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040 Streng vertraulich: Die Lage in Hamburg· Folge 80

Highlight- Folge: Wo in Hamburg endlich (günstige) Wohnungen gebaut werden

Freitag, 7. August 2026 · 33 min

MP3

Shownotes

Endlich Fortschritte bei den größten Baustellen der Elbmetropole! Während neue Wohnraum-Projekte Formen annehmen, liefert diese Folge brisanten Gesprächsstoff: Was geschah bei dem mysteriösen Treffen mit Maskierten im Block-Prozess? Wie weit ist Hamburg auf dem Weg zu Olympia? Und welcher HSV-Profi hat sich mit einem Interview ins Abseits manövriert? Die Antworten gibt es hier.

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Herzlich willkommen. Mein Name ist Lars Heider und ich bin verbunden, wie immer, am Freitag, am heute späten Freitag mit dem lieben Kollegen Matthias Iken. Matthias, wie geht es dir? Wie war die Woche? Die Woche war immer noch im Zeichen einer Erkältung, die ich irgendwie nicht loswerde. Schreckt uns ja nicht, wirft uns nicht aus der Bahn, erhöht auch nicht irgendwie die Krankentage.

Also du machst es so wie Friedrich Merz, stell dich nicht so an, bleib nicht gleich zu. Dafür ist ja auch wieder viel zu viel passiert diese Woche. Ich wäre ja unruhig geworden, wenn ich da irgendwie auf dem Bett gelegen hätte, um Netflix zu gucken. Ich will mal unsere Themen sortieren und dann gehen wir die wie gefühlt nach und nach durch.

Gerade gestern habe ich einen lieben Hörer persönlich getroffen, Der sagte, ich freue mich schon wieder so auf 0-4-0, der das jede Woche hört. Das hat mir Spaß gemacht. Schöne Grüße an dieser Stelle. Er weiß, dass er gemeint ist. Ich lege mal los. Thema Nummer eins. Nochmal die Olympia-Vergabe, die Bewerbung um olympische Spiele.

Da sind in dieser Woche, das muss man sagen, tolle Visualisierungen bekannt geworden. Also wie Hamburg aussehen könnte, wenn es olympische Spiele machen würde. Es gibt eine Roadshow, an der auch der Bürgermeister teilnimmt, von Bezirk zu Bezirk geht, um den Menschen zu sagen, was sie von Olympia hätten und was es alles ohne Olympia nicht gäbe.

Und wir fragen uns gleich nochmal, reicht das? Thema Nummer eins. Thema Nummer zwei, da geht es um lustige Namen, um das Paloma-Viertel, um das Holzenquartier. Das klingt erstmal, wie gesagt, ganz lustig, aber es sind zwei der großen Bauprojekte in Hamburg, zwei der größten Baustellen Hamburgs. Und du kannst uns sagen, wie es damit weitergeht, weil du nämlich mit demjenigen gesprochen hast, der das maßgeblich voranbringt.

Thema Nummer drei, Blogprozess, sprechen wir auch drüber. Es geht um das Treffen mit den Maskenmännern. Thema Nummer vier, diese Woche, ich bin ja ein Junkie, was die politischen Talkshows anbelangt. Diese Woche ist man auf seine Kosten gekommen, wenn man sich für Talkshows und für Hamburg interessiert, denn es waren einige Hamburger dabei, unter anderem...

Andreas Dressel, der Finanzsenator, und Ole von Beuys, beide waren bei Markus Lanz und Ole von Beuys, darüber müssen wir sprechen, hat seine CDU ganz schön angezählt. Und das Thema Nummer 5, da geht es nochmal um Fußball, um den HSV. Was mein Lieblingsthema, wenn man so lange darüber sprechen kann, Robert Glatzel, das ist der Stürmer des HSV, in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich in der zweiten Liga.

Hatte großen Anteil daran, dass der HSV überhaupt zurück in die erste Liga gekommen ist und jetzt darf er nicht mehr spielen. Und was hat er gemacht? Er hat sich darüber öffentlich in einem Interview beschwert, was an sich gut ist, wenn er dieses Interview dem Hamburger Abendland gegeben hätte und nicht der Hamburger Morgenpost.

Und jetzt fragt man sich, was ändert das eigentlich, wenn ein, das sollte ein Scherz sein, Glückwunsch an die Morgenpost zu diesem Interview, aber was ändert das, wenn ein Stürmer sich öffentlich beschwert über seinen Verein? Wir legen los, Olympia. Ja, die Visualisierung waren spektakulär. Ja, sahen gut aus, muss man sagen. Aber das hat natürlich Renderings so an sich, dass sie immer gut aussehen, weil sie sollen ja überzeugen und begeistern.

Und das ist in diesem Fall aber durchaus gelungen, wenn man so die Bilder sieht vom Olympischen Dorf, dass da ein Barenfeld entstehen soll. Sieht das schick aus. Und was hilft es? Weil wir haben das beobachtet und wir beobachten das ja schon seit langem. Ganz gleich, was wir berichten über Olympia und da sagst du jetzt gleich wieder, es melden sich ja sowieso nur die, die was zu meckern haben.

