
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 239
Frank-Thorsten Moll: IKOB EUPEN
Freitag, 11. April 2025 · 51 min
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Shownotes
Feministische Kunst als Resonanzraum – Das IKOB zwischen Grenzlage und Gegenwart
Der IKOB – Feministische Kunstpreis ist eine Auszeichnung, die sich nicht auf bloße Symbolik beschränkt. Er öffnet Räume für künstlerische Positionen, die gesellschaftliche Strukturen befragen und feministische Perspektiven sichtbar machen.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht das IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen. Ein Haus, das sich geografisch wie inhaltlich an einer Schnittstelle bewegt. Seit 2019 verleiht das IKOB den ersten feministischen Kunstpreis seiner Art – und stellt damit Fragen, die weit über das Ausstellen hinausgehen.
Was bedeutet feministische Kunst im Jahr 2025? Welche Themen treten in den Vordergrund? Wie verändert sich kuratorisches Arbeiten unter dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen?
Ein Gespräch mit Frank-Thorsten Moll, Direktor des IKOB, über kuratorische Entscheidungen, gesellschaftliche Spannungen und die Möglichkeiten von Kunst, als Resonanzraum zu wirken.
Themen dieser Folge
Das IKOB – Museum für Zeitgenössische KunstZur Geschichte, Sammlung und kuratorischen Ausrichtung eines Museums in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
Feministische Kunst in der GegenwartGedanken zur Sichtbarkeit, zum Widerstand und zur Vielschichtigkeit feministischer Kunstpositionen im aktuellen gesellschaftlichen Kontext.
Der IKOB Feministische Kunstpreis 2025Einblicke in die prämierten Werke, die Juryarbeit und die Haltung hinter der Entscheidung, feministische Perspektiven explizit zu fördern.
Kunst als gesellschaftlicher SpiegelWie künstlerische Arbeiten Themen sichtbar machen, die in politischen oder medialen Debatten oft ungehört bleiben.
Gast
Frank-Thorsten MollDirektor des IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen
Ausstellung
IKOB – Feministischer Kunstpreis 2025Vernissage und Preisverleihung: 13. April 2025, 15 UhrAusstellungsdauer: 15. April bis 24. August 2025
Öffnungszeiten:Dienstag bis Sonntag, 13–18 UhrMontags geschlossen
Adresse:IKOB – Museum für Zeitgenössische KunstRotenberg 12b4700 Eupen, Belgien
Telefon: +32 87 56 01 10E-Mail: info@ikob.beWebsite: ikob.be
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Music. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit der Kunst. Ein Salon Podcast über Kunst, Kultur und Gesellschaft, Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich sehr, euch hier begrüßen zu dürfen, Fühlt euch eingeladen, mit mir in die Geschichten, Chancen und Herausforderungen einzutauchen, die Kunst, Kultur und Gesellschaft prägen, was ist feministische.
Ist sie laut, kämpferisch, unbequem? Oder kann sie auch leise sein? Poetisch und zart, ist sie eher ein Protest, ein Schutzschild, ein Spiegel oder einfach eine Frage, die nicht sofort eine Antwort verlang. Ich habe den Eindruck, feministische Kunst entzieht sich jeglicher Kategorie. Sie fordert heraus, hinterfragt, denkt neu, Manchmal schreit sie, manchmal flüstert sie. Aber sie ist niemals still, In dieser Folge spreche ich mit Frank Thorsten Moll, Direktor des Ecop, Museum für zeitgenössische Kunst in Oyb, Ja genau, ein Mann. Warum spreche ich mit ihm über feministische Kunst, Vielleicht, weil es nicht nur darum geht, wer über Feminismus spricht, sondern wie, Und weil er mit dem feministischen Kunstpreis einen Raum geschaffen hat, in dem feministische Perspektiven sichtbar werden,
diskutiert werden dürfen. Das ecop ist ein Haus, das sich an einer Grenzlinie befindet. Geografisch und thematisch. Mit dem feministischen Kunstpreis. Schafft es eine Plattform für Kunst, die sowohl kommentiert, als auch Impulse setzt, lieber Frank Thorsten, bevor wir uns dem Ecop und dem feministischen Kunstpreis widmen, bin ich natürlich ganz gespannt, mehr über deinen Weg zur Kunst zu erfahren.
Es hat tatsächlich mit einem Besuch eines Museums in Basel zu tun, wo eine große Jasper Jones Retrospektive war. Ich war dreizehn, es war der Tag der Wiedervereinigung. Und meine Mutter und ich standen vor diesem großen gemalten und teilweise aufgeklebten Flaggen und ich fragte mich, Was das soll? Wie kann einer hingehen und das so auf diese Art und Weise tun und natürlich hatte ich Kunst im Gymnasium, aber so etwas wird einem nicht vermittelt und ich wollte damals schon einfach wissen, wie das geht.
Wie es sein kann, dass das als Kunst eingeordnet wird. Und jetzt gar nicht so im landläufigen Sinne von ich kann das auch oder so eine Frechheit, sondern ich wollt's einfach ehrlich verstehen und mit diesem, Etwas ehrlich verstehen zu wollen, versuche ich eigentlich bis heute der Kunst Und in Künstlerinnen zu begegnen. Hättest du damals mit deiner Mutter eine gute Gesprächspartnerin, die auf deine Fragen eingegangen ist? Ja, da hatte ich großes Glück. Also wir sind jetzt kein Sammlerhaushalt gewesen und Künstlerinnen und Künstler sind nicht bei uns ein und ausgegangen, aber ich bin mit einer, großen Offenheit, der Kunst der Literatur und Musik gegenüber großgeworden, die mir den Raum gegeben hat, da weiter vorzudringen. War das mit 13 schon der Moment, wo du gedacht hast, hm, da möchte ich tief eintauchen. Zu dem Zeitpunkt noch nicht,
Damals, es war die Zeit der Wiedervereinigung, die äh für mich auch eine sehr politisch aufgeheizte Zeit war. Die ich eigentlich eher als politisch aktiver Mensch später mal begegnen wollte. Also damals war mir für mich klar, dass ich Politikwissenschaften und vielleicht Soziologie oder irgend sowas in die Richtung studieren werde.
Und dann kam alles anders, wie so häufig, ne? Spielt Politik und Soziologie nach wie vor eine Rolle? Ja, ich glaube, das ist ein roter Faden. Ich versuchte Als ich hier im Equad Museum Verzeichnis für Kunst in Olpen angefangen habe, politisch gesellschaftlich relevante Fragestellungen zum roten Faden meiner kuratorischen Arbeit zu machen und, Das ist eigentlich etwas, was mich bis heute begleitet.
Also ich würde mich als politisch sehr interessierten, aber leider nicht aktiv genug einen Menschen bezeichnen. Wie ging's nach dem Abitur weiter? Also ich habe sechsundneunzig Abitur gemacht damals hatten wir noch das Privileg und die Möglichkeit. Nicht zu wissen, was wir machen wollen und ich wusste zwar, dass ich eh noch Zivildienst machen muss, Aber ich habe die Chance genutzt, in Bonn einen Studiumgenerale zu machen, wo ich in alle, Größeren Bereiche der Akademie reindenken konnte, also von Wirtschaft über Politik, Soziologie, Philosophie und eben auch Kunstgeschichte.
