
Beruhigt euch - der Podcast für Eltern· Staffel 2· Folge 36
Elternwut: Warum Zusammenreißen nach hinten losgeht | #036
Dienstag, 12. Mai 2026 · 33 min
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Shownotes
Morgens im Flur, die Uhr im Nacken. Dein Kind zieht sich zum dritten Mal die Schuhe wieder aus. Du merkst, wie der Druck in dir steigt, und dann passiert es: Du wirst laut. Danach das Schuldgefühl.
In dieser Folge sprechen Marie und Thorsten über ein Thema, über das kaum jemand offen redet: Elternwut. Warum Wut kein Zeichen von Versagen ist, sondern ein Signal dafür, dass die eigenen Grenzen zu lange übergangen wurden. Was im Nervensystem passiert, wenn zwei überforderte Menschen aufeinandertreffen. Und warum der Versuch, die Wut einfach wegzudrücken, meistens in die nächste Explosion führt.
Marie erklärt, warum Selbstregulation vor Ko-Regulation kommt und was Eltern konkret tun können, wenn es doch passiert ist, ohne dem Kind die Verantwortung dafür zu geben.
Eine Folge für alle, die sich nach einem lauten Abend fragen, ob sie gerade alles falsch machen.
Calmi Academy: academy.calmi.com
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Hallo und herzlich Willkommen zu, beruhigt euch. Kennst du solche Momente? Es ist morgens, die Zeit wird schon knapp, dein Kind zieht sich zum dritten Mal die Jacke wieder aus und du merkst, wie in dir der Druck immer weiter hoch kocht. Du hältst den Deckel fest drauf und dann kannst du nicht mehr und sagst etwas unbedachtes, dass du so nicht sagen wolltest. Danach kommt dann dieses dumpfe Gefühl im Magen und die innere Frage, warum ist mir das schon wieder passiert? In dieser Folge sprechen Marie und ich über Elternwut, nicht über die Wut der Kinder, sondern über unsere eigene, darüber, warum diese Wut kein Versagen ist, sondern ein Signal, was in unserem Nervensystem passiert, wenn wir in diesen Zustand rutschen und warum der Versuch,
alles zusammenzuhalten, oft erst recht zur Explosion führt. Und was wir konkret tun können, wenn es passiert ist, damit die Beziehung zu unserem Kind nicht darunter leidet, das ist eine Folge für alle, die sich nach einem lauten Abend schon mal gefragt haben, bin ich eine schlechte Mutter oder bin ich ein schlechter Vater und kurze Antwort nein.
Schreibt uns gerne eure Gedanken zu dieser Folge an beruhigteuch@kimi.com oder auf Instagram unter Kimi Punkt Official. Und noch ein kurzer Hinweis auf unser neues Angebot unteracademy.kimi.com erfahrt ihr mehr. Und jetzt geht es los. Viele Eltern kennen das Gefühl, wütend zu werden, obwohl sie es nicht wollen. Warum wird so wenig darüber gesprochen, Marie? Gute Eltern ist ja tatsächlich ein Thema, über das kaum jemand spricht, und das ist auch nicht verwunderlich, weil das ja bei vielen sehr mit Scham besetzt ist. Also Eltern setzen sich ja im Grunde heute sehr mit Erziehung auseinander und wollen alles richtig machen. Das Thema Erziehung hat heute auch noch. Ja, ne ganz andere Bedeutung als
noch n paar Generationen vorher und das bringt natürlich nicht nur neue Erkenntnisse mit sich, sondern auch Druck. Also man hat ja heute an die Elternrolle selber auch n ganz anderen Anspruch, das Umfeld hat n ganz anderen Anspruch an sich selbst und das führt dazu, dass Eltern sich sehr unter Druck setzen, alles richtig zu machen und das geht oft auch einher.
Mit der Einstellung Ich muss das alles aushalten, wenn mein Kind wütend ist, schreit explodiert. Ich muss das aushalten, ich muss ruhig bleiben, bis ich aber irgendwann explodiere und dann kommt eben dieses Gefühl, warum hab ich das gerade gemacht, warum ist das mit mir passiert, ich wollte doch ruhig bleiben, ich hab mir das vorgenommen, ich wollte das doch besser machen und das ist dann eben der Punkt, der sehr schambesetzt ist.
Und was sagst du dann? Eltern, die sich dafür schämen, dass sie laut geworden sind? Na ja, Wut an sich ist ja kein Fehler der Eltern und auch kein persönliches Versagen und auch kein Fehlverhalten der Eltern, sondern Wut ist ja erst mal n ganz normales Gefühl, was jeder Mensch in verschiedenen Situationen in sich trägt. So, jetzt haben wir ja ne ganze Bandbreite von Gefühlen, es gibt gute Gefühle, es gibt.
