
UNFILTERED Podcast· Staffel 1· Folge 13
Ep. 13, Wilhelm Hegger – Geschäftsführer Ferrari Central Europe: Der Mann hinter dem Mythos Ferrari
Sonntag, 15. Februar 2026 · 1 h 07
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Shownotes
Ferrari ist mehr als ein Auto. Ferrari ist ein Mythos.In dieser Folge sprechen wir mit Wilhelm Hegger, Geschäftsführer von Ferrari Central Europe – und damit einem der wenigen Menschen, die Verantwortung für diese Marke auf höchstem Niveau tragen.Sein Weg führt von den ersten Jahren in der Automobilindustrie über internationale Führungsrollen in Shanghai und im Middle East bis ins Herz von Ferrari nach Maranello. Dort spricht er über die Struktur hinter Ferrari, den Aufbau des globalen Händlernetzwerks und darüber, was es wirklich bedeutet, Teil der Ferrari Familie zu sein.Wir sprechen über Führung, Verantwortung und darüber, wie Ferrari es schafft, über Jahrzehnte hinweg eine der stärksten Marken der Welt zu bleiben.Es geht um den Mythos Maranello, die Ferrari Community, den historischen Le Mans Sieg und die Zukunft der Marke in einer Zeit, in der sich die gesamte Automobilindustrie verändert.Ein seltenes Gespräch über Ferrari – und über einer der Menschen dahinter.
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Ferrari ist für viele ein Mythos. In dieser Folge zu Gast. Wilhelm Hegger, Geschäftsführer von Ferrari Zentraleuropa. Zum ersten Mal äußert er sich in einem Podcast öffentlich. Es geht um seinen persönlichen Weg, Verantwortung, Führung und darum, wie man eine der stärksten Luxusmarken der Welt führt und weiterentwickelt.
Viel Spaß mit der Folge, wenn man von dem Wort spricht, ein Ferrarister zu sein. Das ist ein Commitment für dich persönlich heute. Fahre eher auf die Straße oder auf die Rennstrecke. Mercedes dieses Projekt. Hätte anders angehen müssen. Ganz ehrlich, und das ist jetzt inoffiziell. Hattest du eigentlich da so ein Stück weit auch Mentoren für die Mitarbeiterentwicklung?
Sowas wie die Testarossa Awards in den letzten? 7 Jahren 6 Awards dort gewinnen können. Ja, aber wenn ihr am Ende. Darfst du auch sagen, was dein Lieblingsmodell ist? Die Ankündigung des ersten vollelektrischen Ferraris wie. Blickt ihr eigentlich drauf, dass viele das sehen als Investitionsobjekt?
Grundsätzlich unserem Podcast. Wir geben dem Gast meistens dann immer am Anfang so ne Chance sich so n Stück weit selber vorzustellen und sich selber zu beschreiben. Und das würden wir jetzt auch in dem Fall machen. Letztendlich, wie würdest du dich denn selber beschreiben oder deine Position? Ja.
Also ich bin 46 Jahre alt, bin Familienvater, hab 2 Kinder, einmal im Alter von 9 und 7 Jahren, bin mittlerweile jetzt fast 20 Jahre bei Ferrari. Habe unterschiedliche Stationen durchlaufen, habe vielleicht, wenn wir mal in der Kindheit anfangen. Ich bin im ländlichen Raum aufgewachsen, in Niedersachsen dementsprechend Sturmfest und Erdverwachsen und habe dann für mich eigentlich immer den Wunsch gehabt, dass ich die Welt sehen möchte und habe dann für mich entschieden, dass ich nach London gehe zum studieren.
War dann dort, habe Business Studies gemacht, bin dann zu damals Daimler Chrysler gegangen, war dann insgesamt 2 Jahre dort, habe da mit denen auch noch Retail Geschäft kennengelernt in London wieder und bin dann über die Deutsche Bank dann 2007. Al Farai gelandet. Sag ich mal noch mal zum Mercedes Thema.
Wie kam das da ursprünglich dazu? Also ich hab gesehen du warst auch im Projektmanagement Team für SLR und Maybach hab ich gesehen. Genau das war damals das Projekt, in dem ich die ersten Erfahrungen sammeln konnte. Im automobilen Bereich und dann auch direkt in dem Segment, was dann später im Grunde genommen meine berufliche Karriere dann geprägt hat.
Das war ein spannendes Projekt, natürlich. Wenn man das jetzt rückblickend sich anschaut, muss man sicherlich sagen, dass Mercedes dieses Projekt hätte anders angehen müssen, das war sicherlich damals mehr, dass sie versucht haben, diese Premiumklasse, die sie hatten, eben zu erweitern und dann in das Luxussegment zu gehen.
Aber es war natürlich Neuland für Mercedes und das wurde im Grunde genommen mit internen Mitarbeitern dann bestückt. Wir haben vieles richtig gemacht, vieles auch, dann vielleicht nicht ganz richtig eingeschätzt, aber grundsätzlich war es ein sehr spannendes Projekt, in dem man viel lernen konnte und durfte, dadurch ist eigentlich das ganze Fundament gelegt worden. Aber du wolltest schon immer einen Automotive Bereich starten, oder?
Ja, ich war immer schon jemand, der sich extrem interessiert hat für das Automobil. Ich war immer interessiert an der Entwicklung von Mobilität und dass das nachher dann in den Bereich des Luxussegments reingegangen ist. Das habe ich natürlich nicht im Vorfeld schon so geplant, aber ich bin ganz froh, dass es so gekommen ist.
Und wie kam dann der Schritt zu Ferraria? So wie bist du da rein gestartet in dieses Unternehmen? Naja. Immer. Benny ist es ja so, dass man zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Kontakt dann hat, der einem die Chance bietet, was Neues kennenzulernen. So war es auch bei mir, dass ein alter Arbeitskollege von mir von Daimler zwischenzeitlich in Shanghai tätig war, und der hat mir dann die Möglichkeit gegeben und hat gefragt, ob ich nicht Lust hätte, nach Shanghai zu kommen. Und das war 2007.
Das war eine Zeit, in der in Asien eigentlich alles geboomt hat und sich entwickelt hat, und insofern war es eine tolle Möglichkeit, eben nach Shanghai zu kommen. 2008 war ich dann letztendlich dort gesettelt und bin dann dort eingestiegen bei Ferrari. Asia Pacific, Das war die Unit, die sich gekümmert hat, eigentlich um den ganzen Wirtschaftsraum Asia Pacific. Also oben angefangen von Japan bis runter Australien, inklusive aller Länder dazwischen, also riesiges Territorium. Und da hab ich dann erste Erfahrung sammeln dürfen als Area Business Manager, so heißt das da, kümmert man sich Vertriebsseitig um die Entwicklung der Händler, die dort eben Ferrari repräsentiert haben. Und da habe ich die ersten
Schritte gelernt, wirklich im im Luxussegment unterwegs zu sein und Partner zu entwickeln und Märkte sich anzuschauen und zu verstehen. Und wie hat sich das damals Unterschieden von den vorigen Positionen, vielleicht bei bei Mercedes und alles, weil du schon angesprochen händlernetzwerk, wie wie groß war der Raum damals, also wieviel Händler hattet ihr, na? Ja, also das ist schon, sagen wir mal, noch ne andere Skalierung.
Natürlich, weil Mercedes damals die Entscheidung getroffen hat. Das existierende Mercedes Händlernetzwerk zu aktivieren, aber dann auf Holesale eben das Geschäft zu setzen. Bei Ferrari ist es anders aufgesetzt, da liegt es auf dem eigentlichen Retail Geschäft und in den meisten Ländern. Außer jetzt in größeren Ländern wie zum Beispiel Main in China hat man ein bis 2 Repräsentanten, die die Marke repräsentieren, also 3 ist. Sehr exklusiv.
Selektiv auch dann oder. Natürlich auch sehr selektiv, aber das Geschäft ist insofern einfach. Ein bisschen anders wie das Premiumgeschäft, in dem Mercedes tätig ist. Nichtsdestotrotz ist es natürlich eine große Chance gewesen, viele unterschiedliche Kulturen kennenzulernen, viele unterschiedliche Sichtweisen und natürlich auch die einzelne Sichtweise, die jede Kultur so hat, wie Ferrari wahrgenommen wird, wie das Segment wahrgenommen wird und so weiter, das variiert natürlich.
Was waren damals Asia Pacific? Was waren so die größten Konkurrenten in dem Markt vor Ort? Gerade um die Zeit rum, das. Segment ist ja klar aufgeteilt. Damals waren weniger Anbieter, wie es heute sind, also das hat sich natürlich auch entsprechend erweitert, der gesamte, das gesamte Segment hat sich stetig entwickelt.
Und dementsprechend war es so, dass wir die klassischen Anbieter hatten, Englischmarken natürlich dann natürlich auch die deutschen Marken, die sich dort in dem Markt weiterentwickeln wollten und natürlich auch die italienischen Marken, aber in erster Linie eben Ferrari, die ja schon dieses Segment auch maßgeblich prägen.
