Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 605

Chargers blamieren sich! Auch Cowboys enttäuschen! NFL MONTALK WEEK 1

Montag, 14. September 2026 · 1 h 10

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Shownotes

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Chargers erleben ein Debakel gegen die Cardinals! Auch Cowboys enttäuschen gegen die Giants!

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Willkommen zu einer neuen Folge Montalk, der ersten Folge Montalk in der NFL-Saison 2026. Ganz ungewohnt diese Musik, langer Zeit, die mal wieder zu hören. Wir sind der offizielle NFL-Podcast von RTL. Wie ihr wisst, mein Name ist Christoph Kröger und mit dabei ist natürlich auch Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag.

Wir sprechen in diesem Format jeden Montag über die Spiele am Sonntag in der NFL. Wir sprechen über alle Spiele, über drei ganz ausführlich, dann über alle anderen ein bisschen kürzer. Und dann schauen wir am Ende auch noch auf das Monday-Night-Game, das noch ansteht. Ja, es war eine richtig klassische Week One in der NFL, würde ich sagen.

Großartig, absolut. Der haushohe Superbowl-Favorit verliert chancenlos. Unsere beiden MVP-Kandidaten spielen chancenlos sozusagen oder zumindest schlecht. Nicht gut. Mehrere richtig saftige Upsets, dicke Überraschungen. Aber, Es war nicht ganz so drastisch wie in anderen Jahren. Ich weiß noch, dass ich manchmal verzweifelt nach einer Woche sage, warum machen wir den ganzen Off-Sieben-Scheiß eigentlich? Es kommt doch sowieso komplett anders.

Warum eigentlich Previews, meinst du? Warum Previews? Warum machen wir uns die Mühe? Weil es gab auch, es gab echt einige Takes, die wirklich sehr gut gealtert sind nach einer Woche. Fand ich auch. Also es waren wirklich ein paar, wo ich auch dachte so, okay, ohne jetzt schon zu sehr in die Spiele reinzugehen, aber so, da habe ich ein gutes Gefühl, das ist so, wie ich es mir gedacht habe.

Es gab natürlich auch die Fälle, wo genau das Gegenteil passiert ist. Also das ist jedes Jahr der Fall. Und da werden wir drüber sprechen und dann natürlich auch heute und dann jetzt am Donnerstag und kommende Woche. Was davon ist legit? Was ist jetzt die neue Realität? Was müssen wir da, wo müssen wir das akzeptieren? Und was war vielleicht aber auch so eine klassische Woche eins und hat in fünf Wochen keine Bedeutung mehr?

Ja, also ich kann sämtliche Euphorie verstehen bei Vor allem Fans von Teams, wo wir vielleicht ein bisschen kritischer waren, die jetzt gewonnen haben. Na klar. Habe ich auch ein, zwei in meinen DMs. Es ist nur eine Woche, ich möchte das anmerken. Also ja, das stimmt. Ich hatte, also ich weiß nicht, welche Fanbase du am meisten hattest, wobei ich könnte es mir denken. Es könnte sein, dass es die gleiche war wie bei mir, weil bei mir waren es die Vikings.

Ja. Aber da habe ich schon gesagt, das zählt nicht, weil ich habe Woche eins auf die Vikings getippt. Das könnt ihr mir nicht reindrücken. Weiß man das? Weiß ich nicht, aber ich wusste das nicht. Ich habe gedacht, dass sie dieses Spiel gewinnen, weil es auch für mich zu dem Packers Saisonverlauf, wie ich den vermute, irgendwie passt.

Ja, das bei mir auch. Und also wir werden über die Vikings noch sprechen. Gerade da möchte ich darauf hinweisen, dass es halt nur eine Woche war und es einfach auch ein anderer Quarterback war, als der, mit dem wir gerechnet haben. Das stimmt. Über einen Großteil des Spiels. Aber darüber sprechen wir später.

Wir fangen an, wie häufig mit dem Sunday-Night-Game. Denn das war eine der vielen Überraschungen. die Giants gegen die Cowboys und die Giants gewinnen mit 28 zu 20. Das erste Spiel von Harbo bei seinem neuen Team und er hatte ja vor einiger Zeit angekündigt, er will ein Team zusammenstellen, das in der Lage ist, die Cowboys zu schlagen.

Das hat er offensichtlich geschafft. Erfolg. Sehr schön. In Woche eins. Man muss sagen, also das war ein Spiel. Fun Fact, ich habe das vierte Viertel live geguckt auf dem Weg zum Flughafen. Bin heute Morgen erst aus dem Urlaub wieder Ich bin wieder zurückgekommen. Und hab dann die drei anderen Viertel natürlich nachgearbeitet und nachgeschaut.

Das war über weite Strecken ein sehr zähes Spiel, sehr Penalty-geprägtes Spiel, viele Fehler auf beiden Seiten. Unterm Strich würde ich aber sagen, und das ist das Überraschendste eigentlich an dem Spiel, es hat hier die bessere Offense gewonnen. Das steht genauso bei mir drin, ja. Und es war nicht die Cowboys-Offense, es war die Giants-Offense.

Und das, also wenn du mir vorher gesagt hättest, okay, die Giants gewinnen gegen die Cowboys, dann hätte ich dir sämtliche Szenarien irgendwie aufgemalt, oder irgendwie dargestellt oder mir überlegt, was könnte passieren. Dass das so eintrifft, hätte ich nicht gedacht. Man muss wirklich sagen, es war ein super Spiel von Jackson Dart.

Nicht nur, weil er die Bälle häufig dahin gebracht hat, wo er sie hinbringen musste, sondern weil er auch ein paar Hits vermieden hat. Das war ja eine meiner größten oder fast meine größte Kritik an seiner vergangenen Saison, dass er halt unnötiges Risiko eingegangen ist. Da wirklich waren einige Situationen dabei, wo ich gesagt habe, ja, es ist auch nicht so schlimm, wenn du da einfach slideest.

Scheiß auf die ein, zwei Yards. Neighbors und Skedabo, die von schweren Verletzungen zurückgekommen sind, sahen beide super aus, waren richtig fit. Gerade Skedabo, auch da muss ich sagen, finde ich, hat sich das Spiel ein bisschen verändert, habe ich das Gefühl. Er geht nicht immer mit dem Kopf durch die Wand. Da wird auch mal der ein oder andere Move noch ausgepackt. Da ist er super. Unglaublich schnellen Richtungswechsel.

Isaiah Likely hatte ein brutal gutes Spiel. hier als Neuzugang. Ja, auch ein bisschen Glück dabei. Ich meine, viermal den Ball fallen lassen, vier Fumbles und nur einer ist bei den Cowboys gelandet. Aber trotzdem, die Offense der Giants muss man hier mal ganz fett herausheben. Ja, also einen Satz, ich hatte mir ja eigentlich als letzten so als Fazit irgendwie aufgeschrieben, aber das passt gut zu dem, was du gerade gesagt hast.

Für mich die größte Überraschung in dem Spiel war, dass die Giants Offense sich präziser, besser designt, besser abgestimmt angefühlt hat als die Cowboys Offense. Und wenn dann die Line halt gut ist und fit ist, was sie jetzt ja dann erst mal ist, mit dem, was wir schematisch gesehen haben, mit den Playmaker, Neighbors zurück, Likely hast du gerade schon gesagt, Fields mit ein paar Flashes.

Das ist ein ganz anderer Floor für diese Offense als letztes Jahr. Ich hab auch noch ein paar Punkte zu Jackson Dart, aber wir müssen hier in diesen Teil der Konversation natürlich auch reinbringen, was war das denn von der Cowboys-Defense? Ich wusste nämlich, du als alter Mechapod willst natürlich negativ anfangen.

Deswegen habe ich ganz bewusst den positiven Teil herausgehoben. Sehr gut. Natürlich kommt der Negative noch danach. Eine Sache möchte ich aber noch, bevor wir die Giants Offense abschließen, möchte ich aber noch was dazu sagen, weil du hast gerade die Line angesprochen. Und ich finde, im Passblocking, da gab es noch einige ...

Einige Punkte, wo man ran kann. Aber es waren auch Sachen teilweise, also es gab ja ein, zwei auch freie Rusher und so auf Jackson Dart, die mehr auf Dart halt gingen. Also die nicht, wo ich nicht sage, das ist die Schulter auf uns zu flyern, sondern wo du als Quarterback halt sehen musst, okay, ich glaube eins hat Collinsworth auch im Kommentar gesagt, das müsste der Caleb Downs, das Caleb Downs Play gewesen sein.

Wenn dieser Rusher frei ist, dann musst du als Quarterback wissen, dass du hot bist. Und dann, der geht auf dich quasi so. Ja, fair enough. ich wollte aber die Laien loben in Sachen Runblocking. Ich fand das richtig, richtig stark, was man da gesehen hat. Ich meine, wir werden erst in den nächsten Wochen erfahren, wie viel das halt mit der Cowboys Defense insgesamt zusammenging.

Wo ich halt gedacht habe, okay, zumindest die Front, also dass die Secondary nicht herausragend sein wird, das wussten wir eigentlich vorher, aber ich hatte die Front ein bisschen stärker erwartet. Das Runblocking hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ja, Skeddebo hat dann häufig nochmal mehr rausgeholt. Ähm, ich mein Singletary überraschend, dann auch nochmal Impact gehabt auf jeden Fall, ich glaube Tyron Tracy ich glaube die Nummer ist durch, nach der schlechten Saisonvorbereitung und dann noch diesem Spiel er hat natürlich auch das Pech, dass sein Fumble der ist, der weg geht, die anderen haben es auch versucht, aber, aber die haben halt auch gute Sachen gemacht in dem Spiel, ja genau, und Tracy nicht,

aber das Runblocking hat mir wirklich gut gefallen, vor allem auch von den Receivern teilweise, es gab zum Beispiel einen Monsterblock von Malachi Fields ähm, das sieht schon echt sehr rund aus. Also ich bin sehr auf die Play-Action-Quote gespannt von Jackson Dart. Wenn wir die sehen, weil es war sehr häufig. Aber insgesamt kann ich dir dann zustimmen, das sah sehr rund aus.

Also, ja, ich fand, Ball Security war ein Punkt, den ich mir negativ rausgeschrieben habe. Den hast du auch schon alles erklärt. Und das Sloppy-Thema. Also, Cowboys hatten neun Flaggen, Giants hatten zehn Flaggen, akzeptierte Flaggen. Bei den Cowboys waren das über 90 Yards, glaube ich. Bei den Giants waren es, glaube ich, über 100, glaube ich. Über 100 sogar?

Ja, gut, die haben das Spiel gewonnen. Alles richtig gemacht. Nee, aber von der Idee her. Ja, die Giants wollen ja diesen toughen Rushing-Football spielen. Ja, es ist Matt Nagy, aber es ist halt auch Greg Roman, es ist vor allem John Harbour, die Zusammensetzung des Teams, O-Line-Fokus, Fullback, Titans und so weiter.

