UNFILTERED Podcast· Staffel 1· Folge 19

Ep. 19, Christian Freiherr von Bechtolsheim - „Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen"

Samstag, 9. Mai 2026 · 1 h 28

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Shownotes

Christian Freiherr von Bechtolsheim – "Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen"
Christian Freiherr von Bechtolsheim ist einer der einflussreichsten und gleichzeitig diskretesten Vermögensverwalter Deutschlands. 26 Jahre lang war er Vorstandssprecher der FOCAM AG, einem der renommiertesten Multi-Family-Offices Europas – mit über 3 Milliarden Euro in der Betreuung und Mandanten, die zu den bedeutendsten Unternehmerfamilien des Landes gehören.
In dieser Episode spricht er zum ersten Mal wirklich offen.
Über seine Familie, die sich bis 1135 zurückverfolgen lässt – und den Druck, den das bedeutet. Über seinen Vater, der traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkam und dem der normale Alltag fremd wurde. Über den Rausschmiss in drei Minuten, Liebeskummer als Karrierewende, einen BND-Spion im eigenen Büro und die Geschichte, wie er ein verfallenes DDR-Ferienheim kaufte und darüber sein Leben neu baute.
Vor allem aber reden wir über Geld. Darüber, was Reichtum wirklich mit Menschen macht. Warum selbst die Reichsten in Deutschland ständig Angst haben, alles zu verlieren. Warum Unternehmerfamilien in der zweiten Generation so oft scheitern. Was ein Vermögensverwalter heute leisten muss – und warum er längst nicht mehr nur über Aktien redet, sondern über Erbschaft, Auswanderung, Stiftungen und das, was eine Familie wirklich zusammenhält.
Und am Ende: Was er der nächsten Generation mitgeben würde. Es hat nichts mit Geld zu tun.
Ein Gespräch über Haltung, Geschichte, Verantwortung – und das, was wirklich zählt.

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Christian Freyer von Bechtholdsheim verwaltet Milliardenvermögen für die reichsten Familien Deutschlands. Trotz seiner Abstammung von der Familie Fugger musste er sich sein Vermögen und sein Netzwerk selbst erarbeiten, nachdem seine Familie im Zweiten Weltkrieg alles verlor. Im heutigen Podcast sprechen wir über seine finanzielle Expertise und globalen Entwicklungen. Du musst, um dort arbeiten zu können, Akademiker, Adliger und Arschloch sein.

Und dieser Mann, der stellte sich dann raus, dass der. Mit dem BND als Pilot gearbeitet hat. Es war dann wahrscheinlich auch so, gerade am Anfang. Letztendlich, wo man natürlich die Kunden akquirieren wollte, erklärt der Tiefpunkt. Dann auch Protektionismus ist grundsätzlich immer falsch, weil es bedeutet, man muss entweder etwas fördern, was nicht mehr lebensfähig ist, oder aber es ist etwas nicht mehr lebensfähig, weil die Rahmenbedingungen, die von der Politik vorgegeben, nicht mehr stimmig sind. Dagegen ist Trump mit einer brutalen Vehemenz vorgegangen, und ich sage dir ganz ehrlich, das fand ich. Aber Christian Bechtholz ist leider inzwischen 66 Jahre alt, habe 26 Jahre lang die Vohcam AG

geleitet, eine von mir mitgegründete Firma, die in Frankfurt sitzt und Vermögensverwaltung im weitesten Sinne macht. Bin auch aktiver Forstwirt, bin sehr aktiv im Malteserorden. Und familiär auch sehr stark eingebunden. 5 Kinder spät geheiratet, noch eine Zwölfjährige zu Hause, also da hört nie, da hört es nie auf mit Trubel jubeleiterschein muss man sagen.

Ja, es ist ja auch ganz spannend, letztendlich auch so, wenn man über den ganzen Lebenslauf schaut, sage ich mal, unglaublich viel gemacht und sage ich mal auch selbst im Nachnamen letztendlich, da steht ja schon ganz viel dahinter, also wenn man da auch sich im Vorhinein informiert, dann hört man teilweise, dass du die die Kette der Historie letztendlich von dir bis zum Jahr 1 100 nach Christus verfolgen kannst.

Ja, 1135 ist die erste urkundliche Erwähnung eines frühen. Wir heißen Ja Mauchenheim, genannt Bechtholzheim, und der hieß eben Meinardus, de Mauchenheim, und der ist, das ist die erste urkundliche Erwähnung, die in einem Klosterregästen hinterlegt ist. Wie blickst du da drauf? Ich würde sagen, es ist eine ganz komische Mischung aus schon ein bisschen ein bisschen, wenn man ehrlich ist, ein bisschen stolz, aber gleichzeitig vor allem dem Gefühl, dass du in. Dieser Ahnenreihe irgendwie gerecht werden möchtest. Also du möchtest nicht derjenige sein, der alles verdummt und der alles kaputt macht und alles zerstört und den Ruf, den deine Vorfahren aufgebaut haben, der würde ich mal sagen, im Großen und ganzen sehr gut ist.

Den möchtest du nicht kaputt machen. Ja, wenn man ja so hört, letztendlich auch da in einem anderen Podcast so gesagt auch. Oder hat der Kommentator gesagt, Nachfolge der Fugger, letztendlich aber aber wie du ja auch mal wieder sagst, du bist ja auch selfmade letztendlich, also du hast dir alles selber aufgebaut, das war ja nicht so eine einfache Situation. Das ist völlig richtig.

Also mein Vater, das muss man wissen, ist als jüngster von 4 Kindern war der einzige, der den Krieg und das Dritte Reich überlebt hat, ein Bruder meines Vaters ist von Nazis umgebracht worden, einer ist als Hauptmann der Luftwaffe über England abgeschossen worden und einer ist als Kind gestorben, da war mein Vater der einzige, der ist mit 17 eingezogen worden und war dann 4 Jahre im Krieg, teilweise auch unter Ostfront mit seinem Artillerieregiment, er war Berittener Artillerist, hat nie vom Krieg gesprochen und kam als.

Muss man heute, würde man von posttraumatischer Erfahrung sprechen. Das das war damals natürlich ein Wort, das kein Mensch kannte. Früher hat man gesagt, wenn einer zurückkam aus dem Krieg, reiste ich mal am Riemen und leiste jetzt was, und dazu war mein Vater irgendwie nicht in der Lage, der war so schwer, würde ich sagen, getroffen und vielleicht auch gebrochen durch den Krieg, dass der für ein normal irdisches Broterwerbsleben nicht geeignet war, hatte. Ich das dann auch so ein Stück weit motiviert letztendlich auch da.

Selber, weil man sieht es ja anhand des Lebenslaufs auch wahnsinnig ehrgeizig auch. Die gute Mischung aus Ehrgeiz und faul also selbst. Aber ich würde sagen, ja, es hat mich motiviert, weil mein Vater, der für mich menschlich ein enormes Vorbild war, war natürlich beruflich jetzt kein Vorbild, und der konnte mir auch nicht wirklich helfen, denn der wäre jetzt keiner gewesen, der mir einen Rat hätte geben können. Was macht man am besten und wie geht man vor strategisch, dass man auch Karriere in einer Bank macht und also war für meinen Vater eine völlig fremde Welt.

Und insofern klar, bei uns war Geld immer knapp, deswegen war das für mich auf jeden Fall eine Motivation, was zu erreichen im Leben. Und und wie kam das dann zustande, dass du dich entschieden hast für ein wirtschaftliches Studium an der Nmu? Ja, das war, wenn man ehrlich ist, bin ich da so hineingetrieben worden. Also wir hatten einen engen Freund der Familie, also vor allem ein enger Freund meiner Mutter, das war der Rolf Rodenstock, der war damals BDI Präsident und war auch Professor für BWL.

Und der sagte meiner Mutter oder Christian am besten, der studiert BWL für mich. Ich habe halt quasi gemacht, was er mir gesagt hat, meine Interessen waren viel mehr in Richtung jetzt Philosophie oder Kunst oder auch Geschichte, auf gar keinen Fall Richtung BWL. Gleichzeitig wusste ich aber ich muss was tun, ich muss einen Broterwerbsberuf ergreifen und dann bin ich da eben ehrlich gesagt so reingeschlittert interessiert hat mich BWL Zero. Und dennoch, aber dennoch bist du ja im Bereich geblieben. Letztendlich also natürlich, ich begleite heute immer noch die Kunst, die Geschichte auf jeden Fall und der Forst und die Jagd, aber sag ich mal, angefangen hat das Ganze bei dir im Bankenwesen.

Absolut ja. Mein allererster Job war bei der Matuschka Gruppe, das war damals Deutschlands oder Europas Bankenunabhängig größter Vermögensverwalter, und ich hatte mich, ich wusste nach dem Studium nicht, was machst du jetzt eigentlich und dann hat ein Freund von mir, der mit mir studiert hat, gesagt, Ich bewerbe mich bei Mc Kinsey und dann sag ich bei Boston Consulting und der dritte sagte mir. Matuschka die ersten 2 kamen für mich nicht in Frage, weil da wusste ich sofort, da musst du wie ein Irrer arbeiten, hast keinen Samstag frei, bist immer auf Achse und dazu war ich, wenn ich ehrlich bin, zu bequem.

Dann matuschka habe ich mir was ist denn matuschka? Und dann habe ich mich damit auseinandergesetzt, das war eben damals dieser enorm große und sehr, sehr erfolgreiche Vermögensverwalter, und ich habe mich dann da auch beworben. Der große Witz ist, ich habe mich noch nicht mal riesig vorbereitet oder irgendwas bin da einfach hin und die habe ich tatsächlich genommen, während dieser Freund von mir, der wochenlang geackert hat und genau die Bilanzen von Matuschka angeschaut und so weiter den haben sie nicht genommen.

Ich kann dir nicht sagen, ich schätze mal, dass die bei Matuschka damals gedacht haben, naja, mit dem Namen, der hat sich ein super Netzwerk was uns bei der Akquise von wohlhabenden Leuten nützlich sein kann, so haben die wahrscheinlich getickt, also insofern war das für mich ein Vorteil. Ich bin da wirklich wie parseval, ganz blauäugig reingelaufen und habe mich hingesetzt, habe die Fragen versucht zu beantworten. Manches sagte mir gar nichts und anderes schon, aber irgendwie scheine ich in diesem charmanten Palando doch so gepunktet zu haben, dass sie gesagt hat, na ja, den nehmen wir halt jetzt, du hast.

Dich dann auch für das Thema begeistern können, oder? Also was, was mich begeistert oder was ich spannend fand, war der Umgang mit bedeutenden Leuten. Du hast in meinem Beruf mit großen Unternehmerpersönlichkeiten zu tun und. Die sind eigentlich durch die Bank weg spannende Charaktere, das sind ja keine Manager von DAX Konzernen, die in meinen Augen zum größten Teil angepasste graue Mäuse sind Technokraten heutzutage, sondern das sind ja noch Leute von Alpenschrot und Korn, die auch ihre Meinung richtig und dezidiert sagen, etwas was die Non PC sind 0.

Die sagen dir einfach was sie denken und denen ist es teilweise auch wirklich wurscht wie andere darauf reagieren und das finde ich sehr bewundernswert und auch interessant. An der Stelle ein Wort von unserem heutigen Podcast Partner. Der Podcast ist unterstützt bei Anhide. Anhide ist die führende Shopify und Website Agentur in München.

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akquiriert hatten, davon hat er auch einige ich akquiriert und ich habe mich auch selber atypisch unterbeteiligt, weil ich war so begeistert, der Albrecht Matuschka war ein Menschenfänger, der. Und der hat mir gesagt, also wenn wenn wir das nicht kriegen mit unserem Mittelstandskonsortium, dann versagt der ganze deutsche Staat, weil es nichts wird für den Mittelstand getan, immer nur für die richtig großen, und wir haben dann mit 2 amerikanischen Telefongesellschaften die Southwestern Bell und com wie Keaton haben wir zusammen dann dieses Mittelstandskonsortium zusammengeführt, uns beworben, sind durchgefallen, man musste natürlich diese Bewerbung bezahlen, also das hat hinten dieser Mittelständler indirekt auch mich, weil ich mich ja auch

daran beteiligt hatte mit meinem. Wenigen Ersparten was ich hatte, das war alles weg, ja Wahnsinn. Man hat von der Steuer hinterher ein bisschen was zurückbekommen, aber im Großen und Ganzen war das war das auch der Versuch, so ein bisschen wie Lotto spielen mit besseren Chancen, die schnelle Mark damals zu machen. Aber das heißt, du warst schon so früh beim strategischen Netzwerken dabei, oder wie würdest du das überhaupt bezeichnen?

Ja, das ist strategisches Netzwerken gewesen. Auf jeden Fall. Und interessant so ein Graf Matuschka der Arbeit Matuschka, der hat dich ja dann in sein Büro geholt und hat. Hat sich zum Zeugen gemacht, wenn er mit dem Bundespräsidenten telefoniert hat. Er hat ja auch dann den ehemaligen Assistenten vom Bundespräsidenten.

Ich muss gerade überlegen, ich glaube, es war Weizsäcker, hat er zu sich geholt, und der war fantastisch im Netzwerk und das konnte man von dem Lernen wie von sonst niemandem. Er hatte allerdings dann zum Schluss eben das Operative nicht mehr so im Griff, wir waren ja von einer kleinen Boutique angewachsen, auf, ich glaube europaweit 400 Mitarbeiter, er hat ein eigenes Büro in Paris. Und ähnliches.

Also das ist eine Wahnsinns Erfolgsgeschichte gewesen, mit einem genialen Typen an der Spitze, der aber den Fehler wahrscheinlich begangen hat, dass er dieses dann sehr groß gewordene Konglomerat nicht mehr so beherrscht hat, wie es notwendig gewesen wäre. Und du musst dann dir Leute holen, die mit so großen, komplexen Strukturen zurechtkommen, weil wenn du mit so einem Ding groß wirst, dann ist dir alles klar und alles selbstverständlich, aber du verlierst dich dann in dem Wald vor lauter Bäumen, das ist da war er leider ein typisches Beispiel dafür.

