Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 241

Tim Berresheim: Gegenwartsarchäologie und digitale Kunstwelten

Freitag, 2. Mai 2025 · 48 min

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Shownotes

Wie erschafft Kunst neue Räume im digitalen Zeitalter? Tim Berresheim gestaltet mit seinen Werken an der Schnittstelle von Technologie, Kultur und Wahrnehmung neue Formen des Erinnerns und Denkens. In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ öffnen sich Einblicke in seine künstlerische Gegenwartsarchäologie, seine Vision für die Zukunft und seine präzise Beobachtung der sich wandelnden Gesellschaft.

Themen dieser Folge:

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Aufwachsen am Niederrhein: frühe Prägungen und der Weg zur Kunst

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Vom Drehbuchschreiben zur bildenden Kunst: Übergänge und neue Ausdrucksformen

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Der Aufbau digitaler Räume: von ersten Rückwänden zu immersiven Welten

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Die „digitale Höhle“: wie Technologie neue Denk- und Schöpfungsräume ermöglicht

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Kunst als Beobachtungsraum: was die digitale Transformation sichtbar macht

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Der Computer als kognitives Werkzeug: Chancen und Herausforderungen

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Die „fundleere Schicht“: Kunst im Zwischenraum von Analogem und Digitalem

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Perspektiven für die Zukunft: Reflexionen über Erinnerung, Kultur und Technologie

Gast: Tim Berresheim (timberresheim.com)

Aktuelle und kommende Ausstellungen:

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Ort. Zeit. Kontinuum. (suermondt-ludwig-museum.de/ausstellung/kommend…)Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, 25. Juni 2025 – 1. Februar 2026

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100 Jahre Städtische Sammlung Stuttgart (kunstmuseum-stuttgart.de/sites/default/files/2…)Kunstmuseum Stuttgart, Jubiläumsausstellung, 08. März 2025 – 12. Oktober 2025

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Gehirne (museumfrankfurt.senckenberg.de/de/ausstellung/…)Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, seit 26. März 2025

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Music. Und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit der, Ein Salon Podcast über Kunst, Kultur und Gesellschaft. Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich sehr, euch hier begrüßen zu dürfen, stellt euch einen Raum vor, ein Ort zwischen zwei Epochen, in dem es keine Spuren gibt, keine Artefakte, die Brücken schlagen könnten.

Was bleibt, wenn eine Fundle Schicht uns dazu einlädt, Neues zu schaffen? Was entsteht, wenn wir diese Lücke mit Gedanken, Kunst und Kultur, Die Werke meines heutigen Gastes führen uns genau an solche Orte sie erkunden, wie digitale Technologien, unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Kultur, Arbeit und Leben transformieren, seine Arbeiten wirken wie ein Chitscherone, ein wissender Führer, der uns durch die Welten von Kunstgeschichte und Technologie leite, im Sinne von am Anfang war das Wort, das Feuer und die Kunst. Herzlich willkommen lieber Tim.

Lieber Tim, Ich freue mich darauf, mehr über deine Werke zu erfahren. Werke, die visuell berühren und gedanklich in die Tiefen des digitalen und des Menschlichen führen. So schön, dass ich heute bei dir in deinem Studio sein darf. Lieben Dank Claudia, Freue mich. Ich mich auch, bevor wir in die Fundleren Schichten eintauchen, bin ich natürlich, total gespannt mehr über deine vielfältigen Schichten zu erfahren. 1975 in Heinsberg geboren, und ja, ab da übernimmst du. Ab da übernehme ich in einer Kurzbiografie, also fünfundsiebzig.

Im Niederrhein, in Heinsberg geboren. Die Grundschule besucht, das Gymnasium abgebrochen, aufs Internat gegangen, nach Aachen gegangen und irgendwann erst mit, Mitte zwanzig, Die Liebe zum Standbild entdeckt. Und vorher die Liebe zum Drehbuch schreiben, zum Musikmachen. Lass uns noch ein bisschen tiefer eintauchen Gerne, ja.

Es ging ja erst mal dadrum, eine Liebe für irgendetwas zu finden, also für irgendetwas Produktives und irgendetwas, was man unternehmen kann, um an dem Ding, was man Gesellschaft nennt teilzunehmen. Und da hatte ich meine Schwierigkeiten in der Orientierung. Ich wusste, was mir alles keine Freude macht, aber ich wusste noch nicht so richtig, was mir Freude macht. Und da hatte ich das große Glück den Burkhard Riest kennenzulernen, den Drehbuchautor und habe mit ihm Dramentheorie gebüffelt und da gemerkt, dass mich methodisches Arbeiten an.

Artefakten, an Kunstwerken sehr interessiert und wollte eigentlich Film studieren an der Kunstakademie. Aber, Aber dann noch mal Glück gehabt. Also es war mehrstufiges Glück. Da hat den Hartmut Neumann als Grundklassenprofessor gehabt der dann gemerkt hat, dass meine Abneigung der Kunst, die ich noch stark ausgeprägt hatte, meine Abneigung der Kunst, die war dem geschuldet, dass mein Wissen um Kunst nicht stark ausgeprägt war. Also ich wusste natürlich, dass es Kunst gibt. Ich war in Museen, aber ich wusste nicht, dass das eine Tätigkeit sein kann, die man als junger Mensch irgendwie unternehmen kann. Und der hat mir dann Biografien und Bücher mitgebracht, weil wir ja auch über eine Zeit sprechen, die noch

vor dem Internet stattfand, ne? Also wir reden ja über 1999 an der Kunstakademie Braunschweig und Da hatte ich das Glück, dass da ein Interesse geschürt worden ist, was mich bis heute trägt Was hat dich denn an der Kunst? Ich will nicht sagen, abgestoßen, aber eben nicht interessiert wir können schon ruhig abgestoßen sagen. Es war schon ein ausgeprägter Widerwille. Es war verdächtig, es war mehrstufig verdächtig. Also A.

Kulturell aus dem Punk kommt, war Kunst und die hohe Kunst dadurch, dass da ja trotzdem auch wahnsinnig viel Geld dran gebunden war, auch schon in den Neunzigern war es verdächtig und mir kam's sehr verdächtig vor, dass es da einem Herrschaftswissen gab, ein bestehendes wissen, was man lernen und büffeln musste und das war mir total zuwider. Und ich wusste nicht, dass man dieses Wissen auch irgendwie selber generieren kann. Du sagst, grad ausm Pank kommt Ja, das war das eine passende Modell subkulturelle Modell, was mir als Jugendlicher eingeleuchtet hat, dass das eine Alternative sein kann zu dem Leben, auf das ich keinen Bock hatte. Heinsberg, wohlbehütet Ja, das war ja auch alles angenehm und pleased und toll, aber ich habe,

gemerkt, dass bestimmte Formen von Wissensvermittlungen, von kulturellen Rahmenhandlungen und so. Die haben einfach nicht gepasst. Da wollte ich nicht mitmachen und. Da gab es in Wassenberg auf dem Dorf einfach nur, zwei, drei verschiedene Subkulturelle Modelle und Punk war das, was zu dem Zeitpunkt das passendste und prägendste war. Was hat dich daran so fasziniert? Dass das ja ein Abwenden, von Welt und ein Negieren. Also ich fand auch die Negation, dass man bestimmte Sachen einfach auch Scheiße findet. Ne, also ich fand auch Gut auszusprechen, das finde ich jetzt alles scheiße. Das passt mir alles nicht. Also ich fand Ressentiments auch gut. Ich fand einfach sich an Werte klammern und die zu verteidigen, die nicht normativ waren. Das hat mir eingeleuchtet und dass man,

Aus dieser Negation dann auch eine kulturelle Betreibung machen konnte. Also man hat dann Fan-Seens gemacht und man hat Konzerte selbst organisiert. Man hat sich seine Klamotten selber gemacht. Das hat mir eingeleuchtet Hast du deine Klamotten auch selber ich habe anderen dabei zugeguckt und das hat mir auch gereicht. Sag mir, das muss ja dann irgendwie so um die neunziger Jahre, Anfang der neunziger Jahre gewesen sein. Wie war denn die Situation damals politisch, gesellschaftlich? Ja.

