BESTZEIT· Folge 339

#339 Vom Traillaufen in Bad Gastein bis zu den Ultimate Championships in Budapest

Freitag, 11. September 2026 · 1 h 24

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Shownotes

Diese Folge werfen Ralf und Philipp einen Blick zurück auf die adidas INFINITE TRAILS in Bad Gastein, wo Philipp am vergangenen Wochenende mit vielen bekannten BESTZEIT-Podcast-Gesichtern unterwegs war. Er erzählt von der eigenen Teilnahme und den Erfahrungen in diesem Jahr, den unterschiedlichen Strecken, dem Wetter in den Bergen, das dieses Mal sehr anders sein sollte und den steilen sowie rutschigen Passagen. Es geht außerdem um die gute Organisation, die Kommunikation im Vorfeld und den generell sehr kollegialen Umgang im Trailrunning.
Die beiden werfen dann einen Blick auf Ralfs Training in der letzten Woche, seien Trainingssteuerung und die aufgetretenen Beschwerden in Wade und Achillessehne. Es geht um Tipps und welche Anpassungen des Trainingsplans geholfen haben, wie Radintervalle und Krafttraining als Ersatz genutzt wurden und warum wir bei Schmerzen vorsichtig bleiben müssen.
Zum Schluss sprechen die beiden über die anstehende Premiere der Ultimate Championships in Budapest und das neue Wettkampfformat der Leichtathletik. Es geht um die ketzerische Frage ob es dieses neue Wettkampfformat überhaupt braucht und die beiden erklären die Reduktion auf wenige Disziplinen, die Auswahlverfahren, die Preisgelder und die geplanten Änderungen bei Läufen und technischen Wettbewerben.

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Also eigentlich wollten wir heute reden, so wir jetzt mal, so Philipp und ich, aber jetzt ist er gerade auf, schon wieder auf Temperatur, auf Betriebstemperatur, weil im Besser-Podcast ist das noch nicht vorgekommen, aber das kommt jetzt heute. Er möchte uns gerne die Warnsysteme seines Handys und der Sirenen draußen vormachen. Go ahead, man!

Also wirklich eine halbe Minute, bevor wir hier auf Aufnahme gedrückt haben, habe ich das noch nachgeahmt. Ich möchte es euch zu Hause, die hier zuhören, ersparen, wenn ich eine Sirene nachahme. Aber es ist heute wirklich nervig. Wir haben heute den 10. September, also sprich Donnerstag, wo Ralf und ich jetzt hier diese neue Folge aufnehmen.

Und heute ist der Tag, ihr werdet euch wahrscheinlich dann zurückerinnern, weil es war ja dann gestern für euch, wo diese ganzen Alarmsysteme nochmal getestet werden sollen. Sprich, ihr kriegt auf euer Handy und auf alle anderen Geräte, die damit connected sind, diese Alarmmeldungen. Plus in Regensburg, ich weiß nicht, ich muss mal wirklich drauf achten, Wenn man im Alltag unterwegs ist, fällt einem das ja nicht auf.

Aber das muss ja irgendwo aufgestellt sein und wahrscheinlich auch eigentlich per se sichtbar sein, dass da irgendwelche so Sirenen-Lautsprecher-Dinger irgendwie stehen. Sind oft auf dem Dach. Ja, auf dem Dach, genau. Weil jetzt ist, während wir gerade hier die letzten, Besprechungen hatten, bevor wir auf Aufnahme gedrückt haben, Handy geht los. Und das ist übrigens das zweite Mal, das ist eine halbe Stunde.

Ich frage mich, warum man das mehrfach testet innerhalb kurzer Zeit. Es hat ja funktioniert. War wahrscheinlich in Bayern schon wieder ein Fehler. Wahrscheinlich, ja. Dann hier Laptop, Macbook, alles. Dann draußen in einer ohrenbetäumten Lautstärke. Es funktioniert. Es ist noch nicht der Dritte Weltkrieg ausgebrochen.

Ich habe es auch beim ersten Mal verstanden, dass es funktioniert. Es nervt halt so ein bisschen, wenn du jetzt hier was aufnehmen willst. Ich will euch jetzt ersparen, dass ihr dann hier diese Volldröhnung mitbekommt. Aber ja, heute auf jeden Fall irgendwie, weiß ich auch nicht, irgendwie ist ein komischer Tag heute.

Super busy auch, wir sind natürlich auch noch mitten in der Woche, wo gefühlt eh wenig Zeit ist, also ich bin Wochenende zurückgekommen aus den, österreichischen Bergen, nach den Adidas Infinite Trails die Woche beginnt bei uns auch die Eingewöhnung für den Kindergarten also Mila wird jetzt Kindergartenkind ist jetzt Kindergartenkind, Eingewöhnung funktioniert natürlich so, brauche ich euch nicht erklären, die Kinder wissen Bescheid dass man natürlich jetzt nicht so wie früher in der Krippe sein Kind morgens mal bringt und dann irgendwie fünf, sechs Stunden arbeiten kann. Ich dachte, das wäre so.

Ich glaube, Eingewöhnung haben wir nicht gemacht. Also wir waren auch nicht in einem öffentlichen Kindergarten. Wir waren eher in so einer Villa Kunterbunt. Wir haben die da abgegeben und gehofft, dass sie da bleibt. Kirchlicher Träger und die machen das per se ganz toll. Also die Erzieherin in der Krippe, outstanding gewesen hier, auch jetzt hier im Kindergarten.

Bisher habe ich ein ganz tolles Gefühl. Aber am Ende ist es halt so, es ist am Anfang darauf ausgelegt in der ersten Woche und die habe ich gerne übernommen, weil ich natürlich auch ein bisschen flexibler bin, in meiner, theoretisch flexibler bin, in meiner Arbeitseinteilung. Arbeit muss man trotzdem machen, also das heißt, das ist bei mir dann halt nicht am Vormittag, ich mach das dann nachts oder wie auch immer, aber ich will mich nicht beklagen, es funktioniert trotzdem.

Auf jeden Fall bist du halt die ersten Tage jetzt, die ersten drei Tage war ich halt immer da, so anderthalb, zwei Stunden, weil, falls irgendwas wäre. Heute, sagen wir mal so, eher schwierige Verabschiedung, obwohl natürlich alles vorher besprochen, alles fein und die Kleine auch, ja, ja, ich weiß Bescheid.

Dann bist du natürlich, du hast das Handy in der Hand auf laut und bist aber so auch auf Abruf, dass falls was ist und sie sich nicht beruhigen lässt, du zurückkommen solltest natürlich, was ich auch mache, ist ja kein Thema, aber da kannst du ja auch nicht so richtig viel, also konzentriert machen, sag ich jetzt mal.

Dann jetzt vorhin abgeholt, war alles cool, sobald ich dann weg war und sie, irgendwie mit einem Bilderbuch vorgelesen bekommen hat, Bilderbuch sag ich schon, also aus dem Alter ist heraus, irgendeine Geschichte über Ballett vorgelesen bekommen hat, war alles cool. Trotzdem ist es jetzt auch nicht was, wo du so einen richtigen Deep Dive machst in irgendeine, was auch immer, Arbeitsgeschichte.

Und jetzt abgeholt, Fahrradfahren klappt schon. Also ich muss sagen, ich, der klassische Spätentwicklertyp früher, ich glaube, ich habe es geschafft, über den Sommer, quasi über den Winter, so muss man sagen, in einem Sommer gelernt. Dann habe ich sie im Winter wieder verlernt, um es dann im Sommer wieder lernen zu müssen.

Und das war eher bei mir wahrscheinlich, würde ich mal tippen, mit fünf oder sechs. Müsste es wahrscheinlich mit meinen Eltern validieren. Mila ist ja noch nicht mal vier. Und ich finde es krass. Ich weiß nicht zu Hause, wie es euch geht. Also viele haben bestimmt Kinder. Viele sind aber bestimmt auch in meinem Alter oder älter, die hier zuhören.

Und ich komme noch aus einer Generation, also als jemand, der in den 80ern geboren ist. Es gab bei uns irgendwie keine Laufräder, sondern irgendwie gab es halt, es gab halt, was gab's denn? Es gab irgendwie so Fahrräder mit Stützrädern irgendwann mal und dann gab's halt theoretisch Fahrradfahren lernen, wobei diese Fahrräder mit Stützrädern halt auch nichts geholfen haben, um dann Fahrrad fahren zu können, außer dass du weißt, es gibt theoretisch zwei Bremsen und so, ja, und eine Rücktrittsbremse vielleicht.

Und ich muss sagen, ey, Kinder, die gefühlt ab anderthalb, zwei Jahre Laufrad fahren, die haben schon ein super krass gutes Gespür für Gleichgewicht. Klar, du musst dann noch motorisch dazukommen, du musst in diese Pedale reintreten, weil wenn du nicht reintrittst, wirst du irgendwann so langsam, dass man umfällt.

Aber das ist was, wo sie jetzt echt schnell gelernt hat und ich musste am Anfang noch jetzt die letzten Wochen immer so ein bisschen beim Anfahren, es gibt nur einen Gang erstmal bei den Kinderrädern, das ist halt recht schwer noch für eine Dreijährige, das einmal umtreten, aber wenn sie dann in Schwung ist, muss sie nichts mehr machen, anhalten, auch an der Ampel, easy going.

Heute, erster Tag, und ich war richtig stolz. Hat von alleine geklappt. War eher ein Versehen bei der Ampel, weil ich kurz nicht schnell genug war und sie dachte, ich halte sie so ein bisschen am Nacken noch. Und dann hat sie sich so angeschoben mit den Füßen und dann losgefahren. Ich so, okay, Mila, ich bin raus. Das kannst du alles schon selber jetzt.

Und das waren so die kleinen Wins des heutigen Tages, aber die Woche ist arbeitstechnisch zumindest fertig. Nennen wir es mal turbulent. Das ist, glaube ich, eine gute Umschreibung. Es ist nicht zu negativ, aber es ist auch nicht. Viel so zwischentürend Angel. Und ich weiß nicht, ob man das zu Hause kennt.

Also es gibt bestimmt auch Selbstständige, die zu Hause sind. Oder wahrscheinlich auch Arbeitnehmer, die ähnliche. Oh, Karl Bebendorf schreibt uns gerade. Also er kommt die Woche offensichtlich nicht, weil Ralf und ich sprechen gerade schon. Ich kann es jetzt nicht anhören, weil es ist eine Sprachnachricht. Auf jeden Fall.

Wenn du halt alles nur so mit, man kann heute viel mit Handy machen, das ist ja ein großer Vorteil, aber alles so zwischen Tür und Angel fühlt sich stressig an, oder? Also wenn man so, ja, ich rufe kurz da noch an, ich mache noch schnell diese Nachricht. Ah, nee, habe ich die andere E-Mail geschickt? Nee, habe ich noch nicht.

Es ist so. Und dafür hat man ja die zweite Seite der To-Do-Liste. Ja, das stimmt. Wenn man es nicht vergisst, aufzuschreiben. Also das, was du mit dem Fahrrad eben geschildert hast, so ist das mit dem Umstieg aufs Rennradfahren mit Klickpedalen auch. Wenn man irgendwann das Gefühl hat, es hält einem niemand mehr am Nacken, kann man einfach umfällt.

Sehr schönen Gruß an den Kollegen Frank Busemann, der sich auf das Rad seines Sohnes gequetscht hat, aber wohl auch, sagen wir mal, doch eher im Balanceakt unterwegs war mit den Klickpedalen. Leute, Klickpedalen sind nicht so schwer. Ihr dürft euch die nur nicht so hart einstellen. Ihr müsst euch die entspannt und locker einstellen. am Anfang, dann ist das auch ein bisschen einfacher.

Wobei man die auch nicht zu locker einstellen darf, weil wenn man dann aus dem Sattel geht, kann man dann relativ schnell aus der Pedale wieder rausrutschen, weil man sich sicher denkt und dann halt doch die Spannung zu klein ist und man dann rausrutscht. Also ist so ein bisschen so ein Mittelding, aber das kann man mit ein bisschen üben, rechts, links, rechts, links, kann man das ganz cool lernen.

