
Come Fly With Us· Folge 170
CFWU 170 - Hamster an Bord oder lieber Pizzas am Gate?
Sonntag, 15. Dezember 2024 · 1 h 41
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Shownotes
10DEC24
Begrüßung
Wo ist, wo war Harry
Sullenberg Aviation Museum (sullenbergeraviation.org)
JT8D Triebwerk (mtu.de/de/engines/zivile-triebwerke/narrowbody…)
Der Sullenberger A320 Flieger
Beschädigung durch die Bergung
Video von Bergung (youtube.com/watch?v=qV2lBEauKTo)
A350 Ventil Problem (aviation.stackexchange.com/questions/95938/why…)
Was macht Steffen
Feedback
Fensterwechsel 2er Fenster Jumbo (instagram.com/reel/DCWk1kTswRs/?igsh=MWptbXp6d…)
Dash 8 Q400 Control Anomalies: 1 Worn Cable and 1 Mystery (aerossurance.com/safety-management/dash8-q400-…)
Der A350 jetzt mit Display Anstatt PAX Signs (t.me/c/2156175878/5503)
Oder aber richtige Displays (t.me/c/2156175878/5499)
Vorstand setzt Berater vor der Tür (aerotelegraph.com/lufthansa-vorstand-setzt-ber…)
EU approves remedies package required for Lufthansa’s ITA deal (reuters.com/markets/deals/eu-approves-remedies…)
QANTAS A380 FLEW 34 TIMES WITH TOOL LEFT IN ENGINE (australianaviation.com.au/2024/11/qantas-a380-…)
Qantas A380 flew with tool left in engine (australianaviation.com.au/2024/11/qantas-a380-…)
Plane grounded for four days when 132 hamsters escape on board (upi.com/Odd_News/2024/11/18/portugal-Tap-Air-P…)
Day old hatching eggs (HEG) (intradco-global.com/livestock-transport/day-ol…)
B52 fliegt wieder Angriffe (theaviationist.com/2024/12/09/syria-strikes-da…)
Cats in the Air (boersen-zeitung.de/meinung-analyse/alle-pfoten…)
Spiel des Jahres 2024 (amazon.de/dp/B0CSPMT47X/ref=nosim?tag=fragcfwu…)
AMS Alkohol Kontrollen bei den Besatzungen (aerotelegraph.com/bis-zu-143-promille-polizei-…)
Dean Martin & Foster Brooks – SKETCH – (drunk airline pilot) (youtu.be/F662rWlkzrI?si=m9dlU1cw08uDNAru)
Apple AirTag Partnership With Airlines (cnet.com/tech/mobile/apples-airtag-partnership…)
Frage von Chris: geknickter Flieger (instagram.com/reel/C-sX_C4suuA/?igsh=MWUyZmlvZ…)
Frage von mir (und Michael) zum Internet Provider an Board (aerotelegraph.com/wlan-antenne-zu-schwer-fuer-…)
Von Christian (Wing Body Fairing Flap Door) (instagram.com/nextgenerationmechanic/reel/C6bY…)
Wo genau ist diese Klappe
Verfahren laut MEL
Eis bei Gear Down
Eis am Cessna Reifen
United Pilot Orders 30 🍕 to Feed Passengers (goodnewsnetwork.org/united-pilot-orders-30-piz…)
Verabschiedung, Teaser 38C3
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So, und es geht jetzt auch einfach los. Eine neue Folge Kampff-Live-Sas-Podcast startet heute wieder. 10. Dezember ist es heute. Denkt daran, es ist nur noch zwei Wochen bis Weihnachten. Es ist kaum zu glauben, da kommt wieder diese, ich empfehle immer nochmal, wenn es weihnachtet, irgendwas von Axel Hacke, sein kleines Kurzhörspiel oder Kurzgeschichte einmal zu lesen.
Denn wisst ihr, wie manche Menschen sich kurz vor der Weihnachtszeit fühlen. Und wir fühlen uns auf jeden Fall euch verbunden, deswegen machen wir noch eine Aufnahme davor. Euch seid ihr, wir sind Harry und Steffen und es ist Kampfleibers Episode 170. Es ist der 10. Dezember, wie ich gesagt habe. Und ich begrüße den Harry am Allmann-Ätter des Apparats und sage Willkommen Harry.
Ja, moin Steffen. Und diesmal sehen wir uns auch beide wieder in Deutschland. Also nicht in der ganzen Welt verteilt. Wir sind beide in der gleichen Zeitzone. Das war das Schlagwort, was ich hören würde. Mitteleuropäische Winterzeit. Also du und dein Körper auch oder nur dein Gesicht oder so? Weißt du, was ich meine? Bist du schon wieder eingenordet?
Ich bin schon wieder eingenordet. Also ich brauche ja immer ein paar Tage, wenn man von Richtung Osten fliegt, also von den USA zurückkommt. Und wenn man da länger war als eine Woche oder so, dann braucht der Körper immer eine Zeit, sich umzustellen. Das heißt, du legst dich hin, nachts um elf oder zwölf, gehst ins Bett und schläfst zwei Stunden, dann bist du erst mal wieder wach.
Also, da hilft auch Dr. Theiss irgendwann nicht. Also, es sei denn, du nimmst das in groben Mengen, aber das will man ja nicht. Nee, ich bin jetzt seit einer Woche wieder zurück und bin noch etwas über eine weitere Woche hier. Mhm. Und dann geht es am 20. Dieses Jahr muss ich in den Sauernappel beißen und über Weihnachten Neujahr irgendwo hin.
Und dann geht es ab 20. halt nach JFK. Ich war fast fünf Wochen in Raleigh. Und der Dienst in Raleigh ist halt im Winter ein bisschen weniger, weil du nur drei Flieger die Woche hast. Also fährt man einmal die Woche. Du kannst auch fliegen, aber fahren ist einfacher mit dem Auto nach Charlotte, damit der Kollege einen extra Tag frei bekommt.
Und dann habe ich es einmal so gemacht, dass ich extra früher gefahren bin und bin, Steffen, tatsächlich in ein Flugzeugmuseum gegangen. Das ist normalerweise überhaupt nicht mein Denken. Interessiert mich nicht für alte Flieger oder so. Überhaupt nicht. Du trägst dich überhaupt nicht für Flugzeuge, war das doch, oder?
Ja, die eigentlich interessieren mich gar nicht für Flugzeuge. Jetzt haben wir es. Aber in dem Fall war es halt so, das ist eine neue Ausstellung, die gibt es erst seit Juli 2024. Dort ist die A320 aus dem Hudson, der US Airways 1549, der ist dort hingekommen. Aber was, der flugt doch mal sogar im Kopf.
Und der, ja, weil das ist, wenn du den Funkverkehr ein paar Mal gehört hast, US Air hatte damals übernommen von America West, aber America West hatte das Call Sign Cactus. Genau. Und das hat US Air, die haben das dann, die haben ja gemerged und dann hat US Air das übernommen und deshalb Cactus 1549, das ist also auch der, das ist das Call Sign.
Und das Flugzeug, das ist halt das Originalflugzeug, der Original A320, der da in der Halle aufgebockt ist. Er steht nicht auf dem Fahrwerk, weil ich weiß nicht, ob sie das wiedergefunden haben, aber die beiden Motoren sind da, einer ist ja noch am Flieger dran gewesen und der andere, den haben sie unten vom Hudson hochgeholt.
Und dann laufen wir natürlich, wie das so ist, im Museum in den USA. Du kommst rein, siehst erst mal ein Filmchen laufen und solche Sachen. Wie heißt das Museum überhaupt? Das ist das Sullenberger, das ist der Name von dem Kapitän, Sullenberger Aviation Museum in Charlotte. Er hat sein eigenes Museum bekommen.
Ja, genau. Aufgrund dieser Sache wahrscheinlich. Denen ging es wohl, also ich habe da so ein bisschen gelesen, aber man wird nicht so richtig schlau draus, aber ich schätze mal, dem Museum ging es eh nicht so toll. Also es war wohl so, dass da nicht so ein Rieseninteresse herrscht hat. Und dann hat sich das natürlich angeboten, der Bezug zu Charlotte.
Ja, das war der Flug von La Gallia, New York, nach Charlotte. Also das passt dann auch wieder so ein bisschen. Und da haben die halt den Flieger da reingestellt in die Halle. Da stehen auch andere Flieger drin, eine F-14 und Leute, so geraffelt, was mich also wirklich gar nicht interessiert. Außer in einer Ecke, ganz versteckt, ganz klein, ohne Groß.
Also ein kleines Schild ist da. da stand ein JT8. Den Motor kennst du auch noch. Ja, den kenne ich sehr gut. 737-200, 727, die hatten damals alle den JT8D-Motor drunter. Aber ansonsten, wie gesagt, ist die Hauptattraktion natürlich dieser A320. Du kannst nicht reingehen, aber du kannst einmal komplett drum rumlaufen, kannst auch das abgerissene, also ein Teil vom Heck.
Das Leitwerk ist noch da, aber alles, was dahinter ist, die Aput, das ist auch abgerissen, das liegt dann da rum. Also so wie es ist, die haben es vielleicht ein bisschen sauber gemacht, Aber ansonsten ist alles so gelassen, wie es tatsächlich war. Wenn du von hinten an den Flieger rangehst, auf der einen Seite siehst du auch total die...
Zerflatterten, zerschredderten Flaps. Das ist alles Carbon. Das kann man auch schön sehen, dass es starker Boden ist. Alles aufgedröselt. Dann gibt es natürlich ein paar Beschädigungen, die wahrscheinlich auch durch die Bergung, das Ding war ja fast schon unter Wasser, als sie mit dem Kran dann rausgezogen haben.
Und das gibt natürlich hier und da, also da macht man einen Kratzer in Lack, wenn man so einen Flieger aus dem Wasser holt. Aber ansonsten war das, Also ich fand das schon sehr interessant, sehr imposant, vor allen Dingen, weil das so eine absolut positive Story ist. Also es ist nicht ganz so wie in dem Film mit Tom Hanks, man muss ja immer ein bisschen dramatisieren, dass man ihm noch was anhängen wollte.
Das NTSB hat Sullenberger nie versucht, irgendwas anzuhängen. Es war sogar das NTSB, das gesagt hat, bei den Simulatorflügen, jetzt machen wir das Ganze nochmal, aber mit 35 Sekunden Verzögerung. Und dann hat keiner es mehr nach Teterboro oder zurück nach LaGuardia geschafft. Wieso 45 Sekunden Verzögerung? Wie kommst du darauf?
35 Sekunden Verzögerung. Die haben die Simulatoren so geflogen, dass in dem Moment, wo der Vogelschlag kam, der Pilot, der da vorne drin saß im Simulator, hat sofort entschieden, wir gehen zurück nach LaGuardia. Klar, dann schaffst du das. Von 13 Mal hat das sieben Mal funktioniert. Ah, okay. Und dann hat das NTSB irgendwann gesagt, nee, das ist nicht wirklich realistisch.
Die müssen ja erstmal jetzt feststellen, was ist kaputt, was geht noch, was ist überhaupt passiert. Und das dauert ein paar Sekunden. Und dann haben sie also anhand der Flight Recorder Aufzeichnung und so, haben sie gesagt, okay, wir geben 35 Sekunden on top, bis die Entscheidung fallen muss. Und anhand dessen hat man dann also den Human Factor mit reingebracht.
Ja, ja. Weil wenn du vorher weißt, was kommt, dann ist das ja, wie das Brötchen backen, das kann dann ja jeder. Und da war es tatsächlich so, dass man hinterher festgestellt hat, das war also wirklich, der hätte es nicht zurück nach La Galia geschafft, er hätte es nicht nach Teterboro, das ist auf der anderen Seite, so ein kleiner Airport hätte er auch nicht geschafft.
Nein, nein. Nuwak ist eh viel zu weit, also in den Hudson. Ja. Und es haben ja alle 155 überlebt. Also es war ja einfach nur, die reden heute noch vom Miracle of the Hudson. Das ist das geflügelte Wort dazu. Ja, ja. Von daher, das war halt sehr interessant. Ich meine, dass ich am selben Tag dann auch noch ein 350 ein bisschen kaputt gemacht habe.
Aber mein Gott, wo gehobelt wird, fällt halt mal ein Schwarm. Du hast einen kaputt gemacht? Ja, mehr oder weniger. Ich muss ganz unterbrechen, weil ich den Faden nicht verlieren will. Der hatte das Fahrwerk deshalb noch drin, weil du beim Ditching das Fahrwerk nicht ausfährst. Ja, ja, ja. Also deswegen, und wenn sie ihn in den Originalzustand gelassen haben, so wie sie ihn rausgefischt haben aus dem Wasser, da gibt es übrigens ein schönes Video.
Das kann sein, dass das Fahrwerk noch drin ist. Aber sie haben es auch jetzt nicht ausgeklappt, um den Flieger aufs Fahrwerk zu stellen. Du hast gesagt, weil sie es nicht zusammengesammelt haben. Also das wird ganz normal noch eingefahren, da drin stecken. Es wird noch drin gewesen sein. Genau, genau.
Genau, denn was ja zu der Zeit noch gar nicht Procedure war, er hat ja die APU eingeschaltet, nachdem beide Motoren verreckt sind und das war nicht Procedure und hat man jetzt in die Procedures übernommen. Und das Einzige, er ist ja einer, der ist sehr freundlich dem Airbus und dem Airbus 320 gegenüber.
