Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 617

So sind die Seahawks unschlagbar!

Montag, 26. Oktober 2026 · 1 h 07

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Shownotes

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Es ist Montag, der 26. Oktober 2026. Ihr hört eine neue Folge Montalk von Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und mit Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Wir sprechen wie jeden Montag über den NFL-Sonntag. Und das bedeutet Woche 7 in der NFL mit dem ersten Paris-Game der NFL-Geschichte.

Und vielen anderen Spielen, zum Beispiel einem absoluten Top-Spiel, das ein Sunday-Night-Game war. Die Seattle Seahawks, der Superbowl-Champion, der amtierende gegen den vielfachen Superbowl-Champion, die Kansas City Chiefs und ja, es war am Ende kein Contest. Es war ein 20 zu 3 für die Seahawks. Es war ein richtiges Statement.

Von den Seahawks. Es war die Rückkehr vom Superbowl-MVP Kenneth Walker zurück an alte Wirkungsstätte und das hat er sich, glaube ich, anders vorgestellt. Denn die Seahawks-Defense hat dafür gesorgt, dass er vielleicht diesen Wechsel mal kurz bereut hat, weil es war sein schlechtestes Saisonspiel in einer ansonsten sehr, sehr guten Saison. Es war aber auch das schlechteste Spiel von Patrick Mahomes in dieser Saison.

Es war ein sehr, sehr schlechter Auftritt der Chiefs Offense, wie gesagt, gegen eine absolut dominante Defense. Die Chiefs waren nicht einmal in diesem Spiel in der Red Zone. Ich glaube, das sagt schon einiges aus. Das ist crazy. Die waren so ultra-dominant. Hast du nie gegeben in der Mahomes-Ära. Wenn ein Mahomes ein Spiel startet.

Dass die noch nicht in die Red Zone kommen, das hat es noch nie gegeben. Das war wirklich, also es ist auch einiges zusammengekommen. Auf der einen Seite eine nicht so optimale Leistung, weiterhin auch verletzungsbedingte Ausfälle bei den Chiefs, die nicht geholfen haben, aber natürlich eben auch eine extrem gute Defense.

Die Chiefs am Ende mit 213 Total Offensive Yards, nur elf First Downs. Es war eine sehr einseitige Nummer, weil, darüber sprechen wir gleich, die Seahawks Offense dann auch besser als erwartet performt hat. Nur ein Fehler, die Seahawks Offense, kommen wir gleich dazu. Ansonsten, der Rest war gut. Und ja, also du hast schon ein paar Sachen gesagt. Ich meine, du spielst ja natürlich gegen die beste Defense der NFL.

Sprich, du brauchst sowieso schon dein A-Game offensiv, um da den Ball einigermaßen zu bewegen. Und da waren die Chiefs halt aus verschiedenen Gründen weit weg. Das erste Mal dieses Jahr, dass sie den Ball eben nicht laufen konnten, mit dem Run-Game dominieren konnten. Kenneth Walker, 14 Runs für 36 Yards.

Und das lag gar nicht mal an ihm. Also, der hat ja sogar noch einiges kreiert. Der hat sogar noch ein paar Plays dann individuell gemacht. Es waren einfach keine Räume da. Regelmäßig, dass wirklich auch mehrere Verteidiger ihn direkt in der Gap oder kurz nach der Line of Scrimmage attackieren. Das erste Mal aber eben, dass das Run-Game nicht die Basis für die Offense sein kann. Und dann fällt natürlich sofort wieder auf, wie dünn die Chiefs bei den Playmakers sind. Und aber auch hier mit Sternchen dahinter, klar, Rasheer Rice hat nicht gespielt.

Taequann Thornton natürlich auch nicht, der wird ja länger ausfallen. Und gleichzeitig sind das gute Spieler, aber es sind halt auch Roleplayer. Und das ist jetzt keine, wo du sagst, die tragen die Nummer. Und die Seahawks hatten sehr, sehr klar hier keine Angst vor irgendwelchen Playmakers im Passing Game.

Das hat man gemerkt, die Chiefs mussten im Passing Game viel quick gehen, weil sie dann auch noch on top die Offensive-Tackle-Verletzungen hatten auf beiden Seiten, sprich du dann auch noch Protection-mäßig darauf achten musst. Dann konnten sie da nicht viele Räume öffnen für das Run-Game. Dann fehlt dann einer wirklich vertikaler Big-Play-Receiver mit Thornton.

Und dann hast du nichts vertikal im Person-Game, keine Explosivität drin und dann spielst du halt sehr enge Räume gegen diese Defense und das ist super tough und dann stößt dann auch das Run-Game hier an Grenzen. Das hätte wirklich ein quasi perfektes Spiel gebraucht irgendwie von Mahomes, von dieser Off-Mits-to-Fly und da waren sie halt dann aber auch weit davon entfernt.

Ja, weiß ich gar nicht. Also ich fand jetzt nicht, dass die andere Seite so dominant war und ich meine, die hat ja auch einen eklatanten Fehler da noch gemacht, den du gerade schon angedeutet hast. Ich weiß gar nicht, ob es perfekt hätte sein müssen, aber ich finde halt, es kam so gar nichts. Das war halt so weit weg von...

Naja, genau. Dass die Teams irgendwie 17 Punkte machen oder so, da hätte schon viel gut laufen müssen, glaube ich. Ja, also viel mehr als gut gelaufen ist, weil es letztendlich... Ich finde, es gab ein Play gegen Ende des Spiels, das war halt absolut bezeichnend, weil, ja, dir fehlen die Playmaker, aber du hast ja immer noch ein, zwei. Aber wenn die dann halt eben in diesem Spiel nicht so funktionieren, wie eben Kenneth Walker, aber auch Travis Kelsey, der ja ansonsten echt eine gute Saison spielt.

Bei vierter und zehn wirfst du den Ball halt so gerade mal auf Höhe der Line of Scrimmage auf Kelsey und der fällt halt hin. Der hatte jetzt auch nicht seinen besten Tag. Jetzt nicht nur gemessen an diesem Play, aber auch an anderen war das einfach nicht die Top-Leistung und es war halt für mich so weit weg von perfekt. Eine perfekte Leistung ist fast utopisch, sich vorzustellen. Das stimmt, ja.

Ja, wahrscheinlich, ja, vielleicht hast du auch recht, das ist eine fehlerfreie Performance. Hätte es gebraucht, aber die waren halt einfach gar nicht da. In jeder Hinsicht, also eine Sache haben wir jetzt noch gar nicht angesprochen, die haben ja auch noch zwei Field Goals verschossen. Das eine war auch sehr lang, oder? Das eine war 58, genau, das andere dann 45.

Das kann mal daneben gehen. Absolut, aber ist ja ein Problem jetzt bei ihm, er hat, glaube ich, jetzt in fast jedem Spiel mindestens einen verschossen, das ist was, was sich auch so ein bisschen durchzieht. Und dann, also ich wollte Mahomes auch noch ansprechen, weil wir haben jetzt viel drüber geredet, wie viel Prozent zu perfekt hätten sie haben müssen offensiv und wie weit waren sie davon weg.

Ich finde bei all dem, was wir gerade gesagt haben, was ja wirklich auch, das ist ja keine Entschuldigung, sondern das ist ja wichtiger Kontext. Hier fehlen deine Top-2-Receiver oder zwei deiner Top-3-Receiver, Offensive-Line angeschlagen und so weiter. Das spielt natürlich alles eine Rolle, aber Mahomes war ja individuell auch einfach nicht gut in dem Spiel.

Also Seahawks haben ihn letztlich nur einmal gesaggt, aber er stand viel unter Druck, klar. Er hat aber auch Würfel verfehlt. Gleich beim ersten Drive, dritter und zwölf, hat er Kelsey mit einer tiefen Outroad für einen First Down. Der Wurf ist da, den haben wir von Maups auch schon oft gesehen. Er verfehlt den aber deutlich. Er hat gezögert bei einigen Würfen.

Den Interception im zweiten Viertel, klar, kriegt er Druck. Nick and Manwari jagt ihn da aus der Pocket, ist in der Bewegung nach links, aber er legt ihn dann halt zu hoch über Jalen Royals Und der Ball fliegt dann zu Tai Okada dahinter. Einige Ungenauigkeiten, auch was die Accuracy angeht. Bei dem Fumble registriert der nicht, dass da noch ein Verteidiger von hinten angerauscht kommt.

Das ist auch sowas, was wir bei Mahomes eigentlich gewohnt sind, dass er das dann irgendwie noch merkt. Ich fand, für seine Verhältnisse hat er auch wirklich die Defense nicht so gut, nicht so sharp gelesen wie sonst. Was natürlich auch ein Credit an die Seahawks-Defense ist, die diese Momente bei gegnerischen Quarterbacks wahrscheinlich besser kreiert als jede andere Defense in der NFL aktuell. Und nochmal, ich will das richtig geframed haben.

Das waren supertaffe Umstände für immer, alles richtig. Aber er war halt on top zu alledem auch nicht gut. Ja, gibt da noch so eine andere Defense, die zumindest dafür sorgt, dass die Quarterbacks keine Zeit haben, irgendwas zu lesen. Das stimmt, ja. Auf eine andere Art und Weise, aber das ist fair, ja. Also verwirren sie weniger, aber sie tun mehr weh und verbreiten mehr Angst, aber über die spreche ich mal vielleicht später noch kurz.

Ja, und die Seahawks auf der anderen Seite, die Offense, die, wie gesagt, besser gespielt hat, als ich das gedacht hätte. Weil sie vor allem am Boden mehr machen konnten, als ich das erwartet habe. Ohne Zach Charbonnet, der nochmal ausgesetzt hat, aber mit Emmanuel Wilson, der 24 Runs für 100 Yards hatte.

Und, also damit habe ich schon mal eher nicht gerechnet. Ich fand auch, dass die Chiefs da unterperformt haben, gemessen an den Erwartungen. Ein bisschen Tackling-Probleme hatten, die ich so nicht hab kommen sehen. Ich meine, Sam Darnold hatte diese eine klassische Sam Darnold-Horror-Interception, die dann am Ende keine Punkte gekostet hat, weil Harrison Butker dieses lange Fieldgoal daneben gesetzt hat.

Aber sie waren halt vor allem auch mal wieder stark dank JSN. Jackson Smith und Jigba ist so unfassbar gut. Also jeder weiß, wo der Ball im Passing-Game hingehen soll. Sobald Sam Donald einen Dropback hat, sobald die Defense weiß, Pass. Zu 36 Prozent geht der Ball zu JSN. Das ist mit Abstand Platz 1 in Target Share in der NFL.

Also das ist natürlich sowieso schon absurd und absurd. Alles über 30 ist ja eigentlich schon krass. Das ist schon ungewöhnlich. 36 ist krass. Mich würde da wirklich mal die Zahl interessieren, wie viele sind es bei offensichtlichen Passing Downs? Also sagen wir so Zweiter und Acht plus, Dritter und Sechs plus.

