Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf
457 - Geburt mit TENS und (teilweise) ohne Partner - Teresas selbstbestimmter Geburtsweg
Mittwoch, 8. Juli 2026 · 40 min
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Shownotes
Total beeindruckend, wie Teresa sich in ihrer zweiten Schwangerschaft nochmal anders mit meiner Methode „Die Friedliche Geburt“ vorbereitete und wichtige Weichen stellte für ihre wirklich empowernde Geburt ihres zweiten Kindes. Dabei hatten die Hypnosen auch schon beim ersten Mal gut geholfen, es kam dann nur leider anders als erhofft…
Besonders spannende Themen in Teresas Geburtsbericht:
• Hilfe annehmen, wenn sie gebraucht wird!
• Was, wenn der Partner nicht bei der Geburt dabei sein will?!
• Wie funktioniert ein TENS zusammen mit Hypnose?
• Wie erlebt man die Wellen, wenn man aus der Hypnose fliegt?
Ich bin mir sicher, du kannst ganz viel aus diesem mutmachenden Erfahrungsbericht mitnehmen, gerade wenn du mit deiner ersten Geburt ein bisschen haderst.
Hast du auch eine schwierige Geburt erlebt und beim nächsten Mal warst du völlig begeistert?
Erzähl mir sehr gerne davon in den Kommentaren!
Ich freue mich riesig, dass ich dich in deiner Geburtsvorbereitung begleiten darf.
Ganz viel Freude mit diesem Geburtsinterview!
Alles Liebe
Deine Kristin
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Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an.
Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die friedliche Geburt, dein Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und entspanntes Mutterglück. Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und paare positiv ihre Geburten vor. In der heutigen Podcast-Folge gibt es wieder einen ganz tollen und auch lehrreichen Geburtsbericht, wie ich finde.
Und zwar von der lieben Theresa. Theresa ist extra hierhergekommen nach Berlin, nach Teltow aus Düsseldorf um über ihre Geburt zu sprechen beziehungsweise über ihre Geburtenn zu sprechen. Wir haben einen großen Fokus auf ihre zweite Geburt die sehr schön war und in der sie auch einige Sachen anders gemacht hat als bei ihrer ersten Geburt, bei der es Schwierigkeiten gab Und mir ist es ein großes Anliegen gewesen, auch Geburten zu zeigen die nicht optimal verlaufen und was man dann eben daraus vielleicht auch lernen kann für eine nächste Geburtserfahrung.
Ich bin auf jeden Fall sehr froh dass sie dann eine wunderschöne zweite Geburt erleben konnte und das wir all ihre Erkenntnisse hier mit euch teilen dürfen. Liebe Theresa, ich freue mich sehr, dass du heute hier zu Gast bist. Wir waren schon ein bisschen in Kontakt, haben ein bisschen geschrieben und das war schon so super nett!
Und jetzt bin ich natürlich total gespannt über deine beiden Geburten zu hören aber vielleicht magst du erstmal anfangen. wie bist du denn auf die friedliche Geburt gestoßen eigentlich? Wie war das? Ja, sehr gerne. Ich freu mich auch sehr hier zu sein bei dir. Ja, tatsächlich war ich mit einer Freundin in Kontakt die Gynäkologin ist und die mir selbst erzählt hatte von ihren Geburten.
Er hatte zwei Geburten auch schon hinter sich. Und bei der ersten als Gynädekologin selbst ja ... Als die Herztöne über ihrem Sohn abfielen hat sie sich totale Sorgen gemacht, hatte totales Kopfkino weil er eben einfach sehr gut weiß was da alles passieren kann Und hat sich dann bei ihrer zweiten Geburt eben mit deinem Online-Kurs vorbereitet und war da total begeistert.
Hat mir dann deinen Kurs eben empfohlen, weil ich einfach auch großen Respekt hatte und ja, hat mir den wirklich sehr ans Herz gelegt. Ja, ja. Dein kleiner Sohn der ist ja gerade hier auch im Nebenzimmer. Den hört man manchmal so ein bisschen klappern und spielen. Magst du mit der Geburt vielleicht mal anfangen, also der Gebort deines letzten Kindes sozusagen?
Deines zweiten Kindes. Ja, sehr gerne! Also das war tatsächlich, würde ich sagen wie im Bilderbuch. Ich war wirklich danach unglaublich glücklich mit dieser Geburt und auch ja sehr stolz auf mich und auf den Kleinen dass wir das so toll gemeistert haben. Ich hatte mich dann genau zum zweiten Mal vorbereitet mit deinen Hypnosen tatsächlich deutlich weniger geübt als beim ersten mal aber habe es einfach normal einfach so wie es halt gerade gepasst hat und hatte das große Glück einer Belegheber mal an meiner Seite zu haben, die ich schon kannte aus vorherigen schmerzhaften Erfahrungen.
Ich hatte mir ihre Fehlgeburten sowohl vor der Geburt meines ersten Sohnes als auch danach Und da hatte sie mich auch schon zweimal begleitet und wir hatten tatsächlich dann einfach ein ganz gutes Vertrauensverhältnis schon. Und Sie wusste ganz genau, was meine Ängste sind? Was meine persönlichen Herausforderungen sind?
Und ja wollte mich dann eben bei der Geburt mit dem kleinen einfach auch begleiten und mir dazu Seite stehen. Das hat natürlich unheimlich geholfen zu wissen, da wird jemand an meiner Seite sein, Ja, genau weiß was mir wichtig ist. Was ich mir wünsche und was vielleicht meine Herausforderung ist. Ich beobachte das oft dass wenn man einmal schon eine Geburt erlebt hat und die vielleicht auch nicht so positiv war Dass man danach ganz besonders auch guckt Was brauche ich eigentlich?
