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Shownotes
In der Monatsschau Februar 2026 sprechen Torsten, Peter, Malte und Markus über die Themen des ausklingenden Monats.
Es geht dabei um Sozialgesetz, Open Source Ehrenamt, Speicherknappheit, KI, Barrierefreiheit, dPhönix, Cybersecurity, Fediverse, Zahlungsverkehr, Kirchenaustritt und vieles mehr.
Zusätzlich gibt es wieder viele Quellen und zusätzliche Links in den Shownotes.
Kommentare und Shownotes unter: egovernment-podcast.com/egov252-monatsschau-02…
Monatsrückschau
Torsten
Neues Sozialgesetz – jetzt alles digital uns automatisch
• heise.de/news/Missing-Link-Digitaler-Neustart-…
Anerkennung von Open-Source-Arbeit als Ehrenamt in Deutschland – Online-Petition
• openpetition.de/petition/online/anerkennung-vo…
Werbung für digitale Behördengänge: Ärger für Kiel nach Clip zu Kirchenaustritt
• heise.de/news/Werbung-fuer-digitale-Behoerdeng…
• Der Wiedereintritt in die katholische Kirche in Deutschland ist ein unkomplizierter Prozess, der in der Regel über das örtliche Pfarramt abgewickelt wird. Es ist keine erneute Taufe erforderlich. Beim Wiedereintritt fallen keine Kosten oder Gebühren an. katholisch-werden.de
• Auch Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige in Kiel erfolgreich eingeführt kiel.de/de/politik_verwaltung/meldung.php?id=1…
Malte
Verweis auf Monatsschau im Dezember, Lieferkettenprobleme am IT-Hardwaremarkt nehmen rapide zu
• heise.de/news/WD-und-Seagate-bestaetigen-Festp…
• heise.de/news/Chiptraeger-Knappheit-Mangel-bei…
• pcgamer.com/hardware/memory/many-consumer-elec…
• heise.de/news/Mehr-Speicher-Samsung-und-SK-Hyn…
• heise.de/news/Hetzner-erhoeht-Preise-ab-1-Apri…
“Der Markt wird von großen AI-Factories leergekauft und das aus derzeitiger Sicht über mindestens zwei Jahre. Die Frage ist derzeit nicht wie viel man bezahlt, sondern ob man überhaupt beliefert wird.”
• forum.netcup.de/informationen/netcup-community…
Bericht von der Veranstaltung: “Barrierefreiheit im Wandel: Chancen und Grenzen von Gebärdensprach-Avataren” am 26.03.2026
• bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Presse…
Alangu – Deutsches Startup für Gebärdenavatare
• alangu.de (egovernment-podcast.com/egov236-govtech-startups)
eGovPod 173 – Barrierefreiheit
• egovernment-podcast.com/egov173-barrierefreiheit
Jürgen Schmidt sprach sich lange Zeit gegen offensive Cyber-Aktionen aus. Russlands Sabotage-Angriff auf Polens Energieversorgung hat seine Meinung geändert.
• heise.de/meinung/Kommentar-Keine-Hackbacks-abe…
Über acht Milliarden Zahlungen: Girocard weiterhin beliebt Mehr Zahlungen, mehr Terminals: Die Girocard festigt ihre Präsenz im deutschen Handel.
• heise.de/news/Ueber-acht-Milliarden-Zahlungen-…
Digitale Bürgerbeteiligung: TUD-geleitete Studie zeigt „Ost-Effekt“ bei Mittel- und Kleinstädten sowie Stadt-Land-Gefälle auf
• tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/digit…
Umfrage: Deutsche Ministerien sind digital unsouverän Deutsche Ministerien nutzen vornehmlich US-amerikanische Software und Plattformen im Netz. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Suchmaschine Ecosia.
• heise.de/news/Umfrage-Deutsche-Ministerien-sin…
Markus
Dataport und Phönix
• Managementfehler und dubiose Beschlüsse bei Dataport Phoenix – golem.de/news/rechnungshof-jahresbericht-manag…
• Versemmeltes Open-Source-Projekt: Nord-Länder setzen Software-Millionen in den Sand – taz.de/Versemmeltes-Open-Source-Projekt/!6157121
• 2023: linux-magazin.de/ausgaben/2023/07/dataport-pho…
• Was ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts? – de.wikipedia.org/wiki/Anstalt_des_%C3%B6ffentl…)
Microsoft und Bayern
• Fasching in Veitshöchheim! mastodon.social/@mfeilner/116052539236927429
• Noch mehr Geld für Microsoft – golem.de/news/digitale-souveraenitaet-in-bayer…
• So geht digitale Souveränität auf Bayrisch – golem.de/news/eine-milliarde-steuergelder-an-m…
Fedipub – Fediverse for public services
• de.wikipedia.org/wiki/Fediverse
• Ziel: Verifizierte Mastodon-Container für Kommunen/Behörden unter dem Dach von container.gov.de, automatisiert, dokumentiert und mit Aufwandsabschätzung für Moderation. (vieles liegt bereits vor.
Bereits existierende Mastodon Instanzen der öffentlichen Verwaltung
Podcastempfehlung – Better Offline – wheresyoured.at/introducing-better-offline, vor allem aktuell das hier zu NVIDIAs Kursentwicklung und der KI-Bubble.
• wheresyoured.at/on-nvidia-and-analyslop
• podtail.com/de/podcast/better-offline
• podtail.com/de/podcast/better-offline/monologu…
Peter
Deutschlandstack
• Analyse-Tool für Stellungnahmen zum Deutschlandstack dstackanalytics.streamlit.app
• Stellungnahme D64 vom 28.01.26 des D64
KI-Strategie-Aufgabenliste
• digitale-verwaltung-schweiz.ch/application/fil…
Lesetipp:
• Wissensmanagement in der öff. Verwaltung – bay-innovationsstiftung.de/themen/wissensmanag…
Linktipp:
• EUDI-Wallet FAQs – ec.europa.eu/digital-building-blocks/sites/spa…
Lesetipp KI:
• Something Big Is Happening (shumer.dev/something-big-is-happening)
Hausmeisterthemen
Torsten ging fremd
• Kleinstadtniveau #92 (egovernment-podcast.com/tag/92) – Was Verwaltung digital kann – und warum wir öfter darüber sprechen sollten mit Torsten vom E-Government-Podcast – creators.spotify.com/pod/profile/kleinstadtniv… (creators.spotify.com/pod/profile/kleinstadtniv…) (Amtshelden)
• Im Fokus: Torsten Frenzel über seine Top-Themen für die #SCCON26 (egovernment-podcast.com/tag/sccon26) – smartcountry.berlin/de/newsblog/details/im-fok…
Links die es nicht in die Sendung geschafft haben aber trotzdem Beachtung verdienen
Digitale Souveränität
• US-Diplomaten werden zu Lobbyisten im Dienst der Tech-Giganten – winfuture.de/news,157124.html
• Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung: Macht nur so weiter! – computerwoche.de/article/4133821/digitalisieru…
• Open Source …
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Torsten Frenzel Ja, hallo und herzlich willkommen beim e-Government-Podcast. Heute wieder Monatsschau. Der Monat Februar neigt sich dem Ende entgegen und wir fassen wieder die Ereignisse zusammen. Auch wenn ich immer noch den Eindruck habe, dass wenig los ist zurzeit. Aber das mache ich heute wieder nicht alleine und heute sind wir mal wieder zu viert. Ich habe heute den Malte da. Hallo Malte.
Malte Schmidt-Tychsen Hallo Thorsten.
Torsten Frenzel Und ich habe den Peter noch bei mir. Hallo Peter.
Peter Onderscheka Hallo Thorsten.
Torsten Frenzel Und Markus. Grüß dich Markus.
Markus Feilner Hallo Thorsten.
Torsten Frenzel Auch altbekannt? Oder willst du dich nochmal kurz vorstellen?
Markus Feilner Ach ja, ich mache so viele Sachen. Ich bin zum einen Teilzeit-Ambassador Open Source und Evangelist bei Grumunio, einem Start-up aus Wien, die Open Source-Ersatz machen für Exchange. Dann habe ich meine eigene Firma in Regensburg seit 26 Jahren, Linux und Open Source. Seit 1994 mit Linux unterwegs, Journalist, Ex-Chefredakteur, stellvertretender Chefredakteur bei Linux Magazin und Heise iX und auch ansonsten viel mit NGOs und so unterwegs, zum Beispiel Pressesprecher der Scientists for Future.
Markus Feilner Also ich mache ganz viele Sachen und alle machen wahnsinnig Spaß.
Torsten Frenzel Ja, schön, dass du mal wieder dabei bist. Und ich fange jetzt heute mal an mit Themen, was sich keiner getraut hat, vorne reinzuschreiben. Also muss ich wieder anfangen. Neues Sozialgesetz. Jetzt alles digital und automatisch. Also da war ja schon vor ein paar Wochen, ging es ja schon durch die Presse, dass ein neues Sozialgesetz kommen soll.
Torsten Frenzel Und da soll gleich von vornherein alles digital und automatisiert funktionieren mit automatisierter Auszahlung und One-Stop-Shop und Once-Only und Automatisierung. Und ja, die wollen nicht nur irgendwie den alten Kram digitalisieren, sondern das Ganze komplett neu bauen, was ich ja prinzipiell sehr begrüße und ich hoffe, dass Sie dann auch sich die ganzen Prozesse noch mal mit anschauen, wenn Sie das schon mal eh alles neu bauen.
Peter Onderscheka Ich habe es weder mitbekommen, noch kann ich mir was darunter vorstellen, aber das klingt zumindest mal sehr gut.
Torsten Frenzel Ja, auf jeden Fall soll die Audi Wallet eine Rolle spielen auch und die Register sollen verknüpft werden. Also ich glaube, man fängt jetzt an mit Verwaltungsdigitalisierung, während man die Verwaltungsdigitalisierung macht. Das ist so ein bisschen meine Befürchtung.
Malte Schmidt-Tychsen Ich habe, tatsächlich am Rande eine Meldung zu Eudi-Wallet gehört und eine Meldung zu Register-Modalisierung. Und ja, also Register-Modalisierung ist für mich nach wie vor eine Aufgabe, die ähnlich komplex ist wie die Digitalisierung, die Verwaltungsdigitalisierung allgemein.
Torsten Frenzel Ich glaube, die ist noch komplexer, weil Verwaltungsdigitalisierung kriegt man irgendwie hin mit Formularen im Zweifel. Aber die Register, die auf Papier existieren, die kriegst du niemals digital. Aber ich will jetzt nicht das Register- und Modernisierungsbuch aufmachen, weil sonst sind wir ewig dran.
Malte Schmidt-Tychsen Während die Eudi-Wolle, das ist für mich so eine Art Hoffnungsträger. Also da hoffe ich, dass wir da einen Riesenschritt machen können.
Torsten Frenzel Da bin ich auch überzeugt von. Und ich glaube, das wird was. Aber ich komme jetzt zum nächsten Thema. Ich glaube, da könnt ihr viel mehr relaten. Anerkennung von Open-Source-Arbeit als Ehrenamt in Deutschland. Da gibt es gerade eine Online-Petition. Ich hoffe, dass ihr schon alle unterschrieben habt.
Torsten Frenzel Da soll die Arbeit für Open-Source-Projekte auch als Ehrenamt anerkannt werden. Und ich finde genau das Richtige. Also ich verlinke auf jeden Fall die Petition und ich hoffe, dass ich hier noch ein paar Leute erreiche, die noch nicht unterschrieben haben. Weil wenn wir jetzt unseren Staat so aufbauen, dass wir digital souverän sind und hier auch viel auf Open Source setzen, dann brauchen wir auch engagierte Leute, die hier die Open Source Projekte pflegen.
Torsten Frenzel Weil von alleine wird das nichts und so viel Geld kann der Staat gar nicht da reinwerfen, um hier ordentlich voranzugehen. Und deswegen ist die Anerkennung der Arbeit an Open-Source-Projekten als digitales Ehrenamt eigentlich Ehrensache für Deutschland.
Peter Onderscheka Ja, wobei man in dem Fall Open Source zum einen gar nicht so wörtlich nehmen sollte, sondern man sollte überhaupt, also digitales Engagement quasi im weitesten Sinne, es geht auch um Daten und sonst was aus meiner Sicht, es sollte genauso gut jemand, der Daten in OpenStreet mehr pflegt, für meine Begriffe da drunter fallen.
Peter Onderscheka Aber zur Info kurz, das läuft seit drei Monaten, läuft insgesamt auf sechs Monate angesetzt und wir haben jetzt gerade die Halbzeit sozusagen erreicht und von angepeilten 30.000 Stimmen sind im Moment irgendwas gute 10.000 erreicht. Das heißt, da muss man wirklich was unternehmen, dass da ein bisschen Push reinkommt.
Peter Onderscheka Ich habe das auf LinkedIn auch jetzt vor ein paar Tagen probiert nochmal und ich kann bloß sagen, also die Reaktion auf den Post war relativ hoch. Also das heißt, Und da kann man schon noch was bewegen und da kann man schon noch anschauen und deshalb ist der Aufruf einem Podcast wichtig und man sollte es möglichst weit verbreiten.
Markus Feilner Es ist auch total einfach, weil ich habe das jetzt während ihr geredet habt, habe ich mich da angemeldet. Ja, Schäme und nie, ich war spät dran, habe es zwar mitbekommen, aber wieder vergessen gehabt. Also es sind jetzt 10.445 Unterschriften, nämlich die meine und das geht sehr schnell und ich halte das auch für total wichtig.
Markus Feilner Und ich werde das jetzt auch in meinen Social Media noch verbreiten. Also ein Drittel wie lange läuft denn die noch, wisst ihr das?
Peter Onderscheka Also insgesamt sechs Monate und drei sind vorbei ah ja.
Markus Feilner Bis 23.05. noch, also ein Drittel haben wir, Das schaffen wir.
Torsten Frenzel Ein Drittel in der Hälfte der Zeit, also da muss noch etwas gehen.
Markus Feilner Ja, elf bis heute, ja.
Torsten Frenzel Und das ist tatsächlich auch eine Unterschriftensammlung für den Petitionsausschuss vom Deutschen Bundestag. Also das wird ganz oben reingeworfen. Und wie gesagt, die Links dazu sind in den Shownotes, ist bei Open Petition, je nachdem, wie man das aussprechen möchte, zu finden. Und schaut euch das bitte an. und ich würde mich freuen, wenn ihr da auch mit unterschreibt.
Malte Schmidt-Tychsen Ich denke, beim Ehrenamt ist dieses Engagement genau dahin, wo es hingehört. Es wird ja auch häufig darüber diskutiert, Open-Source-Projekte stärker zu unterstützen, indem man einzelne Entwickler bezahlt und das ist vielleicht für einige Projekte durchaus eine interessante Möglichkeit, diese zu unterstützen, ein interessantes Mittel.
Malte Schmidt-Tychsen Aber das ist immer auch problematisch, so wie ich das schon in Projekten gesehen habe. Denn das kann auch Neid erzeugen und in großen Community-Projekten, wenn einige eben bevorzugt werden und plötzlich bezahlt werden. Das heißt, es kann richtig sein, aber eben das ist ein Werkzeug, was man wirklich mit Bedacht und vorsichtig und immer mit dem Blick auf den Einzelwerd einsetzen sollte.
Malte Schmidt-Tychsen Während das digitale Ehrenamt ist wirklich ein meiner Meinung nach funktionierendes Werkzeug, denn es trifft genau dahin, wo es soll. Also da engagieren sich Menschen, das muss ja gar nicht direkt Open Source sein, hattet ihr auch gesagt, andere Sachen wie die Digital Commons irgendwo voranzubringen, das steht ja schon im Namen, die Commons, Creative Commons, wer also für die Gemeinschaft, für alle etwas tut.
Malte Schmidt-Tychsen Der füllt ein Ehrenamt aus. Insofern liegt das so klar auf der Hand, wie es nur sein könnte.
Torsten Frenzel Genau, bin ich auch dafür. Und vor allen Dingen, man könnte ja nochmal drüber nachdenken, dass jeder, der Creative Commons Inhalte produziert, macht er ja auch quasi für die Gemeinschaft.
Markus Feilner Sie können da auch vor allen Dingen einen steigenden Bedarf an Manpower haben wegen KI. Wenn man sich anschaut auf der FrostCon und jetzt auf der FrostStream, waren zweimal die fast identische Keynote von Backdirt. Das ist der Maintainer von Curl, der eben erzählt hat, wie viel mehr Arbeit sie haben durch KI-generierten Input- und Merge-Requests.
Markus Feilner Und dass sie eben teilweise, sind die Dinger mittlerweile so klug und so sophisticated, dass sie drei Tage brauchen, um rauszufinden, dass es Mist ist. Deswegen hat er sogar eine Bug-Bounty eingestellt. Und wir werden da noch viel mehr Ressourcen brauchen, weil dieser Review von dem ganzen KI-Code-Müll, der da reinkommt und der KI-Code-Slop in den Open-Source-Projekten eine existenzielle Bedrohung ist zurzeit.
Markus Feilner Also die kann ich nur empfehlen, diese Keynote, die da war.
Torsten Frenzel Genau. Und ich würde gleich weitergehen zum nächsten Thema. Ein Thema, was, ich sage jetzt mal, alte Hörerinnen und Hörer des eGamman-Podcasts mit Sicherheit von mir schon mal gehört haben, weil es geht um den Online-Dienst Kirchenaustritt. Das ist ein Online-Dienst, der ist total einfach umsetzbar, weil er schon zu Beginn, als er prototyphaft umgesetzt wurde, vor vielen Jahren von den deutschen Kirchen quasi nicht weggeklagt, sondern weg lamentiert, weil sie gesagt haben, das geht gar nicht, ihr könnt doch nicht den Kirchenaustritt so einfach machen, der ist so einfach wie jetzt ist, noch einfacher kann man überhaupt nicht machen.
Torsten Frenzel Also Kirchenaustritt ist aktuell so, ich gehe ins Bürgeramt, sage, ich will aus der Kirche austreten und schreibe ein Wischfertigthema durch. Jetzt muss ich aber ins Bürgeramt gehen, wenn es Bürgeramt auf hat. Und die Kirchen, die befürchten natürlich, dass wenn Online-Dienste dafür existieren, dann kann man das ja 24-7 machen, aus der Kirche austreten.
Torsten Frenzel Und vielleicht auch unüberlegt und spontan, wobei Kircheneintritt ist total einfach, da gehe ich zu meinem Facher und sage, ich will wieder dabei sein, dann bin ich wieder dabei. Auf jeden Fall, wo ich eigentlich drauf hinaus wollte, nach diesem ganzen langen Vorgeplänke, Kiel hat das versucht. Und zwar hat Kiel den Dienst Kirchenaustritt fertig und auch im Betrieb.
Torsten Frenzel Und die haben gedacht, ach Mensch, das ist ja ein Thema, das interessiert gerade ganz viele. Da machen wir doch jetzt mal einen Clip, einen Social-Media-Clip und haben den veröffentlicht. Und der ist natürlich auch viral gegangen. Und dann haben sich wieder die deutschen Kirchen drüber aufgeregt und haben gesagt, das geht ja gar nicht, seid ihr verrückt.
Torsten Frenzel Da macht ihr ja den Kirchenaustritt total einfach. Und Ende vom Lied ist, die haben den Clip wieder offline genommen. Den Dienst gibt es aber dazu noch.
Markus Feilner Klassisches Missverständnis, weil die haben ja, die Kirche hat sich ja beschwert, laut dem Artikel, dass, also die Leitere des katholischen Büros Schleswig-Holstein im Erzbistum Hamburg hat sich beschwert, dass die Verwaltung öffentlich den Kirchenaustritt bewirbt. Und dabei hat die Kirche ja nicht den Austritt beworben, sondern nur das neue Tool dafür.
Markus Feilner Ein klassisches Missverständnis, ne? Ein klassisches Missverständnis, ne?
Peter Onderscheka Ja, also ich habe das gesehen und das Erste, was ich gemacht habe, Ja, also ich habe das gesehen und das Erste, was ich gemacht habe, dass ich dem Thorsten eine Mitteilung geschrieben habe, Ja, mein Thema für die Monatschau. dass ich dem Thorsten eine Mitteilung geschrieben habe, Ja, mein Thema für die Monatschau.
Peter Onderscheka Also ich finde es ja auch interessant und ich finde es ja auch interessant, Also ich finde es ja auch interessant und ich finde es ja auch interessant, so wie der Thorsten gesagt hat, der Wiedereintritt ist kostenfrei, so wie der Thorsten gesagt hat, der Wiedereintritt ist kostenfrei, geht völlig problemlos und gibt es eine Website, wo genau beschrieben ist, geht völlig problemlos und gibt es eine Website, wo genau beschrieben ist, wie das Ganze funktioniert und so.
Peter Onderscheka wie das Ganze funktioniert und so. Der geht genauso einfach und insofern muss ich jetzt sagen, also Eintreten geht Der geht genauso einfach und insofern muss ich jetzt sagen, also Eintreten geht ganz einfach und beim Austreten will man einfach künstlich die Würde hochschreiben ganz einfach und beim Austreten will man einfach künstlich die Würde hochschreiben und das geht halt schlicht und einfach nicht.
Peter Onderscheka und das geht halt schlicht und einfach nicht.
Torsten Frenzel Genau und um das nochmal ein bisschen abzurunden, Die Kieler können auch coole Genau und um das nochmal ein bisschen abzurunden, Die Kieler können auch coole Sachen, die die Kirchen gut finden. Sachen, die die Kirchen gut finden. Und zwar ist das die digitale Geburtenanzeige. Und zwar ist das die digitale Geburtenanzeige.
Torsten Frenzel Das heißt, wenn das Kind im Krankenhaus geboren wird, kann man direkt im Krankenhaus, Das heißt, wenn das Kind im Krankenhaus geboren wird, kann man direkt im Krankenhaus, kann die Hebamme die Geburt anzeigen und das Thema ist durch. Alles voll digital. kann die Hebamme die Geburt anzeigen und das Thema ist durch. Alles voll digital.
Torsten Frenzel Und wenn jetzt dann noch Elfe hinten dran hängt, die Älteren unter euch werden Und wenn jetzt dann noch Elfe hinten dran hängt, die Älteren unter euch werden vielleicht sich erinnern, dass das einfache Leistung für Eltern bedeutet, vielleicht sich erinnern, dass das einfache Leistung für Eltern bedeutet, dann könnte man sogar direkt das Elterngeld aus dem Krankenhaus automatisiert dann könnte man sogar direkt das Elterngeld aus dem Krankenhaus automatisiert mit beantragen, weil ich die Geburt angezeigt habe.
Torsten Frenzel mit beantragen, weil ich die Geburt angezeigt habe. Aber Träume sind Schäume. Vielleicht kommt das ja irgendwann mal noch. Aber Träume sind Schäume. Vielleicht kommt das ja irgendwann mal noch.
