UNFILTERED Podcast· Staffel 1· Folge 21

Ep 21, Vom Olympiasieger zum Gründer der nächsten olympischen Sportart. | Mo Fürste

Samstag, 23. Mai 2026 · 50 min

MP3

Shownotes

Mo Fürste — 3x Olympiasieger. Und dann nochmal bei null.
Als Hockeyspieler verdiente man in Deutschland kein Geld. Olympiasieger hin oder her. Während die Öffentlichkeit glaubte, olympische Athleten verdienten 6.500 Euro netto im Monat, waren es in Wahrheit durchschnittlich 636 Euro.
Moritz Fürste wusste das. Also studierte er nebenbei, spielte in der indischen Hockey-Liga, arbeitete in einer Hamburger Werbeagentur und gründete mit 33 Jahren HYROX.
617 Teilnehmer beim ersten Event. 1,6 Millionen heute. 15.000 Gym-Lizenznehmer in 40 Ländern. 135 Events pro Jahr. Und das Gespräch mit dem Internationalen Olympischen Komitee läuft bereits.
Über 200 Millionen Umsatz pro Jahr. Tendenz stark wachsend!
In diesem Gespräch erzählt Moritz, wie HYROX in der Corona-Krise kurz vor dem Ende stand und wie sie sich durch Testzentren retteten. Wie aus einem Hamburger Event ein globaler Sport wurde. Warum Deutschland eine Monosportkultur hat, die uns bei Olympia schadet. Und warum er überzeugt ist: Wer HYROX einmal macht, macht es für immer.
Sein stärkster Satz aus dem Gespräch:
„Im Leben gibt es kein Scoreboard. Das macht es so viel schwieriger als im Sport."

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Heute zu Gast Mo Fürste, Co, Founder von High Rox 2017, starteten sie mit 618 Teilnehmern im Jahr 2026 werden es 1,6 Millionen Teilnehmende sein, bei über 130 Events weltweit und 200000000€ Jahresumsatz. Moe hat als Hockeyspieler zweimal olympisches Gold gewonnen und hat dann eine komplett neue Sportart erfunden, weil er bemerkt hat, dass Millionen Menschen täglich ins Gym gehen, aber nie in den Wettkampf und er ist überzeugt High Rox wird olympisch. Aber du wirst jetzt aus einem Zweitligaspieler ganz schwer in irgendeiner Form eine Marke, eine persönliche Brand bauen können.

In Deutschland spielt Leistungssport gesellschaftlich gar keine Rolle, es gibt irgendwie no regrets für so Entscheidungen, die man fällt, es gibt nur Entscheidungen und manche erzählen sich rückwirkend einfacher und manche erzählen sich rückwirkend schwerer. Wir haben die krasseste Monosportkultur der Welt, also Nirgend kein anderes Land der Welt hat nur eine Sportart, auf die sich alles so fokussiert.

Bevor wir starten, wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne ein Abo da. Es kostet euch nichts, hilft uns aber enorm weiter und zeigt uns einfach, dass ihr Bock auf solche Gespräche habt. Also der erste Teil des des Sportlers, die ist einfach erzählt die Geschichte, weil es war meine meine Leidenschaft. Ich habe damit angefangen, als ich 6 war, Hockey gespielt und habe mich dann über die vielen Jahre hinweg irgendwann. Da mit meiner Mannschaft in der Weltspitze etabliert und dann haben wir da viele Jahre um Weltmeisterschaften und Olympische Spiele gekämpft, und als das dann vorbei war, begann eben die die Gründergeschichte.

Das, was ich jetzt heute mache und so ist es auch in der Wahrnehmung, also die die Leute haben bis noch 23 Jahre hier im Job bis Covid eigentlich, haben mich eigentlich immer alle auch noch im Jobkontext vorgestellt, als, ja, das ist der Hockeyspieler. Und damals weiß ich noch, ging mir das immer auf den Sack, weil ich immer dachte, eigentlich nicht mehr, aber okay. Ich verstehe es, es ist halt das, wofür man mich kennt, und jetzt wird es jetzt andersrum.

Jetzt werde ich meistens, als dass der Harock Gründer vorgestellt und manchmal denke ich mir so, ja, ich war halt auch mal der Hockeyspieler, kann man jetzt auch mal wieder, also es ist so, es ist so ein bisschen zweischneidig und und ich bin beides, also ich bin ich bin, definitiv werde ich für immer der immer Hockeyspieler sein, und das war und ist auch noch meine große Leidenschaft und jetzt bin ich halt auch noch der Harocks Dude. Aber das Ganze hat ja auch schon relativ früh bei dir angefangen. Also ich gehe davon aus, dass ähnlich wie beim Tennis oder beim Fußball, du warst bei Uhlenhorst, ist ja auch ein erstliga Club inzwischen, also in der Bundesliga noch die Bundesliga, ja.

Ja, wir waren, das ist schon seit Mitte der 90er in der ersten Liga und das war ich war immer in dem Verein. Ich habe da angefangen mit 6 Jahren, und das war mein zweites Zuhause. Ich bin heute, heute bin ich der erste Vorsitz, der Präsident des Vereins, also übernehmen da so ein bisschen ehrenamtlich auch Verantwortung, und das Macht auch ganz viel Spaß. Naja, ist schon bisschen mein zweites Zuhause. Und du hast auch dann, sage ich mal früh, bist ja schon in die Bundesliga reingekommen und dann aber parallel auch immer. Das habe ich so nachrecherchiert, also bist du schon immer auf den weggegangen.

Letztendlich hast du parallel was aufgebaut, also du hast dein Abitur ganz normal gemacht, hast sogar neben der Karriere, obwohl du ja schon Junge auch in der Nationalmannschaft warst, schon Studium, Bachelorstudium gemacht und dann noch das Masterstudium, das ist unfassbar, also ich war ganz verwundert, ehrlich gesagt, weil sind natürlich natürlich 2 Dinge, die eine immens fordern auch. Ja, also das ganz so.

Ganz so oder ganz so positiv oder wie Du sagst, überrascht ist es darf es eigentlich nicht, weil das ist in meiner Sportart, also im Hockey ist das durchaus sehr allgegenwärtig, das ist eine Sportart, bei der, wenn man sich für sie entscheidet, egal welchem Zeitpunkt man weiß, das ist jetzt nichts, wovon man sein Leben beschreiten kann, finanziell und wirtschaftlich, da kann man als Student ganz gut von leben, da gibt es, kann man ein paar Euro, so dass man irgendwie nicht nebenbei noch irgendwo in einer Bar jobben muss oder so, und seine Miete bezahlt kriegt und ein Auto hat oder was auch immer man braucht.

Aber es ist klar, dass das jetzt kein Job ist, bei dem man irgendwie Geld zurücklegen kann für später oder irgendwas in der Form. Und deswegen müssen wir oder wussten wir es auch heute noch so, müssen Leute, die jetzt in dem Stoß übrigens in ganz vielen anderen deutschen Sport olympischen Sportarten auch, so dass dann nebenbei entweder studiert wird, eine Ausbildung gemacht wird, gearbeitet wird oder eben viele sind bei der Bundeswehr oder oder bei der Polizei oder sowas genau, und deswegen ist das jetzt nicht ganz so besonders, aber es ist natürlich eine besondere Herausforderung gewesen, weil unser Trainingsumfang sicherlich dem eines Profisportlers gleich kam, also auch unsere 9 bis 11

Anheiten die Woche und morgens und abends trainiert und dazwischen war dann halt bei uns nicht Couch und und Netflix und Playstation, sondern da war dann halt Uni und das war sicherlich eine anstrengende Zeit so, aber rückblickend muss ich sagen mit dass also natürlich das logischerweise das Wertvollste überhaupt, dass man da eben nicht ganz so eindimensional an die Sache ran gegangen ist. Und das hat schon sehr den Horizont dabei, ich muss eigentlich dazu sagen, ich habe meine Masterarbeit, ich habe zwar alle scheine geschrieben und alles habe ich die Masterarbeit nie abgegeben, also offiziell habe ich keinen Master.

Und und sage ich mal, wenn man das auf das Jahr 2008 schaut, wie blickst du darauf? Also wenn man das so liest, das war, glaube ich, dann dein absoluter Höhepunkt. Also mit 24 Olympiasieger, dann warst du noch mit einem Club auch noch Champions League Sieger, ist ja unfassbar, also da ist eigentlich schon den Höhepunkt wahrscheinlich den Traum von jedem Jungen, der Hockey spielt, erreicht.

Ja, ja, ich weiß gar nicht, ich würde. Ich habe da so, jetzt wo du es sagst, stimmt natürlich, allerdings 2012 sind wir auch Olympiasieger geworden und ich habe sie und wir haben die Champions League gewonnen, also irgendwie statistische gegen die beiden Sachen häufig zusammen. Ja, also ich würde das jetzt nicht so in Highlight Jahren beschreiben dafür. Ich war da, ja ich war 23 2008, da weiß man also no fans alle 23 jährigen, aber da da kam schon noch viel was ich auch gelernt habe in den Jahren danach und viel bewusster alles wahrnehmen und ich erinnere 2008 eher wieso so sehr blurry in allem was man da so gemacht hat und was da so war und das war dann 2012 schon deutlich was anderes und dann ja

später auch noch mehr. So das ganze 2008 ist wirklich eher wieso ein wieso ein Film. Erstmal war es in Peking also die Olympischen Spiele waren in Peking, das war damals eine ganz schwierige, komische Zeit, da gab es diese große Tibet Diskussion, man hat uns gesagt, wir sollen da nicht hinfahren, dann wurden wir so ein bisschen instrumentalisiert, dann war man da, dann war da alles sehr chinesisch, also sehr durchgetaktet und durchorganisiert, und da waren Leute im Stadion, die keine Ahnung von der Sportart hatten, die einfach nur hingekarrt wurden, damit die Stadien voll waren und also es war waren irgendwie so skurrile.