Wie viele dieser Targets? Weil gefühlt bei denen ist es, also sehr anekdotisch, Brauchgefühl, aber es fühlt sich an, als wären es irgendwie 60 Prozent, die da zu JSN gehen. Ne, aber ich finde halt so verrückt, jeder weiß, was passieren soll, in vielen Fällen. Und sie bekommt es trotzdem hin, beziehungsweise die Defense bekommt es nicht verteidigt. Das liegt auch daran, dass Sam Donald ein paar richtig gute Bälle drin hatte, also dieser Touchdown-Pass gegen den Blitz, tief an die Sideline, so einen ähnlichen Pass hat er ja kurz danach auch nochmal die Sideline runter.

Die sind dann einfach auch super präzise, aber JSN schafft es sich da auch, die Separation, diesen einen Meter das Separation zu kreieren, dass es halt kein Contested Catch ist, sondern er ihn einfach fangen kann, da wo der Ball runterkommt. Und wenn die Offense des Seahawks diese Baseline vom Run-Game bekommt, nur ein Turnover, nur ein Fehler in einem Spiel, plus diese Defense-Performance, dann wird es für alle Teams in der NFL wieder schwer.

Ja, ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt, weil die Frage habe ich jetzt allein heute auch schon wieder mehrfach auf Social Media gestellt bekommen, auf verschiedenen Kanälen. Warum spielt nicht einfach jede Defense konsequent irgendwie eine Double-Coverage gegen JSN. Oder kommen wir da irgendwann hin, dass wir das kriegen?

Vielleicht kommen wir irgendwann dahin, dass wir es wirklich bei diesen Passing-Situationen, diesen offensichtlichen Passing-Downs mehr noch bekommen. Dass die Fans jetzt versuchen, das zu spielen so ... Aber das, was ja die Seahawks auch so gut machen mit JSN ist, das ist ja kein statischer Receiver.

Und das ist auch kein Receiver, der irgendwie mit drei, vier bestimmten Routes gewinnt oder sowas, sondern sie bewegen den super viel rum, sie lassen den auf allen Ebenen des Feldes attackieren, sie ziehen den natürlich auch viel nach innen, lassen ihn im Slot oder sehr nah an der Formation, wo es auch nicht so leicht ist, den dann zu double.

Wenn du da, also klassische Double-Coverage ist dann so, der Ex-Receiver außen und dann ist der Corner und der Safety drüber. Das gibt's sowieso nicht so häufig in der NFL, muss man auch ehrlicherweise sagen. Und so wie JSN eingesetzt wird, ist es halt nochmal viel, viel schwieriger. Und dann, er ist halt so gut bei diesem Schnell-Separation kreieren, schnell dieses Passfenster öffnen, wo Daniel dann halt die Bälle auch super reinwirft. Und du hast ein paar DeWürfe, was du schon angesprochen.

Warte, ganz kurz, da möchte ich einmal reingrätschen. Weil ich finde, es gibt noch einen Zwischenbereich zwischen in jedem Play doppeln. Und vielleicht dafür sorgen, dass er zumindest keine vorteilhaften Match-Ups bekommt, weil dieses eine Play zum Beispiel, wo er eben nah an der Line steht, im Slot und dann Man-Coverage gegen Lejerius Sneed, so einem richtig klassischen Outside-Corner, 6-1 groß, eher physisch als jetzt super agil und wendig und dann in Man-Coverage und dann läuft halt, also dann versucht er ihn noch zu bumpen an der Line, also versucht Press-Coverage zu spielen, funktioniert nicht.

Und dann ist er halt weg und dann kommt eine Jerry Sneed oder dieser Typ Corner da auch nicht mehr in dieses Play rein. Ich finde, da gibt es schon noch mal was dazwischen. Wir doppeln jetzt in jedem Play und wir haben einfach die falsche Zuteilung und wir kriegen das irgendwie besser hin, dass wir da irgendwie eine bessere Absprache haben, dass er eben nicht in solche vorteilhaften Matchups kommt.

Gerade wenn du schon Mann spielst. Ja, genau. Der Zone ist schwierig. Aber in Mann-Coverage, dass du da dann die richtigen Spieler in den richtigen Momenten oder Situationen hast. Bin ich auch sehr gespannt, ob wir da noch mehr Anpassungen sehen von Defenses. Weil es jetzt wirklich ... Ich finde, es fühlt sich auch noch mal krasser an als letztes Jahr.

Wo ja letztes Jahr auch früh in der Saison viele dieser tiefen Bomben auf JSN, die einfach auch gut freigeschemed waren und wo Playdesigns gegriffen haben. Das waren viele diese Deep Crosser, Post-Routes, wo du einfach gut hinter eine Defense kommen kannst, wenn die Zuteilung nicht 100% passt. Mit Playaction halt da noch dazu. dann kreierst du Räume. Das ist ja dieses Jahr noch mal anders.

JSN ist ja noch viel mehr dieser Motor der Offense. Und dann, ich fand halt Donald, das ist halt dieser schmale Grat irgendwo. Weil ich fand Donald ehrlicherweise nicht schlechter, bis auf ein, zwei Plays halt nicht schlechter als gegen Denver. Weil gegen Denver fand ich auch, dass er viele gute Würfe drin hatte.

Viel gut über die Mitte, decisive im Passingame war. Ich mochte sein Ballplacement im Quickgame. Das sage ich jetzt gerade mit Blick auf gestern und auf das Broncos-Spiel. Gegen Denver hat er dann mehr kritische Turnover und die Defense lässt ein bisschen mehr zu. Und hier hast du halt nur den einen.

Und die Defense lässt nichts zu. Und das ist dann vielleicht halt so wirklich dieser schmale Grad. So eine Interception, ein gröberer Fehler von Donald, kriegen die Seahawks wahrscheinlich kompensiert. Wenn's mehr werden, ab da wird's dann irgendwann haarig. Die Interception sieht auch irgendwie, also das Spacing von den Routes sieht auch irgendwie komisch aus, weil die Seahawks Receiver ja ineinander laufen, da hinten in der Endzone.

Dadurch sind dann aber auch zwei Verteidiger in dem Wurffenster und Daniel darf den erst recht nicht werfen. Das Positive in diesem Spiel hat hier auch ganz klar überwogen. Und das fand ich gegen Denver war auch der Fall. Da verlieren sie es hier, gewinnen sie das Spiel dann deutlich. JSN, um das noch mal kurz zu highlighten, 129 Yards zur Halbzeit.

Mit den beiden Runs, die der noch hatte, 142 Total Yards. Die Chiefs Offense hatte keine 100 zu dem Zeitpunkt. Ist der erste Spieler in der Superbowl-Era mit mindestens 850 Receiving Yards und 8 Touchdowns. Also Receiving Touchdowns über die ersten 7 Spiele einer Saison. Und ja, also Chiefs, Defens. Letztlich haben sie keinen Zugriff auf das bekommen, was du gegen die Seahawks stoppen musst. Und dann reicht es halt nicht, dass du hier und da auch mal ein gutes Play hast. Und man tut die Lane ja auch früh im Spiel ein paar gute Momente.

Später wurde dann ein paar Mal tief geschlagen. Aber das reicht dann halt nicht, wenn du den Seahawks weder JSN halbwegs wegnehmen kannst, noch irgendwie dann das Run-Game sogar nicht limitiert kannst. Genau, das ist der Punkt. Also, wenn du es nicht schaffst, die stärkste Waffe wegzunehmen, dann versuch doch wenigstens, die schlechteste Waffe wegzunehmen.

Weil wir haben gesehen, wie die Seahawks auch struggeln können, wenn sie den Ball eben nicht am Boden bewegen können, was sie häufig nicht konnten oder halt nur zum Teil ... Also, wenn du das nicht gestoppt bekommst, ja, dann wird es schwierig halt. Ja, Chiefs, vielleicht letzter Gedanke. Wir werden über die Chiefs am Donnerstag wieder sprechen.

Die haben, glaube ich, Denver diese Woche. Also, ein sehr wichtiges Spiel. Irgendwie so ein Team, finde ich, sehr leichter Schedule gehabt zum Start. Jetzt alles in allem sahen gut aus. Jetzt mal der erste richtige Dämpfer. Ihr weiß noch nicht so richtig, was ich mit denen mache. Also, gerade weil wir halt offensiv, sobald die halt den Ball nicht laufen können, über exakt die gleichen Themen reden, wie die ganze letzte Saison.

Ja, und du sagst es, also der Schedule war bisher nicht so anspruchsvoll, also außer Broncos Woche 1, aber ansonsten eher Teams, die jetzt vor allem in der Nachbetrachtung, also zu dem Zeitpunkt dachte man noch, die Raiders sind stark, ich glaube die sind mit 3 und 0, sind die ja da reingeritten. Aber dann die Chargers auch, die Dolphins, die Colts.

Und jetzt der erste Test und der ging mal nach hinten los. Aber wie du schon sagst, Rückspiel gegen Denver, Topspiel, beide mit fünf Siegen in der Division, aber die Chiefs mit dem klaren Vorteil, was den Division-Rekord angeht. Stichwort Division-Duell. Das gab es. Und zwar zwischen den Detroit Lions und den Green Bay Packers.

Ich wollte es unbedingt hier nochmal ausführlicher drin haben, ausführlicher besprechen, dieses Spiel. Weil das sieht zwar auf den ersten Blick mit 20 zu 17 für die Lions relativ unspektakulär aus. Ja, enge Spiel, aber ja, jetzt kein Highscoring-Game. Das soll da schon groß passiert sein. Es ist so verdammt viel passiert.

Das war eine, in meinen Augen eine der stressigsten 40-Minuten-Versionen, die ich je von einem Spiel gesehen habe, gefühlt. Ich habe selten so oft stoppen müssen, um mir Notizen zu machen, weil die ganze Zeit irgendwas passiert ist. Weil keine Offense, also es wurde auch schon mal grundsätzlich ein etwas anderes Spiel, als ich erwartet habe.

Keine Offense hat irgendwie Kontrolle in dieses Spiel bekommen. Deswegen war es die ganze Zeit irgendwie so ein unkontrolliertes Hin und Her. Gefühlt waren es entweder Chunk Plays oder Plays, die nichts gebracht haben. Ich weiß nicht, also ich hatte bei den Packers das Gefühl, sie wollten keine Kontrolle reinbringen, so oft wie sie den Ball tief geworfen haben.

Und die Lions konnten keine Kontrolle reinbringen, weil sie den Ball nicht laufen konnten. Die Packers haben wirklich sich in ihrem Deep-Ball-Passing-Game gesuhlt. Die wollten es wirklich erzwingen, da den Ball immer wieder tief anzubringen. Und sie haben einfach, und das war ja ein Spiel aus unserem Tippspiel, du hast gegen die Packers getippt.

