Come Fly With Us· Folge 173

CFWU 173- Fliegen mit Einstellungsabsicht

Sonntag, 5. Januar 2025 · 1 h 32

MP3

Shownotes

Aufnahme 23OCT24

Begrüßung

Begrüßung des Gastes: Lukas

Warum Pilot geworden

Erster Einstellungstest bei LH

Erster Schritt ins Fliegen: Segelflug

Zweiter Einstellungstest bei Swiss

PIT (skytest.de/backend/datei/produkt_1142.jpg)

Medical

Positive Entscheidung März 2020

Endgültiger Starttermin Juni 2023

Tätigkeit in der Wartezeit (informatik.uni-wuerzburg.de/fileadmin/10030000…)

Erste Phase: Theorie mit PPL Praxis

Bise Wind (dwd.de/DE/service/lexikon/begriffe/B/Bise.html….)

Erstes Flugzeug: DA40 mit Garmin 1000 (de.wikipedia.org/wiki/Diamond_DA_40)

Zweiter Theorie Block: IFR (de.wikipedia.org/wiki/Instrumentenflug)

Dritter Teil: Goodyear

United Flugschüler (unitedaviate.com/updates/united-aviate-academy…)

Einschätzung der Cirrus (de.wikipedia.org/wiki/Cirrus_Aircraft)

Zurück in die Schweiz

DA42 SIM (aerolocarno.ch/aelo-fleet/diamond-da42-flight-…)

Kosten

Was bedeutet „Einstellungsabsicht“

Frage von Nick: Tagesablauf

Anerkennung der Lizenz in EASA?

Weitere Perspektiven, Karriere danach?

Blacksurfer: Warum in Amerika schulen? Welche Gründe?

Warum ist es günstiger in den USA zu fliegen?

Darf man die Muster später auch privat fliegen?

Kann man auch mehr lernen, z. B. Kunstflug

Wie machen das andere große Airlines?

Von Andreas: Ist mein Auto noch da?

Die Geschichte zum Ende: Habub Sandsturm (de.wikipedia.org/wiki/Habub)

Verbschiedung

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Hallo Leute, es geht wieder los. Es ist schon die zweite Aufnahme, die ich heute mache. Es ist immer noch der 23. Oktober. Also Leute, die so ein bisschen mitgehört haben bei der letzten Aufnahme, werden festgestellt, oder vorletzten, ich weiß nicht genau, wann ich diese Aufnahme hier rausschmeißen werde, die werden feststellen, dass ich an dem Tag schon mal eine Aufnahme gemacht habe.

Wenn meine Stimme also immer noch ein bisschen kratzig klingt, man möge mir das verzeihen. Aber ich freue mich, ich habe ganz spannend, ich habe den Lukas mir gegenüber hier virtuell sitzen. Der sitzt ganz weit im Süden, wenn ich das richtig verstanden habe. Von mir ist ja immer alles im Süden aus. Und der Lukas, mit dem möchte ich mich über die aktuelle Ausbildung bei der...

Hallo Lukas, wie heißt das genau? Wo schulst du gerade? Lufthansa Aviation Training Switzerland. Lufthansa Aviation Training Switzerland. Das ist das Gleiche. Ich habe nicht mal gewusst. Ich wusste, ich kannte natürlich Lufthansa Aviation Training, ohne Frage. Aber dass es eine eigene Division Switzerland gibt, das war mir neu.

So, hallo, guten Tag, Lukas. Schön, dass du mitmachen möchtest. Ja, hallo zusammen. Freut mich auch sehr, dass ich dabei sein darf. Ja, und ich freue mich, mit euch ein paar Eindrücke zu teilen aus der aktuellen Ausbildung. Danke auch an den Steffen für die Einladung. Ja, und genau, ich würde sagen. Legen wir einfach mal los. Ich möchte ganz kurz nur sagen, falls die Leute, welchen, wo bist du gerade?

Also was ist dein nächster Schritt? Also einfach nur, damit wir einmal das Ende nur festlegen, wie weit wir zählen können. Nicht das irgendwie so sagen. Was hast du in der Hand und was ist der nächste Schritt? Also ich komme jetzt grob in den Endspurt der Ausbildung, würde ich es betiteln. Ich war jetzt schon in Grenchen, bin da DR40 geflogen, also in einen motorigen Flieger.

Und in Goodyear in Arizona und sind dort die Cirrus geflogen. Sagt dem einen oder anderen vielleicht auch was. Und jetzt der nächste Step ist jetzt in knapp zwei Wochen FNPT, also ein Flugsimulator für eine DR-42 und dann fliegen wir zwei motorige Maschinen. nächstes Jahr im Januar geht es dann auch nach Gränchen für die praktische Flugphase und dann wartet im Sommer schon Jet und Airbus auf.

Ah, cool, sehr schön, das freut mich. Aber dann fangen wir doch mal ganz, weil dann wissen wir, weißt du, wo das Ende ist und falls einer sagt, ich möchte und überhaupt, ich habe praktisch den, Spoiler, oder wie heißt das immer, das ganze Schluss, das Climax, ich habe es schon vorweggenommen, aber es war mal einfach irgendwie, ich wollte diese Grundstruktur reinbringen, aber Aber so, erzähl doch mal.

Also ich war ja früher, als ich bei Lufthansa war, war ich auch Trainer. Und dann bekamen wir irgendwann, mussten wir auch Sprachprüfungen abnehmen. Also da musste ich dann dieses englische Prüfung abnehmen. Und eine Frage von diesen fünf Fragen, die du da in Englisch stellen musstest, das war meine Lieblingsfrage, weil da jeder musste, da hat er irgendwas anderes gesagt. Why did you become a pilot?

Gut, ich lasse es mal auf Deutsch. Ja, natürlich. Aber das mussten die Armen alleine immer in Englisch beantworten und da hat sich da irgendwie eine abgekrampft. Ja, also meine Tante ist vor über 20 Jahren in die USA gezogen und sie hat einen Soldaten geheiratet, der hier stationiert war für die US Army und seitdem waren unsere längsten und, aufwendigsten Urlaube immer in die USA und da gehört natürlich immer ein Flug dazu.

Und ja, für mich war das Highlight irgendwann immer der Flug. Also ich war am Flughafen an den Scheiben geklebt, hab die Flieger angeschaut und, hab mich auch am Ende vom Urlaub wieder auf den Rückflug gefreut, weil es einfach immer ein eindrückliches Erlebnis war und ja. War bist du das erste Mal denn geflogen?

Boah, ich glaube als Kleinkind wahrscheinlich. Genau festmachen kann ich es leider nicht. Es gibt ein Bild von mir, ich glaube 2003 in Frankfurt vor einer Delta 767. Also damals war ich dann 5. Ja, ich würde sagen, irgendwas kleiner 3 oder so, würde ich schätzen grob. Okay, das heißt, Tante, aber du kommst jetzt nicht, ich habe doch gar nicht gefragt, wo du genau, weil wir reden von der Swiss-Schule praktisch die ganze Zeit, aber du bist in Deutschland geboren sozusagen.

Genau. Und Bayern? Ich habe gerade wegen Soldaten geheiratet, aber nee, du kommst ja aus Bayern und nicht irgendwie aus Stuttgarter Nähe, weil da sind natürlich auch viele Soldaten immer gewesen und all das, aber das hat damit nichts zu tun. Ja, so aufgewachsen bin ich zwischen Nürnberg und Würzburg, so in Nordbayern grob, ziemlich ländlich.

Wir haben aber Elersheim hier, das ist eine der größten Helibasen der Amerikaner außerhalb der USA. Und dementsprechend, mein Onkel war auch Crewmitglied auf dem Heli bei der Army. Zwar nicht als Pilot, aber der hatte praktisch auch schon Luftfahrtbezug. Und deswegen auch meine Tante, die dann, obwohl sie in der fränkischen Pampa wohnt, einen Soldaten dann geheiratet hat. und dadurch dann eben nach Amerika gekommen bin.

Ja, sehr schön. Okay. Geil. Und das heißt, du bist jetzt, lese ich hier, 25 Jahre alt. Und wann hast du denn? Seit einer Woche 26. Genau. Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön. Was ich jetzt sagen wollte, ich muss doch jetzt langsam meine Struktur wieder reinbringen. Und das heißt, du wolltest fliegen lernen, das hast du denn auch erstmal privat gemacht, wenn ich das richtig sehe.

Ja. Ja, also bis zum Abitur hatte ich eigentlich keine Ahnung, wo man überhaupt fliegen kann. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass man hier eine Viertelstunde weg Segel fliegen kann. Ich dachte immer, wenn man sich nicht damit beschäftigt, wirkt es immer sehr weit weg. Ich dachte immer, das geht in den Alpen oder an exotischen Orten.

Aber dass es hier auch gut geht, habe ich dann erst im Abi herausgefunden. Ja, und dann habe ich, ich glaube 2019 war es, die Auswahlverfahren gemacht für Lufthansa. Damals noch. 2019, okay, wie alt warst du da? Ja. Ja, das war, ja. 22, oder? Nee, das kann ich kopfrechnen. Vor fünf Jahren. Ja, 21, 22.

Ja, okay. Genau. Bin dann kurzweil rausgeflogen leider und hab dann privat eben begonnen an einer privaten Flugschule hier in Deutschland. Hast du nicht auch Segelfliegen angefangen und sowas? Alles? Genau, also parallel privat. Ich habe mich endlich mal bereden lassen von einem, Schulfreund damals, der auch segelgeflogen ist, mal mitzugehen, weil ich das auch immer total, verpasst habe, mal auszuprobieren und genau, habe dann mit Segelfliegen angefangen.

Das ist natürlich ein bisschen einfacher, als gleich ein PPL zu machen, weil es A viel günstiger ist und B natürlich an mehr Orten angeboten wird. Und ja, bin dann nach meinem ersten Alleinflug an die Flugschule gegangen für den PPL dann. Das ist das auch, was, wenn mich einer sagt, ja, ich möchte fliegen lernen und so und immer so, ja, wie dick oder wie tief sind deine Taschen? Ja, nee, nicht so tief.

Dann probierst du doch auch erstmal mit Silve fliegen. Das ist, weil das halt eine günstige Variante ist und man halt im Verein und da sich gegenseitig helfen kann und das so ein bisschen machen kann und irgendwas. Aber du hast dann dein PPL an einer Flugschule gemacht, sozusagen. Genau. Und parallel hatten wir damals eben noch die Möglichkeit, sich separat für Swiss zu bewerben. Das habe ich dann auch gemacht.

Und habe dann kurz vor meinem PPL dann die Zusage bekommen und habe dann mit dem PPL praktisch die Flugschule wieder verlassen und wollte dann zu Swiss 2020. Das müssen wir auch noch mal ganz kurz nachhalten. Das heißt, du hast den Einstellungstest in Hamburg gemacht. Also der wird ja, glaube ich, immer noch in Hamburg gemacht.

Der ist ja immer noch eingeteilt in zwei Phasen. Erstmal das Technische und Verständnische und all sowas dazu und dann, wenn das positiv ausgefallen ist, dann diese Firmenkomponente, oder? Genau, also damals hieß es eben noch ganz klassisch BU, also Berufsgrunduntersuchung und FQ-Firmenqualifikation oder Group Qualifikation, ich bin mir gar nicht mehr sicher.

Da ist ich keiner mehr sicher, was das alles alles ist. Ja, und mich hat es eben dann im zweiten Teil kurz vor Ende rausgekriegelt. Da soll man sich nichts drauf, ich sag mal so, einbilden. Also das, oh, jetzt kann ich das nicht oder irgendwie sowas. Ja, ich habe halt schon in der Grundschule Flugzeuge mit Spiegeleiern aufgemalt, daher war das dann schon fies.

Aber ja. Ja, okay, kann ich verstehen. So im Großen und Ganzen, ja, muss ich sagen, habe ich dann doch viel Glück gehabt, dass es bei Spiegel geklappt hat. Und ist der Test, hast du da das gleiche wieder von vorne gemacht oder haben die nur den BU-Teil, nicht den BU-Teil, sondern diesen FQ-Teil für den Qualifikation oder Grupp-Teil, haben sie den nur gemacht oder was haben die gemacht?

Damals war es noch strikt getrennt, das ist meines Wissens nach mittlerweile nicht mehr so. Mittlerweile ist es eben diese DLR-Zertifikat, nennt sich's glaube ich. Damals bei Swiss hat man von null anfangen dürfen. Es war gut und schlecht. Man kannte natürlich Teile der Tests schon. Die Swiss hatte dann teilweise noch zusätzliche Tests und insgesamt ein deutlich umfangreicheres Assessment.

Wir hatten damals sechs Stufen, die mehr oder weniger umfangreich waren. Die erste Stufe war dann ganz klassisch am PC sitzen und dann die Tests klicken. Dann ging es aber schon, in der zweiten Stufe war schon ein psychologischer Test, eben so eine Gruppenaufgabe. Ja, und dann ging es relativ Schlag auf Schlag. Die genaue Reihenfolge kenne ich gar nicht mehr, aber es gab dann diesen Gruppsomat, im Prinzip einen einfachen Simulator.

Dann gab es den Pit, also in der Box sitzen und einen wilden Zickzack-Kurs abfliegen, der aussieht wie ein Labyrinth auf Papier. Und ganz zum Schluss gab es dann ein Interview, Stufe 5 und ein Medical, Stufe 6. Das waren dann die sechs Stufen, die man da ablegen durfte. Und wie lange hat das gedauert?

