
DERMOBILIST E-Mobilität und Elektroauto ohne Mythen· Staffel 2026· Folge 38
Wo Europas Autoindustrie wirklich sparen müsste (#038)
Donnerstag, 29. Oktober 2026 · 1 h 02
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Shownotes
In dieser Folge von dermobilist spricht Host Volker Froese mit Sebastian Henssler, Herausgeber von Elektroauto-News.net, über die Lage der europäischen Autoindustrie. Es geht um Markengeschichte, chinesische Konkurrenz, den Wandel im Autohandel und die Kostenstruktur der Hersteller. Du erfährst, warum Planungssicherheit für die Branche wichtiger ist als neue Förderungen.
Zu Gast
Sebastian Henssler, Herausgeber Elektroauto-News.net
Sebastian Henssler macht mit seinem Team Elektroauto-News.net, ein deutschsprachiges Portal zur E-Mobilität. Das Team veröffentlicht täglich Nachrichten zu Modellen, Märkten und Herstellern. Dazu gehören ein wöchentlicher Podcast und ein Newsletter, der dreimal pro Woche erscheint. Er war der erste Gast von dermobilist und ist nun zum zweiten Mal dabei. Nach eigener Aussage ist er seit 2016 in der E-Mobilität unterwegs. Er fuhr unter anderem den ID. Polo in Wien und den Xpeng L03 in Basel und besuchte für die Folge den Pariser Autosalon und Toyota in Brüssel.
Sebastian Henssler war auf dem Pariser Autosalon. Die Stars waren für ihn zwei der kleinsten Fahrzeuge: die neue Ente von Citroën, für ab 2028 um die 15'000 Euro im Gespräch, und der Smart #2. Am Beispiel seiner Eltern zeigt er, wie stark Emotion wirkt. Sie kauften einen Renault R5, weil er ihnen gefiel, die Batterievariante war ihnen egal. Sein Fazit: Europas Markengeschichte kann tragen, rettet aber nur mit guter Technik dahinter. Den ID. Polo hält er für ein gutes Produkt, auch wegen des bestehenden Händler- und Servicenetzes von VW.
Volker Froese bringt den Vergleich Porsche gegen Xiaomi SU7 ein. Sebastian Henssler erklärt, dass Porsches wichtige Absatzmärkte in China wegbrechen, weil dort Nationalstolz und bessere Pakete zu tieferen Preisen zählen. Im Handel sieht er eine Verschiebung: Xpeng baut in Deutschland ein Netz von rund 110 Händlern auf, 130 sind angepeilt. Volker Froese berichtet von einem VW-Händler, dessen Werkstatt bei Elektroautos kaum Arbeit hat. Sebastian Henssler rät Händlern, ein Gesamtpaket mit Wallbox, PV-Anlage, Ladetarifen und THG-Quote anzubieten.
Den grössten Kostenblock sieht Sebastian Henssler nicht in der Produktion, sondern in Verwaltung und mittlerem Management. Er schlägt vor, dass ein Konzernchef sein Gehalt bei 250'000 Euro deckelt und bei erreichten Zielen hohe Boni erhält. Zur Toyota-Strategie mit Hybrid, Wasserstoff und erneuerbaren Kraftstoffen bleibt er skeptisch. Am meisten fehlt der Branche aus seiner Sicht ein verlässlicher politischer Rahmen. Volker Froese ergänzt: China setzt auf Batterie und Photovoltaik, weil es damit Geld verdienen will.
Das erfährst du in dieser Folge
- Sebastian Henssler: Die Markengeschichte europäischer Hersteller kann tragen, sie rettet den Markt aber nicht ohne gutes Produkt dahinter.
- Sebastian Henssler: Viele steigen aufs Elektroauto um, weil es ihrem Geldbeutel guttut, nicht primär wegen der Umwelt.
- Sebastian Henssler sieht den grössten Kostenblock der Hersteller in Verwaltung und Management, nicht bei den Mitarbeitenden in der Produktion.
- Sebastian Henssler schlägt vor, dass ein Konzernchef sein Gehalt bei 250'000 Euro deckelt und nur bei erreichten Zielen hohe Boni bekommt.
- Volker Froese berichtet von einem VW-Händler, dessen Werkstatt bei Elektroautos kaum noch Arbeit hat. Sebastian Henssler rät Händlern zu Angeboten rund um Wallbox, PV-Anlage und THG-Quote.
- Sebastian Henssler: Wasserstoff kostete 2016 rund 8 bis 9 Euro pro Kilo, heute 16 bis 17 Euro. An die Prognose von 6 Euro bis 2040 glaubt er nicht.
Fragen aus der Folge
Warum reicht die Markengeschichte für Europas Autobauer nicht aus?
Sebastian Henssler sieht in Marken wie Renault, Citroën oder VW eine echte emotionale Bindung. Diese Geschichte kann tragen, aber nur, wenn die Technik nachzieht. Ohne vernünftiges Produkt rettet sie den europäischen Automarkt nicht.
Wie können Autohändler im Elektrozeitalter noch Geld verdienen?
Am Service von Elektroautos verdienen Händler weniger, weil es weniger zu tun gibt. Sebastian Henssler rät, ein Gesamtpaket zu verkaufen, etwa Wallbox, PV-Anlage, Ladetarife und Hilfe bei der THG-Quote. So schaffen Händler Mehrwert und neue Einnahmen.
Was fehlt der Autoindustrie laut Sebastian Henssler am meisten?
Ihm fehlt vor allem ein verlässlicher politischer Rahmen, der sich nicht alle drei Jahre ändert. Er sagt, das höre er von Herstellern und Zulieferern gleichermassen. Mehr Förderung ist für ihn nicht der entscheidende Punkt.
Wenn du nach dieser Folge besser verstehst, warum Händler und Hersteller umdenken müssen, abonniere dermobilist und teile die Folge mit jemandem, der im Autohandel arbeitet.
Kapitel
Cold Open
Begrüssung und Vorstellung Sebastian Henssler
Pariser Autosalon: Citroën Ente und Smart #2
Renault R5, Emotion und europäische Markengeschichte
VW: Rückkehr zu alten Namen und ID. Polo
Luxussegment: Porsche, Jaguar und Range Rover
Kosten im Massenmarkt, Porsche gegen Xiaomi SU7
Günstige VW-Modelle, NIO und Xpeng in Europa
Autohandel und Werkstätten im Wandel
Kostenstruktur, Verwaltung und Stellenabbau
Lernen von China und Managergehälter als Signal
Volvo im Geely-Konzern und Tesla Roadster
Toyota-Strategie und fehlende Planungssicherheit
E-Fuels, Wasserstoffpreise und VW-Software
Chinas wirtschaftliche Motive und Abschluss
Schlagworte: Pariser Autosalon, Elektroauto-News.net, Xiaomi SU7 gegen Porsche, ID. Polo, Autohandel im Wandel, Kostenstruktur Autoindustrie, Xpeng Händlernetz, Wasserstoffpreis, Planungssicherheit Verbrenner-Aus, Tesla Roadster
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Ob das überhaupt Sinn ergibt, so ein Fahrzeug auf die Straße zu bringen, brauchen wir auch nicht diskutieren. Das ist wie der XDSCB oder Performance-Sportwagen brauchst du nicht.
Hast du mal wirklich das Gefühl hatte, aber die haben es verstanden. Also die glänzen jetzt nicht durch die allerletzte beste Technik.
Das ist Aussage, über alle Hersteller hinweg, da brauchen wir gar nicht nur VW klicken. Ganzen europäischen Hersteller, wo einfach weißt, du hast da so viel Fett, dass du mitschleppst und aushältst.
Herzlich willkommen bei der Mobilist, dem Podcast für E-Mobility und Themen rund um die Mobilität von morgen. Mein Name ist Volker und ich führe dich durch diese Folge. Lass uns loslegen.
Als ich mit dem Mobilist neu angefangen habe im Februar, war er mein erster Gast und ich war damals unheimlich froh, weil ich einfach weiß, wenn der Sebastian bei mir ist, dann läuft das so richtig einfach wie geschmiert. Das macht Spaß. Das sind so Folgen, wo man so richtig Lust hat zuzuhören. Hoffe ich zumindest.
Also ich habe zumindest unheimlich Lust, ihm zuzuhören. Und welcome Sebastian Hensler hier bei der Mobilist, zum zweiten Mal, jetzt nach etwa einem halben Jahr. Ich freue mich unheimlich, dass du da bist. Und wir unterhalten uns heute so ein bisschen über, was geht denn ab in der Automobilindustrie momentan?
Und werden rechts und links ganz viel noch schauen. Hallo Sebastian, stell dich für die drei Leute, die dich noch nicht kennen, mal ganz kurz vor.
Hi Volker, vielen lieben Dank, dass du heute wieder zu Gast bei dir sein darf und vor allem ja Premiere-Gast und jetzt nochmal zur Halbzeit dieses Jahres, wobei wir gehen ja auch im Ende schon zu. Ich bin Sebastian, ich mache Elektroauton News mit meinem Team zusammen. Das ist ein Portal, deutschsprachiges Portal, welches sich rund um E-Mobilität beschäftigt und wir veröffentlichen täglichen Nachrichten aus dem Bereich Modelle, Märkte, Hersteller.
Also haben da einen tiefen Einblick drin, tauschen uns mit all diesen Parteien auch aus, klicken da drauf und versuchen das Wissen für unsere Leser, LeserInnen entsprechend aufzubereiten. Es gibt nur einen Podcast, der einmal die Woche erscheint und dreimal die Woche Newsletter, wo das Ganze nochmal kuratiert, kompakt zusammengefasst wird.
Dass du dich kurz vorm.
