
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 609
Die besten 7 Sekunden der NFL-Geschichte? MONTALK WEEK 3
Montag, 28. September 2026 · 1 h 10
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Sonntag, der 28. September 2026 und ihr hört eine neue Folge Montalk von Downsertalk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Ja, und mit mir, der eine sehr, sehr kratzige Stimme hat. Ich weiß gar nicht, ob es sich so schlimm anhört, wie es sich anfühlt.
Es hört sich nicht so schlimm an. Ich hab's gemerkt, aber es ist jetzt nicht so... Also wir haben, glaube ich, schon aufgenommen und jeweils einer war deutlich verschnupfter, würde ich sagen. Ich bin gar nicht verschnupft. Ich musste vielleicht gestern beim Spiel der gegnerischen Sideline mehrfach mitteilen, dass ich ihr Verhalten nicht ganz optimal finde und sie für schlechte Gewinner halte.
Beim Stand von über 30 zu 0. Bist du auf dem Footballplatz ähnlich wie als Autofahrer? Ja. Ein komplett anderer Mensch. Ich würde mich grundsätzlich als relativ wohlgesonnen, netten Menschen bezeichnen. Nicht im Straßenverkehr und nicht auf einem Fußball-Football-Feld. Aber ja, ist danach auch mehr oder weniger vergessen.
Aber ich meine, schlechte Verlierer sind das eine, schlechte Gewinner finde, ich noch schlimmer. Aber gut, es musste lautstark dann auch natürlich mitgeteilt werden. Vielleicht ist das in der NFL auch der Fall gewesen. Wir sprechen auf jeden Fall über den Spieltag über Woche 3, die Spiele gestern. Wir sprechen über alle Spiele und über drei ganz besonders. Wir fangen an mit dem Sunday Night Game und das war ein absolutes Topspiel.
Und es hat auch das gehalten, was es versprochen hat zwischen den Denver Broncos und den LA Rams. Die Broncos gewinnen mit 30 zu 26, nachdem sie zur Halbzeit 0 zu 16 hinten lagen und viel Hilfe von der eigenen Defense dann bekommen haben. Die haben zwar relativ viel in Summe zugelassen gegen diese Rams Offense, aber sie haben dann doch am Ende das Spiel geprägt, vor allem ganz hinten raus.
Und trotzdem würde ich mit der Broncos Offense anfangen wollen, die irgendwie dieses Spiel gewonnen hat. Von denen kam lange gar nichts. Wenig bis gar nicht. Gar nichts. Es ist grotesk, wie wenig wir einfach von diesem Run-Game bekommen. Jonah Coleman, verletzungsbedingt gefehlt. Fast nur J.K. Dobbins. Wie wenig sie dann auch wieder, wie schon Woche 1, Jalen Wardle eingebunden bekommen haben.
Haben im ersten Quarter mehrfach Interception-Glück. Noch ein Mistfield-Goal noch obendrauf. Die Rams hatten am Ende des Spiels fast doppelt so viele Yards offensiv. Ja, am Ende waren es dann Strafen und die Stafford-Interceptions, über die wir gleich sprechen können. Aber eigentlich wollte ich dir das Spiel so offen hingeben. Jetzt habe ich sehr die Broncos-Offense angefangen, weil das war über weite Strecken wenig und dann hinten raus genug.
Die Broncos sind halt wirklich so der Albtraum für jeden Analysten. Ja, eben. Weil du so ein Spiel, der versuchst, es vorzubereiten, das ist so ein bisschen wie Pittsburgh das manchmal auch sein kann. Wie diese Woche? Ja, irgendwo auch diese Woche. Wo du halt einfach sagst, eigentlich können die das nicht gewinnen. Die spielen so schlecht und plötzlich klappen drei, vier, fünf Sachen und auf einmal ist das Spiel gedreht.
Die Broncos sind das exakt gleiche Team wie letztes Jahr. Weil Bonix der exakt gleiche Quarterback ist wie letztes Jahr. Und das hat uns oft genug gezeigt, dass er Klatsch ist, dass er in der zweiten Hälfte ein anderer Spieler sein kann als in der ersten und das ist ja auch eine gute Qualität, es gibt ja genug Quarterbacks, die nach 0-16 und nach so einer miesen ersten Hälfte, wie Bo Nix die gespielt hat, nicht zurückkommen und Bo Nix macht das regelmäßig, das ist eine Qualität, die er hat, das macht es natürlich auch so schwer, den Broncos als Team zu vertrauen, weil eigentlich ist das ja nichts, was du einplanen kannst, auch wenn es schon so oft passiert ist und ich habe ein paar der Plays rausgeschrieben,
die du eben schon so ein bisschen angesprochen hast. Allein erste Hälfte, erstes Viertel, 4,52 noch zu gehen, Rollout nach rechts und feuert den einfach direkt auf einen Rams-Verteidiger. Und ich glaube, der einzige Grund, dass der den nicht fangen kann, ist, dass der Ball halt so hart geworfen war, direkt auf ihn.
Dann kurz danach, drei Minuten später, immer noch erstes Viertel. Das war mein Highlight. Geht gegen Druck raus und wirft dann wirklich eine komplette Duck. Also die hat wirklich gequakt. Da ist null Power dahinter. Hat extrem viel Glück, dass Cortland Sutton den sehr gut verteidigt am Catchpoint, sonst wäre das eine Interception gewesen.
Bei dem Third Down, kurz nach dieser beinahe Interception, hat er eigentlich eine Route über die Mitte offen, Sutton mit einem Inbreaker, der easy neues First Down gebracht hätte. Er klebt mit den Augen auf Waddle, will nur zu ihm werfen, obwohl der eng gecovert ist. Wurf geht inkomplett, dann verschießen sie das Field Goal. Start in die zweite Hälfte, dritter und vier, Opening Drive, Druck auf Nix, bringt den Ball wieder irgendwie gegen Druck noch raus, ohne Base.
Deswegen landet der aber im Rücken von Evan Ingram, sodass da der Rams-Verteidiger dann am Ende sogar näher dran ist als sein eigentliches Target. Und wenn wir es jetzt schon dabei haben ... Also, das Play am Ende ist halt ... Es ist ein tougher Call. Es ist ein Call, den du in beide Richtungen machen kannst. Ich rede über die Pass Interference, die dieses Spiel dann mit entscheidet.
Aber da ist natürlich auch Glück. Also, wir sind gute Minute vor Schluss, bevor die Broncos dann wirklich dieses Comeback komplett machen, dieses Spiel drehen. Riesenglück, dass ein Wurf von ihm in den Rücken von Pat Bryant, den die Rams abfangen, und dann wär's vorbei gewesen. Dass die Refs hier eine sehr dünne Pass-Interference gegen die Rams callen, das rettet das Spiel für Denver.
Und das ist ja halt das Ding, wenn die Broncos diese Flagge nicht kriegen, dann reden wir hier nicht über wieder Comeback und Klatsch und so, sondern dann reden wir drüber mit dem gleichen Wurf von Bo Nix, den er gemacht hat, dass er das Spiel wegwirft. Und das ist halt einfach sehr, sehr dünnes Eis und auf dem bewegen sich die Broncos dann doch leider wieder dieses Jahr.
Ja, ich fand's auch sehr soft. Das war nicht die schlechteste P.I. an diesem Spieltag. Über eine andere sprechen wir wahrscheinlich noch. Korrekt, ja. Aber ja, ich bin da bei dir. Ich fand sie auch sehr soft. Gleichzeitig muss man sagen, auf der anderen Seite hätten die Ramps tatsächlich am Ende doch noch die Chance gehabt, das dann wieder zu drehen.
Und da kommen wir eigentlich schon auf die andere Seite. Beziehungsweise, nee, ich wollte noch, ich meine, ich hab's gerade schon gesagt, aber ich find's so komisch, dieses Auf und Ab mit Jalen Waddell, dass sie ihn nicht gezielter eingebunden bekommen. Sie haben dann sogar diesen einen Jetsweep oder Endaround oder was es war.
Ja, das war ihr längster Run. Das war der längste Run in dem Spiel. Ja, 14 Yards oder was das waren. So bekommen sie ihn dann eingebaut und da hat man dann endlich mal den Speed gesehen. Weil in Woche zwei, finde ich, haben sie es gut hinbekommen, ihn zu füttern. Targets in seine Richtung zu kreieren oder ihn frei zu schemen.
Was sie bisher noch gar nicht schaffen in diesen drei Wochen mit ihm, ist seinen Speed zu entfalten. Seinen Speed für sich zu nutzen, außer vielleicht eben jetzt von diesem Runplay. Da frage ich mich, woran das liegt. Wir haben hier einen herausragenden Offensive-Minded Head Coach und Playcaller, der das doch eigentlich hinbekommen sollte.
Und dann die andere groteske Sache, wie gesagt, dieses Team wurde eigentlich ursprünglich mal, wenn man so die ersten, wenn man sich die allererste Free Agency unter Sean Patton anguckt, eigentlich sah alles danach aus, dass die so einen. Sehr bodenlastigen Ansatz wählen, einen sehr runlastigen Ansatz wählen wollen.
Und seit drei Jahren kriegen die das Run-Game nicht gefixt. Also das sind schon so Dinge und da stimme ich dir zu 100% zu, das ist das gleiche Team wie letztes Jahr, das ist das gleiche Team eigentlich wie vor zwei Jahren, das ist so, wir sehen eigentlich genau das Gleiche, immer wieder. Was ich halt frustrierend finde, ist, dass wir ja eigentlich letztes Jahr im Laufe der Saison, da haben wir ja hier auch viel drüber gesprochen, wir haben ja eine positive Entwicklung gesehen, von spezifisch von Bo Nix.
Der war ja besser in der zweiten Saison und sie hatten weniger dieser Spiele, hatten auch noch ein paar, aber nicht mehr ganz so extrem diese krassen Achterbahnspiele, gefühlt jede Woche, wo sie dann irgendwie zurückkommen oder wo die Offense völlig weg ist. So im letzten Saisondrittel war das besser.
Was Nix jetzt aktuell spielt, erinnert wieder mehr an die erste Saisonhälfte letztes Jahr. Und das war halt wirklich dieses, du hast keine Ahnung, was du von ihm Woche für Woche kriegst. Vielleicht liegen sie mit 30 hinten und gewinnen es noch. Vielleicht machen sie acht Punkte im Spiel. Es ist eine völlige Ungewissheit. Und ich finde, also ja, bei Waddle, ich bin da bei dir. Wir haben ja letzte Woche auch groß thematisiert, dass sie ihn da besser eingebunden haben.
Aber in Teilen geht es halt auch dann auf den Quarterback. Weil, wie gesagt, ich finde, es gab Plays, wo er mit den Augen nur auf einem Receiver klebt. Du hast immer noch Plays von Nix, wo er sehr schnell die Pocket verlässt. Das ist halt eine Tendenz in seinem Spiel, die er auch drin hat. Wenn wir dann in der zweiten Hälfte, um mal ein, zwei positive Sachen auch reinzubringen, als sie dann ein bisschen mehr, als die Pocket sauberer wurde, als Nix auch ein bisschen mehr aus der Pocket gespielt hat, da haben sie ja auch dann gescored und da haben sie den Ball bewegt.