Und ich dachte das ganze Spiel eigentlich über, naja, das werden die ja wohl noch gewinnen. Aber die haben so viel liegen gelassen. Wir haben ein Missed-Field-Goal aus kurzer Distanz. Dann gehen sie in der Red-Zone beim vierten Versuch dafür und scheitern kläglich in meinen Augen. Wirklich weiß ich nicht, was sie sich dabei gedacht haben.

Und dann hast du später noch eine Interception bei einem dieser tiefen Bälle in 50-50, also so ein 50-50-Ball in eigentlich ganz gute Coverage. Dann hast du noch ein Missed-Field-Goal relativ spät im Spiel bei 17-17 und das war dann so ein bisschen der Deckel auf dem Ganzen. dann konnten die Lions eben mit dem Field Goal den Sack zumachen. Was für Field Goals.

Also, wir haben jetzt gerade gesagt, hier Chiefs 58 Yards. Die Packers, das erste Field Goal war ja beim ersten Drive, wo sie eigentlich in die Red Zone kommen und das war aus 35 Yards dann. Erst trifft er ja, dann kriegen sie eine Strafe. Dann muss er nochmal, denkst du ja so, okay, 35 Yards, bla bla, daneben.

Und das andere war ja... Ganz kurz, die Strafe hat für mich, die darf da nicht mit reinziehen, weil es war ja kein Längenaspekt. Also, der hatte ja die Länge im Bein, der ist einfach daneben gegangen, also ist doch scheißegal aus welcher Distanz, weil er hat einfach daneben geschossen. Und der andere war ja, und das ist ja eben der Teil von dem, was die Packers alles haben liegen lassen, die Lions haben denen ja so viele Gelegenheiten gegeben, also mit ihren eigenen Turnovern, mit dann dieser Entscheidung von Dan Campbell, an der eigenen 24-Yard-Line, fünf Minuten vor dem Ende, steht 17-17, spielt der Vierter und Eins aus, in einem Spiel, wo sie den Ball nicht laufen können, wo du mal nicht diese Lines offens so hast, sondern was ein defensiv

geprägtes Spiel dann in Summe eher ist. Und die Packers stoppen Gipsen im Backfield, kriegen also den Ball schon kurz vor der Red Zone, machen da nichts draus. Erst weil Jacobs den Ball in der Endzone nicht fangen kann. Kein leichter Catch, aber er hat beide Hände dran und kriegt den nicht kontrolliert.

Und dann schießt er ja hier aus, was waren das dann, auch 30 Yards oder was? Ich glaube, der Einfielgur war 26 Yards, eins war 35 Yards, die er daneben geschossen hat. Das ist ja, in einem Spiel, was du mit drei verlierst, das ist ja völlig verheerend. Das ist halt mein Punkt. Also die... Ich weiß nicht, ob ich sagen würde, die Packers waren am Ende das bessere Team, aber sie hätten halt mehr Punkte eigentlich machen müssen.

Ich glaube, darauf kann man sich einigen, weil wenn du halt sechs relativ leichte Punkte so liegen lässt, dann ja, und dann halt, wie gesagt, in der Red Zone dann dir selber noch ein bisschen ins Bein schießt, ja, dass man beim vierten Versuch dafür geht, aber dann, also nicht mit so einem Play, also das war irgendwie nix und deswegen finde ich, also, wenn wir vor allem über die Packers Offense sprechen, Jacobs war zurück viel besser laufen konnten sie trotzdem nicht, immer noch kein 50-Yard-Rusher in dieser Saison ja stimmt, das war das Thema, ich hab gesagt, was hat er am Ende, weit weg muss er gewesen sein 34, 35, irgendwie sowas keine 40, unter 40 auf jeden Fall naja, ja also war ja ein bisschen erwartbar, dass er,

ein bisschen rusty ist, auch jetzt länger nicht mit dem Team trainiert hat, aber sie haben es ja teilweise auch gar nicht versucht, also wie oft sind die gelaufen? 19 Mal in einem engen Spiel die ganze Zeit Ja, also am Anfang haben sie den Ball ja echt gut bewegt. Opening Drive war ja echt auch okay, bis sie halt das Field Goal verschießen am Ende. Da kann jetzt die Offense dann nicht viel dafür.

Zweiter Drive ist ein 12-Play-74-Jahr-Touchdown-Drive, wobei Love da ehrlicherweise einmal riesiges Interception-Glück hatte. Schon in der Red Zone, wo er ein Screen werfen will und Aiden Hutchinson liest es die ganze Zeit und muss den eigentlich abfangen. Aber da haben halt die Big Plays gegriffen. Einige gute Bälle auch von Love auf Golden früh in dem Spiel. Er hatte den tiefen Crosser auf Savion Williams bei 4th Down, beim Opening Drive.

Sie hatten immer wieder diese Big Plays, die du gerade angesprochen hast. Ich glaube, es ist halt so eine Frage, so ein Henne-Ei-Problem. Sind sie zu sehr auf diese Big Plays fokussiert oder wissen sie, es ist eh das Einzige, was funktioniert. Wir müssen uns darauf fokussieren. Das war mein Eindruck im gestrigen Spiel. Wir können eh nicht laufen.

Wir laufen nicht, was wir können sind tiefe Bälle auf Watson und Golden, dann machen wir doch das und wie gesagt, das ist dann auch sehr sehr effizient wenn es dann funktioniert, aber also effizient ist es in dem Sinne natürlich nur für ein Play dann quasi wie sagt man, ist es dann effektiv, effektiv wenn sie ihn treffen, effizient ist es halt nicht genau, muss man auch dazu sagen ich könnte mir vorstellen, dass die frühen Verletzungen, da auch nochmal weil Matt Fleur mehr in eine andere Richtung gepusht haben, weil die Packers ja nach, ich glaube, vier Plays, Sean Ryan verlieren, ihren Center.

Fünf Plays später, Jacob Mung verlieren, ihren Backup-Center. Dann hatten die nach, ich meine, es war nach zehn Plays, waren die beim dritten Center, der noch nie in der NFL auch nur einen Ball gesnappt hat. Das ist immer gut. John Williams, siebte Rundenpick aus dem letzten Jahr. Aber sind dir schlechte Snaps aufgefallen? Die Snaps fand ich okay, nee, das fand ich in Ordnung. Aber der hat halt noch nie gespielt vorher.

Geschweige, der Center. Wenn du dann den Snap gut hinten bekommst, musst du dann noch die Protection, musst an der Block noch sitzen. Richtig, richtig. Und da haben wir auch wieder mehr. Also er hat gewackelt in Pass-Protection. Jordan Morgan bei dem einen Sack von Aiden Hutchinson total überrumpelt worden.

Travis Glover auf Right Guard hat auch wieder konstant Probleme gehabt. Das war schon viel auch in Summe, wo die Packers ... Wo man irgendwo versteht, wenn LaFleur da draufguckt und sagt, jetzt spielen wir gegen diese Lions-Defense. Sowieso das Beste, was wir machen, sind tiefe Bomben. Vielleicht treffen wir fünf oder sechs und das reicht, um das Spiel zu gewinnen.

Lions letztlich, dann lassen sie nur 17 zu. Klar, mit den zwei Missed Field Goals reden wir dann über 23, wenn die drin sind. Brian Branch, erstes Spiel zurück, direkten Turnover-Gab. Das war die Phase des Spiels, wo ich dann auch wirklich gesagt habe, okay, jetzt übertreiben sie es. Weil das war dieses späte dritte Viertel und dann ins vierte Viertel rein, wo gefühlt wirklich fast jeder Wurf ein Shot war bei den Packers, mit ein paar Ausnahmen.

Der Pick natürlich auch gut, der war dritter und 21, whatever. Tief auf Watson in Double Coverage und Branch fängt den ab. Ich fand die Lions-Defense hat es aber ansonsten relativ okay gemacht, wenn man mal so alles in allem zusammen nimmt. Der Touchdown von Kraft, ich weiß, die lassen zu viel von Titans zu, das ist aber auch irgendwo Pech, weil da sehr viel Traffic ist, Jack Campbell stolpert, fällt hin, das war jetzt kein struktureller Coverage-Bust oder sowas und dann ist Kraft halt wide open.

Love hat natürlich auch zwei, drei Dinger verfehlt, das liegt in der Natur der Sache, wenn du so viele Low-Percentage-Würfe nimmst in so einem Spiel. Wir reden halt dann am Ende immer wieder über das gleiche Thema. Die können sich im Passing-Game nicht viele Fehler leisten. Die müssen fünf, sechs, sieben Big Plays treffen.

Und dann musst du halt auch diese Aggressivität bei 4th Down haben, die sie ja auch dann versucht haben im Laufe des Spiels. Am Ende halt einfach ein Spiel, was aus Packers Sicht echt wehtut, weil du es in der Division eigentlich wirklich hättest gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Ja, und man kann auf der anderen Seite des Balls positiv und negativ über diese Packers-Defense sprechen.

Für mich war es auf jeden Fall die Unit, die mich am meisten überrascht hat, eben dadurch Was wir jetzt schon mehrfach angedeutet haben, weil die Lions eben den Ball nicht so am Boden bewegen konnten. Das war für mich ja so das große Mismatch eigentlich. Die Runoffense der Lions und die Packers Defense gegen den Run. Echt Probleme gehabt teilweise.

Generell rund um die Leinen fand ich sie sehr, sehr stark. Also nah an der Line of Scrimmage, auch gegen den Pass. Viele dieser kurzen Pässe, super schnell getackt, waren immer da, waren nah dran. Und das hat ihnen extrem geholfen, beziehungsweise hat den Lions das Leben sehr, sehr schwer gemacht. Und ich sag, auch hier wäre für die Packers mehr drin gewesen.

Weil zum einen, also sie müssen mindestens eine Interception haben. Goff wirft im vierten Quarter in einem Drive gleich zweimal quasi zum Gegner. Dann lassen sie beide fallen. Und zum anderen haben sie halt mehrfach die Lions mit Strafen, die Lions-Drives mit Strafen am Leben gehalten. Okay, aber da müssen wir, glaub ich, kurz drüber reden. Ja, und das war teilweise nicht ganz nachvollziehbar.

Ich weiß, dass Packers-Fans da heute auch sehr wütend sind. Nicht nur Packers-Fans, hast du McKinney oder so? I don't like the refs right now. I'm not a fan of the refs right now. Ja, ja, ja. Und ihr wisst, dass wir nicht, dass wir selten über Refs irgendwie reden. In dem Spiel war es wieder mal so eins, wo ich schon auch sagen muss, also das war generell ein Spiel, in dem die Refs nicht die beste Figur gemacht haben, aber es gab halt mehrere wirklich kritische Sachen.

