Was KI kann - mit Florian Zsifkovics· Staffel 1· Folge 20

Geschichten aus der Geschichte R. Hemmer: "Die Zahnpasta kann einfach nicht mehr zurück in die Tube"

Mittwoch, 23. September 2026 · 53 min

MP3

Shownotes

Seit über einem Jahrzehnt rollt Richard Hemmer in *Geschichten aus der Geschichte* die Vergangenheit auf, mit bald 600 Episoden einer der reichweitenstärksten Podcasts im deutschsprachigen Raum. Sämtliche Schauplätze und Epochen bündelt er inzwischen auf einer interaktiven Weltkarte, dem hauseigenen „Atlas“. Die Arbeit hinter den Kulissen erledigt eine Pipeline, die Hemmer spät nachts im Alleingang zusammengelötet hat. Der Ablauf ist gnadenlos effizient: Geht mittwochs eine neue Folge online, wird sie vollautomatisch transkribiert und nach Koordinaten und Jahreszahlen gescannt. Hemmer selbst übernimmt am Ende nur noch den Faktencheck der Treffer.

Auf der Zeitleiste des Atlas sticht dabei ein bezeichnendes Muster ins Auge: Rund zwanzig Jahre nach Gutenbergs Buchdruck verdichten sich die Episoden sprunghaft, schlicht, weil die Quellenlage ab diesem Kippmoment massiv explodierte.

Eine Parallele, die seinen Blick auf die aktuelle Tech-Welt schärft. Für Hemmer markiert der KI-Boom denselben tektonischen Bruch wie einst die industrielle Mechanisierung: Wir stünden an einem ähnlichen Punkt wie damals, als der Webstuhl die Weber ersetzte – mit massiven sozialen Verwerfungen und handfesten Aufständen als Folge.

Entsprechend nüchtern blickt er auf die führenden KI-Konzerne: Die Leute dort fänden die eigene Technologie zwar zweifellos fantastisch, doch niemand solle sich der Illusion hingeben, an den Schalthebeln säßen Weltverbesserer. Hemmers persönliche Konsequenz daraus ist konsequente digitale Autarkie: Seine Website betreibt er völlig unabhängig vom jeweiligen Podcast-Hoster, getragen vom offenen RSS-Protokoll, für ihn eine der letzten funktionierenden Bastionen des dezentralen Webs.

• Geschichten aus der Geschichte (geschichte.fm)
• Atlas (atlas.geschichte.fm)
Hol dir den WKK Newsletter! (waskikann.com)
• Flo auf Insta (instagram.com/florianzsifkovics)
• Flo auf LinkedIn (linkedin.com/in/florian-zsifkovics-9942771b5)
---
Die Veröffentlichungen auf dieser Website/in diesem Podcast sowie die darin erteilten Hinweise und gesetzten Links dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung, Anlageanalyse noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Insbesondere kann eine Anlage- oder sonstige Beratung dadurch nicht ersetzt werden. Die in den Veröffentlichungen enthaltenen Angaben basieren auf dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit ohne weitere Benachrichtigung geändert werden. Die Inhalte richten sich ausschließlich an natürliche Personen. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen, Informationsquellen, daraus resultierenden Haftungen oder Schäden jedweder Art übernommen. Eine Haftung für leicht fahrlässiges Verhalten wird jedenfalls ausgeschlossen.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen zurück zu Was KI kann. Mein Name ist Florian Zifkowitz. Wir reden über KI. Wie verändert KI den Alltag, unsere Gesellschaft und was kann KI eigentlich nicht? Mein heutiger Gast, Richard Hemmer, ich lese jetzt runter Geschichten aus der Geschichte. Fast 600 Folgen haben sie mittlerweile. Ich glaube, jeder hat schon mal eine Podcast-Folge von Ihnen gehört.

Und wir reden heute über etwas sehr Spannendes, also bleibt dran. Lieber Richard, vielen Dank, dass du gekommen bist. Wie geht's?

Mir geht's hervorragend. Vielen Dank für die Einladung. Ich fühle mich geehrt.

Ja, die Erde ist aber ganz meinerseits. Wir haben schon im Vorfeld einiges besprochen. Eigentlich hätten wir auch einen Nicht-Raucher-Podcast machen können, um ehrlich zu sein. But where du bist is eigentlich unheimly spannend. And also, wie ich es das erste Mal gesehen habe. War ich zutiefst beeindruckt.

Na wirklich, holy crap! That's huge. Was hast du gebaut?

Ich habe unter anderem gebaut für unseren Podcast. Also es ist ja folgendermaßen. Wir haben ja jetzt schon einige Folgen gemacht und wir haben. Ein paar. Und in vielen dieser Folgen kommen Orte vor. Und wir haben schon längere Zeit so eine Geschichtenkarte gehabt. Das war eine relativ einfache Google Maps, Karte.

Und die sind uns auch beide von Hörerinnen und Hörern gemacht, wo sie dann verortet haben die Folgen und so Pins auf diese Karte gesehen. It was super a sightless, this thing had messed up and maintained. And then we had few handarbec done. And gleichzeitig was not so good. And gedacht, the people wollen not this, sondern auch oft so eine Timeline haben wir einfach um eigentlich, was passiert noch, when this stattfindet.

And then haben wir gedacht, ich mache einfach beides in einem und haben es gebaut, dass sie dann Atlas genannt haben. Und das ist im Grund eine Verknüpfung von Geschichtenkarte mit Timeline und halt recht interaktiv. Also ich habe es so konzipiert, dass man, wenn man die Karte aufmacht, dann sieht man bei all den Orten, wo es ist, sieht man eine kleine Karte mit dem Titel der Folge.

Und wenn man drauf geht, dann sieht man auch, welche anderen Folgen, welche anderen Orte dieser Folge noch existieren und dann kann man dorthin springen und dann sieht man, dann ist es einfach ein bisschen besser verortet und man kann sich besser vorstellen, was, keine Ahnung, so Distanzen sind. Also ihr habt dann auch so eingezeichnet die Routen von Expeditionen oder die Titanicroute und solche Dinge.

Und man kann einfach so recht schön sehen, wie wo Dinge stattfinden und wie groß die Werte, wie groß Reiche sind. Ich habe nämlich auch versucht, nicht nur Punkte zu haben, sondern die meisten Sachen sind Polygone. Und diese Polygone stellen dann teilweise auch so Reiche dar, die du halt heute so auf einer Karte nicht mehr siehst.

Ich habe zum Beispiel Erfolge gemacht über das Mongolenreich und da habe ich die Ausdehnung des Mongolenreichs zu jener Zeit dargestellt. Und wenn man das einmal auf einer Karte sieht, ist halt ausgegangen, man hört immer so, ja, das ist ein riesiges Reichwesen, das von China bis an die Tore Wiens gereicht hat.

Aber wenn man das dann einmal auf so einer Karte sieht, ist was anderes. Und dafür ist es hervorragend geeignet.

Und man kann ja auch, wenn man auf der Webseite ist, durch die diversen Zeitalter springen. Das fand ich ganz vorartig.

Also genau, und du kannst dann auch einfach, du siehst dann auf jeder Karte einer Folge, wo die Orte verzeichnet sind, kannst du auch direkt in die Chronik springen oder die Timeline und dann siehst du das dort verortet und siehst halt zuerst einmal, wenn so eine offen ist, siehst du so Punkte und die Punkte repräsentieren immer einzelne Folgen und dann siehst du auch so ein bisschen die Verteilung.

