stimmt. Da gibt es ja andere Regionen, die Deutschland ist n bisschen schwieriger und deswegen geh ich auch immer offen auf Menschen zu. Das prägt glaub ich so n bisschen die Heimat und die Heimat ist bis heute für mich auch wichtig, ich bin auch sehr heimatverbunden, nach wie vor, bin auch häufig da und engagier mich auch noch in meiner Heimat.

Weil mir das einfach auch wichtig ist. Wie ging das Ganze bei dir los? Ich habe gesehen, du hast eben die die Ausbildung dort gemacht, auch bei den Stadtwerken und bist aber eher sage ich mal von einfachen Verhältnissen bist du, bist du aufgewachsen letztendlich, wie war das für dich? Es war nicht eher einfache Verhältnisse, sondern es war ein Arbeiterumfeld.

Meine Eltern waren Arbeiter, mein Vater bei Opel im Presswerk K. 40 eine dauernachtschicht am band meine Mutter. Hat zwar als Hauswirtschaft gearbeitet, aber hat eine Reihe von Nebenjobs gemacht, also Hilfsjobs auch gemacht, um Geld dazu zu verdienen. Meine Eltern waren recht jung, als ich auf die Welt kam und ich bin eigentlich aufgewachsen in einem Umfeld, wo man, um etwas zu erreichen, sich die Dinge noch verdienen musste und etwas leisten musste, sich anstrengen musste und das fing schon an, wenn man sich was kaufen wollte.

Es war dann nicht so, dass alles von zu Hause aus einfach da war, sondern da musste man wirklich sehr bewusst sehr gezielt das, was man will, dann auch erarbeiten. Und das prägt einen natürlich in jungen Jahren. Vor allem die Erkenntnis, dass man in ein Umfeld hineingeboren wird und dass man nur durch eigene Kraft auch etwas tun kann, um sein Leben nach vorne zu gestalten, sonst wär ja mein Leben von Geburt an Vorgeprägt gewesen.

Also, wenn man so will, bin ich n klassisches Kind des sozialen Aufstiegs. Nur sozialer Aufstieg ist ja kein Selbstzweck, der kommt ja nicht verleihen von alleine ist auch kein politisches Ziel, sondern muss einfach die Möglichkeiten, die das Umfeld, unser Land uns bietet nutzen und das hab ich nach bestem Wissen und meinen Möglichkeiten eben versucht und sollen andere bewerten, aber ist glaub ich ganz gut gelungen. Das definitiv gab es da so n Stück weit auch so n Schlüsselerlebnis wo du gesagt hast, ja so sag ich mal den Ehrgeiz noch weiter geprägt hat.

Ich hab gesehen du hast auch viel Sport gemacht, sogar ganz erfolgreich gehört das so n Stück weit dazu oder? Na ja, es gibt gibt ne Reihe von Schlüsselerlebnissen, wenn man als Kind in einem Umfeld aufwächst, wo man merkt, dass es andere Kinder, die aus anderen Familien kommen, einfacher haben, dass es gesellschaftliche Schichten gibt und Menschen, die. Vielleicht in einem Umfeld groß werden, wo Vermögen da ist oder etwas mehr Geld da ist, wo Kontakt und Netzwerk da ist. Es war ja bei mir alles nicht der Fall, dass sie es dann einfacher haben bei der Berufswahl, bei der Jobsuche, beim Ausbildungsplatz, bei bestimmten anderen Gesellschaftlichen bevorzugen.

Das merkt man dann schon, und das kriegt man dann auch mit schon in sehr jungen Jahren. Jetzt hatte ich das Glück, dass ich in einer Arbeiterfamilie groß geworden bin, aber ne sehr gute Familie hatte. Also meine Eltern haben wirklich sich maximal engagiert, dass es ihren beiden Söhnen, ich hab noch n jüngeren Bruder auch besser geht.

Es gibt ganz viele andere Familienumfelder, wo das eben auch nicht der Fall ist. Ne wo man nicht nur in noch schwierigen Verhältnissen vielleicht aufwächst, sondern auch vielleicht Eltern hat, die nicht so fürsorglich für ihre Kinder auch nicht drum kümmern, sich drum kümmern, das das hatte ich wirklich sicherlich n großen Vorteil und meine Eltern haben mir auch sehr viele Freiheiten gegeben, es gab so n paar Dinge, die waren wichtig, ne Schule. Ganz klar ne Ausbildung nach der Schule machen, das ist bei uns in der Familie so üblich, aber sonst hatte ich maximale Freiheiten und deswegen konnte ich auch immer meinen Sport machen, mich in Vereinen engagieren. Ich konnte meine Politik machen,

ich hab ja mit 16 angefangen bei den Jusos, mich hat keiner gefragt, wann ich komme, wenn ich gehe, ich konnte meinen Beruf frei entscheiden, also von der Seite aus bin ich sehr liberal erzogen worden, was was meine. Zukunftsgestaltung angeht. Aber klar gibt es Schlüsselerlebnisse. Ich will jetzt keinen langen Monolog halten es es gab Erlebnisse, wo man dann eben, das habe ich ja schon häufiger mal gesagt, viele Bewerbungen geschrieben hat. Ich wollte Bankkaufmann lernen, habe keinen Job gekriegt, weil ich eben niemand kannte und keine Möglichkeiten hatte und habe dann durch glücklichen Zufall über Betriebsratsvorsitz bei den Stadtwerken Worms, der auch SPD Mitglied war, der mich aus meiner Juso Zeit her.

Über längere Zeit beobachten konnte, habe ich ne Chance bekommen für ne kaufmännische Ausbildung, sonst hätte ich die wahrscheinlich nicht bekommen. Also ich habe sehr früh auch festgestellt, dass es wichtig ist, auch Menschen zu kennen, Netzwerke zu bilden und die kriegst du nur hin, wenn du einfach dich engagierst. Wenn du in Bewegung bist.

Wenn du Menschen magst, wenn du. Permanent interagierst mit deinem Umfeld, sonst bleibst du auf der Stelle oder trittst du auf der Stelle? Ja, da gab es glaub ich auch mal so n Moment, ich hab das auch nachgelesen wo du da so gesagt hast mit den Sparadidas und die anderen hatten die Turnschuhe von Adidas. Mich hat es nur mal wieder dran erinnert. Auch, ja, das regt meine Mutter immer auf. Ich soll das nicht mehr sagen.

Ah OKOK. Weil weil das stimmt. Deswegen ist es gar kein Dementi von dem, was ich immer gesagt hab. Aber sie sagt mir dann immer ja, aber du hast ja auch schon die anderen Schuhe mal gekauft. Gekriegt hat gesagt, OK, das steht allerdings auch, also ich will das hiermit ausdrücklich jetzt richtig stellen, es ist beides richtig. Und jetzt darfst du dich für erwähnt. Werden, Na ja, sie will es ja wahrscheinlich vielleicht halt anhören, sie hört sie glaub ich, ich hör mir das ja nie selbst an was sie sagt, aber ich glaub sie macht das dann ab und zu. Jetzt ist das dann vielleicht jetzt zurecht gerückt. Aber das ist natürlich toll.

Ehrlich gesagt, dass du da so auch zurückblickst und sagst dennoch Dankbarkeit und alles ist, ja ist ja auch schon n Stück weit wichtig, aber vielleicht hat es sich dann auch eben genau geprägt und dann ging es eben weiter. Die die zur zur Ausbildung eben, aber du wolltest dich ja dennoch weiterbilden, du hast n zweite Berufsweg dann auch noch gemacht oder weiterbildungsweg und hast dann.

Das Abitur nachgeholt. Naja, ich nicht ganz so. Ich will es zwar richtig einordnen, ich habe einen zweiten Bildungsweg gemacht, ja war auf der Wirtschaftsschule ja, aber davor habe ich mal eine Grundschule gemacht, ich war ein mäßiger Schüler, nicht besonders gut und nach den ersten 4 Grundschuljahren hätte es für eine weiterführende Schule gereicht, aber mein Vater und die Eltern entscheiden ja für die Kinder, das darf man nicht vergessen, in dem Alter war dann der Meinung, dass. Dass der Sohn dann auf die Hauptschule gehen soll, warum, die war im Dorf und jetzt muss man wissen, das sind andere Zeiten als heute, das war der Jahrgang, ich bin 78 eingeschult worden, 82 stand die weiterführende Schule an, es waren von meinen 2

Parallelklassen, das waren ungefähr, ich würde mal sagen, so 4550 Schüler sind soweit ich weiß, nur 5 auf weiterführende Schulen gegangen, nur 5, ja, alle anderen sind auf der Hauptschule geblieben. Das war damals so in in dieser Region auch üblich und haben dann danach dann eben ne Ausbildung gemacht und oder was auch immer die meist im handwerklichen technischen Bereich und so war auch mein Lebensweg mit der Hauptschule vorgeschrieben und ich hab dann ab der siebten Klasse wurden meine schulischen Leistungen immer besser, jetzt muss man das altersbedingt dann so n bisschen einsetzen, das war dann ne Phase wo ich dann eigenständiger wurde, selbstbewusster wurde, dann angefangen hab mich

politisch zu engagieren. Parallel dann angefangen hab auch im Sport erfolgreich zu sein, da sag ich gleich noch 2 Sätze dazu und daraus ist n anderer Selbstbewusstsein entstanden und mir war dann in dem Moment klar, OK, jetzt musst du dich richtig reinhängen in der Schule und war dann auch Schulbester in der Hauptschule und dann war klar, ich mach weiterführende Schule, da war ich dann auch wieder, hatte ich auch wieder den besten Abschluss, aber ab diesem Zeitpunkt war ich immer. Was die Leistung angeht, ganz vorne oder sogar der der vorne ist.

