
#273: Plantarfasziitis und das Schwangerschafts-Rätsel: 1:1-Coaching mit Nadine
Dienstag, 3. November 2026 · 1 h 00
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Shownotes
Rabattcodes unserer Partner findest du am Ende der Shownotes.
Worum geht es in dieser Folge? Unter anderem um diese Fragen:
Was tun, wenn bei einer Plantarfasziitis weder Stoßwelle noch Einlagen noch Eigenblut helfen?
Warum hat ausgerechnet die Schwangerschaft Nadines Schmerz gelindert?
Welche Rolle spielen das Fettpolster unter der Ferse und der Hohlfuß?
Werden Füße in der Schwangerschaft wirklich größer?
Was können Menschen in ihren 20ern tun, um die Weichen für später richtig zu stellen?
Vertiefende Links und Infos zu dieser Folge
Gabriele Glück (gabiglueck.at) in Wien hat Stefan mit einem rätselhaften Hornkamm von seinem Fersensporn befreit. Auf wundersame Weise. In der Folge hat er versprochen, sie in die Shownotes zu schreiben.
Der einzige Laborwert, der Andreas bei Nadine nicht gefällt, ist das Coenzym Q10. Q10 gibt es zum Beispiel als Coenzym Q10 Kapseln (moleqlar.com/discount/DIEBIOHACKER10?redirect=…) von MOLEQLAR (Code DIEBIOHACKER10, 10 % Rabatt), als Q10 active Gold 30 mg (serv.linkster.co/r/7RwNBC6054) von BIOGENA (Code BIOHACKINGPRAXIS10, 10 % Rabatt) oder als Coenzym Q10 Spray (mitocare.de/discount/Biohacking5?redirect=%2Fp…) von Mitocare (Code BIOHACKING5, 5 % Rabatt).
Magnesium füllt Nadine seit dem letzten Labor zwar schon auf, aber nur zur Sicherheit: Magnesium gibt es zum Beispiel als Magnesium Komplex (moleqlar.com/discount/DIEBIOHACKER10?redirect=…) von MOLEQLAR (Code DIEBIOHACKER10, 10 % Rabatt), als Siebensalz Magnesium Komplex (serv.linkster.co/r/NlALNSMGlR) von BIOGENA (Code BIOHACKINGPRAXIS10, 10 % Rabatt) oder als Mag Supreme (supznutrition.com/discount/PRAXIS10?redirect=%…) von Supz Nutrition (Code PRAXIS10, 10 % Rabatt, nicht auf Bundles).
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Michael Wittke, ganzheitlicher Orthopäde und Freund von Stefan, soll sich Nadines Fall anhören. Zu seiner Privatpraxis in Celle geht es hier (privatpraxis-drwittke.de).
Die Fußexpertin, die Andreas in der Folge empfiehlt, ist Vivian Gläsel. Die Physiotherapeutin hat die Funktionelle Fußtherapie entwickelt und bietet auch Online-Kurse an. Mehr über sie gibt es hier (vivianglaesel.de/vivian-glaesel-ueber-mich).
Passende Folgen aus dem Archiv
#200: 1:1 live: Andreas coacht Theresa, 35. Das 1:1-Coaching mit einer anderen jungen Mutter: Theresa aus Salzburg will ihre Routinen verbessern und geht mit einem überraschenden Protokoll nach Hause, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/7N12XqrGg6k4PATx9FgWgY) und Apple Podcasts (podcasts.apple.com/at/podcast/200-1-1-live-and…).
#116: Freiheit für Füße! Andreas und Stefan darüber, warum wir mehr für unsere Füße tun sollten und wie, Stefans Barfußschuhe inklusive, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/2m5WC5gfHpO8oeJfysiSXj) und Apple Podcasts (podcasts.apple.com/at/podcast/116-freiheit-f%C…).
#245: Mobility: Der neueste Lieblings-Hack von Andreas. Dünne Gummibänder, einfache Übungen und ein Eimer Reis: ein paar Minuten Mobility am Morgen für mehr Koordination und Kraft, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/6bBlUJ3wfnPeEYPZ0sd4bQ) und Apple Podcasts (podcasts.apple.com/at/podcast/245-mobility-der…).
#182: BPC-157, TB-500 & Co.: Hier ist der Peptid-Talk! Die Peptide, die Andreas bei Nadine für später in Betracht zieht, im ausführlichen Gespräch, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/2dWzAds1Q267Wjsc1Ea5gV) und Apple Podcasts (podcasts.apple.com/at/podcast/182-bpc-157-tb-5…).
Forschung zum Weiterlesen
Zur Studie, die Andreas erwähnt · Segal u. a., American Journal of Physical Medicine & Rehabilitation, 2013: 49 Frauen wurden im ersten Schwangerschaftsdrittel und rund 19 Wochen nach der Geburt vermessen. Danach waren ihre Fußgewölbe flacher und die Füße länger: 35 von 49 hatten ein abgesunkenes Gewölbe, 30 von 49 längere Füße, meist um 2 bis 10 Millimeter. Am stärksten wirkte die erste Schwangerschaft. Studie (doi.org/10.1097/PHM.0b013e31827443a9)
Zum Fettpolster unter der Ferse · Maemichi u. a., Foot & Ankle Orthopaedics, 2024: Mit Ultraschall wurde gemessen, wie sich das Fettpolster unter Last zusammendrückt und wieder aufrichtet. Bei Menschen mit Fersenschmerz wurde die tiefe Schicht stärker zusammengedrückt und erholte sich danach weniger. Studie (doi.org/10.1177/24730114241247824)
Zum Hohlfuß · Burns u. a., Clinical Biomechanics, 2005: Von 40 Menschen mit Hohlfuß hatten 60 % Fußschmerzen, von 30 mit normalem Fuß 23 %. Beim Hohlfuß lastete unter Ferse und Vorfuß mehr Druck, und je mehr Druck, desto häufiger der Schmerz. Studie (doi.org/10.1016/j.clinbiomech.2005.03.006)
Zur Stoßwelle · Aqil u. a., Clinical Orthopaedics and Related Research, 2013: Eine Auswertung von 7 Studien mit 663 Menschen, die seit mindestens drei Monaten Fersenschmerzen hatten. Mit Stoßwelle ging der Schmerz stärker zurück als mit einer Scheinbehandlung, auch beim ersten Schritt am Morgen. Studie (doi.org/10.1007/s11999-013-3132-2)
Zu PRP und ACP, also aufbereitetem Eigenblut · Hohmann u. a., American Journal of Sports Medicine, 2021: Eine Auswertung von 15 Studien. Ab drei Monaten linderte das Eigenblut den Schmerz besser als Kortisonspritzen, der Vorteil hielt bis zu einem Jahr. Studie (doi.org/10.1177/0363546520937293)
Zum Krafttraining für Wade und Fuß · Rathleff u. a., Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, 2015: 48 Menschen mit Plantarfasziitis. Eine Gruppe dehnte täglich, die andere machte jeden zweiten Tag schwere einbeinige Fersenhebungen. Nach drei Monaten ging es der Kraftgruppe deutlich besser, später glichen sich die Gruppen an. Studie (doi.org/10.1111/sms.12313)
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Das Einzige, was ich noch nicht hinkriege, ist meine Plantarfasziitis. Eine Versicherung hat mich schon gefragt, ob ich mein Geld mal nicht in was anderes investieren möchte als in medizinische Leistungen. Ja, möchte ich. Das Einzige, was bisher geholfen hat, war tatsächlich meine Schwangerschaft. MRT sagt, leicht verdickt und leicht verbogen.
Okay, das passt. Entschuldigung, nicht du, sondern wir reden immer noch von deinem Fuß eigentlich. Der Sherlock Wagner würde jetzt mal überlegen, was ändert sich in der Schwangerschaft. Andreas, angenommen, die Nadine wäre ein Hamster. Ich habe auch das Gefühl, meine Füße sind generell größer geworden.
Nadine, was machen wir jetzt mit dir? Ein Hochschrachten fängt aus. Willkommen in der Biohacking-Praxis. Von Biohacking-Profi Andreas Breitfeld. Und von Biohacking-Kolumnist Stefan Wagner. Die Tipps und Anregungen aus der Biohacking-Praxis verstehen Sie bitte nicht als medizinische Ratschläge, allein schon, weil wir keine Ärzte sind.
Hallo Andreas. Hallo lieber Stefan. Und hallo liebe Nadine Schöller. Hallo. So, die Nadine Schöller ist die glückliche Gewinnerin des nächsten 1 zu 1 Coachings mit dem Andreas und hat mir vorab ein paar Rätsel aufgegeben. Die ist 28 Jahre alt. Die Nadine ist vor 16 Monaten zum ersten Mal Mama geworden.
Und sie hat geschrieben, ich meine natürlich, das hat das Glücksengel natürlich gleich einmal bestochen. Sie hat geschrieben, dank des Wissens aus der Bayeräklingpraxis war mein Postpartum tatsächlich ziemlich smooth sailing. Umso spannender wäre es, gemeinsam herauszufinden, wo ich aktuell noch optimieren kann.
