UNFILTERED Podcast· Staffel 1· Folge 15

Ep. 15, Roland Trettl – Warum Erfolg nicht glücklich macht und was wirklich zählt

Samstag, 21. März 2026 · 1 h 50

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Shownotes

Das war ohne Frage eines der ehrlichsten und gleichzeitig spannendsten Gespräche, die ich je führen durfte.
Roland spricht in diesem Podcast so offen über seinen Weg, wie ich es selten erlebt habe. Über Druck, über Erfolg, über die Schattenseiten der Spitzengastronomie und vor allem darüber, warum all das irgendwann nicht mehr gereicht hat.
Was mich am meisten beeindruckt hat, war seine Klarheit. Da ist nichts gespielt, nichts beschönigt. Einfach ehrlich.
Wir sprechen über seine Zeit in der Sterneküche, über 100-Stunden-Wochen, über Hangar-7, über seinen Ausstieg und darüber, wie er sich danach komplett neu aufgestellt hat. Vom Koch zur Persönlichkeit, zur Marke und zu jemandem, der heute ganz bewusst entscheidet, wie er leben will.
Und natürlich auch über First Dates, Dating an sich und warum so viele Menschen heute an den falschen Dingen scheitern.
Ich bin Roland extrem dankbar für dieses Gespräch, für seine Offenheit und die Zeit, die er sich genommen hat. Genau solche Gespräche sind der Grund, warum wir das hier machen.
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Wie datet man richtig das und mehr erzählt uns Roland Drettl. Er ist international anerkannter Spitzenkoch, erfolgreicher Unternehmer und einer der prägendsten Persönlichkeiten in der deutschen Gastronomie und TV Szene, bekannt insbesondere durch First Dates, der erfolgreichsten Sendung auf VOX mit über 1500 folgen viel Spaß mit der heutigen Folge.

Ja. Wenn du als Frau erkennst, dass dein gegenüber die ganze Zeit auf den Arsch von einer Kellnerin schaut, dann weiß er auch, dass er falsch ist. Und das Fine Dining, da hört man immer wieder, das ist schon eine Ellbogengesellschaft auch, oder? Also wenn es um die Kulinarik geht, gab es jahrzehntelang einfach nur diesen Mann.

Gestern habe ich mich mit dem Gregors wieder unterhalten. Sag ich mal, was eigentlich das richtige Set ist, sag ich mal für ein Date. Hast du noch 5 Stunden Zeit? Mal als Anfang letztendlich. Wie würdest du dich denn überhaupt selber beschreiben? Ich bin sehr vielfältig. Ich bin ein ewiger, neugieriger Mensch, der immer offen ist für für Dinge, die mich interessieren.

Ich werde nie sagen, nee, das ist nichts, also ich schaue es mal an. Ich möchte nicht einer von diesen alten Säcken werden, die immer nur sagen, Nee, braucht man nicht, hat damals nicht gebraucht, ich bin ein ewig interessierter, ein Mensch, der nie richtig Ruhe geben möchte und ein ich würde sagen, wenn ich mich jetzt beschreibe, ein hochsensibler Mensch, es gibt ja diese Art von Menschen, die.

Diese HSB Menschen, diese highly sensitive persons und davon bin ich einer, was gut ist in vielerlei Hinsichten und. Anstrengend. Auf der anderen Seite auch. Aber ich sag mal, gerade am Anfang letztendlich angefangen hat es bei dir als als Koch, da hast du die Ausbildung gemacht, da ist es ja gar nicht dann so. Ein einfaches Umfeld nehme ich an, oder? Ja, ich habe mich für irgendwas entscheiden müssen. Ja, ich bin in Südtirol, Italien aufgewachsen, geboren, aufgewachsen und da gibt es 8 Jahre pflichtschule und nach 8 Jahren pflichtschule ist man dann 14 Jahre alt. Ich war mir dessen bewusst, dass mich die Schule nicht mehr interessiert und deshalb habe ich gesagt, ich werde eishockeyprofi.

Dafür hat das Talent gefehlt. Ich werde DJ, hat es nicht gebraucht, Tennis Lehrer, Berufs Casanova hat mir sowieso jegliches Talent gefehlt und deshalb musste ich was machen und dann ging das Kochen mit 14 los und das Kochen ging natürlich damals los, als 14 jähriger mit 60 bis 70 Stunden in der Woche. Wahnsinn.

Mit einem Tag frei und. Rein in das eiskalte Wasser. Und für das Restaurant oder oder das Hotel, das war ja da in dem Fall das Parkhotel bewusst entschieden, oder? Ja, es war. Es ist sehr. Es war sehr offensichtlich, ja, also meine Eltern haben in dem Parkhotel Holzner die Diskothek betrieben, mein Vater war verantwortlich für die Tennisplätze und ich bin in dem Hotel, das nicht unseres war, aber ich bin.

Mit dieser Familie Holzner aufgewachsen und meine Eltern haben mich dann natürlich irgendwann mal ja gefragt, du Junge nur Eishockey spielen im Winter bringt halt nichts, du musst schon was anderes machen und nachdem dass ich dieses Küchengehabe immer miterleben durfte, schon als Kind war für mich eine sehr pragmatische Entscheidung zu sagen okay.

Verhungern werde ich nicht. Es wird immer essen gehen und im Winter ist nicht kalt, deshalb habe ich mich fürs Kochen entschieden, aber nicht aus irgendeiner Leidenschaft raus und nicht, weil ein Elternteil ein riesen Talent beim Kochen hatte, es war einfach eine sehr pragmatische Entscheidung um irgendwas zu machen, dass mir die Füße, dass mir die Eltern nicht mehr lange auf die Füße steigen können.

Aber ich war ein unfassbar schlechter Lehrling. Ich habe kein Interesse gezeigt. Ich wünsche einem großen Chef nie einen Lehrling, der so war wie ich. Aber vergleichbar, was würdest du sagen mit der Ausbildung? Also 6070 Stunden sind ja brutal als 14 jähriger 14 jähriger. Ja, also du, wenn es nie anders gesehen hast, dann stellst du es auch nicht in Frage. Ja, das war einfach Tatsache.

Jeder hat die 6 Stunden 6 Tage Woche gehabt, jeder hat diese 12 Stunden gearbeitet am Tag, dann machst du halt mit. Ja, Wahnsinn. Und dann und dann bist du ja auch da geblieben, letztendlich in dem in der gleichen Branche. Ja, also ich bin in der Branche geblieben und habe natürlich irgendwann mal erkannt, das wirklich schöne.

Das das kam dann erst viele Jahre später und ich musste irgendwann mit 20 nach Militär. Eine Entscheidung für mich treffen, mache ich jetzt so halbgaren weiter, ohne große Lust oder möchte ich dieses Thema wirklich richtig kennenlernen und dafür musst du einfach zum besten, das war mein Gedanke und. Und der Beste war und ist in Wahrheit immer noch ein Eckert Witzigmann also, der ja dann zum Koch des Jahrhunderts gewählt wurde und unter 4 Köchen weltweit und ein großer in diesem Geschäft.

Ich sage immer, nimm die Schauspielerei, nimm die Mode, nimm, nimm die Kunst, nimm, nimm die Musik, die Klassik, nimm, was du willst. Es gibt in all diesen Sparten nicht den Witzigmann, also wenn es um die Kulinarik geht, gab es Jahrzehnte lang einfach nur diesen Mann. Wahnsinn. Ja, und das war hieß genau du bewirbst dich in einem Prozess. Das war dann das Restaurant Tantris, nehme ich an, oder? Nee, das war damals die Oberschin. Oberschin.

Also Witzigmann hat ja das Tantris übernommen, 71 in dem Jahr, wo ich geboren wurde und. Und ist dann 78 in die Aubergine und wurde damals zum ersten 3 Sterne Restaurant. Ach. Wahnsinn. Deutschlands und außerhalb Frankreichs das zweite Restaurant überhaupt mit 3 Sternen. Und da habe ich mich beworben und hatte natürlich keine Berufserfahrung. Die Bewerbungen gingen über, der hat ja 100 Bewerbungen im Jahr oder am Tag bekommen und.

Und ich habe damals für mich einfach eine wichtige Entscheidung gefällt, dass ich einfach dem Menschen, dem Betrieb Respekt zolle, indem ich ihm eine schöne Bewerbung schreibe, weil das habe ich dann, wo ich dann Bewerbungen bekam, irgendwann mal jahrelang immer entschieden okay ich sehe anhand der Bewerbung, dass. Wie wichtig es diesem Menschen ist, dass er wirklich bei uns im Team arbeiten möchte.

Und ich habe damals als Zwanzigjähriger, weil ich Jahre zuvor schon zwischen Küche und Tischlerei entscheiden durfte, musste, habe ich gesagt, okay, ich nehme die Tischlerei ein bisschen mit und werde meine Bewerbung auf einem recht sperrigen. Holzbrett schreiben. Mit einem Edding, so viel Erfahrung hatte ich noch nicht, so viele Betriebe gab es noch nicht, also gab es auch nicht so viel zu schreiben auf diesem Holzbrett.

Aber das Holzbrett kam einfach gut an und es war definitiv auch der einzige Grund, warum ich eingeladen wurde zum Vorstellungsgespräch, weil er einfach gesagt hat, den Typen will ich kennenlernen, der mit so einer Idee kommt mir ein Holzbrett zu schicken als Bewerbung. Ich. Wahnsinn. Ja, weil ich einfach gedacht habe, Papier und und dann irgendwie Plastik vornehmen, was auch immer.

Ich habe gesagt, Holz ist Natur, Papier jetzt auch, ja verstehe ich, aber Holz ist einfach noch mal der Schritt davor und gesagt Ich möchte Aufmerksamkeit erzielen und ich möchte einfach, dass wenn der ganz viele Bewerbungen hat. Dieses sperrige Brett ihm so am Sack geht, dass er sich irgendwann dafür entscheidet, mich einzuladen.

Ja, und so war es dann auch, ja, ich. Weiß es ist auch so. Grundsätzlich der Traum von jedem, sag ich mal ins Fine Dining zu gehen oder oder war das jetzt spezifisch letztendlich dein Wunsch, sag ich mal aus Bozen aus Südtirol raus. Es war ein Test. Also ich musste dann für mich wirklich dann entscheiden. Ist der Kochberuf wirklich das, was mich interessiert und? Das kann ich ja jetzt nicht, wenn ich noch mal zurückgehen in meinen Lehrbetrieb, wo ich schon gemerkt habe, ja, war gut, aber war nicht das, was ich ein Leben lang machen möchte, aber wissend, dass es in dieser Kulinarik einfach noch viel mehr gibt.

Und wenn ich von viel mehr spreche, spreche ich immer vom Lebensmittel, ja, weil diese Vielfalt an schönen Dingen. Die wir als Köche verarbeiten dürfen. Das macht halt einen Beruf dann schön. Ja, und deshalb war es ein Test und schon gesagt, ich probiere es aus, wenn ich das Glück habe, angenommen zu werden, ja dann entweder entfacht dieses Feuer das bis zu dem Zeitpunkt noch nicht entfacht wurde, oder ich entscheide dann mit Anfang 20 dann doch einen anderen Weg zu. Gehen.