Spiele also kann ich rückblickend sagen, weil ich ja dann noch in London und Rio war und und trotzdem war natürlich sportlich gesehen, das ist das allergrößte, und das ist unglaublich und der Abpfiff und dann alles, was dann so passiert und aber es ist eher so im Flug an mir vorbeigezogen, also diese, wie gesagt 23, also da ist man, hat man 1000 energielevel 1000 und da geht alles und so war irgendwie das ganze Jahr, aber davon hat so viele, ja, davon hat man ja nicht als Athlet, das ist auch immer so, mein größter Rat an.

An die an die jungen Leute da, die jetzt jetzt in den in den auf dem Niveau spielen. Also wenn ich eine Sache anders machen würde, dann würde ich einfach gucken, dass man es noch mehr alles so wahrnehmen und und absorben kann und genießen kann, weil das halt einfach so schnelllebig ist. Es geht immer vom nächsten Turnier zum nächsten Turnier und man ist dann schon wieder mittendrin in der nächsten Vorbereitung und man sagt ja häufig so, nichts ist älter als die Erfolge von gestern. Und das ist halt so.

Also im Sport, du hast ein Turnier, du gewinnst eine olympische Goldmedaille und 5 Tage später beginnt die Vorbereitung auf die Bundesliga für die nächste Saison und keiner, also das ist schon in den Geschichtsbüchern. Und die und die Möglichkeit dann noch mehr sponsern aufzunehmen und das irgendwie auch wirtschaftlich als einzelner Athlet irgendwie zum Leben zu machen.

Also da gibt es ja dann teilweise noch olympische Athleten wie jetzt der Stabhochspringer, der da mit Red Bull super Verträge hat und und das und da gut verdient auch ist natürlich auch wieder eine Ausnahme, aber aber dennoch sage ich mal 2 zweifach Olympiasieger, das erlebt man ja nicht alle Tage. Ja, aber da muss man auch stark zwischen Einzelsport und Mannschaftssport unterscheiden.

Also wenn du jetzt den den Mondo duplantis und den Schweden meinst, das ist sicherlich ein, also einer von oder vielleicht, es gibt vielleicht 10 von 10 auf der Welt auf dem Niveau, die so in dem in dem Level unterwegs sind in der Leichtathletik jetzt, und das eben weil sie als Einzelmarke funktionieren mit Puma, der Duplantis mit Puma einen Ausrüster hat, der ihn enorm pusht und ja auch mit Red Bull.

Großen Partner hat aber unabhängig davon, dass es, dass es wirklich also kannst du fast an 2 Händen abzählen weltweit. Wer so einen Impact hat und Mannschaftssportler haben so einen Impact nicht, also das gibt es dann wirklich nur auf dem allerhöchsten Niveau, selbst im Fußball ist es ja relativ schwierig eine Einzelmarke aufzubauen.

Also klar wir uns, wenn jetzt wenn Fußballfans sind, fallen uns natürlich ein paar Spieler ein, aber wenn man jetzt mal so als Einzelmarke nimmt, dann bist du auch schon nur ganz oben im obersten Segment, also wird kein Zweitligaspieler, der verdient zwar auch eine halbe 1000000, aber du wirst jetzt aus einem Zweitligaspieler ganz schwer in irgendeiner Form eine.

Eine Marke, eine persönliche Brand bauen können und das ist im Einzelsport schon deutlich einfacher. Aber dennoch sage ich mal in manchen Ländern, die auch die Team, die Teams, die Teams, die verdienen ja teilweise sogar mehr als in Deutschland. Also man bekommt natürlich in Deutschland immer wieder als jemand, der die Sportschau oder so verfolgt, das sind dann noch die Arbeiten noch in der Bundeswehr, das sind Beamte, die Arbeiten oder lassen sich verbeamten oder die Arbeiten in der Polizei, wie blickst du darauf, jetzt vor allem gerade das zielt ja dann auch wieder, ob die ganzen hirox Athleten jetzt wohl die Hirox auch zu einer Olympia Sportart machen, wie wie schaust du darauf?

Na ja, also zu dem ersten Teil der Frage. Deutschland hat in Deutschland spielt Leistungssport gesellschaftlich gar keine Rolle, also es ist, es ist überhaupt keine Priorität und es ist auch überhaupt kein Interesse in Deutschland da den den Spitzensport in irgendeiner Form zu etablieren, also das muss man einfach ganz nüchtern so betrachten, und das ist auch nicht böse gemeint, weil das ist einfach nur ne ne faktisches assessment.

Die das, was wir in den Spitzensport investieren, in die Infrastruktur investieren, in Sportstätten investieren, hat mit mit weltweitem Vergleich in der in der Spitze nichts zu tun. Wir haben sensationelle Organisationen, die versuchen, das zu ändern. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe ist zum Beispiel eine, die versucht, mit mit privaten Fördergeldern am Ende des Tages olympische Sportler finanziell zu unterstützen, damit sie ihren.

In Alltag bestreiten können. Da gibt es dann, ich kenne jetzt nicht die aktuellsten Zahlen, aber ich sage jetzt mal grob zwischen 250 und 2015 100€ sowas Unterstützung für Spitzensportler im Monat, das ist toll, aber davon kann ja auch wird ja auch niemand irgendwie auch nur im Ansatz finanziell aussorgen und wenn wir gleichzeitig auch sehen, wie gering das Interesse ist in Sportarten zu investieren, was Unternehmen angeht. Ich bin immer wieder fasziniert davon, dass dass es doch einfacher möglich ist für einen drittliga Fußballverein einen großen Sponsor zu finden als für ein Olympiasiegerteam aus. Ich sag mal irgendeiner irgendeiner olympischen Sportart, die jetzt nicht so im Fokus steht, das ist schon faszinierend, weil das hat

einfach funktioniert in anderen Ländern anders, wir haben die krasseste Monosportkultur der Welt, also Nirgend kein anderes Land der Welt hat nur eine Sportart, auf die sich alles so fokussiert, am besten macht uns das die USA vor, da gibt es inzwischen fast 6. Sportarten wenn man Golf und Tennis noch als Einzelsportarten, die da ja auch sehr, sehr gut funktioniert, bist du schon bei 8.

Aber mit American Football, mit Eishockey, mit Baseball, mit Basketball, inzwischen Fußball auch dazu, und, und das ist, das ist schon Wahnsinn, das gibt es eben in den meisten anderen Ländern auch, und das frisst hier alles auf, und das hat eben zu dieser Absurdität geführt, dass das auch völlig irrationale Entscheidungen sind, die ja mehr mit mit Sehentum und Interesse, und man möchte irgendwie gern dabei sein, aber das führt eben alles als Mix dazu, dass andere Sportarten in Deutschland, wenn sich nicht radikal was verändert, und wenn sich nicht.

Radikal umentschieden wird, um Sport in der Spitze gesellschaftlich als relevant zu deklinieren. Dann dann werden wir auch in den nächsten 1015 Jahren bei Olympischen Spielen kaum noch Medaillen holen. Weil einfach die Motivation fehlt. Auch Nein, nicht Motivation. Aber woher soll es kommen, wenn alle anderen Länder dramatisch in den Spitzensport investieren?

Die Athletenprofis sind, sich immer weiterentwickeln, professionelle Trainingsstrukturen haben, aber hier in Deutschland alle nebenbei noch arbeiten müssen oder eben Studium machen müssen, dann wird einfach der Trainingsinput fehlen um in der Weltspitze mithalten zu können. Hast du das eigentlich in den olympischen Dörfern damals schon so ein bisschen rausgehört, auch von den anderen Athleten, oder?

Na ja, klar. Also wir waren schon 2016, wenn ich mich richtig erinnere, waren wir schon die, bin ich ganz sicher, aber also die Top 8 Nationen die dort am Ende um die Top 8 Plätze gespielt haben, da waren alle außer uns Profis, also alle waren jetzt. Wirtschaftlich Profis also, die haben nichts anderes gemacht, nur ihr Geld damit verdient, entweder finanziell unterstützt, teilweise von lokalen Sponsorings, teilweise auch vom Verband, tatsächlich die dann so das Grundcoverage machen, die wiederum gefördert werden, dann von privaten Sponsoren, aber wir waren die einzigen nicht Profis der Top 8 Nationen in Rio. Dennoch, so ein gutes Ergebnis, das muss man mal sagen. Ja klar, wir hätten auch hätten

da auch auch Gold holen können, ist am Ende Bronze geworden, aber ja, also das ist sowieso die Faszination in meiner Sportart und ehrlicherweise auch in vielen anderen in Deutschland. Für mich ist das Ergebnis bei Olympischen Spielen der Medaillenspiegel, eine unfassbare positive Überraschung. Ich kam mal den Winter ein bisschen aus, weil ich mich da nicht so gut auskenne und da ist der Vergleich auch weltweit nicht ganz so breit, aber in den Sommerspielen, dass wir, dass wir mit den Mitteln, die wir haben, überhaupt irgendwo im Bereich der top 10 landen. Ist einfach ein riesen Respekt an alle die da eine Medaille geholt haben und das einzige Mögliche. Budget geht von wo aus also das

IOC ist das internationale und dann gibt es ja noch den deutschen deutschen Verbund, aber aber ist es praktisch so, dann sitzt er über der Sportart der jeweiligen oder gibt es auch einen insgesamt wohle? Nein, der Deutsche Olympische Sportbund wird am Ende des Tages vor allem auch durchs BMI, das Bundesministerium des Inneren, finanziert.

