
Come Fly With Us· Folge 200
CFWU 200 - Paxe oder Cargo → alles Dangerous Goods!
Mittwoch, 24. September 2025 · 3 h 07
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Shownotes
17SEP26
Einspieler
Begrüßung
Teilnehmerstatistik
Fliegerfrage von Martin
Wie empfindet Harry seinen Beruf
Harry über die MD11 (de.wikipedia.org/wiki/McDonnell_Douglas_MD-11)
Harry Unterschied zu Frachter versus Pax
Geschichte von Markus: Biberach Flugtag (segelflug-bc.de/unser-diesjaehriges-flugplatzf…)
Oldtimertreffen Hahnweide (oldtimer-hahnweide.de)
Verbreitung von CFWU
Fliegerische Geschichte von Olli
Eingeschobene „Prerecordings“
Eine Geschichte von DocBrock
Ein kleiner Gruß von Christian (de.linkedin.com/in/christian-ettelt)
Vogelschlag einer Piper (davvl.de/sites/default/files/inline-files/voge…)
Wir hatten über Toilettenreinigung gesprochen (instagram.com/reel/DMpGL0mIrux/?igsh=MmFjd256O…)
Feedback von Leo: Vergleich mit der Bahn
FADEC Battery (de.wikipedia.org/wiki/FADEC)
Olli Outsidecheck
Frage von Tobias: Sitzbezüge (gesundheitsfrage.net/g/frage/pilotensitzauflag…)
Frage von Tobias: Gurtfrage (skybrary.aero/articles/flight-seat-belt-requir…)
Frage von Tobias: Körpergröße von Berufspilot:innen (spiegel.de/karriere/zu-klein-fuer-den-pilotenj…)
Frage von Tobias: Spritverbrauch (eurocontrol.int/sites/default/files/2024-07/eu…)
Frage von Tobias: Landung bei verstärkter Crew
Frage v. Tobias @Harry: Was macht der Flieger über Nacht?
Siegelaufkleber
Frage von Tobias: IFR Flug
Andreas schaltet sich dazu
Frage von Tobias: Cockpit Kleidung
Wo ist Andreas gerade
Frage von Tobias an Harry: Reisestatus
Frage von Leo: Automatic Flight
Frage von Leo: Autoland bei NICHT CAT III Bedingungen (en.wikipedia.org/wiki/Autoland)
Negativbeispiel: B777 von SIA in MUC (asn.flightsafety.org/wikibase/139628)
Frage von Jonathan: Brauchen Flugzeuge eigentlich eine Pause?
Frage von Florian: max Anzahl „special assist“ Gäste (thelakeshorewm.com/air_travel_for_people_who_u…)
Frage von Andreas: Und wie war es früher
Frage von “der Friedmann”
Frage von Darix: Windshear am HLE Airport (youtu.be/5-QejUTDCWw?si=NNLH_He4u8t8wG4o&t…)
Frage von Alexander (an Harry) (planespotters.net/photo/1482557/n64320-trans-w…)
ILA Gewinn (mig-21.de/deutsch/aktuellarchiv/ila1994.htm)
Von Alex via Mastodon: gibt es eine bevorzugte Seite als PF?
Frage von Anulus Nasus: Paradropping News
Rubrik OTD: Was passierte in der Luftfahrt am 17. September
OTD: Erstausstrahlung Raumpatrouille Orion (de.wikipedia.org/wiki/Raumpatrouille_–_Die_pha…)
Danke an einen Sponsor
Sozialversicherung/Freelancer – Stand für Fluglehrer
Die verrückte Idee zum Ende ??
Hörtipps
Von Simon: CFWU 44 – Do you wish to GoAround! (comeflywithus.de/2020/12/17/cfwu-44-do-you-wis…)
Von Christoph: Das ist mein Best-of. Operations zu DDR-Zeiten (comeflywithus.de/2021/03/10/cfwu-53-charly-cha…)
Von DocBrock: CFWU 99 Long live the Queen (comeflywithus.de/2023/01/01/cfwu-99-long-live-…)
Von BlackSurfer Philip: CFWU 174 (comeflywithus.de/2025/01/07/cfwu-174-der-schoe…)
Von Dennis: CFWU 16 – Essen aus Bordmitteln (comeflywithus.de/2019/10/14/cfwu-16-hier-kocht…)
Von Dennis: CFWU 20 – Knuspriges aus dem Triebwerk (comeflywithus.de/2019/12/15/cfwu-20-knuspriges…)
Von Dennis: CFWU 18 – Zum Skifahren nach BKK! (comeflywithus.de/2019/11/17/cfwu-18-zum-skifah…)
Von Simon: CFWU 107 – …vom Sofa in den Mile High Club! (comeflywithus.de/2023/03/20/cfwu-107-vom-sofa-…)
Von BlackSurfer: CFWU 54 – Langes Starten = stehende Latten (comeflywithus.de/2021/03/22/cfwu-54-langes-sta…)
Danke an Planespotter223 für das CFWU 200 Cover
Must Hear: Rausschmeißer…:
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Ja, wie geht euch das? Hier ist die zweite Episode. Ich bin total aufgeregt. Wir sitzen hier zu vier zusammen. Ich habe, glaube ich, alle zusammengeschrien und sind alle total eingegroovt gewesen, gerade in dem Song. Und jetzt habe ich sie angebrüllt. Das ist jetzt ernster Lagewerk. Ich knack bei den Fingern.
Ich möchte erstmal nochmal gemeinsam, dass wir uns alle anschauen und ein Gläschen erheben. Wir haben nämlich jetzt, wir trinken die unterschiedlichsten Varianten. Wir haben einmal das Braustübli, einmal ein Aperitiv und ich habe ein Pygolo als Airbus-Pilot. Und der Olli hat was? Störtebäcker. Störtebäcker? Und noch dabei ist Markus. Markus hat etwas ganz Besonderes.
Er hat Kopfschmerzen. Entschuldigung, Markus. Und hat ein Glas Wasser. Und er hat ein Glas Wasser. Harry sitzt mir gegenüber, wie gesagt. Gestern schon angestoßen. Genau. Und der Martin. Hallo, guten Tag, ihr vier. Wie geht euch das? Moin. Ja, moin, Stefan. Prost, ne? Moin. Ja, Prost. Auf euch beide.
Nee, auf uns alle. Das ist alles ein gemeinsames Produkt. Das lasse ich so nicht gelten. Kein Moment. Es wurde gewünscht, dass wir, das habe ich gar nicht gefragt, fragt euch, ob ich mal so einen Live-Link hier sende. Da hört sowieso noch einer zu. Der geht jetzt gerade raus. Und ja, genau. Das ging schnell. Was? Das ging aber schnell.
Dass ich euch gefragt habe. Dass der rausging. Ja, genau. Gut. Und ja, ich meine, es wird sowieso nachher alles gehört werden. Also ja, ich finde es großartig. Was ich ganz großartig finde auch, dass der liebe Martin eine Statistik erstellt hat und zwar, ich gucke hier auf den Sendeplan und wie gesagt, wir haben den Podcast angefangen 2019, da war die Welt noch gut und dann, da flog ich sogar noch richtig auf dem Dickschiff und konnte noch was davon erzählen und dann kam so die ganze Corona-Reise und all das, Sie können das ja alles gerne nachrollen, inklusive Tränen und Schmerz am Podcast, das war sehr beeindruckend.
Und Martin hat eine Statistik gemacht, wer, wann, wo, wie mit dabei war. Und die seht ihr euch jetzt auch hier auf euren Screen. Und das Spannende dabei ist, dass man sieht am Anfang… Das ist ganz schön bitter. Ne? Ja, ich habe tatsächlich überlegt, Olli, wie ich es mache. Es soll nicht despektierlich sein, sollte es nicht für dich sein.
Aber es ist ja verständlich. Ich habe es also erstmal gesehen. Also erstmal kann man sehen, dass ich oder wir, dass der Podcast eine immer stetige Produktion hat. Also am Anfang 2019 waren es 20 Folgen, dann ging es so steady, ich sage mal 28 Folgen und dann ging es 35 bis fast an 40 Folgen ran in 2024.
Und ja, und deswegen haben die anderen alle eben gerade so ein bisschen gelacht, gestöhnt oder irgendwas. Olli geht permanent runter. Ja, stark angefangen, stark nachgelassen. Aber ich meine, wenn ich mir die Zahlen so angucke, ich meine Zahlen, ich liebe ja Statistik. Ich meine, ihr wisst ja, Data-Analyst und so.
Also ich sehe da nur fast 40 Folgen in 24. Das ist so dieses... Steffen, ja, lass uns mal so maximal alle zwei Wochen eine Folge raushauen, ne? Ja, ja. So fingen wir mal an, ja. Aber ich meine, das hängt aber auch mit meinem Freizeitmodell zusammen, was 2020 so anfing, ne? Dass ich da sozusagen, ja, genau.
Ja, das ist jetzt, ich meine, jetzt kommen wir in die Datenanalyse, ne? 2020 bis 2022 war Corona und dann bist du ins Freiwilligenprogramm gegangen Und dann ist die Zahl nach oben geschossen. Also vorher hast du Zeit und danach hast du richtig Zeit. Ja, man sieht im Prinzip die Abhängigkeit, also die gegenläufige Abhängigkeit von Arbeitslast.
Also bei Olli geht es runter, bei Steffen geht es dann hoch. Ja, nicht nur, ich möchte da auch einen Kommentar zum Einen. Bei Olli, in der Zwischenzeit bist du, ich sage mal, Familie geworden sozusagen. Da ist ja noch alle möglichen Sachen bei dir passiert. Und das muss man halt auch irgendwie in Rechnung tragen.
Ja, also das muss ich ja wirklich fairerweise sagen, seit Ende 2018 habe ich dann tatsächlich auch mit meinem Nebenjob angefangen als Analyst. Und das wurde tatsächlich auch immer mehr. Also es passt wirklich von den Zahlen, von daher. Ja, also ist halt, ne? Ja, jetzt überleg mal, Work-Life-Balance, ne?
Ja, Work-Life-Balance ist eh völlig beknackt. Weil wenn du so viel Arbeit hast, wie du sonst Leben machst, ich meine, du allein zwölf Stunden Schlaf hast ja im Idealfall drin. Also wenn du, egal, die Rechnung machen wir jetzt nicht auf, aber Schlafen gehört ja zu deinem Leben. Wenn du jetzt so viel schläfst, egal, du weißt, was ich meine.
Interessant fand ich ja, dass Markus, das war mir so gar nicht bewusst, ja quasi auch, naja, würde ich sagen Stunde Null, aber so ab 2020 eben auch schon mal mit dabei war. Das wusste ich gar nicht mal. Da war ich halt der Einzige, der irgendwie wusste, wem man einen Podcast aufnimmt aus dem Steffen und dann musste ich halt mitmachen.
Moment mal, das war mir so klar. Ja, also und Olli natürlich, aber verglichen mit den anderen. Ja. Naja, also ich bin ja auch durch Markus zum Podcasten gekommen. Ich habe ihn auch gefragt, auch zum ersten Schnitt und wie das ist. Und habe dann rumgefragt, wer denn mit mir Podcasten möchte. Und dann hat sich Olli ja leichtsinnigerweise gemeldet gehabt.
Und Markus hat uns auch an den ersten Podcast-Partner vermittelt. Wir wollten ja zu dritt anfangen. Und mit dem haben wir sogar zwei Aufnahmen gemacht. Und das ist dann irgendwie auseinandergegangen, weil er, ich weiß gar nicht, Entschuldigung, wie hieß er denn nochmal? Pablo. Wie bitte? Pablo. Pablo, genau. Pablo hat dann keine Zeit mehr gehabt. Das ist ja alles gut.
Und dann haben wir halt nochmal nur mit Folge 0 angefangen. Also es gibt in Wirklichkeit, wie der Andreas schon sagte, das ist eigentlich gar nicht Folge 200, sondern vielleicht schon Folge 208 oder irgendwas. Weil es gibt Schattenfolgen und es gibt nie gesendete Folgen. Und es gibt auch Folgen, von denen der Mitsprecher, mit dem ich gesprochen habe, gebeten hat, sie nicht zu veröffentlichen. Auch hinterher.
Oh, okay. Ja, gibt es auch. Schattenfolgen klingt gut. Das ist so wie auf der dunklen Seite, weißt du, so, ne? Ja, ja, ja, ja. Schattenfolgen. Schattenfolgen, geil. Ja, okay. Das heißt, nur Steffen weiß eigentlich, oder Olli weißt du auch davon, ja? Also wisst nur ihr beide die wahre Anzahl, ja? Ja, genau.
Was ich jetzt interessant finden würde, ist mal zu, aber es gibt es ja leider nicht, eine Statistik, um zu sehen, wie sich die Zuhörerschaft entwickelt hat. Also. Kannst du theoretisch schon so sehen, weil der Podcast-Publisher, den ich benutze, der zählt die Download-Zahlen. Also von der Seite her kannst du gucken, wie viele Leute das Ding runterladen und wir sind aber jetzt konstant so bei, je nachdem zwischen 2.4 bis 2.9, manchmal 3.000 Downloads pro Folge.
Also falls ihr das gerne hören wollt, wie das sich denn so entwickelt hat. Das ist cool. Und dann gleich noch eine persönliche Frage hinterher. Woher kennst du den Olli? Das ist so eine Internetbekanntschaft, so ähnlich wie Tinder. Einmal falsch nach links gewischt und schon hat er... Hatte ich auf der Zunge, da war es so schneller. Geiles Ding. Jo Martin, genau.
Tatsächlich über Twitter, da habe ich einmal falsch gewischt bei Twitter. Und ja, dann kann das irgendwie so. Genau. Twitter, Telegram, Signal und wie sie alle, habe ich alle gar nicht. Das ist, ich lasse da lieber die Finger auf. Da sitze ich ja nur noch rum, weil mein Freizeitblog, also fängt ja nächstes Jahr im September an.
Ich hatte übrigens jetzt vor kurzem am 1.9. in Raleigh durch Zufall wieder drüber gestolpert, weil du wieder irgendwo ein Datum eingetragen hast. Das waren 48 Was? Jahre in der Firma Oh. Okay Wahnsinn Das ist echt ein Fossil Geht das theoretisch überhaupt noch? Und da habe ich einen Kollegen getroffen, der ist früher mit dem Olli geflogen aber ich habe mir leider nicht den Namen gemerkt Tut mir leid.
Okay Ich hoffe dann immer, dass das in guter Erinnerung war und nicht in ganz so schlechter Ne. Gute Erinnerung Da war ja auch einer, der ist mit Steffen früher geflogen. Das hatte ich dir dann auch geschickt. Steffen. Ja, es ist so. Ich kann ja auch so erwähnen, morgen, vor 40 Jahren, habe ich meinen PBL gemacht, meine PBL-Prüfung bestanden.
Wow. Also auch da, eine alte Zahl, bei 48 komme ich nicht ran. Also noch nicht. Dann seid ihr alle alt. Hast ja noch ein bisschen Zeit. Ja. Du bist ja auch noch viel jünger als ich. Und wieso, Markus? Wann hast du denn angefangen zu fliegen? 88 Oha. Also so lange ist es auch immer bis 40 Jahre. Okay.
Da war ich noch in der Grundschule. Ist da irgendwas, was wir so am Anfangsgeplänkelt noch so ein bisschen da reinmachen wollen oder wollen wir so ein bisschen in den Selle platten? Ich bin ja jetzt wieder der Organisator. Ich bin der Moderator. Ich versuche ja wieder einen Faden reinzukriegen. Oder vielleicht schenke ich mir auch noch einen ein, weil ich habe mein erstes Glas schon ausgetrunken vor meinem Piccolo.
Von der Zwei-Liter-Piccolo-Flasche. Ja. Nee, das finde ich nur ein kleiner das schmettert nicht hier. Warum muss ich gerade an irgendwie an Dinner for One denken, Miss Sophie? Ja, genau. Ja, you're looking longer than ever, love. Nein, also wir hatten uns ja mal, jetzt mal zum Sendeplan zurück, erstmal bin ich wieder ernst hier, wir hatten uns mal so ein paar Gedanken gemacht, was man irgendwie erzählen könnte und ich hatte mir so vorgestellt, wir machen das so ein bisschen anders, dass wir vielleicht uns, wenn überhaupt, uns gegenseitig irgendwie Fragen stellen, was der eine mal von dem anderen wissen wollte, weil ich habe mit euch allen ja schon mal geredet und jeden praktisch irgendwie was rausgequetscht, aber ihr habt ja untereinander
kaum geredet und da dachte ich mir, vielleicht fällt euch da was ein. Muss aber auch nicht. Also, oder doch? Tick, tack, tick, tack. Oh, da hebt einer Hand. Da hebt einer Hand. Also, genau, du hattest ja im Prinzip gesagt, zwei Vorschläge, eine kleine Fliegergeschichte und dann noch eine Frage stellen.
Ich fange einfach mal an mit der kleinen Fliegergeschichte und daraus entwickelt sich vielleicht so ein bisschen die Frage, die ich eigentlich stellen will. Und Fliegergeschichte geht, also weil wir es ja gerade hatten, wann habt ihr eigentlich angefangen zu fliegen? Bei mir war das auch jetzt so um die Zeit, allerdings vor 30 Jahren, also 95, bin ich auf den Flugplatz gekommen und habe meinen ersten Windstart gemacht und war dann infiziert und Vereinsleben und so weiter.
Man war 15, man hatte keine großartigen Verpflichtungen, außer ein bisschen Schule. Das heißt, man hatte Zeit und hat eigentlich vier, fünf Jahre oder so gewesen sein, die man eigentlich nur noch auf dem Flugplatz verbracht hat. Ich weiß nicht, Olli, du nix so ein bisschen, vermutlich bei Markus Bindt kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass da ein Nicken kommt.
Ja, aber es waren 35. Ja. Also ich meine, ihr wart das heute ja auch noch so. Ja, naja, aber es war anders. Ich wollte gerade tatschauen, deswegen. Ja, ja, genau, das habe ich auch, das ist auch mein erstes Flugbuch, so sah das auch aus. Im Prinzip war das aber eine richtig coole Zeit, also man hat a, wahnsinnig viel Zeit auf dem Flugplatz mit Fliegen verbracht, aber eben auch mit Nichtfliegen, also die Community an sich, also es ist ja eigentlich, so ein Fliegerverein ist ja so ein Sozialprojekt auch.
Du hast alle Altersschichten, alle Bildungsschichten, alles so mit dabei und lernst neben dem Fliegen ja auch noch so wahnsinnig viel anderes. Beginnt mit dem Autofahren, da werden wahrscheinlich auch die Jüngeren dann immer wieder nicken und das toll finden oder irgendwelche Reparaturarbeiten, die man dann gelernt hat und so weiter.
Das war eigentlich eine richtig coole Zeit und deswegen gibt es gar nicht so die eine fliegerische Geschichte, aber so diese Zeit, wo man jung war, wo man viel Zeit hatte, wo man das alles auf dem Flugplatz verbracht hat und da eben neben dem Fliegen noch so viel anderes eigentlich auch gelernt hat. Und auch von den Älteren, die konnten schon Auto fahren, dann haben wir uns mal einen Flieger angehängt, sind mal auf einen anderen Flugplatz gefahren, dann da weiter geflogen, uns dann dort vor den Fluglehrern schulen lassen weiter.
Oder, keine Ahnung, wir haben dann ein kleines Vereinsheim gebaut, dann hat man geflastert, dann irgendwelche sanitär-handwerklichen Sachen und so. Also war so ein sehr weiter Bereich neben der Fliegerei, den man da auch noch so hatte. und das sehe ich auch heute bei uns in den Jugendgruppen, ist das auch noch so.
Die Themen haben sich so ein bisschen geändert, also die löten alle möglichen Sachen in die Flugzeuge heutzutage ein. Das ist damals noch nicht ganz so gewesen, weil die Flugzeuge natürlich nicht mehr so wartungsaufwendig sind, also kann man sich mehr Zeit darin, ja, da reinverspenden würde ich jetzt nicht sagen, aber investieren.
Was war das mit reinlöten? Was meinst du mit reinlöten? Was wird da so reingelöten? Na, Instrumente. Irgendwelche neuen Instrumente, irgendwelche neuen Sachen, irgendwelche Equipment-Zeug wird noch da. Also, oder die ganze Avionik wird einmal neu umgebaut, neue Instrumentenpilz gebaut und so. Also, so Sachen, die man, ja, weiß nicht, unser einer würde sowas wahrscheinlich kaufen.
Aber die Jugend hat eben die Zeit und die Muße und den Willen, das zu lernen und das selber zu machen. Das war damals halt auch so. Bisschen thematisch, manchmal ein bisschen anders. aber es war eben cool. Und was ich halt nicht, sage ich mal, geschafft habe, und daraus leitet sich jetzt vielleicht so ein bisschen die Frage ab, Hauptsächlich an Olli, Steffen, eigentlich auch an Andreas, der wollte ja heute auch mit dabei sein.
Andreas wollte mit dabei sein, ganz kurze Anmerkung, aber der hat aus dem Standby eine Tour gekriegt, das heißt, der fliegt jetzt. Vielleicht kommt er nachher nochmal zu. Genau, genau. Und da ist so ein bisschen so die Frage, so dieses, ich habe es nicht geschafft, daraus einen fliegerischen Job zu machen.
Und das ist so manchmal, wenn ich so drüber nachdenke, so ein bisschen so dieses, ich will nicht sagen bereuen, aber wo ich sage, hat man irgendwas vermisst, hat man irgendwas falsch gemacht, hätte man es anders machen sollen und da ist so ein bisschen so dieses, ist der Rasen auf der anderen Seite des Zaunes grüner oder nicht, und das ist so ein bisschen so die Frage an euch zwei, die ihr das Ganze ja beruflich gemacht habt oder macht im Vergleich zu dem, ich sage mal, schnöden, ich mache nun wirklich einen ziemlich, naja, vorhersehbaren, sehr gut getakteten, immer wieder gleichen Job im Vergleich dazu, das Jet-Setten durch die Welt, das, ja, genau, also das ist so ein bisschen so die Frage, ob ihr das manchmal vielleicht auch
andersrum sagt und sagt, hätte ich mal nicht vielleicht doch irgendwie, ich will jetzt nicht sagen den Bürojob, aber irgendwas besser Planbares oder so. Hä, die war Skridesklump. Wäre ich nicht Pilot geworden. Wie oft ich mir das schon gesagt habe. Eigentlich, ja, es hat sein Für und Wider. Das war total gut, dass du das gesagt hast. Ich bin nicht mehr zum Regal gerannt, hab mein Flugbuch rausgeholt vom Segelflug.
