BESTZEIT· Folge 334

#334 Mit viel Vorfreude in den EM-Marathon von Birmingham - zu Gast: Tabea Themann

Freitag, 14. August 2026 · 1 h 13

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Shownotes

Wir sind mitten drin in der EM-Woche zum Zeitpunkt unserer Aufnahme und unser Gast ist selbst auf dem Sprung nach Birmingham, denn sie startet am Sonntag selbst im Marathon im Nationaltrikot für das deutsche Team: Tabea Themann.
Wir haben ihren Weg hier bei uns im Podcast ja schon ausführlich begleitet und waren immer von ihrer Offenheit und ihrem Mut begeistert, mit denen sie gerade auch die schwierigen Phasen ihres Lebens durchgestanden hat. Ihr langer Atem zeigt sich auch daran, dass sie nun 12 Jahre nachdem sie zuletzt - und für sie bislang auch das einzige Mal - das Nationaltrikot getragen hat, nun wieder für Deutschland starten darf und zurecht voller Vorfreude dem EM-Marathon und auch der Teamwertung entgegenfiebert.
Ralf und Philipp sprechen kurz vor ihrem Abflug über ihre Vorbereitung auf Birmingham, die vielen Höhenmeter, die sie im Training zurückgelegt hat und warum sie sich sogar sehr auf die herausfordernde Strecke freut. Sie erzählt von den vergangenen Monaten seit dem Hamburg-Marathon, ihrer neuen Verpflegungsstrategie für Sonntag und warum sie neben ihrem eigenen Dasein als Leistungssportlerin immer auch Sportfan sein wird und sich mit anderen Athleten:innen mitfreuen und mitweinen kann.

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Ja ihr Lieben, das wird eine seltsame Folge heute, weil ihr müsst euch vorstellen, ich bin schon quasi bei der EM im Halbfinale und eigentlich schon ziemlich durch. Und meine beiden fröhlichen Gesprächspartner heute, die sind noch total gut gelaunt und freuen sich auf die Reise im Best-Set-Podcast von Philipp Flieger, und Ralf Scholt mit Tabea Theemann. Guten Morgen!

Hallo! Ich versuche jetzt mal fröhlich und wach zu klingen, aber ich bin gar nicht wach. Wie geht's euch? Du siehst auch nicht ganz wach aus. Nee, das ist wahr. Das ist aber auch die scheiß Beleuchtung. Ja, okay. Bestimmt. Wir schieben es da rauf, oder? Also ich glaube, was wirklich gut ist, außer natürlich unser Gast, der natürlich total frisch und vorfreudig aussieht, würde ich mich selber auch eher so als mittel ausgeschlafen, mittelfit beschreiben.

Deswegen, ich bin ganz froh, Ralf, dass wir entgegen des Trendes, der uns ja auch immer wieder nahegelegt wird, noch kein Videopodcast, zumindest für diese heutige Folge. Heute wäre es nur so halb cool, aber sehr, sehr, sehr realistisch. Absolut, mitten aus dem Leben, ja. Aber nein, Tabea, die sieht tatsächlich fresh aus, so wie man sich das auch vorstellt. Ich hatte gestern oder vorgestern war es, glaube ich, schon, hatten wir ja Kontakt, weil wir uns so belegt hatten, so ein bisschen.

Wie man uns kennt, auch frühzeitig im Voraus. Aber zu unserer Verteidigung muss man sagen, eigentlich haben wir schon letzte Woche intensiv darüber nachgedacht, was wir die Woche machen können und wollen. Wir haben ja auch Kollegen, die das ganz toll abbilden, was jeden Tag passiert im Podcast. Können wir auch mal durchaus ein anderes Format hier loben, den Auslaufen-Podcast.

Die machen da einen guten Job, wirklich alles aufzugreifen, was in dieser Woche Leicht der DGM in Birmingham passiert. Das können wir aus verschiedenen Gründen. Stopp mal. Hammerwerfen und Zehnkampf habe ich bei denen noch nicht gehört. Okay, fair. Okay, okay. Ich wollte hier Lob aussprechen. Ja, und zu Recht. Sie sind ja ein Lauf-Podcast. Also es fokussiert sich natürlich sehr stark auf läuferische Themen. Nichtsdestotrotz finde ich das, was sie machen, echt cool.

Aber das können wir aus verschiedenen Gründen so nicht leisten. Du bist ja logischerweise vor Ort, Ralf, und hast da ja auch ein bisschen was zu tun. Ich habe noch einen Nebenjob. Ich wollte gerade sagen, die Tage sind lang, die Stimme lässt nach. Aber deswegen haben wir uns dann überlegt, was machen wir denn?

Weil es wäre jetzt irgendwie auch ein bisschen Quatsch gewesen, die Woche auch irgendwie so einfach nur ergebnismäßig das alles aufzugreifen. Und wir haben uns überlegt, und so sind wir übrigens auf dich gekommen, Tabea, wen ... Natürlich haben wir jetzt, weiß ich gar nicht, was haben wir hier heute?

334 Folgen auch schon fast alle Protagonistinnen und Protagonisten, die da dabei sind, auch schon mal zu Gast gab. Wir haben gesagt, was für eine Story, die uns natürlich irgendwie persönlich getoucht hat aus verschiedenen Gründen. Wer war bei uns schon häufiger im Podcast und wen haben wir jetzt irgendwie über ein Jahr relativ cool begleiten können? Nicht zuletzt am Ende auch durch deinen Hamburg-Marathon, wo wir dann vor Ort sein durften und das Ganze hautnah miterleben konnten.

Und so sind wir eigentlich drauf gekommen, dass wir gesagt haben, wir würden es gern Fabia nochmal fragen, ob sie sich den Stress gibt, nochmal in der Früh heute, Leute, mit uns zu sprechen, bevor sie in den Flieger gleich steigt nach Birmingham. Wie sie da hinkommt, das kann sie gleich selber noch erzählen.

Ich glaube, wir könnten ja, Ralf, vielleicht mal nochmal da anknüpfen, wo wir uns eigentlich zuletzt gesehen haben, nämlich im April nach einem, ich durfte ein sehr, sehr emotionales Zielinterview mit dir führen, hat mich auch getatscht, muss ich sagen. Ich weiß, man muss immer so sagen, hier journalistische Distanz und so, aber natürlich, wenn man so nah dran ist, ist das was anderes. Und, Du hast noch geblutet, ich glaube am Knie und hast das gar nicht gemerkt, weil wir gar nicht genau wissen, wo das herkam, aber es war auf jeden Fall sichtbar.

Gleichzeitig bist du Hamburger Rekord gelaufen, du hast am Ende mit dieser Zeit dir dann dein Ticket auch gelöst für Birmingham, hast auch nach zwei, drei schwierigen Jahren gesundheitlich bedingt, haben wir ja alles im Podcast ja schon gesprochen, so ein, ich weiß nicht, ob es ein Befreiungsschlag war, aber auf jeden Fall war es ja schon mal so ein richtig krasser Schritt, den du dir vielleicht auch schon ein Jahr oder zwei Jahre eher gewünscht hättest oder woraufhin du dich vorbereitet hast.

Und am Ende, naja, hat es zu dem Ticket geführt, was dich jetzt nach Birmingham führt. Es hat dich ins Nationaltrikot geführt und der Post von, ich glaube, gestern war es. Deswegen haben wir gerade auch Off-Record nochmal kurz drüber gesprochen. Letztes Mal Nationaltrikot für dich war 2014 bei Cross-Europameisterschaften.

Und was ich aber gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, weil ich dich ja auch schon so lange kenne, ist, dass es das einzige Mal war, dass du für die Nationalmannschaft starten durftest. Das hätte ich irgendwie, irgendwie hab ich gedacht, du bist, also irgendwie, keine Ahnung, du bist schon öfters dabei gewesen.

Ja, das war damals auch eine relativ verrückte Sache, weil ich in dem Sommer keine richtige Saison machen konnte. Ja. Und weil ich Achillessein-Probleme hatte. Und dann, ich bin vorher noch nie Cross gelaufen. Und dann habe ich gesagt. Ey, letztes Jahr U23, ich will versuchen zur Cross-EM zu kommen. Und habe mich dann auch darauf vorbereitet und bin im Netz gestartet.

Das war irgendwie der Quali-Wettkampf damals. und bin halt wirklich als Fünfte mitgefahren zur EM. Also ich habe mich wirklich dann qualifiziert, beziehungsweise war Fabienne auch mit meiner Mannschaft und Melina Wolf, die jetzt ja abgesagt hat und Dominika Mayer ist damals auch gestartet, aber in der Frauenklasse.

Seitdem kennen wir uns schon, richtig cool. Und ja, ich bin als Fünfte mitgefahren und hatte, glaube ich, echt so das Rennen meines Lebens und bin einfach beste Deutsche geworden. Das war völlig verrückt. Stark. Das war echt so ein krasser Lauf. Ich weiß gar nicht, wie ich das hinbekommen habe, aber das hat mich total beflügelt.

Und Fabienne hat ja auch unter dem Post geschrieben, dass sie noch genau weiß, dass ich 2014 im Nationaltrikot auf jeden Fall ein richtig gutes Rennen gemacht habe und über mich hinausgewachsen bin. Und dass es am Sonntag deswegen auch gut wird. Das hat mich auch immer sehr gefreut. Also Fabienne Königstein, für alle von euch, die ihn jetzt noch nicht so ganz, auf dem Schirm haben, worüber wir sprechen.

Ja, ich hatte das natürlich immer im Kopf danach, also ich bin ja Mittelstrecken gelaufen zu dem Zeitpunkt und es stand ja schon relativ früh fest, dass 2018 bei Berlin EM, ja, ich wollte, das war so, ich glaube von 2011 an, wusste ich, ich will 2018 da starten und ja, dann. Da war die wahrscheinlich noch nicht da vergeben, aber du wusstest es schon. Ja, auf jeden Fall.

Als es feststand, war für mich klar, da will ich starten. Aber ja, dann hat es leider nicht geklappt. Aus verschiedensten Gründen, die wir, glaube ich, auch schon alle hier besprochen haben. Und ich bin aber trotzdem hingefahren nach Berlin, weil Jana Susmann eine sehr gute Freundin von mir gestartet ist. Und ich wollte sie natürlich supporten, weil Berlin ist natürlich auch von Hamburg aus nicht weit weg.

Ich muss sagen, mir hat innerlich aber schon das Herz geblutet, als ich da am Stadion war. Aber ja, genau, so kam das dann, dass ich dann trotzdem noch in Berlin war. Aber es war natürlich trotzdem eine abgefahrene Stimmung. mit Jakob Ingebrigtsen da vor allem, habe ich im Kopf. Ja, das ist eine positive Erinnerung.

