Come Fly With Us· Folge 219

CFWU 219 - Wie ein Moorgeist von heißer Luft lebt

Freitag, 3. April 2026

MP3

Shownotes

12NOV25

Begrüßung

Vorstellung des Gastes (w24.at/Video/Wiener-in-Hamburg-Franz-Taucher/2…)

Die Münsterland, acht Jahre lang im Suezkanal gefangen

Vorlesungsstreik des Nautik-Nachwuchses 1969 (spiegel.de/politik/knueppel-im-nacken-a-4585f9…)

Erste Berührungspunkte mit der Fliegerei

Der Erste Flugschein

Erste Fliegerei für das „Dangerous Cargo Büro“

Unfall 1968 in Antwerpen als Meilenstein im Gefahrguttransport (hapag-lloyd.com/de/company/about-us/newsletter…)

Wie zum Ballonfahren gekommen

Helgoland Touch and Go (abendblatt.de/region/pinneberg/article21672648…)

Bremen Tag der offenen Tür 1980

Lizenz 1983-1987 produktion in England (de.wikipedia.org/wiki/Ballonpilotenlizenz)

Lehrer Situatoon Deutschland Lizenzarten

Einweisung auf Ballonen (ballon.daec.de/media/files/Dateien/Sportarten/…)

A380 landet in Finki

Wie Navigiert man einen Ballon (dunker-mueller.de/faqs/steuern)

Startplatz Moorweide (de.wikipedia.org/wiki/Moorweide)

Navigieren durch Höhenwechsel: Albuquerque Box (albuquerque.com/what-is-the-albuquerque-box)

Ballon fahren über Teotihuacán (maps.apple.com/place?coordinate=19.692368,-98.…)

Hafengeburtstagsgeschichte (de.wikipedia.org/wiki/Hafengeburtstag)

Feenteichbrücke

Flugplanung ➔ Endourance

Warum möchte man keine Thermik

Hüllenriss Unfall Lauterbrunnental (aviation-safety.net/wikibase/521831)

Welche Sicherheitsmaßnahmen

Gibt es Ballastsand an Bord

Candyline (dunker-mueller.de/glossary/parachute)

Fast Deflation Rote Leine (youtube.com/shorts/DICZE9mA7V0)

Weiter Sicherheitsmaßnehmen m (cameronballoons.co.uk/c/download/Passenger-Res…)

Korbaufbau

Jahresprüfung

Sinkgeschwindigkeit

Landung in Straßenschlucht (ndtv.com/offbeat/watch-dramatic-landing-of-hot…)

Flurschaden (agrarheute.com/management/ballon-feld-landet-l…)

Unterschied Gas vs. Heißluft

Kosten

Verschiedene Ballonformen (fai.org/news/hot-air-balloon-competitions-your…)

Flüge von Helgoland (tadday-foto.de/helgoland/hei%C3%9Fluftballonfa…)

Wie errechnet sich die Performance (ballonfahrtenseitz.de/ballonfahren/faq/technik…)

Fahren versus Fliegen (dunker-mueller.de/faqs/warum-sagt-man-ballon-f…)

OTD 1784 H2-Ballon von Oxford → Aylesbury (oxfordhistory.org.uk/streets/inscriptions/cent…:)

Charlière (de.wikipedia.org/wiki/Charli%C3%A8re)

OTD: Double Eagle V (bbml.org.uk/first-manned-balloon-across-the-pa…)

Kleine Geschichte Flug nach Marokko

de.wikipedia.org/wiki/Westsaharakonflikt

GCA in Gebraltar (de.wikipedia.org/wiki/Ground_Controlled_Approach)

Verabschiedung

Teaser auf zukünftigen Folgen?

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Hallo Leute, es geht wieder los. Ich bin wirklich aufgeregt. Ich habe einen ganz, ganz, ganz besonderen Gast vor mir. Also virtuell vor mir natürlich, selbstverständlich. Aber immerhin ein... Oh, ich bin gerade nicht schön. Ich bin ja gar kein Hamburger. Ich bin sondern ein Wiener. Hallo, schönen guten Tag.

Franz, Franz Taucher ist nämlich bei mir. Und mit dem unterhalte ich mich jetzt über ein ganz spannendes Thema, über das ich mich noch nie unterhalten habe. Hallo, guten Tag, Franz. Steffen, ich grüße dich. Haben wir eigentlich abgeklärt, dass wir uns dutzen? Ja, das tun wir. Wir waren jetzt drei oder vier Mal beim Stammtisch zusammen und wir haben uns eigentlich von Anfang an geduzt.

Und naja, ich will mich mal vorstellen, ich bin der Franz Taucher, bin Wiener. Wird man übrigens? Das habe ich nie aufgegeben, obwohl ich schon seit dem 18. oder seit dem 17. Lebensjahr in Deutschland lebe. In Norddeutschland, erst in Bremen, dann in Hamburg. Und ich bin nach Deutschland gekommen, um Seemann zu werden.

Und das ist mein eigentlicher Beruf. Ich habe dann bei Norddeutschen Lloyd meine ganze seemännische Ausbildung gemacht, bis zum Kapitänspatent. Und habe dann nautische Inspektionen durchgeführt, fuhr dann nicht mehr zur See und da kam mir dann mein Privatpilotenschein, mein PPLA, kam mir dann zunutze.

Das habe ich parallel zu meinem sogenannten A6 gemacht, Kapitän auf großer Fahrt. Beides in Bremen. Darf ich mal ganz kurz unterbrechen? Wo bist du denn gefahren? Piloten haben immer so einen Fernweh in der Brust. Ich möchte dir einmal noch mal ganz kurz fragen, was hast du denn für Seefahrer? Was war das Weiteste, was du gefahren bist? Oder wo war es überhaupt an der Welt?

Also das Weiteste, ich war in Japan. Ja, das ist cool. Ja, meine, ich war in Japan. Das ist doch schon weit. Und dann, wenn man noch dazu nimmt, dass wenn der Suezkanal geschlossen war aus irgendwelchen kriegerischen Gründen, wie zum Beispiel der Sechstagekrieg Ägypten-Israel, dann musste man um Afrika und dann war Japan noch weiter weg.

Dann musste man ja über um Kap Algulas im Süden. Ja, also dann war das eine richtig weite Reise. Wir müssen mal ganz kurz aufzählen, wann war denn, also da kann ich dich auch gleich so zeitlich einordnen, wann waren da sechs Tage fliegen? Der war 1967. Ja, habe ich auch so grob im Kopf. Ja, ja, 67. Ich bin vorher 66, 67 war das, ist das gewesen.

Und da war der Kanal, der war ja sehr lange gesperrt. Da gibt es ja die bekannte Geschichte von der Münsterland. Das war ein Schiff, der Hapag. Ich war beim Norddeutschen Meuth in Bremen und dann gab es die Hapag in Hamburg. Die haben ja erst 1970 fusioniert, aber die Münsterland, die blieb ja, ich weiß nicht, Monate im Bittersee, das ist auf der halben Strecke vom Kanal zwischen Portseid und Zuwitz und da blieben die Monate, ich glaube die waren ja neun oder zwölf Monate, ein Jahr waren die da und konnten da nicht raus.

Und das war ein riesiges Welcome, als sie wieder zurück nach Hamburg kamen. Nur weil wir da jetzt beim Sechstagekrieg waren, darauf komme ich jetzt. Aber du hast also parallel zu deinem Kapitänspatent die Fliegerei angezeigt. Ja, es war ganz interessant, wie ich da überhaupt dazugekommen bin. Ich habe mit der Fliegerei überhaupt nichts am Hut gehabt. Und dann hatten wir mal einen Vorlesungsstreik an den Seefahrtschulen, alle Seefahrtschulen, das war 1969.

Hattest du gesagt, ein Vorlesungsstreik? Ja, wir hatten alle, alle Seefahrtschulen hatten die Vorlesungen eingestellt. Da hat sich der Ast da irgendwie da reingeschummelt oder irgendwie und wir wollten den Rädern damals zeigen, dass sie so mit uns nicht umgehen können, weil damals es gab, aber ich schweife jetzt zu weit weg, glaube ich.

Alles gut, das macht nichts. Ich habe in den ersten fünf Minuten Podcast erkannt, dass wir wahrscheinlich 28 weitere Folgen machen können. Dann fangen wir mal weiter an. Es gab ja damals in der Skifahrt, in den Patenten oder überhaupt in der Skifahrt gab es die kleine Fahrt, die mittlere Fahrt und die große Fahrt.

Die kleine Fahrt, das waren Kymos, Küstenmotorschiffe, die fuhren Nord- und Ostsee. Dann gab es die mittlere Fahrt, die fuhren dann auch die Nord-, Ostsee und das Mittelmeer. Und dann gab es die große Fahrt, das war alles darüber hinaus, das war die große Fahrt. Und da waren natürlich die Ausbildungen, die waren natürlich verschieden gestuft.

Zum Beispiel gab es dann in der kleinen Fahrt nur terrestrische Navigation und dann kam in der mittleren Fahrt und in der großen Fahrt kam dann auch die astronomische Navigation dazu. Und da wollte der Rieder damals die Mittelpatente aufwerten. Das heißt, die Großpatente, die wären da ins Hintertreffen gekommen, die wären wahrscheinlich überflüssig geworden.

Und dann, ja, das ist, aber in der Luftfahrt gibt es da auswendige Dinge, glaube ich. Das ist, ja, meine, der Kommerz zählt einfach. Und ja. Da ist man in den Vorlesungsstreit gegangen und ich wusste nicht genau, was ich jetzt machen soll. Und da haben wir gedacht, da bin ich zu einer Firma gegangen.

Ich war damals noch in Bremen, an der Seefahrtschule in Bremen. Und da bin ich nach Hamburg gekommen zur Firma Siedra und habe gesagt, die brauchen irgendwie einen Job. Und da haben die mich in den Persischen Golf geschickt. Und da hatte ich schon das A5, den Seesteuermann, in der Tasche. Und da habe ich dann ein Zubringerschiff gefahren, ein sogenanntes Crew-Change-Boat.

Da habe ich die Mannschaften von den Bohrinseln ausgewechselt. Und wenn ich mal nichts zu tun hatte, dann bin ich schon mal mit einer Aztek von der Firma Setgo aus Texas, Die hatte der Arztek und mit der bin ich dann häufiger mitgeflogen nach Abu Dhabi von Dubai aus. Abu Dhabi, Doha und was war das da oben noch? In Bahrain, genau.

Oder rüber in den Oman und so nach Minjal Fahai und so weiter. Und da habe ich mir gedacht, das ist ja auch eine tolle Sache, den Flugschein und da ich wusste, dass ich ja nach Bremen zum Kapitän wieder zurückgehe, da habe ich mir gedacht, das mache ich parallel dazu. Da habe ich mich schon angemeldet beim Bremer Verein für Luftfahrt und, ich habe dann den Schein gemacht und so kam ich zur Fliegerei Und als ich dann das Patent hatte, das war dann 1970.

Oder 71. Und da, wurde ich aber von ehemaligen Kollegen, die am Land ein Sachverständigenbüro für gefährliche Güter gegründet hatten, das sogenannte Dangerous Cargo Büro, hat mich gefragt, ob ich da nicht mit einsteigen möchte. Und das habe ich damals gemacht. Das hat mir dann irgendwie großen Spaß gemacht. Und da wir für unsere Kunden Schiffe besucht hatten oder die Ladung abgenommen hatten in Liverpool, in Bordeaux, in Le Havre, in Stockholm, Göteborg und alle Benelux-Häfen und da konnte ich gut den Flugschein einsetzen.

Ich bin immer alles VFR geflogen. Ja. Und alles Einmotorik, VFR, nach Liverpool, nach South End, nach Middlesbrough, nach Antwerpen, nach Le Havre. Und mir ist in den ganzen zehn Jahren in der Zeit, ist es mir dreimal passiert, dass ich die Maschine wegen Schlechtwetter stehen lassen musste. Aber das haben dann meine Fliegerfreunde in Bremen immer, die haben dann hoffentlich wieder meine Maschine irgendwo stehen.

Dann fliegen wir ihn wieder zurück und dann sehen wir das mit einer Maschine hin und dann mit zwei Maschinen zurück. Also irgendwie hat das alles ganz toll hingegangen. Ja, jetzt frage ich mich natürlich, wie deine Definition von schlechtem Wetter war damals? Ja, VFR, was war schlechtes Wetter? Du kommst ja nicht bei IFA oder bei IMC, da fliege ich doch als VFR-Flieger nicht los.