Er ist ja inzwischen in Ruhestand, aber er ist das Ding sehr, sehr gerne geflogen. Er sagt, diese ganze Fly-by-Wire und Electronic-Geschichte, das hat ihm Zeit gegeben, Sachen zu koordinieren. Es hat ihm Luft verschafft im Cockpit. Der einzige Nachteil ist, dass er nicht, weil er ist ein passionierter Segelflieger, dass er nicht so flaren konnte, wie er wollte, weil das hat der Flieger nicht zugelassen.
Aber dann wäre er vielleicht ein bisschen langsamer noch aufgebotzt. Aber es hat ja so alles gepasst, ist ja alles gut. Ich wollte ganz kurz sagen, ich muss das mal rausfinden. Es gibt so ein tolles Video, wie sie den Flieger wegen Bergung und sowas, was du gesagt hast, es gibt so ein tolles Video, so ein Zeitraffer-Video, wo er da am Wasser schwimmt, über mehrere Tage da im Hafen einfahrt, bis sie ihn dann wieder rausgezogen haben.
Das kann ich mal gucken, ob ich das irgendwie finden kann. Muss ich mal gucken. Naja, ich habe da nur Bilder von gesehen bisher von dieser Bergung und das hat wirklich eine ganze Weile gedauert, Weil nun inzwischen war der Flieger ja auch voll mit Wasser. Also das musst du ja erstmal alles rauslaufen lassen, damit das Ding dann leichter wird.
Naja, aber trotzdem. Also das fand ich sehr, sehr interessant. Und die wollen das wohl noch ausbauen. Da haben sie sowas hingestellt wie einen uralten Airport-Hanger, also so ein Flugzeughanger. Das ist aber alles noch zu, da ist noch nichts los. Also ich will jetzt nichts verschreien, aber vielleicht gehe ich da tatsächlich nochmal hin.
Und das Ding war dann natürlich, Steffen, du weißt wie das ist, ich komme da also an und bin da in Uniform und musste von vornherein erstmal 5 Dollar weniger bezahlen, das hatte ich gar nicht vor. Und dann stehst du da mit einer professionellen Kamera in der Uniform von Lufthansa und in dem Moment, wo du ein Bild machen willst, gehen alle anderen zur Seite.
Jetzt hättest du da irgendwie eine offizielle Sache. Ja, aber ich muss ja arbeiten später. Ich ziehe mich da dann ja nicht nochmal um. Ja, ja, ja, klar. Die wollten bei der Untersuchung, die du gerade machst, keinen Winkschaden machen. Das ist so. Ganz genau. Genau, ganz genau. Aber das war wieder so ein Klassiker. Ich habe das gar nicht gewollt.
Ich habe einfach nur die Kamera gezückt und halte die so am Rumpf entlang, damit ich, ich kann die Leute auch später rausretuschieren. Das ist nicht das Problem. Aber die Leute sind alle schon zurückgegangen. Du musst an mich halten. Ja, mein Gott. War halt gut. Und was war mit 3,50? Entschuldigung, du hast es erwähnt gehabt.
Den hast du kaputt gemacht? Ja, bei dem 3,50 an dem Tag war es halt so, dass wir einen Job hatten, ein Ventil oben auf dem Pylon, also ein Overpressure valve sollte geblockt werden. Dann muss er halt mit einem Bleed weniger fliegen. Das macht ETOPS mäßig den Unterschied von 2,40 auf 180. Ist also nicht so schlimm, aber ja.
Okay, nur im Fall, wenn ETOPS eintritt, sozusagen. Ja, ja, genau. Aber du musst ja deine Route anders planen. Genau, richtig. Okay, ein bisschen anders. Naja, jedenfalls, das Ventil war gar nicht das Problem, das Dahinkommen war das Problem und dann haben wir von einer sehr großen amerikanischen American Airlines, also so einen fliegenden Lift gekriegt da und ich habe ja inzwischen sogar einen Führerschein für solche Dinge, alles schick und schön.
Und der Kollege, der das Ding bedient hat, der hat das auch und er sagte schon immer, der fährt irgendwie komisch, der fährt irgendwie ein bisschen erratic, ein bisschen sprunghaft. Naja, wir waren also fast da, wo wir hin mussten. Und sehr hochkonzentriert auf den Peilen geguckt. Und die Entscheidung war, wir müssen noch ein bisschen höher, damit wir da an diese Klappe rankommen.
Und dann hat es hinter uns geknirscht. Weil das Geländer hinter uns ist dann in den Inner Slet. Der 350 hat ja riesengroße Slats. Und in den Inner Slet haben wir dann so ein kleines Loch gestanzt. Ja, dann haben wir das natürlich erstmal sofort fotografiert und nach Frankfurt geschickt und hin und her.
Und das Interessante an solchen Dingen ist natürlich immer, jetzt müsstest du ja eigentlich, also da gibt es eine Final Repair, die du aber nicht machen kannst vor Ort. Ich habe also kein Spachtelmaterial, das ist so Honeycomb-Zeug da. Du hast ja kein Spachtelmaterial, Füllermaterial, irgend sowas hast du nicht.
Und deshalb brauchst du also eine Autorisierung für eine Nichtstandard-Reparatur, weil die nicht so im Manual steht. Und das muss bei uns tatsächlich über das Engineering läuft das dann. Und in dem Fall war der Kollege aber schon zu Hause, hatte aber Bereitschaft, hat sich also von da aus dann eingeschaltet und Maße nehmen und hinschicken und hin und her.
Und im Endeffekt ist es so, wie es bei solchen Sachen dann oft so ist. Du machst drei Lagen High-Suite drüber, also ein Ding, was größer ist als die Beschädigung. Die Beschädigung war so im Durchmesser vielleicht fünf Zentimeter. Eine, die größer ist als die Beschädigung, eine noch größer und noch eine noch größer.
Und jetzt hat das aber gedauert mit der Autorisierung ex Homebase und dann ist ja auch irgendwann die Crew kommt ja dann, das war ein Zweimann-Cockpit ohne Verstärkung und die laufen dann ja auch irgendwann in so ein, so und dann haben wir uns gesagt, also das Schlimmste was passieren kann ist, wir kriegen die Autorisierung nicht und es muss was Größeres an dem Flieger gemacht werden.
Kann ja sein. Das Beste, was passieren kann, ist, wir kriegen die Autorisierung, aber sehr spät. Dann habe ich zu unserem, zu dem Helfer habe ich gesagt, jetzt schneid mal drei so Placken aus, mal dir das auf, drei Dinger, immer eins größer, mach die fix und fertig, stell dir die Leiter schon hin, mach da schon eine Lampe auf die Leiter und sobald wir das okay am Telefon haben, machst du die Dinger drauf und ich gehe ins Cockpit, weil du hast ja noch administrativ Und so war es dann auch.
Wir kriegten das okay und drei Minuten später waren wir fertig. Weil wir ja wussten, was kommt. Das war dann, um den Flug auch auf jeden Fall zu retten. Also es war, wie gesagt, es passieren solche Dinge halt hin und wieder mal und ich hatte die gleiche oder eine ähnliche Geschichte auch mit einer KRAS, so wird das bei uns genannt, eine CRAS, jetzt frage mich wieder nicht, was die Abseilung heißt, es ist also eine, irgendwas mit Repair, also Temporary Repair, die außerhalb der Manuals sind.
Und das hatte ich auch schon mal mit einem Vogelschlag an der 747-8, weil da war eine Leading Edge beschädigt, also ein Leading Edge Panel. Aber das ging dann alles gut und dann halt auch sehr spät raus und ich war dann auch sehr spät wie der Motor. Du musst ja überlegen, du fährst dann ja wieder zweieinhalb Stunden, bis du wieder in Raleigh bist.
Der Arbeitsweg ist dann da schon lang. Aber es war einmal die Woche, also es ist okay. Und jetzt mal zu Just Culture, Fehler passieren für sowas und wahrscheinlich hat dich keiner irgendwie angerufen und gesagt, hier, Herr H. Was machen Sie denn da, wieso und überhaupt und so, sondern. Doch, doch. Ich meine, den Anruf gab es nicht. Es gab natürlich dann diverse E-Mails.
Auf der anderen Seite, ich bin da sehr proaktiv und das sind wir eigentlich alle. Du meldest das natürlich gleich an alle, die da so. Und dann muss ja ein sogenannter Damage Report irgendwo erstellt werden oder vielleicht kennst du den Begriff Schamanen. Da werden solche Sachen, das ist ein Tool dafür. Also jedenfalls kamen dann natürlich ein paar Tage später oder am nächsten Tag kamen die E-Mails und da habe ich den Fall nochmal genau geschildert und habe dann auch gesagt, also….
Und das Problem war halt das Gerät, was wir dort bekommen haben. Und was daraus zu lernen ist, ist einerseits, dass du das Gerät vielleicht nicht benutzt oder anders benutzt. Ich habe keine Ahnung. Das Problem ist, wenn du es nicht benutzt und da nicht hin kannst, um diese Wartungsarbeit zu machen. Diese Klappe auf, Welf blocken, Klappe wieder zu. Dauert vielleicht eine halbe Stunde.
Dieses Welf ist gesichert. Also die Alternative ist, du benutzt das Gerät nicht und dann stehst du trotzdem. Also du musst irgendwie da oben hochkommen. Und auch gesichert und so. Also du kannst da nicht einfach eine Leiter anlehnen und dann da den wilden Klettermax machen oder so. Das geht ja auch nicht. Nee, aber es kam dann noch zweimal eine E-Mail und da haben wir das dann auch geklärt und da habe ich auch gesagt, der Kollege von uns, der Kollege, der Helfer, der dieses Ding bedient hat, der hat da keine Schuld.
Wenn das Ding so sprunghaft fährt, nicht feinfühlig, dann ist es halt so. Ja, Mensch, ich kann, ich habe nichts gemacht sozusagen. Ich habe ein paar Podcasts letzte Woche ja wieder aufgenommen mit Olli endlich mal. Mit Olli und dann hast du einen gemacht mit einem Triebwerkskollegen. Das war auch sehr interessant. Genau, mit Martin. Und jetzt mit einem mit dir.
Also ich habe momentan alle Woche einen Podcast, aber keine Sorge, das war es jetzt auch für dieses Jahr. Mit viel Glück vielleicht noch einen auf dem, Chaos Computer Kongress. Da haben wir einen Slot beantragt am 29. Und vielleicht sind wir auch auf der Bühne sogar. Es gibt so eine Podcast-Bühne und einen Podcast-Tisch.
Also wenn, was immer wieder bekommen, also wenn wir einen Slot bekommen, sage ich Bescheid, weil höchstwahrscheinlich kann Olli doch. Also im Gegensatz zu allen Bunkeln. Kann Olli wohl doch hingehen, weil du weißt ja, wie die Cargo-Dienstpläne so sind. Die können sich mal ändern. Ja, ja, ja. Und wahrscheinlich ist er an Neu-Dienstpläne.
Also das wäre jetzt 29. Dezember, oder was? Genau, richtig, ja. Ah ja, das wäre ja klasse. Ja, wäre schön, wenn das funktioniert. Aber sonst kann ich nichts berichten. Morgen eventuell wird das Wetter so sein, dass ich vielleicht morgen einen kleinen Flug machen kann. Also schauen wir mal mit meinem Flugfühler.
Wäre doch langsam Zeit wieder. Ich werde schon ganz wuschig, muss mal wieder in die Luft. Ja. Ich habe mir natürlich auch auf deinen Anraten sämtliche Podcasts von, ich hatte ja Zeit da, das war ja sehr viel Me-Time in Raleigh, da habe ich mir die Podcasts von Flugforensik angehört. Und das ist sehr aufwendig, sehr fundiert gemacht, also wirklich, wirklich toll.
Die gehen natürlich so vor, dass man das auch als absoluter Nichtflieger, Laie, was auch immer, dass man das versteht. Das ging mir dann schon manchmal ein bisschen, aber ich verstehe es. Ich weiß warum und alle Begriffe möglichst in Deutsch und, ne? Ja, ja, verstehe. Ja, aber sehr gut gemacht, sehr toll gemacht. Da waren Unfälle dabei, von denen wusste ich gar nicht.
Ja, der mit der South African und so, und der war mir auch nicht so bekannt. Ja, genau. Ja, gut, dann reiten wir mal weiter. Ich muss ein bisschen immer noch, ich gucke so ein bisschen auf die Uhr mit Mea Culpa, wie lange die Folge wird. Aber deswegen reiten wir mal weiter im Feedback. Und zwar anscheinend, ich kann das gar nicht mehr so beurteilen, oder mich daran erinnern, haben wir mal über Akkubrände und sowas gesprochen, also über so Handys, die Feuer fangen von Passagieren und alles was so, diese übligen Sachen, die es irgendwo so gibt.
Und ich weiß, dass die Methode zuerst war, dass man die ja in so einen Mülleimer tut von einer Toilette, die sind wasserdicht, die da drin sind, die man rausnehmen kann. Und sind aus Metall. Genau, und sind aus Metall. und dann kannst du Wasser reintun und dann schmeißt du das heiße Ding, sofern du es anfassen kannst. Aber wir haben ja so feuerfeste Handschuhe an Bord und so was.
Kann man da rein tun. Aber mittlerweile, das gibt es eigentlich schon länger, wir haben nämlich Feedback von Erik bekommen. Und Erik, der sieht ja auch das Bild jetzt auf euren Bild, der zeigt mir eine Tasche. Zellblock heißt sie. Fire Containment System. Sieht aus eigentlich eher wie so eine kuschelig gepolsterte Aktentasche oder irgendwas.
