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Wanderwach & Kaffee· Staffel 1· Folge 161

Mareike berichtet vom Dutch Mountain Trail

Montag, 26. Oktober 2026 · 39 min

MP3

Shownotes

Nach meinem Umzug in die Niederlande wurde es Zeit, das Land auf Wandertauglichkeit zu testen! In dieser Folge nehme ich euch mit auf den Dutch Mountain Trail (DMT): 105 Kilometer und rund 1700 Höhenmeter quer durch den Südosten der Niederlande, über die 7 Summits des Landes, durch von längst vergangenen Vulkantätigkeiten und Kohleabbau geprägte Landschaften. Besonders faszinierend war für mich das Mäandern des Weges in der Grenzregion Niederlande, Deutschland und Belgien.
Ich berichte vom Weg, der zwischen Eygelshofen und Maastricht verläuft, der überraschenden Vielfalt der Landschaft und wie der Weg unterwegs beschaffen ist. Natürlich dürfen auch die kleinen Anekdoten am Wegesrand nicht fehlen: Eine ungeplante Fährüberfahrt über die Maas mit allerletztem Münzgeld, der beeindruckende Sint Pietersberg mit seinen Kalksteintunneln und inspirierende Begegnungen mit anderen Weitwanderern. Außerdem teile ich ein kurzes Ausrüstungs-Fazit zum Cumulus Neo Quilt 450 bei feuchtem Herbstwetter und verrate euch mein ehrliches Resümee zum Wandern in den Niederlanden.
Viel Spaß beim Hören!
Eure Mareike

Der Trail in der Wegedatenbank von Hiking Trails (thru-hiking.com/the-dutch-mountain-trail)
Infos zum Trail auf Niederländisch (wandel.nl/routes/dutch-mountain-trail)

Werbung / Sponsoring: Diese Episode entstand mit Unterstützung von Cumulus (ultralight outdoor gear – designed & made in Poland since 1989). Ich habe den Neo Quilt 450 auf dem Dutch Mountain Trail getestet – meine Meinung in der Folge ist wie gewohnt ehrlich und unabhängig.
Schaut euch mal den Quilt von Cumulus an, mit dem ich unterwegs war (cumulus.equipment/en/eu/p/quilts-and-comforter…)(Werbelink)

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Diese Folge wird unterstützt von Cumulus, der Marke für Ultralight Outdoor Gear designed und hergestellt in Polen seit 1989. Ich nehme euch heute mit auf eine Mehrtagestour in meiner neuen Heimat. Nachdem ich ja im Sommer in die Niederlande, also nach Amsterdam, gezogen bin, wurde es eigentlich aller aller höchste Zeit, das Land auch mal auf Wandertauglichkeit zu testen und selber einfach mal wieder wandern zu gehen.

Und ja, deshalb war ich Ende September, Anfang Oktober für vier Tage auf dem Dutch Mountain Trail unterwegs. Und ja, es gibt ein bisschen was zu erzählen. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Wanderwach und Kaffee. Ich bin Mach Reike, ich liebe das weite Wandern und spreche hier im Podcast regelmäßig mit Gästen, die genau diese Leidenschaft teilen.

Ja, und manchmal, so wie heute, erzähle ich auch von meinen eigenen Wandererlebnissen. Viel Spaß beim Zuhören! Naja, es wurde ja höchste Zeit, endlich auch mal in den Niederlanden wandern zu gehen. Ich habe mir Donnerstag und Freitag jetzt freigenommen, sodass ich ein langes Wochenende habe. Ja, ich kann mir so ein leichtes Lachen kaum verkneifen.

Denn Dutch Mountain Trail, also die Niederlande und Berge, ist jetzt nicht unbedingt das, was man so zusammenbringt. Aber tatsächlich verlaufen diese 105 Kilometer ganz im Südosten des Landes, an der Grenze zu Deutschland und zu Belgien. Und hier findet man tatsächlich auch den höchsten Berg der Niederlande, nämlich den Falser Berg mit was um die 350 Meter.

Und es gibt auf der Website des Stadt Mountain Trail auch noch so einen Slogan, mit dem der Weg für sich Werbung macht, nämlich damit, dass er auch über die Seven Summits der Niederlande führt. Und wieder kann ich mir so ein leichtes Lachen nicht verkneifen. Denn ja, also wenn ein Land so platt und ein Land, was dem Meer letztendlich Land abgerungen hat und viele Teile des Landes, ich glaube um die 20 Prozent der Landfläche der Niederlande befinden sich tatsächlich unter dem Meeresspiegel.

Ja, und dann ein Trail zu bewerben, damit das über die Seven Summits der Niederlande geht, das ist schon gewagt. Aber ich wollte mir das selber mal anschauen. Bin jetzt unterwegs, bin vor knapp sechs Stunden gestartet, bin also jetzt so knapp 20 Kilometer schon gegangen. Mein erster von vier Tagen läuft.

Ich habe bisher eher durchwachsenes Wetter, aber ich würde sagen, für den ersten Oktober kann ich mich nicht beschweren. Es war eigentlich relativ viel Regen angesagt, aber bisher habe ich davon nichts gesehen. Toi, toi, toi. Es ist zwar bedeckt und so ein bisschen grau, aber es geht so eine leichte Prise.