Und geil, guck mal, was ich da gefunden habe. Ich zeige euch das mal. Ist das geil? Ach du Scheiße. Das ist meine alte Segelflugliebe. Meine BZF-Lizenz. Sprechfunkzeugnis mit quasi einem Foto. In Bielefeld. Bielefeld gibt es doch eigentlich gar nicht. Ganz genau. Und der Kracher ist, mein Flugbuch, hier steht es drin, schön mit Füller noch geschrieben.
Einfragung in diesem Flugbuch begonnen am 18.09.1993. Weißt du Bescheid. Das war bei mir nämlich ähnlich tatsächlich mit der Fliegerei. Auch in Oerlinghausen angefangen. Der eine oder andere kennt es vielleicht. Und ja, ich will mal gleich auf die Frage antworten, es hat sein Für und Wider, also ich bin sehr, sehr lange nicht auf dem Flugplatz gewesen, was ich schon schade finde, weil einfach die Zeit dafür fehlt, beziehungsweise wenn ich irgendwie eine Woche unterwegs bin, einen Tag zu Hause bin und dann auf dem Flugplatz gehe, dann hustet mir meine Frau natürlich auch was, was ich auch verstehen kann.
Es wird natürlich jetzt spannend, wenn die Kinder älter werden, wenn sie dann auch Interesse dafür entwickeln, glaube ich, könnte das nochmal eine interessante Diskussionen geben, im positiven Sinne natürlich, aber manchmal, glaube ich, ist es auch gut, sich das Hobby zu bewahren. Es ist eine andere Fliegerei. Es ist halt...
Und ja, ich sag mal, wenn du privat fliegst, kannst du halt sagen, ich hab halt keinen Bock oder ich flieg heute mal dahin. Das geht natürlich bei uns nicht so wirklich gut im Beruf. Und es ist halt doch irgendwie Arbeit. Hätte ich was anderes gemacht, ich weiß es nicht. Also ich hatte ja eigentlich mit Informatik angefangen.
Ich kann mir auch immer noch vorstellen, in dem Bereich zu arbeiten. Ist natürlich aber ganz anders, weil du dann halt eher so am Schreibtisch sitzt und halt eben nicht Jet-Set ist. Aber ja, ich sage mal, mittlerweile ist die Fliegerei ja auch durchaus, du fliegst hin, hast deine Minimumruhezeit von 18 Stunden und fliegst wieder zurück.
Also natürlich, klar, das Büro hat eine saugute Aussicht, aber ja, hat dann für uns wieder. Das ist ja bei jedem sozusagen Hobby so, dass es zum Beruf wird. Ich habe ja so ein bisschen angefangen für Geld zu fotografieren. Das ist ja auch aus einem Hobby entstanden und hat jetzt heute eben einen bezahlten Auftrag, den ich freiwillig nicht fotografiert hätte. Und es war jetzt nicht so inspirierend.
Das ist eigentlich der gleiche Effekt. Man muss das dann machen, weil der Kunde die Bilder will. Man muss fliegen, weil man hat halt den Flug zugeteilt bekommen und so. Und ich kann das schon gut nachvollziehen, dass dann so die, ja, nicht die Faszination davon, aber so ein bisschen der Spaßfaktor geht halt weg.
Ja, ich denke mal bei der Technik genauso. Ich glaube, ist das schon cool, wenn man ein Flugzeug schrauben kann. Aber wenn dann zum zehnten Mal der olle Pilot ankommt und sagt, das funktioniert nicht, ich habe das eingetragen und man denkt sich, bitte, ja, dann äh. Ja, das stimmt. Also was ich dazu sagen kann, mich dürft ihr nicht fragen. Ich bin ein komischer Typ.
Also mir hat das Fliegen immer Spaß gemacht. Ich weiß noch, ich war vielleicht ein Vierteljahr ausgecheckt oder irgendwas oder noch viel kürzer ausgecheckt war. Also ich war freigeschrieben. Ich durfte mit jedem fliegen. Ausbildung war zu Ende. Ich saß als Co-Pilot auf der 737. Und ich kann mich noch erinnern, wir kamen ins Co-Hotel rein. In München war das noch.
Und gehen hin zum Check-in-Schalter, wollten auf unser Zimmer gehen. Es war noch die gute alte Zeit, wo man so, ich sag mal so, geflogen ist Hamburg, Quatsch, Frankfurt, Hamburg, Hamburg, München und ist dann ausgestiegen. Also du hast ja früher Umläufe gehabt, das wäre gar nicht denkbar gewesen. Und dann war das vielleicht so 11 Uhr morgens, kommen wir rein ins Hotel und dann wird mir der Telefonhörer in die Hand gedrückt und ist der Einsatz dran.
Da gab es auch keine Handys und all sowas. Und sagte zu mir, Herr Brasch, tut mir leid, bei uns ist ein FO ausgefallen, wir müssten Sie jetzt einmal bitten, noch einmal roben und zurück zu fliegen. Und der Alte so, scheiße, Mann, tut mir leid, aber ich gehe dann mal weg. Und innerlich, ich so, geil, ich kann doch mal los.
Also, was, was, irgendwann Jahre später hätte ich wahrscheinlich nicht ganz so gesagt, aber so verrückt war mein Gedanke. Deswegen, ich bin der falsche Ansprechpartner dafür, weil... Wir sind also da, wo mein Job war und in der Zeit, wie ich schnell die Ausbildung gemacht habe. Ich meine, Olli, wie lange hat das jetzt gedauert für den, oh, ich kriege gerade eine Nachricht rein, mein Flugschüler hat bestanden, der hat gerade sein PBL heute gekriegt. Tjala! Mieselabend.
Vielen Dank. So, und ja, wie lange hat es bei dir gedauert von rechten auf linken Sitz jetzt? 19 Jahre. 19 Jahre. So, bei mir hat es gedauert 10,5 Jahre. Das ist der kleine, feine Unterschied. Und in diesen 10,5 Jahren habe ich drei verschiedene Muster geflogen. Mit unterschiedlichen Strecken und mit, also auch mit der Zeit, wo man noch die, die wie selbstverständlich die Käseplatte aus der ersten Klasse mitgenommen hat, als Layover irgendwo, wo man zwei Tage frei hat und sich erst mal in der Crew-Launch, die Gabs da noch, getroffen hat und dann den Käse zusammen mit dem Rotwein, der natürlich alle offen war und so, aber bevor man ihn weggeschüttelt hat, hat man den alles mitgenommen, hat man den genossen.
Das gibt es heute alles nicht mehr. Einfach nur, weil man auch Schiss hat, dann eine Abmahnung zu kriegen, dass man den alten Käse von der Platte geklaut hat. Harry, kannst du auch erinnern, das war früher so, ne? Also ich habe sogar mal mit, es gibt ja bei uns so eine Abteilung, also Werkschutz und sogar mit denen habe ich mal entsprechend ein After-Take-Off-Bier in Addis Abibor getrunken.
Also, aber was du sagst, das ist völlig richtig. Es ist, solange es einigermaßen interessant bleibt und das muss ich wirklich sagen, das war es bei mir die ganzen Jahre. Es war immer irgendwie interessant. Keinen Tag... Es war jeden Tag irgendein anderer Scheiß und du kannst dich entweder drüber ärgern oder du lachst drüber.
Also die Storys, die du da so mitmachst, also von Wasserschäden über eine 747 im Hurricane immer im Wind halten, also mit einem Schlepper vorne dran und lauter so ein Scheiß. Es wird ja nie langweilig. Und ich glaube, ich bin auch froh, dass ich jetzt nach Boston nicht irgendwo ins, was ich eigentlich vorhatte, in so ein Büro zu gehen, im HCC und sowas alles.
Und dann mir die gefrosteten Kapitäne jeden Tag da, die dich dann anrufen. Und wieso habe ich keinen Klimawagen und was nicht alles. Ich bin froh, dass ich die letzten Jahre jetzt noch Einsatzreserve gemacht habe. Also nicht nur, dass du einige Orte siehst und auch länger dort bist, dass du sie ein bisschen eingehender kennenlernen kannst.
Selbst die Orte, wo ich dann auf höchstem Niveau klage, dass ich also jetzt im Oktober wieder nach JFK muss, weil mich der AirPod einfach ankotzt. Aber selbst das ist wirklich wahr. Ich kann nicht verstehen, ja. Weil die haben angefangen, irgendwas zu renovieren und dann haben sie gesagt, weißt du was, wir machen gleich alles.
Und wenn du dann mit dem Auto hinfährst, zum Dienst fährst, du weißt nie, wo du hin musst. Es ist jeden Tag irgendwie eine andere Strecke, aber das ist egal. Der Punkt ist, es ist nicht langweilig und das ist genau der Punkt. Und deshalb bin ich auch sehr verhalten mit meiner Fotografiererei. Ich bewundere Markus, wie er das macht.
Aber ich bin da sehr verhalten, weil ich den Spaß an der ganzen Sache nicht verlieren will. Ich mache auch sehr viel, Markus kennt das sicherlich, Stockfotos. Das sind Fotos, die machst du einfach mit irgendwelcher Thematik und stellst die zu Getty Images oder Shutterstock oder so weiter. Du hast gerade eine Idee, baust das zu Hause kurz auf, machst ein paar Bilder davon, machst noch ein paar mehr, sodass du 20, 30 Bilder hast und dann schiebst du die da rein und dann kommt da vielleicht der eine oder andere Euro bei rum.
Mir ist es wichtiger, diese kleine Anerkennung, wenn die Bilder alle akzeptiert werden. So was. Und es gab natürlich auch so Fälle, das ist sicherlich bei euch nicht anders, wenn du irgendwo bist und der Flieger hat irgendwas und das ist wirklich kein Kleinscheiß und du kriegst es wieder hin. Vielleicht mit ein bisschen Delay, aber der Flieger geht wieder raus.
Weil von hinten immer kleiner werdend ist der schönste Anblick von so einem Flugzeug für mich. Ja, so und das heißt, das sind so diese kleinen Erfolgsmomente, die man da auch manchmal hat. Also das ist eigentlich das, was das für mich immer ausgemacht hat. Und auch dieses Gemisch, dass du oft völlig unterschiedliche Crews und in völlig unterschiedlichen, ich sage jetzt mal Gemütsverfassungen, da gibt es ja auch die unterschiedlichsten Leute.
Und dann hast du auch oft Leute, die du schon ein paar Mal, wenn man sich dann so nach einer Weile auch ein bisschen kennt, das ist ja auch ganz nett. Also finde ich zumindest. Also das, Das ist das, was mich immer noch so ein bisschen antreibt, dass du also nicht jetzt, wenn ich nächsten Monat wieder los muss, dass du nicht da stehst und sagst, ach scheiße, ich muss schon wieder Koffer packen und hin und der.
Nee, du gehst da so ein bisschen schon mit Elan und das auch nach 48 Jahren, gehst du immer noch mit ein bisschen Elan an die ganze Geschichte ran. Und das macht einfach Spaß. Also wir dürften, wenn wir jetzt, schade, dass Andreas nicht da ist, der würde uns noch einen ganz anderen Teil der Geschichte der Fliegerei erzählen, wie er da hingekommen ist und wie er halt versucht hat, bei Lufthansa reinzukommen und das hat nicht geklappt und wie er dann trotzdem mit einem hohen Berg von Schulden dann versucht hat, irgendwo bei Airlines reinzukommen und Privatstadtfliegen und all das, das Ganze.
Also der hat ja noch einen ganz anderen abgeklärten Blick da irgendwie drauf. Und das wäre jetzt auch schön, wenn er seine Geschichte erzählte. Aber er ist gerade dabei, auch zu arbeiten. Also er fliegt jetzt gerade ein bisschen die Nacht durch. Vielleicht kommt er später noch hinzu, hat er gesagt, wenn wir noch lange genug reden.
Und das wäre klasse, ja. Das ist wahrscheinlich auch genau der Punkt, der Unterschied zwischen, wenn du jetzt also im Extrembeispiel den Rhein-Air-Pilot, der als Ein-Mann-Gesellschaft sich verleiht an die Airline selber oder, weiß ich nicht, irgendwelche Charterpiloten oder so, wenn man jetzt im Sommer in Urlaub fliegt und dann so ein bisschen guckt, wo die Flieger eigentlich herkommen und hinfliegen, die dann immer nur zwischen Türkei und Deutschland hin und her fliegen, ist vielleicht nochmal was anderes dann als der...
Ja, vor allen Dingen, wenn du dir anguckst, ich meine, gerade so Ryanair oder so, wenn die Co-Piloten, das ist ja, die arbeiten ja mehr oder weniger für einen Hungerlohn und hoffen, dass sie ihre Stunden zusammenkriegen und so weiter. Wenn du dann noch so einen finanziellen Druck dahinter hast, dann ist das schwer, den Spaß an der Arbeit zu finden.
Du hast gar nicht das Mindset, du hast gar nicht den Kopf frei, irgendetwas zu genießen an der ganzen Geschichte. Also was noch, es gibt ja nicht den Pilot oder die Pilotin, die immer so gleich denken. Also ich kann nur erzählen von, ich war ja nun in Hamburg stationiert und da sind wir wirklich von Hamburg raus geflogen und es gab auch eine Station von Hansa damals mit der 737 in Düsseldorf und da haben sich auch so ein bisschen die Charaktere unterschieden.
Die Düsseldorfer, die wollten das so und so, die sind wirklich nur Tagestouren geflogen. Ich bin da mit einem geflogen, der hat zum ersten Mal nach sieben Jahren seinen Koffer wieder packen müssen, weil er eine Übernachtung hatte. Und weil die wollten gar nicht woanders, die wollten jeden Abend wieder zu Hause sein.
Das verstehe ich auch nicht. Also die Profis packen für eine Übernachtung nicht den Koffer, sondern nehmen einfach die Unterhose im Flight Kit mit. Überhaupt. Also ich habe immer Wendeunterhosen gehabt, die hast du einmal umgedreht, dann waren sie noch für eine Woche gut. Aber ist egal. Ja, und Wenn du dir die Papierkarten rausgeholt hast.
Hast du dich hoffentlich nicht vergriffen. Ja, genau. Naja, nee, aber ich kriege nochmal einen Schluck. Nein, aber bei uns in Hamburg gab es auch unterschiedliche Charaktere. Die wollten keine Übernachtung haben. Es gibt Leute, die fliegen nur Kurzstrecke, obwohl sie auch hätten auf die Langstrecke gehen können bei der Firma.
Ich erwähne mal einen treuen Hörer und Kommentator, Sven Harjo, der fliegt für eine Gesellschaft und ist in Portugal stationiert, der kann sich auch nichts Schöneres vorstellen. Was habe ich so verstanden? Dass er von dort aus Tagestouren fliegt und keine Leover hat. Das ist wirklich Geschmackssache.
Ich habe auch in meiner Zeit... Ja, mach dir erstmal auch nicht. Nee, mach ruhig. Ich habe in meiner Zeit auch SFOs kennengelernt. Die sind so lange auf dem Langstreckenmuster geblieben, bis sie da wirklich mit der Brechstange rausgeholt werden mussten, weil sie keinen Bock hatten, Ka und dann Kurzstrecke. Das ist ja immer bei uns so.
Ja, du bleibst doch auf der Triple, oder nicht? Ja, eben, deswegen habe ich jetzt... Der grinst. Ich sage zu allen, ich bin für Passagiere inkompatibel. Ich meine, das ist ja auch das allergeilste. Du fliegst das geilste Flugzeug, das es gibt und dann auch noch... Das gibt es nicht mehr. Das gibt es nicht mehr. Das geilste Flugzeug hatte die, größte Kraft im Schwanz.
Was? Ja, meint die MD-11. MD-11. Ach, nee, hör doch auf. Nee, das Ding doch nicht. Doch nicht dieses Klingonenteil da, die Dreikantfeile, um Gottes Willen. Die ist bei uns. Also wir haben so eine Truppe, die vermissen die schmerzhaft, aber das sind so eher die Masochisten bei uns, weil du hast ewig nur irgendwo eine scheiß Leckage und das ist immer, immer der Zweiermotor.
Du musst immer da hoch. Ach nee, hör auf, ich bin so froh, dass der Krug ging an mir vorbei, vielen, vielen Dank. Also das muss gar nicht sein. Aber es ist schon so und ich glaube von den Leuten her, du merkst auch, Harry kann das noch viel besser beurteilen, aber du merkst den Unterschied auch zwischen den Leuten, die Passagiere fliegen mit der Kabine dran, die halt eine ganz andere Interaktion haben zwischen den Leuten und dem bei der Fracht.
Also wenn ich überlege, mit wie vielen Kollegen wir, die in den Außenstationen sitzen, mit denen wir grillen gehen oder mal ein Bierchen trinken gehen nach dem Dienst, das macht so viel aus. Also auch gerade was die Zusammenarbeit angeht, das ist immer beeindruckend und auch schön. Also hilft halt über den Tellerrand zu schauen, finde ich.
Absolut. Und vor allen Dingen als Außenstehender jetzt, also nicht Flieger, sondern du merkst den Unterschied zwischen einem Passagiercockpit und einem Frachtercockpit sofort. Woran denn? Also meine Frau sagt immer, die Frachter-Jungs müssen sozialisiert werden, wenn sie wieder mit Menschen zusammenarbeiten wollen.
Nee, nee, gar nicht mal. Die sind einfach ein bisschen relaxter. Da ist ein bisschen mehr laissez-faire. Das geht ja schon damit los, wenn dich keiner von hinten aus der Abteilung Schöner Wohnen dauernd nervt, dass da fünf Sitze und drei Monitore und was weiß ich nicht alles geht. Das muss ja dann immer alles nach vorne geleitet werden. Und das hast du ja alles nicht da auf den Dingern.
Das Einzige, was ich sagen muss, ist, wenn du als Techniker auf dem Ding mitfliegst und du hast in dieser Supernumerary Area diese fünf Sitze da, das ist für große Menschen, Olli, das ist scheiße. Das ist scheiße. Ja, das ist richtig, ja. Zumal, wenn du dann noch mit drei Piloten dem Vater von der Pilotin ein Pferdeflüsterer war dabei und, ein Pferdebegleiter und, ein Arzt, der einen Strecken-Erfahrungsflug macht, um zu sehen, wie das alles diese Area, diese vier Sitze die waren voll, und jedes Mal, wenn einer aufsteht und sich auch nur was zu trinken holt das rumgeklappert du kriegst da keine Ruhe das ist, Ja.
Unser Rekord ist tatsächlich, dass wir mit 10 Leuten geflogen sind. Also wirklich alle Sitze inklusive Club-Sitze ausgenutzt. Man muss fairerweise sagen, das war zu Weihnachten und es wollten halt alle nach Hause. Das war auch nicht weit, das war noch Stavanger, Frankfurt. Ich sag mal, dann kann man das auch so ein Jumpseat auch mal aushalten, zur Not. Hauptsache, man kommt nach Hause zu Weihnachten.
Das kann man schon nachvollziehen. aber es war sehr lustig also durchs Terminal zu laufen hat sich fast angefühlt wie bei der Passage mit 10 Leuten völlig ungewohnt, Und ich meine, über das Namenmerken, davon reden wir gar nicht. Ich kann mir maximal zwei, wenn es gut geht, drei Namen merken. Danach hörst du ja auch bei mir.
Oder es sind Namen, so wie diese Crew, mit der ich dann in Montevideo ankam und die dann dort ausgestiegen sind und mit denen ich essen gegangen bin und einer von denen hat so einen komischen Vornamen, Cornelius. Dann kannst du, du weißt, wer das ist. Und wir sind dann abends noch Steak essen gegangen.
Wo der Co-Pilot, der war so ein bisschen unerfahren, der hat gefragt, was es für Beilagen gibt. Der wusste nicht, wie groß die Steaks da sind. Hat ihn dann abends ein bisschen erschlagen, als das kam. Geil. Nee, das war gut. Aber das ist zum Beispiel der Grund. Ich bin von Montevideo nach Buenos Aires.
Und jetzt hätte ich umsteigen können in den Jumbo, in den ganz normalen Parksflieger zurück nach Frankfurt. Aber das war alles so ein nettes Ambiente dort. Also ich habe gesagt, nee, komm, ich bleibe bei euch und dann ab nach Hause. Wir sind sowieso schneller als der. Gut, das war ich gerade mal weiter im Plan. Das war praktisch die, Martin, ist die Frage mit beantwortet worden so ein bisschen?
Absolut, absolut. Welche Frage? Das ist ein bisschen grüner, das Gras. Aber es ist auch ein bisschen länger dafür. Genau, und Markus fragt, welche Frage war es denn? Hast du denn eine Frage, Markus? Du hörst die ganze Zeit, wir erzählen so die Großeisengeschichten. Und wir sehen ihn gar nicht. Ich hätte eine kleine Story zu erzählen.
Sehr gut, ja. Am Sonntag war in Biberach Flugplatz fest. Biberach ist ein kleiner Verkehrslandeplatz südlich von Ulm. Und mein Kumpel Olli, der mit der B4 Segelkunstflug macht, der war da engagiert als Show-Act und ich habe ihn da hingeschleppt. War ganz cool, weil es war so Schauerwetter mit niedrigen Wolken und so, so ein paar hundert Fuß über dem Platz.
Und dann sind wir da halt hingeschlebt. Entschuldigung, wie lange ist die Flugzeit dahin? 20, 25 Minuten. Ja, dann hängst du auch ganz schön lange hinten dran, an so einem Flieger dran. Ja, war ja sein Problem. Ich bin ja da vorne. Und sind da halt so an den Schauern, um die Schauer, Slalom geflogen. So war richtig cool.
Und als wir dann in Biberach ankamen, war da tatsächlich eine größere Wolkenlücke drüber. Und dann sind wir da hoch auf 7000 Fuß, sind da so zwischen den Wolken hochgestiegen, war echt voll geil. Dann hat er da ein bisschen rumgeturnt und ich bin so lange noch zwischen den Wolken rumgeflogen, natürlich immer mit Abstand.