Da liegen die Sport Etats, es gibt ein Sportausschuss, Sportministerium noch nicht in der Form, aber, und da kommen. Der Großteil der Fördergelder her aber, und die wollen ja auch, wollen ja auch fördern. Aber aber da sind wir, da sind wir, sind wir weit weg. Und wollen fördern. Aber tun sie nicht, was, was liegt da dazwischen?

Also der DSB. Der Deutsche Sportbund möchte natürlich fördern, aber dem sind natürlich auch die Hände gebunden, wenn da die Mittel an allen Ecken gekürzt werden. Wir haben ja politisch viel von Sondervermögen und von vielen Bereichen, in denen aktuell Geld ausgegeben wird, investiert wird viel in den Konsum, wenig in nachhaltiges und in Sport.

Habe ich noch kein Sondervermögen vernommen in den letzten 20 Jahren? Ja Wahnsinn, das führt natürlich dazu deswegen, aber ich verstehe das auch ehrlich gesagt, wenn du sagst, das ist ein reines Wunder im Sommer, dass überhaupt noch Medaillen geholt werden. Ja, ich meine, mit der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion heißt es immer, kann man ja dann lesen in der in der bunten Presse, wie frustriert alle sind und Deutschland Medaillen spiegeln nur noch da, nur noch da noch da. Und ich gucke mir das an und sage ja, wo soll es denn herkommen, also geht doch mal, geht doch mal durchs Land und sprecht mal mit den olympischen Sportlern, fragt sie mal, was sie so machen.

Ich weiß noch, es gab eine Statistik, ist schon 10 Jahre alt, die wird heute wahrscheinlich noch extremer sein, aber vor 10 Jahren gab es eine Umfrage, da hieß es, was glauben Menschen in Deutschland, was der durchschnittliche Teilnehmer an den Olympischen Spielen, die aus Deutschland kommt im Monat verdient und damals war der war die Antwort, also der Schnitt der Antworten repräsentative Umfrage damals vom DSB gemacht, sogar war 6500 netto im Monat, das hat so der Deutsche ist vom Ausgang, dass die Olymp, weil die sind ja im Fernsehen und sind ja alle berühmt oder wie auch immer.

Und der tatsächliche Durchschnitt? Damals waren 636€ netto und wenn man sich das nur mal überlegt, das ist 10 ex. Also das ist ein Faktor 10 von der Wahrnehmung, was die Menschen glauben zu dem, wie es tatsächlich war. Jetzt kenne ich die Zahlen von heute 10 Jahre später nicht, die werden sich aber nicht dramatisch verändert haben, der Mensch tickt so, der sieht da so einen Olympia Sportler im Fernsehen und denkt, naja der ist im Fernsehen, der muss ja irgendwie Kohle haben und dem geht es ja gut und die Realität ist halt völlig anders und das ist ist eine riesen Diskrepanz. Die auch wie gesagt eben sehr dadurch befördert wird, dass man dann eben so n paar Sportarten hat, bei denen das dann halt tatsächlich so ist.

Wenn du da tatsächlich Fußball im Fernsehen bist, dann hast du ne Menge Kohle, wenn du im Triathlon im Fernsehen bist, hast du nicht automatisch ne Menge Kohle. Aushaltig die Ausnahmen, die die ganz oben sind. Haben selbst die also da musst du schon, da musst du schon, da musst du schon sehr lange sehr viel erfolgreich Triathlon machen, um nicht mit irgendeinem Fußballer finanziell vergleichen zu können. An der Stelle ein Wort von unserem heutigen Podcastpartner. Der Podcast ist unterstützt bei Anhide. Anhide ist die führende Shopify und Website Agentur in München. Wir optimieren bestehende Shops und bringen Deinen Online Shop nach Shopify Wir optimieren Deine Conversion Rate und erhöhen deinen Umsatz, wenn das

interessant sein sollte schau gerne vorbei, der Link befindet sich in der Videobeschreibung. Aber du bist ja, sag ich mal, auch nach der, also auch auf der Verbund oder? Oder Verband letztendlich mit den mit den Ligen, da bist du dann auch noch mal nach Indien gesehen gegangen, habe ich gesehen auch nochmal da gespielt, auch im Verein.

Ja, ich habe 4 Saisons in Indien gespielt, das haben so Franchise Ligen, die haben so haben so 23 Monate gedauert. Immer im Winter habe ich viel mal gemacht, finanziell super lukrativ, ganz viel Spaß gemacht, auch viel gelernt, da neue Menschen kennengelernt, aber das war eher so ein Projekt, das kann man nicht so richtig.

Das kann man nicht so richtig sehen, auch wenn das finanziell natürlich eine außergewöhnliche Möglichkeit war für mich, mit Hockey ein bisschen Geld verdienen. Wenn man es allerdings auf ein ganzes Jahr rechnet, also für die 3 Monate, war es unglaublich, oder das? Sind nur 3 Monate. Genau. Wenn man das dann aufs ganze Jahr rechnet, dann ist es immer noch viel Geld, aber dann ist es auch schon wieder okay nur.

Und letztendlich, die haben dich dann einfach da eingeladen oder wollten nicht unbedingt haben und dann, weil der Sport da attraktiver ist, oder? Nein, die haben so ein Ligasystem gebaut, eine neue Liga gegründet. Kann man sich vorstellen, wie die NBA in den USA oder die anderen American Sport Teams oder liegen, so haben die in Indien auch eine Hockey Liga gegründet.

Waren dann so 8 Franchise Teams, die hatten dann alle da n enormes Budget. Die Spiele waren immer ausverkauft 25000 Zuschauer ist aus den Hockeyal ist da in Indien Nationalsport, alles live im Fernsehen und und so weiter war so wie wir so 15 Minuten Ruhm. In Indien war super witzig, ich habe total Spaß gemacht, aufregende Zeit und wie gesagt, finanziell für Hockey Verhältnisse sehr lukrativ. Und dann war der nächste schon ein Schritt. Also du warst ja parallel, hast du noch in der Marketingagentur gearbeitet, habe ich gesehen bei Fink schon mit dem Michael Trautmann zusammen und und dann hast du dich schon direkt danach selbstständig gemacht oder war das war das schon deutlich nach der Indien Zeit.

Nee, nee, ich war sogar noch ich, war sogar noch in Indien, also hatten wir schon direkt bevor wir hier gegründet haben, quasi war ich noch eine Saison in Indien 2017. Nee, das war alles so, das war so, diese. Genau das war so Parallelität am Ende, dass ich da meinen Übergang vom vom Hockey zum Hockey Rentner, vom in der Werbeagentur gearbeitet, zum dort raus und dann eben Gründung, das war alles so 216 1718 in dem Zeitraum alles so ein bisschen. Verwoben Miteinander war das.

Keine Stadt dazu, dass es so verwoben war, weil du Zeit hattest auch noch, weil es in den nur 3 Monate pro Jahr war, oder? Nee, das war so einfach. Die Parallelität der Ereignisse. Ich habe hier in der Bundesliga ja weiter gespielt, das war in der Winterpause, quasi war das Indien Projekt, aber ich wusste, hatte mit der Nationalmannschaft 2016 aufgehört nach den Olympischen Spielen in Rio und wusste aber, ich mache es auch so ein. 2 Jahre will ich noch weiter spielen, Bundesliga solange das noch geht und habe das dann auch noch so zweieinhalb Jahre gemacht und dann ergab sich 2016 im Dezember, dass dass ich da mit der Werbeagentur mit Fink, dass wir uns da getrennt haben und gesagt haben, so, das passt nicht, nimm mich da raus und

dann und dann habe ich im Januar mich mit Christian Hingesetzt und Michael Trautmann hingesetzt, und dann haben wir überlegt, was wir machen, und dann haben wir in den nächsten 23 Monaten so die Idee entwickelt, dass wir damals noch unter einem anderen Firmennamen, aber dass wir eine Firma gründen mit ein 2 Ideen sind wir da gestartet und ja, irgendwann nach einem halben Jahr war klar, es wird eher so ein One Track Pony und dann sind wir bei Hirox geblieben.

