Come Fly With Us· Folge 147

CFWU 147 - Mit dem Trecker in die Wartewolke

Dienstag, 7. Mai 2024 · 2 h 46

MP3

Shownotes

Aufnahme 07MAR24

Begrüßung (de.wikipedia.org/wiki/Windenstart)

Vorstellung von Martin (youtube.com/watch?v=1L0B5XsmQts)

Hinweis auf alte Folge

Wie hat Martin das Fliegen angefangen

Was hat Steffen gemacht.

Wie komme ich zum Segelfliegen

Welche Berchtigung brauche ich zum WindenStart

Seilänge ist nur durch mehr Seillänge zu ersetzen (de.wikipedia.org/wiki/Windenstart)

Gummiseil Start. (youtube.com/watch?v=1L0B5XsmQts)

SG38 (de.wikipedia.org/wiki/SG_38)

Auto-Schlepp (flieger.news/tag/autoschlepp)

Trekkerschlepp Schlepp (youtube.com/watch?v=SLOBJE_R0Wo)

F-Schlepp (de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugschlepp)

WW2 Lastenseglerschlepp (luftarchiv.de/index.htm?/bordgerate/schlepp.htm)

PINK Skyvan (pink.at/pictures/pinkskyvan.jpg)

Die Art Kuplung (de.wikipedia.org/wiki/Schleppkupplung)

Marburg hat nur F-Schlepp, Vorteile von F-Schlepp (flugplatz-marburg.de/derflugplatz/piloteninfo)

Startlinie beim Segelflugwettbewerb (lsv-hameln.de/wordpress/?page_id=290)

Der Windenschlepp (de.wikipedia.org/wiki/Windenstart)

Seilriss Demo (aeroclub.at/uploads/download/SAFETY-NEWS_06_20…)

Welche Berechtigung braucht man zum F-Schlepp (dulv.de/Dreiachs/Ausbildung/Schleppberechtigung)

Was beinheltet das Training zum F-Schlepp (landessegelflugschule.de/schleppberechtigung)

Wirbelschlepp und Propwash

Tiefschlepp versus Hochschlepp (flieger.news/zu-hohe-position-im-f-schlepp)

Aussenlandung auf einen Flugplatz

Manöver im Taining zum F-Schlepp (segelfliegengrundausbildung.de/index.php/grund…)

Abwärtschlepp

Frage: wer ist der PIC des Schleppverbands

Erhalten der Berechtigungen

Durchhängendes Seil

Ausklinken

Verschiedene Arten von Kupplungen am Segelflugzeug

SZD-48 Jantar (de.wikipedia.org/wiki/PZL_Bielsko_SZD-48)

Unfall 2011 Flugplatz Holzdorf (bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberic…)

Mehrfachschlepp (youtube.com/watch?v=zAdIkB5rbgo)

Paternoster-Angel (pro-fishing.de/blog/angeln-mit-paternoster-mon…)

Training zum Mehrfachschlepp

Probleme einer Windenkuplug beim F-Schlepp

Landen mit Seil vorne am Segelflugzeug

Mehrfachschlepp nur als Demo / Flugtag

Kein parallelen Motorstart bei Windenstart.

Unfall durch überkreuzte Seile

Was braucht man als Lizenz zum Schlepppilot

F-Schlepp bei Wettbewerben

Flarm (flarm.com/de)

Schleppflugzeuge

Turboprop Z-37T (flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_z37t_dt.php)

Extra300LE (Dazu Frage von Morell) (fliegermagazin.de/news/elektro-extra-330le-im-…)

Dänisches E-Schleppflugzeug (nordicgliding.com /svaeveflyve-piloter-inspicerede-fremtidens-elektriske-slaebefly/)

PZL104 Wilga (Pirol) (de.wikipedia.org/wiki/PZL-104)

Überhöhung im Schlepp, Frage von 2sndwn

Untersuchungsbericht13. August 2015 Flugplatz Klix (bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberic…)

Untersuchungsbericht 10.07.2011 Flugplatz Jena-Schöngleina (bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberic…)

Leistungsverlust: Unfall 01.05.2010 Neuhausen (bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberic…)

Nochmal: Unfall durch Überkreuzte Seile (bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberic…)

MidAir Kollision mit Windenseil (bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberic…)

Video MidAir mit einem UL (Rans S6) und einem Schleppseil (ww2aircraft.net/forum/attachments/near_collisi…)

Frage von Nick

Frage Morell Westermann

Eigenstartfähige Elektro-Segelflugzeuge (schempp-hirth.com/en/individual/engine-options)

Geschichte zum Ende: Bücker Fly-in in Rangsdorf (youtube.com/results?search_query=b%C3%BCcker+f…)

Verabschiedung

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Hallo Leute, da sind wir wieder. Es ist ComeFly, bis als Podcast-Zeit in euren Kopfhörern. Hier ist Steffen, es ist heute der 7. März und ich nehme heute mal wieder eine kleine Interview-Folge aus. Diesmal habe ich als Gast hier den Martin mit bei uns an Bord. Martin war schon mal mit dabei in Marburg, damals Live-Podcast, damals ging es um Jet-Triebwerke.

Heute mache ich mit Martin, unterhalte ich mich über Segelflugzeuge und vor allen Dingen, wie man Segelflugzeuge in die Luft bekommt. Die meisten davon können das nicht selbstständig und brauchen dazu eine Winde oder ein anderes Flugzeug, was in die Luft schleppt, eine gesunde F-Schlepp. Darum geht es heute in der ganzen Folge.

Ich begrüße heute Martin. Hallo Martin, wie geht es dir? Hallo Steffen. Ja, vielen Dank und genau, du hast es schon gut eingeleitet. Es ist der zweite Podcast, es ist unser zweiter Podcast. Diesmal bin ich alleine, nicht mit meinem Wingman Sebastian, den wir damals mithatten und mit dem wir damals zusammen die Folge aufgenommen haben.

Und ja, ich freue mich auf die Folge. Und dieses Mal so ein bisschen aus meiner privaten Fliegerei und nicht aus der beruflichen Fliegerei beziehungsweise den fliegerischen Themen, mit denen ich mich beruflich beschäftige, sondern diesmal halt aus dem privaten Umfeld. Genau, sehr spannendes Thema, können wir gleich drauf kommen.

Ich wollte nur sagen, die Folge, die wir damals aufgenommen haben, das war über Jet-Drivetrainer. Ich suche gerade den Namen, das waren die Normhühner für Triebwerkstests oder irgendwie sowas hieß das Ding. Du hast am Ende einen sehr lustigen Namen draus gemacht. Genau, richtig. Ich versuche ja immer irgendwie den Humor. Ein Eyecatcher. Ja, genau.

Und zwar ist es ein Thema, was auch du vorgeschlagen hast, wo ich selber überhaupt keine Ahnung von habe, obwohl ich es schon einmal mitgemacht habe. Es geht nämlich um Segelflugzeuge und um Motorflugzeuge gleichzeitig. Nämlich das Thema ist heute F-Schlepp. Du bist ja Segelflug-Lot sozusagen und damit hast du wahrscheinlich auch angefangen. Genau.

Und dann hast du irgendwann angefangen, Motorflugzeuge zu fliegen. Genau. Also ich habe ganz klassisch mit der 15-jährigen Teenager irgendwann auf den Flugplatz gekommen und habe dann in den 90ern den damals noch PPLC, damals gab es ja die Unterscheidung noch mit ABC, das waren alles noch nationale Lizenzen.

Meine Sägefluglizenz gemacht und habe dann so ein bisschen weiter mich entwickelt, habe dann einen PPLB gemacht, also so einen Tourenmotorsegler. Das ist das, was man heutzutage als Tourenmotorsegler kennen würde. Und bin dann, ja, nach einer Weile habe ich dann eine Möglichkeit gesehen, einen Motorflugschein zu machen über eine CVFR-Ausbildung.

Das hat er da neulich auch mal gesprochen, dieser kontrollierte Sichtflug, den man benötigt, um im Luftraum Charlie fliegen zu können. Also benötigte, ne? Ist das gar nicht mehr, ne? Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Gibt es so auch nicht mehr und habe damit dann nur noch ein Class-Rating machen müssen auf SEP, also Single Engine Pisten.

Das, was man heute auch in dem normalen FCL, ich glaube EASA FCL heißt das Ding jetzt, machen würde. Ja, also alle Leute, die jetzt uns noch folgen können, da nehme ich den Hut ab und sage, super, wenn ihr doch alles versteht, was jetzt gerade alle Regeln durchgedonnert und Lizenzen durchgedonnert wurde, da sage ich nur, ihr bräuchte es auch, glaube ich, gar nicht zu merken, weil dieses PPLB und sowas, das gibt es alles nicht mehr.

Das ist alles so, als wenn wir uns, keine Ahnung, über die Straßenverkehrsordnung von irgendwas unterhalten. Genau, das ist alles umgeschrieben worden in europäische Lizenzen und auch die Regeln haben sich alle geändert und neue Lizenzen sind dazugekommen. Lappel hier, was Markus ja gerade gemacht hat oder macht, gibt viel mehr Möglichkeiten heutzutage.

Und das war damals aber so, ich habe 1995 angefangen und habe dann 2006 dann final meinen ersten Start auf einem richtigen Eko-Klasse-Flieger gemacht. Also hat eine Weile gedauert, war dann deswegen günstiger und naja, man hat immer so ein bisschen zu tun gehabt, gelernt. Und das war, also wie viele Stunden bist du jetzt, also sagen wir mal so, wie lange fliegst du denn da schon? Also ich will nicht wissen, wie alt du bist. Du musst es nicht sagen. Du warst mal 15.

Ich war mal 15, 1995. Ja, okay. Ich sage aber nicht, wie alt ich jetzt bin. Ja, okay, gut. Warte mal, ich muss mal den Dreh mal herausholen, um das auszurechnen, dann geht das gleich. Genau. Okay, cool. Also ich bin jetzt 43 und fliege dementsprechend seit 2006, also seit ich 26 bin, mache ich F-Schlepps oder halt auch normale, guck mal, nach Marburg sind wir aufgekommen mit der Cessna und so.

Also ich nutze die Möglichkeiten, da nicht nur Segelflug zu machen, was ich natürlich weiterhin sehr leidenschaftlich mache. Ich habe gerade über diese ganzen Regeln da und sowas ganz kurz zu erzählen, was ich gemacht habe. Das kommt ja auch immer so in die Rubrik rein, wo war der liebe Steffen gerade.

Steffen ist gestern geflogen und hat einen kleinen Standesierungszug, einen internen gemacht von unserem Verein, weil neue Ausbildungsleiter, neue Regeln und da wurde es noch alles schön glatt gezogen. Also ich habe jetzt nochmal eine Standesierung gemacht. Jetzt kriege ich zwei neue Schüler, übernehme noch einen von einem Kollegen.

Naja, auf jeden Fall, worauf ich hinaus will, wegen deinen Regeln und Lizenzen und was du alles erzählt hast über PPC, B, CWR, TMG, JA, FCL und jetzt bei der ASA angeleitet. Ich habe, mir einer hat einen Flo ans Ohr gesetzt und hat gesagt, du hast doch so viele Trainerstunden, 3-7 und sowas. Dann kannst du das doch ausnutzen, um dann deinen Flugprüfer, also nicht Fluglehrer, sondern Flugprüfer sozusagen machen, also FE.

Kannst du dir damit reinarbeiten und so. Also habe ich mir dann mal die Regeln rausgeguckt, wie werde ich Flugprüfer, habe das aufgeguckt, dieses Formblatt, da gibt es so bei RBA so ein Ding. Hab das einmal quer gelesen und ich hab es gleich wieder zugeklappt. Ich hab gesagt, da muss ich erstmal Drogen nehmen, um das zu verstehen. Okay, okay.

Da wollte ich das nochmal wegen Regeln. Also wenn ihr das nicht verstanden habt, das geht vielen Leuten aus. Ja, also hat sich auch viel geändert über die Jahre. Genau. Also vor allen Dingen ist ja interessant, wir halten uns über F-Schlepp, aber auch über Windenschlepp, nämlich wie man so ein Segelflugzeug hochkriegt.

Gibt es ja verschiedene Arten. Du hast erzählt, Segelflugzeug kann man anfangen mit, ich glaube sogar mit 14, wenn man es genau nimmt, oder? Genau. Mit 14 kann ich anfangen, Segelfliegerausbildung zu machen. Auch hier wieder Vorsicht, ob es aktuell noch so ist. Damals war es mit 17, konnte man die Lizenz sogar schon machen.

Also man musste mit dem Auto der Eltern zum Flugplatz gefahren werden, um dann selber ein Flugzeug fliegen zu dürfen. Ja, genau. Also Autofahren durfte man noch nicht, aber ein Segelflugzeug durfte man schon über Land fliegen. Aber Moped würde gehen? Moppet würde gehen, ist auch gegangen, natürlich. Und typischerweise ist Windenstart eigentlich so in den Vereinen die verbreitetste und hauptsächlich angewendete Startart, weil es natürlich sehr, sehr günstig ist.

Es muss kein separater Pilot da sein. Hauptsächlich die Kosten, die da eigentlich entgegenstehen, die machen den Windenstart eigentlich als die Hauptstartart für Segeflugausbildung erst mal und auch dann später. Man hat eigentlich typischerweise mehr Windenstarts, als man F-Schlepps hat. Hat, je nachdem, Markus könnte jetzt wieder sagen, er hat auch Eigenstarts gemacht, der hatte dann zwischenzeitlich auch mal nicht der letzte, aber den, den er davor hatte, das war ein Eigenstartfähiger sogar.

Ja, da kommt eine Frage drauf, also wenn du nämlich, ich fange mal wieder an, du bist, um, Segelflugscheine zu machen, die meisten Flugplätze, Segelflugplätze haben ja einen, weil es am kostengünstigsten ist, auch einen Windenstart, das ist halt für diejenigen, die sich das nicht so richtig vorstellen können, ist eine große Seiltrommel, die wird ausgelegt. Mit wie vielen Metern Seil ist da dran?

Naja, was der Flugplatz hergibt. Also bei uns auf dem Flugplatz sind es naja, so 800, 900 Meter. Aber es gibt auch sogenannte Höhenschlepps, beispielsweise in Rotenburg, also Rotenburg in Sachsen, das ist an der Grenze zu Polen oder auch in Reinsdorf. Müsstest du eventuell von deiner Einweisungsgegend hier Finsterwalde auch kennen?

Das ist so weit auch nicht weg. Die haben sehr, sehr lange Plätze und die haben Winden, mit denen sie zweieinhalb Kilometer auslegen können. Und dann sind Schlepphöhen bis zu 1000 Meter drinnen. Das muss dann auch speziell angemeldet werden, weil normalerweise erwartest du eigentlich in 1000 Meter Höhe kein senkrecht stehendes Seil als normaler Flieger.

Also für uns Piloten unter uns, 1000 Meter sind 3000 Fuß. Nur weil die Segelflieger, die machen ja irgendwie so andere Einheiten. Die sind zwar sehr verbreitet und wir freuen uns auch, dass es metrisch gibt, aber für alle anderen, die normal fliegen und da gibt es Meter und Fuß und nur die Segelflieger, um sich abzugrenzen und irgendwie besonders sein zu wollen oder irgendwie sowas, die benutzen halt so KMH.

Genau, das wird heute eine rein metrische Übung hier. Ja, genau. Okay, ich verstehe. Aber um draufzulegen, die Cessna 150, die gestern geflogen hat, die hatte Miles-Per-Hour-Tacho. Ja, wir haben tatsächlich bei uns auch einen Flieger, der auch Miles per Hour mit hat. Kommen wir wahrscheinlich dann später, wenn wir auf die einzelnen Modelle mal hingehen, auch mal drauf zurück.

Also man kann davon ausgehen, wenn du normalen Segelflug machst, dann wirst du zwangsläufig mit einem Windenstart konfrontiert und kommst daran sozusagen. Und du musst auch eine Winde haben, um hochzukommen. Wie gesagt, das ist die meiste Methode. Wenn ich das so grob überschlage, wenn das Seil 1000 Meter lang ist, dann kommst du auf max. 500 Meter Höhe, kann man sagen?

Nein, so viel Wurz ist es nicht mal. Also bei uns diese 800-900 Meter, das kommt natürlich so ein bisschen auf den Gegenwind an, den man hat, auch so ein bisschen auf den Windenfahrer. Das muss in einem vernünftigen Zusammenspiel passen. Der Anstellwinkel von dem Flieger ist im Prinzip ja wie Drachen steigen lassen.

Und naja, 300 Meter, 350 Meter kommt man hoch bei so 800 Meter Auslage von dem Seil, kommt auch auf die Leistung der Winde an. Also es gibt viele Faktoren, die das bestimmen, wie hoch man dann am Ende kommt. Aber Seilauslage ist natürlich erstmal nicht durch, also Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ergänzen, zu erweitern und Seillänge ist nur durch noch mehr Seillänge eigentlich zu verbessern.

Ja, ich verstehe. Und dann hast du aufgeschrieben, es gibt ja nicht nur F-Schlepp, wir kommen ja schon nicht nur Windenstart, sondern es gibt auch Gummiseilstab. Also das kenne ich von meinem kleinen Balsaholzflieger, die ich so aufspanne und dann so losschnippen lasse. Ja, okay. Ja, genau. Also Gummiserie-Start ist, kennt man aus Schwarz-Weiß-Filmen und Schwarz-Weiß-Fotos, ist eine Startart, wird heutzutage nur noch zu Flugfesten zum Vorführen mal gezeigt und damit wurden früher diese, ich weiß nicht, ob du das kennst, SG38, das sind Schulgleiter gewesen, das war Baujahr 38. So Wasserkuppe und sowas?

Ja, genau. Und da hast du dann von einem Berg kommend, den Berg lang runter, hast du dann eine Haltemannschaft gehabt, die hat den Flieger festgehalten und dann hast du zwei Trupps gehabt, die rechts und links dann ein Seil, ein Gummiseil gespannt haben und dann wurde mit großem Kommandosfunk, gab es ja nicht, wurden dann so eine kleinen Hüpfer, so die ersten, die Leute, es gab ja keine doppelsitzigen Flugzeuge, also man musste das dann selber lernen, ja, learning by doing.

Ja, learning by crashing, meinst du? so? Naja, die ersten sicherlich auch, aber so die ersten Hüpfer, die gingen dann halt eben bloß so einen Meter hoch, zwei Meter hoch und je nachdem, wie das Gummisäge gespannt war, ging dann eben auch mal mehr. Aber eben es war immerhin irgendein Berg nötig und ja, Wasserkuppe ist da eigentlich so das Beispiel schlechthin, wo das, ich glaube auch zu Flugfesten sicherlich heute auch nochmal praktiziert wird.

Gesehene selber weiß ich nicht, ich kenne es nur aus Videos oder Bildern, Erzählungen, wie es genau abläuft. Dann hast du aufgeschrieben, Autoschlepp, was ist das? Naja, Autoschlepp, also nicht von automatisch. Nein, nein, ich meine von vorne ein Auto dran. Also ich habe nicht eine Winde, die mir die Vorwärtsgeschwindigkeit erzeugt, oder ein Flugzeug, was ich als Vorwärtsgeschwindigkeit nutze, sondern ich habe ein Auto.

Ja, das muss dann natürlich auch ein entsprechend kräftiges Auto sein. Es muss ein bisschen schwer sein natürlich auch, damit ich dann nicht den Flieger hinten anhebe, weil der natürlich irgendwann, wenn er dann abgehoben hat und in diesen leichten Steigflug übergeht, auch eine Kraft natürlich versucht, das Auto hochzuziehen.

Ja, ich brauche auch wieder viel Länge des Flugplatzes. Also ich kenne das, wir haben das mit einem, also in meinem ursprünglichen Verein, wo ich das Fliegen gelernt habe, haben wir auch mal so ein oder haben wir so ein SG 38 gehabt oder haben den immer noch. Und dort wurde auch zu Vorführungszwecken in Rheinsdorf, bin ich wieder bei dem Platz, weil der schön lang ist, hat man dann mit so einem Jeep auch Autoschlepp gemacht. macht.

Und ich habe hier mal ein Video mit dazu verlinkt hier in den Sendeplan. Das ist auch ein bisschen älter schon, aber das zeigt ein Werbevideo von einem Traktorhersteller, der dann auch, komme ich wieder zurück, das hat auch in Rheinsdorf stattgefunden, bei Jüterbock. Und dort hat ein guter Freund von mir mit seinem Sägeflugzeug dann den Sägeflieger gemacht und die haben dort ein Werbevideo für diesen Traktor mit Autoschlepp gedreht und da gibt es zwei Videos, ein Making-of und einmal das finale Werbevideo von diesem Traktor und das ist natürlich schon sehr, sehr imposant.

Also ich brauche natürlich schon eine gewisse Mindestgeschwindigkeit. Also so ein neuartiges Segelflugzeug hebt eben auch erst bei 80, 90 kmh ab und so viel muss der Trecker nun mal schaffen und das hat tatsächlich so stattgefunden, so wie es da in dem Werbevideo zu sehen ist. Ja, ja. Deswegen bin ich wahrscheinlich auf Autoschlepp nicht gekommen, weil ich habe mir das Video angeguckt und habe gesagt, okay, Treckerschlepp, ja, ist gut.

Aber dass es ein Auto für Auto steht, deswegen habe ich das nicht gesagt. Ja, okay. PKW-Schlepp hättest du das sagen müssen vielleicht. Ja, PKW, wobei das dann wieder mit dem Trecker wahrscheinlich verdünnt geworden wäre. Nee, das Ding habe ich mir angeguckt, ist klar, es ist schön, Werbevideo, das sieht man auch, das ist schon ganz gut gemacht.

Und es ist halt für unsere Hörer, wenn ihr euch das anguckt, das ist nicht der gute alte Landstraktor, der da mit einem Umdrehung pro Minute oder pro Sekunde da längst tuckert, sondern das ist schon, ja, ja, ja, genau, richtig, das, cool. Cool. Ja, und dann gibt es halt F-Schlepp. F steht für Flugzeugschlepp, natürlich. Genau.