Ja, und da gleich der Call to Action. Also abonniert den Newsletter, der ist wirklich gut und hört auch mal in den Podcast rein. Und ich weiß, ihr habt zwischendurch auch noch ein bisschen Zeit, mal einen anderen Podcast anzuhören. Also falls ihr den noch nicht kennen solltet, dann definitiv abonnieren.
Der lohnt sich. Das ist sehr cool. Also es ist einer der wenigen Podcasts, die ich auch höre. Nicht regelmäßig, muss ich ehrlich sagen, weil ich schaffe es nicht immer, aber das ist einer, den ich auch höre. Vielen Dank, Volker. Sehr gern. Also wir sind vorhin in der Vorbesprechung habe ich so ein bisschen Halsstopf, ich muss Aufnahme drücken.
Wir sind schon mittendrin. Ja, was geht momentan so mit den Herstellern? Du warst in Paris unterwegs, du warst bei Toyota, du bist nächste Woche in München. Was läuft gerade? Was ist so dein Eindruck? Wo stehen wir?
Ja, es passiert sehr, sehr viel, das muss man ganz klar sagen. Das ist schwierig, das jetzt so runterzubrechen, aber ich versuche es mal ganz kompakt zu machen. Paris als Ausgangsbasis der Autosalam. Ich denke, da haben doch einige auch den Blick drauf riskiert, weil er war doch schon sehr präsent. Also für mich war es die bessere IAA, jetzt aus reiner Journalistensicht, weil wir halt in einem überschaubareren Raum, also nicht München Stadt und dann Hallo und irgendwo dazwischen nochmal irgendwo alles präsentiert bekommen, sondern an einem Ort, alle Hersteller zusammen und dort ordentlich aufgefahren, vor allem die Franzosen.
Also, das war ein richtiges Heimspiel. Das kann man ganz klar sagen von der Wahrnehmung her. Aber auch viel China-lastig. Das war für mich zu sehen, als ich in die Haupthalle reingekommen bin, du siehst einen riesen Renault-Stand gegenüber Dacia und dann steht direkt daneben Biwa D. X Peng. Lotus taucht dann wieder ein bisschen mit auf.
Also in dieser Haupthalle sind einfach die, ich sag mal, der Heimatmarkt vertreten und direkt daneben einfach auch schon die Wettbewerbermarktbegleiter aus China, was ja auch schon mal eine Ansage ist, alleine von der Position, wo ich mich dann hinstelle. Und ja, für mich war es schön, weil ich einfach viele Fahrzeuge an einem Platz gesehen habe, die ich vorher auch schon gesehen habe, teilweise, aber teilweise eben auch noch nicht oder nur auf Fotos und du konntest da ein bisschen mehr in den Austausch dann auch mit den Pressesprechern gehen, Pressesprecherinnen dann vor Ort.
Ja, wo fangen wir an? Vielleicht dem Star des Pariser Autosalon ist die Ente definitiv gewesen, hat die Mädchen ganz klar besetzt von den Schwerpunkten, die Herr Marcosas drin. Für mich, also war es einfach ein Auto oder ein Fahrzeug, ist ja kein Auto in dem Sinne, was einfach Emotionen geweckt hat oder einfach gemerkt hast, es ist wieder den Franzosen gelungen, dieses Retro-Feeling, diese alten Gefühle in ein neues Gewand reinzupacken.
Und wo es dann eben nicht um die letzten Kilometer im Reichweitenblatt geht, die letzte Kilowattleistung auf dem Papier, wie schnell das Fahrzeug von A nach B kommt oder wie schnell der Sprint von 0 auf 100 ist. Es ging einfach um dieses Gefühl, was da transportiert wird. Und das kombiniert mit einem modernen Design zu einem sehr okay-Preis wahrscheinlich, um die 15.000 Euro stehenden Raum ab 2028.
Für die Stadt definitiv gut gemacht und tolles Auftreten und vor allem mal ein bisschen was anderes, als du heutzutage siehst, nicht der XDSUV, von dem man natürlich auch genügend vor Ort gesehen hat. Also man kann das schon nachvollziehen, warum das Fahrzeug die Blicke auf sich gezogen hat. In der anderen Halle gegenüber war dann Smart unterwegs, die den Hashtag Two, den Nachfolger des Fort-Two vorgestellt haben.
Da war ich auch mit dabei, als er da reingekommen ist und war schon begeistert davon, als du diesen Messestand gesehen hast, es stand ein Hashtag 5 rum, ansonsten war leer, dann kommt er ums Eck rumgefahren. Und das war das einzige Auto, was er diesem Tag fahren gesehen habt auf dem Messestand, weil das bedingt durch seine Größe den geringen Wendekreis um eine Litfassäule rumfahren konnte, wieder seinen Platz gefunden hatte, abgestellt und war damit auch Publikumsliebling.
Also das waren die zwei Fahrzeuge, die schon sehr die Klicke auf sich gezogen haben. Und das, obwohl sie mit die kleinsten waren, wenn wir ganz ehrlich sind. Also man hat auch gesehen, kompakte Fahrzeuge können auch die Massen begeistern. Es müssen nicht mal die Riesenschiffe sein.
Ich erinnere mich jetzt gerade an den Renault, den R5, wo ich so das erste Mal wirklich das Gefühl hatte, oh, die haben es verstanden. Also die glänzen jetzt nicht durch die allerletzte beste Technik. Es diskutiert auch keiner über Akkus. Also was wir diskutiert haben beim R5, ist die unsägliche Lade, die unsäglichen Ladeanschlüsse, also dass man da in drei Versionen baut und zwei davon haben einfach keinen CCS.
Okay, aber da haben wir uns, glaube ich, auch hier in dem Podcast schon mal ausgelassen drüber. Aber das ist gar nicht das Wichtige. Wenn man mit den Leuten redet, kommen sie zu sagen, jo, also ich überlege mir jetzt schon umzusteigen. Also der R5, der ist schon cool. Die hast du mal geschaut, Akku und sonstiges.
Nee, aber der sieht einfach gut aus. Hey, okay, die haben irgendwas richtig gemacht. Und jetzt die Ente? Selbes Thema.
Also gerade bei dem R5 kann ich es aus eigener Erfahrung sagen oder aus meiner Familie, meine Eltern sind jetzt nach Jahren des Predigens in Anführungsstrichen auch auf Ehe umgestiegen, die hatten sich ein Renault Twingo bestellt, weil er auch einfach optisch gefallen hat, sind auch mit Gefahren, hatten gute Eindrücke davon.
Dann sind die Lieferzeiten aber immer weiter gestiegen, weil halt die Nachfrage relativ groß war und dann standen R5 da. Der hat den gefallen und gesagt, ja, dann legen sie noch was drauf und würden den nehmen. Die konnten sich es erlauben. Und sind dann Tag später damit weg. Und meine Mutter hat sich so drüber gefreut, also hat dann richtig gejubelt, wo der Verkäufer gesagt hat, ja, können wir machen.
Und hat sich so gefreut, aber da habe ich dann auch zu meinem Vater gesagt, ich hab dir mal auf Batterie geguckt, was für eine Variante habt und ja, ist egal, der hat uns gefallen. Da ging sie einfach nur um die Optik und dass es gepasst hat. Und die sind einfach begeistert. Früher sind die immer mit ihrem Cashkai rumgefahren, den sie immer noch haben, als der eigentlich das Hauptauto waren.
Der R5 sollte so der Ersatz sein, aber mittlerweile schiftet das alles zum R5 hin und du kriegst sie da kaum noch raus. Und das finde ich einfach auch echt schön, wie du siehst, dass diese Emotion, diese Verbindung da aufgebaut wird und wo wir dann auch wieder bei einem Punkt sind, den ich jetzt auch wichtig finde, wenn wir auf Europa blicken, auf die europäischen Marken, dass wir das halt immer noch als Pfund mit in die Waagschale werfen können, dass wir diese Heritage, diese Geschichte da mit herbringen, diese Marken, die emotional aufgeladen sind, zu denen man eine Verbindung hat.
Und egal, ob es jetzt Renault, Citrun, VW, Skoda, die Marken sind, man hat eine Verbindung dazu. Muss fairerweise aber auch sagen, man muss das jetzt auch ausspielen, muss die Technik nachziehen und dann die Verbindung aus beidem hinbringen, weil so eine Markengeschichte kann uns tragen, aber die wird uns nicht retten.
Also die wird den europäischen Automobilmarkt nicht retten, wenn wir nicht verstehen, da auch ein vernünftiges Produkt dran zu stellen. Und das gelingt ganz gut im Moment aus diesem Kompromiss, annehmbare Technik, cooles Retro-Design, was den Markenkern auch wieder gibt oder diese alten Modelle. Aber man muss eben schon darauf achten, was kommt eben noch auf die Straße.
Und ja.
Wir haben ja jetzt mit Renault, also mindestens mal den R5, die Ente. Eigentlich auch der Twingo. Der Twingo ist ja jetzt auch schon, die erste Version ist auch schon relativ alt.
Dem R4 hast du dann im Endeffekt noch.
Ja, richtig. Der aber nicht so extrem emotional geladen ist. Also das ist so eher wie diejenigen, die früher einen gefahren haben und ihn damals schon cool fanden, die fahren ihn jetzt vielleicht wieder. So ist das. Und jetzt schaue ich aber mal, blick mal rüber und bin gespannt auf deine Meinung dazu.
Wenn ich jetzt schaue, VW hat quasi beim Wechsel auf Elektro alles mit dem ID angefangen. Also der ID, was war's, drei zuerst, dann 4, 7 und so weiter. Wo man ja schon wusste, ja, das ist so Golf, Polo, Passat, Äquivalent. Und jetzt kommen sie ja doch wieder um die Ecke und gehen von dem ID wieder weg und sagen, das ist jetzt so der ID-Polo.