Also was heißt das genau? Die anderen Ideen, die. Wir aber wir hatten ursprünglich noch ganz andere Ansätze für so Markenbildung für Sportler, weil wir auch aus so jetzt meiner Vergangenheit, Michaels Vergangenheit, aber auch Christians Zugänge ein ganz gutes Gefühl dafür hatten, dachten wir, dass wir Sportler ganz gut dabei beraten können, wer sind so richtige Marken, mit denen man sich zusammentun kann, auch im kleineren Segment ein bisschen auf so Insights achten und zu schauen, wie kann man so Matching herstellen.

Das war eine Idee, und dann hatte ich parallel zu der Idee, die jetzt hirox ist, wollten wir so Fitness Events, Crossfit Events nach Hamburg oder nach Deutschland holen. Ja, aber das hat sich dann relativ schnell erledigt. Das heißt, sag ich mal auch bevor die Idee von Hirox entstanden ist, warst du schon ein Crossfit Anhänger, oder?

Nee, nee, gar nicht, ganz im Gegenteil, es war eine rein rein wirtschaftliche Betrachtungsweise, die funktionierten irgendwie so in anderen Ländern nicht und die Trainingsform ist ja aber sehr bekannt gewesen, und dann haben wir gedacht, dazu müsste man doch eigentlich mal ein Event machen. Und Christian hatte parallel den Gedanken, der dann zu hirox wurde.

Und dann haben wir das irgendwann mal so übereinander gelegt und dann gesagt, okay, das Macht eigentlich viel mehr Sinn, lass auch das versuchen und dann sind wir bei dem geblieben. Und wie würdest du das Hirox jetzt beschreiben? Das ist praktisch total standardisiert und es ist ein Wettbewerb letztendlich, man liest immer so, weil die weil die Fitness Leute oder die die Leute, die regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, die haben dann nach einem Wettbewerb oder einem Wettkampf gesucht.

Ja genau. Also das ist die die Bewegung, das ist die Community der. Der der Sport an sich ist nicht die neue Erfindung des Rades. Das sind alles Workouts, function, Fitness Workouts, Function Fitness gibt es seit ganz vielen Jahren, das sind alles Workouts aus dem Function Fitness Bereich und die haben wir zusammengepackt, so wie irgendwann mal jemand schwimmen, Fahrrad fahren und laufen zum Triathlon zusammengepackt hat, so kann man es eigentlich glaube ich am besten vergleichen und wir haben jetzt diese 8 function Fitness Workouts und laufen also 9 verschiedene Disziplinen zusammengepackt und haben daraus einen Sport Sport gebaut, so wie damals wie gesagt jemand das. Aus dem Triathlon gemacht hat,

mit dem einzigen Unterschied, dass dass uns halt die Marke gehört, im Gegensatz zu dem, der damals Triathlon erfunden hat und diese, ich glaube, es ist wirklich deswegen ganz gut vergleichbar mit Triathlon, weil auch da gab es halt schon Leute, die geschwommen sind oder die, die gelaufen sind oder Fahrradfahren gemacht haben, und die mussten jetzt nur verstehen, dass es ja ganz cool ist, wenn man die Abwechslung hat in einem Wettkampf, sich allen 3 Herausforderungen zu stellen und so ist es bei uns eigentlich auch, wir haben halt 290000000 Menschen auf der Welt, sind Fitnessstudio angemeldet und das. Selbst wenn man jetzt mal sagt, 30% sind Karteileichen, da hat man immer noch ungefähr

200000000 Menschen, die in Fitnessstudios trainieren auf der Welt und das regelmäßig und die alle mehr oder weniger das trainieren, was wir als Sport anbieten, das wissen sie nur nicht. Wir mussten aber niemandem jetzt neu erklären, was wir machen, wir mussten nur quasi Geduld haben und warten und Überzeugungsarbeit leisten, damit die Leute begreifen, hey das, was ich sowieso im Fitnessstudio trainiere, dafür haben die Jungs jetzt hier eine Plattform oder eine Spielwiese gebaut.

Das ist, glaube ich auch aktuell der große Success in der in der Growth Strategy, dass dass wir eben so marketingmäßig Top of Funnel nicht so richtig das Thema erklären müssen, weil es sich von alleine erklärt, weil die Leute es sich gegenseitig erklären, einfach die Fitnessstudios das Thema erklären, weil die ein intrinsisches Interesse haben, dass Leute wieder ins Fitnessstudio kommen zum Trainieren. Also sagen Sie, hey, melde dich doch bei dem Event an, weil sie dann wissen, die Leute kommen zur Vorbereitung auf das Event und nach dem Event sagen Sie, meld dich nochmal wieder an, weil macht doch Spaß und so entwickelt man aus einem. Aus einem Event Experience Product über einen Zeitraum hinweg eben ein Sport und wenn

man die Positionierung geschafft hat, dann ist das sozusagen das Unlocking of the Next Level, weil in dem Moment, wo du als Sport positioniert bist, brauchst du auch die Frage der Nachhaltigkeit für den Sport nicht mehr stellen oder des Trends, wie es häufig formuliert wird, weil wenn es etabliert ist, ja, weil es etabliert ist, aber vor allen Dingen, weil jeder, der Basketball als Sportart macht und sagt, Ich bin Basketballspieler, er will halt so oft es geht Basketball spielen, weil es hat deine Sportart.

Und entsprechend denkst du auch nicht drüber nach zu sagen, auch nächstes Jahr mach ich mal ein Jahr kein Basketball, weil dein Sportler ist ja Basketball, du willst ja Basketball spielen, bis du irgendwann aufhörst mit deiner Sportart Basketball okay. Aber was ist eigentlich dann der Vergleich? Die Leute sind irgendwann ist die Frage nicht mehr, machst du bald mal wieder ein hirox Event, das würdest du ja auch in einem Tennisspieler nicht fragen, Hey, spielst du eigentlich den 2026 nochmal wieder Tennis? Ja klar spiel ich Tennisspieler.

Und so ist es eigentlich bei der Positionierung des Sports, dass die Leute eben so, dass auch das Ökosystem sich herum aufbauen, dass es um Training geht. Also wo kann ich ein Fitnessstudio perfekt trainieren, wie kann ich das beste Equipment bekommen, wie kann ich besser werden, also sich so mit der ganzen Journey beschäftigen und dann, und dann hast du den Schritt halt geschafft von Event Experience Product einmal bucketlist Event zu, nein, die Leute machen das und wollen wirklich auch wieder kommen.

Ja, sage ich mal, wenn man ja auch den jetzigen stand ja auch schaut, ihr habt da, wie viele Teilnehmer sind dieses Jahr 850000 Teilnehmende und die Leute schauen darauf, wie eine Saison, also die es gibt, sicherlich dann auch bestimmt welche, die, also es gibt ja auch die Rangliste, habe ich gesehen, also die Leute, und jetzt wollt ihr das auch olympisch machen, das heißt, ihr schaut schon viel weiter und wollt eben die Leute noch viel mehr binden, auch eben zu dieser Sportart, ja. Also wir haben sogar doppelt so viele Teilnehmer 1,6 Millionen Teilnehmer dieses Jahr und in 135 Events in ich glaube 4546 Ländern.

Genau. Also das ist so von der von der Größenordnung her ist schon riesig, auch im Vergleich mit anderen Maß mit des Basion Events deutlich mehr der Olympia ist ist ist natürlich irgendwie super spannend für uns, das entwickeln wir gerade zusammen mit der Welt Triathlon Organisation Generation, da steht noch mal ein bisschen auf anderen Blatt Papier, aber ja wie eben beschrieben, wir wollen einfach eine nachhaltige Sportart daraus machen und glauben auch, dass wir auch einen.

Guten Weg sind. Angefangen hat es ja mit eigentlich mit relativ simplen. Kleinen kleinen Events. Ich habe gesehen am Anfang ihr wolltet sogar Outdoor machen und dann irgendwie durch einen Zufall weil es schlechtes Wetter war. Habe gestern Edo gemacht. Ja, nee, die Geschichte ist tatsächlich so anders.

Nicht Zufall, weil es schlechtes Wetter war, sondern wir hatten das hier in Hamburg, den Volkspark gebucht, also das ist der Park, um das Fußballstadion vom Hamburger Sportverein beim HSV drumrum, und dann stieg der HSV in die zweite Liga ab und der Zweitligastart in der Fußball Fußball ist immer so 3 Wochen vor der ersten Liga und deswegen war dann sein Termin weg. Und deswegen, also eigentlich müssen wir dem HSV danken für den Abstieg vor irgendwie 78 Jahren, weil nur weil die abgestiegen sind, haben wir uns dafür entschieden, dann nach drinnen zu gehen, in die Messehalle und sonst hätten wir das erste Event wahrscheinlich draußen gemacht und keine Ahnung, wo wir dann stehen würden, weil das wäre wahrscheinlich dramatisch in die

Hose gegangen, weil die die Indoor Fläche ist jetzt heute einer unserer Entscheidendsten Use Peace. Und und dieser Tag auch, weil das ist ja auch heute, hast du ja gesagt, auch in einem Interview, dass dieser Marathontag das ist, muss immer ein Sonntag sein und das spezielle bei euch, ihr könnt es auch auf andere Wochentage verlegen und das macht es auch möglich dadurch, dass ihr mehr Tage habt für die harroxy Events, ja.