Das ist das, wie sie spielen wollen. Das haben sie über weite Strecken gemacht. Sie haben die Uhr kontrolliert, sie haben nur wenige Drives in dem Spiel. Die Giants hatten sieben Drives, was normalerweise Pi mal Daumen zehn hat ein Team in dem Spiel. Ganz, ganz viel Physis, Move-Blocks, Pull-Blocks, das Quarterback-Run-Game.

Jackson Dart war ja auch wirklich mit designten Runs ein großer Faktor gewesen. Und Skeddebo gibt ja halt diese toughen Yards. Das war ja absolut ein Faktor, weil es eben zu dem passt, was sie von der Idee her sein wollen. Dart, ich hab drei, vier Punkte zu ihm aufgeschrieben. Ich fand ihn über weite Schrecken sehr clean im Passing-Game. Die Offense war sehr gut auf ihn zugeschnitten.

Absolut. Und das gibt ihm halt auch dann klare Reads. Und dann kann er eben schneller spielen, auch weil sie seine Athletik in die Offense einbauen. Und das bringt natürlich ein Risiko mit, für sich betrachtet, weil er mehr Hits kassiert und so, aber du kriegst eben dann am anderen Ende eben auch diese Plays, wo er am Ende seines Dropbacks genau weiß, wo er mit dem Ball hingehen will, den dann auch wirklich in ein enges Fenster reinfeuert.

Und das fand ich hier in dem Spiel sehr, sehr positiv. Und dann, Cowboys haben irgendwann mehr Pressure gebracht, da hat es aber halt auch tough in der Pocket. Das haben wir letztes Jahr auch schon gesehen, dass er da mit den Augen Downfield bleibt, das ist eine Qualität, die er hat und wenn du dann eben damit noch so ein paar Routes über die Mitte öffnest, die nicht jeder Quarterback öffnet, ja, dann kriegst du eine richtig, richtig gute, richtig runde Offense schon, die mich in Woche 1 in dem, wie rund es aussah, schon überrascht hat, aber jetzt müssen wir halt über die Cowboys Defense reden.

Ja, ich finde, dass du enge Fenster sagst, finde ich ganz witzig, weil so eng waren die teilweise gar nicht oder über weite Strecken gar nicht, also der Trend geht ja auch in der Architektur zu großen Fensterfronten. Und das war bei der Cowboys-Defense auch der Fall. Also vor allem, wenn ihr nichts von dem Spiel gesehen habt, der eine Drive, der zweite Touchdown-Drive der Giants, der am Ende mit dem Likely-Touchdown endet, mit dem ersten.

Ey, wie frei können Receiver sein? Also die hatten so viel Zeit und Raum. Drei, ich glaube, es waren sogar die drei aufeinanderfolgende Plays, wo Receiver der Giants völlig alleingelassen waren. Komplette Fuck-Ups in der Defense, also Abstimmungsprobleme oder schlecht gecoacht, keine Ahnung. Irgendwer hat da auf jeden Fall jedes Mal was falsch gemacht.

Mündet dann am Ende in einem viel zu einfachen Touchdown, wo likely eine ganz simple Corner-Route läuft. Und komplett frei ist. Und komplett frei ist, weil zwei Spieler in die Flat gehen. Zwei Spieler der Cowboys gehen in die Flat, der Safety steht und sagt, ich hab halt die Mitte. So was soll, hä? Und zeigt so an.

Das ist nicht mein Mann. Was wollt ihr von mir? Und das ist dann halt einfach, gerade in Woche eins, das ist halt einfach zu wenig. Ich meine, es ist andersrum gedacht, gerade in Woche eins kann es natürlich auch passieren. Neuer Defensive Coordinator, neue Scheme, Abstimmungsprobleme. Nee, ich finde, du hattest wochenlang ...

Klar, keine Frage. Ja, ich verstehe den Punkt. Gleichzeitig ist das immer noch die Woche, wo alle am Start sind, die eigentlich auch die ganze Vorbereitung mitgemacht haben und jetzt niemand auf einer anderen Position aushelfen muss, im besten Fall. Gut, es gab dann ein, zwei Ausfälle, gerade auch in der Cowboys-Defense im Laufe des Spiels, aber da denke ich mir so, okay, wozu hast du denn die Saisonvorbereitung gemacht?

Ja, das ist halt schon so ein Punkt und dann komme ich jetzt auf das Thema nochmal eben Cowboys-Defense und wir hatten ja diesen Punkt jetzt auch in der Prediction-Folge naja, schlechter als letztes Jahr kann es eigentlich nicht sein. Ja, da muss ich auch dran denken. Also Platz 32, EPA per Play. Ja, genau. Und jetzt pass auf, gemessen an EPA pro Drive, schlechteste Defense in Woche 1.

Kann sich natürlich noch ändern. Und inklusive ... Unwahrscheinlich bei den beiden Teams. Inklusive der vergangenen Cowboys-Saison, wenn wir die Spiele, die 17 nehmen, und jetzt das dazunehmen, zweitschlechtstes Spiel der Cowboys-Defense nach EPA pro Drive. Das ist schon tough. Sieben Possessions, du kassierst vier Touchdowns.

Ja, bei den Fumbles hätte es auch ein bisschen in eine andere Richtung gehen können. Wenn sie da ein, zwei mehr sichern, vielleicht reden wir dann über einen anderen Verlauf auch, aber es war ja das, was wir gerade gesagt haben eben. Also Punkt eins, offensiv, kommen wir gleich dazu, haben sie es ja auch nicht bestraft, aber Punkt zwei vor allem, defensiv war es ja wirklich zu keinem Zeitpunkt, hattest du das Gefühl, da steht jetzt eine, da ist jetzt eine Unit auf dem Platz, die irgendwie eine andere Idee hat und die besser harmoniert und besser zusammenspielt, sondern es war Stückwerk.

Es war mal ein Big Play hier, ein freier Ruscher da, die forcierten Fumbles dann. Aber sie haben ja keinen richtigen Zugriff auf diese Offense gekriegt. Und das ist natürlich schon alarmierend. Ja, und man kann, wie du es gerade gesagt hast, darüber reden, ja, wenn sie ein, zwei Fumbles dann noch mehr irgendwie sichern und die nicht bei den Giants wieder landen.

Ja, gleichzeitig kannst du den Spieß aber umdrehen bei der Offense. Ja, wenn sie nicht ein, zwei PIs bekommen, wo die Giants-Verteidiger, die halt einfach sehr, sehr grabby unterwegs waren, halt, ne, wenn du diese Strafen und diesen Raumgewinn nicht bekommst, ja, dann haben sie vielleicht am Ende noch weniger Punkte, weil davon profitieren sie schon das ganze Spiel über.

Von tiefen Bällen auf eigentlich ganz gut gecoverte Receiver, wo dann die Giants-Verteidiger einfach ein bisschen zu touchy wurden. Teilweise auch vielleicht ein bisschen kleinlich gefiffen, aber halt die Linie durchgezogen. Und dadurch haben die Cowboys ja überhaupt teilweise den Ball bewegen können.

Und abgesehen davon stand Dick Prescott halt auch einfach ständig unter Druck. Die Receiver waren nicht so offen, wie man sich das vielleicht erhofft hat. Ich meine, das war dann insgesamt, würde ich schon sagen, gerade auch von der Front, eine gute Vorstellung der Giants-Defense. Aber da haben wir uns schon was anderes vorgestellt. Total. Also bei der Cowboys-Defense war es ja so dieses, das wird schon vielleicht irgendwie, das wird schon besser sein als letztes Jahr.

Die werden jetzt nicht gut sein, aber nicht so schlecht wie letztes Jahr. Enttäuschender fand ich dann hier doch noch die Cowboys-Offense. Weil das war eigentlich, ist ja eine Unit, wo wir letztes Jahr Top-5-Production gesehen haben, wo wir dieses Jahr eigentlich Top-5-Production erwarten. Und dann haben die Mitte viertes Viertel noch keine 200-Yards-Offensiv zustande gebracht. Bei der Receiver, Lamp und Pickens mit Drops.

Pickens mehrere Drops drin gehabt. Pickens vor allem bei dem Drive nach dem Giants-Fumble, also den die Giants verloren haben. Da hätte er ein Big Play haben können, ein rechtes Sideline runter, lässt den wirklich einfach komplett fallen. Prescott beendet das Spiel. Genau, durch die Hände. Beendetes Spiel mit 175 Passing Yards und sie konnten den Ball halt auch nicht laufen. Du hast gerade den Pass-Rush angesprochen. der Giants, aber dafür nicht vergessen, die Giants, das war letztes Jahr die schlechteste Run-Defense in der NFL.

Und die Cowboys, eigentlich so von der Idee her, gutes Run-Game, klar, haben eine Verletzung in der Offensive Line mit Tyler Smith, eine wichtige auch. Aber eigentlich eine Offensive, die auch ein gutes Run-Game aufzieht. Ich fand, das hat sich sehr statisch angefühlt. Die hatten nicht diese Leichtigkeit, die wir von denen schon gesehen haben im Run-Game.

Und dann waren es eben auch gerade bei den Inside-Runs mehrfach wirklich auch Giants-Verteidiger im Backfield. Und deswegen, ich hab mir das auch aufgeschrieben, der Touchdown-Drive dann, im dritten Viertel zum 1421, da waren mehrere Giants Strafen, das war aber trotzdem so die einzige Phase im Spiel, wo die Cowboys offensiv irgendwie mal ein bisschen einen Rhythmus hatten, deswegen, also ich bin insgesamt schon sehr, sehr enttäuscht von den Cowboys, weil defensiv hätte ich, wenn du mir jetzt gesagt hättest, die Cowboys verlieren das, dann hätte ich gesagt, okay, vielleicht ist es ein Shootout und die Defense braucht noch ein bisschen Zeit und die müssen sich besser abstimmen, fair, kann sein, wäre bei weitem nicht die erste Defense die ein bisschen Zeit braucht

in der Saison auch dass die Offense so spielt das war schon enttäuschend Ja, und das ist auch so weird, weil sich ja eigentlich gar nichts geändert hat. Sowohl das Personal auf dem Feld nicht, aber auch das neben dem Feld nicht. Also deswegen ja, sehr überraschend. Vielleicht ist aber auch die Giants Defense endlich mal das, was sie schon seit Jahren sein soll. Endlich, jetzt haben sie die Front.

Zumindest in dem Spiel hatten sie es. Arvel Rees schon ein paar Impact Plays gehabt. Der kann natürlich eine Run-Defense dann auch sofort stabilisieren. Ja, ein neuer Coach gewinnt. Damit können wir ja direkt zum zweiten Spiel kommen, wo auch ein neuer Coach gewonnen hat. Und Stichwort Überraschungen. Wir machen weiter mit der größten Überraschung des ersten Spieltags.

Die Arizona Cardinals schlagen die Los Angeles Chargers. Der größte Außenseiter dieser Woche gewinnt mit 26 zu 14. Das war das jüngere Bruder-Duell quasi. Also beide haben ältere Brüder, die schon auch in der NFL sind und auch schon länger in der NFL sind. Aber Michael Affleur ist der erste Cardinals-Headcoach, der sein Debütspiel gewinnen konnte seit...

