
#272: Diabetes & Blutzucker: 5 Biohacks gegen Spitzen
Dienstag, 27. Oktober 2026 · 51 min
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Shownotes
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Worum geht es in dieser Folge? Unter anderem um diese Fragen:
Was bringen zwei Wochen mit einem Glukosesensor und Fotos von jeder Mahlzeit?
Was macht Insulin eigentlich, und was passiert bei einer Insulinresistenz?
Warum hilft schon Wadenheben nach dem Essen, und warum ist Andreas der Spaziergang lieber als Berberin?
Warum ist der Salat vor der Pasta eine gute Idee, und warum kommt es aufs Kauen an?
Ist Typ-2-Diabetes umkehrbar, und bis zu welchem Punkt?
Vertiefende Links und Infos zu dieser Folge
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Berberin nimmt Andreas, wenn sich ein Stück Kuchen nicht vermeiden lässt. Lieber ist ihm aber der Spaziergang. Bei so entgleisten Werten wie bei Stefans Bekanntem reicht Berberin laut Andreas nicht. Berberin gibt es zum Beispiel als Berberin Kapseln von MOLEQLAR (Code DIEBIOHACKER10, 10 % Rabatt). Berberin Kapseln (moleqlar.com/discount/DIEBIOHACKER10?redirect=…)
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Passende Folgen aus dem Archiv
#025: Konstante Blutzuckermessung: Ran an die Nadel! Andreas über Glukosesensoren für alle, hier bei Spotify und Apple Podcasts. Spotify (open.spotify.com/episode/27RWmGKx5HwpVrfj3RuJnJ) | Apple Podcasts (podcasts.apple.com/de/podcast/025-konstante-bl…)
#036: Blutzucker 2: Stress-Stefans Zuckerschock. Stefans Versuch mit dem Sensor, bei dem der Stress den Blutzucker stärker hochtrieb als das Essen, hier bei Spotify und Apple Podcasts. Spotify (open.spotify.com/episode/0PxB9AzfMSZse26pcbz00d) | Apple Podcasts (podcasts.apple.com/de/podcast/036-blutzucker-2…)
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Forschung zum Weiterlesen
Zu den Grenzwerten, die Melanie nennt · Schwarz u. a., Diabetologie und Stoffwechsel, 2024 (Praxisempfehlung der Deutschen Diabetes Gesellschaft): Ab einem HbA1c von 6,5 % spricht man von Diabetes. Zwischen 5,7 und 6,4 % liegt ein Graubereich, international Prädiabetes genannt. Beim Nüchternzucker liegt die Grenze bei 126 mg/dl, unter 100 mg/dl ist der Wert normal. Nüchtern heißt acht bis zwölf Stunden ohne Kalorien. Für eine sichere Diagnose braucht es zwei unabhängige Messungen. DDG-Praxisempfehlung (PDF) (ddg.info/fileadmin/user_upload/DuS_2024_S02_Pr…)
Wenn die Muskulatur arbeitet, nimmt sie Glukose auf, auch ohne Insulin, wie Andreas sagt. Zur Studie, über die Melanie spricht · Hamilton u. a., iScience, 2022: Beim Soleus-Liegestütz hebt man im Sitzen rhythmisch die Fersen. Nach einem Zuckergetränk stieg der Blutzucker in drei Stunden um 52 % weniger an, der Insulinbedarf sank um rund 60 %. Studie (doi.org/10.1016/j.isci.2022.104869) | Universität Houston (stories.uh.edu/2022-soleus-pushup)
10 bis 20 Minuten spazieren gehen nach dem Essen nennt Andreas die Mikrolösung. Reynolds u. a., Diabetologia, 2016: Menschen mit Typ-2-Diabetes gingen nach jeder Hauptmahlzeit zehn Minuten. Ihr Blutzucker nach dem Essen lag um 12 % niedriger als bei einem einzigen 30-Minuten-Spaziergang am Tag. Nach dem Abendessen waren es 22 %. Studie (doi.org/10.1007/s00125-016-4085-2)
Zur Übersichtsarbeit, die Andreas erwähnt · Umbrella-Review in der Fachzeitschrift Metabolism, 2026: Sie fasst systematische Übersichten und Metaanalysen zu Krafttraining bei Typ-2-Diabetes zusammen, mit Blick auf Blutzucker und Herz-Kreislauf-Werte. Andreas empfiehlt Krafttraining zwei- bis viermal pro Woche, dazu Ausdauertraining und viel Bewegung im Alltag. PubMed (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42248329)
Dass Schlafmangel die Insulinsensitivität verschlechtert, zeigt zum Beispiel Buxton u. a., Diabetes, 2010: Gesunde junge Männer schliefen eine Woche lang nur fünf Stunden pro Nacht. Danach reagierte ihr Körper deutlich schlechter auf Insulin. Studie (doi.org/10.2337/db09-0699)
Zum „Uhrzeitenphänomen“, von dem Andreas erzählt · Stutz u. a., European Journal of Nutrition, 2024: Studierende aßen dieselbe Mahlzeit einmal um 7 Uhr und einmal um 20 Uhr. Bei Frühaufstehern stieg der Blutzucker am Abend stärker an. Bei Spättypen machte die Uhrzeit keinen Unterschied. Studie (doi.org/10.1007/s00394-024-03372-4)
Ballaststoffe vor den Kohlenhydraten halten den Blutzucker stabiler. Shukla u. a., Diabetes Care, 2015: Wer Gemüse und Eiweiß vor dem Brot aß, hatte danach deutlich niedrigere Blutzuckerwerte als in umgekehrter Reihenfolge. Studie (doi.org/10.2337/dc15-0429)
Zur großen Studie, über die Melanie spricht · Lean u. a., The Lancet, 2018 (DiRECT): Menschen, die seit höchstens sechs Jahren Typ-2-Diabetes hatten, nahmen mit einer streng kalorienreduzierten Ernährung ab. Nach einem Jahr waren 46 % in Remission, also mit normalen Werten ohne Diabetesmedikamente. In der Vergleichsgruppe waren es 4 %. Studie (thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140…)33102-1/fulltext)
Was Triglyceride und HDL über die Insulinresistenz verraten · McLaughlin u. a., Annals of Internal Medicine, 2003: Bei 258 übergewichtigen Menschen ohne Diabetes zeigte das Verhältnis von Triglyceriden zu HDL ziemlich gut an, wer insulinresistent war. Studie (doi.org/10.7326/0003-4819-139-10-200311180-00007)
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Wie Andreas Breitfeld und Stefan Wagner einander kennen gelernt haben? Stefan hat über Andreas ein Porträt für The Red Bulletin …
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Geschätzt knapp 600 Millionen Erwachsenen weltweit. Es ist zumindest um eine Person mehr geworden, ein Bär von einem Mann und hat Blutzuckerwerte, wo die Tür nicht zugeht. Die Zehen werden so ein bisschen taub, die Finger kribbeln in der Früh, die berühmt-berüchtigte morgendliche Erektion, die ist ja dann auch etwas, was dem Niedergang der Durchblutungsleistung sehr gerne zum Opfer fällt.
Bei mir einfach die Ernährung gar nicht so sehr das große Thema war. In meinen Blutzuckerepisoden, sondern das war der Stress. Wenn sich die Muskulatur anspannt, wird die Glucoseaufnahme gesteigert und das klappt sogar, egal ob eine Insulinreaktion da ist. Das wird sein. Das wird sein. Softdrinks. Der Spaziergang ist mir am Arsch lieber als das Berberin im Gesicht. Willkommen in der Biohacking-Praxis.