Ich habe nie sonderlich teilgenommen. Also ich habe mitbekommen, dass da grade, Umschichtungen passieren. Also wir hatten den Mauerfall, den man auch mitbekommen hat, auch wenn man sich weggeduckt hat von politischen Themen. Man hatte, den Golfkrieg. Bei uns im Dorf direkt nebenan hatten wir die Pörschings stationiert. Das heißt, es gab noch so die Reste von Kalten Krieg, Atomwaffengefahr, wir hatten Tiefflieger, wir hatten, die Royal Air Force direkt nebenan. Das heißt, man hat's schon mitbekommen, die Welt ist irgendwie turbulent, Und davor habe ich mich auch weggedrückt. Ich meine, ich war vierzehn, fünfzehn, 16, da lässt man die nicht ran. Man stellt die fest und merkt, oh, das möchte ich nicht. Das treibt dann dazu, dass man dann in der Antifa ist und so weiter, weil man bestimmte Themen, man hat einfach gemerkt,

Das passt nicht, das möchte ich nicht und dann gab es für dann einfach dann diese Lösung, die sich da irgendwie Punk nannte, ne so war die Zeit. Also ich hatte viele tolle Leute trotzdem schon um mich rum, aber ich wollte mich auch wegducken ich wollte meine kleine Welt genießen. Die war die war gut, die war schön. Äh ich wollte gar nicht die andere ändern, sondern selber, Was basteln? Und warum dann Drehbuchautor? Auch Zufall. Zufall da gelandet und das dann als sinnvoll erlebt. Also das war kein Suchen nach einem Drehbuchautor, sondern das war dadurch, dass ich Schule abgebrochen hatte und ich eine tolle Frau habe, die sich um mich gekümmert hat und die mir gesagt hat, muss irgendwas machen. Nicht noch mein Studium abbrechen oder so, sondern mach was und dann haben wir ein Praktikum,

Mediengestalter gefunden und Computer fand ich gut und da haben wir vermutet, das könnte was sein. Dass dahinter dann eine so. Prägnante Persönlichkeit wie Burkhard Riest stand, das konnte man nicht ahnen, also habe ich den kennengelernt, ich fand den als Person faszinierend und ich fand faszinierend, dass ich mich mit ihm.

An einer Stelle getroffen habe, die ich vorher nicht kannte. Er wollte nicht machen bei Gesellschaft. Er wollte nicht funktionieren. Aber hat den Umweg, weil's natürlich sonst nur mit großem Leid verbunden ist, wenn man sich die ganze Zeit verweigert, dann gibt es großes Leid meiner Meinung nach und er hat aber dafür eine Lösung mir angeboten, die mir vorher nicht klar war, nämlich, dass man über das Objekt, an Gesellschaft und am Funktionieren und an Leistungen irgendwie teilhaben kann. Und dieses Objekt kann man selber gestalten nach dem eigenen Vorgaben Und das hat in dem Moment sofort eingeleuchtet und ich wusste, das kann eine Möglichkeit sein, um mitzuspielen, ne? Klingt fast wie eine Tätigkeit als Regisseur auch. Ja.

Also jetzt können wir ganz weit nach vorne springen, weil mir jetzt erst klar geworden ist im Arbeiten der letzten anderthalb Jahre, dass das, was ich wahrscheinlich die ganze Zeit mache, eine Form ist von Regie führen. Sag mal, was muss denn eine Persönlichkeit an sich haben, dass du sie faszinierend findest, dass du das Gefühl hast, wir begegnen uns auf Augenhöhe? Ja.

Jetzt kann ich platte Begriffe, also man spürt das ja, aber es die platten Begriffe, die ich da spüre, das ist dann so etwas wie eine Passion, eine Liebe zu einem Ding und das ist mir egal. Welches Ding man sich da ausgesucht hat und da eingeschrieben einfach das ist quasi muss das mitgegeben sein, ist ein großer Freiheitsdrang. Also das leuchtet mir ein, dass der Freiheitssuchende, dass das ein Verbündeter sein kann. Mhm.

Das verstehe ich gut. Warum hast du dann die Situation geändert und bist noch mal in eine andere Richtung gegangen? Du meinst nach dem Drehbuch? Mhm. Auch wieder ein Zufall. Und Glück. Also wir reden über viele Momente des Glücks und des Zufalls und da war es so, dass mir eingeleuchtet ist, dass meine Liebe zur, Methodik, die Liebe zur Regieführung. Die Liebe mit dem Computer und diesem Ding, was sich da Technologie nennt, damit zu hantieren, dass ich das in einem noch völlig, bestellten Feld, alles zu Frucht tragen kann, nämlich dieses Feld nennt sich Kunst und wir reden über 1999 an der Kunst-Akademie, da wurde nicht viel mit dem Computerbild gemacht und Da konnte ich dann.

Nach eigenem Dafürhalten, nach eigenem Gesetzmäßigkeiten das alles antreiben. Ja ich erinnere mich, das war so ungefähr die Zeit, als ich anfing, beruflich tätig zu werden. Wir hatten diese großen Meckentor sprechen, damit ja. Mit Quark X. Und das dürfen nur ganz besondere Leute an diesen Rechner. Ich durfte da auch mal dran nicht, weil ich besonders war kein anderer da war.

Ich, unfassbar komplex dieses Gefühl, diese Riesenkiste, ich meine, das macht ja auch visuell was mit als kleiner Mensch davor hockt. Das Ding ist zwanzigmal so groß wie der eigene Kopf. Ja und da ist immer auch zu jedem Zeitpunkt, auch Zukunft eingeschrieben in diesem Ding, weil es einfach noch geformt werden kann. Es kann in Form gedacht werden und uns zu neuen Werkzeug führen, ne? Mhm.

Was hat dich daran fasziniert? Du sitzt da vor dieser Kiste und Hartmut Neumann, ich durfte ihn auch schon kennenlernen, ein wunderbarer Mensch verbinde ich jetzt in erster Linie nicht mit Rechner. Mhm. Aber Hartmut hat und hatte als Professor einfach auch die Gabe und die Begeisterung für auch so ein Freiheitsbegriff ist ja kein.

