
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 611
Panthers ein Contender? Broncos haben ein Problem! MONTALK WEEK 4
Montag, 5. Oktober 2026 · 1 h 07
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Und mit Adrian Franke natürlich auch. Einen wunderschönen guten Tag. Wir schauen auf den gestrigen NFL-Sonntag, Woche 4, mit mal wieder sehr viel Action, sehr viel schönen Spielen. Aber bevor wir das machen, kleiner Hinweis für euch, es gibt eine neue RTL Plus Bonus-Folge. Wir haben Fragen von euch beantwortet, ein sogenanntes Q&A.
Und das hört ihr eben exklusiv bei RTL Plus. Hört da gerne rein. Sehr gute Fragen mit dabei gewesen. Jetzt aber zu den Spielen. Wir starten mit dem Sunday-Night-Game. Die Carolina Panthers gewinnen einen Shootout, einen wilden Shootout gegen die Detroit Lions mit 32 zu 26. Es war ein wildes Spiel, ohne Secondaries.
Mit über 900 Total Offense Yards in diesem Spiel. Jared Goff mit 412 Passing Yards. Bryce Young mit 329 Passing Yards. Also der Ball ist sehr viel bewegt worden, vor allem durch die Luft. Und es ist so kurios, weil wir haben ja drüber gesprochen, die Panthers Offense in den ersten zwei Wochen sah richtig gut aus gegen schwache Defenses, dann gegen die Browns gar nicht mehr so gut.
Aber sie sah halt wieder sehr, sehr gut aus gegen eine deutlich schwächere Defense. Bryce Young sieht aus wie ein MVP-Kandidat, wenn er gegen solche schwachen Defenses spielen darf. Hat ein sehr gutes Spiel mal wieder abgeliefert. Ich finde es erstaunlich, wie, also das finde ich den größten Unterschied, wie ruhig und wie entscheidungsschnell, er ist, auch unter Druck. Steht genauso bei mir hier auch, ja.
Wirklich beeindruckend. Beeindruckend war auch Ted Rowe McMillan mit einem Career Game. 14 Catches für 192 Yards und drei Touchdowns. Aber Schuber-Habbert durfte auch einiges machen. 20 für 122 und zwei Touchdowns. Ey, ich weiß halt nicht, wie repräsentativ ist das für diese Offense, wie repräsentativ das ist insgesamt.
Aber wenn die so spielen, dann sind die einfach schwer zu stoppen. Vor allem eben, wenn man gegen eine ja leider so schlecht spielende Lions-Defense unterwegs ist. Also McMillen schon mal für sich so ein wichtiger Punkt, weil der hatte ja ein bisschen einen langsamen Saisonstart. Da war ja echt am Anfang sah Coker aus wie der bessere Receiver in Carolina, der hier natürlich nicht mit dabei war. Generell, ja, die Panthers sind auch wirklich normal angeschlagen. Ja, Legate auch nicht. Genau, Legate auch nicht.
Aber wir hatten viel über die Secondary-Ausfälle bei beiden Teams gesprochen. Aber Panthers sind ja wirklich auch auf Receiver angeschlagen. Ich finde schon, also mit Young, ja, du hast natürlich recht. In dem einen Spiel, was sie gegen eine gute Defense hatten, da war es dann wackeliger. Wobei jetzt auch nicht unbedingt Young das primäre Problem war in dem Spiel.
Aber ich finde schon, dass man in dem, wie er spielt, Fortschritte erkennt. Und das sind dann Sachen, wo ich dann sage, ja, das war jetzt hier wieder gegen eine schwächere Defense. Aber eben diese Fortschritte in seinem Spiel zu sehen, gibt mir dann auch Hoffnung, wenn ich die Panthers perspektivisch predikte. Und zwei wichtige Sachen hast du schon gesagt. dieses Ruhige aus der Pocket.
Und was du jetzt gesagt hast, dieses entschlossene Passing. Ich hab noch einen anderen Kommentar dazu aufgeschrieben. Ich hab den Eindruck, der sieht das Feld einfach besser dieses Jahr. Und das ist jetzt kein Größenjoke oder so was, sondern in der Art und Weise, wie er erkennt, wo Fans da aufgehen. Wie er in der Playstruktur seine Antworten findet.
Dass er diese Downfield-Dinger teilweise wirklich toll reinlegen kann. Das wussten wir vorher auch schon. Aber dieses Jahr spielt er auf einem ganz anderen Level, was die Ruhe, was die Sicherheit als Passer angeht. Viele Plays, bei denen er in der Pocket bleibt, das Feld scannt, im zweiten, zum dritten Read kommt oder auch vertikal gut durch die Pocket arbeitet und dann die Playstruktur intakt hält.
Da gab es einige in dem Spiel. Der eine zu McMillen, früh im zweiten Viertel für 26 yards. Das war so einer, wo er ruhig bleibt und dann die Mitte des Feldes gut sieht. Die Fortdown-Conversion, ein bisschen später, ist ein super Wurf aus einer Pocket, die zusammenbricht. Druck im Gesicht, und dann trotzdem legt er den noch raus. Also, da gab's so viele Plays.
Der zweite Touchdown auf McMillen zum Start in die zweite Hälfte. Auch über die Mitte. Da geht das Passfenster dann auch gut auf. Aber auch hier ist es nur erreichbar, weil Young in der Pocket bleibt, obwohl der Druck kommt. Und da war wirklich viel davon in diesem Spiel. Gerade auch Moving-Targets, enge Fenster über die Mitte.
Wozu führt das dann? Für mich schon der Takeaway. All das trägt dazu bei, dass er konstanter spielen kann. Weil viel davon öffnet ja eben diese Quick-Passing-Game-Sachen. Viel davon öffnet so diese Dinge, die der Offens einen Floor geben können. Und dann haben wir einen anderen Ausgangspunkt für die Panthers insgesamt. Weil, ja, wenn die dann das nächste Mal, ich weiß jetzt den Schedule nicht im Kopf gerade, aber wenn die das nächste Mal gegen eine Top-Defense sprechen und wir über das Spiel sprechen, dann werden wir natürlich diese Qualifier da auch wieder ranhängen und sagen, dann wollen wir es mal gegen eine Top-Defense sehen.
Aber es gibt mir deutlich mehr Optimismus, wenn ich jetzt mittel- und langfristig da drauf gucke, weil wir eben von Young Fortschritte sehen, was dieses konstante Spiel angeht. Und das war ja die Nummer eins Frage, die wir bei ihm hatten vor der Saison. Ja, aber wie gesagt, ich bleibe, und ich bin ja eigentlich der Believer hier von uns beiden, aber ich bleibe dabei, ich will es einmal erst mal gegen, also das waren jetzt wirklich so mit die schlechtesten Defenses, die wir bislang in der NFL gesehen haben.
Ich weiß nicht, das muss vielleicht noch so ein bisschen ins Verhältnis gesetzt werden, aber ich hoffe natürlich, dass es dann auch gegen bessere Defenses so bleibt. Aber die Lions Secondary war quasi nicht anwesend. Dazu kam das Tackling, was überhaupt nicht da war. Viele verpasste Tackles. Die müssen was machen, oder? Ja, also die Lions, die müssen was machen.
Ich fand's so kurios, es gab eine Situation, da wurde dann auch im amerikanischen Kommentar darüber gesprochen kurz. Es gab eine Situation, das war so ein langer Run von Schubert Hubbard. Wo sie quasi wie ein Outside-Zone-Run gelaufen haben, aber alles in Richtung Aiden Hutchinson. Also diese ganze Line hat sich Richtung Aiden Hutchinson bewegt, was natürlich dafür sorgt, dass selbst wenn Aiden Hutchinson vielleicht sein direktes Duell gewinnt, da trotzdem einfach viele viel Masse im Weg ist.
Und dann die Cutback-Lane halt brutal offen war von Aidan Hutchinson weg, riesen Gap, miese Tackles, langer Run, aber dass du halt einfach dadurch, dass du diesen einen Spieler irgendwie rausnimmst aus einem Play, große Probleme bekommst, das kann es halt einfach nicht sein für ein Team, was ja was ja natürlich mindestens mal um die Playoffs mitspielt.
Genau. Also eine ganz wichtige Personalie, gerade weil Young so viel über die Mitte des Feldes gemacht hat, Brian Branch aus Seins Sicht, wenn der hoffentlich zeitnah innerhalb der nächsten drei, vier Wochen zurückkommt, glaube ich schon, dass das ein Schlüsselspieler dann auch sein wird wieder für diese Defense.
Aber wir wissen ja, dass Detroit an Joey Porter dran war. Der hat sich dann für die Cowboys entschieden. Aber wenn die, also zum einen, wir sehen, dass die Lions zumindest gewillt sind, hier ein gewisses Investment auch einzugehen. Und das ist halt das Ding, was du gerade auch schon gesagt hast. Wenn sie dieses Jahr was reißen wollen Richtung Playoffs, also auf Corner in meinen Augen müssen die was machen.
Und zwar keinen, wir holen uns hier eine gute Nummer zwei oder was, sondern einen Impact-Move, der die Defense wirklich in eine andere Richtung schieben kann. Porter wäre so einer gewesen, der halt natürlich auch super da reingepasst hätte. Vielleicht, ich meine, A.J. Terrell ist aktuell verletzt, aber wenn die Falcons noch ein paar Spiele verlieren und der wieder fit ist, vielleicht ist das so jemand.
Also irgendeinen größeren Move müssen die machen, weil sonst wird es nicht repariert werden. Und jetzt ist die wunderbare Überleitung zur Offense. Die Defense ist halt so mies, dass die Offense jede Woche Shootouts gewinnen muss. Und die Offense kann das durch die individuelle Qualität. Aber ihr fehlt diese verlässliche Konstanz, die sie unter Ben Johnson immer hatten, um dann solche Spiele nicht nur zu gewinnen, sondern halt offensiv auch mal irgendwann in den Griff zu kriegen. Das haben sie ja gestern zu keinem Zeitpunkt geschafft.
Nee, ich find's trotzdem beeindruckend, dass man, obwohl deine eigene Defense so schlecht spielt, dass du trotzdem bis zum Schluss das Spiel gewinnen kannst. Wenn wir über fehlende Spieler bei den Lions in der Defense gesprochen haben, müssen wir das bei den Panthers aber eben auch machen, was auch ein wichtiger Bestandteil einfach dieses Shootouts war.
