
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 613
Was ist denn da passiert?
Montag, 12. Oktober 2026 · 1 h 09
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Down, Set, Moantalk mit Adrian Franke und Christoph Kröger. Ja, schönen Montag. 12. Oktober 2026. Ihr hört eine neue Folge Montag von Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL. Mit mir, Christoph Kröger und natürlich mit Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Und wir schauen zurück auf Woche 5 in der NFL. Auf die gestrigen Spiele in der NFL. und das, also war eine wilde Woche.
Ich weiß nicht, ob ich irgendwann mal schon so viele schlechte Coaching-Entscheidungen. Spieler-Entscheidungen, Fuck-Ups, Fumbles, unfassbar viele Fumbles gefühlt. Ich weiß nicht, ich hab keine Zahl gelesen oder so. Gefühlt waren es einfach unzählige Fumbles. Also bei manchen Spielen hat das Wetter auch irgendwie eine Rolle gespielt, war sehr nass.
Da kann das schon häufiger passieren, aber wirklich überall Fumbles. Ja, das war eine kuriose Woche auf jeden Fall jetzt schon. Also die hat sich auch komisch angefühlt, weil ich weiß nicht, wie es dir ging. Ich fand im frühen Slot, ich gucke ja immer, ich bin ja dann schon bei RTL natürlich, weil ich danach dann für meine Sendung mich vorbereite, aber ich schaue immer ein Einzelspiel, aber wir haben natürlich da überall Bildschirme an der Wand und so weiter, da läuft dann Red Zone und Konferenz und alles mögliche.
Und ich hatte da schon so den Eindruck, ich habe Vikings Saints live geguckt, einzeln, und habe halt so neben mir die Konferenz sehen und das lief ja recht schnell durch, aber so bei jedem Spiel hatte ich den Eindruck, irgendwie ein bisschen zäh. Irgendwie so, naja, okay, jetzt die Texans ziehen über die Teile.
Weiß ich gar nicht. Zäh fand ich es jetzt nicht. Aber dann fand ich. Auf einen Schlag haben mehrere Teams angefangen, richtig, richtig gut zu punkten. Und das, was du gerade gesagt hast, eben hinten raus dann, wie einige dieser Spiele geendet sind, das ist ja, und das fing ja direkt an mit dem London-Game, das eigentlich, da waren echt einige bekloppte Sachen dabei.
Aber haben nicht die Patriots schon zur Halbzeit herausgefunden? Das war das eine Spiel, genau. Die Packers auch? Nee, die Packers waren später. Den Eindruck hatte ich gar nicht. Für mich war es einfach ein unglaublich sloppiger Spieltag. Nennt man das, glaube ich. Bevor wir über die Spiele sprechen, müssen wir aber auch noch über eine News sprechen.
Wo man offensichtlich versucht hat, ist so ein bisschen, also das Timing war schon sehr auffällig, dass es, ich weiß nicht, ob man versucht, es irgendwie so ein bisschen untergehen zu lassen, aber es kam halt einfach perfekt zu den Spielen, die News, dass Marvin Harrison Jr., White Receiver, der Cardinals, von den Cardinals getradet wird, wie das auch zu erwarten war, ich meine nur das Timing, und zwar zu den Houston Texans.
Ja, aber hast du das Timing mitgekriegt, warum das, wie das rauskam? Ja, so halb, aber ich hab mich vor allem auf die Spiele dann konzentriert. Ich hab versucht, so nebenbei ein bisschen zu ... Aber trotzdem, das war irgendwie weird. Es war ja so, also ja, weil es gab ja ... Okay, es hieß ja die ganze Zeit, der wird getradet.
Ja. So, ist nur noch offen, wohin. Dann kamen schon Gerüchte mit Houston. Meine Vermutung war, ehrlicherweise, die Texans wollten einfach nur sichergehen, dass sie dieses Spiel gegen die Titans gewinnen und dann den Trade fix machen. Das wäre einleuchtender gewesen, ja. Genau, und dann war ja aber, war es ja eben so, dass dann sie gewinnen dieses Spiel gegen die Titans.
Bei der PK nach dem Spiel Demiko Ryans, Head Coach, gibt seine normale PK. Und mehr oder weniger der letzte Satz, den er sagt, ist so, ah ja, ihr wollt es ja wahrscheinlich wissen und so, ja, wir haben für Marvin Harrison getradet, ciao. So ist das. Das war die Verkündung dieses Trades. Also das war kein offizielles Statement von irgendwie hier Team, was weiß ich. Ach so.
Deswegen kam das so randomly da raus. Stimmt, ja. Dass er getradet wird, das wussten wir schon vorher, das wurde ja schon am Freitag, glaube ich, fix vermeldet, nur eben noch offen, wohin. Es sind die Texans, es ist ein Zweitrunden-Pick und ein Sechstrunden-Pick im kommenden Draft. Siebtrunden-Pick geht noch zurück zu den Texans, also im Prinzip ein Late-Round-Pick-Tausch und dann vor allem aber der Zweitrunden-Pick.
Ich würde sagen, ich weiß nicht, findest du, ich finde das immer noch ein solider Preis für Arizona, gemessen an Harrisons bisheriger NFL-Karriere. Solide finde ich gut. Ich war überrascht, dass sie noch so viel bekommen, ja. Tendenziell auch mein Eindruck. Und ich glaube, hier können mehrere Dinge wahr sein. Weil ja, es ist gut möglich, dass Marvin Harrison eines der Konsens-No-Brainer-College-Prospects der letzten zehn Jahre, dass der einen Tapetenwechsel braucht.
Es ist definitiv wahr, dass er nicht der Receiver ist, den man sich pre-draft erhofft hat. Ich glaube, das kann man so sagen, also sowohl qualitativ als auch was die Rolle angeht, weil das, was er im College gut gemacht hat, dieser vertikale Outside Receiver, das hat sich nicht auf die NFL übertragen, er ist nicht schnell genug dafür, er ist auch nicht physisch genug dafür am Catchpoint für diese vertikale Outside Rolle in der NFL.
Und dann ist eben die Frage, was machst du mit dem? Also ich glaube, seine Rolle in der NFL ist besser als Target bei horizontalen Routes, Crosser über die Mitte, solche Sachen. Spezifisch die Cardinals haben da halt zwei Leute, die das besser machen, wenn nicht sogar drei Leute, die das besser machen als er.
Weil also gerade natürlich Wilson und McBride, die tougher sind am Catchpoint, die dynamischer sind mit dem Ball in der Hand. Und dann sprechen wir halt über eine sehr, sehr, sehr spezifische Rolle für Marvin Harrison. Dritter Punkt, der auch gleichzeitig wahr sein kann vielleicht ist Houston nicht nur der Tapetenwechsel, sondern der ideale Spot für ihn, den er braucht, weil er hat mit CJ Stroud im College gespielt die zwei kennen sich, und Houston hat ja diese Outside-Ex-Receiver-Rolle mit Nico Collins, die haben sie ja sehr, sehr gut besetzt das heißt, Marvin Harrison kann wirklich so mehr diese klassische Nummer 2 sein die wiederum sie jetzt ohne Higgins nicht so besetzt haben, und das ist glaube ich dann mehr das, wo er auch reinpasst, weil dieser Nummer
1 Alpha, Outside Receiver. Ich glaube, das ist nicht das, was er in der NFL sein kann. Und das muss er bei den Texans aber eben auch nicht. Ja, also das Match ist auf jeden Fall ... Also das kann ich mir schon sehr gut vorstellen und vor allem ist es, ich hatte ja in unserem Bonus-Q&A so ein bisschen scherzhaft gesagt, am Ende landet er irgendwo bei einem Team.
Wo es einfach vielleicht dann nicht so den Impact haben kann. Hier kommt er ja zu einem Team, die einen extremen Need auf dieser Position hatten, wie du es gerade schon beschrieben hast. Wo aber ja auch, also klar, ob diese Saison noch zu retten ist, das werden wir sehen. Sie haben gestern damit angefangen und Marvin Harrison wird, das ist ein Upgrade.
Selbst wenn er auf einem ähnlichen Niveau weiterspielt, wäre es trotzdem immer noch ein Upgrade zu der Receiver-Situation, die sie die letzten Wochen hatten. Das, was man sich ja vor der Saison von Higgins erhofft hat, dieses Jahr, der hat sich ja verletzt in der Saisonvorbereitung, das kann Marvin Harrison dir, glaube ich, auch geben. Ja, das glaube ich auch.
Also, es ist natürlich jetzt, er wird sehr, sehr negativ betrachtet. Es ist ja nicht so, dass er durch die Bank einfach schlecht gespielt hat. Es war ja sehr phasenweise. Er hatte auch Spiele, wo er besser aussah. Er hatte einzelne Plays, wo er überragend aussah, muss man sagen. Leider zu viele, wo es nicht der Fall war. Also, es ist nicht so, dass er.
Ich finde den zweiten Rundenpick trotzdem relativ teuer, aber ich glaube, man kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass da, dass er mit einem Tapetenwechsel vielleicht auch in Sachen Mindset vielleicht auch nochmal auf eine andere Spur kommt. Weil das hat man auch gemerkt in Arizona. Am Ende war das schon auch...
Er war halt einfach auch nicht so prominent, wie er es sich vorgestellt hat. Idealerweise willst du von einem Top-5-Pick mit den Vorschusslorbeeren, dass er sich diese Rolle erarbeitet. Dass er sich das dann selber holt. Das ist nicht passiert aber ja, man hat es auch schon gemerkt, auch von Jahr zu Jahr wir sind jetzt in Jahr 3 mit ihm in der NFL im ersten Jahr, das war sein bestes Jahr, so da sah er am besten aus und dann ging seine Rolle schrittweise runter klar, Quarterback-Situation, dann kam noch dazu in Arizona, und jetzt war es wirklich auch so an einem Punkt, wo du auch schon also muss man auch fairerweise sagen, einfach zu viel Tape von ihm, wo er routes so halbherzig läuft oder als Blocker
jetzt nicht den Effort zeigt den du dann sehen willst und dann ist es vielleicht das Beste für beide Seiten, So, Adrian, wir haben uns am Ende nicht geeinigt, mit was wir anfangen, aber da ich hier die Moderation mache, fangen wir mit dem Sunday Night Game an, um in den Sonntag zu starten. Ist okay, Christoph Monk, alles gut.
Ja, Sunday Night Game, das ist chronologisch das, was als erstes hier drankommen muss, logischerweise. Ja, natürlich. Atlanta Falcons gegen Baltimore Ravens. Und wir haben uns das so ein bisschen offen gehalten, inwiefern wir darüber sprechen, wenn das jetzt ein eindeutiger Sieg der Falcons gegen die Ravens mit Backup-Quarterback mit Tyler Huntley wird, dann kann man das vielleicht schneller abhaken.