Du hast dich dafür entschieden. Ich habe mich dafür entschieden, ich habe durchgebissen. Es gab natürlich auch mehrere Gründe durchzubeißen. Wenn du mit Anfang 20 deine Heimat Südtirol, wo du so schön bequem eingebettet warst, verlässt, um dann 90 bis 100 Stunden zu arbeiten, in der Woche die Hälfte zu verdienen. In einem kleinen Zimmer zu leben, wo keiner Leben möchte, dann muss schon auch ein bisschen ein sturer Hund sein und sagen, ich möchte den Menschen zu Hause jetzt nicht die Genugtuung geben zu sagen, ja, wir wussten, dass er es nicht schafft.

Also es war einfach schon ein brutales durchbeißen mit vielen Tränen, also mit vielen Momenten, wo du nach 16 Stunden Arbeit wieder Richtung Hauptbahnhof gelaufen bist, in dein Zimmer, wo du dich gefragt hast. Ja, bist du eigentlich völlig irre? Warum machst das aber durchbeißen und? War alles einem bewusst von Anfang an der Bewerbung, dass es so hart ist oder so? Also ich bin jetzt nicht naiv ran und es war schon klar, dass es hart wird.

Ja, weil einfach auch jeder, der da drinnen arbeitet, sich mit allen Ellenbogentechniken, die es gibt, nach vorne arbeiten will. Ich war vorbereitet, ich war nicht naiv und trotzdem war es schon noch mal härter, als ich es mir vorgestellt habe, aber trotzdem war ich 2 Jahre dort. Und. Das haben nicht so viele geschafft, 2 Jahre dort zu bleiben und nach denen 2 Jahren ging es instantris. Und derzeit aber hat sich das schon herauskristallisiert, dass der Eckhart Dein dein Mentor wird, oder? Ja, ich hatte witzigerweise, warum auch immer, weil ich würde unterschreiben, dass all meine Kollegen definitiv talentierter waren als ich.

Ich war anders. Ich war nicht nur in der Bewerbung anders, ich war auch im Bewerbungsgespräch völlig anders, weil was machen wir, um zu gefallen, da ziehen wir irgendwie den letzten Anzug an, ja, der vielleicht noch von der Firmung oder Erstkommunion her stammt, ja, wenn ich irgendwie noch ein bisschen reinpasse, um mich um zu beeindrucken, ja und zu sagen, ich ziehe mich schön an.

Was habe ich gemacht? Ich habe die zerrissenste Jeans, die ich gefunden habe, angezogen, ich habe eine grüne Lederjacke angezogen, die es immer noch gibt, die habe ich immer noch, die ist jetzt mittlerweile 60 Jahre alt, aus Amerika bei einem alten Eishockeyspieler mit der grünen Lederjacke und mit einem Forty Niners Baseball Cap bin ich in diesen 3 Sterne Tempel rein. Weil ich für mich gesagt habe, was bringt es, wenn ich mich jetzt hier in irgendwas reinzwänge, was ich nicht bin. Ich möchte ja meinen meinem Gegenüber, was ja mein Mentor sein könnte, ich möchte den ja nicht anlügen, indem ich mich irgendwie präsentiere, in der bin ich nicht und deshalb bin ich einfach so hin, ja.

Und ich glaube, das waren 2 Dinge, die den Chef witzig Mann beeindruckt haben, dass einer diese Eier hat, einfach so rein zu marschieren, das ging auch nicht lange. Ich habe dann gewartet, bin da oben gesessen und dann kam er und er sieht diesen Typen mit den zerrissenen Jeans, mit der grünen Lederjacke und dem Baseball Cap mit dem roten und schaut mich an und sagt, wann kannst du beginnen?

Also es gab in Wahrheit kein Gespräch, Wahnsinn und wahnsinnig schön auch immer wieder im Nachhinein zu sagen, was zählt, ist einfach dieses authentische bleib wie du bist, verstell dich nicht und dieser Moment hat in meinem Leben viel bewirkt. Zeig dich immer ehrlich. Auch sein Verhältnis zu ihm, letztendlich, weil du dann ihn dafür noch mehr respektierst, oder?

Ja, weil ich. Dann stellen Sie viele Dinge raus. Ja, witzig, man ist ist genauso Krebs wie ich, ich am 3. Juli eher am 4. Juli 30 Jahre älter, dieses Hochsensible, also ganz viele Dinge. Wo? Wir uns sehr ähnlich sind also, aber du musst jetzt mal reinkommen in diese ganze. In diese ganze Systematik und und dich mal durchbeißen und ich wurde nie so richtig so richtig hart hergenommen wie die anderen wurde ich nie.

Ich habe es auch nie verstanden warum, aber ich war auch nicht derjenige der man hat mir immer gesagt Hey Roland, Nimm alle Kochbücher vom witzigen Mann, wenn du hier deine 16 Stunden durch hast, geh in deine Kammer und. Und lern lern alle Rezepte auswendig, schreib Rezepte auf, schreib dir Ideen auf, nur dann kommst du durch und ich sage, ich bin anfang 20 arbeite 16 Stunden, wenn du mich suchst.

Wenn du mich finden willst, dann findest mich im Parkcafé oder im B 1 oder im nachtcafé oder in der wunderbar, die es damals noch gab. Aber sicher nicht beim Lernen von Kochbüchern in meiner Kammer. Und auch da bin ich einfach einen komplett anderen weggegangen, weil ich sage, ich werde jetzt noch Kochbücher lernen. Ich habe im Leben nicht ein einziges Kochbuch gelesen. Aber das war in Deiningen, da hört man immer wieder, das ist schon eine Ellbogengesellschaft auch, oder? Das war es definitiv und und damals gab es einen 3 Sterne laden in ganz Deutschland und.

Mittlerweile gibt es ja ganz weiß ich nicht, ich komme ja gar nicht mehr mit. Ja, wie viele sind es, sind sicher 14 wahrscheinlich und es ist, in Wahrheit ist es inflationär geworden, ja ein 3 Sterne Restaurants wenn es eines gibt ist es was besonderes und wenn es 14 gibt in einem Land ja, aber da müssen sich die Mitarbeiter ja auch ein bisschen aufteilen und. So richtig hart, wie es damals war, kann es jetzt gar nicht mehr sein, weil das sagt der Koch einfach. Wieso muss ich es mir jetzt so brutal geben lassen, wenn es noch mal bleiben wir bei der 14, wenn es 13 andere gibt, wo ich genauso viel lernen kann, wo ich genauso eine geile Qualität verarbeiten darf, aber doch behandelt werde ja ein bisschen menschlicher behandelt wird

deshalb. Konntest dich damals entscheiden und ich sage immer Witz immer war knallhart, aber ich verstehe ihn. Also es hatte einen Grund, der Druck der da herrschte, er kann es nicht alleine machen und das ging ja nur im Team und einer der nicht. Ins Team gepasst hat, der musste halt ausgetauscht werden.

Und dann bist du aber den Schritt weiter und dann ins Tantris. Ja, ich bin dann ins Tantris. Es passiert noch viel. Ich bin jetzt 54, wir sind gerade da, wo ich 20 war, da kommt jetzt noch ganz viel, ich ging ins Tantris und war 2 Jahre im Tantris, das war dann mehr in die Führungsposition, da war ich dann.

Ostenchef und war nach 4 Jahren München mit 25 an einem Punkt, wo ich mir die Frage gestellt habe, ob ich eigentlich was gelernt. Habe. Weil ganz viel, weil so viel passiert war oder ist. Und weil so viel so schnelllebig war, stehst du irgendwann da und sagst. Was haben mir die 4 Jahre jetzt gebracht? Was kann ich jetzt mehr?

Und um das zu erkennen, bin ich wieder zurückgegangen in dem Betrieb nach Bozen, wo ich war, bevor ich nach München ging, weil dann erkannte ich wirklich, oh wow, ich kann jetzt doch um einiges mehr, ja ich musste das einfach für mich noch mal. Double Checking. Wie drückt, wie drückt sich das aus in der Kreativität, sag ich mal in der Spielfreudigkeit mit der Kulinarik, oder? Du ja, da kommt mehr dazu, da kommt Handwerk dazu, da kommt wissen dazu, produktwissen, da kommt Gefühl dazu, wie man Dinge abschmeckt mehr an die Grenze abzuschmecken, weil Essen hängt natürlich davon ab wie.

Bist du technisch drauf? Wie bist du talentiert, wie kannst du, wie mutig bist du, Dinge auch abzuschmecken, wie weit getraust du dich mit Schärfe, mit Salz, mit Bitternis, mit Säure an die Grenzen ran, das ist Mut, viele haben den Mut nicht, wie mutig bist du nur 23 Produkte oder Lebensmittel einzusetzen auf einen Teller.

Viele sind Unmutig und packen hier 25 Dinge drauf. Da können 10 nicht gut sein, das ist Unsicherheit, sag ich mal. Je mehr, dass du Dinge auf einen Teller packst, desto mehr zeigst du mir, wie klein deine Eier sind als Koch, weil wenn du nur 3 Lebensmittel drauf packst, dann müssen alle 3 perfekt sein.

Zum Ablenken von der Qualität. Korrekt. Das ist ein Ablenken, das sind alles notfallschirme, die du brauchst, wenn du nicht sicher genug bist. Radikale Meinung, aber. Wahnsinn. Und ja, und das hast dann mit 25 einfach ganz schnell erkannt, was die 4 Jahre in München gebracht haben. Und da war ich dann auch so, wo ich gemerkt habe, die Kulinarik ist schon mein Leben, ob als Koch ja, aber nicht nur als Koch, als Genießer, als Mensch, der über einen Markt geht und emotional berührt ist, weil er Lebensmittel sieht, wo du das Gefühl hast, du sprichst mit denen, wenn.

Wir auf über den Markt gehen, also die Märkte, gibt es in in Deutschland leider nicht oder in Österreich nicht. Aber wenn wir über den Markt gehen in Barcelona oder in Malaga oder auf Mallorca, in diesen südlichen Ländern, dann kannst du mich vergessen, dann werde ich mit dir nicht mehr sprechen können, das ist wie eine Hypnose und ich renn nur noch durch und seh. Die Erbsen seh die Schulter vom Zicklein, seh da vorne die langostinos Merk mir eh da vorne hab ich doch irgendwie den super Wolfsbarsch gesehen und für mich ich kreiere indem ich auf dem Markt bin nur noch Gerichte und Kauf 190% zu viel wahrscheinlich ja.

Aber ich kann mich nicht mehr zurückhalten. Oder bei dem Wolfsbarsch beispielsweise beispielsweise woran erkennst du, dass das jetzt n guter Wolfsbarsch ist? Also durch die Erfahrung dadurch, dass du so viele verarbeitet hast. Letztendlich nehmen wir die Küste an von Mallorca, der Fischer kommt mit mit 10 Wolfsbarschen zurück. Ich kann dir das nicht beantworten, ich glaub das ist Erfahrung ist eines.

Und trotzdem glaube ich, dass es Menschen gibt, die noch mal eine andere Sensibilität für Dinge. Haben. Und das sind Dinge, die du nicht erklären kannst. Warum erkenne ich Lebensmittel anders, wie viele andere? Ich glaube nicht, dass es nur Erfahrung ist. Also wenn wir jetzt, jetzt sind wir gerade bei dem Thema Markt, das war dann. Ging es ja von Dantris nach Südtirol, um wieder zu erkennen, wo stehe ich.

Und dann kam ein Anruf von Witzigmann, dass auf Mallorca in Soja ein Restaurant eröffnet werden sollte. Ob ich interessiert wäre dort zu arbeiten, Ende 25 und ja klar bin ich interessiert und Reise nach Mallorca Gespräche und. Und dort hab ich dann erfahren, dass es die Küchenchefstelle ist, die ich dort übernehmen sollte und ich nicht feig sag ja, mach mal ja, und das war dann wahrscheinlich eine der härtesten Zeiten überhaupt, weil ich da mit so jungen Jahren, mit dieser Verantwortung nicht ganz klar kam.