1973. Ist ein bisschen her, dass ein neuer Cardinals Headcoach so gut in die Saison kommt oder in seine Amtszeit kommt. Ja, wir müssen natürlich über die Cardinals und können gleich ausführlich auch noch über die Cardinals Offense sprechen, aber du hast es gerade so schön gesagt, man erwartet ja bei manchen Units, dass sie vielleicht nicht so gut sind oder andersrum bei den Cardinals Offense.

Wir wussten, die werden gegen jeden Gegner eigentlich den Ball bewegen können. Mal mehr, mal weniger gut. Die enttäuschendste Unit ist hier die Chargers Offense. Also ich bin ja der von uns beiden, der weniger erwartet hat und trotzdem enttäuscht ist. Also das musst du erstmal schaffen, weil du eben gegen eine Cardinals Defense spielst, wo kaum jemand irgendetwas erwartet hat.

Und dann starten sie ja eigentlich sogar gut ins Spiel und sind dann sukzessive schlechter geworden. Aber eine Sache, sag erst mal, ich will eine Sache gleich noch herausheben, aber sag erst mal. Also der erste Drive war super rund, 8 Plays, 77 Yards, das war auch dieses, das hat sich wie Mike McDaniel angefühlt, diese tieferen Inbreaker, Herbert trifft die super, auch 1-2 mal gegen Druck.

Alles gut. Und dann die nächsten Drives, ein Fehler nach dem anderen. Zweiter Drive ist der Fumble von O'Marrin Hampton, eins von vielen Plays in dem Spiel, wo Hampton früh im Backfield Kontakt kriegt, wo die O-Line nicht gut aussieht, kommt ins Stolpern. Ich glaube, er fällt sogar in den eigenen Mann und verliert den Ball bei dem Play.

Da wären sie ja schon in Field-Goal-Range gewesen. Ball ist weg. Dritter Drive. Erstmal gut. Da kriegen sie ein paar Big-Plays durch die Luft. Da fühlt sich die Offensive auf einmal wieder auch runder an. Okay. Dann spielen sie Fourth-and-Goal aus an der 3-Yard-Line. Und Herbert wird 10 Yards im Backfield gesackt, weil der Left-Guard komplett zerlegt wird und der Defensive-Tackle frei auf ihn durchkommt.

Hm. Vierter Drive war ein Punt. Und auf einmal steht es 16-7 für Arizona. Und Arizona hat ja sogar noch ein Field Goal vergeben in dem Stretch. Also es hätte sogar 19-7 an dem Punkt sein können. Also das war so. Das war nicht das, was man sehen wollte von den Chargers, aber du kannst zumindest sagen, okay, sie hatten einen Big Place, sie haben den Ball bewegt, gut, wir sind an der Goal-Line gestoppt.

Dann kommen sie ja wieder raus, machen den Touchdown zum 14-16. Superball von Herbert auf McConkie. Das war drittes Viertel nach dieser langen Pass-Interference-Strafe. Und das hätte so der Moment sein können, wo die Chargers das Spiel drehen. Weil bis zu dem Punkt kann man sich das so ein bisschen sogar schönreden.

Also es war bei weitem nicht das, was man sehen wollte. Aber dann sagst du halt, gut, Fumble, okay, Fluky Play, Sack by Fourth and Goal, ja, Punkte liegen. Lassen. Aber jetzt geht's los. Naja, und dann kamen noch fünf Drives der Chargers, den Rest des Spiels. Fünf Drives, einer im dritten Viertel, vier im vierten Viertel.

Keiner davon war überhaupt in der Hälfte der Cardinals. Die kamen nicht mehr über die Mittellinie. Herbert hat da die Interception, wo er mal Zeit hat sogar und den einfach tief in Double Coverage feuert. Keine Ahnung, was er da gesehen hat. Flaggen, super viele Flaggen, dann hinten raus auch Offensive, Fallstart und solche Sachen.

Und am Ende hast du halt zwei von elf bei Third und 4th Down für die Chargers. Weniger Yards pro Play als Arizona. Sechs First Downs weniger als Arizona hatte in dem Spiel. Also so sehr man am Anfang vielleicht, wenn sie dann hinten raus explodiert werden, dann würde ich jetzt sagen, dann würden wir über das Spiel heute auch nicht sprechen, zumindest nicht ausführlich.

Und dann würde ich jetzt sagen, gut, am Anfang ein bisschen fluky, aber dann haben sie sich ja gefangen. Aber das Gegenteil ist halt passiert. Das war wirklich für mich ganz klar, also ohne Frage, die größte Enttäuschung Woche 1. Für mich nicht, weil das ist natürlich absolut Wasser auf meine Mühlen. Ja, das stimmt.

Ich bin natürlich absolut bereit, einem neuen Offensive-Koordinator dann auch ein bisschen Zeit einzuräumen. Wie gesagt, man hat ja schon in Teilen gesehen, wie gut es aussehen kann. Aber ich sage immer, meine Skepsis wurde jetzt nicht kleiner. Und vor allem, weil für mich das größte Thema ist halt diese Interior Offensive Line.

Wenn sie die nicht gefixt bekommen, dann wird das so weitergehen. Weil gefühlt, ich hab's jetzt nicht noch mal im Einzelnen jedes negative Play mir angeschaut, aber so beim Durchschauen, jedes schlechte Play, jedes negative Play der Chargers hatte eigentlich mit einem Interior Offensive Line-Fuck abzutun.

Also sowohl im Run-Game als auch im Pass-Game. Du hast den einen Sack angesprochen, aber es waren mehrere Plays. Auch gerade, wenn Hampton den Ball bekommt und sofort gestellt wird, dann hatten meistens einer der Guards. Selbst der Touchdown von Hampton, da wird der ja eigentlich auch im Backfield getackt und läuft halt durch zwei, drei Tackling-Versuche. Aber eigentlich war das vom Blocking her ja auch ein Play, was die Chargers verlieren.

Das Ding ist halt einfach, das war die Cardinals-Front. Wenn die Cardinals-Front gegen dich aussieht wie eine Top-Front, dann hast du ein Problem. Wenn Spieler wie Jack Gibbons und Dante Stills gegen dich Sex machen, dann sieht das einfach auch nach nur einer Woche nicht gut aus, weil das musst du fixen.

Weil wenn da jetzt richtige Geschosse kommen, mit individueller Qualität, die ein bisschen höher ist als bei den Cardinals, dann wird es ganz, ganz schwierig. Kommt bald. Also ich glaube, Woche zwei haben sie die Raiders, das geht dann noch. Aber danach haben die einen super Tuffelspitch. Also danach haben die einen richtig, richtig harten Stretch vom Schedule her.

Also die müssen erst mal den einen Sieg auf die Raiders gut machen, ne? Just saying. Das ist korrekt, ja. Ich hab mir das auch aufgeschrieben, klar, Interior O-Line, das war ja noch so ein bisschen erwartbar. Aber halt, wir dachten ja eigentlich, oder ich dachte zumindest eigentlich, dass McDaniel halt mehr kaschieren kann. Das gilt für die Interior O-Line und gerade was das Run-Gamen dann betrifft.

Gilt aber auch dafür, dass die Chargers einfach wenige Spieler haben, um nicht zu sagen, außer McConkey, wahrscheinlich gar keinen, der ja auch verletzt raus musste in der zweiten Hälfte. Keinen Spieler sonst haben, der individuell Separation kreiert. Und die Idee war ja, wenn du McDaniel holst, dann kriegst du über Scheme und Playdesign Quentin Johnston in eine bessere Rolle, weil mehr Räume, mehr Yards After Catch, mehr Crosser über die Mitte, was auch immer.

Du kreierst mehr Raum, du kreierst mehr offene Fenster. Und ich fand, das war dann im Laufe des Spiels überhaupt nicht mehr der Fall. Weil das ist auch was, was ich mir aufgeschrieben hab, wie häufig Arizona enge Coverage hatte. Selbst bei einigen der Inbreaker, der Tieferen, die sie am Anfang getroffen haben, war die Coverage häufig gut.

Und das ist ja eigentlich so diese Sache, wo ich sage, das sollte doch eigentlich besser sein. Und dann war das Timing, mehrfach off. Das war alles sehr so, hat sich alles dann noch unrund angefühlt im Laufe des Spiels. Und jetzt haben wir halt wieder die gleichen Themen, ne? O-Line schlecht, keine Separation der Receiver, McConkie angeschlagen, gleich in Woche eins wieder.

Und Herbert dann hinten raus auch noch mit einem schlechten Spiel. Und gerade diese bekannten Schwachstellen, sag ich mal, die sollten ja eigentlich unter McDaniel besser werden. Und das war halt nicht der Fall in Woche 1. Und das ist auf jeden Fall alarmierend. Ja, eine Sache hat sich für mich auch so ein bisschen bestätigt, dass die Defense vielleicht die letzten Jahre unter Minter doch ein bisschen besser gespielt hat, als sie vielleicht ist.

Oder dass man da zumindest ein Downgrade beziehungsweise eine Regression auch erwarten kann. Weil. Das war schon wenig gegen diese Cardinals Offense, die natürlich die individuelle Qualität hat. Aber Jacoby Brissett, würdest du mir zustimmen, wenn ich sage, Jacoby Brissett war in diesem Spiel der bessere Quarterback?

Habe ich mir exakt so aufgeschrieben. Gut, dann bin ich da nicht alleine. Nee, ich fand über das ganze Spiel, der hat sehr komfortabel gewirkt in der Offense. Der hat Räume gut gesehen. Super den Ball verteilt. Genau, dieses aus der Pocket halt spielen, was seine Qualität auch einfach ist. Auch dieses tough aus der Pocket spielen, aus einer engen Pocket raus.

Und dann halt alle Playmaker involviert. McBride natürlich, Kendrick Bourne war ein großer Faktor. Mit toughen Catches über die Mitte. Hast du den bei deiner Michael-Wilson-Prognose auf dem Schirm gehabt, dass Kendrick Bourne irgendwie acht Catches in Woche eins macht. Ich hätte mehr einplanen müssen. Aber Wilson ja auch fünf, plus die eine lange Pass-Interference-Strafe gezogen. Also auch der gut involviert.

Nur Marvin Harrison ist vielleicht der eine, der mal ein bisschen ... Ey, aber dafür hat er den besten Catch gespielt. Der eine, genau. Der hatte 33 Yards, die Sideline runter. Aber auch das war ja ... Da bringen die Chargers mal Druck. Ich glaube, es waren fünf oder sogar sechs Rusher. Dann Arizona kriegt das eins gegen eins. Preset hat einen Rusher im Gesicht, und legt den ja aber perfekt da rein in dieses Fenster. Also Marvin Harrison macht auch einen guten Catch, aber der Ball ist ja wirklich perfekt geworfen.

Einmal hatte Brüssel Settrich Glück. Die hätten ja noch mehr punkten können. Die hätten noch mehr punkten können, ja. Einmal hatte er auch Glück. Dann muss ich kurz einschieben, noch zum quasi Positiven, weil sie hätten einfach noch mehr punkten können, weil ganz oft sind sie ja dann einfach nicht, konnten den letzten Schritt nicht gehen, deswegen gab es ja fünf Feel-Gold-Versuche.

