Come Fly With Us· Folge 188

CFWU 188 - Mit uns kann man über jeden Schei# reden

Dienstag, 13. Mai 2025 · 1 h 30

MP3

Shownotes

05MAR25

Begrüßung

Wo war Harry (harryandresen.com)

Nachtaufnahmen

Was hat Steffen gemacht

Zum Klappern der Fans

MidSpan Shroud (youtube.com/watch?app=desktop&v=zero-mQzQpw)

Flying Spanner

Schmetterlinshalle

Standort der Hall bei Indienststellung

AirCanada

Nicht Lecker. Reinigung eines Flugzeuges und Toilette (youtu.be/kS9s7zXASVI?si=efnb3W4EH6FetiiY&t…)

Wie lange ist Langstrecken Jet in der Luft

Engine fire forces passengers to evacuate Delta A330 by slide (flightglobal.com/safety/engine-fire-forces-pas…)

Video von dem Event (youtu.be/LyvisfLbv-k?feature=shared&t=38)

iPad im Sitz (avherald.com/h?article=526e23a1&opt=0)

B748 F Cathay, Hard Landing (facebook.com/share/v/1Bi7p4QAF5)

Blick ins Fahrwerk eines anderen Incidents

Bruchstelle des „Trunjans“

Blick von hinten

Lufthansa May Import B787s via Switzerland (onemileatatime.com/news/lufthansa-import-boein…)

Erster LH A380 wird zerlegt

Bartträger vs Sauerstoffmasken (linkedin.com/posts/sergey-nartov_noleakallchee…)

Dräger Type PBE und Sauerstoff im Haar

Von Phillip: Aber 100% identisch gebaute Flugzeuge!

Von Dirk: Hattest du als Kapitän eigentlich „deinen“ Flieger?

Die Geschichte zum Ende

Verabschiedung

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Hallo Leute, es geht wieder los, wieder eine neue Folge Kampf Live is Us, den kleinen Podcast aus der Fliegerecke. Es ist heute der, ich glaube, 5. Mai und es ist die Folge 188, wird das glaube ich werden, wenn ich mich hier richtig überlege und das richtig gepasst habe. Und mir gegenüber sitzt virtuell der liebe Harry und wir wollen uns so mal ein bisschen unterhalten über die Dinge, die uns und der Welt und den Flugzeugen so überall passiert ist.

Und erstes sage ich erstmal, guten Tag Harry, wie geht die dat? Moin Steffen, ja mir geht's sehr gut. Ich bin wieder seit ein paar Tagen zu Hause und in ein paar Tagen geht's wieder los, wie das halt immer so ist. Und ja, ich freue mich drauf, dass wir wieder uns um die Dinge kümmern, die die Welt interessiert.

Welt interessiert, alter Schöner. Ja, ganz genau. Okay, wo warst du denn? Weltbester Fliegerei-Podcast. Wo warst du denn? Genau. Ich war wieder mal, also jetzt schon das dritte Mal in Miami, diesmal für zwei Wochen und habe mich wieder um große Flugzeuge mit kleinen Problemen gekümmert. Also das war wieder sehr aufschlussreich.

Man lernt ja immer wieder was dazu. Wir hatten, es war in der ersten Woche, man könnte es die Toilettentage nennen, also es war ständig irgendwo so ein Ding verstopft oder ein Abfluss lief nicht und wir haben da die tollsten Möglichkeiten sowas zu beheben und, Und unter anderem auch einen richtig dicken, fetten Schlauch mit einer richtig guten Wandstärke.

Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt weiterhören möchte, aber erzähl. Ja, das Ding hat eine gewisse Länge und du ziehst dir natürlich Handschuhe an. Und jetzt hast du eine verstopfte Toilette, die auch noch relativ voll ist. Und jetzt nimmst du den Schlauch und saugst das praktisch mit einer anderen funktionierenden Toilette ab.

Und so lange, eventuell kriegst du es sogar wieder hin. Jetzt muss ich mir mal ein Bild davor vorstellen. Also du steckst einen Schlauch in die eine Toilette rein und dichtest du das ab. Und dann gehst du hin zu der verstopften Toilette und tust den Schlauch, also durch die Kabine durch. Und dann ziehst du bei der heilen Toilette ab, sodass es dann...

Aber wandert derselbe Scheiß, der in die eine Toilette verstopft hat, nicht rüber zur anderen Toilette? Oder hast du da ein Filter vor? Nein, nein, da ist kein Filter. Das ist einfach so, dass du erst mal das so weit frei machen kannst, bis du siehst, was da unten drin ist. und den Kram verstopft. Meistens sind es diese kleinen Lotion-Döschen oder irgend so ein Düdelkram.

Da gehst du dann mit irgendwelchen Tools, die speziell nur für diese Aufgaben bestimmt sind. Mit den Tools gehst du sonst an nichts ran und ziehst das da raus, wenn es geht. Manchmal steckt es auch so weit hinten drin, dann kannst du die Toilette, du musst sie dann sperren. Aber zumindest ist sie einmal leer und sauber. Also relativ sauber.

Und ja, der Schlauch ist aus Plexi. Das ist durchsichtig. Die meisten haben so ein, man kriegt die in Baumärkten, die haben wie so ein Gewebe, wie so ein Maschendrahtmuster da drin. Aber der ist durchsichtig. Also du kannst sehen, wenn du schnell gucken kannst, kannst du sehen, was da gerade durchwandert. Von der einen Toilette in die andere.

Sehr schön. Ich finde das auch so toll, dass wir mit diesem Film ja angefangen haben. Das freut mich auch. Mit mir kann man über jeden Scheiß Hilden stecken. Also das fiel mir jetzt nur ein, weil wir dieses Thema bei beiden Group Airlines, die wir dort betreuen, hatten wir das mehrfach. Ja, okay. Aber trotzdem, die Frage ist jetzt mal...

Aber die Frage ist wirklich, wie trotzdem verhinderst du, dass du das eine Klo frei hast, aber das andere verstopft ist? Passiert das nicht? Nee, das passiert nicht. Okay, gut, alles klar. Das passiert nicht. Okay. Also du ziehst, wenn du das tatsächlich rausziehen solltest, was da das eine Klo verstopft, Dann löst du, das ist ja meistens zu viel Handtuchpapier oder Toilettenpapier löst sich auf, aber es werden ja auch oft die Handtuchpapiere, die soll man da ja nicht reinschmeißen.

Und das ist dann schon so weich geworden und so zerfasert, das würde bei der anderen Toilette dann direkt durchgehen. Ja, ich sehe gerade durch diesen Schlauch so Hygieneprodukte durchgleiten und all sowas. Ich möchte es gar nicht wissen. Du lächelst mich so wie Sand an. Ich will darüber jetzt nicht mehr reden.

Mitten im Leben. Ja, wobei ich habe ja selber so ein Thema nachher rausgesucht. Da können wir vielleicht nachher nochmal darüber reden. Und wie gesagt, wir reinigen den Schlauch dann anschließend mit so Desinfektionstüchern, so gut es geht, und stecken den dann in eine riesengroße Plastiktüte, weil der ist im Lager, verbleibt er dann, damit auch da nichts riecht und so.

Und dazu habe ich dann ganz, ganz zum Schluss noch eine kleine Geschichte. Ja, okay, gut, alles klar. Sehr schön, sehr schön. Denn lass uns doch mal lieber über das schöne Foto, was wir jetzt schon die ganze Zeit im Sendeplan sehen, reden, was das ist. Ach, das seht ihr gerade? Okay. Ja, ich würde es jetzt, also unsere Hörer werden es gesehen haben, die ganze Zeit in Kapitelmarker, weil ich habe vor, das da reinzutut.

Das ist ein schönes Foto. Ja, das ist auf dem Rückflug. Manchmal ergibt sich das so, dass der, das ist kurz vor Sonnenuntergang, also noch vor Grönland irgendwo. Und manchmal ergibt sich das so, dass das so, und es war halt mein Lieblingsflieger, der Jumbo, eine 7x7-8 und dann kann man da ja mal so. Ja, sehr schön, das freut mich.

Und man sieht auch die kleinen Vortex-Generatoren da oben drauf zwischen den 1er und den 2er Triebwerken. Sehr schön, das sieht gut aus. Das sind so ein paar kleine Lichtreflexe von der Scheibe, das lässt sich nie vermeiden, wenn du das so machst. Ich habe mich einmal tatsächlich hingesetzt und habe die Kamera, ich habe ja meine Kamera immer im Handgepäck, also die richtige, das ist mit dem iPhone gemacht, aber wenn ich das mit der richtigen Kamera mache, dann guckt die Crew immer ganz komisch, weil dann nehme ich mir eine Decke.

Und dichte alles rund ums Fenster ab und mach die Aufnahmen dann. Achso. Oh, okay. Sieht ein bisschen merkwürdig aus. Aber dann hast du die Reflexe nicht mehr da. Dann sieht das wesentlich sauberer aus. Ich habe sowas ähnliches auch im Cockpit manchmal gemacht. Also dann Nachtflüge, wenn ich dann so Sterne aufnehmen wollte, dann so einen Kegel rumgemacht um die GoPro oder irgendwas, die ich dran geklemmt habe.

Ja, genau. Genau, und damit da keine Reflexe ist und dass man dann so Nachtaufnahmen schöner macht Und da habe ich auch einige Videos bei mir zu Hause. Aber ich konnte die Technik halt nie so richtig perfektionieren, weil ich natürlich irgendwann früher aufgehört habe, sozusagen. Also ich war gerade dabei, das so praktisch zu optimieren und immer weiter zu machen.

Und dann kam halt dieser erste Stopp vom 380er dazu. Ja, ich habe später, und das siehst du auch, ich meine, wie schnell die Zeit vergeht, gerade so in der digitalen Geschichte. Ich habe ja später nochmal ein Bild von diesem Fahrwerk da gemacht. Das wurde mit einer Digitalkamera gemacht, wo du noch Disketten reingeschoben hast.

Die Bilder sind 640x640, also die sind winzig. Aber das war so der Anfang und wir wurden alle mit dieser Kamera ausgestattet, und deshalb konnte ich dem Kollegen dann von der anderen Airline behilflich sein und auch Bilder machen, die er dann an seine Homebase geschickt hat. Aber da kannst du mal sehen, wie...

Jedes iPhone ist heute wesentlich besser. Ja, ja, sehr schön. Ich kann mal ganz kurz erzählen, was ich gemacht habe und zwar werde ich übrigens demnächst, ich habe das in einem anderen Podcast auch schon erzählt, werde ich mit einem geliebten, 747-800 da auch endlich mal wieder fliegen und werde den ganz aus Eisen gefrästen Flieger.

Selber genießen, aber da habe ich glaube ich in der letzten Folge erzählt und werde ich dann erzählen, wenn ich dann wieder zurückkomme. Ich war gestern bei der Mitgliederversammlung des Fliegerclubs, wo ich bin. Und das ist hier auch immer ein Genuss, so dabei zu sein. Eigentlich waren wir fertig nach anderthalb Stunden.

Alle Wahlen waren gemacht. Und dann kamen noch die Anträge, die nachträglich reingereicht worden sind. Und dann waren nochmal zwei Stunden später dann das Ding zu Ende. Aber interessanter ist, deswegen erzähle ich das gar nicht. Sondern, da ging es um kleine und große Reparaturen. Und da ging es mehr darum, dass die Kosten im Verein stark gestiegen sind, weil sich denn doch große Reparaturen an kleinen Fliegern angestaut hatten.