Es hat sich relativ lange gezogen. Es kam auch sehr, würde ich sagen, auf die Flexibilität an, die man selber so hatte, weil man eben Terminvorschläge immer bekommen hat. Und ich habe meistens dann immer die nächstmöglichen genommen. Und ich glaube, das ganze Assessment war dann vier, fünf Monate lang ungefähr.

Okay. Aber nochmal, also immer zu jeder Phase bist du da nach Zürich gegangen? toll. Es wurde teilweise zusammengelegt, also Stufe, 1 war separat natürlich, das war immer in einem Raum sitzen mit vielen Bewerbern und Computertests klicken, dann Stufe 2 und 3 war zusammengelegt, eben dieses psychologische Gespräch oder die Gruppenaufgabe und der Gruppsomat, der einfache Simulator.

Dann ist man nochmal nach Zürich gegangen für den PIT, also für den anspruchsvolleren Simulator und ganz zum Schluss dann Medical und Interview war wieder ein zusammengelegter Termin. Also es waren insgesamt vier Trips nach Zürich für sechs Stufen im Assessment. Okay. Und das war immer ein Tag oder war das zwei Tage ineinander oder drei oder sowas?

Der PIT, der war auf zwei Tage aufgeteilt. Da gab es einen ersten Tag und einen zweiten Tag. Und ganz am Ende wurde es auch nochmal aufgeteilt. Also der Gubsomat und die psychologischen Sachen wurden an einem Tag gemacht. Da hat man früh die psychologischen Aufgabe lösen müssen. Und dann hat man per SMS eine Nachricht bekommen, ob man bestanden hat.

Per SMS? Super, ja. Da weiß ich auch noch ganz genau, da bin ich furchtbar erschrocken, weil da habe ich die Zusage per SMS bekommen. Und dann kam persönlich ein Team vom Assessment Center, ein Mitglied, und hat gesagt, ja, wir haben hier einen Fehler gemacht. und ich dachte, oh Gott, um Gottes Willen.

Aber es ging zum Glück noch um die falsche Uhrzeit, aber das hat sich eingebrannt, weil da sitzt du natürlich auf furchtbar heißem Kohle, wenn es heißt, wir haben einen Fehler gemacht. Ja, aber hat geklappt. Das hört sich an, so Flugsimilater, muss man da irgendwie fliegen können oder irgendwas? Wurde da irgendwas vorausgesetzt oder irgendwas?

Also es gab ein Briefing und wenn mich nicht alles täuscht, konnte man sich, wenn man ein PPL hatte, auch ich glaube einen Flug sparen im Pit wo dann praktisch, ich würde sagen wahrscheinlich ein einfacher Flug weggelassen wurde Okay Ich habe vier machen müssen, vier Flüge die natürlich immer schwieriger wurden, und ja, Um deine Frage zu beantworten, es gab ja immer einen Briefing-Guide und ich würde sagen, der hat auch gereicht, weil es im Prinzip Pitch-and-Power-Fliegen war.

Und man praktisch, ich glaube eher darum ging, zu zeigen, dass man systemisch arbeiten kann und halt vor allem exakt fliegt. Also, dass man halt so und so viel Pitch hält, so und so viel Bank und die Kurve fliegt und dann auf einem Kurs ausleitet, das waren da so die Themen, die da gefragt wurden. Okay, ja, spannend.

Ich wollte jetzt gerade zu dem Pit-Test irgendwas fragen. Aber das kann ich irgendwie noch rausfinden. Das heißt, und das Medical wurde auch danach erst gefragt, also abgefragt. Oder wurdest du da bei denen getestet dann auch? Also auf Medical? Die Swiss hatten Swiss Medical Center am Flughafen in Zürich.

Und da wurde auch das Medical gemacht. Inklusive noch ein guter Arzt vom Augenarzt, wo man dann nochmal einen separaten Augenarzttermin hatte. Also eigentlich umfangreicher als ein Class 1. damit sich die Airline auch sicher sein konnte, dass man da jetzt auch nicht vorbelastet ist. Und man hat dann tatsächlich ein relativ detailliertes Gutachten auch über die Augen bekommen. Also es war ein sehr, sehr gründlicher Check-up.

Und auf der Basis aller dieser Assessment-Steps und dem Medical wurde eben dann entschieden, ob man dann die Ausbildung starten darf oder eben nicht. Das ist mal, ich glaube, ich muss mir mal überlegen. Also ich glaube, das war eigentlich damals ähnlich, dass die ersten Tests, so diesen Paper-and-Pinsel-Test, die wir hatten.

Und dann kam Medical und dann ging es erst so ein bisschen weiter sozusagen. Also dass man, ich glaube, das ist dann so ein bisschen nach Kosten aufgeteilt. Eigentlich würde ich doch so Medical immer so als den teuersten Komponente bezeichnen bei der ganzen Sache. Aber ja, okay. Und sind da noch Leute rausgefallen? Weißt du das?

Also das Verfahren war so, man hat dann alle Tests absolviert und dann gab es einen separaten Board-Termin, heißt es, wo dann die ganze Bewerbung betrachtet wurde. Also das Board 1. Und da hat man natürlich keinen Einblick. Also man weiß sein eigenes Ergebnis, aber ich habe jetzt von niemandem gehört, der jetzt wegen einem medizinischen Grund abgelehnt wurde.

Okay, also. Wobei, man muss auch dazu sagen, nach dem Pit hat es sich auch relativ verlaufen, also da hat man wenig Kontakt zu anderen Leuten im Assessment gehabt, weil sie halt schlicht und ergreifend auch einen Einzeltermin hatten und man jetzt nicht zu 30, bei der BU saß, äh, bei der ersten Stufe saß und die Computertests geklickt hat.

Ja, okay. Also, naja, ja, also ich weiß nicht, wir fingen tatsächlich, also ich bin so rückgelt um das, damit ich mal was von mir erzähle, bei uns waren das zwei, ich sag mal, im BU-Test eingeteilt Das eine war ein eintägiger Test und zu dem war eingeladen worden in Hamburg. Und ich wohne auch in Hamburg, also von der Seite war das immer, war das relativ einfach.

Und ich weiß gar nicht, von denjenigen, die dort bei dem Test waren, da habe ich... Zwei tatsächlich wieder gesehen. Also wir waren da zu 30 im Raum und dann wurden wir, keine Ahnung, eine Woche später oder zwei Wochen später wieder eingeladen und davon habe ich zwei wieder gesehen. Und dann war es ein Fünf-Tages-Test und am Ende bin ich dann gemeinsam auch im Lehrgang gelandet.

Also von der Seite her war da so ein bisschen noch Zusammenhalt da. Und der Kollege heißt Norbert, sehr netter Kerl. Und ich glaube, wenn er nicht da gewesen wäre, würde ich ja auch nicht sitzen, weil ich konnte bei ihm sehr viel abschreiben. Das war sehr nett, fand ich gut. bei diesem Aufgabentest. Ich sage, was ist denn eine eulersche Zahl?

Da waren ja so manche absurden Sachen dabei, wusste ich gar nicht. Okay, alles klar, passt. Es gab nur kleine WhatsApp-Gruppen, die einem das Leben erleichtert haben. Heutzutage gründet man direkt eine WhatsApp-Gruppe. Naja, gut, also ich, ja, das mag sein, aber beim Test kannst du es ja wiederum auch nicht anwenden. Vor allem, ist egal.

Stimmt. Ja, cool. Musstest du, durftest du, haben dich vorher gefragt, trägst du eine Brille oder du darfst nur so und so wie Dioptrien haben oder irgendwas. Ich werde tatsächlich immer noch gefragt, manchmal, ich habe Blomben, darf ich fliehen? Sowas wurde gar nicht gefragt oder sowas. Also die genauen Bedingungen weiß ich nicht mehr.

Für mich war es immer relativ easy, weil ich noch keine Brille brauche. Knock on wood. Das kommt. Trust me, son. It'll come. Ich denke es ja. viel auf Glückschirme startet sein Leben lang. Nein, nein, nein, nein. Das ist einfach, ab 50 hast du eine Lesebrille, Punkt. Aber das dauert ja auch ein paar Jahre. Also keine Sorge.

Achso, nee, weil, ja okay, ganz kurz noch mit diesen Blomben. Das ist so ein altes Ding aus der Militärzeit. Da musstest du deine Zähne untersuchen und deswegen, aber das spielte in der zivilen Luftrad, hat es noch nie eine Rolle gespielt. Deswegen erwähne ich mal das hier so ein bisschen rein. Nein.

So, ja, okay, geil. Und 2019 wurdest du getestet und hattest du in dem Jahr dann auch das Okay bekommen, ne? Ich glaube, also meinen Wortentscheid habe ich im März 2020 bekommen, mit der Aussicht dann im Juni oder August loszulegen. Ja, dann kam Corona. Dann kam Corona. Okay, gut. Und was, ja, okay, gut. Also dann, wie war denn der Plan damals?

Also bei welcher ist, war die Schule so, wie sie, wie man dir gesagt hat, wie sie aufgebaut ist da im März 2020 über die Info, die sie hatte. Ist sie jetzt noch genauso? Nein. Es wurde komplett umgestellt, würde ich mal behaupten. Oder zumindest, was heißt komplett umgestellt? Damals war es noch so, dass man eben, wenn man in der Schweiz seine Ausbildung gemacht hat, nach Vero Beach gegangen ist.

Das ist in Florida, ne? Ja, genau. Heißt an die Ostküste und das wurde dann im Zuge von Corona alles zusammengelegt. also mit der Lufthansa zusammen und jetzt gehen alle nach Goodyear. Genauere Details habe ich dann nicht mehr dazu, was sich genau geändert hat. Aber das ist der deutlichste, der signifikanteste Unterschied.

Das heißt, du bist, wie du gesagt hast, du bist jetzt bei der Lufthansa Aviation, Zürich oder Switzerland? Training Switzerland. Wie hieß es, als du den Test gemacht hast? Hieß es da auch schon so oder hieß es irgendwie anders? Es hieß schon European Flight Academy und ich glaube, die Umstellung von Swiss Aviation Training auf Lufthansa Aviation Training ist ein paar Jahre vorher eben erfolgt.

Dass dann alles standardisiert wurde. Ich meine, du hast dich ja natürlich als Deutscher dort beworben, bei den Schweizer. Also ich weiß, es gab mal so gewisse Zeiten, da waren so die Stimmung zwischen Deutschland und Schweiz jetzt nicht so optimal, sagen wir mal so. Das war die Zeit, als so CDs so über die Grenze gewandert sind, nach Deutschland, zu den Steuerbehörden hin und so was.

Also da war die Stimmung nicht gut und so. Hat sich da ein Gefühl gehabt, dass du da, oder besser anders gesagt, wie viele Schweizer sind in deiner Klasse oder haben die irgendwie, weißt du was ich meine, so grob? Wir sind grob 50-50 und ich fand die Behandlung im Assessment die mit Abstand angenehmste, die ich bis dahin erfahren habe, weil es wurde wirklich auf Augenhöhe selektiert, sag ich mal, und das war eine sehr angenehme Erfahrung.

Also ich hatte einen Pitflug, jetzt kann ich es verraten, der lief nicht so gut, der ganz am Ende. und. Der Kapitän hat, also der Auswahlkapitän hat wirklich mitgelitten und hat gesagt, ja, das können sie, kannst du im echten Leben nicht machen und ja, es war irgendwie sehr empathisch und ja, sehr angenehm in Hamburg, da, Habe ich mich so gefühlt, okay, sie sind nicht geeignet, danke, tschüss. Und in der Schweiz war es sehr viel freundschaftlicher oder was, sagen wir sagen, ja, einfach auf Augenhöhe.

Freundschaftlich vielleicht nicht unbedingt, aber sehr angenehm. Ja, von Vorurteilen würde ich auch nicht sprechen. Ich finde, es wird schon erwartet, dass man sich ein Stück weit anpasst. Und ja, das ist meiner Meinung nach auch ein Ziel der Ausbildung dort, dass man eben so ein bisschen den Schweizer Spirit auch mitbekommt.

und ein bisschen versteht, wie ticken die Leute, wie kommunizieren die Leute, damit man auch sein Gegenüberschwerter im Cockpit besser einschätzen kann, weil wenn ich nicht verstehe, wieso sich mein Kollege so verhält, wie er sich verhält, dann fühle ich mich, glaube ich, deutlich schwerer und das ist durch die zwei Jahre, die wir jetzt unsere Ausbildung machen, schon, ja, sehr einfach angenehm reinzukommen und auch das Land kennenzulernen.

Ja, sehr gut. Ja, spannend. Gibt es eine Frage, ich habe immer noch so eine, ich habe keine Ahnung, welche Kriterien da in dieser Einstellungstest irgendwie stattfinden oder irgendwas. Ich habe nur immer das Gefühl, das gibt einen Punkt, wo die Einstellungstester, wie man sie nennen will, wo sie dich einmal so richtig nerven und pieken und gucken, wie reagierst du, wenn du so ein bisschen, wenn man dich kritisiert und zwar doof kritisiert.

Hast du da irgendwie so einen Punkt erlebt, dass das passiert ist? Höchstens, wie gesagt, bei diesem letzten Flug im Simulator, weil da ging es dann schon darum, da macht man dann Fehler, die man sich im Nachhinein auch nicht erklären kann. Da drehst du dann den Flieger nach rechts statt nach links und dann denkst du dem Nachhinein, ja klar, bin ich bescheuert.