Und bin dann da auch gelandet, habe die Jodel abgestellt und bin da halt am Nachmittag rumgegammelt, während er zweimal sein Demoprogramm geflogen ist, um ihn dann abends wieder heimzuziehen. Und dann stehe ich so vor meiner Jodel und da kommt so ein Typ hergelaufen und sagt so, wo kommt ihr her? Aus Donsdorf. Ah, in Donsdorf, Donsdorf, woher kenne ich Donsdorf?
Ah, genau, in Donsdorf gibt es diesen Typ, wie heißt der nochmal? Ich glaube, Markus, der ist in diesem Fliegerei-Podcast, der ist ja immer wieder mal dabei. Sag ich, ja genau, Markus Völder, das bin ich. Und dann haben wir uns halt eine Weile unterhalten, dass er also den Podcast so geil findet und dass er jetzt auch das Fliegen angefangen hat und gerade die Mottoflug-Ausbildung macht, unter anderem inspiriert, glaube ich, durch den Podcast.
Durch welchen? Durch deinen oder unseren? Nein, durch deinen. Oh, okay. Ich sage unseren. Also hier, uns, hier. Okay, cool. Und ja eben, deswegen erzähle ich ja die Geschichte. Und ich habe natürlich dann vergessen zu fragen, wie er heißt. Deswegen kann ich ihn jetzt leider auch nicht grüßen, aber er hört bestimmt zu.
Also war eine echt witzige Überraschung. Und ja, dann, haben wir uns irgendwann getrennt und ich habe Olli wieder heimgeschleppt. Ja. Da waren dann keine Schauer mehr. Also es war irgendwie eine witzige Überraschung und auch mit direktem Bezug zum Podcast hier. Also er hat sich deine oder unsere Veranstaltung, er hat sich rumgesprochen bis in die Weltstadt Biberach und ja.
Es sind nicht alle Spots, die das hören, sondern oder downloaden, sondern auch echte Menschen. Ich habe eingetroffen. Oh, sehr, sehr gut. Aber Biberach, das war denn nicht das Flugplatz Hahnweide, das ist was anderes, oder? Das war doch am Wochenende auch. Oder? Genau, das war das Oldtimer-Treffen, da war ich Freitag, Samstag, habe 7000 Fotos gemacht, habe zum Glück inzwischen runtergekallt auf 1000 und, am Sonntag war dann das Wetter nicht mehr so gut und ich hatte ja ehrlich gesagt keinen Bock mehr und habe dann stattdessen eben beschlossen, dass ich Olli nach Biberach zerre. Nee, Hahnweide war geil.
Also ich habe ganz viele Bilder auch gesehen Facebook und so also ja, ja, das ja. Einer aus dem Verein hier, ich hatte gestern Fluglehrerbesprechung, der war auch da und er sagt, das war ja von morgens um 9 bis 19 Uhr durchgehend eher schon, sozusagen. Ja, am Wochenende, ja. Es war halt am Samstag so dermaßen katastrophal voll.
Also ich hatte Flightline-Zugang freundlicherweise und hatte sozusagen dann auch freie Bahn zum Fotografieren und so weiter. Aber wenn man da in den normalen sozusagen Publikumsbereichen außerhalb der Absperrung war, da war wirklich, da war krass voll. Also Parkplätze, völliges Chaos, Essen aus und so weiter. Also die haben sich dort und die Blick verdient dann im Wochenende.
Okay, sehr schön. Ja, ist ja gut. Ja, klar, für dich ist es gut. Aber das mit dem Podcast, das geht mir so ähnlich. Also du fliegst durch die Welt, triffst Kollegen und ich sage, hey, coole Aufnahme neulich. Und du denkst so, okay, ich sage eigentlich meinen Nachnamen nicht, ich sage nicht mal, also es gibt natürlich nur zwei Airlines, die in Betracht kommen, aber ich sage normalerweise den Namen auch nicht.
Und dann denke ich mir, okay, das ist interessant, bis auf mit dem Techniker, wo ich am Sprechen war, der in Campinas stationiert ist. Und dann kamen wir irgendwie so ins Quatschen und ja, ein Podcast ist ja ganz cool und ich so, ja, kennst du hier dieses Camps Live-Podcast? Nee, nee, kennt er nicht. Ihr hört immer nur Omega-Tau-Podcast.
Okay. Das ist aber dann schon eine Weile her, oder? Das ist schon eine Weile her, aber großer Fan. Sehr schön. Ja, wir haben jetzt übrigens auch nur für die Statistik, wir haben jetzt vier Live-Hörer und einer grüßt uns aus New York. Ja, genau. Also so international sind wir schon. Ich sage ja, herrlich.
Aber in New York bin ich auch mal überrascht worden. Da bin ich in so ein Swiss-Cockpit rein und dann fragt mich der vorne auf dem rechten Sitz, dreht sich um und sagt, sag mal, du klingst wie der Harry. Ich höre da immer so einen Podcast. Naja, das kann gut sein. Ja gut, die Stimme ist schon markant, auch Ollis Stimme ist eigentlich sehr markant.
Man kann sich beim Podcasten nun mal sehr intensiv auf die Stimme konzentrieren und deswegen ist da wahrscheinlich der Erkennungsfaktor sehr hoch. Ich hatte das halt vor ein paar Folgen auch erzählt. Bist du bei der Mongolei? Funkst einfach nur ganz lieb? Und dann sagt einer, hallo Olli. Und du denkst so, what the fuck? Ja, also, das war auch ein Hörer.
Oh, okay, gut. Aber nicht der Lotse, oder? Sondern ein anderer Flieger. Nee, ein anderer Flieger. Die Lotsen, wenn die Englisch könnten, das wäre schon was. Nicht, dass ich auch mongolische Hörer habe. Achso, ja, übrigens hier wegen unterschiedlichen Stimmen und Hören und überhaupt unser, derjenige, ich muss mal ganz kurz den Namen, René, der uns hier die Musik gemacht hat, der hat gesagt, er hört uns auch schon lange zu und er würde gerne mal Audio-Feedback geben, aber er traust sich nicht, weil er kommt aus Dresden.
Und da habe ich ihm gesagt, habe ich ihn ermutigt, er soll echt zulegen und soll das auch machen, dann kann er mal was gegen diese Schwaben dagegen machen oder irgendwie sowas. Oder die beiden Norddeutschen. Was erzähle ich denn für eine fliegere Geschichte? Und eben unter der Dusche ist es mir eingefallen. Und das sind tatsächlich mehrere Geschichten. Die haben aber damit zu tun.
Und die möchte ich ganz gerne noch zum Besten geben. Das ist auch aus der Zeit, wo noch Leute freiwillig mit mir geflogen sind und dafür gezahlt haben. Also Passagierflüge. Und Boarding, Flugbegleiterin kommt ins Cockpit, lacht sich scheckig und sagt, da war doch glatt ein Passagier, der hat schon den Bordverkauf da, diesen Katalog durchgeguckt und fragt mich, morgnädige Frau, haben Sie das Clö auch am Lörrott?
Und sie so, bitte? No, das Clö. Ja, Clö. Das Parfum. Das hat ein bisschen gebraucht. Und ich hatte halt viele Flüge aus Leipzig und Dresden und an all die Menschen, die das hören aus der Region. Es tut mir wirklich leid, ich kann diesen Akzent nicht nachmachen. Aber andere Szene, Boarding, auch Flugleiterin.
René wird jetzt nie zu uns kommen in dem Podcast, wenn du so weiter warst. Sag ich nur eins. Nein, das ist okay. Ähm. Und ich kriege auch gleich die Kurve, keine Angst. Kommt auch eine Flügelade ins Kopf, lacht sich schreckig und sagt, da war gerade eine alte Dame, die hat echt gesagt, noch gnädige Frau, können Sie mal meine Fötze da hoch tun?
Meine Watt? Genau. Wieso? Meine Watt? Machen wir meine Fötze. Handtasche. Wusste ich auch nicht, kam aber auch ganz gut. Dritte Szene. Olli, frischer Co-Pilot, hat einen kurzen Transit in München. Ich wollte reinfahren auf diese Lufthansa-Basis. Bus bestellt. Und es war zu der Zeit, als dass die Lufthansa so eine Situation hatte, dass man doch bitte freundlicher zu den Passagieren sein sollte und die Leute besser begrüßen sollte. Und die hieß Aloha Spirit.
Und überall hingen Plakate, so hübsche Frauen, also könntest du heute ja wahrscheinlich nicht mehr bringen, hübsche Frauen, in so hawaiianischen... Da hat doch Bea auch von erzählt. Genau. In so Klamotten und ich steige in den Bus, der Busfahrer dreht jetzt nicht um und sagt Aloha und ich so Aloha und er so, ich wollte wissen, ob sie alleine sind.
Aloha. Aloha. So und das ist einfach so und das ist ja auch das Schöne, nicht nur in der Fliegerei, auch bei dem Podcast, es verbindet Kulturen und so lernen wir hier Norddeutsch, so lernen wir Schwäbisch und das ist ja auch was Schönes. Und ich finde es gut, also man muss ja auch über sich selber lachen können und ja, ich weiß, in Bielefeld nicht nur, dass es das nicht gibt.
Wir haben bis auf Pölter, Pinöpel und Pillepoppen relativ wenig Wörter, die keiner kennt. Außer, dass wir Senf mit MPF hinten schreiben. Aber das ist ja auch okay. Senf? Meine Geschichte. Senf. Pölter, Pömpel, Pillepoppen. Kannst mal googeln. Wirst du rausfinden. Pömpel weiß ich. Das ist doch der, wo ich immer nach...
Nein, ein Pömpel ist ein großer auf den Nöbel. Ach so, okay. Und kleiner Nippel ist ein Pille. Nein, Pille-Poppen sind Kaulpappen. Aber ich finde das Wort so schön. Ach so, okay. Alles gut. Ist egal. Ja, ist egal. Sendetitel oder Folgentitel, der geht heute, glaube ich, über drei Seiten. Ja, Gott. So, ja, hat jeder jetzt eine Geschichte erzählt?
Hallo Leute, einen kleinen Einschub mache ich jetzt mal. Und zwar habe ich vor, zwei Audioschnipsel mir zukommen lassen. Zwei Fliegergeschichten, beziehungsweise eher gesagt eine Fliegergeschichte von Doc Brock. Nachdem ich ihn gefragt habe, ob er uns etwas erzählen könnte aus seinem fliegerischen Erfahrungsschatz.
Und dann habe ich noch einen kleinen Gruß, den Christian loswerden möchte. Vielen lieben Dank dafür. Mit Christian habe ich bis jetzt die meistgehörteste Folge aufgenommen. Da ging es um Enteisung. So, und hier ist erst mal die Aufnahme oder die Geschichte von Doc Brock. Hallo Leute, ich habe ja den Dr. Doc Brock sozusagen vor mir.
Der kann leider heute am Sendetermin nicht teilnehmen, aber hat einen sehr schönen Grund und hat auch mit der Pflegerei zu tun. Aber weil er nicht teilnehmen konnte, aber trotzdem was dazu beitragen möchte, hat er mir versprochen, zwei kleine pflegerische Geschichten zu erzählen. Und ich bin ganz ohr und ich hoffe, ihr alle auch. Guten Tag, Oliver.
Ja, hi, Steffen, grüß dich. Ich bin sehr erfreut, heute was sagen zu können an alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Ich bin leider persönlich verhindert, weil ich gerade selber in der Luft sein werde, wenn ihr dies hier hört. Und ich bin nämlich auf dem Weg nach Australien zu einem Fliegerarztkongress und da freue ich mich schon sehr drauf.
Ich werde auch einen kleinen Vortrag halten. Aber euch möchte ich jetzt auch noch zwei kleine Geschichten erzählen, nachweinen. Gratulationswünschen zur 200. Folge. Eigentlich muss man zur 250. Auch was machen. Vielleicht mit Grillen oder so. Ja. Viel Ruhm, viel Ehr. Ja, müssen wir jetzt schon mal den Termin festlegen. Man sieht, ob es klappt.
Also ich freue mich sehr, dass dieser Podcast existiert und dass ich schon ein paar Mal teilhaben durfte. Ich höre jede Folge und ein paar Mal konnte ich aktiv dabei sein. Heute wieder. Also, Ich habe zwei kleine Geschichten heute. Das eine liegt lange zurück, ungefähr 20, 25 Jahre, während ich meinen Cockpit-Erfahrungsflug gemacht habe für die Fliegerarzt-Ausbildung.
Da durfte ich dann mal in einer 747 von Frankfurt nach Kuala Lumpur mitfliegen. vorne. Ja, das war auch schon eine Dreierbesatzung und es war so, dass der, SFO dann in seine Pause ging und der Kapitän kam dann zurück und was mir auf dem Jumpseed dann einfach so auffiel, was ich noch nie gesehen hatte, der SFO ging.
Zurück und der Kapitän kam rein. Jo, und das erste, was der Kapitän machte, war Desinfektionstüchlein rausholen und das Steuerhahn abwischen. Obwohl wir im Cruise waren und garantiert keiner da dran angefasst hatte. Dann zog sich der Kapitän auch noch weiße Glacé-Handschuhe an, wie damals Mercedes-Fahrer, und nahm Platz auf seinem Sitz und machte das nächste, die nächsten vier Stunden.
Obwohl er da die ganze Zeit selber drinnen gesessen hat. Richtig, aber vorher saß ja jemand anderes auf dem Stuhl und es war Gruß, es wurde kein Nichts manuell geflogen, aber egal, das war wahrscheinlich so eine Art, Ritus, ja, den er da gemacht hat, immer wenn jemand anders davor war, die Steuerhund zu desinfizieren und dann die Handschuhe anziehen.
Ich kenne also, wir haben bei uns auch an Bord immer kleine Desinfusionstücher gehabt und mit denen konntest du auch alles mögliche abwischen. Also die hatten wir auch an Bord, wahrscheinlich auch von der Berufsgenossenschaft oder irgendwas vorgeschrieben. Und einige Kollegen haben das auch gemacht, sind mit den Lappen vorüber durchgegangen, haben alles abgewischt.
Ich habe immer diese Desinfusionstücher genommen, weil diese weißen Knubbelschalter, die bei dem Boeing drauf sind, die haben doch so weiße Kappen. Die konnten man mit dem Zeug von Farbe Grau-Schwarz wieder in Weiß kriegen. Da konnte man eine Sauberkeitsfähigkeit machen. Und um ehrlich zu sein, wenn ich mal als Passagier fliege und die Ehre habe, an einem Fenster sitzen zu können, ist in 80% der Fälle Fett drauf, weil irgendein Trollo mit seinen Haaren dagegen gelehnt hat vorher.
Und dann fordere ich mir auch so ein Tüchlein an und mache eben das Fenster sauber, weil das einfach kann man besser durchgucken, statt durch die Fettschicht. Ja, genau. Du denkst jetzt bitte nicht daran, was hinter dir an deiner Kopfstütze klebt, ne? Oh, nee, nee, nee. Körperflüssigkeiten in Sitzen, da gibt es auch einiges an Inzident-Reporten. Ja, ja, ja, genau.
Die armen Kabinenkolleginnen und Kollegen, die tun mir da manchmal schon ziemlich leid. Und auch aus den USA sind tolle Sachen zu hören, wo dann zum Teil die Passagiere auch selber reinigen müssen, wenn sie da sitzen möchten. Oh, okay. Naja, das war die eine Geschichte. Ah, cool. Das ist schon lange her und eine andere Geschichte, die sich immer mal wiederholt in meinem beruflichen Alltag.
Ich habe... Öfter natürlich auch neue Patientinnen und Patienten oder Pilotinnen und Piloten oder Anwärterinnen und Anwärter, die zu mir kommen das erste Mal und die wollen natürlich einen besonders guten Eindruck machen. Und das ist immer so süß, weil sie sich dann besonders schick anziehen oder besonders zurückhaltend sind oder besonders Parfum auflegen, je nachdem welches Geschlecht und was das Ziel ist.
Viele wollen natürlich mit dem Medical wieder rausgehen, ist klar. Die meisten sogar, eigentlich alle. Aber es ist ganz niedlich, weil die sonst in der Regel, glaube ich, nicht so zu ihrem Arzt gehen. Und das ist immer... Nein, nein, nein, das ist falsch. Du siehst nur kranke Leute auf dem Job. So sehen die Leute normal aus, wenn sie gesund sind.
Und wenn sie kerngesund sein wollen, dann sehen sie so aus. Ja, ja, ja. Ja, also es ist ja so eine Art Gutachten, was ich da immer machen muss und ich habe früher auch viele Rentengutachten, Berufsunfähigkeitsgutachten, Pensionsgutachten und so weiter. Also ich habe da schon ein kleines bisschen Erfahrung und ich weiß immer, wenn jemand was möchte.
Und das ist natürlich wieder das alte Spannungsfeld, Fliegerarzt, Pilot, wo wir auch schon mal in einer der vorigen Folgen darüber gesprochen hatten. Ja, ich muss natürlich irgendwann auch mal sagen, ja, klappt oder klappt nicht oder klappt nur nach bestimmten Umständen. Aber das ist eben eigentlich im Grunde genommen durch den Piloten nicht beeinflussbar.
Das wollte ich eigentlich nur damit sagen. Und es ist trotzdem nett, immer mal wieder anzusehen, wenn sich Leute sich so Mühe geben und denken, ach ja, heute mache ich mir besonders schön und lächle mal besonders nett und dann wird das schon klappen. Ja, aber jetzt mal jetzt, also das verraten wir auch keinen weiter, Aber bei welchem Parfüm wären da die besten Chancen?
Naja, vom Jahrgang her bin ich mit Chanel Nummer 5 in der Schulklasse groß geworden. Unsere Mädels in der Schule hatten immer Chanel Nummer 5. Klassiker. Und von den Männern Tobak, ne? Ja, oder, oh Gott, Spice. Ja, Old Spice. Katastrophe. Aber, naja. Das sind so nette Kleinigkeiten aus dem Berufsalltag.
Wollte ich einfach nur kurz mal in die Runde geben. Dann wünsche ich dir jetzt, wo du gerade bist, Happy Landings und viel Spaß und gutes Timeshift sozusagen mit 12 Stunden Zeitverschiebung. Ja, super. Klasse. Vielen Dank. Tschüss. Und hier der kleine Gruß von Christian. Vielen Dank dafür und danach geht es gleich automatisch weiter.
Dem normalen Programm. Moin Steffen und der Rest des CFWU-Teams heute bei der Aufnahme der 200. Jubiläumsfolge. Hier ist der Christian aus Hamburg. Ich durfte auch schon zweimal dabei sein. Eine Ehre. Vielen Dank dafür. Alles Gute zur 200. Folge. Ich hoffe, dass es auch noch 200 weitere Folgen geben wird mit vielen interessanten Themen.
Eine Institution der deutschen Luftfahrt, würde ich sagen. So würde ich es nennen. Alles Gute und bis bald mal wieder mit neuen Themen. Ich noch nicht, aber ich erzähle ständig immer eine Geschichte. Ich gehe einfach mal weiter im Sendeplan. Wie wäre es denn damit? Oder habt ihr noch andere Dinge? Dann erzähle ich mal nicht meine Geschichte, sondern ich erzähle eine Geschichte.
Und zwar ein aktuelles aus dem Verein. Und da bin ich froh, dass mir das nicht passiert ist. Und zwar seht ihr jetzt in eurem Sendeplan auch und eher auf den Kapitelmarker. Harry erzählt ja immer gerne von Vogelschlägen bei großen Fliegern, wie die aussehen. Und eine kleine Piper von uns, ich werde jetzt total ernst, wir sind hier schon mitten wieder in den Hardcore-Szenen drin und überhaupt.
Und zwar seht ihr das Bild einer Piper, wie so ein Vogel sich auch auf so ein kleines Flugzeug auswirken kann. Und die Kollegin hier von dem Flieger, sehr schöne Flieger, sind eine, Piper, die hat einen fetten Vogel erwischt an der linken Tragfläche am äußeren Ende und das Ding ist so kräftig verbeult gewesen und die haben mit Feuerwehr und alles gelandet.
Gleich wieder umgekehrt, ein Abflug von Hamburg war das und der ist jetzt zwei Tage alt und man weiß noch nicht genau, wie weit der Schaden ist, ob der Holm damit angegriffen worden ist oder nicht. So, das ist eine kleine Geschichte, die ich so fliegerisch erzählen wollte, dass es da auch bei den kleinen Fliegern so dramatische Sachen gibt.
Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber wir hatten kürzlich die Situation bei uns am Platz, dass ein Vogelschlag, also wahrscheinlich war das irgendein Archäopteryx oder sowas, was Großes, den, Dämpfungszylinder am Fahrwerksbein auch von so einer PA-28 kaputt gemacht hat. Also das war jedenfalls die Behauptung, es sei ein Vogelschlag gewesen, direkt beim Landen in Höhe 30 Zentimeter, wie gesagt, Wir haben dann vermutet, das war irgend so ein Monstervogel aus der Urzeit, weil, So richtig glaubwürdig klang es nicht. Bist du sicher, dass der nicht hier irgendwo gegen die Wand gerollt ist oder so?
Wenn du nämlich auf dem... Das ist auch dran irgendwie. Das Rot ist, glaube ich, Lack, aber okay. Nee, nee, das ist ein kleiner roter Streifen irgendwie, oder? Ja, ja, ich weiß. Steffen, ich hoffe, ihr habt das gemeldet, ne? Dem Verein zur Verhinderung von, Wildunfällen mit der Luftfahrt e.V. in Traben-Trabach, ne?
Ja, selbstverständlich. Gibt es ein Formular für in der TV-Infomappe? Man soll doch Kein Scherz, bitte Reste vom Vogel mit einschicken. Ich habe schon überlegt, ob ich mal irgendwie so einen Roadkill mal mit einschicke von der Straße, so einen Igel oder so. Mal gucken, ob sie es erkennen. Haben wir früher immer gemacht. Bei jedem Vogelschlag musstest du zumindest ein paar Federn oder die Vogelreste in eine Plastiktüte und das ist dann per Company-Mail, du kennst das noch, Steffen, die gute alte Co-Mail, wurde das eingetütet und dann irgendwo nach Hamburg ins Labor geschickt.