Und dann ging es ja weiter für dich zum nächsten Schritt. Wie gesagt, du bist bei Ferrari geblieben, was war dann der nächste Schritt? Ja. Nachdem ich dann also in Shanghai angefangen habe bei Ferrari ist dann nach 4 Jahren die Zeit in Shanghai wurde beendet und es ging weiter im nächsten Wirtschaftsraum Middle East, Afrika und India, da war ich dort dann in Dubai ansässig, bin dort hingezogen und war verantwortlich als Sales Director für diese Region, Middle East India und Afrika, wobei Afrika in erster Linie der.
Marktes Südafrika und das war unser geografisches Gebiet, was wir von dort aus dann gemanagt haben. Ich habe gesehen, da auch in einem Interview, hast du mal gesagt, dass da der V. 12 ganz besonders beliebt war in der Region? Also v 12 ist. Generell muss man sagen, immer überall sehr beliebt bei unserer Klientel und bei der Kundschaft, weil einfach der V 12 natürlich auch wahnsinnige Emotionen hervorruft.
Sowohl bei denen, die diese Fahrzeuge bewegen dürfen, und aber auch denen, die natürlich diese Fahrzeuge dann sehen. Und das war auch schon immer für Enzo Ferrari, unserem Gründer, so, dass eben diese Thematik des Motors das Prägendste war und das wichtigste war, in in der Entwicklung der Fahrzeuge.
Weil du es schon angesprochen hast. Jetzt warst du zuerst in Asia Pacific und dann eben du. Bei wie hast du das eigentlich persönlich da auch geschafft zu Setteln letztendlich. Ich nehm an das das ist ja auch ne riesige Challenge, 4 Jahre in einem fremden Land zu sein. Hast du dann die Sprachen gelernt oder wie, wie kamst du da zurecht? Also ich sag, grundsätzlich ist es so, dass du immer die die wichtigste.
Fähigkeit eines jungen Menschen, vor allen Dingen aber grundsätzlich von uns als Menschheit, ist halt die, dass wir flexibel sind und uns anpassen und dass wir versuchen, die. Einzelnen unterschiedlichen Strömungen, die es halt so gibt, erstmal aufzunehmen, wahrzunehmen und dann für sich zu so zu nutzen, dass man einfach sich dort zurechtfindet und einfach ja versucht auch die Strömung zu zu nutzen, um einfach bestmöglich voranzukommen. Meine Learnings da waren in erster Linie, dass man. Observieren muss.
Also, du musst zusehen, du musst zuschauen, du musst zuhören und aus dem gelernten musst du dann reflektieren und aus dem reflektierten musst du dann deine Handlungen anpassen und wenn du das machst, dann kommst du näher an die Menschen, wenn du näher an die Menschen kommst, kommst du auch ultimativ näher an den Markt und hast damit einfach bessere Chancen, das Ganze dann auch für dich zu verstehen und dann auch in deine Entscheidung, die du in deinem Geschäftsleben triffst.
Einfließen zu lassen. Das nehme ich an, zählt für den Endkunden wie aber auch für die Partner oder die Händler in dem Fall. Genau. Also das ist ganz wichtig. Du musst in erster Linie mit deinen Handelspartnern natürlich das Verständnis haben, weil die natürlich auch wiederum umgekehrt ihre Herausforderung haben, dann in den jeweiligen Marktsituationen, aber dann natürlich auch der Endkunde, der Endkunde ist letztendlich das Zentrum allen Handels, also deswegen und in der Form haben wir natürlich. Ferrari im Besonderen immer eine sehr enge Verbindung zu unseren Kunden.
In den Märkten dann was. Was ist da, wie muss man sich das vorstellen? Die konkrete Aufgabe, also ihr hattet praktisch die Händler vor Ort, dennoch aber über Community Events oder über das Netzwerk hattet ihr Zugang zu den Kunden, oder? Unser Geschäft ist so, dass wir eben zum einen natürlich unsere Produkte anbieten und zum anderen natürlich aber auch eine Welt anbieten.
In der wir gemeinschaftlich die Marke Ferrari erleben können und dürfen. Und das ist das, was wir in den Ländern eben auch darstellen wollen, dass wir diese Gesamtheit der Marke im Grunde genommen darstellen wollen und erlebbar machen wollen, und das ist die auf der einen Seite große, große Herausforderung, weil du das natürlich geografisch gesehen hinbekommen musst, dass du rüberbringst, wofür Ferrari steht und ein großer Teil ist natürlich auch.
Diese Passion, die Leidenschaft, dieser Wille, dass man durch Innovation und durch eigentlich ja technologische Entwicklung immer. Die Grenze nach oben verschiebt, und das ist was bei Ferrari. Eigentlich die ein elementarer Punkt ist und der natürlich auch von unseren Kunden gespürt werden muss. Und das ist unabhängig davon, wo sie geografisch sich befinden. Also das ist die Herausforderung, das eben zu transportieren.
Das das das vielleicht auch so n Stück weit lokalisieren auch oder wenn du jetzt im Mittel Ester zuständig bist, also natürlich die nehmen das Social Media und alles wahr aber das auch vor Ort da an die Kunden zu bringen oder? Du machst es, du transferierst es natürlich, indem du. Die Markeninhalte klar Herausarbeitest und das dann zugänglich machst. Das machst du über die Menschen, das machst du über die Produkte und das machst du natürlich auch über deine schon existierenden Kunden, die die Marke gut kennen. Es sind natürlich auch unsere Kanäle um die Marke darstellen zu können und natürlich auch erlebbar zu machen, weil wenn du die Marke erstmal erlebst.
Das ist dann der Moment, wo du dann die Marke langsam aber sicher anfängst zu verstehen. Frei ist so groß, so facettenreich, dass du nicht davon ausgehen kannst, dass du alles sofort in in relativ kurzer Zeit dann in aller Tiefe verstehst, sondern das ist n kontinuierlicher Prozess, aber das macht es auch so spannend. Und rein als Produkt natürlich auch. Die Bestandskundenquote ist ja wahrscheinlich auch extrem hoch, also ihr schafft es auch den Kunden an das Ganze zu binden. Ja, wir haben eine sehr hohe Rate an Kunden, die loyal mit uns eigentlich ihre automobile Passion dann auch leben. Einmal Ferraristi, immer ferraristi, das ist Gott sei dank so, aber das liegt halt auch an dieser starken emotionalen Bindung, die man
dann relativ schnell aufbaut. A zum Produkt selbst und dann natürlich auch zur Marke und zu der Community der Marke. Weil du es schon angesprochen hast, eben mit den Händlern. Da würde mich auch mal interessieren, weil ich habe es in Dubai immer da mitbekommen, beispielsweise auch mit Mercedes mit Gagasch letztendlich, aber da ist vielleicht auch mal interessant für die Zuhörer, wie wird eigentlich sowas überhaupt ausgeschrieben? Das wäre vielleicht auch mal interessant, oder wie entscheidet ihr das nicht genau ins Detail, aber generell, was schaut ihr euch da an oder wie schaut ihr auf so lokale Märkte dann auch?
Das ist in der Tat so. Wenn wir Territorien haben, die neu vergeben werden, dann haben wir in der Regel immer eine relativ große Anzahl an Bewerbern, die das gerne für uns machen wollen. Und dann liegt es natürlich an uns und an dem Team, das entsprechend bestmöglich zu scannen, zu sagen, Wer passt zur Marke, wer hat die Vision, diese Marke auch dann mit uns gemeinschaftlich weiterzuentwickeln. Und wer hat auch dann die notwendige lokale Tiefe, um um dieses Geschäft in der in dem jeweiligen Territorium dann auch umsetzen zu können?
Weil das ist uns ganz wichtig, du musst auf der einen Seite. Global die Marke verstehen, aber dann lokal die Marke leben und das ist die Herausforderung, die wir dann haben mit den Partnern. Ist es dann eigentlich auch so, dass sie die Zugänglichkeit, wovon du eben auch immer sprichst? Natürlich Exklusivität, aber man muss es zugänglich machen, dass ihr das auch auf die Partner überträgt, oder?
Ja, es ist mit der Zeit, also diese, das ist eine Journey, diese Journey, die gehen wir alle ein, die sehen wir bei unseren Partnern, die sehen wir aber auch bei unseren Kunden. Dass diese Journey, die man zusammen dann unternimmt, natürlich sich immer weiterentwickelt und auch erweitert, und das ist auch das Spannende zu sagen, dass dass dieses Entwickeln eigentlich. N kontinuierlicher Prozess ist.
Was waren für dich so in den jeweiligen Stationen? Da hast du da auch so gewisse Anekdoten oder Erfahrungen, wo du wo dir besonders in Erinnerung geblieben sind. Es sind viele, viele Situationen, die natürlich ich erleben konnte und durfte. Die spannend sind, die kurios sind, die in einigen Bereichen natürlich auch immer damit zusammenhängen, dass wir am Ende des Tages mit Menschen zusammenarbeiten. Und Menschen sind nun mal sehr spannend und haben unterschiedliche Facetten.