Aber ich habe selten bei einem Thema solche aggressive, negative Rückmeldung bekommen, wie diesmal bei Olympia. Das lässt sich auch mit 2015 gar nicht vergleichen, obwohl man ja sagen müsste, wenn man diese Bilder sieht, Wenn man sich das Finanzierungskonzept anguckt, wenn man sich anguckt, Sie waren jetzt im Altona schon unterwegs, was alles in Altona dazukommt durch Olympia, dann denkt man sich, warum weicht diese negative Reaktion, warum weichen die nicht auf?

Tja, das ist, finde ich, auch ein Phänomen. Also das zeigt schon, das ist ja auch anders als vor zehn Jahren. Damals war ja, muss man sagen, die Stadt überrascht, dass es in der Umfrage daneben ging. Natürlich gab es da auch ein paar negative Leserbriefe, aber insgesamt hat man ja gedacht, die große Mehrheit ist dafür.

Jetzt sind die Gegner deutlich besser organisiert. Das merkt man ja auch, dass dieses Nolympia inzwischen relativ professionelle. Kampagnenart beherrscht. Und dazu gehört natürlich auch, machen wir uns nichts vor, Leserbriefe an die einstiegigen Redaktionen zu schreiben. Also du meinst, das ist tatsächlich gar kein, das gibt die Stimmung in der Bevölkerung gar nicht wieder? Doch, doch, doch. Es gibt natürlich genug Leute, die dagegen sind. Die gab es ja, wie wir 2015 feststellen mussten, auch schon damals.

Aber man darf jetzt auch sich nicht von diesen Zuschriften kirre machen lassen und glauben, das sei jetzt irgendwie eine ganz klare Sache. Weil da muss man ja ehrlicherweise festhalten, sind die Umfragen immer noch mit dem Übergewicht für ein Pro. 48-40 war, glaube ich, die letzte. Und es ist halt überall so, wer schreit am lautesten, der, der dagegen ist.

Der für etwas ist, der hat meist gar nicht den Ansporn, sich groß zu melden, sich hinzusetzen und uns eine Mail zu schicken. Du hast selber gesagt, das fand ich interessant, neulich in dieser Woche in einer Redaktionskonferenz, wenn Hamburg, diese Olympia-Bewerbung wieder ablehnen sollte, also die Bürger, wenn es keine Mehrheit geben sollte, 50 Prozent plus eine Stimme, würde ja erstmal schon reichen, um weiterzumachen.

Hast du gesagt, ich zitiere, dann ist dieser Stadt und den Menschen nicht zu helfen. Wie hast du das gemeint? Du weißt ja, dass ich immer... Lust auf Meinung habe. Der Punkt ist, es ist eine einmalige Chance. Das muss man jetzt wirklich wissen. Jetzt geht es darum, wird eine deutsche Stadt olympische Sommerspiele bekommen, ja oder nein.

Die Chancen, das haben wir letzte Woche besprochen, stehen relativ gut. München ist ein harter Gegner. Den werden wir auch mit einer großen Begeisterung in der Stadt quasi angehen müssen. Nur dann haben wir eine Chance. Und wenn wir halt sagen, nö, wollen wir nicht, dann sind wir für ein Jahrhundert diese Chancen los.

Ich habe kürzlich mit einem Schweden gesprochen aus Malmö über die Spiele und der sagt, er findet das total super, dass Hamburg sich bewirbt, das wird der ganzen Region irgendwie nützen. Also selbst Malmö zieht sich dazu und ich frage mich manchmal, warum sind wir in Hamburg so kritisch und so skeptisch, wenn die Menschen, die also im Großraum leben, das viel positiver sehen? Das sollte man mal sich fragen.

Warum ist das so? Weil wir haben ja diese Erfahrung mit der Elbphilharmonie gemacht, dass, wenn man sich was Großes traut, auch tatsächlich was Großes herauskommen kann. Ich erinnere mich noch an die Diskussion in der Werdungsphase der Elbphilharmonie, wo viele gesagt haben, das passt nicht zu Hamburg, das ist nicht anseatisch, das ist schon gar kein Understatement, es ist alles viel zu teuer.

Und am Ende hätte es doch ein Erfolg sein müssen, der Hamburg Mut macht, sich auch an große Themen heranzutrauen. Na gut, natürlich ist die Edslemonie jetzt, wo sie fertig ist, ein großartiger Bau. Man muss aber auch dazu sagen, dass natürlich die Entstehungsgeschichte jetzt nicht richtig positiv war, denn da haben wir ja gesehen, dass wirklich die Preise sich quasi verzehnfacht haben und die Dauer war auch sieben Jahre länger als ursprünglich geplant.

Also der Weg dahin war mühsam und insgesamt, glaube ich, fehlt derzeit so ein bisschen das Grundvertrauen in die Stadt und auch in das Land, dass wir das überhaupt hinbekommen. Und dass diese Unzufriedenheit kommt, diese Stimmung, ich bin dagegen. Wir bleiben trotzdem dran. 24. April werden die Briefwahlunterlagen verschickt.

