BGT - Board Game Theory· Folge 286

BGT286 - SPIEL 26 Debriefing: Tag 0

Donnerstag, 22. Oktober 2026 · 48 min

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Shownotes

Der etwas andere Reiseführer zur Spiel

Tag 0 auf der SPIEL 26. Noch kein Publikumstag, aber dennoch sehr spannend durch die Pressekonferenz und die Neuheitenshow. Olli, Markus und Alex haben die passenden Eindrücke für euch gesammelt.

Viel Spaß und gut Brett!

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Du suchst fundiertes Wissen und sachliche Diskussionen? Dann ist BGT das Falsche für dich. Viel Spaß mit der Board Game Theory. So, hallo meine Lieben, herzlich willkommen bei der Board Game Theory. Ja, wir machen jetzt wieder eine Serie von kleinen Live-Folgen, wo wir quasi hier von der Messe berichten. Heute war ja der Pressetag, da ging es los und natürlich war ich nicht alleine unterwegs, sondern der Alex ist hier mit mir.

Ja, schönen guten Morgen, guten Tag oder guten Abend. Und der Markus. Hallo ihr Lieben da draußen. Ja, und heute war ja quasi der Pressetag, das heißt es war die Pressekonferenz, da geben wir euch gleich mal so ein paar Zahlen und Fakten durch. Und dann eben die Neuheitenschau, dieses Jahr zum ersten Mal jetzt in der Grugerhalle.

Letztes Jahr war das ja noch in der Halle 8. Das ist ja jetzt dieses Jahr offiziell eine Messehalle quasi. Und da ist man in die Grugehalle ausgewichen. Ich fand das Ganze erstmal hier von der Location her sehr gelungen. Wie seht ihr das? Ja, hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist eine komplett neue Location, die die Messe jetzt quasi auch noch geändert hat, nachdem ja jetzt alle Hallen in Benutzung sind. Jetzt auch noch die Grugehalle für die Pressekonferenz, die Neuertenschau. Ich fand es super. Markus, wie hat es dir gefallen?

Ja, mega. Also ich fand, war nochmal ein ganz anderes Flair hier. Hier der größere Saal mit der Pressekonferenz und dann so tribünenartig ein bisschen aufgebaut, mega professionell, diesmal moderiert auf Englisch und Deutsch, ohne jetzt simultan zu übersetzen, sondern einfach kontextbezogen. Dann geht der Vorhang auf und die ganzen Neuheiten sind da fett, einfach gut gemacht, professionell.

Es gab, glaube ich, so ein bisschen Unterschiede mit, es ist auf zwei Stockwerken unten im Erdgeschoss, da war es etwas gedrängter, sich da durch die Reihen dann zu zwängen und hier oben dann quasi in der Halle selbst, wo dann auch die Veranstaltungen und sowas ja stattfinden, da war dann etwas mehr Platz, da waren auch etwas pompösere Stände dann zum Teil aufgebaut, aber ja, ich fand es echt gut gemacht hier.

Also es ist so ein bisschen so hier oben in diesem Bereich, wo es ein bisschen entspannter ist, sind so die, habe ich das Gefühl, die großen deutschen Verlage oder zum Großteil. Die sind hier oben und die anderen sind unten. Und was ich jetzt ganz gut fand, okay, über die Preise kann man streiten, aber es gab dann halt auch Catering hier. Also man konnte sich ja auch Getränke und Essen dann auch kaufen, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist und wie ich immer nicht vorbereitet ist, war das dann ganz gut.

Ja, aber nur wenn man zwei gesunde Nieren hat. Also da müsst ihr schon definitiv, Messepreise ordentlich einpacken. Genau, sind die Messepreise. Ja. Einen schönen Mondplunder für 4 Euro, ein Schnapper. Cola Zero für 5,60 Euro. Das ist auch entspannt. Da liegt bestimmt noch Fund mit dabei. Ja, ja, 30 Cent. Wir sind auf der Messe. Keine 25, 30 Cent.

Gut, aber wie gesagt, jetzt kommen erstmal so ein paar Zahlen und Fakten. Und da haben wir unseren Fakten-Spezialisten Alex am Start. Der musste nämlich hier schön mitschreiben. Ganz genau. Ich habe das Ganze für euch grafisch aufgearbeitet. Ihr könnt also jetzt quasi einmal euren virtuellen Bildschirm aufklappen und dann seht ihr hier die schönen Grafiken, die ich vorbereitet habe.

Also es wurden prinzipiell, es schmeißen die am Anfang bei so Pressekonferenzen immer mit Zahlen um sich, weil JournalistInnen mögen Zahlen. Ja und ganz zu Beginn wurde dann nochmal auf das Offensichtlichste eingegangen. Die Spielmesse ist im Vergleich zum letzten Jahr wieder größer geworden und zwar im Ganzen 4,8 Prozent.

Das bedeutet dann in Zahlen, dass wir jetzt bei 81.200 Quadratmeter Fläche sind. Das haben sie dann auch nochmal wieder schön umgerechnet in Footballfelder und Zockerfelder und haben aber gesagt, das ist dann quasi auch die Endgröße, weil größer werden wird die Messe nicht. Na, so ein kleines Türchen haben sie ja mit der 1a noch irgendwie.

Genau, es gibt aktuell diesen Wartebereich, den es vorher in dieser Halle 8 gab, den gibt es zurzeit nicht mehr. Dafür gibt es jetzt in der Halle 1a diesen Wartebereich. Klar, da ist natürlich noch Potenzial, dass man die auch noch voll machen könnte. Aber dann hast du natürlich gar keinen Wartebereich mehr. Dann stehen die Leute alle draußen.

Weiß ich nicht, ob sie den Schritt gehen und ob das auch sein muss. Also vielleicht reicht es ja jetzt auch. So von der Größe her. Weiter ging es dann mit der Diversität oder mit der Anzahl der Aussteller. Die ist in diesem Jahr auch nochmal leicht gestiegen um 5,1%. Das sind nämlich jetzt knapp 1.000. Sie haben nicht wie ganz die 1.000 geschafft.

Es sind 997 Aussteller in diesem Jahr hier vor Ort. Aus 53 Nationen und fünf Kontinenten. Da haben sie auch nochmal gesagt, ja, in der Antarktis macht man leider keine Brettspiele. Deswegen sind die nicht da. Und noch ein Kontinent war nicht vertreten. Afrika. Afrika war nicht vertreten, genau. Arktis und Afrika sind nicht vertreten.

Aber ich glaube, in der Arktis gibt es tatsächlich ja keine Verlage. In Afrika ja wahrscheinlich schon irgendwie. Ja, da ist dann auf jeden Fall noch Luft. Ja, und die meisten Aussteller kommen, es überrascht uns wenig, aus Deutschland. Das ist der größte Anteil der Ausstellenden mit 285 und danach dicht gefolgt mit über 100 weniger. Also insgesamt nur 102 aus den USA.

Dann kommt Frankreich, China und Polen mit 42 Ausstellern vor Ort. Also klar, das ist eine Messe, die in Deutschland stattfindet. Dann ist natürlich auch der Anteil der deutschen Verlage hier am höchsten. Was uns so ein bisschen verwundert hat oder was auch nochmal herausgehoben wurde, dass wirklich aus den USA die zweitmeisten Ausstellenden da sind.

Die nehmen natürlich auch einen ganz schönen Weg auf sich. Man ist überlegt, aus Frankreich dann nur noch 54. Ja, da ist die USA sehr gut vertreten in diesem Jahr. Neue Aussteller gab es in diesem Jahr nicht aus Ländern, die noch nie dabei waren. Dafür sind einige Länder wieder mit dabei, nämlich aus Argentinien, Indonesien, Island, aus Kuwait und der Slowakei sind in diesem Jahr wieder Verlager am Start, die im letzten Jahr nicht da waren, die sind jetzt wiedergekommen.