Jetzt hat aber die Nadine heute nur beschränkt Zeit, um mit uns zu reden, weil sie muss nachher in eine Vorlesung. Und ich denke mir, okay, mit 28 und wenn man Mutter ist, dann kann man ja studieren auch noch nebenbei, ist ja kein Problem. Vielleicht, wenn man den Tag gut ausnützt und vielleicht nicht ganz so viel schlaft, wie es der Andreas vorschlägt.
Und sie sagt dann, nein, nein, sie hört nicht die Vorlesung, sondern sie spricht bei der Vorlesung. Da kriege ich natürlich als, ich bin ja in der gesamten akademischen Weltgeschichte der schlechteste Student. Darf ich das nur kurz kurz sagen? Ich habe ein halbes Jahr ein gesamtes Semester gebraucht, um zu immatrikulieren.
War anschließend dann bei meiner ersten Vorlesung, bin dort in der Früh mit dem Rad hingefahren. Es war nämlich so Februar, also ich bin quasi schräg eingestiegen ins Studium. Es war Februar, ich bin mit dem Fahrrad hingefahren auf die Universität und habe mich gewundert, warum sind dort keine Leute?
Warum sie alle sagen, alles an Germanistik ist so überlaufen? Keine Leute da. Dann bin ich da eine Viertelstunde gesessen, eine halbe Stunde gesessen und habe gedacht, da wird jetzt einer kommen und wird anfangen, ihnen irgendwas zu erzählen. War aber nicht so, keiner ist gekommen. Ich habe dann erst später erfahren, dass die Professoren diese Vorlesungssachen jetzt nicht punktgenau mit dem Semesterbeginn beginnen.
Bin wieder nach Hause gefahren, bin nie wieder auf die Uni gefahren, nie wieder. Das war meine akademische Geschichte. Man merkt es mir manchmal noch an, dass da ein bisschen was fehlt. So, Entschuldigung, aber ich muss jetzt meine gesamte Redezeit am Anfang ein bisschen unterbringen, weil es wird ja nicht mehr so viel über sein.
So, Nadine, jetzt bitte erzähl du, stell dir vor, du bist beim Andreas in einem Coaching und das hat mir irgendwie auf der Straße draußen ein alter Typ herumgelabert, sinnlos und hat euch davon gestört, davon abgehalten, euer Gespräch rechtzeitig zu beginnen. Ich trinke jetzt einfach einen Kaffee und höre euch zu.
Ja, also hallo, danke für die Einladung. Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Ja, ich bin, wie schon gesagt, 28, ich bin Psychologin und Sporttrainerin für Gruppenkurse und eben seit knapp eineinhalb Jahren bin ich auch Mama. Und ich habe mir gedacht, der berufliche Wiedereinstieg nach der Karenz funktioniert am besten als Differtantin.
Das heißt, seit September promoviere ich im Fachbereich Virtuspsychologie. Genau, also Schwangerschaft, Geburt, Postpartum hat eigentlich alles außerordentlich gut funktioniert. Und mit dem neuen Job kriegen wir das irgendwie auch bis jetzt alles ganz gut hin. Das Einzige, was ich noch nicht hinkriege, ist meine Plantarfasziitis.
Also die begleitet mich jetzt schon wirklich sehr viele Jahre, seit 2019. Ich habe seitdem auch einen hohen Verschleiß an Orthopäden und Physios. Meine Versicherung hat mich schon gefragt, ob ich mein Geld mal nicht in was anderes investieren möchte als in medizinische Leistungen. Ja, möchte ich. Ich habe echt schon einiges probiert, Stoßwelle, Magnetfeldtherapie, Einlagen, Physiotherapie eben.
Das letzte Aufbäumen war jetzt eine ACP-Therapie. Dabei wird aufbereitetes Eigenblut injiziert. Und ja, als Frau, die ihr Kind im Esszimmer in einem Planschbecken bekommen hat, würde ich sagen, zweites Kind ja. Nochmal was in die Ferse spritzen lassen, weiß ich jetzt nicht. Okay. Das Einzige, was bisher geholfen hat, war tatsächlich meine Schwangerschaft.
Also entweder haben die Weichmacherhormone da ihren Job sehr ernst genommen, oder es lag natürlich auch daran, dass ich gerade gegen Ende hin auch nichts mehr gelaufen bin. Aber da war ich wirklich einige Monate, hatte ich da Ruhe. Dann hat eine Verkettung unglücklicher Zufälle dazu geführt, dass ich Paddle-Tennis spielen war.
Und dieses Stop and Go war gar keine gute Idee. Also der nächste Tag war schmerztechnisch wirklich der Schlimmste bisher und seitdem ist mein Schmerzlevel eigentlich auch konstant auf einem sehr hohen Level, würde ich sagen. Plantarfassitis, Andreas, magst du uns kurz beschreiben oder Nadine, magst du uns kurz beschreiben als widerwillige Expertin?
Was ist das genau und wie kommt sowas zustande? Erzähl du es nochmal als Betroffene, das finde ich jetzt gerade spannender, als wenn ich versuche zu dozieren. Also generell kann ich es natürlich nicht sagen, weil bei mir war es tatsächlich, als ich trainiert habe für einen Halbmarathon, Also es war klassisch eine Überbelastung.
Ganz oft wird das so assoziiert mit so einem Anlaufschmerz, gerade in der Früh, also dass die ersten Tritte aus dem Bett die schlimmsten sind. Ja, also... Ich kann gar nicht mehr so viel sagen, bei mir tut es einfach immer und ständig weh. Da gar nicht mehr so viel Unterschied. Bei Belastung, wenn du jetzt da sitzt und mit uns redest. Auch in Ruhe.
Wirklich? Ja, ja, also es fängt dann an ins Krampfen und so weiter, also auch in Ruhe. Okay, das ist ja was. Eine Erklärung aus dem Off. Was ist das eigentlich, eine Plantarfaszitis? Unter eurer Fußsohle liegt eine straffe Sehnenplatte, die Plantarfaszie. Sie zieht von der Ferse bis zum Vorfuß, hält das Fußgewölbe und federt jeden Schritt ab.
Wenn am Ansatz an der Ferse winzige Risse entstehen, und zwar schneller, als der Körper sie reparieren kann, dann beginnt das wehzutun. Und zwar höllisch. Stefan, dein Naservas war medizinisch völlig korrekt. Ja, das ist ganz schön beeindruckend, muss man ehrlicherweise sagen. Bevor wir anfangen... Hast du irgendwie mal so richtig, keine Ahnung was, zwei Monate, drei Monate, so richtig Krafttraining für die Füße, für die Waden und das ganze Zeug mal gemacht?
Hast du mal irgendwie geschaut, wie es dem Stützapparat so außen rum geht? Also ich mache ja Sportkurse selber im Krafttrainingsbereich und das mache ich ja laufend, zwei-, dreimal die Woche. Ja, Sportkurse könnte jetzt sein, dass du das, was früher Indoorcycling unterrichtest, warst oder Aerobic. Nein, es ist tatsächlich Kraftsport. Okay, also.
Als Kurs ist das dann Bodypump? Richtig, ja genau. Ah, okay. Also dann arbeiten wir allerdings immer noch mit relativ hohen Wiederholungszahlen und mit relativ überschaubaren Gewichtsmengen, die einen zwar komplett plätten, aber es könnte tatsächlich sein, dass das trotzdem nicht das tut, was ich mir da gewünscht hätte.
Da kommen wir aber dann später nochmal drauf. Also wenn ich dazwischen mal Gustav Haber von Muskelkart, dann mache ich auch Maximalkrafttraining. Genau, völlig idiotisch, aber damit wir irgendwie ins Labern reinkommen, bei mir war es so, ich hatte, vor 150 Jahren erstaunliche Marathonzeiten, was wahrscheinlich damit zusammenhing, dass ich irgendwie Spinning unterrichtet habe, Spinning-Instrukturen ausgebildet habe und dazwischen laufen gegangen bin.
Das heißt, ich konnte nichts, aber ich hatte Ausdauer wie Sau. Und irgendwann waren dann der inzwischen verstorbene Dr. Ulrich Strunz und der, ich vermute, immer noch am lebende Nils Mark war, der war damals der irgendwas-Arzt von der Triathlon, von so einem. Mehr Distanzler Magazin waren damals gleichzeitig zum Ergebnis gekommen, Vorfuß laufen, ist die letzte geile Scheiße.
Die letzte geile Scheiße hätte für mich bedeutet, dass ich von meinen, was weiß ich nicht, 248, die ich tatsächlich mal erreicht hatte, vielleicht noch ein bisschen schneller hätte werden können. Du warst schneller, Andreas. Du warst durch 2,46 oder so. Ich glaube, 2,48, 2,52 und 2,48 waren die schnellsten, soweit ich es weiß.
Aber egal, vielleicht hast du mich weiter auf den Podest gestellt, lieber Stefan. Aber jedenfalls, es war idiotisch schnell dafür, dass ich damals auch schwerer Radiergummi war. Und dann haben die gesagt, ja, boah, die Lösung ist fix Vorfußlaufen, weil bessere Federung, mehr Geschwindigkeit, effizienter und pipapo.