Ja und so n bisschen kam es auch im Sport heraus. Ich hab Fußball gespielt und war ein lausiger Fußballspieler, wurde trotzdem später Präsident von dem Fußballclub und ich hab mit Leichtathletik angefangen, in jungen Jahren war ein mäßiger Leichtathlet. Und hab mich aber durch Training die Spitze hervorgearbeitet. Das heißt ich war Landesmeister über Mittelstrecken. Ich war damals qualifiziert für weiterführende Turniere, auch auf Bundesebene, wo ich immer im Mittelfeld mitlief, war ich dann plötzlich der erste, der durchs Ziel geht und das Macht ja auch was mit Menschen, und zwar macht das folgendes, man kann auch wenn man mäßig talentiert ist, aber Grundvoraussetzungen hat durch Leistung, durch

Anstrengung, durch hartes Training, spitze sein. Und das ist auch das, was mich heute noch antreibt. Und deswegen arbeite ich heute noch sehr viel, weil das Leistungsversprechen oder der Leistungsansatz von damals, der hat sich bis heute in mein heutiges Lebensumfeld, in mein heutiges Leben übertragen. Es kommt nichts von alleine, man muss etwas dafür tun. Und das ist bei der Leichtathletik dann ähnlich oder war ähnlich.

Klar, es gibt nichts Größeres, als als Jugendlicher vom Mittelfeld plötzlich auf 100 Metern auf 1000 Metern, wie schon gesagt, Ich bin auf Mittelstrecke gelaufen oder im Mehrkampf, das. Plötzlich der erste zu sein, der Sieger zu sein, zu gewinnen. Das prägt natürlich. Dann auch und vor allem durch Leistung, durch Training.

Es gibt ja, es gab auch bei mir in den Jahrgängen Talente, die waren immer gut, die mussten auch gar nicht viel trainieren, ich musste aber eben hart trainieren und so war es in meinem Leben halt immer, auch in meiner beruflichen Entwicklung oder auch in meiner schulischen Leistung, ich musste eben etwas dafür tun und mehr tun und. Um diese Ziele zu erreichen und ist dann auch für später geholfen, so ein Stück weit noch mehr biss zu bekommen, oder? Ja, natürlich.

Das prägt das ganze Leben. Ja, und jetzt kann man sagen, Na ja, dem geht's ja heute ganz gut, jetzt bricht das irgendwann ab, wieso ein Strömungsabriss, also das setzt ja da so die Bequemlichkeit, die Dekadenz des Erfolgs dann ein oder so, das ist bei mir 0 ausgeprägt, also ich beweg mich heute noch so.

Ich arbeite noch so ich und noch viel. Ich leiste noch so und ich geb 100% Einsatz in meine Projekte für meine Kunden, in meine eigenen Ideen und mein Engagement, so wie damals, da gab es keinen Strömungsabriss. Und auch in der beruflichen Karriere ging es dann ja auch steil nach oben. Das muss man dazu sagen.

Ja, ich, ich kann ja mit so Formulierung, mit Karriere und steil nach oben, dass ich, das sind so Beschreibungen, weißt du, das ist ich hab einfach mein Leben gelebt und hab es versucht gut und richtig zu machen, so wie ich es für gut und richtig empfunden habe und ich musste hier niemandem mehr was beweisen ne ich wollte mir es beweisen, dass es mir gelingt mein Leben zu gestalten. OK, ich wollte auch, dass meine Eltern sehen, dass aus ihrem Sohn, meinem Bruder geht es auch gut, aber dass aus den Söhnen was wird.

Dass sie auch dankbar sind und aus dem was gemacht haben, was Sie für Möglichkeiten hatten, auch wenn es begrenzte Möglichkeiten waren oder was draus gemacht haben. Ich wollte viel weitergeben von dem deswegen förder ich Mentor, unterstütze heute auch viele Menschen bei ihrem Weiterkommen, es ist nichts was ich beruflich mach gibt es kein Geld für ich halt ja auch Vorlesungen Vorträge, weil ich das auch als Verantwortung sehe aufgrund meiner Lebenserfahrung etwas zurückzugeben. Aber ich lebe auch in der Gegenwart, im Jetzt und hier. Ich blicke nur zurück bei solchen Anlassen wie heute, wo wir drüber reden.

Für mich ist das alles Vergangenheit, ja und Vergangenheit ist für mich Erfahrung und ich hatte das Glück, in jungen Jahren viel Erfahrung zu sammeln und ich bin jetzt 53 lebe heute. Und guck eher nach vorne. Was mache ich die nächsten 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre, was sind die nächsten Ziele, was treibt mich an, was möchte ich noch bewegen, wo glaube ich, kann mein heutiges wirkenden Nutzen bieten, das ist das, was mich bewegt und nicht wann war ich wo wie mal erfolgreich oder wo habe ich auch mal Misserfolg gehabt. Es gehört im Leben auch dazu, das hat mich nie interessiert, ja.

Also du siehst praktisch einerseits als Voraussetzung, aber andererseits muss man nach vorne schauen. Das ist n das ist n das. Ich hab das als Erfahrung beschrieben, das sind notwendige Voraussetzungen, um in Zukunft aus der Erfahrung viele Dinge noch besser und richtiger zu machen. Ja, weil auch jede Niederlage und jeder Misserfolg, sollte man als solches nicht zu lange in sich arbeiten lassen, sondern sollte daraus eher die Stärke nehmen, es beim nächsten Mal besser und und und vielleicht vorsichtiger oder anders zu machen.

Für die Zuhörer, um das Ganze noch ein bisschen so näher zu verstehen, sage ich mal, aus welchem Bereich du kommst. Ja vom Richtung Vertrieb, da kommst du ja letztendlich, da hast du angefangen von der Pike auf gelernt. Also ich habe Industriekaufmann gelernt, das hat mit Vertrieb wenig zu tun und habe während meiner zweiten Bildungsweg während meiner weiterführenden Schule gab es einen Freiwilligenkurs vom RKW, das war damals, das hört sich jetzt schwierig an, das Rationalisierungskorridor der deutschen Wirtschaft in. Die kamen aus soweit ich weiß Frankfurt oder Wiesbaden und die da konnte man in meiner Schule samstags n Lehrgang besuchen wo es um das Thema Verhandlungsführung, Vertrieb, Verkauf und Rhetorik ging.

Das war freiwillig und da hat sich kaum n Schüler aus meiner Klasse gemeldet, weil Samstag auch noch in die Schule, ja und dann im Sommer und da ist man lieber im Schwimmbad. Ich hab gesagt, Ach das interessiert mich, das mach ich jetzt mal und das hat mich komplett angefixt dieser Lehrgang, das ging über n halbes Jahr.

Ich bin heute noch dem dem Lehrer, dem ich sehr verbunden war, war mein Volkswirtschaftslehrer sehr verbunden, weil der hat es ja freiwillig gemacht, also deswegen auch bin ich keiner, der engagierte Lehrer kritisiert, weil es gibt ganz viele Lehrer, die auch außerhalb von dem, was sie müssten, freiwillig etwas für die Schülerinnen und Schüler tun, er hat das gemacht und hat mich quasi in diesem Lehrgang mehr oder weniger entdeckt und hat gesagt, Du hast ein unglaubliches Talent für für diese Themen und ich habe auch gemerkt, mir macht es Spaß und und deswegen war mir klar, dass ich nach der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb oder in andere Möglichkeiten möglichst ins Kundengeschäft will, in Vertrieb will, weil ich gedacht

habe, da kann ich am meisten fürs Leben lernen. Und ein weiterer Aspekt ist im Vertrieb auch noch entscheidend. Vertrieb ist hart, aber ehrlich, im Vertrieb ist man messbar und du kannst im Vertrieb durch Spitzenleistung wie beim Sport jetzt wieder die Parallele. Indem du gute vertriebserfolge Erzielst, auf dich aufmerksam machen und wenn du nicht so stark bist im Vertrieb, da musst du eben mehr arbeiten, musst du mehr Kundenkontakte machen, musst qualifizierter sein, musst besser beraten, musst vielleicht deine Abschlussstärke steigern, das heißt, im Vertrieb lernst du sehr viel fürs Leben, vor allem auch in der Interaktion mit Menschen, und du bist messbar.

Und deswegen war ich vom Tag ab 1 im Vertrieb immer ganz vorne, was die Vertriebsergebnisse angegangen ist. Und deswegen war mein beruflicher Laufband in diesen Jahren ein Selbstläufer von Vertriebserfolgen, die dann erarbeitet werden konnten. Und trotzdem wusste ich parallel, dass Vertrieb nur ein Bein ist, auf das man stehen kann, wenn man mal. Sich auch in anderen Bereichen beruflich weiterentwickeln wollen.

Ich hab unglaublich viel Zeit investiert, in Lehrgänge, in in Seminare, in Fortbildungen, bei der Bankakademie, bei der IHK, bei internen externen Schulungen, das heißt, da ich ja keinen Hochschulgrad habe und im Vertrieb recht erfolgreich war und schon mit Anfang 20 sehr viel Geld verdient hab, hab ich mir trotzdem die die Qualifikation, die man braucht für später, also Fachwissen und und und und expertise, die hab ich mir parallel erarbeitet. Durch unzählige von von von Qualifizierungsschritten. Denkst du, das liegt daran, weil du eben die Art von Fleiß hast und gut mit Menschen kannst?