Und Menschen, die eine krasse Verantwortung haben am brutalen Druck, einem witzig mal im Rücken, der der Patron des Restaurants ist. Das sind Menschen, die dann zum Teil cholerisch wären, weil Choleriker sind, Menschen, die unsicher sind, ja, und diese Unsicherheit hatte ich dann schon mit Mitte 20. Und war dann auch viel zu laut und war dann auch viel zu stur. Und ja, wusste er noch nicht so richtig was und wie. Sowas geht.

Von daher nehme ich an viel saisonales Geschäft, oder? Nee, nee, es war ein Jahresbetrieb. Also es war ein klarer jahresbetrieb du Mallorca an den wichtigen Orten lebt, lebt das ganze Jahr und. Es war also die erste, wirklich die erste Stelle, wo ich die Verantwortung hatte. Ich hatte 10 Leute unter mir, die meisten waren älter als ich. Spanier wahrscheinlich auch, oder? Viele, viele Spanier, ja, die mussten durften übernommen werden.

Ja, weil es Betriebe waren, die von einem Deutschen aufgekauft wurden, und dann durfte man die Mitarbeiter auch übernehmen zum Teil, und ja, das war dann. Eine eine sehr spannende Zeit. Und um jetzt auf den Markt zurück gekommen zu kommen, ja, das hat mir auch niemand erklärt. Aber die Vorstellungsgespräche, die Bewerbungsgespräche mit Mitarbeitern, die bei mir dann begonnen haben, die habe ich nicht so wie wir hier geführt, weil ich habe gesagt, ich möchte das Leuchten in den Augen sehen. Meiner Mitarbeiter, wenn wir über den Markt gehen und ich habe.

Die. Gespräche immer am Markt geführt, weil ich einmal durch den Markt mit einem gewissen Tempo gehe und da sehe ich schon mal, wie kommt der Mensch hinterher, weil wenn er mal nach 5 Minuten schon nur noch hinterherhechelt, dann sage ich, ah, konditionell schwierig und kochen und. Auf dem Niveau ist halt auch Hochleistungssport. Also einmal muss er konditionell gut drauf sein und zweitens will ich und muss ich dieses Leuchten sehen, wenn der die roten Gambas aus Soja sieht am Markt und vorbeiläuft und sie nicht sieht, dann ist er nicht der richtige, er muss sich sehen und er muss einen kleinen Grenzer ins Gesicht bekommen, ich muss sehen.

Dass dass er eine Speichelbildung hat, wenn er die Misteln am Gemüsemarkt sieht. Ich möchte sehen, was in seinem Kopf angeht, abgeht, ja, wenn er ein kleines Spanferkel sieht, wie will er es zubereiten und deshalb war der Markt für mich immer der perfekte Ort, um Bewerbungsgespräche zu führen, um dann zu entscheiden, wer dann.

Bei uns im Team untergebracht wird. Und das Servicepersonal kommt aber noch mal dazu, oder? Ja, Service Mitarbeiter war dann mein Partner. Ok. Also mein Partner, der einfach für Service zuständig war und der hatte dann draußen die Verantwortung. Aber ihr kommuniziert trotzdem miteinander. Letztendlich, weil die müssen ja auch das Produkt verstehen, oder?

Ja, ganz klar. Also die. Man ist eine Mannschaft, also in ganz vielen gastronomisch betrieben und früher noch viel mehr, hat man immer gedacht, das sind Gegner, ach Wahnsinn. Ja, da wurde immer geschimpft über einen anderen und ich sage, wie sollen wir für einen Gast ein gutes Zusammenspiel sein, wenn wir uns als Gegner sehen, also wir sind ein Team, auch wenn ihr draußen im Anzug und Krawatte steht und wir hinten mit unseren dreckigen Kochjacken wir sind trotzdem ein. Team ja.

Und am besten wäre es, habe ich dann in weiterer Folge auch immer wieder mal gemacht. Ja, dass Leute aus der Küche im Service mitarbeiten mussten durften und wenn es nur 2 Tage ist um einfach auch mal zu erkennen, wie die Seite sich anfühlt und umgedreht genauso, weil so bekommt der eine und der andere das Verständnis für die anderen.

Wahnsinn. Aber Gegner letztendlich, weil die die Kundenbestellungen aufnehmen oder letztendlich beim Finedining dann das Menü bestellen und dann fordern, schnell, schnell, schnell oder. Ja, der Druck, der in der Küche vorherrscht. Dann kommt der Servicemitarbeiter servicemitarbeiterin und sagt, ja, da habe ich einen Gast, der mag das nicht, der ist Veganer und mag keine und hat vielleicht noch eine Weizenallergie, sagt er okay ich habe hier gerade. 15 Bestellungen und jetzt muss ich mich um diese Banane auch noch extra kümmern und sage, er hätte es nicht vielleicht früher sagen können, alles emotionsgeschichten und der Servicemitarbeiter kann gar nichts dafür, weil es ist der Gast.

Aber das eine zum anderen und da können Dinge dann aufkommen, die völlig sinnlos sind, ja, weil wir müssen trotzdem ein Team bleiben. Ja. Aber habe ich auch nicht immer geschafft, ja. Ja gut, da geht es ja auch dann rauher mal zu. Tun. Und dann hast du halt wieder ein Gast. Ja, der, der mit seinem Leben überhaupt nicht klar kommt und vielleicht von mir erwartet ja, dass ich ihm jetzt sein Leben dreh durch ein Abendessen.

Ja nein, du wirst nicht dein geilstes Abendessen bei mir genießen können und wenn ich heute. Den besten Tag habe und noch nicht so gut gekocht habe. Aber wenn du in deiner Beziehung gerade ein Scheiß hast, wenn in der Arbeit unglücklich bist, wenn auf dem Weg zu mir ins Restaurant vielleicht noch 120€ Strafe bezahlen musstest, weil im Radar rein bist, bin nicht ich.

Verantwortlich. Ich glaube, den meisten Menschen ist es gar nicht so bewusst. Letztendlich. Was war die ganzen Prozesse und alles. Ja. Ich weiß also besser ist es, wenn du dessen bewusst bist, dass du einfach Verständnis hast für für andere. Ja, ich möchte, ich möchte ja verstehen, ja und und deshalb je mehr, dass du siehst, je mehr, dass du selbst in deinem Leben gekocht hast, desto mehr wirst du auch verstehen, was dir aufgetischt und serviert wird, ja, desto mehr verstehst du Abläufe.

Sage ich auch in einer, wenn man 2 viel weiter gehen, ja, dann hatte ich mit 40 irgendwann mal diese Phase, aber das können wir ja dann, wenn wir jetzt chronologisch alles abarbeiten, kommen wir ja irgendwann hin. Auf jeden Fall. Ja, weil ich sage immer, je mehr, dass du verstehst, desto mehr Respekt hast du auch vor anderen Berufsgruppen.

Und da und da bewegst du dich ja auch hin. Letztendlich jetzt auch in die Zukunft gesprungen, aber die Menschen an die Kulinarik Ranführen. Ja, so weit, dass es geht, ja. Ja. Ich sag halt je mehr, dass sie verstehen, je mehr, dass sie Genuss in sich tragen, desto leichter tue ich mir. Jetzt bin ich ja schon lange nicht mehr der klassische Koch.

Ja, es haben haben sich ja viele andere Dinge aufgetan, aber ich sage schon immer, wo stehen wir kulinarisch, wenn ich gefragt werde im deutschsprachigen Raum, da sage ich ja Österreich grundsätzlich noch mal ein Hauch besser als Deutschland und trotzdem. Mein Umfeld ist gut, aber weil mein Umfeld einfach ein Genießer Umfeld ist.

Aber grundsätzlich fehlt es gewaltig. Also ich bin sehr viel in Spanien, habe lange in Spanien gelebt, lebe immer noch ein bisschen in Spanien, in dem Fall jetzt in Andalusien und. Ich sage immer, wenn ich durch Märkte gehe. Wenn ich mir riesen Kaufhäuser anschau wie das Courting Gless in jeder größeren Stadt hast du ein courting Gless. In Malaga hast du 3 courting Gless in jedem Courting Gless wird Sportartikel, Parfümerie, Kosmetik, Mode für alle und Untendrin hast du immer einen riesen Lebensmittelmarkt wo in Deutschland?

Gibt es ein großes Kaufhaus mit einem großen Lebensmittelmarkt, eines in Berlin? Ich glaube, ich kann mich festnageln, es gibt kein weiteres, es gibt kein Breuninger, der unten einen riesen Lebensmittelmarkt hat und geh in ein courting Glace rein, egal in welcher Stadt in Spanien oder. Das Ding ist voll und an der Kasse stehst du da immer 10 Minuten und nicht weil es eine Kasse gibt, weil alle 15 Kassen einfach überfordert sind und da werden aber die geilsten kosten Tier und Fische verkauft, da werden die besten Schinken von Roselito verkauft, da kriegst du die besten Bananen und die besten Äpfel und die besten Mangos und das bewirkt was kulinarisch.

Ich muss, ich muss ehrlich sagen, das hat mich jetzt auch gerade zum Nachdenken angeregt, weil ich denke immer ka de we 165 Stammhäuser, größtenteils sogar in Österreich, aber ich denke immer an Long chevity Konzepte. Vielleicht fehlt ein Fitnessstudio und alles aber, aber da kann mir der Gedanke noch gar nicht aufmachen.

Lebensmittel wir sprechen von Lebensmitteln ohne Lebensmittel überleben wir nicht, wir überleben ohne Essen nicht. Und da brauche ich nie groß überlegen. Ja, also die Kulinarik ist nur dann stark, wenn das gesamte stimmt, ja, und solange wir nur ein Ka de we in Berlin haben, wo es einen riesen Food Markt gibt bei 80 85000000 Einwohnern, ja nein, alles andere ist wichtiger.

Das ist in Spanien, Italien, Frankreich anders, weil da ist diese Rangordnung eine andere. Finde, in Deutschland muss man ganz wichtig, dass du ein Auto hast, 2 Autos hast, dass es immer sauber ist, dass du noch mal sagt, was für ein geiles Auto hat er und wieder die neuen Schuhe und diese neuen Klamotten und dann das neueste Handy und den neuen.

Laptop bla bla bla bla und irgendwann kommt das Essen in Spanien. Fährt er vor mit seinem alten Seat oder in Italien mit seinem alten Panda, kauft sich aber die geilsten Lebensmittel, weil er einfach gut essen will, weil essen unser Leben ausmacht. Essen ist unser Treibstoff, deshalb sage ich immer ganz kritisch, wir sind noch weit weg. Weit weg.

Im deutschsprachigen Augen, ich spüre sie schon wieder. All die Menschen, die jetzt irgendwelche Nadeln in irgendwelche Voodoo Puppen reinhauen. Ja, um dem Trettel wieder Schmerzen zuzufügen, weil ich es einfach sage, wie es ist. Ich, ich lebe die Länder, ich war in vielen Ländern und und ich, ich erkenne die Unterschiede und das ist ein. Wesentliche Unterschied, den mir keiner abstreiten kann. Ja gut, aber das muss man ja auch sagen letztendlich, das ist ja die Realität, und das sind ja Fakten n Aldi und n Lidl laufen in den USA besser denn je, das muss man auch sagen, letztendlich auch da der Drang eigentlich sag ich mal, das geht von Deutschland rüber in den USA teilweise auch katastrophal. Muss man wirklich sagen.