Und ja, sie haben natürlich auch was zu den Besucherzahlen gesagt. Jetzt werden sich alle Leute fragen, wie Besucherzahlen. Ist ja noch gar nicht vorbei. Das ist korrekt, aber die Messe ist so gut wie ausverkauft. Also für euch da draußen, wenn ihr noch Tickets braucht, Stand heute Morgen, ich habe jetzt aktuell nicht nochmal wieder reingeguckt, aber Stand heute Morgen gab es nur noch für den Sonntag Tickets.

Alle anderen Tage sind ausverkauft und die Messe geht davon aus, dass auch der Sonntag ausverkauft werden wird. Und damit freut sich die Messe 2026 um einen Besucherzuwachs von 4,5 Prozent auf 230.000 Besuchende. Das ist schon ein Pfund. Also fast eine Viertelmillion Menschen, die hier sich Spiele angucken. Das ist schon krass.

Und das auch die Anzahl der Neuheiten, die ist gar nicht um so viel gestiegen. Aber auch eine unglaublich hohe Zahl, wie ich finde, mit 1.885 Neuheiten. Und selbst da sagten sie heute Morgen auf der Pressekonferenz, kommen minütlich nochmal neue dazu. Ich habe es auch im Tabletop-Together-Tool eben noch gesehen. Da sind auch schon wieder Neuigkeiten, Neuheiten dazugekommen.

Wobei, also jetzt mal zu beiden Zahlen, erstmal mit den Besucherzahlen, da muss man ja sagen, wenn jetzt jemand an allen vier Tagen kommt, wird der da natürlich auch viermal reingezählt, da wäre es mal ganz interessant, ich weiß nicht, wie kompliziert das wäre, aber mich würde tatsächlich mal interessieren, wie viele unterschiedliche Menschen, sind da hier, weiß ich nicht, gut, ist nicht jeder so verrückt und geht vier Tage hin, aber es sind wahrscheinlich auf jeden Fall auch, über 100.000 unterschiedliche Menschen, die dann hier sind und das ist schon ganz cool.

Und mit den Neuheiten ist natürlich auch immer so eine Sache. Da sind ja auch zum Teil Sachen, die schon Anfang des Jahres rauskamen oder Lokalisierung und was auch immer. Also auch das ist natürlich etwas höher gegriffen, als es vielleicht realistisch ist. Ja, definitiv. Also ich war ja eben relativ lange bei Peter von Pegasus.

Der hat 63 Neuheiten und zählt aber dann auch ein Würfelset dazu, was letztendlich ins Spiel ergänzt. Also was für uns ja keine klassische Neuheit ist, aber in diesem, Spiel der maximierenden Zahlen natürlich definitiv Anwendung findet. Ja, dementsprechend auch auf der Neuheitenschau, die Zahl der dort angebotenen Spiele ist auch nochmal ein bisschen gestiegen, um 11 Prozent auf 1023 Neuheiten, die wir uns jetzt hier heute anschauen konnten.

Und da werden wir jetzt auch zu jeder Einzelne noch was erzählen im Folgenden. Eine kurze Regelerklärung zu jedem machen wir auch noch. Auf jeden Fall. Von den 1023. Was ich noch ganz spannend fand, das fand ich auch schön, dass Sie die Erhebung gemacht haben, was dieses Jahr so die vorherrschenden Themen sind.

Und da ist im Besonderen Popkultur in Lizenzen zu nennen, wo sie gesagt haben, dass es bei den meisten oder beim selben großen Teil der Spiele das Thema, also Lizenzen haben sie halt wie Batman, wie Pokémon, K-Pop Demon Hunters, genau, also viele mehr. Ja, und das andere, was wohl dieses Jahr hoch im Kommen ist und ja, viele Spiele zum Thema haben, ist Natur und sogenannte Cozy Games.

Das kann ich tatsächlich auch schon alleine von dieser Neuheitenschau hier auch schon bestätigen. Also wir haben wirklich sehr viele Spiele mit dem Thema Natur gesehen oder auch Cozy Games, wo man dann irgendwie ein Käffchen kocht und sich einen Kaffee zusammenstellt oder was weiß ich. Das war schon zu sehen, ja. Das würde ich so auch bestätigen.

Ja, dann haben sie noch gesagt, was es dieses Jahr zum ersten Mal gibt. Den TCG, die TCG Awards werden zum ersten Mal verliehen auf der Messe. Da gibt es ganz viele Preise in unterschiedlichsten Kategorien und da werden auch die besten Spielenden prämiert. Da geht es dann irgendwie nach Statistiken, wer da am erfolgreichsten war für das jeweilige Spielsystem, kriegt er auch noch einen Preis.

Und was sie jetzt noch haben, sie haben eine Hersteller-Area, wo man sich dann eben mit Brettspielherstellenden treffen kann. Eine B2B-Lounge, die dann eben dementsprechend da ist, um Geschäfte zu machen und neu in der Spiel-App das Matchmaking-Tool. Da könnt ihr euch also, wenn ihr euer Ticket in der Spiele-App registriert, könnt ihr euch quasi mit Leuten auf der Messe, könnt ihr euch ein Profil anlegen.

Was war das für Fachbesucher dann? So war das irgendwie. Ich glaube, das Ganze mit einem normalen Ticket dann nicht. Das ist eher für Fachbesucher, um da eben auch B2B-Kontakte zu knüpfen irgendwie. Genau, um sich dann eben da so Termine halt zu machen. Genau, ja, das war es eigentlich so im Wesentlichen. Gut, die allgemeinen Branchenzahlen können wir hinten raus auch noch einmal sagen, dass im Bereich der Spielwaren es einen Zuwachs im letzten Jahr von drei Prozent gab, und dem Bereich Spiele und Puzzle einen Zuwachs um acht Prozent, wobei da auch wieder ein sehr großer Anteil an Trading Card Games geht.

Da haben sie auch nochmal darauf hingewiesen, dass ja Pokémon auch 30-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Und da laufen ja dann auch zum Beispiel, das hat sie ja dann gesagt, auch diese Fußball-Sammelkarten und sowas läuft da halt auch mit rein. Und sie hat dann gesagt, das ist nicht der gesamte Teil des Zuwachs, aber wenn man dann mal sagt, okay, wir haben irgendwie eine 3% Inflation, ist glaube ich so der, was wir so als Brettspielbereich bezeichnen, würden jetzt nicht riesig gewachsen.

Erstmal hätte ich da so rausinterpretieren. Nee, glaube ich auch nicht. Also ich glaube, dass wir da relativ konstant in unserem Bubble-Bereich bleiben, was aber irgendwie bemerkenswert ist, dass so eine Marke wie Hitstar 20% Schluss macht. Ja, also, dass man da einfach sieht, wenn sich so eine Marke etabliert hat und die Marke auch auf dem Gesamtmarkt angekommen ist, also outside of the bubble, dann geht so ein Ding auch ordentlich durch die Decke und kriegt dann echt guten Boost und macht damit für Jumbo, glaube ich, schon eine Megamarke die letzten Jahre, oder? Wie seht ihr das?

Total. Ich glaube, das ist einfach das Ding, was man so ein bisschen verkennt, wenn man in der Bubble ist, wie groß diese Dinger sind, die Leute aussahen. Weil die Bubble ist halt eine Nische. Und dann denkst du halt immer so, die Big Player für uns sind die, die die Big Games machen und so. Aber halt ja, sowas wie Hitstar, was dann irgendwie wahrscheinlich irgendwann mal fast jeder Haushalt zu Hause hat, da generierst du dann halt Geld.

