
Brautag – Bier und Hobbybrauen mit Flo & Paul
Teaser Staffel II - IPA
Donnerstag, 15. August 2024 · 26 min
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Shownotes
In dieser Teaser-Episode zur zweiten Staffel des Brautag-Podcasts verkosten Flo und Paul verschiedene Jahrgänge des ikonischen belgischen Trappistenbiers Orval und nehmen euch mit auf eine spannende Geschmacksreise durch 14 Jahre Lagerzeit. Sie beleuchten die faszinierende Verbindung zwischen Orval und dem IPA-Stil und erklären, wie Brettanomyces-Hefe historische Pale Ales geprägt hat.
Ein Muss für alle Bierliebhaber, die sich auf die neue Staffel freuen!
Prost!
Hauptthemen der Folge
• Querverkostung Orval-Jahrgänge
• Verbindung Orval und IPA
Transparenzhinweis: Die in dieser Folge besprochenen Produkte wurden entweder kostenlos zur Verfügung gestellt oder von uns selbstständig erworben. Sofern Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, wird dies in der Folge mündlich klar gekennzeichnet.
Shownotes / Quellen / Transkript
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Quellen
[1] Orval (orval.be/de)
[2] Exploring Pale Ale & IPA's Origin and Future Flavors of Craft Beer
youtube.com/live/IwHxEaWDaZI?si=MnY3pNYVLkovH8dI
[3] The true history of the IPA | The Craft Beer Channelyoutu.be/4N03L8kPYQE?si=aEDvz-RUBPYiIlwP
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Leidenschaft, wissen, Bier Willkommen bei Brauttag, dem Podcast über Bier und Braukunst. Hallo und herzlich willkommen Leute. Es ist soweit die 2. Staffel unseres Brauttag Podcasts mit unserem neuen, bereits bekannten Staffel IPA startet bald, um euch da draußen die Wartezeit zu verkürzen. Und uns.
Ja, auf jeden Fall haben wir überlegt. Wir machen heute dieses Video und wollen euch so ein bisschen zeigen, dass sich hinter. Unserem zukünftigen Staffel Bier Stil IPA viel viel mehr verbirgt als ihr da draußen vielleicht aktuell glauben macht. Von daher bleibt mir nur noch zu Fragen Paul, bist du bereit dafür?
Ich weiß auch nicht, wir haben jetzt hier so einen Haufen Flaschen stehen, aber hallo Flo, Hallo Zuhörer, ich bin irgendwie schon ready. Ich habe auf jeden Fall Bock auf Staffel 2. Und daher haben wir uns was Besonderes überlegt, denn wir haben ja so n bisschen Feedback bekommen zum IPA. Wir wollen euch zeigen, da geht noch mehr und deswegen haben wir uns einfach mal unterschiedliche oval Jahrgänge rausgesucht. Der Jüngste ist von diesem oder vom letzten Jahr Flow. Ist 2024 eine aktuelle Charge und der. Älteste ist quasi 14 Jahre alt.
Also wir wollen jetzt einfach mal gucken, was oder wie unterscheiden sich die Biere und. Die haben wir uns nicht einfach so ausgesucht. Wir wollen einfach mal gucken, was können diese einzigartigen Biere so. Leisten ganz genau. Und während wir die verschiedenen Jahrgänge vom Oval jetzt verkosten werden, werden wir euch natürlich ein bisschen auch ja das Belchen Pale Ale, was ein Oval eigentlich ist, näher bringen, also bleibt dran, es bleibt spannend und ich würde sagen Paul, starten wir mit den neuesten Oval Jahrgang, nämlich 2024, ich mache ihn auf schenke nein.
Wir haben doch keine Zeit. Und dann schauen wir weiter. Wir haben ja beide schon relativ viele. Oval getrunken und wir wissen ja, was einen da erwartet. Dieser opulente Schaum ist natürlich schon mal ein ein Kriterium, das, dass man auf jeden Fall hat, wenn man es so ganz jung ins Glas kriegt, finde ich halt diese hopfenaromatics so. Ja, also also sie ist nicht sie ist nicht wirklich dezent, sie ist nicht subtil, sie ist wirklich da, sie ist voll da, man hat so ne schöne Kräuterige.