Wenn du da schon sagst, Jakob Ingebrigtsen... Wie hat euch das denn eigentlich geflasht? Also nicht, dass Jakob Ingebrigtsin, also vielleicht auch, ne? Der kommt halt wieder, hat sich im Winter an der Achilleszene operieren lassen müssen. Was genau er sich hat operieren lassen müssen, weiß ich nicht, wissen wir nicht.

Ist aber wurscht und kommt jetzt wieder und gewinnt das Ding. Aber war auch nicht so schlecht, dass Florian Bremner Zweiter geworden ist. Was macht das mit dir, Tabea, wenn du sowas siehst? Oh, ich kriege jetzt schon wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. Also ich bin immer noch so geflasht von diesem Rennen.

Zum einen muss ich dann noch dazu sagen, dass ich ja auch in St. Moritz war und ich meine, Flur schon seit drei, vier Jahren kenne und ihn quasi, seine Geschichte begleite oder mitbekommen habe. Und wir haben auch in St. Moritz noch Dauerläufe zusammen gemacht und dann wird er da einfach viel zu Europameister. Und ich weiß noch, ich war im Schlafzimmer und ich hatte alle Fenster offen weil es total warm war und ich weiß nicht, was meine Nachbarn von mir denken, aber ich habe so rumgeschrien.

Und dann habe ich, ich bin auch immer so nah am Wasser gebaut und dann habe ich einfach nur mitgeheult, weil ich kann, ich muss immer direkt heulen, das war auch in München so, als Gina gewonnen hat, als Koko gewonnen hat. Ich habe immer direkt mitgeheult. Ja, ich bin immer noch sehr geflasht, aber ich fand die Leistung von Jakob auch, echt beeindruckend, muss ich sagen.

Weil ich eben auch in St. Moritz mitbekommen habe, dass alle so spekuliert haben. Was kann der? Kann der überhaupt was? Und jetzt fackelt der da so einen ab und überspurte Flo auf der Zielgeraden noch. Und ich meine, er ist ja elf Monate nicht gerannt oder hat kein Rennen gemacht. Und jetzt wird er einfach Europameister in seinem ersten Rennen.

Das fand ich auf jeden Fall schon auch sehr beeindruckend. Ja, vielleicht nehme ich euch da mal so ein bisschen auch hinter die Kulissen hier bei der EM mit, wie sowas dann ja auch insgesamt sich für uns abbildet als Journalisten da auf der anderen Seite. Also die Geschichte, klar, da setzen wir uns ja völlig überraschend auch mit auseinander. Ich bin ja am vergangenen Wochenende, nee, war das Vergangenungswochenende, ich weiß es schon gar nicht mehr. Aber wir waren ja auch noch kurz in St.

Moritz, haben wir uns ja leider verpasst, Tabea, aber, da suchst du da natürlich permanent nach dem. Da denkst du so, stehst du an der Bahn, jetzt komm mal her, Jakob, was ist los? Kannst du rennen oder nicht? Das geht ja wahrscheinlich allen, die dort gewesen sind, auch so, weil Jakob ist ja nicht irgendjemand, sondern schon auch einer, der auf der einen Seite viele Menschen inspiriert, aber auch polarisiert.

Weil seine Auftritte sind ja durchaus so, dass man sich daran reiben kann. Klammer auf, finde ich übrigens grandios, weil solche Menschen braucht dieser Sport, ein Sport überhaupt, um gesprächswertig zu sein. Haben wir den getroffen an einen Medientag, der eigentlich nur für die norwegische Presse war.

Mein norwegisches ist jetzt echt ein bisschen brüchig geworden in den letzten Jahren. Also nicht existierend logischerweise. Nicht logischerweise, aber ist halt so. Aber wir hatten uns vorher da angemeldet und gesagt, wäre schon cool und dann waren wohl noch zwei, drei andere, also nicht so viele jedenfalls.

Dann gab es halt eine kurze gemeinsame Runde mit Jakob. Das ist schon ein Touch arrogant, was der dann da so macht. In Social Media, finde ich, spielen sie das sehr, sehr gut. Also er hatte offensichtlich ein exzellentes Team. Das ist ja doch so ein Storytelling, halt auch so die Birmingham-Motive mitgenommen und so. Das fand ich echt toll.

Ja, könnt ihr nochmal reinschauen, das hat was. Aber so im Persönlichen ist es schon, so ein Hauch überheblich ist es schon. Ich glaube, dass er ein bisschen, ich weiß nicht, ob du ihn persönlich kennst, ich glaube. Bis in sein Inneres damit auch versteckt, weil ich glaube, dass der schon auch die Unsicherheit hatte, was er kann oder was er nicht kann.

Hat sich natürlich dann nachher in der Pressekonferenz hingestellt und gesagt, 600 vor Schluss wirst du nicht gewinnen. 600 vor Schluss war er eingebaut in der Gruppe. Da war gerade dieses Ziehharmonikaspiel, als Gressier immer 100 schnell, 300 langsam, 100 schnell, 300 langsam gemacht hat. Und ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt, dann ist er ja vor zu Gressier, ich glaube 800 vor Schluss, und redet mit dem und sagt, lass mal langsam machen.

Das war für Gressier natürlich genau das Urteil, du keine Medaille. Aber er macht es mit, das Spiel, weil der so eine Ausstrahlung hat, der Typ. Wir müssen ja nicht davon reden, dass er natürlich die ersten gefühlt acht Runden, ganz hinten hinter dem Feld gehangen hat. Also das sind ja so alles die Dinge, die ja zu dieser Aura auf der einen Seite beitragen, aber ihn sicher auch stark gesprächswertig und polarisierend halten.

Also ich bin aber mal auf deine Sicht gespannt, Tabea. Ja, ich habe auch das Gefühl, dass man ihn entweder mag oder man mag ihn nicht. Ich finde ihn irgendwie cool. Also ich finde auch seine Schlagfertigkeit total cool. Also der hat immer einen Spruch auf Lager. Und ich meine, wie gesagt, man muss es halt auch erstmal bringen, sich da einfach hinstellen und dann das Ding gewinnen.

Ja, also ich bin irgendwie schon Jakob-Fan. Also ich glaube auch, was man ihm schon lassen muss, ist. Ihm und oder auch natürlich irgendwie seinem Team, was ihn mitbetreut. Ich glaube, seine Brüder sind ja auch ins Training involviert, soweit ich das weiß inzwischen. Das heißt... Also es klingt ja offensichtlich schon hin, dass wenn er antritt, in aller Regel ja wirklich fit ist, wenn jetzt nicht gesundheitlich irgendwie, was da mit reinspielt. Das muss man ja sagen.

Wenn du dir nicht 100% sicher bist, er sagt natürlich, er war sich 100% sicher, dass er das da gewinnen kann, dann hast du natürlich aus seiner Perspektive und aus seinem Werdegang raus echt viel zu verlieren. Man muss ja fairerweise sagen, zweiter Platz ist verloren für ihn, mit der Backstory, obwohl natürlich Leute dabei sind, wie ein Jimmy Gressier, muss man ja sagen, Flo Bremme, der ist 12,56, 57 gelaufen, die ist an Turku, crazy Zeit, das ist ja schon was, das bringt schon viel mit, ich würde jetzt nicht sagen, dass Flo auf dem Papier sicherlich, irgendwo natürlich das Zeug hat, in der Medaille zu machen, ich glaube trotzdem, am Ende des Tages alle deutschen Laufsportfans waren super happy, dass er so gekommen ist.

Trotzdem weißt du ja nie, wie es in so einem Meisterschaftsrennen am Ende irgendwie läuft. Wir wissen, Flo ist eigentlich ein super Spurter. Trotzdem, es kann ja tausend Sachen passieren. Aus der Warte raus, muss ich sagen, nach elf Monaten ohne Rennen plus OP im, ich glaube im Januar war es ja noch, was auch immer dann da gemacht wurde, aber anyway, er ist lange nicht gestartet.

Ich habe mir dann schon gedacht, als es dann klar wurde, dass er da laufen will und sich stellt. Irgendwie war ich mir sicher, die haben irgendwie Anhaltspunkte aus dem Training raus, dass sie wahrscheinlich verglichen mit Werten von vorher oder wie auch immer in einer sehr, sehr guten Verfassung sind, weil sonst, glaube ich, hätten sie es nicht gemacht.

Ich habe jetzt, ich will das gar nicht jetzt runterreden, aber ich habe jetzt auch noch nie gesehen, dass er irgendwo hingegangen ist, underprepared, sage ich jetzt mal. Na gut, das letzte Rennen davor war das WM-Finale, da war er, glaube ich, Sechster. Genau, das lief da nicht so gut. Also es ist natürlich dann schon auch nochmal ein anderes Niveau und.

Die Europäer jetzt waren ein bisschen gnädig zu ihm. Die Renngestaltung meinst du? Weil das waren die Afrikaner letztes Jahr nicht. Also die Top-Leute aus Äthiopien und Kenia, die haben das Spiel nicht mitgespielt. Die haben gesagt, okay, wir rennen. Und dann muss er richtig was drauf haben, sonst kann er nicht hinterher.

Und dann konnte er nicht. Da weißt du ja nicht quasi, weil das ja dann irgendwie vielleicht auch schon, reingeführt hat in diese Verletzungs-OP und so. Klar kann sein, dass er dann schon in der Vorfeld länger damit rumlaboriert hat, in aller Regel kenne ich jetzt nicht so viele, die sagen, ich habe jetzt ein Wehwehchen und sofort der erste Schritt ist, ich lege mich irgendwo unter das Messer, sondern meistens ist das ja gefühlt der zweite oder dritte Schritt.

Manchmal wäre es besser, man macht es direkt, wenn man erkennen würde, was das Ausmaß ist, damit man nicht ewig damit rumzieht so, aber in aller Regel ist es ja so, du ziehst das irgendwie vielleicht ein oder zwei Saisons mit und dann irgendwann sagst du, okay, scheiße, das wird jetzt nicht mehr besser.

Konservativ, jetzt müssen wir doch irgendwie einen sauren Apfel beißen und das operativ angehen. Weiß ich nicht, ob es so war, aber kann natürlich in die letzte Saison schon irgendwo mit reingespielt haben und irgendwann hat man gesagt, nee, jetzt müssen wir da mal einen Strich ziehen und sagen, jetzt müssen wir uns die Zeit nehmen, das vernünftig wieder.

Den Eingriff zu machen und dann zurückzukommen. Der hat auch, das darf man nicht vergessen, trotz des Alters eine super lange Karriere schon, weil der natürlich als der Jüngste dieser drei Brüder, da gibt es ja die ganzen Dokus im norwegischen Fernsehen, teilweise waren die ja auch mal auf YouTube, ich weiß nicht, ob sie noch da sind, also englisch synchronisiert.