Peter Onderscheka Naja, also fürs zweite Kind wollen sie es ja jetzt auch antragslos machen. Naja, also fürs zweite Kind wollen sie es ja jetzt auch antragslos machen. Also beim zweiten Kind hat man ja die ganzen Daten schon, also Überweisung, Also beim zweiten Kind hat man ja die ganzen Daten schon, also Überweisung, also auf welches Konto geht das Ganze und so und da will man es ja dann auch antragslos machen.
Peter Onderscheka also auf welches Konto geht das Ganze und so und da will man es ja dann auch antragslos machen. Beim ersten Kind ist offensichtlich, hat man noch ein bisschen Skrufel, Beim ersten Kind ist offensichtlich, hat man noch ein bisschen Skrufel, aber da tut sich auch was, da bewegt sich was. aber da tut sich auch was, da bewegt sich was.
Torsten Frenzel Genau. Und dann gebe ich jetzt mal direkt weiter an Malte, weil der hat auch Genau. Und dann gebe ich jetzt mal direkt weiter an Malte, weil der hat auch eine Riesenliste an Themen heute dabei. eine Riesenliste an Themen heute dabei.
Malte Schmidt-Tychsen Naja, so viel auch wieder nicht. Also auf jeden Fall gibt es jetzt keine Überleitung Naja, so viel auch wieder nicht. Also auf jeden Fall gibt es jetzt keine Überleitung zum Thema, sondern ein Rückblick auf die letzte Sendung. zum Thema, sondern ein Rückblick auf die letzte Sendung. Da hatte ich ja schon mal berichtet von den Schwierigkeiten bei der Speicherverknappung.
Malte Schmidt-Tychsen Da hatte ich ja schon mal berichtet von den Schwierigkeiten bei der Speicherverknappung. Damals noch RAM Squeeze. Jetzt sprechen wir schon von der RamCopperlips. Damals noch RAM Squeeze. Jetzt sprechen wir schon von der RamCopperlips. Denn es ist tatsächlich, überholt uns die Realität gerade bei unserer Prognose vom letzten Monat.
Malte Schmidt-Tychsen Denn es ist tatsächlich, überholt uns die Realität gerade bei unserer Prognose vom letzten Monat. Die KI-Fabriken haben den Markt so dermaßen leer gesaugt, dass auch größere Die KI-Fabriken haben den Markt so dermaßen leer gesaugt, dass auch größere Endkunden anscheinend erstmal nicht mehr bedient werden.
Malte Schmidt-Tychsen Endkunden anscheinend erstmal nicht mehr bedient werden. Also derzeit werden zugesagte Lieferungen stillschweigend nicht ausgeliefert Also derzeit werden zugesagte Lieferungen stillschweigend nicht ausgeliefert und zwar Wochen und Monate lang. und zwar Wochen und Monate lang. Und wenn man dann mal nachfragt, dann wird zurückgefragt, wie viel wollen sie denn bezahlen?
Malte Schmidt-Tychsen Und wenn man dann mal nachfragt, dann wird zurückgefragt, wie viel wollen sie denn bezahlen? Dann können wir mal schauen, was wir ihnen so liefern können. Dann können wir mal schauen, was wir ihnen so liefern können. Wo das hinführt, wissen wir nicht. Und aktuell gibt es noch Mitteilungen aus Wo das hinführt, wissen wir nicht. Und aktuell gibt es noch Mitteilungen aus dem alten, sogenannten drehenden Rost, also die Magnetfestplatten.
Malte Schmidt-Tychsen dem alten, sogenannten drehenden Rost, also die Magnetfestplatten. Dort sind die assistive Produktion bei den Herstellern Western Digital und Seagate Dort sind die assistive Produktion bei den Herstellern Western Digital und Seagate für das komplette Jahr 2026 ausverkauft. für das komplette Jahr 2026 ausverkauft.
Malte Schmidt-Tychsen Und der dritte große Hersteller, der dritte große verbliebene weltweite Hersteller Und der dritte große Hersteller, der dritte große verbliebene weltweite Hersteller Toshiba ist nicht mehr an der Börse, muss also nicht mehr so transparent berichten. Toshiba ist nicht mehr an der Börse, muss also nicht mehr so transparent berichten.
Malte Schmidt-Tychsen Es wird jedoch stark vermutet, dass es dort ähnlich aussieht. Es wird jedoch stark vermutet, dass es dort ähnlich aussieht. Dann gab es eine Meldung, dass bei einem Zulieferer für Chipproduktion, Dann gab es eine Meldung, dass bei einem Zulieferer für Chipproduktion, der solche Glasträger macht und auch bei dem nächstgroßen Konkurrenten, der solche Glasträger macht und auch bei dem nächstgroßen Konkurrenten, also die zwei größten Anbieter.
Malte Schmidt-Tychsen also die zwei größten Anbieter. Es auch schon zu Engpässen kommt. Es auch schon zu Engpässen kommt. Das heißt also, wir werden wahrscheinlich Das heißt also, wir werden wahrscheinlich in Kürze auch bei Prozessoren insgesamt einen Engpass erleben. in Kürze auch bei Prozessoren insgesamt einen Engpass erleben.
Malte Schmidt-Tychsen Und dann hat sich zur Ramcopolips auch der Chef von Physion gemeldet. Und dann hat sich zur Ramcopolips auch der Chef von Physion gemeldet. Physion ist ein Hersteller für Controller von Festspeichern. Physion ist ein Hersteller für Controller von Festspeichern. Das heißt also, für die Produktion von so einem SSD-Speicher, Das heißt also, für die Produktion von so einem SSD-Speicher, der ja heutzutage in fast allen Geräten steckt, in der einen oder anderen Form, der ja heutzutage in fast allen Geräten steckt, in der einen oder anderen Form, brauche ich zum einen die Speicherschips, aber ich brauche auch irgendeine Intelligenz, brauche ich zum einen die Speicherschips, aber ich brauche auch irgendeine Intelligenz,
Malte Schmidt-Tychsen die diese Sachen dort ablegt. die diese Sachen dort ablegt. Und dafür gibt es auch Spezialisten und Physion ist so einer. Und dafür gibt es auch Spezialisten und Physion ist so einer. Und dieser hat jetzt prognostiziert, dass sehr viele Hersteller aus der Unterhaltungselektronikbranche Und dieser hat jetzt prognostiziert, dass sehr viele Hersteller aus der Unterhaltungselektronikbranche im Jahre 2026 bankrott gehen werden, im Jahre 2026 bankrott gehen werden, weil die schlicht keinen Flash-Speicher mehr geliefert bekommen werden.
Malte Schmidt-Tychsen weil die schlicht keinen Flash-Speicher mehr geliefert bekommen werden. Wenn ich Hersteller bin, dann muss ich produzieren und verkaufen. Wenn ich Hersteller bin, dann muss ich produzieren und verkaufen. Und wenn ich keine Zuliefererteile mehr bekomme, kann ich nichts mehr produzieren Und wenn ich keine Zuliefererteile mehr bekomme, kann ich nichts mehr produzieren und nichts mehr verkaufen. Und dann gehe ich pleite.
Malte Schmidt-Tychsen und nichts mehr verkaufen. Und dann gehe ich pleite. Ja, das heißt also, wer Unterhaltungselektronik irgendwo einsetzt und dazu gehören Ja, das heißt also, wer Unterhaltungselektronik irgendwo einsetzt und dazu gehören ja auch so vielleicht Displays in Rathäusern oder sowas, ja auch so vielleicht Displays in Rathäusern oder sowas, der könnte dann auch möglicherweise Ende des Jahres Schwierigkeiten bei der Beschaffung haben.
Malte Schmidt-Tychsen der könnte dann auch möglicherweise Ende des Jahres Schwierigkeiten bei der Beschaffung haben.
Torsten Frenzel Aber ich kann mich erinnern, wir hatten das ja schon mal, da ist irgendwie eine Aber ich kann mich erinnern, wir hatten das ja schon mal, da ist irgendwie eine große Fabrik abgebrannt und dann haben sie auch die Speicherpreisen verdoppelt, große Fabrik abgebrannt und dann haben sie auch die Speicherpreisen verdoppelt, aber das hat ein Jahr gedauert und dann war alles wieder soweit fit.
Torsten Frenzel aber das hat ein Jahr gedauert und dann war alles wieder soweit fit.
Malte Schmidt-Tychsen Ja, das war damals tatsächlich aber nur der flüchtige Speicher. Ja, das war damals tatsächlich aber nur der flüchtige Speicher. Wir haben jetzt flüchtigen Speicher bei dem 4- bis 5-fachen der Preise, Wir haben jetzt flüchtigen Speicher bei dem 4- bis 5-fachen der Preise, also nicht mehr nur eine Verdoppelung.
Malte Schmidt-Tychsen also nicht mehr nur eine Verdoppelung. Und starke Preissteigerungen bei dem nicht flüchtigen Flash-Speicher als auch Und starke Preissteigerungen bei dem nicht flüchtigen Flash-Speicher als auch bei dem nicht flüchtigen Magnetspeicher, dem drehenden Rost. bei dem nicht flüchtigen Magnetspeicher, dem drehenden Rost.
Malte Schmidt-Tychsen Und auch in beiden Märkten Ausverkäufe. Und auch in beiden Märkten Ausverkäufe. Allerdings, du hast recht, es wird was dagegen unternommen. Samsung und SK Hynix, Allerdings, du hast recht, es wird was dagegen unternommen. Samsung und SK Hynix, die beiden großen Speicherhersteller für Flüchtlingsspeicher, die beiden großen Speicherhersteller für Flüchtlingsspeicher, also RAM, der jetzt besonders teuer geworden ist, die beschleunigen den Bau ihrer Fabriken.
Malte Schmidt-Tychsen also RAM, der jetzt besonders teuer geworden ist, die beschleunigen den Bau ihrer Fabriken. Allerdings geht es da nur so zwei Monate schneller als geplant. Allerdings geht es da nur so zwei Monate schneller als geplant. Also die werden trotzdem erst Anfang 2027 fertig, also so im ersten bis zweiten Quartal.
Malte Schmidt-Tychsen Also die werden trotzdem erst Anfang 2027 fertig, also so im ersten bis zweiten Quartal. Und erst dann werden sie anfangen zu produzieren. Und erst dann werden sie anfangen zu produzieren. Eine weitere Folge, die jetzt schon absehbar ist, Die großen Hosting-Anbieter, Eine weitere Folge, die jetzt schon absehbar ist, Die großen Hosting-Anbieter, und dazu werden auch die Cloud-Anbieter gehören in Kürze, die erhöhen gerade saftig die Preise.
Malte Schmidt-Tychsen und dazu werden auch die Cloud-Anbieter gehören in Kürze, die erhöhen gerade saftig die Preise. Hetzner hat die Preise um durchschnittlich 50% bei Webspace und Cloud-Diensten Hetzner hat die Preise um durchschnittlich 50% bei Webspace und Cloud-Diensten erhöht und bei dedizierten Servern um 15%. erhöht und bei dedizierten Servern um 15%.
Malte Schmidt-Tychsen Und OVH, das ist nochmal eine Nummer größer aus Frankreich, die haben teilweise Und OVH, das ist nochmal eine Nummer größer aus Frankreich, die haben teilweise sogar um 55%, also mehr als die Hälfte, ihre Preise erhöht. Das ist eine ganz sogar um 55%, also mehr als die Hälfte, ihre Preise erhöht. Das ist eine ganz frische Meldung von vor ein paar Tagen.
Malte Schmidt-Tychsen frische Meldung von vor ein paar Tagen.
Torsten Frenzel Also egal, wenn ein Podcast wird ja auch gehostet bei Hetzner. Also egal, wenn ein Podcast wird ja auch gehostet bei Hetzner. Also freue ich mich auf die nächste Rechnung. Also freue ich mich auf die nächste Rechnung.
Malte Schmidt-Tychsen Dann wirst du wohl auch die Preise für deine Endkunden erhöhen müssen, Thorsten. Dann wirst du wohl auch die Preise für deine Endkunden erhöhen müssen, Thorsten.
Torsten Frenzel Ja, also ich kann jetzt hier nicht mehr Creative Comments machen. Ja, also ich kann jetzt hier nicht mehr Creative Comments machen. Ich muss jetzt pro Sendung von jedem Hörer einen Euro verlangen, damit ich mein Host... Ich muss jetzt pro Sendung von jedem Hörer einen Euro verlangen, damit ich mein Host...
Markus Feilner Es ist auch kein Ende in Sicht. Also wir wissen alle nicht, wann die KI-Bubble Es ist auch kein Ende in Sicht. Also wir wissen alle nicht, wann die KI-Bubble platzt, aber das wird sich erst ändern, wenn die KI-Bubble platzt. platzt, aber das wird sich erst ändern, wenn die KI-Bubble platzt. Also solange sie weiter wächst, werden auch diese Preise immer höher werden.
Markus Feilner Also solange sie weiter wächst, werden auch diese Preise immer höher werden. Ich habe heute erst für einen Blogpost, den ich geschrieben habe, Ich habe heute erst für einen Blogpost, den ich geschrieben habe, nachgeschaut bei GuideSize. nachgeschaut bei GuideSize. SSD und also SSD sind bis zu von 100 auf 500 Euro hochgegangen, SSD und also SSD sind bis zu von 100 auf 500 Euro hochgegangen, so typischerweise und RAM hat sich, wie gesagt, mehr als verdoppelt, so typischerweise und RAM hat sich, wie gesagt, mehr als verdoppelt, also das kannst du bei Geizheisen nachvollziehen und das ist genau, also das kannst du bei Geizheisen nachvollziehen und das ist genau, entgegengesetzt dem normalen Trend, dass eben alles immer billiger wird und
Markus Feilner entgegengesetzt dem normalen Trend, dass eben alles immer billiger wird und wenn das Nachfolgemodell kommt, erst recht, ne? wenn das Nachfolgemodell kommt, erst recht, ne? Und das ist jetzt genau das Gegend, die alten Dinger sind noch teuer und für Und das ist jetzt genau das Gegend, die alten Dinger sind noch teuer und für Endanwender heißt es, neue Laptops werden ungefähr 20% kostspieliger und je Endanwender heißt es, neue Laptops werden ungefähr 20% kostspieliger und je höher preisigt die Hardware oder je höherwertigt die Hardware ist, höher preisigt die Hardware oder je höherwertigt die Hardware ist, die du kaufst, umso mehr schlägt dieser Effekt rein.
Markus Feilner die du kaufst, umso mehr schlägt dieser Effekt rein. Und es sind aber auch, was auch interessant ist, finde ich ja die Geschichte, Und es sind aber auch, was auch interessant ist, finde ich ja die Geschichte, dass auch die Rohstoffe knapp werden jetzt. dass auch die Rohstoffe knapp werden jetzt. Also Beispiel wird ja immer über Kupfer oder sowas geredet, aber wer hat das Also Beispiel wird ja immer über Kupfer oder sowas geredet, aber wer hat das geschrieben jetzt, das war ein Destmodder.de oder so hat geschrieben, geschrieben jetzt, das war ein Destmodder.de oder so hat geschrieben, eine fatale Kettenreaktion im gesamten Hardware-Markt.
Markus Feilner eine fatale Kettenreaktion im gesamten Hardware-Markt. Und wie du auch schon gesagt hast, auch ich weiß nicht, die Computerbild, Und wie du auch schon gesagt hast, auch ich weiß nicht, die Computerbild, glaube ich, war das, die schreibt auch, dass auch große Hersteller dagegen nicht glaube ich, war das, die schreibt auch, dass auch große Hersteller dagegen nicht gefeiert sind, also das ist echt, also Ram, wie sagst du Ram, gefeiert sind, also das ist echt, also Ram, wie sagst du Ram, Ram Kalypse Ram Koperlips.
Markus Feilner Ram Kalypse Ram Koperlips. Ist ein schöner Begriff den ich da total angebracht finde also es ist heftig, Ist ein schöner Begriff den ich da total angebracht finde also es ist heftig, Und dann liegt das Zeug teilweise auch nur rum, weil sie es auf Vorrat kaufen Und dann liegt das Zeug teilweise auch nur rum, weil sie es auf Vorrat kaufen und teilweise schon so ein bisschen Hamsterkäufe machen, wie bei den GPUs, und teilweise schon so ein bisschen Hamsterkäufe machen, wie bei den GPUs, wo sie die GPUs einlagern für die KI-Giga-Factory, die sie irgendwann mal bauen wo sie die GPUs einlagern für die KI-Giga-Factory, die sie irgendwann mal bauen werden oder wo sie irgendwo mal einen Plan haben dafür.
Markus Feilner werden oder wo sie irgendwo mal einen Plan haben dafür. Und der Einzige, der jetzt bei den GPUs davon profitiert, ist Nvidia, sonst ja niemand. Und der Einzige, der jetzt bei den GPUs davon profitiert, ist Nvidia, sonst ja niemand.
Torsten Frenzel Ja, und irgendwann, wenn die Fabriken dann doch nicht gebaut werden, Ja, und irgendwann, wenn die Fabriken dann doch nicht gebaut werden, dann kommen diese ganzen eingelagerten Geräte auf den Markt und dann fällt der Preis wieder massiv. dann kommen diese ganzen eingelagerten Geräte auf den Markt und dann fällt der Preis wieder massiv.
Markus Feilner Ja, dann braucht es halt auch keine mehr. Ja, dann braucht es halt auch keine mehr.
Torsten Frenzel Genau. Es ist schön, ich habe gerade drei Server übernommen, Genau. Es ist schön, ich habe gerade drei Server übernommen, ohne Festplatten, also die RAMs sind zum Glück drin. ohne Festplatten, also die RAMs sind zum Glück drin. Wahrscheinlich wird die Inbetriebnahme Wahrscheinlich wird die Inbetriebnahme dieser drei Server noch ein bisschen auf sich warten lassen.
Torsten Frenzel dieser drei Server noch ein bisschen auf sich warten lassen.
Markus Feilner Also wenn man momentan noch zuschlägt und noch ältere Modelle irgendwo kauft, Also wenn man momentan noch zuschlägt und noch ältere Modelle irgendwo kauft, privat oder in Kleinserien, kann man noch große Schnäppchen machen, privat oder in Kleinserien, kann man noch große Schnäppchen machen, weil die noch für den alten Preis unterwegs sind.
Markus Feilner weil die noch für den alten Preis unterwegs sind. Aber ich habe jetzt hier einen neuen Desktop gekauft, so einen Mini-PC hier Aber ich habe jetzt hier einen neuen Desktop gekauft, so einen Mini-PC hier für den Desktop, der hat 32 GB RAM drin und eine 1 TB Festplatte. für den Desktop, der hat 32 GB RAM drin und eine 1 TB Festplatte.
Markus Feilner Und das ganze System hat 400 Euro gekostet. Und das ganze System hat 400 Euro gekostet. Ich habe es mal inklusive 70 Euro versandt aus den USA. Ich habe es mir deswegen Ich habe es mal inklusive 70 Euro versandt aus den USA. Ich habe es mir deswegen bestellt, weil es vier Monitorausgänge hat. bestellt, weil es vier Monitorausgänge hat.
Markus Feilner Und das ist eigentlich sonst unmöglich mittlerweile. Und das ist eigentlich sonst unmöglich mittlerweile. Also auch beim gebrauchten HDR schlägt es durch. Also auch beim gebrauchten HDR schlägt es durch.
Malte Schmidt-Tychsen Die 32 GB RAM könntest du mit Gewinn einzeln wieder verkaufen. Die 32 GB RAM könntest du mit Gewinn einzeln wieder verkaufen.
Markus Feilner Ja, genau. Das ist krass, ne? Ja, genau. Das ist krass, ne? Also unfassbar. Also unfassbar.
Malte Schmidt-Tychsen Ja, und die Folgen von solchen Entwicklungen sind aktuell sehr schwer abzuschätzen. Ja, und die Folgen von solchen Entwicklungen sind aktuell sehr schwer abzuschätzen. Ich lade übrigens auch alle Hörer dazu ein, mir oder Thorsten mal zu schreiben, Ich lade übrigens auch alle Hörer dazu ein, mir oder Thorsten mal zu schreiben, was ihr denkt, wo das hinführt.
Malte Schmidt-Tychsen was ihr denkt, wo das hinführt. Ich fand das so interessant bei der Corona-Krise. Ich fand das so interessant bei der Corona-Krise. Habe ich lange Zeit Entwicklungen nicht abschätzen können. Habe ich lange Zeit Entwicklungen nicht abschätzen können. Und habe mich auch so ein bisschen darüber geärgert am Ende, Und habe mich auch so ein bisschen darüber geärgert am Ende, dass ich Dinge nicht früher gemacht habe und gewusst habe.
Malte Schmidt-Tychsen dass ich Dinge nicht früher gemacht habe und gewusst habe. Und jetzt gerade bin ich auch am Rätseln, wo das alles hinführt. Und jetzt gerade bin ich auch am Rätseln, wo das alles hinführt. Und fände es echt interessant mal zu hören, ob es bei euch vielleicht irgendwo Und fände es echt interessant mal zu hören, ob es bei euch vielleicht irgendwo einen Nostradamus gibt, der uns da ein bisschen mehr erzählen kann.
Malte Schmidt-Tychsen einen Nostradamus gibt, der uns da ein bisschen mehr erzählen kann.
Markus Feilner Da kann ich einen Podcast empfehlen. Darf ich das, Thorsten? Da kann ich einen Podcast empfehlen. Darf ich das, Thorsten?
Torsten Frenzel Klar, Podcasts dürfen immer empfohlen werden, wenn es nicht reine kommerzielle Geschichten sind. Klar, Podcasts dürfen immer empfohlen werden, wenn es nicht reine kommerzielle Geschichten sind.
Markus Feilner Ne, also der macht natürlich auch Werbung und verdient ein bisschen was damit, Ne, also der macht natürlich auch Werbung und verdient ein bisschen was damit, aber der heißt Ed Citron und der ist teilweise ein bisschen schwierig anzuhören, aber der heißt Ed Citron und der ist teilweise ein bisschen schwierig anzuhören, weil er unheimlich wütend teilweise ist, aber sehr engagiert und unheimlich weil er unheimlich wütend teilweise ist, aber sehr engagiert und unheimlich viel Zeit reinsteckt in die Thematik und der kritisiert halt diese ganze KI-Hype ziemlich krass.
Markus Feilner viel Zeit reinsteckt in die Thematik und der kritisiert halt diese ganze KI-Hype ziemlich krass. Ich habe auch auf Golem drüber geschrieben, der Link kommt da wahrscheinlich Ich habe auch auf Golem drüber geschrieben, der Link kommt da wahrscheinlich auch in die Shownotes, KI, jetzt wird es teuer, schon am 14.
Markus Feilner auch in die Shownotes, KI, jetzt wird es teuer, schon am 14. Januar, da habe ich auch das erste Mal über diese Hardware-Preissteigerungen Januar, da habe ich auch das erste Mal über diese Hardware-Preissteigerungen und so geschrieben über diese Knappheit, die sich da begann abzuzeichnen. und so geschrieben über diese Knappheit, die sich da begann abzuzeichnen.
