
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 615
Was ist mit den Rams los?
Montag, 19. Oktober 2026 · 1 h 12
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Shownotes
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Down, Set, Moantalk mit Adrian Franke und Christoph Kröger. 2026. Ihr hört eine neue Folge Montalk von Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir Christoph Kröger und an der Flöte Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Wird nie alt. Die Flöte ist aber auch immer gut. Die Flöte macht mir immer gute Laune in dem Ente.
Ja, sehr gut. Vor allem eine kurze Nacht gehabt. Immer Sonntag auf Montag. Du bist ein bisschen zerknirscht. Bisschen wach werden. Ja, es ist halt möglich. Du musst erstmal in Wallung kommen hier. Vier Stunden, viereinhalb Stunden Schlaf oder irgendwie sowas. Ist ja auch nicht so viel. Ich bin hier top erholt.
Ich bin heiß auf diese Folge. Du trägst die Nummer heute hier. Ja, ja, ja, ich mach den Rucksack auf. So, wir sprechen über Woche 6 zumindest über alle Spiele vom Sonntag in der NFL. Und über ein paar ausführlicher und über ein paar spätere Spiele am gestrigen Abend müssen wir auch ausführlicher sprechen.
Da gab's einiges. Wir fangen an mit dem Sunday Night Game. Die Green Bay Packers gegen die Dallas Cowboys. Die Packers sind sowas von zurück, Adrian. Es ist so, als hätten wir es kommen sehen. Schwacher Saisonstart und man wird im Laufe der Saison besser. Lässt sich natürlich einfach sagen, nachdem man jetzt so ein Spiel gewonnen hat.
Mal gucken, wie es weitergeht. Aber es war ein 23 zu 13 für die Packers. Das klingt sogar noch enger, als es war, weil die Packers hätten deutlich höher gewinnen können, wenn nicht sogar müssen, ehrlicherweise. Aber die Überraschung und über das, was wir zuerst sprechen sollten, ist das, was nicht so gut funktioniert hat in diesem Spiel oder, sagen wir mal, überraschend schlecht war, das war die Dennis Offense.
Da hat gar nichts geklappt. Null Punkte in der ersten Halbzeit. Das war das erste Mal für die Cowboys Offense seit 2021. November 2021. Das letzte Mal in der ersten Halbzeit ohne Punkte geblieben. Und da hatte niemand ein gutes Spiel. Also, Dak Prescott wirft zwei Interceptions, Wobei ich sagen würde, eine geht auf ihn, die andere, da rutscht halt CD Lamp aus. Das sieht dann unglücklich aus.
Er war aber auch teilweise ungewöhnlich ungenau. Die O-Line hat gestruggelt. Auch das, also mehr als ich erwartet hätte. Das Run-Game haben wir eh erwartet, das wird nicht viel retten können. Aber auch nicht gegen eine so dezimierte Front von den Packers, wo wir gedacht haben, vielleicht ist das so ein bisschen das Get-Right-Game für dieses Run-Game.
Genau, ich wollte gerade so ein bisschen reingrätschen, weil wir ja eigentlich auch gesagt haben, Vielleicht ist es ja eins, weil ja eigentlich die ... Also, die O-Line der Cowboys ist ja nicht schlecht. Und wir haben Javonte Williams sehr produktiv in dieser Offense schon gesehen. Und dann läuft der hier elfmal für 41 Yards. Und du denkst dir also ...
Also, die Packers-Defense, glaube ich, ist auf einem wirklich guten Weg. Ich will die hier nicht zu klein reden oder so was. Trotzdem denkt man sich ja so ein bisschen, wenn du in dem Spiel schon auch wieder so gar nichts hinkriegst mit dem Run-Game, wann soll's denn dann kommen? Und das ist halt so ein Punkt, wo wir jetzt bei den Cowboys aktuell stehen.
Ich mein, Gamescript hat auch nicht geholfen bezüglich Run-Game. Klar. Wenn du halt früh und dann auch schnell deutlich hinten liegst. Aber trotzdem, auch als es noch ausgeglichen war, war das Run-Game nicht wirklich da. Und ja, die Packers-Defense, also da kann man wirklich auch ein paar positive Punkte finden. Vor allem, weil man mit so einer geringen Erwartungshaltung an dieses Spiel gegangen ist, weil es gegen eine starke Offense war, weil du eben so wichtige Spieler jetzt verloren hast.
Mit Hargrave, mit Adrian Cooper, Parsons ja sowieso. Aber es war halt für diese Cowboys-Offense ein gebrauchter Tag für eigentlich alle. Und, ähm, ja, dann, das war eigentlich, das ist so eigentlich die Storyline für mich aus diesem Spiel, was da alles nicht funktioniert hat. Ja, und dann halt auch die Frage, warum es nicht funktioniert hat.
Und da komme ich auf dieses Thema zurück, Berechenbarkeit der Offense. Das haben ja die Bucks schon letzte Woche bestraft, indem sie Prescott sehr viel geblitzt haben. Über die Hälfte, glaube ich, seiner Dropbacks waren es in dem Spiel. Ganz so extrem waren die Packers jetzt nicht, aber die Packers haben auch für ihre Verhältnisse viel Druck gebracht und Prescott hatte 4,2 Yards pro Pass gegen den Blitz.
Die Interceptions waren natürlich auch tough vom Spielverlauf her. Also erst ist ja, Cowboys kriegen den Ball, Ende erstes Viertel. Bis dahin eigentlich irgendwie alles Packers, aber dann wirft Love diese Interception. Cowboys kriegen den Ball, gehen straight in die Red Zone und dann wirft Dak diese Interception, wo er den Safety nie sieht.
Also er schaut nur auf die Route, die da nach innen kommt, wirft den Ball, aber da wartet halt Evan Williams auf den Ball, mehr oder weniger. Zweit hast du schon gesagt, war dann Pech, aber auch die war ja in Scoring-Range. Also, wo sie eigentlich auch da Punkte mitnehmen müssen, da lassen sie halt mehrfach direkt Punkte liegen.
Teilweise kamen sie dann ins Quick-Game. Aber wenn du dir auch anguckst, wie Dirk den Ball hier geworfen hat und wo er ihn hingeworfen hat, der hat 25 Bälle angebracht underneath, also in der 0-9-Yard-Range. Da ist quasi das gesamte Passing-Game. Wenn wir noch die Completions hinter der Line of Scrimmage dazunehmen, dann reden wir von 30 von 34 Completions innerhalb von 9 Yards von der Line of Scrimmage.
Was ist die Folge daraus? Wenn du dann noch zusätzlich den Ball nicht laufen kannst, hast du A, sehr wenig Spielraum für Fehler. Weil wenn du da regelmäßig halt nur für vier, fünf Yards wirfst, haben wir eine Incompletion, einen negativen Run, eine Early-Down-Penalty, von denen sie auch einige hatten in dem Spiel.
Und schon ist es schwierig, da wieder rauszukommen. Und dann natürlich aus defensiver Sicht, du kannst dann diese kurzen Pässe irgendwann schärfer attackieren. Du kannst Yards-after-Catch mehr limitieren. Sie hatten offensiv hier wieder viel zu wenig Rhythmus. Wenn sie einen hatten, in der ersten Hälfte haben sie sich mit den Turnovern selbst in den Fuß geschossen.
In der zweiten Hälfte sind sie durchgehend einem Two-Possession-Rückstand hinterhergelaufen. Es sind zu viele kleine Fehler im Person-Game. Der Eck war auch nicht gut, auf keinen Fall. Aber auch hier wieder das gleiche Thema. Alles hängt halt ... Alles hängt von der individuellen Qualität im Person-Game ab.
Und wenn sie da nicht gewinnen, dann machen sie offensiv nicht viel. Ja, das haben wir ja gesagt, dass einfach diese Baseline fehlt. Und wir fordern ja bei manchen Teams, bringt eure besten Playmaker irgendwie mehr zur Geltung, rückt sie mehr in den Fokus, bringt den Ball aggressiv dahin. Bei den Cowboys habe ich manchmal ein bisschen zu sehr das Gefühl, dass er die Bälle unbedingt vor allem zu Lamp und Pickens bringen will.
Später im Spiel, als sie Flo Neu dann mal ein bisschen besser eingebunden haben, dann hatte ich das Gefühl, lief es auch besser, beziehungsweise konnten sie den Ball dann besser bewegen, wenn du einfach mehr Optionen hast, wo die Defense dann weiß, okay, ja, wir müssen hier mehr als zwei Leute irgendwie im Blick behalten.
Und das gilt ja auch für das Run-Game. Wenn die Defense dann auch merkt im Spiel, da kommt halt wenig, plus sie sind im Rückstand, wir verteidigen das gut, ja, wahrscheinlich, also die Wahrscheinlichkeit, dass wir durch den Run oder am Boden geschlagen werden, ist halt relativ gering, so dann. So schließt man halt so ein paar Optionen dann auch aus defensiver Sicht aus.
Und du hast ja auch den Eindruck, also ich finde, bei einzelnen Plays siehst du auch immer wieder, dass sie Playcalling-technisch auch nicht viele Antworten finden. Also sowas wie der vierte und zwei. Früh im vierten Viertel ist ein Rollout nach links und Deck hat nur eine Route, die schnell in sein Sichtfeld kommt. Da sitzt halt Bullard drunter.
Ja, okay, dann ist halt niemand da und dann ist es und das wirkt halt alles viel zu berechenbar. Deck hätte ja sogar noch eine Interception haben müssen im vierten Viertel, die wegen einer Roughing-Strafe vom Board genommen wurde. Der Effekt auf die Offense ist halt einfach schon alarmierend im Moment.
Und ich musste an tatsächlich eine Parallele denken, die wir vor der vergangenen Saison gezogen haben, als wir die Cowboys vor der vergangenen Saison eingeschätzt haben. Da haben wir, glaube ich, gesagt, sinngemäß, das sind die Bengals der NFC. Das war damals noch mehr so, ja, Top Offense, Kack-Defense. Okay, Highscoring, aber wahrscheinlich schwierig, so nachhaltig Spiele zu gewinnen.
Ich finde, jetzt kann man diese Parallele fast noch mehr spezifisch auf die Offense ziehen, diesen Bengals-Vergleich. Weil es fühlt sich, finde ich, in Dallas jetzt noch mehr an wie ein Team, das eben nur mit dem Dropback-Pass-in-Game-Spiele gewinnt und eben nur, wenn der Quarterback und diese beiden Receiver dominieren, wie bei den Bengals.
Und jetzt stehen sie zwei und vier, die Cowboys. Und ich finde ehrlich, sie fühlen sich sehr ähnlich an wie letztes Jahr. Die Defense ist nicht gut. Und ja, vielleicht wird die noch ein bisschen besser, aber im Moment ist sie nicht gut genug, um ihnen Spiele zu gewinnen. Und die Offense ist einfach zu unrund, jetzt dergt die letzten Wochen auch nicht gut gewesen.
Und dann kriegst du halt so ein extrem frustrierendes Team in einer Division, die ja so easy zu haben wäre dieses Jahr. Also diese Division dieses Jahr, die ist nicht schwer zu gewinnen, wird auch glaube ich so bleiben. Und die Cowboys stehen zwei und vier. Ist natürlich auch bitter, weil in Sachen Gamescript hätte das ja auch ganz anders laufen können.
Bei 0 zu 7 kriegst du eigentlich einen Pick 6, der dann aber zurückgenommen wird, weil man schon down war und im Umkehrschluss wirfst du dann wiederum eine Interception und die Packers können dann einen langen Field-Go-Drive zum 10 zu 0 hinlegen. Das ist dann halt extrem bitter, was den Verlauf angeht. Aber da kommen wir ja schon zu dem Part. Ich meine, beinahe ein Pick 6 hätte sie direkt wieder ins Spiel gebracht, früh im Spiel.