Aber. Das ist vielleicht auch gerade so ein Grund, warum du bei der Fokam AG letztendlich das relativ lean und relativ sag ich mal von der Mitarbeiteranzahl kleiner gehalten hast. Weil du hast ja dann noch Erfahrung gemacht noch in größeren Banken auch und dann mit noch mehr Mitarbeitern. Absolut.

Ich wollte immer in einem Unternehmen tätig sein, wo ich selber noch alles irgendwie im Griff habe, da ist das 100. Prozentig ist das wahrscheinlich die Initialzone gewesen, was ich bei Matusche erlebt habe, bei den Banken, ich war dann nachdem matuscheka pleite ging. Musste ich. Ich bin allerdings nicht deswegen raus, sondern ich hatte, da könnte man Bücher drüber schreiben, also Albrecht Matuschka und ich haben uns komplett zerstritten, ach Wahnsinn, aus einer Geschichte, die jetzt heute zu indiskret wäre, so um sie zu erzählen, die aber mal für ein Kamingespräch unter uns zu zweit erzählbar ist.

Das führte dazu, dass ich innerhalb von 3 Minuten das Büro verlassen musste. Also im Türrahmen stand der Personalchef und machte am Türrahmen Druck, Druck, Druck mit seinen Fingern und sagte, jetzt machen sie schnell, räumen sie ihren Schreibtisch, damit wir es hinter uns haben, und ich stand in meinem Anzug da vor dem Gebäude und habe gedacht, das war's jetzt, aber damals hatte Matuschka, das war noch vor dem Zusammenbruch, einen sehr, sehr guten Ruf, deswegen habe ich sofort bei der Bayerischen Vereinsbank, damals alte BV, noch vor der Fusion mit der Hypo Bank sofort einen Job gefunden, und wenn du von Matuschka kamst, warst du heiß begehrt und und das ging dann ratzfatz und dann kam ich eben in die dortige

Vermögensverwaltungsgesellschaft, eine Tochter der Bayerischen Vereinsbank, die ist BV Financial Management und da muss man auch dazu sagen, es ist auch am Rande eine Geschichte, wir hatten da 2 Geschäftsführer und einer war, obwohl es furchtbare Turbulenzen gab, immer war immer gut drauf und dieser Mann, der stellte sich dann raus, dass der für den BND als Spion gearbeitet hat. Der hatte nämlich ein Boot liegen im damaligen Jugoslawien, und er hatte deswegen einen sehr starken Draht da nach unten. Ich glaube, es war in Kroatien und er hat immer Informationen an einen BND verkauft, die er dort aus den Zeitungen rausgeschnitten hat und so weiter und irgendwann ist der Spiegel da dahinter gekommen und

hat darüber einen Artikel geschrieben, Pressluft für den BND und warum Pressluft nachdem er die BV verlassen hatte hat er eine Firma gehabt für. Den Verleih von Baumaschinen, unter anderem Presslufthämmer. Und weil er eben lauter heiße Luft an den BND verkauft hat für 100 Tausende im Jahr hat er also an den BND Pressluft verkauft, Pressluft für den BND, Deckname A oder so oder Alibert, oder das kann man glaube ich heute noch beim Spiegel nachlesen, völlig irre, ein sehr sympathischer Mann, mit dem ich gerne Skat gespielt habe.

Ja, Wahnsinn. Das werden in der Bank einfach, ja. Das gibt's gar nicht, ja. Ja, Wahnsinn, Wahnsinn. Und sag ich mal von der Struktur her letztendlich was waren so die konkreten Aufgaben, war das oft schon vermögensverwaltungstochter? Ja, das war die Vermögensverwaltungstochter und meine Aufgabe war wieder mal die Akquise von wohlhabenden Leuten.

Und jetzt muss man dazu sagen, bei der Bayerischen Vereinsbank gab es natürlich war meine Aufgabe anders als bei Matuschka, bei Matuschka bist du ja raus und hast auch kalt akquiriert, irgendwelche Leute, von denen du wusstest, ich habe jetzt gerade die Unternehmen verkauft, hast du angeschrieben und wenn du Glück hattest, bist du vorgelassen worden, in vielen Fällen nicht. Und bei der Bayerischen Vereinsbank war das anders. Da gab es ja die riesige Anzahl von Filialen deutschlandweit und viele dieser Filialleiter, die sehr gestandene Leute waren, die hatten zum Beispiel Kreditgeschäft mit irgendeinem Unternehmen und dann, und dann waren wir eben doof, muss man ganz ehrlich sagen.

Wir sind dann am Anfang haben wir diese Leute einfach angeschrieben, diese Unternehmer, die in die Kredit, dann kam natürlich der Filialleiter oder Niederlassungsleiter und sag, ich seid ihr irre geworden, ihr könnt ja nicht über meinen Kopf hinweg einfach meinen Kunden anschreiben mit eurer Vermögensverwaltung und dann haben wir gesagt, ja, aber du hast ja das Geschäft nie erweitert, mit dem ist ja immer nur kreditkreditkredit, weil von was anderem verstehst du nichts, lass uns doch mal ran und da gab es aber furchtbare Friktionen, dann weil die wollten das einfach nicht. Sodass ich dann irgendwann kapiert habe, du musst erst mal den Niederlassungsleiter und Filialleiter für dich gewinnen, bevor du so einen Beutezug

machst. Also ich bin dann zu jedem Niederlassungsleiter hingefahren und habe mich vorgestellt und gesagt, wir hätten das und jenes und würden sie uns lieberweise einführen bei ihren Kunden x und Y. Und mit manchen dieser dieser Niederlassungsleiter bist du super zurecht gekommen und die haben das auch gerne gemacht.

Da waren sehr kultivierte, spannende Leute dabei und dann gab es halt welche die die das nicht wollten. War Wahnsinn. Also das heißt praktisch, die haben den Kunden gar nicht so als ganzheitlich betrachtet, sondern das Produkt, das Produkt letztendlich und wir kommunizieren gar nicht miteinander.

So ist es, weil man muss wissen, dass die BV damals wie die meisten Banken spartenartig organisiert war. Das heißt, du hattest einen Niederlassungsleiter, dann später, 2, der eine hat nur Kreditgeschäft gemacht, der andere hat nur Privatkundengeschäft gemacht. Und der, der das Kreditgeschäft gemacht hat und der das Privatkundengeschäft gemacht hat, die hatten gar nichts davon, wenn sie sich im Cross Selling irgendwas zugespielt haben untereinander, sondern jeder wurde nur nach seiner Sparte beurteilt und ganz, ganz früher war es ja so, dass es einen von der Filiale da gab, der hatte beides unter sich, und der war natürlich an beiden Formen von Geschäft interessiert, aber durch diese Spartenaufteilung war, sag ich

mal, dieser Cross Selling Gedanke nicht mehr vorhanden. Aber eigentlich nachteilig auch. Vollkommen nachteilig. Man dachte, man denkt nur noch in Profit Centern, aber dass die Profit Center untereinander sich befruchten können, daran hat man nicht gedacht. Genau, weil letztendlich, wenn ich den ja, also sag ich mal, wenn ich eh ganz gut auf der Kreditseite mit dem verdiene, letztendlich und der sich ein Vermögen anhäuft, dann kann ich privat auch noch was verdienen.

Selbstverständlich. Ja, ja, spannend letztendlich und und dann ging das ja auch bei dir weiter. Also du bist ja im Bankenwesen geblieben, bevor du dich selbstständig gemacht hast. Das kam dann also. Die BV war ja ein wirklich hervorragendes Haus. Die hatte hieß, war eine Triple A Bank, damals Triple A Gerated, wobei ironischerweise auch immer gesagt wurde, sie steht für Triple A. Du musst um dort arbeiten zu können, Akademiker, Adliger und Arschloch sein, also dafür stand dieses Triple A für andere, die nicht bei der BV gearbeitet haben, aber also es war damals noch sehr familiär, das hat sich dann unter Dr. Albrecht Schmidt, der dann dort Vorstandsvorsitzende wurde, wurde sehr internationalisiert,

dann wurde es mit der Hypo Bank fusioniert, da bin ich allerdings dann schon draußen gewesen, also ich war 5 Jahre bei der BV. Und dann kam die Wende und ich wollte dann eigentlich in die Politik gehen, weil Politik hat mich immer wahnsinnig interessiert. Ich hatte Sommerferien und ein Onkel von mir, der Landtagsabgeordneter der FDP im Bayerischen Landtag war, Dietrich von Gumpenberg, der sagte zu mir, du willst doch immer politisch tätig werden, der Wirtschaftsminister von Thüringen, Dr. Bohn, der sucht einen Pressesprecher, da wirst du halt ein politischer Beamter, Ministerialrat, das wäre doch was für dich. Da hätte ich zwar weniger verdient, aber es hatte mich unglaublich interessiert.

Und dann bin ich also 1991 im Herbst nach Thüringen und habe mir das erstmal, nein, entschuldigung, es war 9292 nach Thüringen, habe mir das alles angeschaut und da gab es eben ein Haus von Verwandten von mir in dem Ort Georgenthal im Thüringer Wald und dieses Haus, das kann man sich gar nicht vorstellen, es war ein ehemaliges FDGB, also freier Deutscher Gewerkschaftsbund. Ferienheim im Grunde so wie eine Art Pension, kleines Hotel und das war enteignet worden von der Familie dieser Verwandten von mir und das habe ich mir angeschaut, das war damals leer, weil der FDGB, den gab es ja dann schon nicht mehr, wurde von der Treuhand verwaltet und wurde aber restituiert an die Familie und aber es hat sich keiner so

richtig für das Haus interessiert und ich habe mir das angeschaut. War erst erschüttert, weil es Duster und du kannst dir gar nicht vorstellen überall lidoliumböden und es roch nach Braunkohle, also war Wahnsinn und trotzdem hat mich dieses Haus irgendwie fasziniert und dann bin ich also in den Ferien in den Sommerferien hab ich.

Doch an der Grenze gelegen sein? Ja, das ist in der Nähe von Gotha. Also das ist von von Bayern, von Coburg, gute 80 Kilometer oder sowas. Ich hab dann die. Diese Ferien genutzt, um diesen Wirtschaftsminister kennenzulernen und um für ihn sozusagen als Volontär zu arbeiten. Wir waren uns dann auch handelseinig, ich sollte dann Pressesprecher werden, dann kamen Landtagswahlen in Thüringen und die FDP flog aus dem Landtag und stellte auch nicht mehr den Wirtschaftsminister, insofern hatte sich dann das mit dem Job erledigt und die Bank wollte mich damals die BV nach Frankfurt versetzen und ehrlich gesagt, ich hatte furchtbaren Liebeskummer damals, aus München wollte ich auf jeden Fall weg, weil die Angebetete saß in

München und das habe ich nicht mehr ausgehalten, also wenn ich die gesehen habe, dann. Habe ich irgendwie Gänsehaut bekommen und wusste, so richtig wird das nichts. Also so eine richtig tragische Liebesgeschichte, die ich über Jahre Orden Off hinzog, also furchtbar. Heute kann ich sehr drüber lachen, bin auch wieder mit ihr durchaus befreundet, aber damals war das ein echter Hammer für mich und ich wollte weg, aber nach Frankfurt wollte ich nicht, ich wollte eigentlich zu diesem Haus und dann sagte ich zur Bank, also Frankfurt Ungarn, was haltet ihr davon wenn ihr mich nach Erfurt versetzt, dann haben die gesagt.

Da können wir ja nur Leute brauchen, die ein Kreditgeschäft machen oder so. Da können wir ja Leute, die sozusagen Vermögensverwaltung für Wohlhabende machen, können wir da gar nicht brauchen, aber wenn sie dahin wollen, dann wahnsinnig gerne, und da kriegen sie halt eine Kreditausbildung und wir bereiten sie auf die Existenz als Leiter einer Niederlassung vor, und so lief das dann, ich habe da eine Kreditausbildung bekommen, wir gehen jedes Wochenende nach Hause gefahren, habe dieses Haus erstmal gemietet von der Treuhand und als es übertragen wurde, habe ich den Resolutionsanspruch diesen Verwandten von mir abgekauft.

Und dann hatte ich also erstmal in Thüringen ein Riesenhaus. Aber es heißt riesig, aber es hat so 600 Quadratmeter Wohnfläche und und war ziemlich runtergekommen. Ja, dann habe ich also selber den berühmten Kredit aufgenommen, bei der BV, habe das ganze Haus saniert, habe mich bis über die Ohren verschuldet, wahnsinnig mutig eigentlich, wenn ich mir das überlege, aber ich war unverheiratet und meine Expense, es war nur für mich.

Also und die BV hat mir eine Dienstwohnung gestellt, die Dienstwohnung war dann in meinem eigenen Haus, das heißt, ich hatte einen Kredit bei der Bank, konnte aber gleichzeitig die Wohnung als Dienstwohnung an die BV vermieten. Also so hatte ich das wieder Einnahmen auch so, also es war eine wilde Mischung aus allem. Und es hat dann dadurch funktioniert, dass ich das Haus erwerben konnte und.

Du hast dich in das Haus verliebt, oder oder. Genau, ich hab mich total in das Haus verliebt und hab dann lustige Junggesellenwochenenden gemacht und damals fanden ja alle Oh ehemalige DDR, die fanden ja alle toll, die sind alle gekommen aus München, aus Hamburg, ich weiß nicht wo selbst aus Frankreich und Paris und haben mich in Georgenthal besucht. Ja, Wahnsinn.

Und man muss sich ja auch vorstellen, sag ich mal. Zu der Zeit war das auch schon Florierend, also das gerade das Kreditgeschäft sag ich mal, weil dann ging ja auch die Investition los und und viele haben dort Immobilien gekauft in den. Ja, so ist es ja. Viele haben da zu wahnsinnig verhöhten Preisen Immobilien gekauft, weil in den Städten, man muss sich mal vorstellen, es gab ja nichts, also diese ganzen Westdeutschen, die dort plötzlich Jobs angenommen haben, die konnten nirgends wohnen, das heißt, eine Wohnung, die einigermaßen hergerichtet war, konntest Du in Erfurt vermieten für einen Preis wie in München.