Markus Feilner Und der Podcast, den ich empfehlen möchte, ist von Ed Citron mit Z, also wie die Zitrone, Und der Podcast, den ich empfehlen möchte, ist von Ed Citron mit Z, also wie die Zitrone, ohne E hinten, Ed Citron und der heißt Better Offline und der analysiert, ohne E hinten, Ed Citron und der heißt Better Offline und der analysiert, der hat auch den Begriff der N-Shitty Financiation oder so ähnlich geprägt, der hat auch den Begriff der N-Shitty Financiation oder so ähnlich geprägt, also die N-Shitty-Fication des Finanzmarktes, was gerade stattfindet und solche Sätze wie an den, also die N-Shitty-Fication des Finanzmarktes, was gerade stattfindet und solche Sätze wie an den, Finanzzahlen von Nvidia, kann man nicht ablesen, wie gut es Nvidia geht oder
Markus Feilner Finanzzahlen von Nvidia, kann man nicht ablesen, wie gut es Nvidia geht oder wie die KI-Bubble explodiert, sondern nur wie viel Investmentkapital im Markt vorhanden ist. wie die KI-Bubble explodiert, sondern nur wie viel Investmentkapital im Markt vorhanden ist. Und das ist natürlich eine harte Aussage, aber den würde ich hier echt empfehlen.
Markus Feilner Und das ist natürlich eine harte Aussage, aber den würde ich hier echt empfehlen. Der hat mir im Herbst rein oder Weihnachten, der hat teilweise visionäre Aussagen Der hat mir im Herbst rein oder Weihnachten, der hat teilweise visionäre Aussagen drin, aber der arbeitet da noch extrem hart dafür. drin, aber der arbeitet da noch extrem hart dafür.
Markus Feilner Und ich glaube, dass das eine gute Grundlage ist. Zumindest muss man sich halt Und ich glaube, dass das eine gute Grundlage ist. Zumindest muss man sich halt ein bisschen über die emotionalen Ausbrüche, die vielleicht zwischendurch mal ein bisschen über die emotionalen Ausbrüche, die vielleicht zwischendurch mal sind, durchbeißen, aber ich kann den total empfehlen.
Markus Feilner sind, durchbeißen, aber ich kann den total empfehlen.
Torsten Frenzel Den Link, den schmeißt du ja dann gleich in den Chat, dass ich den in die Show Den Link, den schmeißt du ja dann gleich in den Chat, dass ich den in die Show Notes mit aufnehmen kann. Notes mit aufnehmen kann.
Markus Feilner Genau. Genau.
Torsten Frenzel Aber Malte, du hast ja immer noch das Wort. Aber Malte, du hast ja immer noch das Wort.
Malte Schmidt-Tychsen Ja, genau. Dann würde ich gerne das Thema wechseln und komme zu einer sehr schönen Ja, genau. Dann würde ich gerne das Thema wechseln und komme zu einer sehr schönen Veranstaltung, auf der ich heute war. Veranstaltung, auf der ich heute war. Und zwar hat die Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Deutschen Rentenversicherung Und zwar hat die Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn See geladen.
Malte Schmidt-Tychsen Knappschaft Bahn See geladen. Und zwar ging es um das Thema Barrierefreiheit im Wandel, Chancen und Grenzen Und zwar ging es um das Thema Barrierefreiheit im Wandel, Chancen und Grenzen von Avataren für Gebärdensprache. von Avataren für Gebärdensprache. Und für mich war das unheimlich interessant, weil ich relativ wenig über Taube Und für mich war das unheimlich interessant, weil ich relativ wenig über Taube Menschen, Gebärdensprache und alles drumherum weiß.
Malte Schmidt-Tychsen Menschen, Gebärdensprache und alles drumherum weiß. Und ich habe auf dieser Veranstaltung unheimlich viel gelernt und würde gerne Und ich habe auf dieser Veranstaltung unheimlich viel gelernt und würde gerne so ein bisschen davon erzählen. so ein bisschen davon erzählen. Wobei, ich war davon so begeistert, du musst mich dann irgendwann einbremsen, Wobei, ich war davon so begeistert, du musst mich dann irgendwann einbremsen, wenn ich zu viel rede. Tut mir leid.
Malte Schmidt-Tychsen wenn ich zu viel rede. Tut mir leid. Und zwar der erste Vortrag, da ging es gleich los, generell um Assistenztechnologien. Und zwar der erste Vortrag, da ging es gleich los, generell um Assistenztechnologien. KI für mehr Teilhabe am Arbeitsleben, Potenziale und Herausforderungen. KI für mehr Teilhabe am Arbeitsleben, Potenziale und Herausforderungen.
Malte Schmidt-Tychsen Und zwar hat die Dr. Berit Blanc, das ist eine Forscherin am Deutschen Forschungszentrum Und zwar hat die Dr. Berit Blanc, das ist eine Forscherin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, so einen KI-Kompass vorgestellt. für Künstliche Intelligenz, so einen KI-Kompass vorgestellt. Und das ist eine Webseite, bei der machen sie periodisch so Marktübersichten Und das ist eine Webseite, bei der machen sie periodisch so Marktübersichten über KI-Technologien für Assistenz, über KI-Technologien für Assistenz, also alle Arten von Assistenz-Technologien für unterschiedliche Barrieren, also alle Arten von Assistenz-Technologien für unterschiedliche Barrieren, die barrierearm sind oder die mehr Teilhaber ermöglichen.
Malte Schmidt-Tychsen die barrierearm sind oder die mehr Teilhaber ermöglichen. Und da sind in der aktuellen Übersicht über 100 Technologien drin. Und da sind in der aktuellen Übersicht über 100 Technologien drin. Das fand ich schon sehr interessant. Da hat sie so ein paar Beispiele mitgebracht. Das fand ich schon sehr interessant. Da hat sie so ein paar Beispiele mitgebracht.
Malte Schmidt-Tychsen Zum Beispiel so eine intelligente Datenbrille von TeamViewer oder einen ganz Zum Beispiel so eine intelligente Datenbrille von TeamViewer oder einen ganz tollen Link auch. Die kommen dann auch alle in die Shownotes. tollen Link auch. Die kommen dann auch alle in die Shownotes. Die Goblin Tools, das ist eine ganze Werkzeugsammlung für verschiedene Neurodivergenz-Sachen.
Malte Schmidt-Tychsen Die Goblin Tools, das ist eine ganze Werkzeugsammlung für verschiedene Neurodivergenz-Sachen. Dann war da das möglicherweise bekannte Werkzeug Be My Eyes. Dann war da das möglicherweise bekannte Werkzeug Be My Eyes. Da kann man mit der Smartphone-Kamera Dinge filmen Und dann gibt es Freiwillige Da kann man mit der Smartphone-Kamera Dinge filmen Und dann gibt es Freiwillige auf der ganzen Welt, die einem dann erzählen, was das ist.
Malte Schmidt-Tychsen auf der ganzen Welt, die einem dann erzählen, was das ist. Und da gibt es jetzt so ein Zusatzwerkzeug, Künstliche Intelligenz, Und da gibt es jetzt so ein Zusatzwerkzeug, Künstliche Intelligenz, Be My AI, wo das zum Teil eben auch eine Künstliche Intelligenz übernehmen kann. Be My AI, wo das zum Teil eben auch eine Künstliche Intelligenz übernehmen kann.
Torsten Frenzel Also bei Be My Eyes bin ich tatsächlich auch schon lange registriert, also als Helfer quasi. Also bei Be My Eyes bin ich tatsächlich auch schon lange registriert, also als Helfer quasi. Das ist hervorragend. Also ich hatte leider bis jetzt nur einen Anruf und konnte Das ist hervorragend. Also ich hatte leider bis jetzt nur einen Anruf und konnte da echt gut helfen. Aber das ist eine coole Geschichte und da braucht man eigentlich keine KI.
Torsten Frenzel da echt gut helfen. Aber das ist eine coole Geschichte und da braucht man eigentlich keine KI.
Malte Schmidt-Tychsen Das ist richtig. Bloß die kommen halt in diesem KI-Kompass vor, Das ist richtig. Bloß die kommen halt in diesem KI-Kompass vor, weil sie inzwischen auch KI integrieren. weil sie inzwischen auch KI integrieren. Und ganz interessant für den Kompass ist eben, dass sie auch wirklich prüfen, Und ganz interessant für den Kompass ist eben, dass sie auch wirklich prüfen, ob die Sachen barrierearm sind.
Malte Schmidt-Tychsen ob die Sachen barrierearm sind. Denn es kommt bei Technologien ja auch gerne mal vor, dass zwar die Technologie Denn es kommt bei Technologien ja auch gerne mal vor, dass zwar die Technologie selber irgendwo barrierearm sein soll, aber dann gibt es irgendwelche Registrierprozesse, selber irgendwo barrierearm sein soll, aber dann gibt es irgendwelche Registrierprozesse, also irgendwas, was man machen muss, bevor man das nutzen kann und das ist dann also irgendwas, was man machen muss, bevor man das nutzen kann und das ist dann möglicherweise nicht barrierefrei.
Malte Schmidt-Tychsen möglicherweise nicht barrierefrei. Also das ist wichtig, dass die Sachen qualitätsgeprüft werden und das war übrigens Also das ist wichtig, dass die Sachen qualitätsgeprüft werden und das war übrigens auch immer wieder ein großes Thema, da komme ich gleich noch darauf zu sprechen, auch immer wieder ein großes Thema, da komme ich gleich noch darauf zu sprechen, in der ganzen Veranstaltung, die Qualitätsprüfung.
Malte Schmidt-Tychsen in der ganzen Veranstaltung, die Qualitätsprüfung. Ja, und wichtig ist, dass eine Hürde, von der sie gesprochen hat, Ja, und wichtig ist, dass eine Hürde, von der sie gesprochen hat, die ich selber erlebt habe, ist, dass wenn man nämlich diese Technologien nutzen die ich selber erlebt habe, ist, dass wenn man nämlich diese Technologien nutzen möchte in einer Organisation, möchte in einer Organisation, es geht bei diesen Assistenztechnologien nämlich hauptsächlich ums Arbeitsleben.
Malte Schmidt-Tychsen es geht bei diesen Assistenztechnologien nämlich hauptsächlich ums Arbeitsleben. Dann muss man entsprechend der Regulierung natürlich auch das tun, Dann muss man entsprechend der Regulierung natürlich auch das tun, was beim KI-Einsatz dazukommt. Und das ist eine Datenschutzprüfung. was beim KI-Einsatz dazukommt. Und das ist eine Datenschutzprüfung.
Malte Schmidt-Tychsen Dann müssen alle, die das nutzen, im Unternehmen geschult werden. Dann müssen alle, die das nutzen, im Unternehmen geschult werden. Also das sind schon so einige Anforderungen, die man da erfüllen muss. Also das sind schon so einige Anforderungen, die man da erfüllen muss. Sie hat dann auch direkt ein Beispiel mitgebracht für das Publikum, Sie hat dann auch direkt ein Beispiel mitgebracht für das Publikum, was da war, also die Nichthörenden, also die Tauben, was da war, also die Nichthörenden, also die Tauben, und zwar ein Transkriptionswerkzeug.
Malte Schmidt-Tychsen und zwar ein Transkriptionswerkzeug. Also das ist eigentlich keine Empfehlung, das hat sie auch betont, Also das ist eigentlich keine Empfehlung, das hat sie auch betont, also sie empfehlen bei ihnen nichts, aber das ist etwas, was mit KI-Technologie also sie empfehlen bei ihnen nichts, aber das ist etwas, was mit KI-Technologie funktioniert, das nennt sich AVA.
Malte Schmidt-Tychsen funktioniert, das nennt sich AVA. Und da hat sie dann auch gleich davon gesprochen, das ist ein amerikanisches Und da hat sie dann auch gleich davon gesprochen, das ist ein amerikanisches Unternehmen und da gibt es dann auch seitenweise Datenschutzangaben, die man da prüfen muss. Unternehmen und da gibt es dann auch seitenweise Datenschutzangaben, die man da prüfen muss.
Malte Schmidt-Tychsen Und sie hat festgestellt, dass KI hat ganz viel Potenzial, zu mehr Teilhabe Und sie hat festgestellt, dass KI hat ganz viel Potenzial, zu mehr Teilhabe beizutragen, wenn sie allerdings richtig eingesetzt wird und sie kann nur ergänzen und nicht ersetzen. beizutragen, wenn sie allerdings richtig eingesetzt wird und sie kann nur ergänzen und nicht ersetzen.
Malte Schmidt-Tychsen Und auch das hat sich durch die ganze Veranstaltung gezogen, dieser Leitsatz. Und auch das hat sich durch die ganze Veranstaltung gezogen, dieser Leitsatz. Danach war ein Vortrag, der für Danach war ein Vortrag, der für mich auch wieder ganz viel Neues gebracht hat. Und zwar der Ralf Raule. mich auch wieder ganz viel Neues gebracht hat. Und zwar der Ralf Raule.
Malte Schmidt-Tychsen Das ist der Präsident des Deutschen Gehörlosenbundes. Das ist der Präsident des Deutschen Gehörlosenbundes. Und der hat, Und der hat, Gleich mal mit so einem Rundumschlag angefangen. Gehörlose oder taube Menschen, Gleich mal mit so einem Rundumschlag angefangen. Gehörlose oder taube Menschen, das ist eine sehr stark diskriminierte Gruppe in Deutschland.
Malte Schmidt-Tychsen das ist eine sehr stark diskriminierte Gruppe in Deutschland. Also die Gebärdensprache wurde sehr spät anerkannt, die wurden lange noch sehr, Also die Gebärdensprache wurde sehr spät anerkannt, die wurden lange noch sehr, sehr stark diskriminiert. Das heißt, auch der Umgang mit dieser Gruppe ist natürlich stark belastet.
Malte Schmidt-Tychsen sehr stark diskriminiert. Das heißt, auch der Umgang mit dieser Gruppe ist natürlich stark belastet. Das heißt also auch dann diese Ressourcenkonflikte, die stehen auch immer unter Das heißt also auch dann diese Ressourcenkonflikte, die stehen auch immer unter diesem Zeichen der Diskriminierung, die viele dieser tauben Menschen noch sehr diesem Zeichen der Diskriminierung, die viele dieser tauben Menschen noch sehr stark erlebt haben oder immer noch erleben.
Malte Schmidt-Tychsen stark erlebt haben oder immer noch erleben. Und er hat sich dann auch zu diesen Avataren geäußert und hat erwähnt, dass ja, Und er hat sich dann auch zu diesen Avataren geäußert und hat erwähnt, dass ja, kann man machen, aber es gibt da eine Menge kulturelle Aspekte zu beachten und kann man machen, aber es gibt da eine Menge kulturelle Aspekte zu beachten und aktuell sind sie eben noch nicht gut genug.
Malte Schmidt-Tychsen aktuell sind sie eben noch nicht gut genug. Und wenn dann die Hörenden, also wir. Und wenn dann die Hörenden, also wir. Es hat durchaus eine gewisse Ironie, finde ich, dass wir in einem Podcast über Es hat durchaus eine gewisse Ironie, finde ich, dass wir in einem Podcast über taube Menschen sprechen, die ja zu 100% diesem Podcast nicht zuhören werden.
Malte Schmidt-Tychsen taube Menschen sprechen, die ja zu 100% diesem Podcast nicht zuhören werden. Und ich glaube, wir bieten ja auch noch keine Transkription an. Und ich glaube, wir bieten ja auch noch keine Transkription an.
Torsten Frenzel Doch, schon seit vielen Jahren gibt es Transkriptionen des E-Government-Podcasts. Doch, schon seit vielen Jahren gibt es Transkriptionen des E-Government-Podcasts. Es ist sogar auch Creative Commons. Es ist sogar auch Creative Commons.
Malte Schmidt-Tychsen Ah, okay. Dann mach doch auch dazu nochmal einen Link in die Shownotes, Ah, okay. Dann mach doch auch dazu nochmal einen Link in die Shownotes, dann kann ich da auch mal draufklicken. dann kann ich da auch mal draufklicken.
Torsten Frenzel Wenn du einen richtigen Player benutzt, dann hast du auch was von den Transkripten, Wenn du einen richtigen Player benutzt, dann hast du auch was von den Transkripten, weil die werden dann auch im richtigen Player geladen, beziehungsweise Apple weil die werden dann auch im richtigen Player geladen, beziehungsweise Apple transkribiert selber und Spotify transkribiert inzwischen auch leider sehr schlecht selber.
Torsten Frenzel transkribiert selber und Spotify transkribiert inzwischen auch leider sehr schlecht selber.
Malte Schmidt-Tychsen Alles klar. Alles klar.
Torsten Frenzel Aber was ich noch sagen wollte, wenn du gerade so dabei bist mit Gebärdensprache. Aber was ich noch sagen wollte, wenn du gerade so dabei bist mit Gebärdensprache. Es gibt ein deutsches Gebärdensprach- Avatar-Unternehmen. Es ist ein deutsches Startup. Es gibt ein deutsches Gebärdensprach- Avatar-Unternehmen. Es ist ein deutsches Startup.
Torsten Frenzel Die hatte ich auch schon im Podcast, beziehungsweise die haben gepitcht auf Die hatte ich auch schon im Podcast, beziehungsweise die haben gepitcht auf dem letzten Smart Country Convention. Das ist die Firma Alangu. dem letzten Smart Country Convention. Das ist die Firma Alangu. Ich haue den Link in die Shownotes und verlinke auch die Sendung, wo der Pitch drin ist.
Torsten Frenzel Ich haue den Link in die Shownotes und verlinke auch die Sendung, wo der Pitch drin ist. Wir müssen da nicht nach Amerika gucken, sondern wir haben sowas auch in Deutschland. Wir müssen da nicht nach Amerika gucken, sondern wir haben sowas auch in Deutschland.
Malte Schmidt-Tychsen Von Alangu war der Geschäftsführer und ein Mitarbeiter da und haben einen Vortrag dazu gehalten. Von Alangu war der Geschäftsführer und ein Mitarbeiter da und haben einen Vortrag dazu gehalten.
Torsten Frenzel Ja, perfekt. Dann sind die doch schon mal genau an der Stelle, wo sie hingehören. Ja, perfekt. Dann sind die doch schon mal genau an der Stelle, wo sie hingehören.
Malte Schmidt-Tychsen Genau. Ich muss dazu auch sagen, vielleicht komme ich damit etwas spät, Genau. Ich muss dazu auch sagen, vielleicht komme ich damit etwas spät, Veranstaltung fand ich toll. Die Simone Miesner hat das eröffnet. Veranstaltung fand ich toll. Die Simone Miesner hat das eröffnet. Simone Miesner ist die stellvertretende Leiterin der Bundesfachstelle Barrierefreiheit Simone Miesner ist die stellvertretende Leiterin der Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Deutschen Rentenversicherung.
Malte Schmidt-Tychsen bei der Deutschen Rentenversicherung. Und die hat das unglaublich toll gemacht, finde ich. Und die hat das unglaublich toll gemacht, finde ich. Also sowohl der Rahmen als auch die Veranstaltung selber war richtig klasse. Also sowohl der Rahmen als auch die Veranstaltung selber war richtig klasse. Zum Beispiel war dieses Interview zwischen dem Ralf Raule und der Frau, Zum Beispiel war dieses Interview zwischen dem Ralf Raule und der Frau, die ihn da interviewt hat, komplett in Gebärdensprache.
Malte Schmidt-Tychsen die ihn da interviewt hat, komplett in Gebärdensprache. Das heißt, an der Stelle, fand ich einfach schön, haben die das Prinzip einfach mal umgedreht. Das heißt, an der Stelle, fand ich einfach schön, haben die das Prinzip einfach mal umgedreht. Das heißt, es war nicht so, die hatten ja die ganze Zeit Gebärdensprachdolmetscher Das heißt, es war nicht so, die hatten ja die ganze Zeit Gebärdensprachdolmetscher für das gesprochene Wort, das zu übersetzen.
Malte Schmidt-Tychsen für das gesprochene Wort, das zu übersetzen. Und an der Stelle war ich dann der, als Hörer, der übersetzt bekommen musste, Und an der Stelle war ich dann der, als Hörer, der übersetzt bekommen musste, was dort in der Gebärdensprache erzählt wurde vorne. was dort in der Gebärdensprache erzählt wurde vorne.
Malte Schmidt-Tychsen Und das fand ich so für sich ein schönes Bild und hat dann nämlich auch irgendwo Und das fand ich so für sich ein schönes Bild und hat dann nämlich auch irgendwo darauf eingezahlt, dass ich dann auch später mehr gelernt habe über die Gebärdensprache. darauf eingezahlt, dass ich dann auch später mehr gelernt habe über die Gebärdensprache.
Malte Schmidt-Tychsen So zum Beispiel, dass jemand, der gebärdet, gar nicht unbedingt Schriftsprache so gut können muss. So zum Beispiel, dass jemand, der gebärdet, gar nicht unbedingt Schriftsprache so gut können muss. Ich war immer davon ausgegangen, dass Barrierefreiheit für taube Menschen schlicht Transkription ist. Ich war immer davon ausgegangen, dass Barrierefreiheit für taube Menschen schlicht Transkription ist.
Malte Schmidt-Tychsen Transkription ist aber dann deutsche Worte nach der deutschen Sprache, wie wir sie sprechen. Transkription ist aber dann deutsche Worte nach der deutschen Sprache, wie wir sie sprechen. Und Gebärdende müssen das nicht unbedingt besonders gut verstehen. Und Gebärdende müssen das nicht unbedingt besonders gut verstehen.
Malte Schmidt-Tychsen Und ja, das heißt also, wenn ich da Barrierefreiheit möchte, Und ja, das heißt also, wenn ich da Barrierefreiheit möchte, dann rede ich tatsächlich, wenn ich das mit den Avataren noch nicht gut kann dann rede ich tatsächlich, wenn ich das mit den Avataren noch nicht gut kann und das war auch ein ständiger Streitpunkt und in dieser Veranstaltung, und das war auch ein ständiger Streitpunkt und in dieser Veranstaltung, wie weit sind die Avatare, wie weit können wir uns darauf verlassen und Alango wie weit sind die Avatare, wie weit können wir uns darauf verlassen und Alango ist da ja ganz weit vorne.
Malte Schmidt-Tychsen ist da ja ganz weit vorne. War der ständige Streitpunkt, ja, dann müssen wir wohl Videos produzieren. War der ständige Streitpunkt, ja, dann müssen wir wohl Videos produzieren. Von allen Texten, die wichtig sind, müssen Videos produziert werden. Von allen Texten, die wichtig sind, müssen Videos produziert werden.
Malte Schmidt-Tychsen Und alle Veranstaltungen, die wichtig sind, da braucht es einen Dolmetscher Und alle Veranstaltungen, die wichtig sind, da braucht es einen Dolmetscher oder eine Dolmetscherin, die neben dem Sprecher oder der Sprecherin steht und gebärdet. oder eine Dolmetscherin, die neben dem Sprecher oder der Sprecherin steht und gebärdet.
Torsten Frenzel Also ich finde, da sind uns viele unserer Nachbarländer und überhaupt Länder Also ich finde, da sind uns viele unserer Nachbarländer und überhaupt Länder der Welt uns weit voraus. der Welt uns weit voraus. Da werden diese Tagesnachrichten alle immer mit Gebärdendolmetscher angeboten. Da werden diese Tagesnachrichten alle immer mit Gebärdendolmetscher angeboten.