Und klar, auch hier, sie kriegen zweimal kurzes Feld, nach einmal guter Punt-Return, einmal kurzer Punt von den Rams tief aus der eigenen Hälfte. Aber da waren ja auch dann gute Plays mit dabei. Sein bester Wurf war zu Waddle. Das war die Two-Point-Conversion, den er einfach wirklich perfekt über den Helm vom Verteidiger platziert. Den kannst du nicht besser werfen.
Aber das gab so diese Momente dann auch, wenn er in der Pocket geblieben ist, wenn er ruhig geblieben ist, wo er dann auch wirklich saubere Würfe getroffen hat. Ich finde sogar die beiden Two-Point-Conversions, die haben ja zwei nacheinander dann gemacht, um auf 16-16 zu gehen. Das waren wahrscheinlich die beiden schwierigsten Würfe, die er angebracht hat in dem Spiel.
Er hat halt dann immer noch sehr viele Bälle, die er dann irgendwie noch gerade so loskriegen will gegen Druck, wo dann der Ball unsauber rausgeht. Die Interception ist ja sogar dann Pech in dem Sinne, weil da wird ja beim Wurf am Arm getroffen. Deswegen flattert der Ball dann dazu den Rams. Da hat er deutlich schlimmere Würfe in der ersten Hälfte gehabt.
Ja, und am Ende kriegen sie halt den Comeback-Sieg und wahrscheinlich werden sich auch viele Broncos-Fans irgendwo ja auch zurecht sagen, hey, Rams geschlagen, so unterputzen weiter. Aber Nix spielt einfach nicht gut dieses Jahr. Und die Hoffnung darauf, dass er an diese zweite Saisonhälfte letztes Jahr anknüpfen kann und den nächsten Schritt macht, im Moment ist es eher gemessen an dem, finde ich, ein Rückschritt bei Bonix.
Auf der anderen Seite war ein Quarterback, der das andersrum quasi gemacht hat. Der erst eigentlich ganz gut gespielt hat. Ja. Und dann immer wieder ein paar Fehler drin hatte und zwar teure Fehler mit Matthew Stafford, aber grundsätzlich muss man sagen, ich finde, die Rams Offense ist gut in dieses Spiel gekommen mit einer guten offensiven Balance mit, ja, einfach wirklich keine Überraschung, aber einer gut geschemten Offense.
Es war kein guter Tag für Blake Corum, den zweiten Running Back der Rams, weil Karen Williams ein sehr, sehr gutes Spiel hatte. Also das muss man schon mal sagen. Zwei brutal gute Catches, mehrere gute Runs, wo er auch wirklich dynamisch aussah. Das, was mir in den ersten zwei Wochen mehrfach gefehlt hat, wo Blake Corum deutlich besser aussah, der wiederum hatte ein paar Runs.
Also gefühlt hätten, wenn du mich gefragt hättest, also ohne, wenn die andere Trikots getragen hätten oder ohne Nummern, hätte ich es genau andersrum gesagt, weil Blake Corum sah aus wie Cameron Williams die ersten beiden Wochen. Trotzdem, was halt ganz krass auffällt, ist halt schon ... Ja, der Mangel an Pass-Catching-Options, an Pass-Catcher-Qualität mit dem Ausfall von Pukanakur.
Tide and Ferguson war offensichtlich angeschlagen, hatte dann einen Catch, aber dem ging es nicht gut. Und dann gegen eine solche starke Secondary, super wenig offene Targets. Devontae Adams war der einzige Pass-Catcher, der halt wirklich verlässlich da war, auch die schwierigen Catches gemacht hat. Dann musst du auf jemanden gehen wie ein Mumfield, den wir schon hier angesprochen, haben, der zwei Big Plays spät im Spiel hat.
Wo es eigentlich dann rauszieht, als könnten die Rams sogar noch was reißen, aber es waren dann zwei Fehler zu viel von Matthew Stafford in diesem Spiel. Ja, ich war erst Hälfte, fand ich echt beeindruckend, wie gut sie den Ball bewegt haben, eben ohne Puka. Kyle Williams habe ich mir auch ganz dick aufgeschrieben, mehrere Catches, Downfield, tolle Moves im Rungame.
Adams hat ja nicht nur die Big Plays gemacht, der hat ja wirklich auch mehrfach Pat Sertain in diesem 1 gegen 1 geschlagen. Das war ja wirklich auch was, wo die Broncos Probleme hatten, weil sie von der Idee her, klar, kein Puka in der Kur. Wir setzen Pat Sertain auf der Wand der Adams und dann haben wir eigentlich einen ganz guten Zugriff, aber Adams hat dieses Matchup relativ klar gewonnen.
Stafford fand ich, erste Hälfte sah auch gut aus. Er hat ja sogar ein, zwei Scrambles gehabt, wo er den Ball selber läuft. Das war sogar auch irgendwie mit drin. Ich finde, der Knackpunkt hier war, du hast am Anfang gesagt, hier Broncos haben an sich ja schon auch einiges zugelassen defensiv. Ja, sie hatten hinten raus die Big Plays, aber was dieses Spiel eng gehalten hat, war die Red Zone Defense in der ersten Hälfte, davor.
Also das einmal Field Goal von den Rams, nachdem sie eigentlich Dritter und Zwei von der Acht-Yard-Line der Broncos haben. Kassieren da eine Strafe, kicken nur das Field Goal. Nächster Drive, sie haben 1. Und 10. an der 15-Yard-Line der Broncos, kassierende Delay-of-Game-Strafe, dann bei 2nd down nur Offensive-Pass-Interference, dann sind sie in 2.
Und 25 und kicken halt daraus auch nur ein Field-Code. Also du hast schon mal 2 Red-Zone-Trips, wo dann nur 6 Punkte rausspringen und wenn man sich da fragt, okay, wie kommt denn Denver da wieder rein? Es sind natürlich viele einzelne Sachen, Defensive, Turnover, der Pick-Six, klar, kommen wir gleich noch dazu, Big-Plays dann auch von der Defense und dann hinten raus auch von der Offense, sind viele einzelne Momente, Aber das fing hier an in der ersten Halbzeit, weil es war 16-0 Rams zur Pause.
Er hätte aber auch 24-0 sein können an dem Punkt. Also da haben sie einfach auch Sachen liegen gelassen. Zweite Hälfte war dann wirklich ein anderes Bild. Also gleich beim ersten Drive. Erster Pass der zweiten Hälfte für Stafford. Da ist er super late nach außen. Hat da schon Glück, dass Hufanga den nicht abfängt. So ein bisschen Foreshadowing für das, was dann später passiert.
Kurz danach sind sie zweiter und lang. Da überwirft er Adams tief. Stafford dann der Pick-6 auf Hufanga. ich weiß nicht, ob er dachte, dass Hufanga mit dem Tidant nach innen geht. Schwer zu sagen, was er da gelesen hat, weil der sitzt eigentlich die ganze Zeit außen beim Running Back, timet es auch super klar.
Aber der Ball ist auch nicht gut platziert. Also das war sowohl Reed als auch Wolf von Stafford waren da, glaube ich, deutlich off. Und dann kriegen sie eben, du hast gerade gesagt, den langen Touchdown auf Momfield, wo Riley Moss auf die Out-and-Up anbeißt. Und dann hinten raus der Game-Winning-Drive der Broncos. Also ich bin ...
Die Rams, finde ich, in der ersten Hälfte haben sie sich nicht belohnt für ein sehr gutes offensives Spiel, ohne Puka gegen diese Defense in Denver. Und in der zweiten Hälfte ist es ihnen dann schrittweise entglitten, eben mit defensiven Big Plays für die Broncos. Aber natürlich auch bei aller Kritik an Bo Nix für die erste Halbzeit, weil die Broncos die Offense dann auch aufgeworfen ist.
Ja, Hufhanger generell ein unfassbares Spiel. Also auf allen Ebenen war der ja am Start. Der hat einen Tackle verlost, der hat einen Sack, einen Quarterback-Hit, drei Pass-Deflections, zwei Interceptions. Das war ... Ah, genau, fängt die ganze am Ende halt noch, wo die Rams hatten ja ein Play dann noch von der 19-Jahr-Plan, ein Shot Richtung Endzone.
Das war der Punkt, den ich meinte, weil sie arbeiten sich ja dann mit wenig Zeit noch ganz gut übers Feld und haben dann noch diesen einen Shot ... Der, also es war auch nichts offen, meines Erachtens. Es war ein bisschen, ja. Und er musste schnell werfen und so. Genau, du musst den Ball dann irgendwie schnell loswerden.
Es war so ein bisschen hoffnungslos, die ganze Situation. Er wirft ihn halt trotzdem straight zu Hufhanger. Also schlechter hätte man den auch nicht. Auch sehr kurz. Ja, genau. Da war ja kein Ramspieler gefühlt weit und breit. Also es war dann am Ende auch kein gutes Play von Stafford. Aber ich weiß nicht, wie viel mehr theoretisch überhaupt drin gewesen wäre. Aber zumindest einem Receiver eine 50-50-Chance geben, das wäre doch schon mal schön gewesen.
Aber Hufanga, wie gesagt, der war überall in diesem Spiel. Absolut. Nee, deswegen, es ist ja auch nicht ... Also, wenn man dann so ein Spiel jetzt so analysiert und Broncos gewinnen das und wir steigen hier sehr negativ mit der Broncos-Offense ein, natürlich sind auch Dinge passiert, die dafür gesorgt haben, dass sie dieses Spiel gewinnen, auf beiden Seiten des Balls.
Und Denver's Defense, das ist ja nun mal deren Selling-Point, die gibt dir halt Chancen, in so einem Spiel spät drin zu sein und dann vielleicht dieses Comeback hinzukriegen. Und haben sie hier auch wieder geschafft, erste Elfte Red Zone Defense und zweite Elfte Big Place. Ich wollte gar nicht so negativ klingen lassen, ehrlicherweise, zu Beginn, sondern ich wollte eher unterstreichen, wie schlecht die erste Halbzeit war und dass sie es dann trotzdem am Ende eben gewonnen haben.
Das finde ich fast noch beeindruckender. Und das haben sie eben durch beide Units letztendlich geschafft. Kommen wir zum nächsten absoluten Topspiel. Die Dallas Cowboys haben gegen die Baltimore Ravens gespielt. Und zwar in Rio de Janeiro in Brasilien. Das erste Spiel in Rio. damit auch das erste Spiel im Maracaná.
Es war ein Krimi bis zur letzten Sekunde. Am Ende gewinnen die Ravens mit 34 zu 31 mit einem Game-Winning-Field-Goal. Instant Classic, glaube ich. Also werden wir so schnell nicht vergessen, weil es waren vielleicht die besten sieben Sekunden der NFL-Geschichte. Zumindest der beste sieben Sekunden-Drive der NFL-Geschichte.
Ich glaube, das kann man auf jeden Fall so festhalten. Ich habe mir hier eine Notiz gemacht. Adrian will unbedingt das Ende zusammenfassen, steht hier. Dann aber los. Also war ja mein Spiel, mein Sky-Spiel diese Woche. Und ich kam ins Hotel natürlich, wenn du so ein Spiel gemacht hast, Adrenalin noch bis unterm Kopf.
Und deswegen hab ich mich da noch hingesetzt und hab alles aufgeschrieben, dass ich nix vergesse, dass ich alles noch frisch da hab. Aber wir müssen mit diesem Ende natürlich anfangen bei diesem Spiel. Weil die letzten 30 Sekunden, die letzten 10 Sekunden eigentlich so viele Wendungen. Aber ich geh mal die letzten 30 durch.
