
Alle Zeit der Welt· Staffel 1· Folge 83
Okkultismus, Freimaurerei und Sufismus: Das Leben des René Guénon
Freitag, 26. Juli 2024 · 56 min
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Shownotes
Im zweiten Teil zu René Guénon besprechen wir sein bewegtes Leben vom Beginn seiner okkultistischen Interessen, seine Kontakte zur Theosophie und zur Freimaurerei, der gnostischen und der katholischen Kirche und schließlich zu seinem letzten Lebensabschnitt als Sufi in Kairo ab 1930.
#frankreich #traditionalismus #perennialismus #renéguénon #moderne #tradition #sufismus
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Quellen & Literatur:
Charles on modernism and traditionalism, youtube.com/watch?v=hnnXKmGQ4nI&ab_channel…
Mark Sedgwick (2004), Against the Modern World, Traditionalism and the Secret Intellectual
History of the Twentieth Century.
onkelmichael.blog/2024/06/10/rene-guenon-eine-…
en.wikipedia.org/wiki/Martinism
en.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Gu%C3%A9non
religioperennis.org/documents/Fabbri/Perennial…
Michelis, Elizabeth De (2005): A History of Modern Yoga.
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Willkommen zurück bei Alle Zeit der Welt. Heute mit Folge 2 zu René Genant und den Perennialisten. In der Ostenfolge haben wir uns vor allem mit seinem Werk auseinandergesetzt und mit seiner Philosophie und da haben wir die zwei wichtigsten Säulen schon abgerandet, an die du mich jetzt gerne erinnern darf, Johannes.
Einmal die Umkehrung oder Inversion, dass quasi alles, was gut ist, auf den Kopf gestellt. Für die Welt steht auf dem Kopf, ist quasi die Kurzvariante von Inversion. Und das andere ist die ursprüngliche Wahrheit, die erste Säule. Diese immerwährende Tradition, dass Tradition eben nichts Mensch gemachtes ist, sondern dass Tradition irgendwann von Gott an den Menschen übermittelt wurde und die verschiedenen Propheten der verschiedenen Religionen quasi nur Teile dieser ursprünglichen Wahrheit wieder entdeckt haben.
Ich weiß nicht, als ich in Indien war, wurde mir mal dieses ursprünglich politische Gleichnis erzählt von den verschiedenen Blinden, die alle in einem Raum sind und einen Elefant betasten und dann alle rausgehen und den Elefant malen sollen und der eine malt halt den Schwanz und der andere mal einen Fuß von dem Elefanten und sagt, das ist ein Elefant.
Und im Endeffekt ist die Wahrheit halt das, was alle zusammen, der Elefant besteht aus allen Elementen, die sie einzeln herausgefunden haben bei ihrer Suche nach dem Elefanten im Dunkeln. Und das wird eben als Beispiel verwendet, um die verschiedenen Traditionen einklang zu bringen, oder ist das vom Harvira, von den Jains ursprünglich?
Ich kann es nicht genau sagen. Kommt auch aus Indien, glaube ich. Wie Buddhismus, Jainismus, irgendwo, es wird glaube ich auch Buddha nachgesagt, wahrscheinlich ist so eine alte Geschichte, die allen in den Mund gelegt wird, behaupte ich jetzt einfach mal frei raus. Genau, aber die Perennialisten und die Traditionalisten haben wir darüber geredet, sind wieder awok in traditionellen Zirkeln, in antimodernen Zirkeln, in antidemokratischen Zirkeln und gerade die Intellektuelle dabei ließen gerne einen Genort zum Einschlafen, um sich ein bisschen auf den Niedergang der westlichen Welt einzustimmen und die Übel der Moderne anzuklagen.
Was er inhaltlich geschrieben hat, genau, vor allem in seiner zentralen Schaffensphase in den 20er Jahren, haben wir letztes Mal der Folge genau erörtert, wie Jonas schon gesagt hat gerade, und heute soll es um sein Leben gehen, mit dem Rückgriff, dass wir eben wissen, was er so geschrieben hat schon.
Ich war, bevor wir jetzt einsteigen mit René Genos Leben, dabei Jonas die Pfandtheorie zu erklären, bevor wir Aufnahme geglückt haben und ich glaube, bevor wir tiefer in die Perennialisten einsteigen, muss ich jetzt der Auflockerung halber mal kurz die Pfandtheorie erklären. Die kommt aus dem Bergsteigertum ursprünglich.
Nein, die kommt von Spondesport. Die andere Pfandtheorie, wo die Doré. Die Level 1 bis 3 Pfandtheorie, um es zu genauer zu sagen, kommt aus dem Bergsteigen. Und Level 1 Pfand ist eben Spaß, den du genießt, während du ihn hast und danach auch noch ein schönes Wochenende wandern bei gutem Wetter, gemütlich die Wanderwege besteigen, nichts zu schwer ist, alles gut.
Alle hatten einen schönen Tag, keiner wurde verletzt. Level 2 Pfand ist schon nicht mehr Spaß, während du ihn hast. Level 2 Pfand ist etwas, wo du kommst in einen schweren Sturm, dein Auto bleibt mitten im Nirgendwo liegen, dein Handy ist tot. Level 2, gut das ist jetzt, du planst ein tolles Wochenende und es wird dann relativ schnell, du planst natürlich Level 1 Pfand in den meisten Fällen und dann wird daraus Level 2 Pfand, weil irgendwas schrecklich schief geht.
Aber dann ist das ja kein Pfand mehr, oder? Naja, schon, weil wenn du, du erinnerst dich, weil du, wenn du es dann geschafft hast, die Situation, erinnerst du dich gern daran zurück und du brauchst eben Level 2 Pfandmomente, um dich als Mensch weiter zu entwickeln. Das sind so die, wo du dich wirklich kennenlernen willst, wenn es schief geht und wo das sind die Erfahrungen, an denen man wächst.
Und im Endeffekt ist es die Sachen, wo man danach sagt, ach ja wenigstens wird das mal eine gute Geschichte sein, die ich in der Kneipe erzählen kann oder beim nächsten Familien treffen. Und Level 3 Pfand ist Pfand, der währenddessen keinen Spaß macht und der auch danach keinen Spaß macht. Also etwas, an das du dich auch nicht gern zurückerinnerst.
Es ist nicht angenehm während, es passiert einen auch nicht angenehm in der Erinnerung daran. Zum Beispiel, ja du willst irgendwo wandern gehen und wirst dann 96 Stunden, wie heißt dieser Film in der Felssparte eingeklemmt, ein 96 aus Film. Aber auf jeden Fall Level 3 Pfand, nicht Spaß währenddessen, nicht Spaß als Erinnerung daran und man will solche Situationen verhindern.
Das sind die Situationen, in denen man anfängt, religiöse Gelübtheit zu hüllehen, zu legen, zu versuchen, mit Gott einen Deal einzugehen oder ja anders quasi hofft da irgendwie wieder rauszukommen. Ja, so viel zum Pfandsystem Level 1 bis 3, das hat mich, finde ich, mein Leben bereichert, weil ich jetzt Sachen besser einkategorisieren kann und ich auch dann währenddessen direkt die richtige Bezeichnung habe, dass mein Level 1 Wochenende, ein Level 2 Wochenende wird.