Und wenn ihr erstmal Radfahren wollt, also erstmal gucken wollt, wie so ein Rennrad funktioniert, Hey, dann nehmt eine andere Pelade und, Das geht vielleicht nicht direkt mit dem Rennrad in die Stadt, wenn ihr das mit der Klickpedale üben wollt. Da musst du natürlich ständig anhalten mit Ampeln und so. Ja, vor allem, du musst ja dich auf andere Sachen konzentrieren.

Aber ich sag mal, bei Rennradfahren, ich bin jetzt auch nicht der ganz große Profi mit Klickpedalen, weil ich es einfach zu selten mache. Aber ich sag mal, was mir am Anfang das erste Mal geholfen hat, ist einfach. Wie du sagst, das Ein- und Ausklicken, außer die sind super straff eingestellt, ist an sich nicht das Problem.

Manchmal ist es eher dieses, wenn man es nur nicht so internalisiert hat, ist halt, wenn du langsam dann schon, du bremst ab zum Beispiel, weil du siehst, es ist rot, dann solltest du halt vielleicht zumindest mit einem Bein frühzeitig schon mal ausklicken und formierst dein Bein runterhängen lassen, damit du halt ein potenzielles Standbein hast.

Manchmal passiert es ja Leuten, die neu sind, dass sie halt irgendwie so, ja, ich bremse schon mal runter, ich, keine Ahnung, muss jetzt im Zweifelsfall dann gleich mal kurz stehen und vergessen, dass sie ja nicht den Fuß einfach hochziehen können, sondern diese leichte Bewegung, das ist oft das Problem.

Also im Zweifelsfall, das sieht jetzt vielleicht nicht ganz so Pro-mäßig aus, klickt halt ein Fuß schon mal ein bisschen eher aus, wenn ihr auf irgendeine Rote... Das sollte man sowieso machen. Ja, würde ich auch sagen. Nicht im letzten Moment. Genau, weil dann kommt ein bisschen so die Panik manchmal auf.

Also ihr könnt natürlich auch direkt versuchen, im Stand zu balancieren und... Also in den Klickpedalen drin. Das wäre Pro-mäßig. Man macht es nicht. Kann ich auch nicht. Ich kann es nicht. Was machen wir denn heute noch mit euch? Ich glaube, Philipp hört gleich einfach mal die Nachricht von Karl an. Vielleicht gibt es sich da ja noch was draus.

Wir schauen noch mal auf die Diamond League. Da war der Karl ja auch. Auf jeden Fall schon mal Props für das Wochenende an Karl. Das war schon der Hammer. Können wir uns gleich noch mal drum kümmern. Dann schauen wir auf jeden Fall voraus auf die Ultimate Championships jetzt am Wochenende. Drei Tage Vollgas.

A lot of innovations. Bin ich sehr gespannt, was ihr sagt dazu. Ich bin auch sehr auf deine Meinung gespannt, als jemand, der schon sehr, sehr, sehr viele Jahre Leichtathletik präsentieren darf, sozusagen. Ich habe ja schon einen heiligen Zorn und einen heiligen Krieg vom Zorn gebrochen, indem ich in meine Zusammenfassung des letzten Wochenendes die 4x100 Meter Mix-Staffel der Content Creators reingenommen habe.

Und da waren die Meinungen geteilt, sagen wir das mal vorsichtig. Weil ich da mit auf die Ultimate Championships hinweisen wollte, dass es die da gibt und das halt in Brüssel, ist schon relativ lange übrigens, Versuche gibt halt andere Menschen an dem Diamond League Finale zu beteiligen. Also das geht von natürlich irgendwelchen Locals, von Kindern, von Feuerwehrleuten, die dann da gegeneinander rennen und so weiter.

Ich glaube, die haben mal Kampfrichter gegeneinander laufen lassen, alles Mögliche. Und jetzt waren, ich glaube, zum zweiten Mal die Content Creators dran. Die sind letztes Jahr 100 Meter gelaufen, meine ich. Und die sind jetzt eine 4x100-Mix-Staffel gelaufen. Und dann habe ich die mal nachgeschaut, weil.

Ich wusste von diesem Start erst nichts. Dann habe ich gedacht, okay, wer läuft denn da eigentlich für Deutschland? Weil das war halt Deutschland, USA. USA hat knapp gewonnen und die anderen dahinter hatten in ihrem Leben noch niemals eine Leichtathletikbahn betreten. Und vor allen Dingen haben die auch noch niemals Staffeltraining geübt.

Ja, das war bei den Deutschen anders und das war offensichtlich auch bei den Amerikanern anders, ja, weil im Sport haben die ja dann doch immer schon so einen grundprofessionellen Ansatz ja jedenfalls, ähm, Ja, sind da ein paar spannende Menschen dabei. Ja, also in dieser Besetzung, die da 4x100 Mixt für Deutschland gelaufen ist.

Und es wäre cool, wenn wir den einen oder die andere davon nochmal hier zu uns holen könnten. Ja, wir arbeiten da dran. Falls ihr euch angesprochen fühlt, ja, meldet euch einfach. Ihr seid immer invited. Und die haben vorher geübt. Staffeltraining. Ist ja schon mal professionell, ne? Auf jeden Fall. Also ich glaube, ganz ehrlich, die wenigsten haben in ihrem Leben schon mal, also außer du warst in einem Leichtledig-Verein, aber ansonsten, wer hat denn so mal überhaupt darüber nachgedacht oder die Möglichkeit gehabt, du brauchst auch mehrere Leute, zu sagen, ich möchte jetzt mal einen professionellen Staffelwechsel üben.

Also das geht ja schon damit los, dass man überhaupt erstmal wissen muss und ich glaube, das weiß nicht jeder Zuschauer, wenn man sich das anguckt, wenn das passiert hier, Birmingham und Co., wie das denn abläuft, also sprich, dass man ja erstmal austarieren muss, weil, Mit was für einer Geschwindigkeit komme ich da? Erstmal, wo stehe ich eigentlich?

Da geht es schon los, genau. Wo stehe ich? Mit was für einer Geschwindigkeit komme ich da potenziell an? Wie viele Schritte? Das ist natürlich immer noch, ich glaube, dass wenige Leute wirklich ein Maßband nehmen. Die meisten nehmen wirklich noch diese Fußdinger so. Es gibt nur die Maße, ganze Fußlänge oder halbe Fußlänge, glaube ich. Genau.

Und das Schöne daran ist ja auch, völlig überraschend, hat man ja andere Schuhgrößen. Richtig, genau. Das ist wirklich sehr individuell. Absolut. Ich habe jetzt elf. Fußschritte sozusagen und da klebe ich mir mein Panzertape hin und das ist meine Ablaufmarke, wenn die Person, die der Staffelholz hat und auf mich zuläuft, diese Marke passiert, muss ich voll Gas lossprinten.

Das ist ja klar, dass das wahrscheinlich die Allerwenigsten in ihrem Leben überhaupt schon mal ausprobiert haben. Das heißt, es macht natürlich total Sinn, wenn man an so einem Event teilnimmt und in dem Fall, ich weiß jetzt nicht, wie die Content-Creator unterwegs waren, aber auf jeden Fall haben sie irgendjemanden im Hintergrund gehabt, der ihnen den Ratschlag gegeben hat, das einmal im Vorfeld, zu erproben und zu testen und auszumessen, weil damit kann man natürlich viel gewinnen.

Also ich sage mal, man kann auch viel verlieren. Jetzt nicht bei den Content-Creatoren, aber ich sage mal, die USA sind ja schon so ein bisschen infamous dafür, dass sie potenziell vielleicht die schnellsten Sprinter haben, aber oft auch die schlechtesten Wechsler sind. Also sprich Holz fallen lassen oder Marken überlaufen. Das war alles in Ordnung.

Ich meine, für Deutschland war da halt auch. Ein Content-Creator, der läuft Marathon. Nochmal, wenn du Bock hast, jederzeit zu uns. Eine Langdistanz-Triathletin und zwei andere, die jetzt auch nicht vom Sprint kommen. Das ist ja schon mal ein Unterschied. Aber erst mal souverän, dass Staffelholz, was ein Aluminiumstab ist, um die Kurve zu bringen, ist halt schon mal was.

Deshalb sind sie auch Zweite geworden, ganz klar. Und sie haben geübt mit, Richtig, mit Franziska Schuster, deutsche Meisterin 100 Hürden. Wir haben irgendwie ein Connect zu Leverkusen. Ich glaube, drei von denen sind hier aus dem Kölner Raum und haben dann mit der geübt. Hat man gesehen. Da fällt mir noch was ein, da möchte ich ja nachträglich nochmal Props geben, an die Schulen in Berlin weil da erinnerst du dich vielleicht auch noch dran, das ist ja immer das Finale der, Schulstaffeln das wird dann im Vorprogramm vom ISTAF ausgetragen eigentlich immer, wenn man es ehrlich nimmt, der Stimmungshöhepunkt der Veranstaltung weil natürlich die Schulen da sind, sehr viele Eltern da sind und so weiter und so weiter. Und das ist einfach großer Sport.

Die machen ja was anderes. Die machen zweimal 400 Meter Staffel und alle 50 Meter Wechsel. Mal ganz kurz rechnen. Die haben dann 16 Läuferinnen und Läufer, also Schülerinnen und Schüler. Und die müssen ja jetzt alle wechseln. Da sind ein paar Wechsel völlig überraschend. Und da möchte ich jetzt auch noch mal namentlich Props rausgeben.

An Katrin Jäcke, frühere Nationalmannschaftsschwimmerin und gute Bekannte von meiner Frau, die als Lehrerin eine Staffel da vorbereitet hat. Und die haben mit Abstand die besten Wechsel gemacht. Und völlig überraschend haben sie deshalb auch gewonnen. Weil die haben halt einfach, und ich habe mir ein paar Feinde gemacht, in denen ich irgendwo, glaube ich, gesagt habe, die wechseln fast besser als die deutsche 4x100-Meter-Staffel.

Dünnes Eis. Dünnes Eis, ja, aber für einen schlechten Jog hat man doch gerne mal Freundschaften uriniert. Ja, aber nochmal, das sind ja alles Schüler, ja, im Bereich Unterstufe, ja. Viele von denen sind barfuß gelaufen, weil sie gar keine Spikes haben und dann nicht mit irgendwelchen klobigen Sneakern da rumrennen wollten, was auch völlig cool ist.

Und die haben halt einfach saugeil gewechselt. Die haben halt einfach sauber die Hand nach hinten gegeben, haben die Hand hoch und klar auseinander und breit gemacht und der Staffelstab kam sehr sauber und klar von oben in einer runden Bewegung. Das war einfach toll. Das war einfach toll. Du hast bei jedem Wechsel gesehen, okay, da ist ein Muster, das wird halt einfach jetzt hier 14 mal wiederholt ja und deshalb haben die das ding gewonnen ist ich fand es fantastisch muss ich sagen und das zeigt ja auch dass das offensichtlich eine der.

Sportlehrerin, ein Sportlehrer mit einem Maß an Leichtathletik-Affinität mit denen im Vorfeld geübt haben musst. Also ich meine, ich muss ja sagen, ich weiß gar nicht, wie oft ich, naja, gymnasial dann schon, aber ich überlege gerade davor, Grundschule, wir hatten gar keinen Zugang zum Beispiel zu einem Stadion oder sowas.

Also du hast vielleicht irgendwo auf so einem Sportplatz nebendran so eine 120 Meter gerade gehabt, aber naja, dann kannst du mit 16 Kids, ist halt recht schwer, das jetzt irgendwie mal in einem Durchlauf zu erproben und zu wechseln. Also Also das ist ja cool, dass Leute dann da offensichtlich auch Lehrertätigkeiten ausüben, die dann auch dementsprechend darauf einstellen. Das finde ich stark.

Völlig überraschend war davor ja dann auch wochenlang Sommerferien. Das kommt ja noch dazu. Stimmt. Ja, darüber reden wir ja dann immer. Das ist ja immer quasi so mit Beginn der Schulzeit wieder. Also das muss man einfach mal sehen, dass da eben auch mit ein bisschen Initiative, mit einem Ereignis, was man ja schaffen kann, da was möglich ist. Das ist gar keine Frage.

