
Adoptieren statt Produzieren - Der Tierschutzpodcast
Kreta: Ein Reise-Update
Freitag, 16. Oktober 2026 · 52 min
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Shownotes
Es war mal wieder soweit: Wir haben unser tolles Kreta-Projekt besucht. Vor einigen Tagen waren die Martin Rütter Hundetrainer:innen Larissa Müller, Heike Kleinhans und Dolores Hofmann gemeinsam mit Johanna und Ferial von A/P zu Besuch bei Maria auf Kreta.
Der Verein unterstützt schon seit einigen Monaten die Tierschützerin und ihren Verein "Strays of my Soul" durch Spenden.
Nun war es endlich soweit: Das Team konnte live vor Ort erleben, was sich in den letzten Monaten alles getan hat.
Hört also rein, um das neuste Update zu erfahren! Mehr Infos zu Marias Shelter:
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johanna: dann würde ich sagen, herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Ich muss sagen, irgendwie früh am Morgen. Ich hoffe, ihr habt auch alle einen Kaffee in der Hand, gemeinsam wach zu werden mit uns. Aber das Thema ist ein sehr, schönes Thema und ich schaue hier trotzdem in sehr strahlende Gesichter meiner Gästinnen. Denn, ja, wir haben noch mal eine kleine Reise getätigt und ich hatte wieder eine ganz tolle Reisegruppe dabei. Und bevor wir uns darüber unterhalten, was eigentlich passiert ist, wo wir waren und worum es bei dem Projekt geht, fange ich einfach mal an chronologisch aufzuzählen, wer denn heute überhaupt alles zugeschaltet ist. Denn die liebe Ferial, meine liebe Kollegin aus der Buchhaltung, die auch die Buchhaltung des Vereins Gott sei Dank übernimmt, ist am Start. Dann Heike Kleinhans, Martin-Rutter-Hundetrainerin, Larissa Müller, ebenfalls Martin-Rutter-Hundetrainerin und Dolores Hofmann, auch Martin-Rutter-Hundetrainerin. Und in Gedanken ist auch noch Marcel Wunderlich dabei, der aber leider ein bisschen im Terminkonflikt, ja, leider nicht deswegen da sein konnte. Erstmal möchte ich euch ganz herzlich begrüßen. Guten Morgen.
Larissa: Guten Morgen!
Heike Kleinhans: Guten Morgen.
Frau D: Morgen!
johanna: Seid ihr schon alle wach?
Frau D: geht so.
Larissa: Ja, war ein bisschen
Ferial: Hahahaha
Heike Kleinhans: Zwangs!
Larissa: stressig heute Morgen.
Heike Kleinhans: Ich habe das
johanna: ...
Heike Kleinhans: Kind mit dem Fahrrad zur Schule gebracht und schnell wieder zurückgedüst. Ich kriege gleich bestimmt noch heiße Ohren hier.
johanna: nein, ja, das war, also wir haben jetzt acht Uhr. Ich muss sagen, es war schon früh, so direkt so loszuquatschen. Aber ich freue mich trotzdem sehr, dass ihr es möglich gemacht habt. Es ist ja gar nicht so einfach, euch alle unter einen Haufen oder unter einem, ja zu einem Termin quasi, ja, zu bewegen, wo alle können. Deswegen bin ich sehr froh, dass das echt noch geklappt hat und wir uns ein bisschen über unsere Kreterreise austauschen können. Seid ihr alle wieder gut in Deutschland angekommen? Habt ihr alles gut verarbeitet?
Larissa: Ja, dieses Mal ließ es sich ja wirklich gut verarbeiten, denn es war ja einmal endlich eigentlich eine Reise ohne Herzschmerz. Oder? Was sagt
johanna: oder Herzschmerz.
Larissa: ihr? Hattet ihr Herzschmerz?
Heike Kleinhans: Nein, Herzschmerz hat man ja schon, finde ich. Allein schon da wegfahren zu müssen, weil es so wunderschön ist. auch einfach, wenn man ganz viele Hunde wieder mitnehmen möchte, ehrlicherweise. Also ich hätte da schon einige gefunden, hätte ich ein großes Haus und viel Platz. Hätte ich jetzt, glaube ich, mehr Reisegepäck mitgebracht. Aber ja, ich weiß voll, was du meinst, Larissa, weil die Situation eine andere war als bei unserer letzten Reise und die Eindrücke auch andere waren.
johanna: Das stimmt. Bevor wir vielleicht noch tiefer reingehen ins Thema, müssen wir vielleicht noch einmal erzählen, warum wir überhaupt auf Kreta waren. Und glaube, viele, die den Verein verfolgen und ja, so bisschen schauen, was wir eigentlich machen, die haben das Stichwort Kreta garantiert schon gehört. Aber ich dachte mir, wir haben eigentlich die perfekte Expertin hier sitzen, die uns noch einmal zusammenfassen kann, was eigentlich auf Kreta los ist und warum es uns nach Kreta gezogen hat, nämlich die liebe Ferial. Magst du einmal erklären, was denn so toll an Kreta ist?
Ferial: Da gibt es so viel. ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt zusammenfassen soll. Wir haben, glaube ich, vor gut einem Jahr sind wir irgendwie das erste Mal auf das Thema Kreta gekommen. Ich mache das jetzt schon mehrere Jahre bei Maria. Bin über ganz viele Zufälle im Grunde bei ihr gelandet, wie das Schicksal das manchmal so will. Und sie hat da einfach ein wunderschönes Shelter aufgebaut. Mehr oder weniger Alleinkämpferin und Dadurch, dass wir direkt einen sehr guten Draht zueinander hatten, habe ich mich da jetzt so bisschen festgebissen, wenn man das so sagen darf. Und mache regelmäßig meine Auszeit im Jahr, dass ich vier Wochen bei ihr bin, wenn helfe. Das ist einfach wunderschön bei Maria. Das Schöne ist, dass der Verein Adoptieren statt Produzieren jetzt auch seit geraumer Zeit sie schon unterstützt, wofür ich sehr dankbar bin. Maria sicherlich auch. ja, ihr euch jetzt auch mal alles ein bisschen überzeugen wolltet. Was ist denn schon alles passiert? Der Verein hat viel in die Infrastruktur investiert und dass wir uns das mal alles anschauen konnten. Was natürlich großartig war, dass die Trainer jetzt dabei waren, einfach auch mal den ein oder anderen Trainingstipp zu geben oder den ein oder anderen Hund zu überreden, dass ein Halsband doch ganz cool ist. Solche Sachen eben. Und ich glaube, dafür war Maria extrem dankbar, mal so richtig Fachleute da zu haben und
johanna: Mmh.
Ferial: einfach dieses gesehen werden.
johanna: Das heißt, Maria betreibt dort ein Tierheim, die ist Tierschützerin, kommt von der Insel und hat eigentlich ihr Leben den Tieren gewippnet und lebt mit 115 Hunden aktuell dort und mit einigen Katzen. Und ja, die Arbeit hört nicht auf. Da gibt es auf jeden Fall sehr viel zu tun. Und jetzt im März, glaube ich, diesen Jahres waren wir zum ersten Mal da, oder Dolores? Ich glaube, es war März, oder?
Frau D: Beim Herzen,
johanna: Also wir beide zumindest. Ferial war ja schon häufiger dort. Und ich glaube, haben auch beide dann auch direkt Feuer gefangen, würde ich mal jetzt einfach so behaupten. Oder wie ging es dir damals?