Und zwar, das fand ich ganz interessant, da mussten sie bei einer Cessna, weiß ich auf jeden Fall, den kompletten Elevator hinten erneuern. Also neu mit Blechen und irgendwas versehen. Weil einfach die Flieger, die sind auch teilweise ja schon 30 Jahre denn beim Verein und sowas, also die älteste oder 40 sogar.

Und die wurden dann halt so oft aneinander beim Reinrollen, das ist alles wirklich eng dort, um die ganze Flieger reingekriegen, so angeeckt. Und immer wieder sozusagen beim Schieben verschoben, dass denn schon die Nieten, da gibt es so einen Messwert, wenn die Nieten zu sehr ausgeleiert sind oder angestoßen sind oder dass du sie nicht mehr neu vernieten kannst und neu befestigen kannst, dass sie praktisch den ganzen Elevator dann schließendlich getauscht haben, weil er zu sehr ausgeleiert war sozusagen.

Wow, okay. Das hat sich so über die Jahre dann hingekommen und das wird halt gemessen. Da bist du jetzt der Experte oder naja, Karosserie oder auch. Aber auf jeden Fall, du saßt dann ein... Da gibt es Limits. Ganz genau. Bei den Großen, bei den Kleinen ja auch und da im Sinne war das so, dass sie, dieses grüne Blech, was man so kennt, dieses grundierte Aluminium, wie es denn da war und war der Flieger denn neu mit so einem grünen Ding dran und dann wurde halt neu angepasst und dann lackiert und irgendwann.

War sehr spannend zu sehen. Also das war das, was so mir…. Also in der Regel wird ja die Struktur da hinten, da wird das Blech dann abgenietet. Also man bohrt die Nieten aus, das Blech kommt runter und die Struktur ist ja noch da, die Rippen und so weiter. Und da kommt einfach neues Blech dann drauf, weil die Rippen unten drunter, da ist ja nichts dran. Das ist ja so, wie es sein soll eigentlich.

Da wird natürlich auch überprüft, ob da was ausgeschlagen ist oder so. Also er hat gesagt, es war sehr viel Material zu erneuern. Also vielleicht haben sie auch, ob sie die ganzen Elevator da reingesetzt haben, neu. Für diese Flieger, auch wenn das diese alten Fossile sind, die da rumfliegen, also Cessna und so, das war auch immer, das ist die Diskussion beim Neukauf von Flugzeugen oder braucht Neukauf. was holt man sich an?

So eine kostengünstige neue, so eine Prestelle oder irgendwie sowas? Oder geht man doch zu den alten Fossilen wieder und holt sich so eine olle Cessna oder so eine Piper? Ja, für die gibt es ewig lang Teile. Und so viele gebaut worden, dass der Markt dafür zumindest wieder groß ist, sodass man da einigermaßen kostengünstig was reparieren kann, wenn es denn defekt ist.

So das zweischneidige Schwert, wo es denn immer... Genau. Aber wir haben ja Feedback bekommen und darüber können wir mal ganz kurz reden. Und zwar Feedback von Sven Hajo. Und der hat geschrieben Folgendes. Ich höre gerade die letzte Fragezeichen Folge mit Harry. Und da ging es um das Klappern der Fans.

Wir haben auch Geräusche eingespielt und sowas. Achso, das kann ich ja auch gleich noch machen. Ich spiele mal jetzt das Geräusch ein. Und da meinte also Sven Hage folgendes. Und das Klappern der Fans ist ja schon seit Längerem am Aussterben. Schon die 737 NG hat Triebwerke, die nicht mehr klappern und nur auch 18 statt 36 Fanblades haben.

Bei den neuen Triebwerken klappert eh nix. die reinen Kohlefaser-Fans sind auch am Boden schön leise und jetzt schreibt er und dürfen nicht mit der Hand angefasst werden. Fan-Drehen ist nur über den Spinner erlaubt. Und da habe ich dich jetzt gefragt, welche Erfahrungen du damit hast. Also das Klappern, also gehen wir erstmal aufs Klappern der Fans, das kam ja bei den CFM-Triebwerken am deutlichsten, 340, 300 und auch die 370, 300, 400, 500, weil die Fans einen Midsbenchraut hatten.

Die Schaufeln aus Titanium, die waren ja schmaler und hatten dann so in halber Höhe so eine Abstützung. Wie so ein T-Stück. Das nennt man den Mid-Spanch-Rout. Und die bewegen sich ja ein bisschen, die Schaufeln, das ist bei allen so, auch bei den Neuen. Und wenn die dann gegeneinander schlagen, weil sich das Triebwerk dreht, klappt die Schaufel am Scheitelpunkt oben von der einen auf die andere Seite und das gibt dann so ein Klickern, dieses Geräusch, was so typisch dafür ist.

Ab den Kohlefaserschaufeln und auch bei anderen Triebwerken gibt es diese Mitsperrenschrauts nicht und da ist auch kein Klappern zu hören. Also da und bei den Kohlefaser Fanblades ist es ja so, bei den neueren, die sind ja wesentlich breiter und stärker geschränkt und nur die Spitze bei den Schaufeln, also die Vorderkante, wenn man so will, die hat eine Titan, meistens Titan-Ummantelung.

Und dass man die nicht anfassen soll, das habe ich so noch nicht gehört, wir drehen auch den Fan gerne mal durch, du ziehst eh Handschuhe an und wenn, dann fasst du meistens diese Titan Vorderkante an, das ist schon klar, aber dass du die gar nicht anfassen sollst, vielleicht gibt es Triebwerke, wo das so ist, keine Ahnung, weil da ist auch eine Schutzlackierung drauf, Muss drauf sein, weil Kohlefaser und UV-Strahlung, das verträgt sich ja auch nicht besonders.

Aber das wüsste ich jetzt so nicht. Ja, aber es kann natürlich sein, dass es bei den ganz neuen Triebwerken, wie gesagt, bei der ganzen Leap Engine und... Geert-Fan und sowas, das ist mir nicht so geläufig. Okay. Kann sein, dass es da tatsächlich nicht, dann nur halt mit Handschuhen. Okay, aber trotzdem, selbst die großen Kohleplans, Fans, also die Feinschaufeln, auch die sind ja nur locker reingesetzt und sind beweglich, oder?

Die sind leicht beweglich, ja. Aber da sie halt in der Mitte keine Abstützung haben, schlagen die nirgends an. Und deshalb ist das wesentlich geräuschloser, das Ganze. Okay, alles klar. Ja, cool. Ja, danke Sven Hajo für das Feedback. Ich komme solchen Flugzeugen nur noch ganz selten dicht ran, sodass ich das irgendwie hören kann, sozusagen. Ja, und dann haben wir nochmal Feedback für dich bekommen, und zwar für den Flying Spanner.

Und ich habe dummerweise nicht aufgeschrieben, den Namen, der dazu gehörte. Und zwar, hi Steffen, nachdem mein dreijähriger Sohn zu Ostern ein Duplo-Flugzeug geschenkt bekommen hat, habe ich es abends beim Aufräumen so vorgefunden. Hier seht ihr jetzt das Bild im Sendeplan. Jetzt weiß ich endlich, was ein Flying Spanner ist. Liebe Grüße an Harry, sagt er.

Ja, das ist klasse. Das ist ganz groß. Also man sieht hier so ein Duplo-Flugzeug. Ist das Duplo? Ja, Duplo ist diese größere Lego-Variante. Genau, richtig. Und da ist so ein kleiner, die Tragflächen obendrauf haben diese Knöpfe von Lego halt und da oben drauf ist ein so ein, wenn ihr das nicht sehen solltet im Bild, ist halt ein so ein Lego-Schraubschlüssel draufgeklemmt.

Aber so, dass das Stromlinien-Förnig nach hinten zeigt. Das ist schon immerhin etwas. Das ist also ein Flying Spanner. Flying Spanner. Ja, okay, gut. Cool. Dann habe ich hier, da habe ich gefragt, nachdem ich mir unsere letzte gemeinsame Folge beim Nachhören da nochmal reingeguckt habe und da hattest du was erzählt von einer Halle in Frankfurt und die sogenannte Schmetterlingshalle und da habe ich mich halt noch gefragt, Schmetterlingshalle, was war das?

Und dann hast du ein Bild reingepostet, das sieht ja auch jetzt im Sendeplan und dann fiel es mir wie, wie Schuppen aus den Augen, oder wie heißt das? Oder von den Augen? Und das ist so eine alte Halle, die, wenn ich das richtig gesehen wurde, 2007 abgerissen worden ist. Um diesen A0-Finger, das ist da jetzt, wo die ganzen Z-Gates, heißen die Z?

Genau. Z-Gates in Frankfurt sind... Um Z und ein A. Genau, richtig. Und Platz zu machen und ja, genau, richtig. Und jetzt, dann habe ich gesagt, ah, okay, ja, die Halle kennst du doch. Und ich sehe nur, wie alt die eigentlich war. Also fertiggestellt 1961. 1961, ja. Und da stand die praktisch mitten im Wald.

Der Flughafen war noch eine ganze, der alte Airport war noch eine ganze Ecke weg. Der neue Airport ist ja erst Anfang der 70er Jahre gebaut worden. 74, 75 Fertigstellung. Und es gibt noch irgendwo im Netz Bilder vom alten Gebäude Frankfurt mit der Besucherterrasse und die Weltkugel, die da irgendwo, da war so eine aus Schmiedeeisern, so eine Weltkugel dargestellt und so.

Und da mussten die, die Flugzeuge halt immer, aus dem Wald raus und ein ganzes Stück Taxiway und dann zum eigentlichen Flughafen hin. Ja, okay. Das kann man sich so heute gar nicht mehr vorstellen. Und in der Halle, nach der Lehre in Hamburg, habe ich in der Halle, in diesem mittleren Trakt, wo Werkstätten und Büroräume und sowas war, da habe ich angefangen.

Da war die Werkstatt für Flugzeugsitze und da war ich ein halbes Jahr unterwegs. Bis bei der Line Maintenance wieder was frei wurde. Also in der Halle habe ich angefangen, ja. Also ich fand das sowieso interessant, dass durch diesen Neubau, diese Erweiterung des Flughafens da 2025, 2010 rum und den drei, da musste extrem viel umgebaut werden.

Da musste auch das BG2, das steht noch, aber da musste die ganze, da war ja unten der Keller, eine Einfahrt und all so ein Quatsch. Das musste ja alles zugeschüttet werden. Das BG1 ist ganz weg, das alte BG1 mit der Kantine, das ist ganz weggekommen. Genau. Also da waren einige Gebäude, die da Platz machen mussten.

Und das Interessante war, ich weiß nicht, ob ich das noch irgendwie finde, das muss ich mal gucken. Da war vor dem Eingang dann, da ist ja noch ein Drehkreuz, wo man direkt zu dem BG2 reingeht, auch zu den ganzen Crewräumen und sowas. Und da war wohl ein, da lag so eine Marmorplatte auf dem Boden und da stand daran, ich habe es jetzt nicht rausgekommen, ich mache es jetzt gerade aus dem Kopf draus, dass zum 50. oder 25.

Jubiläum anfliegen von Air Canada als erste International Airlines nach Frankfurt, wurden dort irgendwie fünf Ahornbäume gepflanzt und als besonderes Symbol und irgendwas. Und das war auch alles weg. Aber man hat die Platte da so stehen lassen. Die lag da so mehr oder weniger und wuchs so langsam ein oder irgendwas.