Haben aber nicht dazu gesagt, ich sollte erstmal die Muskulatur in den Beinen entsprechend hoch trainieren, dass sie damit zurechtkommen. Das Ergebnis war, ich bin zehn Jahre barfuß gegangen, weil ich nicht mehr laufen konnte. Und ich bin auch nie wieder irgendetwas gelaufen, nachdem diese Episode in meinem Leben beendet war.
Heißt, teilweise könnte es tatsächlich sein, dass der muskuläre Stützapparat, wenn man ihn entsprechend vernachlässigt zu Dingen führt, die man überhaupt nicht verstehen würde. Das ist nur einfach so eine ganz beiläufige Geschichte, weil letzten Endes, wir haben ja bei dir eigentlich jetzt erst einmal, und jetzt fangen wir an zu arbeiten, alles beisammen, was wir uns wünschen würden.
Sind sehr, sehr gut, gehen wir nachher nochmal drauf. Offensichtlich hast du keinen Energiemangel und wenn du etwas machst, machst du es gescheit. Also eigentlich ist das alles ziemlich super, nur leider Gottes hast du halt auch damit eine gescheite Plantarfasie des letzten Endes und die müssen wir jetzt irgendwie versuchen zu verstehen.
Im Endeffekt einerseits wüsste ich wahnsinnig gerne, warum das Ganze chronisch geworden ist. Das ist mir überhaupt nicht klar. Das versteht ihr auch aus dem, was ich habe nicht. Dann würde ich gerne wissen, wie man dir dauerhaft helfen kann. Das werden wir uns erarbeiten. Und dann werden wir uns irgendwie überlegen, wie man außenrum dieses High-Performer-Mama-Uni-Hast-du-nicht-gesehen-Leben so hinbekommen, dass es nicht in zehn Jahren anstrengend wird, sondern dass es auch in 40 Jahren immer noch genauso viel Spaß macht.
So, also, hilf mir mal. 2019 ging das Ganze los, also da war die Schwangerschaft noch nicht im Anflug und die Geburt erst recht nicht. Die Beschwerden sind bei allem, was du gemacht hast, immer wieder gekommen. Der Physiotherapeut hat eigentlich nichts bewirken können. Die Stoßwellentherapie, auf die ich als erstes gesetzt hätte, wenn du sie nicht gerade schon als erfolglos erwähnt hättest, hat nicht funktioniert.
Die Magnetfeldtherapie, auf die ich als Zweites gesetzt hätte, hat auch nicht funktioniert. Und bei der ACP war es zumindest mal so, dass du wenigstens mal einen gescheiten Schmerz erlebt hast. Das heißt, es ist anekdotisch wertvoll, aber letzten Endes hat es sich auch nicht weitergebracht. Faszientraining und Einlagen hat man dir auch angedeihen lassen, hat aber auch nichts gebracht. Ist das so korrekt? Ja, genau, wirklich.
Gut, das heißt, ich stoßwelle schon, glaube ich, sechs oder sieben Sessions, auch mit Pausen dazwischen und so weiter. aber es hat, ja. Hat alles nichts gemacht. Andreas hat die drei klassischen Behandlungsansätze bei Plantarfaszitis gerade sehr flott abgehakt. Stoßwellentherapie, Magnetfeldtherapie, diese Eigenbluttherapie oder eine Kombination daraus helfen in den allermeisten Fällen.
Nadine hat alle probiert und der Schmerz ist immer noch da. Jetzt wird es also echte Detektivarbeit. Ich bin gespannt. Jetzt ist das Interessante, die sind ja eigentlich von der wissenschaftlichen Evidenz her relativ safe. Beim PHP ist es durchaus so, dass das in dem Kontext immer wieder gut funktioniert.
Das heißt, eigentlich lernen wir da irgendwas draus. Weil wenn die Sachen alle nicht funktionieren, warum funktionieren sie nicht? Jetzt lass mal schauen. MRT sagt, leicht verdickt und irgendwie leicht verbogen. Okay, das passt. Entschuldigung, nicht du, sondern wir reden immer noch von dem Fuß. Eigentlich wollte ich das Ganze mit dem Kala, mit welchem Fuß bist du heute aufgestanden, beginnen. Aber dann dachte ich, dann ersparen wir uns.
Dann ist ein Weichteilödem gefunden worden, das heißt, da ist irgendwie lokal was greizt, dann gibt es irgendwie nochmal irgendwas mit dem Knochenmark, wo auch eine... Eine leichte Verschiebung schon da ist, ein kleiner Fersensporn. Das Spannende ist, es wurden ja auch beide Füße gerenkt und auf dem anderen Fuß ist er sogar größer.
Ja, den hätte ich jetzt auch eher als Aha-Haber auch noch gefunden, angesehen und nicht als Kausal. Ich habe einen mal gehabt und den hätte ich jetzt nicht unbedingt wieder gern zurück. Also da bin ich schon recht froh, dass ich den losgeworden bin. Wem hast du den geschenkt? Den habe ich lustig. Also die Geschichte kann ich nicht erzählen, wie ich den losgeworden bin.
Okay gut, dann machen wir das nach der Aufnahme, wenn es uns echt langweilig ist. Ich schreibe es in die Show Notes hinein. Hat das der Gisbert erzählt? Es war mit einem Hornkamm, eine Behandlung mit einem Hornkamm. Okay, gut. Wir gehen wieder zurück zu deinem Fuß. Was tatsächlich interessant ist, die finden ja da am MRT diese Hohlfußformen.
Das ist etwas, das könnte uns eventuell ein bisschen interessieren, wenn man ehrlich ist. Es ist Gott sei Dank nichts gerissen, also keine Partialruptur oder Sonstiges. Dass das passt und sonst findet man eigentlich auch gar nichts. Das heißt, wenn wir das jetzt zusammensetzen, ist Gott sei Dank eigentlich keine schwere Schädigung zu vermuten.
Die Schmerzen passen nicht quasi zu dem, was im MRT zu sehen ist. Das heißt, wir müssen davon ausgehen, dass sie anders hergekommen sein könnten, aber Kadabra, und es bleibt eigentlich nur der Hohlfuß. Der würde theoretisch gesehen, wenn man mir das vorher richtig erklärt hat, die Druckverteilung irgendwie unglücklich verändern können.
Und das ist in Verbindung mit diesem Knöchenmarködem wahrscheinlich die einzige Chance, um dieses Theater zu erzeugen. Allerdings verstehe ich den Schmerz immer noch nicht. Zu diesem Hohlfuß-Thema, Physiotherapeut Nummer 6, zu dem ich geschickt worden bin, nach dem MRT-Befund und wegen dem Hohlfuß, der spezialisiert sich auf podologische Einlagen, und der hat dann auch so eine Ganganalyse und so weiter gemacht und ist dann aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich keine Einlagen brauche, weil da vom Gangbild und von der Druckverteilung alles so ist, wie es sein soll.
War wieder eine Sackgasse. Auch super. Wir lassen das jetzt mal liegen, weil womöglich scheitern wir heute ganz fürchterlich. Es wäre spannend. Blutbild, Leukozyten sind leicht erniedrig, die Neutrophile sind leicht erniedrig, das interessiert alles keine Sau. Alles gut, normal, normal, normal, normal. Du hast keine Anämie, du hast keinen CAP-Wert, der sich lohnt, irgendwie darüber zu reden.
Das heißt, du hast eigentlich auch keine systemische Entzündung. Das wäre nämlich die nächste Hoffnung gewesen, dass wir da was finden. Die Neutrophile sind ein bisschen niedrig. Das würde man grundsätzlich gerne mal beobachten. Wenn du heute gar nichts mitnimmst, dann nimm das mal mit, weil das wäre irgendwie so eine Geschichte zwischen häufig krank werden, was ich jetzt aber bei dir nicht glaube.
Also Infektanfälligkeit wäre so eine Geschichte, wo man darüber nachdenken könnte. Oder ob das einfach chronisch der Fall ist. Ich glaube, du hast keine Infektanfälligkeit, oder? Ich glaube nicht überdurchschnittlich. Hätte ich jetzt auch nicht gesehen. Und bei den anderen, bei den ishenophilen Allergien hast du auch nichts, sonst hättest du es erwähnt. Histaminunverträglichkeit hast du auch nichts, sonst hättest du es erwähnt, oder?
Gut, schmeißen wir das auch weg. Nüchternglucose, sehr gut. HbA1c, sehr gut. Gesamtcholesterin, sehr gut, sehr gut, sehr gut. Das ist langweilig. Eisenreserve nach der Schwangerschaft, immer noch sehr gut. Transferinsättigung in Ordnung. Kreatinin ein bisschen erhöht, das ist klar, weil du machst eigentlich jeden Tag irgendwie Sport, das ist klar. Da brauchen wir auch nicht drüber hin.