Beim ID-Bass war ja schon der Erste, der schon sehr früh eigentlich diesen Bass, die Anspielung auch früher hatte. Wie siehst du es? War das Taktik, zu sagen, wir brechen mal komplett mit der Linie und gehen dann wieder auf die alten Namen zurück? Oder haben die irgendwo mal unterwegs gemerkt, wir schmeißen eigentlich Geschichte weg, die uns tragen könnte?
Ich glaube, dass es tatsächlich eher unterwegs auf dem Weg dorthin aufgefallen ist, hinterher alles als Taktik zu verkaufen, ist immer schön einfach, das kann ich auch gut machen und sagen, es war alles Strategie und Taktik, ich habe das perfekt exzassiert. Nee, dem Pack glaube ich tatsächlich, dass es aufgefallen ist im Verlauf des Ganzen, dass sich der Markt aber auch in der Wahrnehmung weiterentwickelt hat und dass man deswegen dann eben auch diese Schritte gegangen ist.
Und das hat man auch gut umgesetzt, finde ich jetzt. Also man kann drüber diskutieren, ob jetzt der geänderte Name des IT4 zu VW ID Tiguan komplett das Feld distreht, weil am Ende vom Tag brauchen wir trotzdem ein gutes Produkt dahinter und da wird natürlich auch da entsprechend diskutiert. Aber wenn ich mir jetzt gerade den ID Polo anschaue, den ich auch in Wien fahren durfte, vor knapp einem Monat dürfte es gewesen sein, Anfang September, das ist ein gutes Produkt, das da steht.
Es hat einen Namen, dem man Vertrauen schenkt, oder dieser Namenszusatz Polo taucht mit, auf dem man Vertrauen schenkt. Es ist preislich annehmbar, sage ich mal. Ist natürlich immer noch zu teuer, wenn wir ganz ehrlich sind, da wird es auf den diesen Garten alles drauf ankommen, aber es ist ein Fahrzeug, was leistbarer wird als andere, die man schon gesehen hat von dem Konzern.
Und man sieht einfach auch da, findet eine Veränderung statt. Man kommt jetzt weg und man hat halt diese Verlässlichkeit bei VW, nennen wir es mal VW-Konzern, einfach auch. Du hast den Service, du hast den Handel, du weißt, wenn du Probleme hast, kriegst du geholfen. Also alles, was sich chinesische Marktbegleiter noch erarbeiten müssen, indem sie Händler, Servicenetze aufbauen, das hat VW einfach schon, das ist gesetzt.
Deswegen kannst du beim Preis auch ein Stück weit mehr verlangen, weil du ja dieses Vertrauen dann auch mit bezahlst und du weißt, okay, das Geld muss ich bezahlen, weil ich muss ja auch, die Händler müssen ja auch was verdienen, das Servicenetz sozusagen. Und trotzdem ist es gelungen, ein gutes Produkt hinzustellen, wo ich sage, das überzeugt, auch vom Fahrgefühl.
Das muss man halt auch immer noch sagen. VW hat den europäischen Markt auch verstanden im Sinne von Fahrgefühl. Ob das Produkt immer gänzlich verstanden ist, kann man diskutieren, aber du weißt zumindest, wenn du dich reinsetzt, du fährst ein VW. Das passt.
Ich würde mir so wünschen, eine Kombination aus chinesischer Technik und Markenidentität, Fahrgefühl von einem VW.
Das würde ich mir auch wünschen. Das sehen wir teilweise in China schon dann mit den X-Peng zusammenarbeiten, die dort auf die Straße kommen, die Unix-Modelle. Ist halt für Europa eher ein bisschen schwierig, glaube ich, weil du dann automatisch gleich für eine andere Formsprache, Designsprache mit reinbekommst.
Zu dem muss man ja bedenken, so ein ID Polo wurde jetzt nicht letztes Jahr angestoßen, zu fertigen, zu entwickeln. Das ist ja drei, vier Jahre in der Vergangenheit, wenn nicht noch länger. Das heißt, dieses Verschmelzen von Technik aus China und Marke auftreten aus Europa, das wird man bestimmt sehen, das dauert aber einfach noch, das wird vielleicht so 2030 rumkommen, wo wir das dann erstmal sehen werden in den nächsten Updates.
Gehe ich schon davon aus, dass man auch diese Stärken will dann im VB-Konzern. Was man aber aus meiner Sicht ganz gut verstanden hat und jetzt nochmal besser lebt, ist jetzt gerade, wenn ich an die Einstiegsmodelle Polo, Cupra Raval, Skoda Epic, Audi A2 E-Tron blicke, dass man die Plattform nochmal individueller gestaltet und abbildet, auch mit der Marken-DNA noch ein Stück weit stärker auflegt.
Das war der Audi A2E-Tron, also offen gesprochen, der A2 war, also da wäre ich lieber gelaufen als bei den Dingen mitgefahren. Also das war, das hat mich überhaupt nicht abgeholt, emotional. Und auch der A2E-Tron würde ich fahren, würde ich mal testen, aber das wäre kein Auto, was für mich irgendwo in den Sinn kommen würde, weil ich es einfach optisch auch nicht ansprechend finde.
Aber es gelingt einfach, dass man, dass diese Marken-DNA wieder zu spüren ist, dass man auch da Fans davon abholt. Und es gab viele Fans von dem Fahrzeug, wo ich sage, auch da hat man ja diesen Retro-Vibe dann, wenn du es so sagen willst, ein Stück weit adaptiert. Das ist, ja, ich finde das ganz spannend, wie man sich da entwickelt hat.
Und Skoda macht eh einiges richtig mit Zahlenmodellen, guter Preise, gleiches oder vergleichbares Netz wie ein VW an sich oder wie Volkswagen an sich und eine breite Auswahl an Modellen, also die haben nicht umsonst den größten Erfolg, gerade im VB-Konzern. Die machen einiges richtig, also da merkt man schon, es passiert was, findet eine Veränderung statt, du merkst es an den Zulassungen, dass ein hoher E-Auto-Anteil mittlerweile dort vorhanden ist, über alle Marken hinweg.
Aber auch da gibt es ja Veränderungen, wenn wir ehrlich sind, Porsche. Gestern wurde Mission S vorgestellt, leider kein E-Auto, sondern das ist halt Verbrenner durch und durch. Performance, ich glaube trotzdem, dass es funktionieren kann, jetzt mal abseits des Antriebs gesehen, weil die Menschen, die sich die Fahrzeuge leisten können, denen auch etwaige Strafzahlung egal, denen ist egal, ob der Liter Benzin irgendwann mal zwölf Euro kosten wird.
Da sind wir einfach in einem anderen Sphärenunweg, wo ich auch lernen musste, dass es, Mensch, Gipfergeld keine Rolle spielt. In diesem, das ist nicht mal ein Prozent von denen ihrem Cash, sage ich mal, was die haben. Und insofern ist das immer einfach von unten, also von unten in Anführungsstrichen betrachtet, zu sagen, ja, dir wird keiner fahren, die Autos sind zu teuer, wer will denn sowas mit den Strafzahlungen und so weiter.
Das interessiert da einfach nicht. Jaguar, gutes Beispiel dafür auch noch, wenn der E-Bubble kurz bleibt beim Type Zero One, der ja auch bewusst sagt, wir werden maximal 15 bis 20 Prozent unserer aktuellen Käufer behalten, künftig bei der Gruppe, weil die gehen von einem durchschnittlichen Preis von um die 85.000 Euro auf mal um die 170.000 hoch.
Klar, du suchst dir eine andere Zielgruppe, du stellst dich anders auf, du hast trotzdem die Markenheritage und die Stärke, die du mitnimmst und verbindest das aber mit einer anderen Positionierung. Und wenn du das sauber durchziehst und gepaart mit einer guten technischen Basis, dann kann das auch funktionieren.
Also gerade bei Jaguar bin ich, also ich durfte mir die vor einem Jahr schon anschauen, hab's dieses Jahr wieder die neuen Modelle auch von Range Rover gesehen, die ähnliche Richtung gehen und wo du dann auch hörst, die meisten Range Rover, die verkauft werden, sind individual Range Rover. Da wird der Lack nach der Farbe der Handtasche der Frau angepasst.
Das sind so Sachen. Da reden wir von 3.000, 4.000, 500.000 Euro für so ein Fahrzeug. Da verstehe ich, dass man keine hunderttausende Fahrzeuge mehr verkaufen muss. Da reichen auch ein paar Zehntausende, um entsprechend Umsatz und Marsch zu machen. Und der Wandel findet halt auch statt, das zieht sich auch da ein Stück weit auseinander.
Das ist ja so dieses Porsche-Feeling. Also ich habe mir nie einen Porsche gekauft, das liegt einfach nicht eben im Familienbudget, aber Besichtigungen bei Porsche schon mitgemacht. Und du kommst dann hin und dann kriegst du so ein bisschen mit von dem Erlebnis, oder? Die Kunden werden abgeholt, dann werden sie mal durchgeführt, dann geht man in die Lederwerkstatt, wo man dann so wirklich nicht aussucht, welche Farbe, sondern dann sucht das Leder aus.
Und zwar genau das Stück, das in dein Auto nachher eingebaut wird. Und du redest mit den Leuten, die es schneidern und die das parat machen. Das ist Erlebnis und dafür zahlst du und dafür zahlst du oft sehr viel Geld und das machen die Leute gern, weil eben es kommt nicht drauf an. Und da ist es vollkommen okay, dass man auch nicht so viele Fahrzeuge produzieren muss, weil eben es entsprechend bezahlt wird.
Porsche ist ja, so habe ich es wahrgenommen, dann mal mit dem Versuch, in den Massenmarkt zu gehen, auch mit den Modellen, den SUV-Modellen, wo man versucht hat, so ein bisschen breiter zu werden, mit dem Elektromodell für eine Viertelmillion, wo dann einfach die Chinesen um die Ecke kommen im SU7 und sagen, wir können das auch für ein Zehntel vom Preis.