Das hatten wir ja auch im Vorfeld hatten wir schon mal so ein bisschen drüber geredet, wo ich gesagt habe, ich bin völlig überrascht hat in irgendeinem Podcast gehört, wie groß die Denkriesen mittlerweile sind. Die haben irgendwie 60 Mitarbeiter und jetzt irgendwie eine neue Zentrale in Hamburg gebaut und was auch immer.

Also wenn du das mal so siehst, dann kommen die ja direkt nach Kosmos und Ravensburger oder so, die sind die größer als Pegasus oder sowas, was du ja so... Willst du ja nie denken. Das ist ja für uns, die haben mit irgendeinem Trinkspiel mal angefangen oder so. Klar haben die jetzt auch andere Sachen im Programm, aber klar, aber damit erreichst du die Masse und die Masse bringt dir die Kohle.

Ja, und man sieht es ja auch gerade im Fall von Hitstar, die Nachahmungs- oder... Ja, krass. Also was es jetzt alles für Spiele gibt, die ähnlich wie Hitstar sind, einen anderen Kniff haben, aber die sich einfach mit Musik auseinandersetzen. Und jetzt haben sie ja auch dieses Hitstar mit diesem springenden Mikrofon, das haben sie ja auch da gehabt.

Ja, mega. Die entwickeln ja auch selbst das weiter. Und es wird ja auch immer mehr und immer besser. Und es ist ja auch alleine über diese ganzen Genres, sprichst du dann ja irgendwann wirklich alle an. Wir haben Schlager, wir haben Wacken, wir haben Rock, wir haben Pop, wir haben Dschungelparty. Wir haben alles. Bei uns zu Hause steht auch alles von Hits da.

Und ich habe jetzt auch das Flying Mic bekommen und du denkst im ersten Moment, oh, was ein Quatsch. Aber dann hast du da am Tisch zwei Teams gegenüber sitzen und du hörst ein Lied und dann drückt irgendeiner auf den Knopf. Und dann haben beide Teams die Möglichkeit, dieses Flying Mic zu packen. Und dann blinkt aber unten an dem Button von dem Mikrofonständer ein Licht auf.

Und es gibt vier verschiedene. Und je nachdem, was dann aufblinkt, musst du dann halt Ja, Interpret, Titel raten. Das heißt, du hast vielleicht vorher was im Kopf, aber ob du die Antwort dann auch weißt, ist gar nicht so der Fall. Und da finde ich schon auch wieder bemerkenswert, wie Jumbo es immer wieder schafft, diese Marke auch nochmal einen neuen Quiz-Aspekt reinzubringen und dadurch das Spiel verändert. Und ja, ich habe am Anfang gedacht, völliger Quatsch.

Und jetzt wird Flying Mike halt genauso genommen wie jede andere Erweiterung auch und es ist mega cool. Also von daher Respekt, dass die das auch so hinbekommen. Ja, das passt auch so ein bisschen zu dem, wie die Branche allgemein auf die Entwicklung der Branche blickt. Nämlich da hat man jetzt oder stellt man einen gewissen demografischen Wandel fest, dass eben Brettspiele weg von Kinderspielen, ich meine in unserer Bubble waren Brettspiele ja schon immer Erwachsenenspiele, aber jetzt geht es vor allen Dingen um diese Kidults, wie sie sie genannt haben, also quasi die Erwachsenen, die aber eigentlich noch Kind geblieben sind, also wir, dass das sich dahin entwickelt, dass immer mehr Spiele auch diese Zielgruppe

in der breiten Masse als Zielgruppe haben und eben nicht die Wir, die Spitze des Eisbergs als Nerds, sondern eben auch, ja, das viel weiter verbreitet ist. Und allgemein blickt man in der Branche wohl sehr positiv in die Zukunft und erhofft sich weiter gute Zahlen. Als letztes bleibt mir dann noch zu sagen, dass der Termin für die Spiel 2027 da natürlich noch angekündigt wurde und die Spiel 2027 wird vom 21.

Bis 24. Oktober stattfinden. Also wieder gleiches Wochenende wie dieses Jahr. Genau. Und es kam natürlich die obligatorische Frage, wie jedes Jahr wird sie denn auch wieder in Essen stattfinden? Und ja, die Antwort der Messe ist, wir bleiben in Essen und wir werden auch zukünftig in Essen bleiben. So zumindest die Aussage heute.

Genau. Dann wurde ja auch der Deutsche Spielepreis heute gekürt. Es waren ja vorher schon die Top-3-Titel in den zwei Kategorien Kinderspiel und generell einfach nur deutscher bestes Spiel des Jahres bekannt gegeben. Beim Kinderspiel waren da dann auf den Top-3-Plätzen Insel der Mookis, was ja quasi schon das Kinderspiel des Jahres gewonnen hat, Paleolino und Turiki.

Und da hat wer gewonnen, Markus? Ja, Toreki. Richtig guter Titel vom B-Rex Verlag und ja, ich bin jetzt nicht so der Kinderspiel-Experte, aber ich habe das tatsächlich. Ich habe es mit Milo durchgespielt. Und wie war es? Genau, richtig cool, richtig cool. Ist ja auch ein Spiel mit App-Einbindung, aber ich finde, das ist sehr elegant da eingebunden, ist eine schöne Geschichte, die da erzählt wird und hat uns super gut gefallen.

Ist halt so ein Ding, spielst du einmal durch, dann hast du es durch quasi, bzw. du könntest rein theoretisch nochmal, es gibt so bestimmte Herausforderungen, wo du nochmal Sachen finden kannst, ja, aber wir haben das einmal gespielt, aber dann kannst du alles super zurücksetzen und das einfach auch weiter verschenken.

Dann hatten wir eben das Spiel des Jahres oder das beste, beste Spiel des Jahres. Und da können wir erstmal noch ganz kurz die Spiele nennen, die dann auf den Plätzen 4 bis 10 gelandet sind. Das war auf dem 10. Platz Mischwald, Dartmoor. Auf dem 9. Platz Star Trek Captain's Chair. Auf dem 8. Platz am Goldenen Fluss.

Auf dem 7. Platz Cozy Stickerville. 6. Platz das Kennerspiel des Jahres Rebirth. Auf dem 5. Platz Take Time. und auf dem vierten Platz, Herr der Ringe, Schicksal der Gemeinschaft. Und dann gab es auch da eben die Top 3. Das haben sie alles so ein bisschen anders gemacht dann dieses Jahr. Und zwar haben sie nacheinander erstmal die Verlage und Autoren der Top 3 Titel auf die Bühne gebeten.

Das war dann zum einen Artengarten, was ja bei Feuerland erschienen ist, Bossfighters, QA, was bei Pegasus erschienen ist und Galactic Cruise vom PD-Verlag. Und da hat dann gewonnen Trommelwirbel. Ja, völlige Überraschung, Artengarten von Feuerland und Matthias Wigge als Autor. Genau, also die nächste große Auszeichnung für ein Wiggespiel, der legt eine ganz gute Serie hin mit seinen Erstlingswerken, wenn man jetzt bedenkt.

Ja, der ist mit Arsha Nova gestartet, das ist halt ein super Megahit, in meinen Augen perspektivisch wird, dass er irgendwann noch die Nummer 1 auf BGG werden wahrscheinlich, jetzt nochmal einen Titel geholt. Aber auch die anderen, glaube ich, also Bossfighter's QA, kann ich noch was zu sagen, ist ein super Spiel.