Ja, alles gut, aber ich sag, ich will jetzt niemanden an den Pranger stellen. Ich sag nur, wenn man mir die Frage stellt. Hat sich viel verändert in der Kulinarik. Wie stehen wir schon viel stehen wir schon sehr gut da, sag ich nein, weil ich vergleiche ja dann ja, solang es diese Märkte, wie sie es in Spanien mit Cotting Glass zum Beispiel bei uns nicht im Geringsten gibt, ja glaubst du, in Deutschland findest du irgendwo in einem Supermarkt einen josé Lito Schinken?

Nee. Nee, oder oder. Findest du irgendwo die geilen Krustentiere? Nein, du findest Lebensmittel, um dass wir uns sättigen können, die geilsten Olivenöl, wo die Flasche mal 30€ kostet, der halb Liter findest du im Coating Glass genug und die Leute lange zu, weil sie ein geiles Olivenöl möchten, aber in Deutschland lange sie zu um. Dem Auto das kleine Motoröl zu geben. Andere Prioritäten.

Lass uns wieder zurückkehren in die schöne Welt. Ich war wieder zu kritisch. Aber dennoch ist ja spannend letztendlich, weil weil aus dem Schritt folgt dann ja die nächste Station und du bist von Bozen nach Salzburg. Nein, ganz weit. Ich bin von Bozen nach Mallorca. Stimmt. Genau. Bin von Mallorca nach Tokio. Ach, das kam auch noch.

Das kam auch noch und habe in Tokio für eine japanische Kompanie Juchheim, der als Jude in den 20er Jahren nach Japan ging, mit der Idee, Baumkuchen und Baumkuchen in Japan groß gemacht hat Riesen, Riesen Kompanie mittlerweile. Die dann die Idee hatte, 2001 ein Restaurant zu eröffnen. In Ginza, dem bin also zwischen Kaiserpalast und Mainstation.

Und die Idee war, Deutsche Küche und deutschsprachige Weine, deutsche österreichische Weine und einer sollte es machen und das war dann ich. Witzig, Mann wieder als Patron, als Namensgeber und ich durfte das Ding dann da drüben aufbauen. Wein als Konkurrenz zu Saki, oder ja. Einfach mit einem europäischen Konzept in diesem in diesem Business, in dieser Business Area Ginza aufzubauen. Ja, Sie wollten nichts japanisches und wollten einfach dieses Deutsche, weil ein gewisser Herr Schmidt als. Als Produktdesigner auch dieses Restaurant dann irgendwie. Der hat auch dieses diesen Brand und dieses Package in also Boxen und sie ein ganz großes Thema in Japan. Ja, und das war dieser Peter Schmidt aus Hamburg, der das denen alles gemacht hat, das

Logo. Und, und da hatte dann auch die Aufgabe, dieses Restaurant zu eröffnen, ein wunderschönes Restaurant. Nicht sehr praktisch. Man hat gemerkt, dass es von einem Produktdesigner gemacht wurde. Und ja, ich war dann verantwortlich für die Kulinarik. Wir. Haben dann schnell erkannt, dass deutsche Küche nicht das ist, was die Leute so es war es.

Sie haben nicht darauf gewartet und dann habe ich das in ein mediterranes Konzept schnell umgeändert und kombiniert mit Deutsch. Österreichischen Weinen. Und dann ging es gut, vor allem mittags und von Tokio einmal nach Tokio, Kulturschock Japan, um dann einen weiteren Kulturschock zu bekommen von 35000000 Einwohner Stadt auf 150000 Einwohner, Stadt, Kulturschock Salzburg.

Um 2003 dann den Hangar 7 am Salzburger Flughafen zu eröffnen. Hangar 7 man stelle sich vor eine riesen Garage Besitzer Herr Mateschitz, Red Bull und ja, einfach diese ganzen Privatflugzeuge. Irgendwie unterstellen zu können und diesen Hanger durch diese schräge Form Architektur, Kunst, Kulinarik, Fliegerei in ein Ding reinzupacken, also ein wahnsinnig spannendes Konzept.

Und ja, das. Angefangen heißt es praktisch von einem richtigen Flugzeughanger und jetzt ist ja so eine Art Glaskuppel auch. Ja, ja, also es wurde neu gebaut. Ah okay alles. Es war ein leeres Feld und da wurde diese Glas Metall, Glas, stahl, Kuppel, wie sie ausschaut wie ein Ufo, eigentlich Hingebaut und die Idee von der Mateschitz war einfach Kunst, Kulinarik, Fliegerei und Architektur zu kombinieren.

Und jetzt war ich da und hatte mein erstes Gespräch darüber, wie die Kulinarik auszusehen hat. Und es gab eine Grundidee von Herrn Mateschitz, der ohne Zweifel. Eine der genialsten Personen ist, die ich je kennengelernt habe. In so vielerlei Hinsichten, in einer Innovationsdenke, in einer Brutalität Dinge durchzubeißen und dran zu glauben und also ein unfassbar faszinierender Mensch und.

Die Idee ich. Komm, denke okay ich darf mich wieder hier aufstellen und darf wieder zeigen, was für ein geiler Koch ich bin und was für ein geiler Typ ich bin mit Anfang 30 dann aus Tokio Command mit breiter Brust und dann meint er matisch jetzt so wir sind am Salzburger Flughafen, Flughafen bedeutet Internationalität. Wir sind Red Bull, auch Konzern, Weltkonzern, international. Wir brauchen ein internationales kulinarisches Konzept. Wie wär's, wenn wir viermal im Jahr immer 3 Monate lang ein Restaurant, ein bekanntes Restaurant aus irgendeinem Ort dieser Welt?

Einladen und das komplette Personal in den Hanger einladen, um das wir dann 3 Monate lang deren Kulinarik hier präsentieren. Sprich das Restaurant das 3 Sterne Restaurant aus New York schließt 3 Monate, kommt zu uns und ich habe immer die Oberaufsicht bis zum Spüler. 3 Monate später kommt er aus Sao Paulo, 3 Monate später kommt er aus Sydney und 3 Monate später kommt er aus Tokio.

Und ich habe mich in dem Gespräch getraut zu sagen, das geht nicht, ach, das geht nicht, Herr Trettel wenn sie nicht dran glauben, dann sind Sie wohl der falsche. Dann sage ich immer Tisch jetzt, wenn ich jetzt gehe, haben Sie ein Problem, weil dann geht der Beste. Wir waren nicht alleine an dem Tisch, da waren noch ein.

Paar sicher ziehen andere Leute noch am Tisch und das richtig merkt so wie sie alle so angefangen haben zu wackeln und ich habe einfach gesagt. Und das habe ich witzigerweise und glücklicherweise schon in Tokio erlebt. Wie Japaner umgehen, das ist ja eine Taktik, auch, ja, ich gehe noch mal kurz nach Tokio, ja, ich lande nach einem 14 Stunden Flug, was auch immer komme um 21:00 Uhr an, werde abgeholt und gehe direkt. Ins erste Meeting.

Die wollen dich einfach an testen. Das sind die 4 Bosse der Firma Tafeln und du gehst rein bis um 11 11:30 Uhr irgendwann in diesem Meeting nach diesem Flug. Und dann erklären sie dir direkt so, Herr Drittel, wir möchten dieses Konzept mit diesen Preisen. Von Lebensmitteln. Und mit dieser Food Cost, also das ist das Geld, was du ausgeben darfst.

Ja, diese 22% mit diesen Lebensmitteln, und ich sage okay Leute, ihr könnt zwar direkt wieder meinen nächsten Flug buchen, eines von diesen Dingen müsst ihr löschen, ich kann nicht diese Food Cost einhalten. Wenn ihr diese Preise fahren wollt. Weil wenn ich 22% hier unten haben will, dann muss ich hier oben einfach einiges mehr an Yen verlangen und da habe ich, das habe ich schon ein bisschen mitgenommen, ja, und ich habe auch gesagt, das bringt jetzt nichts, ja, wenn ich da einfach völlig überzeugt.

Bin, dass dieses Konzept, wie sehr Mathe Schütz für sich gesehen hat, damals mega. Also diese Innovation so zu denken, war ja sensationell. Aber ich muss es ja umsetzen. Ich kann nicht hergehen und sagen, okay mache ich, wenn ich daran nicht glaube, dann ist doch besser, wenn ich gleich sagt, so geht es nicht, dass er Mateschitz das selten in seinem Leben gehört hat, dass irgendjemand zu ihm sagt, das geht nicht, ja, das hat jetzt ja mit mir nichts zu.

Tun. Aber die Denkweise ist ja auch unfassbar letztendlich, weil ich öffne gar kein Restaurant, wo Frequenz ist, sondern ich schaffe mir die Frequenz durch ein kreatives Konzept. Ja, schon das kreative Konzept blieb, ist, ist sie geblieben. Ich habe ja den Grundgedanken dann verstanden, und das war ja dann auch, dass ich gesagt habe, dramatisch jetzt, ich verstehe, was sie meinen, geben Sie mir ein bisschen Zeit, und dann habe ich ja gesagt.

Lass es nicht 4 mal im Jahr sein. Lass es 11 bis 12 mal im Jahr sein, aber nicht mit dem Team, weil in New York schließt mir keiner 3 Monate lang das Restaurant um nach Salzburg zu kommen und in Tokio und in Sao Paulo und in Sydney auch nicht, aber. Wir können sehr wohl das mit einem eigenen Team aufbauen und so meistern, dass ich all die Betriebe monatlich im Vorfeld bereise, mir alle Infos hole, die ich brauche.

Alle Rezepte, Lebensmittel, wenn es das way You Beef aus Australien ist, dann muss ich das hierher. Bekommen. Wenn es die cambusi Frucht aus dem Amazonas ist, dann muss ich schauen, wie die hierher bekommen. Wenn es die genau die Chili ist aus Mexiko, weil der mexikanische Gastkoch da ist. Dann muss ich die herbekommen funktioniert so.

Ich bin monatlich so 34 Monate im Vorfeld. Unterwegs also, sprich wenn im März der Mexikaner ist, dann bin ich im November in Mexiko, bin in deren Küche, saugt alle Restaurant, alle Rezepte auf, Rezeptiert, fotografiert, Schau, kommt zurück, abgespeichert. Im April kommt einer aus Moskau, im Dezember Reise ich nach Moskau, Tag alles wieder dasselbe, ja, ich habe immer 3 bis 4 Küchen.

In meinem Laptop, in meinem Kopf und arbeite dann ab. Das war die Grundidee, die habe ich vorgeschlagen, wurde angenommen und dann ging es Oktober 2003 mit dem ersten Gastkoch los. Aber eine ganz andere Aufgabe, auch als Vorhersage ich mal als Küchenchef. Du bist manager, also du bist du bist Manager mit einem.

Hochgradigen Gefühl an Kulinarik Weil der Koch, den ich besucht, der muss mich ja auch ernst nehmen, also der muss ja verstehen, okay dem vertraue ich das an, weil was kann geschehen, wir machen Riesen Marketing und sagen schon George von Gerichten aus New York, der drüben eine Riesengröße ist, ist im September 2004 im Ikarus im Hangar 7.