Ja, okay, gut, sehr gut. Das ist mein schlechtes Wetter gewesen. Also, das kannst du vielleicht als IFA-Mann nicht so verstehen. Doch, doch, doch. Ich fliege ja jetzt sehr, sehr, sehr viel VFR. Und ich bin heute geflogen, mit einem Flugschüler auch, der auch Eis war, hat, aber in Bezug seiner Ausbildung für CPL muss er jetzt irgendwie ein bisschen VFR fliegen.

Und die sind dann auch geflogen bei 30 Kilometer Sicht, und das ist und in 800 Fuß Höhe alles egal, alles okay in den Luftraum, wo sie waren er sagte, das ist wirklich schlecht, also da hat er sich wirklich doof gefühlt dabei, weil du auch schlecht gucken kannst, du siehst die Seen eigentlich, du kannst dich an den Häusern und Straßen nicht orientieren weil die so schlecht sind, das ist auch für unsere Hörer jetzt, was ich erzähle, und du kannst die Seen eigentlich, die sahen so aus ist, wenn du über dem See, die Unterhalt des Sees fliegst und jetzt, wenn du rankamst, hast du gesehen, ja, ich komme über den See rüber, obwohl das alles bei uns platt ist.

Also man hat da so Effekte, aber das wirst du wahrscheinlich auch alles noch im Kopf haben. Ich hatte mal einen interessanten Flug von Le Havre nach Glasgow. Da musste ich ein anderes Schiff besuchen in Glasgow und, da war die Wetterlage so, das hatte man mir schon, am Abend vorher gesagt, wir werden morgen in Le Havre, das liegt ungefähr so um 50 Meter MSL, ja, und dann sollte ich schon am Abend nach Duville fliegen, das ist mehr oder weniger Meeresspiegel oder normal 00 oder wie auch immer, ne, und ja.

Und da wäre die Sicht noch in Ordnung. Und wenn ich dann starte, dann habe ich eine Zeit lang für 300 bis 500 Fuß noch keine Sicht. Ist auch nicht legal, VFR-mäßig, aber gut. Aber da kann man wenigstens in die Luft kommen, da kann man da durften. Und dann ist man frei von dem Nebel. Und Glasgow hat die KVOK gegeben. und da bin ich dann irgendwo in die Höhe von Manchester oder was, dann war alles wunderbar und das war schon interessant, dass ich bei schlechtem Wetter raus bin und dann wirklich bei KVK in Glasgow gelandet war.

Ich weiß gar nicht, wie lange ich da unterwegs war, glaube ich zwei Stunden, zwei, zwei, zwei, zwei, zwei, zwei, zwei, zwei, zwei oder sowas. Das war übrigens eine PA28, eine Archer. Ah ja, genau, die ich auch heute geflogen bin, darauf willst du hinaus. Aber ein festes Fahrwerk. Ja, okay. Also was war das?

Das war Dangerous Cargo Ops? Also es war so eine kleine Firma, die hat so Ersatzteile gebracht? Ja, damals gab es einen schweren Unfall in Antwerpen 1968 zwischen den Feiertagen. Damals hat man die ganzen Chemikalien alle durcheinander geschmissen. Und wenn jetzt die Packstücke, die Fässer oder irgendwas ausgeliefert waren und die irgendwie vermischt waren, da gab es dann Selbstentzündungen, wie auch immer, chemische Reaktionen und da wurde man dann so ein bisschen, da wurde die sogenannte IMCO, war das, der Vorgänger der International Maritime Organization, das ist eine, so wie die IKO für die Schifffahrt.

Und die hat dann eben... Vorschriften ausgearbeitet und Trennungsvorschriften auf Schiffen für die verschiedenen Gefahrenstufen, also sprich feste brennbare Stoffe, flüssige brennbare Stoffe, Gase, radioaktive Explosivstoffe, Giftstoffe und Korrosivstoffe. Also das sind ja verschiedene Klassen, die gibt es ja nicht nur in der Schifffahrt, sondern auch in der Luftfahrt oder auch auf der Straße, wenn man die Schilder sieht, diese gelben Schilder mit den schwarzen Dommern, das sieht man ja auf den LKWs oder Tanklast oder den Tankwagen sieht man das ja auch.

Ja, und auf jeden Fall diese Firma, die hatte mich dann angestellt, bis ich dann Partner wurde und... Da haben wir dann die Packstücke, bevor die an Bord kamen, die Packstücke habe ich dann kontrolliert, habe die Ladung in Zusammenarbeit mit dem ersten Offizier, mit dem Ladungsoffizier, habe ich die Ladung dann an Bord verstaut.

Habe gesagt, das kommt dahin, das kommt dahin, oberes Zwischendeck, unteres Zwischendeck, an Deck und so weiter und so fort. Aber das waren dann ja schon große Container auch und sowas? Nein, das waren keine Container. Das war alles nur vor Container. Das war nur vor Container. Der Container übrigens hat uns dann ein bisschen überflüssig gemacht.

Weil dann hat man einfach den Container irgendwo hingestellt und dann war die Sache gegessen. Aber da musste man natürlich wieder schauen, dass der Container gut gestafft war. Aber das sind jetzt so kleine Sachen. Ja, ja, ja. Aber deshalb bist du rumgeflogen. Darum geht es ja, dass du da rumgeflogen bist.

Ich habe dann auch noch sogenannte Firefighting Recommendations abgegeben, weil jedes Gefahrengut muss ja irgendwie einmal mit Trockenlöschen oder mit CO2 oder was auch immer gelöscht werden. Und zusätzlich habe ich dann auch sogenannte Poisoning Countermeasures, also was passiert, wenn ich jetzt einen Vergiftungsfall habe, wenn ich Ätzendes in die Augen bekomme und so weiter wie habe ich mich dazu verhalten das war damals mein Job und, Jetzt kommen wir langsam zur Ballonfahrt.

Genau, genau. Alter, da musst du mal ganz kurz nochmal eintragen. Ich meine, das war ja eigentlich, weshalb dein Name, also nochmal, ich muss mal ganz kurz sagen, so habe ich Franz kennengelernt. Wir waren bei dem Fliegerstammtisch in Hamburg und da saßt du da und da waren Tower-Lotse, saß da und dann hast du dich vorgestellt und alle so, oh, Franz Taucher etwa.

Und da waren alle ganz nervös, weil alle Kacken der Name. Damals, da hatten wir die Legende. Ja, die Legende. Und da ging es ums Ballonfahrt. Und das ist eigentlich auch das Hauptthema. Und so bist du denn also zu Ballonfahrten jetzt gekommen? Also durch Dangerous Goods? Nee, ganz anders. Dann hatten die 1983, hatten sie in Bremen für, ich weiß gar nicht mehr wie lang, für vier oder für sechs Wochen war der Flughafen gesperrt, weil die eine neue Runway bekam.

Und da wurden alle Maschinen wie KLM, Lufthansa und British Airways und die da alle so nach Bremen flogen, die wurden nach Hannover beziehungsweise Hamburg umgeleitet. Und ich kann mich noch erinnern, wir durften noch auf einem der Taxiwäh, also die kleine allgemeine Luftfahrt, wir durften auf einem der Taxiwähs bezüglich Landen und Staaten. Ich weiß nicht mehr genau, wie das war.

Aber auf jeden Fall gab es dann vor Wiedereröffnung des Flughafens, das war an einem Montag, gab es das Wochenende davor, drei Tage offener Tür. Darf ich mal ganz kurz abgelenkt? Welcher Flughafen hat der geschlossen? Bremen. Bremen. E-D-D-W, Eko-Delta-Delta-Whiskey. Da kenne ich sogar Geschichten noch, dass teilweise die Lufthansa mit ihren 737 und sowas nach Ganderke-See geflogen sind und sowas, ne?

Das weiß ich nicht. Ja, also dass sie sie nachts da hingestellt haben. Nee, nee, nee. Aber ist egal, okay. Da bin ich aber jetzt wirklich, also das kann ich mir nicht vorstellen. Also so ein kleines Del, die Bahnen da nicht, ne? Naja, Moment mal, ich weiß ja nur, das ist Eko-Delta-Whiskey-Kiebeck, ne? E-D-W-Kuh ist Ganderke-See.

Das ne, das glaube ich nicht also das wildeste, was ich je gehört habe mit einer 737 das, Bild hängt heute noch im Tower von Helgoland da hat irgendein Pilot hat mal ein Touch and Go gemacht mit der 737 und ich glaube da gab es eine riesige Aufregung ja. Das kam auch nur weil einer das Bild gemacht hat und der ging das irgendwie, den Artikel im Hamburger Abendblatt, den kann den weiß ich genau, wo der ist, den habe ich auch bei mir zu Hause, den kann ich, den lege ich jetzt mit rein in die Sendeplan, ne?

Ja, auf jeden Fall, also das ist das Wildeste, was ich je gehört habe von 737, aber kann der gesehen, kann ich mir nicht vorstellen. Ja, okay, gut, also dann hat der Flughafen geschlossen gehabt, ne? Und in Bremen, ja. Und dann gab es da einen Tag einer offenen Tür und alle, die mit dem Flughafen irgendwas zu tun hatten, das war die Hanseatische Luftwerft, das war die Flugschule der Lufthansa, die hatten ja Lufthansa hat ja da in Bremer die Flugschule.

Der Bremer Verein für Luftfahrt und alle hatten sich da irgendwie bemüht und wir hatten Rundflüge gegeben. Und da alle, die, Das Highlight dieses Tag der offenen Tür am Sonntagabend war der Start von zwölf Heißluftballonen. Die kamen alle aus Nordrhein-Westfalen. Es gab in Norddeutschland überhaupt kein Ballonfahren.

Und die kamen aus Münster. Das war ja damals eine Hochdurch der Ballonfahrt. Und man hat ja damals gesagt, im Norden kann man kein Ballonfahren. Das geht nicht, zu viel Wind und so weiter. geht nicht. Und alle, die sich da bemüht hatten, wie ich zum Beispiel, ich habe immer Rundflüge, durchgeführt, die durften dann im Ballon mitfahren.

Und bei mir war das eine Brauerei, so ein gelber Ballon mit einem Brauereizweichen drauf. Das waren zwölf Ballone. und, ich war drei Minuten in der Luft, Und da habe ich gesagt, das ist es. Ja, hockt. Ja. Da sind wir über die Stadt gefahren. Wir hatten Südenwind. Wir sind über die Stadt weggefahren. Wir sind Richtung Osterholz-Scharmbeck. Da irgendwo im Teufelsmoor sind wir gelandet.

Wir sind dann noch über den Bauernhof gefahren. Da ist eine Sau krepiert. Da hat der Pilot, Jürgen Rasch war das damals, der hat zu mir gesagt, Und dann sah er nach der Landung, die Frau kommen, nicht den Bauer, sondern die Bäuerin. Und da hat er gesagt, oje, jetzt kriegen wir Ärger. Ist sie erschreckt worden durch den Ballon oder was? Die Sau, ja.

Und der Narrativ war tot. Und auf jeden Fall, dementsprechend habe ich auch, wir werden ja dann immer in den Adelstand der Berlöner erhoben. Und ich wurde dann, und man wird geadelt. Und ich wurde nicht geadelt. Ich wurde dann aufgrund dessen, dass die Sau krepiert ist, wurde ich zum Moorgeist gemacht.

Der fliegende Moorgeist und so weiter. Ja, aber auf jeden Fall, dieses Erlebnis, diese Ballonfahrt hat im Grunde mein ganzes, man kann fast sagen, mein Leben verändert. Ich habe dann immer noch gearbeitet, gefährliche Güter gemacht und so weiter und dann kam der Container auf und der Container hat unsere Arbeit so ein bisschen verdrängt, die General Cargo und dann...

Mussten wir leider Gottes unser Büro schließen. Ich habe dann angefangen als Controller für Containerschiffe in Hamburg. Das habe ich nicht lange gemacht. Ich bin dann voll eingestiegen in die Ballonfahrt. Und ich habe angefangen mit dem NDR, dann hatte ich Schauland, dann hatte ich das Phantom der Oper, dann kam Mannesmann Mobilfunk, das wurde später Vodafone und so weiter. Ich hatte bis zu sieben Ballone und ein Luftschiff.