Frau D: Ja, kann man eigentlich so stehen lassen. Das war sofort irgendwie eine schöne andere Welt. Also irgendwie so schlimm es war, dass da so viele Hunde sind. Ich glaube, zu unserem Zeitpunkt waren noch mehr Hunde irgendwie vor Ort. Und sie hat ja wirklich ganz gut schon ganz viele schöne zu Hause gefunden für die in dem halben Jahr jetzt. Aber es war irgendwie so total schön, weil da so viel Liebe ist und die Hunde wirklich, wirklich klar, es gibt ängstliche Hunde da und die so ein bisschen vielleicht das nicht ganz so geil finden, wenn ein Mensch in die Nähe kommt. Aber im Gro sind die Hunde da irgendwie so super entspannt, weil diese Frau wirklich den ganzen Tag da irgendwie ständig mit den Hunden zusammen ist. Die füttert die fast selber, die macht das, also die hat ein bisschen Hilfe, aber macht irgendwie alles selber und sitzt da wirklich mit den Hunden in den Zwingern und betüttelt die da für wirklich. Und das merkt man irgendwie, finde ich. Das ist total schön da.
johanna: Ich hatte irgendwie das gleiche Gefühl und immer wenn ich irgendwas richtig cool finde, habe ich immer den Drang, das anderen Leuten zu zeigen. Und dann würde ich am liebsten die ganze Zeit da rumspringen und sagen, wie findet ihr das? Findet ihr es auch so cool hier? Was sagt ihr? Was sagt ihr?
Frau D: Ja.
johanna: Und deswegen war ich so froh, dass Larissa, Heike und Marcel auch am Start waren und wir den Kreis der begeisterten Menschen erweitern konnten. Und ich freue mich jetzt wirklich sehr auch zu hören, was euer erster Eindruck war. Seid ihr beide mit Erwartungen dort? angereist und haben Sie sich vielleicht erfüllt oder was waren eure Gedanken?
Larissa: Also ich kenne ja aus den Tierschutzreisen bisher Rumänien ganz gut und deswegen sagte ich vorhin auch, es war eine Reise ohne Herzschmerz. Weil das, was man vor Ort in Rumänien erlebt, ist natürlich häufig von Herzschmerz geprägt. gerade wenn man sieht, wie Menschen dort auch vor Ort mit Hunden umgehen und wie Ja, die Hunde in den Tötungsstationen letzten Endes sich selbst überlassen werden und hinterher auf elendste Art und Weise getötet werden und welche Zustände da herrschen in diesen, ja, Verwahrstationen kann man eigentlich sagen, war es jetzt einfach für mich auch sehr beruhigend, irgendwie in ein wirklich gut geführtes Shelter zu kommen und Wenn ich so den Vergleich ziehe und das so bildhaft beschreiben kann, dann sehe ich einfach in Rumänien alles dunkel und ja, auch relativ dreckig. Und bei Maria war es weiß und sauber. Und sie macht es einfach auf so eine ganz, ganz wunderbare Art. Sie strahlt so eine Herzenswärme aus, sowohl den Besuchern gegenüber, also uns jetzt, aber auch den Hunden. Das hat man so gespürt. Das war einfach eine total schöne Erfahrung und einfach das absolute Kontrastprogramm zu Rumänien, was eben auch natürlich eine gute Aufgabe ist. Und es ist auch wichtig, da vor Ort was zu tun, Gottes Willen. Aber es war jetzt mal einfach eine schöne Erfahrung im Tierschutz zu sein und so was Positives eigentlich zu erleben.
Frau D: Wisst ihr, was mir gerade
johanna: Mhm.
Frau D: kommt, wo du so erzählst, Larissa? Das ist so heilsam, bei Maria zu sein.
Larissa: Ja.
Frau D: Gerade nach Rumänien und den ganzen
Larissa: Ja.
Frau D: anderen Bildern, die man sieht, Marokko, Türkei, bla. Das ist
Larissa: Top 10.
Frau D: irgendwie dann bist du da und das ist auch Tierschutz und die haben auch alle kein Zuhause. Aber
Larissa: Genau.
Frau D: es ist irgendwie, es macht die Welt so ein Stückchen besser, da zu sein für einen Moment.
Larissa: Ja, finde ich auch.
Heike Kleinhans: Absolut,
johanna: Mhm.
Heike Kleinhans: absolut. Ich kann das total nachvollziehen, was ihr da sagt. Ich hatte gar nicht so bestimmte Erwartungen vor der Reise. Aber mir war natürlich klar, durch das, was ihr vorher schon berichtet habt, also Johanna und Dolores und Ferial, dass es anders sein würde. Aber dieses Gefühl, was Maria da halt wirklich ... in Persona transportiert. Das ist so krass. Man kann es kaum beschreiben. Ihr habt jetzt auch schon ganz oft das Wort Liebe benutzt. Das trifft auf sie so extrem zu, finde ich jetzt. Das in jeder Handlung, die sie da vollzogen hat. Ob das jetzt das Kochen war, ob das das Füttern der Hunde war, ob das das Streicheln der Katzen war. Ob das uns in den Arm nehmen war voller Dankbarkeit, weil das irgendwie mehr sagt als tausend Worte. Das ist einfach so ein besonderer Mensch, finde ich, den man da trifft. Und du, Loris, ich kann das total gut verstehen, dass du sagst, es fühlt sich so heilsam an, weil man ja einfach so schlimme Erfahrungen macht. auch da haben wir wirklich einen extremen Kontrast erlebt, über den wir gleich bestimmt auch noch sprechen werden. Und es tut einfach total gut. Menschen wie Maria zu treffen, die die Welt für die Hunde halt wirklich ein großes Stück besser machen.
Ferial: Absolut. Das ist
johanna: Ja, absolut.
Ferial: auch der Grund, warum ich da immer wieder hinfahre. Wenn es nicht so weit weg wäre, ich noch viel öfter dort. Ich habe das, glaube ich, auch schon mal gesagt. Das ist wirklich Seelenfutter. Das Schöne ist halt, und das ist vielleicht auch das, was Larissa meinte, mit keinem Herzschmerz. Man fährt mit einem guten Gefühl nach Hause. Man hat nicht so das Gefühl, man lässt die Tiere ihrem Schicksal überlassen und man weiß nicht, was aus denen wird. Man hat einfach ein gutes Gefühl. Man kann helfen. Man kann aber auch mit guten Gefühl nach Hause fahren und sagen, es geht ihnen auch morgen da noch richtig gut, weil eben Maria da ist und für sie sorgt. Das ist wirklich schönes Gefühl.
johanna: Ja, man hat so diese Drucksituation, nicht die man sonst häufiger im Tierschutz hat, dass man irgendwie sagt, okay, wenn man jetzt nicht hilft oder was macht, dann nimmt das irgendwie ein böses Ende. Wobei das wahrscheinlich streckenweise auch in Griechenland oder auch auf Kreta wahrscheinlich der Fall sein wird, weil es ja auch da, also ich meine, leider braucht es ja auch so Tierheime wie die von Maria, die Tiere eben gut zu versorgen. Aber... Ja, ich finde auch, dass das irgendwie schon auch nochmal zeigt, wie unterschiedlich Tierschutz sein kann. Also dass man halt eigentlich keine Angst davor haben muss, im Ausland beispielsweise aktiv zu sein, weil es da so ein Spektrum auch an an Projekten und Situationen gibt und man sich nicht eben immer direkt so diesem Wurst-Case, sage ich mal, aussetzen muss. Ja, aber was ich mich auch gefragt habe, weiß nicht, Heike, Larissa, wart ihr schon mal in Griechenland oder habt ihr euch schon mal mit mit Hunden oder mit dem Tierschutz in Griechenland auseinandergesetzt?
Heike Kleinhans: Also ich war vorher noch nie in Griechenland, auch jetzt privat irgendwie im Urlaub noch nie, weil ich sonst eigentlich
Frau D: Was?
Heike Kleinhans: keine Flugreisen mache.
johanna: Ja.
Heike Kleinhans: Komischerweise, hundepedingt. Und für mich war das wirklich absolutes Neuland. Also bis auf das, was ihr vorher berichtet habt, wusste ich noch nichts.