Die Panthers haben auf zwei Cornerbacks verzichten müssen mit JC Horn und Mike Jackson, Jalen Phillips, der Passrusher, sind auch noch im Laufe des Spiels raus. Also die waren auch ganz schön dezimiert und das hat man natürlich gemerkt. Ja, die Lions Offense hat es über weite Strecken echt gut gemacht.
Sie mussten es gut machen, weil sonst wären sie früher raus gewesen, konnten den Ball gut bewegen, zumindest bis zur Red Zone. Ich wollte gerade sagen, bewegen, aber halt nicht finischen. So, zwei von vier Red Zone Trips waren dann letztendlich erfolgreich. Und ich habe es ja gerade schon gesagt, ich meine, sie hatten kurz vor Schluss ja nochmal die Chance sogar, das Spiel zu drehen. Mit, was war das, sechs Punkten Rückstand?
Ja, müssten sechs Punkte gewesen sein. Also sie hätten gewonnen mit Touchdown und extra Punkt. Ja, und haben dann einfach vier Plays und sind wieder raus. Also, und verlieren damit das Spiel. Es gab so ein, zwei Situationen, die einfach aus Lions-Sicht so ernüchternd waren, weil du dir diese Fehler eben nicht erlauben kannst, aber sie gemacht hast in diesem Spiel.
Ja, das und was ich jetzt hier super auffällig fand, das Finishing von Drives eben. Das einfach gefehlt hat. Nicht nur in der Red Zone, sondern insgesamt. Ich hab mal ein paar aufgeschrieben. Du meinst, ein Hook & Letter bei 4.20 ist nicht die beste Idee, um einen Drive zu finishen? Ja, gut, also den fand ich schon wieder irgendwie cool, dass sie es dann versuchen. Aber ganz ehrlich...
Ja, coole Idee. Ich hab mir aufgeschrieben, das muss ein Shot in die Endzone sein eigentlich, weil der ist ja an der 25 oder was, du musst da in die Endzone irgendwie gehen. Und ich bin mir nicht mehr sicher, es war noch... Es war für mich nicht zu wenig Zeit auf der Uhr, um den zwingend ausspielen zu müssen.
Denn 4.20, weil du hättest ein easy Fieldgoal gehabt, damit wärst du auf drei Punkte rangewesen und hättest mit dem letzten Drive, rein theoretisch, nur ein Fieldgoal gebraucht, um zumindest in die Overtime zu kommen und mit einem 4.20, wenn du dann. Dieses Risikogies mit einem Hook and Ladder, der noch, dass es 15 Yards hätte gehen müssen oder irgendwas zwischen 10 und 15 Yards hätte, der noch nach dem Pitch nach hinten funktionieren müssen, wo ja das Spielfeld, Hook and Ladder funktioniert ja bei solchen langen Down-and-Distance-Situationen, weil die Defense sich tief fallen lässt, um halt das First Down zu bewachen.
Ja, aber wenn du nach hinten gar nicht mehr so viel Platz hast, weil da die Endzone ist und die Defense gar nicht so weit droppen kann, ja, das hat für mich vorne und hinten keinen Sinn gemacht. Ja, nette Idee irgendwie. Ja, ich weiß, was du meinst. Nee, das fand ich ganz schwach. Aber verloren haben sie das Spiel natürlich. Also defensiv bei allem, aber früher auf dem Spiel. Nicht durch den Move, ja. Ich hab mir nämlich ein paar Sachen rausgeschrieben.
Also ich bin in das Spiel dann reingegangen und je mehr ich es mir rausgeschrieben hab, desto häufiger hab ich mich wiederholt. Und dann dachte ich mir irgendwann, okay, das müssen wir irgendwie hier einmal ansprechen. Erster Drive, Strafe bei First Down, zwei Incompletions von Goff, sie kicken ein Field-Goal. Also das Ende des Drives.
Dritter Drive. Bewegenden Ball gut, kurz vor der Red Zone. Kurzer Run. Zwei Incompletions, Field-Goal. Wieder auch schneller Druck auf Goff. Also wir haben zwei Drives, wo sie am Ende in Scoring-Range kommen. Negatives Play oder minimalen Raumgewinn bei First-On haben, dann zwei Incompletions von Goff und dann nur ein Field-Goal kicken.
Start in die zweite Hälfte. Wieder Ball gut bewegt. Das war das Big Play zu Tesla bei Erste und 25, wo er hinter die Defense kommt. Kommen in die Red Zone. Erste um zehn von der Zwölf, guess what? Kurzer Run, zwei Completions, schneller Druck auf Jared Goff und sie kicken ein Field-Goal. Die Turnover und Downs dann, klar, die kamen noch mit dazu, die waren beide bei langen Fortdowns, das eine haben wir gerade schon besprochen.
Aber das war ein Spiel, das war ein Spiel, wo sich das Run-Game, über das wir ja auch schon gesprochen haben hier und gesagt haben, das Lions-Run-Game ist immer noch produktiv, weil Jamir Gips extrem gut ist, weil die mehrere gute Spiele in der Offensive Line haben. Aber es fühlt sich nicht so robust an, wie wir das eigentlich von diesem Team gewohnt waren die letzten Jahre. Und das hier war jetzt ein Spiel ...
Wo sie das eben selbst mit der individuellen Qualität nicht aufrechterhalten konnten. Die Panthers haben regelmäßig Verteidiger ins Backfield gebracht, ungeblockte Verteidiger im Rungame gehabt. Am Ende 15 Runs für 46 Yards für Jameer Gibbs. Und wenn man sich fragt, warum sie Drives hier nicht beenden konnten, das ist ein ganz wichtiger Punkt gewesen, weil sie a, zu häufig negative Runs oder minimalen Raumgewinn bei Early Down mit dem Rungame hatten und sich dann häufig auch bei Second Down, Third Down nicht auf das Rungame stützen konnten.
Und dann ist es immer noch eine Offense, die ihre Momente hat. Klar, mal Gabe, Smiles & Brown, der Shot auf Jameson Williams, der Shot auf ... Wenn die Secondary deine Spielereihenweise tief verliert und du diese Deep Shots eben bekommst. Genau. Und mit all dem, was wir jetzt hier kritisieren, machen sie halt immer noch auswärts 26 Punkte.
Also die Baseline ist immer noch dann irgendwo in dem Sinne hoch. Das macht sie aber auch irgendwo so frustrierend, weil wir wissen, was mit dieser Unit, das mit dieser Unit mehr möglich wäre. Und diese verlässliche Konstanz auf Top-Level, das fehlt ihnen offensiv. Und das haut halt doppelt rein, weil sie gerade dieses Jahr, gerade weil ihre Defense so schlecht ist, eine Offense bräuchten, die Spiele noch mehr kontrollieren kann. Und das kriegen sie halt einfach im Moment nicht hin.
Ja, da müssen die Lions sich insgesamt was einfallen lassen. Offensiv-schematisch und defensiv-personell-qualitativ. Beide jetzt bei 2 und 2. Und damit kommen wir zum nächsten Spiel, den Buffalo Bills, die gegen die New England Patriots verloren haben, überraschenderweise. Riesen-Upset. Die Patriots gewinnen das mit 29 zu 26.
Was ist hier so die Haupt-Storyline? Also eine, die ich jetzt mal direkt natürlich anführen würde, ist, die Patriots können es offensichtlich noch, Drake May kann es offensichtlich noch und was ich an diesem Spiel halt so beeindruckend fand aus Drake May Perspektive ist, dass es genau andersherum verlief.
Wir hatten schon Spiele, also vor allem Woche 1, aber auch die anderen Spiele, wo er eigentlich ein gutes Spiel macht, Fehler macht und dann nervös wird, hibbelig wird, noch mehr Fehler macht. Hier ging's ja scheiße los. Also hier hast du wieder einen Fumble, wo er nicht gut aussieht. Für die Interceptions kann er nicht, aber kann er nix. Die wird von.
Daubs hochgepitcht. Er war ein unglückliches Play einfach. Also der Burr ist ein bisschen niedrig, er kriegt dann halt gerade so noch die Hand drunter. Eigentlich ein tolles Play, aber dann geht der Ball halt hoch, also das ist einfach pech, aber trotzdem, worauf ich hinaus will ist, das ist ja in dem Moment scheißegal, wenn du schon Drölf, Turnover hattest in drei Wochen, wenn du dann wieder zwei hast in der ersten Halbzeit und, der war ja besonders teuer, weil daraus direkt auch noch drei Punkte für die Bills resultiert sind, direkt vor der Halbzeit, sowas nimmst du dann mit in die Kabine, hast es im Kopf, Wenn Drake May in der zweiten Halbzeit komplett verunsichert gewesen wäre, hätten wir gewusst, warum. Aber war er nicht.
Das fand ich so beeindruckend. Er hat dann eine richtig gute zweite Halbzeit. Ist das ganze Spiel über super wichtig als Runner gewesen. Endlich mal wieder so mit diesem Impact. Acht Runs für 54 Yards. Das hat mir dann doch schon insofern Mut gemacht, dass er innerlich noch nicht ganz zerbrochen ist.
Aber war ein guter Auftritt insgesamt im Vergleich zu den ersten drei Wochen. Und das ist so ein Spiel, wo wir vielleicht in ein paar Wochen zurückgucken und sagen, das war ein Wendepunkt in der Patriots-Saison. Get right, get right, big win. Irgendwo, ja, weil eigentlich einfach halt, weil May einfach so verunsichert gewirkt hat, haben wir ja auch viel drüber gesprochen hier die letzten zwei Wochen, wo du dich dann irgendwann fragst, okay, wie kommen wir da wieder raus?
Und dann brauchst du halt irgendwann so ein Spiel, idealerweise natürlich, bei deinem ersten Division-Rivalen auswärts, gewinnst dieses Spiel. Das kann wirklich so ein Turning Point sein. Ich habe mir ganz viel von dem aufgeschrieben, was du auch gerade gesagt hast. Eben genau dieses Thema auch, dass eigentlich viele Plays auch wieder negativ gelaufen sind und er aber eben antwortet. Und selbst also dieser Fumble, wieder Thema Ball Security, wieder Pocket wird eng, er hält den Ball zu lange weg.
Da gab es ja noch mehrere Momente in dem Spiel, die ähnlich waren. Also direkt nach dem ersten Fumble, direkt beim nächsten Drive, kriegen sie Druck von der rechten Seite und May hält den Ball ewig und kriegt ihn dann grad noch so auf den Boden geworfen. Er hatte nochmal einen kurz vor der Halbzeit, wo er dann beim Wurf den Hit einsteckt und dadurch flattert der Ball raus, einfach weil sein Timing da in der Pocket immer noch nicht ideal ist.