Und weißt du, wann man damit angefangen hat? Oh, wann man angefangen hat, das kann ich dir nicht genau sagen. Aber ich habe natürlich so ein bisschen mal geschaut, was man so in der Vergangenheit gemacht hat. Und habe dort Archivbilder gefunden aus dem Zweiten Weltkrieg, wo dann große Lastensegler mit Mannschaft und auch Material hinter die Grenzen geschleppt wurde, beziehungsweise bis an die Grenzen geschleppt wurden und dort dann ausgeklinkt wurden.

Und die dann, naja, diese Segler waren dann meist einmal nur zu benutzen, sind zum Teil dann a, weil sie nicht weggekommen sind dann wieder oder b, halt weil sie dann bei der Landung zerstört wurden oder beschädigt wurden, sind die dann nicht mehr benutzt worden. Aber da hat man dann eben schon mit Ju 52, mit, was habe ich gelesen, Bf 110, Und Maschinen hat man dann schon auch Maschinen geschleppt und zu Kriegszwecken.

Also ich denke mal, das wird dann so die Zeit gewesen sein, wo man das dann entwickelt hat. Das habe ich gesehen, diese ganze Webseite, die du dir geschickt hast, wenn du drauf gehst, war erstmal ein Disclaimer, Achtung, Hakenkreuz, das ist aber aus historischen Zwecken, dass man da nicht mehr erschreckt wird und sowas.

Und ich habe ja auch ein schönes Bild gefunden auf der Webseite, das habe ich auch bei unserem Sendeplan reingetan, da sieht man, wie so ein Lastensegler, dieser Goliath hieß er, glaube ich, oder irgendwie sowas, wie der geschleppt wird. Und ich kann mich erinnern, ja, die haben das damals gehabt, aber auch die Deutschen haben immer, haben auch schon, nicht nur die Amerikaner, haben da so ein grinsendes, zähnefleischendes, Maul drauf gemalt, so, das war anscheinend nicht sehr modern, dass man das damals auf seine Kampfflugzeuge oder irgendwas da rauf gemalt hat, das fiel mir dann irgendwie sofort ein.

Gibt's ja heute auch noch, gibt ja Absetzmaschinen für die Springer, Pink, Pink, Pinky, oder wie die heißt. Ja, aber da hängt so eine Zunge raus und sowas. Ja, genau. Also eine Zwei-Mod ist das. Die wird auch gerne, habe ich auch öfter gesehen, dass die gerne mit so einem grinsenden Gesicht lackiert wird.

Ja, genau. Ich habe mir dieses angeguckt, diese historische Webseite da und da wurde so ein bisschen die Arten der Kupplung, wie man das Flugzeug irgendwie dran hält, wurde da so ein bisschen rumexperimentiert. Habe ich das da richtig erkannt, dass sie das da teilweise auch mit Stangen und sowas gemacht haben?

Okay, ja, scheinbar schon. Muss ich nochmal direkt auf diese... Also heutzutage eigentlich nur Seil, also Kunststoffseil, Hanfseile. Mit Abschleppstange arbeiten wir nicht mehr. Ja, aber hier sind so Bilder drauf, das sind tatsächlich so Schleppkupplungen. Möglicherweise ist das nur so eine Art Hülse für das Seil, was da drin sind.

Aber es sieht teilweise echt nach festen Stangen aus, wie Sie das da irgendwie dran gemacht haben. Naja, auf jeden Fall haben sie da verschiedene Ja gut. Die sind aber sehr, sehr kurz. Also das ist wahrscheinlich nur eine Führung für das Seil, was dort drinnen läuft und was dann im Rumpf der Schleppmaschine aufgewickelt wird.

Das gibt es heute auch, dass du je nachdem, wie weit du das Seil nach hinten vom Seitenruder so ein bisschen weg haben möchtest, gewisse Rohre hast noch, wo das Seil durchgeführt ist, wenn du, kommen wir wahrscheinlich dann später dazu, was es da für Möglichkeiten gibt, das Seil an der Schleppmaschine dran zu halten. gemacht.

Haben, um das zu führen, ein bisschen. Aber das Seil selber ist ja länger, das ist ja 30, 40, 50 Meter noch länger, je nachdem wie viele Flugzeuge da hinten dran hängen. Ja, also wie gesagt, das sieht auch ein bisschen komisch aus. Du kannst ja beim Autoschlepp auch so eine Schleppstange verwenden und dem System habe ich schon auch früher nicht vertraut, selbst beim Autoladen.

Also, dass es ganz kurz da irgendwie dran geht. Genau, also das fand ich nur wegen der History und dann hast du aufgeschrieben, Vorteile der vom F-Schlepp. Warum? Also kannst du dich noch erinnern in Marburg, die hatten nur Flugzeugschlepp, also nur F-Schlepp. Die hatten keine Winde. Hatten die keine Winde? Also die haben an dem Tag nur F-Schlepp durchgeführt, genau.

Aber ich wüsste jetzt nicht, ob sie keine Winde haben. Aber die haben jetzt vielleicht nur einen F-Schlepp-Betrieb Betriebstag gemacht. Genau. Ja, Vorteil ist oftmals für die Streckenflieger, also für diejenigen, die wirklich die wirklich am Tag lange Strecken fliegen wollen. Die wollen natürlich möglichst früh los, die wollen früh die erste Thermik gleich nutzen und die ist typischerweise nicht genau dort, wo ich mich mit meinem Sägeflugzeug an der Winde ausklinke, weil das ist immer ein fester Punkt, den ich habe.

Der ist über der Winde in, sage ich mal, ein bisschen Variabilität. Der Höhe ist noch gegeben, die ist aber trotzdem nicht sehr hoch. Und wenn ich den Flugzeugschlepp habe, habe ich natürlich eine variable Höhe. Also ich kann mich 600 Meter, 1000 Meter, ich habe auch schon 1500 Meter geschleppt. Also beliebig nach Größe des Portemonnaies, das ist dasjenige, der da hinten dran hängt, kann man schleppen. Man kann eben auch direkt unter die Wolke, also in die Thermik hinein schleppen.

Und demjenigen so dann halt die Möglichkeit geben, möglichst früh, möglichst zeitig, ja, da seinen Streckenflug zu beginnen. Du hast auch natürlich eine deutlich höhere Startsequenz als bei einer Winde. Bei einer Winde, ich habe typischerweise zwei Seile, so meist Doppeltrommelwinden, wenn ich die zwei eingezogen habe.

Das geht natürlich relativ schnell, aber dann muss ich erstmal mit einem Auto diese Seile wiederholen. Es gibt auch Flugplätze, die haben eine Sechstrommelwinde, glaube ich, ist das größte, was ich kenne. Das ist da, wo Olli ist, zum Beispiel da in Ja. Genau, genau. Ich glaube, die haben sogar sechs. Sie haben sogar zwei, glaube ich, oder eine Vierer und eine Sechser oder irgendwas.

Irgendwie sowas. Also die sind schon in der Lage, vielleicht dürfen sie kennen, ich weiß nicht, müsste man Olli mal fragen, ob er eventuell keinen F-Schlepp machen darf. So eine Flugplätze gibt es ja auch, wo es einfach nicht erlaubt ist und wo dann, ja, ein bisschen mehr Technik dann in die Windstarts gesteckt wurde, aber normalerweise Doppeltrommel und das ist es dann.

Und damit habe ich dann schon eine sehr eingeschränkte Startsequenz, währenddessen wenn ich dann, Ja, also Stichwort Wettbewerb, da 100 Flugzeuge zu stehen habe und die auch wirklich sicher in die Thermik reinfliegen oder reinbekommen möchte mit, ich sag mal, mindestens 600 Metern ist so die Standardauskuppelhöhe, also Meter, du bist wieder derjenige, der es umrechnen muss.

Ja, okay. Habe dann so, naja, innerhalb von, ich sage mal, anderthalb Stunden 100 Flugzeuge in der Luft. 100, 120 Flugzeuge, ja, genau. Ich bin jetzt gerade überlegen, ich wettbewerbe, ich denke gerade an eine Regatta und bei einer Regatta machst du ja so eine Linie, ich weiß nicht, bist du schon mal in Regatta gesegelt oder irgendwie sowas?

Nein, nie, aber ich war erst, also ich habe es hier bei uns auf dem See schon mal gesehen, natürlich wahrscheinlich viel, viel kleiner als das, was du aus Hamburg kennst. Aber da ist so eine Linie und alle müssen alle zeitgleich oder vorerst ab einem bestimmten Ton oder Schuss oder irgendwas dürfen sie über so eine Segel, rüber segeln und sowas.

Und so würde ja ein Wettbewerb am Segelflugzeug nie funktionieren. Doch, tatsächlich doch. Tatsächlich funktioniert es im Prinzip genau so. Es gibt eine Startlinie für die Aufgabe. Das sind ja meist dann Dreiecke, Vierecke, also von A über B, C, D wieder zurück nach A. Ja, und es werden zwar alle unterschiedlich zeitig hochgeschleppt, aber die Startlinie eröffnet sich erst, nachdem der letzte gestartet ist und noch eine gewisse Zeit, damit der im Prinzip auch eine gewisse Starthöhe erreichen kann, erreicht hat.

Und es gibt aber auch eine maximale Abflughöhe, sodass derjenige, der zuerst gestartet ist, jetzt nicht mit einer deutlich höheren, weil er mehr Zeit hatte, mit einer deutlich höheren Höhe starten kann. Also man versucht das schon sehr einheitlich für alle gleiche Bedingungen möglichst zu schaffen. Und ja, genau, also von daher wird erst gestartet, nachdem alle in der Luft sind, plus sogar noch typischerweise 20 Minuten ist die Zeit.

Und dann gibt es auch ein Höhenfenster, in dem abgeflogen wird. Und dann ist die Startlinie eröffnet und ich habe ja immer diese Logger drin, womit das dann auch wirklich exakt sekundengenau geprüft werden kann. Das ist ja cool. Naja, gut, okay, das ist natürlich ein Sport, der anders als beim Segeln halt nicht in zwei Dimensionen, sondern in drei Dimensionen stattfindet.

Und deswegen ist die Startlinie auch eine Box, also eine Box. Nicht eine eine Linie, sondern eine zweidimensionale Linie, nämlich eine Fläche, wo die Rechner sind. Eine Fläche, genau. Genau, genau. Richtig. Und wenn die so, ich weiß, das hat nichts mit F-Schlepp hier zu tun, aber dafür braucht man F-Schlepp, das ist mir klar.

Sonst kriegst du die Leute ja nicht alle in derselben Zeit rum. Aber wenn die da jetzt an diese Box rankommen und dann möglichst schnell zum Zeitpunkt des Startes genau darüber fliegen, schreien die sich gegenseitig wie bei einem Segelboot auch an, mehr Raum, mehr was. Ich weiß nicht, ob einer das schon mal regatt gemacht hat. Die brüllen sich an und kommen sich ganz dicht Und das kann ich mir gerade ein bisschen interessant vorstellen, muss ich sagen.

Es ist für alle, also der Start von so einem Wettbewerb ist für alle unwahrscheinlich aufregend und sehr angespannt. Das muss man schon sagen. Also es sind dort, ich habe heute extra mal mein T-Shirt angezogen hier sogar von Clix. Das ist immer so der Wettbewerb, der bei uns hier in den neuen Bundesländern so einer der größten Wettbewerbe ist. Das findet immer Anfang des Jahres schon statt, Anfang der Saison.

Die Piloten machen zum Teil dort ihre ersten Starts. Das heißt, die Anzahl der Übungsstarts vorneweg ist meist sehr limitiert. Das heißt, die F-Schlepps selber können auch mal ein bisschen sportlich sein von den Piloten, die hinten dran sind. Und dann habe ich eben 100, 120 Flugzeuge, Sägeflugzeuge, die gestartet werden wollen und habe dann 10, 12 Schleppmaschinen in einer Runde.

Und dann geht das wirklich hintereinander weg, also mit minimalen Funkverkehr. Jeder sieht den anderen bloß noch und dann geht es wie auf der Perlenschnur. Werden dann die Flieger hochgezogen in einen festen Auskuppelbereich. Dort wird ausgekuppelt. Die Flieger haben, also die Sägeflieger haben diesen diesen dann auch sofort erstmal zu verlassen und suchen sich dann im Umkreis des Flugplatzes eine Wartewolke, unter der sie dann kreisen und Höhe halten.

Und je nachdem, wie gut das Wetter ist, kann das sein, dass es eben auch nur diese eine Wolke gibt, unter der sich dann halt eine sogenannte Plastikwolke bildet, Und die dann sämtliche, also der Erste, der sie markiert, ist natürlich derjenige, der dann die anderen auch mit anlockt, weil dort natürlich dann versucht wird, jeder hält die Höhe, bis die Startlinie sich dann öffnet für die entsprechende Klasse.

Also man muss dazu auch sagen, diese 120 Flieger sind dann nicht in einer Klasse, sondern es sind dann unterschiedliche Klassen. Es gibt ja, Segelflugzeuge sind unterteilt in mehrere Klassen, je nach Bauform. Mhm. Und es gilt dann immer der letzte Start der Klasse. Also da sind dann vielleicht 30 Flieger oder so drin.

Und wenn die dann oben sind, dann schleppen die Flieger, also die F-Schlepper schleppen zwar weiter die nächste Klasse, aber parallel dazu wird dann geguckt, dass die erste Klasse dann auch schon losfliegen kann. Ja, okay. Genau. Also das ist dann schon wirklich, man muss dann auch sehr aufmerksam gucken.

Also du hast deine Flieger, deine Schleppzüge vor dir, hinter dir. Vielleicht ist einer besser dran, weil er nicht ganz so einen schweren Flieger hinten dran hat oder einen besseren Motor in seiner Schleppmaschine, also der dich eventuell überholt. Vor dir hast du einen, der vielleicht auch nicht so gut steigt oder besser steigt.

Und du guckst so ein bisschen, ob du irgendwie von Thermik profitieren kannst. Also man sieht das ja, wenn man dann hinterher fliegt, wie dann die entsprechenden Maschinen steigen oder fallen. Und dann auch beim Abstieg, also wenn es dann nach dem Auskuppeln wieder runter geht, dann zu sehen, dass ich Platz auf der Landebahn, meistens dann, also in Klicks sind es dann sogar zwei Landebahnen, dann entsprechend Platz kriege und dann sofort zum nächsten und weiter geht's.

Also ich sage mal, nach anderthalb Stunden, man ist komplett einmal durchgeschwitzt und fertig für den Tag. Ich bin jetzt schon durchgeschwitzt. Also ich als Flieger, wenn einer mir, wenn ich da schon sehen kann, welche Farbe das T-Shirt von den anderen Fliegerkollegen hat, dann sage ich, das ist mir ja schon zu dicht dran.

Aber das wird dann noch mal schwieriger für die Segler dann in der Plastikwolke, die dann wirklich ja versetzt zu, keine Ahnung, dritt in einer Runde Höhen versetzt dann. Dann, also ja, da kommt meistens ist es dann so, dass dann dort auch nicht der optimale Steigflug oder die optimalen Bedingungen in dieser Thermikblase gefunden werden, weil jeder natürlich auch ein bisschen rausguckt. Die Kreise sind nicht ganz sauber.

Okay, wir schweifen ab. Vielleicht müssen wir da irgendwann mal ein anderes Thema dazu machen. Das ist schon irre. Dann komme ich mal ganz kurz zurück. Also wie gesagt, nochmal ganz am Anfang. Also wenn du Segelflug lernst, lernt man ja hauptsächlich an der Winde. Und die Winde, wie gesagt, hat den Vorteil, sie ist günstig.

Sie zieht nicht so hoch, sie mit über den Spot. Zieht so eine Winde denn hoch, dass man, also zieht die einfach auf unterschiedliche Höhen hoch, kann sie das auch machen? Also nehmen wir mal an, du sagst, du machst explizit nur eine Flugplatzrunde, du möchtest hochgehen und eine Flugplatzrunde mit deinem Segelflugzeug fliegen.

Kann man sagen, du, dann schlepp dich nur mal so halb so hoch, weil das reicht mir völlig oder macht die immer eine Höhe? Nein, also das habe ich noch nicht. Also die Höhen sind ja nicht, also mit 350 Metern bei uns beispielsweise, Beispielsweise, das ist, Also eigentlich schon bloß eine Pflugplatzrunde, da kommt noch ein bisschen vielleicht ein, zwei Kreise dazu und dann war es das aber auch schon, wenn ich keine Thermik gefunden habe.

Wenn ich jetzt woanders bin und vielleicht 700 Meter schaffe als Auskuppelhöhe, dann habe ich mehr Möglichkeiten, um zum Beispiel, ich mache das ja für die Ausbildung, das heißt, da kann ich dann doch das Kurvenfliegen üben oder es gerade ausfliegen. Ich muss ja nicht in dem Rechteck der Platzrunde bleiben, kann ja vielleicht ein bisschen rausfliegen auch, um dann wieder zurückzukommen.

Also würde man glaube ich nicht machen. Also haben wir noch nie gemacht. Was du natürlich trainierst ist die Unterbrechung, also den Seilriss. Den musst du natürlich üben. Das wird, entweder es passiert während der Ausbildung, passiert es dir einfach automatisch, dann, du wirst darauf ja vorbereitet, du hast den Lehrer ja mit drin, aber bevor du auch alleine fliegst, wird es mindestens simuliert, indem dann die Winde schlagartig den Zug nachlässt und du dann entsprechend deine Handlungen, also Knüppel nach vorne, Fahrt aufholen und dann je nach Höhe entscheiden, wo ich dann lande.

Also ob ich noch geradeaus landen kann in die Startrichtung oder ob ich eine verkürzte Platzrunde mache oder je nach Windbedingungen vielleicht sogar mit dem Wind dann 180 Grad lande. Also das ist immer von den Gegebenheiten an dem Tag, an dem Ort und der Höhe dann abhängig. Wie demonstrierst du das? Kannst du das Seil auch echt, also vorab abklinken, aktiv sozusagen und dann das demonstrieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder es ist mit dem Windfahrer abgesprochen. Lass uns mal in 50 Meter, simulierst du mal einen Seilriss, dann lässt der abrupt einfach den Zug nach, also geht sozusagen vom Gas runter. Beziehungsweise, was du auch machen kannst, ist, dass dann der Fluglehrer, der hinter dir sitzt, die Auskuppelvorrichtung betätigt und dich einfach auskuppelt.

Das geht auch. Man sieht es manchmal so ein bisschen, die Seile sind ja miteinander verknüpft. Man kann es dann so ein bisschen sehen, wenn plötzlich der Auskuppelhebel so ein bisschen bewegt sich, dann hat man so einen Verdacht, dass der Fluglehrer hinten am Auskuppelhebel schon seine Fingerchen hat.

Und dann könnte es sein, dass ein simulierter Seilriss gleich kommt. Ja gut, beim Motorflieger macht man den Motor nicht aus, aber man zieht ihn auf Leerlauf und simuliert das. Genau, das ist im Prinzip derselbe Hintergrund, warum ich das mache. Also ein Notverfahren während des Startes trainieren ist ja, sage ich mal, das A und O.

Und jetzt eine Fachfrage, ab welcher Höhe kannst du eine Umkehrkurve fliegen? Also die Impossible Turn, wie es so schön heißt? Gar nicht? Also da gibt es keinen. Bei uns heißt es eigentlich, bis 100 Meter wird geradeaus gelandet. Aber bei 110, 120 kann es dann schon. Es kommt drauf an. Wenn ich starken Gegenwind habe, dann kann ich auch aus 120, 150 Meter mit Seitengleitflug und Störklappen, die ich am Sägeflugzeug habe, kann das auch noch funktionieren.

Da gibt es keine Pauschale. Also wie gesagt, die einzige Pauschale, die ich eigentlich kenne, heißt unter 100 Metern wird geradeaus gelandet. Aber auch da, man muss gucken, wie die Platzbedingungen sind. Es gibt wirklich ja auch kleine Flugplätze, wo man dann sehen muss, ob es eventuell dann auch irgendeine Möglichkeit gibt, hinter dem Platz zu landen, auf einer Wiese, wo bekannt ist, dass die landbar ist, dass die in Ordnung ist.

Dann ist es eine Außenlandung. Dann wird der Flieger da wieder auseinandergebaut. Dafür sind die ja gemacht. Also das ist dann auch lieber so, als auf Krampf eine Umkehrkurve zu machen und dann ohne Fahrt in den Boden reinzutrudeln. Okay, cool. Wir haben, wie gesagt, darüber gesprochen, man fängt ja an mit Wittenschlepp als Segelflugschüler und so.

Wenn man F-Schlepp passiv erleben muss, möchte, passiv sozusagen, also geschleppt werden muss, braucht es dazu auch eine besondere Ausbildung, also so einen Eintrag im Schein oder im Flugbuch oder irgendwas in der Art? Oder kann man sagen, hey, du kannst Wittenschlepp, dann kannst du auch F-Schlepp? Nein, jede Startart im Sägeflug muss separat eingetragen oder sozusagen ausgebildet und eingetragen werden.

Okay. Und eigentlich auch der Windstart, aber dadurch, dass man den Windstart ja während seiner Ausbildung mit Lehrer, so fängt man ja an, immer macht, hat man diese Bedingungen dort eigentlich immer erfüllt. Und für den F-Schlepp, um den dann zu bekommen, sind zehn Schlepps notwendig, davon mindestens fünf mit Lehrer und fünf allein. Okay.

Ja, also es wäre im Prinzip bei Windstart auch so. Ich könnte, also wenn ich jetzt meine Ausbildung nur im F-Schlepp mache, was vielleicht auch die eine oder andere kommerzielle Sägeflugschule auch macht, das will ich gar nicht ausschließen. Also ganz kurz nochmal, um auf Marburg zurückzukommen, die konnten wirklich nur F-Schlepp, weil die haben neben dem Platz, daneben war irgendein historischer alter Römerweg mit so alten Bäumen oder, naja, die sind nicht aus der Römerzeit, aber irgendwie so ein alter historischer Weg und da hatten die Angst, dass das Seil darüber fällt und dann den Weg kaputt.