Und ich habe von heißer Luft gelebt. Ja, man kann von heißer Luft leben. Naja, okay. Kannst du dich noch erinnern, wie lange die Ausbildung war oder wie lange man so eine Lizenz gemacht hat, sich das gedauert hat? Damals gab es 1983 bis 1987 herum wurden Heißluftballone ausschließlich in England hergestellt.

Und da ich sehr viel in England zu tun hatte durch meine Schifffahrt, durch die gefährlichen Güter, konnte ich immer so Wochenende in England bleiben und habe in England mit der Ausbildung gemacht. Das ging relativ schnell und es wurde Luftrecht, Navigation und diese ganzen Dinge. Die Navigation ist natürlich ein bisschen anders als bei der Flächenfliegerei.

Bei der Flächenfliegerei muss ich nach vorne schauen. Beim Ballonfahren, da muss ich plotten. Und dann das, was ich erlebt habe, was ich hinter mir habe, das muss ich dann vorausdenken. Also das ist der Unterschied. Aber wenn man Navigation kann, dann ist das alles kein Thema. Naja, also wie lange habe ich da gebraucht? Knappes Jahr.

Ich konnte ja nicht immer, ich muss ja auch immer mal, ich habe ja auch gearbeitet. Ich bin ja auch viel unterwegs gewesen, aber ein knappes Jahr habe ich dann dazu gebraucht. Und naja, dann wurde das immer mehr Ballonfahren, immer mehr, immer mehr. Und dann habe ich die Schifffahrt aufgegeben, habe mein Unternehmen gegründet.

BASE, Balloon and Airship Services Europe. Ja, das habe ich dann in Hamburg gemacht und das habe ich dann praktisch bis vor, im Jahre 13 habe ich das aufgegeben. Und danach habe ich nur mehr einen Ballon, bis vor drei Jahren habe ich dann nur mehr einen Ballon gefahren, aber zu privaten Flecken. Ich bin natürlich jetzt ein bisschen technisch so interessiert.

Ja. Das heißt, du hast da eine Lizenz in England gemacht? Nein, in Deutschland. In Deutschland. Es gab ganz wenige Lehrer. Wir hatten einen Lehrer in Köln, der hatte, oder in Prülen, südlich von Köln, Das war mein Ausbildungsleiter. Aber die Stunden, die ich in England gemacht hatte, die wurden mir angerechnet hier in Deutschland.

Den Schein habe ich in Deutschland gemacht. Und dann gibt es wahrscheinlich ähnlich wie bei den Motor- oder bei den konventionellen Fliegern den ganz normalen privaten Schein. Und wenn du aber für Geld fliegen willst, musst du so einen CPL machen oder sowas? Eben, ich weiß nicht, wie das heute ist. Also solange ich ballon, bis vor fünf Jahren oder bis vor drei Jahren, war das nicht so.

Du musst es dann, also du hast immer noch das, ich habe, nee, du hast keinen CPL, keinen CPL. Aber sie waren damals dran, sie hatten daran gearbeitet, weil mittlerweile meine Körbe oder meine Ballone waren nie größer als 1 plus 5. Nie größer. Aber es kam ja mittlerweile, hast du ja 1 plus 12, 1 plus 16, bis 1 plus 20.

Ich glaube, der Rekord war so 1 plus 30 sogar. Aber das ist. Da gab es mal einen Unfall in Holland. Das klappte alles nicht. Aber das war nicht mein Ballon. Ich wollte eigentlich Ballon fahren und die Freude mit kleiner Gruppe teilen und ich lebte eigentlich nicht vom Passagierfahren, sondern von Werbeeinsätzen mit meinen Kunden.

NDR, Vodafone, Nordwestdeutsche Klassenlotterie, Geo, Stilwerk, was hatte ich noch gehabt? Diese Phantom der Oper hatte ich zwei Mal ohne gehabt. Das war eigentlich das, womit ich mein Geld verdient habe. Das war dann so praktisch so, wo du sagst, Vodafone hat denn so Incentives gemacht und die haben dann ihre Kunden eingeladen und die sind dann mit dir geflogen.

Richtig. Und du wurdest vergütet. Und das Praktische an meinen Ballonen war, dass sie nicht groß waren, dass ich die in einem einachsigen Anhänger hinten dran hatte. Und wenn Wodafone sagte zu mir, du fahr bitte nach Stuttgart, da habe ich Kunden, da war ich drei, vier Tage in Stuttgart, habe, je nach Wetterlage habe ich dann die Staatsgruppe geführt mit den Kunden, von da nach München, von da schon mal auch in die Schweiz oder nach Österreich, als sie das als Modafront dann auch mal nach Österreich ging und so weiter.

Also das war mit kleinen Ballonen möglich, aber nicht mit großen. Ja. Also das ist natürlich eine alte Sache, das war aber anscheinend nicht ein Faktor, aber du erzählt hast, dass das so kleine Ballons sind und natürlich auch immer wieder größere, muss man dann irgendwann quasi eine Einweisung machen oder so zu viele Stunden haben?

Ja, musst du Einweisungen machen. Du musst eine Einweisung machen und, die habe ich nie gemacht. Also ich blieb immer bei 1 plus 5, war auch nie daran interessiert. Ich bin zwar Ausbilder gewesen und viele wollten dann den großen Schein machen, aber da habe ich gesagt, bitte musst du woanders hingehen.

Bei mir kriegst du das Basiswissen für den kleinen Ballon, für die kleine Klasse und die anderen, da sind die dann eben woanders hingegangen. Aber du hattest ja mittlerweile natürlich auch Angestellte, die mitgemacht haben oder Freelancer oder sowas. Ich hatte sehr viele Freelancer. Ich habe einen Angestellten gehabt, aber sonst hatte ich nur Freelancer.

Das war mein technischer Betriebsleiter und ich hatte ja auch, ich weiß nicht, ob du dich da vielleicht daran erinnern kannst, wir hatten ja mal einen Fesselballon in Hamburg. Ja, genau, richtig, ja. Den habe ich betrieben. Ah, ich verstehe. Den habe ich auch betrieben, aber war mit dem Herzen eigentlich nie richtig dabei.

Du hast das Ding getrieben, der da unten bei den Deichtorhallen war. Den habe ich betrieben und das hat sich dann so herausgestellt, dass mein technischer Betriebsleiter, da war sehr viel Technik dran mit Winde rauf und runter und allem möglichen. Es ist ja ein Gasballon und... Der hat sich da richtig reingefuchst und dann ist das alles an ihn übergegangen.

Ich blieb bei der Heißluftballonfahrt und habe mich davon verabschiedet, weil für mich war das eigentlich mehr so ein Geschäft wie am Dom. Verstehe, ja. Ich war da nicht mehr mit dem Herzen dabei, das hat mir keinen Spaß gemacht. Das war ja auch kein Ballon in dem Sinne, das war ja, ein Fesselballon ist ja, ja, ein Fahrschul war das ja mehr.

Ja, nix, genau. Muss der da auch einen Transponder haben, wie der in Berlin? Nee, ne? Keine Transponder. Keine Transponder, okay. Hintergrund der Frage, ich war mal auf dem Berliner Tower in Tegel, als es die noch gab. Und da haben wir auf dem Radarschirm von dem Berliner Controller geguckt und da war eine Höhenangabe, irgendwas in 300 Fuß. Und ich so, was ist das denn?

Sagt er, das ist der Ballon, der Fässerballon, der da hilft. Also wir hatten das damals immer telefonisch gemacht mit dem Tower. Nee, das ist ja spannend. So und dann, das heißt man muss eine Einweisung machen, ich wollte eine technische Frage, genau, vielleicht haben so ein paar Sachen, die mir da auch im Kopf reingegangen sind, das fragen so, erzähl erst mal weiter, Entschuldigung, mach erst mal weiter deine Geschichte, dann hast du also die Betrieben, die sechs oder sieben Ballons, da gibt es so manche Geschichten, Bilder darüber, ich habe jetzt in meinem letzten, einer meiner letzten Podcasts, habe ich erzählt gehabt, dass der A380 seine erste Landung hatte in Hamburg.

Und da hast du mir erzählt, dass du da auch darüber geflogen bist. Kann das sein? Da hatte mich der Flugleiter damals gebeten, ich möchte da mit dem Ballon kommen, und möchte, wenn der A380 landet, da hat er noch diese grüne Farbe gehabt, Diese männige Farbe, der ist ja gelandet und wir starteten mit einem Südostenwind in der Nähe vom Finke Tower und dann fuhren wir genau über die 380 Richtung Plankenese und dann weiter noch.

Ich habe mir da, und das war so eine kleine Peinlichkeit, ich habe den Vodafone Ballon genommen. Und am nächsten Morgen hatten wir telefoniert und Herr Taucher, was haben Sie denn da gemacht? Ja, wieso, was ist denn? Ja, der Vertragspartner für Airbus ist Telekom. Und da hat es dann auch die hatten auch einen hauseigenen Fotografen, der war im Helikopter und der hat dann diesen Vodafone Ballon mit dem Airbus aufgenommen, da gibt es auch ein Bild davon, habe ich dir das nicht gezeigt?

Das hast du mir gezeigt, deswegen komme ich ja drauf Ja, ja, ja, genau Ja, ja, ja Ja, das war, ja, aber da hat man dir nicht genug die Anweisung gegeben, also ich meine bei dir lag Ja. Ja, ich hätte Nein, also da habe ich überhaupt nicht gut, man hätte ja irgendwas anderes nehmen können, aber der stand da gerade.

Ja, vor allem, hast du gewusst, dass Telekom der... Nee, ich habe der gar nicht. Wo soll man das auch wissen, genau, richtig. Ja, cool, sehr schön. Wo du gerade gesagt hast, weil das ja so toll ist, weil das ja direkt darüber gegangen ist, wie machst du denn die Navigation so genau, dass du denn direkt auch dann über dem Flughafen rüberfliegen kannst, sozusagen.

Also dann erzähle ich dir mal, wie wir das mit dem Hafengeburtstag gemacht haben. Okay, ja. Und zum Hafengeburtstag habe ich immer so bis zu 25 Ballonen eingeladen. Die waren aber nicht alle deine, das waren auch Fremde dabei. Nein, nein, das waren immer befreundete Ballonen oder Piloten, oder es sagt ja zum Beispiel von der Brauerei XY, die sagten, komm bitte geh nach Hamburg, da ist Hafengeburtstag, wir wollen unseren Ballon darüber sehen.

Oder die Firma hat das gesagt und so weiter und so fort. Meine Ballone habe ich sowieso auch immer eingesetzt. Es gab auch aus Buchholz und aus Kiel kamen einige Ballone. Also da kamen schon mal so 20, 25 Ballone zusammen. Und wir wollten ja auch immer gerne über die Meile fahren, über das Zentrum dieses ganzen Geschehens.

Ja, logisch. Und wenn du jetzt natürlich irgendwo im Westen startest und wir haben einen Ostenwind, dann April, April, dann sieht keiner den Ballon. Und so hatten wir dann immer, Bei der Vorbereitung hatten wir immer Ballone, Startplätze ausgewählt, die so alle sechs bis acht Startplätze, damit wir dann immer die wählen konnten, um beim entsprechenden Wind über die Meile fahren zu können.

Und das ist eben die, wir sind absolut vom Wind abhängig, von der Richtung und von der Stärke. Und dann haben wir gesagt, aha, wir haben Südenwind, dann starten wir von Altenwerder. Ja. Da gab es noch Altenwerder, das Dorf, vor dem CTA, Container-Terminal Altenwerder, da starteten wir bei den Bauern auf dem Acker und dann sind wir dann mit Südenwind über die Meile gefahren oder bei Ostenwind starteten wir in Entenwerder-Halbinsel.

Also das ist östlich von den Elbbrücken. Oder wir hatten einen Startplatz in Othmarschen, bei Nordwesten Wind, Othmarschen. Also es gab verschiedene, hin und wieder starteten wir sogar am Flughafen. Also die Flugsicherung, die war schon sehr kulant und war schon sehr kooperativ. Also wir haben eigentlich mit der Flugsicherung. Ich habe ja immer gesagt, ein Ballon stört.

Weil er ist nicht manövrierbar, zwar nur vertikal, aber nicht horizontal. Aber die Flugsicherung, die hat immer mitgespielt. Die haben sich immer bemüht und haben gesagt, Mensch, wenn Sie jetzt den zweieinhalbtausend Fuß bleiben, so unterhalb von Charlie, wenn Sie da bleiben, dann kann da gar nichts passieren.