Da hatte ich einen super intelligenten, gebildeten Kunsthistoriker wie ausm ausm Bilderbuch mit Adelstitel und mit allem, so wie man's sich vorstellt und da hat uns die Kunst mit großer Begeisterung vermittelt Bis 1920 vielleicht und alles, was danach kam, da merkte man, er fängt an zu schwimmen, er hat keinen Zugriff und er kann eben auch nicht erklären, wie's dazu kommt.
Kunst jetzt dann irgendwie durch die modernistischen, postmodernistischen Avungarden eins anders aussieht. Und da dachte ich dann, wieder so mein Erlebnis, Ich würd's aber gerne wissen. Dann habe ich eben gesucht, wer mir das vermitteln kann und schwupps war ich an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe eingeschrieben und war einer von, acht, Semestern, die bei Hans Beltingen, dem damals bekanntesten deutschen Kunsthistoriker in den Vorlesungen saß und eben über Kunst mehr lernte. Was hast du aus der Zeit mitgenommen?
Ab einem gewissen Alter fängt man ja an, so seine Vergangenheit etwas zu glorifizieren und zu verklären. Mein aktueller Zustand der Verklärung bildet sich ein, dass ich da im Grunde fast alles gelernt habe. Ich hatte das Glück, in einer Zeit dort zu studieren, wo sehr renommierte Professoren und Professorinnen, allerdings mehr Professoren, um ehrlich zu sein, unterrichteten an einer Kunsthochschule, die sehr kleine Studentenzahlen hatte. Das heißt, Hans Belting zum Beispiel, der kam aus München von der Universität, der hat dort das Auditorium Maximum regelmäßig gefüllt und hatte hunderte von interessierten Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikerin vor sich sitzen und als er dann an der Hochschule für Gestaltungen anfing, saßen da plötzlich vierzehn, fünfzehn, vielleicht mal 20 Studentinnen vor ihm,
Viele die schon vorher ein Studium gemacht hatten und alle. Fenig beeindruckt von dem, was die Professoren so erzählten. Und wenngleich ich gesagt habe, dass wir ganz tolle Professoren hatten, was in der damaligen Zeit unter uns Studenten, Was uns auch als Arroganz ausgelegt werden kann, verbreitet war, war die Einschätzung, dass die da vorne zwar da sitzen, aber eigentlich nur, weil sie ein bisschen älter sind, aber jetzt nicht, weil die besonders, Intelligent sind oder so und, Diese wir haben's immer intellektuelle Mund-zu-Mund-Beatmung genannt, die uns da zuteil wurde, die hat, glaube ich, dazu geführt, dass ich mit relativ wenig Angst durch diese Welt der, promovierten und habilitierten und fünffach ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegangen bin und da halt einfach.
Mitgemacht habe und das war ein anderer Geist, glaube ich, als es heute wäre, wenn ich da studieren würde. Von Karlsruhe ging es danach, Von Karlsruhe aus habe ich mir und es kommt mir grad wirklich vor, als würde ich von alten Zeiten sprechen, die längst vergangen sind. Wir haben ja an dem Studium uns noch erlauben können, einfach mal auch einfach, Ohne offizielle Wege zu gehen, ein Semester auszusetzen oder irgendein Praktikum zu machen. Ich glaube prägend war für mich die Mitarbeit bei der Documenta elf, das war die berühmte N-Vesor Dokumentar, die die westliche Kunstwelt hinsichtlich eines postkolonialen Diskurses geöffnet hat und man plötzlich andere Sichtweisen auf die Moderne und auf die Postmoderne gesehen hat.
Dort habe ich als Guide gearbeitet, als Führungskraft, habe die ganzen Seminare, die Ausbildung dort mitgemacht. War parallel eingeschrieben und wenn man heute diese Punkte sammelt Zwang hat, dann ist das akademischer Selbstmord, aber damals hat es dazu geführt, dass ich einfach unglaublich viele Erfahrungen sammeln konnte und extrem viele, Menschen kennenlernte, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich und so ein, Man spricht immer von Netzwerken. Wir haben halt einfach den selben Ort und dieselbe Zeit geteilt. Das äh war eine unglaubliche Inspiration, weil ich dort eben andere Sachen lernte und hörte und vor allem auch selber vermittelte, als ich das in der HFG oder einfach nur in in der Universität gelernt hätte. Kannst du das an einem Beispiel.
Deutlich machen Ein Beispiel wäre, dass ich pro Tag manchmal acht Führungen hatte und 8 Interessierten, aber nicht vorgebildeten Gruppen erklären musste, warum dieser Raum im Fridorizianum von Choriface zu so imposant ist, wie ich ihn finde, Wenn gleich da nur in Anführungsstrichen verkohlte und verbrannte Kunstwerke einer feministischen Künstlerin ausgestellt war, die, einfach enttäuscht war von von der Kunstwelt und von ihrem Werk, was nicht gesehen wird und die dann diese dieses nicht gesehen werden in ein nicht gesehen werden wollen, beziehungsweise den Blick verunmöglichen umgemünzt hat und wo so ein aus so einem Protest, Unglaublich starke Arbeit geworden ist. Das war schon schon beeindruckend. Und dann kamst du ja auch nach Friedrichshafen ins Zeppelin-Museum.
Ja, das war ein entscheidender Schritt für mich, wenngleich die zwei Schritte davor hinleitend waren. Das war das Haus der Kultur in der Welt, wo ich weiter mit dem postkolonialen Diskurs zugange war und ihr Konferenzen und Lesungen organisiert habe, aber dann eben auch äh die Kästner Gesellschaft, wo ich als Kurator, mit Stars gearbeitet habe, mit den großen Namen der Kunstwelt, also meine erste Ausstellung dort war Barbara Kruger.
Künstlerin auch wieder eine feministische Künstlerin, wo ich nie gedacht hätte, dass ich neben der mit der bestehen kann, dass sie mich überhaupt ernst nimmt als Jungen dahergelaufenen Kurator, der die Räume kennt, aber das ist auch der einzige Vorteil, Friedrichshafen war dann meine erste Leitungsposition, da war ich dann plötzlich für eine Sammlung vom Mittelalter bis in die Jetzt-Zeit verantwortlich und habe nebenbei eben auch noch Wechselausstellungen gemacht und musste nebenbei noch eine neue Konzeption des ganzen Sammlungs, Ausstellungsbereichs machen. Es war eine superspannende Zeit, sehr anregend. Ich habe unglaublich viel gelernt in dieser Zeit. Irgendwie berührt dich dieses Thema Feminismus, Postkolonialismus immer wieder. Ja.
Und, Ist insofern interessant, als dass es das nicht getan hat, während ich's gemacht habe erst mal. Mein feministisches Outing sozusagen, das kam relativ spät. Das kam, zwei0achtzehn, zweitausendneunzehn, 2019 habe ich dann den ersten feministischen Kunstpreis ausgerufen. Das war damals auch das Jahresthema des also es heißt vier, fünf Ausstellungen im Jahr haben sich mit dem Thema beschäftigt.