Was allerdings? Immer wichtig ist ist, dass wir natürlich unserem Segment und in unserem Geschäft immer, na ja, eine hohe, Ich will es mal so sagen, Vertraulichkeit einfach mit sich bringen, ne und dementsprechend ist es so, dass viele der Kuriositäten, die man so erlebt hat, die hat man für sich, schließt man dann aber auch ab, lebt davon in seinen Erinnerungen und sicherlich kann man hier und da auch mal mit den Personen, die dann damals involviert waren.
Das ein oder andere rekapitulieren, aber wir sind da schon sehr, sagen wir mal, in dem Sinne, dass man das vertraulich behandelt, ja. Wenn wir hier von den jeweiligen Stationen sprechen, wieviel Menschen man da in den einzelnen, sag ich mal, Standorten vor Ort, also wieviel Mitarbeiter hattet ihr da vor Ort?
Wir haben oder wenn man jetzt mal Ferrari sich betrachtet, wir haben im Grunde genommen. Eine Struktur, die weltweit so aufgebaut ist, dass wir 4 große Hubs haben, einmal Americas, das ist unser Büro, was in New Jersey, New York, zu Hause ist. Was sich um die Märkte Nordamerika und Südamerika kümmert. Dann haben wir den Hub Europa und Afrika, der sitzt in Maranello, und dann haben wir unseren Hub Greater China, der sitzt in Shanghai und Fahr in Middle East, der sitzt in Singapur.
Und innerhalb dieser Struktur haben wir dann unsere jeweiligen Regionen und in diesen Regionen haben wir dann wiederum unsere unsere Vertriebsmannschaft und unsere unsere Kollegen, die eben das operative Geschäft dann auch im Markt verantworten. Und wir decken das eigentlich Gesamtheitlich ab. Das heißt, wir haben sowohl Sales Funktionen, Wir haben marketingfunktionen, wir haben. Kommunikationsfunktion, Finance and Controlling und insofern sind wir auf der einen Seite sehr breit aufgestellt, was die inhaltlichen Themen angeht, aber Ferrari ist eine sehr agile Firma, also wir haben insgesamt jetzt sechseinhalb 1000 Mitarbeiter, aber wir sind extrem agil und und flexibel eben aufgestellt, und das ist
auch die Grundhaltung des Unternehmens. Wahnsinn. Ja, also ist auch schon dann in der Zeit auch nämlich angewachsen von der Mitarbeiterzahl, seitdem du da bist, oder? Ja, deutlich. Also wir sind eben schon ein Unternehmen, was sich weiterentwickelt in jeglicher Hinsicht, das ist auch gut so, das macht Spaß, das einfach mit zu begleiten, die Aufgabenstellungen verändern sich eh täglich, wenn ich. Neue Mitarbeitergespräche führe, dann ist immer 1. Was ich neuen Mitarbeitern verspreche, dass ich sage, kein Tag ist wieder andere, weil sich doch einiges in Ferrari tut, worauf man flexibel agieren muss und reagieren muss. Und so wie ich schon eben sagte, ist eigentlich die Grundhaltung in unserem Unternehmen, dass wir
sehr agil und flexibel. Reagieren können. Es macht so. Ein Stück weit auch dann die Führung im Unternehmen aus, oder? Genau. Also das ist natürlich dann auch notwendig für die Führungsmannschaft, dass wir natürlich das Ganze in uns tragen und dass wir das Ganze auch Anfassbar machen für junge Leute, die dann zu uns kommen.
Und ich sage immer, wer zu uns kommt, der hat. Sicherlich auf der einen Seite ne Challenge, weil das verlangt viel ab von einem so eine hohe Flexibilität zu haben, aber auf der anderen Seite kriegst du unheimlich viel dadurch zurück. Flexibilität und wir haben am Anfang drüber gesprochen adaptivität also an den Markt anpassen, das ist n ganz fundamentales und wichtiges Element.
Um erfolgreich zu sein, und das heißt Anpassungsfähigkeit auf die Umgebung, dann die Flexibilität, sich drauf einzulassen, daraus seine Schlüsse zu ziehen, bestmöglich zu reagieren und zu agieren. Reagieren ist passiv, agieren ist aktiv, das sind die die Themen, die man bei Ferrari wirklich on the Job gut und immer wieder.
Lernt das ist die Herausforderung. Aber das ist natürlich auch das Wachstum, was dann unsere Mitarbeiter, unsere jungen Mitarbeiter, aber auch für mich immer wieder etwas ist, wo wir uns dran messen und und auch. Entwickeln können. Wie? Äußert sich das beispielsweise in den Vertriebsprozessen genau, habt ihr dann zum Beispiel mit den neuen Technologien beschäftigt, ihr euch da oder mit Social Media oder wie äußert sich das genau? Na.
Ja, wir befassen uns. Eigentlich mit allem, was relevant ist für unsere Industrie und darüber hinaus natürlich die Industrien, die wir uns anschauen und davon lernen wollen. Also dieses Thema des kontinuierlichen Lernens ist etwas, was auch bei uns tief verankert ist. Wir schauen uns Sachen gerne an, wir reden dann darüber und wir. Versuchen dann daraus unsere Schlüsse zu ziehen, unsere Reflexion zu ziehen, um unsere eigene Handlung dann weiter zu modifizieren und zu optimieren.
Und das ist sicherlich ein Erfolgsfaktor von Varal, dass wir sehr offen sind und dieses Gefühl haben, dass wir einfach permanent lernen müssen und dürfen es. Unterscheidet euch ja wahrscheinlich auch dann von den vielen Luxusmarken. Diese Adaptivität Flexibilität. Es machen auch viele andere vieles richtig, aber ich glaube, dass Ferrari einige Elemente eben mit sich bringt, die ich jetzt für mich und für meine Karriere als wirklich sehr, sagen wir mal, hilfreich empfunden habe, weil ich dadurch einfach viele Sachen neu für mich entdeckt habe.
Die ich. Jetzt im Nachhinein als extrem wichtig empfinde. Vieles haben wir schon angesprochen, aber gerade so diese Thematik. Dass man, sagen wir mal, immer neugierig ist, dass man den Mut hat, was Neues auszuprobieren, dass man sich offen zeigt für andere Ideen, die es gibt, die Leute mit sich bringen, das alles, finde ich, ist ist toll und hilft dann weiter, einfach seinen Horizont immer wieder neu zu definieren.
Ich sag das auch immer das das Leit ich so n bisschen ab vom Sport, weil oftmals junge Leute ja auch so sagen. Ja, ich weiß nicht, ob ich das kann. Das hört man ganz oft und ich sage immer, definiere doch nicht, was du kannst oder nicht kannst, bevor du es nicht ausprobiert hast. Was du wirklich in der Lage bist zu leisten, weil deine Grenzen, die du dir im Kopf setzt, nicht unbedingt deine wirklichen Grenzen sind, die du dann hast, sondern die Grenzen sind eigentlich immer wieder möglich, dass man die verschiebt und das ist wirklich interessant, wenn man. Junge Leute da begleitet und unterstützt, dass sie einfach diesen weg dann mutig mit einem Gehen und und ihre eigenen Grenzen ausprobieren und
erweitern und dadurch auch die Erkenntnis erlangen, dass es da kein im Grunde genommen kein Sealing ist, sondern das ist alles ist flexibel und alles ist erweiterbar und alles ist modifizierbar, wenn man eben dann auch die, die die Fokussierung darauf hat. Aber das macht dich ja auch so n Stück weit auch aus. Hab ich auch immer wieder gesehen, da in den Interviews und alle du bist auch n sehr offener Mensch hast du offene Türen noch für deine Mitarbeiter hörst zu, so dass die auch n Stück weit Gestaltungsfreiheit haben. Ja, ich, also ich glaube, insgesamt ist es wichtig, dass man erst mal, sagen wir mal ne ne klare Art und Weise zu kommunizieren, dass man Sachen anspricht. Dass man auch über die
unangenehmen Sachen deutlich, aber immer konstruktiv spricht, das finde ich, ist erstmal die Grundlage. Weil wenn du ein Problem nicht ansprechen kannst oder nicht ansprechen magst, dann kannst du es auch nicht lösen. Also insofern muss man einfach als Grundlage erstmal sagen, lass uns das Problem benennen und lass uns dann gemeinschaftlich schauen, was sind dann die Lösungsvorschläge, das kann man machen, wenn es um das Thema wirklich geht.
Ich muss ein Problem lösen, das kann man aber auch umgekehrt im im Positiven haben, wenn ich etwas kreieren möchte. Ja, es läuft in ähnlicher Form, dass man einfach dann sich anschaut, OK, was möchten wir erreichen und dass man dann im im Austausch im Grunde genommen den Weg dahin optimiert, in dem jeder etwas dazu beitragen kann und das macht Spaß.