Oder was macht das aus? Ja, ich kann gut mit Menschen, weil ich Menschen mag, auf das politische Komma vielleicht auch noch zu sprechen nachher. Da gibt es immer Parallelen, auch wieder zur Politik, ja, wo ich ja mit 16, wie schon gesagt, aktiv geworden bin. Nein, ich glaube, was mich immer ausgezeichnet hat, dass ich einfach von heute, von damals bis heute, immer der geblieben bin, der ich war, und einfach ein authentischer Typ bin. Ich artikuliere, was ich denke, ich sage, was mir gefällt, ich sage auch, was mir nicht gefällt, ich sage, was gut ist und was schlecht ist.

Und bei mir kriegt auch jeder ein direktes Feedback, das mag für manche, die nicht so ein gutes Feedback kriegen, nicht immer angenehm sein, aber es ist zumindest ehrlich und geradeaus, ich mag keine Leute, die. Die jedem sagen, was er hören will und hintenrum schlecht über andere reden. Bei mir weiß jeder Mensch, wo er ran ist.

Heißt es auch dann oder wie ist sein Blick da drauf? Viele machen ja die Ausbildung und dann denkt man, man, man muss den Weg da auch praktisch das ganze Leben gehen, auch mein Bruder jetzt in dem Fall, der macht jetzt auch eine Ausbildung da zum Außenhandelskaufmann Industriekaufmann, aber der Weg ist ja noch gar nicht geebnet theoretisch.

Ja, aber das ist ja, das ist auch noch mal eine Generationenfrage. Also in der Generation von dir und deinem Bruder. Ihr werdet arbeiten, ob. Man das da draußen öffentlich hören will oder nicht. Mindestens bis man 70 ist. Jetzt habt ihr noch mal ein bisschen andere Voraussetzungen von einem familiären Hintergrund, ohne jetzt sehr drauf einzugehen.

Aber wenn man jetzt sage ich mal ganz normal ins Berufsleben durchstartet ohne familiären Hintergrund, es wäre geradezu naiv zu glauben, dass man mit 20 oder anfang 20 jetzt die nächsten 50 Jahre in dem Berufsbild bleibt, weil Berufsbilder entwickeln, sich verändern, sich Berufsbilder, neue entstehen, die wir heute noch gar nicht kennen und andere verschwinden. Die heute vielleicht noch noch gebraucht werden. Also man muss das immer in Abschnitte einteilen, so hab ich es immer gesehen, so wie ich mein Leben immer gewisse Abschnitte hatte, ich hatte ne Zeit meiner Ausbildung, meiner Politik, dann hatte ich ne Phase, da war ich Vorstand oder Manager in verschiedenen Unternehmen, dann hatte ich ne Phase, da war ich Unternehmer

und und und Investor, dann hatte ich ne Phase wo ich auch mal n bisschen mir. Auszeiten genommen hab, um mal Dinge zu verwirklichen, die in den ganzen Jahren davor auf der Strecke geblieben sind. Und jetzt ist eben seit längerem die Phase, wo ich mich komplett auf dieses. Diverse Engagement, was ich ja vorhin schon kurz erklärt habe, mich konzentriere und es ist jetzt, es mag sein, dass auch bei mir noch mal eine weitere Phase kommt, ich kann es ja nicht ausschließen. Kann man auch nicht planen.

Nein, vielleicht mache ich irgendwie noch mal eine NGO oder ich mache noch mal irgendwie eine ganz andere Stiftung, oder vielleicht mache ich auch noch mal Politik, ja, oder ich gehe noch mal in Unternehmen rein oder ich mache eine Unternehmensnachfolge. Ja, also ich schaue mir zurzeit. Ganz gezielt Familienunternehmen oder Unternehmen an, wo nachfolgen auch anstehen. So vielleicht auch, also so im Grund DNA bin ich schon Unternehmer ja, also mehr Unternehmer als Manager, jetzt müssen wir mal ausführen wo der Unterschied ist. Da gibt es einen großen Unterschied, aber ich kann heute nicht sagen, was ich jetzt mit 63 machen werde. Das Schöne ist, ich bin ja noch jung genug und habe ja noch Zeit noch ganz viele Dinge neu zu

denken und neu zu machen und das ist auch wichtig, diese Neugier. Und diese Dynamik, ein Leben zu leben, wo man, wo man nicht in einem Silo unterwegs ist. Also für mich ist ja Freiheit und Unabhängigkeit sehr wichtig, und diese, diese, diese Freiheit der Gestaltung meiner Zukunft, das ist eigentlich für mich viel wichtiger. Als materielle Unabhängigkeit, wobei man sagen muss, das eine hängt natürlich ein bisschen mit dem anderen zusammen. Du bist ja dann auch relativ schnell auch Unternehmer geworden, muss man sagen.

Also du, du warst erfolgreich in der in deinen Shops eben hast da hast im Vertrieb gearbeitet, was dann ja auch der Jüngste, habe ich immer wieder auch einen Podcast gehört, der jüngste Vertriebsdirektor. Seitdem merke ich uns, dass ich alt werde, weil ich jetzt nicht mehr der jüngste bin. Und dann praktisch Anfang 30 auch schon schon ne Gesellschaft da von der von der Reederei. Na ja, es war ja mehr als ne Reederei. Ich wurde mit 31 geschäftsführender Gesellschafter von einer, ja, wie soll man mal sagen structures Finance.

Investment Gesellschaft im Bereich Real Estate Private Equity, Schwerpunkt Logistik, Schifffahrt und Ich bin heute noch Aufsichtsratsvorsitzender der börsennotierten Nachfolger, also nicht Nachfolger börsennotierte Gesellschaft, die aber jetzt reine Reederei ist. Also oder überwiegend Reederei ist. Ja, das war so meine Phase in der Schifffahrt und da war ich sehr jung und bin da eingestiegen als Vorsitzender der Geschäftsführung mit 30 und der Mehrheitsgesellschafter hat mir.

Dann mit noch nicht 32 anvertraut, auch Gesellschafter zu werden. Wir haben dann 2005 den Börsengang gemacht und das war sicherlich n weiterer Grundstock für meine materielle Unabhängigkeit, aber auch da, es ging ja weniger um die Funktion, es ging einfach damals. Auch wieder darum zu liefern und zu leisten und den Anforderungen, die man an mich gestellt hat, gerecht zu werden.

Das. Bestreben damals auch schon extrem nach Freiheit, eben jetzt in dem Fall vor allem nach Unabhängigkeit. Dennoch hast du dich ja aber entschieden, praktisch dann nach der nach der Zeit, also du bist dann aus dem Unternehmen rausgegangen und bist dann, das war dann der nächste Schritt, war dann die ergo, oder?

Nee, nee, nee, das das, also mein Lebenslauf ist so komplex. Dass man, dass ich selbst immer erstmal überlegen muss, wo wir jetzt gerade sind. Wir sind jetzt im Jahr 2007 gelandet, da bin ich da raus, wir haben 25 den Börsengang gemacht, ich war danach noch 2 Jahre an Bord, ich war noch Gesellschafter, ich habe 27 mein Aktienpaket verkauft und bin auch aus der Funktion raus, weil zum damaligen Zeitpunkt sich auch ein Mitbewerber dort als Gesellschafter engagiert hatte, und das, wenn du geschäftsführender Gesellschafter warst, dann kommt ein Wettbewerber rein als Gesellschafter und Du musst dich da mit den früheren.

Mitbewerbern da. Deswegen gab es keine Auseinandersetzung, weil ich gleich die Verhältnisse geregelt hab. Ich bin dann raus, dann bin ich zur West LB und Weber Bank, weil ich dort die Möglichkeit hatte, Global Head of Private Banking nannte sich das, ich war also quasi der Privatkunden Chef der der West LB und die Weber Bank war ne Tochter der der West LB für das gehobene Privatkundengeschäft. Ich hatte also quasi ne Doppelfunktion und das war dann in 2008 hinein und dann kam die Finanzmarktkrise. Und zwischenzeitlich gab es da einen Vorstands, CEO Wechsel bei der West DB und derjenige der mich eingestellt hatte, war dann nicht mehr da.

Ich war ja finanziell ohnehin komplett unabhängig. Und dann? Habe ich gesagt. Na ja, gut, jetzt tust du da noch das, was von dir erwartet wird, vernünftig abliefern, aber ich hatte da keine große Motivation da langfristig zu bleiben und bin da raus und das war für mich der Zeitpunkt. Ich hatte das vorhin kurz erzählt, wo ich gesagt, so ich mache jetzt erstmal nur mein eigenes Family Office. Ich mach meine Investments.

Ich bin mal mehr im Ausland, ich mach mal n paar Dinge, die ich in den Jahren davor versäumt habe. Reisen zum Beispiel ist ja bis heute n großes Hobby von mir, das war ja dann die Phase bis 2009, bis Frank Walter Steinmeier kam und mich gefragt hab, ob ich als Kandidat in seinem Schattenkabinett antrete, im Bundestagswahlkampf für Mittelstand und Wirtschaft, und das hatte ich bis dahin nicht auf der Agenda, ne, aber ich hatte ja Zeit und da hab ich gesagt, ja, kann ich jetzt auch machen, ja.

Das hätte ich sicherlich aus einer Vorstandsposition nicht gemacht. Das war damals einfach eine Phase, wo ich einfach offen war, auch wenn wir die Wahlen gewonnen hätten, hauptberuflich Politik zu machen, das war aber die erste und einzige Phase in meinem Leben, wo ich dazu bereit gewesen wäre. Jetzt noch mal vielleicht noch mal zurückzugehen, das ist natürlich auch unfassbar, noch mal auf den Börsengang, dass du in so jungen Jahren zu was schon erlebt hast und das Ganze als Vorstandsvorsitzender.