Wenn du dann reinzoomst, dann siehst du auch die Titel und die Karten der Folgen und kannst dann wirklich so sitzen, so, ah ja, das, während das in Europa stattgefunden hat, war gerade das in China, über das wir auch in einer Folge gesprochen haben. Und das ist auch für mich interessant, weil ich dann natürlich sehe die Verteilung zeitlich der Dinge, über die wir sprechen.

Die meisten Sachen sind Europa, habe ich so einen Eindruck gehabt.

Also von der, wenn man sich die Karte anschaut, ja, sehr, sehr europäisch natürlich, was natürlich geschuldet ist den üblichen Dingen. Also dass wir halt zwei Europäer sind, die über Geschichte sprechen und unsere rein sprachliche und so weiter ist natürlich die Literatur und die Quellen, mit denen wir uns auseinandersetzen können, sind halt eher europäischer Natur und du kannst halt relativ sicher sein, dass wenn es ein europäisches Thema ist, dann hast du zumindest auf Englisch und auf Deutsch Literatur dafür.

Und wenn es jetzt um, keine Ahnung, südostasiatische Dinge geht oder um westafrikanische, dann ist die Quellenlage für uns halt weitaus weniger ergeben. Und deswegen schlägt sich das natürlich so auf der Karte neu. And in the timeline habe ich auch was Interessant gesehen, weil wenn man zoomed, then it's not punk.

Did we see many of the folks? And it is echt so interesting to see that up ungefied 20 years after the Buchdruck quasi, beginning the folks. We have before quasi Middlealter and Antique, we have fewer, but the verteiling, where viel mehr es wird, wird ganz offensichtlich dadurch, dass du halt den Buchdruck hast und dann dauert es a Zeit lang, bis wirklich überall verwendet wird anderer gedruckt wird und so weiter.

Aber du siehst dann halt einfach, dass die Dichte ansteigt, weil halt einfach mehr produziert worden sind. Und wir sind ja angewiesen auf Quellen. Vor allem eben narrative Quellen und viele narrative Quellen haben eben deswegen überlebt, weil der Buchdruck sie so massenhaft verfertigt hat und wir deswegen halt auch halt noch so viel haben, auf das wir zugreifen können.

Und das wird, wenn man sich das anschaut, wird es sehr offensichtlich. Und das ist nur, was wir ausgewählt haben, aber wir sind natürlich auch angewiesen darauf, dass es diese Dinge gibt. Und das sieht man dann reflektiert in der Folgenauswahl.

Hat das, aber sieht man auch, halt gut, bei der Geschichte ist man jetzt nicht so meistens so aktuell. Da ist man ja eher hintereinander, aber siehst du das bei anderen technischen Revolutionen, dass ich beispielsweise bei der Industrialisierung, dass sich dann irgendwo in gewissen Regionen mehr Geschichten aufgetan haben für euch, die relevant sind?

So, schwer zu sagen. Also, was sie industrielle Revolution, da sind wir dann schon so tief drin in der Buchproduktion und überhaupt in der Zeitungsproduktion und so weiter. Also, so wenn dann wirklich so Tageszeitungen, Wochenzeitungen und so weiter massenhaft produziert werden, ist natürlich schon, also ab der industriellen Revolution sicher normaler Sprung.

The Sweet Spot für uns ist halt das 19. Jahrhundert, weil im 19. Jahrhundert hast du diese Fülle an Literatur und diese Fülle an Quellen, die du brauchst. Aber es ist noch ein bisschen weiter weg als das 20. Jahrhundert und für mich dann einfach eine Spur interessanter noch, weil man da halt auch so Dinge sieht, die ein bisschen fremder sind, aber trotzdem so bekannt, dass man erkennen kann, okay, das ist jetzt dieser Zeitraum, wo die Dinge entstanden sind, die wir heute noch kennen.

Also gesellschaftlich, medizinisch, technisch und so weiter. Noch kennen wir Bücher.

Und noch kennen wir Bücher. Aber jetzt ist mir mein Gedanke ein bisschen verloren gegangen. Was hat dich dazu bewogen oder wer hat euch das gebaut? Ganz naiv gefragt.

Das gebaut haben IS gemeinsam mit Pi, gemeinsam mit Cloud, gemeinsam mit GPT 5.5, dann 5.6. Also ich habe im Grunde die Grundstruktur vorgeben und diese KI-Helfer haben mir da dann unter die Arme gegriffen.

Der Pi-Gründer ist auch schon auf deinen Platz gesessen, oder der Erfinder der Mario?

Ah, sehr gut. Ja, ja, dem haben wir viel zu verdanken. Dem haben wir im Grunde auch Open Claw zu verdanken, weil das Pi ja im Grund der Kern von OpenClaw ist. Verwende ich beide tatsächlich auch. Also Pi und OpenCla. Wie viele Stunden hat es dauert? Schwer zu sagen. Viele. Viele Stunden. Also ich muss das Ding, was du siehst, ist ja auch nur die eine Seite von diesem Ding.

Ich habe ja ein ganzes Backend dafür gebaut, um das zu automatisieren. Und das ist genau diese Issue gewesen mit den vorherigen Karten. Da war es immer so, dass man dann sich halt hinsetzt. Wir müssen eine Excel-Datei oder Google-Sheet ausfüllen und so weiter und dann hoffen, dass der Cache gelehrt ist und das auch angezeigt wird und all solche Dinge.

Und ja, also ich habe im Grunde eine gesamte Infrastruktur gebaut, um unsere Folgen. Also weil die Atlas ist nur im Grund so das Resultat von anderen Dingen. Also zum Beispiel die Kartendarstellung, die habe ich ursprünglich schon von dem ersten Projekt, das ich gemacht habe, das ist die Postkartenkarte.

Also wir kriegen ja wahnsinnig viele Postkarten von Hörerinnen und Hörern aus der ganzen Welt. Und sonst haben wir die immer in Feedback-Folgen vorgelesen. Die Feedback-Folgen sind aber welche, die wir meistens dann machen, wenn wir halt die Zeit dazu haben. Und die haben wir in der letzten Zeit nicht gehabt.

Und deswegen haben wir gedacht, es ist schade, wenn die Postkarten nicht irgendwie Erwähnung finden. Und dann haben wir gedacht, wie wäre es mit einer Postkartenkarte? Und dann habe ich einfach auch so eine Karte gebaut, wo ich dann einfach die Bilder anzeige von den Postkarten und eine Zusammenfassung von dem, was man uns geschrieben hat.

So ein bisschen angepasst, auch hier so automatisiert, dass wenn jemand einen Themenhinweis schreibt, dass der nicht angezeigt wird, aber stattdessen in mein Obsidian gespeichert wird, damit ich ihn dann zur Verfügung habe. Und das war so das Erste. Und dann habe ich mir gedacht, wenn ich das schon habe, dann kann ich jetzt eigentlich auch die große Karte angehen.

Und da ist aber natürlich das Ding, wie komme ich zu all den Orten und den Zeiten, die ich anzeigen lassen will. Ich kann natürlich händisch durchgehen, aber bei 560 Folgen dauert es eine Zeit lang. Und habe dann aber auf was zurückgegriffen, was ich vorher schon gebaut habe, nämlich eine komplette Transkriptionssuche für unseren gesamten Podcast, den ich aber den wir nur intern verwenden.