Da wurde ihnen, glaube ich, dann auch gut aufgezeigt, das funktioniert so nicht. Und von dem her konsequent, dass sie da zurückgehen auf den Verbrennermarkt und auch vielleicht auch auf eine Nische dann wieder zurückgehen. Allerdings sollte sich der VW-Konzern gut überlegen, ob sie das auch in den Massenmarkt übertragen wollen, weil für den Polo-E-Benz, auch wenn er super daherkäme, zahlst du halt nicht 50.000.
Was er kosten müsste, wenn man die Strategie umsetzte, ne?
Ja. Nee, also ich glaube auch nicht, dass der Massenmarkt, das können wir auch relativ gut abtun, das wird nicht passieren im VW-Konzern, dass da der Wandel wieder zurückgeht, dafür sind die CO2-Strafzahlungen zu hoch, dass man den Weg nicht gehen wird. Man wird auch dann aufzeigen müssen, dass die Verbrenner auch nicht mehr günstig sind im Massenmarkt und spätestens dann wird es geschreit groß und dann reden wir jetzt auch mittlerweile von TCO, also Total Cost of Ownership, wo ja vor allem auch der Unterhalt dazu zählt, wo du einfach mittlerweile merkst, also die Menschen steigen jetzt nicht um, weil sie auf einmal erkannt haben, oh grün und nachhaltig, die merken das, weil sie im eigenen Geldbeutel
gut tut. Und wenn du halt ein E-Auto für ein Viertel von dem Preis wie ein Verbrenner fahren kannst, dann machst du das nicht, weil du was Gutes für die Umwelt tun willst. Das ist ein netter Buy-Effekt, ganz ehrlich. Aber du machst das, weil du deinen Geldbeutel schon willst. Und deswegen steigen die Absätze.
Das muss man mal ganz klar einordnen. Aber zu Porsche zurück. Die SUV-Modelle, gerade der Porsche Payen und Porsche Marcan sind ja die Bestseller dort. Das ist unbestritten so. Den Makan hat man ja auch auf freien Elektro erstmal umgestellt. Das war aber auch der Tatsache geschuldet, dass die Plattform die Alte das nicht mehr hergegeben hat, aus Sicherheitsgründen den Verbrenner auf die Straße zu bringen.
Also war man ja eigentlich eher gezwungen, diese Entscheidung zu treffen. Das sind auch zwei echt gute Fahrzeuge, die super fahren. Also ich durfte auch beide schon über einen längeren Testzeitraum testen und auch Taikan natürlich. Aber die Märkte brechen weg. Wir können ja nicht immer nur von Deutschland und Europa ausgehen.
Hauptabsatzmärkte waren China dafür, wo eben Geld auch noch ein Stück weit mehr vorhanden ist, dann zumindest in diesen Regionen, wo sich die Fahrzeuge positionieren. Und dann, so wie du sagst, auch in China kehrt mittlerweile eine Art Nationalstolz ein. Es kehrt mittlerweile auch. auch da das Verständnis ein, dass du ein besseres Package für einen geringeren Preis aus dem eigenen Land bekommen kannst, SU7 von Xiaomi, den du jetzt gerade ansprichst.
Und nur weil noch Porsche draufsteht, verkauft es sich halt nicht mehr wie ein Porsche. Das hat man halt auch gemerkt. Und jetzt muss man halt seine Nische und seine Positionierung wieder ein Stück weit finden, gleichzeitig Kosten senken, trotzdem das bessere Produkt auf den Markt bringen, weil in den Preisklassen erwartest du halt auch keinen Kompromiss, sondern da muss einfach auch alles passen, da muss ich mein Leder selbst auswählen können, da muss ich sagen können, wie Lackierung ist.
Das ist einfach so. Also das wird nicht einfacher, die ganze Geschichte. Und gerade as you self und ich bin letzte Woche Mittwoch in Frankfurt zurückgefahren und da ist einer Münchner Nummernschild, dort sitzen, die hier in Deutschland gerade an mir vorbeigefahren, ich bin da mal zwei Autobahnausfahrten später runter, weil ich dem einfach hinterher bin und hatte gehofft, hoffentlich lädt noch irgendwo, weil ich das auch echt ansprechend fand, das Fahrzeug.
Ich finde aber den Vergleich nicht ganz gänzlich fair. Zumindest wenn man sagt, also ich kann nicht einfach nur technische Datenblätter nebeneinander legen und kann sagen, das ist das bessere Auto für weniger Geld. Das kann ich schon sagen, dann ist das faktisch auch so. Aber man bezahlt ja auch für was anderes mit.
Ob dann dieser Preisunterschied so eklatant sein darf, darüber darf man fairerweise diskutieren. Da sehe ich auch nicht ein, dass das ein Vielfaches, also dass ein Porsche ein Vielfaches davon kostet, aber dass ein gewisser Mehrwert da vorhanden ist, dass die Fahrzeuge eben auch in Deutschland entwickelt, designt und auf die Straße gebracht wurden.
Finde ich immer noch in Ordnung. Aber schlussendlich ist das so, und das hatte ich auch gestern gerade im Gespräch, wo ich bei Toyota war, weder der Hersteller noch die Regulierung entscheidet, was gekauft wird, der Markt entscheidet.
Ich glaube auch, da hat Xiaomi jetzt nicht wirklich, na, ich muss anders anfangen. Also der typische Porsche Taikan-Fahrer, wo sich das geleistet hat, der würde jetzt nicht hingehen und sagen, oh, für ein Zehntel vom Preis kriege ich das chinesische Modell und ja, ein paar Abstriche und so weiter, aber so weiter.
Das wird nicht passieren, weil der wird sie immer noch sagen, ich will da Porsche draufstehen haben und ich will einfach meinen Leder aussuchen und so weiter. Aber wenn jetzt natürlich ich von meinem Status, ich fahre hier ein Viertelmillionen Auto und dann steht nebendran der Herr Bauerbeiter, der in optisch und für die Masse, die drumherum steht, das fast schönere Auto hat und wo noch alle wissen, auf dem Nürnberg kriegen war der dann übrigens schneller, dann macht das was mit mir.
Dann sage ich auch, ja, dann ist vielleicht Porsche nicht mehr die richtige Marke für mich. Dann muss ich auf eine andere Marke wechseln, wo ich dieses Einstellungsmerkmal noch mehr habe. Und ich glaube, da war das Problem vor allem, oder? Also bei Otto Normal, wo in einen Xiaomi reinsitzt, der wird da drin sitzen und einfach wow sagen, weil er den Vergleich gar nicht kennt.
Genau, aber wenn er in den Porsche reinsetzt wird, würde er den Vergleich, also würde er auch sagen, wow, gehe ich stark von aus. Also klar. Und ich glaube auch, der Porschefahrer wird natürlich nicht seinen Porsche wegstellen und dann Xiaomi dafür holen. Aber der steht bestimmt trotzdem in Xiaomi einfach neben seinen Porsche.
Das wird passieren. Und das habe ich auch schon gehört, gerade aus dem Münsterumfälle. Dass das halt möglich ist, da ist in der Garage vielleicht doch noch ein Platz, mehr oder weniger frei dann schlussendlich. Also insofern ist das schon spannend, aber für mich sind das auch eher so die Nischen, die werden besetzt bleiben und Porsche wird auch seinen Weg gehen.
Das glaube ich einfach auch. Der wird bestimmt holprig werden, gerade unter den aktuellen Entwicklungen, die wir hier auch in Europa sehen. Aber spannender finde ich ja den Massenmarkt, wenn wir da nochmal VW-Konzern blicken an sich mit der Electric Urban Car Family. Ich habe vorhin die Kleinen schon gesagt, es werden nächstes Jahr unter 25.000 oder unter 20.000 Euro Strom erwartet, die vorgestellt werden, die dann wahrscheinlich irgendwann Mitte 2028 auf die Straße kommen werden.
Man könnte sagen zu spät, aber vielleicht, wenn man es richtig macht, kommen sie zumindest zur korrekten Zeit dann noch. Das Vertrauen wird nochmal mehr und dann kommt es da auch am Ende vom Tag auf die Restwerte schlussendlich drauf an. Und wir sehen ja auch, es ist ja auch nicht die Lösung, alles immer schnell, schnell in den Markt reinzupressen, weil beispielsweise, wenn ich jetzt nach China gucke, NIO, die im chinesischen Heimatmarkt echt eine gute Stellung haben und sich super verkaufen oder immer noch wachsen, sie gehen in Europa hier gerade unter.
Da wird die Strategie jetzt komplett neu aufgesetzt. Man tritt erstmal auf die Bremse, zieht sich nicht komplett zurück, man schließt zwar den einen oder anderen Store, es werden keine neuen Modelle erstmal folgen und man verkauft auch in homopathischen Dosen die Fahrzeuge, aber es findet eine Entwicklung trotzdem noch statt, die jetzt halt in Europa wahrscheinlich bloß nicht mehr zu sehen ist.
Auf der anderen Seite hast du einen X-Peng, die jetzt auch gerade auf der Messe wieder aufgefahren haben. Mit Modellen noch ein Löcher. Ich konnte im Vorfeld auch fahren, der XPeng L03 waren wir auch in Basel unterwegs und durften den da mal für einen halben Tag rumkurven. Fahrzeug für 35.000 Euro oder knapp über 35.000 Euro, was auf den technischen Daten einfach schon mal überzeugt, was einen guten Eindruck gemacht hat für diese Preistaste, auch noch verbesserungswürdig in Punkt Software aus meiner Sicht, an einigen Punkten.
Aber OBAD Air ist bei China gesetzt, das haben die auch bewiesen in der Vergangenheit, das kriegen wir dorthin. Ansehnlich, gutes Gesamtpackage, was herkommt. Mittlerweile für die Familie G9L, also wir reden jetzt von einem, SPIS es nicht mehr, Van Air dann in die Richtung, der da abbildet. Also man hat ein breites Programm, die nächsten Modelle sind jetzt auch schon wieder angekündigt und die sind einfach gesetzt.