Larissa: Ja, ging mir im Grunde genauso. Ich war zwar in meinem früheren Job vor vielen Jahren mal auch in Griechenland unterwegs, aber was Hunde- und Tierschutz anging, war ich wirklich da auch noch ganz grün hinter den Ohren jetzt. Jetzt bin ich schlauer.
johanna: Weil wir kriegen auch super häufig die Frage von Menschen, die sich nach einem Hund umschauen im Tierschutz. Woher soll ich den beziehen? Und gibt es eigentlich Unterschiede, ob es jetzt ein Hund aus dem spanischen, aus dem deutschen, aus dem rumänischen, aus dem griechischen Tierschutz ist? Und ihr habt ja ganz intensiv auch Zeit verbracht mit den Hunden. weil ja eine Aufgabe, die ihr auch mal so nebenbei gewuppt habt, war, diese 115 Hunde einzuschätzen, Beschreibungstexte zu schreiben für Maria, eben die Adoption zu ermöglichen. Ist euch da irgendwie was aufgefallen? Wie würdet ihr die Hunde, die wir jetzt bei Maria oder auch in dem städtischen Täter, über das wir auch noch sprechen, die wir da getroffen haben, wie würdet ihr die so einschätzen?
Heike Kleinhans: Also ich finde, haben ganz viele, jetzt vor allen Dingen bei Maria natürlich, was auch ihrer guten Betreuung oder auf ihre gute Betreuung zurückzuführen ist, ganz viele den Menschen zugewandte Hunde eigentlich gesehen, die sehr aufgeschlossen waren. Es gab natürlich eben auch unsichere, zurückgezogene, schüchterne, nicht gut sozialisierte Hunde, aber für Dafür, dass wir halt in einem Schälter waren, fand ich unheimlich viele Hunde sehr, sehr zugewandt, sehr menschenbezogen, würde ich jetzt fast schon sagen. Und jetzt so vom Typus her habe ich ganz viele, ja so jagdlich motivierte Hunde gesehen, ich ehrlicherweise sagen, die vom Körperbau darauf schließen lassen, dass sie ursprünglich mal für so was gemacht waren und die halt die aber auch Bock darauf haben, dann jagdlich mit den Menschen zusammenzuarbeiten. Also jetzt natürlich nicht auf die Jagd zu gehen, bitte nicht falsch verstehen, die irgendwie Bock darauf haben, mit Menschen irgendwie Nasenarbeit zu machen, zu apportieren und so was. Ich denke dann ja immer direkt so, zu wem könnte dieser Hund passen und so, was müsste der Hund in einem neuen Zuhause bekommen, damit er halt irgendwie glücklich und zufrieden ist. Und ich habe ganz viele solche Hunde gesehen, bei Maria eben vor allen Dingen, aber im städtischen Shelter auch einige Schäferhunde, Schäferhundmixe. Und jetzt nicht, wie wir das aus Rumänien kennen, viel, ja so herdenschutzartige Hunde, sowas habe ich da eher wenig gesehen.
johanna: Ich finde, dass die Hunde wahnsinnig gut drauf waren. Ich fand die sehr zugänglich, leicht.
Heike Kleinhans: So lustig, ne? So ganz lustige Hunde.
johanna: Die hatten weniger häufig so eine Schwere, wie man sie manchmal antrifft im Tierschutz. Das finde ich trotzdem beachtlich. Selbst im städtischen Tierheim war es vielleicht eher so, dass da auch ein paar nicht so gut drauf waren oder keine gute Zeit hatten. Auch da im Gro hatte man irgendwie das Gefühl, die sind schneller zu knacken irgendwie. Könnt ihr das nachempfinden?
Frau D: Das trifft's voll, finde ich. passt total. Auch als wir mit denen spazieren gegangen sind, manche waren ja wirklich so bremse rein, alle vier Pfoten irgendwie und bloß nicht raus. Dann hast du mal so ein bisschen gesagt, komm, schaffen wir schon ein bisschen gezogen. dann sind die, okay, war kurz scheiße, aber jetzt ist gut. Und dann sind die so fröhlich da draußen unterwegs gewesen. Und die haben ja alles mit uns auch auf den Spaziergängen gemacht. Also, das sehe ich genauso. Im Städtischen auch, wo du denkst, boah, das Lied ist echt Also es ist einfach eine andere Nummer im Gegensatz zu Maria, aber selbst da sind die ja total fröhlich irgendwie gewesen und ja, ist, also es ist spannend, wie anders das ist, so von Land zu Land halt auch einfach, ja.
johanna: Ja, finde ich irgendwie auch, da immer den Vergleich zu sehen. Ich hatte das jetzt in der Phase voll viel, weil ich genau in der Woche davor in Rumänien war und da, glaube ich, nur vier Tage oder drei Tage dazwischen lag. Und auch da waren wir ja auch nochmal bei Matthias in Esmiura und da geht es den Hunden ja auch voll gut und die sind auch gut drauf. Aber es sind irgendwie trotzdem ganz andere Hunde. Also ich würde das auch gar nicht bewerten, jetzt ob besser oder schlechter oder so gar nicht. Null. Aber trotzdem merkst dass sie vom Hundetyp einfach anders sind oder trotzdem auch andere Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Ich finde diesen Kontrast so krass in der Zeit. Vielleicht auch wegen des Klimas. Ich weiß es nicht. Ich finde es jeden Fall sehr spannend, das zu beobachten.
Ferial: Ich hatte mal die Vermutung, ich weiß nicht, ob ihr mir zustimmen könnt als Trainer, dass die Hunde bei Maria auch deswegen fröhlicher und besser drauf sind. Hört sich jetzt vielleicht blöd an wegen dieser schönen Lage, weil ich habe. Also dieses Freie, das Shelter ist ja komplett unter freiem Himmel, unterm Strich, ist niemand eingesperrt, gibt keine geschlossenen Candles, die haben zwar alle ihre Dächer, dass sie sonnengeschützt sind, aber alle können frei gucken. Ich habe das bei drei Hunden damals erlebt, die vorher bei Maria unten waren, die waren da auch nicht schlecht drauf, aber als sie dann nach oben kamen und hatten plötzlich einen freien Blick, wirken die noch mal viel aufgeschlossener. Ich weiß nicht, ob das sein kann oder ob das vielleicht Zufall ist, aber das ist halt das, was ich auch bei Maria so schön finde. Du kommst dahin, du kannst atmen, es ist einfach großzügig, luftig. Vielleicht überträgt sich das auch auf die Tiere. Kann das sein?
Larissa: Ich glaube, viel macht einfach auch die Stimmung von Maria aus. Also dass sie einfach sehr positiv
Ferial: Bye.
Larissa: auf die Hunde zugeht und dass die Hunde Zuwendung erfahren. Also je nachdem,
Ferial: Vielen für's
Larissa: so ein freier Blick kann natürlich mitunter für den ein oder anderen Hund auch mal Stress bedeuten, je nachdem, wie der so motiviert ist, wenn er den ganzen Tag irgendwie einen Job hat und aufpassen muss. ich habe, also mir schien es so, als dass diese Hunde einfach wirklich Zuwendung bekommen. und das einfach ganz viel ausmacht und sie sich die Zeit dafür nimmt.
johanna: Auf jeden Fall.
Heike Kleinhans: Ich könnte mir auch vorstellen, dadurch dass, ich sagte grad schon, unterschiedliche, wie soll ich sagen, Rassen hört sich jetzt irgendwie so gezielt an, bei unterschiedlichen Aufgaben, der Hunde ursprünglich mal im Fokus standen, dass jetzt hier ganz viele Hunde waren, die irgendwie auch dafür gemacht waren, irgendwann mal mit einem Menschen zusammenzuarbeiten und nicht so viel selbstständig zu machen. Wisst ihr, was ich meine?