Dann können wir die Maschinen starten und landen lassen. Also das hing dann auch immer von der Situation ab. Aber wir haben eigentlich sehr kulante Fluglotsen hier immer in Hamburg gehabt. Genau, und das sage ich ja auch immer, Hamburg ist cool. Also Hamburg ist ein tolles Team dort. Was ich noch sage, du brauchst natürlich aber auch, wie jeder andere auch, brauchst du eine Freigabe, um im Luftraum Charlie, also in die Kontrollzone, einzufliegen.

Richtig, genau. Ja, genau. Und wenn du natürlich innerhalb der Kontrollzone gestartet bist, ich meine so ein Startplatz zum Beispiel Moorweide ist ja auch eine, da konnte man auch mal starten, zumindest bin ich jetzt dort selber einmal. Ja, nicht mehr. Das war der schönste Startplatz in ganz Deutschland.

Du bist aus der Moorweide rausgegangen, du hattest die Innenstadt, du hattest die Außenalster, die Binnenalster. Aber du bist ja bei der Moorweide meistens mit nördlichen Winden rausgegangen, um nicht zum Flughafen zu kommen. Und dann bist du über die Stadt gefahren, über die Elbe, über den Hafen. Schöneres Ballonfahren gibt es gar nicht.

Deswegen, kleine Abschweifung, ich bin dreimal Ballon gefahren, einmal von Hamburg aus, von der Moorweide. Das ist schon hängen dort. Das ist so eine Wiese, die ist am Dammtor Hauptbahnhof. Ja, ja. Und wir sind gestartet und wir sind direkt, aber direkt dem Morgen auf den Fernsehturm zu. Ist doch schön.

Sodass er wirklich einmal hoch ist, über die Spitze rüber und dann wieder runter. Weißt du, was da dran war an dem Ballon? Kannst du dich daran erinnern? Ich müsste ein Foto rausholen, was das war. Ich glaube, so ein Möbelhaus oder irgendwas war da dran. Ich bin mir nicht so ganz so sicher. Also da müsste ich jetzt wirklich nachgucken. Ich habe auch keine digitale Kopie da, glaube ich.

Ist auch egal. Aber was wir zum Beispiel viel gemacht haben... Ich glaube, das war Mopo. Nee, Mopo gab es keine. Mopo, nee, gab es nicht. Es gab Autobild und es gab... Ist ja auch egal. Aber vielleicht war es die Autobild. Deswegen komme ich so. Ja. Die Lufthansa-Technik hatte jedes oder fast alle zwei Jahre oder jedes Jahr Faszination, Musik und Technik.

Und da hat damals die Veranstalter immer gesagt, Mensch Taucher, komm mit den Ballonern und starte bei uns. Das war immer großartig. Da starteten wir immer vor der Jumbo-Halle, vor der großen Halle. Oder vor der, das war irre, da waren wir mit vier, fünf Ballonen. Das war, und da hat ja die Flugsicherung immer mitgespielt.

Also die, und die haben da wirklich Geduld mit uns gehabt. Das muss ich sagen, die waren ganz toll. Denke ich immer gerne dran zurück. Ich weiß von anderen Flughäfen, da hatten die Ballonfahrer es nicht so leicht. Ja, genau. Also du brauchst eine Startfreigabe sozusagen, wenn du innerhalb der Kontrollzone gestartet bist oder eine Einfluggenehmigung. Das brauchtest du auch.

Ja, richtig. Ich meine, was würde so ein Ballon passieren, wenn er sagt, nee, tut mir leid, sie kommen nicht rein. Dann müsstest du landen, oder was? Dann müsste ich vorher landen. Dann muss ich mich rechtzeitig anmelden. Ja, genau, richtig. Und ich meine, das ist auch ein verantwortungsvoller Pilot, der weist das von vornherein.

Ja, ja, klar. Der ruft zum Beispiel vor dem Start, ruft er, ich werde jetzt zum Beispiel, ich starte irgendwo in Elmshorn. Ich habe Nordwestenwind, dürfte ich in die Kontrollzone einfahren, dürfte ich durchfahren, dann werden sie ihm sagen, ja, mach mal. Und wenn sie sagen, ich konnte überhaupt nicht in Frage, dann bleibt man eben am Boot, dann muss man irgendwo anders starten oder weiter weg, damit man dann rechtzeitig vor dem Platz wieder starten kann.

Es ging ja auch oft so, wenn man in Uetersen, war ja auch ein beliebter Startplatz für Ballone und ähm, Wenn eben die Windrichtung so war, dass man nach Hamburg reinkam, da hat man vorher mit Hamburg telefoniert, also mit dem Tower und dann haben die gesagt, ja, go or no go. Aber trotzdem, als Startplatz bräuchte man die Genehmigung des Grundstückseigentumers, mehr nicht wahrscheinlich.

Richtig, genau. Also der Startplatz muss natürlich groß genug sein, das ist klar. Und dann brauchst du die Genehmigung des Grundstückseigentumers. Das ist auf dem Land, ist das der Bauer oder wie auch immer. Zum Beispiel, ich habe es gerade Elmshorn genannt. Da brauchst du den von der Ordnungsbehörde oder von der Stadt.

Und landen darfst du überall. Ja, klar. Ja, aber natürlich darfst du dann, du musst jetzt dann so, du darfst nicht so fahren, dass du dann irgendwo in der Stadt verhungerst. Ja, ja, klar. Also man muss, beim Heißluftballon ist nochmal diese Navigationsfrage, nochmal. Du kannst ja im beschränkten Maß, kannst du schon navigieren, weil du sinken und steigen kannst und der Wind ja doch manchmal so ein bisschen eine andere Richtung hat.

Also mit zunehmender Höhe dreht er ja immer mehr nach rechts. Glaube ich. Nach rechts. Ja, genau. So, dass du denn dadurch ein bisschen... Aber du, das ist so minimal. Das ist so minimal. Das sind vielleicht 5, 10 Grad maximal. Aber es gibt auch folgendes, wenn du Windstillphasen hast, da kannst du auch das sogenannte Box Flying machen.

Da gibt es dann in der Höhe von von 50 Fuß oder 100 Fuß fährst du Richtung Nord. Dann gehst du, 300 Fuß höher, dann fährst du wieder süd, dann gehst du wieder runter, fährst wieder nord. Dann nennt man das eben Boxfliegen, weil du in so einer Box dich bewegst. Okay, also das habe ich selber mal erlebt.

Wie gesagt, dreimal bin ich Ballon gefahren. Das letzte Mal, auch fünf Jahre schon her, in Mexiko über Tiu-Katan, über diese Pyramiden. Und da waren wir auch in so einem Ding drin, was 14 Leute fasste. Und da sind bestimmt auch 10 Ballons. Das wäre mir schon viel zu viel gewesen. Es waren auch kleinere unterwegs, aber es waren bestimmt so 15 Ballons, die aus verschiedenen Plätzen gestartet sind und die machen natürlich nichts anderes, als die Touristen da über die Hügel, über das Ding rüber, die Anlage fliegen und die sind so präzise navigiert.

Wir sind über dem Gelände zickzack hin und her, hoch und runter. Einmal ist der, ich habe Aufnahmen noch, Das ist so irre, wie er auf die Pyramide zufliegt, über die Pyramide in zwei Meter Abstand praktisch hochsteigt und dahinter wieder zwei Meter Abstand runtersteigt. Wie so ein Profilflug, so ein Tiefflug macht.

Es ist ein Wahnsinn. Und am Ende sind wir praktisch ganz in der Nähe wieder gelandet und die haben den Ballon auch obendrauf praktisch so halb aufgelassen, sodass wir müssten alle noch drinnen sitzen bleiben. Und dann haben sie uns gleich auf den Pickup gehievt mit den Leuten drin. Die hatten natürlich ein unheimliches Support-Team drumherum.

Und dann haben sie den Ballon abgelassen und dann durften wir aus dem Ballon aussteigen. Ich kann dir von einer Geschichte erzählen. Hafengeburtstag. Frag mich nicht, welches Jahr das war. Wir starteten alle von dem Gelände neben dem Buddy Holly Zelt. Ja, okay. Wurde dich fragen. Ich sage immer noch Buddy Holly, aber seit Jahren läuft da gar kein Buddy Holly mehr, aber es war eben das Buddy Holly Zelt.

König der Löwen doch jetzt, oder? Ist das König der Löwen? Königerlögen, genau. Und dieses Gelände hatten wir immer genutzt zum Ballonfahren während des Hafengeburtstags. Und einmal hatten wir auch ganz, ganz schwachen Wind. Da landete einer auf dem Budapester Straße in der Nähe von Millantor. Dann landete ein anderer, der vorgelegt, verhungerte über der, da gibt es auch ein ganz witziges Bild, der verhungerte über der Außenalster.

Da hat ein Ruderachter den abgeschleppt. Das war der Geoballon. Der Ruderachter hat den rübergezogen zur Feenteichbrücke. Ja. Da ist er gelandet. Da gibt es ein Bild, das hat dann Gruner und Jahr in seiner Hausbruststille mit dem Geoballon und den Ruderachter unten abgebildet. Und jetzt gibt es eine neue Sportart, Ballonrudern.

Ja, das habe ich hier auch noch. Das ist ein ganz witziges Bild. Das kann ich dir mal rüberschicken. Ja, sehr, sehr gerne. Ich bin gelandet an dem Tag auf dem Bolzplatz hinter dem Bismarck-Denkmal. Und ich bin dann über das Bismarck-Denkmal und dann hinter, in einem Meter Abstand vom Bismarck-Denkmal sind wir dann runtergegangen.

Da war maximal ein Meter zwischen dem Kopf von Bismarck. Da hat eine der Passagierin dem Bismarck den Kopf gestreichelt. Und dann drifften wir wieder ein bisschen weiter weg und landeten auf dem Bolzplatz. Es war nur Wind oder was? Es war Null Wind wahrscheinlich, oder? Ja, Null Wind. Und da hatten wir alle gespitzt. Dann spitzt du wirklich.

Und ich weiß gar nicht, wo die anderen alle, also da gibt es Bilder, dazu war eine helle Aufregung damals. Aber das ist vielleicht ein gutes Anschlussthema, weil du hast ja gesagt, verhungert. Vielleicht zur Flugplanung. Du hast ja einmal erzählt, man sucht sich den Startplatz aus, Dann guckt man, wie der Wind weht und welche Route man dann nehmen kann oder ob das irgendwelche Konflikte gibt.

Man muss halt voraus immer ein bisschen planen. Aber dann wahrscheinlich gehört aber auch, ich sage mal, Treibstoff oder AK-Gas, gehört wahrscheinlich auch zur Planung mit dazu. Wie viel Gas du mitnehmen kannst, wie viel Gasflaschen, Gewicht und sowas, wie viele Personen und da kann man sich so ein bisschen ausrechnen.

Nehme ich mehr Personen mit oder mehr Gas mit? Weil du brauchst ja, ich schätze mal, du hast ja wie ein Benzinmotor auch, hast du einen gewissen Minimum Gasverbrauch pro Stunde, oder? Oder nicht? Richtig. Und im Winter mehr als im Sommer wahrscheinlich auch, oder? Normalerweise ist ein Ballon ausgerüstet mit vier Gasflaschen.

Die haben so bis, jede hat ungefähr so bis 100 Liter, sprich ungefähr 50 Kilo. Da gibt es verschiedene Größen. Damals die ersten waren das waren so Aluminiumflaschen die hat man damals schon auf den Gaben die hat man, aus USA rübergeholt die hat man liegend, die ersten Gabelstapler fuhren ja auch früher mit Gas und da hat man diese Zylinder genommen, und dann hat man aber schon Stahlzylinder oder bis zu 100 Liter ungefähr und da kommt man dann schon pro Zylinder bei einer Standard-Temperatur von, 12, 15 Grad, 15 Grad, kommt man dann so eine Dreiviertelstunde mal 4, Dreiviertelstunde mal 4, 1,5 sind 3 Stunden.