Können wir zu dem positiven Part kommen aus Dallas Sicht, denn wir haben es jetzt schon mehrfach angedeutet, ich finde schon, dass man bei der Defense ein paar positive Tendenzen sehen konnte. Ja, sie haben im Grunde nicht wenig zugelassen, es hätten mehr Punkte sein müssen von den Packers, Golden und Watson droppen eigentlich sichere Touchdown-Pässe. Ja, genau.
Aber trotzdem, also vor allem in der Red Zone fand ich die Defense wirklich, griffig, nenne ich es jetzt mal. Und gleichzeitig, um dann auch mal über die Packers zu sprechen, sieht man bei den Packers viel Positives in den letzten zwei Wochen. Also Christian Watson und Matthew Golden, die entpuppen sich genau zu dem, was wir eigentlich uns erhofft haben vor der Saison.
Weniger Konkurrenz, der nächste Schritt in der individuellen Entwicklung. Die haben ein super Spiel gemacht, auch wenn sie beide einen Touchdown fallen gelassen haben. Trotzdem eigentlich ein sehr gutes Spiel, auch ein sehr gutes Spiel von Jordan Love. Abgesehen von der Interception. Die O-Line noch wieder einen Schritt, finde ich, gemacht in die richtige Richtung.
Das Run-Game nicht, aber da kriegt man Josh Jacobs wieder. Ja, ja. Wie gesagt, ich hab's eingangs so ein bisschen mit Augenzwinkern formuliert, aber es könnte schon so ein Saisonverlauf werden, den wir uns ja beide, und allen voran ich, der sie ins Conference Championship Game getippt hat, werden, wo sie einfach richtig schwach rein starten.
Parsons ist raus, Josh Jacobs fehlt erst mal. Das muss sich alles finden. Und so langsam steigern sie sich. Aber wie gesagt, ein großer Faktor ist einfach auch, dass die O-Line besser spielt als in den ersten paar Wochen. Und eben Parsons wird ja jetzt auch bald zurückkommen. Also das ist ja schon so, die Besserung ist ja in Sicht, was die individuelle Qualität angeht.
Ich find, ein Punkt zu dem, was du gesagt hast, weniger Konkurrenz, sprich wir haben eine klare Starting-Receiver-Gruppe. Bei Golden, find ich, fällt das extrem auf. Nicht nur, dass er selbstbewusster spielt, sondern dass er auch grade bei Scramble-Drills eine viel bessere Connection hat, viel besser antizipiert, wo geht Love hin, wo muss ich mich hinbewegen?
In dem Spiel war das mehrfach auffällig. Es ist immer noch ein Stück weit so, also sie sind jetzt vier und zwei und sie haben diesen Turnaround jetzt erstmal auch recordtechnisch geschafft, aber sie fühlen sich, finde ich, immer noch so ein bisschen in die Richtung an, sehr abhängig von den Big Plays. Nicht mehr ganz so extrem.
Ja, aber es ist ja auch hier auf der Seite komplett logisch, wenn du einfach nichts vom Run-Game bekommst. Wirklich gar nichts. Und dann bist du einfach auch abhängig davon. Würde ich sie jetzt insofern dahingehend ein bisschen in Schutz nehmen, also was heißt in Schutz nehmen, bei den anderen kritisieren wir es auch.
Das Run-Game ist nix bei den Packers. Aber da habe ich Hoffnung, dass es durch individuelle Qualität besser wird, weil gerade bei den Packers sag ich, die Running Backs sind wirklich nicht gut. Also ich weiß, ich habe die selber hochgehypt vor der Saison. Der Mann hat keinerlei Vision. Der Mann läuft immer nach außen. Der Mann sieht keine Running Lanes, wenn irgendwo mal sich ein Gap entwickelt hat. Keine Geduld darauf auch zu warten.
Dann lässt er auch noch Bälle fallen, dann ist er auch noch angeschlagen und. Die anderen, die da am Start waren, hatten so ihre Momente, aber da ist ja keine Konstanz im Running Game. Nee, genau. Und wo sie sich wirklich gebessert haben und gesteigert haben, finde ich, und wo sie ja ein bisschen mehr Floor auch wieder gewonnen haben, ist halt mit der Defense. Also ja, das sind natürlich auch viele Turnover und da muss man immer sich die Frage stellen, wie lange halten sie das aufrecht?
Aber generell haben sie sich ja defensiv auch verbessert im Vergleich zu, wenn wir jetzt an dieses Falcons-Spiel oder sowas zurückdenken, was wir vor ein paar Wochen hatten. Und wenn du dann eben Love diese Shotplay-Gelegenheiten gibst, und er war halt in dem Spiel Das Spiel war ja wirklich, ich weiß nicht, ob du einen anderen hast, aber für mich war auch hier wieder der beste Mann auf dem Platz, Jordan Love, mit Druck super umgegangen.
In einem Spiel, wo sie Next-Gen-Stats hat, mit einer Pressure-Rate von 52 Prozent, also 52 Prozent von Love's Dropbacks kamen gegen Druck. So viele starke Würfe in dem Spiel. Über die Mitte, wo er wirklich den Ball über Linebacker legt. Tiefe Bälle außen Richtung Sideline. Der auf Golden vor dem ersten Touchdown, wo Golden dann die Taunting-Penalty danach kriegt.
Aber der ist super tief in den Lauf gelegt. Der Touchdown auf Golden bei dem Drive war auch ein richtig gut getimter Wurf. Im vierten Viertel nochmal auf Golden bei Third Down, wo die Cowboys alle bringen, und Lauf den unter direktem Druck sofort mit Antizipation tief wirft. Viele Würfe, bei denen er Pressure navigiert und dann den Ball sauber wegbringt.
Oder halt Tuff in der Pocket steht, den Blitz sieht. Da weiß ich, okay, der Hit kommt über die Mitte. Ich lege den Ball da trotzdem noch drüber. Interception war bad. Da müssen wir, glaube ich, nichts schönreden. Love antizipiert da, glaube ich, eben nicht, dass der Linebacker mit Golden nach außen geht.
Die Winters macht halt genau das und Love wirft den trotzdem. Aber du hast gesagt, also die hatten halt wirklich Drops. Das ist 23-13 am Ende. Das hätte auch 34-13 oder so was sein können. Also Golden lässt im zweiten Viertel einen fallen. Das war auch ein super tiefer Ball von Love. Das wäre ein Touchdown gewesen.
Jason Watson im dritten Viertel, wo sich Love aus der Pocket befreit, den gut in die Endzone wirft, das muss an dem Punkt eigentlich das 24-7 sein, für die Packers und das einfach auch ein straight-up-Drop. Golden hat noch einen fallen lassen, der war vielleicht ein bisschen weniger ein reiner Drop, also ein schwierigerer Catch, aber wo er halt den Ball auch nicht sichern kann.
Es ist schon, also offensiv machen die schon viel Spaß, auch wenn sie einseitig sind. Das ist ja das Gegenstück zu den Cowboys. Die Cowboys haben ja auch ähnliche Probleme, können den Ball nicht laufen, O-Line-Thema und so. Aber die kriegen halt diese Vertikalität im Person-Game nicht hin. Und die Packers, das ist ja das, was wir seit Woche 1 von den Packers sehen.
Ja, gleichzeitig haben sie die letzten Wochen schon hin und wieder auch bekommen. Also in dem einen Spiel, in diesem Monsterspiel von Lamp und dann halt vor allem von Pickens. Ich glaube, letzte Woche war das. Gegen Houston hatten sie das Spiel genau, wo sie wirklich viel Vertikal machen konnten. Aber es ist halt nicht so konstant. Also ich finde, die Packers sind ...
Das ist die eine Sache, die bei den Packers-Offensiv wirklich relativ verlässlich funktioniert. Und ja, in so einem Spiel ... Es war ja wirklich das Match-Up auch. Beide können den Ball nicht laufen. Wer kriegt mehr Big Plays? Und das waren halt ganz klar die Packers. Ja, wie konstant sind denn die LA Rams in dem, was sie machen?
Die haben gestern gegen die Arizona Cardinals gespielt und das war der Upset der Woche. Riesenfavorit, LA Rams verlieren. Mit 16 zu 18 gegen den Division-Rivalen. Und aus dem Pflichtsieg wurde die. Herbste Enttäuschung der Woche. Auf jeden Fall hat Michael O'Fleur direkt mal im ersten Spiel seinen Ex-Chef geschlagen.
Und die Rams stehen jetzt bei drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen. Der haushohe Superbowl-Favorit von vor der Saison. Und die letzten Niederlagen, da finde ich, kann man immer noch so halbwegs gute Ausreden finden. Und wenn es auch nur ist, ja, das waren sehr starke Gegner. Also 49ers zu Beginn, Broncos, Bills, alles tolle Teams.
Da kann man dann natürlich auch mit einem verletzten Miles Garrett oder auch Bukano Kua teilweise raus gewesen. Da kann man auch mal verlieren. Ist nicht so schlimm. Hier schon. Gegen die Cardinals ist es schlimm. Und so langsam sollten da wahrscheinlich die Alarmgelocken ertönen. Die Offense der Ramps hatte und.
Also die hat gegen eine der schwächsten Defenses der Liga, die hätten da eigentlich drüber pflügen müssen und stattdessen können sie den Ball einfach nicht konstant bewegen. Keine 300 Yards am Ende, offensiv. Und so richtig zu erklären ist es eigentlich auch nicht, weil phasenweise ging es wieder ganz gut und dann ging es wieder gar nichts.
Also zum Beispiel sie hatten ein paar Drives, wo der Ball am Boden gut bewegt werden konnte, dann ein paar Drives, wo Bukon Nakua seine Plays hatte. Aber Matthew Stafford war auch in diesem Spiel wieder häufiger off, ungenau, unpräzise. Was war in deinen Augen so das Hauptproblem? Weil ich fand, es war so ein bisschen von allem. So, alles funktionierte mal, dann funktionierte wieder gar nichts mehr.
Wieso kriegt diese Offense, und das zieht sich ja schon über mehrere Spiele hinweg, die kriegen keine Konstanz in ihre Offense rein? Ich glaube, es ist ein wichtiger Punkt, den Arizona extrem gut defensiv ausgenutzt hat. Und die Cardinals-Defense war wirklich stark. Also Gameplan-mäßig, bis auch zu oder individuellen Leistungen von mehreren Leuten, haben sie das wirklich gut gemacht.
Und eine Sache, die wir jetzt halt schon mehrfach gesehen haben, da haben wir früh in der Saison auch häufiger drüber gesprochen, ist eben, was passiert, wenn du Stafford früh in der Pocket aus der Ruhe bringst? Also aggressiv bist, ihn von seinem Spot wegbewegst. Was ist der Effekt daraus? Und das war mehrfach in dieser Saison schon die Antwort dann.
Die Offense hat genau diese Inkonstanz, die du gerade beschrieben hast. Und hier, die Cardinals haben das ähnlich versucht. Sie haben viel geblitzt. Ich glaub, es waren die meisten Blitzes für Arizona in einem Spiel dieses Jahr. Und der Gameplan war halt relativ sicher. Wir haben einen Backup-Left-Tackle, der nicht sicher sein wird auf der linken Seite.
Kriegen wir Stafford dazu, dass er viel früh den Ball kurz wirft, dass er früh Druck kriegt, dass er früh vielleicht ein, zwei Mal Hits einstecken muss. Und dann schauen wir mal. Und das war genau der Effekt 18 Quarterback-Pressures, für Arizona in dem Spiel. Buda Baker wieder mit einem auffälligen Spiel, auch als Blitzer.