2.01 für die Cowboys an der 22-Yardline. Da sind 28 Sekunden noch auf der Uhr. Ravens führen mit 3. Prescott geht Richtung CeeDee Lamp. Der Ball ist zu kurz. Wiggins verteidigt das super, Flagge fliegt rein. Wir haben im Live auch gesagt, das muss Offensive Pass Interference sein. Der Corner ist in super Position, sieht so ein bisschen nach einem Ziehen aus.
Du siehst ja im ersten Bild auch nicht immer direkt. Okay, dann siehst du die Wiederholung und es ist völlig klar, CeeD Lamp hält den Arm von Nate Wiggins fest, verhindert, dass der den Ball spielen kann, sonst wäre es wahrscheinlich sogar, oder vielleicht sogar eine Interception gewesen. Und die Refs geben Defensive Pass Interference und ich habe dann logischerweise im Laufe der Sendung, weiß ich nicht, wie viele Wiederholungen davon gesehen, In keiner einzigen habe ich irgendwas gesehen, wo du Defensive Pass Interference callen könntest. Das war für mich die klarste Offensive Pass Interference überhaupt.
Das war einer der schlechtesten PI-Calls, die ich seit langer, langer Zeit, die ich seit Saints gegen Rams gesehen habe, glaube ich. Ja gut, das war ja No-Call, aber ... Ja, stimmt. Vielleicht war es sogar der schlechteste Call, den ich überhaupt gesehen habe. Nein, also, das war der, den ich meinte. Das war ...
Ich habe nicht ansatzweise so viele Wiederholungen gesehen. Und es ist mir trotzdem unerklärlich, wie das keine Offensive PI sein kann. Ja, genau. Oder wenn dann halt gar nichts. Wenn du sagst, sie sind da irgendwie verhakt und bla, bla, bla. Okay, dann halt gar nichts. Aber Defensive Pass Interference ist völlig unverständlich.
Dadurch natürlich First and Goal an der Zwei für die Cowboys. Kriegen den Ball aber nicht in die Endzone. Kriegen nur das Field Goal hin, 23-Hart-Field-Goal-Ausgleich. Mit wirklich miesem Time-Management. Weil wenn wir uns das noch mal angucken. Prescott hat den Scramble mit noch 20 Sekunden auf der Uhr. Uhr läuft also weiter.
Die Cowboys wissen ja an dem Punkt, also wir sind im Third Down. Scramble, okay, kriegen's nicht. Third Down. Die Cowboys wissen ja an dem Punkt, wir haben jetzt noch ein Play Richtung Endzone. Wenn wir das nicht kriegen, nehmen wir natürlich das Field Goal, um das Spiel hier auszugleichen. Wenn du noch ein Play hast, dann lässt du dich 14 Sekunden auf der Uhr und mit auch nur eine Mini-Chance dem Gegner zu geben.
Was machen die Cowboys? Sie nehmen die Timeout zu früh mit den 14 Sekunden, haben noch ein Play, das sie eigentlich mehr oder weniger, wo Deck den Ball dann eigentlich nur wegwirft, kicken das Field-Goal, die sieben Sekunden bleiben übrig und diese sieben Sekunden reichen Lamar Jackson für den 27-Jahr-Pass auf Save Flowers.
Eines der wenigen, relativ wenigen Male, wo man gemerkt hat, dass den Cowboys nicht nur der beste Linebacker gefiltert mit Overshown, sondern auch mehrere Safeties, plus mehrere Safeties, die sie im Spiel verloren haben dann auch noch. Da ist die Mitte einmal offen, sie kriegen die Timeout, Jackson kriegt die Timeout mit einer Sekunde noch rein.
Und Tyler Loop, 56 Yards, Game-Winning-Field-Call. Unfassbar. Wirklich ein unfassbares Ende. Ich hab da auch nichts hinzuzufügen, weil, war natürlich perfekt zusammengefasst, aber gerade dieses Time-Management. Ich verstehe nicht, warum man Time-Outs zu früh, also wie kann das passieren, dass man Time-Outs in Anführungszeichen zu früh nimmt? Es gibt ja, Also gibt es irgendeine Erklärung? Weil ich hab noch drüber nachgedacht, wie kann man auf die Idee kommen, das da schon zu nehmen? Also der eine Gedanke, den ich hatte, aber der sich nicht bewahrheitet hat, war, was, wenn sie hier auf Sieg gehen wollen?
Also wenn sie zwei Shots in die Endzone haben wollen. Okay. Das war der eine Gedanke. Haben sie die Instant genommen? Die war ziemlich direkt, ja. Aber das haben sie ja nicht gemacht. Also sie nehmen ja den einen Shot, wo Pickens so ein bisschen auch noch mal wegpusht und Deck den sowieso direkt in Richtung Tribüne feuert und dann kommt ja sofort das Field Call raus. Also das war ja offensichtlich nicht der Plan.
Ja, dem werden die Cowboys auf jeden Fall hinterher trauern, gerade mit Blick dann auf die eigene Division. Ja, ich meine, wir wissen nicht, ob sie trotzdem gewonnen hätten, aber so geben sie das Spiel halt aus der Hand. Du hast einen Aspekt schon angesprochen, den ich mir ja auch ganz fett markiert habe.
Also ich weiß nicht so richtig, was ich aus diesem Spiel jetzt so wirklich mitnehme, weil letztendlich habe ich viel von dem gesehen, was ich eigentlich vor dem Spiel schon wusste über beide Teams. Das, was das Einzige war, wo ich manchmal so gedacht habe, oder zwei Sachen. Beide Sachen beziehen sich auf die Ravens Offense.
Zum einen, das Passing-Game der Ravens war sehr up and down. Also off down. Obwohl Dave Flowers ja wieder zurück war. Der hatte auch ein paar wichtige Plays. Also da würde ich schon direkt einhaken. Also Dave Flowers war ja auf dem Pitch-Count. Vor dem Spiel hieß es so 20 bis 30 Plays wollen sie ihm geben.
Ich glaube in der Range ungefähr, ich hab die Snap-Zahlen nicht mehr geguckt, aber gefühlt immer, wenn sie ein Big Play gebraucht haben, bis auf ein, zwei Pässe, Bateman und so, war es dann Flowers. Aber wenn der nicht auf dem Platz war, haben sie im Passing-Game einfach keine, da ist niemand, der irgendwie Dynamik kreiert, der irgendwie Separation kreiert, der irgendwie individuell gewinnt.
Und das gegen diese Defense, die nicht gut ist und dann noch wichtige Spieler, du hast es ja gerade schon gesagt, wichtige Spieler nicht dabei hatte und verloren hat. Und dann das andere Thema, Sehr häufig Probleme bei so Short-Yardage-Situationen. Richtig. Klar, am Anfang hat Derrick Henry den ein oder anderen Touchdown gemacht, aber dann wurde er ja mehrfach gestoppt.
Einmal beim vierten Versuch. Aber da sehe ich die Schuld ein bisschen bei Derrick Henry. Er läuft sehr, sehr aufrecht einfach in die Line rein. In seinen Guard, glaube ich. Genau, er verliert sofort die Power, weil er auch die Power gar nicht mitnimmt, weil er, wie gesagt, sehr aufrecht einfach da reinläuft.
Also bleibt auf der Stelle stehen. Ich habe Derrick Henry noch nie so schnell stehenbleiben gesehen. Und dann hast du ja einmal noch eine Forth-and-Goal-Situation, wo der Overshown-Backup Barham. Der ein richtig gutes Spiel gegen den Run vor allem gemacht hat, in diesen Situationen, der da durch die Line schießt, durch das Gap schießt und Derrick Henry vor der Endzone stoppt.
Da gab es ja mehrfach Probleme. Also so richtig rund lief diese Ravens Offense auf jeden Fall nicht in diesem Spiel. Was man ja nicht glauben mag, wenn man eben auf den Boxscore und auf den Spielstand da mitne schaut. Ja, ist ein ganz wichtiger Punkt, Weil genau, wenn ihr euch das Spiel jetzt, wenn ihr euch die Stats anguckt, dann sieht es ja alles okay aus soweit.
Aber das war auch im Spiel, also sowohl Passingame super zäh über weite Teile, als auch eben Rungame, habe ich mir genau den Punkt auch rausgeschrieben. Vor allem Short Yardic mehrfach da, zweimal Vierter und Eins, einmal Dritter und Eins, wo sie auch mit Henry durch die Mitte gehen wollen. Barham hat ihnen da eine Physis gegeben, die sie auf dem Linebacker-Level sonst nicht haben, weil es eine relativ leichte Linebacker-Gruppe.
Ich glaube, das ist ein wichtiger, eine wichtige Erkenntnis, ein wichtiger Takeaway für die Cowboys defensiv, was sie da mit Barham auch machen können. Jetzt muss man natürlich bei den Ravens sagen, verlieren erst in diesem Spiel Joe Vaughn Gwynn, ihren Center. Ethan Poches kommt rein, der verletzt sich auch, sodass Vega Ioane, ihr Rookie-Guard, am Ende Center spielen musste.
Also da haben sie natürlich auch mit Ausfällen zu kämpfen gehabt. Aber es zieht sich jetzt halt schon so ein bisschen durch, oder es deutet sich wieder an, dass die Ravens, wie schon letztes Jahr, Probleme damit haben, mit dem Run-Game-Spiel in den Griff zu bekommen. Weil was sie hier hatten, waren ja die Big Plays.
Also Henry hatte ein paar lange Runs, Lamar hatte mehrere lange Runs. Der erste war so ein bisschen so ein Dosenöffner für die Offense. Hinten raus nochmal einen langen Run gehabt. Lamar hatte auch seine Momente als Passer. Der Touchdown zu Moore war ein super Ball. Natürlich der auch Flowers am Ende.
Aber es war schon so ein, wenn die Big Plays nicht kommen... Dann wird's echt eng. Und das ist nicht das, wo du aus Ravens nicht, glaube ich, aktuell sein willst. Da brauchen sie auf jeden Fall noch mehr Stabilität. Da reden wir dann doch wieder über diese Interior Offensive Line. Jetzt müssen wir gucken, was verletzungsmäßig da passiert, wie lange die Leute ausfallen.
Für mich aber schon auch andersrum, da würde ich dem, was du ganz am Anfang gesagt hast, so ein bisschen widersprechen. Ich find schon, wir haben was Neues gelernt über die Cowboys Defense, nämlich, dass die zumindest mal auf dem richtigen Weg sein kann. Mit dem, was wir von der Front hier gesehen haben, gegen den Run.
Und nochmal, also wir reden von einem Team, den haben schon zum Start des Spiels, Middle-Linebacker, zwei Safeties und ein Corner gefehlt. Und die haben im Spiel, ich glaube, nochmal zwei oder drei Safeties verloren. Oder drei Defensive-Backs verloren. Ein Corner, zwei Safeties verloren. Dass die trotzdem dieses Spiel dann relativ eng halten, auch wenn es der Box-Core am Ende nicht so wiedergibt.