TSH wird unauffällig. Freie ist T3, gut. Freie ist T4, gut. Cortisol ist im Referenzbereich, ist sowieso seltsam gemessen, also egal. DHEA in Ordnung. Folsäure könnte ein bisschen mehr sein, aber da ist zumindest auch letzten Endes überhaupt nichts dabei, was irgendwie was bringen würde. Mineralien und die ganzen guten Geschichten, Magnesium könntest du mehr vertragen, da würde sich der Herr Wagner sehr freuen, wenn du es tust.
Jod könntest du ein bisschen mehr vertragen, interessiert mich aber nicht sonderlich, weil deine Schilddrüse eh gut ist. Eisen hast du ein bisschen drüber, das ist auch gut. Andreas, kann es irgendeinen Zusammenhang geben zwischen Nährstoffversorgung, oder irgendwelchen anderen inneren Werten und einer lokalen Verletzung?
Einmal grundsätzlich, glaube ich, beantworten wir die Frage mit ja, weil wenn ein Nährstoff fehlt, wenn man zum Beispiel zu wenig Protein hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich irgendwas tut mit einem Sehnenbänder oder Muskelapparat, ist wahrscheinlich erhöht. Gibt es da irgendwelche Ideen, Gedanken, wo man bei der Nardine ein bisschen, nachbohren könnte? Ich sage jetzt, ich weiß nicht.
Irgendein Protein-Thema vielleicht? Oder gibt es etwas anderes, was auf so Systemen hingeht? Es gibt einen einzigen Wert, den wir recht gerne mögen, der mir nicht gefällt. Das ist das Kohlenzym Q10. Das würde grundsätzlich die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien natürlich wahnsinnig unterstützen, wenn man das weiter oben hätte. Das heißt, diese Elektronentransportkette, die freut sich sehr, wenn ein bisschen mehr Q10 da ist.
Das hat aber auch keinerlei Auswirkungen auf den Schmerz. Es wäre aber tatsächlich das Einzige, was ich noch im Supplement-Bereich sehen würde, würde ich auf alle Fälle fix draufhauen. Weil so wie du Gas gibst, ist das tatsächlich vom Energielevel, wenn wir da noch ein bisschen aufdrehen, ich glaube, das ist eh kein Fehler.
Also da ist tatsächlich auch relativ wenig los. Ich finde das, lass mich da ganz kurz aus dem Off hinein. Ich finde das ja super, dieses Suchen auch, also dich da jetzt beim Suchen ein bisschen zu belauschen und zu begleiten. Weil das ja auch schon, ich meine, die Nadine kennen Sie jetzt noch nicht wahnsinnig lang, aber ich habe den Eindruck, dass es ein überaus aufgeweckter junger Mensch ist, der, intelligent genug ist, um auch einmal zu hinterfragen, was vielleicht die Ideen von medizinischem Fachpersonal sind und das wahrscheinlich auch selber nachrecherchieren wird und schauen wird, was ist daran plausibel, was ist daran weniger plausibel.
Was hast denn du in der Zwischenzeit, weil du beschäftigst dich jetzt sieben Jahre mit dem ganzen Thema und der Andreas hat einen Tag. Du hast ein bisschen einen Vorsprung. Was waren denn so deine Vermutungen, Ideen? Weil ich vermute, du wirst jetzt auch einmal an etwas Orthopädisches gedacht haben, weil es gibt ja die sogenannte, mein Freund Michael Wittke hat mich darauf aufwesend, es gibt die sogenannte Davos-Methode, nämlich da schaut man nach, Davos wehtut.
Und er sagt, das ist ja ziemlich ein Blödsinn. Die Davos-Methode ist meistens nicht die, die zum Ziel führt, sondern man muss schauen, wo beginnt denn der Schmerz, wo beginnt die Kette, die dann dazu führt, dass irgendwo eine Überlastung oder so etwas entsteht. Und er sagt, das findet man manchmal an den überraschendsten Stellen des Körpers.
Hast du solche Überlegungen schon mal angestellt, Nadine, dass du dir die Kette angeschaut hast und überlegt hast, ich weiß nicht, das ist eine Hüftfehlstellung, die da eine Überlastung ganz woanders erzeugt, irgend sowas? Erzähl ein bisschen aus deinem eigenen Suchen die letzten sieben Jahre. Also ich habe eine Physiotherapeutin, die ich wirklich sehr empfehlen kann, die ist ganz, ganz großartig und die hat sich das auch angeschaut.
Also mit der sind wir wirklich alles durchgegangen, auch das Thema Gleichgewicht und so weiter, vom Kiefer bis ganz runter. Und da war der Befund eigentlich, dass ich grundsätzlich einen sehr hohen Muskeltonus habe, was vielleicht irgendwelche Disbalancen begünstigen kann. Ja? Ja. Dadurch dann auch eben die Faszientherapie und wirklich dieses Massieren vom tieferen Gewebe und so weiter.
Aber im Endeffekt, ja, also... Muskeltonus und Magnesium, das ist natürlich eh auch ein No-Brainer. Da brauche ich jetzt wahrscheinlich nichts dazu sagen. Auf die Idee bist du selber auch schon gekommen, oder? Ja, also der Blutbefund ist ja auch vom Mai. Das heißt, seitdem habe ich da auch drauf angepasst. Ja, klar, gut. Denken wir uns.
Sag mal, hast du eigentlich, das wäre jetzt was, was ich hier irgendwie noch brauche, Hast du eigentlich da einen Anlaufschmerz unter der Ferse oder ist das einfach nur ein Dauerschmerz? Anfang auf jeden Fall. Also in den ersten Jahren war es wirklich dieser klassische Befund einer Plantarphacetes. Also eben dieser erste Schritt aus dem Bett und so weiter und es wurde dann über den Tag leichter.
Mittlerweile könnte ich es eigentlich nicht mehr differenzieren. Also es tut immer weh und immer relativ gleich weh. Natürlich wäre ich jetzt länger unterwegs, weil wir haben einen Hund. Ich bin halt nicht nur am Schreibtisch den ganzen Tag. Ich bin halt unterwegs, ich mache Sachen und so. Und wenn das an einem Tag mal mehr war, dann spüre ich es am Abend auf jeden Fall auch mehr. Und dann ist auch dieses Krampfen in Ruhe mehr.
Habt ihr mal irgendwie dieses ganze Thema Nervenkompressionssyndrome irgendwie medizinisch angeschaut? Nein. Ich habe da auch nur eine PubMed-Studie dazu gefunden. Es gibt so ein Tarsaltunnelsyndrom, heißt es, oder auch anders gesagt Baxter-Neuropathie. Das ist im Endeffekt, wenn ich es vorlesen würde, ein Nervenkompressionssyndrom, was tatsächlich in der Lage wäre, die Symptome, die du hast, nachzubauen.
Das wäre dann bei Beschwerden in Ruhe zu vermuten. Da hätten wir ein bisschen was dazu. Der Schmerz müsste aber auch so ein bisschen brennender sein. Wenn ich dich nach deinem Schmerz frage, hast du einen brennenden Schmerz? Bisschen schwer zu sagen. Okay. Im Endeffekt, das wäre das andere, was noch mit einhergeht, ist das Thema Sensibilitätsstörungen.
Das heißt, die Fußwahrnehmung müsste auch so ein bisschen off sein. Das ist eigentlich nicht der Fall. Okay. Vergessen wird sie wieder. Gibt es denn noch dieses komische Thema mit den Fettpölsterchen unter der Ferse? Und das wäre so diese Geschichte, mein Gott, wie beschreibt man Schmerzen? Für ein Fettpolster-Thema würde man einen prellungsartigen Schmerz suchen, der direkt unter der Ferse liegt.
Würde, glaube ich, auf jeden Fall besser passen als brennen. Okay. Wie ist es mit harten Untergründen? Sind die ekliger? Merkst du einen Unterschied, ob du jetzt in der Wohnung ohne Schuhe rumläufst oder mit einem gedämpften Schuh rumläufst? Hast du eine Skala, wo du sagst, da kannst du noch differenzieren oder ist das alles eh schon gleich scheiße?
Also es ist sehr ähnlich, aber ich würde schon sagen, hart ist nochmal ein bisschen schlimmer. Dann wäre wahrscheinlich theoretisch gesehen, könnte man noch über rheumatische und Ursachen reden, aber nicht mit deinen Blutwerten. Das ist völliger Schwachsinn. Das heißt, im Endeffekt sind wir eigentlich relativ stark an diesem Fettpolster-Thema dran, würde ich jetzt mal sagen.
Ja, dann macht mal dieses Fettpölsterchen-Thema weiter. Ich glaube, Frauen reden besonders gerne über Fettpölsterchen-Themen. Wobei ich der Kompetenteste in dieser Runde bin, in diesem Thema, glaube ich. Aber macht das einmal. Ich habe eine andere Idee. Ich habe dieses Thema mit der Schwangerschaft. Der Sherlock Wagner würde jetzt einmal überlegen, was ändert sich in der Schwangerschaft.
Ich meine, diese Gedanken hast du alle schon selber gehabt, Nadine. Ich sage dir da jetzt überhaupt nichts Neues, aber ich denke nur einfach laut von mich hin und vielleicht geht beim Andreas irgendwas an, springt was an. Eine hormonelle Veränderung. Du hast dich wahrscheinlich weniger bewegt, aber, war das Nachlassen der Schmerzen in einem direkten Zusammenhang mit Nachlassen der körperlichen Aktivität oder schon ein bisschen davon abgekoppelt?