Okay. Es ist sehr gut für die Bewältigung und für die direkte Einordnung von Ereignissen mit Freunden. So viel dazu. Zurück zu den Perinialisten und den Traditionen. Schön direkt mal mit Offtopic eingestiegen. Ich bin ja sonst immer so ontopic, dass ich es vergesst habe. Wenn wir jetzt dann dabei auftopic sind, wir haben einen Patreon, bei dem man uns unterstützen kann für 3, 5 Euro oder irgendwie was anderes und ihr bekommt die Folgen früher werbefrei und wir freuen uns sehr über die Unterstützung dort.
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Das hilft auch immer. Genau. So viel, so viel dazu. Dann würde ich sagen, schauen wir uns das Leben von René Genant an und finden heraus, was sein Level 3 Fan war, der ihn dazu gebracht hat, die Dinge zu schreiben, die er so geschrieben hat. Sehr gut, sehr gut gerettet Jonas, meine kleine Exkursion. Du hast sie sehr gut montagriert.
Man merkt, dass wir mittlerweile schon über 80 Folgen auf dem Buckel haben hier. Das René Genant des Lieben lässt sich praktischerweise für uns in so drei grobe Sektionen einteilen, die wir nacheinander abhandeln können in der Folge heute. Als erste ist es die okkultische Phase von ihm, okkultistische Phase von ihm, jetzt habe ich es, in der Genant den meisten Quellen begegnete, aus denen er dann später eigentlich seinen traditionellistischen Philosophie entwickelte, obwohl er die meisten danach angegriffen hat in verschiedenen Schriften.
Dann die zweite, die katholische Phase, in der er viel von dem publiziert hat in den zwanzigern, was wir letztes Mal uns angeschaut haben in der Folge. Und die dritte Phase von Genant's Leben, die er als Sufi in Cairo verbrachte und die ab ungefähr 1930 dann begangen, mit seinem Umzug nach Cairo. Aber bevor er nach Cairo umziehen kann, als Sufi wird René Genant, 86 in Blois, in Zentralfrancreich 160 Kilometer von Paris, geboren.
Wie die meisten Franzosen seiner Zeit, wurde eine römisch-katholische Familie geboren und sein Vater war Architekt, also gehobenes Bürgertum. Als Junge war Genant so schwächtlich, dass Jaren ein Zuhause unterrichtet wurde, bei allem man glaubte, er würde die öffentliche Schule nicht überstehen und erst mit zwölf Jahren besuchte er dann die öffentliche Schule.
Nach seinem Abschluss, 1903, begann Genant in Paris Mathematik zu studieren, hatte dann auch lebenslang eine Faszination für Mathematik und Symbolik und verlegte sich dann aber schließlich auf die Philosophie. Ab 1904 lebte Genant als Student in Paris, wo er dann zuerst bei der Mathematik und Philosophie studiert hat, aber wegen seinem schlechten Gesundheitszustand, hat er dann verschiedene Studien abgebrochen.
1905 hat er Paris verlassen und hat sich auf die Vorbereitung auf die prestigeträchtigen Zulassungswettbewerbe der Ecole Polytechnique und der Ecole Normale Supérieure vorbereitet, um Staatsbeamter zu werden. Das ist die typische Schule der gehobenen Staatsbeamten in Paris. Ab 1906, also nach seinem zweiten Jahr als Student in Paris, ne, 1906 nachdem er Paris gerade schon wieder verlassen hatte, hat Genant einer okkultistischen Gruppe bei, aus der er dann seinen Vedanta Perennialismus ableitete und aus dem er auch seine große Faszination für den Hinduismus ableitete und das war der Martinistenordnung.
Der wurde ungefähr 1890 von Gérard Ankys gegründet, der war dann bekannt als Papus, als quasi der Vater von den anderen Mitgliedern und taucht immer wieder auf als Papus. Also wenn ihr Papus irgendwo lese bei eure Recherchen, es ist Gérard Ankys. Er ist eine ganz zentrale Figur in der frühen Entwicklung des Traditionalismus.
Ankys war Arzt und der Sohn eines alternativen Heilpraktikers, was sehr gut zu unseren Folgen zur Reformbewegung passt, der den Ankys Generator erfunden hatte, ein patentiertes Gerät, mit dem Medikamente mittels heißem Wasser durch die Hand geleitet werden sollten, ging sehr schmerzhaft, mit dem Medikamenten mittels heißem Wasser durch die Haut geleitet werden sollten, klingt trotzdem schmerzhaft.
Es hatte jedoch nie Erfolg, den sich der Erfinder erhoffte. Ich glaube der Mann heißt Orcaus und nicht Orkys, sondern Orcaus und Orcaus wurde dann im Vergleich zum Gegensatz zu seinem Vater qualifizierter Arzt oder Medizinstudier, setzte jedoch das familiäre Interesse an alternativen Therapien wie Hymöopathie und Mesmerismus fort.
Was in der Zeit Reformbewegung hört euch die Folge an. Ja, sehr evok war. 1887 wären seine Studiums an der medizinischen Taktivität in Paris. Draht Orcaus ist es bei der Pariser Lodge der theosophischen Gesellschaft, einer der wichtigsten Fällen des Perennialismus, des Martinistenordens und des traditionellischen Perennialismus im Allgemeinen.
Also wir sehen diese enge Verquickungen zwischen den Ideen von Blavatsky, die dann zwar von genau abgelehnt werden, aber die trotzdem im Endeffekt die Grundlage für die spätere Auseinandersetzung von genau mit den Hinduismus und sowas liefern. Unmittelbar nach seinem Eintritt in die theosophische Lodge, in Paris begann Genoise, erster Meister Orcaus in einer französisch-theosophischen Zeitschrift Revue desortes étuite Theosophique, nicht so sehr über Theosophie zu schreiben, sondern über sein anderes Hauptinteresse, die Initiation, wie wir es mir erwähnt hatten, das dritte Hauptelement der traditionellistischen Philosophie.
Während die Theosophie die Einweihung aus Indien übertragen hat, wo die alte Wahrheit noch überlebt hat, in Anführungszeichen, er habe so Orcaus die zeitgenössische Freimaurerei zugelassen, dass politische und materielle Interessen, die spirituellen verdrängen würden, obwohl die Rituale von den alten Einweihungen abstammen würden, die noch spirituell werden.
Dies wurde dann in leicht abgewandelter Form zur traditionellistischen Auffassung von Initiationen, die im Allgemeinen aus zwei Aspekten besteht. Die man, also einer ist eher exoterisch, einer eher esoterisch. Die klassische christliche Initiation ist die Taufe. Davon wäre die exoterische, also die offene Bedeutung, dass die Getaufte in die christliche Gemeinschaft eintritt.
Während in der katholischen Theologie die esoterische Bedeutung der Taufe darin besteht, dass sie dem neuen Christen Zugang zu göttlichen Gnade und damit der Möglichkeit der Erlösung verschafft, die ihm ansonsten fehlen würde. Also du hast diese öffentliche Seite der Taufe, du bist Teil der Gemeinschaft und die theologische unangesprochene Seite, deine Seele kann jetzt gerettet werden.
Als Beispiel aus dem Christentum für eine Initiationsritus. Und genau das ganze Leben wird von Initiationen beherrscht sein. Er macht verschiedenste Initiationen durch, wie wir heute in seinem Leben hören werden. Und springt von einer zur nächsten und ist immer auf der Suche nach der nächsten, nach der besseren, nach der Initiation, die ihm wirklich das Wissen verschafft, das er sucht.
Es waren bei den Traditionalisten vor allem die esoterischen Aspekte der nicht christlichen Initiationen, die auch bei den Freimauern vorkamen, die ihren Kurs und damit später genau in den Traditionalisten vor allem interessierten und sandfangen. Die fiktiven tibetischen Meister, von denen Blavatsky ihre Autorität abzuleiten versuchte, waren auch Eingeweite.