Stafford hat den Ball im Schnitt nur roundabout fünf Herz tief geworfen. Da ich ganz kurz dazu Buda Baker als Blitzer reingehen. Was mir brutal aufgefallen ist, ich würde nicht sagen, dass die O-Line per se einen schlechten Tag hatte, aber die Protection-Calls waren teilweise grauenhaft. Also wie oft waren da einer, teilweise mehrere Blitzer, völlig untoucht durch?
Das darf dir halt, das kann mal vielleicht passieren im Spiel, aber ja nicht mehrfach, teilweise in einem Drive. Also das kann natürlich auch im Effekt sein, jetzt ganz simpel argumentiert. Wir haben hier einen langjährigen McVay-Schüler als Headcoach bei den Cardinals. Wenn der die Protection-Calls, nicht mal die Calls, aber halt versteht, wie sie bestimmte Situationen protecten wollen, Kann dir natürlich helfen in so einem Matchup.
Aber ja, es war auffällig, dass sie häufiger freie Rusher kreiert haben. Und dann, wie gesagt, Stafford wirft den Ball, dann das ganze Spiel über fast nur kurz. Hat einen der niedrigsten Werte in seiner Rams-Karriere, was durchschnittliche Targettiefe angeht. Und du hast ja irgendwann gemerkt, wie es nicht nur den Effekt auf Stafford hatte, sondern auf das Playcalling, also der eklatanteste Moment, war dieses Play bei 4th Down, 4. und 8, nachdem sie eine Vollstartstrafe schon kassiert haben. Da sind wir gut 3 Minuten vor dem Ende.
Cardinals 5, 15, 9, Vierter und Acht. Und die Rams werfen einen Screen zu Kyron Williams, der Buda Baker und McWilson an sich dranhängen hat. Keine Chance, den Ball überhaupt zu fangen. Und es ist ein Turnover und Downs. Also diese vorsichtige ... Die Rams hatten da anscheinend irgendwie selber Bedenken, dass sie diese Plays nicht mehr geblockt kriegen. Das war mein Eindruck im Laufe des Spiels.
Davor hatten wir vorher schon ein Turnover und Downs, was auch unrund war, wo sie Vierter und Eins ... Einen Handoff zum Tidant vom Fullback-Spot aus versuchen. Wo sie eigentlich den Ball in der Phase des Spiels ganz gut gelaufen sind. Also das war ein bisschen zu verkopft, glaube ich, was sie da gemacht haben.
Ich bin bei Stafford echt von ... Ich weiß nicht, was ich mit ihm machen soll dieses Jahr. Weil wir hatten ja relativ klar so die Frühphase der Saison, selbst wenn wir Australien mal ausklammern, Bedenken, der Arm und wie läuft das alles. Dann hat er sich ja schrittweise gesteigert. Und ich fand, er hatte am Montag gegen die Bills sein bis dato bestes Spiel. dieses Jahr.
Also auch was das Physische angeht, wie der Ball rausgeflogen ist, wie er den Ball geworfen hat. Das war gemessen daran hier ein Rückschritt, was seine Leistung angeht. Besonders alarmierend fand ich aber, dass er nicht unbedingt Stafford in dem Sinne den Ball schlecht in Anführungszeichen geworfen hat. Da waren auch wieder ein, zwei Würfe, die zu hoch waren. Wir können über das Puka Nakua-Play reden.
Sondern eher noch, dass in einem Spiel, wo die Rams eigentlich aus einem sehr guten offensiven Spiel kommen, du eine limitierte Cardinals-Defense hast, die einen sehr klaren Gameplan haben, der komplett greift. Und das ist ja für die Rams super alarmierend für dann schwierige Matchups, die jetzt in den nächsten Wochen auch wieder kommen werden.
Stafford ist einfach sehr statisch in der Pocket. Die Offense insgesamt hat nicht viel Explosivität im Persingame. Du hast wenig viel Stretching-Element, was deine Playmaker angeht. Und wir sehen jetzt einfach wirklich diesen Effekt. Wenn Arizona, als sie dann angefangen haben, die All-Out-Blitzes zu zeigen und dann wieder Verteidiger rauszudroppen und dann auf einmal mit der Protection da zu spielen, der Effekt wurde dann wirklich auch im Laufe des Spiels größer, selbst wenn sie gar nicht geblitzt haben.
Und das war alarmierend. Und aus Rams Sicht, jetzt fairerweise, kam halt auch hier wieder viel zusammen. Weil eine ganz wichtige Szene war natürlich ganz früh im Spiel schon. Brissett wirft beim ersten Drive die Interception. Rams machen Field Goal draus. Der folgende Kickoff. Devin Duvernay trägt den 40 Yards zurück. Blake Groupie, der Kicker, den sie gerade verpflichtet haben, nachdem sie den Kicker davor entlassen haben nach dem Bills-Spiel, versucht das Tackle, verletzt sich, ist raus für den Rest des Spiels.
Das hatte natürlich einen Impact darauf, wie sie dann Field Goals callen und so was. Nach dem Touchdown-Drive gehen sie für zwei, schaffen es aber nicht. Spät im dritten Viertel hätten sie mit einem kurzen Field Goal ausgleichen können, spielen es aber aus und schaffen es nicht. Kurz vor der Pause, da war noch irgendwie knappe Minute oder was auf der Uhr, Und normalerweise, Rams, versuchst du irgendwie zwei, drei Big Plays, Field Call Range und dann nehmen wir nochmal drei Punkte mit.
Lassen sie die Uhr runterlaufen und werden ausgebucht von den eigenen Fans, als es mit 9 zu 9 dann in die Halbzeit geht. So ein Spiel war das halt auch. Natürlich sollten wir in so einem Matchup aus Rams nicht gar nicht über sowas reden müssen, weil du es einfach klar gewinnst. Aber ja, das ist schon, das ist sloppy im Moment offensiv. Und das, jetzt stehst du halt 2 und 4 und so langsam musst du dich fragen, wie viele Spiele kannst du noch verlieren?
Der Panther hat einen Extrapunkt geschossen, was zu meiner Frage oder auf meine Frage einzahlt, können die nicht beides machen, panden und kicken, wurde mir mehrfach jetzt geschickt, warum das so ist, ich weiß, warum das so ist, ich sage nur, würde man es nicht hinbekommen. Egal, anderes Thema. Er hat auf jeden Fall den Extrapunkt verwandelt.
Und Devontae Adams hat sich auch noch verletzt. Kommt ja auch noch schwerend dazu, natürlich, wenn sich einer der Topspieler verletzt. Die Rams-Defens auf der anderen Seite, finde ich, kann sich nicht so viel vorwerfen lassen. Also eigentlich haben sie so, ja, zwei Big Plays zugelassen. Insgesamt war halt blöd, dass das eine davon beim entscheidenden letzten Drive war und die Cardinals noch mal in Field-Go-Range gekommen sind.
Stichwort Field-Go-Range. Die waren 0 von 5 in der Red Zone. Auch hier kann man sagen, Rams Defense in der Red Zone. Banned, but don't break. Ja. Aber die Cardinals haben halt sechs von sechs Field Goals gemacht. Chad Ryland, um genau zu sein, der Kicker. Und das letzte davon war halt dann letztendlich das Game-Winning-Field-Goal.
Und da natürlich auch noch erwähnenswert, dass das mit laufender Uhr, also der Wechsel vom einen Play zum nächsten, einmal komplett Kicking-Team im Special-Team aufs Feld, Offense runter, laufende Uhr, Kick ist gut zum Sieg. Das war schon Klatsch, was Chad Ryland da fabriziert hat. Ja, also Red Zone, da ging ja gar nichts dann mehr für Arizona.
Da merkst du natürlich auch zum einen, dass sie immer noch mit dem Run-Game, limitiert sind. Jeremiah Love hat auch nicht gespielt. Und Brissett, der da natürlich auch wenig in dem Bereich des Feldes. Das stimmt, aber Bam Knight gibt der umso mehr. Bam Knight, der ist ja wirklich gut los. Das war eine Überraschung, dass der deutlich mehr wer Carries hatte und eine größere Rolle hatte als Tyler Algerier.
Die Red Zone Trips ja, glaube ich auch. Die Red Zone Trips sahen ja auch alle ähnlich aus. Du hast meistens irgendwie einen negativen Run oder irgendwie eine Flagge und dann bist du in Passing-Situationen und Reset kriegt da nicht mehr viel hin. So waren wirklich fast alle davon. Und dann die Field Goals, die sie kicken, waren von der 16-Yard-Line der Rams, der 12, der 3, der 19 und der 9.
Also du kannst natürlich auch hier argumentieren, wenn die Cardinals nicht so schlecht in der Red Zone gewesen wären, dann wird das hier ein deutlicher Cardinalsieg am Ende. Kannst aber auch argumentieren, wenn die Rams so einen Kicker gehabt hätten, hätten wir vielleicht auch ein, zwei Field Goals mehr gemacht.
Was ich aber wirklich, also viele Dinge in dem Spiel haben mich überrascht, aber was mich mit am meisten überrascht hat, ist, dass Arizona halt wirklich den Ball besser bewegt hat als die Rams. Also egal nach was du gehst, Total Yards, First Downs, Yards pro Pass, Rushing Yards, Success Rate, EPA, alles war Arizona besser.
Und ja, ich meine, das letzte Play, müssen wir vielleicht kurz drüber reden. Weil die Situation war ja eben so, die Rams gehen mit unter einer Minute auf der Uhr dann in Führung, wo sie dann endlich auch einen guten Drive hatten, endlich auch diese Explosives im Passingame hatten. Cardinals kriegen den Ball, noch so knappe 50 Sekunden. Brissett wirft auf Brooks, 21 Yards Raumgewinn.
Brooks bekommt im Fallen leichten Kontakt gegen den Helm. Es sieht in Echtzeit so aus, als würde der Verteidiger mit der Schulter Richtung Helm gehen. Ich glaube, da war ein unglücklicher Look, weil es, glaube ich, in Wirklichkeit nicht so war. Kriegen da noch mal eine 15-Jahr-Flagge obendrauf. Das war natürlich eine fragwürdige Nummer.
Ich würde trotzdem sagen, aufs Spiel gesehen, wenn nicht eine verdiente Rams-Niederlage, dann muss man zumindest sagen, es war ein komplett ausgeglichenes Spiel. Und selbst das ist ja aus Ramsicht eine schockierende Nummer, wenn du das als Fazit hast. Was waren die Favorit? Zwölfeinhalb? Zwölfeinhalb, ja. Fast zwei Touchdowns in dem Spiel. Zu Hause.
Aber zu Hause ist, finde ich, bei den Rams ein schwieriges Argument, weil das war ja schon teilweise wieder Opernpublikum. Die Cardinals haben jetzt mehr Siege im SoFi-Stadium dieses Jahr als die Rams und Chargers zusammengenommen. Das ist auch im Fußball so, es gibt so ein paar Teams, wo der Heimvorteil einfach kein Vorteil ist, weil gerade in der NFL, wo es nicht Gästeblocks gibt, sondern die Fans sich halt überall verteilen können, wirkt es halt teilweise, es war so leise teilweise in diesem Stadion.
Also wenn du das vergleichst mit anderen, da war es in London lauter, dank der Eagles-Fans beispielsweise vergangene Woche. Also ja, das ist dann so ein bisschen traurig aus Rams Perspektive, dass da einfach nicht so die krasse Stimmung ist dementsprechend. Aber trotzdem, kannst du drehen und wenden, wie du willst, wie du gesagt hast.