Die bauen Riesenhändler und Servicenetz hier auf in Deutschland. Die sind aktuell, glaube ich, bei um die 110 Händler, 130 sind nun angepeilt und dann hat man eine gute Abdeckung erreicht aus nach eigener Aussage von denen. Es ist mittlerweile so, was ich mitbekomme, wenn ich mit dem Handel dann auch spreche, dass da auch aktiv nachgefragt wird, dass man eben Händler für X-Penger so werden möchte.
Und das hat nicht damit zu tun, dass man nicht gerne mit den deutschen Automobilherstellern zusammenarbeitet, aber was halt auch die Chinesen verstanden haben und weil sie es auch müssen, weil sie es ja aufbauen müssen, man verdient mehr Provisionen am Ende des Tages dabei. Es sind die besseren Packages, die günstiger sind.
Also ich kann auch rein theoretisch mehr davon verkaufen, auch im Leasing-Angebot. Und es gibt halt hohe Garantien. Acht Jahre Garantie, also ich kann das Ding noch fahren. Chili beispielsweise war das jetzt, glaube ich, die geben sogar zehn Jahre Garantie, äh, eine Sika ist es, sorry, aus dem Chili-Konzern, die geben zehn Jahre Garantie aus dem Auto.
Und das ist ans Auto gebunden. Das heißt, wenn du dein Fahrzeug nach sechs Jahren verkaufst oder weitergibst, hat der Nächste das auch wieder. Also du gibst diese Sicherheit beim Restwert auch quasi mit. Und das versteht man halt dort auch und damit muss man kämpfen schlussendlich, dass China mittlerweile das auch immer besser versteht.
Und das wird zum Verträngungswettbewerb. Weil die Geldbeutel sind halt nur begrenzt irgendwo am Ende des Tages.
Ich habe mit einem Händler gesprochen, ich sage den Namen jetzt nicht, aber VW-Händler, also VW-Konzern. Und die haben effektiv ein Problem. Wenn die Vertragshändler bleiben wollen, müssen die die Werkstatt haben, die müssen die Leute haben, die müssen die Ausbildung haben und so weiter. Und jetzt verdienen die aber immer weniger.
Und gerade wenn sie mehr Elektro verkaufen, haben sie die gesamte Werkstattcrew und die machen wie nichts mehr. Jetzt funktioniert das zwar noch, dass die VW-Konzern Elektros auch alle X Monate zum Service müssen. Und meine Schwiegereltern fahren ID3. Ich habe dann mal gefragt, ja, was genau machen die beim Service?
Außer einem Update, dass die anderen ja over the air machen. Aber OTA, bei VW heißt ja over the Auto House. Das könnte ja muss bemerken. Was machen die da genau? Scheibenwischwasser, Licht vielleicht, funktioniert das noch? Ist das richtig eingestellt? Keine Ahnung, so viel geht ja nicht. Aber das wird eigentlich ewig halten.
Und jetzt stehen die da und sagen, eigentlich verdienen wir an dem Auto nichts, weil das Konzept war ja, wir verdienen am Service nachher. Und da schauen die sich schon auch nach den Chinesen um, wo sie sagen, ja klar, Werkstatt werden wir nicht mehr so viel brauchen. Das ist aber ein Fakt, das wird auch mit unserer eigentlichen Marke, die wir heute haben, so sein in Zukunft.
Ich verdiene aber mehr am Fahrzeug und wenn ich bestehen bleiben will, dann muss ich mich umschauen. Und spätestens, wenn dann die Händler ringsrumkippen und sagen, ich habe jetzt halt auch einen Chinesen am Angebot, dann sagen die sich, ja, und ich, wo bleibe ich?
Versteh den Punkt, aber da muss man auch fairerweise erwähnen, gerade X-Peng beispielsweise von den Beispiel, hast du auch Einjahresfristen für Werkstatt, wo du hin musst? Also das ist bei den meisten Chinesen auch so, dass die analog Europa vergleichbar sind. Also die unterscheiden sich gar nicht, da kommt das bloß nicht so nach außen getragen.
Seeker fällt mir jetzt auf, weil ich mich gestern gerade beschäftigt habe, zwei Jahre 40.000 Kilometer oder nach 40.000 Kilometern, wo du höhere Zyklen hast. Und klar, das muss angepasst werden. Die Frage ist aber halt, erleben wir nur einen Antriebswandel oder muss ich generell eine Umdenkung im Handel erzeugen?
Und wir können ja auch nicht mehr nur drüber nachgehen, okay, ich verkaufe mein Fahrzeug, mache den Service hinterher, altes Modell und verdiene einem Service, bin ich vollkommen bei dir. Es wird aber auch nicht sein, ich verdiene ganz großen Brocken im Handel und muss gucken, wie ich hinterher meinen Service finanziert bekomme, weil das Geld, was hier kommt, muss ich ja für da dann vorhalten.
Also wie kriege ich das hin? Sondern muss ich vielleicht drüber nachdenken, werde ich jetzt vielleicht auch zum Spezialisten, biete, hole mir einen Elektriker mit rein, biete Ballbox mit an, PV-Anlage, gehe irgendwelche Kooperationen miteinander. Also ich verkaufe dieses Gesamtökosystem, was ja auch in Summe einfach Sinn ergibt und komme damit auch in andere Margen dann wieder mit rein.
Oder bleibe ich halt nur beim Fahrzeug. Also da geht es halt auch darum, wie entwickle ich mein eigenes Geschäftsmodell ein Stück weit weiter und das wird halt nicht ausreichend, sich da auszuruhen auf dem aktuellen Stand, das muss man ganz klar sagen. Und das wird nicht einfach sein. Da gibt es auch nicht die einfache Lösung dafür, sonst wird es auch jeder machen.
Aber auch da muss halt bewusster Bandel stattfinden, dass ich auch nicht nur Modell A durch Modell B austauschen kann am Ende des Tages.
Ja. Und einfach die Servicepreise müssen sich dann einfach auch an die Leistung anpassen.
Das muss definitiv passieren, so wie du sagst, ich kann jetzt hier nicht Scheibenwischwasser austauschen und da hunderte von Euro dafür verlangen. Brauchen wir nicht diskutiert, dass das nicht möglich ist, aber ich kann ja mal ernsthaft drüber nachdenken, wo kann ich einen Mehrwert für den Kunden auch schaffen, was kann ich ihm auch darlegen, um da Unterstützung zu bieten.
Und die haben ja Upsell-Möglichkeiten, seien es die einzelnen, äh, die eigenen Ballboxen, die Programm der meisten Hersteller sind, seien es irgendwelche Ladetarife, die auch vorhanden sind. THG-Quote, wo ich mich ja auch immer wieder mit in den Austausch kommen kann, wo ich ja auch Anknüpfungspunkte bilden kann.
Und das wäre ja so der Punkt, wenn ich sage, ich mache jetzt einjährig diesen Service beispielsweise. Und verkaufe dem aber gleichzeitig seine THG-Quote und der kriegt da 300 Euro raus, ich greife mir meine 50 noch ab und parallel dazu zahlt er noch 250 Euro. Dann bleiben nicht unbedingt die 250 Euro vom Service hängen, sondern dann bleiben vielleicht auch die 300 Euro hängen, die ja THG-Quote bekommt, die ja der Hersteller gar nicht selbst zahlen muss oder die ja vom Staat dann entsprechend kommen.
Und du gehst dann eigentlich mit dem Gefühl raus, ich bin jetzt eigentlich plus minus null gewesen, aber meinem Auto geht es gut. Also auch da gibt es ja Positionierungsmöglichkeiten, wie du damit umgehen kannst. Ich glaube, da ist man einfach noch nicht kreativ genug geworden.
Ja, und dann sind halt so die typischen Bereiche, die ausgelagert wurden, Karosserieereifen, dass man die halt unter Umständen wieder insourcen muss.
Aber das würde ja heißen, dass du dann auch, wenn wir jetzt gerade beim Breifen bleiben, da Expertise aufbauen müsstest, die wieder reinholst, dann sehe ich jetzt nicht unbedingt gegeben, ich verstehe, warum man das macht. Ich habe aber jetzt gerade das Thema, wir haben aktuell noch ein Tesla Model Y und haben das auch im Service und da denke ich mir auch, Werkstätten bricht ja auch das Geld weg.
Die Werkstatt, die die immer gewechselt hat, von Winter auf Sommer und eingelagert, hat mir jetzt mitgeteilt, ja, sie können da bitte die Sommerreifen gleich mitnehmen, weil wir machen den Service nicht mehr. Also wo ich mir denke, das ist einfach verdientes Geld, wo ich übertrieben gesagt, Natsubi hinstellen kann, der da Reifen wechselt und der das jetzt gerade in der Winter- oder Sommersessor dann oder in dem Wechsel dann quasi im Akkord machen könnte.
Man muss das halt auch wollen. Aber ich verstehe schon, dass man da nochmal blicken muss, wo kriegt man das hin. Was man ja bei einigen Herstellern mittlerweile sieht, ist ja, dass sie ihr digitales Angebot erweitern möchten und da Zusatzservice anbieten. Da stelle ich mir immer die Frage, wie realistisch ist das, dass da jemand dafür bezahlt.
Ich glaube es ehrlich gesagt nicht in der Breitenmasse. Das wird nicht so kommen. Am Ende vom Tag ist es einfach so, man kann sich nur bis zu einem gewissen Part gesund sparen, glaube ich. Man muss generell mal aus der Kostenstrukturen auch an Ende lösen, also den Zusatz ändern. Und da schleppen wir einfach den Riesenwasserkopf mit.