Von Biohacking-Profi Andreas Breitfeld. Und von Biohacking-Kolumnist Stefan Wagner. Die Tipps und Anregungen aus der Biohacking-Praxis verstehen Sie bitte nicht als medizinische Ratschläge, Allein schon, weil wir keine Ärzte sind. Hallo Andreas. Hallo lieber Stefan. Wir sprechen heute über etwas, das wir als die große Pandemie der westlichen Wohlstandsgesellschaft bezeichnen könnten, oder?
Das wäre mit Sicherheit eine tolle Umschreibung. Wir könnten jetzt ein Quiz draus machen, worüber wir sprechen. Naja, die Leute wissen ja schon, weil wir draußen jetzt. Es steht ja draußen schon. Nur die, die in die Folge hineingeplumpst sind, ohne Folge. Und es gibt ja auch noch diese Collage zu Beginn.
Also, es geht um Diabetes und es geht um eine Krankheit damit, die im Jahr 2024 von geschätzt knapp 600 Millionen Erwachsenen weltweit gehabt wurde. Und wir können davon ausgehen. Dass die Zahl seither nicht wahnsinnig zurückgegangen ist. Es ist zumindest um eine Person mehr geworden. In meinem näheren privaten Umfeld gibt es einen Mann, der ist Grad 60 geworden.
Ein Bär von einem Mann, ein Handwerker, enorme Kräfte, Wahnsinn, arbeitet wie ein Büffel und hat Blutzuckerwerte, wo die Tür nicht zugeht. Wahnsinn, also wirklich entgleist, so dass der Hausarzt abends noch angerufen hat, um zu sagen, fahren Sie bitte jetzt. Also ich glaube, der Hausarzt hat um 21 Uhr angerufen und gesagt, fahren Sie jetzt noch ins Krankenhaus.
Und jetzt habe ich natürlich ein Interesse, dass wir für diese Person ein bisschen was herausfiltern. Natürlich habe ich auch das Interesse, dass die Leute, die uns zuhören, erstens einmal, wenn sie einen Fall in der Familie haben oder im näheren Bekannten- oder Freundeskreis, wo jemand daran erkrankt ist.
An Diabetes Typ 2, die Unterscheidung machen wir gleich. Und was macht man dann? Was sagt man dem? Was kann man vielleicht auch als Biohacker dann noch ein bisschen mehr beitragen, als der normale Hausarzt das kann? Und das zweite ist natürlich, wie können wir dafür sorgen, dass wir selber da fit bleiben? Und wieso ist es überhaupt so wichtig, auf den Blutzucker zu schauen?
Und damit mein Eingangsstatement noch länger wird als zehn Minuten, sage ich jetzt noch schnell, Diabetes Typ 1 ist angeboren, Diabetes Typ 2 ist erworben im Lauf des Lebens. Diabetes Typ 1, damit kann man sogar Nummer 1 der Tennisweltrangliste werden, wenn man es richtig, richtig gut im Griff hat. Also die Leistung, die der Alexander Zverev da vollbracht hat, ist allein schon in dieser Hinsicht atemberaubend.
Auch wenn da jetzt in die glücklichen Umstände dabei waren, aber letztlich, dass der Bursche allein Spitzensport betreiben kann mit Diabetes Typ 1 ist natürlich irre. So, bin fertig. Danke. Kurz zu Zverev, weil Stefan als Tennisverrückter voraussetzt, dass das jeder weiß. Alexander Zverev hat Diabetes Typ 1 seit er ungefähr 4 ist.
Er misst seinen Zucker mit einem Sensor und spritzt Insulin, auch mitten im Match. Als Kind haben ihm Ärzte geraten, den Leistungssport zu vergessen. Heute hat er zwei Grand-Slam-Titel und beendet das Jahr 2026 als Nummer 1 der Welt. Stefan hat mich übrigens gebeten, das extra zu betonen. Dann hat er mir noch lang von Zverevs Vorhand und seinem zweiten Aufschlag erzählt.
Ab da habe ich nicht mehr zugehört. Punkt 1, dass er auch noch mit Frau Thomalla zusammen sein kann. Und die auch noch beide sehr glücklich erscheinen, ist eine weitere Leistung, weil ich glaube, die ist auch ganz schön anstrengend im Unterhalt. Aber er hat einen kleinen Hund, Andreas, das wird dich milde stimmen.
Nein, ich finde die beide total großartig, aber wenn man sich das so überlegt, der hat glaube ich, nein, ich formuliere es jetzt nicht. So, Zuckerschnute. Aber jedenfalls, er hat viel zu tun. Zweiter Teil. Jetzt machen wir einen ganz harten Bruch und der ist jetzt ein bisschen doof, aber ist grundsätzlich so, wie du die Geschichte erzählst, hat durchaus was, wo es wichtig ist, was am Anfang sagt.
Der ist übrigens jetzt nicht besonders arg. Ich denke, bei einem Handwerker, der wirklich viel arbeitet und viel isst und relativ normal isst, nicht irgendwie als Biohacker, Aber wie kann der Diabetes kriegen? Also grundsätzlich, das ist jetzt der eklige Teil, den müssen wir kurz besprechen. Ich gehe nicht davon aus, dass es der Fall ist, aber ich hatte ja dieses Jahr das große Pech, dass es mit meiner Mutter so dramatisch und schnell nach unten gegangen ist. Die war ja an Darmkrebs erkrankt.
Und das Erste, was bei ihr tatsächlich aufgefallen ist, sind völlig idiotische Blutzuckerspiegel gewesen. Aha. Das heißt, es ist jetzt kein irgendwas, aber wenn eine frische Diagnose da auftaucht, ohne dass sich. Lebensstilentscheidungen irgendwie verändert haben, ohne dass sich der Lebensstil groß geändert hat in den letzten, Jahren oder in der letzten Zeit, wäre es tatsächlich von meiner Seite grundsätzlich eine dringende Empfehlung an alle da draußen, erst mal das Thema onkologische Untersuchungen relativ umfangreich laufen zu lassen und da wirklich mal sowohl bildgebend als auch in allen anderen Bereichen, wo das möglich ist, mal nachzuschauen, ob da nicht irgendwie ein Schmarrn am Start ist. Okay.
Das ist tatsächlich, wenn wir einen Fall besprechen, muss ich es so einleiten. Ich gehe nicht davon aus, dass es so ist. Es ist nur einfach so, es wäre tatsächlich, wenn so Überraschungsdiagnosen auftauchen, ohne dass sich der Lebensstil verändert hat und keine Ahnung, was daraus hat, letztes Jahr, vorletztes Jahr, das letzte Mal einen nüchternen Blutzucker oder einen Langzeitblutzucker genommen hat und der war noch unspektakulär.
Sag dem guten Mann, bitte er möge da mal eine, Überprüfung durchführen. Jetzt gehen wir mal davon aus, die Überprüfung hat stattgefunden und gehen davon aus, da ist in Anführungszeichen alles in Ordnung. Dann sind wir in erster Linie ganz schwer erleichtert und dann suchen wir aber auf der anderen Seite nach den möglichen Gründen.
Also beieinander wie ein Bär, lässt mich vermuten viel Masse, aber aufgrund des Jobs auch einigermaßen viel Muskelmasse. Das heißt grundsätzlich ist da eine Möglichkeit da, mit Glucose umzugehen. Aufgrund der Berufstätigkeit ist es wahrscheinlich auch so, dass zumindest nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen und nach den Zwischenmahlzeiten immer noch Bewegung stattfindet.
Das heißt, das was wir nachher ausführlich besprechen, nämlich wie zum Teufel bekomme ich die Glucose als Glykogen in die Muskulatur oder wie sorge ich dafür, dass gut ist, ist eigentlich auch der Fall. Das heißt, die erste Arbeitshypothese, die man in so einem Fall haben müsste, ist, da fressen kannst du es nicht, auf Bayerisch gesagt.