Ja, wir haben, wir sind halt wir sind private Properties, ne, also wir können. Einen Tag machen. Wir können 10 Tage machen, wir müssen nichts absperren, wir müssen keine brauchen, keine Genehmigung, wir mieten n privaten Venue und dann veranstalten wir da unser Event. Wie ging es am Anfang los? Ihr habt dann wie gesagt in dem den die Messehalle habt ihr gemacht und dann habt ihr die Leute dazu bekommen, dass die Dateien nehmen, einfach weil die Bock hatten oder das World of Move oder?

Im ersten Event waren natürlich, ich glaub wir waren 650 Leute beim ersten Event. Das waren natürlich hauptsächlich Freunde und Bekannte. Und hier ganz viel lokal gesourced die Leute angesprochen, aber da war natürlich jetzt noch nicht groß Reichweite und Masse und aber haben wir natürlich versucht, wir haben die Presse eingeladen, hier war natürlich ganz gut vernetzt in der Stadt. Und waren auch direkt dabei.

Ein. Paar Sponsoren waren dabei und so haben wir halt versucht, irgendwie die auf Zahlen zu kommen. Ach krass und sag ich mal. Und wie habt Ihr das am Anfang geschafft? Die Presse es kam über euer Netzwerk einfach letztendlich wie. Gesagt, Wir waren ja in der Stadt relativ gut vernetzt. Ich hatte sehr gute Kontakte zum Sportjournalismus in der Stadt. Christian hatte schon immer sehr gute Kontakte, auch so zur ganzen Politik und so mehr entscheidende Lobbyismus. Kreisen Michael war super gut vernetzt, was so Werbung und Kommunikation, Marketing angeht und so haben wir halt da alles, was wir hinkriegen konnten, haben wir halt hingekarrt und haben da einfach so viele mit dabei, alle unsere Familienmitglieder, Freunde,

Verwandte haben alle mitgeholfen beim als Judge oder oder beim Aufbau und Abbau und haben da einfach einfach eine Menge eine Menge Radau gemacht und dann war 650 eigentlich eine ziemlich vernünftige Nummer, das war dann schon 1 der größten Fitness Events was es überhaupt jemals gab, weil es gab ja keine wirklichen Fitness Events. Ja und dann ging halt Kommunikation los und. Und dann hat sich das immer weiter. Also es sind immer mehr Leute, haben das adaptiert und haben dann mehr teilgenommen.

Ihr seid ja relativ früh auch ins Ausland, ich habe gesehen, ihr seid früh in den Niederlande und UK und habt dann, also das war ja dann relativ früh, das war schon bevor, Covid auch, oder? Ja, als erstes in den USA. Ach. Das war der allererste Schritt, weil. Wir immer gesagt haben, wenn few you can make they you can make it anywhere also so klassisch.

Ganz groß gedacht. Ja, groß gedacht, eher opportunistisch, weil alle großen Trends kamen eigentlich in der Fitness und Sportwelt immer aus den USA. Und wir wollten das sehr früh dem diesen amerikanischen Touch auch geben, dass da die Amis das Gefühl haben, man übersieht sie nicht. Da haben wir aber auch eine Menge Lehrgeld am Anfang bezahlt und dann kam wie gesagt, Covid, das hat das dann alles so ein bisschen nochmal disrupted, aber inhaltlich waren wir inhaltlich waren wir, waren wir immer davon überzeugt, dass das überall funktionieren kann.

Mit dem Lehrgeld meinst du mit Ven use oder oder. Nein, wir haben. Wir haben einfach am Anfang in den USA, als uns noch keiner kannte. In den USA ist einfach alles dramatisch viel teurer und da haben wir dann eine Menge investiert um. Kleine Reichweiten zu generieren. Dann kam Covid und alles wurde wieder auf 0 gestellt.

Also wir hätten wahrscheinlich rückblickend ein bisschen länger in den USA warten sollen, aber wer weiß, also vielleicht wären wir dann noch heute woanders. Aber sag ich mal die wo jetzt in den USA Teilnehmer haben, die kennen die teilweise auch schon das seit 2018 2017 oder? Ja, ja, mit Sicherheit.

Also ein Paar werden dabei sein. Also war es doch nicht so ganz unerfolgbar. Nein, man kann sowieso ja, also das ist wichtig. Der wichtigste Satz, den wir hier auch häufig sagen. Es gibt irgendwie no regrets für so Entscheidungen, die man fällt. Es gibt nur Entscheidungen und manche erzählen sich rückwirkend einfacher und manche erzählen sich rückblickend schwerer, aber alles hat diesen Butterfly Effekt und führt führt am Ende dazu, wo man jetzt ist. Und wer weiß, wenn wir nicht in die USA gegangen wären, vielleicht wäre dann irgendwas anderes nicht funktioniert oder wir wären heute nicht so erfolgreich da. Also inzwischen ist unser erfolgreichster Markt also entsprechend entsprechend sind

da keine, keine keine wollen wir da nichts. Und Covid wandert natürlich dann die Riesen Challenge. Für euch. Klar, das war natürlich für die ganze Welt eine riesen Challenge, aber auch für aspeticipation Sport Events. Die durften nämlich erstmal gar nicht stattfinden. Klar, aber ihr habt dann ja euch adaptiert. Auch das war natürlich ein Riesen, ein riesen Move letztendlich für euch, weil ihr dann Corona Tests Tests drin auch gemacht habt und das im großen Stil. Absolut.

Das wir haben, aber auch das ist entstanden aus der Opportunität, Wir sind jeden Tag ins Office gefahren, Christian und ich, wir hatten damals vielleicht so 30 Mitarbeiter oder so. Und haben die auch alle da weiter ins Office? Also kommen lassen und wollten da nicht auf Kurzarbeit gehen mit den Leuten, sondern haben sie weiter bezahlt und haben gesagt, wir arbeiten weiter an der Markenentwicklung und versuchen und in dem Kontext sind wir dann irgendwann darauf gekommen, dass es doch eine schlaue Idee wäre, wenn man die Leute testen lassen würde und dass sie dann ja in die Halle gehen können, weil man also negativ getestet war, so war unsere Idee. Später wurde die Idee umgesetzt weltweit und wurde so die Bubble genannt, in vielen anderen

Sportarten aber im Sommer 2020 hatten wir das hier dem Hamburger Senat gepitcht und da haben die sich dagegen entschieden, also unsere. Banale Logik war am Abend vorher und am Morgen testen und wenn beide Tests negativ sind, dann ist es statistisch quasi ausgeschlossen, dass man eigentlich false positiv ist oder false negativ ist.

Und dann haben wir gesagt, dann kann man ja auch ein Event machen, das war unsere banale Logik und dann hat gut hat nicht geklappt, aber in dem Kontext haben wir uns halt sehr intensiv mit dem Thema testen beschäftigt, in China Tests Resourced und mit den Personenschutzausrüstungen uns beschäftigt und wie man so eine Teststraße bauen kann und dann waren wir. Ich sag mal irgendwann im November, Dezember vor Weihnachten auf jeden Fall 2020 waren wir dann glaube ich so das erste Testzentrum in Hamburg, was wir haben wir einfach unten eine Bar die stand leer, haben wir dem Barvermieter haben wir irgendwie, ich glaube 1000€ Miete geboten damit er irgendwie hat er auch was von war für ihn

natürlich auch super und dann haben wir da in dieser Bar so ein Testzentrum aufgebaut wie man sie dann später kannte, das war also 1 der ersten, Wir hatten halt diese Tests, wir hatten die Personenschutzausrüstung, dann haben wir gesagt okay gucken wir mal Ich glaube damals am Anfang haben wir irgendwie 49€ für so einen Test genommen, also völlig verbrecherische Preise dann rückwirkend, aber wir waren damals noch mit Abstand die günstigsten.

Ich weiß noch, dass dann eine Woche später einen Test in meiner Stadt aufmacht, die nahmen 129€ für einen Test. Das war so vor Weihnachten 2020 da, da haben dann ganz viele das einfach gemacht, weil sie zu ihren Familien nach Hause wollten und Oma und Opa sehen wollten, und es wusste ja noch keiner, was ist. Und dann?

Ja, und dann waren wir wie über Nacht ausgebucht. Für für 10 Tage oder so. Aber auch da ist es ja das Risiko, dass ihr aufgenommen habt. Wahrscheinlich musst du die auch noch dann anbezahlen die Avengers auch da wieder, die die Tests teilen und natürlich dann auch die Supply, also für die für die jeweiligen Tests, da gehört ja auch ein gewisses Risiko.

Mit ja, klar. Aber weißt du, das ist das ist unternehmerisch für uns nie eine Frage gewesen. Wir haben da an den Case geglaubt, wir waren da sehr früh dran, wir waren ja nachher Deutschlands größter Anbieter von Testzentren. Das war nicht weil, weil wir uns da irgendwie nicht getraut haben. Also das wirst du nur, wenn du dann eben auch voll an den Case glaubst und das das haben wir. Es war auch für uns logisch, also wir waren als dann Ostern 2021 sozusagen dieses öffentliche Freie testen eingeführt wurde von Herrn Spahn damals mit Frau Merkel, da waren wir am Tag danach fertig und konnten 50 Teststraßen anbieten der Stadt und waren dann entsprechend haben wir dann in die anderen Städte skaliert und.