Der war ja mit 14 schon gefühlt ständig mit den Brüdern in Trainingslagern mit, wenn die irgendwo unterwegs waren. Und dann auch alle Nachwuchsklassen. Auf Top-Niveau schon durchlaufen. Also der hat ja schon wirklich wahnsinnig viele intensive Trainings- und Wettkampfjahre hinter sich. Insofern ja auch nur menschlich, dass dann irgendwann vielleicht mal eine körperliche Struktur mal anmeldet. Das ist ein bisschen zu viel jetzt vielleicht.

Wie alt ist er denn jetzt eigentlich? Gefühlt würde ich sagen 40, aber wahrscheinlich eher so Ende 20, weil er schon so lange dabei ist. 40, du bist ja wieder super charmant heute Morgen. Mitte, Ende, 27, 27? Ey, guck mal, der ist 26, er ist 2000 geboren, wie krass eigentlich. Aber gefühlt hast du den schon seit 15 Jahren auf dem Schirm so.

Der ist tatsächlich, ey, der muss sie zu mir sagen und nicht so arrogant daherkommen, ey, ist denn mit dem kaputt? Ey, der wird erst 26, nämlich am 19. September, der ist 25. Ja, ich meine, der ist mit 17 Doppel-Europameister geworden. Das ist halt einfach acht Jahre her, also neun Jahre. Krass. Ja, so ist das. Aber auf der anderen Seite war das natürlich auch genau das Rennen, auf das ich gehofft hatte und spekuliert hatte, weil das natürlich exakt das Rennen ist, wo Flo eben so sich selbst in Szene bringen kann.

Weil er war darauf eingestellt, dass es eine sehr schnelle letzte 1,5 oder 2 Kilometer gibt. Das war ja auch eine Option, klar. Weil Jakob ja auch solche Rennen schon bestritten hat, dass er halt einfach einen Steigerungslauf gemacht hat von, keine Ahnung, 3, vielleicht 3, 4 ab. Aber so natürlich auch, klar. Zwischendurch waren wir mal ein bisschen eingebaut, da hatte ich echt Sorge. Das sind ja alles so Punkte.

Breitet dir das noch Stress, Philipp, wenn du so Dinger siehst? Fühlst du dich dann zurückversetzt in die Bahnzeiten? Nicht mehr so richtig, weil das schon so lange her ist und dazwischen ja dann diese ganze Straßenlaufphase noch lag, wo natürlich auch Stresssituationen entstehen können, so Verpflegungspunkte etc.

Da bin ich nämlich sehr gespannt, was Tabea da gleich erzählt, zur Strecke und zu, weiß ich nicht, wie weit sie sich damit schon auseinandergesetzt hat. Deswegen ist es schon ein bisschen weiter weg. Also ich glaube zu der Zeit, als ich aktiv auf der Bahn war, vor allem so im Bereich, mein 1500 war jetzt nie mein Haupt-Fokus-Ding, aber es ist natürlich trotzdem aufgelaufen, da hast du halt auch nicht so viel Zeit, wenn du da irgendwie...

Eine schlechte Position hast zu einer ungünstigen Situation im Rennen, kann das natürlich auch entscheidend sein. 5000 hat man ein bisschen mehr Zeit, sage ich jetzt mal noch. Aber ich fand schon natürlich die großen Meisterschaftsrennen schon stressig. Also für mich war damals das Rennen mit, da ging es ja für mich jetzt nicht, also nicht falsch verstehen, natürlich versucht man immer sein Bestes, aber für mich ging es ja nicht um Platz 1, 2, 3. Ich rede von Europameisterschaften in Helsinki 2012.

Da war Arne Gabius dabei, der eine Medaille geholt hat und da war ein Mo Farah dabei und so weiter, also für die Leute war das vielleicht noch ein bisschen also für Mo war es nicht stressig, aber, ich glaube für alle anderen war es super stressig, weil das halt so langsam war am Anfang wir sind da irgendwie 14 Minuten im Tempo und Tabea, du kannst dir vorstellen, was Philipp gemacht hat?

Ich bin dann vorne gelaufen, weil ich dachte irgendwann, ich habe keinen Bock auf die Fresse zu fliegen, weil da sind schon zwei Leute gestört nach drei Runden oder so und ich dachte mir so da habe ich wirklich gar keinen Bock drauf, weil wir irgendwie bis auf Bahn 2 Mitte raus waren, weil es so langsam war und dann dachte ich mir, ich laufe mit.

Jasper van der Wielen damals vom holländischen Team vorne bis halt dann Kilometer 3 und 2,35 war von Mo, als er mal vor ist und dann war mein Rennen noch relativ schnell vorbei muss ich sagen, hat mir ein bisschen wehgetan so zwischendrin, und genau, also deswegen für mich war es oder ist es nicht mehr ganz so nah, sich da rein zu versetzen, weil wie gesagt auf der Straße gibt es andere Herausforderungen.

Wir hatten ja letzte Woche eine Folge, die echt gut angekommen ist, mit dem Vater von Laura Hotten, mit Kuno Hottenrott. Wir haben viel über Herzfrequenz gesteuertes Training gesprochen. Wir haben aber auch nicht einen kleinen Teil unserer Folge darauf verwandt, über die sehr, ich würde mal sagen, spezielle Strecke in Birmingham zu sprechen. Also Marathonstrecke.

Eine 5-Kilometer-Runde mit, ich habe es schon wieder vergessen, aber es waren ultra viele Kurven, wenn man es auf die kompletten 42 Kilometer hochrechnet. Teilweise auch recht scharfe Kurven. Ich könnte dir helfen, 175. 175 Kurven, ist schon crazy, wenn man so Strecken wie Valencia und Berlin sonst kennt oder auch Hamburg am Ende.

Höhenmeter, also sehr viel Wechsel hoch, runter und so weiter. Ich stelle mir das interessant vor, jetzt klar auf der gleichen Strecke Frauenrennen und Männerrennen am Sonntag. Und helfe uns mal, Tabea, wie ist die Verpflegungssituation? Ich gehe mal davon aus, auf einer 5-Kilometer-Runde wird es ja nur pro Nation eine Möglichkeit geben, Also eine lange Strecke, wo alle Nationen irgendwie ihre Tische da haben.

Stell ich mir, stresse ich vor irgendwie. Also in der Gesamtsituation, Männerrennen, Frauenrennen, dann hast du natürlich viele Nationen, das ist ja meistens dann, oder war es in der Vergangenheit oft nur so ein Meter oder zwei Meter Tisch, aber halt nicht wie in Berlin fünf oder sagen wir mal zehn Tische, sondern ich weiß nicht, wie viele Nationen ist gerade bei der EM-Teilnehmer-Marathon, probably irgendwie, keine Ahnung, so wahrscheinlich dann 30 Tische oder so.

Wie ist das so dein Vorbereitungs- und Erkenntnisstand wie weit seid ihr da vom Bundestrainer vielleicht auch schon instruiert worden ja was die Verpflegungssituation angeht, da kann ich dir auch noch nicht viel mehr sagen, ich hatte auch nochmal mit Richard darüber gesprochen und, er hat mir natürlich auch Fotos geschickt von der Strecke und mir grob gesagt hier muss irgendwo die Verpflegung sein aber wir wissen halt noch gar nicht wie das aussieht also ob wir mehrere Tische haben, Ich wissen gar nicht genau, wo das ist, also es ist halt irgendwie bei grob 4,5 auf der Runde.

Ja, ich hoffe, dass wir da nochmal eine Einweisung bekommen oder dass man uns das sagt, wo das sein wird und wir irgendwie Fotos sehen von dem Aufbau, ja genau. Weil bei den großen Marathons hat man ja in einer exponierten Situation, in der du ja auch bist, ohne dass ich jetzt weiß genau, wie deine Situation jetzt in Hamburg damals ausgesehen hat, jetzt im Frühjahr.

Und manchmal hast du ja da fast eine bessere Versorgungssituation, also dass du da irgendjemanden hast, der vielleicht aus deinem Betreuer-Team dir die Flasche geben kann, der auf dem Rad mitfährt oder wie auch immer. Oder du hast einfach mehr Platz, weil ein deutscher Marathon im Zweifelsfall sagt, naja gut, da haben wir halt hier einen Tisch, da sind fünf Leute.

Wir haben jetzt sechs Frauen, sechs Männer aus deutschem Team, klar, die Frauen starten, die startet glaube ich vorher, ne? Ja, fünf Frauen, wie wir. Fünf Frauen, stimmt, genau. Melina hat gesagt, genau. Das wird sich aber wahrscheinlich trotzdem, könnte ich mir vorstellen, irgendwann ja mal ein bisschen vermischen, möglicherweise.

Das wird interessant so. Ich kann euch nochmal so ein paar Details, die da wichtig sind, mitnehmen. Also die Frauen starten 40 Minuten vor den Männern. Also das ist ja erstmal, eine ähnliche Situation wie in New York und in London. Aber da hast du ja nur eine Runde. Ja, ist ja klar. Ja, völlig überraschend gibt es auch hier bei der EM keine Tempomacher. Ja, also das ist so ein Unterschied.

Also deine Crew aus Hamburg, kannst du ja gleich nochmal sagen, aber sie dürfen nicht mitlaufen. Oder besser, sie dürfen mitlaufen, aber erst wenn ihr alle im Ziel seid. Schade. Dann findet nämlich tatsächlich hier auf der Strecke noch ein Jedermann-Run statt. Du hast halt diese knapp 5,5 Kilometer Runde.

Da ist eine Verpflegungsstation mit der Eigenverpflegung drauf. Zusätzlich gibt es noch Wasserstellen. Und ja, ich kenne die Straße schon logischerweise, weil ich es ja schon abgefahren bin. Die Straße ist schon so, dass man das da vernünftig aufbauen kann, weil es gibt gar nicht so viele lange Stellen in dem Kurs, wo man das halt auch mit ein bisschen An- und Ablauf und Sicht aufbauen kann.

Aber wie jetzt die Tische dann nebeneinander stehen, das werden wir wahrscheinlich ja erst am Sonntag sehen. Da wird es irgendwann eine Zeichnung geben beim Briefing, das werdet ihr ja logischerweise auch besuchen. Aber wie das dann exakt aussieht, weil es eben ein bisschen ungewöhnlich schon ist für euch zu Hause, es ist natürlich nicht wie ein Stadtmarathon, also es ist insgesamt sehr viel weniger Traffic, weil es ja einfach nicht so große Felder sind.

Aber durch diese doch vergleichsweise dann kürzere Runde wird es natürlich zu Überholungen kommen. Das heißt, kann man sich ja alles ausrechnen, wenn ihr 40 Minuten vor seid, dann wird es grob so sein, dass die Männer euch auf der dritten Runde einholen. Weil die müssen ja noch einen Anlauf machen. Also man hat so einen kleinen Appendix, der in die Innenstadt geht. Das ist halt das Hin- und Weglaufen zum Ziel, also bis man auf dem Loop drauf ist.