Hier und da habe ich so ein bisschen Nieselregen abbekommen, aber bei weitem nicht genug, um zu sagen, ich muss jetzt meine Regenjacke anziehen. Ja, den ersten Berg, den habe ich schon erklommen. Ich glaube, das waren um die 220 Meter über den Meeresspiegel, aber wenn halt alles platt ist und dann plötzlich geht es nach oben.

Und ja, in den Niederlanden, dadurch, dass man eben keine Berge hat, weiß man glaube ich nicht so richtig, das ist zumindest meine Interpretation, weiß man nicht so richtig, was man mit Bergen anfangen soll, wenn sie dann plötzlich da sind. Das heißt, den Weg, den man da hoch auf den Gipfel, naja, ich weigere mich, das als Gipfel zu bezeichnen, auf die Kuppe geführt hat, geht wirklich gerade hoch.

Und es gibt natürlich auch Radwege hoch auf diese Kuppe. Und die führen langsam traversierend um den Hügel herum. Aber der Wanderweg ist richtig gerade hoch. Und da geht es tatsächlich auch rutschig, relativ steil für ein paar Minuten nach oben. Weil Serpentine kennt man hier nicht. Nun gut, oben from Berg hat man eigentlich einen ganz interessanten Blick auf die umliegende Umgebung.

And there are tatsächlich einige Kuppen. Das ist ein ganz, ganz, ganz, ganz altes Vulkangebiet und sehr interessant, weil ich das überhaupt nicht wusste, auch ein ehemaliges Abbaugebiet. Viele Orte here in der Region haben auch eine Kohlebergbauabbau-Geschichte. Tatsächlich der erste Berg, auf den ich hochgelaufen bin, ist eigentlich eine Abraumhalde.

Aber ich versuche mal noch ein bisschen mehr zu diesen ganzen Hintergründen und auch zu mehr Geschichte zu recherchieren. Denn hier gibt es einiges. Also ich bin gerade jetzt tatsächlich in Deutschland und ich sitze an einer alten Bahnlinie, die entlang des Westwalds führt. Das finde ich auch total spannend.

Ich bin ja in der DDR geboren und aufgewachsen. Und so diese ganze bundesrepublikanische Regionalgeschichte, sage ich mal, auch gerade mit dem zweiten Weltkriegsbezug, also so reingezoomt auf so eine Mikroebene, das kenne ich auch gar nicht. Und hier ist ganz interessant: hier gab es den Westwall. Und das sind wie so Drachen, Drachenzähne, Dragon's Teeth, heißt es auch auf meiner englischsprachigen Wander-App.

So Betonspitzen, die hier mitten in der Landschaft stehen, über Kilometer, um Panzer und Truppen davon abzuhalten, weiter ins Land vorzudrängen. Sehr, sehr spannend. Ich bin gespannt, was da auch noch in den nächsten Tagen weiteres an Geschichte entlang des Weges zu finden ist. So, meine Pause kommt jetzt langsam zum Ende.

Ich muss noch ein paar Kilometer gehen, bis ich zum Campingplatz komme. Also hier, ich dachte mir, gerade in dieser Region, dicht besiedelt, das am dichtesten besiedelte Land Europas, jetzt mal von den Stadtstaaten abgesehen. Wildzelten habe ich da überhaupt keinen Gedanken dran verschwendet, um ehrlich zu sein.

Aber ich würde sagen, jetzt schon nach den ersten 20 Kilometer, ich habe durchaus schon das ein oder andere Eckchen gesehen, wo man vielleicht doch hätte sein Zelt aufschlagen können. Ja, soweit, so gut. Ich gehe jetzt erstmal weiter. Heute ist der 3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit. Und heute ist wieder einer dieser Tages und gestern eigentlich auch schon.

Ich laufe hier von einem Land ins andere. Also der Dutch Mountain Trail, der Meander zwischen Deutschland, Niederland and vor allen Dingen heute auch Belgien hin und her. And mir fällt überhaupt nicht auf, when I in which land, außer when I Straßenschilder sehe. And that is schon eine krasse Errungenschaft.

And we can so wahn stolz drauf sein. Not really not the 3rd October, that the Mauer irgendwann is, and that zwei so sich arg verfeindete Systeme and Ideologien a Weg, zumindest damals, Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre, zusammenzukommen. Ohne that man merkt that, ohne that man irgendwo sein Pass vorzeigen muss, ohne dass es irgendwo noch sichtbare Grenzanlagen gibt.

That finde ich schon sehr, sehr bemerkenswert anders. What has überhaupt mit diesem Dutch Mountain Trail auf sich? Also, dieser Dutch Mountain Trail is je nachdem where man schaut, zwischen 101 and 106 Kilometer long. Insgesamt kommt er wohl auf 1500 bis 2000 Höhenmeter. Ich frage mich, wo diese 500 in dieser Differenz bleiben.