Aber Consent Creator, sind ja durchaus auch in der Laufszene ein heißes Eisen. Ich warte ja schon wieder auf die Beschwerden der Hardcore-Ultras, die keinen Bock auf irgendeine Form von Content Creators haben. Auf der anderen Seite freue ich mich auch schon auf viele Content Creators, die wieder lustige Sachen machen.

Es ist ja ein schmaler Grad. Kleines Beispiel. New York, oder? New York, ja klar. Ich wusste, dass das kommt. Das ist halt leider ein krasses Negativbeispiel, wo ich auch denke, da muss aber auch jemand in der Organisation und Planung dieses Events komplett daneben gegriffen haben, weil jemand, der einen, ich bin auch nicht der größte Fan von Influencer, Content Creator in all den Dingen, wo das so seine Blüten treibt.

Es gibt Dinge, wo ich sage, das finde ich kacke, das ist nicht scheiße, das ist respektlos, dem eigentlichen Sport gegenüber, aber es ist in meinen Augen ja dann eine Aufgabe der jeweiligen Marketingabteilung oder der Agentur, die dafür, beauftragt wird und dafür auch Geld bekommt, dass deren Job entsprechend passende, und das ist das Wichtige, passende Creator auszuwählen, um ein Sportereignis zu begleiten oder mitzuerleben.

Und das ist in New York, in New York, nicht in Wimbledon, New York, US Open, gehörig schiefgelaufen. Glaube ich. Also es gibt zwei sehr schöne Sachen, da fällt mir jetzt gerade noch eine zweite ein, die hatte ich schon wieder vergessen. Also in New York, für alle, die das vielleicht nicht mitbekommen haben, die haben so viele Content Creator akkreditiert, wie noch nie zuvor.

Und da ist es dann halt so gewesen, dass in einer Night Session. Mehrere Content Creator zusammen ein TikTok-Video aufgenommen haben, also more or less klassisch, also irgendwelche Dance-Moves gemacht haben auf der Tribüne mit Ringlichtern, während eines Zweit- oder Drittrundenspiels und New York ist dafür bekannt, dass es insgesamt ein relativ lautes Publikum ist, ja, auch wegen des Flugverkehrs da und so weiter, aber auch insgesamt ist es da schon relativ noisy, aber ihr habt das vielleicht ja alle im Kopf, dass dann doch während der Ballwechsel oder während der Aufschlagbewegung es relativ ruhig ist in so einem Stadion, ja, und die haben halt da ohne Rücksicht auch Verluste weiter an ihren Videos geschaut.

Ja, das ist halt so, ne, you get what you want, ja, also da musst du schon überlegen als Veranstalter, ja, was ist denn eigentlich die Aufgabe? Ja, gibt doch Content Creator eine Aufgabe. Aber so ähnlich war das halt auch bei der Vuelta. Das habe ich noch nicht mitbekommen, da bin ich gespannt. Das ist eigentlich noch ein bisschen schöner, muss ich ehrlich sagen, weil also ich verstehe den grundsätzlichen Ansatz, dass man sagt, okay.

Wie können wir andere Zielgruppen erreichen? Ja, wobei wir im Laufen ja gerade eigentlich die komfortable Situation haben, dass sehr viele junge Menschen über die Run-Communities und Run-Clubs da gerade wieder auf dem Weg sind. Auch High Rocks spielt eine große Rolle bei solchen Sachen. Und dann muss ich wirklich Content-Creator, die eine sehr eigene Spielart haben, Und die ja auch durchziehen wollen. Die wollen ja jetzt nicht dann von einem Event verbogen werden.

Dass du denen sagst, du darfst nicht das machen, was du normalerweise machst. So, die Vuelta de España ist eine kleine Runde mit sehr vielen Höhenmetern und extrem anstrengend rund um Spanien. Läuft gerade noch. Was würde ich an Nachmittagen tun, wenn es nicht die Vuelta gäbe? Es ist einfach fantastisch. Es gibt nichts Besseres.

Drei Uhr, vielleicht schon das ein oder andere erledigt am Tag, das ist ganz schön, mit einem Käffchen und Kuchen, Vuelta gucken. Was Besseres gibt es nicht. So bis ungefähr sechs, das ist einfach perfekt. Aber ich gucke es auch schon mal unterwegs dann, Klammer zu. Jedenfalls gibt es da einen gewissen Tadej, Tadej hilf mir, Pogacar.

Der ist relativ prominent. Das ist so ein Newcomer im Radsport, glaube ich. Genau, hast du gut mitgekriegt. Leider ist der schon ausgeschieden, weil der sehr schwer gestürzt ist und nicht weiterfahren konnte. War aber zu Beginn der Vuelta sehr dominant, wollte das Ding unbedingt gewinnen und so weiter und so weiter. Alles im relativ normalen Rahmen.

Dann gab es ja schon, hatten wir das hier schon erzählt, wo es so wahnsinnig doll gewittert hat. Ich glaube nicht. In den Bergen und er einfach gesagt hat, Freunde, wir halten jetzt da vorne an, dann fette Hagelkörner, also wir reden über fette Hagelkörner, so drei, vier Zentimeter dicke Hagelkörner, dann sind die in so ein Hotel rein, in ein relativ überschaubar großes Hotel, da kommen dann plötzlich 150 Nasser-Kradfahrer rein, ja, das Hotel einen riesen Job gemacht, ja, Kaffee für alle, trockene Handtücher, name it, ja, für alle einfach, ja, und dann ähm.

Hat dann die Organisation am nächsten Tag gesagt, ja, wir würden gerne hier für euren Aufwand aufkommen und so weiter. Dann haben die gesagt, excuse me, das ist für uns hier Gastfreundschaft. Kommt gerne wieder, alles cool. Die haben so geile Credits bekommen und die Radfahrer haben da auch so geile kleine Geschichten erzählt und die Gäste dort haben da so geile Geschichten erzählt. Das war überragend. Also wer das nochmal angucken will, sehr gerne.

Content Creator, nochmal zurück zu der Geschichte. Hatte die Vuelta eine Content Creatorin verpflichtet, die in Spanien wohl sehr bekannt ist. Deren Motto, sie konfrontiert Männer mit ihrem Äußeren. Der Eingangssatz lautet grob, warum bist du denn so kurzatmig? Liegt das daran, dass ich dir so nahe komme?

Also Offensive Behavior und daraus dann halt irgendwie einen Dreh machen, um den anderen in eine Situation zu verwickeln und so. Das ist halt sehr populär. Auf dem Kanal stelle ich mir auch witzig vor, alles okay. Wenn du das mit Tadej Pogacar machst der eine relativ berühmte Freundin hat, weil er sagt immer ich bin der Freund von ja, das ist eine sehr gute Abfahrerin, oft sind die auch an den Zielorten dann da dann ist das nur so halblustig und kann schon mal ein bisschen anstrengend werden wenn du nach einer Etappe dann konfrontiert wirst, weil da ist der eine oder andere Kurzart mich vielleicht aus anderen Gründen, als dass sie dann da 23 Zentimeter vor einem steht.

War nicht so gut angekommen in der Bubble. Ja, was soll ich sagen? Manche Ideen sind auf dem Papier vielleicht ganz nett und andere sind besser und noch andere sind vielleicht noch besser und vielleicht sind andere nicht so gut. Aber auch das muss ja jemand freigegeben haben, weil ich gehe davon aus, wenn das ein Job ist und dein Job ist, da entsprechend eine Sichtung zu betreiben, was könnte für uns und und unsere Athleten ja passen, dann hat sich irgendjemand gedacht, jo, das ist für uns genau richtig.

Der Content von ihr passt bei uns perfekt. Da geht es einfach nur nach Klickzahlen. Nach Follower. Die hat x Follower, ich weiß nicht wie viele, aber wahrscheinlich viele. Und dann hü. Ja, das ist oft das Problem. Dann ist der Fit zum Event nicht ganz so gegeben womöglich. Naja. Aber so treibt das die Blüten.

Jetzt hat Ralf sich gerade hier seine Kopfhörer umgesteckt. Ich höre ihn jetzt auf jeden Fall nicht mehr. Ja, jetzt hörst du mich wieder? Jetzt höre ich dich wieder. Ja, ich musste das machen, weil ich sonst gleich keinen Strom mehr habe. Muss ich mal so ein ganz klein bisschen hier umbauen. Du kannst ja schon mal anfangen, von deinem Wochenende zu erzählen.

Ich erzähle gerne von meinem Wochenende. Du warst ja auch mit Content Creator unterwegs. War selbst als Content Creator unterwegs. Ich war selbst als Content Creator auch unterwegs sozusagen. Also irgendwo ist ja auch manchmal eine Facette meiner Tätigkeit. Obwohl ich mich da nicht hauptberuflich dazu zählen würde.

Ich bin gerne Content Creator für gute Sport-Events, das bin ich sehr gerne. Und ein Event, was da auf jeden Fall in meinen Augen dazugehört, das sind die Adidas Infinite Trails in Bad Gastein, die am letzten Wochenende stattgefunden haben. Und wir haben im Vorfeld ja letzte Woche viel darüber gesprochen, dass ja meine Vorbereitung...

Suboptimal war, um nicht zu sagen inexistent aufgrund der ongoing Probleme mit meinen Warten. Ich habe übrigens sehr viele Nachrichten bekommen von euch, beziehungsweise wir auch als Podcast, auch teilweise auf Spotify, da könnt ihr uns übrigens auch, kommentieren, ihr könnt auch bei Apple Podcast kommentieren, ihr dürft uns übrigens auch gerne mal wieder eine 5-Sterne-Bewertung da lassen auf beiden Portalen am besten, weil das hilft uns natürlich auch in Sachen Auffindbarkeit.

Naja, long story short, viele haben geschrieben, hey, wenn ich mal eine Lösung habe für die Probleme oder weiß, woher das kommt, bitte teilen, weil es doch scheinbar verbreiteter ist, als ich das dachte, weil für mich ist es ganz random. Also ich hatte in der Vergangenheit natürlich aus Leistungssportzeiten ja doch auch zumindest einmal echt massive Achillessehnenprobleme. Da war das aber wirklich eine klassische Achillessehnenreizung, wo auch einfach die Sehne und die Sehenscheide sehr verklebt waren.

Das ist es ja nicht. Ich habe ja noch, Gott sei Dank, keine Achillessehnenprobleme, Sondern es ist wirklich ein sehr diffuses Wadenproblem, was meistens so im Muskelbauch, würde ich jetzt mal sagen, auftritt. Meistens eher innen als außen und sehr plötzlich auftritt, so ein bisschen stromschlagmäßig.

Aber auch nicht wie ein Krampf, der dann ultralange anhält, aber dann im Gehen, du danach trotzdem merkst, die Wade fühlt sich nicht gut an. Naja, auf jeden Fall, ich bin sehr froh, dass ich sehr gut durch das Rennen gekommen bin und während des gesamten Rennens keine Wadenprobleme hatte. Was ich gemacht habe jetzt im Vorfeld, das ist noch nicht eine Anleitung zu das Problem ist komplett weg, so weit bin ich glaube ich noch nicht.

Also ich bin dienstags ja den letzten Testlauf sozusagen gelaufen, letzte Woche schon, das war 20 Kilometer mit für Regensburger Verhältnisse einigermaßen okay in Höhenmetern, ich glaube 600 Höhenmetern. Es war nicht 100% geil, es war auch danach nicht 100% geil. Ich habe dann auch echt bis zum Race Day nichts mehr gemacht, also läuferisch.

Habe aber auch, Gott sei Dank, Freitag und Donnerstag war ich das erste Mal im Alltag wieder schmerzfrei. Also ich habe gar nichts mehr gemerkt, auch beim Treppen runtergehen nichts mehr gemerkt. Was ich gemacht habe, also in der Wade, genau, was ich gemacht habe, viel exzentrisches. Wadenheben sozusagen an den Treppenkanten. Solltet ihr unbedingt mal googeln.

Eigentlich eher für Achillessinn-Probleme. Aber es hilft natürlich auch, die Wade gut durchzubewegen und es hilft natürlich auch, das Sprunggelenk mobiler zu machen oder mobil zu halten. Das war zuletzt bei mir, habe ich selber gemerkt, nicht mehr wahnsinnig mobil, weil man ja irgendwie intuitiv in so eine Art von Schonhaltung verfällt.