Galactic Cruise habe ich selbst noch nicht gespielt, aber da hört man ja auch nur Gutes von. Finde ich mega, also Galactic Cruise fand ich richtig, richtig gut. War für mich so Lacerda-Vibes mit einer sehr coolen Grafik, finde ich ein cooles Spiel. Und auch dieses Jahr in Essen Erweiterungen zu Galactic Cruise verfügbar, genauso wie zu Boss Fighters QA von Pegasus, nämlich das Dschungelfieber.

Genau, und die Platzierungen waren dann, also Boss Fighters ist dann Zweiter geworden und Galactic Cruise ist Dritter geworden. So, dann war der offizielle Presseteil beendet und wir konnten in die Neuheitenshow stürmen. Bevor wir euch aber davon berichten, geben wir ganz kurz zurück ins Studio und schalten dort ein kleines Interview, das der Alex geführt hat.

Ja, ich bin jetzt hier auf der Neuheitenshow und zwar bin ich am Stand von Didact Games und bei mir sind der Daniel und der Erik von Didact Games. Morgen ihr zwei. Morgen. Ja, Didact Games, ich habe ja in unserer Preview-Folge schon mal kurz von BioLink gesprochen. Erzählt mal, ihr seid ja noch ein ganz frischer Verlag. Seit wann gibt es euch?

Ja, wir sind ganz neu im Business. Wir sind letztes Jahr gestartet. Da kam Erik auf mich zu und sagte. Hey, wollen wir nicht mal ein Bio-Spiel machen? und dann kam der Schein irgendwie ins Rollen und dann kam eins zum anderen. Wir haben dann unser erstes Spiel entwickelt und dann auch veröffentlicht.

Und ja, jetzt sind wir hier in Essen, das erste Mal als Aussteller und wir freuen uns. Und ihr habt eine Affinität zu Biologie scheinbar. Wo kommt das her? Ja, total überraschend. Da haben wir eine Affinität zu Biologie. Weil ich als Biologie-Lehrer tatsächlich auch täglich damit zu tun habe. Mein zweites war es Englisch und Daniel ist auch Lehrer mit Deutsch, Politik und Geschichte. und die Ideen kommen quasi über den Unterricht zu uns.

Okay, das heißt, ihr habt ja, also der Verlag heißt ja Didact Games, das heißt, ihr habt offensichtlich ein Ziel mit euren Spielen. Was ist das Ziel eurer Spiele? Ja, ein didaktisches, würde ich sagen. Also wir machen Spiele für den Unterricht. Wenn man sich das Logo genau anguckt. Ist das A, C und T großgeschrieben, also ACT, es geht um Handeln, Schüler sollen was tun und über das Tun dann auch vertiefter die Unterrichtsinhalte kennenlernen.

Und das ist der Anspruch, den wir bei unseren Spielen haben, dass wir kein langweiliges Arbeitsblatt auf den Tisch legen müssen. Sondern dass die Leute was tun können. Okay, dann habt ihr jetzt hier aktuell Biolink und Mission Zelle. Erzähl mal ganz kurz, über Biolink habe ich schon ein bisschen gesprochen. Worum geht es dabei?

Ja, bei Biolink haben wir ein ganz klassisches Nahrungsnetzwerkspiel, aber auf einem sehr seichten Niveau. Zielgruppe ist eher so, jetzt sind Schule gedacht, Grundschule und so die ersten Klassen auf der weiterführenden Schule. Man muss Tiere zusammenbringen. Man legt sie in einem Muster aus und legt dann quasi mit Holztoken dann Pfeilverbindungen zwischen die Tiere und bekommt dann dafür Punkte. Also auf einem sehr niedrigen Niveau halt entsprechend für die Zielgruppe.

Und dann haben wir für die Großen auch was dabei, das ist Mission Zelle, das ist dann Oberstufenunterricht. Da geht es darum, die Bestandteile in einer Zelle kennenzulernen, die sogenannten Zellorganellen. Und man durchlebt quasi, was in welchem Bereich der Zelle eigentlich gemacht wird und das spielerisch dann Karten getrieben.

Okay, also Bionic habe ich schon gespielt, habt ihr mir freundlicherweise ein Exemplar zugeschickt. Fand ich total spannend, für mich natürlich auch durch meinen Hauptberuf. Aktuell auch spannend. Seid ihr denn privat auch Kretschspieler oder war das jetzt einfach nur so eine Idee, dass ihr einen neuen Weg gesucht habt, um Wissen zu vermitteln?

Ja, also immer wenn die Zeit da ist und das ist relativ selten mit Vollberuf und dann natürlich Spiele entwickeln. Das spielen wir auch gerne. In den Sommerferien haben wir Herr der Ringe, Schicksal der Gemeinschaft zu zweit auch gespielt. Und ansonsten haben wir da auch unsere Spielerunden, wo wir dann, man möchte gerne öfter, aber wo man doch ab und an auch ins Spielen dann selber kommt.

Sehr gut. Also habt ihr auch so ein kleines privates Interesse hier an dem Spiel? Auf jeden Fall. Also das Schöne als Aussteller hier auf der Neuheitenshow ist, dass man sehr früh reinkommt. Wir haben auch schon eine Runde gedreht. Ja, auf jeden Fall. Also wir werden auch schauen, was hier so Schönes gibt.

Hast du schon ein Auge auf irgendwas geworfen oder einer von euch? Erik hat eine ganz lange Liste. Gestern ist noch Peak Team draufgekommen, ein kooperatives Bergsteigspiel. Und ansonsten gucken wir uns, glaube ich, auch relativ vieles an, was so in unserem Bereich unterwegs ist. Ob man dann Kooperationen schnüpfen kann. Hast du noch einen Pick?

Wir haben von der Mission und der Mation ja erfahren. Das spricht uns nicht über den Titel hart an, sondern das ist auch ein Lernspiel scheinbar. Und da wollen wir morgen mal Kontakt aufnehmen zu dem Autor und mal gucken, was da so geht. Alles klar. Ja, dann wünscht ihr euch noch eine gute Zeit. Zum Schluss noch einmal, wo finden wir euch?

Man findet uns am Stand 5G 115. Das ist entsprechend in Halle 5. Wir sind Mitaussteller bei Gaia Games. Schöne Grüße an der Stelle. Kommt gerne vorbei. Sehr gut, dann morgen einmal bei, oder heute auch schon, bei die Duck Games mal vorbeischauen. Wenn euch das interessiert hat. Und ja, dann gebe ich einmal zurück ins Studio.

So, da sind wir wieder. Ich hoffe, ihr fandet das Interview interessant. Und jetzt wollen wir euch ein bisschen von der Neuheitenshow berichten. Markus, wie bist du da rangegangen? Ja, chronologisch. Also so, wie ich meinen Einkauf im Aldi auch mache. Ich starte vorne am Eingang und schiebe durch alle Regale durch und gucke mir alles an, was ist und lande an der Kasse.

Ich war die meiste Zeit mit Christian unterwegs, weil Brett und Pat, wir da immer ganz gut durchgehen. Und ja, ich habe ein paar richtig, richtig gute Dinger schon gesehen, die mich echt neugierig machen und würde euch eine davon gerne mal direkt vorstellen. Und das ist Ashes and Amber. Ich glaube, ein Titel, den gar nicht so viele auf dem Verlag haben.

Ein kleiner Ein-Mann-Betrieb. Das Besondere an dem Spiel ist, wie der Titel sagt, ja, wir haben eine Stadt, die sich aufbaut, die aber durch Katastrophen in Trümmern gelegt wird. Also das, was Böses passiert, ist für alle unumgänglich. Es ist ein kartengetriebenes Spiel von David Fallard d'Acebo, ein Franzose, mit dem ich im Vorfeld der Messe schon Kontakt hatte.