Laptop Tasche. Aber die ist auch versiegelt, sieht man. Also da wahrscheinlich auch damit man sie noch einmal verwenden kann und da kann man, Ja, so einen Akku anscheinend reintun und dann zumachen und das Material, schätze ich mal, das ist so gebaut, dass es die Hitze aufnehmen kann und absolvieren kann und dann kann das Gerät da langsam erholen.
Da gibt es ja inzwischen verschiedene Systeme. Ich kenne auch diese, das sind im Grunde genommen Plastiktüten, wenn du so willst, nur natürlich wesentlich dicker und innen beschichtet und da kannst du ein Telefon rein und da kann dann auch nichts mehr passieren. Also das Ding, das habe ich so bei uns an Bord noch nicht gesehen.
Aber es ist ja verständlich. Es gibt es ja immer häufiger mal, dass diese Lithium-Ion-Akkus, dass da Hitze entsteht. Okay, cool. Also danke, Eric, für das Feedback. Und dann habe ich hier etwas, das würde ich gerne vorspulen, wenn ich mal hoffentlich jetzt hier wieder die schnell auf die Schnee... Ja, nee, doch nicht.
Ich dachte, ich könnte endlich mal ganz schnell hier die richtige... Da, jetzt habe ich die richtige Taste gefunden. Und zwar, es ist ein kleines Video, und zwar von einem Fensterwechsel bei einem Jumbo. Ihr könnt nicht sehen, was da passiert, aber ihr könnt das so ein bisschen hören, weil der erklärt das auch so ein bisschen. Und das erinnert mich doch einmal, dass du mir so ein Bild gezeigt hast, dass ihr mal in Boston so einen Fensterwechsel da machen musst mit so einem riesigen Kran und so weiter. Kann das sein?
Ja, das war in dem Fall aber die 1er-Scheibe. Die wechseln hier ja die 2er-Scheibe. Und wir hatten, ich erinnere mich, wir hatten schon mal einen Link drin, das Video nicht selber abgespielt, aber einen Link drin, wo es auch um eine 1er-Scheibe ging. Und da hatte ich noch anschließend gelobt, dass der Kollege mit einer Federwaage die Scheibenwischer wieder eingestellt hat.
Ich glaube, das ging aber nur um den Scheibenwischerwechsel. Oh, stimmt. Das war der Wischermotorwechsel. Ja, der Wischermotorwechsel. Richtig. Das war auch nicht beim Subo. Hier ist also ein Scheibenwechsel. Hier ist ein Scheibenwechsel von einer Seitenscheibe. Und ja, das ist sehr gut. Sehr gut gemacht.
Genau, ich mache das mal an. Replacing outer cockpit window, Boeing 747, removing aerodynamic sealant, and all the bolts. The bolts. Sieht mal, wie man die ganzen Schrauben raus schraubt, alle nummeriert. Du schreibst dich die Nummern auf. Genau. Und die wird nach innen und dann nach vorn. Und hängt unheimlich viel Graffel noch an der Seite dran. Sensor und sowas.
Ja, genau. Musst du abklemmen. Wird so ein Schmierfett drauf gemacht? Oder was wird da gemacht? Ja, so ein Silikon wird das sein. Müssen dieselben Schrauben, Sind die alle nummeriert? Müssen die selben Schrauben an der selben Stelle wieder rein? Ja, jede Schraube hat da eine Länge. Also vorne ist ganz schlimm.
Du machst dir vorne eine Pappe, wo du welche Schraube rausgeholt hast. Okay. Joke dann. Ja, gut. Und schon ist es auch wieder zu Ende. Und schon ist die Scheibe wieder drin. Ja, TikTok-Style. Ganz schnell zack, zack, fertig. Und dauert zehn Minuten. Die Scheibe ist weg. Jetzt kommt es. Jetzt zielen die natürlich.
Jetzt machen die wieder ein neues Aerodynamic-Siel. rundherum. Da kommt Dichtmasse zwischen Scheibe und Rahmen. Ganz dünn, ganz fein, wie eine Kachelfuge. Und das wird gerne dann, weil das Aushärtzeiten dort normalerweise gibt, aber der Flieger gleich fliegen soll, dann kommt da wieder das berühmte Highspeed-Tape, das Aluminium-Tape.
Und da werden Streifen einmal rund um die Scheibe, damit der Sieler dort Zeit hat zum Aushärten. Das sieht dann ein bisschen doof aus. Es sieht aus, als wäre die Scheibe mit Highspeed-Tape eingesetzt, ist sie aber natürlich nicht. Ich finde, ich fand das ganz schön, weil das so ein bisschen nochmal erklärt, auch so diese Teamarbeit wiederum, wie beim Scheibenwischermotor ja auch, diese Teamarbeit, die man da machen muss, dass er der andere schraubt und der andere hält ihn von innen das Maintenance-Manuel dagegen, sodass er dann sehen kann, wie er das denn, die Schrauben da keine Ahnung, bei welchem Torquemeter und all sowas, dass er das da...
Vor allen Dingen in welcher Reihenfolge du talken musst. Das ist nicht unwichtig. Das ist ja so, wie wenn du beim Auto einen Reifen wechselst. Das ist ja auch so. Immer schön überkreuzt. Ja, genau. Das fand ich ganz witzig und deswegen habe ich das mit reingemacht. Dann habe ich hier einen Fall reingetan, dass ein Untersuchungsbericht, eine Zusammenfassung von einem Untersuchungsbericht...
Von dieser Webseite, die nennt sich Aero Assurance und die finde ich immer ganz gut, weil die so gewisse Sachen toll erklären und da geht es darum, das ist ein Vorfall, der war am 14. November 2014 passiert, Fly B Bombardier Dash 8 Q40, ja Q400, der geflogen ist und die sind abgehoben und haben festgestellt, dass vor allem, dass die Control Columns, Also die hatten auch schön so über Kabel wird der Flieger gesteuert und so und die zeigten der eine 45 Grad nach links irgendwie, ich übertreibe jetzt mal, aber die hatten auf jeden Fall 45.
Ja, aber der musste schon 45 Grad nach links halten, damit die Kiste gerade bleibt. Ja, genau, richtig. So in etwa. Genau, und dann haben sie in den Checklisten gesucht und haben nichts gefunden, was passt, obwohl es eine passende Checkliste gab. Und dann sind sie wieder zurückgeflogen und dann geht der Bericht darauf ein, wer das durchlesen möchte, dass dort. Und das wollte ich dich auch gerne mal fragen, wie das denn so eher so aufgebaut ist.
Da geht auch ein Bericht darauf ein, wie die Kabel angebaut sind. Also da in dem Fall war bei dem einen Eleon-Kabel eins gerissen. Der hat zwei Kabel gehabt zu den Ailerons hin. Zwei Seile. Und eins war gerissen. Und wenn da die irgendwie so latent federbelastet ist, springt er dann in eine Richtung nach oben bei denen.
Ja, weil du musst dir das ja so vorstellen, die Seile. Stell dir vor, du hast jetzt einen Beschlag auf dem oberen Teil des Ailerons. Und auf dem unteren Teil hast du auch eins. Und jetzt nimmst du ein Seil, das geht von diesem Aileron bis nach vorne zu dir, zur Steering Column, einmal über so eine Rolle drüber, womit du das Seil bewegen kannst und wieder zurück ans Aileron auf die untere Seite.
Das ist also ein langes, in sich geschlossenes, mehr oder weniger Ding. So und das heißt also und das ist unter und es gibt gewisse Vorspannungen, die so ein Seil haben muss. Da gibt es einen Tensiometer, womit du misst, wie viel, also früher an alten Flugzeugen, womit du misst, wie hoch die Spannung auf so einem Seil sein muss.
Es muss also immer schön straff gespannt sein, es darf nicht zu locker sein, es darf auch nicht zu fest sein, aber das misst du damit halt. Und damit stellst du so ein Seil ja auch einmal ein. Das heißt, da setzt du normalerweise einen Pin rein, wenn es ein Rig Pin nennt man das, wenn es auf Nullpunkt ist.
Und dann spannst du das Seil so, dass wenn die Steering Column gerade ist, also das Steuerrad gerade, dann hinten das Aileron auf Null ist. So und wenn jetzt eine Seite durch, passiert ist das ja hier dadurch, dass unten die Seile laufen irgendwo unten entlang und am Vorderholm vom Flügel oder am Hinterholm vom Flügel, was er gesagt hat und da kommt Dreck rein in diese Rollen, das sind ja mehrere Umlenkrollen da und wenn diese Rollen verdrecken und dann bildet sich irgendwann eine, wie eine Scheuerpaste, muss man sich das vorstellen.
Und das scheuert an dem, du siehst es irgendwann an diesen Rollen werden die Seile, du siehst die einzelnen Litzen nicht mehr, das ist blank. Dann muss das Seil raus. So und das kann über eine gewisse Zeit passieren. Jetzt reißt so ein Seil und jetzt hat natürlich die andere Seite, die hat ja jetzt freie Bahn mit Marzipan.
Das heißt, das obere Seil, das kann jetzt ziehen. Das war ja unter Spannung und zieht jetzt auch schön. Und durch die Spannung geht das Ruder nach oben. Ja, aber ich muss hier mal ganz kurz nachfragen, weil ich habe das gerade so verstanden, dass es nur ein Seil ist, was das ist. Das ist beschlagen am oberen Ende des Ailerons-Mallewegen, an dem oberen Hebel, geht einmal zum Kontrollkommen über so ein Rad rüber, wo die Inputs übertragen werden.
Und dasselbe Seil geht wieder zurück zum Aileron, oder? Ja, also das war jetzt sinnbildlich gesprochen. So muss man sich das vorstellen. Das können zwei Seile sein, natürlich. Weil sonst, wenn es einer reißt, dann würde ja das ganze System locker werden und dann würdest du gar keinen Effekt mehr haben.
Ja, und so war es hier ja auch. Du hattest ja nur noch den Effekt in die eine Richtung. Aber dann wird es schon zwei Seile gewesen sein. Die werden da auch irgendwie, also ein Seil für hoch bewegen und ein Seil für runter bewegen. Genau, so, ganz genau. Und beide sind unter Spannung und wenn das eine weg ist, dann gewinnt das eine Seil und zieht das Ding hoch oder runter, wahrscheinlich.
Genau, und dann hast du Steuerkräfte nur noch mit dem anderen Aileron. Genau, richtig. Okay, gut, alles klar. Ich habe nicht gerade irgendwie darüber nachgedacht. Das war nur sinnbildlich gesprochen. Man muss sich das so vorstellen, das ist ein Seil, das geht vom oberen Teil des Ailerons einmal bis nach vorne wieder zum unteren Teil.
Das kann in mehreren Stücken natürlich sein, das ist kein Problem. Das ist ein Seilsystem, sagen wir mal so. Und wenn jetzt an einer Stelle das eine Seil reißt, hat das andere Seil natürlich, kann seine Spannung vielmehr, durch seine Spannung wird das Ruder dann in die entsprechende Richtung gezogen, weil das andere als Gegenlast ja nicht mehr da ist.
Ja, also dieser, wie gesagt, der Bericht geht darauf ein, auf die Umstände, wie das passiert ist, wie du schon sagst, alles was da drin ist, dann wie das Seil, wie das gebaut ist, wie die Litze aufgebaut ist, also bis in die kleinsten Detail gehen wir da rein und geben da auch noch Empfehlungen zu. Was ich interessant finde jetzt von der Pilots-Perspektive, das AAIB, also die Untersuchungsbörder von England, die hat angemerkt, dass es dafür eine Checkliste tatsächlich gab, aber diese Checkliste von den Crewen nicht benutzt worden ist.
Da steht drinnen, the pilots did not recognize the relevance of this checklist, possible because the autopilot was engaged and would have automatically countered the uncommanded role to the left. Also mit anderen Worten, die haben nur gesehen, dass auf einmal sind die Ailerons schief, sozusagen. Ja. Und haben gesagt, oh, was ist das denn? Und haben den Autopilot gar nicht ausgeschaltet, weil das Ding flog ja noch sozusagen mit dem Autopilot. und haben sich dann, nachdem sie auch mit der Maintenance versucht haben zu telefonieren, aber keine erreicht haben, haben sich dann entschlossen, wieder zurückzugehen.
Sie haben, da wären nämlich noch Hinweise gewesen, welche Landesdistanz sie hätten verwenden müssen und irgendwie sowas. Und auch die Speed, die sollen eine höhere Speed zum Landen nehmen. Genau, richtig. Und was ich interessant finde, die Checklist, die sagt hier Roll Control Malfunction. Aircraft Rolls with no Control Wheel Input.
Und da steht drin, Roll Control, apply to hold Wings Level. Und dann steht da blablabla drin, was sie machen sollen. Und sagt er, they did not recognize, weil sie den Autopilot nicht ausgeschaltet haben. Aber da steht eine Liste auch nicht drinne. Ja, genau. Es steht nicht drinne und da, also ich schätze mal, die Checkliste werden sich geändert haben.
Ich habe mich auch ein bisschen am Kopf gekratzt, weil ich bin dann mal in die alten Boeing-Checklisten hier gegangen von der 37 und da gibt es eine Liste, die heißt auch Jammed or Restricted Flight Controls. Also das ist auch etwas, wo die Flight Controls auf einmal einen Einschlag haben und Restricted sind in Bewegung, irgendwie sowas.