Also um mich gut zu fühlen, um mich wohlzufühlen. War das für dich auch unter anderem eben das Geburtsteam sozusagen? also wer bei dir ist bei der Geburt? Absolut ja! Ich habe vorher wirklich sehr genau geplant wie mein Setting aussehen soll... fing mit der Hebamme an. Es war gar nicht so einfach, eine Beleghebama wirklich zu finden.
Ich glaube in Düsseldorf gibt es irgendwie ne Handvoll oder so und bei der Größe der Stadt oder das Einflugsgebiet kann man sich vorstellen dass es nicht so leicht ist. Und ging aber weiter, dass ich mir vorher überlegt hatte wie soll der Kreißsaal aussehen? Wie soll das eingerichtet sein? also Ganz genau, eine Liste.
geschrieben ist also so ne Liste und auch ne Anleitung wie das dann da geschmückt werden soll. Ich hatte Lichterketten ich hatte ein Sternlichtprojektor und genaue Anweisungen für meinen Mann wo was zu finden ist in der Kreiszeitasche. Und als wir da ankamen im Krankenhaus hat er erst mal angefangen alles zu dekorieren.
Genau Das heißt, genau. Das Setting kann man sich ja wirklich schon vorher überlegen wie man sich wohlfühlt. Krankenhaus war mir tatsächlich wichtig weil ich einfach so ein Sicherheitsmensch bin. aber dadurch dass ich es mir einfach da schön gestaltet habe und ich jetzt auch grundsätzlich keine negative Assoziation mit im Krankenhaushalbe war das total fein für mich.
Und dann einfach zu überlegen wer soll dabei sein also... Mein Mann war tatsächlich nicht bis zur Geburt selbst dabei. Das hatten wir auch uns vorher überlegt, da gibt es auch eine kleine Geschichte zu... Wir kommen gleich noch mal drauf mit der ersten Geburt an was sprechen. Und ja dann natürlich einfach deine Hypnosen die die ganze Zeit bei mir auf den Ohren war und die einfach wirklich mein Anker war.
Du hast ja vorher eben, wie ich gerade schon gesagt habe ein Kind bekommen und auch mit der friedlichen Geburt nicht vorbereitet. Aber die Geburt hast du eher als schwieriger erlebt oder? Ja genau das lag einfach an verschiedenen äußeren Umständen. also nur um kleine Beispiele zu nennen es ging sehr schnell los mit einem fortsättigen Blasensprung uns sehr intensiven Wellen direkt.
Ich konnte mich nicht so richtig fallen lassen. Mein Sohn hatte sich auch in Sternenkokapositionen gedreht und ich musste die ganze Zeit dann auf der rechten Seite liegen, damit er sich vielleicht nochmal wieder umdreht Und konnte eben gar nicht intuitiv so auf mein Körpergefühl hören. und noch einige andere Kleinigkeiten, die es mir einfach sehr schwer gemacht haben.
Ich hatte mir zwar einen Plan B zurechtgelegt. Das wäre dann die PDA gewesen, war aber unter der Geburt ziemlich verbissen. Also wollte irgendwie unbedingt das so durchziehen ohne jegliche Medikamente-Schmerzmittel und hätte wahrscheinlich einfach wirklich mich besser auf meinen Plan B einlassen müssen.
also habe mich da irgendwie nicht richtig... zu durchringen können und deswegen würde ich tatsächlich auch jeder Frau ans Herz legen, nicht nur einen Plan B zu haben sondern sich auch wirklich darauf vorzubereiten vorher den dann auch umzusetzen oder bereit zu sein ihn umzusetzten. Hilfenanspruch zu nehmen.
Ganz genau. Hattest du das Gefühl dass du durch den Kurs so ein bisschen verbissen wurdest, also dass du das Gefühl hattest, ich bereite mich jetzt hier mit Hypnose vor und jetzt muss das hier super laufen. Und es darf nicht schmerzhaft sein oder wie war das? Nee, würde ich nicht sagen. Also ich würd sogar sagen in der Kurs... Oder die Hypnosen haben mir im Gegenteil sogar einfach auch noch sehr geholfen trotzdem zwischendurch immer mal wieder zur Ruhe zu kommen.
Also ich musste zum Beispiel zwischen durch anderthalb Stunden in so einem Wartesaal warten mit ganz grellem Licht und ohne die Möglichkeit mich wirklich hinzulegen oder so, da hatte ich schon alle zwei bis drei Minuten Wellen und da habe ich mich dann einfach an meinen sicheren Ort gebeamt und das hat wirklich sehr, sehr geholfen.
Also das war einfach so, kamen sie aus dir heraus. Dieses Gefühl, ich darf keine oder will keine PDA? Das ist so ein bisschen eine Typssache, ein bisschen fluch und sägen wahrscheinlich. Ich habe mich sehr genau informiert auch vorher unter anderem natürlich über deinen Podcast aber ich hab auch Bücher gelesen usw.. Und hatte so ein bisschen im Kopf, wenn ich jetzt eine PDA mache dann geht die Interventionsspirale los.
Also dein Fazit magst du das nochmal kurz sagen? Wenn du jetzt noch mal daran denkst an deinen Plan B und dass du nicht richtig darauf vorbereitet warst oder dich vorher nicht so richtig drauf eingelassen hattest, was wäre so dein Tipp oder deine Quintessenz daraus? Ja also wirklich einfach... offen sein, für alles was passiert unter der Geburt und auch offen wirklich zu sein.
Für den Plan B dem man sich vorher überlegt hat. also das ist glaube ich wirklich ganz wichtig dass man sich den nicht nur vorüberlegt was könnte plan b sein? sondern auch wirklich dann wenn man das Gefühl hatte ich komme nicht so richtig gut zurecht Ich empfinde die Schmerzen als zu überwältigen zum Beispiel Dass man dann auch wirklich sagt okay Dann setze ich jetzt den plan B um und bin auch völlig fein damit.