Viele sagen, da muss es dann zünden, weil viele Menschen sich in der Briefwahl entscheiden werden und nicht erst am letzten Tag, am 31. Mai. Thema Nummer eins, Haken hinter. Thema Nummer zwei musst du uns einmal aufklären. Für die, die es nicht wissen, was bitteschön ist das Paloma-Viertel und was bitteschön ist das Holzenquartier?

Das sind eigentlich die beiden wichtigsten und größten Entwicklungsprojekte in dieser Stadt. Großprojekte heißt, da entstehen also beim Paloma-Viertel immer 169 Wohnungen, im Holsten-Quartier sogar 2000 Wohnungen. Da ist also, muss man sagen, richtig Musik drin und diese beiden Großvorhaben stocken beide seit über einem Jahrzehnt.

Einerseits in Altona auf dem alten Brauereigelände von Holsten tut sich nichts und jeder, der über die Rieperbahn fährt, weiß, dass sich auch am Spielbudenplatz, seit einem Jahrzehnt nichts tut. Und da in diese beiden Projekte kommt jetzt Bewegung rein. Man mag es kaum glauben, Spielbudenplatz, fangen wir mal an, das ist da, wo die ehemalige Esso-Tankstelle war. Genau, die Essohäuser.

Die Essohäuser. Heiß geliebt, heute kann sich kaum noch einer erinnern, denn vielleicht, das war damals eine großartige Zeile, Die wurden ja in einer wirklich Nacht- und Nebelaktion durch Risse plötzlich für unbewohnbar erklärt, und dann 2014 schnell abgerissen. Und seitdem ist da eine große Brache. Und was heißt, dass da jetzt Bewegung rankommt? Also wird da jetzt wieder gebaut?

Da wird jetzt gebaut, ja. Also da ist sogar schon im nächsten Monat, im April, der Spatenstich geplant. Das heißt, dann geht es los. Und da sind ja die Saga und der Immobilienentwickler Quantum. Dabei dort einen großen Komplex zu bauen, da kommen nicht nur diese 169 Wohnungen rein, da kommt ein Hotel hin, da kommen auch Räume für die Kreativgesellschaft hin.

Das wird also für den Kiez schon ein spannender Bau, aber er wird halt nicht so spannend, wie man es damals erhofft hat, denn eigentlich wollte ja nicht Quantum und die Saga, sondern die Bayerische Hausbau dort ein großes Quartier errichten. Die haben in intensivsten Bürgerbeteiligungen ein wunderbares Haus gebaut.

Allein, es war nachher so überkandidat, sage ich mal, dass die Bayerische Hausbau gar nicht mehr anfing zu investieren. Es wurde also nie gebaut und jetzt kommt eine doch deutlich abgespeckte Version, die man auf dem Kiez sicher sehr, sehr kritisch sehen wird, die aber immer noch auf jeden Fall besser ist als das, was er derzeit ist, nämlich eine Brache.

Aber weil wir gerade über das Paloma-Viertel sprachen, den Namen kannst du dir auch schon aus dem Kopf schlagen, denn das wird in Zukunft Kiezkante heißen. Auch das ein deutlicher Verweis dafür, dass man eigentlich mit diesem ja gescheiterten Projekt Paloma-Viertel nicht mehr so viel zu tun haben will.

Ich fand, Kiezkante, hat das Quantum selber festgelegt oder gab es da eine Abstimmung, Umfrage? Nee, nee, es gab eine Jury für das Paloma-Viertel, war ja ein großes Brimborium. Da wurden auch über verschiedene Medien Leute aufgefordert, haben Sie Ideen, schicken Sie das ein. Und dann hat eine fünfköpfige Jury den Namen Paloma raussucht, was auch ganz charmant war, weil die Taubenstraße ist da ja auch.

Und Paloma heißt ja auf Spanisch die Taube. Und jeder denkt an La Paloma und Freddie Quinn. Aber nach der Geschichte kann ich auch verstehen, dass man sagt, Leute, wir brauchen einen neuen Namen. Holzenquartier, bleibt das Holzenquartier deutlich größer, Deutlich größer. Wann geht es da los? Im kommenden Jahr.

Aber auch da wird umgeplant. Auch da war es ein bisschen so, dass die Politik, sie hatte ja einen sehr, sehr windigen Investor, der dieses Grundstück gekauft hatte und der vielleicht auch das Ziel hatte, einfach nur das Grundstück weiterzureichen, was ja über die Jahre immer wertvoller wurde. Die Politik hat da viel rein verhandelt, jetzt wird auch das ein bisschen abgespeckt und realistischer, aber was ich ganz, ganz mutmachend finde und sehr, sehr positiv, ist das Quantum hier auch wieder mit der Saga, aber auch mit der Hanse-Merkur, und der Hamburger Sparkasse im Boot, dass man hier die alten Bauten, da gibt es diese wunderbare Schwankhalle, da gibt es drei Türme, von denen zwei erhalten bleiben, dass man also das,

was noch steht, von der alten Holzenbrauerei in dieses neue Quartier, integriert und vielleicht den Fehler, den man, naja, Fehler kann man nicht sagen, aber das, was der neuen Mitte ein bisschen fehlt, nämlich eine Mitte, dass man versucht, das im Holzenquartier anders zu machen. Und wenn es jetzt im kommenden Jahr losgeht, 2030, soll es jetzt fertig sein, ursprünglich war von 2021 die Rede, wir erinnern uns.