Wurde es aber nicht. Es war das dritte Falcons-Primetime-Spiel in Folge, aber nicht der dritte Sieg in Folge. Sie haben verloren gegen Tyler Huntley. Und zwar erst in Overtime mit 30 zu 23. Das ist besonders bitter, wenn man bedenkt, dass sie fast das gesamte Spiel eigentlich geführt haben. Nur ganz am Anfang kurz mal nicht und ganz am Ende nicht.
Und Stichwort weirder Spieltag, weirde Spiele, das war auch irgendwie weird, weil beide Offenses massiv inkonstant. Beide hatten so Phasen, wo sie den Ball easy bewegen konnten, dann aber auch wieder Phasen, wo gar nichts ging. Am Ende war es vor allem die Falcons-Defens, die nicht gehalten hat. Und das würde ich auch schon sagen, war der entscheidende Faktor in diesem Spiel, dass sie einfach zu viele Plays vor allem, Big Plays vor allem am Boden zugelassen haben.
Weil ganz ehrlich, die Ravens haben mit Tyler Huntley das von Anfang an, er hat es am Ende gut gemacht, aber von Anfang an relativ konservativ gespielt. Und die Falcons haben das einfach nicht so annehmen können, wie man es hätte annehmen müssen und haben sehr viel vor allem eben am Boden zugelassen.
Deswegen das, was du gerade gesagt hast, bei Baltimore ist es ja komplett, das ist ja leicht zu erklären, warum diese Inkonstanz in der Offense war, wenn du mit Laker-Porterback spielst und so. Und auch ja gegen eine Defense, die die letzten Wochen gut gegen den Run verteidigt hat. Das haben die Ravens hier gut geknackt.
Für mich dann der Takeaway war, ja, hinten raus, klar, Falcons Defense, da gibt's auch Zahlen noch dazu, komm ich gleich dazu. Aber der Knackpunkt für mich war dann ehrlicherweise noch mehr, dass die Falcons Offense das nicht wegpacken konnte. Weil es war eben, wie du gesagt hast, einzelne Plays, mehr einzelne Plays als konstanter Rhythmus.
Auch weil jetzt nach zwei Wochen, wo sie mit dem Run-Game gemacht haben, was sie wollten gegen die Packers und Saints, das halt hier nicht der Fall war. Und das hat sich durch die zweite Hälfte gezogen. Opening Drive in die zweite Hälfte. Da hat Bijan diesen langen Run, knapp 40 Yards am Boden. Come in, goal to go.
Dann versuchen sie dieses Trick-Play zu Jake Matthews, dem Left Tackle, werfen dem den Ball zu, der kann den nicht fangen. Und dann bist du Third Down, Panics überwirft. War ein gutes Play. War ein gutes Play, der muss er eigentlich fangen. Aber gut, das heißt, muss er fangen. Deswegen ist er halt offen zu flyern, aber gut. Und bei Third Down ...
Da nimmst du mir ein bisschen zu sehr in Schutz. Er muss ihn fangen. Er hat ja trotzdem zwei Hände. Er muss ihn fangen. Und der nächste Third Down überwirft Panics Dodson. Und da kriegen sie halt einen Field Goal von der 5 bei dem Drive. Nächster Drive ist Turnover on Downs. Der Drive danach, wieder ein langer Drive. Wieder auch mehrere Conversions von Panics bei langen Third Downs. Gute Pässe von ihm, mehrfach Drake London.
Wieder ein langer Drive, wo sie mit drei Punkten aus der Red Zone gehen. Da haben sie einfach zu viel liegen lassen in der Phase. In der Phase des Spiels, hätten sie diesen Sack zumachen können, hätten sie den Deckel drauf machen können. Und da haben sie es offensiv verpasst und dann ist es halt danach die Defense eingeknickt.
Ja, also Panics war quasi das Sinnbild dieser Inkonstanz, weil, guck dir den ersten Drive an, also das war vogelwild. Komplett am Wackeln gewesen, richtig mies reingestartet in dieses Spiel, dann aber Phasen gehabt in diesem Spiel, wo er super aussah, wie du es gerade auch schon beschrieben hast, B. John Robinson ja quasi auch, also Phasen, wo er machen konnte, was er wollte und dann Phasen, wo es nicht so richtig funktioniert hat.
Das Problem, und du hast jetzt das als Knackpunkt genannt und die Defense ist dann eingebrochen, ja, aber natürlich war auch ein entscheidender Knackpunkt, dass sich eben Michael Penix am Ende der Regular-Spielzeit verletzt hat und Tua Tango Wailoa kommt rein. Und setzt direkt, halt in der Overtime, also setzt direkt mal ein Zeichen.
Das war der Drive, wo sie noch die Chance hatten, wieder auszugleichen oder zu gewinnen. Also Ravens scoren einen Touchdown zuerst. Ravens machen diesen Touchdown über Tyler Huntley, der in die Endzone kommt, schon auf dem Boden liegend über das ganze Gesicht grinst. Wirklich ein sehr, sehr schönes Bild gewesen.
Und Tua hat dann noch die Chance, mit einem guten Drive, halt die Falcons im Spiel zu halten, beziehungsweise je nachdem, was sie machen, auch das Spiel zu gewinnen, whatever. Dazu ist es nicht gekommen, weil ich hab hier stehen, Tua setzt ein Ausrufezeichen, und zwar hinter die Aussage, dass er nicht starten sollte.
Weil er ihn halt einfach direkt zu Kyle Hamilton wirft und damit ist das Spiel vorbei und, das noch am Rande erwähnt für Kyle Hamilton eine sehr, sehr nice Story, weil er kommt aus der Gegend und hat gesagt, er kennt ungefähr 500 Leute in diesem Stadion und macht dann die Game-Sealing-Interception. Ist natürlich eine schöne Story, der Tour-Story verläuft jetzt bei den Falcons bisher nicht ganz so schön.
Also, ich mein, tut mir leid, aber das war ja so dermaßen verheerend und das ist ja genau der Pick, wenn ihr das jetzt nicht gesehen habt und ich sag euch, es war ein typischer Tour-Pick, dann stellt euch wahrscheinlich alle das gleiche Ding vor. Andernitz-Verteidiger, den ignorieren wir gekonnt, den werfen wir da trotzdem hin und ah Mist, den fängt er.
Gab's übrigens viele Plays auch. Also nicht nur viele Fumbles, sondern auch viele Interception auf diese Art und Weise übrigens. Ja, das ist ja wirklich ... Und ich mein, das war jetzt nicht so, dass der hier schon drei Stunden Spiel in den Knochen hatte, mental irgendwie müde, was weiß ich, sondern der kam ja gerade rein dafür.
Ja, es war ein Up- und Down-Spiel einfach. Falcons eben konnten den Ball nicht laufen wie gewohnt. Und dann, du hast Panics gerade schon gesagt, der erste Wurf von Panics ist ja eigentlich schon quasi eine Interception in diesem Spiel. Oder muss eine Interception fast sein von Nate Wiggins in dem Spiel.
Kurz danach feuert er einen Ball auf einen Defensive Lineman. Das war schon auch sehr unrund alles. Die Falcons haben 7-3 geführt nach dem ersten Viertel, ohne ein Passing-Yard und ohne eine Passing-Completion. Das hat es seit neun Jahren nicht mehr gegeben in einem NFL-Spiel. War natürlich der Fumble-Return, Touchdown von Jesse Bates, wo Mark Andrews den Ball sich rausschlagen lässt, der generell kein gutes Spiel hatte, Mark Andrews.
Mehrfach wurde er am Catchpoint verliert, den Ball sich wegnehmen lässt. Dann kam Panics besser rein und ich fand, das war eigentlich so das, was man sich erwartet, wenn die den Ball nicht gut laufen oder nicht so konstant laufen können. Mit Panics kriegst du halt so ein bisschen die Achterbahn. Und die Ravens auf der anderen Seite dann, um das auch noch rund zu machen, gegen eine Falcons Run Defense, die jetzt über vier Wochen echt gut war.
208 Yards am Boden ohne Lamar Jackson, das ist schon ein Statement. Und auch mit einer sehr klaren Rollenverteilung. Henry Down for Down, Konstanz, viele Runs über 8, 9, 10 Yards. Justice Hill hatte die Big Plays, der hatte die explosiven Plays. Sie hatten Save Flowers einmal mit einem guten Run zu Beginn.
Und diese Jet Motion, die haben sie ja immer wieder gebracht. Sie haben versucht, einmal einen Trick-Play-Pass rauszuwerfen, wo die Falcons dann gut draufsaßen. Der Screen-Touchdown zu Henry im dritten Viertel ist aus einem doppelten Play-Action-Fake inklusive dieser Flowers-End-Around-Motion. Also die war immer wieder auch mit drin. Die haben sie direkt zu Beginn zweimal hintereinander gespielt. Nach dem Flowers-Run haben sie die gleiche Motion gespielt, aber dann halt eben Henry Run hinterher geschickt.
Genau, das war wirklich, also insgesamt war das auch gut gecallt. Die Zahl, die ich noch sagen wollte, Falcons haben ja lange wirklich gut Druck gemacht in dem Spiel. Die Zahlen insgesamt sehen auch gut aus, wenn ihr euch die anguckt. Pressure Rate von knapp 40 Prozent. Hat man auch gerade in der ersten Hälfte viel gemerkt, dass Huntley da unter Druck stand. Aber da kommen wir zu dem Punkt, den du auch gerade schon angesprochen hast.
Ein Pressure bei den letzten zwölf Dropbacks von Huntley in diesem Spiel, den ist so ein bisschen der Saft ausgegangen. Und das hast du halt hinten raus gemerkt und das ist ja manchmal auch einfach ein Produkt davon, wenn der Gegner lange den Ball effizient läuft in so einem Spiel und du defensiv dann doch mehr auch diesen Run, gerade den Run mit Derrick Henry verteidigen musst.
Ja, ich muss bei Justice Hill noch einmal einhaken. Ja, er hatte dann ein, zwei Big Plays, weil es auch gut designed war. Also dieses ganz lange Big Play war ja, als er mit Henry zusammen auf dem Feld stand, so in Fullback-Position, mehr oder weniger. Und die ganze Defense quasi gedacht hat, okay, Henry kriegt den Ball und dann war es Justice Hill.
Er hatte vorher auch schon einen guten Run. Ich hab mir trotzdem notiert, war mir ein bisschen viel Justice Hill. Am Ende war es dann auch sehr viel Derrick Henry. So viel war das doch gar nicht, oder? War das so viel? Nein, wahrscheinlich in Total Stats war es nicht viel, aber es war mir insofern ein bisschen viel, weil abgesehen von den Big Plays hatte er nämlich einige gar nicht so gute Plays.
Also hat einen miesen Drop, dann stolpert er einmal Open Field und lässt viele Yards liegen und läuft, es müssten so ein, zwei Mal sein, läuft er wirklich sehenden Auges einfach nur gegen eine Wand und dann für Minus Yards oder zumindest für keine positiven Yards. Ja, also ich geb dir recht, im Passing Game. Im Passing Game fand ich auch, es war zu viel Justice Hill.