Das heißt, man kann die Menge an Zucker vermutlich nicht mit Nahrung zu sich nehmen, um bei dem Lebensstil diesen Effekt zu erzielen. Das heißt, das erste, wo ich mal dringend hinschauen würde, ist das Thema Getränkeaufnahme. Und da ist tatsächlich alles… Das wird sein. Softdrinks. Softdrinks, also das heißt, jemand, der sagt, ich kann kein Wasser trinken oder so.
Da kriegt man ja Läuse im Magen und so, der dann immer Softdrinks trinkt oder solche Sirupe zum Verdünnen oder halt, was es da gibt. Lauter stark gezuckerte Sachen. Das heißt, und der nuckelt ja permanent an dem. Jetzt geht es, das ist natürlich logisch. Der nuckelt permanent an dem und das kannst du ja dann gar nicht mehr wegarbeiten. Wie soll denn das gehen?
Das kommt wieder permanent neu angeflutet, wenn du da am Tag deine zwei, drei Liter trinkst von diesen Sachen. Wie soll denn das weggehen? Also das dürfte tatsächlich der erste Punkt sein. Also da würde ich mal dringend umstellen, wahlweise. Also wir hatten neulich, ich glaube im Privaten beim Abendessen, dieses Gespräch über Christian Wolf. Ich erwähne ihn jetzt namentlich, vielleicht verreißt er uns dann bei sich in seiner Milliardenplattform.
Und irgendwie sage ich ja immer, diese Sachen von More Nutrition sind super für Menschen, die sich einfach nicht ernähren können oder wollen. Ich bin kein Fan der Süßstoffe, die der Knabe verwendet. Ich bin kein Fan der Art und Weise, wie er es promotet. Aber man muss tatsächlich sagen, wenn Leute ihren Tellerinhalt bzw.
Ihren Becherinhalt nur basierend auf den Geschmacksnerven und nicht basierend auf den Folgen dieser Entscheidung befüllen, dann kann das Zeug eine Lösung sein. Bei allen Nebenwirkungen, die bekannt sind, sind sie vermutlich immer noch geringer. Die bekannt oder unbekannt sind. Ja. Ich glaube, bei manchen dieser Süßstoffe sind wir noch nicht ganz am Ende.
Der Erkenntnisreise angekommen. Es reicht sicherlich dafür, dass bei den meisten von dem Zeug in Tierstudien, wenn du es hoch genug dosierst, die entsprechenden Ergebnisse in der Tumorbildung nachgewiesen sind. Also das ist jetzt, glaube ich, nicht so wahnsinnig spannend. Jetzt muss man natürlich sagen, die Dosis macht das Gift, nicht nur beim Zucker, sondern da auch.
Und bevor der Zuckerspiegel komplett entgleist, lieber sowas. Das heißt, der erste Tipp sozusagen für deinen konkreten Fall wäre tatsächlich zu schauen, höchstwahrscheinlich sogar bei denen, weil ich glaube, geschmacklich, sagen wir immer alle, sind die ziemlich gut, dass man diese Sirups einfach durch ein entsprechendes Süßstoffprodukt ersetzt.
Ja, jetzt wissen wir, es hat eigentlich Nebenwirkungen. Wir wissen auch, dass natürlich auch der Süßgeschmack alleine in der Lage ist, in einem gewissen Maße noch Blutzuckerreaktionen zu triggern. Aber auf der anderen Seite, wenn das die Kategorie von Wasser trinken bekommt, mal Läuse im Bauch ist, dann könnte es wahrscheinlich sein, dass so ein eigentlich mäßig perfektes Ding ganz gut funktioniert.
Ansonsten gibt es ja auch so Drops von verschiedenen Herstellern. Ich glaube, da gibt es auch einen aus Österreich. Ich weiß nicht mehr, wie sie heißen. Waterdrop heißen die, glaube ich. Und im Tennis sind die ziemlich groß, ja. Kann sein. Ich glaube, einer der ehemaligen Geschäftsführer von Biogena Biohacking war auch ein ehemaliger irgendwas von denen.
Stefan hat recht. Waterdrop kommt aus Österreich und ist seit 2023 offizieller Getränkepartner der ATP-Tour. Aber habt ihr mitgezählt? Zweimal Tennis in den ersten elf Minuten. Bei Stefan führt jedes Thema irgendwann auf den Tennisplatz. Diabetes, Getränke und ich wette auch die Steuererklärung. Ich zähle inzwischen einfach mit.
Also das wäre tatsächlich das Erste, das ist das Thema, die Flüssigkeitsaufnahme entgiften, wäre das erste Thema, was man jetzt im konkreten Fall sagen kann und muss. Das Zweite wäre tatsächlich, ich würde einfach mal für zwei Wochen den Blutzuckermonitor aus der Schublade holen und den einfach mitlaufen lassen.
Und das ist ja jetzt das Gute oder das Schlechte an der modernen Zeit, ihn einfach ganz lieb darum bitten, bevor er sich irgendwas in den Mund schiebt, essenstechnisch kurz ein Foto zu machen. Es kann gut sein, dass es dann noch irgendetwas Erworbenes gibt, irgendwas gibt, was man auf dem Weg auf die, keine Ahnung, Baustelle, auf dem Weg in die Werkstatt, in der Bäckerei, an der Tankstelle oder sowas kauft, was zufälligerweise nochmal in der Lage ist, das Thema zusätzlich zu befeuern, weil letzten Endes, wenn man jetzt sagt, die Hauptmahlzeit ist am Abend und wird irgendwie so ein bisschen selbst zubereitet, würde ich sogar vermuten, dann kann es das eigentlich nicht sein.
Das heißt, wir brauchen irgendwo bei den Drinks und bei den Zwischenmahlzeiten, da braucht man noch irgendwie so ein bisschen Hebel, der das Ganze zum Entgleisen bringen könnte. Weil... Und das ist ja jetzt ganz wesentlich in der ganzen Geschichte. Uns geht es ja nicht darum, dass wir irgendwie Angst davor haben, dass der Blutzuckerspiegel mal kurz nach oben geht.
Das ist ja völlig in Ordnung. Wenn der Körper danach weiß, wohin mit dem Zucker, ist es eine völlig normale Reaktion. Wenn es ein bisschen oft passiert, ist es natürlich so, dann nehmen wir in Kauf, dass die Gefäßgesundheit darunter leidet, dass die Durchblutung in den Extremitäten ein bisschen nachlässt, dass dann irgendwann mal die Hände und die Füße zunehmend kalt sind, auch ohne Cortisolüberschuss, dass irgendwie man den Eindruck hat, die Zehen werden so ein bisschen taub, die Finger kribbeln in der Früh.
Also es ist ja durchaus so, man merkt ja dann relativ schnell, wenn die Durchblutungsleistung nachlässt. Durchblutungsleitung war ein schöner Versprecher, aber letzten Endes ist ja auch so, dass die berühmt-berüchtigte morgendliche Erektion, die ist ja dann auch etwas, was dem Niedergang der Durchblutungsleistung sehr gerne zum Opfer fällt.
Das heißt, letzten Endes kann man davon ausgehen, wenn man das Ganze jetzt unbetreut weiterlaufen lässt, dann wird es nicht besser werden. Nein, also der Arzt hat dann schon relativ deutlich gesagt, dann ist der nächste Schritt, ist dann einfach die Erblindung und solche Sachen. Also die Werte, die ich da gehört habe, die sind irgendwie um den Faktor 10 über den oberen Grenzwerten oder so.