Also es gab dann schon auch immer noch diese Momente, er hat auch ein paar Bälle verfehlt, sie hatten mit dem Snap ein paar Mal Probleme, wo der Snap nicht ideal kommt. Das will ich gar nicht irgendwie jetzt alles schönreden, aber es war halt ein, also A, ein sehr gutes Spiel von Drag Mate in Summe und B, eben ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Ich hab mir auch die Scrambles aufgeschrieben, früh schon zwei, die kritisch waren auch bei den Touchdown-Drives.
Das hat ihn letztes Jahr ja so gefährlich gemacht, auch für die Patriots. Und dann eben solche Plays wie der erste vermasselte Snap, das war mit der ersten Viertel, den er dann aufhebt, sich umdreht, im Sprung diagonal quer auf Hunter Henry wirft und er kommt halt an. Und letzte Woche wäre das wahrscheinlich ein Pick-Six gewesen.
Wenn wir das ein bisschen überspitzt formulieren. Aber hier kommt der an. Und so was gibt dir natürlich auch den Selbstvertrauen. Der Touchdown auf Daubs am Ende von diesem Drive. Enge Pocket, wirft den super über die Mitte. Hält den Safety noch ein bisschen auf der linken Seite mit den Augen. Und legt den dann rein. Das war ja auch ein 97-Jahr-Touchdown-Drive zum Start in dieses Spiel für die Patriots.
Der Ball auf Daubs zum Start ins dritte Viertel. Der den Drive da mit am Leben hält. Aus der Bewegung. Schwieriger Wurf dann noch. Mit Dampf dieses Sideline runter. Das waren schon wirklich sehr, sehr viele positive Plays. Die haben sogar einen Goal-Line-Fade-Touchdown hingekriegt. Da weißt du ja schon, dass wieder ein paar Sachen funktionieren.
Das gefällt mir natürlich mal ganz besonders gut, die Down-to-Talk-Hörerinnen und Hörer. Goal-Line-Fade, einfach tollstes Play. Sollte man häufiger callen. Wieder zu Daubs auch, der trotz dieser unglücklichen Interception-Szene sein bestes Spiel hatte für die Patriots bisher. Und dann natürlich der Game-Winner. Also, wenn ihr den nicht gesehen habt, dann guckt den euch noch mal an. von niemand anderes.
Wer hätte es anderes sein sollen als Afton Chisholm, the third. Großartiger, ja richtig. Großartiger Catch, One-Hander. Und es war ja eben ein Spiel, er stand ja viel unter Druck. Ich glaube, 21 Dropbacks unter Druck. Es war ein Spiel, wo die Bills ja auch Plays gemacht haben. Es war auch wieder ein Spiel, wo die Patriots mit dem Run-Game hot and cold waren.
Aber diesmal eben hat er Antworten geliefert. Ich fand auch ein, zwei Sachen von den Patriots positiv. Motion, sehr viel Motion in der Offense heute, also mit dem Spiel gestern, deutlich mehr, als wir sonst gewusst sind von den Patriots. Hat, glaube ich, dazu beigetragen, dass sie sich vielleicht ein bisschen runder, dass sie ein bisschen mehr in den Flow gekommen sind.
Bills Defense angeschlagen, muss man auch sagen, mehrere Spieler in der Secondary gefehlt, Benford allen voran. Aber klar, Patriots werden dann hier sagen, ja gut, AJ Brown spielt ja auch nicht. Ist trotzdem auch aus Bills Sicht so ein bisschen so ein, also auch Hairston sah da einige Male nicht gut aus und da werden noch toughere Receiver-Matchups dann doch kommen.
Taffer als Afton Chisholm, sagst du? Ja, das vielleicht nicht. Aber als Laubs. Na ja, Moment. Also CJ Gardner-Johnson hat sich mal wieder beliebt gemacht als Thor-Loser nach dem Spiel und gesagt, das war das einzige Mal, wo er relevant sein wird oder irgendwie sowas in seiner Karriere. Ja, klar. Super Typ. Was machen wir mit den Bills auf der anderen Seite?
Weil letzte Woche irgendwie dann noch gewonnen mit fünf Turnovern. Diese Woche ja sogar ein paar Geschenke bekommen. Wir haben über den Dubs-Pitch gesprochen, wo sie ja erst mit Shakir den Ball wegfambeln. Und ihn dann direkt wieder bekommen und drei Punkte machen. Also wirklich großes Geschenk vor der Halbzeit.
Jetzt DJ Moore raus gewesen. Danach wirklich ein Bruch in dieser Offense erkennbar gewesen. Josh Allen dann hinten raus, noch mit so einer Desperation Interception in Double Coverage. Die auch Käse war. Also die war wirklich Käse, weil es so über eine Minute auf der Uhr, sie hatten noch zwei oder drei Timeouts.
Ich habe auch Desperation bei mir in den Notizen mit Anführungszeichen geschrieben, weil der Druck war noch nicht so da, finde ich, für so einen Ball. Druck war schon, fand ich, also vor allem, wenn man es aus der All-22-Perspektive sieht, es ist schon noch alles gecovert. Ach so, zeitlicher Druck. Im Spiel, ja, im Play, ja. Grundsätzlich, um jetzt so einen Ball zu werfen, so einen Yolo-Ball in Double-Coverage, das fühlte sich sehr früh an.
Er hätte laufen können, er hätte den Sack nehmen können, er hätte den Ball wegwerfen können, das wäre alles besser gewesen. Aber ja, ich meine, wir müssen wieder über das Turnover-Thema sprechen. Also du hast ja schon ein, zwei Sachen angesprochen, hier der Fumble, den die Patriots halt dann ihnen direkt zurückfumblen, aber der Turnover war trotzdem der Fehler erstmal bei den Bills.
James Cook hatte ganz früh im Spiel einen Fumble, der zu ihm zurückspringt. Allen hatte dieses völlig bekloppte Ding, spätes drittes Viertel, First Down, kurz vor der eigenen Endzone, hält den Ball ewig und wirft ihn dann im Fallen so nach hinten. Also das war das absurdeste Ding, was ich, glaube ich, gesehen habe diese Woche.
Wirklich blind nach hinten, um dann einen Safety zu verändern, aber es ist einfach nur Glück, dass kein Patriots-Verteidiger da steht und den abfängt und den zum Touchdown zurückträgt. Und natürlich die Interception zum Schluss in Double Coverage muss er überhaupt nicht so forcieren. Es sind zu viele Fehler und ich fand in dem Spiel klar, DJ Moore, das tut natürlich weh, aber Coleman hat ja ein sehr gutes Spiel.
Und die Patriots waren hier ohne Gonzalez, ohne Christian Barmore, die waren beide verletzt, nicht mit dabei. Trotzdem haben die Patriots das Run-Game einigermaßen gut in den Griff gekriegt. Und es waren auffällig viele Plays, bei denen die Bills keine offene Receiver hatten. Wo Allen den Ball halt wirklich lange gehalten hat. Und wenn dann eben noch diese Fehler mit dazukommen, Er fühlt sich sehr unrund an. Wir hatten dieses Fünf-Turnover-Spiel letzte Woche.
Hier das Run-Game auch nicht als dominante Faktor. Play-Action-Passing-Game nicht so in diesem Ausmaß, wie wir es sonst kennen, von der Offense prägend. Kincaid war ja auch gar kein Faktor. Sie machen dann ein bisschen wie der Lions-Punkt. Sie machen natürlich trotzdem ihre Plays, weil die individuelle Qualität so gut ist.
Coleman hat ja auch diesen einen tollen Catch da im Nachfassen über Kindle Wildor gehabt. Der shot dann auf ihn zum Touchdown ein bisschen später. Die individuellen Plays sind dann immer noch da. Aber im Moment, finde ich, ist diese Offense, fühlt sich sehr, sehr, sehr unruhig irgendwie an. Und halt nicht wie diese kontrollierende Unit, die wir in den ersten Wochen gesehen haben.
Ja, die ersten zwei Wochen waren sehr, sehr stark. und die letzten beiden ausbaufähig. Ausbaufähig waren die Offenses auch beim nächsten Spiel. Die San Francisco 49ers haben gegen die Denver Broncos gespielt und gewonnen mit 24 zu 14. War so ein ganz schöner Krampf. Ich finde, der Score, das Endresultat lässt das Spiel viel zu gut wegkommen.
Mitte drittes Viertel stand es noch 3 zu 3. Beide Offenses mit erheblichen Problemen. Es waren vor allem, finde ich, zwei Plays, die dieses Spiel haben kippen lassen. Das war einmal der Muff-Punt von Broncos-Spieler Mims, der dann den Fortinitiers ein kurzes Feld gegeben hat, 28 Yards. Und die machen dann das 10 zu 3.
Ich meine, dann war es ja nochmal wieder offen. Und dann das zweite Play beim Stand von 17 zu 14 für die Fortinitiers. Einmal, dass die Broncos defensiv. Nicht ganz so da sind und dann so gar nicht da sind. Und George Kittel einen 56-Yard-Catch-and-Run-Touchdown hat. Das war dann so ein bisschen der Deckel drauf auf dieses Spiel.
Was nehmen wir aus diesem Spiel mit? Weil ich finde, also wir müssen gleich nochmal über die Broncos Offense sprechen, die wirklich nochmal die strukturellen Probleme bestätigt hat, über die wir jetzt schon mehrfach gesprochen haben. Also, was heißt mehrfach, auch schon letztes Jahr, aber können wir gleich auch nochmal abhaken, ich würde erst auf die 49ers gucken.
Ja, und halt, also auch das ist so eine Never-Ending-Story-Verletzung. Also, Mike Evans, Trent Williams und Dre Greenloch haben ja alle drei gespielt, über die hatten wir ja in der Preview gesprochen, dass sie angeschlagen sind. Evans sieht nicht bei 100% aus. Kyle Juszczyk sah lange bei 100% aus und muss dann verletzt raus. Auch ein herber Verlust für die 49ers Offense natürlich.
Und ja, es hat dann diese Momente gebraucht, ein kurzes Feld. Sie hatten einen richtig langen Drive, der auch ganz gut aussah, der in einem Touchdown geendet ist. Aber ansonsten war es halt, ja, kurzes Feld, Big Play von George Kittel. Es ist ihnen natürlich auch entgegengekommen, dass auch bei den Broncos Ausfälle zu verzeichnen waren.