Und da habe ich vorhin ein Foto gemacht und habe es damals vertwittert an, also da gab es noch Twitter sozusagen, an Air Canada. Hey, guck mal, eure Platte hier, die wuchert hier zu und so. Wollt ihr die nicht retten oder irgendwas? Und tatsächlich, nächste Woche war sie weg. Also ich hoffe, dass er Kanada die einfach mitgenommen hat oder irgendeinem Stationsleiter oder irgendwie sowas.

Aber nicht, dass sie dann irgendwie jemand anderen da zum Opfer gefallen ist. Ich versuche, ich hoffe, wenn ihr sie jetzt seht, habe ich sie wiedergefunden im Plan. Ich hoffe aber, schauen wir mal, ob ich das wiederfinde. Ich habe meinen ganzen Account gesichert. Müsste eigentlich sein. Naja, schauen wir mal. Also vielen Dank für die Info, Harry.

Das war alles, klar, jetzt reden wir wieder, alte Männer reden über den Krieg. Ja, genau. Aber jetzt wollen wir doch mal zu dieses Thema. Mit uns kann man ja über jeden Scheiß reden. Und zwar habe ich hier, jetzt gehen wir mal wieder schließlich der Kreis. Und zwar geht es darum, als ein Video sozusagen.

Und das ist ein Video. most disgusting thing about cleaning an airplane. Filth steht da. Ja, das ist so ein bisschen wie sagt man Tatortreiniger. Also das ist so, das wäre nicht mein Job, da muss ich dir ganz ehrlich sagen. Ja, genau. Und auf jeden Fall sieht man dann da, wenn hier die Werbung irgendwann vorbei ist bei mir so, wie er, das ist von Monarch Airlines, sieht man ganz genau ein Video.

Ich habe hier jetzt verlinkt und dann geht er da rein Und dann gehen die ja ganz zum Schluss mit dem, also man sieht nur, wie den Schlauch einschließt, wie da alles lauber gemacht wird. Und dann geht er nachher mit so einem Bohroskop rein in den Tank als solches. Ja. Oh, und das sieht da gerade gruselig aus.

Ja, das ist gruselig. Und wie man das reinigt, die haben extra so Reinigungstool, wie sie da reingehen. Macht ihr das auch oder irgendwas? Das sieht aus wie so ein Rotdruckreiniger. Der sich dreht. Also ich weiß nicht, in welchen Abständen das gemacht wird. Bei uns wird das garantiert verlinkt mit irgendeinem C-Scheck, D-Scheck oder sowas in der Art.

Aber ich weiß zum Beispiel, dass die gesamte Anlage in regelmäßigen Abständen gespült wird und es gibt wohl auch sowas wie ein... Wie er das da auch hat, so ein Hochdruckreiniger, der rotiert und damit werden auch die Leitungen freigehalten, weil ich kann mich noch daran erinnern, als der 340 damals neu war, komischerweise beim A310306 hatte man das nicht so oft, gab es oft den Fall, dass diese Leitungen, die hinten zum Tank gehen, dass die an irgendeiner Stelle immer wieder verstopften, weil sich da ein Urinstein gebildet hat.

Und da kann ich mich daran erinnern, dass es auch Flüge gab, die wurden dann gecancelt und der Flieger ging leer zurück, weil beide Toilettenanlagen nicht gingen. Und du kannst das dann auch vor Ort nur, also es geht nur bis zum gewissen Punkt, was du da machen kannst. Also da gab es, und dann wurden Verfahren entwickelt, wie man diese Leitung besser frei hält, auch die Ventile von den Toiletten, das wurde alles mal verbessert, da gab es einige Modifikationen.

Ah, führer. Denn als wir damals die Schulungen bekamen mit dem, der A310 oder A300, das war so der erste Flieger der A306 dann später, der diese Unterdruckanlage hatte. Und dann wurde uns das natürlich während der Schulung erklärt, wie das Ganze funktioniert. Und das ist ein Computer und du drückst auf den Knopf und kommt ein Viertel Liter Wasser und dann geht das Valve auf.

Für zwei Sekunden geht es wieder zu und dann hast du natürlich überall in diesem Schulungsraum gesehen, wie die Köpfe runtergingen, Blatt Papier, Bleistift und dann ging es los, weil... Und wir dann alle, also ohne uns abzusprechen, haben wir dann alle natürlich ausgerechnet, wie lang ist die Leitung?

Zwei Sekunden. Wie schnell muss das sein, was da hinten gegen das Preiblech liegt? Und wir kamen dann auf die unterschiedlichsten Ergebnisse. Also es ist mehr als 200 kmh, weil es muss ja gewährleistet sein, dass das schneller geht als die zwei Sekunden, wie das Ventil offen ist, dass es auch bis hinten ankommt.

Und du musst ja auch noch eine Beschleunigungszeit rechnen, die das braucht, um auf die Geschwindigkeit zu kommen. Und da waren welche dabei, die haben da die abstrusesten Formeln und dann sind wir alle so auf die Welt. Und das war wirklich ein Heidenspaß. Ja, okay, gut. Also da hat sich der Kreis jetzt wieder geschlossen.

Ich glaube, mehr brauchen wir über das Thema, aber dann auch nicht mehr zu reden, oder? Nur bei der kleinen Geschichte zum Schluss habe ich noch einen. Ja stimmt, okay, damit schließen wir die Geschichte dann ab, machen wir das. Den Muskeln. Und, oh Gott, meine Gedanken gehen wieder mal wieder durch. Also, wir haben eine andere Frage, das ist eigentlich eine Frage, eigentlich hätte man es in die Fragen-Sektion schicken können, aber jetzt habe ich es irgendwie gleich am Anfang geschickt.

Und zwar von Tillmann. Tillmann, der hat Folgendes gefragt oder geschrieben mal. Ich habe irgendwann mal eine Berechnung gesehen, dass ein Langstreckenjet über sein Leben mehr Zeit in der Luft als auf dem Boden verbringt. Wirtschaftlich klar, aber irgendwie auch ein wilder Gedanke. So, jetzt frage ich dich, stimmt das? Die haben ja auch manchmal wochenlange Liegezeiten.

Ja, das stimmt. Aber im Durchschnitt, auch mit den Liegezeiten, das schreibt Sven Harjo auch später unten auch nochmal zu einem anderen Thema, ist es so, dass ein Langstreckenjet 18 Stunden langweilig. Pro Tag in der Luft ist. Und ich sag mal, wenn du das jetzt an, die Spitzen sind sicherlich noch höher.

Der fliegt irgendwo hin, steht zwei Stunden, fliegt wieder zurück, steht zwei Stunden, fliegt wieder irgendwo hin. Also es kommt schon vor, dass diese Flugzeuge auch bis zu 20 Stunden auf der Uhr haben, pro Tag. Im Durchschnitt ist die, so eine Durchschnittsnummer ist halt 18, selbst wenn es Wenn es 14 oder 15 wären, ist das immer noch mehr als die Crew, die Flugzeiten der Crew.

Bei den Kurzstrecken ist es andersrum, aber bei der Langstrecke, das ist klar. Und deshalb altern Langstreckenflugzeuge auch langsamer, weil sie mehr in der Area sind, wofür sie gebaut worden sind. Sie sind ja nicht gebaut, um zu stehen. Flugzeug geht kaputt, wenn es lange steht. Aber wenn es fliegt, ist ja alles, dafür ist es ja gebaut.

Das ist das eine. Und zum anderen ist es bei Langstreckenflugzeugen ja auch so, die haben ja wesentlich weniger Starts und Landungen. Ja, okay, ja, klar. Also nur mal, um mal so eine Hausnummer zu nennen, wir haben Flugzeuge 747-400, die kommen jetzt, da sind einige schon über 30, andere sind so knapp unter 30 und ja, fliegt.

Ja, klar. Aber wird immer noch im AG eines Fliegers dargestellt, wie viele Stunden er geflogen hat und wie viele Cycles? Oder ist das nicht mehr dargestellt? Das war früher immer so. Ich weiß nicht, ob es die AG noch so gibt, wie du sie kennst. Das sind inzwischen andere Tools. AG war so eine Auflistung einer Rotation während eines Tages, also wo der Flieger so hinfliegt mit Zeiten und sowas.

Das ist jetzt in einem anderen Tool verbaut. Ob es die Zahlen dort gibt, weiß ich nicht. Aber man kann in eine, also intern gibt es eine Overview über die gesamte Flotte. Und da kannst du für jeden Flieger sehen, wie viele Stunden und wie viele Cycles er hat. Okay, ja, okay, alles klar. Ja, also Tilma, hast du gehört?

Wie gesagt, und da fand ich noch, was Martin erzählt hat, unser Triebwerkspezialist, dass er sagt, und das spricht ja auch für die Haltbarkeit der Flugzeuge und dann auch der Triebwerke, dass praktisch für die Lebenszeit und Betriebsstunden der Reiseflug bei so einem Triebwerk eigentlich gar keine Rolle spielt.

Da ist nur Start, Start eigentlich das, was zählt, sozusagen. Im Reiseflug läuft das Triebwerk, auch wie das Flugzeug, ist es ja genau in dem Spread, wofür es gebaut worden ist. Das heißt, da läuft es unter optimalen Bedingungen, relativ stressfrei. Und der Stress ist beim Start, weil erstmal eine wesentlich höhere Leistung und dann hast du auch Umwelteinflüsse wie Staub, Sand, Dreck, Wasser, die ganzen Sachen.

Das hast du ja da oben, ist ja oberhalb vom Wetter, wie man immer so schön sagt, manchmal nicht, aber in den meisten Fällen schon, da hast du das natürlich nicht. Ja, klar. Fand ich spannend. Naja, gut. Okay, Tillmann, ich hoffe, wir haben, wie gesagt, deine Frage da sozusagen ein bisschen beantwortet.

Aber apropos Stress für ein Triebwerk. Ich gehe jetzt mal auf ein Incident zurück, ein Thema aktuelles sozusagen. Und zwar ist das hier ein Vorfall, der ist passiert am 21. April und mit dem Titel, das ist ein Artikel aus Flight Global, da steht drin, Und ein A330 wurde zurückgeschoben aus seiner Parkposition und der Flieger lässt an.

Und dem Triebwerk, was hinter dem Rumpf ist, also es hat jemand gefilmt vom Terminal aus, sieht man beim Anlassen da also richtig Flammen rauskommen und zwar auch über den Rumpf hinaussteigen und nachher so richtig schwarzer Rauch rauskommen und alles. Und ich habe hier den Artikel verlinkt. Ich verlinke jetzt hier auch nochmal das ganze Video dazu und ich dachte mir, vielleicht können wir uns ganz kurz mal darüber unterhalten, was du denkst, was das gewesen sein könnte.

Also das ist ein bisschen schwer zu beurteilen, weil man das Engine selber nicht sieht. Auch die Aufnahmen von, ich habe Aufnahmen von Passagieren gesehen, die haben das aus dem Fenster raus, aber da hast du nur gesehen, dass die Flammen irgendwann so eine Flaptrack-Fairing angekogelt haben. Du hast nicht wirklich gesehen, was da mit dem Engine passiert ist.

Zu vermuten ist, dass der beim Anlassen einen Hot Start gehabt hat. Ein Hot Start bedeutet, du hast zu viel Sprit gegenüber Luft und das entzündet sich jetzt und das gibt keine reine Verbrennung. Also das gibt dann so eine gelbe Flamme hinten raus. Und dass dabei dann auch das Triebwerksöl, was durch die Welle nach hinten wandert und dort wieder abgeht und dieses Öl, wenn das sich entzündet, das nennt man dann ein Tailpipe-Fire.