Ja, Wahnsinn. Und. Deswegen sind auch diese Immobilienpreise so hoch gegangen. Dann kam noch der steuerliche Vorteil der Sonderabschreibung dazu. Du konntest also, glaube ich, 50% auf einen Schlag der Sanierungskosten im ersten Jahr abschreiben. Und das hat das führt aber nicht nur dazu, dass es für dich ein vermeintlicher Bargeld war, es zu kaufen, nachsteuern, aber gleichzeitig sind die Preise so explodiert, dass es dann als genug gebaut worden war, dazu führte, dass viele Kreditnehmer, die sich ein Mehrfamilienhaus in Erfurt gekauft haben oder in Weimar oder Weiß der Kuck wo, dass der Wert der Immobilie plötzlich enorm gefallen ist und die Banken dann.

Zusatzansprüche an den Kreditnehmer gestellt haben gesagt haben, er hat ein Haus, das wir mit einer 1000000 eingewertet haben, ist ja jetzt nur auf 600000 Wert dieses Gap. Bitte musst du mit Eigenkapital unterlegen und dann haben viele Leute gesagt ich hab aber kein Eigenkapital mehr und dann kam es eben zu einer riesen Krise in der Zeit, da sind auch viele Pleite gegangen, das ist ja echt echt eine Hardcore Zeit, das war dann so ab 495. Das waren dann Leute, sag ich mal, die wo dann den den Kredit nicht mehr bedienen konnten.

Waren das hauptsächlich Unternehmer oder Investitionen? Sag ich jetzt mal. Der reiche Zahnarzt von nebenan, dem die Bank ein Steuersparmodell verkauft hat und der dann, wenn er schlau war, gesagt hat, okay mache ich, aber ich habe immer noch genug Eigenkapital in der Hinterhand, aber es gab ja halt leider Leute, die sich auch auf Raten der Bank hin so verschuldet haben, dass sie dann hinterher den Löffel abgeben mussten. Aber das sag ich mal zu der Zeit habt ihr da wart ihr da auch von betroffen von vielen solcher Geschäfte. Oder also die Bank, ja ich selber nicht. Ich war ja damals auch noch nicht im Kreditgeschäft, als ich meine Kreditausbildung abgeschlossen hatte, war eben gerade keine Position, keine

adäquate frei, und dann wurde ich durch einen Headhunter abgeworben und bin dann zur damaligen Dresdner Bank gegangen und war dann Leiter Filiale Eisenach, das war eine Bereichsfiliale an der hingen noch andere Filialen dran, also Bad Salzungen, ah okay und ich. War dann eben bei der Dresdner Bank Filialleiter mit Kreditkompetenz.

Ich weiß nicht, das waren damals 500000 d Mark, ich war auch noch ein bisschen blauäugig, ich weiß noch, also den einen oder anderen Kredit fürchte ich, musste die Bank dann auch abschreiben, obwohl ich da insgesamt sehr zurückhaltend war, aber es waren 2 Baukredite auch dabei, unter anderem das Hotel in Georgenheim wen wundert es, dass ich natürlich gesagt habe, das müssen wir finanzieren.

Für den Tourismus. Ja, das gab es. Den Tourismus und das Hotel hätte wahrscheinlich auch funktioniert. Der Initiator dieses Hotels war ein Unternehmer aus Dortmund, der war auch im Kuratorium des Lehmbruck Museums und war ein rotarischer Freund und war also da dachte man und der hat mir da eine Vermögensaufstellung gezeigt, hinterher hat sich rausgestellt die war Gefaked, aber mit Bericht des Wirtschaftsprüfers und so, also Steuerberater, Entschuldigung seines Steuerberaters, es war aber im Grunde eine totale Urkundenfälschung alles.

Fake. Aber der Mann war eigentlich ein sympathischer Mann, und der hatte aber dann das Riesenproblem. Es gab in Georgenthal ein sehr schönes denkmalgeschütztes Hotel, das aber keine Tiefe hatte, das lag in einem kleinen See und das Denkmalamt hat nicht erlaubt, dass man die Fassade verschiebt, du hättest nämlich um die entsprechende Größe generieren zu können, hättest du die Fassade, sag ich mal 20 Meter nach vorne verschieben müssen Richtung See das Denkmalamt nicht erlaubt, daraufhin ist das Ganze zusammengebrochen.

Keiner hat investiert und heute existiert von diesem Hotel nichts mehr außer einem winzigen Nebengebäude, weil es dann komplett zusammengefallen ist. Also insofern hat der Denkmalschutz sich da keinen Gefallen getan. Also er hat parallel noch nach anderen Investoren noch gesucht, die ihn da bei uns. Unterstützen also.

Das ist zum Schluss ist das Ganze zusammen. Heute sitzt da ein Italiener, der direkt nach der Wende dorthin kam. Der hat dort seine Pizzeria und der hat alles überlebt und den gibt's seit eh und je der Pino, den erinnere ich mich noch, also als ich dorthin kam, gab's den schon. Und das heißt letztendlich, du hast auch immer noch die Treue zum Ort.

Jetzt also ja. Absolut absolut. Wir haben ja dann später auch den Forst dazu gekauft und das ist heute würde ich sagen, ich bin dem Ort extrem verbunden, nicht nur, weil es eine herrliche Natur ist, sondern weil da auch nette Menschen sind, also diese Thüringer sind ja, soweit ich sie kenne, ein unglaublich humorvoller Menschenschlag. Jaja, also auf jeden Fall.

Ich habe auch das immer wieder in Erinnerung, letztendlich war auch schon ein paar mal da, das Harz ist ja auch gar nicht so weit weg. Das ist dann schon, also entweder Niedersachsen oder Sachsen Anhalt, oder hat das dann Harz halt, also furchtbare Probleme mit Borkenkäfer gehabt? Also das schaut ja inzwischen so schlimm aus, wo ist Holz, auf das ich klopfen kann, also heute ist es bei mir geht's, wir hatten natürlich auch Käferprobleme im Forst, aber dadurch, dass wir so hoch liegen und so viel Niederschlag haben und so ist es bei uns einigermaßen noch bisher, muss man sagen. Und dazu hattest du auch schon früh die Passion, letztendlich zum Forst und.

Ja, ich war ja schon immer Jäger und meine Familie hat traditionell Immerland und Forstwirtschaft besessen. Ich halt nicht, aber das war mir ehrlich gesagt immer ein tiefes Bedürfnis. Ich hätte nie geglaubt, dass es mir gelingt, mal was tatsächlich was zu kaufen, das war ja nicht vorhersehbar und wenn du mir als sag ich mal 28 jährigen noch sag mal ein Jahr vor der Wende, wenn du mir gesagt hättest, du wirst eines Tages in Thüringen sitzen und einen Wald besitzen und das wird es, wird Gesamtdeutschland geben, also dir werde ich einen Vogel gezeigt, den ich auf den Verrückten gehalten.

Und und sag ich mal beruflich, wie ging's dann weiter für dich nach der Zeit in Eisenach da? Wurde ich dann wiederum vom Medanter abgeworben. Das war auch eine unangenehme Position, weil das war eine ehemalige Staatsbank Filiale, die von glaube ich damals 100 Mitarbeitern abgebaut wurde, im Laufe der Zeit. Auf dann 30 und heute sind es glaube ich noch 7. Im Rahmen der funktionierten Commerzbank tätig sind. Also vielleicht sind es auch 10 oder so, kann ich nicht mehr beurteilen, weil ich da keinen Kontakt mehr direkt hin habe, aber die, also das war etwas was ich nicht ich weiß noch, dass wir, also ich bin eben niemand der gerne Leute entlässt, das kann ich halte ich nicht aus, das ist was ganz Furchtbares, vor allem dann nicht, wenn das

keine Zahlen sind, sondern diese Leute siehst und kennst. Und wir hatten den Fall, dass wir einen Mann. Der kam aus Westdeutschland und ihm war eine große Karriere dort versprochen worden. Jetzt würde ich mal sagen, der hat wahrscheinlich wirklich nicht performt, aber wir waren 2 Filialleiter und es hieß plötzlich, dieser Mann muss entlassen werden, ich habe mich dann also auch nicht gesträubt, sondern habe das Halt mit unterschrieben und bin dem dann ein halbes Jahr später an so einem Kiosk wieder begegnet, wo er in der Früh um 10 unrasiert sich seinen Unterberg reingepfiffen hat und da habe ich eben gemerkt, was es bedeutet, wenn jemand entlässt. Und der ist eben wahrscheinlich nicht mehr auf die Füße gekommen und das hat mich so mitgenommen,

dass ich gesagt habe, ich kann da eigentlich nicht mehr länger bleiben und das machen. Also ich, ich möchte gerne einen was aufstrebenden teilhaben, aber nicht an etwas, was abgebaut wird und wo ich Leute rausschmeißen muss, da bin ich nicht der Typ dafür und dann Carmen Headhunter und hat mich eben zur DG BANK nach Frankfurt, was heute die DZ Bank ist, das ist die Mutter aller Volks und Raiffeisenbanken geholt und dort war ich dann 5 Jahre lang. Bereichsleiter in der Tochtergesellschaft, die für Vermögensverwaltung zuständig war. Wir hatten auch 125% IGES Aktienpaket an der österreichischen Volksbanken AG, da war ich auch dafür zuständig und das war eine spannende Zeit und ich hatte einen wahnsinnig komischen Chef, mit dem ich

super zurecht kam. Eine sehr schillernde Persönlichkeit und das waren 5 gute Jahre, aber das wurde dann immer politischer, weil die DG BANK wollte damals die Westdeutsche Genossenschaftszentralbank in Stuttgart schlucken, rausgekommen ist aber das Gegenteil. Weil man plötzlich festgestellt hat, bei einer Revision, dass wir doch sehr viele Kreditleichen im Keller haben, für die ich gar nichts konnte, weil ich war ja nur für die Vermögensverwaltung da zuständig. Aber es war damals auch der neue Markt und alles boomte, und ich war gerade mal 39 Jahre alt und sagte mir jetzt also, eigentlich wollte ich mich schon immer selbstständig machen, wenn dann jetzt, und ich hatte dann das Glück, dass ich mit dem Andreas Jakobs von Jakobs Kaffee einen

Freund hatte, der mir das finanziert hat, dann sag ich ja, ok, bechty, das machen wir jetzt mit dir. Wir gründen so eine Gesellschaft. Du holst dir ordentliche Portfoliomanager mit rein und ich habe noch eine Gruppe von Freunden und dann haben wir für unsere eigenen Vermögen den Ansprechpartner, dem wir auch zu 100% vertrauen und so hat das angefangen.

Wolltest du dann auch wieder ein Stück? Das Netzwerk letztendlich, was der Ausblößer dafür war oder was auch vielleicht Glück, oder? Es war Netzwerke Unglück, aber am Anfang war das natürlich Katastrophe, weil als wir uns selbstständig gemacht haben um 2000 rum. Da ist ja dann der Aktienmarkt komplett kollabiert über 3 Jahre hin. Er muss dir vorstellen, der Dax war, ich glaube im März 2001 nee 2000 März 2000 war er bei 8900 punkten und ist ja dann runter auf 22 oder 23 ganz genau habe ich es jetzt auch nicht mehr im Kopf und du konntest also im Grunde jeden Monat hast du deinem Anleger gesagt, ja das ist schon möglich wieder etwas kleiner geworden und das ist natürlich auch grauenvoll. Das ist bei der Stadt.

Ja, das war der Start, also die ersten 3 Jahre waren von diesen, von diesen zusammenbrechenden Börsen geprägt und das war echt Hardcore. Glaube ich. Es war dann wahrscheinlich auch so, gerade am Anfang letztendlich, wo man natürlich die Kunden akquirieren wollte, der Tiefpunkt dann auch so. Ist es ja.

Und ich sag mal letztendlich, das hat mich auch im Vorhinein auch schon so ein Stück weit interessiert, weil es gab zu der Zeit gab es ja schon Flossbach von Storch, es gab ein Bankhaus, Metzlar und Bernberg, wie also was war der Auslöser da hinein, also welches Problem wolltet ihr lösen? Wir wollten eigentlich unabhängiger sein.

Also das heißt, wir wollten eigentlich diejenigen sein, die für so hat das angefangen. Man muss dazu sagen, wir machen ja 3 verschiedene Sachen, wir machen Family Office, wir machen eigene Vermögensverwaltung mit Stock picking, was wir damals nicht gemacht haben, und wir machen inzwischen auch eigene Fonds, das ist aber komplett getrenntes Geschäft, als wir angefangen haben, haben wir sozusagen, und das.

Hängt zusammen mit dem Family Office Thema haben wir gesagt Wir suchen die besten externen Manager dieser Markt Gebrauchs. Das konnte damals ein Flossbach sein, ein Schroders, ein Morgan Stanley oder wer auch immer und haben deren beste institutionellen Fonds für unsere Kunden allokiert. Das heißt wer bei uns Kunde war war indirekt Kunde von Goldman Sachs und was weiß ich. Und wir haben aufgrund der Bündelung und der Vermögensgröße dafür gesorgt, dass wir in diese Fonds reinkamen, die nur für institutionelle Anleger gemacht waren. Das war der Beginn des Ganzen, aber auch Goldenen Sachs und wie sie alle hießen, haben natürlich in dieser Zeit Geld verloren, einer der wenigen, der die erste

Zeit noch gut überlebt hat, war der Jens Erhardt, weil der hat gesagt, neuer Markt, alles Scheiße Value Aktien braucht der Mann und der lief dann noch über ein Jahr lang relativ gut und aus dieser Zeit hat der sich auch sein. Nimbus als weitsichtiger Anleger erworben. Aber das heißt letztendlich also ihr kam praktisch dadurch, dass ihr mehr von JP und und und den ganzen Banken abgenommen habt, von den Fonds. Also ihr habt praktisch mehr gekauft und den Zugang praktisch, darum ging es so wir.