Dann kann man ja easy hochrechnen, ihr werdet zwei Runden gelaufen sein, dann starten die und dann werden die euch in der zweiten bis dritten Runde, ja, wahrscheinlich in der dritten Runde einholen. Weil ich dachte mir nämlich gerade, wenn die auf der gleichen Runde starten, ohne, Appendix, dachte ich mir so, dann macht der 40 Minuten auch, ich habe das so ein bisschen mitgerechnet, dachte ich mir, das macht jetzt nicht so viel Sinn, weil jetzt rechnen wir mal, dass es ein taktisches Rennen ist, wir haben ja gesagt, keine Pacemaker, vielleicht laufen jetzt, man weiß es natürlich nicht, vielleicht wird es auch schnell, aber gehen wir mal davon aus, vielleicht lauft ihr zwei Stunden 30, also das ist immer noch deine Westseittempo,

aber los, ja, das ist leichter zum Rechnen im Kopf, das ist ja 17.30 ungefähr, oder was ist 3.30 ungefähr, das ist das Pace, knapp drunter, glaube ich, ne, aber jetzt rechnen wir mal 3.30er Pace, das sind ja 35 Minuten, dass ich mir so, okay, wenn das auf der Runde ist, nach 35 Minuten, also da laufen die zweimal fünf Kilometer, dann haben sie nur noch fünf Minuten Vorsprung, also weißt du, wie ich mein, Ralf, also dann wird es relativ schnell dazu kommen, dass sich das verschiebt und vermischt und, ja.

Natürlich nicht in der Gesamtzeit, ne, also da wird es so sein, dass die Frauen als erste im ziel sind aber mit der verpflegung wäre es ja dann schon aber mit der verpflegung. Bin ich gespannt. Rock'n'Roll, sag ich da. Ich bin auch gespannt, wie das wird. Also, aber ich habe ja auch schon mit zwei der Menschen gesprochen.

Da wird sich schon Gedanken drüber gemacht, dass man das halt fluffig hinkommt. Ich bin auch ganz sicher, dass es da noch eine Diskussion in der Teambesprechung geben wird. Bestimmt, ja. Weil, ich meine, diese Überlegungen machen sich ja jetzt nicht nur wir, sondern völlig überraschend auch noch ein paar andere Laufnationen.

Und da wird sicher noch diskutiert, wie die Tische stehen, wo die Tische stehen, wie weit die auseinanderstehen, weil das ja auch alles ein Punkt ist. Normalerweise, oder oft, sind die ja sehr dicht nebeneinander. Und dann ist das halt noch eine andere Hausnummer. So war das zumindest damals auch in.

Sowohl in Berlin bei der EM, als auch auf jeden Fall in Rio, fand ich es ultra krass. Also in Rio damals war es wirklich, dass wir einen Meter Tisch gehabt haben. Lass es 1,50 gewesen sein. Und dann ist ja Germany nun mal, also international heißt es ja Germany, alphabetisch sind die sortiert, da bist du halt in der Mitte mehr oder weniger und das ist natürlich jetzt, also du musst ja das dann irgendwie anlaufen, da laufen Leute weg, die halt schon bei A sind, Aserbaidschan, keine Ahnung, whatever, während hingegen Leute, die irgendwie am Alphabet weiter hinten sind, erst später dann rein und also das war interessant auf jeden Fall.

Ja, aber das ist ja nur eine spannende Geschichte, die diese Strecke bereit hält. Also die Topografie ist ja das andere. Aber mal so insgesamt, was hat denn das jetzt mit dir gemacht, dass du die Nominierung bekommen hast, hier hinfahren darfst? Irgendwann kamen ja die ganzen Klamotten. Du warst im Sommer viel in den Bergen auch.

Genau, was ja auch nicht schadet bei der Strecke hier. Ja, ich muss sagen. Der ganze Prozess war einfach völlig wild. Ich meine, ich bin den Hamburg-Marathon gelaufen und ich habe mir zu dem Zeitpunkt wirklich gar keine Gedanken darüber gemacht, dass ich bei der EM starten könnte. Also 0,0, das war für mich mit meinem Halbmarathon in Berlin, war die Geschichte gegessen, weil ich die Nominierungskriterien auch gar nicht richtig verstanden habe.

Und ich dachte, die Mannschaft wird quasi aufgefüllt mit den Läuferinnen, die auf der Road to Birmingham an Platz 4, 5 und 6 stehen. Und dadurch, dass ich halt einen schlechten Halbmarathon gelaufen bin, dachte ich so, ich glaube, kein Marathon der Welt kann mich jetzt nach oben katapultieren. Und deswegen war das für mich so krass, dass ich dann nominiert wurde oder vorgeschlagen wurde.

Dominika Meyer hatte mir nämlich nach dem Marathon geschrieben und meinte so, ja, cool, wir fahren zusammen nach Birmingham. Und ich habe mich so, äh, was? Und da habe ich das erste Mal darüber mir Gedanken gemacht. Und dann hat mich ja der Bundestrainer am Montag angerufen und mir mitgeteilt, dass er mich vorschlagen will.

Das war total krass. Also ich war so überwältigt und ich hatte mir den Sommer irgendwie ganz anders vorgestellt und auch ganz viele andere Sachen geplant, und alles so. Urlaub, Segeln, E-Fidy. Festival und keine Ahnung. Und alles so auch auf nach Hamburg gelegt, so Termine, die mich ein bisschen gestresst haben und so. Und dann dachte ich so, ja, kannst du eigentlich direkt weitermachen. Nächstes Marathon-Vorbereitung.

Obwohl man ja auch sagen muss, die hätten ja auch eigentlich eine Woche nach Hamburg an dem Montag nominiert. Und dann haben sie einfach nicht nominiert. Und Katharina Saathoff und ich, das ist ja auch eine im Team aus Bremen. Und wir haben gefühlt jeden Tag hin und her geschrieben und auch telefoniert.

Und dachten, wann kommt denn endlich die Nominierung raus, weil wir uns ja auch nicht zu 100% sicher waren. Beim DLV weiß man ja auch nie so richtig. Und dann hat es wirklich eine Woche gedauert, bis sie uns dann final Bescheid gesagt haben, dass wir jetzt dabei sind. Ja, und dann ging das Plan los. Dann haben wir uns auf jeden fall für zwei wochenenden verabredet zwei wochenenden hier einzeln im harz und eins in schneeberding in der lindenburger heide uns getroffen und trainiert und.

Uns heißt mit der Katharina zusammen? Genau. Weil die Fabienne Königstein ist ja auch im Harz gelaufen. Ja, wir wollten das auch eigentlich mit Fabienne zusammen machen, aber das hat mit der Terminierung nicht so gut geklappt, weil ich erst im Juli für ein längeres Trainingslager frei bekommen habe. Und Fabienne wollte halt ganz gerne den ersten Teil von der Marathonvorbereitung in die Höhe.

Und bei Katharina hat das auch besser gepasst, sonst wären wir auf jeden Fall zu dritt auch gefahren, also wir wären zu dritt, ins Höhentrainingslager gefahren und hätten auch diese Harz-Wochenenden zusammen gemacht, aber so haben wir halt erst die Harz-Wochenenden gemacht und Fabienne war in der Höhe und dann umgekehrt, leider.

Aber ja, und genau eine Woche in Garmenspartenkirchen war ich auch noch, das war glaube ich so die erste Woche von der Marathonvorbereitung, Vorbereitung, da habe ich mir erst mal direkt die Oberschenkel zerstört und abgehärtet. Schön, ich glaube, ich bin in acht Tagen 5.500 Kilometer gelaufen. Hoch und runter.

Ich glaube, der Muskelkater nahm nach acht Tagen dann auch endlich mal wieder ab. Aber mein Vereinskollege sagte mir, der auch mit dort in Garmisch-Baden-Kirchen war, ja, Tabea, die Oberschenkel sind jetzt für ein halbes Jahr safe. Du kannst jetzt runterlaufen, was du willst, kriegst keinen Muskelkater mehr. Da dachte ich, war gut.

Das ist schon mal abgehakt. Und ja, genau, dann hatten wir das Harz-Wochenende. Dann waren wir in Schneewading an der Lüneburger Heide für ein Wochenende. Und dann sind wir zusammen ins Höhentrainingslager gefahren. Und ich habe den ganzen Juli im Höhentrainingslager verbracht, also in Livigno und in St. Moritz.

Und da haben wir auf jeden Fall auch Höhenmeter gemacht. Ja, wie gesagt, die Strecke hat halt 700 Höhenmeter. Und ich dachte schon immer, Hamburg hat viele Höhenmeter, also der Hamburg Marathon. Aber der hat nur 150. Das wird auf jeden Fall eine Hausnummer. Und als ich aber von der Strecke gehört habe, muss ich sagen, habe ich mich gefreut.

Ich fand es richtig cool, dass die so viele Höhenmeter hat. Und dass es eben hoch und runter geht, weil ich das sehr gerne mag. Und ich fahre hier auch häufig in den Volkspark oder in die Harburger Berge, weil mir macht es am meisten Spaß, hoch und runter zu laufen. Und Hügelläufe sind auch meine Lieblingseinheit.

Dementsprechend habe ich mich darüber gefreut. Ich glaube, Laura Hottenroth hat sich auch gefreut. Wahrscheinlich waren wir die einzigen beiden, die sich darüber gefreut haben. Nehme ich auch an, ja. Obwohl umso näher der Marathon jetzt kommt, muss ich sagen, ihr habt einen riesen Respekt vor diesem Marathon. Also das wird...

Das wird, glaube ich, krass. Also ich bin gespannt. Wie der Verlauf auch sein wird. Also ob da welche vorwegpreschen, ob alle erstmal entspannt laufen und ja, also man kann ja sich kein Stück auf die Uhr verlassen oder auf einen Pace gucken. Man muss, glaube ich, einfach nach Gefühl laufen und man darf nicht zu sehr drücken und nicht zu viele Körner liegen lassen, auf der ersten Hälfte oder auf den ersten 30, weil ich glaube, es wird sich hinten ausrechnen, wenn man vorher oder am Anfang eben zu viel investiert hat.

Und dementsprechend, ja, es wird spannend. Und eben, ich finde es auch total cool, dass es eigentlich so eine 5-Kilometer-Runde ist, weil ich mir dann dadurch erhoffe, dass auch viele an der Strecke stehen werden. Aber ja, wir werden sehen. Aber auch, wenn wir vorhin noch über die Verpflegung gesprochen, das wird eben auch eine Herausforderung, weil ich finde allein, Ich habe jetzt Sonntag meine letzte, Einheit gemacht und die auch nochmal mit Verpflegung und die Verpflegung geübt.