Das hat die Firma gerettet. Aber ehrlicherweise ist das immer so ein bisschen so ein zweischneidiges Schwert, weil so richtig happy waren wir mit der Zeit auch nicht, weil wir am Ende des Tages lieber hi Rocks gemacht hätten. Aber es ist eine spannende Unternehmergeschichte und ist so ein bisschen, hat so ein bisschen unser Business gehedged und entsprechend, ja, es ist eine witzige Zeit, aber wir waren auch froh, als wir dann einfach wieder hi Rock machen konnten. Das war dann 222.

Dann ging es dann wieder mit High Rox richtig los. Also ich habe gesehen, teilweise natürlich dann 220 unter streng Regularien, habe die auch noch mal, aber das war natürlich im kleinen Format und 222 da war ja dann richtig expressiv auch die Expansion. Genau, genau so war das Format. Auch wie habt ihr das damals dann erlebt?

Auch mit dem Team. Ihr wart 30 Mitarbeiter und dann und dann war auf einmal größere Nachfrage oder also was ist da in der Zwischenzeit entstanden oder die Leute hatten mehr mehr mehr Nachfrage und wollten rausgehen, wollten kompetitiv sein, oder? Ja, das ist kann man. Es ist auch nicht ganz so einfach zu sagen.

Also im Endeffekt ist es am Ende des Tages so, dass wir dann 22 wirklich seitdem so ein hockeystick Wachstum gesehen haben, und das Erste war dann London, wirklich das zweite London Event nach Covid, das haben wir auf einmal einen Tag ausverkauft, das war so, also da gab es dann kein Ticket mehr für den Tag und das haben wir halt immer, das war immer so der Traum, dass wir vielleicht irgendwann mal ein Event ausverkaufen, das ging dann halt relativ schnell nach Covid und das hat dann das Ganze, das hat alles verändert.

Also wir haben seitdem dann oder dann gerade im UK Markt haben wir dann alle Events ausverkauft und haben angefangen zweite Tage dazu zu nehmen. Dazu wurden dann dritte Tage und so weiter und ich meine inzwischen gibt es 10 Tage Events das das ist jetzt schon in nur dreieinhalb Jahren war das dann schon Wahnsinn, ja. Und was hat sich, was hat sich von der Strategie geändert, oder also war das, weil ihr ein lokales Office vor Ort hattet und die um Marketingstrategie da gepasst hat, oder wie habt ihr die Leute erreicht?

Nein, viel über die Fitnessstudios Marketing Kanal Nummer 1 und nach wie vor Social Media. Organisches Wachstum auf so. Instagram und linkedin und und, tik Tok und so weiter spielt eine große Rolle, aber auch einfach die Event Deliverance, also am Ende des Tages ist das Event das beste Marketing Tool, das ist wirklich so, also die Leute müssen das sehen um es zu verstehen, so war es am Anfang jetzt, inzwischen sind wir so groß, dass die meisten Leute Ungestützt in dem Fitnessbereich uns kennen, aber am Anfang hast du selbst jemanden der top fit ist und da vielleicht eine gute Zeit machen würde gesagt hier harrocks.

Er sagte, Wir haben ihn noch nie von gehört und dann kannst du so viel sagen wie du willst. Das ist alles schön und gut, aber das Event einmal richtig zu sehen, das ist das, was sehr Game Changer ist. Das hat. Man schon. Ihr merkt es auch von der Retention, wenn der einmal teilgenommen hat, dann kommt auch noch mal wieder. Ja genau, retention ist ganz entscheidend für uns. Wie gesagt, Thema Sport wieder und die Retention Frage stellt sich in dem Moment nicht mehr, wo man als Sport positioniert ist.

Weil weil das dann halt einfach öfter. Dann eine Street Good Retension dazu, dann ist die Automatik. Und die Sponsoren 222 war dann noch mal Spezielles, was wir als ihr akquiriert habt oder waren das schon die Sponsoren, wo ihr vorher hattet? Nein, wir sind seitdem mit den Sponsoren genauso mitgewachsen wie mit den Teilnehmern auch.

Und bei dem und die, ich sag mal, diese Partnerstudios, die sind ja heute wichtiger denn je. Aber ich habe gesehen am Anfang, auch die haben die Lizenz, sag ich mal für einen anderen Preis damals auch bekommen oder teilweise sogar gratis in der Anfangsphase und jetzt und jetzt ist es für euch ja auch ein super Geschäftsmodell, teilweise auch natürlich für die, auch die haben inzwischen auch Nachfrage dadurch und bekommen Leute auch zusätzlich in die Studios, aber für euch ist natürlich auch.

Auch super. Absolut. Das ist ein überragender Revenue Stream für uns und gleichzeitig marketingkanal, weil eben die Zielgruppe da hinläuft und die für uns sozusagen die Brand kommunizieren. Das ist schon ist schon ein sehr smarter, smarter Play, auch wenn der nicht 1 zu 1 strategisch so geplant war.

Was am Anfang geplant? Ja, das waren einfach Marketingkanäle für uns. Also wir sind zu den Gyms gelaufen und gesagt, Hey, wir machen da so ein Event, wäre cool, wenn ihr eure Mitglieder da mal eine E Mail schicken könnte, die haben gesagt okay. Machen wir. Klingt gut, dafür wollen wir aber irgendwie keine Ahnung 500€ oder einen Startplatz oder was auch immer.

Das haben wir am Anfang gemacht und dann haben wir festgestellt, okay, die haben ein sehr großes Interesse daran, dann haben wir über dieses Lizenzmodell nachgedacht und haben schnell festgestellt, dass das tatsächlich anscheinend den Nagel auf den Kopf trifft, weil wir eben sehr, sehr schnell sehr viele Gyms überzeugen, also verhältnismäßig viele Gyms überzeugen konnten, so eine Lizenz zu machen, und jetzt stehen wir bei knapp 15000 Lizenzen weltweit und.

Sind jetzt zum ersten Mal größer als Crossfit jemals war. Was das Evaluation Modell angeht und das ist schon schon schnelles Wachstum. Und jetzt gibt es ja welche, die Bauen Fitnessstudios für euren Sport. Ja, ja, also ich so richtig Fitnessstudios, dass das nicht aber aber sehr große Bereiche innerhalb der Fitnessstudios, die sie eben so Performance optimiert, auf Irox machen und mit unserem Equipment und den Teppichen und das.

Ist doch unfassbar, oder? Das muss sich doch unfassbar auch anfühlen. Ja, dazu hat man meistens gar nicht viel Zeit über sowas nachzudenken. Viel im operativen aber, aber ja, ja, wir sind auf jeden Fall schon an den, also wir sind auf jeden Fall schon echt stolz, auch auf das, was wir aufgebaut haben mit Harrox, das kann man schon. Sagen und ja, und wie ging es dann weiter? So zwischen 222 und 225 hast du ja gesagt jetzt, inzwischen habt ihr 1,6 Millionen Teilnehmende, wo wart ihr 2 222 von den Teilnehmenden?

222 waren wir vielleicht, wenn es hoch kommt. Ich glaube, bei 45000 habe ich mal so im Kopf. Über den Daumen aber müsste ich noch mal nachgucken, wie du bist. Interessant. Wirklich gestiegen. Ja, ja, ja, wie gesagt, das ist das Wachstum ist Wahnsinn, das ist auch für uns teilweise nicht nicht so richtig greifbar, das hat uns auch sehr überrascht.

Ich glaube, der ich meine, das ist der höchste optimierteste Businessplan, den mir jemals geschrieben hat, und jeder, der schon mal einen Businessplan geschrieben hat, weiß, dass das eigentlich der Case ist, an den man selber so halb glaubt, da waren es, ich glaube 80 Events auf der Welt und alle Events waren 2 Tage. So, jetzt sind wir bei 135 Events und das sind jetzt im Schnitt aktuell 3,8 Tage.

Also wir sind jetzt so bei 50 Events mehr als wie wir es geglaubt haben und bei doppelter Tagesanzahl im Schnitt, da muss man sich schon manchmal kneifen. Und vom Team her, wie viele, wie viele Leute seid ihr jetzt insgesamt? Wir sind jetzt ungefähr 450 Mitarbeiter, Vollzeit und natürlich bei den Events sind immer noch deutlich mehr, die da lokal helfen, aber 450 sind wir jetzt so global verteilt.

Hier in Hamburg ist unser Headquarter wir. Hier sitzen so 80 Leute ungefähr in Chicago, sitzen noch mal so 40, würde ich sagen, in Hongkong sitzen 70 und London sitzen noch mal so 25, das sind so die größten Hubs, und dann haben wir in den einzelnen Ländern noch Teams sitzen, die dann lokal liegen. Wer war so federführend für diese internationale Skalierung, also dass ihr wirklich gedacht habt, nicht nur wir machen in Deutschland ein paar Events, sondern wir gehen gleich in die USA, UK, Nederlands.

Wie meinst du wer also wer? Wie man es einfach ja, also. Das war von vornherein unsere Strategie, das haben wir ja, wie gesagt, schon im Jahr 1 mit den USA angefangen, haben dann sehr schnell die Lizenz nach Spanien vergeben, weil wir das Wachstum am Anfang wollten wir vor allen Dingen auch über Lizenzen skalieren und neue Märkte zu kommen haben, dann aber schnell gemerkt, brauchen wir überhaupt nicht, weil die, wenn es überall in allen Märkten funktioniert haben, und dann haben wir einfach angefangen, lokale Teams selber anzustellen und die übers Headquarter hier zu steuern und haben schnell festgestellt, dass dass das sehr, sehr gut funktioniert.