Und ich musste 2tausendachtzehn, 2019 feststellen, dass ich an Genauso alter, weißer Mann war wie alle, die man heute kritisiert. Ich habe hauptsächlich Männer ausgestellt, nicht nur, also Baba Kruger, war dabei Phibie Waschburn war dabei, es waren viele Frauen auch dabei, aber im Wesentlichen habe ich Künstler, im Atelier besucht über Künstler geschrieben und habe Künstler ausgestellt und die Künstlerinnen liefen dann immer so nebenher.
Hm ich habe mir da nie Gedanken drüber gemacht. Äh ich glaube, weil ich einfach dachte, weil ich Kunst mache im Kulturbereich tätig bin, gehöre ich Quad Definitionen zu den Guten. Vielleicht war's auch einfach die Zeit, das schöne ist, wenn man älter wird, beziehungsweise jetzt keine 30 mehr ist oder schon lange keine 20 mehr ist, ist dass die Geschichte, die man erlebt hat, plötzlich so ineinander, klickt und passt und man die roten Fäden sieht, die man vorher vielleicht gar nicht wahrgenommen hat. Im Nachhinein würde ich sagen, ja, es ist total logisch, dass ich von Barbara Kruger kommt, einen feministischen Kunstpreis hier ausrufe.
Aber zu dem Zeitpunkt war's das nicht. Gab es denn 218 einen Schlüsselmoment? Ja, den gibt es. Der liegt im privaten Bereich. Äh meine Frau ist definitiv eine Feministin Ich war es nicht und ich musste mich schon damit auch beschäftigen und vor allem meine eigenen Privilegien als Mann als weißer Mann hinterfragen, um da einen, ein Grip zu kriegen, um da einen Zugang zu finden und vor allem einen Weg zu finden, wie man glaubwürdig als Mann feministische Themen propagiert, weil das ist überhaupt gar kein Problem, als man Feminist zu sein, Problem ist nur, dass es sehr viele Feministen gibt, die, Den Feministinnen noch den Feminismus erklärt und das ist halt das, was ich definitiv nicht machen will. Ich möchte keiner Frau, keiner diversen Personen erklären.
Wie Feminismus zu funktionieren hat. Deswegen ist es mir auch wichtig, dass der feministische Kunstpreis das Angebot eines Raumes ist, indem Feminismus über sich selber nachdenken kann und sich manifestieren kann innen, wie du's in der Anmoderation gesagt hast, einer lauten Tonart, mal in einer rebellischen Tonart oder eben in einer nachdenklichen Tonart. Und alle diese Tonarten des Feminismus sind, erlaubt, wichtig und greifen ineinander. Es ist für dich einfach, dich für feministische Themen einzusetzen oder kriegst du viel Gegenwind? Also bis jetzt kriege ich noch keinen Gegenwind im klassischen Sinne.
Natürlich beobachte ich die Entwicklung in der Welt schon auch mit Sorge, wenn gleich der, dritte feministische Kunstpreis bewusst von der Konzeption her so aufgestellt war, dass wir also wir sind in dem Fall meine Kolleginnen und Stellvertreterin Brenda Gené, die die Ausstellung mit kuratiert und ich, dass wir auf den Feminismus schon auch als eine kampfbereite und eine freudvolle Alternative zum patriarchalen Mainstream präsentieren wollen. Wir sehen so ein bisschen das Problem, dass wir, wir, sage ich jetzt mal, sozusagen die progressiven Kräfte der Gesellschaft, dass wir wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen und so, in diskriptiver Beschreibung aller schlechten Umstände und aller Widernisse und allen bösen Verharren und nichts anderes machen können als auf Social Media zu wiederholen, was Trump jetzt gemacht hat
oder was Musk gemacht hat oder was Söder gemacht hat oder was März gemacht hat oder was irgendein Politiker gerade wieder angestellt hat. Anstatt zu sagen, ja, so what? Wir haben Alternativen, wir haben Angebote, Und kurz gesagt, wir haben die viel geilere Party als diese Spießer, als diese Konformisten, als diese Patriarchalen, Spaßverderber.
Ja und diese dritte Ausgabe des feministischen Kunstpreises möchte genau das sein. Wir wollen die tollere Party anbieten. Lass uns doch mal gucken, wo die Party stattfindet. Ja. Wir sind in Ost-Belgien, Olpen im ICOP, Zentrum für zeitgenössische Kunst. Was bedeutet der Name? Was ist die Geschichte des ICOP?
Was macht diesen Ort so besonders? Was ist die Identität dieses Ortes? Also ist jetzt nicht gelogen, aber immer, wenn ich zu einer Anmoderation höre und gefragt werde, was ist das Besondere am Ecop? Oh, du willst ja wohl nicht sagen, dass ich generisch Fragen gar nicht. Dann dann habe ich so Gänsehaut-Moment, weil ich auch nach neun Jahren hier immer noch verliebt in diesen Ort bin. Das hat viele Gründe. Zum einen ist das Ecop im Grunde ein romantisches Produkt.
Eines Fehlens. Was gefehlt hat in Ost-Belgien, war ein Raum, in dem zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler Ausstellungen sehen können, diskutieren können, sich treffen können und vielleicht sogar mal selber ausstellen können. Der Gründer des Ecop FonCightler war selber Künstler, hat diesen Bedarf gesehen und hat nicht aufgehört, die Politikerinnen und Politiker hier zu Lande in dieser kleinen Region, die gerade mal 70.000 Einwohner hat, so lange zu nerven, bis sie gesagt haben, ja okay, Du bist zwar Lehrer an der Schule, aber wir stellen dich jetzt frei und dann mach mal dein Projekt.
Das Eco-Museum für Zeiten ist für Kunst ist in seiner DNA an Off-Space. Off-Space ohne Space. Das heißt, wir waren am Anfang nomadig und Francis Fightler hat Ausstellungen im Park, der neben uns liegt, in Hotels, überall wo er untergekommen ist, gemacht. Dann hat er einen Raum hier bekommen, die Institution wuchs zu einem Kunstverein.
Fuchs weiter zu einem Kunstverein mit einer Sammlung und wuchs weiter zu einem Kunstverein mit einer Sammlung und noch mehr Raum und, Wurde dann schließlich ein anerkanntes Museum und dann, Meine Vorgängerin Malte und dann kam ich. Und diese DNA, dieses dem EcoPeine, rebellische, nomadische, nicht zuschreibbare Konstrukt, das, was ich bis heute hier spüre und was mir die Arbeit hier so schön erscheinen lässt, beziehungsweise so wichtig erscheinen lässt und auch so liebenswert erscheinen lässt, ist, dass wir ein Ort für Künstlerinnen und Künstler sind.