Ich sehe da meine Rolle mehr als Moderator, der natürlich seine Erfahrung einbringt, aber der auch in. In vielerlei Hinsicht immer wieder den Anreiz bringt, noch mal eine andere Sichtweise zu betrachten. Aber oft kommt das schon alleine vom Team, was so natürlich auch da hängt es dann davon ab, welche Kultur gelebt wird, dass das natürlich dann auch da unterstützt wird, einfach gemeinschaftlich sowas dann zu arbeiten und und zu erweitern und zu entwickeln hattest. Du eigentlich da so ein Stück weit auch Mentoren, oder? Ja, ich hab Gott sei dank sehr, sehr viele Menschen um mich gehabt in meiner Vergangenheit und in einer Präsenz, wo ich hinschaue und wo ich versuche zu lernen. Und wir haben eben drüber
gesprochen, dieses kontinuierliche lernen, das sollte man nie aufgeben, sondern ganz im Gegenteil, also muss man eigentlich fest umklammern und sich vornehmen, dass man das macht, auch wenn man 85 Jahre alt sein darf, immer noch die Welt betrachten kann und und sehen kann, was sich alles Neues ergibt und. Dieses kontinuierliche Lernen, das kann man machen, indem man natürlich die Umgebung beobachtet, aber natürlich auch ganz speziell gewisse Menschen und gewisse Verfahrensmuster dann von den Menschen dann betrachtet und daraus seine Schlüsse dann zieht.
Und das finde ich hochinteressant. Also ich mache das eigentlich bei in vielerlei Hinsicht, bei vielen Menschen, ich schaue mir Mitarbeiter genauso an wie. Unseren CEO wie unseren Vorstand. Ich finde es wichtig, dass man einfach breit schaut, wie Menschen auf Sachen reagieren und dann einfach versuchen, daraus Schlüsse zu ziehen. Wie würde man selbst machen, was kann man daran rausnehmen, wie kann man das weiterentwickeln und wie man sich dann selbst eigentlich dadurch auch immer wieder in Frage stellt und und dadurch weiterentwickelt.
Jetzt noch mal zurück zu auch deinem Weg. Du bist ja dann von Middel East habe ich gesehen, wieder zurück nach Deutschland gekommen oder was? Ja, da kam noch eine Station davor, und zwar nach 4 Jahren Dubai ging es dann nach Maranello, also ins Herz von Ferrari, weil Maranello in der Tat eigentlich der Platz ist, wo du Ferrari wirklich kennenlernst und verstehst.
Das ist auch etwas, was ich jedem Kunden immer wieder nahelege, das kennenzulernen, weil wenn du. Unser Werk gesehen hast. Wenn du die Gründungsfläche siehst und die den Gründungsort siehst von dieser ikonischen Marke, dann bist du wirklich ganz, ganz dicht dran, um zu verstehen, warum Ferrari als Mythos und als Ikone wirklich wahrgenommen wird. Ja, und Italien ist für mich sowieso ein ganz besonderer Ort, weil das war auch der Ort, wo unsere beiden Kinder geboren sind, also in Modena und insofern. Haben wir da ne ganz besondere Beziehung dazu, auch heute noch? Wir fahren jedes Jahr einmal mit unseren Kindern nach Mordinna, um ihnen auch zu zeigen, wo sie geboren sind und was sie für ne Verbindung haben und es ist ganz
spannend, weil unser Sohn beispielsweise, der mag keinen Käse außer Pamicano Pamicano liebt er, das sind so ja sagen wir mal, tief in sich sitzende, sagen wir mal Gefühle, die unsere Kinder haben zu Italien und. Damit auch zu Europa und das sind, spreche ich auch für meine Frau einfach wichtige Werte, die wir unseren Kindern vermitteln wollen. Was hast du in der Zeit dann so erlebt? Das war Network Development, oder? Also ich war in Italien verantwortlich für das globale Händlernetzwerk Entwicklung und die Geschäftsentwicklung Network Development Business Development. Und da kümmerst du dich genau wieder um alle geografischen Regionen der Welt, um unsere Partner, die Ferrari repräsentieren und natürlich
auch um Geschäftsentwicklung im generellen, dass man dort eben schaut, wie sind wir positioniert, wie sind wir auch positioniert gegenüber dem Wettbewerb, und das war höchst spannend, auch unheimlich toll, einfach diese 4 Jahre dann dort in Italien, im Herzen von Ferrari erleben zu dürfen. Vor allen Dingen, wenn du da die Passion und die Leidenschaft spürst aller Mitarbeiter, dann weißt du, warum diese Leidenschaft dann letztendlich auch zu erfahren ist.
Wenn du diese Autos bewegst. Und das ist auch etwas, was unsere Kunden uns immer wieder sagen. Ich habe natürlich Kontakt zu vielen Kunden, die schon Dekaden Ferrari fahren und was ich so als Spannendste. Spannendstes Feedback immer mitnehme ist das egal wieviel Jahre, egal wie oft du Ferrari fährst 1 geht niemals weg und das ist die Gänsehaut und das ist schon etwas, was ich glaube, Ferrari sehr einzigartig macht. Und der Standort Maranello?
Der gehört zu dem zu dem Mythos. Dazu muss man ja sagen, also. Unser Bruder letztendlich, der erzählt uns auch mal wieder, da gibt es ja auch noch den Italiener, die alte Dame, wo da noch dazu gehört, vielleicht erzählst du davon doch mal auch. Ja, also natürlich ist Ferrari ein italienisches Unternehmen, und das ist auch gut so. Das ist toll, weil die italienische Art und Weise zu leben auch unheimlich bereichernd ist, weil Italiener. Schon in der Lage sind, das Leben zu genießen und zu umarmen und wirklich dann auch zu nutzen. Und dementsprechend ist es natürlich auch für uns so, wenn wir nach Italien gehen, dass man gut ist, dass man eine gute Zeit hat miteinander, dass man ja dies das Leben einfach in den Facetten, die es dann gibt,
vollständig mitnimmt und und genießt das Montana, wo man drauf anspricht, das ist ja ein Restaurant, was eigentlich direkt neben der. Hauseigenen Rennstrecke ist Fiorano und dieser Ort, der ist viele Orte in Maranello und auch in der Fabrik sind natürlich extrem geprägt durch unsere Vergangenheit, aber dieses Restaurant ist eben das Besondere dort gewesen, dass viele Fahrer, also Formel 1 Fahrer, noch in dieser Zeit wo getestet wurde.
Dort eben mittags schnell mal ne Pasta gegessen haben, dass die Fahrer dann dort waren aus den unterschiedlichen Dekaden, also in den von den Siebzigern, von den Achtzigern, von den Neunzigern, von den 2 Tausendern und dann auch die Jahre drauf, auch wenn dann das Testing so sich so n bisschen verändert hat, aber trotzdem hat man natürlich da einmal die Schnittstellen und. Die Lokal hat sich es als Tradition genommen, dass wenn dann Fahrer oder auch andere Menschen, die eben ne Bedeutung haben für Fahrer oder für die Marke, dass sie sich verewigen können auf der Tischdecke.
Und diese Tischdecken werden dann eben als Zeitzeugnis genommen, als Memorabilia an die Wand gehängt und deswegen, wenn man in dieses Restaurant geht, dann dann wandert man durch Dekaden. Von Stories und Geschichten, die dort eben verewigt sind. Und ja, und das ist letztendlich auch die Sache, die die Ferrari sicherlich in sich trägt, ist einfach diese diese Story. Unser CEO Benedetto Vigna, der kommt aus dem Tech Bereich, also der sagt immer eine ganz wichtige Sache, dass Unternehmen die im Tech unterwegs sind eigentlich. Durch ihre Vergangenheit keine Relevanz haben also die die Vergangenheit hat für die Tech Unternehmen sollte keine Relevanz haben, aber wenn du historische Produkte dir anschaust, dann helfen die dir
nicht die zukünftigen Produkte besser zu positionieren. Also das erste iphone unterstützt jetzt nicht das iphone 17 dann zu positionieren ist aber anders bei Firmen die im. Luxussegment tätig sind. Da ist die Historie und die Geschichte sehr wichtig, um die Zukunft zu gestalten und natürlich das, was du in der Vergangenheit gemacht hast. Ne Aussagekraft hat für das, was du in der Zukunft machen wirst. Und das ist natürlich eine ganz wichtige Sache, dass man auf der einen Seite, wenn man nach vorne schaut, ein Auge auf die Zukunft richtet und.