Larissa: Du
Heike Kleinhans: Ihr anderen Trainerinnen. Ja, genau, also dass so dieses...
Larissa: meinst, dass häufig der Herdenschutzanteil fehlt jetzt bei den Hunden, die bei Maria sind?
Heike Kleinhans: Ja, genau, dass
johanna: Hm.
Heike Kleinhans: dieses Selbständige da weniger vorhanden ist und dass die Hunde dadurch, egal ob jetzt irgendwie Hütehundaufgaben oder Jagdhundaufgaben, dass da mehr Connection zu Menschen irgendwie auch da ist. Also, das hört sich jetzt so
johanna: Mhm.
Heike Kleinhans: bisschen... sehr rational an, aber ich könnte mir vorstellen, dass das noch mit dazu beiträgt. Zusätzlich
Larissa: Absolut.
Heike Kleinhans: zu diesem Aspekt der guten Versorgung, weil Dolores ja auch
Larissa: Mmh.
Heike Kleinhans: gerade sagte, selbst im städtischen Shelter haben wir ja die Erfahrung gemacht, dass die Hunde zugewandt waren, dass die sich riesig gefreut haben, wenn wir da vorbeigegangen sind und an der Kette hochgesprungen sind und gesagt haben, komm zu mir, komm zu mir. Und das war halt schon sehr, sehr auffällig einfach.
Frau D: Ja, und ich glaube auch
johanna: Stimmt, ja.
Frau D: einfach, das, was ihr sagt, also wir haben ja jetzt alle irgendwie Rumänien als Vergleich. ich meine, sind seit zwölf Jahren ist das ja jetzt ungefähr so, dass es die Tötungsstationen gibt und so. Und die Hunde, die in diesen Tötungsstationen landen, das sind halt die, die irgendwie so halbwegs zugewandt waren, so gerade an den Anfängen. Und das ist ja jetzt schon eigentlich eine komplette Generation, die die da so leben muss irgendwie. Und die ersten Hunde, die da eingesackt worden sind, das waren halt nicht die, die so schissig waren, sondern eher die, die so freundlich waren, die du auch mal packen konntest, in Anführungsstrichen. Und das zieht sich da in Rumänien ja auch durch, dass die immer, also immer vorsichtiger Menschen gegenüber werden. Halt auch einfach, ich glaube, das spielt da auch eine Riesenrolle mit rein.
johanna: Stimmt.
Heike Kleinhans: Ja, kann ich mir total gut vorstellen. Ja, kommen bestimmt ganz viele Sachen zusammen, die diesen
johanna: Hmm.
Heike Kleinhans: Unterschied ausmachen zwischen den Ländern da.
johanna: Gab es denn im speziellen Hunde, die euch irgendwie im Gedächtnis geblieben sind, Heike?
Heike Kleinhans: Ja, so viele natürlich wieder. Meinst du jetzt bei Maria oder im städtischen Shelter?
johanna: Theoretisch beides, aber ich hätte bei Maria auch jemanden im Kopf, bei dir.
Heike Kleinhans: Ich fang mal mit dem städtischen Shelter an. Ich muss da ganz oft an eine Hündin denken, die wir gesehen haben, die noch ein ganz angeschwollenes Gesäuge hatte und eine frische Kastrationsnaht. die am Tag vorher, wenn die Info stimmte, die wir bekommen haben, erst eingesammelt wurde. Aber leider ohne Welpen. Aber sie muss vor Kurzem Welpen bekommen haben, sonst wird das Gesäuge nicht so aussehen. Und jetzt kann man sich natürlich nur ausmalen, was mit den Welpen war. Ob sie tot sind, ob sie woanders abgeblieben sind, wie auch immer. Und diese Hündin ist frisch kastriert worden. was ich natürlich auch total verstehen kann. Aber die stand da einfach und war so ... Die stand da einfach, als wüsste sie gar nicht, wer und was sie dahin gebracht hat und warum sie so in dieser Welt jetzt gerade ist. Die tat mir einfach unheimlich leid, weil dieses hormonelle Chaos, was in ihr jetzt gerade stattfindet, das muss halt schlimm sein. Das Vapen vermissen muss schlimm sein. Und natürlich auch die Situation im Shelter, es ist laut, es ... Ja, es ist unruhig, sie wird Schmerzen gehabt haben und so was. Das ist auf jeden Fall einer der Hunde, der mir aktuell immer noch nicht aus dem Kopf geht. Einer der vielen Hunde, muss ich sagen.
johanna: Generell hat man das ja auch häufiger
Heike Kleinhans: Weiß nicht, wen ihr so hattet.
johanna: auch im Tierschutz, dass gerade Hündinnen, die vielleicht auch mit ihren Welpen kommen, häufig dann irgendwie übrig bleiben, wenn dann die Welpen süß und klein sind und dann vermittelt werden und dann die Mütter irgendwie dann
Frau D: Hmm.
johanna: immer noch da sitzen. Hattet ihr? Ja, kann ich verstehen.
Heike Kleinhans: Ja, mir tun die Mamas irgendwie immer leid. Es ist so.
johanna: Hattet ihr Hunde, die euch irgendwie besonders im Gedächtnis geblieben sind?
Larissa: Ja, tatsächlich bei Maria gab es einen Hund, an den ich immer noch wieder zurückdenke, weil er einfach innerhalb von zwei Tagen so eine spannende Entwicklung gemacht hat. Und das war Pipo. Pipo sitzt
johanna: stimmt.
Larissa: zusammen mit Nani, mit seiner Schwester, in einem Zwinger. Und nebenan sitzt seine Mutter. Und Pipo, wir hatten ja dann An zwei Tagen sind wir ja mit den Hunden rausgegangen und haben da durch den Olivenhain sie mal in die Welt des Spazierengehens entführt. Am ersten Tag hatte Marcel Pipo und ich bin mit Nani gegangen, also mit seiner Schwester. Und Pipo ist am Halsband fast durchgedreht. Der kannte das natürlich nicht, der fand das ganz gruselig, da irgendwie so ein Halsband den Hals zu tragen und an der Leine geführt zu werden. und hat sich da auch ordentlich gegen gewehrt. Es war ein bisschen Mühe, ihm zu zeigen, dass die Welt wirklich doch schön ist. Ich habe das Ganze am nächsten Tag dann nochmal gemacht und habe mir den geschnappt, oder zwei Tage später, ich weiß gar nicht genau, und bin nochmal mit ihm losgezogen und zack, war das Ganze kein Problem mehr. Der ist mit mir mitgelaufen und es war einfach unfassbar, wie orientiert dieser Hund direkt war. der hat mich angeguckt, der hat Dinge abgefragt. Ich habe mit dem sogar einfach aus Spaß eine kleine Leidfähigkeitsübung gemacht. Der ist super mitgelaufen und man merkte, der taute richtig auf, der wedelte die ganze Zeit ganz freundlich und guckte mich immer wieder an. Und das war echt eine schöne Erfahrung, weil wenn man jetzt nur diesen ersten Teil erlebt hätte. Und nur einmal mit ihm rausgegangen
johanna: Mhm.
Larissa: wäre, hätte man einfach im Kopf behalten, meine Güte, wie soll man diesen Hund jemals an eine neue Welt gewöhnen? Aber dass das so schnell ging, hätte ich nicht gedacht. Und ich glaube, ihr habt dieselbe Erfahrung gemacht mit den, ich glaube, zwei, drei anderen Hunden auch. Oder, Pudi?
Frau D: Ja, hab das natürlich gesehen. Ich hatte aber, glaube ich, nicht einmal einen Hund oder eine Hündin an der Leine, die so megaschissig war. So bisschen. Aber ich hab mich halt einfach
Larissa: Also.