Aber da habe ich so ein, und das ist ja auch das Ding, das ist KI, aber es ist vor allem auch über ein Automatisierungstool. Ich glaube, ich habe mit dir schon mal darüber gesprochen. Wir haben im November mal Dumme drüber geredet. Genau, über N8N. Das ist auch eine selbstgehostete Automatisierung, so eine No-Code-Geschichte.

Also wo jemand, der ein bisschen Vorschläge davon hat, wie was ausschauen soll, aber jetzt nicht der wahnsinnige Coder ist, kann hier sich mehr oder weniger seine vor allem auch Automatisierungen sammeln. Und Automatisierungen mache ich halt schon seit Ewigkeiten, weil ich gern unnötige Handgriffe vermeid.

Und da habe ich eine Automatisierung gebaut, dass jedes Mal, wenn eine Folge veröffentlicht wird, wird sie automatisch transkribiert. Sie landet in einer Datenbank unserer internen Transkriptionssuche. Und das habe ich dann einfach so erweitert, dass automatisch, wenn diese Transkription einer Folge in dieser Datenbank landet, dann wird was getriggert, das dann automatisch durch diese Folge durchgeht und die Orte und die Zeiten identifiziert und zu jedem Ort und zu jeder Zeit eine kurze Zusammenfassung basierend auf dem Kontext der Folge schreibt, damit auch klar ist, warum die da drin ist.

Und das landet dann im Backend, noch rot und nicht veröffentlicht. Und wenn ich dann ins Backend gehe, dann sehe ich so Kali farbcodiert, was noch bearbeitet werden muss. Und dann kann ich da reingehen, and then the Orte zum Beispiel, die werden automatisch gesucht über die Nominative-Suche von OpenStreetMap.

Wenn es jetzt aber historische sind, zum Beispiel, dann werden die höchstwahrscheinlich nicht gefunden. Dann habe ich ein eigenes Ding gebaut, das ich genannt habe, Polygony. Polygony, quasi an App in the app, wood entweder manuell GeoJSON-Daten angeben kannst, um dieses zu bauen, das ist in der Voransicht, oder du kannst das von Nomino Team verwenden, oder du kannst dir eines generieren lassen von der KI, wo du einfach sagst, stemmer a GeoJSON or a polygon in form of a GeoJSON, wo das Mongolische Reich um 12.41 dargestellt wird, zum Beispiel.

Also in jener Zeitraum, als gerade Wien nicht eingenommen worden ist. Und dann wird es da angezeigt und dann kann ich es übernehmen und dann kann es abspeichern und dann landet es tatsächlich auf Atlas, wenn dieser Vorgang durch ist. Also ich habe es wirklich so automatisiert, dass ich dann derjenige bin, der noch kuratiert.

Also wenn zum Beispiel ein Ort nicht identifiziert wird als ein wichtiger Ort, dann kann ich ihn auch noch immer manuell reinschreiben, kann auch dann manuell danach suchen und kann es entsprechend anpassen.

Und ist jetzt auch schon so, dass wenn ihr eine Folge aufnimmt und die ausspielt, dass es instant in der Karte im Atlas drinnen ist.

Ja, wenn man halt, wenn dieser menschliche Vorgang noch durchgegangen ist. Also mittlerweile, ich habe es so gemacht, dass ab, weil üblicherweise veröffentlichen wir um 10 Uhr so um 10 Uhr herum unsere Folgen am Mittwoch. Es hat sich irgendwie ein bisschen nach vor verschoben, mittlerweile sind sie schon um 8 draußen.

Und ich habe jetzt bei meinem N8N-Workflow eingestellt, dass er ab 8 Uhr alle 15 Minuten pault, um zu schauen, ist die Folge schon da. Und wenn sie da ist, dann wird sie transkribiert, landet in der Transkriptsuche, von wo es automatisch getriggert wird, dass ausgelesen wird für den Atlas. Und dann muss ich nur noch reingehen.

Also idealerweise, wenn ich um 8 die Folge veröffentliche, dann kann ich die Transkription dauert 5 Minuten ungefähr, das Auslesen eine Minute oder so. Das heißt, dann kann ich idealerweise um Viertel nach acht reingehen ins Backend von Atlas und sehe dann hier, was mir rausgesucht worden ist und kann es bestätigen oder anpassen und dann veröffentlichen.

Mit was transkribierst du nochmal? Das habe ich mir jetzt. Mit Whisper. Ah, doch, mit Whisper.

Ja, ich glaube, vorher habe ich Gemini verwendet. Das war dann teilweise ein bisschen, ja, es war ganz gut, aber ich habe das halt auch ziemlich anpassen müssen. Vor allem, das macht dann teilweise Probleme, wenn du Dinge zitierst auf Englisch oder so. Dann springt er um oder dann transkribiert er sie nicht aus diversen Gründen.

Oder dann wird es, wenn es irgendwie ein bisschen härtere Themen sind oder so, dann transkribiert das nicht, weil es halt Richtlinien gibt, was sie transkribieren dürfen und was nicht. Habe ich ein bisschen herumschrauben müssen, aber mittlerweile ist es recht verlässig und ich glaube, mittlerweile ist es Whisper das Equalmented.

Wie lernt man sich das alles? Weil du bist ja quasi eine One-Man-Army. Du bist ja der Schreck der ganzen Medienbranche in Wahrheit. Du zeigst, was ganze Teams können, machst du alleine.

Ja, ich habe mich halt immer schon sehr interessiert für Technologien. Ich glaube, bei mir ist es vor allem auch aus so ein bisschen Faulheit geboren. Also diese ganze Automatisierungsgeschichte, das fasziniert mich immer sehr. Geil, die kann faul sein, oder was? Ja, wirklich. Ich arbeite lieber zehn Stunden lang an einem Script, das mir eine Minute erspart hat, diese eine Minute zu machen.

Aber nein, mir hat sowas einfach und ich sehe gern, ich schaue mal gern, was möglich ist. Und bei KI ist halt sehr viel möglich. Also du, you can just do things. Ist natürlich auch die große Gefahr, ja, weil du kannst halt kompletten Unsinn machen. Und also, keine Ahnung, ich weiß nicht, ob es, wenn jetzt jemand sich den Code anschauen würde für meinen Plus.

I don't know. Und ich meine, ich habe es auch aus Gewohnheit so gemacht, weil ich eben, ich habe früher selber kleinere Sachen programmiert, vor zehn Jahren ungefähr habe ich mir quasi um die Zeit herum, als wir einen Podcast gestartet haben. Kurz vorher habe ich mir auch, habe ich so Free Code Camp und solche Geschichten gemacht und mir selber programmieren beigebracht, weil ich vorher immer damit zu tun gehabt habe, aber nie wirklich gewusst habe, wie mache ich eigentlich, keine Ahnung, wie baue ich so eine kleine Applikation und so weiter.

Und da habe ich angefangen, mich halt auch so ein bisschen damit auseinanderzusetzen, wo, wie wird sowas gehostet, ja, was braucht man hier, braucht ihr Datenmarkt und so weiter. Und deswegen all diese Applikationen sind in Lampboxes, also auf Linux, Apache, MySQL und PHP. Die sind einfach aus Gewohnheit, weil ich kann, ich habe CloudRum, das ist so eine eigene Applikation, die auf dem VPS existiert, wo ich einfach mit einem Klick sagen kann, ich möchte unter dem, unter der Subdomain eine Lampbox haben, so wie zum Beispiel Atlas.geschichte.fm, also die Geschichte FM-Seite und Atlas, die leben leider mal auf dem selben Server.