Wovon dann vier eben drin waren, aber es hätte sogar noch eins mehr sein können, beziehungsweise wenn sie dann sogar in der Red-Zone das auch irgendwie so zum Laufen bekommen, dann, also wie gesagt, es hätten auch noch mehr Punkte werden können. Und da wäre vielleicht so, wenn man einen Kritikpunkt hier oder einen negativen Punkt hier anbringt, ich denke, ein Faktor, gerade was die Red Zone angeht, ist halt die Offensive Line.

Und die Offensive Line ist wahrscheinlich auch einfach nicht gut genug für größere Sprünge dann noch dieses Jahr offensiv. Hat man teilweise gesehen, gerade eben in der Red Zone, wenn der Raum enger wird, aber auch im Run-Game. Also die Offense war gut ausbalanciert. Das ist ja das, was man sich erhofft hat unter Lafleur, nachdem es mit Petsing letztes Jahr eben nicht mehr der Fall war.

Sie konnten hinten raus auch mit dem Run-Game ein bisschen an der Uhr drehen. Jeremiah Love, erster Touchdown. Hatte einen explosiven Run, wo er wirklich super nach außen den bringt und dann für 18 Yards läuft. Aber es war schon, Run-Game-mäßig war schon Up and Down, würde ich sagen, was so die Down-for-Down-Effizienz angeht.

Das ist halt mit der O-Line, wirst du da wahrscheinlich an Grenzen stoßen. Super Chet, also einmal hatte er Glück, direkt vor der Halbzeit, wo er den Ball mit Verteidiger an sich dran irgendwie noch wirft und die Chargers den eigentlich intercepten müssten. Aber in Summe hat Arizona den Ball konstanter bewegt als die Chargers.

Chargers wurden dann ein bisschen aggressiver in der zweiten Hälfte, haben mit ein bisschen mehr Aggressivität auch ein bisschen mehr Zugriff dann bekommen. Aber die Cardinals hatten weniger halt diese leeren Drives, wie sie die Chargers hatten. Und als diese Phase am ehesten kam für Arizona, das war so spätes, drittes, frühes, viertes Viertel, wo sie auch überhaupt zum ersten Mal gepuntet haben in dem Spiel, die Cardinals.

Als sie diese Phase hatten und die Chargers vielleicht nochmal hätten reinkommen können. Da ist zum einen die Chargers Offense untergetaucht und zum anderen, das Play müssen wir zumindest kurz ansprechen, der geblockte Punt, der war dann halt schon die Vorentscheidung. Weil der war eben in dieser Phase, wo die Cardinals Offense auch nicht mehr so viel gemacht hat.

Aber da wird der Punt geblockt und Cardinals kriegen den Ball kurz vor der Chargers Endzone, machen den Touchdown zum 23-14. Und das war dann natürlich die Vorentscheidung. Ich glaube, der erste geblockte Punt der Cardinals seit, lass mich lügen, 76 spielen oder so. Also Das weiß ich tatsächlich nicht Es wurde in der Übertragung gesagt, aber nagelt mich jetzt nicht Auf die konkrete Zeit, aber es war auf jeden Fall Es ist lange her, dass die Cardinals einen Punt geblockt haben Und damit kommen wir zu Unserem dritten Spiel Aus dem frühen Sonntagsfenster, Die Houston Texans gegen die Buffalo Bills Und das war ein Sehr unterhaltsames Spiel, ein wildes Spiel Übrigens einer der guten Takes Schon nach Woche 1,

Wird erst am Ende gezählt Aber ich sag mal so, wir haben sehr gute Offense-Performances gesehen, beziehungsweise viele Yards und viele Punkte. Meine Bold Prediction. Deine Bold Prediction. Ich habe eine Zahl dazu tatsächlich, die ich dir geben kann. 25 Punkte pro Team, pro Spiel in Woche 1. Wenn das heute beibehalten wird, dann wäre es die höchste, also High-Scoring-Woche 1, seit die NFL, die moderne NFL entstanden ist.

Ich weiß auf jeden Fall, so nach der ersten Halbzeit wurde schon in der Red Zone gesagt, so viele Punkte. In der ersten Halbzeit gab es schon sehr, sehr lange nicht mehr. Jetzt unabhängig von Woche 1. Also Pat, das haben da viel Lifting gemacht, aber ja. Ja, absolut, aber trotzdem, insgesamt einfach viele Punkte hier auch.

36 zu 31 am Ende für die Bills. Josh Allen mit 334 Passing Yards und 36 Punkte der Bills gegen eine der besten Defenses der Liga, zumindest letztes Jahr. Und eigentlich war das auch dieses Jahr zu erwarten und ist es auch immer noch, ehrlicherweise. Allerdings sind das die meisten Punkte, die Houston zugelassen hat, seit Dezember 2023.

Das ist eine ganze Weile her, dass man so viel an Punkten zulassen musste. Ich meine, Josh Allen musste am Ende auch liefern, weil die Texans immer besser ins Spiel gekommen sind, auch weil die Bills Defense noch nicht so ganz da ist, wo man sie sich vielleicht vorstellt. Darüber sprechen wir gleich. Josh Allen musste am Ende liefern und hätte beinahe das Spiel für die Bills gekillt.

Ken Murray Lasseter hätte eine Interception haben müssen in der Endzone, lässt den Ball fallen, ein Spielzug später fängt Josh Palmer den Touchdown, der am Ende gleichbedeutend ist mit dem Sieg, aber das war mal sehr unterhaltsam. Vor allem, also wir haben jetzt ja gerade Bears-Panthers kurz reingebracht, bei dem Spiel haben wir ja so ein bisschen damit gerechnet, dass das Shootout-mäßig werden könnte.

Hier ja überhaupt nicht. Und ich muss auch nochmal an das Spiel zurückdenken, letztes Jahr, wo die Texans die Bills zu Hause knapp geschlagen haben. In dem Spiel hatte Allen keinen Touchdown, zwei Deceptions, wurde achtmal gesackt. Und Teil des Problems war, Alan hatte da oft spät im Down auch keine Antworten, hat versucht, Plays zu verlängern, wurde dann oft gesackt.

Und das war ein komplett anderes Bild hier. Also mein Nummer eins Takeaway war, die Offensive-Line der Bills war einfach richtig, richtig gut. Das war kein Vergleich zu dem Spiel letztes Jahr. Alan hatte mehrfach auch Zeit für die Tiefenpässe, hat es natürlich dann auch gut gemacht, wie Alan das halt macht, indem er mal läuft da selber dann doch los.

Oder er kauft sich Zeit außerhalb der Pocket, aber die Protection war wirklich gut. Und der andere Punkt ist, du hast halt auf einmal Playmaker, die vertikal für dich gewinnen. Und einer davon ist DJ Moore gewesen, der halt sofort ein Riesenfaktor war in dem Spiel. Sowohl Boxscore, wenn ihr euch die Zahlen anguckt, als ja aber auch die tiefe Pass Interference, die der gezogen hat.

Wo Alan ihn leicht unterwirft Richtung Endzone oder unterwirft ihn Richtung Endzone und kriegt die Pass Interference. Der hat den langen Touchdown und dann später erste Hälfte, das war eines dieser Plays, bei dem Alan Zeit hatte, diagonal Richtung Sideline geht. Safety versucht gut doch, da reinzufliegen, kommt aber nicht mehr dran.

Und Moore ist frei durch. Moore hat später noch mal eine Strafe gezogen. Also der war direkt auch so vom Faktor über den Boxscore hinaus. Und Dalton Kincaid war der andere. Der war mehrfach, also gerade bei PlayAction, bei diesen Tiefen, wo sie dann auch Zeit hatten, war der das Top-Target. 130 Yards am Ende für Dalton Kincaid.

Und dann war es eben, es war, fand ich, die Bills Offense, einerseits, wie wir sie gewohnt sind, von Anfang an ja auch Heavy Personnel, Run Game, da haben sie auch gute Räume freigeblockt. geblockt. Aber ein bisschen mehr Pass-Heavy vielleicht. Also nicht ganz so Run-lastig. Und das finde ich erst mal gut. Ich glaube, es ist ein richtiger Weg, dass sie das so versuchen. Erstes Spiel unter Brady als Headcoach.

Es ist aber auch ein bisschen, es war ein Risiko, weil du ja nicht weißt, ob diese Idee gegen Houston funktioniert. Und ich hatte fast so den Eindruck, im Laufe des Spiels wurden sie dann auch mutiger, was das Passingame angeht, weil sie gemerkt haben, ey, wir kriegen diesen 4-Man-Rush geblockt. Und das war ein riesen Faktor hier. Trotzdem, natürlich, du hast es gerade schon gesagt, der finale Ton könnte jetzt heute auch anders sein, wenn Allen diese, also es waren ja sogar zwei Bays, war einmal Allen, der eigentlich Interception werfen muss und noch davor beim Game-Winning-Drive, guckt er den Ball fumbled und die Builds recovern.

Also waren zwei Momente, wo das eigentlich auch in die andere Richtung dann noch hätte kippen können. Am Ende macht er den Game Winner. Ja, es sind dann am Ende so Kleinigkeiten, wie so häufig. Aber ich finde halt schon auffällig, klar, Josh Allen, wenn Lasseter den fängt, sprechen wir anders drüber.

Jetzt sprechen wir oder müssen wir halt auch wieder darüber sprechen, wie CJ Stroud sich in High-Pressure-Momenten einfach anstellt. Weil das haben wir jetzt schon häufiger gesehen in wichtigen Spielen, in großen Momenten. Sie haben dann ja noch mal die Chance, die Texans, das Spiel noch mal für sich, zu drehen und kommen ja sogar in die Nähe der Endzone und dann muss CJ Stroud liefern.

Ganz kurz, Situation, es waren ja nur fünf Punkte Führung für die Bills, 36, 31 und Texans kriegen den Ball eine Minute 36 vor dem Ende, also da kannst du schon, du brauchst den Touchdown, klar, aber da kannst du schon was machen. Sie haben auch den Ball bewegt. Sie haben den Ball bewegt. Und dann, zweimal eine ähnliche Situation. CJ Stroud hat kein Gespür für den Druck, wird gesackt, ich glaube, minus neun Yards.

Zwei Plays später, eine Incompletion später, wieder kein Gespür für den Druck, Fumble, Spiel verloren. Und das war ja beim ersten Drive auch schon so. Das war ja eine ganz ähnliche Situation beim ersten Drive, wo er in die Pocket, reintritt, aber überhaupt nicht wahrnimmt, was um ihn herum ist. Ball Security, nicht gut, Fumble, Turnover und der Ball ist weg.

Weil das war der erste Drive, ich hab das Spiel, das hab ich live einzeln mir angeguckt und nach dem ersten Drive hab ich mir auch so aufgeschrieben, wenn das so weitergeht, dann ist ja alles wie bisher bei der Texans Offense. Weil erstes Play, Run für nichts, dann Vollstart, zweiter und lang, Laufen wieder für nichts und bei dritter und lang Strip-Zack und Turnover.