Das Besondere ist, ihr könnt euch im Prinzip eure Städte selber generieren, indem ihr Kartenstapel macht. Die oberste Karte kann immer aktiviert werden, aber je mehr Städte ihr in einem Zeitalter habt, desto härter treffen euch natürlich auch die Katastrophen. Dazu gibt es asymmetrische Völker und finde ich ein sehr, sehr cooles Artwork, Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob dieses Artwork jetzt KI-generierte Unterstützung erhalten hat oder nicht.

Deswegen seht da bitte jetzt mal direkt von einem Shitstorm ab, weil ich habe mich mit dem David relativ lange unterhalten. Das ist ein Ein-Mann-Betrieb, der das Spiel mit, glaube ich, über 150 Karten irgendwie gestemmt hat. Und der sagt, er ist aktuell noch in den Miesen. Ja, das ist eine Investition in die Zukunft.

Und klar gibt es da auch Ansätze, irgendwie freie Künstler zukünftig zu beteiligen, aber ich weiß auch nicht, ob das jedem in der Zeit, wo man so ein Spiel anfängt zu entwickeln, schon bewusst ist. Mega cooles Spiel, eine ganz andere Art von Spiel und ich bin sehr gespannt. Ich werde irgendwann hier die Tage die Review in die Hand gedrückt bekommen und bin sehr gespannt darauf, ob es das auf dem Brett auch hält, was es verspricht.

Das ist ja immer die Frage bei der Geschichte, oder Jungs? Am Ende ist es immer die Frage, woran hat es gelegen? Ja, was gab es bei dir für Überraschungen? Ja, Überraschungen gab es bei mir keine. Ich bin so rangegangen in die Geschichte, ich hatte mir im Vorhinein meine Neuheiten schon mal so ein bisschen angeguckt.

Und da bin ich die auch erstmal abgelaufen und bin als allererstes, nachdem ich bei den Jungs von Didact Games war, direkt nebenan zu Itten. Denn da wollte ich ja mal Extreme Skatepark mir angucken. Und ja, meine Hoffnung wurde nicht ganz erfüllt. Ich hatte ja gehofft, dass da so ein kleines Zweifingerboard drin ist mit Rollen. Das ist es nicht, aber es ist ein Plättchen. Aber das Spielprinzip ist super lustig.

Und selbst die Spielschachtel wird für Spielen benutzt. Und ja, man flippt dieses Board halt irgendwo rum und muss halt versuchen, dass es irgendwo an dieser Spielschachtel liegen bleibt oder drauf liegen bleibt. Und dann gibt es dann unterschiedliche Punkte. Und dann gibt es da so Würfel und so, die man von so kleinen Podesten runterflippen muss mit dem Board.

Und das gibt dann auch nochmal die Punkte, die der Würfel dann zeigt, wenn er runtergeflippt wurde. Und man muss dann halt wirklich mit diesem Board über diese Hindernisse drüber flippen, darf die aber nicht umwerfen, dann gibt es nämlich gar keine Punkte. Also es ist so ein schönes, chaotisches Geschicklichkeitsspiel, wo man sich so einen kleinen Skatepark eben aufbaut.

Und der Park verändert sich dann auch jedes Mal, wenn man Punktekarten zieht. Und je nachdem, was auf diesen Punktekarten drauf ist, muss ich dann entweder diese Zylinder neu anordnen oder muss die Schachtel in der Mitte anders hinlegen. Und ja, werde ich mir morgen auf jeden Fall mit als erstes am Stand von Itten direkt holen.

Liegt bei um die 20 Euro. Sie wusste es jetzt nicht genau, die es mir da gepitcht hat. Aber ja, das werde ich mir auf jeden Fall holen. Und wie man es von innen gewohnt ist, wie bei Viking Seesaw auch, ist es eben genau diese kleine längliche Schachtel. Die kann man sich einfach mal in die Tasche packen.

Und ja, das hat meine Hoffnung quasi erfüllt, das Spiel. Ja, bei mir war das erste Spiel, wo wir uns ein bisschen länger aufgehalten haben, P.I. Und das ist wohl schon ein älteres Game von Martin Wallace, das sie jetzt neu aufgelegt haben. Also wohl optisch neu aufgelegt und kommt jetzt auch mit einer App-Unterstützung.

Und das ist so ein Deduction-Game, das hat sich ganz interessant angehört. Sieht auch relativ schick aus, so von den Illustrationen. Und was dann ganz cool war, die haben wohl so einen Solo-Speed-Modus. Also du kannst dann über die App das Ding solo spielen und dann wirklich auf Geschwindigkeit. Und dann gibt es immer Monatsrankings, wo du weltweit dann andere Spieler siehst und siehst, wie schnell die dann quasi dieses Deduktionsrätsel da gelöst haben.

Das hat sich irgendwie ganz cool angehört und hat ganz toll ausgesehen, fand ich. Markus, hast du noch was? Ja, ich war noch bei Crennyville. Rudy Three Games, ein slowakischer oder, ja, ich glaube, es ist Slowake. Ich habe zuerst gedacht, es wäre ein polnischer Verlag. Mit dem habe ich auch vor der Messe schon Kontakt gehabt per E-Mail.

Mega sympathisch. Der hat Queenieville gemacht. Es geht darum, eine Stadt so ein bisschen wie die Sims aufzubauen und dann Bewohner da einziehen zu lassen. Und das ist gar nicht so easy, weil ja, ihr baut im Prinzip alle gemeinsam, an dieser Stadt, aber es können unterschiedliche, also ich kann zum Beispiel bei dir, Olli, meinen Bewohner einziehen lassen, du hast dann natürlich einen Benefit da drum und...

Ich finde, er hat mega coole Mechanismen entwickelt. Ihr könnt Aktionen wählen, außenrum, frei wie ihr wollt, aber jedes Mal, wenn ihr rumgegangen seid, müsst ihr eure Worker ernähren und bezahlen. Also wenn ihr schnell rumlauft und zu Aktionen springt, dann wird es ultra teuer für euch und das Spiel muss richtig, richtig hart auf die Socken geben.

Ich finde es auch ein mega cooler, anderer Grafikstil. Ich weiß jetzt nicht, ob man den als schön bezeichnen kann. Ihr braucht euch nur mal das Coverbild anzugucken. Boah, das ist schon anders. Ist er auf jeden Fall. Ja. Aber der Rudy, ultra sympathischer Kerl und wie das bei so Ein-Mann-Verlagen ist, der wartet auf 1000 oder 150, Kopien, die irgendwo im Rotterdam am Schiff hängen und er schickt seine Söhne immer los und die packen dann das Auto voll und kommen noch irgendwo mit einem Lager hier hin.

Und er hat 70 Vorbestellungen und hofft dann nochmal 70 Exemplare vor Ort zu haben. Und dann ist er aber auch schon fast durch mit seinen 1500 Spielen. Das heißt, die sind weg. Was ich auch schon eine Leistung finde für so einen Ein-Mann-Verlag, 1500 Spiele rauszuhauen. Und er plant die zweite Crowdfound-Kampagne im Januar.

Und wir von der BGT oder von Brett & Pet, wir werden auch ein Review-Exemplar bekommen. Und das Spiel dann für euch auf Herz und Nieren testen, dass ihr dann im Januar vielleicht auch die Entscheidung für die Kampagne treffen könnt. Aber das Ding sieht einfach, von der Mechanik und was es kann, ultra hart aus. Und ja, ich mag das ja so, Perlen noch zu entdecken.