Ich bin mal gespannt. I have heute Tag 3 in den Beinen. I'm gonna be very Höhenmeter ich morgen land when I am. And apropos Ende, I ended in Maastricht on the Bahnhof. Man can Maastricht on Bahnhof begin and then wandern. But the describing in the diverse guidebooks and the internet featured from Ahilshofen.

This is quite a station for Aachen on the Niederländisch-Dutschen Grenze to Maastricht. And this week featured the, so it's not the Dutch Mountain Trail, over the seven host of Niederland, understand about the host, namely the Walser Berg, with 322 meters of the tatsuki the host in the Niederland. And I can morgen schon, where nachmittags to besuch comes.

Also er meandert quasi durch drei Länder und das finde ich super, super spannend. Auch gerade für mich, die erst wieder nach Europa zurückgekehrt ist, einfach zu sehen, wie grenzenlos man in Europa unterwegs sein kann. Ich finde das wirklich irre und ein ganz großartiges Projekt. Ich glaube, ich habe es an anderer Stelle schon mal gesagt.

Ja, auf alle Fälle ist dieser Teil der Niederlande oder der Region tatsächlich hügelig. Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass es sich mittelgebirgig anfühlt. Eher so eine Mischung aus flachem Mittelgebirge und Flachland. Aber tatsächlich die Höhenmeter über den Tag verteilt, die läppern sich.

Also ich komme pro Tag so auf, 600, 700, 800 Höhenmeter tatsächlich. Geht immer mal steil hoch, dann wieder steil runter. Das sind zum Teil Abraumhalden, weil die ganze Region Limburg ein ehemaliges Kohleabbaugebiet ist. Seit dem 16. Jahrhundert wurde hier Kohle abgebaut. Und während der Hochzeit des Kohleabbaus war tatsächlich diese Region die nach der Randstadt am dichtesten besiedelte Region der Niederlande.

Randstadt ist so die ganze Region Amsterdam, Utrecht, Den Haag, Rotterdam, also so diese großen Städte im Westen der Niederlande. Die wirklich, wirklich dicht besiedelte Region. Aber auch hier haben sich viele Menschen angesiedelt, einfach aufgrund des Kohleabbaus. Ja, dann aber in den 1960er Jahren hat man dann den Kohleabbau geschlossen.

Mit dem Kohleabbau kamen natürlich zahlreiche andere Industrien, unter anderem Eisenbahn, Zulieferindustrie und auch Kanalbau, um die ganze Kohle abtransportieren zu können. And das habe ich recherchiert, finde ich total spannend. 1939 haben 700 Ausländer aus neun verschiedenen Ländern in Kerkrade gelebt und dort geholfen, Kohle abzubauen.

Total krass, also total international. 1965 hat dann die niederländische Regierung den Ausstieg aus der Kohle angekündigt. Und das bedeutete dann, dass auf einen Schlag 45.000 Menschen direkt im Kohleabbau arbeitslos wurden, plus 30.000 in indirekten Jobs. Ja, und in den 70er Jahren war damit die Arbeitslosenquote in dieser Region hier doppelt so hoch wie in anderen Regionen der Niederlande.

Das ist schon richtig, richtig heftig. Aber wie so oft oder wie schon mehrfach erlebt, gerade wenn ich so auf Wanderungen unterwegs bin, ich denke dann nur an Neufundland. Ich habe das in der Episode über den East Coast Trail mal ausführlich beschrieben. Man hat dann versucht, den Tourismus in diese Region extrem zu pimpen, zu pushen.

Und das hat man tatsächlich auch geschafft. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege. Es ist wirklich unglaublich. Es gibt zahlreiche Radwege, viele kleine Übernachtungsmöglichkeiten, Gasthäuser, Campingplätze ohne Ende. Und das ist wirklich, wirklich großartig. Und Maastricht, Maastricht, Maastricht, was hat es mit Maastricht auf sich?

Genau, Maastricht spielt eine große Rolle, was die Europäische Einigung oder die Europäische Union anging. Ich sage nur Maastrichter Vertrag, die EU. Im Grunde genommen, die Grundsteine der EU wurden hier in der Region gelegt. Und das hat auch damit zu tun, dass sich die niederländische Regierung entschieden hat und dann auch Brüssel, dass man in diese Region, die so gebeutelt wurden, nachdem der Kohleausstieg verkündet wurde, dass man eben andere Organisationen und Institutionen hier in die Region verlegt hat.

Ja, und bis heute merkt man das noch, es gibt zahlreiche Tagungs- und Konferenzzentren. Also man verlegt sich dann in diese wirklich wunderschöne Region. Es gibt übrigens auch guten Weißwein, der hier angebaut wird. Ich bin hier teilweise an vielen Weinanbaugebieten vorbeigelaufen. Und die Region wurde erfolgreich wiederbelebt.

Ja, und dadurch, dass es hier so viele Wanderwege gibt und leider, leider der Dutch Mountain Trail nicht gesondert ausgeschildert ist, laufe ich hier tatsächlich das erste Mal, wirklich in meiner Wanderbiografie, das erste Mal mit Navigation im Ohr. Das heißt, ich habe die Komood-App laufen und lasse mir über meine Knöpfe im Ohr sagen, ob ich links, rechts abbiegen oder geradeaus weiterlaufen soll.