Der versucht alles möglich zu machen, Und wir können das ganz glaubhaft, weil unsere Strukturen sind noch nicht so gefestigt wie von einem Kunstpalast oder einer Pinakothek oder sonst was, wo Trusties und Geld und, Der ganze Kladderadatsch dranhängt, wir sind ein Unternehmen von vier, In Belgien sagt man Vollzeitäquivalenton, das heißt, wir sind fünf Leute, die hier arbeiten, teilweise in Teilzeit, bloß ein paar Ehrenamtler. Wir sind ein sehr kleiner Apparat, den man schnell, umsteuern kann, den man schnell gegen den Strom oder mit dem Strom schwimmen kann und zurück auf den feministischen Kunstpreis zu kommen, als ich hier das Thema Feminismus ausgerufen habe, habe ich in meinem Verwaltungsrat, der,
der beste Verwaltungsrat ist, den man sich vorstellen kann, der sich nicht in Inhalte einmischt, der mich einfach machen lässt. In den Zwischenzeilen habe ich in diesem Verwaltungsrat aber schon gemerkt, dass das Thema jetzt nicht deren Herz und Magen, Thema ist. Ich habe auch gemerkt, dass viele denken, dass Feminismus eigentlich unnötig ist, weil Gleichberechtigung steht schon lange im Grundgesetz in Belgien, wie in Deutschland wie in allen anderen westlichen Ländern. So, das Thema ist gegessen.
Alice Schwarzer ist sozusagen Geschichte und Feminismus brauchen wir nicht mehr. Die Zeitgeschichte gibt mir leider Recht, indem sie sagt, wir brauchen nichts mehr als Feminismus, Feminismus ist das Wichtigste, was wir gerade brauchen, weil man schaue nach Polen oder in andere Staaten, die den autoritarismus noch mal von der Schippe gesprungen sind.
Es sind immer die Frauen, die uns retten. In Amerika werden uns auch die Frauen retten und das ist so ein Gedankenkonstrukt, was im auf sehr fruchtbaren Boden fällt, weil alles widerspenstige alles kritische Feld hier in dieser Region aus Belgien auf sehr fruchtbaren Boden. Was ist denn typisch für diese Region? Also wir sind keine 20 Minuten von der deutschen Grenze entfernt. Ich habe das Gefühl, genau so weit geht's auch zur niederländischen Grenze.
Egal mit wem ich mich hier unterhalte, ich werde sehr wohlwollend auf Deutsch angesprochen. Na diese Region ist eine sehr kleine Region, die über die Jahrhunderte sehr häufig. Andere Machthaber hatte, Das heißt, man hat hier die preußische Pickelhaube aufgehabt. Man hat hier französische Kappen aufgehabt. Man hat die belgischen, Hüte getragen und das wechselte manchmal sehr häufig in sehr kurzer Zeit, sodass äh Menschen, die hier lebten mal Wenn Sie aufs Brathaus gegangen sind, Französisch sprachen und zehn Jahren später Deutsch Das heißt, die Region ist typisch, weil es eine Minderheitenregion ist, in der schon immer deutsch gesprochen wurde, aber eben auch manchmal französisch die Amtssprache war. Das heißt, das ist eine Region, die,
sehr lange her, mal österreichisch war, dann Napoleonisch, Französisch, dann Belgisch, dann Deutsch, dann Preußisch, dann Nazideutsch, das heißt, die Machthaber kamen und gingen, Was blieb es die deutsche Sprache und irgendwann dann eben auch das belgische Selbstgefühl. Es gibt eine Untersuchung der Universität von Löwen.
Die Identitätskonstruktion in Belgien untersucht hat und es gibt kein besseres oder spannenderes Land, dies zu tun in in Europa, würde ich mal behaupten, weil hier durch das flämmische Sprachraum und der französische Sprachraum schon zwei komplett, diametral entgegengesetzte Sprachräume in einer Nation verbunden sind und dann kommen noch die deutschsprachigen dazu und die deutschsprachigen haben nach dem Krieg das belgischste.
Nationalgefühl oder Identitätsgefühl entwickelt. Wenn man Flammen fragt, was sie sind, dann sagen sie, wir sind Flammen. Und dann sagen sie, wir sind Belgier. Die Wallonen und Walloninnen sagen, wir sind Walloninnen in Belgien und die Ostbelierinnen sagen, wir sind Belgierinnen aus Ostbelgien und das ist der der Switch, der hier so interessant ist, weil man kann in der Region nicht so viel verkehrt machen, weil man ist hier sehr tolerant Fremden gegenüber, weil man hat schon viele kommen und gehen sehen.
Man ist aber sehr empfindlich, wenn man Deutscher genannt wird und das Schlimmste, was ich je gemacht habe, hier ist bei der ersten Eröffnungsrede der deutschen Gemeinschaft, zu danken. Das ist die politische Entität hier, die für teilweise Autonomie steht und eben nicht die deutsche Gemeinschaft, sondern die deutschsprachige Gemeinschaft ist.
Das ist das Wichtige, das in Belgien Sprache gleich Kultur, gleich Zugehörigkeit, gleich Identität ist. Allein das ist so spannend zu beobachten, was das bedeutet, wenn man in Flammen hier hat oder eine Flaming, wie die sich, Von den Walloninnen abgrenzen, und umgekehrt. Und wie man sich auch teilweise entscheiden muss, in welchem Lager möchte ich sein, möchte ich bei den Flammen mitspielen oder möchte ich bei den Ballonen mitspielen und die aus Belgier haben, den eleganten dritten Weg gefunden. Die sind einfach die aus Belgier, die sich dann mal mit den einen und dann mal mit den anderen.
Alle und es ist einfach schön hier zu sein. Zeigt sich das auch in der Sammlung. Du sprachst eben von rebellisch? Also ich glaube, man könnte das Mentalitätsgeschichtlich an der Sammlung des ICOP festmachen, dass hier etwas quer zum Zeitgeist stehende Positionen versammelt sind. Es hat damit zu tun, dass aus Belgien ein, ja, ländlich geprägter Raum ist.
Es gibt auch viel Industrie, aber der Großteil ist dann eben doch flaches Land. Wälder. Ein Künstler oder eine Künstlerin kommt nicht hierher, um, am Nabel der Welt zu sein, sondern kommt hierher, um in Ruhe in bezahlbarem Raum arbeiten zu können und das sind meistens Freigeister, die vielleicht auch ein bisschen sich abgrenzen wollen vom typisch Kölner oder typisch Brüssler oder typisch Antwerpener oder typisch Düsseldorfer Diskurs.
Das heißt, die Charaktere, die hierher kommen, sind eh schon ein bisschen schräg und ich glaube, das lässt sich in der Sammlung auch nachrecherchieren Aber das überlasse ich anderen. Mhm. Kannst du mir drei, vier Hauptwerke eurer Sammlung benennen? Aber schwer zu sagen. Also wir haben, also was fragt die Mutter nach ihrem Kind? Ja, ja, genau. Das ist so, ich sage auch immer, das ist wie ein Lehrer nach dem Lieblingsschüler oder einer Lieblingsschülerin fragen wo ich sehr froh bin grade, dass wir da zur richtigen Zeit zwei Werke gekauft haben, ist der ostbelgische Maler Jan Freiels.