Dann bei der Landung möchtest du immer noch mindestens eine halbe Stunde immer noch drin haben, wenn du verantwortungsvoll bist. Ja, klar. Also kommst du dann immer so, kannst du zweieinhalb Stunden in der Luft bleiben, maximal zweieinhalb Stunden. Man verspricht den zahlenden Gästen ungefähr eine Stunde, eineinhalb Stunden wird heute wahrscheinlich genauso gemacht und man muss ja den Gästen auch was garantieren dass man da schon wieder nach einer halben Stunde runter geht und bei dem Ballonfahren ist ja nicht gerade billig und dann weißt du auch schon bei der und der Geschwindigkeit in der und der Höhe, du weißt ja, wie schnell, wie stark der Wind ist, dann weißt du, du kommst bei zwei Stunden, kommst du ungefähr,

20 bis 30 Kilometer. Verstehe. Das weißt du vorher schon, bevor du in die Luft gehst. Du hast ja bei der Flugvorbereitung, hast du ja auch Wetter gemacht. Und die sagen dir den Wind am Boden, du kannst mit einem Ballon starten, normalerweise das Ideale ist so zwischen 6 und 8 Knoten, maximal 10 Knoten.

Darüber ist es nur ein Abenteuer, würde ich nicht machen. Und dann, egal wie stark der Wind in der Luft, das interessiert dich nicht. Ich bin schon mit 120 Kilometer pro Stunde gefahren. Wenn es über die Alpen geht. Du gehst raus, Vielen Dank. Und langsam nimmst du die Geschwindigkeit des Windes mit und weißt aber durch deine gute Wettervorhersage, weißt du, wie du über die Alpen gefahren bist und du kommst dann in diese tiefe, in die freolische Tiefebene, kurz vor der Adria, da hast du dann wieder Windstille, da kannst du dann wieder schön landen.

Ja klar. Also die Wettersache ist sehr, sehr wichtig. Aber du startest aufgrund des Windes, weil der morgens und abends immer schwächer ist oder noch schwächer ist, startet man hauptsächlich ja gerne mal entweder frühmorgens oder am späten Nachmittag. Also das, was der Segelflieger sucht, die Thermik, die möchte der Ballonfahrer vermeiden.

Warum? Weil Thermik sind verschieden temperierte vertikale Winde. Und da der Ballon, lebt vom Delta-T, also Temperaturunterschied außen zu innen, hast du das bei den vertikalen Luftschichten, oder das sind ja keine Schichten, bei den vertikalen Luftbewegungen hast du dann das nicht mehr so gut im Griff.

Also das kann schon, wenn du in die Thermik reinfährst im Sommer, morgens, wenn du kein Landegelände findest vor Thermikeinsatz, dann kann das schon kritisch werden. Dann wadert die Hülle und das ist schon sehr unangenehm. Ja, ich stelle mir gerade vor, korrigere mich, ob ich richtig bin. Also du fährst da so längst und dann fährst du in so eine warme Thermikblase rein.

Das heißt, ein Segelflieger würde dort aufsteigen, aber du kommst da rein und singst. Ja, genau. Dann musst du heizen, heizen, heizen. Dann ist ja der Temperaturunterschied sehr gering. Du profitierst ja von dem Groß-Delta-T. Profitierst du ja. Dann musst du heizen ohne Ende, damit du aus dieser Blase rauskommst.

Wie groß ist denn das Delta-T, was man da so haben muss, damit er steigt? Das hängt ja ab von der, also die normale Fahrtemperatur ist um 90 bis 100 Grad Celsius. Dann hast du oben, hat man so ein sogenanntes Hyperlast, das ist ein temperaturbeständiges Gewebe. Das hat man nur im oberen Bereich des Ballons.

Ja, also 90 bis 100 Grad, das ist die normale Fahrtemperatur. Hängt auch ab, wie viel Gas du hast, hängt ab von den Passagieren, von deiner Zuladung hängt das ab. Gibt es da so Versuche oder irgendwas, dass die Hülle irgendwie isolierend, also temperaturisolierend oder irgendwie sowas? Ja, die ist von innen beschichtet. Das ist Polyurethan und von innen beschichtet.

Und diese Beschichtung lässt natürlich dann nach und da gibt es dann bei den Jahresnachprüfungen, gibt es dann so ab 200 Stunden, dann gibt es den Kripp-Test und ich muss zu meiner Schande gestehen, ich glaube, das sind 12 Kilo. Dann wird getestet bis 12 Kilo und wenn er reißt dann kannst du die Hülle wegschmeißen ja.

Okay das war es dann da machst du eine künstliche Überlastung ich meine, stell dir mal vor ist dir schon mal so ein Ballon gerissen in der Luft? Ja, da hat es mal einen ganz, ganz schlimmen Unfall gegeben im Lauterbachtal in der Schweiz. Da sind alle ums Leben gekommen. Da wurde ein Ballon selbst repariert, nicht vom Luftfahrtechnischen Betrieb.

Und er ist im windstillen Lauterbachtal aufgestiegen, kam raus aus dem Lauterbachtal und da waren sehr, sehr starke Scherwinde und die hat dann die Senete aufgerissen, und der fiel dann wie ein Stein wieder runter. Ich habe sogar, da gibt es sogar ein furchtbares Video davon, genau, das habe ich sogar mal gesehen, glaube ich.

Ja, ja, das ist, und da gab es auch noch andere Unfälle, aber das war der, der mir jetzt gerade so einfällt, weil ich auch den Piloten kannte. Ja, oh, okay. Aber trotzdem, ich meine, trotzdem sind da Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Also neben, ich sage mal, Doppelknähten oder all so solche Sachen. Ja, das sind bestimmte Nähte.

Genau. Hast du wahrscheinlich auch mehr als nur einen Brenner, oder? Zwei Brenner. Zwei Brenner, okay. Ja, es gibt auch Ballone mit einem Brenner, aber zwei Brenner sind so wie eine zweimotorige Maschine. Ja, klar. Die sind unabhängig voneinander arbeiten, die sind unabhängig angeschlossen an den Zylindern.

Ja. Und das ich glaube es gibt kleine Ballone vielleicht noch es gibt ja so, Aber ich glaube, es gibt gar keine Ballone mehr mit einem Brenner. Habe ich schon gar nicht mehr gesehen. Ich habe hier eine Frage, die baue ich mal so ein, weil das gerade so der Pass zum Thema Navigation von Thomas. Der fragt nämlich, hat ein Heizluftballon auch Sand dabei, wie ein Gasballon zum Navigieren? Also ihr benutzt keine Gewichte oder irgendwie sowas?

Das macht er alles mit der Temperatur. Das macht er mit Gas, mit Sand. Da kann er gar nichts anfangen. Und er ist sehr leicht navigierbar mit der Temperatur. Also keinen Sand haben, nur die Gasballone. Und das heißt, ihr könnt oben auch nicht Heißluft ablassen. Es ist nur dieser Not, oder habt ihr so eine Klappe, um abzulassen? Das habt ihr schon.

Ja, haben wir auch. Die Klappe oder sonst noch diesen Notriss? Man hat, du kannst, der sogenannte Parachute, sieht aus wie ein Fallschirm, wie eine Rundkappe. Und den kannst du aufmachen und kannst den und der schließt sich automatisch wieder, durch den Druck von unten, durch die Temperatur, aber du kannst den aufmachen, wenn du schneller sinken möchtest.

Und dann gibt es natürlich dann das Fast Deflation, das ist die rote Leine, das ist die sogenannte Candy Line. Die Candy Line ist rot-weiß, das ist was wie diese Candy, die Zuckerstangen. Die Candyline mit der, da schließt sich der Parachute wieder und dann gibt es noch die Fast Eflation, da ist die rote Leine, die solltest du aber wirklich erst mal aufmachen, wenn du wirklich landest oder wenn du am Boden bist. Da schließt er sich nicht mehr.

Das ist so die Notbremse, kann man sagen, oder wie sowas. Ja, aber das darfst du in großer Höhe nicht machen. Nein, nein, nein. Nein, nein. Ist die denn irgendwie gesichert? Also so, dass man da nicht außer Seen dran ziehen kann oder irgendwie sowas? Bestimmt, ne? Nein, nein, ist nicht gesichert. Aber rot ist rot.

Ja, gut. Okay, ist gut. Und ist weit genug von den Passagieren weg. Ja, ja, ja. Genau, genau, genau. Weil die ist natürlich auch nicht revidierbar, ne? Die ist nicht revidierbar. Wenn die gezogen ist, ist sie gezogen. Ja, genau. Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es denn noch so? Also es gibt die doppelten Brenner, wahrscheinlich gibt es auch eine doppelte Zündung oder sowas.

Mittlerweile gibt es, dass der Pilot einen Sicherheitsgurt hat. Ah, okay. Der ist angeschnallt. Da ist am Korbboden ist er mit dem Karabiner angeschnallt. Es ist nämlich schon vorgekommen, dass bei harten Landungen der Pilot aus dem Korb fiel. Oh, okay. Und das ist peinlich. Also ich weiß, bei der Landung war die Anweisung für uns, reinzuduken im Korb und festhalten, weil der wird ja doch gerne mal geschliffen, so ein bisschen.

Genau, die Passagiere hängen unten, da hast du ja die Haltegriffe, da kannst du dich festhalten und du bist ganz unten und du bleibst dann so lange unten, bis der Pilot sagt, du kannst wieder hochkommen. Aber der Pilot, der zieht ja die Candyline und somit macht er sich ja leicht. Er zieht sich ja praktisch nach oben.

Und wenn er dann hart aufkommt, da ist es dann passiert, dass er dann aus dem Korb rausfällt. Das ist selten vorgekommen, aber es ist vorgekommen und deshalb gibt es jetzt diese Sicherheitsgurte für den Pilot. Ja, vor allen Dingen, ich stelle mir gerade vor, wenn der Pilot oder Pilotin da rausfällt, dann ist der Korb hier wieder leicht und dann haut er wieder ab.

Ja, der haut wieder ab. Wenn der Pilot dann noch die Leine in der Hand hat, Er hat ja die ganze Zeit die Leine in der Hand. Dann kann nicht so viel passieren. Aber das, was du gerade schilderst, ist schon vorgekommen. Und das ist... Für die Passagiere so ein bisschen unangenehm. Wie machen sich denn große Gedanken, glaube ich?

Das ist so, als wenn der Pilot mit dem Fallschirm diese Witzszenen, wo der Pilot immer sagt, Lungs, ich steige aus. Ja, das ist sowas, würde ich mal sagen, wie in der Fliegerei der Pinchhitter. Ja. Sehr schön. Okay, cool. Aber gibt es andere technische Sicherheitsmaßnahmen, die sozusagen da irgendwie zu Trage kommen?

Also doppelte Brenner, die verschiedenen Line zum Ablassen natürlich, der Pilot wird angegurtet. Gibt es irgendwas anderes? Wie ist in der Korb aufgebaut? Kann der Korb brennen? Der Korb kann natürlich brennen, aber man hat alles mögliche versucht mit Körpern. Ein Korb ist immer noch Naturgewebe, Weidengeflecht und Rattan.

Denn dieser Korb fängt die kinetische Energie am besten auf, bei der Landung. Bei der harten Landung. Man hat aus, Und Kunststoff versucht, Körbe zu machen, hat sich nicht bewährt. Wenn es sehr warm war, dann waren die so verformbar. Und dann hat man auch noch Aluminiumkörbe genommen. Und da war die Verletzungsgefahr sehr groß.

Ja, klar. Die sind hart. Ja, sehr hart und kantig. Und dieses Naturgewebe, also Rattan und Leidengeflecht, sieht auch gut aus. Ja, ja, ja, ja, klar. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. Und ich schätze trotzdem muss alles, ich sage mal so, alle zwei Jahre oder einmal im Jahr zur Prüfung, oder? Jedes Jahr.

Jedes Jahr, okay. Jedes Jahr, ja. Es gibt auch, also für die Ballone gibt es oder leichter als Luft gibt es auch den luftfahrtechnischen Betrieb. Der muss nicht unbedingt am Flughafen sein, weil man mit dem Ballon kann man ja hinfahren, im Anhänger. Ja, klar. Und du hast natürlich als Pilot oder es gibt genau so ein Logbuch, wo du deine Flüge einträgst.

Es gibt auch ein Bordbuch, wo du die Flüge des Ballons einträgst, sowas in der Art. Genau, wie in der Fliegerei, du hast das Bordbuch für die Fläche, ging ja ein Flug über zwei Seiten, richtig, erinnere ich mich. Genau. Ja, und beim Ballonfahren ist es nur eine Seite. Ja, okay, gut. Und dann gibt es das persönliche Bordbuch.