Wäre halt schön, wenn es grafisch noch ein bisschen geiler wäre. Aber ja, so what, damit muss man dann halt auch mal leben. Oder auch nicht, ne, Olli? Ja, oder auch nicht. Das vertiefen wir jetzt nicht. Ich möchte jetzt auch keine Verlage beleidigen hier. Nein, war gar nicht auf das Spiel bezogen, aber wir hatten genau das Gespräch eben schon mal zusammen mit Christian noch. Und ja, bei mir ist das schon, Das kann durchaus ein Ausschlusskriterium sein, wobei Grinnyville ist irgendwie so gringed, dass das schon wieder cool ist.

Alex, was hast du noch? Ja, ich war bei Squink Games, beim Squink, äh, Squink Games sag ich schon, beim Squink Verlag und hab mir, von denen die hatten mir ja Roter Norden geschickt, da bin ich noch nicht zugekommen das zu spielen und dann hab ich mich mal kurz mit ihm getroffen und mal kurz gequatscht und hab dann Draconis bei ihnen entdeckt und zwar ist das ein Rollenspielsystem, von Squink Games und ja, ich bin absolut geflasht.

Ich muss wirklich sagen, das Artwork ist mit Abstand das beste, schönste Drachenartwork, was ich seit langem gesehen habe. Und das System ist halt mega gut geeignet für EinsteigerInnen, weil du hast eine vorgefertigte Kampagne, die aber schon sehr zeitintensiv ist, also eine sehr große Kampagne. Und die ist quasi dramaturgisch gesehen komplett durchgeplant.

Das heißt, wenn du überhaupt keine Ahnung hast, wie so ein Pen & Paper funktioniert, kannst du diese Kampagne trotzdem spielen. Du bekommst als Spielleitender alle Informationen an die Hand. Du musst dir nicht irgendwas ausdenken, sondern die Dramaturgie leitet sich da so ein bisschen durch. Und das richtig coole finde ich, wenn du noch nie geleitet hast als Spielleiter, gibt es ein Solo-Abenteuer.

Dieses Solo-Abenteuer nimmst du dir dann, also das kann man sich zusätzlich holen, als jemand, der sagt, ich möchte die Runde leiten. Machst du dieses Solo-Abenteuer und lernst über dieses Solo-Abenteuer alle Regeln, die du brauchst. Also die kompletten Systemregeln kommen drin vor und auch alle Spielenden später.

Wenn ihr das loslegt, lernt man am Anfang, werden so ein paar Basisregeln erklärt und dann kommen erst immer dann die Regeln wieder ins Spiel, wenn man sie wirklich braucht. Genau, und das Grundbuch, da braucht man wirklich auch nur dieses Buch, mehr braucht man nicht. Da sind dann zum Download oder zum Rauskopieren die Spielerbögen dabei.

Kostet 45 Euro, nur dieses Buch und damit kannst du die komplette Kampagne spielen. Du brauchst kein Regelwerk mehr dazu, keinen Charakter, keine Erade, kein sonst was, sondern du bist komplett fertig. Du kannst natürlich auch, die hatten sie natürlich da liegen, mit dem Spielleiterschirm und richtig schönen Übersichtskarten, wie dann die Orte aussehen und mit Art, nicht mit Artbook, aber mit dem Buch auch mit dabei und dem Spielleiterschirm.

Und der Solo-Abenteuer, da hast du dann halt 150 Euro oder 160 Euro für das Komplettpaket. Aber das sieht alles so geil aus. Da muss man sich eigentlich die ganze Box holen. Also wir waren da auch beim Ticker. Und mega, mega geil sieht das aus. Das ist so krass. Vor allen Dingen diese Idee dahinter, dass man sagt, das kann man eigentlich machen ohne irgendwie eine Vorerfahrung. Das ist halt wirklich spannend.

Und es sieht großartig aus. Und auch das Artbook, das muss man sich dazu kaufen, lohnt sich aber total. Also es ist so cool. Ich weiß jetzt gar nicht, ob du das gesagt hast. dass relativ wenig gekämpft werden und viel so auf Entscheidungen und sowas beruhen. Genau, das zahlt wieder auf das Cozy Gaming ein, weil hier wird kaum gekämpft.

So, jetzt werden die aus der Messe rausgeschmissen. Ja, zwei Minuten haben wir noch, glaube ich. Ich würde noch eins machen, das hatte ich vorher auch gar nicht so richtig auf dem Schirm, und zwar Reactor Rescue. Ja. Reaktor Rescue, das ist irgendwie mit so Elektroteilen auf dem Board. Man spielt das gegeneinander, du willst deine Maschine da reparieren.

Da musst du erst mal Karten sammeln und kannst dir dann so Schaltkarten holen und kannst dann Sachen verkabeln, damit dann da Lichter angehen und deine Maschine wieder läuft. Das Material war ziemlich cool, auch diese ganzen Kabel, das läuft alles mit Magneten, die kannst du einfach so wieder abziehen.

Aber du verkabelst richtig so ein Board, das sah super interessant aus. Ja, das werde ich mir auf jeden Fall nochmal genauer angucken, die Tage. Ja, sieht aus wie bei uns in der Berufsschule im E-Labor. Ja, genau. Brauchst du nur eine Starkstromsteckdose, zu Hause und dann kannst du loslegen. Also auf den ersten Blick bekomme ich hier so Dr. Biberweins.

Ja, ich glaube, es ist ein bisschen anspruchsvoller, aber das war ganz interessant. Ich glaube, zwei Sachen, über die müssen wir auf jeden Fall noch ganz kurz reden. Und zwar bin ich über ein Game gestolpert. das hat mir gar nichts gesagt vorher, das war aber wohl ein erfolgreiches Crowdfunding. Und der hat neun Jahre da lang entwickelt. Sysmic heißt das.

Ist eine super opulente Box, ultra hardcore krasses Material. Die Story ist so ein bisschen, wir sind auf einem Planeten und der geht vor die Hunde und wir wollen quasi ein Evakuierungs- und Kolonieschiff bauen. Und dann ist es aber so, dass wir haben nur den Blueprint für einen Teil dieses Schiffes. Und die anderen Fraktionen haben die anderen Blueprints.

Also muss man gegen die kämpfen, um an diese Blueprints zu kommen. Baut nach und nach das Schiff dann zusammen. Es gibt irgendwie fast 30 unterschiedliche Fraktionen. Sah ultra geil aus. Der Typ hat auch super begeistert davon gesprochen. Auch den werde ich nochmal besuchen jetzt die Tage. Die wollen nämlich jetzt eine deutsche Version quasi rausbringen.

Es gibt da einen Deutschen, der war am Anfang einfach nur ein Bäcker von dem Game. Der hat jetzt quasi die ganze Übersetzung gemacht. Die hatten jetzt auch hier das Material dann schon auf Deutsch auch da. Und da soll es dann bald ein Crowdfunding geben. Ja, vor allen Dingen dieses Brett, müsst ihr euch vorstellen, ist ein riesengroßer Kreis, 80 Zentimeter Durchmesser. so ein rundes Playerboard. Und das Ding ist, Das hat außenrum so einen Rahmen, der ist komplett magnetisch, den kann man also da drauf packen und auf der Rückseite davon befindet sich ein Battle Chess.

Da hast du dann noch ein Schachbrettspiel, also ein ganz anderes Spiel, was einfach so ein Gimmick ist, das hat er auf die Rückseite einfach gemacht, so ein Battle Chess noch drauf. Da kannst du dann mit den Figuren des Spiels, dann ist da so eine Agenda, wo steht, der König ist jetzt diese Rakete und die Königin ist das und das.

Man kann so mit diesen Minis noch ein Battle Chess spielen und das Krasse ist, das soll jetzt im zweiten Quartal 2027 in den Kickstarter kommen und das Material, wenn ihr das gesehen hättet. Da sind richtig schwere Metallteile dabei, da sind richtig gute Minis, die mehrteilig aufgebaut werden. Da sind so kleine Berge dabei.