Gefühle, die nehmen wir jetzt nicht so als positiv wahr, wobei ich immer sage, auch das sind eigentlich gute Gefühle, weil sie erfüllen ja auch ihren Nutzen, und so hat Wut auch einen Nutzen, und zwar will uns unsere Wut etwas sagen, wenn wir nämlich wütend sind, dann ist das ein Zeichen, dass wir ernst nehmen sollten, und zwar, dass unsere eigenen Grenzen geradezu lange übergangen wurden, und zwar so lange, bis wir es nicht mehr halten können, und dann kommt eben diese Wut hoch so, das heißt, die Wut an sich ist gar nicht das Problem.
Sondern wie wir selber mit dieser Wut umgehen. Also sprich Schamgefühl und auch mit den fehlenden Grenzen umgehen, die eigentlich zu dieser Wut geführt haben. Und genau da müssen wir dann ansetzen. Aber viele Eltern denken trotzdem, sie hätten versagt, wenn sie wütend werden. Und woran liegt das?
Viele Eltern stehen heute unter diesem ideal, dass sie immer ruhig bleiben müssen, immer verständnisvoller, immer regulierter und. Da spielen sicherlich auch viele Erziehungsratgeber, die wir heute so lesen, ne große Rolle. Ne wo auch so n Fass aufgemacht wird was passiert wenn man mal laut wird und was das mit der Psyche des Kindes macht und so weiter aber letzten Endes, es ist ja wie Social Media, ist ja auch n guter Vergleich, es gibt am Ende n unrealistisches Bild, also kein Mensch hat sich immer zu jederzeit zu 100%.
Unter Kontrolle insofern, dass er diese Gefühle nicht empfindet, ja, sondern die Frage ist ja nicht, wie empfinde ich die, sondern wie gehe ich damit um, und das war auch eben das, was ich angesprochen hab mit sie will uns etwas sagen, es sind fehlende Grenzen, die da sich in dieser Wut widerspiegeln, so, das heißt. Die Frage ist ja nicht, wie schaffe ich das, nicht mehr wütend zu sein, sondern wo an welcher Stelle. Vorher höre ich nicht richtig auf mich selbst ne und überschreite eben meine persönlichen Grenzen so, das heißt ich würde gerne wegkommen zu was hat Wut jetzt für ne schreckliche Auswirkung auf unser Kind hinzu, was will uns die Wut eigentlich sagen, was für n Zeichen ist das in uns, für uns und dann können wir sie
nämlich auch aus einer ganz. Neutralen Rolle betrachten nämlich als Signal, dass uns etwas sagen will und nicht als etwas, was wir unter den Teppich kehren sollten, wofür wir uns schämen müssen. Ne, weil das ist ja dann auf die Folge Scham, Druck ne noch noch mehr aushalten zu müssen, obwohl man eigentlich nicht mehr kann und dadurch sich dann eben selbst überfordert und das setzt ja am Ende die Spirale in Gang, ne führt dann zu noch mehr innerem Druck zu noch mehr aushalten, wir übergehen noch mehr unsere Grenzen.
Und irgendwann sind wir dann genau an dem Punkt angekommen, wo wir wieder explodieren und uns wieder schämen. Also es ist natürlich nicht so, dass Wut keine Auswirkungen auf Kinder hat, wenn sie unsere Wut erleben, ne und gerade wenn wir dabei auch Grenzen unserer Kinder überschreiten, dann hat das natürlich auch folgen. Ich möchte hier also nicht völlig haltloses verhalten Kindern gegenüber gutheißen, ne, Ich möchte aber n bisschen den Blickpunkt verändern, dass wir es eben nicht nur verurteilen. Sollten, wenn man mal laut wird, sondern vor allem auch mal überlegen, was will uns unser Körper damit sagen. Also was ist das für n Zeichen und warum ist sie da und nicht mit dieser Brille rangehen.
Es ist etwas was uns nicht passieren darf, was wir verurteilen, sondern halt mit der Brille rangehen was passiert in uns gerade, was es für uns so schwer auszuhalten macht. Ne und das ist etwas sich diese Frage zu stellen. Ist nichts, wofür man sich so schämen sollte, ne anders als man das vielleicht empfindet, wenn man nur diesen Punkt betrachtet. Ich habe gerade mein Kind angeschrien. Vielleicht kannst du mal beschreiben, wieso eine Situation typischerweise im Alltag aussieht. Ja, es sind ja immer wieder Grenzsituationen mit kleinen Kindern, die wir erleben.
Also wir haben es eilig und das Kind macht nicht mit oder es provoziert uns oder Geschwister oder was weiß ich ne oder das Kind ist einfach auch selber drüber so hat den ganzen Tag alles zusammengehalten in der Kita, in der Schule. Und hat einfach n total eskalierendes Nervensystem, gerade was vom Tag schon einfach durch ist.