Ich habe es am ersten Tag ohne probiert, es geht einfach nicht. Es sind so viele Kreuzungen, so viele unterschiedliche Wegemarkierungen. Und eben keiner dieser Wegemarkierungen bezieht sich auf den Dutch Mountain Trail. Irgendwann habe ich dann entnervt das Handy weggepackt, beziehungsweise ich hatte es ja immer in der Hand, um zu navigieren.

Und irgendwann habe ich entnervt aufgegeben und habe dann entschieden, jetzt muss die Navigation aufs Ohr und habe mich dann quasi von der Stimme von Komoot leiten lassen. Und das funktioniert ganz gut, wobei ich natürlich schon auch ohne Knöpfe im Ohr laufen würde und gern die Natur genieße. Aber ja, die Knöpfe im Ohr zu haben, ist das geringere Übel.

Dann lieber das Handy der Tasche statt das Handy in der Hand. Ja, und zu meiner großen Überraschung, es ist ja auch echt geschäftig. Also der Weg verläuft oftmals auch auf Radwegen. Es gibt viele Radfahrer, es gibt viele Wandergruppen, aber die allerwenigsten gehen den Dutch Mountain Trail. Und diejenigen, die ihnen gehen, die gehen tatsächlich auch von Hotelunterkunft zu Hotelunterkunft.

Und die wenigsten, eigentlich bisher habe ich nur eine einzige Person gesehen. Nein, zwei, ein Pärchen, niederländisches Pärchen und ein niederländischer älterer Mann, die auch mit Zelt unterwegs sind. Ja, schade eigentlich, weil tatsächlich bietet sich das hier super an, weil die Campingplätze sind in schönen Abständen von um die 25 Kilometer.

Und die Campingplätze sind gut ausgestattet. Ich habe bisher immer so zwischen 15 und 20 Euro bezahlt, hatte einen schönen Stellplatz, hatte Wasseranschluss, konnte meine Powerbanks und mein Handy wieder aufladen. Also wirklich eine tolle Infrastruktur. Und was den Weg angeht, also der Weg ist zu meiner wirklich großen Überraschung sehr viel abwechslungsreicher, als ich das gedacht habe.

Ich habe so ein bisschen befürchtet, dadurch, dass ich nun im flachen Westen der Niederlande lebe, dass es hier auch irgendwie mehr oder weniger langweilig und flach ist, aber ganz im Gegenteil, so abwechslungsreich. Also wirklich durch Buchenwälder, durch Seen und Marschlandschaft, dann auf kleinen, ich hätte fast gesagt, Bergkämmen, ich möchte es auch mal eher Hügelkämme bezeichnen, dann durch kleine süße Ortschaften, dann an Feldern entlang, über Wiesen.

Also es ist wirklich abwechslungsreich, zu meiner großen Überraschung. Ich habe interessanterweise ein paar Leute getroffen, die sagten, sie gehen diesen Weg, diesen Dutch Mountain Trail, als Vorbereitung auf die Dolomiten. And ich lese auch immer wieder im Internet oder in diversen Foren, dass dieser Trail herausfordernd, schwierig, fast schon rough wäre und dass dann wirklich viele als auch Vorbereitung auf einen Trail in den Alpen gehen.

Naja. Es ist besser als nichts, aber als herausfordernd und rough würde ich den Trail jetzt nicht bezeichnen. Also wer also wer entspanntes Mittelgebirgswandern gewohnt ist, der wird ja auf dem Dutch Mountain Trail seine Freude haben. Aber ob der Trail nun auf eine Alpenquerung vorbereitet oder auf einen Trail in den Dolomiten, das wage ich jetzt mal zu behaupten, dass das nicht der Fall ist.

Aber dieser Trail scheint wirklich eine Reputation zu haben, denn ich würde sagen, 95% der Wanderer, die ich hier sehe, die haben alle dicke, fette Bergstiefel an. Ich habe hier meine Ultra Chimp an, meine Trail Runner, vollkommen ausreichend. Und Bergstiefel sind hier meines Erachtens nicht notwendig, aber es kann ja sein, dass diejenigen immer mal Probleme mit ihren Bändern haben oder mit ihren Knöcheln.

Aber ich habe dann doch lieber die leichten Schuhe an, um hier schnell die kleinen Hügel hoch und runter zu kommen. Tag 4 auf dem Dutch Mountain Trail. Ja, der Morgen ist richtig, richtig schön. Es sind vielleicht so 13, 14 Grad, blauer Himmel, die Sonne scheint. Es ist wirklich ein wunderschöner früher Oktobertag.

Großartig. Aber was so ein Oktobertag auch mit sich bringt, also jeden Morgen, mein Zelt ist richtig nass. Kondens, Kondenswasser. Und ich bin total happy, dass mir Cumulus einen tollen, tollen neuen Quilt zur Verfügung gestellt hat, nämlich den 450er Neo-Quilt mit hydrophobem Daunen. Und mein Schlafsack bleibt trocken.