Das heißt also in dem hinteren Teil des Triebwerks, in der Düse, dass sich da durch das Öl dann, dass das zu einem Feuer kommt. Darf ich dir unterbretten, ganz kurz? Also mir wurde auch mal erzählt, es gibt auch so Hotel Pipefire, wo beim Restkraftstoff in dem Triebwerk unten verbleibt, der also nicht korrekt abgeflossen ist beim Abschalten und beim nächsten Anlassen wird es praktisch mit rausgepustet und verbrennt dann große Flamme, aber es hört manchmal dann auch auf.

Also es gibt so eine kurze Flamme auf und dann hört es auf. Das haben wir damals bei der 727, 737-200 mit den JT-8-Triebwerken. Da kam das sogar häufiger mal vor, dass da hinten auf einmal wie so ein Feuerball wird da hinten rausgeschubst. Ähm, aber hier war es wohl eher so, dass, äh, und auch die Art mit dem dunklen Rauch und, und, äh, da schätze ich schon, dass das nicht nur Kerosin, dass da auch Öl mit dabei war.

Und, ähm, dass da also, ähm, dass der einen starken Tailpipe, äh, äh, starkes Tailpipe-Feier gehabt hat. Und je nachdem, was nun vorne, ähm, angezeigt wird, weil nach hinten gucken kannst du ja nicht, ähm. Kann man sagen, ja, da hätte man dies oder da hätte man das. Das ist alles müßig, denn wenn du vorne nicht weißt, was da hinten passiert, kannst du auch nicht darauf reagieren.

Wenn das jetzt einer beobachtet und wüsste und deshalb haben wir als Techniker ja früher auch den Pushback immer gemacht, weil es zu solchen Merkwürdigkeiten manchmal kam und dann hast du oben Bescheid gesagt, dass da hinten ein Light Up war und dann wurde das Engine weiter durchgedreht, weil damit bläst du die Flamme aus.

Damit schaffst du das, denn die Feuerlöschanlage nützt dir ja nichts, wenn das Feuer im Engine selbst drin ist. Die Feuerlöschanlage versprüht ja nur zwischen der Verkleidung des Triebwerks und dem Triebwerk selber. Innen drin hast du ja keine, da wo der Verbrennungsprozess ist und hinten an der Turbine, da hast du keine Feuerlöschanlage.

Wenn da was brennt, weil da noch zu viel Sprit rauskommt oder sich das Öl entzündet hat, kannst du nur, wenn der Motor noch läuft, Gas geben, dass du das ausbläst. Oder wenn er nicht läuft, dass du ihn weiter mit dem Starter dann durchdrehst. Ich habe mir das Video jetzt auch gerade nochmal angeguckt, wie gesagt.

Und ich glaube, da kann man auch sehr schön zur Folgen ist und da kann ich auch bestätigen, dann natürlich die Feuermeldeanlage, die ist vorne im Triebwerk. Aber wenn es hinter dem Triebwerk rausbrennt, dann kriegt das Cockpit keine Anzeige, gar nichts. Selbst die Abgastemperatur kann noch normal sein, sozusagen.

Kann noch normal sein, ja. Genau. Und ich habe mir gerade das Video nochmal angeguckt und man sieht, wie sie anlassen und wie also relativ beeindruckend viel Feuer hinten rauskommt. Deswegen, da wird schon mehr nur als eine kleine Pfütze gewesen sein vom Sprit, sondern da muss vielleicht, wie du sagst, Ölleitung oder eine Spritleitung vielleicht auch kaputt gegangen sein. Die haben da so richtig rausgehauen, die Flammen.

Und die gehen auch nach hinten raus, also mit so ein paar Meter Entfernung hinten raus. Und dann kriegt er auch eine Info und dann wird das Triebwerk auch abgeschaltet, also der Anlassvorgang. Sodass dann nur noch das Triebwerk, alles was da jetzt rausgeflossen ist, dann nur noch praktisch aufsteigt und dann auch erst die Landeklappen und sowas ankokelt, sozusagen.

Ja, genau. Ganz genau. Aber mittlerweile, weil das halt dann auch so weiter geraucht hat und ich kann mir vorstellen, die Crew auch nicht wusste, hat sie jetzt aufgehört oder nicht. Dass dann die Evacuation eingeleitet worden ist. Also ich könnte mir vorstellen... So ein Video habe ich jetzt gar nicht gesehen. Das, was du verlinkt hattest, ist so ein Artikel von Flight Global, aber da war kein Video dabei.

Und darunter ist ein zweiter Link in unserem Sendeplan. Video von dem Event steht darunter da. Und wenn du da draufklickst, dann kommst du... Dann hat sich mein Sendeplan noch nicht erneuert. Ah, sieh mal an, du. Ich kann dir den Link aber auch direkt jetzt nochmal als Nachricht schicken, wenn du möchte. ist.

Du meinst, das hätten wir gleich über Dinge gesprochen, von die gar nicht drin sind. Ich habe es dir noch mal als Nachricht gescheckt zur Not. Ah, da ist es, okay. Nee, es fängt nicht an zu laufen. Das kann ich mir dann später nochmal angucken. Ja, aber apropos Dinge, die so passieren. Ja. Mit schöner Regelmäßigkeit.

Ja, okay, dann wirst du wahrscheinlich mehr erzählen können. Ich komme jetzt mal auf einen Artikel zurück, der ist vom The Aviation Herald und zwar Incident, Lufthansa A., A380 Oberkanada. Also am 23. April ist ein A380 der Lufthansa. Die Mike Charlie, ich müsste mal gucken, wie eigentlich die heißt, welchen Namen die hat. Die Mike Charlie ist vor einem Flug von L.A.

Nach München gewesen und über Kanada ist ein iPad reingerutscht in den Sitz, in einen Business Class Sitz und derjenige, die haben mehrfach den Sitz hin und her bewegt selber. Das ist ja das, was in den Ansagen immer gemacht wird an die Passagiere, wenn euer Telefon, iPad oder was an die Seite irgendwo reinrutscht, hey, bitte nicht den Sitz bewegen, sondern wir versuchen das erstmal rauszuholen mit der Hilfe der Crew.

Und vielleicht haben sie es auch gar nicht gemerkt, dass da das Ding weggerutscht war. Dann hat er den Sitz mehrfach und dann hat er es vermisst. Und dann hat man das iPad wohl irgendwie rausgefischt. Man hat es wohl rausbekommen, wenn ich das nachher so richtig nochmal lese. Ja, aber erst am Boden. Bist du sicher, er ist am Boden?

Also so habe ich den Artikel verstanden. Okay. Ich habe nämlich noch versucht, jemanden anzuschreiben, die sozusagen die, bei dem Event mit dabei war, als Flugbegleiterin und die hat mir aber nicht geantwortet. Klar, wenn du 33.000 Follower hast und dann schreibt der eine Direktnachricht, dann geht das unter.

Also da finde ich das ja auch gar nicht zu kritisieren, wie viele Leute sie da anschreiben. Gerade insbesondere, wenn du so einen Scheiß schreibst, dann springen ja gleich alle Aviation-Geek-Stände drauf an. Auf jeden Fall, sie hat geschrieben, wenn ich mich das richtig erinnere, das Ding war so zerknickt und zerknattert, dass sie bedenken hatten, dass das Ding irgendwann doch nochmal hochgeht, das iPad.

Ach so, okay. Also sie haben es gefunden, aber nicht rausbekommen da. Sie haben es rausbekommen, aber das war eine Ziermonika oder irgendwas in der Art. Ja, ja. Und dann haben sie sich gedacht, wir werden mal das Ding lieber los und sind in Boston, war das Boston? Genau, Boston zwischengelandet. Und dann nach 75 Minuten weiter gestartet, dann wieder den Flug fortgesetzt.

So habe ich das jetzt verstanden, aber ist ja auch wurscht. Also die Frage ist die, hast du schon mal, also es kam dann so die Frage raus, auch so in Diskussionen mit Freunden und sowas und auch aus unserem Kanal hier, gibt es nicht Werkzeug, um so einen Sitz auseinanderzunehmen? Was hat die Crew, um das Ding rauszubauen?

Hast du selber schon mal ein Objekt gehabt, das du also wirklich nur mit Mühe dann irgendwie rausgekommen hast, weil es verklemmt war sozusagen? Ja, nicht nur, weil es verklemmt war. Es ist ja auch so, dass das Werkzeug an Bord ist sehr limitiert. Und wenn du den Sitz jetzt, den aufrechten Business Class sitzt, den kannst du mit einer Hebelei nach vorne nehmen und dann hinter dem Sitz, da ist ein Netz gespannt und das machst du weg und da siehst du dann die Elektronik von dem Sitz, die ganzen Gestänge, Motoren und was da alles so ist.

Und beim iPad, das hatte ich noch nicht, aber ich sehe sehr viele iPhones und manchmal siehst du sie einfach nicht, weil die unter, da sind Electronic Boxen hinten verbaut und unter dem Sitz und auch unter diesen Boxen ist ein Spalt und wenn das Ding jetzt da drunter rutscht. Dann siehst du es einfach nicht. Jetzt kommt dazu, der Gast, der das Ding da verloren hat, der hat sein iPhone natürlich in Flugmodus gestellt.

Jetzt kannst du es noch nicht mal anpingen oder die Nummer wählen oder sonst irgendwas, dass du siehst, da brummt was, da dingelt was oder was auch immer. Ja, also wir hatten es schon sehr häufig, dass du es dann nur mit wirklich starken Lampen, dass du dann irgendwo so eine Kante gesehen hast und mit einem Stück Draht hast du es dann vorgefischt oder sowas oder es ist ins Gestänge gerutscht und der Gast hat es nicht gemerkt und hat eine Banane draus gemacht.

Also das auch schon öfter gesehen. Und beim iPad kann ich es mir auch vorstellen, dass das erstmal da richtig zerknittert wird. Wenn du dann noch den Sitz fährst, das kann ich mir vorstellen, dass da einiges kaputt gehen kann. Okay. Aber iPad hatte ich so jetzt noch nicht. Das ist mal seitlich runterrutschen, du ziehst es wieder hoch, ja.

Aber das ist wirklich, ja, mit dem iPhone schon öfter, ja. Dann, ich weiß, es gibt, also als es neu war und dieses Batterieproblem, war die Anweisung, hey, wenn so ein Ding da hochgeht, also wenn ein Akku anfängt, ich glaube, ich werde gleich mal... Ich glaube, ich werde gleich mal zur Tür gehen müssen, weil wir bekommen gerade wahrscheinlich gleich Besuch hier.

Dass das, wenn das iPad oder das Telefon so zerknickt ist, dass du Angst hast oder wenn es tatsächlich hochgehen sollte dann. Und da war die Anweisung, das halt in so einem Trolley oder irgendwas voller Wasser zu füllen. Weißt du, so ein Mülleimer. Richtig. Da den Bordel raus und so ein Mülleimer, der ist wasserdicht und Wasser reintun und dann das Ding drinnen versenken und dann kühlen und so. sagen.

Weißt du, ob es mittlerweile, es gibt ja diese Taschen, um so ein Ding da reinzutun. Es gibt Taschen, ganz genau. Und die würden auch für ein iPad, würde das völlig ausreichen. Und die sind auch baut auf baut. Explosionsgeschützte, feuerfeste Taschen. So ein Kunststoff ist das. Da kommt das Ding rein, wird zugeklebt, versiegelt und das war es dann.