Aber ich glaube, da ist es wieder wichtig, dann halt konstruktiv zu sagen, okay, klar war es falsch. Aber so richtig ans Limit gebracht haben, fand ich, wurde man nicht. Also es war immer freundschaftlich und klar, es wurde auch auf Schwächen eingegangen. Aber ich habe mir jetzt nicht angegriffen gefühlt oder irgendwie wirklich bis ans Äußerste gereizt. reizt.

Ich meine jetzt nicht, dass man einem so in die Ecke drängt, sondern nur die Frage ist, wenn man dann sagt, also wenn jetzt einer zu dir sagt, ey, du sag mal, das war irgendwie echt schlecht hier, das kannst du nicht machen oder irgendwas, wie man denn darauf reagiert, also das ist so, genau, ob man dann irgendwie sagt, okay, das tut mir leid, aber erzähl mal, warum, okay, ich werde es besser machen, oder ob man einen hohen roten Kopf kriegt und den auch anschreit, also das wäre so ein bisschen, so durch die Kritikfähigkeit, dass die da getestet wird, ne, ne, okay, alles klar, ne, ähm, ja, cool, aber So, da warst du also praktisch, hat man gesagt, hey, März 2020, kann es losgehen und dann kam dieses Corona dazwischen.

Wem erzählst du das? Ich habe das auch gut erlebt. Wann ging es denn effektiv los? Also Starttermin war letztes Jahr im Juni, als wir wieder, also wo es weiterging und da noch mit einer relativ vollen Klasse, also mit 20 Mann, die wir jetzt in unserer Klasse sind, von denen auch viele vor Corona noch die Auswahl gemacht haben und dann praktisch jetzt die drei Jahre dann anders verbracht haben oder halt gewartet haben.

Okay. Und ist das die erste Klasse wieder, die geöffnet wurde? Ist das die erste nach Corona wieder, die sie gestartet haben? Oder waren davor auch schon welche? oder so? Also in der Schweiz ist es tatsächlich schon die vierte. Es gibt drei Klassen vor uns, die aber mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen starten mussten, soweit ich weiß.

Okay. Da konnte die Swiss dann mal weniger Geld zuschießen oder es gab eben keine Einstellungsabsicht. Okay. Aber die genaue Details kenne ich jetzt auch nicht, weil ich eben nicht in den Kursen bin. Aber wir sind ja, ich würde sagen, Ende der Corona-Nachzügler. Ja, okay. Cool. Nach uns kamen dann wieder mehr Leute, die dann auch nach Corona sich vorhaben haben und auch angenommen wurden.

Ich würde sagen, wir waren so die letzte Klasse, die dann mit vielen vor Corona Leuten besetzt war. Da muss ich aber dann, das können wir nachher, wenn wir zum Ende kommen, weil du hast so Sachen gesagt, wie mit Einstellungsabsicht, ohne Einstellungsabsicht und da müssen wir nachher noch mal reden, also wenn das irgendwie, was würde mich mal interessieren.

Was hast du in der Zwischenzeit gemacht? Ich habe studiert Und hier ganz in der Nähe in Würzburg, ja, Luft- und Raumfahrtinformatik nennt sich der Studiengang. Das ist eben so eine Mischung aus Informatik und Elektrotechnik. Und in Würzburg wurden und werden Drohnen entwickelt und auch so kleinen Satelliten.

Ja, und das war sehr spannend. Wir haben dann teilweise so ein einfaches AHRS entwickelt am PC. Heißt nur aus Sensoren praktisch eine Lage von der Drohne bestimmen. Und dann realisiert man erst mal, wie kompliziert es sein muss. sowas so zu bauen und zu entwickeln, dass es dann im Airliner später so gut funktioniert, wie es in den meisten Fällen tut.

Ja, okay. Ah ja, spannend. Hast du irgendwas Fliegerisches noch gemacht oder so? Hast du den PBL weitergemacht oder irgendwas in der Art? Oder? Den PPL habe ich schon vor der Ausbildung oder vor Corona fertig gehabt. Okay, das hört sich an, dass du die Flugschule verlassen hättest. Aber du hattest da PPL?

Mit dem PPL. Und ja, ich bin dann privat geflogen und habe eben meine Lizenzaufricht erhalten. Und ja, habe auch ein paar coole Flüge da gemacht. Wir sind zum Beispiel mal auf die Aero geflogen nach Friedrichshafen. Genau, war eine entspannte Zeit, würde ich sagen. Natürlich mit den Kribbeln, dass man wieder weitermachen will.

Aber war ja immer so ein Up and Down. Brauche ich dir nicht erzählen. Ja, ja, brauchst du nicht erzählen. Und dieses mit der Wartezeit. Ach Gott, ich kenne Leute, die sind, die haben zwei Jahre hinter mir in Bremen damals angefangen. Zwei Jahre. Und am Ende sind sie fünf Jahre später zum Fliegen gekommen.

Weil dazwischen auch schon damals in den 90ern gab es Wartezeiten ohne Ende, Pausen und all so was. Also das, und dann gab es wieder, Ende 90er Jahre gab es Dinger, wo sie gesagt haben, so schnell wie möglich, wir brauchen alle und dann gab es wieder Vollgas und Vollbremsung, ob nur mit oder ohne Corona, es gibt nur diese zwei Stellungen, das kommt immer wieder vor.

Sehr binär, eins oder null. Ja, genau, richtig, richtig. So, nee, aber da würde mich mal so interessieren. Also, wie läuft das? Also, bei mir war das so, nur mal zum Vergleich, wir haben drei Monate Theorie gehabt, dann ging es in die USA, dann haben wir PPL gemacht, dann ging es wieder zurück und auch Theorie in den USA.

Dann ging es wieder zurück, dann haben wir nur Theorie gemacht und dann ging es wieder in die USA für Multi-Engine und all den ganzen Kram. Das läuft ja schon lange nicht mehr so. Da fehlt man nur noch einmal in die USA, sozusagen. sagen. Du hattest aber drei immer vorher Theorie machen, das macht man immer noch, oder irgendwas, oder?

Ja, also die Schweizer Ausbildung ist da nochmal spezieller, weil man eben drei Flugphasen hat, oder drei, ich sag mal, zeitlich getrennte Flugphasen. Wir haben angefangen mit Basic Wierfahrtheorie, sind dann Wierfahr fliegen gegangen in Gränchen. Das heißt, du bist gar nicht in den USA geflogen. Waren überhaupt bei dir Leute im Lehrgang, die noch nicht geflogen sind?

Ja, eine Handvoll gab es, aber tatsächlich sind die meisten von uns schon fliegerisch vorbelastet. Also wir haben Leute dabei, die sind Segelfluglehrer, die haben einen PPL, auch ultraleicht, ja, eigentlich eine große Bandbreite. Es gab eine Handvoll Leute. Die noch nie selber geflogen sind. Ah ja, okay. Ja, gibt's auch. Also, ein Lehrkollege von mir, später Trainer, super Ausbilder auf dem Jumbo, der hatte seinen ersten Flug gemacht, als er nach Felix geflogen ist. Überhaupt.

Also, überhaupt den ersten Flug, ne? Also, das gibt es. Das muss überhaupt nichts sein. Das heißt, also, einige haben den Grenchen auch dann ihr Solo gemacht. Dann ging es bis zum Solo, oder? Genau. Ah ja, okay. Also und dann eben, ja, so eine Cross-Country-Phase durch die Schweiz, was sehr schön war, wo man dann eben auch durch die Täler in den Alpen fliegen konnte und ja, viel gesehen hat auch von der Schweiz.

Also wir sind um den Genfersee rumgeflogen Richtung Süden, auch wie gesagt in die Alpen rein. Wir waren sogar Matau an, auch sehr, sehr schön. Ja, und es war ein wahnsinniger Geografie-Refresher, weil man dann eben jetzt zu jedem größeren Ort eigentlich sofort eine Location im Kopf hat. Wenn du mir jetzt zeigst zum Beispiel Sion, dann wüsste ich sofort, okay, hier ungefähr.

Okay. Ich habe Grenz hier nachgesehen, das ist ein bisschen beim Bieler See da, bei Biel, irgendwas in der Art. Ja. Wie ist denn das Wetter für euch gewesen? Also, weil ich meine, kann ja auch mal gerade in den Bergen, niedrige Wolken und so, Wie habt ihr das hingekriegt? Einigermaßen im Zeitrahmen? Wir waren im Jura und im Winter. Beides Risikofaktoren.

Ein paar Mal hat es uns erwischt, dass es dann neblig war oder so tiefe Wolken, dass wir nicht mehr fliegen konnten. Im Großen und Ganzen hat es aber sehr gut funktioniert. Es hat teilweise auch viel Geduld gebraucht. Aber fliegen ist ja manchmal einfach viel warten. Aber unser Programm kommt man trotzdem da zum geplanten Enddatum abschließen.

Und hatten auch sehr schöne Flüge. Also manchmal hatten wir Glück, dann war grändchenfrei. Wenn das ja ein Klassiker mit Hochdruck, dass eben der Nebel dann liegt oder liegen bleibt vor allem. Aber man hat viel über das Wetter gelernt. Also gerade auch die spezifischen Phänomene in der Schweiz. Zum Beispiel Biese war ein Thema.

Was? Biese nennt sich das. Okay, das muss ich googeln. Kapitelmarke Biese. Ja, so ein Ost, ein relativ starker Ostwind, wenn die Hoch- und Tiefdruckgebiete richtig liegen. Und ja, dann bricht zum Beispiel in Zürich der Flughafen halb zusammen, weil er dann auf östliche Abflüge umstellen muss, was er nicht so gut kann.

Ja, genau. Und bei uns hat es sich halt auch darin gezeigt, dass wir dann auf einmal Wind aus der anderen Richtung hatten, also nicht mehr aus Westen, was eher die Regel war, sondern dann ging es in die andere Richtung. Okay. Ja. Also es war sehr spannend und man hat viel gelernt. Also ich freue mich jetzt auch wieder drauf, in zwei Monaten dann wieder dort zu fliegen. Diesmal Alpha.

Okay. Ja gut, aber ich stelle mir das mit dem Wetter halt, ist so ein bisschen so eine, Unregelmäßigkeit. Wird das denn auch dementsprechend eingeplant zu unserem Motto, okay, wir können heute nicht fliegen, also ab in die Klasse, Theorie weiter? Oder hat man da gesagt, es gibt feste Flugphasen und feste Theoriephasen?

Also wir sind strikt getrennt, was das angeht. Man konnte teilweise ein Briefing einschieben, weil sie natürlich manche Briefings dann erst zum gegebenen Zeitpunkt Sinn ergeben haben. Heißt, man konnte jetzt nicht am Anfang uns schon mit Cross-Country, ja, ich will nicht sagen quälen, aber halt einen Unterricht machen.

und dann wurden wir auch teilweise zu Meteo-Experten, das heißt, wir wussten genau, was sind unsere Limits. Wir haben ja auch ein Operations-Manual, an das wir uns halten müssen und dann wurden eben Meta und Tafs studiert und dann hat man ein bisschen gelernt, es abzuschätzen, wie sich das Wetter entwickelt an dem Tag.

Teilweise hat man Glück, teilweise hat man Pech, dann hat das Tafs nicht so gestimmt und wurde es doch schlechter als angesagt. Dann ist man halt wieder heimgegangen nach sechs Stunden warten, wenn es nicht ging, aber man hat trotzdem immer irgendwas mitgenommen. Welche Flugzeuge seid ihr da geflogen? Also mit wem war das Ausbildungsmuster da erstmal?

Also in Kränzchen war es eine DH40, es war ein sehr angenehmer Flieger mit einem Garmin 1000, also mit den zwei großen Bildschirmen plus einem Dieselmotor, was für so kleine Flieger ja auch ein cooles Feature ist, weil der eben sehr einfach zu bedienen ist und auch bei, ich glaube unsere tiefste Temperatur war mal minus elf Grad am Morgen.

Ja, ist halt wie ein klassischer Diesel vorglühen und die Kiste springt an. Was ich jetzt mit einem Afgasflieger teilweise, glaube ich, schon größere Bauchschmerzen hatte, wenn ich die Cessna jetzt bei minus fünf Grad rausgezogen habe. Womit habt ihr die betrieben? Mit Jet A1. Da ist nämlich der kleine, feine Unterschied. Wenn du diese Diesel-Dinger wirklich mit Diesel betreibst, und das tut mein Verein hier in Hamburg, der sagt, wenn minus 5 in der Artis steht, geht hier keiner mehr vom Hof.

Also du darfst fliegen, du darfst zurückfliegen, aber wegfliegen wollen sie nicht, dass du mit Minus 5 da raus gehst, weil sie einfach... Ja, wegen Gefrierpunkten. Genau, richtig. Ja, Paraffin oder irgendwas und irgendwas. Also mit Jet, klar, da kannst du, das ist wirklich einfach. Also das ist der kleine, den kleinen Disclaimer oder kleinen Anmerkungen möchte ich da reinschieben. Aber sonst gebe ich der Rift, ne?

Ja. Und die DR40 war meines Wissens nach gar nicht zugelassen für Diesel. Also wir wurden, wir waren da wirklich, ja, zu verdammt in Anführungsstrichen Jet zu tanken. Aber wie du sagst, hat einen angenehmen Nebeneffekt, dass mein Gefrierpunkt erstmal kein Thema ist. Ja, okay. Ah, cool. Völlig spannend. So, denn, also Thüri, und doofe Frage, gab's da schon welche, die, ähm, Ähm, oder wollen wir so sagen, ähm, ich glaube, ich mach mal aus dem Kopf raus, irgendwie in der 18.