Ich habe zwar ganz leicht auch so ein bisschen Kondensfeuchtigkeit direkt auf dem Schlafsack, aber der Schlafsack an sich bleibt trocken. Ich bin total happy und der ist total muckelig, kuschelig, warm. Also tolles Produkt, muss ich bei Gelegenheit mal noch ein bisschen mehr zu sagen. Aber apropos Produkte, was ich ja so schätze am Wandern ist, dass man eigentlich wenig angewiesen ist auf den Gegenstand zur Fortbewegung.

Also zum Beispiel beim Bikepacking, ich habe das ja auch viele Jahre gemacht, viele Jahre auch auf Radreisen unterwegs, zum Nordkarp und über die Alpen nach Venedig und so weiter and so fort. And ich hatte immer Sorge im Hinterkopf. Oh je, was ist wenn ich jetzt einen Platten habe? Was ist wenn die Kette reist?

Oder ich hatte mal einen Sturz, das sind meine Spike gebrochen. What mach ich done? And beim Wandern schätze ich das halt so sehr, man is halt auf nichts angewiesen in dem Sinne wie ein Fahrrad, sondern auf seine Beine anders. And that's my learned. I had the Nemo-Tensor in Neufundland some problems, the luft had.

And then I never had a clear trips. Später Nachmittag. Dann saß ich noch draußen in der Sonne and mein Abendessen gekocht. Rahmennudeln mit einer Packung Tonfisch. Als ich dann zurückkam zum Zelt, war es dann schon dunkel und die Temperaturen waren deutlich kühler. Normalerweise eine aufplastbare Matte lässt dann schon allein durch diesen Temperaturunterschied.

Aber meine Matte sah dann schon deutlich zusammengesunken aus. Also irgendwie hatte ich da schon das Gefühl, there is a bit mehr Luft raus als normalerweise by so ein Temperaturunterschied von Nachmittag auf Abend. And then habe ich die Matte wieder aufgeblasen. Ich war dann immer wach, dass die Mathe weniger Luft had.

Ich musste die Handy. And they had a lock. I have this loch to find a chance. I think it was a clear lock. But I mean, the knock or the style when we have the roof leaked, that was cold. This drink then on the body. And that the next one. Temperaturen. Ich habe mir schon Strategien zurechtgelegt. Was mache ich jetzt?

Ich habe schon geschaut, wo gibt es den nächsten Outdoor-Laden. Gott sei Dank sind die Niederlande, generell, was den Nahverkehr angeht, super aufgestellt. But my partner war selber wandern. Er war auf dem Peter Park wandern, im 500 Kilometer langen längsten Fernwanderweg der Niederlande. And mein Dutch Mountain Trail verläuft.

Just an dem Tag, an dem ich dieses Leak, dieses kleine Löchlein meiner Matte, bemerkt, wollte er von Maastricht wieder zurück nach Hause fahren. Wir haben dann vereinbart, dass er seine Schaumstoffmatte, die ich eigentlich gar nicht mag, dass er seine Schaumstoffmatte in einem Schließfach im Bahnhof hinterlegt, sodass ich ganz normal am Tag wandere und dann nachmittags ab da, wo mein Campingplatz war, fuhr tatsächlich ein Bus direkt nach Maastricht zum Bahnhof, wo ich dann auch meine oder beziehungsweise seine Schaumstoffmatte, die er mir im Schließfach hinterlegt hat, abgeholt habe.

Und das war echt eine Erleichterung. Klar, ich hatte mir wie gesagt die Strategie zurechtgelegt, dass ich irgendwo in so einem Outdoor-Store fahre und mir selber so eine Schaumstoffmatte kaufe, aber ich hatte selber zu Hause noch eine Schaumstoffmatte liegen. Und warum Geld ausgeben für was, was eigentlich noch zu Hause liegt.

Ja, also war das eigentlich die beste Lösung, mit dem Bus nach Maastricht gefahren zu sein und von meinem Partner die Schaumstoffmatte zu holen. Und das war dann wirklich so erleichternd. Und ja, jetzt überlege ich natürlich, obwohl ich meine aufblasbare Matte wirklich liebe, weil ich finde, das ist so bequem, nachts auf so einer Matte zu schlafen.

Und ich komme mit diesen Schaumstoffmatten eigentlich nicht so gut klar. Aber irgendwie, das war jetzt schon das zweite Mal, dass gerade auch die Nemo-Tensor so Probleme gemacht hat. Zwei unterschiedliche Matten übrigens, dass ich jetzt so ein bisschen überlege, ob ich weiterhin mit aufplasbaren Matten überhaupt laufen möchte.

Eigentlich wollte ich euch noch direkt vom Trail so eine Art Fazit schicken, aber wie so oft kommt manches anders als man denkt. And am letzten Tag kam eben noch ein unerwartetes Highlight. Man musste nämlich mit einer kleinen Fähre die Mars, also den Fluss Mars, übersetzen von Aisten nach Oh je, jetzt müsste ich das gut aussprechen können, Lanay.

Und da meine Vorbereitung für diesen Trail, also für den Dutch Mountain Trail, lediglich daraus bestand, die Campingplätze für die drei Übernachtungen vorzubuchen und mir auch meine Zugverbindungen zum Trail und wieder zurück nach Hause rauszusuchen, kam tatsächlich dieses Übersetzen mit der Fähre total überraschend.