Also eigentlich katastrophaler Start. Es wurde ja deutlich besser danach. Jetzt haben wir diese Klammer, schlechter Start, schlechtes Ende aus Texans auch von Sicht. Aber dazwischen war es ja deutlich besser, weil ich fand dann, Stroud hat sie auch gefangen. Ich mochte, wie der vertikal in die Pocket gearbeitet hat, wie er die Mitte des Feldes attackiert hat.

Die O-Line hat sich ein bisschen stabilisiert, auch in Pass-Protection. Run-Game. Also effizient war es nicht, aber zumindest haben sie ein paar Highlights gehabt. Montgomery natürlich mit einem tollen Debüt. Drei Touchdowns am Ende waren es, glaube ich. Hat den 18-Jahr-Touchdown, wo dann wirklich mal eine Lücke aufgegangen ist.

Der Touchdown von Stroud zu Collins direkt vor der Halbzeit, ein absoluter Laser. über die Mitte. Das war dann wirklich deutlich besser. Aber ich hab's mir im Live schon notiert, im Laufe des Spiels. Und das war nämlich mein anderer Takeaway dann zu Texans Offense. Ja, die haben sich gefangen und man hat gesehen, was möglich sein kann.

Stroud hat sich gefangen und es war besser. Es war aber immer noch dieses Thema Early-Down-Run für nichts, Screen für nichts, Quick-Pressure-Plays, die sie nicht mehr repariert bekommen. Zu viele Drives, die sie dadurch verloren haben. Ich glaube, da müssen sie über Early-Down-Play-Calling vielleicht nachdenken.

Ich weiß, sie wollen dieses Smash-Mouth-Rushing-Football-Team sein. Vielleicht müssen sie sich von dem Gedanken ein bisschen lösen. Weil dadurch war es halt sehr hot und cold. Und sie machen immer noch 31 Punkte. Das ist ja wirklich auch nicht wenig. und in den meisten Fällen reicht es mit der Texans-Defense auf deiner Seite.

Ja, am Ende halt dann diese unglückliche Sequenz dann. Und ich finde, sie haben halt ein bisschen davon profitiert, dass, du hast gerade diese Klammer gemacht und in diesem Bereich dazwischen, hat mir die Bills-Defense gar nicht gefallen über beide Strecken. Also klar, da waren ein paar auch richtig gute Bälle von Stroud dabei, aber ich fand's auffällig, wie also ich hab mir unentschlossen notiert, wie unentschlossen diese Bills-Defense gewirkt hat.

Die hatten ja überhaupt keinen Zugriff über, oder in manchen Drives und das wirkte schon sehr weich einfach, sehr fahrig und weich. Und ja, ich meine, das ist eine Sache, wo ich gesagt habe, lass mal abwarten, wie viel da jetzt an McDermott lag in den letzten in der letzten Saison oder vielleicht ist diese Defense einfach nicht gut.

Auch hier, to be fair, neuer Defensive-Koordinator, schematisch sehr viel Veränderung, kann ein bisschen dauern, aber, du wirst auf der anderen Seite auch gegen stärkere Offensers noch spielen, als die der Texans und deswegen hätte ich da schon auch gerne mehr gesehen in Woche 1. So, dann haben wir aber noch eine ganze Reihe von anderen Spielen, die stattgefunden haben.

Gehen wir sie mal durch. Angefangen mit den Buccaneers, die gegen die Bengals gespielt haben. Die Bengals gewinnen am Ende. Und mein Take-away von diesem Spiel ist, man mag es kaum glauben, ich fand die Bengals-Defense, also die Bengals-Defense hat einen guten Eindruck hinterlassen. Die haben richtig Impact-Plays gehabt.

Klar, Baker Mayfield dann auch mit drei Fumbles, aber da waren wirklich Big-Plays von dieser Defense dabei. Gute Plays. Am Ende haben die Bucks immer noch 27 Punkte gemacht und die Bengals-Defense hat 27 zugelassen, das ist nicht optimal. Trotzdem für mich schon auffällig. Also, to be fair, sie haben 20 zugelassen.

Der andere war Burrow. Ah, stimmt, ja. Den darf man ihnen nicht geben. Mein erster Satz hier ist, bist du jetzt ein Believer, Christoph, in die Bengals-Defense? Nein, nein. Also, Believer ist ein großes Wort an der Stelle. Ja, nein. Aber es unterstreicht, also, weil unser Gedanke war, wir haben die Bengals beide relativ hoch, beziehungsweise beide in den Playoffs, Da war ja schon mit eingepreist, dass die Defense ein bisschen besser werden sollte. Ja.

Und das könnte auf jeden Fall Realität werden. Sie hatten halt das Spiel Woche eins, das ich gerne zum Beispiel von der Cowboys-Defense gesehen hätte. Ja, genau. Und sie hatten es halt so, mit den Cowboys haben wir gesehen, oder auch mit den Bills, wie es auch anders sein kann. Und da waren die Bengals-Defensiv auf jeden Fall deutlich besser.

Natürlich, vier Takeaways, alles Fumbles, ein Fumble-Return-Touchdown. Das ist natürlich ein Brett, das du so nicht jede Woche kriegen willst. Die Barks haben das Spiel in der ersten Hälfte halt wirklich weggeworfen. Nur um dann wieder zurückzukommen und es hinten raus nochmal eng zu machen. Eben auch, weil Burrow diesen Pick-Six wirft, den ich gar nicht verstanden hab.

Linebacker sitzt da die ganze Zeit drunter. Also, sehr untypisch auch für Burrow. Wirft die trotzdem Trotter. Da muss man aber sagen, genau, Josiah Trotter, einer der auffälligsten Rookies in Woche 1. Rookie-Linebacker, genau. Der kurz davor einen Zag hatte. Der richtig gut auch aussah, also richtig guter Move. Eigentlich räumt er nur, seinem, ich glaube, Kenzie, soll eigentlich den Weg freiräumen und merkt dann, oh, ich hab hier eine Lücke, ich drehe mich immer kurz raus und, holt sich Burrow und dann holt er sich eben den Pick Six. Also das war schon sehr auffällig.

Genau, und dann war es eben auf einmal wieder ein One-Possession-Game im dritten Viertel. Bugs haben dann halt noch mal gefampelt und hinten raus konnten es die Bengals dann runterspielen. Deswegen, ja, absolut ein Lebenszeichen von der Bengals-Defense. Alles, was du gerade gesagt hast, kann ich unterschreiben.

Niemand erwartet, dass es eine Top-Ten-Defense ist. Aber wenn sie ihm solche Spiele mal geben kann ... Sie haben ja immer noch auch die Bucks unter 300 Yards offens gehalten. Sie haben ja trotzdem mit den Turnovern, klar, die waren prägend, aber sie haben es ja trotzdem auch alles in allem sich da ordentlich verkauft.

Und Tampa halt so ein bisschen wie letztes Jahr, zu sloppy. Und wenn der Gegner dann die offensiven Fehler auch bestraft, dann wird es einfach schwer, diese Spiele zu gewinnen. Stichwort Sloppy. Kommen wir zu den Detroit Lions gegen die Saints. Das war ganz kurios. Die Saints hatten erst mal gar keine Chance in diesem Spiel.

Gegen eine, wie wir sie erwartet haben, schwache Lions-Defense nicht zustande bekommen. Die komplette erste Halbzeit. Dann plötzlich kommen sie zurück, schaffen es in Overtime. Und nach Overtime steht es dann 31 zu 30, weil sie an der Two-Point-Conversion gescheitert sind. Genau, sind auf den Sieg halt gegangen. Sind auf Sieg gegangen.

Aufs Unentschieden. Ja, und kriegen die halt nicht. Beide aber nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, muss man sagen. Nee, nee, gar nicht. Also, erste Hälfte von den Saints war wirklich ohne Ende Chaos. Chris Olave mehrfach rein, raus, rein, raus, irgendwie Medical Tent angeschlagen, wieder rein. Die Routes waren, das war alles Unruh und Protection Probleme gehabt.

Schack sah überhaupt nicht gut aus. Nee. Und dann kriegst du eine komplett andere zweite Hälfte. Am Ende, Tyler Schack hat über 400 Yards durch die Luft. Aber generell muss man sagen, Die haben alle, also Boxscore-mäßig haben die alle auch noch mal von der Overtime profitiert. Natürlich. Jamee Gips hat irgendwie, 156 Rushing Yards oder so.

Aber ja, wenn du mir nach der ersten Halbzeit gesagt hättest, Schack wird hier noch über 400 Yards werfen, hätte ich dich für verrückt erklärt. Ja, das hat sich überhaupt nicht abgezeichnet. Er war viel besser in der zweiten Hälfte. Die Big Brace kamen dann für die Offense. Da haben sie dann dieses Secondary auch so attackiert, wie man sich das vorgestellt hatte.

Und also für mich so, es ist ein super schwieriges Spiel, weil sowieso schon Woche 1, aber daraus dann aus so einem Spiel dann richtig was mitzunehmen. Die Sache, die ich mir aufgeschrieben hab, war, oder ist diese zweite Hälfte, ist für mich so ein bisschen eine Warnung an die Lions, dass sie sich es mit dieser Defense nicht leisten können, offensiv so konservativ zu spielen.

Weil das war ja wirklich, und ja, ich weiß, die Saints, ne, Brandon Staley, die sitzen viel auf allem, was tief ist, das wollen sie dir wegnehmen. Klar. Aber du musst trotzdem Wege finden, mehr Explosives zu kreieren, aus Lions-Sicht. Weil das hat mir wirklich komplett gefehlt. Das war ja fast alles kurz, fast alles irgendwie underneath, bis auf wenige Ausnahmen.

Goff gerade so über fünf Yards pro Pass in diesem Spiel. Also das war einfach offensiv sehr, sehr, sehr, sehr konservativ. Und da will ich deutlich mehr sehen von der Lions-Offens, weil das werden sie brauchen. Die werden häufiger noch über 30 machen müssen, um zu gewinnen. Die Jets brauchten keine 30 Punkte, um gegen die Tennessee Titans zu gewinnen, am Ende 23 zu 10.

Die Jets haben offensiv einfach ein paar sehr gute Spieler. Und das hat dann auch einen Unterschied gemacht. Also zumindest für die Titans hat es gereicht, weil die offensiv so gar nichts gemacht haben, machen konnten. Ja, Thema Preseason Takes, also in meiner oder in unserer Titans Skepsis habe ich mich da auch stetig gesehen.

Also vor allem, ich weiß gar nicht, war das in der Aufnahme am Ende drin? Ich habe mehrfach auf Tour gesagt, ich glaube, ich hätte Jacoby Brissett lieber für ein Jahr in meinem Team als Cam Ward. Ich bleibe dabei nach Woche 1. Ja, gut, der Take sieht jetzt gut aus. Die hatten drei First Downs in der ersten Hälfte.

Cam Ward hatte 32 Passing Yards in der ersten Hälfte. Und es ist Woche 1. Wir sind vorsichtig mit allen Takes. Aber natürlich wissen wir auch, dass die noch toughere Gegner sehen werden als die Jets. Und dann auf der anderen Seite des Balls, Offensive Line der Jets, sah wirklich gut aus. Gino hatte Zeit. Run Game war dann richtig, richtig gut.