Hoffenarromantik da aber gleichzeitig auch so ne wunderbar fruchtige und das für so n relativ komplexes schwieriges Bier. So was den Prozess angeht finde ich finde ich ganz ganz toll und du hast auch ne ganz ganz dezent, aber ich finde im neuesten Jahrgang noch nicht gar nicht so krass wahrnehmend Retter aromatik da.
Also du hast so ein ja vielleicht so einen ganz leichten Einklang von einem Kirschkuchen. Oder so. Also Streuselkirche oder sowas in der Richtung, wenn man es nicht wüsste, würde man es nicht da drauf schieben. Also ne ganz tolle fruchtige aromatik Kirschen Citrus kräuterig dann würde ich es mal.
Beschreiben bei der Kirche als dominierendes Element von der ganzen Brettgeschichte bin ich absolut dabei. Wir haben uns das ganze parallel für die patients noch in der. Original Oval Class natürlich eingeschenkt. Das wollen wir jetzt in der weiteren Verkostung als Referenzbier sozusagen nutzen, damit wir besser begleiten können, wie sich die Jahrgänge entwickeln im Vergleich zum 20 420 vierundzwanziger Version. Wie dieser Schaum steht?
Ne, Ja, ist ein Traum. Also auch in dem Glas, was eigentlich sehr, sehr weit ausläuft. Fingerbreit. Und so steht er also, das ist den Kürzelöffeln. Und ich muss sagen, ich als alter Brettliebhaber, wie das quasi wie du es beschrieben hast in diesem jungen Oval schon zur Geltung kommt, spürbar, aber eher auf der fruchtigen Seite, einfach super schön, aber ich würde sagen, wir schauen einfach, wie sich das weiterentwickelt, insbesondere die Brettcharakteristik, die Alterungsaromen dazu kommen etc. Pp.
Schauen wir mal zusammen, was wir rausfinden werden. Flo, du schenkst ein. Ich würde. Kurz was zur zum Mundgefühl grundsätzlich sagen, weil das wird uns auf jeden Fall jetzt begleiten über die Jahrgänge. Es ist sehr spritzig, schon vom ersten Jahrgang aus, also natürlich hat man eine gewisse Nachgärung oder die, die die die Bretter arbeitet, vielleicht auch noch weiter.
Hat jetzt schon beim jüngsten Jahrgang ne ne nen extrem hohe Spritzigkeit drin. Das Bier wirkt nicht schwer, das wirkt wirklich leicht, sind wir mal gespannt wie sich das vielleicht so n bisschen entwickelt über die Jahrgänge. So jetzt haben wir als Nächstes was haben wir im Glas. Jetzt machen wir n 2 jahressprung, wenn man so möchte. Also wir haben uns auch die Staffelung über die über die 14 Jahre gut überlegt, das heißt, wir machen am Anfang lieber eine nähere Staffelung, weil in den ersten Jahren vermeintlich mehr passiert, und dann gehen wir auf größere Zeitsprünge. Um dann irgendwann in das Jahr 2011 zu kommen. Aber das werdet ihr dann sehen, was ihr dazu sagen werden. Jetzt haben wir auf jeden Fall
die 2022 im Glas und wenn man das schon alleine optisch vergleicht, würde ich schon sagen bei dem Licht, das wir ja haben, dass wir ein leicht dunkleres Bier im Glas haben, ansonsten sind es optisch relativ ähnlich, aus ähnlicher Schaumvolumina hält sich ähnlich lang, zumindest in dem Zeitraum wo wir es jetzt im Glas haben und wenn man dran riechen, ich darf beginnen. Den Vergleich.