Also 5 bis 10, richtig, richtig arg. Das heißt, wenn da die Werte so entgleist sind, ich würde halt so schnell wie es geht nochmal dieses Thema Ernährung mittracken, dass man einfach weiß, was ist, gibt es da irgendwas, was sich verändert hat, weil letzten Endes klar läuft sowas auf Medikamente hinaus, also egal, ob es jetzt ein GLP-1-Antagonist wird oder eben, Metformin wie in der alten Zeit, das wird sich höchstwahrscheinlich einfach jetzt mal zumindest übergangsweise nicht vermeiden lassen.
Und das ist tatsächlich auch letzten Endes in dem Fall ganz gut. Also Faktor 10 erscheint mir jetzt. Also ich hoffe jetzt mal gerade, dass du das. Falsch abgespeichert hast, aber zumindest wenn das so ist, dass da so, selbst der in einer halbländlichen Region beheimatete Hausarzt auf die Barrikaden geht, dann glaube ich, sollte man da auf alle Fälle mal zumindest übergangsweise stabilisieren.
Ja, gut. Ganz wesentlich dabei, und das ist der letzte, und dann gehen wir ins Allgemeine darüber, ist natürlich, wenn die Werte so richtig wild sind, ist sowas ohne Lebensstilanpassungen, eher so ein Pflaster, das ich auf einen LKW-Reifen draufklebe, der schon anfängt, ein bisschen Luft zu verlieren und ich hoffe, damit jetzt noch sehr weit fahren zu können.
Das Zeug funktioniert alles, es funktioniert großartig, das wissen wir. Also, Also dementsprechend, da muss man tatsächlich sagen, das ist mal das Erste, ich würde davon ausgehen, man braucht da tatsächlich eine gewisse Form von medikamentöser Unterstützung im jetzigen Zeitpunkt und nein, ein großartiges Berberinextrakt ist, Wie wir es im Supplement-Bereich finden, ist nicht das, was da zum Einsatz kommt.
Das nächste wäre tatsächlich auch, gerade in so einem Fall nochmal zu überprüfen, wie es eigentlich mit den Cholesterin, mit den Blutfettwerten, mit den anderen Faktoren ausschaut. Weil auch das ist so ein bisschen eine Geschichte, weil letzten Endes, jetzt mal Arbeitshypothese, es ist diese letzten Endes Fruktose aus dem Sirup, die das Ganze auslöst.
Dann wäre ja normalerweise eine Veränderung der Leber mehr oder minder unvermeidbar. Dafür müssen wir nicht ins Périgord gehen und die armen Stopflebergänse anschauen. Das wissen wir auch so. Also dementsprechend wäre das auch dann ganz interessant. Also da, glaube ich, gehört schon noch ein bisschen zusätzliche Befundungen.
Und wie vorher schon gesagt, vor allem auch eine umfangreiche Bildgebung dazu. Dann, was machen wir? Also das Thema Ernährung verstehen ist das erste. Idealerweise mit einem CGM dazu für zwei Wochen. Auch gerne schon mit dem Blutzucker-Stabilisierungsprotokoll, das ist eigentlich wurscht. Ein bisschen was wird immer noch sein. Ein bisschen Reaktion sieht man auch noch.
Und einfach die Sachen abfotografieren und auch wenn die künstliche Intelligenz uns teilweise ganz komische Sachen baut, also ich habe festgestellt, Ernährungstagebuchanalyse basierend auf Fotos macht die inzwischen richtig gut. Okay. Das heißt, da kannst du dann auch als Hobby-Biohacker einfach sagen, so jetzt teil mal das Fotoalbum.
Mit deiner Ernährung der letzten zwei Wochen mit mir und idealerweise noch die Blutzuckerkurve und dann legst du das übereinander und dann sagt dir da jede AI deutlich mehr als vor drei Jahren ein guter Arzt sagen konnte. Mhm, mhm. Super. Lass uns ins Allgemeine gehen. Lass uns, in das gehen, was jetzt nicht nur Leute interessiert, die einen solchen Fall im näheren Umfeld haben, sondern grundsätzlich diese unglaubliche Zahl von Betroffenen, die haben ja auch alle Familien und Freunde.
Das ist schon etwas Relevantes gewesen. Aber jetzt geht es noch darum, dass wir selber, die wir vielleicht ein bisschen woker sind, was den Lebensstil betrifft, dass wir schauen wollen, dass das alles gut passt mit dem Blutzucker. Ich meine, wir erinnern uns noch an meine Versuche mit dem CGM, wo wir draufgekommen sind, dass bei mir einfach, die Ernährung gar nicht so sehr das große Thema war in meinen Blutzuckerepisoden, sondern das war der Stress, der da einfach extrem raufgefahren ist und das auch hochgehalten hat und so.
Also das war schon für mich augenöffnend. Was sind denn so die Dinge, auf die man jetzt als Biohacker zunächst einmal wissen muss und dann die man jetzt vielleicht in seinen Alltag am schnellsten integriert oder welche Werte soll man sich anschauen? Wo fangen wir an? Was ist dir am liebsten? Ich würde jetzt einfach mal so ein bisschen losmarschieren. Also grundsätzlich, ich glaube, ich habe es vorher schon mal gesagt, Blutzucker ist nichts Böses.
Selbst Glucose ist nicht Gift oder irgendwas in so Art. Wir brauchen das letzten Endes in der Muskulatur. Wir brauchen es im Hirn. Wir packen es, wenn es ein bisschen zu viel ist, gut in die Muskulatur und wenn es noch ein bisschen mehr ist in die Leber. Und da liegt es auch ganz gut rum, weil vorausgesetzt, du musst irgendwie den Zug erreichen oder den Flieger erreichen und musst sprinten, dann hast du keinen anderen Brennstoff, um das zu tun. Also insofern ist das grundsätzlich gut.
Und grundsätzlich ist auch so Blutzucker, ich mache es mir da immer ein bisschen leicht, Kohlenhydrate ist das, was in der Ernährung drin ist. In der Ernährung drin ist, das was rauskommt, wenn es der Körper zerlegt hat, ist Glucose. Und wenn die Glucose dann im Blut landet, dann steigt der Blutzuckerspiegel an.
Das ist zwar eigentlich eben klar, aber nur, dass wir es nochmal eingenordet haben. Und wenn der ansteigt, gibt es halt ab einem gewissen Maß eine Reaktion, die da heißt, Insulin freisetzen. Ganz kurz, dass der Körper überhaupt Zucker ins Blut hineinschickt. Und wobei wir ja wissen, dass wenn der Zucker zu lang und zu viel davon herumschwimmt, dann verklebt das ganz vieles bei uns und tut uns nicht gut.
Ich vereinfache jetzt möglicherweise ein bisschen schief, aber wir kriegen den Zucker deswegen ins Blut, damit dieser Brennstoff im ganzen Körper verteilt wird und alle Muskeln erreicht und so weiter. Weil wir haben ja kein anderes Transportsystem im Körper. Das heißt, eigentlich ist der Zucker nur. Ein Transportgut im Blut dorthin, wo man es verwenden soll und dann verbrennen soll oder einlagern soll in den Muskeln zum Beispiel oder der Leber.
Und das Insulin, das da quasi als Reaktion auf den Zucker freigeschaltet wird, ist ja sozusagen in erster Linie so etwas wie ein Türöffner zur Muskulatur. Entschuldige, das Insulin ist dann aber eigentlich, bei diesem Bild bleiben mit den Transportern, wird das Insulin dann ausgeschüttet und sagt, wir haben jetzt eigentlich schon überall alles ausgeliefert, die ganzen Zuckerpakete sind eigentlich oder noch nicht.