Wie das da gerochen hat, als es dann endlich ankam, keine Ahnung, aber gut war das bestimmt. Ganz kurz, gibt es keine Koppeny mehr? Ich glaube, das gibt es nicht mehr. Achso, okay. Also, um jetzt Markus zu beruhigen, das war wirklich ein Vogel, du siehst nämlich wirklich einen blutigen Streifen auf dem weißen Teil des Bildes und das habe ich jetzt nicht abgeleckt und dann versucht, über meine, Geschmacksorgane in die DNA-Probe zu nehmen, aber es war in der Tat ein Vogel, der eine Mitwirkende, auch Christian, den werde ich auch nachher noch ein Audio-Fall einspielen, der ist ja jetzt beim Apron, und der hat mich angepingt und hat gesagt, ey, eure Flieger hatte gerade einen Notfall und deswegen, als ich dann auf der Basis war im Verein war,
habe ich mir erst mal ein Foto davon geschossen. Also ne, die sind da wirklich mit Rambazamba da runtergekommen. Das ist mal eine kleine Geschichte. Steffen, war das ein Schulflug vielleicht? Nicht, dass das Reste vom Flugschüler sind, der dann danach aus Strafe auf die Fläche gelegt wurde? Das war, Kein, du meinst, der Hinterklopfen dafür ist ein Solo. Nein, das ist kein Schulflugzeug, weil das Flugzeug ist nicht zur Schulung zugelassen.
Das ist der mit einem E-Fiz drin und große IFA-Ausstattung und sowas und der wird nicht für die Schulung. Ist das das Ding, womit du in Marburg warst? Ja, genau, richtig, genau. Ja, genau. Das sieht nach Möwe aus. Voran? Oh, ganz spart. Ja, in Hamburg halt, ne? Ich hatte schon ein paar Mal Schaden mit Möwe und das ist, also die verbiegen ganz schön viel Blech. Also die machen viel kaputt.
Und schwer, und groß. Ich möchte nur ganz kurz ein Feedback geben und zwar, weil da wurde ich heute reingesprochen, vor drei, vier Tagen, hat mir einer einen Link geschickt, ob das denn hier wirklich so ist und wir hatten, mit Harry hatte ich mal ganz kurz, du hast mir erzählt, wie man so eine Saugtoilette reinigt.
Und da hast du erlebt, dass man das mit Crushed Ice macht und einer unserer Hörerinnen hat einen Link gefunden bei Instagram und da steht drin, kann man sehen, das wollte ich nur mal ganz kurz als Feedback geben, wie man könnte nachschauen mit einer Referenz zu einer alten Folge, wie das ist, wenn man Toiletten reinigt mit Crushed Ice. Ich weiß noch nicht, welche Flüssigkeit er da mit reinschüttet.
Die Toilette selber gibt ja jedes Mal ein Viertel Liter Wasser ab. Und dann ist es wichtig, dass die Eiskörner, wenn die klein genug sind, dann gehen die durch die Leitung durch und klingeln. Also das ist ja der Punkt, dass das Eis den Urinstein an der Wandung von diesen Rohren zerschlägt. Ach, das sagt er gerade, wo ich jetzt einen Schluck aus der Puddel nehme.
Ist das ziemlich genau ein Viertelliter Wasser? Ich frage nur, weil ich meine, jetzt im Linientraining fragen mich die Ausbilder so viele nervige Fragen und dann habe ich wieder eine zum Zurückfragen. Also wir haben das ausgerechnet anhand der Zeit, die das Wasserventil aufgeht. Und es ist ungefähr ein Viertelliter.
Und dann geht das Ventil für zwei Sekunden auf. Und in den zwei Sekunden muss, was auch immer da drin war, hinten sein. Das heißt, wenn du einen großen Flieger hast und dann auch noch mit Kurven in der Leitung drin, dann kommst du ratzfatz auf über 180 kmh. Aber in diesem Video, da schüttet er eine Flüssigkeit noch mit rein, aus einer Flasche, irgendwie so eine grüne, blaue oder irgendwas.
Das kann sein. Macht er noch ein Reinigungsmittel? Ja, das kann gut sein, dass da noch irgendwie so ein, das ist wahrscheinlich irgendeine Seifenflüssigkeit, die da noch mit dazu kommt. Schlumpfeis. Mögen doch die Kinder so, oder Olli? Das kannst du doch bestimmt, oder? Beim Italiener, wenn du stehst. Das Blaue, bitte.
Das Blaue, ganz genau. Dann hat, ich gehe weiter jetzt, ja Schlumpfeis, ich gehe jetzt mal weiter im Sendeplan. Haben wir schon wieder einen Titel, Schlumpfeis. Ja. Ich habe ein kleines Feedback von Leo, das fand ich ganz interessant. Leo hat, und dann höre ich auch mit dem Feedback hier auf, moin zusammen, ich bin über den letzten Chaos Computer Kongress auf den Podcast gestoßen.
Ich finde das Ganze sehr interessant, vor allem was die Sicherheitsprinzipien angeht. Ich kenne das Thema beruflich aus der Schienenfahrzeugtechnik, deswegen nehme ich das mit rein, was sich Markus da auch ein bisschen auskennt. Da geht es aber im Zweifel darum, den Zug anzuhalten. Also es geht um die Sicherheit. Ein paar Unterschiede, die mir dazu in den letzten paar Folgen aufgefallen sind.
Antriebsausfall ist bei der Eisenbahn nur ein Problem der Verfügbarkeit, weil man das nicht zum Anhalten braucht. Deswegen ist bis auf die Antriebssperre und ein bisschen Anlagenschutz das Antriebssystem nicht sicherheitskritisch. Verringerte Bremsleistung ist dafür deutlich problematischer und deswegen müssen Schienenfahrzeuge selbstständige Bremsen haben.
Ein Ausfall der Bremssteuerung führt zum Anlegen der Bremsen. Finde ich interessant zu sehen, wie das bei anderen sicherheitstechnisch anspruchsvollen Branchen, die Technik in kritischer Situation reagiert. So, das ist ein Feedback von Leo und das habe ich mir reingetan, weil es so ein bisschen Eisenbahnthema ist und da kennt sich auch Markus aus, aber auf der anderen Seite ist mal ein Satz gestört, ich finde schon, dass beim Flugzeug die Bremsen auch sehr stark abgesichert sind.
Oder nicht? Richtig, ja. Ja. Im Systems Engineering unterscheidet man zwischen Failsafe und Fail Operational und, Flugzeuge haben gerade beim Antriebssystem und bei ganz vielen anderen Systemen eben ein Fail Operational, in dem Sinn, dass wenn was kaputt geht, das Flugzeug weiter betrieben werden können muss.
Wohingegen zum Beispiel ein Auto oder ein Zug, abgesehen jetzt vom Bremssystem, quasi in einen sozusagen mehr oder weniger passiven, ich halte an und bin erstmal fertig, weil der Weltmodus fallen kann. Und deswegen sind solche Systeme, wenn man es mal ein bisschen vereinfacht, grundsätzlich ein bisschen einfacher zu bauen.
Ja, also man könnte das vergleichen, stimmt das schon recht, wenn ich jetzt mal auf den Kolbenmotor gehe, der hat ja die alten Dinger, zumindest diese fossilen Dinger, die haben Magnetos, die sind so geschaltet, dass die automatisch funktionieren. Wenn man den Zündschlüssel da, wenn man das Zündschloss rausreißen würde, ob das Ding nun auf Bos oder linke oder rechte Zündung angeht, sobald das Ding ist praktisch über den Zündschlüssel, wird es ausgeschaltet, das Ding.
Das heißt, wenn der Zündschlüssel nicht funktioniert, würde der Motor trotzdem weiterlaufen, sozusagen. Also so ist das gemacht. Also das wäre der Unterschied, meinst du, ne? Und dementsprechend auch sind die ganzen Fahrdecks aufgebaut. Die haben ihre eigene Stromversorgung. Man kann die Batterie aus sonst was ausschalten.
Man kann den Flieger vom Strom nehmen. Dieser Fahrdeck, der wäre noch weitergepasst. Das wollte ich nur als kleines Feedback von Leo, weil er es da mitgebracht hat, wollte ich das irgendwie mit reinbringen, sozusagen. Und Steffen, die Flugzeuge heutzutage haben ja auch Sachen eingebaut, wovon wir gar nichts wissen.
Also das ist zum Beispiel bei der Triple Zappen. Automatik? Darauf wollte ich gleich erzählen. Achso, okay. Aber das andere, also jetzt hast du mir so ein bisschen meine Pferde kaputt gemacht, aber... Du kennst mich doch. Schau dir auch. Aber nein, also Sachen, die man auch sonst nicht so weiß. Ich meine, die Triebwerke, die FedEx haben auch eine Batterie und ich meine, konfuserweise sitzen die bei der Triple Seven vorne im Cockpit.
Ehrlich? Ja, auf der rechten Seite irgendwo. Achso, okay. Aber ich schraube so selten. Ich habe da keine Ahnung, wenn von Asmus Harry ich sagen. Hast du eigentlich ein 777-Rating, Harry? Ja. Aber die Batterie ist wirklich nur zum Buffer fürs Power umschalten gedacht. Ah, okay. Also die kann nicht lange. Das ist vielleicht so 20 Sekunden oder sowas.
Das haben aber alle Flugzeuge. Alle FedEx-Flugzeuge haben sowas. Weil du betreibst ja die elektronische Steuerung des Triebwerks, solange es nicht auf, sagen wir mal, einer Eidelleistung ist, vom Bordnetz aus. Wenn dir jetzt das Bordnetz ausfällt, mitten beim Anlassen, das wäre ja so ein bisschen Kacke, weil dann verbrennt dir eventuell der Motor da hinten.
Weil keiner, wer weiß, was wollten wir jetzt eigentlich? Wollten wir jetzt Zündung? Wollten wir Sprit? Was war denn jetzt? Und deshalb gibt es da so einen Puffer. Und das ist eine Fairdeck-Batterie. Genau. Also Olli, wieder gehört, eine Frage für deinen Checker. Wie lange geht die Fahrdeck-Batterie, falls er dich fragt, bei der Ausbildung?
Und wo sind sie überhaupt? Ich kann es mitschreiben. Ich meine, das darf ich erzählen. Also ich glaube, mein Checker hört den Podcast nicht. Aber nichtsdestotrotz, ich hatte jetzt gerade die erste Tour links sitzen und deswegen unter Ausbildung. Und es war natürlich sehr gut und wir kennen uns auch sehr, sehr lange schon.
Und das war sehr lustig, weil dann sagt er, sollen wir mal einen Outside-Check zusammen machen? Klar, ja, logisch, klar. Dann geht er mit mir runter, fängt am Buchverwerk an, fängt an zu erklären und guckt mich an und sagt, du kennst das doch schon. Ich so, ja. Ja, warum sagst du nichts? Ich so, dem Ausbilder sagst du nie, weiß ich schon oder so.
Um Gottes Willen. Ja. Ja, also die Geheimfragen, für mich als Checker, waren die Kollegen, wenn sie auf die 3.7 gekommen sind, die Drehzahl des Toilettenmotors. Das war auch wieder auf deine Toilettenfrage, zurückzugehen. Die Drehzahl Toilettenmotors, 150 war das übrigens, falls einer nachfragt. Davor war aber so ein Zerhacker geschaltet, weil da musste ja das, der war so, also das war 1 zu 2, das war 75 Umdrehung, war da geschaltet.
Also falls du, also aber das sind diese alten Toiletten, die nicht Vakuum war, sondern die schön noch mit der Pumpe funktionierten. Entschuldigung. Ja. Wie viele Fenster hat ein A380? Das ist auch eine gute Frage, oder? Das ist eine gute Frage. Ich bin kein Checker, ich kann es nicht beantworten. Kannst du das beantworten?
Nee. Das wäre schön, wahrscheinlich auch je nach Seriennummer unterschiedlich, weil die Dinger sind ja am Ende fast alle immer so einen Tacken unterschiedlich, oder? Ja, ja, klar. Markus, bist du noch da? Ich habe auch noch Kraft. Falls das die Frage war. Ja, das ist sehr schön. Weil ich wollte jetzt mal so zu den normalen Fragen rübergehen, obwohl natürlich sehr viele Crew-Fragen sind, aber manche kannst du vielleicht mitbeantworten.
Weil wir haben nämlich eine riesenlange Frage bekommen, den habe ich per E-Mail bekommen schon vor einigen fast Wochen und die habe ich gesagt, die sind toll, weil da ganz viele Dinge dabei sind. Und zwar von Tobias. Vielen Dank an eure Crew, weil das ist für uns alle gemeint und auch für diesen wunderschönen Podcast.
Nachdem ich endlich alle Folgen gehört habe, möchte ich, alle folgen Gott, möchte ich als Nicht-Pilot und Nicht-Pfleger meine Fragen loswerden. Ich sortiere die Fragen nach Olli, Doc Brock, Markus und Harry. Misch das aber gerne so zusammen, wie es euch passt. So, er hat sie jetzt so zusammengelassen.
Er hatte dann auch eine Frage für Markus, der ganz hinten Nummer 10. Also bevor du gehst. Na, Markus, sagst du noch Bescheid. Also Olli. Ich frage dich, warum das jetzt an Olli geht, weiß ich auch nicht. Warum haben einige Pilotensitze Sitzauflagen aus Fell? Aus welchen Textilien sitzt ihr am liebsten.
Finde ich gut, die Frage. Weil sie an Olli gerichtet ist. Ja, super. Also ich glaube, bei Airbus ist mir ja mittlerweile auch so ein Stoff umgesackelt. Haben die nicht noch Fell manchmal, so ein bisschen? Nee, nicht so richtig. Also ich kenne das... Die kugelsitzauflage. Ich kenne das auch vom Segelfliegen. Das war auch immer Schaffell, weil das isoliert einfach besser und ist viel gemütlicher.
Ja, in den LS-Flugzeugen gab es immer schönes Fell. den allen anderen nicht, ne? Ja, genau. Ist das Standard gewesen? Also in der Auslieferung? Ich dachte, das kauft man sich immer. Ich kenne das aus ganz vielen. Das kommt so von, also bei Boeing, der kommt so vom Hersteller. Und diese Fällauflagen, ich habe das tatsächlich mal gegoogelt, weil du machst dir ja keine Gedanken drüber, worauf die da vorne sitzen.
Also diese Lammfäll, vorwiegend Lammfällauflagen. Trotz Respekt. Ja, komm. Oh, ja. Die Kutscher. Diese vorwiegend der Flößer, die Lampfelauflage. Die kann mein Flugzeug kaputt machen. Genau, genau. Die sind, dieses Lampfel, das hat wohl die beste Wärmeleitfähigkeit und dass du kein nasses Kreuz kriegst, wenn du lange im Flugzeug sitzt.
Wahrscheinlich nimmt es auch so Gerüche im Steigflug gut auf. Gerüche im Steigflug. Ja, wenn der Druck abnimmt und du dann deinen Druck ausgleichst und dann rummachst. Das sind alltägliche Probleme. Die Druckausgleichsflatulenz. Wenn der andere sagt, ich geh mal kurz auf Toilette, dann bist du dankbar, dass du raus bist. Und dann geht es erstmal das Orchester los. Ich verstehe.
Erstmal Fenster auf und durchleisten. Ich dachte immer, dass gewisse Airbus-Muster trotzdem noch Fell haben. Aber ich mag mich täuschen wenn ich habe zumindest gesehen, ein paar Airbus, 320er, vielleicht sind das auch die älteren Modelle, die haben auch noch Fell. Also ich weiß, dass wir auf dem 3.6er, das ist ein wirklich altes Muster, aber da hatten wir auch noch Fell. Das weiß ich, ziemlich genau.
Das weiß ich deshalb, weil wir, als wir mal in irgendeiner, ich glaube, das habe ich am Podcast garantiert schon mal erzählt, da standen wir irgendwo, da waren wir nach Palma geflogen und das war ein richtig schöner Seewind. Und wir standen quer zu diesem Wind und da haben wir beide, also es war unbewusst mir, beide hatten mir die Fenster auf und es hat durchgepustet und ich habe einmal so kurz draufgeklopft auf den Sitz und da kam eine Milm, also, eine Wolke, da hätte, also weißt du, wenn da so ein Walheil durch die Luft gegangen wäre, der hätte gedacht, es wäre irgendwie sechs Tonnen Krill, die da vorbeigeflogen sind, der hätte die irgendwie aufgeschnappt.
Wir haben da draufgeklopft, beide dann und also mich wundert, dass da nicht eine Rauchwarnung entgegangen ist im Cockpit. Also es war unglaublich, was da drin ist. Das ist der Nachteil von dem Zeug. Ich finde, das nimmt so viel Staub und Dreck auf und es wird halt nie richtig sauber gemacht, oder? Also manchmal hast du den Cleaner dir geholt und hast gesagt, gib mal her zum Saugen, aber...
Ja, das ist ja der Punkt. Es gibt sicherlich Zyklen, wo das sauber gemacht wird, aber normalerweise die Cleaner, also auf den ganzen Ausgangsstationen, gehen die nicht ins Cockpit. Nee, klar, logisch. Also ich weiß, dass das Crewrest manchmal, da habe ich so Einträge gesehen, Achtung, Bettwanzen und sowas.
Ja. Ja, Holly macht dicke Augen. Ja, die kommen rein. Die bringt einer, ja. Das haben wir bisher noch nicht, zum Glück. Ja, dann hast du also wirklich Glück gehabt. Ich weiß nicht, ob die jetzt durch die Menschen mit reingebracht werden oder durch die Wäsche, die da reingebracht wird. Und wenn die erstmal da drin stecken in dem Zeug, dann kriegst du sie ja nicht so schnell raus.
Meistens durch Koffer. Also die gehen ja in so ganz schmale Spalte rein. Also wenn du so einen Stoffkoffer hast, der irgendwo ein bisschen eine Falz hat oder irgend sowas, da hängen die sich rein. Und die Kollegen, die ins Crewress gehen, Die haben natürlich eine Tasche oder ein kleines Köfferchen dabei, um sich da dann auch umziehen oder ausziehen und wieder anziehen zu können oder irgend sowas.
Also ich schätze schon, dass das daherkommt. Bleibt nicht aus. Das ist der Vorteil. Unser Crewrest ist so eng, da kriegst du keine Tasche mit rein. Deswegen haben wir dieses Problem auch nicht. Das stimmt, das ist echt nicht toll. Also deswegen ist das das tolle Muster, diese 3-7. Ja, du, ich habe also ein Altkapitän, der ist mittlerweile auch in Rente.
Wenn du deinen Chef in Feinrück-Unterwäsche mit Eingriff siehst, dann reicht es auch für den Tag. Also das sind Bilder, die vergisst du nicht. Holst dir einen Kaffee von hinten und dann muss der gerade aufs Klo. Ja, super. Okay, ich verstehe. Gut, das war Teil 1. Haben wir die Frage beantwortet? Was meint ihr von Tobias?
Ich glaube schon. Die Frage 2 von Tobias ist, müssen Piloten während des Fluges immer angeschnallt sein? Bei Pilots ITV sehe ich, dass den Piloten beim Start Gurte über die Schulter laufen und sie diese später auf der Reiseflughöhe lösen. Ich kann jedoch nicht erkennen, ob es noch weiteren Gurt gibt, der über dem Becken verläuft und angeschnallt bleibt.
Meine Annahme ist, dass Piloten während des Fluges immer angeschnallt sind, damit sie im Falle von plötzlichen Turbulenzen nicht aus den Sitzen gehoben werden. Und eigentlich hat er die Frage schon mal antwortet, oder? Ja, genau. Wie heißt die Stellung bei den Sitzen immer, Harry? TTL? Wie war das immer?
Bei den Passagiersitzen ist das TTL, ja. Ja, genau. Taxi, Take-off. Take-off und Landing, ja. Ja, und Landing. Oder Turbulence, ne? Taxi, Turbulence und Landing. Oder könnte man das auch nennen. Oder so, ja. Ja, genau. Und das ist eine Stellung für die Passagiersitze aufrecht. Sie müssen angeschnellt sein. und die Sitze müssen, die Tische müssen weg, das sind so die Passagierbedingungen für Sitze.
Und bei dem Cockpit kannst du sagen, die TTL-Position Taxi, Take-Off und Landing ist die Gurte über die Schultern rübergelegt, aber die Beckengurte bleibt immer an. Was ist mit dem Hodengurt, Olli? Über den haben wir auch immer einen Titel gehabt, das weiß ich, Sendegurt. Nur wenn du welche hast. Der heißt Sackgurt, nicht Hodengurt.
Bei uns heißt der Hodengurt. Echt? Bei uns heißt der Jakob. Wie genders man den? Jetzt bringst du aber einen raus. Der heißt immer Hodengurt, auch wenn das Personal im Cockpit weiblich ist. Das ist schon gegendert. Und wenn dir dann eine Kollegin da vorne reinschreibt, der Hodengurt ist zu kurz, was machst du denn jetzt?
Ja. Ja. Ich finde diesen Hodengurt eigentlich deswegen gut. Das ist vor allen Dingen, wenn du Sitzplatzwechsel machst. Das ist ganz wichtig, den Beckengurt ganz eng zu ziehen, bevor du wechselst und den Hodengurt ganz groß. Das ist halt so ein unterschwelliges Mobben vom Kollegen. Aber okay, das gilt auch für die Segelflugzeuge, oder wie geht das?
Da schnallst du dich nicht ab. Da bleibst du so. Da bleibe ich angeschnallt. Da ist jetzt nicht hier zu Take-off und Landing, dass du dich, du machst das vielleicht ein bisschen lockerer während des Fluges, aber da hast du gar nicht den Platz, um jetzt da die Gurte irgendwie während des Streckenfluges wegzulegen.
Und kleinere Flugzeuge, so eine Cessna, die hat ja schon oft so ein Quer, wie so ein Autogurt, so ein Gurt drüber. Die Segelflugzeuge haben ja so ein Fünfpunktgurt, schätze ich mal auch, ne, irgendwas? Weil die da so ein bisschen angeschnallt sind. Aber ich habe mal auch bei den Kleinfliegern, Cessna, Co und so, da mache ich den Schultergurt nie auf. Den lasse ich da immer an, auch bei den Kleinfliegern.
Also der kommt nicht ab. Aber bei den Großen, das ist bequemer und das ist auch kontrollierter und überhaupt. Das war einer der großen Überraschungen, als ich seinerzeit F-16 da mitgeflogen bin. Also das ist natürlich logischerweise auch ein Schultergurt, also ein Künftpunktgurt auf dem Schleutersitz.