Dann entstehen da wirklich Wohnungen, die Hälfte übrigens, also auch über den Förderweg, dass viele Menschen in Altena eine neue Heimat finden können. Wie sicher kann man denn sein, beide Viertel, beide schwierigen Baustellen werden von Quantum künftig gesteuert, dass die das jetzt besser machen, als die, die das vorher gemacht haben?

Weil Quantum einfach ein Unternehmen ist, was viel länger in Hamburg ist, hier fest verwurzelt ist, weil die wissen, was sie tun? Also erstmal sind die Hamburger, genau, sind glaube ich auch deutlich seriöser. Ich sprach davon, von diesen ganzen obskuren Investmentgruppen. Wir erinnern uns an den Besuch des ersten Investors in der Redaktion.

Als ich dann fragte, wie lange gibt es denn Ihr Unternehmen schon, da sagte er ein knappes Jahr. Da dachte ich, na super, das wird ja sicher was und genau dieses erste Gefühl hat sich dann auch bewahrheitet. Das ist bei Quantum anders. Die sind seit 1999 am Markt. Es gibt dieses starke Hamburger Konsortium und die Politik ist halt jetzt mit im Boot, sowohl auf dem Kiez als in Altona.

Und ich glaube, das ist jetzt eine Gemengelage, die, obwohl es am Immobilienmarkt deutlich schwieriger geworden ist als vor zehn Jahren, die jetzt zum Ziel führen kann. Wir haben das gerade gehabt, dass wir diese Woche berichtet haben, dass zum Beispiel in der Hafencity ja unglaublich viele Wohnungen gebaut werden.

Man aber feststellt, dass die Neubauten, gerade die Neubauten, deutlich schwieriger Käufe finden. Ja, das hat mich auch überrascht, zeigt natürlich einfach auch, dass viele gerade etwas vermögendere Leute derzeit sich dreimal überlegen, ob sie jetzt viel, viel Geld in eine Immobilie ausgeben, auch vielleicht in eine Immobilie in Hamburg.

Die Zinsen steigen auch wieder. Das ist also eigentlich ein neuer perfekter Sturm, der sich da an den Märkten zusammenbraut. Und das alles macht es nicht leichter. Aber wie gesagt, durch diese starken Hamburger Partner und den politischen Willen wird das jetzt, glaube ich, was. Haken hinter Thema Nummer drei, der Blockprozess.

Mir geht es ja wirklich so, dass es wirklich anstrengend wird, das Ganze zu verfolgen. Wir haben es schon oft gesagt in den Verästelungen. Was mir diese Woche aufgefallen ist, und vielleicht kann man darüber auch kurz sprechen, ist, letztendlich gab es jetzt die Aussage, dass sich Christina Block, mit den späteren Entführern, die alle maskiert gewesen sein sollen, in dem Hotel Elysée getroffen haben.

Das sagt einer, der dabei war, aus und Christina Block bzw. ihr Anwalt Ingo Bott sagt, nö, das hat alles gar nicht stattgefunden und dann denkt man sich und wieder ein Prozesstag vergangen ohne eine neue zusätzliche Erkenntnis. Ja, also da muss man sagen, ich glaube, es war jetzt Prozestag 40. Guck mal, du zählst noch mit, das ist gut.

Aber inzwischen, wenn es eine Netflix-Serie wäre, würde wahrscheinlich man inzwischen sagen, jetzt müssen wir mal zum Ende kommen. Weil die Aufmerksamkeitsfähigkeit und auch das Interesse an dem Prozess langsam erlarmen und man auch vor allen Dingen das Gefühl hat, und das ist natürlich, unter juristischen Gesichtspunkten, wichtiger, dass es der Erkenntnisgewinn jedes einzelnen neuen Prozestages doch sehr, sehr überschaubar ist.

Und man sich wirklich die Frage stellt, wie lange will man uns eigentlich noch mit diesem Prozess quasi beschäftigen? Naja, man wird uns mit diesem Prozess beschäftigen bis Jahresende, dass ja diese ganzen Termine schon angeordnet sind und man fragt sich wirklich, ich finde man fragt sich, haben die nichts Besseres zu tun?

Und ich würde aber jetzt wieder dazu neigen zu sagen, das spielt dann doch Ingo Bott und Christina Block in die Karten. Je länger dieser Prozess dauert, je undurchsichtiger das Ganze wird, desto schwieriger wird es doch ein Urteil zu fällen. Weil wenn man ein Urteil fällen könnte, hätte man es vielleicht schon gefällt.