Ne, also das Insulin kommt halt einfach zu dem Zeitpunkt, wo der Blutzuckerspiegel sich ansteigt, kommt das Insulin in die Gleichung rein. Das ist im Endeffekt einfach nur eine Transportinformation. Bedeutet letzten Endes, es ist ein ganz, ganz natürlicher, richtiger Prozess. Körper kriegt Kohlenhydrate, Körper macht aus Kohlenhydraten Glucose.
Glucose diffundiert in die Blutgefäße. Ja, die Blutgefäße stimmt schon. Steigt über einen gewissen Punkt an, der noch nicht mal so sonderlich hoch ist, also nichts Dramatisches. ist, daraufhin kommt die Insulinreaktion, die letzten Endes sagt, die Energie ist da, wir können sie jetzt entweder nutzen oder wir müssen sie packen, sie irgendwo hin.
Und das ist eben bei einem normalen Menschen zum größten Teil in der Muskulatur. Und wenn wir jetzt den nächsten Schritt gehen, was ist die Insulinresistenz? Weil das ist ja letzten Endes das Diabetes-Thema. Da ist halt einfach sozusagen die Telefonleitung gestört. Ist auch klar. Also die Bauchspeicheldrüse, die dafür verantwortlich wäre, was zu tun, die wird halt irgendwann etwas überfordert sein, weil letzten Endes, wenn die Insulinantwort immer schlechter ausfällt, produziert die halt weiter und weiter und weiter.
Das wäre jetzt eigentlich ganz schön, aber sie schafft es halt dann irgendwann trotzdem nicht mehr, das Ganze auf Dauer hinzubekommen. Am Anfang ist es sogar noch so, für die gewisse Zeit funktioniert diese Überproduktion lustigerweise echt noch gut, aber dann fällt das System sozusagen um. Dann sind wir bei der Prädiabetes, also letzten Endes dem Punkt, wo der Blutzucker dauerhaft steigt und nicht mehr runter geht.
Und der nächste Schritt ist dann eben der berühmt-berüchtigte Diabetes Typ 2. Allerdings, und deswegen hatten wir auch so einen unglücklichen Einstieg vorher beim privaten Teil, das passiert ja eigentlich nicht über Nacht. Es ist ein Prozess, der sich wirklich über Jahre entwickelt und der normalerweise in einem gewissen Maß schon im Dingsbums im Blutbild nachzuvollziehen ist.
So wilde Ausschläge sind eher seltener, muss man ehrlicherweise sagen. Weil es heißt letzten Endes ja nicht nur, du hast jetzt mal zu viel Zucker gegessen, sondern es ist ja im Endeffekt so eine relativ komplizierte Spirale, wo die Genetik einfach eine Rolle spielt. Also meistens ist es bei der Altersdiabetes bis heute so, dass die Großeltern und die Urgroßeltern auch schon so veranlagt waren.
Das ist der eine Teil. Also meine Großeltern haben mütterlicherseits Ja gesagt und meine Mutter hat sich dann auch entsprechend in die richtige Richtung bewegt. Ich weigere mich, den gleichen Schritt zu tun. Mal schauen, ob das klappt. Also erst Genetik spielt eine Rolle. Auch die Körperfettverteilung spielt eine Rolle.
Dieses viszerale Bauchfett, von dem wir eh schon immer wieder sagen, es ist eine wahnsinnig schlechte Idee, es zu haben, spielt eine erhebliche Rolle. Auf der einen Seite, weil es ja selber wieder entzündungstreibend ist. Auf der anderen Seite aber eben auch, weil es tatsächlich auch in den Diabetes tatsächlich mit rein spielt.
Bewegungsmangel ist auch klar, das macht das Ganze deutlich wahrscheinlicher, dass es eintritt. Muskelmasse auch klar. Schlaf, super wichtig, ist auch wieder so ein Punkt, da könnte man in dem Individualbeispiel auch nochmal hinschauen. Vielleicht ist das beim Schlaf auch nicht ganz so geil, wäre auch noch eine Möglichkeit, wo da was los sein kann.
Und leider Gottes auch ein bisschen die Qualität der Lebensmittel, die man zu sich nimmt. Das kann alles schon ein bisschen eine Rolle spielen. Und letzten Endes ist es tatsächlich so, wenn du jetzt mit einem Allgemeinarzt sprechen würdest, der sieht meistens schon an der Fettverteilung bei einem Patienten, wie es mit so Themen wie Insulinresistenz und metabolischen Erkrankungen aussieht.
Ja, das ist jetzt nicht mein Job und um Gottes Willen, aber der Unterschied zwischen dem viszeralen Bauchfett und dem anderen, da hat man meistens schon ganz gute Indikationen, wo das Ding hinfährt. Jetzt kurz das Thema Labore. Also grundsätzlich, es gibt ja zwei unterschiedliche Geschichten. Es gibt diese nüchtern Glucose, also sprich den Glucosewert nach dem Aufstehen, oder nach dem Aufwachen.
Da muss man gleich acht Stunden ohne Kalorienaufnahme sein. Der ist so ein bisschen spannend, allerdings halte ich ihn zwischenzeitlich, für nicht ganz so relevant, weil halt einfach, wir hatten es bei dir mit diesem Stressexperiment, wo wir dich künstlich unter beruflichen Stress gesetzt haben. Ausnahmsweise.
Einfach mal kurzfristig, nur für die zwei Wochen. Da hat man es ganz gut gesehen. Ist auch tatsächlich immer so, wenn wir Blutzucker bestimmen, es hat auch der Hydrationszustand, also die Menge an Flüssigkeit im Menschen spielt schon auch eine Rolle. Wir erinnern uns neulich an die Masterclass Nachbetreuung und den Anstieg von Blutzucker.
Also das ist eine wesentliche Geschichte. Deswegen ist es tatsächlich so, dass ich den HbA1c zwischenzeitlich lieber mag als früher. Der wird zwar immer noch so ein bisschen als dilettantischer Wert, weil er eben versucht, ungefähr abzubilden, wie die Glucosebelastung in den letzten zwei, drei Monaten gewesen sein könnte.
Das ist jetzt schon nicht so, wahnsinnig stabil, aber auf der anderen Seite klar, wenn du jetzt jemanden hast, der irgendwie einen HbA1c ab 6,5 % hat und idealerweise noch eine nüchterne Glukose über 120 Milligramm pro Deziliter, dann kannst du davon ausgehen, dass das System gekippt ist. Das ist ganz klar so. Und das sind jetzt, solltest du inzwischen einen Zettel mit den Werten gefunden haben, dann hast du jetzt eine Vorstellung, wo es losgeht.
Damit ihr euren Zettel richtig lest, die Deutsche Diabetesgesellschaft spricht ab einem HbA1c von 6,5% von Diabetes. Zwischen 5,7 und 6,4 ist die Grauzone, also erhöhtes Risiko. Beim nüchtern Zucker liegt die Grenze bei 126 mg pro Deziliter. Unter 100 ist alles gut. Wer in der Grauzone ist, hat den besten Zeitpunkt erwischt, um etwas zu ändern.
Angenommen. Also gibt es so Werte, die zeigen, du hast zu Beginn relativ beiläufig so Symptome genannt, die der Körper aussendet, wenn irgendwas mit dem Blutzucker-Thema nicht ganz in Ordnung ist. Jetzt sind wir bei den Werten und ich glaube, dass diese niederschwelligen Symptome wahrscheinlich sogar die aussagekräftigeren sind, oder?
Ja, sag mal so, grundsätzlich ist es so, wir können noch kurz bei den Werten bleiben, nüchtern Insulin kann man sich noch anschauen, das ist noch ganz spannend. Und was tatsächlich gerne gemacht wird, ist einfach ein Glucose-Toleranz-Test. Das machst du jetzt nur bei gesunden Leuten, aber da kannst du dann quasi nochmal entsprechend hochtitrieren, um zu sehen, wie das Ganze ausschaut.