Das ist schon aus Cowboys-Sicht, wenn wir überlegen, was die für Probleme hatten. Gerade mit dem Run-Game gegen Washington und gegen die Giants vor allem auch. Ich glaube, ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die natürlich noch sehr viel Luft nach oben haben. Ja, es gab halt so ein Place, wo es wieder sehr luftig insgesamt wirkte und nicht nur der sehr, sehr flower's catch da mit einer Sekunde vor dem Ende, sondern auch vorher die eine oder andere Situation, wo sie vielleicht ein paar Leute verloren haben oder generell, ja, Derrick Henry dann ja, abgesehen von den Short Yardage Runs, hatte er ja ein paar richtig gute.
Übrigens, kleiner historischer Fakt zum Mitnehmen, er ist jetzt auf Platz 9 der All-Time-Career-Rushing-Liste. Hat Eric Dickerson überholt. Und wenn er mit dieser Pace weitermacht, dann wird er in dieser Saison noch den ein oder anderen Platz gut machen können. Also da zwischen Jerome Bettis, LaDanian Tomlinson und Curtis Martin.
Da ist gar nicht so viel. Das sind ungefähr 400 Yards, die diese drei Spieler trennen. Also Derrick Henry kann da in Sachen Legacy auch noch einen Riesensprung machen. Hast du noch was zu diesem Spiel? Aber Cowboys Offense. Oh, stimmt, die haben wir ganz vergessen. Deck Prescott ist ein verdammt guter Quarterback, ist mir klar geworden.
Die Offense sah nämlich echt gut aus. Am Anfang war ich total überrascht, weil die Cowboys die ersten zwei Drives, glaube ich, den Ball gut laufen konnten. Dann hat Baltimore das besser in den Griff gekriegt, hat da nicht mehr viel zugelassen im Run-Game über weite Teile. Das ging so bis Mitte, drittes Viertel ungefähr.
Aber dann fing es wieder an, aus Ravens Sicht, wie gegen die Saints, dass sie Löcher in der Secondary hatten. Und dann hat Dallas halt auch angefangen. Irgendwann gemerkt, okay, mit dem Run-Game, wir kommen hier nicht mehr rein. Das war cool am Anfang, aber wir kommen da nicht mehr rein. Wir müssen an irgendeinem Punkt auch anfangen. Wir haben diese zwei Receiver.
Und ja, die sind oft eng gecovert gegen diese Defense, die sehr viele Leute in Coverage da abstellt. Aber wir müssen denen halt trotzdem manchmal den Ball werfen. Und das haben sie dann angefangen. Das hat Prescott angefangen. Dann hatte Pickens seine Big Plays. Lamp hatte sein Big Play, wo er ehrlicherweise Marlon Humphrey einfach davonläuft.
Das war schon ein deutlicher Speed-Unterschied. Prescott war in der zweiten Hälfte vor allem super. Ich hätte mir fast gewünscht, dass sie schon früher die beiden Receiver noch mehr auch in den Eins-gegen-eins-Duellen einfach die Chancen gegeben hätten. Weil zweite Hälfte, da wurden sie belohnt dafür halt auch, als sie es gemacht haben. Genau, und ich finde es richtig formuliert, ihnen Chancen geben.
Weil das waren ja teilweise Mini-Fenster, in die Dak Prescott da die Bälle geworfen hat. Aber er kann das ja, und du hast diese Receiver so ... Das waren so absurde Laser teilweise in wirklich ... So ein Minifenster, weil sie keinerlei Separation hatten, was keine Kritik an den Receivern ist, weil hatten sie dann auch in anderen Plays oft genug, sondern eher Shoutout an die Defensive Backs.
Aber Dak Prescott, die ist so perfekt geworfen. Dann eben dieser Deep Ball auf Lamp ist auch einfach so präzise. Das musst du auch erst mal so hinbekommen. Das war einfach ein sehr, sehr gutes Spiel. Im vierten Quarter noch einmal Interception-Glück gehabt. Aber ansonsten ein sehr, sehr gutes Spiel eigentlich von dieser Offense.
Umso ärgerlicher eben, dass es dann so zu Ende geht. Ich wollte gerade sagen, die ärgern sich am Ende wahrscheinlich sehr darüber, was sie haben liegen lassen, weil jetzt natürlich diese Szene am Ende, dieses Geschenk der Pass-Interference, dass sie daraus keinen Touchdown machen können und das Time-Management vermasseln, das waren natürlich zwei gravierende Fehler in dem Sinne, aber war ja schon das ganze Spiel über.
Beim ersten Drive nach der Halbzeitpause konverten sie erst Fourth-Down, dann fumbled Ferguson den Ball weg, bei so einem Shovel-Pass nach innen. Beim nächsten Drive, das war so, das erste Mal endlich so ein Big Play zu Pickens, wegen einer Holdingstrafe zurück. Ganz kurz, übrigens auch eine schwierige Ref-Entscheidung, finde ich.
War jetzt nicht... Welche meinst du, der Fumble? Ja, also ich finde schon, dass man darüber diskutieren kann, ob das jetzt ein Football-Move mit Kontrolle über den Ball war oder nicht einfach ein Incomplete-Pass, nur weil es halt ein Shuffle-Pass war. Ja, war ein bisschen ehrlich. Haben wir in der Sendung natürlich auch diskutiert und, du kannst jetzt im Prinzip zwei Interpretationen und beide sind legitim, du kannst sagen, er fängt den Ball, dann wackelt er nochmal, dann ist er raus, deswegen incomplete, oder du kannst sagen, er fängt den Ball, legt den sich quasi zurecht, deswegen diese Bewegung im Ball, und das ist der Football-Move.
Raphs haben halt letzteres entschieden. Nichts, wo ich jetzt sage, krasse Fehlentscheidung, aber habe ich auch schon mal anders gesehen. Dann eben nach dieser Holdingstrafe, wo sie eigentlich das Big Play haben zu Pickens, das geht zurück, versuchen sie ein 59-Jahr-Fieldgoal, was die Ravens blocken. Die Cowboys haben dann im Endeffekt zu viel liegen gelassen und sich deswegen für ein Spiel, wo sie, finde ich, gerade defensiv angesichts der Umstände und der Ausfälle sich wirklich wacker geschlagen haben, sich teuer verkauft haben und offensiv eine tolle zweite Hälfte gespielt haben, aber sich halt am Ende nicht belohnt haben.
Die Washington Commandos haben sich aber belohnt und für die größte Überraschung des Spieltags gesorgt. Gegen den amtierenden Superbowl-Champion, die Seattle Seahawks. Das war der größte Upset. Damit hat keiner gerechnet, dass die Commanders mit Backup-Quarterback die Seahawks ohne Backup-Quarterback, nämlich mit Starting-Quarterback, zurück schlagen. Mit 33 zu 31.
Die erste Seahawks-Niederlage seit zwölf Siegen in Folge. Saison übergreifend. Was bedeutet das jetzt? Also, dass die Commanders auf Mariotta setzen sollten oder dass die Seahawks auf Drew Locke setzen sollten. Oder weder noch. Aber Sam Darnold, der zurück war, hatte einen Hot-and-Cold-Tag bei seiner Rückkehr.
Teilweise sehr hot, teilweise sehr cold. Und Marcus Mariota hat das wirklich echt ordentlich gemacht und war maßgeblich daran beteiligt, dass Washington hier überraschen konnte. Der hat ein großartiges Spiel und den müssen wir auch gleich abfeiern. Aber ich würde mit der Seahawks-Offense anfangen, weil ich finde, da war viel von dem, was dieses Spiel so ...
Das Spiel hat sich so anders angefühlt als gedacht, weil es so untypisch ist für dieses Seahawks-Team, dass sie diejenigen sind, die die Fehler machen und dadurch ein Spiel verlieren. Normalerweise macht der Gegner die Fehler, Seahawks nutzen das aus und gewinnen das Spiel. Und hier haben wir drei Turnover, darunter ein Pick 6.
Das waren die krassesten einzelnen Swings in diesem Spiel. plus der Goal-Line-Stand der Commanders-Defense kurz vor der Halbzeit, wo die Seahawks mit vier Plays innerhalb der fünf Yard-Line den Ball nicht reinbringen, weil sie nichts am Boden machen konnten in diesem Spiel. Und das war die andere Komponente. Also zu viele Turnover, defensiv zu viele Big Plays zugelassen und kein Zugriff mit dem Run-Game.
Und wir hatten bei Washington drüber gesprochen. Ich bin froh, dass wir es hier auch gemacht haben, dass die Run-Defense in den beiden Spielen, Woche 1 und Woche 2, echt positive Momente hatte. Und man so schon, da war so ein bisschen, da entsteht irgendwie was, auch wenn sie insgesamt natürlich zu viel zugelassen haben, aber hier haben sie das Run-Game komplett dominiert. Seahawks hatten 17 Runs von ihren Running-Backs für 39 Yards. Es gab so viele Plays.
Was auch daran lag, dass die individuell einfach nicht gut waren und keine guten Entscheidungen getroffen haben, inklusive oder allen voran Jadarian Price, der mir gar nicht gefallen hat in dem Spiel. Jadarian Price, wenn der keine Räume hat, das ist noch tough, das ist noch echt tough. Und hier hat der oft keine, wir hatten oft einen Verteidiger im Backfield.
Wir hatten Off-Plays, wo die Gap einfach komplett dicht war. Price die Explosivität nicht ausspielen konnte. Der Fumble von ihm war ja auch so ein Play. Nur direkt Kontakt an der Line hat. Gap ist zu, rennt da rein, verliert den Ball. Zweiter Fumble in zwei Wochen für Jadarian Price. Ich mochte auch, wie Washington auf diese underneath-Passe nach vorne getriggert hat. Da gab es auch einige gute Stops defensiv. Also diese Front ist nicht zu unterschätzen. Sonny Stiles auch ein paar Mal geflasht. Unter anderem mit einmal Downfield-Coverage gegen Price. Der hat ein überragendes Spiel.
Also ich fand, er ist super häufig, super häufig hat er Impact und ist aufgefallen. Also tolles Spiel von ihm. Genau, und dann hast du halt die Turnover, also Price Fumble, wie gesagt, die Interception zum Start in die zweite Hälfte, das ist irgendwo Pech, also Darnold wirft zwar den an den Helm vom Defensive Lineman, aber dass der Abpreller dann interceptet wird, das ist natürlich Pech, der Gravierende war der andere, der zweite Pick, der Pick Six, der das Spiel auch entscheidet, muss man ja eigentlich so sagen, das war, fand ich, das eine wirklich miese Play von Darnold, der auch über weite Teile gut aussah in dem Spiel, aber hier Druck, Linebacker sitzt eigentlich unter der Route, Darnold wirft ihn trotzdem genau in den Laufweg des Linebackers,
Pick 6 und das war das dann das 33-24 für Washington. Seahawks hatten, finde ich, einfach ein sloppy Spiel. Selbst bei dem Touchdown von Saubert hatten die ja Glück, weil der eigentlich den Ball wegfummelt. Auch Sonny Stiles, glaube ich, der den rauszieht. Und der springt dann zurück zu ihm. Da war schon sehr viel Sloppiness drin in einem Spiel, wo du der klare Favorit warst. Auswärts, Ostküste, Regen.
Ich glaube, das war einfach ein Spiel, wo die Seahawks mental nicht auf dem gewohnten Level waren. Einige Spiele, wo das Wetter wirklich auch eine Rolle gespielt hat, wo die Offenses Probleme hatten. Aber Stichwort Sloppy, Stichwort ein bisschen Larifari. Das war ja auch in der Defense der Fall von den Seahawks. Also das war nicht die Seahawks-Defense, die wir so kennen.