Und da steht drinne Condition, Flight Control, Jammed, Restricted, Enroll, Pitch, or Yaw. Und das Erste ist, Autopilot, if engaged, disengage. Also da sagt, die sagen, schalt das Ding aus, weil nur dann kannst du feststellen, was, wie, wo, irgendwo drin ist, was irgendwo kaputt ist. Fand ich ganz spannend. In den Subtext irgendwo steht drin auch, dass du jederzeit, wenn du das Gefühl hast, es erhöht deine Sicherheit, kannst du so ein Autopilot auch wieder einschalten.
Das steht in der Liste nicht mehr drin, Aber irgendwo in dem Preamble steht drin, du kannst jederzeit, wenn du, if deemed necessary, kannst du auch wieder von der Liste, wenn du damit fertig bist, irgendwie abweichen. Aber das fand ich ganz interessant. Das ist mal an diesem Verfahren aufgefallen. Und mich wundert, ob sie, mich würde nicht wundern, wenn sie die Liste ein bisschen angepasst haben danach, nach dem Vorfall. Oder zumindest die Recommendation war.
Ja, ja. Ja, also für Nerds, die sich Connoisseurs von Untersuchungsberichten, kann ich vielleicht das Denk nochmal so ein bisschen empfehlen. Ja, dann haben wir so ein klein bisschen Feedback bekommen von unserem Telegram-Channel, weil dann nämlich einer mit geflogen ist, dass er beim A350 mit geflogen ist und wo, ich weiß nicht, welche Airline das war.
Früher, man kennt ja so, wir haben mal, glaube ich, diskutiert, dass viele Airlines gar nicht mehr das Non-Smoking Signs da haben, sondern so ein Non-Electrical Signs. Da haben wir, glaube ich, geredet. Genau. Und wenn noch ein Non-Smoking Sign, dann haben die einen Schalter, da ist On, On und On. Ja, ja, genau. Das war, glaube ich, bei der 757 oder so ein altes Ding da irgendwie.
Ja, ja, genau. Ja, und hier sind die Signs oben, das sind schon kleine, LED-Displays. Genau. Und ich habe die auch schon gesehen, aber die können eigentlich nur Anschnallzeichen geht an oder Nichtraucher geht an, bleibt an. Da ist ein Bild dabei, wo da oben tatsächlich eine kleine Map und sowas zu sehen, das habe ich noch nicht gesehen.
Genau, das erste Bild kam von Michael mit dem A350 und dann hat sich Eric, ne Beck hat sich gemeldet mit dem A350 Display und dann hat Michael sich gemeldet, dass das wohl bei, also er meinte A220 bei AirBaltic, aber ohne Gewehr. Da gibt es, haben die Designs sogar so jetzt aufgepeppt, kleine Displays, dass du da drinnen die Airshow oder zumindest irgendwie so eine Route laufen lassen kannst, so ein bisschen, also in den Non-Smoking-Signs.
Also eigentlich eine smarte Idee, finde ich. Ja, ja, wirklich gut. Ja, das wollte ich so als Feedback irgendwie mal so ein bisschen reingeben. Ja, ja. So. Achso, und dann, das hast du mir geschickt, ne? Das, ist das eine gute Nachricht oder eine schlechte Nachricht, die wir jetzt hier vorlesen? Das ist ein Artikel von Aero, der ist vom 5. Dezember.
Und da steht drin, Vorstand Wranks setzt Berater vor der Tür bei einer uns großen, bekannten Airline. Airline, ja. Hat ja einen neuen Job übernommen und ist ein Artikel, der jetzt bei Aero Telegraph ist natürlich verlinkt und da steht dann mal so in einer großen deutschen Airline-Bahn ganz viele Berater tätig und das liest sich wie so eine Who-the-Who der Beraterliste.
Boston Consulting, Accenture, Deloy, KPMG, KPMG, Price, Water, Coopers und wie sie alle heißen. Alle ernährt von dieser Gesellschaft. Man redet von einem zweistelligen Millionenbetrag. Ja, okay. Wie hoch jetzt genau, das weiß man natürlich nicht. Aber es ist schon so, dass bei uns, da sind schon sehr viele Berater unterwegs, die dann da beratend tätig sind. Jeden Tag.
Ja, aber vielleicht hat man auch nur vorausschauend gedacht, weil man weiß ja nicht so genau, wir haben das Thema auch mal ganz kurz so mit ein bisschen Bauchschmerzen angerissen. Einfach nur, weil wir so, weil wir diese Geschichte dieser Airline, um die es jetzt geht oder zumindest über die Airline, die es früher mal war, geht, nämlich die Geschichte der ETA. war.
Der hat ja auch so eine ganz lange Leidensgeschichte gehabt davor. Und anscheinend ist da jetzt diese Fusion genehmigt worden oder sowas. Der Kauf, dass eine gewisse große europäische Gruppe die ITER gekauft hat. Eine Minderheitsbeteiligung. Ja, genau. Ich bin gespannt. Das, Kann gut gehen. Ja. Airline Nummer 27 oder sowas, ne? Ja, genau.
Schauen wir mal. No comment. Es gibt doch immer, bei Arte gab es doch immer diese kleinen Videoclips, da standen dran, no comment. Und da wurden sie einfach nur gezeigt, ohne Kommentar. Kennst du das noch? Ja. Schauen wir mal. Aber ich, was weiß ich, ich bin ja nur kleiner Kutscher und ich habe keine Ahnung.
Ja. Sag mal, was sagst du denn aus Sicht eines Technikers? Zu einem A380-Triebwerk, der wie viele Flügel gemacht hat? Ich glaube, 34 Flügel. Das mit dem Tool da vorne drin. Und dann wurde tatsächlich ein Tool vergessen da drin. Und dann ist es einfach. Hast du von solchen Geschichten schon mal gehört?
Nicht jetzt so direkt im Engine drin, nein. Aber auch bei uns gibt es das schon mal, dass man also verloren geglaubtes Werkzeug wiederfindet von Kollegen oder auch schon mal eine Taschenlampe. Das Größte, was ich mal gefunden habe, war, das ist lange, lange her, 737 im Fahrwerkschacht, dieser Kielbeam zwischen den beiden Radausschnitten, da drin, also da musst du schon richtig gucken, um das zu sehen, da steckte mal ein Jetlight.
Oh, das ist ja groß, ne? Das hat da auch nichts behindert oder irgendwas, aber das lag da drin. War die Batterie noch voll? Und das ist ja recht groß. Ja, ja, ja. Okay, ich glaube, vielleicht müssen wir ein Jetlight, müssen wir jetzt mal ganz kurz reinposen, das Bild, damit die Leute wissen, was das ist. Aber ich will mal ganz kurz.
Ja, gibt es bei uns an Bord jetzt auch nicht mehr. Also das war lange, lange das Licht, das mit sechs D-Zellen-Batterien. Und hat, wenn du lange Licht haben wolltest, dann war es vielleicht eine halbe Stunde und dann wurdest du schon gelb. Ja, die gab es. Das war das Standard-Outside-Check-Licht, was bei uns im Cockpit war.
Ja, und auch für uns war es damals das Standard. Auch zum Abwehr von, ich glaube, Löwen, Tigern und Bären konntest du das auch verwenden. Kannst du, ja, 100 pro. Ja, genau. Das war wirklich massiv. Das Teil. Aber wegen den D-Zellen vor allen Dingen, die da drin waren. Was wollte ich sagen, aber ich muss mal ganz kurz erzählen, also nicht, dass die Leute denken, was wir reden, also das ist nämlich ein Artikel, der ist nämlich von Australian Aviation, es geht nämlich um die Qantas, ein A380-Triebwerk, ich habe das auch kurzfristig mit dem Martin besprochen gehabt, von der letzten, vorletzten Folge, da mit dem, hier den Triebwerksingenieur, der hatte das nämlich auch schon als Thema rausgesucht,
da habe ich gesagt, nee, das mache ich mit dir, weil das ist ja so ein Maintenance-Ding. Nicht, dass ich dir das zuschreibe. Ihm war uns wichtig, dass wir erwähnen, also das ist so ein flexibler, so aus dicken, festen Nylon-Material, also so leicht flexibel, nicht Gummi, aber so ein festibles Ding, was, man benutzt hat, um irgendwo reinzustecken und irgendeiner von den inneren, wenn du so eine Boris-Kobb-Konstrolle machst, musst du ja teilweise die Wellen drehen, und an die innere Welle kommst du immer ganz gut ran, weil du da dich an den Generator ranflanscht und dann drehst sozusagen.
An der Gearbox. Und dann geht es über die Königswelle direkt an die Welle ran. An die äußere kommst du auch gut ran, weil da brauchst du einfach nur den Fan drehen. Aber was machst du mit der mittleren? Ja, genau. Und da brauchst du so ein Tool. Da brauchst du so ein Tool und das ist irgendwie so eine Stange, ich weiß nicht, wie die verwendet wird und die wurde halt liegen gelassen im Triebwerk, aber lag eigentlich auf dem Boden außerhalb des heißen Kreises und wurde durch den Luftstrom des Fans immer dagegen gedrückt.
Das kann man auch auf diesem Bild, was jetzt hier auch…. Hat auch schön die Form so angenommen. Ja, genau, genau. Und da, wenn ich so frage, habt ihr eigentlich, so von der Maintenance her, habt ihr eure Maintenance-Taschen, die ihr habt oder eure Box oder irgendwie sowas, sind das so, sind die so nominiert?
Wie heißt denn diese, was ist das für so eine Schattenwand? Oder wo du so eine… Ja. Genau. Die Schattenstruktur vom Werkzeug, die ist da drin. Ja, okay. Und also ganz früher hatten wir das auch nicht, aber es galt ja immer, immer, immer, immer, wenn du mit einer Arbeit irgendwo fertig bist, machst du anschließend eine Werkzeugkontrolle.
Ja, okay. Das geht dir in Fleisch und Blut über. Das machst du jetzt natürlich dadurch, dass du diese ganzen Schattenfächer hast, geht das natürlich wesentlich schneller. Aber du machst immer eine Werkzeugkontrolle, Dass du auch guckst, nicht, dass du irgendeinen kleinen, klitzekleinen Maulschlüssel, Ringschlüssel, irgendwas, ein Socket für eine Knarre oder so, dass du da nichts irgendwo hast liegen lassen.
Und es ist natürlich auch eine Sache, was dann hilft, ist, du bist ja auch immer zu zweit, und vier Augen sehen grundsätzlich mehr als zwei, also dass du auch, dass der andere Kollege, wenn es mein Werkzeug ist, guckt der andere Kollege trotzdem mit, also das ist bei uns ganz normal, deshalb kommt es auch eigentlich selten vor, also das ist, muss man wirklich sagen und auch die Fälle, von denen ich jetzt berichtet habe, da, Dass man da mal einen Schraubenzieher oder so findet, wer weiß, wie lange der das, also das ist ewig her.
Ist eigentlich bei euren Arbeitskarten, das sind Arbeitskarten ja sowas wie die Checklisten für die Techniker sozusagen, ist in den Arbeitskarten steht so ein Punkt auch drin? Ich frage mal so ganz doof. Ja? Ja, ja, ja. Also ganz zum Schluss, dass du also die Area clean and unobstructed und dass du, das steht nicht drin, du hast eine Werkzeugkontrolle machen sollst, aber es steht drin, dass du da kein Werkzeug drin liegen lassen sollst.
Also das ist Checken für FOD und Tools. Ja, okay. Also das ist eigentlich immer mit dabei. Ja, aber sowas kann passieren. Das irgendwie sollte nicht, aber irgendwie passiert das. Ach ja, ist auch schon wie gesagt länger her. Ich glaube, der Artikel selber ist von, jetzt muss ich mal gucken, also nur, dass sie von der 14.
November. Und also der Vorfall selber wird noch mal ein paar Wochen her gewesen sein, sozusagen. Ja, ja, ja. Ja, dann habe ich eine, ich würde sagen, vielleicht eine traurige Nacht nicht, weil wir wissen ja nicht genau, was passiert ist mit den armen Tierchen. Mit den Hamster. Genau. Aber hat auch vier Tage gedauert.
Das ist die Geschichte, die ist jetzt hier in der Zeitung upik.com, die Webseite für 18. November. Da steht drin eine TAP Air Portugal Flight vom Lisbon nach Ponta del Garda Airport. Wo ist der denn überhaupt? Ponta del Garda. Oh, das müsste... Das ist auf den Azoren. Auf den Azoren, ne? Da hätten wir jetzt Sven Haio mal fragen müssen aus unserem Telegram-Ding.
Die sind mitgeflogen und die hatten wohl eine große Lieferung an Hamster vorgesehen, die irgendwo da im Tiergeschäft reinbekommen sollten. So ein Pet Shop. Ja, genau. Keine Ahnung. Ich glaube nicht, dass die da freigelassen werden sollten. Na, auf jeden Fall sind 132 Hamster ausgebüxt an Bord. Das muss doch für so Techniker und sowas die Hölle sein, oder?
Das ist die Hölle. Das ist die Hölle. Das sage ich dir. Also erstmal, was meinst du, die werden versucht haben, die Hamster so einzufangen, schätze ich mal, die diese erwischen könnten? Ja. Also alles, was du erwischen kannst, fangen die so ein und wenn dann zum Schluss gar nichts mehr hilft, so leid es mir tut, dann kommt da der Kammerjäger und, ne, aber es ist trotzdem, es ist einfach nur, nervig, weil du musst auch wissen, wie viele es waren und ob du sie alle hast, weil ein Hamster kann dir irgendwo ein Kabel durchbeißen.