Der Koch ist 2 Tage da, sie war immer der erste und zweite, da habe ich die Köche eingeladen, warum einmal, dass sie mit einer Sicherheit sehen okay die meistern, dass ein Monat lang, das ging immer ein Monat das Programm erstens mussten die Köche sehen für sich sicher sein ist das Gericht oder all die Gerichte gehen so raus wie sie bei mir im Restaurant rausgehen.

Und zweitens, und noch wichtiger war, dass mir die Köche dieses Marketingkonzept groß machen, weil die müssen zurück nach New York, nach Sao Paulo, nach Sydney, wo auch immerhin, und erzählen und sagen, Hey, ich war da in Salzburg, und ich habe da was erlebt, was ich noch nie erlebt habe. Das ist ein einzigartiges Konzept.

Und das Team ist supergeil und der ganze Hangar ist sowieso mega und und die haben es mir dann leichter gemacht. Am Anfang war es ja nicht, wenn ich da einen. Sage ja du, ich würde einen Monat lang deine Küche kochen. Ich komme zu dir 4 Tage saug alles auf und du brauchst nur 2 Tage da sein, ich brauch dich gar nicht, ich mach alles ich und mein Team. Wir reden auch von der Zeit, wo es kein Social Media gab. Da gab es das Konzept, war ja völlig irre. Ja, jetzt, so viele Jahrzehnte später, sagen ja, ok, haben wir sehen, kennt jeder.

Da waren jetzt mittlerweile weiß ich nicht 250 Gastköche und ja, aber am Anfang hatte jeder mal gesagt, ja, ist ja völlig bescheuert und da hat jetzt natürlich witzig man wieder als Patron sehr geholfen, weil. Die Köche, die wir am Anfang bekommen haben sagen ok, wenn witzig man dahinter steht, ja dann muss es ja gut sein. Deshalb waren es Freundschaften, die wir am Anfang geholt haben und nach und nach einfach immer größere. Und irgendwann wurde das Ikarus und und der Hanger einfach die Hall of Fame der Kulinarik.

Aber weil man halt ja voll dran geblieben ist und und mittlerweile ist ja eh nicht mehr wegzudenken, selbst ein. Natürliches Highlight von dir. Ja, das persönlichste Highlights ist zu erkennen, dass die besten Köche der Welt alle da waren und alle mit Wasser kochen und die Allergrößten die einfachsten sind. Mit dem mit den also keine, keine Allüren. Je kleiner sie werden, desto mehr Allüren haben sie. Und ich habe, ich habe so viel sehen dürfen, ich habe alle Lebensmittel dieser Welt sehen dürfen, ich habe in 11 Jahren 120 Restaurants nicht beessen dürfen, ich war in deren Küchen, ich bin ja wirklich bis ins Innere rein und habe alles erfahren und.

Und habe natürlich auch in all diesen Ländern dann auch noch weitere Restaurants besuchen dürfen. Und ja, also die die Kolonarische Welt hat sich geöffnet. Wieviel denkst du, macht er das können aus, sage ich oder die Beschaffung der Lebensmittel, die Qualität der Lebensmittel, gerade bei so den Köchen, wo du getroffen hast. Ja, in erster Linie musst du mal dein Ego runterschrauben. Das ist mal das Allerwichtigste, weil ich war ja selbst Koch. Und ich sage, es geht jetzt nicht mehr um mich. Ich bin nicht der kulinarische Hauptdarsteller, der kulinarische Hauptdarsteller ist jeden Monat ein anderer Koch und meine Aufgabe ist es nicht, diese Küche in Frage zu stellen. Meine Aufgabe mit meinem Team

ist es, diese Küche 100% so umzusetzen, wie sie dieser Koch umsetzt, weil viele Köche würden hergehen und dann sagen, ja, aber das kann ja besser machen. Das würde ich so machen. Ja, aber das ist es nicht. Ich möchte, dass wenn du in London ins Suma gehst und ich suma London präsentier im November 24, dass. Du genau dasselbe bekommst, ist eh schwer genug. Ja, weil ich kann.

Im Wahrheit kann ich hier nur die Kulinarik. Präsentieren. Ja, wenn wenn du in London bist und den ganzen Tag dieses ganze London Ding aufsaugst. Ja das kann ich dir nicht bieten, aber die Kulinarik muss sich so gut wie möglich umsetzen und natürlich kann ich das nicht, wenn ich die Lebensmittel nicht bekommen.

Wie muss man sich das vorstellen? Von der Beschaffung der Koch, der Küchenchef, der, der ordert die Lebensmittel dann oder? Nee, das mache ich. Also ich brauche die Kontakte und und dann muss ich halt schauen. Ja, es gibt auch, da gibt es Dinge, ja gehen dann halt nicht, wenn ich in Lima bin und Gaston Akuryo serviert mir das beste Meerschweinchen, das ich je gegessen habe. Ja, da muss ich sagen, lass uns lieber Lamm machen, weil Meerschweinchen wird hier ein Problem. Ja, es gibt natürlich.

Grenzen. Ja, es gibt viele Dinge, die ich ja, wenn ich im Vietnam bin, und die machen Hund, da sage ich, du machst das in Vietnam, aber ich kann hier kein Hund machen, warum auch immer, ja, also es ist jetzt, das ist immer so, ich habe mich auch so oft dann gewundert oder oder fast geärgert, ja, dass dass wir. Die Richter sind und entscheiden, das ist richtig. Und das nicht, weil ich sage, Warum zeigen wir mit dem Finger auf die Vietnamesen, wenn sie einen Hund servieren und servieren bei uns dabei ein Kaninchen und ein Kalb, weil das ist ja in Ordnung, aber der Hund ist ja absolutes No go. Also habe ich nie verstanden.

Ja, weil wieso muss ich immer andere Kulturen in Fragen in Frage stellen, Wieso akzeptieren wir sie nicht? Aber das gleiche denken, sage ich, setzt ja auch das bei den Mitarbeitern voraus. Letztendlich. Also wenn du da Management, das ist ja Management auf höchstem Level letztendlich, die müssen extrem adaptiv sein, flexibel.

Ja, Vollgas ey, du weißt was, sag ich mal 3031 chip raus. Lege ihn hin, wo du willst, neuer Chip rein, weil ab morgen ist der erste und wenn du jetzt einen Monat lang eine Küche vom Brasilianer gekocht hast, kochst du ab morgen die Küche von einem Schweden. Vergiß alles alles vergessen, weil morgen geht es neu los mit einer völlig anderen Kulinarik und das monatlich. Und nachdem der aus Schweden weg war, kochen wir auf einmal thailändisch und es war schon richtig heftig. Aber auch visionär.

Allein der Gedanke ist für so ein Konzept. Das bin ich nicht, das ist Mateschütz, das ist das, was was mateschütz. Ausgemacht hat was, was Red Bull so erfolgreich macht. Das ist nur einer, das ist nur Matisch jetzt gewesen, wäre ich auf dieses Konzept gekommen im Leben nicht, und das ist schon echt unfassbar was was der Mann an Ideen hatte und ja grandios und eine eine sensationelle Möglichkeit für mich. Bis dann 2013 kam und dann einfach Zeit war zu gehen. Goodbye zu sagen.

Das war ja für dich dann auch so. Letztendlich, du kamst, sag ich mal vom höchsten Level und ohne ohne was ja wirklich zu wissen, was du als nächsten Schritt machst. Ja, völlig. Also für mich war einfach nach 11 Jahren hanger nach jeden Monat irgendwo unterwegs zu sein. Also ich sage mal was wenn du. Ich habe gesagt, wenn ich das erste Mal nach Sydney durfte, dann dann durfte ich ihn.

Wenn ich das vierte Mal da war, dann musste ich ihn. Bei den Zwund war damals auch schon geboren, oder? Naja, die wurde dann erst später geboren. Ja, der wurde dann 212 geboren, aber wenn dann Singapur zweimal gesehen hast, dann ja klar, wenn ich jetzt mal wieder Woche hingehe und nur, aber es war immer Arbeit, ja und irgendwann.

Sage mal, 5 Jahre durfte ich und die nächsten 6 Jahre musste ich und dann hast du auch nicht mal irgendeinen Scheiß anhören wollen von irgendwelchen Köchen, dass dass es ganz wichtig ist, dass du beim Lauch genau diesen Weißwein verwendest, weil dann der Lauch besonders mineralik schmeckt. Ja, ich sage Fuck you, lass mich in Ruhe, was ist ist dann einfach. Zum Teil reden Köche einfach viel mehr über ihre Gerichte als die Gerichte dann letztendlich hergeben. Und das vertrage ich dann immer weniger, weil ich sage weiß was halt deine Fresse Koch einfach richtig geil. Dann hast du mich gewonnen, aber nicht, indem du mir erzählst, dass das Ei jetzt so besonders gut ist. Ja, weil das von einem Huhn

gekreuzt wurde, von irgendeiner norwegischen Bergziege und. Ich will es nicht mehr hören. Aber war das, weil du hast ja auch immer wieder dich geäußert, sag ich mal. Auch gegenüber dem Michelin und war das auch ein Grund dafür, letztendlich genau diese Art, oder? Der Michelin und und Gourmio war für mich immer ein ein Dorn im Auge, immer schon. Und dieses Konzept Hangar 7 was wir 2000. 3 ja dann begonnen haben, war für mich immer so eine Wohltat, weil ich gesagt hab, wenn wir jetzt mit so einem Konzept beginnen, wo du monatlich eine komplett andere Kulinarik präsentierst, dann kann uns der Gourmio und der Michelin ja gar nicht testen, weil wie soll das gehen, was wollen die bewerten? Und trotzdem haben Sie es

gemacht. Ja, was völlig armselig war, weil der Gummio ging her und hat uns dann 16 bis 18 Punkte gegeben, hat es noch nie gegeben. Entweder bekommst du 1617 0 18 bei uns waren es 16 bis 18 wo ich sage warum, also es sind immer noch Menschen die darin arbeiten und. Und 16 bis 18 Punkte kannst du auch mit einem Konzept haben, dass du das ganze Jahr durchfährst, weil ein Tag bin ich besser drauf und mein Team besser drauf. Das Lebensmittel, das ich bekomme ist qualitativ hochwertiger, also müssen wir alle so testen und müssen ihnen 15 bis 19 geben oder wie?

Wie ist eigentlich deren Geschäftsmodell? Wie funktioniert das also mal? Die die Laden ein und wo verdienen die überhaupt ihr Geld ist. Michelin ist ein. Reifenhersteller in erster Linie und dann war sein Reiseführer und die verkaufen halt durch den Verkauf des Buches ja, oder? Wahnsinn. Ach, durch dem Buch, wo sie praktisch die Restaurants Listen. Das war's.

Jetzt kannst du sicher online auch mittlerweile runterladen. Ich meine, wenn ich die Bewertungssysteme der. Der Führer mir anschaut, dann bin ich mir nicht sicher, ob sie so weit sind, ob sie auf online auch schon zurückgegriffen haben. Aber das ist mein meine eigene Fehde gegen gegen diese. Herrschaften, aber das bin ich, bin ich lange raus und ist auch gut so.

Ich habe, ich habe ja draußen an der an der Hauswand ein ein Riesen. Graffiti und da ist auch ein Verbotsschild für Gummio und und Michelin, die haben hier keinen Eintritt. Also ich habe also Kitchen Club um es kurz zu erklären, ist ja ein Raum wo ich auch Gäste mal bewirte, aber es ist bei mir zu Hause und ich möchte nicht bewertet werden. Ist immer ein ein schwieriges Thema. Ja, also es ist wie eine Kunst oder wie eine Literatur oder wie wie eine Musik, wie bemesst du uns wirklich, ja, wir laufen nicht die 100 Meter unter 10, oder? Über 10 wir springen nicht eine Stange drüber, wir springen nicht weit, wir ja, es ist immer nur ein ein Geschmack. Subjektivität.