Haben den Zugang ermittelt und wir haben gesagt, wir wissen wer gute Manager sind. Das heißt, du kommst als Kunde dann in den Genuss? Dass du die besten hast, die für dich arbeiten. Es kann dir ja jeder irgendwas erzählen und du kannst das gar nicht nachvollziehen. Das einzige was wirklich transparent ist, sind Ergebnisse von Fonds, die von jemandem gemanagt werden.

Wenn ich heute zu einem Vermögensverwalter gehe und sage, ich möchte mal gerne deine Performance sehen, dann holt der sich die zufälligerweise beste Performance, die er mit irgendeinem Kunden abgesprochen hat, raus. Neutralisiert die und zeigt sie mir. Die ist dann auch gar nicht gefaked, das ist eben seine Performance, aber es gibt halt leider auch ganz andere, die eine ganz beschissene Performance haben, weil es teilweise ja sein kann, dass der Kunde denen solche Vorgaben gemacht hat, dass die in einem Korsett gewesen sind, wo sie sich so bewegt haben, dass eben was gutes rausgekommen ist.

Und in der Kundenansprache letztendlich auch gerade in der Akquisition. Wie seid ihr das dann angegangen, also seid ihr da über eine Performance gekommen oder weil das. Ist nur über World of Mouth Wahnsinn, nur über Freunde. Wir sind im Grunde ein. Das klingt jetzt gar nicht politisch korrekt. Wir sind ein gentleman's Club gewesen, wir haben einfach für Freunde, die uns vertraut haben und die auch mit Initiatoren waren, gesagt, Wir machen das und darum haben uns die auch die Stange gehalten, auch in diesen schwierigen Jahren, also das war, sonst hätte ich das nie durchgestanden.

Das heißt letztendlich da, das ist ja auch wieder letztendlich ein Teil, das Netzwerk letztendlich da auch ganz entscheidend, eben für den, für den Erfolg. Ja. Und und sag ich mal, gerade in einem Thema, wo es eigentlich um um das Wichtigste ist, gerade in Deutschland letztendlich, wenn es um Vermögen geht.

Letztendlich ist ja super entscheidend dann auch die Anfrage, ist die Frage des Vermögensverwalters dem Menschen, dem ich mein mein Geld anvertraue. Ja, ich sag mal, früher war es der Pfarrer. Es ist noch der Arzt und es ist der Vermögensverwalter, zu dem musst du einfach ein wirklich blindes Vertrauen haben, was leider ja auch dazu geführt hat, dass es Vermögensverwalter gibt, die dieses Vertrauen missbraucht haben, das hat es ja gegeben in der Vergangenheit, es hat Banken gegeben und Mitarbeiter in Banken, die das gemacht haben. Und es gibt gab schwarze Schafe bei den Vermögensverwalter. Ich musste nur an ein madoff denken, ja. Ja, ganz genau.

Das war dann auch auch in Deutschland. In Oppenheim war ja auch dann. Ja, Oppenheim, ich will mich jetzt da nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, aber Oppenheim hat halt in den Produkten, die sie gemeinsam mit dem Herrn Esch kreiert haben, so viele Soft Costs drin verbraten, dass die Bank teilweise wirklich davon ihren Jahresprofit hatte aus diesen Immobilienfonds. Die haben die natürlich dann an die Kunden gebracht und haben sie auch noch finanziert.

Mit seinen zahlreichen Projekten. Ja, so ist es. Und bei euch sag ich mal gerade vom Staat letztendlich also ihr habt dann wie gesagt dann viel viel sag ich mal Aktien habt ihr gehabt, viel letztendlich dann eine schwierige Phase 23 und und sag ich mal, wie war der ganze Aufbau wenn du jetzt so im Nachhinein blickst, letztendlich auch wie wichtig war auch die Erfahrung, die du vorher gesammelt hast für die Gründung, für den Aufbau.

Die war insofern wichtig. Als ich, als ich das Glück hatte, gute Leute mit überzeugen zu können, sich mit mir gemeinsam selbstständig zu machen und es wäre auch nicht gegangen und ich kann das gar nicht oft genug wiederholen, ohne dass der Andreas Jakobs das damals uns finanziert hätte, weil wenn du es ist, ein Unterschied, ob du dich selbstständig machst, völlig mit nichts anfängst, kein Geld zum Verwalten hast und auch kein Gehalt beziehen kannst deswegen.

Also bis du dann wieder an Geld kommst und so weiter das dauert und durch die Konstruktion die wir hatten mit Hilfe vom Andreas und seinen Freunden war es eben so, dass die Mitarbeiter, die von Anfang an dabei waren, das war am Anfang waren wir zu viert, dass die alle ein Gehalt hatten, dass die eine Altersversorgung hatten, das war wie in einem richtigen Unternehmen auf kleinster Flamme, aber es musste niemand ins komplett kalte Wasser springen.

Und dadurch konnte ich auch Leute anziehen, die schon Familie hatten und Kinder ernähren mussten, weil sie, weil sie eben nicht Gefahr liefen oder Angst haben mussten, dass das Geld einfach am Ende des Monats nicht da ist. Vermutlich auch letztendlich diese Sicherheit, die konnte man ja auch dann den Kunden gegenüberbringen wahrscheinlich.

Das war auch ein riesiger Vorteil. Klar, da wusstest du, wir durften oder konnten damit werben, dass wir sagen konnten, wer ist, wer steht hinter uns. Es sind große, gestandene Unternehmerfamilien, unter anderem Dr. Andreas Jakobs. Und so hat das angefangen, ohne ohne dieses, ohne diese Basis hätte ich das nie machen können.

Und und wie blickst du da jetzt drauf? Letztendlich, weil sag ich mal das Segment das ihr betreut, Family Office und so letztendlich also der Kundenstamm, der muss ja auch ein gewisses Vermögen schon haben, das muss man auch sagen. Absolut also. Deswegen machen wir inzwischen auch 3 verschiedene Dinge, weil also ich habe mich eigentlich jetzt vor vor kurzem vielleicht vor vor 23 Jahren, haben wir uns entschlossen zu sagen, wir gehen aus diesem reinen Friends and Family Ding raus, aus diesem gentleman's Club. Und gehen in die Breite, weil wir einfach auch durchaus mehr verdienen wollen und weil wir die Kundenbasis erweitern wollen.

Und da gibt es ist völlig klar, für Family Office, brauchst du ein gewisses Vermögen, damit sich das auch für den Kunden rechnet, weil der Kunde muss ja in uns im Jahr, auch wenn sie im Verhältnis zum Vermögen von Promille zahlen, reden, ist es halt trotzdem sehr viel Geld, und das muss sich rechnen, und deswegen muss der Kunde wirklich wohlhabend sein in der Vermögensverwaltung. Bist du in einem Mittelsegment?

Da kannst du auch jemand nehmen, der, und das klingt jetzt wahnsinnig abgehoben, wenn ich das sage, aber da kannst du auch jemand nehmen, der nur 1 2000000 hat, weil der zahlt dann halt eine etwas höhere Marge, aber dafür hast du auch eine Bindung zu dem und das ist ganz anders als bei einer Bank, aber der kann mit seinen 2000000 sicher sein, dass er bei uns ein vollkommen ernst Genommener und wichtiger Mandant ist.

Das war, als wir angefangen haben, waren wir mehr so mit Großsummen unterwegs. Heute ist es mir wichtig, auch in dieses Feld mittelreicher Leute zu gehen und dann haben wir ja seit 2008 unsere eigenen Fonds, die eine brillante Performance haben. Also wir schlagen den Wettbewerb wie Floßbara und so bei weitem mit unseren Ergebnissen, nur keiner kennt die Dinger und deswegen gehen wir jetzt auch raus und sagen ja und und stellen auch jemanden für den Vertrieb ein, um das zu platzieren, um das in die Menge zu bringen. Ja, ich kenne auch immer wieder den Jan Beckers letztendlich da und und auch er hat ja eine super Performance bei den Fonds, aber der Vertrieb ist natürlich da auch super, super wichtig, gerade bei den Banken, die wohl

das dann an die Retail Kunden vermarkten. So ist es also. Im Grunde ist es so, dass die Leute, wenn sie von uns gehört haben, dann ja zu Ihrer Bank gehen müssen und sagen, kauft uns den DWS Capital Growth Fonds, das ist unser ältester Fonds, zum Beispiel, also der hat eine Durchschnittsperformance gehabt bis zum Ende des Jahres, als Mischfonds von über 9% PA also obwohl er Aktien und Renten hat. Also das ist wirklich ein Spitzending und die anderen haben alle, die haben alle 5 Morning Star Punkte, also die werden ja geratet und gerankt musst du dich nicht genieren, aber man muss halt auch sie bekannt. Machen in den Fonds wieviel wieviel Geld liegt da ungefähr pro Fond drin bei euch?

Also die haben zusammen eben nur 200 und zerquetschte Billionen. Also das ist relativ klein und deswegen. Muss es, muss es jetzt raus, damit sich das eben für uns mehr lohnt. Und die und die sind dann Kaufbar, praktisch über eine Plattform. Ja, über eine Plattform, über eine Bank, über über alles muss da nur die Werbekennung mal wissen.

Und und dann zur Bank gehen, ja. Und weil ich auch in einem anderen Podcaster gehört habe, letztendlich. Und dann wurdest du auch gefragt nach deiner Investmentstrategie und letztendlich hast du ja auch gesagt, viel passiv und heutzutage wir gerade bei dem also nicht passiv, aber et fs ETF ja. Also ETF ist ein Baustein.

Also ich würde immer. Das mischen aus ETF, weil gewisse Länder zum Beispiel wie China oder den asiatischen Markt würde ich nicht über aktive Fonds abdecken wollen, sondern dann würde ich passiv sein für Europa und USA würde ich immer auch aktiv gemanagte Fonds dazu nehmen dürfen, nur nicht so teuer sein. Also da muss die Managementfee einigermaßen im Rahmen sein, dann ja, ich glaube, dass die Mischung aus beiden wichtig ist. Das nächste ist, ich selber fahre und mit passiv meine ich habe ich glaube ich eigentlich eher gemeint. Dass ich nie eingreife.

Also es ist so, ich bin immer 100% investiert, ich versuche nicht zu timen, ich schaue mir das einmal im Jahr an, ich habe ungefähr gespürt, natürlich, was da los ist, aber ich will mich gar nicht aufregen, sondern ich weiß, das ist drin, ich habe auch im Grunde ein paar Einzelwerte und ansonsten halt vor allem unsere eigenen Fonds, weil ich die für gut gemanagt halte, die also der Versuch zu timen.

Der gelingt nie, weil wenn man sich anschaut, wir haben jetzt die Situation, gerade aktuell, der Trump sagt, ich will jetzt, ich verhandle mit dem Iran, sofort schießen die Börsen wieder nach oben, wenn du da nicht dabei bist, sondern vorher irgendwann ausgestiegen, also das ist das Hauptproblem, dass du heute vielleicht über 2 Monate einen rückgängigen Kurs hast und dann erholt es sich, aber in 6 Tagen und dann bist du nicht drin und das wäre eben katastrophal.

Deswegen bin ich immer voll investiert und verhalte mich passiv. Im Sinne von also nicht aktiv reingrätschen. Ich meine, ansonsten bin ich immer schon immobilienmensch gewesen, Immobilien und Land und Forstwirtschaft, also hier der größte Vermögensklumpen bei mir ist der Forstbetrieb. Weil es beständiger ist.

Da hast du eine mäßige Rendite, die. Aber relativ sicher ist. Und es gibt halt keine einzige Vermögensklasse, die über so lange Zeit ein Vermögen erhalten hat wie diese. Wie Land und Forstwirtschaft es gibt vermögen, die seit 900 Jahren in Hand einer Familie sind, sowas gibt es sonst nirgends, weder bei Unternehmen noch bei Aktien, noch erst schon gar nicht bei Festverzinslichen.

Meine Familie ist sehr gebrannt, mein Großvater hat 1000000 Goldmark im Ersten Weltkrieg in Kriegsanleihen, die sind natürlich nicht zurückgezahlt worden, ja, ja, fahren sie, das möchte ich, deswegen bin ich ein totaler ich selber habe überhaupt keine Anleihen. Ich verstehe, dass manche Leute, um sozusagen besser schlafen zu können, eine Mischung haben.

Aus beiden. Würde für mich persönlich überhaupt nicht in Frage kommen 100 prozentigen Aktien. Und bei den Kunden, gerade die Unternehmer sind letztendlich also da muss man natürlich auch nochmal unterscheiden zwischen vererbtem Geld und und und und selfmade letztendlich aber gerade die Unternehmer letztendlich, die eigentlich ja risikoaffiner normalerweise sein sollten, wie nimmst du das da wahr? Ist es da eher die Tendenz zu den Aktien, oder? Tatsächlich sehr unterschiedlich. Wir hatten einen verstorbenen Mandanten, der. Ein ganz bedeutender Unternehmer war und da auch hohe Risiken eingegangen ist.

Aber in seiner privaten Liquidität. Eine derartige Angst hatte und Volatilität nicht ausgehalten hat, der hatte eine Aktienquote von 7%, der Rest war Festverzinsung Cash, weil der wollte das nicht. Er hat gesagt, ich habe meine ganzen Risiken in meinen Beteiligungen, ich brauche nicht noch Zusätzliches Equity, sozusagen kann man so sehen, halte ich für falsch.

Weil du dich natürlich vieler Performance beraubst, wenn du das so machst. Aber ich habe auch andere Mandanten, die sind ausschließlich Aktien, aber die geben dir das mal bevor und sagen, ja, bitte, also keine Finanztitel. Oder es gibt natürlich auch, das mache ich jetzt, allerdings nicht privat, sondern ehrenamtlich, ich bin für eine große katholische Entität, sitze ich im Verwaltungsrat, für die Gelder, und da gibt es sogenannte. Bei einer großen Großen Bank gibt es ein sogenanntes Catheric Values Modul.