Sein eigener, sein eigener VPS, wo ich diese kleineren Sachen habe.

Also hast du schon Sicherheitsmaßnahmen, also so, also weil ich. So mit Backups und so weiter. Ja, aber du auch grundsätzlich, dass es auf einem VPS läuft, dass es jetzt nicht direkt zusammenhängt, oder?

Ja, ja, also die Basics. Ja, ja, sehr. Also ich meine, damit habe ich, weil ich ja früher habe ich mich ja auch viel mit Safe-Hocing und so weiter beschäftigt und dann habe ich mir halt so diese Fertigkeiten irgendwie auch angeeignet, um zu wissen, wie man so ein System einrichtet und auch im Laufen hält und auch dafür sorgt, dass halt alle Eventualitäten so ein bisschen berücksichtigt werden.

Ja, das ist schon ziemlich verrückt, wie, aber wo hat das diese, also du sagst, Technologie hat dich schön mehr interessiert, aber du machst einen erfolgreichsten oder einen der erfolgreichsten Podcasts im deutschen Sprachraum, baust gleichzeitig crazy apps und that's einfach so, und du erzählst das so, als wäre das halt nebenbei gelaufen.

Dabei ist das ja eine riesige Architektur, allein die Welt, dann deine Folgen, dann die unterschiedlichen Timelines.

Ja, ich schlafe wenig. Nein, ich schlafe eh nicht so wenig eigentlich, aber ich. Ich glaube, ich habe wenig Leerlauf. Du musst immer was tun. So ein bisschen getrieben. Vor allem, wenn ich eben etwas finde, wo ich merke, das funktioniert. Also ich habe mich früher auch nie als einen wahnsinnig disziplinierten Menschen gesehen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in einer Position bin, wo ich sagen kann, dass ich seit über zehn Jahren jeden Mittwoch Erfolge veröffentliche vor einem Ding und auch wirklich dafür sorge, dass das auch ständig passiert. Aber ja, ich glaube, mir passiert es halt dann oft dann auch an der Arbeit, die Arbeit am Atlas, dass ich dann denke, okay, für heute reicht es, es ist jetzt halb zwölf, jetzt lege ich mich ins Bett und dann fällt mir ein, ah, ich könnte eigentlich nur das machen.

Ah, hier könnt ihr noch ein kleines Easter Egg einbauen und setze sie mir wieder hin und sagt so, hey, wie wär's, wenn man hier und hier das. Und das ist natürlich auch das Hervorragende mit an KI. Also dein Podcast heißt ja, was KI kann. Und ich glaube, was KI tatsächlich kann, ist halt so ein bisschen dieser Klebstoff sein zwischen den Dingen, die man erreichen will und den Dingen, die man selber kann.

Also dieses, weil ich, keine Ahnung, ich kann eine kleine JavaScript-Applikation machen, ich kann aber nicht sowas wie Atlas machen, aber ich kann über die Dinge, die ich weiß und ungefähr weiß, wie so ein Ding ausschauen muss, kann ich dann mit der KI so sprechen und sagen, schau, bauen wir das so und so, bauen wir die und die Features ein und achten wir auf die und die Dinge.

Und dann funktioniert es. Also das ist wirklich für mich, auch in den ganzen Automatisierungen ist es halt wirklich so der Klebstoff. Viele Dinge kann man ja automatisieren, ohne dass man eine KI dafür braucht. Also so 90% dieser Dinge, die auf NATN verwendet sind, einfach nur API-Anfragen, die das eine rüber kopieren und dann dort reinkopieren und so weiter, ja.

Aber wenn du dann halt noch zusätzliche Dinge brauchst, die du rein rechnerisch nicht leisten oder rein programmatisch nicht leisten könntest, weil sie einfach zu viel abdecken, da steckst du dann im Grunde den Kleber KI rein und sagst, mach das und dann funktioniert es.

Ja, man muss, ich glaube, viele unterschätzen auch, wie einfach es ist, eigentlich Vibe zu coden. Also, dass man, also ich habe jetzt einen Freund am Wochenende geredet und der ist dann heimgegangen und am Abend schickt er mal, hey, das ist ja cool, und dann hat er halt sich ein Dashboard über Wien gebaut.

Yeah, yeah, for sure. Und this leisting, where dugst man muss sagen, wie es ausschaut. I think that muss man nicht einmal.

Ich meine, die grosse Gefahr natürlich hierbei ist, du fangst an, was zu Vibecorn, that shot super aus. But uh quasi the underbelly dieses Dings has kept wie es ausschaut und was. Weil ja immer die Rede davon war, ja, KI wird die ganzen SAS-Services oder Software as a Service einfach ablösen, weil jeder baut sich halt dann sein eigenes Tool, das halt sonst irgendwie dann halt pro Monat 5 Euro oder so gezahlt.

Und natürlich kannst du auf den ersten Blick solche Dinge coden, nur du, was bei so einem Software as a Service hereinfällt, vor allem auch ist so die Maintenance. Die Maintenance, die Anpassung an neue APIs und all diese Dinge. Und das will niemand ständig machen. Also es ist cool zu. Ich meine, ich persönlich mache sowas gern.

Ich baue auch für alle diese Dinge, die wie zum Beispiel die Suche und für Atlas. Da baue ich, lasse ich auch APIs bauen, sodass ich von all meinen anderen Applikationen drauf zugreifen kann. Ich meine, ich verwende Open Cloud und Hermes miteinander und ich möchte denen die möglichst. Bitte? Du verwendest Hermes und Open Cloud.

Das ist ja auch ein bisschen ein Glaubenskrieg. Hermes ist.

Ja, ist ja nicht nötig. Nein, ich wollte einfach zwei unterschiedliche Systeme, die sich gegenseitig maintainern können. Also, das funktioniert super, weil bei OpenCloud ist mir öfter mal passiert, dass ich abgedatet habe und dann hat der Gateway nicht mehr gestartet und dann habe ich halt, als wäre in der Steinzeit Google verwenden müssen, um zu suchen.

Oder irgendwie auf GitHub die Issues durchschauen, was hier das Problem sein könnte in der neuesten Version. Und jetzt lasse ich einfach Hermes drüber laufen und sage, Hermes, also ich habe wirklich, ich habe die miteinander verbunden, die haben, die kommunizieren auch untereinander, nicht einmal irgendwie sichtbar, sondern ich sage, sprich mit OpenClaw und sage, du möchtest updaten und was ist nötig, damit es auch smooth funktioniert.

Und das funktioniert. Und ich eben den beiden gebe ich dann auch gern Zugang zu, zum Beispiel der Transkriptions-API unseres Podcasts, weil dann kann ich sagen, hey, such mir doch bitte raus, wann ich über D's gesprochen habe. Ich meine, ihr könnt auch einfach die Suche verwenden, aber das ist ja der Vorteil von diesen Assistenten, dass du hast das so am Telefon und du kannst das alles vereinnen.