Ich habe aktuell das ältere, ja, da passiert einiges, würde ich mal sagen und vor allem wenn man dann das jüngere rein riecht, habe ich was Interessantes gerade entdeckt. Ja, du bist. In den in, in der in der Cherry Rumputz Arena ein bisschen krasser, also nicht nur dezent, sondern tatsächlich viel, viel mehr.
Also hab ich, würdest du es auch so assoziieren oder ist ja so ein Geruch, wenn jemand vielleicht ein bisschen anders auch. Ja nee, also vorlesenscher. Cherry Rumpod Pflaumen so in die Richtung. Ja, also Kirsche, Pflaumen trocken, Pflaumen irgendwie. Rot, fruchtig und. Vor allem diese Fruchtigkeit.
Aber so richtig? Extrem. Richtig. Mich erinnert es ehrlich gesagt, wenn ich so rein rieche, ein Stück weit ein bisschen. Durch die Früchte, durch die roten Früchte. Auch so, so, so, so, so reichte Angelänge von Rotwein im im im Tannen. Ganz dezent. Ja, absolut ja. Ja, und wenn man dann im Vergleich in das Junge rein riecht.
Da also da wirkt es relativ clean, also wenn man das in der Wahl charakteristisch sagen kann im Vergleich. Das fehlt sich halt komplett. Ne, also ja. Also da ist einiges passiert in den 2 Jahren. Super spannend Meg Mum oder merkst du mundgefühl n großartigen Unterschied? Das ist ja das wo, worauf ich gerade noch mal eingespielt habe.
Und ich muss sagen, noch hab ich nicht n großen Unterschied, es ist n bisschen zurückhaltender karbonisiert gefühlt. Also es ist besser. Eingebunden. Irgendwie. So, ja, es verhält sich auf der Zunge anders. Ich finds aber immer noch relativ spritzig, so wie es vielleicht der relativ neue Jahrgang rüberbringt. Aber ja, also nicht nicht groß, anders, dezent und. Was ich auch spannend finde.
Das neueste, also das 2024 er da merkt es vielmehr diese belgische Phenolcharakteristik von der Hefe, und die wird in dem 2022 er durch die Brettaromen, die wir gerade beschrieben haben, überlagert, die ist kaum noch die haben. Wir ja noch gar nicht so angesprochen, das stimmt. Also du hast noch dieses genau pfeffrig Phenomische drin in der neuen Variante oder in der Jüngsten.
Personen gesagt, und das hast du hier tatsächlich gerade nicht. Mehr geh mal weiter wieder 2 Jahre weiter auf 2020. So wir sehen mal optisch aus, vergleichen wir jetzt nur noch 20 2220 20 ich würd sagen wieder n kleinen ticken dunkler Schaumvolumina wiegt jetzt das letzte noch mal ein bisschen voluminöser, aber ich glaub alles in allem sind wir da ähnlich unterwegs. Man man, man sieht so ein bisschen also grundsätzlich hat man einfach bei allen, überall liegt noch der Schaum drauf. Wir haben jetzt schon bei dem bei dem ersten, da ist schon ein bisschen Zeit ins Land gegangen, beim zweiten, auch beim Dritten sind wir beim Einschenken ein bisschen voluminöser, interessant ist das wirklich mit
der Farbe, wenn man es mal so so wirklich verkostet, immer noch einen Ticken mal auf, ich bin gespannt. Was passiert, dass diese Oxidationsprozesse trotz das Brett im Spiel ist? Weil Brett liebt der Oxidation und kann das so ein bisschen Farstoff wechseln im Gegensatz. Sarah Romyces trotzdem passiert da was, aber halt langsam, sehr langsam. Jetzt hab ich mal angefangen.
Ich finde, dass wir im Vergleich zum. Wie wie machen wir es jetzt? Ne zum 20 zweiundzwanziger quasi finde ich es in dem Bier viel besser eingebunden und zwar was finde ich besser eingebunden die Bretter oben ja also die sind nicht ganz so herausstechend und strömen die nicht ganz so entgegen finde ich, sondern sie sind harmonischer, aber das was wir im ersten Bier hatten im jüngsten Jahrgang, das ist da auch gar nicht vorhanden. Also dieses, dieses wirklich fruchtig frische Getreide, wie man es so ein bisschen kennt.