Ja, genau. Aber du weißt ja nicht, da will ich also gar nicht urteilen, die sichere Seite ist natürlich, ja, wenn du kannst, gehst du runter und nimmst das Ding von Bord. Weil es kann ja sein, dass es schon warm war, weißt du? Ja, klar. Ich finde das auch gar nicht. Und selbst wenn, ist die Frage, selbst wenn du es dann in so eine Tasche getan hast und dann zugemacht hast und dann fliegst du los, jetzt hast du so ein Ding da an Bord und das ist ja eigentlich auch nur ein Notfallpaket, dass wenn du akut schützt.

Wenn du mitten über dem Atlantik oder Pazifik bist, ja sicher. Aber ansonsten willst du nicht mit einem, im Grunde genommen, mit einem Objekt durch die Gegend fliegen, das dir jederzeit um die Ohren fliegen kann. Oder mit andersrum, was machst du mit dem nächsten Objekt, was dir um die Ohren fliegt? Kann ja auch sein, dass Nummer zwei kommt, sozusagen.

Machst du die Tasche nochmal auf, oder was? Ja, aber du hast gerade gesagt, die wird versiegelt, oder nicht? Ja, eigentlich ja. Also, nee, es ist schon richtig so, dass man da dass man da dann das Ding von Bord schafft. Vor allen Dingen auch, ich sage mal so, selbst wenn du das Problem damit löst und du hast das Ding dann eingefangen und so, du hast erstmal giftige Gase freigesetzt und möglicherweise ein Gesundheitsrisiko für viele Leute da an Bord kreiert und ich sage dir eins, das ist ein Flug von Amerika.

Meinst du, da wird vielleicht ein oder andere klagen? Könnt ihr mir vorstellen, wenn das passiert. Ich bin jetzt mal ganz böse. Ich mache keinen Scheiß mit dem Ding. Wir laden. Wir gehen auf Nummer sicher. Auf jeden Fall. Genau. Ja. Und dann habe ich da mal so ein Video reingestellt. Ich habe ein bisschen länger gesucht, um ein Video zu finden, was ohne, ohne Oh-My-God-Geschrei und ohne Musik war. Also das war dieses auf Facebook.

Man kann das aber auch googeln und suchen mit dem 747-8-Frachter von Cathay. Der hatte eine relativ holprige Landung. Also wir hatten uns vor einiger Zeit ja mal über die Landung da in Los Angeles unterhalten. Das war auch ein Jumbo von einer Firma, die wir beide gut kennen. In dem Fall war es die Cathay. Und das sah noch ein bisschen brutaler aus, was da veranstaltet wurde.

Ja. Also der hat ja. Wenn wir das Video angucken, es verlinkt jetzt bei euch, du siehst ja richtig, der schlägt auf, die Tragflächen beugen sich richtig runter. Der macht richtig so den Flapper sozusagen und der macht der Lichter, ja passt sogar noch eine Nose-Veal-Landing oder Licht an der Hände. Richtig.

Genau, also der ist richtig. Und das hat mich dann dazu veranlasst, mich daran zu erinnern und nach langer Suche, mein Computer, das ist ja alles Ist so ein bisschen unergründlich manchmal. Nach langer Suche habe ich also auch diesen Ordner wiedergefunden, in dem ich damals diese Bilder gemacht habe mit besagter Kamera, wo du noch eine Diskette reinschiebst.

Jedes Bild hatte so, ich weiß nicht, 30 bis 50 Kilo Byte. Also wirklich nichts Großes. Aber es ist deutlich zu erkennen, nach einer heftigen Landung eines Frachters der Air France in 2002 in Houston, hat es tatsächlich das, Rechte Wing Gear, am hinteren Trunion. Der Trunion ist die Aufnahme, wo dieses dicke, fette Teil, praktisch das Lager, der Drehpunkt von dem Gear, wenn es ein- oder ausgefahren wird, das hat zerbröselt.

Und ich habe dann auch später gesehen, haben wir entdeckt, das war schon lange angerissen. Also das kann man ja erkennen, ob das neu und frisch ist oder ob das da schon an der Bruchstelle, das war ja schon zum großen Teil verschmutzt und rostig. und oder. Also hatte sich das Material hatte sich da ein bisschen verfärbt und das Ding hat es dann oben durch die Fläche rausgedrückt, so ein bisschen.

Dadurch ist das gesamte die gesamte Geometrie von dem Flugzeug war dann so, dass die feststehenden Fahrwerksklappen, also die rechte Wing Gear, die Fixed Door, die hat dann auch noch an dem Reifen ordentlich geschält, also da nicht bis ganz runter, aber, ne? Ja, okay. Das ist der Vordere, aber da steht auch alles schief und oben guckt was raus und, sag mal so, das kriegst du mit Ductape eigentlich so nicht wieder hin.

Das war 747-2 und ein Frachter. Und den hat's da richtig so ein bisschen gebeutelt. Und weißt du, wie lange der repariert wurde? Ja gut, die haben das Gier, also der Flieger wird dann abgestützt, aufgebockt und dann wird das Gier ausgebaut, da kamen dann mehrere Leute und dann. Dann ein neues Gear rein. Also das war gar nicht mal so lange.

Ich sage mal, bis Menschen und Material vor Ort waren, bis man entsprechende Werkzeuge hatte und so weiter und so fort, war die ganze Geschichte in zwei Wochen vergessen. Ist er denn auch noch eigenständig von der Bahn gerollt dann oder so ein bisschen? Ja, er hat das ja erst gar nicht so richtig gemerkt.

Ja, also die Landung wird er schon gemerkt haben. Ja, die Landung haben sie wahrscheinlich deutlich gespürt. Aber die Beschädigung, das haben die erst gesehen, als sie dann auf der Position gestanden haben. Da sieht man mal, so ein Outside-Check kann schon wertvoll sein, wenn man außenrum geht. Ja, es kann schon wertvoll sein. Das sieht nicht wirklich vertraunerwettend aus.

Also ich schätze mal, die haben das Fahrwerk wieder reingebastelt und dann sind sie erstmal Ferry zurück an großen Hänger und dann haben sie wahrscheinlich die ganze Kiste aufgebockt und dann haben sie geguckt, ob es noch weiter Schäden gibt oder irgendwie sowas, oder? Das kann natürlich sein. Also die werden sicherlich nicht nur das Fahrwerk gewechselt haben, sondern dann machst du ja auch, Thema hatten wir bei diesem Vorfall Los Angeles, harte Landung.

Da gibt es ja so Indicatorbleche, wenn die gerissen sind, dann kann man von einer Heavy Landing ausgehen und dann müssen auch entsprechende Maßnahmen noch getroffen werden. Ja, aber wenn ich jetzt mal das sage, war wahrscheinlich hier das Fahrwerk einfach vorbeschädigt und dadurch ist es eingeklappt und die harte Landung hat den Rest gegeben.

Aufgrund dessen wurden dann Fahrwerke dieser Baureihe alle untersucht, ob es da schon irgendwo Haarrisse gibt und das war wohl auch kein Einzelfall, dass das so passiert ist. Ah, okay, verstehe. Ah, okay. Wie gesagt, es ist lange, lange her. Das war 2002 in Houston. Und ja, konnte ich dann mit meiner Sony Mavica, so hieß das Ding, konnte ich dann unterstützen.

Okay, cool. Stolze Kamera, ne? Oh ja. Ja, also ich hoffe, dass, wenn ihr Fragen dazu habt, fragt, stellt Fragen, ist alles gut. Ich habe ein neues Thema, mal was anderes gefunden, was ein bisschen mehr aktueller ist. Es ist ein Artikel vom April 26, also, was? April 26? Das ist, glaube ich, ein bisschen vom 26. April, 26,2025, vom 26. April.

Und so, und da ist ein Artikel von One Mile at a Time. Und da steht drin, dass Lufthansa May import Boeing 787 via Switzerland, um die Tarife, um die Zölle zu vermeiden, sozusagen. sagen. Jetzt kratze ich mich so ein bisschen in meinem Kopf, weil es geht natürlich um die Trumpschen Zölle, die auferlegt sind und auch wieder auch nicht und ausgesetzt worden sind und vielleicht auch nicht aufgesetzt worden sind.

Also das Ganze hin und her. Kein Mensch weiß ja mehr, was da los ist. Also jedenfalls zur Zeit unserer Aufnahme mag was anderes geherrscht haben zum Zeitpunkt, wo ihr den Podcast hört. Ja, das geht sehr schnell da drüben. Ja, das geht sehr schnell da drüben. Und ich fände es so ganz spannend, dass anscheinend scheint die Schweizer andere Zölle verpasst zu bekommen haben, niedriger anscheinend als Europa, die EU, dass man belegt, Flugzeuge über die Schweiz zu importieren.

Genau, die bekommen dann erstmal für eine kurze Zeit ein HB-Kennzeichen, also das Schweizer nationale Kennzeichen, Blackierung weiß ich nicht, aber diese Geschichte geisterte auch schon in anderen Medien, Aerotelegraph und so herum und ähm, Es gibt wohl auch andere Airlines, die sich solche Dinge überlegen, also die Flugzeuge über einen anderen Start einzuführen.

Ja, was für ein Krampf. Also das ist ja nochmal eine Verzögerung für die Flugzeuge, weil das muss auch wieder alles hinbekommen sein. Du kannst ja dann auch nicht einfach so ein HB-Kennzeichen da dran machen, um sozusagen, weil dann bräuchtest du auch dementsprechende Crews, die auch für die, die, diesem AOG, wo diese, du kannst nicht einfach irgendwie ein Flugzeug in ein anderes Kennzeichen drauf batzeln.

Nee, da hängt mehr dran. Erstmal muss eine komplette Zulassung gemacht werden und dann muss das eine Crew von der Airline sein. Also das ist alles nicht so einfach. Nee, nee, nee. Also, na, okay. Regen wir uns wieder auf. Also aus diesem ganzen Szenario mit diesem Hickhack, was da gerade läuft, was ich jetzt auch gelesen habe, auch in den letzten Wochen, dass die Air China oder China Airlines, also eine von den beiden, die haben jetzt eine ganze Latte an 737-Bestellungen storniert.

Und die waren eigentlich fertig zur Auslieferung. Sind die storniert oder werden die nur noch nicht abgenommen? Also die stehen da noch rum? Die werden nicht abgenommen, also ich sag jetzt mal so storniert, aber die werden nicht abgenommen und es haben sich wohl schon andere Käufer gefunden, die daran interessiert sind, weil Flugzeuge sind im Moment Mangelware.

Ja, ja, klar, logisch. Ja, genau. Dann habe ich noch ein furchtbares Bild. Das wurde mit den Worten angekündigt, ihr müsst jetzt ganz stark sein. Und das ist ein Bild aus, wenn ich das richtig verstehe, aus Theorell. Das hat jemand gemacht. Ja, genau. Und ja, das zeigt ein, das ist jetzt bei euch im Sendeplan drin, hier auch in den Kapitelmarkern, das zeigt leider ein A380 hinten mit dem Messer und Gabel auf dem Heck. Das sieht man dann nicht mehr, das ist überlackiert.

Aber deutlicher erkennt man, für welche Airline dieser Flieger mal geflogen ist. Ich weiß ehrlich gesagt, Kennung kann ich da leider nicht drauf erkennen. Ich gucke mir das Bild nochmal in groß an. Ne, da sind ja auch gar keine Kennungen mehr drauf oder sowas. Aber man sieht ganz deutlich, es sind XLH-Maschinen.

Und da sind die Flügel schon so ein bisschen abgeschnitten. Da sind Türen schon rausgebaut. Da sind auch große Blechteile. Ne, da sind die Türen rausgebaut. Da sind die Rutschen rausgebaut, man sieht die Löcher drin, wo die Rutschen im Upper Deck eingebaut waren, im Rumpf, die kommen ja dann unter der Tür raus aus so einem Fach und so.