Etwas großspurig als den besseren Neo-Rauch bezeichnet habe, mehr um eine Schlagzeile zu kriegen, als dass ich das wirklich denke, hat auch geklappt. Also wir hatten die Schlagzeile, wir hatten die Besucher aus Nordrhein-Westfalen, die mal gucken wollten, aber losgelöst von der Marketingsprech ist Jan Freichels, einer der deutschesten, Das habe ich jetzt bewusst Deutsch, die ich kennengelernt habe, weil er in der deutschen Kunstgeschichte, speziell Malereigeschichte, so frei wildert wie nur ein Ostbelier in der deutschen Malereigeschichte wildern kann.
Will sagen, er ist kein Deutscher, er wird nicht als Deutscher gesehen und auch nicht als Deutscher verglichen oder gemessen und deswegen kann er sich einen Dix vornehmen und Figuren und Gestalten in Szenarien setzen, die wieder Romaneo Rauch erinnern und mit der deutschen Geschichte auch so offen umgehen, wie es in Deutschland gar nicht kann, Also das geht los mit Insignien deutscher Armeegeschichte, diverse Flaggen, Also wären kein Straftatbestand, die in Deutschland auszustellen, aber es ist wird halt definitiv als konservativ bis rechts interpretiert werden würde, so interpretiert werden und er kann sich dem halt ganz anders nähern.
Das ist eine Position, die ich sehr spannend finde. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Sammlung sind ja auch die weiblichen Künstlerinnen. Die in der Sammlung mit 40 Prozent vertreten sind, Das ist ein Ergebnis unserer Untersuchung der Sammlung im Jahr zweitausendneunzehn, wo wir genau damit angefangen haben.
Es war damals die Zeit, wo auch das Moma und die Sammlung mal aufn Prüfstand gestellt hat und geschaut hat, wie wie ist denn das hier verteilt, wie viel Prozent sind Frauen, wie viele sind Männer, wie viele wollen mit diesen Zuschreibungen gar nichts zu tun haben, wie viele kommen aus Europa, wie viele kommen aus nicht westlichen Ländern, Das haben wir auch gemacht, relativ unbefangen und haben dann festgestellt, dass 40 Prozent der Sammlung von Frauen gemacht ist.
Jetzt haben wir natürlich den Vorteil, dass wir eine sehr junge Sammlung sind. Das heißt, wir haben das älteste Werk aus Anfang der siebziger Jahre. Und natürlich ist was ganz normal, dass ab den 70ern mehr Frauen im Betrieb waren als davor, wenngleich das nicht ganz stimmt, die 70er waren auch noch sehr sehr gräuslich, was die Präsenz von Frauen anging.
Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben, an eine Werkgruppe von Henrike Naumann zu kaufen. Das ist so ein typischer Auftrag von uns, dass wir. Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland mit ihrer ersten größeren musealen Ausstellung in Belgien präsentieren wollen und Henrike Naumann ist in Deutschland ein Star, jeder kennt sie, ist in vielen Ausstellungen gewesen, hat viele Einzelausstellungen gemacht, aber in Belgien war sie nicht bekannt. Warum? Weil dieses, Thema der Wiedervereinigung Ost-West, Reichtumsverteilung, Traumata in der Jugend und so weiter, vielleicht nicht so angesagt war, aber wir haben hier eben die erste Ausstellung mit ihr gemacht und konnten eine Werkgruppe kaufen.
Parallel hat sie im Ludwig Forum in Aachen in der Gruppenausstellung sehr große Werke präsentiert, Das heißt, da haben wir wieder mal gemerkt, dass wir auch in Deutschland am Puls der Zeit sind. Und solche Sachen sind einfach schön Im ersten feministischen Kunstpreis, die Gewinnerin Helen Anna Flennigan englischen Künstlerin, die in Rotterdam lebt und arbeitet, möchte ich auch nicht unterschlagen. Das war die erste Video Arbeit, die ich hier angekauft habe, Und die halt allein deshalb, weil sie die erste Gewinnerin dieses Kunstpreises, der mir sehr wichtig ist, war, würde ich ihr immer eine Lanze für ihre Arbeit brechen. Na äh Videokünstlerin, die in Deutschland zu Unrecht noch nicht so bekannt ist. Jetzt haben wir so viel schon über den feministischen Kunstpreis,
angedeutet, aber wir sind noch gar nicht so richtig konkret geworden, Wobei, 2019 wurde der erste feministische Kunstpreis verliehen. Wahnsinnig gerne mit dir zusammen die Geschichte dieses besonderen Preises, soweit ich weiß auch international einzigartig, Kennenlernen. Ja, es ist da bisher noch einzige feministische Kunstpreis Die Kaitin Hennen, die in der Jury des aktuellen Kunstpreises ist und am 13. April morgens am Morgen der Eröffnung mit anderen Jurorinnen zusammen die Siegerin küren wird. Die ist gerade dabei, einen zweiten feministischen Kunstpreis, in Deutschland oder vielleicht auch in einem anderen europäischen Land. Das ist glaube ich noch nicht so sicher zu entwickeln. Aber aktuell sind wir noch die einzigen,
2019 haben wir den Kunstpreis ausgerufen, weil das unser Jahresthema war und weil wir historisch immer ein Kunstpreis ausgeschrieben haben, Da war mir nicht klar, dass es das noch nicht gibt. Also ich hab's auch nicht für möglich gehalten. Eine Kollegin hat mich darauf aufmerksam gemacht und dann habe ich natürlich die Suchmaschine angeworfen und habe geguckt und erst im Nachhinein entdeckt, dass wir die Einzigen sind.
Der erste feministische Kunstpreis war ein Experiment, ein Heißluftballon wir haben steigen lassen, um zu schauen, wie's funktioniert. Wir hatten beim ersten feministischen Kunstpreis schon an die 300 Bewerbungen aus ganz Europa. Und das war keine schlechte Zahl dafür, dass wir eigentlich kaum Werbeetat und nur über Social Media diese Nachricht, in die Weltposaunt haben, dass es da einen feministischen Kunstpreis gibt. Der erste feministische Kunstpreis ist auch insofern besonders, als dass es in diese Ausstellung tatsächlich auch ein Mann geschafft hat. Wie das? Der hat mit seiner Arbeit überzeugt.
Aber die Jury hat es sich schwer getan, ihm einen ersten, zweiten oder dritten Preis zu geben, weil, Um als Mann einen feministischen Kunstpreis zu kriegen ist glaube ich nochmal mehr Hingabe diesem Thema Bedarf. Man einfach noch mal besser sein muss. Und wer das jetzt gemein findet, Der muss einfach die die Geschlechterzuschreibung umtauschen und dann weiß er oder sie, wie es Frauen seit Jahrzehnten gegangen ist. Und ich finde das nur fair, wenn wenn es Männer mal einen Ticken schwerer haben.