Aber die Schultergurte, die sind so wie im Auto. Also die kann man quasi rausziehen. Das heißt, die fixieren dich nicht. Das heißt, du wirst eigentlich nur durch die Beckengurte gehalten. Und das Argument ist, dass du dich quasi im Luftkampf da quasi nach vorne beugen und rumdrehen und so weiter kannst.
Aber es war für mich komisch, vor allem dann im Rückenflug, weil dann halt wirklich nur der Beckengurt dich im Flieger hält und nicht die Schultergurte dich noch mit an den Sitz pressen. Das war erstaunlich. So hatte ich mal Kutzflug gemacht. und da war das im Prinzip auch falsch gemacht. Er hatte die Beckengurte nicht so fest gemacht.
Also Motorbrunschflug. Und hatte aber die Schultergurte wahnsinnig angezogen, was dazu führte, dass ich so richtig schön blaue Striemen, die Schulter und die Brust vorne lang runter hatte. Und dann im Nachgang, als ich mich mit jemand anders unterhalten habe, zu dem Thema, der gesagt hat, genau eben die Schultergurte eher locker, dafür die Beckengurte richtig fest ran.
Weil das ist sozusagen die Core, da wird dein Körper gehalten und den Rest schaffst du eigentlich, sag ich mal selber. Und das bisschen Spiel im Schultergurt, das gleichst du aus. Aber locker ist halt nicht locker. Also im Kunstflug hast du natürlich die Schultergurte. Nein, aber nicht so fest, dass du mit blauen Flecken endest.
Also bei den großen Fliegern sind die Schultergurte ja auch nicht fest. Die kannst du ja rausziehen. Aber du hast an der Seite einen Hebel, womit du sie feststellen kannst, Ihr zwei erinnert euch Ja. Das Lustigste ist, wir gab mal einen Zwischenfall wo ein Kollege mit involviert war und der erzählte, das war ganz lustig die hatten Fahrwerksprobleme und dachten sich, naja, zur Landung stellen wir mal die Sitzgur sicherheitshalber fest, wir wissen ja nicht was alles noch passieren kann, Das fand so lange geklappt, bis sie das Fahrwerk fahren wollten, weil sie nicht mehr an den Hebel reingekommen sind.
Ich mich dann auch gefragt habe, wofür ist dieser eigentlich? Also die feststellen, die sind ja Schultergurte, weil du kannst, klar, du kannst doch steuern, aber manche Hebel und Schalter kannst du gar nicht mehr bedienen damit. Richtig. Richtig. Ist denn, Markus, bei der F-16, waren das auch so Automatikgurte zumindest, dass du dich bewegen konntest, sodass wenn ein Ruck war, dass sie fest waren?
Ja, ja, natürlich. Und wenn du dich rausschießt, dann werden die auch gestraft und so. Das schon. Aber es war halt für Kunstflug war es halt seltsam. Okay. Genau. Ich habe hier eine nächste Frage, die, ich reite mal weiter. Ich hoffe, Tobias, wir haben die Frage beantwortet. Ich habe hier eine nächste Frage, die ist von Doc Brock.
Nein, die ist nicht, die ist an Doc Brock gerichtet. Ich könnte sie jetzt praktisch audio-technisch von Doc Brock beantworten lassen. Und das würde eine Minute, haben wir die Zeit dafür, dass ich das durchspiele? Okay, die Frage ist von Tobias wieder. Wie groß muss ein Berufspilot mindestens sein und wie groß darf er Berufspilot maximal sein, um einen Airliner fliegen zu dürfen?
Ist das von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft unterschiedlich? So und dafür, wie gesagt, habe ich hier eine Antwort von Doc Brock und ich spiele sie jetzt mal ein. Es gibt in den Regularien der EASA keine dezidierten Zentimeterzahlen, wie klein oder wie groß man sein darf, um eine Piloten-Mertical zu bekommen.
Aber es steht drin, die sichere Durchführung des Fluges muss gewährleistet sein. Das heißt, der Pilot muss dann alle erforderlichen Bedienlemente rankommen, er muss selber rein und auch wieder rauskommen aus seinem Sitz. Und ja, wenn da Zweifel bestehen und es kommt ein besonders kurzer Mensch oder ein besonders langer Mensch, dann kann man als Fliegerzt auch ein Flight-Test-Protokoll unterschreiben lassen von einem Fluglehrer, der dann mit dem Piloten das alles mal ausprobiert, ob der bei ankommt.
Muss das ein Fluglehrer sein oder sogar ein Examenner? Nein, Fluglehrer reicht. Okay, alles klar. Ja, der muss dann auch mit seiner Fluglehrernummer unterschreiben. Und da gibt es auch ein vorgefertigtes Protokoll beim Luftfahrtbundesamt, Protokollvordruck, der dann dem Piloten mitgegeben wird. Ich glaube, seitens der Airline, ich weiß, früher hatte auch meine Firma Einschränkungen, aber die schreiben das, glaube ich, nicht mehr rein, um nicht halt Diskriminierungsgründe damit reingeben zu können oder nicht eingreifbar zu sein wahrscheinlich.
Ja, richtig. Aber es gibt natürlich interne Regularien und es gibt auch Vorgaben oder Gestaltungsmaßstäbe der Flugzeughersteller, die dann irgendwelche Perzentilen nehmen und sagen, okay, der durchschnittliche Pilot ist eben zwischen so und so und so und so groß. Und so richten wir auf den Arbeitsplatz ein.
Aber extreme Größen sind da in der Regel nicht berücksichtigt und deswegen muss man da im Einzelfall nochmal immer gucken. Einen praktischen Test machen. Super. So, das war Doc Brock und ich auch aus dem Off eben die Stimme. Ich habe mir vorher diese Frage gestellt gehabt. Habt ihr da noch irgendwelche Fragen zu oder Anmerkungen?
Ich habe gehört, dass die Range, die da quasi akzeptiert wird, auch deutlich davon abhängt, wie dringend man Piloten braucht. Oh, okay. Also das hört man zum Beispiel auch bei den Militärs, dass da durchaus eine gewisse Flexibilität besteht. Also früher war das wirklich so, ich weiß nicht, Olli, kannst du dich erinnern, dass da so Max- und Minimumgrößen drin standen bei den Bewerbungsformularen damals?
Ja, damals war das noch definitiv so. Genau. Und die gibt es nicht mehr. Das steht nicht mehr drin. Das wird einfach, ich glaube nicht, es wird nicht mehr geschrieben. Aber ich habe mich länger mit Doc Brock unterhalten. Der hat dann auch erzählt von einem Kollegen, der ist hier aus dem Verein bei uns.
Da haben sie so eine Citation besucht. Und dieser Kollege, der ist zwei Meter und fünf, der passte in die Citation schlichtweg einfach nicht rein. Der passte da nicht rein. Er saß da so gekrümmt da drin, der hätte da nicht drin arbeiten können. Also solche Sachen, die dagegen sprechen. Doc Brock hat auch für alle anderen, die sich so andere Sachen da so interessieren, Da sind nämlich neue Medical-Regeln rausgekommen.
Also der kann mich gerne nochmal ansprechen, dann gebe ich das so weiter, was er da uns erzählt hat. Aber es gibt halt neue Regelungen, wo die Ärzte mehr Untersuchungen machen müssen, wenn über einen gewissen Body-Mass-Index hinaus und all solche Dinger, die da irgendwie auftreten. Nur so für euch mal so zum Nachdenken.
Wenn ihr gedenkt, ihr möchtet Medical machen, gibt es da Sachen, die mir irgendwie im Wege stehen können. Das erwähne ich mal so. Okay. Wollen wir kurz Frage 10 machen und dann gehe ich schlafen? Sehr gerne. Dann kommt Frage 10 für den Markus. Markus, die motorisierte Privatpflegerei ist ja durchaus ein lautes und stinkendes Hobby.
Elektrisch angetriebene Flugzeuge ausgenommen. Könnt ihr bitte mal vergleichen, wie man mit einem kleinen Fliegerle unterwegs sein müsste, um die Menge an Spritz verfliegen, die ein Passagier bei einem durchschnittlichen Flug benötigt? Als vergleichsweise habe ich hier das hier gefunden und hat einen Link mit da reingetan.
Also mir ist die Frage sehr komplex. Kannst du die wirklich beantworten, Markus? Nö, aber du hast ja auch gesagt, ich kann sie beantworten. Also ich wüsste, also ich sage mal, ich habe mal, also er will das ja in Bezug setzen zu quasi einer Airliner-Geschichte. Genau, ja. Und ich habe mal eine andere Sache gemacht, die habe ich möglicherweise auch schon mal erzählt.
Ich habe mal verglichen Fliegen versus Autofahren. Also meine Case Study war mit so einem normalen Mittelklassewagen, das war damals mein Turan, zur Zugspitze, dann mit der Zugspitzbahn hoch, da oben einen Kaffee trinken und wieder nach Hause, zwei Leute. Und das Gleiche. Mit einer Dynamic, also mit einer 100 PS Rothax zweisitzigen Ultralechtkiste.
Und da habe ich mal quasi verglichen, wie lange es dauert, wie viel Sprit man braucht, was es kostet und wie das mit der Kaffeversorgung ist. Und das mit der Kaffeversorgung ist natürlich schwierig in der Dynamic, weil da gibt es weder eine Kaffeemaschine noch Leute in der Kabine, die einen Kaffee bringen.
Aber was den Spritverbrauch angeht, ist es tatsächlich fast exakt identisch gleich. Ich hatte damals mit einem Spritverbrauch von knapp 7 Liter gerechnet beim Turan auf 100 Kilometer. Und die Dynamic braucht ja so 19 bis 20 auf die Stunde, macht da 220 kmh, fliegt Luftlinien. Das geht ziemlich exakt gleich aus.
Es ist mit der Dynamic auch billiger als mit dem Auto. Da war natürlich der Kniff die Sache mit der Zugspitze, weil man da die sauteure Zugspitzbahn mit reinrennen muss, wenn man im Auto hinfährt. Aber ich habe das damals mal so ein bisschen gemacht, um gerade diesem Vorwurf, das sind alles Umweltschweine und außerdem ist Schweineteuer und so.
Und das stimmt halt einfach so nicht. Also der Verbrauch war ziemlich, also wirklich auf die Kommastelle identisch mit einem normalen Auto und Kosten waren sogar ein bisschen billiger. Wie gesagt, da war es ein bisschen der Zugspitzgeg dabei. Ja, also das ist das, was ich dazu kompetent sagen kann. Im Vergleich mit dem Airliner weiß ich nicht. Ich habe irgendwann mal gehört, dass, wie war das, drei Liter pro 100 Kilometer pro Passagier beim Transatlantikflug oder irgendwie sowas?
Die Zahl wollte ich auch gerade sagen. Weil das war im Prinzip genau die Zahl, die ich auch im Kopf hatte, die ich auch gehört habe, diese drei Liter pro Passagier pro 100 Kilometer. Genau und wenn man die jetzt mal umrechnet, also 100 Kilometer wäre ja ganz grob eine halbe Stunde mit einer Dynamic und sie braucht 20 Liter auf die Stunde, das heißt man hat dann auf die halbe Stunde 10 Liter und es sitzen zwei Leute drin, durch zwei dann wären wir bei fünf.
Das heißt eigentlich ist es auch nicht so dramatisch, oder? Also wenn du jetzt noch einen Diesel nimmst mit ihren 20,5 Litern auf die Stunde und die fliegt auch 120. Für vier Leute, ja genau. Ja genau, also das ist immer wie du schon sagst, wie man es so rechnet und was man so ansetzt. Aber ich meine, der Punkt ist ja nicht, ob das jetzt 0,1 Liter oder irgendwas mehr oder weniger ist.
Der Punkt ist, sowohl der Vergleich mit dem Auto als auch der mit dem Airliner, da kommt die gleiche Größenordnung raus. Das heißt, die Behauptung, dass das alles so, wie steht hier, ein lautes und stinkendes Hobby, die würde ich so halt nicht stehen lassen. Also jeder Porschefahrer, ja. Verstehe, Q7, Q7, V8, irgend sowas.
Und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, in der Laienöffentlichkeit oder das Vorurteil muss man eigentlich sagen, ist halt ein anderes und das ist schon so ein bisschen schade. Haben Sie ja damals auch gegengerechnet, als hier dieses auch in den Medien hochgehypt wurde, wo Merz mit seiner, was war es, DH42 nach Sylt geflogen ist und gesagt wurde, naja, hier der feine Herr, also Anschaffungskosten mal vorgelassen, aber dann gegengerechnet haben, die Kosten, die es gekostet hätte bei ihm dann auch noch mit Sonderfahrzeug und so, dass das im Prinzip auch mehr oder weniger das Gleiche war.
Ja, ja. Gut, da ging es ja auch ums Prinzip. Also da spielt dir was anderes mit als das, aber ja, take your point. Na gut, aber es schwingt derselbe, das, was du gerade gesagt hast, es schwingt aber derselbe Vorwurf mit rein. Ja, und es ist wirklich immer das Gleiche, wenn, ich habe erst am Wochenende wieder irgendwie Passagiere geflogen und da haben wir auch so ein bisschen drüber geredet, übers Fliegen und dass es angeblich so teuer sei und, also ich meine wissen wir ja alle, also es ist nicht umsonst aber es gibt genügend andere Hobbys, wo Leute im Jahr genauso viel ausgeben und es hat nicht diesen Beigeschmack, also das ärgert mich schon ein bisschen.
Also was das vom Spritverbrauch her günstigste Verkehrsmittel ist, ist glaube ich, ist immer noch der Omnibus, glaube ich, oder der Reisebus. Nee, Segelflugzeug. Du hast einen Windenstart, zwei Liter Verbrauch auf 800 Kilometer zum Beispiel. Ja, da gebe ich dir recht. Aber ich meine, also die einzigen Segelflugzeuge, die mir einfallen, die so 40 Leute mitnehmen konnten, das waren dieser Lastensegler und der war danach auch nicht mehr gebrauchbar, also in den 40ern.
Also deswegen jein. Das ist wohl der Omnibus oder der Reisebus. Das gilt ja auch nur bis an einer gewissen Kilometer Anzahl und dann drehst du ja durch. Ich bin einmal nach Lorette Mar mit dem Reisebus gefahren, das mache ich nie wieder. Ja, klar. Bei Jungen. Muss es aber auch in jedem Fall immer voll besetzt sein. Der A380 muss voll.
Besetzt sein, der Reisebus muss voll besetzt sein. wenn ich manchmal bei uns im Ort den Linienbus sehe mit zwei Leuten drin. Ja, klar. Das, ja. Genau. Gut, also ich hoffe, ich konnte bei der Frage zur Verwirrung beitragen und würde mich dann tatsächlich so langsam ausklinken. Vielleicht, also erstmal nochmal herzlichen Glückwunsch an Steffen, Olli und uns anderen so ein bisschen auch.
Ja, dir auch, genau. 200 Episoden, ist schon cool. Und ich denke, spätestens zur 300. Sollten wir uns dann in dieser Konstellation plus Andreas wieder zusammenfinden, oder? Ja, denke ich mir so. Nächsten Sommer vielleicht. Wenn ich jetzt fleißig bin, dann kriegen wir das hin. An Weihnachten. Ja, genau.
Gut, also ich gehe schlafen. Macht's gut. Danke. Lasst dir gut gehen. Und wie immer dieselbe Datei. Ja, ja, genau. Okay, alles klar. Gut. Tschüss, tschüss. So, ja, dann müssen wir jetzt hier weitermachen. Das ist natürlich anstrengend für uns, aber das kriegen wir hin. Aber ich sehe gerade hier in unserem Chat, da hast du ja geschrieben, dass der Andreas gelandet ist.
Vielleicht stößt er ja noch gleich dann nachträglich noch. Bald, bald gelandet, ja. Okay, cool, cool. Und ihr habt ja auch noch Kraft, die anderen, ne? Muss ich auch mal fragen. Absolut, ja, ja, klar. Das musst du ja jetzt fragen. Ja, okay. Tschüss. Tschüss. Tschau. Tschüss, Markus. Tschau. So, ja, ich mache weiter einen Plan. Ist das okay so alles?
Schmeckt es euch noch so? Ja, der Daumen hoch. Okay, gut, alles klar. Prima, wunderbar. So, dann habe ich eine weitere Frage. Ich finde die Frage von Tobias ganz gut. Ich habe eine weitere Frage. Nummer vier jetzt hier. Wenn man als Berufspilot regelmäßig mit zwei weiteren Piloten an Bord ist, also das gibt es eher selten, würde ich mal sagen, hat man dann im Schnitt automatisch ein Drittel der Starts und, ach doch, mit zwei weiteren Piloten, doch, ich bin da zu doof.
Ich dachte jetzt mit, na ist egal. Also, hat man dann im Schnitt automatisch ein Drittel der Starts und Landung oder muss man sich jeder, Start und jede Landung erkämpfen, weil jeder Pilot möglichst viele haben, machen möchte oder ich füge mir dazu, manchmal auch machen muss, sozusagen. Wie ist denn das, Olli? Erzähl du doch mal.
Ja, genau so. Ach so. Gut, nächstes Mal. Ja, nein, nicht so. Also tatsächlich, ich meine, wir haben ja fast immer, sind wir zu dritt, manchmal jetzt ja auch sogar zu viert bei den ganz langen Flüge, beziehungsweise machen so Doppelleck-Sachen, also zwei Flüge in einem sozusagen. Da, dann geht es wieder mit Landungen, zwei Landungen, aber trotzdem, ja, man muss dann schon gucken, wer dann die Landung macht, wer möchte, wer kann, wer muss.
Ja, tja. Und man fällt dann schon gerne mal auch schneller aus den Landungen, gerade wenn man nebenher nochmal was macht, wie Ausbilderei, Büro, wie auch immer, ja. Das heißt, es wird auch in dem Flug, in deinem Flugbuch, in deinem Fluglog vermerkt, wenn du die Landung gemacht hast. Also es gibt sozusagen Landung, also Pilot Flying Landung, Pilot Monitoring Landung und aha.
Also du zählst die Landung, die du selber geflogen hast und alles andere halt nicht. Wir müssen mal ganz kurz sagen, es gibt die universelle Regelung, Die ist über alle Flugzeuge eigentlich gleich, dass jeder Pilot, Pilotin, wenn man Passagiere mitnehmen möchte, Ausrufezeichen, dann muss er drei Starts und drei Landungen in 90 Tagen gemacht haben.
Das hat ja nicht mit Passagieren zu tun. Doch, das hat was mit Passagieren. Also du vielleicht irgendwie bei euch nicht, aber ich kann ein halbes Jahr nicht geflogen sein, in meine Cessna einsteigen und Landung machen. Ach so meinst du das, aber bei den Großen nicht. Ist drei Landungen in 90 Tagen. Ja, genau. Okay. Ja, vielleicht weil du kommerziell halt fliegst dann irgendwie sowas.
Genau, ja, ja. Ja, genau. Genau, und das muss man halt erwähnen. Also das gilt halt für alle Sachen. Ja. Und ich weiß ja von den Kollegen gerade, ich habe jetzt gerade mit einem Kollegen gesprochen, der fliegt die 787 und ich glaube, ich habe das mal im letzten Podcast erwähnt, dass die schon den Personalstamm haben für die 787, aber die Flugzeuge ja noch nicht, sozusagen.
Und das heißt, die fliegen gerade, also zumindest die normalen Leinschweine, die also nicht Ausbilder sind und so, die fliegen gerade, haben sehr üppig, Pläne mit üppiger Freizeit sozusagen. Und die müssen schon um ihre Landung kämpfen, obwohl die nur zu zweit irgendwo fliegen, weil sie halt dann doch so wenig fliegen, dass sie oft in Simulator müssen, um dann ihre leere Landung im Simulator nachholen müssen.
Also das ist schon ein wichtiges Thema und das wird halt extrem auch gelockt sozusagen. Ich habe gehört, Stefan, in deiner ehemaligen Firma wird das auch das Flugzeug, deswegen Late 7 genannt. Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen, aber es wird sich alles vielleicht auch irgendwann ändern. So, ich habe jetzt hier eine weitere Frage von fünf, die würde ich noch ein bisschen hinten stellen, weil wenn wir Glück haben, kommt Andreas noch, der kann sie nämlich, der hat sich diese Frage ausgesucht, um sie selber zu beantworten.
Ich gehe mal zur Frage sechs weiter und die Frage ist, warum muss ich die, wer liest sie mal vor, ein wenig ist sie gerichtet? Harry, Harry ist sie gerichtet, komm ich lese sie mal vor, Harry. In einer eurer ersten Folgen habt ihr die Frage nach dem Abschließen von Flugzeugen beantwortet. Die Antwort weiß ich leider nicht mehr, aber das Bild von den beiden Piloten, die als letztes von Bord gehen, sich noch einmal umdrehen, auf den Funkschlüssel drücken.
Der Flieger blinkt zweimal als Bestätigung, dass er nun abgeschlossen ist und die Piloten marschieren in ihren Feierabend. Davon ist hängen geblieben. Das ist jetzt gerade ein Gedanke, der steht nicht in der Frage. Ich sage nur, KI macht es jetzt möglich, das als Video zu machen, Steffen. Ich lese mal weiter. Daher die Frage, ob ihr hierauf bitte erneut eingehen könnt.
Ich nehme an, dass die Vorgehensweise sowohl bei reiner Cargo als auch bei gemischt mit Personenbeförderung für Airliner identisch ist. Weiterhin nehme ich an, dass die Piloten nie den ersten und nie den letzten die ersten und die letzten am Flugzeug sind. Daher, was passiert denn nun, nachdem der Flieger gelandet ist und bis zum nächsten Tag am Boden bleibt?
Übernehmen dann die Techniker und sperren die dann tatsächlich auch ab und am nächsten Tag wieder auf? Oder werden große Flugzeuge nicht abgesperrt? Was macht Harry, wenn ein Sturm angesagt ist und er einen geliebten Jumbo-Jet retten muss? Wie kommt er in den Flieger rein? Und könnte er denn rein theoretisch auch einfach losfliegen, wenn er wollte?
Uh, okay. Oh, das ist eine schöne Frage. Ja, Harry. Ja, also abgeschlossen wird da nichts. Also das ist schon klar. Weil du kommst ja gar nicht rein. Du hast keine Treppe dran. Normalerweise, also du kommst rein, wenn du weißt, wie es geht, unten über das E&E-Kompartment. Aber inzwischen sind die oberen Deckel, wo du dann in die Kabine bzw.