Wenn du im Gehen immer Schmerzen hast, dann gehst du halt irgendwann so, dass es halt weniger wehtut sozusagen. Und was ich auch noch gemacht habe alternativ dazu, war viel Rollen. Also Rollen mit Foam-Rolling-Tools, Muskelspellen, kleinen Rollen, Massagegun, Massagegun für den Muskelbauch, da haben wir ja aktuell auch ein sehr gutes Angebot von der Terragon, sechste Generation, also das für den Muskelbauch sozusagen in der Wade und für die Plantarfaszie habe ich so einen Ball und so eine kleine Rolle gehabt, um einfach auch die Plantarfaszie wieder ein bisschen aufzulockern.

Und da habe ich nämlich dann auch gemerkt, das hat mir im Alltag gar nicht wehgetan, hat sich aber extrem ungeil angefühlt, wenn ich die ausgerollt habe mit harten Gegenständen. Und das hängt ja oftmals zusammen, dass du dann irgendwie, wenn eine Plantarfaszie, verspannt ist, sehr stark unter Spannung steht, das hat ja Auswirkungen, die setzt du ja am Fersenknochen an, auf der anderen Seite setzt du die Achillessehne an, Wade und so weiter.

Also ich habe auf jeden Fall das Gefühl gehabt, mit dem Lockererwerden der Plantarfaszie ist auch das mit der Wade besser geworden. Meine Erfahrung, keine allgemeine medizinische Empfehlung, ich bin kein Physiotherapeut, kein Arzt, aber das ist das, was ich das Gefühl hatte, hat mir gut geholfen nochmal. Mal.

Beim Race Day am Samstag dann komplett von Anfang bis Ende keinerlei Wadenprobleme gehabt. Also wirklich krass muss ich sagen, keine Wadenprobleme gehabt, das war sehr hilfreich. Was ich jetzt aber auch der vollständiger Teil erwähnen muss ist, und das heißt wieder einmal mehr, das bemüht unser altes Credo, don't do this at home.

Ich sag mal so, auf Basis meiner leistungssportlichen Vergangenheit, bin ich im Selbstversuch immer mal wieder erstaunt, was ich einfach alles so machen kann, ohne dass ich dafür trainiere. Würde ich das uneingeschränkt weiterempfehlen? Nein, das würde ich nicht weiterempfehlen, denn ich muss sagen, diese Woche war ich exakt, heute ist Donnerstag, bislang zero mal laufen, weil ich mich kaum bewegen konnte.

Und zwar, warum konnte ich mich nicht bewegen? Die Wade ist es nicht. Die Wade fühlt sich Gott sei Dank auch jetzt richtig, richtig gut an. Aber wenn ihr natürlich wenig lauft und wenn ihr wenig im Profil lauft, also sprich auch wenig Downhill lauft, Dann ist knapp 2000 Höhenmeter negativ nicht eine Empfehlung, die ich allgemein aussprechen kann, sage ich jetzt mal.

Das ging am Race Day selber total gut, also alles cool, aber ich muss sagen, der Tag danach war auch noch okay, aber wir wissen ja, zwei Tage danach schlägt der Muskelkater meistens dann so richtig zu und meine Tochter hat mich das öfter... Du musst dann schwimmen gehen, dann geht das wieder. Genau, ja, hydrostatischer Druck und so, soll auf jeden Fall helfen.

Meine Tochter hat mich jetzt auch während mal gefragt, ob ich so komisch Treppen runtergehe. So, ein Fuß runter, dann wieder auf die Stufe, dann wieder runter. Also, ich war jetzt nicht so wahnsinnig mobil. Die letzten Tage waren meine Oberschenkel, Vorderseiten halt einfach komplett destroyed waren. Ähm...

Das führt auf jeden Fall dazu, dass ich nochmal sagen kann, wenn ihr vorhabt, einen Trail-Lauf zu machen, würde es auf jeden Fall Sinn machen. Nicht jeder wohnt in der Alp-Region, das ist schon klar. Schaudern und Philipp Caddo vom Berlin Marathon, der auch mit unserer Reisegruppe oder Laufgruppe am Start war, der hatte natürlich auch einigermaßen Schwierigkeiten, sich in Berlin auf sowas vorzubereiten.

Ich gehe mal fast davon aus, auch der wird die letzten Tage ein bisschen Freude gehabt haben nach dem Rennen, aber. Insgesamt einmal mehr muss ich wirklich nochmal sagen, das ist das zweite Mal, dass ihr es erlebt habt, das zweite Mal, dass ich die 30 Kilometer gelaufen bin, vielleicht nächstes Jahr dann wirklich, so wie wir es ganz ursprünglich mal für diese sehr vorgesehen hatten, aber dafür musst du dann auch wirklich, wirklich, wirklich, wirklich anders dich vorbereiten.

Die 45 oder wenn man komplett verrückt ist, so wie Arne Grzkoviak, Shoutout an dich, der war ja auch schon bei uns im Podcast, der hat einfach mal gesagt, Mensch, wenn ich da jetzt einen Startplatz bekomme, ich laufe gleich die 60. Auch der war danach gut geerdet, der hat das super gemacht, der hat das geschafft auch, irgendwie so, der ist ja auch natürlich ein super sportlich vielseitiger Typ, der hat das gut geschafft, ich glaube in elf Stunden oder sowas, also da war der auch gut unterwegs.

Auch der war am nächsten Tag jetzt nicht ganz so mobil. Ganz überraschend muss man sagen, bei 60 Kilometern sind es ja auch, ich glaube, 5000 Höhenmeter, die du ja dann hoch und wieder runter machen musst, inklusive diverser Skipisten, die du runterlaufen musst. Könnt ihr euch vorstellen, für diejenigen, die Ski fahren.

Ist nicht so geil runterzulaufen. Das macht schon ein bisschen Damage in den Oberschenkeln. Und nee, ansonsten, ja klar, wir waren mit Kai Pflaume laufen. Es war eine sehr illustre Runde. Kaja Schöpf war dabei, die kennt man vielleicht auch noch. Felix war natürlich mit dabei. Ich habe schon Philipp Kadow erwähnt.

Steffi Böhler, die letzte Jahr benutzt gelaufen ist, die ist die 45 gelaufen, auch top gelaufen, muss man sagen. Richtig stark. Nee, war eine coole Runde. Einziger Unterschied, Hauptunterschied, würde ich mal sagen, zu letztem Jahr, Kann man natürlich nicht wissen im Vorfeld. Wetter war sehr anders. Also letztes Jahr, Wetter war ja Freitag katastrophal.

Da ging es ja darum, ob das Rennen abgesagt werden muss in der Nacht, weil es auch oben geschneit hat auf den Gipfeln. Dafür war der Samstag ein Träumchen, muss man sagen. Also blauer Himmel, angenehme Temperaturen. Klar, oben auf den Gipfeln Schnee, aber fand ich auch gut handelbar für jemanden, der da eher als Rookie unterwegs ist.

Dieses Mal sehr anders. Es war schon im Vorfeld ein bisschen erwartbar, dass es zu Regenschauern kommen kann. Und in den Bergen geht es natürlich schnell auf über 2000 Metern. Und ja, also bei uns gab es auch auf jeden Fall dann, als wir den letzten Verpflegungspunkt erreicht hatten, ging es los mit den ersten Tropfen.

Dann haben wir nochmal die Zeit genutzt, wo wir eh da standen, um uns nochmal aufzufüllen und was zu trinken. Dass wir gesagt haben, jetzt holen wir die Jacke raus, ziehen sie an und sind dann Richtung Gipfel losmarschiert mit unseren Stöcken. und da oben war es dann schon ungemütlich, muss man sagen. Komm, jetzt sag mein Lieblingswort.

Zapfig. Ich sage, wie es ist, es war zapfig auf knapp 2000 Kilometer auf dem Gipfel. Es ist halt ausgesetzt, es ist sehr windig dann, es ist so ein peitschender Regen, es ist nicht gemütlich. Plus, ich dachte mir, wenn es keinen Schnee oben hat, die letzte Passage bei der 30 Kilometer Strecke, das ist der, ich glaube, Mauskopf heißt der, das ist sehr felsig, also so ein bisschen kletterig auch.

Also da steht dann auch irgendwo ein Schild, so Poles jetzt wegstecken und Hände benutzen im Servicefall. Letztes Jahr ist da vieles für mich nicht so, naja, es war halt nicht ersichtlich, weil eine Schneedecke drüber lag. Du bist dann halt diese Wege, den Weg gegangen, den alle gegangen sind. Jetzt war es halt so.

Felsig und Felsen, die halt sehr nass sind, sind halt auch rutschig, auch mit Trailschuhen logischerweise. Also das war so ein bisschen semi-geil. Ich glaube, nach uns irgendwann muss auch irgendjemand mal oben abtransportiert werden, wo irgendwas passiert ist. Und klar, lose Steine, die dann runter und so.

Ist halt, ist anders, wie auf der Straße laufen. Insgesamt trotzdem, geiles Erlebnis, muss ich einmal mehr sagen. Es war geil. Und wenn ihr vorhabt, Leute, das erste Mal einen Trail aufzumachen, dann muss ich euch wirklich sagen, geht nach Bad Gastein, nehmt die Adidas Infinite Trails, weil ich finde, ich habe jetzt noch nicht so viele andere Veranstaltungen gemacht, aber einfach aufgrund meiner zweijährigen Erfahrung jetzt hier vor Ort, du wirst als Teilnehmer so geil an die Hand genommen, also sowohl in der Kommunikation im Vorfeld per Mail, teilweise per SMS.

Erwartbare Wetterbedingungen, Ausrüstung, die du auf jeden Fall, klar gibt es dann die Sachen für Hot Weather, Cold Weather und Basic und dann wird aber auch die Tage vorher gesagt, pass auf, das Wetter wird so sein, du musst diese Ausrüstung mitführen. Es ist perfekt ausgesteckt, es ist einfach dieses All-Around-Paket dort, wie du da als Teilnehmer mitgenommen wirst, selbst wenn es das erste Mal ist, ist überragend, muss ich wirklich sagen.

Ich bin auch das zweite Mal in Folge jetzt mit anderen Wetterbedingungen echt begeistert, wie geil dieses Event organisiert ist. Ich glaube, man muss nur relativ früh sein, das kann ich jetzt schon mal euch mitgeben, sich anzumelden, weil die Dinger halt echt schnell ausgebucht sind. Vielleicht nicht die 60 Kilometer, da ist die Teilnehmerzahl jetzt nicht ganz so hoch, verständlicherweise, aber ich glaube so die 30 und die 45 sind schon sehr, sehr gut besucht. Ich denke mal, die 30 wird die Teilnehmerstärkste Strecke sein.

Es gibt auch für Einsteiger eine 15 Kilometer Strecke, die ist, glaube ich, jetzt für alle gut handelbar, muss man aber vielleicht auch als kleinen Abstrich sagen, kommst du natürlich nicht so hoch. Also, geile ist ja dann schon auch irgendwo diese Erfahrung zu machen, mal wirklich richtig weit oben zu sein.

Das macht natürlich auch Laune. Und auch nochmal vielleicht als letzter Hinweis. Es ist in der Trail-Off-Welt, also so wie ich das jetzt hier zweimal erleben durfte, es ist so kollegial. Also vielleicht ist das ganz, ganz vorne irgendwie anders, das mag sein. Übrigens auch. Da schuppen die sich den Berg runter oder was? Maybe, weiß ich nicht.

Also liebe Grüße übrigens auch an Andreas Woiter, den habe ich auch dort getroffen. Der hat nämlich die 30 Kilometer gewonnen in überragend. Drei Stunden, drei Minuten fand ich heftig jetzt als jemand, der die Strecke kennt. Wir haben uns dann auf diese After-Party noch getroffen im Schwimmbad, in der Therme. und haben ein bisschen gequatscht über alte Zeiten und so, den habe ich jetzt auch ein paar Jahre nicht mehr gesehen.