Ja, das war war ja so der Gesellschafter damals hatte vor. Dass ich das Unternehmen Restrukturiere neu aufstelle, auf Wachstumskurs bringe und dann zu überlegen, irgendwann zu verkaufen. Dann haben wir auch Verhandlungen geführt mit möglichen Käufern, also wir kamen sehr schnell voran, wir haben innerhalb von 24 Monaten kann man sagen, das Unternehmen wirklich einmal den Turnaround organisiert wir, ich sage bewusst wir, weil ich war zwar der CEO, aber da. Gehört auch n Team dazu?

Das ist immer ne Teamleistung im Mannschaftssport. Sowinner ist immer so Team ja und nicht ne Einzelperson, auch wenn vielleicht da ne Einzelperson Impulse gegeben hat, aber es war das Team und dann haben wir Verhandlungen geführt und das Waren die typischen Equities die man kennt aus USA oder aus Europa und die wollten kaufen und das waren auch anständige Preise aber mir war klar die kaufen ja nur um das Unternehmen noch mal 3 Jahre.

Noch profitabler zu machen und dann einen Börsengang zu machen. Und ich habe damals dem Gesellschafter gesagt, Wissen sie, wir können jetzt an die verkaufen, ich muss unterschreiben, dass ich noch länger an Bord bleibe, aber dann zukünftig für die ja, die machen dann einen Börsengang, den muss ich dann für die auch noch machen, und dann sagt er, ja, das ist könnte ja interessant sein, habe ich gesagt, ja, ich finde was anderes spannender, den Börsengang können wir auch selbst machen, warum, was brauchen wir die, und da war seine Frage, die haben sie schon im Börsengang gemacht und habe ich gesagt, nee. Und dann hat er gesagt, ja, aber trauen sich zu. Da hab ich gesagt, ja, und dann hat er gesagt, dann machen wir das so, also ich war so n

bisschen bisschen, es war natürlich etwas komplexer, die Gespräche, aber jetzt mal so im im Kern war es das, und ich hatte auch da wieder das Vertrauen der der der Gesellschafter, dass sie gesagt haben, wir trauen ihm das zu, dass er das für uns macht, und deswegen wurde ich auch sehr großzügig oder einer der Gründe, warum ich sehr großzügig an dem Unternehmen. Beteiligt wurde ist ja nicht selbstverständlich. Ja, ich hatte eine Beteiligung von 24%, das muss man auch heute im Nachhinein noch anerkennen, das ist nicht üblich. Und sag ich mal, wieviel Menschen oder Mitarbeiter hast du dann damals geführt in dem Unternehmen, wieviel Mitarbeiter wir?

Waren also in der Holding jetzt 330 Mitarbeiter? Ich hab das Unternehmen übernommen, da waren wir 6065 als ich raus bin waren wir 330, aber das sind nicht die Mitarbeiter auf den Beteiligungsgesellschaften. Da wir ja sehr viel in geschlossenen Fonds, also Equity Gesellschaften waren ja in geschlossenen Fonds, es waren ja quasi schifffahrtsunternehmen, die wir als Treuhand ja wirtschaftlich gesteuert haben. Ja, es waren ja viele 1000, ja Wahnsinn, also wir reden jetzt wirklich nur über die in der Holding. Das sag ich mal.

Die, die die üblichen Mitarbeiter dann bei so Reedereien wo dann dazugehören. Ja, ja, jedes Schiff hat, ich sag mal je nachdem 1214 16, Menschen, Kapitäne, Offiziere. Maschinisten, normale Leute, die da im im Lager oder in der, wie sagt man bei der Beladung sich engagieren, das sind ja sind ja alles kleine kleine Unternehmen im Unternehmen, wenn man so will. Und wenn du, wenn du 350 dieser Schiffe hast in der Spitze, da kannst du das hochrechnen und wir hatten damals in, ich habe die genaue Zahl nicht mehr im Kopf, ich glaube die. Die die Maximalgröße waren mal kumuliert 16 Milliarden Assets an der Management.

Also es war kein kleines Ding, da ist war schon was dahinter, mehrere 100 Beteiligungsgesellschaften ne das muss man einfach. Es war schon fordernd, ja. Würdest du sagen im Nachhinein, das war jetzt auch wie du hast schon eben gesprochen mit Frank Walter Steinmeier, würdest du sagen, das ist Schicksal letztendlich, oder du hast drauf hingearbeitet, eben solche Momente zu erleben, oder?

Nee, ich hab darauf nicht hingearbeitet, dass der Frank Walter Steinmeier mich anruft. Jetzt muss man wissen, wir hatten 2008 2009 war dann die Wirtschaftskrise, also Finanzmarktkrise, Lehman Brothers mit mal für diejenigen, die etwas älter sind hier. Die Jungen können es nachlesen und es ging einfach steil bergab.

Ja, mit unserer Wirtschaft, mit unserem Export, die Arbeitslosenzahlen gingen hoch, der Mittelstand Kreditklemme, die Banken waren in der Krise, Eigenkapital, Banken, Pleiten hoch und runter, branchenübergreifend hat die Unternehmen in Refinanzierungsprobleme und dann hat der Frank Walter Steinmeier und andere, die damals in der Führung der SPD waren, Franz Mündelfering und andere gesagt.

Wir brauchen jetzt jemanden, der Mittelstand und Wirtschaft von der Pike auf kennt. Wir haben ja sehr viele Politikerinnen und Politiker, die Reden über Wirtschaft, und denen schreibt man zu, Wirtschaftserfahren zu sein, die waren aber nie Manager, Vorstand oder Unternehmer, das ist n Unterschied, ob man mal etwas mal gelesen hat oder gehört hat oder darüber diskutiert oder es selbst gemacht hat, ob man selbst eigene Riesen getragen hat, ob man selbst mal ich sag mal evon wahlverbindlichkeiten quergeschrieben hat und Haftungen eingegangen ist. Investitionsentscheidung nicht nur verantwortet hat als Vorstand, sondern auch Quergeschrieben hat als derjenige, der mit seinem Kapital haftet. Das ist das, was du alles kennst

aus deiner Familie. Das ist auch übrigens der Unterschied zwischen Angestellter Manager und Unternehmer, der Unternehmer haftet für sein Handeln, der unter der Manager handelt. Aber haftet nur bedingt über seinen Vertrag, aber nicht mit seinem Vermögen, es sei denn, er ist vorsätzlich und baut Mist. Aber das ist n großer Unterschied und das war ich nun mal.

Mein Gegner war ja Karl Theodor zu Guttenberg, der damalige Bayerische, nicht bayerische, sondern der CSU Guttenberg, der ja Bundeswirtschaftsminister war. Ich wusste halt wovon ich rede und deswegen war ich für die SPD damals. Vielleicht aus dem Grund auch wichtig, weil bei mir konnte ja niemand von den anderen Parteien behaupten, dass ich nicht wüsste, was Unternehmertum, Mittelstand und Wirtschaft ist. Spätestens da war meine Vita selbsterklärend, ja, aber es war auch spannend in so einem Wahlkampf, vor allem, weil man, weil man sehr viele Erfahrungen noch mal macht, noch mal andere Erfahrungen mit Medien, noch mal andere Erfahrungen mit dem politischen Umfeld, und man macht auch noch mal Erfahrungen. Wie plötzlich man anders

öffentlich gemessen wird an Entscheidungen, die man vorher getroffen hat. Gab es auch so eine persönlich spannende Anekdote oder eine Geschichte, die du aus der Zeit noch mitnimmt? Es gab ganz viele Geschichten, vor allem, dass man die ersten Wochen im Wahlkampf nicht gefragt hat. Bringt er die Expertise mit, hat er Erfahrung oder was hat er alles richtig gemacht, sondern man hat sich eher damit beschäftigt das Hader Suppe zu finden, wo man mich angreifen kann für irgendwelche Entscheidungen die vielleicht falsch waren.

Und also dieser, dieser permanente Versuch der Zerstörung, der Skandalisierung für für ein Engagement davor. Und ich hab damals die Lernkurve gehabt, dass ich gesagt hab, eigentlich, wenn man Deutschland Politik macht, darf man kein Vorleben haben, weil wenn man n vorleben hat, beschäftigen sich mehr mit dem Vorleben als mit dem, was vielleicht ne Person in einer bestimmten schwierigen Phase und es war 2009 ne schwierige Phase. Für einen Mehrwert für das Land leisten könnte. Das hat sich aber zu heute nicht groß verändert, das ist heute teilweise immer noch so und sicherlich auch einer der Gründe, warum ich auch für politische Mandate nicht mehr zur Verfügung stehe.

Weil weil die Vorgeschichte so so betrachtet wird, oder? Oder weil die Vorgeschichte noch mal ich nach bestem Wissen Gewissen. Ich wüsste nicht heute oder heute, wo man irgendwie was. Negativ bewerten kann aber allein der Versuch des Konstruierens von Sachverhalten. Da hab ich gar keinen Bock zu. Das ist also ich sag das mal ganz salopp, warum soll ich mich um Dienst am Land zu leisten, einem solchen Campaigning und einer solchen öffentlichen Bewertung meines Lebens aussetzen, warum soll ich das tun und es kommt noch n weiterer Aspekt dazu, ich sag das mal sehr zugespitzt für n politisches Engagement, also im Sinne von einem Engagement in in.