Die haben dann am Ende des Spiels ohne Pat Sertain und Riley Moss gespielt, also ohne zwei Starting Cornerbacks. Das ist dann auch nicht optimal. Und Zertanen war wirklich so ein, das war ein Non-Contact. Man sieht ihn auch in der Route, das Play ist eigentlich weg von ihm. Und dann hat er wirklich auch gar kein Gewicht aufs Bein gemacht.
Erste Meldungen sind kein Desaster. Also was wohl das Schlimmste jetzt hat er, hat er, hat ihn da nicht ereilt. Das heißt hoffentlich dann auch schnell wieder mit dabei. Aber genau, hinten raus dann eben wirklich auch Backup-Cornerbacks für die Broncos. Und dann ging auch ein bisschen mehr für die Offense.
Aber wir hatten das ja vorher auch gesagt, das ist eigentlich der erste richtige Test für diese Niners Offense. Für diese Offensive Lying auch spezifisch, die die ersten Wochen sehr gut ausgesehen hat. Aber wo halt so ein bisschen die Frage war, ja, was ist das wert? Du hast die Rams in Australien gespielt, so ein bisschen wahrscheinlich Muster ohne Wert.
Und dann Miami und Arizona, was einfach keine Herausforderung sein sollten für diese Offense. Ja. Und es ist jetzt nicht so, dass die Broncos die ja jetzt komplett dominiert hätten. Aber es war schon ein sehr, sehr anderer Vibe von Anfang an für das Spiel. Und das war zum einen, die Niners haben sich echt auch schwer damit getan, den Ball zu laufen.
Ich hab mich ein bisschen gewundert, dass sie nicht von Anfang an noch mehr in dieses Quick-Passing-Game gegangen sind, ähnlich wie gegen die Rams in Woche 1, um so den Pass-Rush zu umgehen. Broncos haben das aber auch gut gemacht. Sie haben ihren Rush variiert, sie haben ihre Coverages variiert. Wir hatten früh im Spiel schon mal so was wie Sertain in gegen Kittel, was wir eigentlich so gut wie nie von Patrick Sertain sehen.
Und die Niners hatten damit echt zu knabbern. Also sie haben dann selber noch Probleme irgendwie irgendwas zu etablieren, Passing Game oder Run Game, haben es dann auch, fand ich, sehr konservativ gecoacht, als sich mehr und mehr abgezeichnet hat, das wird ein defensives Spiel. Aber am Ende sprechen wir genau über die beiden Big Plays, die du gerade schon beschrieben hast. Und der Fumble beim Punch Return war ja auch wirklich ...
Haarscharf ist fast noch übertrieben, weil der, also Mims fängt den Ball, dann kriegt er den Hit, kommt mit dem Handgelenk auf und ein Sekundenbruchteil später geht der Arm auf den Boden. Aber da hat der Ball halt schon gewackelt und dann klauen sie ihn wirklich von hinten durch die Beine weg. Das Ding, das ist schon maximales Pech und genau der, oder nicht mal Pech, aber halt haarscharfes Ding einfach.
Und das andere eben, der lange Touchdown von Kittel, das war wirklich das eine Mal in dem Spiel, dass die Niners den perfekten Call gegen den Blitz hatten, tight end screen und wenn dann der erste Block sitzt, dann ist halt keiner mehr in der Mitte, um das zu stoppen. Das war zäh. Und aus Niners Sicht wird man sagen, ey, gut zu sehen, dass wir dann auch mal so ein Spiel gewinnen können.
Aber es war schon offensiv, jetzt wo die Offense drei Wochen lang mehr oder weniger gemacht hat, was sie will, schon eine ganz andere Geschichte. Ja, aber das finde ich auch gar nicht so verkehrt. Das ist eine der besten Defenses der Liga. Plus deine Playmakers sind halt alle entweder nicht fit oder gar nicht dabei.
Außer vielleicht McCaffrey und Kittel. Das ist dann halt auch ein ganzes Stück schwieriger als gegen andere. Deswegen ist es gut, dass halt dann diese Plays dann, der eine lange Drive plus das eine Big Play. Genau. Ich meine in diesen Topspielen. Der lange Drive war halt das, wo sie das Run-Game mal ins Rollen gebracht haben.
Ja, genau. Das Ding ist halt für die Diners, nächste Woche ist halt Seattle. Und das ist das Team, was du schlagen musst, um in der Division oben zu sein. Ja, und die haben nicht ganz die Verletzungsorgen dann in der Secondary. Jetzt die Broncos zum Schluss. Die Broncos Offense ist grotesk. Es ist so grotesk.
Wir können nicht, es kann noch nicht sein, dass wir jede Woche über die gleichen Themen sprechen. Egal gegen welchen Gegner. Das Run-Game ist mies. Was aber noch mieser ist, sind diese 100.000 Pässe underneath. Es ist wirklich furchtbar. Also underneath und, also damit meine ich auch hinter die Line of Scrimmage. Also alles kurz.
Kennst du die Completed Air Yards von Bo Nix diese Woche? Es kann nicht viel sein, also es war, glaube ich, wieder die Hälfte der Pässe irgendwie ins Backfield oder so was. Also es kann wirklich nicht viel sein. Die hatten einen Big Play zu Pat Bryant, der sich dann direkt verletzt hat. Ja, das war bitter. Pat Bryant hatte bis dahin ein echt gutes Spiel, ein auffälliges Spiel. Also der eine Broncos Wide Receiver, der ein auffälliges Spiel hatte, der von dem man es am ehesten nicht erwartet.
Stimmt, ja. 1,1 Completed Air Yards. Mit Abstand letzter Platz. Intended Air Yards, drittletzter, muss ich aus der Erinnerung abrufen, die Statistik, drittletzter Daniel Jones. Nee, unter fünf Jarts. 4,5, 4,6, lass mich lügen. Nur zwei hatten weniger, knapp weniger Daniel Jones und Jalen Daniels von den Bucks. Das ist auch nicht unbedingt ...
Und die Zahlen von Bonix werden ja noch geschönigt, weil er am Ende zwei, drei Mal tief gegangen ist. Der hatte ja keinen Ball über 20, also überhaupt keinen Versuch über 20, bis kurz vor Schluss dann diese Shots. Es gibt ja auch bei Next-Gen-Stats den Aggressiveness-Wert einer Woche. Letzter Platz für Bonics.
Ich finde, also, das ist jetzt so die Kritik. Ich finde aber, dass die vor die Nanas das wirklich geschickt gemacht haben. Und wenn ich mich richtig erinnere, hattest du auch drüber gesprochen. Ich weiß nicht, ob es für dieses Matchup war, aber es gilt eigentlich für jedes Matchup von der Broncos oder gegen die Broncos Offense.
Ja, dann, also die haben denen halt diese underneath-Pässe, die kurzen Pässe gegeben. Die haben sich immer, sind immer echt ein bisschen tiefer gefallen. Ja, dann schlag uns doch damit in dem Sinne. Weißt du, dann schlag uns doch mit. 50 kurzen Pässen im Spiel. Was du da halt für machen musst, ist gut tacklen.
Das haben die 49ers aber gut gemacht. Also keine großen Raumgewinne durch After the Catch oder Nach Kontakt oder irgendwie sowas. Wirklich sauber getacklt, aber die haben es clever gemacht, haben ihnen das angeboten. Bo Nix hat es dankend angenommen. Sie haben wieder Jalen Wardle nicht vernünftig ins Spiel bekommen. Der hat zwar seinen ersten Touchdown gemacht, aber ansonsten ja kaum sichtbar gewesen.
Sutton, nicht existent. da muss sich einfach was ändern bei dieser Offense, also sonst wird das nix. Und das ist halt das Thema, dass wir darüber letztes Jahr auch schon gesprochen haben. Das macht es halt für mich so, wenn wir jetzt irgendwie andere Probleme hätten als letztes Jahr oder wir eine andere Version dieser Offense mal über einen längeren Zeitraum gesehen hätten, dann würde ich ja auch sagen, gut, dann werden sie jetzt den Playcaller bald wieder austauschen und dann macht es wieder Sean Payton und vielleicht passiert das auch.
Aber das wird besser, ich glaube es auch, ich weiß, ich verstehe das Argument, aber letztes Jahr war Jalen Waddle noch nicht da. Das stimmt, aber die strukturellen Probleme waren ja die Gleichen. Dieses Ganze, kurz, kurz. Und dann diese Art zu spielen, ist ja sowieso, da hast du ja sowieso schon kaum Spielraum für Fehler.
Wenn du dann den Ball überhaupt nicht laufen kannst, hast du gar keinen Spielraum für Fehler. Und das, finde ich, ist halt hier so enttäuschend, weil wir haben auf der anderen Seite gesagt, ja, Härtetest und so, Standortbestimmung, erste Tuffer-Defense. Das war ja hier eigentlich auf der Seite nicht der Fall. Wir haben eine sehr angeschlagene Niners-Defensive-Line, wo du ja eigentlich drauf guckst und sagst, mit der Offensive Line der Broncos. Zum einen müssten eigentlich Zeit in der Pocket sein, damit du auch vertikal attackieren kannst.
Und zum anderen müsstest du halt eigentlich den Ball hier auch laufen können. Und beides kriegen wir überhaupt nicht. Also ich glaube, Bonnix hatte eine Completion über 10+. Und das war der zu Pat Bryant, wenn ich es richtig im Kopf habe. Da ging ja gar nichts. Diese Offense ist so frustrierend. Sean Payton hat auch in der Halbzeit von diesem Spiel gesagt, ja, man muss geduldig sein mit dem Run-Game und man muss dabei bleiben und so weiter.
Aber die allermeisten Runs bringen die halt einfach nur ins Weiter- und Lang und dann werfen sie einen Checkdown oder einen Screen und dann ist der Drive schnell vorbei. Und das ist immer wieder das Gleiche. Und dann sind wir wieder in dem Thema, ja, die Comebacks, wenn sie die kriegen, die sind cool und die machen Spaß, aber mit dieser Offense ist fundamental was kaputt.
Und das sind zum einen mehrere Sachen. Quarterback, Passing, Designs, Playcalling, Rungame. Und es sind zum anderen die gleichen Probleme wie letztes Jahr. Und ich werde da, also, ich will da auch gar nicht jetzt eine Person rausstellen. Ich finde, Bonix spielt nicht gut. Aber er ist halt auch nur ein Teil von diesem Gesamtbild.
Es sind halt so viele Probleme und die gleichen Probleme wie letztes Jahr, dass ich weiter an dieser Offense zweifeln werde und damit dann auch an den Broncos als Contender, bis ich nachhaltig sehe, dass es sich verändert und im Moment sind wir eher in einem schlechteren Teil, als wir zum Ende der vergangenen Saison waren und das ist halt alarmierend für Denver.