Und der Wasserkopf sind fairerweise, wenn wir jetzt gerade Diskussion der Automobilindustrie, jetzt geht es ja schon ein bisschen weit hier, aber geht es um einen riesen Stellenabbau in Europa, Deutschland vor allem auch für die VW-Konzerne, weil die Kosten so hoch sind.
Ich sage mal aus dem Austausch mit Personen, die da deutlich genauer Bescheid wissen.
Ich mag jetzt auch keine Endwerte nennen, aber um eine Einordnung zu geben, also der Part der Mitarbeiter an der Produktion eines Fahrzeugs ist relativ überschaubar. Selbst der Strompart macht nicht so viel aus. Was einen Riesenanteil ausmacht, ist dieser ganze Wasserkopf, der in der Verwaltung in diesen ganzen begleitenden Funktionen, Vertrieb, Service, Sales, Marketing, PR, Finanzbuchhaltung, Personalwesen, Schlag mich tot.
All das ist einfach aufgebläht und da reden wir nicht mal um die Mitarbeiter, die jetzt im Büro sitzen am Schreibtisch und das machen, sondern dann sind wir wieder in der mittleren und hohen Führungsebene, wo wir dann von 300, 400 Manager auf zweiter Ebene sprechen, die ein Jahressalär bekommen, wo ich wahrscheinlich zehn Jahre dafür schaffen könnte, übertrieben dir sagt, die aber einfach keinen Mehrwert mehr mit reinbringen und wo es wahrscheinlich nicht ausfallen würde, wenn du 50 Prozent davon wegcutten würdest.
Das ist Aussage über alle Hersteller hinweg, da brauchen wir gar nicht nur VW blicken, ganzen europäischen Hersteller, wo einfach weißt, du hast da so viel Fett, dass du mitschleppst und aushältst. Und diese Fixkosten, die ja Monat für Monat anfallen, die blähen ja auch unsere Preise auf. Also die machen ja diese ganze Kostenstruktur dann falsch.
Also da sind wir jetzt gerade, ich meine, wem sage ich es in Zeiten von AI, wo einfach auch mal Prozesse neu und anders gedacht werden müssen. Und natürlich gehen Jobs verloren. Das ist so. Das ist bitter. Und für das Individuum immer Bescheiden. Da brauchen wir gar nicht drüber diskutieren. Und ich habe das im Freundeskreis mitbekommen, ich war selbst davon betroffen und hab das gesehen, wie schnell sowas passieren kann.
Aber man hat ja eine Wahl. Man muss sich dann, man muss vielleicht dazulernen, man muss was anderes machen und es ist nicht einfach. Und natürlich ist es bequemer, wenn ich montags morgens wohin gehe, Däumchen drehen, freitags wieder raus kann. Aber diese Zeiten werden sich ändern, die werden sich für uns alle ändern.
Mein Job wird sich ändern, deiner wird sich ändern, man muss sich auf den Wandel einlassen, man muss bereit sein, da mitzugehen und dann hat man Chancen. Aber wenn ich halt nichts mache, da passiert auch nichts. Und das ist so das Problem, wo ich sage, es muss jetzt eine Veränderung kommen und ich habe auch keinen Bock drauf, dass hunderttausende Jobs verloren gehen.
Aber ganz ehrlich, wenn wir unsere Automobileindustrie aufwärts halten wollen, wird das passieren.
Ich bin ganz froh, dass du das ansprichst. Also gerade dieses Mittelmanagement oder das obere Mittelmanagement, wo quasi selbst bestimmen kann, dass es bestehen bleibt, wo man sich durchaus fragen muss, wo ist der Mehrwert? Oder was tun die noch den ganzen Tag. Ohne ihnen jetzt zu nahe treten zu wollen.
Aber da ist definitiv Luft drin. Und wenn es dann halt wieder irgendwo kriselt, dann werden am Schluss die Leute am Fließband rausgestellt. Dann wird dort abgebaut. Und das ist dramatisch, weil das sind am Schluss noch die Leute, die den Laden irgendwie am Laufen halten. Und da gibt es so eine schöne Karikatur, wo dann noch einer am Ruder sitzt im Boot und X-Manager dann nachher drumherumstehen und sich überlegen, warum das Boot nicht mehr vorwärts kommt.
Ich denke dann immer, wie würde man denn so ein Geschäft aufbauen, wenn man jetzt auf der grünen Wiese startet? Und das wäre ja recht breite Theorie, aber da können wir dann wieder nach China blicken. Weil genau dort haben sie es gemacht. Da kommt ein Handyhersteller und sagt, wir bauen jetzt Autos. Wie machen wir das, dass wir jetzt Autos bauen können?
Und wie viel, dann würde ich einfach mal reinschauen, wie viel Mittelmanagement haben die, wie viel oberes Management haben die, wo tun die Geld investieren in Entwicklung oder in Software oder wo arbeiten da die Leute? Man kann sich durchaus ein paar Beispiele absaugen.
Abschauen kannst du dir das schon, bin ich vollkommen bei dir. Die Problematik ist halt die, Fluch und Segen, wir bringen unsere Geschichte, unsere Heritage mit bei den Marken. Die kommt ja aber nicht von ungefähr. Wir haben ja das Ganze auch aufgebaut, das hat ja auch so funktioniert und das ist ja auch gut gelaufen bis vor ein paar Jahren.
Das dann alles über Bord zu, also ich glaube, es ist einfacher, wenn wir jetzt VW-Konzern blicken, ich glaube, es wäre einfacher für die, ein Schnellboot zu bauen und eine Marke aufzusetzen und zu sagen, wir fangen bei null an und nehmen uns alles Positive mit und schicken das nach vorne, als zu sagen, okay, wir haben den riesen Frachtkan, der hier unterwegs ist, und reduzieren den auf ein Speedboard runter.
Das wird halt so schnell auch nicht passieren. Also man hat ja auch eine gewisse Verantwortung für Europa, für seine Mitarbeiter, für die Geschichte, die man mit sich bringt, wo du eben nicht von 0 auf 100, sag ich mal, skalieren kannst dementsprechend. Also das ist schon ein bisschen schwierig. Zudem ist es politisch ein ganz anderes Thema in China.
Wir wissen, da gibt es fünf Jahres-, Zehnjahres-Pläne, wo das Gesetz ist, wo du nochmal andere Unterstützung hast. Boah, Knaller hat gesagt, gut, wenn halt PH-Steller umgehen, dann ist das halt so. Da gibt es halt auch nicht das Sozialsystem oder den Auffang, den wir hier bei uns haben, der ja auch unterhalten werden muss.
In der Theorie bin ich da auch vollkommen bei dir, in der Praxis ist das halt immens schwierig umzusetzen. Aber das heißt ja nicht, dass man deswegen Stillstand machen sollte, sondern natürlich muss man dorthin blicken. Man muss versuchen, das umzusetzen, man muss sich die besseren Sachen suchen. Aber man kann natürlich auch eigene Stärken stärken.
Weil offen gesprochen, europäische Automobilindustrie wird auch immer ziemlich runtergerissen und auch bei uns im Portal versuchen wir da natürlich auch realistisch drauf zu blicken. Aber es ist ja jetzt nicht so, dass wir alles falsch gemacht haben, die letzten Jahrzehnte. Also man hat ja auch eigene Stärken, die man mit in die Waagschale wirft und die man auch aus meiner Sicht weiter stärken und betonen sollte.
Und dann hat man da auch schon noch eine Chance. Es ist halt bloß einfach bitter in der Art und Weise, wie man das macht. Also wir hatten jetzt auch gerade im Umfeld vom Pariser Automobilsaalon, hatten das Thema VW. Und da ist ja schon die Frage, wie tritt man auf, wie führt man so eine Veränderung herbei.
Und wenn du jetzt hingehst und siehst, okay, da steht jetzt oben jemand, der sagt, okay, wir machen Veränderungen, wir müssen wegcutten, das wird halt jetzt mal Mittelschicht, das wird unten beschäftigen und so weiter und so fort. Dann hat das eine andere Signalwirkung, in Klammern die negativere, als wenn ich jetzt hingehen würde als Oberster und würde sagen, hört zu, ich verzichte jetzt hier auf mein Gehalt, ich deckel das bei 250.000 Euro im Jahr, was trotzdem noch ein Haufen Geld ist.
Aus meiner Sicht auch viel zu wenig für die Verantwortung, die diese Person hat. Das muss ich ganz klar sagen. Ich finde, die Person haben mit der Verantwortung für die tausende Menschen, die sie haben, ist ein Gehalt gerechtfertigt, was in der Höhe ist. Aber wenn ich Signalwirkung setzen will, müsste ich hingehen und sagen, halt zu, wir haben es verstanden, das kann nicht funktionieren.
Wir müssen es von oben vorleben. Ich deckel mein Galt bei 250.000 Euro. Das wird auch für alle Manager unter mir geschehen. Für jeden, der mitgehen will. Und dann gehen wir unseren Weg. Und wenn wir unsere Ziele erreichen, dann gibt es eine Riesenabside. Tesla, bestes Beispiel, mit den Milliardenpaketen, die sie an Bonuszahlen gab.
Wer sagt denn, dass das nicht möglich wäre, dann auch zu sagen, Zu, bleiben wir bei VW dem Beispiel, aber auch jeder andere Hersteller. Man setzt sich Ziele, die sehr sportlich sind, aber wenn die erreicht werden, dann kann ja die Bonuszahlung noch umso höher ausfallen. Das heißt, man hat dann auch nicht mehr einen Geschäftsführer dort sitzen oder einen CEO, der reingesetzt wird, sondern man hat Unternehmer.
Man setzt jemanden dran, der was unternehmen will, der eine Veränderung herbeiführen möchte, weil er auch selbst partizipieren kann. Er hat eine Riesenabzeit, wenn er das umsetzt. Die sind committed. Und was für ein Signal ist denn das, wenn der in die Werkshalle reingeht und sagt, ey, wir fangen nicht bei euch beim Sparen an, sondern wir cutten oben bei uns.