Andreas Woiter, noch Birmingham gelaufen, also wisst ihr vielleicht noch, für Österreich auch bei den Europameisterschaften im Marathon am Start gewesen, wird jetzt Frankfurt auch laufen, also zwischendrin mal kurz ein Trailrennen gewonnen, also vielseitig unterwegs, Wings for Life World Run ist auch glaube ich immer sehr gut unterwegs in Wien, war cool, den mal wieder getroffen zu haben und sehr, also so in der Mitte des Feldes, wo wir uns ja irgendwo bewegt haben, extrem kollegiale kollegiales Miteinander, würde ich mal sagen.

Das ist schon im Trail laufen echt cool. Mag ich. Ja, kann man machen, ne? Absolut. Also das Einzige, was ich, gut, es gibt ja einen Haufen anderer Veranstaltungen, ich habe nur jetzt gerade überlegt, wir sind halt schon im September, da ist das halt tendenziell ja dann eher schon mal mit Regen oder mit Schnee oben.

Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube, dass jetzt so diese Trail Season, zumindest in Mitteleuropa, langsam dem Ende entgegen geht, weil du natürlich auch als Veranstalter ein hohes Risiko gehst. Du hast eine Verantwortung für die Menschen, logischerweise. Bei den 60 muss ich auch sagen, ich glaube, die ersten waren schnell genug sozusagen, dass sie auch diese ausgesetzten, Stellen so Mitte des Rennens schon passiert hatten, aber es wurde dann aufgrund dieses Wetterumschwungs, der uns ja auch erreicht hat, beschlossen, weil halt nicht so richtig absehbar war mit dieser Wetterzelle, wie heftig wird das da oben, die Strecke zu verkürzen.

Also ich glaube, der Großteil der 60-Kilometer-Starterinnen und Starter, die wurden dann nicht mehr ganz da hinten hochgeschickt, sondern, wurden eine kürzere Strecke sozusagen geschickt, damit die nicht ganz so ausgesetzt sind, weil du erreichst die ja dann auch schlechter, wenn da irgendwas passieren sollte.

Ja, absolut. Ist verantwortungsvoll, muss man sagen. Finde ich auch absolut die richtige Entscheidung. Im Zweifelsfall muss man sich dann auch darauf verlassen, dass diejenigen, die sowas organisieren, auch dann bei solchen Unwägbarkeiten die richtigen Schlüsse ziehen. Ja, cool. Kann man machen. Das heißt, du versuchst dich jetzt erstmal wieder, normal auf zwei Beinen vorzubewegen.

Heute war der erste Tag, wo ich mich mal wieder so halbwegs wieder mobil gefühlt habe und auch mal neben dem Fahrrad mit meiner Tochter herjoggen konnte. Aber die letzten drei, vier Tage waren jetzt nicht so wahnsinnig angenehm. Ja, sehr gut. Ja, dann schauen wir doch mal auf KI vs. Expert. Ich bin ja jetzt immer noch in der Vorbereitung. Und weil du uns ja schon jetzt hier sehr eindrucksvoll das Shock to the System dargelegt hast, das war ja auch deine Empfehlung, dass ich das dringend mal machen sollte.

Also Shock to the System. Ja, vielleicht mal einmal zur Woche. Was habe ich gemacht? Also schon das grob, was ich im Plan mir vorgenommen hatte oder was die KI ausgeworfen hatte als Plan. Einmal als Überblick. Ich bin dreimal laufen gewesen, einmal davon Intervalle. Bin dreimal Radfahren gewesen, einmal Intervalle plus einmal Krafttraining.

Also sind in der Woche sieben Einheiten, wenn ihr mitgezählt habt. Davon waren zwei Laufeinheiten einfach ruhig. einmal etwas kürzer, sechs und das andere waren so achteinhalb oder sowas. Aber das Shock to the System, das war am letzten Freitag. Was bin ich denn da nochmal gelaufen? Da bin ich gelaufen...

4x3 Minuten oder 5x3 Minuten? Weiß ich jetzt schon gar nicht mehr. Gucke ich nochmal eben nach. Jedenfalls, das hat dann schon Wirkung gezeigt. Wirkungstreffer rechts wie links. Denn, das ist ja ein bisschen das Problem, wenn man nach einer Weile wieder einsteigt. Das Problem kennt ihr wahrscheinlich auch alle, dass man eben wieder einsteigt, und sich dann erstmal so kleine, im Englischen haben die ein sehr schönes Wort dafür, Niggles, so kleine Niggles einstellen, die man eigentlich noch erinnert, aber eigentlich schon hinter sich wehnte.

Das hat bei mir dazu geführt, dass ich leider an der einen Seite wieder Schmerzen an meiner, nicht Achillessehne, aber an der Hacke, an dem Gleitgewebe der Achillessehne habe. Das ist nur so halbgeil. Fünf mal drei Minuten waren es. Fünf mal drei Minuten Schwelle bin ich letzte Woche Freitag gelaufen.

Und dann bin ich am Sonntag da entspannt drauf gelaufen und wollte eigentlich neun laufen. Aber das war nicht so geil. Und danach war es echt nicht gut. Das mit dem exzentrischen Badenheben mache ich eigentlich die ganze Zeit, hatte ich ja letzte Woche schon gesagt. Das habe ich natürlich jetzt auch weitergemacht, weil es ist nicht tatsächlich, die Sehne selber, sondern das Gleitgewebe daneben.

Zum Glück habe ich halt eine ausgezeichnete Physiobetreuung, und da gehe ich jetzt gleich auch wieder hin ist das nicht ehrlich aber, da ist natürlich jetzt schon so eine kleine Alarmglocke bei mir angegangen, jetzt muss ich echt vorsichtig sein weil da kann ich jetzt nicht einfach drauf knallen was dann schwierig ist was mache ich mit den Intervallen.

Das ist ja immer das Problem Also irgendwie dann locker laufen geht danach zwei, drei, vier Tagen wieder. Aber was macht man mit den Intervallen? Also ich habe das jetzt mal so angefangen jetzt in dieser Woche, dass ich am Montag dann nochmal Rad gefahren bin, eine Stunde 45 grob. Und an dem Tag auch noch Krafttraining gemacht habe. Aber umgekehrt, ich habe eben vormittags Krafttraining gemacht.

Da habe ich auch relativ viel Beine gemacht und bin dann abends drauf gefahren, locker. Das habe ich natürlich dann schon auch gemerkt am nächsten Tag. Am Dienstag habe ich es leider nicht geschafft, Sport zu treiben. Bin gestern dann Intervalle auf dem Rad gefahren. Weil es geht ja nicht nur um die Anpassung des Laufsystems, sondern auch, dass man dem kardiovaskulären System in Schock verpasst hin und wieder.

Also habe ich das ein bisschen darauf umgeleitet und bin heute Morgen knapp 40 Minuten locker gelaufen mit ein paar ganz entspannten Steigerungen am Ende. Was sagst du, Experte? Das ist smart gelöst für eine Problemstellung, die ja oftmals subjektiv nicht so einfach selbst zu beantworten ist. Also ich meine, natürlich willst du, also ich glaube, das wissen ja alle zu Hause, dass man natürlich, wenn man einen Trainingsplan hat, die Intervalle am liebsten ja laufen möchte.

Das führt manchmal dazu, dass man dann irrationale Entscheidungen trifft, sprich es treten Probleme auf, man denkt, das ist aber so eine wichtige Einheit, die muss sich laufen, sonst hat das gar keinen Effekt für mich. Was dann nicht selten dazu führt, dass die Probleme stärker werden und sich richtig manifestieren, das willst du ja natürlich nicht.

Das heißt, ich glaube schon, dass man zum gewissen Grad Intervalle sehr, sehr gut alternativ trainieren kann, wenn es eben anders läuferisch gerade nicht möglich ist. Klar, Best-Case-Szenario ist natürlich. Intervalle laufen, weil damit ja nicht nur der kardiovaskuläre Reiz einhergeht, sondern ja auch ein gewisser Impact, der ja höher ist, als wenn du locker läufst.

Den willst du ja eigentlich damit auch mitnehmen, weil du willst ja am Ende ein schnelles Rennen laufen. Aber wir sind ja nicht bei Wünsch dir was, sondern bei so ist es. Und wenn momentan der Körper streikt oder zumindest eine Rückmeldung gibt, so würde ich es erstmal formulieren, dass irgendeine Struktur Probleme hat momentan, überlastet ist, den Reiz soweit noch nicht ist, dass man das gut abpuffern kann, dann macht es auf jeden Fall Sinn, diese Reize zu reduzieren auf dem Bewegungsapparat und dann ist natürlich Rat oder, ich weiß von früher auch, aber das, da gehöre ich jetzt auch nicht dazu, die das ganz gern gemacht haben, da würde ich tausendmal lieber auf eine Rolle gehen oder sowas.

Klar, Aquajoggen kannst du auch, wenn du es richtig machst, schon echt krass deinen Puls hochbekommen. Also mit gerade so, da habe ich früher so 30 Sekunden bis 60 Sekunden Intervalle, kannst du dir schon auch die richtige einen einschenken. Also wo du im Wasser wirklich schwitzt einfach. Kann man machen. Alternativ, wie gesagt, Rad, Rolle etc.

Für Intervalle eine sehr, sehr gute alternative Möglichkeit und erstmal die richtige Entscheidung sozusagen um dem Bewegungsapparat nicht noch mehr Stress zuzuführen. Plus darüber hinaus, also nicht nur Reize anders setzen, sondern auch sich Hilfe holen. Weil wenn man merkt, das Problem ist erstmal da, kann man natürlich versuchen, da selber dagegen vorgehen.

Man kann irgendwie Salbenverwände machen, man kann irgendwie einen Quarkverband machen, Man kann die ganzen Übungen machen, von denen wir schon gesprochen haben, das ist alles nicht schlecht, aber oftmals ist es ja dann einfach sinnvoll, auch sich die Expertise eines, Therapeuten zu holen, eines Physios oder auch eines Osteopathen, um zu gucken, was ist denn eigentlich gerade die Ursache für die Probleme, wo kommt das her, vielleicht ist irgendwas verklebt, verklemmt etc.

Pp., was man teilweise ja dann gerade an den unteren Extremitäten nicht so wahnsinnig gut selber, naja, lösen kann einfach, das ist ja dann auch wichtig. Ja, der Punkt ist ja immer, wie gesagt, das wieder reinfinden. Ja. Plus, ich hatte das ja schon gesagt letzte Woche, ich bin halt im Moment so schwer wie noch nie.

Da würde mich noch mal interessieren, wie das bei dir war, wenn du zum Beispiel Saisonpause gemacht hast, dann bist du ja auch deutlich schwerer gewesen, als wenn du im normalen Trainingsrhythmus warst. Das führe ich jetzt auch darauf zurück, weil dann hat man ja eine noch härtere Belastung für die unteren Extremitäten. Also ich wiege jetzt grob gesagt 5 Kilo mehr als im normalen Triathlon-Training.

Also wenn ich normal Triathlon trainiere, habe ich so um die 90 Kilo und ich habe jetzt heute 95. Das ist natürlich ein Unterschied. Klar. Und wenn man sowieso anfällig ist für Wade, Achillessehne oder sowas, dann hat das natürlich schon einen Impact darauf. Das ist ja gar keine Frage. Deshalb muss man dann gut aufpassen, wie viel Schock-to-the-System man dem System antun kann und deshalb ist das natürlich mit Aquajoggen passiert.

Ich habe gar keine Bedingungen für Aquajoggen. Ich habe halt hier ja mit der Radoption auch diese Entlastung dann relativ schnell. Dass man das jetzt trotzdem noch anpasst. Nur so viel Zeit zu einer langfristigen Anpassung bleibt jetzt ja nicht mehr bis Mitte Oktober. Das ist ja der Punkt. Da muss man jetzt so ein bisschen handeln dazwischen, dass man da nicht zu hart drauf geht und.

Dann hin und wieder mal doch zum Laufen kommt. Deshalb war ich auch ehrlich gesagt ziemlich happy, dass das heute Morgen ganz gut geklappt hat. Ich habe jetzt so ein bisschen Zin, aber es ist kein Schmerz. Also das ist schon in Ordnung. Aber das ist so an der Grenze, da muss man dann sehr gut aufpassen. Aber das ist ja so ein Punkt.