Ja, und wenn dir jetzt auch noch Pat Sertainen ausfallen sollte, wird's nicht unbedingt einfacher. Aber du holst dir halt keinen Jalen Waddle, um 1,1 Completed Air Yards nach einem Spiel gegen die 49ers gegen eine dezimierte 49ers-Defense zu haben. Wenn du's schon so spielst, dann will ich halt zwölf Targets für Jalen Waddle sehen.
Weil du halt versuchst, den vollzustopfen und dann nach dem Catch zu kreieren. Das ist ja so absurd. Ich hab ja gerade gesagt, die 49ers haben das ja quasi erzwungen, so ein bisschen, dass sie kurz gehen. Ja, aber dann gib doch deinem mit Abstand besten After-the-Catch-Receiver, deinem After-the-Catch-Playmaker den Ball in die Hand und lass den After-the-Catch versuchen, Tackles zu brechen, irgendwie elusive zu sein, weil wenn nicht er, wer denn dann?
Ja, also bin ich, das ist wirklich... Adam Troutman ist es nicht. Nee, wahrscheinlich nicht, nee. Und das sind halt zwei Probleme, die jetzt zusammenkommen. Eins haben wir noch gar nicht angesprochen, nämlich, ich glaube, wir hatten vor dem Spiel drüber gesprochen, Bo Nix und generell diese Offense gegen den Blitz, wo die einfach furchtbar sind, statistisch auch wieder dieses Jahr.
Und das ist halt was, wo die Niners auch mehrfach Erfolg hatten in dem Spiel. Und der andere Punkt ist ja der, es ist ja argumentativ, es ist ja eigentlich so ein bisschen ein Kreis. Weil wir eben von gegnerischen Defenses sehen, die sitzen über allem drüber, was du gerade beschrieben hast, erzwingen diese kurzen Pässe in dem Wissen, dass die Broncos kein Run-Game haben, um sie da rauszukriegen.
Und solange die Brokers kein Run-Game haben, um Defenses aus diesen Looks rauszukriegen, werden die wahrscheinlich offensiv weiter so extrem konservativ und alles quick irgendwie gehen und dann wird das weiter so aussehen. Deswegen, ich glaube, solange die kein Run-Game haben, wird sich da wahrscheinlich fundamental jetzt nichts verändern und solange sich in dem Sinne, was das angeht, nichts Gravierendes verändert, sehe ich halt nicht, dass Bo Nix der Quarterback ist, der dann diese Offens auf einmal irgendwie öffnet auf eine andere Art und Weise, weil das haben wir zumindest bisher noch nicht gesehen von ihm.
Da muss ich auch noch so einiges tun bei den Denver Broncos und damit schauen wir auf die restlichen Spiele. Angefangen mit dem ersten London-Game. Die Indianapolis Colts haben gegen die Washington Commanders gespielt. Ich war stattdessen, anstatt dieses Spiel mir anzuschauen, bei Tennis Borussia Berlin gegen BFC Dynamo, Landespokal.
Großen Spaß gemacht für alle, die es interessiert. Tennis Borussia hat nämlich immer Elfmeterschießen den großen Favoriten geschlagen. Hochemotional. Aber ich habe ja von dir zumindest zeitweise eine Art Live-Ticker bekommen. Und das klang ja absolut verheerend, was die Colts da gemacht haben. Mein Gott, sind die schlecht. Und jetzt wird auch noch Source Gardner mehrfach tief geschlagen. Und Daniel Jones hat ein Meltdown-Spiel. Und dann gucke ich, dann gehe ich da aus dem Stadion, aus dem wunderbaren Momsen-Stadion, gehe ich raus und sehe 30 zu 13 für die Colts.
Wie passt das zusammen? Ich glaube, es ist nicht zu hypothetisch, wenn man sagt, dass die Commanders das mit Mariota wahrscheinlich deutlich gewonnen hätten, dieses Spiel. Weil die Colts haben so ... Ja, also das wäre die These, die ich hier raushauen würde. Die Colts haben eigentlich über weite Strecken so wenig gemacht, offensiv. Und das Scoreboard, ja, sagt dann was anderes.
Aber der erste Touchdown passiert nur, weil die Commanders einen Turnaround Downs in der eigenen Hälfte haben. Und dann ... Eigentlich machen die Colts dann nicht mal was in den Dritter und Lang. Der Drive ist eigentlich vorbei, aber die Commanders kassieren eine Roughing-the-Pass-Ausstrafe. Dadurch kommt der erste Touchdown zustande.
Den haben sie auf dem Silbertablett serviert. Dann der Touchdown direkt nach der Pause, kam nach einer Interception der Commanders tief in der eigenen Hälfte. Da starten die Colts schon an der 20. Der größere Takeaway für mich in dem Spiel war, dass Washington sehr gut Daniel Jones den ersten Read weggenommen hat, sehr gut auf das Quick Game gegangen ist, um Yards nach dem Catch zu limitieren.
Und Jones hat dann einfach super schwach gespielt. Der Fumble zu Beginn ist auch Pech, weil Reimann da in ihn reingeschoben wird. Aber es ist auch Slapstick, weil er den Ball halt überhaupt nicht sichert, Daniel Jones, und der dann einfach hoch in die Luft fliegt. Die Interception war übel gegen Druck, aber der Corner sitzt da die ganze Zeit drunter, den darf er niemals werfen.
Jones war wirklich durchgehend unrund und ohne dieses schnelle Passspiel, was die Commanders halt gut weggenommen haben und ohne einen Alec Pierce, um das Ganze irgendwie in die Länge zu ziehen, fehlt da offensiv schon sehr krass irgendwie jegliche Antwort. Washington hat halt offensiv natürlich selber nicht viel machen können.
Dritter Quarterback kommt rein und der erwischt sie ja sogar zweimal tief, zweimal Charles Gartner, einmal Trellenbergs zum Touchdown, einmal die Army Brown. Aber, also das war ein Sieg für die Colts, der aber eigentlich mehr Probleme bei Indianapolis gezeigt hat als bei den Commanders. Die Chicago Bears haben gegen die New York Jets gewonnen mit Quarterback Tyson Bajan tatsächlich. Nicht Case Keenum, aber mit 23 zu 12.
Was hier das Überraschendste war, also Tyson Bajan hat das tatsächlich ganz ordentlich, zumindest phasenweise, erledigt. Aber was am Überraschendsten war, ist, dass die Jets Offense komplett abgemeldet wurde bis ins vierte Viertel. Also damit habe ich jetzt nicht unbedingt gerechnet. Vielleicht gibt es bei der Bears Defense doch irgendwie ein bisschen was, wo sie drauf aufbauen können.
Story dieses Spiels ist aber natürlich, dass eine der längsten Serien oder sagen wir mal eine NFL-Rekordserie beendet wurde. Und das im doppelten Anlauf in diesem Spiel. Denn die Jets haben endlich wieder eine Interception. Die Jets hatten 20 Spiele lang keine. Das ist NFL-Rekord. Sie hatten in dem Spiel eine. Die wurde zurückgepfiffen.
Und Mika Fitzpatrick hat dann später im Spiel tatsächlich, also Tyson Bajant hat da, Was hat geschenkt zweimal, einmal hat es gezählt und die Jets endlich mal wieder eine Interception gefeiert. Aber das war auch das Einzige, was sie gefeiert haben in diesem Spiel. Die Jets haben halt den Ball null bewegt und dadurch, dass sie permanent entweder direkt wieder gepantet haben oder irgendwie halt dann kurze Drives, kurzes Field-Goal-Drives gescored haben, hatten die einfach überhaupt keinen Zugriff in dem Spiel.
Die Bears hatten 57 Plays mehr als die Jets. 57. Die hatten, pass auf, die hatten 27 First Downs mehr als die Jets in diesem Spiel. Die Bears hatten und jetzt die Statistik führt es zusammen, die Bears hatten mehr First Downs in dem Spiel, als die Jets offensive Plays hatten. Dann weißt du ungefähr, wie das lief. Die sind gelaufen, wie sie wollten.
Die hatten irgendwas mit, ich hab die Zahl nicht genau im Kopf, aber die hatten irgendwie 100 irgendwas Jarts im vierten Viertel. Ja, also die Bärs sind für über 230 gelaufen. Das Run-Game für Chicago sieht einfach crazy aus und da machen sie selbst mit egal, zweiter, dritter Quarterback machen sie, was sie wollen.
Nächste Woche gegen die Packers. Das wird interesting. Ja, absurdes Spiel. Jets kamen offensiv nie rein. Wenn sie offensiv mal einen Fuß in die Tür gekriegt hätten, früh im Spiel, wer weiß, ich mein, es ist nicht so, dass die Bärs hier 40 Punkte gemacht hätten, aber sie haben es halt kontrolliert im Endeffekt.
Kontrolliert wurde im folgenden Spiel gar nichts. Außer vielleicht Strafen. Die Jacksonville Jaguars haben gegen die Cincinnati Bengals gespielt. Jaguars gewinnen am Ende mit 22 zu 17. Unnötig eng. Aus Jaguars Perspektive. Also die haben sich so oft ins eigene Bein geschossen. Die hatten in der ersten Halbzeit, ich weiß nicht, ob da noch einer dazugekommen ist. Ich hab dann irgendwann mal Bilanz geführt.
Ein paar Plays vor Ende der Halbzeit. Zehn Strafen. Zehn für hundert, ja. Für hundert Yards. Am Ende waren es 13 für 125. Aber weißt du, was grotesk ist? Die Bengals hatten auch 11 für 108. Die waren nicht viel besser. Aber die Jaguars ziehen das dann am Ende. Wie gesagt, in meinen Augen haben sie es unnötig spannend gemacht, weil sie waren das bessere Team.
Weil aber auch bei den Bengals Jumma Chaves verletzungsbedingt raus musste, mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. Und schon funktioniert da halt offensiv kaum noch was. Und das war auch eine hässliche Szene, muss man sagen. Also Facemask, und dann wird er da noch in den Boden gerammt. Aber ja, hab ich mir auch so aufgeschrieben.
Wir haben jetzt einige Teams hier schon gehabt, wo wir sagen, es sind die gleichen Themen wieder. Und es sind bei den Bengals aber auch die gleichen Themen. Du hast halt eine Offense, die ... Wie kommt das, wenn man nichts verändert? Verrückt. Du hast eine Offense, die genau die gleichen Probleme hat. Eben klar, wenn die Playmaker drauf sind und wenn Burrow den Ball verteilen kann, dann funktioniert das. Aber wir haben ja vorhin im Spiel drüber gesprochen. Ich hab das noch gesagt.