Blavatsky nennt die Eingeweite und Blavatsky selbst wurde in einigen ihrer Mysterien eingeweiht, aber die Erteilung der Einweihung an andere durch neofreimauerische Orden, wie den Martinistenorden, war nie Teil von Blavatskys Plan. Also der Martinistenorden wurde als eine unabhängige Gruppe für esoterische Studien gegründet und hat damit aber direkt eine Betrogen für Blavatskys Autorität dargestellt, denn abdrünnige Gruppen, wie wir in Deutschland mit Steiner sehen, und seinem Rebranding der theosophischen Gesellschaft als anthroposophischen Gesellschaft, waren ein häufiges Problem für die theosophische Führung von Anfang an und durchgehend auch später.
Blavatsky Ort organisierte deshalb die Gründung extra, persönlich von der neuen Zeitschrift Larivy Theosophique, in der sie Ankost dafür Angriff, dass er sich von der Theosophie in Richtung Freimauerei bewegte, weil er behauptet, dass die Freimauer auch eine echte Initiation hätten, die allen zugänglich ist.
Dadurch könnte man durch die, wenn man die Freimauerei wieder herstellt, selber Teil von diesem geheimen Wissen werden, zu dem sonst nur Blavatsky Zugang hat. Als Antwort auf diesen Streit, diesen Angriff durch die Zeitschriftengründung, heute würde man im Blog wahrscheinlich gründen oder keine Ahnung, Instagram Werbung schalten.
Als Antwort darauf hat dann Ankost seine eigene zweite Zeitschrift gegründet, Leval de Deces, also der Schleier der Isis, eine sarcastische Anspielung auf Blavatskys großes Buch Isis anwählt. Um zunächst eine Polemik gegen Blavatsky und die Theosofen zu publizieren und die Darin gezielt vorzusetzen. Also wurden zwei Zeitschriften gegründet, die einen Zeitschrift wurde gegründet, um eine Studiengruppe anzugreifen und die andere wurde dann gegründet, um zurück die esoterische Bewegung der Theosofen anzugreifen.
Sehr lustig. Und später wurde Leval de Cis, also diese polemische Angriffzeitschrift auf Blavatsky zu einem der wichtigsten traditionellistischen Zeitschriften, in der auch genau viel publiziert hat. Nachdem dann die offenen Feindseligkeiten zwischen Ankost und Blavatsky ausgebrochen waren, verließ eine Reihe von Theosofen, die Theosophische Longe Hermes, und wechselte zum martinistischen Orden.
Und die verbliebenen Theosofen lösten die Longe Hermes bald ganz auf. Das heißt, es gibt einen klaren Gewinner, die Martinisten hier in Paris. Ankost baute seine eigene Organisationen in Frankreich und im Ausland auf, also der martinistische Orden war quasi eine echte Konkurrenzveranstaltung zu den Theosofen zu der Zeit.
Und bis um 1900 gab es hunderte von martinistischen Loschen und Verwandtenorganisationen von Amerika bis zu Russischen Reich. Also das war nicht nur eine kleine Studiengruppe, wie es ursprünglich war, sondern es wird dann tatsächlich zu einem weltumspannenden Netzwerk einer esoterischen Studiengruppe, die eben sagt, wir müssen die Freimauerei wiederherstellen, damit wir alle Zugang zu diesen alten Rieten und echte Initiationen und echte Traditionen wiederherstellen können.
Die Initiation ist dann aber auch das Problem, denn das bringt im Endeffekt, also Genos unerbittliche Suche nach der Initiation, bringt ihn dann auch in Konflikt mit Ankost, seinem ersten großen Lehrmeister. Genau verzweifelte nämlich offensichtlich an der Einweihung durch die Martinisten, also der Initiation, die fand er nicht ausreichend und fand dann auch eigene Faust nach zwei Jahren eine bessere Einweihung, wie er gesagt hat.
Nämlich die von dem längst verstorbenen Jacques de Molay, der dem letzten Großmeister des Templerordens, der von 1243 bis 1314 gelebt hat und quasi auch im Ende des Templerordens 1314 getötet wurde. Genau nahm an dabei, dass eben dieser Ordn von Kreuzrittern in Jerusalem Initiationsgeheimnisse empfangen hätte und die nach Europa zurückgebracht hat.
Das heißt, er stellt die Ritter des Templerordens als eine Art ursprüngliche traditionellistischen Perennialisten dar, die damals quasi schon die echte Tradition zurück nach Europa reimportiert haben, so wie er das jetzt wieder tun muss. Die Anweisung von Jacques de Molay, die Genau während seines Besuchs im Jahr 1908 mitgeteilt wurden, betraf die Wiederherstellung des Templerordens und Genau gründete mit Hilfe von fünf anderen Martinisten, von denen einer Genau ermutigte, sich in die Mailingliste der Martinisten einzutragen, den Ordre du Temple Renové, also der erneuerte Templerorden.
Das ist jetzt quasi das Schissma zum Schissma. Wir haben das Schissma bei den Theosophen, was die Martinisten hervorgehen lässt und jetzt findet genau, dass sie nicht genug richtig initiieren, also macht das seinen eigenen Verein und gründet einfach den Templerorden nochmal neu. Verständlicher Move ist aber schon wieder mich ziemlich ans Sebottendorf und die ganzen Laper erinnert, muss ich sagen.
Genau schloss sich dann auch der von einem Bekannten von ihm, der auch in den Zirkeln unterwegs war, gegründet im Knostischen Kirche von Frankreich an und zu der Zeit wurden, waren glaube ich gerade verschiedene knostische Schriften neu auch übersetzt wurden, die damals zu einem neuen Interesse an dieser ersten Hresie des Christentums geführt haben, weil quasi die Frage war, wenn es die Christentune so schlecht fand, da muss ja irgendwas dran sein.
Und die knostische Kirche war aber auch nicht wirklich die Initiation, nach der Genau gesucht hatte, aber sie ermöglichte es ihm Gründer und Hauptautor der Zeitschrift Lacnos zu werden, die Gnosis, die er dann bis 1922 unter dem Pseudonym Tau Palingenius herausgab und die sich mit orientalischen, spirituellen Traditionen, vor allem Tauismus, Hinduismus und Sufismus beschäftigte.
Bei seinen Streifzügen durch die französischen, okkulturistischen und zeudofrahmauerischen Orden verzweifelte er aber nach und nach an der Möglichkeit irgendwo etwas zu finden, was sich zu einem tatsächlich stabilen Gebäude einer Tradition irgendwie zusammenfassen lässt. Und dann schreibt dann auch später darüber in die The Rain of Quantity, wie über die seiner Meinung nach empfundene, intellektuelle Lehre der französischen, okkurtistischen Bewegung und dass da eben sehr viele Leute unterwegs waren, die aus sehr fragwürdigen Motiven da unterwegs waren, weil sie Frauen beeindrucken wollten, weil sie Geld erst sich erschwindeln wollten, wie Plawacki zum Beispiel, und da aus sehr fragwürdigen, unmoralischen Gründen
seiner Meinung nach. Das ist sich der scheinbaren Isoterik verschrieben haben. Weil er zunehmend auch Interesse über den matlinistischen Orden an der regulären Freimauerei bekommen hat, wurde er dann Mitglied der Thebalodge de Grand Lodge de France, die quasi die Thebalodge der Grand Lodge de France, die dem alten und angenommenen schottischen Ritus folgt.