Und da reicht es ja fairerweise, wenn wir von 300, 400 Managern auf der Ebene da sprechen und man cuttet da weg, dann hat man ja so einen Riesenhebel und allein diese Signalwirkung, dass der oberste Chef sich hinstellt und sagt, hey, ich fange bei mir an zu sparen, ich gehe mit gutem Beispiel voran. Die Gewerkschaft wird hinter dem stehen.
Das sage ich dir, das ist so. Also die Mitarbeiter, weil man einfach sieht, es wird nicht immer nur zu Last der anderen gemacht. Und genau diese Art von Signalwirkung fehlt. Und natürlich ist das jetzt für mich eingeordnet, einfacher zu sagen, weil ich nicht in der Situation bin, mir fehlt, ich habe nur das Bild von außen.
Aber wenn ich rein motivational drauf blicke und wie man sowas nach außen tragen könnte, und es muss ja auch nicht mal der extreme Schritt auf die 240.000 runter sein, sondern irgendeinen Schritt in diese Richtung, könnte man auch eine Veränderung andarbeitig herbeiführen.
Ich habe einfach die Befürchtung, dass, und deswegen rede ich auch über das ganze Thema sehr gerne, und auch provokativ. Also ich muss gerade nochmal sagen, China ist nicht vergleichbar. Absolut. Eben, kein soziales Netz. Das wird von oben bestimmt. Das ist keine Demokratie. Aber das ist eine Marktrealität, die kommen trotzdem.
Das ist denen egal, da können wir dafür sein oder dagegen sein, die Leute kaufen die Autos. Ich habe die Befürchtung, wenn sich die deutsche Industrie nicht irgendwo selbst neu erfindet oder sagt, wir müssen jetzt hier wirklich mal Veränderungen herbeiführen, dann wird es passieren wie bei Volvo. Dann wird es den Namen noch geben.
Aber das war's.
Ja, also das war auch da vielleicht das Beispiel.
Ja, die Gefahr besteht. Also auch wenn man sagt, das ist so groß, man könnte ja fast sagen, too big to fail. Aber nicht mehr.
Das gibt es nicht. Also das darf man, ich glaube, darauf darf man sich überhaupt nicht verlassen, dieses Too big to fail, weil das kann, das dauert vielleicht ein bisschen länger, bis to fail kommt, aber das kann passieren. Volvo ist ein gutes Beispiel für mich jetzt auch Pariser Autosagen. Man war vertreten mit einem schönen Stand.
Es waren zwei EX60 dargestanden, also der SUV, auf dem man ja auch die Hoffnung setzt, dass er die Absätze nach oben zieht, was ja auch nicht so ganz funktioniert, wie ich jetzt gelesen habe bei den Zahlen. Also man präsentiert sich da auch anders und man hat nicht mehr das Selbstvertrauen. Und Volvo ist halt auch in Anführungsstrichen weiterhin nur eine Marquein Chili-Konzern, das ist so, die immer noch ein gewisses Vertrauen und Sicherheit gerade in Europa hat und die auch noch vieles richtig macht.
Also die machen immer noch gute Fahrzeuge, aber auch mittlerweile zu einem Preispunkt, wo ich sage, man will es als sicheres Familienauto verkaufen und dann denke ich mir so, ja, also meine Familie könnte sich das jetzt nicht leisten. Also jetzt mal vom EX30 abgesehen, aber alles, was drüber ist, wird dann schon richtig sportlich auch.
Ja, also man wird sich an anderen Dingen messen lassen müssen dann. Das ist so ein Thema und bin ich mal gespannt drauf. Auf der anderen Seite, jetzt würde ich gerne ein aktuelles Beispiel noch mit reinbringen, weil heute am Tag der Aufnahme kam, der Tester Roadster wurde vorgestellt von Musk. Also das fliegende, schwebende E-Auto mit Performance unter 1,0 irgendwas Sekunden von 0 auf 100, wo ich mir auch denke, auch da ist es wieder so absurd, das Auto wurde erstmals 2017 vorgestellt, da hieß es dann, es gibt 2020, 2022, 2024, es kam nie, jetzt soll es 2028 kommen.
Brief und Siegel, 16.10.2026, das wird nicht 28 kommen, das wird nicht 30 auf der Straße stehen, so wie es heute gezeigt wurde. Das wird nicht passieren. Aber auch was der Kerl verstanden hat, der hat jetzt nicht lange Markengeschichte wie ein VW-Konzern, aber der hat seine Fans, der hat einfach diese Bindung an die Marke und durch die Vision, die er da jetzt wieder gezeigt hat, heizt er das ganze Thema wieder an, da wird der Aktienkurs wieder entsprechende Sprünge machen.
Man wird wieder zeigen können, ah, Tesla ist doch da, man kann was, man hat diese Vision, man zeigt zumindest diesen Weg auch und man versteht, Leute mitzunehmen und löst da Begeisterung mit aus. Ob das überhaupt Sinn ergibt, so ein Fahrzeug auf die Straße zu bringen, brauchen wir auch nicht diskutieren.
Das ist wieder X to SUV oder Performance-Sportwagen, brauchst du nicht. Aber man zeigt halt eine Vision davon, wo es hingehen kann. Und das ist manchmal wesentlich wichtiger für eine Marke, als sich Strategiebusiness letzter Ende da ausgeplant zu haben oder nach außen zu tragen. Und auf der anderen Seite, noch ein Beispiel, ich war gestern bei Toyota in Brüssel und konnte da Blick auf deren Strategie werfen.
Multipass-Plattform heißt das Stichwort, also eine Plattform für verschiedenste Antriebe, kennen wir so schon von BMW beispielsweise. Technologieoffenheit ist ja das schöne Wort. Konsequent am E-Auto ausgerichtet. Ja, also Artikel ist jetzt auch schon mittlerweile online bei uns. Man wird über E-Auto relativ wenig lesen, obwohl das Ganze auf E-Auto ausgerichtet ist.
Weil die Strategie lautet Hybrid, Wasserstoff, erneuerbare Kraftstoffe. Und das trotz der Tatsache, dass man die Absätze wachsen sieht. Also ich verstehe es nicht. Ich war. Also ich habe mir das angehört. Ich hab, also ich muss ganz ehrlich sagen, jetzt klar, ich bin geprägt. Ich bin Batteriebetrieb, E-Mobilität, bin ich Fan davon, ich bin überzeugt davon, von den Fakten.
Ich verstehe auch, wenn ich meine persönliche Meinung trenne davon, warum man das wirtschaftlich macht, wie man das macht. Es gibt Förderung, man ist bei Hybrid führend auf der Welt. Man kann sich da einen Markt schaffen. Aber das ist nicht realistisch. Also wenn wir gerade bei Wasserstoff bleiben, also hier sind die Netze in Deutschland, kann ich es nur sagen, extrem zurückgegangen.
Es hält sich alles nur noch durch Förderung aufrecht, wo ich sage, das Geld könnte man auch sinnvoller in den Ausbau von Ladeinfrastruktur oder in Vereinfachung von Prozessen in dem Umfeld nehmen und hätte da einfaches. Erneuerbare Kraftstoffe, E-Fuels fange ich erstmal gar nicht an, damit Fakten um mich zu werfen, weil es einfach ein Trauerspiel werden würde, wie unrealistisch das Ganze einfach ist.
Aber auch da steht ein Hersteller, der seine Vision verkauft oder das nach außen tragen muss, um sich zu positionieren. Ich bin von Teslas Roadsales auch nicht überzeugt, aber ich sag mal so, das wird mich jetzt oder das spricht dem Massenmarkt mehr an als so eine Vision, die einfach auch faktengetrieben nicht gänzlich realistisch ist.
Aber auch da, lassen wir uns überraschen, wo die Reise hingeht. Ich bin halt der Überzeugung, auch wenn man da jetzt auf EU-Ebene, eben kam gerade rein, Deutschland, Frankreich einigen sich beim Verbrenner aus. Ich habe es noch nicht gelesen. Aber ja, ist es besser, einfach immer wieder die Hürden weiter nach unten zu nehmen und dadurch auch den Druck aus dem Kessel?
Oder wäre es nicht besser zu sagen, wir haben jetzt mal einen klaren Weg, den die Politik einschlägt, der wird bitter, es wird Opfer geben, es wird aber auch Sieger geben, aber wir haben einen Rahmen, der sich nicht alle drei Jahre ändert, sondern wir können auch mal Geld investieren, wir können da vorwärts gehen und können eine Veränderung herbeiführen.
Und da bin ich einfach fest davon überzeugt, wenn wir uns einfach mal auf einen Rahmen festlegen innerhalb der Politik, die Hersteller wissen, wir können uns drauf verlassen und es wird nicht eben alle drei Jahre umgeschwenkt, dann kann das nach vorne gehen. Warum klappt das denn in China? Fünfjahrespläne, zehn Jahrespläne.
Man hat einen festen Rahmen, man weiß einfach, klar, der Weg ist vielleicht nicht der, den ich als Unternehmen da gehen wollen würde, aber er ist fest. Ich kann mich drauf verlassen. Und da brauche ich auch nicht zig Subventionen und Förderung, sondern ich weiß einfach, das ist der Weg, ich kann da Geld investieren und wenn ich das vernünftig mache, komme ich auch nach vorne.
Und das ist eher das Problem bei uns, dass dieses Wischiwasche, und das hörst du auch sowohl von den OEM selbst als auch von der Zuliefererindustrie, dass genau diese Unzuverlässigkeit das Thema ist. Da geht es gar nicht darum, noch ein Euro mehr Förderung oder Unterstützung zu bekommen. Es geht einfach darum, um die Verlässlichkeit zu haben.