Aber man sucht und sucht und sucht und sucht. Christoph Robatschek, einer unserer Reporter im Prozess, sagt ja, man will sich da nicht vorwerfen lassen, uns sauber gearbeitet zu haben. Aber ich finde, dieser Vorwurf, den würde ja aktuell gar keiner stellen. Nein, das nicht. Aber inzwischen muss man sagen, hat ja auch diese Entführergruppe, die, das wissen wir ja nun, die beiden Kinder aus Dänemark.

Entführt haben, die wirken ja, das sind ja auch Begrifflichkeiten, die im Prozess gefallen sind, wie eine Schulhofbande, die nicht die hellsten Kerzen aus der Torte sind. Also ich finde, der Dilettatismus dieser Jungs ist inzwischen auch wirklich relativ beeindruckend und das sind eigentlich die für mich größten Erkenntnisgewinne, aus diesen Verhandlungstagen gewesen, wo man jetzt.

Mit dem Beteiligten gesprochen hat. So richtig weiter, bringt einen das nicht. Ob das aber, so wie du sagst, jetzt die Position von Christina Block verbessert, das wage ich auch zu bezweifeln. Wir werden uns das weiter angucken. Haken hinter. Bist du eigentlich auch, wie ich, Thema Nummer 4, ein großer Freund der ganzen politischen Talkshows? Guckst du auch jede Woche alles von Sandra Maischberger, Markus Lanz?

Hey, Britt Illner, kann ich nicht mehr gut gucken. Es wird mir zu diffus, zu wenig in die Tiefe gehend. Machst du das auch? Nein. Die letzte Talkshow, die ich gesehen habe, war glaube ich der Auftritt von Olaf Scholz und dieser wo er irgendwie vor zwei Jahren oder so eine ganze Talkshow bekam. Nein, ich ertrage es nicht.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, wir sind ja auch tagtäglich mit den Politikern, mit dem politischen Geschäft befasst und dann nochmal am Abend, wenn ich eh müde bin, mir dann von Markus Lanz die Dinge nochmal erzählen zu lassen. Man trifft da auch viele Kollegen, das ist dann ganz amüsant, aber man trifft sie halt nur auf der Mattscheibe.

Also ich halte den Erkenntnisgewinn für relativ überschaubar. Ich habe jetzt natürlich kurz reingeguckt. Ich musste mich ja vorbereiten auf deine Fragen. Aber gucken wir uns Andreas Dressel an, für ihn ist das schön, dass er als Finanzsenator so einen großen Auftritt hat. Aber das, was er da auch erzählt hat und wofür er eingeladen worden war, das war ja für uns nichts Neues.

Ich hatte das alles schon bei LinkedIn gelesen, seine, wie ich finde, auch treffende Analyse der katastrophalen Baden-Württemberg-Wahl. Und das hat offenbar auch ein Redakteur bei Lanz gelesen, ihn dann eingeladen und da hat er es dann nochmal gesagt. Und Ulle von Beust war eingeladen, weil er ja dieses Buch geschrieben hat.

Das kannte ich natürlich auch ganz gut, weil ich habe darüber geschrieben und habe mit ihm gesprochen. Und so war es auch da ein bisschen, dass ich das Gefühl hatte, naja, so richtig viel Neues kommt da nicht rum. Wobei ich bei Ole von Beuys da widersprechen würde. Ich fand erst mal, dass Andreas Dressel einen sehr souveränen Auftritt hatte.

Er hat das gesagt, weswegen er da war. Bei Ole von Beuys fand ich die Passage aber interessant, als es um die Frage ging, warum hat denn die CDU die Wahl in Baden-Württemberg verloren. Und er sagte, das hat jetzt nichts mit diesem Video und nichts mit dieser Rehaugengeschichte und dieser Eva zu tun, sondern es hat vor allem damit zu tun, dass die CDU in ihren Kampagnen irgendwo in den 80er, 90er Jahren stecken geblieben ist.

Irgendwelche blauen Plakate mit einer Deutschlandfahne und so. Und dass das ganz furchtbar sei und dass, damit die CDU mal wieder Wahlen gewinnen könnte, man mal darüber nachdenken müsste, wie man eigentlich für sich wirbt. Und ich fand, der hat einen totalen Punkt. Weil viel schlimmer als die Kampagnen der CDU und viel langweiliger geht es gar nicht. Du bist ganz anderer Meinung?

Ich glaube, dass Kampagnen, gerade Plakatwerbung inzwischen wirklich total überschätzt wird, weil viele sich anders orientieren. Das mag ein kleinerer Punkt sein. Ich schätze Ole von Beuys auch sehr. Ja, aber nun kann man auch nicht sagen, dass unter seiner Zeit, kennst du noch seinen Slogan, mit dem die ganze Stadt zuplakatiert war?