Das größte Kompliment, was sich in der Zeit bekommen habe, war tatsächlich von einem über 80-jährigen Künstler, der sich beworben hatte und dann ganz demütig mal nachgefragt hat, ob er jetzt eigentlich, berücksichtigt wurde oder was jetzt eigentlich draus geworden ist. Ich musste ihm eine Absage senden und dachte, so jetzt kommt das typische alte weiße Mann-Gegrantel und das Nachhaken und das warum ich nicht und stattdessen kam der sweeteste, zurück, indem er geschrieben hat, dass er im hohen Alter unglaublich dankbar für diesen Preis und die Anregungen war in diese Richtung zu denken und dass es ihm und seinem Werk sehr viel gegeben hat und das sind so die Momente, wo wo bei mir halt das Herz aufgeht, beziehungsweise ich merke, dass es eine eine richtige
Entscheidung war, dieses Thema zu adressieren gegen alle Vorurteile oder, vorbehalte. Wie war die Situation damals? Ich meine, ihr werdet ja ein bisschen vor 2019 begonnen haben, über den Preis nachzudenken. Ja, das war, Noch vor Trump zwei. Moment, 16 wurde er gewählt, dann war er gerade noch im Amt. Ja genau, der war noch im Amt. Die Emotion hat bestimmt dazu beigetragen.
Ich glaube, dass Trump und vor allem dieser Populismus, der damals um sich griff und viele ausm progressiven Lager verunsichert hat, oder auf die Barrikaden gebracht hat, Das war bestimmt schon ein Grund, dass mitzudenken und diese politische Sitzung zu machen, aber eigentlich auch nicht, denn, Ich hatte von Anfang an hier im Ecop mit solchen Themen gearbeitet. Als ich hier anfing und mich so ein bisschen eingearbeitet hatte, habe ich zum Beispiel das Thema Ressentiment aufgegriffen.
Weil ich hier in Ost-Belgien zwar unglaublich herzlich begrüßt wurde und bis heute unglaublich herzlich und offen behandelt werde und sehr wenig spüre, dass sich der Deutsche in Ostbelien bin. Ich habe aber auch gemerkt, dass es unter dieser sehr ausgeprägten, dicken Decke der Freundlichkeit und der Offenheit, etwas gibt, was nagt an der Kultur und es ist natürlich die Zeit der Besatzung. Das ist natürlich die Zeit, als die Nazis hier waren und den Ton angegeben haben.
Und da ist viel verletzt worden, was bis heute auf Revanche sozusagen wartet. Und dieser Moment, in dem Kulturen an die Revanche irgendwann mal glauben Den fand ich super spannend, weil der in vielen europäischen Zusammenhängen absolut relevant ist bis heute, schwingt es mit, wenn es über deutsche Außenpolitik geht. Wenn über die dominante Rolle von Deutschland in der EU gesprochen wird. Und deswegen war Ressentiment Das war eigentlich meine Antwort oder meine Kuratorische Reaktion auf den Trumpismus in den USA.
Als Nächstes habe ich schon gemerkt, das Jahr darauf, also zweitausendsiebzehn, habe ich mich mit Pragmatismus und Selbstorganisation beschäftigt, weil ich gemerkt habe, dass Ost Belgien wie Belgien überhaupt unglaublich pragmatisch ist, Wenn es darum geht, Lösungen für Probleme zu finden, also dieses Selbstorganisationselement, Das nicht gewartet wird, bis irgendjemand mal irgendwas macht oder irgendetwas repariert oder irgendetwas korrigiert.
Das ist einfach gemacht wird, ist der Teil hier an Belgien, der mir auch als Deutscher immer noch am meisten gefällt, weil man das als Deutscher nicht gewöhnt ist. Da wartet man immer, dass die Müllabfuhr kommt oder dass äh Stadtbauamt irgendwas repariert oder dass irgendein Verantwortlicher oder eine Verantwortliche kommt und sich verantwortlich fühlt. Und hier nimmt man, Tape-Band in die Hand und fixiert halt irgendwas, was weggefallen ist. Das führt dann dazu, dass andere Deutsche wie der deutsche Künstler David Helbig, seinem Brüsseler Exil möchte ich's mal nennen, etwas neben seiner künstlerischen Praxis gemacht hat, was in Deutschland sehr beliebt und bekannt ist. Das sind die Belgien Solutions. Das ist ein Sammelband von Fotos aus dem belgischen Alltag,
Dinge auf eine Art und Weise repariert, fixiert, zusammengeklebt wurden, dass man als Deutscher denkt, das geht doch nicht. Und diese Kleinigkeiten sind das Salz in der Suppe in Belgien. Das ist die Tonart, auf die Belgien gestimmt ist und das war dann das zweite Jahresthema. Und dann erst kam Feminismus.
Als sozusagen die globale Ermächtigung der Progressiven gegen die Stimme der rückständigen rückschrittlichen Patriarchiekräfte. Während wir uns versucht haben, gegen sie zu stemmen, immer mächtiger geworden sind. Was macht den feministischen Kunstpreis aus? Kann man denn sagen, es gibt typisch feministische Kunst? Nee, gibt es nicht, weil feministische Kunst ist nicht, Video ist auch nicht Sound, ist schon mal gar nicht Malerei. Also gemalt wird selten im feministischen Kontext, was ich komplett verstehen kann, weil das sind so stark männlich dominierte und Kunstgeschichte dominierte, künstlerische Praxis ist.
Ich glaube, das ist gerade die Qualität der feministischen Kunst, ist dass sie nicht über eine Bewegung oder ein präferiertes Medium definiert werden kann. Es ist so vielfältig wie der Feminismus selber auch vielfältig ist. Was muss denn ein Werk haben, um als feministisches Werk gelesen zu werden. Also wenn's um eine kritische Reflektion über die Geschlechterrollen gibt, die bis heute, wirkmächtig sind, dann würde ich das schon als feministische Kunst zulassen, Ob ein so vage zuschreibbares Kunstwerk dann schon Preisträger werden würde, weiß ich nicht, aber das das reicht mir im Grunde schon aus. Dann ist es nicht selbstverständlich, dass diese, Geschlechterrollen in Kunstwerken mit reflektiert werden, vor allem nicht kritisch. Also eine Arbeit, die im nächsten Kunstpreis, ich will noch nichts vorwegnehmen, aber die im nächsten Kunstpreis zu sehen sein wird, ist eine kollaborative, eine Gruppenarbeit von.
Einer flämischen Künstlerin, die andere Künstlerinnen zum Thema, Künstlerin sein und Muttersein befragt hat und da eine Art Tagebuch Essay und fotografischen Essay draus gemacht hat. Und aus diesem Umstand der eigentlich immer dazu geführt hat, dass Künstlerinnen keine Chance mehr auf dem Kunstmarkt hatten, Also Künstlerinnen waren über Jahrzehnte aufm Kunstmarkt benachteiligt, weil Galeristen und Sammlerinnen immer damit rechneten, dass, stimmt eine Schwangerschaft dazwischen kommt und dann kann man ja natürlich als Künstlerin oder konnte man natürlich als Künstlerin so die Zuschreibung und das total verqueere und falsche Bild man kann eine Künstlerin natürlich nicht weiterarbeiten, weil die muss sich ja um die Kinder kümmern und das heißt, sie ist drei Jahre ausm Business und dann weiß man nicht, ob sie wieder anschließen kann. Aus dieser
patriarchalen Falle hat diese Künstlerin eine Arbeit gemacht und Das ist dann für mich eine Arbeit, die ich definitiv eine Ausstellung haben will. Es ist die dritte Ausstellung zum feministischen Kunstpreis. Was hat dich in den vorangegangenen beiden Ausstellungen nachhaltig geprägt? Oder vielleicht sogar deinen Blick verändert? Also ich glaube, das ist eher, dass ich den Blick auf mich geändert habe, weil ich seit ich mich damit beschäftige, meinen, Kuratorisches Handeln, hoffentlich auch mein Sprechen und hoffentlich auch mein Auswählen von auszustellenden Künstlerinnen verändert habe. Das fängt Damit an, dass ich mich irgendwann mal gefragt habe, warum besuche ich eigentlich nur Künstler in ihren Ateliers?