Protektionistischer Maler, der möchte, dass der Epigonen entstehen, sondern der guck dahin, dass man das macht, was einem am besten liegt oder was derjenige Student, als sinnstiftend erlebt in seiner Äußerung. Und danach war ich dann noch bei Johannes Brus, der als Bildhauer, Ja ähnlich freiheitlich denkt und arbeitet. Das hat er ja auch geschürt und genutzt und da konnte ich mir einfach dann schon mit dem Computer austoben und Bilder machen, wo wir noch nicht so richtig wussten, was ist das da? Man hat versucht, das als Malerei zu lesen. Man hat versucht, das als Collage zu lesen, aber all das hat nie gestimmt. Und jetzt sind 25 Jahre später und wir kriegen langsam.

Ein Gefühl und ein Gespür dafür, was das vielleicht sein kann. Du arbeitest ja immer Computer, unterstützt und nicht generiert, war das damals auch schon der Fall? Zu jedem Zeitpunkt der Fall, auch das war immer nur ein ein Gespür, eine ätherische Spur, die ich aufgenommen habe, aber mir war das zuwider, dass der Computer für mich irgendetwas, gestaltet Weil der hätte auch zu dem damaligen Zeitpunkt schon Oberflächentexturen und so weiter gestalten können. Es gibt dafür generative Algorithmen und das habe ich immer abgelehnt, weil Ich bin Euphoriker, ich möchte Bild herstellen und soll kein anderer erledigen. Es leuchtet mir nicht ein, weil ich habe ja Freude dadran und deswegen habe ich das von Anfang an vermieden. Wie bist du denn damals vorgegangen? Du hattest ein

ein Gespür und dann musstest du ja diese ganzen handwerklichen Techniken auch lernen, das in den Computer zu bringen. Das war damals ja so, dass 1999 auch noch das Internet so in den Kinderschuhen stand, dass man ja bei YouTube kein Tutorial, wie man mit diesem Ding da Bild macht, sich angucken und lernen konnte, sondern das muss man sich selber erbüffeln und selber das Wissen herstellen.

Und das fand ich auch einleuchtend, dass ich jetzt 25 Jahre erste Hand Erfahrung mache, dass ich nicht Regeln und Prozesse befolge, die ein anderer mir vorgibt, wie man das zu machen hat, sondern dass ich das selber, Nach meinen Dafürhalten, entscheiden, lernen, ausprobieren, verwerfen und herauskristallisieren können.

So war das. Das heißt, ich habe mir das drei-D-Programm aufgemacht und geguckt, was passiert, wenn ich auf den Knopf drücke. Und dann habe ich versucht, mir einen Sinn dadrüber herzustellen und, So mache ich das bis heute. Ein Fundleerraum, den es gilt zu befüllen. Mhm. Im letzten Jahr 2024 hattest du deine erste große Retrospektive im NRW-Forum, alte neue Welt, beschäftigst dich mit Höhlen arbeitest mit angesehenen Archäologen zusammen blickst 40.000 Jahre in die Vergangenheit.

Eben hast du schon gesagt, jetzt springen wir mal ganz weit nach tun wir das doch. Ja. Da kommen auch wieder mehrere Sachen zusammen. Also seit 25 Jahren gibt es ja seitdem ich in dieser Bilderwelt tätig bin Gibt es Zuschreibungen und Verständnisversuche? Was ist das da für eine Tätigkeit? Von außen und auch von innen. Also ich versuche zu verstehen, was ich da mache und das Außen versucht zu verstehen, was ist das da für eine Tätigkeit.

Meine Tätigkeit soll ja zu jedem Zeitpunkt eine Kunsttätigkeit sein, also es ist eine Rahmenhandlung in der Kunst und dann wird versucht mit den Parametern der Kunst dieses, Arbeiten zu beschreiben, dann merkt man, A, er malt nicht, aber vielleicht malt er ja doch, ist ja mal ein Computer. Wer Bildhaut nicht, aber vielleicht Bildhauer soll er ja doch. Das heißt, man versucht die ganze Zeit zu greifen, was ist das und zu vergleichen mit dem, was man schon hat und das war.

Mal ganz schlimm, weil da Verständnisraum ja wahnsinnig klein war und dann wurde gesagt, ja der macht dann Collagen mit dem Computer oder der malt mit dem Computer, was alles falsch ist. Was ist faktisch falsch? Und dann hat man zwei sieben, 2 8 kam es dann auf einmal den Begriff des Digitalkünstlers, also, Das ist ein Künstler der Arbeit digital. Auch das ist nicht faktisch falsch, aber es ist wahnsinnig schwammig, weil das ist nicht präzise. Und diese Präzision konnte man nicht antreiben, weil die Leute, die Betrachter und die Kunsthistoriker und die Kritiker und die Galeristen nicht verstehen, was das da ist.

Also das braucht einfach Zeit. Jetzt haben wir 25 Jahre später und ich bin 25 Jahre später in der Lage, das besser zu formulieren, was ich da tue, was das für eine Tätigkeit ist, das was ich eben schon sagte, ist das vielleicht eine Form von Regie ist. Aber ich bin immer noch auf der Suche oder war auf der Suche nach dem passenden Bild? Was ist das da und auf dieser Suche hatte ich das Glück dann über die Senckenberggesellschaft an den Professor Konrad zu geraten, der dieses.

Älteste Musikinstrument, was man vom Homo Sapiens gefunden hat. Eine 40.000 Jahre alte Geierknochen flöte, die hat er gefunden im Holefels, im Ur-Donautal. Und ich durfte mit ihm in diese Höhlen. Da ist für mich ein Groschen gefallen. Ein vermeintlicher Groschen ist es mein Groschen. Mein Groschen ist, dass ich denke, dass das, was wir gerade gemeinschaftlich erleben, sehr, sehr, sehr, sehr ähnlich ist zu, das, was die Menschen seit jeher erlebt haben, wenn ein neues Werkzeug in die Welt kommt. Und vor 40.000 Jahre ist der Faustkeil dazugekommen. Man hatte auf einmal die Möglichkeit.

Sachen anders zu lösen anstatt die nur an die Wand zu werfen oder auf den Boden. Konnte. Man konnte andere Sachen machen. Ja. Und dadurch, dass man andere Sachen machen konnte, kam man zu anderen Lösungen und dann gibt es dann den Begriff, der dann von der Miriam Heidle ist, denen des kognitiven Werkzeugs, das Werkzeug formt unser Denken.

Jetzt haben wir 40.000 Jahre später, das heißt die Werkzeuge haben dann dazu geführt, dass wir die Höhle verlassen, dass wir Ackerbau machen, dass wir ein Dorf bauen, dass wir eine Oper bauen, einen Fußballstadion und Tankkonzerte machen können. Das sind 40.000 Jahre dazwischen. Und das, was wir jetzt gerade haben, ist natürlich dieses irrsinnige Ding namens Technologie und Computer und Digitalität, was aber, meinen dafür halt nach erstmal nur ein Material ist. Wir müssen dieses Material in Form denken, also welches Werkzeug möchtest du bitte sein?