Es war einmal diese Unnecessary Roughness gegen Devontae Wyatt, Catch von Amon Ra, geht kurz zu Boden, fällt so auf den Packers-Spieler, steht wieder auf. Ich fand ehrlicherweise auch relativ offensichtlich, der will noch mal loslaufen. Der Wonte Wyatt bringt ihn zu Boden. Es gab keinen Pfiff, soweit ich das, also ich hab keinen gehört und auch im Nachgang keinen Pfiff, haben die Refs nicht gesagt, dass sie gepfiffen hätten.

Dann legt er, dann tackelt Wyatt ihn halt quasi nochmal. Da wird der Ref auch noch getroffen, kriegt irgendwie den Fuß in die Magengegend und wirft dann, während er am Boden legt, die Flagge nach oben. Also es gibt Refs. Wie soll ich das formulieren? Also, die strotzen so sehr von ... Ich kann das nicht sagen, was ich denke. Also, ich sag mal so, die müssen sich so sehr profilieren darüber, dass sie die Macht haben, jetzt eine Strafe auszusprechen.

Wie der da am Boden liegt, wie so ein Käfer auf dem Rücken und dann diese Flagge nach oben wirft, das war so peinlich. Ich denke, weil ... Also, hat er die dann eigentlich dafür geworfen, dass Kontakt mit ihm war? Nein. Nee, nee, er hat sich für Anastasia Roughness geworfen, weil in seinen Augen das Play schon vorbei war.

Und dann aber Wyatt ihn ja noch mal tackled. Und Wyatt hat nach dem Spiel auch darüber gesprochen. Und ich seh seinen Punkt total, weil, das hat er auch gesagt, wenn Amon Ra dann jetzt in die Endzone läuft und die Refs sagen, ja, wir haben ja nicht abgepfiffen, ja, dann bin ich der Depp. Ich muss den doch tacklen, wenn die hier nicht abpfeifen und ich nicht weiß, ob der wirklich down war.

Also wirklich, wie er da auch über die Beine fällt, wo ich mir denke, was machst du denn überhaupt? Warum läufst du denn da so hin? Na gut, das war wirklich ein sehr, sehr unglücklicher Auftritt. Und das ist aber halt, also das ist natürlich ein kritischer Moment im Spiel, weil diese Flagge, es wäre sonst Dritter und Sieben gewesen, diese Flagge gibt den Lions neues First Down und zwei Plays später machen sie dann letztlich den Game-Winning Touchdown. Das war der Touchdown zum 17-14.

Es gab noch eine Ruffing-Strafe gegen Brandon Cox, die ja selbst Tom Brady, Tom Brady, also Quarterback Tom Brady, die in der Übertragung gesagt hat, Das war nichts. Steht da nicht, wieso da eine Flagge geflogen ist. Selber sehr häufig von dieser Strafe profitiert hat. Deswegen, also ich finde, beide Sachen zu erwähnen sind hier wichtig.

Auf der einen Seite, ja, Refs waren wirklich sehr, sehr, muss man sehr kritisch hier sehen in dem Spiel. Und ich glaube auch, es ist fair zu sagen, die Packers hatten hier mehr Pech, was das angeht. Und auf der anderen Seite ist es aber auch halt genauso im gleichen Atemzug relevant. Die Packers haben halt einfach individuell selbst zu viel liegen lassen.

Und das hat sich das Spiel mehr gekostet, als jetzt, wenn wir über die Refs sprechen im Nachgang. Also, selbst laufler hat sich geäußert, Ich würde euch ja erzählen, was ich denke, aber das würde uns nicht helfen. Oh, frei übersetzt. Lions Offense, ich weiß nicht, ob du noch was hattest, was ich fand nur auffällig, hast du eigentlich am Anfang schon gesagt, auch, wie vertikal die Offense war.

Also eben nicht dieses ballkontrollierende Ding, sondern die war ja echt dann St. Brown. Ja, aber weil sie wollten oder weil sie mussten? Das ist halt die Frage. Ich hatte schon den Eindruck, weil sie ja recht früh auch St. Brown vertikal eingesetzt haben, also vertikalär als sonst. Die Jameson-Williams-Plays kamen dann später erst noch mit dazu.

Da hatten wir ja auch drüber gesprochen, dass der doch mehr ein konstanter Bestandteil der Offense sein muss. Hier wieder die zwei Touchdowns. Beide ja nicht Shotplay, sondern dann in der Redzone. Ich fand es aber schon auffällig, dass sie versucht haben, glaube ich, mit dem Passing-Game das ein bisschen mehr zu öffnen.

Was ihnen generell mehr Explosivität natürlich auch gibt. Und vielleicht ja dann auch schrittweise jetzt für die nächsten Wochen ein bisschen mehr Räume im Run-Game öffnet. Weil hier, das war echt, hast du ja auch gesagt, das war echt deutlich schwächer als gedacht. Und muss man auch umgekehrt sagen, nächstes gutes Spiel einfach von der Packers Run-Defense. Also die müssen wir, glaube ich, einfach auch ein bisschen höher stufen in der Wahrnehmung.

Eben trotz der Verletzungen, die wir jetzt auch schon mehrfach thematisiert haben. Die Carolina Panthers haben gegen die Tampa Bay Buccaneers gespielt und das war eine der Überraschungen dieses Spieltags. Nicht nur, weil die Bucs gewinnen, also das war auch schon irgendwo überraschend, aber vor allem das Wie. Und wie hoch.

34, nein, 43 sogar. 43 zu 13, so ist es richtig. Mit Baker Mayfield zurück. Zwar noch mit einem Protective Glove, also mit einem Handschuh, wo der Daumen nicht nach hinten bewegt werden kann, also nicht nach hinten knicken kann. Und ehrlicherweise hat er auch nicht wirklich was mit dem Spiel zu tun. Also, das muss man schon so festhalten, weil die Bucks hatten, wie gesagt, vier und, wieso sag ich denn immer 34, 43 Punkte. Baker Mayfield.

Sechs und... Ich kann keine Zahlen mehr. Adrian, was ist los mit dir? 64. 64 Passing Yards bei elf Passen. Stattdessen hatten die Buccaneers sehr, sehr viele Runs. Fast 50 für 258 Rushing Yards. Die meisten davon Bucky Irving. Und der erste Drive hat uns eigentlich ganz klar gezeigt, in was die... Oder wohin die Reise gehen soll. Der erste Drive, Touchdown Drive der Buccaneers.

Elf Touches von Bucky Irving. Dazu kommen dann eben noch vier Turnover, die die Bugs Defense generiert. Davon einer mit einem Score. Dann trägst du noch einen Extrapunkt zurück für zwei Punkte für die Bugs. Du hast noch von einem Muff-Pun profitiert. Dieses Spiel ging nur in eine Richtung und dieses Spiel war vor allem vorbei, bevor die Panthers überhaupt richtig angekommen sind.

Und selbst das 43-13 ist ja fast noch schmeichelhaft in dem Sinne, weil es war 43-6 für die Bucks, als die Panthers ihre Starter rausgenommen haben. Also das war dann wirklich reine Garbage-Type noch am Ende. Ja, die Bucks sind auch da. Die Bucks sind auch da. Wir haben nicht viel über Tampa Bay gesprochen die letzten Wochen, weil sie natürlich dann mit der Baker Bay-Field-Verletzung und dann ein paar Spiele verloren. Wir hatten eine Story der Woche zu den Bucks, oder?

Nee, irgendwo haben wir über sie gesprochen. Thursday Night Preview hatten wir sie einmal drin, wo sie dann sogar auch gewonnen haben, dann überraschend, gegen die Cowboys. Wir hatten drüber gesprochen eben letzte Woche dieses Spiel gegen Pittsburgh, wo sie die es ja eigentlich fast hatten. Und jetzt stell dir vor, die hätten das auch noch gewonnen. Aber ey, okay, Haken dran. Sie gewinnen das hier, sie haben die Falcons kommende Woche.

Und du bist in dieser Division komplett wieder da. Und also alles, was diese Division angeht, diese Division zu gewinnen, ist komplett wieder on the table. 258 Rushing Yards. Damit hat die Panthers-Defense jetzt die unrühmliche Ehre, dass sie die beiden Spiele in dieser Saison hatte mit den meisten Rushing Yards einer Offense gegen sich. Die Bears in Woche eins und jetzt die Bucks hier.

Die Explosives im Run-Game fast nach Belieben. Am Anfang einige gute Runs nach außen. Ja, Panthers hat da Jalen Phillips gefehlt, das hat man auch früh gemerkt. Und dann richtig viel mit Pull-Blocks, riesige Räume über die Mitte. Bucky Irving immer wieder auch untouched aufs zweite Level. Ja, hinten raus dann auch Sean Tucker noch mit ein paar guten Plays.

Wenn sie Baker Mayfield gebraucht haben, gefühlt waren es zwei Plays, die sie von ihm gebraucht haben in diesem Spiel. Frühe eine Conversion bei Dritter und Zehn, wo er nach rechts aus der Pocket geht, Scramble, Drill. Tess Johnson arbeitet super weiter, kreiert neuen Raum und erfindet den. Und dann später nochmal zum Touchdown. Ehrliche Nummer, auch wieder Tess Johnson, der dann spät im Play noch mitarbeitet.

Sie haben halt wirklich nur eine Handvoll Würfe gebraucht, sieben Completions und der Rest war Defense und Run-Game. Es gab natürlich trotzdem, selbst in so einem klaren Spiel gibt es Knackpunkte. Bevor wir gleich zur Panthers Offense noch kurz kommen können. Muff Punt am Ende des ersten Viertels, kurz vor der eigenen Endzone von den Panthers, aus dem die Bucks ein kurzes Field-Goal machen. Der Strip-Sack dann beim zweiten Drive, den Kalajar Kansi zum Touchdown zurückträgt.

Da steht es dann sehr schnell 17-0. Beim nächsten Drive, Panthers vermeintlich dann da. 50-Jahr-Touchdown auf Darren Waller. Super Wurf auch von Bryce Young. Das ist das, wo die Bucks dann aber den Extrapunkt blocken und den für zwei Punkte zurücktragen. Nächster Drive, Interception Bryce Young. Nicht gut geworfen nach außen, weg vom Receiver, der rutscht dann auch noch so ein bisschen weg, aber ist eh late und nach außen, also so oder so kein guter Wurf, die zweite Interception von Young dann in der zweiten Hälfte auch wieder, nach außen und da sieht er nicht, dass der Verteidiger ihn die ganze Zeit liest und auf die Route noch vorne braked.

Es war mehrfach in diesem Spiel so, dass die Würfe von Bryce Young auch super antizipiert wurden von DBs und diese Würfe nach außen, dass der Verteidiger reingesprungen sind, aber es war halt dann am Ende doch auch 36-6 für die Bucks, so zu irgendeinem Punkt und 22 von den 36 Punkten waren auf Turnover.