Nee, in der 9. oder 10. Stunde gab es so den ersten Solo oder irgendwie sowas. Und, äh, oder war das später? Weiß ich gar nicht mehr bei mir. Ähm, äh, und wann, bis wann konnte man, musste man denn das gemacht haben? Gab es schon Leute, die es dann leider nicht mehr geschafft haben oder irgendwas? Ähm, weißt du das?

Also, aus unserem Kurs ist noch keiner ausgestiegen. Aus fliegerischen Gründen. Die Lernkurve da war sehr steil und es waren noch anstrengende Tage, aber es ist wieder so ein Ding. Wir waren ja immer ein Team und wenn du als Teamer gehst, dann hast du Erfolg als Team, behaupte ich mal. Heißt, wir mussten früh die Flieger aus der Halle ziehen, vorbereiten, ready machen und du hattest sehr viel Kontakt untereinander und konntest dir da auch viel helfen.

Ich glaube, das ist sowieso ein Aspekt, den muss man erzählen, das war bei uns ja immer so, dass du immer zu zweit geflogen bist. Also mit einem Fluglehrer, aber zwei Flugschüler. Der eine saß immer hinten drinnen und konnte halt zugucken, wie der andere das macht und dann halt dadurch lernen. Es ist immer noch eine Sache, die ich vielen Flugschülern empfehle, wenn sie irgendwo mit einem Kuppel irgendwo in einem Verein sind oder Flugschule oder sowas, ey, setz dich hinten rein und flieg mit.

Ja, und das Backseaten war eigentlich auch, wie du sagst, die Regel bei uns. Es gab halt bestimmte Sachen, wo man nicht hinten rein durfte, zum Beispiel bei Stalls oder, Airwork, da musst du mit dann eben alleine gehen. Aber so ist, wie du sagst, immer ein super Input. Man hat auch teilweise Sachen gesehen, die vielleicht der Fluglehrer gar nicht gesehen hat, die man dann im Nachhinein auch nochmal ansprechen konnte und sagen konnte, hey, schau dir das nochmal an.

Aber es ist eine sehr große Hilfe. Und macht auch Spaß. Muss ich jetzt trotzdem mal nachher, mit welcher Begründung durftest du bei den Stalls und sowas nicht mit dabei sein? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Also ich kann mir vorstellen, dass das ein Versicherungsthema ist. Aber es gab so bestimmte Sachen, die waren No-Gos für uns. Aber es sind eben Stalls zum Beispiel drunter gefallen.

Okay. Ja gut, kann er sagen. Also ich kenne einige, die sind bei den ganzen Stall-Übungen und in der Hitze dann später, ich meine, du warst ja auch da, wo es heiß war, die wurden hinten schlecht irgendwann. Und dann, dass man gesagt hat, hör mal auf jetzt oder irgendwas irgendwie. Naja. Ja, das war der Vorteil im Winter, weil wir halt keine Timing hatten in Kränchen und dann eben meistens relativ smooth Luft hatten.

Dann, ähm, ach okay, und dann war also das vorbei und dann kam wieder Theorie, ganz normale Theorie, oder? Genau. Okay, ja. Okay. Und dann ging es dann richtig los mit IFA, ähm, praktisch ein IFA, reine IFA-Theorie, mehr oder weniger, also, und auch teilweise sehr spezifisch, also wir haben dann auch richtig OPS-relevante Sachen schon gelernt, später auch für den Airliner, ähm, Und, ja, der Schwerpunkt lag halt vor allem auf Kartenlesen, Flugplanung, da man mal eben später für Goodyear dann eine gute Grundlage hat und dann da in die AFA-Fliegerei zu starten.

Welche Karten habt ihr da genutzt, von welchen Herstellern? Jefferson. Ah, okay. Wundert mich. Ja, also das Paket war immer ForeFlight und Jefferson. Ich kenne die Lido-Charts, die bei der Airline in Verwendung sind, aber ich glaube, eines der Probleme der Lido-Charts ist, dass sie eben nur für ausgeweilte Flugplätze verwendet sind.

Ja, okay. Ja, und Jefferson halt weltweite Coverage macht auch für jeden Platz. Hier in Franken findest du da eine VAC, also eine Visual Approach Chart. Ja, und die sind in ForFlight, kannst du sie reinkaufen, ne, als Package und dementsprechend, ja klar, okay, das ergibt Sinn. Wie lange hat die Theorie gedauert, das Ding?

Wir waren zwei Monate dafür in Zürich. Ja. Okay, das war auch nicht lang. Das war aber auch knackig dann, ne, oder irgendwas? Ja, es war knackig, ja. Also, wir haben viele Fragen. Wir haben am Ende mal einen Progress-Test, im Prinzip wie so eine abgespeckte RTBL-Prüfung, wo dann die Fächer abgefragt werden, indem man Unterricht hatte.

IFA-Theorie haben wir auch gemacht. Äh, IFA-Voice meine ich. Im Prinzip, weil es in Deutschland das AZF wäre. Aber ja, es war ein anspruchsvoller acht Wochen und man hat es immer vor den Kursen vorher, nimmt man sich natürlich immer mit, wie sehr da die Köpfe hängen und ich hatte Respekt davor, aber es hat auch wahnsinnig Spaß gemacht, wenn man halt viele Sachen lernt, die auch später relevant sind und ja.

Was meinst du mit Köpfe hängen? Dass sie über die Bücher hängen oder was? Ja, oder also man sieht ja, wenn man jetzt Unterricht hat, der einen für entspannt ist oder wo man sagt, okay, das geht leichter in meinen Kopf rein, sozusagen ist der Tag weniger anstrengender als wenn man jetzt was lernt, was komplett neu ist und was man auch dementsprechend nacharbeiten muss und die T2, wie es bei uns heißt, war da schon anspruchsvoll.

Also man hat viel Neues gelernt, viele Details und einfach ein großer Themenblock. Und? Ja. Okay, schön, dass ich Übernachtung, weil du gesagt hast, das war jetzt in Zürich und dann in Grändchen und musst du dich da selber für eine Unterkunft sorgen? In Zürich ja, in Grändchen nein. In Grändchen gibt es so eine Gemeinschaftsunterkunft, wo man dann Schlafzimmer hat, ein Gemeinschaftsbad und eine Gemeinschaftsküche.

und sich da dann eben frühestens ein Frühstück macht und abends eben zusammen kocht, was auch nochmal ganz angenehm ist nach einem anstrengenden Tag, dass man dann ein bisschen runterkommt. Und ja, in Zürich musste sich jeder selbst organisieren. Also ich habe bis jetzt in meiner Flugschüler-WG gewohnt.

Und ja, war eines natürlich immer eine coole Zeit, weil es praktisch wie permanent Klassenfahrt, man fährt früh gemeinsam zum Unterricht, lernt gemeinsam, setzt sich abends ans iPad zusammen, schaut auch mal einen Film zusammen. Ja, also, ja. Mich war es sehr angenehm. Da gibt es also so, ja, ich sag mal so, die schwarzen Brüten, schwarzen Bretter, wo dann, hey, ist die Wohnung wieder frei und so, wo man sich so ein bisschen organisieren kann, sozusagen.

Ja, in Syrien ist es schon anspruchsvoll, weil es natürlich eine beliebte Stadt ist. Ja. Aber die Schule ist ja am Flughafen und jetzt nicht in der Innenstadt. Und dementsprechend haben wir auch, ja, in der Nähe vom Flughafen gewohnt. Okay. Und da war das ganz angenehm, ja. Okay, cool. So, also, dann war also die T2 vorbei, die IFA-Theorie und dann ging es nach Goodyear, richtig?

Genau, okay. Finally, okay. Wieso finally? Ja, man hat sich schon drauf gefreut. Man arbeitet halt acht Wochen an der sicheren IFA-Theorie ab und hat halt immer Arizona, Pool und Zirrus fliegen gebraucht. Ja, okay. Und es baumelt dann immer so ein bisschen die Karotte vom Esel, also er hat einen wahnsinnig motiviert und hat auch, ja, im Endeffekt muss ich sagen, hat es die Erwartungen schon erfüllt, Arizona.

Was habt ihr denn da gemacht? Also erstmal eine Einweisung auf die Zirros wahrscheinlich, ne? Genau, also es ging los mit den dementsprechenden Briefings am Boden. Man kann ja nicht einfach sich reinsetzen und losfliegen, gerade weil es USA ist, weil die Lufträume anders sind, verfahren teilweise anders als in Europa.

und auch generell so eine Flugschule ist ja nicht nur man setzt sich ins Flugzeug und, geht fliegen, sondern es gibt ja viele Orga außenrum wir hatten ja da auch wieder ein Dorms, also ein Wohnheim, in dem wir untergebracht waren und da gab es dann dementsprechend viele Orga zu erledigen, plus natürlich die Visa-Formalitäten, und das Approval der TSA dass man da auch, als Flugschüler da fliegen darf weil man ja auch viele Flüge alleine macht und die Amis natürlich wissen wollen, wer da so im Luftraum unterwegs ist. Genau.

War das denn, ich habe jetzt keine Bilder gesehen oder mehr davon, war das ich sag mal so, du kannst mir natürlich schlecht beantworten, aber siehst du immer noch aus wie früher? Sind das denn noch die gleichen Dorms? Also die Dorms wurden jetzt vor kurzem renoviert, die waren ja sehr neu und auch sehr schön.

Also armintypisch hatte jeder eine eigene Klimaanlage, konnte sich praktisch die Wunschtemperatur einstellen. Ich weiß nicht, ob es bei dir auch schon so war. Ich glaube, ja. Das kann man nicht mehr. Aber es war halt so ein langer Schlauch, links und rechts, Türen und eine große Gemeinschaftsraum, Küche und ein Gemeinschaftsbad. Genau.

Also das ist noch identisch. Die Flugschule hat sich während Corona auch sehr verändert, weil es jetzt natürlich der United gehört. Mittlerweile heißt die Flugschule United Aviate Academy und die Lufthansa ist da praktisch mit rein, ja, ich weiß gar nicht, was der richtige Ausdruck ist, gemietet wahrscheinlich.

Und hat dann eben noch eine Teilflotte aus Lufthansa- eigenen Flugzeugen plus die Zeros der United, Und so sind es dann insgesamt, ich glaube, 75 Zeros, SA-20 sind es mittlerweile. Also eine ganze Menge. Okay. Und die gehören aber der United dann sozusagen? Ja, also es gibt Alpha-Victor-Tales mit einer Alpha-Victor-Kennung.

Die gehören, was ich weiß, United. Und dann gibt es Echo Foxtrot, also für European Flight Academy. Also Kürzung. Und die gehören dann eben noch der Lufthansa. Okay. Aber ganz kurz, United, wen bildet United da aus? Also wo kommen die her? Was sind das für Kameraden sozusagen? Ja, gut, dafür muss man ausholen. Die Amis haben ein anderes Ausbildungsprinzip als wir.

Also da ist es ja nicht so, ich gehe an die Flugschule, nach zwei Jahren fähig ich einen Airbus, sondern ich muss an die Flugschule gehen, meinen Schein machen und dann 1500 Stunden sammeln, bis ich überhaupt als Co-Pilot infrage komme. Also das ab Initio-Training, was du machst und was ich gemacht habe, was verbreitet ist in Europa bei den großen Airlines, das gibt es dort halt nicht, ne? Richtig.

Genau, und deswegen, ja, United bildet halt ihr Nachwuchswart aus, aber der Nachwuchs darf nicht direkt zu United. Das sind die Krux, die müssen dann eben als Fluglehrer ihre Stunden sammeln oder, ja, was ich glaube der beliebteste Weg immer noch ist, dann macht man zwei Jahre Fluglehrer, sammelt die 1500 Stunden als PIC und dann darf man eben als Co-Pilot sich bewerben bei einer Airline.

Das heißt, das ist praktisch nur eine Schule für die United, dass du sagst, ich habe an einer United-Schule mein PPL gemacht. Ja, man trainiert schon Multi-Engine CPL, aber braucht dann eben noch diese Pickstunden, dass man da auch zu einer United darf oder eben zu einem Regional-Carrier in Amerika. und ja, United hat da eben dieses Aviate-Programm, mit dem sie dann praktisch so einen Flow zu United ausgelegt haben.

Für uns war es nicht so relevant, also das sind nur so die Eckpunkte, die ich mitgekommen habe. Wir es natürlich ganz anders haben. Wir waren, die Fluglehrer wussten auch, wir fangen später an als sie an der Schule und sind aber früher auf dem Airliner, also das war immer ein bisschen so das Paradoxon.

Wir brauchen länger und ja. War immer so der Catch. Dann war eine beliebte Frage eben immer an die Fluglehrer, ja, wie viele Stunden hast du denn und wo bewirbst du dich? Ja, okay. Aber die Stimmung war okay mit denen? War immer ganz spannend. Also die Stimmung zu den Fluglehrern war okay, da gab es keine Reibung oder irgendwie sowas?

Nee, also ich würde sagen, sehr gut sogar. So natürlich in einem ähnlichen Alter wie wir teilweise, also Mitte 20, ähm, Bis, ich weiß nicht, 40 würde ich schätzen. Es gab wenig alte Leute da, also alte Fluglehrer. In Gränchen waren es mehr, die eben geschult haben, weil sie eben gerne schulen. Und die Amis, die müssen halt teilweise schulen, damit sie vier Stunden kommen.