Dann aber auch ein Auge auf die Vergangenheit richtet und die Balance dann hinzubekommen und gleichzeitig aber immer noch für Innovation und technische Entwicklung zu stehen, das ist letztendlich die große Herausforderung, die wir haben. Aber ich sag mal, das hast du ja auch teilweise in den Prozessen dann mitgestaltet. Auch ich hab da gesehen für die auch für die Mitarbeiterentwicklung sowas wie die Testarossa Awards auch. Vielleicht erzählst du dann noch n bisschen dazu, da warst du ja wirklich der aktive Gestalter, auch jetzt bei den ganzen Events, da geht es natürlich dann auch immer wieder um die Harry Chats zu Inkludieren mit der Zukunft. Ja, also erstmal ist es natürlich immer ein Ergebnis von dem gesamten Team, die solche
Sachen auch stellt, aber grundsätzlich ist es so, dass wir natürlich uns den Anspruch herausnehmen, dass die besten Mitarbeiter Ferrari repräsentieren müssen und sollen und auch. Tun. Und wenn du jetzt dieses Beispiel der Tesorossa Awards mal nimmst, das kann ich gerne mal kurz erläutern. Also die Tesorossa Awards sind im Grunde genommen ein Tournament, was wir weltweit aufgestellt haben, um die Besten der besten miteinander in den Wettkampf zu schicken.
Das heißt, wir haben eine Vorauswahl, die global getroffen wird über mehrere Stationen, und dann gibt es eben einen finalen Wettkampf in Maranello. Immer so Herbstzeit, wo dann in den Bereichen Vertrieb, After Sales, Marketing die besten der Besten ausgewählt werden. Das ist dann ein zweitägiger Wettbewerb, da gibt es unterschiedliche Szenarien, die dann die Wettbewerbs Kandidaten im Grunde genommen durchlaufen müssen, jetzt muss ich da sagen. Dass wir in Zentraleuropa also die Region, für die ich dann verantwortlich bin, in den letzten 7 Jahren haben wir insgesamt 6 Awards dort gewinnen können, mit 5 Kandidaten, und das ist natürlich etwas, was einen unheimlich stolz macht, weil es demonstriert, wie
leistungsfähig eben unser Netzwerk ist. Und die Mitarbeiter sind und deswegen am, ich sag das eben, am Ende des Tages ist das, was wir beim Kunden kreieren und was der Kunde spürt, immer das Ergebnis. Von der Gesamtleistung des Teams, und da inkludieren wir alle unsere Partner, unsere Teammember und unsere Kollegen im im Werk und wir gemeinschaftlich schaffen das eben diese große Verantwortung, die Ferrari uns mitgibt, aber auch natürlich diese große Möglichkeit, diese Marke weiter zu entwickeln, dass dass wir die eben gemeinschaftlich stemmen.
Und vielleicht auch ganz besonders. Ist ja auch so n Stück weit, das merkt man ja auch bei dir so n Stück weit Demut gegenüber der Marke und großer Respekt. Ja, das ist etwas. Wenn du eben anfängst, diese Marke zu verstehen und auch merkst, wie viele elementare und historische. Momente kreiert wurden, dann verstehst du, dass man diese Marke einfach mit mit ganz viel Respekt behandeln muss. Das ist natürlich auf der einen Seite auch ne große Verantwortung ist, die man dort trägt, weil das musst du wertschätzen können, das musst du auch als solches erstmal verstehen können, um um es dann in die Zukunft nach vorne zu tragen und wie gesagt, die Historie bei uns ist extrem wichtig, das ist Teil unseres
Fundaments. Und aus dem kriegen wir die Stärke, aber auch unsere unsere Guideline, um dann auch die Zukunft zu gestalten. Das ist das, was, was auch so viel Spaß macht, weil wir auf der einen Seite unsere Historie haben, aber auf der anderen Seite haben wir einfach diesen starken Willen, die Zukunft aktiv zu gestalten.
Spielt es dann auch eigentlich in die Designentwicklung von den neuen Autos mit hinein, oder? Immer. Also ganz klar jedes Automobil, was wir nach vorne hin entwickeln, hat immer auch irgendwo irgendwo ne Analogie in unserer Vergangenheit, aber trotzdem den Ansatz auch wieder ganz neu und auch eigenständig ne Identität zu entwickeln in der Zukunft und in der Gegenwart, das ist der der Spagat, den man gehen muss, aber der macht Spaß, ja und der ist auch etwas, was man dann. Als Kunde spürt, weil man einfach auch dadurch immer noch etwas in der Hand hat, was nicht nur eine aktuelle oder eine derzeitige Bedeutung hat, sondern es hat eine umgreifende Bedeutung und Wahrnehmung, und das ist das, was man dann auch als Kunde, der so ein Auto dann
besitzen kann, auch spürt. Und in der Zeit in Maronello wie hat sich da aus deiner Sicht das Händternetzwerk verändert? Wie habt ihr das mitgestaltet? Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Der Prozess ist. Ist insofern immer weiter sich entwickelnd, weil man betrachtet, was hat man gemacht, was sind die Aufgaben für die Zukunft, was machen andere dann aber immer, und das ist der Ferrari weg, seinen eigenen Weg zu finden.
Also Ferrari geht immer einen eigenständigen Weg, das ist unser Anspruch, und das ist auch das, was wir. Glaube ich. Von unseren Partnern verlangen und auch dann umgekehrt von unseren Kunden dann auch ja anerkannt bekommen, dass wir immer den Ferrari weg gehen und der Ferrari weg, der ist angepasst auf die Situation, die wir in den Märkten haben, aber natürlich auch immer Respektierend für das, was Ferrari ist und für das, was Ferrari steht, und das ist die Herausforderung, aber gleichzeitig auch das, was sehr viel Spaß macht.
Ja, das sagst du mir auch immer wieder. Das ist ja auch das Besondere, wenn man von dem Wort spricht, ein Ferrarist da zu sein. Das ist n commitment ne. Also wenn du nämlich dabei bist, einfach diese Marke für dich selbst erkannt hast, dass du, dass du die magst und dass du auch mit der Marke einfach n gewissen Teil deiner, Deines, deiner Freizeit und damit auch deines Lebens in irgendeiner Weise gestalten möchtest, dann bist du.
Teil dieser Ferrari Familie, so nennen wir das, und das ist in der Tat so. Und diese Ferrari Familie, die ist sehr umfassend, ja, weil man natürlich erstmal eine Gruppierung hat, die sich über die ganze Welt umspannt. Wir haben überall auf diesem Planeten Menschen, die Ferrari kennen, die Ferrari schätzen und die Ferrari lieben, und natürlich ist es für jeden, der dann dazu kommt.
Relativ einfach mit diesen Menschen sich zu verbinden und zu Connecten, das ist erstmal natürlich auf einer relativ leichten Art und Weise der Fall, weil man natürlich eine Passion hat, die die gleiche ist, dass man sich für diese Autos begeistert und für die Marke begeistert, aber dann daraus natürlich auch tiefere Begegnungen und Verbindungen entwickeln. Ich habe das schon oft begleitet von Kunden, die. Vormals in Deutschland sehr stark verwurzelt, waren aber dann über das über die Ferrari Familie Freunde in Australien, in USA, in UK, in Frankreich, in Italien machen und mit denen dann gemeinschaftlich die Leidenschaft Ferrari erleben können und das ist das was Ferrari ausmacht, weil wenn du das verstanden hast, dass wenn
du deine Freude an den Autos an der Marke teilst, dann verdoppelst du sie. Und das ist ne unheimlich wichtige Erkenntnis, die dann nachher richtig viel Momentum dir gibt und aufnimmt. Gerade gerade auch, wenn man andere Menschen kennenlernt und sich und sag ich mal, da dieselbe Person noch so n Stück weit teilt.
Ja, also es ist spannend. Es ist einfach interessant. Die Begegnung, die man dort hat, die Gespräche, die man dort hat, die Möglichkeit, einfach dann auch relativ schnell. Neue Gesichtspunkte auch kennenzulernen. Nach der Zeit Maranello, da bist du auch wieder dann nach Deutschland zurückgekommen. Genau.
Und dann ist es war 2019 also 4 Jahre war ich dann in Italien und dann 2019 bin ich mit meiner Frau und meinen Kindern nach Deutschland zurückgekommen. Ich war dann in Summe ja fast 20 Jahre eben im Ausland und es war für mich etwas. Ganz besonderes im Grunde genommen die Marke, die ich kennengelernt hab, dann nach Deutschland zu bringen, weil doch auch irgendwo gemerkt hab, dass die Marke, wie ich sie kenne und wie ich sie wahrnehme und was ich über diese Marke eben schätze und und kenne, dass das noch nicht in aller Breite so in meinem eigenen Heimatland verstanden ist.
Und das? Ist die Aufgabe von meinem Team von mir, dass wir einfach vielen, vielen Menschen diese Möglichkeit geben, diese Marke tiefer kennenzulernen. Und das macht Spaß. Aber ich sag mal, dennoch ist ihr macht es zugänglich. Aber dennoch ist ja auch ein Stück weit Exklusivität mit der Marke verbunden.
Letztendlich. Ja, aber wir haben. Wir haben immer diesen dieses Thema, dass wir auf der einen Seite eine sehr große Fanbase haben, ja ferraristi, die einfach die Marke an sich. Unterstützen und gut finden und da auch ihre Sympathien dafür äußern. Und dann haben wir die Gruppe der Hunden, die natürlich aufgrund dessen, weil unsere Autos nicht für jeden zugänglich sind, ne sehr exklusive Gruppe an an Menschen sind, aber diese beiden Welten, die können und schwimmen auch miteinander in sich über, weil es natürlich auch Spaß macht, einfach zu sehen, welches Feedback diese Marke bekommt und.