Und und sage ich mal und zukünftig wollt ihr da noch in weitere Länder expandieren, oder? Ja, wir haben so ein 150. Vielleicht wenn es 160 Event der City Event Plan gemacht, da kommen jetzt mal so 1015 Länder dazu in den nächsten 18 Monaten Südamerika kommt noch ein paar dazu, in Osteuropa kommen noch ein Paar dazu, Asien wird noch weiter etabliert genau und dann dann sind wir aber glaube ich erstmal bei so einer Sealing angekommen.

Das heißt, ihr schaut dann immer noch lokal auf die Märkte, wo es jeweils noch mehr Events geben kann, oder? Ja, also mehr Events eigentlich nicht eskalieren dann vor allen Dingen über Eventtage und. Was am Ende einen ähnlichen Effekt hat also, aber natürlich ist für uns wirtschaftlich ein Event was 10 Tage ist, deutlich deutlich, finanziell interessanter als 3 Events, die jeweils 3 Tage lang sind.

Logisch, weil die Cost Economics einfach so groß sind, insofern skalieren wir dann eher über Tage. Und uns sag ich mal, wie denkt ihr das Geschäftsmodell weiter so, auch wenn man so diese Dokus schaut und so, da könnte man teilweise denken, ihr betreibt irgendwann eigene Hotels, wo dann auch noch die ganzen Athleten unterkommen, irgendwann also teilweise eine ganze Infrastruktur.

Ja, also wir sind auf jeden Fall. Wir haben noch eine Menge Ideen und es sind eine Menge Bereiche, die wir jetzt noch weiterentwickeln und so Logistik, aber auch das ganze Thema reisen ist noch ist noch groß, also alles eigentlich, was zu diesem Ökosystem hirox als Sportart oder Hybrid Racing, als Sportart und Hirox, dann so als Premiumprodukt da drin, alles was da so dazu gehört, diese ganze ganze sich von morgens bis abends damit beschäftigen und was dann da. Ist das ist ja ganz viel inzwischen auch. So.

Da gibt es auch noch ganz viel Luft. Und sag ich mal, aber für manche ist ja wirklich ein Bestandteil des Lebens. Also wie wenn ich einen Fußballverein verfolg, nur jetzt HSV, bei uns eher der FC Bayern München, aber aber dann, das begleitet manche und bei euch ist das teilweise auch schon so. Ich war ja letztens auch in Asien, da in Tokio und da waren welche mit mit High Rocks Rucksäcken also. Ja, wie gesagt, in dem Moment, wo die Leute das ihren Sport nennen, ist es eben auch genauso vergleichbar wie mit dem Fußball.

Also wie jemanden, der Fußball spielt. Das ist dann dein Sport und dann willst du den auch machen. Und zwar immer. Und dann denkst du auch drüber nach. Denkst du auch Dienstag morgens drüber nach, ob du vielleicht n neues paar Schuhe brauchst, um im nächsten Rennen schneller zu sein oder ob du n neuen Tracker brauchst als Wearable für da um dein Training zu steuern oder oder oder oder ne Personal trainerstunde im Gym.

Dieses Ökosystem, das noch richtig zu leveragen und die richtigen Schlüsse zu ziehen und Smarty Moves zu machen, das ist so jetzt nächste oder eben die Trainingsreise als Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf. Und das könnte ich jetzt noch 15 Minuten so weiterspielen und diese Geschäftsmodelle da noch so mit drauf aufzubauen, das ist eine große Aufgabe von.

Uns, wie oft nimmst du das selber noch regelmäßig Teil? Ich. Mache eigentlich fast immer Teil, wenn ich bei einem Event bin. Manchmal nutze ich es dann einfach als Workout, wo es gar nicht unbedingt darum geht, jetzt irgendwie die super Zeit rauszuholen. Und manchmal mache ich aber auch auch kompetitiv mit, also bestimmt 20 mal im Jahr sub 60 dann auch oder ich habe schon einmal sub 60 gemacht.

Ja, gerade vor 2 Wochen in Double mein erster Sub. 60 aber mit sub 6060 in welcher also in der Rangliste, in der man Doubles Kategorie mit einem Arbeitskollegen, der sehr sehr fit ist, muss ich dazu sagen und und und. Der Allerbeste was war von dem die Zeit, also was ist da der Rekord bisher? Wovon wem?

Von der von der Einzelzeit. Im Double, im Double. Ich glaube, der Weltrekord ist. Bis 48 Minuten oder so. Und wir haben 5858 gebraucht, also genau gute 10 Minuten weg vom. Und jetzt habe ich gesehen, auf Social Media gibt es ja auch diesen Simon Gronau, der da auch diesen dieses Running der macht irgendwie 100 Tage macht, den High Rocks jeden einzelnen Tag das.

Habe ich gesehen. Ja, und da also kam das auch von ihm aus, oder war das? Ich habe es bei Instagram gesehen, ich habe es kommentiert und wir wollten mit dem Team mal gucken, ob wir da irgendwie in irgendeiner Form mal für 12 Tage kooperieren können, aber das da haben wir nichts mit zu tun. Ist ja Wahnsinn, weil letztendlich.

Da sieht man natürlich auch dann, wie dieser Sportgedanke inzwischen schon ist. Also der sieht das wirklich so, wie er es sogar Basketball machen würde, vor allem, man könnte natürlich denken, wenn so ein Crossfit Challenge und alles ist immer noch was anderes, aber bei euch, der Macht 100100 Tage dasselbe. Letztendlich sind standardisierte Übungen ist Wahnsinn, ehrlich.

Ja, aber auch da bleibe ich immer bei meinem Argument. Das ist immer ganz lustig, wenn ich euch verfolgt, das natürlich auch ein bisschen auf Social Media die Diskussion Tennis ist auch das gleiche seit 1612 ich weiß nicht, wann es Tennis gibt. Es ist immer das gleiche Feld, es ist immer das gleiche, es ist immer der gleiche Ball und in den gleichen Distanzen.

So kannst du auch jede Sportart durchgehen. Es gibt keine Sportart, die jedes Jahr sein gesamt Setup ändert und das Macht auch Sportarten, das macht Sportarten auch sinnvoll, weil so kannst du Rekorde messen, so kannst du Wettkämpfe veranstalten die vergleichbar sind und entsprechend entsprechend ist es eher andersrum, es ist alles was nicht vergleichbar ist, hat für mich den Anspruch einer Sportart. Ist dem nicht gerecht geworden?

Insofern, glaube ich, ist das sogar das unbestreitbar wichtigste Ingredient zum Mix, der dann am Ende eine erfolgreiche Sportart oder nicht nicht ausmacht, und das, Glaube ich, haben einige noch nicht verstanden. Und mit nicht verstanden. Meinst du zum Beispiel auch die IOC, wenn ihr mit denen spricht, oder?

Nee, nee, das Thema habe ich gar nicht, die haben das sehr gut verstanden, die wissen genau, was nötig ist und was auch den Olympischen, der olympischen Bewegung hilft und was nicht. Seid ihr schon in fortgeschrittenen Gesprächen, oder? Ja, ja, wir sind. Wir sind super fortgeschritten, wir haben einen ganz, ganz guten Austausch da auf der Ebene und werden sicherlich da auch in den nächsten Monaten und Jahren und immer weiter uns in die Richtung entwickeln. Also wirklich, da spricht man ja auch von was ganz Besonderem. Also eure Sportart letztendlich dann, wenn das Mal eines Tages olympisch wird.

Wahnsinn. Ja gut, klar, das wäre natürlich echt ein Traum, aber wie gesagt. Selbst wenn das jetzt nicht dazu kommen würde, wichtiger ist uns klar zu machen, dass Hiroxon ein Sport ist. Aber ich betone das immer bewusst. Hybrid Racing ist der Sport, also dieses Hybride aus aus Laufen und Functional Fitness Workouts und da gibt es hirox, da wird es auch in Zukunft sicherlich noch andere Formate geben, die da Claim irgendwie einen relevanten Status zu haben.

Wir haben den Anspruch das das Golden Product in dem Bereich zu sein. Und für die nächste Generation, du bist ja selber auch Familienvater für die kleinen Kids, also sag ich mal, wie kann man die an den Sport heranführen, ist es dann der erste Zugang, eben der erste Gang, dann ins Fitnessstudio oder oder überlegt ihr euch da auch schon was für die für die Kleinen?

Nein, es gibt High Roxy Young Stars. Das hat jetzt Anfang des Jahres in Amsterdam zum ersten Mal stattgefunden, jetzt in London, gerade wieder in Berlin, ist jetzt zum ersten Mal in Deutschland Ende Mai ab 8 Jahren, meine Töchter haben auch beide mitgemacht, das ist. Sensationelles grassroots Format von Hirox also, und das ist auch inzwischen so, also jetzt, während wir sprechen 16:00 Uhr, sind meine Töchter zum Beispiel gerade im Fitnessstudio im Hirox Young Stars Kurs angemeldet und machen da heute irgendwie Training, weil sie dann Ende Mai wieder antreten.