Nichts davon hat eigentlich funktioniert, weil im Run Game, ich hab jetzt nochmal geguckt, es waren nur vier Runs, die er hatte. Also im Run Game kann man in den Vorwurf nicht machen, aber im Passing Game gebe ich, da bin ich bei dir, vor allem, weil die halt, weil er ja nichts davon funktioniert hat, was sie da versucht haben. Mit ihm.
Und Tyler Huntley hat am Ende den Game-Winning-Touchdown und ja, trotzdem würde ich sagen, ich war überrascht, dass er gar nicht mal so agil aussieht. Das war eigentlich noch, das war ja eigentlich seine große Stärke. Und ja, auch sein Verkaufsargument, jetzt da der Lama-Jackson-Backup zu sein. Der eine Run war super witzig, weil ich meine, der hat ja diesen einen, was war das, 15, 16-Yard-Run, der eigentlich das Quarterback-Sneak ist, der aus Versehen dann weitergeht und da irgendwie 15 Yards holt.
Aber ja, sonst fand ich, hast du die Mobilität fast mehr noch bei Pässen aus der Bewegung gesehen. Ich fand, da hat er einige gute gehabt. Machen wir weiter mit dem nächsten Spiel und da sprechen wir über das Top-Spiel der Woche. Die San Francisco 49ers haben gegen die Seattle Seahawks gespielt und in Sachen Unterhaltung hat dieses Spiel auch überhaupt nicht enttäuscht.
Auf dem Papier sieht es auch nach einem unterhaltsamen Top-Spiel aus. 32 zu 29 am Ende für die 49ers, aber der Score täuscht. Ja, mein Gott, war das ein Sloppy-Spiel. Das war unendlich sloppy. Also, sieben Turnover insgesamt. Und hätte es diese sieben Turnover nicht gegeben, wären deutlich weniger Punkte gefallen.
Achtung, die Touchdown-Drives beider Teams. Die 49ers fangen an mit einem Touchdown-Drive. 18 Yards war der lang, nach einer Interception. Die Seahawks haben einen 24-Yard-Touchdown-Drive nach einem Muff-Punt. Dann haben die 49ers ein, 11 Yards nach einem Fumble, ein Play. Die 49ers haben dann direkt einen Fumble-Return-Touchdown und die Seahawks haben nochmal einen 23-Jahr-Touchdown-Drive nach einer Interception.
Der einzige Touchdown-Drive in diesem Spiel, der nicht nach einem Turnover und kurz zum Feld kam, war der letzte der 49ers. 12 Plays, 74 Yards. Und trotz all dem, dass das jetzt ein sloppy Spiel war und es gibt ganz viel, über das man sprechen kann und sprechen muss auch zum Teil, gibt es vor allem eine Szene, eine Sache, die im Mittelpunkt steht und über die gesprochen wird, die Szene ganz am Ende.
Eine kritische Schiedsrichterentscheidung, dass die Seattle Seahawks mit Cooper Cup kein neues First Down bekommen und damit das Spiel beendet ist. Fourth Down, 14.10. nachdem JSN, ausgerechnet JSN bei Third Down den Ball fallen lässt. Der sie vorher am Leben hält. Ja, natürlich, wie jede Woche. Das war natürlich dann bitter.
Also ich sag mal meine Einschätzung, oder du kannst auch zuerst, wenn du magst. Also ich kann ja erstmal sagen, ich habe auch einen Take dazu, aber ich kann ja erstmal sagen, warum es so entschieden wurde. Seahawks-Fans haben sich natürlich massiv aufgeregt, die Spieler und Verantwortlichen sehen es ein bisschen anders, weil die Regel ist da schon relativ klar, das Problem ist einfach nur, wie sie ausgelegt wurde, beziehungsweise konnte man es beweisen oder nicht.
Also die Regel ist, für alle, die das Play nicht gesehen haben, Cooper Cupp springt in Richtung Line of Gain, also zum neuen First Down, springt aber quasi out of bounds. So, wir kennen das von der Goal-Line, dass du, wenn du so springst, wie er es gemacht hat, trotzdem einen Touchdown erzielen kannst, auch wenn der Ball out of bounds ist.
Bei einem, wenn es um ein neues First Down geht, um die Line of Gain, ist es nicht so. Da wird der Spot gewertet, wo der Ball das erste Mal die Sideline überquert. Also stellt euch zum Start der Sideline, da wo das Weiße anfängt, stellt euch eine imaginäre Scheibe nach oben vor und sobald der Ball diese Scheibe berührt und da durchgeht, da muss der Ball gespottet werden.
Das Problem an der Sache ist, dass auf dem Feld haben die Refs entschieden, kein neues First Down. Und dann wurde sich das Ganze angeguckt. Der Vice President of Instant Replay, Mark Butterworth. Also das ist wirklich, da hat man sich, gefühlt hat man sich da vieles ausgedacht. Nicht nur den Namen, sondern auch die Rolle.
Der Vice President of Instant Replay hat sich dazu geäußert und hat gesagt, ja, weil es natürlich irgendwie am Ende des Spiels ist, musste sich das angeguckt werden und sie haben alle zur Verfügung stehenden Kamerawinkel, Kameraperspektiven angeschaut. Und konnte nicht beweisen, dass es anders war, als wie auf dem Feld entschieden.
Und deswegen bleibt der Call so bestehen. Du kannst ja den Ball nicht mehr advancen. Also deswegen, wenn ihr euch jetzt zum Beispiel vorstellt, irgendwie Receiver an der Sideline fängt den Ball noch so über dem Kopf im Seiten aus, dann ist es natürlich trotzdem ein Catch. Aber du kannst den Ball nicht mehr advancen, nicht mehr nach vorne tragen.
Und das ist ja das, was er gemacht hat. Er ist nach vorne gesprungen in Richtung Line of Game. Richtig. Und was wir dann halt oft sehen, wo ich jetzt auch natürlich dann immer die Clips rumgehe, hier, aber da und da und da war es ja ein First Down und wieso hier nicht? Was wir eben oft sehen, ist ein Spieler springt so nach vorne und ist dann irgendwo in der Bewegung nach vorne, kommt dann über die Seitenauslinie und über den First Down Marker und dann ist es natürlich immer noch auch eine subjektive Entscheidung.
Hier, was eben so das Cup ja wirklich mehr so seitlich geht und dann noch den Ball nach vorne streckt, während er aber eigentlich schon über dem Seitenaus ist. Deswegen war, mein erster Gedanke war, das ist doch ein klares First Down und mein zweiter Gedanke war, ich glaube doch nicht und da bin ich eher auch dabei geblieben. Ich glaube eher, dass es kein First Down war, tatsächlich.
Ich hab's mir auch nochmal aus zumindest allen Perspektiven angeschaut, die dann so gezeigt wurden. Bin auch der Meinung, dass er, der Ball muss mindestens mit der Spitze im Seiten aus gewesen sein. Ich glaube, ich hab gerade die ganze Zeit Line-Off-Gain gesagt. Das ist natürlich Quatsch, falls ich das getan habe. Keine Ahnung, Line-Two-Gain. Man will dahin.
Deswegen, ich glaube auch, dass es eine richtige Entscheidung war. Ich find die Regel aber kacke. Also das muss ich schon mal ganz klar so sagen. Weil warum hast du zwei, also zwei Sachen finde ich, zu kritisieren. Zum einen, wenn du es an der Goal-Line anders hast, warum hast du es dann hier nicht so bei der Line to Gain?
Also ich fände es gut, wenn man das gleich handhabt. Also entweder darfst du über das Seitenaus, solange kein Körperteil von dir das Seitenaus berührt, den Ball noch advancen. Oder halt nicht. Also ich fände es gut, wenn das gleich wäre. Und wenn du diese Regel hast, dann musst du ja gewährleisten, dass es eine Kameraperspektive gibt, die das dann auch ganz eindeutig zeigen kann. Wie du es ja an der Go-Line auch hast.
Da hast du diese Go-Line-Kameras, die alle darauf ausgelegt sind, in diesen Situationen ganz genau sehen zu können, sofern man den Ball sieht, um eine Entscheidung zu treffen, war der jetzt drin oder nicht. Und wenn du diese Regel an der Sideline hast, musst du eben auch dafür sorgen, dass die technischen Voraussetzungen gegeben sind.
Das sind die zwei Sachen, die ich da anmerken würde. Ja, aber wenn wir uns einig sind in dem Fall, dass die Regel richtig gecallt wurde, ich glaube, da können wir mehr aufs Spiel gucken. Du hast ja viel schon gesagt, das ist eigentlich ein 16-13 Spiel, kein 32-29 Spiel. Vom Spielverlauf her, aber eben die Turnover machen es zu dem Highscoring-Game.
Sehen wir auch ansonsten, also beide Teams jeweils gerade mal 14 First Downs, beide Teams jeweils unter 270 Offense Yards. Da hat niemand jetzt den Ball wahnsinnig toll bewegt, was ja auch irgendwo erwartbar ist, ne, wenn diese vielen Fehler nicht passieren, alle Seahawks, Running Backs fumble, Return of Fumble und Interceptions und so, dann geht das anders aus und das war ja auch untypisch spezifisch für dieses Matchup, diese beiden Teams eigentlich, wenn die gegeneinander spielen, hast du solche komischen Spiele, in der Art zumindest komische Spiele nicht.
Ich würde mit der Niners Offense anfangen, weil ich glaube, Seahawks Offense ist dann vielleicht noch irgendwie eine weitere Diskussion, also Niners Offense, ich meine... Ich hatte vor dem Spiel gesagt, der große Unterschied zu letztem Jahr ist Mike Evans. Nicht nur wegen der generellen Qualität, die der hat, sondern wegen der Rolle, die er halt ausfüllt und die dieser Offense letztes Jahr nicht hatte.
Und die aber so wichtig ist, um Seattle vertikal attraktieren zu können, um Räume auch zu öffnen. Und der war ihr Schlüsselspieler hier. Sieben Catches, 113 Yards, der Touchdown, eigentlich fast jeder Catch war ein unfassbar kritisches Ding. Der Erste bei dem Drive, nach Donalds Interception, wo die Seahawks eigentlich kurz davor sind, sie dann in der Red Zone zu stoppen.
Dritter und sieben, guter Wurf von Purdy. Evans gewinnt an der Sideline. Direkt das nächste Play ist die schnelle, ich glaube, es war eine Slant, zu Evans zum Touchdown. Später im Spiel. Seahawks führen 26-21. Das Spiel fühlt sich so ein bisschen an, als könnte es jetzt Richtung Seattle kippen. Niners kriegen eine Strafe bei First Downs in den Erster und 20.