Und vor allem erwartest du gegen halt hier eine Marcus Mariota-Offense. Du erwartest vor allem, dass sie nicht so gut den Ball vor allem durch die Luft bewegen konnten. und am Boden ging ja teilweise auch nach wie vor nichts. Aber ich fand schon, dass man gemerkt hat bei der Seahawks-Defense, dass sie nicht in Bestform ist und haben überraschend viel einfach auch zugelassen.
Ja, gerade die Big Plays, also wo wir die ersten beiden Wochen hat niemand irgendwas vertikal, niemand irgendwas Explosives gegen Seattle machen können. Mariotta kommt hier raus und feuert den zwei, drei tiefe Dinger um die Ohren. Der Touchdown auf McLaurin natürlich, wo er Josh Chobie schlägt, den er ein paar Mal geschlagen hat.
Da kommt er super zum Ball zurück. Sie kriegen diesen Shot. Field-Goal-Drive am Ende der ersten Hälfte der 18-Jahre auf McLaurin. Mariota hatte auch einfach wirklich gutes Timing, selbst mit Druck im Gesicht, hat er die Bälle super auch vertikal gelegt. Commanders hatten als Team sieben Passplays, glaube ich, über zehn plus Yards.
Die haben die Explosives auch nach dem Catch kreiert, was essentiell ist gegen diese Seahawks-Defense, die eben vertikal im Passing-Game nicht viel zulässt. Aber du hast bei Mariota von Anfang an gemerkt, der hat keine Angst, auch vor engen Fenstern Downfield gegen Seattle. Und die hat er attackiert. Und ich habe zwei Plays mal, die ich rausheben wollte, weil sie nicht im Boxscore auftauchen. weil sie knapp inkomplett waren.
Der Shot auf the Army Brown, wo er den zweiten Fuß nicht ins Feld bringt, was er eigentlich hätte, glaube ich, also ein besserer Receiver, glaube ich, kriegt den zweiten Fuß rein. Und der Tiefe auf Diggs früh im zweiten Viertel. Das waren schwierige Würfe, die Mariota gut reinlegt. Der Drop von Antonio Williams beim Opening Drive in die zweite Hälfte, aber er ist auch ein Downfield-Bigplay gewesen.
Und du hast ja auch noch den einen von McLaurin, der den zweiten Fuß nicht mit reinbekommt, was auch eigentlich ein guter Wurf war und noch ein viel besserer Catch. Genau, auch der war super platziert von Mariota. Einmal Glück gehabt, direkt vor dem zweiten Touchdown. Da muss eigentlich Gugenda und Wosu eine Interception haben.
Und das nächste Play ist dann gleich ein Big-Play, wo sie nach dem Catch wieder was kreieren können. Aber ich fand ... In einem Spiel, du hast es gerade gesagt, in dem Washington, nichts am Boden machen konnte. Kroski Merritt hatte 19 Runs für 36 Yards. Das ist nur bei 1,9 Yards pro Run. Sie hatten einen langen Touchdown-Run von ihm, der super bitter wegen einer Illegal-Formation vom Board genommen wurde. Das hätte er den Schnitt auch besser aussehen lassen.
Das ist noch einen lang von Roshad White, einen längeren Run. Der war früh, glaube ich, einer von White noch. Ich mochte, wie sicher Mariotta in seinen Reads war, wie gesagt, dass er diese Defense vertikal attackiert hat, dass er sich auch nicht aus der Ruhe hat bringen lassen, obwohl der Druck ja dann auch kam irgendwann von Seattle.
Es war so ein ... Ich fand, es war so ein unaufgeregtes Veteran-Quarterback-Spiel, irgendwo. Und es war dann halt so passend, dass ein QB-Run von ihm am Ende ist, der das entscheidende First Down bringt. Ja, und gleichzeitig auch richtig gut den Ball verteilt. Also wie viele verschiedene Passcatcher da mit am Start waren. Traylon Burke sogar mit dem einen oder anderen Play.
Antonio Williams, Jalen Lane. Überall wurde man da Ball hingebracht. Wie gesagt, Terry McLaurin, richtig gefüttert worden. Es ist halt so ein typisches Spiel. Ich weiß nicht, wie viel man da rausziehen kann, weil wir das schon so oft gesehen haben. Ein Top-Favorit spielt gegen einen Gegner, der den Starting-Quarterback verloren hat. Da kommt der Backup mit seinem ersten Spiel rein.
Wie oft haben wir erlebt, dass diese Mannschaften dann positiv überraschen? Ich würde zwei Sachen sagen. Also ich glaube, zum einen, aus Seahawks Sicht lernen wir nicht wahnsinnig viel, außer eventuell den Take, mal gucken, wie gut Corner und Safety über die Saison halten. Mal gucken, wie wie soll ich das formulieren? Wie die, Wie irrelevant bekommst du deinen zweitbesten Pass-Catcher?
Oder nee, das ist schlecht formuliert. Wie groß ist der Abstand von 1 und 2, meinst du? Ja, also wie kriegt man das besser kaschiert, dass der Abstand zwischen 1 und 2 so krass ist, dass dir einfach Qualität fehlt, was Pass-Catcher angeht. Abgesehen von JSN. Ich finde, das ist das krasseste Learning, jetzt auch unabhängig, ob Drew Locke oder Sam Daniel am Start sind.
Ich meine, das ist kein neues Learning in dem Sinne, aber nochmal, das wurde nochmal unterstrichen jetzt in den drei Wochen dass JSN einfach. Die Lebensversicherung für diese Seahawks Offense ist und der ist auch, also was der hier wieder an Plays gemacht hat und wie der Separation kreiert und da hatte Daniel ja auch ein paar tolle Bälle zu ihm, das will ich auf keinen Fall unterschlagen aber ja, also ich finde es defensiv Corner und Safety so ein bisschen im Blick behalten bei den Seahawks, offensiv für mich Playmaker und Run Game Das sind einfach Sachen, die man im Auge behalten muss. Das wird auch in anderen Spielen wieder besser aussehen als hier.
Die Takeaways sind, glaube ich, oder die interessanteren, weil vielleicht mehr langwierigen Takeaways sind, eventuell bei den Commanders Richtung, diese Defensive Front. Da hast du was. Und Quarterback. Was ich halt sagen würde, ist, ich fand letztes Jahr schon, dass Mariota besser ausgesehen hat als Jaden Daniels.
Aber gut, letztes Jahr wussten wir, dass Jaden Daniels halt angeschlagen war. Ja, aber ja, klar, auch am Anfang der Saison irgendwo schon. Aber die Offense lief runter mit Mariotta. Und jetzt mein nächster Gedankengang eben noch dazu ist, wir sind ja auch in die Saison schon gegangen mit der Frage, okay, die Commanders wollen ihre Offense umbauen, weg von der Kingsbury-Offense, mehr in so eine traditionellere NFL-Offense-Offense.
Weißt du, wenn das halt nicht mit Daniels passt und du kriegst halt so einen Veteran-Quarterback rein wie Mariotta, so ein bisschen der Arizona-Breset-Effekt, der halt einfach dann diese Bälle nimmt, der diese engen Fenster attackiert und das wird nicht immer gut gehen, aber so ist schon so ein Thema, wo mal gucken, wie das mit Mariotta weitergeht und wenn dann Daniels hoffentlich in ein paar Wochen wieder spielen kann, wie der sich dann in der Offense macht, weil der erste Eindruck von Daniels war ja schon auch sehr up and down jetzt dieses Jahr.
Ja, also das will ich dann noch mal ein zweites Mal sehen. Auf jeden Fall. Nächste Woche gegen die Colts-Defens. Die sich gar nicht so schlecht geschlagen hat diese Woche, aber trotzdem machbar auf jeden Fall. Vielleicht noch ganz wichtig, Leo Schenall, der Linebacker der Commanders, der ja schon Ersatz für Frankie Luvo war, musste vom Feld gefahren werden.
Da gab es jetzt zumindest insofern leichte Entwarnung, dass er alle seine Gliedmaßen spürt. Da gab es schon mal, wie gesagt, diese leichte Entwarnung, aber noch keine Diagnose oder was da los ist, sah auf jeden Fall nicht so gut aus. dann die anderen Spiele. Angefangen mit Bills gegen Chargers. Die Chargers sind so mies, dass sie es nicht schaffen, ein Spiel zu gewinnen, dass sie das Turnover-Battle 1 zu 5 gewinnen. Die Bills haben 5 Turnovers.
Die Bills haben wirklich viel dafür getan, gerade in der ersten Halbzeit, dieses Spiel zu verlieren. Die Chargers haben ihnen nicht den Gefallen getan. Und Alan war ja auch nicht gut. Also Alan hat ja wirklich ein paar horrende Pässe drin gehabt. Absolut. Ich fand auffällig auch, wie häufig er den Ball ewig gehalten hat.
Also dass die Chargers gut auf den Routes auch saßen. Fumbles, ich glaube drei Fumbles am Ende für die Bills. Kingkate noch einen, dann die Interceptions von Alan. Ich habe die ersten beiden Wochen noch gesagt, okay, wir haben Herbert schon besser gesehen, aber er ist nur ein minimaler Teil des Problems.
Und mehr so Opfer der Umstände. Gestern musste ich mehrfach an dich denken. Hier war er absolut Teil des Problems. Und all die anderen Sachen sind ja immer noch wahr. Also wir haben hier auch wieder zwei Drops, die einfach Drives beenden. Der von Quentin Johnson am Ende und vorher nochmal ein anderer.
Immer noch dieses extrem limitierte Run-Game. Jetzt versuchen sie ja schon irgendwie mehr das aufzuteilen, aber das Problem ist ja halt, dass du mit Hampton wissen wir ja, dass du eigentlich nur vertikal läufst und mit Keith Mitchell läufst du dann wahrscheinlich nach außen. Das kannst du eigentlich schon ganz gut angucken.
Immer noch sehr viel Early-Down-Druck, immer noch mieses Game-Management von Harbour, immer noch Pass-Catcher-Qualität ein Thema, alles ist wahr. Aber jetzt wirft halt Herbert auch noch solche Interceptions wie hier. Also er hat ja einmal Glück, dass der nicht zählt, weil er von einer Strafe runtergenommen wird.
Und hat aber dann den anderen, der fast noch schlimmer war, ehrlicherweise, wie er den wirft. Die Bills haben ihm jede Chance gegeben. Und wir sind jetzt in Woche drei und wir warten immer noch darauf, dass die Chargers uns mal 17 Punkte geben in dem Spiel. Ja, ich hab das Ergebnis gar nicht gesagt. 24 zu 16 am Ende für die Bills.
Die Browns schlagen überraschenderweise, die Panthers stehen jetzt 2 und 1, 21 zu 18 am Ende. Ich hab's noch gesagt, die Panthers stehen das erste Mal vor so etwas wie einer Prüfung für ihre Offense, nachdem sie wirklich zwei der schlechtesten Offenses, äh, schlechtesten Defenses der Liga in Woche 1 und 2 hatten.
Und sie sind direkt gecrumbled, muss man ganz ehrlich so sagen. Und auf der anderen Seite, Es war nicht viel, was die Browns Offense gemacht hat, aber der Sean Watson hatte so seine Momente, wurde dann doch plötzlich wieder gefeiert, als wäre nichts gewesen vor der Home Crowd nach diesem Spiel. Und überraschenderweise gewinnen die Browns das dann. Ja, wie du sagst.