Das Nachlassen des Schmerzes habe ich bemerkt, Ende, also ein letztes Drittel der Schwangerschaft und die Monate darüber hinaus, also nach der Geburt auch. Und da bin ich aber dann auch schon wieder laufen gegangen. Also da habe ich dann mit Lauftraining wieder gestartet und ich war trotzdem schmerzfrei eine Zeit lang, bis zu diesem Paddle-Tennis-Spiel.
Ja, hast du es dann wieder ein bisschen übertrieben? Bist du dann, also Also der Gedanke könnte ja sein, dass es quasi so eine Erleichterung gab während der Schwangerschaft, vielleicht auch ein bisschen hormonell unterstützt und dann danach mit Hurra, Hurra, jetzt geht alles wieder gut, dann vielleicht ein bisschen die...
Die Drehzahl zu schnell raufgedreht hast. Also übertrieben ist immer im Bereich des Möglichen. Bis du Grautöne kennenlernst, dauert noch 50 Jahre, das ist schon klar. Aber das macht ja nichts. Man könnte sogar noch eins weitergehen mit der Schwangerschaft, gehen ja auch in einem gewissen Maße Wassereinlagerungen einher.
Eventuell könnten sogar die Wassereinlagerungen in dem Fall ein bisschen was von dem Polster übernommen haben, was theoretisch gesehen dieses Fersenfettpolster machen könnte. Selbst darüber könnte man reden. Allerdings wundert es mich halt arg, wenn ich jetzt mit dem Fersenfettpolster recht hätte, müsste man es eigentlich auch im Dingsbums MRT gesehen haben.
Aber wir gehen jetzt trotzdem mal drüber, weil was anderes als das fällt mir jetzt gerade innen ein. Auf dem Bereich, also im Endeffekt, es gibt eben dieses Fersenfettpolstersyndrom, heißt im Englischen noch besser, heißt dann der Heal-Fat-Pads-Syndrom. Und das ist sehr ähnlich von der Wahrnehmung zu dieser diagnostizierten Plantarfaszitis.
Das heißt, es wird eigentlich schon hinkommen, Fersen unter der Schmerze und im Endeffekt ist es da so, dass das Fersenbein unter einem. Super geformten Bindegewebsteil liegt, was eben ein gekammtes Fettpolster ist und das verteilt den Druck sowohl beim Gehen als beim Stehen und die mechanische Belastung.
Und wenn das Polster seine Dämpfungseigenschaften einbüßen würde, weil es sich verschiebt oder einfach nur schmerzhaft reagiert, dann würde es sich quasi so anfühlen, als würde man auf dem Fersenknochen direkt laufen. Was jetzt irgendwie so gar nicht so weit weg ist von dem, weil wir wären. Wie kommt es zu sowas? Wiederholte Stoßbelastungen, Veränderungen des Gewebes, dass früher Verletzungen und ungünstige Druckverteilungen, Da können wir uns, glaube ich, irgendwie aus dem Hohlfuß, mit dem ich eigentlich orthopädisch nichts anfangen kann und mit, viel, verdammt viel sportunterschiedlicher Art von Sport theoretisch gesehen schon was bauen, weil theoretisch gesehen eben tatsächlich der im MRT ausgewiesene
Hohlfuß, der würde dann schon so ein bisschen in die Richtung gehen, dass. Diese hohe Fußwölbung die Belastung eben auf der Ferse und auf dem Vorfuß stärker ausprägt als bei anderen Leuten. Barfuß auf harten Boden deutlich schlechter oder... Da, wo ich vor allem meine Runden mache mit unserem Hund, ist es sehr, also es ist im Wald, das heißt wir haben sehr viele Steine, wir haben sehr viele Wurzeln und so weiter und wenn ich da draufsteige, ungünstig, dann ist es vorbei. Last but not least.
Den größten Schmerzjoker bekommst du wahlweise, wenn du am Faszienansatz rumdrückst und in die Dehnung gehst oder wenn du zentral auf der Fersenunterseite umeinanderdrückst? Dehnung und Faszienansatz. Ich würde trotzdem auf alle Fälle schauen, dass du nochmal wahlweise nochmal ein MRT kriegst, und dieses Thema Fettpolsteratrophie nochmal anschauen lässt, weil die hatten ja damals geschrieben, die übrigen Weichteile sind in Ordnung, aber sie haben keine dicken Messungen gemacht, sie haben die Dämpfungseigenschaften unter Belastung nicht angeschaut.
Das wäre noch irgendwie was, wo ich sagen würde, da würde man noch hinschauen. Sonst ist das Einzige, was ich dir anbieten würde, wäre zu schauen, ob du dieses Thema, wir nehmen jetzt die Hypothese Fettpolster auf, das heißt gedämpfte Schuhe nochmal nach oben fahren. Theoretisch gesehen gibt es so Heelcups, das sind so Gelkissen mehr oder minder, die man in den Schuh reintut, die das Fettpolster sozusagen ein bisschen in die Mitte verschieben und das Ganze ein bisschen unterstützen.
Wenn du ein Physio hast, der kann das auch tapen. Dann könnte man auch schauen, ob es was bringt. Und sonst ist es halt Sprungbelastungen raus und harte Böden vermeiden zumindest mal für vier Wochen. Und theoretisch gesehen müsstest du dann nach zwei Wochen irgendwie eine Verbesserung merken, wenn es diese völlig schräge Hypothese gewesen wäre.
Die G-Kisten habe ich schon zu Hause. Das hat damals auch nichts gebracht, aber habe ich schon lange nicht mehr verwendet. Dann vielleicht müssen wir es nochmal wiederbeleben. Man würde eigentlich die Gretchen fragen, ist es, das Fettpolster oder der Rest mit der schmerzhaften Stelle festmachen, mittig unter dem Fersenbein, wäre halt logischerweise das Fettpolster und die Innenseite der Ansatz an der Plantarfaszie, wäre selbige.
Es ist tatsächlich zum Kotzen. Es ist tatsächlich zum Kotzen, weil wir haben letzten Endes wir haben den Schmerz, War da 2019, jetzt gehen wir nochmal ganz zurück, war da 2019 irgendwas, wo du dich erinnern könntest, irgendwie neuer Sport, neue Schuhe, hast du da wehgetan, war es da nicht mehr, oder?
Das Einzige, was ich noch weiß, ist, dass ich damals angefangen habe, wirklich längere Distanzen zu rennen, also so 10, 15, eben Richtung 20 Kilometer, aber Sonnenfahrer. Okay, um das zu tun. Nichts Bleibendes. Das heißt, das Einzige, was uns tatsächlich noch bleibt, ist tatsächlich Wade und Fuß im Krafttraining künftig tatsächlich mal richtig maschinentechnisch angehen.
Das wäre auch das Einzige, was ich da eigentlich noch mitgeben kann, wo ich auch irgendwie einen Sinn drin sehe, weil es auch ein bisschen mit meiner eigenen Geschichte von damals resoniert, dass da in der Stützmuskulatur irgendwas fehlt und dass da irgendwas kompensiert wird. Und dass das mehr oder minder diese Nicht-Ideal-Stellung noch unterstützt.
Das heißt, so diese ganzen Vanity-Geschichten, wie wir wirklich Waden heben, Fußtraining gegen Gummibänder, das Ganze wirklich mal so, dass du da wirklich mal sagst, für zwölf Wochen Power-on, lieber mal irgendwas anderes dafür sparen, könnte auch eventuell insgesamt zu einer Entlastung führen, fände ich jetzt noch relativ gut, Weil ich habe ja eigentlich nichts, was das Ganze sonst hergeben würde.
Andreas, angenommen, die Nadine wäre ein Hamster. Dann müsste ich trotzdem sagen, solange der noch gestillt wird, hat der Hamster extrem Ruhe, wäre das Stillen abgeschlossen. Und man würde darüber nachdenken, würde man wahrscheinlich sagen, ja, wahrscheinlich wäre die Peptidgeschichte mit TB500 und BPC157 durchaus interessant.
Auf der anderen Seite wäre sie nur dann interessant, wenn wir das Fettpolster ausgeschlossen haben, weil im Fettpolster kann es nichts. Die Peptidgeschichte würde auf Faszienfasern funktionieren, die würde auf Muskeln funktionieren, die würde auf Sehnengewebe funktionieren. Also das alles safe, ja, aber wenn es dieses Fersenpolster ist, dann kommen wir damit auch nicht weiter.
Und ehrlicherweise, Stefan, 28 ist ein Alter, da habe ich echt keinen Bock auf Forschungschemikalien bei Hamstern. Also das ist tatsächlich so, wo ich sage, Also kein Junghamster. Bei Altamstern wie uns einem, da ist dann schon ein bisschen, eh wurscht, also auf gut Deutsch gesagt, aber es ist halt tatsächlich so, ich meine, wenn du jetzt nicht zufälligerweise Profisportler bist und irgendwie es noch so hinbekommst, dass obwohl die Wahrheit die Sachen nicht finden sollte, dass du sagst, ich habe jetzt die Wahl, ob ich jetzt drei Monate verletzt bin oder einen Monat verletzt bin, be my guest, aber sonst muss ich sagen, finde ich, dass die meisten Geschichten unter 40 eher so ein bisschen.