Wenn Euch das interessiert, wie das Mineriten oder Freimauerei alles so ist, dann hört Euch gerne unseren Dreiteiler dazu an. Lohnt sich. Da steigen wir ganz tief in die Geschichte der Freimauerei ein mit einem Doktor der Geschichte, der sich dazu promoviert hat zum Thema der deutschen Freimauerei vor allem, also sehr höhrenswert.
Damit beenden wir jetzt die okkulte und okkultistische Phase von Genant, denn seine Kritik an der Theosophie wird dann in den frühen Zehnerjahren von den konservativen Katholiken sehr positiv aufgenommen und er hat sich dann zunehmend katholischen Zeitschriften zugewandt, hat für katholische Institutionen gearbeitet und eine Zeit lang sehr aktiv in diesen Zirkeln des konservativen Frankreichs mitgewirkt.
Hat in der Zeit aber nie sich wirklich dem Katholizismus verschrieben, sondern hat es wieder vor auch schon die Gnostische Kirche und andere Vereine tatsächlich eher als Vehikel gesehen, um eben seine Ideen zu verbreiten. Genaue Lernte 1910, den schwedischen Malern Ivan Agheli kennen, der ihn in den Sufismus einführte und mit den Ideen näher vertraut machte.
Agheli war zu der Zeit wahrscheinlich der einzige Europäer, der halbwegs legitim jemanden in einen Sufi-Orten einführen konnte, wobei die Legitimität davon ja also unter islamischen intellektuellen Umstritten, wie rechtmäßig denn das war, dass Agheli da quasi Leute in den Sufismus aufgenommen hat. Aber Agheli war auf jeden Fall selber von Scheichabdah Rachman Elish El-Kaibar in den Sufismus eingeführt worden und wurde Genons Mentor und hat das quasi weitergegeben und wahrscheinlich wurde Geno auch direkt 1910 schon von Agheli in den Sufismus initiiert und war damit auch dann offiziell Sufi.
Ich meine, es ist ja nicht schwer zum Islam überzutreten, das ist quasi eine Religion in dem man einfacher übertreten kann. Man muss glaube ich nur in Gegenwaffen drei erwachsenen männlichen Muslimen das Glaubensbekenntnis dreimal sagen oder so und dann ist man drin im Verein. Aber beim Sufismus muss man quasi von jemandem der Teil auch Sufi ist eingeführt werden, weil das eben auch eine dieser esoterischeren Richtungen ist, wo es viel unverborgene Lehre und geheimes Wissen geht und man folgt dann eben eigentlich einem Scheich, einem Lehrmeister, der je nachdem was der für eine Schule vertritt und so, je nachdem was der lehrt, von dem er den Sufismus kennen.
Laut Pechakornak, Shakornak, Shakornak gilt gerne den Islam für eine der wenigen echten Traditionen, also im Gegensatz zu den ganzen okkulten Sachen, die er davor kennengelernt hatte und der Theosophie und den Freimauern, die für Wester zugänglich sein und gleichzeitig die authentischen Möglichkeiten im initiatorischen Bereich bieten.
Was bei West mit Wester zugänglich sein hier nochmal erwähnt sei, Genau hat zwar viel über den Hinduismus geschrieben, hatte aber glaube ich in seinem Leben sehr wenig Kontakt zu Hindus und war auch in Indien oder so. Wir sehen bei vielen von diesen Traditionellisten eben eine Distanz, sie sitzen in Europa und schreiben über weit entfernte Traditionen, die sie zu verstehen glauben und ja, also da ist eine dergeblichste Distanz zwischen dem scheinbaren Expertentum auf jeden Fall auf der einen Seite und der mangelten Erfahrung auf der anderen Seite zu sehen.
1911 löste Genau dann den erneuten Temploorten auf und im Februar 1912 stellte der Gnose sein Erscheinen ein. Alle Verbindungen zu okkultistischen Kreisen wurden ab jetzt abgebrochen. Genau veröffentlichte danach eine Reihe von Artikeln über freimaurische Themen und für die Polemiken über die unbekannten Oberen, das haben wir schon gehört mit den verschworenen Mächten, die über vermutet hat, in diesem Fall eben konkret die unbekannten Oberen der Freimaurerei, also die Frage wer kontrolliert denn die Freimaurer, sehr verschwörungstheoretisch auch geführt wurde.
Ja, dann hatte er sich auch zur Tuxilschwindel und so geäußert dazu Sachen geschrieben. Wir haben zum Tuxilschwindel in der Folge der Freimaurerei auch länger geredet, was ist da ein katholischer Angriff auf Basis von gefägten Dokumenten auf die Freimaurerei von Tuxil, der eben selbst auch Freimaurer war und dann sich da dagegen gewandt hat danach mit großen Geschichten und Genau nutzte aber Dokumente, die er zum Tuxilschwindel bekommen hat, um die anfangszeichen Verdächtigen Ursprünge von Kreisen zu entlarven, die er für die Verteidigung des Westens gegen die jüdisch-freimaurische Verschwörung, sie da hat Ende, brauchte.
Genaus entwickelte daraus dann später den Begriff der Gegentradition, also auch eine Inversion der Tradition, aber schon spannend, dass er hier schon in seiner zweiten Schaffensphase von jüdisch-freimaurischen Verschwörung spricht. Ja, Jonas, was sagt man dazu? Ja, dass man mal wieder beim Antisemitismus.
So schnell geht es. Wie so häufig? Ja, wie leider allzu oft bei uns im Podcast. Aber können wir nichts führen. Also, ich können wir nicht dafür, sondern die schreiben mir immer so eine direkte, konkrete, wahnsinnige Scheiße. Ja. In den späten 1920er Jahren, wir haben ja in den letzten Vorgörten, Genau hat da irgendwie sechs oder acht Bücher zwischen 1917 und 27 veröffentlicht, also eine extrem produktive Phase für ihn.
In den späten 20ern wurde der Traditionalismus dann eben langsam zu einer Art Philosophie begann, sich zu etablieren, begann, breitere Kreise an Intellektuellen in Frankreich und darüber hinaus zu erreichen. Aber gleichzeitig zu diesem Erfolg erlebte Genau in Paris mehrere Schicksalsschläge. Zu Beginn des Jahr 1927 war Genau gerade 40 Jahre alt, verheiratet und lebte relativ komfortabel.
Seine Karriere als Philosophie-Lehrer war nicht erfolgreich und errichtete an eine privaten Mädchenschule, was hinter französischem akademischen Hierarchie als quasi die niedrigste Variante einer akademischen Karriere galt. Seine Bücher fanden jedoch in bestimmten Kreisen zunehmend Anerkennung. Genau und seine Frau Berte hatten keine eigenen Kinder zogen, aber seit 1918 ihre nichte François mit Hilfe von Genau lieblingstante Madame Duru groß.
Also eine Patchwork-Familie, aber eine Funktionale. Innerhalb von zwei Jahren verlor Genau aber fast alles außer seinen neuen philosophischen Bewunderern. 1927 starb Berte während einer blindamen Operation im Alter von nur 44 Jahren und Genau verlor seinen Job an der Mädchenschule. 1928 verstarb Madame Duru, 1929 kam es zur Spannung zwischen Genau und der Mutter von François, während wodurch François ihm im Alter von 16 oder 17 Jahren weggenommen wurde.
Diese Reihe von Katastrophen führte zu ersten Anzeichen von Paranoia bei Genau. Wir sehen erst der Anzeichen von Paranoia schon davor, wenn er die ganze Zeit von einer jüdisch-freibauerischen Weltverschwörung redet. Aber ja, quasi das gleiche. Beziehungsweise niedere Mächte aus den esoterischen Kreisen schon vorher vermutet, die ihn sabotieren wollen.