Ich meine, bitter für die Panthers, die verlieren Jalen Coker in dem Spiel. Der muss man jetzt erst mal natürlich hoffen, dass der nicht länger ausfällt. Sah ja schon so aus an der Sideline, wie er reagiert hat, dass es jetzt nichts ist, wo er übermorgen wieder trainiert. Und den hätten sie ja dringend gebraucht. Gegen eine Defense, die echt viel Druck macht.
Wo Young dann auch irgendwann wieder anfängt zu zögern, Pässe zu verfehlen. Tether Roar McMillen spielt einfach noch nicht auf dem Level, das er letztes Jahr hatte. Das muss man auch hier fairerweise sagen. Und dann eben der erste Test halt auch für diese Panthers Offensive Line mit all den Ausfällen, die die natürlich haben.
Sehr, sehr viel Druck auf Bryce Young. Sieben verschiedene Spieler für Cleveland mit drei oder mehr Pressures in diesem Spiel. Das ist nicht ideal. Das ist nicht optimal. Jared Wurst mit einem richtig guten Spiel. Ja, also Browns Defense ja auch so mies, die in Woche eins ausgesehen haben. Jetzt zwei Spiele in Folge, wo sie gut Druck machen, wo sie mit dem 4-Man-Rush gewinnen.
Und aus Panthers Sicht halt dann doch wieder irgendwo more of the same. Also jetzt hast du zwei gute Spiele, jetzt wieder, also Bryce Young war jetzt nicht das Hauptproblem hier in dem Spiel, aber dann halt wieder ein schlechteres Spiel von der Offense insgesamt und bist da wieder so ein bisschen irgendwie, ja, so schlau wie vor vier Wochen mit dem Team.
Die Lions gewinnen gegen die New York Jets mit 31 zu 24. Die Jets haben sich beachtlich geschlagen dafür, dass denen die komplette Offense wegbricht. Also, Brees Hall musste raus, Garrett Wilson musste dann spät noch raus, hat sich verletzt, Aidy Mitchell war schon out. Und am Ende hat die Lions Defense dann doch das Spiel wieder spannend werden lassen.
Ja, das und ich weiß, sie machen hier 31 Punkte, aber rund fühlt sich diese Lions Offens doch nicht an. Das meiste hat Jeremy Gibbs aus Broken Place rausgeholt, muss man ganz ehrlich sagen. Der sah überragend aus, also wirklich brutal. Dieser eine Touchdown-Run von ihm, der eigentlich nach rechts gehen sollte, er den, ich glaube, es war so ein kleiner Toss, er den Toss nicht sofort kontrolliert, aber auch gar keinen Gap hat, einfach auf der Stelle in die andere Richtung switcht, Und nicht zu stoppen ist, das war wirklich ... Also, er spielt gut. Er spielt gut, ja.
Golf spielt ja auch okay, aber ich find, du hast bei dieser Offense überhaupt nicht den Eindruck, dass da irgendwie ... Also, es gibt keine Foundation. Jamme Gips ist die Foundation. Und Amon Ra ist auch eine relativ gute Foundation. Ja, aber der Weizung spielt auch wieder ... Ich weiß nämlich genau, was du meinst, aber ich glaube, Foundation ...
Keine schematische, keine strukturelle Foundation. Das meine ich. Ich würde sagen, es fühlt sich nicht so an, als würden die Dinge gut aufeinander aufbauen und zusammen harmonieren. Eine Foundation ist dadurch die Qualität der Spieler. Richtig. Aber es ist nicht so richtig ... Und deswegen scoren sie 30, weil sie die Qualität der Spieler haben.
Ich hab genau das gleiche Gefühl. Ja, genau. Mit Ben Johnson hattest du ja immer das Gefühl, okay, die haben verschiedene Dinge, auf die sie zurückfallen können, wenn mal das nicht klappt. Es wirkt so ein bisschen Vanille auch. Das ist hier nicht so. Ja, ja. Und Gips rettet dann viel. der hat ja wieder 164 Yards from Scrimmage drei Touchdowns, in diesem Spiel. Der Typ ist krank, aber das ist so basic alles.
Genau, und das ist schon besorgniserregend. Und ja, 31 Punkte, Spiel gewonnen, 2 und 1, okay. Aber das ist schon auffällig. Und die Jets, wenn die hinten raus dann nicht doch noch die Fehler gemacht hätten, die hätten das Spiel echt auch gewinnen können. Gino sah über weite Strecken gut aus, bis dann spät im Spiel.
Und das halt mit, du hast ja gerade gesagt, mit diesem angeschlagenen Waffenarsenal. Mason Taylor auch schon verletzt, der Tight End verletzt raus gewesen. Das ist dann nicht mehr viel Qualität, die da übrig bleibt. Die Indianapolis-Coach schlagen die Houston Texans mit 19 zu 17. Auch die haben eine lange Serie brechen können, beenden können.
Der erste Sieg seit neun Spielen. Aber so richtig mit Ruhm hat sich da auch keiner bekleckert in dem Game. Ja, aus Colts Sicht nimmst du das natürlich trotzdem gerne mit. Den Vision-Sieg ohne Alec Pearce, der jetzt erst mal länger raus ist. Texans auf 0 und 3 gestellt. Richtig, Texans 0 und 3. Und das ist auch eher hier mein Ansatzpunkt.
Diese Offense stinkt einfach wieder. Es ist das Gleiche wie letztes Jahr. Und ja, Nico Collins hat noch mal gefehlt. Natürlich, das wird besser sein, wenn er dabei ist. Aber die können halt gegen diese Colts Defense wieder nix am Boden machen. Und die Colts Defense war so mies. Die hat gegen alle Big Plays zugelassen.
Und du schaffst es nicht, Big Plays zu kreieren. Exakt. In dieser Texans Offense ist aber auch einfach kein Speed, keine Explosivität. Run Game ist super slow. Und dann hast du den Mikko Reins. Und über den müssen wir hier mal kurz sprechen. Wieder ein Field-Goal bei Fort Down gekickt und zwar von der Situation her Vierter und Vier von der Sechs-Yardline.
Wir sind siebeneinhalb Minuten vor dem Ende und die Colts führen 16-7. Das heißt, er kickt das Field-Goal, um einen Sechs-Punkte-Rückstand zu kreieren, der ihm dann natürlich auf die Füße fällt, weil es klappt ja dann sogar erstmal, sie kriegen einen Turnover-Defensiv, kriegen einen Touchdown und dann führst du aber halt nur mit einem Punkt und dann, die Colts logischerweise müssen nur ein Field-Goal machen, um das Spiel zu gewinnen, Genau das passiert.
Hinten raus auch noch Time-Management von Demiko Reins. Überhaupt nicht nachvollziehbar. Ewig viel Zeit von der Uhr ticken lassen. Ist nicht das erste Mal, dass der, was In-Game-Management angeht, ein echt mieses Bild abgibt. Ist auch nicht das erste Mal, dass wir sagen, na ja, vielleicht hat er halt mal wieder auf Offensive-Koordinator daneben gehauen.
Ist schon so, also der wird jetzt nicht gefeuert werden. Aber wenn das so weitergeht, glaube ich, dass wir in der kommenden Off-Season sagen, Demiko Reins schon harter Hot Seat. Also die erste Aussage würde ich so gar nicht na glaubst du nicht, die waren zu erfolgreich die letzten Jahre, die waren jedes Jahr es hängt komplett davon ab, wie die Saison verläuft da bin ich schon von überzeugt wenn die, ich meine sind die nicht letztes Jahr auch so schlecht gestartet?
Ja, sogar auch 0 und 3 ja, ich glaube auch, irgendwas habe ich da auch im Hinterkopf also 0 und 2 war es auf jeden Fall letztes Jahr. Und wenn das jetzt aber eben nicht diesen Turnaround gibt und sie einfach am Ende mit negativen Rekords dastehen, I don't know. Aber das ist Zukunftsmusik. Mal sehen, wie am Ende der Rekord der Dolphins aussieht. Auf jeden Fall wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Gut, hier waren sie auch der klare, klare Außenseiter gegen die Kansas City Chiefs.
Und die hatten ja sogar mehr Mühe als gedacht, würde ich sagen. 24 zu 10. Es war wirklich lange eng. Chiefs kommen super in dieses Spiel rein. Miami direkt mit einer Hiobsbotschaft, mit der Verletzung von Devon A. Jane, der lange raus sein wird mit einer Knieverletzung. Aber es ist das zweite Spiel von dreien, wo ich sage, Woche zwei fällt da komplett durchs Raster, gebe ich zu, aber es ist das zweite Spiel von dreien, wo ich sage, die Dolphins.
Da gibt es positive Ansätze, wenn man sie sehen will. Ja, kann schon sein, ja. Bringt dir halt nichts, weil ich bleibe dabei. Diese Offense ist, also, jetzt ist Malik Willis immerhin mal den Ball ein bisschen häufiger gelaufen in dem Spiel. Ich muss es jetzt auch angucken. Ich habe noch nicht geschaut.
Das Spiel habe ich mir noch nicht genau angeguckt, was davon designt war, wie viel davon scrammelt. Es waren neun Runs insgesamt für Malik Willis. Aber das ist für mich, also von Anfang an in der Saison habe ich das nicht verstanden, warum diese Offense nicht komplett hier eine Quarterback-Rushing-Offense ist, wenn du schon so da reingehst.
Genau. Und das ergibt halt einfach wirklich keinen Sinn. Jetzt verlierst du deinen besten Playmaker. Vielleicht für die Saison mit A-Chain, so wie die Aussagen nach dem Spiel waren, würde ich vermuten, dass wir den zumindest mal lange dieses Jahr nicht mehr sehen, wenn überhaupt nochmal. Und dann ist so das Ding, ja gut, wenn die Defense vielleicht ein paar positive Tendenzen hat und das würde ich sogar sagen, dass es in einzelnen Spielen jetzt der Fall war.
Das führt dich ja wahrscheinlich trotzdem nirgendwo hin. Nee, nee. Nee, das will ich auch nicht sagen. Oli Gordon hat ein paar Momente, auch wenn seine Statline am Ende katastrophal ist. 2,4 Yards pro Runner nicht gesehen. Aber ein paar davon waren richtig gut. Das möchte ich noch unterstreichen. Ich ärgere mich nur, dass in der Woche, ich hatte Jalen Wright in mehreren Fantasy-Ligen, den nominellen Backup.
Vor dieser Woche habe ich ihn überall gedroppt. Selbst in der Dynasty. Aber auch verletzt jetzt, oder? Der war auch verletzt, aber ich glaube, der ist nicht so lange raus. Wenn mich nicht alles täuscht. Egal. Wir machen weiter mit den New York Giants gegen die Tennessee Titans. Ein richtiges Spiel für Feindschmecker.
12 zu 7. War ein ganz schlimmes Spiel. Das war auch wetterbedingt irgendwo und dann qualitätsbedingt. Die Giants eben ohne Jackson Dart und die Titans Offense ohne guten Quarterback generell. Also die Titans Offense, das war so absurd. Die machen ewig nichts in diesem Spiel und sind dann plötzlich in der Red Zone, wie auch immer sie das hinbekommen haben.