Und Purdy wirft einen taffen Ball über die Mitte zu Evans. Dadurch konverten sie kurz danach, halten den Drive am Leben, der dann am Ende mit dem Touchdown zu Brenton Cooks zu Ende geht. Aber das war der Mike-Evans-Drive, weil ein bisschen später, wieder Dritter und Zehn, hat Purdy mal ein bisschen Zeit, wirft den über die Mitte auf Evans, der gewinnt beim In-Breaker und ist halt so ein Monster-Target mit der Größe und der Länge, wo die Seahawks sich auch nie wirklich gut drauf eingestellen konnten im Laufe des Spiels.
Dann kassieren sie eine Intentional-Grounding-Strafe bei Purdy, wo was auch nah am Fumble war. 2. und 21, wieder tief auf Evans. Diesmal die Sideline über Josh Schaub. Das war so ein richtiger Vintage-Mike-Evans-Drive am Ende. Two-Point-Conversion dann auch noch zu Evans am Ende. Und diese Rolle halt, die er für Baker Mayfield ja auch hatte, Mike Evans, dieses, wenn ich nirgendwo hingehen kann, wenn ich einen Big Play brauche, dann kann ich zu ihm gehen, das hat Purdy hier mehrfach gemacht.
Und das hat sich wirklich dann auch hinten raus ausgezahlt. Und ich fand, Purdy war, gegen Seattle's Defense wirst du als Quarterback kein perfektes Spiel haben. Aber ich finde, er hat, nachdem er ein bisschen gebraucht hat, am Anfang sehr up und down auch war die Interception, Er hat früh im Spiel auch zwei, drei Mal Turnover Glück gehabt, muss man auch dazu sagen.
Die Interception, die er hatte, ist auch kein guter Wurf, weil er in den Rücken vom Receiver wirft. Wenn, dann musst du da den Richtung Sideline führen. Aber er hat sich dann echt da gefangen und hatte dann, finde ich, hinten raus ein wirklich gutes Spiel, weil er hat sie tief attackiert, er hat die Big Plays gemacht, die du brauchst gegen diese Defense, er hat mehrfach Plays in der Pocket gerettet.
Wenn man dann noch sich überlegt, zum einen gegen wen sie gespielt haben, und wie die Passcatcher-Situation ja immer noch aussieht, die Bussemblion ja auch noch verletzt raus, fand ich war das alles in allem dann wirklich ein gutes Spiel von Purdy, auch wenn die Interception ugly war und er, wie gesagt, auch ein paar Mal früh im Spiel Tournover Glück noch hatte.
Ja, und er stand das erste Mal so richtig unter Druck, beziehungsweise wurde das erste Mal gesackt und dann gleich dreimal, weil die O-Line ganz schön am struggeln war gegen diese starke Defensive Line, gegen Byron Murphy, allen voran bei den Seahawks. Auf der anderen Seite müssen wir über Sam Donald sprechen.
Unnötige Interception mit dem ersten Pass, das kommt uns bekannt vor, von letzter Woche. Dann noch eine Interception, die auch auf ihn geht später im Spiel. Ja, die O-Line hatte auch auf der Seite Probleme. Fünf Sacks waren es am Ende. Fumbles helfen nicht von anderen Spielern. Kein Run-Game hilft nicht.
Aber seit er zurück ist, hat dieser Offense eher mehr Probleme als weniger. Sie haben auch toughere Gegner jetzt dann gehabt, die letzten beiden. Vor allem jetzt diese Woche, muss man natürlich sagen. Aber ja ... Die Interceptions sind halt so ärgerlich, weil die so vermeidbar sind. Also der erste, Green sitzt da super drunter.
Ich vermute, dass Darnold da vor dem Play schon entschieden hat, dass er den schnell rauswerfen will zu JSN und nicht nochmal geguckt hat, wie eigentlich der Corner sich positioniert. Und beim zweiten, auch da ist es ja auch Renato Green, der unter der Route zum Tidern sitzt, natürlich einen klaren Speed-Vorteil hat.
Und Darnold versucht, den dann noch vor den Corner irgendwie zu kriegen, der aber halt da einfach drunter läuft. Also wenn, dann muss der mit viel mehr Power noch kommen, der Wurf. Und das ist eben die Formel. Insgesamt vier Turnover dann, nicht alle natürlich, auf Donalds Kappe, aber das ist die Formel, wie Seattle diese großen Spiele verliert.
Ich musste sehr häufig im Laufe dieses Spiels an das Rams-Spiel, das erste Rams-Spiel letztes Jahr denken, wo Donald ja die vier Interceptions hatte, und sie es deswegen verlieren, weil das ist halt das, was dann so einem Team wie Seattle, das eigentlich so einen hohen Floor durch die Defense hat, was denen den Boden unter den Füßen wegziehen kann und wir hatten diese Tendenz halt bei Donald letztes Jahr.
Wir haben da natürlich auch viel drüber gesprochen und er hat es dann zu den Playoffs abgestellt, Aber zweite Saisonhälfte, viel mehr Turnover-Probleme gehabt und viel mehr, auch gerade wenn er Druck kriegt, schlechte Entscheidungen getroffen oder zu Reeds geworfen, wo relativ klar war, okay, dann hat er jetzt wahrscheinlich vor dem Snap schon festgelegt.
Wäre dann aber nicht ideal gewesen, oder wäre ideal gewesen, das dann vielleicht noch mal zu lesen nach dem Snap. Er war auch nicht immer on time hier, wo der Ball schnell raus muss, dann hält er ihn. Es hat sich unruhig in der Pocket angefühlt. Du hattest hier schon einige Mal auch den Eindruck, okay, die Niners nehmen ihm den ersten Read, meistens JSN, nehmen ihn dem mal weg und dann wirst du so ein bisschen Panik bei Daniel in der Pocket.
Du brauchst aus der Seahawks Offense Perspektive, du brauchst mehr Optionen und da reden wir seit Wochen über noch mehr gute Passcatcher, abgesehen von JSN. Da reden wir aber auch über ein Run Game, was dieses Jahr nicht ansatzweise auf dem Niveau ist wie letztes Jahr, was natürlich auch, Bitter ist aufgrund der Sechschar-Uni-Verletzung jetzt auch noch Price verletzt.
Aber selbst mit Price war er jetzt nicht. Er ja auch mehrfach gefummelt hat, bevor er sich verletzt hat. Genau, das kommt noch dazu. Da ist wahrscheinlich auch einfach die individuelle Qualität aktuell so nicht vorhanden. Und damit ist das einfach auf, steht das ganz auf ganz wackeligen Füßen, wenn dein Go-To, also du nur eine Go-To-Option hast eigentlich, nämlich den Ball irgendwie zu JSN bringen, das rettet dir ganz häufig den Arsch. Hier ja fast auch.
Aber halt nicht immer. Und du hast einfach wenig Spielraum für Fehler. Und so könnten das auch noch gegen andere Gegner schwierige Auftritte werden. Und der Unterschied zu dem Rams-Spiel letztes Jahr war, dass sie auch dann knapp nur verlieren, trotz der Viertörner. Ich meine, das erste Regular-Season-Rams-Spiel vergangene Saison.
Der Unterschied da ist jetzt, auf das Spiel konnte man dann gucken und sagen, okay, es sind vier Interceptions von Darnold. Ich glaube, es waren vier. Das wird nicht mehr oft so passieren. Und wenn die nicht passieren, gewinnen sie das Spiel wahrscheinlich. Jetzt gucken wir ja drauf und du hast mehr Baustellen als nur das.
Du hast nicht irgendwie vier Flugplays, die halt irgendwie blöd laufen, sondern du hast Turnover in verschiedenen Bereichen. Du hast kein verlässliches Run-Game. Du lässt eine Pressure-Rate von 45 Prozent zu gegen die Niners ohne Nick Bosa. Also da werden auch noch toughere Aufgaben kommen. Das heißt, deine O-Line ist auch nicht auf dem Level, wo sie sein soll.
Wir werden über die Seahawks am Donnerstag noch mal sprechen. Deswegen können wir das hier vielleicht auch ein bisschen abkürzen, weil die spielen am Donnerstag schon wieder gegen Denver. Das ist jetzt auch echt ein Spiel zweier Teams, die große Erwartungen haben und wo man gucken muss, wo die Reise hingeht.
Aber ja, ich kann das unterstreichen, was du gerade gesagt hast. Die brauchen mehr Stabilität offensiv. Und aktuell muss diese Stabilität aus dem Passing-Game kommen. Und das heißt, sie brauchen eben nicht nur, was letztes Jahr so ihr Markenzeichen war, eine Handvoll Big Plays von Donald und JSN und dem Passing-Game, sondern sie brauchen ein Passing-Game, das die Offense Down für Down auch trägt.
Und das haben sie aktuell nicht. und dafür muss Donald konstanter spielen. Dann sprechen wir noch über die New Orleans Saints, die gegen die Minnesota Vikings gespielt haben und die Vikings bleiben ungeschlagen. 5 und 0. 23 zu 13 das Ergebnis am Ende und diese Vikings-Defense ist der Hauptgrund dafür.
Und ich erinnere mich noch, wie wir darüber diskutiert haben, warum ich die Vikings auch als Enttäuschung genannt habe. Die Offense spielt mehr oder weniger so, wie das vielleicht zu erwarten war. Ich habe nicht gedacht, dass man aus dieser Defense, aus dieser so, wie sie ist, besetzten Defense, so eine Top-Defense rausholen kann.
Aber Brian Flores schafft es trotzdem. Wieder ein brutaler Auftritt dieser Defense. Die Saints Offense am Ende mit, 142 Total Yards, drei Turnover, Tyler Schack, 96 Passing Yards. Er hat nicht mal 100 Passing Yards gehabt, dafür aber zwei Interceptions, nur neun First Downs insgesamt der Offense. Ich meine, bei den Saints muss man sagen, die eigene Defense hat sie überhaupt erst relativ lange im Spiel gehalten mit einem Fumble-Recovery-Touchdown.
Aber das Spiel hätte noch deutlicher pro Vikings ausgehen können. Ja, offensiv ging wirklich überhaupt gar nichts. Schack hatte früh sogar seine Big Plays. Mehrfach Olave, Fourth Down zweimal converted. Da waren so ein paar gute Plays mit drin, aber das war's dann auch. Da war dann kein Rhythmus. Nach wie vor wenig überraschend jetzt hier auch nicht. Kein Run-Game für die Saints.
Dann bist du dauernd in negativen Down-Distance-Situationen. In diesen Situationen regelmäßig freie Rusher, freie Blitzer auf Schack, der dann schnell werfen muss. Und dann sitzen die Vikings da drauf und stoppen den Ball oder stoppen den Receiver. Dann fammeln die Saints auch noch den Open-Kickoff in die 2.