Ja, und nach der Freude über die Abwechslung auch gleich der Downer, die Bezahlung der 1,50 Euro Fährgebühr war nur in Bar möglich. Ja, es war halt nur so ein kleines, beinahe, ja, wie soll man das bezeichnen, wie so ein floßähnliches Bödchen, schon mit so einem Geländer und so einem kleinen Fahrerhäuschen drauf, aber nicht das, was man sich unter so einer größeren Fähre vorstellt.

Und auf sowas war ich halt überhaupt nicht vorbereitet. Und ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal überhaupt irgendwas mit Bargeld bezahlt habe. Ja, so habe ich also die Fähre eigentlich schon ohne mich übersetzen sehen, aber dann ist mir eingefallen, dass ich immer so eine Ziplock-Bag dabei habe, in der ich meinen Pass habe.

Und tatsächlich habe ich da gestern Abend auch noch so ein paar Münzen drin rumklimpern hören. Ja, schnell Rucksack abgesetzt, weil die Fähre, die kam schon und die ersten Leute, die rollten vor allen Dingen ihre Fahrräder schon drauf. Ja, schnell Rucksack abgesetzt, geschaut und was für ein Glück. Tatsächlich genau 1,50 Euro in Bar hatte ich in dieser kleinen Ziplock-Bag.

Was war ich da für ein Glückspilz? Ja, also ich war total happy. So ging es dann ohne Zeitverzögerung auf die andere Seite. Und auf der anderen Seite war ich auch schon wieder ein paar Kilometer in Belgien, genauer gesagt in Wallonien unterwegs. Und plötzlich sagten die Leute nicht mehr gute Moche, wie auf der niederländischen Seite, oder auch nicht guten Morgen, sondern bonjour.

Und das, ja, das fand ich irgendwie total, total schön. Und das war auch eben dann an diesem letzten Tag nochmal wirklich so eine Betonung dessen, wie abwechslungsreich der Trail ist und dann eben auch drei Länder in gewisser Weise mitnimmt. Ja, irgendwann habe ich dann von mir dann auch den älteren Niederländer laufen sehen, mit dem ich mich gestern Abend auf einem oder auf dem Campingplatz ausgetauscht habe.

Er hat gestern Abend, als wir so gequatscht haben oder hat an dem Abend einen total erfahrenen Eindruck gemacht. Denn er hatte auch so einen relativ kleinen, leichten Rucksack dabei, gute Ausrüstung. Aber irgendwann hat er mir dann lachend verraten, dass tatsächlich diese Tour seine aller allererste Mehrtagestour überhaupt war und dass er den Dutch Mountain Trail schon echt herausfordernd fand.

Ja, und also an diesem letzten Tag liefen wir ja noch ein bisschen gemeinsam der Mars entlang und quatschten noch so ein bisschen und ließen den ganzen Trail Revue passieren und er erzählte noch so ein bisschen, was er jetzt so als nächstes vorhat, bestaunten dann gleichzeitig noch eine große Schleuse kurz vor Maastricht.

Und ja, irgendwann lief ich dann allein weiter, weil er wollte einfach ein bisschen langsamer laufen und ich hatte dann doch schon so ein bisschen Flöhe im Hintern und wollte dann doch relativ schnell nach Maastricht kommen, um dann mit dem Zuck wieder nach Hause zu fahren. Denn am nächsten Morgen, Montag, 9 Uhr, hieß es dann wieder, im Büro zu sitzen und da wollte ich nicht zu viel Zeit vertrödeln.

Ja, ein weiteres Highlight von Maastricht ließ dann nicht lange auf sich warten. Und ihr könnt es euch vielleicht schon denken, natürlich hatte ich aufgrund meiner Nicht-Planung auch das nicht auf dem Radar. Denn der Dutch Mountain Trail nahm auch noch den 107 Meter hohen St. Petersburg mit, wo übrigens der Peterpart ended.

Und dort rund um diesen St. Petersberg wurde in der Vergangenheit weicher Kalkstein abgebaut. And this ganze Gebiet, ja, dieser alte Steinbruch oder Kalksteinbruch, das ganze Abbaugebiet ist heute mitsamt seiner, Achtung, Achtung, etwa 200 Kilometer Tunnel. Ein Naturschutzgebiet. Und da führt der Weg durch.

Man kann auch noch geführte Touren mitmachen, aber da hat man natürlich, oder habe ich zumindest keinen Sinn für, wenn ich da gerade auf den letzten Kilometer an der Mehrtagestour bin. Es gab einen Aussichtspunkt, und an diesem Aussichtspunkt am Rande des Kalksteinbruchs fiel mir ein Pärchen auf, welches auch mit größeren Rucksäcken unterwegs war.

Naja, größer ist da vielleicht relativ, denn die beiden hatten Rucksäcke von CPAX dabei. Und damit habe ich die sofort in so eine Weitwandererschublade gepackt. Und dadurch, dass ich, ich habe ja immer meinen Hyperlight-Rucksack dabei und die haben mich wohl auch gleich in die Weitwanderschublade gepackt und haben mich gleich angesprochen.