Das überlebt er vielleicht nicht, aber das ist ausgerechnet das Kabel, was du dann gerade brauchst. Also nicht das für die Leselampe, sondern für was Wichtiges. Und das ist natürlich blöd. Also es ist nicht gestattet, den Flieger so rauszulassen. Auf keinen Fall. Ich habe irgendwo gehört, dass sie 14 nicht gefunden haben. Irgendwo.
Und wenn du natürlich nicht weißt, wo die sind, irgendwie habe ich das in einem anderen Podcast geflucht, vielleicht war es bei Erland Palette Sky oder irgendwas, die haben vielleicht noch woanders was gelesen. Musst du sie alle finden oder sagst du einfach irgendwann so, jetzt machen wir alle Lupen zu wahrscheinlich und dann wird der Flieger vergast sozusagen?
Ja, ganz genau. Dann kannst du davon ausgehen, dass da auch nichts mehr lebt. Ja, okay. Ist natürlich trotzdem blöd, wenn du nicht weißt, wo die sich, Es ist ja immer noch möglich, auch ein kleiner Hamster kann irgendwo was verklemmen. Es ist nicht so wirklich, aber Hamster, das wäre, das ist, ich weiß es nicht.
Also es gibt Bestimmungen bei Airlines, dass du keine Nagetiere befördern darfst oder Cargo Aircraft Only und so Krass. Also aus genau diesen Gründen. Das ist also wirklich, wirklich Wahnsinn. Mich erinnert das natürlich immer an diese Geschichten damals noch, wenn du Eintagsküken irgendwo hing und die sind dann übers Vorfeld alle da und du musstest sie mit der Mütze alle wieder einfangen. Und da gibt es ja etliche Storys dazu.
In so einem Karton, die waren ja in so Pappkartons, also auch alles schon nachhaltig damals, auch Gewichtssparen natürlich. So und dann musste der Flieger extra gekühlt werden, da haben sie damals die alte 07 von der German Cargo, da haben sie Wasser obendrauf gesprinkelt und was nicht alles, damit der Flieger kühl bleibt, weil die entwickelnde Hitze, das ist die wahre Pracht.
Und ein Karton fällt oder zwei fallen runter und dann hast du da so 50 bis 100 Küken, die jetzt auf einmal übers Vorfeld marschieren. Das ist ja auch, sieht nett aus. Da gibt es auch extra den Cargo-Code, Hatch-Schicken. Da gibt es extra, da muss ich erinnern mich dran, da gibt es extra so bei den Compatibilität und extra so wie es so kurz geht für verschiedene Frachten, manche von denen.
Ja, genau. H-U-M, glaube ich, kennen wir beide, was das bedeutet. Das kennen wir beide. Das HUM, ich wollte euch aufklären, steht für Human Remains, also das ist, wenn ein Verstorbener transportiert wird und Hedgechickens, weiß ich auch, weil die hatten auch einen eigenen Kuh, weil die halt besonders behandelt werden mussten, von der Kühlung her.
War das nicht auch so, dass man da den Sinkflug besonders langsam machen musste? Ja, du musstest also gerade mit dem Druckausgleich und deshalb ging das auch nur mit Eintags, so hießen die ja bei uns. Das waren die sogenannten Eintagsküken, die waren erst einen Tag alt und nur... In dieser Lebensphase des Huhns kannst du überhaupt Drücke ausgleichen.
Das machen die irgendwie über die Beine. Genau, richtig. Hat mir mal einer erklärt. Aber du kannst später, wenn das Küken älter ist oder wenn es ein richtiges Huhn ist, das überlebt es nicht Druckschwankungen. Du gehst ja auch mit der Kabinenhöhe von 0 auf 4000 oder irgend sowas, 3500 vielleicht. Vielleicht das wäre schon zu viel für ein normales Hut.
Aber es ist ein spezieller Hut, weil ich meine, es gibt doch manche Leute, die haben doch ihre Emotional Support Duck mitgenommen an Bord und sowas. Also das scheint für einen Hühner. Ja, also das, ja, einer wollte bei Delta mal mit einem Pfau einsteigen und dann hat Delta aber gesagt, jetzt ist genug. Ja, ja, genau.
Jetzt reicht es. Ich weiß, aber die wurden viel, ich weiß nicht, ich glaube, jetzt ist es nicht mehr so, aber die wurden viel geflogen, auch nach Afrika und all sowas hin, um dort irgendwie die Hühner denn anzuliefern, weil das keine Ahnung, Zugdüner waren oder was. Genau, genau. Naja, also, naja, aber um zu diesem Hamster zurückzukommen, vier Tage hat es gedauert, bis die dann den Flieger wieder freigegeben haben.
Also ich, das ist eine Höllenarbeit. Ich habe noch so ein bisschen an dich gedacht, als ich da irgendwie irgendwas... Das möchte ich nicht machen. Das ist genauso, wenn, eine Flugbegleiterin oder ein Flugbegleiter ins Bordbuch schreibt, dass sie irgendwo an Bord eine Maus gesehen haben. Da ist auch, da ist alle Uhren erstmal auf Halt. Das ist wie 5 Mark in Dattelautomaten. Dann geht es los.
Ich habe eine Nachricht, die ist eigentlich Und mit unseren Art von Kanalen hier eigentlich nicht zu viel zu tun, aber da wir ja öfters mal immer über die B250 gesprochen haben, auch mit dem Markus ganz speziell oder irgendwie sowas, fand ich das so fast ein bisschen erschreckend. Ein kleiner Themenwechsel und sehr ein harter Themenwechsel gerade.
Fand ich das sehr erstaunlich, wie schnell, also seit zwei Tagen ist ja der Assad sozusagen aus Syrien nicht mehr da und Syrien sozusagen ist so ein bisschen ankontrolliert, leicht im Chaos, kann man ja wirklich schon sagen, wer da jetzt die endgültige Sagen hat in der Stadt. Auf jeden Fall haben die Amerikaner gleich, das fand ich irgendwie erstaunlich, die ALDE B52 wieder rausgeholt und Angriffe gegen irgendwelche ISIS-Basen da in Syrien geflogen.
Das wollte ich nur kurz erwähnen, weil wir immer über die Kiste reden. Der ganze Luftraum war ja eigentlich gesperrt oder es fliegt ja eh kein Mensch, der vernünftig denkt darüber. Und ein Bekannter hat mir dann eine Aufzeichnung gezeigt von, Flightradar24, da ist ein Privatjet, war nicht richtig zu erkennen, was es war, sah so ein bisschen aus wie eine ATR, weißt du, der, So ein Flieger, der ist dann in 23.000 Fuß in der Nähe von Homs abgeschossen worden.
Oh, okay. Aber wer fliegt mit einem Privatjet freiwillig über das Gebiet? Das ist mir schleierhaft, weiß ich nicht. War es wirklich eine ATR? Oder war das diese russischen Hochdecker, die da so, die haben auch vier... Kann es auch sein. Kann es auch sein. Diese Transporter, die Illusins, die heißen die sonst was? Sectionality.
Ja, da gibt es auch so eine. Ja, kann auch sowas gewesen sein. Ja, genau. Also dann, Also das fand ich irgendwie so als Gruselnachricht, dass man denkt, Mensch, da ist Frieden, aber nein, es geht gleich wieder los. Deswegen finde ich diese andere Nachricht, wie der kleinen Thiel, die finde ich umso schöner.
Das ist Artikel von der Börsenzeit. Da fragt man sich, wie kommt denn das hier wieder hin? Vom 9. Dezember. Das ist wahrscheinlich eine Übersetzung einfach nur von so einem französischen, Artikel. Da heißt es, alle Pfoten hoch. Also für die Katzen, wir bewegen uns ja in dem Podcast in dem Medium Internet unterwegs und ihr wisst ja, zum Internet gehören auch immer Katzenfotos, und wir haben jetzt hier ein Katzenfotos von einer Katze, die aus einem Flugzeugfenster guckt und anscheinend, das wusste ich gar nicht, gibt es also immer wieder Katzen, die auf dem Vorfeld und überall irgendwie ausbüchsen oder gefangen genommen werden, nicht gefangen genommen werden, also ausbüchsen oder irgendwo falsch landen und nicht mehr zugeordnet werden
könnten, so praktisch Lost Lockage und da gibt es also einen. Verein, also hier steht drüber, immer wieder entlaufen Tiere beim Entladen von Flugzeugen, so wie kürzlich, Almalka in Paris und das gibt jetzt dem französischen Tierschutzverein Cats in the Air, der Name hört sich allerdings nicht französisch ein, finde ich, und die nehmen sich solche Katzen an und, nicht, das war eine Hündin, Almalka jetzt, eine Hündin, und nehmen sich diese Tiere an und bringen sie dann zu ihren Besitzern zurück oder versuchen sie aufzufinden oder irgendwie sowas. Ach ja, nach was es nicht alles gibt.
Ja, herrlich. Leider sehe ich jetzt gerade einen Artikel, ich dachte, ich hätte ihn gelesen. Habe ich ihn in der Reader-Variante gelesen, wo er dann komplett war oder irgendwie sowas? Ich dachte, ich hätte ihn gelesen, aber jetzt ist er hinter so einer Paywall, der Artikel von der Börsenzeitung. Naja, kann man bestimmt noch woanders suchen.
Also, wenn ihr da helfen wollt und die Katzen gerne mögt, dann, ja, dann kann ich nur empfehlen, Cats of the Air, alle Pfoten fliegen hoch oder sowas. Genau. Ich rede die ganze Zeit hier und rede und stelle Themen vor. Hast du noch das nächste Thema hier? Das fand ich auch ganz witzig. Spiel des Jahres 2024.
Spiel des Jahres 2024. Das Sky Team. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe den Link gesehen, ich habe da mal drauf geklickt. Das gibt es also bei Amazon. Ich habe keine Ahnung, wie funktioniert. Was spielt man denn da? Das Spiel ist, warte mal, ich habe doch den Bericht da irgendwie rüber gelesen, da, über Sky Team, bereit zur Landung, übernehmt gemeinsam das Cockpit eines übernehmt, ich hoffe nicht, also nicht feindselig, ne, übernehmt gemeinsam das Cockpit eines Passivierflugsolls und wachst als, wachst steht da, nicht wächst, sondern wachst als Team zusammen.
Koordiniert eure Aktion und landet sicher auf den Flughäfen rund um die Welt. Da steht so drin, findet euren Parkplatz in London Heathrow oder welchen Ausweifflughafen und so Und da ist auch so ein kleiner künstlicher Horizont und irgendwas und kleine Spielchen und Boarding-Gates oder irgendwas und naja, ist doch ganz witzig.
Das ist ideal für Fluganfänger oder was? Genau, genau, genau. Und du landest da denn und ganz spät des Jahres 2024, immerhin. Also, sag doch. Hab noch nie was von gehört. Ich auch nicht. Aber naja, ich schätze mal, du musst da auch würfeln irgendwie. Und es ist jetzt, ich finde es gut, dass sie es gemacht haben, aber es ist natürlich auch irgendwie so ein bisschen, um diesen ganzen Klischee so ein bisschen zu widersprechen, natürlich auch.
Die Frau ist hier die Kapitänin, ist klar. Und der Co ist ein junger Mann natürlich und, Und wenn ich jetzt Anhänger einer sehr kontroversen Partei bin, würde ich sagen, das ist ja einer mit Migrationshintergrund. Ich finde es aber super, dass du es so gemacht hast. Natürlich. Das ist alles politisch korrekt, Stefan.
Ja, nein, und das ist auch gut so. Verdammt nochmal, will ich ja nur sagen. Vor allem, dass das eine Frau ist, finde ich. Das finde ich wirklich gut. Nee, weil sonst wäre das wie ein Scheiß-Klischee gewesen. Das ist gut. Also wenn ihr ein Spiel habt, der Link ist in den, und ihr wollt das gerne spielen und wollt euch das angucken.
Ich hab mir sogar ein Affiliate-Late dafür gebastelt. Also vielleicht kriegt ja jemand drauf. Mal gucken, ob es hier erstmal passt. So, so. Sag mal, wurdest du jemals kontrolliert? Wahnsinn. Entschuldigung, nächstes Thema. Wurdest du jemals mal kontrolliert, wenn du zur Arbeit geben musstest bei der Firma, ob du Drogen- und Alkoholkontrolle sozusagen?
Ja, ja, doch, das gibt's. Und zwar, ich kann mich daran erinnern, das ist sowas selten. Aber ich glaube, in meiner Zeit in London gab es das mal, dass man da kontrolliert worden ist. Okay. Aber nur auf Alkohol. Also die haben da keine Haarproben genommen wegen jahrelangen Kokainmissbrauch oder sowas in der Art.
Ja. Nee, das gibt es ab und zu schon. Und mir sind auch in dem Zusammenhang zwei Fälle vom selben Flughafen bekannt geworden, wo der jeweilige Rückflug einer Airline nicht stattfinden konnte, Langstrecke, weil man dort zwei oder mehr Flugbegleiter erwischt hat mit einem weißen Pulver im Koffer. Oh, okay.
Weil die wohl was geschmuggelt hatten. Ja, geschmuggelt aber. Auf dem Hinflug, ne? Ja, okay, ja, ja. Auf dem Hinflug, ja. Da wurde dann der Flieger an die Kette gelegt. Diese Alkoholkontrollen, ich weiß nicht, ist das bei Fliegendem eher verbreitet? Gibt es das? Weißt du Airports, wo es so Japan oder weiß der Teufel, wo es sowas gibt? Also die, dass man da.