Und das ist für mich, glaube ich, auch so ein bisschen die Zukunft dieser Verwendung von KI, also diese Verknüpfung des, was wir vorher schon gesagt haben, dieses Klebartige, also Klebstoff zwischen Dingern und die sind der Klebstoff zwischen den unterschiedlichen APIs, die existieren für die unterschiedlichen Service, wo es nicht einmal nötig ist, hier viel KI reinzustecken, sondern sie müssen nur Sachen auslesen können und sie entsprechend interpretieren und die halt darstellen.

Ja, einfach organisieren, was man sich halt, oder wie es der Mario Zeichner sagt, die geschissene Arbeit machen. Richtig.

Damit man sich da der eigentlichen Arbeit, die einem Span macht, dann vollständig widmen kann.

Aber du bist ja dieses Atlas-Projekt, da solltet ihr alle unbedingt reinschauen, weil es ist wirklich top. Also mir fällt ja kein anderes Wort ein. Das geht ja nicht mit deiner Technik-Liebe zu dem Ganzen. Das hast du ja auch bei den Podcasts. Beispiel, du hostest sie selber.

Also Hosting streng genommen ist bei Podicy, aber unsere Website ist halt auch vom VPS, den wir selber administrieren.

Aber da ladet sie dann das hoch und schickt es dann und verteilt es, oder?

Verteilt wird es dazu über Podicy, aber es fließt dann halt, also quasi wird dann halt gespiegelt auf unsere Website. Weil mir das halt immer wichtig ist, dass man eine Destination-Site hat. Und das ist ja auch ein Grundproblem, dass viele Dinge einfach verloren gehen über Zeit, weil man sich auf Services verlässt und wir wollen uns nicht darauf verlassen, dass Podicy auf ewig unsere.

Weil wir haben vorher tatsächlich ganz selbst gehostet, also da haben wir ein WordPress-Plugin verwendet namens PodLove, das in Deutschland produziert wird, maintained, auch von so einer Indie-Podcast-Szene, aus der wir ja eigentlich entspringen. Und wir haben dann aber, als wir eine Agentur gekriegt haben, die unsere Werbung verkauft, haben wir zu Podicy wechseln müssen, damit wir dort auch die Werbung dynamisch einbauen können.

Und es kann gut sein, dass wir irgendwann wieder woanders hinwollen. Und deswegen ist es halt wichtig, dass wir unsere eine Seite haben, Geschichte FM, wo die Dinge immer zusammenlaufen, unabhängig davon, welchen Hoster wir verwenden.

Das ist ja eigentlich relativ untypisch in dieser Zeit, dass man sich so unabhängig platziert im Internet, dass man sagt. Leider, ja, leider. Das war einmal anders, oder?

Ja, natürlich war es einmal anders. Und dann sind die Plattformen gekommen, die es viel einfacher gemacht haben, online zu sein. Und ich glaube, das war auch der Hauptimpetus für viele, die dann einfach gesehen haben, okay, ich kann auch im Internet sein und das ist die große Zeit, das Web 2.0. Jetzt ist plötzlich user-generated content, das grosse Ding.

Und ich bin ein User und ich kann generieren und Leute können sich anschauen, was ich schreibe und was ich post, welche Photos und so weiter, und kann man hier Zuspruch finden. Der Nachteil ist halt, dass komplett darauf vergessen worden ist, was auch noch geht, dass es dezentral funktioniert, dass bevor die großen Plattformen kann man sehen, hat es Blognetzwerke gegeben.

Natürlich auch nicht komplett unabhängig. Also du hast ja auch eine Software gebraucht und meinen ersten Blog, wenn man wirklich in damals, ich weiß nicht was, habe ich einfach selber gebaut, wirklich so die HTML-Seiten und habe dann über FTP die eine Seite, wo die aktuellen Posts waren, habe ich hochgeladen und habe quasi nachgebaut, was die eigentlichen, was die eigentlichen, die eigentliche Blog-Software so gemacht hat.

Und irgendwann habe ich dann halt angefangen, WordPress zu verwenden und dann Ghost, das ich jetzt verwende. Und trotzdem war das aber halt meines. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, dass jeder, dass jeder merkt doch, dass das Internet mehr ist als einfach nur diese unterschiedlichen Plattformen, sondern du kannst eine Fülle an unterschiedlichen, individuellen Dingen haben, kannst sie miteinander verknüpfen, weil viel spricht ja auch miteinander.

Also ja, weil von APIs gesprochen, Protokolle, Protokoll wie RSS, immer wieder tot gesagt, niemand verwendet mehr RSS, ist die Basis für Podcasts, wird versucht auch wieder ein bisschen obsolet zu machen durch Plattformen wie Spotify oder YouTube, die sich auf Videopodcasts einschießen und sagen, das ist die Zukunft des Podcasts, niemand hört mehr nur noch, oder hört, niemand hört nur noch Podcasts, sondern will sie auch anschauen und so weiter.

Gilt für einen Teil der Menschen, aber RSS ist halt noch immer der Motor hinter Podcasts. Weil es halt wirklich das ist die dezentrale Technologie. Also das ist die, wo du, egal wo du bist, kannst du deine MP3-Datei hochladen. Sie wird über deinen RSS-Feed ausgeliefert, und jede Applikation, die mit RSS-Feeds und mit den Mediadateien umgehen kann, kann es abspielen.

Das ist die ultimative dezentrale Technologie, und das ist eine der wenigen, wenn nicht überhaupt die einzige, die so noch funktioniert. Natürlich haben wir jetzt so Sachen wie so das Fattiverse zum Beispiel, wo wir dann so Sachen haben wie Mastodon, das wir auch verwenden. Hostest du auch selbst deinen Server, oder?

Ja, ja.

Aber lass mich kurz Fediverse reden ein bisschen.

Hammerland ist mein Server, wo genau zwei Counts drauf sind, nämlich meiner und der von Geschichte Fan.

Aber lass uns kurz über das Fediverse reden.

Was ist das? Fediverse ist im Grund eine dezentrale Antwort auf die großen Plattformen, wie in erster Linie Twitter oder Facebook. Wir verwenden ein Protokoll, das dafür sorgen soll, dass auch wenn du jetzt nicht genau diese Art Software verwendest, du trotzdem kommunizieren kannst. Es ist wirklich so der Versuch, die Kommunikation und auch quasi Inhalte, die du schreibst und so weiter, so, wie soll ich sagen, austauschbar und maschinenlesbar wie möglich zu machen.

Und du kannst einen Mastodon-Server haben, wie wir es haben, du kannst einen Friendica-Server haben, aber beide können miteinander kommunizieren, wir können uns gegenseitig folgen und wir können lesen, was der andere schreibt und darauf antworten.

Give or take. Ja, nicht genau dieselben Dinge. Würde das ja auch beispielsweise bei Instagram und TikTok genauso gehen. Sie wollen es halt nicht.

Wenn sie diese Protokolle tatsächlich einwandern würde. Ich meine, es ist illusorisch bei Instagram oder TikTok daran zu denken, weil die großen Plattformen, die leben ja vom World Garden, vom Data Silo. Also die Daten und so weiter, die sie dort sammeln, die sind ja Gold wert und die haben kein großes Interesse, das aufzumachen.

Selbst Blue Sky, das ja quasi als das große Tweet Bette in Wirklichkeit halt dann einfach auch nur ein Projekt von Leuten, die dies dann schlussendlich auch kontrollieren können, wenn sie wollen. Jetzt nicht allein dadurch, dass es halt zentral ist, aber sie können ja zum Beispiel dann einfach sagen, okay, dieser Teil dieses dezentralen Netzwerks, der wird jetzt von uns ignoriert.