Die waren 12,5 Punkte Favorit, das war ein Pflichtensieg. Und ich dachte, der, der das Ergebnis noch nicht kannte beim Anschauen, mit einer Minute auf der Uhr, ja okay, haben sie nochmal gerade. So ein bisschen Dusel-mäßig irgendwie durchgewürgt, das Ganze. Und am Ende kräht da kein Hahn mehr nach, wie man das Spiel gewonnen hat.
Hauptsache, man hat es gewonnen, dann verlieren die das noch. Das darf dir nicht passieren. Darf das nie, ja. Vor allem nicht jetzt mit Blick aufs Big Picture. Ja, drei Niederlagen gegen Top-Teams, Nimmt man in Kauf eine Niederlage gegen die Cardinals zu Hause? Und du weißt nicht, also du weißt immer nicht, was so eine Niederlage am Ende bedeutet. Nicht nur recordmäßig, sondern das ist eine Niederlage in der Conference, in der Division.
Das sind Tiebreaker-Themen. Wer weiß, für was das noch relevant sein wird am Ende. Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass die Cardinals gegen die Niners und Seahawks wahrscheinlich nicht viel holen, in dem Vergleich jeweils. Ich fand ehrlicherweise auch, dass Brissett hier der bessere Quarterback war in dem Spiel. Was noch mal so eine Aussage, die ich vorher nicht erwartet hatte.
Weil ich finde, also die Interception natürlich, die war mies, wo er wirklich auch die ganze Zeit mit den Augen auf der Road klebt, den noch spät wirft, der Verteidiger komplett vor McBride ist. Aber danach fand ich eben das, was wir von Stafford in dem Spiel zu selten gesehen haben, dieses über die Mitte, in enge Fenster, aus einer toughen Pocket immer noch ein gewisses, zumindest ein bisschen tiefer zu gehen, das hat Prisett tatsächlich besser gemacht, obwohl er es die letzten Wochen überhaupt nicht gut gemacht hat.
Hier in dem Spiel haben sie auch deswegen eine Ball bewegt, weil wie gesagt, Run-Game, also Bam-Night sah gut aus, aber es war ja immer noch kein Konstanz-Run-Game für Arizona. Die Las Vegas Raiders haben gegen die Buffalo Bills gespielt und knapp verloren. 33 zu 30 am Ende für die Bills. Das war, wenn wir hier in dem Bild von, keine Ahnung, Arbeitssieg, Pflichtsieg bleiben, das war natürlich irgendwo ein Pflichtsieg für die Bills, aber es war ein Arbeitssieg, für den man auch viel arbeiten musste.
Vor allem im vierten Viertel. Und die Raiders auf der anderen Seite haben mal wieder gezeigt, es fehlt nicht viel, um da mitzumischen. Der Disrespect, der Buchmacher. Ich glaube, ich habe es vor dem Spiel gesagt. Der wurde mal wieder bestraft. Also, to be fair, die Woche davor hast du es auch gesagt, da wurde er nicht bestraft. Aber gegen die, äh, gegen wen war das? Gegen die Chiefs? Gegen die Chiefs war es auch so, ja.
Über weite Strecken waren die Raiders hier auf Augenhöhe. Und das war ein Spiel, in dem lange gar nicht mal so viele Punkte gefallen sind. Also gegen Ende drittes Quarter stand es noch 16 zu 13 für die Bills. Bis zur Interception von Kirk Cousins. Und dann folgte ein richtiger Late-Game-Shootout im vierten Viertel.
Und da haben Kleinigkeiten am Ende, würde ich sagen, den Unterschied gemacht zwischen diesen beiden Teams. Auf der einen Seite ein genialer Moment von Josh Allen, über den wir gleich vielleicht noch sprechen können. Auf der anderen Seite ein Aussetzer von Kirk Cousins, eben diese Interception, die wirklich nicht gut aussah. Vintage Kirk Cousins. Also so gut er gestern war, also er war ja wirklich gut, aber der Eidewurf war halt echt, ja.
Der war so gut ansonsten in diesem Spiel und der große Unterschied vor allem bei den Bills offensiv im Vergleich zu den Wochen davor, es gab keine Turnover. Keine wilden Dinger von Josh Allen. Keine Fumbles von James Cook. Aber auch, also ey, James Cook jeder Run, jeder Run, der, sobald der, ich hab das Spiel ja kommentiert, jeder Run, sobald der in Kontakt gelaufen ist, war so, beide Hände am Ball, also wirklich, es war komplett, du hast mich gesehen, wie er bei jedem Run darüber nachgedacht hat und das wirklich 100% umgesetzt hat.
Wir hatten neun Turnover in den letzten drei Spielen, also du musstest da irgendwie, dich anpassen und wenn es halt ist, ganz oldschool, den Arm, den armen Ball zu umklammern und in den Arm zu nehmen mit so doll, du kannst, ja, dann ist es halt das, dann läufst du halt vielleicht die letzten Meter ein bisschen langsamer, aber du behältst halt den Ball und über die Defense müssen wir gleich sprechen, aber der Offense kann man eigentlich wenig vorwerfen, oder?
Ja, nee, ja, geh ich auch mit, aber ist auch das Erste, was bei mir hier steht. Endlich mal wieder fehlerfrei und aber auch. Das war wichtig, weil sie das sonst hier wahrscheinlich verlieren. Weil man sich anguckt, wie eng dieses Spiel war. Und der einzige Turnover kam dann halt von den Raiders. Interception von Cousins im dritten Viertel.
Daraus machen die Bills halt auch mit kurzem Feld den Touchdown zum 23-13. Und das war ein Knackpunkt in dem Spiel, weil dieser 10-Punkte-Führung sind die Raiders halt den Rest der zweiten Hälfte hinterhergelaufen. Sie haben es immer wieder eng gemacht, aber sie sind der halt hinterhergelaufen, diesem Rückstand.
Und das war dann letztlich der eine Fehler eben, wie wir es gerade gesagt haben, der dann von den Raiders kam, der eine Turnover, der halt auch mitspielentscheidend war, dadurch, dass die Bills im Gegenzug diesen Touchdown machen und dann diese Führung auch nicht mehr hergeben. Aber ja, es war ... Ich fand, es hat sich nicht wirklich angefühlt wie ein dominantes Spiel von der Bills Offense. Nee.
Was natürlich irgendwie strange klingt, wenn die 33 Punkte machen. Vor allem, wenn man gesehen hat, wie die Raiders teilweise getackled haben. Also, ich hab mich irgendwann dann im Laufe des Spiels gefragt, wieso stehen die Bills eigentlich nur bei 16 Punkten? weil gefühlt jede Notiz, die ich mir zur Raiders-Defense mache, ist negativ.
Ja, war auch so. Und dann aber trotzdem war das irgendwie so eine ... Es war lange nicht so explosiv, am Ende ja auch wirklich rushing-mäßig, grade so über 100 Yards am Ende. Die Raiders haben den Ball in Summe teilweise wirklich besser bewegt. Mehr First Downs, mehr Yards, mehr Yards pro Play. Aber, Unterschied war halt wirklich, die Bills haben mehr Punkte in der Red Zone gemacht und die Bills hatten nicht den Turnover, den die Raiders hatten.
Allen war dieses Mal gar nicht der Faktor als Runner, aber er war zum einen wieder deutlich effizienter als Underneath-Passer verglichen mit dem Rams-Spiel, wo er halt dann auch einige Male mögliche Passoptionen liegen gelassen hat, dann eher das Big Play gesucht hat. Hier hat er wirklich konsequent dann auch diese kurzen Pässe genommen und den Ball bewegt, die Offense bewegt.
Zwei Sachen fand ich da wieder auffällig. wenig Separation, Downfield, wieder ohne DJ Moore in dem Spiel, die Bills, war gegen die Rams auch schon so und Alan hat es früh im Spiel auch gemerkt, du hast früh gesehen, wenn er mal Zeit hatte, er geht durch seine Progression und es ist niemand da. Und ich hatte den Eindruck, dass er da wirklich ein Learning mitgenommen hat aus dem Rams-Spiel, weil dann so dieser Schalter umgelegt wurde, wo er sich dann recht früh hier in dem Spiel gesagt hat, okay.
Ich erzwinge es jetzt nicht, sondern dann nehme ich halt lieber die Checkdowns. Und das hat er dann wirklich auch über meiste Teil des Spiels gemacht und das hat auch funktioniert. Und als sie dann ein Big Play gebraucht haben, dann hat er halt diese Momente gehabt, natürlich allen voran, den Touchdown nach der Cousins Interception, dritter und acht, verschafft sich Zeit in der Pocket, dann läuft er raus, schüttelt nochmal einen Verteidiger ab, zieht drei Verteidiger an, weil sie natürlich einen Scramble befürchten und dann hebt er den Ball über sie drüber auf Coleman zum Touchdown, also das war natürlich ein unfassbares Ding.
Ist eine Untertreibung, finde ich, oder weirde Beschreibung für das, was da wirklich passiert ist, also wenn ihr es nicht gesehen habt, es war mehr oder weniger ... Er lupft den da so. Ja, also wie so ein Shuffle-Pass, aber halt gefühlt ohne Druck, damit die Flugkurve ein bisschen höher ist. Das ist eigentlich eine garantierte Interception bei fast jedem Quarterback.
Aber Coleman hatte halt so viel. Aber er hat sie ja auch perfekt in den Lauf, er hat den Ball perfekt in den Lauf von Coleman gepitcht. Richtig. Und wurde in dem Moment getackelt. Also es war Irrsinn. Das war das eine Play, wo ich gedacht habe, boah, das kann so in die Hose gehen. Aber es ist halt nicht in die Hose gegangen. Und dann, ja, Genie und Wahnsinn liegen halt einfach häufig nah beieinander.
Und das fand ich dann aber in Summe, und genau, das war der eine Moment. Aber in Summe fand ich, Es war nicht dominant von der Bills Offense, aber es war souverän. Und Souveränität von der Bills Offense haben wir die letzten Wochen nicht gesehen, weil es halt immer so eine wilde Geschichte waren. Und jetzt hier das eben zu sehen, auch wie Allen das spielt, wie er offensichtlich sich nach dem Rams-Spiel da angepasst hat, wie Cook anders gespielt hat als Runner mit dem Ball in der Hand.
Separation ist ein Thema, wo ich so ein bisschen draufbleibe und sage, das muss besser sein, wenn DJ Moore wieder zurück ist. Die Bills gehen jetzt in die Bye-Week, dann wird es auch wieder anders sein. dann wird er auch zurückkommen, davon gehen wir alle aus. Das wird dann auch wieder wahrscheinlich ein anderes Gefühl sein.
Und wir haben es ja früh in der Saison gesehen, wie es dann anders aussehen kann. Aber ich fand es sehr positiv, dass sie da auf der Seite des Balls so ein Spiel noch mal hatten, jetzt vor der Bye-Week. In der Defense sah es ein bisschen anders aus. Ja, die Defense hat die Raiders am Leben gehalten, beziehungsweise andersrum formuliert, die Raiders waren einfach nicht tot zu kriegen.
Die sind nämlich diesen Late-Game-Shoot mitgegangen. und Cousins, wir haben es gerade schon gesagt, bis auf die Interception hat er wirklich ein richtig gutes Spiel gemacht, alleine. Dieser Touchdown-Pass auf Trey Tucker, wenn ihr nichts von dem Spiel bisher gesehen habt, das Allen-Play und der Touchdown-Pass kurz vor Ende auf Tucker übers halbe Feld, brutaler Deep Ball.