Das ist auch sackenspannend. So einen halben Liter von so einer Zuckerlösung. Genau, ähnlich auch irgendwelchen Atemgasanalysen bei ... Was waren das? Helicobacter und keine Ahnung was für SIBO. Bei SIBO-Testungen, nur halt, dass in dem Fall der Zuckersaft nur im Blut bestimmt wird. Also das ist das, was man noch machen kann.
Aber um jetzt wieder zu den spürbaren Dingen zu gehen, normalerweise ist eben das Thema Taillenumfang, Körperfett, Körperzusammensetzung. Je mehr sich das Ganze in Richtung bewegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Dass da was in, Unklaren ist und tatsächlich, und das ist ja jetzt so ein Punkt, wo man sich dann doch freut, dass wir das tun, was wir tun, weil da hat man dann so die Möglichkeit, auch mal ganz beiläufig wieder Dinge zu erklären, die eigentlich jeder wissen könnte, aber keiner weiß.
Dass auch wenn die Triglyceride entgleisen, wenn das HDL durch die Decke geht, dann hat es nichts mit den Eiern zu tun, die man mittags gegessen hat, sondern dann hat es eben auch was mit dem Thema, mein Blutzuckerspiegel kackt gerade ab zu tun. Das heißt, wenn du da jetzt irgendwie feststellst, Triglyceride sind noch Sacken hoch, das HDL ist irgendwie entgleist. HDL wirklich oder LDL? HDL.
Okay, das ist das Gute, das HDL ist das... Das Hab dich lieb ist dann halt im Keller und die Triglyceride sind oben. Also entgleist nicht im Sinne von zu viel, sondern zu wenig. Aber danke der Nachfrage, wenn man darüber stolpert, denkt man, was hat denn die da? Aber genau. Deswegen dieses Thema Blutzuckermonitor wäre halt in dem Fall schon relativ, geil, weil da könnte man so ein bisschen ein Ernährungstagebuch führen.
Man könnte auch beispielsweise sehen, was passiert eigentlich nach Alkohol? Das ist auch ganz interessant, weil es gibt tatsächlich auch viele Nicht-Alkoholiker, die irgendwie sozusagen durch den Sundowner-Trink, sich so ein bisschen den Weg ins Abendessen retten und gleichzeitig aber damit auch tatsächlich ganz komische Sachen mit dem Blutzucker machen, weil letzten Endes der Alkohol muss ja auch irgendwo hin. Der wird ja dann auch entsprechend verbrannt.
Ja, und Diabetes ist heilbar, sagen Biohacker. Oder sagen Sie das nicht? Doch. Also Typ 2 teilweise. Es ist leider Gottes total banal und deswegen bin ich auch froh, dass wir jetzt noch mal ein bisschen vorher, Dinge sozusagen angeschaut haben, weil letzten Endes ist alles rund um Diabetes, was du nicht mit Messer und Gabel, und Keks und Kelch in Anführungszeichen beeinflussen kannst, also durch die Nahrungs- und Getränkeaufnahme, ist letzten Endes einfach nur in irgendeiner Weise etwas, was mit Bewegung zu tun hat.
Also grundsätzlich ist es so, wenn sich die Muskulatur anspannt, wird die Glucoseaufnahme gesteigert und das klappt sogar, egal ob eine Insulinreaktion da ist. Es gibt da diese lustigen Geschichten, wo man sogar irgendwie festgestellt hat, wenn die Leute eine Viertelstunde nach dem Essen nur die Waden heben, also regelmäßig, was dann so ein bisschen aussieht wie, Restless Legs Syndrome, also auch ein bisschen komisch.
Aber sogar das reicht, um den Blutzuckerspiegel massiv besser zu kontrollieren. Und wenn es das eben nicht ist, dann ist es halt einfach dieses gute Spazierengehen, das reicht wirklich schon extrem weit aus, 10 bis 20 Minuten. Und das ist tatsächlich was, wo ich einfach jedem, der Kohlenhydrate gerne hat und teilweise auch nicht in der Lage ist, die Zusammensetzung von seinem Teller berufsbedingt oder aufgrund von familiären Verhältnissen so zu gestalten, wie er es gerne haben möchte, dann ist das sozusagen möglich.
Mikrolösung, einfach nur 10 bis 20 Minuten spazieren gehen. Und die Auswirkung ist immer wieder in den Studien erstaunlich. Zum Wadenheben gibt es tatsächlich eine Studie. Forscher der Universität Houston haben 2022 den sogenannten Soleus-Liegestütz untersucht. Man sitzt und hebt rhythmisch die Fersen, ganz unspektakulär.
Nach einem Zuckergetränk ist der Blutzucker dabei nur gut halb so stark angestiegen. Ich finde, Soleus-Liegestütze gehören ab sofort in jedes Büro. Ja, und wie gesagt, ich weiß nicht, wo wir es kürzlich hatten. Tim Ferriss, Acht-Stunden-Körper, hat es ja damals berichtet, wie er sowohl auf Flugreisen als auch in irgendwelchen, Football-Stadien, als auch sonst irgendwo, sich notfalls auf die Toilette zurückgezogen hat, um dort Kniebeugen zu machen, weil er keinen anderen Platz hatte, wo ihn die Leute nicht blöd angestarrt hätten. Ja, also insofern.
Berberin, jetzt natürlich, wir sind in einem grundsätzlich ganz guten Zustand. Du selbst erwähnst Berberin immer im Zusammenhang mit, wenn du irgendwo bist, wo sich halt ein Kuchen nur, sehr schwer vermeiden lässt. Wie gehen wir da vor? Also grundsätzlich, der Spaziergang ist mir am Arsch lieber, als das Berberin im Gesicht, um es so deutlich gesagt zu haben.
Es ist auch so, dass das Thema Krafttraining schon auch extrem, extrem, extrem effizient ist, wenn es darum geht, die Insulinsensitivität zu erhöhen. Ich glaube, wir werden das das nächste Mal in der Frage, in der drei Studienfolge auch nochmal haben, da gibt es so eine Umbrella-Review aus 2026, die eben auch gezeigt hat, dass Krafttraining bei Typ 2 Diabetes kleine bis sogar moderate Verbesserungen verschiedenster metabolischer Parameter in kürzester Zeit bringt.
Und das ist tatsächlich signifikant. Das heißt, dieses zwei- bis viermal in der Woche Krafttraining machen, wäre grundsätzlich, wenn da der rote Hahn schon auf dem Dach steht, wäre das eine wahnsinnig gute Idee. Natürlich auch Ausdauertraining und natürlich viel Alltagsbewegung und nicht irgendwie am Montag eine Stunde ins Fitnessstudio gehen und den Rest der Woche einfach nichts tun, das wird es nicht retten. Das muss man ganz klar sagen.
Zone-2-Cardio, springen wir kurz drüber, wäre auch genau das, was man zusätzlich bräuchte, aber das ist glaube ich auch jedem klar. Und an der Stelle ist es auch anders als sonst. Normalerweise, wenn mir jemand sagt, ich habe keine Zeit, was soll ich machen? Cardio- oder Krafttraining. Wenn es in Richtung Prädiabetes geht, ist es einfach beides.
Das kann man nicht sparen. Sag, wenn jetzt ein Biohacker, bei dem alle Werte eigentlich super sind, ein besonderes Augenmerk auf seinen Blutzucker legt, ist das dann eine unnötige Fleißaufgabe oder ist das eine wesentliche Präventionsmaßnahme? Es kommt so ein bisschen drauf an, es ist ja eine Lebensstilfrage.