Und die hat man heutzutage nicht mehr und die bringt die Unruhe rein. Und das aus vom Verbrenner aus das zweite mittlerweile und die zweite Abschwächung, die jetzt wahrscheinlich zu erwarten ist, wird auch nicht die letzte sein. Weil es hilft dem Markt wieder nicht. Der Markt wird das wieder nicht hinbekommen.
Und ja, Schwachsinn.
Ich habe einen Kommentar gelesen kürzlich. Es ging jetzt die letzten Wochen relativ ab mit den Beiträgen. Und da kamen dann ein paar Kommentare, wo einer wirklich geschrieben hat, man sieht ja jetzt, dass also 2,50 für den Liter bezahlt wird. Und da müsse ja jetzt noch einer sagen, dass es ein Problem wäre, wenn das E-Fuel wäre, weil die E-Fuels ja teurer wären.
Ja, aber Leute, ihr geht vom Falschen aus. Also ein Verbrennerfahrer kann ja jetzt nicht einfach sagen, ich fülle jetzt Elektro rein, weil es günstiger ist. Der muss das einfüllen. Aber beim nächsten Auto wird der sich lang überlegen, will ich weiterhin abhängig sein davon oder stelle ich nicht doch um?
Das wird ja auch so kommen. Also, wenn wir gerade beim Thema Wasserstoff noch sind, ich habe dann auch gestern, da wird ein schönes System verkauft, dann habe ich die Frage gestellt, ja, zu was für ein Preis? Weil das System kann ja noch so schön sein. Wenn jetzt aber der Liter Wasserstoffzeit, also wo ich mit E-Mobilität 2016 begonnen habe, war der bei 8, 9 Euro rum in das Kilo Wasserstoff.
Wir sind bei 16, 17 aktuell. Gefördert sind wir irgendwo um die 10. Und dann habe ich gefragt, ja, wo bekommen wir denn hin? Ja, bis 2040, also in 14 Jahren, könnten wir bei 6 Euro sein. Das glaube ich einfach nicht. Und dann sind wir ja mit den TCO. Dann sind die Fahrzeuge nicht gesagt, ja, und die Trucks kosten die weniger als ein Diesel, sind die günstiger als ein E-Auto, E-Truck.
Nee, die werden teurer sein. Das heißt, der Truck ist teurer, die Unterhaltskosten sind teurer. Warum sollte ich dann umsteigen? Also Logistiker, die auf den letzten Cent rechnen pro Kilometer, warum sollten die freiwillig die schlechtere Lösung nehmen auf dem Papier? Wird nicht passieren. Wenn es nicht immens gefördert wird.
Das passiert nicht. Und gerade noch ein Satz, das muss ich jetzt gerade hier reinbringen, weil das wunderbar passt zu den Tesla Roadster und der Mission wieder. Wir haben jetzt ein Auto gesehen, was schwebt, was fliegen kann und so weiter. Ob das funktioniert, sind wir dahingestellt. Und ich habe schon einen Kommentar bekommen.
Beim VW kann man dem neuen ID immerhin Anzeigen vom Golf 4 einblenden lassen. Das zeigt wirklich schon das Ganze auf, weißt du so? Wir rühmen uns damit, dass wir in der Software ein anderes Fahrzeug einblenden lassen können und also und Tesla fliegt. Und das zeigt einfach so dieses Spektrum auf, wo ist man stehengepflegt.
Und das heißt jetzt nicht, also ich bin großer VW-Fan und ich halte auch wirklich viel von den aktuellen Modellen und wie sie jetzt kommen und bin da auch überzeugt, dass man mit den Einstiegsvarianten vieles richtig macht und noch besser wird. Aber die Vision nach oben hin fehlt einfach.
Da möchte ich jetzt auch sagen, ich bin jetzt nicht der VW-Fahrer. Für mich, VW hat mich persönlich nie abgeholt. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass ich mir wünsche, dass es die nicht mehr gibt. Das wirklich nicht. Im Gegenteil. Aber es zeigt schön dieses Beispiel. Wir können das Design vom alten Golf einblenden.
Steht vor dem Hintergrund der massiven Softwareprobleme, die der VW-Konzern immer noch hat. Mit Milliardeninvestitionen, die kriegen es einfach nicht wirklich zum Laufen. Das ist so das Bild, das man von außen hat, wo viele haben, wo ich habe. Sie kriegen es nicht zum Laufen, aber sie sagen, wir können dir den alten Golf einblenden.
Und jetzt kommt auf der anderen Seite Tesla und sagt, der Roadster kann im Fall fliegen. Und dann könnte man sagen, ja, der ist ja völlig cray. Auf der anderen Seite, der schickt Raketen zum Mars. Der hat ein Satellitenetzwerk gebaut. Dem seine Autos fahren einfach, die sind in den Bestsellerlisten. Also er ist crazy, ja, und politisch müssen wir gar nicht drüber reden.
Also ich bin never ever ein Fanboy. Aber wenn er sagt, mein Auto fliegt, glaube ich ihm fast mehr, als wenn VW sagt, wir haben unsere Softwareprobleme gelöst. Also da stehen wir zu heute ein bisschen. Das ist schon bitter die Aussage da, aber ja, das ist crazy. Aber wem würde ich jetzt momentan mehr glauben, dass in drei Jahren der Roadster fliegt oder der VW die Softwareprobleme auf den Stand von den Chinesen bringen?
Das ist ja leider kann ich dir da nur zustimmen. Das ist sehr, sehr bitter.
Ja. Und ich glaube, da müssen wir ansetzen, da muss was passieren. Und ich wollte einen noch bringen, wir kommen ja langsam Richtung Ende. Aber die Chinesen mit ihrer Planwirtschaft, was ja fast Planwirtschaft ist, oder diese fünf-Jahr 8-Pläne. Wir hauen die raus, wir bestimmen das jetzt einfach Photovoltaik, wir bestimmen Elektroantrieb und wenn der Plan durch ist, dann wird fallen gelassen, was nicht funktioniert.
Recht hart. Alles, was funktioniert, läuft, alles, was nicht funktioniert, weg. Pech gehabt. Jetzt könnte man ja fast annehmen, Photovoltaik, Batterietechnik, Elektroautos, die wollen die Welt retten. Und ich glaube, wenn man irgendjemanden nicht gibt, dass er die Welt retten will, also außer Nordkorea oder sowas, dann ist China.
Also warum machen die es trotzdem? Weil sie sehen, es gibt massiv Länder, die das kaufen. Der ganze afrikanische Kontinent. Die haben Sonne, die haben Abhängigkeiten vom Erdöl. Wer hat denn Erdöl? Die sehen doch auch ganz genau, auch wenn sie jetzt Billig Sprit einkaufen in Russland, die sehen doch auch ganz genau, was da auf der Welt los ist.
Und wenn sie einfach die Technik liefern dafür, dass andere unabhängig sind, dann ist es eine rein wirtschaftliche Frage. Und da geht es nicht um Welt verbessern oder sonst was. Und da sollten uns mal dann Gedanken machen und nicht sagen, ja, die Chinesen wollen die Welt verbessern. Nein, die wollen Geld verdienen.
Die wollen Macht.
Damit hast du es, glaube ich, ganz gut auf den Punkt gebracht.
Und jeder, der dann hier noch sagt, wir müssen einen Verbrenner fördern oder wir müssen technologie offen bleiben. Ich habe ja mal angefangen einzuführen, wir müssen Physik offen bleiben. Weil die Physik, der ist es egal, wie technologieoffen wir sind. Und am Ende, wenn es verbrannt ist, ist es weg. That's it.
Ja, ich glaube, da hattest du das Wort zum Abschluss hier, Spritz, gut auf den Punkt.
Ja, ich glaube, wir sind so ziemlich, am Ende, wir könnten hier wahrscheinlich noch richtig nochmal ein neues Fass aufmachen, aber das heben wir uns auf, dass wir da wieder mal uns treffen. Sebastian, es hat unheimlich Spaß gemacht. Also hier, wir sitzen gerade am Freitagmorgen da. Vor der Aufnahme haben wir beide noch gegähnt.
Ich glaube, wir hatten beide noch eine harte Nacht vorher. Aber es war so ein richtig schöner Start in den Tag. Herzlichen Dank dir, dass du da warst, dass du dich, dass du dir Zeit genommen hast. Es wird nicht die letzte Folge gewesen sein.
Hoffe ich doch.
Ja. Alle, die mehr wissen wollen, derMobilist.show und der Mobilist auf Instagram, auf Facebook, auf YouTube, schaut da mal rein. Ich weiß ja, die Audience, die Shorts anschaut, sind nicht dieselben, die die Podcast-Folge hören. Und die, die jetzt hier zuhören, weiß ich, das sind die, die wirklich sich eine Stunde Zeit nehmen.
Das schätze ich unheimlich. Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich weiß, dass Leute hier eine Stunde zuhören. Und das ist eine ganz tolle Sache. Herzlichen Dank dafür.
Ja, vielen Dank für die Bühne auch dann. Und auch, dass man mir eine Stunde hat mit dir gemeinsam.
Deine Bühne auch noch.
Deine Portale, wo findet man dich? Ich glaube, das Einfachste ist elektroautom-news.net. Dort findet man alles, da ist alles verlinkt von uns heraus. Gerne vorbeischauen, gerne auch eine E-Mail schreiben, lande direkt bei mir oder mich auf LinkedIn, Sebastian Hensler suchen. Bin auch immer bereit zu sprechen.
Freue mich da auch auf den Austauschstlernen immer gerne mit dazu und teile auch gerne wie hier meine Sicht der Dinge. Danke für die Möglichkeit dafür, Volker. Und gerne bis zum nächsten Mal freue ich mich schon wieder drauf.
Danke vielmals und bis nächsten Donnerstag. Tschüss zusammen.