Aber ja, die Lehrer würde ich sagen, war eine gute Stimmung und man war eigentlich ziemlich auf Augenhöhe, das war sehr angenehm. So, und dann bist du da zu Russ geworden. Erstmal eine Einweisung, dann hast du den amerikanischen PPL, aber basierend auf den Deutschen gleich mitgebracht dann? Ich habe ihn während Corona mal umschreiben lassen und das hat dann eben einiges vereinfacht, weil man dann praktisch, sonst bräuchte man immer so einen Solo-Release, auch dass man Solo fliegen gehen darf dort.

Wir mussten auch unseren drei Stunden Solo dort fliegen und das war bei mir eben damit abgehandelt, dass man dann einen Fluglehrer abzeichnet, dass er ein sogenanntes Flight-Review gemacht hat, im Prinzip wie so ein Überprüfungsflug hier in Europa. Genau, BMA. Ja, ausgecheckt. Ja, genau. Und dann habt ihr hauptsächlich Hive IFA. Was sagst du erstmal zu der Cirrus?

Wie findest du den Flieger? Ich fand es, er hat ein bisschen natürlich unter der Physik gelitten in Arizona, dem bei 45 Grad so ein Motor ohne Turbo natürlich nicht mehr die Leistung bringt, wie bei 0 Grad im Winter. Aber ich fand es, Also für den Hintergrund, dass wir Airliner fliegen sollen, ein sehr angenehmer Flieger, auch mit sehr vielen Features.

Und ja, ich war am Ende eigentlich schon ein Fan. Man konnte den Flieger sehr schön landen. Die Avionic war natürlich topnotch. Das neueste Garmin-Paket. Und man hatte viel Platz. Also ich bin über 1,90. Und in der DR-40 war es dann schon so, dass man dann teilweise den Kopf immer so 10 Grad nach rechts geneigt hat, dass man nicht an die Haube kommt.

Und das war in der Zeros gar kein Thema. Da gab es genug Platz. Auch hinten beim Backseaten, was auch angenehm war, weil man eben drei Stunden dann auf die Beine ausstrecken konnte und den Flug genießen konnte und sich nicht reinfalten musste. Okay, cool. Ich bin gerade ein bisschen beruhigt. Ich habe gehört, dass Cirrus da geschult wird.

Und ich habe gesagt, die machen doch da nicht PBL-Ausbildung mit, also Solo-Flüge und sowas. sondern ihr habt alle ja schon Hintergrund ist meiner Frage, du weißt wie die steuert, die hat diese federbelastete Steuerung mit diesem Single Stick und so und ich finde das grenzwertig daraus für jemanden praktisch, das erste Fliegen beizubringen, weil ich finde du kannst das wenig flügeln in der Kiste das ist ein Flieger den kannst du gut fliegen wenn du weißt was du tust und der ist hervorragend um mit Autopilot geflogen zu werden sozusagen.

Ja, doch. Eierfahrbomber, lange Strecken, viel geradeaus. Da ist es, wie du sagst, da hatten wir als Schweizer Kurs eben den Luxus, dass wir in der DA40 schon unterwegs waren, die eben konventionell gesteuert wird mit einem Stick und ohne Schickimicki Autopilot etc. Und die Cirrus war schon ein Umstieg, aber wenn man jetzt von so einem ich würde nicht sagen Advanced Hintergrund kommt, sondern dass man schon mal so sein Break-In hatte beim Fliegen, dass man mal gefühlt hat, okay, was sind die Ruderkräfte, dann, ist es, wie du sagst, schon anspruchsvoll, da jetzt von Null auf eine Zirrus zu gehen.

Aber gibt es welche, die machen das? Die Lufthansa, die deutschen Kurse machen das, ja. Die kommen mit 0 Stunden nach Goudir und fliegen dann zu uns. Ja, okay. Na gut. Also es geht ja anscheinend irgendwas, aber ich finde, das ist so ein bisschen wie Segellernen auf dem Katamaran, weißt du? Es geht, du kannst Segellernen auf dem Katamaran, ich weiß nicht, du segelst irgendwie, aber so richtig Gefühl für den Wind und kommt da jetzt oder irgendwas, hast du eigentlich nur auf einer ollen Jolle, weißt du, wo die langsamer ist, wo alles, alles.

wenn er ruhiger ist, ne? Ja, genau. Es ist am Ende des Tages, glaube ich, also durchentwickelt es das Single-Engine-Flugzeug, was man sich anschaffen kann. Also wir sind ja jetzt noch die Einsteiger-Variante geflogen. Es gibt ja dann noch die größeren Modelle mit Turbolader, mit Anti-Eis und Pipapo. Aber ich fand es schon enorm krass, also wie du sagst, mit dem Autopiloten und der Avionic, wo man auch sich herrlich drin vergucken kann.

Wir sind auf Wirf war noch geflogen da und du bist schon dazu verleitet, dann eben permanent aufs Garmin zu starren, anstatt rauszuschauen. Und ja, da war es in der DR40 angenehmer, da war es noch ein bisschen mehr Stick and Rudder. Wie viele Stunden hattest du denn, bevor du denn nach, also wie viele Stunden hast du ein Grenzchen gehabt, als du dann fertig warst und wie viele Stunden habt ihr denn noch in, hier, Gutier geflogen?

Gutier. In Grenzchen waren es 40 und Gutier waren es dann nochmal 80. Ah, okay. Hintergrund, ja, 35 Stunden brauchst du, glaube ich, für den PPL und wahrscheinlich auch in der Schweiz, ne? Irgendwie sowas, ne? Ja, also PPL spielt für uns keine Rolle, weil wir eben eine integrierte Ausbildung machen, heißt, wir kriegen gar keinen PPL mit, sondern wir machen am Ende die ATPL-Prüfung und haben dann praktisch einen ATPL ohne davor irgendwas gehabt zu haben, aber ja.

Aber du, Moment, du hast nachher den ATPL, aber mit, ja, aber das, ja, okay, alles klar, gut, habe ich ja auch, aber ihr habt schon das SEP-Rating noch reingetragen gehabt natürlich, am Anfang und sowas. Bin ich mir nicht sicher. Es kann sein, dass es nur CPL-Multi-Engine Instrument ist. Ja, aber trotzdem muss es, und dann musst du doch irgendwann noch für SEP, muss doch irgendwas drin, also so irgendwas drin.

Ja, man braucht ja das Class-Rating. Ja, das Class-Rating brauchst du. Ja, das ist wie bei mir auch. Ja, cool. Also mit anderen Worten, du hattest dann 80 Stunden, als du wiederkamst, sozusagen. Ja, mit Grenzchen 120. Mit Grenzchen 120. Okay, cool. Das heißt, es ging wieder zurück und ja, Moment, in der Phase bist du jetzt.

Jetzt wird es dann europäisch und zwei Motorik. Vereinfacht gesagt, ja. Und das steht ja noch bevor, sozusagen. Genau, dafür gehen wir jetzt in den Simulator nach Zürich für einen Monat, üben dann Multi-Engine und europäisches IFA. Das unterscheidet sich auch nochmal zum amerikanischen IFA ein Stück weit.

Und genau dann, wenn wir den Simulator abgeschlossen haben, geht es dann nochmal nach Kränchen und da fliegen wir dann VFA und IFR DA-42, also zweimotorigen Flieger. Okay. Du heißt, du hast zweimotorig noch gar nicht geflogen, ne? Ne. Wundert mich, dass sie das da auch nicht machen, weil in der Schweiz ist das ja alles deutlich teurer, oder nicht?

Ich vermute es. Man kriegt natürlich keine Rechnung, wo alles detailliert, also während der Ausbildung, wo alles detailliert aufgelistet ist. Aber ja, ich denke, die Kosten in Amerika sind, was ich sagen, was ich weiß, schon geringer, weil man einfach keine Landegebühren hat, alleine schon, alles ein bisschen unbürokratischer, Flugplätze sind permanent geöffnet, alles für sowas bei uns immer ganz nett wäre, aber halt das nicht ist.

Ja, ja, klar. So, und dann, das heißt, wie lange hast du jetzt schon hinter, du hast angefangen, du bist angefangen, ich hab's mir ja selber hier aufgeschrieben, im Juni 23 hast du angefangen. So, es ist jetzt ein Jahr und ein paar Monate vorbei. Das heißt, wieder im Winter darf sie jetzt demnächst, darf sie jetzt wahrscheinlich wieder ein bisschen Theorie machen, oder? ATPL, oder?

Also wir machen jetzt wirklich nur den Simulator bis zu Weihnachten dieses Jahr und dann geht's ja, Im Januar beziehungsweise Februar dann Alpha fliegen auf der DA42. Welchen Simulator gehst du jetzt? In den DA42? Auch DA42. Ah, okay. Da übt man halt die ganzen Abnormals. Manche Sachen trainieren sich halt im Simulator sicherer und einfacher.

So Single-Engine Approaches zum Beispiel und was alles zu so Multi-Engine-Rating dazugehört. Das heißt, werdet ihr, wenn ihr da in dem Flieger sitzt, werdet ihr ja zu zweit sitzen vorne? Also werdet ihr das schon praktisch CRM-technisch zu zweit das machen oder immer noch alleine alles? Ich weiß, dass es getrennte Procedures gibt, aber wie es im Detail aussieht, weiß ich noch nicht.

Also ich denke, das wird sich dann im Simulator zeigen, inwiefern wir da gebrieft werden. Ich meine, es ist ja immer noch eine ATPL, auf die wir ausgebildet werden und keine MPL, wo es dann mehr Open-O-Multi-Crew gehen würde. Aber ja, ich denke. Die Details zeigen sich dann. Ja, okay, okay. Also okay, wenn du es noch gar nicht weißt, du da was?

Ich weiß, dass die, klar, die DR-42 ist ein Single-Pilot-Flieger sozusagen. Inwiefern sie da so Multicrew mit reinbringen, das wäre vielleicht spannend. Du musst es ja haben, auch für dein ATL. Du musst ja den CM-Teil Schulung, das ist ein extra Bestandteil, den musst du auch Multi-Engine machen. Der wird wahrscheinlich damit abgehakt werden.

Also, wie gesagt, es gibt getrennte Procedures in den Handbüchern, aber wie genau die dann praktisch ausgelegt werden, weiß ich noch nicht. Also du hast auch noch keinen SIM-Plan, wo du mit deinem Teamkollegen dann da zusammen sitzt und der Fluglehrer hinten, oder? Ja, man ist zusammengeplant, das schon. Aber da steht jetzt nicht drin, er ist Pilot-Flying, ich bin Pilot-Monitoring.

Ah, okay. So genau gesplittet ist es nicht. Wann geht es los? Also wann hast du die ersten SIMs? Weißt du das schon? In der Woche vom 11. November. Ah, okay. Meine Freundin gerade reingekommen. Ah, okay. Sollen wir auch unterbrechen? Nee, alles gut. Okay. Gut. Kann weitergehen. Okay, gut, wunderbar, alles klar.

Ja, der unangenehme Teil. Ja. Kosten. Geld, wollte ich gerade sagen. Ja, ja, das ist, ja. Was musst du da immer schön Vorkasse machen? Wird das nach Phase bezahlt? So PPL kostet so und so viel oder die erste Phase so und so viel. Wunderbar, Schulterklopfen. Du darfst weitermachen, aber jetzt musst du erstmal nochmal einen Schein hinlegen oder einen Check oder sowas.

Also wir haben eben durch das positive Assessment eine Einstellungsabsicht seitens der Swiss, beziehungsweise Edelweiß. Und die schießen praktisch einen Teil der Kosten zu. Plus dann gibt es noch Fördergelder vom Schweizer Staat. Okay. Ja, ich persönlich musste jetzt dann 35.000 Franken eben aus eigener Tasche finanzieren.

Mehr nicht? Nee. Nee. Du kannst dich glücklich schätzen, mein Freund. Das weißt du, ne? Ja, das weiß ich, ja. Weil das ist teilweise deutlich teurer, ne? Also, aber die musst du bezahlen. Da wird auch nichts irgendwann übernommen oder irgendwas in... Nee, das ist Cold Heart Cash. Okay. Den Anteil der Airline muss man dann über das Gehalt zurückzahlen. Aber es ist natürlich angenehm.

Ja, das ist nicht im Vorhinein. Aha, also sind da doch noch Kosten, die da kommen, wenn du sagst Anteil. Ja, aber also die Upfront-Kosten sind erst mal die 35.000. Okay. Den Rest kriegt man dann eben noch mehr als Ratenzahlung dann vom Gehalt abgezogen, wenn man dann bei der Airline ist. Okay, also das ist aber bei den anderen aber auch nicht anders.

Also da hast du da, aber in der Gesamtsunde muss man, wie viel du zurückzahlen musst und sowas? 95 ungefähr sind es dann. Okay, gut, okay. Also ich habe gerade, ich habe gedacht, was ist das denn? Das ist ja wie früher. Irgendwie sowas. Ja. Es ist halt, wie gesagt, dementsprechend angenehm, dass man halt nicht auf Anip 100.000 irgendwo herzaubern muss, die dann weg sind, sondern, ich sag mal, jetzt als Schüler stört es einen natürlich, nicht, wenn man dann später bei der Airline es zurückzahlen muss, da ist es erstmal wichtig, dass man die Ausbildung macht und den Job bekommt.

Und da ist es halt angenehm, wenn man eben die 35 nur finanzieren muss. Also okay, jetzt muss ich nachdenken, ich glaube, das ist aber bei den, ich sag mal, Lufthansa-Ding, also bei den anderen auch nicht anders. Wir bewegen uns da in den ähnlichen Summen und ich dachte eben gerade, du bezahlst nur für 35 und das ist, nee, aber das ist bei den anderen auch so.