Torsten Frenzel Standardmäßig, das gehört zum normalen Programm. Wenn die Regierung irgendwelche Standardmäßig, das gehört zum normalen Programm. Wenn die Regierung irgendwelche Regierungserklärungen abgibt, steht immer ein Gebärdendolmetscher daneben und gebärdet. Regierungserklärungen abgibt, steht immer ein Gebärdendolmetscher daneben und gebärdet.
Torsten Frenzel Also ich finde, da müssen wir in Deutschland noch ein ganzes Stück Gas geben. Also ich finde, da müssen wir in Deutschland noch ein ganzes Stück Gas geben. Andere machen das schon mal besser. Andere machen das schon mal besser.
Markus Feilner Für die Tagesschau und Co. muss ich eine Lanze brechen. Für die Tagesschau und Co. muss ich eine Lanze brechen. Es gibt in der Mediathek immer einen zweiten und dritten Kanal. Es gibt in der Mediathek immer einen zweiten und dritten Kanal. Der zweite Kanal ist mit Gebärden. Ja, schon. Der dritte Kanal ist in einfacher Sprache.
Markus Feilner Der zweite Kanal ist mit Gebärden. Ja, schon. Der dritte Kanal ist in einfacher Sprache. Aber was du sagst für die öffentlichen Pressemitteilungen und Presseerklärungen Aber was du sagst für die öffentlichen Pressemitteilungen und Presseerklärungen und sowas, da überrascht mich das auch immer wieder.
Markus Feilner und sowas, da überrascht mich das auch immer wieder. Vielleicht stehen die auch irgendwo im Raum und man sieht sie nur nicht. Das kann ja auch sein. Vielleicht stehen die auch irgendwo im Raum und man sieht sie nur nicht. Das kann ja auch sein. Aber meine Frage an Malte, ich habe eine Frage an den Malte.
Markus Feilner Aber meine Frage an Malte, ich habe eine Frage an den Malte. Wie weit ist denn Gehörlosen oder Hörbehinderten, die Belange von denen in Zertifizierungen, Wie weit ist denn Gehörlosen oder Hörbehinderten, die Belange von denen in Zertifizierungen, Standardisierungen für Accessibility wie der BITV drin?
Markus Feilner Standardisierungen für Accessibility wie der BITV drin? Weißt du das? Also ich weiß, es geht ja meistens, Accessibility ist ja nicht Weißt du das? Also ich weiß, es geht ja meistens, Accessibility ist ja nicht für Gehörbehinderte oder sowas maßgeschneidert, oder? für Gehörbehinderte oder sowas maßgeschneidert, oder?
Malte Schmidt-Tychsen Das weiß ich gar nicht. Und ich muss auch sagen, das, was ihr beide gerade gesagt Das weiß ich gar nicht. Und ich muss auch sagen, das, was ihr beide gerade gesagt habt über den öffentlichen Rundfunk und auch über die Position Deutschlands habt über den öffentlichen Rundfunk und auch über die Position Deutschlands im Vergleich mit seinen Nachbarn, im Vergleich mit seinen Nachbarn, sind Dinge, die ich auf der Veranstaltung auch erlebt habe und bemerkt habe sind Dinge, die ich auf der Veranstaltung auch erlebt habe und bemerkt habe und ich vorher auch nicht wusste. Also ihr wisst da mehr als ich, und ich vorher auch nicht wusste. Also ihr wisst da mehr als ich, Und ich habe das alles erst gelernt.
Malte Schmidt-Tychsen Und ich habe das alles erst gelernt.
Markus Feilner Was diese Hörbehindern angeht, da frage ich mal einen Freund von mir, Was diese Hörbehindern angeht, da frage ich mal einen Freund von mir, die haben gerade diese BITV-Zertifizierung für ihre Software abgeschlossen, erfolgreich. die haben gerade diese BITV-Zertifizierung für ihre Software abgeschlossen, erfolgreich.
Markus Feilner Und wir schreiben da auch was drüber demnächst. Da frage ich mal, Und wir schreiben da auch was drüber demnächst. Da frage ich mal, ob die da wissen, ob da irgendetwas für Menschen mit Hörbehinderung auch dabei ist. ob die da wissen, ob da irgendetwas für Menschen mit Hörbehinderung auch dabei ist. Weil das interessiert mich jetzt nach deinem Vortrag, Malte, sehr.
Markus Feilner Weil das interessiert mich jetzt nach deinem Vortrag, Malte, sehr.
Peter Onderscheka Der ACG ist ja das Regelwerk dazu, Web Content Accessibility Guidelines. Der ACG ist ja das Regelwerk dazu, Web Content Accessibility Guidelines. Und da ist es schon so, dass beim Thema Wahrnehmbarkeit, also da gibt es ja Und da ist es schon so, dass beim Thema Wahrnehmbarkeit, also da gibt es ja vier Kriterien und beim Thema Wahrnehmbarkeit ist es dabei, auch bei den Schnittstellen vier Kriterien und beim Thema Wahrnehmbarkeit ist es dabei, auch bei den Schnittstellen für die Endgeräte oder für die Assistenzgeräte ist es dabei.
Peter Onderscheka für die Endgeräte oder für die Assistenzgeräte ist es dabei. Also das ist jeweils vorgesehen auf jeden Fall. Also das ist jeweils vorgesehen auf jeden Fall.
Torsten Frenzel Und wer sich dazu nochmal informieren will, ich habe dazu eine Sendung aufgenommen. Und wer sich dazu nochmal informieren will, ich habe dazu eine Sendung aufgenommen. Ich habe gerade gesucht. Die ist doch dann noch ein ganzes Stück her. Ich habe gerade gesucht. Die ist doch dann noch ein ganzes Stück her.
Torsten Frenzel Also die ist auch nochmal extra transkribiert. Also da hat mir der Gast, Also die ist auch nochmal extra transkribiert. Also da hat mir der Gast, den ich da hatte, der hat mein Transkript nochmal überarbeitet. den ich da hatte, der hat mein Transkript nochmal überarbeitet. Das heißt, die komplette Sendung ist nicht nur transkribiert von mir, Das heißt, die komplette Sendung ist nicht nur transkribiert von mir, sondern auch nochmal von dem Profi transkribiert.
Torsten Frenzel sondern auch nochmal von dem Profi transkribiert. Die ist vom 25. April 2024. Das heißt, das Thema ist schon ziemlich lange virulent. Die ist vom 25. April 2024. Das heißt, das Thema ist schon ziemlich lange virulent. Und da war ich auch nicht der Erste, der darüber gesprochen hat. Und da war ich auch nicht der Erste, der darüber gesprochen hat.
Torsten Frenzel Aber in der Sendung gibt es einiges auch zu hören zu verschiedenen Behinderungen, Aber in der Sendung gibt es einiges auch zu hören zu verschiedenen Behinderungen, die da mit abgedeckt sind. die da mit abgedeckt sind.
Malte Schmidt-Tychsen Die Sendung habe ich auch nochmal gehört auf der Rückfahrt von der Veranstaltung Die Sendung habe ich auch nochmal gehört auf der Rückfahrt von der Veranstaltung aus genau dem Grund und die ist ziemlich gut und kann sie auch empfehlen. aus genau dem Grund und die ist ziemlich gut und kann sie auch empfehlen.
Malte Schmidt-Tychsen Wovon ich eingangs noch besprochen hatte, was für die Tauben natürlich ganz, Wovon ich eingangs noch besprochen hatte, was für die Tauben natürlich ganz, ganz wichtig ist, ist, dass sie nicht über sie gesprochen wird, sondern mit ihnen. ganz wichtig ist, ist, dass sie nicht über sie gesprochen wird, sondern mit ihnen.
Malte Schmidt-Tychsen Und das ist gerade das Sprechen, ist natürlich an der Stelle eine ganz große Und das ist gerade das Sprechen, ist natürlich an der Stelle eine ganz große Hürde, weil eben sie eine ganz andere Sprache sprechen. Hürde, weil eben sie eine ganz andere Sprache sprechen. Und das hat mir dann nochmal in einem Gespräch die Frau Dr.
Malte Schmidt-Tychsen Und das hat mir dann nochmal in einem Gespräch die Frau Dr. Kraus-Neker, die komme ich gleich nochmal zu, die hat nämlich auch einen Vortrag Kraus-Neker, die komme ich gleich nochmal zu, die hat nämlich auch einen Vortrag gemacht, auch nochmal erklärt hat, Leute, die eine andere Sprache sprechen, gemacht, auch nochmal erklärt hat, Leute, die eine andere Sprache sprechen, die können immer die Sprache auch lernen.
Malte Schmidt-Tychsen die können immer die Sprache auch lernen. Das heißt also, wenn jemand nach Deutschland kommt und hier sich integrieren Das heißt also, wenn jemand nach Deutschland kommt und hier sich integrieren möchte, dann kann diese Person die deutsche Sprache lernen. möchte, dann kann diese Person die deutsche Sprache lernen.
Malte Schmidt-Tychsen Das heißt also, am Anfang ist jemand nicht integriert und dann die Inklusion, Das heißt also, am Anfang ist jemand nicht integriert und dann die Inklusion, die Integration erfolgt dann zu einem großen Teil über das Erlernen der Sprache. die Integration erfolgt dann zu einem großen Teil über das Erlernen der Sprache.
Malte Schmidt-Tychsen Menschen, die taub sind, ist das ja gar nicht möglich. Menschen, die taub sind, ist das ja gar nicht möglich. Die bleiben auf der Gebärdensprache. Ja, das ist eine Art der Exklusion, Die bleiben auf der Gebärdensprache. Ja, das ist eine Art der Exklusion, die eine große Barriere ist und die so nicht stehen bleiben sollte.
Malte Schmidt-Tychsen die eine große Barriere ist und die so nicht stehen bleiben sollte.
Torsten Frenzel Wobei es internationale Gebärdensprache gibt, die man überall versteht. Wobei es internationale Gebärdensprache gibt, die man überall versteht. Also, es ist bei mir dünnes Eis, aber... Also, es ist bei mir dünnes Eis, aber...
Markus Feilner Wohl Dialekte oder bestimmte Details, die dann unterschiedlich sind, Wohl Dialekte oder bestimmte Details, die dann unterschiedlich sind, habe ich mir mal sagen lassen. habe ich mir mal sagen lassen. Es gibt viel, also so ein Basisset, das überall funktioniert, glaube ich, aber... Es gibt viel, also so ein Basisset, das überall funktioniert, glaube ich, aber...
Malte Schmidt-Tychsen Nein, ich meine jetzt nicht die Unterschiede in den Gebärdensprachen in den Nein, ich meine jetzt nicht die Unterschiede in den Gebärdensprachen in den Ländern, sondern ich meine das Problem, dass Gebärdende, Ländern, sondern ich meine das Problem, dass Gebärdende, also Taubstumme oder Taube Menschen eben nicht die deutsche Sprache als das also Taubstumme oder Taube Menschen eben nicht die deutsche Sprache als das gesprochene Wort erlernen können, weil sie ja niemals sprechen und hören können. Das ist so...
Malte Schmidt-Tychsen gesprochene Wort erlernen können, weil sie ja niemals sprechen und hören können. Das ist so... Das ist die Schwierigkeit an der Stelle, die große Hürde. Das ist die Schwierigkeit an der Stelle, die große Hürde.
Torsten Frenzel Aber ich denke, wir sollten hier im E-Gaumann-Podcast nicht so viel über Barrierefreiheit Aber ich denke, wir sollten hier im E-Gaumann-Podcast nicht so viel über Barrierefreiheit fabulieren. Das ist, glaube ich, nicht unser Spezialgebiet. fabulieren. Das ist, glaube ich, nicht unser Spezialgebiet.
Malte Schmidt-Tychsen Ja, genau. Hatte ich ja eingangs gesagt. Ja, genau. Hatte ich ja eingangs gesagt. Es hat mich unglaublich begeistert, die Veranstaltung. Vielen Dank auch an das Es hat mich unglaublich begeistert, die Veranstaltung. Vielen Dank auch an das Team von Frau Miesner nochmal und dass du mich rechtzeitig einbremsen sollst.
Malte Schmidt-Tychsen Team von Frau Miesner nochmal und dass du mich rechtzeitig einbremsen sollst. Nun möchte ich trotzdem noch ganz kurz was zu den dritten und zu den weiteren Vorträgen sagen. Nun möchte ich trotzdem noch ganz kurz was zu den dritten und zu den weiteren Vorträgen sagen. Also da war dann noch eine Gebärdensprachlinguistin, die haben AAB-Tests gemacht, Also da war dann noch eine Gebärdensprachlinguistin, die haben AAB-Tests gemacht, also die haben sich angeguckt, wie das funktioniert und haben geschaut, also die haben sich angeguckt, wie das funktioniert und haben geschaut, menschliches Gebärden und eben den Avatar und wie die Leute darauf reagieren menschliches Gebärden und eben den Avatar und wie die Leute darauf reagieren
Malte Schmidt-Tychsen und die Erkennungsrate war eben erschreckend gering bei den Avataren. und die Erkennungsrate war eben erschreckend gering bei den Avataren. Sie lag weit unter 50 Prozent. Sie lag weit unter 50 Prozent. Mit den Untertiteln wurde es besser, aber dann hat sie gleich die Frage gestellt, Mit den Untertiteln wurde es besser, aber dann hat sie gleich die Frage gestellt, ja, kann es denn sein, dass man sich immer auf diese Untertitel verlassen muss?
Malte Schmidt-Tychsen ja, kann es denn sein, dass man sich immer auf diese Untertitel verlassen muss? Das hilft es ja auch nicht und man steht dann, Das hilft es ja auch nicht und man steht dann, Das war vielleicht so ein bisschen die Frage von dir, Markus. Das war vielleicht so ein bisschen die Frage von dir, Markus. Man steht eben immer vor dem Problem, dass Qualitätskontrolle ganz wichtig ist Man steht eben immer vor dem Problem, dass Qualitätskontrolle ganz wichtig ist durch unabhängige Stellen und eben auch ein Qualitätsmanagement etabliert werden sollte.
Malte Schmidt-Tychsen durch unabhängige Stellen und eben auch ein Qualitätsmanagement etabliert werden sollte. Und es gibt eben aktuell, so habe ich das verstanden, noch keine einheitlichen Und es gibt eben aktuell, so habe ich das verstanden, noch keine einheitlichen Standards für solche Qualitätskontrollen von solchen Gebärdesprachavataren.
Malte Schmidt-Tychsen Standards für solche Qualitätskontrollen von solchen Gebärdesprachavataren. Und das wurde aber einhellig gefordert. Und das wurde aber einhellig gefordert. Und dann kam eben der Vortrag auch von dem Alexander Stricker. Und dann kam eben der Vortrag auch von dem Alexander Stricker. Das ist der CEO und Gründer von Alango.
Malte Schmidt-Tychsen Das ist der CEO und Gründer von Alango. Und der hat den Carsten Schmidt mitgebracht, der Gebärdensprachexperte ist. Und der hat den Carsten Schmidt mitgebracht, der Gebärdensprachexperte ist. Und die haben so ein bisschen erklärt, wie sie das entwickeln. Und die haben so ein bisschen erklärt, wie sie das entwickeln.
Malte Schmidt-Tychsen Und die entwickeln tatsächlich einen Baukasten. Und die entwickeln tatsächlich einen Baukasten. Und das fand ich super faszinierend. Also ein Gebärdensprachbaukasten, Und das fand ich super faszinierend. Also ein Gebärdensprachbaukasten, wo man dann, je größer der wird, desto mehr Sachen kann man sich wirklich zusammenbauen wo man dann, je größer der wird, desto mehr Sachen kann man sich wirklich zusammenbauen daraus. und muss man nicht mehr neu als Video einspielen.
Malte Schmidt-Tychsen daraus. und muss man nicht mehr neu als Video einspielen. Und der ist nach wie vor in Arbeit und wird größer und größer. Und der ist nach wie vor in Arbeit und wird größer und größer. Und dann waren im Anschluss tatsächlich auch zwei Frauen da, Und dann waren im Anschluss tatsächlich auch zwei Frauen da, die Stefanie Schneider und die Nadja Zeinel von dem Landschaftsverband Rheinland die Stefanie Schneider und die Nadja Zeinel von dem Landschaftsverband Rheinland und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Malte Schmidt-Tychsen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Und die haben in ihre Webseiten diese Avatar integriert. Und die haben in ihre Webseiten diese Avatar integriert. Und zwar hat die Westfalen-Lippe sich für Vollvideos entschieden und mit der Und zwar hat die Westfalen-Lippe sich für Vollvideos entschieden und mit der Begründung, dass deren Informationen zu heterogen sind, als dass aus dem Baukasten Begründung, dass deren Informationen zu heterogen sind, als dass aus dem Baukasten sie großen Nutzen ziehen würde, sie großen Nutzen ziehen würde, während sich Rheinland, also Frau Schneider, sich sehr für das Baukastensystem begeistert hat.
Malte Schmidt-Tychsen während sich Rheinland, also Frau Schneider, sich sehr für das Baukastensystem begeistert hat. Und das wird auch direkt bei Avago gehostet. Und das wird auch direkt bei Avago gehostet. Das heißt, Verbesserungen an den einzelnen Elementen von dem Baukasten werden Das heißt, Verbesserungen an den einzelnen Elementen von dem Baukasten werden dann sofort auf der Seite sichtbar.
Malte Schmidt-Tychsen dann sofort auf der Seite sichtbar. Und sie haben auch gesagt, natürlich ist es aktuell nicht so gut, Und sie haben auch gesagt, natürlich ist es aktuell nicht so gut, aber die Investitionen, sagen sie, lohnen sich für die nächsten Jahre. aber die Investitionen, sagen sie, lohnen sich für die nächsten Jahre.
Malte Schmidt-Tychsen Und darauf ist dann auch nochmal die Wissenschaftler, die Frau Krausnecker eingegangen, Und darauf ist dann auch nochmal die Wissenschaftler, die Frau Krausnecker eingegangen, hat gesagt, naja, es ist zwar schön, dass wir irgendwann da sein werden, hat gesagt, naja, es ist zwar schön, dass wir irgendwann da sein werden, wo die gut sind, aber aktuell sind sie eben noch nicht gut genug.
Malte Schmidt-Tychsen wo die gut sind, aber aktuell sind sie eben noch nicht gut genug. Und das ist ein wirklich schwieriges Feld, also ein großer Konflikt. Und das ist ein wirklich schwieriges Feld, also ein großer Konflikt. Und da ist dann schnell auch die Rede von der Sprachdeprivation, Und da ist dann schnell auch die Rede von der Sprachdeprivation, dass eben taube Menschen wieder ausgeschlossen werden.
Malte Schmidt-Tychsen dass eben taube Menschen wieder ausgeschlossen werden. Und das bietet viel Potenzial für einen Konflikt. Und das bietet viel Potenzial für einen Konflikt. Und dann gab es noch ein Panel und auf dem Panel waren dann der Robin Angelini von der TU Wien, Und dann gab es noch ein Panel und auf dem Panel waren dann der Robin Angelini von der TU Wien, also ein Experte für Taubtechnik oder sowas, DevTech, ich weiß nicht, also ein Experte für Taubtechnik oder sowas, DevTech, ich weiß nicht, wie ich das jetzt übersetzen soll.
Malte Schmidt-Tychsen wie ich das jetzt übersetzen soll. Die Katja Fischer, eine Dolmetscherin und Leiterin der AG DGS, Die Katja Fischer, eine Dolmetscherin und Leiterin der AG DGS, also Deutsche Gebärdensprache bei BFID, also der Bundesfachstelle. also Deutsche Gebärdensprache bei BFID, also der Bundesfachstelle. Und dann noch eine Kollegin Ursula Helene Herdegen-Wessel vom NDR.
Malte Schmidt-Tychsen Und dann noch eine Kollegin Ursula Helene Herdegen-Wessel vom NDR. Das war der öffentliche Rundfunk, von dem wir vorhin gesprochen haben und der Das war der öffentliche Rundfunk, von dem wir vorhin gesprochen haben und der Rico Richard als Vorstand von der Deutschen Körlosenjugend. Rico Richard als Vorstand von der Deutschen Körlosenjugend.
Malte Schmidt-Tychsen Und in diesem Panel und damit schließe ich auch den Vortrag, Und in diesem Panel und damit schließe ich auch den Vortrag, kam man auch nochmal auf die Thematik, wem gehört das eigentlich zu sprechen. kam man auch nochmal auf die Thematik, wem gehört das eigentlich zu sprechen. Also die gehörlosen Sprache gehört ja den Gehörlosen.
Malte Schmidt-Tychsen Also die gehörlosen Sprache gehört ja den Gehörlosen. Und wenn wir darüber reden und diese irgendwie technisieren, Und wenn wir darüber reden und diese irgendwie technisieren, ist das ein Kulturgut, was wir da uns aneignen oder eben auch nicht. ist das ein Kulturgut, was wir da uns aneignen oder eben auch nicht.
Malte Schmidt-Tychsen Und dass man damit sensibel umgehen muss und dass dabei eben auch die Tauben Und dass man damit sensibel umgehen muss und dass dabei eben auch die Tauben integriert werden müssen. integriert werden müssen. Dann schließe ich an der Stelle meinen Bericht und lade alle dazu ein, Dann schließe ich an der Stelle meinen Bericht und lade alle dazu ein, sich da mit zu beschäftigen. Das ist ein echt faszinierendes Thema.
Malte Schmidt-Tychsen sich da mit zu beschäftigen. Das ist ein echt faszinierendes Thema. Denn, und hier kommt es zurück zur Verwaltungsdigitalisierung, Denn, und hier kommt es zurück zur Verwaltungsdigitalisierung, ich bin davon überzeugt, dass die Verwaltungsdigitalisierung schon in sich Barrieren ich bin davon überzeugt, dass die Verwaltungsdigitalisierung schon in sich Barrieren an vielen Stellen stärker reduziert, als sie sie aufbaut.
Malte Schmidt-Tychsen an vielen Stellen stärker reduziert, als sie sie aufbaut.
Torsten Frenzel Genau, und wie sieht es denn mit dem Bezahlen aus? Da hast du ja auch noch ein Genau, und wie sieht es denn mit dem Bezahlen aus? Da hast du ja auch noch ein gutes Thema mitgebracht. gutes Thema mitgebracht.
Malte Schmidt-Tychsen Genau. Und zwar gibt es Neuigkeiten von der Girocard. Genau. Und zwar gibt es Neuigkeiten von der Girocard. Das Eurokartensystem, das hat die Jahresbilanz 2025 vorgelegt am 11.02. Das Eurokartensystem, das hat die Jahresbilanz 2025 vorgelegt am 11.02. Und hat einen neuen Rekord vermeldet. 8,3 Milliarden Transaktionen, Und hat einen neuen Rekord vermeldet. 8,3 Milliarden Transaktionen, das sind knapp 5% mehr als das Jahr davor, also 2024.