Die Schicksalsschläge haben diese Tendenz, die wahrscheinlich schon immer angelegt war, extrem verstärkt. Er hatte eine Familie und einen Job und jetzt hat er kein Job mehr und keine Familie mehr und sitzt da allein. Genau begann dann zu vermuten, dass François seine nicht der endoppelte Spielspielte im Glaubte von einem Netz aus Spionage und Verrat umgeben zu sein, also auch von den überlebenden Verwandten.
Genau dachte, dass unbekannte Mächte darauf abzielten, seine Arbeit zu sabotieren, das haben wir schon gehört und zusätzlich zunehmend ein gesundheitlichem Problem und weil wird er überzeugt, dass er von neospiritualistischen, feinten psychischen Angriffen ausgesetzt war. Ja, Hitting you with the Mind Spells, die verdammten Magier, das ist eine ganz spannende Mischung bei ihm.
Er diskreditiert den Okultismus als komplett leer von Wahrheit, aber er hat dann doch Angst davor von den psychischen Angriffen ausgesetzt zu sein und das hört sich tatsächlich eher so wie Zaubersprüche an, wie er das beschreibt, nicht wie die Schreiben schlechte über mich in der Presse oder so, sondern ich werde da psychisch attackiert, was heute die Mikromellenwaffen sind oder wenn Leute Havana-Syndrom bekommen.
Ja, was ich dazu sagen wollte, ist, dass er eben einerseits der okultistischen Bewegung aller Relevanz abspricht und gleichzeitig sagt, die haben die Macht, mich mit psychischen Angriffen anzugreifen, auf der anderen Seite sagt er, die perennialistische Tradition, die perennialistische Wahrheit ist ewig und unabdingbar und wurde quasi seit den ersten Tagen der Menschheit transkribiert und weitergegeben.
Warum macht er sich dann so große Sorgen, dass das jetzt verloren gegangen ist? Wenn es wirklich so ewig und allgültig ist, warum war es dann so einfach für die Moderne quasi seiner Meinung nach das alles zu vergessen und abzuschütteln und zu vergessen? Also diese Anomalie der Geschichte, das Westens, die er da beschreibt, das passt für mich nicht ganz zusammen.
Die Angst, eine Verlust und der Glaube an eine immerwährende Wahrheit auf der anderen Seite. Oder kriegst du das irgendwie zusammen? Nee, fällt mir schwer. Aber... Ja, aber trotz all dieser Witterigkeiten setzt er genau seine Arbeit vor, der hat sich quasi dann die Arbeit gestürzt, in einem Buchladen im Paris-Trafer 1929 auf der INO Chilito eine wohlhabende amerikanische Witwe mit Interesse, Arrokultismus und eine Konvertitin zum Islam.
Zusammen planten sie eine Serie traditioneller Bücher und reisten 1930 nach Ägypten um Textes zu sammeln. Nach drei Monaten trennten sich ihre Wege und Chilito gierte allein nach Frankreich zurück. Genau blieb aber in Cairo. Zunächst mit unzureichenden Einnahmen aus Buchhonoralen, die er aus Frankreich bekommen hat, dann haben zunehmend wohlwollende Bewunderer ihn finanziell unterstützt und 1939 schenkte ihm der englische Traditionalist John Levy das Haus, das Genon bis dahin gemietet hatte.
Er hat wirklich sein Miethaus gekauft für ihn, was die Basis seiner Existenz danach mit den extrem bescheidenen Mitteln, die er nur noch hatte, in Cairo war. Apropos an alle unsere Hörerinnen und Hörer, wenn ihr uns den Haus schenken wollt, hilft gar kein Problem, schreibt uns einfach. Wir sitzen alle in Mietshäusern und freuen uns genau in den Nordkirchen, wie unser Miethaushaus uns kaufen würde.
Ja genau, wir sitzen alle in Wohnungen, aber ihr könntet gerne das gesamte Miethaushaus kaufen und schenken. Das wäre für uns gar kein Problem. Nur um unsere Offenheit da nicht nur, wir sind ja genauso offen wie Genor. Das will ich nur festhalten. 1934 heiratete Genordan, die Ägypterin, namens Fatima Mohammed Ibrahim und das Paar bekam über die nächsten Jahre mehrere Kinder.
Genaubt liebte in Cairo, ihn hielt natürlich auch nichts mehr in Paris, konnte günstiger in Cairo leben als dort und er hatte anscheinend weniger Angst vor den unbekannten Mächten, die ihn in Frankreich so verfolgt hat mit ihrem psychischen Attack. Außerdem hat er das erste Mal tatsächlich eine lebende Tradition, von über die er so viel gelesen und geschrieben hat im Islam irgendwie erlebt und lebte selbst dann auch als Muslim und Sufi, hielt sich laut seinen Aussagen von den Menschen, die ihn besucht haben und seines Publizisten, der später seine Biografie veröffentlicht hat, strickt an die Sharia und gehörte dem Hamidiya Shatiliya Orden des Sufismus an.
Trotz seines Lebens als Muslim blieb Genor aber sein Überzeugung nach ein Universalist und Traditionalist, also Perennialist, seine Schriften bezogen sich immer noch sehr selten auf den Islam und der Lars kaum arabische Bücher. Seine umfangreiche Korrespondenz und gelegentliche Besuche von Europäer prägten weiterhin sein Leben, also er hat saßig an seinen Cairo und hat Briefe nach Europa geschrieben.
In Cairo erinnern wir ein bisschen, während meinem Jahr im Ausland in Indien gab es da jemand der nach mir kam und den Job übernommen hat und da war einer dabei, der hat einfach das gesamte Jahr in Indien aufs Imm, seinem Zimmer damit verbracht mit seiner Freundin in Deutschland zu Skype. So stelle ich mir Genor da ein bisschen vor mit seinen Bewunderern in Europa, wie er in Cairo sitzt und den ganzen Tag Briefe schickt.
In Cairo hatte nämlich Genor auch sehr wenige enge Freunde, hauptsächlich westliche Konvertiten zum Islam und ein paar kosmopolitische Bekannte. Er hatte interessanterweise wenig Kontakt zu islamischen Gelehrten mit Ausnahme einiger weniger wie Abdel Halima Mahmoud dem Scheich von Al-Assa und mit dem er sich gemeinsam mal kurz an der islamischen Zeitschrift beteiligt, aber das war direkt wieder passé.
Wahrscheinlich weil die Kluff zwischen Genor und den ägyptischen Intellektuellen einfach doch größer war als er angenommen hatte, als er nach Cairo kam. Mouin al-Arab nahm Genor einmal mit um Taha Hussein zu treffen, den führenden ägyptischen Intellektuellen des frühen 20. Jahrhunderts, Taha Hussein war ein sekulärer Modernist, war mit der Französin verheiratet und abgesehen davon, dass beide eine interkulturelle Ehe hatten, ist es jetzt sehr schwer, so finden wir, wo die beiden sich vorgestellte, wurden weil sie ansonsten jetzt intellektuell gar nichts gemeinsam hatten.
Aber wie zu erwarten lief das unser Mittel, angesichts von Taha Hussein's eigener Agenda war seine Reaktion auf Genostraditionalismus eine sofortige und sehr sichtbare Feindseligkeit, als später schrieb Taha Hussein dann, was ich sehr, sehr spannend und erhellend fand, es ist nicht wahr, also Zitat, es ist nicht wahr, dass der besten materialistisch ist.