Da hast du die Summe, die bewegt sich auch in die sechsstelligen Bereiche da sozusagen, knapp davor. Plus, ich meine, wie heißt das schon, Gasfasserscheiße musst du ja trotzdem bezahlen. Lebenshaltungskosten, klar. Genau, Wohnungen in Zürich, wenn ich höre und so weiter. das bei den anderen aber genauso, dass du es dann am Ende, wenn du dann eingestellt bist, dann zurückbezahlen musst, beziehungsweise solange du noch nicht eingestellt bist, wird es auch gestundet. Also so habe ich es im Kopf.

Ja, genau. Genau, richtig, okay. Ja, bei den Deutschen ist halt der Unterschied, dass sie eben noch nicht für eine Airline ausgewählt sind oder bei den deutschen Kursen und das für uns praktisch dann schon ja, eben von der Swiss am Anfang übernommen wird mit der Aussage, wir übernehmen euch, wenn Bedarf ist.

Ja, das wäre so der Kernunterschied eigentlich. Okay. Und das heißt, diese Einstellungsabsicht, du hast erzählt, es gab vorher Kurse, die hatten das nicht oder irgendwas oder wie ist das? Ich denke, es hing halt damit zusammen, dass eben die Swiss ja auch Staatshilfen bekommen hat und dann natürlich nicht das Geld mit der Gießkanne verteilen kann, sondern eben auch sich aufs Kerngeschäft konzentrieren muss.

Okay. Das dann, was sich nach Corona dann eben wieder vereinfacht hat, wo es dann wieder ging, dass man wieder Flugschüler eben unterstützt und neue Piloten, ja, subventioniert ein Stück weit. Okay. Okay. Ja, mehr weiß ich dazu eigentlich gar nicht. Ich kann ja nur für mich selber sprechen. Ja, ja, okay, verstehe, alles.

Weil ich will nicht was vom Hören sagen. Ja, ja, ja, nee, alles klar. Falsches erzählen. Gut, gut, gut, gut. Das heißt, also nur mal zur Dings, also bei dir ist praktisch, wenn das sofern das alles abläuft und gut ist und so weiterläuft, das scheint ja auch alles, ne, du hast es ja auch alles hinzukriegen für dich, so wie ich dein Lächeln jetzt so interpretiere, dass du dich nicht überfordert fühlst.

das wird Edelweiß dein Ziel sein. Genau. Und Swiss oder Edelweiß? Swiss, ja. Wir haben vier Leute im Kurs, die eben zu Edelweiß gehen. Hatte die den Einfluss drauf? Ne, die haben sich einfach getrennt beworben. Ich glaube, das Auswahlverfahren war dasselbe, aber die Airline war praktisch ein anderer.

Die haben sich dann eben für die Edelweiß entschieden. Ja, witzig. Also das ist das eben der Unterschied. Bei den Mannern bist du die Group Academy und am Ende kannst du froh sein oder wo immer du denn sozusagen untergebracht wirst. Aber dadurch, dass du dich bei Swiss damals direkt beworben hast, wird es auch die Swiss werden.

Ja, ich finde, es ist schon ein Luxus, wenn man einfach weiß, es ist eine sichere Bank, man kann sich darauf einstellen und man muss halt eine gute Ausbildung abliefern, um dann übernommen zu werden. Aber an sich ist die Arbeit erst mal getan. Ich muss mich jetzt nicht nur mal bewerben oder in einen Simulator, sondern ich muss eine gute Ausbildung machen und darf dann eben, ja, so ist es besser.

Das ist Gold wert. Also wie viele Leute versuchen, den Schein zu machen über alle möglichen Wege und hangeln sich dann von Airline zu Airline oder von Sitz zu Sitz zu sagen, also alles gut, also Respekt, also. Ja, ich bin auch sehr dankbar drüber. Also ich sage immer eben, wir hatten es ja vorhin von einem gefällten Lufthansa-Assessment, aber dass es dann meistens klappt und dass man da die Zusage bekommt, bin ich immer noch happy drüber und hat sich glücklicherweise so ergeben.

Ja prima, okay, dann müssen wir da irgendwann nochmal eine Nachfolge machen, wie das denn so weitergegangen ist oder irgendwie sowas. Du bist ja praktisch ja jetzt so, weil dann auch bei der Airline ein bisschen weitergeht, das ist ja auch alles nochmal sehr, sehr spannend. Wir haben so ein paar Fragen eingesammelt.

Das eine ist hier von Nick und der hat auch die Frage zum Beispiel Zeit und Kosten gestellt. Das haben wir, da steht es auch ja endlich, deswegen da steht auch die Gesamtkosten, da hast du dir aufgeschrieben, zweieinhalb Jahre dauert das Ganze. Dann mit den zweieinhalb Jahren meinst du, dass du denn auch auf der Linie ausgebildet bist oder bis du in der Linie angekommen bist?

Bis wir Type-Rating machen dürfen. Ah, okay. Also zu Swiss kommen. Swiss und die Flugschule ist ja nicht identisch, sondern die Flugschule ist ja praktisch eine selber warte Firma, die uns für die Swiss ausbildet. Und es sind zweieinhalb Jahre momentan vom Ausbildungsbeginn bis zum Swiss-Indie. Und hier steht auch eine Summe, die hast du da selber reingeschrieben, deswegen kann ich die auch sagen.

Einmal die 35.000 Eigenanteil, aber dann die 140, die du praktisch abstottern musst nachher sozusagen. Ja, genau. Die sich halt aus dem Airline-Anteil, den Staatssubventionen der Schweiz und dem Eigenanteil zusammensetzen. Ja, ich hatte auch Staats... Ich bekam BAföG damals, wenn du das was sagst. Ja.

Und ich musste das auch noch teilweise zurückbezahlen, also von der Seite her. Ja. Ja. So, Nick fragt mal was ganzes. Nick fragt... Kosten hat er ja gerade sozusagen gefragt. Und Nick fragt jetzt Folgendes, wie läuft die Ausbildung dort ab? Üblicher Tagesablauf. Ja, also, Theorie ist relativ unspektakulär, das startet man meistens morgens um 8 und dann bis nachmittags 16 Uhr teilweise.

Das zieht sich auch so durch. Klar, man hat natürlich mal spätere Tage oder frühere Tage, wenn irgendwas Spezielles ansteht. Fliegen an sich ist Gränchen versus Goodyear auch sehr unterschiedlich. In Gränchen war es immer so, man hat sich früh getroffen, die Flieger bereit gemacht. Dann gab es ein Meteor-Briefing und dann wurde eben in den einzelnen Flight-Teams gebrieft.

In Gutier war es auch teilweise so, man ist um drei Uhr aufgestanden und ist dann um fünf Uhr solo fliegen gegangen. Da wurde fast round the clock geflogen. Also wir hatten nur so eine Sperrstunde eben von, ich würde sagen, null Uhr bis fünf Uhr, wo niemand geplant war. Aber den Rest vom Tag ist man eigentlich immer irgendwann in der Luft gewesen.

Also es war sehr unterschiedlich. Hat fast ein bisschen was von Airline. Also zu jeder Tagesmachtzeit. Also bei mir, wenn ich das in Erinnerung auch war, wenn ich höre, dass du in Grändchen den Flieger selber aus der Halle gezogen hast und vorbereitet hast, daran kann ich mir erinnern, damit hatten wir in Gutier nichts zu tun, sondern die Flieger standen alle unter diesen Carports draußen.

Ja, Ramadas, ja. Genau, und die ganze Maintenance-Kram oder Einhallen oder irgendwie sowas, also da, okay, das hast du da, Maintenance-Kram, hast du ja Dings auch nicht zu tun gehabt, aber, das war so ein bisschen, da war eigentlich eine Line-Maintenance, die da kam und die Flieger sofort, das war immer noch nur so ein bisschen, also mehr Maintenance dahinter, ne?

Ja, genau. Ja, bist du denn in Guti ja gerne frühmorgens um 5 geflogen? Also ich finde, es hat was, ja. Die Luft ist sehr ruhig. Es hat noch nicht 40 Grad, sondern vielleicht nur 30. Ja. Und ja, es ist einfach ein Vibe. Gerade diese Soloflüge, früher am Morgen, wo man dann im Sonnenaufgang fliegt und allein im Flieger ist, ja, es ist schon fast, Wie sagt man das? Fällt das Wort nicht ein?

Romantisch. Meditativ so. Ja, wie wenn man meditiert im Flieger. Das war sehr angenehm. Nachtflüge waren auch schön, weil eben auch wieder die Sonne weg war und nicht so das Thema war. Was happig war, waren die Nachmittagsflüge, also 14 bis 17 Uhr. Da war es dann schon knackig warm. Und auch wenn man dann teilweise außerhalb Goodyear's den Flieger umgedreht hat, Das heißt, landen, tanken, Pre-Flight-Check und weiter geht's.

Das war schon happig. Da waren wir dann froh, wenn man im Flieger war und die Klimaanlage angeworfen hat. Was? Hat der Flieger eine Klimaanlage gehabt? Ja, tatsächlich. Oh, welch Luxus. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Viele haben immer gesagt, dass im Phoenix die Flugschule alle beneiden, weil sie eben Flieger mit Klimaanlage haben.

Und da ist es dann nicht so schlimm, wenn man mal eine Viertelstunde vor der Piste steht und wartet, dass mal losgeschickt wird vom Tower, sondern man drät halt nicht. Okay, nee. Also Klimalage, das kannte ich nicht. Die muss aber zum Start ausschalten, wegen der Performance, oder? Wir sind mit angeschalteter Klima gestartet, ja. Es gab zwei Tabellen mit Klima und ohne Klima, aber wir sind in der Regel mit Klimaanlage gestartet.

Nochmal, weil du gesagt hast, Solo-Flug. Du hast ja hauptsächlich dort IFA gemacht, oder? Es war fast ein 50-50-Split, also wir haben in Grenchen diese Initial VFR-Phase gemacht und praktisch darum ging, wie steuert mein Flieger, wie komme ich von A nach B und in Goodyear ging es dann eben darum, da das nochmal zu verfeinern und dann weitere Strecken auch VFR zu fliegen.

Ah, okay. Also es war noch viel VFR dabei und erst in der Mitte hat es ungefähr geswitcht dann zu VFR. Okay, cool. Ja, okay, also es war so morgens, ganz kurz, von meiner Frage her, gibt es da auch noch die Kantine? Also bei uns gab es immer eine Kantine, wo es Frühstück und Essen gab und sowas. Ja, die gibt es auch noch.

Okay, muss man da bezahlen oder kriegt man da so das Essen? Ne, das muss man bezahlen. Oh, okay. Bei mir war es noch mit drin. Ja, habe ich auch schon gehört. Ja, genau. So, ja, und dann hat er hier Fragen gestellt. Ich glaube, die haben wir teilweise noch oder die haben wir teilweise schon beantwortet.

Nick hatte noch gefragt, wer ist für Flugzeuge? Da haben wir gesagt, du hast aufgeschrieben DA40NG, wofür steht das NG? Ich glaube, Next Generation. Ah, okay. Die DR40 war ja ursprünglich auch mal mit einem normalen Afgasmotor entwickelt worden. Und dann die NG war eben eine Weiterentwicklung mit dem Glass-Cockpit, Winglets, Dieselmotor.

Okay, alles gleich dafür steht das, ne? So, genau. Und dann Theorieschule, da hast du geschrieben, ja, die Zürich oder am LAT-Standort. Was ist der LAT-Standort? Es gibt einen großen Campus bei uns am Flughafen, wo alle zusammen trainieren. Das ist auch ein ganz spannender Test. Es sind Flugbegleiter da, die ihr Training dort absolvieren.

Piloten, die in den Simulator müssen, also von der Linie, Flugschüler und auch noch die Assessment-Kandidaten. Also die Piloten-Assessments sind auch noch im gleichen Gebäude. Das ist immer ein ganz spannender Mix. Das ist in Zürich, schätze ich mal, und das ist, wo die Attrappen, wie du sagst, für die Flugbegleiter stehen, wo Rutschenübungen gemacht werden und all das und auch die Full-Flight-Simulatoren.

Das ist ein tolles Programm. Line Aviation-Training, das gibt es in Frankfurt, heißt das auch LRT, deswegen Deswegen frage ich auch. Okay, ah, cool. So, Anerkennung der Lizenz in der EASA, fragt er hier. Ja, wir trainieren ja in einem EASA-Sylla-Bus, das heißt, wir kriegen eine Schweizer Berufspiloten-Lizenz am Ende.

FAA wird eigentlich so gar nicht trainiert. Okay. Die brauchen auch andere, ja, teilweise Manöver. Also die machen so Sachen, die sie nennen das Ground Reference Manövers. Ja. Wo man anscheinend zum Boden dann manövriert, was wir noch nie gemacht haben. Genau, ich habe am amerikanischen CPL, das sind so Turnaround-the-Points und, Schandelles musst du fliegen und so.

Da musst du halt Kreise, perfekte Kreise um den Turm rumfliegen und den Wind berücksichtigen und all sowas. Das ist so, musst du machen. Steep-Spirals musst du üben und wieder runterkommst schnell und sowas. Genau. Ja. Okay. Achso, genau. Also anerkennende Lizenz, das heißt, Moment, die Schweiz ist doch, ist die nicht in der EASA?