Malte Schmidt-Tychsen das sind knapp 5% mehr als das Jahr davor, also 2024. Und einen gestiegenen Umsatz, 308 Milliarden Euro. Und einen gestiegenen Umsatz, 308 Milliarden Euro. Und auch bei der Girocard gibt es das Kontaktlos-Zahlen. Und das ist ebenfalls angestiegen. Und auch bei der Girocard gibt es das Kontaktlos-Zahlen. Und das ist ebenfalls angestiegen.
Malte Schmidt-Tychsen Inzwischen zahlen 88,5% kontaktlos. Inzwischen zahlen 88,5% kontaktlos. Und das zeigt, dass eben auch die Girocard, ich persönlich tatsächlich habe gewechselt. Und das zeigt, dass eben auch die Girocard, ich persönlich tatsächlich habe gewechselt. Ich nutze momentan die Visa und ich hatte befürchtet, dass das wesentlich stärker Ich nutze momentan die Visa und ich hatte befürchtet, dass das wesentlich stärker ist, der Trend, dass die Girocard tatsächlich im Moment immer noch sehr, sehr stark ist.
Malte Schmidt-Tychsen ist, der Trend, dass die Girocard tatsächlich im Moment immer noch sehr, sehr stark ist.
Torsten Frenzel Ja, und die Girocard hat den großen Vorteil, es ist ein europäisches Produkt. Ja, und die Girocard hat den großen Vorteil, es ist ein europäisches Produkt. Und wenn die auch mal so weit kommt, dass ich das auch auf mein Smartphone laden Und wenn die auch mal so weit kommt, dass ich das auch auf mein Smartphone laden kann und nicht nur eine Sparkassen-App dazu brauche, dann ist die Verbreitung kann und nicht nur eine Sparkassen-App dazu brauche, dann ist die Verbreitung in Deutschland wesentlich einfacher und die Nutzung auch stärker.
Torsten Frenzel in Deutschland wesentlich einfacher und die Nutzung auch stärker.
Malte Schmidt-Tychsen Genau das ist in Planung. Entschuldigung, Markus? Genau das ist in Planung. Entschuldigung, Markus?
Markus Feilner Ja, jetzt bin ich total verwirrt. Hat die Girocard irgendwas mit GiroPay zu tun? Ja, jetzt bin ich total verwirrt. Hat die Girocard irgendwas mit GiroPay zu tun?
Torsten Frenzel Giro Pay gibt es nicht mehr? Giro Pay gibt es nicht mehr?
Markus Feilner Genau. Genau.
Torsten Frenzel Und die Giro-Karte ist eine EC-Karte. Und die Giro-Karte ist eine EC-Karte.
Markus Feilner Ich dachte, die gibt es nicht mehr, sondern die sind jetzt alle umgestellt. Ich dachte, die gibt es nicht mehr, sondern die sind jetzt alle umgestellt. Und ich habe heute auch erst über was über Vero geschrieben eben. Und ich habe heute auch erst über was über Vero geschrieben eben. Das ist ja auch eine total spannende Geschichte. In Frankreich haben sie ja Das ist ja auch eine total spannende Geschichte. In Frankreich haben sie ja sowas ähnliches, wie wir mit Giro Pay haben, umgestellt komplett auf Vero.
Markus Feilner sowas ähnliches, wie wir mit Giro Pay haben, umgestellt komplett auf Vero. Und deswegen hat er jetzt 50 Millionen User dabei. Und deswegen hat er jetzt 50 Millionen User dabei. Und allein 35 Millionen aus so einem Zahlungssystem Paylib, oder wie das hieß in Frankreich. Und allein 35 Millionen aus so einem Zahlungssystem Paylib, oder wie das hieß in Frankreich.
Markus Feilner Und jetzt bin ich total verwirrt. Also die Girocard, das müsste mir jetzt nochmal helfen. Und jetzt bin ich total verwirrt. Also die Girocard, das müsste mir jetzt nochmal helfen. Das verstehe ich jetzt nicht. Vielleicht bin ich zu alt und zu blond dazu, Das verstehe ich jetzt nicht. Vielleicht bin ich zu alt und zu blond dazu, aber da bin ich jetzt verwirrt. Helft mir nochmal, wie ist das aufgestellt?
Markus Feilner aber da bin ich jetzt verwirrt. Helft mir nochmal, wie ist das aufgestellt? Das Vero machen ja auch viele Banken und das ist doch die Zukunft des europäischen Das Vero machen ja auch viele Banken und das ist doch die Zukunft des europäischen Zahlungsverkehrs von Handy zu Handy momentan, später dann auch, Zahlungsverkehrs von Handy zu Handy momentan, später dann auch, so wie PayPal und das Girocard ist nur eine Bankkarte oder wie?
Markus Feilner so wie PayPal und das Girocard ist nur eine Bankkarte oder wie?
Peter Onderscheka Girocard ist nur die reine Debitkarte, die von den Banken ausgegeben werden Girocard ist nur die reine Debitkarte, die von den Banken ausgegeben werden und ist quasi der Nachfolger der EC-Karte. und ist quasi der Nachfolger der EC-Karte. Und da gibt es relativ wenig, aber es gibt einige, die die Wallets auch nutzen und so weiter.
Peter Onderscheka Und da gibt es relativ wenig, aber es gibt einige, die die Wallets auch nutzen und so weiter. Aber wenn du die Wallets der Handyhersteller nutzen willst, dann bist du meistens Aber wenn du die Wallets der Handyhersteller nutzen willst, dann bist du meistens eben gelandet bei Visa und so weiter. eben gelandet bei Visa und so weiter.
Peter Onderscheka Und jetzt über Vero hast du die Möglichkeit, solche Sachen abzudecken. Und jetzt über Vero hast du die Möglichkeit, solche Sachen abzudecken. Und Vero ist aber das Problem, dass ich bis jetzt zwar das ganz lustig finde, Und Vero ist aber das Problem, dass ich bis jetzt zwar das ganz lustig finde, aber eigentlich nur nichts gefunden habe, wo ich mit Vero zahlen könnte.
Peter Onderscheka aber eigentlich nur nichts gefunden habe, wo ich mit Vero zahlen könnte.
Markus Feilner Ja, weil wir nur viereinhalb Millionen User in Deutschland haben und in Frankreich Ja, weil wir nur viereinhalb Millionen User in Deutschland haben und in Frankreich haben sie halt 35 Millionen und von den 50 Millionen sind nur weniger als 10 Prozent Deutsche. haben sie halt 35 Millionen und von den 50 Millionen sind nur weniger als 10 Prozent Deutsche.
Markus Feilner Deswegen können wir untereinander da noch nichts damit zahlen und es sind auch Deswegen können wir untereinander da noch nichts damit zahlen und es sind auch wohl die Akzeptanz bei den Firmen oder sowas noch nicht allzu groß. wohl die Akzeptanz bei den Firmen oder sowas noch nicht allzu groß. Aber was darauf hindeutet, dass sich das ändern wird, ist, dass mehr und mehr Aber was darauf hindeutet, dass sich das ändern wird, ist, dass mehr und mehr Banken einsteigen. also wenn man auf das Vero-Portal schaut, Banken einsteigen. also wenn man auf das Vero-Portal schaut, da sind jetzt, ich habe zwei Banken in meinem Leben, einen für die Firma und Firmenaccounts und, da sind jetzt, ich habe zwei Banken in meinem Leben, einen für die Firma und Firmenaccounts und,
Markus Feilner Eine für mich privat und beide sind jetzt, war für mich total überraschend, Eine für mich privat und beide sind jetzt, war für mich total überraschend, dass auf einmal beide da drin vertreten sind. dass auf einmal beide da drin vertreten sind. Aber sag mal, ich habe hier eine Eurocheck-Card, ich habe die neu bekommen, Aber sag mal, ich habe hier eine Eurocheck-Card, ich habe die neu bekommen, also eine Mastercard von meiner GLS-Bank und da steht drauf Girocard.
Markus Feilner also eine Mastercard von meiner GLS-Bank und da steht drauf Girocard. Auf der Rückseite steht Debit drauf. Auf der Rückseite steht Debit drauf. Und ist das dann eine, ist das dann, das ist das, wovon ihr sprecht, oder? Und ist das dann eine, ist das dann, das ist das, wovon ihr sprecht, oder? Okay, also habe ich schon eine und weiß es nur nicht mal. Es funktioniert einfach, der ganze Scheiß.
Markus Feilner Okay, also habe ich schon eine und weiß es nur nicht mal. Es funktioniert einfach, der ganze Scheiß. Da kriegt man es dann überhaupt nicht mit. Man kümmert sich erst darum, Da kriegt man es dann überhaupt nicht mit. Man kümmert sich erst darum, wenn man merkt, dass es nicht mehr funktioniert und sich fragt, warum.
Markus Feilner wenn man merkt, dass es nicht mehr funktioniert und sich fragt, warum.
Torsten Frenzel Ja, und ich höre aktuell auch nicht auf, ein Loblied auf Vero zu singen, Ja, und ich höre aktuell auch nicht auf, ein Loblied auf Vero zu singen, weil das funktioniert echt super. weil das funktioniert echt super. Wenn du die Handynummer von jemandem hast, da gibt es diese tolle Werbung im Fernsehen, Wenn du die Handynummer von jemandem hast, da gibt es diese tolle Werbung im Fernsehen, wo die Oma ihrem Enkel 20 Euro zustecken will und die Mutter das verbietet und wo die Oma ihrem Enkel 20 Euro zustecken will und die Mutter das verbietet und sie schickt ihm einfach quasi per SMS die 20 Euro über Vero und das geht wirklich sie schickt ihm einfach quasi per SMS die 20 Euro über Vero und das geht wirklich
Torsten Frenzel so einfach. Ich habe das jetzt mehrfach ausprobiert und das ist echt klasse. so einfach. Ich habe das jetzt mehrfach ausprobiert und das ist echt klasse.
Markus Feilner Du hast Vero? Gut, vielleicht werde ich dir dann demnächst mal Geld schicken. Du hast Vero? Gut, vielleicht werde ich dir dann demnächst mal Geld schicken.
Peter Onderscheka Du kannst mir gerne was schicken. Du kannst mir gerne was schicken.
Torsten Frenzel Ich habe aber aufpassen. Ich habe aber aufpassen.
Markus Feilner Das darf nicht das Filmenkonto sein. Das darf nicht das Filmenkonto sein.
Torsten Frenzel Ich habe eine zweite Handynummer angelegt, dass ich zwei Vero-Accounts haben kann. Ich habe eine zweite Handynummer angelegt, dass ich zwei Vero-Accounts haben kann.
Markus Feilner Das ist ja schon hart an kriminellen Verhaltensmustern. Wieso? Das ist ja schon hart an kriminellen Verhaltensmustern. Wieso?
Torsten Frenzel Ich habe zwei Banken und du kannst pro Bank nur eine Handynummer hinterlegen. Ich habe zwei Banken und du kannst pro Bank nur eine Handynummer hinterlegen.
Markus Feilner Ich habe gelesen, dass du Vero noch nicht im professionellen, Ich habe gelesen, dass du Vero noch nicht im professionellen, also im Unternehmenskontext verwenden darfst. also im Unternehmenskontext verwenden darfst.
Torsten Frenzel Das weiß ich nicht. Das weiß ich nicht.
Markus Feilner Nee, es ist nur gezielt für Privat-zu-Privat erlaubt, gedacht, Nee, es ist nur gezielt für Privat-zu-Privat erlaubt, gedacht, zugelassen oder sowas gerade. zugelassen oder sowas gerade. Aber ich bin nicht der Experte, ich lese mich da gerade ein, Aber ich bin nicht der Experte, ich lese mich da gerade ein, ich finde das total spannend auch.
Markus Feilner ich finde das total spannend auch.
Torsten Frenzel Genau, und wie man mir Vero schicken kann, steht bei mir auf der Webseite. Ja. Genau, und wie man mir Vero schicken kann, steht bei mir auf der Webseite. Ja.
Markus Feilner Naja, wir wollten keine Werbung machen. Naja, wir wollten keine Werbung machen.
Peter Onderscheka Ich überweise dir mal drei Szenen zum Testen. Ich überweise dir mal drei Szenen zum Testen.
Torsten Frenzel Die Serverkosten. Die Serverkosten.
Malte Schmidt-Tychsen Genau. Ich meine, man kann doch auch mal schauen, ob zweistellige Beträge auch Genau. Ich meine, man kann doch auch mal schauen, ob zweistellige Beträge auch problemlos per Vero überwiesen werden können an Thorsten. problemlos per Vero überwiesen werden können an Thorsten. Das sind technische Tests. Das sind technische Tests.
Malte Schmidt-Tychsen Dann, nachdem wir Payment mal wieder relativ lang gemacht haben, Dann, nachdem wir Payment mal wieder relativ lang gemacht haben, wobei es ist zu Recht ein Lieblingsthema von Thorsten, wollte ich nochmal ganz wobei es ist zu Recht ein Lieblingsthema von Thorsten, wollte ich nochmal ganz kurz auf eine für mich sehr überraschende Neuigkeit zu sprechen kommen.
Malte Schmidt-Tychsen kurz auf eine für mich sehr überraschende Neuigkeit zu sprechen kommen. Und zwar der Jürgen Schmidt, seines Zeichens der Sicherheitshäuptling bei Heise, Und zwar der Jürgen Schmidt, seines Zeichens der Sicherheitshäuptling bei Heise, Heise Security, der hat einen Kommentar geschrieben, in dem er offensive Cyberaktionen Heise Security, der hat einen Kommentar geschrieben, in dem er offensive Cyberaktionen inzwischen befürwortet.
Malte Schmidt-Tychsen inzwischen befürwortet. Schmidt vollzieht in diesem Text einen bemerkenswerten Kurswechsel, Schmidt vollzieht in diesem Text einen bemerkenswerten Kurswechsel, Während er sich in der Vergangenheit lange Zeit strikt gegen offensive Cyberaktionen Während er sich in der Vergangenheit lange Zeit strikt gegen offensive Cyberaktionen und unkontrollierte Hackbacks positioniert hatte, und unkontrollierte Hackbacks positioniert hatte, hat er aufgrund der russischen Cyberangriffe auf die polnische Energieversorgung hat er aufgrund der russischen Cyberangriffe auf die polnische Energieversorgung seine Meinung geändert.
Malte Schmidt-Tychsen seine Meinung geändert. Er argumentiert, dass reine Defensive nicht mehr ausreicht und er befürwortet Er argumentiert, dass reine Defensive nicht mehr ausreicht und er befürwortet jetzt gezielte offensive Cyberaktionen als ein legitimes Mittel der Verteidigung und Abschreckung. jetzt gezielte offensive Cyberaktionen als ein legitimes Mittel der Verteidigung und Abschreckung.
Malte Schmidt-Tychsen Das ist für mich tatsächlich sehr überraschend gewesen und zeigt, Das ist für mich tatsächlich sehr überraschend gewesen und zeigt, dass sich in der Sicherheitsszene gewaltig was tut. dass sich in der Sicherheitsszene gewaltig was tut. Denn es gab nicht nur die Angriffe auf den polnischen Energieversorger.
Malte Schmidt-Tychsen Denn es gab nicht nur die Angriffe auf den polnischen Energieversorger. Also es gab tatsächlich, das sind jetzt so Gerüchte von Kollegen in der Bundesverwaltung Also es gab tatsächlich, das sind jetzt so Gerüchte von Kollegen in der Bundesverwaltung auch, so einige Turbulenzen, die zurückgeführt wurden auf Angriffe.
Malte Schmidt-Tychsen auch, so einige Turbulenzen, die zurückgeführt wurden auf Angriffe. Ja, also da ist der Remote ist kräftig in der Sicherheitsbranche und das ist wirklich Wahnsinn. Ja, also da ist der Remote ist kräftig in der Sicherheitsbranche und das ist wirklich Wahnsinn.
Torsten Frenzel Also die IT-Sicherheitsbranche hat gerade wahnsinnig viel zu tun und ich weiß Also die IT-Sicherheitsbranche hat gerade wahnsinnig viel zu tun und ich weiß nicht, ob es besser wird durch Hackback. Wir müssen halt sauber abwehren. nicht, ob es besser wird durch Hackback. Wir müssen halt sauber abwehren.
Malte Schmidt-Tychsen Ja, also das mal wieder eingeschränkt. Wir reden hier von Jürgen Schmidt, Ja, also das mal wieder eingeschränkt. Wir reden hier von Jürgen Schmidt, das ist ja kein Revoluzzer. das ist ja kein Revoluzzer. Also der spricht sich natürlich weiterhin gegen unkontrollierte Racheaktionen Also der spricht sich natürlich weiterhin gegen unkontrollierte Racheaktionen aus, nur der frühere dogmatisch Verzicht eben auf offensive Cyberfähigkeiten, aus, nur der frühere dogmatisch Verzicht eben auf offensive Cyberfähigkeiten, davon fordert er, müssen wir jetzt abrücken.
Malte Schmidt-Tychsen davon fordert er, müssen wir jetzt abrücken.
Markus Feilner Ist das nicht nur eine Frage der Nomenklatur? Also der Angriff auf die Infrastruktur Ist das nicht nur eine Frage der Nomenklatur? Also der Angriff auf die Infrastruktur in Polen ist ja quasi ein fast schon kriegerischer Akt an der Stelle. in Polen ist ja quasi ein fast schon kriegerischer Akt an der Stelle.
Markus Feilner Wenn man jetzt eindeutig nachweisen kann, das ist ja auch noch ein Problem, Wenn man jetzt eindeutig nachweisen kann, das ist ja auch noch ein Problem, die Attribution und das große Problem bei jedem Hackback ist ja die Frage, die Attribution und das große Problem bei jedem Hackback ist ja die Frage, wen und mit welcher Legitimation und woher weiß man wirklich, dass der das war?
Markus Feilner wen und mit welcher Legitimation und woher weiß man wirklich, dass der das war? Also gehen wir jetzt mal davon aus, dass dieser Russland, der russische Sabotage-Augengriff Also gehen wir jetzt mal davon aus, dass dieser Russland, der russische Sabotage-Augengriff auf Polens Energieversorgung, definitiv eindeutig den Russen zuschreibbar war. Dann ist es ja sowieso, auf Polens Energieversorgung, definitiv eindeutig den Russen zuschreibbar war. Dann ist es ja sowieso, legitim, wahrscheinlich nach Kriegsrecht sonst, dass da irgendwo Vergeltung zu haben.
Markus Feilner legitim, wahrscheinlich nach Kriegsrecht sonst, dass da irgendwo Vergeltung zu haben. Und dann ist das aber auch kein Hackback in dem Sinne, den ich jetzt kannte oder so. Und dann ist das aber auch kein Hackback in dem Sinne, den ich jetzt kannte oder so. Also ich finde die Nomenklatur etwas schwierig.
Markus Feilner Also ich finde die Nomenklatur etwas schwierig.
Malte Schmidt-Tychsen Markus, aber es gibt doch sehr gute Gründe, warum ich glaube auch hier alle, Markus, aber es gibt doch sehr gute Gründe, warum ich glaube auch hier alle, wir bisher sowas sehr, sehr kritisch gesehen haben. Denn was zieht das denn nach sich, Markus? wir bisher sowas sehr, sehr kritisch gesehen haben. Denn was zieht das denn nach sich, Markus?
Malte Schmidt-Tychsen Wenn ich Offensivfähigkeiten haben möchte, dann bedeutet das doch automatisch, Wenn ich Offensivfähigkeiten haben möchte, dann bedeutet das doch automatisch, dass ich Sicherheitslücken zurückhalte und nicht veröffentliche und sofort fixe. dass ich Sicherheitslücken zurückhalte und nicht veröffentliche und sofort fixe.
Markus Feilner Das hat Konsequenzen, die wir gar nicht überreißen können und das ist nicht, Das hat Konsequenzen, die wir gar nicht überreißen können und das ist nicht, also ich finde das sehr bedenklich. also ich finde das sehr bedenklich. Halte das aber für eine Nomenklaturdebatte hier an der Stelle, weil, Halte das aber für eine Nomenklaturdebatte hier an der Stelle, weil, im Kriegsfalle wird das sowieso gemacht.
Markus Feilner im Kriegsfalle wird das sowieso gemacht. Der schlagt zurück. Und zwar mit vermutlich allen Mitteln und Methoden. Der schlagt zurück. Und zwar mit vermutlich allen Mitteln und Methoden. Und ob das dann Drohnen sind oder elektronische Viren oder sonst was, Und ob das dann Drohnen sind oder elektronische Viren oder sonst was, die unser oder deren System lahmlegen, ist dann eine, also weiß ich nicht, die unser oder deren System lahmlegen, ist dann eine, also weiß ich nicht, ob das dann noch an irgendeiner Stelle relevant ist.
Markus Feilner ob das dann noch an irgendeiner Stelle relevant ist. Da ist dann sowieso fast jedes Mittel recht. Und ich denke, da wird was umdefiniert, Da ist dann sowieso fast jedes Mittel recht. Und ich denke, da wird was umdefiniert, uminterpretiert jetzt, weil die Erkenntnis sich langsam durchsetzt, uminterpretiert jetzt, weil die Erkenntnis sich langsam durchsetzt, dass wir eigentlich schon im Krieg sind.
Markus Feilner dass wir eigentlich schon im Krieg sind.
Malte Schmidt-Tychsen Das ist richtig. Das ist richtig.
Markus Feilner Aber vielleicht liege ich da falsch. Aber vielleicht liege ich da falsch.
Malte Schmidt-Tychsen Aber um Offensivaktionen führen zu können, Markus, brauchen wir Offensivwaffen. Aber um Offensivaktionen führen zu können, Markus, brauchen wir Offensivwaffen. Und um Offensivwaffen zu haben, müssen wir Sicherheitslücken zurückhalten. Und um Offensivwaffen zu haben, müssen wir Sicherheitslücken zurückhalten.
Malte Schmidt-Tychsen Und das ist ein absoluter Tabubruch bisher für viele von uns. Und das ist ein absoluter Tabubruch bisher für viele von uns. Frag mal in deinen CCC-Kreisen nach. Frag mal in deinen CCC-Kreisen nach.
Markus Feilner Ja, es bringt ja auch nichts. Es ist ja auch völliger Schwachsinnssicherheit, Ja, es bringt ja auch nichts. Es ist ja auch völliger Schwachsinnssicherheit, das zurückzuhalten. Das braucht man ja dann. das zurückzuhalten. Das braucht man ja dann. Also damit erzeugt man ja mehr Schwachstellen, als man damit Gutes tut.
Markus Feilner Also damit erzeugt man ja mehr Schwachstellen, als man damit Gutes tut. Aber da bin ich voll bei dir. Aber da bin ich voll bei dir. Also da bin ich, was die Meinung bezüglich so Schwachstellen zurückhalten und Also da bin ich, was die Meinung bezüglich so Schwachstellen zurückhalten und sowas angeht, bin ich voll bei dir. Und das halte ich auch für wahnsinnig kritisch.
Markus Feilner sowas angeht, bin ich voll bei dir. Und das halte ich auch für wahnsinnig kritisch. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Weg ist. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Weg ist. Also ich bin da, vielleicht bin ich ein bisschen entsetzter noch als du. Also ich bin da, vielleicht bin ich ein bisschen entsetzter noch als du.