Ins Cockpit kommst, da ist auch schon vieles verschraubt. Also zumindest was den Teil in der Kabine angeht. Bei der Triple kommst du nicht mehr hoch, das kannst du vergessen. Und beim, ich weiß nicht, wie es beim Frachter ist, aber bei der Parkstrippel ist die Luke, die in der vorderen Galley, das ist verschraubt.
Der Burs ist nur verklebt und der Kleber geht immer ab, aber ja. Und in den Airbussen ist es so, da kommst du im Cockpit raus Und das würde gehen. Also das geht dann schon noch. Da kommst du da rein. Aber das ist umständlich. Und ich sage mal so, wenn da so ein Unwetter kommt und du willst den Flieger in den Wind drehen lassen mit dem Schlepper oder so, habe ich ja mal gemacht, dann gehst du da über die Treppe rein.
Und wie schon gesagt, Flugzeuge sind nicht abgeschlossen, Sondern bei uns gibt es, das gab mal so Sticker, die haben wir noch auf manchen Autos hier in Frankfurt. Und das war immer, wenn du von Bord gehst und du bist wirklich der Letzte, Türen zu, Treppe weg. Also wir haben ja diese langen Leitern, 18, 19 stufig für ein Jumbo und die kannst du ja auch selber schieben, schiebst du auch dran, wenn du rein willst.
Also Tür zu und dann die Treppe ein Stück wegschieben, so ein Meter ungefähr, das reicht. Es gibt natürlich Stationen, wenn du jetzt im Ausland, ja ganz genau, da wollte ich gerade drauf kommen. Wenn du jetzt im Ausland einen Nightstop hast und jetzt kommst du darauf an, was für ein Airport das ist. Also in dem Bereich, wo ich tätig bin, sind das alles Hochsicherheits-Airports.
Da musst du eigentlich gar nichts machen. Aber es kann trotzdem angewiesen werden aus Frankfurt, dass du den Flieger versiegeln musst. Und dann hat jedes Flugzeug an den Türen, da ist so ein Feld, das sieht aus, als wäre da klares Klebeband, so ziemlich breit, so eine Hand breit, von der Tür zum Rumpf und da sollst du dann diese Siegel, diese Seals draufkleben, die die Olli gerade gezeigt hat.
Und also nochmal, das heißt aber, die ganzen unteren Luken, das müssen wir vielleicht den Dingen auch allen so sagen, dass die ganzen unteren Luken, die da existieren, dass die werden ja dann teilweise auch zugeklebt, nur zu Siegel. Also die Siegel sind ja überall dann drauf. Genau. Da gibt es einen Plan, der liegt im Cockpit, was versiegelt werden muss.
Und wenn es eine Station ist, wo normalerweise nichts versiegelt wird, aber der Pfleger steht dort jetzt ein, zwei Tage, dann kann Frankfurt kommen und sagen, du, die Zweiertür, die Haupteingangstür, da bitte trotzdem jetzt ein Siegel drüber machen. Okay. Also ich kann nur sagen, wie das seitens der Crew ist, wenn sie zum ersten Mal dann, um die Frage vielleicht abzuschließen, zum ersten Mal dann wieder an so ein Board eines Fliegers kommen, der unbewacht ist, auch wenn da die Siegel draufgeklebt waren, dann muss die Kabinencrew und das Cockpit auch ein Securities-Check machen. Richtig.
Dann wird halt geguckt in alle zugänglichen Luken, die es in der Kabine so gibt. Da wird jedes Bin aufgeklappt, da wird unter jedem Sitz geguckt, da wird in jede Bohrtasche reingeguckt, im Cockpit wird auch überall, da wo Klappen sind, sollten überall reingeguckt werden, ob denn irgendein böse Bub in der Zwischenzeit irgendwas hinterlegt hat.
Aber alles nur dann, wo man mit einfachem Mittel rankommt. Also wir müssen da jetzt nicht irgendwelche Panels irgendwie abschrauben oder irgendwie sowas. Das nicht. Ja, genau. Ja. Aber in der Regel ist es ja so, gerade die Flugzeuge, über die wir uns hier unterhalten, die kommen an, sind zwei Stunden am Boden und gehen wieder raus.
Und das ist in Frankfurt auch so. Manchmal bleibt er dann drei, vier Stunden, aber wird zwischendurch nochmal weggeschleppt, aber länger nicht. Das ist ja nicht so, dass der Flieger kommt in Frankfurt an und bleibt dann, hat dann erstmal, wie hieß es in einer Frage, hat dann erstmal Pause. Nee, nix, Pause.
Kollege, guck mal auf die Uhr, schon so spät. Geht gleich weiter. Ich hoffe, Tobias, wir haben die Frage damit gestellt. Bis jetzt alles so Fragen, die gar nicht so an den Martin gehen. Sollen wir da trotzdem weitermachen in der Richtung oder so? Alles gut. Ich kann ja lesen, ich kann ja vorlesen. Ich mach den.
Ja, dann mach du doch mal die. Ja, machen wir die Nummer 7. Nummer 7, ja. Na dann los. Ja, genau. Kann ich mir fliegen nach IFA, also Instrumenten, so vorstellen, als wären die Fenster im Cockpit komplett schwarz? Kann man unter bestimmten Voraussetzungen vollständig, in Klammern mit Start und Landung, nach...
AFA, glaube ich, sollte er schreiben, fliegen, also quasi die Jalousien im Cockpit während des Fluges schließen. Er hat die Frage noch vertieft. Bitte erlaube mir, dass ich bei dieser Gelegenheit etwas aushole, was meine beiden Hintergedanken zu dieser Frage sind. Zum einen, dass ich die Vorstellung faszinierend finde, wenn ein Pilot ein Flugzeug komplett ohne Blick nach draußen steuern kann.
In einer vorherigen Folge hast du von einer Brille erzählt, den einer deiner Schüler beim AFA-Training getragen hat. Gegebenenfalls kannst du darauf ja etwas näher eingehen. Zum anderen, und damit komme ich auch gleich zu meinem zweiten Hintergedanken, bedeutet ja, ein Flugzeug komplett ohne Blick nach draußen steuern zu können, dass es im Flugbetrieb auch tatsächlich zu solchen Situationen kommt.
Als Nichtflieger und Nichtpilot muss ich mich erstmal in die Situation reindenken, dass es bei einem bewölkten Nachtflug ja genau dazu kommen kann, dass einem der Blick aus dem Cockpitfenster keinerlei brauchbare Referenz zur eigenen Lage, Position und Geschwindigkeit im Raum mehr bietet. Also, habe ich noch nie gemacht. Deswegen Frage an Olli, Steffen.
Ich frage dich erstmal, ich stelle mal die Frage zu. Hast du es wirklich noch nie mal gemacht oder wie ist es für dich, wenn du keine Sicht hast, du kommst, du fliegst mit einem Flieger und es ist wirklich alles grau und du kannst dich schwer orientieren. Wie ist das denn für dich so? Na, sagen wir mal so, man hat ja natürlich, ist man ja auch mal aus Versehen in Wolken reingeflogen.
Und das war natürlich, weil man es ja nicht trainiert hat, immer ein sehr ungutes Gefühl. Das heißt ja immer, und dazu gibt es ja auch genug Videos und Berichte und so weiter und so fort, dass in dem Moment, wo ich die Außensicht verliere, ich die Referenz verliere, ich mich auf meine menschlichen Sinne nicht mehr verlassen kann und dann irgendwie aus der Wolke wieder rauskomme in einem Zustand, in einer Fluglage, die ich so eigentlich nie erwartet hätte, die mir eigentlich mein Gleichgewichtsgefühl anders eigentlich vorgaukelt.
Und also so weit ist es bei mir nie gewesen. Es waren immer so irgendwelche schwachen Wolken, wo man so durch ist. Aber die Situation ist schon beklemmend, würde ich mal sagen. Und jedes Mal, wenn ich irgendwo hinten drin sitze und wir dann so im Start oder in der Landung durch so eine relativ dicke Wolkendecke durchfliege, stelle ich mir vor, was jetzt vorne eigentlich, also der Blick muss ja dann wirklich knallhart auf die Instrumente gehen.
Also nach draußen gucken ist A, nicht sinnvoll und B, weiß ich gar nicht, gefährlich vielleicht nicht, aber ich sage mal, man muss sich wahrscheinlich wirklich zwingen, auf die Instrumente zu gucken, oder wie ist das? Also, er geht ja ganz explizit darauf ein, weil es dunkel ist und schwarz ist, man nicht so rausgucken kann.
Aber diesen Effekt, dass du draußen nichts erkennst, hast du auch in normalem Grau. Das kann der helligste Tag sein und das ist alles nur Grau draußen. Du kannst dich sogar nicht orientieren. Oder im Gegenteil, du guckst raus und es gibt so Wolkeneffekte, die dich ein bisschen verwirren können. Also da hast du zum Beispiel so eine Art Horizont am Himmel.
Das ist aber irgendwie die Warmfront, wo die Wolken so im 4 Grad oder 5 Grad so langsam schräg ansteigen, aber alles so milchig ist und dann hast du diesen schrägen Horizont und dann stehst du da drinnen in deinem Cockpit und guckst auf die Instrumente, fliegst geradeaus, aber dein Körper geht so zur Seite rüber.
Dein Kopf will so nicken, das nennt sich auch Leans. Das sind so Effekte, die habe ich auch schon erlebt. Und du denkst, das ist ein doofes Gefühl. Du musst dich wirklich zwingen. Und Olli, vielleicht kannst du es mir auch bestätigen. Dieses Rausgucken nachts, wenn da so ein diesiger Zirrushimmel ist, wo du keine Sterne siehst und du fliegst über Wasser, du hast manchmal das Gefühl, du sitzt da vorne drin, als wenn du im Weltall bist.
Du guckst raus und es ist wirklich nur... Olli, guck mich an. Es ist alles total schwarz draußen. Du kannst rausgucken. du siehst eine Art räumliche Tiefe draußen, aber du hast null Chance zu orientieren, wenn du nur rausgucken würdest, wo ist oben, wo ist unten und wo ist gar nichts. Also ja, das geht. Du orientierst dich nur nach Instrumenten.
Und das geht dir so ein Fleisch und Blut über, dass du auch gar nicht mehr darüber nachdenkst. Sozusagen. Ja, also das trifft ziemlich gut. Gerade auch diese Effekte, wie du hast, dieses, Wandering Star, also nicht wundernder Stern, sondern wandernder Stern, dass wenn du halt dann den Sternenhimmel hast, ein besonders heller Stern da ist und du glaubst plötzlich, dass er sich anfängt zu bewegen, das liegt dann nicht an der Müdigkeit oder dass irgendwas im Kaffee drin war, sondern einfach, diese Täuschung halt einfach und ja, du musst dich halt auf diese Instrumente verlassen und das macht es dann halt auch so schwierig, wenn sie halt mal nicht funktionieren, was natürlich extrem selten ist, aber ja, das ist dann eine ganz interessante Sache und ja, theoretisch könnte
man, gut, Start, Landung, also Landung ja, Start nicht, komplett eiferfliegen. Ja. Gibt auch so Tage, wo das Wetter wirklich schlecht ist, ne? Ja. Aber es gibt immer Minimumsichten, die vorhanden sein müssen. Das wollte ich gerade fragen. Heißt es nicht trotzdem, ich muss immer, selbst bei was, Kat 3 oder so, dann eine bestimmte Höhe, ab einer bestimmten Höhe, die dann zwar sehr klein ist, aber dann trotzdem irgendwie die Landebahn sehen?
Ja, tatsächlich bei Kat 3, bei dem geschärfsten sozusagen, brauchst du das eigentlich nicht mehr. Du brauchst nur eine Sicht von 75 Metern, um nachher von der Bahn rollen zu können. weil es kein technisches System gibt, um dich über die Rollwege automatisch quasi zu leiten. Das geht halt noch durch rausgucken.
Tatsächlich rein technisch und wenn man das immer selbst erlebt, also okay, ja, gut, sorry. Wenn man das selbst mal erlebt hat, bei so einem schlechten Wetter, bei so einem Nebel mal zu landen, du brauchst nicht mal die Anflugbefeuerung vor der Bahn, weil die siehst du sowieso nicht, weil das Wetter so schlecht ist.
Ja, also du siehst zwei Lampen und dann setzt du auf und das sind meistens dann irgendwie die Mittelmarkierungen, Markierungen, die du dann kurz siehst. Und Harry hat gerade widersprochen mit dem Rollsystem. Was wolltest du denn sagen? Ja gut, aber das sind die ganz neuen Flugzeuggenerationen, die haben dieses Break to Vacate.
Das haben die älteren Flugzeuge nicht, das stimmt. Ja gut, aber du kommst halt, wenn du runtergerollt bist, trotzdem nicht ans Terminal ran, sage ich mal. Dann stehst du. Also wenn richtig Sicht 10 Meter ist und du kannst wirklich nichts erkennen, dann stehst du da und dann nützt dir gegebenenfalls auch ein Follow-me-Fahrzeug nichts, weil der ist nach ein paar Metern auch wieder verschwunden.
Nein, aber das gibt es tatsächlich. Und genau diesen Punkt zweifelt der Fragesteller hier so ein bisschen an, weil die Frage geht ja noch weiter. Und da sagt er, dass man also gar keine brauchbare Referenz zur eigenen Lage, Position und Geschwindigkeit im Raum mehr hat. Das zweifelt, kann oder will er nicht wahrhaben.
Selbst wenn es keine sinnvollen, also es geht noch ums Fliegen im Flug noch, selbst wenn es keine sinnvollen, nutzbaren visuellen Informationen mit dem Blick nach draußen gibt, muss der Körper doch ein gegebenenfalls nur sehr grobes Gefühl für Lage, Position und Geschwindigkeit im Raum haben. Wenn ich in der Achterbahn fahre und die Augen schließe, dann meine ich zu merken, wohin die Fahrt geht.
Dieses Beispiel ist vermutlich nicht aus Fliegen zu übertragen. In der aktuellen Folge 198 haben Martin und du den Stall der MD82 aus Caribbean Airways Flug 708 besprochen, den ich noch nicht kannte und auf Air France Flug 447 verwiesen. Air France 447 habe ich bei der Frage Fliegen nach IFR ebenfalls im Kopf.
Kann es denn zu einer Situation kommen, in der man tatsächlich nicht sieht, hört, spürt, schmeckt und riecht, wenn das Flugzeug eine fatale Fluglage übernimmt? Wo das Popometer nicht ausschlägt, wird man nicht kurz vor dem Stall noch etwas durchgeschüttelt vom Flieger? Ja, ich meine, das hast du in der aktuellen Folge sogar erwähnt.
Ja, und das ist tatsächlich so, dass du nicht weißt, wie, wo, wann, wo, was. Oder du wirst so getäuscht, dass du es nur glaubst zu wissen. Ich kann nur winken. Genau. Wir sehen gerade zu in unserem FaceTime-Link, wo Andreas sich da zuschaltet, aber noch nicht reden kann. Er winkt nur. Das ist auch gut.
Aber das ist schön, der kann zu hören, Andreas. Ich habe ihn noch nie so schick gesehen. Ich sehe den First Observer-Sitz und die ganzen Circuit Breaker da hinten. Ach, das ist so ein Relais-Transporter. Du kennst den auch, Steffen. Ja, ich kenne den. Das ist der gute alte 300er, in dem er sitzt. Relaistransporter.
Ja, ist doch wahr. Sehr schön. Sehr gut. Da gingen die Bits noch zu Fuß, da in dem Ding. Aber ich freue mich schon drauf, wenn er die Uniformfrage beantwortet, wo er doch keine Krawatte trägt. Ja, genau. Ja, das ist wahrscheinlich der Unterschied zu den Frachtfliegern. So, wir kriegen jetzt... Das weiße Hemd, aber Fracht ohne Krawatte.
Die Krawatte ist aber echt praktisch, wenn du so Spaghetti als Crew-Essen gekedert hast. Diese roten Flecken, die kriegst du aus dem Hemd nicht raus. Aber Krawatte fallen dir nicht auf. Hast du dann auch mal die ganz große Montagskrawatte dann um, ja? So, wenn ich jetzt hier auf das mache, was passiert dann?
So, okay. So, was passiert jetzt? All is well, sagt er. Es kann sein, dass ich ihn jetzt einfach dazu geschaltet habe, dass er jetzt redet. Und wenn er jetzt redet, nehme ich ihn sogar auf. Hallo, Andreas? Nee, kann nicht hören. Dann machen wir erst mal weiter. Ich mache mal meinen Speaker hier aus. Also ich war ein bisschen beschäftigt. Genau, also er hat, nein, man kann nichts spüren.
Das war die Quintessenz, die er gesagt hat zu der Frage. Außen nach außen. Genau, genau. Es gibt genug Beispiele, die man nachschlagen kann, wo genau eben das Problem ist, dass man eben sich auf seine Sinne nicht mehr verlassen kann. Das wird auch dann selbst in diesem kleinen, also im Sägeflug, in allen Flugausbildungen gelehrt.
Die Sinne müssen immer alle gemeinsam kommen, nur dann gibt es ein Gesamtbild. Und wenn etwas fehlt, dann ist der Mensch nicht in der Lage, das so richtig zu kompensieren. Es geht schon damit los, also ich weiß nicht, wie es euch geht, ich sitze ja immer nur weiter hinten im Cockpit, wenn ich mal dabei bin.
Also wenn du nachts bei schlechter Sicht auf den Airport zufliegst, über Wasser, dann kommt für mich, weil ich nicht unbedingt immer auf die Instrumente gucke, kommen diese Radio-Ultimeter-Callouts und auch die Landung sehr plötzlich. Man hat das Gefühl, man ist noch sehr, sehr hoch über dem Wasser und dabei ist es gar nicht so hoch.
Also das sind halt alles so Täuschungen. Du musst dich also wirklich nur auf die Instrumente verlassen. Ja, okay. Ich glaube, theoretisch ist er jetzt dabei und er könnte reden, wenn er wollte. Ich habe ihn jetzt so ein bisschen dazugeschaltet, aber ich weiß nicht, ob er uns hört. Ich glaube, er ist noch viel zu busy da drin, irgendwas zu machen.
Aber wir hören seine Geräusche, wie er die Checkliste liest. Finde ich auch gut, oder? Ja, der legt noch Holzscheite ins FMS, glaube ich. Ja, okay, gut. Ich lese mal... Sorry, das... Ich lese mal... In unserer Folge ist immer alles ein bisschen anders. Ich lese mal Frage 11 vor. die ist auch nämlich an Harry gerichtet 11?
Ja Frage 11 weil es gibt eine Frage, die möchte nämlich Andreas beantworten das ist die Frage 5 und irgendwie können wir schon sehen, wie er angezogen ist wenn man die Frage durchliest, dass er da was dazu sagen kann wenn er uns gerne hört Andreas, hörst du uns? Er hört uns nicht. Wir hören ihn, aber er hört uns nicht. Oder vielleicht doch?
Andreas, hörst du uns jetzt? Ja, ich höre ich. Oh, wir können dich auch hören. Okay, ich drehe dich mal ein bisschen leiser. Okay, gut, alles klar. Wie geht es dir denn? Du bist voll live, du bist mit dabei, du bist live. Selbst New York hört dich, habe ich gerade festgestellt. Ich fühle mich quasi auch, Achtung, live. Es geht mir so, wie es mir geht, wenn ich in Uniform bei 40 Grad durch die Gegend laufen muss. Aber could be worse.
Okay, gut, alles klar. Sehr geil. Du bist also jetzt mit dabei. Sag bereit, wenn du Bescheid bist, wenn du dich wieder rausklicken musst oder irgendwas in der Art oder irgendwie so. Wir haben gerade schon, während du da sitzt, haben wir ein bisschen über dich gelästert, weil du uns ja nicht hören konntest.
Ich höre es nach und ich weiß, wo du wohnst. Ja, okay, alles klar. Sehr geil. Alles gut, ich habe Bier. Ich mache nochmal einen Screenshot von dem, was wir hier sehen. Ich finde das ja ganz toll. Also folgendes, ich gehe mal einfach trotzdem weiter, kannst du noch ein bisschen zuhören oder nochmal die Frage, wann hast du Zeit zu beantworten, wenn wir dir Fragen stellen?
Das wirst du schon sehen, also ich mache jetzt hier Flugvorbereitung und das lasse da nicht besonders aus. Okay, weil wir wären nämlich für Frage 5 und die hast du gesagt, die würdest du gerne beantworten. Ist das die Frage 5? Ich habe die nicht durchnummeriert, aber ist das die, die ich schon beantwortet habe quasi?
Genau, die, den Bräuten. Ja, kann ich nochmal, aber die habe ich jetzt nicht hier, die müsstest du vorlesen. Ja, ich lese die doch mal vor. Okay, folgendes. Also das ist Frage 5 von Tobias. Er fragt, warum tragen Berufspiloten Händen, Krawatte, Sakko und so weiter? Ich nehme an, dass auch die Fracht bei Cargofliegern in den Genuss gut gekleideter Piloten kommt. Gibt es eine Airline, wo das anders ist?
Ist es für euch auch vorstellbar, ganz gemütlich in Jogginghose oder in Hoodie zu fliegen? Alle nicken? Ja. Ja, naja, wie gesagt, das habe ich in dem Audiosnetze ja schon versucht zu beantworten. Die Frage habe ich mir halt ausgesucht, weil ich hasse das. Ich hasse Zerwatten, ich hasse Sackos. An sich kann die Firma besonders bei Cargo schon ganz froh sein, dass ich eine Hose einhabe. Ich finde damit heute meine Schuldigkeit getan. und, das ist schon so, das wollen fast alle Airlines und ich kenne keine Airline, wo die das anders machen, ich glaube, es gab in den 60ern mal so Spaß-Airlines in den USA, wo das ein bisschen anders war, aber 99,9% wollen das tatsächlich.
Wir haben es ja gut, dass es keine Hüte mehr gibt in dem Sinne, wir haben zwar noch welche, aber keine Sätze sind auch. Ich mache keine Klamatte mehr an und ich nehme auch das Sack und nicht mehr mit. ich, ne, das riecht nicht ein. Und ja, in der Business Aviation war das ein bisschen lockerer, wenn man also die Private Ops teilt, die quasi keine Airlines sind, da haben wir dann, wenn die Kunden das okay fanden, sind wir in Jeans und so bespickte Poloset geflogen, da war dein Plan drauf, so drei und vier Streifen.