In einer exekutiven Rolle. Ich engagiere mich ja politisch, ja chemisch gesellschaftspolitisch, engagiere mich ehrenamtlicher Politik auch für ein ein exekutives Engagement der Politik. Ja, ich bin einfach materiell viel zu unabhängig, ich will zwar zugespitzt formulieren, ich bin einfach zu reich für die Politik, und in Deutschland ist das anscheinend eher ein Hinderungsgrund als das vorteilhaft ist.

Das heißt, das muss der typische Politiker was müssen da die Voraussetzungen sein aus deiner Sicht? Na ja, wir haben ja viele tolle und gute Politiker. Nicht falsch verstehen, hab auch Hochachtung für allen Menschen, die sich politisch engagieren, und zwar nicht nur auf Bundesebene, Landesebene, auch in kommunalen, ja, das ist n wertvolles wichtigen Beitrag, weil die Arbeiten jeden Tag an dem wichtigsten, was uns alle unsere freiheitlichen Demokratie auch antreibt, nämlich unsere die Umsetzung unserer Demokratie, das ist wichtig, dass Menschen das tun, deswegen unterstütze ich ja gerne Menschen, die in der Politik sind. Nein, ich glaube, ne klassische politische Karriere ist in Deutschland so angelegt, dass

man möglichst wenig Dinge davor gemacht hat, die irgendwie in irgendeiner Art und Weise skandalisierbar sind oder zu Rückfragen führt. Das erlebt ja jetzt der Wolfram Weimar sehr deutlich, ja, an dem sich ja sehr viel abarbeiten, ich will es gar nicht bewerten, jetzt ja, aber das macht natürlich auch etwas mit der Wahrnehmung, wenn Menschen ein Leben vor der Politik hatten. Und dann sagen, Sie gehen jetzt in die Politik, dann aber das Leben vor der Politik mehr Aufmerksamkeit erzeugt als das Handeln ab jetzt in der Politik, dann wirft es bei mir schon Fragen auf.

Sehr wohl hat die Öffentlichkeit natürlich immer ein transparentes Recht zu erfahren, wer macht denn da Politik, das ist eine andere Frage, aber es wird leider Gottes sehr undifferenziert betrachtet. Jetzt guckt nicht so kritisch. Ich weiß, du bist etwas schockiert, aber. Ja, aber die. Zuhörerinnen und Zuhörer wollen ja Klarheit und Wahrheit oder hier ungefiltert ganz genau und wollen ja nicht das hören, was einem gefällt.

Und ich nehm mir einfach raus, die Sachen sozusagen, wie sie sehe und nicht sozusagen, wie sie vielleicht bei einem geneigten Publikum gut ankommen und jeder und jede kann sich ne Meinung bilden. Definitiv ja. Die Qualität so eines Gesprächs. Ist jetzt natürlich dann auch voraus. Letztendlich die Politiker, dass man wirklich da die Aktivität in der politischen Karriere bewertet und nicht das vorherige, wie du schon gesagt hast. Kleine Unterscheidung Wir wollen natürlich integere Politiker, also wenn jemand in seinem Vorleben irgendwie Mist gebaut hat, dann ist das schon ein Recht, der Öffentlichkeit zu erfahren, ja, aber wir reden jetzt mal darüber, dass sich. Unternehmerische Entscheidungen,

die ja auch in der damaligen Entscheidungen Findung bewusst getroffen worden sind, im Nachhinein dann nicht nicht skandalisieren sollte, vor allem, wenn sie auch begründbar erklärt hat, ihre Öffentlichkeit schon n recht zu erfahren ist ein Pre integer oder nicht ja, aber ab dann sollte man dann doch mal schauen, was leistet dieser Mensch, ich mach es mal geschlechtsneutral, dann in der Aufgabe für das Land und so Menschen wie ich, wir. Ich muss ja politisch mich nicht nicht einbringen, also warum sollte ich das tun?

Ne ne ich tu das vor allem weil ich n Beitrag leisten will. Für die Demokratie. Unterschiedlich für die Demokratie, für bestimmte Gruppen, für Menschen, für Projekte also. Derzeit reibt mich sehr stark die Demokratie an, weil das Tritt mich schon immer an, aber Schwerpunkt mich die Demokratie an, ich würde mir ja wünschen.

Wenn viel mehr Menschen sich aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen politisch einfach einsetzen würden und nicht nur an der Seitenlinie stehen und über dem Sportplatz Reinbrüllen, erschießt das Tor Mensch, musst du doch sehen, sondern einfach mal selbst auf dem Platz laufen. Ja, also ich war dann schon jemand, der dann eher versucht hat, dann auch selbst mitzuspielen, ja, als andere spielen zu lassen und ständig denen zu sagen, wie es besser geht. Aber das zeichnet dich ja so ein Stück weit dennoch aus, dass du jetzt immer noch sehr gut befreundet mit bist mit dem Frank.

Ich bin mit einer Reihe von von parteiübergreifend übrigens CDU, CSU, SPD, FDP, auch Grüne. Ich bin mit einer Reihe von Kolleginnen und Politikern gut befreundet, man hat ein Vertrauensverhältnis, man sieht sich, man trifft sich, man unterhaltet sich. Übrigens, auch viele Menschen denken dann immer, na ja, die treffen sich, weil sie da irgendwelche Geschäfte machen. Totaler Quatsch, ja, also das meiste ist, man trifft sich einfach, weil man sich mal austauscht, ja, weil man einfach mal Meinungen austauscht und wenn man sich sorgen macht über über Entwicklungen und so weiter das hat in der Regel wenig mit geschäftlichen Themen zu tun, sondern hängt eher damit zu tun, dass diejenigen, die ich als

gute und seriöse Politiker einschätze, natürlich auch mal fragen, wie siehst du das, wie siehst du das? Wie ist diese Entwicklung zu bewerten oder hast du da eine Idee oder dort eine Idee? Ich finde es gut, wenn wenn es diesen Austausch gibt und ich bin Politiker, politischer Mensch, ich bin heute nicht mehr Mitglied einer Partei, das war ich die längste Zeit meines Lebens, aber es hält mich ja nicht davon ab, auf meine Art immer noch Politik zu machen.

Und sage ich mal, nach dieser Zeit 2009 was. Was waren dann die die nächsten Schritte das. Das 2009 war dann erst mal nach dem Wahlkampf die Wahlen verloren muss fairerweise sagen, ich bin ja nicht ich kann verlieren, aber ich will ihn nicht gerne, bin aber ein guter Verlierer, ich meine, die SPD hatte bis damals das historisch niedrigste Ergebnis mit 20,5%, heute würden sie sich darüber freuen, über so ein Ergebnis, aber das war halt damals so und dann habe ich erst mal nach dieser Wahl, ich war ja mitten in einem Bundestagswahlkampf, ich war ja komplett.

Inhaltlich und öffentlich aufgeladen, wenn man so will. Da war für mich klar, jetzt musste erstmal in so eine Art Kull Down backen. Wie sieht der Alltag da aus? Ja, ich hatte ja mein Family Office und war ja Investor nach wie vor. Ich habe meine mein mein Family Office weiter betrieben, ich bin viel gereist, war also viel im Ausland und habe wieder Dinge gemacht wo ich Freude daran hatte, habe sehr viele Vorträge gehalten, Gastvorträge gehalten, Vorlesungen gehalten, aber. Also ich sag mal so, ich habe das Leben gelebt, was andere leben, wenn sie in den Ruhestand gehen. Ich kann nur jetzt schon mal sagen, die Erfahrung habe ich schon in frühen Jahren gemacht, langweilig wird es einem nicht, wenn man mit seinem Leben was

anzufangen weiß und dann kam halt ne Phase, ich hatte eigentlich gar nicht mehr vor, noch mal in ne Managementlaufbahn zu gehen, das war für mich eigentlich abgeschlossen und dann kam halt 2011 fingen die Gespräche an, es ging dann bis 2012 rein, dass die Deutsche Bank, die gerade die die Postbank ja in der Finanzmarktkrise übernommen hatte. Mich gefragt hat, ob ich noch mal bereit wäre, als Vorstand beziehungsweise Vorstandsvorsitzender in der Tochterunternehmung noch mal Verantwortung zu übernehmen. Und das war übrigens ein Teilbereich von dem, wo ich mit 20 beruflich gestattet war, weil neben Postbank Deutsche Bank war die BHW Bausparkasse auch ein Bestandteil dieser Aufgabe. Der Vertrag war miserabel

bezahlt, also es war eigentlich war es eine Frechheit, was man mir da angeboten hat. Ich will das im Nachhinein mal ganz deutlich sagen hier für diejenigen, die von vielleicht guckt einer von den Aufsichtsräten auch zu, aber Spaß beiseite, ich hab deswegen Geld gemacht, das war wirklich miserabel bezahlt, das hatte ich schon, so ein Einkommen hatte ich schon 15 Jahre vorher schon längst überstiegen oder so oder 10 Jahre vorher. Nein, ich hab das gemacht, weil ich echt Lust drauf hatte, auch mit dem Team, mit den mit den Kollegen. Da waren ganz viele noch da von meiner Zeit damals. Na du gehst irgendwann mal, kommst als Chef zurück, ja und kannst alles das, was dich früher schon mal gestört hat, jetzt besser auch anders richtig

machen. Weil die. Ja, das war und wir waren ja auch mit dem ganzen Team. Wir waren ja mit dem, wie wir es und was wir getan haben, auch alle gemeinsam sehr erfolgreich und. Dann habe ich für mich aber auch noch mal gemerkt, 2 Dinge. Erstens mal kann ich Großkonzern, man muss wissen, ich kam ja von der Deutschen Bank von ganz früher kann ich Großkonzern auf dieser Ebene und kann ich konzernkarriere und habe ich festgestellt, ja ich kann das ja und.