Hälfte weg, schenken da eine Possession her und Field-Position noch dazu. Die 1. Interception von Schack, also die 2. war schon ganz spät und das Spiel war mehr oder weniger durch. Aber die 1. Interception, da geht er aus der Pocket rechts raus. Und das war auch so einer, nicht ganz so wie Thua, aber ein bisschen so wie Thua, er wirft den einfach straight zu Byron Murphy. Der steht einfach da an der Side-Band und er wirft den wirklich direkt zu ihm.
Ja, es ist wirklich krass, wie dominant diese Vikings-Defense ist, ohne dass sie irgendwelche Superstars hätte. Klar haben die ein paar gute Spieler, aber keinen dieser absoluten Stars, wo du sagst, das ist der Dreh- und Angelpunkt. Und jede Woche bringt Brian Flores Quarterbacks einfach komplett aus dem Konzept hier wieder über 60 Prozent Blitzrate, eine 50-Prozent-Pressure-Rate.
Die Vikings haben in der ersten Hälfte bei zehn von elf Dropbacks geblitzt. Klar. Also, die 60 Prozent kommen nur, weil sie in der zweiten Hälfte runtergefahren haben, als sie dann geführt haben. Und Saints, also wir müssen gleich über die Vikings Offense auch noch sprechen, aber um die Saints rumzumachen, es ist schon ein Reality-Check jetzt, oder? Ich meine, die stehen 1 und 4, haben jetzt deutlich gegen die Falcons verloren letzte Woche, wo sie auch einfach keinen Floor hatten, Run-Game, Run-Defense.
Hier waren sie chancenlos, hier hätten sie noch höher verlieren müssen. Ich schreibe die noch nicht ab, weil die nächsten Gegner, Giants, Steelers, Browns, Panthers, das sind alles Teams, die du schlagen kannst. Aber so wie das jetzt aktuell läuft, würde ich fast sagen, die vier müssen sie auch gewinnen. Oder mindestens mal drei von vier.
Weil sonst wird es, glaube ich, tough, sich da noch reinzuarbeiten. Und aktuell fehlt einfach die Baseline für das Team. Tja, eins und vier jetzt, das ist nicht das, was man sich erhofft hat. Nach fünf Wochen bei den Vikings hat sich niemand, das kann mir niemand erzählen. Ein 5 und 0 erträumt nach fünf Wochen.
Aber sie stehen 5 und 0. Das war bisher dann doch recht schmeichelhaft. In diesem Spiel fand ich den Auftritt insgesamt sehr gut, weil eben nicht nur die Defense stark war, sondern auch die Offense. Hatte einige Momente. Sie war allerdings fehleranfällig und wie ich gerade ja schon so im Halbsatz hinterher geschoben habe, sie hätten höher gewinnen können.
Ja, auf jeden Fall. Also Murray, das habe ich in der Preview auf das Spiel auch gesagt, Murray war auch schon gegen Miami gut. Vor allem, weil er aus der Pocket gut gespielt hat, weil er geduldig in der Playstruktur geblieben ist, weil er den Ball gut verteilt hat. Daran hat er ja angeknüpft. In einem Spiel, in dem sie zwar Justin Jefferson wiederkriegen, aber ja Edison nicht spielt, Hockinson sich beim ersten Pass verletzt und raus ist.
Ich fand, Murray war decisive im Quick Game. Er hat Plays aus der Pocket am Leben gehalten, dann offenen Receiver gefunden, wirklich mehrfach in dem Spiel, dass er zum zweiten, zum dritten Read, zur Backside kommt und dann einen findet. Sie standen sich halt wirklich selbst im Weg. Also in vielerlei Hinsicht.
Die Turnover sind das eine. Zweiter Drive, bewegenden Ball gut. Und dann fummelt Aaron Jones den Ball in der Red Zone weg. Da lässt du natürlich Punkte liegen. Nächster Drive. Murray steht an dem Punkt 11 von 11. Also der hat alle Pässe angebracht und sie laufen den Ball aber nicht gut. Und Aaron Jones kommt gerade aus dem Fumble.
Was machen die Vikings? Nächster Drive. Richtig, dreimal laufen, panten. Das sind halt auch solche Sachen, wo ich mich am Frag, naja gut, dann gibt's da vielleicht andere Wege, um so einen Drive dann anzugehen. Es gab halt den Fumble natürlich dann, den Jonas Sankar zum Touchdown zurückträgt, auch aus der Red Zone. Das war natürlich ein massiver Swing.
Aber Murray hatte mehrere Superbälle in enge Fenster. Der eine auf Justin Jefferson, die rechte ist Sideline runter. Der Touchdown auf Jefferson, das ist natürlich ein sensationeller Catch, aber wie Murray den da auch reinlegt, ist auch echt wirklich stark. Mutige Entscheidung auch da in Triple-Coverage, mehr oder weniger.
Fair. Aber wenn, dann musst du ihn halt so platzieren, dass er entweder hinten rausfliegt oder zu Jefferson geht. Die Vikings hatten ja sogar noch einmal Glück bei diesem völlig bekloppten Trickplay, wo Jefferson quer übers Feld zurückwirft und den eigentlich direkt zu einem Saints-Verteidiger schmeißt, der dann halt nicht festhalten kann.
Aber das, was Murray jetzt so die letzten zwei, zweieinhalb Spiele gezeigt hat als Passer, hier auch als Scrambler in diesem Spiel gegen eine passive, leichte Saints-Defense, der Trend ist echt positiv. Und wenn das so weitergeht, dann sind die natürlich ein Team, was man echt weit oben auf dem Zettel haben muss. Weil wenn die Defense jede Woche das mit gegnerischen Quarterbacks macht und die Offens dann irgendwie ins Rollen kommt, ey, dann reden wir halt wirklich über ein gefährliches Team.
Auch für Jefferson war es übrigens ein Homecoming-Game. In Louisiana am College gespielt, LSU. Und für den war es natürlich auch sehr big, weil tatsächlich er da, wenn mich nicht alles täuscht, nur einmal in Corona gespielt hat und nicht vor ausverkaufter Hütte. Das kann sein, ja. Und deswegen, der hatte auch einen richtig guten Tag.
Dann die restlichen Spiele. Da gibt es einige, über die wir auch noch kurz sprechen müssen. Also, kurze Erwähnung, weil immer wieder auch die Frage kommt, warum sprecht ihr nicht über das Thursday-Night-Game? Weil es einfach schon sehr, sehr lange her ist und das fühlt sich dann so ein bisschen outdated an. Aber man muss es vielleicht einmal noch kurz unterstreichen, nachdem wir schon abgesang gestartet haben, gewinnen die Bucks gegen Dallas.
Und ja, vielleicht geht da doch noch was diese Saison. Aber dann ging es gestern los mit dem nächsten Spiel in London. Die Jaguars haben gegen die Eagles gespielt. 19 zu 17 gewonnen. Es war ein wilder Start. Also zurückgenommener Kickoff-Touchdown und zwei Ejections. So sind wir in das Spiel reingekommen.
Es war eine wilde erste Halbzeit und es war ein noch wilderes Ende. Und wir hatten ja vor ein paar Wochen die besten sieben Sekunden der NFL-Geschichte. Jetzt hatten wir vielleicht die besten acht Sekunden der NFL-Geschichte. Und das Maß aller Dinge in Sachen schlechte Coaching-Entscheidungen. Unglaublich. Nick Sirianni, nicht seine Erste.
Also, nicht nur, dass man selber nicht versucht, die Uhr runterzulaufen, sondern noch ein paar Pässe mit einstreut, obwohl man schon eigentlich so in Fico-Range ist und dann eine Incompletion mit 25 Sekunden vor Ende die Zeit nochmal anhält, dankenswerterweise, und die Jaguars noch auf ihrem letzten Timeout sitzen können.
Damit bleiben überhaupt erst acht Sekunden am Ende. sondern dann auch noch die Entscheidung ... Den nächsten Kick-Off der Jaguars, also der Eagles, sorry, nicht hinten raus zu bolzen, damit die einen richtig schönen weiten Weg haben bis zum Field-Goal oder zur Field-Goal-Range. Nein, sie lassen ihn zurücktragen und ermöglichen überhaupt erst den 53-Jacht-Return, der das Game-Winning-Field-Goal für die Jaguars voraussetzt.
Und die dann, das wird immer absurder, ich höre ja gar nicht mehr auf, weil die ja dieses Game-Winning-Field-Goal noch mit Backup-Long-Snapper gemacht haben, wie fast das ganze Spiel schon. Das ganze Spiel eigentlich fast, ja, genau. Dieser Snap, wie jeder andere Snap von diesem Backup-Long-Snapper, viel zu hoch war.
Und dieser, das ist der Panther gewesen, Cook von den Jaguars, der diese viel zu hohen Snaps jedes Mal, bis auf einmal, perfekt verarbeitet hat. Teilweise findet ihr wahrscheinlich auch bei YouTube, Ich glaube, ich habe ein Video bei YouTube gesehen, wo nochmal genauer drauf eingegangen wird, wie er nicht nur den Ball von da oben irgendwie catcht, runterzieht, sondern er seinen Fuß dann, um in Balance zu bleiben, so setzt, dass er eigentlich direkt vor dem Ball steht und dann noch den Fuß so anhebt und wegdreht, damit der Kick überhaupt möglich ist.
Absurd dieses Spiel, dieses Ende, dieser Anfang, dieser Holder. Crazy. Ja, Davon Hamilton, Shoutout an der Stelle, weil das ist der maximal undankbare Job, Backup Longsnapper ist, also, wenn du Teamstar mal irgendwie in der Offseason zu reden hörst oder wenn sowas passiert, niemand redet über den Longsnapper, bis er fehlt und dann hast du halt keinen im Team, der das eigentlich wirklich kann, jetzt hier Davon Hamilton, Defensive Tackle, der das dann wahrscheinlich irgendwann in der Highschool mal gemacht hat, keine Ahnung, und das dann übernimmt.
Jason Kelsey war ja bei der Übertragung, bei der amerikanischen Übertragung am Start und man hat dem richtig angemerkt, dass er mit nervös wurde. Genau aus diesem Grund. Aber da möchte ich eine Sache direkt mal einschieben. Es gibt zwei Dinge, die ich in der NFL niemals verstehen werde. Zum einen, warum Teams nicht, oder warum man es nicht hinbekommt, dass Kicker und Panther die gleiche Person sind, um einen Roster-Spot zu sparen. Das ist die eine Sache.
Und die andere Sache ist, wieso kann niemand Long-Snappen? Wieso ist niemand darauf vorbereitet, für Long-Snapper reinzukommen? Das kann doch nicht sein in einem Sohn. Du wirst halt irgendwie einfach zumindest einen haben, der einmal die Woche, 20 Bälle es snappt. Der das einfach solide machen kann, dass es eben nicht so ein.
Dass du nicht so nervös wirst und nicht jeden Snap dann für einen Field Goal irgendwie zwei Meter hoch snaps und dann, viel zu übertrieben, aber halt viel zu hoch snaps. Und dann ja auch, also dadurch hat sich ja die, haben sich ja die Entscheidungen komplett verändert für Liam Cohen, was halt kurze Field Goals oder Extrapunkte und so weiter angeht, hat das Spiel ja komplett verändert und das geht mir nicht in den Kopf, warum es da nicht jemanden gibt.