Aha, okay. Deswegen irgendwie sowas nicht am Kopf. Aha, okay. Also sozusagen, dann ist es bei denen im Prinzip genau andersrum. Sie müssen dann auch, wenn deren Schüler oder auch Lizenzpiloten, also ich kann auch meine Lizenz nur mit einer bestimmten Startart eingetragen bekommen, so ist es nicht. Und wenn die dann die andere Startart haben wollen, fünf Starts mit Lehrer, fünf Starts allein, und dann kann ich die andere Startart eingetragen bekommen.

Und das ist dann eben beim F-Schlepp, wie gesagt, typischerweise, Erst Windstart und dann der F-Schlepp. Ah, okay. Genau. Da wären dann die verschiedensten Möglichkeiten. Oder wir hatten ja schon eine Frage. Man muss das ja aktiv fliegen. Es ist jetzt nicht so, dass ich einfach nur hinterhergezogen werde und das Seil mich immer hinterherzieht.

Ich muss das wie beim Auto, da muss ich auch lenken. Ich muss das aktiv fliegen. Das ist kein Tandem-Fahrrad. Meinst du? Oder Tandem, ja genau, Tandem-Fahrrad. Also ich sitze bloß hinten drauf und tue so, als ob ich mitmache, sondern ich muss das wirklich steuern mit dem Sägeflugzeug. Und ja, das geht im Prinzip erstmal los. Der eigentliche Start, bleibe hinter dem Flieger, also brich nicht nach rechts, nach links aus.

Halte die Höhe hinter dem Flugzeug. Also es gibt dann je nach Flugzeug, was es ist, ob es ein Hochdecker ist oder ein Tiefdecker ist, gibt es dann so ein paar Grundregeln. Zum Beispiel ein Hochdecker heißt es immer Fahrwerk auf den Horizont. Das heißt, wenn ich so sitze, dann ist das Fahrwerk von dem Flieger in einer Linie mit dem Horizont. Dann habe ich eine gute Höhe hinter dem Motorflugzeug.

Habe ich einen Tiefdecker, dann heißt es die Fläche auf den Horizont. Ja, okay. Wobei es auch nicht schlimm ist, wenn ich beispielsweise auf einem Hochdecker die Fläche auf dem Horizont nehmen würde. Das ist jetzt, also so schlimm ist es nicht. Aber zu den Extremen, da hatte ich ja so ein paar Beispiele mal rausgesucht, so ein paar Extreme gibt es dann schon.

Also ab einem bestimmten Punkt wird es dann trotzdem auch gefährlich. Ja, okay. Heutzutage. Einmal bin ich ja mit einem Lehrgangskollegen von mir, bin ich irgendwo in Ungarn, auch mitgeschleppt worden hoch und dann sind wir eine Runde Silkefliegen gegangen und ich habe mir gedacht, alter Schwede, ist der dicht dran.

Das war wirklich 15 Meter oder nur war das. Das war dann vielleicht noch so ein altes Seil, was wir übrig hatten. Aber heutzutage sind das 40, 60 Meter und das ist dann auch sehr angenehm. Also je kürzer das Seil, desto schwieriger ist es natürlich, desto mehr, desto größer sind dann auch die Kräfte, die dann auf den Segeler, wenn er mal aus der Flucht rauskommt, die dann auch dann wirken, um ihn wieder hin zurückzubringen.

Also wenn durch die Thermik durchgeflogen wird oder so, dann... Das lange Seil federt halt ein bisschen ab, weil es elastischer ist und all sowas. Genau. Wie sieht es aus mit Wirbelschleppen oder irgendwas? Also PropWash ganz speziell? Also der Propeller erzeugt ja auch ordentlich Quatsch. Genau. Merkt man auch und da geht es dann so ein bisschen also wir haben ja gerade gesagt man fliegt eigentlich horizontal hinterher das ist so eigentlich der Standard kritisch ist es, wenn ich zu hoch bin, Das ist eigentlich ein sehr gefährlicher Flugzustand, was sehr angenehm ist eigentlich für beide, was aber sehr selten gemacht wird.

Ich versuche manchmal so ein paar Leute so ein bisschen dazu zu animieren, das mal zu machen, um mal ihnen zu zeigen, wie angenehm das ist. Ist ein sogenannter Tiefschlepp. Das heißt, ich gehe wirklich richtig tief unter den Motorflieger drunter, also sogar noch durch den Prop-Wash durch und hänge dann wie so eine reife Pflaume unten drunter dran.

Ist deswegen sehr angenehm, dass ich keine großartigen Bewegungen des Motorfliegers mehr ja, also klar, ich muss ja ausgleichen, aber nicht in dem Maße, als wenn ich es direkt dahinter herfliege. Und für den Motorflieger ist es von daher natürlich safe, weil in dem Moment, wo irgendetwas ist, er hat immer die Chance, durch Fahrt aufholen und drücken nach unten, er hat immer Reserve, er kann immer Fahrt aufholen, er kann immer drücken.

Das ist währenddessen, wenn ich zu hoch bin, er kann nicht hochkommen. Er schafft es nicht, wenn ich zu hoch bin, er schafft nicht, wieder eine Linie herzustellen, indem er hochkommt, weil er ja durch durch den Schleppzug selber natürlich schon in einem hohen Leistungsbereich operiert. Was die Motorleistung und auch Geschwindigkeit und so, also das ist alles safe, ich will jetzt keine Angst machen, aber das ist schon nicht Standard und da habe ich keine Reserve, da komme ich nicht hoch, das geht nicht.

Also deswegen ist das Hochziehen von dem Sägeflugzeug sehr gefährlich, währenddessen der so genannte Tiefschlepp eigentlich eine ziemlich elegante, gerade wenn ich wirklich so einen Überführungsschlepp mache, das habe ich früher öfter gemacht, wenn ich irgendwo von A nach B geschleppt wurde, über Funk kurz gesagt, pass auf, ich gehe runter, dann hat der vorne seine Trimmung geändert und dann sind wir beide relativ gemütlich ohne großartige Steuer.

Zusätzliches Steuern eigentlich über Land geflogen. Ja, also wie gesagt, ich höre auch jetzt zum ersten Mal davon. Also ich habe nur dieses Bild im Kopf, dass natürlich an einem Motorflieger hast du vorne an den großen Tragflächen Auftrieb. Also das drückt dich nach oben. Du hast aber hinten an deinem Heck Abtrieb sozusagen.

Und das hält ja den stabilen Flugzustand, wie so ein Flugzeug sich in der Luft hält. Rein aerodynamisch. Und wenn ich jetzt ein Segelflugzeug habe, was sich natürlich am Heck befestigt ist des Motorfliegers oder das Schleppflugzeug, besser gesagt, und jetzt tiefer sich befindet, dann drückt es ja auch so ein bisschen immer die Nase, erzeugt ja auch so eine Art Runterdruck hinten am Heck.

Er zieht runter. Das ist eigentlich auch so mit einem stabilisierenden Flugzustand sozusagen. Also stabilisiert den Flug. Kann ich mir richtig gut vorstellen. Während wenn du nach oben drückst und wie du schon sagst, er zieht ja durch das, wenn das linke Flugzeug über dem Schleppflugzeug ist, unterbreche ich mich bitte, wenn ich falsch rede, dann würde ja praktisch auch am Heck hinten hochziehen und damit die Nase des Schleppflugzeuges runterdrücken.

Das heißt, wie du schon sagtest, wenn der wirklich nach oben wegzieht, dann hat er ja vorne gar keine Chance mehr, sozusagen die Nase auch nach oben hochzukriegen, weil die wird ja von dem Schleppflugzeug nach unten gedrückt. Genau. Das ist tatsächlich auch schon vielfach oder mehrfach bei Unfällen genau so passiert.

Ja, okay, gut. Ja, cool, cool. Das heißt, wir haben gerade was, du hast auch noch andere Sachen hier rausgegeben. Du hast gerade gesagt, Überführungsschlepp sozusagen. Das heißt, also du ziehst, da wird ein Segelflugzeug, könnte man sich mal vorstellen, wenn irgendwie schlechte Thermik ist oder irgendwas und du würdest es partout von A nach B bringen, dann würde man sagen, ey, schlepp mich mal darüber oder so.

Ja, oder sozusagen den Streckenflieger auf der Außenlandung, nicht auf dem Acker, sondern Außenlandung auf einem, aber nicht dem Heimatflugplatz. Ja, also ich lande, ich schaffe als Segelflieger meine Strecke nicht, lande aber nicht auf einer Wiese, sondern ich suche mir halt einen Flugplatz, der auf meiner Strecke liegt und lande dann dort außen.

Und jetzt könnte ich mir natürlich meine Rückholmannschaft mit Anhänger kommen lassen. Ich kann aber auch, und das ist dann auch bei Wettbewerben, wird das in der Zwischenzeit dadurch, dass die Preise sich doch sehr erhöht haben, nicht mehr so oft, aber früher war das eigentlich relativ häufig, dass sie dann gesagt haben, komm, schick mir mal eine Schleppmaschine, die mich wiederholt, dann spare ich mir einfach das Auf- und Abrüsten.

Das ist gerade bei großen Flugzeugen, Doppelsitzer, offene Klasse, ist das Auf- und Abrüsten ja doch immer eine ziemlich, also kann recht aufwendig sein und so lässt man sich einfach abholen. Ich habe mir da tatsächlich auch noch nie Gedanken darum gemacht, aber du hast ja recht. Nehmen wir mal an, du bist als Seelenflugzeug unterwegs, bist weit weg von deinem Platz und dann verhungerst du, oder wie das immer so schön heißt, das heißt, du kriegst keinen Auftrieb mehr und dann ist da unten so ein kleiner Flugplatz, ganz normaler, Ich sage mal sowas wie, ich sage jetzt mal banal Rendsburg oder irgendwie sowas, aber der ist halt kein Segelflugplatz, hat keine Winde, kein gar nichts.

Dann würde man sich natürlich als Segelflugzeug, ich weiß nicht, ob du das schon mal gemacht hast, trotzdem sagen, hey, hallo, Rendsburg Radio, Segelflugzeug hier, kann ich bei euch landen? Bitte Fluginformationen und dann fliegst du da hin und landest, weil das besser ist, als wenn du da irgendwo auf eine Wiese runtergehst.

Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Die sollte man immer doch schon bevorzugen, weil ein Flugplatz ist einfach was anderes als eine Wiese, wo ein Graben quer gehen kann oder irgendein Loch oder was auch immer. Also eine Außenlandung ist immer ein Risiko, das muss man einfach so eingestehen. Und das muss nicht mal ein Flugplatz sein, der keinen Segeflugverein hat.

Das kann ja auch sein, dass der Segeflugverein gar keinen Motorflieger oder gar keinen F-Schlepper da hat oder keinen Pilot da hat oder vielleicht an dem Tag gar keinen Flugbetrieb macht, weil es nicht Wochenende ist, sondern unter der Woche und der Streckenflieger unter der Woche. Also es gibt ja verschiedenste Varianten. Wir haben auch schon bei uns am Flugplatz gelandete dann mit unserem Schlepper...

In die Richtung gezogen, hochgezogen und haben, und der hat dann auf halber Strecke oder als es dann ausreichend Höhe hatte, hat er dann ausgeklingt und ist dann zum Heimatflughafen, zum Heimatflugplatz geglitten und wir sind dann wieder zurückgeflogen. Ist natürlich billiger, weil ich den Anflug nicht habe und auch nicht den kompletten Rückflug, sondern ich habe im Prinzip nur, ja, wenn es wirklich so 50 Prozent der Strecke, habe ich halt nur einmal die Gesamtstrecke statt zweimal.

Ja, logisch, logisch, logisch, cool. Ja gut, das habe ich mir auch noch keine Gedanken dazu gemacht. So, aber dann hast du hier so andere Sachen da gemacht. Du hast hier aufgeschrieben, Kurvenschlepp, Kastenschlepp, Abwärtsschlepp. Das sind wahrscheinlich alles auch Trainingssachen, die man, wenn man F-Schlepp eingetragen haben möchte in seinen Schein, dann muss man verschiedene Manöver sozusagen im Verband, im Schleppverband machen.

Sehe ich das richtig? Richtig, genau. Ich muss im Prinzip lernen, wie ich aus jeder Position hinter dem Schlepper wieder in die, sag ich mal, Normalflugposition zurückkomme. So, und da ist, Kurvenschlepp ist erstmal das Erste. Man würde jetzt denken, na gut, dann fliege ich halt einfach eine Kurve, aber es ist so einfach nicht, weil ich, wenn ich das Heck als, müsste man sich vielleicht mal aufmalen, da würde man das aber sehen, wenn ich das Heck des Fliegers, also meines Schleppflugzeuges, weiterhin bei mir vorne an der Nase als Ziel habe, dann wird es keine Kurve.

Was ich machen muss, ich muss meine Nase auf die Hälfte ungefähr seiner Flächen, seiner Außenfläche punkten, also richten, um eine richtige Kurve hinzubekommen. Sonst würde er dich um die Ecke zerren. Ja, sonst wird es keine richtige Kurve. Also es geht auch, aber es sieht dann nicht schön aus. Also sozusagen die Ausbildung ist dafür da, dass es ja auch schön aussieht und vernünftig ist und eine richtige Kurve wird.

Und damit es eine richtige Kurve wird, kann ich als Segelflieger nicht den Motorflieger als Ziel haben, sondern ich muss auf die Außenfläche und dort ungefähr so auf zwei Drittel, die Hälfte fliegen. Der Flächenlänge mich ausrichten, damit ich dann wirklich vernünftig rumkomme. Naja gut, ich meine, wenn du wahrscheinlich, wenn du das nicht richtig machst, dann kostet das Widerstand und dann kostet das Steigrate und dann kostet es dich am Ende auch dein Geld, weil du länger brauchst, um da in die Höhe zu kommen.

Genau, so sieht es aus. Kastenschlepp ist dann die, was ich gerade sagte, aus jeder Position muss ich in der Lage sein, wieder runter zu kommen, und da wird es dann meist so, Also der Fluglehrer sitzt ja dann hinten drin und sagt, mach mal einen Kastenschlepp und dann wird wirklich hinter dem Motorflugzeug so ein richtiges Rechteck abgeflogen, dass man wirklich in den Ecken, ich will nicht sagen so weit wie möglich, aber schon doch sehr stark rein muss.

Und da ist dann auch mal wirklich gekreuzte Ruder, sitzt man dann drinnen, weil das natürlich einen ordentlichen Zug auch auf Seil gibt und das Seil will dich wieder dahinter ziehen. Aber du willst eigentlich, der Kastenschlepp soll wirklich so sein, dass beide Flugzeuge dann auch gerade weiterhin sind. Ja, mit dem völlig schrägen Seil, was dann irgendwie da drinnen hängt.

Das ist dann ziemlich wichtig, dass man das auch vernünftig beherrscht, wenn dann eben nicht nur, kommen wir ja später noch dazu, wenn dann nicht nur einer geschleppt wird, sondern wenn dann auch mehrere geschleppt werden können. Weil dann gibt es eben eine verschiedene Separation der Flugzeuge. Und dann muss ich das auch wirklich so halten. Ich muss diese Position dann auch halten können.

Und genau, das ist ein Kastenschlepp. Abwärtsschlepp, das klingt jetzt erstmal so aufregend nicht. Aber man muss sich hier klar werden, dass ich ja völlig unterschiedliche Gleitzahlen habe. Aber ich habe halt eine Chessner, die... Abwärtsschleppnummer, so wie ich das vorstelle, bedeutet, also du steigst nicht oder fliegst nicht horizontal, sondern jetzt gehst du mit dem Schleppflugzeug gleichzeitig wieder runter.

Genau, du gehst jetzt mit dem Schleppflugzeug runter und hast jetzt das Problem, dass dein Sägeflugzeug bei gleichem Gleitwinkel natürlich schneller wird plötzlich. Weil dein Sägeflugzeug ist darauf sehr, sehr optimiert auf ein sehr sparsames Gleiten. Kann also, um die gleiche Geschwindigkeit zu fliegen, hat es einen viel, viel kleineren Gleitwinkel eigentlich.

Und wenn ich jetzt aber sage, beide sollen gleichmäßig runtergehen, dann wird das Sägeflugzeug plötzlich viel, viel schneller. Und das besteht die Gefahr, dass ich hinten in den Motorflieger halt reinfliege. Und das muss ich dann durch eine sehr diffizile Betätigung dieser Störklappen, die ich habe, die in diesen Sägeflugzeugen immer oben und unten oder manchmal nur oben rauskommen, muss ich das steuern. Die darf ich natürlich nicht zu stark rausmachen, weil ich sonst sehr viel Widerstand mache.

Oder wenn ich es zu ruckartig mache, auch die Gefahr besteht, dass ich das Seil zerreiße. Aber ich darf es eben auch nicht zu schwach machen, weil ich sonst eben einfach zu schnell wäre. Und dann das Seil durchhängt und mir die Gefahr besteht, dass ich auf den Motorflieger halt hinten rauf fliege. Das bringt mich jetzt gerade so in das Thema Verantwortung eigentlich.

Also in dem Moment, wenn so ein Schleppverband ist, ist es ja quasi, ein Flugzeug oder ist es ein, wer hat denn da das, wer ist der PIC des Gesamtverbandes oder ist da jeder für sich? Jeder ist für sich selber. Jedes Flugzeug operiert für sich selbst. Okay. Das heißt, ja, man könnte natürlich ganz legale Fälle irgendwie da reinrauschen.

Wir nehmen mal an, wenn der Front oder der Schlepppilot, also irgendein in die Wolke reinfliegt und der Segelflieger ihm hinterherfliegt, dann kann der, Segelflieger sich nicht damit rausreden und sagen, ey, der hat mich da reingezogen. Das war nicht meine Schuld. Genau, ich habe eine Auskuppelvorrichtung, in der ich mich zu jeder Zeit vom Verband oder vom Seil trennen kann.

Also beide, beide haben eine Auskuppelvorrichtung. Wollte ich gerade sagen, ja, genau. Jeder kann den anderen im Prinzip alleine lassen. Okay. Ja, das ist eine interessante Frage. Oder wer hat denn, wenn du sagst, wenn der andere beim Abwehrschlepp, der Segelflieger ihm hinten aufläuft, sozusagen. Ich sag mal...

Und das passiert jetzt und es würde so ein Unfall kommen oder irgendwie sowas. Gab es sowas schon mal oder irgendwas, wo der andere hinten reingefahren ist? Das wäre ja so eine Art Auffahrunfall. Ja, genau. So ein Unfall ist mir tatsächlich nicht bekannt, weil auch ein Abwärtsschlepp jetzt nicht alltäglich ist.

Es wird geübt, auch hier das Thema sogar bis zur Landung, also dass man auch wirklich dann als Verband landet. Das ist dann nochmal eine zusätzliche Herausforderung. Das habe ich selber noch nicht gemacht, also weder hinten dran noch vorne dran. Ich habe es aber schon bei uns auf dem Flugplatz gesehen. Wir haben es schon gemacht.

Es wird geübt für den ganz seltenen Fall, dass beide Schleppkupplungen nicht auskuppeln. Ja, also das würde ich auch erwarten. In der Luftfahrt wird alles geguckt. Also, dass da die Fälle nicht auftreten. Also, dass meinetwegen die Schleppkupplung vorne am Segelflugzeug nicht abgeht und der vorne kappen muss, dass der Segelflieger wahrscheinlich mit dem hängenden Seil dann landet. Das wird genauso trainiert.

Normal ist wahrscheinlich, dass das Schleppflugzeug mit dem hängenden Seil landet. Das ist wahrscheinlich normal. mal, weil wenn du das kappen würdest, würdest du ja verlieren, dann liegt das irgendwo in der Pampa, das will man ja natürlich irgendwie auch nicht. Genau. Und dass man das natürlich, wenn beide nicht abgeht, dass das auch irgendwie trainiert werden muss. Also das würde ich erwarten, dass man das... Genau.

Beziehungsweise es gibt auch sehr, sportliche Kameraden, die dann um die, man muss auch eine gewisse Mindestanzahl an Schlepps haben, sowohl hinten als auch vorne dran, nach, also in in so einem gleitenden 24-Monats-Fenster. Und um einfach zu vermeiden, dass ich jedes Mal, ich muss dann landen, dann muss ich den Flieger wieder an den Start ziehen, dann muss der Schlepper wieder kommen und dann geht es wieder los und so, wird einfach so ein Touch and Go gemacht und dann geht es gleich wieder los.

Also damals, als es bei uns gemacht wurde, war das eher aus dem Grund. Also da war es gar nicht zum, also es war zu Trainingszwecken, aber der Verein, der das damals bei uns gemacht hat, Die haben gesagt, sie machen das bei sich eigentlich, um dann die in Übung Haltung zu bekommen für Leute, denen die Starts halt fehlen oder die jetzt noch ein, zwei Starts dann oder bei einem nicht, aber bei zwei oder drei Starts dann noch benötigen.

Um denen da die Zeit zu sparen. Also um seine Berechtigung zu erhalten, ein F-Schlepp aktiv oder passiv auszuführen, muss man innerhalb von x Monaten so und so viele Vorgänge gemacht haben. Und das wahrscheinlich bei dem Windenschlepp genauso, oder? Ja, genau. Okay, also wobei bei Winden gibt es nur eigentlich der passive Teil.

Es sei denn, derjenige, der an der Winde steht, der muss auch irgendwie was nachweisen, dass der auch irgendwie die Winden. Das Na, das ist mir jetzt nicht bekannt, ne eigentlich nicht, ne, also nur die Piloten müssen entsprechende Winden äh, entsprechende Startanzahlen nachweisen, ja Okay. Na gut, also wenn man ähm naja gut, das kann der Fall sein, dann nehmen wir mal hier Marburg zum Beispiel, wenn du nur, wenn du dein, nur vom Marburg aus fliegst und nur F-Step machst und dann landest du irgendwie außerhalb an einem anderen Segelfrugsatz und der hat nur Windenschlepp, dann machst du irgendwie dicke Backen, weil du da offiziell nicht weg kannst, ne?

Ja, genau. Sozusagen. Oder du holst dir ein Flugzeug, der dich da rausschleppt. Holst du den Schlepper oder, wie gesagt, der Anhänger. Der Anhänger. Die Crew mit dem Anhänger. Ja, ja, okay, verstehe, alles klar. Okay. Wer verköstigt werden möchte. Ja, super. Du hast ruhig geschrieben, durchhängendes Seil. Was meintest du damit?