Da trainiert man ja dann immer so dran vorbei. Versucht das nicht schmerzhaft zu haben, aber doch effektiv zu bleiben. Das ist nicht so einfach. Jetzt kommen natürlich wieder drei Tage. Ich fahre morgen früh nach Hamburg. Dann drei Tage Ultimate Championship, also das innovative Saisonabschlussfinale der Weltleichtathletik.

Reden wir gleich noch ein paar Worte zu. Da soll nämlich die Leiterigen neu erfunden werden. Da bin ich mal auf eure Meinung gespannt. So, da sitze ich natürlich wieder sehr viel. Trotzdem werde ich natürlich versuchen, zwei Einheiten da zu machen, also mindestens zwei Einheiten zu machen. Auf jeden Fall einmal Radfahren. Das wird dann logischerweise irgendwie indoor sein müssen, weil ich da mein Rad jetzt nicht mit hinnehme.

Und dann gehe ich halt einmal laufen. Hallo Alsterrunde, Sonntagmorgen wahrscheinlich oder Sonntagvormittag. Und dann hoffe ich, dass das Rumgesitze da jetzt nicht zu viel stört. Aber was soll ich machen? Ich kann natürlich die ganze Zeit stehen im Zug. Das bringt mich jetzt auch nicht so richtig weiter.

Und beim Job ist leider auch eher sitzen. Also das sind natürlich dann schon auch so Punkte, die treffen euch zu Hause ja auch alle, ist ja vollkommen klar. Dass man denkt, okay, jetzt sitze ich hier die ganze Zeit rum. Dann hat man sich aufgerafft und denkt, ja geil. Und dann hat man vielleicht doch wieder stundenlang irgendwo zu sitzen. Das ist eben.

Der normale Alltag, der normale Irrsinn, der uns dann halt immer so natürlich zusätzlich traktiert. Weil du das ja vorhin gesagt hast mit Wade und so. Und das ist ja auch tatsächlich von Anfänger über Dauerläufer bis hin zu Superpros. Oft hast du nicht diesen einen Punkt, wo du sagst, daran liegt es.

Ganz viele Leute haben ja diese Probleme mit dem Waden. Ich kenne ja auch endlos Profis in unterschiedlichen Sportarten, die dann irgendwann tauchen Wadenprobleme auf und die dann Wochen damit zu tun haben. Und es nicht so klar ist, wo kommt es denn her und dann ist am Ende auch nicht so ganz klar, wie ist denn eigentlich wieder weggegangen.

Genau. Das macht es ein bisschen schwierig leider. Genau, wenn man es aussitzt und sich sehr viel Zeit nimmt, können Probleme natürlich auch verschwinden. In aller Regel will man das ja aber nicht oder man hat nicht die Zeit, weil man gerade in Vorbereitung auf irgendein sportliches Highlight ist. Da kann es ja nicht dann passieren, dass du natürlich rückblickend froh bist, dass du wieder schmerzfrei bist, aber auch nicht weißt, was war die Ursache, warum ist es überhaupt entstanden und wie ist es überhaupt wieder verschwunden.

Das ist natürlich auch nicht so richtig befriedigend, weil es natürlich im Umkehrschluss bedeuten kann, sollte das mal wieder auftreten, stehst du ja genau am gleichen Punkt wieder. Das heißt, bestenfalls hast du natürlich schon irgendwo so eine Art von Protokoll, was du für dich anfertigst, einfach notizenmäßig, was mache ich, wo habe ich das Gefühl, das macht die Sache besser.

Im allerbesten Falle, wie gesagt, in Rücksprache oder Zusammenarbeit mit einem Therapeuten, der dann auch entsprechend Hinweise geben kann, was sinnvoll ist und was nicht sinnvoll ist, weil natürlich die Ursachen für Wadenprobleme total unterschiedlich sein können. Also das kann natürlich von oben kommen.

Also bei mir, ich glaube, dass bei mir einmal, Ende letzter Woche hat es mal richtig gescheppert, als ich auch so ein bisschen, meine Hüfte durchbewegt habe und so, also wie sagt man, so auf dem Rücken liegen, das Bein zur Seite genommen habe, also da hat sich irgendwas gelöst, ich weiß nicht, ob es ISG war oder irgendwas anderes in dieser Geschichte, wo ich danach wirklich relativ schnell das Gefühl hatte, das hat mir wahnsinnig viel Spannung auch aus der oberste Rückseite des Beines, betroffenen Beines genommen.

Auch das ist ja möglich, das muss nicht immer von unten kommen, sondern das kann natürlich auch sein, dass oben statisch was nicht passt, was für, was zu Fehlbelastungen, Fehl, wie soll ich sagen, Muskelspannungen führt, die sich dann halt woanders auswirken, wo du jetzt nicht im ersten Moment dann sofort dran denkst.

Deswegen, ja, Ja, es ist auf jeden Fall sinnvoll, so ein bisschen für sich selber zu versuchen, zu dokumentieren, was mache ich, hat das einen Effekt, tut mir das gut und damit man für die Zukunft im besten Falle das ein bisschen parat hat einfach. Ja gut, im Kopf macht man das ja sowieso, dass man sagt, okay, was habe ich eigentlich das letzte Mal gemacht? Und dann erinnert man sich ja noch, ah ja, okay, was war denn eigentlich nochmal das letzte Mal?

Ja, da war das halt irgendwie mit der Kette, Außenseite, aufwärts bis zur Hüfte, keine Ahnung, ja. Rücken hast du nicht gesehen, ne. Das versucht man ja schon, aber trotzdem denkt man ja, verfluchte Haxt, warum jetzt eigentlich ganz genau? Ja, ja. Und dann, was du vorhin schon mal kurz erwähnt hast, man fängt natürlich unterbewusst an, nicht gleich zu belasten.

Und zwar im Alltag ja beim Stehen schon. Beim Stehen, beim Gehen und du bist dann permanent auf der anderen Seite. Also das ist auch immer so ein Punkt, wo ich dann versuche, okay, jetzt einmal wieder andere Seite belasten. Die Hüfte gerade hinstellen, gerade gehen. Einfach von A nach B gehen im Haus. Dass du da nicht so rumeierst und dann immer Ja, ja. eine Auswahl, oder anfängst, über die Hacke zu gehen.

Weißt du, damit du den Fuß nicht über den Zeh durchbelastest, sondern über die, da denke ich dann auch schon immer, jetzt fängst du hier mit dem Scheiß an. Einfach nur, um dem Schmerz aus dem Weg zu gehen. Das ist dann schon auch ätzend. Ja gut, wir haben noch ein bisschen Zeit bis zum München-Marathon.

Ihr, die zu Hause seid, dürft euch gerne noch bei uns melden. Ein paar haben sich schon gemeldet, die Lust hätten mit uns Staffel zu laufen, nämlich am 11. Oktober in München, Marathon München, haben wir natürlich eine Folge gehabt und zwar vorletzte Woche war das schon, über die neuen Ausrichter, über die neuen Konzepte, die eingeflossen sind, über Teilnehmerrekorde.

Über 30.000 Teilnehmende haben sich schon angemeldet. Es gibt den Marathon, Halbmarathon, es gibt die 10 Kilometer, es gibt eine Staffel und Rahmenwettbewerbe drumherum, auch für Kids natürlich. Ja, also Halbmarathon und 10 Kilometer sind bereits ausverkauft. Marathon, da könnt ihr euch noch anmelden und auch für die Staffel.

Das Ganze findet ihr, also Anmeldemöglichkeiten und Informationen rundherum, findet ihr über www.marathonmünchen.org. Könnt ihr euch noch anmelden. Anmeldeschluss ist, meine ich, Ende September. Also zu lange warten solltet ihr nicht mehr. Wir werden da sein. Wir freuen uns drauf, das mal live vor Ort zu erleben.

Das ist bei mir schon ein paar Jahre her, als ich das zuletzt vor Ort erlebt habe. Ich durfte es kommentieren. Ich glaube, 2023 war das mit dem BR zusammen. Jetzt auch mal wieder schönen Marathonluft in München vor Ort zu schnuppern. Ich finde es toll, was die neuen Veranstalter da in der Kürze der Zeit auf die Beine stellen konnten und hoffe auch irgendwie für sie, dass sie daran anknüpfen können nach den zwei Jahren, wenn dann der Marathon theoretisch wieder neu vergeben wird.

Also checkt das gerne aus, alle Infos auch in den Shownotes. Würde uns natürlich freuen, euch dort zu treffen oder natürlich auch mit euch zu laufen. Ja, das wird auf jeden Fall ein cooles Event. Da freuen wir uns schon extrem drauf. Ob ich dann mich darauf freue, schnell zehn Kilometer zu laufen, sehen wir dann noch in den nächsten Wochen.

Wir werden weiter berichten, wie das vorangeht. Erstmal freue ich mich jetzt am Wochenende auf die Ultimate Championship. Freust du dich wirklich, Ralf? Weil das ist die ketzerische Frage, die ich die ganze Zeit schon vorbereitet habe, bevor wir jetzt in dieses Thema einsteigen. Freust du dich wirklich auf die Ultimate Championships, die es jetzt erstmalig geben wird, geplant, organisiert, ausgerichtet vom Weltleichter-Dig-Verband, weil und jetzt kommt eine steile These, braucht es das?

Also ich will jetzt nicht zu destruktiv wirken, weil ich grundsätzlich ein Fan der Leichter-Dig bin und natürlich auch jedwede. Innovation, so würde ich das mal positiv ausdrücken, begrüße, die vielleicht auch neue Zielgruppen erschließt, jüngere Zielgruppen erschließt, etc. pp. Aber am Ende Ultimate Championship, so muss man es ja mal sagen, komplettes Kunstprodukt, hat nichts mit einem ernsthaften Sport zu tun.

Also, weißt du, wie ich meine? Es ist keine Weltmeisterschaft, es sind keine olympischen Spiele. Und es erinnert mich am Ende des Tages leider doch so ein bisschen an die FIFA und so Geschichten wie, yo, wir machen einen Konfett-Cup, so ein Kram, den auch keiner braucht oder sowas. Einfach, dass wir ein bisschen Sichtbarkeit haben in Jahren, wo wir nichts Richtiges zu bieten haben. Ist es so oder siehst du da wirklich ein Potenzial für die Zukunft?

Also natürlich ist die Motivlage schon auch so, wie du am Ende gesagt hast. Also es geht darum, dass man in den Jahren, wo es keinen globalen Wettbewerb gibt, Klammer auf, was sind eigentlich nochmal ganz genau die Diamond League, Klammer zu, da kommen wir gleich nochmal zu, dass man ein Format schaffen möchte, das am Ende der Saison einen Höhepunkt darstellt.

Natürlich geht es da auch um Sichtbarkeit, da geht es natürlich um Zuschauerströme, um Zuschauergewinnung, um Erhalt von Aufmerksamkeit und so weiter und so weiter. Weil Philipp gerade schon das Dollarzeichen gemacht hat. Das ist erstmal zweitrangig. Ich bin jetzt nicht so ganz sicher, ob die damit Geld verdienen.

Ich hoffe mal für die Veranstalter vor Ort in Budapest, dass die mit einer schwarzen Null rauskommen. I don't know. Ich habe irgendwie so das Gefühl, vielleicht weise ich da auch ein bisschen mehr im Hintergrund, was ich nicht sagen sollte, dass das nicht das Hauptmotiv ist. Das erst mal zu machen. Was passiert denn da jetzt eigentlich?

Und da sind wir bei Parallelen zu dem Diamond League Finale und da ist schon für mich auch so ein kleiner Knackpunkt. Wir hatten jetzt gerade das Diamond League Finale. Davor hatten wir 14 Wettbewerbe rund um den Globus. Zu wenig Wettbewerbe in der südlichen Halbkugel, aber insgesamt alle Kontinente vertreten und so weiter.

Mit Weltklasseleuten und auch da jedes Jahr werden bestimmte Disziplinen ausgedeutet, die Diamond League Wettbewerbe sind und die werden dann schwerpunktmäßig in den Diamond League Meetings angeboten. Das ist nicht ganz unproblematisch, weil es da durchaus immer eine Rotation gibt und ich finde zum Beispiel auch, dass die technischen Wettbewerbe.