Was überhaupt nichts mit uns zu tun hat. Wir reagieren darauf dann eben nicht mit Kurregulation, sondern wir geraten selber unter Stress, wir werden lauter, wir werden innerlich immer fester und geraten immer mehr unter Druck, also gerade wenn wir selber noch den Zeitdruck im Nacken haben und sagen, wir müssen gleich los und treiben unser Kind an und unser Kind macht nicht mit. Zieht sich die Jacke wieder aus, zieht sich die Hose wieder aus. Wir werden irgendwann gestresster, weil wir die Uhr im Nacken haben, werden immer lauter und sagen dann vielleicht auch Dinge, die wir eigentlich gar nicht sagen wollen und merken dann vielleicht auch, ich hab meinen Stress gerade total auf mein Kind übertragen und
danach kommt sofort dieses schlechte Gewissen. Und warum kann man dann in diesem Moment nicht einfach aufhören? Ja, damit müssen wir uns n bisschen damit auseinandersetzen, wie wir Menschen funktionieren. Und wenn wir in so eine Stressreaktion geraten. Dann ist quasi unser Nervensystem aktiviert und wir landen in diesem Fight Mode.
Ja, der hat evolutionär bedingt auch seine Berechtigung, also in dem Augenblick, wo wir einer akuten Gefahr ausgesetzt sind, ja wie durch den Säbelzahntiger oder so, ja da ist es ja ganz wichtig, dass wir uns auf bestimmte uns erhaltende Mechanismen fokussieren können, dass wir also dann nicht die gesamte Umwelt wahrnehmen, sondern auch gewisse Reize ausblenden können, ne, dass wir. Schnell reagieren, dass wir uns zur Wehr setzen, dass wir ja quasi beschränkt sind auf die Funktionen, die wir brauchen, um in einer Überlebenssituation überleben zu können. So, das führt zum Beispiel auch dazu, dass Empathie sinkt. So, das heißt, wenn dieser Fight Mode erstmal aktiv ist, dann ist passieren da auch Dinge, die wir
nicht mehr bewusst steuern können, weil dieses bewusste Steuern, das setzt quasi aus und der Autopilot mit den überlebenswichtigen Funktionen, der übernimmt, wenn man so will, ne so in der komprimierten Fassung jetzt, um das leicht erklärbar zu machen, so und deswegen. Fühlen Eltern das auch nicht immer sofort, kommen, die halten immer zusammen und spüren immer mehr Druck.
Ja, so und irgendwann kommt dieser Moment so, da kippt das einfach von jetzt auf gleich und diesen Moment sieht man ja selber häufig in der Sekunde überhaupt nicht kommen, sondern von jetzt auf gleich kocht das hoch, obwohl wir eben noch alles zusammengehalten haben und explodieren dann und es entlädt sich und hinterher fragen wir uns so, wie kann mir das passieren, also das bin doch gar nicht ich.
Ich liebe doch mein Kind oder meinen Partner oder wem auch immer. Kann ja auch in Beziehungen passieren, wenn man sich mit dem Partner streitet, ist genau das gleiche ne wieso sage ich so was, das ist doch gar nicht was ich wirklich denke ne und jetzt muss man sich vorstellen, dass die Eltern in so einem Moment also nicht mehr ganz bewusst reagieren und ihr eigenes Verhalten steuern, sondern dass im Grunde was ist, was völlig automatisch.
Abläuft. So, und das ist aber eigentlich nix, wofür man jemanden verurteilen sollte, sondern n Zeichen, dass das System von dem Menschen, dem das gerade passiert, das kann auch n Kind sein kann n Erwachsener sein, einfach gerade schlicht überfordert ist. Genauso im Übrigen, wie wir das manchmal auch bei unserem Kind erleben, ne, da haben wir ja auch diese Meltdowns, diese totalen Zusammenbrüche, wo das Kind jetzt nicht durch schlechtes Verhalten auffallen will, sondern einfach schlicht überfordert ist mit Umwelt, reizen, Müdigkeit, Hunger.
Was weiß ich ja und dann in Stress in so n Zustand gerät wo es einfach überhaupt nicht mehr ansprechbar ist. Und im Grunde ist es total vergleichbar damit mit diesem Punkt, wenn bei uns Erwachsenen, bei uns Eltern das über so ne Schwelle geht, ne und in uns die Wut aufsteigt. Ja, letzten Endes sind dann Kinder und Eltern im gleichen Modus und beide nicht mehr zurechnungsfähig.
Ja, da kommen wir zurück zum Kind, das Kind ist ja in dem Moment auch nicht unbedingt ruhig. Nein, überhaupt nicht. Also im Grunde treffen in so einem Augenblick dann 2 überforderte Nerven. Systeme aufeinander und wenn ich in diesem Modus bin, dann kann ich mein Kind auch nicht mehr ruhig begleiten, das Kind anders als der Erwachsene hatte im Grunde Regulation oder sich selbst zu regulieren noch nicht gelernt, so, das heißt, da kann ich nicht dieselbe Erwartungshaltung haben wie an den Erwachsenen, wenn es um die das Wahrnehmen der eigenen Grenzen, die Regulation der eigenen Gefühle, das Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse und stillen und so weiter geht sollte. So, und das heißt, Kinder
brauchen uns ja in der Coregulation, um zu lernen, irgendwann langfristig sich selbst zu regulieren. So, wenn jetzt aber 2 überforderte Nervensysteme aufeinanderprallen, dann ist es ja gar nicht mehr möglich, selber ruhig zu bleiben und mein Kind ruhig zu begleiten, das heißt, es beginnt so ne Art Ping Pong Dynamik ja zwischen 2 überforderten Nervensystemen, wenn du so willst.