Nicht so mein Fall, um ehrlich zu sein. Wie entwickelt sich denn diese gesamte Forschungsgeschichte rund um Peptide? Ist es so, wie weit sind wir denn davon entfernt, dass wir auch jüngeren Hamsterinnen oder Hamstern guten Gewissens was empfehlen könnten? Das weiß alles kein Mensch, weil wir da tatsächlich auf den Schultern der Amerikaner stehen.
Ich meine, darfst nicht vergessen, BPC-157 wurde irgendwie in Kroatien vor ewiger Zeit erforscht. Das war alles echt gut und echt fein und völlig unkritisch. Nichtsdestotrotz hat es die Medikamentenzulassung nie erhalten, wahrscheinlich weil es zu generisch ist vom Aufbau der Eiweißverbindungen her. Aber bei den ganzen anderen Geschichten, die wir so haben, gibt es halt nur ganz wenige, wo sich auch nur irgendwie eine entsprechende Behörde dazu durchgeringen hätte, sie zuzulassen.
Sollte das jetzt der Ami wieder machen, dann ist das schon ein Zeichen, weil so lähmend, wie solche Zulassungsbehörden teilweise sind, die schauen natürlich dann schon auch in erster Linie, was da ins Auge gehen kann. Aber ist jetzt tatsächlich nicht der Lebensabschnitt so also ich würde tendenziell lieber erst noch diese ganzen Bildgebungsmaßnahmen nochmal, mit dem Kissen angeschaut haben und dann theoretisch gesehen Und auch diese Baxter-Nerv-Geschichte, die du ja schon angesprochen hast da ist ja mal ausschließen, oder?
Da könnte man auf beides nochmal draufhauen und wenn man dann sagt, ich bin echt genervt und jetzt bin ich 30 und es ist immer noch nichts weiter, in zwei Jahren müssten die safen Peptide WPPC-157 und DB500 irgendwie auch im Humangebrauch möglich sein. Zumal wir ja jetzt in der EU dieses neue Regulativ haben, wonach diese ganzen Peptidgeschichten ja dann jetzt auch irgendwie so in den medizinischen Bereich hinüber.
Gehen dürfen, wenn sie entsprechende Berechtigungen erworben haben. Also das kann diesen Weg schon ein bisschen fix... Also über die Bürokratie kann das den Weg dann vielleicht sogar ein bisschen ebnen. Ein kleiner Nachtrag. BPC 157 kommt tatsächlich aus Zagreb, wie Andreas richtig gesagt hat. Die kroatischen Forscher haben es vor allem an Ratten getestet.
Also fast an Hamstern, Stefan. Es gab aber auch Versuche an Menschen. In den USA hat im Juli 26 ein Beratergremium der Arzneimittelbehörde empfohlen, dass Apotheken BPC 157 wiederherstellen dürfen. Andreas hat recht, das ist ein starkes Zeichen. Und jetzt zur EU, weil Stefan da ganz aufgeregt ist. Ausnahmsweise auch zu Recht.
Seit Juni gibt es in der EU eine eigene Leitlinie für Peptide. Die Arzneimittelbehörde schreibt jetzt genau vor, wie sie hergestellt und geprüft werden müssen. Das ist ein klares Signal, dass die EU-Peptide deutlich ernster nimmt als bisher. Wir vermuten und hoffen, dabei wird es nicht bleiben. Stefan hat den Sekt schon mal kalt gestellt. Also dass die Nadine jetzt mit 28 da jetzt irgendwie sagt, das Gaspedal ist eh schon festgeklebt an der Bodenplatte.
Und jetzt schreibt sie, dass sie nicht immer ganz selber darüber bestimmen kann, wann sie schlafen geht und wann sie aufsteht und wie sie durchschläft und wie das mit dem Entspannnis zwischendurch und so weiter. Da gibt es jemanden, der da manchmal ein bisschen antizyklisch interveniert. Was kann man denn, und das finde ich jetzt auch über die Nadine hinaus, für alle jungen Menschen, die uns zuhören, Das hören uns wahnsinnig viele junge Menschen zu, die alle im Saft stehen und so richtig Gas geben.
Und wir finden das großartig und super, die sich auf Work-Hard ein bisschen beschränken und das mit dem Party-Hard, was wir so betont haben, ein bisschen weglassen. So, was können denn die jetzt machen? Weil die haben ja, ich meine jetzt ganz ehrlich, die Nadine hat jetzt wahrscheinlich nur ungefähr 100 Lebensjahre vor sich.
Und was können denn jetzt die Leute in ihren 20ern tun, die schon sehr vieles richtig machen, die schon sehr viel mehr wissen als wir, um langfristig die Weichen zu stellen. Ich sage mal, es ist unsere Helligkeit, die 10 bis 20 Minuten draußen, gerne zusammen mit dem Kind, wäre super großartig, wenn es in der Früh geht.
Wir haben ja gerade diese wunderbare Zeitumstellung, jetzt geht es auch von der Helligkeit wieder so halbwegs. Also das wäre tatsächlich was, was ich schauen würde, dass man wirklich jeden Tag reinbekommt. Der Cortisolwert von dir war zwar unspezifisch, aber das ist einfach der Maximalzeitgeber und ich glaube, das müsste funktionieren.
Das Zweite wäre, ich würde jetzt in dem Lebensabschnitt gerade eher schauen, dass ich mir, kleine Arbeitsinseln, wie nennt es der Hubermann so schön, baut, baue von irgendwie bis zu 80 Minuten, die du einigermaßen safe verteidigen kannst, weil, Partner, Schwiegermutter, wer auch immer gerade auf den Nachwuchs aufpassen lässt, du sagst, du hast da mal eine Zeit, wo du wirklich konzentriert, wirklich arbeiten kannst, ohne dass es.
Weil ich glaube, die klassischen Vier-Stunden-Polster, die du früher hattest, die werden wahrscheinlich gerade ein bisschen kompliziert sein, nehme ich mal an. Das heißt, das wäre so ein Ding zu sagen, okay, einfach, kleiner, aber dafür geschützter, weil dieses von Mutter Natur auch noch überprioritisierte Multitasking nach dem Motto, ich habe im Nebenraum was gehört, wäre alles jetzt nicht so richtig geil.
Also insofern, das ist eine Geschichte. Dann, ich würde tatsächlich, ich habe es mich noch nicht getraut zu sagen, ich würde tatsächlich das Thema Krafttraining ein bisschen fokussieren und das Thema Ausdauer gerade tatsächlich mal ein bisschen runterfahren und irgendwie schauen. Zwei Ganzkörperkrafteinheiten und halt die Geschichte speziell für die Fußreha und den Rest erstmal so ein bisschen jetzt wirklich zur Ruhe kommen lassen, weil egal was es ist, unter ständiger Belastung wird es nichts.
Entschuldige, da möchte ich ganz kurz noch hineingrätschen. Bitte merk dir, wo du wieder ansetzen möchtest, Andreas. Dass du vielleicht nach der Schwangerschaft die Muskulatur nicht ready hattest für eine höhere Belastung und dann mit einer schwangerschaftsbedingt vielleicht ein bisschen, reduzierten Muskelstabilität wieder reingegangen bist in die Belastung.
Und dann insbesondere auch in diese Stop-and-Go-Belastung vom Pedal. Ist wahrscheinlich jetzt kein ganz absurder Gedanke, oder? Also ich hatte das Glück, dass ich eine sehr, sehr gesunde Schwangerschaft hatte. Das heißt, ich habe auch mein Sportprogramm nicht wirklich anpassen müssen bis zum Schluss.
Also meine Physiöser müssen jetzt alle die Ohren zu halten, aber ich habe vielleicht eine Woche vor der Geburt und fünf Wochen danach Pause gemacht und sonst halt nicht. Also ich glaube, so viel Muskelverlust. Dann ist aber das Thema, dass die Beschwerden zurückgegangen sind in der Zeit. Die normale Vermutung, die man jetzt hätte, ist, Beschwerden zurückgegangen durch die, Verminderte Belastung. Aber wenn die Belastung ja nicht so zurückgegangen ist, dann muss es einen anderen Grund geben.
Ja. Muss. Ich meine. Da müssen wir jetzt nochmal kurz drüber nachdenken. Ich zähle da jetzt irgendwie eins und eins zusammen. Und eins und eins, Nadine, du kannst mindestens so gut wie ich, du kannst auch noch multiplizieren und wahrscheinlich im Kopfstand noch Wurzel ziehen. Ich glaube, dass das da ist irgendwo.
Ja, wir wissen ja natürlich, dass in der Schwangerschaft die Hormonstrukturen sich verändern und dass natürlich auch gewünschterweise, die Schmerzempfindlichkeit massiv nach oben geht, weil sonst klappt es ja mit der Entbindung im Planschbecken im Nebenzimmer nicht. Empfindung geht nach oben oder Empfindung geht nach unten?