Hier steht es ein bisschen raus, hier finde ich es harmonisch eingebunden finde ich jetzt zum Beispiel zwischen den beiden am Harmonischsten am Rundensten. Bin ich bei dir? Also rein vom Geruch gefällt mir jetzt auch die 2020 er habe ich die richtig verstanden am besten super. Ja und was ich ganz spannend finde, wenn man jetzt 20. 20er und das 2022 gegeneinander vergleicht.
Das 20 Zweiundzwanziger hat dann im Vergleich sehr starke Lederaromen, was ja auch ne Brettaromatik ist und die ist im 20 20er, also in dem Älteren wieder zurückhaltender und ich glaub das ist damit verantwortlich, dass man das insgesamt geruchstechnisch zugänglicher wahrnimmt im ersten Schritt. Okay also seh ich's ähnlich.
Ich kann es nicht als Leder bezeichnen, was ich wahrnehme, wenn du das jetzt sagst und nicht noch mal reinschmecke rein rieche. Dass ich in dem hier 2022 n bisschen mehr ich hätte als bittere bezeichnet. Die, die sich so n bisschen auf die Zunge legt, die hab ich in dem Zwanzigzwanziger nicht und deswegen wahrscheinlich ich hab das Leder, kann ich nicht ganz. Läden, aber da fehlt mir vielleicht auch einfach die, die die die Praxis.
Aber was ich sagen kann ist, wenn ich jetzt noch mal reinschmecke ich habe hier ein bisschen. Aggressivere bittere als in den 20 20er finde ich super rund. Das bittere Thema. Geb ich dir, geb ich dir auch recht, hast du recht, das ist auch so n auf und ab zwischen den Jahrgängen wo man noch gar nicht drauf eingegangen sind ist auf das Thema Säure, weil Fred kann ja auch in geringen Mengen Essigsäure produzieren und das Sauerstoffatmosphäre aber alle 3 Biere haben jetzt eben trotz steigender Brettcharakteristik oder veränderter Brettcharakteristik von Jahrgang zu Jahrgang bezüglich. Säure jetzt nichts, was über den klassischen Ovalcharakter hinausgeht, was so leicht tat.
Ist deswegen haben wir es auch noch nicht erwähnt. Also ich warte auch noch drauf, dass es sich vielleicht verändert. Jetzt haben wir eine Flasche aus 2017. Die Flasche sieht optisch noch sehr gut aus, das heißt, das lässt auch gleichzeitig drauf rückschließen, dass die gut gelagert wurde, ist natürlich auch auch wichtig. Auch wichtig bei solchen Experimenten, weil das natürlich auch Reinspielt in so einer Vertikalkostung, wie man das überhaupt gegeneinander vergleichen kann. Ich bin jetzt halt.
Wirklich gespannt ist das ein Tick dunkler. Tatsache, das ist einfach nur. Antik, Dunkle und noch mal. Aber klarer. Oder noch mal weniger trübe. Wobei das natürlich auch miteinander einhergeht. Krass, oder? Schöner Feinporiger. Also der Schaum ist krass, der Schaum ist mega krass, der ist wirklich wieso eine Wolke? Ja, und selbst 7 Jahre nach Abfüllung quasi haben wir hier immer noch einen wunderbaren Schaum drauf. Man sieht richtig wie die Kohlensäurebläschen aufsteigen. Ich, ich finde es immer noch bemerkenswert, dass wir hier tatsächlich noch einen Ticken dunkler werden, weil ich finde an sich schon das relativ junge oval hat so eine. Dunklere, dunklere Bernsteinfarbe. Ja, dass wir da noch dunkler
kommen können, ohne dass man quasi ins Bräunliche geht. Wieder geschafft. Das sind letztendlich alles Oxidationsprozesse, die da irgendwie sich überlagern und. Nicht mal reinflogen also. Ich mag es total. Also das erstmal so als. Im Geruch habe ich da jetzt eine gewisse Säure, muss ich sagen. Säure, Komponente.