Nicht gut präsentiert werden bei der Diamond League. Meiner Ansicht nach im Fernsehen katastrophal transportiert werden, weil ganz oft nur die besten drei gezeigt werden. Und zwar immer in der selben Reihenfolge. Der dritte, der zweite, der erste. Die dritte, die zweite, die erste. Oft auch noch sehr fragwürdig von der Bildkomposition.

Was ist das für ein Storytelling? Das ist gar kein Storytelling. Ja, weil dann kommt ein Sujetbild, Kugelstoß Frauen, ja, dann stößt die erste weiße, herzlichen Glückwunsch, die ist jetzt dritte geworden, dann kommt die nächste, ah ja, die ist jetzt zweite und ja, okay, die hat jetzt gewonnen. What's that? Das ist gar nichts. Ja, das ist ja weder Suspense noch irgendwie, ein offener Ausgang, Wettkampf, das ist einfach nichts. Das ist buchhalterisch abgefrühstückt.

Da beschweren sich die technischen Disziplinen und zu Recht beschweren die sich da. Das liegt halt an vielen Dingen, einer krassen Überrepräsentierung von Laufwettbewerben. Eine Fokussetzung, die irgendwo erfolgt. Und dann wird ja immer gerne gesagt, das Fernsehen, da fehlt mir immer noch, auch nach 40 Jahren, solange bin ich schon in diesem Zirkus unterwegs, die Vorstellung, wer das ist, weil das ist nicht das Fernsehen.

Also ich bin ja in unterschiedlichsten Funktionen da unterwegs und unterwegs gewesen. Da wird selten über solche Dinge mit den Fernsehverantwortlichen gesprochen. Aber es gibt für die Diamond League halt bestimmte Standards und diese Standards sind halt so. Und das ist erstmal für die technischen Disziplinen bescheuert.

Nehmen wir jetzt mal eine Laufdisziplin. Da ist es ja auch bescheuert. Ja, also 1500 Meter, ja, Jakob Ingebrigtsen läuft gegen, wie hat er gesagt. Eine Horde Feiglinge. Gegen eine Horde Feiglinge. Zwei Tempomacher vorneweg. Die werden alle einzeln vorgestellt. Schön der Reihe nach vorgestellt. Im Storytelling dann, also in dem Auflösen im Fernsehbild, sind natürlich nicht mehr alle zu sehen.

Und was noch schlimmer ist, die ersten drei kommen ins Ziel, dann wird relativ schnell auf die Reaktion dieser ersten drei geschnitten. Und alle anderen, selbst wenn die PB laufen, selbst wenn die teilweise Landesrekord laufen, sind nicht im Bild. Das heißt, ich habe gar keinen Bildbeleg für Leute, die Weltklasseleistungen erzielen.

Und das gilt ja eben auch für den vierten, fünften im Kugelstoßen und den vierten, fünften im Weitsprung. Die sind einfach nicht im Bild. Das kann man alles anders machen. Wir haben ein völlig anderes Bildverständnis. Wir versuchen immer, die Sachen spannend zu erzählen und komplett zu erzählen und zu Ende zu erzählen.

Wenn ich das jetzt nur noch fokussiere auf die Top 3 dann muss ich ja auch nicht, 12 oder 14 Läufer vorstellen, das macht gar keinen Sinn, das nimmt ja viel zu viel Zeit weg, außerdem die ganzen Namen und Zahlen, die da eingeblendet werden das ist einfach Gaga das ist komplett Gaga dann hat natürlich auch so ein Diamond League Finale, und da rührt das ja ein bisschen her, so eine Dichte, an Wettbewerben, die parallel stattfinden, dass das nicht trivial ist, daraus ein Gesamtkomposition zu machen.

Also du hast ja einen Lauf nach dem nächsten, dazwischen ist eine bestimmte Zwischenzeit, da hast du dann theoretisch Luft für die technischen Wettbewerbe. Wenn aber drei, vier, fünf, sechs technische Wettbewerbe sind an einem Meeting-Tag, dann wird das halt richtig schwer. Weil dann fehlt dir einfach irgendwann die Zeit, das halt entsprechend mit einer Storyline aufzubereiten.

Und das alles sagend soll in Budapest jetzt am kommenden Wochenende, und es geht morgen Abend um 18 Uhr los, wir übertragen das ganze Ding komplett live. Das wird ganz anders sein. Das wird ganz anders sein. Und sie haben gesagt, ja, wir gestalten ein Fernsehevent. Nochmal, also mit uns hat keiner darüber gesprochen. Aber ich bin jetzt erstmal, gespannt, wie sich das dann tatsächlich aussieht.

Das Stadion an sich wird schon komplett anders beleuchtet und in Szene gesetzt. Komplett anders. Es wird eine ganz andere Fokussetzung durch Licht geben. Es wird halt eine andere Dramaturgie insgesamt geben. Und jetzt kommen ein paar wesentliche Punkte, die zu wieder religiös gleichen Diskussionen geführt haben, wo ich aber auch teilweise die Protagonisten nur bedingt verstehen kann.

Es gibt pro Tag einen langen Wurf. Einen. Das heißt, es kann nicht alle Disziplinen geben. Es kann sowieso an drei Tagen nicht alle Disziplinen geben, weil dann habe ich eine Weltmeisterschaft und die dauert neun Tage. Das ist natürlich ein Problem. Wie wird jetzt die Reduktion auf einen bestimmten Kanon vorgenommen?

Dazu hat der Weltleichterlichen Verband nicht, wie behauptet wird in Social Media, eine handstreichartige Entscheidung getroffen, sondern einen sehr umfangreichen, mehrschichtigen Auswahlprozess gemacht. Ja, der geht über Zuschauerbindungen an den Wettkampfstätten, über Social Media, über auch Akteure, die in Social Media präsent sind.

Ja, die haben teilweise Akteure verkabelt und deren Reaktion auf bestimmte, nicht Akteure, Zuschauer verkabelt und deren Reaktion auf bestimmte Wettbewerbe im Stadion gemessen. Also es ist schon ein vielschichtiges Verfahren. Das heißt nicht, dass dabei jetzt der Stein des Weisen rausgekommen ist. Und das heißt, dass Work in Progress ist.

Und dass jetzt erstmal ein erster Aufschlag gemacht wird. Daraus machen aber jetzt einige Athletinnen und Athleten einen heiligen Krieg. Ihr nehmt uns die Basis, um leben zu können und so weiter und so weiter. Sagen zum Beispiel die Diskuswerfer, weil die nicht vertreten sind. Die Discuswerfer waren aber bei jedem Diamond Lead Meeting. Das heißt, die hatten 15 Weltklasse-Meetings, wo sie alle starten konnten, also die Top-Leute, wir reden jetzt über die Top-Leute, wo sie alle starten konnten, wo die allermeisten auch gestartet sind.

Nochmal, ich fand das nicht gut, wie die da aufbereitet worden sind, aber die hatten da die Startoption. Und natürlich kommt jetzt halt ein Moment, der hier eine Rolle spielt. Bei den Ultimate Championships werden sehr hohe Prämien ausgeschüttet. Mal als Idee, der Erste, die Erste in jeder Disziplin bekommt 150.000 Dollar.

Der Zweite in jeder Disziplin bekommt 75.000 Dollar. Und selbst der Letzte in jeder Disziplin, es gibt 8 Starter in den technischen Wettbewerben Und es gibt 16. Starter in den Sprintdisziplinen, weil da gibt es Vorläufe. Bei den längeren Läufen und bei den technischen Wettbewerben gibt es keine Vorläufe oder Ausscheidungen, weil nochmal, das muss ja in drei Tagen einpassen.

Selbst der Letzte in einer Disziplin bekommt 2.000 Dollar. Du weißt selber, dass das nicht der Normalfall ist. Nein. Das ist weit entfernt vom Normalfall. Na klar kann man jetzt sagen, da wird jetzt wieder auf die 2% Spitze der Leichtheit, die dich relativ viel Geld geschüttet. Kann man sagen. Das sind aber auch die Leute, die diese Sportart global treiben.

Also der Kreis ist schon so, dass man sagen kann, okay, da werden große Teile der Leichtathletik-Themen, der Leichtathletik-Schlagzeilen, der Leichtathletik-Bilder, der Wirkung der Leichtathletik erzielt. Und jetzt kann ich natürlich hingehen als Dreisprung der Männer und sagen, wir sind die geilste Sprungdisziplin.

Dann muss ich denen aber auch sagen, okay, wenn ihr jetzt dabei sein wollt, dann sagt ihr aber gleichzeitig, dass der Dreisprung Frauen scheiße ist und der Weitsprung Männer und der Weitsprung Frauen auch. Weil die sind ja schlechter als ihr. Solche Diskussionen finden jetzt gerade statt. Das heißt, die hacken sich da jetzt gegenseitig die Augen aus in der Leichtathletik, in den jeweiligen Disziplingruppen, weil eine Auswahl getroffen werden musste.

Diese Auswahl ist in einem mehrstufigen Prozess und transparent getroffen worden, finde ich echt schwierig. Finde ich wirklich schwierig. Weil nochmal, das ist nicht in Stein gemeißelt, das kann auch das nächste Mal anders sein. Es kann auch sein, dass es eine Rotation gibt, so wie das in der Diamond League übrigens ist. Da gibt es halt bestimmte Rotationen.

Männer, Frauen, 3000 Meter Hindernis. Deutsche in diesem Jahr herausragend bei Männern und Frauen. Ist gar nicht vertreten. War aber in der Diamond League komplett in der Disziplin Abfolge drin. Kann man immer so oder so sehen. Aus deutscher Sicht nicht so viele Starter, aber es gibt auch insgesamt, wenn man die anderen Länder anguckt, ähnlich große oder kleine Teilnehmerzahlen.

Also wir haben eine 4x100 Meter Mixstoffe dabei. Wir haben Emil Adjekum und Owe Fischer-Priot über 400 Hürden dabei. Wir haben Merlin Hummel im Hammerwerfen dabei. Wir haben Julian Weber im Sperrwerfen dabei. und Robert Farkin über 1500 Meter. So, das sind die deutschen Starter da vor Ort. Klar, normalerweise wäre Malaika da auch gewesen, Malaika Mihambo, aber leider verletzt und deshalb nicht mehr dabei.

Ihre vermeintliche Gegenspielerin Tara Davis-Woodhall, auch nicht dabei. Vor zwei Wochen Autounfall und hat wohl noch große Nachwirkungen von einer relativ harten Gehirnerschütterung daraus. Also, das ist ja so ein anderer Punkt. Am Ende des Jahres sind ja relativ viele Leute daneben auch verletzt und so, dann passiert das halt nicht mehr.

Zum Beispiel Noah Liles, die ganze Saison quasi nicht aufgetaucht. Wird aber jetzt trotzdem da sein, weil er natürlich immer noch einer der Figuren ist. Auch, wie heißt er nochmal? Usain Bolt wird da sein. Ob ich jetzt, das Spiel World Athletics Track and Field Infinite auf Roblox ganz dringend brauche, weiß ich noch nicht.

Ich bin überhaupt kein Gamer. Schaut es euch an, gebt uns gerne Rückmeldungen. Wie gesagt, ich brauche das erstmal jetzt so per se nicht, aber ich bin im Zweifel auch nicht Zielgruppe dafür. Dann gibt es einen Punkt, der zumindest spannend sein kann. Da weiß ich jetzt noch nicht, warum sie den dann nicht live vor Ort machen, sondern einen Tag vorher.

Es ist nicht so, dass die Bahnen bei den kurzen Läufen, also bei allem, was in Bahnen gelaufen wird, gesetzt werden oder gelost werden. Normalerweise wird das ja aufgeteilt in zwei Gruppen und dann wird es gelost. Jetzt ist es so, ein bisschen ähnlich wie beim Ski-Weltcup, dass am Tag vorher, du eine Bahn wählen kannst.

Das heißt, du bist Erster im Ranking, es gibt ein spezielles Ranking, das sich an der Weltrangliste orientiert, und als Erster im Ranking hast du den First Pick. Der Zweite hat den Nächsten, der Dritte hat den Nächsten, der Vierte hat den Nächsten. Jetzt aber einmal kurz nochmal nachdenken. Das ist ja noch vergleichsweise einfach.