Ganz genau. Ja, das wäre auch immer meine Empfehlung. Weil ich sage ja immer, dass eine Geburt ist wie die Besteigung eines total hohen Berges und du kennst den Berg vorher nicht und bei dir gab es Umstände, die das auch nochmal herausfordernder gemacht haben, dass du dich nicht frei bewegen konntest, dass eben diese Sternenkokaposition war und du eingeschränkt warst immer auf der einen Seite liegen musstest.
Und es gibt einfach manchmal Umständen wo man sagt jetzt ist es sinnvoller Hilfe zu haben als wenn ich dann eben ohne Hilfe da so ein Stück weit durch die Hölle gehe Wofür? Also das ist Quatsch, dann lieber wirklich sagen okay jetzt nehm ich eine Unterstützung in Anspruch. Ich finde es total toll dass du das sagst und auch total wertvoll für alle die gerade zuhören.
Und lass uns jetzt gerne einmal weitergehen zur Geburt dieses kleinen Erdenbürgers, der hier gerade sich am Stuhl hochzieht. Wie war das denn so im Vergleich? Also wie war die Vorbereitung? Hattest du ja vorhin schon ein bisschen gesagt, dass du auf andere Sachen noch mal mehr geachtet hast oder dass auch deinen Partner dann ... nicht bis zuletzt dabei blieb, leg einfach los und erzähl.
Ja genau also ich hatte ja dann einfach so ein bisschen den Vorteil dass sich aus der ersten Geburt auch meine Learnings hatte und wirklich da ganz konkret ansetzen konnte. Ich bin auch so'n Mensch der da sehr strukturiert vorgeht. Also ich überleg mir dann genau okay was hat mir gefehlt? Was könnte mir vielleicht helfen beim nächsten Mal?
Mir war direkt von vornherein klar, ich möchte das wieder mit der friedlichen Geburt machen. Weil die ja mir auch schon bei der ersten Geburt wirklich sehr geholfen hatte, auch wenn es nicht alles so liefig geplant oder gewünscht und hab mir dann eben meine Hebamme gesucht beziehungsweise ... Die hatte ich ja schon eine Weile vorher aber die konnte mich einfach begleiten.
Das wusste ich, dass hat mir schon sehr viel Sicherheit gegeben. Mit der habe ich tatsächlich ganz viel über die erste Geburtserfahrung gesprochen. Um das ganz einfach zu verarmeln. Sehr gut! Wenn du dich fragst, wie du am besten mit der geburtsvorbereitenen Hypnose starten kannst, dann möchte ich dir meinen Kurs ans Herz legen.
Dort nehme ich dich an die Hand und bringe dir Schritt für Schritt alles bei. Teil des Kurses sind auch meine wissenschaftlich untersuchten Audiohypnosen für die Schwangerschaft und die Geburt und danach leicht abrufbar über die praktische App – alle Infos auf meiner Website. jetzt weiter mit Erfolge.
Ja, mir Gedanken über das Setting gemacht. Hab mir ein Tänzgerät noch tatsächlich besorgt auch was ich dann auch dabei hatte. Da kam ja auch glaube ich öfter mal die Frage Tänze und wie viel genau es hat bei mir sehr gut funktionieren kann ich schon mal kurz sagen. Und dann war ich da tatsächlich sehr beruhigt und habe wieder Vertrauen gefasst dass das schön werden kann.
Da haben natürlich auch die Hypnosen wieder geholfen und bin dann in die zweite Geburt wirklich mit sehr viel Zuversicht gegangen. Und ja, das war dann wirklich meine absolute Traumgeburt, also genauso wie es vorher beschrieben hätte. Ich weiß nicht ob ich schon Detaillierter beschreiben soll, wie's dann abbiege oder was losging?
Ja bzw. mich würde total interessieren weil für viele das sei total normal ist und klar. Und auch nicht hinterfragt wird der Partner kommt mit zur Geburt, also oder die Partnerin je nachdem. Was ich ja total anregen möchte und auch in meinem Kurs so ein bisschen anregig ist eben das zu hinterfragen. Also es ist wirklich die richtige Konstellation.
Es ist für die Begleitpersonen im Partner, die Partnerinnen das Richtige dabei sein Und es ist auch für mich als Gebärende das Richtige, diese Person dabei zu haben. oder fühle ich mich vielleicht möglicherweise sicherer mit einer anderen Person an meiner Seite. Ja und vielleicht magst du uns da so ein bisschen mitnehmen wie das für euch war?
Total gerne! Also es war auch ein Prozess weil man ist ja doch ganz schön geprägt von der Gesellschaft und der Vorstellung der Mann hat bei der Geburt dabei zu sein ungefähr... Partnerin, Partner wäre auch immer. Aber man macht das nicht alleine sozusagen und es war tatsächlich mein Mann der zuerst auf mich zugekommen ist und gesagt hat naja du um ehrlich zu sein so richtig wohl fühle ich mich damit nicht bei der Vorstellung jetzt nochmal bei einer Geburt wirklich dabei zu sein.
Und meine erste Reaktion war eher ablehnt, weil ich eben so geprägt war und dachte was? Was soll das denn jetzt? Ich muss da ja auch durch. Genau! Ich habe ja wohl hier den schwierigeren Job irgendwie... ...und hab dann aber mir in den Wochen darauf einfach viele Gedanken darüber gemacht, was ich selber möchte, was mir wichtig ist wie ich mich am besten fallen lassen kann.