Ja und 1 befeuert das andere und deswegen schaukelt sich das auch manchmal so hoch und. Eskaliert dann so? Das heißt, wenn ich wütend bin, dann kann ich nicht regulieren und dann kann ich auch nicht klar führen und das sind auch die Momente, ja, wo ich mit vielen Eltern auch drüber spreche, die dann hinterher sagen, ich versteh mein eigenes Verhalten da manchmal selber nicht, ja man kann es nicht und das sind auch gerade Eltern, die wirklich meistens, wenn ich mit ihnen spreche, lange versuchen, alles zusammenzuhalten, also die sich dessen schon bewusst sind, dass das nicht OK ist, was dann vielleicht auch passiert. Wenn sie wütend werden, aber ja, dann eben noch mehr sich unter Druck setzen, um zu versuchen,
sich Zusammenzureißen, das zu unterdrücken, diese Gefühle zu unterdrücken, und das führt eigentlich zwangsläufig in die nächste Explosion, ne so, das heißt. Das Ziel ist ja, meinem Kind Coregulation bieten zu können, denn wenn 2 überforderte Nervensysteme aufeinandertreffen, kann es am Ende nur eskalieren und vor allem können wir unserem Kind nicht Coregulation bieten, um daraus zu lernen, sich selber zu regulieren.
Und wenn das dauerhaft passiert, also quasi dauerhaft. 2. Überforderte Nervensysteme aufeinandertreffen ne und sich täglich oder wöchentlich da immer wieder aneinander. Reiben, dann wirkt sich sowas natürlich auch langfristig auf das Kind, auf die Beziehung aus. Deswegen ist es auch ein total wichtiger Hebel für Eltern, genau diese Wut nicht wegzudrücken, sondern wahrzunehmen und eben diese Frage zu stellen, was will sie mir sagen.
Jetzt sagtest du ja gerade, viele Eltern sehen diesen Moment gar nicht kommen und werden plötzlich übermannt von der Wut. Das heißt, das ist ja der erste Schritt, das zu erkennen und auch vielleicht früh war ein Zeichen zu erkennen. Kann man alles in unserer Academy bald lernen? Aber was mache ich denn konkret, wenn ich merke, es gibt gerade.
Ja, wenn ich merke, in mir baut sich dieser Druck schon auf und das ist ja auf jeden Fall was, was man vorher wahrnimmt, also was man vielleicht nicht zwangsläufig wahrnimmt, ist, genau diesen Moment vorherzusehen, wo der Schalter dann wirklich umgelegt wird, ne, aber dass der Schalter langsam unter Spannung gerät, dass wir uns unbehaglich fühlen, dass sich so ein innerer Druck aufbaut, das merken wir schon vorher so, und da ist wirklich das.
Das Beste, was man machen kann, nicht zu versuchen, das Kind zu regulieren, weil dann hängst du komplett davon ab mit deiner Regulation, wie das Kind als nächstes reagieren wird, sondern du nimmst den Fokus weg vom Kind und Fokussierst dich auf deine eigene Regulation, denn nur dadurch kannst du auch deinem Kind helfen, sich selbst zu regulieren.
Wenn du also versuchst auf dein Kind einzuwirken, damit dein Kind reguliert ist und dein Kind reguliert, sich aber nicht, dann bleibst du in dieser Abhängigkeit und die Rollen verschieben sich der Druck. Beide zu regulieren, lastet auf einmal auf den Schultern des Kindes und deswegen ist dieser Punkt auch für das Kind so wichtig, sich auf sich selbst zu konzentrieren, weil viele Eltern stecken da in dem Gedanken fest.
Ja, ich muss mich ja jetzt ums Kind kümmern, ich kann mich da ja nicht um mich selber kümmern, weil ansonsten mach ich ja alles falsch, ne schlechte Mutter, schlechter Vater, ne, genau das Gegenteil ist der Fall, wenn wir erst mal unreguliert werden. Sind wir ja keine Stütze für unser Kind, sich selbst zu regulieren. Das heißt, wir leben unserem Kind der Regulation vor, indem wir zeigen, wie es geht und wie man sich auch selber regulieren kann, und das wäre in dem Fall eben, das wahrzunehmen. Ich gerate gerade unter Druck, unter Spannung so, das heißt, was ich dann mache, ist, wenn es denn irgendwie geht, ne Pause machen, bisschen Abstand nehmen.
Aus Machtkämpfen aussteigen und sie jetzt nicht klären wollen. Also jetzt nicht in so einer aufgeladenen Situation. Ich weiß, das klingt jetzt furchtbar leicht, weil es gibt natürlich auch Situationen, da haben wir die Uhr im Nacken, das Kind weigert sich, sich anzuziehen und wir verpassen gleich den Flug, wenn es nicht anders geht, ne, aber viele Situationen im Alltag natürlich nicht ausnahmslos jede, aber viele wo wir unter Druck geraten, bieten die Möglichkeit mal kurz vor die Tür zu gehen und zu verschnaufen.