Ward muss erst eine Interception haben eigentlich, den der Giants Defender droppt. Und dann spielen sie den vierten aus und. Überwirft einen komplett offenen Spieler zum Touchdown. Das wäre Game Changer gewesen. Und dann spielen sie vierten Versuch aus und niemand ist offen und keine Chance. Dann hinten raus kommen sie noch mal in die Chance, sogar in Führung zu gehen, und Cam Ward wirft ihn direkt zum Defensive Back in der Endzone.
Also du hast zweimal die Chance, ein Spiel, wo du nicht gut bist, eine Tür für dieses Spiel aufzustoßen und wie gesagt, beim zweiten Mal ja sogar in Führung zu gehen und Cam Ward schmeißt es wirklich mit Ansage weg. Ich bleib bei der Aussage, wir sehen irgendwann noch mit Stubisky. Also, wir sind auf jeden Fall ganz klar auf Kurs, dass die Titans im kommenden Draft oder in der kommenden Off-Season sich ein Quarterback holen.
Vielleicht hat Salah auch keinen Bock mehr einzudraften. Vielleicht sind die so ein Team, das dann irgendein Veteran sich holt. Aber letzte Woche war ein kleiner Lichtblick. Das Spiel gegen die Eagles, sowohl Ward als auch die Titans insgesamt. Die Defense hat ja hier auch ihren Teil beigetragen. Also, du lässt vier Field-Goals zu. Im Endeffekt, das war's von den Giants.
Aber die Offense, also, die fühlt sich ja auch so ... Das fühlt sich ja so ... Was? Wo ist denn dieser First-Round-Wide-Receiver, den die gedraftet haben? Conor Tate, ja. Auf der einen Seite tut er einem fast ein bisschen leid. Hat ja sechs Bälle gefangen in dem Spiel. Aber tut er fast ein bisschen leid, weil er so ein schlechtes Quarterback-Play kriegt.
Also auch Wondell Robinson zum Beispiel. Hat er sechs Bälle gefangen? Okay, das ist mir nicht aufgefallen. Gestern, ja. Sechs Bälle gefangen, ja. Wie gesagt, jedes Mal, wenn ich was gesehen habe. Viel war auch spät. Viel war, glaube ich, auch spät. Aber die Offense ist einfach nicht funktional. Die hatten jetzt letzte Woche mal einen ganz guten Auftritt.
Aber jetzt muss man ja fast schon wieder sagen, wenn wir auf das Team insgesamt gucken, jetzt dieses Jahr die drei Spiele und was wir letztes Jahr gesehen haben von dem Quarterback, war das vielleicht halt auch mehr so ein kleines Strohfeuer. Und ja, jetzt hast du, gehst du jetzt hier auch auf 0 und 3 mit dieser Niederlage.
Darfst nächste Woche nach Baltimore fahren. Viel Spaß dabei. Und dann Houston, dann Houston die Woche drauf, die natürlich gewinnen müssen. Also ja, weiß nicht. Ich glaube auch nicht, dass es mit Cam Ward noch irgendwie in eine andere Richtung geht. In welche Richtung geht das mit Aaron Rodgers und der Steelers Offense?
Die Steelers gewinnen 30 zu 27 gegen Cincinnati, gegen die Bengals. Und es ist, also deswegen meinte ich zu Beginn, das war irgendwie trotzdem wieder so ein typisches Steelers-Phänomen, wo wir als Podcaster-Analysten draufschauen und denken, wie? Wie um alles in der Welt? Wir hätten ja niemals gedacht, dass diese katastrophal spielende Offense gegen die doch positiv überraschende Defense der Bengals irgendwas zustande bekommt.
Und plötzlich hauen die einen Deep Ball nach dem anderen raus. Roman Wilson hat erst mal ein richtig gutes Spiel. Gut, hat dann noch einen Fumble, aber trotzdem mehrere gute Catches. Diese Offense lebt plötzlich. Aaron Rodgers mit einem Scramble aus dem Nichts mit 42. Ich habe halt wieder das Gefühl, was es so typisch Steelers macht, ist, sie passen sich komplett dem Gegner wieder an.
Weißt du, gegen schwächere Gegner sehen sie schwach aus. Und jetzt spielen sie gegen den guten Gegner. Und sehen besser aus. Man kann aber auch die Frage stellen, vielleicht ist die Bengals-Defense doch gar nicht so gut und hatte jetzt einfach zwei gute Wochen mit ein paar defensiven Big Plays. Ich glaube, also muss man den Blick behalten. Ich meine, dass die jetzt die letzten beiden Wochen statistisch besser ausgesehen haben, als sie wahrscheinlich in Wirklichkeit sein werden, ist, denke ich, eine realistische Prognose, einfach weil sie mit Turnover auch viel hatten und so.
Was mich wirklich gewundert hat, und das war meine Vermutung, warum ich dachte, Pittsburgh kommt hier gar nicht rein, das, was wirklich gut aussah bei den Bengals. Auch mit Substanz war ja die Defensive Line. Und die Orphensive Line für Pittsburgh war ja furchtbar, die ersten beiden Wochen. Furchtbar. Sie haben die umgebaut. Sie haben die ganze rechte Seite umgebaut.
Max Iheanacho, ihr First-Round-Pick, erster Start gehabt und Brock Hoffman auf Right Guard gestellt. Und das hat sehr gut funktioniert. Beides. Das hat ihnen einen Floor gegeben. Und man hat's bei Aaron Rodgers gemerkt. Rodgers in diesem Spiel hat den Ball im Schnitt in 3,19 Sekunden geworfen. Sein höchster Wert für Pittsburgh, in dem Spiel für Pittsburgh.
15 Pässe über 10 plus Yards downfield. Höchster Wert für ihn, seit er für die Steelers spielt. Und bei Dropbacks, die länger als zweieinhalb Sekunden gedauert haben, über 200 Yards, drei Touchdowns. Wir haben es im Run-Game gemerkt. Jalen Warren, 127 Rushing Yards bei 17 Runs. Da sind wir bei siebeneinhalb, glaube ich, pro Run.
Also du hast gemerkt, wie diese umgebaute O-Line sehr viel besser funktioniert hat und du hast sofort gemerkt, wie das Quarterback und dann auch im weiteren Sinne den Running Bags mehr Stabilität, mehr Sicherheit gegeben hat. Und wenn sie daran anknüpfen können, weil die Idee mit Pittsburgh war ja vor der Saison eigentlich, diese Line sollte doch eigentlich ganz gut sein.
Die haben super viel da rein investiert, haben ein paar junge Spieler, die hochgedraftet wurden, die teilweise schon jetzt guten Eindruck in der NFL hinterlassen hatten. Und die war halt so enttäuschend die ersten beiden Wochen. Wenn sie da jetzt eine Stabilität haben, dann muss man Pittsburgh auch wieder ein bisschen anders denken in der Prognose.
Stabilität und Sicherheit. Kommen wir zu Drake May. Die New England Patriots verlieren gegen die Jacksonville Jaguars deutlich mit 6 zu 35 ist ein fettes Ausrufezeichen der Jaguars auf jeden Fall, das Spiel fühlte sich eigentlich eine ganze Halbzeit lang relativ offen an, Und Drake May ist aber leider das ganze Spiel über komplett von der Rolle gewesen.
Ein Turnover schlimmer als der andere. Völlig absurd, was ich da gestern gesehen habe. Und wenn der sich individuell nicht fängt, dann liege ich mit meiner Patriots-Prognose wirklich weit daneben. Und ich würde trotzdem sagen, das hat nichts mit dem Headcoach zu tun. Also ich würde sich mir nicht erklären, warum der Quarterback auf einmal so spielt, wie er gestern gespielt hat. Oder die ganze Saison eigentlich schon spielt.
So Turnover-lastig, so anfällig, so schlecht. Der spielt wie ein Quarterback aktuell, der mental neben der Spur ist. Also der unsicher wirkt, der verunsichert wirkt, der seiner O-Line nicht vertraut, der seiner offensiven Struktur nicht vertraut, der auch wenig Hilfe kriegt. Also das ist so eine Offensive, wo ich eigentlich gerne mal sehen würde, gebt ihm ein paar einfache Completions.
Lass ihm das Vertrauen aufbauen im Spiel. Ja, das würde auch helfen. Aber mach irgendwas Playcalling-mäßig, dass du ein bisschen Selbstvertrauen wieder aufpasst. Wir wissen, dass es vom Run-Game nicht kommen wird, diese Unterstützung. Das war wieder mies gestern. Und dann, genau, dann kriegst du halt dieses Turnover-Problem aus dem Fumble-Frühenspiel, wo ihm einfach der Ball aus der Hand rutscht. Und das ist dann, der im Moment kommt, der halt in solche Abwärtsspiralen.
Wenn dem ein Fehler passiert, wie sowas jetzt hier, was dann natürlich auch kacke aussieht, dann kommt der in diese Abwärtsspiralen ins Spiel. Das haben wir jetzt mehrfach gesehen. Diese Interception in die Endzone, wo Travis Hunter einfach komplett den Receiver deckt. Ja, der steht ja die ganze Zeit. Also, ob er den wirft, genau.
Und kurz davor ist May ja schon haarscharf an einem Fumble vorbeigeschrammt. Die zweite Interception, die zweite Hälfte, die den Deckel da drauf macht auf das Spiel. Übler Wurf, super spät Richtung Sideline, wenn der Ball muss entweder on time da raus oder gar nicht. Und er wirft ihn super spät, da ist längst alles gecovert.
Accuracy ist gerade on and off. Es sind aber viel zu viele Fehler und wir haben es jetzt gesehen, auch selbst gegen Pittsburgh in dem Spiel, hat er ein paar Wackler drin gehabt, da ist es dann nicht so schwer ins Gewicht gefallen. Es ist nicht nur May, ich meine, sie verschießen hier ein kurzes Field Goal und Kyle Williams kann nicht im Feld bleiben, sonst hätte der einen langen Touchdown gehabt. Wie gesagt, Run Game wieder nix, O-Line wieder nix.
Aber es ist schon sehr auffällig, dass May aktuell komplett verunsichert spielt. Selbst mit zehn Tagen mehr hätten sie das verloren. Genau. Auf der anderen Seite den krassen Kontrast, weil Trevor Lawrence, der spielt nicht verunsichert. Das ist wirklich das krasse Gegenteil davon. Die Patriots am Anfang von diesem Spiel, fand ich, saßen ja eigentlich noch gut auf den Routes drauf, haben das eng gecovert gekriegt.
Je länger das Spiel aber ging, desto besser wurde Lawrence in der Pocket, desto häufiger hat Parker Washington seine Matchups gewonnen. Wir hatten in der Preview über die Inbreaker zu ihm gesprochen. Erstes Big Play, Inbreaker by Third Down. Ich hab diesen tollen Catch zum Touchdown später. Ja, und die Interception von Lawrence, die ging ja auch nicht auf ihn.
Da war ein Drop von Brenton Strange, der als Abpraller bei den Patriots landet. Also die ganze Offense ist runder. Du hast einen Quarterback, der, also der Unterschied am, was das Level an Selbstbewusstsein angeht, zwischen diesen beiden Quarterbacks hätte nicht höher sein können jetzt am Sonntag. Und du hast die Jaguars fallen gelassen.