Ja, und damit habe ich mir immer schwer getan, ja. Und und auch viele, viele, ganz viele Kollegen zu leben, wie sie ihr Glück abhängig machen, wie du dir gerade bewertet wirst, sind Leute. Ganz ehrlich, das ist doch nicht das Glück, du kannst es doch nicht abhängig machen von 2 Bananen, die einmal im Jahr kommen und dann entscheiden, ob du keinen 12 oder 3 Sterne bekommst.

Das kannst du doch nicht bringen. Fahr mich immer, ich zerfranz mich voll in jedem Thema, oder? Ja, weil genau, genau darum geht's ja letztendlich, sag ich mal. Das ist schon spannend. Ich glaube viele, die meisten Köche streben ja wirklich danach, egal wo, egal egal wen du ansprichst. Völlig völlig. Und ich finde das so einen Irrsinn. Du machst dich so abhängig.

Nimmst dir Freiheit auch. Völlig. Du verlierst. Du vergisst zum. In den meisten Fällen für den Gast zu kochen, wenn du nur noch für die Bewertung kochst, vergisst du den Gast und das kann ja einfach nicht sein, weil sie dieser Gedanke, sich so abhängig zu machen, weil ich sage immer, die gibt es ohne uns nicht, die Gastronomie, die Restauration.

Gibt es ohne die ja, weil der Gast kommt. Die sind von uns abhängiger, wie wir von ihnen, also lasst uns da ein bisschen eine Waage halten. Aber ist auch ein Ego Problem. Natürlich nur, aber wurscht, ich bin ja schon lange raus, ich bin Genießer, ich bin Koch. Habe aber das Kochen in Wahrheit schon lange, den Kochlöffel schon lange an den Nagel gehangen, werde aber immer die die Restauration, die Gastronomie, die Kulinarik verfolgen.

Ich werde sie immer genießen und ich brauche sie ja so nicht mehr erleben und und mitmachen bei all den Dingen, die mich. Nicht glücklich gemacht haben. Danach hast du dich noch mal ganz neu ausprobiert. Ja du, ich habe, ich sage immer, ich habe noch nie so gerne gekocht wie wie jetzt. Ich habe noch nie so gut gekocht wie jetzt.

Warum? Weil ich es nicht mehr machen muss, weil wenn ich jetzt koche, dann darf ich kochen und alles, was du machen darfst und nicht musst, machst du einfach besser. Und ich liebe die Kulinarik viel mehr als früher, als ich sie wirklich täglich machen musste. Und jetzt ist es einfach nur ein. Es ist einfach eine Leichtigkeit. Ich habe auch gemerkt, ich habe nach dieser hanger Zeit, selbst wenn ich mich hingestellt habe, in meiner Küche eine Spaghetti pomodoro zu kochen, für mich selbst. Ich habe das Brett aufgebaut und. Und habe einen Stress gehabt.

Ich habe am brutalen Stress und Druck verspürt und deshalb habe ich auch den Kitchen Club hier gebaut. Der Kitchen Club ist ein Treffpunkt für Menschen, die die Kulinarik lieben, aber in erster Linie war es damals für mich vor 67 Jahren. Ein Therapiezentrum. Ich habe den Kitchen Club gebraucht, dass ich jetzt ein Brett aufbauen kann, ein Messer in die Hand nehmen kann, eine Pfanne in die Hand nehmen zu kann, eine Pfanne in die Hand nehmen kann, ohne dass mein Blutdruck nach oben springt.

Ich habe es so lange gemacht, dass ich nur noch Stress verspürt habe ich. Und wenn du Stress verspürst, dann wird diese Energie weitergeleitet und das schmeckst du und mich. Stress kochen überhaupt nicht mehr, Kochen ist Meditation und dann wird's gut. Spürt dann noch der Gast. Voll. Ja, aber. Es begleitet dich ja immer noch, sag ich mal. Jetzt, jetzt dann nach der Zeit im Tantris. Also natürlich, du hast dann andere Dinge gemacht, zuerst Praktika.

Nach der Zeit vom Hanger. Anger, Anger mein ich. Ja klar, bei so vielen Betrieben kann man ja. Doch durchaus ein bisschen durcheinander kommen ja, nach dem Hanger war natürlich so eine Phase, wo ich nicht mehr wusste, so richtig, was ich eigentlich machen will. Weil was will ich kulinarisch machen?

Will ich mich selbstständig machen. Schwierig also jetzt irgendein Restaurant zu übernehmen, will ich in die Beratung gehen, weiß ich auch nicht, will ich irgendwelche hotelkonzepte, will ich neue eigene internationale Konzepte auf die Beine stellen mit irgendwelchen Investoren auch nicht sicher. Aber es gibt es noch eine Strandbude, vielleicht in der Karibik bin ich noch zu jung, irgendwie auf einer Skihütte viel zu viel Stress, keine Menschen, die Ahnung haben von dem, was ich mach, dann auf dem.

Es waren Ideen, die du überlegt. Hast alles, alles viele Ideen und alle alle weg und dann gesagt, Ach weiß was jetzt machst, jetzt mach's mal Tischler. Jetzt rufe ich doch hier in Salzburg eine Tischlerei an und frage, ob ich mal 3 Wochen zu ihnen kommen darf, weil ich einfach das Thema Holz hat mir immer gefallen.

Es ist ein Thema das lebt und dann bin ich 3 Wochen in diese Tischlerei und habe einfach mein eigenes Bücherregal bauen dürfen mit so Zink Vorschlägen. Ich wusste im Leben nicht was Zink Vorschläge sind, aber ich weiß jetzt. Nachdem ich selbst ausmessen durfte, berechnen durfte und dann aussehen durfte und dann gesehen habe, WOW, diese Vorschläge vereinen sich und sagen Wow und ich sehe jetzt, wenn ich Zink Vorschläge sehe, dann sage ich, oh, ich weiß wie das geht und dieses Regal steht jetzt ja seit mittlerweile seit 11 Jahren in meinem Schlafzimmer.

Ich sehe es jeden Tag. Und dann hat mich das so fasziniert. Da habe ich gesagt, okay, ich weiß eh noch nicht so richtig, was ich machen will, dann gehe ich zu meinem Freund Markus Meindl, der die allerschönsten Lederjacken und Lederprodukte macht und sagt, Ich möchte einfach euch auch meine eigene Lederjacke mal produzieren, weil ich sage, wenn ich diese Lederjacke dann trage, werde ich sie immer mit einem mit einer ganz anderen Wertschätzung tragen und durfte da in 3 Wochen.

Auch. Reinschnuppern durfte alles kennenlernen und ich bin natürlich jetzt kein Schneider. Ich bin kein Tischler, aber ich habe einen Einblick für solche Dinge und dann ging es weiter zu der Holzschnitzerei nach Südtirol und durfte in die Käserei rein und alles Dinge, die wahnsinnig interessant für mich waren, vor allem ich.

Nehmen wir die Käserei mal weg. Wenn ich jetzt die Holzschnitzerei Hernehme, die Tischlerei Hernehme, den Lederjacken Produzenten Hernehme, bin ich in Wahrheit schon in eine kurze, leichte Depression verfallen, weil ich gemerkt habe, das, was ich als Koch mache, wo ich den ganzen Tag dran arbeite mit einem riesen Team und.

Abhängig bin von dem perfekten Lebensmittel, um dann den Gast glücklich zu machen, so hoffen muss, dass dieser Gast in dem Moment, wo er das ist, was ich mit so viel Schweiß zubereitet habe, dass der offen ist, dass er bereit ist, wissend, dass das, was er heute genießt und. Morgen einfach in der Toilette landet in einem Zustand, über den wir nicht mehr sprechen möchten. Oh du sagst, du hast 3025 Jahre essen produziert und es wurde alles weggekackt ja.

Lass es uns sagen. Die Lederjacke, die ich vor 10 Jahren gemacht habe, die hängt immer noch da. Da kann ich immer wieder drüber streichen, schlüpfe immer wieder rein, das Holzregal steht in meinem Zimmer und ich gehe immer wieder hin und schaue mir die Zinkvorschläge an und der Kopf, den ich begonnen habe, beim Schnitzer zu schnitzen, steht in meiner Bibliothek und den sehe ich immer.

Das isst und bleibt immer da. Das Essen ist am Tag danach weg, jetzt können wir sagen, ja, aber die Erinnerung, die bleibt ja, die Erinnerung bleibt aber nur, wenn du offen bist. Ich bin so abhängig. Oder Halt ist Foodblockerei. Aber davon bist du ja überhaupt kein Fan. Ja, wieder ein neues Thema. Aber das.

War ist. Am Ende war es eine wahnsinnig interessante. Es war ein ein, also ein Augenöffner, es war ein Augenöffner für das, was wir machen, alle Handwerk, aber mein Handwerk hat keinen Bestand, Kunst hat Bestand, sag ich mal. Deshalb kann kann mir niemand kommen und sagen, dass kochen Kunst ist.

Nein. Weil Kunst braucht Zeit, Kunst. Wenn du heute in einer schlechten Phase bist, lass dich in dieser Phase 3 Monate lang sein. Du kaufst heute ein Bild, du erlebst dieses Bild 3 Monate nicht, in 3 Monaten, siehst auf einmal so wow, krass, was für ein geiles Bild, das hängt da immer und das. Kann täglich betrachtet werden. Das muss 2 Monate lang nicht betrachtet werden, aber es ist immer noch da und du kannst immer wieder neue Details erkennen.

Beim Essen hast du es nicht, das ist nur diese eine Chance. Warum kamen wir darauf, wie kamen wir auf dieses Thema gerade? Ja, aber du hast angesprochen. Eben ich. Wollte jetzt nicht. Das kam. Ich wollte. Jetzt nicht so in die Tiefe gehen und so graue Wolken. Ja, aber das kam nach der Zeit, wo du dich selbst finden wolltest. Ja, ja, genau, genau und und ja und dann oh wow, das ist ja eine eine krasse Phase in meinem Leben. Ja, weil dann.

Ging es so ein bisschen los mit auf einmal? Das war die die Phase, wo Kitchen Impossible losgelegt hat, ein ein für mich eines der erfolgreichsten Kochformate, die sie im deutschen Fernsehen gegeben hat, mit dem Gesicht, dem Mälzer. Dann gab es ja ein Kochformat, das The Days geheißen hat, ja, da war.

Aber kurz um um Einzuhacken. Du hattest aber dennoch, daher kam die auch Idee mit dem. Wo wir das Buch vor uns haben, das Fashion Food, das kam davor und war das zufälligerweise in der Zeit, wo du den Freund kennengelernt hast, mit der Apfel lederproduktion, oder? Also Fashion, Food, Fashion, Food hat schon viel früher begonnen.

Fashion Food war ein ein Projekt, das ich begonnen hab mit dem Fotografen Heike Kirchberger. Wo ich gesagt habe, ich möchte, dass das Lebensmittel noch mal eine andere Bühne bekommt und die Bühne war der Mensch, der Mensch, der eigentlich das Gericht, das ich so schön zubereite, immer ruiniert, in dem der Mensch, der Gast hergeht und mit der Gabel und mit dem Messer auf das Gericht losgeht, ist das Kunstwerk kaputt und. Der Gast, auf dem ich darauf angewiesen bin, macht mein Kunstwerk kaputt.