Also sprich, da ging halt wirklich gar nichts für Carolina und die Bucks haben alles bestraft. Jetzt hast du ja schon über die Panthers Offense gesprochen. Ein bisschen, ja. Wahnsinnig viel habe ich jetzt hier auch nicht mehr dazu stehen, weil es war halt dieses Bryce Young Spiel, wo wir eigentlich gedacht haben, sowas kriegen wir jetzt erstmal nicht. Also er hat ja ein bisschen mehr Konstanz, finde ich, reinbekommen in sein Spiel.

Diese Art von spielen, die kennen wir von dieser Offense. Das Problem ist ja hier auch noch, Pentas konnten ja in dieser Saison schon häufiger auch eine gewisse Baser mit ihrem Run-Game irgendwie etablieren. Aber das kannst du nicht etablieren, wenn du halt sofort super weit hinten liegst. Was hast du gesagt?

17-0? 17-0 nach drei Drives quasi. Ja, genau. Da läufst du halt nicht mehr viel. Dementsprechend wenig den Ball am Boden bewegen können. Und wenn du dann eben so ein schwaches Spiel von eigentlich allen Beteiligten hast, also vor allem von der O-Line, überhaupt keine gute Protection gehabt. Bryce Young individuell, hast du gerade schon angesprochen, die Interceptions.

Und dann kommt ja auch noch eine schwere Verletzung, leider, leider ausgerechnet bei Taylor Moten mit dazu, der Offensive Tackle, der ja erst gerade wieder von einem Blutgerinnsel zurückgekommen ist nach langer, langer Leidenszeit, der sich das Wadenbein gebrochen hat und also wieder lange ausfallen wird, super, super bitter.

Ja, hat einfach, ich bleibe dabei, es hat einfach gar nichts gestimmt bei den Panthers. Und wie gesagt, das Spiel ging von Anfang an nur in eine Richtung. Ich fand, das war das erste Mal dieses Jahr, dass Young über ein ganzes Spiel sich so richtig offensichtlich krass unwohl in der Pocket gefühlt hat.

Weil selbst in den Spielen, wo sie gegen gute Pass-Rosts und so gespielt haben, war es ja eher so ein positiver Trait, dass er in der Pocket steht. Du hast das Gefühl, er ist komfortabel, er ist ruhig, er findet Receiver, er geht gut über die Mitte. Hier war es wirklich auch so ... Ich hab mir aufgeschrieben den Satz, Ich hatte das Gefühl, das ist das erste Mal, dass eine Defense ihm so das komplette Gefühl fürs Spiel genommen hat in so einer Partie.

Also, dass er die Räume nicht sieht, dass er das Gefühl für die Pocket nicht hat. Und dann gleich beim ersten Drive Barks so in einem ihrer Blitzlooks, droppen dann Verteidiger zurück in Coverage und Young wirft den wahrscheinlich auch ein bisschen predetermined, also hat sich da vorher festgelegt, trotzdem über die Mitte zu McMillan. Der ist aber eigentlich gedoppelt und der Ball ist auch nicht gut platziert.

Das ging dann so weiter. Das Gefühl für die Pocket war extrem wackelig in dem Spiel. Er war auch oft zu statisch, was eigentlich auch nicht typisch für sein Spiel ist. Diese späten Würfe nach außen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Young da die Zone-Coverages der Bucks gut liest. Und aus Bucks Sicht war das echt jetzt eine Fortsetzung von einem wirklich positiven Defense-Trend, wo ich ja früh in der Saison auch dachte, ja, also Todd Bowles hat es irgendwie ein bisschen verloren da.

Und da sind jetzt die letzten Wochen, da muss man wirklich die Meinung auch echt revidieren, die kriegen mit ihrem Blitzing wieder mehr Zugriff, auch weil sie dahinter echt smart sind und Coverages rotieren und die Post-Snap-Sachen wegnehmen. Gerade im Dropback-Passing-Game wirklich auch einen super Zugriff finden.

Und dann kriegen die, sie kriegen sowieso, dann können die Rush aus allen Richtungen bringen, aber sie kriegen gute Snaps von Leuten wie wie Al-Qadim Mohammed oder David Walker auch dieses Jahr. Und all das ja, obwohl Antoine Winfield die letzten drei Spiele überhaupt nicht gespielt hat. Der fehlt ja seit Woche vier.

Klar, komplett gebrauchter Tag aus Panthers Sicht, wenn dann irgendwie halt alles gegen dich läuft, Tordor war in allen Facetten. Aber es war halt auch schon ein Spiel, wo man gesehen hat, was für die Bugs, die ja selber jetzt auch zum Beispiel im EKI-Buka-Offensiv gar nicht hatten hier, was da halt vielleicht doch noch möglich sein kann.

Und deswegen sind die Bugs auch so ein Team, wo du dann immer sagen musst oder immer vorsichtig sein musst mit so Prognosen für Ausverkauf. Weil diese Division, einfach niemand rennt weg mit dieser Division. Das wollte ich gerade sagen. Du hast immer eine Chance. Ja, wenn du da jetzt, lass die Falcons schlagen nächste Woche, da hast du, glaube ich, wahrscheinlich ein Drei-Team-Tie oder sowas an der Spitze dieser Division.

Also es ist generell die erste beziehungsweise die einzige Division, wo kein Team mehr als drei Sieger hat. Da kann zum Beispiel die AFC North nur drüber lachen, wo alle mehr als vier oder mehr haben. Aber ehrlicherweise, die Buccaneers sind jetzt ein Spiel hinter den Falcons und den Panthers und sind auch das einzige innerhalb der Division ungeschlagene Team.

Es gab noch nicht viele Spiele innerhalb der Division, aber die Die Panthers haben schon ein Division-Duell verloren, die Falcons auch. Die Saints haben noch keins gewonnen innerhalb der Division. Dementsprechend, das ist ja auch ein wichtiger Faktor. Ja, total. Das ist komplett offen. Und deswegen, ich meinte ja vor dem Spiel, das ist die letzte Chance, in meinen Augen, die Saison noch mal zu retten.

Weil mit einem Sieg hier in diesem direkten Duell bist du wieder voll im Rennen. Das sehen wir jetzt. In der Niederlage wiederum sähe es ganz anders aus. Und wenn die Panthers jetzt hätten, einen riesen Vorteil. Aber ja, die Bucks sind noch nicht tot. Seien wir ehrlich, acht Siege, neun Siege reichen wahrscheinlich, um die Division zu gewinnen. Ja, leider nichts Neues.

Acht, neun Siege werden den Steelers nicht reichen. Wie gesagt, diese Division alle mit positivem Rekord. Fünf oder vier Siege. Und die Steelers mischen munter mit in der AFC North. Nach dem Sieg gegen die New Orleans Saints 16 zu 10 beim ersten Paris-Game der NFL. Und es war, wie erwartet, nicht schön. Es war kein schönes International Game, was auch bei diesen beiden Teams eigentlich nicht zu erwarten war.

Aber immerhin mit einem der besten Plays der Woche in meinen Augen. Der Aaron Rodgers Run. Der Scramble des 52-Jährigen in einem superwichtigen Moment im vierten Quarter. Und dann noch mit dem First Down Move. Man kann über den Typen sagen, was man will. Und wir sind beide ja auch nicht die größten Fans.

Aber der Typ auf dem Feld hat leider wirklich eine gewisse Aura, wie man so schön sagt. Ja, und der frustrierende Part ist halt hier wirklich bei den Saints, wir reden jede Woche über die gleichen Themen. Ja. Du kannst den Ball nicht laufen und du kannst den Run nicht stoppen. Steelers laufen hier für 148 Yards, kriegen auch immer wieder Explosives, um dieses Quick-Game im Passing-Game zu ergänzen.

Die Saints, 17 Runs, 18 Yards in diesem Spiel. Sieben davon kamen ja sogar noch von Tyler Schack. Also die Running Backs dann zusammengenommen. Kendrick Miller, acht Runs für sechs Yards. Evan Camara, sechs für fünf. Ja, okay, danke für nichts. Und Schack hat den Ball ja auch phasenweise sogar gut verteilt.

Ich fand, früh im Spiel war er auch sharp in seinen Pre-Snap-Reads, hat die Räume richtig identifiziert, hat da die Offense bewegt. Aber dann hast du immer wieder dieses ein negativer Run oder eine Flagge und du bist dauernd in langen Third Downs. und dann ist es sloppy. Ja, Schack hat ja auch einmal Glück gehabt, als TJ Watt ihn sacked und der Ball eigentlich, der den fast wegfummelt.

Das war so die ganz schlechte College-Version von Tyler Schack mit wirklich gar keinem Awareness in der Pocket in dem Moment. Davor auch schon Glück mit einer beinahe Interception gehabt, zum Ende des ersten Drives, wo er den eigentlich zum Andernit-Verteidiger wirft. Nochmal Glück mit einem Fumble kurz vor der Endzone, wo der Ball den Seiten ausfliegt.

Zwei Plays später fumbled Kendrick Miller den Ball eigentlich fast weg an der Goal-Line und ist dann per Review wird's dann zurückgenommen. Also Ball Security auch ein Thema gewesen, wie gesagt, sloppy einfach. Dann hatte Schack seine Interception zum Start in die zweite Hälfte, wo sie den Ball bewegen. Ähnlich wie bei dem Beinahepick in der ersten.

Andernit-Verteidiger cuttet unter die Route und er wirft den trotzdem. Und Steelers, ja, es ist halt, also Pittsburgh Pittsburgh versteht halt, wie sie solche Spiele gewinnen. Das ist einfach so. Früh im Spiel, alles kurz, erst mal wenig Risiko, dann kriegen sie Explosives from Run-Game, sie kriegen zwei, drei Big Plays nach dem Catch.

Sie haben den einen Shot auf DK Metcalf, wo sie ihn mal nach innen ziehen, gegen den Safety tief gehen lassen und Rodgers gibt dir halt zwei, drei Plays spät im Down, dieser Scramble, den du angesprochen hast, unter anderem. Und das kann dann immer noch schnell frustrierend sein, weil die sehr präzise sein müssen, damit sie damit dann auch wirklich, jetzt machen sie 16, aber sagen wir mal 20 Punkte machen können.

Aber wenn sie halt so ein Spiel wie hier kriegen, dann werden die auf diese Art diese Spiele gewinnen und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Ja, wobei ich sage, die Fans sind halt auch einfach wirklich nicht der Maßstab. Ich will die, also ich bin gespannt, wie sie dann aussehen gegen die richtig starken Teams dieser NFL.