Funktioniert bei Massedon ja auch so und da ist es natürlich eine Gegenbewegung zu dieser, also eine Möglichkeit dafür zu sorgen, dass du Gegen Trolle und sonst vorgehen kannst. Aber ist Vor- und Nachteil der dezentralen Struktur. Aber dezentral wird halt Unternehmen, das Geld verdienen muss, damit das wird nie ganz oben stehen.

Weil es nichts ist, was ihnen tatsächlich was bringt.

Ja, aber theoretisch, man sieht es ja beispielsweise bei den Chat-Apps. Da ist es ja zukünftig dann möglich, dass ich auf Signal eine Nachricht versende beispielsweise und eine Person, die WhatsApp hat, kann diese empfangen. Also die EU hat das jetzt durchgeboxt.

Dass sie was wollen, dass es möglich ist?

Also technisch betrachtet is es ja grundsätzlich immer möglich. Weil ich mein nicht Gmail, but zum Beispiel ich.

I have Gmail verwendet. I was einer der ersten, die ich Gmail verwendet habe. It interessiert mich halt immer Sachen. Ich habe es fantastisch gefunden, dass Google jetzt ein Gmail. Proton verwendet. Yeah, yeah, middleware. Proton. But früher was my ersted E-Mail-Adresse by Hotmail. Not before it's from Microsoft gekauft.

So they have 1996 gemacht in the USA. And Hotmail had a remote speicherplatz gehabt, and this was the gross problem. Dann is Gmail gone or Google and say, Hey, we have unserence E-Mail-Service. And this was one of ersten services where du so an invite-system gehabt hast, which then wirklich, which it then in so foren war, wo es gehört, gib hier deinen Namen an oder deine andere E-Mail-Adresse und dann wirst du auf die Liste gesetzt und dann kriegst du einen Invite für Gmail.

Und das war eine große Sache, ich habe es fantastisch gefunden. Aber natürlich, je mehr passiert es dann mit Google und so weiter und diese komplette Zentralisierung, desto mehr verabschiedet man sich dann natürlich. Aber muss natürlich weiterhin Gmail verwenden, weil ich Android-Telefon habe. Und nichts funktioniert ohne deinen Google-Account.

Das ist ja. Aber grundsätzlich sieht man ja hier, also das war mein Punkt, jeder kann unterschiedliche Mail-Apps verwenden und man kann sich ohne weitere Mails versenden.

Ja, aber E-Mail ist natürlich auch einer der komplexesten, eine der komplexesten Technologien überhaupt. Also voll. Also wenn du einmal, ich weiß nicht, ob du es einmal versucht hast, deinen eigenen Mail-Server aufzusetzen. Und all diese Dinge, die damit hergehen, es ist nicht ganz trivial.

Also meinst du deine eigenen Domain mit dem, welche Wort sich freischalte, etc.

Genau, also wirklich, du hast einfach deinen eigenen Mail-Server, den du ich habe lustigerweise für diese Self-Hosted-Geschichte, die ich auch Zeit lang gemacht habe, habe ich einmal interviewt jemanden, der so ein Programm geschrieben hat, dass er hilft, deinen eigenen Mail-Server aufzusetzen. Und der hat auch schon darüber gesprochen, wie kompliziert das einfach ist.

Also E-Mail ist eine großartige Technologie, aber du siehst halt, wenn du deine E-Mail kriegst, siehst du nicht, was da alles im Hintergrund passieren muss, dass das Ganze überhaupt so funktioniert.

Ja, das unterschätzt man, weil so alt ist, es ist ja alter, pural.

Ich meine, also im Grunde das gesamte Internet, das wir verwenden und halt jetzt nicht das Web oder App, sondern alles, was darunter liegt. Das wird irgendjemand, habe ich immer gesagt, es ist im Grunde mit alles mit Tixo zusammengeklebt. Also das ist läuft ja teilweise auf Technologien, auf Unix-Technologien, die einfach 40 Jahre alt sind.

Das ist ja das Problem mit den IP4 und IP6 und.

Genau, die IP-Adressen gehen uns aus und niemand setzt sich wirklich hin und denkt sich, ja, mache ich jetzt mein Server IP6 fähig. Ich habe es tatsächlich gemacht, und das ist ein bisschen nervig, aber es funktioniert.

Glaubst du, was wird KI mit dem Internet noch weitermachen? Wir sehen jetzt gerade, dass sehr viel Slot produziert wird und alle böllern ihre Event-Kalender rein. Gleichzeitig gibt es halt so viele Möglichkeiten wie nie und man kann so tolle Sachen machen wie du mit dem Atlas. Ja, es ist schwer zu sagen jetzt.

Wie gesagt, ich bin auch kein. Ich bin kein Zukunftsforscher.

Ja, ich wollte gerade sagen, das war jetzt ein Red Flag, dass ich das schlag.

Ich bin kein Trend und Zukunftsforscher. Aber es ist schwer zu sagen, also wenn wir uns die Geschwindigkeit anschauen, mit der diese Infrage, natürlich, man muss auch dann ein bisschen so unterscheiden zwischen Hype und was ist, was ist echt. Also diese ganze Entropic-Geschichte mit, sie haben ein Fable rausgehauen und dann ist es für Europa eingestampft worden oder pausiert worden, weil die amerikanische Regierung sagt hat, hey, das ist eventuell, so wie damals, weil ich meine, es wäre nicht das erste Mal, also zum Beispiel kryptografische Geschichten, da hat es ja wirklich Ausreise oder Exportverbote gegeben aus den USA, weil das halt wirklich ein wichtiges Instrument ist.

Und ja, da passiert so wahnsinnig viel und es ist schwer zu sagen, wo wir jetzt stehen. Ich meine, die Möglichkeiten, die du hast, einfach auch die Fähigkeiten, die dann so jedes neue Modell hat, das auf den Markt kommt. Und mittlerweile geht es halt recht schnell. Und ich meine, der Vorteil ist, dass die zwar alle ein bisschen gleich sind, aber dann auch nicht.

Und deswegen konkurrieren sie natürlich so miteinander und dann bringt Entropic sein neues Cloud-Modell raus und dann muss natürlich gleich Open AI kommen. Da passiert wahnsinnig viel. Und es ist schwer zu sagen, wohin es geht. Ich persönlich finde es spannend, aber natürlich hat auch wahnsinnig viele Nachteile, weil natürlich viele auch Dinge erkennen oder denken zu erkennen, was die KI kann, die sie schlussendlich halt dann so nicht kann.

Und gleichzeitig aber auch, hast du dann Unternehmen, die sagen, ich habe gehört, dass man mit KI das und das machen kann und dass man die und die Einsparungen hat. Und dann ist so ein bisschen dieser Disconnect. Jeder soll mit KI, eigentlich wollen viele nicht mit KI, dass Sachen, die produziert werden mit KI, sind halt abhängig jetzt von den unterschiedlichen Bereichen von sehr unterschiedlicher Qualität.

Und die Frage ist halt auch dann wie, also soll man, and then it's halt wie bei Jurassic Park, soll man nur weil wir das auch so machen.

And that's halt, was mich halt persönlich ein bisschen irritiert ist in the last time. OpenAI has said, we couldn't, but we won't die besser machen. Then comes a team and said, OpenAI, you said it's not so cool, Sam Altman is sus, we have Entropic. And then beyond the Firmen that kurz from IPO stay, and all be saying, Ah, but we retten the Mensch.