Das ist im Prinzip, das geht in diese Richtung abwärtsschlepp, Beziehungsweise ich kann so ein durchhängendes Seil natürlich auch durch andere Bedingungen kriegen. Also wie gesagt, Thermik. Also diese F-Schlepps finden ja eigentlich an thermischen Tagen statt. Ich versuche ja auch aktiv wirklich die Thermik zu nutzen, um den Schlepp so kurz wie möglich zu machen als Schlepppilot und versuche die Thermik mit zu nutzen.

Also ich kreise tatsächlich auch mit dem Gesamtverband unter der Wolke und das sind dann natürlich auch sehr, ja, turbulente Manöver und da kannst du dann auch zum durchhängenden Seil kommen und das muss ich halt üben. Das kann ich, wie gesagt, entweder auch mit diesen Störklappen dann machen oder zum Beispiel so ein bisschen so einen Seitengleitflug machen, einfach mehr Widerstand erzeugen, um das Seil vorsichtig wieder zu straffen, damit dann wieder so der Standardabstand dann wieder herrscht.

Ja klar. Hat das Seile wahrscheinlich auch eine Bruchstelle, eine Sollbruchstelle, wenn es überlassen wird? Wo reißt es dann eher ab? Am Flugzeug von vorne oder hinten? Na, die Sägeflugstelle ist am Sägeflugzeug auf der Seite. An der Seite des Sägeflugzeugs ist die Sägeflugstelle. Genau. Das Ausklicken hast du extra auch noch aufgeschrieben.

Mir fällt natürlich dann da ein, ich glaube, so eine kleine Frage gab es auch bei den Hörern, wo denn immer so ein Seil eingeklinkt wird. Ist das für einen Windenschlepp und für einen F-Schlepp derselbe Punkt oder sind das unterschiedliche Punkte? Jein. Ein klassisches Jein. Es sollten unterschiedliche Kupplungen sein.

Also für den F-Schlepp gibt es vorne eine und für den Windschlepp gibt es in der Nähe des Schwerpunkts ein. Kurz vor dem Rad. Manchmal ist es sogar so, dass es mit in der Schwinge, wo das Rad befestigt ist, mit integriert ist, sodass es dann, wenn das Rad eingefahren wird, dann auch mit verschwindet und keinen Widerstand mehr leistet.

Es gibt aber Sägeflugzeuge, die vorne keine haben, gerade ältere Sägeflugzeuge. Da hat man das manchmal auch weggelassen oder es war eine Zusatzausstattung, die derjenige dann nicht gezogen hat. Dann kann ich auch an dieser Windenkupplung den F-Schlepp durchführen. Ich muss, wenn ich das mache, muss ich trotzdem fünf Starts an einer richtigen F-Schleppkupplung vorne gemacht haben.

Und da ist mehr Trainingsaufwand und auch Nachweispflicht notwendig, weil das natürlich auch wieder ein sehr kritischer ... Also eher kritischer Fall ist als der Standard vorne an der F-Schleppkupplung. Aus zwei Gründen. Das eine. Bei mir geht es jetzt gleich gerade ein Licht auf. Du hast nämlich unten in den Fällen, wir besprechen noch ein paar Vorfälle und Unfälle.

Ich weiß nicht, ob du es jetzt eben wieder darüber reden möchtest oder irgendwas oder ob wir es nachher besprechen. Da hast du was aufgeschrieben und ich habe das nicht geschnallt. Und jetzt weiß ich, was da ist. Das ist nämlich dieser eine Fall, der bei einem Sägeflugwettbewerb stattgefunden hat, wo dann ein Sägeflieger während des Starts ist, also die Tendenz, dass das Flug...

Lass mal rüber erzählen, was da passiert ist. Es gibt verschiedene Punkte, also einmal in der Nase, das würde ich sagen, macht Sinn, wenn du ein Flugzeug schleppst, weil das genau vorne an der Spitze und alles hängt hinten dran, der ganze Flieger hängt hinten dran und ist schön stabil. Schön stabil, zieht sich wieder hin Genau.

Und unten am Schwerpunkt macht für mich auch Sinn, wenn ich eine Winde schleppe, weil da geht ja die Nase nach oben und wenn da die Winde dran hängen würde, würde es ja die Nase immer nach unten ziehen. Also muss es am Schwerpunkt angebracht sein. Und sinnlos Kräfte in dem Flug benötigt werden, um wirklich diesen Steigwinkel hinzubekommen. Wie gesagt, typisches Drachensteigen.

Also das Seil ist ja beim Drachen auch nicht vorne dran, sondern wenn ich den Drachen steige, versuche ich ihn ja auch im Schwerpunkt anzubringen. Das Seil ist beim Windstart ganz genauso. Aber hat natürlich dann eine Tendenz für einen eher instabilen Flugzustand, weil ich natürlich im Schwerpunkt viel diffiziler, viel genauer steuern muss, um seitliches Ausbrechen zu verhindern während des Anrollens oder eben auch auf Bäumen zu verhindern.

Was beides natürlich durch eine Schwerpunktkupplung, glaube ich, kann man sich relativ leicht vorstellen, gerade wenn dann eben auch noch Thermik ist und so weiter. Die Tendenz, dass der Flieger seitlich ausbricht oder eben sich aufbäumt, ist mit der Windkupplung im Schwerpunkt deutlich mehr gegeben, als wenn ich das Ganze vorne in der Nase stabil habe.

Und ich habe das Bild gerade so, es ist, wenn du etwas oben auf eine Kugel platzierst und da kann es jederzeit eine Kugel links oder rechts runterrollen. Und da steht es halt in der Mitte sozusagen drauf. Das ist so der typische leicht labile Zustand, der da irgendwie herrscht. Genau, den du für einen Windstart willst haben, aber für den F-Schlepp kannst du ihn eigentlich nicht gebrauchen.

Also man, aber trotzdem gibt es Verfahren, wo man eine Kupplung, also man könnte niemals einen Windenschlepp machen mit einer Kupplung für einen F-Schlepp, für einen Flugzeugschlepp. Das würde nicht hingehen. Es gibt kombinierte Kupplungen. Es gibt Flugzeuge, die haben die Kupplung... In der Nähe des Instrumentenpilzes. Also so, ich sag mal, wenn ich im Seeflugzeug so drinne sitze, so ungefähr, wo meine Knie sind.

Das ist ein Kompromiss. Das ist relativ gut für den F-Schlepp, aber nicht mehr ganz optimal für den Windstart. Das polnisches Flugzeug, so genannt Dayanta, der hatte sowas früher. Da gab es nur diese eine Kupplung unter dem Instrumentenpilz, die dann aber eben auch für Windstab genutzt wurde. Okay. Aber war natürlich nicht optimal, genau.

So, und jetzt hast du hier diesen einen Fall beschrieben, der aufgetreten ist. Da habe ich extra, wie gesagt, drunter geschrieben, den verstehe ich nicht. Genau, genau. Aber jetzt kommt mir die Idee irgendwie drauf. Das ist 2011 passiert, wenn ich das sehe. Genau. Und in Holzdorf. Und genau, erzähl doch mal, was da passiert ist.

Ich habe es ja angelesen, aber. Genau. Genau, also das war auch im Rahmen von einem Sägeflugwettbewerb. Also hatte ich ja vorhin so gesagt, alle sind sowieso auch ein bisschen angespannt und vielleicht kennt man das Gelände gar nicht und so. Jedenfalls ist es so, hier steht so nach sechs Sekunden, nachdem sich der Schleppzug in Bewegung gesetzt hatte, brach das Sägeflugzeug um etwa 20 Grad nach rechts aus.

Und das war halt, in dem Fall war das tatsächlich so, dass der Sägeflieger an der Windkupplung eingeklinkt war und es jetzt genau zu diesem Ausbrechen gekommen ist. War das aber, das war dem Pilot bewusst? Ja. Ja, ja, natürlich. Wahrscheinlich gibt es an dem, also das ist eine ASW-15 gewesen, die gibt es tatsächlich auch sowohl mit als auch ohne diese F-Schleppkupplung.

Also das ist eine bewusste Entscheidung. Das passiert nicht aus Versehen. Okay. Und das Sägeflugzeug ist dann weiter, hat dann weiter abgehoben, hat dann die Längsachse trotzdem so weit ausgerichtet nach rechts, ist so geblieben. Also ist nicht wieder zur Mitte zurückgeflogen sozusagen. Er hat es eben nicht zurück geschafft, aus welchen Gründen auch immer.

Entweder noch zu langsam und das Seitenruder war noch nicht genug angeströmt, um es wieder zurückzubringen. Oder auch Wind. Seitenwind kann sowas natürlich auch. Ein Start unter Seitenwindbedingungen ist auch ziemlich kritisch in so einem Fall. Und gerade wenn ich so einen Wettbewerb habe, werden manchmal eben auch unter schwierigen Bedingungen gestartet.

Also du möchtest schon versuchen, deine Wettbewerbstage gut zu nutzen. Und wenn dann eben ein Seitenwindtag ist, dann heißt es, wird trotzdem gestartet. Das ist dann die, ja, man glaubt dann eben den Leuten, dass sie so erfahren sind, dass sie das dann auch hinbekommen. Naja, und hier führte das dann eben dazu, dass das Motorflugzeug dann nach links ausgebrochen ist.

Also er hat ihm im Prinzip den Schwanz rumgezogen und hat das Motorflugzeug nach links rausgezogen bis zu einem Winkel von 90 Grad. Also er hat im Prinzip dann den Motorflieger einmal quer gedreht und ist dann auch noch zusätzlich, es steht etwa drei Sekunden nach dem Abheben, ging die ASW 15, also der Segelflieger, in einen windartigen Steigflug über und folgte dann der Wilga nach links, also Wilga, das Schleppflugzeug.

Und also es muss eine ziemlich waghalsige oder abenteuerliche, abenteuerlicher Start gewesen sein. Und der Schlepppilot hat dann den Start abgebrochen und hat sich dabei aber dann trotzdem überschlagen. Also ja, Flugzeug schwer beschädigt. Piloten blieben glücklicherweise unverletzt. Ja. Kann denn, also ich meine so der, der, der vorne, der Schlepppilot, der hat war, das ging alles so schnell, hätte wahrscheinlich die, die Kupplung reißen können, aber da muss man drauf kommen in dem Bereich. Genau, genau, genau.

Also das ist tatsächlich…, ist es dann eben auch nicht mehr möglich und dann, er hat ja dann auch abgebrochen den Start, aber das war dann schon zu spät, also 90 Grad gedreht und wenn dann, also ja. Ja, logisch, das haut dann nicht mehr so hin. Da frage ich mich, weißt du, ob es, da würde man sich ja am Kopf kratzen und sagen, gibt es denn, so demonstrierte Seitenwindlimits, gibt es da irgendwie Limits für verschiedene Kupplungsarten oder irgendwie sowas, aber wahrscheinlich hat es sich da da keiner so richtig Gedanken rumgemacht.

Es ist zu die Kombination aus Motorflugzeug und Sägeflugzeug, die ist so variabel. Ich habe so viele Möglichkeiten, das zu kombinieren mit verschiedenen Typen und eben auch Kupplungen und so weiter. Auch die Frage, ob ich auf Asphalt starte oder auf Gras starte, ist da nochmal ein Unterschied. Also normalerweise sind ja Sägefluggelände oder Sägeflugplätze ja, das sind ja alles eigentlich Gras. also Wiesen bloß, nur die wenigsten haben ja eigentlich eine Asphalt- oder eine Betonbahn.

Von daher, ja, da gibt es eigentlich keine festen Zahlen dafür. Also ist mir nicht bekannt. Ja, okay, cool. Spannend. Ja, aber jetzt kommen wir ja zu dem, Glaube ich ja zum eigentlichen spannenden Teil. Du hast es ja vorhin schon so ein bisschen angewähnt. Wir haben uns ja so unterhalten, wie man die ganzen Notfälle und Ausklicken und all sowas.

Aber dann, das habe ich durch dir im Vorgespräch auch erst gelernt, dass ihr ja nicht nur ein Flugzeug schleppt und nicht nur waghalsigerweise zwei hinten dran ballert, sondern wie viele wurden da schon gemacht? Habe ich gesehen, Weltrekord liegt bei neun oder irgendwie sowas? Ja, genau, genau, genau.

Also Doppelschlepp, Troikerschlepp, das ist so das, was auch normale Maschinen noch können. Also wieder die Wilga, ich nehme sie mal mit, der auch, wenn Markus beim letzten Mal, als du es mal angekündigt hattest, mit der Wilga so ein bisschen abfällig getan hat. Aber sie ist schon…, Röger? Und Blanix, das ist so ein tschechischer Hersteller, der, die, diese, sind so, ich glaube das einzige Metall-Sägeflugzeug, wird deswegen sehr gerne genutzt bei Flugplätzen auch, die die Flieger dann auch draußen lassen können.

Das ist halt Aluminium und wir hatten auch mal einen und wird da auch sehr gerne genutzt. Und hier wurde einmal demonstriert mit einem, mit einer tschechischen Z137 oder Z37 mit Turbinentriebwerk, also so wie deine Cessna, deine Caravan. waren. Ja, wenn es meine wäre, schön, aber ist egal. Ja, also dein Arbeitsgerät.

Und ja. Also die hatte dann auch schon ein paar hundert PS sozusagen. Die hat entsprechend Power und das dann, also das ist natürlich ein Riesenwiderstand, den du da hinterher ziehst auch. Und ja, das Video, es hat ja auch einer der Hörer in der Telegram-Gruppe vorab, als du die Folge angekündigt hattest, ja schon verlinkt gehabt.

Und das ist schon sehr imposant, Wenn man dann sieht, also es benötigt natürlich einen riesen Flugplatz, um erstmal überhaupt in Gange zu kommen, um zu starten. Man sieht dann auch, wie die dann dieses Seilpaket, jeder Flieger hat sein eigenes Seil. Es ist also nicht so, dass man das irgendwie dann von einem zum nächsten dann weiter spannt, sondern jeder hat sein eigenes Seil.

Und wie lange das dann auch dauert, bis der Letzte dann auch wirklich abgehoben hat. Und da komme ich dann, das, was ich vorhin so ein bisschen angedeutet hatte, der Erste muss dann auch wirklich dann entsprechend Platz machen. Sie sind zwar in der Länge gestaffelt, aber trotzdem will ich mit meinem Flugzeug, mit meinem Rumpf, mit meinem Rad, mit was auch immer, nicht das Seil der hinter mir Fliegenden irgendwie, sag ich mal, stören.

Also wenn drei Flugzeuge geschleppt werden, hängen auch drei Seile hintendran. Genau. Wenn neun Flugzeuge geschleppt werden, hängen neun Seile hintendran. Okay, aber der Schleppflugzeug hat nur eine Kupplung. Wenn er sie abwirft, wirft er sie alle ab. Na, das gibt dann einen großen Ring. Da werden die alle einzeln eingehängt und an dem Ring ist dann ein kleinerer Ring, der dann in die Kupplung von dem Motorflugzeug ist.

Ja, okay, gut. Ja, genau. Das heißt, also erst mal, ich stelle mir das gerade vor, vor. Als ich das zum ersten Mal davon gehört habe, habe ich sofort gesagt Paranosta. Und du hast auch nur gesagt, hä, was ist das denn? Ich weiß nicht, ob ihr beim Angeln, wenn ihr das kennt, es gibt Paranosta-Angeln. Da habe ich gesagt, es wird so wie beim Padanosse-Angeln gemacht, da hast du die, ich weiß gar nicht, wie es heißt beim Angeln, das Seil, die Sehne, genau, die geht halt runter und du hast dran geboten im 90-Grad-Winkel ein Stück Draht und daran hängt der Haken.

Und davon machst du irgendwie vier, fünf, sechs, sieben Stück und hängt so in 20 Zentimeter Abstand. Hast du denn an einem so einem Angelhaken-Garn-Sehne da, hast du sechs Haken dran, die alle so 90 Grad abstehen, so im Winkel. Das ist Padanosta. Und deswegen habe ich gedacht, Mensch, so wird das irgendwie gelöst, dass du da irgendwie nah am Seil hast, an dem andere Seile irgendwie abgehen in der Erde.

Aber nein, denn jetzt konstruiere ich natürlich auch noch den Fall, wenn du sagst, dass das Schleppflugzeug, selbst wenn es nur eine Troika ist und er muss aus irgendwelchen Gründen die Kupplung ziehen oder das Ding reißt, dann sind die Segelflugzeuge ja immer noch miteinander verbunden. Ja. Ah. Genau. Und das ist dann tatsächlich, also es ist für alle eine sehr angespannte Situation.

Jeder hat im Prinzip, ich will nicht sagen, die Hand am Ausklingknopf oder an dem Ausklinghebel schon mit dran, aber dicht dran, sage ich mal. Okay. Sodass, also speziell der hinten natürlich, weil wenn einer der beiden Vorderen, also jetzt in der Troika gesprochen, einer der beiden Vorderen aus welchen Gründen auch immer ausklinken muss, was er vielleicht dann sogar noch durch einen Funkspruch kurz ankündigen kann, und nicht gleich wegkommt oder so, dann ist er derjenige, also er hat im Prinzip die kürzeste Reaktionszeit.

Er muss wirklich auf alle anderen achten. Motorflugzeug und die zwei vor ihm. Es ist eine ziemlich tolle Sache. Ich habe das gemacht. Ich habe dir auch die Bilder Ich habe auch ein kleines Video mit dazu gebracht. Ja, die Bilder kommen an den Sendeplaner rein. Wo ich das damals ausgebildet bekommen habe, also hintendran, alle drei Positionen einmal abgeflogen.

Und dann, ja, also es bedarf halt eines sehr kräftigen Schleppflugzeugs. Es bedarf dann entsprechend leichter Segelflugzeuge hintendran. Ja, typischerweise irgendwas aus Holz, eher ein bisschen älter schon. Und dann auch Leuten, die das dann auch können, die dann mit dir gemeinsam, also in meinem Fall waren es dann auch wirklich zwei Fluglehrer, die dann mit mir...

Also in den anderen Einsitzern dann geflogen sind, die dann im Prinzip meine Fehler ausgleichen konnten. Und dann fängst du erstmal an vorne bis der, fängst erstmal in der Mittelposition an, weil das ist erstmal die übliche Standardposition. Und die anderen beiden sind dann einer weiter vor dir oben, entweder rechts oder links und der andere dann entsprechend hinter dir unten, auch diagonal.

Und dann machst du die anderen beiden Positionen und wie gesagt, die anspruchsvollste Position, was die Steuerung angeht, ist eigentlich vorne, weil ich als erster abhebe und dann wirklich sofort hoch und zur Seite raus muss, um Platz zu schaffen für die Seile der anderen beiden und muss diese Position dann auch halten, was wirklich hohe Ruderkräfte oder stehende Ruderausschläge bedeutet.

Also ich bin die ganze Zeit in so einem Slip Flug hinter der Schleppmaschine irgendwo in Richtung halbe Fläche außen, ein bisschen höher stehe ich da relativ zu dem Schleppflugzeug. Wenn man dann alle oben sind, ein bisschen Höhe hat, dann kann man das auch ein bisschen dichter zusammenbringen wieder, dass es nicht ganz so anstrengend ist für den ganz vorne.

Aber so eine leichte Höhen- und Seitenseparation gibt es trotzdem die ganze Zeit. Ist denn auch, muss das auch in die Lizenz eingetragen werden, dass du mehrfach Das nicht. Nein, nein, nein, das wird nicht. Das wird dann im Prinzip, ja, im Flugbuch abgestempelt durch die Fluglehrer. Da gehen natürlich, das fängt man nicht so an, sondern da gehen dann etliche sogenannte Doppelschlepps erstmal vorne weg.

Mit einem Einsitzer und einem Doppelsitzer. Also da kann dann der Lehrer auch mitfliegen und kann dir das so ein bisschen zeigen. Also ich habe keine Ahnung, 15 Doppelschlepps erst gemacht, bevor wir dann diese Troika-Ausbildung gemacht haben. Und der praktische Wert wäre jetzt für zum Beispiel Wettbewerbe?

War man da denn auf einmal... Nein, überhaupt nicht. Achso. Nein, Flugvorführungen, Flugfeste, eigentlich nur für sowas. Nur fürs Schaufliegen, für mehr hat das keinen... Also die Troika ja schon gar nicht. Der Doppelschlepp, tatsächlich habe ich einmal zwei Kameraden aus meinem Verein aus Pirna, südlich von Dresden, die zufällig beide auf demselben, also in Pirna, nach der Strecken, nach dem Streckenflug außen gelandet sind und mich gebeten haben zu kommen und die habe ich dann beide, also die hatten beide eine Doppelschleppberechtigung und die habe ich dann gemeinsam zurückgeholt.

Aber dann sozusagen ich vorne dran. So und jetzt bin ich der Avocados Diaboli und frage dich natürlich, vorhin habe ich gesagt, ja es wird ja immer Alex berücksichtigt, wenn der Schleppseil vorne nicht ausklingt und hinten nicht ausklingt. Jetzt, ich schätze mal der Fall, was machst du, du ahnst es schon, jetzt klingt da vorne der Schlepppilot aus, aber beide Segelflugzeuge können ihre Schleppkupplung nicht betätigen und sind praktisch durch so ein Seil dann verboten. Ja.

Kannst du eigentlich gleich sagen? BFU. Ja, aussteigen, ne? Aus dem Flieger. Ja, genau. Weil so parallel landen wäre... Ach, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Also ich glaube, dass... Ne, also da würde man dann von dem Rettungsfallschirm, den man immer dabei hat, Gebrauch machen. Ja, ja, ich hätte jetzt einen Spruch, der meines Fluglehrers gesagt hätte, I put my head between my knees and kiss my balls goodbye.