Er kam leider etwas zu spät, weil dann musste man einen Onside-Kick machen, nicht verwehrt und das Spiel war vorbei. Aber trotzdem, sie sind halt immer mitgegangen. Die Bills haben eine Sache teilweise sehr gut, teilweise sehr schlecht gemacht. Ich weiß nicht, ob du weißt, worauf ich hinaus will. Die Brock Bowers oder die Tidant-Coverage generell.
Naja, vor allem die Brock-Bowers-Coverage. Also wenn ich Defensive-Koordinator bin und sage, okay, ich spiele gegen die Raiders, ich will vor allem nicht von Brock Bowers geschlagen werden, dann nehme ich es in Kauf, wenn Michael Mayer ein paar Catches mehr hat. Aber das Ding war ja, sie haben ja Brock Bowers vor allem in Man-Coverage mit Christian Benford gut verteidigt.
Ja, das war sehr auffällig, dass sie generell regelmäßig Cornerbacks gegen ihn gestellt haben. Und wir haben in der Übertragung teilweise die Personelschilder, gesehen. Also wenn die Bills-Defense drauf ist, halten die ja dann Schilder an der Seite hoch, okay, was für ein Personnel hat die Offense drauf, um eben entsprechende Defense-Call reinzukriegen.
Und es war mehrfach zu sehen, wenn Bowers und Mayer auf dem Platz waren, 11 Personnel. Also die haben Bowers als Wide Receiver betrachtet und sie haben ihn auch so gespielt. Bis zu dem Punkt, dass sie wirklich auch teilweise Benford, teilweise auch Igbino Sun nach innen mitgezogen haben. Am Ende auch Alfred im Slot dann, der natürlich einen ziemlichen großen Nachteil hat in dem Matchup.
Aber dass sie wirklich auch ihre Cornerbacks nach innen gezogen haben, gegen Bowers und der dann echt lange, also früh im Spiel hat er eine Pass-Interference gezogen gegen Ikbinoson, aber ansonsten war der lange echt abgemeldet und hat da keinen Impact gehabt, bis dann halt spät im Spiel. Naja, weil sie dann gefühlt irgendwie davon weggegangen sind, Benford im 1 gegen 1 gegen Bowers zu haben, weil da war es häufiger Zone-Coverage und dann hat Bowers das auch sehr, sehr gut wieder gemacht und dann haben die Raiders auch über Bowers den Ball besser bewegen können.
Sie konnten sogar den Ball etwas besser laufen, zumindest wenn nicht Ashton Gentty, derjenige, der gerade den Ball gelaufen ist. Ich muss hier leider noch mal draufhacken. Der macht keine Cuts. Der macht einfach keine Cuts. Der kann nicht bei 100 Prozent sein. Der macht keine horizontalen Richtungswechsel.
Er versucht sie teilweise nicht. Ganz ehrlich, er gibt auch Runs auf, finde ich. Und das war in dem Spiel auch wieder so, dass du bei Mike Washington siehst, der rennt irgendwo, der rennt zwei Yards nach der Line of Scrimmage, ist da eigentlich ein Tackler und er windet sich aber nochmal raus und holt nochmal zwei Yards mehr.
Weil er teilweise horizontal nochmal einen kleinen Step auf die eine oder andere Seite gemacht hat. Es gab einen Run von Washington, wo er wirklich einfach nur so minimale Steps nach links und rechts gemacht hat und, keine Ahnung, lass mich lügen, Elf Yards geholt hat, weil er nochmal zwei Leuten so ein bisschen durch die Arm-Tackles laufen konnte.
Ashton Jenty macht gerade keine Cuts und das bringt dann halt niemandem etwas. Das große Problem aber, um das abzurunden, das Problem der Raiders Offense war die Red Zone. Generell nicht ihre Stärke diese Saison. Ja, warum? Weil sie den Ball nicht laufen können. Das ist dann das Ding. Ich meine, Ashton Jenty hat das erste Mal die Endzone gefunden, mit Hilfe seiner Kollegen wurde reingedrückt quasi, aber sie hatten fünf Redzone-Trips, nur zwei Scores.
Ja, das war ein großer Unterschied und auch hier wieder das Thema. Was ja die Cousins-Performance auch nochmal mehr hervorhebt, dass sie halt mit dem Run-Game einfach keinen Floor haben. Ich meine, Jetty in dem Spiel hat mehr Receiving Yards als Rushing Yards. Da sind wir da irgendwie angekommen. Mike Washington wenigstens noch zwei etwas längere Runs, aber im Schnitt sind wir wieder irgendwie bei 65 Rushing Yards und gut drei Yards im Schnitt.
Das ist halt zu wenig. Was dann gut funktioniert hat, war eben das Kurzpassspiel. Gerade Michael Mayer, der halt auch mehr die typische Tidant-Behandlung dann gekriegt hat von der Defense und dementsprechend auch bessere Matchups und mehr Räume hatte. Das hat dann gut funktioniert für die Raiders. Aber eben, sie haben sich zu häufig dann nicht belohnt und sind zu häufig nur mit Field Goals rausgegangen.
Einmal wollten sie auf 4. und 1 ausspielen in der Red Zone. Das war spätes zweites Viertel. Versuchen den QB-Sneak mit dem Fullback, was alles nicht on time war. Und dann kassieren sie eine Vollstartstrafe und dann kicken sie halt doch das Fieldgoal. Im vierten Viertel sind sie ja aufgewacht dann mit der Explosivität.
Das war einmal dieser 91-Jahr-Touchdown-Drive, wo Washington ein Big Play hatte. Das war das, wo Bowers dann so richtig aufgewacht ist und ins Spiel kam und der seine Big Plays hatte. Den Drive beendet Cousins schon auch mit einem echt guten Wurf auf Tucker zum Touchdown. Und dann halt zwei, drei Drives später. Das war dieses Ding.
44-Jahr hat es wirklich ein herausragender Ball von Kirk Cousins auf Tucker in seiner Paraderolle. Diese Beschleunigung in der Route, hinter die Defense kommen. Toller Catch. Ja, dann hätten sie halt den Onside-Kick gebraucht. Aber es war ein enges Spiel, um noch mal auf das Thema vom Anfang zurückzukommen.
Es war ein Spiel, in dem die Builds fehlerfrei sein mussten. Und dafür echt, also, Hut ab vor den Raiders und wo die aktuell schon stehen. Und jetzt, äh, weißt du, gegen wen die nächste Woche spielen? Kommen Sonntag. Nee. Gegen die Rams. Das wird sehr interessant. Stimmt. Ja, ja, doch. Ich hab's schon, ich hab's im Tippspiel schon gesehen. Mhm.
Kleiner statistischer Nachtrag noch. Ashton Jenty. Rushing Yards over expected. Minus wahrscheinlich. Minus 16. Ja, ganz ehrlich, der 22 Rushing Yards bei 10 Rounds. Also, und der ITES sagt es ja auch einfach, Mike Washington sieht besser aus. Ja, aber nicht, ja. Ja. Ich würde gerne mal ein Spiel sehen, wo Mike Washington 20 Carries kriegt. Ja, ich glaube, es wird etwas besser aussehen.
Ich finde schon, dass Ashton Jenty immer noch sehr früh Kontakt häufig bekommt, sobald er den Ball hat. Also häufig auch dann individuell gewinnen muss, aber er gewinnt halt aktuell nicht individuell. Das Deprimierende ist ja, nicht im Sinne von Ashton Jenty ist so schlecht, sondern mit Ashton Jenty stimmt offensichtlich irgendwas nicht, weil wir haben das schon anders gesehen.
Also Ashton Jenty kann horizontale Richtungswechsel. Das ist vielleicht nicht seine allergrößte Stärke, er ist jetzt nicht der Ultrashifty-Back, aber mehr als das. Auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall. Dann geht's weiter bei uns mit dem London Game. Dem nächsten wilden London Game. Die Texans schlagen die Jaguars mit einem Game-Winning-Field-Goal zum 34 zu 31.
Die Texans Offense sah wirklich gut aus. Und sie hätten es sogar noch leichter haben können, hätten gar nicht so zittern müssen am Ende, wenn Stroud nicht in der Endzone eine Interception wirft, sondern ein Touchdown beispielsweise oder einfach nur ein Field-Goal. Der ist gar nicht mehr so eng geworden. Aber, ey, Houston ist plötzlich nach einem 0-4-Start wieder drin in der Saison.
Beste Offense, die die Jaguars-Defense bisher gesehen hat. Ich möchte die Aussage nochmal hier aufwärmen. Es war, fand ich auch wirklich, fällt dir ein besseres Quarterback-London-Game ein, von beiden Quarterbacks zusammengenommen? Weil mir ist keins eingefallen. Weißt du, wie viele London-Games wir schon gesehen haben? Aber wie viele waren generell offensiv, dass beide Offenses gut sind?
Da kannst du schon mal stark eingrenzen und dann wie viele davon waren, wo wirklich auch beide Quarterbacks gut gespielt haben und das war fand ich hier der Fall, beide auf einem super hohen Level beide je einen miesen Aussetzer Lawrence hatte den halt früh im Spiel wo sie den Ball eigentlich gut bewegen und dann, wirklich einen miesen Pick da zu Caelan Bullock wirft, Stroud dann kurz vor Schluss, wo er vielleicht dachte, Travis Hunter kommt da nicht mehr ins Play, aber der sitzt unter der Route hat diese Beschleunigung und fängt den Ball in der Endzone ab, Hunter Monsterspiel auf beiden Seiten des Balls, Touchdown, Interception ...
Abgesehen von diesem Wurf, fand ich Stroud brutal stark wieder. Ich bleib dabei, der spielt die beste Saison seiner Karriere und mittlerweile würde ich sogar sagen mit Abstand. Die Jaguars haben viel Druck gebracht, auch viele Blitze, es hatten früh auch freie Rusher. Und wir haben das gesehen, was wir von Stroud dieses Jahr regelmäßig sehen, nämlich ruhig unter Druck, offenen Receiver finden, kleine Fenster treffen, den klaren Read erkennen, wo er mit dem Ball hingehen muss.
Jaguars hatten auch ein paar haarige Strafen, vielleicht kann man es so sagen, oder zweifelhafte Strafen, wo ich jetzt so, ja, okay. Sie haben natürlich dieses Penalty-Problem und manchmal ist es bei Teams dann so, dass die Flaggen dann auch noch mal ein bisschen schneller fliegen und die Jaguars fühlen sich ein bisschen so an aktuell.
Aber das war wirklich ein richtig, richtig gutes Spiel von Stroud und von diesem Passing-Game in dem Spiel, wo sie ja wieder kaum was vom Run-Game gekriegt haben. Lawrence auf der anderen Seite auch mehrere wirklich schwierige Bälle in enge Fenster und die Jags hatten ja echt dann auch noch deutlich mehr mit Drops zu kämpfen. Parker Washington hat ein paar, Meyers hat da einen.
Und ich glaube, das hat erst Travis Hunter ins Spiel gebracht. Glaube ich auch. Man hat richtig gemerkt, okay, wir haben hier irgendwie unsere normalen in Anführungszeichen normalen Receiver, kriegen es gerade nicht geschissen. So, wir müssen irgendwas machen. Wir bringen unseren wahrscheinlich talentiertesten Spieler overall einfach mal rein und lassen den mal regeln.
Und er hat geregelt, er ist der fünfte Spieler in der Superbowl-Ära, der es geschafft hat, in einem Spiel einen Touchdown und eine Interception zu fangen. Also, er sieht so gut aus. Lass den mehr Offense spielen, Mann. Also wirklich, dann gib ihm halt wenigstens 15 Plays. Lass ihn mehr da machen. Nein, ich find's genau, also sie haben's jetzt verloren, deswegen doof, aber ich find's eigentlich genau richtig so.