Die wird runterreguliert, also die Schmerzwahrnehmung wird massiv runterreguliert. Ja, das ist aber jetzt die schlechte Nachricht. Dass einfach weniger weh dann hat, aber immer noch da war. Das spricht dann eher für eine dauerhafte Lokalanästhesie, aber das ist jetzt auch kein Konzept. Nein, aber dann lassen Sie uns das nochmal wirklich kurz durchdenken.
Das Erste, weißt du noch ungefähr ab, wann in der Schwangerschaft die Schmerzen weggegangen sind? War das das erste Trinester oder letztes Drittel? Letztes Drittel. Und nachher ist es noch drei Monate ungefähr schmerzfrei gewesen? Ja, das ist sogar ein bisschen länger. Ja, ja. Das heißt, es muss irgendein hormoneller Prozess gewesen sein.
Du lässt den molekularen Wasserstoffbereiter heute aber auch echt trocken, Stefan, oder? Du. Ich bin so froh, du hast mir mitgebracht und ich bin so, er ist mein bester Freund. Ja, du siehst, es lohnt sich den Herrn Wagner. Product Placement. Wer nicht auf YouTube dabei ist, sondern uns nur hört, Stefan macht sein Wasserstoffwasser mit dem Aquavolta von Aquacentrum.
Alles in den Shownotes. Apropos Product Placement. Das, was ich mir, also meine nächste Investition wäre vielleicht so in Richtung Rotlicht gegangen. Ist das irgendein Thema, das in dem Zusammenhang Sinn macht? Würde man jetzt tatsächlich auf alle Fälle sinnvoll ansehen, wegen der Schlafarchitektur, wegen der schmerzlindernden Wirkung?
Dann würde es mir trotzdem deutlich leichter fallen, wenn halt irgendwie ein Entzündungsgeschehen logisch wäre. Es stört mich überhaupt nicht, dass du noch stillst, aber es stört mich gerade, dass du noch stillst, weil sonst hätte ich jetzt gesagt es könnte irgendwas, mit dem Östrogen zu tun haben das verändert sich ja dann erst wieder wenn du abstillst, das heißt das ist es auch nicht es gäbe noch ein völlig skurriles Hormon oder beziehungsweise ein hormonartiger Wirkstoff der ganz gut passen würde, das ist Relaxin, aber das gibt es normalerweise im Serum in der höchsten Konzentration im ersten Trimester, da war bei dir noch nichts los mit der Schmerzlastentlastung.
Periode hast du inzwischen wieder, oder? Mhm. Estriol ist eines der Östrogene. Das geht gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel besonders hoch. Und Progesteron steigt während der Schwangerschaft stark an und das redet Sinn, das du schon gesprochen hast. Aber ich würde da vielleicht in diese Richtung noch ein bisschen genauer nachbohren, Nadine.
Dieses Thema Estriol im letzten Schwangerschaftstrittl, das dann auch irgendwie so eine, vielleicht ein bisschen eine entspannende Wirkung hat, vielleicht auch auf das Bündegewebe irgendeinen Einfluss nehmen kann. Ja, das wird jetzt den Rahmen dieser Aufnahme sicherlich sprengen, weil da sind wir jetzt schon in einem sehr spezialisierten Spezialbereich, aber da kann so ein bisschen ein detektivisches Nachspüren vielleicht noch was bringen.
Es sind tatsächlich zwei Punkte, mit denen wir da heute auseinander gehen. Das eine ist diese dynamische Fußdruckmessung machen, den Hohlfuß nochmal genauer anschauen lassen. Dabei auch dieses Thema mit den Fersenfettpolstern nochmal überprüfen lassen und schauen, ob das die mechanische Dämpfungsfunktion noch erfüllt oder nicht.
Das ist der mechanische Teil. Und dann ist es tatsächlich so Östradiol, Progesteron und Prolaktin. Würde ich nochmal anschauen, entsprechend abhängig vom Zyklus und der Stillhäufigkeit. Es gibt eine Studie mit tatsächlich 49 Frauen. Liebe Nadine, die schicke ich dir nachher oder wir stellen sie in die Show Notes rein.
Da hat sich herausgefunden, dass das Fußgewölbe, die Gewebesteifigkeit und die Druckverteilung sich während der Schwangerschaft verändern. Das glaube ich auf jeden Fall. Ich habe auch das Gefühl, meine Füße sind generell größer geworden. Und diese veränderte Belastungsverteilung war quasi das, warum es dann funktioniert hätte, kurzzeitig.
Ansonsten ist Paddel eine großartige Sportart, der liebe Maxi Gotzler. Grüße, hat glaube ich auch immer noch sein Stützapparat, nachdem er sich die, wie heißt das Ding, den Kreuzband rausgeschnürzen hat. Also super. Spielts Tennis. Hört auf mit dem ganzen Blätzchen. Spielts Tennis. Das ist ja Wahnsinn. Wirklich.
Die Leute machen irgendwelche Blödheiten. Lass den Schaß weg. Spielts Tennis. Ist viel schwieriger. Ist viel frustrierender. Super. Wird ein bisschen unglücklich. Wunderbar. Das verlängert das Leben. Sagen wir es so. die eine Zielgruppe ist halt sehr hip. Die Tennis-Zielgruppe? Schau mich an. Du bist, du bist, du würdest immer überall über den Wolken schweben, lieber Stefan, das ist ja jedem klar.
Also bei mir rufen die Leute in Mailand und Paris an und fragen, wie man jetzt die Trends der nächsten Kollektion ausrichten soll. Genau, also das Stirnband und die Socken. Aber jetzt im Ernst, wir müssten der armen Nadine etwas mitgeben, Andreas. Es muss etwas mit diesem geschissenen Fußgewölbe sein.
Mit oder ohne Fettpolster. Mit oder ohne Schwangerschaft. Nein, wenn diese letzte Studie, an der ich mich festhalte, feststellt, dass sowohl das Fußgewölbe als auch die Babysteifigkeit sich da verändern. Und in der Zeit war nichts. Das ist ein starker Hinweis. Es gab doch vor 250 Jahren, während dieser Corona-Zeit, gab es doch den Daily Biohacker.
Dieses komische Treffen von Biohackern auf dieser Plattform, wo man gesprochen hat. Ich weiß nicht mehr mehr, wie das Zeug hieß. Beänderst du dich, Stefan? Und da war ein Barfußcoach, Fußcoach, Füße dabei, der sich nur mit Füßen beschäftigt hat. Den würde ich dir jetzt gerade gerne schicken, aber ich erinnere mich beim besten Willen. Wenn er da rechtzeitig einsahlt, bevor die Show-Notes rausgehen, dann reicht ja.
Außerdem haben wir ja noch die E-Mail-Adresse, die Telefonmode von der Nadine. Genau, liebe Nadine, es kann sein, dass ich dir da noch einen Experten nachschicke. Sehr gern. Der Michael Wittke ist ein ganzheitlicher Orthopäde und Freund von mir und der kommt mich besuchen. Der ist in Zelle zu Hause, im Norden Deutschlands, in der Nähe von Hannover.
Aber der kommt mich besuchen, und zwar relativ zeitnah. Ich glaube, zwei Wochen ist der bei mir, für zwei Tage. Und daher würde ich dich ersuchen am 6., der reist am 6. November bei mir. Nadine, du hast meine Telefonnummer, du hast meine E-Mail-Adresse. Sei so lieb, schreib mir bitte am 6. Oder ruf mich am 6. an.
Und da ist die Folge ja glaube ich auch schon erschienen und ich hatte Michael sagen, er soll sich das anhören. Also lieb sein, sich das anzuhören und dann werden wir vielleicht den Michael fragen, was der zu so einem Spezialfall hat, weil der denkt ja wirklich ganz, ganzheitlich. Und hast du schon dich kinesiologisch einmal untersuchen lassen? Nein, nein.
Ich glaube, da müssen wir jetzt einmal in dem Bereich auch ein bisschen schauen. Also der Michael schwört auf Kinesiologie und der Michael hat auch bei mir, als er das letzte Mal bei mir war, hat er so, was die da machen, die heben dann die Arme so bei dir und drücken dann runter und ziehen an dir und weiß Gott, was das ist und sagen dann, mhm, mhm, mhm, so.
Und dann hat er so herumgezogen bei mir und hat herumgedrückt und hat gesagt, dass ich meinen Schneidezahn anschauen soll und dass in meinem Mund irgendwas nicht in Ordnung ist. Und dann war ich eben bei der Silvia Aschauer und habe gesagt, mich schickt der Orthopäde. Und die Silvia hat gesagt, ja, ja, ist nicht der erste Orthopäde, der da Leute vorbeischickt.
Hat mich dann in so ein 360-Grad-Röntgen hineingeschickt und hat dann gesagt. Und dann hat es mir 10 Minuten lang erklärt, was alles in meiner Pappen nicht passt. Also ich habe da einiges bei mir und das sind halt dann auch Sachen, die sich auf den ganzen Körper auswirken. Also diese allererste Sherlock-Vermutung mit, da ist während der Schwangerschaft was anderes gewesen als sonst.