Oder sagen wir mal, zwei Leute, die irgendwie so als Secondary-Job haben, okay, ihr seid die Long-Snapper-Backups, wenn irgendwas passiert, dann haben wir zumindest da irgendwie eine Sicherheit. Und dann, also du hast schön die ganze Verrücktheit dieses Spiels zusammengefasst, jetzt muss man dazu sagen, das darf ja aus Jaguars Sicht niemals überhaupt so weit kommen.
Dieses Spiel müssen die ja schon längst eigentlich im Sack haben. Aber die gleichen Themen wie letzte Woche gegen die Bengals. Unfassbar viele Strafen, vor allem Offensive Line, aber auch dann Pass Interference defensiv, die entweder Drives gekillt haben oder Eagles Drives am Leben gehalten haben. So oft irgendwie Zwölf Yard Run, ah, nee, Holding, der kommt zurück.
Oder Defense, ja, Incompletion Third Down, ah, nee, Pass Interference, Drive geht weiter. Viertes Viertel. Endlich kommen sie in First and Goal, um in Führung zu gehen. Voll Start bei einem Wildcat-Snap. Zwei Plays später, Delay of Game für die Offense. Ich hab Trevor Lawrence glaube ich noch nie so wütend in einem Spiel gesehen, wie der da teilweise dann geschimpft hat. Oder verständlich.
Und dann halt wieder das Thema Offensive Line. Also es waren die zwei Themen ja gegen die Bengals, Strafen und Offensive Line. Und die waren es ja auch. Vor allem erste Hälfte, Jalen Carter hat die ja also, dermaßen auseinandergenommen in der ersten Hälfte. Dann haben sie Anton Harrison auch noch verloren. Das Run-Game war wieder extrem up and down.
Und die Eagles' Defense hat das lange wirklich, wirklich gut gemacht. Was natürlich auch notwendig war, weil offensiv Eagles, klar, extrem limitiert. Kein DeWante Smith, kein Zagborn Barkley, kein Tank Bigsby. Schichtback am O-Liner. Genau, O-Liner sowieso. Schipley musste ja dann auch noch raus. Die hatten dann nur noch Damien Pierce als einzigen gesunden Running Back. Den die gerade erst irgendwie dazugeholt haben.
Und Hurts war ja die erste Hälfte sogar echt noch gut. Also der hat den Ball da gut verteilt. hat irgendwie das Beste noch daraus gemacht aus der Situation. Aber das ist dann halt nichts, was die da aufrecht erhalten können. Und dann halt wieder viele lange Third Downs, viele kurze Pässe, viele Punts in der zweiten Hälfte.
Und jeder kurze Drive der Eagles Offense hat natürlich die Eagles Defense immer mehr aufs Feld gebracht. Und das hat man dann schon auch gemerkt, dass die dann doch müde wurden hinten raus und dann mehr Gelegenheiten und mehr Räume für Jacksonville auch da waren. Aber noch mal, dieses Spiel war in jeder Facette einfach komplett verrückt.
Und wahrscheinlich, wenn die Jaguars die Long-Snapper-Verletzung nicht haben, wahrscheinlich ist es dann sogar so, dass sie ein paar Field-Goals kicken und das ist schon vorher durch. Aber gut, manchmal läuft es halt so. Dem Ben Johnson haben sie das Maul gestopft. Das, glaube ich, haben viele Packers-Fans gedacht nach diesem Spiel.
Die Packers gewinnen gegen die Bears 31 zu 7. Und es war schon herrlich mit anzuschauen. Also, ich mag Ben Johnson. Ich finde das großartig, was er da macht. Aber es war trotzdem insofern herrlich mit anzuschauen. Weil, also zum einen natürlich war es herrlich, einfach um sehen zu können, dass es die Packers noch gibt, dass sie es noch können. Vor allem offensiv.
Und das sah richtig stark aus, aber vor allem, dass sie auf dem Gaspedal geblieben sind. Ein Big Play nach dem anderen, auch wenn man schon weit geführt hat. Und ich habe es jetzt gerade so lapidar gesagt, die Ben Johnson haben das Maul gestopft, weil der das Maul halt sehr aufgerissen hat in den letzten Wochen, Tagen, Monaten, Jahren. Denn der hat diese Packers aber auch sowas von angezündet.
Auf und neben dem Feld. Und wenn du dann die Chance hast, jemandem, der vor der Saison gesagt hat, unser Ziel ist es irgendwie, die Highscoring-Offense ever zu werden, dem dann so einen einzuschenken, hätte ich auch gemacht. Gut, und fairerweise muss man ja sagen, letztes Jahr hat Johnson dem auch Taten folgen lassen, haben sie in den Playoffs rausgekickt.
Also ich finde das extrem unterhaltsam. ich will, das ist so, sowas brauchst du, sowas willst du doch von einer Rivalry. Dass wir nach dem Spiel gucken, wie sieht der Handshake aus, weil die zwei sich wahrscheinlich hassen. Das ist, also, alles im sportlichen Rahmen natürlich, aber das ist doch das, was du von so einer Rivalry haben willst.
Jetzt war es in den letzten Wochen echt so, dass die Bears Defense verbessert ausgesehen hat. Also wir hatten dieses Panthers Spiel Woche 1 und dann dachten wir, ach du meine Güte. Und dann die Wochen danach sah es besser aus. Und dann sind es halt ausgerechnet die Packers, die das nicht nur wieder anders darstellen, sondern halt wie.
Sechs Completions über 30 plus Yards für die Packers. Love bei tiefen Pässen. Pass auf. Sechs von acht, nur bei tiefen Pässen. Sechs von acht, 258 Yards und zwei Touchdowns. Mit ein paar absolut herausragenden Bällen natürlich. Die Line hat besser gespielt. Sie konnten dann auch wieder mehr vertikal gehen. Sie hatten ja sogar ein bisschen was vom Run-Game in diesem Spiel mal, die Packers. Das wir ja noch gar nicht gesehen haben von dieser Offense. War schon, Leute.
Ja, alles immer noch in Maaßen, was die Line angeht. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Da werden wir noch weitere Veränderungen sehen. Wenn Kevin Seidler fit ist, wird er da auch reinkommen. Und die Bears haben ja jetzt die letzten Wochen echt gut den Kopf offensiv über Wasser gehalten, ohne Caleb Williams, aber das war dann schon hier.
Irgendwann läuft es aus, das haben wir auch schon oft genug gesehen, selbst für so einen guten Coach wie Ben Johnson. Und dann kam hier alles zusammen, also die eigene Defense, die die Big Plays zulässt. Das Bears-Run-Game, das nicht so funktioniert hat, wie in anderen Spielen schon dieses Jahr. Mehr Druck aufs Passing-Game. Tyson Bajent mit einem ganz miesen Tag, der einfach wirklich auch nichts groß machen konnte.
Off-Target, unruhig mit dem Pocket und dann, genau, gebencht wurde. Und dann am Ende, ich glaube, es waren fünf Turnover für die Bears Offense, die die am Ende hatten. Ja, das kannst du halt nicht kompensieren. Und die Packers haben wirklich auf beiden Seiten des Balls die Lano Scrimmage gewonnen. Und das hätte ich so vor dem Spiel nicht gedacht. Also, dass die Packers das Spiel gewinnen können, ja.
Aber dass sie die Lano Scrimmage auf beiden Seiten gewinnen, das hätte ich nicht gedacht. Ich ärgere mich, dass ich dir diese Falle nicht gestellt hab in unserem Tippspiel. Die Houston Texans haben gegen die Tennessee Titans gespielt. Das Spiel der Teams ohne Siege. Ja, die Texans holen ihren ersten Sieg mit 26 zu 3, also auch deutlich.
Und weiterhin kein Sieg für die Titans. Und ehrlicherweise auch nach wie vor weit davon entfernt. Und das ja, obwohl die Texans sogar immer noch Sachen angeboten haben. Also zum Beispiel, die hatten ja mit Strafen das ganze Spiel über Probleme. Die waren in der Red Zone okay. Also es war jetzt ja kein Auftritt, wo man aus Texans Sicht sagt, so da war schon alles perfekt. Run-Game für Houston ist immer noch Work in Progress.
Aber von den Titans kommt ja gar nichts. Also gerade offensiv kommt ja wirklich gar nichts. Und das ist schon, wir haben drei Teams gestern, vielleicht sogar vier Teams gesehen gestern, die alle heiße Nummer-eins-Overall-Pick-Kandidaten sind. Ich finde, die Titans müssen wir da dazuzählen. Ja, 100 Prozent, wenn sie weiterhin Cam Ward spielen lassen.
Aber ich weiß nicht, ob ein anderer Quarterback da jetzt so viel mehr rausholen könnte. Es sind auch immer noch keine guten Umstände. Obwohl wir gedacht haben, es werden deutlich bessere Umstände, offensiv und defensiv. Aber bislang sieht man das nicht. Ja, die Umstände bei den Dolphins, die sind erwartbar schlecht.
Ich meine, sie verlieren am Ende mit 24 zu 31 gegen die Cincinnati Bengals, aber das klingt ein bisschen enger, als es die meiste Zeit eigentlich war. Ja, die Dolphins sind dann nochmal rangekommen im Laufe des Spiels. Dann haben die Bengals gefühlt nochmal kurz ernst gemacht und waren wieder weg und das Spiel war vorbei. So wirkte es zumindest auf mich.
Malik Willis endlich mal als Runner Impact gehabt, aber als Passer die meiste Zeit eigentlich so gar nicht, vor allem nicht zu Beginn des Spiels. Und dann war es eigentlich schon gelaufen. Ja, und das ist ja auch so ein Spiel, jede Offense kann gegen Miami den Ball super easy underneath werfen. Und das ist das, was die Bengals machen wollen. Die wollen nichts lieber als in der Shotgun sein und Burrow den Ball underneath verteilen lassen.
Ein, zwei Shotplays drauf und fertig. Und so sah das Spiel auch aus. Und Malik Willis, ich meine, Miami ist eh auf Kurs für, wenn ich den Nummer 1 pick, dann einen Top-3-Pick. Und dann ist wahrscheinlich diese Diskussion sowieso hinfällig. Aber ja, der sieht nicht so aus, als wäre er die Quarterback-Antwort für die Dolphins.
Die New England Patriots haben gegen die Raiders gespielt aus Las Vegas und deutlich, deutlich gewonnen mit 45 zu 17. So ein bisschen, fühlt sich so ein bisschen an wie NFL is Healing. Also die Patriots Offense sah richtig, richtig stark aus und die Raiders Defense nicht so wirklich. Und auch die Raiders Offense hatte die gleichen Probleme, wenn nicht noch mehr.