Genau jetzt kommt die Säure dazu. Die hast du auch. Du hast jetzt gerade das verglichen, das muss ich auch gleich noch. Machen also das. Das 2020 erging 2017 3 Jahre noch mal. 3 Jahre dazwischen. Jetzt hast du eine gewisse Säure drin, die ist aber ganz. Also ich finde die noch recht. Subtil. Ich weiß nicht, die ist subtil.
Ganz, ganz zurückhaltend. Aber sie rundet das 20 20er Profil finde ich, also das, was wir vorher hatten, wo die Brett schön eingebunden ist, wo die, wo die Karbonisierung passt, finde ich gerade ganz, ganz charmant, muss ich sagen. Aber auch ganz spannend, wenn man das dann quer vergleicht. In dem Fall ist 2017 gegen die Neueste, die wir auf dem Tisch haben von 2024. Säure, die da hinzukommt.
Die macht auch brutal aus dem Mundgefühl, das waren die 17 er ist wesentlich schlanker durch die Säurekomponente, die hinzu kommt, im Gegensatz zu der zu der neueren. Genauso merkt man, wie man das neuere reinigt, dieses frische hopfige Phenolische, also phenolische Hefe hefearomen, das hat man in dem alten alles nicht mehr, da merkt man echt so ein bisschen die Geschichte über die Jahrgänge, die wir hier querverkosten. Also super spannend.
Absolut spannend. Ich liebe wirklich oval, aber das habe ich noch nicht gemacht. Also ich hatte schon unterschiedliche Jahrgänge im Glas, aber dieser quer, vielleicht dieses vertikale Verkosten. Wer wer das machen kann, macht das mal. Das ist wirklich interessant und wir sind noch lange nicht am Ende. Genau das was du sagst, Flo.
Das Mundgefühl wird immer spritziger, immer. Ja, wie soll man sagen ne, es wird immer schlanker ohne irgendwie leer zu sein. Es ist genau richtig. Das spricht auf dem Punkt. Das ist ja auch das Schöne, was ich so an an an an Sauerbären mag du sicherlich auch, du bist ja absoluter Fan davon. Ich bin gespannt, was kommt als.
Nächstes also, wobei n Saubier ist es ja noch nicht, das hat ja. Nur nein, nein, nein. Nein, das muss. Man ja vielleicht dazu. Einen eine gewisse Tatness, was ich nicht als Sauerbier bezeichnen. Würde noch lange nicht. Ich bin jetzt schon im Bereich der Sicht, dass ich die Säure wirklich wahrnehme. Jetzt gehen wir auf 2014 zu, also jetzt nähern wir uns. Jetzt wird's richtig alt.
Da waren wir auch noch jung und frisch. Damals kannst du dich noch erinnern, ja. Ich weiß nicht, da kannten wir uns noch nicht, Flo. Ne, da kannten wir uns noch nicht. Da hab ich aber noch nicht gebraut. Also ich zumindest nicht. Und der Schaum? War also das ist wahrscheinlich die Konstante in der ganzen Thematik. Und wieder.
Tickende also nicht nur ein Ticken, sondern wirklich aber so, dass du immer denkst, es geht doch eigentlich gar nicht viel dunkler, ohne dass du ins Bräunliche gehst. Das hab ich gerade schon gedacht. Es sind immer so nur Nuancen. Bernstein immer ein Ticken dunkler, ne. Die muss ich nochmal gucken.
Die 2014. Variante, Erster Eindruck, Geruch gefällt mir richtig gut, Säure ist da wie man den der 2017 schon hatten, die ist ja auch noch da, aber irgendwie in der gesamt Melange passt das irgendwie besser die. 2014 er, ohne jetzt einen Direktvergleich gemacht haben, mache ich gleich noch. Finde ich richtig, richtig rund und geil, und zwar aus allen Komponenten, die wir bisher beschrieben haben, vereint in einem.