Das ist die, also aus Jets Sicht war das das, was wir auch gesagt haben. Talent in der O-Line, Talent of Playmaker. Wenn da ein, zwei Sachen klicken, kann das auch ein Team sein, was vielleicht positiv überrascht. Aber aus Titans Sicht, ich meine, du spielst nächste Woche gegen die Eagles. Wird da jetzt nicht leichter. Gerade die Front der Eagles, ja.

Ja, Front und O-Line, genau, beides halt. Also auf beiden Seiten des Balls die Line of Scrimmage. Und dass du halt hier dann schon so im Endeffekt wirklich relativ chancenlos verlierst, das ist schon heavy. Weil das war ja mein Take zu den Titans. Ich hab ihr gesagt, ich glaub nicht, dass die gut sein werden.

Ich glaub, letzter in der Division und so weiter. Aber halt nicht mehr so wie letztes Jahr, dass die irgendwie regelmäßig chancenlos sind. Und jetzt startest du mit einem Spiel gegen die Jets, wo du über weite Teile nicht wirklich im Spiel warst. Die Ravens waren über weite Teile im Spiel gegen die Indianapolis Colts.

Und zwar ordentlich. 41 zu 23. Das war mal ein Ausrufezeichen von Baltimore. Lama Jackson ist zurück, sieht richtig gut aus. Derrick Henry sieht aus wie immer. Derrick Henry. 144 Rushing Yards. Oh, drei Touchdowns. Diese Offense, diese neue Offense funktioniert schon richtig, richtig gut, weil Zay Flowers auch einfach ein richtig guter Spieler ist, der irgendwie gefühlt nochmal nochmal, ja, nochmal aufblühen kann.

So ein bisschen so ein Under-the-Radar-Star ja in dieser Liga die letzten, also vor allem letztes Jahr ja auch eigentlich eine sehr, sehr gute Saison gespielt, aber nicht so die Anerkennung bekommen. Das Spiel war auch von ihm ein Ausrufezeichen, vor allem, was er nach dem Catch machen kann. Das sah einfach richtig rund aus.

Fünf Catches für 150 Yards. Das ist ein netter Average. Und wie viele Yards, nach dem Catch? Also, brutal. Leider musste er verletzt raus. Oberschenkelgeschichte. Soll aber nicht schlimm sein. Da haben wir schon ein erstes Update bekommen. Jacoby Lane musste auch raus. Handgelenk, das ist wohl ein bisschen schwerwiegender.

Da hatten sie zwei Receiver-Verletzungen. Davon abgesehen, ein super Debüt von Declan Doyle und dieser neuen Offense. Also, Lamar, hast du alles schon gesagt, dieser eine Scramble bei Dritter und Lang nach der Interception von Daniel Jones, das war Vintage Lamar Jackson. Wo er sich da aus dem Sack rausduckt? Genau, und da noch für 18, 19 Yards läuft.

Und dann halt wirklich Big Play auf, Big Play auf, Big Play vor allem durch die Luft. Und ich fand die Mischung gleich so schön. Also, der erste Pass von Lamar Jackson in der neuen Offense ist Under-Center, Play-Action, Roll-Out nach links, Flowers tief, zack, der läuft für 49 Yards und du hast sofort so ein, okay, in die Richtung kann das hier gehen.

Die waren, ich glaube, zwei Drittel ihrer Snaps under center, Höchstwert der Lamar Jackson-Era, darüber haben wir vor der Saison gesprochen, das ist das, was wir erwarten, aber wir haben halt die Mischung gesehen. Also auf der einen Seite under center run game, under center play action, dann aber auch wieder Pistol, Quarterback, Option Plays, Quarterback designtes run game und diese old school Ravens offense.

Der zweite Touchdown von Henry war ein under center run, Und dann hast du eben mit Jackson einen Quarterback, der so komfortabel über die Mitte des Feldes ist. Das kennen wir von ihm. In dem Scheme wird es, glaube ich, noch wichtiger sein. Und dann diese Offense, da wirklich das ... Also, wenn wir über Preseason-Takes reden, mein Ravens-Superbowl-Pick hat mir ganz gut gefallen in Woche 1. Immer langsam.

Aber ja, ich habe sie auch im Conference-Championship-Game, also wir waren bei den beiden sehr hoch und ja, Colts stark angefangen, stark nachgelassen, würd ich sagen. Ja, sah wirklich gut aus am Anfang. Genau, erster Drive super rund. Josh Downs, direkt paar Plays gemacht. Alec Pearce, der ja auf einem Pitchcount noch war, hat aber auch einen Impact sofort.

Nach dem Opening-Touchdown-Drive Interception, Punt, Punt, Fumble, Punt. Und dann war es 26 Ravens und so. Genau, die Interception. Die Interception sah aus wie von einem Quarterback, der von einer Achillesseh-Verletzung zurückkommt. Also ich frag mich da, was er gesehen hat. Weil ich denke, dass er der Meinung war, er hätte genug getan, damit Roquan Smith sich nicht nach hinten fallen lässt.

Weil Roquan Smith ist ja eigentlich bei Downs, glaube ich, also der Route, die underneath läuft, lässt sich aber halt leicht zurückfallen und dadurch kommt er dann nochmal in das Passfenster rein und ich schätze, das hat Daniel Jones einfach nicht erwartet. Die Steelers gewinnen ihr Auftaktspiel gegen die Atlanta-Felgen.

Warum lachst du denn, Arjan? Voll überzeugend. 20 zu 13 gegen Cooper Rush. Das ist das absolut typischste Steelers-Spiel. 100 Prozent. Wie sie das gewinnen am Ende. Und auch mit diesen sieben Punkten. Und auch nur, weil sie diesen Tick-Sicks kriegen von T.J. Watt. Weil das ist am Ende der Unterschied in diesem Spiel. Und das ist ja wirklich ein Wahnsinn, dass du aus Steelers-Sicht so ein Spiel, dass das so eng wird, weil deine eigene Offense halt also wirklich über weite Teile nichts zustande kriegt.

Dieses Spiel hätte 1 zu 1 vor drei Jahren genauso bei den Steelers stoppen können. Komplett. Offense, überschaubare Performance, Defense eigentlich ganz gut und dann das Big Play von TJ Watt im Alleingang, der für den Sieg sorgt. Das haben wir vor drei Jahren genau so gesehen. Und ich meine, ja, die Falcons halt mit ihrem dritten Quarterback nach dem Ausfall, von Tour und Panics mit Cooper Rush, ja, das waren dann halt ein paar zu viele Fehler, gerade natürlich dann auch der Pick-Six.

Ich meine, wir hatten ein paar Highlights aus Falcons Sicht von gerade Bijan Robinson, aber insgesamt. Der war auch der Alleinunterhalter. Ja, irgendwie schon. Ich meine, die Falcons hatten zwölf angebrachte Bälle, acht davon war Bijan. Das war hier der Split, was das Passing-Game angeht und natürlich auch den Großteil der Rushing-Production.

Aber der Haupt-Take-Away für mich hier ist, Also, dass wir von dieser Version der Falcons jetzt nicht viel erwarten können, ist ja wirklich klar. Punkt eins, mal gucken, was geht, wenn du Tour und oder Panics wieder hast und mal schauen, wie es dann aussieht. Aber der Haupt-Takeaway muss ja hier sein, Pittsburgh Offensiv, wenn da nicht noch sehr, sehr viel mehr kommt, dann wird das nix dieses Jahr.

Sehr viel mehr ist von den Chicago Bears offensiv gekommen. Die haben nämlich den Panthers 59 Punkte eingeschenkt. Haben aber auch 37 kassiert. Es war ein tolles Spiel. Es war ein sehr unterhaltsames Spiel. Aber grundsätzlich muss man hier, glaube ich, festhalten, wenn Caleb Williams so weiterspielt, dann wird das für jede Defense schwer, die gegen die Bears spielen muss. Das war überragend.

Und wenn sie ja dieses Run-Game so haben. Das auch. Was die am Boden gemacht haben, die sind ja deutlich mehr dann im Endeffekt gelaufen, weil Caleb ja selber auch der auch zehn Runs hatte, mit zwei Touchdowns am Boden. Absolut crazy. 200 Yard-Rusher in diesem Spiel, plus die 65 von Caleb Williams. Acht offensive Touchdowns. Die haben acht offensive Touchdowns gescored, sechs davon am Boden, zwei durch die Luft.

Immerhin Ben Johnson hat letzte Woche gesagt, die wollen den Single-Season-Scoring- Rekord brechen. Das war ein ganz guter Anfang dafür. Also ja, das Running Game war krass, aber ich finde, Caleb Williams hat seltener ein Spiel gehabt, wo alles so zusammengekommen ist. Also wo, er hat ja sonst immer noch seine Schnitzer drin.

Dass der unsackable ist, das haben wir letztes Jahr schon gesehen. Dass der sich überall rauswinden kann und dann noch kreieren kann. Aber wie der durch die Luft dann auch geliefert hat in wichtigen Momenten. Das war wirklich überragend. Das war Top-10-Quarterback-like, würde ich sagen. Und halt auch die Konstanz. Die Konstanz war halt auch da.

Das war kein Spiel, wo er die Hälfte seiner Pässe anbringt oder sowas, sondern die war halt auch mit dabei. Ja, das ist ein Team, ich meine, das ist auch keine Überraschung, das wussten wir vorher auch, das ist ein Team, das wahrscheinlich sehr unterhaltsam sein wird, weil sie viel scoren, weil sie aber auch viel kassieren und das war ja hier natürlich auch der Fall.

Es waren die meisten kombinierten Punkte, ich glaube, ever, aller Zeiten in einem Woche-1-Spiel. Das kann ich mir gut vorstellen. Das fasst auch ganz gut zusammen. Und die Panthers haben ja offensiv auch wirklich lange da gut mitgespielt, das soll ja nicht unter den Tisch fallen. Jalen Koker mit einem Monsterspiel, auch so ein Breakout-Kandidat, richtig, richtig gutes Spiel hier gemacht, war der bessere Panthers-Receiver in dem Spiel, Bryce Young mit einem guten Spiel.

Ja, im Endeffekt, aus Panthers-Sicht, mal gucken, was die nächsten Wochen bringen, ob die Offense da uns mehr zeigen kann, also diese Konstanz halt auch mehr zeigen kann. Und aus Bärs Sicht, wenn das ihr defensives Gesicht ist und die werden gegen bessere Offenses noch spielen als die Panthers-Offense, dann werden die halt auch viele Shootouts gewinnen müssen dieses Jahr.

Wenn Trevor Lawrence so weiterspielt, wie er das gestern gemacht hat, dann wird das auch für Jaguars-Gegner durchaus unangenehm. Ich meine, es waren nur die Browns in Anführungszeichen, die die Jaguars mit 34 zu 10 besiegen. Trotzdem ein sehr guter Auftritt von Trevor Lawrence. Ein sehr schlechter Auftritt von den Browns. Weil was man auch sagen kann, ist, wenn der Sean Watson so weiterspielt wie gestern, dann wird er das Heimspiel-Debüt in zwei Wochen nicht als Starter erleben.