Da weißt du, und das läuft wirklich fantastisch, also dieser. Immobilienbesitzer muss man auch dazu. Sagen Immobilienbesitz auch, klar, aber für diese, für die Aktien hast du selektionskriterien, da darfst du halt nicht in Waffen und nicht in welche Unternehmen, die irgendwas mit Abtreibung zu tun haben oder sag ich mal ganz breit gefächert darfst du alles nicht investieren und dieses catheric Values Modul das läuft super gut. Du hast ja auch andere.

Jetzt sag ich mal Leute die hier grün angehaucht sind, die sagen ich will auf jeden Fall ein ökologisch sauberes Portfolio haben, wenn wir ehrlich sind, da wird auch brutalst gemogelt, weil das, was man heute als Green Washing bezeichnet, g. Ein Beispiel wäre jetzt für mich Rheinmetall. Rheinmetall hat ja früher keiner mit der Kneifzange angefasst.

Heute wird es so umgedeutet. Ja, das ist ja gar nicht, das ist nicht arg, das ist nicht Krieg, das ist nicht böse, die helfen ja für die Verteidigung, für die Verteidigung der Ukraine und unserer westlichen Werte gegen den bösen russischen Aggressor. Also es ist doch ein feiner, ein guter Wert also. Und jetzt?

Selbst die Großbanken investieren. Ja, selbstverständlich. Alle wollen bei der Performance dabei sein und wollen gleichzeitig ein gutes Gewissen haben. Und das? Sag ich mal. Letztendlich, wenn du das eigentlich clustern würdest. Das wäre auch so ein Thema. Letztendlich glaube ich, was auch die die Zuhörer sehr interessiert, ist in Deutschland letztendlich, man muss ja sagen, viel Geld wird vererbt letztendlich bei euch letztendlich wieder, wie ist da die Struktur sag ich mal von vererbtem Geld oder wie ist da generell ein Blick drauf auf vererbtes Geld und selfmade, also wirklich in einer Generation geschaffenes Geld. Das sind meistens unterschiedliche Typen. Derjenige, der selbst etwas

aufgebaut hat. Ist ein wagemutiger Mann, meistens weil der hat irgendwie einen ordentlich bezahlten Job verlassen. Der war Ingenieur und hat sich dann gesagt, mit der Idee mache ich mich selbstständig und hat dann was aufgebaut, der ist sehr unternehmerisch geprägt und ist dann häufig, wenn er seinen Laden verkauft hat, was auch passiert, weil die das hier in einer Generation aufbauen und wieder verkaufen, gerade wenn ich an so Tech Läden denke, die machen dann oft sehr ihr eigenes Ding.

Die sind auch oft beratungsresistent. Leider habe ich da Beispiele, weil wenn was einmal gut gegangen ist, heißt das noch lange nicht, dass du es ein zweites und drittes Mal replizieren kannst. Und ich habe schon gesehen, dass Leute, die ihr Unternehmen für viel Geld verkauft haben, dann es wieder ausgegeben haben für nicht funktionierende Ideen. Also in einer Generation.

Auch das ist alles auch wieder aufgebaut, wieder abgebaut. Deswegen ja bei den großen, ganz alten Vermögen ist es so, dass diejenigen, die drauf sitzen, vor allem keine Fehler machen wollen. Das sind Leute, die sagen, das und das funktioniert, die machen alles sehr, sehr genau und ich will jetzt nicht sagen, dass die ersteren hasardeure sind, aber die sind vielleicht so wie deshalb, wie wenn du ein kleines Schnellboot führst gegen einen großen Tanker, so ist auch die Mentalität ein bisschen von den Kapitänen wahrscheinlich.

Könnte man sagen. Aber es gibt ja auch viele große Familienunternehmer, die schon ein ordentliches Familienunternehmen geerbt haben und es dann auch gewaltig vergrößert haben. Die gibt es ja auch, also insofern ist es über einen Kamm zu scheren schwierig, schwierig. Und dennoch, und dennoch gibt es Sprichwort erste Generation, baut es auf, zweite Generation hält s und dritte Generation verliert. S ja, das ist auch in der Mehrheit der Fälle so. Es gab ja mal eine Untersuchung von Capgemini, die es gemeinsam gemacht haben mit Merry Lynch, glaube ich. Wieviel Prozent der Unternehmen schaffen es in eine dritte und vierte Generation zu kommen und der Prozentsatz, die in eine vierte Generation kommen oder

gar eine fünfte ist im einstelligen Prozentbereich, also 2. 3% der Unternehmen weltweit schaffen es. Und was also, was glaubst du, sind die Faktoren dafür? Das Produkt muss natürlich Stimmen und du musst in der Lage sein, das Produkt anpassen zu können, weil es gibt Produkte, die heutzutage nicht mehr gefragt sind.

Gerade da brauchen wir noch gar nicht auf KI zu kommen, sondern auf ganz andere Themen. Klassischen Unternehmen, die über 100 Jahre was produziert haben, was nachgefragt war. Plötzlich will es keiner mehr. Wir hatten zum Beispiel wenn ich Rheinmetall nehme, die haben ja immer schon auch die Rohre vom Leopard 2 gemacht und sowas, ja als wir keine russische Gefahren waren, war das ein minimaler uninteressanter wert und man der dümpelte so vor sich hin und plötzlich kommt dieser Krieg und spült alles nach oben, also es gibt Tech Unternehmen die.

Wer kennt heute noch? Wie hieß es Nixdorf oder wo? Wer kennt das heute noch? Die haben ihre Zeit verpasst und sind untergegangen, relativ schnell und es gibt Unternehmen die eine AEG gibt's ja nicht mehr, das war ein riesen Unternehmen als ich Kind war heute alles untergegangen. Also du brauchst schon auch ein sehr Schlaues und eine Führungskraft oder eine Führungspersönlichkeit an der Spitze dieses Unternehmens, die in der Lage sind, das zu machen.

So, und da kommen jetzt 2, um zurückzukommen auf deine Frage, was für Skills und so brauchst du brauchst das Produkt, hast du es irgendwann nicht mehr, musst du erkennen was die Zeichen der Zeit sind und musst umplanen mit deinem Unternehmen, dafür sind viele nicht in der Lage. Diversifikation. Das Dritte ist Größenwahn. Es gibt ja Leute, die sagen, sie müssen jetzt plötzlich bei ganz großen Verschulden sich total.

Es läuft nicht, dann ist das eigentlich wunderbare Geschäft, was sie im Nukleus, man hat eben nicht mehr in ihrer Hand, sondern der von jemand anderen. Gibt's alles. Es hängt glaube ich auch sehr viel mit. Ich will jetzt gar nicht, weil das ist ein sehr schwieriges Feld, wenn du jetzt von Erziehung anfängst und von Family Compliance und all diesen Themen.

Das wäre ein Thema, wo ich auch wo ich, wo ich mich auch frag, letztendlich, weil gerade in dem Kontext von Familienunternehmen, also. Wir sind ein Familienunternehmen, aber auch wenn ich da jetzt an einen Henry, an einen Freund von mir denke, die Familie hinter Recaro, der wird das sicherlich auch hören, aber da letztendlich auch 2 Schwestern hat er und und ganz klare Compliance letztendlich Regeln, die aufgestellt sind, aber die Nachfolge wird früher angegangen.

Ja, es gibt ja unternehmen. Also meine Frau stammt ja aus so einer holländischen Unternehmerfamilie, der ist kein Mitglied der Familie, im Vorstand der Gesellschaft, die Familie stellt ja Aufsichtsratsvorsitzende, in dem Fall eine Frau, die. Es gibt unter dem wie Miele, da muss, da gibt es ja 2 Familienstämme, einmal zinkan und einmal Miele, und da muss jeder, der Karriere machen will innerhalb, der muss außerhalb der Firma eine Karriere bewiesen haben, der muss also in der Industrie, glaube zumindest, Prokura erreicht haben, um dann in den Familienverband zurückkommen zu können. Also das sind ganz klare Regeln, die sagen, du bist zwar mein Sohn, aber du hast es nicht drauf. Da gehört ja auch was dazu.

Das musst du als Vater erst mal sagen. Das ist auch eine brutal schwere Entscheidung, weil manchmal musst du sagen, ich muss für die Firma und gegen die Familie entscheiden, das sind alles Dinge, die werden in der öffentlichen Rezeption einfach nicht wahrgenommen, da stehen ja oft Tragödien dahinter und es gibt eben, und ich glaube, dass die meisten Unternehmer so sind, dass ihr Unternehmen für sie und die Mitarbeiter für sie mindestens gleichrangig mit der Familie sind, darum sind die ja auch nie zu Hause, also da.

Gute mittelständische Unternehmer ist der, der als Erster an seinem Schreibtisch sitzt, der als letzter weggeht. Für den ist auch ein Mensch, den er entlassen muss, eine persönliche Schmach, wenn er ihn aus Kostengründen entlassen muss, nicht, wenn er ihn wegen wegen Verschuldung verschulden rausschmeißen muss. Also diese Mittelständler, die ich kenne, das sind treue Leute, denen ihr Unternehmen alles bedeutet und für die, wenn der Generationenwechsel nicht stattfindet, ist es für die eine tiefe persönliche Tragödie.

Weil die Nachfolgerin, weil die Nachfolge, wenn die nicht richtig geregelt ist. Und wenn sie es nicht hinkriegen, weil in der nächsten Generation niemand mehr da ist, dann ist es für die ausgesprochen tragisch. Wenn ich an so eine Familie Brenningmeyer denke von die Familien der CA, die 2000 Familienmitglieder hat letztendlich schon die also schon über die fünfte Generation hinaus. Also was macht das so besonders?

Ist es letztendlich, dass man die Firma in den Vordergrund stellt und die und die Familie zweitrangig ist? Ja, da haben wir auch nur ganz wenige was zu sagen. Und da ist. Da gibt es ja ein eigenes Family Office für die Familie, die, die auch darauf schauen, dass da alles ordentlich abläuft. Ich kenne die auch, jetzt sage ich mal zu wenig, um sagen zu können, warum das so gut funktioniert hat, also Bredingmeyer ist ja bekannt dafür, dass er eine sehr katholische Familie ist, die sehr stark ethische Werte immer vertreten haben, die haben ja auch sehr, sehr stark mit Stiftungen unterwegs, zum Beispiel Portikus wird von denen gefördert.

Und damit werden christlich schwerpunktkatholische karitative Dinge mitfinanziert. Eine ganz großartige Unternehmerfamilie, die sehr, sehr viel Gutes geleistet hat. Vielleicht liegt es bei denen in diesem Ethos. Also das vereint dann teilweise auch eben letztendlich dann dann über über die Reine über die reine Vermögensverwaltung hinaus letztendlich. Und sage ich mal, was das ganze ja eint ist, ist ja auch immer wieder so ein Stück weit die Verantwortung letztendlich, weil gerade wenn man in Deutschland so über Vermögen spricht, dann geht es oft um letztendlich wie die Ungleichheit, die Ungerechtigkeit, aber die Verantwortung vielmals, die Perspektive wird aus meiner Sicht und aus der Perspektive von Familienunternehmern ja zu

wenig geschildert oder gezeigt. Es wird erst einmal immer nur von denen geredet, die erfolgreich waren. Die vielen, die untergegangen sind, die auch persönlich dann insolvenzanwälte mussten. Die aber vorher mal wohlhabend waren, zum Teil. Von denen redet kaum einer in der öffentlichen Wahrnehmung, wie du gerade sagst, sind halt die, deren Unternehmen prosperierend sind, die als reich gelten, aber reich. Was ist ein reicher Deutscher ist im Wesentlichen wie Du sagst ein mittelständischer Unternehmer, der irgendwo auf der schwäbischen Alp sitzt und in 2.3. Oder erster Generation was herstellt, was die Welt braucht, das ist das Rückgrat Deutschlands. Wir sind ganz anders aufgestellt als der angelsächsische Bereich, wo sehr viel Private Equity

Gesellschaften oder Aktiengesellschaften gehört, die viel anonymer geführt sind. Der riesen Vorteil bei uns ist doch, was ich vorhin gesagt habe, dass ein mittelständischer Unternehmer, dass er im Laden steht, hinter seiner Belegschaft steht und auch im Zweifelsfall, wie es übrigens auch bei Krupp damals war, sein eigenes Vermögen einsetzt, wenn es dem Unternehmen mal schlecht geht, ja, das.

Das ist doch großartig. Und diese Leute willst du jetzt als Feinde der Republik darstellen, indem du sagst, das ist ja der Böse, die Bösen reichen, in Wirklichkeit leben die meisten von denen, das sind nämlich die Hauptsteuerzahler bei uns, die auch noch nebenher unheimlich viel Gutes, sei es kulturell oder karitativ machen oder im sportlichen Bereich.

Wenn die auf den Löffel abgeben, dann bekommen wir ganz andere Verhältnisse. Also die müssen wir. Ich sage wie ein seltenes Tier oder eine seltene Pflanze hegen und gut behandeln. Ja, da habe ich auch eine Aussage von dir gelesen. 10% also 10% praktisch der, der Menschen zahlen 51,7% der Steuerlast.

Das ist es ja, das verschiebt sich natürlich immer ein bisschen, aber diese zahlen hast du, die werden ja auch oft umgekehrt gegen dich verwandt, das heißt eben. Ein Prozent der Deutschen besitzt 20%. Ich habe die Zahlen jetzt nicht mehr so ganz im Kopf, die werde ich mir noch mal durchlesen vor uns beim Sprechen aber ist ja klar, dass es da eine Unwucht gibt, oder ein Prozent hat mehr als 50% ja klar, weil 50% sind auch zum teilhaben eben wenig Vermögen oder sind sogar überschuldet oder sonst was.