Bieten die Möglichkeit, sich mal kurz n paar Kopfhörer mit beruhigender Musik aufzusetzen, damit man mal kurz nervig aus diesem Tunnel rauskommt. Oder bieten auch die Möglichkeit, Dinge nicht sofort klären zu müssen. Also wenn jetzt gerade keine akute Gefahr im Raum steht, die von diesem Handeln ausgeht, kann man ja Dinge auch getrost später klären, ne, wenn das Kind was weiß ich was.
Heimlich Tablet gespielt hat und wir geraten darüber in Streit. Das ist ja nichts, was man sofort klären muss. Ja, wenn mein Kind gerade dabei ist, auf die Straße zu rennen, dann muss ich es natürlich sofort klären, so aber viele Situationen, darauf will ich hinaus, die geben das ja her, dass man auch mal n bisschen Abstand nehmen kann, so, und da kann man, und das ist für das Kind auch total hilfreich, das genauso auch kommunizieren, also zu sagen, ich bin gerade zu wütend, um hier gerade weiterzumachen.
Ich komm gleich wieder, weil ich muss mich erst mal beruhigen und das ist kein Nachgeben, das ist kein ja, die eigenen Werte oder das, was man von dem Kind möchte aufgeben, das ist auch keine Schwäche und es ist auch keine mangelnde Führung, sondern im Gegenteil, es ist Führung und Verantwortung, weil du achtest darauf, dass du reguliert bleibst, damit du diese Situation überhaupt weiter managen kannst.
So, das heißt zusammenfassend, das oberste Ziel sollte nie sein, das Verhalten des Kindes ändern zu wollen. In diesem Augenblick also es regulieren zu wollen, sondern immer den Fokus auf sich selber zu haben, dass man selbst reguliert bleibt, weil nur dann kannst du wirklich aktiv in dieser Führungsrolle bleiben, kannst wirklich aktiv als verantwortlicher Erwachsener in so einer Situation überhaupt nur handeln und vor allem ganz wichtig.
Bleibst als Mensch ja auch gesund, weil du nicht permanent deine eigenen Grenzen übergehst und gibst deinem Kind auch noch die Möglichkeit zu lernen, wie Selbstregulation funktioniert. In einer Situation, wo ich mein Kind anschreie, dass es sich beruhigen soll, um mich selbst zu beruhigen zu können.
Das ist ja eigentlich selbsterklärend, dass das nichts mit Führung zu tun haben kann, ne, aber was machen wir, wenn es schon passiert ist? Ja, du hast gerade einen guten Punkt aufgegriffen, ne, selbst aus der Fassung zu geraten, um zu sagen jetzt. Beruhige dich doch endlich mal und ne dabei selber schon gar nicht mehr ruhig zu sein.
Das ist natürlich etwas, wo wir dann auch sagen, ne, das ist, wir verlangen da etwas vom Kind, was wir selber in dem Moment ja gar nicht vorleben, ne und die ganze Verantwortung, ob jetzt alle ruhig sind liegt dann gerade beim Kind so und genau davon muss man weg, deswegen diese Schleife gedanklich trennen und genau darauf fokussieren auf sich selber, damit das Kind überhaupt die Chance hat sich regulieren zu können ist ein total wichtiger Punkt den du gerade ansprichst.
Das. Ja, wenn es schon passiert ist. Wenn es schon schief gegangen ist. Ich mein, wenn es mal schief gegangen ist und ich bin laut geworden, dann kann ich das Rad der Zeit jetzt auch nicht zurückdrehen. So, dann ist das erstmal so wie es ist. Aber wir sind ja alle Menschen so und Menschen machen immer wieder Fehler, das ist der ganz normale Lauf der Dinge, sie machen auch für richtig, aber es wird uns in der Erziehung nicht möglich sein, nie einen Fehler zu machen, der kann ja ganz verschieden aussehen, falsche Entscheidungen treffen. Ne oder auch mal die Fassung verlieren und laut werden, weil wir total gestresst sind, sowieso schon vom Tag und so weiter ja, natürlich ist es nicht toll, wenn ich mein Kind angeschrien hab und noch mal,
wenn das langfristig und dauerhaft und täglich passiert, dann hat das natürlich auch großen Einfluss auf das Kind. Ja, wenn das einmal im halben Jahr passiert, dass ich mal aus einer gestressten Laune heraus mal n blöden Spruch lasse oder so, dann wird das jetzt nicht grundsätzlich unsere Beziehung beschädigen und. Deswegen möchte ich diese Härte aus dem Thema auch mal rausnehmen, weil ich finde, das macht viel mehr Druck, als dass es am Ende hilfreich ist.