Lass ihn Defense spielen, wenn du, weil die Jaguars Offense ansonsten funktioniert ja in größten Teilen, vor allem was die Passcatcher angeht, da ist man ja gut aufgestellt. Aber würdest du nicht sagen, er ist aktuell mindestens der drittbeste Passcatcher, den sie haben. Ja, aber der beste Cornerback. Ja, genau. Deswegen, lass ihn Corner spielen und gib ihm in drei Receiver-Sets die dritte Receiver-Rolle mehr.
Nein, nein, ich würd, darauf wollte ich hinaus. Nimm ihn als jemanden, den du mehr in die Offense bringst, wenn du es brauchst. Dass du nicht von Anfang an sagst, okay, der spielt die dritte, vierte Receiver-Rolle, um ihn fresh zu halten. Weil er wird nicht der beste Cornerback bleiben, wenn er viel beide Seiten spielt.
Das ist halt die Frage, ja. bring ihn so als den X-Faktor spät im Spiel oder, wenn du das Gefühl hast, du brauchst einen Push von der Offense, da finde ich eigentlich keine schlechte Strategie. Die Frage ist ja, ob so ein Spiel vielleicht den Knopf auf dem Brian Thomas Trade Board so ein bisschen leichter zu drücken lässt, wenn du jetzt da doch noch mal da wird es Anfragen geben auch weiterhin, da hat ja wieder kein gutes Spiel hier, da wird es Anfragen geben und wenn die Jaguars sagen, ey, Vielleicht können wir Travis Hunter ja doch 20 Snaps in der Offense spielen lassen.
Oder lassen ihn da ein bisschen mehr rotieren zumindest. Und dann kriege ich vielleicht noch einen zweiten Pick für Brian Thomas. Ich würde es nicht ausschließen. Und wenn wir solche Spiele von Hunter in der Offense kriegen, dann, glaube ich, befeuert es das fast noch mehr. Letzter Punkt zu dem Spiel.
Initial gekippt ist es rund um die Halbzeit, weil wir diesen Double Dip eben vor den Texans hatten. Touchdown vor der Pause, Touchdown nach der Pause. Und Jacks gehen three and out mit ihrem ersten Drive in der zweiten Hälfte. Und die Jaguars machen ja eigentlich einen Touchdown. 50 Sekunden vor der Halbzeitpause.
14-10 Jaguars steht es in dem Moment. Und auf einmal steht es 24-14 Texans. Und dem Rückstand ist ja Jacksonville dann doch auch mehr hinterhergelaufen in der zweiten Hälfte. Die Chicago Bears schlagen die Atlanta Falcons mit 31 zu 23 mit Caleb Williams, der zurück ist. Das hat die Offense wieder deutlich besser gemacht. Und trotzdem wurde das Spiel unnötig eng am Ende. Also die Bears hatten eigentlich alles komplett unter Kontrolle.
Zwölf Minuten vor dem Ende hatten die Falcons gerade mal sieben Punkte und dann machen sie innerhalb von vier Minuten 16 Punkte. Also zwei Touchdowns, zwei Two-Point-Conversions, alles hat funktioniert. Da kam noch mal so ein bisschen Aufregung auf, aber so richtig gefährlich wurde es nicht und das wurde dann auch relativ schnell abmoderiert von den Bears.
Ja, es war irgendwie ein komisches Spiel, weil das hat sich so, also es hat sich zur Halbzeit fertig angefühlt, genau, dann 31-7 Bears, aber ich glaube, das war auch der Vibe, den die Bears ein bisschen zu arg gefühlt haben, weil das schon hinten raus dann ein bisschen arg lax war, dass sie da dann noch so viel zulassen.
Bis jetzt zu dem Punkt, dass die Falcons die Schausten, die kriegen ja den Ball dann nochmal und haben die Chance, das Ding auszugleichen. Also das war ja wirklich jetzt nicht so ... Weiß ich, der letzte Touchdown irgendwie mit auslauchender Uhr, sondern das war noch mehrere Minuten zu spielen und die hätten das ausgleichen können.
Da hat Roshan Johnson noch einen Driveback gefummelt. Der Drive war ja sehr schnell vorbei. Der Drive war dann sehr schnell vorbei, was auch wieder zu dem Spiel gepasst hat. Zwei Spieler, die ich highlighten will. Einmal Kyler Gordon, Comeback für die Bears, Slot Corner, der zwei Strip-Sacks hatte, drei Sacks insgesamt.
Nochmal, wir reden über einen Cornerback in diesem Spiel. Der hat auch sehr pocketnah gespielt, muss man sagen. Der hat sehr Pock da gespielt, sie haben ihn als Blitzer gebracht und sie haben ihn immer wieder freigebracht. Und Caleb Williams ist der andere. Der war, fand ich, das war eigentlich, genau das wollte ich von ihm sehen.
30 von 36, 83 Prozent seiner Pässe angebracht. Franchise-Rekord übrigens, ein Bears-Quarterback hat noch nie in einem Spiel, in dem er mindestens 30 Pässe geworfen hat, 83 Prozent davon angebracht. Und meine Lieblingsstat für Caleb Williams gestern, aus einer sauberen Pocket 24 von 24. Hm, das mögen wir bei Calibre-Games.
Das war wirklich on-time. Ich dachte, das kann uns. Ja, genau, es war on-time, Ball verteilen, genau dieses Thema eben. Und ja eben, es war ja nicht nur ... Klar, einiges war super, Design, Screens und Pässe in die Flat, wo dann Yards after Catch entstehen. Aber er hat ja auch viel kreiert. Und er war dann immer wieder konstant, aber im Quick-Game zurück.
Er war smart mit den allermeisten Entscheidungen, die er getroffen hat. Die Bears haben das eigentlich komplett kontrolliert. Die hatten in der ersten Hälfte den Ball 22 Minuten lang. Also Fackets war eigentlich gar nichts. Panics auch einfach extrem inkonstant. Also was der da teilweise für Bälle hatte, wo er Würfe forcieren will, wo er Receiver überwirft, wo er dann mit den Augen bei einem Reed klebt und dann den Receiver nochmal überwirft und so.
Das war schon sehr wild. Und sie haben ja auch noch nachgeholfen mit zwei Fumbles von Branch im Special Teams. Einmal beim Punt und einmal beim Kickoff. Also da haben sie sich auch noch selber das Leben schwer gemacht, die Falcons. Die Browns schlagen überraschenderweise die Baltimore Ravens mit 13 zu 10, weil die Browns-Defense wirklich unangenehm ist und die Browns-Offense viertes Viertel kann.
Also die haben eigentlich das ganze Spiel über erstmal nichts gemacht. Das schauen Watson so mies aus. Die sind mit drei Punkten ins vierte Viertel gestartet und haben jetzt zum vierten Mal ein Spiel spät im Spiel gedreht und damit den vierten Sieg geholt. Und damit sind sie, Achtung, Division-Leader.
Bleibt eins der Division und das ist das erste Mal. Ich glaube, ich hab's in der Übertragung aufgeschnappt, ich hab's dann nicht mehr verifizieren können. Ich glaube, das erste Mal ist das so spät, in Anführungszeichen, in der Saison. Seit zwölf Jahren. Das letzte Mal vor zwölf Jahren waren sie da Division-Lead.
Und auf der anderen Seite diese Tyler-Handley-Nummer, der, wo manche, also irgendwo hab ich gelesen, der beste Backup-Quarterback der Liga nach vergangener Woche. Wollte ich letzte Woche schon in Frage stellen, hab ich dann, glaube ich, vergessen. Das ist er nicht. Also gegen die Falcons hat er das ordentlich gemacht. Gegen die Browns hast du jetzt das andere Gesicht gesehen.
148 Net-Passing-Yards. Also erinnere dich an die zweite Hälfte, nachdem Lama Jackson raus war. Genau. Das Ding ist halt, die Ravens hätten das ja trotzdem gewonnen, wenn sie da nicht selber nachgeholfen hätten. Weil eigentlich ist ja so ein Spiel, die führen superschnell, scoren mit den ersten beiden Drives, führen 10-0, führen dann lange 10-3.
Es kommt nicht viel vom Passing-Game. Und dann muss aus Ravens-Sicht natürlich das Ding sein, okay, jetzt laufen wir mit dem Run-Game hier, drehen die an der Uhr, spielen Defense und bringen das irgendwie hässlich über die Bühne. Aber dann fumbled Derrick Henry halt den Ball weg im vierten Viertel. Tief in der eigenen Hälfte. daraus machen die Browns mit kurzem Feld den Touchdown zum 10 zu 10.
Das war der Wendepunkt in dem Spiel, weil bis dahin, du hast es gerade gesagt, die haben nichts gemacht, die haben nichts gemacht. Die Drives der Browns bis zu diesem Punkt. Punt, Punt, Punt, Punt, Punt, Fieldgoal, Punt, Punt. Das waren die Browns Drives und dann kriegen sie den Ball halt. Die hätten keine 100, die hat das Raum gewonnen, offensichtlich, bis zu dem Punkt.
Und dann kriegen sie halt den Ball da, kurzes Feld scoren und, äh, ja. Willst du mir also sagen, die Ravens verlieren ein Spiel, weil sie sich selber ins eigene Bein schießen und das ohne John Harbo? Das kann nicht sein. Ist das möglich? Gut, zu dem kommen wir gleich noch, was der so gemacht hat. Der hat sich auch ins Bein geschossen, meinst du?
Ist halt aus Ravens Sicht ärgerlich, weil du, wie gesagt, dieses Spiel trotzdem gewonnen hättest, wenn du ein sauberes Spiel abgeliefert hättest mit Backup-Quarterback beim Division oder gegen den Division-Rivalen. Jetzt erwarten wir, glaube ich, alle, dass Lamar Jackson zurückkommt und dann kriegen sie ja jetzt die Bengals und können gleich in der Division zeigen, dass sie doch besser sind als das.
Wer sich auch gerne ins eigene Bein schießt, seit ein paar Wochen, ist Daniel Jones. Die Indianapolis Colts verlieren gegen die Tennessee Titans mit 20 zu 26. Der erste Sieg für die Titans, dank ihrer Defense, würde ich sagen, weil das ist eigentlich die Seite des Balls, wo man zumindest eine positive Tendenz irgendwie erkennen kann.
Negative Tendenzen erkennt man eben bei der Colts Offense rund um Daniel Jones und vielleicht müssen wir. Nochmal in dieser Woche darüber sprechen, wie groß der Fehler war, der Daniel-Jones-Vertrag. Oder der Sosgartner-Trade schon dabei sind, weil ein First-Rounder, wäre schön, den zu haben. Keenan Allen ist jetzt auf Platz 9 der All-Time-Reception-Liste, Rekordliste in der NFL. Das ist so das Positive, was man hier aus Colts Sicht mitnehmen kann.
Tyler Warren hat nicht gespielt. Dann geht die Tyler-Warren-Rolle so ein bisschen auf Keenan Allen über. Meine erste Notiz zu dem Spiel ist, Das kann so ein Spiel sein. Nicht unbedingt, dass es da noch einen Push bräuchte, aber dass den Verantwortlichen dann irgendwann im Laufe der Saison oder nach der Saison die Entscheidung leicht macht in Indianapolis.
Einmal kompletten Neustart, weil die kassieren 26 Punkte in der zweiten Hälfte von den Titans, nachdem Cam Ward in der ersten Hälfte einen Ball tiefer als fünf Yards geworfen hat. Cam Ward beendet das Spiel mit elf Completions für 102 Yards. Also mein Colonel Tate, schönes Spiel mal von ihm zu sehen, aber so ein Spiel kannst du ja niemals verlieren.