Und dann müssen wir uns überlegen, welche Aufgabe sollst du dann für mich bitte erledigen? Ist ein zweistufiges Problem und dieses zweistufige Problem, denke ich, in der Kunst für mich durch. Welches Werkzeug möchtest du sein? Also möchtest du ein 1 sein, was, Kontext einmal steht, im Kontext der Fotografie, im Kontext der Grafik, im Kontext des Bildhounds, überlege ich mir, welches Aufgabe sollst du dann für mich lösen? Und dann ist dieses Ding noch immer im Computer und dann kommt die wahnsinnig wichtige Frage, als was trittst du denn bitte in die Welt? Weil es kann ja auch mannigfaltig in die Welt treten.

Und das ist das, was ich seit 25 Jahren mache. Das hört sich sehr einfach und sehr ordinmentär an, aber missbraucht halt auch da, 25 Jahre bis einem der Groschene fällt. Du erwähnst immer wieder den Punk, der Punket in deiner Jugend eine große Rolle gespielt. Gibt es da ein Leitmotiv, was dich durch dein Leben zieht? Das wäre in dem Fall dieses do it yourself, also sich nicht auf das verlassen, Was andere für einen herstellen, sondern man muss das alles schon selber herstellen.

You always allon in the crowd. Vitalkünstler äh identifizierst du dich damit? Zwangsläufig, also wenn wenn ich die Chance hätte, dann würde ich auf das Digital einfach verzichten, ne? Es ist kein Genre. Man sagt auch nicht Pinselkünstler oder was weiß ich nicht, ne, ist kein Genre. Es ist es ist ähm Künstler Man macht Bilder. Ja und ich habe auch den Eindruck, dass das Digitale auch nur ein vielleicht sogar kleiner Teil ist von deinem Werk.

Du verbindest das Digitale, das Analoge, das soziale Miteinander. Ja, die unterschiedlichen Schnittstellen, die der Computer aufmacht, also die Schnittstelle zu analogen will, die Schnittstelle zur Forschung, die Schnittstelle zur, Populärkultur und so weiter, ne. Das wird in diesem Begriff des Digitalkünstlers nicht abgebildet, aber das ist diese tolle Chance, die dieses Dinge da inne hat. Man kann diese Schnittstellen zu allen Seiten aufmachen und die, die mich maßgeblich seit jeher interessiert hat, ist die zu analogen Welt. Ich möchte, dass das sich klug verbindet. Vielleicht können wir ja mal bei dem Beispiel der Ausstellung im NRW-Forum bleiben, wir treten ein und wir sehen als erstes, ich weiß nicht, ein alter Ego von dir. Mhm. Es ist eine digitale Dublette, ne. Also,

Ich bin hingegangen und habe mich mit einem Fotogrammetrierik scannen lassen, auch hochauflösend und habe mich jetzt quasi als verhandelbares Ding, als Marionette, als Doublette im, Computer und kann mich da in Szene setzen kann Regie führen, welche Funktion ich in diesem Bildraum einnehmen soll und dafür habe ich dann diese digitale Doublette anstellen lassen. Wir gehen weiter, kommen in einen Raum und sehen ein riesengroßes neuer Wandgemälde.

Ist es ja nicht. Das ist ein Print. Hochauflösender Print, der das Ergebnis dieser Höhlenexkursion war. Also ich war dann in den sieben Weltkulturerbe Höhlen in denen der frühzeitige Mensch da sein Unwesen getrieben hat und habe die eingescannt und dieser Scan-Datensatz, Den habe ich zum Thema dieser Wandarbeit gemacht, weil ich auch ein Verständnis dafür schüren möchte, dass wenn man da etwas an der Wand haben möchte, muss man etwas unternehmen, wenn dieses Unternehmen heißt, man muss anderthalb Jahre mit dem Land Baden-Württemberg daran arbeiten, die Erlaubnis zu bekommen, dann da hinzugehen, das auszumessen und so weiter. All das muss man unternehmen, wenn man nicht möchte, dass der Computer generativ für einen was macht, sondern man muss dafür,

tätig werden und arbeiten und dann ist das dann irgendwann an der Wand. Jetzt sag mal, ich hab's ja nicht so mit der Technik, aber ich stelle mir vor, dass das unendlich viele Daten sind und wenn ich jetzt an meinen Rechner denke, der wäre überhaupt gar nicht in der das auszuwerten. Was hast denn du da für eine Lösung gefunden?

Ja, Sonderlösungen, die auch mit Glück und viel Liebe von anderen auch zu tun haben. Also ich habe extra Rechner dann hergestellt bekommen, die dann in der Lage waren, genau das auszurechnen, weil auch nicht jeder Rechner, also selbst. Hochgerüsteten Macs, die man im Moment kaufen könnte, wäre nicht in der Lage, diese Datensätze zu verarbeiten. Das heißt, das sind Speziallösungen und daran habe ich jetzt irgendwie 25 Jahre gearbeitet, dass ich in der Lage bin, auf so Spezial Lösung auch zurückzugreifen, weil all das skaliert sich natürlich fortwährend. Also die Möglichkeit, immer mehr und immer präziser und immer komplexer auch arbeiten zu können. Hat die Höhle eine besondere Bedeutung für dich? Das ist letztendlich so ein freaky Ort, über den ich mir keine großen Gedanken gemacht habe,

und hatte bis zu dem Moment, wo mir klar wurde, dass das eine Topographie für Menschen war und was das halt in real life bedeutet, ne. Also da ist dann die Höhle, da schlafen dann die Bären drin und wenn's im Winter kalt ist, dann muss man da, reingehen und dann muss man dem Bär mit einem Faustkeil und einer Lanze töten, indem man dem durch die Rippen bohrt, in das Herz rein, weil nur dann ist das dieser Rückzugsort und Schutzort, ne? Und gleichzeitig, war mir auch nicht bewusst, dass diese, höhlen, da im Uhr-Donautal wieder deswegen hatte ich auch eben Ur-Donautal gesagt, weil die Donau hat natürlich diese Höhlen geboren. Äh das Wasser.

Ding, was diesen Castgestein ausgehöhlt hat Das heißt, dieser Ort, wenn man sich über den Gedanken macht und das nicht Offensichtliche dieses Ortes sich offensichtlich werden lässt, was das bedeutet. Für uns Menschen und für die Herstellung, dann wird das natürlich ein großer, großer Irritationsort ne und vorher war das nur so ein Freaky auch da. Ich weiß nicht, ob ich das damit jetzt präzise differenziert habe, aber es ist ein sehr komplexer Ort. Durch dich habe ich einen Begriff kennengelernt.

Fundle Schicht. Der stammt nicht von mir, nein. Das ist eine Schicht aus der Haarchäologie, der beschreibt und zwar nicht nur diese Epoche vom Homo sapiens und dem Neandertaler, sondern jegliche Epochen von Sediment, die, wenn man dort keine Artefakte findet, hat sich in diesen Gezeiten doch niemand.