Das wollte ich mir vielleicht auch selbst noch mal beweisen. Und wie viel Mitarbeitern sprechen wir? Na ja, da haben wir, das war n paar 1000. Ja, und das war ja dann sicherlich noch mal der Punkt, wo ich dann auch noch mal empfänglich war, mich für die von von der Ergo ansprechen zu lassen und dann auch noch mal Vertriebschef der ergo zu machen.

Das war auch n komplexer Restrukturierungscase die ergo galt ja als Unsanierbar damals in der Versicherungswelt und es gab NCEO Wechsel, der Markus Ries kam, der war. Deutschland, Chef der Allianz, hat da wirklich dafür gesorgt, dass er mit einem stramm beladen mit einem guten Team, wo ich Teil davon sein durfte, dieser ergo quasi runderneuert hat, wie wir heute weiß, mit außerordentlichem Erfolg für die fassbar unfassbar außerordentlicher Erfolg für die Münchner Rück auch, übrigens ja, die die ergo war.

Damals, darf man heute sagen, nahezu abgeschrieben, heute ist das NN. Gut bewerteter Teil der Münchner Rück und führt sicherlich auch zum heutigen Erfolg der Münchner Rück mit leisteten Beitrag und das war mir auch noch mal wichtig in in in so einer großen, sehr großen Gesellschaft dann noch für Vertrieb, was ja in die im Versicherungsbereich auch eine wichtige Aufgabe ist, da noch mal Verantwortung zu übernehmen, das wollte ich dann auch noch mal machen.

Auch wieder um zu schauen, ob ich das gut oder besser hinkrieg entweder beim Sport ja, und das ist auch ganz gut gelungen, aber da war mir dann eigentlich auch klar, dass dass das die letzte Konzern vorstandsvorstandsvorsitzrolle ist, die ich in meinem Leben einnehmen werde. Es kommen bis heute nach wie vor Angebote, da ich n Mensch bin, der ja niemals nie sagt, würde ich auch nie sagen, dass ich bis zum Ende meines Lebens alles ablehne, aber es ist zumindestens kein erklärtes Ziel mehr und.

Vielleicht gibt es auch noch mal etwas, was mich reizt. Ich bin ja heute in Aufsichtsräten vertreten, das macht mir eigentlich auch große Freude und alles andere lass ich mal da auf mich zukommen. Was bedeutet da Restrukturierung genau, sag ich mal. Letztendlich, wir sind da 215 bis 217 oder und es das waren ja die Zeiten letztendlich, dann kam da schon ne Digitalisierung oder oder.

Alles das also also bei bei bei jetzt kann ich da auch nicht so viel internes erzählen, aber die die ergo hatte. Herausforderung dass über Jahre sie nicht mehr gewachsen ist, dass jedes Jahr das Neugeschäft zurückgegangen ist, nicht in allen Sparten. Aber so mal Hosimoto über alles massives Kostenproblem nicht mehr die beste, konkurrenzfähige Produktlandschaft, riesen Herausforderung im Bereich IT, Digitalisierung, Infrastruktur. Also es gab eigentlich nichts wo man wo man wo man nicht ran musste.

Und das innerhalb von kürzester Zeit. Und das mit einem sehr harten Kostenprogramm. Das heißt, beim Team und mir muss es gelingen, Maximalkosten zu senken, was ja auch mit einem großen Personalabbau und Zusammenlegung von von Organisationen, Strukturen und Filialen zusammenhängt, gleichzeitig auf eine neue It Landschaft zu migrieren, gleichzeitig eine neue Produktwelt einzuführen und. Und im laufenden Jahr noch zu wachsen, also im Grunde genommen die Quadratur des Kreises, wenn man so will, und das ist uns gelungen.

Alle diese KP is innerhalb kürzester Zeit zu erfüllen oder zu überfüllen, und das ist für mich und nicht weil ich es jetzt gemacht habe oder das Team es gemacht hat, das ist für mich sicherlich rückblickend. Eine der Herausforderndsten, spannendsten Aufgaben meines Lebens gewesen. Hätte ja auch alles schief gehen können und es ist mit Sicherheit, wenn man das jetzt mal als als Best Practice nimmt, übertragen in die Finanzwirtschaft und allen voran Markus Ries, der ja auch das für die Gesamtergo gestaltet hat, sicherlich etwas, also wenn man das unterrichten würde, wie muss man etwas machen, das funktioniert, müsste man eigentlich diesen Use case. Den müsste man eigentlich unterrichten, weil da ist wirklich fast alles, oder ich

würde sagen, alles gut gegangen. Weil du bist jetzt heutzutage auch großer Investor und hast da erfolgreiche Access miterlebt. Aber ist dein Know how dann wirklich, dass du da in den It Landschaften wirklich auch die Struktur verstehst oder oder ist das. Produkt oder? Also es ist relativ einfach, es ist immer gut, wenn man das, was man tut, auch kann. Und es ist immer gut, wenn man, ich sag mal, die Erfahrung hat, es auch mehrmals selbst gemacht zu haben. Investor gibt ja nur Geld boardmember im Sinne von Aufsichtsrat, schaut ja nur überwacht und und und hat seine aktienrechtlichen Funktionen, aber es ist immer gut es selbst gemacht zu haben und auch in meinem Kundengeschäft, wenn ich Kunden berate.

Berate ich hier ja nicht wie klassische Unternehmensberater. Ich will jetzt gar nicht perspektivisch sein, sondern die eben einem erklären, wie es besser funktioniert. Ich habe es selbst gemacht, und zwar in allen Phasen, in Restrukturierungsphasen, in Wachstumsphasen, in neupositionsphasen Innovationsphasen, in transformationsphasen ich habe alles, was ich was, was ich gegenüber meinen Kunden und. Anbiete oder in den in den Bereichen, wo ich noch selbst aktiv bin.

Ich habe viele Mitarbeiter, selbst aktiv bin, ich habe es ja selbst gemacht und ich weiß auch ziemlich genau, was gut laufen kann, was schlecht läuft, wie es besser laufen kann, wo die Klippen sind, wo die Fallstricke sind, worauf man aufpassen muss, das ist das, was ich vorhin mal als Erfahrung beschrieben habe, das ist etwas, was heute sicherlich ein wesentlicher Asset von mir ist. Das ich selbst gemacht habe und ich selbst immer mit eigenem Geld im Risiko war.

Ja, das ist und ist wahrscheinlich auch der große Unterschied, muss man auch sagen. Zu den meisten Beratungen, die es gibt. Ja, das ist insoweit ein großer Unterschied, weil ich will es noch mal betonen. Wenn du selbst mit eigenem Geld Commitment eingehst, hast du einen anderen Blick auf die Dinge, als wenn du sagst, na ja, gut, ich entscheide es jetzt mal, wenn es schief geht, ist das Geld des anderen.

Geld des anderen, des Eigentümerunternehmers Geld des anderen Aktionären, Aktionäre. Es ist bei mir auch, ich ging schon immer allen Menschen auf den Zeiger, weil ich immer ein sehr großes Kostenbewusstsein hatte in den Unternehmen, in denen ich gearbeitet habe und auch in meinen Eigenunternehmen und nicht verwechseln im Sinne von Kostenbewusstsein kann man ja auch verwechseln mit mit geizig oder mit.

Damit die wollen nichts ausgeben. Nee, kostenbewusstsein heißt, wenn man was ausgibt an der richtigen Stelle, dort, wo es einen Sinn macht und dort wo, wo wo man Geld ausgibt, wo es keinen Sinn macht, vielleicht einmal drüber nachdenken, es vielleicht auch sein zu lassen und immer, und da kommt jetzt der Banker bei mir durch mit einer hohen Risikoaffinität, also im Sinne von immer dem Bewusstsein, wenn man Investitionsentscheidung trifft, kann man auch bewusste Risiken in Kauf nehmen.

Man muss aber wissen, was sind die Risiken und man muss es bewusst tun und darf nicht blauäugig irgendetwas tun und die Risiken reinlaufen, die einem später auf die Füße fallen und wo man hätte, wenn man n bisschen vorsichtiger gewesen wäre, am Anfang vielleicht das eine oder andere verhindern können. Und das lässt sich ja eigentlich nur machen, wenn du da vorher auch die Erfahrung gesammelt hast, muss man auch dazu sagen. Danach folgt der Schritt, der der eigenen Beratungsgesellschaft, die ja heutzutage Chris Grub ist, damals das reine Consulting.