Mir leicht machen können und die Antwort gelten lassen können, dass ich halt immer nur von Künstlern gefragt werde und nicht von Künstlerinnen, Aber das wäre dann doch zu faul gewesen und fortan habe ich Fragen von Frauen einfach bevorzugt behandelt Und habe da Entdeckungen gemacht, die ich vielleicht nicht gemacht hätte, wenn ich einfach weiter so von einem Künstler zum anderen ins Atelier gegangen wäre Was sich auch verändert hat ist, dass ich mir schon gewahr bin, dass ich eine gewisse Macht und privilegierte Stellung in diesem Betrieb habe, die ich nicht ausnutzen sollte. Im Grunde sollten das Kuratorische Binsenweisheiten sein. Im Grunde sollte das alltägliche Praxis sein, aber ich bin dann doch immer wieder schockiert.
Wenn ich höre, wie es in der Welt da draußen zugeht und was manchmal zu Ausstellungen oder Nicht-Ausstellungen führt oder wie über Künstlerinnen Gesprochen wird, die vielleicht eine etwas kritischere Praxis haben, vielleicht eine etwas weniger kaufbare Praxis haben Und diese vielleicht weniger kaufbare Praxis ist dann schon auch immer Teil des feministischen Kunstpreises.
Andere Arbeit, die wir im feministischen Kunstpreisausstellung zeigen werden, ist ein videografischer Essay über die Frage, wie Frauen im Internet behandelt werden. Also und da geht's dann viel um Foren, da geht's viel um Hate-Speech, da geht's viel um die Inzellbewegung, da geht's viel um Menschen Mundtot machen, kritische Meinungen durch Bots überlagern und das ist eine Arbeit, die unglaublich wichtig und relevant ist. Wo ich aber jetzt selber nicht wüsste, welcher Sammler oder welche Sammlerinnen diese Arbeit kaufen würde.
Natürlich ist es klar, dass viele Sammler und Sammlerinnen ihre Sammlungen durch kritische Arbeiten sozusagen moralisch, Reinwaschen, aber, Ich glaube grundsätzlich, dass das Kunstsystem immer noch sehr unkritisch ist, auch wenn wir manchmal so tun, als wären wir so kritisch. Wie viele Arbeiten werdet ihr zeigen? Wir zeigen tatsächlich dieses Mal einen Rekord. Also wir haben elf, Kunstwerke Von 13 Künstlerinnen, das heißt, es sind zwei kooperative Projekte am Start und das ist auch typisch, dass viele Menschen, die sich mit feministischer Kunst auseinandersetzen, ganz selbstverständlich.
Ihre Autorschaft mit anderen teilen und das dann schon wieder so einen Punkt so, wer kauft das dann? Die These wäre weniger als ein, Ostbelgischer Maler, der hier alleine ausstellt und Erke macht, die von etwas großmäuligen Kuratoren mit Neo Rauch verglichen werden. Wenn du jetzt Werbung machen dürftest, könntest, müsstest für die Ausstellung, Wie würdest du die Ausstellung in Worte fassen? Ja, ich hab's vorhin schon gesagt. Also die Ausstellung, jemand mir sagt, dass er oder sie in dieser Ausstellung richtig Spaß hatte und gemerkt hat, dass eine widerspenstige, und widerständige Energie sich nicht so sehr im Lamentieren oder im negativen Beschreiben von ganz schrecklichen Zusammenhängen, sondern einem humorvollen Kampf bereiten Modus präsentiert hat.
Und dass dieser humorvoll, kampfbereite Modus übergesprungen ist und dass man jetzt Bock hat, was. Demo zu organisieren oder sich irgendwo einzubringen oder selber Kunst zu machen oder was auch immer zu machen. Einfach wär positiv in dieser Ausstellung eingestellt ist und merkt, dass wir eben nicht verloren haben, im Gegenteil da Der Kampf hat noch gar nicht angefangen. Wenn dieser Funke überspringt, dann dann soll er oder sie mir das bitte schreiben, weil dann wäre wieder so ein Moment, wo, wo ich glücklich wäre. Du hast eben gesagt, 350 Einsendungen aus ganz Europa elf Werke von 13 Künstlerinnen, Künstlerinnen oder Künstler Innen aktuell sind tatsächlich nur Künstlerinnen ausgesucht worden. Werden gezeigt,
wie ist die Jury aufgebaut? Wer entscheidet welche 11 von 350 Werken werden gezeigt? Die Jury ist typisch für uns aufgebaut. Das sind zur Hälfte in Deutschland arbeitende Kolleginnen. Und zur Hälfte in Belgien arbeitende Kolleginnen, es ist die Money Slater, das ist die Preisträgerin des letzten Preises, die so eine Art feministisch, lesbische Koryphäe in in Brüssel ist, die dort extrem wichtig ist, so eine Art Projektionsfigur für, Die Selbstorganisation der queeren Szene in Rüssel, die es äh in der Jury. Sieht doch auch so eine ganz tolle Bar, nicht wahr? Ganz genau. Mhm. Ja, super, genau, sehr gut informiert. Es gab wenige lesbische Bars in Brüssel, Es liegt daran, dass Brüssel nicht immer so virulent und so brodelnd und so spannend war, wie es jetzt ist. Äh in den 80ern wird Brüssel als.
Beschrieben von vielen, die es miterlebt haben. Also es gab nicht viele als solche alternative Orte und einer dieser Orte, den es lange nicht mehr gibt, hat sie einfach mit befreundeten Künstlerinnen Wieder zum Leben erweckt und Teil ihres Fames ist eben auch diese Bar. Die hat sie wiederum in ihrer letzten Kunstpreisbeitrag auferstehen lassen und das ist jetzt zum Beispiel auch Teil unserer Sammlung auf ich sehr stolz bin. Und weitere Jurymitgliederinnen? Die Jurorin des aktuellen Preises sind Kaitlien Hennen dass es die besagte Kollegin, die hier gerade versucht in Deutschland, einen feministischen Kunstpreis aufzuziehen äh Freischaffende Kuratorin, die mittlerweile auch in Düsseldorf lebt, dann ist Jemina Kolumba eine belgische Kollegin,
Die Norm Mertens, das ist die Leiterin des Bochumer Kunstmuseums, die aus Holland kommt aus den Niederlanden und dann Stil B Schröder, die aus Luxemburg, Die dort Kuratorin am Casino ist und Mani Slater, die, wie gerade gesagt, als Preisträgerin des letzten feministischen Kunstpreises sozusagen den Stab weitergibt an die nächste Gewinnerin.