Das wäre so der harte Spruch, der dann sagen will, ja, da bleibt ja eigentlich, das brauchst du gar nicht zu versuchen. Es ist so ein bisschen das Restrisiko, was bleibt, die Statistik, die da mitfliegt, die es, wie heißt es so schön, extremely remote macht und deswegen zulassungsfähig. Ja, okay. Eine Sache, die wir tatsächlich vorhin in dem Thema, welche Kupplung man benutzt, noch vergessen haben, was bei den Windkupplungen noch erschwerend hinzukommt, das hatten wir nämlich tatsächlich Tatsächlich bei diesem Doppelschlepp war dann am Ende das Problem.

Und zwar so eine Windkupplung kuppelt alleine aus. Also es gibt eine Vorrichtung, dass wenn ich über der Winde bin und einen bestimmten Winkel dann über der Winde, also ich sag mal 90 Grad über der Winde bin, dann kuppelt diese Windkupplung unter den Sägeflugzeugen selbstständig aus. Ich mache zusätzlich, stelle ich nochmal sicher, an dem ich noch dreimal nachziehe, dass es auch wirklich ausgekuppelt ist, aber man hört ein deutliches Rucken und damit ist klar, das trennt sich.

So, jetzt kannst du dir vorstellen, was passiert, wenn ich in dieser Windenkupplung den F-Schleppstart mache und das Thema durchhängende Seil habe. Ja, okay. Kann also durchaus passieren, dass ich mein eigenes F-Schleppseil überfliege und es dann einfach durch das Gewicht, da benötige ich gar nicht viel Gewicht, um diesen Mechanismus, der mir mein Seil auslöst, auszulösen.

Und das ist, glücklicherweise waren wir schon sehr dicht dran und wir hatten auch den Flieger, der an der Windkupplung war, den hatten wir sozusagen nach hinten gepackt, an das längere Seil, damit, falls sowas passiert, der andere damit nicht kompromittiert wird. Und kurz bevor wir zu Hause waren, ist es dann aber tatsächlich auch passiert, dass dann das Seil des Hinteren selbstständig ausgelöst hatte.

Okay. Ganz normal am Platz gelandet, war gar kein Problem. Aber da bedarf es dann auch nochmal einer zusätzlichen Aufmerksamkeit, wenn ich in dem Winden, in der Windenkupplung einen F-Schleppstart mache. Also ich muss wirklich darauf achten, dass das Seil immer straff ist. Trainiert man denn auch das mit einem hängenden Seil zu landen?

Also als Motorflieger macht man das ja sowieso zwangsläufig, eigentlich fast immer. Aber als Segelflieger, wenn du da vorne so ein Ding da dran hast, trainiert man das oder ist es nur? Du würdest erstmal über den Flugplatz fliegen und würdest versuchen, das Seil auszukuppeln. Also es ist ja erstmal, der Motorflieger hat dir das Seil gegeben, aus welchen Gründen auch immer. Du hast jetzt vorne dran das Seil.

Wenn du nicht aus Panik sofort den Auskuppelhebel gezogen hast und das Seil sowieso losgelassen, also im Prinzip in den Wald hast fallen lassen oder auf eine Wiese oder wo auch immer du gerade bist, ist, sondern so, sag ich mal, blickig warst, es erstmal dran zu lassen, weil so ein Seil kostet halt auch 200 Euro, 300 Euro oder so, dann wäre es sinnvoll, über den Flugplatz zu fliegen und es dann dort entsprechend auszukuppeln und abzulassen, in der Hoffnung, dass es abgeht.

Das wird, ich sag mal, Statistik wieder, also für den seltenen Fall, dass mir der Motorflieger das Seil gibt, wie wahrscheinlich ist es, dass dann auch gerade meine Kupplung nicht funktioniert. Und ja, aber im schlimmsten Falle... Es muss ja so gebaut sein, dass es zumindest aus dem Haken rauskommen kann.

Also nach unten immer noch und nach hinten gelegt rausfallen kann, oder? Ja, nur wenn es dann wirklich nur, wenn es in dieser Windenkupplung ist. Dann ja, ansonsten nicht. Ansonsten ist es fest drin. Und ich habe dann tatsächlich auch, wenn der Haken unter Last ist, also haben wir auch hier ja entsprechend Dementsprechend Unfallberichte habe ich verlinkt, dass wenn der Haken unter Last ist, er schwer...

Also an beiden Maschinen schwer zu betätigen ist und unter Umständen wirklich nicht auszulösen ist. Also wenn wirklich wieder Extrembedingungen, ich komme wieder zu diesem überhöhten Fliegen, dass dann dort das Seil, also diese Haken sind, die kommen meist wirklich so von oben und wenn das Seil wirklich, kann man sich vorstellen, wenn ich dann das Seil nach schräg oben ziehe durch den Segelflieger, dann geht der Haken gar nicht so weit auf, beziehungsweise ich kann vielleicht gar nicht, weil da so eine Spannung drauf ist, dass ich ihn gar nicht betätigen kann.

Aber jetzt zurück zu deinem Punkt. Kann ich mit so einem Seil landen oder wird das geübt? Nein, es wird nicht geübt. Man geht dann eben davon aus, dass derjenige das dann kann. Es geht dann halt einfach nur darum, möglichst hoch anzufliegen, zu wissen, da hängen halt 60 Meter im besten Fall dran. Und ich muss dann entsprechend den Landeanflug höher machen. planen.

Ja, oder man schmeißt den Flux-Kompensator an, von zurück in die Zukunft, nimmt die Stromleitung mit, haut 1,6 Gigawatt rein und wandert, um den Blitz zu simulieren. Weil das ist natürlich auch, wenn du da irgendwo ins Strommass reinfliegst, denn gut, okay, ja, spannend. Ja, irre. Also das ist eine schöne Vorstellung, mit dem Padawan Nostra fliegen, aber das ist nur Nur ich hätte jetzt gedacht, dass man zumindest so ein Doppelschlepp macht für Wettbewerbe. Wenn du sagst, dass da irgendwie 100 Flugzeuge schnell hochgebracht werden müssen. Nee, dann sind da auch dementsprechende Schleppmaschinen.

Ja, genau. Du brauchst entsprechende Schleppmaschinen. Und es ist auch so, da komme ich wieder zurück. Markus hatte das ja auch öfter schon erklärt. Gerade bei Wettbewerben versuche ich mein Flugzeug, mein Segelflugzeug eigentlich so schwer wie möglich zu machen. Hohe Flächenbelastung zu haben, weil mir das für den Streckenflug selber Vorteile bringt. klingt. Ich komme einfach meiner, Geschwindigkeitspolare verlagert sich hin zu höheren Geschwindigkeiten.

Das heißt, ich habe wirklich dort Flugzeuge, die an ihrem maximalen Gewicht, an ihrem Max-Take-Off-Weight stehen am Start und da kriege ich dann nicht zwei mit hoch sinnvoll. Das ist dann auch sicherheitstechnisch. Also die Leute müssten das können. Das ist ja auch nicht mehr so verbreitet, dass man das übt und kann, weil eben auch die Schleppmaschinen, die das dann können, immer weniger werden und so.

Ja, okay. Also ist dafür kein Anwendungsfall. Dann hast du hier so ein paar Regeln aufgeschrieben. Kein, parallel Motorflugstart bei Windenstart. Also ich kenne oder Motorflugstart bei Windenstart. Tja, ich kenne das von manchen Flugplätzen, die Motorflug haben und Segelflug. Also jetzt nicht unbedingt nur F-Clap, sondern ganz normal. In Rotenburg zum Beispiel an der Wümme, die haben nebendran einen Segelflugplatz und dann auch einen ganz normalen Asphaltpiste mit Motorflugbetrieb.

Und klar, da ist Hinweis, wenn hinten die Winde an ist, dann geht auch immer das Blinklicht an. Das ist, glaube ich, fast überall so sozusagen. Dann darfst du halt nicht mit deinem Motorflieger starten, sozusagen. Genau, beziehungsweise auch dieses, jetzt hatte ich hier einen Unfallbericht raus, wo sich dann das F-Schleppseil, nachdem der Schlepper gelandet war und dann über die ausgelegten Windenseile gerollt ist, hat sich dann an dem F-Schleppseil, das F-Schleppseil hat dann angefangen, die Windenseile mitzunehmen.

Und als dann der nächste Windstart stattgefunden hat, hat er dann den Motorflieger mitgenommen. Wie ist das? Stand der einfach so? Du hast, überkreuzte Seile. Du hast im Prinzip, die auslegenden Windenseile, eventuell zwei Stück. Und dann, wenn die Motorflugbahn parallel dazu verläuft, der Motorflieger ist gelandet mit seinem Seil hinten dran und rollt dann rein in die die Halle so und dann rollt quer rüber.

Also du musst dir immer vorstellen, du musst so ein bisschen wahrscheinlich wegkommen von Rollweg Alpha, Rollweg Bravo und so weiter. Wir reden über Wiesen. Wir reden ja nur über Wiesen. Der ist einfach über die Seile rübergerollt sozusagen. Genau, und dabei hat sich dann das, Schleppseil, verfangen und in dem Windseil und das Windseil, als dann der Schlepp durchgeführt wurde, hat er dann das Flugzeug, das Motorflugzeug dann mitgezogen.

Ja, so aus der Halle wieder raus, rückwärts. Naja, so in der Art, genau. Ah, okay. Ja, also ich finde das immer sehr spukig, wenn ich, spooky sozusagen ein bisschen, wenn ich anfliege, jetzt zum Beispiel Rotenburg wieder als Beispiel zu sehen, die kütten das über die Frequenz an, die sagen, es folgt ein Start und du fliegst aber jetzt an, ne, dann siehst du wieder, du bist im Landeanflug und du siehst unten, wie der Segelflugzeug anleitet, wie der in richtig schönen Steilen nach oben steigt und dann guckst du, wo ist dieses verdammte Seil.

Weil du weißt ja, es kommt irgendwie wieder runter. Du weißt, es kommt zwar irgendwie da hinten runter, aber trotzdem gehen so die Alarmsirenen an bei mir, wenn ich sage, okay, wenn ich einfach der Bahn lande, ist alles prima. Aber was passiert, wenn das Ding irgendwie schief geht oder reißt? Oder wenn ich selber durchstarten muss aus irgendwelchen Gründen und fliege in das Ding wieder rein.

Genau, also durchstarten ist tatsächlich eigentlich das Hauptproblem, was man versucht, damit zu adressieren. Und dafür hat jede Winde immer ein Blinklicht. Und solange das eigentlich leuchtet, ist das Seil noch nicht am Boden und Motorflug darf nicht starten oder landen. Das müsste man eigentlich als Motorflieger dann auch sehen.

Ja, da ist ganz ehrlich, wenn das hell ist in der Sonne, dann gelbes Blicklicht. Also wenn die das nicht über Funk ankünden, ich glaube nicht, dass sie das sehen würde. Also ich sehe natürlich, wenn ein Segelflugzeug sich in Bewegung setzt und da hoch geht, alles gut. Aber das Blinklicht, das geht oft unter, finde ich. das nicht so.

Ja, man muss es auch wissen, dass es da so etwas gibt und genau, von daher immer über alles reden, das ist immer gut. Genau, und dann, wir haben alles mit dir besprochen, wie man, also, dass man seine 10 F-Schlepps haben, um F-Schlepp passiv zu machen muss, aber was musst du denn machen, um F-Schlepp aktiv zu haben? Also, du musst natürlich Motorflugscheine haben.

Ich muss einen Motorflugschein haben, genau, und in der Zwischenzeit kann ich natürlich auch einen einen UL-Schein haben oder ein Lappel oder was auch immer. Also es gibt ja jetzt verschiedenste Schleppflugzeuge in der Zwischenzeit schon. Früher war es einfach nur der PPL-A, aber in der Zwischenzeit ist die Breite der Flugzeuge, die diese Möglichkeiten haben, ja sehr groß.

Und ja, also ich hatte aufgeschrieben hier PPL oder Lappel, TMG, also ein Touring-Motorsegler, so ein Falke oder eine Dimona, die gibt es auch mit mit entsprechenden Schleppkupplungen. Also mit vielen Flugzeugen kann ich schleppen. Ganz kurz, eine Falke, ist das nicht eher schon auch selber ein Motorsegler?

Naja, genau. Das ist ein Tourenmotorsegler, ein TMG. Und der hat genügend Leistung, noch ein anderes Flugzeug zu schleppen? Ja, nicht jede Version davon, sage ich. Aber es gibt Versionen mit Rotax 100 PS oder mit 120 PS, die Turbo-Variante. Der ist in der Lage, ich glaube bis 600 Kilo kann der ziehen.

Okay, gut. Nicht jeden, aber ja. Ich stelle mir das gerade wie so ein A340 beim Start vor. Also so nur durch Hilfe der Erdkrümmung. Aber das ist der Schaft, das meinst du, ne? Es gibt auch Falke-Motorisierungen, wo das tatsächlich so ist. Ja, genau. Aber es gibt auch Motorisierungen, wo das eben nicht so ist. Ja, okay.

Und wenn du natürlich mit einem Falken-Schlepp machst, dann brauchst du auch natürlich nur eine TMG-Lizenz, ne? Sozusagen. Oder mit einem UL, das wird jetzt immer mehr und mehr kommen das, die ULs, jetzt gerade die 600 Kilo Klasse, auch mit immer größeren Motoren, da habe ich jetzt irgendwas von sogar bis 160 PS Rotax Motoren, Verstellpropeller und so weiter gesehen.

Also das ist schon nicht mehr so abenteuerlich wie das früher mit einem C42, wo es auch gemacht wurde, ist. Also das geht in der Zwischenzeit schon. Man muss immer gucken, wie die Flugplätze sind, wie voll geladen oder wie schwer der Flieger ist, der da wirklich steht. Es sieht schon manchmal sehr abenteuerlich aus, wenn dann 30 Meter Spannweite Sägeflugzeug mit so einem kleinen Breezer UL da steht.

Da ist so ein bisschen die Frage, wer schleppt da eigentlich wen? Wer ist da Slave und wer ist da Master? Aber es geht. Es geht in der Zwischenzeit und hilft den Vereinen, so ein bisschen wegzukommen von der Unterhaltung von wirklich teuren Motorflugzeugen. Flugzeugen und gibt dann eben die Möglichkeit, mit einem UL einerseits sozusagen die Piloten ranzukriegen, weil eine UL-Lizenz natürlich leichter zu bekommen ist als so ein richtiger PPL.

Ja. Ein guter Lappel ist, sag ich mal, irgendwas so dazwischen. Das ist auch noch vertretbar, aber eben auch die Unterhaltskosten bräuchte ihr ja nicht. Also weißt du ja selber bei euch aus dem Verein, was der Unterhalt von so einem Schessner oder Piper oder weiß ich was ist im Vergleich dann eben zu einem Luftsport geregt, AK, UL.

Ja, klar. Aber dürfen die Piloten, die Schlepppiloten dafür Geld nehmen? Dieses übliche Frage, weil, oder ist es so, dass sie einfach deren, einfach nur die, sie fliegen das Flugzeug und sozusagen können kostenlos fliegen? Ja, genau. Also das ist eigentlich der typische Ablauf. Also dass ich jetzt wirklich jemanden habe.

Es gibt ab und zu Angebote von Piloten, die sich anbieten, mit Schleppmaschine zu Wettbewerben zu kommen. Die machen natürlich, bei einem Wettbewerb kann ich typischerweise, nehme ich dort mehr Geld als zu Hause im eigenen Verein. Da bleibt ein bisschen mehr hängen, aber das ist trotzdem ja, die Maschinen sind häufig Vereinsmaschinen, die Piloten sind die entsprechenden Vereinspiloten und die verdienen dann damit kein Geld.

Also darf man ja auch nicht. Weil der mit dem CPL-Bereich. Das darf ich gar nicht. Nur ein Fluglehrer darf mit PPL sozusagen Geld verdienen. Da ist es zumindest erlaubt. Aber deswegen frage ich nach. Also eigentlich da wäre das eigentlich auch nicht. Da muss man irgendwas anderes finden. Ersatz von Arbeit.

Also es ist anders, als es bei euch in einer Absetzerei ist, wo das richtig durch diese Tandemspringerei oder so dann ja auch richtig Geld verdient wird. Das ist im Segel liegen. Die haben auch alle CPL. Ja genau, deswegen ist im Prinzip auch dort die Bedingungen ja ganz andere. Wir brauchen hier unseren PPL, unseren Lappel, unseren UL-Schein, was auch immer und dann hatte ich mal rausgesucht, was es jetzt so sind, so 30 Flugstunden nach Lizenz hatte ich gefunden.

Es sind die Bedingungen jetzt 60 Starts als Pick und dann gilt für den, der schleppt vorne genau dasselbe wie für die Ausbildung hintendran, nämlich 10 Schlepps, 5 mit Lehrer, 5 alleine und als Besonderheit gilt hier aber, dass der Schlepppilot auch 5 F-Schlepps hintendran haben muss. Das ist jetzt für jemanden, so wie ich zum Beispiel, der das, sage ich mal, in der Kette der Ausbildungen dann über die Zeit gemacht hat.

Also diese fünf F-Schlepps habe ich natürlich gehabt, aber wir hatten gerade da, wo ich das Fliegen gelernt habe, auch eine kommerzielle Motorflugschule und die haben auch F-Schlepper ausgebildet. Und da kamen zum Teil auch Leute, die noch nie Sägeflug geflogen sind und aber eine F-Schleppberechtigung machen wollten.

Und die mussten dann bei uns in den Sägeflugzeugen erst mal fünf Starts mitmachen, bevor es überhaupt an die Ausbildung als Schlepppilot gehen konnte. Also man will im Prinzip auch zeigen, wie das Ganze dann von hinten aussieht und auf was er so ein bisschen auch achten muss als Schlepppilot, was da passieren kann.

Ah cool, also mit anderen Worten, das sind dann Tandem-Sägeflugzeuge und muss er denn das Steuer bedienen oder muss er einfach nur bresig hinten drin sitzen? Nee, nee, bräse ich hintendrin. Oder, ja, genau. Gut, klar, wenn der Fluglehrer hintendrin sitzt, dann kann er ja auch steuern, theoretisch. Aber das wäre jetzt die Frage gewesen, ob er auch versuchen soll, den Flieger da hinten zu kontrollieren.

Nein, nein, nein, nein. Er soll einfach nur dieses Gefühl, diese Vertrautmachung auch als der, der hinten dran hängt, auch so ein bisschen zu verstehen, was dann passiert beim Ausklinken und so weiter, was für Bedingungen geflogen werden könnten. Also was passiert, wenn der Flieger, der Sägeflieger hinten wirklich mal auch schwer zu sehen ist, wenn der einfach mal weg ist.

Mal passiert auch, dann guckt man so ein bisschen am Seil lang, na wo ist er denn? Wenn er wirklich sehr weit raus ist, oben ist es oftmals nicht das Problem und dann kann man, dass man dann auch weiß, ja, der kommt auch wieder zurück und ja, genau. Nicht, dass man bei der Polizei anrufen muss, ich habe da was verloren oder was, können Sie mir mal helfen, da ist ein Bällebad gelandet oder irgendwie sowas.

Ja, genau. Ja, ja, genau, okay. Und dann muss ich noch zusätzlich eigentlich fünf Stunden Flugerfahrung auf dem Schleppflugzeug noch haben, bevor ich dann selber anfangen kann. Also man erwartet schon, dass der Umgang mit dem Flieger selber schon sehr vertraut ist oder relativ gut vertraut ist, bevor man einen dort die Schleppberechtigung machen lässt. Und...

Ja, genau. Ja, cool. Dann war das das, was wir schon angerissen hatten. Du hast ja noch aufgeschrieben, Wettbewerbe. Sind das jetzt die Segelflugwettbewerbe oder gibt es da Schleppwettbewerbe auch? Ich meine, es gibt ja irgendwie alles, würde ich sagen. Ja, gut, okay. Also dadurch, dass du ja wirklich von der Materie völlig unbeleckt bist, verstehe ich jetzt auch manche Fragen.

Also sozusagen, wenn man zwei Schritte zurücktritt und nur das Stichwort liest, nein, hier geht es tatsächlich um Sägeflugwettbewerbe. Okay, gut. Also 100, 120 Sägeflugzeuge in schneller Startzahl hochgeschleppt werden müssen. Und wie viele Schleppflugzeuge sind denn dann da auch? Du machst typischerweise 10 Sägeflugzeuge auf eine Schleppmaschine.

Also so versuchst du, das Verhältnis hinzubekommen. Also bei 100, 120 bist du so bei 10, 12 Schleppflugzeugen. Oh, und wie viel Zeit, um jetzt deine 10 Flieger da hochzukriegen, wie lange brauchst du dafür? Wenn alles rund läuft, anderthalb Stunden. Dann hast du die 120 Flieger in der Luft, dann hast du deine 10 Flieger in der Luft.

Also für einen 600 Meter Schlepp setzt man so sechs Minuten etwa an. Also hoch, ausklinken, Abstieg, Landung, sechs Minuten ungefähr. Ungefähr. Mal ein bisschen schneller, mal ein bisschen langsamer, je nachdem, ob ich einen leichten Flieger dran habe, ob ich ein bisschen Thermik hatte, die ich nutzen konnte, wie ich meine Landeinteilung machen konnte.

Gerade wenn ich eben mehrere Schleppmaschinen habe, muss ich ein bisschen weiter rausfliegen, weil gerade jemand schon landet oder komme ich gleich rein. Aber so. Aber jetzt mal, um das zurückzugeben, wir hatten am Anfang von diesem Segel-Webwerb gesprochen, wo du über eine Linie zu einer bestimmten Zeit rüberfliegen musst oder durch so eine Box durch sozusagen.

Das wäre nicht mit 120 Flugzeugen gemacht, oder doch? Ich meine, dann ist doch der erste anderthalb Stunden ja schon in der Luft. Dann brauche ich ja schon eine Pickelpause fast, bevor es überhaupt losgeht. Du startest in verschiedenen Klassen. Also die Klassen stehen gruppiert am Startfeld da. Also, keine Ahnung, die Standardklasse, Clubklasse, offene Klasse, verschiedenste Einteilungen. Und jeder hat so, ich sage mal, 30, vielleicht 20 Flugzeuge.