Mir war klar dass meine Beleghebamme auf jeden Fall dabei sein wird die ich ja gut kannte Dass ich also nicht ganz alleine sein würde und nicht nur mit mir unbekannten Personen irgendwie. Und dann ist mir immer mehr klar geworden, dass ich das eigentlich selbst ganz gut finde wenn er vielleicht zumindest dann zum Schluss nicht mehr dabei ist oder ab irgendeiner bestimmten Zeitpunkt weil... Ja, ich mir sonst ja irgendwie immer Gedanken mache wie geht's ihm jetzt damit?
Ist das jetzt noch okay was er sieht? Was könnte er jetzt mitbekommen was könnte dass mit ihm machen? und ich wollte wirklich ganz bei mir und meinem baby bleiben. Und Ja dann haben wir das so entschieden Haben da auch wirklich ganz konkret drüber gesprochen. ok was ist wenn ich jetzt aber vielleicht unter der geburt denke Ich brauche es doch unbedingt meinen mann also mir war wichtig dass er in der nähe ist Wenn ich sage, du, ich brauch dich jetzt doch auch wenn wir es anders besprochen haben.
Dass er dann kommen würde und das hätte ja auch gemacht oder dass wir in Komplikationen auftreten und zum Beispiel eine Entscheidung treffen müssen oder so wie es jetzt weitergeht was was gemacht werden soll oder so dass er mir dann auch zur Seite steht und das hat mir dann einfach Sicherheit gegeben.
also ich dachte mir okay ich kann ja sonst jederzeit sagen er soll kommen Und das unter der Geburt war es dann einfach auch wirklich perfekt, dass wir beide zum genau selben Moment dachten. so jetzt ist es gut wenn er geht. Wenn er den Raum verlässt also ich habe das gedacht so ach ja jetzt könnte er mal langsam rausgehen.
Das war ein spannender Gedanke, den ich dann hatte weil es war nicht so, dass mir das egal war. Es war schon so, daß sich das noch im Kopf hatte jetzt könnt ihr langsam gehen. Jetzt würde ich gerne mit meinem Baby und der Hebamme alleine sein Und in dem Moment hatte meine Hand gedrückt und hat sich ganz dezent aus dem Raum verabschiedet.
Wie toll, ja also auch im Sinne der friedlichen Geburt dich nicht gestört im Gehen, sondern auch wirklich das total noch Verinnerlicht und toll. Das klingt sehr, sehr schön! Ich glaube es ist wirklich inspirierend sein kann für viele die das gerade hören. Also einfach nochmal... diese Frage aufzumachen.
Was ist das Richtige für uns als Paar, was wollen wir da? Ich habe auch gemerkt dass ich am Anfang mich gar nicht so richtig getraut hab das irgendwie Freundinnen zu erzählen oder so war. ich irgendwie sofort dachte Dann heißt es sofort, was soll das denn und warum kommt er dann nicht mit rein? Wie blöd von ihm oder so.
Aber ich glaube, wenn man das selbstbewusst kommuniziert und sagt, dass ist eine Entscheidung die wir als Paar gemeinsam getroffen haben und die für uns einfach genauso der richtige Weg ist, dann ist es auch ja total fein und genau richtig so. Ja wie übt jemand den? sehr toll Ja, und erzählt. Wie ging es los mit der Geburt?
Wann hast du das gemerkt? Es ging ganz anders los als bei der ersten Geburt. Nämlich ich hatte wirklich diesmal Zeit mich einzuschwingen. Alles okay Maus? Einfach liegen! Die Mückenweicher täppig ne? Also es war an ET plus acht und ja, ich war so ein bisschen ungeduldig schon. Aber gleichzeitig wusste ich, das ist alles in Ordnung.
der Kleine, der wird schon wissen wann er zur Welt kommen möchte. Da hat mich meine Heber mit zum Glück auch immer sehr drin bestärkt. du hast da ja auch schon Podcast folgen zu gemacht zu dem Thema Geburtstheidraum und dass sie nicht unbedingt immer direkt am ET sein muss sondern man hat einfach die Zeit genau.
Und dementsprechend war ich da eigentlich relativ entspannt, auch wenn ein Arzt zwischendurch versucht hat so'n bisschen Druck zu machen. Die sollte doch bei jetzt mich für die Einleitung eintragen und so... Aber hab ich einfach nicht gemacht. und ja, war dann tatsächlich doch relativ entspannt. Das war dann an Ostermontag, da ging's dann los.
also am Osterwochenende morgens um halb sechs habe ich gemerkt, okay also ich lag noch im Bett und hab gemerkt. Okay das ist tatsächlich jetzt die allererste Welle als ich vorher auch nie irgendwelche Übungswellen gespürt oder so gar nichts. und da war mir dann ziemlich klar ok dass das ist jetzt ein Zeichen es geht jetzt los ja und ja dann bin ich einfach im Bett liegen hab's mir ganz kuschelig gemacht.
mein Körper hat mich auch da ganz klar gesagt was er braucht und möchte. Unglaublich Hunger. Also ich hab mir von meinem Mann immer wieder neues Essen hochbringen lassen, ich habe zweimal gefrühstückt, zweimal Mittag gegessen und ich hab einfach total Hunger hat. Hat der Körper schon gewusst was er braucht?
Ja der brauchte noch mal Kraft tanken irgendwie genau. Hab zwischendurch geschlafen, hab deinen Hypnosen gehört, hab noch eine Liebeskummer dir geschaut und ruhige Musik gehört und hab mich da so wirklich einfach entspannt. Das ging bis Nachmittags, also immer mal wieder Wellen. Aber zwischendurch längere Abstände auch.