Und ich finde es schon allein schwierig, sich zu verpflegen, wenn man einfach nur flach und gerade ausläuft. Und da ist es ja so, dass die Verpflegungsstationen, glaube ich, gerade kommen, wenn man hochläuft. Und dann läuft man ja relativ lange wieder runter. Und das stelle ich mir auch sehr schwierig vor, sich in diesem Profil auch noch zu verpflegen.

Aber das haben wir auf jeden Fall im Trainingslager auch geübt. Wir haben lange Hügelläufe gemacht, so 600 Meter und haben eben auf der Bergaufpassage unser Gehl genommen. Genau, solche Sachen haben wir auch geübt. Aber ja, schauen wir mal. Das heißt, du sitzt auf Gels, habe ich ausgehört, statt fertiges Getränk oder beides und hast immer irgendwie noch ein, zwei Gels bei dir als Backup.

Das ist der Vorteil, wenn du das machst mit den Gels. Kannst du nochmal zwei mitnehmen unterwegs, ne? Ja, ich mache auf jeden Fall einen Mix. Ich habe bisher das immer so gemacht, dass ich viel über die Getränke gemacht habe, also dass ich meine Kohlenhydrate in den Getränken hatte und dann zusätzlich noch zwei Gels genommen habe bei Kilometer 15 und 30.

Aber ich habe jetzt in Hamburg gemerkt, weil der Marathon lief ja sehr, sehr gut und dann konnte ich mich darauf total, oder habe ich das dadurch total gemerkt, dass ich durch diese Gels einen krasseren Push bekommen habe, als durch diese Kohlenhydratgetränke. Okay, das ist spannend. Und dann habe ich gedacht, ich muss vielleicht mehr Gels nehmen und, jetzt habe ich auch mit meinem Nutrition-Partner nochmal eine neue Verpflegungsstrategie ausgearbeitet und werde quasi an jeder zweiten Stelle oder alle, an jeder zweiten Position oder Station ein Gel nehmen.

Aber ich werde natürlich die auch also Notfall-Gels irgendwie an der Frau haben. Und Und genau, dass ich eben trinke an der ersten Station, an der nächsten Station dann ein Gel nehme und Wasser nachspüle und dann an der nächsten Station wieder trinke und genau immer im Wechsel. Du klebst die dann an die Flaschen hin quasi?

Ja, also ich werde die an die Flaschen kleben, aber ich werde auf jeden Fall auch... Notfall-Gels mit mir mitnehmen und ja, genau. Ja, wir können jetzt sagen, wenn ich noch richtig informiert bin von deinem Instagram-Profil, du setzt auf Ministry, richtig? Das heißt, so ein Gel hat, einfach nur, dass ihr zuhause auch mal so ein Feeling kriegt.

Wenn mich nicht alles täuscht, so Mango fand ich früher auch immer ganz gut von denen. Ich glaube, 40 Gramm, oder? Hat auch ein Gel an Kohlenhydraten? Ja, genau, 40 Gramm. Ja, okay, okay. Mit, ähm, mit Dings, wie heißt das? Mit Koffein? Ich werde die erste Hälfte eher ohne Koffein nehmen und hinten raus mit Koffein.

Und die haben auch eine Eiweißbeimischung, wenn ich das richtig im Kopf habe, oder? Eine Eiweiß? Ja. Ich glaube, Ministry, glaube ich, nicht meine ich. Ich meine auch nicht. Müssen wir nachgucken, weil das sind ja spannende Diskussionen. Übrigens jetzt gerade ja in den freien Verkauf gekommen, die Lactat-Gales.

Hat wahrscheinlich noch keiner ausprobiert oder hast du schon ausprobiert? Ne. Also in der heißen Diskussion ja auch um die Sub2Hour-Zeiten von Gesellschaft und von Sebastian Sabe. Die werden da sicher in Berlin in die Richtung wieder wandern, schätze ich mal, wenn ich das Line-up gesehen habe dafür, das ist ja klar.

Aber es ist ja wirklich sehr, sehr spannend dass du sagst okay ich muss das, für die für die strecke und für das profil noch mal anpassen plus ja auch ein learning aus aus dem hamburg dinge also, dass man ja wirklich auch das reflektiert was tut mir gut am ende ist es ja halt auch einfach individuell also wer kommt mit was gut klar ja ich kenne eine menge leute die, mit diesem einfach viel gel nicht gut klar kommen, wenn sie schnell laufen.

Das ist ja auch etwas, was man tatsächlich üben muss und du hast das schon gesagt, wenn du einen Anstieg hattest vor der Verpflegung, ist der Puls sehr höher und dann ist das wieder eine kleine Herausforderung. Vielleicht muss man sich halt dann auch noch mal ein bisschen Zeit geben und nicht so jetzt drei Sekunden und weiter geht's, sondern einfach ein bisschen und ich glaube.

Ich kann mich ja nicht in den Marathon reinversetzen, aber das, was halt auf der Strecke passiert, durch die Loops, durch die Verpflegung, wird dich permanent im Kopf beschäftigen. Permanent. Ich glaube, dass du dir die Strecke gar nicht merkst. Also die Länge der Strecke. Ja. Das meinte der Bundestrainer auch. Der hat sich die Strecke ja auch angeguckt, Alex Fromm.

Und hat auch gesagt, Tabea, das wird so abwechslungsreich. Schwuppdiwupp ist der Marathon vorbei, weil du die ganze Zeit beschäftigt bist, so wie du auch gerade schon gedacht hast. Ja, weil man hat ja auch wirklich gar keine flache Passage, wo man sich mal ausruhen kann. Man läuft entweder hoch oder man läuft runter. Also die Strecke hat.

Ich meine, zwei längere Anstiege, so um die 500 Meter mit 4-5% Steigung und drei Rampen, würde ich jetzt mal sagen, so 100 bis 150 Meter mit 9 bis 12 Prozent Steigung. Und dann hat man auch noch mal zwei längere Passagen, die man runterläuft, so einen Kilometer lang, also so wellenmäßig. Und da kommt auf jeden Fall keine Langeweile auf. Und dann beschäftigst du dich ja auch währenddessen schon damit, okay, wann nehme ich jetzt das Geld, wann trinke ich, wann kommt die Station? Und ich glaube auch, dass es sehr kurzweilig sein wird oder werden wird.

Ja, also das auf jeden Fall. Wenn man in den Loop reinkommt, gibt es erstmal so eine längere, flache Passage, dann einen kurzen Anstieg, einer von den mittleren Anstiegen und dann, das hat mich fast ein bisschen gewundert, dann geht es von da aus, das ist so nach einem knappen Kilometer, geht es fast eineinhalb Kilometer bergrunter.

Und das wird sehr schnell sein, weil das auch der Part ist, wo die Straße etwas breiter ist, das wird sehr sehr schnell sein und dann geht es ein bisschen abwechslungsreich weiter um das mal so zu formulieren Ja, ich habe auch mit Richard in St. Moots noch gesprochen und der sagte auch dass er die Strecke ja abgelaufen ist und dass er entgegen seiner Erwartungen viel schneller gelaufen ist, als er gedacht hat, also er glaubt gar nicht, dass sie so langsam ist, die Strecke.

Ja, ich bin gespannt. Ja, absolut. Die haben ja tatsächlich eine Menge auch an der Oberfläche getan, weil das ein bisschen auch die Befürchtung von Richard war. Insgesamt gibt es in Birmingham fetteste Schlaglöcher, wo du auf der Straße wirklich manchmal Slalom fahren musst. Aber die haben auf der Strecke fast überall so Patches drauf gemacht, die jetzt auch nicht irgendwie so glatt sind oder so, was ja schon mal oft bei frischem Asphalt ist, sondern ein bisschen aufgeraut und so.

Also da sind wirklich ein paar sachen sehr gut begradigt worden aber es gibt trotzdem natürlich noch straßenbahnschienen es gibt die engen kurven ja es gibt so eine art kopfsteinpflaster, natürlich auch in dem im start und zielbereich es wartet noch eine kleine, Wie soll ich es sagen? Ein kleines Zückerchen, so gegen Ende.

Weil da geht es halt nochmal richtig steil runter. Also richtig fies steil runter. So steil, dass es nicht mehr angenehm ist zu laufen? Ja, also das ist jenseits von 40. Das muss man sich unbedingt, Tabea, das müsst ihr euch ganz dringend angucken, den Anlauf zum Ziel hin. Weil das hat nochmal richtig Feuer.

Das muss man freundlicherweise auch bis zur Zielin noch wieder hochlaufen. Ja, aber was ist die gute Nachricht? Direkt, wenn man in die Stahlung reinkommt, hängt ein großer Defibrillator an. Wenn es irgendwie ganz schlecht lief. Das gibt es halt tatsächlich ebenso wie Wasserstellen fast überall in der Stadt.

Da sind sie schon im öffentlichen Raum einen Hauch weiter als wir in vielen Städten. weil gestern waren es hier 33 Grad, das ist für Midlands, also wir sind ja hier mitten in England, echt sehr warm. Gestern Abend war es wahnsinnig schmül, am Wochenende soll es allerdings für laufen, wir reden ja von morgens um 37, sehr, sehr gut werden.

Also von daher könnt ihr euch freuen, die Bedingungen sind topi top. Und ich weiß nicht, ob ihr das hört, ich war total, erst irgendwie fasziniert, dann aber auch ein paar Tage echt total abgenervt. Es gibt hier wahnsinnig viele Möwen. Ja, also und du gehst hier auf die Straße und denkst, okay, Hamburg.

Wir sind ja eigentlich maximal weit entfernt von der See hier. Ich wollte gerade sagen, ich muss jetzt bei Google Maps parallel mal noch Birmingham eingehen, weil ich dachte, das ist so mitten im Land irgendwie. Wo kommen die her? Ja, genau. Ich habe keine Ahnung. Also offensichtlich ist es auch nicht so, wie ich dachte. Aber ich habe ja Möwen immer mit Meer assoziiert.

Also wenn ich die schreien höre, dann denke ich an Hafen, Segelbötchen und so. Das ist für mich Möwen. So, keine Ahnung, Timndorfer Strand. Oder eben Hamburg am Hafen unten, da hörst du die Möwen krähen. Aber hier ist das echt Vollgas. Ich habe keine Ahnung, die Möwe an sich lebt tatsächlich nicht nur am Wasser. Da habe ich eins nachgeguckt, logischerweise, weil ich keine Ahnung hatte.