Und wenn die alle, also eine Klasse wird komplett geschleppt, hintereinander weg und wenn die alle hoch sind, dann gilt diese Zeit, diese zusätzliche Zeit, damit der Letzte auch die Chance hat, auf so Starthöhe sich hochzukurbeln und dann öffnet sich für diese Klasse das Startband und parallel wird aber auch schon die nächste Klasse hochgeschleppt.

Also als Schlepppilot kriegt man es nur mit, wenn plötzlich die Maschinen schwerer werden oder größer werden. Ah ja, hier, nächste Klasse ist dran. Aber es geht eigentlich, es sei denn, es kommt wegen Wetter zum Beispiel, dass man wirklich sagt, oh, wir haben hier nur eine Thermikmöglichkeit am Platz und ich will da jetzt nicht noch mehr Maschinen, mehr Sägeflugzeuge reinschleppen.

Dann macht man auch mal eine Pause und sagt, ja, wir lassen die erst mal die erste Klasse los und starten dann die nächste Klasse. Oder wir lassen das heute mit der zweiten Klasse. Wir lassen nur die erste los und die anderen werden gecancelt, neutralisiert. Ist ganz unterschiedlich. Kommt immer auf das Wetter an und die Bedingungen.

Hört sich wahrscheinlich am Ende komplizierter an, als es ist. Weil wenn die Leute da alle von der Ahnung haben, dann wissen sie inzitiv, was Sache ist oder nicht. Ja, genau. Genau, genau, genau. Hier steht so drin, was hast du auch geschrieben, hohe Schleppgeschwindigkeiten erforderlich bei neueren Segelflugzeugen. Klar, weil die, na nicht klar, warum ist das?

Weil die schlechtere Langsamflug-Eigenschaften haben, weil die auf Geschwindigkeit trainiert werden? Genau, genau. Das sind wirklich Flugzeuge für hohe Streckengeschwindigkeiten konzipiert. Auch die Flächenbelastung an sich, wenn ich den jetzt, den Flieger wirklich an seinen Max-Take-Off-Aid volltanke mit Wasser, Das hatten wir ja auch schon mehrfach bei dir im Podcast, dass das erklärt wurde, dass ich Sägeflugzeuge wirklich aktiv schwer machen kann, um die Flächenbelastung hochzukriegen, um dann wirklich bei gutem Wetter, Benötige ich zwar mehr Energie, um hochzukommen, kann dann aber, wenn ich oben bin, natürlich besser fliegen. Ich vergleiche das immer gerne mit so einem Seifenkisten.

Zwei Seifenkisten, der Vater und der Sohn rollen runter und da ist die Frage, wer ist unten eigentlich schneller, der Vater oder der Sohn? Er ist natürlich der Vater, der schwerere. Das heißt, um selbe Geschwindigkeit machen zu können, könnte er auf einer etwas flacher geneigten Bahn runterrollen und käme dann genauso mit seinem Sohn unten zeitgleich an, beziehungsweise hätte dann sogar noch eine gewisse Resthöhe.

Also einfach so ein bisschen so die grundsätzliche Idee dahinter. Und diese Flugzeuge bedürfen dann aber natürlich durch die höhere Flächenbelastung, da verschiebt sich dann auch die Mindestgeschwindigkeit und so und da ist dann eben schon so 130 kmh, du darfst das wieder umrechnen, sind dann schon erforderlich, um diese Flugzeuge dann sicher auch an den Himmel zu bringen.

Ich bin mir gerade überlegen, ob das ein gutes Beispiel ist mit der Seifenkiste. Der Vater ist schwerer, aber er erzeugt auch mehr Rollwiderstand, oder nicht? Dadurch, dass er schwerer ist. Den habe ich aber nicht. Ich bin gar nicht weiter reingehen. Das sind bestimmt Spezialisten, die sich da auskennen.

Überholen in der Runde. Du hast ein Thema nur mit Wettbewerb hier aufgeschrieben. Einige Sachen haben wir da schon abgesprochen. Diesen festen Auskuppelraum, die Plastikwolke, das finde ich ein schönes Wort. Absaufer. Absaufer sind diejenigen, die keine Thermik mehr bekommen und irgendwo runtergehen.

Genau, die kommen dann mit in den Landebetrieb dann plötzlich mit rein. Also das sind meistens dieselben Landebahnen und so. Also das ist dann auch eine angespannte Situation, wenn es dann plötzlich heißt, da kommt ein Absaufer, der kann nicht durchstarten. Der muss landen und ich muss dann auf den achten und muss dann gucken, dass der, weil der dann vielleicht auch einmal quer über den Flugplatz drüber macht, um dann in seine Platzrunde reinzukommen und so.

Also da kann auch, wenn das jetzt einer ist, dann geht es, aber sind es dann zwei, drei, dann wird es schon schwierig. Dann fahren Fahrzeuge über den Flugplatz rüber, die den dann holen, um den dann wieder zurück ins Startfeld zu ziehen. Und wie gesagt, ich bin wieder sozusagen weg von irgendwelchen asphaltierten, organisierten Flugplätzen.

Wir reden von Wiesen, mehr oder weniger. Und es ist zwar alles markiert, aber du hast dann trotzdem natürlich den Helfer, der eher darauf fokussiert ist, seinen Piloten, seine Frau, ihren Mann wieder an den Start zu ziehen. Manchmal sind es eben auch selber keine Flieger, die Leute, die dann im Auto rüberfahren.

Ich habe quasi zehn oder elf Kameraden in Schleppflugzeugen in der Runde. Ich habe möglicherweise noch jemanden, der einmal quer über den Flugplatz fliegt und dann landet. Also, ja, genau. Ich will es nicht zu hoch heben, aber es ist schon eine ziemlich angespannte Situation. Also, das muss man schon sagen, es ist schon wirklich sehr mental und körperlich auch anstrengend. Aber es macht trotzdem sehr, sehr viel Spaß.

Also, das mache ich immer wieder gern. Du, nur Risk, nur Fun. Deswegen fliegen wir ja. Ja, Risk. Ja, die einen sagen so, die anderen. Ja, genau. Viel Aufmerksamkeit. Genau, genau. Eine Sache fand ich noch ganz spannend hier, was du geschrieben hast, Flam. Unsere Hörer wissen ja auch, Flam ist das na, TICAS nicht, aber das TICAS, also zumindest ein Warengerät für anderen Verkehr von Segelflugzeugen, was extrem verbreitet ist, glaube ich. Es gibt keinen mehr, der ohne hat.

Und da gibt es eine spezielle mit, Flugzeugschleppeinstellung. Ich kann das so einstellen, weil normalerweise, also auch die Motorflieger haben das ja in der Zwischenzeit und gerade ein Schleppflugzeug, der ja der ja wirklich auch viel im Bereich mit Sägeflugzeugen unterwegs ist. Die Schleppflugzeuge haben in der Regel auch alle schon Flammen mit drin.

Und jetzt stelle ich mir halt vor, ich habe den F-Schleppstart. Die Flugzeuge sind 60 Meter, vielleicht auch weniger, nur auseinander. Die Flammens würden beide die ganze Zeit auf Kollisionen alarmieren. Und um das zu verhindern, hat man dort auch eine entsprechende Einstellung in dem Motorflugzeug. Also man charakterisiert das Motorflugzeug dann als Schleppflugzeug und dort wird deswegen dann entsprechend, ich kann gar nicht genau sagen, wie groß der Radius ist, der dann auf stumm geschalten wird, um den, den du schleppst, nicht die ganze Zeit mit einem Alarm oder sozusagen, dass beide Flugzeuge die ganze Zeit einen Alarm kriegen.

Es passiert ja nicht nur optisch, sondern auch akustisch und das würde sonst nicht funktionieren. Aber du hast halt trotzdem die Möglichkeit, wenn ich mit dem Schleppzug, der ja, ich habe als Schleppzug trotzdem ja Vorflugrecht, trotzdem zu einem Sägeflieger, der vielleicht gerade wirklich mit der Höhe kämpft, mit der Thermik kämpft, dass der auch die Chance hat, mich zu sehen und darauf dann zu reagieren im Flamme.

Hast du noch Kraft zu reden? Wir sind auch nicht mal irgendwo angekommen. Auf jeden Fall, auf jeden Fall, auf jeden Fall. Mein Hauptthema kommt ja erst noch. Was? Schleppflugzeuge hast du ja abgeschrieben. Oder würdest du dem anderen noch was sagen? Nö. Nö, da haben wir im Prinzip eigentlich soweit alles, was so Wettbewerbe eigentlich angeht, denke ich mal, haben wir recht umfangreich.

Also nicht nur an der Decke gekratzt, sondern sind eigentlich schon doch recht fein weit drinnen. Unterschiedliche Schleppflugzeuge ist natürlich herausfordernd Landeeinteilung. Also wenn ich alle Flugzeuge gleich habe, dann weiß ich, alle Flugzeuge sind in der Lage, Also irgendwie eine gleiche Landeeinteilung zu machen und ja, auch Steiggeschwindigkeiten sind sehr vergleichbar, aber jetzt kommen durch die ULs zum Beispiel immer mehr auch unterschiedliche Flugzeuge rein und das macht es dann auch wieder anspruchsvoll, dann zu gucken, wie die entsprechenden Landeeinteilungen der unterschiedlichen Flugzeuge sind.

Also die Wilga beispielsweise kann ich mehr oder weniger auf dem Bierdeckel umdrehen und dort dann auf diesem Bierdeckel landen. Währenddessen eine Remoteur oder einen Breezer, die benötigen dann schon einen vernünftigen Endanflug. Und ja, das sind dann eben auch so Sachen, die ich dann während des Wettbewerbsfliegens, wenn dann eben von den zehn beteiligten Flugzeugen da vier oder fünf verschiedene Muster dabei sind, muss man halt auch gucken, dass man dort auch das entsprechend einschätzen kann und feststellen kann, wer muss weiter rausfliegen.

Wem muss ich auch jetzt, weil er vor mir ist, weil er vor mir landen muss, wem muss ich mehr Raum geben schon? Weil ich weiß, der wird weiter ausholen. Das heißt, auch ich brauche nicht so stark, so schnell runter, sondern kann mir Zeit lassen, um ihm dann die Chance zu geben, vernünftig zu landen. Aber so unterschiedlich dürften ja die Landegeschwindigkeit gar nicht sein, oder nicht?

Die Landeinteilung, nicht die Landegeschwindigkeit, aber die Landeinteilung, also mit einer Remoteur, also also hier so einer Roberton oder auch mit einer Cessna, brauche ich schon einen gleichmäßigen Gleitfahrt runter. Bei einer Wilga, wie gesagt, die wende ich dir auf der Flugplatzkante und Ich habe.

Jetzt gerade einen Gedankenfehler. Natürlich, da hängen keine Schleppflugzeuge mehr dran. Deswegen können die ja in dem Moment fliegen, wie die gebaut sind. Und wenn du wahrscheinlich die Wilga, wenn du da ein bisschen slips oder die fällt runter wie ein Stein. Die geht auch so runter. Das ist ja das, was Markus sagte. Die braucht ja also Also mehr oder weniger ihre Power, um selber im Himmel zu bleiben.

Ja, ich verstehe. Okay, alles klar. Wenn ich die rausnehme, dann geht die halt auch sehr stark runter und bietet mir da natürlich sehr gute Kurzlandeeigenschaften an, die ich, wenn alle eine haben und jeder so fliegt, auch nutzen kann. Aber wenn dann eben andere Flugzeuge dazwischen sind, die das eben nicht so können, muss ich entsprechend Raum zur Verfügung stellen dann oder halt auch andersrum.

Ja, und... Ja, und ich meine, du hast ja gesagt, die Wilga und Robin und hier steht eine PA-25 Porny, das sind halt alles alte Dinosaurier, das sind alte Blechkissen, also robuste Traktoren und sowas, die das gemacht haben. Die große Leistung, genau, Sechszylinder oder die Wilga Neunzylinder, also das sind schon sehr großmotorisierte Flugzeuge der Eko-Klasse, die auch so typischerweise so verbreitet sind, so als Standardflugzeug.

Ich habe auch hier eine Cessna, du hast vorhin das in Zweifel gezogen. Es ist nicht die 172, so die 182, die gibt es dann auch als Schleppflugzeug. Wir hatten tatsächlich bei euch, von euch oben gibt es einen, der uns jetzt auch zum Sommer hin besuchen wird. Der hat sogar eine mit Einziehfahrwerk. Das sieht dann natürlich nochmal spannend aus, wenn dann plötzlich gerade bei der Cessna, da fallen die ja sowieso Krähenfüße, hängen die ja dann bloß so runter, bevor die dann so nach hinten einklappen.

Das sieht dann schon spaßig aus als Segelflieger hintendran, wenn der plötzlich seine, du hast vorher ganz brav, wie du es gelernt hast, dein Fahrwerk auf dem Horizont positioniert und dann klappt ja das plötzlich weg. Ja, genau. Aber ich glaube, das kriegt man hin. Ja, natürlich. Aber es ist erstmal ein ungewohntes Bild. Es ist ein ungewohntes Bild, ja.

Aber die werden praktisch, könnte ich mir vorstellen, weniger, weil die anderen halt mehr und mehr in Gebrauch kommen und auch sparsamer sind und günstiger, als wenn du so eine alte Kiste da hast. Ja, ja. Wartungsaufwand, Betriebskosten, Spritverbrauch. Also da geht natürlich mehr durch. Durch so neun Zylinder möchten anders gefüttert werden als ein Vierzylinder-Rotax-Motor.

Ja, klar. Die brauchten nicht sehr, sehr viel, um da mit am Himmel zu bleiben selber und konnten natürlich dann den Rest der Leistung zum Schleppen benutzen. Aber sobald dann wirklich auch mal hintendran ein bisschen was passiert, wenn der Sägeflieger eben nicht sehr sauber dahinter herfliegt, dann spielt er natürlich auch vorne mit dir sehr leicht im UL rum.

Du hast nicht so viel Reserven, a vom Gewicht, b von der Leistung des Motors her. Also, aber das, ja, das wird immer besser durch die Auflastung der ULs, durch die höheren Motorleistungen, durch Verstellpropeller und so weiter. Und das gibt dann den Vereinen auch wirklich wieder die Chance, auch wirklich F-Schlepp anbieten zu können, ohne jetzt auf, wie du sagst, Dinosaurier zu setzen. Ja, ja.

Aber ich bleibe dabei, die Wilga Charakterflugzeug, also das ist auch, der V8 klingt auch anders als der Vierzylinder im Golf. Ja, ja, okay, gut, das verstehe ich. Aber du hast ja geschrieben, es gibt ja auch ganz besondere Schleppflugzeuge sozusagen. Eins mit Turboprop, das war wahrscheinlich das Ding, was die neun anderen geschleppt haben, oder nicht?

Ja, genau, genau. Die Z37T, also die gibt es auch mit einem Sternmotor, also mit einem Kolbenmotor, aber die gibt es eben auch mit einem Turbinentriebwerk, so wie in einer Caravan. Oder dann auch, es gibt auch dann Turbinen zum Beispiel um diese Sonder, hier dieses von Airbus, dieses P-Line-Projekt hier, diese Höhenflüge mit Sägeflugzeugen.

Da schleppe ich ja auch erstmal auf eine Grundhöhe, die deutlich über dem liegt. Und da ist jeder Kolbenmotor irgendwann machtlos. Das schafft man einfach nicht. Du kennst ja die Unterschiede, wie kontinuierlich es dann trotzdem weitergeht, wenn ich die Turbine vorne drin habe, auch in der Höhe. und da ist die Power dann weiterhin da.

Entweder direkt vom Boden, weil ich hohe Last habe oder weil ich eben wirklich besonders hochschleppen muss oder will. Genau. Bevor wir das nächste Flugzeug sozusagen hier ankündigen, da würde ich gerne eine Frage vorweg stellen, nämlich von Morell Westermann. Der hatte ich übrigens auch mal im Podcast.

Und der hat gefragt, der Morell Westermann ist sehr stark in die Elektrifizierung des Verkehrs engagiert sozusagen. Und er fragt, baut jemand elektrische Schleppflugzeuge? Ja, wer? Und wenn nein, warum nicht sozusagen? Und ihn kannst du beruhigen, oder? Ja, gibt es. Siemens hat eine Extra 300 umgebaut zu, also Extra 300, diesen Kunstflieger, auch mit normalem Kolbenmotor schon ziemlich kräftig.

Und die haben einen Elektromotor eingebaut und haben damit auch ein Segelflugzeug geschleppt. Das ist allerdings mehr so ein Experimentel und ich habe tatsächlich gestern durch Zufall gefunden, dass es in Dänemark eine Firma gibt, die jetzt auch ein Sägeflugzeug, ein Motorflugzeug mit Elektromotor zum Schleppen von Sägeflugzeugen vorgestellt hat.

Das ist leider eine Seite auf Dänisch, ist mir jetzt nicht ganz so geläufig, aber es sollen fünf Schlepps a 500 Meter, sollen damit mit einer Batterieleistung oder Batteriefüllung möglich sein. Den Link habe ich auch mit in den Shownotes da mit drin. Ja, kann man sicherlich sich dann auch mal über Google übersetzen lassen und ja, soll jetzt auch dort losgehen und soll entsprechend, weiß nicht, ob da jetzt schon auch Aufträge kommen oder ob das inwieweit das jetzt Experimente ist, aber es geht in die Richtung, es geht in die Richtung.

Okay. Ja, da wäre natürlich immer die Frage, wie schnell lädt das Ding wieder auf? Die übliche Frage. Aber wenn die Batterien günstiger werden, und das werden sie ja wohl sehr stark gerade, vielleicht kommt das irgendwann mal. Ja, naja, erstmal muss sozusagen die Energiedichte, also günstiger ja, aber es muss natürlich auch erstmal vom Gewicht her.

Also wenn ich günstigere Batterien habe, dann kann ich nicht einfach mehr reinpacken, dann wird es einfach nur schwerer. Das hilft mir dann nicht. Also sozusagen die Energiedichte der Batterien muss halt höher werden. Und ja, man muss auch so ein bisschen gucken, wofür man es benötigt, also fünf Schlepps auf 500 Meter klingt jetzt erstmal so schlecht nicht, kann man für einen normalen, Vereinsbetrieb vielleicht mal benutzen, wenn ich ein kleiner Verein bin, da wird das vielleicht auch reichen, dass ich sage, früh schleppe ich mir mal so die ersten, Streckenflieger erstmal weg und dann lade ich nochmal auf und wenn ein Schüler nochmal eine Ausbildung machen will oder vielleicht nochmal so einen Schlepp

haben will, dann reicht es dafür nochmal, muss man gucken, also Ja. Und dann aber die Frage, also aus Bau raus eine Extra 300, ist das auch nicht gerade das günstige Flugzeug, ne? Ja, genau. Wobei das sind, glaube ich, zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Also die extra 300, das war einfach nur so ein Demonstrator, um einfach mal zu zeigen, was möglich ist.

Währenddessen das andere hier schon eher in Richtung geht, ich will nicht sagen Massentauglichkeit, aber schon für den Vereinsbetrieb, für den Normalbetrieb eingesetzt werden zu sein oder zu werden. Etwas von 300.000 bis 400.000 Euro für das Flugzeug sind hier angesetzt, was jetzt auch kein Schnäppchen ist.

Allerdings kostet eine Breezer, also so ein UL in guter Ausstattung wohl auch schon so 180.000. Also ja, ist natürlich trotzdem Faktor 2 fast da mit drauf. Aber naja, da kommen dann vielleicht die billigeren Batterien dann irgendwann zum Tragen. Ja, genau. Du hast noch sehr detailliert hier was aufgeschrieben über die Wilga.

Ist das, weil du sie so gerne hast, so gerne fliegst? Ja, genau. Ah, da steht noch mal was drauf. Ja, genau. Das hat man vielleicht in den Vorgesprächen ja schon während der Zeit, wie wir hier sprechen. Ich glaube auch, das ist der einzige Grund, weshalb wir dieses Gespräch jetzt machen, damit du Markus jetzt sozusagen mal dem Flieger schmackhaft machen kannst, oder?

Er hat ja nicht Unrecht. Es ist ja richtig, er hat ja nicht Unrecht. Die Konstruktion der Wilga ist schon doch sehr alt. Das ist so ein bisschen eine Abwandlung, wenn sich jetzt keiner vorstellen kann. Es sieht ähnlich dem Fieseler Storch, Nadeau 27, aus. Also Hochdecker, lange Beine vorne, langes Fahrwerk vorne, um wirklich einen großen Motor, einen großen Propeller Platz zu bieten.

Und Spornrad, was ja dann auch immer auch oftmals nicht ganz so einfach ist und es sind auch viele Unfälle, die auch tatsächlich aufgrund dieses Spornrades, also sozusagen der Windanfälligkeit bei Landung dann wegen des Spornrades sind. Und bietet halt sehr gute Kurzstart- und Kurzlandemöglichkeiten an.

Also so ähnlich wie der Fieseler Storch halt an Konstruktion ist. Keine Ahnung, irgendwann aus den 60ern wahrscheinlich hatte ich mal nachgeschaut, so die ersten geflogen und war aber das PZL. PZL ist eine polnische Firma, die damals zu DDR, also zu Zeiten der Trennung von Deutschland, waren die Polen dafür zuständig, so eine einmotorigen Flugzeuge, Schleppflugzeuge zu produzieren und zu verteilen.

Und so hatte, ja, ich sag mal, jeder Verein immer in DDR, der für die vormilitärische Ausbildung die Segelflieger ausgebildet hat, hatte halt auch eine Wilga. Also die ist auch sehr verbreitet. Bei uns in der Region wird immer weniger, weil die Vereine sich einfach nicht mehr leisten können in der Unterhaltung oder die entsprechenden, ja, die Triebwerke laufen dann irgendwann ab.

Die haben Stunden, die Rümpfe, also die Zelle läuft ab irgendwann. Ja, genau. Also es ist dann irgendwann nicht mehr wirtschaftlich, die Sache zu vertreiben oder zu betreiben. Naja, und wenn ich jetzt lese, 10 Liter Hubraum, das will auch mit Kraftstoffdämpfe gefüllt werden. Ich meine, das ist dann einige Liter durch.