Also auch mal eine halbe Stunde Pause dazwischen oder eine dreiviertel Stunde oder so. Und dann, ja ich glaub's so gegen, gegen sechszehn Uhr, sechszehntdreißig oder so hatte ich dann mal vier Wellen in einem relativ kurzen Abstand voneinander. Hab mir da aber noch nicht so viel bei gedacht und danach war erst einmal wieder Pause.
Ich hatte auch zwischndurch nochmal mit meiner Hebamme gesprochen. das war auch ein Ordnung für mich. Es war jetzt nicht zu sehr... auftauchen, sondern ich war trotzdem noch ziemlich ruhig und entspannt. Und hab das einfach intuitiv gemacht. also was ich denke ist es jetzt okay mit meiner Hebamme zu sprechen.
Es war in Ordnung zu dem Zeitpunkt und ja habe ihr gesagt ich glaube dass zieht sich noch. und dann hatte ich kurz danach das gleiche nochmal. Nochmal vier Wellen im relativ kurzen Abstand voneinander. Wir müssen jetzt ins Krankenhaus. Und es war ja vorher genau die gleiche Situation schon mal und da hatte ich dieses Gefühl irgendwie noch nicht, aber in dem Moment dachte ich, nee das ist es jetzt!
Ich glaube meine Hebamme waren auslösend. Man kann sich verlassen. Ja absolut. Blöd ist immer wenn dann die Frauen sich darauf nicht verlassen und alle sagen ne es ist doch noch nicht. Und dann fahren sie manchmal zu spät los. Voll gut, dass du gesagt hast, nee, egal! Ich glaube ich hatte auch erst meinen Mann irgendwie zugerufen ja wir können mal so in einer halben Stunde oder so losfahren und dann habe ich irgendwie fünf Minuten später noch einmal runtergerufen ne jetzt sofort Genau Ja.
und meine Hebamme war aus ein bisschen überrascht weil ich vorher gesagt hatte achts zieht sich noch total und sie musste ja dann auch ins Krankenhaus fahren. Sie war auch zu dem Zeitpunkt noch zu Hause. Und dann sind wir aber los und im Auto, ich hab das nicht getrackt. Aber ich schätze, ich hatte alle zwei bis drei Minuten schon Wellen und kam total gut mit klar.
Das hat sich unterschiedend zu meiner ersten Geburt. Da erinnere ich mich noch daran, dass die Autofahrt ins Krankenhaus ganz furchtbar war. Das habe ich ganz schlecht ausgehalten. Diesmal, obwohl die Fahrt länger war, weil wir in der Zwischenzeit umgezogen waren... ...und ein bisschen weiter weg von der Klinik.
war es gar kein Problem. Also ich war irgendwie die ganze Zeit total bei mir, ich war total im Vertrauen, hab mich ja ganz ruhig gefühlt und zuversichtlich... Und dann sind wir im Krankenhaus angekommen und das war irgendwie auch so ein schönes Ankommen weil meine Hebamme da schon auf uns wartete und uns direkt schon zu winkte und uns in den Kreissaal rein gewunken hat und will dann direkt rein sind.
Ich musste nichts erklären, ich musste nichts ausfüllen. Ich konnte einfach machen, wo nach mir war und auch da hat mein Körper ganz klar gesagt was er braucht, was er möchte wie es irgendwie am besten ist und ich bin dann stehen geblieben. also habe die Wellen aufgestürzt nach vorne im Stehen verarbeitet.
Ich glaube, ich war dann so ein bisschen zwischendurch mal im Weg und habe mich einfach auf die Fensterbank aufgestützt, auf eine kleine Kommode aufgestürzt und irgendwann hat meine Hebamme zu Sprossenwand begleitet wo ich mich auch aufstützen konnte und das war irgendwie aber auch so schön weil diese Sprossenband mit einer Lichterkette geschmückt war und irgendwie da so eine ganz tolle Atmosphäre einfach war.
Ja, dein Satz ist mir auch immer wieder so... Hat sich ja dann immer wiederholt. Der hat mir irgendwie viel Kraft gegeben, dass man verbunden ist mit allen Frauen die schon geboren haben. Das hat mir auch ein ganz warmes Gefühl gegeben und ich war wirklich total bei mir und hab... Den kleinen und mich immer wieder angefeuert so, ach wir sind ein tolles Team.
Wir schaffen das habe so richtig gemerkt wie er sich durchs Becken staubt und ja hab dass auch tatsächlich gar nicht als Schmerz empfunden also als intensives Körpergefühl aber es hat sich nicht die schmerz angefühlt. für mich Es war total gut machbar. Magst du noch mal erzählen, weißt du irgendwas als du angekommen bist?
Wie weit dein Muttermund geöffnet war oder hast du eine zeitliche Vorstellung, wann dein Partner gegangen ist oder wann die Austrittsphase losgingen. Kannst du uns da noch so ein bisschen mitnehmen? Ja also es verschwürmt so ein bißchen. ich glaube wir sind gegen achtzehn Uhr ungefähr, wenn ich mich jetzt nicht ihre im Kreissaal angekommen.
Also ich weiß auf jeden Fall dass ich letztendlich bis zur Geburt eine Stunde fünf vierzig im Kreisaal war nur. Das ging dann richtig flott? Total. ja. also ich habe auch sehr schnell gemerkt. Ich fühle irgendwie so einen Druck nach unten und ich glaube es geht Richtung Austrittsphase. dann war es auch so, dass es sehr schnell in die Richtung ging.
Wie lange war denn deine erste Geburte? Ich würde sagen für eine erste Geburt relativ schnell. Da hatte ich den vorzeitigen Blasensprung und von Blasensprung bis Geburt waren es acht Stunden. Aber ich hatte ja diesmal noch diese längere Latenzphase einfach Ganz gut geholfen dabei, dass ich mich so einschwingen konnte.