Ich find, die Offense fühlt sich nicht so ... Nicht so dominant an, wie wir es eigentlich, wenn die alle fit sind, bisher gewohnt sind. Und dann jetzt, klar, jetzt verlieren sie hier Chase. Das heißt, es ist natürlich wieder ein bisschen ein anderes Muster hier. Aber es sind einfach zu viele Drives, die dann auch so ein bisschen verloren gehen. Run-Game, das nicht funktioniert.
Burrow, der, finde ich, auch einfach nicht so gut spielt dieses Jahr. Ich finde, der spielt okay, aber er spielt nicht auf diesem Level, was wir sonst von ihm kennen. Und dann merkst du eben, wie krass der offensive Floor da wegbricht, wenn einer dieser Stars, allen voran natürlich Chase, dann, was die Passcatcher angeht, wenn der dann nicht dabei, ist.
Die Jaguars hätten das in der Halbzeit, also zur Halbzeit eigentlich schon deutlich klarer für müssen. Die haben, glaube ich, zwei lange Touchdown-Runs, die von Bord genommen werden wegen Strafen. Eine Interception, meine ich, auch von Burrow, die wegen Strafe zurückgeht. Das war wirklich, das war absolut wild.
Und dann aber trotzdem, im Endeffekt, kriegen ein bisschen mehr vom Run-Game, können da auch im Laufe des Spiels das mehr und mehr ins Rollen kriegen. Ich fand, dass Lawrence dann auch in einem Spiel, was früh tough war, weil die Bengals gut Druck gemacht haben, auch viel über die Mitte Druck gemacht haben, noch Plays und Backfield gegen den Run gemacht haben.
Trotzdem kommen die Jaguars dann rein. Und da, finde ich, hast du dann in dem Fall den krassen Unterschied zwischen diesen beiden Teams gesehen, was die offensive Struktur angeht. Nämlich die eine Offense, die sich in einem Matchup, was am Anfang auch nicht so geil läuft, aber auf bestimmte Sachen halt können die zurückfallen.
Run-Game, Play-Action-Passing-Game und so weiter. Und auf der anderen Seite dann die Bengals, die, wenn ein, zwei Sachen halt nicht funktionieren, oder dann Run-Game ist ja oft was, was nicht so gut funktioniert, ist es offensiv echt tough. Und das sollte nicht der Fall sein, wenn du dieses Level an individueller Qualität hast.
Schaut euch mal die Travis-Hunter-Highlights aus diesem Spiel an. Da gibt's einige. Der hat ein richtig, richtig starkes Spiel. Also ... Das ist eine Entwicklung, die man auf jeden Fall genau so sehen möchte bei den Jaguars. Ja, ich weiß nicht, ob wir hier irgendeine Art von Entwicklung so sehen wollten im folgenden Spiel, aber die New York Giants schlagen die Arizona Cardinals auch in einem wilden Shootout mit 36 zu 24.
Und also, ja, Stichwort Entwicklung. James Winston entwickelt sich in keinster Form, weil er ist einfach, das war Vintage-James Winston in meinen Augen. James Winston gibt, James Winston nimmt. Drei Touchdowns, drei Interceptions. Jacoby Brissett genau umgekehrt. Zwei Touchdowns, drei Interceptions und genau das war tatsächlich in diesem Spiel der Unterschied, weil die eine Interception, die letzte davon, war ein Walk-Off-Pick-Six aus der eigenen Endzone.
Das ist sehr befriedigend aus Giants Sicht und bedeutet, dass die Giants das erste Mal diese Division alleine anführen seit 2015. Das ist krass, ja. Ja, also Cardinals, gut, dass die Cardinals Defense mies ist, das wussten wir auch vorher. Kannst ja nicht von James Winston, so wie der aussah, die ersten Spiele da irgendwie 250 Hertz und drei Touchdowns reindrücken lassen.
Zumal sie ja nicht mal den Ball gelaufen sind gut, die Giants. Also es war ja nicht mal so, die Offense funktioniert und so, sondern das war wirklich viel dann auch, was im Passingame mit Big Plays come. Die andere Frage ist halt, wahnsinnig wäre Carson Beck bei den Cardinals. Also mein Brissett war jetzt letzte Woche ganz gut gegen die Niners.
Fand ich sogar, wie ein gutes Spiel eigentlich gemacht. Aber das hier sind ja die Spiele, wo du aus Cardinals nicht sagst, das sind die, wo du eigentlich denkst, die müsstest du gewinnen. Mit Backup-Quarterback auf der anderen Seite und so. Und das sind die Spiele, die diese Leine für Brissett auch dann schnell kürzer werden lassen.
Also sind wir ehrlich, Für Arizona geht es dieses Jahr nicht darum, Playoffs zu erreichen, sondern es geht darum, Erkenntnisse zu sammeln. Und ob sie was in Carson Beck haben, ist ehrlicherweise eine der wichtigsten Erkenntnisse. Und ich glaube, wenn Precept noch ein, zwei solcher Spieler hat, dann wird das auch passieren.
Die LA Rams haben gegen die Philadelphia Eagles gespielt und das irgendwie doch noch hinten raus gewonnen. Die Eagles führen zwischenzeitlich mit 20 zu 10 und verlieren am Ende mit 20 zu 24, weil sie in der zweiten Halbzeit komplett aufgehört haben, offensiven Football zu spielen. Ein Spiel, in dem die so oft thematisierte Eagles-Offense 0 von 12 bei 3rd Down war.
0 von 12, das habe ich glaube ich noch nie gesehen. Gab es zumindest in der Eagles-Franchise-History noch nie. Also für mich kann man dieses OC-Experiment für gescheitert erklären nach vier Wochen. Das halte ich aus Eagles Perspektive fest. Und aus Rams Perspektive, wir müssen leider, vielleicht nicht nach dieser Woche, aber wir müssen früher oder später wahrscheinlich doch noch mal über Matthew Stafford und seinen Arm sprechen.
Ja, also die Eagles hatten zwölf First Downs, drei Yards pro Play. Die hatten in diesem Spiel, nicht in einem Viertel, nicht in einer Halbzeit, 68 net Passing Yards. 68. Also, und ja, ich verstehe, Verletzungen, Devonta Smith hat nicht gespielt, Lane Johnson ist kurzfristig ausgefallen, Dallas Gerdert sowieso raus, Barclay musste früh im Spiel verletzt raus. Ich meine, letztendlich wurde es auch zu einem Problem.
Hinten raus wurde die Rams-D-Line gut, aber die Rams-D-Line war jetzt in der ersten Halbzeit auch nicht so beeindruckend, weil da ja auch neben Miles Garrett auch nochmal Aaron Donald gefehlt hat. Das darf man nicht vergessen. Und von den 20 Punkten der Eagles sind ja 17 mit kurzem Feld entstanden. Also ist ja nicht so, weil die 20 Punkte der Eagles sind ja so, naja gut, okay, 20 Punkte.
The average starting field position bei 17 von diesen 20 Punkten war die 26-Yardline der Rams für die Eagles Offense. Das waren halt zwei Interceptions von Stafford. Das war der lange Punt Return noch mit dazu. Die Pigs von Stafford auch, boah. Also der erste, wo er Mouthield einfach komplett verfehlt.
Das sind zweimal Overthrows gewesen, wo einfach Zip gefehlt hat. Wenn der die mit Zip aus dem Arm pfeffert, dann kommen die auch an. Aber die hatten so viel Luft unterm Ball. Bei eigentlich Pässen, die Bullet-Pässe hätten sein müssen, dass die halt einfach ins Segeln gekommen sind. Und sehen wir ja die ganze Saison über schon von Stafford.
Diese Würfel, die er dann zu hoch ansetzt. Da kriegen sie wirklich die Eagles schon viel geschenkt. Und dann eigentlich werfen sie ja einen davon sogar noch weg. Weil der erste Touchdown von Hurts auf Darius Cooper, das ist ja eigentlich ein Interception, die Hurts da wirft. Und Cooper klaut in der Luft den Ball.
Also ja, ich bleib dabei, dass nichts von dem, was die Eagles offensiv machen wollen, funktioniert. Das ist nach Success Rate die schlechteste Under-Center-Offense in der NFL. Was ja das ist, was sie eigentlich einbauen wollten und was ja eigentlich die Basis für diese neue Offense sein sollte. Die ersten beiden Wochen habe ich Jalen Hurts hier noch verteidigt.
Die letzten beiden jetzt nicht mehr. Es liegt nicht nur an ihm, aber er hilft nicht in dem Sinne. Der Kern aber ist dieses strukturelle Fundament. Und nichts von dem, was sie da aufbauen wollten, funktioniert. Und das ist halt ... Also ja, immerhin, wenn du was Positives sagen willst für die Eagles, die Defense war hier wieder da, nachdem wir ja jetzt nach dem letzten Spiel auch gesagt haben, puh, also defensiv jetzt auch noch nicht das, was wir von den Eagles erwartet haben. Die Defense war hier da.
Am Ende die Rams halt dann wirklich mit einem Comeback Pukerner-Kur, mit einem ganz wichtiger Spieler direkt hier wieder gewesen. Aber ja, ich meine, schlechtes Wetter, okay. Aber kann halt auch sein, dass du aus Rams Sicht in den Playoffs in schlechtem Wetter spielst. Und du kannst ja auch nicht sagen, na gut, da kann er Stafford jetzt nicht mehr so gut.
Das muss man schon im Auge behalten. Weil in jedem Spiel siehst du mehrere Würfe, die er so letztes Jahr einfach nicht hatte. Die Green Bay Packers hatten ein Get-Right-Spiel, Fragezeichen. Also das ist zumindest das, was ich mir erhofft hatte, wenn sie gegen einen undrafted Free-Agent-Quarterback spielen mit Jalen Daniels und den Buccaneers.
Ich meine, sie haben es gewonnen mit 17 zu 14. Jalen Daniels wurde wirklich, also der wurde sowas von ins kalte Wasser geworfen und hat sich im kalten Wasser ungefähr so verhalten, wie Klaas damals bei Duell um die Welt in Finnland. Für die, die sich noch daran erinnern. Gibt's auch bei YouTube. Stichwort Luft.