Doch, das ist eine EASA-Lizenz, ja. Genau. Eine Schweizer EASA-Lizenz, ja. Hättest du denn irgendwas Amerikanisches oder außer dein, du hast jetzt dein PPL umgeschrieben in Amerika sozusagen, auf amerikanischen PPL basierend auf deinen deutschen, richtig? Ja, also keine eigene Lizenz, sondern im Prinzip ja eine Validierung, dass ich damit in Amerika fliegen darf, ja.

Hättest du, ich weiß, bei mir damals haben das einige gemacht, die haben dann nochmal ein bisschen tiefer in die Tasche gegriffen und haben sich dann so einen Fluglehrer geschnappt und haben gesagt, hey, nimm mir nochmal einen PBL-Check-Ride-Up oder irgendwas, sodass sie eine volle amerikanische Lizenz haben oder sowas, aber das hat….

Also ich habe davon gehört, dass es Leute gemacht haben, die von der Lufthansa in Gutier waren, aber für mich persönlich war es jetzt keine Option. Okay, okay. Vielleicht mal später irgendwann, aber…. Ja gut, okay, dann fragt ihr ja weite Perspektiven, Karriere danach. Das haben wir auch schon so ein bisschen, ne?

Ja genau, also wenn alles gut läuft und ich eben eine solide Leistung in der Ausbildung zeige, dann geht es danach als First Office eben zur Swiss. Okay, und dann, wie das dann weitergeht, dann, da steht so ein Stern. Ja, da ist man erstmal froh, dass man da angekommen ist. Ja, genau, genau, genau, genau.

Ja gut, okay, und dann haben wir hier Blackstone. Die Fragen, die sind möglicherweise doppelt, weil ich habe die eingesammelt und irgendwas irgendwie so. Also, da haben wir noch den Kollegen Black Surfer, der hat Folgendes gefragt. Was sind die Gründe, das überhaupt in Amerika zu machen? Beziehungsweise, warum geht es hier nicht? Besseres Wetter, mehr Platz im Luftraum, ne? Ja.

Ich würde sagen, Amerika ist ja ein Riesenland. Das ist schon mal ein großer Vorteil. In der Schweiz war es so, wir sind eine Stunde geflogen und waren eigentlich fast einmal quer durch. in Amerika konntest du drei Stunden in eine Richtung fliegen und warst, wenn du Glück hast aus Arizona raus, und ja ich hab noch, was mir noch spontan einfällt Flugplätze sind halt 24-7 offen heißt ich muss keine Öffnungszeiten großartig beachten, das Wetter natürlich auch sehr gut in der Regel wir hatten tatsächlich ein bisschen Pech bei uns gab es so einen Monsoon heißt da kommt wo auch immer feuchte Luft her und dann bilden sich da teilweise Gewitter und Schauer.

Da musste man dann teilweise drum rum planen. Also einmal ist es uns passiert, dass wir auf dem Eierfahrflug dann eben von der Flugsicherung um die Schauer rumgeschickt wurden, aber. Also ihr hattet ja gar kein Radar, ne? Also das hat dann die Flug-Inklusion für euch gemacht, ne? Es gibt halt diesen Datenlink über ADS-E in Amerika, wo man Wetterdaten in die Avionic empfängt.

Also im Prinzip, ja, man hat Wetterdaten an Bord, die sind aber natürlich nicht so genau wie ein richtiges Radar. Aber es gibt schon mal eine gute Idee, wo jetzt die Schauer und Gewitter sind. Ist das in der Avionic eingebaut, die Empfangsmutigkeiten? Ich habe mir nämlich ein Sentry gekauft, Das ist das, was vom Vorflight, den kann ich dann die Scheibe klemmen.

Genau, genau. Und ich kriege auch das Wetter, aber nicht in Deutschland. Das gibt es leider nicht. Ja, das ist so eine der Eigenheiten. Also es gab über dieses ADS-B, so war die Meta so ein Taft der Flugplätze in die Avionik rein. Heißt, das war im Prinzip fast wie ein Airliner, dass man sich die Artis irgendwie zieht.

Also man hat immer so situational awareness technisch eine gute Idee gehabt, wenn ich irgendwo hingeflogen bin, wo das Wetter jetzt marginal war, konnte ich immer das Meta ziehen und sagen, okay, so sieht es aus. Und man hat ja auch teilweise auf 6.000 Fuß noch Handy empfangen, das fand ich auch sehr spannend.

Gut, also das kriegst du hier auch hin, aber wie gesagt, dieses ADSB-In, wie das heißt, das wäre so toll, wenn das was hier geben würde. Ich meine ganz ehrlich, Wetter und auch wenn das 15 Minuten verspätet ist, das Radarbild, aber das ist immer noch besser als keins. Ja und Verkehr und alles drum und dran, was dazu gehört. Wahnsinniges Plus. und Safeties.

Genau, also Black Surfer gefragt, warum. Natürlich daraus konsequenterweise die Frage, ist es günstiger als in der Deutschland oder EU seinen Schein zu machen. Ich glaube, die Frage, die kommt immer wieder auf dem Podcast auf. Wir haben immer auch, das Amerika fliegen manchmal und so, deshalb es gibt Leute, genau deswegen gehen sie nach Amerika, um dort günstig, zumindest Stunden zu sammeln, die sie bräuchten. für irgendwas.

Ja, ich denke, die Differenz ist geringer geworden über die letzten Jahre. Früher konnte man ja noch eine Cessna wahrscheinlich für 50, 80 Dollar Charter, da bist du eher der Ansprechpartner, wie es vor 15, 20 Jahren war. Ich habe eine Cessna mal für 24 Dollar nass gemietet, aber das ist ein bisschen länger her.

Ja, ja, und heute ist es eher so, also auch fast wie bei uns, für eine Cessna vielleicht 200 Dollar die Stunde. Ich, ähm, hier der, ich habe eine Folge gemacht vor drei Jahren mit einer Gruppe von Leuten, die sind nach Oschkosch geflogen und der eine ist mit so einer Duchess, Beachcraft Duchess da geflogen, also in der 2-Mod.

Also das ist kein Highlight der 2-Mods. Also wenn da ein Mod ausfällt, hast du einen besseren Gleitwinkel. Mehr hast du irgendwie auch nicht. Aber ist eine 2-Mod, zählt als Multi-Engine-Time und der hat auch, Our Building wollte er machen, der wollte also Stunden sammeln für irgendwie Lizenzen und ich glaube, der hat dafür bezahlt, lass mich lügen, 300 Dollar die Stunde oder irgendwie sowas, in Deutschland fängst du, unter 800 kriegst du keine Twin.

Ja, das ist natürlich, also Twins sind ja deutlich verbreiteter jetzt hier, auch private und alles. Genau. Also Black Surfer, das ist also einer der Gründe, natürlich Geld ganz schlecht einfach. Ich bin. Achso, ja, und du hast mir auch noch andere Gründe dazu geschrieben. Ja. Also Landegebühren fallen weg und Das Afgas ist sehr viel günstiger.

Also Afgas ist da fast so teuer wie Autosprit. Bei uns geht es ja jenseits 3 Euro der Liter bald schon. Und dann fliegen da bei der Cirrus halt auch mal 12 Kalonen die Stunde raus, mal 4 heißt 50 Liter die Stunde, mal 3 Euro. Dann kann man sich ausrechnen, was der Sprit alleine kostet. Und dann ist noch keine Wartung und keine Flugzeugabschreibung bezahlt.

Und ja, das ist in Amerika schon eine Idee günstiger. Ja genau und dann fragt er weiter, was hat man da so Flugzeuge geflogen, das haben wir gesagt, welche Muster, aber darf man die Muster später auch privat fliegen, fragt er. Ich habe nichts mitbekommen, dass man die Flieger jetzt explizit von der Flugschule aus privat chartern könnte.

Ich würde sagen, wir hatten vorhin schon mit dem entsprechenden Single-Engine-Rating darf man es, aber das ist für uns wieder so ein nettes Gimmick, aber wir sind ja im Endeffekt da, um Airline fliegen zu lernen, deswegen müsste man sich den Eintrag natürlich später noch holen und dann dürfte man auch privat fliegen.

Also oder andersrum gesagt, du hast eine amerikanische umgeschriebene PPL-Lizenz und mit der dürftest du selbstverständlich bis zweieinhalb Tonnen Gewichtsklasse, da hast du die Muster, die du bis jetzt geflogen hast, die Einmotorigen, da hast du in Amerika fliegen. Ja. Genau. Da du keine europäische Lizenz hast, die dich jetzt berechtigt, du bist ja europäisch gesehen bist du ja noch ein Flugschüler, für Solo brauchst du wahrscheinlich immer noch eine, wenn du Solo fliegen solltest, immer noch so ein Flugauftrag und sowas.

Ich habe nur die PPL jetzt, das ist halt der Vorteil. Ja, du persönlich. Achso, ja, aber generell als Schüler, ja. Genau, richtig. Also deine Kollegen, die vorher noch nie geflogen sind und das nicht haben, die haben das und sowas. Und dann, genau. Airbus fliegen aber keinesessen. Ja, genau. Naja, gut, okay. Und du hast natürlich, da du ja eine Einweisung hast und das könnte dir wahrscheinlich der dementsprechende Fluglehrer auch, wenn er eine europäische Lizenz hat, könnte er dir auch eine Einweisung auf die, eine Class-Einweisung sozusagen, auf die Cirrus abschreiben sozusagen.

Ja. Also um mal so ein Hintergrund zu sagen, bei uns im Verein haben wir auch Cirrin, und die darfst du aber erst fliegen, wenn du 100 Stunden hast. Einfach auf versicherungstechnische Gründen. Also solche Sachen gibt es ja immer noch, die da so ein bisschen eine Rolle spielen. Ja, der Flieger ist sehr teuer.

Ja, genau. Er fragt dann noch Folgendes, und zwar kann man auch mehr lernen, zum Beispiel Kunstflug, oder wird man nur auf Airliner getrimmt? Ja, das Einzige, was Kunstflug bei uns nahe kommt, war das Upset Recovery Training, wo es eben darum ging, wie befreie ich mich aus einer brenzligen Situation, wo der Flieger auf dem Kopf steht.

Aber ja, es ist kein Wünsch dir was. Also man wird schon, wie gesagt, explizit auf den Airliner ausgebildet. Und da eben halt, ja, haben wir jetzt so Sachen wie Kunstflug nicht vorgesehen. Oder auch eben Single-Engine ist erstmal nicht geplant, weil es eben für einen späteren Job ja nicht relevant ist.

Was meinst du mit Single-Engine? Genau. Dieses SCP-Rating, was wir gerade hatten. Achso, okay, gut. Also ja, ja, ja. Ich dachte, dass du irgendwie mit der 2-Mod irgendwann wirst du natürlich auch mal mit einem Motor umfliegen oder irgendwas, weil das auch im Training dazugehört oder irgendwas. Bei denen, weil er gesagt hat, mit Kunst, da war ich so ein bisschen skeptisch geworden, weil er hat ja gefragt, oder kann man auch mehr lernen, zum Beispiel Kunst, oder wird man nur auf Airliner getrimmt?

Und da habe ich genau das gleiche, was du jetzt siehst am Sendeplan, das ist so auf meine Nachfrage hinausgekommen. Ja. Ob man halt nur geradeaus fliegt oder sowas. Ich glaube, das war so ein bisschen seine Vorstellung. Bitte, Black Surfer, korrigiere mich, falls du das irgendwie hören solltest. Ja, meinst du, ob man so ein bisschen mehr auch machen darf?

30 Meter über den Boden fliegen, so ein bisschen Maverick-Style fliegen, sagt er denn? Also ob man auch ein bisschen, wahrscheinlich hat er die Vorstellung, ich habe gesagt, korrigiere mich, Herr Black Surfer oder Frau Black Surfer, dass man ein bisschen, naja, so ein bisschen. Man wurde getrackt in der Regel. Also 30 Meter über dem Boden ging eigentlich nicht.

Die Cirrus hat ja eine sehr weitentwickelte Avionik und auch das Tracking ist sehr weitentwickelt. heißt man hat nach jedem Flug sein Profil bekommen und die ganzen Flugdaten und dann konnten wir praktisch im Nachhinein alles nachvollziehen, was man gemacht hat. Heißt, wenn man da jetzt irgendwo einen Tiefflug drüber geballert wäre und der Fluglerwärts gesehen oder ja, jemand der halt für Flight Safety zuständig war, dann wäre das nicht gut angekommen und hätte wahrscheinlich auch ein unangenehmes Gespräch mit sich gebracht.

Also wir waren in der Regel schon sehr anständig unterwegs auch eben, weil mal getrackt wurde, alles nachvollziehen kann. Und selbst wenn das Cirrus-Tracking nicht funktioniert, ich habe ja trotzdem noch die Transponder-Daten. Transponder ausschalten und ohne Transponder rumfliegen, das ging auch nicht.

Ja, nee, das machst du ja auch nicht. Nee, also es war jetzt nicht so, dass man da irgendwie cowboy-mäßig jetzt sich mal austoben durfte, sondern es war schon sehr anständig und ja, auf einem professionellen Level. Ich glaube, vielleicht hat er so ein bisschen die Vorstellung oder sie, Die Vorstellung, dass man, sagen wir mal, so ein bisschen Skills lernt, die einem auch, auch wenn der Flieger mal in irgendeiner großen Katastrophe in die Ecke gebracht wird, dass man dann durch seine Skills halt dann in der Lage, so eine Air France 447 wieder aus dem Deep Stole rauszubringen und dann doch die Menschenleben wieder retten kann, sowas in der Art. Weißt du, das ist vielleicht so die Vorstellung.