Bitte give us more gold. And the geschichte is not when an Entropic says, 'Oh, unsere KI is so gefährlich,' then comes an Sicherheitsforscher and sagt, when I the gleich ressources in another modell give, is he also so gefährlich? Oder this with OpenAI, where the KI ausgebrochen is aus the standard.

Haggin Face, Hagen Face gehackt. Yeah, yeah. I mean, this is alles Teil von, ich meine, das ist ja andere Welt. Also die leben von diesem Hype und die leben auch von diesen ganzen Kontroversen und da ist einfach, ich meine, da ist wahnsinnig viel Geld drin und es ist auch wahnsinnig viel Geld drin, das so gar nicht existiert.

Also wenn man sich auch diese ganzen unterschiedlichen Verträge anschaut, die dann Microsoft mit Nvidia und mit OpenAI und ein Shopic verkauft, Computer an XAI und all diese Dinge, oder umgekehrt ist es. Da ist viel Hype dahinter und viel Geld, und ich bin mir ziemlich sicher, dass für ein Großteil der Leute, die dort ihre Sachen machen, die finden es technologisch fantastisch und so weiter, aber ich glaube, niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass hier jetzt Weltverbesserer sitzen an den Hebeln und dafür sorgen wollen, dass unsere Weltbesser.

Ich glaube, es ist viel zwischendrin und ich glaube, da vor Ort ich mir auch. Ich mag die Möglichkeiten, die mir sowas bietet, wahnsinnig gern. Und man sieht es dann auch, dann baue ich solche Dinge. Und ich kann das halt dann einfach allein machen in meinem Schlafzimmer und kann dann in der Nacht aufspringen und kann einfach Sachen weitermachen, wo ich sonst, wenn ihr ein Team hättet, das kann ich halt nicht machen.

Gleichzeitig sehe ich bei mir natürlich aber auch schon, dass man dann so ein bisschen nicht drüber nachdenkt, was halt tatsächlich auch die Implikationen sein können, wenn das flächendeckend so verwendet wird. Also wir befinden uns jetzt, so weit würde jetzt nicht gehen, aber wir befinden uns schon so ein bisschen an dieser Stelle, wo der Webstuhl dann the Weber setzt, wo es natürlich dann grosse problemen hat anders.

Und the Zahnpass can also not work in the tube, when they're drawing. And we must hold with the situation where it yes is, auseinanderset, but we can also turn as were it so. Also and say, No, I forgot KI, and you will not keep KI verwend. This is middleware. And niemand profit, when we so do, as the problem is not there.

I mean, it's the EU, that macht, was the EU kann als Instrument, and this is Reguliering. Manche Regulierung schießt über sie raus oder ist absurd quasi in der tatsächlichen Anwendung. Aber grundsätzlich ist es natürlich schon ein Weg, damit umzugehen, weil du siehst, was passiert, wenn also selbst in den USA, die so groß auf Antiregulierung sind, irgendwann, wenn sie Angst kriegen, wird dann ein Modell halt trotzdem nicht zur freien Verfügung steht oder zur Verfügung steht, zur Verwendung, weil sie halt der Meinung sind, okay, es ist gefährlich.

Und in Europa ist es halt eher umgekehrt, dass vorher versucht wird, mit Regulierung sowas einzudämmen oder dafür zu sorgen, dass es gar nicht passiert. Aber es muss, also ich glaube, es muss schon viel passieren und ich glaube, es hilft, wenn Leute sich auseinandersetzen mit KI und was die Möglichkeiten sind, auch wenn es ihnen unsympathisch ist, weil sie unweigerlich einfach in der Zukunft damit konfrontiert werden.

Und es ist immer besser, das aus einer Position rauszumachen, wo du weißt, von was du sprichst, anstatt einfach so zu tun, als dürfte dieses Ding nicht existieren.

Ja, und das möchte ich nur kurz nachtragen. Entropic, der Dario Armadai, hat sich letzte Woche furchtbar darüber beschwert, dass seine Mitarbeiter und MitarbeiterInnen er das Gefühl hat, die würden nur noch fürs Geld arbeiten und nicht mehr für die Sache. Und das findet er nicht ganz okay.

War das er? War das nicht? Nein, er war jetzt nicht der Meta-KI-Typ, der Mark Sagberg, nicht der Marc Zuckerberg, sondern der heißt der Boss, der irgendwie gemeint hat, der irgendwie von sich zu so gemeint hat, ja, dass die Mitarbeiter jedes Mal, wenn sie mit ihm sprechen wollen, sie mehr Geld oder so.

Also das kann. Vielleicht ist es ein Sentiment, das momentan gerade sehr.

Ja, also das ist und er beschwert sich halt furchtbar darüber, wie das sein kann, aber die verdienen halt auch alle. Also ich glaube, Durchschnittsgehalt ist, wenn ich das richtig jetzt im Kopf habe, 400.000. Bei Enthropic?

Ja, ich glaube, die übertreffen sich gegenseitig immer wieder mit denen. Ja, die wärmen sich auch die ganze Zeit gegenseitig ab und zahlen so. Nee, ich meine, es ist halt auch die Ironie an dem Ganzen, du hast hier ein Du hast hier eine Technologie, die dafür gesorgt hat, dass jetzt einfach diese ganzen großen Firmen massive Entlassungen durchführen, weil ihnen weil sie einfach denken, ja, sie brauchen viele dieser Juniors oder was weiß ich.

Whitecollar Jobs nennt man die. Ja, Whitecollars, die brauchen sie jetzt nicht mehr. Gleichzeitig kriegen halt die, die sich mit der richtigen Technologie befasst haben, Jobs, die einfach komplett überbezahlt sind für das. Aber ja, ich meine, du musst halt immer schauen, du musst halt immer auch messen an dem, was für einen Impact so ein Job haben kann und da kann natürlich so ein Impact haben.

Ja, du wärst, glaube ich, eine heiße Aktie, wenn du dich am Arbeitsmarkt bist.

Die setzt mich ja nur an den Computer und sagt der KI was.

Ja, aber ich glaube, so viel anders ist das, glaube ich, nicht mehr. Außer du bist ein Recapy-Vieh oder so, aber man sieht ja, der ist halt. Ich finde, der hat einen sehr, sehr brauchbaren Satz geliefert, wie man mit KI arbeiten muss, weil das war auch zumindest ist mitgeschwungen gerade. Man verblödet ein bisschen, wenn man sehr viel mit KI arbeitet, weil man sich einerseits verlässt, habe ich den Eindruck.

Und man kriegt so einen Brainfuck, den habe ich zumindest früher viel mehr gehabt als heute. Schon mal so miterlebt, dass man dann nicht mehr so genau weiß, was man gemacht hat. Ich glaube, so Skill-Issu.

unknown Wow.

Nein, ich weiß genau, was du meinst. Ich weiß genau, was du meinst, aber ich glaube, es wird über übertrieben. Also ich glaube, das ist halt auch dieses Ding. Du setzt dich an einen Computer und du plötzlich sprichst du mit diesem Ding und du hast das Gefühl, I can just do things. Und dann willst du natürlich die ganze Dinge machen.