Oder nicht nur, was ja schon frühzeitig Investments getätigt, aber. Na ja, ich so genau. Also die Investments kamen ja vorher, deswegen ist die Firma ja auch schon aus dem Jahr 2003 ganz genau, die ist jetzt geht jetzt ins 23. Jahr. Ich hab auch davor schon investiert bevor es diese Firma gab, es waren dann andere Firmen, aber die Firma die heute größte Company ist, resultiert so lang zurück beziehungsweise heute ist die größte Capital. Die Kammer ist ja die Beratungsgesellschaft und das Beratungsgeschäft habe ich dann dazu ausgebaut. Als ich bei ergo raus bin, weil da habe ich gesagt, na, jetzt wieder in meine Investorrolle zurück, das würde mich jetzt auch nicht mehr ausfüllen in

dem, was ich machen will, ich will einfach. In Interaktion sein ein paar gute Kunden begleiten, denen zu helfen, noch erfolgreicher zu werden in ihren unternehmlichen Herausforderungen. Ja, hatte eigentlich vor, das gar nicht so groß zu machen, ich wollte da saß quasi am Küchentisch, ja, und hatte 23 Kunden und dann kam dann ein Kunde nach dem anderen dazu und dann wurde es immer mehr, dann brauchte ich wieder Mitarbeiter, dann brauchte ich wieder noch andere Büros, dann haben wir dann wieder andere Unternehmen dazugekauft, ja wieder integriert, dann kamen wieder weitere Kunden. Ja, und so ist es bis heute ne, das ist Step by Step entwickelt sich, wobei ich jetzt keinen kein Wachstumsplan habe im Sinne immer mehr immer weiter, sondern

ich sag immer, wenn jedes Jahr ordentlich läuft und besser läuft als das letzte und das was wir gemacht haben. Auch anständig waren das Unternehmen gut dasteht, ist doch alles perfekt. Aber es sind ja nicht die üblichen Kunden, es sind ja wirklich, ihr habt da großartige Kunden letztendlich und habt ein tolles Geschäft aufgebaut, das muss man dazu. Sagen ja, da kommt ja viel aus dem Netzwerk auch und wir uns geht es sehr gut.

Also wir haben eine hohe Eigenkapitalquote, wir haben perfekte Credit Tradings, wir haben, wir haben machen gute Umsätze, man auch nicht gewinne. Was mir ganz wichtig ist, ist, dass einfach oder bleiben wir wieder bei dem, was ich anfangs gesagt habe, ich gerne mit Menschen zusammen arbeite, sowohl was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeht, als auch was Kunden den Kunden angeht und alles, was wir tun, immer auch ein Sinn für die sein soll und muss.

Für die man auch einfach sich engagiert. Das ist so mein Dienstleistungsanspruch. Ich möchte einfach die Leute, mit denen wir arbeiten, auch zufrieden sind und dass sie da auch n Sinn drin sehen und so wie ich ja n Sinn drin sehen muss. Und sag ich mal Position. Sonst würde ich es auch nicht machen, sonst würde ich einfach sagen, gut, dann war es das halt eben jetzt ne. Und und für die Zuhörer.

Was macht ihr genau oder wie kann man die Dienstleistung am besten beschreiben? Na, das ist vielfältig. Im Grunde genommen sind wir im Bereich Kommunikation engagiert, es fängt bei Social Media Positionierung, Platzierung, Branding von Marken, von Personen, von Geschäftsstrategien, Wir begleiten m und a Prozesse nicht legal tags, aber auf der Kommunikationsebene, wir sind in der Krisenkommunikation, wir. Begleiten alle alles, was mit Kommunikation zu tun hat, so, dann sind wir in der strategischen politischen Beratung unterwegs.

Das sind bei regulatorischen Fragen fängt das an und hört bei strategisch politischen Einschätzung auf, geopolitische Einschätzung zum Beispiel in der heutigen Zeit sehr gefragt, wichtige Themen, oder wir versuchen auch, dem Kunden Empfehlung zu geben, dass er die die politische Lage. Vernünftig einschätzen kann. Auch in Deutschland gibt es Herausforderungen. Wir haben, wir haben Landtagswahlen mit den Bundestagswahlen, sehr viel Entwicklung, wir haben den Krieg in der Ukraine mit all dem, was es sind, ja unternehmen, die müssen das ja einschätzen können, was passiert dann jetzt, was ist, wenn es Frieden gibt, wenn es keinen Frieden gibt, was macht das mit meinem Geschäft, mit was muss ich rechnen. Bleiben wir länger in der

Rezession, sind alles so fragen, ja, und dann sind wir halt sehr stark im Bereich der Investitionsberatung unterwegs, also auch Business Angel. Wir begleiten eine Reihe von von jungen Unternehmen und helfen ihnen bei der Skalierung ihre Geschäftsmodelle und so weiter und sofort, also wir können es mal überschreiben mit mit einer Begrifflichkeit, wir versuchen interdisziplinär mit unserem Netzwerk, mit unserer Erfahrung und. Unternehmen bei in ihrer Transformation oder in ihrer Wachstumsgeschichte mit unseren Kernkompetenzen zu helfen und stärker zu machen.

Und da wir selbst noch Investoren sind, ja machen wir das auch, ich sag immer, Unternehmer beraten Unternehmen ja und nicht Berater, beraten Unternehmen oder Manager beraten Unternehmen, unsere Kunden wissen, dass sie, wenn es auch um mich geht, von jemanden beraten werden, der selbst Unternehmer ist, der selbst investiert.

Er selbst als Vorstandsposition kommt und der sich, glaube ich ziemlich gut in die Komplexitäten der unterschiedlichen Herausforderungen hineindenken kann. Hilft es, so ein Stück weit auch bei den Kunden, oder? Ja, klar, ja, ja, der Familienunternehmer möchtet ein Berater, der einem die Welt erklärt und ständig Spesen einreicht.

Ja klar, sag das mal so salopp. Ja, aber ist ja genauso. Er zahlt gerne, wenn er hands on merkt. Da ist für mich eine Leistung dahinter. Die mir mich weiterbringt. Der zahlt aber nicht gerne für jetzt hat er mir eigentlich das erzählt, was ich schon längst wusste und da soll ich noch Geld dafür bezahlen und nebenbei zahle ich noch das Hotel und noch die an und abreise also ich ich ich sag das jetzt mal ein bisschen so.

Ist ja, ist ja, aber. Genauso bisschen in einer leichten Ironie. Es gibt ganz tolle, auch große Beratungsunternehmen in in Deutschland, mit denen wir auch zusammenarbeiten, teilweise. Die eine Exzellenz haben, Expertise haben, die wir gar nicht leisten können aufgrund der Größe. Und deswegen ist es jetzt kein bashing von anderen Unternehmen, sondern es ist einfach so eine Frotzelei, die ich mir gerne zu eigen mache.

Und und dann kam es ja aber auch noch dazu. Dann habt ihr noch eine andere Beratungsgesellschaft auch übernommen. Ja, wir haben einige übernommen und die jetzt namhafte, populärste ist die Joschka Fischer und Company. Das ist richtig, das sind ja immer keine großen Unternehmen, das sind ja meistens Boutiquen.

Wir schauen uns auch jetzt wieder die eine oder andere Beratung an. Wahnsinn. Ja, das aber da auch da ist Größe kein Selbstzweck und wir machen ja nicht etwas, uns tun zu müssen, sondern um es zu wollen. Wenn es passt, machen wir es, wenn es nicht passt, machen wir es nicht, uns geht es gut und das soll auch so bleiben und ich habe ja Verantwortung, ich habe Verantwortung für meine Projekte, die ich gesellschaftlich unterstütze, ich habe Verantwortung für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ich habe Verantwortung für meine Kunden. Ich muss auch immer darauf achten, dass ich ein bisschen Verantwortung für mich behalte, was die Arbeitsbelastung angeht. Das kommt leider dann doch zu

kurz. Ja, da bin ich einfach ein bisschen im positiven Sinne der Aufgabe verpflichtet und schone mich da auch nicht und das wieder zurück zum Anfang ja seit meiner Kindheit, aber das treibt mich auch an und ich will halt einfach. Versuchen auch überwiegend Dinge zu machen, die unserem Land helfen, die unser Land weiter voranbringen. Wir haben eine Reihe von schwerwiegenden Herausforderungen vor uns und ich bin ja nur mit meiner Rolle in der Lage, einen kleinen Beitrag leisten zu können, aber ich appelliere immer an alle und da will ich mal Friedrich Merz auch gerne zitieren, der jüngst gesagt hat, Deutschland, das sind wir alle, wir alle tragen Verantwortung für unsere Demokratie und.

Und deswegen sind wir aus unterschieden rollen aus unterschiedlichen Hintergründen, auch alle geforderten Beitrag zu leisten. Und dennoch bist du aber an den Frontlacks sag ich mal auch der Innovation mit den Investitionen und allem. Wir sind im KI Bereich, Wir sind im im von Deep Tech über Gentech über, also über wirklich über ganz breite Bereiche. Wir sind sehr stark für Resilienz und Souveränität. Zeichnen wir, was sehr wichtig ist für Europa, auch jetzt gerade.

Wie wir lernen, ist ja USA auch nicht mehr alles so, wie es mal war. Ist ein Blick da drauf? Na ja, differenziert man soll das nicht permanent noch überhitzen. Ist schon so schlimm genug und ich bin einfach vom Boden auf Realpolitiker. Wir müssen mit den Realitäten einfach umgehen, wir müssen unsere Rückschlüsse daraus ziehen und müssen einfach einfach. Verstehen, dass keiner auf uns wartet und uns keiner hilft, wenn es wirklich selbst für uns tun. Und das ist einfach schlicht und ergreifende Realität. Wir müssen uns wirtschaftlich stärker machen, wir müssen uns sicherheitspolitisch stärker machen, wir müssen uns militärisch stärker machen, weil am Ende kommt es auf uns im Ernstfall selbst an, und darauf

zu hoffen, dass irgendjemand anders dann da steht. Der am Ende noch für uns bezahlt uns hilft. Diese Zeiten sind vorbei. Wie ist dein Blick dann darauf, genau spezifisch bei Start ups, wo du, wo du auch oftmals früh investierst, blickst du da positiv drauf und denkst wir haben da eine gute Kultur, oder? Wir haben in Deutschland nach wie vor doppelt so viel Patentanmeldung gehabt, jetzt wieder, als Frankreich zum Beispiel.