Ja, da gehen 70 Liter die Stunde im Schleppbetrieb im harten Schleppbetrieb. Oh, okay. Komme ich so ein bisschen drauf, deswegen hatte ich das vorhin auch mal schon erwähnt, dass sie so in die Jahre gekommen ist, was jetzt neuere Flugzeugmodelle halt angeht. Aber ich kann verstehen. Weshalb du sie gerne fliegst. Wenn ich mir das so, wenn ich mir diese 10 Liter so durch den Kopf gehen lasse und den Sound.

Es ist dann halt auch ein Sound. Also die Schlesner, ja, okay, aber wenn ich die Wilga daneben anmache, das ist einfach ein ganz anderer Sound. Also wie gesagt. Da drehen die Leute sich am Stammtisch um, ich verstehe. Ja, genau. Da bin ich dann doch Maschinenbauingenieur, um da die Begeisterung für zu bekommen.

Aber wie gesagt, sie ist in die Jahre gekommen. Einerseits, was sozusagen das Alter an sich und den Wartungsaufwand angeht, aber eben auf der anderen Seite auch, was die Performance angeht, kann halt diese hohen Geschwindigkeiten, diese hohen Schleppgeschwindigkeiten, die heutzutage eben mehr und mehr gefordert sind, Und nur noch sehr, sehr schwierig zur Verfügung stellen.

Also sie macht die 130 kmh, aber dann eben nicht mehr mit den Steigleistungen, die man normalerweise eigentlich gewöhnt wäre. Gibt auch tatsächlich eine sehr spezielle Startprozedur, wenn ich so eine schwere Anhängelast habe oder schnelle Schleppgeschwindigkeiten benötige, wo ich dann wirklich ohne Klappe.

Also sie hat eine mechanisch bediente Klappe und die hängt so als Hebel links neben mir, kommt direkt von oben, direkt angesteuert von dem Hochdecker und ich muss dann ohne Klappe anrollen. Um möglichst Geschwindigkeit zu kriegen. Okay. Ziehe dann zum Abheben die Klappe raus, um dann abzuheben. Ja. Bin dann in einem Meter Höhe, hole weiter Fahrt auf und lasse dann dabei auch schon wieder gleich ganz langsam die Klappe auch wieder reinkommen.

Also es ist schon ein sehr herausfordernder Startbetrieb dann. Also wenn ich dann wirklich so einen Argus mit 800 Kilo hintendran habe oder 850er, was die sogar schon haben und die dann die 130 km pro Stunde. Schleppgeschwindigkeit benötigen, da kommt sie dann schon an die Grenzen. So fair bin ich dann auch, muss man dann schon sagen, da reichen dann, da gehen dann diese 280 PS dann eben doch viel in den eigenen Vortrieb der Maschine.

Ja, klar, logisch, logisch. Was ist denn, wenn die Standzeit der Motor hat, also Also ab wie viel er überholt werden muss? Das sind immer so, glaube ich, so diese 1000 Stunden. Also normal sind es doch eher so 2, 2,5. Nein, nein, nein, ganz so viel gibt es da nicht. Und auch hier ist natürlich die Möglichkeiten für die Ersatzteilbeschaffung.

Also das sind dann zum Teil russische Sternmotoren. Naja, brauche ich nicht weiter auszuführen, glaube ich. was dann da auch die Probleme sind. Also in Russland selber stehen auch noch sehr, sehr viele Maschinen rum, zum Teil wirklich auch wenig geflogen, aber eben dann auch draußen und ja, aber da...

Ist dann auch kaum noch ranzukommen. Ja, okay, cool. Ja, so, wollen wir mal weiter voranschreiten. Du hast da eine lange Liste mit Unfällen und Vorfällen für den mobilen Teil unserer Hörer irgendwie aufgeschrieben. Nein, man lernt ja mal leider irgendwie draus. Ja, ich habe es so ein bisschen versucht zu kategorisieren, so in drei Hauptbereiche.

Das eine mit dieser Überhöhung im Schlepp, das haben wir ja nun schon jetzt auch mehrfach ja schon angekündigt oder angedeutet, dass das wirklich ein sehr, sehr großes Problem ist, wenn der Sägeflieger hinten nicht sehr, also nicht sauber fliegt und nicht darauf achtet. Da sind schon viele schlimme Unfälle passiert.

Darf ich dazu die Frage vorlesen von, sein Handel ist, was ist das, Second DWN oder irgendwas, wenn man das nennen würde, sein Masterton Handel und er hat geschrieben, Frage, wie kann man effektiv Unfälle durch Übersteigen des Segelflugzeugs verhindern? Dann gibt es systematische Untersuchungen der Ursachen, zum Beispiel Ablängung durch anderes Problem, Funk, Computer, mangelnde Übung etc.

Vielen Dank und Grüße. V-Punkt hat er geschrieben. Ja, naja, wodurch kann ich es verhindern? Üben und die Leute darauf bewusst oder den Leuten das bewusst machen, dass das ein großes Problem ist oder dass das ein riskanter Flugzustand ist, risikoerreicher Flugzustand ist. Und im besten Fall dann wirklich oder im schlimmsten Fall dann wirklich bei Zeiten das Seil geben, dann auch als Schlepppilot, dann auch wirklich zu sagen, okay, die Mindesthöhe ist irgendwie hier jetzt erreicht.

Auch der Segelflieger kommt damit gut nach Hause wieder. Aber mein eigenes Leben ist mir natürlich genauso wichtig und deswegen bekommt er dann das Seil von mir in dem Moment. Habe ich zum Glück noch nie machen müssen, ist noch nie vorgekommen. Ob das jetzt eine spezielle Untersuchung oder dass es da spezielle Gründe dafür gibt, ist mir jetzt eigentlich nicht bewusst.

Ja, Falling hat geschrieben hier, das ist eine Frage, Ablenkung durch anderes Problem. Ja, das kann natürlich passieren, wenn er irgendwie irgendwas hat, aber was meint er mit Funk oder Computer, wissen wir auch nicht. Naja, Computer, ich meine, die Sägeflugzeuge heutzutage sind ja ausgestattet mit Computern für diese Streckenfliegerei, also um die Strecke zu planen, um dann auch Alternativflugplätze in der Gegend anzuzeigen und so weiter und so fort.

Also da sind riesige iPad-große Bildschirme, Touchscreens da drin, wo entsprechend die Strecken geplant werden. Und ja, klar, also irgendwas passiert beim Start. Ach Gott, er hat den Start nicht erkannt, warum auch immer und fängt dann an, während des Schlepps darüber nachzudenken oder daran rumzuprogrammieren und rumzuprobieren.

Und ist dann mangelnde Aufmerksamkeit dann, das nehme eigentlich einen Schleppbetrieb dann, wodurch dann sowas vielleicht dann auch kommt. Also gerade, wenn ich mich vielleicht dann vorbeuge, mich am Steuerknüppel dann, ich will nicht sagen vorziehe, aber manche Bedingungen oder manche Bewegungen laufen ja so ein bisschen unterbewusst auch ab, dann kann mir sowas natürlich schon passieren, dass ich dann plötzlich anfange hochzusteigen und das nicht mitkriege.

Also ob das so in den, man kann ja die Unfallberichte sich mal anschauen, aber die Untersuchung ging nie so weit herauszufinden woran das jetzt gelegen hat es war dann meist so, naja, er hat überstiegen und hat dann entsprechend die. Ja, entweder es hat noch geklappt zum Ausklinken oder zum Recoveren oder irgendwie so oder, es ist dann eben auch hier wie zum Beispiel bei dem dritten Fall hier mit der Roburn, der DR400 in Klicks, die dann aber auch eben tatsächlich runtergefallen ist Vielen Dank.

Ja, ich sehe schon, Pilot schwer verletzt, Pilot, ein Pilot unverletzt. Ja, das Bild davon, das sieht ja richtig zerstört aus, der Flieger. Also es scheint nicht in der großen Höhe passiert zu sein, sondern, was ist das denn genau? 30 Meter vergrößert sich der Bahnneigungsflug zunehmend und dann stürzte das Flugzeug nach links ab.

Und Segelflugzeug konnte glücklicherweise dann irgendwie ausklinken, irgendwie hat sich das Seil dann gelöst und kehrte dann auf den Flugplatz zurück. Okay, aber wie gesagt, auch da ist keine Angabe, wie das passiert ist. Generell kann man davon ausgehen, bei so einer Überhöhung liegt wahrscheinlich aber eher die Ursache oder eine Fehlbedingung, also Fehler mag man ja so ungern zu sagen, aber dass zumindest der Grund dafür eher durch einen Fehlflug des Segelflugzeuges zu liegt, oder?

So muss man es meistens leider zusammenfassen, dass es dann ein Pilotenfehler von dem hinten dran war. Oder was halt auch sein kann, ist, wenn ich dann auskupple, dann versuche ich eigentlich, möglichst durch Wegkurven mich von dem Motorflugzeug oder von dem Seil zu trennen. Also ich ziehe nach oben, bin meist ja schneller eigentlich, als ich normalerweise fliege und gehe nach rechts weg.

Und wenn ich dann aber nicht sichergestellt habe, dass das Seil sich wirklich getrennt hat, dann kommt es halt auch. Das ist dann hier, ich glaube, der erste Unfallbericht, den ich hier habe mit dem Piraten. Wo sich das ganze Flugzeug dann durch den Ruck tatsächlich dann auch in der Luft zerstört hat.

Da kamen noch andere Effekte mit dazu, da war die Verleimung dieses Flugzeugs, ein Holzflugzeug hat sich dann auch herausgestellt nicht vollständig oder nicht adäquat, aber auch hier hat sich trotzdem wahrscheinlich dann durch den Ruck, weil das Seil sich entweder nicht gelöst hat oder dann auch überstiegen wurde, kam es überhaupt erst zu dieser Überlastung des Flugzeugs, des Segelflugzeugs, was dann infolgedessen dann auch auseinander gebrochen ist sogar.

Okay. Ja. Ja, dann, wie gesagt, ich habe hier noch einen dritten Fall, den verlinke ich jetzt auch mal, den wollen wir gar nicht, müssen wir jetzt nicht unbedingt auch noch alles so detailliert, besprechen, aber da ist es der selbe, da könnte man sich, wenn man das was möchte, möchte nachlesen, auch wie denn so eine Überhöhung im Schlepp, welche Auswirkungen das hat.

Und das ist praktisch eigentlich, wenn ich sage, das richtig verstehe, so das gefährlichste Problem dabei ist. Ja, ja. Irgendwie sowas, ne? Also wenn ihr, mal abgesehen jetzt von irgendwie technischen Problemen, also Leistungsverlust, ist natürlich, wenn ich gerade so über den Bäumen, wenn ich irgendeinen waldumgebenden Flugplatz habe und dann plötzlich da irgendwas mit der, Leistungsverlust mäßig habe, dann wäre das hier auch der letzte Bericht, den ich hier so habe.

Habe ich nicht viel Möglichkeiten, gerade weil ich auch als Pilot, als Schlepppilot ja auch so ein bisschen auch an den hinten denke. Ja, der, wenn ich dem eine Seile gebe in 20 Meter Höhe und der auf den Wald zufliegt, dann ist dem auch nicht viel geholfen. Also ich versuche schon so lange wie möglich irgendwie den Schleppzug nach oben zu bekommen.

Aber ja, Ja, neben diesen technischen Sachen. Ja, wie ist denn da die Verfahren? Also wahrscheinlich würdest du sagen, wenn du jetzt sagst, ich habe Leistungsverlust oder gar einen Triebwerksausfall, dann machst du einen Funkspruch und das nächste ist, du kappst das Seil. Du kappst das Seil. Ich kapp das Seil.

Wenn er es nach dem Funkspruch nicht selber schon gemacht hat, aber ja, ich kapp das Seil, natürlich, klar. Es ist dann leider jeder auf sich selbst gesetzt und muss dann sehen. Also der Sägeflieger hat es ja auch gelernt, dass er in kritischen Situationen irgendwie, und wenn es eine Waldlandung ist, dann irgendwie damit umgehen können muss.

Aber ja, das ist dann leider die Konsequenz für beide. Jeder ist sich dann erstmal selber überlassen und muss dann mit dieser Situation dann umgehen. Okay, ist halt so. Hat sich das Seil auch verhakt, aber in dem Sinne ist jetzt, blieb das Schleppseil von dem anderen Piloten über dem Seil liegen. Dadurch war praktisch, hat der Segelflieger nicht die Höhe bekommen, die er eigentlich hätte haben wollen. Ja, genau.

Hat keiner mitgekriegt, dass die Seile sich da noch überkreuzt lagen und dann, hat das natürlich da dann zu einem Unfall geführt. Genau. Und dann den Fall fand ich auch ganz spannend, da war das die Angst, die ich als Motorflieger habe, wenn ich irgendwo hinfliege, wo ein Segelflugbetrieb ist. Da ist das passiert, für Hörer könnt ihr euch auch gerne anhören, dass, wenn so ein Flugzeug in so einem Seil da reinfliegt, dann wird das...

Wie scheiße das ist, sozusagen. Genau, genau. Und da, ja, also da ist dann, ja, also da kann man dann auch nichts mehr. Das war auch ein Schleppverband, die sind da reingefangen. Genau, genau. Es ist eben im Prinzip so, diese typische, ich sag mal, Sägeflugzeug- oder Sägeflugplatz-Situation. Ich habe Windenbetrieb, ich habe meist den Schlepper als Motoreigenen, einzigen Motorflieger am Platz.

Jeder denkt, der ist so ein bisschen aufeinander alles eingespielt und manchmal soll es dann auch ein bisschen schneller gehen, weil die Thermik wirklich gerade da am Platz losgeht und so weiter. Dann passieren leider solche, wie man sagen muss, dann wirklich menschlichen Fehler. Das hat jetzt hier mit Technik gar nichts zu tun, sondern das ist pur Missachten von eigentlich diesen Standards, dass ich nicht starte, wenn das dass Windseil in der Luft ist oder ich lande.

Da fällt mir ein, wenn einer, das ist ein relativ altes Video, ich glaube, das, keine Ahnung, es war aus dem französischen Fernsehen, ich muss das noch rausruhen, das steht jetzt nicht im Sendeplan drin, das habe ich auch, glaube ich, schon mal im, meine ich irgendwann mal im Podcast erwähnt, das ist, ein Flieger, der so einen Kaps hat, so ein Rettungssystem, ich weiß nicht, ob es ein Cirrus war, muss kein Cirrus gewesen sein oder irgendein anderer, der einen Fallschirm hat und Und das war in den französischen Alpen.

Er fliegt da rum und er knallt fast mit einem Schleppflugzeug zusammen, was seinen Weg genau gekreuzt hat. Und er kommt mit seinem Propeller ins Seil rein, was der Typ hinterhergezogen hat. Okay. Und das wickelt sich um die Narbe rum und der Motor steht und er hängt in der Luft mit diesem Seil, was ihm rumgeflattert ist.

Ich weiß nicht, ob der Motor steht und du siehst dann, wie er den Schirm zieht und dann runterschwebt und dann irgendwie renannt. Das war das erste Video, was so rumging, wo man so ein Caps Deployment sozusagen außer Sicht des Cockpits da gesehen hat. Ich suche das nochmal raus. Das ist ein altes... Das wäre ja sehr interessant, was aus den anderen beiden geworben ist dann.

Aus dem Segelflieger und aus dem Motor, also aus dem Schlepper. Das war nur der Schlepper. Der hatte seinen Segelflieger ab und war auf dem Rückflug und hat das Seil hinten dran gehängt. Und Gott sei Dank haben die sich nicht direkt getroffen. Also der Schleppflugzeug, das ist weiter geflogen, allerdings hat das Seil natürlich verabschiedet.

Hinten. Abgerissen, genau. Aber bei dem anderen war natürlich der Motor stand still, weil er das schön aufgerollt hat mit seinem Propeller rum. Und der hat dann, was ja dann auch richtig ist, der hat den Schutt gezogen, weil das ist die Methode, wie du so einen Flieger dann rettest. Und dafür ist das System ja da.

Genau, ist ja, stand hat in jedem UL ja auch, nicht nur in den Cirrus, sondern die ULs haben das ja auch alle. Ja, genau. Ja, genau. Ja, ich suche das mal raus, vielleicht könnt ihr euch das mal angucken. Hast noch Kraft? Fragen sind noch, oder? Fragen sind noch, genau. Wollen wir noch zu den Fragen gehen?

Ja, immer. Ein paar Fragen hatten wir, glaube ich. Vieles hatten wir glaube ich schon, aber... Ja, genau, vieles haben wir eingearbeitet. Von Nick gibt es eine Frage, die ist folgendes, die offensichtlichen Fragen, sagt er selber. Wie wird man das? Wie lange dauert das? Das haben wir, glaube ich, Nick hoffentlich beantwortet. Ich könnte nur fragen, wie lange hat es gedauert, bis du das hattest?

Hast du dir ein Wochenende vorgenommen? Weil du hattest ja alle Lizenzen davor. Ja, du musst dann die Kameraden begeistern dafür, dass die jetzt mit dir 10 F-Schlepps machen, ohne dass sie irgendwie davon profitieren. Mal abgesehen von den Schlepps selber. Weil du brauchst ja jemanden, der mit hinten dran hängt. Das ist dann wahrscheinlich auch das einzige Mal, wo du dann selber die F-Schlepps bezahlst.

Ah, ja, ja, ja. Was heißt denn das denn überhaupt? Das ist doch eine gute Frage. Man hängt davon ab, wenn du mit so einer Wilga, dann wird es teurer, als wenn du mit einer Bristol das machst, oder? Ja, also ich sag mal so, ich bin früher, ich bin früher, habe ich F-Schlepps bei uns im Verein noch erlebt, die so 20, 25 Euro auf 600 Meter gingen.

Das ist in der Zwischenzeit nicht mehr darstellbar. Also Wettbewerben zahlst du in der Zwischenzeit bis zu 50 Euro, 60 Euro für einen so einen Schlepp. Ja, und wie lange, nochmal, Flugzeit davon wäre sechs Minuten hoch und vier Minuten zurück, oder wie? Nee, nee, inklusive Landung. Sechs, Start und Landung.

Ah, okay. Das ist aber relativ, auf 500 Meter? Auf 600 Meter, genau. Ja, okay, das ist ja relativ flott. Das sind 18, 1800 Fuß für die Piloten von uns, also nur mal so für die Flieger unter uns, dass wir dass hier bei mir davon gar nicht geredet wird. Ja, genau. Ja, aber ganz kurz noch eine Frage. Du hattest hier, diejenigen, die dir das beibringen, müssen das bestimmte F-Schlepp-Lehrer sein?

Müssen die eine eigene F-Schlepp-Lizenz haben? Müssen das überhaupt Fluglehrer sein? Bei mir war es einer. Bei mir war es einer. Ich glaube, es muss auch einer sein, ja. Ja, ja, ich glaube, es muss auch einer sein. Es muss ein Fluglehrer sein, der eine Schleppberechtigung hat. Ja, ja. Ja gut, Nick fragt weiter Vor- und Nachteile zum Windenschlepp, das haben wir schon gesagt, neben Preis und erzielbarer Höhe, auch das haben wir auch gesagt, wir haben den Preis von einem Windenschlepp noch nicht gesagt, was kostet der denn?

Ich sag mal 4, 5 Euro, also hängt so ein bisschen davon ab, aber so die Größenordnung unter 10, deutlich unter 10 versus 25, 30 Euro, sagen wir mal so, um so die Größenordnungen mal zu sagen. Ein weiterer Vorteil könnte man vielleicht noch nennen, das ist ein bisschen angenehmer. Also so ein Windstart ist ja schon eine ziemlich dynamische Angelegenheit mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 in zwei Sekunden, 45 Grad Steigflug, ruckartiges Ausklinken dann oben, bevor dann wirklich die Ruhe des eigentlichen Segelfliegens beginnt.

Und da ist so ein F-Schlepp natürlich deutlich angenehmer. Man rollt langsam an, man hat einen gleichmäßigen, ruhigen Steigflug. Und wenn jetzt nicht die Thermik so ruppig ist, dann fühlt sich das auch ziemlich ruhig an. Also das ist vielleicht auch nochmal so ein Vorteil, wenn man so einen Gästeflug macht, wenn man die Mutti mal mitnehmen möchte oder so.

Oder die Freundin, die normalerweise nicht fliegt, dann ist vielleicht der Windstart nicht ganz so das Mittel der Wahl, um sie vom Segelfliegen zu begeistern. Ja, ja, ich verstehe. Gut, okay, das kann ich mir gut vorstellen. Eine Frage hatte ich jetzt, oder er hat ja weiter gefragt, ähnlich in der Platzrunde gefahren, Notfallverfahren, das haben wir alles gerade schon gesagt, wie fühlt sich das beim Startlauf an, haben wir auch gerade gesagt, ausklinken.

Dann sagt er, plötzlich schneller, weil weniger Widerstand. Also der redet jetzt wahrscheinlich auf seinen Steppiloten. Merkst du das, wenn er sich hinten ausklingt? Das merkst du, das gibt so einen kleinen Ruck. Meist wird es noch angekündigt. Wackelt man nicht hinten? Ja, genau. Nein, nicht hinten, sondern vorne. Ich wackele und gebe dem hinten damit eigentlich das Zeichen, dann bitte ausklinken.

Also speziell beim Wettbewerb gebe ich damit klar, wir haben jetzt die 600 Meter erreicht und hier ist jetzt der Auskuppelraum. Hier möchtest du jetzt bitte auskuppeln. Im Vereinsbetrieb ist es dann oft so, dass dann der Hintere dann entscheidet, wenn wir dann irgendwie eine Thermikblase gefunden haben, dass er sagt, okay, gut, das reicht mir, ich kuppel aus und dann geht es wieder abwärts.

Das ist auch gerade dieses Absteigen macht dann natürlich auch besonders Spaß, weil es dann wirklich heißt, über die Tragfläche runter, so schnell wie möglich runter, weil alle Flugzeiten natürlich für den entsprechenden Wegeflieger Kosten sind. Also versuchst du, die so gering wie möglich zu halten und stürzt dich runter.