Seine materiellen Erfolge sind das Produkt seines Intellekts und Geistes und sogar seine Atheisten sind bereit für ihre Überzeugung zu sterben. Und das finde ich eine sehr spannende Perspektive von einem ägyptischen, gelernten oder dem geführenden, egyptischen, gelernten Anfang des 20. Jahrhunderts, eine sehr spannende Analyse des Westens, der quasi, wenn wir jetzt immer nur die Leute lesen, die anti-modernisten sind, die sagen, alles ist materialistisch, alles ist schrecklich im Westen, Leute wie Genor oder unsere anderen Freunde, Steiner und Co., dann dürfen wir nicht vergessen, dass es auch zu der Zeit, wo die das geschrieben hat, schon Leute gab, die das anders gesehen haben.
Hier zum Beispiel Taha Hussain, der gesagt hat, das stimmt gar nicht, dieses Bild des Westens, das ist quasi ein bisschen propaganda, dass die sich als reine Materialisten darstellen, weil tatsächlich gibt es bei euch einen Haufen, zu der Zeit auch auf Europa blicken, Haufen Faschisten und Kommunisten, die absolut bereit sind für ihre scheinbar nur materialistischen Ideologien zu sterben.
Was hat denn das tatsächlich im Materialismus zu tun? Wir sind auch alles Idealisten, die wollen alle für Ideen sterben und predigen Materialismus, das ist doch überhaupt also nur der Westen, materialistisch so erfolgreich ist. Heißt es ja nicht, dass, und weil es vielleicht zu einem großen Wandel der Spiritualität geführt haben könnte oder das Oberfläch nicht geführt hat, heißt es nicht, dass grundsätzlich die Menschen anders sind.
Das heißt eher, dass die Menschen ihren Spiritualismus in neue Formen irgendwie gegossen haben in der Moderne. Und Leute wie Genor eben sich dagegen wehren und sagen, das ist nicht die richtigen Form, wir sollten zu irgendwelchen alten Formen zurückkehren, die wir aber nicht mehr finden können, weil sie verloren gegangen sind, also müssen wir die erfinden, also ein Kuddelmuddel.
Obwohl genau, möglicherweise weniger oder nichts von den muslimischen Gelehrten während seiner Zeit in Cairo gelernt hat, lernte er doch etwas aus seinen Jahren in Ägypten generell, denn seine Erfahrungen mit den Realitäten des Lebens im Osten machten seine Sichtweise realistischer und verendeten so den Übergang von der Idealisierung des Ostens, des jungen Genors und wie wir die auch bei Leuten wie Aghili, dem Maler über den Schwedischen, der ihnen in den Sufi-Orden eingeführt hat, zu Idealisierung der Tradition als ein ortsunabhängiges Konzept bei Genors, späteren Genors.
Dieser Übergang spiegelt sich im Anhangwieter, den Genors für die neuere Ausgabe von 1948 hinzufügte, in dem er zwischen dem mystischen Orient, Tradition und dem geografischen Orient unterscheidet. Ägypten und andere Orte, an denen nicht alles traditionell ist und nicht jeder ein Frau-Masufi, sind, sind quasi die geografische, der geografische Orient, der mystische Orient, bis der Orient den er sich vorgestellt hat. Trotz dieser geänderten Ansichten blieb Genors frühe idealisiertes, unrealistisches Bild des Ostens für viele späteren Traditionellisten sehr einflussreich, weil die eben auch die Schriften von ihm vor 1930 gelesen haben, die einflussreichsten aus den 20er Jahren eben sind und die selbst
oft wenig oder gar keine direkten Erfahrungen mit diesen Traditionen hatten, die sie da so hochhalten oder hochgepriesen haben. Also erinnern mich an Savitri Devi, die dann in Indien rumgelaufen ist und den Leuten erzählt hat, wie gut das Kastensystem ist, obwohl sie halt nie unter dem Kastensystem irgendwie zu leben hatte, nie da drunter leben musste immer die Option hatte zu gehen und ja, trotzdem dafür Propaganda war, weil es eine so gescheinbar umfeinderte Tradition sei. Jetzt als letzten spannenden lustigen Punkt müssen wir doch kurz über die Fraternité des Chevaliers du diva paraclet treten.
Die Fraternité des Chevaliers du diva paraclet, okay, ich weiß nicht wer paraclet ist. Also die Bruderschaft der Ritter des göstlichen Parakleten. Ja, was ist sein Paraclet? Kann mir das jemand erklären? Ist das was aus dem Bibel? Die Fraternité, also diese Bruderschaft der Ritter des Göstlichen Parakleten wurde von Réen in Frankreich entdeckt.
Nach dem Réen ist einer der Komponentiale, nach dem Genor nach Ägypten gegangen ist. Also nach den 1930ern Réen war der Rausgeber von Etude traditionell ein Bewunderer von Genor, der selber Zöger dem Muslim zu werden und nicht so richtig viel Interesse an der Freimauerei hatte. Und damit waren die beiden Initiationen, die Genor normalerweise die ganzen Brieffreunden, die er hatte, empfahl für ihn nicht relevant oder keine Option. Also Genor hat immer erst die Freimauerei empfohlen und dann gesagt, wenn das einem nicht passt, dann sollte man Muslim werden.
Weil das die zwei echten Traditionen sein, die es irgendwie noch gäbe. Réen erinnerte sich aber dann stattdessen an eine mittelalterliche christliche Ordensgemeinschaft, die er in den Artikeln von Chaboné Lassay erwähnt wurden. Chaboné Lassay auch eine extrem spannende Person der Zeit, der während seiner Zeit in der Kolonialarmee Frankreichs in einem Krieg in Vietnam im 19. Jahrhundert in die Triaden eingeführt wurde und dann quasi seine eigene taoistische Triaden-Einführung in diese alten kriminellen Organisationen China, dann auch nach Europa mitgebracht hat und danach ganz groß publiziert hat in esoterischen Zirkeln und auch andere Leute eingeführt hat quasi eine Taoismus. In diesen Artikeln,
von dem die Réen findet, liest er über die Létoile Eternel als an den ewigen Sternen einen katholischen Ordner, der 15. Jahrhundert der knapp die französische Revolution überlebt hatte und nur noch aus 12 Personen bestand. Réen sucht in der Initialisationsmöglichkeiten für sich und andere Traditionalisten, da der Létoile Eternel nur neue Mitleid wieder aufnahm, wenn ein bestehendes Mitglied starb. Es gab nur 12 Leute, man musste warten bis einer starb bis wieder platzfrei wurde, das war nicht unpraktisch. Unter dem Druck gab dann Chabonelassay zu, dass es auch einen anderen Orden gäbe oder gegeben habe oder nämlich die fraternität des Chevaliers du de Vair Paraclete, die vom 16. Jahrhundert bis zu ihrer Auflösung 1668 aktiv gewesen sein. Die Initiation dieses Ordens
wurde innerhalb des Létoiles Eternel bewahrt und an Chabonelassay weitergegeben. Nach anfänglichem Zögern stimmte Chabonelassay 1908 und 30 zu, die Fraternité mit Réen und Georges August Thomas wiederzubeleben. Weitere Traditionalisten traten 1939 bei, aber der Beginn des zweiten Weltkriegs unterbrachte Aktivität. Geno verfolgte diese Entwicklung aus Cairo und stellte fest, dass es keine spirituellen Praktiken innerhalb der Fraternité gab. Réor schlug deshalb Vorpraktiken nach sophistischem Vorbild zu rekonstruieren, was genau aber ablehnte. 1943 verließ der widerwillige Réor die Fraternité und wurde dann Muslim. Um 1946 erinnerte sich Chabonelassay dann aber auf einmal, drei Jahre später, an detaillierte tägliche Praktiken, die er von Canon-Barbo
erfahren habe. Diese Praktiken wurden an seinen Nachfolger weitergegeben. Ja, es gibt berechtigte Zweifel an der Autorik, die sie sehr der Fraternité an ihrer Praktiken. Einige glauben, dass Chabonelassay die Fraternité erfunden habe, um Traditionalisten innerhalb der katholischen Kirche zu halten und von einer Konversion zum Islam abzubringen.