Wichtig ist ja, dass wir das für uns reflektieren, wie wir damit umgehen. Also wenn es mal passiert, uns dann auch verzeihen, ja, und auch sehen, dass wir nur Menschen sind und dass es nicht zu schlechten Eltern macht, wenn uns mal die Zündschnur durchknallt, ob wir dann vielleicht Dinge sagen, die wir im Nachhinein dann vielleicht doch nicht unbedingt so gesagt hätten oder mal uns im Ton verschärft haben und so weiter. Das ist ja auch menschlich.
Ja, das sind ja auch menschliche Züge, aber die Frage ist ja nicht, dürfen wir n Fehler machen, sondern die Frage ist ja die Haltung, wenn wir davon ausgehen, dass wir Fehler machen werden, wie gehen wir am Ende damit um, weil Fehler werden wir früher oder später sowieso machen, ne, und das ist auch gar nicht schlimm und da möchte ich den Druck rausnehmen, ich möchte das Thema Fehler normalisieren, gerne ja, weil keiner macht.
Macht absichtlich etwas, gehe ich mal von aus. Gerade bei den Leuten, die uns zuhören, was, was einem Kind schadet, so, das heißt, alles was passiert, passiert ja meistens aus dem Besten, von dem, was wir geben können heraus, ne, und da möchte ich auch einfach mal den Druck und die Last wegnehmen, so aber wenn es passiert ist, und das kommen wir, da kommen wir zurück zur Frage, ist ja nicht die Frage ob es passiert, sondern was machen wir damit so und der wichtigste Punkt dabei ist dass wir nicht das Kind für unser Verhalten verantwortlich machen, also sprich wenn du nicht so gewesen wärst, dann hätte ich mich ja gar nicht so aufregen müssen, weil genau dann legen wir die Last wieder zurück auf die
Schultern unseres Kindes. So, und natürlich machen unsere Kinder Dinge, die uns provozieren, die machen auch mal Sachen, die uns richtig auf den Keks gehen, die machen auch mal Sachen, die uns richtig verletzen. Ja, das kommt auch vor so, aber wie wir darauf reagieren. Das ist unsere Verantwortung, so.
Ich kann das erklären wir auch immer wieder beim Thema Geschwisterstreit, ne, wenn mich einer ärgert und provoziert, dann kann ich das lösen, indem ich dem aus dem Weg gehe, ich kann das lösen, indem ich Mama hole und mir Hilfe hole, ich kann das lösen, indem ich zurück Haue oder irgendwas, ja, es gibt ja verschiedene Wege, wie ich damit umgehen kann, für welche ich mich entscheide, ist meine Verantwortung und von der Verantwortung. Befreit mich auch nicht, dass ich vorher provoziert worden bin.
Ne, also auch wenn mich einer ärgert, bin ich immer noch in der Verantwortung, wie reagier ich auf dieses ärgern und hab ja da durchaus Möglichkeiten, die jetzt nichts mit schreien oder Grenzüberschreitung oder so zu tun haben. So und das muss man sich bewusst machen, unser Kind ist am Ende nicht verantwortlich für unser Verhalten, wir sind verantwortlich für unser Verhalten, das heißt wenn es mal schief geht. Ist das Beste, was wir für unser Kind und unsere Beziehung tun können, dafür dann auch Verantwortung zu übernehmen, also zu sagen, ich war wahnsinnig gestresst, man kann auch sagen, die Lautstärke, das Geschrei hier zu Hause, das hat mich richtig gestresst.
Deswegen ist mir eine Sicherung durchgebrannt, ich habe da Sachen gesagt, die ich nicht so gemeint habe, und ich hätte auch nicht in dem Ton mit dir reden sollen. Wenn man das schafft, diese Art von Verantwortung zu übernehmen und wirklich auch authentisch dem Kind gegenüber rüberzubringen, dann lernt unser Kind ganz wichtige Sachen.
Und zwar zum einen, was wirklich Verantwortungsübernahme heißt, zum anderen wird es entlastet. Es lernt, dass Erwachsene Fehler machen können. Und wie man diese Fehler repariert, und das ist total wertvoll, auch für ihr eigenes späteres Leben. Sie lernen dann also nicht Fehler machen ist gefährlich, das darf nie passieren, das ist unverzeihlich, wenn das passiert, sondern sie lernen, aha, OK, Menschen machen Fehler, aber man kann es eben auch reparieren, indem man Verantwortung übernimmt, und sie lernen auch, Beziehung geht nicht gleich kaputt.
Wenn man dazu steht und vor allem sie lernen auch ich bin nicht schuld daran, dass es Mama oder Papa schlecht ging, weil die sehen uns ja auch dann in diesem Zustand, wo wir gerade die Fassung verlieren und ob sie es nun ausdrücken oder nicht. Und gerade wenn sie vorher oder nachher viel provoziert haben, man meint gar nicht, was sie sich trotzdem auf die kleinen Schultern legen, ne dann zu sagen, Boah ich bin schuld daran, dass das hier zu Hause läuft und.