Also wir hatten zwei in Deutschland lebende, eine, Holländerinnen, eine Luxemburgerin und eine in Brüssel lebende Künstlerin und das ist so im Grunde auch eine sehr ideale Beschreibung unseres kulturellen Einzugsgebietes. Wir denken immer in der Großregion von Luxemburg bis. Ja im Grunde bis Amsterdam und von Köln, Düsseldorf bis nach Brüssel. Die themenreichen von Mutterschaft über Online-Hate-Speech, wahrscheinlich der Blick zurück wie sich die Geschichte der Frauen in der Kunst der Wahrnehmung entwickelt hat. Ein ganz aktuelles Thema ist KI.
Es ist eher feminin oder eher maskulingeprägt? Oder vielleicht total neutral? Na ja, ich bin mir jetzt nicht so sicher, wie sozusagen die wissenschaftliche, durch Dringung oder Vorbereitung dieses Themas ist, da würde es mich nicht wundern, wenn wir in zehn Jahren darüber sprechen, dass KI, künstliche Intelligenz, eigentlich von der einen oder anderen Pionierin entwickelt worden ist. Das wäre typisch für die Geschichte.
Aber die kapitalistische Durchdringung des Themas ist definitiv männlich, Silicon Valley ist gerade so aufm Macho und aufm Patriarchatstrip, dass es wehtut es gibt zwei Arbeiten, die sich KI bedient haben, Die eine und die haben mit dem Film Plantriarki so eine videografische Reflexion über die. Vorherrschaft der Pflanzen über die Menschen geschaffenen, abgefahrener Film, der wirklich ganz besonders ist. Es gibt aber auch eine äh eine Arbeit von, Cordula Dietz, die eine Videogenerierende KI mit Texten gefüttert hat, in denen es um.
Die Befragung sozusagen des Walt Disney Erbes aus feministischer Perspektive gibt und dann eine ganz neue Erzählung, mit einer irren Grafik, einer irren Ästhetik geschaffen hat, der bei uns in unserem liebevoll, Kino genannten Blackbox gezeigt werden wird. Feministische Kunst oder generell feministische Gedanken. Sie sind ja schon allgegenwärtig, aber auch, Ganz schön unter Druck. Ich habe das Gefühl, es gibt so viele Stimmen, die dagegen sind und das Ganze als inflationär bezeichnen.
Was bedeutet es feministische Kunst genau jetzt zu machen? Ich glaube, es ist wichtig, dass das Institutionen an diesem Weg, den wir angefangen haben, zu beschreiten und den wir noch nicht zu Ende gegangen sind, noch lange nicht, einfach weitermachen, losgelöst von den ganzen, ich nenn's Rückzugsgefechte des Patriarchats. Sind sehr laute Rückzugsgefechte Ähm und es sind Rückzugsgefechte und Äußerungen und tatsächlich Handlungen, die sehr einschüchternd wirken, aber Ich würde dafür plädieren, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, auch nicht von einem Trump und auch nicht von einem Musk und auch nicht von anderen autoritären Auftretenden, Machos, die, Öl- und Gasindustrie und neuerdings dem Silicon Valley alles Geld zu schachern wollen. Warum? Weil wir und da komme ich wieder auf meine Ausgangsthese zurück, weil unsere Partys einfach besser sind.
Tut mir leid, also wenn ich mir vorstelle, dass ich irgendwann mal einen Entferner oder nicht so ferner Zukunft auf einer AfD-Party gehen muss, um Geld für mein Museum zu sammeln, dann weiß ich, dass das eine beschissene Party wird. Dass ich da nicht sein will, dass die Leute mir nicht gefallen, dass sie Grütze reden und ich will weiter auf die Partys gehen, wo Leute miteinander umgehen und sich gegenseitig respektieren in ihrer In Perfektion mit all ihren Macken und Eigenarten ich möchte in einer toleranten Welt leben und um in dieser Welt leben zu können, wäre es ja wohl jetzt komplett bescheuert, wenn ich jetzt ausgerechnet.
25 den feministischen Kunstpreis, nachdem er zwei Ausgaben lang gewachsen ist, wieder einstellen würde. Die Party ist noch nicht vorbei. Die Party ist wirklich noch nicht vorbei. Wir haben über ziemlich schwere Themen gesprochen. Was bedeutet für dich Leichtigkeit in der Kunst? Auch das Schöne ist, wenn man in der Kunst zu tun hat, ist, dass man paradoxal, Nicht nur denkt, sondern auch fühlt. Und ich finde das in den schwersten Arbeiten, also wenn's zum Beispiel um die Inselbewegungen geht oder die Hate Speech Arbeit oder auch die Walt Disney Analyse, dann Kann mir ein ästhetisches Gefallen schon auch eine Leichtigkeit zurückgeben.
Es gibt mir auch Leichtigkeit, wenn ich sehe, dass ich nicht alleine bin auf der Welt und das ist auch vielleicht ein Grund, warum ich die Gemeinschaft eines Kunstpreises suche und eben halt auch gleichgesinnte Suche, die hierher kommen und sich entweder überzeugen lassen oder sagen, ich war schon immer feminist oder gab's das Wort noch gar nicht. Also dieser gemeinschaftsbildende Aspekt, der verschafft viel Leichtigkeit.
Allein diese, wir hatten dieses Jahr 460 Bewerbungen und das war jetzt nicht nur. Angenehm oder beschwingend die alle anzuschauen, aber die anzuschauen und dann mit meiner Kollegin darüber sprechen zu können, sich auszutauschen und zu merken, dass dass wir teilweise die, Dieselben Einschätzungen oder teilweise komplett widersprüchliche Einschätzungen haben, das gibt mir viel Leichtigkeit.
Was bedeutet denn eigentlich Feminist beziehungsweise Feministin zu sein? Also mir bedeutet das an eine gerechte Welt zu glauben und zwar losgelöst von Geschlechterzuschreibungen, Also die These, dass Feminismus nicht nur was für Frauen ist, ist ein alter Hut. Es ist sollte mittlerweile Konvent sein, sollte, ist es leider nicht. Aber zu verstehen, dass, Feminismus ist darin letzten Endes um ein universelles Gleichstellungs projekt geht, in dem Gerechtigkeit walten gelassen wird, darum geht es mir eigentlich. Ich habe den Eindruck, dass wir uns hier, Heute auf eine wunderbare Weise unterhalten haben. Ich habe wahnsinnig viel von dir, von deinen Perspektiven gelernt.
Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass es Menschen, ich sage jetzt bewusst nicht Männer, Frauen, sondern Menschen, die dich gibt, die sich so sehr für diese, ja, tolerantere, gerechtere Welt einsetzen, die daran glauben, dass wir vielleicht in drei, sechs, zehn Jahren, uns genau dort befinden, wo du und dein Team, die Jury repräsentant hinführst. Vielen Dank.
Music. Für heute. Die nächste Folge erscheint in einer Woche und um sie nicht zu verpassen, folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesonnene Bewertung, Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich auch weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartnerinnen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen, oder eine E-Mail an folgende Adresse schreiben. Info at die Leichtigkeit der Kunst, Danke fürs Zuhören und tschüss, bis zum nächsten Mal, deine.
Music.