Ja das liegt aber nicht daran, dass wir ein paar Reiche haben, von denen du es am besten umverteilen sollst, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall, dank derer haben wir überhaupt einen Kuchen, den wir verteilen können, ich habe das immer das Gefühl. Dass die Leute, die ökonomisch keine Ahnung haben und sagen, naja, wir haben einen Kuchen, der hat einen Durchmesser von 30 Zentimetern und der eine hat ein viel zu großes Stück, die nehmen was weg und verteilen es an die anderen, aber dann bleibt der Kuchen gleich groß, und wenn man sich die sozialistischen Länder anschaut, dann wird der Kuchen sogar immer kleiner. Also, aber es ist mir doch viel lieber, ich habe ein Prozent oder oder ganz wenig an einem

riesigen Kuchen, als dass ich an einem winzigen Kuchen mit mehr beteiligt bin, das heißt, letzten Endes muss man die Menschen ihnen klar machen, dass eine gewisse Schrägverteilung. Teilung von Vermögen allen dient. Und jetzt? Und mit Vermögen ist eben nicht Barvermögen gemeint, sondern tatsächlich betriebliches Vermögen, im Wesentlichen aber selbst Barvermögen.

Denn wenn ich jetzt zum Beispiel Hergehe und ich finanziere ein Startup mit meinem Cash, oder ich finanziere ein Private Equity oder ich mache eine Development im Immobilienbereich, wo neue Wohnungen entstehen, und das ist doch alles gut für das Gemeinwesen, es gibt eine berühmte Geschichte, ich weiß nicht, ob ich die schon mal irgendwo erzählt habe. Ein Sozialist geht auf Baron Rothschild, um 1900 zu und sagt Baron Rothschild, Ich bin für gleichen Besitz für alle. Dann sagt er Rothschild, Na bitte, also ich habe 80000000 Goldmark, wir sind 80000000 Deutsche, hier ist ihre Goldmark, damit ist eigentlich alles gesagt, was kann der mit der Goldmark machen, nichts, was kannst du mit Akkumulierten 80000000 machen, sehr viel.

Also es braucht diese Ungleichheit. Das braucht sie. Und jetzt gerade auch letztendlich, weil du dich ja auch viel mit der Politik beschäftigst. Letztendlich. Und jetzt gab es von der SPD den den Vorstoß letztendlich mit mit, mit der Erbschaftsteuer letztendlich also das ab einer 1000000 zu begrenzen und dann und dann praktisch, dass dass die Erbschaftsteuer dann praktisch gleichbleibend ist und alles wie wie blickst du darauf, es ist ja wirklich bereits versteuertes Vermögen. Da komme ich wieder auf zurück auf das, was ich gerade gesagt habe.

Dadurch, dass die meisten Vermögen in Deutschland in Unternehmen gebunden sind, entziehst du denen dann das Eigenkapital gibt, also 2 Möglichkeiten, keiner hat so viel nebenher an Cash, dass er seine Erbschaftssteuer bezahlen könnte, wenn du das Unternehmen in seinem nach dem Stuttgarter Verfahren in seinem Wert ansetzt, also muss er einen Kredit aufnehmen, jetzt wird dann immer behauptet, ja, wir Stunden das und so, ja, aber dann hast du 30 Jahre später dasselbe Problem noch mal und dann soll es wohl noch mal gestundet wird, das ist eine vollkommen eine hirnrissige Idee. Also das gesamte ist eine absolute Dämlichkeit. Der Gedanke des Verschonungsvermögens, den wir lange Zeit ungedeckelt hatten

und inzwischen der pro Erbe auf 26000000 gedeckelt ist, der hat sehr viel Sinn, vor allem, weil wir eben so mittelständisch geprägt sind in anderen Ländern der Welt, wo das eben nicht so ist. Für die ist das gefundene Fressen, wenn wir unseren Mittelstand ruinieren, weil dann können die hier bei uns in den Markt eindringen und dem bisherigen Weltmarktführer für Einkaufswagen rollen, das dann sozusagen. Sehen wir genau diese Entwicklung? Genau der muss dann, der muss dann 20% seines Unternehmens entweder durch einen Private Equity Fond sich das Geld holen oder muss einen Kredit aufnehmen, Kredit aufnehmen. Das machen wir heutzutage, die Banken haben inzwischen solche Vorgaben, dass das auch gar

nicht mehr so leicht ist. Wir sehen ja auch gerade diese Abwanderung letztendlich auch, wie du schon gesagt hast, die Kredite werden nicht mehr gegeben, die Abwanderung, wenn ich jetzt hier an Bayern denken, Kuka letztendlich, dass nach China verkauft wird, das ist ja genau die Tendenz, also die wirtschaftliche Unattraktivität steigt.

Ja, sie steigt aus mehreren Gründen. Sie steigt durch Steuerlast, sie steigt durch Bürokratie, sie steigt auch durch die ganzen sozialen Nebenleistungen, die wir natürlich haben. Deutschland ist eines der unproduktivsten Länder inzwischen, was die Stunden pro Mann angeht und. Es ist auch so, dass du in diesem Land ja aufgrund der linken Medienmache zu einer Art Feind erklärt wirst, statt das, was ich vorhin sagte, statt dass die Leute verstehen, dass der Unternehmer ein Freund ist und etwas Gutes tut, und das weiß jeder Mitarbeiter in dem Unternehmen weiß das. Aber die, die außerhalb sind, die in irgendwelchen ng OS arbeiten oder gar vom Staat alimentiert werden, die haben natürlich wir haben eine

Staatsquote von über 50% inzwischen. Ludwig Erhard hat mal gesagt, alles über 30% ist ein Irrsinn, das weißt du ja, wohin es läuft. Ich erinnere mich da immer nur und letztendlich auch an ein Spiegel Interview, wo mein Vater ein Skript geschickt wurde. Letztendlich und das Einzige was hängen bleibt ist diese Aussage die junge Arbeitnehmer Generation Arbeitnehmer Generation arbeitet zu wenig, aber die aber das waren 3 Seiten Interview letztendlich und und genau diese Schlagzeile wird hergenommen und das ist natürlich das was kleben bleibt letztendlich auch bei den Medien. Nicht der böse Unternehmer, der möchte uns knechten. Das ist ja in keinster Weise der Fall. Ich will doch auch Arbeit

Mitarbeiter haben, die. Die Freude an der Arbeit haben, das ist doch wichtig und deswegen keiner, den ich kenne, würde jetzt sagen, außer da ist natürlich schon ein bisschen was Wahres dran. Du bist jetzt wie alt. 24. 24 ich merke ja, du arbeitest. Du machst einen Podcast, bist unternehmerisch tätig, das finde ich super, aber wenn ich mir die Generation von dir insgesamt anschaue, dann schau dir mal ein bisschen deine deine Mitschüler an, die du mit dir zusammen Abitur gemacht haben. Davon sind wahrscheinlich schon einige, die sagen, naja, also der Papi hat ja furchtbar hart gearbeitet und die Mami auch und eigentlich geht's mir doch gut und ich kann mir auch Teneriffa, das geht ja auch so und wieviel

wieviel darf ich Home Office machen und mit solchen Fragen kommen die, das habe ich ja sogar inzwischen in meiner Firma, auch wenn wir jemanden neuen einstellen aus der jüngeren Generation. Jetzt muss ich allerdings sagen, ich habe gerade 2 Supertypen eingestellt, die überhaupt nicht auf Traum, die sind so Intrinsisch motiviert, die wollen die wollen. Die wollen Erfolg haben, die wollen was sehen, die wollen ihre Ideen einbringen und die ist das ganz wichtig. Du musst denen auch die Chance geben, ihre Ideen einzubringen, und die darfst du nicht gleich abbörschteln und sagen, das haben wir nie so gemacht oder haben wir immer anders gemacht, sondern du musst zuhören, dann kannst du nämlich auch als Älterer sagt, wie ich was lernen

und die finde ich ganz super. Also ich persönlich kenne beides, ich kenne die, die richtig ran wollen und ich kenne die die sagen, naja, mir geht's ja auch so ganz gut. Und, und jetzt, weil gerade auch das war das Spannende letztendlich, du hast ja auch das charakterisiert als der Drang von so vielen Selfmade Unternehmern, ist die Angst zu verarmen und und also bei uns war das glücklicherweise so, mein Vater kam auch von relativ wenig, letztendlich ist einem Bunker mit 7 Geschwistern aufgewachsen in Berlin hat sich das dann alles selber aufgebaut, natürlich gehört er immer Glück dazu, aber aber das hat er für uns uns auch immer wieder als ganze Familienmitglieder versucht mitzugeben,

letztendlich, dass so ein Stück weit auch, dass wir die intrinsische Motivation da haben, selber was aufzubauen, und das ist letztendlich in der neuen Generation gerade. Gerade wie du es angesprochen hast. Also wir bekommen, obwohl das natürlich kritisiert wird, wir bekommen schon großteils von von der Boomer Generation, also bis hin mit Wohlstand aufgewachsen, natürlich, die Eigenheimquote ist geringer als in den USA, das ist ist natürlich auch bewusst, aber aber dennoch, man wird die Generation als als größtenteils vermögend beschreiben. Ja, und die, die es nicht sehen, werden im Staat aufgefangen auf eine Art, die vielleicht das Netzwerk ich meine, da darf man mich jetzt auf keinen Fall

missverstehen, ich bin gegen natürlich dagegen, dass Menschen hier auf der Straße sitzen müssen, hungern oder sonst was. Aber zu komfortabel und demotivierend darf ein Staatssystem auch nicht sein. Du musst, du musst irgendwo schon gezwungen sein, das Beste aus dir rauszuholen, nur dann kannst du auch glücklich werden als Mensch, wenn du eine Couch Potato bist der von staatlicher Subvention lebt, und zwar schon in dritter Generation, dann kannst du nicht glücklich werden, das sind ganz tragische Schicksale letzten Endes diese quasi Hartz IV Dynastien die da entstehen oder entstanden sind.

Und das ist nicht, dass ich denen das nicht gönne, sondern im Gegenteil, ihr werdet unglücklich, wenn ihr so lebt. Also muss man schauen, dass man diese Menschen in irgendeiner Art in Lohn und Brot bringt und nicht, dass sie reine Alimentierungsempfänger des Staates sind. Also natürlich, in München haben wir immer noch eine Innovationshochburg und mehr denn je, letztendlich natürlich auch durch die Frau Glatten. Aber dieses Angst zu verarmen durch dieses Sozialpolster ist es gar nicht mehr so geschaffen, wie es vielleicht früher war. Denn also für den normalen Menschen auf der Straße ist es nicht mehr so stark.

Für die, die im Mittelstand sind, die was geleistet haben in ihrem Leben, und die sehen, dass alles immer teurer wird und das nicht kompensiert werden kann. Also wir haben ja das Problem gerade in Deutschland mit Steuern und Energie, das sind unglaubliche Kosten, nicht nur die, die Firmen belasten, sondern natürlich auch den einzelnen Haushalt und woran liegt es, weil wir uns zum Innovator für erneuerbare Energien machen wollten und dieser Transformationsprozess.

Ist halt leider nicht besonders intelligent durchdacht gewesen, weil dann hättest du niemals aus der Atomenergie aussteigen dürfen. So haben wir wahnsinnige Schwankungen in unseren Netzen, wir müssen teilweise die Energie, die wir produzieren, verkaufen, kriegen doch nicht einmal was dafür, sondern im Gegenteil müssen wir noch was zahlen dafür, dass die Anrainerstaaten uns die Überkapazitäten abnehmen, wenn Sonne und Wind da sind und wenn es nicht ist, kaufen wir es in den Nachbarländern, und zwar deren Atomstrom und deren Kohlekraftwerke und so weiter das ist ja ein Irrsinn. Du musst doch Umweltpolitik global denken und nicht im Sinne eines Nukleus, von dem aus die Welt sozusagen beglückt werden soll.

Das einzige, was damit sicher ist, dass wir unseren Standort ruinieren, aber wir haben der Welt keinen Deut geholfen. Also der Blick so zurück auf die Entwicklungen, letztendlich gerade mit dem Abbau der Atomkraftwerke. Nach Fukushima. Ich bin ja damals aus der FDP ausgetreten, weil ich mir gesagt habe von der Partei, die ich jetzt erwarte, dass sich hier jetzt dazu steht, dass der Ausstieg ein totaler Irrsinn ist.

Wir haben keine Tsunamis bei uns und so weiter unsere Atomenergie war eine der weitesten entwickelten, die es gab zu seiner Zeit, und all diesen Vorsprung haben wir aufgegeben. Braunkohle kann ich übrigens sehr gut verstehen, das ist wirklich eine scheußliche, Grässliche. Stinkende Industrie Gas ist dann schon wieder was anderes, aber das ist schon, wenn du den Tagebau Mal angeschaut hast für die ganzen Landschaften zerstören.

Also das möchte ich auch nicht grünpott ja das möchte ich auch nicht haben, aber gut, wir haben natürlich immer noch das Endlagerungsthema, aber da hätte man wahrscheinlich sogar weltweit gesehen, hätte man da eine Art Projekt für arme Länder machen können, indem man denen sagt, Euch geht's schlecht, aber wenn ihr unseren Atommüll kauft, das klingt jetzt zynisch, ist aber nicht so gemeint. Wenn ihr den bei euch lagern lasst und wir stellen euch auch noch die Bewaffnung dazu zur Verfügung, dass das alles sicher ist, da bezahlen wir euch so und so viel im Jahr. Ja, also und im Übrigen wird es ja durch Recyclung und so weiter immer weniger Atommüll im Verhältnis ist es immer noch eine sehr effiziente Art,

irgendwann kommt vielleicht doch atomfusion und so weiter das haben wir alles sozusagen jetzt über Bord geworfen. An der Stelle ein Wort von unserem heutigen Podcastpartner. Der Podcast ist unterstützt bei Anhide. Anhide ist die führende Shopify und Website Agentur in München. Wir optimieren bestehende Shops und bringen Deinen Online Shop nach Shopify Wir optimieren Deine Conversion Rate und erhöhen deinen Umsatz, wenn das interessant sein sollte schau gerne vorbei, der Link befindet sich in der Videobeschreibung.