Ja, und es war irgendwie total nett. Und die letzten Kilometer bis nach Maastricht rein sind wir dann auch zusammengelaufen und die Kilometer sind nur so verflogen. Und es war einfach richtig, richtig nett. Denn ja, die beiden haben sich natürlich als Weitwanderer entpuppt und die haben eine ganze Menge Kamino-Erfahrung und ganz viel Mehrtageswandererfahrung in Europa.

Und die haben dann auch irgendwann davon erzählt, dass es ihr großer, großer Traum ist, dass sie mal den Pacific Rest Trail laufen wollen. Ja. Und weil wir auch über das Wildzelten gesprochen haben, die beiden waren tatsächlich auf dem Dutch Mountain Trail unterwegs und haben wild gezeltet. Ich habe mir das ja schon so gedacht, weil hier und da sah mir das schon doch ganz gut dafür geeignet aus und die beiden haben es dann nochmal bestätigt.

Ja. Und jetzt, wenn ich das so erzähle, ihr könnt es sicherlich nachvollziehen, wieso ich nicht dazu gekommen bin, ein Fazit direkt von den letzten Kilometern aufzunehmen, denn wir waren einfach so ins Gespräch vertieft und das war irgendwie so nett, dass die Zeit verflogen ist. Und dann irgendwann war ich dann am Bahnhof und hatte gerade noch genügend Zeit, mir einen Kaffee zu holen und eine belgische Waffel.

Und dann saß ich schon wieder im Zug. Es war mir, um ehrlich zu sein, auch so ein bisschen unangenehm. Es war eigentlich noch ein relativ warmer Tag, also für Anfang Oktober. Und ich natürlich nach vier Tagen wandern schon ein bisschen verschwitzt und nicht mehr so ganz gut riechend, obwohl ich jeden Abend auf den Campingplätzen duschen konnte.

Aber die Klamotten halt habe ich nicht gewaschen, klar. Und wer hat schon irgendwie Wechselklamotten dabei? Ich zumindest nicht. Ja, also mit dem typischen Hikers oder mit dem typischen Hikers-Ding und mit Trackingstöcken und Rucksack saß ich dann im Zug und war es ein bisschen unangenehm und habe auch versucht, mich weit weg von anderen Fahrgästen zu setzen.

Aber tatsächlich setzte sich dann eine Frau zu mir und hat mich dann direkt angesprochen, denn sie hat schon vermutet, was ich hinter mir habe die letzten Tage. Denn sie selber ist auch der Dutch Mountain Trail schon einige Male gelaufen. Ja, und das bringt mich auch gleich zum Fazit. Obwohl es den Dutch Mountain Trail as solch with this one erst seven years, also what between this so with this one?

It's in this Süd Limburger relatively, good markers, and the Wanderwege Network. But this Dutch Mountain Trail is since I think five or six years. And this trail should durcha in the klein, but feel niederländischen Wanderszene bekannt zu sein. Und ich muss sagen, jetzt, ja, so knapp, jetzt muss ich kurz aufs Datum gucken, drei Wochen, nachdem ich wieder nach Hause gekommen bin.

Mit wenig Abstand gefällt mir der Trail immer noch sehr gut. Er ist mit 105 Kilometern gut an vier bis sechs Tagen machbar. Logistisch ist er, wie ich finde, relativ einfach, da man gut mit Bus und Bahn hin und wieder wegkommt. Es gibt ein gut ausgebautes Busnetzwerk in der Region zwischen Maastricht und auch Aachen.

Die Busse fahren relativ häufig und wirklich auch verlässlich in nicht nur Richtung Aachen und Maastricht, sondern auch nach Norden und Süden. Man kann sich unterwegs verpflegen, direkt am Wegesrand, aber nicht jeden Tag. Es gibt Campingplätze fast direkt am Weg. Es gibt andere Unterkunftsmöglichkeiten, wer eben nicht selten möchte.

Und ich finde, Anfang Oktober, damit habe ich mir eine echt gute Zeit ausgesucht, es war nämlich relativ wenig los. Also man sieht schon an der ganzen Infrastruktur und allein an der Größe der Campingplätze, dass das ein doch beliebtes Urlaubsgebiet für Niederländer, Belgier und Deutsche zugleich ist.

Aber wie gesagt, Anfang Oktober, Ende September, Anfang Oktober war da wenig los. Die Laubfärbung hat schon begonnen. Das fand ich richtig, richtig nett. Und ich hatte wirklich richtig Glück mit dem Wetter. Es waren zwar kalte Nächte, wie schon gesagt, aber tagsüber richtig perfektes Wanderwetter, kurze Hose, langärmlich, kühles Lüftchen, aber sonnig, also wirklich perfekt.

Historisch und kulturell ist der Weg, finde ich, sehr interessant, eine sehr interessante Gegend. In der Gegend kommt für mich irgendwie voll das zusammen, was Europa auch ausmacht und bedeutet. Und ja, das Einzige, was ich jedoch kritisiere, ist die schlechte Ausschilderung. Und wie gesagt, mir hat es geholfen, eben tatsächlich mit Navigation im Ohr zu gehen.