Verstehst du was ich meine? Ist ja eine völlige Diskrepanz. Ich brauche den Gast aber trotzdem. Ich bereite alles so schön her und der macht es kaputt. Aber das heißt, es ist die Antwort darauf, auf die Frage. Auf welche Frage? Dass die Sinnfrage letztendlich hinter dem Essen also. Die Frage ist, warum habe ich Fashion Food begonnen? Fashion Food ist für mich, dass ich dem Lebensmittel eine Bühne geben wollte, zweites Leben ja, und durch dem, dass es fotografisch festgehalten wird, ja einfach als Kunstwerk bei dir zu Hause hängen kann und ich habe Models eingekleidet mit Essensresten und.

Mit Lachshäuten, mit Nudelteigen, mit Oblatten, mit Algen, mit Schokolade begossen, mit Octopushäuten, mit Milchhaut und und, und und. Alles, was mir irgendwie eingefallen ist, also das was. Was archim Boldo damals als großer Künstler hunderte Jahre zurück, ja, der Archim Boldo hat ja aus Lebensmitteln Gesichter erzeugt, ja, und dann gab es in der Kulinarik nichts Großes mehr und also in der Kunstszene ab und zu mal bei Obst, Schüsseln und ja, oder oder ja.

Auf jeden Fall habe ich irgendwie. Dieses Ding verspürt, dass ich das Essen noch mal als Kunstwerke projizieren möchte und ein Stand Fashion Food und war ein eine witzige Idee, die dann doch größer wurde, als ich gedacht habe, weil die. Nachfrage ja. Nachfrage und dann war Helge Achenbach. Helge Achenbach, der Kunst mit 10 mit ja, Achenbach, glaube ich hat, hat viele Künstler groß gemacht.

Ja, ein ein, ein super Mensch, der dann vielleicht ein paar Fehler gemacht hat im Leben und und dadurch auch im Gefängnis landete, weil ja keine Ahnung, Betrugsfälle vielleicht und. Aber der hat mir die das ermöglicht und hat es zu Kunst gemacht. Bei der Kunst ist es so, ja du brauchst nur die richtigen Menschen, die dann sagen, dass es Kunst ist. Und dann ist es plötzlich Kunst.

Und ja, Ausstellungen und in Galerien, in Museen, in Museen, der Telekommunikation in Berlin riesen Bilder ausgestellt und einfach so ein. Ein Ding, eine Idee, die kam. Eine Idee, die ich direkt umgesetzt habe und nicht einfach irgendwo liegen lassen habe und einfach ja wunderschöne ästhetische Bilder. Eine brutale Gratwanderung, weil wenn du mit Lebensmitteln auf Menschen arbeitest musst.

Du kann das ganz schnell abdriften in so. Was ganz billigem und schrägen. Und dass diese ästhetisch schöne Bilder behältst, ist ja da, muss krass 8 gehen und du arbeitest natürlich mit Lebensmitteln und und die Trocknen mal schnell ein, du musst schnell sein, du musst Geschwindigkeit haben, du musst auch Modus haben, die es aushalten, dass sie mal eine eine Saiblingshaut. Übers Gesicht gehangen bekommen oder sich einkleiden lassen von einer Schweinshaut, oder ja.

Bei der Od Kultur ist es ja ähnlich, sag ich mal, teilweise dann nicht Lebensmittel, aber dann werden die mit Sand verkleidet und und das ist ja die Mode, das ist die Fashion, das ist die Kreativität, das gehört dazu. Absolut ja. Also ein sehr schönes Projekt, was man, was man jahrelang viel Spaß gemacht hat, aber auch ein Teil. Ein Teil meiner Vergangenheit, ja. Und dann, und dann hast du ja schon gesagt, dann ging es los. Dann ging es los.

Ja, und irgendwie so 214 so ein paar Anfragen an Kochshows teilzunehmen bei den Days als als Gastjuror an Coach habe ich 3 Staffeln mitgedreht und Kids Impossible ein paar Folgen drehen dürfen und. Dann kam noch mal ein Format mit Mälzer. Die Karawane der Köche, wo wir mit Food Trucks durch ganz Deutschland gereist sind und.

Es geht schon. Impossible hat das eigentlich die Idee was ich mich mal gefragt habe, vom Hangar aufgenommen oder? Nee, also völlig unabhängig. Aber es ist eine eine. Also es ist produziert von Endemal Shine. Ja, und es ist ein ein, ein deutsches, also ist wirklich ein nicht gekauftes Format, es ist wirklich. Gegründet und geboren worden durch die Produzenten und dann auch durch den Melzer.

Aber er praktisch bereist verschiedene Länder, oder? Ja, also pro Folge bereist bereisen jeweils 2 Köche, die als Gegner antreten, jeweils 2 Locations, 2 Länder und müssen. Dürfen dort ein Originalgericht originalgetreu nachkochen. Du bekommst dieses Gericht, musst analysieren, muss verstehen, wie dieses Gericht gekocht wird und muss dann.

So gut wie möglich. Einkaufen und so gut wie möglich nachkochen und 10 Menschen, die dieses Gericht 100 mal schon gegessen haben, sind dann die Perverter. Und die entscheiden dann, wie nahe dein Gericht an das Original Rankam. Also ein spannendes Format, ein sehr nervenaufreibendes Format, ein Format, wo du einen brutalen Druck hast. Aber zum Teil hast du ein Gericht vor dir und sagst keine. Ahnung.

Und du musst dich irgendwie reinfuchsen und aber ja, ein ein Format, dass ich dann so. Mit drin durfte und. Und dann kam wieder ein Game Changer, wo ich dann mich aus dieser kompletten Kulinarik dann am meisten verabschiedet habe. Ja, in dem dann ein Dating Format kam namens First States. Wo wir dann 2017 im August die 1.

Folge gedreht haben und mittlerweile sind es 1500 folgen, die ich gedreht habe und bei First States der Gastgeber und Moderator sein darf. First States findet in einem Restaurant statt, 2 Menschen treffen aufeinander, haben sich vorher nie gesehen, nie gehört, nie gerochen, nichts und dürfen 2 Stunden. Im Restaurant, im Restaurant, sich kennenlernen, sich beobachten, sich beschnuppern, sich was auch immer, um dann nach 2 Stunden zu entscheiden, ob sie sich wiedersehen möchten oder nicht.

Eine Rolle hat sich aber auch ganz stark geändert, ja. Völlig. Und die Rolle hat sich geändert und. Eines bleibt gleich. Ich habe früher gekocht, ich habe mit Lebensmitteln gearbeitet, ich habe was gemacht, was wir brauchen zu überleben, und das mache ich mit der Liebe genauso, weil die Liebe ist genauso wichtig zum Überleben, es ist kein Luxus, weil in weiterer Folge idealerweise wir uns fortpflanzen durch die Liebe. Also habe ich mit der Kulinarik und mit der Liebe 2 Dinge auf einmal, die notwendig sind zum Überleben. Denkst du, das war waren auch so die 2 wichtigen Dinge dafür, dass es dass, dass die Serie oder das Konzept zu viel Erfolg hat.

Ich denke, dass es wichtig ist, dass ein Mensch dieses For States Restaurant betreibt und Gastgeber ist der. Ahnung hat von der Gastronomie aber vielmehr einen Respekt hat vor Menschen und es Menschen gönnt, wenn sie ihren Idealpartner finden. Wenn ich mitfiebere, wenn ich mir nichts mehr wünsche, dass sich 2 Menschen bei mir oder bei uns im Restaurant finden. Und möglicherweise ein Leben lang zusammen sind. Das ist Nachhaltigkeit und nicht essen, was ich vorher produzieren, das ist der große Unterschied, wenn ich Menschen zusammen für und jetzt weiß ich, es gibt einige, die sich bei uns gefunden haben, und die sind Jahre später verheiratet, leben zusammen die ersten First States Babys gibt es auch schon lange. Die hätten dieses Glück nie

gefunden, wenn es uns nicht gegeben hätte. Und ich sage mal, ich sehe es auch nicht als klare Fernsehproduktion. Es ist ein Restaurant und der Mensch, der zu uns kommt, kommt nicht an ein Set, er kommt in unser Restaurant, eine ganz andere Haltung. Wenn bei mir im Restaurant ein Set Mitarbeiter sagt der Kandidat, die Kandidatin kommt, dann sage ich Nein, der Gast kommt. Wir haben hier keine Kandidatinnen und Kandidaten, wir haben Gäste, weil Gäste behandelst du anders und mittlerweile sagt auch keiner mehr, dass wir Kandidaten haben, das habe ich durchgesetzt und.

Und wir behandeln die Menschen, die zu uns kommen wie Gäste und. Eine wirkliche Atmosphäre auch zu schaffen. Klar, das Restaurant ist ein Restaurant und wenn das Besteck nicht poliert ist, auch wenn wir eine Fernsehshow sind, dann sage ich poliert. Das Besteck sieht man ja nicht, ist mir scheißegal. Da sitzen Gäste und die verdienen sich, dass sie ein Poliertes.

Besteck vor sich haben. Ich will, dass die Gläser poliert sind, ich will, dass es essen so schmeckt wie gutes Essen schmecken soll und unsere Gäste sollen rausgehen und wenn sie schon nicht ihren Partner hier finden sollten, dann sollen sie zumindestens schöne Momente genossen haben. Ja und jetzt machen wir das seit 8 Jahren und ich glaube, dass das schon ein Teil des Erfolges ist.

Denkst du generell auch, sage ich mal gestern habe ich mich mit dem Gregor wieder unterhalten, sage ich mal, was eigentlich das richtige Set ist, sage ich mal für ein Date. Hast noch 5 Stunden Zeit. Ja, aber aber. Aber also Dayton ist ein Wahnsinn. Ich werde jetzt auch hergehen und also ich, ich ist.

Liegt mir ganz viel daran, einen Onlinekurs für Dayton zu machen. Ich habe 10000 Single Menschen beobachtet und ich habe so viel erleben dürfen und in ganz vielen Fällen bin ich nicht mal überrascht, dass sie Single sind, nicht ja, weil Dinge die für mich so gut. Mittlerweile so selbstverständlich wären einfach nicht eingehalten werden und ich sage immer, wenn du richtig date ist, dann stehst du anders im Leben, dann bist du erfolgreicher, nicht nur im Date, weil wenn du beim Date erfolgreich bist und dein Gegenüber sagt dir, das war ein geiles Date und ich möchte dich wiedersehen, dann wirst du Kraft bekommen.

Wenn du Dinge beim Date richtig machst, sind es sicher auch Dinge, die du richtig machen wirst. Bei deinem nächsten Bewerbungsgespräch. Du wirst die Dinge mitnehmen, zuhören, Lautstärke, Körperhaltung, Style, Hygiene, benehmen, Geschwindigkeit. Aber 2 Geschlechter ganz andere Blicke auf auf das Date auch, oder? Ja, trotzdem gibt es Grunddinge, die einfach stimmen müssen. Dann klar, wie bereitest dich vor, was willst du, erste Frage, was brauchst du, warum brauchst du eine Beziehung? Weil du dann glücklicher bist.