Ich weiß nicht, was der Hintergrund ist. Nein, aber man, wie du schon sagst, Kunststoff nicht trainiert, aber halt vielmehr dieses Upset-Recovery-Training vorgeschrieben ist. Und das kommt der Sache eigentlich schon sehr nah. Ja, und es rettet einem auch den Arsch, auf Deutsch gesagt, in vielen Situationen, wenn man da weiß, wie man sich da befreit.

Er hat noch weitere Fragen gestellt, wie das finanziert wird. Ich glaube, das haben wir jetzt, beantwortet. Dann hat er, ja, die Frage, die wir auch schon so ein bisschen angegriffen haben oder aufgegriffen haben, warum hat er sich für diesen Weg entschieden? Puh. Ich glaube, weil du halt Pilot werden wolltest, ne? Kann das sein?

Ja, ich hab's ja gesagt, eben meine Tante war ein großer Motivationsfaktor. Und ja, ich finde Fliegen generell einen tollen Job, weil es halt so viele Sachen vereint. Also das Teamwork, Meteorologie, sich mit Wetter beschäftigen, sich mit der Maschine beschäftigen. Das ist einfach eine coole Mischung.

Er hat noch eine weitere Frage gestellt, die kannst du wahrscheinlich nicht so großartig beantworten. Ich auch nicht, weil ich müsste echt recherchieren. Und zwar allgemein, wie machen das andere große Airlines? Hast du da irgendwie mitbekommen? Also er redet jetzt hier speziell von oder sie von Air France, KLM, British Airways, wie die ausbilden oder sowas?

Also, was wir gesehen haben, war, dass es an anderen Flughäfen in der Phoenix-Area zum Beispiel ein EasyJet-Programm gab, wo EasyJet auf Piper über CAE, heißt die Flugschule, glaube ich, Leute ausgebildet hat. Und am Campus in Goodyear hat man noch so alte Kurssticker gesehen, dass da wohl auch mal KLM hier war.

aber dass man jetzt großartig andere Airlines dort hat, ist eigentlich nicht so ich glaube früher war noch ANA da. Das hätte ich. Jetzt noch gesagt United, Lufthansa und die Bundeswehr schult ja auch noch ein Teil aber das ist jetzt was zu direkten Gutier ist alles. Also in die Bundeswehr die macht ja nur ihre Transportflieger immer noch und die Grundausbildung sozusagen.

Ja, ich glaube, Jettys werden auch dort trainiert, mittlerweile. Aber wie gesagt, das ist auch wieder, man hat gesehen, da werden Leute, da laufen Leute in Oliven-Overalls rum, mit denen hat man sich unterhalten, mit denen war man vielleicht mit dem Pool, aber ich habe die jetzt nicht ausgequetscht. Aber jedes Detail.

Ja, okay, verstehe. Also, ich finde das spannend mit United, was die da machen, dass sie da praktisch die im PPL verpassen, so, keine Ahnung, ich glaube, die haben, ich weiß nicht, Amerikaner haben ja auch viel so ein Highschool-Programm, wo du dein PPL mit so einer Highschool-Apprenticeship was machen kannst, dass die United da selber ihre Leute ausbildet, um sie am Ende dort selber als Fluglehrer zu fliegen zu lassen, wenn ich das richtig verstehe, ne?

Ja, ja. Um sie dann eventuell dann weiter zu machen. Das ist auch ein interessanter Weg. Ja, das ist ein verdammt langer Weg. Es ist auch ein bisschen einzigartig in Amerika, was ich weiß. Es gibt keinen Campus von American oder von Delta, der Ähnliches anbietet, sondern die rekrutieren sich halt aus den anderen Flugschulen oder den anderen Karrierewegen.

Da müsste vielleicht nochmal erwähnen, dass das in Europa geht, ist deshalb, weil du arbeitest auf den ATPL, aber das ist ein Frozen-ATPL, wie es so schön heißt. Das heißt, du hast Theoriekredit sozusagen, also du hast alles, was man für den ATPL braucht, nur eins nicht, die Flugstunden. Deswegen kriegst du ein Frozen-ATPL, damit darfst du, solange du die entsprechenden Flugstunden nicht hast, und ich glaube, das sind auch irgendwie irgendwas, 1000 Schnips oder irgendwie sowas.

1500, glaube ich. Genau, 1500. Darfst du halt maximal als FO irgendwo fliegen, bevor du überhaupt, also linken Sitz dürftest du nirgendwo dich reinsetzen. Dürfte dich keiner einstellen, sozusagen. Als Kapitän auf ein 320 oder irgendwas. Das geht halt nicht. Genau. Das ist auch gut so. Das kommt noch früh genug. Keine Sorgen.

Ich glaube, 1500 Stunden im Airliner gehen auch schnell vorbei. Also da darf man gerne noch ein paar Jährchen mehr dann fliegen, bis man auf dem linken Sitz wechselt. Ja, genau. Ja, so. Dann haben wir das, glaube ich, soweit irgendwie abgefrühstückt. Ich habe noch eine Frage von Andreas, die fand ich total witzig.

Der Andreas fragt, ist mein Auto noch da? Ich würde sagen, ich habe ähnliche Autos gesehen. Ich glaube, ich erkenne auch den Spot noch. Das musst du nämlich vor dem Dorm sein und hinter der Wand müsste der Pool sein, aber ja, nicht mehr ganz zaufrisch aus das Bild. Also wenn du ein paar Bilder hast noch von dem Dorm oder so, dann musstest du die auch noch mal die würde ich dann auch gerne, wenn du magst da mit rein, die würde mich interessieren, wie das aussieht.

Das fand ich ganz witzig. Andreas war, ich glaube 98 oder sowas war er da. Deswegen hat er wahrscheinlich die Frage gestellt. Irgendwie so. Steht mein Auto noch da? eigentlich hätte ich ihn fragen müssen, hat er es da einfach stehen gelassen? Ist er einfach abgehauen? Das wäre eine interessante Frage. Ich weiß, Lehrerskollegen haben ihre Autos teilweise für ein Zwanni weitergegeben, weil das alles solche verrosteten Dinger waren, die da gefahren worden sind.

Da war praktisch die Tankfolge mehr wert als das eigentliche Auto am Ende. Also wir sind immer bei Herz, also bei einer Autovermietung, sind uns dann in der Zehnt, glaube ich, zwei Autos gemietet dort und das hat dann ganz gut funktioniert. Das war ein bisschen die Komfortlösung. Also praktisch so eine Dauer-Langzeit-Miete gemacht, ne, für die Zeit?

Ja, und manche haben sich dann eben auch, ein oder zwei Leute haben sich, glaube ich, Autos angeschafft. Aber hat natürlich wieder Bürokratie und Weiterverwendung ist ein Thema. Bei Herz gebe ich den Schlüssel ab und sage Dankeschön. Wir sind dann mal weg. Aber ohne Auto kannst du ja nicht warten. Du brauchst ein Auto.

Nee, keine Chance. Nee, keine Chance. Ähm, cool. Ähm, ja. Und dann habe ich ja meine, meine Rubrik, die Geschichte zum Ende, da habe ich ja gleich darauf hingewiesen, dass du da, dass du da eventuell was erzählen musst, wenn du irgendwas hast. Irgendeine, eine lustige Geschichte oder irgendeine, oder auch nicht lustig oder irgendwie was Einprägsames, was wir in der Phase jetzt in deinen Flugphasen oder auch nicht in der Theorie oder irgendwie, oder in deinem Leben oder überhaupt irgendwie passiert ist.

Ja, ich glaube am spannendsten war wirklich, in Guti hatten wir einen Flug, wo wir wirklich mal mit so einem Habub also mit einem Sandsturm in Kontakt gekommen sind und das fand ich sehr eindrucksvoll da mal so die, Meteorologie live zu sehen wir haben ja mal eben natürlich auch ein Briefing darüber gehabt, was wir für Meteothemen uns erwarten, und das dann live zu sehen wie wirklich so eine Staubwolke übers Land rollt, das war sehr eindrucksvoll und irgendwie auch, verrückt, weil man einen Sandsturm hat, man immer so eine hört man immer, finde ich, immer mal wieder von Leuten, die irgendwie mal in Nahen Osten oder so unterwegs waren.

Ja, okay. Aber das ist dann wirklich live zu erleben und dann auch da hinlang zu fliegen, das war sehr spannend, also und sehr eindrucksvoll. Und auch wie schnell das dann wieder vorbei ist, also das rollt dann mit, ich weiß nicht, 30, 40 kmh durch und dann, ja, das war sehr spannend. Du hast gesagt Monsoon. Der Monsoon, das heißt, du warst so irgendwas zwischen Juli, August da, sozusagen.

Juni bis September. Derzeit war ich nämlich auch da und ich weiß, es ist ja heiß, aber Gott sei Dank auch schwül. Das ist ja die Zahl. Deswegen kann da auch diese Gewitter halt entstehen. Man hat nicht so häufig das Gefühl, dass man einen Gebatz kriegt, wenn man das Auto anfasst. Ich weiß nicht, das war ja furztrocken teilweise, aber du hast immer zuerst mit dem Autoschlüssel das Auto angefasst, damit du nicht, wenn du das Auto anfasst, einen Entschlag gekriegt hast. Du lächelst, du kennst das also.

Und ich weiß, während der Musun-Zeit war es immer ein Tackenkühler, also nur 35 Grad. Aber dafür halt scheißschwül. Und in diesem Habub heißen die Dinger, die nennen die das. Ich habe so einen erlebt, da bin ich mit so einem alten Haudegen, war mir zu zweit unterwegs. Sonst erzähle ich mal die Geschichte zum Ende. Ich hoffe, langweilig nicht.

und wir sind also geflogen und wir sahen das Ding an, wir waren irgendwo weiter im Westen von Goodyear und haben da unsere Manöver geflogen und dann kam das Ding an und dann hat er schon über Funk gemeldet, ey Leute, es geht los, wir sollten immer langsam die Schüler zurückrufen und so und dann flogen sie alle zurück, aber er, das war so ein Typ, der.

War doppelt so alt wie ich jetzt bin, ungefähr, so ein alter Hauding und der gesagt, ja, plenty of time, lass uns doch mal hierbleiben und hat also immer vor dieser Sturmfront, hat er da seine Übungen gemacht. Wir sind immer vor diesem Ding geblieben und wir sind praktisch 30 Sekunden vor diesem Ding gelandet, runtergerollt, aber hinter ihm war der noch ältere Haudegen mit seiner Baron oder irgendwas, der hat in dem Ding gelandet.

Und ich weiß, dass wir beide praktisch, also wir konnten uns nicht sehen, wir wussten, wir standen aber irgendwie 20 Meter nebeneinander, im Wind mit 60% Power, damit wir überhaupt nicht wegfliegen. Wir standen mit diesem Ding da drin und haben abgewartet, bis es vorbei war. Und dann wäre es weitergerollt. Das war beeindruckend.

Ja, man kann es sich ja gar nicht vorstellen. Du hast ja teilweise null Sicht. Das ist wie Nebel, aber aus Sand. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass du nur mit Sand und mit Staub so eine schlechte Sicht erzeugst und auch wirklich, dass es so gefährlich ist. Weil am Handy kriegt man mit Lealise Notfallmeldungen und da sind dann auch immer welche eingetrudelt, wo es dann wirklich darum ging.

Ja, also wenn man auf einer Interstate ist, also auf einer Autobahn, dass man dann von der Straße fahren soll, Lichter ausschalten soll und einfach stehen bleiben soll, weil es zu gefährlich ist, da in dem Sandsturm irgendwie noch voranzukommen, weil es eben, ja, wie fahren im Nebel ist. Das war schon sehr eindrucksvoll.

Ich denke, dass die Leute nicht in einen reinfahren. Das war so die Theorie. Wenn ich jetzt von der Interstate runterfahre, meine Lichter an was, und dann sieht hinter mir einer ein Licht, dann denkt er sich, ah cool, da geht die Straße weiter. Weil er sieht ja nichts. Und dann fährt er in mich rein.

Ah, okay, verstehe. Okay. Problem, ja. Ah, cool, ja. Ja, super. Also dann hast du ja noch einen kleinen Weg vor dir. Vielleicht können wir dir da mitberichten oder nicht. Oder wie das irgendwie weitergelaufen ist. Ja, ich würde mich freuen, ja. Sonst machen wir den Sack zu, oder? Was meinst du? Oder hast du noch irgendwas?

Ich glaube, es war ziemlich viel, oder? Wir haben ganz schön viel geredet, viel In- und viel Output. Also ich sehe ja, wenn ich so unser Vorgeplänkel abziehe, eine Stunde 40, haben wir Jelfen drauf, dann ist es vielleicht eine Stunde 10. Also ich habe schon Podcasts und drei Stunden gemacht. Echt? Ja, um Gottes Willen. Nein, nein, keine Sorge.

Vielleicht gibt es zum nächsten Mal mehr zu erzählen. Schauen wir mal. Gut, Lukas, ich bedanke mich ganz herzlich und... Ich mich auch. Ob man dich erreichen kann, tun wir da mit rein und ich weiß, du hast da so einen Insta-Kanal und irgendwie so, ich glaube, so habe ich dich ja einfach mal angequatscht. Ich quatsche immer alle an.

Und dann schauen wir mal. Super. Cool. Ich drücke dir die Daumen. Toi, toi, toi. Das ist alles gut. Dankeschön. Nichts dazwischen kommt. Kein gebrochener Finger oder irgendwie so Quatsch. Und viel Erfolg. Danke. Dankeschön. Tschüss. Ciao, ciao. Ciao.

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