Das ist ja so ein bisschen wie so eine, doch, F-Flapp-Operation, kann man sagen. Ah ja, na ja. Wir nennen es nicht Operation. Ach so, okay, gut, alles klar. Was ich jetzt noch, letzte Frage, ein Lehrgangskollege von mir, also hier Pilotenlehrgang von mir, der hat sich, der ist auch so ein alter Segelflieger und der hat in Phoenix, Arizona, wo es diese tolle Blau-Thermic bis 18.000 Fuß, also das sind in Metern für die Nicht-Piloten, bis 18.000 Fuß gibt.

Und er sagt immer, da gab es so eine Minimum-Ausklinghöhe, die bisher du bezahlt hast und alles, was du rübergeschleppt hast, wurde nachher irgendwie abgerechnet und er hat immer gesagt, wann er ausklicken will, als Segelflugzeug. Wackele ich denn da hinten als Segelfugzeug, wenn ich sage, mir reicht das? Eigentlich nicht.

Also bei uns ist es Standardpraxis, dass derjenige dann bloß kurz über Funk Bescheid sagt und sagt, ich gehe raus, danke. Oder bin raus. Man merkt es auch selber. Es ist für dich ja selber eigentlich nicht, sag ich mal, großartig relevant. Merkst den Ruck und dann weißt du jetzt, ist er weg. Drehst dich nochmal um, guckst, ob das Seil wirklich dann so runterhängt. und siehst, wie der Segler wegkurvt und dann heißt es, Gas raus, Knüppel vor und runter geht's.

Okay, alles klar. Gut, vielleicht war das auch ein spezielles amerikanisches Ding oder irgendwie sowas. Morell hat dir eben noch die Frage nach dem Elektroflugzeug gestellt. Er hatte aber noch eine sehr allgemeine Frage oder zusätzliche Aspekte mit reingebracht. Er hat gefragt, fragt, eine sehr schöne Frage, was ist denn das beste Schleppflugzeug?

Er wohnt nun in den Alpen, wahrscheinlich war da ganz speziell seine Frage, Alpen, Flachland, sonst wo auf der Welt, hat er noch hinzugefügt. Tja, also meine persönliche Antwort wirst du vermutlich jetzt kennen oder wissen schon. Ein polnisches Modell. Ein polnisches Modell, genau. Ziemlich älterer Bauart.

Man muss sehen, wofür der Einsatzbereich ist. Wie gesagt, die ULs haben genauso ihre Berechtigung in der Zwischenzeit. Es kommt auf den Flugplatz an, es kommt auf die Gegend an, wo ich dann bin, wo ich hoch will. Wie schnell muss ich hoch sein? Wie ist mein Abflug? Ist der frei? Wie lang ist mein Flugplatz? Und so weiter. Was habe ich an Material, was ich schleppen muss?

Wenn ich wirklich den Hochleistungssegler habe, der mit 850 Kilo da hinten dran hängt und 130 kmh benötigt, dann brauche ich ein entsprechendes Schleppflugzeug dafür. Das macht dann eine Dimona oder ein Rotax Falke eben nicht. Von daher kann man jetzt so das beste Flugzeug, wie gesagt, ich habe meine Wilga als Charakterflugzeug, aber ich weiß auch selber, dass sie natürlich nicht das beste Flugzeug ist, aber für, die Bedingungen, die es damals gab, als entwickelt wurde, war es schon ziemlich gut.

Also der Sprit war billig, die Motoren waren groß und die Flugzeuge waren noch leicht und nicht so schnell und dafür war es hervorragend. Ja, ich meine, er hat hier einen zweiten Teil der Frage, die ist relativ berechtigt. Wir hatten nämlich schon vor bestimmt acht, neun Jahren ein in der Flieger-Szene recht bekannter Kollege, CCC Captain Klaus Cordes, ist der Chef jetzt vom DAE-Sportverband der Verbandsleiter oder irgendwas.

Der hat das schon mir vorgeschwärmt, dass er sich irgendwann später ein, der ist auch begeisterter Segelflieger und hat, Da haben wir einen Prospekt gezeigt von einem eigenstattfähigen Segelflugzeug mit einem Elektromotor. Ja, das gibt es schon, genau. Das gibt es schon mehrere wahrscheinlich mittlerweile. Ja. Und jetzt wäre natürlich die Frage, wenn jetzt die neueren Segelflugzeuge, wenn die Technik da besser wird, alle mit solchen Systemen ausgestattet werden, fragt er sich, was bedeutet das für den Marktwert von Schleppflugzeugen?

Also siehst du eine starke Verbreitung von eigenstaatfähigen Elektrosegelflugzeugen? Könnte man umgekehrt sagen. Ja, man muss das gar nicht auf Elektromünzen, sondern man kann das auch auf ganz normale Kolbenmotoren, die auch hinten aus dem Rumpf rauskommen, so wie das bei Markus ja in dem Flieger, was er ja hatte.

Das waren ja keine Elektromotoren, sondern das waren Kolbenmotoren und dort gibt es eben zwei Unterscheidungen. Das eine ist wirklich eigenstartfähig und das andere ist ein Flautenschieber, also ein Heimbringer. Den kann ich nur für den Flug nach Hause benutzen, damit kann ich nicht starten. Das ist natürlich A von den Anschaffungspreisen und auch B von der Unterhaltung auch nochmal ein Riesenunterschied, was ich da für einen Motor drinne habe.

Und ja, es wird mehr und mehr, also neue Flugzeuge, die ich kaufe, haben zumindest die Vorbereitung, das heißt diesen Kasten in dem Rumpf drin, also ich glaube ohne würde ich heutzutage gar kein Flugzeug mehr kaufen, sodass ich es mindestens nachrüsten könnte, also den Kolbenmotor, den normalen Benzinmotor.

Aber es wird jetzt auch in der letzten Zeit, alle neuen Modelle gibt es jetzt auch immer schon mit Elektromotor. Und die neuesten Entwicklungen gehen sogar dahin, den Motor nicht aus dem Rumpf hinten auszuklappen, sondern ihn wie bei einem Modellflugzeug vorne in der Nase zu haben. Das heißt, die Propellerblätter schmiegen sich, wenn ich ihn nicht benötige, an den Rumpf an und dann habe ich bloß so einen kleinen Poti im Rumpf oder im Instrumentenbrett drin, womit ich den einfach andrehe.

Also ich muss ihn nicht ausfahren, er macht keinen Widerstand zusätzlich, sondern kann Front Electrical Sustain, heißt das FES, das ist so ein System, kann man auch nachrüsten zum Teil. Es gibt Flugzeuge, die damit auch nachgerüstet werden, wird einfach vorne ein Stückchen von der Nase abgesägt und dann kommt dieser Motor da rein.

Nein, manchmal werden auch die Rümpfe noch entsprechend so eingearbeitet, dass die Propellerblätter sich dann nicht nur einfach anschmiegen, sondern auch so ein bisschen in die Form des Rumpfes richtig mit, also jedes, jeder Widerstand, jedes bisschen Widerstand soll versucht werden zu minimieren. Und ich glaube, die gibt es in der Zwischenzeit sogar auch schon eigenstartfähig, wobei auch hier wieder die, ja, man muss gucken, wie viel Mindeststartstrecke ich benötige, welche Bedingungen, Stichwort höheres Gras, vielleicht feuchte Wiese im Vergleich zu einer Asphalttiste, da gibt es dann schon auch Unterschiede, ob ich sage, naja, damit würde ich jetzt starten oder damit würde ich eben nicht starten.

Ja, also ich stelle mir noch die Schwierigkeiten mit den Propellerblättern, dass sie Bodenberührung haben, vielleicht eher beim Start dann und sowas. Du musst ja da so ein bisschen Freibord haben. Die sind nicht lang. Wir reden da bloß jedes Blatt von, sag ich mal, weiß ich nicht, vielleicht so 30 Zentimeter, 40 Zentimeter oder so.

Also es ist nicht viel, wenn ich da ein entsprechendes Fahrwerk habe, was mir den Rumpf schön hoch hält vorne. Also wie gesagt, es gibt Nachrüstlösungen sogar für einige Modelle dafür. Aber trotzdem, dann eigenstaatfähig muss er ja ordentlich, da muss er ja deutlich mehr Saft haben. Und ich könnte mir mal vorstellen, wenn du es eigenstaatfähig machst, dann musst du wahrscheinlich, könnte ich mir vorstellen, auch andere Zulassungsbedingungen haben. Ja, genau.

Oder zumindest in die Nähe eines Flugplatzes, auf dem ich dann landen kann, und einem wirklichen Eigenstarter, der dann wirklich in der Lage ist, den Flieger, also voll beladen, 850 Kilo als Maximalgewicht, dann hochzubringen. Wie gesagt, es kommen immer mehr und mehr hinzu, aber wir sind weiterhin jedes Jahr mit unseren Schleppflugzeugen aus dem Verein, wir haben also zwei sogar, wir haben so eine Piper Pawnee und eine Wilga, Und wir sind immer angefragt auf allen Wettbewerben, die bei uns in der Gegend stattfinden.

Bitte kommt uns helfen. Wir benötigen Schleppflugzeuge. Und du hast natürlich trotzdem so ein Flugzeug ist ja nicht wie ein Auto, was nach 20, 25 Jahren dann auch wirklich fertig ist, sondern die Sägeflugzeuge halten ja ewig. Ja, klar. Logisch. Anhänger-Equipment, sodass zurückgeholt werden kann, aber denjenigen mit Heimkehrhilfe oder sogar Selbststarter, den müsst ihr euch dann selber zulegen.

Für Flugzeug mit so Heimkehrhilfe, wie du sagst, Flautenschieber, selbst dafür bräuchte man wiederum ein TMG, richtig, als Lizenz? Nein, nein, nein, dafür bräuchte ich kein TMG. Ich weiß gar nicht genau, ob ich selbst für einen Eigenstarter, glaube ich, brauche auch kein TMG. Also TMG ist tatsächlich eine eigene Klasse, die ich dann benötige.

Für diesen Eigenstart brauche ich bloß eine entsprechende Starteinweisung. Ich brauche da, das kann ich mit meiner Säge, mit meiner Glider Pilot License, GPL, kann ich das machen oder SS SPL, wie es in der Zwischenzeit heißt. Da kann ich mir das eintragen lassen. Das funktioniert. Also mindestens für die Heimkehrhilfe. Ich glaube sogar auch für den Eigenstarter.

Also ich brauche für den Eigenstarter keinen TMG, weil es ja auch kein kein TMG ist. Es ist wirklich nur zum Start und dann wegklappen und dann eigentlich Sägeflugzeug. Also so schnell werden die F-Schleppe, also die Winden sowieso nicht und die F-Schleppe-Flugzeuge auch nicht so schnell verschwinden.

So schnell nicht, nein. Ich glaube, dass der Marktwert, eher durch andere Sachen sinken wird. Dann ja, genau. Also er fragt noch weiter, Risiken des F-Schlepp, ich glaube, da haben wir, Wir haben über die Gefahren gesprochen, aber kennst du da irgendwelche Untersuchungen oder sowas? Auch nicht, oder?

Also ich sage mal, der Windstart ist auch nicht ungefährlich oder risikolos mit entsprechenden, da kann der Seilriss, haben wir vorhin ja auch schon drüber gesprochen, oder eben zu stark ziehen, Strömungsabriss, während auch immer wieder jedes Jahr Unfälle, nicht nur einer, wo aus dem Windstart heraus dann Strömungsabriss und am Seil im Prinzip runtergefallen wird.

Aber woran passiert das? Weil die denn durch zu starkes Ziehen ganz banal zu langsam werden? Genau, genau. Und das einfach nicht mitkriegen. Also wahrscheinlich wirklich einfach unaufmerksam oder sozusagen fokussiert auf etwas anderes und dann einfach nicht mitbekommen. Und ja, genau. Okay, alles klar. Er fragt noch eine interessante Frage hier, Morell.

Der fragt noch, wäre ein senkrechter Schlepp mit einem, in Klammern, autonomen E-VTOL denkbar? Also ich glaube, er ist wieder sehr stark auf das E fixiert. Dabei Aspekte Safety, Cost Efficiency. Also wie, möchte ich dir vorstellen, dass du senkrecht hochgehoben wirst und dann einfach Nase runter oder hinten am Schwanz hochgehoben wirst, damit du ja gleich in die richtige Richtung fällst?

Ja, der Schleppflug bei so Modellfliegern ist ja, also klar, es gibt es auch mit Seil, aber ich kenne das auch so, dass der Motorflieger den Sägeflieger oben huckepack drauf bekommt, dann hochfliegt und ihn dann oben ablässt und er dann sozusagen selber Fahrt aufholt durch das Unterfallen. Ja, genau, genau, Space Shuttle und James Bond halt.

Ja, genau, richtig, sowas wäre dann vielleicht, aber also, ob wir das noch erleben, die müssen glaube ich erstmal selber Range schaffen und machen, bevor sie dann sowas überhaupt schaffen, ja. Ja, vor allen Dingen senkrecht. Ich meine, wenn du ein Flugzeug ohne Fahrt hochziehst und dann einfach fallen lässt, das geht erstmal ins Trudeln, wenn da nicht irgendwas passiert.

Da möchtest du nicht drinnen sitzen, ja. Nein, nein, nein. Du musst ja irgendwie eine Vorwärtsfahrt haben. Klar, wenn man eine starke Drohne hat vorne, die das Ding auch anschleppt, könnte theoretisch, könnte man auch machen. Ich gucke von unten zu. Ich schaue von unten zu. Du steuerst die Drohne. Ja, maximal.

Also Morell, ich weiß nicht, dass der I wie toll, ja, hm. Da kommen wir doch lieber zur Geschichte zu Ende, oder? Oder hast du noch irgendwas, eine andere Sache? Ich glaube, wenn ich mir den Rundeplan hier anschaue, haben wir wirklich alles ganz sauber und brav abgearbeitet. Also ich weiß gar nicht, wo stehen wir mit unserer Zeit? Uh, das wird wieder...

20. Oh je, das wird wieder lang, ja. Ja, das wird wieder lang. Ja, und zwar haben wir, ich schreibe ja immer rauf in so einen Sendeplan, die Geschichte zum Ende, und da stand lange, lange Zeit nichts. Oh Gott, da muss ich mir selber was ausdenken. Aber nein, du hast was gefunden. Ich habe was gefunden. Das hat jetzt mit der eigentlichen F-Schlepperei erstmal so gar nichts zu tun.

Da hatte ich auch überlegt, da war mir auch noch was eingefallen, aber ich dachte, das Thema hier, was ich rausgesucht habe, aber ist erstens so ein bisschen regional interessant von meiner Warte aus her und hat nochmal einen ganz anderen Aspekt auf diese, sag ich mal, General Aviation-Fliegerei. Es geht darum, wir… Wieso von deiner Warte heraus?

Weil das bei dir auf die Ecke ist oder was? Es betrifft ja jetzt eine völlig andere Art der Fliegerei. Es geht ja richtig um Oldtimer, die jetzt hier, also aus der Warte heraus, Wir hatten die Zirrus, die Brisa und so weiter. Selbst die Wilga zählt ja da noch gar nicht dazu. Und ja, ich wohne hier im Süden von Berlin und wir haben hier im Ort einen ehemaligen Reichsflughafen, Flugplatz, wo auch damals, ich weiß nicht, wer es kennt, wird es vielleicht dann auch wissen, Draußen, Graf Stauffenberg, damals für das Hitlerattentat, der ist von hier, von Rangsdorf, von diesem Flugfeld gestartet und dann auch wieder gelandet.

Also Flugfeld war damals natürlich auch bloß eine Wiese und man hat dann hier auch bei uns im Ort diese Bückerflugzeuge gebaut. Ja, Bücker-Jungmann und so weiter. Und dieses Flugfeld… War das die Fabrik oder war das eine der Fabriken, wo die gebaut worden ist? Also es gab dann auch Lizenzbauten von diesen Maschinen. Aber ich glaube, es war die Fabrik erst mal.

Ah, okay. Cool. Und dieses Gelände, das wurde dann zu Zeiten der sowjetischen Besatzung, war das eine Hubschrauberstaffel, die das übernommen haben. Und ja, und das Gelände, das existiert immer noch. Also sowohl das Flugfeld als auch Hallen, also die alten Einfliegerhallen, sowohl von Zeiten der Bückerwerke als auch von Zeiten, als es ein russischer Flugplatz war.

Die haben natürlich auch entsprechend noch Hallen und Motorenprüfstände und sowas alles mit dazu gebaut. Und das Gelände soll jetzt bebaut werden als Wohnpark. Naja, aber schon auch unter Erhaltung der Gebäude. Also es ist richtig alles denkmalgeschützt bei uns. und das Flugfeld an sich soll auch als Parkanlage erhalten bleiben und soll nur in den Randbereichen bebaut werden.

Auch die Hallen bleiben als solche erstmal erhalten. Dort werden Wohnungen reingebaut und das soll jetzt, Gerade los die ganzen Bauarbeiten und bevor das Ganze stattfindet und dann nie wieder im Prinzip als Flugplatz als solches genutzt werden kann, gab es im letzten Jahr hier ein sogenanntes Fly-In.

Man hat es also geschafft, trotz der Nähe zum BER, trotz der Verkommenheit, also der ganze Gelände ist wirklich über Jahrzehnte runtergekommen. Es ist abgesperrt, durch Wachschutz gesichert und so weiter. Also man darf da eigentlich gar nicht rauf. Wir sind ab und zu im Rahmen der Feuerwehr, ich bin auch bei der Feuerwehr hier bei uns im Ort. Dort, wenn Jugendliche dann doch mal irgendwas dort anzünden, müssen wir mal hin und mal reingucken.

Und bevor das alles jetzt bebaut wird, hat man geschafft, dort eine Genehmigung zu bekommen für ein Wochenende, diese alten Maschinen hier nochmal zu einem Fly-In zusammenzubekommen. Und das hat letztes Jahr im Juni stattgefunden. Das Wetter am Freitag, als eigentlich der Großteil der Maschinen kommen sollte, war eher bescheiden, dauerregen.

Es hat sich eigentlich keiner oder es hat sich keiner herangetraut. Aber am Samstag war dann alles gut und dann sind 50, 60 Maschinen, wirklich alte Bückermaschinen hier eingeflogen und haben, man hat eine Graspiste präpariert, man hat auch alte Rollwege, die von den Hubschrauberzeiten noch existierten, hat man wieder freigelegt und mit viel Aufwand und hat dann hier ein schönes Fly-In an einem Wochenende durchgeführt.

Und ja, ich habe mal auf YouTube, gibt es dort sehr viele schöne Videos dazu. Ja, ich sehe es da toll aus. Ja, muss ich sagen. Genau, genau. Also wie dann hier die Maschinen, eingeflogen sind, wie die Maschinen dort dann zum Display standen und Rundflüge, also nicht mit Gästen, aber dann eben so Rundflüge gemacht haben.

Genau, und Sonntag sind dann alle wieder abgeflogen und das war im Prinzip, dass dann damit die Geschichte des Flugplatzes Rangsdorf, die geschichtsträchtige Historie ist damit endgültig geschlossen. Also es gab dieses Fly-In früher schon mal, ich glaube 2007 oder so. Also irgendwie Anfang der 2000er gab es das schon mal.

Und jetzt hat man wirklich alles rangesetzt, um das noch ein allerletztes Mal durchführen zu können. Und da sagt man, dass das sowas in Deutschland nicht möglich ist. Aber manchmal gibt es halt noch solche Sachen. Ja, genau. Also ich war wirklich mehr als überrascht, dass diese Genehmigung wirklich erfolgreich war und war wirklich ein schönes Event.

Ja, wie viele Flugplätze es gibt, die auch gerade in der ehemaligen DDR, die da so Militärplätze waren und jetzt gar nicht so gebraucht werden und teilweise auch zerfallen. Also dieser Platz im Fürstenwalde, da ist glaube ich auch nichts mehr los. Der ist jetzt da, der Werftbetrieb hört auf, glaube ich.

Ja, Schaxhoff, der Werftbetrieb hört auf und der Platz, riesige Betonhallen, diese alten Dinger noch, unkaputtbar, alles, nichts passiert. Das wird jetzt alles langsam wahrscheinlich vorbei. Das war's. Ja, Solaranlagen, große Solaranlagen ist typischerweise das, was dann der Nachfolge, was die Nachfolge dann für die Gemeinden dann attraktiv macht.

Oder wie gesagt, hier in unserem Falle die Bebauung aufgrund Speckgürtel Berlin, der Zuwachs ist da. Und ja, genau, das war so die Geschichte zum Ende. Nichts mit F-Schlepp, aber trotzdem eine ziemlich interessante. Aber zum Ende eines Zughafens. Kann man sagen. Genau. Cool, sehr schön, sehr schön. Ja, ich, zwei Stunden 40 oder irgendwas lese ich hier irgendwie.

Ich glaube, wir machen Schluss. Ich glaube, wir haben das Thema umfangreich bearbeitet. Ich hoffe, du hattest Spaß. Unwahrscheinlich, unwahrscheinlich. Hat mir sehr viel Spaß gemacht und hat mich wirklich gefreut. Ich habe darüber schon sehr, sehr lange immer mal nachgedacht, ob man das nicht eigentlich mal mit einstreuen kann und dachte jetzt, der Anstoß hat das Interview mit Sophie gegeben, wo ihr über die Fallschirmspringerei gesprochen habt.

Da habe ich gesagt, naja, eigentlich die F-Schlepperei ist auch was Besonderes oder was Spezielles. Das kann man eigentlich auch mal nutzen. Okay, die F-Operation, ne? Ja, genau. Okay. Dann kann man mich darüber erreichen. Auf allen anderen Plattformen bin ich eher nicht vertreten. Dann entweder über mich oder über den Telegram-Channel sozusagen, wenn einer Fragen an dich hat. Cool, ich bedanke mich.

Ganz, ganz, ganz, ganz herzlich. Danke, Martin. Dann einen schönen Abend dir, Steffen. Und dann vielleicht auf ein drittes später mal. Und oder Hörertreffen, irgendwie sowas. Oder Hörertreffen, ja genau. Okay, Hörerinnen-Treffen. Und das ist das korrekte Mal. Okay, danke, cool. Ich sage auf Wiedersehen und tschüss.

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