Wenn du mir vor der Saison gesagt hättest, das Spiel geht so aus, hätte ich gedacht, ja, okay, das kann nicht so kommen sehen. Jetzt waren es so umgedrehte Welt oder umgekehrte Welt in den ersten Wochen aus den Perspektiven beider Mannschaften. Das war ein deutlicher Sieg und ein vielversprechender Sieg, vor allem aus Patriots-Sicht natürlich.
Und Fernando Mendoza hat, weil es so deutlich war, seine ersten NFL-Snaps bekommen. Ja, und ich glaube, es dauert nicht mehr lange, bis der mehr Snaps kriegt. Das war ja so genau der Stretch hier. Die haben jetzt Bills und Rams als nächstes, die Raiders. Ich könnte mir vorstellen, danach ist der Quarterback-Tausch.
Ja, und aus Patriots Sicht, die Frage war ja eben das Bills-Spiel von Drake May, ist es ein Wendepunkt oder ist es eine einmalige Geschichte? Sieht in der ersten Tendenz sehr, sehr positive aus, Richtung Wendepunkt. Ganz viel Downfield, Zeit in der Pocket, viel Aggressivität, viel Explosivität. Kyle Williams, der so ein Big Play noch macht.
Am Ende vier Touchdown-Pässe. Ich meine, jetzt können wir hier das Argument wieder bringen und ich weiß, das ist ein sensibles Thema. Natürlich ist jetzt der Schedule auch leichter aktuell. Also in den ersten Wochen war es halt gegen die tougheren Defenses. Da haben sie Probleme gehabt. Jetzt ist der leichtere Teil des Schedules offen sieht deutlich besser aus.
Obwohl sie ja auch Verletzungen hier hatten. Will Campbell musste raus, Traven Henderson musste raus. McCollins hat ja gar nicht gespielt. AJ Brown fehlt natürlich auch noch. Defensiv haben auch Leute gefehlt. Gonzalez allen voran. Aber ja, am Ende ist das das Spiel, was du von Drake May hier sehen wolltest.
Und wie gesagt, jetzt auch die nächsten Wochen ist der Schedule für die Patriots so, dass die durchaus so ein bisschen auch ins Rollen kommen können. Und die Raiders ist halt wirklich ... Also Run-Game ist einfach das ... Da reden wir jede Woche drüber. Da geht wirklich eher noch weniger jede Woche, gefühlt.
Und dann ist halt Cousins, klar, wenn der eine saubere Pocket hat, dann ist es okay. Und er passt gut an sich in die Offens rein. Aber man sieht halt da auch schon die Grenzen. Denen fehlen einfach die Outside-Playmaker. Ich hätte ja wirklich gern gesehen, dass die Raiders vielleicht das Team sind, das für den Marvin Harrison tradet.
Aber ja, ist vielleicht dann eher was für die kommende Offseason. Ich wollte gerade sagen, dafür wäre es teuer gewesen. Ja, ist fair. Das passt nicht so ganz in die Timeline. Dann jetzt ein Second-Round-Pick für, ja, in Anführungszeichen gescheitertes Talent zu investieren. Die New York Jets schlagen die Cleveland Browns. Beide Offenses haben in diesem Spiel gestruggelt.
Und Deshaun Watson hätte die Chance gehabt, mal wieder ein Spiel Last Minute zu drehen, aber diesmal hat es nicht geklappt, weil die Jets die Line dieses Spiel eigentlich dominiert hat, am Ende entschieden hat, über weite Strecken dominiert hat. Sie hatten dann eine kleine Schwächephase, da kamen die Browns dann nochmal ran, aber das war ein sehr, sehr starker Auftritt von dieser Defensive Line, allen voran natürlich vom kommenden Defensive Rookie of the Year, David Bailey.
Drei Sacks plus drei Tackles Hast du gesehen, wie viele Yards pro Pass die Browns hatten in diesem Spiel? Können nicht viele gewesen sein, weil es insgesamt sehr wenig waren, aber ... Zweieinhalb. Zweieinhalb Yards pro Pass. Die hatten 102 Passing Yards insgesamt. Konzeption früh rausgefallen, relativ früh im Spiel.
Und dann halt, ich meine, klar, dann bewegen die den Ball überhaupt nicht. Die haben ja fast nur gepuntet in diesem Spiel und hatten dann auch die zwei Turnover. Ja, rough, aber auch hier wieder so ein bisschen Realitätscheck. Ja, jetzt Watson hatte letzte Woche ein gutes Spiel. Du wirst auch immer wieder diese wie das hier kriegen. Also bevor da irgendwer jetzt denkt, nach der letzten Woche vielleicht Sean Watson, geht da eventuell doch noch mal was.
Ich glaube, das ist ganz wichtig für die Realität, hier das im Hinterkopf zu behalten. Du wirst mal gute Spiele kriegen, aber du wirst auch solche Spiele haben. Und deswegen ist natürlich klar, dass die Browns auch eines der Teams sind, das in der kommenden Off-Season ein Quarterback suchen wird. Die Pittsburgh Steelers haben gegen die Indianapolis Coles gewonnen, 34 zu 22. und das, obwohl sie ohne Michael Pittman angetreten sind.
Dann ist Roman Wilson auch noch ausgefallen. Aber sie haben Jalen Warren, ihren Running Back. Und sie haben gegen eine nicht tacklende Colts-Defense gespielt. Und unterm Strich ist das ein... Ein relativ ungefährteter Sieg am Ende. Ja, Jalen Warren, knapp 200 Yards from Scrimmage, kann man so machen.
Ein Run über 50, der Catcher Run über 80 zum Touchdown. Ja, du, wenn es so funktioniert, warum nicht? Und wenn du den Ball, wenn Rodgers den Ball da auch teilweise schnell werfen kann. Ja, und vor allem, ich glaube, knapp über vier Yards, Intended Air Yards. In diesem Spiel von Aaron Rodgers. Das ist ja das, wie die Steelers im Idealfall Spiele halt gewinnen können, wenn sie eben von Rodgers nicht mehr brauchen als das.
Und die Colts auf der anderen Seite werden nicht viele Spiele gewinnen, in denen Jonathan Taylor 45 Rushing Yards hat. Ganz simpel gesagt. Und da kamen viele von dem einen etwas längeren Run. Genau, einer über 20 und der Rest waren 14 Runs für 25 Yards und darauf baut halt so viel auf für diese Offense und dann ja, dann geht da nicht viel und dann sind wir halt bei den Colts an genau dem Punkt irgendwie.
Wo wir ja letzte Woche nach dem Sieg in London schon gesagt haben, Das wird ein 6-7-Siegeteam sein, maximal 7. Und dann, glaube ich, wird es da den Umbruch geben. Die New York Giants und die Washington Commanders. Ich weiß nicht, warum du lachst. Trennen sich am Ende 27 zu 27. Also, die Commanders machen erst mal die Tür für die Giants in diesem Spiel wieder auf, obwohl sie es eigentlich schon im Sack hatten.
Die Giants wollen aber nicht durch diese Tür durchgehen. Vor allem in Overtime dann nicht. Verschießen ein Field Goal. Cam Scadabo fumbled. Also sie versuchen alles, dieses Spiel nicht zu gewinnen dann in Overtime, obwohl sie es so gut wieder rangekämpft haben. Und dann der Fuck-up der Woche. Die Commanders callen noch ein Play mit wenigen Sekunden auf der Uhr ohne eigenes Time-Out.
Und die Uhr läuft einfach aus, bevor sie den Ball spiken können und das Field Goal zum Sieg schießen aus. Keine Ahnung, was wäre das gewesen? 34 Jarts? Bisschen mehr, glaube ich, aber ja. Das Ding ist ja, Ich frage mich, zwei Dinge frage ich mich. Zum einen, dachten sie, sie hätten drei Timeouts in der Overtime? Weil du hast ja nur zwei.
Dachten sie, sie hätten drei Timeouts in der Overtime? Oh, das ist die eine Frage. Und die andere Frage, war ihnen nicht klar, dass ein Field-Goal ihnen das Spiel gewinnt? Dachten sie, wenn wir ein Field-Goal kicken ... Doch, das schon. Aber was ist dann die Idee dahinter? Warum callst du doch noch ein Play in dem Moment?
Ich glaube, ich habe keine Ahnung. Ich habe auch keine Erklärung. Und es ist einfach fatal. Aber wenn ich so Körpersprache, also ich meine. Head Coach hat sich ja dann vor das Team gestellt und gesagt, geht auf ihn. Auf gar keinen Fall ging das auf ihn beziehungsweise glaube ich nicht, dass es seine Entscheidung war, so wie der sich geärgert hat in der Situation.
Der hat sich einfach nur vor die gesamte Situation gestellt. Also wir müssen ja über Jaden Daniels hier auch sprechen. Jaden Daniels muss diesen Ball einfach wegwerfen. Wenn der den wegschmeißt, dann stoppt die Uhr und dann können sie ja Field Goal kicken. Also, ich habe mir das ganz oft nochmal angeguckt und ich glaube, es gab ein Missverständnis.
Ich glaube, dass Jaden Daniels einfach, wie es andere auch gemacht haben, ich glaube die Giants auch in diesem Spiel, dass sie quasi die Position für den Kicker entsprechend anpassen wollen, indem der Quarterback einfach zu einer Hash läuft und abkniet. Also zu einer Seite der Hashes und dann abkniet.
Ich glaube, dass Jaden Daniels davon ausgegangen ist, dass das passieren soll. Dann sind die Wide Receiver bei Routen gelaufen und alle anderen haben eigentlich ein Play gespielt. Nur Jaden Daniels sah so aus, als würde er einfach abknien wollen. Sieht dann aber, es passiert hier was ganz anderes. Dann wusste er nicht, was er machen soll. Will loslaufen, wird aber sofort gesackt und dann ist es schon vorbei. Dann ist es nicht mehr zu retten gewesen.
Das war so mein Eindruck, aber... Keine Ahnung. Aber was ist der Gedanke überhaupt, da ein Play zu callen? Das verstehe ich halt nicht. Also ich habe es jetzt extra nochmal nachgeschaut. Es wäre ein bisschen mehr als, was hast du gesagt, 34 oder was? Sie waren an der 24. Das heißt, ungefähr 40-Jahr-Field-Cole, 41-Jahr-Field-Cole wäre es gewesen.
Ja, in schlechtem Wetter, fairerweise, aber überhaupt ein Play zu callen, wenn da ein Play reingecallt wird zu Daniels Innenhelm, dann muss ja die Ansage sein, entweder wirfst du diesen Ball innerhalb von 1,5 Sekunden zu deinem Receiver, wenn einer offen ist, oder du schmeißt den in die Tribüne. Es darf ja überhaupt nichts anderes geben. Und das ist wirklich das Verrückteste, was ich diese Woche und seit langem generell gesehen habe, dieses Ende.