Auch zu erleben, wie Groß Ferrari dann letztendlich auch ist, weil es einfach getragen wird von vielen, vielen, vielen, vielen Menschen. Und das schafft ihr ja, sag ich mal, auch über die Autos hinaus das Ganze zu vermitteln. In Abu Dhabi gibt es selbst die Ferrari World und eine gewisse andere Zugänglichkeit durch Merch Produkte durch die ganzen Racing Series. Ja, aber wenn ich am Ende geht es eigentlich darum, diese Leidenschaft, die diese Marke in sich trägt, dass man die miteinander teilt.
Ja, und das? Kannst du machen, indem du natürlich das Produkt und das die einzelnen Modelle kennenlernst und und lieben lernst. Aber du kannst es natürlich auch, indem du uns verfolgst an den Rennwochenenden und einfach dich freust, wenn wir erfolgreich sind. Du weißt gerade im Endurance Racing haben wir ne sehr. Wichtige und erfolgreiche 3 Jahre gehabt, in dem wir Le Mans gewinnen konnten.
Das 24 Stunden Rennen und das ist natürlich etwas, wo du merkst wieviel Unterstützung diese Marke in sich birgt, weil einfach viele Ferriss, die sich unglaublich freuen, wenn Ferrari in Rennen teilnimmt, das zum einen, aber natürlich dann auch letztendlich gewinnt und dieses Insurance Racing von der wic, das ist natürlich etwas, was stetig wächst auch.
Vor allen Dingen durch die steigende Popularität, die natürlich auch durch Ferraris Erfolge jetzt es mit sich gebracht hat. Aber das ist für uns gut, wir lieben Wettbewerb, ja, wir finden es toll, wenn wir uns messen dürfen. Ferrari DNA ist im Rennsport, und Rennsport bedeutet, dass du dich immer wieder neu vergleichst. Auch dem Wettkampf stellst, und das ist etwas, was ich für alle Kollegen.
Und Kolleginnen sagen kann, dass dass uns das unheimlich viel Freude macht, uns dem Wettkampf zu stellen. Und jetzt muss man auch sagen, ihr habt es ja unfassbar auch übersetzt jetzt letztendlich in den letzten Jahren in den deutschen Markt oder in den Raum Dach. Ihr habt es wirklich da geschafft, die Marke mehr als zu etablieren. Ja, aber unsere Reise ist nie vorbei. Wir haben noch viel vor, wir haben schon viel. Dort entwickelt, aber wir haben noch viel, viel mehr vor, was wir noch entwickeln können und dürfen und dementsprechend haben wir auch Pläne, weiter mit unseren bestehenden Kunden, aber auch vor allen Dingen dann.
Mit neuen Kunden, die die Marke Ferrari kennenlernen wollen. Und dass wir mit denen das weiter ausbauen und weiter eben diese Gruppe derer, die diese Passion und diese Leidenschaft teilen möchte. Und ich hab es eben gesagt, wenn du sie teilst, verdoppelt sie sich also, von daher haben wir da noch viel Potenzial. Wer schafft ja auch wirklich, das auch zu verjüngen, das muss man sagen.
Also das Durchschnittsalter verringert sich, das ist ja auch das Wahnsinnige. Ja, das macht auch viel Spaß. Das ist wirklich. Etwas, was schön ist zu beobachten, dass wir auch vor allen Dingen junge Kundschaft ansprechen können. Wie gesagt, es ist natürlich auch ne tolle Sache, dass die, die zu uns kommen, bei uns bleiben und umso früher wir natürlich den Kunden zu uns holen können und für uns gewinnen können, umso mehr Zeit haben wir miteinander, das Macht natürlich zum einen Spaß, weil man seine, seine, sein Verhältnis entwickelt, ja, also wir haben n sehr intensives Verhältnis zu unseren Kunden.
Wir kennen unsere Kunden sehr gut. Die Kunden kennen uns sehr gut, das ist Teil dieser Vereinbarung, dieses Paketes, was man miteinander eingeht, und dann ist es natürlich immer schön, wenn man viel Zeit miteinander und lange Zeit miteinander verbringt, weil man lernt, sich nur umso besser kennen, wie?
Schafft ihr das konkret? Also was sind da die Hebel, könnt ihr da so ein Stück weit das auch verraten, oder? Die Hebel sind natürlich die, dass wir auf der einen Seite immer wieder. Die Inhalte der Marke herausstellen müssen aber auf der anderen Seite natürlich auch die Relevanz dann für die unterschiedlichen Altersgruppen herausstellen müssen. Und das variiert.
Ne, also die Varianz, die ist da und die Relevanz die variiert je nachdem welche Generation dann eben angesprochen wird und für uns ist es wichtig. Dass wir am Ende immer wieder auf das zurückkommen, was eigentlich alle wieder vereint. Und das ist nämlich die Leidenschaft und die Passion, und das ist universell unterschiedlich, in welcher Generation du zu Hause bist. Kannst du das erleben und fühlen, und das ist das, wo unser Hebel ansetzt.
Das Storytelling sozusagen auch, oder? Nein, aber wenn ich Storytelling ist was anderes für mich, weil Storytelling kann, kann auch etwas sein, was. Unternehmen als Marketing kreieren bei Ferrari ist es authentisch. Was wir machen, ist das, was wir sind, und da wird keine Kulisse drüber gestobt, sondern ich sag immer, bei uns wird eigentlich nur in die in dem Sinne die Lichter so ausgerichtet, dass man das, was Ferrari ist, besser sieht. Aber es wird nichts dazu gesponnen oder dazu gedichtet oder dazu geteilt.
Wenn du das so mal ableiten willst, sondern es ist das, was es authentisch ist. Es ist das you See what you get you get what you see. Also das ist einfach Authentizität und. Das ist es. Es ist einfach authentisch und es ist das, was letztendlich dann auch die größte Nachhaltigkeit hat, weil wenn etwas. In sich da ist, dann ist das auch das, was nachher diese in sich tragende Beziehung dann auch stärkt und auch das Fundament darstellt.
Und das geht vom Händlernetzwerk bis zum kleinen Teil bei den Produkten. Das muss sich Gesamtheitlich über alle unterschiedlichen Level eben darstellen. Wenn wir über das Produkt sprechen pro Jahr, es ist ja limitiert, muss man auch wirklich sagen, also, das ist jetzt keine, wie du schon gesagt hast, keine Premium Marke, wir sind im Luxusbereich ungefähr 13 14000 werden pro Jahr abverkauft. Herr Autos, und wenn man das mal auf die Gesamtheit der Bevölkerung sieht und wenn man das dann noch auf die einzelne Gruppierung derer sieht, die dann auch sich solche Autos leisten können, ist es ne immer noch eine sehr kleine Summe an Automobilen, die dann letztendlich in dem Markt treffen.
Wie du ja schon gesagt hast, jeder freut sich ja, wenn er die Autos auf der Straße sieht. Das liegt aber natürlich an der Passion, an der Leidenschaft, an dem Gefühl, was sie auch vermittelt. Darfst du auch sagen, was dein Lieblingsmodell ist? Da würde ich mich an die Worte halten unseres Gründers Enzo Ferrari, der gesagt hat, der nächste Ferrari ist immer der, der ihm am besten gefällt.
Nein, aber es gibt natürlich unterschiedliche Modelle, ich glaube, jedes einzelne Modell hat seine eigene Seele und dann kommt es auf dich persönlich an, welches? Dich anspricht. Ich finde das immer unglaublich spannend, gerade wenn ich auch mit Sammlern spreche, die viele Modelle sammeln und haben im im Eigentum und Besitz und dann immer zu verstehen, was im Grunde genommen.
Der Ferrari ist, den sie dann retten würden, wenn jetzt die Situation hoffentlich passiert, sie nicht, aber die Situation kommt, dass man eben nur einen aus dieser Sammlung rausnehmen könnte, das ist immer eine ganz spannende Frage und die das variiert, das variiert entsprechend dem aus, welcher?
Situation der Kunde, dann kommt ja, welche persönliche Verbindung hat er zu dem einzelnen Modell und das ist das Spannende, weil dann kommt in der Tat die Geschichte, dass hinter jedem dieser Themen üben, wo doch eine Geschichte, aber eine authentische Geschichte steht, die einfach selbst die, die man, die sehr persönlich ist und dadurch, dadurch kannst du auch den Kunden. Relativ schnell, dann besser verstehen, weil du weil ergibt dadurch natürlich dir auch einen Teil seiner Geschichte dann mit und das Macht dann Spaß, einfach zu verstehen, was ihn dann bewogen hat, genau dieses Auto sich auszusuchen und was der Beweggrund dahinter ist, und der ist wirklich mannigfaltig, ne und da gibt es in der Tat
einfach. Bei jedem Kunden eine eigene Geschichte und das ist spannend. Zurück zur Gründungsgeschichte. Da hat es ja auch dazu gehört, der Mythos, der besteht ja aus dem Grund, auch weil du schon gesprochen hast. Die Adaptivität, die Flexibilität, das geht ja durch durch und durch, die durch die Geschichte.