Also der Rumpf als solches ist nicht sozusagen zerschnitten schon, aber das wird wohl bald kommen, wenn man alle beweglichen Teile und etc., alles was den Wert hat, abgebaut hat. Die Klappen, das finde ich interessant, die sind noch dran. Fahrwerke sind anscheinend auch noch dran, aber auch das wird bestimmt alles sukzessive da gezogen werden, abgebaut werden oder verkauft werden, eingelagert werden, als Ersatzteil dienen und dann irgendwann ist noch der Rumpf dran.

Dann kann man sich vielleicht so ein Tag davon kaufen, wenn die das machen, diese Aviation Tags hier. Ich habe glaube ich hier welche, wenn ich in Schubler gehe, irgendwo liegen von mir welche hier oben, die habe ich auch. Auch von einem A380 habe ich welche von Singapur Airlines, Aviation Tags und ähm, Ja, das tut weh, das zu sehen. Die Kisten sind vielleicht was, ja, könnten ja nicht mehr als 12, 13 Jahre alt sein, besser die nicht.

Ja, also 15 maximal. Ich war ja mal dort für ein paar Tage und da habe ich gerade gesehen, wie ein Papa irgendwas, also ein ehemaliger 320 von uns, wie der in Scheiben geschnitten worden ist mit so einer Seilsäge. Das war also ganz interessant, aber gleichzeitig auch irgendwie traurig, sowas zu sehen. Also es war nur noch die leere Hülle.

Dann wird da um die Hülle ein Seil gespannt, das dann mit einer gewissen Geschwindigkeit läuft. Das ist wohl mit Diamant bestückt, das Seil. Und das schneidet sich dann durchs Blech, bis dann ein Scheibchen, der Rumpf wird dann so scheibchenweise zerschnitten. Okay. Und dann geht das irgendwo in Altmetall und dann macht man da, was weiß ich, Dosen draus oder so.

Wenn man das so zerschnallt mit einer Bandsäge sozusagen, wird das nicht mehr gemacht, um diese Teile dann sozusagen da auch zu nutzen oder irgendwas? Also ob man dann diese Rumpfsegmente dann, ja, ich sag mal so, dann ausbaut und irgendwo einbaut und so weiter. Und du kriegst ja dann so ein Rumpfsegment relativ gerade rausgeschnitten, weil sonst greifen sie doch da mit so einem Bagger rein und machen dann alles.

Das kann gut sein, Steffen, da bin ich nicht so drin. Also es gibt ja großartige Schmiedearbeiten an Flugzeugen, die, was weiß ich, mal das Heck aufgesetzt hatten oder wo vorne was beschädigt war oder so, dass man da sagt, okay, da setzen wir einfach ein komplett überholtes Segment ein. Das kann ich mir auch vorstellen.

Aber es war unwahrscheinlich imposant zu sehen, das war glaube ich 21, als ich da war, was da an Flugzeugen rumstand. Es war unglaublich, unglaublich. Es ist ein riesengroßer Abstellplatz. Friedhof möchte ich jetzt nicht so sagen, weil ja viele auch wieder aktiviert wurden. Aber es ist ein riesengroßer Abstellplatz für Flugzeuge aller Herren Länder.

Und ich war ja da, weil... Da gab es ja diesen Hagelschaden an vielen Flugzeugen. Ja, genau. Da haben wir intensiv drüber geredet, das weiß ich. Ja, ja. Und da musste, also es war wirklich, du bist da auf knapp 3000 Meter Höhe. Die Luft ist total trocken. Also es ist in Europa sicherlich der beste Platz dafür.

Wie in Arizona, die andere Riesenstelle, wo das ist noch so ein bisschen auf meiner Bucketlist, da müssten wir eigentlich mal hin, Steffen. Ah, okay, sind wir hier, naja, ja, klar. Ich höre gerade, also muss es sein, dass wahrscheinlich, es könnte sein, dass die ganzen Steuerflächen, die wir hier auf diesem Bild sehen, tatsächlich mit verschraut werden, dass sie gar nicht abgebaut werden, dass sie, ja, könnte sein, Hm, weiß nicht, ob es, ob es, wird man Gebar werden, dass sie, ähm, hm, naja, auf jeden Fall ein sehr trauriges Bild, ähm, tja, schade, dass man das sozusagen so, äh, sehen muss, sozusagen.

Ja, nächstes Thema, nächstes Thema. Und zwar habe ich da was gefunden und zwar ein Artikel, der ist jetzt hier aus LinkedIn, ein Beitrag von einem gewissen Jim Atkinson. Und der zitierte irgendwie einen Airline-Kapitän, einen gewissen Zürcher in Nordwarp. Und da ging es darum, dass, also es ging um eine Studie, die bei der Embry-Riddle Aeronautical University gewesen ist, der gesagt, dass sie Tests gemacht haben mit verschiedenen, ähm.

Bartträgern und Sauerstoffmasken und alle sowas, dass man sozusagen, es gibt keinen Grund dafür, also lange Rede, kurzer Sinn, wenn ich so in mein altes Wissen zurückgehe, ich habe mich nie weiter damit so großartig beschäftigt, aber bei uns im OMA, stand drin, wie Bärte zu tragen sind beim Mann. Also Facial Hair, wie es ja glaube ich heißt bei den Beards, sozusagen dass du sie halt so kurzgeschnitten, so einer zu tragen hast, dass sie nicht mit der Benutzung von Sauerstoffmasken interferieren oder nicht irgendwie hindern.

Es war ein großes Thema, aber mehr stand es bei uns nicht drin. Also es hat sich, hat keiner gesagt zu dem, ey, du kannst den Bart so nicht tragen, weil das ist Sicherheit. Du kriegst keine Luft mehr. Oder der Sauerstoff entweicht an der Seite, das Ding dichtet nicht mal richtig ab und irgendwie sowas.

Es gab wohl einige Airlines und auch Militärsachen und sowas, die haben praktisch ihr Crew dann untersagt, eine bestimmte Art oder so einen Sissi-Top-Bart oder irgendwas tragen, weil das irgendwie nicht passend ist oder irgendwie sowas. Ich meine, ich habe wirklich, ich habe zwar Kollegen, ich erinnere mich ein, zwei Kollegen, die haben lange Bärte gehabt, aber die meisten haben eher maximal Schnurrbart gehabt oder kürzere Bärte oder irgendwas so eine Art.

So richtig hier so lange Dinger. Ganz selten habe ich das mal gesehen. Interessanterweise sind die selten Passagiere geflogen. Woran darfst du nicht? Na, ist egal. Und, ähm, ähm, so. Und, ähm, was wollte ich sagen? Also, mit anderen Worten, das spielt keine Rolle mehr. So, das, also, sollte jetzt eigentlich keine Rolle mehr spielen.

Wenn das irgendwo noch drinnen steht in irgendeinem OMA von irgendeiner Airline, sollte man da vielleicht mal überlegen, hey, mach das mal weg, weil das spielt keine Rolle. Ja, ja. Das ist interessant. Aber wie gesagt, das eine ist dieser Sicherheitsfaktor, der vermeintliche. Und das andere ist, dass viele Airlines ja auch unterschiedliche Restriktionen haben hinsichtlich dem persönlichen Auftreten.

Das geht los bei Tattoos und was weiß ich, Ohrringe und sowas alles. Und das wurde über die Jahre ja alles bunter. Ja, also natürlich ist es glaube ich immer noch in dem Sinne relativ streng bei der Kabine. Achso, jetzt bin ich auf den Originalartikel hier gekommen. Nochmal von Sager. Habe ich es nämlich endlich geschafft, mich hier einzulocken.

Und relativ streng bei der Kabine, was sie, an Tattoo und es ist natürlich nicht verboten, dass sie Tattoo haben, kannst du ja den Menschen nicht so einschränken oder irgendwas, aber sie dürfen dann schon nicht sichtbar sein. Also ich kenne ein oder andere Kolleginnen, Kollegen, die haben dann auch im Hochsommer, sind die mit langen Ärmeln, haben sie ihre Arbeit verrichtet, weil sie halt tätowiert waren bis oben oder irgendwie sowas. Also, tja.

Das ist Geschmackssache, da will ich irgendwie auch gar nicht so, in dem Sinne, kommentieren. Ich kann mir aber vorstellen, es ist halt in einigen Kulturkreisen es ist immer noch, wird komisch angesehen, wenn Leute Tätowierungen haben. Ich habe mir zum Beispiel sagen lassen, ich weiß nicht, ob das stimmt, vielleicht könnte das bestehen, dass in so einem japanischen Onsen darfst du eigentlich diese Bäder, die es gibt, auch Public-Bäder, wo du reingehen kannst, die sind ja eine sehr große Sauna- und Badekultur, dass da Tätowierungen nicht erwünscht sind, als Beispiel.

Ah ja, okay. Obwohl die ja auch sehr viel mit Tätowierung da irgendwie haben. Aber ich, also habe ich mal gehört, ich kann es jetzt nicht so bestätigen oder sowas. Und das so natürlich gegenüber von Gästen aus aller Couleur, die hinten in der Kabine sitzen, dass die natürlich so ein Tattoo unterschiedlich wahrgenommen wird.

Ja, genau. Kann ich alles verstehen. Deshalb gibt es bei uns zum Beispiel auch keine Reihe 13 oder Reihe 17. Ja, genau, richtig. So solche Sachen. Also wegen unterschiedlichen Kulturen und ja. Was ich aber nochmal auf das Thema Sauerstoff zurückgeben, das fand ich ganz interessant. Ich habe ja hier so ein, bist du jetzt im Sendeplan aktuell und kannst alles sehen?

Also ich kann das, was du über die PBI, also was du da, das Filmchen, das Bild kann ich sehen, dass du dir die Haare wuscheln sollst. Ja genau, das fand ich ganz interessant. Es geht darum, also ich habe letztens mal wieder durch diese Fallschirmspringerei, das habe ich schon mehrfach erzählt, der Flieger in einem richtigen AOC gelistet.

Das heißt, ich mache, um dort Falschspringen abzusehen, mache ich so ganze Airline-Training mit, auch sehr aufwendig teilweise, sehr lang und sehr überflüssig, weil mir dann auch hier so wieder sowas wie erzählt wird, wie diese Dräger-Rausschutzmasken oder diese Rausschutzmasken für die Kabinenbesatzung, die wir gleich an Bord haben, aber trotzdem musst du mir den Scheiß halt einmal angucken.

Das sind diese, du weißt, was ich meine, oder? Diese ganzen Masken, die du raufsetzt. Und da wird darüber gesprochen. Und das fand ich spannend. Aber das habe ich vorher nicht gehört. Die sagen an, das ist eine Sicherheitsmaßnahme. Vielleicht ist das irgendwie neu und wird den Besatzungsmitgliedern jetzt auch mitgeteilt, dass wenn du so ein Ding aufgehabt hast und hast es aktiviert, also hast du dieses silberne Ding auf, ziehst unten den Auslösergriff und dann kommt da Sauerstoff raus.

Und wenn du es nachher abziehst Und weil dein ganzer Kopf ja in Sauerstoff eingehöhlt ist, dass du dir dann die Haare durchwuscheln sollst, damit du den reinen Sauerstoff aus deinen Haaren rauskriegst. Ja. Fand ich spannend. Wie gesagt, am Freitag geht es wieder los und dann werde ich mal fragen. Das werde ich mal in Erfahrung bringen. Das ist ein guter Punkt.