Und ich fange halt an zu krähen, wenn es hell wird. Und es wird natürlich relativ früh hell. Und wir wohnen hier in so einem Viertel, wo das alte Backsteinhörer geht. Jetzt höre ich es gerade auch bei dir. Ja, ich höre es auch. Ja, ja, genau. Ich halte mal mein Mikro aus. Und das ist aber jetzt nur eine, das ist ja alles in Ordnung, aber wenn die morgens so im Hotel werden, rasten hier dann auch mal gerne 10 aus, das ist dann so um halb 5, da denkst du auch, ey, was ist eigentlich falsch mit euch?

Unser Hotel, ja das ist ja sowieso, übrigens unser Hotel ist an der Strecke, also ich könnte mich einfach mit dem Stühlchen hier vorsetzen und heja, heja holen. Leider bin ich dann schon im Stadion und kommentiere euch. Ich habe total Bock schon drauf, Tabea. Ich habe so Lust auf den Marathon. Ist ja klar. Ich glaube, das wird so spannend, aber ich würde auch am liebsten zugucken.

Ich weiß nicht, ob ein Mobile Device erlaubt ist für Leute. Aber ich habe auch in einem Interview gelesen, Tabea, du bist ja bekennende Frühaufsteherin. Eher nicht so? Stand irgendwo, dass es jetzt nicht so dein Favorite ist, früh aufzustehen? Also ich mag es nicht so gerne, so früh zu laufen, bin ich ehrlich.

Oder früh zu laufen, okay, okay, okay. Also Hamburg war dieses Jahr auch um 8.30 Uhr, das war schon krass richtig früh. Aber ich habe mir jetzt die letzten Tage schon sehr früh den Wecker gestellt. Also ich bin heute auch schon seit 6 Uhr wach, damit ich mich so ein bisschen daran gewöhne. Wann wird der Wecker am Sonntag dann klingeln? Drei Stunden vorher, vier Stunden vorher? Wann müsst ihr überhaupt da zur Strecke aufbrechen?

Weiß ich gar nicht genau. Ja, wir haben ja noch absolut gar keine Infos. Also weiß ich nicht. Also ich kann auch da kurz schon mal helfen. Euer Hotel ist so grob Luftlinien, Kilometer von Start entfernt. Also da müsst ihr nicht jetzt irgendwie... Bei der letzten EM ist ja Halbmarathon gelaufen worden, weil es ja in dem Olympia-Jahr war.

Da hat die deutsche Mannschaft so ein bisschen am Rand von Rom gewohnt. Und die hatten richtig Angst, dass sie morgens zu spät in die Stadt kommen zum Halbmarathon-Start, weil die teilweise eineinhalb Stunden gebraucht haben darunter, weil das ja unten im historischen Teil von Rom gestartet wurde und dann ins Olympiastadion ging.

Das ist hier vollkommen entspannt. Ihr könnt da easy hinschlendern, hinlaufen, wie auch immer. Das ist alles relativ nah. Ein kleines Problem könnte vielleicht sein, Bei euch gegenüber ist so eine Daylight-Disco. Perfekt. Und der Samstagabend ist bei euch. Also ihr müsst nur aus der Tür rausfallen und dann seid ihr mittendrin.

Okay. Also vielleicht nochmal die zweite Packung O-Packs-O-Einschicken. Weißt du, ob da Sonntag auch was geht? Wir haben ja noch den ganzen Tag Vorsicht. Ich liebe diesen Ansatz. Sag mal, was geht denn da so Sonntag? Also ab 14 Uhr hat der BR Zeit dann, weißt du? Also ich weiß zwar nicht, wie es mir gehen wird und ob ich Krücken brauche, aber ich bin auf jeden Fall am Start.

Also erstmal gibt es ja noch eine Abendsession. Die ist auf jeden Fall vorher noch, ja. So und die Abendsession, die geht bis 22.30 Uhr Ortszeit. Das ist relativ spät für eine Schluss-Session an einem Sonntag, weil normalerweise ist eine Schluss-Session am Sonntag ja am Sonntagnachmittag bis Sonntagfrühabend und dann ist Ende. Das ist hier nicht so.

Das ist Primetime, Vollgas Kino. Und dann ist man vielleicht so um elf, halb zwölf da raus. Also wir, wir machen eine Nachbesprechung und so weiter. Freundlicherweise geht mein Flieger um sieben. Wow. Also das ist schon sportlich. Das heißt, ich muss auf jeden Fall am Freitagabend gepackt haben. Sonst ist es schlecht. Nee, am Samstagabend so.

Aber klar, die Schlussnummer müsst ihr euch natürlich schon noch anschauen im Stadion. Das ist ja logisch. Danach wird es schon außerhalb von Nightclubs oder Clubs schwer, überhaupt was zu trinken oder zu essen zu kriegen. Weil hier ist halt Schlussstunde. Dann machen die Dinger Last Call. Gut, man kann natürlich 180 Gin Clonic bestellen. Das geht schon.

Ja, und dann versuchen wir mal, wie weit man kommt. Die werden vorgestellt. Ja, nee, aber ich finde ja den grundsätzlichen Ansatz von dir zu sagen, ey, das ist ja auch was zum Genießen, finde ich ja total richtig. Plus, es ist ja auch anders, als wenn du jetzt solo zu einem Rennen hinfährst. Gut, Hamburg ist ja jetzt nochmal sehr speziell gewesen für dich logischerweise, weil eigene Staaten und so natürlich sehr viele Menschen und so.

Aber mit so einem großen Team, weil ihr seid ja dann insgesamt zu neunt, nee, zu zehnt sogar. Das macht ja schon was. Das ist ja ein Teamwettbewerb, das ist ja ein Mannschaftssport. Wie ist das für dich? Also gerade, weil es auch noch eine Teamwertung gibt oder ein Team, finde ich das nochmal viel cooler, als einfach nur alleine für mich zu starten.

Also ich freue mich richtig darauf und ich glaube, das wird auch sehr cool dann an dem Sonntagnachmittag, wenn wir dann alle durch sind und so die Last vor den Schultern fällt, und eventuell man auch so die ein oder andere Medaille feiern kann, egal wie es jetzt am Ende ausgeht. Ja, da freue ich mich ungemein drauf.

Und das andere ist ja, das Philipp, hast du ja auch erlebt, wenn man ganz hinten dran ist, kommt man ja in so einen Wettbewerb rein. Also der läuft ja schon. Du hast das jetzt, Tabea, schon am Fernseher gesehen. Bei dir war es auch so, du hast ja Olympische Spiele schon am Fernseher gesehen. Bis dann erst geflogen. Ist das nicht schräg?

Ja, es ist surreal ein bisschen teilweise, dass man dann irgendwann denkt, ach so, jetzt geh ich ja doch dazu zu diesem Gesamtkonstrukt, was hier gerade irgendwie stattfindet. Ja, das ist so das Los der Marathonläuferin, der Marathonläufer. Ich bin inzwischen, also ich glaube, Ich glaube, damals für Rio hätte ich mir schon gewünscht, etwas eher dort sein zu können, jetzt nicht nur um diese olympische Atmosphäre aufzusorgen, sondern auch aufgrund von Jetlag und von den klimatischen Bedingungen.

Klar, Hitze und so kannst du natürlich in Europa auch trainieren entsprechend. Für Rio war ja ein bisschen die Herausforderung, eher die Luftfeuchtigkeit, die kannst du jetzt nicht überall so gut dich anpassen. Ich glaube da hätte schon sinn gemacht so eine woche vorher mal da zu sein dass du zumindest vielleicht noch oder bisschen mehr sogar vielleicht eine letzte, bisschen intensivere einmal vor ort hätte es noch machen können ansonsten bin ich, Aber inzwischen, und ja, okay, jetzt komme ich mit einer Ausnahme, dann komme ich mit der nächsten Ausnahme.

Ich fand es auch 2018 in Berlin, eigentlich fand ich es cool, dass es halt in Berlin war und dann halt hätte ich es cooler gefunden, nicht in Chimo um ewig rumzuhängen, sondern dann vielleicht tatsächlich auch ein, zwei Mann aufs Stadion zu gehen. Ich glaube, da bin ich, also ich glaube, dass alle Athleten, die bei sowas dabei sind, Tabea ja sowieso, die sind ja alle so verantwortungsbewusst, dass du ja weißt, ich bin jetzt hier, um irgendwie ein großes Highlight meiner Karriere.

Erleben zu dürfen, da wirst du jetzt nicht dann nachts noch um die Häuser ziehen. Gleichwohl glaube ich, dass eben genau dieses Teamgefüge und auch dieses Kollegen, Kolleginnen mit begleiten und anfeuern und unterstützen, auch mal im Stadion, das bringt dich jetzt nicht um, weißt du, im Marathon bist du ja im Tapering, da machst du morgens in der Früh deine Einheit, kannst dann trotzdem noch nachbereiten und Mittagsschlaf machen, und rollen und massieren und das geht ja alles, trotzdem könntest du ja abends noch zwei Stunden oder drei Stunden ins Stadion gehen, da bin ich überhaupt, also bin ich absolut überzeugt, dass das überhaupt nicht irgendwie leistungsmindert ist.

Im Zweifelsfall ist es total cool, weil du, glaube ich, diese ganze Atmosphäre, noch richtig mit aufsaugen kannst und das vielleicht sogar nochmal ein Motivationsboost ist. Ja, ist, wie es ist. Ich weiß nicht, ob ihr eine Wahl hattet, wie ihr anreist oder ob das vorgegeben war. Klar kann man natürlich im gewohnten Umfeld zu Hause sich auch gut vorbereiten, so ist es nicht und verfolgt es halt am Fernseher. Aber ich bin jetzt nicht derjenige, der sagt, Athleten müssen oder dürfen nur drei Tage vorher anreisen, weil sonst kann das nichts werden. Das ist, glaube ich, sehr viel persönliche Präferenz.

Und ich glaube, wenn man da irgendwie ein relativ, ich sag jetzt mal, sozialer Typ ist und so generell halt sportbegeistert, kann das, glaube ich, auch cool sein, wenn du mal ein, zwei Abende, natürlich nicht vor deinem Rennen, aber ein, zwei Abende vorher irgendwie auch so im Stadion bist und, Teamkolleginnen und Kollegen anfeuerst. Die Chance hast du noch?

Ja, aber ich sehe das genau so wie du. Also ich habe gestern auch noch mit Katharina Saathoff telefoniert und, Und das stand für uns außer Frage, dass wir heute Abend nicht ins Stadion gehen, also wir gehen auf jeden Fall ins Stadion, weil heute ist Dreihindnisfinale, das ist abgefahren. Ich meine, man hat da ja auch nochmal einen krasseren Bezug dazu, weil man die Athleten und Athletinnen ja teilweise alle persönlich kennt.