Also da würde ich auf jeden Fall nachgehen. Aber wenn wir von der Davos-Therapie Abstand nehmen wollen, also Zelle ist ganz weit weg von Davos. Und der Michael ist dann schon auch einer. Der dann ganzheitlich genug ist, um dann wirklich herauszufinden, wo es herkommen könnte. Na, verspannend. Es sollte es schaffen, lieber Stefan, be my guest, weil ich kriege noch ein, orthopädisches Problem gebastelt.
Deswegen finde ich es extrem spannend, wenn da jemand zum anderen Ergebnis kommt. Aber grundsätzlich, ich bin fest davon überzeugt, ist es lösbar. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass man da jetzt, wenn man jetzt sagt, okay, ich möchte dann auch einmal eine Diagnostik einerseits wegen, dem Hohlfuß und andererseits wegen dem Fersenkissen drüber laufen lassen, dass sich der Aufwand lohnt, Nadine. Also ich glaube wirklich, dass er sich lohnt.
Und letzten Endes bin ich auch fest davon überzeugt, dass wenn man sagt, okay, ich gehe jetzt nochmal in das Stützgewebe rein und trainiere da nochmal gezielt die Wadenmuskulatur, trainiere da auch definitiv nochmal um den Fuß rum, suche mir auch nochmal jemanden, der entsprechend die Übungen aufzeigt, wo man quasi, die Muskulatur im Fuß quasi mit unterstützen kann, ohne jetzt wieder auf dem Schmerzpunkt rumzudrücken.
Ich glaube schon, dass da Musik drin ist. Ansonsten dieses ganze Thema Natural Movement mal anschauen. Ich glaube, das ist jetzt gar nicht so unpassend. Dass sich am Boden bewegen, auch mit dem Kind. Aber nochmal schauen, was passiert. Gibt es irgendwelche. Auf dem Fußballen am Boden sich abstoßen? Das Ganze, was man mit Animal Movement und diesen ganzen leicht abstrus anwirkenden Bewegungstrainingsformen hat. Das ergibt sich ja irgendwie, soweit ich mich erinnere, wenn das Kind zu krabbeln anfängt, eh ganz schön natürlich.
Da vielleicht auch, siehst du, da noch mal ein bisschen schauen, gibt es da irgendwelche Bewegungen, die sich tatsächlich gut anfühlen? Gibt es da irgendwas, wenn ich mich mit dem Ballen abstütze an der Wand oder sowas, komme ich da irgendwann an einen Punkt, wo du sagst, okay, das ist kein Schmerz, sondern vielleicht mal ein Wohlschmerz oder sowas in der Art? Also ich glaube schon, Da ist Musik drin. So, bedeutet, wir fassen das Ganze nochmal zusammen.
Für die Generation der super leistungsfähigen Superleistenden, die mit 28 schon selber, unterrichten, gleichzeitig sich großartig ums Kind kümmern und das alles richtig machen, ist es nicht zwingenderweise so, dass die Art und Weise, wie wir supplementieren oder sonst was anders wäre. Ich bin auch hier ein Riesenfreien von Messen machen Messen.
Dadurch, dass wir die Labore von der Nadine gesehen haben, dürfen wir auch feststellen, da ist nicht viel, was fehlen würde. Also das macht sie eh perfekt. Aber es ist trotzdem für jeden, der zuhört wichtig, erst nachzuschauen, was man tut, um es dann zu beurteilen. Das Thema Schlaf wird vermutlich nach dem Abstillen.
Und dem entsprechenden Durchschlafen noch ein bisschen einfacher funktionieren, muss aber eine Priorität sein, weil letzten Endes das ist, was auf die Dauer die Laufzeit vom Akku groß oder klein hält. Da haben wir auch keine große Chance, daran vorbeizukommen. Diese Morgenhelligkeit als Zeitgeber für Mutter, Kind und alle anderen im Haushalt würde ich wahnsinnig wichtig als wichtig ansehen. Also das würde ich tatsächlich hart priorisieren.
Ansonsten die Absprachen in so einem Familienverbund, diese kleinen Bauts, wo man wirklich konzentriert arbeiten kann, glaube ich, sind wichtiger als die Hoffnung, dass es eh alles immer nebenbei funktioniert. Ich habe jetzt ganz viel weggelassen. Und das ist aus einem guten Grund. Normalerweise würde man über Ernährung reden.
Aber dein HbA1c zeigt mir, wir müssen nicht viel übernähernden reden, weil du machst sie richtig. Das heißt, offensichtlich hast du eh viel verstanden und der Rest, da hast du halt ein gescheites Fragezeichen. Ja, genau. Andreas hat es in seiner Zusammenfassung weggelassen. Er hat es eh vorher schon gesagt, aber es ist so wichtig, dass ich es für ihn wiederhole.
Macht Krafttraining, Leute, auch wenn ihr jung seid. Und gerade dann. Denn die Knochen werden bis etwa 30 dichter. Danach geht's ums Halten. Was man in den Zwanzigern aufbaut, ist die Reserve für später. Krafttraining zu schwänzen, nur weil man es hasst, gilt nicht. Gell, Stefan? Was haben wir gelernt? Wir wissen nicht alles. Ja, das haben wir gelernt.
Nadine, was brauchen wir jetzt mit dir? Meinst du mit dir? Notschlachten fällt aus. Nein, einfach nochmal in die Diagnostik schicken und gerne zurückkommen, wenn wir wissen, was dabei rausgekommen ist, damit wir uns entweder freuen oder ärgern. Aber es ist tatsächlich so. Das ist das Hohlfußthema während der Schwangerschaft.
Das war jetzt, glaube ich, schon ein bisschen sein Nugget. Ich glaube, das Thema überhaupt, was tut sich während der Schwangerschaft, was verändert sich da, das dann dafür sorgt, dass der Fuß eine Ruhe gibt. Das ist ja kein Zufall. Das ist ja kein Zufall. Da muss ja irgendwas sein. So, und jetzt gibt es diese eine orthopädische Veränderung, die da Andreas angesprochen hat. Ich bin ja eher so ein Fan von diesen hormonellen Veränderungen ein bisschen, dass man sich das wirklich, das SCOL vielleicht einmal so anschaut.
Was macht das im Körper? Und welche anderen Stoffe machen das vielleicht auch? Dass man vielleicht da ein bisschen nachforscht. Und dann gibt es halt noch immer die Möglichkeit, dass man einfach mit anderen Methoden weitersucht und dann das vielleicht wirklich auch kinesiologisch einmal angeht, oder so einmal schaut, was da in der Gegend herumliegt, noch an weiteren diagnostischen Maßnahmen vielleicht.
Ich meine, deine hast schon sehr viel Therapie gemacht. Die Frage war, ob jetzt das Verhältnis von Diagnose und Therapie ausreichend war, ob die Therapie immer Folge einer Diagnose war oder ob die Therapie halt einfach einmal auch, was ich total verstehe, probiert hat. Ja, genau. Also die Therapie geht halt auch immer sehr schnell in eine andere Richtung, weil die Therapeuten relativ schnell eine Verdachtsdiagnose haben, egal ob die bestätigt ist. Ja, klar.
Dass du jetzt in keinem Corner Case bist, ist relativ klar. Dass du nicht das klassische Thema bist, haben wir jetzt ausreichend filetiert über die letzte Stunde. Andreas. Gut. Andreas, sag was. Das ist die einzige Frage, die mich, also die Benedikt, trotzdem danke fürs Dagewesen sein und es ist tatsächlich so selten, war eigentlich, also ich, nachdem die Glücksfee zugeschlagen hatte, recht überzeugt, dass wir ein bisschen mehr rausbekommen, haben wir nicht getan, bitte nochmal zurückgehen, nochmal nachschauen, wiederkommen.
Lieber Stefan, damit ich noch irgendwas mit Gewissheit heute habe, was machen wir denn in der nächsten Episode? Das Zucker kommt wieder, das Zucker mit bürgerlichem Namen, Suka das? Nein, mit ganz bürgerlichem Namen Ingo Auer. Hat ein Buch. Hat ein Buch herausgebracht. Der Suka ist irgendwie mit kurzer Hose und ohne Leiberl auf die höchsten Berge Europas gestiegen, glaube ich, und hat jetzt dann ein Gipfelbuch verfasst. Yes.
Liebe Nadine, liebe Nadine, so, herzlichen Dank. Möchtest du noch irgendwelche abtrösenden Schlussworte sprechen, richten an uns, an uns zwei, kiefelnden. Danke fürs Gespräch, war trotzdem super schön, auch wenn wir jetzt keine keine, ja, handfesten Handlungsempfehlungen rausbekommen haben, aber die Diagnostik das werde ich auf jeden Fall nochmal angehen.
Vielleicht habe ich ja dann etwas Konkreteres zu berichten. Ich würde mich freuen. Und du meldest dich bei mir. Du meldest dich bei mir bitte am Sechsten. Vielen, vielen Dank.