Ja, ist schon schwierig, also glücklich sollte es grundsätzlich mal sein. Denkst du, die Gedanken gehen also die Menschen, die wo sich zu dem anmelden? Oft nicht. Und deshalb sage ich, wäre so eine Academy ganz gut, einfach Leuten so ein bisschen ein paar Tipps zu geben. Überleg mal. Ja gut, das heißt nicht ohne Grund Generation Beziehungsunfähig. Ja, ich sag, wenn du datest heute, glaub mal daran, weil es kann sein, dass du den Menschen, den du heute triffst, der Mensch ist, mit dem du in 50 Jahren noch dein Bett da ist. Im Idealfall kann das sein.

Aber wenn du heute datest, dann. Und sagst ja, mein Gott, meine Notfallschirme sind alle da. Mein Kinder Account lösche ich sicher nicht, ja, aber glaubt doch mal dran, geh mal richtig ran an das ganze Ding, sag was was ich glaub daran, dass ich heute den Menschen kennenlerne, der genau zu mir passt.

Deshalb lösche ich heute mein Kinder Account, wissend, dass der Scheiß eh noch für die wenigsten wirklich zum richtigen. Zur richtigen Beziehung verholfen hat, gibt es natürlich Ausnahmen. Ja, aber es sei einfach mal grundsätzlich schon bereit, geht ein auf jeden Fall. Das beste Setting ist das Ressort für ein Date dabei bleibe ich wird witzig, man auch immer gesagt. Oder nicht immer.

Das hat einmal gereicht oder bevor Du mit einer Frau, also ich als hetero kann das sagen, bevor du mit einer Frau mehr anfängst, gehen mit ihr einmal essen, du wirst beim Essen so viel erkennen, was du hast, beim Essen keinen Ausweg, wenn du ja was willst, ins Kino gehen und auf eine Leinwand gaffen.

Seite an Seite wir von der Bushaltestelle will spazieren gehen und dich ablenken lassen von jedem Hund der was irgendwo rum rennt oder schau denen und schau dir du du schaust halt immer andere Sachen an, aber du schaust nicht dein Gegenüber an beim Essen im Idealfall schaust du dein gegenüber an, ja wenn du als Frau erkennt, dass dein gegenüber die ganze Zeit auf dem Arsch von der Kellnerin schaut, er dann weiß auch, dass er falsch ist. Also du erkennst so viele Dinge.

Ja, wie verhält sich dieser Mensch gegenüber dem Service Mitarbeitern, wie bereitet er sich vor, wie kleidet er sich, wie ist er, wie reagiert dein gegenüber, wenn du die Rechnung übernehmen möchtest? Mit einer aggressiven Haltung und. Dann ich kann mein Essen selbst bezahlen, alles du. Du kannst so viele Dinge mitnehmen nach einem 2 Stunden Restaurantbesuch und dann wirklich zu entscheiden ob gut oder nicht gut.

Und siehst du das eigentlich? Letztendlich ist immer wieder, wo ich mich auch selbst frag und selbst an die Birne auch lang, aber dieses dieses nach Opportunitäten letztendlich ich halt mir das eine frei und committer mich nie richtig letztendlich da geht es ja immer n Stück weit um das Commitment auch wenn ich n Date reingehe eigentlich genau das was du angesprochen hast lass ich das Tate sind da jetzt noch drauf und alles ist es so n Stück weit selbstverunsicherung also oder oder minderheitskomplex oder. Ich denk, dass die, dass die Menschen. Nach 100% gieren, nicht mehr wissend, was 100% sind, und auch nicht wissend, dass sie 100% nie sein werden. Aber Sie möchten immer die 100% sie bilden sich ein, dass es die 100% gibt, ja, und dann lernen

sie immer kennen, und dann kommt die. Der kleinste Gegenwind und so sagen Sie schon, ist doch nicht das Richtige. Also es ist einfach auch, glaube ich, eine Selbsteinschätzung der Menschen da, also eine falsche Selbsteinstellung also. Die, die auf dich so her, das will ich und das will ich. Und das Frage und das Frage und das Frage und hast du das alles? Und um.

So viel. Verlangen zu können. Ja, also das ist. Schon mal, glaube ich ein. Eine Basis. Also ist muss nicht immer alles 100% sein. Vielleicht wird ja vielleicht wird man sich einig, aber ja, es ist eine gewisse Orientierungslosigkeit und Committen braucht man. Sie nicht mehr. Obwohl alle. Die. Bei uns im First States Resort waren. Wahrscheinlich.

Oder 80% 90. Prozent alle bei Kinder erfolglos waren ja und sich einfach mal einzulassen. Und zu sagen Okay, lass uns ein zweites Mal treffen und. Wir müssen auch nicht direkt alles. Vom Essen. Dann direkt ins Bett. Also du kannst auch mal bisschen Zeit lassen. Lasst uns mal bisschen besser kennenlernen und und nimm es ernst. Weiß denkt vielleicht.

Einfach daran, dass es dein. Letztes sein kann, dann gehst du anders ran. Du gehst mit, nicht mit dieser Lessiferen. Haltung. Ran und dieser Wurstigkeit und und mit dieser Respektlosigkeit, ja. Bereite dich vor auf ein Date in allem. Sei charmant. Halt. Deine Körperspannung. Schau dem. Gegenüber in die Augen.

Stell die richtigen. Und wichtigen Fragen. Höre zu. Bau. Auf auf die Gespräche und auf die Fragen und Antworten ohne Ende. Das setzt aber voraus, dass ich bereit bin, auf ein Date zu gehen. Natürlich. Aber die Leute, die jetzt in ein First Date Resort kommen, oder? Irgendwo anderweitig ein Date haben, gehe ich davon aus, dass sie ein Date möchten?

Ja, muss ja nicht jeder, Daten kann ja genug Singles gehen, wenn sie glücklich sind, ja, aber wenn ich bereit bin zu Daten, dann Date richtig, geh respektvoll um mit deinem Gegenüber. Ich glaube ehrlich gesagt, die meisten wissen es nicht. Ich glaube auch, dass es mittlerweile die meisten. Nicht mehr wissen.

Deshalb sage ich ja. Ich glaube, dass viele froh. Sein würden. Ja, wenn man. Es sind so, wie sind so viele Dinge es. Ist es gibt so viele Punkte. Wenn du geh, stell dir vor, du. Bist. Du sitzt an der bar. Der Date Partner kommt Date Partner setzt sich auf den. Barhocker. Und setzt sich hin und macht nur. Dieser Ton macht alles kaputt.

Dieser. Ton sagt mir. Er ist. Müde er ist. Negativ er ist. Hat Schmerzen, keine Ahnung warum bin ich überhaupt hier? Ja, es ist so, ja als. Zweites weiß schon, er wird. Sich beschweren über die Deutsche Bahn, negative Haltungen, wenn es soweit ist, bist du Single derzeit ja gut, dann wirst du der erste sein, der den. Swimmiger der ist.

Sehr online. Kurs dann bekommt. Ja. Weil es immer auch ich merke. Ich merke bei mir selber auch letztendlich die falsche Einstellung. Letztendlich schon schon den. Moment, wo ich reingehen? Nicht dass letztendlich, dass, dass dass das negativer Moment ist. Aber oder negative Einstellung, aber aber letztendlich dieser Opportunismus und diese Gierigkeit ganz, ganz schlimm, viel zu inflationär, alles, ja ja, es ist nichts Besonderes mehr. Ich kenne.

Das nicht. Ja, weil wenn ich. Daten sollte brauche ich jetzt. Nicht aber, wenn ich. Täte, dann ist das ist ja ein Kunstwerk, dass ich mit dem größten Respekt behandle. Und langsam. Und die Arme öffne. Und dem Gegenüber die Möglichkeit geben. Dass er in meinem Bereich Eintritt beim 2.3. Date und nicht ja ja, Zurückhaltung ja, ich werde es dir.

Präsentieren, ja. Jetzt sind. Wir von von der Kulinarik von. Der Fashion Food. Kunst. Ins. Daten reingefallen, aber es ist ja letztendlich, das ist ja auch wo du, wo du zukünftig hingehen willst. So wirkt es auf jeden Fall. Eines bleibt gleich. Es ist alles Leidenschaft. Ob es die Kunst ist, ob.

Es die Kulinarik. Ist, ob es die Liebe ist? Mit Leidenschaft wird es gut also. Verbindet mich die Leidenschaft? Oder für die Next gen. Sage ich mal. Letztendlich gehst es ja. Genauso an auch bei deinem Sohn. Du lässt dem Stück weit seinen Weg. Offen und würdest es auch. Genau also für die jüngere Generation auch so empfehlen oder? Wichtigst so wichtig, aber ich sage auch immer wie. Auch ein eine.

Ist wieder ein Thema. Ja, ich, ich spreche mit meinem Sohn schon anders. Wieviel Eltern falsch machen. Ich sag. Die Eltern. Und gar nicht böswillig. Einfach. Weil die. 2 Elternteile nehmen wir nehmen wir 2 hetero Eltern. Her eine Frau, ein Mann, ganz klassisch. Weil sie Heteros sind, gehen Sie ja mit dieser Haltung.

Auch an ihre Kinder ran. Und sagen, die müssen ja auch hetero sein, was anderes kommt gar nicht in Frage, was falsch ist, weil wenn ich meinen zwölfjährigen Sohn sag und wie läufts mit den Mädels und gibt es schon irgendwie Mädels in der Schulklasse, ja die dir gefallen Fehler. Ich mach in dem Fall. Meinem Sohn.

Einen Druck. Dass es ein Mädel sein muss, fatal. Warum gibt es so viele Homosexuelle, die sich so spät outen? Weil sie die. Eltern nicht enttäuschen wollen. Weil wenn. Mir der Vater die ganze. Zeit sagt, dass es ein Mädel sein muss. Dann denkt sich der junge Mensch ja so. Das heißt er aber. Ich habe ja gefühlt für Jungen.

Aber der Papa sagt immer Mädel, dann frag doch. Gibt es schon einen Menschen? In der Schulklasse. Der dir gefällt, weil nur weil ich hetero bin, muss ja nicht mein Sohn hetero sein oder alles so Themen, ja. Und. Das beobachte ich oft. Und wie viele, wie viele schwule Männer. Bei mir sind ja. Die sich dann mit 28 endlich.

Getrauen, sich zu outen, die ganz ehrlich für die Kinder ist es schrecklich, ja, aber wer ist das System? Aber die Eltern, die aber ganz auch nicht ich. Weiß es ist nicht böse. Gemeint, ja, es ist einfach nur für eine Selbstverständlichkeit. Aber sich mal zu überlegen, ob diese Selbstverständlichkeit. Richtig.

Ist und ob, ob es der richtige Weg ist, mit meinem Kind zu kommunizieren oder ob ich es vielleicht mal überdenken sollte, wir leben in der Zeit letztendlich, wo Offenheit das Allerwichtigste. Ist ja ja klar, ist endlich Open meine zu sein. Nicht wertend, wenn ich das schaffe. Das ist mein größtes Ziel, nicht mehr wertend zu sein. Ich werde es nicht schaffen, schaff kein Mensch. Ist auch schon wieder.

Wertend. Ich glaub richtig glücklich bist du dann, wenn du nicht mehr wertend. Bist dem. Gegenüber dir selbst gegenüber nicht mehr bewerten wollen wir es versuchen, versuchen wir es nicht mehr zu. Bewerten. Dann gehen wir. Jetzt rotes Beete. Knödel Essen, oder? Ganz genau. Ja, wir. Haben Rote Beete, Knödel?

Vorbereitet. Vielen Dank. Dir wirklich für die Zeit.

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