Elbe als der Ohle. Michel als der Ohle. So, genau. Also da kann man auch sagen, ist jetzt auch nicht so richtig rasend inhaltlich, und war damals schon modern, weil modern daran war, dass sie erstmals auf die Farbe Orange gesetzt haben. Das war neu im CDU-Wahlkampf. Aber das, was sie da natürlich ganz erfolgreich transportiert haben, ist, das ist ein richtiger Hamburger. Das ist eine Persönlichkeitswahl.

Da mag das noch stärker funktionieren. In Baden-Württemberg hat schon viel reingespielt und da war, glaube ich, einfach auch mit Plakaten für Herrn Hagel wenig zu gewinnen, weil sein Gegenkandidat war einfach Cem Özdemir. Aber ich finde schon, dass Ole von Beuys da einen Punkt hatte, er zitierte da einen Slogan, der geht, glaube ich, auf die SPD zurück.

Aber der hätte auch bei der CDU vom Inhalt, nee, vom Inhalt nicht, aber von dem Allgemeinplatzkracker stehen können. Die SPD hat wohl mal geworben mit einem Slogan Gerechtigkeit für alle. Oder mit Ole, nach dem Motto, wir brauchen mehr vom mehr. Und das ist, glaube ich, wenn du die Slogans der CDU in der Vergangenheit anguckst, Und denkst du so, also mich haben die ganz, ganz schwierig angesprochen.

Da waren die Plakate, selbst der FDP, selbst der Grünen und so besser. Die FDP war jetzt auch nicht so rasend erfolgreich. Nein. Aber wann war wirklich der letzte richtig gute Spruch auf Plakaten? Ich finde, das war 1998 im Wahlkampf von Gerhard Schröder, der plakatiert hat. Und das war die Botschaft.

Wir werden nicht alles anders, aber vieles besser machen. Perfekt. Perfekt. Es geht ja nicht nur um die Botschaft, sondern auch um die Kampagne. Ich fand auch, dass die Kampagne 2021 für Olaf Scholz sehr, sehr gut war. Jörli war auch gut, das stimmt. Und auch die Scholz-Kampagne 2011 war gut. Wo er irgendwie nur mit einem Begriff geworben hat und das Lebensgefühl der Leute da getroffen hat. Aber nochmal, ich bin ein großer Fan von Plakatwerbung.

Ich glaube aber, ihr Einfluss auf die Wählerinnen und Wähler ist überschaubar. Ich glaube, Ole von Beuys meint natürlich das Gesamtkonstrukt. Dann, bevor ich dich mit Ole von Beuys langweile, will ich noch erzählen, das passt ja auch, weil diese Woche nicht, glaube ich, in keiner Talkshow war, Melanie Ammann, weil sie in Hamburg war.

Wir hatten einen Live-Podcast gemacht in Bahnhof Auli, ganz toll, ausverkauft, Melanie Ammann war da und ich fand eine Sache total interessant oder zwei Sachen, da würde ich gerne deine Einschätzung hören. Die eine bezog sie auf die CDU und die Frage, was muss die CDU eigentlich machen, wenn es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nur die Möglichkeit gibt, eine Regierung mit der AfD zu bilden und sonst es keine Regierungsmöglichkeit ergibt.

Melanie Ammann sagt, die CDU braucht einen Plan A, der Plan A muss heißen, das in irgendeiner Form zu verhindern. Aber sie braucht einen Plan B. Wenn es denn so ist, sagt sie, muss die CDU die Realität anerkennen und dann im Notfall als Junior- oder Seniorpartner eine Regierung mit der AfD bilden. Denn was denn sonst?

Siehst du das aus? Also als Juniorpartner der AfD, das kann sie nicht. Das finde ich, geht gar nicht. Weil dann hätte sie wirklich quasi die AfDler an die Macht gelassen und wäre der Steigbügelhalter für die AfD, Andersrum wird eventuell ein Schuh draus, denn die Alternative, alle anderen Parteien machen, also eine Art Volksfront gegen die AfD, wird dazu führen, dass die AfD dann beim nächsten Mal gewinnt.

Also die CDU kann auch nicht mit der Linkspartei koalieren, so weit geht es nicht. Das wird eine Regierung, die nicht am Ende funktionieren kann. Aber das ist natürlich alles extrem schwierig. Ich finde immer noch, die beste Variante wäre wahrscheinlich eine Minderheitenregierung der CDU mit wechselnden Mehrheiten und einem Kabinett aus quasi überparteilichen Experten.

Das wäre wahrscheinlich die beste Variante, aber es wird auf jeden Fall extrem schwierig. Und als Juniorpartner sich der AfD anzudienen, das ist politischer Selbstmord. Aber was dann? Das war interessant. Wenn es nun mal so ist, dass die CDU mit den restlichen Parteien, die da sind, nicht mal mit denen, das kann ja durchaus sein, nicht mal mit denen eine Regierung zustande kriegen könnte, also es geht nur AfD und CDU, dann kann man ja als CDU in dem Verständnis, wir sind ja die Staatspartei, die Partei, die dafür sorgt, dass dieser Staat funktioniert, dass Mehrheiten zustande kommen, kann man doch nicht sagen, nee, machen wir nicht.