Spürst du da auch die Stück weit? Die Frustration bei deinen Mandanten, bei deinen Kunden? Also ich kann das sagen, ich spüre es deswegen, ich bin ja im Verwaltungsrat, nicht im Verwaltungsrat, Quatsch, im Gesellschafterausschuss eines großen Spezialchemieunternehmens. Wir verbrauchen natürlich wahnsinnig viel Strom auf Gasbasis und so weiter dem Unternehmen geht es richtig beschissen, muss jetzt 10% seiner Mitarbeiter entlassen und so weiter weil die Energiekosten uns an die Wand drücken. Deswegen geht ja auch BASF ist im Wesentlichen aus aus Deutschland.

Du hast also große heimische Unternehmen, was glaubst du wie es an dem Standort dann ausschauen wird, wenn die Weg sind oder wenn die Automobilindustrie hier verschwindet, das. Eine ist das Unternehmen, aber das wirkt sich ja auf das Ganze. Kulturverrat bei der Automobilbereich natürlich, die, also die ganzen verarbeiteten Industrien, die Drumherum sitzen, das sind ja Millionen von Arbeitsplätzen und. Und wenn du die Chemieindustrie auch noch dazu nimmst und wenn du das alles zusammenrechnest, wo Deutschland teilweise wirklich Marktführerschaft hatte, dann sind wir hier ein Land, das am absteigenden Ast ist. Das kannst du nicht kompensieren durch nur intellektuelles Know How oder durch Dienstleistungen

oder durch die Start Generation, die Großartiges auch auf dem Umweltsektor produziert. Das kannst du niemals kompensieren. Und die FDP? Letztendlich, die muss man, das habe ich wieder in der Doku sogar gesehen, ganz abgeschrieben. Ich selber habe sie nicht ganz abgeschrieben. Ich hoffe sehr, es gibt ja in der FDP tatsächlich in meinen Augen nur einen Mann, den ich originell finde, der sagt, was er denkt und der vielleicht 2 Glas Wein mal zu viel trinkt, das ist der Kubicki, über den finde ich einfach irgendwo cool, also wenn der antreten würde, dann würde ich mir ernsthaft überlegen, ob ich wieder FDP zumindest wählen würde.

Aber wenn man jetzt ja auch schaut, die letzten Wahlergebnisse unterirdisch. Unterirdisch ja, natürlich, weil die FDP zerrissen ist zwischen einem sozial, zwischen einem, sag ich mal, sehr liberalen Zeitgeist, Flügel und einem Flügel, der die wirtschaftsliberalen Werte hochhält, der eben sagt, ich möchte möglichst wenig Staat, ich möchte möglichst wenig Kontrolle, die anderen sind die, die sagen, naja, ich will, dass ich möchte, dass möglichst die Gleichstellung herrscht, und ich möchte, dass.

Ich über meinen Körper selber verfügen kann und wenn ich mit 14 das Gefühl habe, ich bin eben doch eine Frau und kein Mann, dann kann ich das ohne Zustimmung der Eltern ab. Ich weiß gar nicht genau, ab wieviel man das dann kann und so sag ich mal, da kann ich mir nur ans Hirn lange, das sind natürlich tragische Einzelfälle, da möchte ich gar nicht davon abweichen, aber darauf eine Gesetzesinitiative hervorzurufen und auf diesem ganzen Vokismus, der bei uns herrscht im Grunde ein Gesellschaftsmodell aufzubauen.

Das halte ich für Wahnsinn. Da fällt all das hinten runter, was man früher als preußische Tugenden bezeichnet hat, was dann immer als Sekundärtugend beschimpft wurde, nämlich Pünktlichkeit, ordnungsliebe, Sauberkeit, all dieses Zeug, das wird ja heute diffamiert, aber ohne das geht's halt nicht.

Das, was uns so als Standort ein Stück weit ausgemacht. Hat natürlich nach dem Krieg. Das war so. Ich Stamm ja noch, wenn du zurückdenkst. Ich bin 1960 geboren, da war der zweite Weltkrieg halt immer 15 Jahre vorbei. Wenn ich heute 15 Jahre zurückdenke, da war ich schon 50, das ist ja nichts, das hat mich schon sehr geprägt noch diese Zeit.

Und was denkst du, brauchst da für Reformen konkrete Reformen, die das ändern könnten? Ich glaube, sehr viele konkrete Reformen müssen erarbeitet werden, und zwar erarbeitet werden, auch vielleicht außerhalb des direkten politischen Bereichs. Aber es ist ja so, dass. Dass, wenn du mal was angehst, was wirklich den Namen Reform verdient, dann hast du aus diesen hoch alimentierten ng OS von links grüner Seite sofort 300000 Leute auf der Straße, die dich beschimpfen und Beschwerden und das ist etwas, was du als Bundeskanzler erst mal aushalten musst.

Also einmal die Brandmauer, ja, die Brandmauer ist ja auf EU Seite in dem Mercosur Abkommen von. Grün linker Seite gemeinsam mit der AF D oder der Rechtsfraktion schon gebrochen worden. Also da lasse ich mir doch nicht den Zeigefinger. Ich halte diese ganze Brandmauer Thematik sowieso für einen Irrsinn, aber dass du, wenn du eine wirklich straffe Reform wie Schröders damals gemacht hat, Agenda 2010 damit hat er die SPD, muss man sagen, stückweise ruiniert, dadurch sind die Linken stark geworden, die Partei hat sich gespalten, Oskar Lafontaine konnte seinen eigenen Laden hochziehen, aber er hat Deutschland.

Wahrscheinlich gerettet. Die Arbeitslosigkeit von damals über 5000000 halbiert, der hat halt den Menschen Zumutungen verordnet, das traut sich heute kein Mensch mehr, und wenn unser Kanzler, der ja für mich wirklich ein Hoffnungsschimmer war, ich habe es so auf diesen Mann gebaut, und der wird halt jetzt von der SPD gegängelt, und er möchte nicht anecken in den.

Großen Medien, die wir haben, also den öffentlich rechtlichen und aber auch in den ansonsten doch sehr, sehr stromlinienförmigen und regierungsfreundlichen Medien, von der FAZ bis zur Süddeutschen. Wenn ich die lese, ich stelle kaum einen Unterschied also fest. Also ich lese wesentlich die NZZ, weil das ist noch ein guter Blick von außen, die ist mir persönlich manchmal ein bisschen zu unkatholisch, weil ich sehr katholisch bin und die ständigen Angriffe gegen die katholische Kirche kann ich auch nicht mehr hören, aber so, die lese ich.

Und zwar jeden Tag. Ich les allerdings muss ich sagen, auch den Spiegel, damit ich weiß, was der Feind denkt. Ich habe lange Zeit Bild Zeitung auch gelesen und Welt Welt lese ich immer noch gerne Bild Zeitung kann ich nicht mehr aushalten, weil das ist wirklich das zieht dich so runter wenn jeden Tag irgendein tragisches Einzelschicksal hochgesetzt oder was das hat diese Boulevardpresse das hat.

Das zieht dich runter. Aber man merkt so letztendlich, das geht immer wieder ein Stück weit von der Meinung und das sehen wir bei vielen Familienunternehmer. Also man sollte Protektionistischer sein, aber dann der Blick auf den Trump ist also wenn er protektionistisch ist, ist dennoch sehr sehr negativ und das ist sag ich mal bei bei vielen letztendlich durch die Wand und ich kann das auch nachvollziehen auf jeden Fall aber aber letztendlich er macht es ja für Amerika. Protektionismus ist grundsätzlich immer falsch, weil das bedeutet, du musst entweder etwas fördern, was nicht mehr lebensfähig ist.

Oder aber es ist etwas nicht mehr lebensfähig, weil die Rahmenbedingungen, die von der Politik vorgegeben, nicht mehr stimmig sind. Und jetzt komme ich wieder auf die Energiewende, warum muss plötzlich ein Unternehmen, das vorher floriert hat, warum muss dem staatlich unter die Arme gegriffen werden mit eigenen Strompreisen und so weiter, weil vorher ein Prozess angestoßen wurde, der es notwendig macht, weil unsere ganzen Rahmenbedingungen in Deutschland viel schlechter geworden sind, als sie im Ausland sind.

Ja, wenn du hier das Vierfache an Strom bezahlen musst als in den USA oder von China ganz zu schweigen. Und selbst und viel mehr von das Benzin zahlen musst und fürs Öl als in den Nachbarstaaten hier, dann ist doch was nicht Larry Something Rotten in the State of Germany um Shakespeare abgewandelt zu zitieren und das ist dann muss ich natürlich auch plötzlich protektionistisch werden, weil in der Basis irgendwas nicht mehr stimmt. Und wie siehst du da den Blick drauf? Letztendlich, wenn du, wenn du auf Amerika schaust, jetzt derzeit.

Ja, ich halte das für fatal, ja. Also ich bin ganz ehrlich, dass ich Trump teilweise. Ich hoffe, ich sage nicht immer, ich bin ganz ehrlich, weil da sagt er, dann denkt man immer, da fängt jetzt, sagt er eine Lüge oder so, also Trump ist Trump war für mich erst mal habe ich gedacht, das kann ja nicht wahr sein, dass dieser, dass dieser Mann jetzt also das erste Mal gewählt worden ist. Das habe ich für, ich dachte, ich war in der Früh, aufhörte, er hat das gewählt worden und dachte, ich werde verarscht dann, weil der Wahrheit für mich so nicht ernst zu nehmender Clown.

Dann also das zweite Mal. Gewählt worden ist. In den Zwischenjahren hatten wir diesen wahnsinnigen Drang aus Amerika kommend eigentlich von Havard oder den großen Universitäten, dass sozusagen eine vollkommen neue Anthropologie geschaffen wurde. Was ist der Mensch, wie definiert er sich, Geschlecht ist plötzlich nicht mehr biologisch vorgegeben, sondern ein soziales Konstrukt, wenn du das Anzweifelst, wirst du geghostet, also.

Dagegen ist Trump mit einer brutalen Vehemenz vorgegangen, und ich sage dir ganz ehrlich, das fand ich gut. Ich habe mir gesagt, jetzt kommt endlich mal da ein Schwung rein aus Amerika und der wird sich dann bei uns auch nicht halten, diese ganzen pseudo Normen, die bei uns plötzlich vorgegeben wurden von Grün linker Seite, auch bei uns im Portfolio Management, diese ganzen ESG Vorgaben und so weiter Black Rock ist dann da plötzlich rausgegangen, da wusstest du schon. Das hat alles keine Zukunft mehr. Vorher haben sich alle wahnsinnig angepasst und jeder Vorstand von irgendwelchen DAX Konzernen war plötzlich hatte er einen Genderbeauftragten und ich weiß nicht was für ein Quatsch. Das ist die Nability, ja.

Klar ja, kannst du uns ja sagen und da bin ich Trump dankbar, dass er das gemacht hat. Der macht natürlich auch viele Dinge, die ich, die ich für Absurdistan halte, also gar nicht drüber reden. Der Irakkrieg der Irankrieg ist in meinen Augen wahrscheinlich sein Versuch und es wird ja immer behauptet, er würde jetzt seinen eigenen Vorstellungen, dass er Frieden weltweit schaffen will, Entgegenarbeiten.

Aber er denkt wahrscheinlich und ich tapetiere das jetzt nicht rein. Wir haben seit dem Zweiten Weltkrieg im Nahen Osten Krise. Sein glaube ich. Sein Vorhaben ist diese Krise ein für alle mal zu beenden, indem er den Staat, der die Hisbollah und die Hamas finanziert, indem er den in die Knie zwingt und den ein anderes System aufoktroyiert, ob ihm das gelingen wird und was das kostet, das kann ich noch nicht beurteilen.

Die Idee dahinter kann ich verstehen, weil er sagt, das ist ein diabolisches Regime, das letzten Endes der Weltterrorismus aufgezwungen hat, das zu erledigen, um dann. Ruhe zu haben und dann auch niemanden mehr in der Nachbarschaft Israels zu wissen, der das Existenzrecht Israels anzweifelt. Und das kann ich alles verstehen, dass das natürlich mit Völkerrechtsbruch zusammenhängt und dass das auch unter moralischen Gesichtspunkten äußerst zweifelhaft ist, das sehe ich natürlich auch, das ist ein Dilemma.

Ich glaube, Trump macht viele Dinge, die man, wenn man mit christlichen Werten arbeitet, und er behauptet ja immer, er sei Christ, und er tut das ja immer als Fahne vor sich her. Das lässt sich damit nicht vereinbaren. Gleichzeitig also ich bin da sehr zerrissen, was den Mann angeht, der hat Seiten, die ich gut finde bzw Teile seiner Politik, deren Auswirkungen, die ich ganz gut finde und er hat Dinge an sich, die ich komplett ablehnen muss, weil ich sie für tiefst menschenverachtend halte, also irgendwo dazwischen.

So ein Stück weit ein Deal Maker ohne richtige Moral. Ein Deal Maker ja, wobei das was er, wenn er vorhat. Ja, aber das haben alle immer gehabt, letzten Endes alle Weltverbesserer und Weltbeglücker haben dann im Einzelnen gesagt, Na ja, die 10000, die jetzt da rumkommen, die sind doch egal, weil über die nächsten 100 Jahre habe ich 100000000 gerettet, aber rein ethisch kann man so natürlich nicht nicht denken. Und.

Sag ich mal jetzt auch gerade vom vom Vermögen her, wenn man sich das aus USA Perspektive und und und Deutschlands Perspektive da schaut. Ich habe letztens auch wieder mit einem aus dem Venture Capital, also gerade aus dieser Startup Welt gesprochen und er hat gesagt so gerade was du angesprochen hast, der neue Markt, die Technologie hat die Differenz geschaffen zwischen dem Vermögen von Deutschland und den USA, wie blickst du darauf? Das ist so, da hat er leider völlig recht. Wir sind da auch in München jetzt ein Hotspot für Start ups. Tec Bereich ist, sind wir hinken wir natürlich den Amerikanern meilenweit hinterher.