Das ist tausendmal schöner. Also ich meine, man kann sich ja überlegen, vor allen Dingen auf Langsteig, wenn man Und will man in den Urlaub fahren mit einem Anzug oder will man im Urlaub fahren mit etwas gequem, im Auto sitzen, zehn Stunden, Und genau so ist es auch. Also wir haben vorher gerade alle geredet, was für ein schwerer Job das ist und was man da alles machen muss und wie schwierig das ist.
Und du redest jetzt, das sei irgendwie Urlaub, was du machst? Nein, aber du sitzt ja immer, das ist vielleicht, also es sitzen mehr Leute zehn Stunden im Auto, kennen die Erfahrung als zehn Stunden im Flugzeug. Okay, das stimmt. Ja, gut. Okay. Und jetzt aber nochmal, also aktuell, deine Dienstvorschrift, wie ich dich ja, ich sehe dich ja gerade, ist, du hast also deinen Matrosenanzug an, mit Lametta auf den Schultern, aber keine Krawatte an.
Richtig. Und weil das so ist, hat dein Co. Das auch nicht. Wenn du jetzt eine Krawatte anhältst, würde dein Co. Auch eine Krawatte haben. Ja, so wären die Regeln. Ich glaube, da gibt es auch eine Temperatur. Heute dürfte ich sogar eine Krawatte abbefehlen. Und ja, dann sollten beide. Aber ich sage bei jedem Wetter, auch im tiefsten Winter, den Pro, dass ich versuche, meinen schlechten Einfluss nicht auf ihn auszuüben. Aber wegen mir muss er keine Krawatte tragen.
Bisschen-Making und so. Ja, okay. Gut, ich verstehe. Ich war ja Hutträger bei der Firma. Ich habe den Hut getragen und habe den aufgesetzt und habe aber den FO gleich angeguckt und gesagt, wegen mir nicht. Aber ich habe immer den Hut auf gehabt. Aber ich trage auch sonst immer einen Hut. Ich habe immer eine Batsch gehabt, ich habe immer einen Hut auf.
Aber das ist meine Schrulligkeit irgendwie so. Ja, haben natürlich auch einen, aber dann setzen wir halt einmal auf, gucken in den Spiegel und sagen. Es geht mir genauso. Ja, Olli, was ist mit deinem Hut? Wenn du nachher einen hast mit goldenen Streifen, der sieht doch viel schöner aus. Ja, das dauert aber noch ein bisschen. Und für den einen Flug werde ich mit Sicherheit die Mütze nach 17 Jahren mal wieder mitnehmen.
Aber wozu? Das sieht scheiße aus bei mir. Mein Kopf ist Mützeninkompatibel, ganz klar. Welcher eine flugt denn? Ja, der Final-Check zum Kapitän. Ach so, okay. Wieso denn nicht jetzt? Ich meine, du fliegst ja jetzt auch schon mit dem Ausbilder zusammen und so. Musst du da nicht schon ein bisschen... Ja, der hat ja auch keine Mütze auf.
Ja, okay, gut. Und der Trick ist, ich habe meine Mütze in meinem Postfach liegen. Das ist gleich neben dem Briefingraum. Also wenn jemand unbedingt darauf besteht, kann ich sagen, ach guck, ich muss noch einmal ins Postfach schauen. und dann habe ich dann auch die Mütze. Okay, sehr schön. Ja gut, okay, hast du denn.
Aber ich kenne keinen, der das für Oli übrigens nicht. Weil es da irgendwas sagt, der antworten sollte, ist das nicht Ignoranz, sondern ich glaube es. Es ist einfach nur leise, ich weiß. Ich drehe das ein bisschen lauter, dann hören wir dich alle lauter und hören wir ihn auch laut, oder? Das hängt ja ein bisschen mit meinem System zusammen, um dich da reinzusteigen.
Es ist deine Show, mach. Ja, ja, genau. Ich drehe ihn nachher hoch. Er hat nur ein bisschen über dich gelästert. Das ist okay, ich weiß auch, wo er wohnt. Ja, gut. Ah, verdammt. Genau, also das war die Frage Nummer fünf. Wir würden, also ganz kurz nochmal, ich frage dich nochmal, Andreas, wo bist du gerade, was machst du gerade, wie lange hast du noch Zeit?
Ich, gute Frage, ich bin in Vittoria gerade, ich bin gerade aus Sevilla nach Vittoria geflogen, Planerhüpfer jetzt, lass mich gucken, in genau einer Stunde müssen wir weiter nach Leipzig und dann habe ich gerade noch eine Mail gekriegt, dass ich danach noch in Warschau gewonnen habe, weil da eine Maschine kaputt ist.
Okay, oh, gut. Ja, aber da muss ich dann mit Crew Planning mal, also die müssen mir schon irgendwas dafür geben. Okay, cool. Wo ist denn Vittoria? Wo ist Vittoria, fragt Harry. Spanien. Mitte oben, links zentral. Ja, ich habe es nachgeguckt. Bilbao da, die Ecke. Genau, da, wo ich gelandet bin quasi. Ach, da, okay.
Welche Stadt in der Nähe, Größe, du warst aus Sevilla jetzt Richtung Vittoria geflogen, kann das sein? Genau, was hier in der Nähe, ist, keine Ahnung. Ist Vittoria nicht so glatt. Also es ist so dieses nordspanische Hochplateau, wo immer Wind ist und zwar immer von hinten. Aber Bilbao ist gar nicht so verkehrt. Also das ist nicht weit weg.
Ich kann jetzt auch nicht googeln, was in der Nähe ist. Mir wurde gesagt, Bilbao sei in der Nähe. Ja, ja. Das brauche ich. Bestimmt. Und das heißt, danach geht es für dich nach Leipzig zurück und dann nochmal nach Warschau. Ja, ich programmiere gerade die Strecke nach Leipzig ein und wie gesagt, noch habe ich den Schedule-Change nicht akzeptiert.
Und werden wir nochmal drüber reden. Und du hast halt einen alten Flieger, du kriegst den Hut nicht als Ablenk öfter in Arkas gespielt, wie man sieht, ne? Ja, ich habe einen Arkas, so würde ich gar nicht sagen. Ja, okay, gut. Ablenk, aha, lustig. Da muss man zusammenhören, also Flieger, ich glaube beim 320er ging das schon los, da kannst du dir die Route hochladen lassen, kommt dann als Uplink.
Ich weiß nicht, ob es eine Flugplan-Codierung ist, also dass du dann praktisch aus einer Database einen eingelagerten Flugplan kriegst. Ja, Harry macht einen Daumen hoch. Du kriegst ja nicht die ganze Route hochgeladen. Bei der Langstrecke war das allerdings noch ein bisschen anders, da gibt es keine festen Routen. Da war das ein bisschen anders codiert, glaube ich.
Die haben aber inzwischen alle einen Ablenk und die kriegen die gesamte Route hochgeladen. Genau, genau. Ja, normalerweise kannst du, also wenn die Company Routes immer die gleichen sind, dann kannst du ja auch ein FMS-Internehmen. Unsere Company Routes sind immer die gleichen, aber es ist nicht so ein Open-Mass-Internehmen.
Ja, okay. Alles händische ein, hier, glüht schon. Ja, sehr schön. Das ist sehr gut. Und du delegierst das nicht? Ich könnte, aber ich bin ein Netto-Papitän. Ah, okay. Ihr müsstet das, wie ich gerade sehe, ich glaube, Olli hat das rausgefunden, damit ihr redet, müsst ihr euer Mic am iPad wieder einschalten. Dann kann er euch hören.
Es ist sogar noch besser. Eigentlich wäre das seine Aufgabe, weil das sein Leck ist. Aber er muss auch ein Telefonat führen und was essen und dann. Okay, gut, alles klar. Dann noch eine letzte Frage. Was ist so eine typische Fracht, die er jetzt an Bord hat? Kannst du das irgendwie so grob sagen? Ist das nur Pakete dann? Ja, ne?
Also so kleine Pakete von Privatleuten und sowas, ne? Naja, das glaube ich gar nicht, weil das ist schon relativ teuer. Also ich glaube nicht, dass wir viel Amazon-Zeug oder sowas haben, weil dann würde wahrscheinlich das Power-Turf-Thema so teuer sein wie der Inhalt des Pakets. Kann ich dir nicht sagen. Also hier stehen 1, 2, 3, 4 Füllungen, etwa 30 ULDs und die Hälfte ist irgendwas auf Palette und die anderen Hälfte kann ich nicht reingucken.
Okay. Also aber da ist immer sehr viel Dangerous Goods dabei, es nehme ich an, dass es nicht alles von Amazon kommt. Okay, ich verstehe. Alles klar. Okay, gut, gut, gut. Du meinst, weil bei Amazon würde das dann nicht deklariert werden, ne? Ja, oder vielleicht so wahnsinnig viel Explosivstoffe oder radioaktives Zeug, weiß ich nicht.
Vielleicht hast du ein anderes Amazon bei Themen zu laut. Weiß nicht. Your very own Brennstab, wieder nur 299. Ja, gut. Wie soll ich mal einfach weiterfahren im Senderplan? Und Andreas, du hörst zu? Ich hör zu. Okay, also wir sind nämlich jetzt, wir haben nämlich eine große Palette von Fragen beantwortet von Tobias, um dich mal so ein bisschen wieder auf den Laufenden zu bringen.
Du bist gerade als Ersatz für Markus da. Markus hat sich schon verabschiedet wieder, weil er hatte so ein bisschen Kopfschmerzen. Kann ich ja schon verstehen. Ich habe hier eine letzte Frage an Harry und auch von Tobias. Das ist die letzte Frage dann. Da sagt er, wenn Harry neun Stunden nach Anchorage unterwegs ist, in welcher Klasse fliegt er dann?
Also Business-Klasse. Ah, okay, gut. Alles klar, ich verstehe. Ist es nur bei neun Stunden oder, muss es, und was ist, wenn es nur zwei Stunden ist? Ja, dann ist es Economy. Ah, okay, gut. Also Langstrecke... Ab vier Stunden. Ja, okay. Und das ist eine Firmenregelung. Und das kann natürlich ganz woanders sein. Ganz andere Firmen können das ganz anders gehandhabt sein.
Das Ähnliches gilt, glaube ich, auch für die Kabine, Kabinenbesatzung und auch der FO, glaube ich. Oder? Weißt du das, Olli, wie das ist? Nee, ne? Ja, wir haben da etwas andere Reiseregeln aktuell. Und da wird auch noch ein bisschen drüber diskutiert. Aber prinzipiell bei uns ist es gleichgestellt, Kapitän und Co.
Ah, sehr gut. Ich glaube, damit haben wir so ungefähr ein bisschen die Frage da beantwortet. Ich würde jetzt weitergehen im Ding und zwar habe ich jetzt nämlich Frage von Leo. Er sagt selber, dass seine letzte Frage war in Episode 10. Leipzig-Leo, glaube ich. Ich glaube, ich kann mich daran erinnern. Meine Frage bzw.
Diskussionsanstoß. Beim Schauen von Cockpit-Videos fällt ja immer wieder auf, dass manche Airlines so viel wie nur irgendwie möglich den Autopilot benutzen. Also nach dem Start sofort in 400 Fuß den Autopilot-Knopf drücken und dann bei der Landung so spät wie möglich am besten gar nicht ausschalten. Das steht sehr im Kontrast zur Art und Weise, wie das bei der Messer- und Gabel-Airline gehandhabt wird, wo nach meinem Kenntnisstand, dass manuelle Fliegen gerne gesehen wird und auch geflogen wird und sogar in einem Airbus der Autosrast abgeschaltet wird.
Wusste der Airbus vermutlich selber gar nicht, dass es überhaupt geht. Jetzt also meine Frage, wie seht ihr das? Lieber viel Autopilot, weil der weniger Fehler macht als der Mensch oder lieber doch mal, wenn es die Arbeitsleistung erlaubt, den ganzen An- und Abflug von Hand fliegen, damit er man dasselbe Fliegen nicht ganz verlernt.
Dabei dann aber möglicherweise nicht ganz so perfekt und fehlerfrei unterwegs sein, wie es der Computer hinbekommen hätte. Was meint ihr dazu? Ja, Andreas, wie macht man das aus einem alten Flieger? Ach, wir haben hier keine Vorschriften. Ich würde sagen, die Airlines, die also je asiatischer desto mehr Autopilot gerne.
Ich halte das so, also ich blieb meistens so bis 10.000 Fuß mit der Hand bei Departure und dann so bei Intercepting Localizer bei der Landung. Aber das ist also es ist gut, dass man es macht. Es ist allerdings nicht so gut, dass man das machen sollte, wenn man zum Beispiel müde ist oder der Kollege etwas überfordert ist oder es Wetter hat oder so.
Also wenn die Umstände es zulassen und man sich gut fühlt, dann sollte man es tun. Es gibt auch Kollegen, die fliegen ja quasi dann die letzten 15 Minuten von Hand. Da fragt man dann vorher, ob der andere, der hat ja dann ein bisschen mehr zu tun, ob es okay ist, aber why not. Aber am Ende des Tages muss man halt zwar mal sowieso ohne Autopilot und Single-Engine einen Anzug pflegen und das kann man dann entweder, man kann es nicht.
Dann macht man es halt so lange, bis man es wieder kann. Aber ja, ist schon gut, wenn man ein bisschen pflegen wird. Aber das sind ja dann auch, also normale Anflüge und Abflüge ist ja nun nicht das herausforderndste. Ich habe gerade Diskussionen geführt, ich glaube, wir hatten auch bei uns im Telegram oder der Signal Channel oder was dagegen ist, das Fliegen mit Autos Rass.
Es ist ja so, dass man selbst auch bei der Triple oder irgendwas, dass man ja den Flieger steuern kann, also dass die Autos Rass Schubkontrolle dem Flieger überlässt, wie viel Schub er gibt und man den Flieger praktisch nur fliegt und der Schub sich selber geregelt wird. Das wird bei Airbus auch gerne gemacht.
Und es gibt unterschiedliche Policies bei verschiedenen Airlines. Also ich habe mir sagen lassen, ich weiß nicht, ob das stimmt, aber diese große englische Stammgesellschaft, die fliegt zum Beispiel nur mit dem Autostrust an. Aber es gibt halt andere Firmen, da heißt es, nee, du kannst es anlassen, musst aber nicht.
Und es gibt so mehr so in meine Richtung, die Gesellschaften. Da heißt es also, wenn du von der Hand fliegst, dann nimmst du auch die Gashebel von der Hand sozusagen. So Manu Flight, Manu Throttle. sowas, das wird da so mehr propagiert und ich glaube, da ist alle Geschmackbreiten und alles kommt davor sozusagen.
Weißt du, wie das... Was ist dir denn da so begegnet? Du bist der Einzige, der bei uns noch so ein bisschen andere Airlines gesehen hat oder andere Operator sozusagen. Ja, auch an sich keine festen Vorschriften. Ich kann beiden was abgewinnen. Das hängt ein bisschen damit zusammen, wie gut der Autoschrottel ist.
Also in der Gasteam damals haben wir das zum Beispiel so gemacht, dass wir Manual Slide und Autoschrottel ongemacht haben. Hier machen wir es nicht. Also wenn der Autoschrottel gut genug ist, dann sehe ich kein großes Problem. Allerdings würde ich auf jeden Fall die Hand drauf liegen lassen, um zu gucken, was er macht.
Also wenn er dann sich bewegt, das gibt ja auch andere Flugzeuge. Genau, dann bewegt sich das nicht. Also ich habe, wie gesagt, hier Sven Hajo auf dem Channel gesagt, er fliegt gerne mit Autostrottle an, weil man sich das irgendwie, weil das gut geht und man sich das angewöhnt hat und wie sagt er selber, man wird langsam gemütlich und dann macht man das halt irgendwie nicht mehr.
Aber man fliegt halt viel trotzdem vor der Hand, aber lässt den Gas von der Maschine setzen sozusagen. Da gibt es halt beide Möglichkeiten. Ich denke, diese Diskussion ist ja so lang, wie es die Fliegerei gibt. Soweit es 777 angeht, ist es wohl so, dass die einzigen Operators, die das mit Manuals fast machen, in Frankfurt und Leipzig sitzen weltweit.
Also das ist, glaube ich, relativ eindeutig. Und das ist, glaube ich, auch so ein bisschen das, wo der Trend so hingeht, dass die Leute mal den Autos fast anlassen. Und genau, was Manual Flight an sich angeht, ja, ist es eigentlich so, bei uns, also ich schätze auch so in durchschnittlich 6.000 Fuß machen die Leute den Autopiloten an und zur Landung tendenziell eher ein bisschen später, wobei ich glaube, also schalte ich ihn später aus, wobei ich denke, es liegt vor allen Dingen an Fatigue, weil es dann doch auch irgendwie immer anstrengender wird.
Da bist du so tatsächlich nur noch bei 2.000 Fuß ohne Übergrund, wo das ausgeschaltet wird. Okay, gut. Gut, und dann haben wir die letzte Frage einteilt, die Unterfrage von Leo, der sagte, und gleich noch eine tatsächliche fachliche Frage. Darf man eine automatische Landung durchführen, wenn man am Airport gerade kein Cat3-Betrieb stattfindet und eine manuelle Landung von dem Wetterverhältnis möglich ist?
Vielen Dank im Voraus für eine bestimmte exklusiv anschlussreiche Antwort. Und weiter so, bis zum nächsten Feedback. Viele Grüße, Leo, sagt er. Ja, wie sieht das aus? Haben sich die Regeln geändert? Darf ich eine automatische Landung durchführen? Fachliche Frage, wenn ich weiß. Du kannst natürlich ein Practice-Apple machen. Dann musst du halt...
Haben dann 4K1 und du musst dann mit den Flügelhafen sprechen, dass der da deine Protections kurzzeitig mal zwischen zwei Anflügen gewährleisten kann, aber du darfst natürlich, also du musst davon ausgehen, dass der Autopilot quatsch macht, weil bei Metat One minimal musst du was sehen und du musst dir jetzt halt die Hände dran haben.
Ja. Es gab dann bekannten, also es gab einen bekannten Zwischenfall bei Singapur in München, die haben auch mal so ein Practice Approach gemacht, Und den Rollout-Mode einfach mitgenutzt. Und ich habe den Link gerade hier bei uns in der Gruppe gepostet. Das Ergebnis war dann leider nicht so schön. Wurde aber gefilmt.
Also auch hier ist das dann ganz gut immer nachzuverfolgen. Den haben wir, glaube ich, in unserem Podcast mal besprochen, glaube ich. Genau. Ja. Genau. Und deswegen, ich glaube, ich weiß nicht, wie das ist. Da wird doch mittlerweile auch, ich weiß nicht, ob es in München war, gerne mal gesagt, Automatic Landing nicht possible due to opposite ILS in Operation oder irgendwie sowas, sodass dann dort dieser Vorfall als solches dann nicht mal auftreten kann.
Okay, cool. Ja, Leo, ich hoffe, wir haben alle Fragen beantwortet. Vielleicht eine Frage, die andere wieder an Harry, eine Frage, und zwar folgendes von Jonathan. Braucht ein Flugzeug eigentlich eine Pause oder sollte man Pause einplanen, weniger Wartung, also dass man dem Flieger praktisch irgendwie in die Ruhezeit geht.
Oder kann man mehr oder weniger rund um die Uhr fliegen, wenn einem nicht das Nachtflugverbot dazwischen kommt? Na, Andreas, kommt dir das Nachtflug verbot dazwischen? Ja, du wirst lachenlos. Das kommt mir durchaus mal dazwischen. Dann muss man mal irgendwie aus Berlin dort reduzieren und alle Directs ablehnen.
Ja, aber normalerweise sind die Pläne, also die Plüge sind schon so geplant, dass sie legal sind, aber wenn man da irgendwie, keine Ahnung, überraschende 50 Knoten Tailwind hat, dann blöd. Wie war die Frage? Die andere Frage war eher an Harit, ob er ein Flieger eine Ruhezeit braucht, damit er sich schonen muss, damit er sich praktisch wieder einrenkt, damit die Knochen wieder geschont werden oder irgendwie sowas.
Also das Flugzeug. Ja, braucht nicht. Also, wenn die Wartungspläne erfüllt werden, dann genau. Ne, also Jonathan, ich glaube, das braucht keine Ruhe, das hilft der Erwartung auch nicht. Die gewisse Sachen haben Betriebszeiten und wenn die vorbei sind, dann wird halt gewartet oder wenn es noch nicht vorbei ist, dann wird halt nicht gewartet.
Wir sind die ganze Zeit, wir gucken fasziniert, was der Andreas da schaltet und waltet. Seine Hände wandern immer nach oben ins mysteriöse Panel und schaltet da irgendwas rum. Sieht beeindruckend aus. Herrlich, Respekt. Ja, ja, ja. Eigentlich ist das wie Greenscreen. Ich sitze zu Hause und mache mich wichtig.
Ich wollte schon sagen, also so viele Items kannst du gar nicht haben in der Präparation. Naja, ich mache ja gerade den Job von beiden. Ah, achso, stimmt. Der andere war ja Essen gerade, ne? Also, dann nächste Frage von Florian. Moin Olli, Moin Steffen. Vielen Dank nochmal für den hörenswerten Podcast. Eine Frage, die wo er Steffen beantworten kann, ist mir kürzlich beim Video in den Sinn bekommen.
Bei dem am Gate eine lange Schlange an Menschen geschätzt mehr als zehn im Rollstuhl auf dem Boarding warten. Gibt es ein Maximum für die Zahl der Passagiere an Bord, die Special Assistants benötigen? Die Cabin-Crew muss ja auch in Notfallsituationen in der Lage sein, alle Paxe schnell zu evakuieren.
Danke für die Antwort und beste Grüße aus dem Hamburger Osten von Florian. So, also Florian, wir machen das so, die Frage hast du und zwar an mich gerichtet, Aber ich lasse Bea dafür antworten. Ich habe nämlich Bea gebeten, ob sie mal diese Frage beantwortet. Und hier ist die Antwort von Bea. Lieber Steffen, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur 200.
Podcast-Folge. Hut ab, das muss man erst mal schaffen. Ich bin sehr beeindruckt und freue mich sehr über den Erfolg und auch darüber, dass es so viele Menschen gibt, die das Thema Aviation und Fliegerei genauso spannend finden wie wir beide. Und ich freue mich auch sehr darüber, dass ich einen kleinen Beitrag dazu leisten darf und einige Fragen beantworten darf.