Begegnet. Und so war das in der Nähe von Blaubeuren, dass es da Orte gab, wo man keine Artefakte vom Neandertaler und keine vom Homo Sapiens gefunden hat. Das heißt, die sind sich nicht begegnet. Das nennt sich Fundle Schicht und das habe ich für mich als Analogie genommen, um was wir jetzt im Moment erleben, dass wir eine exklusiv analoge Welt haben und exklusiv digitale, aber wenig wohl es solche hybriden Situationen gibt, wo diese beiden Gehzeiten oder Metazustände sich treffen und Artefakte hinterlassen. Könnte ich jetzt den Begriff des Brückenbauers zwischen diesen beiden, Epochen, analog digital für dich wählen Weiß ich nicht, wie wohl ich mich damit fühle. Ein Name, ein Begriff, ne, wie nachher muss ich das liefern und leisten. Und ich weiß gar nicht, also ist ja im Moment ist das ja ein für mich sinnvolles Unterfangen

mit hoher Kunstähnlichkeit und man wird dann nachher feststellen, ob das ein Brückenbauen war. Ne? Es ist nicht mein Ziel, mein Ziel ist, an der Bilderwelt zu arbeiten, mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen und meine Begeisterung für die Technologie führt dazu, dass ich dann, solche Bilder mache Aber es ist jetzt nicht so, dass ich da meine Aufgabe drin sehe. Wie schaffst du es, die fundleere Schicht zu füllen? Bringst du dann Artefakte aus der Jetzt-Zeit noch mit in diese Höhle ein, die du dann zusätzlich abscannst? Wir bleiben auf so einem Metading, ne, also dadurch, dass ich diese Bilder herstelle, die.

Nur sein können, weil es die analoge Welt und die digitale Welt gleichzeitig gibt, ist das für mich ein Artefakt, was in diese Schicht gehört. Also das ist da eingeschrieben dadurch, dass man, zwingend die analoge Welt braucht und nicht meine Bilder nur mit Hilfe von Digitalität herstellen kann. In meiner Einleitung eben den Begriff des Chica Rune verwendet. Gitterune, Phönix, welche Rolle spielen die in deinem Leben? Ich versuche meine Bilder, nicht in ihrer nichtoffensichtlichkeit alleine zu lassen, ne? Also man steht vor diesem Ding und, Es ist nicht offensichtlich, welcher Prozess dazu geführt hat. Es ist sehr viel nicht offensichtlich und so wie ich das mit der Höhle auch meinte oder meine, zu erleben

Die Höhle ohne die Erklärung, ohne das offensichtlich machen des Prozesses und was das da für ein Raum ist, bleibt das halt so ein Freaky Ort. In dem Moment, wo man da Kontexte entwickelt, transportiert sich ein anderer Sinn. Und ich versuche meine Bilder nicht nur nicht offensichtlich zu lassen, sondern gebe den durch kleine Comics, durch eigene Publikationen und über diesen Cicerone, den fremden Führer in dieser Welt versuche ich einen Verständnisraum zu schaffen, dass diese Bilder aus einer bestimmten Welt kommen in der wir noch fremd sind und einen Fremdenführer brauchen und das versuche ich da mitzuerzählen einfach. Dass das ein Moment.

In der Zeit ist, wo wir im Moment nicht wissen, genau wissen, was ist das da und dafür braucht man Fremdenführung. Man braucht mehr Wisser. Man braucht einfach Leute, die im Moment mehr wissen über diese Themen. Würdest du dich selber auch als einen Titerone betrachten? Ich kann einer sein. Ich kann wenn wenn man mich fragt, dann kann ich für bestimmte Themen kann ich einer sein, aber es ist nicht das, was mich umtreibt. Ich möchte kein Zizero sein, ich möchte Bilder machen, aber wenn man mich fragt dann würde ich dann schon dieses Mehrwissen, was ich im Moment habe, wir reden über Momentaufnahmen, das würde ich dann gerne teilen, ja. Weißt du, warum mir der Begriff in Verbindung mit dir so gut gefällt, weil,

du auch unheimlich sozial aktiv bist, Du steckst natürlich in deiner Welt, blickst nach außen, nimmst Kinder an die Hand und führst sie quasi sowohl in die digitale als auch in die analoge Kunstwelt ein. Darüber noch mehr erzählen? Ja, auch hier das ist geboren aus auch einem forschenden Aspekt, der mir auch erst im Nachhinein so klar geworden ist. Also mein Arbeiten seit 25 Jahren ist ja ein Arbeiten, wo ich mir selber Prozesse einfallen lasse. Und zwar Prozesse, wo man zwingend einen analogen Materialgeber braucht. Jemand, der in der analogen Welt Sachen anstellt.

Klickst, Bildhauer, fotografiert, irgendwas, irgendwas analoges und diese Person kann ich selber sein Ich kann Leute einladen, also ich habe ja mein Studio mit Mitarbeitern und die sind Materialgeber nach meinen Regieanweisungen. Und dann gibt es ja das forschende Moment, muss dieser Materialgeber jemand sein, der wirklich gut zeichnen kann. Muss derjenige überhaupt sich künstlerisch äußern können, kann es jemand sein, der überhaupt keinen Bock hat, der sich verweigert, weil über das Verweigern, da kenne ich mich extrem gut mit aus, also und das hat dann dazu geführt, dass ich an die Orte gegangen bin, wo ich mich verweigert habe. Ich war an meiner Grundschule und ich war an meinem Gymnasium, wo ich

einen hohen Bogen geflogen bin und habe da geguckt, weil ich eingeladen worden bin vom Bürgermeister des Dorfes, wo ich herkomme, halt eine Kunstausstellung zum 600-jährigen Bestehen des Burgbergs zu machen und dann habe ich gesagt, oh, das greift mir zu kurz, lass doch gemeinschaftlich Kunst machen. Und lass uns eine Abkürzung nehmen.

Nämlich, mein Leben als Autodidakt, weil ich mich verweigert habe, war es das Leben eines Autodidakten und diesen Moment nehme ich, um den Kids, Zeitvorsprung letztendlich auch zu geben, weil. An den Kunstakademien und an den Hochschulen ist es ja noch nicht so, dass man jetzt wirklich dieses digitale Wissen, was es im Moment um Bildgenese gibt, dass das jetzt breit irgendwie herausgetragen wird und Lehrer ausgebildet werden, die da an die Schulen gehen, sondern da reden wir wahrscheinlich nochmal über zehn Jahre, die nochmal ins Land müssen, damit da noch mehr passiert und es passiert schon viel, aber damit dann noch mehr passiert Da dachte ich, okay, jetzt beschlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe, nämlich dass dieses forschende Moment drin. Kann ich auch mit Kindern, die grade mal den Buntstift halten können, irgendetwas anstellen, was zur Kunst wird und wo die sich dann auch noch wiederfinden können und aber es ist ein genoidenes Werk von mir wird

und gleichzeitig dann die Liebe zu so Momenten von Biografie und Heimat und und so weiter, dass ich halt hingehe und sage lass uns doch gemeinschaftlich was an den Orten machen, die man da Gegend nennt oder Heimat oder so. Und lass uns diesen digitalen Raum mit diesen komplizierten und auch kontroversen Begriffen neu füllen.

Wie bist du denn vorgegangen? Die Kinder haben also etwas zu Papier gebracht? Ich bin so vorgegangen, dass ich mit möglichst wenig Gegenwehr meine Sache machen kann und eine Gegenwehr ist natürlich, dass es gibt ja Kunstlehrer schon vor Ort. Die sind ja da und die machen tolle Sachen mit denen und da reinzustampfen und zu sagen, wir machen jetzt alles anders, das fände ich doof.