Jahrgang. Ja, ich habe hier leichte Essig Aromen drin, so ganz dezent. Aber ich mag. Das Balsamico. Ja, ja, richtig, aber in Anklängen hatten wir das in der 2017 schon und hier ist es. Krass, da habe ich es noch nicht wahrgenommen für mich. Würde kriegen mehr. So muss ich sagen, hier ist es jetzt so, dass ich es wirklich benennen kann und auch muss.
Aber okay also ich trinke einen Schluck und keine Ahnung, ob es das ist. Aber es sorgt dafür, dass das Mundgefühl jetzt auf einmal. Wieder da ist wieder da. Wie die Variante davor ja 2040 ist quasi vollmundiger oder oder Präsenta. Mund auf der Zunge als die 2017 Variante. Ich meine das sind 3 Jahre dazwischen, da kann was passieren, aber man hätte jetzt eher gedacht, vielleicht, dass es weiter abbaut, aber nein.
Ich finde, es ist charakteristischer, es ist es vereint jetzt viele Aromen miteinander, bringt so nen leichten Balsamico Aroma mit rein und hat n tolles Mundgefühl. Und jetzt das. Ist mit den ganzen Tram der Finale genau 2011 letzter Jahrgang? Schauen wir mal, ob sich das in irgendeiner Art und Weise so Vorsetzt, das könnte man ja mutmaßen, noch mal ein bisschen mehr Säure beispielsweise.
Absolut. Also könnte man aber schauen wir mal. Ich bin grad schon begeistert von der 2014 er Variante. Aber die Frage, das Wichtige ist ja immer, das hängt ja auch von den wirklichen individuellen Lagerbeständen der Flasche ab, guck. Dir das an. Wieder haben wir also in dem Fall jetzt sehr dezent, aber es ist wieder ein Ticken dunkler, das müssen wir vielleicht noch mal versuchen einzufangen in dem Foto, ich weiß, wir haben es hinkriegen, Flo, du hast immer einen Ticken dunkleres Bier. Das müssen wir.
Versuchen ja, also weil das ist ein wirklich sehr schönes Bild, was wir da gerade auf dem auf dem Tisch haben. Aber wir haben jetzt hier ein Bier im Glas, das erinnert mich so ein bisschen ans Rosenbach oder so, eher so an diese. Schaumann nachgelassen. Jetzt, nach 10 Jahren tatsächlich mal ein bisschen ab. Wir haben hier noch Schaum, der ist so ein bisschen Grobporiger, der haftet eher am gleichen.
Land an. Wir haben jetzt ein sehr klares. Bier? Ja, das muss. Man auch mal sagen n sehr sehr sehr klares Bier im Glas und haben halt von der von der Farbe noch mal n ticken zugelegt. Ich würd es jetzt noch nicht dunklen Bernstein nehmen, aber n sehr sehr markanten schönen Bernstein. Ja, vielleicht hat die Brett nach über 10 Jahren jetzt vielleicht endlich gedacht, Jawoll, der Job ist gemacht, also ich leg mich zur Ruhe. Ich, ich trink jetzt noch nicht, ich lass dich rein riechen, ich hab hier ein Aroma, was für mich, für mich persönlich alles übertönt.
Also das kann man schon mal festhalten. Das ist kein Oval mehr. Also das ist aber ich, ich will mich da nicht festlegen, kann auch an den an den Lagerbedingungen natürlich liegen. Wie das jetzt? Aber das riecht jetzt halt eher wie ein. Ja, ist ich hab da nussige Aromen, süßliche Aromen, Nuss, phenolische.
Der Brett Brett ist weg. Brett ist weg, ich hab nur Nuss und Walnuss und. Honig ja, Walnuss und Honig, und zwar sehr prominent, also wie? Ich es Aromen oxidationsaromen. Also ne Oxidation oxidationsbonbon, wenn man so möchte. Aber wir probieren natürlich auch für euch. Ja ist. Hat's auch. Die aber ist es trotzdem super spannend. Ja, weil ihr habt jetzt die ganze Evolution mitbekommen, wie sich die Brettaromen entwickeln.