Trotz seiner Zusammenarbeit mit Genohe Chabonelassay dessen Schriften für gefährlich und potenziell verschädlich, weil er eben den Leuten den Weg zum Islam gezeigt hat und gesagt hat, dass hier ist eigentlich die richtige Initiation, werdet zufies, wenn er wirklich initiiert werden wollte in eine lebendige Tradition.
Der Freimauerei hat Genohe bis zu seinem Tod interessiert. Er hat das Leuten wie Réor immer zuerst empfohlen, wie gesagt, und dann gesagt, der Sophismus ist eben Stufe 2, wenn der Freimauerei nicht ausreicht. Im Jahr 1949 erhielt Genohe dann die egyptische Staatsbürgerschaft. Satchwick schrieb über Genoes Leben in Ägypten, dass er sich zur Weiterhine für den Hinduismus und andere Religionen interessierte, seine eigene tägliche religiöse Praxis jedoch rein islamisch baue. Genohe starb dann am Sonntag, dem 7. Januar 1951 im Alter von 64 Jahren. Sein letztes Wort war anscheinend Allah.
Zu Rezeption Jonas, lest uns hier ein Zitat vor. Einige enttäuschte intellektuelle reagierten auf Genoes Aufruf zur Bildung einer intellektuellen Elite mit Versuchen, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Einige versuchten erfolglos, den Faschismus und den Nationalsozialismus in die Richtung des Tradizionalismus zu lenken. Andere beteiligten sich später am politischen Terror in Italien. Der Tradizionalismus bildete schließlich den ideologischen Kitt für die Allianz der antidemokratischen Kräfte im post-sovietischen Russland. Und am Ende des 20. Jahrhunderts begann er, in der islamischen Welt in die Debatte über das wünschenswerte Verhältnis zwischen Islam und Moderne einzutreten. Das ist wieder von Maurek Setschwick against the modern world.
Ja das fand ich ganz gut, das ist fast so ein bisschen das Zusammen- was wir also wie groß der Einfluss von diesen Ideen von Geno einfach auf die Mute auf unsere heutige, aufs 21. Jahrhundert auch noch sind. Nicht nur dass er eben direkten Maxime Portas, also Savitri Devi beeinflusst hat, die ihn damals begeistert gelesen hat und daraus dann ihren eigenen isoterischen Hitlerismus entwickelt hat. Hört euch unsere zwei Folgen zu ihr gerne an. Wir haben uns ja zwei Folgen gewidmet. Wer euch interessiert was isoterischer Hitlerismus ist und ja verschiedene einfassreiche Persönlichkeiten in den rechtspopulistischen Bewegungen des 21. Jahrhunderts haben sich dem Tradizionalismus angeschlossen. Oft mit einer Verehrung von Evola, zu dem wir separaten mal reden im Besonderen, aber
eben auch immer mit Geno im Rucksack ideologischen. Alexander Dugin und zum Beispiel der ehemalige Berater. Dugin, der ehemalige Berater von Putin oder Thibault Barania Barani, der ehemalige Berater der konservativen ungarischen Jobbik-Partei. Wir sind alle mit dem Tradizionalismus in Verbindung gestanden und auf der Grundlage. Diese Interessen haben die miteinander kommuniziert, Briefe ausgetauscht, Artikel geschrieben. Alade Benoit, der Kunder der französischen Nouvel-Troit der neuen Rechten, erklärte 2013, dass der Einfluss von Geno auf seine politische Schule sehr gering sei und er ihn nicht als wichtigen Auto für seine Werke betrachte. Also wir sehen da durchaus auch eine Spaltung der Rechten, wer Geno hochschätzt und wer nicht. Aber Geno
wird zum Beispiel als sehr einflussreich auf die politische Philosophie von Steve Bannon dargestellt, hat an seinen Büchern auch selber so geschrieben, glaube ich. Und vor allem das apokalyptische Geschichtsbild Genos, dass in der Vernichtung des Templer Ordens sowie den westfälischen Frieden dann auch noch am Ende des 30er-Jährigen Krieges den Beginn des spirituellen Niedergangs des Westens sieht, wird eben damit angeführt. Warum der westfälische Frieden weiter eben dann der Protestantismus sich durchsetzt als Realität in Europa und die für den österreichischen Schritt zum Brechen der alten Monarchien ist?
Also die Niederlande werden unabhängig von Spanien, von den Harpsburgern und es entwickelt sich so etwas wie moderne Diplomatie und der Anfangen des europäischen Diplomatie und des europäischen Staatswesens noch der Art. Ja, so viel zu den konkreten Einflüssen. Was wir da sehen in dieser Zeit, in der eben im ausgehenden 19. Jahrhundert mit Blawatsky Identiosofen diesen ganzen Freimarologen der Gründung von den neuen Templer Orden, wie wir hier gesehen haben, seit es von Sepotons Ritter Orden, den er gründet und jetzt hier Genors Templer Orden, der kurzzeitig existiert. Das sind eben alles, im Endeffekt ist vor allem in Genors erster Lebensphase, diese eben sehr in dem kultischen Milieu verbunden, wie das erste Logo Brian Wilson genannt hat und ist ganz
hilfreich um dieses Verständnis von Ansammlungen von Alternativen, die damals so ruhige Geister sind irgendwie einzuordnen. Wilson zur Folge gibt es in den modern westlichen Gesellschaften eben so ein generelles kultisches Milieu, in dem sich vieles ansammelt, was von der vorhererste Kultur abgelehnt wird.
Alternative Therapien, alternative Überzeugung und bis zu einem gewissen Grab auch, gerade auch alternative Lebensstile. Sowohl Ideen als auch Menschen gehören in der Regel eher zu Milieu als zu einer bestimmten Gruppe innerhalb des Milieus. Also man ist dann eben nicht nur Theosoph, sondern man ist dann eben auch oft Hymeopath und vielleicht auch noch Steinerfemme, Anthroposoph, gewisse Überschneidung. Oder man ist vielleicht, ja, das kannst du auf die moderne Health und Fitness Szene ja auch irgendwie übertragen, wo dieses kultische Milieu auch einen großen Einfluss geübt hat und ja, also wie eine Breite in breiten Teilen unserer Kultur das wiederfinden können auf jeden Fall.