Weil das finden die nicht gut. Bringt nicht viel Also habe ich mir da Prozesse einfallen lassen, die allgemeinverträglich sind, also die die mir gut passen die zielführend sind, die für die Kids gut sind und wo der Lehrer auch sich ernst und wahrgenommen fühlt, weil es ist ein Projekt für uns alle und ich will da nicht einmarschieren und sagen, ab jetzt machen wir alles anders. Und das heißt, wir haben im Curriculum, der Schulen geguckt, was nehmen die gerade durch? Und dann habe ich das Konzept da drum rumgebastelt. Also in Wassenberg war das dann so, dass die Kids weil Wassenberg hatte mal Münzprägerecht, dass die Geldscheine selber entwickelt haben. Die haben wir genommen, eingescannt, in so einem eigenen Aerodynamiksystem verwirbeln lassen, ist dann nachher zu einer großen Wandarbeit geworden, die dann in der Turnhalle gezeigt worden ist. Das heißt, man kann.

Und das ist das, was ich vorher eher für mich erforscht habe. Man kann dieses ganze analoge Material nehmen und das transformieren. Der Computer kennt da unendlich Möglichkeiten, um damit irgendwas anzustellen, Und das haben wir immer so gemacht oder ich immer so gemacht, dass das halt im Curriculum der Schulen auch stattfinden konnte. Himmelszeichnerei.

Als wäre an der Wand ja unheimlich poetisch. Der Prozess dorthin. Der war auch poetisch meiner Meinung nach. Also das war das Ziel. Das Ziel ist ja und das ist mir bei dem Projekt uns allen am besten gelungen meiner Meinung nach, ist eine Neubetrachtung der emotionalen Zuschreibungen, was der digitale Raum kann, weil früheste Erinnerungen an die Zuschreibung, aus was für einer Emotionalität, das digitale Artefakt betrachtet worden ist, war immer kalt, unauthentisch, also defizitär Es ist immer als defizitär wahrgenommen worden. Es war nicht in der Lage warme Emotionen oder so zu transportieren. Dafür brauchte man Malerei. Dafür braucht man einen dicken Pasdosenauftrag. Dann merkt man in der Materialität oder der meint es ernst oder so.

Und das kennt das Digitale ja alles nicht oder kannte es nicht, Und das hat mich irgendwie auch gewurmt, weil ich dachte, ich erlebe den aber anders, ne? Also ich erlebe das als Tool, für echte Emotionen. Und deswegen arbeite ich die ganze Zeit da auch an der, Wahrnehmung oder an den Rahmenbedingungen des emotionalen Settings und bei dem Projekt war es so, dass man zwingend ganz viele Leute braucht und diese Leute, die man zwingend braucht, waren zum einen Grundschüler, mit denen ich so einen Mini-Workshop gegeben habe, was man mit einer Einlinienzeichnung, also der Zeichnung, wo man den Stift nicht absetzt, was man damit anstellen kann, wo das in der Kunstgeschichte schon mal vorkam. Und dann habe ich diesen ganzen Wust an Material, den die geliefert haben, genommen.

Zu dem Walter Kampfmann, das ist ein Kunstflieger, der hat dann daraus Sachen ausgewählt, die man dann auch wirklich fliegen kann, also die dann auch den Gesetzmäßigkeiten des Fluges irgendwie Genüge tun, und IFH Aachen ist hingegangen und hat mir die Maschine mit allen möglichen Sensoren versehen. Das heißt, man braucht echt schon die Kids, man braucht den Walter Kampsmann und man braucht die FH. Man braucht ein Flugzeug, man braucht viele Leute.

Und dann gab's ein kleines Sommerfestchen, wo diese Zeichnung der Kinder in den Himmel geflogen worden sind und die Maschine hat dann einen Riesendatenstrom. 5,8 Millionen, für einen 20 Minuten Flug geliefert. Und vor Ort bei diesem Sommerfest haben die Kinder noch Buntstiftzeichnungen angestellt. Das heißt, du brauchst sie jetzt schon mal, was weiß ich, 2hundert Leute.

Die einfach Material geliefert haben. Und dieses Material habe ich genommen, bin mal an Atelier gegangen und habe dann, Aus der Verschränkung dieser unterschiedlichen Sachen ein Bild gemacht, also aus den Daten der Maschine, die haben dann die Buntstiftzeichnung der Kids durch den dreidimensionalen Raum gezogen und es ist daraus ein Standbild geworden. Ein exklusiver Blickwinkel und eine Untersuchung von Malerei.

Und das haben ganz viele Leute als ganz warm und als Sommerfest einfach erlebt, weil das Wetter war gut, das Bier war kalt, die Wurst war heiß, also es war irgendwie ein guter Tag, Die Kids haben sich in der Fliegerei gesehen. Walter Kampsmann war mit seiner Leistung zufrieden. Die FH Aachen hat erfolgreich Daten abgeliefert. Ich konnte ein Bildchen machen. Das heißt, wir haben jetzt so einen großen Bogen, und ganz viele Leute und die Kunst hatte da die Aufgabe, von diesem Prozess, sich ein Bild zu machen und dieses Bild hängt irgendwo. Und das finde ich irgendwie.

Das finde ich toll, dass wir diese Möglichkeit jetzt haben, wegen des kognitiven Werkzeugs, wegen Technologie Dass wir uns alle wiederfinden können an einem einzigen Bild. Mhm. Hast du mit den Kids mal gesprochen? Wie sie das wahrgenommen haben, dass ihre Einstrichmalereien in den Himmel geflogen sind? Die waren ja vor Ort. Sind ja die Augen rausgequollen, weil jeder natürlich überzeugt war, dass der Looping, der da gerade geflogen wird, ist unbedingt aus seiner Zeichnung oder ihrer Zeichnung entnommen worden, weil alle konnten sich darin wiederfinden, weil's ja auch, diffus genug letztendlich war, ne. Also nicht explizit genug. Und im Nachhinein bin ich ja dann auch noch mal in die Grundschule und habe den Kids die Sachen gezeigt, die Animationen gezeigt und so weiter. Also alle waren felsenfestsicher,

die haben dazu beigetragen, dass das jetzt irgendwie ein guter Tag für viele Leute war. Ja. Wie wunderschön, letztendlich hast du ja jedem einzelnen Protagonisten das Gefühl geschenkt, du bist der Regisseur. Genau. Das, was dich dein Leben lang prägt und ja. Was du vielleicht auch vermisst hast in deiner Schulzeit, oder? Man kann nicht vor wissen, was man nicht kennt. Ich habe nur gemerkt, Schule passt nicht.

Mhm. Ich fand das irgendwie da wurde zeitgebunden an Ort und ich wollte diese Zeit irgendwie anders gebunden wissen, weil ich fand das irgendwie. Öde und doof alles. Was verbindest du mit schlafen? Mit Slip? Uh, ich würde gerne gut schlafen können, weil ich glaube, dass das richtig toll ist, aber ich konnte noch nie richtig gut schlafen, auch als Kind nicht.