Frau D: richtig in Lexi verguckt. Die war schon
johanna: Hmm.
Frau D: im März da und ich find die so süß. Das ist so eine nette Hündin einfach. ... Ja. Ja, und die ist so
Larissa: Das ist die Mutter von Pipo,
Heike Kleinhans: Das ist die Mama von Pipo und Nani.
johanna: Aber die war auch noch sehr jung, oder?
Frau D: Ja, ich weiß gar nicht, aber ich glaube, die ist nicht alt. Vielleicht weiß Ferial das. Aber ich Ja, ich Ich glaube, irgendwie drei
Heike Kleinhans: 3, 3 vielleicht?
Ferial: Ne, weiß ich
Frau D: hatte ich so im Kopf. Und
Heike Kleinhans: Ja.
Frau D: wisst ihr, was total witzig war? Ich hab sie dann ja gepostet, und dann schrieb mich jemand an, das ist Lexi, hab ihren Sohn, der ist in Finnland. Und das fand ich auch so süß irgendwie. So, Aber
Ferial: Gott.
johanna: Echt? Ach, wie cool!
Frau D: ... Ja, das fand ich auch total cool. die hat mich irgendwie so total ... Also, dann die denke ich ganz oft irgendwie. Weil das ist so eine ... Ich finde, ist eine total coole Hündin, die auch super in eine Familie passen würde und so. Und auch gut irgendwie hier zurechtkommen würde. Ich glaube, die würde auch eine Großstadt schaffen und so. Und da sind halt so viele dabei, die irgendwie so ... Also ja, so sauzugänglich halt einfach sind, wo du denkst, die kannst du einfach so in eine Familie setzen. Und die braucht ein bisschen Training, klar. Aber die kommen da total gut klar. Und ich hab die Agnes
johanna: Hmm...
Frau D: irgendwie so bisschen im Kopf. Die ist oben gewesen, die zwei Roten, oben neben der Mama, die nur drei Beine hatte. Die waren so bisschen schüchtern
Heike Kleinhans: Ja.
johanna: stimmt.
Frau D: und irgendwie die beiden Mädels, ich glaub
johanna: Mhm.
Frau D: Agnes und Denise oder so hießen die, aber die hab ich so, ja genau, genau, ja.
Heike Kleinhans: so ein bisschen kleiner,
johanna: Mh. Aber eigentlich ist das, was Larissa auch gerade meinte, ja auch voll die gute Erkenntnis für alle Leute, vielleicht im Tierschutz gerade auf der Suche nach einem Hund sind, dass man
Frau D: Mh.
johanna: vielleicht mehr braucht als einmal gucken gehen und vielleicht einmal spazieren, sondern dass sich ja auch wirklich jetzt über Nacht, war das ja im Prinzip, sich schon wieder
Larissa: Hm.
Heike Kleinhans: Mmh.
johanna: so viel getan hat. Worauf habt ihr denn beachtet oder habt ihr denn irgendwie Tipps, was ihr beherzigt habt gerade beim ersten Spaziergang? als die Hunde noch nicht so viel Bock hatten auf Geschirr und Leine.
Heike Kleinhans: Ich muss so bisschen schmunzeln, weil
johanna: Hehehe.
Heike Kleinhans: wir letztlich eigentlich alles anders gemacht haben, als wir das hier in Deutschland empfehlen würden. So ein bisschen. Und das aber völlig in Ordnung war. Man muss ja auch immer angepasst an die Situation handeln. Und das war jetzt keine Situation für, wir machen jetzt schrittweise kleine Annäherungen und Gewöhnungen an das Halsband, und dann gehen wir mal nur kurz raus, und dann gehen wir wieder rein und weiß ich nicht was. Das war auch manchmal geprägt von Augen zu und durch. dadurch, dass die meisten Hunde aber wirklich so menschenzugewandt sind, ich hab auch diese Erfahrung gemacht, die Larissa geschildert hat, mit, den ersten Tag war richtig kacke, und den zweiten Tag war plötzlich supergut. Dadurch, dass die so menschenzugewandt waren, hat das schon oft geholfen zu sagen, was Frau D. auch meinte, wir schaffen das zusammen. Ich nehm dich entweder auf den Arm oder ich zieh mal kurz an der Leine, aber dann einmal durchs Tor durch, und dann siehst du ja, was dich erwartet, jetzt mal menschlich formuliert. Und dann war die ... Dann war das Interesse der meisten Hunde halt auch wirklich da. Und wenn es nicht sofort da war, dann hat halt die Nähe zu uns wirklich geholfen. Also, dass man gesagt hat, komm, du kannst dich anlehnen, ich halt dich einfach mal ein bisschen, und wir gucken uns einfach mal fünf Minuten an, wo wir hier gelandet sind, und dann gehen wir mal ein bisschen los, und dann ja, dann läuft das irgendwie schon. Und ... Es ist was anderes, als wir sonst hier predigen. Nur mal langsam und vorsichtig. Ich finde, das macht auch die Erfahrung dann irgendwann. Aber ich hatte auch gesagt, ich habe mit Keimen der Hunde angefangen, Sitz zu trainieren oder so. Das
johanna: Mhm.
Heike Kleinhans: wäre total überflüssig gewesen. Darauf legen viele Menschen in Deutschland Wert, dem neuen Hund zuerst Sitz beizubringen. Wir haben uns eher, glaube ich, darauf fokussiert zu sagen, ja komm, guck mich an, orientier dich an mir, komm mit, es ist alles gut und so, dass wir solche Sachen halt irgendwie verstärkt haben und das irgendwie dann cool fanden, dass sie das gut mitgemacht haben.
johanna: Mhm.
Larissa: Ja und wir dürfen nicht vergessen, wir haben natürlich auch jetzt die ersten Runden immer gemeinsam gedreht. Das heißt, wir waren eigentlich nicht alleine unterwegs mit einem Hund, sondern die Hunde hatten auch die Möglichkeit sich untereinander so bisschen was abzugucken, sich auch untereinander zu orientieren. Also Lernender Modell ist da natürlich auch groß geschrieben gewesen. Das heißt, wir sind da nicht so ganz ins Blaue hinein, sondern hatten dann schon auch so wie Lexi jetzt zum Beispiel, die dann vorangegangen ist, die einfach, wie Frau D. eben schon sagte, sehr, sehr gut an der Leine lief und einfach sich zu Recht fand in der Welt. Die ist dann eben vorgegangen und wir sind hinterher mit zwei Hunden, sodass die da einfach mal gucken konnten, dass es auch entspannt laufen kann.
johanna: Das heißt, wir haben jetzt ja von ein Hunden schon erzählt. Feria, wie kannst du, oder kannst du einmal erklären, was man jetzt macht, wenn jemand sich aufgrund der Erzählung und der Bilder vielleicht in einen Hund verguckt hat und mit dem Gedanken spielt, einen Hund bei Maria zu adoptieren?
Ferial: Also der erste Weg wäre Maria direkt zu kontaktieren, sie anzuschreiben über den Messenger. Beispiel, also Messenger sollte jetzt eigentlich so die erste Wahl sein und ein bisschen von sich zu erzählen. Maria hat eigentlich jeden ihrer Hunde total gut auf dem Schirm. Die kann zu jedem Hund irgendwie auch ein bisschen was sagen und auch ein bisschen mehr. Und ihr ist es auch total wichtig, dass sie den direkten Kontakt mit möglichen Adoptanten hat. Das wäre der erste Schritt. Man kann hinfahren, kann auch sagen, da gibt es mehrere, die ich vom Angucken her ganz nett finde. Man kann sich verabreden, man macht einen kleinen Urlaub und geht mal ein, zwei, drei Tage hin. Dann springt einen vielleicht ein ganz anderer an als den, man im Auge hatte. Das ist immer die schönste Geschichte, weil dann hat man live diese Entscheidung. Ja und alles andere wird dann quasi organisiert. Also wenn man natürlich selber kommt, den Hund abzuholen, ist das das Optimum. Ansonsten wird es auch organisiert von ihr, dass so ein Hund dann auch, ja jetzt in dem Fall, nach Deutschland kommt.
johanna: Ich glaube, hinfahren ist sowieso immer eine gute Option, weil wir haben jetzt schon gehört, wie viel möglich ist, wenn man dort ein
Ferial: Ja, absolut.
johanna: paar Tage mit dem Hund verbringt und da kann man ja so viel testen und üben und machen und ja, der Hund kann sich auch dann ein gewöhnen.