Ich habe mir den Weg natürlich als GPS-Track runtergeladen und bin dann eben nach GPS-Track gelaufen. Ja, insgesamt alles im Allen. Der Trail ist echt abwechslungsreich und wirklich nett. Für erfahrene Wanderer, wohl eher wenig herausfordernd, aber das sagt ja nichts darüber aus, wie schön letztendlich die Erfahrung auf so einem Weg ist.

Ja, mir hat es gefallen. Ja, ich wollte ja noch ein bisschen mehr zum Quilt sagen. Ich war ja mit dem NeoQilt 450 unterwegs. Und bevor ich das tue, wollte ich gern noch vorwegschieben, dass ich ja schon lange ein Auge auf ein Produkt von Cumulus geworfen habe. Und ja, es hat sich neulich die Gelegenheit ergeben, dass ich mal ein Produkt von denen teste und so ich es für gut befinde, dann auch mit euch hier im Podcast teile.

Ja, ich habe das Produkt, also ich habe den Quilt für echt gut befunden. Und deshalb wird die heutige Episode von Cumulus unterstützt. Ja, weil ich das Team in Polen mit seinen Produkten wirklich empfehlen kann. Und der NeoQuilt 450 hat eindeutig seinen Wandertest hier im niederländischen Herbst bestanden.

Das Teil wiegt um die 600 Gramm. Komfortwert wird mit minus 2 Grad angegeben, das Limit mit minus 8 Grad. Ich würde sagen, ich bin weder eine Frostbeule noch schwitzig übermäßig. Ich fand es einfach total angenehm. Ich fand, das war genau der richtige Schlafsack. Die Nächte waren, ich denke so, der kälteste oder die kälteste Temperatur.

Vielleicht zum unteren, einstelligen, aber noch plus gerade Bereich. Also ich fand es richtig, richtig muckelig im herbstlichen, niederländischen Herbst mit kalten Nächten und auch hoher Luftfeuchtigkeit und die hydrophoben Down, die haben echt gute Arbeit geleistet. Also der Schlafsack war von außen, wie ich es vorhin schon mal gesagt habe, von außen.

Zwar feucht morgens, aber das konnte man ganz leicht abwischen und perlte dann auch leicht ab. Das Einzige, was ich anders machen würde, ich habe den Quilt in Größe M bestellt. Ich würde eine Größe größer gehen. Also ich würde den eher in einer L nehmen. Ich bin nämlich bisher in Quilt gewohnt, den mir ein knapp zwei Meter großer, muskulöser und entsprechend breit gebauter Freund mal vermacht hat.

Und der Quilt, der war einfach entsprechend geräumig. Und das war ich bisher gewohnt über viele, viele Jahre tatsächlich. Und da war mir die Größe M bei Cumulus eigentlich, naja, hart an der Grenze, aber noch okay. Nicht ganz so geräumig, wie ich es bisher gewohnt war. So, jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Einschätzung vom Wanderland Niederlande.

Ja, auch wenn mir der Trail an sich richtig gut gefallen hat und das Ganze drumherum wirklich leicht zu organisieren war, sind die Niederlande nun wahrlich kein Land, was man in erster Linie mit Wandern in Verbindung bringt, obwohl es tatsächlich viele gute Wanderwege gibt, also es gibt auch längere Wege, wie zum Beispiel auch den Peter Part mit seinen 500 Kilometern.

Aber in erster Linie ist es halt kein Wanderland. Und das bleibt auch nach dem Trail für mich der Eindruck. Die Infrastruktur ist doch eher aufs Radfahren ausgelegt. Lohnt sich der Trail, also der Dutch Mountain Trail, ich würde sagen, ja, unbedingt. Ich habe für mich jedoch auch wirklich diesmal wieder einmal festgestellt, ich brauche einerseits zwar Abwechslung beim Wandern in Hinsicht Naturräume, also gerne mal Wiesen, Felder, Buchenwälder, auch gerne mal Nadelwälder.

Aber ich mag es auch, wenn das Gelände abwechslungsreich ist. Und da haben mir dann die paar Hügelchen, sag ich jetzt mal so ganz böse, im Südosten der Niederlande nicht so ganz ausgereicht. Also ich habe es gerne auch ein bisschen mit mehr Anstiegen. Ja, aber der Dutch Moffin Trail, der hat letztendlich das hergegeben, was die Niederlande in Hinsicht abwechslungsreiches Gelände zu bieten haben.

Grundsätzlich spreche ich da eine Empfehlung aus. Und vor allen Dingen durch die gute Anbindung ist er wirklich logistisch einfach. Wenn euch der Podcast gefällt, dann verteilt doch gern 5 Sterne in eurer Podcast-App. Und abonniert natürlich Wanderwachen Kaffee, falls ihr das bisher noch nicht getan haben solltet, denn so kann Wanderwachen Kaffee auch von anderen gut gefunden werden.

Okay, für heute soll es das gewesen sein. Ich sage tschüss, bis zum nächsten Mal. Passt gut auf euch auf und wie immer Happy Trails, eure Mareike.

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