Was soll man dann machen? Dann wird man so lange, bis was passiert. Die AfD die Mehrheit hat, ja. Es gäbe ja immer, wenn die AfD nicht die absolute Mehrheit hat, dann haben ja die anderen, der Rest, die absolute Mehrheit. Ja, eben nicht, je nachdem, wie viele halt... Ja, aber je nachdem, das ist halt die große Frage, je nachdem, wie groß der Anteil ist. Die Linkspartei ist halt entscheidend.

Man müsste halt mit der Linkspartei zusammengehen. Das wäre die Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber das muss dann die CDU entscheiden. Und es kann ja aber durchaus auch sein, dass es so läuft, dass eben bestimmte Parteien gar nicht mehr in den Landtag kommen. Und es dann eben dann doch nicht reicht.

Zusammen. Nehmen wir an, die AfD kriegt 40 Prozent. Es könnte ein Papp geben, das ist die einzige rechnerische Möglichkeit. Wobei ich gar nicht weiß, haben die denn eine gerade oder eine ungerade Zahl von Parlamentariern. Aber wenn einer nicht die Mehrheit hat, dann haben ja die anderen gegen ihn die Mehrheit. Und dann muss man halt sehen, ob man das machen.

Also es wird auf jeden Fall knifflig. Ich möchte da nicht in der Haut des CDU-Spitzenkandidaten stecken. Und die zweite These, auch interessant, weil ja immer alle der SPD jetzt raten, gerade nach Warnbüttemberg, und wir haben dieses Wochenende Rheinland-Pfalz raten, bitte rückt doch in die Mitte. Und da sagt Melanie Ammann, nein, die SPD hat doch schon mal die Erfahrung gemacht, wie es ist, in die Mitte zu rücken, nämlich unter Gerhard Schröder.

Und hat danach die Wahl verloren. Aber wie viel Prozent hatte denn die SPD da? Also da liegt Frau Ammann, glaube ich, wirklich falsch. Nochmal, Baden-Württemberg 5,5 Prozent. Bundesweit 15 Prozent. Und Gerhard Schröder hat die Wahl verloren mit 33,2 Prozent. Also wer der SPD rät, nach links zu gehen, der will, glaube ich, der SPD nur den Untergang wünschen.

Also weil sie sagte, es muss doch eine linke Partei geben, die aber nicht linksextrem ist. Ja, aber das wäre sie ja. Sie würde ja nie so weit in die Mitte rücken, dass sie sich da irgendwie rechts verlaufen würde. Sie bliebe eine Mitte-Links-Partei. Die SPD hatte immer einen relativ starken rechten Flügel.

Genau wie die CDU früher ja auch, muss man sagen, einen ziemlich konservativen Hardcore-Flügel hatte. Und beide Parteien haben es geschafft, das muss man sagen, immer noch Hut ab für diese irgendwie katastrophale Fehlentscheidung, diese Flügel zu stutzen und zu verlieren. Und die Profiteure davon sind die Rechten.

Die AfD gewinnt ja auch von der SPD. Machen wir uns nichts vor. Die neue Arbeiterpartei ist die AfD. Und das hat auch damit zu tun, dass man natürlich in der SPD zum politischen Reinraum wurde. Natürlich kann man sich über Sarrazin ärgern. Aber ihn aus der Partei zu werfen, statt über seine Thesen nachzudenken, war der größte Fehler, den die SPD hat machen können.

Hätte sie diese Migrationsproblematik ruhig, vernünftig und lösungsorientiert diskutiert, statt zu sagen, wir wollen das gar nicht diskutieren und wir wollen, dass du irgendwie Rassist die Klappe hältst, dann hätte die SPD die besseren Antworten 2015 gehabt. Dann wäre die SPD heute vielleicht ganz woanders.

Guter Punkt. Letzter Punkt. Wir kommen zum HSV. Auch da hat sie etwas ereignet. Du fragst mich immer zum HSV. Da habe ich nämlich gar keine Ahnung. Nein, aber insgesamt ist es, glaube ich, ein interessantes Thema. Wir erinnern uns, ich habe es gesagt, Obert Glatzl, Stürmer des HSV, sehr erfolgreich in den vergangenen drei Jahren.

Jetzt in der ersten Liga kommt er kaum zum Einsatz. Liegt daran, dass der HSV ein neues System unter Merlin vollziehen spielt, das sogenannte Umschaltspiel. Und da ist der eher groß gewachsene, kopfballstarke Glatzl, der auch technisch ganz gut ist, aber anscheinend nicht schnell genug. Er spielt also kaum und hat jetzt seinem Ärger darüber Luft gemacht, indem er der Morgenpost ein Interview gegeben hat und eben gesagt hat, ich finde das schade, dass ich so wenig spiele und so weiter und so weiter.