Was das vom Aroma ausmacht. Es ist halt wahrscheinlich, dass der Kronkorken irgendwie undicht war, das wäre jetzt meine Hypothese, aber es hat ja irgendwie Kohlensäure auf der anderen Seite. Es ist sogar recht spritzig, finde ich ja es. Ist gerade das spannende aber. Das, was ich jetzt gedacht habe, aber es hat trotzdem diese.
Es also ich finde, es riecht viel, viel voluminöser Mastiger, als es eigentlich schmeckt. Es könnte auch ein gealterter Bock sein, ein gealteter dunkler Bock, 10 Jahre, wenn man den jetzt vorgesetzt hätte. Blinden diese wahllos halt. Diese walnuss Honig Charakter. Hat aber nicht. Also ich finde halt den Sprung. Hat nichts mehr mit.
Den anderen Tieren zu tun auf. 11 mich, mich macht es ja fast ein bisschen traurig, weil ich liebe ja Brett aromatik und irgendwie ist sie weg. Und wo ist sie hin? Wo sie hin ne, also gefühlt nur vom Geschmack. Hätte sie hier noch richtig viel zu tun, aber es ist halt tatsächlich dann anscheinend nicht mehr so ne.
Die Frage bleibt. Ich mein, Das haben wir da wirklich unterschiedlichste Aromen detektieren können und wie sich das alles entwickelt hat, kannst du dich jetzt, das ist ja so ein bisschen wie unsere Abschlussfrage auf das Oval tasting übertragen, könntest du dich jetzt festlegen, welcher Jacken dir am besten geschmeckt hat?
Ich hab's ja gerade schon anklingen lassen, also ich würde sagen, ich finde den Ilver wirklich interessant, aber ich würde. Schließen jetzt im im im vertikalen Vergleich und das finde ich spannend, würde ich auch den ersten den den. Vielen ausschließen ne bin ich auch dabei, also da halten wir fest. 11 der jüngste und der älteste also 2411. Aber der eine ist mir zu zu zu wenig charakteristisch, der andere ist mir zu weit entfernt vom Oval Geschmack, den ich so mag, der ist mir noch zu unrund, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, der 20er und dann bleibt noch 17 und. Doch 17 und 14 übrig.
Und wenn ich jetzt noch mal ganz kurz rein rieche. Muss ich sagen. Die 14. Dass wir die die 14 am besten gefällt, weil da so ganz leichter Balsamico drin ist. Und die finde ich der Runde die ganze Geschichte. Ab das, das ist so die, die die Kakaobohne auf der Sahnehaupe herrlich. Ich bin, ich bin der absolute Reihe.
Also ich finde auch rückblickend, weil es hat einfach noch mal ein komplexitäts Gewinn ist und bei mir nicht überraschend wegen dem ganz wegen der ausgeprägteren Säure. Also ich bin auch absolut dabei und nehme normalen Schluck, aber die 2014 wäre auch mein Favorite. Ja, ich finde das auch. Das ist natürlich charakteristisch, und das ist komplexer, aber gleichzeitig auch gut trinkbar, und das ist ja auch immer so eine Sache, die die, die mir wichtig ist.
Ich finde super, also ganz, ganz klasse 10 Jahre alt ist. Aber herrlich. Ja, kannst du ganz easy trinken und du kannst natürlich auch drüber sprechen, so wie wir es gemacht haben. Flo. So, jetzt haben wir die ganze vertikale Verkostung gemacht und noch gar nicht so viel über Saval erzählt. Und vor allem haben wir noch gar nicht so richtig durchblicken lassen, warum wir hier überhaupt noch Ball verkosten.