Also das fand ich eigentlich sogar ganz gut. Jetzt bei der zweiten? Bei der zweiten. Genau. Ja also dass man einfach ein bisschen schauen konnte sich ein bisschen vorbereiten konnte Kraft tanken. nochmal genau. Bist du irgendwann mal im Laufe der Geburt aus Diagnose rausgeflogen und wenn ja wie war für dich der Unterschied mit oder ohne?
Ja also ich hatte zwischendurch dann eine Untersuchung. Da bin ich rausgeflogen, ich hatte mich da kurz aufs Kreisbett gelegt und das war sowieso schon nicht meine intuitive Position. Und habe dann aber gemerkt okay ich bin jetzt irgendwie gerade raus gekommen und dass war plötzlich ein totaler Schmerz die ich vorher einfach gar nicht so gespürt habe oder gar nicht eingeordnet habe.
Vorher war es ein intensives Körpergefühl und da war es plötzlich wirklich Schmerz, sodass ich dachte, das halte ich nicht aus! Die Untersuchung haben wir dann auch recht schnell beendet. Meine Hebamme waren immer ein bisschen mein Anker. Das hat sehr geholfen. Sie hatten zwischendurch immer mal gesagt, Theresa, Konzentration werden sie gar nicht groß geübt?
Aber irgendwie war das dann auch so ganz intuitiv. Und ja, immer wenn sie was gesagt hat, sie hat es sofort gemerkt, dann wusste ich okay, ich muss mich wieder... Darauf konzentrieren und dann ging es auch wieder. Das war total gut, dass sie einfach die friedliche Geburt kannte. Und das gemerkt hat wenn ich rausgeflogen bin... ...und das hat mir einfach ganz viel Sicherheit gegeben.
Ja, das glaube ich! Dann bist du wieder rein und dann war's wieder gut. Es ist echt so ganz ähnlich erliebt wie ich ne? Ich war ja auch zweimal raus geflogen und auch bei einer Untersuchung auch ausgeflogend wie Du. Und hab auch gedacht oh Gott nee, schnell wieder zurück. Deswegen gibt´s überhaupt eine friedliche Geburte.
toll gewesen wäre, hätte ich gedacht naja vielleicht ist es dann doch beim dritten Kind leichter oder so. Aber durch das Rausfliegen war's mir halt so klar was der Punkt ist. Ja also das habe ich auch ganz ganz deutlich gemerkt dass das einen Riesenunterschied macht. ja genau ich hatte dann als die Austrittsphase begonnen hat nochmal ein Moment wo ich gezweifelt habe an mir wo ich wirklich dann plötzlich gemerkt hab oh das ist jetzt gerade schon Heftig und das habe ich auch dann in dem Moment als Schmerz eingeordnet.
Und das hab' ich dann aber einfach geäußert, auch. Ich hab gesagt, boah, ich glaub', ich glaub'. Ich schaff' dass nicht! Aber den Punkt haben ja auch viele Frauen. Ja die Übergangsweise. Genau. Dann hat aber meine Hebamme gesagt doch du schaffst das? Und irgendwie hat mir das...ich glaube, ich wollte das einfach nur hören.
in dem moment also Rückblicken denke ich, ich hab das geäußert weil ich von meiner Hebamma in demmoment Liebe Stärkung brauchte. Die hat sie mir gegeben und dann war es auch wieder okay. Und dann war's auch im Endeffekt, ich glaub das Austrittsphase... Ich hatte noch mal in den Geburtsbericht geschaut, das waren glaube ich weiß nicht so zehn, fünfzehn Minuten oder so.
also das war jetzt auch nicht so lang. Das war dann gut aushaltbar dadurch dass es halt so kurz war. Ich habe dann auch tatsächlich laut getönt wenn mich sogar geschrien. unglaublich kraftvoll, das musste irgendwo hin. Genau und wenn man es in den Ton rein packt dieses Gefühl dann wird es laut. also dann ist es so weil sehr sehr lautes gefühl vorher aber die ganze zeit ganz ganz ruhig.
ja ich habe einfach da auf mein körper gehört was braucht er gerade? Ja genau und friedliche Geburt heißt auch nicht leise gebundenes wird ihr auch manchmal so missverstanden wo ich es auch noch mal so wichtig finde eben zu betonen nee dass es nicht dasselbe so friedlich bedeutet. eigentlich bin Ich fühl mich nicht ausgeliefert, diesen Körperempfindungen gegenüber.
hab das Gefühl, ich kann das irgendwie meistern. Es geht mir gut oder ich kann mir eben auch im Zweifel Hilfe holen wenn ich die brauche? Ja und das war absolut so. also ich habe wirklich die ganze Zeit gedacht okay... Die Empfindungen, die ich in meinem Körper hab kontrollieren mich nicht sondern ich kann es wirklich selbst bestimmen.
Ich kann mich gut aushalten. Ich hab immer wieder gedacht ja jede Fälle bringt mich einfach mal im Kind näher. Das war ein ganz positives Mindset was ich die ganze zeit hatte und das hat so geholfen auch natürlich, wie man dann hinterher auf die Geburt zurückblickt. Absolut! Du hast am Anfang erzählt, dass du das Tänzgerät auch vorbereitet hattest und zwar auch im Einsatz?
Genau ja, also die ganze Zeit... Ja ich hatte das... Wann war es in der ganze Zeit? Das heißt, wann hast du's angelegt? Schon schon in der Latenzphase zu Hause. Also wir hatten es vorher geübt. mein Mann hatte mir das vorher schon einmal dran geklebt sozusagen an den Rücken. einfach damit wird das wenns dann gebraucht wird nicht auch irgendwie groß ausprobieren müssen, sondern schon wissen wie es geht.