Ferial: Ja, und hat vielleicht auch der ein oder andere unscheinbare Chance, dass er gesehen wird. Manche verstecken sich ja auch eher und sind nicht ganz
johanna: stimmt.
Ferial: so extrovertiert. Und wenn man vor Ort ist, hat dann vielleicht auch eine Agnes zum Beispiel, bisschen schüchterner ist, die nicht so auf dem Präsentierteller sitzt, dann auch eine Chance. Also mir geht es eigentlich immer so, dass ich so gerade diese sehr schüchternen Hunde besonders ins Herz schließe, ob das jetzt Carlos ist, ob das Marx ist, wo es ein bisschen länger dauert vielleicht, bis man sie so geknackt hat. Aber wenn man sie dann geknackt hat, dann ist es auch gut, dann hat man die wirklich in der Tasche quasi und die finde ich immer so besonders liebenswert.
johanna: Ich finde generell, dass man bei allen Hunden gemerkt hat, zweiten Tag oder kurz vor Abreise, dass die mit uns schon insgesamt entspannter als Gruppe umgegangen sind. Also wenn man dann durch das Gelände gegangen ist, dann waren die nicht mehr ganz so aufgeregt und haben sich nicht mehr so aufgeregt gewesen. Es war wieder eher so bisschen, ja, die schon wieder, so nach dem Motto. Jetzt kein Grund zur Aufregung, was ich eigentlich auch sehr cool fand. und mich verwundert hat, wie schnell das dann irgendwie auch ging, dass man dann da auch dann so Teil des Ganzen war, finde ich irgendwie auch eine schöne Beobachtung. Wir waren...
Frau D: Aber warte mal kurz, Johanna, warte mal bitte kurz. Du hast uns jetzt alle gefragt, wer dir im Kopf geblieben ist an Hunden. Was ist denn mit dir?
johanna: Ja, also es gibt ja noch den Dauerkandidaten, den dicken Elia, wobei ich jetzt auch immer...
Heike Kleinhans: Ich wollte gerade sagen, sollen wir raten?
johanna: Wobei, seid unserem Livestream aus dem Shop, kannst du dich noch erinnern, mit dem Kollegen Elia, muss ich jetzt auch immer ein bisschen an
Heike Kleinhans: Ja. Ja.
johanna: unseren, den Ritter, Online-Shop-Kollegen Elia denken. Nein, das ist Zufall, dass die beide gleich heißen. Ja, und auch der hat sich ja schon voll gewandelt. Frau Deferi, wart ja schon eine Nacht vorher quasi da und ihr wart schon am Tag vor unserer Anreise schon dort vor Ort. Und da hast du mir schon Videos von Elia geschickt, der sich ja schon voll viel mehr getraut hat als noch im März. Also total krass. Der ist schon
Frau D: Krass. Ja, richtig krass.
johanna: viel zutraulicher geworden und hat jetzt auch wirklich selbstverständlich die Leckerli's aus der Hand gefressen und... Ja, also Futter ist immer noch der Weg zu seinem Herzen, wie man uns vererkennen kann. Aber ich finde, dadurch, also er sitzt ja in einem Candle mit seinem Bruder Elliot und mit seiner Mutter und dass dadurch, dass er auch viel selbstverständlicher mit den Menschen umgeht, die beiden auch, finde ich, schon ein bisschen aufgetaut sind. noch nicht so krass wie Elliot, aber ich finde auch schon ein bisschen mehr, oder?
Frau D: Fand ich auch. Gerade Elliot, der war ja null, der hat sich ja noch nicht mal an... Also ich glaub, als du dem die Leckerlis beim ersten Mal hingeschmissen hast, ist der ja noch nicht mal irgendwie in die Nähe gegangen. Und jetzt war der ja auch schon
johanna: Mmh.
Frau D: richtig mutig und ich glaub, hat er ja auch aus deiner Hand sogar genommen, mit zwar ganz weit rausgestreckt,
johanna: Mhm.
Frau D: aber ist gekommen irgendwie. und
johanna: Mmh.
Frau D: die Mama saß zwar in der Box, also in ihrem Häuschen da, hat aber irgendwie einfach nur aufmerksam geguckt und saß nicht mehr voll zitternd da, sondern war irgendwie so... Ich nehme einen Keks, wenn du den reinhältst, ich den wohl gerne. komme nicht raus, aber das ist okay. Viel, viel
johanna: Hm.
Frau D: mutiger alle.
johanna: Ja, auf jeden Fall. war auf jeden Fall eine coole Beobachtung. Ja, und dann gab es ja noch die Julie, glaube ich, ist sie. Genau, die mit dem, die auch ein Hinterfötchen verloren hat und auch ein kleines Handicap und ein Unterbiss. Und genau, jetzt seit Mascha, der Pflegehündin, die auch ein Bein verloren hatte, ist mein Herz irgendwie noch offener für Hunde mit Handicaps. Wobei auch Julie bei Maria. dass sie das wirklich mega gut weggesteckt hat und die war sowieso ganz cool. Sie saß dann ja noch mit ihren Kindern, die jetzt aber auch schon alle groß und vermittelbar sind. Und auch beim Spazierengehen war die eigentlich echt tough. Also, raus und hat erstmal schön ordentlich markiert überall. War auch sehr gut. die war auf jeden Fall keine Angstkandidatin in dem Umfeld zumindest. genau, die fand ich auch ziemlich cool. Die hat es mir auch. angetan. Also wir posten ja auch immer noch Material und bei Maria sieht man ja auch sehr viele Schnappschüsse und auch auf der Webseite sieht man ja sehr viel von den Hunden. Da kann man auf jeden Fall nochmal schauen. Ich wollte mit euch aber noch darüber sprechen, ja was alles schon passiert ist. war ja ein Grund der Reise war ja auch, dass wir einmal geschaut haben, was denn mit den vielen tollen Spenden passiert ist, die in den letzten Wochen und bei uns eingegangen sind und die wir weitergeben konnten an Maria, weil ich glaube, das müssen wir noch einmal an dieser Stelle sagen. haben ja zwei ganz große Versprechen verbunden mit Spenden, die an uns gehen und zwar einmal, dass wirklich jeder Cent in dem Projekt ankommt oder in den Projekten ankommt, weil sämtliche Verwaltungsbüro Personalkosten ja von Martin getragen werden, sodass wir in der glücklichen Lage sind, alles zu 100 Prozent weiterzugeben. Und das Seiteversprechen ist, dass wir ja die Projekte auch alle sehr gut kennen und regelmäßig hinfahren und dann eben ganz genau nachvollziehen können, wie viel gekostet hat, was wohin geflossen ist und was ganz genau passiert ist. Und deswegen war das ein sehr schöner Anlass zu sehen, was da eigentlich alles in den letzten Wochen gebaut wurde oder sich verändert hat. Feriel, kennst ja das Shelter jetzt schon ein bisschen länger. Magst du einmal zusammenfassen, was wir denn schon bisher eigentlich alles ermöglichen konnten?