Bin kein guter Schläfer, wäre gerne einer. Du hast eine Arbeit oder beziehungsweise eine Ausstellung. Sleep Walk, ja. Mhm. Sleepwalk ist, auch Teil einer Untersuchung meiner internen Untersuchung, nämlich mich interessiert der Transit. Wie kommt man von A nach B? Wie gestaltet man dieses von A nach B kommen? Und mein A ist die analoge, Welt, die man moderne nannte und das B ist das neue Ding, was noch nicht da ist. Es ist noch nicht da. Wir sind aufm Weg, die neue Klarheit ist noch nicht da. Ist auch unklar, ob die neue Klarheit kommt, aber wir sind faktisch aufm Transitz zwischen zwei Denksystemen und Perspektiven auf die Welt.

Und das war mir von Anfang an auch als Thema bewusst, Und ich untersuche, wie kann man den Transit gestalten? Was kann man jetzt schon machen, ohne auf diese neue Klarheit zu warten? Man könnte ja auch sagen, neue Klarheit ist noch nicht da. Wir können uns noch nicht auf eine exklusive Perspektive einigen, also lassen muss.

Könnte man auch machen, aber ich habe gedacht, wow, den Transit zu gestalten, die Übergänge zu gestalten, das Treibt mich an, das finde ich aufregend. Und da habe ich unterschiedliche Versionen des Transitz immer mal wieder thematisiert und der Sleep Walk ist ja der Transit von A nach B kommen. Während man schläft, also wo man nicht achtsam und nicht wach ist Und das sind ja innere Welten, Traumlandschaften und so weiter, aber man kommt halt irgendwie von A nach B. Und diese Ausstellung hat sich diesem Thema.

Genährt und gewidmet. Du verbindest den Sleepwalker auch mit Tod und Koma? Ja. Zwischenwelten, also Tod ist natürlich markiert schon. Ein war ihr unklar, also unklar aber es markiert natürlich schon eher, in Richtung Ende, ja. Bevor es unserem Ende hier geht, wir haben so viel retrospektiv gesprochen.

Was beschäftigt dich aktuell? Künstlerisch? Das können wir auch auf allen Ebenen beleuchten. Ja, aktuell beschäftigt mich das Älterwerden einfach auch ne? Also fuffzig werden, markiert ja irgendetwas, auf das ich nicht vorbereitet war. Man war vorbereitet auf so Themen wie Pubertät und so weiter. Aber das Thema.

Älter werden oder eine ältere Person werden, ist ja auch ein Schritt, Das ist nicht schleichend, sondern ich erlebe das als Schritt. Und dieser Schritt, auf den war ich nicht vorbereitet und der ist auch nicht dramatisch, aber er ist schon eine eine Änderung der Perspektive und die erlebe ich als unglaublich, gut tun. Also es kommt immer mehr Ruhe in mein Leben und das Gefühl, jede Kerze an allen Ecken anzuzünden. Kommt mir langsam abhanden und das erlebe ich als befreiend.

Und in dieser Befreiung kann ich mich meiner Meinung nach konzentrierter auf Bestimmte Projekte stürzen. Na ja, Stürzen ist da schon wieder, ich nähere mich dem, ne? Ich nähere mich jetzt. Ich Podcast mit dir. Ich nähere mich denen langsamer und das erlebe ich grade als richtig toll. Und diese Projekten, denen ich mich langsamer nähe, ist jetzt dann auch Senkenberg. Da ist eine Ausstellung, wo ich einen Raum gestalten durfte zum Thema Gehirn, Gehirn, ne?

Also da habe ich ja den kleinsten Teil, weil ich ja nur das gestalte, was andere erforscht haben und das ist natürlich Irrsinn, was es da alles zu entdecken gibt, wenn man denn neugierig ist. Also dieser Ort Senkenberg ist so ein eigentümlicher Ort, weil da ja so viel Wissen rausgepaukt wird und gezeigt wird und demonstriert wird und.

Trotzdem muss man sagen, sind da jeden Tag ich war sonntags da und ich hatte das Gefühl, da sind 10.000 Menschen zugleich und zwar jeglichen Alters und jeglichen Bildungsstandards und freiwillig an so einen Ort zu geben, der natürlich dann dann ist ein Tyrex Skelett da, was natürlich. Phänomenal sensationell ist, also das will man sehen, aber gleichzeitig ist da natürlich wahnsinniges Wissen und das merkt man in diesem Raum einfach an. Er ist von Goethe, der hat das ins Leben gerufen, das hat eine Riesenhistorie und so und das finde ich das ist ein unglaublich eigentümlicher auch der faszinierend ist.

Ich kannte den vorher leider nicht mal, also es sind viele tolle Sachen, denen ich mich langsam jetzt grade, Annähere mit einem anderen Tempo, einem anderen damit auch verbundenen Konzentration. Ich war wirklich noch nie da, aber ich nehm's mir immer immer fest vor. Ich habe von dir noch einen Begriff gelernt. Künstlerische Gegenwart, Archäologie. Ja an dem Begriff finde ich so faszinierend, wie viele Leute den faszinierend finden. Also da werde ich so oft drauf angesprochen und ich glaube, den hat der Hans-Jürgen Haffner geprägt und ich weiß auch, was er damit meint. Also es beschreibt mein Arbeiten auch nur, also ein Aspekt meiner Tätigkeit, der über den Begriff abgebildet wird, ist der, dass ich im Hier und Jetzt Sachen ausbuddele und,

offensichtlich mache, also zeige, ich zeige momentanes Wissen. Ich zeige momentane Technologie und das ist quasi dieser Moment des, Archäologen, weil der ist da verbuddelt in dieser Welt, in der unsere Aufmerksamkeitsökonomie so beschissen ist oder gleichzeitig auch, wo es passieren zehn Milliarden interessante Sachen zu jedem Moment.

Und wir haben die Möglichkeit uns jedem dieser zehn Milliarden Sachen zu widmen Und das ist natürlich Fluch und totaler Segen, ne? Also es ist ja das, was uns wahrscheinlich grade alle zerreißt und ich nehme mir in meiner Tätigkeit die Zeit, Ruhe und Muße. Einzelne Sachen im Sinne der Kunst auszubuddeln, zu zeigen, rauszuholen und sich dadrüber zu unterhalten, zu kommunizieren und das zu einem Bild werden zu lassen. Du bist sehr fokussiert hier auf deine Heimatregion oder du lebst in Aachen, Wassenberg, also beziehungsweise Raum Heinsberg spielt eine große Rolle.