Also ich weiß, es geht jetzt konkret hier um einen Artikel im Aerotelegraph vom 3. Dezember und da geht es um Amsterdam und ich weiß, Amsterdam, die machen das schon sehr lange. Also da weiß ich, dass da das, oh, was, wie, Amsterdam, kriegst du eine Alkoholkontrolle und das dürfen sie auch gar nicht, die dürfen wir ja nicht hier ohne Verdacht kontrollieren, so.
Ja, ja, ja. Aber das war in Amsterdam schon immer möglich und das haben die auch schon immer gemacht. Die haben, also immer, also bestimmt so 20, mindestens 20 plus Jahre haben sie Alkoholkontrollen gemacht. Die Skandinavia glaube ich auch irgendwann. Und bei uns in Deutschland wird das ja zumindest oder sind die Firmen verpflichtet, das zu machen seit den Jermings-Absturz, spätestens dann.
Und ja nicht nur auf Alkohol, sondern auch auf, eigentlich so gelegentlich auch auf andere Substanzen. Und da wird es halt schwierig, weil gewisse Medikamente und so kannst du gar nicht so schnell mal ebenso nachweisen. Auf jeden Fall hier in dem konkreten Fall am 3. Dezember, wie gesagt, da wurden Kontrollen gemacht am 30.
November und da wurden 445 Atem-Tests gemacht. Drei Personen überschritten den zulässigen Alkoholwert von 0,2 Promille. Eine nur um 0,24. Also das ist vielleicht da, ob da sich... Aber die anderen beiden waren heftig. Ja, also bei 0,24. 1,3 und 1,4, du. Also bei 0,24, da könnte man sich noch, da hat sie nicht versucht, durch das Mundwasser sich rauszureden oder irgendwie sowas, das hat nicht geklappt.
Ja, so, genau. Aber 1,43, alter Schwede, das ist eine Menge Holz. Also, ich wäre da besinnungslos bei dieser Menge. Ja, es gibt Leute, die fangen dann erst an zu funktionieren, Steffen. Ja, du hast vorhin gesagt, Flugbegleiter, also es werden natürlich auch Cockpit-Leute teilweise mit solchen Mengen erwischt. Ja, ja. Leider, leider.
Naja, und daraufhin hast du, nachdem ich das geschickt hast, hast du mir ein Video geschickt. Ja, das ist ein uraltes Video. Ich weiß nicht, ob wir das jetzt vorspielen. Ich spiele das einfach mal nachträglich ein. Wollen wir das so machen? Ja, genau. Wir spielen das nachträglich ein. Das ist ein alter Sketch von Dean Martin und Foster Brooks und man sieht da Dean Martin an der Bar sitzen und trinken sozusagen oder ein Gläschen trinken und da kommt ein anderer sehr angetrockener Herr dazu, in Uniform wohlgemerkt.
Und die unterhalten sich dann darüber und irgendwann stellt er fest, dass sein Flug da schon seit neun Stunden weg ist, weil er halt leider dummerweise ein bisschen Alkoholprobleme hat. Da gibt es ein paar Stellen dabei, dass immer wenn er nicht weiß, weißt du, wenn ihm ein Wort fehlt, also these big things with the wings und der andere sagt Airplanes, are you a pilot?
Nur weil er das richtige Wort gefunden hat. Those white fluffy things. You sure you're not a pilot? Herrlich, herlich. Ja, das ist sehr gut gemacht. Vor allen Dingen, weil der Foster Brooks, weil der so, dass der so ernst dabei bleiben kann. Das ist also wirklich, wirklich klasse gemacht. Der ist verlinkt, ich spiele mal jetzt ab.
Excuse me, I... Have you ever been in Schenectady? No, I never was in Schenectady. Neither was I. Must have been a couple of other guys. But I still have a feeling that I've seen your face someplace else. No, it's always been right here. Right on top of my neck. Maybe you've seen me on television. Oh, no, I've never been on television.
So, is it all? Oh, all right. If I join you, I just dropped in for a little drink to settle my nerves before I go to work. Work. What sort of work do you do? I'm an airline pilot. Well. How did you get to be an airline pilot? I used to be a bus driver. But I quit. Too many drunks on the road. What do you fly? Oh, it's one of those big gray metal things with what you call it sticking out on the side.
Wings? Oh, you and her laugh, Alan, too? No, I've been pretty high in my time. Did you ever have any close calls as a pilot? Oh, yes, especially since they moved the men's room to the back of the plane. I was on a flight from New York to L.A. a couple weeks ago, and the plane lost an engine. Oh, don't worry, it'll turn up.
You know, there's a lot of pressure being a pilot, flying way up there, high in the air and above all those white fluffy things. Clouds? You sure you're not a pilot? Und, you know, at the same time, it's quite a sobering thought and a very inspiring feeling to realize that there are hundreds of people on my plane, all depending on me.
Und zu dem, ich habe ihre Leben in der Hand gehalten. Oh, oh, I got it, I got it. Yes? Yes? I got it, I got it, I got it. I got to get to the airport, because I'm flying a 747. 7.40. I'm flying 7.47 to London tonight and I'm playing the schedule to leave precisely one hour and 43 minutes ago. Und ich habe ihn jetzt abgespielt, ich hoffe, euch hat er gefallen und genau, und der echte Link zum Video, wenn wir das mit Bild haben, guckt euch den gerne an. Das lohnt sich, ist schon ganz witzig.
Ich habe noch eine kleine Anmerkung hier zu machen. Und dann kommen wir auch schon zu den Fragen. Und das ist auch schon ein bisschen älter von den Nachrichten her. Der Artikel ist nämlich vom 12. November. Und ich finde, das ist ein vernünftiger Zug. Es geht, da haben wir schon x-tausend Mal darüber gesprochen.
Und Millionen Menschen verwenden die. Und zwar die ja als Apple AirTags bekannte Dinge. aber mittlerweile ja auch von allen möglichen Herstellern, produzierten Treckern. Ich habe auch immer einen im Koffer. Und die kann man wohl bei vielen Gesellschaften, ich glaube auch bei unserer Fluggesellschaft, kann man mittlerweile das Trekking sozusagen für Firmen freigeben, sodass sie dann mitgucken können, wo denn der Koffer ist.
Total sinnvoll, finde ich. Super. Es geht ja an der Realität, das haben wir alle erlebt, es ging echt an der Realität vorbei, wo die sagt, der Koffer ist leider nicht da, wir können dir nicht sagen, wo der ist. Und du guckst auf den Zillow und sagst, der ist bei ihm hinten, im Hänger steht da irgendwie.
Genau. Drehen Sie sich mal um. Genau. Und die haben gesagt, nein, das dürfen wir nicht verwenden, Datenschutz und so. Und du so, scheiß auf den Datenschutz. Naja, und das finde ich ganz gut. Ja, das ist ja immer so diese Standard-Ausrede, Wenn sich irgendwie eine Behörde oder eine Firma mit irgendwelchen Dingen nicht auskennt, dann wird erstmal der Datenschutz vorgeschoben.
Ob es den tatsächlich gibt, ob der da überhaupt zutrifft, das ist zweitrangig. Und vor allem, das ist doch eine schöne Wandlung, weil unsere Firma hat ja zuerst, also das hat sie auch glaube ich nur einen Tag geschrieben und dann hat sie sofort sich die Finger verbrannt an der Nachricht, hat doch geschrieben, die Apple TR-Tags sind nicht erlaubt, weil das sind Batterien an Bord.
Da hat auch einer nicht, sie dürfen keine Batterien im Kopf reintun und sagt, das ist eine Knopfzelle. Steffen, das war garantiert ein Berater. Ja, und meinst du? Aus juristischen Grundsachen immer nein. Erst mal nein sagen und erst mal was raushauen. Also das ist eine schöne Entwicklung. Freut mich, freut mich sehr.
So, wir haben jetzt Fragen. Eine Frage ist ein bisschen älter. Die habe ich bekommen über Instagram von Chris. Der hat dazu einen Link auch verknüpft. Der ist natürlich wie immer im Sendeplan oder in den Tags hier bei euch drin. Und zwar geht es da um einen geknickten Flieger, wie er sagt. Da sieht man eine harte Landung, eine Bounce Landing mit Nose Main, Nose Main, immer so hin und her.
War das ein Japaner? All Nippon oder irgendwie sowas? Ich glaube, ja. Schwer zu erkennen, Steffen. Und da, das muss ein, also ich schätze sogar, nee, das sieht aus wie eine 6-7. Das sieht aus wie eine 6-7. Ja, irgendwas mit Japan steht da drauf später. Ja, ja. Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es halt so, dass der Rumpf so ein bisschen geknickt ist, dass du da so Dellen drin siehst, dass es so eingeknickt ist.
Und die Frage ist, kann man das so was reparieren? Ja, Radio Erivan, im Prinzip ja. Also reparieren kannst du alles. Es ist halt die Frage, rechnet sich das? Also wie alt ist das Flugzeug und was bringt es uns noch? Und was kostet so eine Reparatur? Genau, genau. Ich hoffe nicht, dass es dieselbe Frage war, die wir eigentlich beantwortet haben.
Ich erwähne immer wieder den Bangkok-Jumbo oder den Hongkong-Jumbo von der Hansa oder der Hansa Cargo oder den Bangkok-Jumbo von Qantas. Quantas, beide waren wirtschaftliche, waren keine wirtschaftlichen Total, nee, falsch. Der Hongkong-Jumbo war kein wirtschaftliches Total-Jumbo, weil der Flieger wurde dringend gebraucht und der Quantas-Jumbo war eigentlich ein wirtschaftlicher Total-Jumbo, Schaden, Entschuldigung, Schaden, aber damit das nicht als Totalverlust in die Liste reingehen, haben sie den repariert. So war das.
Ja, weil Chwantas noch nie einen Totalverlust hatte. Genau, richtig. Deshalb, genau. Und der in Hongkong damals, der wurde ja auch repariert, weil man ihn dringend gebraucht hat. Und das ist halt immer die große Frage. Reparieren kannst du im Grunde genommen alles. In dem Fall mit der 6-7, das wird ein Riesenaufwand und eine sehr teure Geschichte.
Da müssen auch Bleche rausgeschnitten werden. Da muss erst mal wieder gerade und dann ... Hervorragend. Dann habe ich eine, also hoffentlich Chris, wir haben da deine Frage so versucht so ein bisschen zu beantworten. Ich habe nämlich jetzt hier eine Frage, da habe ich geschrieben von mir und Michael, weil das ist so ein bisschen aus dem Zusammenhang jetzt raus, so wirst du wahrscheinlich gar nichts mit anfangen.
Das ging nämlich heute Morgen die Diskussion im Telegram Channel los. Und zwar ging es darum, wir haben über GPS-Spoofing uns so ein bisschen da, ein bisschen unterhalten, und da ging es darum, dass der eine Hörer, Jörg, der ja auch öfter hier schon gefragt hat, so ein Bild gepostet hat, als er von Asien vorbeigeflogen ist, da hat er auf sein Handy geguckt, er war an der.
Wie nennt man das, Nordküste von der Türkei, also am Schwarzen Meer, aber sein Handy zeigte die Position an über der Krim oder bei der Krim, also Also wurde das so ein bisschen gespooft, seine Position, kann man sagen. Was ungewöhnlich ist, weil Handys sind eigentlich weniger anfällig, weil sie ja nicht nur GPS empfangen, sondern auch andere Signale.
Aber möglicherweise nicht dort, weil dort gibt es nur GPS. Also weiß nicht genau. Und haben so ein bisschen mit geredet und welche Einflüsse das hat und ob seine Uhr noch ging am Handy oder irgendwas. Und ich sagte, naja, es ist nur doof, da funktioniert das Internet nicht, und daraufhin hat wie gesagt Michael geschrieben ich kann jetzt falsch liegen, ist eine Zeit her, dass ich mich beschäftigt habe, aber im My Humble Opinion braucht Iridium kein GPS, da die Antenne nicht aktiv nachgeführt wird, sondern quasi optisch die Verbindung mit dem Satelliten hält und automatisch zum nächsten wechselt, wenn das Signal im Sichtbereich der Antenne stark genug ist.
So, und darauf, auf diese Spur habe ich ihn, glaube ich, gesagt, weil ich sagte irgendwie Iridium und jetzt kommt die Frage an dich, weißt du, welchen Provider die meisten haben, was wir haben doch mal gesprochen gehabt, wie so eine Satellitenantenne oben eingebaut wurde und die war doch drehbar, das ist doch so eine drehbare Stabantenne, irgendwas.
Und kannst du auch leicht im Winkel verändern. Und Und jetzt hat er dazu geschrieben, Airbus bietet alternativ auch Inmazard an, aber ebenfalls keine nachgeführte Antenne. Technisch etwas mehr Features, aber dafür keine Abdeckung an den Polkappen. Also... Ich bin hier so aus meinem... Ich weiß es nicht.
Achso, weißt du auch nicht. Ich weiß nicht, welcher Anbieter das ist. Ehrlich nicht. Also ich bin mir eigentlich, dachte ich sicher, dass Inmasat macht auf jeden Fall Satcom. Also das normale Satcom, was im Cockpit ist, was ja eine relativ simple Antenne ist. Die wird einfach so eingebaut sozusagen. Und ich meine, Inmasat, also zumindest die Firma Inmasat, macht auch das Internet an Bord.