Du hast entwickelst auch so eine Art FOMO. Wenn ich das jetzt nicht mach, macht es jemand anderem, weil jeder kann das machen. Aber das ist komplett unnötig. Weil du der Vorteil des Ganzen, und das ist halt auch das, warum es so mag, ist, dass es eben die Dinge, die Zeit fressen und die dich ablenken und so weiter, die kannst du, die kannst du minimieren, indem du KI verwendest und kannst sie dann halt anderen Dingen widmen.

Und ich glaube, wenn man es so einsetzt, dann funktioniert es schon so. Du darfst es halt nicht für die Dinge einsetzen, die dir üblicherweise Vergnügen bereiten. Also die Ahnung, wenn du gerne liest, dann sagst du jetzt nicht der KI Bitte fass mir an Caranina Drum. Yeah, yeah, this is halt Unsinn. Also I glaube die, was ich schlägt auch in diese Kerbe, von der ihr vorhin gesprochen habt, dieses Gefühl, dass die KI überall ist und dass sie overwhelming ist und so weiter, das resultiert vor allem auch dadurch, dass entweder Leute zu sehr dem Hype glauben, also zu sehr in diesem Hype-Cycle stecken, oder dass sie einfach sich nicht genug damit beschäftigt haben, um zu sehen, was sind die Möglichkeiten

und was sind auch die Limitierungen. Und also bei vielen Dingern ist halt die Basis, dass du die einmal ein bisschen informierst darüber und weißt, von was du überhaupt sprichst und dann kannst du es für dich auch entsprechend verwenden. Also ja.

Mir fällt jetzt nur gerade was ein, weil du sagst Dinge, die du gerne machst. Ihr habt 600 Folgen, über 600 Folgen. Wie viele waren es jetzt genau? 600 mit dem Feedback. Na, jetzt mit den Ding sind es, glaube ich, 601, wenn man die Bonus-Folgen sind. Das wäre eine enorme Datenmenge auch. Nehmt sie das teilweise auch dann jetzt, wenn ihr, ihr werdet sicher genug Ideen haben für weitere Folgen.

Aber dass man die KI mal fragt und sagt, über was könnte man eine Folge machen? Anhand dieser, weil ihr habt einen Atlas, ihr habt es Leerstellentheorie, wobei wirklich große Leerstellen habe ich jetzt nicht entdeckt.

Also die Dings sind in place eigentlich, dass sie dann so sage. Aber das Gute ist, das ist bei der Datenmenge so noch nicht nötig, weil ich habe das halt noch so ein bisschen im Kopf. Es sind jetzt zehn Jahre und doch ein Zettel. Yeah, und ich habe die Transkriptionssuche und über die kann ich kann ich dann raussuchen, ob ich schon über gewisse Dinge gesprochen habe.

Aber ich habe ja auch, weil wir viele Hörerinnen und Hörer haben, die uns ständig Themenhinweise schicken. Ich habe einen Folder in meinem Obsidian, da sind 3000 Einträge drin zu Themenvorschlägen. 3000? Ja, ungefähr. Also es gibt, ich mein, es sind natürlich unterschiedlich, nicht alle können eine Folge werden und so weiter, aber die Ideen gehen auch nicht aus, was sie als nächstes machen.

3000 Folgen sind, also 3000 Dateien sind mächtig.

Ja.

Da haben wir sehr, sehr viel geredet. Eine persönlich, ich habe zwei Fragen noch. Die eine Frage ist, was glaubst du wird wieder eine Zukunftsfrage? Was wird KI in zehn Jahren noch immer nicht können? Weißt du, dann müssen wir zuerst einmal identifizieren, was sie heutzutage schon kann.

Das ist eine Sache, was sie tatsächlich schon kann. Ich glaube, wie gesagt, ich bin kein Zukunft, aber wenn wir uns die Geschwindigkeit anschauen, in der diese die Entwicklung jetzt weitergeht und wenn wir jetzt ignorieren, dass es wahrscheinlich technologische und auch finanzielle Limitierungen geben wird, wie weit das sich quasi sich für fünf, vor zehnfachen, vor hundertfachen kann in der Leistung her, so wie sie jetzt gemacht hat in den letzten Jahren.

Ich glaube, wird es nichts geben, was sie nicht kann. Also ich glaube ja, ab diesem Moment, wenn du verlässlich die Karrieren physisch umsetzen kannst, in Form von Geräten oder Robotern oder sonst wie, wird es wenig geben, das sie nicht kann.

Also Gefühle und Witz und Humor, glaubst du das?

Wir haben vorher gelacht, implizieren, dass sie HI ist und ich glaube, das werden wir auch in Szene auch nicht haben. Aber so zu tun, als ob sie Gefühle hat, das Ganze jetzt schon.

Ja, das tut sie auch, glaube ich, besonders ChatGBT sehr gut.

Also ich glaube, die Limitierung vor allem bei der KI sind halt wir selber, ja, weil wir die Dinge, die wir uns nicht vorstellen können, die werden höchstwahrscheinlich auch nicht passieren, weil dafür braucht die KI uns. Also die KI von sich wird höchstwahrscheinlich, und ich glaube, das ist wahrscheinlich diese Limitierung wird von sich aus nie wirklich kreieren können, also Dinge kreieren können außerhalb dessen, was sich irgendjemand auf der Welt schon vorgestellt hat.

Weil das ist das, was sie brauchen, um dorthin zu kommen.

Das ist ein schöner Gedanke eigentlich. Oder ein beruhigender Gedanke, finde ich. Aber wir haben uns halt schon sehr viel Blödsinn überlegt. So ist es ja nicht. Ja, for better or worse, würde ich sagen. Und das ist meine allerletzte Frage tatsächlich. Weil man lernt es, glaube ich, nicht, man lernt es am besten von dem Besten.

Was soll man beim Podcast besonders beachten, deiner Meinung nach?

Ich glaube, und das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum wir über lange Zeit auch so erfolgreich waren, einfach immer ständig, einfach ständig dranbleiben, wenn man erfolgreich sein will. Wenn man nicht erfolgreich sein will, dann soll man machen, was man will. Und zwar das, was einem Spaß macht.

Wenn man erfolgreich sein will, also gewisse Hörer und Hörerinnen schaffen, an sich binden will, dann hilft es einfach sehr regelmäßig zu produzieren. Mein Podcast-Kollege Daniel sagt immer, wir machen keine Sommerpause, weil er hat schon zu oft gesehen, dass Podcasts einfach nicht mehr aus der Sommerpause zurückkommen sind.

Und ja, deswegen, ich glaube, das Um und Auf ist, es sind im Grunde die zwei Dinge, nämlich du machst was oder sprichst über was, über das du entweder Bescheid weißt oder für das du brennst, idealerweise beides. Und du machst das regelmäßig. Und dann kann ein Podcast sehr gut funktionieren.

Magst du wiederkommen eines Tages? Ich würde mich sehr freuen. Sehr gerne. Sehr gern. Ich würde mir sehr wissenschaftlich. Und wir können ja auch jetzt im Anschluss noch kurz weiterplaudern. Ja, wie du magst. Und ihr lieben Menschen da draußen, vielen Dank fürs Zuhören, folgt Geschichten aus der Geschichte, folgt es was kriege ich kann auf YouTube, Spotify, Apple Podcasts, schreibt gerne Interviewgäste rein in die Kommentare und ansonsten bis nächsten Dienstag.

Ciao.

0:00 / 0:00