Und als die ersten Wellen dann losging, hab ich mir das von ihm dann auch wieder dran machen lassen und habe dadurch ja auch den ganzen Tag nochmal ein bisschen Übung damit sammeln können Und hatte das vorher auch schon mal ausprobiert, aber das war glaube ich auch ganz gut. Dass sich dann den ganzen Tag das einfach immer schon dran hatte und ausprobieren konnte...
Wie macht man es denn da? Ich kenne das gar nicht! Also ich weiß dass es auf dem Rücken halt platziert wird und ist es dann an einem Kabel oder...? Genau, ja genau. Aber man kann das eigentlich ganz gut so irgendwie verpacken, dass es jetzt nicht groß stört. also klar man ist irgendwie verkabelt. Man hat dieses Gerät und das ist dann verbunden mit den Elektroden auf dem Rücken.
Und die machen so kleine Elektroimpulse? Genau, und man kann selbst die Intensität auswählen und es gibt auch glaube ich... Es ist jetzt ja schon ein paar Monate her deswegen ganz genau weiß ich's auch nicht mehr aber es gibt irgendwie so verschiedene Modi und man kan dann eben ja den Modus auswälen und dann habe ich das aber auch fast meditativ gemacht, würde ich sagen.
Also weil immer wenn die Welle begonnen hat dann habe ich da einmal drauf gedrückt und wenn sie aufgehört hatten hab ich noch mal draufgedrückt. Und es hat mich gar nicht gestört oder so. Ja gut sehr gut und ich glaube genau so kann das eben auch funktionieren zusammen. Ich habe mich auch gefragt wie der mehr bringt.
ist einer nicht irgendwie raus? Und ich glaube es funktioniert halt. dann also alles was wir uns ein Hilfsmittel... Was wir nutzen funktioniert dann, wenn wir es intuitiv machen und eben nicht dadurch in den Kopf kommen. Weil wenn wir anfangen das Gerät verstehen zu wollen, dann wäre er vorbei. Sehr schön!
Und du hattest am Ende, als es dir nicht gut ging... Du hast ja erzählt, dass gab einmal diese eine Welle die wirklich eine Wehe war, wenn wirklich weh tat? Hattest du da nicht drauf gedrückt?! auf das Gerät? Also könntest du auch damit zusammenhängen, dass du vielleicht... Das kann ich dir tatsächlich gar nicht mehr sagen.
Das weiß ich gar nicht genau. Ich weiß auch tatsächlich gar nichts mehr ob ich das in der Austrittsphase überhaupt noch benutzt habe oder nicht. da bin ich mir... Ich glaube ich hab es noch genutzt aber ich hätte es glaube ich noch ein Modus stärker schalten können. Aber das verschwimmt alles so ein bisschen was in der Ausdritzphase.
Dann passiert es, weil ich hab dann da auch keine Hypnose mehr gehört. Das ist ja auch glaube ich nicht selten. Total und man bleibt halt trotzdem drin. Genau das ist das Ziel dass man dann nicht raus geht, sondern dass man eben trotzdem drin bleibt. Auch wenn man irgendwann sagt so jetzt will ich das nicht mehr hören auf den Ohren ist gar kein Problem, weil der Körper will ja in diesem Zustand sein und auch bleiben.
Das hast du ja auch ganz deutlich gemerkt. Ja absolut! Also meine Hebamme musste mich dann auch ein bisschen bremsen in der Austrittsphase, weil ich irgendwie immer im Element war und mitgeschoben habe und eigentlich aber ein bisschen langsamer mitschieben sollte, weil es ja auch sonst schnell zur Geburtsverletzung kommen kann.
Aber ich war dann irgendwann in dem Modus, jetzt will ich meinen Kleinen kennenlernen. Das soll auf die Welt kommen! Sie hatte dann auch noch einmal gefragt ob ich das Köpfchen fühlen möchte? Weil du das ja auch sehr empfiehlst. aber in dem Moment konnte ich das irgendwie... Ich konnte es nicht weil ich einfach das Gefühl hatte ich muss gerade meine Kraft so kanalisieren.
Ich schaff das irgendwie grade nicht noch da zu fühlen. also Ja, hatte ich auch bei meiner Tochter. Also ja, total nachvollziehen ist alles dann irgendwie so fokussiert und so im Tunneln das es tatsächlich überfordernd ist. Ich habe immer erzählt, dass mein Hebamme sagte, können wir das Wasser wärmer machen?
Und sind so hey what! Wie zu überfordern jetzt eine Entscheidung treffen zu müssen oder genauso auch Köppchen fühlen kann nicht total nach vollziehen. Nachher denke ich so oh schade, hätte ich mal machen sollen. Aber ja inwiefern wenn? halt einfach in dem Moment nicht. Aber sie hat es mir angeboten. Hat sie dann noch einen Dammschutz gemacht, die Hebamme?
Oder wie war das? War's nicht schwer mit zu pressen und drücken? Ja, das war gar nicht so einfach. Sie hatte so Kompressen mit ganz heißem Wasser noch da aber das konnte ich überhaupt nicht haben. also das wollte ich nicht in dem Moment. Das war sogar mein... meine Bitte gewesen war. Also das hatte ich mit ihr auch so abgesprochen und dann hat sie das irgendwie alles vorbereitet, aber ich konnte es da nicht haben.
also ich habe ich ihr dann gesagt es ging aber dann auch alles so. ich hatte jetzt auch euch hatte ein leichtes Riss aber nichts Schlimmes kein Dammriss oder so. ja das war nur ein kleiner Riss der dann genäht wurde Aber das war dann alles in Ordnung. In welcher Position ist denn dein Baby geboren? Ja, der Kleine ist im Hirtenstand auf die Welt gekommen.