Ist das so dein dein Ausgangspunkt? Ja, ja, also ich habe eine große Liebe für diese Orte, aber da ist kein Aber drin. Das, dem geschuldet, dass ich ein hochintrovertierter, Typ bin, der gezwungen wird quasi einen Podcast zu machen. Der gezwungen wird nach außen zu Mhm. Zu wirken, zu tätigen und so weiter. Sonst wäre da dieses Leitthema wieder. Mhm. Aber ich gucke mir halt lieber jeden Stein 100 Mal an, weil ich reise auch nicht gerne. Ich finde Reisen total kräftezehrend und auch nicht aufregend genug. Also die Welt da draußen ist natürlich aufregend und erweitert den Horizont, aber, Diesen Sweetspot in time gefunden zu haben und das Glück gehabt zu haben, 1975 geboren zu sein und quasi das vorher zu kennen und das nachher zu kennen und quasi in dieses Neue reinzustürzen, ist natürlich so ein

internes Abenteuer, dass ich das äußerliche Abenteuer überhaupt nicht brauche. Das würde mich zerlegen. Ich brauche Ruhe. Bodenhaftung und jeden Stein sich 1hundert Mal angucken, um das andere dieses interne überhaupt ertragen zu können, weil das ist ja schon kräftezehrend genug. Und wer noch? Ich muss gar nicht, ob man den noch sagen kann. Bist du in allen wichtigen Sammlungen weltweit vertreten bis hin ins da fehlt mir die Antenne für. Das nehme ich natürlich als Ich nehme das zur Kenntnis und das ist dann ein positives Feeling, aber es ist nichts, was jetzt auch nur länger als zehn Minütchen oder also es gibt natürlich auch die Momente, die mal eine Woche nachhallen, aber dann ist auch spätestens Feierabend, ne.

Eine Frage, die mir gestellt wird, wenn ich meine Bewunderung zu deinen Gedankengängen und zu deinen Werken äußere, ist, wo, Sieht er die Kunst in der Zukunft? Wird das Digitale, die Kunst, maßgeblich prägen? Wird es einfach weitergeben. Ähm. Wo siehst du die Verantwortung? Im ersten Moment würde ich erstmal hingehen und eine Kerze anmachen für die Kunst und die Hoffnung, dass uns das erhalten bleibt, dass wir diese tolle Rahmenhandlung, diese tolle kulturelle Handlung weiter machen dürfen, dass die Ökonomie das hergibt, dass man genug Leute hat, die das als sinnstiftend erleben, weil ich finde das gerade alles in dieser immer schräger bis gruselig werdenden Welt Könnte es sein, dass die Kunst auch irgendwie hinten nur überkippt und in der Not der Menschen einfach mal gar keine Aufgabe mehr hat, ne? Also das da würde ich erstmal ein Kerzchen anmachen, aber mein meine Hoffnung wäre, dass wir,

es weiterhin mit Sachen zu tun haben, die unsere Aufmerksamkeit etwas länger binden und wir das als quasi sinnstiftend weiterhin erleben können. Das Tun und das weil dafür ist das ein toller, Ort und ein toller Platz diese Kunst. Mhm. Weißt du, wo ich auch eine ganz tolle Ausstellung von dir gesehen habe? Mhm. In der Galerie fifty fifty. Mhm. Hubert Ostendorf, der sich maßgeblich für Menschen auf der Straße einsetzt.

Für Künstler auf der Straße mit sehr anerkannten Künstlern zusammenarbeitet, um Gelder zu generieren, dass es den, Ja, dass es den Menschen, die oft übersehen werden. Doch auch ein Stück Moment gut geht. Du hast auch einen großen Teil dazu beigetragen, dass dort Werke, Editionen von dir verkauft werden. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit und warum ist es dir so wichtig, gerade dieses Projekt zu unterstützen? Zu dem Projekt kam es im Zuge meiner Ausstellung im NRW-Forum.

Ne, also einfach als in in Düsseldorf in einem prominenten Ort, eine prominente Ausstellung zu haben und glaube ich, die Wertschätzung von Hubert und für meine Arbeit. Also er ist an mich herangetreten und ich muss dazu sagen, dass ich vorher fifty-fifty nicht kannte, aber als ich dann von dem Projekt erfahren habe, leuchtete das natürlich direkt ein, dass man da zuschlagen muss, also dass Kunst Auch die Funktion haben kann, einen Ort und einen Rückzugsort und einen sichereren Ort für Obdachlose Menschen zu liefern. Ich meine, die Geldflüsse sind ja sonst immer, komplizierter, Also entweder kommt die Cola an mich, an die Galerie oder man stiftet ein Bild und dann auktioniert man das, aber es ist ja dann immer nur eine Einzeltätigkeit. Hier ist der Sinn eingeschrieben. Es muss dabei ein Apartment rumkommen. Ist natürlich auch ein wahnsinniger Leistungsdruck. Aber das Ziel ist, aus jeder Auktion kommt ein Apartment

rum und das ist ein ein rechten Beispiel, das leuchtet mir total ein. Ich habe die Chance, dazu beizutragen, dass ein Apartment bei rumkommt. Dann habe ich da liebend gerne zugesagt. Was hat das mit diesen Toren auf sich? Da gibt es eine Edition eines Marmorgusses von einem Tor einem Portal, welches als Original in Ningo steht, da es so Laser gesinnt hat, ein dreimal vier Meter Tor, wo China sich quasi in die Zukunft träumt und haben die Künstler eingeladen und das steht als Original oder was heißt das jetzt original, als anderes Portal steht das in China Und daraus haben wir diesen kleinen Guss gemacht, wo sich dann quasi auch jemand in der Zuschreibung auch in die Zukunft denken kann und kann durch dieses Portal an unterschiedliche

Orte treten. Jetzt haben wir ja eben festgestellt, dass du sich in deiner Arbeit sehr sehr gerne mit deinem Heimatort oder Heimatregion Aachen, Heinsberg beschäftigst. Wo sehe ich denn da neben you should ask? Bin schon die ganze Zeit drauf. Der Dekan der Kunstakademie in Ninbo Der hat mir eine E-Mail geschrieben, bitte kommen Sie nach China und wir möchten eine Skulptur machen. Da habe ich gesagt, einen 1000 kalten Winter nicht, weil ich nicht gerne fliege. Ich habe also Flugangst und ich reise nicht gerne, was ich eben erwähnt habe. Also ist er vorbeigekommen und war dann hier im Atelier und dann hat er sich so ein paar Konzepte und paar Ideen von mir angeguckt und hat gesagt, okay, versuche mal zu realisieren. Und dann ist der wieder abgedackelt und dann habe ich hier einen Aachener,

Politiker, ein Freund von mir getroffen und der meinte und Tim, was machst du denn gerade? Und ich habe gesagt, ähm ah ja, hatte gerade Besuch bekommen von, Millionenstadt in China, so eine Plattitüde, die man dann sagt, so eine Millionenstadt in China, die keiner kennt, wo 6 Millionen Menschen nennen, leben in Ninbo. Da meint er, ach Die Partnerstadt von Aachen, So das war mir nicht bewusst und das war auch dem Dekan nicht bewusst. Also auch da in diesem Zufall ist drinne, Das ist die unbedingte Verknüpfung zur Heimat und zur Geografie gibt.

Und wenn wir jetzt noch klarstellen, dass es sogar mein Jahr gab, wo wir gemeinsam das ist ganz genau. Unwissentlich in Erftstadt tätig war echt deutlich älter, aber äh fünf Jahre. Genau. Lieber Jim, ich danke dir für dieses Gespräch. Ich danke dir Claudia, hat viel Spaß auch. Music. Das war's für heute.

Die nächste Folge erscheint in einer Woche und um sie nicht zu verpassen, folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast-App, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesonnene Bewertung, Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich auch weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartnerinnen.

Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine E-Mail an folgende Adresse schreiben, Info at Die Leichtigkeit der Kunst Punkt DE. Danke fürs Zuhören und tschüss bis zum nächsten Mal, deine Claudia. Music.

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