Also wenn du natürlich so fettige Pomadenhaare hast. Dann bleibt der Sauerstoff nicht dran hängen. Oder dann auf einmal rennt sie mit flammenden Haaren los, weil sie das selbst entzündet hat. Genau. Also ich glaube nicht, dass jemand aus der Crew so rumrennt oder irgendwas, aber keine Ahnung. 60er-Jahre Haarspray-Suhren und dann Dauerstoff dazu.

Genau da könnte man sich ja auch schon wieder eine Vorschrift ausdenken, dass bei Pomade nur nicht brembare benutzt werden darf. Genau, egal. Okay, sehr schön. Aber ja, das ist sehr interessant. Ich frage mal nach bei unseren Kollegen. Ja, fragen wir mal. Ja, okay. So, jetzt kommen wir doch mal zu der Fragen-Sektion.

Und zwar habe ich hier eine Frage von Philipp. Der hat Folgendes gefragt. Ich bin mir nicht sicher, ob das Thema schon mal im Podcast war, aber hundertprozentig identische gebaute Flugzeuge, haben die auch immer das gleiche Verhalten? Oder verbraucht das eine mehr Sprit als das andere? Oder hat andere Marotten?

Fährt es besser auf dem Taxiway oder, oder, oder? Also muss man sich als Pilot drauf einstellen, ich fliege heute mit der Delta Alpha XYZ ah, das ist diese und jene da ist wieder das Besonderes oder ist das völlig egal, weil die Flieger immer gleich sind, egal welchen Flieger man da sitzt. Also in der Frage vor allem speziell, also alles das, was mit Memory Items, Safety Abläufe und superige Skills im kritischen Sinne zu tun hat, meine ich damit jetzt extra nicht also er meint so mehr so, dass die kleinen Feinheiten.

Und das ist natürlich auch eine Frage an mich, klar. Und ja, Ja, da kann ich nur sagen, dass bei der 737 wir ja zwei Muster geflogen sind, diese mit der 7300 und die 500 und die hatten schon kleine Unterschiede in den Landungen, in den Landeverhalten und natürlich auch in den Dimensionen, also die 500 war kleiner als die 300er, mit der 500 durfte man noch in so eine Parkposition rein und bei den anderen nicht, also manchmal musste man auch so mal genau wissen, okay, in welchem Flieger sitze ich jetzt, darf ich jetzt da sein, wo ich jetzt, bin oder sowas in der Art.

Dann gab es die, waren so Feinheiten, manchmal die eine oder andere Schalter woanders. Das gab es auch, dass die unterschiedliche Baujahr war. Bei dem einen war denn, ich sag mal so, der Trim-Cut-Out-Switch hinten am Pedestral eingebaut. Bei dem anderen war vorne am Pedestral eingebaut. Also die waren manchmal so unterschiedliche Positionen angebracht.

Aber das Das waren, ich sage mal so, auch Sachen, die in den Checklisten eine Rolle spielen teilweise. Also manchmal aber eher selten sozusagen angefasst worden. Ja, vor allen Dingen sind das ja nicht 100 Prozent identische Flugzeuge. Das sind ja verschiedene Baureihen gewesen. Und da kann ich mir auch vorstellen, dass es da Umstellungen gibt, wenn jetzt eine Crew aus einer 747-8 aussteigt und den nächsten oder zwei Tage später in einen 400er einsteigt.

Das ist ja auch alles ein bisschen anders. Und sie fliegen beides. Aber sagen wir mal so. Bleiben wir mal bei der 747. Du fliegst mit der Yankee Alpha und nächsten Tag fliegst du zurück mit der Yankee Charlie. No, ich glaube nicht. Ich höre ja auch oft und gerne zu, Aber da gibt es keine, außer den technischen Feinheiten.

Das hat aber nichts mit der Baureihe zu tun, sondern bei dem einen Flieger ist vielleicht das eine System nicht voll da und bei dem anderen hat das eine Marotte oder so. Aber nur vorübergehend, bis das final repariert worden ist. Aber ansonsten glaube ich, nee, das wüsste ich jetzt so nicht. Vielleicht gibt es das ja in der, ich sage jetzt mal ganz salopp, Sportfliegerei, dass du sagst, okay, wir haben eine Cessna 150, davon haben wir drei Stück und die sind alle ein bisschen unterschiedlich.

Das weiß ich nicht, aber bei den Großen, nee, eigentlich nicht. Also was das Flieger schon angeht, bei den Kleinen, da hast du recht, da hast du schon eher, weil da wird ja auch viel so mit der Hand getrimmt. Also da hast du hinten so ein Leitblech, das wird dann, der Flieger immer so ein bisschen nach links oder nach rechts zieht, dann musst du das so manuell hinten verbiegen, bis es dann ungefähr gleich ist.

Und das ist dann so eine Arbeit, die wird dann, von den Technikern vorgenommen auf Input der Crews und dann ist natürlich auch, sind bei den kleinen Fliegern, sagen wir mal, die Leute nicht alle so gleich geschult, so der eine sagt, ah, der ist mehr links, der andere sagt, ah, der ist mehr rechts und so, da gibt es nicht so starke, präzise Definitionen, weil das, sodass dann, sagen wir mal so, da merkst du tatsächlich, hast du einen kleinen Unterschied, aber das ist wirklich dann, wie ich schon gesagt habe, auf dem Texel-Way zieht der mehr nach links und der andere nicht sozusagen.

Aber bei den Großen habe ich keine Unterschiede gemerkt. Und da fällt dann natürlich auch das Stichwort Autopilot. Also da in dem Moment, wo beim Start, nach dem Start, da ist wahrscheinlich auch das Adrenalin sowieso ziemlich hoch. Und wenn man jetzt das ganze Stück mal mit Hand fliegen müsste, dann würde man merken, okay, die Yankee Charlie zieht immer ein bisschen nach links. Da musst du gegentrimmen.

Aber das wird ja nicht gemacht. Das macht ja alles, das wird ja alles vom Autotrim, vom Autopilot wird das ja alles kompensiert und also. Nee, sehe ich nicht so. Hängt das gerade mit der aktuellen Situation zusammen? Ist da hinten irgendwie linksseitig mehr, ich meine, das wird nicht so viel auffallen, aber das sind halt so Feinheiten, die eine Rolle spielen, dass du auf einmal auf der linken Seite zwei Tonnen mehr Fracht hast als rechts, sagen wir mal so, über die Breite gezogen.

Oder ist der Sprit ungleichmäßig getankt worden oder hat der Triebwerk ungleichmäßig gesaugt? Und das sind so Sachen, die, selbst wenn du das bemerkst, kann es am nächsten Flug schon anders sein, sozusagen. Ja, richtig. Aber was natürlich den Bau, das wirst du mal bestätigen, dass er es, ich glaube, diese 100% identisch gebauten Flugzeuge, davon gibt es gar nicht so viele.

Nein, das gibt es nicht, weil jedes Flugzeug ist Handarbeit. Ja, genau. Also zum größten Teil Handarbeit. Das sind ja viele, viele Dinge, die werden einfach nicht maschinell gemacht. Das sind maschinell gefertigte Teile, die dann von den Flugzeugbauern zusammengesetzt werden. Und das gibt es nicht hundertprozentig identisch. Das ist klar.

Ich habe mal mich unterhalten mit einem Elbos-Ingenieur und er sagt so, also so richtig Hand aufs Herz von der richtigen ehrlichen Serienproduktion kann man beim 320er reden sozusagen. Weil da haben sie tatsächlich mal so Flugzeuge, so 100 Stück, die sind tatsächlich mal baugleich. Aber dann kommt ja schon irgendwie eine kleine Änderung rein, dass du sagen kannst, okay, jetzt ab der Seriennummer 800 bis 1000 haben wir schon wieder ein anderes Material.

Eine Materialnummer verpasst. Genau, da setzen wir eine Schelle für eine Leitung woanders hin oder das können Kleinigkeiten sein. Und ja, 100% identische Flugzeuge gibt es eigentlich nicht. Und bei den Kleinen genauso wenig. Deswegen musst du wahrscheinlich, wenn du da irgendwo irgendwas einbaust, musst du immer genau gucken, welche Kennung ist das genau und passt das Teil zu dem.

Sehr gutes Beispiel. Das geht nicht nur, ob das Teil passt. Das geht schon mal damit los, dass wenn du in ein Manual reingehst, musst du immer das Kennzeichen angeben. Also die Serialnummer im Grunde genommen von dem Flugzeug. Die Effectivity Number wird das auch genannt. und bei uns wird das über das Kennzeichen geregelt und dann kriegst du das Manual, was genau für dieses Flugzeug ist, nicht für zwei Flugzeuge später.

Also das ist schon wichtig. Also damit arbeiten wir tagtäglich, dass du immer das Kennzeichen eingibst, dass du auch im Richtigen bist. Und für die Besatzung wird immer gesorgt, dass die richtigen Checklisten passend zu der richtigen Registration an Bord ist. Damit, falls da irgendwie ein Procedure anders, gemacht wird oder die Location, wie gesagt, von so einem Schalter woanders ist, dann wird das dementsprechend auch für die Kennung da einsortiert und auch die Performance-Daten anders sind und, und, und.

Ach ja, und deswegen steht ja auch drin, nochmal zu sagen, von die Frage, 100% identische gebraute Flugzeuge, in jedem Operational Flight Plan, OFP, ist daneben eine Zahl hinter der Kennung, wo drin steht, wie die Abweichungen zu den planerischen Performance-Zahlen sind. Also, wenn da steht 100 Prozent, dann ist der Flieger genauso wie im Buch, aber das hat man selten.

Manchmal steht da drin, wenn du Glück hast, 99 Prozent, dann ist er sogar ein bisschen besser. Aber oftmals steht drin 101 oder 101,3 oder 103 Prozent. Dann weißt du, das Schiff braucht drei Prozent mehr als der Schnitt, weil es schwerer ist. Die Performance der Triebwerke, genau, weil die Performance der Triebwerke ja auch über einen gewissen Zeitraum nachlässt.

Das ist ja ganz normal. Ja, genau. Ja, okay, cool. Ja, Philipp, ich hoffe, wir haben damit die Frage so ein bisschen beantwortet. Dann eine ähnliche, nein, nicht ähnliche, aber interessant auch eine Frage von Dirk. Und der hat Folgendes gefragt, hattest du als Kapitän eigentlich deinen Flieger, also deinen in Anführungsstrichen geschrieben, also immer den gleichen oder denselben Flieger sozusagen, oder kriegt man für jeden Flug einen, der gerade da ist?

So, genau. Ja, genau, so ist es nämlich. Du hast es wahrscheinlich auch gedacht, das kann auch gar nicht irgendwie anders gehen. Also allein schon, da gab es auch denn einige... Kommentare in unserem Chatroom sozusagen, da stand noch drin, Sven Hajo, wie du gesagt hast, hat es schon geschrieben, Flugzeuge fliegen wesentlich mehr als Crews können und auch dürfen, da ein Flugzeug einer Person zuweisen, wäre völlig unwirtschaftlich, sowas macht nur das Militär.

Wir rechnen dann so im Schnitt mit 18 Stunden für ein Langstreckenflugzeug pro Tag in der Luft, das hast du geschrieben, ne, oder irgendwas, oder hat das auch Sven Hajo geschrieben? Das habe ich vorhin übernommen. Wir rechnen von einem Schnitt 18 Stunden für einen Langstreckenflug pro Tag in der Luft und 8 bis 10 Stunden für einen Kurzstreckenflugzeug.