Wir haben im Start Bereich eine tolle Infrastruktur, wir haben unglaublich talentierte Gründerinnen und Gründer mit guten Ideen wir. Wir haben Hochschulen, Wissenschaft, Forschung, wo viel entsteht in in unterschiedlichen Bereichen, ob das im KI Bereich ist, ob das im Robotikbereich ist, ob das im quantencomputing Bereich ist, ob das im Gentech Deep Tech Bereich ist, ob das in der in der in der im im Pharmabereich, also es gibt unglaublich viele tolle Ideen, was uns natürlich fehlt, und das würde ich mir wünschen, dass das erwarte ich auch von der Politik, dass wir viel mehr dafür tun. Diese Gründerinnen und Gründer, die auch Mut haben zu unterstützen, gerade in den Anfangsjahren, dass sie ihre Idee auch erfolgreich umsetzen

können. In USA kriegen solche Unternehmen oftmals Staatsaufträge oder Use Cases, die sie entwickeln dürfen. Oder Staat auch unterstützt. Also ist ja interessant deine Meinung dazu auch ja da, da haben wir, da sind wir in Deutschland leider Gottes noch haben wir viel Luft nach oben, ich muss mal nicht ganz so negativ formulieren, Venture Capital.

Ja also das Thema ausreichend Kapital zur Verfügung stellen, da müssen wir was die Voraussetzung angeht und zwar egal wer in der Regierung ist, das hab ich zur Ampel schon gesagt, das ist jetzt umso wichtiger, da müssen wir viel mehr tun, weil wir müssen ja diese Intelligenz. Diese Energie, diesen diese, diesen Gründergeist, möglichst viel davon hier im Land haben, dass hier die die Innovationsimpulse nicht nur gesetzt werden, sondern auch bleiben, dass hier die Arbeitsplätze entstehen und dass daraus die nächste Wertschöpfung entsteht, mit dem auch Staat sich morgen noch finanzieren lässt, weil diese Unternehmen, wenn die erfolgreich werden zahlen, ja irgendwann auch mal steuern und das eine bedient dann natürlich das andere.

Da könnte mehr passieren, da muss mehr passieren. Wie blickst du da zukünftig drauf, gerade auch im Blick zur derzeitigen Situation? Das wäre natürlich super spannend, du hast da einen super Einblick drauf, verstehst das Ganze besser denn je, wie siehst du das oder wie siehst du das mit Blick auf die Zukunft, gerade die Politik?

Na, jetzt kann man sich natürlich in die Reihe oder in einreihen in diejenigen, die die ganze Zeit negativ reden und alles ist schlimm für diejenigen, die sich informieren wollen, sollen auch mal wieder so ins Jahr 2002 1002 zurückgehen, das. Da war der Deutschland Deutschland schon mal der kranke Mann Europas, war abgeschrieben, Deindustrialisierung, 5000000, Arbeitslose, alles war schrecklich, alles war schlecht, man hätte gerade zu denken können, morgen geht die geht Deutschland zu Ende und ab 2005 hatten wir den längst anhaltenden Aufschwung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, nämlich jedes Jahr Wirtschaftswachstum, was damals gelungen ist, aus einer schlechten Stimmungslage heraus, ein bisschen vergleichbar mit

heute, kann auch heute wieder gelingen. Zugegebenerweise waren damals die Voraussetzungen etwas anders. Es war eine Regierung da, die wirklich mit der Agenda 2010, auch wenn da nicht alles richtig und gut war, aber konsequente Entscheidung getroffen hat. Wir hatten damals nicht das Phänomen von Demokratie, destabilisierenden populistischen Parteien, wie zum Beispiel die AF D, die natürlich es heutzutage auch nicht einfacher macht, eine Partei, die ja nicht mit guten Lösungen glänzt, sondern mit Destruktivität, mit Ängsten und mit. Mit teilweise vom Ausland unterstützten Kampagnen immer wieder hier die Menschen auch weiter zu verunsichern, was ja auch wieder destabilisierend wirkt. Also die die ich sag mal so die

die die die Situation ist heute nicht vergleichbar, sie ist etwas anders, sind n paar Schwierigkeiten dazu gekommen, aber sie ist dann dennoch insoweit vergleichbar, wenn man mutige konsequente politische Entscheidung trifft, kann man auch Stimmungslagen drehen. 50% der Miete ist Psychologie. Es geht uns auch nicht so schlecht, wie es teilweise immer wieder gesagt wird. Es gibt Branchen, da haben wir riesen Herausforderung, aber alles in allem haben wir nach wie vor starke Familienunternehmen, Wir haben Weltmarktführer, Wir haben Hidden Champions, wir haben eine starke mittelständische Unternehmerstruktur in Deutschland, worum es viele Länder beneiden, wir sind mit das niedrigste verschuldete OECD Land, die.

Die Bundesregierung hat einige Maßnahmen jetzt auf den Weg gebracht. In den 7 Monaten, die können doch gar keine Wirkung entfalten, weil es braucht auch ne gewisse Zeit, deswegen sage ich immer im Erwartungsmanagement auch an die Menschen da draußen, jetzt gebt mal das bisschen Zeit, bis das wirken kann, ich bin, und das sage ich hier sehr deutlich, auch bewusst vor einer Kamera ab dem zweiten Halbjahr 226 durchaus optimistisch.

Da helfen auch die Investitionen jetzt getätigt werden aus dem aus den Sondervermögen unter uns neue Schulden. Ja, da helfen auch. Ja, der Beiratsvorsitz. Auch den Beiratsvorsitz habe da helfen auch viele Entscheidungen, die jetzt getroffen worden sind von der Regierung. Ich will es jetzt gar nicht alle aufzählen, aber es lohnt sich, mal in den Koalitionsvertrag zu gucken und was jetzt eigentlich auch alles schon auf den Weg gebracht worden ist. Es ist beachtlich und wir sollten allen Interesse daran haben und da muss man nicht ein Fan von. Ministern, Kanzler oder den Regierungsparteien sein. Man muss in allen Interesse daran haben, dass mit diesem Land wieder vorangeht, und wir müssen vor allem ein Vertrauen haben, dass die, die jetzt nun

mal das Mandat von den Wählerinnen und Wählern haben, einen guten Job machen, und wir müssen denen auch mal ein bisschen die Unterstützung geben, nach gerade mal 8 Monaten, dass es auch eine gewisse Zeit braucht und wir nicht schon Zeugnisse ausstellen, bevor überhaupt die Klausur abgegeben ist. Also lass sie mal machen.

Und klar gibt es auch Luft nach oben bei einigen Entscheidungen. Das seh ich auch so, das will ich jetzt mal nicht öffentlich austragen, das mach ich dann schon intern, aber ich hab rundum eigentlich n ganz gutes Gefühl. Wie schon gesagt, ab zweiter Hälfte 26. Nächstes Jahr wieder Wirtschaftswachstum, dann 2728 hinein. Dass vieles in der Stimmungslage in der Wirtschaftslage, was wiederum auch bedeutet in der Wachstumssituation sich deutlich verbessert.

Ist vielleicht auch noch so, die die abschließende Frage über die Zuhörer. Wir leben in Zeiten, wo sage ich mal, so viel Pessimismus gestreut wird und alles du bist der Experte da schlechthin, ich hast den Einblick, können wir da Optimismus auch leben in den nächsten 5 Jahren gerade hier in unserem. Land ja, wir müssen Optimismus behalten. Ich meine es, wir wollen, dass in Deutschland investiert wird. Wir wollen, dass institutionelle Investoren aus dem Ausland herkommen, investieren.

Wir wollen, dass top ausgebildete Fachkräfte, die wir dringend brauchen, aus dem Ausland kommen. In Deutschland arbeiten. Wir reden jetzt nicht illegale Zuwanderung in die Sozialsysteme, wir reden über top ausgebildete Fachkräfte und dann fangen wir an, von morgens bis abends unser Land schlecht zu reden, ich will es mal für ne jüngere Zielgruppe übersetzen, wir gehen heute Abend auf ne Party und wissen jetzt schon, dass total schlechte Stimmung, da gehen wir da hin ja, also wir müssen noch mal n bisschen auch sagen OK. Ohne was schönzureden, es lohnt sich, in diesem Land zu arbeiten.

Es lohnt sich, in diesem Land zu investieren, es lohnt sich, in dieses Land zu kommen und es lohnt sich, vor allem in diesem Land einen Beitrag zu leisten an diesem wunderbaren Entwicklung, die wir seit den nach dem Krieg hier haben, in einer in einer so Rechtsstaatlichkeit und freiheitlichen Demokratie, was wir selbst in Ländern, mit denen wir befreundet sind, nicht mehr so sehen, lohnt sich ganz vieles in Deutschland zu sein, und dazu braucht es auch mal ein bisschen Optimismus und Zuversicht.

Und die Herausforderungen, die man auch kritisch bewerten muss, ja, daran müssen wir arbeiten, konsequent. Und jetzt schließt sich abschließender Kreis zu meiner Lebensbiografie ja, wenn ich als junger Mensch, als Kind oder als Jugendlicher in einer in einer Depressivität, in einer schlechten Stimmung und in einer Angstkultur und in einer, das klappt sowieso alles nicht mein Leben begonnen hätte, dann wäre ich jetzt wo auch immer, aber nicht hier.

So, und ich will einfach mal sagen, dass mein Lebensweg vielleicht so ein bisschen ein paar Aspekte, ich will gar nicht mal von Beispiel reden, ich bin keiner, der sich als Beispiel nennen würde, aber ein paar Aspekte vielleicht mit sich bringt, wo man sagt, okay, es geht doch ziemlich viel, wenn man was dafür tut, also lasst uns was dafür tun.

Vielen Dank fürs Kommen. Danke.

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