Von daher, wir spulen ein bisschen zurück, fangen an mit was ist mit der ganzen Geschichte vom Ohrwall der Paul bringt uns jetzt näher als alter Geschichtslehrer, jaja, in der Situation habe. Ich eigentlich von dir gelernt, aber oval ist natürlich wirklich ikonisches. Wir ja. So unterscheidet sich auch n bisschen von den anderen Trappistenbieren aus Belgien, erstmals 1931 eingebraut und ist natürlich bekannt für seine komplexen Aromen und die Verwendung von Einzelnen oder von einem einzelnen Brettern, um Mythen stammen und.
Das vor allen Dingen in der Nachgärung. Und das verleiht dem Bier eben diese charakteristische Aromatik. Wir haben ne leichte Säure dabei, je nach Jahrgang haben wir gerade festgestellt und ja, das ist halt einfach schön und deswegen haben wir uns das auch rausgepickt. Das Oval ist im Prinzip ein Belgium Pale Ale, unterscheidet sich aber durch seine einzigartige Brauweise und dem Reifungsprozess von anderen Bieren. Aber haben wir jetzt schon geklärt. Bei der ganzen interessanten Geschichte, wie der ganze Zusammenhang.
Zum IPS. Immer noch nicht. Man muss hier an erster Stelle moderne IPAS, wie wir sie heute kennen, bisschen ausblenden. Ja, also die Verbindung zwischen oral und dem englischen IPA, die ist schon eher ersichtlich oval. Kommen englische Hopfensorten zum Einsatz, wie? Vor allen Dingen während des Kochens.
Wir haben eine Try Hopping Gabe, genau wie es eben im 18.19. Jahrhundert und so weiter auch in englischen Pale Ales praktiziert wurde. Ein weiterer Punkt ist die Verwendung von Brentanomyces, kurz schon angerissen, was wir im. Mal im historischen und und auch in englischen historischen Pale S eben haben und vor allen Dingen dort auch ne wichtige Rolle spielen.
Das ist ein sehr guter Punkt. Paul Bierhistoriker wie Ron Pattison und Martin Cornell, über die aber schon sehr häufig geredet, vor allem ich. Die die haben schon lange gesagt, dass Bretter ne Mütze säfen im historischen englischen Bale Ales ne wichtige Rolle gespielt haben. Genau, und diese Bretthefen, die haben eben maßgeblich zur Entwicklung, wie wir gerade selbst in Gläsern gesehen haben, zum zum Geschmacksprofil beigetragen und haben dadurch, dass sie halt komplexere Zucker vergären können, hohe Verkehrungsgrade den Viren beschert und haben sie auch für den Transport für einen Seeweg nach Indien unter anderem und auch andere Länder dieser Welt der britischen Krone ideal gemacht. Ja und?
Genau das, was wir jetzt versucht haben darzustellen, macht das gerne nach. Wenn ihr das könnt. Also diese verschiedenen Jahrgänge durch die Brettern und Mytis, die sich eben da so n bisschen durchisst durchfrisst. Macht sich einfach bemerkbar und man kriegt halt diese Aromen immer mehr. Ja, und die werden immer präsenter. Letztendlich hat die Brett gezeigt, wie wunderbar durch diese ganze Brett durch den Brett Input, wenn man so möchte, die Biere an Komplexität gewinnen. Sich verändern.
Schiedliche Komponenten hinzukommen. Die Biere werden immer immer spannender, unterschiedlicher, sondern vertikalverkostungen ich glaub, das konnten wir heute zeigen durch Brett. Brett schnappen wir uns natürlich auch nochmal für den Staffelbierstil in der Staffel 2 für IPA. Genau aus diesem Grund und mehr Themen werden wir jetzt nicht verraten, aber wir werden das.
Nochmal aufgreifen. Genau, wir haben Großes vor, der Koffer ist gefüllt mit supergeilen Themen für die Staffel 2. Wir haben alles schon durchgeplant. Seid euch sicher, das wird mega. Coole Gäste, coole Biere, auch viel hobbybrauer Content, es wird mega. Wir genießen jetzt noch die restlichen Ovals hier trinken sie aus, genießen den Abend macht so ähnlich ciao ciao. Macht's gut.
Ciao.