Ja, also immer der Punkt. Ferrari zeichnet sich aus durch eine hohe Flexibilität in jeglicher Hinsicht, aber immer mit dem Hintergrund, dass für uns alle es wichtig ist, uns nach vorne zu entwickeln, zu lernen, zu reflektieren und nach vorne zu entwickeln und. Das bedeutet, auch wenn man es direkt anspricht, auch mit der Elektrifizierung, wo ihr auch schon, sag ich mal ganz an der an der Front mit dabei seid.
Ja, wir haben das immer als unsere Strategie gesetzt, dass wir den Kunden entscheiden lassen. Wir haben immer unserem Kunden. Gesagt, letztendlich wählt der Kunde den Antrieb, den er für sich am besten gebraucht und an dem er am meisten Freude hat. So und in dem Sinne haben wir gesagt, wir bieten 3 Farben an, Rot für unsere Internal Conbusion Engines, blau für unsere Hybridlösung und dann grün für eben die vollelektrischen Versionen.
Jetzt haben wir im. Letzten Jahr schon, den die Ankündigung des ersten vollelektrischen Ferraris eben entsprechend publiziert und in diesem Jahr werden wir ihn dann vorstellen. Und ja, da sind wir gespannt und wir freuen uns darauf. Also da blickt ja auch positiv drauf und auf das. Wir möchten ja unseren Kunden eine möglichst breite Auswahl bieten und in dem Sinne freuen wir uns natürlich, dass wir. Breit dem Kunden eine Möglichkeit bieten, das zu finden, was er gut findet und was für sein Leben passt. Und insofern freuen wir uns da drauf. Wenn man es auch noch mal anspricht, dann gibt es ja bei Ferrari auch noch gewisse andere Sachen. Also über die Sammleraktivität hinaus, über das Sammeln gibt es ja auch noch den Hyperclub
beispielsweise, wo die die Community dann auch noch so ein Stück exklusiver wird, oder? Natürlich, wenn du den Ferrari Kosmos dir anschaust, dann ist der mannigfaltig. Das heißt, wir haben unterschiedliche Angebote, die unterschiedliche. Referenzen der Kunden angeht. Wir haben von GT Clubs, wo man sich zum gemeinschaftlichen Fahren verabredet, in tollen Gebieten, vornehmlich in Europa, dann über Covercate, wo wir auch global unterwegs sind, über unsere. Casa Ferraris, die wir ganz genau aufschlagen in den tollsten Orten, wo unsere Kunden zu Hause sind, um ihm einfach eine Möglichkeit zu bieten, Ferrari auch ihren Freunden vorzustellen und dann natürlich auch über die einzelnen Rennaktivitäten.
Und da ist natürlich der Hyperclub eine eine ganz besondere Firmierung und. Gruppierung indem wir eben einer ganz kleinen Gruppe an Kunden die Möglichkeit gegeben haben, unsere Engagement Engagement in Le Mans zu unterstützen. Und das ist eine eine tolle Sache, weil wir zum einen unheimlich dankbar sind, dass wir diese Unterstützung bekommen haben, um dieses Projekt Le Mans anzugehen und gleichzeitig natürlich ist es. Unheimlich schön, dass wir dann auch diese Erfolge da gemeinschaftlich feiern konnten.
Und das ist natürlich für die, die da partizipiert haben und uns unterstützt haben, auch natürlich das, was es so besonders macht, weil sie sind Teil dieser Geschichte, sie sind jetzt Teil von Ferrari, die nach 50 Jahren Abstinenz beim 100 jährigen Jubiläum in Le Mans gewinnen konnten. Und das haben wir dann im darauffolgenden Jahr wiederholt und im darauffolgenden Jahr noch mal wieder wiederholt und das dann aus dieser Position miterleben zu dürfen, Teil dessen zu sein, das ist das, was natürlich unvergessen ist und und das ganze unvergesslich macht, und das sind diese Momente, diese Situation im Leben, die du einfach erleben darfst und mitnehmen darfst. Und, und das ist das, was eigentlich in. In dem Zusammenhang mit Ferrari
teil ist das Erlebnissen und und der der der Experience. Und für dich persönlich gehört der Ferrari eher auf die Straße oder auf die Rennstrecke. Ich freue mich über jeden Ferrari auf der Straße. Ich freue mich über jeden Ferrari auf der Rennstrecke, ich freue mich über jeden Ferrari, den ich irgendwo sehe. Natürlich ist die Rennstrecke das natürliche Habitat und Ferrari wir kommen aus dem Rennsport, Enzo Ferrari. Hat erst die Scoteria Ferrari gegründet. Und das das ist ja so da, er hat das ja auch bei der Casa Milia, war das dann, oder oder wie.
Mille milia. Mille milia da, da kam das ganze ja auch her, oder? Ja, also unterschiedlich. Wir sind das Rennteam, was natürlich seit Anbeginn der Geschichte in der Formel 1 unterwegs ist, aber auch gleichzeitig natürlich in vielen anderen wichtigen Rennveranstaltungen. Über die Dekaden, das darf man ja auch nicht vergessen. Das Ganze ist jetzt schon mehr als 80 Jahre dann teilweise her. Damals hatte natürlich auch dieses Automobil in der breiten Bevölkerung eine ganz andere Wahrnehmung, ne, man darf das nicht aus der heutigen Sicht alles, sondern man muss auch probieren, sich in diese Zeit zurückzuversetzen, wo es wirklich noch was Besonderes war, wenn man ein Automobil in der Straße gesehen hat, wo viele
Menschen immer noch Fahrrad gefahren sind oder vielleicht andere Mobilitätslösungen hatten, aber. Auf keinen Fall ein eigenes Auto besessen haben und aus dieser Zeit sind natürlich Legenden entstanden. Viele Sachen, die dann auch verfilmt wurden oder über die es tolle Geschichten gibt, die man dann wieder lesen kann und und verstehen kann. Aber insgesamt gesehen ist es eben diese besonderen Momente, die man mit Ferrari erleben kann, die man mit Ferrari dann ja in seinem Herz einschließt und und von denen man auch zerren kann, dass man die gemeinschaftlich hatte und. Und bei den Modellen, da heißt es ja auch dann immer wieder bei den Sammlern diese Big Five, inwiefern spielt das überhaupt rein oder warum sind es genau
diese Modelle? Letztendlich, weil die Heritage da so so stark inkludiert ist, oder? Sammler sammeln ja, was ihnen gefällt. Und natürlich ist es, wenn du sammelst, immer ganz interessant, das zu haben, was eh sehr knapp ist. Also was andere nicht haben und dementsprechend, da gibt es aber viele Modelle, also das ist nicht so.
Definierbar jetzt auf spezielle Gruppierungen, sondern das ist einfach so, dass alles das, was ja im Verhältnis gesehen nicht verfügbar ist, ist natürlich umso spannender, dann in der Sammlung zu arbeiten, ganz klar. Und das sind dann halt die die Modelle zum Beispiel f 40 f 50. Na ja, dann geht es weiter mit dem Enzo. Stimmt der Ferrari davon?
Jetzt ist es der f 80. Also ganz ehrlich und das ist jetzt inoffiziell, weil Big Five als solches nicht von uns ein kreiert wurde, sondern das ist von der Community. Jetzt sind wir bei den Big Six. Und der f 80 da wurde der erst jetzt schon ausgeliefert. Geht jetzt so langsam los, dass wir die ersten F 80 ausliefern, ja.
Sag ich mal. Da erwartet ihr euch dann auch noch was, weil der auch extrem besonders ist. Der f 80 oder? Jeder Ferrari ist besonders, aber ja, es ist natürlich etwas, wenn du einen Supercar darstellst. Immer etwas Besonderes, weil es nach vorne gerichtet ist. Das heißt, wir loten da aus, was auch technologisch wirklich, sagen wir mal die nächste Dekade dann auch beschreibt. Das ist beim f 80 in meinen Augen uns gelungen, das ist auch das, was man aus der Presse wahrnimmt, wenn die Automobiljournalisten das Fahrzeug getestet haben, welche Emotionen sie bekommen, welche.
Welche Sensations sie haben, und das ist natürlich etwas, was Spaß macht zu beobachten. Und wie? Wie blickt ihr eigentlich drauf? Auch dass man, dass viele das sehen, als Investitionsobjekt. Das ist nicht das, worum es jetzt einem Ferraristi gehen sollte, sondern ein Ferraristi soll es in erster Linie darum gehen, die Marke zu leben und Spaß zu haben und das zu genießen.