Und umso mehr die Eltern das auch so kommunizieren. Ja, hättest du mich nicht so genervt, dann wäre ich ja nicht so ausgerastet oder was weiß ich umso mehr sagen wir ja selber wir, wir haben keine Verantwortung für unser Handeln, aber du bist verantwortlich für unser Handeln, sondern und damit legen wir dem Kind, dem dem Kleinsten, der eigentlich noch am wenigsten gelernt hat, sich es zu regulieren, die gesamte Verantwortung dafür auf. Deswegen ist es so wichtig.
So, das heißt zusammengefasst, wenn es mal schief geht, dann auch wirklich auf die eigene Kappe nehmen und sagen hätte, ich hätte nicht so laufen dürfen, ja ist passiert, tut mir leid, ich arbeite daran das nächstes mal anders zu machen, das ist das ist wahre Größe dann. Also wenn man sich verabschiedet hat von der Illusion, dass man nie wieder wütend wird, ist das kein Freibrief, alles rauszulassen. Und was auch ganz wichtig ist, die eigenen Trigger sind zu 100% mein Problem und nicht das Problem meines Kindes. Absolut.
Das ist das, was du selbst in der Hand hast, ne? Also gehen wir davon aus, es wird immer wieder vorkommen, dass ich wütend werde. Aber wie kann ich denn dafür sorgen, dass es seltener so weit kommt? So weit kommt, dass die Wut uns dann quasi völlig einnimmt. Dass sie uns übermannt. Genau. Völlig überrollt. Also das Beste was man machen kann, ist natürlich vorbeugen. Also noch mal kommen wir zurück zum Anfang, Wut ist ein Signal. Ja und meistens ja dafür, dass unsere Grenzen nicht richtig gesetzt sind, nicht rechtzeitig gesetzt wurden oder nicht richtig gehalten wurden von uns, das ist jetzt n Thema, wie setze ich richtig Grenzen?
Wie halte ich Grenzen und wahre sie? Grenzen setzen fällt wahrscheinlich vielen erstmal gar nicht so schwer, aber die dann auch zu wahren, wenn jemand da immer drüber grät und gerade Kinder die sich da nicht so viele Gedanken vielleicht auch erstmal machen, was eine Grenze für dich für n Sinn und Zweck hat, wie man das Macht, das würde jetzt den Rahmen sprengen, weil das ist n großes umfangreiches aber auch total wichtiges Thema für sich, weil darauf baut ja vieles was wir zu Hause.
Im Konstrukt Familie leben aufeinander auf. Deswegen haben wir n Kurs zu diesem Thema entwickelt, der heißt richtig Grenzen setzen, den gibt es jetzt noch nicht online, aber man kann sich über unsere Academy Seite, die kannst du gleich noch mal nennen Thorsten kann man sich dafür schon eintragen wenn einem das Thema interessiert und schon mal n Gespräch dazu führen ob das Sinn macht weil wir festgestellt haben in den Coachings viele Eltern haben gerade mit dem Thema Grenzen setzen. Ein Thema, weil sie natürlich besonders fürsorgliche Eltern sein wollen.
Und ja, das mündet natürlich oft auch in der eigenen Überforderung, in Überverantwortung und so weiter deswegen ist grenzen Thema, was ganz, ganz viele Probleme von Eltern, mit dem Wir sprechen, abdeckt. Deswegen haben wir daraus n Onlinekurs gemacht. Wo man sich das wirklich in der Tiefe angucken kann, weil in dem Umfang kriegen wir das in so einem Podcast überhaupt nicht.
Unter Thorsten hast du die Seite parage, wo man. Ja, also ich möchte dazu noch mal anmerken, es ist nicht einfach nur ein Onlinekurs, das ist ja ein ein begleitetes Element zum Coaching und die Seite findet ihr unteracademy.kimi.com. Ja gut, dass du den Punkt noch mal ansprichst. Also es ist ein persönliches Coaching mit uns. Wo wir wirklich auf eure individuelle Dynamik gucken, in der Familie und einfach verstehen, wo sind bei euch erstmal so die Themen, an denen wir gemeinsam arbeiten und das wird dann eben unterstützt durch dieses Thema Onlinekurs, dass ihr euch wirklich vertiefend das angucken könnt, reflektieren könnt.
Also sind auch reflektionsfragen Aufgaben mit dabei, um wirklich mal so diese eigene Situation zu reflektieren. Und dann treffen wir uns jede Woche, wenn man möchte. Das ist freiwillig und nicht verpflichtend, gibt es quasi die Möglichkeit, mir und Thorsten persönlich fragen zu stellen, damit das, was ihr da so Mitnehmt und im Alltag testet, dann auch mit uns besprechen könnt oder auch mit anderen Eltern, wenn es mal irgendwo hakt, also.