Also angenommen, du hast so einen ganz klassischen Job, sag ich mal, wo du den ganzen Tag sitzt. Dann hast du potenziellen Problemen, weil letzten Endes ist es da so, wenn du zu viel sitzt und letzten Endes zwischen dem Sitzen ab und zu mal Nahrung bekommst, aber dich danach nicht in Bewegung versetzen kannst, kannst du natürlich schon einen Beitrag dazu leisten, dass das Ganze in eine unglückliche Richtung geht. Erster Teil.
Zweiter, jetzt ist ein Biohacker ein blödes Beispiel, weil die achten ja normalerweise auf ihren Schlaf. Aber grundsätzlich ist es halt schon auch so, dass der Schlafmangel, und ich glaube, das haben wir auch schon öfter im Podcast besprochen, ja grundsätzlich uns einen ordentlichen Schritt Richtung Insulinresistenz bringt.
Man kennt es ja irgendwie subjektiv sowohl aus der wilden Jugend als auch sonst, dass man auf der einen Seite, wenn man irgendwie zu wenig geschlafen hat, tendenziell schlechtere Ernährungsentscheidungen trifft, und eher so ein bisschen. Unterzuckert sich fühlt. Und auf der anderen Seite ist es halt einfach auch so, dass tatsächlich die Schlafrestriktion die Insulinsensitivität negativ beeinflusst.
Und dementsprechend wäre das jetzt auch nochmal eine saublöde Kombination. Und deswegen ist es halt auch elendiglich wichtig. Dass wir so irgendwie dem Thema Schlaf eine Rolle geben. Das heißt, wenn ich als Biohacker mich ausreichend bewege, Sport mache, Fitnesstraining mache, meine Ernährung ein bisschen anschaue und auch nicht den ganzen Tag an der Stelle festgeschraubt bin, ist wahrscheinlich das Thema auf den Blutzuckerspiegel achten und ständig ein CGM tragen, um die Frage jetzt nach 25 Minuten zu beantworten, noch gar nicht mal so dringend.
Es lohnt sich natürlich mal hinzuschauen und festzustellen, was passiert bei mir mit welchem Nahrungsmittel, weil es einfach spannend ist. Und es kann sein, was jetzt mir lustigerweise öfter mal bei Klienten passiert ist, was mir vorher nicht bewusst war. Es gibt auch nochmal irgendwie so ein komisches Uhrzeitenphänomen.
Mit H oder ohne H? Mit H. Also es ist im Endeffekt so, dass es komischerweise so ist, dass die Insulinreaktion auf die gleiche Mahlzeit bei unterschiedlichen Leuten zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedlich ausfällt. Und das heißt, der Peter kann auf die Pizza um 8 Uhr morgens komplett anders reagieren, als auf die Pizza mittags um 12, als auf die Pizza abends um 8, während der Ulf und die Ulrike auf die Pizza zu den gleichen Zeiten auch unterschiedlich reagieren.
Es gibt so ein bisschen eine Grundtendenz, wo man sagt, ja okay, könnte sein, dass es so Richtung biologische Nacht besonders schlecht ist, aber es gibt auch Ausreißer, wo es anders ist. Ja. Also dementsprechend ist es tatsächlich auch eine extrem spannende Geschichte, sich anzuschauen, wie reagiere ich persönlich auf die Lebensmittel, die ich zu mir nehme zu der Zeit, wo ich sie gemeinhin bis dato zu mir nehme und war nicht.
Das ist nämlich so ein bisschen eine blöde Geschichte, ehrlicherweise, mit dem intermittierenden Fasten. Und wir wissen ja eigentlich, ich esse abends, weil sozial und hast du nicht gesehen. Aber da ist es dann tatsächlich schon... Schon auch wieder so, es könnte durchaus sein, dass es da auch Leute gibt, die das von mir hören, die dann einfach am Abend eine extrem doofe Blutzuckerreaktion haben.
Ich bin dafür zu hektisch, ich mache dafür zu viel körperlich, bei mir ist es fein, aber nichtsdestotrotz, das muss man nochmal klar sagen, teilweise ist nicht nur das Was packe ich auf den Teller, sondern auch das Wann packe ich auf den Teller ganz schön relevant. Es heißt das wäre was, das würde ich als Biohacker mal bewusst anschauen und, Sonst ist es tatsächlich so, ich würde eher auf die Lebensmittelqualität im Allgemeinen achten, als jetzt da irgendwie wegen den Kohlenhydraten völlig auszuticken.
Gibt es Nahrungsmittel, die uns helfen, den Blutzucker aktiv zu regulieren? Ich denke da an Ballaststoffe oder so. Klar, logisch. Selbstverständlich, das ist immer klar. Also Ballaststoffe helfen brutal. Wir erinnern uns an alles, was wir seinerzeit bei den biohackerischen Selbstexperimenten von der Glucose Goddess gehört haben.
Wir erinnern uns an das, was wir von irgendwelchen Ernährungsprotokollen für Fußballspieler bei Red Bull gelernt haben. Im Endeffekt ist es so, die Ballaststoffe vor der eigentlichen Kohlenhydrataufnahme sind natürlich eine unglaublich clevere Geschichte, weil es den Blutzuckerspiegel stabiler hält. Also der Salat vor der Pasta ist immer noch eine unglaublich clevere Idee, wobei die Unsitte inzwischen diese Zuckersoßen drüber zu kippen inzwischen auch bei sogenannten mediterranen Restaurants überhand nimmt.
Und neulich war ich beim Griechen und ich hätte nicht gedacht, dass die plötzlich auch schon. Mit diesem Zuckerzeug ihren Salat verschandeln. Also es ist echt schlimm. Bestellt mit Essig und Öl. Bitte Leute, tut das wirklich. Sonst klappt es auch mit den Ballaststoffen nicht mehr so recht. Florastabil oder eine andere Ballaststoffmischung vor dem Essen ist nach wie vor eine super Geschichte.
Funktioniert auch richtig gut. Und dann halt wieder das, wo sich der Internatsschüler, der in... Langsam essen. Du warst am Sonntag mit mir beim Essen, du hast es gesehen. Ja. Das ist halt einfach so. Also wenn man nicht so isst wie ich, sondern so wie vernünftige Leute und jeden Bissen 36 bis 42 Mal kaut, dann ist auch tatsächlich die Blutzuckerreaktion eine andere.
Und ansonsten ist es halt nochmal so, weil das ist bei diesen Lebensmitteln, Entschuldige, dann habe ich es auch, Stefan, aber es ist mir wirklich wichtig, man muss halt auch nochmal unterscheiden, also Kohlenhydrate sind nicht Kohlenhydrate, Gummibärchen und Haferflocken liefern beide Kohlenhydrate, aber die Matrix ist unterschiedlich.
Ja, eine Kartoffel und eine Cola ist auch nicht richtig gut miteinander zu vergleichen und selbst die Orange und der Orangensaft, wo man sagen würde, ist doch beides Orange. Nein, ist es nicht. Ich würde ganz gerne noch jetzt dieses Thema, Diabetes ist heilbar, Diabetes ist umkehrbar. Das ist ja nicht so wahnsinnig lang her, dass es geheißen hat, wenn du einmal Diabetes hast, ist es vorbei. Dann musst du ein Leben lang Insulin spritzen, dann bist du irgendwie aufgeschmissen.