Der einste an sich wechselt dabei in diesem sozialen Konzept leicht von einer Gruppe und so anderen innerhalb dieses Milieus und im Endeffekt gibt es ein gemeinsames Netz von Veröffentlichung und Veranstaltung, wo die diskultische Milieu immer wieder zusammen kommt. Also nur so als ganz gute Einordnung. Spannend eben, dass wir damals als die Moderne 2019 Jahrhundert so durchsetzt und die Evolutionstheorie gesellschaftsfähig wird und so, dass wir eben da die große Welle der Esoterik in Deutschland sehen und das Kultischen wie in ganz Europa und dass wir jetzt eigentlich seit einigen Jahren wieder ein Aufleben des kultischen Milieus haben und der Esoterik und gleichzeitig eine neues Zweifeln an der Moderne. Also es gibt da eine gewisse Verquickung
zwischen Moderne und Esoterik, zwischen Materialismus auf der einen Seite und Verlangen nach Esoterik auf der anderen oder nach den tieferen Wahrheiten wie Charles es genannt hat. Anfang letzter Folge. Wotor Harnikraff zur Folge ist Zitat die Moderne selbst mit der Geschichte der Esoterik verflochten.
Also der hat ganz spannend darüber geschrieben, dass eben die westliche Esoterik selber auch einen tief greifenden Einfluss auf die hinduistischen und buddhistischen Modernisierer wieder hatte und deren Modernisierung von östlicher Philosophie ihrerseits dann wieder moderne westliche Spirulitalität ganz stark beeinflusst haben. Also es gibt dann viel stärkeres Wechselverhältnis.
Es gibt keine in Asien irgendwie unveränderte Philosophie und Wahrheit und Religionen die seit Ewigkeiten bestand hat, sondern der Hinduismus und auch der Taoismus sind in erständigen Konfrontationen mit ihrer Außenwelt und stimmen sich mit der ab und passen sich daran an und der Hinduismus ist eine extrem flexibte Religion, so dass gäbe es ihn heute nicht mehr so in der Form und hat sich immer geändert über die letzten Jahrhunderte, wahrscheinlich jedes Jahrhundert und auf jeden Fall jedes Jahrtausend und genauso hat eben auch die letzten 200 Jahre gab es dann eine Wechselwirkung in der Faszination der Europäer für hinduistische Lehren und den östliche Philosophie, die dann eben oft unter diesem perennialistischen Stern stand und gesagt wurde, da werden irgendwelche
alten Weisheiten entdeckt, die wir verloren haben, aber tatsächlich gibt es die ganze Zeit ein Wechselbeziehung und die ganze Zeit eine gegenseitige Beeinflussung. Ein spannendes Beispiel, was mir mal separat mal vorgebehandelt werden, ist das Buch von 2005 von Elisabeth Michaelis, History of Modern Yoga, in der in dem Buch führt die die Wurzeln des modernen Yoga zurück auf die Verbreitung westlicher esoterischer Ideen in den intellektuellen Kreisen Bengalens im 18. Jahrhundert und zu gegebener Zeit wurde nämlich der von Vivekananda 1896 veröffentlichte Raja Yoga zum grundlegenden Text des modernen Yoga, vor allem weil er wieder Autor zeigt und die Yoga Sutras oder die Autorin zeigt die Yoga Sutras von Panta Jali im Sinne eines damals
aufkommenen occultistischen New Age Steals einer säkularisierten und individualistisch orientierten religiösität umgestaltet. Also wir sehen Yoga wurde von intellektuellen in Auseinandersetzung mit Theosofen und mit westlicher esoterik entwickelt und ist kein altes uraltes Konzept in Indien nur als Beispiel für so Tradition und wie Formbar sie sind. Dinge die wir glauben das ist ja so ein Steckenpferd in unserem Podcast nicht nur das Dirndl ist nur 120 Jahre alt und die Lederhosen oder so sondern im Endeffekt sind halt auch Traditionen wie Yoga die jetzt extrem für die Soft Power von Indien wichtig sind was wir modern als Yoga erkennen halt keine uralte Wissenschaft wie einem das im Yoga Unterricht immer wieder vermittelt wird sondern sind eine
moderne Entwicklung in Reaktionen aus westliche Theorien auch die dann wieder dort zu was neuem geführt haben. Also tatsächlich lassen sie auch so Yoga Stellung auf sudänische Turner von 40 Jahre bevor das Yoga Ratscher rauskam zurückführen und es gibt so ganz klare Verbindung nicht nur was die intellektuelle Basis davon angeht sondern tatsächlich auch teilweise die Übungsbasis dass es halt von so Reform Bewegungsleuten teilweise vorentwickelt wurde und dort kopiert und wieder ein neues Gewand gepackt und so. Unglaublich spannende Geschichte auch mal können wir separat aufrollen aber ich fand das ein ganz gutes Beispiel als Abschluss wenn wir jetzt so viel über die Traditionen und Leute geredet haben die auf dieser Suche nach dieser
Initiationen diese alte Weisheit sind die unverändert irgendwie existiert das führt dann halt zu so diesen Chevalier de divin paraglade also das führt dann halt zu diesen diesen erfundenen Scheintraditionen Hauptsache Leute haben irgendwas an das sie da glauben können und um deine Frage von vorhin zu beantworten das Paraclet ist ein mehrfach im Johannes Evangelium verwendeter Begriff der in der Theologie für den Heiligen Geist steht also ist einfach nur das Paraclet ist quasi einfach nur auch der Heilige Geist. Herr was lernen wir daraus Veränderung ist die einzige Konstantin. Genau Veränderung ist die einzige Konstante und wir können keine uralte Tradition die von irgendwann Ural ist es gibt keine uralte unveränderter Tradition das ist der
erste Punkt deswegen wurde auch in den letzten Folge eben die die erste Publikation von E-Mas Doktorarbeit abgelehnt von Genor weil er das eben von Anfang an ideologisch über die eigentliche Forschung am Hinduismus irgendwie gestellt hat. Er ist da rangegangen hat ja jetzt finde ich meine uralte Weisheit und nicht unvoreingenommen was ist denn das. Ganz klar mit der Agenda rangegangen und das tut natürlich dann nicht gut. Ich glaube Genor ist ein man kann das lesen man kann sich das angucken. Das ist so ein bisschen der französische Ausfall Spengler für mich ja aber hängt nicht so viel dem Glauben nach irgendwas altes zu rekonstruieren sondern macht uns euch lieber mit uns gemeinsam allen Gedanken darüber wie wir die Zukunft besser organisieren können
als in der Vergangenheit war dieses nach so einer nach hinten blicken und auf die Rettung aus dem der Vergangenheit hoffen ist glaube ich nicht besonders zielführend bzw. ja wenn es ein anderer Blick auf die Vergangenheit wäre wenigstens aber das ist es ja am es so viel dazu ich habe zum Perinialismus jetzt gerne mal viel zu sagen vielen dank lasse eure Kommentare da was ihr davon haltet fand ihr es interessant das sollen wir da mal noch tiefer einsteigen weil neu folgt das ist ein boden darf noch mal aufnehmen was haltet ihr davon ansonsten achja ankündigungen vielleicht machen wir demnächst mal ein zweier wochen pause weil ich bin im wohnau aber keine sorge wenn jetzt ein zwei wochen nichts
kommen sollte von uns wir haben den podcast nicht aufgegeben sondern werden dann in alter frische im august weiter machen also ich denke bis ende julie haben wir es wird es wahrscheinlich die folge hier wieder im 26 laufen am 2. oder 9. könnte sein august könnte sein dass keine folge kommt aber danach sind wir wieder für euch am start ja so wie dazu vielen dank fürs zuhören unterstützt uns auf patreon wenn ihr Bock habt wir werden schon unterstützt vom cooleren erfischer vom adem gymnasium fani die trich freie stuart und von onkel didi vielen dank an alle die es genannt wurden und auch an alle stillen unterstützern unterstützerinnen wir sind sehr zu schätzen wenn euch die arbeit hier ein paar euro monat wert ist wir freuen uns sehr drüber ansonsten
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