Die Chips, die man irgendwo rauszieht, sind aus Kunststoff. Da ist nichts aus Pappe dabei, großartig. Playerboards sind dabei, Double Layer und der ganze Spaß soll irgendwas um die 250 Euro am Ende kosten. Und die Box ist so groß, dass sie ein komplettes Kallax-Regal fällt, ausfüllt. Der Wahnsinn. Ja, mega. Geht es euch auf jeden Fall angucken, was ihr, wenn ihr Kinder der 80er und 90er Jahre seid, euch auf jeden Fall auch angucken solltet, ist Final Titan bei Nerdlab.

Also die haben die Karten da ausliegen gehabt. Wirklich, da sind so geile Anspielungen drauf. Die sehen so geil aus. Unbedingt angucken. Ja, weil wir jetzt hier rausgekegelt werden, Alex, vielleicht nehmen wir gleich nachher bei uns zu Hause noch kurz was auf, wo wir vom Heidelbeer, wo wir ja noch gemeinsam waren, erzählen und ich hätte noch ein Spiel, das ich mir gerade habe bei Hoch zeigen lassen.

Da machen wir hier jetzt nochmal einen kurzen Break. Und hören uns dann gleich nochmal. Freut euch dann auf ein geflügeltes Axolotl, mit dem haben wir nämlich gesprochen bei Heidelberg. Genau, genau. So, dann sind wir jetzt nochmal hier zum finalen Run. Jetzt nur noch Alex und ich. Und zwar waren wir gemeinsam bei Heidelberg.

Genau, wir haben uns mit der Bianca getroffen. Das hatten wir vorher so abgesprochen. Und ja, erstmal sei an dieser Stelle gesagt, ich glaube, Bianca hatte das schönste Kostüm von allen auf der Neuheitenshow an. Sie hatte nämlich ein pinkes Axolotl-Kostüm mit selbstgemachten Flügeln an. Ja, sah super süß aus. Das hat auch den Hintergrund, denn eine der Neuheiten, Alé Briès wird es, glaube ich, gesprochen, die hat sie uns auch vorgestellt.

Das ist so ein, auf dem Bild ist quasi dieses fliegende Axolotl mit den Flügeln drauf. Und ja, das ist vom Prinzip ja so ein kleines Stichkartenspiel, wo es immer darum geht, es gibt eine bestimmte Reihenfolge, welche Farbe sticht. Man muss entweder immer mit der Farbe oder mit der Zahl stechen und muss eben versuchen, schnellstmöglich seine Karten loszuwerden.

Das Besondere bei dem Spiel, finde ich, für mich persönlich, ist das Artwork. Das sieht wirklich super cool aus. Die Karten sind sehr cool designt. Es sind alles ein bisschen in so Neonfarben gehalten. Und auch die Wesen, die da drauf sind, sind alles so Fabelwesen, die da abgebildet sind. Ja, schönes, ich denke mal schnell gespieltes Stichkartenspiel.

Aber wir haben ja noch jede Menge mehr zu sehen bekommen. Ja, genau. Wir haben uns dann unter anderem das Codenames angeschaut. Also das Critical Role Adventures. Da hatten wir auch in der Vorfreude-Folge schon davon berichtet. Das sieht auf jeden Fall sehr, sehr cool aus. Und da bin ich sehr gespannt drauf. Das habe ich mir auch vorbestellt.

Das werde ich morgen abholen gehen. Und ja, ist eben ein kooperatives Codenames, in dem wir so eine kleine Fantasy-Kampagne dann eben in diesem Critical Role-Universum dann auch spielen. Es gibt dann auch noch eine Vox Machina-Erweiterung. Da ist dann auch noch eine zusätzliche Heldin mit drin und so. Das sah echt cool aus. Und da freue ich mich auf jeden Fall drauf, das auszuprobieren.

Ja, dann haben wir uns noch weitere Titel angeschaut, unter anderem eben auch Drillers. Da hat sie uns die Regeln nochmal ein bisschen erklärt und ja, ich fand es super spannend, auch das Material da mal zu sehen. Ich habe das ja auf meiner Hotness-List quasi auch drauf gehabt, was ich mir auf jeden Fall anschauen wollte. Und ja, bin da auch nochmal bestärkt worden in meiner Kaufabsicht, dass das wahrscheinlich einziehen muss.

Ja, Material ist einfach cool und auch Spielprinzip klang jetzt auch ganz gut. Auch, dass man es irgendwie solo gut spielen kann, denke ich. Das wird dann wahrscheinlich so ein Point Run sein, dass man da schaut, dass man möglichst viele Punkte macht. Ja, sah vom Material her top aus und auch von den Grafiken her, von dem Artwork her, hat mir das auch sehr gut gefallen. Ja, also Drillers hat mich dann auch nur mal überzeugt.

Genau, und dann kamen wir zum großen Brescher quasi, Kingdom Come Deliverance, war da auch aufgebaut, waren sogar auch die beiden Autoren dann vor Ort, das ist ja der Vlada Schwartil und der Thomas Scholleck, die haben auch zum Teil Leuten das Spiel dann gezeigt, wir haben dann aber eine coole Erklärung eben von Heidelberg bekommen, das hat dann nicht die Bianca gemacht, sondern der Tim.

Ja, da nochmal ganz liebe Grüße und vielen Dank, weil das hat bestimmt 15, 20 Minuten gedauert, denn das ist schon ein Brocken. Und ich fand es richtig cool und bin echt heiß auf das Game. Ja, fand ich auch. Also die vollkommen verrückte Dinge, also so ineinander verzahnte Mechaniken, glaube ich. Also alleine, was mir jetzt so total im Gedächtnis geblieben ist, war diese Tatsache, dass wenn man ja in so einer Welt durch die Gegend läuft, Also es ist nicht ganz so komplett sandboxig. Also man hat halt eine relativ Karte, die einen eben vorgibt. Da sind Orte drauf, auf denen man sich bewegt.

Wenn man dann rumrennt, dann wird man halt irgendwann auch dreckig. Und wenn man sich dreckig ins Bett legt, dann regeneriert man halt nicht so gut, als wenn man sich waschen geht. Aber um sich waschen zu gehen, gibt es dann so Brunnen. Und wenn ich mich jetzt an diesem Brunnen gewaschen habe, dann kommt da so ein Token drauf, dass das Wasser danach verdreckt ist, weil da ja mein Dreck drin ist und so.

Also so Kleinigkeiten, damit kriegst du mich ja dann direkt. Das ist so cool überlegt, auch mit dem, dass man eben essen muss, damit man nicht zu hungrig wird. Und wenn da aber zu viel gegessen wird, das kennt jeder von sich auch, dann ist man vollgefressen. Dann darf man irgendwie weniger Karten ziehen. Das heißt, man muss in diesem optimalen Bereich der Hungerskala bleiben. Also so viele Dinge, die da irgendwie bedacht wurden. Und ja, wir haben es ja beide nicht das Computerspiel gespielt, aber ja, hat mich auch total überzeugt. Also...

Ja, also viele, viele tolle Kleinstellen. Wenn du dann irgendwie was plünderst oder klaust, dann kommt da so ein Token drauf und das Token nimmst du halt da weg und da wird dann eine Wache, also dann werden die Wachen dann irgendwie mehr aufmerksam auf dich. Es ist dann alles auch so ein bisschen modular für jede der Städte, die da auf der Map sind. Gibt es unterschiedliche Events, die man dann so zusammenstellen kann.