Torsten Frenzel Ich glaube, wir müssen das mal mit den Kollegen von den diversen Cybersecurity-Podcasts Ich glaube, wir müssen das mal mit den Kollegen von den diversen Cybersecurity-Podcasts besprechen, weil die haben mit Sicherheit starke Meinung und vor allem mehr Ahnung als wir. besprechen, weil die haben mit Sicherheit starke Meinung und vor allem mehr Ahnung als wir.
Markus Feilner Der hat 300 Kommentare, dieser Artikel bei Heise. Ich glaube, Der hat 300 Kommentare, dieser Artikel bei Heise. Ich glaube, da geht die Diskussion schon ziemlich ab. da geht die Diskussion schon ziemlich ab.
Malte Schmidt-Tychsen Auf jeden Fall. Davon gehe ich aus. Ja, dann habe ich gleich noch eine Überraschung. Auf jeden Fall. Davon gehe ich aus. Ja, dann habe ich gleich noch eine Überraschung. Und zwar Forscher der TU Dresden, geleitet von Professor Marianne Kneuer sowie Und zwar Forscher der TU Dresden, geleitet von Professor Marianne Kneuer sowie von der Uni Düsseldorf Leipzig in Koblenz, haben eine Studie veröffentlicht, von der Uni Düsseldorf Leipzig in Koblenz, haben eine Studie veröffentlicht, und zwar zur digitalen Bürgerbeteiligung.
Malte Schmidt-Tychsen und zwar zur digitalen Bürgerbeteiligung. Und das Überraschende hier, dass es einen Ostefekt gibt. Und das Überraschende hier, dass es einen Ostefekt gibt. Also ostdeutsche Mittel- und Kleinstädte bieten deutlich häufiger digitale Beteiligungsformate Also ostdeutsche Mittel- und Kleinstädte bieten deutlich häufiger digitale Beteiligungsformate an als westdeutsche Mittelstädte 85% zu 70%, Kleinstädte 62% zu 43%.
Malte Schmidt-Tychsen an als westdeutsche Mittelstädte 85% zu 70%, Kleinstädte 62% zu 43%. Westdeutsche Kommunen liegen nur bei den Großstädten vorn. Westdeutsche Kommunen liegen nur bei den Großstädten vorn. Es ist aber ein wichtiges Ziel, weiterhin natürlich politische Entscheidungsprozesse Es ist aber ein wichtiges Ziel, weiterhin natürlich politische Entscheidungsprozesse transparenter zu machen.
Malte Schmidt-Tychsen transparenter zu machen. Ja, ist doch auch mal was Schönes, dass die im Osten mal vorne liegen. Ja, ist doch auch mal was Schönes, dass die im Osten mal vorne liegen. Dann habe ich zu guter Letzt noch eine Veröffentlichung und zwar von Ecosia. Dann habe ich zu guter Letzt noch eine Veröffentlichung und zwar von Ecosia.
Malte Schmidt-Tychsen Das ist so eine europäische Suchmaschine und die hat 100 Tage nach dem Digitalgipfel Das ist so eine europäische Suchmaschine und die hat 100 Tage nach dem Digitalgipfel zur digitalen Souveränität eine Studie veröffentlicht. zur digitalen Souveränität eine Studie veröffentlicht. Und zwar haben sie 147 deutsche Ministerien aus Bund und Ländern befragt.
Malte Schmidt-Tychsen Und zwar haben sie 147 deutsche Ministerien aus Bund und Ländern befragt. Da haben ungefähr zwei Drittel geantwortet und da haben sie leider nicht so Da haben ungefähr zwei Drittel geantwortet und da haben sie leider nicht so schöne Ergebnisse bekommen, die wiederum erwartbar waren. schöne Ergebnisse bekommen, die wiederum erwartbar waren.
Malte Schmidt-Tychsen Und zwar belegt die Studie, dass die Ministerien fast vollständig auf US-Technologien Und zwar belegt die Studie, dass die Ministerien fast vollständig auf US-Technologien setzen, also die digitale Souveränität noch nicht so ganz umgesetzt ist. setzen, also die digitale Souveränität noch nicht so ganz umgesetzt ist.
Malte Schmidt-Tychsen Sie nutzen fast ausschließlich Browser aus US-amerikanischer Herstellung und Sie nutzen fast ausschließlich Browser aus US-amerikanischer Herstellung und sie übernehmen zu 75 Prozent die Werkseinstellung bei der Suchmaschine. sie übernehmen zu 75 Prozent die Werkseinstellung bei der Suchmaschine. Das heißt, sie nutzen Google oder Bing, haben da auch keine strategische Entscheidung Das heißt, sie nutzen Google oder Bing, haben da auch keine strategische Entscheidung und nur 9 Prozent haben sich darüber Gedanken gemacht und entscheiden sich aktiv und nur 9 Prozent haben sich darüber Gedanken gemacht und entscheiden sich aktiv für einen US-Anbieter und 16 Prozent entscheiden sich für eine europäische Suchmaschine.
Malte Schmidt-Tychsen für einen US-Anbieter und 16 Prozent entscheiden sich für eine europäische Suchmaschine. Als Konsequenz fordert Ecosia natürlich, dass die Standardsuchmaschine in Behörden Ecosia sein soll. Als Konsequenz fordert Ecosia natürlich, dass die Standardsuchmaschine in Behörden Ecosia sein soll. Das ist nachvollziehbar, aber eben auch, dass Mastodon als Social Media favorisiert Das ist nachvollziehbar, aber eben auch, dass Mastodon als Social Media favorisiert werden sollte gegenüber X, Facebook und Instagram.
Malte Schmidt-Tychsen werden sollte gegenüber X, Facebook und Instagram. Und das ist, glaube ich, was wir auch mal in einer Sendung kurz hatten, Und das ist, glaube ich, was wir auch mal in einer Sendung kurz hatten, dass wir uns ein bisschen gewundert haben, warum so viele Behörden nach wie vor auf X sind. dass wir uns ein bisschen gewundert haben, warum so viele Behörden nach wie vor auf X sind.
Torsten Frenzel Genau, also ich glaube, da hat Markus für später noch was mitgebracht. Genau, also ich glaube, da hat Markus für später noch was mitgebracht. Also ich glaube, die Diskussion verschiebt man ein bisschen nach hinten. Also ich glaube, die Diskussion verschiebt man ein bisschen nach hinten.
Markus Feilner In der Tat, da sind wir gerade an was total Coolen dran und sehr früh, In der Tat, da sind wir gerade an was total Coolen dran und sehr früh, aber ich freue mich drauf. aber ich freue mich drauf. Ja, nee, Mastodon ist da total genial geeignet, ja. Ja, nee, Mastodon ist da total genial geeignet, ja. Schön, freut mich sehr, dass das da empfohlen wird. Darf ich loslegen, einfach so?
Markus Feilner Schön, freut mich sehr, dass das da empfohlen wird. Darf ich loslegen, einfach so?
Torsten Frenzel Ja, ach, das war eine Übergabe, entschuldige, ich habe jetzt diese ganze Überleitung Ja, ach, das war eine Übergabe, entschuldige, ich habe jetzt diese ganze Überleitung kaputt gemacht. Malte, Ascher auf mein Haupt. kaputt gemacht. Malte, Ascher auf mein Haupt.
Markus Feilner Jaja, mir ist es gleich, womit ich anfange. Jaja, mir ist es gleich, womit ich anfange. Ich habe lauter lustige Themen. Ich habe weniger Themen als der Malte. Ich habe lauter lustige Themen. Ich habe weniger Themen als der Malte. Dafür werde ich auch über jedes nur kürzer, also über die drei Themen jeweils nur eine Stunde reden.
Markus Feilner Dafür werde ich auch über jedes nur kürzer, also über die drei Themen jeweils nur eine Stunde reden. Und also wenn Thorsten mich lässt. Nein, Spaß. Und also wenn Thorsten mich lässt. Nein, Spaß. Also ich rede über, ich habe mitgebracht Dataport und Phoenix. Also ich rede über, ich habe mitgebracht Dataport und Phoenix.
Markus Feilner Da habe ich einen Artikel geschrieben, mal wieder, dieses Mal bei Golem. Da habe ich einen Artikel geschrieben, mal wieder, dieses Mal bei Golem. Ich habe mitgebracht Microsoft und Bayern. Also die Milliarde für Microsoft, Ich habe mitgebracht Microsoft und Bayern. Also die Milliarde für Microsoft, die Bayern ausgeben will, weil das Hamsterrad dreht sich immer weiter und es die Bayern ausgeben will, weil das Hamsterrad dreht sich immer weiter und es wird immer verrückter und absurder.
Markus Feilner wird immer verrückter und absurder. Und ich habe eben, wie gesagt, das Thema über das Fediverse mitgebracht. Und ich habe eben, wie gesagt, das Thema über das Fediverse mitgebracht. Ich fange mal an mit Dataport und Phoenix, weil das ist, eigentlich sind alle Ich fange mal an mit Dataport und Phoenix, weil das ist, eigentlich sind alle diese Themen unheimlich.
Markus Feilner diese Themen unheimlich. Die beiden Themen sind lustig und unglaublich und das dritte Thema ist einfach Die beiden Themen sind lustig und unglaublich und das dritte Thema ist einfach was, woran wir arbeiten. was, woran wir arbeiten. Gerade die Menschen im Norden Deutschlands kennen ja die Anstalt des öffentlichen Rechts, Dataport.
Markus Feilner Gerade die Menschen im Norden Deutschlands kennen ja die Anstalt des öffentlichen Rechts, Dataport. Und ich habe 2023 in einem langen und aufsehenerregenden Artikel beim Linux Und ich habe 2023 in einem langen und aufsehenerregenden Artikel beim Linux Magazin über Dataport und Dataport Phoenix geschrieben.
Markus Feilner Magazin über Dataport und Dataport Phoenix geschrieben. Das ist ein Open-Source-Projekt gewesen, das per Staatsvertrag zwischen Schleswig-Holstein Das ist ein Open-Source-Projekt gewesen, das per Staatsvertrag zwischen Schleswig-Holstein und Dataport gestartet wurde. und Dataport gestartet wurde. Und das dann in einer Ausschreibung eben ausgeschrieben wurde, Und das dann in einer Ausschreibung eben ausgeschrieben wurde, wo eben dann fünf Softwareprodukte den Zuschlag bekommen haben unter der Führung wo eben dann fünf Softwareprodukte den Zuschlag bekommen haben unter der Führung von Univention und Bechtle und so weiter.
Markus Feilner von Univention und Bechtle und so weiter. Und das dann aber durch seltsames Verhalten uns aufgefallen ist, Und das dann aber durch seltsames Verhalten uns aufgefallen ist, als wir noch Journalisten waren bei der iX. als wir noch Journalisten waren bei der iX. Wir wollten das nämlich testen und dann hat der Hersteller gesagt, Wir wollten das nämlich testen und dann hat der Hersteller gesagt, nein, wir verkaufen das nur. Und dann haben wir so, wie bitte?
Markus Feilner nein, wir verkaufen das nur. Und dann haben wir so, wie bitte? Also ja, wir wollen nicht, dass die Presse das testet, aber wir können das verkaufen Also ja, wir wollen nicht, dass die Presse das testet, aber wir können das verkaufen und wir können euch in unsere Rechenzentren reinlassen. und wir können euch in unsere Rechenzentren reinlassen.
Markus Feilner Und wir so, nein, wir wollen das selber aufbauen. Das ist Open Source. Und wir so, nein, wir wollen das selber aufbauen. Das ist Open Source. Wir haben Rechenzentren, wir haben die Leute, wir haben alles noch. Wir haben Rechenzentren, wir haben die Leute, wir haben alles noch. Wir wollen das from scratch komplett aufbauen und dann testen.
Markus Feilner Wir wollen das from scratch komplett aufbauen und dann testen. Dann hieß es, nein, das geht nur in den Rechenzentren von Dataport, Dann hieß es, nein, das geht nur in den Rechenzentren von Dataport, weil das ist eine Suite, die nur mit unseren Rechenzentren das volle Benutzererlebnis weil das ist eine Suite, die nur mit unseren Rechenzentren das volle Benutzererlebnis garantiert. Und wir so, aha.
Markus Feilner garantiert. Und wir so, aha. Und dann habe ich angefangen zu recherchieren. zwei Jahre später habe ich den Und dann habe ich angefangen zu recherchieren. zwei Jahre später habe ich den Artikel veröffentlicht, da war ich dann nicht mehr bei der EX, Artikel veröffentlicht, da war ich dann nicht mehr bei der EX, sondern der war dann im Linux Magazin veröffentlicht, sondern der war dann im Linux Magazin veröffentlicht, und da war dann, da kamen dann so Sachen raus, dass eine, haltet euch fest, und da war dann, da kamen dann so Sachen raus, dass eine, haltet euch fest, dass eine Anstalt des öffentlichen Rechts sich zum Ziel gesetzt hat, dass eine Anstalt des öffentlichen Rechts sich zum Ziel gesetzt hat,
Markus Feilner die zweite Umsatzmilliarde zu erreichen. die zweite Umsatzmilliarde zu erreichen. Also eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Also eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Darf stolz darauf sein, wenn die einen Umsatz von einer Milliarde haben, ist kein Problem. Darf stolz darauf sein, wenn die einen Umsatz von einer Milliarde haben, ist kein Problem.
Markus Feilner Aber ihre Aufgabe ist es nicht, den Umsatz zu verdoppeln. Die Aufgabe einer Aber ihre Aufgabe ist es nicht, den Umsatz zu verdoppeln. Die Aufgabe einer Anstalt des öffentlichen Rechts, und das wisst ihr wahrscheinlich besser als Anstalt des öffentlichen Rechts, und das wisst ihr wahrscheinlich besser als ich, ich habe das dank Torsten und anderen Menschen, die mir geholfen haben, gelernt.
Markus Feilner ich, ich habe das dank Torsten und anderen Menschen, die mir geholfen haben, gelernt. Die Aufgabe einer Anstalt des öffentlichen Rechts, wie jetzt auch AKDB oder Die Aufgabe einer Anstalt des öffentlichen Rechts, wie jetzt auch AKDB oder Dataport, ist es, Dienste für die Kommunen oder so zur Verfügung zu stellen.
Markus Feilner Dataport, ist es, Dienste für die Kommunen oder so zur Verfügung zu stellen. Und dafür stattet der Staat sie mit Geld aus. Die können keinen Verlust machen, Und dafür stattet der Staat sie mit Geld aus. Die können keinen Verlust machen, weil dafür muss der Staat aufkommen. weil dafür muss der Staat aufkommen.
Markus Feilner Und die können eigentlich auch keinen Gewinn machen oder dürfen keinen Gewinn Und die können eigentlich auch keinen Gewinn machen oder dürfen keinen Gewinn machen, weil sie sollen nicht marktwirtschaftlich unterwegs sein. machen, weil sie sollen nicht marktwirtschaftlich unterwegs sein. Und Dataport hat eben in einer Folie und Vortrag eben gesagt, Und Dataport hat eben in einer Folie und Vortrag eben gesagt, sie wollen die zweite Umsatzmilliarde angehen.
Markus Feilner sie wollen die zweite Umsatzmilliarde angehen. Und das ist einigen damals sauer aufgestoßen. Da waren einige solche Verhalten. Und das ist einigen damals sauer aufgestoßen. Da waren einige solche Verhalten. Und jetzt, es hat sehr viel für Furore gesorgt, der Artikel damals. Und jetzt, es hat sehr viel für Furore gesorgt, der Artikel damals.
Markus Feilner Und ich habe auch ziemlich viel, ich habe keine Kritik am Artikel gekriegt. Und ich habe auch ziemlich viel, ich habe keine Kritik am Artikel gekriegt. Nicht einen einzigen Fehler habe ich da drin gehabt. Nicht einen einzigen Fehler habe ich da drin gehabt. Aber es waren ein paar beteiligte Firmen, die sehr, sehr sauer auf mich waren.
Markus Feilner Aber es waren ein paar beteiligte Firmen, die sehr, sehr sauer auf mich waren. Und ich habe das über Dritte dann mitbekommen, was da hinten rumlief. Und ich habe das über Dritte dann mitbekommen, was da hinten rumlief. War nicht schön. Und jetzt hat der Rechnungshof Hamburg, der jetzt gerade im War nicht schön. Und jetzt hat der Rechnungshof Hamburg, der jetzt gerade im Vor- und der tonusmäßig jetzt dafür zuständig ist, Managementfehler und dubiose Vor- und der tonusmäßig jetzt dafür zuständig ist, Managementfehler und dubiose Beschlüsse bei Dataport Phoenix angeprangert.
Markus Feilner Beschlüsse bei Dataport Phoenix angeprangert. Und der Artikel, also ich bin mit den Kieler Nachrichten da auch im Kontakt, Und der Artikel, also ich bin mit den Kieler Nachrichten da auch im Kontakt, die wir vorhin schon mal hatten. die wir vorhin schon mal hatten. Die haben mich angepingt und haben geschrieben, hey Markus, du schreibst doch Die haben mich angepingt und haben geschrieben, hey Markus, du schreibst doch da über Dataport und so weiter.
Markus Feilner da über Dataport und so weiter. Kannst du uns mal einen Kommentar hier geben zu dem Thema? Und so kam ich dann Kannst du uns mal einen Kommentar hier geben zu dem Thema? Und so kam ich dann eben dazu, dass ich diesen Rechnungshof-Jahresbericht vorliegen hatte. eben dazu, dass ich diesen Rechnungshof-Jahresbericht vorliegen hatte.
Markus Feilner Und der ist eine schallende Ohrfeige für das Management von Dataport. Und der ist eine schallende Ohrfeige für das Management von Dataport. Also die haben Sachen gemacht, die können wir als private Leute oder als Firmenbesitzer gar nicht machen. Also die haben Sachen gemacht, die können wir als private Leute oder als Firmenbesitzer gar nicht machen.
Markus Feilner Die haben zum Beispiel die Phoenix-Investitionen als Anlagevermögen gebucht Die haben zum Beispiel die Phoenix-Investitionen als Anlagevermögen gebucht und das waren halt Investitionen, diese als Anlage. und das waren halt Investitionen, diese als Anlage. Das ist wohl laut Topic völlig in Ordnung insgesamt, aber sie mussten es halt Das ist wohl laut Topic völlig in Ordnung insgesamt, aber sie mussten es halt abschreiben dann auf einen Schlag, als das sich nicht realisieren ließ.
Markus Feilner abschreiben dann auf einen Schlag, als das sich nicht realisieren ließ. Und deswegen haben sie dann 90 Prozent Fremdkapital gehabt, irgendwann eine Und deswegen haben sie dann 90 Prozent Fremdkapital gehabt, irgendwann eine halbe Milliarde Schulden. halbe Milliarde Schulden. Und der Rechnungshof hat eben sehr, sehr deutlich das kritisiert und hat ihnen Und der Rechnungshof hat eben sehr, sehr deutlich das kritisiert und hat ihnen halt wirklich fast schon, genau, die haben den Verwaltungsrat zwar regelmäßig informiert, halt wirklich fast schon, genau, die haben den Verwaltungsrat zwar regelmäßig informiert, aber die haben die, als sie aufgefordert wurden, bessere Kennzahlen zu liefern, aber die haben die, als sie aufgefordert wurden, bessere Kennzahlen zu liefern,
Markus Feilner haben sie einfach weniger Kennzahlen geliefert. haben sie einfach weniger Kennzahlen geliefert. Die haben ein Audit um zwei Jahre verschoben, weil sie gesagt haben, Die haben ein Audit um zwei Jahre verschoben, weil sie gesagt haben, passt jetzt gerade nicht. passt jetzt gerade nicht. Wahrscheinlich alles mit Gründen und so weiter, aber lest euch den Bericht vom Rechnungshof durch.
Markus Feilner Wahrscheinlich alles mit Gründen und so weiter, aber lest euch den Bericht vom Rechnungshof durch. Ich habe selten etwas so deutlich Hartes von einem Rechnungshof gelesen wie Ich habe selten etwas so deutlich Hartes von einem Rechnungshof gelesen wie diesen Bericht und man habe finanzielle Risiken deutlich unterschätzt.
Markus Feilner diesen Bericht und man habe finanzielle Risiken deutlich unterschätzt. Und dann der Satz, systematisches Controlling der finanziellen Aufwände und Und dann der Satz, systematisches Controlling der finanziellen Aufwände und Risiken von IT-Vorhaben wäre eine Grundlage gewesen. Risiken von IT-Vorhaben wäre eine Grundlage gewesen.
Markus Feilner Da denke ich mir dann, okay, deutlicher ist es hart. Da denke ich mir dann, okay, deutlicher ist es hart. Und dann schieben die noch hinterher, die Entwicklungen bei Phoenix haben dies Und dann schieben die noch hinterher, die Entwicklungen bei Phoenix haben dies in negativer Hinsicht eindrücklich belegt.
Markus Feilner in negativer Hinsicht eindrücklich belegt. Also da war wirklich jemand sehr, sehr deutlich. Also da war wirklich jemand sehr, sehr deutlich. Auch, ja, lest es selber, da ist unheimlich viel kritisiert worden. Thorsten? Auch, ja, lest es selber, da ist unheimlich viel kritisiert worden. Thorsten?
Torsten Frenzel Also ich habe ja auch Erfahrung in Anstalten öffentlichen Rechts. Also ich habe ja auch Erfahrung in Anstalten öffentlichen Rechts. Und ich würde jetzt mal hier nicht zwingend, Und ich würde jetzt mal hier nicht zwingend, Vorsatz unterstellen, sondern eher sagen, es ist halt auch nur eine Behörde, Vorsatz unterstellen, sondern eher sagen, es ist halt auch nur eine Behörde, und Behörden arbeiten wie Behörden.
Torsten Frenzel und Behörden arbeiten wie Behörden. Und zusätzlich habe ich auch noch mal den Wikipedia-Artikel zur Anstalt und Und zusätzlich habe ich auch noch mal den Wikipedia-Artikel zur Anstalt und Öffentlichen Rechts mit in die Shownotes reingemacht, weil, Markus, Öffentlichen Rechts mit in die Shownotes reingemacht, weil, Markus, du hattest recht, wie du die AOR quasi beschrieben hast, war aber nicht so ganz gerade.
Torsten Frenzel du hattest recht, wie du die AOR quasi beschrieben hast, war aber nicht so ganz gerade. Aber wenn wir das jetzt hier berichtlichen würden, dann würden wir hier noch Aber wenn wir das jetzt hier berichtlichen würden, dann würden wir hier noch eine halbe Stunde drüber reden. eine halbe Stunde drüber reden.
Torsten Frenzel Deswegen der Link in den Shownotes. Deswegen der Link in den Shownotes.
Markus Feilner Also der Rechnungshof rät Dataport dazu, in Zukunft nur noch Verträge zu schließen, Also der Rechnungshof rät Dataport dazu, in Zukunft nur noch Verträge zu schließen, wenn die Leistungen auch erbracht werden können. wenn die Leistungen auch erbracht werden können. Also bei großen IT-Vorhaben künftig Engmaschiker den Vorstand zu informieren.