Teilweise schon lange ja auch. Lange, also auch Lea Meier kommt aus meinem Landkreis, also die kenne ich schon ewig. Und Katharina auch direkt so, ja klar, gehen wir heute ins Stadion. Wir würden sonst eh nur auf dem Zimmer hängen und nichts machen. Und ich glaube, das kann einem auch wirklich einen Boost geben, wenn man das dann so miterlebt. Also ich habe so die Hoffnung, dass es ähnlich wird wie Montag mit Flo heute Abend.

Und wenn ich daran schon denke, dann weiß ich nicht, dann kriege ich jetzt schon Gänsehaut. Also da habe ich ein bisschen die Hoffnung, dass es heute Abend genauso sein wird. Und ja, klar werde ich Samstag nicht ins Stadion gehen, aber ich freue mich zum Beispiel auch sehr, sehr auf den Sonntagabend.

Weil ich für mich ist es mit das Highlight, also auch die drei Hindernisse der Männer. Da freue ich mich auch unfassbar drauf. Und finde es total cool, dass wir das nochmal miterleben dürfen mit unserem, Rennen quasi schon, also mit unserem erledigten Rennen. Dass man das auch nochmal mehr genießen kann. Weil wenn wir jetzt das Rennen gehabt hätten und die EM wäre vorbei gewesen, das hätte ich schade gefunden.

Also so finde ich es cool. Das ist ein cooler Abschluss, wenn wir dann abends nochmal ins Stadion gehen, alle zusammen. Da freue ich mich auch sehr drauf. Also 115 deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Also wenn du heute ins Hotel reinkommst, dann siehst du ja sehr viele Bundesadler da rumschwirren.

Wie viel kennst du denn von anderen Disziplinen? Also so Hammerwurf? Siebenkampf, name it. Ja, weil das ist ja auch noch mal was ganz anderes. Ihr seid ja normalerweise in eurer Szene unterwegs. Und die Orientierung geht natürlich dahin. Das ist ja für die anderen Disziplinengruppen nicht unehnlich. Und da trifft man die jetzt alle, die man sonst vielleicht nur bei leichte.de in den Nachrichten liest, die Namen.

Und du wirst wahrscheinlich auch ein paar Leute noch nie gesehen haben und auch nicht wissen, wie die heißen. Wie ist das? Ja, total aufregend. Also ich bin total, total gespannt. Ja, man kennt eben viele aus den anderen Disziplinen einfach nur aus dem Fernsehen und die sind für mich auch so irgendwie so Star.

So wie, keine Ahnung, Gina Lückenkämpfer oder so. Das ist für mich einfach so eine coole Socke und ich kenne sie persönlich nicht. Und jetzt bin ich einfach mit ihr in einem Team und wir haben ja auch dann am Montag die Teambesprechung online, am Sonntag war die Teambesprechung online mitbekommen. Es war ein bisschen schade, dass wir nicht vor Ort waren, aber trotzdem auch cool, dass sie uns zugeschaltet haben und da haben die Kapitäne ja auch quasi eine Ansprache gehalten, Niklas und Lina und, ja, irgendwie war das total aufregend, dass man einfach dann dazugehört und dass die einen mitansprechen und einen mitmotivieren, alles zu geben und Spaß zu haben und ja, es ist total toll.

Also das ist ja erstmal schon mal für euch zuhause, ihr stellt euch ja wahrscheinlich vor, die Leichtanländen, die kennen sich alle untereinander, ne, die kennen sich nicht. Ja, weil das so unterschiedliche Disziplinen sind. Und dass du Gina noch nie persönlich getroffen hast, finde ich auch irgendwie, also für mich ist das natürlich irreal, weil ich mich ja logischerweise immer wieder mit denen treffe bei Wettkämpfen und so weiter.

Und ihr kennt die einfach nicht und das ist deine Kapitänin. Ich habe aus sehr verlässlicher Quelle gehört, dass der Gesprächsanteil, zwischen den beiden Kapitänen, Gina Lückenkämper und Niklas Kaul, relativ klar bei Gina war. Ja, Niklas hat noch ergänzt, mir ist wichtig, dass ihr auf jeden Fall auch Spaß habt. Genau das hat er mir erzählt.

Aber fand ich ja auch einen wesentlichen Punkt und wir haben ja gestern den ersten Tag 10 Kampfe übertragen, der ist mit Amadeus Gräber auf dem Zimmer, der ist 21. Du kommst jetzt ja neu dazu und du bist aber ja eine gestandene Athletin, eine reife Frau, du stehst mitten im Leben, im Berufsleben und so weiter.

Der Amadeus, der ist noch ganz am Anfang. Das ist ein total cooler Typ. Und dann wird der so an die Hand genommen von Niklas Kaul. Das ist schon auch irgendwie eine coole Situation. Das muss man so sagen. Ich fand das auch in dem Interview gestern so witzig, dass die beiden ja auch untereinander ein Battle hatten über die 400 Meter und dass Nikas so meinte, ja, ich habe dich ja geschlagen.

Aber er hat ja nicht gesagt, was daraus folgt. Ja, genau. Aber irgendwas folgt daraus. Also gewöhnlich heißt es dann ja, ich setze mich dann mal hin beim Frühstück und ich hätte gerne übrigens das, das, das und das. Also irgend so etwas wird dabei sicher herauskommen. Zweiter Tag ist heute. Übrigens kann ich dir auch schon sagen, du musst noch mal ganz neu über dein Social Media Game nachdenken.

Warum? Weil wir sehr, sehr, sehr gute Einschaltquoten haben und nicht nur im, klassischen TV, sondern auch in den digitalen Ausspielwegen. Sehr gute. Und vor allen Dingen bei sehr jungen Zuschauerinnen und Zuschauern. Also du musst viel mehr Kiddy- und Teenie-Content machen. Also ich war auch echt überrascht, aber das ist halt gerade für öffentlich-rechtlich ein sehr, sehr wertvolles Asset, dass wir eben in den Zielgruppen, die im Normalprogramm sonst wenig erreichen, da über Stunden sehr große Marktanteile erzielen.

Das heißt, wir sind da im Gesamtpublikum schon über 20 Prozent gewesen gestern Abend, was sehr hoch ist. Und in der jungen Zielgruppe nochmal deutlich höher. Also das macht was. Und das ist tatsächlich auch der Reflex. Warum gucken die Leute das? Weil offensichtlich eine Generation von Athletinnen und Athleten da unten auf der Bahn steht oder ihr dann auf der Straße, die halt auch jüngeren Menschen was geben.

Wir haben das ja hier auch schon besprochen, zum Beispiel mit der Leo Runclubs haben ja die Laufszene total verändert. Auch von der Publikums- und von der Läuferinnenstruktur verändert. Weil sehr viel mehr jüngere Leute eben jetzt Laufen wieder entdeckt haben. Und ihr wisst das beide besser als ich. In den Laufgruppen waren ja, also in den, jedermann, in den Freizeitlaufgruppen waren ja doch auch viele gestandene ältere Menschen, die schon ihr Leben lang laufen, aber nicht so viel Jüngere.

Du erlebst das ja auch. Wirst du nicht permanent eingeladen von den Runclubs, dass du mal da vorbeikommst? Oder versperren dir den Weg im Park? Ja, ich habe schon das Gefühl, dass sie mir den Weg versperren. Ich war nämlich jetzt auch am Mittwoch zum Beispiel für, ich habe immer noch so ein paar lockere Tausender gemacht und da war ich auch auf der Bahn morgens um 8.30 Uhr und, dann waren da auch schon Leute, die sahen aus, als wenn sie einem Runclub angehören, alle durchgestylt und, die neuste Brille und das coolste Bomboy-Shirt, keine Ahnung. So früh?

Ja, halt vor der Arbeit. Ich habe auch nur so aufgeschnappt, so ja, jetzt geht es gleich zur Arbeit. Okay. Ja, die waren doch schon auf der Bahn. Ich weiß nicht, was sie gemacht haben. Sie sind auf jeden Fall eine halbe Runde ausgegangen und eine halbe Runde ausgelaufen. Das habe ich noch nicht bekommen.

Okay, du warst im Fokus. Ja, also ich finde es schon krass, was gerade im Laufsport abgeht. Also wie das Laufen gehypt wird. Aber ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass es eher... Darum geht, dass man überhaupt läuft und dass viele trotzdem gar nicht so viel damit anfangen können, dass man jetzt vielleicht eine 2.30 auf dem Marathon läuft.

Ja, das ist glaube ich ein bisschen schade. Ich habe das Gefühl, dadurch geht der Leistungssportgedanke geht da ein bisschen unter. Aber trotzdem ist die Bewegung natürlich cool, dass so viele Leute zum Laufen finden und das so abfeiern. Ja, Sag mal, dann noch eine letzte Frage. Wenn du so die Klamotten gekriegt hast, da ist ja relativ viel drin in so einer Tasche.

Schon einmal alles anprobiert und mal vorm Spiegel gedreht oder wie? Nee. Also ich habe den Karton bekommen und habe mir natürlich erst mal direkt so, das Trikot angeguckt und anprobiert und die Hose und so. Also die wichtigsten Sachen. Die wichtigsten Sachen habe ich anprobiert, habe gemerkt, es ist viel zu groß, ich muss alles nur noch mal kleiner haben.

Und hab eigentlich gefühlt den ganzen Karton wieder zurückgeschickt. Und hab einen neuen bekommen. Und ja, jetzt hab ich Anfang der Woche dann die Sachen mal ausgepackt, ja. Aber ich hab auch ein paar Sachen, dass ich eben doch hier wie so eine Winterjacke oder so, weil ich die nicht brauche. Ceremony-Jacket, beziehungsweise Outfit, auf gar keinen Fall nicht einpacken, weil im Zweifelsfall braucht man das.

Aber ja, ich will auch nicht arrogant sein und die einpacken. Nein, das hat ja gar nichts mit Arroganz zu tun, sondern einfach die Optionen bereithalten. Kleine Anekdote vielleicht für euch zu Hause, auch falls ihr es nicht mitbekommen habt. Flo hatte jetzt auch nicht direkt arrogant sein wollen und hatte sein Ceremony-Outfit nicht dabei.

Ja, dann stehst du da und das ist auch verpflichtend. Das steht übrigens auch auf irgendeinem Zettel drauf, dass ihr den bitte da anzuziehen habt. So, was hat er da gemacht? Hat sich's geliehen, ne? Hat die Jacke bekommen von Yemi Mabri, also die hatte ja vorher ihren Wettkampf und hat die erste Medaille für Deutschland gewonnen, Bronze.

Sagen wir mal so, das war vielleicht nicht direkt Flohs Größe. Sie haben es aber nicht mehr geschafft, dass sie auch noch die Hose wechseln konnte. Und das Beste daran ist, Jemmy hatte ihre Sachen auch vergessen. Sie waren auch schon geliehen. Das ist einfach überragend. Ich fand das dann auch so süß, als sie am nächsten Tag im Interview war mit ihrer Medaille und, man die Geschichte auch nochmal durchgegangen ist und sie auch gesagt hat, ich fand das so toll, dass ich diesen Moment mit Flo teilen durfte, weil ich weiß ja noch, wie es bei mir war, als ich meine erste Medaille gewonnen habe.