Das ist ja eine Prognose, die wir tatsächlich hier auch schon gesagt haben, dass das passieren könnte. Das war 31-0 Jaguars früh im dritten Viertel. Deshaun Watson hatte zu dem Zeitpunkt acht Completions, 75 Yards, eine Interception. Und der Rest war mehr oder weniger Garbage-Time in diesem Spiel. Lawrence sah richtig gut aus, Parker Washington sah gut aus, hatte diesen spektakulären Touchdown früh im Spiel nach. Success-Rate und EPA pro Drive kombiniert. Das beste Spiel der Liam Cohn-Trevor-Lawrence-Era in Jacksonville.

Gegen eine Browns-Defense, die ja eigentlich schon passabel sein sollte. Müssen wir mal abwarten, wie die sich jetzt im weiteren Saisonverlauf schlägt. Dass die Browns-Offense nicht viel machen wird, okay. Aber dass sie so da gegen diese Defense da drüber marschieren, das war schon richtig, richtig stark. Und ja, also bei mir steht hier noch als letzter Satz, würde mich nicht wundern, wenn wir wirklich in zwei Wochen Schüttler-Sanders sehen.

Denzel Boston, muss man hervorheben, deren. Herausragenden Touchdown hatte. Genauso, wie ich mir das vorgestellt habe. Zu spät und dann auch, wie gesagt, war das Spiel schon entschieden. Das einzige Spiel, von dem ich noch nichts gesehen habe, ist Raiders gegen Dolphins. Aber mit Blick auf den Boxscore und das Ergebnis freue ich mich darauf, mir dieses Spiel nochmal anzuschauen. Die Raiders gewinnen nämlich mit 27 zu 13 nach einem sehr, sehr guten Spiel von Ashton Jenty.

Zumindest, Stichwort, noch mehr Volume. Stimmt, 23 Carries. Die 100 Yards geknackt. So. Ja, ist auch so ein Spiel, was zur Halbzeit eigentlich fertig war. Raiders führen 17-6 zur Pause. Das hört sich jetzt nicht so deutlich an, aber wie das Spiel halt lief, hatte man so den Eindruck. Aber dann hat halt Kirk Cousins noch mal Interception geworfen.

Noch mal eine zweite, dann im vierten Viertel. Und dann war es halt noch mal so ein bisschen interessanter. Damit Fernando Mendoza bald reinkommen darf. Ja, vielleicht, ja. Ja, ansonsten, ich weiß nicht, inwieweit wir bei den Dolphins dieses Jahr von Enttäuschungen sprechen können. Aber ich hätte schon gerne mehr von diesem Run-Game gesehen gegen diese Raiders Defense. Also das fand ich dann schon.

AJ 36 Yards am Boden, Malik Willis 39. Boah, also wenn das nicht funktioniert, dann werden die halt wirklich sich damit schwer tun, überhaupt ein Spiel zu gewinnen. Die Minnesota Vikings haben gewonnen. Es waren am Ende 39 Punkte. Ich muss gerade nochmal... Es waren 39, 22. Absurd, dass da noch 39 Punkte bei rumgekommen sind. Zu 22.

Also ich wusste das Ergebnis, bevor ich das Spiel mir angeschaut habe und hab mir die ganze Zeit gedacht, wie verlieren die Packers das denn? Die spielen auch eigentlich ganz gut und das ist so richtig ein Spiel gewesen. Also es ist klassisches sich selber eingeschenkt. Also mit einer fragwürdigen Coaching-Entscheidung vor allem.

Und dann Strafen. Insbesondere hinten raus. Schenken die wirklich dieses Spiel her? Ich meine, ich will die Leistung der Vikings nicht schmälern, die nach, ich glaube, elf Plays oder so auf Calamari verzichten mussten. Man kann darüber diskutieren, ob die das Spiel mit Calamari auch gewonnen hätten. Mit Carson Wentz haben sie es gewonnen. Ja.

Aber wie gesagt, also die Packers haben sich da auch wirklich die Steine, sehr große Steine in den Weg gelegt. Also und vor allem, ich würde noch einen Schritt weiter zurück machen und sagen. Dass die Packers dieses Spiel nicht gewinnen, unterstreicht für mich das große Problem, warum ich bei den Packers dieses Jahr niedriger bin, nämlich die Offensive Line. Ja, furchtbar.

Wenn du zu keinem Zeitpunkt des Spiels den Ball laufen kannst, was der Fall war. Es war viel eher Brooks am Anfang, Lloyd kam dann eher so spotweise rein. Also klar, ich bin da ein bisschen eingefärbt in meiner Meinung, gebe ich zu. Aber mal schon, Lloyd sah viel besser aus. Ich glaube, das Problem ist, dass die Runs, die sie eigentlich haben wollten, spezifisch in diesem Spiel, nämlich viel zwischen den Tackles, tougher Runs, dass dafür Lloyd nicht der Ideale ist. Ich glaube, dass das das Problem war.

Ja, aber wenn du gar keine Gaps inside bekommst im A- oder B-Gap ... Und Marshawn Lloyd ist dann von den beiden der Einzige, der es dann schafft, vielleicht noch mal ganz schnell nach außen zu bouncen, um dann noch zwei, drei Yards mehr rauszuholen. Er hat kein gutes Spiel gemacht, brauchen wir nicht drüber reden.

Aber er sieht halt viel agiler und dynamischer aus als Brooks, wo ich das Gefühl hatte, die Beine bewegen sich in Zeitlupe. Das hilft nicht. Ja, also um es einmal chronologisch kurz aufzumachen, ist ja ein Horrorstart für die Vikings. Erster Wurf von Kyler Murray ist ein Interception bei einem Wurf, wo er Druck kriegt und den halt niemals werfen darf. Das war ...

In die Coverage rein, so ein leichter Lob da irgendwie rein. Und dann ein paar Plays später muss er mit der Gehirnerschütterung raus. Da hätt's eigentlich schon, und dann die Packers so, es war, die Vikings waren ultra-aggressiv, ich glaub, die haben fast 90 Prozent der Dropbacks geblitzt. Ja, selbst für Flores ist das schon heftig.

Und das Ding war ja, am Anfang haben die Packers das bestraft, weil sie haben sie mehrfach dann erwischt, wenn die die Lano Scrimmage zustellen. Der lange Touchdown von Watson war so einer, wo er dann im Rücken dieser Formation durchkommt und dann halt für 80 Jahre zum Touchdown geht. Sie haben es am Anfang mehrfach bestraft. Die Protection ist aber löchriger geworden und Minnesota wurde besser darin, dann eben keine Big Plays mehr dagegen zuzulassen.

Und dann hast du viel mehr Quick Pressure auf Jordan Love gehabt. Und das ist eben das Ding, was ich gerade schon meinte. Wenn die Offense keine Konstanz hat und die Packers hatten die nicht, weil das Run Game gefehlt hat und das Passing Game waren alles Big Plays, dann ist es ein schmaler Grad. Weil wenn diese Big Plays dann irgendwann switchen und das ist hier passiert, also erste Hälfte, Offense, Defense, Special Team, fast alle Big Plays waren bei den Packers. Bis ganz spät in der ersten Hälfte.

Zweite Hälfte ging das mehr und mehr in Minnesotas Richtung. Angefangen mit der Defense, aber auch Justin Jefferson. Da kamen nur ein paar Big Plays rein. Wenn man offensiv nur die Big Plays hat, so wie Green Bay hier, dann läuft man Gefahr, dass so ein Spiel halt auch dramatisch kippen kann. Und das ist ihnen hier passiert, weil die führen 22-10.

Und in der Theorie, Backup-Quarterback auf der anderen Seite, 22-10 in der zweiten Hälfte, musst du das dann an dem Punkt nur, in Anführungszeichen, sauber runterverwalten. Und es geht von 22-10 auf 22-39, weil sie offensiv den Ball nicht laufen konnten, weil sie keine Konstanz drin hatten. Ich hab das vor der Saison gesagt, schlechteste O-Line der LaFleur-Era.

Und das sah halt exakt genau so aus. Und Minnesota ist natürlich ein tougher Test. Aber da werden in puncto individuelle Qualität auch noch andere Teams, gefährlichere Teams vielleicht sogar kommen. Deswegen ja, es gab die Highlights, es gab die Flashes, Watson hat ein gutes Spiel, Golden in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel. Ich fand Love auch gut in dem Spiel.

Ich fand, der konnte nix dafür, wie das am Ende eingebrochen ist. Aber die Infrastruktur, die Baseline der Offense ist gefährlich, gefährlich wackelig. Und das ist ihnen jetzt hier direkt einmal auf die Füße gefallen. Ja, stimme ich dir im Großen und Ganzen zu. Für mich war halt aber der Knackpunkt diese Strafe, die sie annehmen, nachdem sie einen Fieldcoach schon gemacht haben und sie könnten auf acht Punkte Abstand stellen.

Ja, ja, fair. Ich hab mir beim Gucken, das ist nicht so hier mit Hindsight jetzt irgendwie warum machen sie das so im Nachhinein sagen, das ist einfach, weil hat nicht dann funktioniert. Ich hab mir beim Gucken schon gedacht, hä, geht doch lieber auf die acht Punkte. Also dann gab's eine Strafe, sie nehmen die an, haben vierter und kurz gehen dafür.

Klappt nicht, Turnover und Downs. der auch wirklich krank war. Gar nicht von hinten angeschoben irgendwie so. Also ganz seltsam irgendwie. Dadurch stellen sie halt nicht auf acht Punkte, sondern es bleibt bei fünf Turnover und Downs. Die Vikings scoren dann im Gegenzug, machen die Two-Point-Conversion, die sie auch hätten machen müssen, wenn du auf acht Punkte gestellt hättest.

Aber dann wäre es ein Ausgleich gewesen. So mussten die Packers wieder hinterherlaufen. Und das war für mich so ein Knackpunkt irgendwie in diesem Spiel. Wenn sie einfach acht Punkte gestellt hätten... Ich weiß nicht, das hätte, glaube ich, auch ein anderes ... Vom Mentalen her vielleicht irgendwie, ja.

Also kannst du es bestimmt analytikstechnisch erklären. Ich glaube, analytikstechnisch war sogar das Field Goal. Also, was die Analytics hier in dem Moment sagen. Wenn es nach Soft-Faktoren und Analytics mehr Sinn macht, in meinem Augen zumindest. Das Gegenargument, das ich jetzt hätte, wäre, dass die Vikings nach dieser Szene noch drei Touchdowns gemacht haben.

Ja, okay, aber dann komme ich nämlich zu dem zweiten Punkt, den ich eigentlich gesagt habe. Sie killen sich halt mit Strafen. Also sie hatten mehrere Pre-Snap-Strafen. Das ist einfach ein Disziplin-Thema. Und dann halt bei diesem Vikings-Drive, wo die am Ende dann nochmal die Punkte drauflegen, halten die Packers ja überhaupt diese Vikings-Drives am Leben bei den Strafen bei Third Down.