Das war tough. Das war generell ein toughes Spiel. Packers haben gewonnen, aber war es das Get Right Spiel? Nee. Also straight up nee. 17, 14 und die Bucks hatten ja hinten raus. Das war ja ein Spiel, was ja ewig 7-7 stand und dann mal so zehn, sieben Packers und die Bucks hatten ja am Ende die Chance, dieses Spiel doch zu gewinnen oder zumindest auszugleichen mit dem letzten Drive.
Das kann ja niemals also ja, sie gewinnen es, die Packers aber also, wie gesagt wir werden über die Packers ausführlich sprechen am Donnerstag. Die spielen gegen Chicago kommenden Sonntag und im Moment muss man einfach sagen, sehen sie wie das klar schlechteste Team in der Division aus. Die Baltimore Ravens gewinnen gegen die Titans so deutlich war es dann am Ende gar nicht mehr. 24 zu 18, es war aber eigentlich ein deutliches Spiel, weil eine Halbzeit für die Ravens gereicht hat, um dieses Spiel zu gewinnen.
In der zweiten Halbzeit haben sie keinerlei Punkte mehr gemacht. Ohne Lama Jackson, der verletzt raus musste, da müssen wir hoffen, dass das nichts schwerwiegenderes ist. Gegen die Titans hat es halt trotzdem gereicht, auch wenn Tyler Huntley nicht mehr viel gemacht hat. Ich meine, sie sind auch ein bisschen in Verwaltungsmodus gegangen.
Und es war ja auch nicht die einzige Verletzung bei den Ravens, die wirklich einige Spieler dann verloren haben in diesem Game. Ja, also du hast gerade gesagt 24-7 zur Halbzeit und dann Lamar raus, Huntley rein, zweite Hälfte war ähm ja doch, Lamar war zur Halbzeit, ne? Ja, genau, das war eins der letzten Plays in der Halbzeit dieser Sekt.
Genau, und dann war es Punt, Punt, Punt, Punt Miss Field Goal. Das war die zweite Hälfte der Ravens. Lamar erst mal, Lamar-Update, der ist mit so einer Walking-Booth, mit so einem Stützding raus aus dem Locker-Room. Ja, das ist, glaube ich, der Fachbegriff. Ich glaube auch, so sagt man. Wir werden wahrscheinlich im Laufe entweder des heutigen Tages oder halt dann bis Dienstag werden wir da ein Update kriegen.
Und das ist natürlich schon sehr relevant, wenn der jetzt irgendwie gerade für ihn, Spieler, der sehr von seiner Mobilität lebt, muss man halt muss man halt gucken, braucht der jetzt irgendwie ein, zwei Wochen? Ist das irgendwas, wo wir länger noch drüber sprechen werden? Und dann halt, also ja, es war ja offensiv und defensiv.
Marlon Humphrey musste raus in dem Spiel für die Ravens. Dann haben sie einen ihrer Guards verloren, sie haben einen ihrer Titans noch verloren. Ja, schon viel irgendwie. Ravens spielen Sunday Night nächste Woche gegen die Falcons. Mal gucken, wer dann da Quarterback spielt. Das Cowboys. Schlagen die Houston Texans ein weiteres wildes Spiel. Punktreiches Spiel. 34 zu 30.
Nico Collins zurück, das hilft den Texans, aber es hilft nicht genug, wenn man auf der anderen Seite C.D. Lamb nicht verteidigen kann, der 17 Catches für 189 Yards hatte in seiner alten Heimat, wo die Oma zugeguckt hat. Ist das nicht eine schöne Story? Ja, ist wirklich krass. Also, Deck hat zu keinem anderen Receiver hat er mehr als fünf Bälle angebracht.
Und 17 zu City Lamb. City Lamb hatte 21 Targets in diesem Spiel. Das ist völlig wild. Also, wirklich quasi die Hälfte der Targets gegen zu Lamb. Wir hatten ja über Pickens, äh, über Collins sogar gesprochen in dem Zusammenhang eben, wo willst du diese Cowboys-Defense eingreifen? Wo ist Collins stark? Wo schaut den Ball gut hin? Viele Inbreaker Mitte des Feldes. Ich glaube, das war das erste Big Play zu Collins. War direkt so einer.
Und es ging durchs ganze Spiel durch. Naja, ja, aber er hat ihn ja auch einfach immer zu Collins gefühlt geworfen. Also egal, was der gelaufen ist und wo er gelaufen ist. Es war nicht ganz so extrem wie Lab, aber Big Place, genau. Ja gut, Jalen Noel hat zum Beispiel noch eins, wo ich mich dran erinnere, aber es war schon viel Nico Collins und das ist auch gut so eigentlich aus Texans Sicht.
Es ist halt aus Texans, also was die Texans Perspektive angeht, ist es halt wirklich bitter. Zum einen, dass die Offense halt jetzt die ersten Wochen nicht funktioniert hat, obwohl Stroud eigentlich ganz gut gespielt hat. Und dann, jetzt ist Collins da und sie spielen wirklich gut offensiv und bewegen den Ball, gut Run-Game. Naja, aber sie bewegen den Ball.
Aber die Defense ist einfach nicht die Unit, die wir uns da erhofft hatten. Und ja, Cowboys haben natürlich auch eine Top-Top-Offense und wenn dann Lamb, der im Moment sowieso unfassbar spielt, wenn dann er und Prescott da so ein Ausraster-Spiel irgendwie haben, aber das ist halt so eins, was die Texans, würde ich behaupten, letztes Jahr häufiger dann irgendwie 30, 24 oder so gewonnen hätten und dieses Jahr kriegen sie einfach defensiv nicht diesen Zugriff, den wir da von denen gewohnt sind und, das ist was, was jetzt echt Alarmstufe rot, die sind 0 und 4, die Texans.
Also, ich weiß, die letztes Jahr auch 0 und 3 gestartet, aber 0 und 4 ist nochmal ein anderer Schnack. Es gibt, glaube ich, nur ein Team, was nach 0 und 4 mal in die Playoffs gekommen ist. Ja, und die. Chargers 92 oder so. Kann sein. Hab ich gelesen auf jeden Fall, aber ja, für die wird's schwer. Die anderen Chargers, die diesjährigen Chargers sind auch 0 und 4. Das ist korrekt, ja.
Die Playoffs schaffen. 0 und 4 sind auch die Miami Dolphins. Die haben gegen die Minnesota Vikings verloren, die wiederum 4 und 0 stehen. 15 zu 10. Und ich mach das wirklich nicht mit Absicht, aber es ist wieder das Dolphins-Spiel, was das einzige gespielt ist, von dem ich noch gar nichts gesehen habe.
Auch hier freue ich mich natürlich wieder sehr drauf, das nachzuarbeiten. Ja, klar. Meine einzige Frage ist, wie sehr kann man sich ein 4 und 0 ermogeln? Ja, ich wollte jetzt gerade fragen, nachdem du gerade die 0 und 4 Stat gesagt hast, wie viele 4 und 0 Teams haben die Playoffs verpasst? Das habe ich nicht parat, leider.
Aber ja, also Vikings sind, das kann ich dir schon mal mitgeben, also weil du wirst ja, du hast ja das Ergebnis gesehen, du wirst ja wissen, dass ein Touchdown leider nicht drin war für die Vikings in dem Spiel. Vikings sind das erste Team seit den 1920er Jahren, ich glaube 24 oder 25, das 4 und 0 startet, trotz mehrerer Spiele ohne eigene Nachfrage. Nein!
Was dieses Team ja auch sehr gut beschreibt. Also ich meine, die lassen halt defensiv nichts zu. Hier in dem Fall 85 Passing Yards, 77 Net Passing Yards von Malik Willis. Oli Gordon mit einem ganz guten Spiel für die Dolphins. Der hat zumindest ein bisschen, der hat einen langen Run vor allem. Aber die Vikings Offense ist halt ja, Justin Jefferson hat nicht gespielt Kyler fand ich, hat eigentlich sogar okay hier gespielt in dem Spiel, aber die kriegen halt, die kriegen offensiv, da fühlt sich nichts an, als würde es irgendwie zusammenpassen und dann hast du mal in der einen Woche, jetzt diese Woche war es TJ Hawkinson du hast mal hier den einen, mal den anderen der dann irgendwie die Place macht,
genau Jefferson halt out, aber, also offensiv sind die noch weit weg von dem, wo die hinwollen, aber ey, 4-0, Schedule ist noch machbar die nächsten paar Wochen kann gut sein, dass die einen 5 und 1 Puffer haben und das ist ja schön, um dann ein paar Dinge irgendwie vielleicht reparieren zu können offensiv. Ja, ja.
Man darf sich auch durch so eine Saison bogeln. Das ist vollkommen okay. Am Ende zählt das Ergebnis. Und die Ergebnisse bei den Kansas City Chiefs sahen jetzt in den letzten Wochen ganz gut aus. Die bleiben nämlich weiterhin ungeschlagen und gewinnen gegen die Las Vegas Raiders mit 30 zu 27. Es ist super bitter für die Raiders, weil die waren wirklich gut.
Also wirklich auf Augenhöhe eigentlich das komplette Spiel über. Und es waren dann so ein, zwei Big Plays der Chiefs zu viel, wo man sagen muss, diese Big Plays sind halt auch wieder da, weil Patrick Mahomes wirklich auch wieder diese Deep Balls anbringt zu unterschiedlichen Spielern. Auch wenn sich wahrscheinlich der wichtigste Spieler für diese Aufgabe mit Taekwondo jetzt leider verletzt hat.
Ja, das ist halt jetzt die spannende Frage. Wer wird das jetzt? Sarah Worthy hatte auch einen tiefen Ball. Ich finde Thornton deutlich besser in der Rolle für Kansas City. Ich meine, der hatte hier fünf für 111 und zwei Touchdowns. Der war schon so der Schlüsselspieler. Und wenn ihr es nicht gesehen habt, dann wäre hier mein Tipp, das auch nicht nachzuholen, weil der Knöchel stand, in die falsche Richtung ab. Ja, das war nicht so schön. Von Taequann Thornton.
Erste Frage, ist das die Woche, in der du Tyreek Hill anrufst? Auf gar keinen Fall. Aber ich glaube, meine Antwort ist sehr eingefärbt. Sagen wir aus sportlicher Sicht? Aus sportlicher Sicht wäre das eine Woche, aber das würde so überhaupt nicht, da haben wir ja schon in der Bonusfolge im Ansatz drüber diskutiert. Mhm.