Das ist ja nicht mehr so. Diabetes ist also umkehrbar, oder? Absolut. Und von welchem Niveau, von dem Niveau meines Bekannten auch? Oder geht es dann irgendwann einmal nicht mehr? Gibt es eine Grenze, wo du sagst, da ist halt dann auch die Bauchspeicheldrüse schon dermaßen? Also ich muss tatsächlich sagen, klar gibt es Leute, die irgendwie bereits stationär behandelt werden, wo irgendwann einfach der Zug nicht nur den Bahnhof verlassen hat, sondern einfach auch nicht mehr auf der Strecke fährt.
Aber solange die Durchblutung noch da ist, solange die Bewegung noch da ist, solange die kognitiven Fähigkeiten noch da sind, solange das alles noch nicht komplett abgekackt ist, ist das tatsächlich zu beeinflussen und in einem hohen Maße zu revidieren. Dazu passt eine große Studie aus Großbritannien, sie heißt DiRECT.
Menschen, die seit höchstens sechs Jahren Typ 2 Diabetes hatten, haben mit einer streng kalorienreduzierten Ernährung abgenommen. Nach einem Jahr war fast die Hälfte in Remission, also normale Werte ohne Diabetes-Medikamente. In der Vergleichsgruppe waren es 4%. Je mehr Gewicht weg war, desto öfter hat es geklappt. Wichtig, das immer mit dem Arzt zusammen. Aber es macht Mut.
Ich weiß nicht hundertprozentig, ob jetzt so eine, Geschichte wie Metformin oder Semaglutid oder vergleichbares, oder ich glaube, da sprechen wir von Ozempic bei Diabetes, aber halt ein GLP-1-Antagonist. Vielleicht ist das tatsächlich Begleiter für eine gewisse Zeit einfach, um da mal ein bisschen Stabilität reinzubringen, aber es ist wirklich einfach nur so ganz banal.
Krafttraining, Cardiotraining, Alltagsbewegung, nach dem Essen dieses 10 bis 20 Minuten gehen, Schlaf priorisieren, so ganz, ganz, ganz, ganz banal das Thema Protein nochmal anschauen, flüssigen Zucker würde ich einfach raustun. Ja, ja. Und dann ist das im Endeffekt relativ schnell so, dass man das Ganze hinbekommt, weil letzten Endes geht es ja nicht darum, dass man jetzt irgendwie den Leuten was wegnimmt, sondern es geht einfach nur darum, die Energie besser zu verteilen.
Und dafür, wenn wir die Energie besser verteilen, dann brauchen wir halt einfach Muskulatur. Und wenn wir die haben, dann geht die Energie in die Mitochondrien, das ist super. Wenn wir die haben, dann verbessert. Die Ausdauer, das ist super. Wenn wir den Schlaf priorisieren, wenn wir die zirkadiane Rhythmik ein bisschen anschauen, ist es ein ganz wesentlicher Beitrag.
Und das Ergebnis ist es ja nicht aufzuhalten. Wenn du den Sport ernsthaft machst, verändert sich deine Körperzusammensetzung. Wenn sich deine Körper zusammensetzen, verändert sich natürlich auch deine metabolische Toleranz wieder zum Besseren. Und 60 ist für uns beide jetzt nicht alt, das mögen vielleicht meine Kinder anders ansehen, aber das ist jetzt nicht weit von uns entfernt.
Und zu dem Zeitpunkt ist es definitiv für einen körperlich unversehrten Menschen, jederzeit möglich, dass man das Ganze umkehren kann. Das wäre für mich ja schon ein schönes Schlusswort. Ja, es ist auch tatsächlich so. Du weißt, Andreas R. Breitfeld, die, die mich nicht kennen, vermuten, dass R steht für Redundanz.
Dem dürfte es auch so sein, was es wirklich im Pass heißt, verrate ich euch nicht. Aber dementsprechend ist das Schlusswort in meinen Augen sowohl für die Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen, die betroffene Verwandtschaft haben, bringt die bitte einfach in die Bewegung und tauscht die wildesten Gifte aus, und dann wird es in der Regel ganz fürchterlich gut.
Wir sind hier in Zentraleuropa sowieso und dann habe ich es wirklich in einer, brutal privilegierten Situation. Wir essen größtenteils noch Lebensmittel, die aus Bestandteilen bestehen, die sich früher mal selber bewegt haben oder selber gewachsen sind. Und das macht eh schon einen Unterschied im Vergleich zu den Vereinigten Staaten zum Beispiel oder selbst England, wo einfach dieses, Industrieessen nochmal viel, viel stärker Einzug in den Alltag genommen hat. Also dementsprechend.
Es ist total wichtig, man merkt es vielleicht, es gibt immer wieder so Triggerthemen bei mir, wo ich dann auch so ein bisschen in Wallung komme. Ich glaube tatsächlich, das ist den Blutzucker zu verstehen und seinen Körper so zu behandeln, dass das mit dem Blutzuckerspiegel gut funktioniert. Mir das auch wieder so eins von den großen Geschenken, die man seine Verwandtschaft machen kann.
Und deswegen hoffe ich auch ganz fürchterlich, dass dein Bekannter, auch wenn er garantiert keine Stunde Biohacking-Praxis hören wird, sich da irgendwie von dir ein bisschen inspirieren lässt, da ins Handeln nochmal ein bisschen mehr reinzugehen, weil offensichtlich so ist der Zug. Ja. Nicht auch in Richtung zu einem Bahnhof, wo er hingehört.
Gut so. Ich mag das, wenn du so einen Idealismus kriegst. Mir fällt jetzt gerade das Wort nicht ein, aber du weißt, was ich meine. Wallungen mag ich bei dir. Teilweise sind sie mühsam, aber in dem Fall, glaube ich, soll es für alle gut sein. Schön. Was auch für alle gut ist, ist zu wissen, was wir in der nächsten Episode machen.
Dann bereite ich mich am besten schon mal drauf vor. Insofern, ihr Lieben, vielen Dank für den Fall, dass es euch nicht aufgefallen ist. Der liebe Stefan hat sich zu einem multimedialen Universalgenie entwickelt. Wir haben einen komplett neuen Instagram-Auftritt. Wir machen jetzt auch Dinge auf YouTube.
Die kann man sich tatsächlich anschauen. Also muss man nicht. Ihr könnt auch weiter den Podcast hören, aber man kann sie sich im wahrsten Sinne des Wortes anschauen, weil wir werden gerade ganz schön schick. Und vielleicht ist es ganz schön schick jetzt auch eine tolle Einladung, Dinge einfach mal zu teilen und Leuten zu schicken, von denen ihr euch wünscht, dass sie es sich anhören.
Gerade eine Folge zum Thema Diabetes könnte dafür ganz gut geeignet sein. Also wenn ihr es noch nicht tut, geht auf die bösen Social-Media-Plattformen, findet die Biohacking-Praxis und teilt beispielsweise diese Episode. Wäre super clever. Und last but not least, ich war vor zwei Wochen, jetzt unterbrich mich nochmal.
Ich war vor zwei Wochen, hatte ich das Glück, zum ersten Mal in der wunderbaren Feigenterrasse zu Gast zu sein, also sprich in den Airbnbs, die der Stefan inzwischen sogar für Biohacker und Nicht-Biohacker bereithält und war total begeistert. Und erstens kommt seine, ja beinahe schon väterlich-mütterliche Natur als Gastgeber perfekt zur Geltung.
Und zweitens ist es einfach ein wunderschöner Platz in einer wunderschönen Natur. Also wenn ihr einfach mal sagt, ihr braucht da Auszeit und wollt es euch gut gehen lassen, ich hätte da einen Ort, den ich mit bestem Gewissen empfehlen kann. Das ist lieb von dir. In den Shownotes verlinkt. Und in dem Fall gilt dann besonders schön Urlaub machen, da wo andere arbeiten.
Insofern, danke schön. Bleibt uns gewogen. Bis zum nächsten Mal. Ciao.