Das wird auch noch mal die Jim Welt enorm verändern, weil in der Form hat früher kaum jemand über Kinder im Fitnessstudio nachgedacht und das wird jetzt noch mal einen riesengroßen Impact haben, damit bin ich mir ziemlich sicher und. Und gerade sag ich mal, wenn du dann schaust, du vergleichst es mit anderen Athleten oder sag ich mal, wenn du, wenn du den anderen Olympischen Athleten oder sowas was mitgeben würdest, sag ich mal, weil du wirklich geschafft hast, neben der Sportkarriere auch noch was anderes aufzubauen und sag ich mal eine zweite Karriere dir aufzubauen, was würdest du denn mitgeben oder sag ich mal gerade jungen Sportlern.

Ich bin, ich bin da immer so, ich weiß es nicht. Das klingt immer so schlau, weil letztendlich gehört auch ganz viel Glück dazu und Timing und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ich glaube, das einzige wirkliche und das haben aber die meisten Sportler den Tipp brauchen Sie nicht. Ich glaube, das Wichtigste ist so ein bisschen dieses wirklich einfach, sorry, ich glaube, das Wichtigste ist einfach wirklich so, dieses niemals aufgeben und an seine Ziele zu glauben und. Und wirklich gegen alle Widerstände, die versuchen durchzusetzen, wie man das Halt auf dem Sportplatz auch gemacht hat, wenn man 20 hinten liegt und irgendwie alle den Fernseher schon ausmachen, weil sie nicht mehr dran glauben und dann dann zuzuschlagen und dann in der

letzten Spielminute doch noch den Ausgleich zu machen und vielleicht eine Verlängerung gewinnen. So das sind Sportler ja gewohnt, solche Themen, und das ist dann halt im in dem nächsten Leben nach dem Sport ein bisschen komplexer, weil man ja nicht so genau weiß, liegt man gerade 20 hinten oder ist man 20 vorne, das sagte ja keiner, ich hatte kein Scoreboard im Leben. Und das ist dann halt ein bisschen schwieriger. Aber so grundsätzlich diese Resilienz, Resilienz gegen gegen eben Widerstände sich durchzusetzen und dabei zu bleiben, und wenn man von was überzeugt ist, wirklich, wirklich weiterzumachen, ich glaube, das wird immer belohnt und ansonsten halte ich mich mit Tipps echt zurück, weil weil das total anmaßend ist, weil wenn

mir damals jemand gesagt hätte, hey, so musst du es machen, dann das hätte mir ja nur bedingt weitergeholfen, weil jeder muss sowieso seinen eigenen Weg gehen und wenn überhaupt ein Tipp, dann zu sagen, Hey, wenn da Sachen sind, an die du glaubst, dann dann zieh es auch durch. Ja, ich glaube, das werden wir immer wieder, auch wenn wir mit den anderen Unternehmern so sprechen. Diese Resilienz ist das aller allerwichtigste Thema, und auch wenn es mal die die schwierigen Momente gibt, dann umso stärker muss man einfach nur zurückkommen. Ja, ich glaube, Dietrich Mateschütze ist glaube ich 9 mal Insolvenz gegangen, bevor er das Rezept für Red Bull da irgendwo in Thailand gefunden hat.

Und davon gibt es 100000 Geschichten und kein kein oder kaum ein erfolgreicher Unternehmer wird dir sagen, dass seine Geschichte so eine Progressive gerade nach oben war und das ist im Sport genauso. Kein Sportler wird dir sagen, dass seine Karriere in der Linie nach oben war und. So also es gibt immer diese Widerstände und die gegen die, gegen die muss man an und und wenn man die Power hat, das durchstellen, dann setzt sich das auch immer durch.

Und wie blickt ihr jetzt auf die nächsten 5 Jahre bei euch? Also was sind jetzt noch eure Ziele? Natürlich ja wahrscheinlich auch im klaren Plan nach oben oder klaren Plan nach vorne aber ja. Aber nicht 5 Jahre, wenn man so schnell wächst wie wir, dann muss man sehr, sehr vorsichtig sein. 5 Jahres Plänen Wir müssen jetzt gucken, dass wir das Wachstum von über über 100% Mitarbeiterwachstum in 9 Monaten, dass wir. Die Strukturen dahinter bauen, dass wir uns vernünftig aufstellen, intern die richtigen Ressourcen in den richtigen Bereichen effizient nutzen und investieren, um uns eben zu wappnen für die für die nächste Saison, für das nächste Jahr, in dem wir dann wieder mehr Events, wieder mehr Teilnehmer haben, wieder mehr Themen.

Abliefern wollen ist natürlich auch ein Stück weit Druck, wenn man natürlich immer natürlich hat, die neuen Saisons, aber man muss natürlich auch dann, ihr habt natürlich, ich habe gesehen, ihr habt auch Investor drin, aber wahrscheinlich macht ihr euch selber auch den Druck jetzt ja nicht, dass ihr sagt, ja, wir wollen nächstes Jahr eine Steigung der Teilnehmerzahl. Ja, also wir, wir haben, was das angeht, eigentlich gar keinen Druck.

Wir oder beziehungsweise wir haben keinen Druck in Bezug auf irgendwelche Teilnehmerzahlen. Also natürlich wollen wir unsere Events möglichst voll machen. Aber wir haben jetzt nicht unsere Ziele, sind nicht dadurch definiert, von 1001,6 Millionen auf 2,5 Millionen zu steigen, sondern jetzt ist es vor allen Dingen wirklich Event Execution und Deliverance.

Also so wirklich dieses Events besser machen, weil nochmal inzwischen häufig betont und aber ich werde da nicht müde, wenn wir es schaffen, den Hirox als ein Produkt in diesem Hybrid Racing Sportsegment zu platzieren, dann werden wir diese 1,6 Millionen Menschen eben alle wieder sehen. Und dann müssen wir in der nächsten Saison, dann müssen wir gar nicht so viele neue Leute dazu begeistern, um automatischen Wachstum zu haben beziehungsweise noch einfacher wäre ja die 1,6 Millionen dazu zu bringen, dass sie eben mehrfach teilnehmen im Jahr und auch dann steigern wir natürlich schon wieder unsere Overall Teilnehmerzahl enorm.

Wie ist es jetzt bisher also so ein Teilnehmer? Wie oft nimmt der durchschnittlich Teil? 1,7 Mal war in der letzten Saison oder im letzten Jahr bei den 850025. Was ungefähr 1,7 mal. Also waren dann 500000 unique Teilnehmer über den Daumen. Und was war also was, was hindert es den? Also sage ich mal, die Reise von London, Hamburg, Amsterdam.

Also ist die Standorte, weil jetzt. Den hindert gar nichts. Das liegt. Die Ratio liegt eher daran, dass wir so viele neue Leute im Moment drin haben, dass die also so viele Leute, die zum ersten Mal einen i Rocks machen. Die machen keine Tickets mehr. Oder doch? Das schon, aber die haben halt immer noch entsprechend. Wenn du jetzt dieses Jahr dann oder wenn du jetzt in 2026 den ersten I rocks jetzt machst.

Dann kommst du jetzt bis Ende des Jahres nicht mehr auf 5 Teilnahmen. Dann machst du vielleicht noch einen Race irgendwann und viele machen aber auch in der zweiten Jahreshälfte ihr erstes Race und 2025 war das war das eine ganz ganz hohe Anzahl 200000 Leute haben dann in der zweiten Jahreshälfte ihr allererstes Irox Race gemacht, das zieht natürlich den Durchschnitt an, wie viele Teilnahme die Leute pro Jahr haben runter, das wird dieses Jahr sicherlich anders aussehen, deswegen haben wir so ein spannendes Data Setting da um da immer dran zu bleiben. Wie oft kommen jetzt die Leute wieder, wie viele sind aus der letzten Saison wieder gekommen, natürlich spielt auch eine Rolle, dass man in manchen

Städten gar keine Tickets kriegt, da würden Leute gerne wiederkommen, aber können nicht. Also lange redest du eigentlich mit Absicht, oder? Ja und nein, also natürlich so ein gewisses Level an an der Story ausverkauft zu sein ist immer gut, aber auch da sage ich wieder, wenn du eine Sportart bist, dann willst du auch, dass deine deine Teilnehmer und deine Athleten den Sport machen können, weil wenn du Tennisspieler bist und du kannst aber nie einen Tennisplatz buchen, dann hörst du irgendwann auf Tennis zu spielen.

Bei what's The Point und so ist es auch bei Harrox entsprechend wollen wir schon so eine gesunde Ray Show haben, aber wir wollen jetzt auch nicht, dass alle Races. 5 x overscribe sind und dann niemand mehr irgendwo ein Ticket kriegen kann. Das ist auch nicht Company Ziel. Also und man kriegt eigentlich inzwischen auch für fast alle Events Tickets, ist also wirklich ausverkauft, ausverkauft, das gibt es dann immer noch bei einigen speziellen Races, aber von den 135 sind das vielleicht 10% 20%. Und deine nächste persönliche Teilnahme. Wann ist die genau?

So, wenn möglicherweise Freitag in Warschau. Vielen. Vielen Dank für deine Zeit noch mal wo wirklich? Sehr gerne.

0:00 / 0:00