Das ist wie in der Flächenpflegerei, da ist kein Unterschied. Wenn der jetzt wirklich dieser Brenner mal ausgehen wird, ich gebe so Fragen wieder, die mir gestellt geworden sind. Wenn wirklich der Brenner mal ausfallen, wie lange bleibst du denn da noch so in der Luft oder wie nimmst du dann so langsam Fahrt auf? Geht das relativ schnell? oder?

Ja, das hängt natürlich ab. Je hoch du bist. Und, die Sinkgeschwindigkeit ist nicht schneller als bei einer Rundkappe im Fallschirm. Ah, okay. Selbst... Ich glaube, es sind sechs Meter pro Sekunde. Okay. Und das ist, naja, ich meine, wenn die Oma da steht, die muss das auch abfangen. Also wenn man dann schön in die Hockey geht, dann kann man das gut überleben.

Aber du hast keine Steuerung mehr und wenn du natürlich jetzt da irgendwo in ein Haus knallst, also das ist schon unangenehm. Aber es ist nicht so, dass du wie ein Stein runterfällst. Und du brauchst ja auch immer eigentlich, du kannst natürlich alleine landen und dann bist du da irgendwo. Aber es wäre immer schön, wenn da gleich irgendwie ein Team oder wenn da dein, du hast ja immer einer, der fährt dir hinterher sozusagen und hilft dir dann.

Der Verfolger, genau. Der Verfolger bei der Landung. Und wenn der natürlich gleich vor Ort muss, wenn du da runterkommst, dann kann er mit festhalten, kann den Ballon in eine Richtung ziehen bei der Landung, sodass er nicht über den Zaun fällt und all solchen Sachen. Ja, genau. Genau, das Dramatische, was ich mal gesehen habe, das war jetzt irgendwie so ein Video und da ist einer in einer Häuserschlucht gelandet.

Das stelle ich mir auch so ein bisschen vor, was du erzählt hast bei dem Hafengebotsnach, wo die da auf der Kreuzung gelandet sind. Das kommt häufig vor. Und was ich feststelle, du siehst ja heute diese kleinen Reels, heißen die, diese kleinen Filme im Handy über Facebook. Mittlerweile gibt es ja unzählige solche Aufnahmen von haarsträubenden, in Anführungszeichen, Landungen und das sieht für Außenstehende oft sehr dramatisch und gefährlich aus, aber der Pilot weiß, was er tut.

Das ist meistens bei schwachen Winden. Und da kann der Pilot, das hast du ja selbst erlebt, in Mexiko, dass der dann auf den Punkt landen kann. Oder wenn der Verfolger geschickt ist, dann kann er auf dem Anhänger landen. Das gibt es alles. Ich will das mal ganz kurz beschreiben, das Video, was ich da gesehen habe.

Weil einfach nur, damit die Hörer sich das vorstellen, da ist dieser Ballon, das war so eine Reihenhausstraße. Da waren so mehr Familienhäuser drin. und ich schätze mal so vier Stockwerke hoch. Der Ballon ist am Ende genau in der Straßenmitte gelandet, da waren schon die Verfolger da, der eine hat gleich den Ballon festgehalten und der andere hat den Ballon in Richtung der Straße gezogen und dann wurde er schnell abgelassen, wahrscheinlich dann aber schon mit dem Notablass sozusagen, mit der roten Leine und dann hat er sich lang gemacht, dünn gemacht und ist entlang der Straße gelandet und dann haben sie ihn praktisch eingesammelt.

Also da hat sich so ein bisschen über die Autos rübergelegt. Das ist natürlich irgendwie doof, wenn da die ein oder andere Antenne abbricht oder sag ich mal so. Aber ansonsten sah das dramatisch aus. Aber am Ende wahrscheinlich war das... Ja, also wir hatten das ja, die Elbe-Jaussee wurde ja häufig schon als Landeplatz genommen.

Oh, okay, cool. Ja, und da musst du aber wirklich ganz schnell sein, denn der Autofahrer wird auch ungemütlich. Die fangen nach zehn Minuten, die finden es erstmal ganz lustig, wenn der Ballon davon, aber dann, wenn du da nicht schnell bist, dann gibt es ein Hubkonzert. Ja, das kann ich mir vorstellen.

Ja, das ist natürlich, also da musst du schon schnell sein, bei der Bergung der Hülle. Aber wenn da mal wirklich so ein Flurschaden auftritt, kann der passieren, da ist man versichert dann dafür. Ja, natürlich, bist du versichert. Aber es ist natürlich viel Papier. Ja, da gibt es natürlich, da gibt es auch die, damals war das so, da steht der Bauer da und sagt, er möchte ein Fuffi haben für seine Wiese.

Und wenn du mit deiner Versicherung gut kannst, da lässt du dir von den Bauern eine Quittung geben und die reichst du bei der Versicherung ein. Das ist manchmal preiswerter, als wenn da jetzt ein Gutachter hinkommt und so weiter und so fort. Ich verstehe, alles klar. Aber hattest du mal größere Versicherungsschäden bei der Landung?

Ja, das vergisst man alles. Ich weiß gar nicht mehr genau, was das war. Das waren aber alles landwirtschaftliche Schäden. Ich hatte mal einen Zaun eingerissen. Und dann hatte ich mal, das war damals, das war, ja, da gibt es, aber ich hatte nicht, also es waren alles landwirtschaftliche Schäden, ich hatte nie irgendwie so mit dem Auto oder irgend sowas, dass ich da irgendwo reingefahren bin, das war nicht.

Ich habe ja, eine andere Frage, einfach nur so der fundamentale Unterschied zum zum Gasballon. Hier fragt nämlich einer Moor, fragt nämlich, ich begegne bei mir in Friedrichshafen immer den Zeppelin. Mich würde mal interessieren, rein vom Auftrieb her, den Unterschied in der Endurance, also wie lange man fahren kann.

Unterschied zwischen Gas und Heißluft. Ja, also der Heißluftballon ist natürlich, der ist nach spätestens im Normalbetrieb, Und nach spätestens zweieinhalb, allerhöchstens drei Stunden ist der in der Luft. Der Gasballon, da gibt es ja die Gordon-Bennett-Renner, die sind ja drei Tage in der Luft, drei Tage, drei Nächte in der Luft.

Die fahren ja über ganz Europa, landen dann kurz vorm Schwarzen Meer und jetzt, also die sind sehr lange in der Luft. Und das sind ja geschlossene Systeme, gefüllt mit Wasserstoff beziehungsweise mit Helium. Und... Man denkt an die Luftschiffe zurück, man denkt an die alten Hindenburg, die sind ja nach Brasilien, sind nach Lakehurst gefahren.

Aber auch die brauchen trotzdem eine Gasflasche mit, weil der Wasserstoff gerade, das diffundiert ja durch alles langsam raus. Das ist ja ein sehr flüchtiges Gas, was ja auch durch sich nicht so... Naja, das hängt aber auch davon ab, wie er damit wirtschaftet. Ah, okay. Ja, also das ist schon aber, Ich weiß jetzt nicht, wie lange die unterwegs sind, aber die können schon viele Stunden in der Luft bleiben.

Wie heißt denn die? Zeppeline zweiter Generation oder so. Und die Gasballone natürlich, die navigieren nur durch Sandsäcke und durch Ballast und durch Gas ablassen. So praktisch anders geht das gar nicht. Und das Gas, was er da abgelassen hat, das ist weg. Also dann kann er nur mehr Höhe halten oder kann nur mehr durch Ballastabwurf das Sinken verlangsamen.

Was ist denn, also Gasballone sieht man ja sehr selten, die haben ja auch meistens einen kreisrunden Ballon. Ja, mittlerweile gibt es auch diese Ballone in dieser Tropfenform. Die gibt es mittlerweile auch, aber hauptsächlich sind das die runden Ballone. Und ist denn Gasballon, was ist denn teurer praktisch? Gas- oder Heißloftballon?

Gas. Gas ist auch, also man hat ja damals, als die Heißluftballone so in den 70er, 80er Jahren aufkamen, da haben die Gasballöner, die haben die Heißluftballonfahrer so geringschätzig die Rocker der Lüfte genannt. Okay, ja. Das war damals immer so. Weil die Heißluftballone, die waren in einer halben Stunde in der Luft und so ein Gasballon, das dauert Stunden.

Da brauchst du einen Ballonmeister und da musst du immer Säcke umhängen und so weiter. Das dauert schon mal. Ja klar, logisch. Und die Füllung ist natürlich, klar, die hält lange, aber die kostet auch viel wahrscheinlich als so eine Gasballon. Ja, also Wasserstoff nicht unbedingt. Ich kann nicht sagen, was es kostet.

Helium hatten wir an der Deichtorhalle, den mussten wir zweimal im Jahr auffüllen. Da haben wir natürlich auch, mit Schwund musste man da rechnen. Und Helium ist teuer. Ja klar, Helium ist teuer. Bist du denn auf Gasballon gefahren oder nicht? Ich bin einmal mitgefahren, habe aber keine Lizenz dafür.

Okay, verstehe. Dann die letzte Frage noch, dann höre ich auch mit diesem technischen Kram, da können wir wieder andere Geschichten erzählen. Du hast mir erzählt, es gibt auch Rennballons, also die schneller steigen, die eine andere Form haben oder sowas. Die sind alle entstanden, wenn ich heute so Bilder sehe von Ballon-Meetings, da gibt es so die Spalenballone, also da kann ich dir leider nur wenig sagen.

Ah, okay. Aber die steigen schnell und die fallen schnell und die sind ganz toll manövrierbar, also das sind schon, Die jungen Piloten, da müsstest du mal mit jungen Piloten sprechen. Okay, aber ich glaube, der Hintergrund ist, so wie ich es verstanden habe, so ein Ballon hat ja auch einen Widerstand, wenn er steigt, weil er halt eine große, bauchige Form hat. Und wenn du ihn schmaler baust.

Dann geht es schneller. Der geht schneller hoch und schneller runter auch. Weil ich mal so vom technischen Verständnis würde ich das mal so sehen. Ich habe darüber auch nachgedacht. Du hast mal erzählt, auch über die maximale Sinkrate, Selbst wenn das Gas in der Temperatur nachlässt und du fällst runter, durch die Fallbewegung, die so ein Ballon ja kriegt, bildet sich ja oben auch ein Sog sozusagen, da das ja praktisch so eine Art Tragfläche ist und dadurch hast du oben über dem Ballon immer so leichten Unterdruck, wenn du nach unten gehst und dadurch fällst du irgendwann auch nicht schneller.

Das hast du von jemand anders, nicht von mir. Okay, weil das stimmt nicht. Das weiß ich nicht. Da muss ich mal drüber nachdenken. Da müsste ja praktisch ein Unterdruck so viel Luftlehrer rauchen. Nicht Luftlehrer rauchen, aber du weißt. Was ich meine. Ich weiß schon, was du sagen möchtest. So ein Unterdruck, was bewirkt das? Der Unterdruck, du hast ja bei der Fläche, du hast ja den Unterdruck oben auf der Fläche, im Flugzeug.

Und unten... Du hast ja gesagt, er hat so eine maximale Sinkrate, die du bekommen kannst. Ich habe vorhin gesagt, 6 Meter pro Sekunde. Ja, genau. und das hängt wohl mit dieser Form zusammen weil er halt sehr bauchig ist und dadurch weil er halt durch das Fallen halt auch selber eine Luftströmung natürlich um sich herum hat und dadurch, aber vielleicht schwurbel ich auch vielleicht stimmt das auch gar nicht, irgendwie sowas, du hast mir warte mal, du hast mir noch eine Geschichte, hier, darf ich dir an die Geschichte erzählen und zwar es gibt da diverse Filmberichte und Geschichten auch und du bist einmal und das ist auch eine Frage, die hier kommt von, von einem unserer Hörer, der hat gefragt,

was ist das Kritische an einer Fahrt, die in Helgoland beginnen soll? Wie bereitet man sich auf die Risiken vor? Weil du bist ja von Helgoland auch mal geflogen. Nicht nach Helgoland, ich glaube, das wäre noch viel schwieriger. Aber von Helgoland bist du ja einmal geflogen, oder? Ja, bin ich zweimal.