Der typische Ablauf eines Kurzstreckenflugs war bei uns, dass du den Flieger morgens um 6 losgeflogen bist, manchmal auch schon um 5, je nachdem, wenn es der Flughafen zu ließ, bis mittags und dann mittags hat halt die Nachmittagsschicht sozusagen den Flieger übernommen und hat den dann bis in die Abendstunden eingeflogen.

Genau. Also du hast, das macht nicht. Also das würde ja auch bedeuten, wenn du deinen Flieger hast, du hast zwei Tage frei, dann fliegt der nicht. Also das geht nicht. Und vor allen Dingen, das ist ja auch technisch gar nicht machbar. Du fliegst nach San Francisco und am nächsten Tag kommt ja nicht dein Flieger weg.

Das kann mal passieren. Ja, aber das, ne? Ja. Ja, ja, ja. Also das würde keine Gesellschaft machen, das wäre viel zu teuer und überhaupt. Wiederum hat dann auf diese Geschichte von Sven Hajo, das macht das nur das Militär, dieser Satz, hat Jens Peter geantwortet, ich hatte das Glück, vor Jahren mal einen Flugzeugträger der Niemetz-Klasse zu besichtigen.

Respekt, Jens Peter, ich bin neidisch, zu besichtigen zu dürfen. Da wurde mir gesagt, dass auf den Fliegern zwar Namen stehen, also auf diesen Militärjets, die Zuordnung zum Piloten aber nicht in Stein gemeißelt ist. Dagegen sei die Verbindung zum Mechaniker klar geregelt. Ein Flugzeug hat immer die gleichen Mechaniker oder den gleichen Mechaniker, also ein Chefmechaniker.

Wusste ich auch nicht, ja. Tja, das fand ich auch spannend. Das war mir auch nicht so bewusst, dass das irgendwie ist. Aber du siehst ja auch immer, also in so vielen Filmen, wenn es denn um Flugzeuge geht oder irgendwie sowas auch, da war letztens irgendwie so eine olle Serie auch. Daher kommt auch im Amerikanischen der Begriff Crew Chief.

Das ist der Techniker. Und der fliegt bei Hubschraubern ja auch oft mit und solche Dinge. Also das ist, das kommt alles aus dem Militärischen. Und der kümmert sich um seinen Flieger. Das ist sein. Und Crew Chief, das kommt eigentlich daher. Und dieses Chief, das hat jetzt nichts mit der indogenen Bevölkerung von Nordamerika zu tun, sondern das war der Rang.

Die Crew war meistens Offiziere und der Crew Chief war ein Unteroffizier, meist im höheren Rang, Hauptfeldwebel, sowas in der Art. Und der heißt dann ja auch Chief Master Sergeant oder sowas. Aber dieser Begriff Crew Chief, damit können die Amerikaner auch immer was anfangen. Denn es ist immer dasselbe Szenario, Steffen.

Ich gehe in den Aufzug, in ein Hotel, um zum Dienst zu gehen. Ich bin da in Uniform. Das Erste, was ich gefragt werde, wenn da Leute drin sind, ist, are you a pilot? Also Maintenance Chief, fertig. Dann wissen die, das einzuordnen. Ja, verstehe. Und also dieses mit dem Maintenance Chief, das passt immer wie die Faust aufs Auge.

Ja, ja, für'schein. Ja. So, und dann bin ich jetzt beim letzten Aufenthalt in Florida, gehe ich in Fahrschul und da steht ein Pilot in voller Montur und ich musste lachen. Ne? Dann habe ich ihm das erklärt und dann haben wir beide erstmal herzlich gelacht. Weil der hat dich auch gefragt oder was? Nee, aber habe ich gesagt, endlich sehe ich mal einen, habe ich gesagt.

Und dann guckte er mich so an und ich sagte, ja, so und so, ich werde immer gefragt. Und dann stellte sich heraus, ja, das war ein von Atlas Air. Achso, okay. Cargo, also aus Ollis zumpft einer. Ja, war witzig. Okay, cool. Ja, Dirk, ich hoffe damit haben wir das ausreichend beantwortet. Danke für die Infos von Sven Harjo und Jens-Peter. Fand ich auch spannend.

Wenn du nochmal so eine Reise zu einer Niemitz hast, die fährt ja glaube ich nicht mehr, aber so Niemitz-Klasse. Niemitz-Klasse, da gehören ja einige dazu. Sag einfach Bescheid. Ich komme gerne mit. Ich verstecke mich in deinem Handgepäck und komme damit. Ja, genau. Jetzt hast du eine kleine Geschichte. und ich weiß nicht nach diesen ganzen Vorgeplänkel, ob ich sie noch hören will, aber da bin ich mal gespannt, was du da hast.

Die willst du hören. Ja? Oh, okay. Ja, also, 747-8 Toilette verstopft. Und mein Helfer, wir kamen mit dem Schlauch, haben den Schlauch aus der Tüte genommen vor der Eingangstür, sind nach hinten, haben unseren Job da getan und zum Schluss auch noch mit Klarwasser hinterher, dass der Schlauch auch wieder richtig sauber ist.

Also noch ein paar Mal mit Klarwasser abgezogen. Beide Toiletten, also die verstoffte Toilette ging wieder. Es war alles gut. Den Schlauch wieder vorsichtig. Das ist ja so ein dickes, steifes Ding. Der soll ja auch nicht knicken oder bei Unterdruck sich zusammenziehen oder so. Deshalb ist das so ein dickwandiges, steifes Ding.

Und jetzt hatte ich also den Schlauch so in der Hand und ging langsam nach vorne. Der Kollege, der Helfer, der war schon draußen und hat da die Tüte wieder zurecht gemacht, dass ich den da gleich reintun kann. In dem Moment kommt die Crew. Oh. So. Dann haben wir ja bei der Crew meistens... Bist du da gekleidet? Hast du denn Handschuhe bis... Ich stelle mich dir denn vor.

Nein. Kennst du so diese alte Nerie der Doktor und das liebe Vieh, wenn sie so Geburtshelfer bei der Crew gemacht haben? Nein, nein, so nicht, Steffen. Und so ein Handschuh, bis du mit den Schultern hast und da reingreifen musst. So stelle ich mich da eben vor. Das gab es früher bei den alten Toiletten mit der blauen Flüssigkeit.

Das war eine ganz andere. Nee, aber da war es so, ich hatte Handschuhe an natürlich. Und so Latex-Handschuhe, so blaue Dinger. Und hatte den Schlauch auch weit vor mir getragen, dass ich jetzt nicht irgendwas auf meine Uniform klecke. So und trage den gerade so raus. Es kommt die Crew und da sind ja viele dabei, die sind unwahrscheinlich bodenständig und sind also wirklich.

Und der, der genau jetzt mir gegenüber stand, also gerade reinkam, der war nicht so. Der riss nur freudestrahlend die Augen auf, das ganze Gesicht leuchtete und sagte, ah, ein Ditteridoo. Und bevor ich was tun konnte, schnappte er sich das Endstück des Schlauches, das eine, presste sich das auf den Mund und machte dann so Trompetentöne, die dann auch am anderen Ende rauskamen.

Er hat sich riesig drüber gefreut und ging ohne ein weiteres Wort einfach weiter nach hinten in die Kabine. Der Kapitän war halb die Treppe hoch zum Upper Deck und blieb sitzen auf der Treppe. Das habe ich das erste Mal gesehen, dass ich den Kapitän hinsetze, weil er von Lachen nicht mehr konnte. Die Passarette hatte die Augenbrauen am Haaransatz und sagt so zu mir, der hat doch nicht etwa, ich sage, Ja, dann müssen wir dem, ich sage, verdirb ihm nicht den Tag.

Das war so ein, ich hätte nie gedacht, dass mir sowas mal, aber es ist, kein Tag ist wie der andere Steffen. Oh, ein Didgeridoo und blickst da rein und tröt, weißt du? Und dann kam am anderen Ende auch dieser typische australische Outback-Sound, kam da raus, hat er sich tierisch gefreut. Ja. Ja. Aber du hattest ja anscheinend gut sauber gemacht, dass man das nicht irgendwie riechen konnte.

Er hat es wohl nicht gerochen, keine Ahnung. Also wir haben so diese Desinfektionstücher oder so, aber trotzdem, ich weiß jetzt nicht. Ob ich da den Rand auch so ganz und geil, naja. Naja, okay. Das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass ein Kapitän auf der Treppe sitzen bleibt und er konnte nicht mehr. Er konnte echt nicht mehr.

Er sagte auch, ich habe schon viel gesehen, aber das war jetzt neu. Weißt du, ob das irgendwie aufgeklärt wurde? Weiß nicht. Ich habe irgendwann später die Passaretti P2 nochmal getroffen und dann habe ich gesagt, habt ihr es ihm irgendwann gesagt? Sagt sie, ich nicht. Herrlich. Es war für ihn ein sehr freudiges Erlebnis, dass er da einen Ton rausgekriegt hat.

Ja, das ist sehr schön. Du hast mir ja nicht erzählt, was du davor mit rausgekriegt hast. Töne habe ich damit nicht rausgekriegt, aber dafür andere Dinge. Okay, lassen wir das. Also heute haben wir jede Menge Scheiß erzählt, oder? Ja, das kannst du sagen. Ich glaube, den Sendeltitel haben wir damit auch.

Und ich, ja, machen wir den Sack zu. Wir reden Stunde 20 oder irgendwas oder Stunde 10 haben wir, glaube ich, und das passt mir auch ganz recht, weil ich habe nicht mehr ganz so viel Zeit. Was für uns eigentlich kurz ist, aber kurz und knackig. Ja, kurz und knackig. War ja jetzt mal gut so. Tja, also das Übliche, Verabschiedung. Ihr wisst ja hinten dran, im Sendeplan steht alles drin, wo man jeden von uns erreichen kann oder das Team.

Ganz genau. Geht auf die Webseite, steht alles da. Harry, es war eine wirklich schöne Folge, muss ich sagen. Viel Spaß. Und nochmal ganz kurz, deine nächste Reise geht wohin? Am Freitag wieder nach Miami. Ja, okay. Na, wunderbar. Ganz genau. Es gibt schlimmere Orte. Also das ist alles okay. Weil jetzt über den Sommer ist im Flugplan Miami ja weniger als im Winter.

Im Winter ist die Hochsaison. Jetzt ist es zwei Flugzeuge am Tag. Das schaffe ich locker. Das ist kein Thema. Das ist easy zu machen. Wir werden uns das nächste Mal vielleicht sprechen. Es wird bestimmt einen Monat dauern, weil ich bin jetzt einmal für ein paar Tage auf meiner letzten Pensionierungsreise sozusagen.

Und danach gehe ich ins Meerlager nach Rotenburg. Das heißt, auch da werde ich wahrscheinlich eher keine Aufnahmen machen. Das heißt, frische Aufnahmen kommen erst vielleicht Anfang Juli wieder zustande. Aber dazwischen habe ich für Hörstoff gesorgt. Also schauen wir mal, was passieren wird. Ihr werdet ja auf euren Öhrchen genießen sozusagen.

Ganz genau. Dann sage ich mal Tschüss. Ja, wünsche dir noch einen schönen Tag und genau, die üblichen Kanäle, worüber wir und ich auch erreichbar sind, stehen ja da drin. Und Steffen, ja, es war mir ein inneres Blumenflug, um jetzt mal ein schönes Bild in deinem Kopf zu generieren. Ja, danke, danke. Ich sage tschüss, ciao und auf Wiedersehen. Bye-bye.

Genau, tschüss, tschüss.

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