Und da waren vielerweise auch ein, zwei also vor allem die Roughing-The-Passer-Strafe Ja. Also das fand ich wirklich keine. Trotzdem, das darf dir halt nicht passieren, weil du nimmst, also der Unterschied war beispielsweise, du hast eine Interception in der Endzone. Und stattdessen kriegst du halt eine Strafe und hältst den Vikings-Drive am Leben, der dann halt für einen Touchdown der Vikings saugt. So, das killt dich dann halt einfach.

Dann noch die Protection-Probleme dazu. Das war dann insgesamt etwas zu viel. Aber da muss man halt auch auf die anderen Themen gucken. Aber klar, die O-Line wird Probleme machen. Eagles gegen Commanders ist das letzte Spiel. 24 zu 22 für die Eagles am Ende. Und es sind jetzt nicht wenig Punkte in diesem Spiel gefallen, Insgesamt. In fast keinem Spiel sind wenig Punkte gefallen.

Aber ich würde hier schon sagen, beide Offenses noch weit weg von dem, glaube ich, was man sehen will. Also weit weg von Bestform. Gerade bei den Eagles. Ja, sie gewinnen das am Ende, aber ich fühle mich ein bisschen in der Offense-Skepsis bestätigt, weil das war doch die gleiche Eagles-Offense wie in den letzten Saisons.

Die hat durch Big Plays funktioniert. Down für down fand ich das sehr wenig. Es waren die Big Plays durch die Luft, fair enough, ein paar richtig gute tiefe Bälle, gerade auf Wicks, so wirklich der klassische AJ-Brown-Ersatz. Barclay hatte Big Plays und dann die Hurts-Runs, die Hurts- Scrambles, die dann hier und da mal einen Drive gerettet haben.

Aber so down für down muss da gegen andere Defenses mehr kommen. Ja, und auch gerade, Und ich würde auch hier tatsächlich, jetzt haben wir es bei den Packers gesagt, auch hier aufs Run-Game gucken in erster Linie, weil ich fand, im Passing-Game hatten sie ja zumindest dann diese, oder eben mit Hertz-Runs dann, aber so die Idee war ja an sich mit dieser neuen Offense, wir sind ein Team, das wieder, mit dem Non-Quarterback-Run-Game mehr Spieler auch kontrollieren kann.

Und das war ja nicht der Fall. Genau, und das ist für mich, erweitert sich dann auf die O-Line, auf das Thema O-Line hier. Pass Protection war jetzt auch nicht das, was wir gewohnt sind von den Eagles. Also Hertz stand ja echt viel unter Druck auch vergleichsweise. Also die Scrambles kamen halt zustande, weil er ganz oft einfach das Play quasi abbrechen musste und sich irgendwie retten musste.

Und das ist halt gegen die Commanders Front. Also bei aller Liebe. Ich meine, die haben sich in der Off-Saison auf jeden Fall verstärkt. Sonny Styles hatte auch dieses eine Play, ich weiß nicht, ob du es gesehen hast, wo er blitzt und Barclay einmal komplett auseinander nimmt. Wobei Barclay ja wirklich, der kommt ja tief. und hat eigentlich eine ganze...

Ich glaube, Barclay macht irgendwie so einen falschen Schritt. Er ist auf jeden Fall off-balance und das sieht einfach aus wie eine Monster-Kollision dann, wie der da reingeklagt kommt. Der faltet ihn zusammen wie ein Lego-Männchen. Also das ist komplett aus dem Weg geräumt. Ich glaube, es wirkte ein bisschen so, man sieht es nur von hinten, aber es sieht so aus, als wenn Barclay die Augen zugemacht hat.

Weil er steht eigentlich gut und wird dann halt zusammengefaltet von Sony's Sights. Also das war schon ein beeindruckendes Spiel. Das will ich halt mehr sehen. Ich will mehr vom Run-Game sehen, weil vom Passing-Game, Also ja, vom Passingame sicher mehr Konstanz, also keine Frage. Aber der Haupttakeaway für mich war dann doch eher zu sagen, wir brauchen hier die Baseline, muss mehr über das Rungame kommen.

Das ist doch das, was wir uns hier eigentlich erhofft haben mit dieser offensiven Umstellung. Hast du dir mehr Runs von, also designte Runs von Jadon Daniels erhofft? Wie viele hat der denn? Es waren nicht viele, ne? Drei oder vier oder was, ne? Ich hab noch nicht nachgeschaut, wie viele designte es waren. Ja.

Ich bin der Meinung, es können nicht viele gewesen sein. Es waren dann halt ein paar. Fünf insgesamt sehe ich jetzt hier, ja. Ja. Da bin ich mal drauf gespannt, wenn das jemand auswertet. Also, ehrlicherweise war das ja aber auch hier der Gedanke, wir wollen ja ähnliche, also ähnliche Herangehensweise wie bei den Eagles, wir wollen ja die Offens mehr in eine andere Richtung schieben.

Ja, dann solltest du vielleicht deinen besten Passempfänger vielleicht auch mal mehr als einmal einbinden. Das ist ein bisschen eben das Run-Game auch anders aufbauen. Problem hier ist halt eben auch, A, haben sie die Offensive Line dafür ohne Tanzel und B, kriegst du im Passing-Game von Jaden Daniels genug, wenn dieser Faktor QB-Run-Game so ein bisschen rausgenommen wird aus der Offensive.

Ja, ich verstehe ja, dass man das mehr reinbringen will, aber mit einem Quarterback wie Jaden Daniels. Da muss doch irgendwas drumherum planen im Sinne von, du hast einen der besten rushing Quarterbacks, nutzt das doch bitte aus. Und es waren gefühlt nur Scrambles. Gucken wir nochmal zum Abschluss auf das Monday Night Game.

Die Kansas City Chiefs empfangen die Denver Broncos, die beiden einzigen AFC West Division Sieger seit 2010 gegeneinander. Der Amtierende mit den Broncos gegen den Vielfachen. Und das ist schon eine ganz gute Standortbestimmung, glaube ich, für beide. Also sehr viele Sachen, auf die wir beide, auf die generell alle achten werden.

Also wie gut ist diese neue, in Anführungszeichen, Chiefs Defense? Wie fit ist Mahomes? Wie fit ist Bo Nix? Darf man nicht vergessen. Er hat sich auch schwerer verletzt, zum Abschluss der Saison in den Playoffs. Wie gut passt Kenneth Walker da rein, das Ganze? Wie groß ist das Waddle-Upgrade in der Broncos-Offense? Also viele, viele Themen, viele Storylines, die es zu beobachten gilt.

Und das ist auch hier, ich glaube, aber man muss es nicht komplizierter machen, als es ist, weil es sind halt so viele von den prominentesten Namen, auf die man ja auch einfach achten kann. Also Mahomes nach dem Kreuzbandriss, mit einem Backup-Left-Tackle. Josh Simmons fällt ja jetzt tatsächlich aus.

Das heißt, da ist so gleich mal das Thema O-Line, Backup-Left-Tackle gegen diesen Broncos-Pass-Rush, wo ja aber auch ein wichtiger Spieler fehlt, Jonathan Cooper. Deswegen vielleicht neutralisiert sich das ein bisschen. Wie viel laufen die Chiefs? Ich habe mal geguckt. Wir hatten ja letztes Jahr ein Spiel mit Mahomes gegen Denver Woche 11.

Da hatte Kareem Hunt 13 Runs für 59 Yards. Keinen über 15 oder mehr. Wie viel gehen sie auf Kenneth Walker? Wie viel sind sie an das Center? Wie anders fühlen sich diese Offens an? Und Denver in dem Woche-11-Spiel letztes Jahr war gar nicht so aggressiv. Sie haben ihn bei 31 Prozent seiner Dropbacks geblitzt, was für Denver ja eher unter dem Saisonschnitt stattfindet.

Und das wird halt hier gleich die Probe aufs Exempel. Weil was sie viel gemacht haben und wahrscheinlich auch heute Abend machen werden, ist viel Man-Coverage spielen. Worüber haben wir gesprochen bei den Chiefs in der Season-Preview? Ja, Playmaker-Situation. Sind sie da irgendwie besser geworden? Ist ein Cyrus Allen direkt ein Unterschiedsspieler? Oder woher kommt da der Impuls?

Aber das werden die Broncos direkt testen. Und auf der anderen Seite ... Ich bin sehr gespannt drauf, was sie mit Jalen Waddle machen. Ist der eine wirkliche Neuzugang? Ich denke, der wird nicht nur eine tragende Rolle haben, sondern ich glaube, dass der der Nummer 1 Receiver für diese Offense sein wird im Laufe der Saison.

Und dann auf der anderen Seite, was bekommen wir von diesem Chiefs Pass Rush? Mit R. Mason Thomas, mit Peter Woods. Mehr Dynamik drin, aber eine sehr, sehr gute Pass-Blocking-Line. Da will ich sehen, ob sie es schaffen, vielleicht dieses Spiel so ein bisschen Low-Scoring zu halten, damit die eigene Offense dann eventuell das Spiel gewinnen kann.

Ansonsten zwei Sachen habe ich noch. Run-Game, The Broncos. Gibt es da eine Verbesserung und natürlich dann, wenn wir die Defense der Chiefs weiterdenken, Cornerback-Gruppe, Mansoor Delane gegen jetzt diese Offense mit Wardle, mit Pat Bryant, der eine gute Saisonvorbereitung hatte. Das wird direkt auch ein Test eben, wie du gesagt hast, wo diese Defense aktuell steht.

Willi Fantasy in der ersten Woche für dich? Ich habe ehrlich, ich habe tatsächlich noch nicht reingeguckt. Ich weiß aber, dass ich gegen dich auf jeden Fall verloren habe, weil du hattest du hattest Lamar, Henry und noch irgendwen. Montgomery, oder? Montgomery, glaube ich noch. Ich hatte Lamar, Henry Hall mit 18 Punkten, Jefferson mit 26 Punkten, Swift mit 31 Punkten.

Du bist aber halt Winnow, ne? Du musst auch. Hörerliga kann ich dir sagen. Die Jefferson-Investition hat sich auf jeden Fall schon 184 Punkte möchte ich. Es sind halt ein paar mehr als in so einer Standardliga, die auf dem Platz stehen. Hörerliga gewinnst du, das habe ich gesehen, aber gewinne ich auch irgendwie.

Kenneth Walker glaube ich 3 Punkte. Hörerliga gewinne ich, obwohl ich, Marshawn Lloyd mit 3 Punkten, Chris Rodriguez mit 2 Punkten und Colston Loveland mit 0 Punkten. Der hat ein richtig dickes Ei gelegt. Ja, generell ja witzigerweise die prominenten Bears Receiver oder Bears Pass Catcher trotz dieser fast 60 Punkte.

Richtig produktiv war keiner von denen. Ja. So viel dazu. Das war der erste Mondtalk für diese Saison. Wir hören uns am Donnerstag wieder mit der Preview. Mit der klassischen Preview auf Woche zwei. Bis dahin, schöne Woche. Macht's gut, ciao. Ciao, ciao.

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