Aber dafür brauchen sie halt andere Antennen, weil mehr Leistung, weil es ja mehr als, da ist ja ein bisschen mehr Wumms dahinter, was da übertragt werden muss. Aber genau kannst du es dir auch nicht sagen. Nee, das weiß ich nicht. Das weiß ich wirklich nicht. Also ich weiß noch immer dann, wenn das GPS-Spoofing war und die Kollegen das GPS-Signal ausgestellt haben für die Navigation, also beim Airbus und sowas, gab es dann auch kurz danach kein Internet mehr, weil die Antenne braucht GPS, um zu wissen, wo es ist, damit es weiß, in welche Richtung ich gucken muss für die Satelliten.
Aber ich dachte, du könntest da mir weiterhelfen oder so. Also ich weiß nicht, wer das ist. Ich bin auch bei dieser Einbau- oder Ausbau-Wechselaktion von solchen Antennen, da war ich nie involviert. Das ist, keine Ahnung, weiß ich wirklich nicht. Okay, gut. Vielleicht sind da fähige Hörer bei uns hier drin, die das irgendwie herausfinden können und dann irgendwie.
Genau, die damit ein bisschen zu tun haben und wissen, was da verbaut ist, ganz genau. So. Eine sehr spannende Fahrer haben wir jetzt. Auch heute frisch auf dem Tisch, sozusagen. Die ist von Christian. Christian, mit Christian habe ich auch schon einen Podcast gemacht. Das sind diese schlanken dreieinhalb Stunden oder noch länger, wo es um die Enteisung ging vom Flugzeugen.
Übrigens, Christian, wenn du zuhörst, das ist bis jetzt die meist downgeloteste Folge überhaupt. Respekt. Habe ich vielmehr wieder letztens auf. Und also Christian hat Folgendes geschrieben. Wir hatten hier neulich ein Problem mit einer Klappe. Wing, Body, Faring, Flap, Door. Also das kennt jeder so in der Klappe.
An der 787. Die Klappe öffnet sich, wenn die Landeklappen ausgefahren werden und schließt sich, Wenn sie wieder eingefahren werden. Die Klappe blieb aber geöffnet und es wurde beim Walkaround festgestellt. Die Kollegen haben die Landeklappen nach der Landung eingefahren. Macht man ja in der Regel. Und das Ding blieb offen.
Wozu ist denn diese Klappe da? Die Klappe ist da, also auch laut meinen Schulungsunterlagen, um zu gewährleisten, dass der Pfleger von außen sehr aerodynamisch clean ist. Das ist also das Erste. Das Zweite ist… Die Klappe? Die Klappe ist ja… Schon, die Klappe sorgt dafür, dass er clean ist? Ja. Ah, okay.
Ja, also wenn die Flaps ausfahren, brauchen sie dort Platz und da gibt es bei verschiedenen Fliegern verschiedene Systeme. Und hier ist es halt so, dass da sich eine Klappe öffnet, also die runtergedrückt wird durch den Flapdrive und dann wieder zugeht, wenn die Flaps wieder zu sind. Also damit der Platz im Rumpf ist und da geht was rein sozusagen beim Ausfahren.
Oder wie soll ich mir das vorstellen? Ja genau, da fährt was von oben, musst du dir vorstellen, von oben kommt jetzt was, das drückt diese Klappe runter, weil das Gestänge von den Flaps da dran hängt und das sitzt im Fahrwerkschacht. Also ihr werdet das ja auch auf eurem Podcast-Player sehen. Dieses Loch, was ich da sehe, ist das am Rumpf oder an irgendeiner der Fairings von der Verkleidung der Landeklappen?
Nee, das ist am Rumpf. Am Rumpf. Das ist am Rumpf. Okay, alles klar. Gut. Und wenn du die Klappe offen siehst und du guckst da rein, kannst du in den Fahrwerkschacht gucken. Ah, okay. Cool. Denn da kommen wir jetzt gleich zu dem zweiten Thema, warum das in der Mell so komisch beschrieben ist. Er hat dazu geschrieben, was man machen muss, wenn die, vielleicht lese ich das mal vor, damit der Kontext reinkommt.
Ja genau, okay. Er hat mich geschrieben, wenn die Klappe sich nicht schließt, also wenn sie am Boden nicht geschlossen ist, wird sie auch in der Luft nicht geschlossen sein. Und dann sagt er, sieht das Verfahren vor, dass nach dem Start das Fahrwerk für 10 Minuten ausgefahren bleiben soll. Was natürlich mehr, das bedeutet mehr tanken wegen Widerstand und das bedeutet, 1225 Kilogramm mehr tanken muss nach dem Verfahren.
So und jetzt ist dann die Frage, was hat so eine Landeklappe für die Landeklappen mit dem Fahrwerk zu tun, oder? Weil diese Klappe ist praktisch die Außenhaut vom Fahrwerkschacht. Wenn du da reinguckst, siehst du einen Fahrwerkschacht. Und der Fahrwerkschacht bei der 787, so wie bei fast allen Boeings, außer 37, ist in der Mitte getrennt.
Du hast einen rechten und einen linken Hauptfahrwerkschacht. Und da ist kein, du kannst nicht von einer Seite zur anderen oder so. Das ist zu. Ja, okay. Und der Fahrwerkschacht ist ausgestattet mit drei Paar Sensoren oder mehr, Müsste ich jetzt nachgucken, von Wheelwell Fire Detectives. Und die können aber nicht nur Wheelwell Fire, die können auch schon eine Überhitzung feststellen.
Feuerwarnung und Überhitzung. Also Feuerwarnung, Overheatwarnung. So und bei der 8, 7 ist es so, wenn die Räder und Bremsen, wenn das zu heiß ist und die eingefahren werden, dann messen das diese Sensoren und dann sagen sie den Spoiler, ich glaube 6 und 9 oder irgend so was, also da gibt es so zwei Spoilerpaare, die ganz innenliegend sind, die gehen ein Stückchen hoch, um eine bessere Zirkulation.
Von Luft und damit man die Wärme dort abführt. Also das ist auch wieder so eine Geschichte, das ist anders als bei vielen anderen Flugzeugen. Hier ist es tatsächlich so, wenn das Fahrwerk zu warm ist, nachdem es eingefahren wurde, gehen die Spoiler ein bisschen hoch. Ganz wenig. Damit die warme Luft dort rauskommt.
Da ist also auch eine Verbindung, da gibt es auch eine Verbindung zum Fahrwerkschacht hin, sozusagen. Kann man sagen. Unter dem Spoiler. Der innerste Spoiler liegt praktisch, das ist praktisch in einem Bereich, wo noch Fahrwerkschacht ist. Und wenn du natürlich so ein bisschen den Spalt öffnest, ist da so ein Unterdruck da runter und dann zieht es raus. Ganz genau.
Und jetzt ist es natürlich so, wenn hier so eine Klappe offen bleibt, dann kann man ja vermuten, dass jetzt diese Messung von den Overheat-Sensoren, dass die falsch ist. Ah, okay. Dass die nicht tatsächlich messen, weil die anderen, die messen ja, wie warm sind meine Bremspakete, wie warm sind meine Achsen.
So ist das in den Schulungsunterlagen. Die messen, wie warm die Achsen sind. Über jeder Achse ist genau so ein Pärchen und dann noch eins irgendwo dazwischen. Aber genau dort sind die. So und jetzt hast du da aber eine Luftverwirbelung, wo ständig Luft nach außen gesogen wird. Das heißt also, deine Bremsen könnten ja viel wärmer sein als das, was die Anlage misst.
Ah, okay, verstehe. Alles klar. Ah, okay. Also so kann ich, das steht da nicht so drin, aber so mache ich mir da einen Reim draus, weil jetzt eine Messung verfälscht wird, sagt man, nee, jetzt lassen wir das Fahrwerk wirklich draußen und stellen sicher, dass das nicht warm ist. Ich meine, notfalls guckst du halt nach dem Start auf deine Bremstemperatur und wenn die alle sagen, ich bin eisekalt, fährst du es halt ein. Okay.
Ah, spannend. Okay. Also gar nicht so, gar nicht so die, ich habe mir jetzt, zuerst habe ich das ein bisschen falsch verstanden, habe gedacht, es ist jetzt nicht mehr versiegelt. bzw. Ich habe mir mal gedacht, das Loch sorgt noch für eine Kühlung, wenn das nach dem Start, was das Fahrwerk ist, eingefahren.
Ja. Die Ladeklappen sind aber noch draußen. So ein bisschen. Bist du schneller geworden? Das sind irgendwie, lass es drei, vier Minuten sein und in der Zeit ist das Loch noch da und würde da für eine Zirkulation sorgen. Aber das reicht ja auch nicht aus, diese zwei Minuten, wo du... Das reicht nicht. Okay, alles klar.
Okay. Das ist cool. Okay. Er meint nämlich geschrieben... Also das ist... Ja, wie gesagt, das ist mein Gedankengang dazu, dass da dann gefordert wird, zehn Minuten Fahrwerk draußen lassen. Obwohl zehn Minuten, ich weiß nicht, du hast doch eine Bremstemperatur, daran kannst du doch sehen, wie kalt ist mein Fahrwerk und so weiter.
Dass es da dann zu einer falschen Messung kommen kann, ja, das sehe ich ein, das sehe ich ein. Also erstmal müsste man dazu sagen, dass natürlich so ein Fahrwerk wird beim Start heiß. Also die Reifen sind ja beim Start ordentlich belastet, die werden durchgewalzt. Das heißt, der Reifen wird schon warm, das wird schon warm werden da drin. ne?
Vielleicht sagen die das noch mit dem Bremsen, keine Ahnung, vielleicht decken sie noch den Fall ab, dass du vorher einen leichten, man denkt doch immer in sechsfachen Ebenen oder irgendwie sowas. Und wenn jetzt hier der Flieger keine Ahnung rollt und dann bei 40 Knoten Startup, nicht Startup, aber wieder abbremsen muss und wieder zurückrollt und dass die Jungs nicht oder die Amt da jetzt nicht sagen, okay, jetzt haben wir Energie in den Bremsen, die ja braucht ja eine Zeit, bis die wieder rauskommt.
Die irgendwas oder irgendwie so. Ich habe keine Ahnung. Aber es ist halt, ich denke auch, das ist nur not to be sure, but to be super safe. Ja, aber genau, so sehe ich das auch. Also Christian hat dazu geschrieben, habe dann auch mit dem Techniker hier gesprochen, aber ganz klar war uns das nicht, warum das Fahrwerk ausgefahren bleiben muss.
Eventuell, weil durch die Öffnung zusätzlicher Sauerstoff in den Fahrwerkschacht kommt, der auch dahinter liegt und dann eventuell ein Breakfire angefacht werden würde, wenn die Breaks too hot. Na, ja, aber Ja. Also, ja, also wenn das erste, was du machst, wenn du ein Fahrwerksfeuer hast, Reduzierst die Geschwindigkeit auf die, wo du sofort das Fahrwerk ausfahren kannst.
Das ist das. Du schmeißt sofort das Fahrwerk raus. Und wenn du natürlich hier eine Indication bekommst, wo das Fahrwerk eventuell schon brennt voll und erst dann du da, also ich glaube auch, deine Sache ergibt Sinn irgendwie. Ja, weil da die Messung verfälscht wird, dass das Fahrwerk im Endeffekt tatsächlich heißer ist als das, was diese Sensoren dort abgreifen können.
Genau. Und dass dann, wenn ein Fahrwerk wirklich brennen sollte, wenn du es eingefahren hast und das Lichtloh brennt und der Sensor kriegt es nicht mit, weil eine Durchlüftung da ist, oder zu spät mit. Ja, okay. So, und dann hat er natürlich da die Folgefrage gestellt. Vom Operativen her, wie sieht es denn bei so etwas bei Flügen durch Icing Conditions aus?
Wenn das Fahrwerk da zehn Minuten draushängt und man durch Icing fliegt, das ist doch präsentiert für Eisansatz. Kann, beziehungsweise sollte man das da nicht einfach ohne Probleme einfahren? Kann es sein, dass so viel Eis ansetzt, dass bei einem Fahrrad irgendwas kaputt geht oder Eis, gerade beim Losgeleck, abfliegt und eventuell ins Triebwerk geht?
Vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust, das zu besprechen. Also solche Fälle sind mir nicht bekannt, dass da sich so viel Eis bildet. Andersrum, wenn ein Flieger reinkommt, siehst du das oft, dass das ganze Fahrwerk mit Raureif überzogen ist. also auch weiter durch durch ja. Ja genau ja. Nach bei der landung ja und das geht auch nicht so schnell weg das ist genauso wie der cold soak unter der fläche wodurch den kalten sprit sich da wo da sich dann die feuchtigkeit der luft niederschlägt und und es eis ansatz gibt und genau das gibt es natürlich auch bei einer landung oder auch beim start und dass das ganze fahrwerk mit mit rauf überzogen, Aber dass es da zu Problemen kommt, dass das so viel ist, dass da Splitter oder dass da was abbricht.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das in zehn Minuten sich da so viel Eis bildet. Du musst ja schon durch Eisregen fliegen, um da überhaupt so eine Kumulation von Eis zu haben. Glaube ich nicht. Weiß ich nicht. Also ich kann nachdenken, wenn man wirklich durch Icing Condition und sowas angeflogen ist und du hattest viel Eis angepackt, dann konntest du beim Fahrwerk, beim Outside Check hinterher, konntest du das Eis denn drauf sehen, das klebte denn an den Staupunkten, also da vorne dran klebte denn so ein Zentimeter Eis oder so.