Für mich sind die Chiefs tatsächlich, auch wenn es jetzt sehr, sehr gut läuft, kein Team, was jetzt ältere Spieler holen sollte, um sie in dieser Saison besser zu machen. Mit der Thornton-Verletzung. Wollen die Chiefs Tyreek Hill im Lockerroom haben? Also da sind die Chiefs, glaube ich, so das Team, dem das mit am meisten egal ist. War es lange? Aber, ja.
Rushy Rice hat sich übrigens auch noch verletzt. Genau, das wollte ich gerade sagen. Rice hat sich nämlich im ersten Viertel am Oberschenkel verletzt. Und es ist halt schon so, wenn jetzt Thornton fit wäre, würde ich auch sagen, die brauchen eigentlich eher was anderes. Wir hatten ja drüber gesprochen, Trade vielleicht, Marvin Harrison, Brian Thomas, so jemand.
Die beide, glaube ich, einen Touchdown hatten, ne? Stimmt, ja. Das ist ja jetzt ja so eine Situation, wo du dieses vertikale Element in der Offense behalten musst, jetzt wo es endlich wieder funktioniert. Deswegen, mich würde es nicht wundern, wenn das jetzt halt irgendwie kommen würde. Es hat dann ja auch die Offense wirklich ein bisschen gebraucht, um so richtig auch in das Spiel reinzufinden. Und dann hast du halt das nächste Kenneth-Walker-Spiel, der hier wieder 177 Jarts einfach erläuft.
Zwei Touchdowns am Ende. Ein Knackpunkt, ganz klar. 23-19 Chiefs scoren den Touchdown, spätes viertes Viertel. Raiders fumble den folgenden Kickoff weg. Chiefs scoren direkt im nächsten Play. Das war es 30-19 und natürlich dann die Vorentscheidung, obwohl die Raiders noch mal rangekommen sind und das wirklich auch noch mal eng gemacht haben am Ende.
Chiefs immer noch keinerlei Passrush irgendwie. Woche 1 waren wir da alle so begeistert, weil das so toll aussah gegen Denver. Die warten seit drei Wochen auf einen Sack. Defensiv. Und da muss auf jeden Fall mehr kommen. Was sie geschafft haben, was aktuell jeder gegen ... Hatteten die keinen gestern in dem Spiel?
Nee, hatten keinen Sack. Cousins ist denen immer noch irgendwie losgeworden. Sie waren mehrfach an ihm dran. Ja, also Pressure-mäßig sieht's auch besser aus. Aber es sind nicht die Sacks, die kommen im Moment nicht. Was sie geschafft haben, war den Run stoppen. Und das ist ein Problem für die Raiders aktuell. Wer hat das gegen die Raiders dieses Jahr nicht geschafft?
Richtig, Run-Game sieht echt nicht gut aus. Kubiak hat da auch drüber gesprochen nach dem Spiel, dass sie das unbedingt fixen müssen. Was wir wissen, das funktioniert für die Raiders, sind Pässe zu den Titans. Kirk Cousins hat in diesem Spiel 22 Bälle zu Titans geworfen. Für 200 Yards und zwei Touchdowns, die drei zusammengenommen.
Ja, der Part der Offense, der läuft. Und Brock Bowers war ja, ich glaube, ein Viertel lang nicht existent oder sogar noch länger. Also zu Beginn des Spiels kam da wenig. Die Seattle Seahawks haben gegen die LA Chargers gewonnen. Wie gesagt, Chargers jetzt 0 und 4. Es war so ein bisschen der Bounce-Back-Sieg für die Seahawks. Habe ich das Ergebnis schon gesagt? Nee, 30 zu 23.
Ja, aber ich habe gerade schon die 0 und 4-Statistik genannt. Das wird ein weiter Weg. Aber wer, wenn nicht die Chargers, die es schon mal geschafft haben? Wir haben hier Geschichte geschrieben in dem Spiel. Das erste Spiel, also ich habe jetzt zwei verschiedene Versionen gesehen. Einmal seit Datenerhebung.
Zwei verschiedene Geschichten. Ja, das passt in die heutige Zeit. Und, also einmal seit Datenerhebung, aber einmal auch seit immer, so, das erste Mal in der Geschichte der NFL, dass beide starting quarterbacks jeweils mit ihrem ersten passenden Interception werfen. Das war ja, wie dieses Spiel hier angefangen hat. Justin Herbert, erstes Play, Interception, Sam Darnold, erstes Play, Interception.
Wie funktioniert das, wenn du, also wenn wir sowas haben vor der Datenerhebung, woher wissen wir dann, dass es ... Ja, es gibt ja dann so, also es gibt ja offizielle Game Steps. Geschichtsbücher. Und dann gibt es ja so, ja, das auch. Und dann gibt es ja halt so Projekte, die dann irgendwie zurückgehen und rückwirken, Daten erfassen. Aber ob die dann immer 100 Prozent sind, naja.
Sagen wir mal, seit Datenerhebung ist das noch nicht passiert. Ja. Und dann war es halt so ein Spiel, wo ich ja eigentlich dachte, das war 27-6 zum früh im dritten Viertel für die Seahawks, wo ich eigentlich dachte, okay, Deckel drauf, jetzt verwalten die das weg. Da sind die Chargers dann aufgewacht, mit an dem Punkt wirklich auch in mehreren Bereichen einer Backup-Offensive-Line.
Das war dann hinten raus nicht ganz so souverän für die Seahawks, die auch offensiv echt sich immer wieder schwergetan haben in dem Spiel. Aber Justin Herbert auch wieder, also Turnover-Interception-Katastrophe. Die Offense, das sind die gleichen Geschichten jetzt wieder. Sie haben wirklich ein bisschen Leben gezeigt in der zweiten Hälfte.
Und das ist ja immerhin irgendwas. Aber 0 und 4, der Schedule ist die nächsten vier Wochen immer noch super tough. Ja. Jim Harbo will noch nicht über Mike McDaniel sprechen. Über Jim Harbour sprechen, wäre da jetzt meine Folgefrage. Ja, ich hätte eher so empfohlen, wie das jetzt im College passiert ist.
Einfach mal den Offensive Playcaller während des Spiels das Playcalling entziehen und der wiederum kündigt während des Spiels. Also geht einfach. Hast du das mitbekommen? Nee, sei nicht mitgekriegt. Es müsste im College gewesen sein. Das ist stark. Ja, klingt nach College. Ja, auf jeden Fall haben die sich dann auf den Platz angeschrien und dann ist der Playcaller einfach gegangen.
Geil. Ist einfach gegangen und der Head Coach hat dann nach dem Spiel gesagt, ja, der ist nicht mehr Teil unseres Programms. Klar. Gut, mal gucken, ob das heute auch der Fall ist beim Monday Night Game. NFC South Duell. Die New Orleans Saints empfangen die Atlanta Falcons. Beide stehen 1 und 2. Die Saints haben sich gegen die Raiders so ein bisschen selber ins Bein geschossen. Die Falcons haben gegen die Packers überrascht. Vor allem offensiv.
Aber sie sind wieder in Primetime. Können sie da anknüpfen gegen die Saints? Ja, das sind halt die Falcons Primetime-Wochen. Nächste Woche Sunday Night. Dann haben sie ja dreimal in Folge. Wunderbar. Und Peter Robinson hat, glaube ich, einen ganz guten Track-Review, was Primetime-Games anhat. Und die Saints waren jetzt statistisch wirklich sehr up and down gegen den Run, haben da viel zugelassen.
Ich glaube, ein bisschen ist es irreführend durch den Schedule. Du kriegst halt Jameer Gibbs Woche 1, du kriegst Lama Jackson und Derrick Henry Woche 2. Problem ist natürlich, das Matchup wird jetzt hier nicht leichter gegen die Falcons. Falcons kommen jetzt nicht nur mit der extra Pause nach dem Thursday-Night-Game, sondern natürlich auch mit diesem Thursday-Night-Game, wo sie im Run-Game unfassbar dominant waren.
Erstes Spiel von Michael Panics war das dann zurück. Wenn ihr da die ausführliche Analyse wollt, gebt ein Recap auf Patreon zu dem Spiel. Im Endeffekt musste er nicht viel machen, weil er über weite Teile der Ballverteiler war, während das Run-Game den Rest des Spiels geregelt hat. Drake London, erstes große Spiel dann für ihn jetzt dieses Jahr.
Hier wird dann auch so die Frage sein, wie viel brauchen sie vom Passing-Game und wie viel können sie gegen eine Saints-Defense, die viel aus einer leichten Box verteidigen möchte, den Ball einfach am Boden bewegen. Und dazu kommt, die Saints sind echt angeschlagen in der Front. Brian Brasile sowieso raus. Karl Granderson ist noch verletzt.
Christian Miller hat die letzten beiden Spiele verpasst. Pete Warner musste mit einer Schulterverletzung raus, Caden Ellis wird wahrscheinlich nicht spielen. Da sind schon. Viele Spieler in dieser Front. Und ja, dann mal gucken, wenn die Falcons wieder das Spiel kontrollieren mit dem Run-Game und wir auf der anderen Seite eine Situation haben, wo die Saints selber den Ball nicht laufen können.
Jetzt Travis Achan ja auch raus, Kevin Banks sowieso raus. Wir haben es bei den Falcons gesagt, diese Defensive Line trotz der Ausfälle ist gut gegen den Run. Und die sind jetzt auch wirklich statistisch im Moment, sind die gut gegen den Run. Dann wird halt sehr viel wieder von Tyler Schack und Chris Olave abhängen.
Das war aber bisher in dieser Saison meistens von Erfolg geprägt. Die Buchmacher sind aber noch skeptisch, weil die Saints sind zu Hause nur mit 1,5 Punkten favorisiert. Ich bin auch so ein bisschen, also vom Matchup her ist es, glaube ich, für die Saints echt tricky. Also mich würde es nicht wundern, wenn die Falcons das heute gewinnen.
Ich bin da schon etwas deutlicher bei den Saints. Also ich lasse mich nicht von einem Sieg gegen die Packers führen. Da sind wir angekommen. So weit sind wir schon in dieser Saison nach Woche 4. Vom NFC Championship Game zu ist kein Maßstab mehr. Du, das geht schnell bei mir. Da fällst du schnell durchs Raster. Sehr gut.
Das war Montalk für diese Woche nach Woche 4. Wir hören uns am Donnerstag natürlich wieder mit der Preview auf Woche 5. Und ihr hört nach dieser Folge, die gleich vorbei ist, natürlich noch die Bonus-Folge, das Q&A bei RTL Plus. Macht's gut, schöne Woche. Ciao. Ciao, ciao.