Für alle, die mich noch nicht kennen, ich bin Bea, ich bin seit 31 Jahren Flugbegleiterin und 28 Jahre davon als Pörsarett, also Chefstüadess, P1, um genau zu sein und ich bin immer gerne mit Steffen verreist und durch die Welt geflogen, und freue mich auch über die vielen Fragen, die ich aus der Kabinenseite beantworten kann und darf.
Und da hat der Florian eine ganz tolle Frage gestellt und zwar... Gibt es ein Maximum für die Zahl der Passagiere an Bord, die Special Assistance benötigen? Die Cabin-Crew muss ja auch in Notfallsituationen in der Lage sein, alle Passagiere zu evakuieren. Das ist eine super Frage, Florian. Ich will die Antwort gleich vorwegnehmen. Die ist ganz einfach und ganz simpel.
Nein, es gibt keine maximale Anzahl. Es dürfen so viele Assistance-Gäste an Bord mitfliegen oder befördert werden, wie reinpassen. Nur um ein Beispiel zu nennen, ich bin vor einigen Jahren mal von Lissabon nach Frankfurt geflogen und hatte die Nationalmannschaften der Paralympics an Bord. Das heißt, ich hatte drei Viertel des Fliegers voll mit Menschen mit Handicap und ich denke, wir dürfen auch keine Anzahl vorgeben, weil dann könnten wir uns, glaube ich, verklagen, wegen Diskriminierung nicht mehr retten.
Vielleicht kann ich ja mal kurz erklären was es für verschiedene Arten der Assistenz gibt, es fängt an mit Wheelchair Runner, WCHR nennen wir das das sind Menschen, die können kurze Strecken laufen, das sind vielleicht ältere Menschen, die können auch ein paar Stufen und ein paar Treppen laufen aber sie können keine weiten Entfernungen zurücklegen und wer den Flughafen Frankfurt am Main kennt der weiß, dass die Wege dort sehr, sehr lang sein können, von Terminal zu Terminal oder von Gate zu Gate oder auch vom Gate zum Gepäckband.
Und die Wheelchair-Runner bestellen sich dann meistens diese Elektro-Cars, mit denen sie durchs Terminal gefahren werden. Das sind diese lautlosen Wagen, die einen immer anhupen, weil man ungünstigerweise meistens im Weg steht. Und da werden die Leute dann jeweils zu ihrem Anschlussflug gefahren oder zum Gepäckband gefahren oder zum neuen Terminal gefahren, wenn sie das Terminal wechseln müssen. Das sind die sogenannten Wheelchair-Runner.
Dann gibt es als nächsten Schritt unsere Wheelchair Stepper, die WCHS. Das sind Menschen, die können keine Stufen und Treppen laufen und denen fällt es auch schwer, kurze Abschnitte zu gehen. Die werden direkt mit dem Rollstuhl an Bord gebracht. Die werden auch direkt mit dem Rollstuhl abgeholt. Und wenn wir eine sogenannte Vorfeldposition haben, dann werden diese Leute mit dem Hubwagen abgeholt.
Das ist so ähnlich wie die Catering-Fahrzeuge. Die können hochfahren bis an die Fliegertür und dann können diese Menschen ebenerdig vom Flieger in diesen Hubwagen rein- und raussteigen und werden dann entsprechend zum Terminal gefahren oder gebracht, je nachdem. Und dann gibt es noch unsere Wheelchair Carry oder WCHC, Wheelchair Charlie, wie wir sie nennen.
Das sind Gäste, die gar nicht laufen können. Die werden an Bord getragen oder gefahren. Es gibt spezielle Bordrollstühle, die sind schmal genug, um durch die Gänge zu passen. Und damit werden dann diese Menschen zu ihren Sitzplätzen gebracht, direkt vom Betreuungsdienst. Die müssen auch wieder abgeholt werden, die können selbstständig gar nicht ein- und aussteigen und das gibt verschiedene Gründe, angeborene Behinderung oder durch Unfälle oder was auch immer.
Das sind Menschen, die wie gesagt an Bord gebracht werden und wieder abgeholt werden mit diesen speziellen Bordrollstühlen. Ja, früher war das zum Beispiel so, dass die Menschen, die eine Assistance oder einen Wheelchair-Service gebucht haben, verpflichtet waren, am Fenster zu sitzen. Der Grund klingt jetzt ein bisschen böse. ist es vielleicht auch ein bisschen, sie sollten im Falle einer Evakuierung kein Hindernis darstellen für die anderen Passagiere, die an Bord sind.
Dagegen wurde geklagt und die Menschen haben natürlich Recht bekommen. Also sie dürfen sich ihre Sitzplätze selber aussuchen. Sie dürfen jetzt also auch in der Mitte oder am Gang sitzen, wo immer sie möchten. Sie sind nicht mehr verpflichtet, noch nur am Fenster zu sitzen. Und ja, das ist auch richtig so, das ist auch in Ordnung.
Die einzige Einschränkung ist der Notausgang. Da dürfen Sie natürlich nicht sitzen, aber da sind auch die Bestimmungen für alle anderen Passagiere sehr streng. Am Notausgang darf nur jemand sitzen, der ein bestimmtes Alter hat, also ab 16 Jahren aufwärts. Sie dürfen nicht da sitzen, wenn Sie jünger sind, selbst in Begleitung der Eltern nicht, also 16 ist das Mindestalter.
Sie müssen körperlich und geistig in der Lage sein, uns in Notfällen bei der Evakuierung an den Notfenstern und an den Notausgängen zu unterstützen. Sie müssen Deutsch oder Englisch sprechen können. Wenn Sie keine der beiden Sprachen sprechen, dann dürfen Sie auch nicht am Notausgang sitzen. Und wie gesagt, das gilt natürlich auch für unsere Wheelchair-Gäste, beziehungsweise die Gäste, die Assistance benötigen.
Die dürfen natürlich auch nicht an den Notausgängen oder Notfenstern sitzen, weil sie natürlich selber, wenn sie körperlich und geistig eingeschränkt sind und nicht in der Lage sind, uns bei einer eventuellen Evakuierung zu unterstützen. Dieser Assistance-Service ist kostenlos für unsere Gäste. Sie müssen das nicht bezahlen.
Und was gibt es noch dazu zu sagen? Ja, es gibt Flüge, die sind nicht so beliebt wie zum Beispiel nach Indien. Da haben wir, ich sage jetzt mal pauschal ab 20 Betreuungsfälle aufwärts, weil Indien ist so eine Strecke, so eine Strecke, wo man denkt, oh weia, hoffentlich überstehen die alle den Flug. Hoffentlich wird keiner von denen zum medizinischen Notfall oder hoffentlich stimmt mir keiner auf diesem Flug.
Deshalb ist Indien an sich nicht so eine beliebte Strecke, weil Indien dafür bekannt ist. Im Grunde genommen, ich hoffe, das beantwortet eine Frage. Viel mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen. Es sei denn, euch fällt noch irgendeine Frage ein, dann stellt die und dann werde ich versuchen, sie so gut wie möglich zu beantworten.
Danke, bis dann. Tschüss. So, ich hoffe, Florian Beer hat das alles gut beantwortet. Und danke nochmal, Beer, für deinen Beitrag. Ja, vielleicht kriegen wir nochmal eine Aufnahme hin. Es wurde nochmal nach dir gefragt, ob wir nochmal eine Aufnahme aus der Kabine sozusagen hinkriegen. Darf ich eine Frage einwerfen?
Ja, natürlich. Weil ich gerade hier bin. Ich als, Ich habe die Antwort gehört und da hieß es, dass es keine maximale Anzahl gibt und ich habe irgendjemand im Hintergrund, also war das mal anders? Ja, es war anders. Es gab große, kann Harry bestimmt auch bestätigen, dass es früher andere Anzahl gab, da gab es irgendwie.
Und zwar speziell die, warte mal, ich schalte mal das Mikro ein, dass nicht der, der das hört. So was habe ich auch im Kopf. Also begründet mit Evakuierung und so. Genau, genau. Und zwar speziell die WCHC, die getragen werden müssen. Damit du die bei einer Notlandung auch noch rauskriegst. Das ist sehr schön, dass ich mir das nicht eingeblendet habe.
Nee, es gab früher die Einschränkung WCHRs, gab es Einschränkungen, also die Runners, wie Bea auch erklärt hat, und die Carry-Ons. Es gab überall eine Einschränkung, aber dann gab es halt die Diskriminierungsregelung und dann wurde das halt geändert und man mag es gut oder schlecht finden. Es ist natürlich im Falle einer echten Evakuierung, du hast ein Handicap und es bleibt dein Handicap und ich glaube am Ende, so hart es klingt, es wird sich versuchen, am Ende jeder erst mal sich selbst zu retten, also von den Passagieren, bevor er da großartig dir helft.
Aber ich glaube, alle diejenigen sind sich das bestimmt bewusst. Dazu fällt mir gerade noch was ein. Warte mal, ich schalte mal das Mikro wieder ein. so, also dazu fällt mir gerade noch was ein, Und zwar hatten wir doch zweimal schon das Thema, dass Leute evakuiert sind über die Rutsche mit jedem Menge Gepäck.
So, und dann habe ich das im Bekanntenkreis mal erzählt. Und daraufhin sagte mir einer ganz unverblümt, ja, wieso gibt es da keine Zentralverwiegelung? Du meinst in den Bins? Die Bins nicht aufgehen. Ja. Ne? Also das fände ich eine gute Sache. Das hat sogar einer vorgeschlagen in irgendeinem Signal Channel oder irgendwie sowas von uns, warum es nicht so eine Art Zentralverriegelung gibt.
Dann habe ich immer so dieses Failsafe-Gedanken, du hast, wenn so ein Bin, wenn das Schloss jetzt kaputt ist und du kriegst es nicht auf, aus irgendwelchen Gründen und gleichzeitig fängt da hinter irgendwie ein alter Akku von irgendeinem Laptop oder irgendwas zu brennen und du kommst jetzt nicht an deinen Binnenrand.
Also das, ich glaube, das wird sich, da kann man natürlich alles irgendwie, man kann immer einen oben drauf denken, natürlich, klar. Aber ich halte das auch für eine eher eine Schwierigkeit, sozusagen. Olli, dickes Cargo-High-Files. Ja. Aber sowas von. Ja. Achso, du meinst, weil ihr keine Passagiere habt, oder was?
Nein, nein, andersrum. Wir fliegen Cargo, damit wir keine Passagiere haben. Uh, okay, ja gut. Was hat mal einer gesagt? Passagiere sind nur Self-Loading Cargo. Ja, ne, ja. Ja, ist halt alles dangerous goods, ne? So vom Mindset her. Okay, das ist ein guter Spruch. Dann gehe ich mal weiter im Gesang hier und zwar von Friedmann.
Das ist vielleicht eine Frage, die auch Martin wieder ein bisschen mit einspannen kann und zwar folgendes. Der Friedmann hat gefragt. Hallo, erstmal vielen Dank für euren Podcast. Es ist immer wieder eine Freude auch zuzuhören, auch wenn ich nur ein interessierter Grafiker bin. Ich habe bisher jede Folge gehört und ich finde es super spannend, besonders als die Nischenthemen, wie ein Hobby in Eisah.
Eure Einordnung aktueller Vorfälle schätze ich ebenfalls sehr. Sie sind extrem gut. Meine Frage, ich habe am Montagnachmittag über Potsdam einen kleinen Flugzug, etwa in Größe an der Cessna, beobachtet, dass über die Innenstadt aus meiner Sicht ziemlich ungewöhnliche Manöver geflogen ist. Der Flieger zog mehrfach scharfe Kurven und wackelte dabei mit den Tragflächen.«, Gibt es für Flugzeuge über Innenstädten spezielle Aufgaben, die ein Manöver betreffen, abgesehen von normalen Kursregekorrekturen?
Da hat er so ein Shot von Flightrader mit beigefügt, der ist aber euch jetzt im Sendeplan und da sieht man den Track eines Fliegers, wie der da so rüberfliegt und halt Kreise dreht. Hast du das sowas schon mal gemacht, Martin, mit deinem Flieger? Ja, genau das habe ich von Schönhagen aus gestartet auch schon gemacht.
Also über Potsdam ist ja eine schöne Stadt, kann man die ganzen Schlösser sich alle angucken und so weiter. Alles gut. Und ich weiß gar nicht, wer es unten drunter kopiert hat hier in den Sendeplan. Aber ich hätte auch nachgucken müssen, die 150 Meter Mindesthöhe über unbesiedeltem Gebiet oder 500 Fuß, die hätte ich auch noch gewusst.
Und dann war das andere mit diesem im Umkreis von 600 Metern das höchste Hindernis. Man muss dann sein 300 Meter über diesem Hindernis. Mir war immer so, als ob es sogar noch höher ist eigentlich. Aber ja, es gibt Mindesthöhen, die dürfen nur bei Start und Landung unterschritten werden. Oder was genehmigte Flugvorführungen oder zum Beispiel auch, wenn ich eine Simulation mache, hatten wir jetzt neulich bei meiner Einweisung mit der Robertne, Und da hieß es dann halt, okay, wir notieren uns jetzt hier Ort und Zeit und machen jetzt einmal einen Leerlauf und fliegen jetzt irgendein Feld an, um dann zu gucken, ob man das hinkriegen würde.
Und dann in 50 Meter oder so über dem Feld schiebst du das Gas wieder rein. Und wenn sich dann jemand da beschweren würde, dann hättest du es notiert im Logbuch. Und dann kennst du Steffen sicherlich auch, wenn du Ausbildung machst oder so, dann ist das ja auch so. Also und ansonsten muss ich ehrlich sagen, willst du auch gar nicht so viel tiefer über einem dicht besiedeltem Gebiet sein.
Denn bei der Chessna, ein Motor, da kann immer mal was passieren. Die Alternativen über einer Innenstadt sind jetzt nicht so besonders. Potsdam hat viele Seen, Flüsse und so weiter. Da ist vielleicht ein bisschen hier so Stichwort Hudson River. Aber nein, das muss nicht sein. Also dieser Track, den man da sieht, das könnte es auch du gewesen sein, sozusagen.
Genau, genau. Also ich war es nicht, aber auch so eine Flüge habe ich schon gemacht. Selbst Olli nickt gerade, das hat er auch schon gemacht. Ja, letzte Woche gab es ja eine lustige Gegebenheit. Da gab es wohl, gerüchtet man, eine Person, die hat ein Patenkind an der Grundschule hier auf dem Dorf, auf dem Plattenland.
Und die Patentante ist bei der Bundeswehr und fliegt A400M. Und hat dann tatsächlich angekündigterweise einmal quasi Tiefflug über die Grundschule, Flügel wackelt, alle Kinder draußen, alle haben sich gefreut, war wohl total cool. Ich war nicht da, mein Sohn hat es wohl auch mitbekommen, allein vom Sound her fand er es wohl total cool.
Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, was die Lokalpresse daraus gemacht hat. Also über eine halbe Seite. Und ja, also wie das denn sein kann und warum die dann so tief fliegen können und bla bla bla. Und was ist denn überhaupt erlaubt? Und nur 300 Meter und also es ist unglaublich. Gibt es eine Kindergarten-WhatsApp-Gruppe von den Eltern?
Eine? Ja, ja gut. Gibt es die? Normalerweise gibt es die. Und da sind dann normalerweise sehr engagierte, sehr besorgte Eltern drin. Die sich jetzt, also wenn es die WhatsApp-Gruppe aus dem Kindergarten meiner Kinder von damals war, dann würde sie jetzt gestritten, ob das jetzt, kriegsverherrlichend war und das größte Problem oder Umweltzerstörung das größte Problem oder dass die Kinder nichts mehr hören können.
Und dann hätte ich was geschrieben und dann wäre ich wieder geband gewesen. Ja, dann wärst du raus aus der Gruppe oder was. Meine Frau hält mich immer davon ab, irgendwelche Sachen da zu posten. Aber ich glaube, wenn Dinkel Dörte wieder losliegt, dann kann ich auch nicht an mich halten. Ja, du kennst auch Dinkel Dörte, sehr gut.
Ja, wobei wahrscheinlich der Zeitungsartikel, der kam weniger aus der Gruppe von den Kindergartenleuten, sondern mehr aus den anderen, die gar nicht wussten, dass das ein Kindergarten ist. Ja, da würde ich bestimmt einer angerufen haben. Ja, ja, genau. Aber wenigstens war was los im Dorf. Genau. Waren die Seiten nicht wieder weiß.
Hat jemand von euch einen Taschenrechner offen? Ich kenne deswegen FaceTime nicht meinen Taschenrechner auf dem Telefon. ich bräuchte mal, 39.200 minus 16.600. Äh, 22.600. Danke. Bitte. Ich hoffe, das stimmt. Ja, das werden wir schon rausfinden. Ja, konfirm. Das werden wir schon rausfinden. Dann werde ich einfach noch eine Landung mehr machen.
Achso. Okay. Was wollte ich sagen? Also, ich gehe mal weiter wieder. Achso, ja, ich habe da die Regeln nochmal gemacht hier im eine Frage war auch wegen Kunstflug, also wegen ungeflüchteten Flügel wackeln und Richtung, also es gibt, Ausnahmen natürlich in dieser Sera, hast du gesagt, wenn man landen will, dann muss man unter der Mindestsicherheitsrunde gehen, Hubschrauber, Polizei-Hubschrauber und sowas, die haben eine Ausnahmeregelung.
Dann gibt es noch Kunstflug. Ich habe mal nach wegen Kunstflug nochmal nachgeguckt, klar, also Kunstflug ist definiert, größer als 60 Grad Querlage oder halt plus minus 45 Grad Nase hoch oder Nase runter, aber du brauchst zum Beispiel nicht unbedingt einen Flugplan, um Kunstflug zu machen. Also das brauchst du nur, wenn du dann über Städten, da brauchst du zum Beispiel einen Flugplan, über dicht besiedelte Gebiete oder für Shows.
Also, weil er gesagt hat, wegen Flügel wackeln oder irgendwas, aber das war ja kein Kunstflug. Frage von Darex, die ist glaube ich heute reingekommen sogar. Falls man noch eine Frage stellen darf. Ja, die war schon länger. Das war schon wirklich ein tolles Video. Ich weiß nicht, ob du Lust hattest, das anzugucken.
Ich hatte mal wieder YouTube geschaut und sie mussten, Die Flugzeuge für HLE, das ist St. Helena, der Flug, von der 737 auf Embraer E190 ändern, weil Windschir die Landung mit Rückenwind oft nötig macht. Ist Windschir beim Start kein so großes Problem wie beim Landen? Also Windschir ist immer ein Problem, sag ich mal so, oder?
Ja, definitiv. Also beim Starten, also beides doof, ne? Also ich denke, damit kann man das ganz gut zusammenfassen. Das ist kein Problem, wenn man selbst nicht betroffen ist. Ja, okay. Ja, also guckt mal, also ich hier ganz konkret in dem Fall, ich will es auch gar nicht in die Länge ziehen. Die Frage, ist ein tolles Video, schaut euch was man, es geht um den Sand Helena, also den Flugplatz, die Insel, die da mitten im Atlantik, im Südatlantik ist und da gibt es ein tolles Landevideo, wie wir mit der 737 erstmal einen Low Approach machen und du siehst schon, wie da die Tragflächen wackeln im Anflug. Also der hat da echt turbulent.
Und dann hat er einen Anflug gemacht, musste durchstarten mit dem Windschier und ist dann gelandet. Aber man hat dann nach Analyse festgestellt, dass dort sehr häufig Windschier vorkommt und dass man sehr häufig von der einen Seite kommt, da wo der Wind herkommt, wo man gerne landet. Aber man müsste öfter mit Rückenwind landen und dafür ist die Start- und Landebahn nicht lang genug und deswegen hat man auf die Embraer umgestellt.
Und das ist der Grund, weshalb man das gemacht hat. Und Windschir ist halt immer ein Problem. Also wie Dareks, wie unsere Kollegen hier bestätigen. Danke aber für die Frage. Das Video ist toll. Ich habe es mir komplett angeguckt. Es war eine schöne Sache. Also ich wusste gar nicht so viel über den Flugplatz da von San Helena.
Ich habe mal die nächste Frage. Die geht wieder an Harry. Ja, Harry. Und zwar von Alexander. Ich habe mal eine Frage an Harry und auch an allen anderen Hörer und Hörerinnen. Und zwar folgendes. Harry, führst du ein Logbuch über deine Flüge? Also in dem steht, was von welchem Flugzeugtyp, welchen Flugzeugkennung, welcher Airline.
Vor kurzem war ein Bericht in der mittelbayerischen Zeitung über einen Herrn, der das auch schon seit Jahren macht. Witzigerweise kenne ich den Herrn und wir haben festgestellt, dass wir nicht nur gute Weine trinken, sondern auch ein Logbuch führen seit vielen Jahren. Viele Grüße Alexander und deswegen hat er hier so ein paar Bilder auch reingepostet.
Die sind auch bei uns im Sendeplan, von Passenger Flying Logbuch mit so einem Eintrag, der geht bis zurück, wo der 727 in Paris geflogen ist von TWA, also irgendwie so ein Franchise, also wirklich lange, lange zurück. Oder, was ich auch viel spannend fand, dieses Bild, was da ist, ist ein Mil, Mil 8, das ist ja ein russischer Hubschrauber und da ist er in Schönefeld geflogen, also das muss noch wirklich eine ganz alte Zeit sein.
Und da frage ich jetzt, Harry, hast du so ein Flugbuch? Oder hat einer von euch so ein Flugbuch? Nein, habe ich nicht. Aber guten Wein trinke ich auch gerne. Ja, okay, gut, sehr schön. Aber so ein Flugbuch habe ich nicht. Ich kann dir nicht sagen, wann ich oder mit wem ich 1988 von A nach B geflogen, keine Ahnung.
Okay, gut. So was habe ich nicht. Okay, gut, ich verstehe schon. Aber cool, genau das ist nämlich, das war jetzt 92, 17. Juni 92, Berlin gewinnen Nila, würde ich sagen, irgendwie. Und genau das habe ich auch gewonnen. Allerdings nicht 92, sondern 96. Und da sind wir auch im Verband UHNSD und MI8 geflogen. Also so einen Eintrag hätte ich auch haben können.