Wir können das nie wieder aufholen. Die Hunderten von Milliarden, die dort investiert werden in den Tec Bereich, du musst ja nur die Glory 7 nennen oder sowas sagen wir mal ein Unternehmen von denen ist zehnmal so viel wie der DAX. Und SAP hat eine Nullchance. Nein, das ist eine Nullchance. Und das, und das siehst du also, wie blicke dir deine Vermögensverwaltung drauf.

Ich nehme an, ihr habt wahrscheinlich auch einen hohen USA Anteil letztendlich weil es die Top Performer sind oder? Du bist natürlich was. Natürlich sind wir stark in den USA auch Allokiert, aber du hast bei der USA auch das Thema, dass du den Dollar hast und der Dollar läuft natürlich gegen dich tendenziell. Was bedeutet das genau?

Ja. Naja, der Dollar schwächelt und dadurch ist eine Anlage in den US Dollar geht natürlich dann von der Währungsseite her zurück im Wert. Das wird natürlich wenn du in diesen Unternehmen, die wir gerade genannt haben von frühzeitig investiert warst, spielt es keine Rolle, weil da ist der Dollarverlust im Verhältnis zu Kursgewinnen. Eine quantity Negligabel.

Aber wenn du heute bei so hohen Aktienkursen dir überlegst, ob du den US Dollar haben möchtest oder ob du ihn hedgen willst oder nicht, das ist schon eine Sache, die man im Einzelfall immer wieder sich überlegen muss. So ist das Hedging sogar in Betracht bezogen. Ja, ja, da musst du schon auf den Markt hedgen.

Teilweise, weil du sagst, das Risiko will ich jetzt nicht haben, aber ich will diesen wert möchte ich haben, aber nicht das Risiko. Du findest aber auch im europäischen Sektor. Natürlich Unternehmen, die Weltmarktführer sind und vor allem auch in Bereichen, die nicht so schnell disruptable sind.

Ich nenne jetzt vor allem, also sag ich mal Louis Vuitton oder diese großen Luxusmarken, da sind wir natürlich europaführer, das ist so. Und bei uns tendenziell sag ich mal an der Frankfurter Börse oder Stuttgarter Börse, wie blickst du darauf, sag ich mal jetzt weniger IP OS natürlich derzeit, die Marktlage gab es jetzt auch die letzten Jahre nicht her, jetzt kam vor kurzem Pfisterer heißt es ja kam vor kurzem vor kurzem an die Börse, letztendlich und die die Performance, also natürlich jetzt SAP ist wegen Software ein bisschen eingebrochen, aber aber tendenziell.

Also tendenziell glaube ich schon, dass der deutsche Aktienmarkt gut, wenn du jetzt vom DAX an solchen redest, da fallt ja dann wieder ein Unternehmen aus, anderer performt raus und ein anderes kommt rein. Wenn ich den DAX als solches nenne, dann glaube ich schon, dass der auch der ist. Ja, also die großen Dax Werte sind ja international tätig, die haben ja ihre Absatzmärkte international, die sind ja unabhängig von deutscher ökonomischer Entwicklung. Insofern sehe ich das eher, du siehst ja auch, wie wahnsinnig robust der Markt noch ist.

Ich meine, wir haben als damals die erste Kuwait Krise kam, also dass der Irak in Kuwait einmarschiert ist. 2000 was war denn das noch mal? Das ist der Quatsch, nicht so, das war. Oh, wann war denn das? Müsste ich jetzt eigentlich wissen. War das 9293 oder sowas? Also das weiß ich ungefähr um den Dreh rum könnte er ja nachschauen nachher wie stark die Börse da gelitten hat, das ist jetzt, man ist erstaunt wie robust die Märkte sind. Und und es bleibt ungefähr bei 25000. Der Markt meinst du?

Naja jetzt mal bei 22200 oder irgend sowas heute von der Spitze haben wir natürlich schon was abgegeben. Aber Aufsicht von einem Jahr sind wir immer noch im Plus. Aufsicht von Year to Date sind wir natürlich jetzt schon so 10% im Minus oder so was und. Und und wie schafft ihr das bei der Vorcam? Eben die over Performance eben in den Fonds. Also wir sind jetzt auch ganz, ganz leicht im Minus mit unseren Fonds.

Aber wenn du dir die anschaust, ist der Capital Growth ist glaube ich -1,7 oder so. Also das hält sich sehr in Grenzen und. Also unsere Portfolioleute, die machen das sehr sehr gut und das kommt nicht durch Timing, das kommt durch Stock picking. Und was ist da bei Stock picking? Was würdest du da konkret sagen?

Letztendlich? Ich sag es mal ein bisschen abstrakt. Das sind Werte, die in ihrem jeweiligen Segment Marktführerschaft haben, die einen großen Burggraben um sich herum haben. Dass das nicht jeder nachmachen kann und die großes technisches Know How haben, die sehr gut geführt sind, die eine hohe Eigenkapitalquote haben, das sind so die.

Dinge auf dies. Und beginnt, macht ihr das Makroökonomisch? Oder ja, natürlich auch. Also das ist Makroökonomisch, machst du da machst du im Grunde die Verschiebung der Länder und in welchen Bereichen möchtest du investiert sein? Aber du machst das schon, du schaust dir, also wir haben ja eine überschaubar große Mannschaft, nur die das analysieren können, deswegen hast du auch einen Brennglasfokus.

Du musst also dir erstmal, wir geben ja an die Bank, mit denen wir zusammenarbeiten, geben wir vor, zum Beispiel suche mir. Weltweit die größten Dividendentitel raus, die mit der höchsten Dividende ist. Wenn du jetzt zum Beispiel ein dividendenorientiertes Portfolio fahren möchtest und dann hast, kriegst du 200 Titel. Die dampfst du ein und gehst dann in diese 200 Titel rein und schaust, ob die mit den Kennzahlen, die dir relevant sind oder für dich wichtig sind, ob die mit denen übereinstimmen und dann gibt ein Kondensat von sag ich mal, vielleicht sogar unter 30 es wurde ja immer gesagt Makrowitz funktioniert immer erst ab so 3040 Titeln.

Also wir trauen uns auch mal nur 20 Aktien zu haben und von denen wir aber zu 100% überzeugt sind. Hast du auch keine höhere Vola erstaunlicherweise als wenn du 100 Titel hast. Und, und das war ja auch letztendlich euer euer Volk letztendlich. Also ich habe mit Tasseloh im Vorhinein gesprochen, inzwischen 3 Milliarden Assets an der Management, knapp unfassbar, muss man ja dazu sagen.

Seid ihr wahrscheinlich auch stolz und unterabt sag ich mal auch. Wie blickst du darauf? Letztendlich sag ich mal jetzt auch mit deiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender jetzt derzeit also auf die ganze unternehmerische unternehmerische Karriere und den Erfolg. Das ist ja immer das Problem, ob man sich mit anderen vergleicht. Es gibt natürlich welche, die kurz vor uns angefangen haben wie Floßbaraun so, die viel, viel größer sind als wir, dagegen sind wir ja wirklich winzig, aber das ist für mich inzwischen so, dass ich sage, naja, wir sind halt ein englischer Maßschneider und das andere ist ein großer, riesiger Textilladen, also.

In die Richtung. Er ist glaube ich nie wirklich zufrieden. Also ich bin nie wirklich so, dass ich sage, ich lege jetzt Löffel hin und sagt, das war's jetzt, danke, hat alles gut funktioniert, es ist und bleibt eine ewige Baustelle, ich bin stolz darauf, dass ich Mitarbeiter habe, die seit 1520 Jahren mit mir durch dick und dünn gegangen sind und dass es mir gelungen ist, die bei der Stange zu halten und dass die mich irgendwie doch so mögen, dass sie sagen, also der Bechti und.

Bisschen komisch ist er vielleicht, aber unterm Strich ist er in Ordnung. Und dasselbe gilt übrigens auch für meine Mandanten. Ich habe Mandanten, die sind seit 20 Jahren meine Mandanten und haben auch schon schwierige Zeiten erlebt und da entsteht einfach eine Art Freundschaft, auch, ja vielleicht sogar Freundschaft, obwohl ich zum Beispiel in meiner Firma mit niemandem per du bin, auch nur mit meinem Kollegen Andreas Rein, der mit mir zusammen im Vorstand war. Weil aber dennoch habt ihr ein familiäres Verhältnis. Das ist.

Ich habe mit allen meinen Kollegen und auch den Damen ein ganz sympathisches, kollegiales Verständnis. Mein Nachfolger jetzt, Herr Krause, der 17 Jahre bei Jens Erhardt, war ein super Typ, aber der hat so wie eine andere Kultur, die duzen sich jetzt alle mit mir, bitte nicht ich habe gerne Distanz, aber aber ich finde wenn die das so wollen, dann wollen sie es halt so, ja.

Und das war natürlich auch ein spannendes Thema. Letztendlich, weil der Gregor, der hat lustigerweise sogar eine Seminararbeit drüber geschrieben, über wie sich die KI da auch praktisch so halt einfindet in diesem ganzen Thema von von Vermögensverwaltung und das ist schon immer wieder spannend letztendlich. Also du hast natürlich auch wahrscheinlich Studien gelesen, die OBS ersetzen Analysten eben durch durch den KI Agenten. Ich kann dir sagen, ich habe neulich mal eingegeben, Suche mir die Unternehmen raus, die.

Von der KI Entwicklung am meisten profitieren aber nicht nur die großen, sondern auch Nebenwerte und so weiter da kommen dann, da kommen 40 Aktien raus und gleichzeitig die Begründung, warum die gut oder schlecht oder was auch denen und so weiter das ist wirklich erstaunlich. Also ich schätze auch, dass vielen Analysten es auf die Dauer den Kopf kosten wird, also unsere Branche wird sich dadurch ändern, was sich nicht ändern wird ist, dass ein Mann der Geld hat einen Sparring Partner braucht.

Da möchte er nicht mit dem Roboter reden, sondern da möchte er schon jemanden haben, der langjährige Erfahrung hatte in dem Segment und der ihm einen Rat geben kann. Wir agieren ja weit über das reine Aktienselektionsthema hinaus, wir reden ja mit unseren Familien, übernächste Generation, Erbschaft, Übertragung, selbst das Thema sollen wir auswandern, wird mit uns besprochen und was hätte das für Konsequenzen, wo sind Wegzugsbesteuerungen, wie ist bleibe ich innerhalb der EU wird mir das noch gestundet, gibt es eine Möglichkeit über eine Stiftung das zu umgehen, also.

1000 Dinge, wo wir involviert sind, also diese, diese Ratschläge, die wird es immer geben und denjenigen, der das haben möchte, das wird es immer geben, auch gerade jetzt einmal im Bereich Immobilien, oder wirst du auch immer jemanden brauchen, der dir das Ding sucht. Du kannst nicht bei KI eingeben. Ja, doch, den den Immobilienmarkt, der öffentlich zugänglich ist.

Green das Ding dir natürlich ja, aber es gibt ja so und so viele Sachen, die du nicht im Internet lesen kannst. Also wenn du weißt, der Nachbar hier, dem geht es finanziell nicht gut und da droht eine Zwangsversteigerung und dann gehst du zur Bank und machst eine Ausbietungsgarantie oder sonst irgendwas. Also solche Sachen, die wird es immer geben. Ja, oder auch das Gefühl, dass du, du musst dir die Immobilie anschauen, du musst sie bewerten, du musst den Zustand erkennen, du musst also dieses Know how, dass du als Statiker, als Architekt, als Baumann brauchst. Das das kannst du alles nicht so leicht ersetzen. Aber für die sage ich mal, für jemanden, der jetzt auch nicht gerade vermögend ist, die ETF

Strategie und das macht er bei einem Fintech, bei einer Neo Bank für den wenn der wenn der da also jetzt nicht gerade unbedingt Stock picking, aber wenn der jetzt da fragt die KI welchen ETF empfiehlst du mir den MSCI World, für den könnte es funktionieren so oder. Ja, der müsste natürlich schauen, ob das ein artifizieller ETF ist oder einer, der wirklich die Aktien im Portfolio hält oder ob er sie nur über Optionsstrategien abbildet.

Also solche Sachen. Du musst dann den Emittenten des et fs dir näher anschauen. Also das sind Sachen, die aber grundsätzlich ja so der Otto Normalverbraucher wird wahrscheinlich ganz stark auf passiv gehen, wobei du ja jetzt in diesem Jahr siehst, wenn du den MSCI gecovert hast, Ungehedged und so weiter, dann hast du nicht, dann schaust du nicht gut aus, also wenn du das mit unseren Fonds vergleichst zum Beispiel, die heben dagegen gewaltig ab.

Weil da eben auch kein Experte dahinter ist. Letztendlich der den, der den Markt versteht, also nur. Die Großen, sozusagen kaum mit dem MSCI World und lassen liegen, würde ich nicht machen, weil dann bist du automatisch. Hast du dann über 70% USA drin und. Und jetzt auch noch die letzte Frage. Letztendlich, das ist immer so die Frage, die wir unseren, unseren Experten, unseren, unseren Gästen stellen, letztendlich, was würdest du denn der nächsten Generation mitgeben, letztendlich, gerade mit Blick so auf die auf die nächsten Jahre, vielleicht auch der jüngeren Generation in dem Alter von deinem Sohn und und und?

Mir, was würdest du da mitgeben? Wollen auch. Ich würde euch was völlig unökonomisches mitgeben wollen. Ich glaube, dass es im Leben 3 Dinge gibt, die wichtig sind. Das eine ist der liebe Gott, das andere ist die Familie und das Dritte sind Freunde und wenn du da es geschafft hast in allem dreien irgendwie im Reinen zu sein mit deiner Familie, Dich nicht zu streiten, gute Freunde zu haben und es geschafft hast, einen Glauben zu haben, dann bist du glaube ich gut aufgestellt für die Zukunft. Ich würde wirklich was.

Vielen, vielen Dank für deine Zeit auch. Gerne.

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