Aber ich mein in dem Spiel nicht. Ich hab aber auch fairerweise die Patriots fallen lassen, muss man fairerweise dazu sagen. Ja, das ist wohl wahr, ja. Die 49ers gewinnen gegen die Arizona Cardinals. Relativ eng war es, 36 zu 30. Was soll ich denn noch sagen? Also, die Verletzungsmisere, es geht einfach genauso weiter wie die letzten Jahre auch.
Bowser hat schon nicht gespielt und dann in diesem Spiel verletzen sich Mike Evans, der sowieso die ganze Zeit angeschlagen war, muss raus. Ich glaube, Rippenverletzung war es, ne? Dre Greenlaw und Trent Williams. Mhm. Und das sind nur die namhaften. Es gab noch ein paar mehr, aber das sind jetzt so die drei, ja, sehr bekannten Spieler. Es hört einfach nicht auf.
Nee. Evans, mit aller Vorsicht, wir sind Montag, Mittag, aber mit aller Vorsicht, Evans soll wohl nicht so schlimm sein. Williams ist, glaube ich, die große Sorge. Weil das haben wir natürlich auch schon gesehen in der Vergangenheit. Wenn der ausfällt, das ist so ein riesen Dominostein für diese Offense, dass da so viel halt funktioniert.
Und dann defensiv eben, genau, du hast gesagt, Bosa, der hat sich ja dann im Training Ende der Woche verletzt und da heißt es jetzt auch schon mehrere Wochen wahrscheinlich. Da wurde ja schon diskutiert, dass sie den nicht auf Injured Reserve packen können, weil die Niners jetzt schon nah an ihrem Limit sind für Return-Spots von der Injured Reserve in Woche 3.
Das ist das, wo wir mit diesem Team stehen. Und dann siehst du ja den Effekt jetzt auch schon, wie letztes Jahr, das ist ja jetzt schon eine absolute Patchwork-Front, weil denen so viele Defensive-Line-Männer schon wieder fehlen, dass Arizona den Ball halt gut bewegen kann und das Preset jetzt dann auch Zeit in der Pocket hat.
Wir sind noch nicht ganz auf dem Level wie letztes Jahr. Fred Warner spielt noch, Osa Odigizua ist da. Und natürlich Bosa kommt hoffentlich bald zurück und auch ein paar andere Leute. Aber wir sind schon wieder auf dem Weg in diese Richtung, wo die keinen Druck kreieren können, wo dann ihre Secondary auseinandergenommen wird.
Michael Wilson hat ein gutes Spiel. Hilft natürlich, wenn Purdy weiter auf dem Level spielt, auf dem er aktuell ist, weil das ist wirklich, wirklich gut. Hilft auch, wenn du einen 80-Yard-Hook-and-Ladder-Touchdown zum Start in dieses Spiel bekommst. Aber gegen bessere Teams. Und nächste Woche geht es dann gegen Denver.
Die Wundertüte, ist schon sehr viel Druck auf der eigenen Offense wieder. Kibos Hamill hatte richtig Speed. Also, sah auch nicht schlecht aus. Die Vikings gewinnen gegen die Buccaneers 23 zu 16. Ich hab von dem Spiel noch nicht viel gesehen, aber... Oh, ich hab schöne Sachen. Die Baker Mayfield Experience scheint genauso weiter zu gehen, hab ich gehört. Pass auf.
Das schlechteste Spiel für ein Team nach offensiver Success Rate dieses Jahr. Die Buccaneers am Sonntag. Willst du raten, wer das zweitschlechteste Spiel hatte diese Saison bisher? Die Buccaneers, letzte Woche. Nee, die Vikings diese Woche. Was? Nicht mal letzte Woche? Nee, diese Woche. Wir hatten ein Spiel, in dem beide Teams zusammengenommen es auf stolze 20 First Downs gebracht haben.
17 Punts hatte dieses Spiel. Wie sind am Ende so viele Punkte gefallen? Ja gut, es gab ein, zwei Big Bays dann hinten raus noch, aber es gab auch noch kein Team dieses Jahr, das mit so einem schlechten EPA pro Drive ein Spiel gewonnen hat wie Minnesota. Die Vikings hatten neun First Downs in diesem Spiel, neun.
Die Vikings hatten keinen Snap in der Red Zone, kein Snap. Das ist das erste Mal für Minnesota, dass die ein Spiel gewinnen ohne eigenen Snap in der Red Zone seit 2007. Und ja, sie verlieren Justin Jefferson natürlich und Kyler Murray, erstes Spiel zurück. Ich frage mich trotzdem, was ist der Gameplan für Minnesota hier gewesen?
Also warum ist dann so ein Spiel, spätestens wenn Jefferson raus muss, warum ist so ein Spiel dann nicht viel mehr um Kyler Murray noch und das Quarterback-Run-Game aufgebaut? Das ist offensichtlich nichts, was sie bisher in die Offense packen wollen. Und ich verstehe es nicht, weil diese Offense muss gefixt werden.
Die Vikings stehen 3-0, aber sie stehen 3-0, weil Brian Flores ein Monster ist. Die Offense ist echt besorgniserregend. Und wenn sie das nicht schnell repariert kriegen, dann werden die auch sehr bald anfangen, Spiele zu verlieren. Baker musste am Ende des Spiels noch mit einer Handverletzung raus. Und die erste Prognose ist, dass der erst mal ausfallen könnte.
Und die Wachs stehen 0 und 3. Und wir haben vor der Saison gesagt, das ist ein Team, das entgleisen könnte. Und die sind auf sehr direktem Weg. Ein Rad ist schon runter vom Gleis, sag ich mal. Aber gut, da hast du mir jetzt richtig Vorfreude gemacht, das gleich dann nochmal zu genießen. Was ich schon genossen habe, ist Raiders gegen Saints. Und wie ich das genossen habe. 35 zu 27 für die Raiders, die jetzt 3 und 0 stehen.
Das gefällt mir natürlich sehr, sehr gut. Man muss sagen, ein bisschen Glück, beziehungsweise ein paar defensive Plays brauchte es, damit das am Ende so ausgeht, weil, Talaschok erst richtig gut gespielt hat eigentlich über weite Strecken, aber seine Turnover haben das Spiel dann kippen lassen. Und so konnten die Raiders dann mit kurzen Feldern das Spiel erst drehen und dann den Deckel sogar noch drauf machen.
Es war ein Spiel mit einem NFL-Rekord, wenn ich das richtig gehört habe. Sechs Tight-End-Touchdowns in diesem ganzen Spiel. Stimmt, das habe ich gesehen. Ja, Bowers zurück natürlich. Bowers hatte ein überragendes Spiel. Der hatte nach einer Halbzeit sieben Catches. Ich habe auch gesehen, die haben den fast nur, oder also größtenteils als Receiver aufgestellt hat.
Ja, also Michael Mayer war ja auch relevant. Der hat ja auch ein Good-Spie gehabt eigentlich. Das ist schon, ja. Sie haben auch, ähm, sie haben, äh, hier ... Rookie-Receiver letztes Jahr, Raiders, den haben sie verletzt verloren. Jack Bech. Der hat sich, glaube ich, den Arm gebrochen in dem Spiel. Das für eine Receiver-Gruppe, die jetzt nicht mit ihrer Breite trumpfen kann.
Also Bauer, es wird nicht weniger Targets kriegen. Was ich auffällig fand, und ich muss noch mehr von dem Spiel sehen, das ist ein Spiel, was heute noch auf meiner Liste steht. Raiders wieder nix im Run-Game. Gentie dagegen echt gar nix. Wir haben dann ein, zwei Big Plays mit Mike Washington gehabt, aber Gentie, da...
Ja, die sah auch individuell nicht gut aus, hat da viele falsche Reads gehabt, das war ganz seltsam. Musst du aber ein bisschen im Auge behalten, weil natürlich diese Offense schon sehr eigentlich über das Run-Game kommt und klar, wenn du dann von Cazins so ein Spiel kriegst wie hier, dann freust du dich, aber jetzt perspektivisch gedacht ist ja das Run-Game schon so die Basis dafür.
Monday Night Game steht noch an. Die Chicago Bears spielen gegen die Philadelphia Eagles. Die Eagles sind ungeschlagen und könnten das auch bleiben. Denn wie wir wissen, Caleb Williams fällt aus. Tyson Bajent ist aber wohl rechtzeitig fit geworden für dieses Spiel. Was natürlich ein bisschen schade ist. Wir hätten alle gerne Case Keenum wieder in der NFL gesehen. Aber haben die Bears hier eine Chance mit der schwachen Defense jetzt halt eben nicht mehr einen stark spielenden Caleb Williams dabei?
Gibt es irgendein Szenario, wie die Bears hier sich was erarbeiten können? Ich meine, die Hoffnung muss sein, dass sie den Ball laufen können und die Eagles Run-Defense hat was zugelassen, sowohl gegen Washington als auch gegen die Titans. Ich glaube schon, dass da für Chicago ein Ansatz sein kann. Mal gucken, wie aggressiv die Eagles das spielen. Sie spielen die meisten Lightboxes in der NFL bisher und können das natürlich auch, aber vielleicht sehen wir hier einen anderen Ansatz mit Backup-Quarterback dann auf der anderen Seite.
Und ich meine, Eagles Offense, wir haben ein bisschen drüber gesprochen letzte Woche. Wir haben sehr viel das Thema ja gehabt, auch in der Off-Season, was die Eagles jetzt offensiv sein wollen. So Shanahan-Style, offen, so kontrollierendes Run-Game, sehr on-script, alles under-center und so. Die Realität ist einfach, nach zwei Spielen, bei Early-Down-EPA liegen die Eagles auf Platz 31 und in Rushing-Success-Rate, inklusive der Quarterback-Runs, auf Platz 28.
Bei Outside-Zone-Runs, was ja so das Kernelement dieser neuen Offense sein soll, Platz 29 in Success-Rate. Es ist in erster Linie das Passing-Game. Es ist Jalen Hurts, der immer noch die Big Plays trifft. Das sind die Scrambles auch von Jalen Hurts, die diese Offense über Wasser halten. Und deswegen, strukturell sind die schon noch weit weg von dem, wo sie eigentlich sein wollen.
Das hier ist ein ganz guter Test, dahingehend, wie weit sie tatsächlich noch weg sind. Weil wenn sie auch jetzt gegen die Bears den Ball nicht laufen können und wieder in diese sehr eindimensionale Schiene fallen ... Zumal in der Secondary ja auch viele Leute fehlen bei Chicago. Dann muss er eigentlich für Philadelphia mehr gehen. Ansonsten ist es schon, muss man schon sagen, selbst wenn sie das dann irgendwie mithängen und würgen, gewinnen und dann 3-0 stehen, sind die schon noch sehr, sehr weit weg, die Eagles. Zach Ertz-Debüt könnten wir kriegen.
Das hatten wir ja thematisiert in den News. Natürlich Gerdert raus. Der Plan, ich habe jetzt extra noch mal geguckt, ist, dass er active ist für dieses Spiel. Welcome back. Dreieinhalb Punkte sind die Eagles favorisiert. Das war Montag für diese Woche. Einiges passiert, lange Folge. Wilde Spiele auch gehabt insgesamt. Alleine für alle, die Red Zone geschaut haben, dieses Ende der Red Zone, das war wirklich wieder Peak Sport Entertainment.
Hat großen Spaß gemacht. Das war Montag für diese Woche. Wir hören uns dann am Donnerstag wieder mit Preview auf Woche 4. Macht's gut, ciao. Ciao, ciao.