Und dann guckst du drauf, wie verlieren es die Codes denn? Ah ja, Interception, Daniel Jones, Opening Drive in der Red Zone, wirft da aus der Bewegung noch spät Richtung Sideline, Josh Downs kann den Ball nicht kontrollieren, Hooker mit einem tollen Play fängt den ab. Fumble von Jonathan Taylor, zum Start ins dritte Viertel, nächster Drive, nächste Jones Interception, den wirft er einfach, also keine Ahnung, also wirft er einfach straight in die Coverage rein, Receiver ist komplett gedeckt, und dann kriegen sie noch einen Punt geblockt zum Touchdown.
So verlierst du halt so ein Spiel, Genauso wirft man auch so ein Spiel dann halt weg gegen ein Titans-Team, von dem lange nichts kam, das defensiv sich im Spiel gehalten hat, aber offensiv ja lange überhaupt nichts gemacht hat. Jetzt holen sie ihren ersten Sieg, die Titans, mit diesem Spiel. Und bei den Colts, also ich glaube, optimistisch war da jetzt niemand vor der Saison.
Wir beide waren auf jeden Fall nicht optimistisch bei diesem Team. Und jetzt sind die auf einem Weg, wo man halt einfach sagen muss, also ich hatte sie mit sechs Siegen und ich frage mich, ob ich da zu hoch getippt habe, weil da ist ja fast schon die Frage, wir hatten sie jetzt nicht dabei, aber Ausverkauf-Team, Fragezeichen, ist halt immer die Frage, ob die handelnden Akteure das dann machen, wenn ihre eigenen Jobs auf dem Spiel stehen.
Wo ich ja gerade noch diese All-Time-Reception-Liste offen habe. Ist dir bewusst, dass Travis Kelce bald Top 5 ist? Und zwar mit bald meine ich zwei Catches noch, beziehungsweise drei? Das war mir nicht bewusst. Top 5 All-Time-Reception. Boah. Gut, dann von den All-Timern zu den New York Jets. Die verlieren nämlich gegen die New England Patriots mit 19 zu 26.
Auch das klingt etwas enger, als es lange Zeit war. Die Jets kamen auch erst im vierten Viertel so richtig auf. Aber, Stichwort Spieler-Highlighten, Omar Cooper. Der Rookie, der sich direkt in Spiel 1 relativ früh verletzt hat, ist zurückgekommen und sah mega stark aus. Also sah schon bis zur Verletzung in Woche 1 gut aus.
Wenig Sample-Size gewesen, jetzt ein bisschen mehr Sample-Size. Sieht immer noch gut aus. 6 Catches, 410, 3 Yards, ein Touchdown. Und ein weiterer Touchdown wurde dann auch noch zurückgenommen. Das ist ein Comeback, auf dem man aufbauen kann. Ich dachte jetzt, du willst in alter Down-to-Talk-Running-Back-Manier Corey Kainer hier highlighten. Nee.
Weil, ich sag ehrlich, von dem Spiel hab ich noch nichts gesehen. Das ist eins der Spiele, das noch später auf meiner Liste steht. Das war die eine Sache, die ich auffällig fand. Leading Russia, nicht Travian Henderson, also der Patriots-Leading Russia, nicht Ramondre Stevenson, sondern Corey Kainer, 11 für 57.
Ja, wenn nicht er, dann keiner. Stark. Ist das Backfield jetzt hier noch muddier, als es eh schon war beim Patriots? Es gibt ... Also, ihr kennt mich, ich interessiere mich sehr für Backfields und Running Backs. Es gibt kaum eins, was mich weniger tangiert als das der Patriots. Aber ... Ja, ey, ich meine, der hat immerhin mal ...
Konstant produziert. Und Henderson hat ja ganz überraschend überhaupt erst gespielt. Also das war eigentlich die große Überraschung. Da haben wir noch gesagt, der fällt ein paar Wochen aus. Aber wie ich schon gesagt habe, eigentlich ein Spiel, was schon früher entschieden war. Also die Patriots führen zum Start ins vierte Viertel mit 23 zu 13, beziehungsweise 23 zu 13 war es.
Und dann hinten raus kamen die Jets nochmal auf. Dann wurde es auch hier so ein bisschen nochmal kribbelig, weil die Patriots dann auch nochmal gefummelt haben im vierten Viertel. Aber ja, haben es dann doch nach Hause gebracht, noch mit einem viel Cold Drive. Und dann war das ein sogenannter Pflichtsieg. Dann kommen wir zu dem wildesten Spiel, glaube ich, des Spieltags.
Die New Orleans Saints gegen die New York Giants. 34 zu 27 am Ende für die Saints. Und das war ein Spiel, also die Saints liegen erstmal 0 zu 10 hinten. Machen dann 34 Punkte am Stück, ohne dass die Giants irgendwas machen. Dann steht es 34 zu 10. Dann bringen die Giants vollkommen zurecht J.J. McCarthy, weil James Winston gar kein gutes Spiel hatte.
Der wirft dann zwar direkt in seinem ersten Drive eine Interception, macht dann aber noch zwei Touchdown-Drives, ein Field-Goal-Drive und hat am Ende sogar noch die Möglichkeit. Ich weiß gar nicht, zum Sieg oder zum Ausgleich hatte ich jetzt nicht mehr richtig im Kopf, also wird auf jeden Fall nix. Letzter Pass mit auslaufender Uhr ist eine Incompletion, wo man, finde ich, über eine PI nachdenken kann. Also ich habe deutlich softere PIs schon in dieser Saison gesehen.
Aber bekommen sie nicht, damit ist das Spiel dann vorbei. Aber trotzdem, JJ McCarthy im vierten Viertel eingewechselt worden und noch 243 Passing Yards gemacht. Das ist so krass. Die meisten Passing Yards in einem vierten Viertel von irgendeinem Spieler dieses Jahr. Ja, auch. Das ist völlig wild. Also auch generell, ich glaube ...
Irgendeine Statistik habe ich aufgeschnappt. Seit Eli Manning hat man bei den Giants nicht mehr so viele Passing Yards gesehen. Das war schon ungewöhnlich. Auf jeden Fall. Super strange. Aber auch die Saints, dass die 34 Punkte machen. Und Tyler Schack hat 144 Passing Yards. Das ist ja auch nicht der Fall gewesen. Weil wenn, dann waren es die Big Plays im Passing Game.
Aaron Kamara hat ein paar gute Runs. Kamara hat einige Runs. Ja, und ich meine, sie haben natürlich mit kurzem Feld dann auch ein, zwei Mal scoren können nach Turnovern, aber trotzdem, also rundum weirdes Spiel, der Boxscore, ich glaube, meine Lieblingsstatline, neben der McCarthy Passing im vierten Viertel ist die Giants Rushing Stats.
Leading Rusher JJ McCarthy, Second Leading Rusher Daniel Mooney. Das war das Rungame der Giants. In dem Jahr, laut John Harbaugh, Cam Skedabo nicht gebencht wurde. Cam Skedabo aber im Lockerroom gesagt hat, er weiß, warum er gebencht wurde. Naja, es war offen wichtig. Er war ein healthy Scratch. Also er war, hat gespielt, offiziell.
Er war active, aber nicht, also er wurde nicht eingesetzt. Er wurde keinen einzigen Touch bekommen. Genau. Und Najee Harris kriegt da irgendwie vier Carries. Dann hast du Giants-Fans auf der Tribüne, die Camp Skadaboo fordern. Boah, ja, jetzt mal gucken. Ich schätze, eigentlich musst du jetzt McCarthy nächste Woche starten, oder?
Ja, 100 Prozent. Also Jamie Susan, das war gar nichts bis dahin. Ja. Und dann McCarthy, ich glaube nicht, dass es so weiter geht, aber Ey, die Drives, die Scoring Drives Waren gut und auch der letzte Drive war super Also das waren Pässe, die waren richtig Die kamen mit Feuer, die kamen platziert Und der letzte war dann halt Ein bisschen unglücklich, ein Ticken zu hoch Aber wie gesagt, in meinen Augen, da waren drei Spieler Um, ich glaube mal League Neighbors war es Der Adressat.
Wie gesagt, ich fand, ich hätte mich da nicht über eine PI beschwert aus deines Sicht, beziehungsweise aus Saints Sicht. Ich hab eins noch für deine Stat-Bücher. Alvin Kamara, sechster Spieler all time mit 5000 rushing und 5000 receiving yards. Ja. Das ist eine illustre Runde. Die anderen fünf, unter anderem Christian McCaffrey. Die wo sind wir?
Da, die Philadelphia wir, Eagles verlieren gegen die Carolina Panthers mit 14 zu 25. Die Eagles Offense ist halt komplett auseinandergefallen, beziehungsweise war sie ja schon vor dem Spiel, kein Starting. Also, die hatten, denen sind drei Running Backs ausgefallen, dann noch Carson Steele während des Spiels.
Dann ist Devontae Smith zwischenzeitlich noch raus, beziehungsweise war angeschlagen, hat dann aber weitergespielt. Jalen Hurts ja sowieso. Plus die halbe O-Line. Die halbe O-Line haben wir schon drüber gesprochen, da war nicht mehr viel übrig und das hat man auch gemerkt. Die Panthers haben sich lange schwer getan, weil die Eagles Defense mal wieder gut gespielt hat.
Die wurde aber hinten raus platt, das hat man richtig gemerkt und das war ein Spiel, was lange dann eng war, dank der Eagles Defense. Aber wenn so gar nichts von der Offense kommt, dann wird es irgendwann ein sehr, sehr langer Tag für die Defense und dann haben die Panthers am Ende ja sogar noch relativ deutlich gewonnen.
Ja, dank der Eagles Defense war das eng und weil die Panthers einen Franchise-Rekord aufgestellt haben für Strafen in diesem im Spiel. 13 für 149 Yards. Wir haben 149 Penalty Yards kassiert. Das war zu sloppy. Ja, und Jalen Hurts hatten wir jetzt natürlich hier noch nicht als Thema, weil es dann verspätet erst passiert. Stimmt, ja.
Also zu unserer Aufnahme. Ist jetzt auf IR gelandet, nachdem er ein Blutgerinnsel, das schon vor dem Trip nach London ein Thema war. Das hat sich wohl jetzt verschlechtert. Und jetzt nur mal nur so als ganz grobe Einordnung. Ich will hier keine medizinische Meinung irgendwas abgeben. Aber eine Sache will ich sagen. Wenn wir da jetzt von Blutverdünnern sprechen, also wenn er Blutverdünner nehmen muss jetzt, Vielen Dank.
In aller Regel heißt Blutverdünner kein Kontaktsport. Und zwar nicht für eine Woche, sondern länger. Und dann könnte es halt gut sein, dass es wirklich eine Weile dauert, bis wir Jalen Hurts wieder sehen. Eagles konnten hier offensiv dementsprechend nicht viel machen. Tanner McKee hatte ja sogar ein paar Momente. Der Touchdown auf Devontae Smith war wirklich ein schöner Ball. Das waren nur die einzigen Momente.
Ich meine, am Ende hast du halt ein Spiel, wo du von Tanner McKee 49 Dropbacks verlangst. Aus der Eagles Sicht. Das kann halt nicht funktionieren. Wir haben ja schon vor zwei Wochen so ein bisschen den Abgesang auf die Eagles gestartet. Die haben jetzt vier in Folge verloren, haben Jalen Hurts verloren.