Ja, du gewinnst Gewicht vielleicht, was da ran bleibt, ne? Wegfliegen tut's erst dann wieder, wenn's warm wird, sozusagen. Also, da wäre eher so umgekehrt das Szenario, dass du im Anflug mit fünf Minuten mit Gear Down fliegen musst, aus Gründen oder irgendwas, weil du langsam fliegen musstest und fliegst durch schwer, Icing Condition durch und dann sinkst du langsam und dann kommst du in so wärmere Luftflächen und dann fliegt der Scheiß ab.
Aber ich glaube, vom Luftstrom erwischt es eigentlich nicht das Triebwerk, weil das geht direkt nach hinten. Das platzt ja nicht ab wie von einem Propeller, wo es so weggeschleudert wird. Das hast du wie einen Reifenplatz, dann fliegt das auseinander oder irgendwie so. Aber ich glaube, hier fliegt es nur nach hinten und Triebwerk kann ich mir nicht vorstellen und wenn, muss das bedacht werden.
Da gebe ich dir recht und da werden sie bestimmt darüber nachgedacht haben. Aber ich habe da auch zwar Eis dran kleben sehen, aber ist da irgendwas, was beim Einfahren Schaden nehmen könnte oder irgendwas? Nö, das ist alles Grobschmiedearbeit da im Fahrwerk, das sind alles riesen Aktuäter und dicke Streben und da passiert nichts.
Und auch diese Flexlines sind so, dass die Metallleitungen sind das immer noch, oder? Ja, genau. Stahlflex ist das alles. Okay, ja. Also ist klar, der Gedanke kann man haben. Das will ich ja gar nicht so sagen. Aber ich glaube auch nicht, dass es irgendein Einfluss ist. Ich habe hier, das poste ich mal rein, ich habe in meiner kleinen Cessna habe ich Eis gehabt und das ist hier am Reifen dran und da könnt ihr mal gucken, wie das, aussieht. Das ist jetzt hier auf eurem Display und wie sich das so ansammelt, wie so ein Fleck Eis drauf ist.
Das kann ich dir auch gleich zeigen, wie das aussieht. Ja, cool. Ja, dann hast du noch eine kleine Geschichte, habe ich gesehen. Da frage ich mich natürlich, hast du auch schon mal Pizza gekauft für deine Fluggäste? Ich fand die Story süß. Ich habe die auch gesehen, als das in den News war. Das ist schon ein paar Tage älter.
Ja, genau. Vor einem Monat vielleicht oder so und da ging das durch die Presse. Das fand ich absolut klasse, also muss man wirklich sagen. Genau, das ist die Artikel von Good News Network.org und Und das ist vom 20. November, also ja, guten Monat her sozusagen. Und die Leute auch im Telegram-Channel haben mich darauf hingewiesen. Und das war ein Flug.
Wo sind die denn gelandet? Irgendwo am A des W, glaube ich. Der Pilot Scott Wardle, Pizza Pilot jetzt genannt, der hatte, wo sind die hin, der würdet? Die wollten von Phoenix nach Houston. Und dann ist jemand ohnmächtig geworden, da, da, da, da, da, und dann sind sie in Albuquerque gelandet. Oh, okay.
Und da war wohl nichts. Und dann hatte der Airport wahrscheinlich, das war dann auch wohl eine Zeit, 11 p.m., ganz genau, da machen die ganzen, da siehst du noch gerade, wie die Rollläden runtergehen bei den ganzen Fressbuden. Ja, ja. Und dann hat der hier Pizza bestellt, 30 Stück. Ja. Genau, und, ähm, Genau, und dann wurde ich gefragt, also 30 Sekunden hat seine ganze Crew versorgt und alle waren glücklich, er kam ins Fernsehen, ist doch auch ganz nett, ne?
Und dann wurde ich gefragt, hast du so etwas auch während deiner aktiven Zeit als Airline-Pilot gemacht? Nein, habe ich nicht. Musste ich aber auch nicht, Gott sei Dank. Ich habe für die Crew häufig was gekauft, dass man da was eine Runde ausgeben muss. Also das nicht muss, sondern macht oder man legt die Crew im Layover auf den Drink ein und sowas. Das habe ich auch mal 80 gemacht, manchmal war teuer.
Und also von der Seite her musste ich das für die Gäste nicht machen. Ich weiß, ich habe in dem Zusammenhang kann ich mich an eine nette Geschichte erinnern, da waren wir in der Luft, das war ein Charter, den wir geflogen sind für Condor. Man soll es kaum glauben, da war Condor schon gar nicht mehr, aber wir sind, LH ist ja lange noch für Condor geflogen oder hat, wurde, das war ein Flug, da sind wir irgendwie nach, lass mich lügen, nach Italien, Rimini oder irgendwie sowas darunter geflogen und flogen dann zurück und haben festgestellt.
Dass das Catering nicht beladen war, sozusagen. Ja, so, genau. Also das, was dann da hochkam, das wurde damals so gemacht, du hast das Catering oben gehabt für die Gäste auf dem Hinflug und du bist gelandet und dann wurden die Boxen ausgeladen, die waren unten im Frachtraum, weil oben war kein Platz.
Und dann wurde das ausgetauscht und wurden oben reingestellt und ging die Reise wieder zurück. Und die Kollegen hatten ja keine Möglichkeiten gehabt, das zu zählen sozusagen. Also normalerweise, was die Kabinencrew ja macht, wenn sie an Bord kommen, Übernahme gucken, zählen sie die Essen durch, haben wir genügend Essen da.
Irgendwie sowas. So, und das konnten sie ja nicht machen, weil wir waren ja schon in der Remini und die Kisten waren hoch und die Tür zu und zack, ging die Reise los und hatten sie, glaube ich, nur, es waren 100 Gäste an Bord und es waren nur 50 Essen. Und die Kollegen, wir haben zu wenig Essen und so. Und da weiß ich noch, da haben wir dann eine Ansage gemacht. Ich konnte ja nichts ausgeben.
Aber ich habe es den Leuten echt verkauft und nett verkauft, anscheinend so gut verkauft, dass ich gesagt habe, wir haben nur die Hälfte der Essen und ich weiß nicht, was wir machen sollen. Wir müssen irgendwie teilen. Sie können sich hinterher beschwerden und keine Ahnung, vielleicht gibt es einen Gutschein von der Condor oder so. Da hatten wir ja auch nichts mit zu tun.
Sozusagen. Und während ich die Ansage gemacht habe, haben die Kollegen erzählt, die haben uns angeguckt. Das ist natürlich so toll, Chartergäste. da ist das nicht das Herz am rechten Fleck, sagen wir mal so, Entschuldigung, alle Leute, die Linie fliegen, ich will euch nicht beleidigen, aber dann war gleich, oh, hier, nehmen Sie doch, und dann haben den Pudding wieder zurückgestellt oder das Brot wieder zurückgestellt und hier, geben Sie das den anderen und dann wurde das alles ausgetauscht.
Ja, klasse. Jeder hat dann immer nur ein Teilbett genommen und den Nachbarn geteilt und so, das muss eine gute Stimmung gewesen sein, also sowas gibt es. Also ich kann mich an einen Fall erinnern, da wurde zwar nicht Essen extra gekauft, aber es war halt damals, der Flieger, der aus Washington kam mit dem Scheibenwechsel, wovon ich dir mal erzählt habe, also das war auch noch die 747-8 in der, Retro-Lackierung, also unser schönster Flieger, und der kam, der ist aus Washington raus und hat es einen Knall gegeben, dann haben die festgestellt mit dem Daumennagel oh oh oh, die Scheibe, der Riss ist bis innen, dann sind die erstmal runter auf 20.000 Fuß und dann umdrehen nach Washington war nicht, wegen der Schneefront und New York ging auch gerade zu und sind sie, also wo sind sie hin?
Nach Boston, natürlich sind sie auch immer gut aufgehoben. So, dann kam der Flieger also rein. Unser bester Mann in Boston. Ja, forget it. Also jedenfalls haben sie dann, sind die dann reingekommen und das war nachdem unser zweiter, unser, na, was war im Winter? Also hatten wir nur den Frankfurt und München, München war schon längst weg und dann kamen die rein und dann hat die Station mit der Crew vereinbart, dass jetzt erst mal ein kompletter Service gemacht wird am Boden.
Weil es war ja nun schon spät und wenn die Gäste jetzt ins Hotel gehen oder auch sonst irgendwo, es ist ja schon alles zu. Und das war ein Win-Win, weil die Station hatte jetzt Zeit, in aller Ruhe die ganzen Umbuchungen, Hotel-Voucher und was da alles ausgestellt werden musste, dass es für die sind ja normalerweise bis drei Uhr morgens da am Airport bis sie das alles erledigt haben.
Das konnten die dann alle schon mal vorbereiten, während die Gäste, um die es ging, natürlich an Bord saßen und ihren vollen Service, ihr Abendessen bekommen haben, weil das wäre eh weggeschmissen worden. So, und das fand ich eine sehr, sehr gute Sache. Also wir haben den Flieger dann, als dann alles fertig war, sind die Gäste raus, Gruß raus, alles raus.
Dann haben wir den nur noch rübergestellt auf so eine Remote Position und ich dann nächsten Tag, einen Autokran besorgt und gewartet, bis die neue Scheibe kommt und so weiter und so fort. Also das war auch eine gute Aktion und da hat auch die Crew super mitgespielt, das muss man wirklich sagen. Ja, da wurde gefragt, würde die Firma das erstatten oder so?
Ich hoffe, kann ich nur sagen, dass das die Firma machen würde. So ein gewisses Budget, ich denke schon, wird da zur Verfügung stehen. Ich meine, in dem Fall ist das United, das ist ja auch keine Kraut, das ist ja nicht Spirit oder sowas. Ja gut, aber auf der anderen Seite, also so super großzügig ist die Firma nun auch manchmal nicht.
Nee, das stimmt. Allein durch den Artikel haben die natürlich eine sehr positive Werbung jetzt auch wieder. Genau, und ich habe durch den Telegram-Channel, die haben dann gesagt, es ist wohl alles erstattet worden. ihm. Also er hat das Geld zurückbekommen. Irgendwie sowas. Ja, schöne Geschichte zum Ende. Ich sehe gerade, wir hatten Feedback bekommen von Peter und da ging es auch um Erwachsene, Podcasts und so und ging lange Fragen zu deinem Job oder irgendwas.
Ich würde das gerne in die nächste Folge mit dir schieben, weil ich muss so ein bisschen auf den Wecker gucken. Ich habe gleich noch ein bisschen was vor für die Familie sozusagen, Weihnachtsvorbereitung und deswegen würde ich gerne die Folge abschließen. Ich würde sozusagen, euch allen und dir vor allen Dingen, Harry, eine schöne Weihnachtszeit wünschen, dann in New York.
Ja, wünsche ich dir auch. Wünsche ich dir und deine ganzen Familie natürlich. Genau, du gehst dann natürlich, Moment, kannst du denn sein, wenn der Leiche, der Tannenbaum in New York ist schon an wahrscheinlich, ne? Der Tannenbaum ist schon, das Rockefeller Center, das Ding ist schon längst an. Ich habe zwei Tage oder drei Tage mittendrin frei, natürlich nicht an den Feiertagen.
Und kann ich mir überlegen, je nachdem wie das Wetter ist, ob ich da tatsächlich mal in die Stadt fahre. Ich bin nicht so für Menschenmassen. Und diese Geschichte an New Year's Eve mit dem Balldrop und so. Hör bloß mal. Vergiss es, Vergiss es, Steffen. Erst mal, du kommst da ja gar nicht hin, wo du was sehen kannst. Und dann stehst du da wahrscheinlich auch noch.
Ich gucke mir das lieber im Fernsehen an. Das tut mir leid. Ich glaube, um am Times Square, ich weiß gar nicht, was soll dieser Ball, der da runterkommt. Auch irgendeine Tradition. Ja, genau. der, ich glaube, um da zu stehen oder auf dem Times Square selber und das zu sehen, ich glaube, da musst du dich morgens um acht da hinstellen, damit du es abends sehen kannst.
Ja, ja, ja. So viel kann ich gar nicht trinken. Das geht nicht. Ja, ja, genau. Das geht nicht. Ich war mal irgendwann mitten in der Woche am Times Square und hab gedacht, naja, guckst du dir das Ding mal an, in der Woche ist ja vielleicht nicht so viel los. Ja, hast, haben wir gelacht. Das Ding war propenvoll.
Das ist immer voll. Times Square ist immer voll. Ach ja, gut, also wie gesagt, dann wünschen unseren Hörern alles Gute, schöne Weihnachtszeit, tolle Ostern, alles, was man so in dieser Zeit wünscht. Und was wollte ich noch sagen? Ach ja, vielleicht kommt eine Folge vom 38C3. Ich glaube, das kann man auch live hören. Dann werfe ich das rechtzeitig anteasern und dann...
Oh, das wäre super. Und auf jeden Fall wird es schnell veröffnet. Sehr gerne. Okay. Ja, sehr gerne. Danke, Harry. Gut, Steffen, ja, dann, ne? Wir schnacken, wir hören und Grüße an die Familie auch, ne? Alles klar, wir sind über die üblichen Kanäle erreichbar. Alles, was Social Media hergibt, ne, wir sind da.
Wir sind da und deinen Insta-Kanal verlinke ich damit auch, ne? Genau, super. Tschüss, tschüss. Bis dann, jo, tschüss, tschüss.