Zweimal? Ah, okay. Zweimal. Wir sind einmal vor... Wann war das? Das war... 1988 sind wir mit drei Ballonen gestartet. Ja. Und dann, das war sehr aufregend, das war eine relativ kurze Vorbereitung. Da hatten wir einen Tonnenleger aus Bremerhaven, da hatten wir uns am Abend vorher in Bremerhaven getroffen.

Der Tonnenleger, der hat uns am nächsten Morgen, der Samstag vor Pfingsten war das, der hat uns dann nach Helgoland gebracht und wir hatten uns eigentlich gefreut auf ein schönes Wochenende auf Helgoland. Ja, genau. Aber als wir da ankamen, haben wir Wetter gemacht und da haben die Meteorologen uns gesagt, wenn, dann müsst ihr heute fahren.

Oh, okay. Also heute Nachmittag. Ja, okay. Also war nichts mit dem schönen Wochenende auf Helgoland, war nichts. Okay. Und da mussten wir uns ganz schnell entscheiden und haben dann auch die Fahrt hingekriegt, sind dann vom Mittelland aus, sind wir dann gestartet und sind dann alle. Ganz kurz, was ist Mittelland?

Das ist so eine Coole. Es gibt das Unterland, Mittelland und Oberland. Ah, okay. Also ihr seid nicht vom Flughafen, sondern von der Insel selber, ne? Von der Insel selber, ja, ja. Nicht von der Düne. Und der Flughafen ist ja auf der Düne, der Flugplatz. Und da sind wir dann alle gelandet an der B6 zwischen Cuxhaven und Bremerhaven, da sind wir alle irgendwie, runtergegangen und ich wollte dann unbedingt noch mal und dann habe ich mich da noch mal wirklich und damals waren wir alle junge Piloten, also wir waren schon alle älter, aber wir waren mit Erfahrungsmäßig jung waren wir und, Und da habe ich schon ein bisschen mehr Verantwortung gezeigt für meine Passagiere.

Und da habe ich schon Sicherheitsanzüge für alle an Bord. Wir waren zu viert an Bord. Da habe ich Sicherheitsanzüge verlangt. denn wir wussten nämlich nicht, was wir, wenn wir jetzt im Watt runtergehen, ob wir da auch gleich gerettet werden können. Und das war für mich sehr wichtig. Und das Wetter muss stimmen.

Also ich bin bei der Fahrt, die ich da vor, das ist ja auch mittlerweile schon wieder zwölf Jahre her oder zehn Jahre, da habe ich, Drei Anläufe genommen. Den Ballon habe ich immer auf der Insel gelassen. Und das klappte einfach nicht. Das Wetter hat nie gepasst. Ja, okay. Also du wolltest auch so fliegen, dass du zumindest Ebbe hast. Sehe ich das richtig?

Nee, das war für mich unerheblich. Das war mir egal. Aber habe ich Hochwasser oder Niedrigwasser, das war für mich wichtig, dass wir da wenigstens körperlich ausgerüstet sind. Verstehe ich, das ist gut. Und da gibt es, glaube ich, auch Filmböckberichte davon und sowas. Ja, gibt es. Da habe ich ja ein Team vom NDR mit drin gehabt und dann die Inselfotografin.

Die hat schöne, die hat wunderschöne Bilder gemacht. Das werde ich verlinken, sodass man das sehen kann. Ich habe es nämlich auch im Netz gefunden. Das Netz vergisst ja nichts. Aber jetzt, erzähle ich ihr gleich noch mal was. Aber eine Frage noch, Performance, also Leistungsdaten. Also du musst schon dein Startgewicht gucken, wie schwer jeder ist.

Komme ich denn überhaupt hier hoch? Ja, du musst das berechnen. Deswegen verlangen wir von den Passagieren auch immer ihre Gewichte. Ja, okay. Und was ist einfacher, bei warmem Wetter zu starten oder bei kalten Wetter? Kalten Wetter, bei kalten Wetter. Umso besser trägt der Ballon. Weil du brauchst weniger Temperatur, wie ich vorhin schon gesagt habe, der Unterschied Außen-zu-Innentemperatur.

Wenn die Außentemperatur sehr niedrig ist, dann brauchst du auch innen nicht 100 oder 90 oder 100, da kannst du schon mit 70 Grad in die Luft kommen. Ah, ich verstehe. Also bei kalten Wetter kannst du auch länger fliegen? Du kannst auf länger fahren. Übrigens mit dem Fliegen und mit dem Fahren, das ist auch so eine Geschichte.

Die Welt fliegt mit dem Ballon. Nur in Deutschland. Hat man sich angewöhnt, fahren zu sagen. Und man hat die ersten Begriffe der Luftfahrt, die hat man aus der Schifffahrt übernommen. Auch die Fahrzeugbeleuchtung. Backbord rot, Steuerbord grün. Du warst Ziehfahrer, also warst du auch ein Luftfahrer. Das hat man, zum Beispiel hat Eckart, der Pilot von der Hindenburg und Zeppelin, der hat seine ersten Nautiker vom norddeutschen Lloyd genommen, in Bremen.

Das waren alles Seeleute. Ja, verstehe. Aber ist es denn auch so, also jetzt mal ausgehend davon, die Deutschen sagen, was sagt denn der Engländer? Die Engländer benutzen ja gerne. Der fliegt. Der fliegt den Ballon. I fly a balloon. Ich sage immer, im Deutschen ist es alles, was leichter ist, als sein umgebendes Medium fährt.

Mhm. Der Ballon leichter als Luft, fährt. Das Luftschiff leichter als Luft, fährt. Das Schiff leichter als Wasser oder verdrängungsmäßig, fährt. So kann man sich das merken. Nur in der deutschen Sprache. Ich frage deshalb, weil die Engländer sagen ja bei der Schifffahrt auch immer zu den Schiffen, she sails, auch wenn das Motorboot ist.

Aber bei Ballons sagen sie flying. Ja, ja, ja. Nicht, dass die Engländer auch zu seinem Ballon sagen, it's sailing oder so. Nein, nein, nein. Der Flyer-Ballon. Aber du hast recht, die Engländer sailing. Egal, ob das ein Segelschiff ist oder ein Motorschiff. Ist egal. Haben wir den Kreis zur Seefahrt wieder geschlossen, finde ich.

Es ist mal sehr wichtig, dass wir eine runde Geschichte machen. Ich habe mal eine Kategorie in meinem Podcast, Die nennt sich On This Day, also was an einem, in dem Fall 12. November, habe ich bis jetzt noch gar nicht erzählt, an einem 12. November passiert ist und ich habe nämlich hier zwei Sachen rausgesucht.

Für unsere Hörer einfach nur als interessantes Faktum und zwar ist am 12. November 1784, also am 12. November 1784 ist James Sadler mit einem Wasserstoffballon, war das der erste englische Aeronaut, der stieg an diesem Tag mit einem Wasserstoffgefühlten Ballon und landete nach 20 Minuten später, flug wieder und zwar ist er von Oxford nach Ellsbury geflogen. in Buckinghamshire.

Das ist ein früher gut dokumentierter Ballonaufstieg in England. Das war der erste am 12. November. Also ein Jahr nach den Gebrüder Montgolfier. Die sind am 21. November 1783 gestanden. Ja, genau. Und er hat das ein Jahr später gemacht mit einem Wasserstoffballon. Und das ist eben das war eine Schalljähre.

Weil der es gibt eine Mongolfiere und die Gasballonen sind Schalljähren. Das waren die ersten Wasserstoffballone in Frankreich. Das war Professor Schall, das war der erste Pilot, der mit Wasserstoff in die Luft ging. Ah, okay. Aber noch vor deinem englischen Freund, den du eben genannt hast. Ja, genau. Aber immerhin am 12. November. Und dann ist was anderes passiert am 12.

November, aber links zwei Jahrhunderte, knappe zwei Jahrhunderte später. Am 12. November 1981 ist Double Eagle V, die erste bemannte Ballon-Pazifik-Überquerung, passiert. Am 12. November sind sie dann wo gelandet? In der Landung in Kalifornien. Sie sind in Japan los und am 12. November in Kalifornien gelandet.

8.300 Kilometer oder 84,5 Stunden waren sie unterwegs. Das war Ben Abruzzo, Larry Newman und Ron Clark und Rocky Aki. Also sie waren zu viert unterwegs. Und da haben sie die Reise gemacht. Ich bin gerade am überlegen, wenn du mir das vorher gesagt hättest, dann hätte ich mich da schlau gemacht. Da gab es ja so einen ganz tollen Ballonfahrer, einen Amerikaner, einen ehemaligen Marineflieger, Das fällt mir jetzt nicht ein. Egal. Der hat ja auch die wildesten Sachen gemacht.

Und Mensch, wie hieß der noch? Aber das ist, ja, ja, die sind damals über den Pazifik. Dann gab es ja schon mehrere Atlantiküberquerungen. Und dann 1999 gab es dann die erste Weltumseglung. Ja, genau, richtig. Das war gerade noch im letzten Jahrhundert. 1999. Bertrand. Diese Kombo aus Gas und mit Heiß. Damit sie besser in der Vier konnten. Richtig, ja.

Aber ich habe eine andere Rubrik ja noch und zwar die kleine Geschichte zum Ende. Also keine Sorge, langsam kommen wir doch, wir sind schon eine Stunde 20 hier unterwegs, aber langsam kommen wir doch langsam zu unserem Ende, unseres Podcasts. Ich habe ja gesagt, man kann einen ausreden lassen. Also die längste Episode bei mir war vier Stunden knappe, nur mal so als Info.

Keine Sorge, machen wir heute nicht. Aber du hast mir erzählt, als kleine Geschichte, dass du mal mir, also du hast das erste Mal getroffen, du hättest eine, wo du mit einem kleinen Flugzeug durch Europa geflogen bist, nach Spanien runter und sowas. Ich bin geflogen mit meiner Frau von Bremen nach Wien.

Von Wien haben wir einen Flugplan aufgegeben nach Florenz. Da sind wir dann durchs Inntal geflogen und wollte eigentlich dann doch wegen schlecht Wetter, wollte ich noch in Innsbruck landen. Und dann haben wir, Kontakt zu Innsbruck aufgenommen und wollten dann zum Brenner fliegen. Und da hat er gesagt, warten Sie, wir haben da eine Meldung von einem VfR-Flieger, der kommt gerade aus Italien nach Innsbruck.

Und da hat er den gefragt, wie ist denn das Wetter südlich vom Alpenhauptkamm? Und da hat er gesagt, Sicht von Pol zu Pol. Und dann habe ich ihn nochmal gefragt wie ist denn die Untergrenze über den Brenner und da hat er mir knapp 1000 Fuß gegeben und da sind wir da reingeflogen und dann hielt der Brenner, also es war alles bewölkt und dann hinter dem Brenner riss die Wolkendecke auf, du es war ein, es war Wahnsinn und da sind wir, aber mittlerweile.

Hatten sie schon gesagt, Florenz hat uns nicht mehr akzeptiert. Da mussten wir dann in Roscomantico, das ist ein kleiner Platz zwischen Verona und dem Gardasee, mussten wir da landen. Da mussten wir noch Zoll machen. Das war eben damals so. Und da sind wir dann weiter, da haben wir da übernachtet. Der Zoll, der hat uns angeguckt, hat abgewunken und dann haben wir da übernachtet am nächsten Morgen, der Platz war noch geschlossen und da haben die gesagt, wir können aber so raus sind wir dann nach Florenz Florenz zwei Tage dann über die Südspitze von Sardinien das ist Cagliari ist das Cagliari?

Cagliari sind wir von Cagliari, da haben wir übernachtet und von da aus nach, Algier Al-Ghir, wollte ich eigentlich weiterfliegen nach Marokko. Das war 1975. Ja. Und da wollten wir nach Marokko und da hat damals Spanien, die West-Sahara aufgegeben. Da gab es ja noch Spanisch-Sahara. Ja. Damals, wenn du dich daran erinnerst.

Nein, aber ja. Okay, die hatten das freigegeben. Und jetzt hatte sich Marokko und Algerien, die hatten sich darüber gestritten, wer das bekommt. Und da durften wir dann nicht mehr nach Marokko fliegen. Und da haben die zu mir gesagt, in Algerien, wenn wir wieder los wollten, du musst zurück nach Italien da habe ich gesagt, Mensch, da komme ich ja gerade her da will ich nicht hin, und dann habe ich gesagt, okay dann fliege ich nach Spanien dann sind wir nach Almeria geflogen Almeria, haben wir gebunkert und haben nur noch was gegessen und dann haben wir Flugplan gegeben nach, nach, Tanga.