Aber darüber brauchen wir jetzt nicht sprechen. Lieber sprechen wir über die Atlanta Falcons, die gegen die San Francisco 49ers gewinnen konnten mit 29 zu 20. Die 49ers halt in diesem Spiel ohne viele, viele Playmaker, ohne Mike Evans allen voran. Und dann zwischenzeitlich ja auch ohne Christian McCaffrey, der so ein bisschen Probleme hatte in diesem Spiel, wenn auch, kam man dann später wieder, aber trotzdem war eine Zeit lang raus.

Und das hat sich dann irgendwann schon bemerkbar gemacht, dass da einfach auch Qualität fehlt. Trotzdem sind sie bis zum Ende eigentlich im Spiel gewesen, beziehungsweise sind noch mal wieder reingekommen. Und dann war es leider eine Interception von Brock Purdy. Zu viel, um die Tür noch mal wieder ganz aufzustoßen in diesem Spiel.

Vier Turnover ist halt zu viel. Vier Turnover für die Niners Offense. Die haben es den Falcons ja wirklich erlaubt, dieses Spiel auch zu drehen. Nachdem San Francisco das Anfangs eigentlich fast, würde ich sagen, kontrolliert hat oder zumindest sehr gut gemacht hat, die haben den Ball ja auch super bewegt. Neun Drives, alle neun waren in der Hälfte der Falcons.

Und du kriegst 20 Punkte daraus. Cheeks could never. Das ist natürlich eine krasse Diskrepanz da auch einfach. Am Anfang wirklich Run-Games auch gut aus, fand ich. Caelan Black hat den langen Touchdown-Run. Spezifisch, finde ich, erste Hälfte sind dir den Ball so gut gelaufen wie kaum eine andere Offense bisher gegen diese Falcons-Defense.

Und am Ende, wie gesagt, die Turnover, die Punkte fehlen dann halt einfach. Du machst aus guten Drives keine Punkte, du hast die Turnover. Ohne Mike Evans, ohne Debo natürlich, wenig Explosivität im Passingame. Purdy wirft zwei blöde Picks. Das war sein schlechtstes Spiel bisher. Man kann es ein Stück weit verstehen durch die Receiver-Situation.

Die Picks darf er trotzdem so nicht werfen. Der Erste, da will er eigentlich den Ball wegwerfen, macht es aber nicht gut. Dadurch kann Jesse Bates ein herausragendes Play da noch machen und den an der Sideline fangen. Und dann spät im Spiel der zweite Pick, wo sie ja immer noch die Chance hatten, das Spiel zu gewinnen mit dem Drive. Das hätte der Game-Winning-Drive sein können.

Dritter und Neun sieht nicht, dass der Linebacker sich von der Line-Of-Scrimmage zurückfallen lässt und wirft genau in das Fenster, wo der Linebacker sich reinbewegt. Falcons Offens war halt wirklich, also, das war ja nicht viel eigentlich. Die sind mal nicht gut gelaufen in dem Spiel. Das war ganz viel Ball schnell raus, Quick-Game. Das hat Pannings auch ganz gut gemacht. Dadurch hatten die Nenners auch nicht viel Zugriff mit dem Pass-Rush.

Aber Pannings hat fast nichts vertikal gemacht. Die eine Completion für 21 Jarts für den Touchdown und sonst alles kurz, dass das hier gereicht hat, obwohl sie den Ball nicht laufen konnten, obwohl sie nicht explosiv waren im Passing Game. Das lag halt zum einen an der Effizienz mit dem Passing Game und zum anderen eben, wie gesagt, an den Turnovern. Also wenn die Neiders hier ein fehlerfreies Spiel abgeliefert hätten, bin ich mir relativ sicher, dass sie das auch noch gewonnen hätten.

Die Cleveland Browns gewinnen mal wieder gegen die Tennessee Titans in dem Fall, die allerdings gut gestartet sind mit Rückenwind nach dem ersten Sieg. Kommen wirklich gut rein, offensiv und defensiv, aber am Ende sind es wieder die Browns. Der fünfte Sieg und der nächste Spieler, von dem wir jetzt individuell keine Fans sind, wo man aber das irgendwann dann auch respektieren muss.

Es ist der fünfte Game-Winning-Drive im vierten Viertel für Deshaun Watson und die Browns. Und das zweite Mal in Folge jetzt, dass André Schmidt das entscheidende Fieldgoal schießt für die Browns. Und die gewinnen einfach weiter und führen weiterhin die AFC North an mit fünf Siegen. Hallo. Ja, ich meine, man fragt sich so ein bisschen, wie oft klappt es noch?

Dann frage ich mich einige Sachen. Ja, also ich meine, in dem Spiel haben sie sich ja sogar wirklich ein schön tiefes Loch erst mal gegraben. Das ist ein Opening Drive-Touchdown der Titans, dann Interception von Watson, dann scoren die Titans und es steht 14-0. Viel Slapstick im zweiten Viertel, wo beide Offensystem den Ball hergegeben haben und am Ende halt die Titans dann, das ist halt dann auch wieder Tennessee, eigentlich kriegst du diesen 14-0-Start, dann gehen die ohne Punkte durch zwei Viertel, und dadurch ist es halt für die Browns auch immer in Reichweite klar, natürlich Browns Defense ist auch sehr gut, das soll ja nicht unter den Tisch fallen.

Ich finde, der wichtigste Punkt hier eigentlich ist, die Browns haben endlich mal was von ihrem Run-Game gekriegt. Das war ja wirklich, also das war ja ganz bitter teilweise auch. Quincy & Judkins zurück, insgesamt 183 Yards am Boden, Season-High für Cleveland. Wenn sie das jetzt regelmäßiger kriegen, mit der defensiven Qualität, die sie haben, mit diesen Turnover-Qualitäten, die sie, äh, nicht Turnover, äh, hier, Comeback-Qualitäten, die sie aktuell haben, ja, dann werden die wahrscheinlich noch ein paar Spiele gewinnen.

Und im Moment, äh, die spielen, ich meine, gegen Pittsburgh kommende Woche. Darüber werden wir ziemlich sicher am Donnerstag dann sprechen, weil im Moment sind die Browns haben ein Team, das einfach Spiele gewinnt. Und das ist ungewohnt, aber hier sind wir. Die Vikings gewinnen auch weiterhin Spiele.

16 zu 10 gegen die Indianapolis Colts, damit weiter ungeschlagen und also ehrlich gesagt, das war genau das Spiel, das ich erwartet habe, beziehungsweise in den. Größtenteils. Vor allem die Colts offensive Seite. Ich habe genau dieses Spiel eigentlich erwartet. Die waren so wahnsinnig überfordert mit diesen Blitzen, mit dem Druck.

Das Einzige, wo man vielleicht ein bisschen enttäuscht sein kann, ist, dass die Vikings Offense selber nicht mehr machen konnte. Da hat man, glaube ich, schon ein bisschen mehr erwartet. Dass man hier vielleicht auch mal so ein ja, auch offensiv ein bisschen mehr bekommt. Dass die Defense halt struggelnde Offenses vor Probleme stellt, das ist nix Neues, aber irgendwann muss von der Offense mal ein bisschen mehr kommen, sonst wird's dann, glaube ich, in den Spielen gegen bessere Teams schwierig.

Ich hab's sogar noch einen Ticken negativer, weil ich ehrlicherweise, ich fand, die hatten einen positiven Trend, mit dem sie in die Bye-Week gegangen sind offensiv. Kyler Murray hat sich gesteigert gehabt die Wochen davor, das sah echt so aus, als würde da was zusammenwachsen. Jetzt kommen sie aus der Bye-Week, wo du ja auch nochmal ein paar Schrauben idealerweise drehen kannst und sind ja so gesund wie noch nie offensiv dieses Jahr.

Und dafür fand ich das dann echt kein gutes Spiel von der Offense. Von Anfang an. Also, was ist dieser erste Drive? Du kriegst hier einen super Opening-Kickoff-Return und dann laufen sie viermal mit Aaron Jones, kriegen keine zehn Yards zusammen und haben Turnover und Downs. Was ist das? Dann haben sie Fieldcall in der Red Zone, Fieldcall knapp außerhalb der Red Zone. Es war sehr zäh.

Kyla fand ich deutlich inkonstanter als in den Spielen vor der Buy, was das Lesen der Defense angeht, was das Ballplacement angeht, was das Timing angeht. Das sah schon mal deutlich besser aus vor zwei, drei Wochen. Ich fand auch, einige der Routes haben komisch gewirkt, so vom Spacing her. Wir hatten ein paar Drops mit dabei.

Kyle hatte einmal Glück bei einem Wurf in die Endzone, der interceptet hätte werden können. Er hatte noch mal einen später, wo er sehr late noch zu Jefferson geht, wo Javaris Ward den fast abfängt. Sehr viel auch dann kurz ins Backfield, schnell in die Flat. Er hatte zwei, drei Highlights auch, hat den langen Scramble bei Third Down ins vierte Viertel.

Der war wichtig. Daraus machen sie den einzigen Touchdown dann draus. Er hat eine Handvoll guter Würfe auch gehabt aus der eigenen Endzone, der vor allem zwei, drei Intermediate auch, die gut waren. Aber Big Picture eben, gerade weil sie gesünder sind, weil sie aus der Beikommen, weil sie gegen eine Colts-Defense spielen, ohne Sorsgartner, die bis in die Saison jetzt mehr oder weniger dahin geht, fand ich das halt schon sehr, sehr dünn. Und am Ende, ja, macht's halt die eigene Defense dann wieder.

Hast du die Blitzzahlen gesehen? Er fragst du mich jede Woche? ich habe sie wieder nicht gesehen, aber es wäre überraschend, wenn es mal unter 60 Prozent wäre. Hm, 85 Prozent. Aber so sah das auch aus. Die Cores haben gar keine Antwort darauf gemacht. Gefühlt, jedes Play, ist übertrieben, ist überspitzt formuliert, aber gefühlt jedes Play ist einer der Rusher an Block durchgekommen.

Ja, ich meine, die Coles hatten 64 net Passing Yards. Was willst du damit machen? Als sie den Ball nochmal gekriegt haben am Ende, und theoretisch ja sogar, dass sie immer noch mit einem Touchdown hätten gewinnen können, wirft Jones den halt straight zum Safety, zu Harrison Smith, der da über der Route sitzt und drauf wartet.

Ja, Vikings 6 und 0 mit 125 erzielten Punkten. Ich glaube, hat seit 1950 nur ein Team geschafft mit so wenig Punkten. Ja, aber es spricht überhaupt nichts dagegen, dass die nicht noch einige mehr gewinnen auf diese Art und Weise. Problem für mich ist, nach meinen Berechnungen vor der Saison dürfen sie noch eins gewinnen.

Also, die haben ja jetzt am Sonntag haben die Detroit. Da werden wir natürlich auch am Donnerstag drauf schauen. Das wird ein anderer Maßstab. Da bin ich sehr gespannt drauf. Lions Offense gegen Vikings Defense. Das wird sehr lecker. Ja, von sehr lecker die Überleitung zu den Dolphins und den Jets wird schwierig.