Und ich habe auch völlig verplant und wusste gar nicht mehr, wo oben und unten ist. Und sie fand das auch so toll. Und ja, ich fand das auch so niedlich, dass sie das nochmal erzählt hat. Ja, die kannten sich möglicherweise, ja doch, die kannten sich von Tokio im vergangenen Jahr, weil die waren die gemeinsam.

Aber du wirst eine Menge Menschen kennenlernen. Denk dran, die diese komischen gelben T-Shirts mit dem Bundesalter drauf anhaben. Das ist alles deine Mannschaft. Oh, guck mal, jetzt hält sie uns in die Kamera. Dann dachte ich so, ich kann das nicht so voll schwitzen. Sehr cool. Hey Leute, ganz cool. Ich werde jetzt meinen Koffer schnappen und dann zur Flughafen fahren und dann müssen wir das ja anziehen.

Oh Gott, wenn ich gleich die Tür verlasse, ich finde das richtig aufregend. Ich bin nicht. Verborgen. Verrückt. Achso, du hast die natürlich auf der Reise schon. Muss man, muss man. Ja, wir müssen die anziehen. Okay, muss man. Also nicht und nicht erst beim Zwischenstopp in Frankfurt, wo du ja leider jetzt erst noch hinfliegen musst, weil Birmingham so eine Riesenstadt ist und Hamburg auch eher nicht angeboten ist an Birmingham.

Okay, dann bist du jetzt die ganze Zeit schon da wirst du schon in der Bahn angesprochen, oder? Ja, ich bin ganz aufgeregt. Am Flughafen 100% und beim Boarden und von den Flugbegleiterinnen und Begleitern 100% wirst du angesprochen. Du kriegst direkt ein Prosecco, super. Ja, ich bin gespannt. Ich treffe mich gleich mit Katharina am Flughafen.

Die ist nämlich von Bremen schon hierher gefahren. Und dann sind wir schon mal zu zweit. Sehr gut. Ihr seid dann schon das Mini-Team aus Hamburg. Sag doch mal eben, was ist denn so mit Coach und Family und so weiter und Freunde und so weiter. Wer wird an der Strecke sein? Es kommen auf jeden Fall Freunde von mir nach Birmingham, was ich total toll finde.

Also ich habe einige, die nachreisen. Meine Mama jetzt leider nicht, aber. Die wird das am Fernsehen verfolgen. Das ist natürlich auch cool. Und ja, von Katharina, die ganze Family ist glaube ich auch da. Und ihr Freund, ich glaube, sie sagte schon, dass ihr Freund aufgerechter ist als sie. Und Tom Ole, also ihr Freund, war natürlich auch bei mehreren Sachen dabei, bei unseren Mini-Trainingslagern. Und Livigno war ja auch eine Woche. Und, Ja, er fiebert auf jeden Fall auch mit und ja, ich glaube, da wird ordentlich Stimmung sein.

Ja und Philipp, du kommst ja auch noch. Ja, ich komme auch noch. Ich werde versuchen, meinen Teil dazu beizutragen, dass gute Stimmung an der Strecke auf jeden Fall ist. Ich werde morgen, also wenn diese Folge erscheint, am Freitag hinfliegen. Wir haben gerade Off-Record schon ein bisschen gesprochen, dass die Anreiseoptionen, ja, Birmingham ist nicht über den Nabel der Welt ist. Ich habe aber auch gesagt, ich habe mir sogar einen Direktflug gegönnt von München aus. Es gibt einen am Tag.

Ich sage jetzt aber nicht, was das Ticket gekostet hat. Das ist so zöhn, muss ich sagen. Aber ich dachte mir, okay, wir müssen schon das Maximum aus diesen zwei Tagen rausholen. Da seid ihr einfach hingegangen und habt gesagt, okay, wir nehmen halt diese Privatfliegeroption. Ja, ich dachte mir auch so, okay, komm, was soll's. Wir nehmen den Privatjet.

Aber ich muss hier noch kurz nutzen. Ich weiß nicht, wahrscheinlich wird Martin das nicht hören. Martin fühlt dich angesprochen. Ganz liebe Grüße an European Athletics, denn, Fun Story, die ich vielleicht hier noch kurz einbauen kann, wir haben uns kennengelernt im, Gott, ich weiß nicht, ob das mein Klischee hier wieder fördert, im VIP-Bereich bei der EM 2022.

Fairerweise muss man sagen, ich war da eingeladen. Ich war eingeladen, Adidas hat mich da eingeladen, dann waren wir in diesem VIP-Bereich und haben damals natürlich auch die EM verfolgt und so weiter. Und da habe ich ihn kennengelernt, er hat auch gesagt, er hört den Podcast, was mich sehr, sehr gefreut hat, weil er auch läuft.

Und er hat mir damals gesagt, dass er bei European Athletics arbeitet und genau, wenn ich mal irgendwie Tickets brauche, kann ich mich immer gerne melden, haben aber da jetzt glaube ich nicht so richtig Nummern ausgetauscht oder ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall hat er sich Anfang des Jahres auf Instagram gemeldet, irgendwie im Januar.

Und meinte so, hey, ich weiß ja nicht, wie die Pläne mit Birmingham sind, aber melde dich, falls du Karten brauchst. Dann hatte ich sehr viel anderen privaten Kram ongoing, da dachte ich, sicherlich werde ich dieses Jahr andere Sachen zu tun haben, aber nicht irgendwie in Birmingham abhängen. Das kam jetzt auch sehr spontan letzte Woche, weil Felix meint, der hat irgendwie an dem Wochenende noch Zeit und hätte Lust, da hinzufliegen. Und natürlich auch Athletinnen, die er betreut, auch ja dich, Tabea und Laura und so, das würde ich schon gerne vor Ort angucken.

Und ob wir nicht ganz spontan gucken nach Flügen, da wussten wir noch nicht, was das kosten wird, aber egal. Hotels, fand ich, gingen ja sogar noch preislich, wenn man sich da jetzt nicht in der obersten Charge umgeschaut hat, das war jetzt noch relativ vertretbar. Die Flüge waren teuer, aber dann habe ich gesagt, du pass auf, mir ist eingefallen, mir hat da jemand geschrieben Anfang des Jahres, ich gucke mal, ob ich diese Nachrichten noch finde.

Und dann habe ich da irgendwie mein Instagram 15 Trillionen DMs durchgeschaut und genau, habe dann sogar seine Handynummer da rausgefunden. Auf jeden Fall habe ich ihm geschrieben letzten Freitag, Samstag und dachte mir so, keine Chance. Wahrscheinlich sehr, sehr ultra kurzfristig. Aber, vielen Dank Martin, fettes Shoutout an dich. Wir haben VIP-Tickets bekommen für Freitag, Samstag, Sonntag theoretisch abends schaffen wir leider nicht, weil wir da zurückfliegen müssen.

Unser kompletter Community Night gießt sich gerade über euch. Also wir werden uns viel im Stadion angucken und natürlich Sonntag früh zumindest live an der Strecke, bevor wir dann nachmittags leider zurückfliegen müssen. Aber wir werden aus der Zeit, die wir vor Ort haben, aus den 48 Stunden versuchen wir es im Maximum rauszuholen.

Ja. Und Pflicht ist ja wohl, Jungs, dass ihr die Strecke einmal abläuft. Ja klar. Das hoffe ich doch mal Samstag früh noch. Bevor wir dann irgendwie, was ist denn, Samstag früh Morning Session, muss ich nochmal gucken, was da ist. Aber da werden wir bestimmt auch im Stadion. Siebenkampf, zweiter Tag. Ich kann dir helfen. Sehr gut, sehr gut, sehr gut.

Ja, großartig. Tabea, ich wünsche dir einfach eine ganz coole, aufregende Zeit. Auf jeden Fall. Ich freue mich, wenn ihr endlich herkommt. Bin wahnsinnig gespannt. Wir übertragen das Ding am Sonntag. Völlig überraschend live. Wir müssen wahnsinnig früh aufstehen. Es ist sicher ganz toll, weil wir abends natürlich auch noch im Stadion sind bislang.

Okay, das machen wir alles für euch. Live, helf uns mal kurz, Ralf, weil die Folge kommt Freitag raus. Live Sonntag heißt, wir rechnen mal kurz mit. Ab wann seid ihr live und was ist Ortszeit Deutschland? Der Start ist um 7.30 Uhr. Also dann ist es eine Stunde später. 8.30 Uhr bei uns und wir beginnen im Livestream. also Sportschau-Livestream.

Wir beginnen im Livestream, genau. Ihr geht einfach auf ARD Mediathek, das ist das Allereinfachste, ihr geht auf jeden Fernseher oder auf fast allen Fernsehern und dann Hüge. Und das geht auch auf allen mobilen Endgeräten sehr gut sogar. Und ihr müsst nicht auf dem Sofa zu Hause sitzen, sondern ihr könnt auch draußen sein. Das funktioniert alles wunderbar.

Großartig. Ich würde dann wünschen, wünschen wir dir, Tabea, erstmal einen Safe Trip. Viele coole Begegnungen mit deinem Nationalmannschafts-Outfit schon auf dem Weg zum Brothafen. Und Philipp, ja, kommt gut an. Hoffentlich sehen wir uns alle irgendwie so. VIP-Travels bei Philipp und Felix. Here we go.

Wir sehen uns noch, Philipp, auf jeden Fall. Ich hoffe auch, wir drücken auf jeden Fall jetzt schon mal digital die Daumen, hoffentlich sehen wir uns noch, Tabea, vor Ort, hoffentlich, Ralf, laufen wir uns vielleicht auch noch über den Weg, ich weiß gar nicht, ihr habt ja dann Freitag auch noch Übertragungstag wahrscheinlich.

Das kriegen wir schon in der Arbeit. Wir haben die Pausen zwischen in den Sessions sind relativ lang. Also Freitag nicht, aber Samstag. Samstag dann, ja. Großartig. In diesem Sinne, ihr Lieben, schaut rein, falls ihr nicht vor Ort seid. Guckt euch das an, drückt die Daumen und ich freue mich sehr auf zweieinhalb Tage Birmingham jetzt nochmal vor Ort.

In diesem Sinne, passt auf euch auf, ihr Lieben. Viel Spaß beim Leiterledig gucken, viel Spaß beim Laufen und natürlich viel Spaß beim Daumen drücken. Dann hören wir uns nächste Woche wieder in alter Frische. passt aber nicht auf ihr Lieben.

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