Ferial: Ja, sehr gerne. glaube, das, was man auch gerade zurzeit sieht, ist das Allerwichtigste für die Straße. komplett unterspült war, quasi die Verbindung zwischen den beiden Bereichen, durch die man mit dem Auto gar nicht mehr fahren konnte. Wie gesagt, das war komplett unterspült. waren, ich weiß gar nicht, wie nennt man das, das waren wie so Rillen. Also man musste auf irgendwelchen schmalen Streifen, musste man im Auto balancieren. Dann waren auf der anderen Seite schon die Olivenbäume. Also es war wirklich gruselig. Das konnten wir als erstes finanzieren, dass man da vernünftig im Auto wieder reinfahren kann. Und jetzt gerade aktuell geht ja die Welt unter auf Kreta, gerade in der Ecke aus. regnet ohne Unterlass. Zwischen Ira Petra und der östlichen Richtung sind ganze Straßen aufgerissen. Ich möchte nicht wissen, wie das da oben jetzt ausgesehen hätte, wäre die Straße nicht gemacht worden. Also da will ich gar nicht darüber nachdenken. Das sagt Maria, glaube ich, Mal, wenn wir miteinander schreien, wie glücklich sie ist, dass diese Straße endlich gemacht ist. Das zweite war, die Basis zu legen für eine Abwasserversorgung. Da sind, ich weiß gar nicht, wie man das nennt. wir alles gesehen, so ein bisschen wie Ufos aus. Das ist jetzt aber erst mal nur die Basis, das soll ja noch weitergehen. was jetzt zum Schluss gemacht werden konnte, ist ein zusätzliches Lagerhaus. Das haben wir im oberen Bereich, ist das gebaut worden, was quasi den Zweck hat, dass die ganzen Dinge, die in dem eigentlichen Warehouse, wo sich auch zwischendurch mal eine Pause macht, wo die Katzen leben, dass die ganzen Materialien, die dort gelagert sind für die Olivenernte, für die Hunde, Boxen, Futter und so weiter, dass das alles in dieses Lagerhaus transferiert werden kann. damit dieses eigentliche Warehouse ein bisschen wohnliche Formen annehmen kann. das
johanna: Hmm...
Ferial: sind jetzt im Moment die drei Teilbereiche, die der Verein schon finanzieren konnte, was natürlich großartig ist.
johanna: Ja, und wir haben ja große Ziele noch. Wir haben ja vor Ort erfahren, dass Maria dort ist das jetzt so bisschen angesprochen, dass sie nicht in dem Tierheim wohnt, sondern das Tierheim eher außerhalb liegt und sie eigentlich unten in der Stadt wohnt und dann immer hin und her fahren muss, weil sie an beiden Orten Tiere hat und an beiden Orten Tiere versorgen muss. Und jetzt haben wir ja erfahren, dass sie leider aus dem Haus in der Stadt ausziehen muss in den nächsten Monaten, im nächsten... oder jetzt im nächsten Jahr. Und ihr großer Traum ist ja eigentlich, dort oben im Tierheim zu leben, dauerhaft. Was ich sehr gut nachvollziehen kann, weil es auch ein sehr schöner Ort ist. Aber eigentlich fehlt ja noch so ziemlich fast alles, gefühlt,
Ferial: Ja, genau.
johanna: da dauerhaft leben zu können. Also es gibt ja noch keine sanitären Anlagen. Es fehlt ja einfach noch basicen Bad und einen richtigen Wohnort oder Wohnraum oder ein Häuschen. Und auch da ist ja unser Ziel, dass wir auch das weiter begleiten und weiter unterstützen. Deswegen vielleicht jetzt schon mal der Aufruf, wenn euch das alles, wenn das gut klingt, alles für euch und ihr sagt, hey, ihr wollt das unterstützen, dann kann man natürlich einmal an Maria selbst spenden. Wir verlinken ja auch alles in der Beschreibung. Oder natürlich einfach weiterhin auch an unseren Verein mit dem Verwendungszweck Kreta oder mit dem Verwendungszweck Maria, damit wir es zuordnen können. Und auch dann wird das... das Thema weiter unterstützt. Jetzt dachte ich, wir haben ja vorhin vor der Podcast-Aufzeichnung schon einmal ganz kurz drüber gequatscht, aber jetzt nehmen wir alle Leute mal live mit in unsere Projektplanung, denn
Heike Kleinhans: Hahaha
johanna: Ferial hat gerade schon so angerissen, ja, da sollte die ganzen Utensilien für die Olivenernte, die Olivenernte ist ja ein wichtiges Thema für Maria, weil sie eben auch selbst Olivenöl herstellt und das verkauft und damit das Tierheim finanziert. Und schnell kamen wir ja dann auch darüber zu sprechen, dass auch das in diesem Jahr noch mal geschehen muss, dass ich weiß gar nicht, wie viele Olivenbäume das so sind überhaupt. Also klappt schon eine Menge, oder?
Ferial: Wie viele das sind, kann ich jetzt auch überhaupt nicht sagen. Ich weiß auch nicht, wie viele Kilo Oliven da geerntet werden, aber ich denke, es ist schon eine ganze Menge. Es wäre eine Schande, wenn die da am Baum hängen bleiben, weil die sind dieses Jahr richtig voll. Dadurch, dass eben so viel Regen da war, der Vorteil, dass es den Oliven gut getan hat und wir haben es ja alle gesehen. Nach dem Regentag, ich glaube am Mittwoch, hingen die derartig runter, weil die so voll waren mit Früchten oder voll sind mit Früchten. Das wäre schon richtig gut, wenn da eine Ernte stattfinden könnte.
johanna: Und wenn wir das richtig verstanden haben, gibt es ja noch einen kleinen Engpass mit Helferinnen und Helfern für die diesjährige Olivenernte. So, also wann fahren wir hin? Dolores, du warst schon in der Planung involviert.
Frau D: Also ich hätte einen Vorschlag. Ich weiß ja, dass wir alle auf jeden Fall vom 2. bis zum 6. November Zeit haben.
Heike Kleinhans: Bye!
Frau D: So und dann werden wir ja auf jeden Fall schon mal, warte mal, 1, 2, 3, 4, 6, nee, 2, 4,
johanna: Und Marcel muss auch mit, genau.
Frau D: Marcel muss safe auch mit und ja, also wenn es regnet oder so, dann könnten wir uns die Hunde kümmern und irgendwie weiter mit trainieren und zwischendurch machen wir dann Olivenernte, keine Ahnung wie man die macht, ich weiß es nicht, werden wir dann sehen, ja, also.
johanna: Okay, ich finde, das klingt nach einem sehr guten Plan. Larissa hat sich noch nicht gewehrt, die ist auch dabei.
Heike Kleinhans: Ja, hört sich großartig an.
Larissa: Hahahaha
Frau D: Und es erinnert mich so, fuck nochmal. Ich weiß, ich weiß.
Larissa: Nein, nein, nein, nein, nein, nein,
johanna: Welche Ausrede fällt mir noch ein?
Heike Kleinhans: Nein,
johanna: Okay.
Frau D: Haha.
Heike Kleinhans: das wäre doch wirklich total cool, dass das jetzt zufällig in diese Zeit fällt, wo ja die Ernte auch ansteht und wenn das Wetter passt, machen wir das. Und wenn das Wetter nicht passt, dann fällt uns was anderes ein, was wir da Sinnvolles machen.
Frau D: Ich glaube schon, dass das passt. Wir können alle mal lochen, können alle schnell mal lochen und wir schaffen bestimmt irgendwie, keine Ahnung, das sind locker 100 Bäume. Ich glaube sogar mehr, würde ich sagen. Das ist ja echt ein Riesenhain. Aber wenigstens so
Larissa: mehr.