OK, dann. Weiter. Wir waren ja dabei vorzubeugen, was also Grenzen setzen an Punkt 1? Was gibt es noch? Genau Grenzen setzen, rechtzeitig und auf die richtige Art und Weise. Dann vor allem möglichst viele Pausen einplanen. Also wenn ich merke, der Druck in mir steigt, ja, ich koche innerlich langsam hoch, wenn Unterstützung da ist, wie der Partner, ja übernimm du bitte kurz, ich muss gerade mal 5 Minuten Pause machen, ne sich einfach Unterstützung holen, Pause machen, den Druck erst mal abbauen, wenn das nicht geht. Also ich sag immer gerne wenn es zu Hause laut wird, setzt euch Kopfhörer auf mit Entspannungsmusik, irgendwas was das Nervensystem.
Runterfährt und was euch aus diesem Fight Mode quasi rausbringt beziehungsweise dafür sorgt rausbringen ist sehr schwierig, aber dafür sorgt, dass er erst gar nicht so da rein kippt. Also macht das was euch beruhigt und das ist ganz individuell, geht mal 5 Minuten vor die Tür wenn es irgendwie möglich ist. Ja um diesen Kreislauf einfach zu durchbrechen, so ansonsten. Weniger reagieren auf das, was das Kind veranstaltet, wenn es möglich ist.
Ja klar noch mal, wenn es auf die Straße springt, können wir nicht sagen, wir reagieren jetzt weniger. So ist gefährlich, müssen wir handeln, aber gibt ja genug Situationen, da muss man nicht unbedingt auf das Verhalten reagieren, also wenn das Kind jetzt gerade. Provoziert uns in den nächsten Machtkampf gerade versucht Reinzuziehen, dann kann man auch ruhig mal sagen, du möchtest jetzt streiten, ist OK, ich streite jetzt aber nicht mit dir, ich streite jetzt nicht mit, ich mache jetzt mal 5 Minuten Pause, ne also man muss da nicht einsteigen, man kann weniger erklären weniger reagieren, ne weniger sozusagen auch das Nervensystem des Kindes befeuern mit weniger Erklärung und mehr in diese. Führung gehen auch daran
arbeiten wir übrigens in unserem Kurs und in der Kalmi Akademie, weil Führung ist genauso wie Grenzen setzen auch ein Thema, was heutzutage ja viel auch nicht greifbar ist. Ne ich glaube viele die unseren Podcast hören, die haben da auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass sie dachten, OK, ich bin in der Führung und merken, eigentlich ist nur eine Reaktion auf das was das Kind tut und. Und da mal rauszukommen, zu sagen, ich hör auf zu reagieren, sondern führe die Situation, ist ja auch n Thema, was nicht unbedingt immer leicht ist.
Ne, gerade wenn wir in unseren eigenen Mustern feststecken und auch Reaktionsmustern feststecken, also auch da wen es interessiert ist die Calmy Academy auf jeden Fall die richtige Anlaufstelle um sich mit dem Thema wie führe ich richtig auseinanderzusetzen. Genau und zu guter Letzt kann ich sagen, zum Vorbeugen gehört auf jeden Fall auch Mitgefühl mit sich selbst und realistische Erwartungen an sich selbst.
Ne, also noch mal den Anspruch zu haben, dass man immer zu jederzeit, egal was passiert, völlig gehalten und emotionslos sein muss, entspricht ja gar nicht der menschlichen Natur. Also nicht jeder immer zu jedem Zeitpunkt die zu 100% alles kommen, wenn es mal passiert. Ja, ist es nicht toll für alle Beteiligten? Klar, es ist aber auch nicht n Weltuntergang, den man jetzt nicht reparieren kann, wenn ich mal mein Kind an gemotzt hab, ja, wenn das jetzt nicht täglich vorkommt, also dann eben wie gesagt Verantwortung übernehmen und damit umgehen und dann nicht mit sich selbst so hart ins Gericht gehen, weil das baut am Ende nur noch mehr Druck auf und der hilft niemandem am Ende, auch nicht dem Kind, weil das
führt sonst wieder Mama, Papa geht es jetzt. Schlecht wegen mir und wegen unserem Streit und so weiter also dass der Hebel Verantwortung viel wichtiger als unser Schuldgefühl, dem Kind jemals helfen könnte. Wer jetzt schon beim zweiten Punkt Pausen gedacht hat, um Gottes Willen, wann soll ich denn noch eine Pause machen?
Also es geht, es ist ganz wichtig, diese Pause auch rechtzeitig zu machen und nicht erst in dem Moment, wenn es zu spät ist. Und wenn du nicht 30 Minuten am Tag Zeit hast. Um dich selbst zu kümmern, dann ist das auch ein Fall für die Academy. Wenn du beim Zuhören an einen Moment gedacht hast, in dem der auch schon mal richtig die Sicherung durchgebrannt ist.
Das zeigt dir auf jeden Fall schon mal, dass du reflektierst. Und das allein ist schon mehr, als viele sich zugestehen. Und wenn dir diese Folge geholfen hat, lass uns gerne eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast da, damit wir mehr Eltern erreichen und helfen können, bis zum nächsten Mal.
Bye Bye. Bye Bye. Das ab du das ab liebst du das Leben, dann Reiß die Arme hoch und zeigst der ganzen Welt ich. Fühle mich halt. So.