Hallo, hallo, erster Saisonsieg, hallo. Ja, und das Spiel war ja bekömmlicher, als ich das vielleicht vorher erwartet habe. War wirklich unterhaltsam, 28 zu 25. Es war eigentlich ein Must-Win-Spiel für die Jets und am Ende gewinnt die Dolphins erstes Spiel. Die Jets-Defense war die Enttäuschung dieses Spiels.

Wirklich brutal schwach. Oder, man kann es auch positiv formulieren, die Dolphins Offens sah teilweise wirklich richtig gut aus. Oli Gordon sieht richtig gut aus. Gefühlt immer besser im Verlauf dieser Saison. Je mehr Erfahrung er dazu bekommt und sammelt. Malik Willis auch mal ein gutes Spiel gehabt. Ein paar Receiver sahen gut aus. Allen voran Caleb Douglas, fand ich.

Also, da konnte man schon einiges positiv mitnehmen. Und bei den Jets hat irgendwie vorne und hinten nichts geschwimmt. Also, Garrett Wilson, was hatte er am Ende? Ein Catch? Also, er hatte auf jeden Fall Ewigkeiten. Ich glaube, zwei, aber ja. Ewigkeiten gar kein Target gehabt. Oma Cooper Junior ist auch das zweite Spiel nach seiner Rückkehr brutal, aber das hat dann am Ende nicht ganz gereicht.

Und wie gesagt, ich schieb's auf diese Defense. Das war wirklich enttäuschend. Ja, finde ich auch. Also wir können natürlich drüber reden, musst du Garrett Wilson besser einbinden und kannst du den Ball vielleicht ein bisschen besser laufen als was die hier jetzt gemacht haben. Ohne Brees Hall nochmal.

Richtig. Alles fair und gut. Aber wenn wir, wenn irgendwer einem von uns vorher gesagt hätte, die Jets machen 25 Punkte, hätten wir ja sowas von locker gesagt, ja natürlich gewinnen sie dieses Spiel. Aber ja, Kassieren 28, du hast gesagt, Malik Willis auch mal ein bisschen mehr Explosivität im Passing Game, mehrere Big Plays mit dem Passing Game.

Ist aus Chats Sicht halt, ja, ich will dich immer draufhauen, aber es ist halt das nächste Ding hier, wo ich dann eben sage, Eric Lennon, was gibst du dann diesem Team, wenn du so ein Spiel dann verlierst? Vor allem, wenn du jetzt eine Off-Season-Zeit hattest, dir das irgendwie nochmal alles komplett umzubauen, um zu.

Schrauben, wie du es halt gerne hättest mit den Spielern deiner Wahl, das ist es nicht. Und da stehst du jetzt bei zwei Siegen und die beste Einblendung war, sich einer so eine braune Tüte, wie sie die in den USA halt haben, so eine braune Papiertüte über den Kopf gezogen. Not even against the Jets. Wann dich großartig? Mit so einem traurigen Smiley dann.

Ja, das ist der Zustand der Jets. Die Cincinnati Bengals haben gegen die Baltimore Ravens ein wichtiges Division-Duell gewonnen. Mit 35 zu 13 ohne Lama Jackson, aber die Ravens trotzdem mit einem guten Start eigentlich und einer guten ersten Halbzeit. 13 zu 0 geführt zur Halbzeit. Bei den Bengals ging gar nichts offensiv und das hat sich dann massiv in der zweiten Halbzeit geändert. Vier Touchdown-Pässe von Burrow in der zweiten Halbzeit.

Die Ravens auf der anderen Seite gar keinen Punkt mehr gemacht. Die eine Halbzeit ist 13 zu 0 für das eine Team ausgegangen und die zweite Halbzeit 35 zu 0 für das andere Team. Und das fasst das Spiel eigentlich im Grunde zusammen. Ja, ich glaube, kann ich nicht viel mehr sagen. fünf Touchdown-Drives in Folge dann für die Bengals in der zweiten Hälfte, während dann von den Ravens gar nichts mehr kam.

Ist so ein Spiel, das hatten wir letzte Woche auch schon, das Thema, wenn du Lama Jackson hast, wenn du deine Defense mehr entlasten kannst, wenn du zwei, drei Scoring-Drives mehr hast, dann geht es wahrscheinlich anders aus oder zumindest, hältst du das Spiel länger da, bist du länger kompetitiv. Jetzt hatten wir diese Niederlage gegen Cleveland, wo sie hinten raus nicht mehr viel machen konnten nach einem guten Start mit der Offense.

Jetzt hier ähnlicher Verlauf, nur dass es dann natürlich noch wesentlich deutlicher wird. Bengals Offense super unrund in der ersten Hälfte, ein Ball gar nicht bewegt und dann zweite Hälfte war Burrow auch wirklich weitestgehend perfekt in dem Spiel, also da kannst du nicht viel kritisieren. Ravens brauchen jetzt dringend ein Klamot zurück, weil sonst so langsam musst du in der Division da aufpassen.

Aha, in der Division rutsche ich ganz schnell unten durch aktuell. Die New York Giants führen ihre Division komfortabel an nach dem Sieg in Overtime gegen die Houston Texans mit 27 zu 21. Die J.J. McCarthy Redemption Tour, die wir hier gerade erleben. Gut, es waren bisher ein Spiel und ein Viertel, aber hey. Die waren gut. Die waren gut.

Nach diesem starken Viertel letzte Woche Starter gewesen, direkt gewonnen. Und das gegen halt eine Texans-Defense, wo wir uns aber auch langsam, glaube ich, verabschieden müssen von einer Top-Defense zu sprechen. Oder zumindest uns davon verabschieden müssen, dass wir von denen konstant gute Leistungen bekommen. Weil sie haben die guten Spieler auch gehabt, aber jetzt schon definitiv zu viele, die aussahen wie das gestern.

Und ja, selbst bei den guten Spielen war doch kein wirklich Dominantes dabei, oder? Also das ist ja so, was waren die dominanten Spiele dieses Teams? Also defensiv jetzt gesprochen. Gab's Titans von mir aus, okay. Aber wie viel Gewicht geben wir dem? Stattdessen, die kriegen halt regelmäßig roundabout 30 Punkte.

36 von den Bills, 34 von den Cowboys, 31 von den Jaguars, hier jetzt 27 von den Giants. 20 gegen eine eigentlich gute Bengals-Offense und 19 von den Codes. Auch nicht gut. Ja, aber die darfst du nicht unterschlagen. Hier um die 30 Punkte ist. Also ich wollte diese Zahl mal so rauszugreifen, weil die ja letztes Jahr überhaupt keine 30 zugelassen haben. Ja, ja.

Und dieses Jahr alle zwei Wochen hast du so ein Spiel. Das war wahrscheinlich McCarthy's bestes NFL-Spiel bislang. Ich glaube, das ist kein... Was über vier Viertel ging, ja. Da waren ja wirklich ein paar Monsterwürfe dabei. Wir werden am Donnerstag ausführlicher über McCarthy und die Giants sprechen.

Deswegen ein bisschen verkürzt hier. Aber das war schon überraschend zu sehen, wie der hier wie der hier mit auch so einem Selbstvertrauen, der da auch gespielt hat. Und ja, Texans Defense, massiv Enttäuschung. Auch so Sachen wie teilweise Coverage Busts immer wieder in der Secondary, teilweise Tackling-Probleme in der Secondary.

Das war das beste Spiel einer Offense nach EPA pro designtem Run, also Quarterback, Scrabbles und sowas ausgeklammert, gegen eine Texans Defense in der Demiko-Rhyans-Era. Und ich meine, was würde das besser versinnbildlichen als dieser Overtime-Drive? Texans gehen 3-and-out, Giants kriegen den Ball, 42-Yard-Run Skaddeboe, 30-Yard-Touchdown-Run Singletary und ciao, Game Over.

Das ist ja unfassbar, wie sie das dann da hinten auch so auch noch verlieren. Houston wirklich enttäuscht und jetzt, wir haben jetzt gerade gesagt, hier über Teams, die den Anschluss verlieren und so, die stehen halt 2 und 5, die Texans jetzt. Wir dachten ja so, nach diesem Jaguars-Spiel, Turnaround, jetzt schlägst du die Giants, die Welt sieht anders aus und jetzt bist du 2 und 5 und, also ich sag mal so, Wildcard in der AFC, das wird eher nichts.

Jetzt musst du halt hoffen, dass du irgendwie die Jaguars noch ... Ich wollte gerade sagen, also innerhalb der Division, aber die Jaguars sind auch schon einige Spiele vor. Also zwei, um genau zu sein, aber ... Und haben eins weniger. Ja, das wird schwierig für die Texans und die Giants. Wie gesagt, zwei Spiele, zwei Siege vor allen anderen Teams.

Gut, die Cowboys dürfen noch. Beziehungsweise beide dürfen noch, Cowboys und Eagles. Aber werden nicht beide ein Spiel gewinnen, würde ich behaupten. Die Denver Broncos haben aber ein Spiel gewonnen gegen die Cardinals. Deutlich, das ist das Spiel diese Woche, von dem ich noch nichts gesehen habe. Außer einen langen Run von Bo Nix.

Habe ich 30 zu 16 schon gesagt? 30 zu 16 auf jeden Fall am Ende das Ergebnis. Viel mehr habe ich von dem Spiel ehrlicherweise auch noch nicht gesehen. Was ich aber gesehen habe, ist, dass bei diesem Run zum einen war es der schnellste Quarterback-Scramble der Next-Gen-Stats-Era. Das schon mal. Ja, ist krass, gell? Habe ich auch nicht gedacht. Nein, das ist da sage ich fake.

Naja, aber musst du dir überlegen. Lama Jackson spielt in dieser Liga seit der Next-Gen-Error. Aber wie oft hast du Quarterback-Scrambles, wo der Quarterback 60 Yards freie Wiese vor sich hat? Weil nämlich die andere Stat, kein Verteidiger bei diesem Run war näher als vier Yards an ihm dran. Ja, ja. Das war wirklich, also ganz am Ende. Aber da war er, glaube ich, schon in der Endzone. Da kam dann der erste Verteidiger.

Ja, vielleicht ist die Einschränkung Scramble, weil Jaden Daniels ist wahnsinnig schnell. Aber Jackson ist schnell. Das ist ganz klar, bei Design-Runs. Und wenn es ein Design-Runs wäre. Nee, genau, bei Scrabbles. Aaron Rodgers war gestern schneller. Mit seinen 78 Jahren, meinst du? Ey, er sah mobiler aus, also viel mobiler als Kirk Cousins und Matthew Stafford zusammen.