Markus Feilner Also bei großen IT-Vorhaben künftig Engmaschiker den Vorstand zu informieren. Und dann der beste Satz war, unter Berücksichtigung eines gerade bei Innovationsprojekten Und dann der beste Satz war, unter Berücksichtigung eines gerade bei Innovationsprojekten hinsichtlich erforderlicher Lernprozesse benötigten angemessenen Spielraums, hinsichtlich erforderlicher Lernprozesse benötigten angemessenen Spielraums, hat der Rechnungshof Dataport aufgefordert, Verträge nur abzuschließen, hat der Rechnungshof Dataport aufgefordert, Verträge nur abzuschließen, wenn deren Chancen und Risiken hinreichend analysiert und bewertet worden sind.
Markus Feilner wenn deren Chancen und Risiken hinreichend analysiert und bewertet worden sind. Also der Rechnungshof sagt, hey Dataport, in Zukunft bitte passt ein bisschen Also der Rechnungshof sagt, hey Dataport, in Zukunft bitte passt ein bisschen auf mit euren Verträgen. So geht das nicht. auf mit euren Verträgen. So geht das nicht.
Markus Feilner Habe ich richtig verstanden, Thorsten, oder? Habe ich richtig verstanden, Thorsten, oder?
Torsten Frenzel Ja, das hast du richtig verstanden. Aber vielleicht bringen wir hier trotzdem Ja, das hast du richtig verstanden. Aber vielleicht bringen wir hier trotzdem nochmal einen kleinen positiven Twist rein, weil dieses ganze Hickhack hat dafür nochmal einen kleinen positiven Twist rein, weil dieses ganze Hickhack hat dafür gesorgt, dass wir OpenDesk haben.
Torsten Frenzel gesorgt, dass wir OpenDesk haben.
Markus Feilner Richtig. Und das ist halt auch das Coole an der ganzen Geschichte und das muss Richtig. Und das ist halt auch das Coole an der ganzen Geschichte und das muss ich auch wieder dem Rechnungshof zugutehalten. ich auch wieder dem Rechnungshof zugutehalten. Der Rechnungshof hat nicht die Entscheidung Schleswig-Holsteins kritisiert, Der Rechnungshof hat nicht die Entscheidung Schleswig-Holsteins kritisiert, Open Source zu machen. Der hat nicht kritisiert, was zum Beispiel für Projekte, Open Source zu machen. Der hat nicht kritisiert, was zum Beispiel für Projekte, Produkte ausgesucht wurden, die in dem ganzen Konglomerat von Univention und so weiter drin sind.
Markus Feilner Produkte ausgesucht wurden, die in dem ganzen Konglomerat von Univention und so weiter drin sind. Er hat auch nicht kritisiert, dass irgendwie da an der Ausschreibung oder sonst was. Er hat auch nicht kritisiert, dass irgendwie da an der Ausschreibung oder sonst was. Er hat Planungs- und Managementfehler vor allen Dingen kritisiert.
Markus Feilner Er hat Planungs- und Managementfehler vor allen Dingen kritisiert. Also er hat wohl auch nach dem Vorfeld, wo schon viel Kritik aufgekommen war Also er hat wohl auch nach dem Vorfeld, wo schon viel Kritik aufgekommen war und wo auch Dataport die Schuld an diesen 90 oder 70 oder 50 Millionen Verlust versucht hat, und wo auch Dataport die Schuld an diesen 90 oder 70 oder 50 Millionen Verlust versucht hat, ein bisschen dem Zendes zuzuschieben, weil sie gesagt haben, ein bisschen dem Zendes zuzuschieben, weil sie gesagt haben, wir konnten ja gar nicht erfolgreich sein, das hat man uns alles aus den Händen gerissen.
Markus Feilner wir konnten ja gar nicht erfolgreich sein, das hat man uns alles aus den Händen gerissen. Und der Rechnungshof hat hier sehr weise argumentiert, indem er eben sagte, Und der Rechnungshof hat hier sehr weise argumentiert, indem er eben sagte, es waren Managementfehler, die hier dafür gesorgt haben. es waren Managementfehler, die hier dafür gesorgt haben.
Markus Feilner Aber er hat nicht das Ganze kritisiert. Und ich sage jedes Mal, Aber er hat nicht das Ganze kritisiert. Und ich sage jedes Mal, wenn ich darüber schreibe, dass die Vorarbeit, die Dataport und dieses Konsortium wenn ich darüber schreibe, dass die Vorarbeit, die Dataport und dieses Konsortium von Bechtle und Co. da gemacht haben.
Markus Feilner von Bechtle und Co. da gemacht haben. Und da zeigt sich auch wieder die Stärke von Open Source. Jemand anderes kommt Und da zeigt sich auch wieder die Stärke von Open Source. Jemand anderes kommt rein, kann das Zeug nehmen und kann ohne die Fehler zu wiederholen, das weiterführen. rein, kann das Zeug nehmen und kann ohne die Fehler zu wiederholen, das weiterführen.
Markus Feilner Und das wäre mit proprietärer Software nie möglich gewesen. Und. Und das wäre mit proprietärer Software nie möglich gewesen. Und. Tolle an der Geschichte ist, dass jetzt auch es in die Öffentlichkeit kommt. Tolle an der Geschichte ist, dass jetzt auch es in die Öffentlichkeit kommt. Am Mittwoch hat die Taz drüber geschrieben. Ich war gestern ganz bin vom Hocker gefallen.
Markus Feilner Am Mittwoch hat die Taz drüber geschrieben. Ich war gestern ganz bin vom Hocker gefallen. Da ruft die Taz bei mir an und sagt, können Sie uns ein bisschen Experten Hintergrund Da ruft die Taz bei mir an und sagt, können Sie uns ein bisschen Experten Hintergrund liefern zu diesem Thema? liefern zu diesem Thema?
Markus Feilner Und dann kommt abends ein Artikel, den haben wir auch in die Shownotes gepackt. Und dann kommt abends ein Artikel, den haben wir auch in die Shownotes gepackt. Und also der Rechnungshofbericht ist eine schallende Ohrfeige, aber er ist gerecht. Und also der Rechnungshofbericht ist eine schallende Ohrfeige, aber er ist gerecht.
Markus Feilner Und das Tolle ist, dass Schleswig-Holstein ja rechtzeitig die Reißleine gezogen Und das Tolle ist, dass Schleswig-Holstein ja rechtzeitig die Reißleine gezogen hat und sie arbeiten natürlich auch weiter mit Dataport zusammen, hat und sie arbeiten natürlich auch weiter mit Dataport zusammen, haben auch viele erfolgreiche Projekte mit Dataport zusammen, haben auch viele erfolgreiche Projekte mit Dataport zusammen, nur bei diesem einen Projekt ging halt einiges in die Hose und sie haben es nur bei diesem einen Projekt ging halt einiges in die Hose und sie haben es dann selber gemacht und sind erfolgreich und sind Vorzeigeland in Deutschland, dann selber gemacht und sind erfolgreich und sind Vorzeigeland in Deutschland,
Markus Feilner was Open Source angeht. was Open Source angeht. Und das wäre auch gleich die Brücke zu dem Thema in Bayern. Jetzt wird es witzig. Und das wäre auch gleich die Brücke zu dem Thema in Bayern. Jetzt wird es witzig.
Torsten Frenzel Ganz kurz noch eins zu Schleswig-Holstein. Dazu habe ich nämlich einen Artikel Ganz kurz noch eins zu Schleswig-Holstein. Dazu habe ich nämlich einen Artikel noch mit in den Shownotes verlinkt, weil Schleswig-Holstein ist das erste Land, noch mit in den Shownotes verlinkt, weil Schleswig-Holstein ist das erste Land, was die EU-Richtlinien zu digitaler Souveränität erfüllt. Kann gar nicht sein.
Torsten Frenzel was die EU-Richtlinien zu digitaler Souveränität erfüllt. Kann gar nicht sein.
Markus Feilner Unmöglich. Da hast du aber im Bayerischen Landtag nicht genau hingehört. Unmöglich. Da hast du aber im Bayerischen Landtag nicht genau hingehört.
Torsten Frenzel Ach so, Bayern ist ganz vorn. Ach so, Bayern ist ganz vorn.
Markus Feilner Ja genau, natürlich schon seit den 60er Jahren. Wir haben hier einen. Ja genau, natürlich schon seit den 60er Jahren. Wir haben hier einen. Finanzminister, Herrn Führacker, der im Landtag, also ich glaube, Finanzminister, Herrn Führacker, der im Landtag, also ich glaube, ist ja echt eigentlich ein ganz lieber Mensch und manchmal, also er hat jetzt ist ja echt eigentlich ein ganz lieber Mensch und manchmal, also er hat jetzt ein bisschen Bedauern, also ich sage jetzt mal ganz Disclaimer, meine Meinung.
Markus Feilner ein bisschen Bedauern, also ich sage jetzt mal ganz Disclaimer, meine Meinung. Bin nicht allwissend, bin nicht in allen Experten, aber er hat eine ein bisschen Bin nicht allwissend, bin nicht in allen Experten, aber er hat eine ein bisschen bedauernswerte Präsentation gegeben. bedauernswerte Präsentation gegeben.
Markus Feilner Er hat sich schlecht unter Wert verkauft, sagen wir es mal so. Er hat sich schlecht unter Wert verkauft, sagen wir es mal so. Er hat sich schlecht beraten lassen, er ist vermutlich auch kein ITler. Er hat sich schlecht beraten lassen, er ist vermutlich auch kein ITler. Nur so kann man sich es erklären, dass er sich im Landtag hinstellt und sagt, Nur so kann man sich es erklären, dass er sich im Landtag hinstellt und sagt, dass wir in Bayern nicht nach Schleswig-Holstein schauen brauchen.
Markus Feilner dass wir in Bayern nicht nach Schleswig-Holstein schauen brauchen. Wir nutzen in unseren 51 Vermessungsämtern schon seit den 60er Jahren Microsoft Wir nutzen in unseren 51 Vermessungsämtern schon seit den 60er Jahren Microsoft und Open-Source-Desktops. und Open-Source-Desktops. Und an dem Satz, den er da gesagt hat, der ist auch in der Videothek, Und an dem Satz, den er da gesagt hat, der ist auch in der Videothek, in der Mediathek nachzuschauen vom Bayerischen Landtag, ist so viel falsch.
Markus Feilner in der Mediathek nachzuschauen vom Bayerischen Landtag, ist so viel falsch. Das ist einfach Wahnsinn. Und das war eine Aussprache, die gestartet wurde von der Opposition, Das ist einfach Wahnsinn. Und das war eine Aussprache, die gestartet wurde von der Opposition, also den Grünen und der SPD im Bayerischen Landtag, die über diese Milliarde also den Grünen und der SPD im Bayerischen Landtag, die über diese Milliarde nachgehakt haben, die Bayern für ein Update des Rahmenvertrags ausgeben wollte.
Markus Feilner nachgehakt haben, die Bayern für ein Update des Rahmenvertrags ausgeben wollte. Und zwar wollten sie das zuerst quasi klammheimlich bis Ende 2025 durchlegen. Und zwar wollten sie das zuerst quasi klammheimlich bis Ende 2025 durchlegen. Das haben wir verhindert, weil ich mit Freunden zusammen einen offenen Brief Das haben wir verhindert, weil ich mit Freunden zusammen einen offenen Brief geschrieben habe, über den ich auch einen Vortrag halten darf, geschrieben habe, über den ich auch einen Vortrag halten darf, jetzt auf den Grazer Linux-Tagen unter dem sehr bescheidenen Titel How I hacked jetzt auf den Grazer Linux-Tagen unter dem sehr bescheidenen Titel How I hacked the Bavarian State Government with an Open Source Open Letter.
Markus Feilner the Bavarian State Government with an Open Source Open Letter. Und wir haben den offenen Brief geschrieben, haben dann viele Mitstreiter gewonnen. Und wir haben den offenen Brief geschrieben, haben dann viele Mitstreiter gewonnen. Am Ende waren es 160 bayerische Unternehmen, die gesagt haben, Am Ende waren es 160 bayerische Unternehmen, die gesagt haben, wieso wird hier eine Milliarde nach Microsoft geworfen und wir sind nicht dabei wieso wird hier eine Milliarde nach Microsoft geworfen und wir sind nicht dabei und warum gibt es da keine Ausschreibung?
Markus Feilner und warum gibt es da keine Ausschreibung? Es ist alles auch wieder legal und koscher. Also es sollte einfach der Rahmenvertrag Es ist alles auch wieder legal und koscher. Also es sollte einfach der Rahmenvertrag erweitert werden, wenn ich mich richtig erinnere um KI, Teams und Cloud-Dienste oder sowas.
Markus Feilner erweitert werden, wenn ich mich richtig erinnere um KI, Teams und Cloud-Dienste oder sowas. Es waren drei Sachen. und weil es eine Erweiterung des Rahmenvertrags ist, Es waren drei Sachen. und weil es eine Erweiterung des Rahmenvertrags ist, ist es wohl legal und man hatte damals schon den Streit, als Oracle das gemacht ist es wohl legal und man hatte damals schon den Streit, als Oracle das gemacht hat und einfach die Cloud mit reingenommen hat.
Markus Feilner hat und einfach die Cloud mit reingenommen hat. Also schwierig, auf jeden Fall wollte der Bayerische Staat, man wollte eigentlich, Also schwierig, auf jeden Fall wollte der Bayerische Staat, man wollte eigentlich, dass es nicht weiter diskutiert wird. dass es nicht weiter diskutiert wird. Das hat dann dazu geführt, dass auch Stimmen gesagt haben, dass dieser böse, Das hat dann dazu geführt, dass auch Stimmen gesagt haben, dass dieser böse, böse offene Brief quasi dafür gesorgt hat, dass hier wir nicht unsere Arbeit böse offene Brief quasi dafür gesorgt hat, dass hier wir nicht unsere Arbeit machen können und das jetzt in der Öffentlichkeit getragen wurde und diskutiert wurde.
Markus Feilner machen können und das jetzt in der Öffentlichkeit getragen wurde und diskutiert wurde. Auf jeden Fall lief es dann so, dass die angefangen haben, darüber das zu diskutieren. Auf jeden Fall lief es dann so, dass die angefangen haben, darüber das zu diskutieren. Und am Ende war es dann so, dass zwei Minister in Bayern sich streiten drüber Und am Ende war es dann so, dass zwei Minister in Bayern sich streiten drüber über den richtigen Weg, ob man jetzt Microsoft oder nicht Microsoft machen sollte über den richtigen Weg, ob man jetzt Microsoft oder nicht Microsoft machen sollte und was und wie und ob es Alternativen gäbe und, und, und. Die Details spare ich euch.
Markus Feilner und was und wie und ob es Alternativen gäbe und, und, und. Die Details spare ich euch. Auf jeden Fall war es der Digitalminister Mering und der Finanzminister Füracker. Auf jeden Fall war es der Digitalminister Mering und der Finanzminister Füracker. Und die beiden haben gestritten und dann ist der Herr Söder quasi dazugekommen Und die beiden haben gestritten und dann ist der Herr Söder quasi dazugekommen und der hat gesagt, Jetzt hört sich mal hier auf zum Streiten.
Markus Feilner und der hat gesagt, Jetzt hört sich mal hier auf zum Streiten. Das machen wir nicht in der Öffentlichkeit, das machen wir privat. Das machen wir nicht in der Öffentlichkeit, das machen wir privat. Und überhaupt hat mein Finanzminister recht. Also total deeskalierend für den Streit. Und überhaupt hat mein Finanzminister recht. Also total deeskalierend für den Streit.
Markus Feilner Und der Mehring ist in einer anderen Partei. Und was noch hinzukommt, Und der Mehring ist in einer anderen Partei. Und was noch hinzukommt, ist, wir haben Wahlkampf in Bayern. ist, wir haben Wahlkampf in Bayern. Das heißt, in der Mitte des Wahlkampfs streiten zwei Minister auf offener Bühne Das heißt, in der Mitte des Wahlkampfs streiten zwei Minister auf offener Bühne über eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung aufgrund von einem offenen über eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung aufgrund von einem offenen Brief, den wir ins Leben gerufen haben.
Markus Feilner Brief, den wir ins Leben gerufen haben. Und das Ganze ist so hochgekocht, dass es dann sogar beim Fasching in Veitshöchheim, Und das Ganze ist so hochgekocht, dass es dann sogar beim Fasching in Veitshöchheim, einer der größten Karnevalsveranstaltungen in Bayern, Thema war. einer der größten Karnevalsveranstaltungen in Bayern, Thema war.
Markus Feilner Zwar nur in einem Satz, aber der Präsident des Elferrats hat dort eben gesagt, Zwar nur in einem Satz, aber der Präsident des Elferrats hat dort eben gesagt, jetzt Jungs, jetzt hört es mal auf, da zu streiten über dieses Microsoft oder irgend sowas. jetzt Jungs, jetzt hört es mal auf, da zu streiten über dieses Microsoft oder irgend sowas.
Markus Feilner Und es gab dann eben diese Sitzung im Landtag und da hat eben unser Minister Und es gab dann eben diese Sitzung im Landtag und da hat eben unser Minister Führerker diesen, also da waren noch viel andere, noch mehr bizarre Aussagen da. Führerker diesen, also da waren noch viel andere, noch mehr bizarre Aussagen da.
Markus Feilner Aber das Schlimmste war eben dann der Herr Führerker, der eben gesagt hat, Aber das Schlimmste war eben dann der Herr Führerker, der eben gesagt hat, dass die Vermessungsämter seit den 60er Jahren Microsoft im Einsatz haben. dass die Vermessungsämter seit den 60er Jahren Microsoft im Einsatz haben. Microsoft wurde erst 1975 gegründet und der Begriff Open Source ist auch komplett Microsoft wurde erst 1975 gegründet und der Begriff Open Source ist auch komplett falsch, weil der wurde erst 1998 definiert.
Markus Feilner falsch, weil der wurde erst 1998 definiert. Was er meinte oder was man ihm wahrscheinlich gesagt hat, ist, Was er meinte oder was man ihm wahrscheinlich gesagt hat, ist, dass in den Vermessungsämtern, ich weiß das, weil ich habe Geografie studiert dass in den Vermessungsämtern, ich weiß das, weil ich habe Geografie studiert und ich war in München an der TU im Nebenfach für Geoinformatik.
Markus Feilner und ich war in München an der TU im Nebenfach für Geoinformatik. Und da war der Professor unserer, der eben SICAD, das erste Siemens-CAD-System Und da war der Professor unserer, der eben SICAD, das erste Siemens-CAD-System erfunden hat, der war der Professor, der hat uns über die Anfänge ganz viel erzählt.
Markus Feilner erfunden hat, der war der Professor, der hat uns über die Anfänge ganz viel erzählt. Die haben Unix-Systeme eingesetzt, natürlich, weil es gab ja nicht viel anderes Die haben Unix-Systeme eingesetzt, natürlich, weil es gab ja nicht viel anderes auch in den 60er Jahren. Und bis Anfang der 80er Jahre war es ja auch normal, auch in den 60er Jahren. Und bis Anfang der 80er Jahre war es ja auch normal, dass du den Source-Code bekommst von der Applikation, die du hast.
Markus Feilner dass du den Source-Code bekommst von der Applikation, die du hast. Deswegen hat ja Richard Stallman auch das GNU-Projekt gestartet. Deswegen hat ja Richard Stallman auch das GNU-Projekt gestartet. Nur Microsoft gab es eben erst ab 75 und der Begriff Open Source ist erst 1998 Nur Microsoft gab es eben erst ab 75 und der Begriff Open Source ist erst 1998 von Eric S. Raymond geprägt worden.
Markus Feilner von Eric S. Raymond geprägt worden. Es war halt peinlich einfach. Er hat sich sehr angreifbar damit gemacht. Es war halt peinlich einfach. Er hat sich sehr angreifbar damit gemacht. Und jetzt hat ein Bekannter von mir, nein nicht Bekannter von mir, Und jetzt hat ein Bekannter von mir, nein nicht Bekannter von mir, ein ehemaliger Autor vom Linux-Magazin, den ich als Redakteur gerne betreut habe, ein ehemaliger Autor vom Linux-Magazin, den ich als Redakteur gerne betreut habe, der Erik Baerwald, hat jetzt bei Golem den Faden aufgenommen und hat noch zwei der Erik Baerwald, hat jetzt bei Golem den Faden aufgenommen und hat noch zwei Artikel weitergeschrieben und hat mir heute am Telefon gesagt, Artikel weitergeschrieben und hat mir heute am Telefon gesagt,
Markus Feilner das ist noch nicht durch. das ist noch nicht durch. Wo man hinschaut, findet er noch mehr so Sachen. Weil die Bayerische Staatsregierung Wo man hinschaut, findet er noch mehr so Sachen. Weil die Bayerische Staatsregierung hat sich dann auch hingestellt und hat als Verteidigung gesagt, hat sich dann auch hingestellt und hat als Verteidigung gesagt, was wollte er denn wegen dieser Milliarde an Microsoft? Das haben wir doch schon immer so gemacht.
Markus Feilner was wollte er denn wegen dieser Milliarde an Microsoft? Das haben wir doch schon immer so gemacht. Nachdem es ja keine Ausschreibung war und die Beschwerde von den bayerischen Nachdem es ja keine Ausschreibung war und die Beschwerde von den bayerischen Firmen war, dass es keine Ausschreibung gibt, ist dann natürlich zu prüfen, Firmen war, dass es keine Ausschreibung gibt, ist dann natürlich zu prüfen, ob das keine Ausschreibung brauchte und, und, und, und, und.
Markus Feilner ob das keine Ausschreibung brauchte und, und, und, und, und. Es gibt viel zu prüfen und wenn man sich dann hinstellt und sagt, Es gibt viel zu prüfen und wenn man sich dann hinstellt und sagt, das haben wir schon immer so gemacht, dann heißt das natürlich, das haben wir schon immer so gemacht, dann heißt das natürlich, dass irgendein Journalist herkommt und sagt, so, dann schauen wir uns das alte dass irgendein Journalist herkommt und sagt, so, dann schauen wir uns das alte auch einmal an und wie sind denn da die Kontrollinstanzen und, und, und.
Markus Feilner auch einmal an und wie sind denn da die Kontrollinstanzen und, und, und. Schauen wir mal, was da noch rauskommt. Es gibt noch zwei tolle Artikel, auch bei Golem. Schauen wir mal, was da noch rauskommt. Es gibt noch zwei tolle Artikel, auch bei Golem. Der eine heißt noch mehr Geld für Microsoft und der andere heißt so geht digitale Der eine heißt noch mehr Geld für Microsoft und der andere heißt so geht digitale Souveränität auf Bayerisch.
Markus Feilner Souveränität auf Bayerisch. Wo Erik Bärwald das eben auch schön verlinkt hat. Und wenn ihr Spaß haben wollt, Wo Erik Bärwald das eben auch schön verlinkt hat. Und wenn ihr Spaß haben wollt, dann schaut ihr euch den Fasching in Veitshöchheim an, auch der Link in den Shownotes. dann schaut ihr euch den Fasching in Veitshöchheim an, auch der Link in den Shownotes.