Und da habe ich gedacht, Mensch, wie mutig. Und andererseits habe ich auch gedacht, ach, wie unklug, weil sowas bespricht man doch mit dem Trainer, oder? Weil was soll der Trainer jetzt machen? Soll er ihn jetzt, nachdem er öffentlich sich an dem HSV vorbei, denn der HSV wusste nichts von dem Interview.

Normalerweise wird sowas bei dem Bundesliga-Verein über die Presseabteilung organisiert. Das gab es alles nicht. Der HSV ist davon überrascht worden. Und Merlin Polzin sah sich jetzt gezwungen, sich in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Dortmund zu äußern und hat dann gesagt, er kann das verstehen und es ist freies Land, freie Meinung.

Er hätte es aber lieber gehabt, wenn der Spieler mit ihm gesprochen hätte, was sie auch getan haben. Aber jetzt kommt es ja. Aber dadurch ändert sich natürlich erst recht nichts an seiner Entscheidung. Das ist doch so, als ob du sagst, verkauf mich. Ja, ich hätte als Journalist niemals einen Menschen, der sich an ein Medium wendet und aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, dafür irgendwie kritisieren.

Das ist das Geschäft. Ich finde insgesamt, das ist ein bisschen seltsam, dass anders als früher inzwischen irgendwie alle Fußballspieler irgendwie versteckt werden, als ob irgendwie nordkoreanische Verhältnisse in den Pressestellen gelten und nur die sprechen darf. Ich glaube, das ist eigentlich normal, dass Spieler auch Wünsche haben.

Und es wird ein relativ großes Bohei teilweise gemacht, eben weil wir es nicht mehr kennen. Früher hat jeder Spieler irgendwie gerne mal ins Mikrofon was reingequatscht. Und das wurde dann zur Kenntnis genommen, aber das wurde nie zu einem Startsakt. Und jetzt wird darüber groß diskutiert. Ich finde, dass Paul Zin das ganz souverän gemacht hat.

Natürlich hat er seine Chancen nicht verbessert auf einen Platz in der ersten Elf. aber ich kann ihn verstehen, dass er unzufrieden ist und ja, wenn er das nächste Mal bei uns das sagen will, er ist herzlich eingeladen. Interessant ist natürlich tatsächlich, du sagst es, dass natürlich diese. Diese Kontrolle über die Pressestellen natürlich überhand genommen hat.

Einerseits, andererseits ist es ja auch so, auch ein ganz normales Unternehmen, wenn da jemand ein Problem hat, erwartet natürlich, glaube ich, der Arbeitgeber immer, dass das zuerst mit ihm bespricht und nicht an die große Glocke hängt. Ja, aber es ist eine Fußballmannschaft, ein Unternehmen. Naja, bei den Umsätzen würde ich sagen, vielleicht schon. Ja gut, bei den Umsätzen hast du recht. Aber ich bin ja Fußballromantiker, elf Freunde, sollte ich sagen.

Aber auch bei den Gehältern, wo ich sage, wie jemand, der dann wahrscheinlich, dann, ich weiß nicht wie viel, Hunderttausende oder vielleicht sogar mehr Euro er im Jahr verdient, dass er dann irgendwie das macht, was ich von ihm möchte und, mich nicht überrascht mit irgendwelchen Dingen, die dann ja auch in so eine Mannschaft eine gewisse Unruhe bringen können.

Aber gut, wir gucken, wir werden ab. Vielleicht kommt er rein gegen Dortmund und macht in der letzten Minute das entscheidende 3 zu 2. Das ist ja mein Tipp, mein völlig überraschender Tipp, dass dem HSV ein Sieg in Dortmund gelingt. Alle lachen über mich und wahrscheinlich werden sie auch, am, werde ich chemische E-Mails kriegen am Sonnabend, so gegen uns von 9.

Da habe ich doch schon mal eine Idee für den Newsletter. Du bist nächste Woche nicht da, ne? Das ist eine Katastrophe. Es ist so, ich bin noch nächste Woche nicht da, ich bin noch übernächste Woche nicht da und wie meine Kinder sagen würden, auch überübernächste Woche nicht. Das heißt, liebe Hörer und Hörer, Sie haben jetzt die nächsten drei Wochen mit dem Kollegen Matthias Siegden, der sich jedes Mal, glaube ich, ein Gast aus der Redaktion einladen wird, das Vergnügen.

Aber man muss es sagen, als du diesen eine Woche Urlaub warst und Christoph Rebatschik da war. Das hat keiner gemerkt. Nein, das war schon, das ist jetzt, das hoffe ich, das wird auch sein, das war ein Podcast mit unglaublichen Aufrufzahlen. Vielleicht lag es aber auch an diesem, dass das Thema, nur ein Thema war nämlich der Log-Prozess, von dem wir sagen, wir können es nicht mehr hören, aber die Leute anscheinend doch noch. Ich wünsche allen, die auch Urlaub haben sollten in den nächsten Woche.

Viel Spaß und dir wünsche ich viel Glück, lieber Matthias. Das werde ich brauchen. Bis nächste Woche. Tschüss, tschüss. Tschüss.

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