Hat sich für mich schon so angehört, als wäre das irgendwie Solo oder zu zweit schon am coolsten. Man hat nicht mega viel Interaktion da miteinander, aber hat sich klasse angehört und ich freue mich da auf jeden Fall sehr drauf. Ja, so geht es mir auch. Als letztes dürfen wir nicht überschlagen, auch wenn es für mich jetzt nicht so spannend war, Aber Queen's Dilemma hat uns Bianca auch nochmal kurz gezeigt.

Das ist ja die Fortsetzung von King's Dilemma. Ja, wer den Podcast schon länger verfolgt, der weiß, dass wir in unserer Spielgruppe, in der ich mit dabei bin, das Spiel abgebrochen haben, weil es für uns einfach nicht das Spiel war und uns nicht so gut gefallen hat. Es ist halt ein reines Story-Diskussionsspiel.

Und ja, Queen's Dilemma macht da einige Dinge wohl besser und anders als King's Dilemma. Da gibt es wohl auch mehrere Möglichkeiten, seinen Clan zu verbessern oder da eben aufzuwerten. Und Goals zu erzielen, wo dann Sticker in so ein Heftchen reingeklebt werden. Und es gibt dann sogar auch noch so ein ganzes Storybook dabei, was quasi die Geschichte zwischen King's Dilemma und Queen's Dilemma dann erzählt.

Sicherlich vom Material her sah das alles cool aus. Bestimmt ein sehr cooles Spiel für die Leute, die halt Bock darauf haben. Wie gesagt, Queen's Dilemma habe ich nicht gespielt, aber King's Dilemma war es nicht so meins. Aber das hatten sie auch da, aber das ist auf der Messe nicht zu haben. Da hat sie auch nochmal drauf hingewiesen, das kann man hier sich nicht holen.

Ich war noch bei All-Go-Games, da wollte ich ganz kurz noch was zu sagen. Da hatte ich in der Berlin-Con-Folge schon mal drüber geredet. Das ist ein relativ neuer Verlag. Die haben angefangen, so kleinere Spiele aus Frankreich, die es bisher noch nicht auf Deutsch gab, zu lokalisieren. Und sind jetzt relativ schnell gewachsen. Die sind irgendwie, weiß ich nicht, vor ein bisschen länger wie einem Jahr gestartet.

Und haben jetzt auch wieder einige Neuheiten. Das sind alles, wie gesagt, so ein bisschen kleinere Spiele. Aber coole Sachen mit dabei. Ein Kartenspiel, Federleichtern, ein Kinderspiel, ihr erstes Kinderspiel, Grizzy und die Lemminge. Das ist so eine Fernsehserie, die tatsächlich Milo immer ganz gerne geguckt hat. Das ist sau witzig und das Spiel klang ganz lustig. Das wäre jetzt, glaube ich, eher für Milo nichts mehr.

Aber das könnte ich mir vorstellen, dass das mit unserer Tochter ganz gut funktioniert, die jetzt 5 ist. Dann Leda hat sich auch super cool angehört. Da hat man viele verschiedene asymmetrische Fraktionen. Das ist so ein 1 gegen 1 Duellspiel, was ziemlich cool war. Und vor allem Red Notice. Das ist quasi Catch-me-if-you-can-the-board-game. Auch so 1 gegen 1.

Einer läuft da quasi weg, der andere versucht, den dann einzufangen. Auch das hat sich super cool angehört. Also guckt auf jeden Fall, wenn ihr so kleinere, schnelle Spiele mögt, da bei All Go mal vorbei. Die haben mittlerweile ein echt cooles Portfolio. Ja, dann habe ich jetzt auch noch ein ganz kleines, schnelles.

Und zwar war ich bei Koala-Spiele einmal kurz vorbei und habe mir Crazy Maze Pac-Man angeschaut. Ja, man spielt quasi Pac-Man und baut nach und nach sich so ein kleines Labyrinth auf. Je nach Ansatz der Spielenden hat das dann eine bestimmte Größe. Und ja, man deckt halt immer von verdeckten Karten Stapelkarten auf und baut sich so seinen Weg.

Und dann sind dann eben die Dinge da, die man so kennt aus Pac-Man. Es gibt die Geister, es gibt die Kirsche, es gibt die Glocken und es gibt die Punkte, die dann auch Punkte bringen. Und am Ende muss man dann eben immer schauen, weil diese Karten Wände haben, dass man möglichst weit mit seinem Pac-Man kommt. Auch bei den Pac-Mans, da sind noch so Glitzerkarten drauf, da sind immer Pfeile drauf, wo der langlaufen darf.

Und ja, dann sind da eben so Clues dabei, bevor man über Geister rennt, muss man so einen großen Punkt haben, damit die Geister dann eben blau werden und wie sie fressen können. Tun wir das nicht, gibt es dafür ordentlich Minuspunkte. Und dann spielt man, man kann dem anderen so ein bisschen ärgern, indem man dem so Augen in seinen Parcours reinlegen darf und darf ihm seine Karte klauen.

Aber es wirkt schon so ein bisschen solitär, dass man so nebeneinander wegspielt. Ja, ist aber alle für, die so Retro-Games mögen, ist das halt so ein kleines Ding, wo man sagt, gut, das kann man sich mal einstecken und mal unterwegs spielen oder so. Kleines, lustiges Labyrinth-Spiel. Abschließend bei mir, ich war dann noch bei der Felicia, die ist ja mittlerweile jetzt Pressesprecherin bei Huch und habe mir dann die Huch-Neuheiten vorstellen lassen und da war ein Game, das ich auch vorher noch nicht auf dem Zettel hatte und ich echt lustig fand und zwar Hire and Fire.

Ja, da suchen wir bestimmte Personen für einen Job. Also jeder von uns schreibt einen Job aus, das läuft über so Karten und dann suchst du halt vielleicht jetzt irgendwie eine Krankenschwester oder einen Zahnarzt oder was auch immer. Und jeder von uns muss sich dann auf einen bestimmten Job halt bewerben und dann füllt man seine Bewerbungsmappe aus.

Dafür hat man so Karten auf der Hand mit, was hat man bisher gearbeitet, was ist eine positive Eigenschaft von einem und was eine negative Eigenschaft von einem. So füllt man jetzt also seine Bewerbungskarte aus und auch was ist seine Gehaltsvorstellung. Und diese Bewerbungsmappen kommen dann in die Mitte und werden gemischt und dann werden die alle aufgedeckt.

Und jeder muss dann für den Job, den er sucht, quasi legt er dann einen Haya auf die Mappe, den er einstellen will. Und wenn das dann wirklich ein Match ist, wenn der sich also wirklich auch auf diesen Job beworben hat, dann kriegen beide da einen Benefit und sowas. Und das hat sich super lustig angehört. Vor allem waren dann halt auch diese Kombinationen, die dann da so zustande kommen können. Ja, das war ziemlich cool.

Das werde ich mir, glaube ich, auf jeden Fall holen. Das ist halt so ein Partygame, aber hat sich super lustig angehört. Ja, dann würde ich sagen, wir machen den Deckel drauf. Das war es von uns von heute. Ihr hört uns dann morgen früh wieder, wenn wir euch vom Donnerstag berichten, also dem ersten offiziellen Messetag, wo dann auch ja Besucher, ich hoffe auch ihr, dann hier hinkommen könnt und werden euch auch da wieder von unseren Highlights und Erfahrungen berichten. Dann bis morgen. Ciao, ciao. Tschüss.

Das war es auch schon wieder bei The Board Game Theory. Danke fürs Einschalten und wenn ihr mögt, hören wir uns nächste Woche schon wieder. Für Fragen, Wünsche oder Anregungen besucht gerne unseren Discord, Schreibt uns auf Instagram oder per Mail an info at theboardgametheory.de oder schickt eine Postkarte.

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