Markus Feilner Dann braucht ihr nur diesen einen Satz anschauen, nicht die ganze Sendung. Dann braucht ihr nur diesen einen Satz anschauen, nicht die ganze Sendung. Und genau, das geht auch weiter. Wir haben zwar jetzt nächsten Sonntag Wahl Und genau, das geht auch weiter. Wir haben zwar jetzt nächsten Sonntag Wahl in Bayern, aber es geht weiter.
Markus Feilner in Bayern, aber es geht weiter. Und entgegen der allgemeinen Erwartung ist auch kommunale IT offensichtlich ein Wahlkampfthema. Und entgegen der allgemeinen Erwartung ist auch kommunale IT offensichtlich ein Wahlkampfthema. Und nicht nur die kommunale IT, sondern auch die IT insgesamt. Und nicht nur die kommunale IT, sondern auch die IT insgesamt.
Markus Feilner Das zeigt, wie sehr die im Alltag der Menschen auch angekommen ist. Das zeigt, wie sehr die im Alltag der Menschen auch angekommen ist. Und also ich muss sagen, dieses Thema war Vogelwild. Und also ich muss sagen, dieses Thema war Vogelwild. Für mich in letzter Zeit. Habt ihr da mitbekommen? Für mich in letzter Zeit. Habt ihr da mitbekommen?
Torsten Frenzel Weil du gerade gesagt hast, kommunale IT ist Thema im Wahlkampf. Weil du gerade gesagt hast, kommunale IT ist Thema im Wahlkampf. Also was ich hier so in meiner Gegend mitbekommen, ist Verwaltungsdigitalisierung Also was ich hier so in meiner Gegend mitbekommen, ist Verwaltungsdigitalisierung und IT eigentlich nur bei einer Partei aktuell.
Torsten Frenzel und IT eigentlich nur bei einer Partei aktuell. Wahlkampfthema. Alle anderen Parteien haben das vielleicht in einem Nebensatz Wahlkampfthema. Alle anderen Parteien haben das vielleicht in einem Nebensatz irgendwo mit drinstehen oder gar nicht. irgendwo mit drinstehen oder gar nicht. Und es sind erstaunlicherweise die Grünen, die hier sehr stark beim Thema Digitalisierung vorangehen.
Torsten Frenzel Und es sind erstaunlicherweise die Grünen, die hier sehr stark beim Thema Digitalisierung vorangehen.
Peter Onderscheka Naja gut, der Mehring als Digitalminister in Bayern ist natürlich auch mit dem Naja gut, der Mehring als Digitalminister in Bayern ist natürlich auch mit dem Thema unterwegs und verkauft sich gerade wahlkampfmäßig relativ gut. Thema unterwegs und verkauft sich gerade wahlkampfmäßig relativ gut. Das muss man schon sagen.
Peter Onderscheka Das muss man schon sagen. Und insofern, ich glaube, das ist insgesamt schon Wahlkampfthema. Und insofern, ich glaube, das ist insgesamt schon Wahlkampfthema. Also wie gesagt, diese Posse, dass sich zwei Minister eben auf offener Bühne Also wie gesagt, diese Posse, dass sich zwei Minister eben auf offener Bühne einen Schaukampf geben, das ist Wahlkampf. Also kann man nicht anders sagen.
Peter Onderscheka einen Schaukampf geben, das ist Wahlkampf. Also kann man nicht anders sagen.
Markus Feilner Also wir haben es, ich muss sagen, wir haben es ja nicht wirklich erhofft, Also wir haben es, ich muss sagen, wir haben es ja nicht wirklich erhofft, dass es durch den Wahlkampf nochmal dieses Thema nochmal Traktion bekommt. dass es durch den Wahlkampf nochmal dieses Thema nochmal Traktion bekommt. Und wir haben im September einen offenen Brief geschrieben, im November veröffentlicht, Und wir haben im September einen offenen Brief geschrieben, im November veröffentlicht, zur Unterschrift gestellt.
Markus Feilner zur Unterschrift gestellt. Und dass das vier Monate später oder drei Monate später Wahlen sind, das weiß man ja. Und dass das vier Monate später oder drei Monate später Wahlen sind, das weiß man ja. Aber wir hätten niemals erwartet, dass das sich so entwickelt. Aber wir hätten niemals erwartet, dass das sich so entwickelt.
Markus Feilner Also ich sage da immer mehr Glück als Verstand bei diesem Thema. Also ich sage da immer mehr Glück als Verstand bei diesem Thema. Und das ist also, das ist schon krass und die zwei, also ich, Und das ist also, das ist schon krass und die zwei, also ich, Ich halte den Meeracker, genau, das sind die beiden da zusammen, die Meeräcker.
Markus Feilner Ich halte den Meeracker, genau, das sind die beiden da zusammen, die Meeräcker. Nein, also ich denke, aus meiner Sicht ist der Herr Führacker da ein bisschen mehr Parteisoldat. Nein, also ich denke, aus meiner Sicht ist der Herr Führacker da ein bisschen mehr Parteisoldat. Und er meint auch, was er sagt, sicher gut. Ich habe nicht den Eindruck, Und er meint auch, was er sagt, sicher gut. Ich habe nicht den Eindruck, dass er bösartig an irgendeiner Stelle wäre.
Markus Feilner dass er bösartig an irgendeiner Stelle wäre. Ich kann mir vorstellen, dass er hier halt auch Positionen aus Parteilogik oder Ich kann mir vorstellen, dass er hier halt auch Positionen aus Parteilogik oder so vertreten muss, für die er, wo er nicht weiß, ob sie richtig sind oder nicht. so vertreten muss, für die er, wo er nicht weiß, ob sie richtig sind oder nicht.
Markus Feilner Zum Beispiel, wenn es um IT-Fragen geht. Zum Beispiel, wenn es um IT-Fragen geht. Und beim Mehring bin ich mir ziemlich sicher, dass der Mehring ein sehr, Und beim Mehring bin ich mir ziemlich sicher, dass der Mehring ein sehr, sehr gutes Gespür hat für Themen, die im Wahlkampf ziehen. sehr gutes Gespür hat für Themen, die im Wahlkampf ziehen.
Markus Feilner Und das im Nachhinein, muss ich sagen, da haben wir mit dem offenen Brief offensichtlich Und das im Nachhinein, muss ich sagen, da haben wir mit dem offenen Brief offensichtlich zwischen die beiden einen Keil reintreiben können und es hat funktioniert. Genau. zwischen die beiden einen Keil reintreiben können und es hat funktioniert. Genau.
Torsten Frenzel Und wie wir aus dem Dilemma der Abhängigkeit rauskommen, da hast du auch ein Und wie wir aus dem Dilemma der Abhängigkeit rauskommen, da hast du auch ein cooles Projekt mitgemacht. cooles Projekt mitgemacht.
Markus Feilner Genau. Das Ganze ist ja ein Digital-Souveränitätsthema, dass man eben auch eine Genau. Das Ganze ist ja ein Digital-Souveränitätsthema, dass man eben auch eine Milliarde oder sowas investiert, ohne eben Alternativen zu berücksichtigen. Milliarde oder sowas investiert, ohne eben Alternativen zu berücksichtigen.
Markus Feilner Das war ja eigentlich unser Kernpunkt an der ganzen Kritik. Das war ja eigentlich unser Kernpunkt an der ganzen Kritik. Das, was daraus wurde, ist ja alles nur eine politische Posse. Das, was daraus wurde, ist ja alles nur eine politische Posse. Sondern wir wollten halt sagen, es kann doch nicht sein, dass man hier eine Sondern wir wollten halt sagen, es kann doch nicht sein, dass man hier eine Milliarde investiert, ohne auch nur einen Gedanken daran verschwendet, Milliarde investiert, ohne auch nur einen Gedanken daran verschwendet, was man denn macht, wenn diese Software nicht mehr zur Verfügung steht.
Markus Feilner was man denn macht, wenn diese Software nicht mehr zur Verfügung steht. Und dieses Thema digitale Souveränität steht ja auch bei, was wir vorhin gesagt Und dieses Thema digitale Souveränität steht ja auch bei, was wir vorhin gesagt haben, DataPort und Phoenix. haben, DataPort und Phoenix. Das ist ein zentrales Thema meiner Arbeit und deswegen arbeite ich ja auch an Das ist ein zentrales Thema meiner Arbeit und deswegen arbeite ich ja auch an NGO-Projekten mit und ähnlichen und da haben wir jetzt gerade was am Start, NGO-Projekten mit und ähnlichen und da haben wir jetzt gerade was am Start, was total cool ist und es ist noch sehr, sehr früh. Ich erzähle es euch nur.
Markus Feilner was total cool ist und es ist noch sehr, sehr früh. Ich erzähle es euch nur. Und ich würde das niemals öffentlich erzählen. Natürlich nicht, Und ich würde das niemals öffentlich erzählen. Natürlich nicht, weil wir sind ja hier unter vier Leuten. weil wir sind ja hier unter vier Leuten. Also insofern, ich mache da gerade was total Cooles mit total tollen Menschen.
Markus Feilner Also insofern, ich mache da gerade was total Cooles mit total tollen Menschen. Und ich war auf der Fostem in Brüssel, mittlerweile die größte Entwicklerkonferenz Und ich war auf der Fostem in Brüssel, mittlerweile die größte Entwicklerkonferenz Open Source der Welt. 8000 Leute oder so. Open Source der Welt. 8000 Leute oder so.
Markus Feilner Habe da Menschen getroffen, aus der ganzen Welt auch. Und wir starten gerade Habe da Menschen getroffen, aus der ganzen Welt auch. Und wir starten gerade ein Non-for-Profit-Projekt. ein Non-for-Profit-Projekt. Und wir wollen Fereverse-Server-Mastodon oder was ähnlich Vergleichbares in Und wir wollen Fereverse-Server-Mastodon oder was ähnlich Vergleichbares in den öffentlichen Dienst in Public Services bringen. Ich habe Leute kennengelernt, den öffentlichen Dienst in Public Services bringen. Ich habe Leute kennengelernt, die da schon Studien dazu gemacht haben.
Markus Feilner die da schon Studien dazu gemacht haben. EU und NLNet hat Funded unterstützt, finanziell unterstützt mit Geld von NLNet EU und NLNet hat Funded unterstützt, finanziell unterstützt mit Geld von NLNet in Holland, haben die zum Beispiel schon mal eine Gemeinde, einen Mastodon-Server in Holland, haben die zum Beispiel schon mal eine Gemeinde, einen Mastodon-Server hingestellt und sich angeschaut, wie funktioniert denn das.
Markus Feilner hingestellt und sich angeschaut, wie funktioniert denn das. Die Ergebnisse werden Anfang März präsentiert auf einer der vielen Fediverse-Konferenzen, Die Ergebnisse werden Anfang März präsentiert auf einer der vielen Fediverse-Konferenzen, die wir da auch planen. Das sind Unkonferenzen. die wir da auch planen. Das sind Unkonferenzen.
Markus Feilner Die Wissenschaftlerin ist von fedivariety.org, ist sitzt in Aberdeen. Die Wissenschaftlerin ist von fedivariety.org, ist sitzt in Aberdeen. Das ist zufälligerweise die Partnerstadt von Regensburg, wo ich sitze. Das ist zufälligerweise die Partnerstadt von Regensburg, wo ich sitze. Und wir haben eine Studentin, die sich dafür interessiert, hier ihre Abschlussarbeit Und wir haben eine Studentin, die sich dafür interessiert, hier ihre Abschlussarbeit zu machen von der Uni Würzburg.
Markus Feilner zu machen von der Uni Würzburg. Wir haben Kontakt zu diversen Anbietern, die Mastodon Hosted anbieten, Wir haben Kontakt zu diversen Anbietern, die Mastodon Hosted anbieten, aber viel interessanter für uns ist es eben, wenn das containerisiert ist. aber viel interessanter für uns ist es eben, wenn das containerisiert ist.
Markus Feilner Das gibt es schon, das heißt, das brauchen wir auch nicht mehr bauen und da Das gibt es schon, das heißt, das brauchen wir auch nicht mehr bauen und da kommt ein total geiles Projekt von Zendes rein. kommt ein total geiles Projekt von Zendes rein. Ich weiß nicht, ob du das schon mal hattest, Thorsten, in deinem Podcast.
Markus Feilner Ich weiß nicht, ob du das schon mal hattest, Thorsten, in deinem Podcast. Das ist container.gov.de. Das ist container.gov.de. Wahrscheinlich hast du es schon mal gehabt, weil du bist immer ziemlich vorne dran. Wahrscheinlich hast du es schon mal gehabt, weil du bist immer ziemlich vorne dran.
Torsten Frenzel Nee, hatte ich noch nicht, aber es ist auf dem Schirm. Zendes bin ich gerade Nee, hatte ich noch nicht, aber es ist auf dem Schirm. Zendes bin ich gerade dabei, nochmal abzustimmen. dabei, nochmal abzustimmen.
Markus Feilner Also dann gebe ich mal eine völlig falsche Zusammenfassung von dem, Also dann gebe ich mal eine völlig falsche Zusammenfassung von dem, was das Projekt macht wahrscheinlich. Aber ich bin immer froh, was das Projekt macht wahrscheinlich. Aber ich bin immer froh, wenn mich jemand korrigiert. wenn mich jemand korrigiert.
Markus Feilner Container.gov.de will quasi zertifizierte Container für den öffentlichen Dienst Container.gov.de will quasi zertifizierte Container für den öffentlichen Dienst und Fachanwendungshersteller im öffentlichen Dienst zur Verfügung stellen. Das ist total cool. und Fachanwendungshersteller im öffentlichen Dienst zur Verfügung stellen. Das ist total cool.
Markus Feilner Nehmt mal an, ihr habt eine PHP, Ruby oder... Nehmt mal an, ihr habt eine PHP, Ruby oder... Irgendeine andere Python-Anwendung oder eine Anwendung, die den ganzen PHP, Irgendeine andere Python-Anwendung oder eine Anwendung, die den ganzen PHP, Perl, Python oder Ruby-Stack braucht, um zu laufen. Perl, Python oder Ruby-Stack braucht, um zu laufen.
Markus Feilner Ihr könnt eure Anwendung sicher machen als Hersteller, aber der Stack unten Ihr könnt eure Anwendung sicher machen als Hersteller, aber der Stack unten drunter ist immer die Frage, wo nehmt ihr den her, wer stellt den her, drunter ist immer die Frage, wo nehmt ihr den her, wer stellt den her, wer stellt sicher, dass der sicher ist?
Markus Feilner wer stellt sicher, dass der sicher ist? Und da stößt es Zendis mit seinem Container.gov.de rein. Und da stößt es Zendis mit seinem Container.gov.de rein. Da kannst du dir quasi einen Perl, Ruby oder Python-Stack als Container nehmen Da kannst du dir quasi einen Perl, Ruby oder Python-Stack als Container nehmen und packst deine Fachanwendung da drauf und kannst quasi dem Kunden sagen, und packst deine Fachanwendung da drauf und kannst quasi dem Kunden sagen, der Stack unten drunter, der ganze Container ist von Zendis Und da kannst du der Stack unten drunter, der ganze Container ist von Zendis Und da kannst du dort nachschauen, Sicherheit und Biss, weil die machen was, was mit Closed Source nicht geht.
Markus Feilner dort nachschauen, Sicherheit und Biss, weil die machen was, was mit Closed Source nicht geht. Die machen was, was mit proprietärer Software nicht möglich ist. Die machen was, was mit proprietärer Software nicht möglich ist. Die machen nämlich Code-Analyse transparent, offen und nachvollziehbar, Die machen nämlich Code-Analyse transparent, offen und nachvollziehbar, wollen sie das machen, mit Nachweisen, wann ein Patch für einen bestimmten CVE wollen sie das machen, mit Nachweisen, wann ein Patch für einen bestimmten CVE konkret eingespielt wurde.
Markus Feilner konkret eingespielt wurde. Und zwar auf einem Detail-Level und automatisiert, den geschlossene Software, Und zwar auf einem Detail-Level und automatisiert, den geschlossene Software, proprietäre Software so nicht bieten kann. Und das ist in einer ganz kurzen proprietäre Software so nicht bieten kann. Und das ist in einer ganz kurzen und sehr verdichteten Zusammenfassung das, worum es in dem Container.gov.de-Projekt geht.
Markus Feilner und sehr verdichteten Zusammenfassung das, worum es in dem Container.gov.de-Projekt geht. Die wollen 70 Container anbieten, die eben solche Basis-Stacks für Fachanwendungen anbieten. Die wollen 70 Container anbieten, die eben solche Basis-Stacks für Fachanwendungen anbieten. Und ich habe mit mehreren Firmen gesprochen, die so Fachanwendungen anbieten Und ich habe mit mehreren Firmen gesprochen, die so Fachanwendungen anbieten und die haben gesagt, das haben sie bei fast jedem zweiten Kunden, und die haben gesagt, das haben sie bei fast jedem zweiten Kunden, dass der fragt, was ist denn mit dem System unten drunter, wer kümmert sich denn da drum.
Markus Feilner dass der fragt, was ist denn mit dem System unten drunter, wer kümmert sich denn da drum. Und das schließt eine Lücke, die da noch fehlt und das sind total tolle Sachen Und das schließt eine Lücke, die da noch fehlt und das sind total tolle Sachen und jetzt können wir halt hergehen und können sagen, okay, dann wollen wir einen und jetzt können wir halt hergehen und können sagen, okay, dann wollen wir einen Mastodon-Container für dieses System.
Markus Feilner Mastodon-Container für dieses System. Ah ja, dieses Container.gov.de soll hochgradig automatisiert sein. Ah ja, dieses Container.gov.de soll hochgradig automatisiert sein. Ihr kennt vielleicht den OpenSUSE Build Service, der macht auch sowas, Ihr kennt vielleicht den OpenSUSE Build Service, der macht auch sowas, das sind tausende von Tests, bevor die Software released wird, das sind tausende von Tests, bevor die Software released wird, automatisiert und so weiter.
Markus Feilner automatisiert und so weiter. Der SUSE Build Server macht das quasi für Software vom Source Code, Der SUSE Build Server macht das quasi für Software vom Source Code, den er automatisch aus Git zieht, bis hin zur fertigen ISO-Image, den er automatisch aus Git zieht, bis hin zur fertigen ISO-Image, das man installieren kann auf seinem Rechner. Und der Container.gov macht das das man installieren kann auf seinem Rechner. Und der Container.gov macht das eben für diese Basis-Container.
Markus Feilner eben für diese Basis-Container. Und wir wollen eben so einen Mastodon-Container machen und bis jetzt ist das Und wir wollen eben so einen Mastodon-Container machen und bis jetzt ist das Thema dieser Abschlussarbeit zum Beispiel, den Container zu erstellen. Thema dieser Abschlussarbeit zum Beispiel, den Container zu erstellen.
Markus Feilner Das ist jetzt durch die Hosted-Projekte und anderen Projekte total viel einfacher geworden. Das ist jetzt durch die Hosted-Projekte und anderen Projekte total viel einfacher geworden. Wir wollen dokumentieren, wie du ihn deployst, installierst, Wir wollen dokumentieren, wie du ihn deployst, installierst, administrierst und moderierst für die Leute.
Markus Feilner administrierst und moderierst für die Leute. Und die Möglichkeiten, die da rauskommen, sind schier unendlich. Und die Möglichkeiten, die da rauskommen, sind schier unendlich. Wir haben Kontakt zu Treuchtlingen, war gerade im IT-Administrator die Stadt Wir haben Kontakt zu Treuchtlingen, war gerade im IT-Administrator die Stadt mit einem Artikel, weil die seit 30 Jahren oder 25 Jahren einen Linux-Testtop mit einem Artikel, weil die seit 30 Jahren oder 25 Jahren einen Linux-Testtop am Laufen haben und selber administrieren. Total tolle Geschichte, die die machen.
Markus Feilner am Laufen haben und selber administrieren. Total tolle Geschichte, die die machen. Und die haben natürlich auch schon mustert und ausprobiert und die haben sich Und die haben natürlich auch schon mustert und ausprobiert und die haben sich eben bereitgestellt, die würden gerne Test- und Modellstatt für dieses ganze Konzept werden.
Markus Feilner eben bereitgestellt, die würden gerne Test- und Modellstatt für dieses ganze Konzept werden. Und wenn du mit denen redest, dann sagen die dir gleich, hey, Und wenn du mit denen redest, dann sagen die dir gleich, hey, ist total cool, Mastodon, wir wollen uns anschauen, wie wir darüber Bürgerbeteiligung machen können.
Markus Feilner ist total cool, Mastodon, wir wollen uns anschauen, wie wir darüber Bürgerbeteiligung machen können. Wie können wir das mit Konsul verheiraten und so? Wie können wir das mit Konsul verheiraten und so? Und ich so, nein, nein, nein, nein, nein, nein, ganz langsam, Und ich so, nein, nein, nein, nein, nein, nein, ganz langsam, ganz langsam, fangen wir mal klein an.
Markus Feilner ganz langsam, fangen wir mal klein an. Und da sind wir noch am Diskutieren. Der erste Schritt wäre zum Beispiel, Und da sind wir noch am Diskutieren. Der erste Schritt wäre zum Beispiel, dass die Städte eine Präsenz auf Mastodon und Fidiverse haben und das quasi dass die Städte eine Präsenz auf Mastodon und Fidiverse haben und das quasi für ihre Pressemitteilungen und so weiter nutzen, um da mal ein Gefühl dafür zu übernehmen.
Markus Feilner für ihre Pressemitteilungen und so weiter nutzen, um da mal ein Gefühl dafür zu übernehmen. Der zweite Schritt, dass die Mitarbeiter der Stadt dort vielleicht erreichbar Der zweite Schritt, dass die Mitarbeiter der Stadt dort vielleicht erreichbar sein können, nämlich mit einer durch die Mastodon Instanzen verifizierten Adresse.
Markus Feilner sein können, nämlich mit einer durch die Mastodon Instanzen verifizierten Adresse. Das heißt, wenn du Markus Fallner at regensburg.social bist, Das heißt, wenn du Markus Fallner at regensburg.social bist, dann weiß jeder, okay, der ist ein offizieller Sprecher, Vertreter der Stadt dann weiß jeder, okay, der ist ein offizieller Sprecher, Vertreter der Stadt Regensburg, weil er den Account hat. Jemand anders kriegt keinen solchen Account, ja.
Markus Feilner Regensburg, weil er den Account hat. Jemand anders kriegt keinen solchen Account, ja. Jetzt könnte man dann noch weitergehen, dass man das aufmacht für die Bürger, Jetzt könnte man dann noch weitergehen, dass man das aufmacht für die Bürger, dass man sagt, okay, wenn Markus Fallner.regensburg.social existiert, dass man sagt, okay, wenn Markus Fallner.regensburg.social existiert, dann ist es ein Account eines Bürgers der Stadt Regensburg, dann ist es ein Account eines Bürgers der Stadt Regensburg, der seinen Account auf dem Bürgerbüro oder mit einer EU-Wallet oder mit einem der seinen Account auf dem Bürgerbüro oder mit einer EU-Wallet oder mit einem EPA authentifiziert hat.