Du wählst halt, keine Ahnung, Bahn 4, Bahn 5, Bahn 6 bei Rundenläufen. Ja, name it. Aber es gibt ja Vorläufe. Das heißt, du wählst auch, in welchen Vorlauf du gehst. Und jetzt kann man natürlich schon sich taktisch verhalten. Nur der 6. oder 7. im Ranking, Er hat ja keine Ahnung, was dann vor ihm passiert.

Das heißt, das ist dann schon ein ziemlich schnelles, taktisches Spiel. Von Spots, die noch offen sind und Spots, die du vielleicht ganz gerne hättest. Ich ahne, dass Obe Fischer-Breiholz, der leider im Ranking relativ weit hinten ist, um nicht zu sagen ganz hinten, der hat dann halt auch den letzten Pick.

Oder den vorletzten Pick. Wo wird der landen? Der wird in einem der Vorläufer auf Bahn 1 sein. Also alles andere wäre eine große Überraschung. Aber das ist auf jeden Fall spannend, dass so ein Ding halt ganz anders aufgezogen wird. Aber daran erkennt ihr zu Hause, die haben sich wirklich ganz tief rein in die Leichtathletik bewegt und halt Sachen anders gestaltet.

In den technischen Wettbewerben gibt es vier Durchgänge. Die acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen den ersten Durchgang, machen den zweiten Durchgang, danach scheiden zwei aus. Den dritten Durchgang machen nur noch sechs. Dann scheiden wieder zwei aus. Den vierten und letzten Durchgang machen nur noch vier.

Also eine Fokussierung ja, den Wettbewerb nicht zu lang werden lassen, das sind alles so Punkte, die dann eine Rolle spielen und deshalb gibt es eben auch nur einen, horizontalen Sprung pro Tag es ist Weitsprung Männer, Weitsprung Frauen, Dreisprung Frauen, es gibt nur einen langen Wurf pro Tag Hammerwerfen Männer, Sperrwerfen Frauen, Sperrwerfen Männer ja, und es gibt natürlich auch nur begrenzte, Laufangebote.

Es gibt ja nicht alles am Laufen, haben wir ja jetzt eben schon gesagt. Also die drei Händler nicht. Also auf jeden Fall spannend. Ja. Ich bin gespannt auf die Premiere. Sportschau Livestream, richtig? Livestream, ja. Ihr geht einfach auf die ARD Mediathek. Ich verlinke es. ARD Mediathek und da könnt ihr dann, wird es auf der Stage sein, wie das heißt, also auf der Auswahlseite ganz vorne. da kann man einmal drauf drücken, kann man in jedem Fernseher oder in jedem Smart-Fernseher, die allermeisten haben wir es ja inzwischen, angucken.

Super Abendveranstaltung, das kommt noch dazu, das ist jetzt nicht wie ein Diamond Leading 4-5 Stunden lang, sondern es sind 3 Stunden. Und morgen Abend bitte pünktlich sein, weil da ist direkt 4x100 mixt, mit der deutschen Staffel. Nochmal, die waren bei der Staffel-WM in diesem Jahr Vierte, also durchaus eine Chance aufs Podium.

Die prominenteste deutsche Sprinterin wird nicht dabei sein. Gina. Ja. Ihre beste Freundin auch nicht. Becky. Ja. Das heißt, wer läuft dann 4x100 mixed? Es ist ein Staffel Pool, Sina Kamerschmidt und Jolina Ernst. Also wird noch bekannt gegeben? Nein, die sind glaube ich zu 6 oder zu 7. Ich habe jetzt noch nicht geguckt. Klären wir morgen.

Ich verrate nicht zu viel, aber die beiden haben was Besseres vor. Nein, nein, nein, nicht raten, nicht raten, nein, nicht sagen. Ich habe mir kurz, in der Konstellation, wie du es gesagt hast, habe ich jetzt, ja, weiß ich, glaube ich, okay. Ja, es wird auf jeden Fall spannend, ich habe da Bock drauf.

Wird ein sportliches Wochenende in vielerlei Hinsicht. Was ist jetzt mit dir? Wenn dich einer beschimpfen würde, sagen würde, du bist ein Feigling, nur wolle den Tempo machen, wenn ich hinterher räufst. Also Jakob Ingebrigtsen hat ja letzte Woche nach einem 1500 Meter Lauf, wo er versucht hat à la Leo Neugebauer ins Ziel zu springen Head first, aber fell short, nicht so wie Leo, Leo ist ja Weltmeister geworden, er ist Fünfter geworden dadurch, weil er es nicht ganz ans Ziel gebracht hat.

Es war ein seltsames Rennen, Tempomacher ging nach vorne, keiner nimmt das Tempo an. Tempomacher wird ein bisschen langsamer oder Ein Tempomacher wird ein bisschen langsamer. Jakob nimmt dann als einziger das Tempo an, der aber ja gerne was anderes macht, der nämlich ja eigentlich gerne am Ende des Feldes läuft.

Dann alle anderen zu beschimpfen, sie seien Feiglinge, ist ein cooler Move, um dann Fünfter zu werden. Er ist ja dafür bekannt, dass er sich sehr gerne mal verbal äußert. Habe ihn noch nie gehört. Und unter Adrenalineinfluss schon mal ein bisschen krasser äußert. er polarisiert ja auch ganz stark ja, Also ich sag mal, ob man in einem Finale, weißt du, es gibt so viele Stationen in der Diamond League, wo gepaste Rennen stattfinden, auch im Hinblick auf eine Saison-Highlight, internationaler Start, bla bla bla, ob es in einem Finale einen Tempomacher braucht, weiß ich nicht.

Wann zwei. Der eine hat es gar nicht gerafft, der ist dann vor dem Feld hergelaufen. Genau, ich weiß gar nicht, ob es da überhaupt einen braucht, weil am Ende ist ja auch geil, so diese Championship-Style-Racing ist ja auch spannend. Deswegen, ich weiß immer nicht, ob es das da braucht unbedingt. Er hat ja ein bisschen den Vorwurf mit eingeflochten, dass einer der Pacemaker irgendwie Trainingsbuddy von Cole Hawker wäre, also einem seiner ja auch doch größeren Widersacher.

Das fände ich jetzt nicht ganz so geschickt, aber ja, ist halt so. Am Ende, du hast vorher recht, im Off-Record Aber du weißt ja selber, ganz oft ist es ja so, also auch nochmal für euch zu Hause, Tempomacher in der Qualität, die so schnell anlaufen können, gleichmäßig, gibt es nicht so viele. In der Regel sind das Leute, die halt in entsprechenden Trainingsgruppen drin sind. Das gilt von 800 Meter bis Marathon.

Wir haben so viele Geschichten schon über Tempomacher. Durften die gewinnen? Dürfen die gewinnen? Bleiben die da vorne? Gehen die wieder zurück? Wem helfen sie? Wem helfen sie nicht? Weil sie Trainingsbuddies von anderen waren diskutiert. Ist immer ein heikles Thema. Ich bin komplett bei dir. Warum braucht es da überhaupt ein Tempo?

Weil natürlich die Meetings halt immer in Richtung Rekord auch noch gleichzeitig schielen. Das ist so. Aber grundsätzlich hat er damit sicherlich, ist er da ein bisschen ganz getreu seiner Art, wie er sonst ja auch auftritt, ein bisschen übers Ziele vielleicht hinausgeschossen. Freunde hat er sich damit sicherlich keine gemacht.

Ich glaube, er hat aber auch nicht so viele, um ehrlich zu sein, zumindest in dieser internationalen Laufszene. Also das ist jetzt, glaube ich, jetzt nicht so, dass ihn da ganz viele Leute wahnsinnig schätzen. Respektieren vielleicht für seine sportlichen Leistungen, aber ich glaube, ganz viele Buddys hat er damit sicher nicht. Also das glaube ich auch.

Was macht er am Wochenende? Er läuft Ultimate Championships. Und er wird, also ich meine, immerhin war Brüssel, auch wenn er nur Fünfter war, seine Saisonbestleistung, wenn mich nicht alles täuscht, weil er ja durch die Verletzung sehr spät erst eingestiegen ist. Das heißt, ich würde schon denken, dass er von Rennen zu Rennen besser wird.

Ich würde ihm zutrauen, zu gewinnen. Er läuft gar nicht 1500. Was? Echt? Ach, weil jetzt aber der Ding, ach, wer ist der Schotte? Josh Kerr. Josh Kerr ist jetzt mal, auch nachdem er 5000 Sachen abgesagt hat, zum Beispiel in der EM oder so, taucht er jetzt mal wieder auf. Aber da muss ich dann wieder auch Jakob in die Pflicht nehmen.

Er hat ihn auch medial lang genug diese Saison dafür beschimpft, dass er nicht bei der EM angetreten ist und sich ihm gestellt hat. Jetzt stellt er sich ihm nicht. Das finde ich jetzt auch so ein bisschen... Ja, vor allem das ist ja... Die spielen ja so ein bisschen... Also Kerr... Die hassen sich wirklich, glaube ich, richtig. Die hassen sich richtig, ja.

Kerr hat das Ding relativ offen von Anfang an gespielt ja wie gesagt, Commonwealth Games auch, mein Ding ist Commonwealth Games nochmal, das war in seiner Heimat, der ist Schotte auch wenn er in den USA lebt das, Ding, die Commonwealth Games waren in Glasgow war für ihn Pflicht, er hat es gewonnen dann hat er gesagt, okay ich versuche bei der Diamond League in London Weltrekord zu laufen, Meile, Hat er gemacht. Danach ist er nicht mehr gelaufen. Wollte, glaube ich, ein Rennen noch machen. Das hat er dann aber abgesagt.

Und er hat jetzt zugesagt, er hat tatsächlich eine Wildcard, weil er keine Qualifikation hat. Dafür ist er zu wenig gelaufen in dieser Saison. Er ist einer von den Wildcards. Der Kollege Ebenbritzen hat auch eine Wildcard. Solker ist natürlich jetzt auch schon wieder gesagt, ich gehe da hin, um zu gewinnen. Was soll denn der sagen? Soll der sagen, ich gehe da hin, um Vierter zu werden? Das ist doch lächerlich.

Jetzt sagen natürlich viele wieder, ja, große Fresse. Ja, aber mein Gott, das ist der Anspruch, den er hat, das finde ich in Ordnung. Ich fand ja auch Robert Farken, der da mit drin sein wird, der hat ja auch gesagt, bei einer Europameisterschaft, ich bin hier nicht hingekommen, um Fünfter zu werden. Ich will hier gewinnen.

Das ist doch erstmal ein cooler, sehr mutiger Ansatz. Und ich finde auch nicht, dass man dafür Leute blamen kann. Aber Ingebrigtsen ist noch nicht offiziell, aber das wurde in Norwegen schon korportiert. Der wird wahrscheinlich 5.000 laufen. Und dann trifft er halt auf die Bunch of Cowards nicht, weil die laufen leider alle 1.500 und Cur eben auch nicht.

Ist ein bisschen schade, weil das 5.000 Meter Feld ist bei Weitem nicht so hochkarätig. Das liegt leider auch daran, dass ein paar Leute nicht mehr starten, nicht mehr fit sind. Leider, leider ist ja auch jammerschade, dass Moabdillahi sich so ein bisschen verletzt hat und die Saison nicht mehr zu Ende machen konnte, nachdem er ja fantastisch angefangen hat.

Wir erinnern uns, Florian Bremen, Zweiter geworden bei der EM. Hat die Saison danach ja beendet. Schönen Gruß. Die hätte ich natürlich auch gerne da gesehen. Das muss man ja gar nicht diskutieren, aber das ist halt ja auch so ein Ding, da ging es jetzt ganz streng über die Welthangliste. Da musst du dann halt da präsent sein. Das wollen sie pushen, dieses Ding.

Ob das dann der Weg ist über die Welthangliste, weiß ich nicht. Ich muss los zu meinem Termin. Physiotermin wahrscheinlich, oder? Ja, mein Physiotermin. Leute, wie das, du verpasst hier. Ja, ich muss los. Tschö. Bis nächste Woche. Pflegt euch. Schaut gleich das Letziger-Wochenende. Wir sind gespannt auf eure Meinungen.

Ich quasi verquatscht hier. In diesem Sinne, Ralf, mach dich auf den Weg. Wir hören uns nächste Woche.

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