Ich habe ja vorher an der Sprossenwand immer gestanden, aufgestützt und da die Wellen veratmet in der Wellenpause, saß ich auf dem Petziball, bin dann ein bisschen zur Ruhe gekommen, jetzt sind wir ein bisschen kraftgetankt. Als es dann alles zu intensiv wurde und ich ja also in Richtung Austrittsphase ging, da war mir das dann so anstrengend stehen zu bleiben.
Und bin dann auf die Knie und habe mich aber weiter an der Sprosse festgehalten. Und dann hat mir irgendwann meine Hebamme geholfen, dass eine Bein einfach aufzustellen weil ja das Kind dann irgendwann kommen musste. Genau! Ja, auf dem Boden quasi im hirten Stand Unterlichterketten auf die Welt gekommen.
Das war total schön und ich war wirklich total überwältigt. also der lag dann da Und ich konnte aber irgendwie die ganze Zeit nicht fassen dass das alles so Ich will nicht sagen einfach weil das ist irgendwie auch nicht der richtige Ausdruck Aber Dass es so eine schöne Erfahrung war und dass sich die ganze zeit So bei mir war und das das so bestärkend war.
ich war einfach Ich war wirklich überwältigt davon, dass es so toll gelaufen ist und auch das es so schnell ging. Ich konnte gar nicht glauben, dass er schon da ist sondern lag er vor mir in ein Handtuch gewickelt und ich habe mich gar nicht getraut ihn hochzunehmen weil ich irgendwie noch Zitrig war und ich glaube auch so ein bisschen benommen.
Und ich habe irgendwie Angst gehabt, dass ich ihn in den Fallen lasse wenn ich ihn jetzt hochnehme oder so, damit sich irgendwas kaputt mache. Und hab ihm dann die ganze Zeit nur gestreichelt und hab immer wieder gesagt du bist so perfekt! Du bist so perfekter! Das war ganz bewegend für mich. Mir das glaubt eben.
Finde ich auch. Du siehst wieder die ganze Zeit strahlt. Ja, der ist wirklich ein ganz entspanntes fröhliches Baby. Ja du! Ja Wahnsinn. und wann kam denn der Papa dazu? Der kam dann kurz darauf... Meine Hebamme hatte einen Video-Anruf gemacht, als er da war um ihn quasi in den Kreisang wieder zu bestellen und der konnte das überhaupt nicht fassen.
Also der war ja... direkt ein paar Meter irgendwie weiter nur, aber der konnte das irgendwie gar nicht glauben. Er dachte er kriegt jetzt diesen Anruf von meiner Hebamme weil sie irgendwie ja oder weil sie ihn auf den aktuellen Stand bringen möchte oder so. Aber er hat nicht damit gerechnet dass sie ihn anruft und sagt dein Sohn ist gerade geboren worden.
Das war total schön. also Er ist dann reingekommen in den Kreißsaal und war, also so wie ich ja auch einfach total überwältigt. Total überrascht und auch total erleichtert dass es einfach so toll gelaufen ist und so komplikationsfrei. Und er hat dann seinen Sohn begrüßt. Also ich glaube der war im Endeffekt vielleicht vierzig Minuten außerhalb des Kreißsals oder so.
Und er hatte sich auf eine Nacht, viele Stunden im Wartesaal eingestellt. Er meinte, er hat es noch nicht mal geschafft seinen Buchangeln anzufangen zu lesen. Ja krass! Wahnsinn! Da ist jemand müde glaube ich. Also was auch noch total schön war das kann ich vielleicht noch kurz erzählen. Sehr gerne. Das zum einen einer Ärztin.
die kam ja zum Schluss noch ein also irgendwie zur Ausdrutzphase Ich weiß gar nicht so genau wann. Die war irgendwie ganz beseelt auch von dieser Geburt. Also die meinte irgendwie, ja das war so eine ganz besondere Atmosphäre im Kreißsaal und ... Eine andere Hebamme, die später noch in den Kreiser kam.
Wir sollten hier immer so einen Sternenlichtprojektor aufstellen oder immer Lichterketten auffängen. Es ist ja wirklich einfach. Das macht es auch für die Hebammen viel schöner eigentlich. Also auch die Stimmung zu wechseln weil das stelle ich mir mal ganz schön krass vor wenn man so auf dem Flur ist und alles hell und hektisch.
Und dann soll man jetzt im Kreiser eine ruhige Atmosphäre schaffen als Hebammel. Wenn da schon so eine ist über so Lichter... Kann ich mir vorstellen, dass es dir auch... Also es ihnen einfach hilft. Auch einzutauchen in so eine andere Stimmung? Ja absolut. Ja Theresa, ich danke wirklich sehr für deinen Geburtsbericht und dir und deiner Familie natürlich alles Gute!
Schön, dass ihr da wart. Ich geht nicht aus, sehr gefreut. Ja, das war es schon mit dem Geburtsbericht mit Theresa. Ich hoffe, dass du ganz viel für dich mitnehmen konntest aus dieser Geschichte und aus dem was sie erlebt hat und was ihr auch anders gemacht habt. Und mich würde natürlich auch sehr interessieren Was du für Gedanken dazu hast.
schreib uns da sehr gerne. Es gibt diesen geburts bericht auf YouTube. vielleicht schaust du den da gerade. Dann kannst du hier einfach unten kommentieren oder auf Instagram unter die.friedliche.geburt. Da findest Du mich in meinen Account heutigen Podcast-Folge und da freuen wir uns auch sehr über Kommentare.
Ja, ich wünsche dir natürlich wenn du gerade schwanger bist alles alles Gute und eine positive Geburtsvorbereitung, eine positive Schwangerschaft und auch eine gute eine glückliche Geburterfahrung! Alles Liebe und bis bald deine Christine.