Frau D: ein bisschen was.
johanna: Allein in jedem Zwinger ist ja einer,
Frau D: Ja, stimmt. Also hast du ja locker schon 115. Ja, stimmt, du hast recht. Ja klar sind das mehr. Jaja.
Larissa: Ja und es geht doch auch den, also der komplette Bereich, den man überblicken konnte, auch vom Berg runter, war doch alles noch Maria. Also das sind wirklich
Frau D: Ja. Ja.
Larissa: unfassbar viele Bäume. jemand da ist, der sich mit Olivenernte ein bisschen auskennt, der könnte sich ja vielleicht mal melden und mit uns mitkommen.
johanna: Die Haar, sehr gut.
Frau D: Also wir ab November auf jeden Fall, weil das Coole ist nämlich eigentlich hat Olivia, äh Olivia wollte ich gerade sagen, Maria das immer sonst so gemacht, dass sie, ähm, ist auch ein schöner Name, Olivia, ja, äh, die, ähm, hat, ja genau, hast du immer alle, Olivia, finde ich gut.
johanna: Wenn wir alle geerntet haben, soviel heißen wir alle Olivia danach, glaube ich.
Ferial: Hahaha
Heike Kleinhans: Hahaha
Larissa: Marcelin!
Frau D: Ja, sowieso.
Larissa: Hahahaha
Frau D: ist Olivia Nummer 1 dann auf jeden
Larissa: Haha!
Frau D: Fall.
Heike Kleinhans: Und dann nehmen wir alle einen Hund und nennen den auch so.
Frau D: Ja. Und
johanna: Nicht wir. Ja, sehr gut.
Frau D: auf jeden Fall hat sie diese Ernte dann verarbeiten lassen als Olivenöl. Und dieser Verkauf des Olivenöls ist dann in ihren Tierschutzverein gegangen. Also alles wieder postum in die Hunde. Und jetzt hatte Ferial ja schon erzählt, dass die Frau, die sich sonst gekümmert hat, die ist irgendwie verschollen. keine Ahnung, hopefully geht's dir gut. Aber ansonsten ghostet sie Maria gerade. Und jetzt haben wir,
johanna: Die erntet noch Oliven.
Frau D: ja, und die hat die halt nach Deutschland importiert, das Olivenöl. Also falls irgendjemand dabei ist, der da einen Plan von hat, wie man Olivenöl hier nach Deutschland importieren kann, meldet euch. Wir haben vielleicht schon
johanna: Sehr gut.
Frau D: jemanden, also wir haben eine griechische ganz liebe Kundin, die Die hält da gerade auch die Augen auf. Vielleicht kriegen wir das Öl dann auch hier hin und ihr könnt das dann hier kaufen in Deutschland. Und alles, was ihr kauft an Olivenöl, geht dann in den Tierschutz von Maria. Das wäre ja geil, wenn das klappt.
johanna: Ja, auf jeden Fall mal melden, wenn da Interesse besteht. Ich hatte jetzt schon die Möglichkeit, bisschen was zu testen von dem Olivenöl und das ist sehr, sehr gut. Also schreibt doch einfach mal, vielleicht
Frau D: Stimmt.
johanna: habt ihr auch ein bisschen darüber nachgedacht den letzten Tag. Das hat gezittert.
Larissa: dass Olivenöl die Reise überlebt. Dein Koffer war dann doch recht prall gefüllt.
johanna: Also Maria hatte mir anderthalb Liter Olivenöl von ihr mitgebracht. Anderthalb Liter, ja
Frau D: Anderthalb sogar. Krass.
johanna: so eine ganz große. Aber halt so eine ganz große, dünne eigentlich Wasserplastikflasche.
Heike Kleinhans: Wasserflaschen.
johanna: Wer das kennt, die sind ja jetzt schon nie so stabil irgendwie oder zumindest knicken die auch sehr schnell. Und dann ganz häufig mit Frischhaltefolie und Plastiktüten umwickelt. ging die dann in meinen Koffer und ich habe halt einfach nur, weil der schon sehr eng gepackt war, sagen wir mal so, und dann noch sehr viele Snacks und Zitronen und halt eben das Öl da mit reinkam, war schon alles sehr unter Spannung, würde ich jetzt mal sagen. Und dann habe ich den einfach abgegeben und einfach nur gebetet und dann hatte ich aber so die ganze Zeit so paranoia, weil das Gepäck auch in Frankfurt voll lange auf mich warten ließ. Dann dachte ich, boah, die haben voll... gerade, weil die denken, warum ist das Gepäck hier so ölig, was ist das für eine Flüssigkeit, wir müssen hier alles evakuieren und dann sah ich, dass kleine Handgepäckskopfer wirklich auch noch so steil aus dieser Rampe rausgeflogen kam und dann dachte ich, okay, das war es jetzt möglich, das ist komplett over jetzt, habe alles, alles ist ölig, ich kann alles einfach irgendwie vergessen und dann habe ich mich auch gar nicht getraut, den aufzumachen, ich habe den einfach
Frau D: Hahaha
johanna: nur so ins Auto. Ich so, wir fahren jetzt. Ich gucke jetzt hier gar nicht, ich will das gar nicht wissen. Und hatte dann eigentlich, ich habe den auch dann abends gar nicht aufgehört, weil ich mich nicht getraut habe.
Ferial: Hahaha!
johanna: Aber es sah alles heile. Es hat einfach geklappt. das funktioniert. Aber ich glaube, wenn wir einen professionellen Weg finden für das Olivenöl, das
Heike Kleinhans: ...
johanna: besser zu transportieren,
Frau D: Hm.
johanna: dann würde ich eher den Weg gehen. Aber ja, vielleicht hat ja jemand eine Idee oder kennt sich ein bisschen damit aus oder weiß vielleicht auch, wo man das gut verkaufen könnte. Ich glaube, das wäre auf jeden Fall eine schöne Idee und ist ja auch immer eine schöne Geschenkidee, finde ich, wenn man was verschenkt, was vielleicht auch noch so einen tollen zweiten Zweck hat. Genau.
Larissa: Ja und es ist schon was anderes als das Olivenöl, das man hier so ganz normal im Supermarkt zu kaufen bekommt. Das schmeckt schon anders.
Frau D: Ist so Punkt,
Ferial: Ja.
Larissa: Ja.
johanna: Alles, ja, aber alles irgendwie, also auch alles, Maria gekocht hat, was glaube ich auch daran lag, dass Maria das gekocht hat und sie einfach sehr gut kochen kann. Aber wir haben ja auch schon ein bisschen fantasiert, ob es nicht vielleicht auch mal einen Maria-Koch-Kurs gibt oder so was. ich glaube, man kann da sich noch vieles überlegen. Vieles überlegen, auf jeden Fall für die Zukunft. Und ich freue mich total, dass ihr mitgekommen seid. Natürlich auch Marcel, der jetzt nur gedanklich gerade bei uns ist. ich fand, dass es echt eine coole Gruppe wieder war und dass wir doch wieder viel Schönes zusammen erlebt haben. Und umso schöner, dass es dann ja quasi in weniger als einem Monat, wenn unser Plan aufgeht, sogar schon wieder dorthin geht. ja. Vielen Dank, dass ihr mitgekommen seid und auch, dass ihr euch heute Morgen die Zeit genommen habt. Ihr habt ja immer sehr, sehr volle Terminkalender und uns allen davon berichtet habt, von euren Eindrücken von unserem Kreta-Projekt. Vielen lieben Dank.
Heike Kleinhans: Danke dir!
Frau D: Ich schreckt, Anna.
Ferial: Ja, ja.
johanna: Dann würde ich sagen, wie immer verlinken wir alle Infos und Seiten und sowas hier in der Beschreibung. Und ich würde sagen, danke fürs Zuhören und wir hören uns nächste Woche wieder.
Frau D: bald!
Heike Kleinhans: Tschüss,
Ferial: Cheers!