Das ist ja auch das Allerwichtigste im Endeffekt. Ja. Und jetzt haben wir eh schon gesprochen über die Elektrifizierung. Wie blickt ihr auf die nächsten 5 bis 10 Jahre? Positiv. Wir freuen uns auf das, was da kommt. Natürlich wissen wir auch, dass es Herausforderungen gibt, die gibt es immer, für jedes Problem gibt es eine Lösung und für jede Herausforderung gibt es eine Lösung und es ist wichtig, einfach auch positiv an die Sachen ranzugehen und zu sagen. Lass es uns angehen und oftmals ist es eben, dass man es gemeinschaftlich am besten schafft. Rückblickend hat es ja auch auf jeden Fall funktioniert, sieht man ja auch.
Und jetzt wie gesagt das dann auch in die Zukunft genauso weiterzutragen. Ja, also natürlich ist das, was du in der Vergangenheit erreicht hast, nicht der Garant dafür, dass es dir in der Zukunft auch dann gelingt. Aber wenn du. Demgegenüber einfach ja dich offen stellst und auch diese Grundprämissen, die wir während des Gespräches auch erörtert haben.
Wenn du die dann einfach beherzt dann, dann ist es eigentlich erstmal ein Fundament, dass du auf die Veränderung, die einfach stattfinden, bestmöglich reagieren kannst. Dann hoffe ich, dass es uns das gemeinschaftlich gelingt, aber da bin ich zuversichtlich, dass wir da einfach mit. Mut und mit Zuversicht rangehen und das dann auch hinkriegen.
Und wie blickt ihr da auf den Spagat zwischen Zugänglichkeit und Exklusivität? Absatz pro Jahr ist ja eigentlich immer ungefähr gleich. Ja, also man muss das so sagen. Wir haben eine sehr interessante Strategie dazu, dass wir ja eine relativ breite Anzahl an Modellen haben, weil wir dann pro Modell weniger.
Produzieren dadurch die Exklusivität, steigern aber in Summe gesehen noch wachsen können. Also wir produzieren pro Modell weniger. Aber aufgrund der Anzahl der Modelle dann in Summe mehr. OKOK. Und das ist unsere Möglichkeit eben n gewisses Wachstum dann auch letztendlich zu generieren, aber gleichzeitig immer die Exklusivität niemals zu kompromittieren. Und das heißt praktisch, Wie muss man sich das vorstellen, so einer Produktionsstätte?
Also es gibt dann für jedes Modell verschiedene Teile und dann läuft es parallel, eben für 78 verschiedene Modelle, oder? Ja, also die Produktionsabläufe sind natürlich höchst komplex, aber gleichzeitig sind wir eben mit unseren Produktionsabläufen so aufgestellt, dass wir auch da höchst flexibel agieren können.
Und je nachdem, wie sich der Markt entwickelt, können wir auch unsere Produktionskapazitäten dann relativ kurzfristig anpassen. Wahnsinn. Und es liegt eben auch an dem Standort Maranello, oder? Nee, das liegt an der Kultur und an dem Setup, den wir haben als Unternehmen. Und das Design, das entsteht meistens dann noch aus Maranello oder oder hauptsächlich aus Maranello. Oder genau also seit dem La Ferrari ist das Design eben von unserem Design Team um Flavio Manzoni kreiert und ich denke, dass diese Designs, die wir dort von Flavio und seinem Team sehen, dass die einfach schon jetzt auch zeigen, dass. Dass sie ikonisch in sich wirken, weil es ganz wichtig ist, dass du in der Automobilität und gerade auch in unserem Segment den Mut hast,
die Grenzen zu erweitern und jedes Mal auch neu wieder anzugehen. Und dementsprechend ist das, was wir dort sehen, von dem Team einfach eine super Arbeit. Aber auch Wahnsinn, wieviel Prozesse dann letztendlich dahinter stehen. Im Endeffekt von der reinen Produktentwicklung, vom Design, aber dann auch hinten raus.
Wie du schon gesagt hast, vom After Sales und alles was dazu gehört. Ja, also es ist ein sehr komplexes Geschäft. Absolut. Wie blickst du da zukünftig auf die Händler ins Werk, wo du auch super direkten Einfluss hast? Unsere Händler, unsere Partner, die sind natürlich erstmal ganz nah am Kunden.
Da ist es wichtig, dass wir auf die Kundenwünsche und auf die Kundenbedürfnisse schnell und auch vor allen Dingen unmittelbar eingehen können. Also da, das ist uns ganz wichtig, dass wir einfach eine direkte Verbindung zu den Kunden haben und da auch einfach so. Sicherstellen können, dass das, was der Kunde braucht, in dem Moment, dass wir das liefern können, also Flexibilität ist wieder mal ein ganz wichtiges, wichtiges Element. Und das zweite ist, es hatte ich ja schon im Vorfeld angesprochen, dass wenn Du für Ferrari in Diensten bist, dass du da natürlich auch.
Einen hohen Anspruch haben musst, wie du dann deine Arbeit erledigst. Dieses Commitment was man eingeht, das heißt also, das stoppt auch nicht vom Wochenende. Ja, und das stoppt auch nicht nach Feierabend und das, das sind so Sachen, die wir gemeinschaftlich dann auch immer wieder leben, aber auch dadurch, dass du dadurch unsere Kunden. Zeigst, welche Leistungsfähigkeit wir haben. Natürlich auch ein Feedback bekommst und das lässt dich letztendlich auch dann diese Anstrengung immer wieder neu in Kauf nehmen.
Genau dieser Anspruch und alles ist es auch so ein Stück weit. Warum der Zugang nicht der Allereinfachste ist, weil es, man braucht ja auch eine gewisse Fahrzeughistorie, immer wieder letztendlich, man kann natürlich auch dann starten, aber so eine gewisse Historie gehört ja dann auch immer dazu. Ja, klar. Also wir entwickeln uns ja zusammen mit unseren Kunden. Haben wir gesagt.
Und natürlich der Kunde, der später zu uns trifft, der hat natürlich dann auch genauso die Entwicklungszeit mit uns und uns ist eben wichtig, dass wir unsere Kunden begleiten und unsere Kunden umgekehrt begleiten, auch uns. Also wir sind da zusammen drin und stellen eben so sicher, dass wir da auch gemeinschaftlich eben das weiterentwickeln.
Wenn du noch den jungen Menschen, gerade auch wo du als Inspiration auch Dienst, gerade in dieser Automobilbranche, was würdest du denn mitgeben? Also den jungen Menschen, was ich denen mitgeben würde, ist ja erstmal, dass man mal selbst vielleicht reflektiert, was für einen selbst wichtig ist. Daraus natürlich schließen, was wie passt das dann auf auf die Entwicklung junger Menschen. Also für mich ist zum einen erstmal ganz wichtig, dass man eine hohe Effizienz und Effektivität hat, also das, was man erledigen muss und soll, das sollte man in einer möglichst kurzen Zeit dann schaffen und dadurch eben eine. Relativ hohe Dichte an Sachen, die man dann umsetzen kann. Das zweite was mir wichtig ist,
ist dieses kontinuierliche Lernen und reflektieren. Aus der Reflexion kannst du dich im Grunde genommen weiterentwickeln und der dritte Punkt haben wir auch mehrfach angesprochen, ist einfach der Mut, dass man nach vorne schreitet, dass man Sachen angeht, wo man vielleicht am Anfang ja. Sagt, ob das wohl gut geht oder ob das dann auch klappt. Aber das wissen wir alle nicht, wir müssen es ausprobieren und wir müssen den Mut haben, dass wir uns dahin auch selber challengen und da reingehen.
Ja, ich glaub ganz wichtig auch wo du angesprochen hast. Das hat da hab ich extrem viel mitnehmen können, diese Grenzen, die man sich im Kopf selber setzt, die die vielleicht auch dann noch mal neu zu denken letztendlich, oder? Immer wieder, wenn ich, wenn ich dir sage, ich hab. Im letzten Jahr mit 45 meinen ersten Halbmarathon gelaufen.
Wahnsinn. Ja, das ist ein kleines Beispiel, aber es ist eben das Thema, dass du die Grenzen immer wieder neu definierst. Und insofern ist es, glaube ich, etwas, was wir uns immer wieder selbst vor Augen führen müssen, dass wir nicht im Vorfeld schon unsere Grenzen definieren, und dann sind wir limitiert darauf, weil wenn du das dann da erreicht hast, dann kannst du ja aufhören, aber es heißt ja nicht, dass du dann schon fertig bist.
Sondern du kannst weitermachen. Und vielleicht auch junge Menschen versuchen immer, sage ich mal, zu planen für die nächsten 2030 Jahre. Und ich nehme an, bei dir war das ja auch nicht so ein Stück weit, dass du genau gewusst hast, ich werde in die Position kommen, man ist so ein Stück weit Mut und Offenheit braucht man auch.
Ja und einfach einfach jeden Tag wieder neu aufstehen und sein Bestes geben. Vielen dank Dir für die Zeit. Vielen Dank.