Ja, okay. Da ging es ja wieder. Ja, genau. Nach Marokko. So, und dann... Habe ich den Flugplan und da war die AIS und Meteor, das war ein Dresen. Und da habe ich dann so den Flugplan aufgegeben und so weiter und habe es da rüber geschoben. Und da kommt so ein Meteorologe an und sagt zu mir, ich schaffe das nicht.

Da habe ich gesagt, wieso schaffe ich das nicht? Natürlich, ich habe da gerade ihr Wetter geholt und so weiter und so weiter. Da sagt er, schaffen Sie nicht. Ich schaffe das. und dann sagte er, den Flugplan habe ich gehabt und dann bin ich, mit meiner Frau zur Maschine, da waren wir noch nicht verheiratet und dann sind wir da zur Maschine sind losgeflogen und, dann habe ich Malaga angerufen hat Malaga gesagt ähm.

Ich würde das nicht mehr schaffen. Da habe ich gesagt, okay, wenn ich das nicht schaffe, dann fliege ich nach Gibraltar. Und da hat er gesagt, Sie dürfen nicht nach Gibraltar fliegen. Weil damals hat Spanien Probleme mit England gehabt, fliegen Gibraltar. Du musstest immer über Marokko nach Gibraltar fliegen.

Du durftest nicht von Spanien direkt nach Gibraltar. Und dann habe ich gesagt, ja, stand by. Und dann habe ich angerufen, habe ich die Frequenz gewechselt auf Gibraltar dann habe ich gefragt, ob die mich akzeptieren und da hat er gesagt ja, you are hardly welcome ich habe das noch so im Ohr you are hardly welcome und dann bin ich wieder zurückgegangen auf Malaga und habe gesagt, ja die akzeptieren mich, ich darf da ich brauche nur eine Durchfluggenehmigung mehr durch die Kontrollzone von Malaga und dann hat er sich nicht mehr gemeldet, der hat nicht mehr geantwortet Ich habe den drei, vier Mal gerufen.

Der hat nicht mehr, da waren die irgendwie stinkig. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall. Und es wurde tatsächlich dunkel. Und dann hat der und dann hat der mit mir, are you familiar with the GCA? Ah, okay. Und da habe ich gesagt, yes, I am. Und das war, wir hatten früher in Bremen, wir hatten immer GCA geübt, in Wittmund. Jever und Wittmund.

Kannst du immer noch machen. Das haben wir aber aus Jux und Tollerei. Jetzt sind wir hingeflogen, GCA. Und das war wirklich voll stumm, dunkel. Und dann bin ich da in die Breite runter. Das war unheimlich spannend. Aber ganz kurz, darf ich mal ganz kurz erbrechen? Du musstest um Malaga herumfliegen, deswegen hat es länger gedauert? Oder wie war das?

Ja, ich bin raus aus der Kontrollzone. Ich hätte ja direkt durchfliegen können. Aber um mit keinem Ärger zu kriegen, bin ich dann rausgeflogen und dann hat das alles ein bisschen gedauert. Bist du über das Wasser geflogen oder wie bist du dann geflogen? Ja, über Wasser. Hattest du da auch schon Schwimmwesten mit? Wahrscheinlich nicht.

Immer Schwimmwesten. Dafür bist du sieben. Ich bin ja früher schon viel nach England geflogen. Ja, okay, verstehe. Da bin ich in Liverpool und wo ich da überall war. Und South End on Sea, Eco-Golf, Mike Charlie, das waren auch tolle Flüge. Nun, auf jeden Fall sind wir dann in Gibraltar gelandet, da sind wir dann zwei Nächte und dann sind wir weiter nach Casablanca, Casablanca-Fees und der Mann am Tower, der hatte noch gesagt, diesen Flugplan, heben Sie den gut auf.

Den, weil, nee, das war so, ich habe den Flugplan noch hier. Er hat mir, eben weil der mir gesagt hat, Tanger schaffe ich nicht, da habe ich gesagt, okay, dann fliege ich nach. Gibraltar. Und dann hat er mir den Flugplan Gibraltar gegeben. So war das. Und dann bin ich auf dem Weg zur Maschine, habe ich zu meiner Frau gesagt, du sag mal, wir dürfen doch gar nicht direkt noch geprallter fliegen, aber ich habe hier den Flugplan.

Den hat er abgestempelt. Und dann hat der, Der Controller in Gibraltar hat gesagt, heb den gut auf, du willst ja wieder nach Hause fliegen. Wir mussten ja durch Spanien durch, aber da war nichts mehr. Da sind wir dann über Valencia, Franke, Gerona und dann sind wir da irgendwie nach Bremen zurück. Das war eine Wahnsinn.

Wir hatten mit Null Mark, also wir hatten kein Pfennig mehr. Wir haben da Kohle ausgegeben ohne Hände. Aber deshalb sind wir auch heute noch verheiratet. Ja, sehr schön. Vielleicht hast du ja noch Bilder, dann kannst du dir da mal ein Foto machen, dann schickst du mir das. dann tue ich das dann mit rein.

Ja, da gibt es, da mache ich gerade Ölwechsel, glaube ich, mit dem Felsen im Hintergrund, mit dem Gebreiter Felsen und dann mache ich nochmal auf dem Ebron, da sitze ich vor der Maschine und mache Flugvorbereitung und so, da gibt es irgendwie, ich mache mir da noch Gedanken auch vom Ballonfahren und was ich dir da dann auch mit Ballonrudern und diese ganzen Geschichten.

Ja, ja, sehr, sehr, sehr gerne. Ich möchte mal ganz kurz noch mal erzählen für unsere Hörer, dass so ein Flugplan, heute gibt man das ja alles elektronisch auf, aber früher war das ja wirklich so, da bist du zu diesem Flughafen gegangen, wo das C war, da stand da noch eine Person oder du hast zum Flughafen, zum Tower oder irgendwas gegangen, hast einen Flugplan handgeschrieben in dieses Flugplan-Formular, wo du hin willst und der hat dann Stempel drauf gemacht, so kenne ich das ja auch noch, Stempel, und hat es dann in das AIS-System eingepflegt und damit war ein System drin und dann hast du praktisch einen Flugplan gehabt, dann musst du es ihn noch öffnen, sozusagen.

Also das war, ja, so war das früher. Also so habe ich es auch nochmal gelernt. Also wir haben es auch schon elektronisch abgegeben, aber so kenne ich es halt. Ich habe hier noch, Ich habe ja alles weggeschmissen. Ich habe ja dir noch, das sind alles meine Plätze im Ausland. Ja, ja, sehe ich schon. Bottlang und so, verstehst du?

Ja, genau. Und wir hatten ja richtige Koffer mit. Und der Michael Brutsch, der mich da auf den Stammtisch aufmerksam gemacht hat, der hat mir jetzt letztens, wir haben da so ein Österreicher Stammtisch, und der hat mir gezeigt, wie der heute Flugvorbereitung macht. Das macht ja alles auf dem Handy und dann hat der, es ist ein Wahnsinn.

Das ist irre. Und was ich auch immer so sehe, was die Piloten heute für Bilder machen können, das wäre so schön, wenn wir wir waren ja, du hattest ja nur einen 36er Film und wenn die erste Aufnahme nichts wurde, Dann war es Pech, aber heute kannst du ja 10 machen. Eine wird schon irgendwas. Also ich habe für dieses Medium auch sehr früh schon genutzt, als es anfing, die ersten Videokameras, ich war mehr so der Videotyp, als die ersten Videokameras anfingen.

Ich glaube ab 2005 oder sowas habe ich unendlich viele Aufnahmen von Anflügen und allem Mögliche gemacht. Und ich habe vieles auch noch übrig. Und das schätze ich auch, so Erinnerungen, die man jetzt noch hat. Also wenn man ein älteres Material zu finden von Anflügen und Videoaufnahmen, wird halt schwierig.

Das siehst du ja auch, das Archiv, was wir von dir haben, wahrscheinlich ist nur das, was im öffentlichen, rechtlichen da ist. So Privates hatte man damals kaum noch. Genau. Da hat sich viel geändert. Aber auch, was wir festgestellt haben, früher gab es ja, da haben wir das letzte Mal drüber gesprochen, beim Stammtisch, mit Kopfhörern.

Wir sind ja nie mit Kopfhörern geflogen. Und das ist an unsere Ohren gegangen. Ganz kräftig. Ich bin ja mit einer 150er nach England geflogen. Das war ja nur, du bist ja nur im Krach geflogen. So habe ich auch gelernt. Ich habe auch einen Knacks im Hören drin. Und auch selbst bei der Berufsfliegerei ging es erst richtig los mit geräuschkompensierten Kopfhörern.

Und irgendwann ging es um die 2000 oder 96, da ging es so ganz langsam los, dass die Firmen Geld in die Hand genommen haben und einem ein anständiges Kopfhörer gegeben hat. Vorher hast du dir entweder selber was besorgt oder bist halt mit Ohrenstopfen geflogen oder sowas in Art. Also für unsere Hörer.

Aber heute geht kein Mensch mehr ohne einen geräuschkompensierten Kopfhörer mehr auf Reisen. Ja, also wir hätten das auch früher schon machen können, aber da waren wir zu blöd. Wir haben da einfach früher haben die gesagt, wenn du in die Disco, die haben gesagt, wenn ihr immer in die Disco geht, dann hört ihr später schlecht.

Da haben wir auch drüber gelacht. Ja, ja, ja. Okay, wir können ja mal langsam den, aber ich kann ja jetzt eröffnen, ich meine, du Lust hast, da kann auch jeder hören, wir machen mal ein Flugzeug. Hast du Lust drauf, mitzukommen mit mir? Ja, gerne. Ja, dann machen wir das mal. Habt ihr alles gehört? Aber du, es läuft ja alles nicht weg.

Ja, ja. Wenn man immer nur vorweg schiebt die Sachen, dann passieren sie nie. Man muss ja auch einen Eingriff nehmen. Dass wir uns heute getroffen haben, ist ja auch ein Wunder. Ja, genau. Eigentlich hatten wir uns für morgen verabredet. Sehr schön. Dann machen wir mal so ein bisschen den Sack zu. Ihr wisst ja, die öffentlichen, wo man mich erreichen kann, steht im Sendeplan immer hinten drin, über Telegram, über E-Mail und auch über den Signal Channel.

Da müsst ihr mich selber anschreiben. Da gebe ich euch den Link. Den Franz, dich können wir über deine E-Mail erreichen, oder? Wenn ihr wollt, dann würde ich sie auch mit reinschreiben oder zumindest auf deine Webseite verweisen. Und in der Webseite steht dein E-Mail drin, habe ich gesehen. Meine E-Mail-Adresse kannst du schon nehmen. Hast du die?

Die habe ich. Die Info, ne? Die Info at Ballonwelt. Ne, Taucher at Ballonwelt. Ja, kannst du auch Info at Ballonwelt oder Taucher at Ballonwelt. Die schreibe ich nicht rein, weil dann kriegst du nur Spam, aber die Leute schreiben mich an, Info at Ballonwelt oder deine Webseite und da wird ja verlinkt dann drauf, dann geht das.

Ich muss sowieso, das mache ich schon seit fünf Jahren, mache ich eine neue Homepage. Ja, okay. Seit fünf Jahren. Fünf Jahre. In dieser schnebeligen Internetzeit. Mein Gott, wenn das mal gut geht. Okay, cool. Okay. Franz, ich bedanke mich ganz herrlich. Und ich suche mir in den nächsten Tagen, suche ich mir was raus an Bildern.

Während ich mit dir gesprochen habe, Steffen, fehlen mir noch so viele Sachen. Meine ganzen Greenpeace-Geschichten in Indien, in Istanbul, in Quebec, die Verhaftungen. Ich habe so viele Dinge noch gemacht. Das wissen wir jetzt, während des Reden, wir könnten wirklich viel Strumpen reden. Aber ich habe jetzt einen Durst. Ich muss jetzt kurz reden.

Dann machen wir jetzt nochmal offiziell Tschüss an alle. Wiedersehen. Und du bleibst noch ganz kurz ran. Ich sage nur mal für den Podcast Tschüss. Und du sagst auch nochmal Tschüss, bitte. Tschüss. Hat mir Spaß gemacht. Danke, danke.

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