Das ist korrekt, das gebe ich dir. Kirk Cousins sah so langsam aus, oh mein Gott, aber über den sprechen wir gleich. Also ja, ich meine, es ist ein total unspektakulärer Spiel, auch nach allem, was ich bisher vor diesem Spiel aufgeschnappt habe, weil einfach, ja, Denver dann, es war lange, wie halt Brokers Spiele sind, war es halt low scoring eng und dann hinten rausziehen sie halt.

Ja, und sie scornen mit einem Quarterback-Scramble, einem langen After-the-Catch-Run, nach einem Screen von A.J. Harvey. Also es klingt alles sehr nach Peak-Bronkos und Peak-Cardinals-Defense. Die Rams gewinnen gegen die Las Vegas Raiders 35 zu 21. Es ist same, same, but different von den Raiders. Die Defense kann nicht tacklen, die Offense kann nicht laufen.

Und damit war man am Ende, auch wenn es dann hinten raus ist, gar nicht ... Also, das war ein deutlicheres Spiel, als am Ende das Scoreboard aussagt. So war es ein netter Aufbaugegner für die Rams. Wir wollten ja von den Rams ein Spiel sehen, in dem sie immer wieder mehr kontrollieren. Ja. Gegen ein Raiders-Team, das zumindest ja jetzt gegen andere gute Teams auch gezeigt hat, Bills, Chiefs, dass sie in Highscoring-Games mitgehen können.

Und der Schlüssel dafür war halt wirklich das Run-Game. Vor allem ohne Devante Adams und genau das haben sie gemacht. Das war ein Spiel, das die Rams von Anfang an mit dem Run-Game, dem kurzen Play-Action-Passing-Game aus 13-Personnel diktiert haben. Riesige Gaps frei geblockt. Ganz häufig die Tidans und Puka Nakua kurz in die Flats bei Play-Action. Zwei Touchdowns zu Davis Allen.

Beide via Play-Action über Trayden Stooks, den Rookie, der jeweils zu aggressiv nach vorne geht und dann dahinter geht das Passfenster auf. Stafford hat ein, zwei Dinger tief überworfen, aber es war wirklich, das Run-Game gibt ihnen die Stabilität. Stafford in erster Linie muss der Ballverteiler sein.

Und das auf verschiedene Arten, weil in der ersten Hälfte waren sie damit komplett dominant, haben gemacht, was sie wollten. In der zweiten Hälfte gab es halt diese kurze Phase, in der die Raiders nochmal einen Fuß in die Tür kriegen, auch weil die Raiders Turnover da drin haben. Genau, und weil die Raiders ja komplett aufs Gaspedal gestiegen sind.

Also du hast den Fake Punt, du spielst gefühlt jedes Fourth Down aus. Mussten sie, klar. Und dann halt Fumble von Kyron Williams, Interception von Stafford, die aber nicht auf ihn ging, sondern auf Kobe Parkinson. In der Phase, dann haben die Rams eben wieder mit dem Run-Game sich die Spielkontrolle zurückgeholt. Und das fand ich auf jeden Fall positiv aus Rams-Sicht.

Und aus Raiders Sicht, ja, hast du schon gesagt, besorgniserregender Trend einfach ist dieses Run-Game, wo nichts kommt, Ashton Gent, die acht Runs für 15 Yards. Ein anderer besorgniserregender Trend ist ein bisschen jünger in der Vergangenheit, aber setzt sich auch so ein bisschen fort, weil wir hatten letzte Woche das Thema, die Bills und wie die Brock-Bowers gespielt haben, eben wirklich als Receiver de facto, haben wir hier auch immer wieder gesehen.

Und ich meine, am Ende, ich weiß, dann stehen sechs Catches für 73 Yards und das ist okay. Aber ganz viel davon war spät im Spiel und die Raiders haben wieder lange, lange, lange gebraucht, um ihn einzubinden. Dieses Mal auch Merkel-Meyer nicht so eingebunden gekriegt, wie letzte Woche. Dafür Jenty vertikal im Passing-Game.

Hat er ein paar Plays gemacht, den Touchdown in den Tiefen auch. Ja, am Ende die Raiders hier auch dann noch weißen, viele Fehler, zu viele Gelegenheiten ungenutzt gelassen, Field Goal verschossen, Turnover und Downs. Wenn du halt kein Run-Game hast und sie dann die Tidends nicht ins Spiel kriegen, dann hat die Offense halt auch nicht mehr viel.

Ja, also Jenty wieder unter zwei Yards pro Carry. Viele Plays, wo ich sage, hat er auch keine Chance, kriegt den Ball, kommt sofort einer durch die Mitte durch. Es waren am Ende acht für 15 Yards. Und Mike Washington sieht zwar im Boxscore besser aus mit sechs für 27, ja, aber 21 sind ein langer Run.

Ein langer, ja. Und fünf für sechs. Also das ist dann der Rest. Wir sprechen noch kurz über das Monday-Night-Game. Wichtige Spiele, vor allem für die beteiligten Teams und könnte auch ein unterhaltsames Spiel werden. Die Dallas Cowboys spielen gegen die Philadelphia Eagles und wir sprechen hier über zwei Teams, die gar nicht mal so gut in Form sind.

Beide stehen 2 und 4, die Cowboys haben zweimal zuletzt verloren, zuletzt gegen die Packers und die Eagles haben viermal in Folge verloren, zuletzt gegen die Panthers. Und eigentlich würde ich sagen, die Dallas Offense trifft hier auf eine, ja, nicht so überzeugende Eagles-Defense bislang in dieser Saison, aber die Offense, zuletzt enttäuschend gewesen und die Eagles-Defense auf der anderen Seite hat sich ja zumindest gefangen.

Auf der anderen Seite Schwäche gegen Schwäche, weil die Eagles ohne Jalen Hurts, der verletzungsbedingt raus ist und man muss da auch noch abwarten, kann Second Barkley spielen, kann Lenton Dickerson spielen, beide noch fraglich, dementsprechend wahrscheinlich auch wieder ohne gute Leinen, also ein sehr schwierig vorherzusagenes Spiel, also.

Im Grunde ist ja alles möglich und wie gesagt, wichtiges Spiel für beide Teams, ich hab's grad angesprochen, die Giants sind zwei voraus. Ja, also bei den Eagles glaube ich machen wir alle so ein bisschen den Haken dran, haben wir ja irgendwie vor zwei, drei Wochen schon und das ist nicht besser geworden seitdem. Ja.

Klar, aber das ist so die letzte Chance, um da nochmal sich zurückzumelden und aus Cowboys Sicht halt dieses, ja, die Division, du wirst jetzt wahrscheinlich keine 13 Siege brauchen für die Division, aber an irgendeinem Punkt musst du halt schon auffassen, dass dir die Giants nicht weglaufen da. Also ich hab's jetzt gerade so offen formuliert, weil natürlich Cowboys sind favorisiert und auch vollkommen zu Recht mit viereinhalb Punkten bei den Buchmachern, das seh ich auch alles, aber das ist ja, Also das ist ja eine richtige Falle, weil es war jetzt nicht so überzeugend, klar, die Eagles mit Backup-Quarterback, wir haben schon häufig gesehen, dass dann so eine Überraschung dann auch mal vom Laster fällt,

das ist in meinen Augen ein absoluter Pflichtsieg für die Cowboys, das will ich nur unterstreichen. Vor allem ja, also Backup-Quarterback, aber vor allem ja auch so eine Situation hier, wenn wir jetzt mal das nehmen, was wir die letzten zwei Wochen von der Cowboys-Offense gekriegt haben. Okay, gib mir ein Over-Under. Wie viele Punkte machen die denn hier überhaupt gegen eine wieder gute Eagles-Defense jetzt an dem Punkt? Also, machen die überhaupt 20 Punkte?

Ja, das ist halt die große Frage, weil zuletzt haben sie es nicht gemacht, ne? Genau, und deswegen kannst du es hier eigentlich auch erstmal nicht erwarten. Und dann reichen ja für den Eagles vielleicht irgendwie drei gute, vier gute Drives offensiv. Das ist ja natürlich die Gefahr für Dallas hier. Das Problem für die Eagles ist, also, Landon Dickerson hat am Samstag voll trainiert.

Das heißt, der hat eine sehr reelle Chance zumindest zu spielen. Aber neben Jalen Hurts, Dontavian Wicks Knöchelverletzung raus. Und Devonta Smith hat eine Oberschenkelverletzung, wird heute auf keinen Fall spielen. Der Reese Cooper-Season. Ja, ist wirklich so. Da gibt es schon Berichte, dass Devonta Smith vielleicht sogar länger fehlen könnte.

Und jetzt kommt Barkley zwar zurück, aber es ist ja nicht so, dass sie jetzt in den ersten Wochen der Saison mit ihm den Ball irgendwie toll gelaufen wären. Also, natürlich ist der ein Upgrade im Backfield und hoffentlich laufen sie für mehr als 35 Yards wie letzte Woche gegen die Panthers. Aber ich glaube halt, also mein Take zur Cowboys Run-Defense ist so ein bisschen, gegen schwache Rushing-Offenses kriegen sie es auch gut gestoppt.

Haben wir gegen Houston gesehen, haben wir gegen die Packers gesehen. Und aus Eagles Sicht befürchte ich halt so ein bisschen, dass sie aktuell auch in diese Gruppe fallen. Und dann weiß ich halt nicht, wie viel sie am Boden machen können. Aber klar, der Charme dieses Matchups ist, reichen den Eagles drei, vier gute Drives, um das Ding zu gewinnen. Genau.

Und der Charme existiert, finde ich, in meinen Augen, weil, ja, also, ich könnte mir schon vorstellen, der Reese Cooper hatte hier und da schon Big Plays. Ja, mit Jalen Hurts, da müssen wir abwarten, was McKee da rausholen kann. Vielleicht kriegen wir auch mal Kyle M im Spiel. Vielleicht, ja. Also, ich hoffe, wir kriegen auf jeden Fall kein erneutes das 49 Tanner McKee Dropbacks Spiel, weil das ist glaube ich keine Winning-Formel für die Eagles.

Also um die Cowboys Offense hier auch nochmal in zwei Sätzen aufzugreifen, ich glaube halt, wenn die so wie die aktuell spielen, dass es der Eagles Defense nicht so schwer fällt, zumindest mal schematisch da einen Zugriff zu finden, weil die Cowboys halt wirklich super eindimensional sind, können den Ball nicht laufen, ist ganz viel Dropback, Passing Game und unser Quarterback und die beiden Receiver müssen das irgendwie regeln und das ist halt die letzten Wochen echt mehrfach schiefgegangen und Und deswegen.

Ich will es erst mal sehen von den Cowboys wieder, dass die Offensiven uns ein besseres Spiel anbieten. Das werden wir dann heute Nacht sehen, Monday Night Game. Wir hören uns wieder am Donnerstag mit unserer Preview auf Woche 8. Das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Schöne Woche euch, kommt gut rein. Bis denn, ciao. Ciao, ciao.

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