Sind die Receiver nicht auch einfach tief gegangen? Also sie sind einfach nur Ich weiß es nicht Dann wäre die Idee zu sagen, okay, dann dachten sie Vielleicht wirklich, sie haben noch eine Timeout Und sie dachten, Daniels läuft da für 12 Yards Und wir können eine Timeout nehmen und können dann Easy noch ein leichteres Field Goal kicken, Die Hand Krögies, muss ich das mal Genauer anschauen, Wir haben noch ein Spiel Die Broncos gegen die Chargers Noch zwei Spiele.
Was habe ich denn schon wieder übersprungen Hier in meiner Liste? Lions, Die Lions, okay, ja stimmt, die habe ich übersprungen, aber ich mache trotzdem erstmal Broncos gegen Chargers. Die Broncos gewinnen mit 23 zu 17. Es war nicht schön. Die Broncos-Offense von Sean Payton gecallt, war nicht wirklich besser, sah nicht groß anders aus.
Die Broncos profitieren von kurzen Feldern und davon, dass Justin Herbert sich seiner Offense auch was die Qualität angeht, angepasst hat. Ja, und natürlich super viele Verletzungen bei den Chargers O-Line. Beide Tackles ausgefallen. Vier von fünf Backups in der Offensive Line. Aber das war schon ein weiterer Tiefpunkt. 14 First Downs, 82 Net Passing Yards für die Chargers. Unter vier Yards pro Play. Wie die Broncos übrigens auch.
Also da reihen sich die Broncos gleich schön ein. Auch beide unter vier Yards pro Play. Keine Explosivität in dieser Chargers Offense. Obwohl ja die Broncos auch ohne beide Cornerbacks gespielt haben. Sertain und Moss. Und dann halt offensiv die Fumbles. als diese horrende Interception am Ende von Justin Herbert, wo er den Ball einfach auch hier straight zum Corner wirft.
Also, ich hab mir herausgeschrieben, Herbert hatte, glaub ich, die letzten drei Wochen mehr richtig bescheuerte Turnover als die letzten drei Jahre zusammengenommen in der NFL. Ich meine, wir haben die Chargers vor zwei Wochen schon abgeschrieben, daran hat sich nichts geändert, aber gerade offensiv ist es ja wirklich, da müssen wir uns ja so langsam fragen, entsteht hier ein nachhaltiger Schaden, weil das ist ja echt alarmierend, was die da zusammen fabrizieren.
Und Broncos Offense, ja, Sean Payton, Playcaller, wie du gesagt hast, das sah genauso aus wie sonst auch. 1 von 12 bei Third Down, 3,9 Yards pro Play, 2 von 5 in der Red Zone. Am Anfang für ein paar Plays okay, da hatte Nix auch ein paar gute Pässe, da hatten sie das eine vertikale Ding auf Evan Ingram, Aber das war's halt auch.
Und dann kriegst du hinten raus wieder von Bonix Turnover-Dinger, Turnover-Bälle, Turnover-Risiken, schlechtes Pocket-Management, ganz viel, ganz kurz, nach wie vor Checkdowns bei Dritter und Lang, Runs bei Dritter und Lang, die nix einbringen. Das ist das dritte Spiel für Bonix jetzt schon dieses Jahr mit einer durchschnittlichen Targettiefe von unter sechs Yards. Zweimal war er sogar unter fünf Yards.
Das ist so uninspirierend und mutlos und auch einfach schlecht, ehrlicherweise. Aber es sind ja die gleichen Themen, über die wir bei Denver jetzt schon seit Wochen reden. Und wie gesagt, wir werden auch darüber am Donnerstag sprechen. Die spielen Donnerstag gegen Seattle. Die Detroit Lions schlagen die Arizona Cardinals deutlich mit 45 zu 21.
Das ist das Spiel, wovon ich noch nichts gesehen habe. Ich sehe aber Jamil Gibbs mit 25 Runs für 151 Yards und zwei Touchdowns. Und das sagt mir eigentlich sehr viel über dieses Spiel. Es war tatsächlich ein komisches Spiel, weil am Anfang Arizona deutlich besser gestartet hat. Also Cardinals scoren direkt Touchdown. Und die Lions am Anfang offensiv sahen richtig wackelig aus. Die ersten paar Drives haben die superschnellen Druck über die Mitte kassiert, haben nicht den Ball bewegen können.
Das war so eine Phase, wenn die Cardinals offensiv irgendwie ein bisschen mehr hätten, dann hätten sie da eventuell das sogar ein bisschen spannender machen können. Aber im zweiten Viertel dann Lions Offense, da ging der Schalter an. Mehrere Fortdowns, kritische Plays, wo die Lions dafür gehen und belohnt werden, auch mehrfach mit Touchdowns.
Goff mit dem nächsten sauberen Spiel gibt's dann mit dem Run Game, wo sie auch dann die Big Plays gekriegt haben. Und auf der anderen Seite Brissetts Boxscore, wenn du dir den jetzt einfach anguckst, 29 von 47, knapp 300 Yards, drei Touchdowns. Das sieht dann okay aus, aber das ist so hart fake. Also es ist wirklich sowas von fake, weil dieses Spiel war komplett entschieden im dritten Viertel und erst als die Lions dann in Coverage auch wieder ein bisschen passiver wurden, ein bisschen mehr Fenster da waren, da hat er den Ball dann an der Nied verteilt und da haben sie den Ball bewegt.
Die Cardinals haben kein Run-Game, auch hier natürlich sehr viele Verletzungen oder kritische Verletzungen in der Offensive-Line. Kein Run-Game, kriegen überhaupt keinen Rhythmus-Offensiv rein und Brissett ist es halt einfach nicht und da muss man schon auch die Frage dann jetzt stellen, finde ich, wann wirfst du halt Carson Beck einfach rein.
Und auch, natürlich ist die Situation nicht ideal, natürlich ist der Schedule tough. Aber dann lieber habe ich eine größere Sample-Size und sage am Ende der Saison, ja gut, Back ist es auch nicht, als dass ich den erst in die Woche 13 reinwerfe und dann hat er zwei gute Spiele und zwei schlechte und man sagt, was machen wir jetzt damit? Dann will ich ihn halt lieber jetzt rein.
Monday Night Game steht noch an. Ein richtiges Topspiel. Die LA Rams spielen gegen die Buffalo Bills. Die Bills stehen 3 und 1. Nach der Niederlage gegen die Patriots, die sehr überraschend kamen. Und die Rams stehen 2 und 2 nach dem Comeback-Sieg gegen die Eagles. Vor allem die Bills haben natürlich wieder was gut zu machen.
Vor allem die Offense. Die ersten Wochen sah das überragend aus und die letzten Wochen dann gar nicht mehr so. Ein bisschen wackelig das Ganze. Wird das hier ausgerechnet hier wieder besser? Ja, ich glaube, die Rams-Defense ist fast so ein bisschen unterschätzt aktuell. Unterschätzt. Unterschätzt, ja. Wenn wir das Australienspiel mal rausnehmen, was ich glaube einfach nicht repräsentativ ist.
Woche 2, 3 und 4 ist die Rams-Defense Platz 2 in EPA pro Play, Platz 2 in Success Rate und jeweils Top 3 in Dropback und Rushing Success Rate. Und das ja ohne Miles Garrett. Donald ist on and off, Jalen Watson hat zuletzt gefehlt. Das ist eine Defense, die variabler in Coverage ist dieses Jahr. McDuffie hilft da natürlich und die echt gut blitzt dieses Jahr Platz 5 in EPA pro Play Platz 5 in Success Rate, auch wenn die blitzen, Ich bin sehr gespannt wie sie das hier spielen wollen, weil auch dieses Jahr wieder eine Defense, die gerne aus leichten Boxes heraus verteidigt, wir wissen ja was die Bills machen wollen, viel Heavy Personnel dementsprechend, ist es tough auf die Art gegen diese Offense zu verteidigen,
Allen wird generell nicht viel geblitzt und ist extrem gefährlich wenn er geblitzt wird, das heißt vielleicht ein bisschen weniger Aggressivität von den Rams hier, auch abhängig davon, welche Playmaker bei den Bills, wie fit sind und wie viel spielen. Aber ich sehe hier schon eine Gefahr auf der Seite des Balls, dass das Run-Game, das Early-Down-Run-Game, dass sie das nicht in den Griff kriegen, weil die Bills sind eine der besten Early-Down-Offenses nach wie vor, in der NFL und ich glaube, gerade da können sie den Rams auch auf der Seite wehtun.
Können die Rams offensiv den Bills denn wehtun? Ja. Das glaube ich, ja. Wenn Matthew Stafford den Ball in den eigenen Reihen behält. Richtig. Dann noch mal hinzufügen. Und über ihn haben wir natürlich auch viel gesprochen, jetzt im Zusammenhang mit dieser Offense, weil er klar auch der große individuelle Faktor ist.
Aber das Run-Game ist ja wieder eine echte Stärke. Das darf man da echt nicht vergessen. Beide Bags sehen wirklich gut aus. Und jetzt spielen sie gegen eine Bills-Defense, die zwar mehrere gute Spieler aktuell in der Defensive Line hat, aber generell als Defense insgesamt mit dem Run ziemliche Probleme hat.
Das ist eine der schlechtesten Early-Down-Defenses in der NFL. Und es ist die schlechteste Run-Defense, spezifisch nach diesen Runs, die die Rams laufen wollen. Duo-Gap-Scheme-Runs durch die Mitte. Da, glaube ich, kann sich das Spiel auch mit entscheiden, weil die Rams wahrscheinlich mit dem Run-Game eben einen Rhythmus haben werden.
Vielleicht sogar mehr noch als die Bills-Offense den Ball durch die Mitte am Boden bewegen können, was dann halt super viel im Play-Action-Pass-Game für die öffnet. Und die Bills hatten da echt Probleme auch bisher, wenn sie Heavy-Personal sehen. Auf der anderen Seite die Secondary immer noch angeschlagen bei Buffalo.
Die hatten letzte Woche mit den Patriots-Receivern Probleme. Jetzt kommt Puka Nakua und da warnte Adams. Ich erwarte viele Punkte. Ich meine, ich habe auf sie getippt. Insofern werde ich das natürlich auch jetzt hier sagen. Aber ich glaube auch, dass die Rams dieses Spiel gewinnen werden. Ja, du könntest in unserem Tippspiel auf zwei wegziehen.
Nachdem ich diese Woche gar nichts getroffen habe, nachdem ich groß angekündigt habe. Falkensfalle. Das war wirklich bitter. Das war wirklich bitter, damit hätte ich nicht gerechnet. Ja, und ich werde nie wieder auf Sam Daniel tippen. Aber gut, das ist ein Thema, was ich mit mir selber ausmachen muss. Das war Mondtalk für Woche 5 in der NFL. Wir hören uns natürlich am Donnerstag wieder mit der Preview auf Woche 6.
Bis dahin, macht's gut. Ciao. Ciao, ciao.