Ich glaube, da müssen wir nichts schönreden. Also die Saison ist dann durch und jetzt ist die Frage, wie aggressiv gehen sie den Umbruch an? Ja, da bin ich auch sehr gespannt drauf. Dann haben wir noch zwei Spiele übrig. Die Pittsburgh Steelers gegen die Tempel bei Buccaneers. Das war ein weirdes Spiel, weil die Steelers konnten die komplette erste Halbzeit gar nichts. Also sie haben die Halbzeit komplett verpennt.
Am Ende gewinnen sie mit 26 zu 19, weil sie zum einen dann irgendwann aufgewacht sind und zum anderen dank brutal mieser Interceptions von Backup-Quarterback der Bucks, Jalen Daniels. Ja, über eine Sequenz müssen wir hier sprechen, weil es ist einfach wirklich erstaunlich, wie mies einfach viele Coaches im Thema Time-Management sind.
Ja, gut, dass du es ansprichst. Also, die Situation wirklich, die Steelers haben sich rangearbeitet, 16-16 von 0-16. Kriegen die Interception, haben den Ball mit noch 1,38 auf der Uhr an der 3-Yard-Line der Bucks. Sprich, du hast hier zwei Aufträge als Team. Uhr runterlaufen lassen oder wenigstens die Bucks zwingen, alle Time-Outs zu nehmen und dann scoren.
Die hätten hier, das wäre ganz blöd gesagt, die hätten hier dreimal abknien können, Dann hätte Tampa Bay seine zwei übrigen Timeouts noch nehmen müssen. Steelers hätten irgendwie mit 35 Sekunden auf der Uhr oder was, hätten sie ihr Field Goal gekickt. Dann hätten die Bucks den Ball gekriegt mit noch einer halben Minute ohne Timeout.
Stattdessen wirft Rogers zweimal incomplete. Sie laufen nur einmal den Ball. Bucks müssen nur eine Timeout nehmen, haben noch eine Minute 20 und eine Timeout. Und es reicht ihnen halt, um das Field Goal noch mal zu kicken und das Spiel in Overtime zu schicken. Also verheerend hinten raus von den Steelers, dann Game-Management-technisch und ja.
Aber eine Sache hast du jetzt noch nicht angesprochen. Also die Sequenz habe ich mir auch notiert, aber dann kam ja noch ein Fehler von McCarthy. Ich habe nämlich gar nicht gesagt, dass es ein Overtime war. Gut, dass du es erwähnt hast. Nicht ganz irrelevant. Dieses Field Goal von den Bucks, die hatten ja kein Timeout mehr.
Und die Uhr lief, sie wechseln. Was sie ja aber da nicht wechseln dürfen, wenn die Uhr nicht angehalten wird, ist den Ball. Und wir haben ja schon mal drüber gesprochen, wie krass unterschiedlich jetzt die Kicking Balls sich verhalten zu den normalen Game Balls, weil die anders präpariert werden oder anders präpariert werden dürfen.
Dann laufen erst mal Sekunden von der Uhr und dann callt McCarthy ein Timeout. Und dann dürfen die den Ball wechseln. Anstatt die einfach mit der laufenden Uhr dieses Game-Winning-Field-Goal schießen zu lassen. Weil schlimmer als Overtime hätte es ja nicht werden können. Aber dann pausierst du das Spiel, die können den Ball wechseln, die können sich nochmal settlen.
Ich weiß nicht, was er gedacht hat, den Kicker eisen. Wie Kicker eisen? Die Uhr läuft. Das ist doch der Stressfaktor pur. Und dann noch mit einem normalen Gameball. Das ist doch schwierigere Umstände als alles andere. Klar, selbst wenn in deinem Special-Team irgendwas nicht hingehauen hat beim Wechsel, ist doch scheißegal.
Lass die in dieser schwierigen Situation das Game-Tying-Field-Goal kicken. Anstatt dann noch mal die Uhr anzuhalten. Kurios ja auch diese Story mit J.J. McCarthy. Ich habe jetzt nicht noch mal nachgecheckt, was danach im Spiel gesagt wurde. Mike McCarthy, meinst du, oder? J.J. McCarthy hat auch viele Dinge gemacht. Kuriose Story. Aber ich meine natürlich Mike McCarthy, vollkommen richtig.
Der ja irgendwie in der Halbzeit nicht in den Locker Room gegangen ist, weil er sich beim Weg zum Halftime Interview verletzt hat irgendwie am Fuß oder konnte man nicht genauer definieren, ist auf jeden Fall gehumpelt und hat dann die komplette Halbzeit, im Medical Ten verbracht. Meinst. Du, die Silas-Doktor machen keine Coaches, nur Spieler?
Der durft nicht rein. Ich check das überhaupt. Ich habe keine Ahnung. Habe ich jetzt nicht nochmal nachgeprüft, ob er nach dem Spiel was zu gesagt hat. Ein Spiel noch, Chiefs gegen Chargers. Die Chiefs gewinnen deutlich mit 22 zu 6. Und dabei haben sie sich eigentlich unnötig schwer gemacht. Die hätten das deutlich leichter haben können, sich etwas schwer machen.
Das können die Chargers auch und seit Woche 1 tun sie das eigentlich. Und keinerlei positive Entwicklung, sichtbar, in meinen Augen zumindest. Und jetzt sind die Chargers mit den Dolphins, die bei Week hatten das einzige sieglose Team in der NFL und stehen 0 und 6. Und jedes Spiel ist ja auch gleich. Also auch hier wieder, du hast wieder einen miesen Justin Herbert Turnover. Du hast wieder ein Spiel, in dem die Big Plays, die Herbert dir gibt, komplett verpuffen, weil sie entweder nichts ausmachen oder fallen gelassen werden oder was auch immer.
Nach EPA Pro Drive war das tatsächlich das schlechteste Spiel der Chargers Offense dieses Jahr. Es ist das erste Mal seit 2000, dass die Chargers 0 und 6 starten. Wer war damals ihr Starting Quarterback? Willst du einmal raten? Das erste Mal, dass die Chargers 0 und 6 starten, wer war damals ihr Quarterback? 2000 war das.
Im Jahr 2000? Im Jahr 2000, ja, Arno Domini. Wer war denn da? Es ist sehr naheliegend, aber du kommst vielleicht nicht drauf, weil es ist vielleicht zu naheliegend. Harbo? Ja, Jim Harbo war erst mal im Quarterback. Jim Harbo als Headcoach und Quarterback 0 und 6. Mal mit den Charters. Die gehen jetzt in ihre Ball.
Es wäre nicht überraschend, wenn wir morgen oder übermorgen die News kriegen, dass McDaniel gefeuert wird. Müssen wir ehrlich sagen, oder? Überfällig, ja. Wäre keine Überraschung und in meinen Augen überfällig. Dann haben wir noch das Monday Night Game heute Nacht. Die San Francisco 49ers spielen gegen die Washington Commanders.
Ein Spiel, was für meine Fantasy-Dynasty-Teams, die beiden, die ich habe, sehr wichtig ist. Im Winnow-Team brauche ich eine gute Performance von McLaurin und von Evans. Hoffentlich spielt er, sprechen wir gleich drüber. Und in meiner Dynasty, wo ich tanke, brauche ich vom gegnerischen Quarterback namens Jaden Daniels ein sehr, sehr gutes Spiel, weil ich aus Versehen führe. Ungewollt.
Die 49ers sind ungeschlagen in dieser Saison, die Commanders nicht, die stehen 1-3-1 nach diesem selbstverschuldeten Unentschieden letzte Woche. Die Niners kommen jetzt aus Siegen gegen die Broncos, gegen die Seahawks. Das sind gute Teams, die haben sehr gute Defenses. Die Defense von Washington ist es nicht.
Allerdings, mal wieder mit vielen Fragezeichen, Mike Evans habe ich gerade schon angedeutet, das soll wohl eine Game-Time-Decision sein, ob er spielen kann oder nicht. Die Bo Samuel wird auf jeden Fall nicht spielen. Das könnte bedeuten, die Receiver für Brock Purdy sind Brandon Cooks und Jacob Cowing.
Ist es trotzdem ein Selbstläufer für die Niners? weil auch defensiv wird da wieder der ein oder andere Spieler ausfallen. Also es gibt eine Chance für Washington, das hier eng zu gestalten, indem sie offensiv die Uhr kontrollieren mit dem Run-Game, mit dem Quarterback-Run-Game. Und zwar defensiv schaffen, die Niners eindimensional zu machen.
Und ich hab das Gefühl, ich sag das hier fast jede Woche, Commanders Run-Defense, nicht unterschätzen, die sind nicht schlecht. Mittlerweile sieht man's ja wirklich auch in den Zahlen. Platz sieben in EPA pro Run, defensiv und spezifisch Outside-Zone, was ja so der Nummer-eins-Run der Niners ist, verteidigen die bisher echt gut. plus natürlich kein Kyle Juszczyk auch immer noch bei San Francisco.
Das kann ein Weg sein, um den Narnas vielleicht Sand ins Getriebe zu kippen. Problem natürlich für Washington, die Narnas haben genug Feuerkraft. Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass Evans spielt mit ihm, mit Kittle, mit McCaffrey, mit Purdy auch, um halt den Passing-Game dann zu attackieren. Und das ist dann wahrscheinlich das, wo es für die Commanders sehr, sehr schwer wird. Da sind sie deutlich, deutlich schlechter.
Sie haben mit Rasul Douglas einen zumindest physischen Corner für gegen Evans, aber ich sehe gerade halt die Mitte des Feldes. Ich glaube, da wird San Francisco den Ball sehr gut bewegen können. Auf der anderen Seite, die Niners, das ist so, also, ich bin gespannt, ob das Quarterback-Run-Game hier ein Problem für sie wird, weil wenn die Niners ein bisschen in ihre aggressiveren Coverages gehen, mehr Single-High spielen.
Da kann Washington den Ball ganz gut bewegen. Da kommen auch einige der Shotplays eben her, das wäre dann McLaurin in dem Fall. Vor allem aber natürlich auch die Möglichkeit für explosive Runs. Jaden Daniels hat jetzt schon über 200 Rushing Yards und der hat ja noch nicht so viel gespielt dieses Jahr durch die Verletzung.
Nein, das ohne Dre Greenlaw, der suspendiert wurde nach seiner Kopfnuss mit Helm gegen die Seahawks. Ich bin gespannt, wie aggressiv die Niners das Defensiv spielen wollen. Defensive line immer noch angeschlagen. Bosa wird auch nicht spielen heute. Michael Williams jetzt zwei Wochen im Training. Und wenn der heute nicht zurückkommt, dann denke ich spätestens nächste Woche.
Aber es gibt einen Weg, wie Washington das eng gestalten kann. Dafür muss aber halt sehr viel passen. Weil wenn die Niners in ihr Passing-Game-Offensiv gehen können, glaube ich nicht, dass Washington da mitgehen kann. Vor den Niners sind trotz der Verletzung ein haushoher Favorit. Haushoch ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ein Touchdown, siebeneinhalb Punkte.
Beziehungsweise sogar mehr als ein Touchdown. Dementsprechend, das sollten die Niners gewinnen, aber wir haben das wäre nicht die erste Überraschung, die wir diese Woche eben sehen. Die Rams verlieren, die, Ravens verlieren gegen die Browns, also da ist schon einiges möglich. Die Titans holen den ersten Sieg.
Es ist viel passiert, wie gesagt, diese Woche. Und nächste Woche wird auch wieder viel passieren. Am Donnerstag hört ihr bei uns die Preview auf Woche 7. Das soll es aber für heute gewesen sein. Ich wünsche euch eine schöne Woche. Macht's gut. Ciao. Ciao, ciao.